Berichte Rechnungen 2010 Voranschläge 2011 Gutachten - Uznach

verenaeberhard

Berichte Rechnungen 2010 Voranschläge 2011 Gutachten - Uznach

Politische Gemeinde Uznach Amtsrechnung 2010

Politische Gemeinde Uznach

Amtsrechnung 2010

Berichte

Rechnungen 2010

Voranschläge 2011

Gutachten

Bürgerversammlung

4. April 2011, 19.30 Uhr

Turnhalle Haslen

Amtsrechnung 2010 siehe auch unter «www.uznach.ch»


Politische Gemeinde Uznach Abteilungen, Kontaktadressen

Abteilungen und Kontaktadressen der Gemeinde

Bauamt

Wasserversorgung, Bau, Gemeindeliegenschaften,

Werkdienst,

Abfallentsorgung, Ortsquartieramt

Abteilungsleiter: Mario Beretta

Telefon 055 285 23 04

mario.beretta@uznach.ch

Mitarbeitende: Britta Wiegand

Telefon 055 285 23 85

britta.wiegand@uznach.ch

Gruppenleiter Werkdienst/Wasser:

Bruno Goldiger

Telefon 079 333 29 92

bruno.goldiger@uznach.ch

Gruppenleiter Hauswarte Schule:

Peter Jud

Telefon 079 776 19 27

peter.jud@schule.uznach.ch

Einwohner- und Betreibungsamt

Einwohneramt, Passbüro,

Betreibungsamt, AHV-Zweigstelle,

Gemeindekasse, Sektionschef, Mofaund

Hundekontrolle

Abteilungsleiter: Rolf Bertschi

Telefon 055 285 23 05

rolf.bertschi@uznach.ch

Mitarbeitende:

Tamara Helbling

Telefon 055 285 23 00

tamara.helbling@uznach.ch

Erika Hänni

Telefon 055 285 23 11

erika.haenni@uznach.ch

Finanzverwaltung

Finanzverwaltung, Buchhaltung

Abteilungsleiter: Roman Mäder

Telefon 055 285 23 01

roman.maeder@uznach.ch

Mitarbeitende:

Marianne Hollenstein

Telefon 055 285 23 19

marianne.hollenstein@uznach.ch

Barbara Betschart

Telefon 055 285 23 13

barbara.betschart@uznach.ch

Büro-Öffnungszeiten

Montag 08.00 – 11.30 Uhr

14.00 – 18.00 Uhr

Dienstag bis 08.00 – 11.30 Uhr

Freitag 14.00 – 16.30 Uhr

Gemeindekanzlei

Gemeindekanzlei, Bausekretariat,

Beglaubigungen

Abteilungsleiter: Franz Widmer

Telefon 055 285 23 07

franz.widmer@uznach.ch

Mitarbeitende: Monika Fäh

Telefon 055 285 23 41

monika.faeh@uznach.ch

Gabriela Spörri

Telefon 055 285 23 48

gabriela.spoerri@uznach.ch

Gemeindepräsidium

Gemeindepräsident: Erwin Camenisch

Telefon 055 285 23 10

erwin.camenisch@uznach.ch

Mitarbeitende: Milena Eberhard

Telefon 055 285 23 49

milena.eberhard@uznach.ch

Doris Koller

Telefon 055 285 23 43

doris.koller@uznach.ch

Grundbuchamt

Abteilungsleiter: Jörg Löffel

Telefon 055 285 23 06

joerg.loeffel@uznach.ch

Mitarbeitende: Miranda Hüppi

Telefon 055 285 23 34

miranda.hueppi@uznach.ch

Regionale Fachstelle

Integration Linthgebiet

und Toggenburg

Leiterin: Erika Meier

Telefon 055 285 23 28

erika.meier@uznach.ch

Sozialamt, Vormundschaftsamt

Abteilungsleiter: Daniel Bürge

Telefon 055 285 23 08

daniel.buerge@uznach.ch

Mitarbeitende: Edith Rüegg

Telefon 055 285 23 27

edith.rueegg@uznach.ch

Besuchstermine ausserhalb der

Öffnungszeiten sind nach Absprache

selbstverständlich möglich.

Vor einem gesetzlichen Feiertag sind

die Büros ab 16.00 Uhr geschlossen.

Steueramt

Abteilungsleiter: Thomas Widrig

Telefon 055 285 23 03

thomas.widrig@uznach.ch

Mitarbeitende:

Barbara Steiner

Telefon 055 285 23 18

barbara.steiner@uznach.ch

Edith Graf

Telefon 055 285 23 16

edith.graf@uznach.ch

Zivilschutzstelle Obersee-Ricken

(in Schmerikon)

Telefon 055 286 11 11

Zivilstandskreis Uznach

Zivilstandsamt, Bestattungsamt

Abteilungsleiterin: Nicole Küttel

Telefon 055 285 23 09

nicole.kuettel@uznach.ch

Mitarbeitende:

Rita Diethelm

Telefon 055 285 23 82

rita.diethelm@uznach.ch

Helga Cekaj-Rüegg

Telefon 055 285 23 81

helga.cekaj@uznach.ch

Silvia Riget

Telefon 055 285 23 81

silvia.riget@uznach.ch

Fax-Nummern

Einwohneramt, Betreibungsamt,

Steueramt

055 285 23 99

Finanzverwaltung, Gemeindekanzlei,

Gemeindepräsidium, Grundbuchamt,

Sozialamt/Vormundschaftsamt

055 285 23 24

Bauamt, Zivilstandskreis Uznach

055 280 23 11

Auf der 3. Umschlagseite finden

Sie die Abteilungen und Kontaktadressen

der Schule.


Einladung zur Bürgerversammlung

der Politischen Gemeinde Uznach

Auf der folgenden

Seite finden Sie die

Daten der Orientierungsversammlungen

der

Gemeinde und den

politischen Parteien

sowie des Vereins Lfa.

Politische Gemeinde Uznach Amtsrechnung 2010

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Wir laden Sie freundlich zu der ordentlichen Bürgerversammlung der Politischen

Gemeinde Uznach ein. Sie findet statt am

Montag, 4. April 2011, 19.30 Uhr, in der Turnhalle Haslen

Traktanden

1. Amtsberichte und Jahresrechnungen 2010

1.1 der Politischen Gemeinde

1.2 der Wasserversorgung

1.3 Bericht und Anträge der Geschäftsprüfungskommission

2. Gutachten und Anträge des Gemeinderates betreffend Sanierung und

Neugestaltung des Pausenplatzes Büel/Herrenacker

3. Voranschläge und Steuerantrag 2011

4. Allgemeine Umfrage

Die Jahresrechnungen, Voranschläge, Berichte der Geschäftsprüfungskommission

sowie das Gutachten und die Anträge liegen vom Tag der Bekanntmachung

bis zur Bürgerversammlung bei der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Fehlende Stimmausweise und gedruckte Amtsrechnungen können bis Montag,

4. April 2011, bei der Gemeindekanzlei bezogen werden.

Die Stimmausweise dienen als Ausweis für den Eintritt in den Versammlungsraum.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Uznach, 2. März 2011

Namens des Gemeinderates

Der Gemeindepräsident

Erwin Camenisch

Der Gemeindeschreiber

Franz Widmer


Amtsrechnung 2010 Politische Gemeinde Uznach

Orientierungsversammlungen

Öffentliche Orientierungsversammlung

Die Politische Gemeinde Uznach informiert über die

wesentlichen Geschäfte der Bürgerversammlung vom

4. April 2011.

Mittwoch, 23. März 2011, 19.30 Uhr, in der Aula

des Schulhauses Haslen (Schulhausstrasse)

Orientierungsversammlungen der Parteien

und des Vereins «Läbe für alli»

Weitere Gelegenheiten zur Vorbesprechung der Bürgerversammlungsgeschäfte

bieten:

Verein «Läbe für alli»

Freitag, 25. März 2011, 19.30 Uhr, Rest. Krone

Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)

Montag, 28. März 2011, 20.00 Uhr, Rest. Linth

Sozialdemokratische Partei (SP)

Montag, 28. März 2011, 20.15 Uhr, Rest. Bahnhof

Christlichdemokratische Volkspartei (CVP)

Dienstag, 29. März 2011, 19.30 Uhr, Rest. Krone

Schweizerische Volkspartei (SVP)

Dienstag, 29. März 2011, 19.30 Uhr, Rest. Schützenhaus

Einzelheiten zur Jahresrechnung 2010

und zum Voranschlag 2011

Die Detailunterlagen (EDV-Listen) der Politischen Gemeinde

und der Wasserversorgung können telefonisch bei der

Finanzverwaltung (Telefon 055 285 23 19) oder via E-Mail

(marianne.hollenstein@uznach.ch) bestellt werden.


Inhaltsverzeichnis

Einladung

zur Bürgerversammlung,

Traktandenliste 1

Hinweis auf die

Orientierungsversammlungen 2

Vorwort

des Gemeindepräsidenten 5

Organisation

der Einheitsgemeinde

Organigramm 6

Mitglieder des Gemeinderates 7

Organigramm der Gemeindeverwaltung

8

Organigramm der Schule 9

Mitglieder des Schulrates

und der Schulleitungen 10

Politische Gemeinde Uznach Amtsrechnung 2010

Bericht des Gemeinderates

Bürgerschaft, Behörden,

Verwaltung 11

Öffentliche Sicherheit 17

Bildung 18

Kultur, Freizeit 19

Gesundheit 22

Soziales 22

Verkehr 24

Umwelt, Raumordnung 29

Bericht des Schulrates

Personal und Organisation 36

Schulbetrieb 38

Musikschule 43

Mittagstisch/Tagesstruktur 44

Zuteilung und Klassengrössen 46

Statistische Zahlen,

nützliche Informationen 48

Gemeindehaushalt

Laufende Rechnung /

Investitionsrechnung 2010 /

Voranschlag 2011 52

Bestandesrechnung per

31. Dezember 2010 65

Abschreibungsplan 66

Inventar der Liegenschaften 68

Interkommunale

Zusammenarbeit 70

Bauabrechnung

Renovation der Reihenhäuser,

Schulhausstrasse 7a – 7e 71

Bericht des Gemeinderates

zu Finanzplan, Steuerplan

und Steuerantrag 73

Wasserversorgung

Jahresbericht 78

Laufende Rechnung/

Investitionsrechnung 2010/

Voranschlag 2011 80

Bestandesrechnung per

31. Dezember 2010 81

Abschreibungsplan 82

Bericht der

Geschäftsprüfungskommission

an die Bürgerversammlung der

Politischen Gemeinde Uznach 83

Prüfungs- und

Genehmigungsvermerke 84

Gutachten und Anträge

Gutachten und Anträge

des Gemeinderates

betreffend Sanierung

und Neugestaltung

des Pausenplatzes

Büel/Herrenacker 85

Im Zuge sprachlicher Vereinfachung

wird in dieser Amtsrechnung stellenweise

nur die männliche Form verwendet.

Die weibliche Form der

Personenbezeichnung ist darin

eingeschlossen.

3


Vorwort des Gemeindepräsidenten

Entwicklung der Gemeinde

2010 war wiederum geprägt von einer

regen Bautätigkeit in unserer Gemeinde.

53 Wohnungen wurden fertig

gestellt, 134 weitere befanden sich

Ende Jahr noch im Bau. Damit sind

nun die Voraussetzungen gegeben, dass

Einwohnerinnen und Einwohner von

Uznach sowie interessierte Neuzuzüger

die Möglichkeit haben, Wohnungen zu

mieten oder zu kaufen und nicht mehr

in andere Gemeinden umziehen müssen.

Die Grossüberbauung auf der Linthofwiese

mit 106 Wohnungen, Gewerbeund

Dienstleistungsräumen sowie die

Überbauung in der Escherwiese mit

60 Wohnungen, Gewerbe- und Dienstleistungsräumen

werden dem Zentrum

von Uznach und dem Bahnhof ein

neues Erscheinungsbild geben. Die

raumplanerischen Grundsätze mit

Wohnbauten im Zentrum und in nächster

Nähe zum öffentlichen Verkehr

können damit optimal umgesetzt werden.

Die gemäss Masterplanung und Richtplanung

gewünschte räumliche Verbindung

zwischen Bahnhof und Städtchen

wird so viel früher als erhofft umgesetzt.

Der Einwohnerbestand hat sich

in den letzten drei Jahren (2008 plus

116, 2009 plus 62 und 2010 plus 58)

sehr massvoll und erfreulich entwickelt.

Mit der Realisierung der bewilligten

Überbauungen ist auch für die

Zukunft ein qualitatives Wachstum mit

sehr interessanten Perspektiven für

unsere Gemeinde sichergestellt.

Politische Gemeinde Uznach Amtsrechnung 2010

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Das Jahr 2010 hat unserer Gemeinde einige Highlights und

Schwerpunkte gebracht, zum Beispiel die positive bauliche und

räumliche Entwicklung sowie den Abschluss der Richtplanung.

Sehr erfreulich ist auch das finanzielle Ergebnis der Jahresrechnung

2010, die trotz wirtschaftlich angespannter Lage und Mindereinnahmen

aufgrund der Steuergesetzrevision einen Einnahmenüberschuss

von rund 581’100 Franken ausweist. Dies anstelle des budgetierten

Aufwandüberschusses von 794’900 Franken.

Masterplanung, Standortmarketing

und Richtplanung

Bekanntlich hat der Gemeinderat vor

rund drei Jahren zusammen mit einem

externen Büro einen Masterplan für die

Gemeinde erarbeitet. Die Erfahrungen

der letzten drei Jahre haben gezeigt,

dass der Gemeinderat mit dem Masterplan

über ein sehr gutes Instrument

zur Bearbeitung der verschiedenen

Projekte verfügt. Die im Masterplan

erarbeiteten Grundlagen dienten auch

zur Erstellung der vom Kanton geforderten

Richtplanung und zur Definition

der Einzonung für das Flussbad in

der Grynau. Der Gemeinderat kann mit

Freude feststellen, dass mit der Erarbeitung

der Richtplanung eine grosse

Umsetzungsmassnahme aus dem Masterplan

im Jahr 2010 abgeschlossen

werden konnte. Bereits früher konnten

die Massnahmen in den Bereichen

Kommunikation und Standortmarketing

grösstenteils umgesetzt werden.

Finanzielle Aussichten der Gemeinde

Dank dem guten Jahresabschluss mit

einem Ertragsüberschuss von rund

Fr. 581’100.– anstelle des budgetierten

Aufwandüberschusses von Fr. 794’900.–

mussten keine Gelder aus dem Eigenkapital

beansprucht werden. Im Gegenteil:

der Ertragsüberschuss kann für

zusätzliche Abschreibungen und die

Aufstockung der Reserve eingesetzt

werden. Nachdem die Verschuldung der

Gemeinde wegen den grossen Investitionsvorhaben

der letzten Jahre auf

über 30 Mio. Franken angestiegen war,

hat der Gemeinderat bereits auf das

Jahr 2008 hin beschlossen, den Abbau

der Verschuldung von Uznach mit

hoher Priorität anzugehen. Dank den

höheren ordentlichen Amortisationen

und den zusätzlichen Abschreibungen

konnte das Verwaltungsvermögen, das

heisst die Verschuldung der Gemeinde,

von über 30 Mio. Franken bis Ende

2010 auf rund 21,7 Mio. Franken

gesenkt werden. Aufgrund der Verschuldung

und der Finanzplanung

sowie der Auswirkungen der Verzichtsplanung

des Kantons kann eine Senkung

des Steuerfusses zurzeit nicht

in Erwägung gezogen werden. Vielmehr

geht es darum, die Verschuldung

mit hoher Priorität weiter abzubauen.

Damit werden die Voraussetzungen

geschaffen, um den Steuerfuss später

nachhaltig senken zu können.

Dank

Es ist mir ein wichtiges Bedürfnis, meinen

Kolleginnen und Kollegen im

Gemeinderat sowie dem Schulrat und

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Gemeinde für ihre aufbauende

Zusammenarbeit und den grossen Einsatz

herzlich zu danken. Ein grosser

Dank geht auch an die Mitglieder der

Kommissionen und Arbeitsgruppen

sowie an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger,

welche sich am Gemeindeleben

aktiv beteiligen und sich für das Wohl

unserer Gemeinde einsetzen.

Ihr Gemeindepräsident

Erwin Camenisch

5


6

Organigramm Einheitsgemeinde Politische Gemeinde Uznach

Organigramm der Einheitsgemeinde Uznach

ORGANIGRAMM DER

EINHEITSGEMEINDE UZNACH

1. Januar 2011

Bürgerschaft

GPK

Gemeinderat

Roger Widmer Paul Rüegg Felix Schnyder Erwin Camenisch Brigitte Pool Silvia Rüegger Roland Kenel

Bildung

Schule

Schulratspräsidium

Soziales

Gesundheit

Jugend

Freizeit

Familie

Präsidiales

Bürgerschaft

Behörden

Bau

Verwaltung

Finanzen

Wasserversorgung

Natur

Umwelt

Sicherheit

Versorgung

Anlässe

Wirtschaft

Kultur

Vereine

Gemeindeschreiber

Schulrat

Fördermassnahmen/

Soziales

Kindergarten/

Unterstufe/

Musikschule

Gemeindepräsident

Mittelstufe Präsidiales Oberstufe

Stabsstelle Schulsekretariat

Gemeindeverwaltung / Bauamt / Altersheim

Schulratspräsident

Altersheim Städtli

Bauamt

Liegenschaften

Grundbuchamt

Betreibungs-/

Einwohneramt

Steueramt

Finanzverwaltung

Zivilstandskreis

Uznach

Vormundschafts-/

Sozialamt

Gemeindekanzlei

Bausekretariat

Schule

Mittelstufe Oberstufe Musikschule

Kindergarten

Unterstufe

Schulverwaltung


Die Mitglieder des Gemeinderates

Gemeindepräsident

Erwin Camenisch

Vertreter der SP

Rathaus

Telefon Rathaus: 055 285 23 10

E-Mail:

erwin.camenisch@uznach.ch

Privat: Lindenstrasse 52

Telefon privat: 055 280 30 01

Gemeinderätin

und 2. Vizepräsidentin

Silvia Rüegger-Nussberger

Vertreterin der CVP

Hirschwiese 4b

Telefon privat: 055 280 21 30

E-Mail: silvia.rueegger@uznach.ch

Gemeinderat

Paul Rüegg

Vertreter der CVP

Im Zübli 1a

Telefon privat: 055 280 45 46

Telefon Geschäft: 055 286 90 00

E-Mail: paul.rueegg@uznach.ch

Gemeinderat

Roger Widmer

Vertreter der SVP

Remigihofstrasse 12

Telefon privat: 055 280 10 32

Telefon Geschäft: 044 728 74 77

E-Mail: roger.widmer@uznach.ch

Politische Gemeinde Uznach Mitglieder des Gemeinderates

Vizepräsidentin

Brigitte Pool-Vollmer

Vertreterin der FDP

Niederwiesstrasse 1a

Telefon privat: 055 280 43 84

Telefon Geschäft: 055 280 41 14

E-Mail: brigitte.pool@uznach.ch

Gemeinderat

Schulratspräsident

Roland Kenel

Parteilos

Oberstufenschulhaus Haslen

Telefon Schule: 055 285 38 02

E-Mail: roland.kenel@uznach.ch

Privat: Gasterweg 30b

Telefon privat: 055 280 30 17

Gemeinderat

Felix Schnyder

Vertreter der CVP

Oberer Hegner 8

Telefon privat: 055 280 48 56

Telefon Geschäft: 055 285 11 25

E-Mail: felix.schnyder@uznach.ch

Gemeindeschreiber

Franz Widmer

Rathaus

Telefon Rathaus: 055 285 23 07

E-Mail: franz.widmer@uznach.ch

Privat: Züblidörfli 5

Telefon privat: 055 280 12 45

Weiteres kann dem Verzeichnis der Behörden, Kommissionen, Abordnungen, Amtsstellen und Funktionäre

für die Amtsdauer 2009 – 2012 entnommen werden. Dieses kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden.

Die Informationen sind auch im Internet unter www.uznach.ch zu finden.

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ORGANIGRAMM DER

GEMEINDEVERWALTUNG UZNACH

1. Januar 2011

Organigramm Gemeindeverwaltung Politische Gemeinde Uznach

8

Organigramm der Gemeindeverwaltung

ORGANIGRAMM DER

GEMEINDEVERWALTUNG UZNACH

1. Januar 2011


Organigramm der Schule

ORGANIGRAMM DER

SCHULE UZNACH

1. Januar 2011

Schulratspräsident

Roland Kenel

Personal

Finanzen

Kommunikation

Politische Gemeinde Uznach Organigramm Schule Uznach

Schulrat

Fördermassnahmen/

Soziales

Schulrat

Oberstufe

Schulrat

Mittelstufe

Schulrat

Kindergarten/

Unterstufe/

Musikschule

Sekretariat

Andrina Murphy,

Vizepräsidentin

FAKO Fördermassnahmen

Mathias Meier

René Jud

Erna Läubli

Franziska Rickert

Isabella Vogt

Werkjahrschule (Del.)

Schulwege/Verkehr

Bauten/Schulraum

FAKO Informatik

Sportplätze und Benützungsreglemente

Administration

Verträge

SPD

Sozial- und Vormundschaftsamt

Gesundheit

Städtli Bibliothek

Jugend- und Freizeitverein

Aktuariat

Werkjahrschule (VR)

Logopädie (Del.)

FAKO Kinder und Jugend

RBU

KJPD

Logopädie (VR)

Psychomotorik

Deutsch

Schulleitung

Oberstufe

Schulleitung

Mittelstufe

Schulleitung

Kindergarten/

Unterstufe

Schulleitung

Musikschule

Aufgabenhilfe

Schulsozialarbeit

Wohngruppe Speerblick

Tagesstruktur

Interkulturelle Zusammenarbeit

Rainer Elster

Werkjahrschule

Schulsozialarbeit

Armin Kölbli Tatjana Albert

Mario Grob

Deutsch

FAKO Fördermassnahmen

Unterricht in

Elterngruppe

heimatkundlicher Sprache

Musikalische Grundschule

9


10

Mitglieder Schulrat, Schulleitungen Politische Gemeinde Uznach

Die Mitglieder des Schulrates und der Schulleitungen

Schulratspräsident/Gemeinderat

Roland Kenel

Parteilos

Gasterweg 30b

Telefon Schule: 055 285 38 02

Telefon privat: 055 280 30 17

E-Mail: roland.kenel@uznach.ch

Schulrat

René Jud

Vertreter der Elterngruppe

Lindenstrasse 42

Telefon privat: 055 280 16 91

Mobile: 079 472 93 44

E-Mail: rene.jud@bwz-rappi.ch

Schulrat

Mathias Meier

Vertreter der Elterngruppe

Rickenstr. 13

Telefon Geschäft: 055 285 11 32

Telefon privat: 055 280 50 13

E-Mail: mathias.meier@kuster-hager.ch

Schulleiterin

Kindergarten/Unterstufe

Tatjana Albert

Schulhaus Haslen

Telefon Schule: 055 285 38 07

Telefon privat: 079 475 02 55

E-Mail: tatjana.albert@schule.uznach.ch

Schulleiter Oberstufe

Rainer Elster

Schulhaus Haslen

Telefon Schule: 055 285 38 05

Telefon privat: 055 211 08 05

E-Mail: rainer.elster@schule.uznach.ch

Vizepräsidentin

Andrina Murphy

Vertreterin der CVP

Oberer Hegner 18

Telefon privat: 055 280 52 80

E-Mail: murphy@uudial.ch

Schulrätin

Erna Läubli

Vertreterin der FDP

Lindenstrasse 16a

Telefon privat: 055 640 22 06

E-Mail: e.laeubli@bluewin.ch

Schulsekretärin/Aktuarin

Franziska Rickert

Schulhaus Haslen

Telefon Schule: 055 285 38 00

Telefon privat: 044 784 79 54

E-Mail: franziska.rickert@uznach.ch

Schulleiter Mittelstufe

Mario Grob

Schulhaus Haslen

Telefon Schule: 055 285 38 06

Telefon privat: 055 280 22 32

E-Mail: mario.grob@schule.uznach.ch

Musikschulleiter

Armin Kölbli

—> Fachbezogene Teilnahme

an den Schulratssitzungen

Telefon privat: 055 462 33 45

E-Mail: a.koelbli@bluewin.ch


Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Bericht des Gemeinderates

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Nachstehend geben wir Ihnen einen Überblick

über die wichtigsten Geschäfte der Bürgerschaft

und des Gemeinderates im vergangenen Jahr.

Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung

Bürgerschaft

Bürgerversammlung

Die Bürgerversammlung fand am

12. April 2010 in der Turnhalle Haslen

statt. Es nahmen 227 Stimmberechtigte

teil. Mit 6,8 Prozent der 3’335

stimmberechtigten Einwohnerinnen

und Einwohner lag die Beteilung

unter dem Durchschnitt der vergangenen

Jahre.

An der Versammlung verabschiedete

die Bürgerschaft diskussionslos die

Jahresrechnungen 2009 der Einheitsgemeinde.

Sie genehmigte ohne

Bürgerversammlung vom 12. April 2010

Gegenstimme die Voranschläge und

den Steuerfuss für das Jahr 2010.

Weiter stimmte die Bürgerschaft bei

wenigen Gegenstimmen der Umnutzung

und Renovation des Hauses

Schulhausstrasse 3 zu. Schliesslich

erteilte sie auf Antrag des Einbürgerungsrates

an insgesamt 23 Ausländerinnen

und Ausländer das Uznacher

Bürgerrecht.

Abstimmungen und Wahlen

Im Jahr 2010 wurden die Stimmbürgerinnen

und Stimmbürger viermal

an die Urne gerufen. Am 7. März,

13. Juni, 26. September und 28. November

befanden sie über sechs eidgenössische,

drei kantonale und eine

kommunale Vorlage. Zudem fand am

7. März die Ersatzwahl für ein Mitglied

der Geschäftsprüfungskommission sowie

am 28. November jene für ein

Mitglied des Regierungsrates statt.

Die Teilnahme an den Abstimmungen

und Wahlen lag zwischen 19,5 und

50,4 Prozent. Generell kann festgestellt

werden, dass eidgenössische

Vorlagen mehr Stimmberechtigte zu

mobilisieren vermögen als kantonale

oder kommunale. Im Übrigen liegt in

Uznach die Beteiligung an Urnengängen

immer noch unter dem kantonalen,

aber etwas über dem regionalen

Durchschnitt.

Referendumsvorlagen

Die Referendumsvorlage «Neuorganisation

der Meteorwasserbeseitigung

durch Verlegung der Meteorwasserleitung

und Bau einer neuen Pumpstation»

(Kreditbedarf Fr. 400’000.–)

blieb unbestritten und fand die

Zustimmung der Uznacher Stimmbürgerschaft.

Einheitsgemeinde

Seit Beginn des Jahres 2009 ist

Uznach Einheitsgemeinde, das heisst

die frühere Schulgemeinde ist in die

Politische Gemeinde inkorporiert. Die

Aufgaben, Rechte und Pflichten sowie

die Aktiven und Passiven inklusive der

Schulliegenschaften gingen an die

Politische Gemeinde über, und das

Personal der Schule steht seither im

Dienst der Politischen Gemeinde.

Autonom bleibt die Schule in schulischen

und pädagogischen Belangen.

In finanzieller Hinsicht verfügt der

Schulrat im Rahmen des genehmigten

Voranschlages.

11

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

12

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Die Bilanz von zwei Jahren Einheitsgemeinde

fällt positiv aus. Für die

Bürgerschaft sind die Abläufe insbesondere

in finanzieller Hinsicht

übersichtlicher und transparenter. Die

Aufgabenzuteilung und die Verantwortlichkeiten

sind klar. Damit lassen

sich Doppelspurigkeiten vermeiden,

und es können Synergien genutzt

werden. Diese Vorteile wirken sich

über kurz oder lang auch finanziell

positiv aus.

Die frühzeitige Bearbeitung der organisatorischen

und strukturellen Aufgaben

führte dazu, dass der Übergang

zur Einheitsgemeinde ohne nachhaltige

Probleme abgewickelt werden

konnte. Im Lauf dieser Amtsdauer

wird es noch darum gehen, die Feinabstimmung

der Zuständigkeiten zu

definieren und die umfassende und

durchgängige Information und Kommunikation

auf Stufe Behörden zu

verbessern.

Finanzausgleich

Uznach partizipiert am Finanzausgleich

wegen überdurchschnittlichen

Schülerzahlen und am partiellen

Steuerfussausgleich. Im Jahr 2010

konnten 1’098’600 Franken als Sonderlastenausgleich

Schule (überdurchschnittliche

Schülerzahlen) und

520’080 Franken partieller Steuerfussausgleich

(Steuerfuss liegt über jenem

der 30. Gemeinde mit tieferem Steuerfuss)

verbucht werden. Gemäss

Budget kann 2011 mit Ausgleichsgeldern

von insgesamt 2,2 Mio. Franken

gerechnet werden. Darin enthalten

sind 1’175’700 Franken

Sonderlastenausgleich Schule und

neu 1’028’200 Franken aus dem individuellen

Sonderlastenausgleich (Vorjahre

partieller Steuerfussausgleich).

Uznach hat weiterhin keinen

Anspruch auf Beiträge aus dem

Ressourcenausgleich (bei unterdurch-

schnittlicher Steuerkraft) sowie aus

dem Sonderlastenausgleich Weite

(geringe Siedlungsdichte und ungünstige

topografische Verhältnisse).

Siedlungsplanerische Entwicklung

Eine Schwerpunktaufgabe war die

Weiterentwicklung der Zukunftsperspektiven.

Es galt, die in Leitbild und

Masterplan definierten Ziele in den

detaillierten und behördenverbindlichen

Richtplan zu überführen. Der

Richtplan ist ein unverzichtbares Planungsinstrument,

in welchem die

Entwicklungsziele definiert werden.

Er zeigt die Massnahmen auf, die es

braucht, um diese Ziele in den nächsten

10 bis 15 Jahren zu erreichen. Die

Umsetzung der Massnahmen erfolgt

in einzelnen Schritten, sei es mit

Anpassungen am Zonenplan im Rahmen

von Teilzonenplänen oder mit

anderen raumwirksamen Dispositionen.

Von wesentlicher Bedeutung ist, dass

die siedlungsplanerischen Massnahmen

und insbesondere Änderungen

am Zonenplan ein demokratisches

Verfahren durchlaufen müssen, das

heisst die Bürgerschaft hat die Möglichkeit,

im Rahmen von Referen-

dumsverfahren oder bei der Bereitstellung

von Krediten Einfluss zu nehmen.

Der Gemeinderat als Planungsbehörde

hat sich grundsätzlich an den

Richtplanvorgaben zu orientieren. Er

kann und muss davon abweichen,

wenn andere Entwicklungsschritte für

die Gemeinde positiver sind oder die

Rahmenbedingungen geändert haben.

Der Richtplan geht von einem nachhaltigen

und kontinuierlichen Wachstum

aus. Es kann erwartet werden,

dass die heutigen Infrastruktureinrichtungen

den Bedarf aus dem in

Aussicht stehenden Wachstum abzudecken

vermögen. Wesentliches Merkmal

des Richtplanes ist die zentrumsnahe

Siedlungsentwicklung. Das

heisst, ein Wachstum wird dort angestrebt,

wo die Einrichtungen des

öffentlichen Verkehrs, der Bildung

sowie der Ver- und Entsorgung vorhanden

sind. Diese Richtplanvorgabe

hat zur Folge, dass bedeutende

Erweiterungen der Bauzonen in peripheren

Lagen zum vorneherein nicht

möglich sein werden. Zudem zielt der

Richtplan auf Verdichtungen innerhalb

des bestehenden Siedlungsgebietes

ab. Bezogen auf den Verkehr werden

zusätzliche Verbesserungen beim

öffentlichen Verkehr sowie beim Lang-

Ausschnitt

Zonenplan aus

GIS (GeografischesInformationssystem)


samverkehr mit den Fuss- und Radwegen

angestrebt. Im Übrigen zeigt

die Richtplanung deutlich auf, dass

eine Verkehrsentlastung im Städtchen

und auf den Ausfallstrassen dringend

notwendig ist und sich verschiedene

Ziele des Richtplanes nur dann realisieren

lassen, wenn die in Diskussion

stehende regionale Entlastungsstrasse

ab der A53 Richtung Gaster Realität

wird.

Bevölkerung und Direktbetroffene

wurden ins Richtplanverfahren einbezogen.

Die Bürgerschaft wurde an

zwei öffentlichen Informations- und

Diskussionsversammlungen über die

Planung orientiert, und alle hatten

Gelegenheit, schriftliche Stellungnahmen

abzugeben. Davon wurde rege

Gebrauch gemacht, und die Planungsbehörden

waren bemüht, Hinweise

und Anliegen soweit als möglich in die

Richtplanung einfliessen zu lassen. Im

Lauf des Planungsprozesses fanden

zudem verschiedene Gespräche mit

Betroffenen sowie mit kantonalen

Fachstellen statt.

In den nächsten Jahren wird es darum

gehen, Richtplanziele, insbesondere

Zonenplananpassungen, nach Prioritäten

zu bearbeiten. Eine bedeutende

und aufwändige Arbeit wird auch die

Revision der Verordnung der schutzwürdigen

Bauten und Anlagen sowie

der Naturobjekte sein. Es versteht sich

von selbst, dass diese Bearbeitungen

nur in Abstimmung mit den Direktbetroffenen

sowie mit der Bevölkerung

im Rahmen von Referendumsvorlagen

und Kreditbegehren erfolgen.

Verschiedene Massnahmen aus der

Masterplanung umgesetzt

Der Masterplan enthält verschiedene

Massnahmen, die siedlungsplanerische

Aspekte nicht oder nur am Rand

berühren. Seit dessen Verabschiedung

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

An der Zürcherstrasse sind bauliche Verdichtungen möglich

im Jahr 2008 erzielt der Masterplan

Wirkung. So wurden die Attraktivität

und die Vorzüge Uznachs dargestellt

und über die Gemeindegrenzen hinaus

bekannt gemacht. Die Website

der Gemeinde Uznach wurde auf einen

zeitgemässen und benutzerfreundlichen

Stand aufgearbeitet und mit

Online-Diensten versehen. Die sogenannte

Imagebroschüre ist gedruckt

und an alle Haushaltungen verteilt

worden. Weitere umgesetzte Massnahmen

sind das Fussgängerleitsystem ab

Bahnhof zu den wichtigsten Institutionen,

Örtlichkeiten und Lokalitäten

sowie die neuen Ortseingangstafeln an

den Zufahrtsstrassen und am Bahnhof.

Im Bereich Zürcherstrasse wurden

Möglichkeiten für räumliche Verdichtungen

und Aufwertungen formuliert

und in ein Entwicklungskonzept

überführt. Dieses Konzept soll dazu

dienen, unerfreuliche Entwicklungen

in einzelnen Gebieten der Zürcherstrasse

zu verhindern sowie Investoren

und Bauwilligen von der Gemeinde

gewünschte Entwicklungen

aufzuzeigen.

2011 sollen örtlichen Veranstaltern

und Vereinen bei den Ortseingängen

Standorte und Möglichkeiten für

attraktive und geordnete Werbung für

Anlässe geboten werden.

Generell darf festgestellt werden, dass

der Masterplan wichtige Schwerpunkte

und Rahmenbedingungen für Projekte

enthält. Zusammen mit dem

Leitbild ist er ein ständiger Begleiter

der gemeinderätlichen Tätigkeit.

Diese Instrumente, ergänzt mit dem

Richtplan, ermöglichen, gezielt auf

die räumliche Entwicklung der Gemeinde

Einfluss zu nehmen und diese

auf die festgelegten Ziele abzustimmen

und insbesondere entgegengesetzte

Entwicklungen zu verhindern.

Behörden

Behörden in der Einheitsgemeinde

Am 1. Januar 2009 hat die neue vierjährige

Amtsdauer begonnen. In der

Einheitsgemeinde von der Bürgerschaft

gewählte Behörden sind der

Gemeinderat, der Schulrat und die

Geschäftsprüfungskommission. Dem

13

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

14

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Gemeinderat gehören von Amtes

wegen der Gemeindepräsident und der

Schulratspräsident sowie fünf weitere

Mitglieder an. Der Schulrat besteht

aus dem Präsidenten und vier Mitgliedern.

Die Geschäftsprüfungskommission

umfasst fünf Mitglieder. Ihr

unterstellt ist die externe Revisionsstelle

OBT AG.

Die gemeinderätliche Tätigkeit

Zu Beginn der neuen Amtsdauer wurden

Ressorts gebildet, die den einzelnen

Ratsmitgliedern zugeteilt sind. In

die jeweiligen Ressorts zusammengeführt

sind Kommissionen, Funktionen

und Abordnungen. Wir verweisen auf

das in dieser Amtsrechnung veröffentlichte

Organigramm.

Die eigentliche Ratstätigkeit erfolgt

im bisherigen System mit Kommissionen

sowie Projekt- und Arbeitsgruppen.

Einzelne Aufgaben und Kompetenzen

sind im Rahmen einer

Dienstanweisung an die Verwaltung

übertragen.

Der Gemeinderat behandelte im vergangenen

Jahr 721 Geschäfte an

28 Sitzungen. Zudem waren die Gemeinderatsmitglieder

in Kommissionen,

Projekt- und Arbeitsgruppen

sowie als Abgeordnete und Delegierte

tätig und erfüllten Repräsentationspflichten.

Zusammensetzung des

Gemeinderates

Per 1. Januar 2010 hat Paul Rüegg in

den Gemeinderat Einsitz genommen.

Er ist Nachfolger des auf Ende 2009

zurückgetretenen Thomas Selm.

Geleitet wird der Gemeinderat von

Gemeindepräsident Erwin Camenisch.

Als Vizepräsidentin amtet Brigitte

Pool und als zweite Stellvertreterin

Silvia Rüegger.

Der Gemeinderat setzt sich heute aus

drei CVP-, je einem FDP-, SP- und

SVP-Vertreter sowie einem parteilosen

Mitglied zusammen.

Im Übrigen gilt seit Inkrafttreten des

revidierten Gemeindegesetzes, dass

weder Voll- noch Teilzeitbeschäftigte

der Gemeinde Mitglied des Gemeinderates

sein können. Eine allfällige

Beschäftigung bei der Gemeinde wäre

damit ein Wahlausschliessungsgrund,

und Betroffene müssen auf Ende der

Amtsdauer 2009/2012 zurücktreten.

Legislaturziele

Aufbauend auf Leitbild und Masterplan

formulierte der Gemeinderat

Legislaturziele, das heisst er bezeichnete

die Aufgaben, die er nebst den

Alltagsgeschäften in der Amtsdauer

bis Ende 2012 erledigen will.

Als wesentliche Ziele seien an dieser

Stelle genannt: der Ausbau des

Ernetschwilerbaches, die Überprüfung

und allenfalls Anpassungen der Bauund

Zonenordnung, die Sanierung

und Umgestaltung der Zürcherstrasse

auf dem Abschnitt Ochsenplatz bis

Kreisel Kunsthof, der Ausbau der ARA

Obersee, die Entwicklung des Flussbades

Grynau, der kontinuierliche Abbau

der Verschuldung und die Erreichung

des Labels «Energiestadt». Die Legislaturziele

sind auf der Website der

Gemeinde www.uznach.ch aufgeschaltet.

Ein Ausdruck in Papierform

kann beim Sekretariat des Gemeindepräsidiums

bezogen werden.

Die Überprüfung zeigt im Übrigen,

dass der Gemeinderat mit seiner

Arbeit insgesamt auf Kurs ist. Einzelne

Ziele sind bereits erreicht. Andere

stehen in Bearbeitung. Bei wenigen

Zielen ist bereits heute absehbar, dass

die zeitlichen Vorgaben überschritten

werden, weil Rechtsmittelverfahren

oder andere Einflüsse von aussen eine

termingerechte Umsetzung behindern.

Geschäftsprüfungskommission

(GPK)

Die fünfköpfige Geschäftsprüfungskommission

prüft die Amtsführung

der Einheitsgemeinde und der Gesamtverwaltung.

Die Rechnungskontrolle

ist gemäss den Bestimmungen

der Gemeindeordnung verpflichtend

an die externe Revisionsstelle OBT AG

übertragen worden.

Die Prüfungstätigkeit besprechen die

Geschäftsprüfungskommission und

der Gemeinderat jährlich im Rahmen

einer gemeinsamen Sitzung. Dabei

werden Anliegen der GPK entgegengenommen

und fliessen, soweit angezeigt,

in die weitere Behörden- und

Verwaltungstätigkeit ein.

Das bisherige GPK-Mitglied Paul

Rüegg wurde zum Gemeinderat

gewählt und ist Ende 2009 von Amtes

wegen aus der Geschäftsprüfungskommission

ausgeschieden. Am

7. März 2010 wurde Peter Bosshard

zu seinem Nachfolger gewählt.

Neuorganisation der vormundschaftlichen

Belange

Das Vormundschaftsrecht gilt seit

1. Januar 1912 und blieb seither mit

Ausnahme des fürsorgerischen Freiheitsentzugs

unverändert. Im Dezember

2008 hat die Bundesversammlung

eine Revision verabschiedet, die im

Kindes- und Erwachsenenschutz Veränderungen

von grosser Tragweite

bringt. Die neuen Bestimmungen sollen

per 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt

werden.

Mit der Neuordnung des Kindes- und

Erwachsenenschutzes ändern sich


auch die Zuständigkeiten. Das Vormundschaftswesen

geht von den

Gemeinden weg, und Behördenzuständigkeit

sowie Verwaltung werden

regional gelöst. Derzeit laufen die Planungsarbeiten

für die Neuorganisation

mit dem Ziel, diese bis Ende 2012

so aufgebaut zu haben, dass sie fristgerecht

zum Tragen kommen kann.

Mit der Neuausrichtung des Kindesund

Erwachsenenrechts werden die

Gemeinden von einer Aufgabe entlastet,

die im Lauf der Jahrzehnte zunehmend

intensiver und anspruchsvoller

geworden ist. In diesem Sinn ist

durchaus erwünscht, dass die Betreuung

dieser vielfach in die Persönlichkeit

eingreifenden Schutzmassnahmen

professionalisiert wird. Die

Finanzierung des Kindes- und Erwachsenenschutzes

wird bei den

Gemeinden bleiben.

Kommissionen

In Anzahl und Bezeichnung der ständigen

Kommissionen ergaben sich

keine Änderungen. Vereinzelt erfolgten

Anpassungen in der personellen

Zusammensetzung.

Die Kommissionen werden in aller

Regel von Gemeinderatsmitgliedern/

Ressortleitern präsidiert. Sie bearbeiten

die zugedachten Aufgabenbereiche

im Rahmen der ihnen zustehenden

Kompetenzen. Sie sind gegenüber der

Geschäftsprüfungskommission und

ausserhalb des eigenen Kompetenzbereiches

gegenüber dem Gemeinderat

zu Rechenschaft verpflichtet.

Verzeichnis der Behörden, Kommissionen,

Abordnungen, Funktionen,

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Im Lauf des Jahres 2010 haben sich

verschiedene Änderungen in der

Zusammensetzung von Behörden,

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Kommissionen und Abordnungen, bei

Funktionen sowie bei den Mitarbeitenden

ergeben. Das aktuelle Verzeichnis

ist unter www.uznach.ch zu

finden. Ein Ausdruck in Papierform

kann beim Sekretariat der Gemeindekanzlei

bezogen werden.

Verwaltung

Aufteilung Gemeindekanzlei

und Bausekretariat

Seit Jahrzehnten werden die Abteilungen

Gemeindekanzlei und Bausekretariat

durch den gleichen Amtsleiter

geführt. Die Verwaltungseinheit hat

sich bisher bewährt, doch lässt sie sich

wegen ständig zunehmendem und

aufwändigerem Arbeitsanfall, der sich

auch auf andere Belange der Verwaltung

auswirkt, nicht länger aufrechterhalten.

Eine Aufteilung in zwei selbständige

Abteilungen ist deshalb und auch im

Hinblick auf in wenigen Jahren eintretende

personelle Änderungen unabdingbar.

Im Übrigen sind ähnliche

oder gleiche Konstellationen nur noch

in kleineren Gemeinden anzutreffen.

Es ist geplant, diese Aufteilung im

Lauf des Jahres 2011 personell und

räumlich zu vollziehen. Die Gemeindekanzlei

wird im Rathaus bleiben

und das Bausekretariat ins Haus Obergasse

24 umziehen.

Räumlichkeiten der Verwaltung

Die Verwaltungsabteilungen sind

in drei Gebäuden untergebracht.

Schwerpunkt bildet das Rathaus, in

welchem sich die meisten Abteilungen

befinden. In der gemeindeeigenen

Liegenschaft Haus Obergasse 24 sind

das Bauamt, im Lauf des Jahres 2011

das Bausekretariat sowie das regionale

Zivilstandsamt untergebracht, welches

im Rahmen einer Vereinbarung

die zivilstandsamtlichen Belange für

zehn Gemeinden der oberen Region

ZürichseeLinth betreut. Die Schulsekretärin

und ihre Mitarbeiterin arbeiten

in Büros des Schulhauses Haslen.

Aufarbeitung Gemeindearchiv

Das Gemeindearchiv hat verschiedene

Funktionen. Die archivierten Unterlagen

dienen der Dokumentation, dem

Nachvollziehen von Abläufen und

Prozessen und letztlich auch der

Geschichtsschreibung. Viele Akten

und Bücher müssen dauernd aufbewahrt

werden.

Die Verwaltung hat sich in der Vergangenheit

bemüht, das Archiv auf einem

guten Stand zu halten. Raumknappheit,

die Neuregistrierung, das

Zusammenführen von Archivmaterialien

in der Einheitsgemeinde sowie

mangelnde personelle Kapazitäten

innerhalb der Verwaltung gaben

Anlass, mit der Aufarbeitung des

Gemeindearchivs die Eberle AG,

Kirchberg SG, zu beauftragen. Die

Eberle AG hat viele St. Galler Gemeindearchive

neu organisiert und

verfügt über grosse Erfahrung.

Für das Uznacher Gemeindearchiv

sind die Arbeiten seit Herbst 2009 im

Gang und zur Hauptsache fertiggestellt.

2011 stehen noch die

Zusammenführung von Archivgut aus

der Einheitsgemeinde sowie die Nachbetreuung

des Schularchivs an. Ziel

ist der Abschluss der Arbeiten bis im

Herbst dieses Jahres. Anschliessend

wird es um die periodische Nachführung

durch das Fachbüro gehen.

15

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

16

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Neuausrichtung der Informatik

Die Soft- und Hardware muss in allen

Bereichen der öffentlichen Verwaltung

erneuert werden. Die meisten Systeme

sind sechs oder mehr Jahre in Betrieb

und basieren auf gemeindeeigenen

Lösungen. Im Rahmen der notwendigen

Erneuerung aller Komponenten

wurde eingehend geprüft, ob die

gemeindeeigene Lösung beibehalten

werden soll oder ob ein Outsourcing

an das Verwaltungsrechenzentrum AG

St. Gallen (VRSG) zu bevorzugen ist.

Es resultierte die Erkenntnis, dass die

externe Lösung personelle, finanzielle

und funktionelle Vorteile bringt. Der

Gemeinderat hat sich deshalb im Einvernehmen

mit der Verwaltung darauf

festgelegt, dass sich die Gemeinde

(ausgenommen die schulinterne

Informatik) auf die VRSG ausrichtet.

Die Umstellung bedeutet, dass die

Neu organisiertes

Gemeindearchiv

Hard- und Softwarekomponenten (mit

Ausnahme der Drucker) sowie die

Dienstleistungen wie Betreuung und

Datensicherung von der VRSG gegen

Entschädigung bezogen werden. Die

Umstellung auf beziehungsweise die

Zusammenarbeit mit der VRSG erfolgt

im ersten Halbjahr 2011.

Das Geografische Informationssystem

GIS ist zu einem wichtigen Arbeitsinstrument

für die Verwaltung und zu

einem ebenso wichtigen Informationsmittel

für Architekten und Planer

sowie für die Feuerwehr und die

Bevölkerung geworden. Es können

daraus viele Informationen mit geografischem

Hintergrund bearbeitet

oder abgerufen werden. Dieses Informatikangebot

ist bereits sehr umfassend,

wird laufend erweitert und

durch die Geoinfo AG, Herisau, auf

dem neusten Stand der Technik gehalten.

Die Website www.uznach.ch stellt ein

nicht mehr wegzudenkendes Informations-

und Arbeitsmittel dar. Es wird

darauf geachtet, dass die Website

aktuell bleibt und die Dienste

erweitert werden. Mit der Website sollen

der Bevölkerung einerseits Informationen

vermittelt werden. Andererseits

dient der Online-Schalter dazu,

dass die Einwohnerschaft Kontakte,

Dienstleistungen und Amtsgeschäfte

in digitaler Form und ohne Gang ins

Rathaus tätigen kann. Dieses Angebot

wird laufend ausgebaut und rege

genutzt.

Personelles

Zum Gemeindepersonal gehören die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Politischen Gemeinde mit Gemeindeund

Schulverwaltung, das Bauamtsund

Hauswartspersonal, das Personal

des Altersheims Städtli sowie die

Jugendarbeiterin und der Jugendarbeiter.

Zu den Bediensteten der Politischen

Gemeinde gehören auch die

Schulleiterinnen und Schulleiter

sowie die Lehrkräfte. Gemäss Schulordnung

sind sie aber dem Schulrat

unterstellt.

Beim Personal der Gemeinde- und

Schulverwaltung sowie beim Bauamts-

und Hauswartspersonal haben

sich folgende Mutationen ergeben:

Ramona Keller, Mitarbeiterin beim

Bausekretariat, ist ausgetreten. Ihre

Nachfolgerin ist Gabriela Spörri.

Miranda Hüppi ist Mitarbeiterin mit

Stellvertreterfunktion beim Grundbuchamt.

Sie ersetzt Karin Bühler,

welche in die Privatwirtschaft gewechselt

hat.

Barbara Steiner löst beim Steueramt

die Mitarbeiterin Melanie Giger ab. Sie

widmet sich der Familie.


Doris Koller betreut in einem Teilpensum

den Informatikbereich und übernimmt

die Aufgaben von Hans Räss,

der im Spätherbst in Pension gegangen

ist.

Erika Hänni ist Nachfolgerin von

Nicole Hüppi als Mitarbeiterin beim

Betreibungsamt.

Schulsekretär Otto Bachmann ist

nach langjähriger Mitarbeit aus den

Diensten der Gemeinde getreten.

Seine Nachfolgerin ist Franziska

Rickert.

Oliver Stocker schloss die dreijährige

kaufmännische Ausbildung ab und hat

die Tätigkeit bei der Gemeinde Uznach

mit dem Lehrabschluss beendet.

André Afonso hat die kaufmännische

Ausbildung im August 2010 begonnen.

Ruedi Härri, Bauamtsmitarbeiter, hat

die Anstellung gekündigt und ist in die

Privatwirtschaft übergetreten. Seine

Aufgaben betreut neu Markus Zweifel.

Karl Schwyter, Hauswart, ist Ende

Januar 2011 in Pension gegangen.

Stationszimmer im Altersheim Städtli

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Nachfolger ist Kristjan Dodaj, welcher

im August 2010 die Lehre als Betriebspraktiker

abgeschlossen hat.

Sebastian Dieziger begann im August

2010 eine Lehre, Damiano Bosshard

eine Vorlehre als Fachmann Betriebsunterhalt

Werkdienst. Ebenfalls letzten

Sommer hat Sascha Müller seine

Anlehre als Fachmann Betriebsunterhalt

Hausdienst begonnen.

Personalbestand

Bei der Gemeindeverwaltung sind

16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit einem Vollzeit- und 12 mit einem

Teilzeitpensum angestellt. Drei Lernende

absolvieren die dreijährige

kaufmännische Ausbildung.

Das Schulsekretariat wird betreut von

der Leiterin mit einem Vollpensum

und ihrer Mitarbeiterin in einem Teilpensum.

Beim Bauamt sind drei Vollzeitangestellte,

ein Teilzeitangestellter und

zwei Auszubildende beschäftigt.

Die Hauswartdienste der Schule werden

durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit sechs Vollzeit- und sieben

Teilzeitpensen sowie einem Lernenden

erledigt.

Die Jugendarbeit wird durch eine

Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter

mit einem Pensum von je 50 Prozent

betreut.

Im Altersheim Städtli sind 31 Mitarbeiterinnen,

drei Mitarbeiter, eine

Lernende und zwei Praktikantinnen

angestellt. Der Personalbestand entspricht

17,8 Vollzeitstellen.

Öffentliche

Sicherheit

Feuerwehr

Uznach-Schmerikon

Heinz Hickert, Uznach, kommandiert

die Feuerwehr Uznach-Schmerikon

seit Anfang 2009.

Die Feuerwehr Uznach-Schmerikon

ist sehr gut ausgerüstet, verfügt über

eine optimale Infrastruktur und leistet

vorbildliche Einsätze. Trotzdem wird

es zunehmend schwieriger, die erforderlichen

Leute zu rekrutieren. Die

Verantwortlichen müssen sich stark

bemühen, den Sollbestand sicherzustellen.

Die zusammen mit anderen Feuerwehren

vor knapp zwei Jahren gegründete

Jungfeuerwehr ist auf ein

gutes Echo gestossen, und die Beteiligung

ist erfreulich. Trotzdem ist es

nicht so, dass die in der Feuerwehr

entstehenden personellen Lücken mit

Nachwuchs aus der Jungfeuerwehr

gefüllt werden können.

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Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

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Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Feuerwehrabgabe

Die Feuerwehrabgabe generiert gemäss

dem seit Beginn des Jahres 2009

geltenden Tarif Einnahmen, die den

Aufwand der gemeinsamen Feuerwehr

decken. Damit ist sichergestellt, dass

sich zumindest in Uznach die Feuerwehr

selbst finanziert und keine Steuergelder

eingesetzt werden müssen.

Es kann davon ausgegangen werden,

dass die heutige Feuerwehrabgabe

längerfristig ausreicht, um die Kosten

der Feuerwehr inklusive der Aufwände

für Ersatzbeschaffungen bei den Fahrzeugen

und der übrigen Ausrüstung

zu decken.

Feuerwehrfahrzeuge

Kürzlich hat die Feuerwehr Uznach-

Schmerikon einen der beiden Mannschaftstransporter

ersetzt. Weitere

grössere Ersatzbeschaffungen stehen

nicht unmittelbar bevor.

Die Feuerwehr Uznach-Schmerikon

sucht Nachwuchs!

Bildung

Volksschule

Der Schulrat informiert über die Führung

der Volksschule in einem separaten

Bericht.

Umnutzung und

Renovation des Hauses

Schulhausstrasse 3

An der Versammlung vom 12. April

2010 hat die Bürgerschaft zugestimmt,

dass das bisherige Wohnhaus

an der Schulhausstrasse 3 renoviert

und zu einem Schulhaus umgenutzt

wird. Für die Umnutzungs- und Renovationskosten

hat sie einen Kredit von

netto 826’000 Franken gesprochen.

Nach der Beschlussfassung durch die

Bürgerschaft wurde mit den Bauarbeiten

begonnen. Diese stehen kurz vor

dem Abschluss. Es ist vorgesehen, das

umgenutzte und renovierte Haus

während den Frühlingsferien um

Mitte April 2011 zu beziehen. In den

Räumen wird Deutsch in Kleinklassen

unterrichtet werden.

Auch wenn die Bauabrechnung noch

nicht vorliegt, lässt sich abschätzen,

dass sich die Renovations- und

Umnutzungskosten innerhalb des von

der Bürgerschaft genehmigten Kredites

bewegen. Die Bauabrechnung wird

in der nächsten Amtsrechnung veröffentlicht.

Sanierung und

Umgestaltung Pausenplatz

Büel/Herrenacker

Die Sanierung und Umgestaltung des

Pausenplatzes Büel/Herrenacker ist

seit Jahren ein Thema, wurde aber

wegen anderen Dringlichkeiten aufgeschoben.

Heute präsentiert sich dieser

Platz in einem Zustand, der Handeln

erfordert. Der Gemeinderat hat eine

interdisziplinär zusammengesetzte

Projektgruppe eingesetzt, die sich

zusammen mit einem Planungsbüro

mit der Sanierung und Umgestaltung

des Platzes beschäftigte. Nach intensiver

Arbeit legte die Projektgruppe

ein Umgestaltungsprojekt vor, das die

Zustimmung des Gemeinde- und des

Schulrates fand. Um die Arbeiten realisieren

zu können, wird der Bürgerschaft

in dieser Amtsrechnung ein

Gutachten mit Kreditantrag unterbreitet.

Sofern dem Kreditantrag

zugestimmt wird, soll im kommenden

Sommer mit der Bauausführung

begonnen werden.


Renoviertes Schulhaus Letzigraben

Massnahmen an

Schulliegenschaften

Im Jahr 2010 wurden folgende

wesentlichen Massnahmen im Bereich

der Schulliegenschaften ausgeführt:

Erneuerung der westlichen Fensterfront

bei der Turnhalle Bifang, Sanierung

der Wohnung im Schulhaus

Bifang, Erneuerung der Lüftungssteuerung

in der Schwimmhalle Herrenacker,

Sanierung des Archivs im

Schulhaus Büel nach einem Wasserschaden.

Für den allgemeinen Unterhalt

bei den Schulliegenschaften

mussten erhebliche Mittel aufgewendet

werden.

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Kultur, Freizeit

Aufwertung

Flussbad Grynau

Das Flussbad Grynau ist für Uznach

und auch die Region ein überaus

wichtiges Freizeit- und Naherholungsangebot.

Entsprechend den

Vorgaben des Masterplanes und des

Richtplanes soll das Flussbad im Zug

der Linthsanierung aufgewertet werden.

Schwerpunkte der Aufwertung

sind die Bereitstellung von Infrastruktureinrichtungen

wie Gastronomieangebote,

Garderoben- und WC-Anlagen

sowie Plätze für das geordnete

Abstellen von Autos und Velos.

Das Konzept ist bereinigt, und das

Linthwerk und die Burgerkorporation

haben die Bereitschaft signalisiert, die

erforderlichen Areale gegen Entschädigung

zur Verfügung zu stellen. Derzeit

werden die siedlungsplanerischen

Massnahmen bearbeitet. Um das Vor-

haben realisieren zu können, muss die

Zonenordnung angepasst werden.

Weiter ist ein Überbauungsplan notwendig,

um eine optimale Einfügung

in das landschaftlich empfindliche

Gebiet gewährleisten zu können. 2011

sollen alle Voraussetzungen geschaffen

werden, dass der Bürgerschaft an

der Versammlung im Frühjahr 2012

ein Kreditantrag unterbreitet werden

kann. Endziel ist es, die neuen Anlagen

zusammen mit dem Abschluss

der Linthsanierung in Betrieb nehmen

zu können.

Reihenhäuser renoviert

und vermietet

Die als Baudenkmal geltenden Reihenhäuser

an der Schulhausstrasse 7

sind renoviert und innert kürzester

Zeit vermietet worden. Die in dieser

Amtsrechnung enthaltene Bauabrechnung

zeigt, dass der von der Bürgerschaft

beschlossene Kredit von brutto

950’000 Franken erfreulicherweise

nicht ausgeschöpft werden musste.

Dank günstiger Auftragsvergaben resultierte

eine Einsparung von knapp

30’000 Franken. Ebenso erfreulich ist,

dass die im Finanzvermögen stehenden

Häuser wie prognostiziert kostendeckend

vermietet sind.

Gemeindesaal/Aula

Vereins- und andere Anlässe finden

heute im Allgemeinen in der Aula des

Oberstufenschulhauses Haslen statt.

Im Hinblick auf eine optimale Nutzung

wurden verschiedene Anpassungen

vorgenommen. So wurden die

Beschallung sowie die Raumakustik

verbessert. Im Weiteren wurde unter

Berücksichtigung der Anliegen der

Schule die Benützung der Schulküche

um eine Kochstelle erweitert. Diese

erweiterte Benützung bleibt örtlichen

Vereinen und Veranstaltern vorbehalten.

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Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

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Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Mehrzweckhalle

Im letzten Amtsbericht hat sich der

Gemeinderat eingehend mit der von

einer Initiantengruppe lancierten Idee

einer Mehrzweckhalle mit Standort

östlich der Sportanlagen an der Benknerstrasse

beschäftigt. Er musste

erkennen, dass sich eine Mehrzweckhalle

aus finanziellen Gründen zumindest

in den nächsten Jahren nicht realisieren

lässt. Zudem ist vorderhand

weder aus sportlicher noch aus kultureller

Sicht ein ausgesprochenes

Bedürfnis gegeben. Ungeachtet dieser

Erkenntnis hat der Gemeinderat

raumplanerisch in der Weise disponiert,

dass der Standort Benknerstrasse

für eine allfällige Mehrzweckhalle

in den Richtplan aufgenommen

wurde.

Schutzobjekt

Hebeltobelbrücke

Die Hebeltobelbrücke über die Ranzach

sichert eine Wegverbindung vom

Burgerwald-Lindenplatz nach St. Gallenkappel-Betzikon.

Früher war das

eine wichtige Fusswegverbindung.

Heute dient sie der Naherholung und

ist Bestandteil des regionalen Wanderwegnetzes.

Die im Jahr 1908 gebaute und 1935

sanierte Brücke ist eine Eisenbetonkonstruktion,

eine damals kaum

bekannte Bauart. Weil es sich um eine

der ersten Brücken in Eisenbeton

handelt, wurde sie vor einigen Jahren

von den Gemeinden St. Gallenkappel

und Uznach als Schutzgegenstand

gemäss Art. 98 Baugesetz bezeichnet.

Um den langfristigen Fortbestand dieses

Baudenkmals zu gewährleisten,

drängt sich eine umfassende Sanierung

auf. Der entsprechende Projektierungsauftrag

ist erteilt, und es war

die Meinung, der Bürgerschaft im

Rahmen des Budgets der Investitionsrechnung

2011 einen Sanierungs-

kredit zu beantragen. Das Ganze verschiebt

sich um ein Jahr, das heisst

Projekt und Kostenvoranschlag sollen

im Jahr 2011 erarbeitet und die Sanierung

2012 ausgeführt werden.

Jugendräume

Heute sind der Jugendtreff in der

gemeindeeigenen Zivilschutzanlage

unter dem Schulhaus Haslen und

der Mädchentreff im gemieteten

Raum im ehemaligen Personalhaus

des Spitals Linth Stützpunkte der offenen

Jugendarbeit. Die Jugendräume

unter dem Schulhaus Haslen befriedigen

nicht. Es fehlen das Tageslicht

und die natürliche Belüftung. Zudem

entstehen Nutzungskonflikte bei

gleichzeitigem Betrieb in der Aula des

Oberstufenschulhauses Haslen.

Bis heute blieb die Suche nach einem

geeigneteren Standort erfolglos. Derzeit

prüft der Gemeinderat, ob die notwendige

Renovation zum Anlass genommen

werden kann, das Haus

Schlössli der Jugend zur Verfügung zu

stellen. Dieses Haus wird in absehbarer

Zeit frei, weil die Unterrichtsräume

ins umgenutzte und renovierte

Haus an der Schulhausstrasse 3

Kinderspielplatz Aeschensack

(Schulhaus Letzigraben) verlegt werden.

Die ursprüngliche Absicht, der

Bürgerschaft an der Versammlung

vom 4. April 2011 eine Vorlage zu

unterbreiten, ist nicht umsetzbar, da

sich Detailabklärungen verzögert

haben.

UNICEF-Label «Kinderfreundliche

Gemeinde»

Seit Ende 2008 hat Uznach ein Leitbild

für die Kinder- und Jugendpolitik.

Dieses enthält viele Massnahmen, um

Kindern und Jugendlichen ein gutes

Umfeld für eine aktive und sinnvolle

Freizeitbeschäftigung sowie ein friedliches

Nebeneinander zu schaffen. Für

die Bearbeitung des Massnahmenkatalogs

wurde eine Kinder- und Jugendkommission

eingesetzt. Sie hat die

Arbeit aufgenommen und als erstes

eine Prioritätenliste erarbeitet. Im

vergangenen Jahr wurden einzelne

Massnahmen, insbesondere das Thema

Littering (achtloses Wegwerfen

von Abfall), bearbeitet. Weitere Aktivitäten

sind im Aufbau. Ein nächstes

bedeutendes Ziel der Kinder- und

Jugendkommission und des Gemeinderates

ist die Erreichung des UNI-


CEF-Labels «Kinderfreundliche Gemeinde».

Die diesbezüglichen Vorarbeiten

sind zu wesentlichen Teilen

geleistet. Die Labelkommission dürfte

in diesem Jahr entscheiden.

Jubiläum der

Städtli Bibliothek Uznach

Glanzlicht des Veranstaltungsprogramms

2010 der Städtli Bibliothek

Uznach war das am 1. Mai gefeierte

25-Jahr-Jubiläum. Wie die anderen

Veranstaltungen in diesem Jahr wurde

der Jubiläumsanlass «Lese-Hör-Seh-

Festival» mit guten Besucherzahlen

und viel Lob belohnt. Dank grossem

Einsatz zum Jubiläum konnte ein

abwechslungsreiches und ansprechendes

Angebot präsentiert werden. Eine

interessante Zusammenarbeit auf der

Stufe Kindergarten bot zudem eine

von der Bibliothek organisierte Veranstaltungsreihe

zum Thema «Leseanimation

im Vorschulbereich».

Den Online-Zugriff auf den Bibliothekskatalog

kennen die Kunden

schon länger. Ende 2010 wurde nun

die Online-Selbstverwaltung der Kundenkonten

freigegeben. Neu können

sich die Benutzer bequem von Zuhause

aus in ihr Konto einloggen und ausgeliehene

Medien verlängern oder

reservieren, was allgemein geschätzt

wird. Auch freut sich die Städtli

Bibliothek über die im Herbst erfolgte

Aufnahme in den Verbund der Digitalen

Bibliothek Ostschweiz, dem bis

heute 13 Bibliotheken angehören. So

erhalten Kunden seit dem 1. Februar

2011 Zugang zu digitalen Medien.

Nach den über Erwarten guten Besucherzahlen

von 2009 (rund 66’000

Ausleihen) bestätigt die neue Rekordzahl

von 70’000 Ausleihen im Jahr

2010 die gute Verankerung und die

grosse Beliebtheit der Städtli Bibliothek

in der Bevölkerung von Uznach

und der Region.

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Städtli Bibliothek soll

Regionalbibliothek werden

Die Städtli Bibliothek ist gut geführt

und erfreut sich grosser Beliebtheit.

Sie deckt auch die Bedürfnisse der

Schule ab. Die Bibliotheksräumlichkeiten

stellt die Katholische Kirchgemeinde

im Tönierhaus unentgeltlich

zur Verfügung.

Der Kanton fördert Regionalbibliotheken

und leistet Unterstützungsbeiträge.

Zusammen mit der Bibliothekskommission

hat sich der

Gemeinderat zum Ziel gesetzt, die

Qualifikation Regionalbibliothek zu

erreichen. Die Vorteile einer Regionalbibliothek

wären erweiterte Angebote

und Betriebszeiten, eine breitere

finanzielle Abstützung unter mehreren

Gemeinden sowie kantonale Fördergelder.

Derzeit laufen diesbezüglich

Verhandlungen mit dem Amt für

Kultur und den umliegenden Gemeinden.

Die Meinung ist, dass sich diese

Gemeinden ins Projekt einbinden lassen

und letztlich auf der Regionalbibliothek

basieren.

Die Städtli

Bibliothek

erfreut sich

grosser

Beliebtheit!

Um die bestehende Städtli Bibliothek

attraktiv zu halten, sind Angebotserweiterungen

und Optimierungen

unumgänglich. Die bestehenden

Räumlichkeiten im Tönierhaus lassen

das nicht zu, was bedeutet, dass

zusätzlich Raum verfügbar gemacht

werden muss. Am heutigen Standort

könnte eine Regionalbibliothek ebenfalls

nicht betrieben werden. So oder

so ist zusätzlicher Raum nötig. Bis

heute ist offen, wo dieser abgedeckt

werden kann. Weil das Tönierhaus

diesbezüglich keine guten Voraussetzungen

bietet, wurde schon darüber

nachgedacht, die Städtli Bibliothek ins

heute leerstehende ehemalige Militärkantonnement

beim Gemeindewerkhof

an der Zürcherstrasse zu verlegen.

Der Raumbedarf dort könnte

gut abgedeckt werden. Zudem wäre

der Standort für alle Verkehrsteilnehmer

und Benützer ideal.

Der Gemeinderat hält die Bürgerschaft,

bei weiteren Dispositionen und

sobald das Vorhaben weiter gediehen

ist, auf dem Laufenden.

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Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

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Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Gesundheit

Spital Linth

Die Gemeinde ist stolz auf das Spital

Linth. Zusammen mit den Spitalärzten

und dem Pflegepersonal sowie mit

den am Ort domizilierten Ärzten und

anderen Einrichtungen gewährleistet

es eine vorzügliche Gesundheitsversorgung.

Im Weiteren trägt das Spital

massgeblich dazu bei, dass Uznach

Regionalzentrum ist.

Das Spital Linth ist sanierungs-,

erneuerungs- und erweiterungsbedürftig.

Die erste Bauetappe dazu

wurde im Sommer 2009 abgeschlossen.

Die zweite ist auf Stufe Planung

in Arbeit. Neben einer Erweiterung,

Erneuerung und Modernisierung von

Spitalräumlichkeiten und Infrastruktur

bringt diese zweite Etappe eine

neue Verkehrsorganisation. Die

Haupterschliessung soll von Süden

her direkt ab der Gasterstrasse erfolgen.

Terminlich ist nichts konkreti-

siert, das heisst es ist offen, wann die

demokratischen und baulichen Entscheide

gefällt werden.

Angebot an

Alterswohnungen

Uznach verfügt mit dem Altersheim

Städtli, dem Pflegezentrum Linthgebiet

und den Spitex-Diensten über ein

erfreuliches Angebot für die ältere

Generation. Heute mangelt es noch an

altersgerechten Wohnungen. Dieses

Defizit wird in absehbarer Zeit zum

grössten Teil behoben sein, weil in der

zentrumsnahen Überbauung Linthofwiese

West rund 35 Alterswohnungen

erstellt werden. Die Bauarbeiten dafür

sind im Gang, und es kann damit

gerechnet werden, dass die Wohnungen

um Mitte 2012 bezugsbereit sind.

Das diesbezügliche Engagement der

Gemeinde, den Investor zum Bau

solcher Wohnungen zu motivieren,

scheint sich für alle Beteiligten auszuzahlen,

da die Nachfrage nach solchen

Wohnungen gross ist.

Im Gebäude im Vordergrund entstehen

35 Alterswohnungen Visualisierung: Geri Hangartner Productions

Schutz vor Passivrauchen

Seit 1. Juli 2010 gilt im Kanton

St. Gallen ein Rauchverbot in allgemein

zugänglichen Räumen. Dieses

generelle Verbot gilt auch für gastgewerbliche

Räume. Dort darf nur noch

in so genannten Fumoirs, die unbedient,

geschlossen und separat belüftet

sind sowie keinem anderen Zweck

dienen, geraucht werden. Zuwiderhandlungen

gegen das Rauchverbot

werden strafrechtlich geahndet. Mit

dieser strengen Regelung sind frühere

umstrittene Ausnahmebewilligungen

hinfällig geworden, und die Betriebe

des Gastgewerbes sind innerhalb des

Kantons gleichgestellt.

Soziales

Freiwilligenarbeit

2011 ist das Europäische Jahr der

Freiwilligenarbeit. Gemäss statistischen

Zahlen leisten in der Schweiz

rund 1,5 Mio. Personen oder 24 Prozent

der Wohnbevölkerung über

15 Jahre institutionalisierte Freiwilligenarbeit

in Vereinen, Organisationen

oder Institutionen. Ihre unbezahlte

Arbeit macht rund 330 Mio. Stunden

aus, was rund 170'000 Vollzeitstellen

entspricht. Dazu kommt die informelle

Freiwilligenarbeit, etwa in Form

innerfamiliärer Pflegeleistungen oder

Nachbarschaftshilfe, deren Umfang

ungefähr jenem der institutionalisierten

freiwilligen Leistungen entspricht.

Es ist notwendig und wichtig, die

Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf

diesen für die Gesellschaft wichtigen

Beitrag zu lenken und sich dessen

grosser volkswirtschaftlichen Bedeutung

bewusst zu werden. Dieses

Bewusstsein hat der Gemeinderat, und


er möchte das in Uznach vorhandene

sehr grosse Engagement im Bereich

Freiwilligenarbeit auf diesem Weg

anerkennen und würdigen. In diesem

Sinn bedankt sich der Gemeinderat

ganz herzlich bei allen, die in irgendeiner

Form Freiwilligenarbeit leisten

und damit der Öffentlichkeit oder dem

privaten Umfeld einen unentgeltlichen

Dienst erweisen.

Schulsozialarbeit

Seit August 2009 ist die Schulsozialarbeit

im Rahmen eines Teilpensums

von 70 Prozent institutionalisiert. Sie

hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche

auf dem Weg des Erwachsenwerdens

zu begleiten, sie zu unterstützen und

ihre Persönlichkeit bei der Lösung

von privaten und sozialen Problemen

zu stärken. Geleistet wird die Schulsozialarbeit

im Rahmen einer Leistungsvereinbarung

durch das Beratungszentrum

Uznach. Die bisherigen

Erfahrungen zeigen, dass das Angebot

genutzt wird und der Schulsozialarbeiter

eine Hilfestellung für Kinder

und Jugendliche sein kann. Im Weiteren

wird deutlich, dass die Aufgabe

durch den Schulsozialarbeiter innerhalb

des Pensums von 70 Prozent

bewältigbar ist. Eine Pensenaufstockung

ist bis auf Weiteres nicht nötig.

Regionale Fachstelle

Integration Linthgebiet

und Toggenburg

Erfolgreiche Integration ist kein Zufall.

Die Gemeinde Uznach setzt auf

Information für die zugewanderte

Bevölkerung und lancierte 2010 das

Projekt conTAKT-net von Migros-

Kulturprozent. Die Regionale Fachstelle

Integration und die Kommission

Interkulturelles Zusammenleben Uznach

bearbeiten Informationen zu

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Themen wie Integration, Kleinkinder,

Schule, Berufsbildung, Stellensuche,

Weiterbildung, Staat etc. Diese sollen

2011 auf der Website der Gemeinde

öffentlich gemacht werden.

Sportvereine leisten einen erheblichen

Beitrag zur Integration. Dies

konnten Frauen des interkulturellen

Frauentreffs für zugewanderte und

einheimische Frauen «femme global»

und der türkische Elternverein

Uznach hautnah erleben. Sie wurden

vom Tennisclub Uznach anlässlich

eines sport-verein-t-Anlasses zu einem

Tennisplausch eingeladen.

Die Regionale Fachstelle Integration

ist im Übrigen Ansprechstelle und

Drehscheibe für das Gebiet Linthgebiet

und Toggenburg. Verschiedene

Akteure, Institutionen und Organisationen

aus diesen Regionen arbeiten

mit der Fachstelle zusammen. Dabei

werden günstige Rahmenbedingungen

für die Chancengleichheit und

Teilhabe der ausländischen Bevölkerung

am öffentlichen Leben gefördert.

Wegweisend sind die Schwerpunkte

von Bund und Kanton, nämlich Spra-

Sport-verein-t-Anlass des Tennisclub Uznach

mit dem Interkulturellen Frauentreff «femme global»

che und Bildung, Information, interreligiöser

Dialog, Förderung von Kindern

im Vorschulalter und Zugang zu

Institutionen der Aufnahmegesellschaft.

Haus Speerblick

In der seit Juli 2005 der Gemeinde

gehörenden Liegenschaft Speerblick

sind die Sprachheilschule St. Gallen

und der Verein Sozialpädagogische

Wohngruppen eingemietet. Die Mieteinnahmen

decken die Kosten für die

Verzinsung des Kaufpreises und der

Investitionen, und es ist derzeit möglich,

einen Erneuerungsfonds zu äufnen.

In jüngerer Zeit wurde auch über

eine Erweiterung des Hauses diskutiert,

nachdem eine Aufstockung der

Sprachheilschule mit Kindern aus der

March sowie der Aufbau einer weiteren

Kinderwohngruppe erwogen wurden.

Diese Themen sind vom Tisch,

das heisst das Haus Speerblick verbleibt

vorerst im heutigen Zustand.

Investitionen beschränken sich auf

Renovationen. Im Weiteren wird das

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Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

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Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Parkierungsangebot vergrössert werden

müssen. Die damit zusammenhängenden

Investitionen werden,

soweit sie nicht aus Mitteln des Erneuerungsfonds

bezahlt werden können,

der Liegenschaft belastet. Sie ist dem

Finanzvermögen zugeschieden, welches

auf Eigenwirtschaftlichkeit ausgerichtet

ist.

Verkehr

Fuss- und Radweg entlang

der Grynaustrasse

Entlang der Grynaustrasse ab Barriere

bis Einmündung Burgerrietstrasse

wird ostseitig ein kombinierter Fussund

Radweg angelegt und der bestehende

Weg Richtung Grynau asphaltiert.

Gleichzeitig wird die Anbindung

des Fuss- und Radweges Benknerstrasse

optimiert. Auf Höhe des Garagenbetriebes

wird eine verbreiterte

Mittelinsel als Eingangstor erstellt.

Die für die Realisierung dieser insbe-

Der Fuss- und Radweg Richtung Grynau wird aufgewertet

sondere der Verkehrssicherheit dienenden

Massnahmen erforderlichen

Verfahren sind seit längerer Zeit abgeschlossen.

Auch der Gemeindebeitrag

ist beschlossen und zugesichert. Es

bestand die Hoffnung, dass mit der

Projektrealisierung im Herbst 2010

begonnen werden konnte. Dies war

schliesslich nicht möglich, weil die

Landerwerbsverhandlungen schleppend

vorangingen. Heute kann aber

definitiv davon ausgegangen werden,

dass dieses langjährige Vorhaben ab

Frühjahr 2011 umgesetzt wird.

Umgestaltung der

Zürcherstrasse vom

Ochsenplatz bis zum

Kreisel Kunsthof

Im Hinblick auf die Sanierung der

Zürcherstrasse auf dem Abschnitt

Ochsenplatz bis Kreisel Kunsthof

wurde zusammen mit Strassenfachleuten

und der Polizei ein Konzept für

die Neugestaltung des Strassenraumes

ausgearbeitet. Dieses vor einiger Zeit

verabschiedete Konzept liegt beim

Kanton mit der Bitte, darauf aufbauend

ein Genehmigungsprojekt zu

erarbeiten. Wunsch der Gemeinde ist,

dass die weiteren Verfahren hinsichtlich

Umgestaltung der Zürcherstrasse

so vorangetrieben werden, dass nach

Abschluss der Überbauung Linthofwiese

West im Herbst 2012 mit den

Strassenbauarbeiten begonnen werden

kann.

Das Gestaltungskonzept sieht vor, den

Strassenraum besser auf das angrenzende

Umfeld abzustimmen. Es soll

ein speziell materialisierter Mittelrespektive

Mehrzweckstreifen mit

links und rechts davon verlaufenden

Fahrbahnen entstehen. Der Mittelstreifen

ist primär als Fläche für

Linksabbieger gedacht. Der Knoten

Bahnhofstrasse/Zürcherstrasse soll

mit einer Lichtsignalanlage versehen

werden, welche insbesondere für eine

rasche Abwicklung des öffentlichen

Verkehrs notwendig ist. Die Übergänge

für Fussgänger sollen zudem sicherer

werden.

Massnahmen

auf der Zürcherstrasse

vom Kreisel Kunsthof

bis Kreisel Wiesental

Die Sanierung und Umgestaltung der

Zürcherstrasse auf dem Abschnitt

Kreisel Wiesental bis Kreisel Kunsthof

inklusive der neuen Brücke über den

Ernetschwilerbach sowie der Lichtsignalanlage

bei der Buchbergstrasse

wurde mit dem Einbau des Deckbelages

im letzten Sommer abgeschlossen.

Damit hat ein langwieriger Planungs-,

Projektierungs-, Verfahrens- und Realisierungsprozess

einen befriedigenden

Abschluss gefunden. Es darf

durchaus festgehalten werden, dass

die neu gestaltete Strasse mehr

Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

bringt.


Verbindungsstrasse ab der

A53 Richtung Gaster

Die seit längerer Zeit zur Diskussion

stehende Verbindungsstrasse ab der

A53 Richtung Gaster hat regionale

Bedeutung. Für die Gemeinde Uznach

soll sie eine markante Entlastung auf

dem Hauptstrassennetz im Siedlungsgebiet

und insbesondere im Städtchen

bringen. Der Kanton war bereit, für

das von der Region ZürichseeLinth

lancierte und vom Gemeinderat

unterstützte Strassenbauvorhaben

eine Zweckmässigkeitsbeurteilung

durchzuführen. Diese Beurteilung ist

im Lauf des vergangenen Jahres

erfolgt. Das Ergebnis ist, dass eine

Verbindungs- beziehungsweise Entlastungsstrasse

ab der A53 Richtung

Grynaustrasse und von dort Richtung

Gasterstrasse in Fischhausen mit

möglicher Weiterführung Richtung

Gommiswald machbar und zweckmässig

ist.

Ziel ist es, nun zu erreichen, dass im

kommenden fünfjährigen Strassenbauprogramm

ab 2014 die Projektierung

erfolgt und die politischen,

Sicherheit beim Bahnhof

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

finanziellen und verfahrensrechtlichen

Abläufe und Entscheide so zeitig

gefällt werden, dass ab 2019 ein

ausführungsreifes Projekt zur Verfügung

steht.

Verkehrsberuhigung

im Bereich Bahnhofplatz

Was befürchtet wurde, ist eingetreten.

Die Beseitigung der auf der Bahnhofstrasse

aufgemalten Quadrate hat

dazu geführt, dass der Strassenzug

fahrzeugorientiert in Erscheinung

tritt. Die Konsequenz ist, dass auf der

Strasse nachweislich schneller gefahren

wird und die Fussgänger noch

mehr verunsichert sind. Massnahmen,

die zu einer ruhigeren Fahrweise führen

und durch welche die Motorfahrzeuglenker

mehr Rücksicht auf die

Fussgänger nehmen, sind notwendig.

Der Gemeinderat hat deshalb eine

Studie in Auftrag gegeben, die aufzeigen

soll, wie diesen Vorgaben am

besten Rechnung getragen werden

kann. Die von der Kantonspolizei

akzeptierte Studie liegt vor. Sie zeigt,

dass mit weiteren beziehungsweise

anders platzierten minimalen Anrampungen,

mit Fahrbahnmarkierungen

sowie mit begrenzten Einengungen

ein Zustand erreicht werden kann, der

zu einer langsameren Fahrweise auf

der Strasse und zu mehr Sicherheit

für die Fussgänger führt.

Eine Umsetzung wird jedoch nicht

möglich sein, bevor die Bauarbeiten

für die Überbauung Linthofwiese West

zur Hauptsache abgeschlossen sind,

das heisst nicht vor Mitte 2012.

Sanierung der

Ernetschwilerstrasse

Die im Jahr 2005 etappenweise begonnene

Sanierung der Ernetschwilerstrasse

schreitet wie geplant voran.

2010 wurde die Strasse auf dem

Abschnitt Neumühle bis Bergli erneuert,

etwas Richtung Hang verschoben

und in Teilbereichen für das bequemere

Kreuzen mit dem Postauto verbreitert.

Die weiteren Etappen beinhalten

die Strassensanierung und -erneuerung

ab Bergli bis Leutschen sowie die

Stabilisierung des Strassenkörpers im

Rutschgebiet oberhalb Leutschen.

Diese letzten Etappen werden zeitlich

so lange als verantwortbar hinausgeschoben.

Ausbau der Escherstrasse

Für die hinreichende Erschliessung

der kürzlich bezogenen Häuser an der

Escherstrasse wurde die Verbreiterung

und Sanierung des Strassenabschnittes

ab Perronunterführung bis Ende

der neuen Überbauung verlangt. Diese

Strassenbauarbeiten wurden im

Herbst 2010 ausgeführt und die verbreiterte

Strasse (Gemeindestrasse

2. Klasse) in den Unterhalt der

Gemeinde übergeben.

25

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

26

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Sanierte und korrigierte Ernetschwilerstrasse

Sanierung der Hegnerstrasse

Die Sanierung der Hegnerstrasse bis

zur Verzweigung Mürtschenstrasse ist

dringend. Bisher wurde auf Sanierungsmassnahmen

verzichtet, weil im

Einflussbereich dieses Strassenzuges

grössere Bauvorhaben anstanden oder

anstehen. Nachdem das Terrassenhaus

an der Mürtschenstrasse gebaut ist,

wurde die Sanierung der Hegnerstrasse

auf dem Abschnitt ab der Liegenschaft

Bochsler ostwärts bis und

mit Verzweigung Mürtschenstrasse

in Aussicht genommen. Gleichzeitig

wurde die Chance genutzt, auf

einem Teilabschnitt von etwas über

30 Metern die Strasse zugunsten der

Fussgänger zu verbreitern. Diese Verbreiterung

wurde im vergangenen

Herbst realisiert. Die Sanierung und

Erneuerung des Strassenkörpers ist

für den kommenden Frühling/Sommer

geplant. Im gleichen Zug wird die

in der Strasse verlaufende Schmutzwasserhauptleitung

erneuert. Mit der

weniger dringenden Sanierung des

aufgeweiteten vorderen Abschnitts

wird gewartet, bis die in Angriff

genommene Überbauung des Hegnerrains

mit Terrassenhäusern abgeschlossen

ist.

Andere Massnahmen auf

Erschliessungsstrassen

Auf einem Teilabschnitt der Mühlaustrasse

und im vorderen Teil der

Webereistrasse wurden neue Deckbeläge

eingebaut. Im Übrigen beschränkten

sich die strassenbaulichen

Massnahmen inklusive Beleuchtung

auf den ordentlichen Unterhalt.

Bewirtschaftung Parkplatz

an der Benknerstrasse

Der Parkplatz an der Benknerstrasse

gehört der Burgerkorporation. Nachdem

auf diesem Platz vermehrt Autos

von Bahnbenützern und von Mitarbeitenden

örtlicher Betriebe abgestellt

wurden, hat der Burgerrat beschlossen,

für das Parkieren eine Gebühr zu

verlangen. Mit Zustimmung der

Gemeinde und der Polizei wurde die

für die Bewirtschaftung erforderliche

Zufahrtsregelung und Infrastruktur

bereitgestellt. Die Parkplatzzufahrt

mit der Barriere wurde so gelegt, dass

andere Platznutzungen für Viehschauen,

Zirkus, Vergnügungsanlagen,

Festanlässe etc. weiterhin möglich

sind. Auffallend ist, dass dort bedeutend

weniger Autos abgestellt werden,

seit eine Parkgebühr zu leisten ist.

Fuss- und Radwegverbindungen

Der Gemeinderat beschäftigte sich mit

folgenden Wegverbindungen:

Fuss- und Radwegverbindung von

der Grynau Richtung Schmerikon

Im Zusammenhang mit der Erweiterung

der Industriezone Büelerriet und

der damit verbundenen Nutzungsintensivierung

wurde der Bau eines

der Allmeindstrasse angegliederten

separaten Fuss- und Radweges verlangt.

Die diesbezüglichen Verfahren

sind seit längerer Zeit abgeschlossen,

und die Finanzierung wurde ohne

Beteiligung der Gemeinde geregelt.

Noch ausstehend ist die tatsächliche

Ausführung. Es ist vorgesehen, den

Weg im Verlauf dieses Jahres zu

bauen.

Buchsgartenweg

Der Buchsgartenweg auf dem östlichen

Abschnitt wurde mit einer so

genannten Schottertränkung aufgewertet.

Diese Art der Wegbefestigung

erleichtert den Unterhalt. Der Abschnitt

westlich der Brauerei wurde

verbreitert und nachhaltig saniert.

Erweiterung des Fahrradunterstandes

beim Bahnhof

Der Fahrradunterstand beim Bahnhof

östlich des Kiosks ist überbelegt, das

heutige Angebot an gedeckten Abstell-


plätzen reicht nicht mehr aus. Der

Gemeinderat hat dem wiederholt

deponierten Anliegen nach Erweiterung

des Unterstandes stattgegeben.

Er soll westwärts in gleicher Ausgestaltung

wie der bestehende Unterstand

so erweitert werden, dass

zusätzlich 72 Velos abgestellt werden

können. Das diesbezügliche Angebot

erhöht sich damit auf 180 benutzerfreundliche

Fahrradplätze. Der Zugang

zu diesen Abstellplätzen von der

östlichen Bahnhofstrasse her wird im

Zusammenhang mit der Verwirklichung

von Verkehrsberuhigungsmassnahmen

im Bereich des Bahnhofplatzes

verbessert, allerdings nicht vor

2012.

Öffentlicher Verkehr

Kein S-Bahnanschluss Richtung

Zürich, dafür Stadtbahn Obersee

Heute steht definitiv fest, dass ein

direkter S-Bahnanschluss Richtung

Zürich nicht möglich ist. Der Zürcher

Velounterstand am Bahnhof Uznach wird erweitert

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Verkehrsverbund setzt andere Prioritäten.

Zudem ist das Benützerpotential

aus der oberen Region Zürichsee-

Linth für einen solchen Anschluss zu

klein.

Die Unmöglichkeit eines S-Bahnanschlusses

ist mit ein wesentlicher

Grund, weshalb das Projekt Stadtbahn

Obersee lanciert und forciert wird. Die

Stadtbahn Obersee soll attraktive

halbstündliche Verbindungen rund

um die Linthebene mit schlanken

Anschlüssen in Rapperswil und Ziegelbrücke

sicherstellen. Die Planungsarbeiten

für dieses Bahnvorhaben sind

im Gang.

Die Realisierung wird aber insofern

erschwert, als hohe Investitionen anfallen.

Unter anderem ist ein zweites

Gleis für Zugskreuzungen zwischen

Uznach und Schmerikon notwendig.

Nicht ausgeschlossen ist, dass via

Stadtbahn Obersee eine spätere Einbindung

in den Zürcher Verkehrsverbund

fahrplantechnisch und bezüglich

Fahrpreise möglich wird.

S-Bahn St. Gallen

Die Stimmbürgerschaft des Kantons

St. Gallen hat am 26. September 2010

dem Projekt S-Bahn St. Gallen zugestimmt.

Dieses Vorhaben, welches auf

schlanke Verbindungen rund um den

Kanton St. Gallen abzielt, soll bis

Ende 2013 umgesetzt sein.

Für Uznach bringt die S-Bahn St. Gallen

den Halbstundentakt Richtung

Rapperswil beziehungsweise Wattwil/St.

Gallen (bereits vorhanden) und

Richtung Ziegelbrücke (heute Stundentakt).

Am Bahnhof Uznach sind

Anpassungen notwendig. Die S-Bahn

St. Gallen kann nur über Gleis 2 geführt

werden, auf welchem heute der

Voralpenexpress basiert. Die Ausrichtung

des Voralpenexpress auf Gleis 1

erfordert die Verlängerung des Perrons

sowie die Ergänzung und Verlängerung

des Perrondaches. Entgegen

früherer Annahmen kann der Velounterstand

westlich des Bahnhofgebäudes

unverändert bestehen bleiben.

Gewährleistung der Anschlüsse

in Rapperswil

Die Fahrplanstabilität in Rapperswil

Richtung Zürich ist nicht optimal. Es

kommt nicht selten vor, dass bei Zugsverspätungen

der Anschluss in Rapperswil

nicht gewährleistet ist. Die

SBB bemühen sich, diesen Mangel zu

beheben beziehungsweise ihn auf ein

erträgliches Niveau zu reduzieren. So

wird seit dem Fahrplanwechsel im

Dezember 2010 ein zusätzlicher Zug

nach Rapperswil mit Abfahrt in

Uznach um 07.07 Uhr geführt. Weiter

wird geprüft, ob Massnahmen wie beispielsweise

schnellere Einfahrten in

Rapperswil oder eine höhere Geschwindigkeit

im Rickentunnel zum

Ziel führen. Wann die Unannehmlichkeiten

behoben sind, lässt sich nicht

abschätzen. Sicher ist hingegen, dass

27

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

28

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

mit Inbetriebnahme der geplanten

Stadtbahn Obersee die Fahrplanstabilität

gewährleistet sein wird.

Jubiläum 100 Jahre Rickenbahn

Im Herbst 2010 konnte das 100jährige

Jubiläum der ehemaligen

Bodensee-Toggenburg-Bahn und der

Rickenbahn gefeiert werden. Am

30. September 1910 verkehrte die

achtplätzige Rickenpostkutsche zum

letzten Mal zwischen Uznach und

Wattwil. Das Fest in Wattwil sowie das

Jubiläum 100 Jahre Rickenbahn hat

der Gemeinderat zum Anlass genommen,

mit der gemeindeeigenen über

100 Jahre alten Postkutsche über

den Ricken zu fahren und der Festgemeinde

in Wattwil aufzuwarten.

In Uznach wurde angesichts des

Anlasses in Wattwil auf ein eigenes

Bahnjubiläumsfest verzichtet. Hingegen

wurde durch das Ortsmuseum die

eindrückliche Ausstellung «100 Jahre

Rickenbahn 1910-2010» aufgebaut

und am 5. September 2010 eröffnet.

Bahnhof um das Jahr 1910

Die Sonderausstellung ist vielbeachtet

und kann im Museum weiterhin

besucht werden.

LinthBus

Optimierung des Busangebotes

Die Benützerfrequenzen des LinthBus

sind erfreulich und letztlich auch das

Resultat ständiger Verbesserungen

und Optimierungen der Fahrpläne.

Mit dem Fahrplanwechsel 2010 kamen

Angebotsverbesserungen zum Tragen,

die auch für Uznach von Bedeutung

sind. So wurde die Fahrtenfrequenz an

Samstagen und Sonntagen auf den

Linien Uznach-Gommiswald-Ricken

und Uznach-Gommiswald-Rieden erhöht.

Zudem kommen im Rahmen

eines Versuchs vermehrt durchlaufende

Kurspaare zwischen Uznach-

Neuhaus-Rüti ZH zum Tragen. Weiter

wird am Morgen ein zusätzliches

Kurspaar nach Benken-Reichenburg

geführt.

Trotz finanziellen Folgen setzt sich

Uznach weiterhin für ein gutes und

attraktives Angebot sowohl auf der

Schiene als auch auf der Strasse ein.

Einerseits profitiert die Bevölkerung

und andererseits gewinnt Uznach als

Wohn- und Arbeitsstandort sowie als

Regionalzentrum. Im Übrigen bekennt

sich die Gemeinde auch im

Richtplan zum öffentlichen Verkehr.

Aufwertung der Bushaltestellen

Alle Bushaltestellen in der Gemeinde

werden in nächster Zeit sukzessive

überprüft und insbesondere bei Neuund

Erweiterungsbauten bedarfsgerecht

und benutzerfreundlich platziert

sowie an einzelnen Orten mit

Personenunterständen aus- oder

nachgerüstet. Damit wird einer Richtplanvorgabe

des Kantons Rechnung

getragen. Eine erste Aufwertung

erfolgte in Jahr 2009 bei den Bushaltestellen

Rotfarb.

Tageskarten Gemeinde

Uznach vertreibt im Verbund mit den

Gemeinden Ernetschwil, Gommiswald,

Rieden und neu Eschenbach

acht Tageskarten, welche während

eines Tages zu beliebigen Fahrten mit

öffentlichen Verkehrsmitteln berechtigen.

Die Poststelle Uznach betreut das

Angebot. Die Nachfrage ist gross und

die Auslastung entsprechend hoch. Es

ist die Meinung, dass von diesem

Angebot die Bewohnerinnen und

Bewohner der erwähnten Gemeinden

profitieren. Im Sinn einer Vorgabe der

SBB wird die Ausgabestelle vermehrt

darauf achten müssen, dass Interessierte

aus anderen Gemeinden nicht

berücksichtigt werden.


Umwelt,

Raumordnung

Uznach ist Energiestadt

Das Label «Energiestadt» erhalten

Gemeinden, die umwelt- und energiebewusst

handeln. Gemeinderat und

Verwaltung haben sich zum Ziel

gesetzt, das Gütesiegel bis Ende 2010

zu erreichen. Dank grossem Engagement

aller Beteiligten konnte das auch

umgesetzt werden. Um das Label zu

erlangen, müssen mindestens 50 Prozent

der von Energiestadt definierten

Massnahmen geplant oder umgesetzt

sein. Uznach hat dieses Ziel mit

55 Prozent gut erreicht, und die

Labelverleihung wurde im Dezember

2010 bestätigt. Wesentlich zum Erfolg

beigetragen hat, dass Uznach über ein

umfassendes Verkehrs- und Entwicklungskonzept

verfügt und dieses laufend

umsetzt. Weiter wird erwähnt,

dass Uznach bei der Regenwasserbewirtschaftung

vorbildlich handelt,

indem bei neuen Bauten und Anlagen

das unverschmutzte Meteorwasser

Uznach ist Energiestadt

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

grösstenteils mittels Versickerung

dem Erdreich zugeführt wird.

Mit der Label-Verleihung ist die Arbeit

nicht getan. Sie wird weitergehen,

und in einem ständigen Prozess müssen

Umwelt- und Energiemassnahmen

geprüft und umgesetzt werden.

Ziel ist es, die erreichte Prozentzahl

sukzessive zu steigern.

Geräuscharme Transformatoren im

Unterwerk Grynau der Axpo AG

Im Unterwerk Grynau der Axpo AG

sind Umbauarbeiten im Gang. Ersetzt

werden die Sekundärtechnik, die

Relaisstationen und die Transformatoren,

deren Leistung gleichzeitig verstärkt

wird. Alle relevanten Elemente

werden auf ein Niveau angehoben, das

die Hochwasser- und damit die Versorgungssicherheit

bei Überflutungen

des Ernetschwilerbaches oder des

Steinenbaches gewährleistet. Das

Investitionsvolumen beläuft sich auf

rund 19 Mio. Franken. Die vom

Gemeinderat wiederholt geforderte

Auswechslung auf geräuscharme

Transformatoren hat zur Folge, dass

die unangenehmen Grundgeräusche,

welche heute weiträumig wahrnehmbar

sind, massiv zurückgehen werden.

Nach heutigem Terminplan kann

erwartet werden, dass die geräuscharmen

Transformatoren bis Ende 2011

in Betrieb genommen werden können.

Daraus resultiert eine deutliche Steigerung

des Wohnkomforts für viele

Bewohnerinnen und Bewohner im

Umfeld des Unterwerkes Grynau.

Abfallentsorgung

Unverändertes Angebot

Das optimierte Angebot bei der Abfallentsorgung

wird weitergeführt und in

naher Zukunft höchstens marginal

geändert. Die Abfallentsorgung kann

mit den Gebühreneinnahmen weiterhin

kostendeckend betrieben werden.

Die Preise betragen im Jahr 2011

unverändert 2.40 Franken für einen

35-Liter-Kehrichtsack und 52 Franken

für einen Container. 60 Liter Grüngut

können weiter für vier Franken entsorgt

werden. Bei anhaltend guten

Preisen für wieder verwertbare Abfälle

ist eine Senkung der Gebühren auf das

Jahr 2012 hin wahrscheinlich.

Die Konzentration der Entsorgung

der verwertbaren Abfälle auf den Entsorgungsplatz

beim Werkgebäude,

welcher vor zwei Jahren erweitert und

neu gestaltet wurde, hat sich bewährt.

Abwasserentsorgung

Abwassergebühren sind

kostendeckend

Das seit wenigen Jahren geltende

Gebührensystem mit Grund-/Meteorund

Schmutzwassergebühr bewährt

sich. Zudem können mit dem seit Juli

2008 geltenden Tarif Einnahmen

29

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

30

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

generiert werden, die den Aufwand

decken. Dieser Tarif gibt vor, dass

eine Grund-/Meteorwassergebühr von

75 Rappen pro Quadratmeter anrechenbare

Fläche (doppelte Gebäudefläche,

maximal die Grundstücksfläche)

und eine Schmutzwassergebühr

von zwei Franken pro Kubikmeter

Frischwasserverbrauch zu entrichten

sind. Heute ist abschätzbar, dass trotz

kostenträchtigem Ausbau der ARA

Obersee und wachsendem Aufwand

für den Unterhalt der Abwasserleitungen

und der gemeindeeigenen Abwasserbauwerke

eine Gebührenanpassung

nach oben mittel- bis längerfristig

nicht notwendig wird.

Sanierung von Abwasserleitungen

Im Jahr 2010 wurden Erneuerungsund

Sanierungsarbeiten an einzelnen

Abwasserleitungen ausgeführt. Hauptinvestitionen

waren provisorische

Massnahmen für die Neuorganisation

der Meteorwasserbeseitigung im Baugebiet

Escherwiese und Mängelbehebungen

in den Gebieten Seeblickstrasse

und Uznaberg.

2011 sind die Erneuerungen des

Mischwasserkanals in der Hegnerstrasse

ab Liegenschaft Bochsler bis

und mit Einmündung Mürtschenstrasse

und der Mischwasserleitung ab

Weinbergstrasse Richtung Steinenbach

sowie die Vergrösserung der Sauberwasserleitung

Burgerrietstrasse ab

Liegenschaft Helbling bis zum Retentionsteich

südlich der Postautoeinstellhalle

geplant.

Mit finanziell hohem Aufwand muss

die Meteorwasserbeseitigung auf dem

Bauareal Escherwiese neu organisiert

werden. Der bestehende grosskalibrige

Meteorwasserkanal muss der Überbauung

weichen und ausser Betrieb

genommen werden. Neu wird das

Meteorwasser über eine Druckleitung

zur Pumpstation Escherwiese und von

dort in den Steinenbach geleitet. Zur

Sicherstellung der Meteorwasserbeseitigung

aus dem oberhalb der Gleisanlagen

liegenden Gemeindegebiet

sowie der Entwässerung der Baugrube

bei der Überbauung Linthofwiese West

wurde im Herbst ein Provisorium

erstellt. Es gilt, dieses in ein Definitivum

zu überführen, sobald das der

Baufortschritt bei der Überbauung

Escherwiese zulässt.

Eine ähnliche Problematik stellt sich

dem Abwasserverband Obersee. Der

Verbandskanal Richtung ARA Obersee

tangiert die Überbauung, und der

rund 40-jährige Kanal muss auf Kosten

des Abwasserverbandes verlegt

und erneuert werden.

Fremdwasserbeseitigung

Die Bemühungen, anfallendes sauberes

Wasser von Schmutzwasserleitungen

fernzuhalten, dieses zu versickern

oder auf andere Weise

ausserhalb der Kanalisationsanlagen

zu beseitigen, werden fortgesetzt. Sie

zeigen Erfolg, hat Uznach im Einzugsbereich

des Abwasserverbandes Ober-

see doch den geringsten Fremdwasseranteil.

Das wird mit einem Bonus

beim Verteiler der Betriebskosten der

ARA Obersee honoriert.

Stark ist auch das Engagement, bei

neuen Bauten und Anlagen das unverschmutzte

Wasser ab Dächern und

befestigten Flächen ausserhalb der

Schmutzwasserkanalisation zu beseitigen,

dieses zu versickern oder mit

vorgeschalteter Retention direkt

einem Gewässer zuzuleiten. Es wurde

bereits an anderer Stelle festgehalten,

dass «Energiestadt Schweiz» die

Uznacher Regenwasserbeseitigung als

vorbildlich bezeichnet hat.

Liegenschaftsinterne

Abwasseranlagen

Untersuchungen machen deutlich,

dass die meisten liegenschaftsinternen

Abwasseranlagen Mängel – teilweise

erhebliche – aufweisen. Bei wesentlichen

Um- oder Erweiterungsarbeiten

an einer Liegenschaft wird deshalb

die Untersuchung und Sanierung

der Abwasseranlagen verlangt. Diese

seit Jahren gehandhabte Praxis hat

sich bewährt, wenngleich betroffene

In der Escherwiese müssen Abwasserleitungen verlegt werden


Grundeigentümer eher schwer zu

motivieren sind, ihrer Pflicht nachzukommen

und die Mängel zu beheben.

Aus Gründen des Gewässer- und

Bodenschutzes ist es unausweichlich,

dass Sanierungen liegenschaftsinterner

Abwasseranlagen in Zukunft

bedeutend höhere Beachtung geschenkt

werden.

Ausbau und Sanierung der

Abwasserreinigungsanlage Obersee

In der Abwasserreinigungsanlage

(ARA) Obersee werden die Abwässer

der Gemeinden Uznach, Schmerikon,

Kaltbrunn, Gommiswald, Ernetschwil,

Rieden und Tuggen behandelt und

danach gereinigt in den Linth-Hintergraben

geleitet. Die Anlage ist seit

März 1973 ununterbrochen in Betrieb.

Sie genügt den heutigen verschärften

Anforderungen, den gesetzlichen Vorschriften

sowie den Sicherheitsbestimmungen

nicht mehr. Zudem ist

sie wegen der seit 1973 eingetretenen

Bevölkerungs- und gewerblich-industriellen

Entwicklung zu klein geworden,

und sie muss erweitert werden.

Der Ausbau und die Sanierung der

ARA Obersee verursachen Kosten von

rund 17 Mio. Franken. Im vergangenen

Jahr befanden die Stimmbürgerschaften

der Verbandsgemeinden über

das Vorhaben. Entweder in Bürgerversammlungen

oder an der Urne

stimmten die Stimmbürgerinnen und

Stimmbürger der betroffenen Gemeinden

dem Vorhaben und den Kreditbegehren

mit klaren Mehrheiten zu

(in Uznach am 13. Juni 2010 an der

Urne).

Der Anteil der Gemeinde Uznach

an den Investitionskosten beträgt

4’890’900 Franken. Erfreulich ist,

dass der Ausbau und die Sanierung

der ARA Obersee ohne Anpassung der

Abwassergebühren möglich sind.

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Mit dem Spatenstich im Oktober 2010

wurde mit den Arbeiten für den Ausbau

und die Sanierung der ARA Obersee

begonnen. Es ist mit einer Bauzeit

zwischen zweieinhalb und drei Jahren

zu rechnen, das heisst bis ungefähr

Mitte 2013. Auch während der Bauzeit

muss ein hinreichender ARA-Betrieb

gewährleistet sein, was hohe Anforderungen

an das Betriebspersonal stellt.

Hochwasserschutz Linth

Nach langem Rechts- und Verfahrensstreit

konnte mit der eigentlichen

Umsetzung des Hochwasserschutzprojektes

vor rund zwei Jahren begonnen

werden. Dem Vernehmen nach

schreiten die Bauarbeiten termingerecht

voran. Seit rund eineinhalb Jahren

wird auch am Kernstück der

Linthsanierung, das heisst auf dem

aufwändigen Abschnitt ab Giessen bis

Grynau, gearbeitet. Dort wird der

Gewässerbereich mit Linth, Hintergraben

und F-Kanal um rund 30 Meter

aufgeweitet.

Für Uznach ist die Verwirklichung des

Linthprojektes von elementarer Bedeutung.

Es gewährleistet den drin-

Bauarbeiten an der Linth für den Hochwasserschutz

gend notwendigen Hochwasserschutz.

Im Fall von Dammbrüchen würden

die Ebene und das dortige bebaute

Gebiet nämlich bis zu drei Meter überflutet.

Bei akuten Gefährdungssituationen

wären Evakuierungen

notwendig.

Rechtsmittelverfahren

behindern den Ausbau des

Ernetschwilerbachs

Die Bürgerschaft hat an der Frühjahrsversammlung

2009 dem Ausbau

des Ernetschwilerbachs zugestimmt,

und das Projekt für den Ausbau des

Ernetschwilerbachs hat Ende des Jahres

2008 samt den Teilstrassen- und

Gewässerabstandslinienplänen sowie

mit dem Rodungsgesuch und dem

Beitragsplan öffentlich aufgelegen.

Gegen Ausbauprojekt und Teilpläne

sind Einsprachen eingegangen. Bis auf

die Einsprachen eines Liegenschaftseigentümers

konnten alle Einsprachen

auf dem Verhandlungsweg bereinigt

werden.

Trotz intensiven Bemühungen und

Vergleichsangeboten war mit diesem

Eigentümer keine einvernehmliche

31

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

32

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Regelung möglich. Zum Zeitpunkt der

Niederschrift dieses Berichtes sind

Rekurs- beziehungsweise Beschwerdeverfahren

beim Baudepartement und

beim Verwaltungsgericht hängig. Der

Gemeinderat hofft, dass bald Entscheide

gefällt werden, die einen Baubeginn

mit einer Verzögerung von zwei

Jahren im Herbst/Winter 2011/2012

ermöglichen. Angesichts des Gefährdungspotentials

bei einem Hochwasser

ist ein weiteres Hinauszögern zu

vermeiden.

Unterhalt am Steinenbach

Mit Beteiligung der Gemeinden

Uznach, Benken und Kaltbrunn wurde

der während Jahren vernachlässigte

Unterhalt am Steinenbach nachgeholt.

Die seit dem Ausbau in den achtziger

Jahren entstandenen Auflandungen

wurden abgetragen. Heute weist

der Steinenbach das ursprüngliche

Abflussprofil auf und vermag ein 100jähriges

Regenereignis zu bewältigen.

Gleiche Unterhaltsarbeiten am Steinenbach

wurden durch die Linthebene-Melioration

auf dem Abschnitt

ab den Gleisanlagen Richtung Grynau

ausgeführt. Heute fehlt noch die mit

der Linthebene-Melioration ausgehandelte

Bepflanzung der oberen Uferbereiche.

Es ist vereinbart, dass sie im

kommenden Herbst nach Abschluss

der Bauarbeiten für die Fuss- und Radwegverbindung

ausgeführt wird.

Neue Finanzierung

Linthebene-Melioration

Ab Beginn des Jahres 2011 tritt eine

neue Finanzierung der Linthebene-

Melioration in Kraft. Um die Aufgaben

in hinreichendem Umfang wahrnehmen

zu können, benötigt die

Linthebene-Melioration jährlich rund

3,2 Mio. Franken. Neu müssen die

Gemeinden im Einzugsgebiet rund

1,6 Mio. Franken erbringen. Uznach

trifft es mit knapp 100’000 Franken.

Mit den Gemeindebeiträgen werden

die Leistungen abgedeckt, welche die

Linthebene-Melioration in den Bereichen

Verkehr, Siedlungsentwässerung,

Naherholung sowie Natur- und

Landschaftsschutz erbringt. Die weiteren

1,6 Mio. Franken werden von

anderen Nutzniessern und insbesondere

von den im Perimeter liegenden

Grundeigentümern erbracht. Dabei

werden die Landwirtschaft stärker und

die Grundeigentümer in Bauzonen

weniger als bisher belastet.

Raumplanung,

Bautätigkeit

Überarbeitung des

Zonenplans aufgrund

der Richtplanung

Die siedlungsplanerischen und raumwirksamen

Aktivitäten konzentrierten

sich im vergangenen Jahr sehr stark

auf die Richtplanung. Darin ist definiert,

wie sich die Gemeinde in den

nächsten rund 15 Jahren entwickeln

soll. Der Richtplan sieht unter anderem

Änderungen und Anpassungen

des in seinen wesentlichen Elementen

aus dem Jahr 1984 stammenden

Zonenplans vor. In nächster Zeit wird

es darum gehen, abzuwägen, welche

Zonenplananpassungen in welcher

zeitlichen Grösse vorgenommen werden

sollen. Dabei werden die Planungsbehörden

sensibel und schrittweise

vorgehen. Insbesondere bei

Neueinzonungen wird sehr darauf

geachtet, dass sich die Gemeinde kontinuierlich

und nachhaltig entwickelt.

Der Gemeinderat und die Planungsbehörden

liegen mit dieser Ausrichtung

ganz auf der Linie von rund 400 Petitionären,

welche eine nachhaltige und

nicht überbordende Bautätigkeit wünschen.

Weiter steht im Vordergrund,

dass die bauliche Entwicklung zentrumsnah,

das heisst im Umfeld bestehender

Infrastruktureinrichtungen,

erfolgt. Dazu gehören auch Verdichtungen

eingezonter und bebauter

Gebiete im Nahbereich solcher Einrichtungen.

Periphere Bauzonenerweiterungen

sind unerwünscht und

auch nicht vorgesehen.

Bezüglich dem Zonenplan aus dem

Jahr 1984 gilt es im Übrigen festzustellen,

dass die heute noch vorhandenen

unbebauten und freien Flächen

inklusive innerer Verdichtungen ein

Potenzial für gut 850 Einwohner und

450 Arbeitsplätze aufweisen. Das Angebot

für die Einwohner liegt zum

überwiegenden Teil in Wohnzonen für

Ein- und Zweifamilienhäuser. Relativ

bescheiden sind die entsprechenden

Kapazitäten in Wohnzonen für Mehrfamilienhäuser

und in gemischten

Wohngewerbe- oder Kernzonen.

Baulanderschliessungen

Hoher Erschliessungsgrad

Gleichzeitig mit der Kapazitätsberechnung

des heutigen Zonenplans wurde

der Stand der Erschliessung der noch

nicht bebauten freien Areale beurteilt.

Das Ergebnis zeigt, dass Uznach einen

sehr hohen Erschliessungsgrad aufweist.

Die meisten Flächen sind

baureif und erfordern kaum noch

grössere Investitionen für die Groberschliessung.

Im Übrigen wird am Prinzip

festgehalten, dass die Erschliessung

von Baugrundstücken und

-arealen durch die betroffenen Grundeigentümer

finanziert werden müssen.

Das Engagement der Gemeinde

beschränkt sich auf die Festlegung der

Erschliessungsgrundsätze und die

Abwicklung der erforderlichen Verfahren.


Erschliessung Baugebiet

Rebenstrasse

Südöstlich des Rebhangs der Abtei

St. Otmarsberg ist eine Wohnüberbauung

geplant. Für die projektierten

elf Reihen- und Doppeleinfamilienhäuser

genügt die bestehende private

Zufahrtsstrasse nicht. Sie muss verbreitert,

im Einmündungsbereich in

die Ernetschwilerstrasse ausgeweitet

sowie mit einem Wendeplatz versehen

werden. Sie wird ins öffentliche Recht

überführt und als Gemeindestrasse

2. Klasse eingeteilt. Derzeit läuft das

Teilstrassenplanverfahren.

Erschliessung Hegnerrain

Sechs der insgesamt zwölf Terrassenhauswohnungen

am Hegnerrain werden

von oben, das heisst über die Hegnerrainstrasse,

erschlossen. Für die

hinreichende Erschliessung ist eine

Strassenverbreiterung im vorderen

Teil notwendig. Das dafür erforderliche

Teilstrassenplanverfahren,

welches auch die Einteilung als

Gemeindestrasse 2. Klasse (bisher

Gemeindestrasse 3. Klasse) beinhaltet,

ist eingeleitet.

Bautätigkeit

Grössere Überbauungen

In letzter Zeit ist eine rege Bautätigkeit

in Form von Gesamtüberbauungen

festzustellen. All diese grösseren

Vorhaben werden auf Arealen verwirklicht,

die seit Jahrzehnten eingezont

sind. Bezeichnend ist zudem, dass

diese Bauareale zentrumsnah und im

unmittelbaren Umfeld von öffentlichen

und privaten Infrastruktureinrichtungen

liegen. Weiter fällt auf,

dass die Areale eine hinreichende

Groberschliessung aufweisen. Von daher

darf sicher festgehalten werden,

dass die in jüngerer Zeit eingetretene

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

Baugrube für die Überbauung Linthofwiese West

Entwicklung nachhaltig ist und keinen

Investitionsschub bei der öffentlichen

und privaten Infrastruktur auslöst.

Das ist erfreulich und liegt ganz

im Sinn der Raumplanungsbehörden.

Diese grösseren Überbauungen sind:

Escherstrasse

An der Escherstrasse wurden auf der

Grundlage eines Überbauungsplanes

in den beiden letzten Jahren vier

Häuser mit 33 Wohnungen und rund

650 m 2 Dienstleistungsflächen samt

Tiefgarage gebaut. Die Wohnungen

und Büroräume sind vermietet und

wurden im Lauf des letzten Jahres

bezogen.

Rebenhof/Äschensack

In diesem Gebiet sind drei Mehrfamilienhäuser

und drei Doppeleinfamilienhäuser

mit insgesamt 21 Wohneinheiten

im Bau. Es sind keine

Mietobjekte. Die Wohnüberbauung

wird von der Weinbergstrasse her

erschlossen. Die Parkierung erfolgt in

einer Tiefgarage.

Linthofwiese West

Die Bauarbeiten für die Überbauung

des Areals westlich der Linthofwiese

wurden nach intensiven Überbauungsplan-

und Baubewilligungsverfahren

im vergangenen Herbst aufgenommen.

Dort werden in drei

Gebäuden entlang der Zürcher- und

der Letzistrasse 106 Wohnungen,

rund 1’500 m 2 Gewerbe- und Dienstleistungsfläche

sowie eine eineinhalbgeschossige

Tiefgarage mit rund

170 Autoabstellplätzen erstellt. Diese

Garage wird über eine Rampe am tiefsten

Punkt von der Letzistrasse her

erschlossen. Es wird mit einer Bauzeit

von knapp zwei Jahren gerechnet, so

dass Bezüge von Wohnungen und

Dienstleistungsflächen ab etwa Mitte

2012 möglich sind. Investorin ist die

Pensionskasse des Bundes PUBLICA,

und es handelt sich ausschliesslich

um Mietobjekte.

Escherwiese

Das seit langem eingezonte Areal in

der Escherwiese (Wohn-Gewerbezone,

zwei- und dreigeschossige Bauten)

wird im Rahmen eines Gestaltungsplanes

überbaut. Gemäss erteilter

33

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Gemeinderates

34

Bericht des Gemeinderates Politische Gemeinde Uznach

Baubewilligung sollen 60 Eigentumsund

Mietwohnungen, Gewerbe- und

Dienstleistungsflächen von rund

900 m 2 sowie eine Tiefgarage mit rund

100 Autoabstellplätzen entstehen. Die

Tiefgaragenerschliessung erfolgt von

der Escherstrasse her. Mit den Bauarbeiten

wurde kürzlich begonnen.

Grynaustrasse

Das Überbauungsplan- und Baubewilligungsverfahren

für die Überbauung

Grynaustrasse/Burgerrietstrasse ist

abgeschlossen. Dort entstehen anstelle

der abgebrochenen Gebäude vier

Häuser mit 24 Wohnungen sowie

350 m 2 Dienstleistungsfläche. Beabsichtigt

ist die Begründung von

Stockwerkeigentum. Die Erschliessung

der Tiefgarage mit 40 Autoabstellplätzen

erfolgt von der Burgerrietstrasse

her. Es ist davon

auszugehen, dass nächstens mit dem

Bau begonnen wird.

Hegnerrain

Auf der Grundlage eines Überbauungsplans

werden im Hegnerrain

zwölf Wohnungen in vier Terrassengebäuden

gebaut. Erschlossen werden

die Bauten hälftig über die Hegnerstrasse

und über die auf einem Teilabschnitt

auszubauende Hegnerrainstrasse.

Das Vorhaben soll in nächster

Zeit umgesetzt werden. Erste Aushubarbeiten

wurden im Spätherbst in

Angriff genommen.

Übrige Bautätigkeit

Im Jahr 2010 wurden 203 (Vorjahr 61)

Wohnungen in Neubauten bewilligt,

53 (Vorjahr 22) fertig gestellt und 134

(Vorjahr 50) befanden sich Ende Jahr

im Bau.

Begonnen, weitergeführt oder abgeschlossen

wurden:

– Wohnbauten in der Hirschwiese,

an der Escher-, der Hof-, der Mürtschen-,

der Ricken-, der Rüti- und

der Seeblickstrasse, am Weinbergweg

(Rebenhof), in der Oberen

Brauerei, im Oberen Hegner, im

Zübli und in der Weid

– Terrassenhausüberbauung am Hegnerrain

– Mehrfamilienhäuser mit Dienstleistungsflächen

auf der Linthofwiese

West

Ersatzbau Produktions- und Bürogebäude an der Buchbergstrasse

– Büro-/Wohngebäude an der Burgerrietstrasse

– Ersatzbau Produktions- und Bürogebäude

an der Buchbergstrasse

– Lagergebäude an der Benknerstrasse

– eine Vielzahl verschiedener Neu-,

Um- und Erweiterungsbauten

– grössere Gebäudeabbrüche im Uznaberg,

an der Zürcher-, der Bahnhof-

und der Grynaustrasse

Bauabsichten bestehen für:

– Mehrfamilienhäuser mit Gewerbe-/

Dienstleistungsflächen

Escherwiese

in der

– Mehrfamilienhäuser mit Gewerbe-/

Dienstleistungsflächen an der

Grynau-/Burgerrietstrasse

– Wohnbauten an der Rütihalde, der

Rüti- und der Hofstrasse

– Ersatzbau Gebäudetrakt ehemaliger

Ochsensaal für psychiatrische

Tagesklinik

– neuen Linthpark an der Zürcherstrasse

Das Jahr 2010 war wiederum geprägt

von einer starken privaten und öffentlichen

Bautätigkeit. Die sich derzeit in

Ausführung oder in Planung befindlichen

Bauten und Anlagen deuten

klar darauf hin, dass die Bautätigkeit

in Uznach ungebrochen rege bleibt

und in nächster Zeit noch zunehmen

wird.

Neuer Linthpark

Die Karl Vögele AG plant, die Einkaufsgeschäfte

im Linthpark an der

Burgerfeldstrasse aufzugeben und im

Gewerbe-Industrieareal Wiesental

an der Zürcherstrasse ein Einkaufszentrum

zu erstellen. Die mit der

Gemeinde und den kantonalen Fachstellen

koordinierten Planungs-


arbeiten für die Aufbereitung zu

einem G-Standort (Verkauf von Waren

des täglichen Bedarfs) gemäss kantonalem

Richtplan, den Sondernutzungsplan

und das Bauprojekt laufen

seit geraumer Zeit. Die Mitwirkung

der Gemeinde zielt darauf ab, die

Anliegen der Öffentlichkeit bezogen

auf den öffentlichen und motorisierten

Individual- und den Langsamverkehr

einzubringen. Weiter ist es

notwendig, dass die zentrumsnahe

Grundversorgung sichergestellt bleibt

und die siedlungsplanerischen und

gestalterischen Rahmenbedingungen

umgesetzt werden. Seit Herbst 2010

muss mitberücksichtigt werden, dass

die Regierungen der Kantone St. Gallen,

Schwyz und Glarus übereingekommen

sind, bis Ende 2011 eine

kantonsübergreifende Standortanalyse

für publikumsintensive Verkaufseinrichtungen

durchzuführen.

Naturschutz,

Landschaftsschutz

Überarbeitung Schutzverordnung

Die Richtplanung und die im Rahmen

der Vernehmlassung eingebrachten

Anliegen hinsichtlich Natur und

Landschaft haben klar bestätigt, dass

eine Überarbeitung der Schutzverordnung

nötig ist. Die heute gültige Verordnung

und der dazugehörende

Schutzplan bezeichnen die geschützten

Einzelbauten und Naturobjekte,

Alleen, Hecken-, Feld- und Ufergehölze

sowie archäologische Schutzobjekte.

Sie wurde im Jahr 1999

rechtskräftig, basiert teilweise aber auf

Grundlagen aus der Zeit vor 1980. Die

Revision der Schutzverordnung wird

eine intensive Grundlagenarbeit und

Inventarisierung von Naturobjekten

und anderen Schutzgegenständen

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Gemeinderates

voraussetzen und teilweise langwierige

Verhandlungen und Verfahren nach

sich ziehen. Der Richtplan gibt vor,

dass die Revisionsarbeit in naher

Zukunft aufgenommen und innerhalb

der nächsten Legislaturperiode abgeschlossen

wird.

Landschaftsschutz beim Kieswerkareal

Grynau

Bei der Erweiterung der Industriezone

im Bereich des Kieswerkareals

Grynau/Büelerriet wurde verbindlich

vorgegeben, dass das Areal mit Grünbereichen

umrandet und mit einheimischem

Buschwerk und hochstämmigen

Bäumen bepflanzt wird.

Das entsprechende Bepflanzungskonzept

wurde inzwischen genehmigt

und zur Ausführung freigegeben. Im

vergangenen Herbst wurden die

Pflanzarbeiten um das Kieswerkareal

nördlich der Allmeindstrasse ausgeführt.

Die bepflanzten Grünbereiche

sind ein Beitrag an die Tier- und Pflanzenwelt.

Zudem sollen sie das Landschaftsbild

bereichern und die Einsicht

in das Industrieareal kaschieren.

Blick übers Benkner-, Burger- und Kaltbrunner Riet

Ersatz für Obst- und Feldbäume

Die von der Gemeinde mitfinanzierte

Pflanzaktion für Obst- und Feldbäume

der IG Kulturlandschaft ist auf wenig

Echo gestossen. Es hat sich nur ein

Grundeigentümer beteiligt, und es

wurde nur eine kleine Anzahl Bäume

gepflanzt. Offensichtlich müssen andere

Anreize geschaffen werden, um

der zunehmenden Verarmung der

Kulturlandschaft zu entgegnen.

Uznach, 2. März 2011

Namens des Gemeinderates

Der Gemeindepräsident

Erwin Camenisch

Der Gemeindeschreiber

Franz Widmer

35

Bericht des Gemeinderates


Bericht des Schulrates

36

Bericht des Schulrates Politische Gemeinde Uznach

Bericht des Schulrates

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Im vergangenen Jahr hat sich der Schulrat wiederum mit viel

Engagement für die Schule Uznach eingesetzt. Gemeinsam mit den

Schulleitungen, welche für die operative Führung verantwortlich sind,

haben sich zudem über 100 Lehrpersonen tagtäglich für die Entwicklung

unserer Kinder eingesetzt. An dieser Stelle hinterlassen die

Schulleitungen durch ihre qualifizierte, umsichtige und gleichwohl

zielorientierte Führungsarbeit beispielhafte Spuren – dies ganz nach

dem Motto «Spuren hinterlassen», welches die Schule Uznach für

das Schuljahr 2010/2011 immer wieder von Neuem inspiriert.

Mit dem diesjährigen Amtsbericht möchte Ihnen der Schulrat einen

aktuellen Einblick in die Führungsarbeit der Schulleitungen geben.

Verschiedene Zahlen und Fakten zum Thema «Personal und Organisation»

zeigen Ihnen weiter die diesbezügliche Entwicklung im Jahr

2010 an der Schule Uznach auf. Weiter informiert Sie der Schulrat

über die Förderangebote, welche im schulischen Alltag immer wieder

beansprucht werden, um die Entwicklung der Kinder zielorientiert zu

unterstützen. Ebenfalls nicht fehlen sollen in diesem Bericht einige

fotografisch festgehaltene Impressionen, welche stellvertretend für

verschiedenste Projekte stehen, die in den einzelnen Schulstufen realisiert

worden sind – und Spuren hinterlassen haben. Abgeschlossen

wird der Bericht mit Informationen zum Mittagstisch und zur Tagesstruktur.

An dieser Stelle ist es dem Schulrat ein wichtiges Anliegen, sich bei

allen Mitarbeitenden, speziell den Schulleitungen, zu bedanken. Sie

alle sind es, welche mit ihrem Engagement direkt oder indirekt einen

wertvollen Beitrag zur positiven Entwicklung der Kinder an der

Schule Uznach leisten.

Kindergarten Gerbi

Lehrkräfte

Claudia Arnold

Silja Pala

Yvonne Rüthemann

Hauswart

Rudolf Schubiger

Personal und

Organisation

Tätigkeit der Behörde

Der Schulrat hat im Berichtsjahr 2010

zusammen mit der Lehrervertretung

und den Schulleitungen während

20 Schulratssitzungen und im Rahmen

verschiedener Kommissionssitzungen

die laufenden Geschäfte der

Schule behandelt.

Die Ratsarbeit umfasste nebst der

strategischen Führung der Schule

hauptsächlich das Verfügen von

Anstellungen, das Bewilligen von

Pensenkorrekturen und die daraus

resultierenden Vertragsanpassungen

aufgrund von Stundenplanänderungen.

Weiter befasste sich der

Schulrat mit Anträgen der Schulleitungen

zu Themen wie Klasseneinteilungen,

Stundenplangestaltung,

Promotionen, Fördermassnahmen sowie

Dispens- und Urlaubsgesuchen,

soweit diese nicht bereits im Kompetenzbereich

der Schulleitungen gelegen

haben.

Weiter beansprucht wurde der Schulrat

zu Fragen des Schulbetriebes und

der Organisation, bezogen auf die

Benützung der Schulräumlichkeiten,

Kontakten mit anderen Behörden,

Zweckverbänden und Fachstellen.


Personalbestand

Am Ende des Berichtsjahres unterrichteten

insgesamt 107 Lehrpersonen,

Therapeutinnen, Heilpädagogen

und Musiklehrkräfte jeweils mit

einem Teil- oder Vollpensum an unserer

Schule. Hinzu kommen vier

Betreuerinnen in Teilpensen für die

Tagesstruktur und den Mittagstisch.

Jubiläen

Am traditionellen Jahresschlussessen

der Schule im Juni 2010, welches für

die Lehrpersonen und alle im Schulbetrieb

tätigen Mitarbeiter durchgeführt

wird, durfte der Schulrat

nachfolgenden Angestellten zu einem

Jubiläum gratulieren:

20 Dienstjahre

Rogger Hildegard

Handarbeit Unterstufe/Mittelstufe

Schaufelberger Manhart Martina

Unterstufe

Wüthrich Christel

Deutsch als Zweitsprache DaZ

15 Dienstjahre

Gebert-Egli Gabriela

Kindergarten

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Schulrates

10 Dienstjahre

Meier Cornelia

Deutsch als Zweitsprache DaZ

Christen Irma

Handarbeit/Hauswirtschaft Oberstufe

5 Dienstjahre

Albert Tatjana

Schulleiterin Kindergarten/Unterstufe

Knobel Martina

Oberstufe

Ziltener Iris

Oberstufe

Personalmutationen

Im Jahr 2010 waren nachstehende

Personalmutationen zu verzeichnen:

Austritte

– Albrecht Sonja, Mittelstufe, 8 DJ

– Bachmann Otto, Schulsekretär,

22 DJ

– Eisner Bernd, Oberstufe, 8 DJ

– Hess Sarah, Schulische Heilpädagogin,

8 DJ

– Käufeler Christian, Musikschule,

2 DJ

– Lüscher Verena, Schulische Heilpädagogin,

ESJ, Pensionierung, 27 DJ

– Unterer Melanie, Unterstufe, 2 DJ

– Vögeli Thomas, Praktikant

– Wüthrich Christel, Deutschlehrerin,

20 DJ

Eintritte

Kindergarten und Schulhaus

Ausserhirschland

Lehrkräfte

Tatjana Albert

Sandra Gruber

Roger Häubi

Andrea Lanfranchi

Bernadette Mäder

Ingrid Rickli

Martina Schaufelberger

– Bischof Susanne, Kindergarten,

Unterstufe, DaZ

– Brand Craig, Oberstufe Englisch

– Fuchs Mirjam, Schulische Heilpädagogin,

ESJ

– George Annina, Mittelstufe,

Englisch

– Greiter Dominique, Mittelstufe

– Imhof Mike, Werken Oberstufe

– Klenk Marianne, Mittelstufe

– Miller Gerry, Musikschule

– Müller Simona, Mittelstufe

– Mösinger-Niederhäuser Delaja, DaZ

– Rickert Franziska, Schulsekretärin

– Seiler Bernadette, Oberstufe

– Tosoni Heidi, Oberstufe

– Zahner Corinne, Schulische Heilpädagogin,

ESJ

Der Schulrat heisst die neu eingetretenen

Mitarbeitenden auch an dieser

Stelle in der Schule Uznach nochmals

herzlich willkommen und wünscht

ihnen allen viel Freude und Befriedigung

bei ihrer Arbeit. Dem ausgetretenen

Personal wird ein aufrichtiger

Dank für den geleisteten Einsatz ausgesprochen.

Hauswartehepaar

Ursula und Paul Gübeli

37

Bericht des Schulrates


Bericht des Schulrates

38

Bericht des Schulrates Politische Gemeinde Uznach

Unterstufe Weinberg führt das Musical «Das Geheimnis der sieben Perlen» auf

Stellen- und Personalplanung

Die Schule Uznach ist bestrebt, Vakanzen

jeweils möglichst optimal zu besetzen,

um eine hohe Unterrichtsqualität

zu gewährleisten. Eine optimale

Stellenbesetzung ist unter anderem

dann gegeben, wenn die Lehrperson

für die zu unterrichtenden Fächer

eine entsprechende Ausbildung

(Diplomabschluss) vorweisen kann.

Im Moment kann dies jedoch angesichts

der angespannten personellen

Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht

immer gewährleistet werden. Die

Schulleitungen sind gleichwohl bestrebt,

unter den aktuellen Rahmenbedingungen

jeweils die beste Lösung

für die Schule Uznach zu realisieren.

Kindergarten und Schulhaus

Weinberg

Lehrkräfte

Susanne Baumgartner

Gabriela Gebert

Andrea Gulino

Karin Haag

Brigitte Rüesch

Carmen Thoma

Hauswartin

Marlis Blöchliger

Nachdem die Kindergärtler im Alter

von rund vier Jahren eingeschult werden,

zeichnen sich die neuen Klassengrössen

im Kindergarten jeweils

etwa vier Jahre vor der Einschulung

ab (Stichtag 31. Juli).

Die Schulverwaltung erstellt mindestens

zweimal jährlich eine Klassenprognose,

damit die Schulleitungen

rechtzeitig und gemeinsam mit dem

Schulrat auf Klassenschwankungen

reagieren können. So können neue

Lehrkräfte aufgrund von sich abzeichnenden

Klassenreduktionen befristet

angestellt und Kündigungen von

gewählten Lehrpersonen vermieden

werden. Für das kommende Schuljahr

2011/2012 bleibt die Anzahl Klassen

auf allen Stufen gleich.

Schulleitungen – die

operative Führung

der Schule Uznach

Im Jahr 2000 wurde im Kindergarten

sowie in der Unter-, Mittel und Oberstufe

der Schule Uznach die Funktion

der Schulleitungen eingeführt. Zu

Beginn wurde das «Modell einer teilausgebauten

Schulleitung» installiert.

Diese hatte zur Hauptaufgabe, die

Schuleinheit pädagogisch und organisatorisch

zu führen. Im Lauf der Zeit

haben sich das Führungsverständnis

der Schulbehörde und die Weisungen

auf kantonaler Ebene dahingehend

entwickelt, dass in den Schulen ein

«voll ausgebautes Schulleitungsmodell»

eingesetzt werden soll. Das

bedeutet, dass die Schulleitungen vor

allem im Bereich der Personalführung

ihrer Teams weitreichende Kompetenzen

zugesprochen bekommen.

In Uznach wird seit 2007 das «Modell

der voll ausgebauten Schulleitung»

geführt. Darin sind die Schulleitungen

für verschiedene Bereiche verantwortlich:

im Zentrum steht nebst der Qualitätsentwicklung,

der organisatorischen,

finanziellen und pädagogischen

Führung der Schule die Führung und

Entwicklung des Personals.

Eine gute Personalführung und -entwicklung

wird sowohl von den Schulleitungen

als auch vom Schulrat als


zentrales Element einer guten Schule

erachtet. Dabei soll das Hauptaugenmerk

auf die Erhaltung und Entwicklung

der Mitarbeitenden gelegt

werden. Eine vertrauensvolle Führungsbeziehung

sowie ein guter

Teamgeist stärken die Lehrerinnen

und Lehrer. Das Unterrichten in

einem guten Arbeitsklima hat letztlich

auch an der Basis der Schule, nämlich

bei den Schülerinnen und Schülern,

positive Auswirkungen. Im Rahmen

dieses Amtsberichtes möchten wir

Ihnen deshalb die Instrumente der

Personalführung der Schule Uznach

etwas näher bringen.

Mitarbeitergespräche

Mit allen Lehrerinnen und Lehrern

führt die zuständige Schulleitung

jährlich ein persönliches Standortund

Perspektivengespräch. Darin werden

Befindlichkeit, Ansichten, Wünsche,

Ziele und gegenseitige Rückmeldungen

besprochen beziehungsweise

vereinbart. Diese Form der Mitarbeitergespräche

ist aus dem Führungsalltag

nicht mehr wegzudenken und

wird deshalb generell sehr geschätzt.

Unterrichtsvisitationen

Alle Lehrerinnen und Lehrer werden

einmal jährlich durch die Schulleitung

im Unterricht visitiert und beur-

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Schulrates

teilt. Ein Rückmeldegespräch wird

geführt und ein schriftlicher Bericht

erstellt.

Fördern, beraten, begleiten

Die Schulleitung hat weiter die Aufgabe,

den Lehrerinnen und Lehrern

während dem Schuljahr nach Bedarf

beratend und fördernd zur Seite zu

stehen. Sie vermittelt falls nötig auch

die zur Hilfe geeigneten Angebote.

Bewerbungs- und Selektionsgespräche

Bei der Neubesetzung einer vakanten

Stelle finden nach der Ausschreibung

Bewerbungs- beziehungsweise Selektionsgespräche

statt. Diese werden

von den Schulleitungen organisiert

und geleitet. Am Gespräch nimmt die

jeweilige Stufenschulrätin beziehungsweise

der entsprechende Stufenschulrat

teil. Ist ein Selektionsentscheid

gefallen, wird die Anstellung

der Lehrperson dem Schulrat beantragt.

Eine qualitativ hochwertige

Stellenbesetzung ist in Zeiten von

akutem Mangel an Lehrpersonen eine

wachsende Herausforderung. Umso

wichtiger ist es, die Fluktuation beim

Lehrkörper tief zu halten, was mit

einer umsichtigen und teamorientierten

Führungsweise auf allen Stufen

eine wichtige Aufgabe für die Schulleitungen

bedeutet.

Systematische Lohnwirksame

Qualifikation (SLQ)

Die Lehrerinnen und Lehrer der

Schule Uznach werden gemäss

den Vorschriften des Kantonalen

Bidungsdepartements systematisch

lohnwirksam qualifiziert. Diese Aufgabe

ist den Schulleitungen übertragen.

Sie stellen nach erfolgreich

bestandener Qualifikation den Antrag

an den Schulrat zur Beförderung der

Lehrkraft in die nächste Lohnklasse.

Teamsitzungen/Teamentwicklung

Die Teams der verschiedenen Stufen

treffen sich unter der Führung der

Schulleitung zu regelmässigen Teamsitzungen.

Darin werden organisatorische

und pädagogische Inhalte behandelt.

Abmachungen für das gesamte

Team werden diskutiert und gemeinsam

getroffen. Weiter organisieren die

Schulleitungen oder Vertreter aus

den Teams in speziellen Zeitgefässen

(Präsenzverpflichtung) Anlässe oder

Weiterbildungen zur Teamentwicklung.

Arbeitszeugnisse/Zwischenzeugnisse

Die Schulleitung erstellt in Zusammenarbeit

mit dem Schulratspräsident

Zwischenzeugnisse, welche

jederzeit auf Wunsch der Mitarbeitenden

verlangt werden können. Spätestens

bei einem Austritt aus der

Kindergarten und Schulhaus Letzi

Lehrkräfte

Luzia Amstutz

Antonia Fedi

Mirjam Fuchs

Dominique Greiter

Jeannine Mader

Hildegard Rogger

Antoinette Romer (SHP)

Karin Rusch (SHP)

Sabine Schwarzenbach

Patricia Wasser (SIGMA)

Beatrice Winiger

Stephan Winiger

Corinne Zahner

Hauswartehepaar

Ottilia und Viktor Jud

39

Bericht des Schulrates


Bericht des Schulrates

40

Bericht des Schulrates Politische Gemeinde Uznach

Lichterumzug November 2010 (Kindergarten und Unterstufe)

Schule Uznach wird der Lehrerin beziehungsweise

dem Lehrer ein Arbeitszeugnis

im Sinn eines Schlusszeugnisses

ausgestellt.

Das Übertragen der Personalführung

an die Schulleitungen hat sich mit

Rückblick auf die letzten drei Jahre an

der Schule Uznach sehr bewährt.

Durch die Nähe der Schulleitungen

zur Lehrerschaft und die Präsenz in

den Schulhäusern kann eine sehr

direkte, spürbare Führung gewährleistet

werden. Letztlich erweist sich auch

die tragende Rolle der Schulleitung

im Personalselektionsprozess als sehr

positiv, denn nur durch die Kenntnis

und das Verständnis der einzelnen

Teams können diese bei einem Neu-

Deutsch-Lehrkräfte

Rebekka Adam

Susanne Bischof

Cornelia Meier

Delaja Niederhäuser

Monika Schneider

Helen Schnider

Lucia Walker

Schulhaus Schlössli

Hauswartehepaar

Ottilia und Viktor Jud

eintritt auch optimal ergänzt werden.

Es gilt abschliessend festzuhalten,

dass letztlich alle Führungsaufgaben

dasselbe Ziel verfolgen, nämlich für

unsere Schülerinnen und Schüler

optimale Lernvoraussetzungen zu

schaffen.

Förderangebote

Fördernde Massnahmen dienen der

Bildung und Erziehung von Schülerinnen

und Schülern mit besonderem

Förderbedarf. Auf der Basis des kantonalen

Konzeptes stellt die Schule

Uznach mit folgenden Massnahmen

diese Förderung sicher:

Kinderärzte sind oft die ersten Kontaktpersonen,

welche den Eltern als

Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen

bezüglich der Entwicklung

der Kinder zur Verfügung stehen. Sie

können Eltern nötigenfalls an die entsprechenden

Fachdienste verweisen.

Bei einer Abklärung beim Schulpsychologischen

Dienst (SPD) wird das

Kind ganzheitlich erfasst. Ziel der

Abklärung ist es, die Defizite, aber

auch die Ressourcen, des Kindes zu

erfassen. So besteht die Möglichkeit,

das Kind sowie die Eltern und Lehrpersonen

durch die entsprechenden

Erkenntnisse mit geeigneten Massnahmen

optimal zu unterstützen.

Defizite können gezielt aufgearbeitet

werden, und anhand der Ressourcen

kann das Selbstbewusstsein eines Kindes

gestärkt werden.

Vorschul-, Kindergarten- und Schulkinder

können bei Auffälligkeiten des

Sprachverständnisses, des Wortschatzes,

des Satzbaus, der Aussprache, der

Stimme, des Redeflusses und des

Schriftspracherwerbs (Lesen/Schreiben)

den logopädischen Dienst Linthgebiet

kostenlos in Anspruch nehmen.

Die Logopädinnen führen in allen

Kindergärten Reihenuntersuchungen

durch. Verläuft bei einem Kind die

sprachliche Entwicklung nicht altersentsprechend,

wird eine Einzelabklärung

empfohlen. Bei einigen

Kindern genügt eine Beratung, bei


anderen erscheint eine Therapie in

Intervallen sinnvoll und bei schweren

Auffälligkeiten ist eine Therapie erforderlich.

Die Kinder erhalten in der

Regel eine Einzeltherapie. Selbstverständlich

arbeitet eine Logopädin eng

mit den betroffenen Eltern, Lehrpersonen,

weiteren Fachpersonen sowie

Therapeutinnen und Therapeuten zusammen.

Kinder können Schwierigkeiten haben,

ihre Bewegungen zu steuern, sie

mit angepasstem Krafteinsatz auszuführen,

zu koordinieren und im

Gleichgewicht zu halten. Diese Hauptschwierigkeiten

können sich im

grob-, fein- und graphomotorischen

Bereich äussern. Oftmals liegen auch

Verhaltensauffälligkeiten vor. In der

psychomotorischen Therapie wird

einzeln oder in kleinen Gruppen (zwei

bis drei Kinder) die Bewegungs- und

Wahrnehmungsentwicklung gefördert.

Die frühzeitige Erfassung ist für

den Therapieverlauf von zentraler

Bedeutung.

Die Psychomotoriktherapeutinnen

führen in allen Kindergärten Reihenuntersuchungen

durch. Die Zuweisung

erfolgt stets in Zusammenarbeit

zwischen Schule und Eltern, wobei die

Psychomotoriktherapeutin auch im

Rahmen der Therapie eng mit den

Eltern, Lehrpersonen, weiteren Fachpersonen

wie Therapeutinnen und

Therapeuten zusammenarbeitet.

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Schulrates

Durch die Entwicklung entstehen bei

Kindern und Jugendlichen häufig

Konflikte mit sich selbst, Gleichaltrigen,

Familie oder in der Schule. In

Gesprächen können die Fachleute der

Kinder- und Jugendpsychiatrischen

Dienste St. Gallen (KJPD) auf die

Sorgen der betroffenen Kinder eingehen.

Ziel einer Beratung ist es, den

Kindern und Jugendlichen Unterstützung

zu bieten, um positive Schritte

Gestaltung

Blumenteppich

beim Schulhaus

Letzi

in ihrer Entwicklung zu ermöglichen.

Wenn Betroffene Hilfe suchen, können

sie sich selber, über die Eltern,

den Hausarzt oder die Schule beim

KJPD anmelden. Nebst kürzeren

Abklärungen und Beratungen werden

länger dauernde sozialpsychiatrische

Begleitungen und Psychotherapien

angeboten. Falls gewünscht sind auch

Beratungen für die ganze Familie

möglich.

Schulhaus/Schwimmbad Herrenacker

Lehrkräfte

Karl Beccarelli

Bruno Brändli

Franco Capodici (SHP)

Maria Cotting

Silvana Flütsch

Denise Gabriel (SHP)

Lydia Gebs

Annina George

Mario Grob

Marianne Klenk

Colette Ochsner

Simona Müller

Norbert Rohner (SHP)

Helmut Schneider

Ferdi Schnider

Franziska Wasserer

Hauswartehepaar

Theres und Roman

Degiacomi

41

Bericht des Schulrates


Bericht des Schulrates

42

Bericht des Schulrates Politische Gemeinde Uznach

Die Schule Uznach lebt seit einigen

Jahren die Integrative Schulungsform

(ISF). Sie basiert auf der Grundhaltung,

dass Verschiedenheit normal ist.

Kinder mit Schulschwierigkeiten verbleiben

in der Regelklasse und werden

ihren Bedürfnissen entsprechend unterstützt,

damit ganzheitliches Lernen

im schulischen und sozialen Bereich

möglich ist. Zusätzlich zu den Klassenlehrpersonen

werden alle Klassen

vom Kindergarten bis zur Oberstufe

von Schulischen Heilpädagogen begleitet.

Diese fördern die Kinder in der

Gesamtgruppe, in Kleingruppen oder

wenn nötig auch einzeln. Die Schulischen

Heilpädagogen stehen den

Lehrpersonen und Eltern beratend

zur Seite. Die Zusammenarbeit zwischen

allen Beteiligten ist dabei sehr

wichtig.

Die Lernziele der betreuten Kinder

werden bedarfsweise und nach Absprache

individuell angepasst (Individuelle

Lernziele = ILZ).

Nicht nur lernschwache Kinder haben

spezielle Lernbedürfnisse, sondern

auch Kinder mit besonderen Begabungen.

Das Angebot der Hochbegabungsförderung

(SIGMA) richtet sich

an Kinder der 1. bis 6. Klasse, deren

Entwicklung in einem oder mehreren

intellektuellen Bereichen weit über

der entsprechenden Altersgruppe

liegt. Die Kinder müssen diesbezüglich

vom Schulpsychologischen

Lehrkräfte

Rahel Eggenberger

Mirjam Fari

Peter Höpli

Benno Reichmuth

Bernhard Rüesch

Barbara Schlub

Dienst abgeklärt werden. Dabei geht

es um die Idee der Bereicherung und

nicht um die Vorwegname des Schulstoffes.

Die Kinder arbeiten projektähnlich,

vor allem in den Schwerpunktbereichen

Mathematik, Naturwissenschaften,

Sprache und Philosophie.

SIGMA unterstützt und berät

Lehrpersonen und Eltern im Bereich

dieser speziellen Förderung.

Die Integration fremdsprachiger Kinder

über das Erlernen der deutschen

Sprache ist pädagogisch und bildungspolitisch

unbestritten und wichtig.

Deutsch als Zweitsprache (DaZ) vermittelt

Kindern Kenntnisse der deutschen

Sprache, damit sie die Menschen

in ihrer Umgebung verstehen,

sich selber mitteilen, ihre Gedanken

und Gefühle ausdrücken sowie am

Schulalltag und am täglichen Leben

ausserhalb der Schule teilhaben können.

Die Freude an der neuen Sprache

wird im DaZ gefördert und damit ein

positiver Schulalltag ermöglicht.

Im Rahmen der Hausaufgabenhilfe

der Tagesstruktur der Schule Uznach

haben Schüler und Schülerinnen die

Möglichkeit, ihre Hausaufgaben in

einer optimalen Lernumgebung zu

erledigen. Dabei werden sie von kompetenten

Aufgabenhilfen unterstützt.

Die Aufgabenhilfe wird jeweils Montag,

Dienstag, Donnerstag und Freitag

von 15.20 Uhr bis 17.15 Uhr angeboten.

Schulhaus Büel

Hauswarte

Kristjan Dodaj und

Annerös Schwyter

Die Schulsozialarbeit (SSA) ist ein

Hilfsangebot für Schüler und Schülerinnen,

Lehrpersonen und Eltern. Die

SSA erfasst und bearbeitet Probleme

von Kindern und Jugendlichen, welche

sich im schulischen Umfeld auswirken.

Dazu nutzt sie die Grundsätze

der sozialen Arbeit. Schulsozialarbeit

setzt sich zum Ziel, Kinder und

Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens

zu begleiten, sie bei einer

für sie befriedigenden Lebensbewältigung

zu unterstützen und ihre Kompetenzen

zur Lösung von persönlichen

und/oder sozialen Problemen

zu fördern. Die Schulsozialarbeit setzt

je nach Bedarf bei Einzelpersonen

(Schüler, Schülerinnen, Eltern, Lehrpersonen),

Gruppen, Klassen oder der

ganzen Schule an. Wenn möglich werden

alle involvierten Personen miteinbezogen.

Da die Schulsozialarbeit

ein Teil der Schule und vor Ort ist,

kann sie schon früh präventiv wirken.

Die Primärprävention hat zum Ziel,

die Sozialkompetenzen der Kinder

und Jugendlichen zu fördern. Bei der

Sekundärprävention geht es darum,

soziale Probleme früh zu erkennen

und eine Eskalation zu verhindern.


Musikschule (MSU)

«Die Musik drückt aus, was nicht

gesagt werden kann und worüber zu

schweigen unmöglich ist.»

Victor Hugo hat den Wert und den

Sinn des Musizierens in poetischen

Worten ausgedrückt. Diesen weisen

Worten folgend übt in Uznach eine

grosse Zahl Kinder, Jugendliche und

Erwachsene das Musizieren als Hobby

aus. Ende 2010 zählte die MSU rund

300 Fachbelegungen.

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Schulrates

Fächerangebot

Solisten/Einzelunterricht

– Sologesang

– Blockflöte, Altflöte, Querflöte

Klarinette, Tenorhorn, Waldhorn

Posaune, Trompete, Saxophon

– Gitarre, E-Gitarre

– Violine, Viola, Violoncello

– Klavier, Keyboard, Kirchenorgel

– Xylophon

– Akkordeon, Schwyzerörgeli

– Schlagzeug, Djembe

Gruppen/Orchester

– Kinderchor

– Jugendmusik

– Streicherensemble Linthgebiet

– Irish Folk Band

Schulhaus/Turnhalle Haslen

Lehrkräfte

Natasha Bozovic

Craig Brand

Lea Ebert

David Gerber

David Gnehm

Mike Imhof

Renate Landis

Erich Manzoni

Christof Messmer

Beda Müller

Ines Nisoli

Marco Picchetti

Simon Schiesser

Stefan Schmid

Bernadette Seiler

Pascal Stolz

Unterricht im Abonnement

Die Musikschule bietet Unterricht im

5er- oder 10er-Abonnement an. Das

Angebot richtet sich an Erwachsene,

Einzelpersonen und Gruppen.

Auftritte und Anlässe 2010

Die Musikschule hat mit ihren Schülergruppen

und Ensembles wiederum

zahlreiche öffentliche Anlässe, unter

anderem auch im Spital und im

Alters- und Pflegeheim, musikalisch

umrahmt.

Ausblick 2011

Samstag, 2. April

09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Tag der offenen Tür

Schulhaus Letzi Uznach

Mittwoch, 4. Mai

18.30 Uhr Maikonzert

Schulhaus Sand Schmerikon

Verwaltung

Roland Kenel, Schulratspräsident

Tatjana Albert, Schulleiterin

Rainer Elster, Schulleiter

Mario Grob, Schulleiter

Franziska Rickert,

Schulsekretärin/Aktuarin

Isabella Vogt, Sachbearbeiterin

Hauswartehepaar

Renate und Peter Jud

43

Bericht des Schulrates


Bericht des Schulrates

44

Bericht des Schulrates Politische Gemeinde Uznach

Mittagstisch

Tagesstruktur

Wie bereits im letzten Amtsbericht

erwähnt, hat sich der Schulrat mit

dem aktuellen Angebot von Mittagstisch

und Tagesstruktur befasst und

Kostenoptimierungen geprüft. Er hat

in der Folge dem Gemeinderat eine

Preiserhöhung für die beiden Angebote

unterbreitet. Seit dem Sommer

2010 kostet nun die Teilnahme am

Mittagstisch Fr. 10.– (zwei Stunden

Betreuung inklusive Mittagessen) und

der Preis für eine Betreuungslektion

oder eine Lektion Hausaufgabenhilfe

beträgt neu Fr. 6.–. Mit diesen Elternbeiträgen

liegt das Preis-Leistungsverhältnis

im Quervergleich im vertretbaren

Rahmen. Zu Beginn des

Schuljahres 2010/2011, also dem dritten

Betriebsjahr von Mittagstisch und

Tagesstruktur, hat sich eine leichte

Reduktion der Teilnehmer abgezeichnet,

wobei diese Entwicklung wahrscheinlich

auf die letzte Preiserhöhung

zurückzuführen ist.

Die erwähnten Massnahmen haben in

der Rechnung 2010 zu folgenden

Auswirkungen geführt: beim Mittagstisch

resultiert bei Ausgaben von

Fr. 88’483.90 und Einnahmen von

Fr. 35’894.50 (davon Bundesbeitrag

Fr. 4’897.–) ein Aufwandüberschuss

Lehrkräfte

Fabian Baumgartner

Patricia Dörig

Rainer Elster

Gabriela Fuchs

Angelika Hüls (SHP)

Barbara Kälin

Martina Knobel

Sonja Knobel

Claudia Marbacher

Sandro Pfiffner

Beatrice Rüthemann

Monika Schläpfer (SHP)

Barbara Schwab

Irma Steiner

Rolf Suter

von Fr. 52’589.40 zu Lasten der

Gemeinde. Bei der Tagesstruktur

betragen die Ausgaben Fr. 34’174.95

und die Einnahmen Fr. 27’130.10. Die

Einnahmen sind Schülerbeiträge von

Fr. 12’368.– und der Bundesbeitrag

von Fr. 14’762.10. Der Aufwandüberschuss

von Fr. 7’044.85 geht ebenfalls

zu Lasten der Gemeinde. Festzustellen

ist weiter, dass beim Mittagstisch der

effektive Aufwandüberschuss im Rechnungsjahr

2010 gegenüber dem Voranschlag

um Fr. 9’410.60 besser ausfällt.

Bei der Tagesstruktur präsentiert

sich der Aufwandüberschuss um

Fr. 3’055.15 besser als budgetiert.

Die gesetzlichen Vorgaben schreiben

bekanntlich eine bedarfsgerechte Mittagsbetreuung

durch den Schulträger

vor. Daraus resultieren für die Schule

Uznach – unabhängig von der Form

der Mittagsbetreuung – Personalkosten

von rund Fr. 50’000.–. Heute ist

dieser Betrag im Aufwand enthalten,

bietet jedoch mit der im Mittagstisch

integrierten Verpflegung sowie dem

finanziellen Elternbeitrag eine günstigere

und kindsgerechte Form der Mittagsbetreuung

an.

Aktuell besuchen rund 50 Kinder pro

Woche den Mittagstisch. Tagesstruktur

und Hausaufgabenhilfe sind ebenfalls

mit rund 50 Lektionen pro Woche

belegt. Die Benutzerzahlen haben sich

in der Zwischenzeit eingependelt und

auf dieser Basis wurde auch das Bud-

Schulhaus Haslen

Alex Tomaschett

Christine Tomaschett

Heidi Tosoni

Iris Ziltener

Hauswart

Rudolf Schubiger

get 2011 erstellt. Hier gilt es anzumerken,

dass der Schulrat die Auslastung

und somit die Ertragsseite noch

steigern will. Festzuhalten gilt es

auch, dass keine alternativen Angebote

die aktuelle Nachfrage abdecken

könnten. Dies gilt sowohl für den Mittagstisch

wie auch für die Betreuung

im Rahmen der Tagesstruktur und der

Hausaufgabenhilfe.

Die Betreuung am Mittwochnachmittag

wird aufgrund der schwachen Auslastung

künftig aus dem Angebot

gestrichen. Selbstverständlich ist

bereits heute kein Personal anwesend,

wenn keine Anmeldung vorliegt. Die

Aufwände für die Administration werden

per Kalender 2011 reduziert,

indem diese teilweise parallel zu den

Betreuungszeiten gelegt werden.

Damit kann bei einer tendenziell

schwachen Auslastung die Arbeitszeit

der Betreuerinnen produktiv genutzt

werden. Dies natürlich immer unter

der Berücksichtigung, dass die

Betreuung der Kinder nicht zu kurz

kommt.

Diese Massnahmen führen dazu, dass

sich das Budget 2011 wie folgt präsentiert:

beim Mittagstisch sind Ausgaben

von Fr. 71’600.– und Einnahmen von

Fr. 30’300.– (davon Bundesbeitrag

Fr. 800.–) und ein Aufwandüberschuss

von Fr. 41’300.– zu Lasten der

Gemeinde veranschlagt. Bei der Tagesstruktur

sind Ausgaben Fr. 36’300.–


und Einnahmen Fr. 15’500.– (davon

Bundesbeitrag Fr. 3’500.–) und ein

Aufwandüberschuss von Fr. 20’800.–

zu Lasten der Gemeinde budgetiert.

Zu berücksichtigen ist, dass sowohl

für den Mittagstisch wie für die Tagesstruktur

die Bundesbeiträge noch bis

Ende Schuljahr 2010/2011 laufen und

ab Sommer 2011 auf der Ertragsseite

fehlen. Kompensiert werden können

diese Ausfälle teilweise durch die

erwähnten reduzierten Personalaufwände

im Bereich der Administration.

Politische Gemeinde Uznach Bericht des Schulrates

Die Zahlen im Vergleich

Es gilt abschliessend anzumerken,

dass Erfahrungszahlen zeigen, dass

die Einführung eines Angebotes «Mittagstisch/Tagesstruktur»

rund fünf

Jahre benötigt, bis es sich in einer

Gemeinde etabliert hat. Die aktuellen

Zahlen bestätigen diesen Erfahrungswert.

Schulrat und Gemeinderat sind

überzeugt, dass die Angebote einem

Bedürfnis entsprechen und die bestehende

Nachfrage anhalten beziehungsweise

wieder zunehmen wird.

Schulhaus Bifang

Lehrkräfte

Rita Ammann

Jeannine Capaul

Nadja Röthlin

Judith Schwyter

Eine Analyse hat gezeigt, dass ein Viertel

aller neu zugezogenen Schulkinder

in Uznach den Mittagstisch und die

Tagesstruktur genutzt haben. Dieser

Umstand unterstreicht die Bedeutung

von Mittagstisch/Tagesstruktur für

Uznach als Wohnstandort.

Uznach, im Februar 2011

Schulrat Uznach

Rechnung 2009 Rechnung 2010 Budget 2011

Fr. Fr. Fr.

Mittagstisch

Bruttoaufwand 107'048 88'483 71'600

Bruttoertrag 63'921 35'894 30'300

davon Bundesbeitrag - 25'600 - 4'897 - 800

Nettoertrag - 38'321 - 30'997 - 29'500

Aufwandüberschuss

ohne Bundesbeiträge 68'727 57'486 42'100

Tagesstruktur

Bruttoaufwand 51'361 34'174 36'300

Bruttoertrag 37'573 27'130 15'500

davon Bundesbeitrag - 19'630 - 14'762 - 3'500

Nettoertrag - 17'943 - 12'368 - 12'000

Aufwandüberschuss

ohne Bundesbeiträge 33'418 21'806 24'300

Mittagstisch/Tagesstruktur

Total 102'145 79'292 66'400

Therapeutinnen

Ivana Gabrielli (Psychomotorik)

Brigitte Gerzner (Psychomotorik)

Lisa Schlatter (Psychomotorik)

Michelle Aban (Logopädie)

Ursula Baumann (Logopädie)

Barbara Ochsenbein (Logopädie)

Hauswart

Martin Widmer

45

Bericht des Schulrates


Bericht des Schulrates

46

Bericht des Schulrates Politische Gemeinde Uznach

Zuteilung und Klassengrössen

Schuljahr 2010/11, Stand 15. Dezember 2010

Klasse/Schulhaus Knaben Mädchen Total

Kindergarten Sandra Gruber Ausserhirschland 14 11 25

Claudia Arnold Gerbi 12 9 21

Yvonnne Rüthemann / Silja Pala Gerbi 8 14 22

Jeannine Mader Letzi 17 7 24

Mirjam Fischli / Andrea Gulino Weinberg 12 10 22

Carmen Thoma Weinberg 8 13 21

Total Kindergarten 71 64 135

Einschulungsjahr Mirjam Fuchs Letzi 8 4 12

Unterstufe Sabine Schwarzenbach / Dominique Greiter 1a Letzi 8 11 19

Jeannine Capaul / Judith Schwyter 1b Bifang 11 8 19

Andrea Lanfranchi 1c Ausserhirschland 8 13 21

Nadja Röthlin 1d Bifang 13 7 20

Stephan Winiger 2a Letzi 12 10 22

Susanne Baumgartner / Brigitte Rüesch 2b Weinberg 10 13 23

Roger Häubi 2c Ausserhirschland 10 13 23

Beatrice Winiger 3a Letzi 4 15 19

Karin Haag 3b Weinberg 10 9 19

Ingrid Rickli / Martina Schaufelberger 3c Ausserhirschland 8 12 20

Total Unterstufe 102 115 217

Mittelstufe Karl Beccarelli 4a Herrenacker 11 9 20

Bruno Brändli 4b Herrenacker 11 10 21

Benno Reichmuth 4c Büel 11 10 21

Simona Müller 4d Herrenacker 12 9 21

Barbara Schlub 5a Büel 9 13 22

Colette Ochsner 5b Herrenacker 12 10 22

Mirjam Fari 5c Büel 10 11 21

Rahel Eggenberger 5d Büel 10 12 22

Ferdi Schnider 6a Herrenacker 12 10 22

Franziska Wasserer 6b Herrenacker 10 14 24

Bernhard Rüesch 6c Büel 12 11 23

Total Mittelstufe 120 119 239


Politische Gemeinde Uznach Bericht des Schulrates

Klasse/Schulhaus Knaben Mädchen Total

Oberstufe Bernadette Seiler 1a Haslen 12 13 25

Sekundarschule Sandro Pfiffner 1b Haslen 13 12 25

Barbara Schwab 2a Haslen 11 14 25

Beatrice Rüthemann 2b Haslen 12 11 23

Iris Ziltener 3a Haslen 9 9 18

Fabian Baumgartner 3b Haslen 11 12 23

Total Sekundarschule 68 71 139

Oberstufe Realschule Ines Nisoli 1a Haslen 11 6 17

Natasha Bozovic 1b Haslen 11 6 17

Alex/Christine Tomaschett 2a Haslen 9 6 15

Patricia Dörig 2b Haslen 7 7 14

Rolf Suter 3a Haslen 7 11 18

Martina Knobel 3b Haslen 8 8 16

Total Realschule 53 44 97

Total Oberstufe 121 115 236

Gesamttotal inkl. Kindergarten 414 413 827

Kinder in externen Kinder im Deutschprojekt 1 1 2

und privaten Schulen Kinder in Privatschulen 5 10 15

Kinder in externen Sonderschulen 19 5 24

Kinder in anderen Schulgemeinden 1 5 6

Kinder in der Kantonsschule 2 5 7

Kinder in Sportschulen 0 0 0

Total Kinder in externen und privaten Schulen 28 26 54

Gesamttotal inkl. Kinder in externen und privaten Schulen 442 439 881

47

Bericht des Schulrates


48

Statistische Zahlen Politische Gemeinde Uznach

Statistische Zahlen, nützliche Informationen

Einwohneramt

Bevölkerungsstatistik 2009 2010

Einwohner am 01.01. 5'672 5'734

– Zuzüge und Geburten 451 464

– Wegzüge und Todesfälle 389 406

Total Einwohner am 31.12. 5'734 5'792

Bevölkerungsdaten 2009 2010

Frauen 2'904 2'933

Männer 2'830 2'859

Stellungspflichtige 25 30

Einbürgerungen 22 47

Asylbewerber 28 22

Identitätsausweise

Pass

Seit 1. März 2010 gibt es den Schweizer

Pass mit elektronisch gespeichertem

Foto und zwei Fingerabdrücken.

Er kann telefonisch (058 229 36 31)

oder auf www.schweizerpass.ch beim

Passbüro St. Gallen beantragt werden.

Die Herstellung dieses Passes benötigt

etwa 15 Arbeitstage.

Provisorischer Pass

Der provisorische Pass wird nur im

Notfall ausgestellt, wenn die Zeit zur

Erlangung eines ordentlichen Passes

nicht mehr ausreicht. Den Antrag

stellen Sie direkt beim Passbüro in

St. Gallen oder bei der Notpassstelle

am Flughafen Zürich-Kloten.

Identitätskarte

Die Identitätskarte wird in der heutigen

Form ohne Datenchip ausgestellt.

Ausgestellte Dokumente 2009 2010

Identitätskarten 393 419

Passanträge

Anträge für

216 175

Biometrische Pässe

Heimatausweise

22 33

für Wochenaufenthalter

Einbürgerungen

47 30

(Familien und Einzelpersonen) 11 24

Asylbewerber 26 28

Sie kann noch beim Einwohneramt

beantragt werden. Melden Sie sich

dazu persönlich am Schalter des Einwohneramtes

und bringen Sie folgende

Unterlagen mit:

– ein aktuelles Passfoto (auch für

Kleinkinder), gemäss Richtlinien

– falls vorhanden die alte Identitätskarte

– bei Verlust der Identitätskarte: Verlustanzeige

der Polizei

Bei Minderjährigen benötigen wir

zusätzlich die Unterschrift eines

Elternteils.

Kombiangebot Pass

und Identitätskarte

Die Antragstellung erfolgt telefonisch

(058 229 36 31) oder per Internet

(www.schweizerpass.ch) beim Passbüro

St. Gallen.

Gebühren, Preise Identitätskarte Pass Kombi provisorischer

(IDK) (Pass und IDK) Pass

Alle Preise inklusive Portokosten Fr. Fr. Fr. Fr.

Kinder und Jugendliche bis zum

18. vollendeten Lebensjahr 35.00 65.00 78.00 100.00

Erwachsene 70.00 145.00 158.00 100.00

Sozialamt

Finanzielle Sozialhilfe

Trotz berechneten Mehraufwendungen

wegen der Wirtschaftskrise konnte

das Jahr 2010 mit Nettoausgaben

von Fr. 526’861.– unter Budget abgeschlossen

werden. Die Minderaufwendungen

gegenüber dem Budget betragen

rund Fr. 78’000.–.

Allgemeine Sozialhilfe

Mutterschaftsbeiträge

Die Aufwendungen für Mutterschaftsbeiträge

betrugen Fr. 4'159.– und sind

somit tiefer als budgetiert ausgefallen.

Alimentenbevorschussung

Die Zahl der Bevorschussungen ist im

Jahr 2010 mit 22 Fällen fast auf dem

gleichen Stand wie im Vorjahr (21

Fälle) geblieben. Auch die Nettoaufwendungen

von rund Fr. 173’000.–

haben sich gegenüber dem Vorjahr

praktisch nicht verändert. Trotz intensiven

Inkassobemühungen liegen die

Nettoaufwendungen klar über den

budgetierten Fr. 155’000.–.

Asylsuchende

Per Ende 2010 wurden 22 Asylbewerber

(Vorjahr 28) aus acht Nationen

registriert. Die Abnahme ist darauf

zurückzuführen, weil im Jahr 2010

mehrere Asylbewerber als Flüchtlinge

anerkannt wurden.

Vormundschaftsamt

Per 31. Dezember 2010 sind 89 Mandate

registriert. 14 Fälle konnten

abgeschlossen werden, 28 neue kamen

dazu.


Interesse an der Mithilfe im Asylund

Flüchtlingswesen?

In Uznach leben zurzeit Asylbewerber

und Flüchtlinge aus acht Nationen.

Diese wurden bis anhin mehrheitlich

durch die Schwestern des

Saronsbunds betreut. Zu deren

Entlastung suchen wir Interessierte,

die bereit sind, sporadisch mitzuhelfen,

zum Beispiel bei der Einrichtung

von Wohnungen oder

kleinen organisatorischen Arbeiten.

Interessierte Frauen und Männer,

ob noch beruflich aktiv oder bereits

im Ruhestand, werden gebeten,

sich bei Daniel Bürge, Leiter Sozialamt

Uznach, Tel. 055 285 23 08,

zu melden.

Betreibungsamt

Im Jahr 2010 bearbeitete das Betreibungsamt

Uznach unter anderem total

1’753 (Vorjahr 1’789) Zahlungsbefehle.

Nebenstehende Aufstellung schlüsselt

die Anzahl Zahlungsbefehle nach Höhe

der Forderungssumme und dem Gesamtforderungsbetrag

je Kategorie

auf:

Politische Gemeinde Uznach Nützliche Informationen

Obligatorischer Sachkundenachweis für Hundehalter

Sachkundenachweis Theorie

Jedermann muss, bevor er sich den

ersten Hund anschafft, einen Kurs

«Sachkundenachweis Theorie» besuchen.

In diesem Kurs werden den

zukünftigen Hundehaltern die tierschutzkonforme

und gesellschaftsverträgliche

Haltung sowie der tiergerechte

Umgang mit dem Hund

vermittelt. Der Kurs dauert rund vier

Stunden und kann aufgeteilt oder am

Stück besucht werden.

Sachkundenachweis Praxis

Jedermann muss bis spätestens ein

Jahr nach der Anschaffung eines Hun-

des (unabhängig von Rasse, Grösse,

Alter und Kaufort) einen Kurs «Sachkundenachweis

Praxis» besuchen. Der

Kurs muss von der Betreuungsperson

gemeinsam mit dem Hund besucht

werden.

Im Kurs werden praktische Fähigkeiten

geschult, um den Hund in Alltagssituationen

unter Kontrolle zu halten

sowie die Ausdrucksweisen zu verstehen

und den Hund richtig führen zu

können. Es wird dabei besonders auf

das Verhalten des Hundes geachtet,

um problematische Verhaltensweisen

erkennen zu können. Der Kurs dauert

rund vier Stunden und findet an vier

verschiedenen Tagen statt.

übernimmt übernimmt zwischen dem übernimmt nach dem

einen Hund vor 01.09.2008 und dem 01.09.2010 01.09.2010 einen Hund

dem 01.09.2008 einen Hund

Hundehalter keine muss bis zum 01.09.2010 muss innerhalb eines

Ausbildung oder innerhalb eines Jahres nach dem Kauf

nötig Jahres das Training das Training absolvieren

absolvieren

Nicht- keine muss den Theoriekurs muss vor dem Kauf den

Hundehalter Ausbildung und das Training bis zum Theoriekurs und innernötig

01.09.2010 oder innerhalb halb eines Jahres nach

eines Jahres absolvieren dem Kauf das Training

absolvieren

Forderungskategorie Anzahl Geschäftsfälle Forderungsbetrag Fr.

2009 2010 2009 2010

bis Fr. 500.00 600 705 159'694.39 286'392.41

bis Fr. 5'000.00 949 843 1'669'831.19 1'620'629.07

bis Fr. 50'000.00 219 206 2'788'453.50 2'148'100.25

bis Fr. 500'000.00 17 5 1'942'912.50 2'699'899.90

über Fr. 500'000.00 4 2 5'988'930.25 2'612'482.66

Total 1'789 1'753 12'549'821.83 9'367'504.29

49


50

Statistische Zahlen Politische Gemeinde Uznach

Zivilstandskreis Uznach

Im Zivilstandskreis Uznach sind die folgenden Gemeinden zusammengeschlossen:

Amden, Benken, Ernetschwil, Gommiswald, Kaltbrunn, Rieden, Schänis, Schmerikon,

Uznach und Weesen.

2009 2010

Geburten, davon sind 493 508

– männlich 243 265

– weiblich 250 243

Zuwachs neugeborener Kinder

in der Gemeinde Uznach 48 56

Eheschliessungen 116 105

Eheauflösungen

(Scheidungen) 112 164

Eingetragene Partnerschaften 1 0

Auflösungen

Eingetragene Partnerschaften 0 0

Todesfälle 226 221

Anzahl Personen, wohnhaft

gewesen in Uznach 39 53

Kindesanerkennungen 38 24

Namenserklärungen 10 27

ausgestellte

Zivilstandsdokumente 3'182 3'346

Die beliebtesten Vornamen

im 2010

Von dem 265 Knaben erhielten den

Vornamen:

– Daniel 9

– Leon 5

– Andrin, Diego, Lukas, Michael,

Noah, Remo, Silvan je 4

Von den 243 Mädchen erhielten den

Vornamen:

– Vanessa 5

– Lea, Lorena, Melina, Noemi,

Sarina je 4

Steueramt

Der Steuereingang der Politischen Gemeinde im Jahr 2010 setzt sich wie folgt zusammen:

Art der Steuer Betrag Fr. in Prozent

Laufende Steuern 14'855'578.39 72,09

Vorjahressteuern 1'596'124.21 7,75

Nach- und Strafsteuern 7'784.05 0,04

Grundsteuern 914'617.10 4,44

Handänderungssteuern 431'566.90 2,09

Hundesteuern 21'007.50 0,10

Gesellschaftssteuern 1'811'676.35 8,79

Grundstückgewinnsteuern 637'009.20 3,09

Quellensteuern inkl. Vorsorgeleistungen 332'811.30 1,61

Total 20'608'175.00 100,00

Grundbuchamt

Grundbuch-Geschäfte

Auf dem Grundbuchamt wurden folgende

erwähnenswerte Geschäfte abgeschlossen:

2009 2010

Kaufverträge 82 73

Tauschverträge 1

Abtretungsverträge 2 11

Schenkungsverträge 1

Enteignungen 7

Urteile 3

Eheverträge (Gütergemeinschaft) 1

Erbgänge

Anwachsungen Erbanteil /

20 15

Untererbgänge 1

Erbteilungen 12 3

Fusionen 1

Vermögensübertragungen 1

Anwachsungen Gesellschaftsanteil 1

Namensänderungen 5

Firmaänderungen 11

Sitzverlegungen 4

Stockwerkeigentumsbegründungen

3 6

Sonderrechts- und

Wertquotenänderungen 2

Miteigentumsbegründungen 1 3

Pfandrechtserrichtungen 78 62

Pfandrechtserhöhungen 30 27

Pfandrechtslöschungen 48 59

Gläubigerregistereinträge 49 68

Dienstbarkeitsverträge 54 39

Anmerkungen Veräusserungsbeschränkung

gemäss BVG 37 35

Anmerkungen Konkurs 1 2

Anmerkungen Grundbuchsperre 1

Vormerkungen Kaufsrecht 1

Vormerkungen Bauhandwerkerpfandrecht

2 1

Grundstückteilungen 10 7

Grundstückvereinigungen 4

Grenzänderungen 1

Verarbeitete Geometer-

Mutationen 25 21


Grundbuchbestand

Das Grundbuch unserer 753,55 Hektar

grossen Gemeinde weist per

31. Dezember 2010 insgesamt 2’794

Grundstücke auf und zwar mit folgender

Unterteilung:

2009 2010

Liegenschaften

(vermarkte Grundstücke) 1'506 1'517

Stockwerkeigentumsgrundstücke

526 592

Miteigentumsgrundstücke 520 667

Baurechtsgrundstücke 18 18

Abfallentsorgung

Die nebenstehende Statistik über die

Abfallmengen und Entsorgungskosten

zeigt, dass die Einwohnerinnen und

Einwohner von Uznach bemüht sind,

den Abfall richtig zu trennen und so

ihren Beitrag zu einer umweltschonenden

Abfallverwertung zu leisten.

Feuerwehr Uznach-Schmerikon

Mit sechs Feuerwehrkameradinnen

und 77 Feuerwehrkameraden ist die

Feuerwehr Uznach-Schmerikon am

1. Januar ins Feuerwehrjahr 2011

gestartet.

Neubeschaffung 2010: Mannschaftstransporter

«Matra 7». Kaum ein Tag im

Feuerwehrdepot und schon im Einsatz

wegen eines Verkehrsunfalls auf der

Autobahn A53 am 24. Dezember 2010.

Politische Gemeinde Uznach Nützliche Informationen

Schätzungswesen

Das Fachteam, bestehend aus dem

von der Gebäudeversicherungsanstalt

(GVA) delegierten Baufachmann sowie

dem landwirtschaftlichen Fachschätzer

und dem Grundbuchverwalter, ist

für die Durchführung der Schätzungen

zuständig.

Im Jahr 2010 sind 21 Schätzungsfahrten

durchgeführt und insgesamt 174

Grundstücke mit total 190 Gebäuden

neu geschätzt worden, was 9,98 Prozent

des Versicherungsbestandes ausmacht.

Bei einem zehnjährigen

Schätzungsturnus (10 Prozent des

Einsatzarten 2009 2010

Brand-Einsätze 10 8

Alarm-Einsätze ohne Schaden 5 7

Öl-/Chemiewehr-Einsätze 9 8

Technische Einsätze

und Rettungen 37 37

Total 61 60

Versicherungsbestandes) entspricht

dies einer durchschnittlichen Schätzungstätigkeit.

Für die Mitwirkung des Grundbuchamtes

bei den Grundstückschätzungen

entschädigt die Gebäudeversicherungsanstalt

die Gemeinde je nach

Aufwand und Anzahl der geschätzten

Objekte, was für das Jahr 2010

Fr. 29’985.50 ausmacht.

Am 31. Dezember 2010 waren 1’903

Gebäude bei der Gebäudeversicherungsanstalt

versichert. Der Versicherungswert

(Neubauwert) aller Gebäude

beträgt 1,552 Mia. Franken.

2009 2010

Tonnen Fr. Tonnen Fr.

Kehricht 840 222'329 894 235'183

Grüngut 312 77'815 315 75'861

Papier 396 18'965 395 – 8'482

Karton 78 17'336 79 11'035

Glas 142 – 4'007 155 – 3'529

Weissblech und Aluminium 8 2'441 8 1'826

Die Feuerwehr Uznach-Schmerikon ist im Jahr 2010 zu 60 kleineren und grösseren

Einsätzen ausgerückt und hat insgesamt 820 Einsatzstunden geleistet.

Einsatzgemeinden 2009 2010

Uznach 32 29

Schmerikon 26 24

Nachbargemeinden 0 3

Autobahn A53 3 4

Total 61 60

51


Finanzen

52

Verwaltungsrechnung Politische Gemeinde Uznach

Laufende Rechnung Gemeindehaushalt

Auf den kommenden Seiten legen wir

Ihnen, unterteilt nach Kontogruppen,

die Rechnung 2010 und den Voranschlag

2011 der Laufenden Rechnung

des Gemeindehaushaltes vor.

Auf den Seiten 58 bis 61 finden Sie

eine informative Zusammenstellung

der wichtigsten Abweichungen zwischen

dem Voranschlag und der Rechnung

2010 sowie der Rechnung 2010

und dem Voranschlag 2011, aufgegliedert

nach Aufwand und Ertrag sowie

nach Kostenart.

In der Zusammenstellung sind die

Aufwendungen und Erträge der Kontogruppe

Feuerschutz, Gemeindealtersheim,

Abwasserreinigung und

Abfallbeseitigung nicht berücksichtigt.

Diese Kontogruppen sind spezialfinanziert,

die Rechnung und der Vor-

Laufende Rechnung - Übersicht

Spezialfinanzierungen – Ergebnisse

anschlag somit eigenständig. Ein

allenfalls notwendiger Ausgleich zwischen

Aufwand und Ertrag erfolgt bei

diesen Kontogruppen durch Reserveeinlagen

oder -bezüge. Aus diesem

Grunde beeinflusst die Rechnung der

spezialfinanzierten Kontogruppen das

Rechnungsergebnis des Gemeindehaushaltes

nicht.

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag ÜBERSICHT Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

33'816'500 33'021'600 34'939'082.21 35'020'246.44 LAUFENDE RECHNUNG 34'915'800 34'179'200

794'900 Bezug aus Eigenkapital 736'600

81'164.23 * Einlage in Eigenkapital

3'958'700 1'686'900 4'054'236.91 1'831'397.55 10 Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung 4'206'100 1'763'700

898'300 918'800 851'591.22 970'920.97 11 Öffentliche Sicherheit 909'000 914'500

12'967'600 1'006'200 13'069'669.18 1'160'302.57 12 Bildung 13'407'500 1'058'500

360'400 46'300 363'577.95 49'148.00 13 Kultur, Freizeit 400'600 40'700

278'700 2'500 240'562.05 1'697.80 14 Gesundheit 449'800 2'600

5'996'800 4'272'500 6'347'452.47 4'593'323.88 15 Soziale Wohlfahrt 6'490'400 4'532'100

1'771'300 592'500 1'807'065.15 658'417.85 16 Verkehr 1'737'700 599'700

3'065'300 2'589'100 3'165'632.92 2'709'690.50 17 Umwelt, Raumordnung 2'794'500 2'193'600

100'400 16'200 80'674.00 19'327.50 18 Volkswirtschaft 159'100 15'200

4'419'000 21'890'600 4'958'620.36 23'026'019.82 19 Finanzen 4'361'100 23'058'600

GEWINNVERWENDUNG Eigenkapital per 1. Januar 2010 1'811'573.38

Jahresgewinn 2010 * 581'164.23

Eigenkapital vor Gewinnverwendung

Verwendung Jahresgewinn gemäss Antrag Gemeinderat:

2'392'737.61

Zusätzliche Abschreibung Altersheim Städtli * - 500'000.00

Eigenkapital per 31. Dezember 2010 1'892'737.61

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand- Ertrags- Aufwand- Ertrags- ÜBERSICHT Aufwand- Ertragsüberschuss

überschuss überschuss überschuss überschuss überschuss

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

51'200 92'375.12 Feuerschutz 91'900

220'800 142'076.39 Gemeindealtersheim 216'200

482'000 611'134.05 Abwasserreinigung 386'000

3'600 44'247.10 Abfallbeseitigung 48'500


Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung

Politische Gemeinde Uznach Laufende Rechnung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

3'958'700 1'686'900 4'054'236.91 1'831'397.55 10 BÜRGERSCHAFT, BEHÖRDEN, 4'206'100 1'763'700

VERWALTUNG

2'271'800 2'222'839.36 Nettoaufwand 2'442'400

80'000 4'500 62'692.50 2'107.60 100 Bürgerversammlungen, 82'100 2'000

Abstimmungen, Wahlen

31'800 24'684.35 101 Geschäftsprüfungskommission 35'700

359'000 78'800 369'002.10 92'250.00 102 Gemeinderat, Kommissionen 364'500 91'800

169'500 10'600 165'164.70 9'600.00 103 Schulrat, Schulkommissionen 174'200 10'600

3'110'200 1'548'100 3'198'915.07 1'678'514.15 104 Allgemeine Verwaltung 3'360'500 1'616'400

184'200 44'900 212'524.10 48'925.80 107 Verwaltungsgebäude 169'100 42'900

24'000 21'254.09 108 Besondere Anlässe 20'000

Öffentliche Sicherheit

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

898'300 918'800 851'591.22 970'920.97 11 ÖFFENTLICHE SICHERHEIT 909'000 914'500

20'500 119'329.75 Nettoertrag 5'500

370'000 430'200 324'171.55 473'470.40 110 Rechtsaufsicht 379'500 438'200

0 2'290.65 111 Polizei 15'000

477'000 477'000 481'911.87 481'911.87 114 Feuerschutz 465'000 465'000

6'400 1'500 7'869.35 3'598.25 115 Militär 6'200 1'200

44'900 10'100 35'347.80 11'940.45 116 Zivile Landesverteidigung 43'300 10'100

53

Finanzen


Finanzen

54

Laufende Rechnung Politische Gemeinde Uznach

Bildung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

12'967'600 1'006'200 13'069'669.18 1'160'302.57 12 BILDUNG 13'407'500 1'058'500

11'961'400 11'909'366.61 Nettoaufwand 12'349'000

862'400 14'200 862'230.64 32'541.80 1211 Kindergarten 831'200 10'000

3'613'800 30'800 3'641'637.12 87'704.45 1212 Primarstufe 3'814'600 88'800

2'869'400 21'000 2'875'039.87 66'035.20 1213 Oberstufe 3'014'800 52'000

676'400 365'200 670'722.25 361'136.82 1214 Musikschule 688'300 367'800

1'360'500 116'800 1'346'362.24 133'755.15 1215 Fördernde Massnahmen 1'377'800 126'200

186'300 48'000 163'374.35 54'399.20 1216 Schulanlässe, Freizeitgestaltung 194'000 48'000

1'696'400 259'300 1'804'362.48 290'321.10 1217 Schulanlagen 1'795'200 257'000

725'700 31'400 740'594.22 32'974.50 1218 Schulverwaltung 730'900 31'400

110'800 106'595.93 290.00 12191 Informatik Schule 148'800

80'000 102'294.95 12192 Schulpsychologischer Dienst,

diverse Beratungsstellen

97'000

2'000 420.00 12193 Eltern- und Erwachsenenbildung 2'000

45'500 45'500 37'329.40 37'329.40 12194 Religions- und Bibelunterricht 31'500 31'500

17'000 18'741.70 28.85 12195 Schülertransporte 18'200

104'200 42'200 88'483.89 35'894.50 12196 Mittagstisch 71'600 30'300

41'900 31'800 34'174.95 27'130.10 12197 Tagesstruktur 36'300 15'500

68'000 64'317.05 761.50 12198 Übriger Schulbetriebsaufwand 24'000

500'000 508'751.80 12199 Schulgelder 525'000

7'300 4'236.34 1290 Übrige Bildungsstätten 6'300

Kultur, Freizeit

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

360'400 46'300 363'577.95 49'148.00 13 KULTUR, FREIZEIT 400'600 40'700

314'100 314'429.95 Nettoaufwand 359'900

80'000 93'446.55 130 Kulturförderung 82'000

71'700 38'000 71'150.00 39'200.00 131 Denkmalpflege, Heimatschutz 39'700 38'000

41'500 4'000 31'235.00 4'000.00 133 Parkanlagen, Wanderwege 31'500

54'500 56'317.45 134 Sport 126'100

112'700 4'300 111'428.95 5'948.00 137 Übrige Freizeitgestaltung 121'300 2'700


Gesundheit

Politische Gemeinde Uznach Laufende Rechnung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

278'700 2'500 240'562.05 1'697.80 14 GESUNDHEIT 449'800 2'600

276'200 238'864.25 Nettoaufwand 447'200

141 Spitäler, Kranken- und Pflegeheime 200'000

238'200 204'082.85 145 Ambulante Krankenpflege 209'500

35'000 34'221.00 147 Schulgesundheitsdienst 34'800

3'700 2'500 2'058.20 1'697.80 148 Lebensmittelkontrolle,

Pilzkontrollstelle

3'700 2'600

1'800 200.00 149 Übriges Gesundheitswesen 1'800

Soziale Wohlfahrt

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

5'996'800 4'272'500 6'347'452.47 4'593'323.88 15 SOZIALE WOHLFAHRT 6'490'400 4'532'100

1'724'300 1'754'128.59 Nettoaufwand 1'958'300

211'000 212'000 192'812.60 205'075.60 150 Sozialversicherungen 202'500 205'000

1'058'400 600'800 1'250'820.67 588'606.76 153 Allgemeine Sozialhilfe 1'249'600 627'400

836'200 247'300 825'971.63 318'027.03 154 Kinder und Jugendliche 956'300 289'000

6'000 5'617.00 155 Invalidität 5'800

2'427'200 2'362'400 2'457'889.54 2'393'053.54 157 Altersheim, Pflegezentrum 2'488'200 2'409'700

1'455'000 850'000 1'611'241.03 1'088'560.95 158 Finanzielle Sozialhilfe 1'585'000 1'001'000

3'000 3'100.00 159 Humanitäre Hilfen, Patenschaften 3'000

55

Finanzen


Finanzen

56

Laufende Rechnung Politische Gemeinde Uznach

Verkehr

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

1'771'300 592'500 1'807'065.15 658'417.85 16 VERKEHR 1'737'700 599'700

1'178'800 1'148'647.30 Nettoaufwand 1'138'000

48'500 1'500 60'556.85 13'106.85 161 Staatsstrassen 56'500 1'500

1'324'800 500'000 1'377'729.55 553'156.00 162 Gemeindestrassen 1'289'200 506'200

398'000 91'000 368'778.75 92'155.00 165 Öffentlicher Verkehr 392'000 92'000

Umwelt, Raumordnung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

3'065'300 2'589'100 3'165'632.92 2'709'690.50 17 UMWELT, RAUMORDNUNG 2'794'500 2'193'600

476'200 455'942.42 Nettoaufwand 600'900

2'102'000 2'102'000 2'203'841.35 2'203'841.35 171 Abwasserreinigung 1'719'000 1'719'000

422'400 422'400 456'018.05 456'018.05 172 Abfallbeseitigung 455'600 455'600

54'000 23'235.72 6'000.00 173 Übriger Umweltschutz 47'500

117'500 4'000 155'204.65 4'310.00 174 Friedhof, Bestattungen 165'500 4'000

140'600 144'434.80 9'503.90 175 Gewässerverbauungen 227'700

201'100 60'000 165'036.65 30'017.20 177 Raumplanung 155'000 15'000

27'700 700 17'861.70 178 Naturschutz 24'200


Volkswirtschaft

Finanzen

Politische Gemeinde Uznach Laufende Rechnung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

100'400 16'200 80'674.00 19'327.50 18 VOLKSWIRTSCHAFT 159'100 15'200

84'200 61'346.50 Nettoaufwand 143'900

18'000 600 14'711.20 600.00 180 Landwirtschaft 16'500 600

15'000 15'090.00 181 Forstwirtschaft 15'200

500 600 937.50 1'166.50 182 Jagd, Fischerei, Tierschutz 500 600

44'200 29'771.55 3'237.00 183 Tourismus, Kommunale Werbung 36'300

22'700 15'000 20'163.75 14'324.00 184 Industrie, Gewerbe, Handel, Markt 90'600 14'000

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

4'419'000 21'890'600 4'958'620.36 23'026'019.82 19 FINANZEN 4'361'100 23'058'600

17'471'600 18'067'399.46 Nettoertrag 18'697'500

110'000 17'019'000 152'510.95 17'826'678.15 190 Gemeindesteuern 150'000 17'441'000

2'131'600 22'402.00 1'618'680.00 191 Finanzausgleich 2'203'900

1'980'300 2'781'801.85 193 Einnahmeanteile 2'648'300

245'900 244'300 239'389.40 239'289.40 194 Liegenschaften Finanzvermögen 262'600 261'000

905'800 282'800 886'806.26 300'108.47 195 Zinsen 795'900 266'800

49'300 76'161.95 196 Erträge ohne Zweckbindung 24'000 54'300

3'157'300 183'300 3'657'511.75 183'300.00 199 Abschreibungen auf

Verwaltungsvermögen

3'128'600 183'300

57

Finanzen


Finanzen

58

Bemerkungen Politische Gemeinde Uznach

Bemerkungen zur Rechnung 2010

Laufende Rechnung des Gemeindehaushaltes

um Fr. 1’376’100.–

besser als budgetiert

Das Budget der Laufenden Rechnung

des Gemeindehaushaltes sah einen

Aufwandüberschuss von Fr. 794’900.–

vor. Erfreulicherweise schliesst die

Rechnung mit einem Ertragsüberschuss

von Fr. 581’164.23 deutlich

besser ab. Gegenüber dem Voranschlag

wurde somit eine Besserstellung

um rund 1,376 Mio. Franken

erzielt.

Vom Ertragsüberschuss werden

Fr. 500’000.– für zusätzliche Abschreibungen

bei der Schuld Altersheim

Städtli verwendet und

Fr. 81’164.23 in das Eigenkapital

gelegt. Dessen Bestand beläuft sich

neu auf Fr. 1’892’737.61.

Die Besserstellung der Haushaltsrechnung

setzt sich wie folgt zusammen:

• Mehraufwand

gemäss Zusammenstellung

- Fr. 60’300.–

• Mehrertrag

gemäss Zusammenstellung

Fr. 1’472’700.–

• Diverse Mehraufwendungen

bzw. Mindererträge

zusammen - Fr. 36’300.–

Differenz zwischen

Voranschlag und

Rechnung 2010 Fr. 1’376’100.–

Aufwand Voranschlag Rechnung Abweichung

2010 2010

ohne Kontogruppen der Selbstfinanzierungen Fr. Fr. Fr.

Personalaufwand

Bruttogehälter inkl. Lohnnebenkosten 13'797'800 13'859'100 61'300

Sachaufwand

Büromaterial, Drucksachen, Inserate 369'200 336'000 - 33'200

Anschaffungen Mobilien, Maschinen, Geräte 360'800 371'600 10'800

Baulicher Unterhalt 1'144'300 1'255'600 111'300

Unterhalt von Mobilien, Maschinen, Geräten

Schulanlässe (Schulreisen, Sportanlässe,

110'200 95'500 - 14'700

Klassenlager, Diverses) 138'300 109'000 - 29'300

Gebühren allg. Verwaltung 28'000 61'500 33'500

Vermessungsgebühren 85'000 64'900 - 20'100

Einsargungs- und Bestattungskosten 55'000 79'300 24'300

Orts- und Entwicklungsplanung

Übrige Dienstleistungen, Honorare,

135'000 106'000 - 29'000

Abgaben und Gebühren 1'069'200 1'010'500 - 58'700

Zinsen

Zinsen allgemein (netto) 648'000 632'000 - 16'000

Ausgleichszinsen Steuern (netto) - 25'000 - 45'300 - 20'300

Abschreibungen, Delkredere

Veränderung Delkredere bei

Verwaltungsgebühren-Rechnungen 700 - 22'800 - 23'500

Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung

Rückzahlung Finanzausgleichsbeitrag Vorjahr 0 22'400 22'400

Entschädigungen an Gemeinwesen/Beiträge

Beitrag an Schulpsychologischen Dienst 70'000 88'500 18'500

Beitrag an Spitex-Verein 213'200 178'900 - 34'300

Beschäftigungsprogramme

Beitrag an Soziale Dienste/Amts-

120'000 257'000 137'000

vormundschaft 248'000 296'800 48'800

Beitrag an Kinderhort 105'000 73'300 - 31'700

Asyl- und Flüchtlingswesen (netto)

Kinder und Jugendliche, Unterbringung

- 1'400 24'600 26'000

in Heimen (netto) 207'500 149'100 - 58'400

Bevorschussung von Alimenten (netto) 125'000 172'400 47'400

Finanzielle Sozialhilfe (netto) 605'000 522'700 - 82'300

Beitrag an Kanton für öffentlichen Verkehr 298'000 268'500 - 29'500

Mehraufwand 60'300


Politische Gemeinde Uznach Bemerkungen

Ertrag Voranschlag Rechnung Abweichung

2010 2010

ohne Kontogruppen der Selbstfinanzierungen Fr. Fr. Fr.

Steuern

Einkommens- und Vermögenssteuern,

Laufende Steuern

Einkommens- und Vermögenssteuern,

14'592'000 14'855'600 263'600

für Vorjahre

Debitorenverluste, Delkrederebildung

1'108'000 1'596'100 488'100

Gemeindesteuern - 110'000 - 152'500 - 42'500

Grundsteuern 895'000 914'600 19'600

Handänderungssteuern 400'000 431'600 31'600

Vermögenserträge

Liegenschaftserträge Verwaltungsvermögen 256'900 279'300 22'400

Entgelte

Gebühren allg. Verwaltung 291'500 359'400 67'900

Gebühren Bausekretariat 150'000 175'700 25'700

Vermessungsgebühren 85'000 67'800 - 17'200

Gebühren Grundbuchamt 320'000 375'400 55'400

Dienstleistungen Bauamt für Dritte 10'000 25'200 15'200

Rückerstattungen Personalaufwand 161'500 357'200 195'700

Rückerstattungen Sachaufwand 80'600 124'500 43'900

Übrige Entgelte 0 14'900 14'900

Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung

CO2-Rückverteilung des Bundes 0 15'600 15'600

Steuern juristischer Personen 1'350'000 1'811'700 461'700

Grundstückgewinnsteuern

Finanzausgleich –

300'000 637'000 337'000

Partieller Steuerfussausgleich 1'033'000 520'100 - 512'900

Rückerstattungen von Gemeinwesen/Beiträge

Pauschalbeitrag Kanton für Strassenlasten 175'000 192'000 17'000

Entnahme aus Sondervermögen

Bezug aus Vorfinanzierung Ortsbildpflege 60'000 30'000 - 30'000

Mehrertrag 1'472'700

59

Finanzen


Finanzen

60

Bemerkungen Politische Gemeinde Uznach

Bemerkungen zum Voranschlag 2011

Aufwandüberschuss

von Fr. 736’600.–

Gemäss Voranschlag der Laufenden

Rechnung muss im Jahr 2011

mit einem Aufwandüberschuss von

Fr. 736’600.– (bei unverändertem

Steuerfuss von 152 %) gerechnet werden.

Die grössten Abweichungen der Rechnung

2010 zum Voranschlag 2011

gemäss nebenstehenden Tabellen fassen

sich wie folgt zusammen:

• Mehraufwand

gemäss Zusammenstellung

Fr. 954’000.–

• Minderertrag

gemäss Zusammenstellung

Fr. 314’900.–

• Diverse Mehraufwendungen

bzw.

Mindererträge

zusammen Fr. 48’900.–

Differenz zwischen

Rechnung 2010 und

Voranschlag 2011 Fr. 1’317’800.–

Aufwand Rechnung Voranschlag Abweichung

2010 2011

ohne Kontogruppen der Selbstfinanzierungen Fr. Fr. Fr.

Personalaufwand

Bruttogehälter inkl. Lohnnebenkosten

Sachaufwand

13'859'100 14'223'400 364'300

Büromaterial, Drucksachen, Inserate 336'000 357'600 21'600

Anschaffungen Mobilien, Maschinen, Geräte 371'600 265'400 - 106'200

Baulicher Unterhalt 1'255'600 1'182'500 - 73'100

Unterhalt von Mobilien, Maschinen, Geräten 95'500 158'400 62'900

Mieten, Benützungsentschädigungen

Schulanlässe (Schulreisen, Sportanlässe,

119'200 128'700 9'500

Klassenlager, Diverses) 109'000 146'000 37'000

VRSG, Outsourcing Hardware 0 68'000 68'000

Vermessungsgebühren 64'900 85'000 20'100

Projektierung Flussbad Grynau 0 70'000 70'000

Planung Umnutzung Militärkantonnement

Übrige Dienstleistungen, Honorare,

0 30'000 30'000

Abgaben und Gebühren

Zinsen

1'257'300 1'334'800 77'500

Zinsen allgemein (netto)

Abschreibungen, Delkredere

Veränderung Delkredere bei

632'000 574'100 - 57'900

Verwaltungsgebühren-Rechnungen

Abschreibungen Verwaltungsvermögen

- 22'800 1'500 24'300

zu Lasten Gemeindehaushalt

Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung

2'974'200 2'945'300 - 28'900

Rückzahlung Finanzausgleichsbeitrag Vorjahr

Entschädigungen an Gemeinwesen/Beiträge

22'400 0 - 22'400

Schulgelder für Werkjahrschüler 52'200 63'500 11'300

Schulgelder für Sonderschulung 508'800 525'000 16'200

Denkmalpflegebeitrag an Schulhausstrasse 3 32'000 0 - 32'000

Kostenanteil an der Pflegefinanzierung 0 200'000 200'000

Beschäftigungsprogramme

Beitrag an Soziale Dienste/Amts-

257'000 240'000 - 17'000

vormundschaft 296'800 306'000 9'200

Beitrag an Kinderhort 73'300 100'000 26'700

Asyl- und Flüchtlingswesen (netto)

Kinder und Jugendliche, Unterbringung

24'600 -31'300 - 55'900

in Heimen (netto) 149'100 233'000 83'900

Beitrag an Pflegezentrum Linthgebiet 64'800 78'500 13'700

Finanzielle Sozialhilfe (netto) 522'700 584'000 61'300

Beitrag an Kanton für öffentlichen Verkehr 268'500 290'000 21'500

Beitrag an Linthebene-Melioration

Beiträge an Regionalplanung/Agglo Obersee/

0 78'000 78'000

Metropolitanraum Zürich

Einlage in Sondervermögen

56'600 73'000 16'400

Einlage in Vorfinanzierung Energiefonds 0 24'000 24'000

Mehraufwand 954'000


Politische Gemeinde Uznach Bemerkungen

Ertrag Rechnung Voranschlag Abweichung

2010 2011

ohne Kontogruppen der Selbstfinanzierungen Fr. Fr. Fr.

Steuern

Einkommens- und Vermögenssteuern,

Laufende Steuern

Einkommens- und Vermögenssteuern,

14'855'600 15'200'000 344'400

für Vorjahre 1'596'100 1'000'000 - 596'100

Handänderungssteuern 431'600 300'000 - 131'600

Vermögenserträge

Liegenschaftserträge Verwaltungsvermögen 279'300 296'700 17'400

Entgelte

Gebühren allg. Verwaltung 359'400 342'500 - 16'900

Gebühren Bausekretariat 175'700 100'000 - 75'700

Vermessungsgebühren 67'800 85'000 17'200

Gebühren Grundbuchamt 375'400 320'000 - 55'400

Dienstleistungen Bauamt für Dritte 25'200 10'000 - 15'200

Rückerstattungen Personalaufwand 357'200 245'500 - 111'700

Rückerstattungen Sachaufwand 124'500 82'800 - 41'700

Übrige Entgelte 14'900 0 - 14'900

Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung

CO2-Rückverteilung des Bundes 15'600 5'000 - 10'600

Steuern juristischer Personen 1'811'700 2'100'000 288'300

Grundstückgewinnsteuern 637'000 200'000 - 437'000

Quellensteuer-Anteile

Finanzausgleich –

332'800 348'000 15'200

Allg. Sonderlastenausgleich Schule

Finanzausgleich –

1'098'600 1'175'700 77'100

Partieller Steuerfussausgleich

Finanzausgleich –

520'100 0 - 520'100

Individueller Sonderlastenausgleich 0 1'028'200 1'028'200

Rückerstattung von Gemeinwesen/Beiträge

Rückerstattungen von Gemeinwesen 1'009'900 1'043'200 33'300

Bundesbeitrag Mittagstisch / Tagesstruktur 19'700 4'300 - 15'400

Pauschalbeitrag Kanton für Strassenlasten 192'000 183'000 - 9'000

Entnahme aus Sondervermögen

Bezug aus Vorfinanzierung Gemeindesaal/Aula 54'700 0 - 54'700

Bezug aus Vorfinanzierung Ortsbildpflege 30'000 0 - 30'000

Minderertrag - 314'900

61

Finanzen


Finanzen

62

Investitionsrechnung Politische Gemeinde Uznach

Investitionsrechnung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen INVESTITIONSRECHNUNG Ausgaben Einnahmen

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

2'965'000 64'000 1'626'759.60 1 INVESTITIONSRECHNUNG 2'580'000 124'000

2'901'000 1'626'759.60 Nettoinvestition 2'456'000

10 BÜRGERSCHAFT, BEHÖRDEN, 190'000

VERWALTUNG

107 Verwaltungsgebäude 190'000

1'090'000 64'000 874'357.75 12 BILDUNG 705'000 64'000

1'090'000 64'000 874'357.75 121 Volksschule 705'000 64'000

1'115'000 476'808.95 16 VERKEHR 675'000

565'000 50'000.00 161 Staatsstrassen 335'000

550'000 426'808.95 162 Gemeindestrassen 340'000

760'000 275'592.90 17 UMWELT, RAUMORDNUNG 1'010'000 60'000

660'000 221'147.85 171 Abwasserreinigung 910'000 60'000

100'000 54'445.05 175 Gewässerverbauungen 100'000


Investitionsrechnung

Bemerkungen Rechnung 2010

Nettoinvestitionen sind beträchtlich

tiefer als budgetiert

Budgetiert war eine Nettoinvestition

von Fr. 2’901’000.–. Dem gegenüber

beträgt die effektive Nettoinvestition

Fr. 1’626’759.60. Die tatsächliche Beanspruchung

der Investitionskredite

lässt sich zum Teil nur schwer budgetieren,

vor allem bei Investitionsvorhaben,

die sich über mehr als ein

Jahr erstrecken und bei Mitbeteiligung

an Projekten des Kantons oder an

gemischtwirtschaftlichen Unternehmungen.

Die grössten Abweichungen

zwischen Rechnung und Budget ergaben

sich bei folgenden Kontogruppen:

Bemerkungen Voranschlag 2011

Nettoinvestition

von 2,456 Mio. Franken

Der Voranschlag sieht, unter Berücksichtigung

der zu erwartenden Beiträge,

eine Nettoinvestition von

Fr. 2’456’000.– vor.

Politische Gemeinde Uznach Investitionsrechnung

1217 Schulanlagen

Anstelle der geplanten Fr. 1’090’000.–

mussten für die Sanierung des Schulhauses

Letzigraben (Schulhausstrasse 3) erst

Fr. 874’357.75 aufgewendet werden. Darin

ist die Umbuchung des Finanzvermögens

von Fr. 200’000.– in das Verwaltungsvermögen

bereits enthalten. Weitere Zahlungen

werden im Jahr 2011 fällig.

161 Staatsstrassen

Der Beitrag von Fr. 480'000.– an den Ausbau

des Fuss- und Radweges Grynau ist

aufgrund des aufgeschobenen Baubeginnes

wegen einer Einsprache noch nicht

angefallen. Von den budgetierten Kosten

von Fr. 85’000.– an die Zürcherstrasse

musste erst eine Akontozahlung von

Fr. 50’000.– an den Kanton geleistet werden.

162 Gemeindestrassen

Für den Ausbau und die Sanierung der

ersten Etappe bei der Ernetschwilerstrasse

ab Neumühle Richtung Ernetschwil mussten

Fr. 26’808.95 mehr aufgewendet werden.

Die Mehrkosten sind auf die notwendige

Erhöhung der Stützmauer und auf die

Sicherung des instabilen Hanges zurückzuführen.

121 Verwaltungsgebäude

Für die Renovation der Wohnung, Haus an

der Obergasse 24, sind Fr. 190’000.– budgetiert.

Nachdem der Keller und das Erdgeschoss

bereits früher für die Bedürfnisse

der Verwaltung umgebaut und saniert

wurden, ist für das Jahr 2011 die Renovation

der Wohnung im ersten Obergeschoss

vorgesehen.

121 Volksschule

Als Restzahlungen für den Abschluss der

Sanierung des Schulhauses Letzigraben

(Schulhausstrasse 3) sind Fr. 215’000.–

budgetiert. Bei den Rückerstattungen

werden Denkmalpflegebeiträge von

Fr. 64’000.– erwartet. Gemäss Gutachten

in der Amtsrechung 2011 soll der Pausenplatz

Büel/Herrenacker für die Bedürfnisse

der Schule saniert und neu gestaltet

werden. Die Gesamtkosten betragen

Fr. 490’000.–.

161 Staatsstrassen

An den Ausbau der Grynaustrasse (Fussund

Radweg mit Eingangstor) sind im

laufenden Jahr Fr. 300’000.–. zu leisten.

Für den Ausbau der Zürcherstrasse ist

dem Kanton noch der Restbetrag von

Fr. 35’000.– zu bezahlen.

171 Abwasserreinigung

Anstelle der budgetierten Fr. 660’000.– für

den Ausbau und die Sanierung von

Schmutz- und Sauberwasserleitungen

resultierten lediglich Ausgaben im Umfang

von Fr. 221’147.85. Die Verlegung der

Meteorwasserleitung und der Bau eines

neuen Pumpwerkes Escherwiese, welche

mit Fr. 400’000.– budgetiert waren, konnten

nur teilweise ausgeführt werden. Die

Sanierung der Leitung Hegnerstrasse

musste aufgrund des verzögerten Baubeginns

der Strassensanierung ins Jahr

2011 verschoben werden. Von den übrigen

budgetierten Fr. 160’000.– für Sanierungen,

Ausbauten und Unterhalt im Kanalnetz

mussten keine Mittel beansprucht

werden, weil diese Projekte auf später verschoben

wurden.

175 Gewässerverbauungen

Aufgrund von Einsprachen konnte mit

dem Ausbau des Ernetschwilerbaches noch

nicht begonnen werden. Von den budgetierten

Fr. 100’000.– wurden Fr. 53’491.–

für den Landerwerb beansprucht.

162 Gemeindestrassen

Für die Erweiterung des Velounterstandes

am Bahnhof sind Fr. 190’000.– und für die

Ersatzbeschaffung eines Kommunalfahrzeuges

Fr. 150’000.– budgetiert.

171 Abwasserreinigung

Für den Ausbau und die Sanierung von

Schmutz- und Sauberwasserleitungen sind

Fr. 910’000.– notwendig. Dabei handelt es

sich um die Sanierungen der Leitungen

in der Hegnerstrasse, auf dem Abschnitt

Haus Bochsler bis zur Mürtschenstrasse

(Fr. 150’000.–) und der Leitung Weinbergstrasse-Aeschensack

(Fr. 150’000.–). An der

Burgerrietstrasse muss der Sauberwasserkanal

erweitert werden (Fr. 100’000.–).

Erforderlich sind weiter Schutzmassnahmen

an der Kanalisation beim Ernetschwilerbach

(Fr. 60’000.–) sowie um die

Anpassung und Verlegung der Meteorwasserleitung

und der Bau eines Pumpwerkes

auf der Escherwiese (Fr. 450’000–).

Als Rückerstattungen werden Fr. 60’000.–

erwartet.

175 Gewässerverbauungen

Für den Ausbau und die Sanierung des

Ernetschwilerbaches sind Fr. 100’000.–

vorgesehen.

63

Finanzen


Finanzen

64

Laufende Rechnung Artengliederung Politische Gemeinde Uznach Investitionsrechnung Artengliederung

Laufende Rechnung nach Artengliederung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto nach Artengliederung Fr. Fr.

33'816'500 33'021'600 34'939'082.21 35'020'246.44 LAUFENDE RECHNUNG 34'915'800 34'179'200

794'900 Bezug aus Eigenkapital 736'600

81'164.23 Einlage in Eigenkapital

33'816'500 34'939'082.21 3 Aufwand 34'915'800

15'395'000 15'534'991.77 30 Personalaufwand 16'007'000

5'478'200 5'507'443.44 31 Sachaufwand 5'673'700

883'300 873'493.26 32 Passivzinsen 769'800

3'930'400 4'459'006.25 33 Abschreibungen 3'619'200

22'402.00 34 Anteile und Beiträge ohne

Zweckbindung

2'593'600 2'614'011.50 35 Entschädigungen an Gemeinwesen 2'777'700

3'858'700 4'002'377.22 36 Eigene Beiträge 4'349'900

713'800 956'640.27 38 Einlagen in Sondervermögen 726'300

963'500 968'716.50 39 Intern verrechneter Aufwand 992'200

33'021'600 35'020'246.44 4 Ertrag 34'179'200

17'019'000 17'826'678.15 40 Steuern 17'441'000

1'300 1'359.85 41 Konzessionen 1'300

601'500 645'670.92 42 Vermögenserträge 643'000

7'806'000 8'774'017.85 43 Entgelte 7'716'100

4'112'500 4'416'666.15 44 Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung 4'857'800

1'019'400 1'009'906.03 45 Rückerstattungen von Gemeinwesen 1'043'200

1'146'700 1'143'170.50 46 Beiträge für eigene Rechnung 1'211'100

351'700 234'060.49 48 Entnahmen aus Sondervermögen 273'500

963'500 968'716.50 49 Intern verrechneter Ertrag 992'200

Investitionsrechnung nach Artengliederung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 GEMEINDEHAUSHALT Voranschlag 2011

Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen INVESTITIONSRECHNUNG Ausgaben Einnahmen

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto nach Artengliederung Fr. Fr.

2'965'000 64'000 1'626'759.60 0.00 INVESTITIONSRECHNUNG 2'580'000 124'000

2'901'000 1'626'759.60 Nettoinvestition 2'456'000

2'965'000 1'626'759.60 5 Ausgaben 2'580'000

2'400'000 1'576'759.60 50 Sachgüter 2'245'000

565'000 50'000.00 56 Eigene Beiträge 335'000

64'000 6 Einnahmen 124'000

63 Rückerstattungen für Sachgüter 60'000

64'000 66 Beiträge für eigene Rechnung 64'000


Bestandesrechnung

Politische Gemeinde Uznach Bestandesrechnung

ANFANGSBESTAND VERÄNDERUNGEN ENDBESTAND

01.01.2010 Zuwachs Abgang 31.12.2010

Fr. Fr. Fr. Fr.

1 AKTIVEN

10 Finanzvermögen 13'384'113.48 76'712'370.80 74'717'517.96 15'378'966.32

100 Flüssige Mittel 4'464'007.40 53'073'612.47 51'467'365.27 6'070'254.60

101 Guthaben * 5'923'427.78 22'829'817.08 22'167'247.44 6'585'997.42

102 Anlagen 2'213'942.95 98'919.35 300'169.90 2'012'692.40

108 Transitorische Aktiven 782'735.35 710'021.90 782'735.35 710'021.90

11 Verwaltungsvermögen

siehe Abschreibungsplan

23'959'200.00 1'405'611.75 3'657'511.75 21'707'300.00

13 Verwaltungsvermögen von

Spezialfinanzierungen

2'132'900.00 221'147.85 647'147.85 1'706'900.00

39'476'213.48 78'339'130.40 79'022'177.56 38'793'166.32

*Ergänzende Angaben zu «101 Guthaben»:

Steuerguthaben Gemeinde und Kanton 3'540'843.67 125'849.52 373'084.49 3'293'608.70

Guthaben von Gemeinwesen 759'988.11 930'576.50 772'172.86 918'391.75

Übrige Guthaben 1'622'596.00 21'773'391.06 21'021'990.09 2'373'996.97

ANFANGSBESTAND VERÄNDERUNGEN ENDBESTAND

01.01.2010 Abgang Zuwachs 31.12.2010

Fr. Fr. Fr. Fr.

2 PASSIVEN

20 Fremdkapital 34'849'919.82 90'745'190.56 89'246'415.73 33'351'144.99

200 Laufende Verpflichtungen * 4'011'050.09 87'397'578.70 87'810'885.57 4'424'356.96

201 Kurzfristige Schulden 149'481.96 173'928.96 551'826.51 527'379.51

202 Mittel- und langfristige Schulden 29'755'195.37 2'625'445.00 307'221.50 27'436'971.87

204 Rückstellungen 699'986.95 314'032.45 352'876.70 738'831.20

208 Transitorische Passiven 234'205.45 234'205.45 223'605.45 223'605.45

28 Sondervermögen 2'814'720.28 236'648.49 971'211.93 3'549'283.72

280 Zweckbestimmte Zuwendungen 230'496.36 9'851.00 18'584.66 239'230.02

281 Verpflichtungen für Spezialfinanzierungen

1'723'196.27 142'076.39 747'756.27 2'328'876.15

282 Verpflichtungen für Vorfinanzierungen 861'027.65 84'721.10 204'871.00 981'177.55

29 Eigenkapital 1'811'573.38 0.00 81'164.23 1'892'737.61

39'476'213.48 90'981'839.05 90'298'791.89 38'793'166.32

*Ergänzende Angaben zu

«200 Laufende Verpflichtungen»:

Kreditoren 2'911'008.68 85'278'035.98 85'629'395.32 3'262'368.02

Vorauszahlung Verrechnungssteuer 1'040'814.06 8'810.27 0.00 1'032'003.79

Übrige Verpflichtungen 59'227.35 2'110'732.45 2'181'490.25 129'985.15

65

Finanzen


Finanzen

66

Abschreibungsplan Politische Gemeinde Uznach

Abschreibungsplan

ABSCHREIBUNGSPLAN Tilgungs- Ursprünglich Stand Zuwachs im Abschreibung / Amortisation Zu tilgende Saldi Tilgung laut

periode zu Lasten 01.01.2010 Rechnungsjahr im Rechnungsjahr per 31.12.2010 Voranschlag

der Gemeinde ordentliche zusätzlich 2011

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

TIEFBAUTEN

Strassen, Wege, Plätze

Sanierung Ernetschwilerstrasse; Neumühle-Bergli 2011 426'808.95 0.00 426'808.95 8.95 426'800.00 426'800

Bahnhof und Bahnhofplatz, Umbau 2004/2028 2'024'532.00 810'300.00 81'300.00 729'000.00 81'000

Ernetschwilerbach – Projektierung ab 2009 119'240.85 18'100.00 954.05 18'154.05 900.00 900

Ernetschwilerbach – Landerwerb ab 2011 53'491.00 0.00 53'491.00 91.00 53'400.00 53'400

828'400.00 481'254.00 99'554.00 1'210'100.00 562'100

HOCHBAUTEN

Neubau Altersheim 2002/2026 8'021'263.75 4'452'100.00 261'900.00 500'000.00 3'690'200.00 1'361'900

Rathaus – Lift 2010/2019 78'990.75 78'900.00 7'900.00 71'000.00 71'000

4'531'000.00 0.00 269'800.00 500'000.00 3'761'200.00 1'432'900

INVESTITIONSBEITRÄGE

Kanton

Beitrag an Zürcherstrasse 2010/2019 166'399.25 116'300.00 50'000.00 20'000.00 146'300.00 20'000

116'300.00 50'000.00 20'000.00 146'300.00 20'000

SCHULBAUTEN

Renovation Schulhaus Letzi 1992/2016 3'014'730.85 640'000.00 640'000.00 0.00 0

Neubau Schulanlage Weinberg 1998/2022 2'151'313.90 1'118'000.00 86'000.00 1'032'000.00 86'000

Erweiterung Schulanlage Haslen 1999/2023 3'953'132.70 2'133'000.00 152'400.00 1'980'600.00 152'400

Renovation Turnhalle Letzi 2001/2025 3'196'691.75 1'995'000.00 124'700.00 1'870'300.00 124'700

Sanierung Herrenacker 2006/2030 1'263'600.90 1'018'000.00 48'500.00 969'500.00 48'500

Aussensanierung Büel 2003/2027 747'032.60 507'000.00 507'000.00 0.00 0

Neubau Oberstufenzentrum 2008/2032 11'036'236.85 10'143'000.00 441'000.00 9'702'000.00 441'000

Umnutzung/Innensanierung Büel 2008/2032 414'853.65 368'000.00 368'000.00 0.00 0

Flachdachsanierung Bifang 2010/2019 252'523.00 252'500.00 252'500.00 0.00 0

Umnutzung/Renovation Schulhaus Letzigraben 2011/2020 874'357.75 0.00 874'357.75 57.75 874'300.00 100'000

Informatikkonzept 2005-07; 1. Drittel 2006/2010 231'003.75 46'000.00 46'000.00 0.00 0

Informatikkonzept 2005-07; 2. Drittel 2007/2011 214'013.35 86'000.00 43'000.00 43'000.00 43'000

Informatikkonzept 2005-07; 3. Drittel 2008/2012 294'057.95 177'000.00 59'000.00 118'000.00 118'000

18'483'500.00 874'357.75 2'768'157.75 16'589'700.00 1'113'600


ABSCHREIBUNGSPLAN Tilgungs- Ursprünglich Stand Zuwachs im Abschreibung / Amortisation Zu tilgende Saldi Tilgung laut

periode zu Lasten 01.01.2010 Rechnungsjahr im Rechnungsjahr per 31.12.2010 Voranschlag

der Gemeinde ordentliche zusätzlich 2011

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

SPEZIALFINANZIERUNGEN

A) Abwasseranlagen

Kanal Obergasse 2003/2012 193'425.10 58'500.00 58'500.00 0.00 0

Stadtgraben, Kanalisation 2006/2015 129'182.20 80'400.00 80'400.00 0.00 0

Kanal Zürcherstrasse-Herrenacker, Sanierung 2008/2017 148'557.65 120'000.00 120'000.00 0.00 0

Kanal Im Freudmoos, Sanierung 2009/2013 67'711.10 54'000.00 54'000.00 0.00 0

Kanal Rietstrasse, Ausbau und Sanierung 2010/2019 57'662.20 57'600.00 57'600.00 0.00 0

Kanal Zürcherstrasse, Ausbau und Sanierung 2010/2019 120'222.00 120'200.00 120'200.00 0.00 0

Escherwiese, Meteorwasserleitung ab 2011 214'496.80 0.00 214'496.80 96.80 214'400.00 214'400

Hegnerstrasse; Abschn. Bochsler bis Mürtschenstr. ab 2011 6'651.05 0.00 6'651.05 51.05 6'600.00 6'600

Automatisierung Spezialbauwerke 1997/2010 302'281.90 20'000.00 20'000.00 0.00 0

Um- und Ausbau Abwasserreinigungsanlage 1987/2011 3'194'977.65 31'200.00 31'200.00 0.00 0

Politische Gemeinde Uznach Abschreibungsplan

541'900.00 221'147.85 542'047.85 221'000.00 221'000

B) Feuerwehr

Tanklöschfahrzeug 2005/2014 233'460.45 117'000.00 23'400.00 93'600.00 23'400

Regionales Hubrettungsgerät 2004/2013 101'570.85 40'000.00 10'000.00 30'000.00 10'000

Feuerwehrdepot Uznach-Schmerikon 2005/2029 1'796'024.25 1'434'000.00 71'700.00 1'362'300.00 71'700

1'591'000.00 0.00 105'100.00 1'485'900.00 105'100

ZUSAMMENSTELLUNG

Tiefbauten – Strassen, Wege, Plätze 828'400.00 481'254.00 99'554.00 0.00 1'210'100.00 562'100

Hochbauten 4'531'000.00 0.00 269'800.00 500'000.00 3'761'200.00 1'432'900

Investitionsbeiträge – Kanton 116'300.00 50'000.00 20'000.00 0.00 146'300.00 20'000

Schulbauten 18'483'500.00 874'357.75 2'768'157.75 0.00 16'589'700.00 1'113'600

Total Abschreibungen ordentliches VV 23'959'200.00 1'405'611.75 3'157'511.75 500'000.00 21'707'300.00 3'128'600

Spezialfinanzierungen – Abwasseranlagen 541'900.00 221'147.85 542'047.85 0.00 221'000.00 221'000

Spezialfinanzierungen – Feuerwehr 1'591'000.00 0.00 105'100.00 0.00 1'485'900.00 105'100

Total Abschreibungen spezialfinanziertes VV 2'132'900.00 221'147.85 647'147.85 0.00 1'706'900.00 326'100

67

Finanzen


Finanzen

68

Inventar der Liegenschaften Politische Gemeinde Uznach

Inventar der Liegenschaften

Kat. Lage, Objekt Mass Assek. Schätzung Zeitwert Verkehrs- Buchwert

wert

Nr. m 2 Nr. Datum Fr. Fr. Fr.

FINANZVERMÖGEN

363 Haus Speerblick Rickenstrasse 19 5'675 548 04.02.2008 3'458'800 2'270'000 475'000

550

1910

61 Reihen-Einfamilienhäuser 1'281 290–294 16.08.2010 1'245'000 1'490'000 1'196'000

Schulhausstrasse 7

VERWALTUNGSVERMÖGEN

6'956 4'703'800 3'760'000 1'671'000

100 Rathaus 691 417 21.06.2008 2'575'700 2'060'000

115 Haus Obergasse 24, inkl. Autoabstellplatz

im Zentrum Parkhaus

704 461 04.02.2008 986'000 709'000

201 Feuerwehr-Depot Uznach-Schmerikon

Burgerfeldstrasse 2, Anteil Uznach 65% 2'274 857

1138

2287

14.01.2005 1'613'105 1'176'500

666 Bauamtsmagazin mit Militärunterkunft 2'024 988

989

06.04.2009 1'757'000 1'170'000

auf 289 Scheibenmagazin Burgerwald 506 21.06.2008 120'800 33'000

auf 79 Öffentlicher Schutzraum 1265 11.02.2005 200'700 61'000

auf 532-1 Zivilschutzanlage unter Realschulhaus 1638 10.11.2007 260'400 100'000

auf 532-1 Zivilschutzanlage unter Doppelturnhalle 1639 10.11.2007 1'777'700 684'000

228 Bürglen, Acker, Wiese 48'592 17.09.2004 70'500

Wald 37'621 17.09.2004 9'400

Wege 1'316 17.09.2004 –

421 Wiese Bürglen 315 17.09.2004 600

1419 Altersheim «Städtli» 4'000 2222 18.10.2002 8'510'300 6'050'000

2234

39 Regenwasserklärbecken Escherwiese 1'369 1434 26.03.2004 968'000 488'000

485 Friedhofkapelle 136 219 16.10.2006 435'500 169'000

176 Mehrzweckgebäude/Friedhofparkplatz 4'583 1213 21.06.2008 135'500 75'000

40 Boden Burgplatz 643 08.11.2010 6'000

66 Platz Stadtgraben 300 21.06.2008 15'000

430 Burgplatz 336 08.11.2010 4'000

46 Wiese Hinterstadt 109 08.11.2010 1'000

1432 Wiese Burgerfeld 810 02.07.2007 800

962 Wiese Zürcherstrasse 92 21.06.2008 5'000

924 Wiese Ausserhirschland 927 03.09.2007 600

1552 Wald Hof 8'552 23.12.1992 1'200

Gewässer, Wege 1'399 –

116'793 19'340'705 12'889'600


Politische Gemeinde Uznach Inventar der Liegenschaften

Kat. Lage, Objekt Mass Assek. Schätzung Zeitwert Verkehrs- Buchwert

wert

Nr. m 2 Nr. Datum Fr. Fr. Fr.

SCHULBAUTEN

63 Schulhaus/Kindergarten Letzi 296 28.02.2003 4'483'900 1'830'000

Pausenhalle 1902 28.02.2003 22'100 9'000

Gebäudegrundfläche, Hofraum 3'360 28.02.2003 504'000

und Spielplatz

62 Schulhaus Schlössli 295 28.02.2003 412'300 112'000

Gebäudegrundfläche, Hofraum 680 28.02.2003 68'000

und Garten

532 Schulhaus Letzigraben (Schulhausstrasse 3) 286 16.08.2010 492'000 246'000

Turnhalle Letzi/Werkräume 881 16.08.2010 3'357'000 1'679'000

Primarschulhaus Büel 967 16.08.2010 2'988'000 1'494'000

Abwartshaus Haslen 968 16.08.2010 308'000 154'000

Schulhaus Herrenacker/Schwimmbad 1360 16.08.2010 5'102'000 2'551'000

Realschulhaus Haslen 1530 16.08.2010 4'597'000 2'299'000

Doppelturnhalle Haslen 1598 16.08.2010 3'903'000 1'952'000

Oberstufenschulhaus 2335 16.08.2010 8'004'000 4'002'000

Mehrzweckraum 2371 16.08.2010 306'000 153'000

Gebäudegrundfläche, Hofraum, Garten, 22'520 16.08.2010 2'440'000

Wege, Strassen und Plätze

447 Schulhaus Bifang mit Turnhalle 536 30.06.2008 4'930'800 2'120'000

Velounterstand 2105 30.06.2008 43'100 10'000

Gebäudegrundfläche, Hofraum 7'861 30.06.2008 640'000

und Spielplatz

964 Schulhaus Weinberg 2067 30.06.2008 1'642'200 782'000

Gebäudegrundfläche, Hofraum 2'192 30.06.2008 213'000

und Spielplatz

945 Schulpavillon Gerbi 1280 28.02.2003 588'700 240'000

Gebäudegrundfläche, Hofraum 2'206 28.02.2003 221'000

und Wiese

247 Kindergarten Ausserhirschland 1100 30.06.2008 500'900 215'000

Schulpavillon I Ausserhirschland 1279 30.06.2008 591'200 255'000

Schulpavillon II Ausserhirschland 2370 30.06.2008 184'800 80'000

Gebäudegrundfläche, Hofraum, 3'849 30.06.2008 235'000

Wiese und Weg

Strasse/Weg 162

42'830 42'457'000 24'504'000

69

Finanzen


Finanzen

70

Interkommunale Zusammenarbeit Politische Gemeinde Uznach

Interkommunale Zusammenarbeit

Die Politische Gemeinde Uznach ist

an der Trägerschaft verschiedener

Organisationen beteiligt und leistet

Betriebsbeiträge (gemäss folgender

Übersicht), welche in der Laufenden

Rechnung enthalten sind.

Es wird darauf verzichtet, die Rechnungen

dieser Organisationen im

Amtsbericht aufzunehmen, da die

Genehmigung durch die zuständigen

Organe erfolgt.

Rechnung Rechnung Voranschlag

2009 2010 2011

Fr. Fr. Fr.

Regionale Datenschutzfachstelle 500.00 1'000

Feuerwehr Uznach-Schmerikon 239'897.75 149'270.30 212'000

Regionales Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr 4'891.25 5'069.30 6'200

Chemiewehrstützpunkt Jona 5'654.00 5'188.50 5'200

Bevölkerungsschutz; Uznach, Schmerikon,

Gommiswald, Ernetschwil und Rieden

23'647.95 22'453.90 26'500

Zweckverband Logopädischer Dienst 169'691.05 172'554.00 180'000

Zweckverband Werkjahrschule Linthgebiet 52'471.46 52'232.19 63'500

Städtli Bibliothek, Uznach 46'000.00 46'000.00 53'000

Verein Mütter-/Väterberatung 24'882.00 25'229.60 25'500

Spitex-Verein Uznach, Gommiswald, Ernetschwil und Rieden 173'596.27 178'853.25 184'000

Zweckverband Soziale Dienste Linthgebiet 232'555.71 296'766.86 306'000

Werk- und Technologiezentrum (WTL), Jona 5'655.00 5'734.00 5'900

Pro Senectute; Sozial- und Haushilfedienst 54'099.00 62'686.00 70'000

Zweckverband Soziale Dienste – Schulsozialarbeit 94'955.44 99'757.89 101'000

Verein Chinderhus Rosengarten, Uznach 67'244.56 73'326.79 100'000

Zweckverband Pflegezentrum Linthgebiet 64'346.00 64'836.00 78'500

Zweckverband Abwasserverband Obersee 847'898.30 866'731.70 867'000

Zweckverband für die Kehrichtbeseitigung

im Linthgebiet

138'523.55 147'258.85 136'000

Region ZürichseeLinth (Regionalplanungsgruppe) 44'554.80 41'380.10 56'500

Agglo Obersee 5'000.00 12'043.00 12'600

Metropolitan Konferenz Zürich 2'840.00 1'600

Notschlachtlokal Rufi 319.65 174.80 300

Regionale Tierkörpersammelstelle Benken 3'900.80 3'332.35 4'000


Erfreuliche

Bauabrechnung

Die Reihenhäuser an der Schulhausstrasse

standen lange auf eher

unrühmliche Weise im Fokus der

Öffentlichkeit, insbesondere bei der

Standortdiskussion um den Allwetterplatz

beim Oberstufenschulhaus Haslen.

Ein in diesem Zusammenhang

von einem Expertengremium gemachtes

Gutachten stellte damals fest,

dass es sich bei den 1921 durch die

Seidenweberei E. Schubiger & Cie. AG

erbauten Mitarbeiterhäusern um ein

schützenswertes Baudenkmal von

kantonaler bis nationaler Bedeutung

handle, welches dauernd zu erhalten

sei.

Es liess sich nicht rechtfertigen, die

Reihenhäuser länger leer stehen und

dem Verfall ausgesetzt zu lassen,

zumal sich zeigte, dass der Zustand

der Verwahrlosung dem Vandalismus

Vorschub leistete.

Politische Gemeinde Uznach Baubrechnung Reihenhäuser

Bauabrechnung

Renovation der Reihenhäuser, Schulhausstrasse 7a – 7e

Sämtliche fünf Reihenhaus-

Einheiten sind vermietet

Um künftig statt einseitiger Kosten

auch (Miet-)Einnahmen und einen

Nutzen zu generieren, wurde ein

bereits im April 2008 der Schulbürgerschaft

vorgelegtes und damals

hauchdünn verworfenes Projekt nochmals

überarbeitet und hinsichtlich der

monierten Schwachpunkte bereinigt.

Die Bürgerschaft folgte schliesslich

der Argumentation des Gemeinderates

und stimmte der Krediterteilung

bereits ein Jahr später an der Bürgerversammlung

vom 14. April 2009

zu. Die Baubewilligung wurde am

2. Juli 2009 erteilt, und sämtliche

Bauarbeiten konnten per Ende Dezember

2009 abgeschlossen werden.

Mit der Fertigstellung konnten fünf

Wohneinheiten mit je vier Zimmern

und eigenem Garten zur Miete angeboten

werden. Trotz eher kleinräumlicher

Strukturen war das Mietinteresse

an den Reihenhäusern überaus

gross. Vier Häuser wurden per 1. Januar

2010 und ein Haus per 1. Februar

2010 vermietet.

Voranschlag Kosten

Fr. Fr.

Vorbereitungsarbeiten 83'000.00 61'719.05

Gebäudekosten 807'000.00 817'234.15

Umgebung 20'000.00 31'308.10

Baunebenkosten 40'000.00 10'908.60

Total 950'000.00 921'169.90

Denkmalpflegebeitrag Kanton - 45'000.00 - 43'800.00

Denkmalpflegebeitrag Gemeinde - 45'000.00 - 43'800.00

Nettokosten 860'000.00 833'569.90

Bei fünf Reihenhäusern sind das pro Einheit netto 172'000.00 166'714.00

71

Finanzen


Rechnungsergebnis

des Vorjahres

Das Budget 2010 der Laufenden

Rechnung des Gemeindehaushaltes

sah einen Aufwandüberschuss von

Fr. 794’900.– vor. Erfreulicherweise

schliesst die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss

von Fr. 581’164.23

ab. Die Besserstellung gegenüber dem

Budget beträgt somit Fr. 1’376’064.23.

Die Gründe für das gute Ergebnis können

den Bemerkungen zur Rechnung

2010 entnommen werden. Vom Ertragsüberschuss

werden Fr. 500’000.–

für zusätzliche Amortisationen

der Verschuldung verwendet und

Fr. 81’164.23 dem Eigenkapital

(Aufwandüberschussreserve) zugeschieden.

Bestand des Eigenkapitals

Nach der Zuweisung des Betrages von

Fr. 81’164.23 zum Eigenkapital ist

dessen Bestand auf Fr. 1’892’737.61

gestiegen.

Ein angemessener Bestand des Eigenkapitals

ist für die Gemeinde aus zwei

Gründen wichtig: Einerseits können

damit eingetretene Aufwandüber-

Politische Gemeinde Uznach Bericht Finanz- und Steuerplan

Bericht des Gemeinderates zum Finanzplan,

Steuerplan und Steuerantrag

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Bei der Festsetzung des Gemeindesteuerfusses und des Grundsteuersatzes

für das laufende Jahr stützt sich der Gemeinderat

jeweils auf

• das Rechnungsergebnis des Vorjahres

• den Bestand des Eigenkapitals (Aufwandüberschussreserve)

• den Voranschlag für das laufende Jahr

• den Finanzplan für das laufende und die nächsten vier Jahre

• die Investitionen und die Entwicklung des Verwaltungsvermögens

schüsse in der Haushaltsrechnung

aufgefangen und geplante Defizite

abgefedert werden. Andererseits muss

für diesen Betrag kein Fremdkapital

beschafft werden, was sich auf den

Zinsaufwand günstig auswirkt.

Voranschlag für

das laufende Jahr

Mit einem Aufwand von Fr. 34’915’800.–

und einem Ertrag von Fr. 34’179’200.–

sieht der Voranschlag der Laufenden

Rechnung für das Jahr 2011 einen Aufwandüberschuss

von Fr. 736’600.– vor.

Ins Gewicht fällt vor allem der Umstand,

dass die Steuereinnahmen der

Natürlichen Personen als Folge der ab

2010 wirksamen Steuergesetzrevision

sowie wegen dem Rückgang der Nachzahlungen

aus den Vorjahren, das

Niveau des Jahres 2010 nicht erreichen

dürften. Auch die im Jahr 2010 überdurchschnittlich

ausgefallenen Erträge

bei den Grundstückgewinnsteuern,

welche sich beim Konto Einnahmenanteile

auswirkt, werden sich im Jahr

2011 mit grosser Wahrscheinlichkeit

nicht wiederholen. Weitere Details entnehmen

Sie bitte den Bemerkungen

zum Voranschlag 2011.

Bestand des Verwaltungsvermögens

(zu tilgende

Schulden)

Das Total des Verwaltungsvermögens

der Gemeinde (inklusive der Schule)

konnte trotz Investitionen von rund

1,405 Mio. um rund 2,252 Mio. Franken

reduziert werden. Ende 2010 beträgt

somit das Total des Verwaltungsvermögens

der Gemeinde Uznach und damit

die Verschuldung 21,707 Mio. Franken.

Für deren jährlichen Zinsaufwand müssen

rund 6,5 Steuerprozente aufgewendet

werden. Der Gemeinderat will deshalb

am früher gefassten Beschluss

festhalten und den Abbau der Verschuldung

mit hoher Priorität weiterführen.

Die jährliche Amortisationsrate wurde

deshalb auch für das Jahr 2011 beibehalten.

Das Ziel ist klar: Die Schulden

sind mit hoher Priorität abzubauen,

um damit den Aufwand für Zinsen

und Amortisation zu reduzieren. Dies

schafft den nötigen Handlungsspielraum

für spätere markante Steuerfusssenkungen

von dauerhaftem Bestand.

Finanzplan für das

laufende und die

nächsten vier Jahre

Der auf der nächsten Seite dargestellte

Finanzplan gibt Auskunft über den

Netto-Aufwand und die Finanzierung

der Laufenden Rechnung des Gemeindehaushaltes

sowie über die geplanten

Investitionen und die Entwicklung des

Eigenkapitals in den Jahren 2010 bis

2015.

73

Finanzen


Finanzen

74

Finanzplan Politische Gemeinde Uznach

Finanzplan

2010 2011 2012 2013 2014 2015

Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000

NETTOAUFWAND

Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung 2'223 2'442 2'480 2'540 2'610 2'670

Öffentliche Sicherheit - 119 - 6 - 25 - 20 - 15 - 10

Bildung 11'909 12'349 12'615 12'765 12'940 13'320

Kultur, Freizeit 314 360 340 340 345 350

Gesundheit 239 447 460 470 480 490

Soziale Wohlfahrt 1'754 1'958 1'990 2'020 2'050 2'080

Verkehr 1'149 1'138 1'170 1'200 1'230 1'260

Umwelt, Raumordnung 456 601 590 600 610 620

Volkswirtschaft 61 144 80 80 80 80

Finanzen 3'985 3'446 3'170 2'955 2'945 2'920

Allgemeine Finanzen - 76 - 29 - 30 - 30 - 30 - 30

Zinsen netto 587 529 500 485 475 450

Abschreibungen (ordentliche) 2'974 2'945 2'700 2'500 2'500 2'500

Abschreibung (zusätzliche) 500

Verzichtsplanung des Kantons –

Auswirkungen auf die Gemeinde Uznach 265 530 565 565

Nettoaufwand Politische Gemeinde 21'971 22'880 23'135 23'480 23'840 24'345

FINANZIERUNG

Gemeindesteuern 1) und 2) 17'674 17'291 17'471 17'957 18'464 18'970

Einnahmenanteile (Nebensteuern) 2'782 2'648 2'763 2'778 2'793 2'808

Sonderlastenausgleich Schule 3) 1'099 1'176 1'200 1'200 1'200 1'200

Partieller Steuerfussausgleich 4) 498 0 0 0 0 0

Individueller Sonderlastenausgleich 4) 0 1'028 1'000 1'000 1'000 1'000

Total 22'052 22'143 22'434 22'935 23'457 23'978

Fehlbetrag (Aufwandüberschuss) - 81 737 701 545 383 367

Eigenkapital 31.12. (Aufwandüberschussreserve) 1'893 1'156 455 - 90 - 473 - 840

Bemerkungen

1) mit einem Steuerfuss von 152 % gerechnet

2) mit einem Grundsteuersatz von 0,8 ‰ gerechnet

3) Annahme Verhältnis Schüleranzahl Uznach/Kantonsdurchschnitt bleibt gleich

4) Annahme Ausgleichsgrenze bleibt bei 140 %

Bemerkungen zum Finanzplan

lesen Sie auf Seite 76.


Politische Gemeinde Uznach Finanzplan

VORGESEHENE INVESTITIONEN UND ENTWICKLUNG DES VERWALTUNGSVERMÖGENS

DES ORDENTLICHEN GEMEINDEHAUSHALTES (mit Steuern finanziert)

2010 2011 2012 2013 2014 2015

Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000

Verwaltungsvermögen am Anfang des Rechnungsjahres 23'959 21'707 17'857* 17'317 16'977 16'227

Neuinvestitionen 1'406 1'606 2'160 2'160 1'750 650

Tiefbauten 481 0 80 650 800 350

Hochbauten Gemeinde 0 380 600 200 0 0

Hochbauten Schule 874 641 900 110 0 200

Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge 0 150 0 0 150 0

Investitionsbeiträge 50 435 580 1'200 800 100

25'365 23'313 20'017 19'477 18'727 16'877

Ordentliche Abschreibungen «Gemeindehaushalt» 2'974 2'945 2'700 2'500 2'500 2'500

Ordentliche Abschreibung «Altersheim Städtli» 183 183 0 0 0 0

Zusätzliche Abschreibungen (Altersheim Städtli) 500

Verwaltungsvermögen am Ende des Rechnungsjahres 21'707 20'185 17'317 16'977 16'227 14'377

*exkl. Altersheim Städtli

VORGESEHENE INVESTITIONEN UND ENTWICKLUNG DES VERWALTUNGSVERMÖGENS

DER SPEZIALFINANZIERTEN KOSTENSTELLEN (mit Gebühren/Ersatzabgaben finanziert)

2010 2011 2012 2013 2014 2015

Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000 Fr. 1'000

Feuerwehr

Verwaltungsvermögen am Anfang des Rechnungsjahres 1'591 1'486 1'381 1'276 1'171 1'076

Neuinvestitionen 0 0 0 0 0 0

Abschreibungen 105 105 105 105 95 72

Verwaltungsvermögen am Ende des Rechnungsjahres 1'486 1'381 1'276 1'171 1'076 1'004

Reservekonto per 31.12.2010 199

Nettoschuld per 31.12.2010 1'287

Altersheim Städtli

Verwaltungsvermögen am Anfang des Rechnungsjahres 2'328 2'173 2'018 1'863

Neuinvestitionen 0 0 0 0

Abschreibungen 155 155 155 155

Verwaltungsvermögen am Ende des Rechnungsjahres 2'173 2'018 1'863 1'708

Abwasseranlagen

Verwaltungsvermögen am Anfang des Rechnungsjahres 542 221 850 300 300 0

Neuinvestitionen (Gemeindeeigene Anlagen) 221 850 300 300 0 0

Abschreibungen 542 221 850 300 300 0

Verwaltungsvermögen am Ende des Rechnungsjahres 221 850 300 300 0 0

Reservekonto per 31.12.2010 1'555

Nettovermögen per 31.12.2010 1'334

75

Finanzen


Finanzen

76

Bericht Finanz- und Steuerplan Politische Gemeinde Uznach

Bemerkungen zum Finanzplan

Im Finanz- und Steuerplan

2010 – 2015 sind die Mindererträge

aus der Steuergesetz-

Revision sowie die Mehraufwendungen

für die neue

Pflegefinanzierung und die Auswirkungen

der Verzichtsplanung

des Kantons, welche sich ab

2011 und den folgenden Jahren

auswirken, berücksichtigt.

Nettoaufwand

Der Nettoaufwand nimmt im

Jahr 2011 gegenüber 2010 um

Fr. 909’000.– zu. Bei den folgenden

Kontogruppen nimmt der Aufwand

zu: Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung

(Mindererträge an Gebühren;

höherer Aufwand bei: Wahlen, Ersatz

der EDV und beim Personal, total

rund Fr. 219’000.–), Öffentliche Sicherheit

(weniger Gebühreneinnahmen,

Mehraufwand für Sicherheit und

Personal, total rund Fr. 113’000.–),

Bildung (Mehraufwendungen für:

Personal, Fördermassnahmen, Schulgeld

für Sonderschulung, Schulanlässe,

einen Teilersatz der EDV und für

den Betrieb der Schulanlagen, total

rund Fr. 440’000.–), Kultur, Freizeit

(Mehraufwand Planung/Projekt Flussbad,

total rund Fr. 46’000.–), Gesundheit

(Kostenanteil neue Pflegefinanzierung,

total rund Fr. 208’000.–),

Soziale Wohlfahrt (Mehraufwendungen

für: Finanzielle Sozialhilfe,

die Unterbringung von Kinder- und

Jugendlichen in Heimen, das Pflegezentrum

Linthgebiet sowie das Kinderhaus

Rosengarten, total rund

Fr. 204’000.–), Umwelt, Raumordnung

(Mehraufwendungen für: Friedhof,

Planung neues Gemeinschaftsgrab

und erstmaliger Beitrag an die

Linthmelioration, total Fr. 145’000.–),

Volkswirtschaft (Mehraufwendungen

beim Markt für Umbau Mobilien und

Erneuerung der Elektroinstallationen,

total Fr. 83’000.–), Finanzen (Minderaufwendungen

bei den Zinsen und

Abschreibungen). Die aufgeführten

Mehraufwendungen und Mindererträge

sind aufgrund gesetzlicher und

vertraglicher Vorgaben durch den

Gemeinderat teilweise nur bedingt

beeinflussbar. Näheres dazu siehe

unter Bemerkungen zum Voranschlag

auf Seite 60.

Der Finanzplan 2010 – 2015 rechnet

beim Nettoaufwand mit jährlich steigenden

Mehraufwendungen. Gegenüber

dem Jahr 2011 ist der Nettoaufwand

im Jahr 2015 Fr. 1’465’000.–

höher. Dieser Zuwachs ist zu einem

grossen Teil auf die Auswirkungen der

Verzichtsplanung beim Kanton und

den damit verbundenen Mehraufwendungen

bei der Gemeinde zurückzuführen.

Finanzierung

Steuern

Im Finanzplan ist für das Jahr 2011

bei den laufenden Einkommens- und

Vermögenssteuern der Natürlichen

Personen eine Zunahme der Einfachen

Steuer um 2,3 % budgetiert.

Hier gilt es zu berücksichtigen, dass

aufgrund der Steuergesetzrevision die

Familien beträchtliche Entlastungen

erfahren und deshalb mit Steuerausfällen

von rund 1 % gerechnet werden

muss. Bei den Nachzahlungen aus den

Vorjahren sind 1 Mio. Franken budgetiert.

Für das Jahr 2012 und die folgenden

wird jeweils mit jährlicher

Steuerzunahme von 3 % gerechnet.

Bei den Nachzahlungen aus den Vorjahren

wird ab dem Jahr 2012 jährlich

mit rund Fr. 600'000.– budgetiert.

Bei den Einnahmenanteilen (Nebensteuern,

inkl. Steuern Juristischer

Personen) sieht der Finanzplan für das

Jahr 2011, aufgrund der tieferen

Grundstückgewinnsteuern, einen Einbruch

von rund Fr. 134’000.– vor. Ab

dem Jahr 2012 sollte sich der Betrag

der Einnahmenanteile wieder auf

knapp 2,8 Mio. Franken einpendeln.

Innerkantonaler Finanzausgleich

Im Finanzplan wurde der Finanzausgleich

zwischen dem Kanton und den

Gemeinden berücksichtigt. Aufgrund

der in Uznach über dem kantonalen

Durchschnitt liegenden Schülerzahl

richtet der Kanton der Gemeinde den

Sonderlastenausgleich Schule im Betrag

von 1,176 Mio. Franken aus.

Zusätzlich sollte die Gemeinde vom

Kanton, aufgrund ihrer finanziellen

Situation und des Voranschlages, für

das Jahr 2011 einen Individuellen

Sonderlastenausgleich im Betrag von

1,028 Mio. Franken erhalten. Der Individuelle

Sonderlastenausgleich ist

abhängig von den individuellen Sonder-

und Minderlasten der Gemeinde.

Investitionen

Aus Gründen der Transparenz sind die

vorgesehenen Investitionen und die

Entwicklung der Verwaltungsvermögen

des ordentlichen Gemeindehaushaltes

und der spezialfinanzierten

Kostenstellen getrennt aufgeführt.

Die im Jahr 2011 geplanten Netto-

Investitionen des ordentlichen Gemeindehaushaltes

von Fr. 1’606’000.–

fallen bei den folgenden Kontogruppen

an: Verwaltungsgebäude;

Renovation Wohnung Obergasse 24

(Fr. 190’000.–), Schulanlagen; Restbetrag

Sanierung Liegenschaft Schulhausstrasse

3 (Fr. 151’000.–) und

Erneuerung Pausenplatz Büel/Herrenacker

(Fr. 490’000.–), Investitionsbeiträge;

Mitbeteiligungen an Staatsstrassen

beim Kanton (Fr. 335000.–),

Gemeindestrassen; Parkplätze, Ruhender

Verkehr: Erweiterung Veloständer

Bahnhof (Fr. 190’000.–) und


Bericht Finanz- und Steuerplan Politische Gemeinde Uznach Budget- und Steuerantrag

STEUERPLAN 2011 Fr. Fr.

Bedarf an Gemeindesteuern

Bedarf an Gemeindesteuern nach Finanzausgleich 1. Stufe 19'055'800

Individueller Sonderlastenausgleich - 1'028'200

Bedarf an Gemeindesteuern nach Finanzausgleich 2. Stufe 18'027'600

abzüglich Bezug aus dem Eigenkapital - 736'600

17'291'000

Deckung durch

1. Einkommens- und Vermögenssteuern Einfache Steuer Steuerfuss

100 % 152 %

Laufendes Jahr 10'000'000 15'200'000

Vorjahre 657'895 1'000'000

(1 Steuerprozent = Fr. 106'579) 10'657'895 16'200'000

2. Grundsteuern

Grundstückswerte Fr. 1'118'750'000 0,8‰ 895'000

Grundstückswerte Fr. 105'000'000 0,2‰ 21'000 916'000

3. Übrige Gemeindesteuern

Nach- und Strafsteuern 5'000

Handänderungssteuern 300'000

Hundesteuern 20'000

abzüglich Debitorenverluste, Delkredere - 150'000 175'000

Geschätzter Ertrag der Gemeindesteuern 17'291'000

Fahrzeuge: Ersatzbeschaffung Kommunalfahrzeug

(Fr. 150’000.–), Gewässerverbauungen;

Ausbau des

Ernetschwilerbaches (Fr. 100’000.–).

Die grössten Aufwandpositionen der

nachfolgenden Jahre fallen, verteilt

auf vier Jahre, auf die Sanierung der

2. Etappe Ernetschwilerstrasse, der

Zürcherstrasse (Abschnitt Kreisel

Kunsthof bis Ochsenkreuzung), der

Renovation des Schlössli und des

Schulhauses Bifang, den Bau des

Flussbades, der Umnutzung der Militärunterkunft

und den Ausbau des

Ernetschwilerbaches an.

Bei den spezialfinanzierten Kostenstellen

fallen bei den Abwasseranlagen

im Jahr 2011 rund Fr. 850’000.– und

für die folgenden zwei Jahre jährlich

je Fr. 300’000.– für die Sanierung und

den Neubau von Abwasseranlagen an.

Entwicklung des Eigenkapitals

(Aufwandüberschussreserve)

Der Voranschlag der Laufenden Rechnung

des Gemeindehaushaltes für das

Jahr 2011 sieht einen Bezug aus dem

Eigenkapital von Fr. 736’600.– vor.

Damit reduziert sich der Reservebestand

von 1,893 Mio. Franken auf

1,156 Mio. Franken. Für das Jahr 2011

und die folgenden Jahre zeigt der

Finanzplan Reservebezüge auf, welche

bei gleich bleibendem Steuerfuss wie

im Jahr 2010, und wenn sich die Einnahmen-

und Ausgabenprognosen

erfüllen, im Jahr 2015 zu einem Minusbestand

der Aufwandüberschussreserve

von rund 840’000 Franken

führen würde. Sollte sich diese Prognose

einstellen, können dank dem forcierten

Abbau der Verschuldung

die jährlichen Amortisationsbeiträge

zurückgenommen und damit das

Resultat verbessert beziehungsweise

korrigiert werden.

Beibehaltung des Gemeindesteuerfusses

für 2011

Dank den erhöhten Amortisationen

und den zusätzlichen Abschreibungen

konnte das Verwaltungsvermögen, das

heisst die Verschuldung der Gemeinde,

in den letzten vier Jahren von über

30 Mio. Franken bis Ende 2010 auf

rund 21,707 Mio. Franken gesenkt

werden. Mit einer Prokopfverschuldung

von rund Fr. 3’755.– ist die

Gemeinde Uznach im Vergleich zu

anderen Gemeinden im Kanton leider

immer noch sehr hoch. Aufgrund der

Verschuldung und der Finanzplanung

sowie der Auswirkungen der Verzichtsplanung

des Kantons kann eine

Senkung des Steuerfusses realistischerweise

nicht in Erwägung gezogen

werden. Vielmehr geht es darum,

vom neuen kantonalen Finanzausgleich

zu profitieren und die Verschuldung

mit hoher Priorität abzubauen.

Damit kann eine Finanzpolitik fortgeführt

werden, welche es erlaubt, die

Verschuldung mittelfristig markant zu

reduzieren, womit auch die Voraussetzungen

geschaffen werden, um den

Steuerfuss nachhaltig zu senken.

Budget-

und Steuerantrag

Sehr geehrte Mitbürgerinnen

und Mitbürger

Der Gemeinderat beantragt Ihnen,

die Voranschläge für das Jahr 2011

der Laufenden und der Investitionsrechnung

des Gemeindehaushaltes

und der Wasserversorgung gemäss

gedruckter Amtsrechnung zu genehmigen

und im Jahr 2011 folgende

Steuern zu erheben:

a) eine Gemeindesteuer von 152 %

der Einfachen Steuer

b) eine Grundsteuer von 0,8 ‰

Uznach, 2. März 2011

Namens des Gemeinderates

Der Gemeindepräsident

Erwin Camenisch

Der Gemeindeschreiber

Franz Widmer

77

Finanzen


Wasserversorgung

78

Die Ressource Wasser, als wertvollstes

Gut des Menschen, gilt es heute und

für die kommenden Generationen zu

schützen und die gute Trinkwasserqualität

zu erhalten. Für das Trinkwasser

gelten sehr strenge Qualitätsanforderungen.

Kein anderes Lebensmittel

wird so häufig und umfassend

untersucht. Die Wasserversorgungen

haben die Pflicht der Selbstkontrolle.

In Uznach werden die Wasseranalysen

regelmässig durch ein ortsansässiges

Labor durchgeführt. Zusätzlich erfolgen

amtliche Stichproben durch das

kantonale Labor in St. Gallen. Damit

die hohen Anforderungen erfüllt werden

können, müssen die Vorschriften

und Kontrollen strikte eingehalten

werden. Neben dem Pflichtbewusstsein

und Fachwissen der Betreiber

sind Unterhaltsarbeiten und Investitionen

in die Infrastruktur von grosser

Bedeutung. Das vor kurzem erstellte

generelle Wasserversorgungsprojekt

(GWP) ist dazu ein wertvolles Planungsinstrument.

Uznach bezieht Wasser aus dem

Grundwasservorkommen im Burgerfeld

und dem Quellwassergebiet

Durchschlagen auf dem Ricken. Der

Anteil des Quellwassers ist in den letzten

Jahren kontinuierlich gestiegen.

Er beträgt jetzt stolze 49 Prozent des

gesamten Wasserbedarfs. Ohne jeglichen

Energieaufwand sprudelt das

Quellwasser aus dem Boden und

Wasserversorgung

Bericht der Wasserversorgung

gelangt durch die rund 5,5 km lange

Quellableitung nach Uznach. Die

Quellableitung ist teilweise über 100jährig.

Zurzeit wird abgeklärt, auf welche

Art und Weise das Wasser neu

durch Gommiswald geleitet werden

kann. Neben einem parallelen Neubau

der Leitungen wird auch eine Variante

mit einer gemeinsamen Nutzung des

Leitungsnetzes von Gommiswald in

Erwägung gezogen. Diese Abklärungen

mit allen Vor- und Nachteilen

sowie einer Kosten- und Nutzenermittlung

sind für einen Variantenentscheid

zwingend nötig. Erst danach

kann mit der Planung für einen

Neubau des in die Jahre gekommenen

Reservoirs Rüti (Baujahr 1936) begonnen

werden.

Bedingt durch die Inkraftsetzung der

revidierten eidgenössischen Gewässerschutzverordnung

wurden die Schutzzonenreglemente

und die Schutzzonenpläne

der Grundwasserfassung

Burgerfeld und der Quellen Durchschlagen

überarbeitet. Die Unterlagen

und Erlasse der Schutzzonen im Burgerfeld

wurden am 12. Juli 2010 durch

das Baudepartement des Kantons

St. Gallen genehmigt und sind somit

in Rechtskraft erwachsen. Das Auflage-

und Bewilligungsverfahren für die

Schutzzonen der Quellen Durchschlagen

wird im Jahr 2011 durch die

Standortgemeinde Ernetschwil erfolgen.

Auch personell stehen bei der Wasserversorgung

Änderungen an. Im Jahr

1979 hat Bruno Goldiger die Arbeitsstelle

beim Werkdienst der Gemeinde

Uznach angetreten. Seit 1993 ist er als

Wasserwart zuständig für die Belange

der Wasserversorgung. Bruno Goldiger

geht anfangs 2012 in den wohlverdienten

Ruhestand. Zu seinem

Nachfolger hat der Gemeinderat den

jetzigen Wasserwart-Stellvertreter

Markus Zweifel gewählt.

Investitionen in die

Versorgungssicherheit

Bei der Wasserverteilung wurden im

Jahr 2010 eine neue Hydrantenleitung

entlang der Grynaustrasse sowie eine

Unterquerung des Steinenbachs (im

Bereich Burgerrietstrasse-Escherwiese)

neu erstellt. Weiter erfolgten eine

Teilerneuerung der Hydrantenleitung

beim Pflegezentrum und eine Gebietserschliessung

bei der neuen Überbauung

am Weinbergweg. Die geplante

Erneuerung der Hydrantenleitung bei

der Brücke Remigihof erfolgt erst,

wenn mit den Sanierungsarbeiten am

Ernetschwilerbach begonnen wird.

Betrieb

Im Grundwasserpumpwerk Burgerfeld

musste eine Tauchpumpe mit einer

Leistung von 3’600 Liter pro Minute

ersetzt werden. Solche Pumpen werden

jeweils speziell auf die Gegebenheiten

der Wasserversorgung abgestimmt.

Während der Ausfallzeit

konnte die Wasserförderung mit den

zwei noch vorhandenen Pumpen

bewerkstelligt werden. Ansonsten verlief

der Betrieb der Wasserversorgung

einwandfrei, und es war jederzeit

genügend Wasser vorhanden.

Die für die Versorgungssicherheit

bestehenden Verbunde mit den Wasserversorgungen

Schmerikon und

Hydrantenleitungsbau entlang der

Grynaustrasse im Zusammenhang

mit anderen Werkleitungsbauten


Kaltbrunn mussten wiederum nicht

beansprucht werden.

Für die Speicherung des Wassers stehen

die Reservoire Rüti (Baujahr

1936), Bürglen (Baujahr 1959) und

Buchwald (Baujahr 1996) zur Verfügung.

Das Speichervolumen für Trinkwasser

beträgt total 2’400 m 3 , jenes für

Löschwasser 500 m 3 .

Wasserverbrauch

Im Berichtsjahr wurden in Uznach

456’540 m 3 (Vorjahr 477’342 m 3 )

Trink- und Brauchwasser an mehr als

1’000 Abonnenten verkauft und über

5’700 Einwohner versorgt. Der Trend

des sinkenden Pro-Kopf-Verbrauchs

setzt sich fort. Er betrug noch 219

Liter Frischwasser pro Einwohner und

Tag.

Reparaturen

am Leitungsnetz

Für Reparaturen am Hydrantenleitungsnetz

und an den Hauszuleitungen

wurden rund 72’000 Franken

aufgewendet. Diese Unterhaltskosten

liegen leicht unter dem üblichen Jahresdurchschnitt.

Nur mit einem konsequenten

Leitungsunterhalt und dem

frühzeitigen Erkennen von Leckstellen

können die Wasserverluste reduziert

und mögliche Folgeschäden

minimiert werden. Besten Dank an

alle Einwohnerinnen und Einwohner,

welche uns jeweils spezielle Wahrnehmungen

in Bezug auf Wasserverluste

im Leitungsnetz melden.

Uznach, 2. März 2011

Namens der Wasserversorgungskommission

Der Präsident

Erwin Camenisch

Der Verwalter

Mario Beretta

Wasserversorgung

Informationen zum Trinkwasser – Trinkwasserqualität 2010

Versorgte Einwohner 5'792

Hygienische Beurteilung Die mikrobiologischen Proben lagen, soweit

untersucht, innerhalb der gesetzlichen Vorschriften.

Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei.

Chemische Beurteilung Im Gebiet Ernetschwilerstrasse bis Rickenstrasse

sowie Hegner beträgt die Gesamthärte 22 °fH (mittelhart).

Im restlichen Gemeindegebiet beträgt die Gesamthärte

ca. 30 °fH (hart).

Der Nitratgehalt liegt zwischen 7.5 – 14.0 mg pro Liter.

Der Toleranzwert liegt bei 40 mg Nitrat pro Liter

Trinkwasser.

Das Trinkwasser erfüllt die chemischen Anforderungen

gemäss Lebensmittelgesetzgebung.

Herkunft des Wassers 49 % aus den Quellen auf dem Ricken

51 % aus dem Grundwasser im Burgerfeld

Behandlung des Wassers Keine Behandlung

Besonderes Das Uznacher Trinkwasser ist frisch und hat einen

guten Geschmack.

Weitere Auskünfte Wasserversorgung Uznach

Obergasse 24

8730 Uznach

Telefon 055 285 23 04

In Notfällen 079 333 29 92 oder 079 285 23 04

E-Mail: mario.beretta@uznach.ch

www.uznach.ch

www.wasserqualitaet.ch

Anschlussarbeiten bei der neuen Unterquerung des Steinenbachs

79

Wasserversorgung


Wasserversorgung

80

Laufende Rechnung Wasserversorgung

Wasserversorgung - Laufende Rechnung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 WASSERVERSORGUNG Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag LAUFENDE RECHNUNG Aufwand Ertrag

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

810'600 973'000 1'036'300.88 1'052'347.50 7 LAUFENDE RECHNUNG 722'700 958'000

162'400 16'046.62 * Einlage in Eigenkapital 235'300

177'800 0 152'787.85 0.00 7700 Verwaltung 144'900 0

69'800 0 62'334.65 0.00 7701 Gebäude und Speicherung 84'500 0

183'400 0 143'337.80 5'392.60 7702 Leitungsnetz 166'100 0

379'600 973'000 677'840.58 1'046'954.90 7708 Finanzierung 327'200 958'000

GEWINNVERWENDUNG Eigenkapital per 1. Januar 2010 0

Jahresgewinn 2010 * 466'046.62

Eigenkapital vor Gewinnverwendung

Verwendung Jahresgewinn gemäss Antrag Gemeinderat:

466'046.62

Zusätzliche Abschreibung Zürcherstrasse * - 450'000.00

Eigenkapital per 31. Dezember 2010 16'046.62

Bemerkungen Rechnung 2010

Besserstellung von Fr. 158’800.–

Die Betriebsrechnung 2010 schliesst

rund Fr. 158’800.– besser ab als budgetiert.

Vorgesehen waren Direktabschreibungen

von Investitionen des

laufenden Jahres im Betrag von

Fr. 217’000.– und ein Ertragsüberschuss

von Fr. 162’400.–. Effektiv konnten vom

Verwaltungsvermögen Fr. 72’167.35

direkt und Fr. 450’000.– zusätzlich abgeschrieben

sowie Fr. 16’046.62 ins

Eigenkapital gelegt werden.

Grössere Abweichungen gegenüber dem

Budget sind bei folgenden Konten zu

verzeichnen:

Minderaufwendungen

7700 Verwaltung

Dienstleistungen und

Honorare Fr. 24’300.00

7701 Gebäude und Speicherung

Entschädigungen für

Nutzungseinschränkungen Fr. 8’000.00

Dienstleistungen Bauamt Fr. 3’400.00

7702 Leitungsnetz

Baulicher Unterhalt Fr. 8’200.00

Dienstleistungen Bauamt Fr. 29’900.00

7708 Finanzierung

Zinsen Fr. 7’100.00

Mehraufwendungen

7701 Gebäude und Speicherung

Baulicher Unterhalt Fr. 5’200.00

Mindererträge

7708 Finanzierungskonto

Wassergebühren Fr. 48’000.00

Bemerkungen Voranschlag 2011

Einnahmenüberschuss

Das Budget der Laufenden Rechnung

sieht einen Ertragsüberschuss von

Fr. 235’300.– vor. Dabei ist zu berücksichtigen,

dass von den vorgesehenen

Investitionen im Jahr 2011

Fr. 153’500.– direkt und Fr. 159’700.–

vom bestehenden Verwaltungsvermögen

abgeschrieben werden.

Die grösseren Ausgaben- und Einnahmenpositionen

sind:

7700 Verwaltung

Honorare, Planung,

Dienstleistungen Fr. 65’000.00

Verwaltungskostenbeitrag

an die Gemeinde Fr. 65’000.00

Planung, Administration

Bauamt Fr. 11’000.00

7701 Gebäude und Speicherung

Energie für Pumpstationen

und Reservoirs Fr. 17’000.00

Baulicher Unterhalt Fr. 20’000.00

Entschädigungen bei

Grundwasserschutzzonen Fr. 11’000.00

Dienstleistungen Bauamt Fr. 25’000.00

Mehrerträge

7708 Finanzierungskonto

Anschlussbeiträge Fr. 123’300.00

7702 Leitungsnetz

Erweiterungen/

Änderungen

Hydrantenleitungsnetz Fr. 20’000.00

Baulicher Unterhalt Fr. 80’000.00

Unterhalt Wassermesser Fr. 10’000.00

Dienstleistungen Bauamt Fr. 44’000.00

7708 Finanzierung

Aufwand

Zins Gemeindehaushalt

Abschreibung

Fr. 13’000.00

Verwaltungsvermögen

Direktabschreibungen

der Investitionen des

Fr. 159’700.00

laufenden Jahres Fr. 153’500.00

Ertrag

Wassergebühren Fr. 805’000.00

Anschlussbeiträge Fr. 150’000.00


Wasserversorgung Investitionsrechnung, Bestandesrechnung

Wasserversorgung - Investitionsrechnung

Voranschlag 2010 Rechnung 2010 WASSERVERSORGUNG Voranschlag 2011

Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen INVESTITIONSRECHNUNG Ausgaben Einnahmen

Fr. Fr. Fr. Fr. Konto Fr. Fr.

440'000 46'000 302'597.75 40'400.00 7 INVESTITIONSRECHNUNG 714'000 90'500

394'000 262'197.75 Nettoinvestition 623'500

Nettoinvestition

Die Nettoinvestitionen für das Leitungsnetz

betragen Fr. 262’197.75, wovon

Fr. 72’167.35 aus der Laufenden Rechnung

direkt abgeschrieben wurden.

7702 Leitungsnetz

Weil mit dem Ausbau des Ernetschwilerbaches

noch immer nicht begonnen werden

konnte, musste die Hydrantenleitung

bei der Remigihofbrücke noch nicht

erneuert werden. Auch die bevorstehende

Erstellung der Hydrantenleitung in der

Escherwiese konnte noch nicht in Angriff

genommen werden. Der Investitionsaufwand

für das Leitungsnetz beträgt

Fr. 302’597.75 und die Rückerstattungen

der Gebäudeversicherungsanstalt belaufen

sich auf Fr. 40’400.–. Die Nettoinvestitionen

betragen somit Fr. 262’197.75. Sie

liegen rund Fr. 131’800.– unter dem budgetierten

Betrag.

Bestandesrechnung

7701 Gebäude und Speicherung 370'000 50'000

440'000 46'000 302'597.75 40'400.00 7702 Leitungsnetz 344'000 40'5000

Bemerkungen Rechnung 2010 Bemerkungen Voranschlag 2011

Nettoinvestition

Den budgetierten Investitionen von

Fr. 714’000.– stehen Einnahmen von

Fr. 90’500.– gegenüber, welche von der

Gebäudeversicherungsanstalt geleistet

werden. Die Nettoinvestition beträgt somit

Fr. 623’500.–. Davon werden Fr. 153’500.–

aus der Laufenden Rechnung direkt abgeschrieben.

Die Sanierung des Reservoirs

Bürglen mit budgetierten Nettokosten von

Fr. 320’000.– und das Projekt Hydrantenleitung

Escherwiese mit Nettokosten von

Fr. 150’000.– werden in die Bestandesrechnung

aufgenommen und über zehn Jahre

abgeschrieben. In der Bestandesrechnung

werden im Grundsatz nur Einzelprojekte

mit Kosten von über Fr. 100’000.– bilanziert.

7701 Gebäude und Speicherung

Sanierung

Reservoir Bürglen

Beitrag Gebäude-

Fr. 370’000.00

versicherung Fr. 50’000.00

7702 Leitungsnetz

Der Budgetbetrag von Fr. 344’000.– setzt

sich wie folgt zusammen:

Leitungsersatz bei der

Brücke Remigihofstrasse

Neuerstellung Hydrantenleitung

Rebenhof

Fr. 50’000.00

(Restbetrag)

Neuerstellung Hydranten-

Fr. 4’000.00

leitung Escherwiese

Neuerstellung

Verbindungsleitung

Fr. 170’000.00

Felsenburg

Neuerstellung Reservoir-

Fr. 65’000.00

ableitung Buchwald Fr. 55’000.00

Total Fr. 344’000.00

Von der Gebäudeversicherung sind an das

Leitungsnetz Beiträge von Fr. 40’500.– zu

erwarten.

ANFANGSBESTAND VERÄNDERUNGEN ENDBESTAND

01.01.2010 Zuwachs Abgang 31.12.2010

Fr. Fr. Fr. Fr.

1 AKTIVEN

10 Finanzvermögen 325'501.75 633'736.45 345'246.75 613'991.45

13 Verwaltungsvermögen 1'265'700.00 220'530.40 621'130.40 865'100.00

1'591'201.75 854'266.85 966'377.15 1'479'091.45

ANFANGSBESTAND VERÄNDERUNGEN ENDBESTAND

01.01.2010 Abgang Zuwachs 31.12.2010

Fr. Fr. Fr. Fr.

2 PASSIVEN

20 Fremdkapital 713'354.45 872'914.90 744'757.98 585'197.53

28 Rücklagen für Investitionen 877'847.30 - - 877'847.30

29 Eigenkapital - - 16'046.62 16'046.62

1'591'201.75 872'914.90 760'804.60 1'479'091.45

81

Wasserversorgung


Wasserversorgung

82

Laufende Rechnung Wasserversorgung

Wasserversorgung - Abschreibungsplan

ABSCHREIBUNGSPLAN Tilgungs- Ursprünglich Stand Zuwachs im Abschreibung / Amortisation Zu tilgende Saldi Tilgung laut

WASSERVERSORGUNG periode zu Lasten 01.01.2010 im Rechnungsjahr im Rechnungsjahr per 31.12.2010 Voranschlag

der Gemeinde ordentliche zusätzlich 2011

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

TIEFBAUTEN

Zürcherstrasse; Kunsthof – Sonne (2004-2007) 2008/2018 984'516.90 810'000.00 90'000.00 450'000.00 270'000.00 90'000

Ernetschwilerstrasse (2005-2007) 2009/2018 281'640.85 253'400.00 28'200.00 225'200.00 28'200

Zeughausstrasse (2008) 2009/2018 101'963.65 91'700.00 10'200.00 81'500.00 10'200

Grynaustrasse (2010) 2011/2019 190'030.40 0.00 190'030.40 30.40 190'000.00 19'000

HOCHBAUTEN

GWP Burgerfeld (2007) 2009/2018 122'860.70 110'600.00 12'200.00 98'400.00 12'300

1'265'700.00 190'030.40 140'630.40 450'000.00 865'100.00 159'700


Politische Gemeinde Uznach

Bericht der Geschäftsprüfungskommission

an die Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde Uznach

83


84

Politische Gemeinde Uznach

Prüfungs- und Genehmigungsvermerke

Die Jahresrechnungen 2010 und Voranschläge 2011 der Politischen Gemeinde und der Wasserversorgung

sowie der Steuerplan der Politischen Gemeinde werden vom Finanzverwalter bestätigt und vom Gemeinderat

genehmigt.

Uznach, 2. März 2011

Namens des Gemeinderates

Der Finanzverwalter Der Gemeindepräsident Der Gemeindeschreiber

Roman Mäder Erwin Camenisch Franz Widmer

Die Jahresrechnungen 2010 und Voranschläge 2011 der Politischen Gemeinde und der Wasserversorgung

sowie der Steuerplan der Politischen Gemeinde wurden von der Geschäftsprüfungskommission geprüft und für

richtig befunden.

Uznach, 2. März 2011 Die Geschäftsprüfungskommission Kurt Hollenstein

Peter Bosshard

Thomas Moser

Reto Wildhaber

Herbert Zahner

Genehmigt durch die Bürgerschaft der Politischen Gemeinde am 4. April 2011.

Der Versammlungsleiter Der Protokollführer

Erwin Camenisch Franz Widmer


Politische Gemeinde Uznach Pausenplatz Büel/Herrenacker

Gutachten und Anträge des Gemeinderates betreffend

Sanierung und Neugestaltung des Pausenplatzes

Büel/Herrenacker

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Der Pausenplatz Büel/Herrenacker muss dringend saniert

werden. Er präsentiert sich als geteerte Fläche und weist grosse

Belagsschäden auf. Die Sanierung wird zum Anlass genommen,

den Platz entsprechend seiner Zweckbestimmung kinder- und

schülerfreundlich auszugestalten. Das Projekt beinhaltet neben

der technischen Sanierung eine Platzgestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität,

Spielmöglichkeiten und einladendem Erscheinungsbild.

Trotzdem soll eine Nutzung als Festgelände sowie in speziellen

Fällen als Abstellplatz für Autos möglich bleiben. Die Kosten

sind auf 490’000 Franken veranschlagt, und der Bürgerschaft

wird ein Kreditantrag in dieser Betragshöhe unterbreitet.

Ausgangslage

Der Pausenplatz Büel/Herrenacker ist

ganzflächig geteert. Er weist grosse

Belagsschäden auf und jährlich fallen

Reparaturkosten an. Der zentrale

Platz wird der eigentlichen Zweckbestimmung

als Pausenareal für die Kinder

der Schulhäuser Herrenacker und

Büel nicht gerecht. Eine Sanierung

und Neugestaltung drängt sich seit

Jahren auf und wurde auch von aussen

wiederholt angeregt. Sie musste aber

immer wieder anderen Prioritäten bei

den Schulliegenschaften untergeordnet

werden.

Im Jahr 2009 hat der Gemeinderat

nach der Budgetgenehmigung durch

die Bürgerschaft einen Projektierungsauftrag

erteilt. Gleichzeitig

wurde eine interdisziplinär zusammengesetzte

Arbeitsgruppe eingesetzt

mit dem Auftrag, die Nutzungsausrichtung

zweckentsprechend zu definieren

und die Projektierung zu

begleiten.

Sanierung

und Neugestaltung

Auslöser für die neue Platzgestaltung

war die ohnehin notwendige Sanierung.

Es stand von Anfang an fest, dass

sich die Massnahmen nicht auf eine

neue Asphaltierung des Platzes

beschränken können. Die eigentliche

Zweckbestimmung gibt vor, dass der

Pausenplatz den Bedürfnissen der

Schüler und Kinder in weit höherem

Mass gerecht werden muss. Um dem

Rechnung zu tragen, wurde eine

Platzgestaltung erarbeitet, welche

vom Gemeinde- und vom Schulrat

verabschiedet wurde und die sich

durch eine hohe Aufenthaltsqualität

mit Spielmöglichkeiten sowie durch

ein gutes und freundliches Erscheinungsbild

auszeichnet.

Der Platz ist verkehrsfrei. Der zentrale

Ort soll zudem auch ausserhalb der

Schulzeiten durch ein sympathisches

Ambiente zu Begegnungen einladen.

Trotz dieser Ausrichtung erfüllt der

neu gestaltete Platz auch andere Zwecke.

Er kann mit kleinen Anpassungen

im bisherigen Umfang als Festgelände

genutzt oder in besonderen Fällen zu

einem Autoabstellplatz umfunktioniert

werden. Diese Mehrfachnutzungen

berücksichtigen Anliegen der

Öffentlichkeit, der Vereine und der

Veranstalter.

Das Projekt

Das Projekt umfasst eine Neugestaltung

des Pausenplatzes. In der Nähe

des Schulhauses Büel wird ein Spielplatz

mit Geräten und in der Platzmitte

ein Feld für Ballsport angelegt.

Er wird mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet

und in den Randbereichen mit

Bäumen bepflanzt. Der Platz selber

wird asphaltiert. Am Ende der Schulhausstrasse

wird eine Wendemöglichkeit

für Autos geschaffen und so abgegrenzt,

dass Motorfahrzeuge den Platz

nicht befahren können. Die Absperrung

kann beseitigt werden, wenn der

Standort in speziellen Fällen als Parkplatz

zur Verfügung stehen soll.

Im Anhang zu diesem Gutachten ist

die Platzgestaltung in einem Situationsplan

und einer Perspektive dargestellt.

Weiter werden die Nutzungsmöglichkeiten

als Festgelände und als

Autoabstellplatz aufgezeigt.

85

Gutachten und Anträge


Gutachten und Anträge

86

Pausenplatz Büel/Herrenacker Politische Gemeinde Uznach

Kosten

Die Sanierung und Neugestaltung des Pausenplatzes Büel/Herrenacker löst

Gesamtkosten von 490’000 Franken inklusive Mehrwertsteuer aus. Dieser Betrag

setzt sich wie folgt zusammen (gerundete Beträge):

Vorbereitungsarbeiten, Erdarbeiten inklusive

Spezialentsorgung bestehender Teerbelag 38'000.00

Werkleitungen, Entwässerung 18'000.00

Beläge, Abschlüsse 146'000.00

Einbauten 74'500.00

Grünflächen 45'000.00

Ausstattungen, Beleuchtung 82'500.00

Honorare, Baunebenkosten 49'500.00

Mehrwertsteuer 36'500.00

Total gemäss Kostenschätzung 490'000.00

Es wurde berechnet, welche Kosten zu

erwarten wären, wenn sich die baulichen

Massnahmen auf eine Asphaltierung

(mit notwendiger neuer

Fundation und Belagsabschlüssen) beschränken

würden. Dieser Vergleich

zeigt, dass eine derartige reine Platzsanierung

rund 250’000 Franken kosten

würde, ohne dass Mehrwerte hinsichtlich

Mehrfachnutzung geschaffen

würden.

Kreditkompetenzen

Die Gemeindeordnung der Einheitsgemeinde

gibt vor, dass Kreditbegehren

über 400’000 Franken der obligatorischen

Beschlussfassung an der

Bürgerversammlung unterliegen. Die

Projektumsetzung erfordert von der

Gemeinde Geldmittel von netto

490’000 Franken. Aufgrund dieser

Kompetenzordnung wird der Kreditantrag

der Bürgerschaft im Rahmen

dieses Gutachtens unterbreitet.

Fr.

Anträge

Sehr geehrte Mitbürgerinnen

und Mitbürger

Wir bitten Sie, folgenden Anträgen

zuzustimmen:

1. Projekt und Kostenvoranschlag

für die Sanierung und Neugestaltung

des Pausenplatzes

Büel/Herrenacker werden genehmigt.

2. Der Kredit von 490’000 Franken

wird erteilt.

3. Die Kosten sind der Investitionsrechnung

zu belasten und

innerhalb von längstens acht

Jahren zu amortisieren.

Uznach, 2. März 2011

Namens des Gemeinderates

Der Gemeindepräsident

Erwin Camenisch

Der Gemeindeschreiber

Franz Widmer


Politische Gemeinde Uznach Pausenplatz Büel/Herrenacker

Situationsplan Pausenplatz

Büel/Herrenacker

Visualisierung des sanierten

und umgestalteten Pausenplatzes

Büel/Herrenacker

87

Gutachten und Anträge


Gutachten und Anträge

88

Pausenplatz Büel/Herrenacker Politische Gemeinde Uznach

Nutzungsmöglichkeit

als Festgelände

Nutzungsmöglichkeit

als Autoabstellplatz


Schule Uznach

Postfach 434, 8730 Uznach

Tel. 055 285 38 00, Fax 055 285 38 01

schulverwaltung@uznach.ch

www.schule-uznach.ch

Ferienplan 2011

Dieser Ferienplan ersetzt alle früheren Ferienpläne

Schuljahr erster Ferientag letzter Ferientag

Frühlingsferien Samstag, 9. April 2011 Ostermontag, 25. April 2011

Auffahrtswochenende Mittwoch, 1. Juni 2011 Sonntag, 5. Juni 2011

Sommerferien Samstag, 9. Juli 2011 Sonntag, 14. August 2011

Herbstferien Samstag, 1. Oktober 2011 Sonntag, 23. Oktober 2011

Weihnachtsferien Samstag, 24. Dezember 2011 Montag, 2. Januar 2012

Ferienplan 2012

Schuljahr erster Ferientag letzter Ferientag

Winterferien Samstag, 28. Januar 2012 Sonntag, 5. Februar 2012

Frühlingsferien Karfreitag, 6. April 2012 Sonntag, 22. April 2012

Auffahrtswochenende Mittwoch, 16. Mai 2012 Sonntag, 20. Mai 2012

Sommerferien Samstag, 7. Juli 2012 Sonntag, 12. August 2012

Herbstferien Samstag, 29. September 2012 Sonntag, 21. Oktober 2012

Weihnachtsferien Samstag, 22. Dezember 2012 Mittwoch, 2. Januar 2013

Schulfreie Tage

Allerheiligen 2011 Brücke Montag, 31. Oktober und Dienstag, 1. November 2011

Allerheiligen 2012 Brücke Donnerstag, 1. November 2012 und Freitag, 2. November 2012

Schübeldonnerstag 2012 Donnerstag, 16. Februar 2012 (nur Nachmittag)

Zur Beachtung

– Die Wintersportwoche gilt als obligatorische Schulwoche. Die Daten werden von den Klassenlehrkräften

bekanntgegeben.

– Am Fasnachtsmontag ist normaler Schulbetrieb.

– Die Schulbesuchstage werden von allen Stufen in eigener Kompetenz organisiert und durchgeführt.

Die Eltern werden schriftlich orientiert.

– Pausenzeiten für Telefongespräche mit den Lehrkräften (Kindergarten bitte vor oder nach der Schulzeit anrufen):

– Primarschule: 09.40 – 10.00 Uhr

– Oberstufe: 09.55 – 10.10 Uhr und 15.20 – 15.35 Uhr

Öffnungszeiten Schulsekretariat

– Montag: 08.00 – 11.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

– Dienstag – Freitag: 08.00 – 11.30 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr

– Mittwochnachmittag nach Vereinbarung

Freie Halbtage

Die Eltern können ihre Kinder an höchstens zwei Halbtagen pro Schuljahr für private Anlässe oder für Ferienverlängerungen

vom Unterricht befreien. Voraussetzung ist eine schriftliche Mitteilung an die Klassenlehrkraft, mindestens

zwei Tage vor der Abwesenheit. Über diese beiden Halbtage hinausführende Ferienverlängerungen werden vom

Schulrat grundsätzlich abgelehnt und wie unentschuldigte Absenzen mit einer Ordnungsbusse von Fr. 200.– pro Halbtag

(max. Fr. 1’000.–) bestraft.

Uznach, im Februar 2011 Schulrat Uznach


Schulratspräsidium

Schulratspräsident: Roland Kenel

Telefon Schule 055 285 38 02

Telefon privat 055 280 30 17

roland.kenel@uznach.ch

Schulsekretariat

Schulsekretärin/Aktuarin:

Franziska Rickert

Telefon 055 285 38 00

Telefax 055 285 38 01

franziska.rickert@uznach.ch

Mitarbeitende: Isabella Vogt

Telefon 055 285 38 03

Telefax 055 285 38 01

isabella.vogt@uznach.ch

Musikschule

Kontakt: Isabella Vogt

Telefon 055 285 38 03

Telefax 055 285 38 01

isabella.vogt@uznach.ch

Tagesstruktur

Kontakt:

Telefon 055 285 38 38

Telefax 055 285 38 01

tagesstruktur@schule.uznach.ch

Öffnungszeiten Schulsekretariat

Montag 08.00 – 11.30 Uhr

14.00 – 18.00 Uhr

Dienstag 08.00 – 11.30 Uhr

14.00 – 16.30 Uhr

Mittwoch 08.00 – 11.30 Uhr

Nachmittag nach Vereinbarung

Donnerstag 08.00 – 11.30 Uhr

14.00 – 16.30 Uhr

Freitag 08.00 – 11.30 Uhr

14.00 – 16.30 Uhr

Besuchstermine ausserhalb der

Öffnungszeiten sind nach Absprache

selbstverständlich jederzeit möglich.

Vor einem gesetzlichen Feiertag ist

die Schulverwaltung ab 16.00 Uhr

geschlossen.

Abteilungen, Kontaktadressen Schule Uznach

Abteilungen und Kontaktadressen der Schule

Schulleitungen

Kindergarten/Unterstufe

Tatjana Albert

Telefon 055 285 38 07

schulleitung.kg@schule.uznach.ch

schulleitung.us@schule.uznach.ch

Mittelstufe

Mario Grob

Telefon 055 285 38 06

schulleitung.ms@schule.uznach.ch

Oberstufe

Rainer Elster

Telefon 055 285 38 05

schulleitung.os@schule.uznach.ch

Musikschule

Armin Kölbli

Telefon 055 462 33 45

a.koelbli@bluewin.ch

Schulsozialarbeit

Urs Inglin

Mobile 079 833 52 25

Telefon Schule 055 285 38 40

urs.inglin@rbuznach.ch

Schulzahnarzt

Dr. med. dent. Marjan Tominz

Telefon Praxis 055 280 33 66

Schulärzte

Dr. med. Laurent Duttweiler

Telefon Praxis 055 280 36 16

Dr. med. Andrea Hohl

Telefon Praxis 055 280 66 66

Dr. med. Josef Kozak

Telefon Praxis 055 280 18 07

Dr. med. Marianne Krick

Dr. med. Lutz Krick

Telefon Praxis 055 280 35 22

Dr. med. Clemens Niemann

Telefon Praxis 055 290 10 70

Dr. med. Karl Steiner

Telefon Praxis 055 280 30 20

Dr. med. Hans Stocker

Telefon Praxis 055 280 33 44

Auf der 2. Umschlagseite finden

Sie die Abteilungen und Kontaktadressen

der Gemeinde.

Schulhäuser

Ausserhirschland 055 285 38 20

Bifang 055 285 38 25

Büel 055 285 38 35

Haslen 055 285 38 10

Herrenacker 055 285 38 50

Letzi 055 285 38 60

Schlössli 055 285 38 70

Weinberg 055 285 38 75

Anrufe bitte während der Pausenzeiten

Kindergärten

Ausserhirschland 055 285 38 21

Gerbi 055 285 38 47

Letzi 055 285 38 62

Weinberg 055 285 38 77

Anrufe bitte vor oder nach der Schulzeit

Therapiestellen / Werkjahr

Logopädie 055 285 38 30

Psychomotorik 055 285 38 31

Werkjahr

Linthgebiet 055 285 38 15

Zuständigkeiten der Hauswarte

Marlis Blöchliger

Schulhaus Weinberg

Werkräume Turnhalle Letzi

Theres und Roman Degiacomi

Schulhaus/Schwimmbad

Herrenacker

Ursula und Paul Gübeli

Schulhaus und Kindergarten

Ausserhirschland

Ottilia und Viktor Jud

Schulhaus und Turnhalle Letzi

Schulhaus Schlössli und

Letzigraben

Renate und Peter Jud

Schulhaus Haslen Altbau

Rudolf Schubiger

Schulhaus Haslen Neubau/Aula

Schulhaus Gerbi

Kristjan Dodaj und Annerös Schwyter

Schulhaus Büel/Turnhalle Haslen

Martin Widmer

Schulhaus und Turnhalle Bifang


© Konzeption und Realisation: Verena Eberhard Werbung, Uznach Druck: Druckerei Oberholzer AG, Uznach

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