Killergames und Neue Medien

gewalt.praevention.ch

Killergames und Neue Medien

Böse Buben

Killergames und Neue Medien

Faszination, Auswirkungen und Umgang aus polizeilicher Sicht

13. Dezember 2011

Rolf Weilenmann Chef Jugenddienst der Kantonspolizei Zürich

"Böse Buben" - Killergames und Neue Medien / 13.12.2011 Jugenddienst / R. Weilenmann


Einstieg ins Thema

Eine nicht ganz ernst gemeinte Prävention

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4-Säulen-Konzept

Jugenddienst

Jugendkriminalität

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Standorte

Zentralstelle Zürich

Rolf Weilenmann

Thomas Basler

Ralph Anzinger

Toni Felber

Claudia Gfeller

Markus Isler

Werner Weber

Region

Dielsdorf/Bülach

Hannes Hitz

Region

Dietikon/Affoltern v.T.

Urs Schwendener

Region

Horgen/Affoltern h.T.

Chris Shaw

Dielsdorf

Dielsdorf

Dieikon Dietikon

Affoltern

Affoltern

Bülach

B ü lach

Horgen Horgen

Andelfingen

Meilen

Winterthur

Uster

Uster

Pfäffikon

Pf ä ffikon

Hinwil

Hinwil

Region

Winterthur/Andelfingen

Anita Eschmann

Region

Uster/Pfäffikon

Ruedi Honegger

Region

Hinwil/Meilen

Martin Uiker

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Unsere Webseite

www.jugenddienst.zh.ch

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Prävention

Umfang

Bes. Gefahrenlagen

Zielgerichtete Gewalt

und Amok

Graffiti

Jugenddienst

Schulungs-/

Präventionsinstitutionen

Div. Gewaltformen

Internet/Handy

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Was sind und bewirken Ego-Shooter-

Games/sogenannte Killerspiele?

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Thesen

Egoshooter-Games machen Killer aus unseren

Kindern.

Heute Egoshooter, morgen ein Amoklauf?

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Die Faszination von Games

Crysis 2

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Eine andere Variante

Dantes Inferno

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Heutige Werbung

Battlefield 3

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Verkaufszahlen

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Suchtgefahr?

World of Warcraft

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Studien

Manfred Spitzer im Buch "Vorsicht Bildschirm":

Computer- und Videospiele trainieren aktiv durch viele

Wiederholungen via Identifikation mit einem Aggressor

ganze Handlungssequenzen ohne Pause und mit Belohnung

von Aggression und Gewalt. […] Wenn also junge

Menschen gewalttätige Videospiele spielen, verändern

sie ihre Wahrnehmung in Hinblick darauf, dass andere

eher als Gegner und Feind betrachtet werden. Sie üben

aggressive Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen.

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Andere Studien

Mai 2003, nature.com, Shooter-Spiele schulen

manche Leistungen der visuellen Aufmerksamkeit.

August 2003, medical-tribune.de, Ego-Shooter

steigern Reaktions- und Sehvermögen nach einem

Schlaganfall.

Oktober 2003, University of Gloucestershire, Half-Life

zur Heilung von Arachnophobie, Unreal Tournament

hilft bei Acrophobie und Klaustrophobie .

Februar 2006, University of Rochester in New York,

Verbesserung des Sehvermögens.

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Momentan beste Erklärung

Gemeinsames Ergebnis von Metastudien ist, dass der

Konsum von Mediengewalt nie unweigerlich zu

gewalttätigem Verhalten führt, denn in den komplexen

Entstehungsbedingungen von Gewalttaten kann

Mediengewalt nur einen von vielen Faktoren bilden.

Zudem müssen Einflussfaktoren der Person des Nutzers, des

Medieninhaltes und der Konsumierungsstation

hinzugezogen werden, um eine mögliche Wirkung

eingrenzen zu können.

Dr. Frank J. Robertz, aus dem Buch "Der Riss in der Tafel"

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Bei Amokläufern werden häufig «Killerspiele»

gefunden. Besteht da kein Zusammenhang?

Videospiele sind ein Massenmedium und werden

millionenfach verkauft. Action-lastige Titel gehören zum

medialen Alltag einer Mehrheit männlicher Jugendlicher. Es ist

daher wenig verwunderlich, dass bei einem jugendlichen

Täter gewalthaltige Games gefunden werden. Es wäre viel

erstaunlicher, wenn – wie im Fall des Schützen von der

Universität Virginia Tech, Virginia, USA – keine Videospiele

gefunden würden. Es ist aber verfehlt, von einem tragischen

Einzelfall auf den überwiegenden Rest der Spielergemeinde zu

schliessen, der keinerlei Probleme im Umgang mit interaktiver

Unterhaltung aufweist.

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

"FAQ Medienkompetenz"

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Vielfalt der Hintergründe

Es gibt keine monokausale Erklärung / Unsere Erfahrungen

Fehlen eines tragfähigen

Bezugsrahmens

Gruppendynamik

Gewalt in der Familie Illegale Drogen

Perspektivlosigkeit Alkohol

Fehlende Integration

Gewalt/Pornografie

in den Medien

Langeweile

Geldbeschaffung

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JAMES-Studie 2010

Jugend Aktivitäten Medien

Erhebung Schweiz

Liebste Freizeitbeschäftigung gemeinsam mit Freunden

Quelle:

Willemse, I., Waller, G., & Süss D. (2010). JAMES – Jugend, Aktivitäten, Medien

Erhebung Schweiz. Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften Zürich.

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JAMES-Studie 2010

Jugend Aktivitäten Medien

Erhebung Schweiz

Liebste Freizeitbeschäftigung alleine

Quelle:

Willemse, I., Waller, G., & Süss D. (2010). JAMES – Jugend, Aktivitäten, Medien

Erhebung Schweiz. Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften Zürich.

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Literaturhinweise und Links

Dr. Frank J. Robertz; Buch "Riss in der Tafel" (2010) und

Buch "Orte der Wirklichkeit" (2010)

"FAQ Medienkompetenz" (2011). Zürcher Hochschule

für angewandte Wissenschaften Zürich.

http://www.psychologie.zhaw.ch/fileadmin/user_upload/psycholo

gie/Downloads/Forschung/Medien/FAQ_Medienkompetenz_ZHA

W.pdf

Willemse, I., Waller, G., & Süss D. (2010). JAMES –

Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz.

Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften

Zürich.

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Jugendliche können auch kreativ sein

Packen wir's an

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Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Ich wünsche Ihnen schöne Festtage

Rolf Weilenmann

By PresenterMedia.com

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