Campingwirtschaft Heute

campingwirtschaft.com

Campingwirtschaft Heute

3/2006

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Absender: CAMPINGWIRTSCHAFT HEUTE · Potsdamer Straße 3 · 30916 Isernhagen

Ausgabe 3/2006

April/Mai

1


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EDITORIAL

Fachmagazin für Camping-, Freizeit- und Wassersportunternehmer in Deutschland

3/2006

In der Diskussion

ist er schon

lange. Manche

Idee wurde geboren

und wieder

verworfen. Vor Jahren

referierte der

schwedische Präsident der

Campingplatzbetreiber Marcus

Petersson vor deutschenCampingplatzbetreibern

über die guten Erfahrungen

in Schweden und

Skandinavien. Die Rede ist

von einem Campingführer,

der in Skandinavien seit

Jahren in eigener Regie erfolgreich

vertrieben wird.

Nach dem Zusammenschluss

der beiden ehemaligen

Bundesverbände der

Campingplatzbetreiber und

einer Phase der Konsolidierung

des neu gegründeten

BVCD werden neue Ziele

und deren Prioritäten Zug

um Zug umgesetzt. Das

jüngste Kind ist geboren,

und alle wollen es sehen:

Endlich...

den

Campingführer

des BVCD. Die erste Ausgabe

für das Jahr 2007 macht

neugierig und erzeugt eine

enorme Erwartungshaltung

bei den Campingplatzbetreibern.

Sinnvollerweise hat der

BVCD zusammen mit dem

Deutschen Tourismusverband

ein neues Klassifizierungssystem

erarbeitet und

setzt es im BVCD-Campingführer

2007 erstmals in

großem Stil zum Nutzen für

die Campinggäste um. Hunderttausend

Exemplare sind

die Startauflage in eine neue

Ära der Campingwirtschaft in

Deutschland. Campinggäste

können den Campingführer

und die dazu gehörende

BVCD-EFCO European Campingcard

für 10 EURO auf

(hoffentlich) jedem BVCD-

Campingplatz kaufen. Nach

den Beschlüssen der EFCO

(europäischer Dachverband

der Campingplatzhalter Verbände)

soll die EFCO-European

Campingcard europaweit

eingeführt werden. Bereits

in der ersten Stufe der

EFCO-BVCD European Campingcard

besteht eine Kompatibilität

zur Scandinavia

Card (Dänemark, Schweden,

Finnland, Norwegen). Alle

Vorteile, die die Scandinavia

Card gewährt, gelten auch

für Inhaber der EFCO-BVCD-

Campingcard.

Auch wenn die Saison für

2006 schon begonnen hat,

sollten sich Campingplatzbetreiber

mit den neuen

Möglichkeiten des BVCD

Campingführers (siehe dritte

Umschlagseite) auseinander

setzen und davon Gebrauch

machen.

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INHALT

Fachmagazin für Camping-, Freizeit- und Wassersportunternehmer in Deutschland

Umweltschutzmaßnahmen auf Campingplätzen

zinsgünstig finanzieren (2)

100 Prozent Finanzierung bei Umweltinvestitionen

Campingplätze sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Mehr Übernachtungen auf deutschen Plätzen

CampingCard und Campingführer im Doppelpack ab 2007

Vorteile für Unternehmer und Gäste

DTV klassifiziert künftig Wohnmobilplätze

Sterne für Stellplätze

Premiere bei ACSI: Ultragenaue Web-Werbekostenabrechnung

Der Campinglink wird pro Mausklick bezahlt

Xandrion lädt zur Abstimmung ein

Kunden bestimmen ihre Vertragspartner

Fünf Unternehmen setzen alles auf eine Karte

Allianz für die Campingwirtschaft

101.800 Besucher in Urlaubs-Laune auf der „Reise/Camping“

Camping und Caravaning voll im Trend

3/2006

6

9

11

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Foto: DGS

Foto: TMN

Foto: Südseecamp

Im Rahmen des internationalen SolCamp-Projekts sollen

europaweit Campingunternehmen für die Nutzung

von Sonnenenergie zur Brauchwassererwärmung gewonnen

werden. Wesentlicher Bestandteil ist der SolarCheck,

den interessierte Campingunternehmer ab

Oktober dieses Jahres in Anspruch nehmen können.

Seite 13

Die Zahl der Gäste in Niedersachsen ist gestiegen:

Nach Angaben des Landesamtes für Statistik begrüßte

die Tourismuswirtschaft im vergangenen Jahr rund 10,2

Millionen Besucher in den Beherbergungsbetrieben

(inklusive Campingplätze) – ein Zuwachs von 153.331

(+1,5 Prozent) gegenüber 2004.

Seite 15

Go-Kart-Fahren ist für alle eine große Gaudi: Auf dem

Campingplatz Südseecamp in der Lüneburger Heide

sind die etwa 60 bis 70 Fahrzeuge in der ständigen

Vermietung. „Die Go-Karts des niederländischen Herstellers

Berg Toys erwiesen sich von Anfang an als sehr

beliebt und robust“, sagt Per Thiele, Inhaber des Südseecamps.

Seite 28

5


Umweltschutzmaßnahmen auf Campingplätzen zinsgünstig finanzieren (2)

100 % Finanzierung bei Umweltinvestitionen

Im ersten Teil dieses Artikels

in der CAMPINGWIRTSCHAFT

HEUTE, Ausgabe 2/2006, berichtete

Dr. Gunter Riechey

über Zuschüsse, garantierte

Vergütungen sowie einige

Finanzierungsmöglichkeiten

für den Einsatz umweltfreundlicher

Technologien

auf dem Campingplatz. Nicht

wenige Campingunternehmen

nutzen bereits beispielsweise

solare Energie

zur Stromerzeugung oder zur

Erwärmung von Brauch- und

Heizwasser. Aber das ist nur

ein kleiner Teil eines großen

Spektrums an Möglichkeiten,

Energie einzusparen, Ressourcen

und Umwelt zu

schonen und gleichzeitig

auch noch Geld zu sparen –

viel Geld, denn auf lange

Sicht werden allein die ohnehin

stark gestiegenen Energiepreise

noch weiter ansteigen.

Weitere Fördermöglichkeiten

listet der Autor im

zweiten Teil des Artikels in

dieser Ausgabe auf und erläutert

die entsprechenden

Bedingungen.

KfW-

Umweltprogramm

Ebenfalls der langfristigen

Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen

dient

das KfW-Umweltprogramm

zu einem besonders günstigen

Zinssatz. Dieser wird

über die gesamte Laufzeit

festgeschrieben und stellt

damit eine sichere Kalkulationsgrundlage

dar.

Bei einer Kombination von

KfW-Umweltprogramm und

ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm

ist für alle

nach dem 31. August 2005

bei der KfW gestellten Anträge

einheitlich für alle Unternehmen

eine 100-prozentige

Finanzierung der Umweltinvestitionen

möglich. Bislang

war dies nur für kleine und

mittlere Unternehmen (KMU)

gemäß EU-Definition zulässig.

Campingplatzbetriebe

gehören zur Gruppe der Antragsberechtigten.

Gefördert werden Investitionen,

die die Umweltsituation

wesentlich verbessern. Die

betrifft insbesondere Investitionen

- zur Verminderung oder Vermeidung

von Luftverschmutzungeneinschließlich

Geruchsemissionen,

Lärm und Erschütterungen,

zur Anschaffung von biogas-

oder erdgasbetriebenen

Fahrzeugen und Gaszapfsäulen,

- zur Beseitigung von bestehenden

Boden- und Gewässerverunreinigungen,

- zur Verbesserung der Ab-

wasserreinigung und Trinkwasserversorgung,

- zur Abwasserverminderung

und -vermeidung,

- zur Abfallvermeidung und

-behandlung,

- zur effizienten Energieerzeugung

und -verwendung,

- zum Einsatz regenerativer

Energiequellen,

- zur Errichtung, Erweiterung

und zum Erwerb von

größeren Photovoltaik-Anlagen,

die die Anforderungen

des Gesetzes zur Neu-

regelung des Rechts Er-

neuerbarer Energien im

Strombereich („EEG“) vom

21.07.04 (BGBl. I, S. 1918)

erfüllen,

- zum Bodenschutz und

Grundwasserschutz,

- zur Erstellung eines Ökoaudits,

- von Umweltschutzdienstleistern.

Die Förderung wird als zinsgünstiges

Darlehen gewährt.

Der Finanzierungsanteil beträgt

in der Regel bis zu 75

Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Der Darlehenshöchstbetrag

liegt bei

maximal 10 Millionen Euro.

Die Kreditlaufzeit beträgt in

der Regel bis zu zehn Jahre

bei höchstens zwei tilgungsfreien

Anlaufjahren. Die Einräumung

eines endfälligen

Darlehens mit einer maxima-

len Laufzeit von zwölf Jahren

ist möglich.

Falls es sich bei dem Vorhaben

um eine Investition handelt,

deren technische und

ökonomische Lebensdauer

mehr als zehn Jahre beträgt,

kann die Kreditlaufzeit bis zu

20 Jahre bei maximal drei tilgungsfreien

Anlaufjahren betragen.

Bei Krediten mit bis zu zehn

Jahren Laufzeit und bei end-

Dr. Gunter Riechey

fälligen Krediten ist der Zinssatz

fest für die gesamte Kreditlaufzeit,

bei Krediten mit

mehr als zehn Jahren Laufzeit

kann der Zinssatz für zehn

Jahre oder die gesamte Laufzeit

festgeschrieben werden.

6 3/2006

Foto: sun


Auch hier ist ein risikogerechter

Zinssatz zu entrichten.

Der Zinssatz beträgt aktuell

(Stand 3. Februar 06) in

der mittleren Preisklasse „D“

bei einer Laufzeit von 10 und

2 tilgungsfreien Jahren sowie

einer Auszahlung von 96 Pro-

zent 3,75 Prozent. Bei einer

eventuellen Laufzeit von 20

Jahren und drei tilgungsfreien

Jahren beträgt dieser 4,05

Prozent (10 Jahre fest). In der

endfälligen Variante (12 Jahre

Laufzeit und 12 Jahre Zinsbindung)

beträgt der Zinssatz

in der Preisklasse „D“ 4,3 Prozent.

Die Tilgung erfolgt nach

Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre

in gleich hohen

halbjährlichen Raten.

Während der Tilgungsfreijahre

sind lediglich die Zinsen

auf die ausgezahlten Kreditbeträge

zu leisten. Bei end-

3/2006

Tabelle 1

fälligen Darlehen erfolgt die

Rückzahlung in einer Summe

am Ende der Laufzeit. Eine

vorzeitige ganze oder teilweise

außerplanmäßige Tilgung

des ausstehenden Kreditbetrages

ist während der

ersten Zinsbindungsphase

Laufzeit tilgungsfrei Zinsbindung Auszahlung Zinssatz nom.

10 Jahre 2 Jahre 5 Jahre 96 % 2,90 %

10 Jahre 2 Jahre 10 Jahre 96 % 3,40 %

20 Jahre 3 Jahre 5 Jahre 96 % 2,95 %

20 Jahre 3 Jahre 10 Jahre 96 % 3,55 %

möglich. Vom Endkreditnehmer

sind bankübliche Sicherheiten

zu stellen.

KfW Programm

„Solarstrom erzeugen“

Speziell für kleinere Investitionen

in die Errichtung, Erweiterung

und den Erwerb

von Photovoltaikanlagen

stellt die KfW Förderbank

zinsgünstige Darlehen im

Rahmen des Programms „Solarstrom

erzeugen“ zur Verfügung.

Im Rahmen dieses Programms

werden Darlehen

bis maximal 50.000 Euro be-

willigt. Vorhaben mit einem

größeren Darlehensbedarf

können aus dem ERP-Umwelt-

und Energiesparprogramm

oder dem KfW-Umweltprogramm

gefördert werden.

Antragsberechtigt sind

grundsätzlich alle Träger von

Investitionsmaßnahmen in

die Errichtung, Erweiterung

oder den Erwerb von kleineren

Photovoltaikanlagen, die

die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

(EEG) erfüllen. Die Förderung

erfolgt in Form eines

zinsgünstigen Darlehens. Die

Höhe des Darlehens beträgt

bis zu 100 Prozent der förderfähigen

Kosten, maximal

jedoch 50.000 Euro.

Die Konditionen zum 3.02.06

sind in Tabelle 1 dargestellt.

Aktuelle Zinssätze sind bei

der KfW-Bank zu erfragen.

Programm zur Förderung

erneuerbarer Energien

Es gibt außer den genannten

Programmen das Programm

zur Förderung erneuerbarer

Energien. Allerdings sind

nach Meldung der KfW-Bankengruppe

die Fördermittel

für dieses Programm ausgeschöpft.

Nur Anträge, die bis

zum 31.12.2005 bei der KfW

eingingen, konnten noch

berücksichtigt werden.

Danach wurde das Programm

zunächst geschlossen.

Die KfW Förderbank informiert

in der Presse sowie

auf ihrer Homepage sobald

Fördermittel wieder zur Verfügung

stehen.

KfW-CO 2-Gebäudesanierungsprogramm

zum Zinssatz

von 1 Prozent!

Zur Förderung von Maßnahmen

zur Minderung des CO 2-

Ausstoßes ist das KfW-CO 2-

Gebäudesanierungsprogramm

aufgelegt worden.

Das Programm dient der

zinsgünstigen langfristigen

Finanzierung von besonders

umfangreichen Investitionen

zur CO 2-Minderung und Energieeinsparung

in Wohngebäuden

des Altbaubestandes.

Es soll ein Einspareffekt

von mindestens 40 Kilo-

7


gramm CO 2 pro Quadratmeter

Gebäudenutzfläche und

Jahr erreicht werden.

Berechtigte sind Kommunen,

Privatpersonen und Unternehmen.

Das Programm ist

deshalb auch bei Sanierung

von auf Campingplätzen gelegenen

Wohngebäuden und

von Gebäuden mit einem

Nutzungsmix mit deutlichem

Wohnanteil einsetzbar. Gefördert

werden alle Träger

von Investitionsmaßnahmen

an selbst genutzten und vermieteten

Wohngebäuden,

die bis zum 31. Dezember

1983 fertig gestellt wurden.

Folgende Maßnahmenpakete

werden mitfinanziert:

- Wärmedämmung der

Außenwände, des Daches,

der Kellerdecke oder von

erdberührten Außenflächen

beheizter Räume

und Erneuerung der Fenster

(Maßnahmenpaket 0);

- Austausch der Heizung

und Wärmedämmung des

Daches und der Außenwände

(Maßnahmenpaket

1);

- Austausch der Heizung

und Wärmedämmung des

Daches und der Kellerdecke

oder erdberührter

Außenflächen beheizter

Räume und Erneuerung

der Fenster (Maßnahmenpaket

2);

- Austausch der Heizung

und Umstellung des Heizenergieträgers

und Erneuerung

der Fenster (Maßnahmenpaket

3);

- abweichende Maßnahmen

oder Maßnahmenkombinationen

und Maßnahmen

mit abweichenden technischen

Spezifikationen,

wenn eine entsprechende

CO 2-Einsparung erreicht

wird (Maßnahmenpaket 4);

Die Förderung wird als zinsgünstiges

Darlehen gewährt.

Die Höhe der Förderung beträgt

bis zu 100 Prozent der

Investitionskosten, maximal

50.000 Euro pro Wohneinheit.

Bei Krediten mit bis zu zehn

Jahren Laufzeit ist der Zinssatz

fest für die gesamte Kreditlaufzeit,

bei einer längeren

Laufzeit ist er fest für die ersten

zehn Jahre und wird

anschließend neu festgelegt.

Aktuell (Stand 03.02.06) beträgt

der Zinssatz bei einer

Laufzeit von 20 Jahren, 3 tilgungsfreien

Jahren und einem

Auszahlungskurs von

96 Prozent 1,0 Prozent.

Während der Tilgungsfreijah-

re sind lediglich die Zinsen

auf die ausgezahlten Kreditbeträge

zu leisten. Nach

Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre

ist in vierteljährlichen

Annuitäten zu tilgen. Eine

vorzeitige Rückzahlung

des gesamten Darlehens

oder in Teilbeträgen ist

während der ersten Zinsbindungsfrist

jederzeit ohne

Kosten für den Endkreditnehmer

möglich.

Verhandlung mit

der Hausbank

Die oben dargestellten Programme

zeigen, dass die

Finanzierungskosten bei

dem Einsatz spezieller KfW-

Programme im Vergleich zu

normalen Kapitalmarktdarlehen

deutlich reduziert werden

können. Da die Antragstellung

der oben genannten

Programme grundsätzlich

über die Hausbank erfolgen

muss, ist sicher ein nicht unbedeutendes

Problem, die

Hausbank von der Einbeziehung

dieser Programme zu

„überzeugen“. Die Hausbank

erhält von der KFW-Förderbank

eine feste Marge, die

allerdings in der Regel deutlich

unter der von der Haus-

bank bei eigenen Kapitalmarktdarlehen

erwarteten

Margen liegt. Ob die gewünschte

Finanzierung gelingt,

hängt letztlich davon

ab, wie überzeugend das

Konzept vorgestellt wird und

sich der Campingplatzbetrieb

im Rahmen des mittlerweile

bei allen Banken üblichen

Ratings positionieren

kann. Bei größeren oder

komplizierteren Projekten

kann es sinnvoll sein, einen

Berater einzubeziehen. Unternehmensberatungen

für

Campingplatzbetriebe werden

immer noch vom Bund

mit bis 40 Prozent bezuschusst,

so dass guter Rat

nicht teuer sein muss.

Der Verfasser Dr. Gunter Riechey

ist Vizepräsident des

BVCD, betreibt selber Campingplätze

und ist Inhaber

eines auf die Campingwirtschaft

spezialisierten Beratungsbüros.

Information:

Unternehmensberatung

Dr. Riechey

Holstenstr. 15

25335 Elmshorn

Tel. (0 4121) 2 52 52

Fax (0 4121) 2 58 67

www.dr-riechey.de

8 3/2006


Campingplätze sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Mehr Übernachtungen auf deutschen Plätzen

Campingurlaub wird immer

beliebter: Immer mehr Menschen

verreisen mit Zelt,

Wohnwagen oder Wohnmo-

bil. Im vergangenen Jahr stieg

die Zahl der Übernachtungen

auf deutschen Campingplätzen

nach Angaben des

Statistischen Bundesamtes

trotz des schlechten Wetters

in den Sommermonaten um

1,5 Prozent auf 21,7 Millionen.

Beliebtestes Reiseziel der

Campingurlauber war Bayern

vor Mecklenburg-Vorpommern,

Niedersachsen, Baden-Württemberg

und Schleswig-Holstein.

Die größten

Zuwächse gab es in Thüringen:

Auf nur 55 Campingplätzen

mit Urlaubscamping

wurden fast 550.000 Übernachtungen

gezählt – 38,7

Prozent mehr als im Vorjahr.

Diese Zahl erklärt sich allerdings

durch das Hochwasser

im vorangegangenen Jahr.

Die tatsächlichen Übernachtungszahlen

liegen jedoch

deutlich höher. Denn die

amtliche Statistik erfasst nur

rund 2.500 Campingplätze

mit etwa 200.000 Standplätzen

für Urlaubsgäste; Daten

zum Dauercamping werden

bislang nur in drei Bundes-

3/2006

ländern, nämlich in Rheinland-Pfalz,

Sachsen-Anhalt,

und Schleswig-Holstein, erhoben.

„Die Preisanhebung reicht nicht aus, um die steigenden Energiekosten

und die Mehrtwertsteuer zu decken – also müssen die Betriebskosten

gesenkt werden“, sagte BVCD-Präsident Anton Harms beim 3. Camping

Forum auf der Messe Reise/Camping in Essen.

Nach Berechnungen des

dwif (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliche

Institut für

Fremdenverkehr) in München

gibt es auf deutschen Campingplätzen

rund 375.000

Dauerstandplätze, die für einen

längeren Zeitraum – von

einigen Monaten bis zu mehreren

Jahren – vermietet werden.

Die Zahl der Übernachtungen

auf Campingplätzen

erhöht sich durch die Dauercamper

und ihre Gäste um

mehr als 75 Millionen auf

fast 100 Millionen.

Knapp 2,5 Milliarden Euro

geben Campinggäste nach

einer Grundlagenuntersuchung

zum Campingtourismus

in Deutschland

während ihres Aufenthaltes

auf dem Campingplatz und

in der Umgebung aus. Gerade

in strukturschwachen

ländlichen Regionen sind die

Campingplätze daher ein

wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Auch der Reisemobilsektor

entwickele sich hervorragend,

sagte BVCD-Präsident

Anton Harms beim 3. Camping

Forum des BVCD auf der

Foto: sun

Messe Reise/Camping in Essen.

„Diese guten Vorzeichen

können nicht über die Probleme

hinwegtäuschen,

dass die Realeinkommen

unserer Mitbürger sinken –

gleichzeitig steigen die Ener-

giekosten und die Anhebung

der Mehrwertsteuer um drei

Punkte steht bevor“, dämpfte

Harms den Zukunftsoptimismus.

Die Branche hätte

kaum Chancen, die dadurch

notwendigen Preissteigerungen

an die Gäste weiterzugeben.

Die derzeitige durchschnittliche

Anhebung um

5,4 Prozent reiche nicht zur

Kostendeckung, erklärte

Harms. Also müssten die Betriebskosten

gesenkt werden.

Eine dieser Möglichkeiten sei

das Einkaufsnetzwerk Xandrion

EVCD, warb Harms für die

im Januar gestartete Einkaufskooperative

innerhalb

des Bundesverbands. Zurzeit



















beteiligten sich 60 Betriebe

– ein wirklich lohnendes Geschäft

sei es dann, wenn es

600 würden. Auch die Effekte

einer Zusammenarbeit im

Marketing sollten nicht unterschätzt

werden. Zudem biete

SolCamp eine gute Möglichkeit,

sich über Energie- und

damit Kosteneinsparungen

beraten zu lassen, sagte der

Bundesvorsitzende.

bvcd/sun


9


Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V.

Eine Lobby für Campingunternehmer

Der im Jahr 2000 gegründete

Bundesverband der Campingwirtschaft

in Deutschland

(BVCD) vertritt die Interessen

der deutschen Cam-

pingunternehmerinnen und -

unternehmer auf nationaler

und internationaler Ebene.

Zurzeit gehören dem Bundesverband

rund 1.200

Campingplätze an. Der Bundesverband

gliedert sich in

elf Landesverbände; teilweise

haben sich Campingplätze

aus verschiedenen Bundesverbänden

zu einem Landesverbandzusammengeschlossen.

Ziel ist es, Camping als at-

traktive Urlaubs- und Freizeitform

zu etablieren und die

Bedeutung der Campingplätze

als Wirtschaftsfaktor bewusst

zu machen. Dies soll

unter anderem durch gezielte

Pressearbeit, gemeinsame

Präsentation auf Messen und

die Vermarktung übers Internet

und andere neue Medien

geschehen. Außerdem setzt

sich der BVCD für eine Verbesserung

des Angebots auf

Campingplätzen ein. So fördert

der Verband die Einführung

von integrierten Qualitäts-

und Umweltmanagementsystemen,

beteiligt sich

an der Entwicklung von qualitätsgerechten

Reisemobil-

Stellplätzen und unterstützt

die Aus- und Fortbildung in

der Campingwirtschaft. Der

BVCD informiert und berät

die Mitglieder in allen Fragen

der täglichen Praxis; die Landesverbände

organisieren für

ihre Mitglieder Schulungen,

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Fachmesse für

Campingwirtschaft

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Seminare und Studienreisen.

Der BVCD arbeitet eng mit

anderen Verbänden der Caravaningbranche

wie dem

Caravan-Industrie Verband

(CIVD) und dem Deutschen

Caravan-Handelsverband sowie

mit Verbraucherverbänden

wie ADAC und DCC zusammen.

Darüber hinaus

wirkt der Verband im Tourismusausschuss

des Deutschen

Bundestages und im

Deutschen Tourismusverband

mit und ist Mitglied der

Campingvereinigung in Europa

(EFCO & HPA).

Information:

BVCD

Kaiserin-Augusta-Allee 86

10589 Berlin

Tel. (0 30) 33 77 83 20

Fax (0 30) 33 77 83 21

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Camping in Deutschland – preiswert und gut

Kinderbetreuung inklusive

Auf ihre Urlaubsreise möchten

die meisten Deutschen nicht

verzichten. Und auch Kurztrips

an (langen) Wochenenden werden

immer beliebter. Doch die

Reisen belasten das schmaler

werdende Familienbudget.

Auf deutschen Campingplätzen

kann man gut und preisgünstig

Urlaub machen. Nach Berechnungen

des ADAC kostet eine

Übernachtung für zwei Erwachsene

mit einem Kind durchschnittlich

nur etwa 23,30 Euro

– Auto- und Caravanstandplatz,

Nebengebühren, Strom, Warmduschen

und Kurtaxe inklusive.

Damit liegen die Preise deutlich

unter dem europäischen

Durchschnitt von 28,50 Euro

pro Nacht. Preiswerter übernachten

Familien nur auf polnischen

Campingplätzen.

Auch in punkto Qualität und

Ausstattung brauchen deutsche

Campingplätze weder

den Vergleich mit der europäischen

Konkurrenz noch mit an-

deren Anbietern im eigenen

Land zu scheuen: In keinem

anderen europäischen Land

gibt es so viele Superplätze wie

in Deutschland. Spielplätze, Bademöglichkeiten

auf dem Campingplatz

oder in der unmittelbaren

Umgebung und diverse

Freizeitangebote für große und

kleine Gäste sind auf vielen

Plätzen Standard.

Gerade für Kinder ist Campingurlaub

ideal: Auf Campingplätzen

können sie in natürlicher

Gerade für Kinder ist Campingurlaub ideal: Spielplätze, Bademöglichkeiten

auf dem Campingplatz oder in der unmittelbaren Umgebung

und diverse Freizeitangebote für große und kleine Gäste sind

auf vielen Plätzen Standard.

Umgebung spielen und toben

– und finden schnell gleichaltrige

Spielgefährten. Kinder sind

nicht nur erwünscht – auch die

Betreuung ist während der Ferienzeit

oft gewährleistet.

Gäste ohne eigene Campingausrüstung

sind auf vielen

Campingplätzen ebenfalls willkommen:

Sie können in Mietzelten,

Mietwohnwagen oder

Mobilheimen die Vorzüge des

Campingurlaubs kennen lernen.

bvcd

10 3/2006

Foto: sun


CampingCard und Campingführer im Doppelpack ab 2007

Vorteile für Unternehmer und Gäste

Auf skandinavischen Campingplätzen

ist die Camping

Card Scandinavia bereits ein

„Wir wollen künftig Preisnachlässe

direkt an unsere Gäste weitergeben,

ohne dass Dritte auf Kosten

der Campingunternehmer

daran verdienen“, erklärt BVCD-

Vizepräsident Dr. Gunter Riechey

zur geplanten Einführung einer

bundesweiten CampingCard für

2007.

Muss. Auch in Deutschland

wird es in der kommenden

Saison eine bundesweite

Campingkarte geben: Der

Bundesverband der Campingwirtschaft

in Deutschland

(BVCD) will 2007 die

BVCD-CampingCard einführen.

Gleichzeitig soll der

Campingführer „BVCD Campingplätze

in Deutschland“

auf den Markt kommen.

Mit der CampingCard will der

Verband ein eigenes Rabattsystem

schaffen. „Wir wollen

künftig Preisnachlässe direkt

an unsere Gäste weitergeben,

ohne dass Dritte auf

Kosten der Campingunternehmer

daran verdienen“, erklärt

BVCD-Vizepräsident Dr.

Gunter Riechey. Dies geschieht

bislang allzu häufig.

Bei der BVCD-CampingCard

entscheiden die Campingplätze

selbst, welche Vorteile

sie ihren Gästen einräumen.

3/2006

Dies kann beispielsweise ein

Preisnachlass von 10 Prozent

sein, aber auch andere Vergünstigungen

wie ein kostenloser

Saunabesuch oder ein

Freiessen im platzeigenen

Restaurant sind möglich. Auf

der CampingCard sind die

Gastdaten gespeichert; sie

können mit einem Kartenlesegerät

bei der Anmeldung

automatisch eingelesen werden.

Dadurch verkürzt sich

die Zeit beim Einchecken

deutlich.

Die Kartenlesegeräte werden

voraussichtlich etwa 80 Euro

kosten; einige Anbieter von

Campingplatzverwaltungsprogrammen

stellen bereits

jetzt Schnittstellen zur Verfügung.

Dr. Gunter Riechey ist

sicher, dass auch die anderen

Anbieter nachziehen

werden: „Wenn wir die Karte

haben, wird es auch Lösungen

für die technischen Fragen

geben“, betonte er beim

3. Camping Forum Deutschland

auf der Messe

Reise/Camping in Essen.

Die BVCD-CampingCard gilt

nicht nur in Deutschland,

sondern auch auf skandinavischen

Campingplätzen.

Gäste, die einen Campingurlaub

in Skandinavien planen,

brauchen also keine Camping

Card Scandinavia zu

kaufen und profitieren dennoch

von deren Vergünstigungen.

Sie sparen beispielsweise

schon bei der Überfahrt

mit der Fähre zehn Prozent

der Kosten, können an

vielen Tankstellen in Skandinavien

billiger tanken und

sind auf den skandinavischen

Campingplätzen versichert.

Ähnliche Vorteile soll

es für die Karteninhaber

auch in Deutschland geben.

Der BVCD bemüht sich um

Kooperationspartner, um die

Attraktivität der BVCD-CampingCard

zu steigern.

In den nächsten Jahren wollen

auch andere europäische

Länder die CampingCard

einführen.

„Deutschland ist das größte

Quellgebiet in Europa. Die

anderen Länder werden

nachziehen, wenn Deutsch-

Weitere Möglichkeiten des Uni-Truck Systems auf

www.gruenig.de

land den Anfang macht“, erklärte

Dr. Gunter Riechey. „Es

kann für die deutschen Campingunternehmer

Vorteile

bringen, wenn sie auf diesem

Gebiet Vorreiter sind.“

Die Gäste können die Karten

zur Saison 2007 bundesweit

– unter anderem auf allen

teilnehmenden Plätzen – be-

antragen. Der Campingunter-

nehmer stellt zunächst eine

vorläufige Karte aus; der Rabatt

muss allerdings erst

beim nächsten Aufenthalt

auf einem Campingplatz gewährt

werden.

Die BVCD-CampingCard soll

9,80 Euro kosten. Als zusätzliches

„Bonbon“ erhalten die

Gäste den neuen Campingführer

„BVCD Campingplätze

in Deutschland 2007“. Der

Campingführer wird vom

BVCD in Zusammenarbeit

mit der Frehner Consulting

GmbH in einer Auflage von

100.000 Exemplaren herausgegeben.

Der Grundeintrag

ist für alle BVCD-Mitglieder

kostenlos; alle Campingplätze

können sich darüber hinaus

auch werbewirksam in

Anzeigen präsentieren – zu

sehr günstigen Preisen. Eine

Drittelseite wird lediglich 300

Euro kosten, eine ganzseitige

Anzeige 1.100 Euro.

„Wir hoffen, dass viele Unternehmen

mitmachen“, erklärte

BVCD-Präsident Anton

Harms. Interessierte Unternehmen

können sich bei der

Fotos: sun

Geschäftstelle des BVCD informieren

oder die Anzeigenunterlagen

sowie den Fragebogen

für den kostenlosen

Grundeintrag im Internet unter

www.freygeist.com/bvcd

herunterladen.

bvcd

Als zusätzliches „Bonbon“ zur

CampingCard erhalten die Gäste

den neuen Campingführer „BVCD

Campingplätze in Deutschland

2007“. „Der Grundeintrag ist für

alle BVCD-Mitglieder kostenlos,

darüber hinaus können sich alle

Campingplätze auch werbewirksam

in Anzeigen zu sehr günstigen

Preisen präsentieren“, sagt

der BVCD-Vorsitzende Anton

Harms.

11


CampDEX ® macht Unternehmen per Kennzahl vergleichbar

Campingunternehmern in die Karten geschaut

Erstmals in Deutschland

ließen sich Unternehmer der

Camping- und Freizeitwirtschaft

eines Bundeslandes

so in die Karten schauen:

Ziel war es, den Mitgliedsunternehmen

aktuelle Vergleichszahlen

für das Land

zur Verfügung zu stellen und

durch Benchmarks das Engagement

und den Wettbewerb

der Unternehmen untereinander

anzuregen (siehe

CAMPINGWIRTSCHAFT HEUTE

2/2006). Beim 3. Camping

Forum des BVCD auf der

Messe Reise/Camping in Essen

berichtete Kerstin Schulze

vom Büro QM3 aus

Binz/Rügen über das Vorgehen

und die Erarbeitung der

Kriterien für einen Camping-

Index, den so genannten

CampDEX ® .

So hat der Verband der Campingwirtschaft

in Brandenburg

(VCB) im Herbst 2005 einen

Betriebsvergleich für sei-

> SYSTEM SANDLER // Wärme clever geregelt

> Ihr Partner für …

.... energiesparende Regelungstechnik

.... hygienische Frischwassererwärmung

.... solare Heizungsunterstützung

Sandler Energietechnik

GmbH & Co. KG

Apfeltranger Str. 16

87600 Kaufbeuren

ne Mitgliedsunternehmen in

Auftrag gegeben. Bearbeitet

und betreut wurde das Projekt

durch einen langjährigen

Partner, das Büro QM3. Untersucht

wurden die Disziplinen

Markstellung, Kapitalund

Finanzlage sowie wirtschaftlicher

Erfolg. Grundlage

waren die Jahresabschlüsse

(Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen

sowie aktuelle

Markt- und Branchendaten)

der Jahre 2003 und

2004.

Mehr als 40 Kennzahlen ermöglichen

nun einen individuellen

Vergleich und Aussagen

über die Stabilität und

Leistungsfähigkeit der einzelnen

Campingunternehmen.

Unternehmer können somit

ihre wirtschaftliche Tätigkeit

im Vergleich zu den anderen

Unternehmen besser beurteilen

und erhalten konkrete

Hinweise für Verbesserungspotential

in den verschieden-

> 20 Jahre erfolgreiche

Entwicklung und

patentierte Technik

> Kompetente Betreuung

von der Auslegung bis

zur Inbetriebnahme

> Modulbauweise -

jederzeit erweiterbar

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Foto: sun

Kerstin Schulze vom Binzer Büro QM3 beschrieb beim 3. Camping

Forum auf der Messe Reise/Camping in Essen das Vorgehen und die

Erarbeitung der Kriterien für einen Camping-Index, den so genannten

CampDEX.

sten Bereichen. Auf Grundlage

der Einzelergebnisse des

Betriebsvergleiches hat das

Büro QM3 erstmals für Campingunternehmen

in Deutschland

den CampDEX ® ermittelt.

Dieser Campingindex ist

das Ergebnis einer validen

mathematisch statistischen

Analyse und macht Campingunternehmen

anhand einer

einzigen Kennzahl vergleichbar.

Aufgrund der Auswertung

von qualitativen und quantitativen

Faktoren wurde für

die jeweiligen Unternehmen

in einem mehrstufigen Ver-

fahren ein Wert errechnet,

der abgebildet auf einer Masterscala

den fiktiven „Kurs“

des Unternehmens ergibt.

Dieser besteht aus einem

theoretisch möglichen Wert

zwischen 0 und 1000. Wie

auf der Jahreshauptversammlung

des VCB am 6. Februar

in Potsdam bekannt

gegeben wurde, schnitt das

beste Unternehmen im Land

Brandenburg mit dem beachtlichen

CampDEX ® von

520 ab.

Information:

Büro QM3

Kerstin Schulze

Poststraße 3

18609 Ostseebad Binz,

Tel. (03 83 93) 22 83

Fax (03 83 93) 2 14 43

12 3/2006


SolCamp – Solarenergie für Campingplätze

Die Sonne schreibt keine Rechnung

Die Nutzung der kostenlosen

und unerschöpflichen Sonnenenergie

ist insbesondere

für Campingplätze eine sinnvolle

Anwendung, da hier

Warmwasserbedarf und Sonnenenergieangebot

zeitlich

gut übereinstimmen.

Fortschrittliche Campingunternehmen

haben die Sonne

bereits vor Jahren für sich

entdeckt. So zum Beispiel

der 700 Stellplätze umfassende

Campingplatz Heidkoppel

in der Nähe der

schleswig-holsteinischen

Landeshauptstadt Kiel an der

Ostseeküste. Dort versorgt

bereits seit 1998 eine Solaranlage

das damals neu errichtete

Sanitärgebäude mit

warmem Wasser von der

Sonne. 83 Quadratmeter

Flachkollektoren wurden auf

das nach Süden ausgerichtete

Dach montiert, ein 5.000

Liter großer Pufferspeicher

nimmt die Solarwärme auf

und gibt sie an die nachgeschaltetenTrinkwasserspeicher

ab. Die solarthermische

Anlage ist so ausgelegt, dass

das Duschwasser im Sommer

weitestgehend, das

heißt zu 75 Prozent, solar er-

3/2006

wärmt wird. Außerhalb der

Saison wird über eine Rücklaufanhebung

der Fußbodenheizung

die Solarwärme

zur Frostfreihaltung

genutzt.

Seit Inbetriebnahme

wurden mit der Solaranlage

zirka

230.000 kWh eingespart.

Da die Sonne

keine Rechnung stellt

und davon auszugehen

ist, dass die

Energiepreise weiter

steigen, hat sich die

Investition in die solarthermische

Anlage bereits jetzt gelohnt.

„Gerade für Campingplätze

und Hotels mit ihrem

saisonalen Geschäft sind solarthermische

Anlagen zur

Warmwasserbereitung absolut

lohnend“, sagt Hans Gebhard

vom Campingplatz

Heidkoppel.

Ein Beispiel aus jüngster Zeit

ist der Campingplatz Camaro

in der Nähe von Grömitz,

ebenfalls an der Ostsee gelegen.

Hier wurde im Zuge einerHeizkesselmodernisierung

im März 2006 eine 46

Quadratmeter große Flachkollektoranlage

auf dem Sa-

Dimensionierung von Kollektorfläche und Speichergröße

Warmwasser auch ohne Sonne

Mit Solarthermie lässt sich

nach der notwendigen Anfangsinvestition

nicht nur eine

Menge Geld sparen, sondern

auch die Umwelt effektiv schonen:

So entspricht die Sonnenenergie

auf einen Quadratmeter

Kollektorfläche im Jahr dem

Heizwert von 100 Litern Heizöl

oder 100 Kubikmetern Erdgas.

Auch wenn die Sonne sich mal

bedeckt hält, muss nicht gleich

zugefeuert werden: Selbst nach

zwei Tagen gänzlich ohne Sonne

fließt noch solar erwärmtes

Warmwasser.

Als erste Abschätzung für Kollektorfläche

(Flachkollektoren)

und Speichervolumen (Pufferspeicher)

kann man angeben:

0,1-0,2 Quadratmeter Kollektorfläche

pro Stellplatz und 45 Liter

Speichervolumen pro Quadratmeter

Kollektorfläche. Günstige

Orientierung und Verschattungsfreiheitvorausgesetzt:

Ausrichtung Südost bis

Südwest, Neigung 0 bis 50

Grad.

Auf 150 Euro pro Platz beläuft

sich der SolarCheck, bei dem

nach einem Vorortgespräch

und einer Simulation die Anlage

dimensioniert und ein Kostenrahmen

erstellt wird. Dazu

gibt es eine Liste mit erfahrenen

Fachfirmen und Informationen

über Fördermittel.

Zuschüsse für solarthermische

Anlagen gewährt auf Antrag das

Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle, www.bafa.de.

Pro Quadratmeter Kollektorfläche

wird ein nicht rückzahlbarer

Zuschuss in Höhe von 84

Euro für die Solaranlage zur

Warmwasserbereitung und 105

Euro für Anlagen mit Heizungsunterstützung

gezahlt. Die Investitionskosten

können über einen

günstigen Kredit finanziert

werden: www.kfw.de (siehe Seite

6 und auch CWH 2/2006,

Seite 7 und 8).

nitärgebäude installiert, der

vorhandene 1.500-Liter Trinkwasserspeicher

wurde durch

Investitionen in Sonnenenergie

lohnen sich auch im hohen Norden:

Das Duschwasser im Sanitärgebäude

auf dem Campingplatz

Heidkoppel in Schleswig-

Holstein wird zu 75 Prozent solar

erwärmt – seit der Inbetriebnahme

1998 konnten zirka 230.000

kWh eingespart werden.

zwei 1.000-Liter Pufferspeicher

ergänzt. „Die steigenden

Energiepreise waren für uns

Hauptmotiv für die Solaranlage“,

erklärt der Mitinhaber

des Campingplatzes, Rainer

Hundertmark.

Foto: DGS

Im Rahmen des internationalen

SolCamp-Projekts sollen

europaweit Campingunternehmen

für diese Nutzung

interessiert und darüber in-

formiert werden. Auf deut-

scher Seite wird das Projekt

vom BVCD und der Deutschen

Gesellschaft für Sonnenenergie

(DGS) durchgeführt.

Wesentlicher Bestandteil

ist der SolarCheck, den

interessierte Campingunternehmer

ab Oktober dieses

Jahres in Anspruch nehmen

können. Bei Interesse steht

zur Registrierung im Internet

ein Fragebogen zum Ausfüllen

bereit: www.solcamp.de/

fragebogen.0.html.

Information:

Deutsche Gesellschaft

für Sonnenenergie

Landesverband Hamburg/

Schleswig-Holstein e.V.

Tel. (0 43 81) 4191 37

Fax (0 43 81) 419145

dgs.hh-sh@t-online.de

www.solcamp.de

13


DTV klassifiziert künftig Wohnmobilplätze

Sterne für Stellplätze

Sterne des Deutschen Tourismusverbandes

(DTV)

schmücken ab 2007 nicht

nur Ferienwohnungen, Privat-

zimmer, Campingplätze und

Sportboothäfen, sondern

auch Wohnmobilstellplätze.

Um die Bedürfnisse der Reisemobilisten

zu erfüllen und

die Qualität der Wohnmobil-

stellplätze auf und außerhalb

von Campingplätzen weiter

zu verbessern, wird der DTV

unter Federführung des ADAC

Unter Federführung des ADAC und in Kooperation mit den Campingund

Caravaningverbänden wird der DTV 2007 bundesweit ein Klassifizierungssystem

für Wohnmobilstellplätze einführen.

und in Kooperation mit den

Camping- und Caravaningverbänden

im kommenden

Jahr bundesweit ein Klassifizierungssystem

für Wohnmobilstellplätze

einführen.

Grundlage dafür ist die im

August 2005 herausgegebene

DTV-Planungshilfe für

Wohnmobilstellplätze, die in

der Fachbranche auf große

Resonanz gestoßen ist. Eine

Arbeitsgruppe aus Mitgliedern

des DTV-Fachbereichs

„Camping und Caravaning“

wird sich zur Erarbeitung der

Klassifizierungskriterien erstmals

am 22. Mai 2006 in

München treffen. „Die Sterne

als Qualitätszeichen haben

sich bewährt. Mit dem neuen

Klassifizierungssystem für

Wohnmobilstellplätze eröff-

net der DTV künftig auch den

Stellplatzbetreibern und

Campingplatzunternehmern

verbesserte Absatzchancen“,

sagt Reinhard Thomssen,

Vorsitzender des DTV-Fachbereiches

„Camping und Caravaning“.

„Sie wird der Camping-

und Caravaningbranche

– neben der Klassifizierung

für Campingplätze – auf

breiter Ebene als Anreiz für

den Qualitätsausbau dienen.

Die neuen Sterne sind nicht

nur ein zugkräftiges Marketinginstrument,

sondern ein

wichtiger Impulsgeber für die

Campingwirtschaft.“

Bereits im Sommer 2000 hat

der DTV eine bundesweite

Campingplatzklassifizierung

eingeführt. Deren Umsetzung

erfolgt seitdem in den Ländern

über die Campingunternehmerverbände.

Im Sinne

einer einheitlichen Koordinierung

wird ab 2007 die

Klassifizierung deutschland-

Mit „Voll-Gas“ in den Sommerurlaub

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Foto: BVCD

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Tel. (05 11) 66 21 20

Fax (05 11) 66 21 20

weit vom DTV in Kooperation

mit dem Bundesverband der

Campingwirtschaft in

Deutschland (BVCD) durchgeführt.

In diesem Jahr werden

beide Verbände die bestehenden

Kriterien überarbeiten.

Um der Campingwirtschaft

weitere Impulse zu geben,

veranstaltet der DTV in diesem

Jahr zum wiederholten

Male den Bundeswettbewerb

„Vorbildliche Campingplätze

in Deutschland“. Am

15. Mai 2006 wird der DTV

mit einer Auftaktjurysitzung

im Bundeswirtschaftsministerium

in Berlin den Bundeswettbewerb

starten. Es

gilt, 33 Preisträger der Landeswettbewerbe

aus 2005

zu begutachten und zu bewerten.

Die Preisverleihung

der Bundespreisträger wird

auf dem diesjährigen Caravan

Salon am 28. August in

Düsseldorf vorgenommen.

Finanziell unterstützt wird der

Bundeswettbewerb vom

Bundesministerium für Wirtschaft

und Technologie.

Information:

Deutscher

Tourismusverband e.V.

Bertha-von-Suttner-Platz 13

53111 Bonn

Tel. (02 28) 9 85 22-0

Fax (02 28) 98 52 28

kontakt@

deutschertourismusverband.de

www.

deutschertourismusverband.de

Boie GmbH & Co. KG

Oewerwischenweg 1

18146 Rostock

Tel. (03 81) 69 01 19

Fax (03 81) 6 86 71 97

14 3/2006


Besucherbilanz 2005: Ausländische Touristen sorgen für Spitzenwachstum

Niedersachsen gewinnt 180.000 Gäste

Das Reiseland Niedersachsen

kann gemessen an den

schwierigen Rahmenbedingen

eine sehr positive Bilanz

für das Jahr 2005 vorlegen.

Dies gilt insbesondere für die

Entwicklung im Städtetourismus.

Die Zahl der Gäste in Niedersachsen

ist gestiegen: Nach

Angaben des Landesamtes

für Statistik begrüßte die Tourismuswirtschaft

im vergan-

genen Jahr rund 10,2 Millionen

Besucher in den Beherbergungsbetrieben

(inklusive

Campingplätze) – ein Zuwachs

von 153.331 (+1,5

Prozent) gegenüber 2004.

Insbesondere bei Touristen

aus dem Ausland wird das

Reiseland immer beliebter:

1.037.084 Gäste (+9,8 Prozent)

buchten ihren Aufenthalt

in Niedersachsen – kein

anderes deutsches Flächenland

erzielte ein größeres

prozentuales Wachstum.

„Die gestiegenen Ankunftszahlen,

besonders die der

ausländischen Gäste, sind

ein schönes Kompliment für

das Reiseland Niedersachsen“,

sagt Carolin Ruh, Geschäftsführerin

der TourismusMarketingNiedersachsen

GmbH (TMN). Der Anteil

internationaler Touristen –

die größte Gruppe stammt

aus den Niederlanden –

wächst stetig, mittlerweile

kommt jeder zehnte Niedersachsen-Besucher

aus dem

Ausland. „Das ist der Beleg

dafür, dass wir mit unserer

Zielrichtung richtig liegen“,

3/2006

sagt Ruh. Die TMN hat ihr

Auslandsmarketing im vergangenen

Jahr deutlich verstärkt

und entwickelt Kommunikationsstrategien,

die

die ausländischen Besucher

zielgenau ansprechen.

Auffällig war in diesem Zusammenhang

auch, dass gerade

die Länder, die verstärkt

durch Low–Cost–Carrier wie

Hapag Lloyd Express oder Air

Berlin bedient werden, wie

Die Zahl der Gäste in Niedersachsen ist gestiegen: So konnten im

vergangenen Jahr rund 10,2 Millionen Besucher in den Beherbergungsbetrieben

(inklusive Campingplätze) begrüßt werden – ein Zuwachs

von 153.331 (+1,5 Prozent) gegenüber 2004.

zum Beispiel Italien (+21,5%)

und Österreich (+16,3%), eine

überdurchschnittliche Entwicklung

verzeichnen konnten.

Trotz des Plus` bei den

Ankünften ist die Zahl der

Übernachtungen auf 34,3

Millionen (-0,6 Prozent) leicht

gesunken. Damit ist die

durchschnittliche Verweildauer

der Gäste von 3,4 Tagen im

Vorjahr auf 3,3 Tage zurückgegangen.

Dies hängt einmal

mit dem Trend zu Kurz- und

Städtereisen zusammen, ist

andererseits aber natürlich

auch Ausdruck der gewachsenen

Internationalität der

Gäste, da ausländische Besucher

auf Grund ihrer Reisezweckstruktur

eine unterdurchschnittlicheAufenthaltsdauer

besitzen.

Größter prozentualer Gewinner

im Team der 14 niedersächsischenUrlaubsregionen

war das Oldenburger

Münsterland. Die Übernachtungszahl

stieg – von einem

vergleichsweise niedrigen Niveau

– um gut 50.000

(+14,2 Prozent). Das kräftigste

Foto: TMN

Wachstum bei den absoluten

Zahlen erzielte die Region

Hannover/Hildesheim: um

260.000 (+9,5 Prozent) auf

mehr als 3 Millionen Übernachtungen.

Eher verhalten verlief dagegen

die Entwicklung in den

traditionellen Urlaubsgebieten

wie Nordsee, Lüneburger

Heide und Harz, die nicht zuletzt

auf Grund der Ferienlagen,

aber auch wegen des

schlechten Wetters in der

Hauptreisezeit ihr Potenzial

nicht ganz ausschöpfen

konnten. Hier mussten Rückgänge

bis maximal 3 Prozent

hingenommen werden.

Für das Jahr 2006 erwartet

die TMN, dass sich die positive

Gesamtentwicklung fortsetzt.

„Die Sommerferien in

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

werden dieses

Mal nicht so schwerwiegend

miteinander kollidieren

wie 2005“, sagt Ruh. Allein

für die Nordsee rechnet die

TMN mit einem Plus von

250.000 Übernachtungen

gegenüber 2005. Auch die

verstärkten Anstrengungen

im Bereich Auslandsmarketing

werden sich weiter auszahlen

– insbesondere im

Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft

in Deutschland

mit fünf Spielen in Hannover

und Zehntausenden ausländischen

Fans. Ruh: „Das Potenzial

im Auslandsmarkt ist

noch lange nicht ausgeschöpft.“

Information:

TourismusMarketing

Niedersachsen GmbH (TMN)

Theaterstrasse 4-5

30159 Hannover

Tel. (0511) 2 70 48 80

Fax (0511) 27 04 88 88

info@

tourismusniedersachsen.de

www.

reiseland-niedersachsen.de

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15


Premiere bei ACSI: Ultragenaue Web-Werbekostenabrechnung

Der Campinglink wird pro Mausklick bezahlt

ACSI bietet Campingunternehmern

viele Werbemöglichkeiten.

Eine davon

ist der Link zur bestbesuchten

Campingseite Europas,

www.eurocampings.net, und

auch der Link zum ACSI

Campingführer DVD/CD-ROM.

ACSI’s Premiere ist der Wechsel

von einem Festpreislink

für das gesamte Jahr auf ein

System, das auf Basis der

Anzahl von Klicks abrechnet:

Cost Per Click (CPC).

Leichter Flaschenwechsel am PRIMAGAS SB-Stand

Mobile Gasstation für Campingplätze

Eine Menge Mühe und Arbeit

erspart allen Campern und Betreibern

der neue Selbstbedienungs-Flaschenkäfig

von

PRIMAGAS. Der Betreiber des

Campingplatzes muss dazu nur

an verschiedenen Standorten

die SB-Flaschenkäfige positionieren.

Der Camper kann sich

dann direkt in der Nähe seines

Standplatzes ganz bequem mit

neuen Gasflaschen versorgen.

Eine gefüllte Gasflasche gehört

zur Grundausstattung von Campern.

So können wichtige Haushalts-

und Elektrogeräte mit Energie

versorgt werden. Wie lange

der Gasvorrat ausreicht,

hängt jeweils vom Verbrauch

der Nutzer ab. Ist die Gasflasche

leer, besteht auf Cam-

pingplätzen die Möglichkeit, eine

neue Gasflasche zu kaufen.

Das Problem: Die schweren Flaschen

mussten bisher oft quer

über den Campingplatz getragen

werden.

Das Handling des Käfigs ist dagegen

sehr einfach: Der Nutzer

kauft lediglich in der Verkaufsstätte

des Campingplatzes einen

Schlüssel, mit dem er ein

Fach am Flaschenkäfig öffnet.

Auch Leergut kann im Tausch

mit einer neuen Gasflasche bequem

am Flaschenkäfig

zurückgegeben werden. Dies

geschieht nach dem gleichen

Prinzip: Am erworbenen Schlüssel

hängt eine Kette, die an der

Leergutflasche befestigt wird.

Nun muss der Camper nur

noch die leere Flasche in das

obere Fach des Käfigs stellen

und den Schlüssel von oben in

das Schloss steckten – die

volle Gasflasche wird aus dem

unteren Fach freigegeben, die

alte gleichzeitig zurückgehalten.

Die SB-Flaschenkäfige stehen

nach intensiven Tests und den

langjährigen Erfahrungen bei

Der neue Selbstbedienungs-Flaschenkäfig von PRIMAGAS erspart

Campern und Betreibern eine Menge Mühe und Arbeit.

Foto: PRIMAGAS

PRIMAGAZ Frankreich jetzt auch

in Deutschland bundesweit vor

einer Markteinführung.

Information:

PRIMAGAS GmbH

Luisenstraße 113

47799 Krefeld

Service-Tel. (0180) 111144 44

info@primagas.de

www.primagas.de

Camper, die auf einen Campinglink

klicken, sind qualitativ

hochwertige Besucher.

Über ACSI erreichen die

Campings gezielt suchende

Camper. Die haben nämlich

bereits zahlreiche Suchkrite-

rien durchlaufen wie beispielsweise

Zielgebiet, Angebote

und Einrichtungen.

Wenn sie dann einen bestimmten

Platz sehen,

klicken sie auf dessen Link,

um mehr über diesen Campingplatz

zu erfahren. Dieser

letzte Klick bedeutet, dass

von jetzt an erst der Zähler

läuft: Cost Per Click. Der

Camping zahlt erst, wenn ein

Besucher seinen Platz

anklickt. Das ist das Prinzip.

Ehrliches System: Für niedrige

Installierungskosten wird

der Link auf www.eurocampings.net

und auf der ACSI

Campingführer DVD/CD-ROM

platziert. Es gibt verschiedene

Einstiegspreise, wobei gilt:

Je mehr Klicks ein Camping

einkauft, um so niedriger ist

der Cost Per Click. Einsteigen

kann man schon ab 99 Euro,

allerdings kann auch ein

höherer Einstieg gewählt

werden, um vom niedrigsten

Preis von 15 Cent pro Link-

Klick zu profitieren. Der große

Vorteil dieses Systems ist,

dass jeder Camping bei ACSI

diese Linkplatzierung leicht

und günstig nutzen kann.

Abgesehen davon gibt es

noch mehr Vorteile. Der Campingplatz-Betreiber

hat den

totalen Einblick in die Anzahl

Effektiv im Word Wide Web werben und nach Anzahl der Website-Besuche

dafür bezahlen: Nur beim direkten Anklicken seines Campingplatzes

wird der Betreiber zur Kasse gebeten – ohne Pauschalen und

mit Frequenzkontrolle.

der Klicks, er bezahlt den

Klickpreis und er kann Klicks

dazukaufen. Zuviel eingekaufte

Klicks werden dem

Camping gutgeschrieben.

ACSI tut alles, um die Campings

auf dem Laufenden zu

halten und mitzudenken.

Dieses CPC-Modell ist ein

ehrliches und transparentes

System zur Abrechnung von

Links.

Information:

ACSI

Michel Hennus

Tel. +31 (0) 4 88-45 20 55

www.acsi-media.com

16 3/2006

Foto: ACSI


Xandrion lädt zur Abstimmung ein

Kunden bestimmen ihre Vertragspartner

Wahlen stehen an bei der

Xandrion-ECVD Einkaufskooperative.

Allerdings handelt

es sich in diesem Fall nicht

um institutionsinterne Mandate,

sondern darum, von

wem die Xandrion-EVCD-Mitglieder

in Zukunft ihre Waren

und Dienstleistungen beziehen:

Sie sind aufgefordert,

per virtuellem Stimmzettel für

ihren jeweils bevorzugten

Lieferanten zu stimmen.

Diesmal geht es um die

Bereiche Müllentsorgung,

Strom, Speiseeis, Freizeittechnik,

Spielgeräte und

Büroartikel. Um ein möglichst

repräsentatives Ergebnis zu

erzielen, sollte jedes BVCD-

Mitglied seine Stimme für

seine Favoriten abgeben. Mit

dieser Wahl bestimmen die

Mitglieder die Zukunft der

Einkaufspolitik der Xandrion-

EVCD. Nichtmitglieder verpflichten

sich dadurch nicht

zur Teilnahme an der Xandrion-EVCD.

Diese Wahl ist nur eine der

vielen Aktionen in der interaktiven

Einkaufsorganisation.

Der Bundesverband der

Campingwirtschaft in

Deutschland (BVCD) hat im

vergangenen Jahr mit der

Xandrion-EVCD einen zehnjährigen

Kooperationsvertrag

geschlossen, um durch eine

effiziente Einkaufszusammenarbeit

erhebliche Kosteneinsparungen

für die

deutsche Campingbranche

zu erreichen. Die Kernfaktoren

dabei sind der maximale

Preisvorteil durch Volumenbündelung,

Zeitersparnis,

Qualitätssteigerung, Reklamationsunterstützung

und

Know-how-Transfer. Dazu hat

die Kooperative in den letzten

Monaten viele Gespräche

mit diversen Lieferanten

in mehreren Einkaufsbereichen

geführt. Viele der

BVCD-Mitglieder haben ihre

Einkaufsdaten übermittelt, so

dass nicht nur das Einkaufsvolumen

gebündelt werden

3/2006

konnte, sondern auch deren

Einkaufskenntnisse und bisherige

Erfahrungen wertvolle

Informationen boten.

Die Wahl erfolgt wie auch die

sonstigen Aktionen per Internet.

Nach dem Einloggen auf

der Startseite unter www.

evcd.de werden die zur Wahl

stehenden Lieferanten vorgestellt,

unter denen die BVCD-

Mitglieder ihre Wahl treffen

sollen. Interessenten sollten

sich bald entscheiden, denn

das virtuelle Wahllokal wird

am 14. Mai geschlossen und

die entsprechenden Rahmenverträge

vereinbart. Die

Die Xandrion-EVCD-Einkaufskooperative

bietet ihren Mitgliedern

viele Vorteile wie

Qualität und Service durch

dauerhafte Kooperationsbeziehungen

mit Namenhaften

Spitzenlieferanten, demokratische

Wahl der Rahmenvertragspartner

durch die

EVCD-Teilnehmer – demokratisch,

transparent und

fair, wobei die volle Autonomie

der Mitglieder erhalten

bleibt, da jeder Teilnehmer

selbst bestimmt, welche

Rahmenverträge er nutzen

möchte. Professionalität und

Engagement sind die Basis,

um die Verbrauchskosten

der Teilnehmer zu optimalen

Bedingungen zu minimieren

und dabei die Qualität

und den Service zu erhöhen.

„Wahlergebnisse“, das heißt,

die ausgewählten Rahmenvertragspartner

und deren

Konditionen, werden ab 1. Juni

auf derselben Website veröffentlicht,

können jedoch

ausschließlich von den

Xandrion-EVCD Teilnehmern

eingesehen und genutzt werden.

Bereits jetzt sparen die Mitglieder

der Einkaufsgemeinschaft

rund 6.000 Euro

durchschnittlich ein. In den

kommenden Monaten werden

auf der geschlossenen

Xandrion-EVCD Webseite

weitere Wahlen für zusätzli-

Die Xandrion-EVCD - Dienstleistung

Qualitätssicherung und Autonomie

Die Xandrion-EVCD bietet

ihren Teilnehmern eine komplettes

Dienstleistungspaket:

Durch die Vereinigung der

Einkaufvolumina der verschiedenen

Campingplätze

ist die Xandrion-EVCD in der

Lage, Rahmenverträge zu

wirklich einmaligen Bedingungen

abzuschließen, die

normalerweise nur für große

Konzerne möglich sind.

Zusätzlich können die Xandrion-EVCD

Teilnehmer diverse

Auktionen nutzen, in denen

innerhalb einer kurzfristigen

Periode sehr große Volumina

realisiert werden können und

dadurch außergewöhnliche

Rabatte erreicht werden.

Über das geschlossene

EVCD-Forum können die Teilnehmer

ihr Wissen mit Kollegen

bundesweit austauschen

Recycling-Kunststoff: günstige Lösung auf lange Sicht

che Rahmenverträge wie

Propangas, Telefonie, Versicherungen,

Hygieneprodukte

und vieles andere veröffentlicht,

so dass weitere Einsparungen

ermöglicht werden.

Information:

XANDRION GMBH

Schwachhauser

Heerstrasse 90

28209 Bremen

Tel. (04 21) 2 05 50-70

Fax (04 21) 2 05 50-55

info@xandrion.de

thielen@xandrion.de

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und wertvolle Informationen

erhalten.

Den eigenen Einkauf nach

Kriterien wie gleichbleibende

Qualität, Verfügung und

Lieferzeit sowie Mengenrabatten

und niedrigen Preisen

zu optimieren ist für jeden

Unternehmer sehr aufwändig.

Nur durch hohe Produktkenntnis

in Abwägung

mit Service und Dienstleistungen

wird eine optimale

Entscheidung erst möglich.

Für Beratung, Fragen und Reklamationen

steht die Xandrion-EVCD

mit Rat und Tat

zur Verfügung. So bieten beispielsweise

regelmäßige

Workshops über praktische

Einkaufsthemen für die teilnehmenden

Campingplätze

bieten persönlichen Kontakt

und Erfahrungsaustausch.

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Stefanie Hanbuch

WKR · Entenpfuhl 10

67547 Worms

Tel.: 0 62 41/4 34 51

Fax: 0 62 41/4 95 79

info@wkr-gmbh.de

www.wkr-gmbh.de

WKR GmbH

17


Zweite Hausmesse bei Seijsener in Barntrup

Neue Kontakte knüpfen

Nach dem großen Erfolg der

ersten Hausmesse in Barntrup

im vergangenen Sep-

tember lädt die Unternehmensgruppe

Seijsener jetzt

zur zweiten Hausmesse am

12. und 13. September 2006

im Ferienpark Teutoburger

Wald in Barntrup ein. Neben

den bewährten Partnern werden

Besucher in diesem Jahr

auch einige neue Partner begrüßen

können wie beispielsweise

Alan Rogers, den

wichtigsten Campingführer

aus Großbritannien, sowie

das Unternehmen Europe

Promotion, das in den NiederlandenCampingplatzprospekte

veröffentlicht und

verteilt.

Wie im vergangenen Jahr

werden auch bei dieser

Hausmesse wieder Ansprechpartner

von der Pres-

se (Campingimpulse, Camping

Cars and Caravaning,

KCK) und der wichtigen Ver-

Die erste Hausmesse der Unternehmensgruppe Seijsener war ein voller

Erfolg – im September 2006 wird zur zweiten Hausmesse nach

Barntrup eingeladen.

bände (ADAC, ANWB und

ACSI) erwartet. Die Fachbesucher

können sich nicht nur

über die neuesten Produkte

aus dem Hause Seijsener informieren,

sondern auch

wertvolle Kontakte für ihre

Unternehmen knüpfen und

bestehende pflegen.

Die Unternehmensgruppe

Seijsener ist eine auf höchste

Qualität ausgerichtete Organisation,

seit mehr als 40

Jahren spezialisiert auf das

Entwerfen und Einrichten von

Campingplätzen, Bungalowparks

und Yachthäfen. Sie

besitzt eine marktführende

Position auf dem Gebiet der

technischen Infrastruktur für

Freizeitunternehmer. Fachkundiges

und erfahrenes

Personal mit umfassenden

Fachkenntnissen steht zur

Verfügung, um Ideen in praktikable

Pläne umzusetzen

und mit komplette Einrichtung

und ausführliche Beratung

zu sämtlichen Installationen

zu realisieren. Die Produkte

werden überwiegend

im eigenen Unternehmen

entwickelt und produziert.

Seijsener ist völlig selbstständig,

ISO 9001-zertifiziert und

Foto: Seijsener

anerkannter Installateur, zudem

Mitglied im AKWA,

BWVS und Fördermitglied

des BVCD.

Partner der Unternehmensgruppe

Seijsener sind unter

anderem Alan Rogers, Euro-

pe Promotion, Villeroy &

Boch, Westfalen Gas, Meijert

Boon Systeembouw, Miele

Professional, Husqvarna Gartenmaschinen,

Camper Money,

RAN Recreatieve Accomodaties

Nederland, Nijbo

Chaletbouw, Van de Heuvel

Kindersanitär, A&O Smith Wa-

Zur Verbesserung der Infrastruktur

von Campingplätzen

bestimmt die Kreativität der

Ideen nicht unwesentlich die

Investitionen. In diesem Sinne

konzipierte die HSK Consulting

GbR aus dem thüringischen

Ohrdruf auf dem Campingplatzareal

des Freizeitparks Hohenfelden

GmbH in Nähe der

Thüringer Landeshauptstadt Erfurt

eine zeitgemäße, der Umgebung

angepasste Bebauung

nach den Vorstellungen des Eigentümers,

Thomas Schneider,

und realisierte sie bis zur

schlüsselfertigen Übergabe zur

Saison 2005. So entstanden

zehn niveauvolle Blockbohlenholzhäuser,

die naturgerechtes

Bauen, Funktionalität und Wertbeständigkeit

zu einem guten

Preis-Leistungsverhältnis miteinander

verbinden. Jedes der

Häuser bietet 70 Quadratmeter

Wohnfläche. Seit 2002 plant

ter products Company, RWE

Gas, Lumiance Beleuchtung,

Grohe, Van Zadelhoff Trennwandsysteme,

CAT Software

Reservierungssysteme/Tibos.

Information:

Seijsener

Freizeittechnik GmbH

Fischteiche 4

32683 Barntrup

Tel. (0 52 63) 9 39 00-0

Fax (0 52 63) 9 39 00-99

info@seijsener.de

www.seijsener.de

HSK Consulting GbR: Kreativ in Sachen Infrastruktur

Naturverbundenes Bauen

und realisiert das junge, mittelständische

Unternehmen in enger

Zusammenarbeit mit Betreibern

und Unternehmern

Projekte für jeden individuellen

Anspruch im Ferien- und Freizeitbereich

wie Ferienhäuser,

Mobilheime, Sanitär- und Mehrzweckanlagen

in Fertigteil- oder

Containerausführung. Zurzeit

sind weitere Mehrzweckeinrichtungen

und Ferienhäuser in

der Planung wie beispielsweise

Die niveauvollen Häuser verbinden naturgerechtes Bauen, Funktionalität

und Wertbeständigkeit zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

die Erschließung von Ferienhausgebieten

im Ferienpark Hohenfelden

oder in Tambach-

Dietharz.

Information:

HSK-Consulting GbR

Westfalenstrasse 05

99885 Ohrdruf

Tel. (0 36 24) 30 9751

Fax (0 36 24) 30 97 80

hsk-ohrdruf@web.de

18 3/2006

Foto: HSK-Consulting GbR


++ ECOCAMPING News ++ ECOCAMPING News ++ ECOCAMPING News ++

Carina Dambacher und Marco Walter von ECOCAMPING informierten

auf der Reisemesse in Essen über die Vereinsziele, berichteten über

zertifizierte Campingplätze und warben für das EU-Umweltlabel.

ECOCAMPING von BAFA

anerkannter Berater

Das Bundesamt für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrolle

(BAFA) hat ECOCAMPING als

Beratungsorganisation anerkannt.Campingunternehmen,

die eine Umweltberatung

über ECOCAMPING

durchführen lassen, können

die Beraterkosten nunmehr

vom BAFA mit 40 Prozent bis

maximal 1.500 Euro fördern

lassen, sofern sie die Voraussetzungen

für die Förderung

erfüllen. Nähere Informationen

zu Beratungsmöglichkeiten

und der Förderung sind

direkt bei ECOCAMPING erhältlich.

BAFA-Förderung für

Solarthermieanlagen

wieder zugänglich

Nachdem die Förderung von

Solarthermieanlagen über

ein halbes Jahr auf Eis lag,

hat das BAFA die Bezuschussung

nun wieder aufgenommen.

Allerdings haben sich

die Fördersätze gegenüber

dem Vorjahr um 20 Prozent

reduziert. Ab sofort werden

Neuanlagen mit 84 Euro pro

Quadratmeter mit einem

nicht rückzahlbaren Zuschuss

gefördert. Bei Erweiterung

bestehender Anlagen

werden 48 Euro pro Quadratmeter

ausgezahlt. Weitere Informationen

unter www.bafa.

3/2006

de oder bei ECOCAMPING.

Bayerischer

Umweltminister

überreicht EMAS-

Urkunde an TENDA

Camping- und Freizeitpark

Dr. Werner Schnappauf,

Bayerischer Staatsminister

für Umwelt, Gesundheit und

Verbraucherschutz, hat dem

Ehepaar Thoma vom TENDA

Camping- und Freizeitpark

aus Bad Feilnbach die EMAS-

Urkunde für europaweit vorbildlichesUmweltmanagement

überreicht. Der Campingpark

war Teilnehmer am

Projekt ECOCAMPING BAYERN

und hat in diesem Rahmen

sein Umweltmanagement

zusätzlich zu ECOCAMPING

auch nach EMAS zertifizieren

lassen. Mehr Infos auf www.

ecocamping.net unter News.

ECC-Campingführer

neues Fördermitglied

von ECOCAMPING

Der internationale Europa

Camping- und Caravaningführer,

kurz ECC-Campingführer,

ist neues Fördermitglied

von ECOCAMPING. Campingplätze

mit ECOCAMPING Auszeichnung

werden in diesem

Campingführer ab 2007 mit

Logo speziell gekennzeichnet.

Weitere Infos zum ECC

Campingführer unter www.

ecc-campingfuehrer.de

Foto: sun

Erfolgreicher Messeauftritt

in Essen

Im Rahmen der Reise- und

Camping Essen war ECO-

CAMPING wieder mit eigenem

Messestand in Halle 12

vertreten, die vom Bundesverband

der Campingwirtschaft

in Deutschland gemeinsam

mit den Landesverbänden

und Partnern gestaltet

wurde. ECOCAMPING lockte

die Besucher mit dem

Kleinwohnwagen Tab von

Tabbert, einem Solarkocher,

einem historischen Hochrad

und einem modernen Flyer-

Elektro-Rad an den Stand. Informiert

wurde über ECO-

CAMPING und die angeschlossenen

Plätze, erstmals

auch über deren Hausprospekte,

sowie über das neue

EU-Umweltzeichen für Campingplätze.

Neues ECOCAMPING

Mecklenburg-Vorpommern

19 Campingplätze aus Meck-

lenburg-Vorpommern nehmen

teil an dem neuen

ECOCAMPING-Projekt, das im

Mai startet. Ziel dieses Pilotprojekts

ist die weitere Verbesserung

von Umweltschutz,

Sicherheit und Qualität

auf den Campingplätzen

in Mecklenburg-Vorpommern

durch Einführung des bundesweit

bewährten ECO-

CAMPING UMWELTMANAGE-

MENTS. Es wird vom WirtschaftsministeriumMecklenburg-Vorpommern

finanziell

gefördert. ECOCAMPING

Mecklenburg-Vorpommern

ist ein gemeinsames Projekt

des Verbandes der Camping

& Freizeitbetriebe Mecklenburg-Vorpommern

und des

ECOCAMPING e.V.

Information:

ECOCAMPING e.V.

Blarerstr. 56

78462 Konstanz

Tel. (07531) 28257-0

Fax (0 75 31) 2 82 57-29

info@ecocamping.net

www.ecocamping.net

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oder Edelstahl, Dicke 2mm

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19


CUCUMAZ: Spiel(t)räume aus Holz

Ideen und Abenteuer ohne Grenzen

„He Robin, schau mal was es

hier alles angeschwemmt

hat, da müssen wir unbedingt

runter!“ „Ja Käpt´n, da

Arbeiten hart

und intensiv – leben

lang!

Kleine Riesen von Miele:

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in Profi-Qualität!

Information und Beratung:

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unten glitzert was, vielleicht

hatten die ja Gold an Bord.

Lass uns mal genauer nachschauen.“

So oder auch ganz

Egal ob Tarzan, Troubadix oder Marsupilami, im Cucumaz-Baumhaus

behalten auch weniger prominente Bewohner bei jedem Abenteuer

den Überblick.

Fotos: CUCUMAZ

anders spielen sich Geschichten

auf Spielplätzen

ab. Die Gedankenwelt der

Kinder ist eine völlig andere

als die der Erwachsenen.

Aus der Ansammlung verschiedener

Materialien, wie

auf dem unteren Bild (Fass,

Podest, Balken und Tauen)

wird beim Spielen schnell

ein Floß, eine einsame Insel

oder ein Piratenschiff.

Diese Ideenvielfalt der Kinder

zu fördern oder zu neuem

Leben zu erwecken hat sich

die Firma CUCUMAZ auf die

Fahnen geschrieben. Individualität

und Spielwertreichtum

werden hier großgeschrieben

und umgesetzt zu

„bespielbaren Träumen aus

Holz“. Für Firmenchef Frank

Linhart und sein Team stellen

Grenzen eine besondere

Herausforderung dar, denen

sie sich gerne stellen. Ob

schwer zugängliche Bergregionen

oder schwierigstes

Gelände: Wo andere aufgeben,

fängt für sie der Spaß

erst an. Auch die Angebotsvielfalt

endet längst nicht

beim Spielplatzbau. Einladende

Sitzgruppen, Pergolen,

Skulpturen sowie bewohnbare

Baumhäuser bis hin zum

schwimmenden Hausboot –

all dies ist dem erfinderischen

Geist der Firma bereits

entsprungen.

Die Bauwerke entstehen

ausschließlich aus Eichenund

Robinienhölzern. Diese

Holzarten sind wesentlich

langlebiger als beispielsweise

Fichte und Lärche. Wichtig

dabei ist es, das Splintholz

(die jungen Jahresringe) sorgfältig

zu entfernen und nur

das Kernholz zu verarbeiten,

um die lange Haltbarkeit zu

gewährleisten. Die Farbgebung

der Hölzer erfolgt mit

umweltfreundlichen biologischen

Lasuren die den Spielgeräten

einen zusätzlichen

Flair verleihen.

Angefangen von der Planung

über das maßstabsgetreue

Modell und die Fertigung bis

hin zum Aufbau inklusive

eventueller Geländemodellationen

und der sicherheitstechnischen

Abnahme

durch TÜV oder DEKRA sorgen

die „Cucumazen“ für

Verlässlichkeit aus einer

Hand.

Information:

CUCUMAZ

Spielgeräte und

Abenteuerlandschaften

Frank Linhart

Kempter Str. 22a

87487 Wiggensbach

Tel. (0 83 70) 9768 80

Fax (0 83 70) 9768 81

cucumaz@t-online.de

www.cucumaz.de

Um im Biberfloß Spaß zu haben, braucht man sich nicht extra lange

Zähne und einen wasserdichten Pelz wachsen zu lassen.

20 3/2006


Fünf Unternehmen setzen alles auf eine Karte

Allianz für die Campingwirtschaft

Fünf Unternehmen mit Produkten

und Dienstleistungen

für die Campingwirtschaft

sind angetreten, um ein allgemein

bekanntes Problem

der Branche zu lösen. Die Installation

und Anschaffung

neuer und moderner Produk-

Dipl.-Ing. Clemens Heddier

te für den Campingplatz- und

Freizeitpark-Betreiber ist fast

immer mit Schnittstellenproblemen

verbunden. Jeder

kennt die Schrankenanlage,

die nicht mit der Buchungsund

Verwaltungssoftware zusammenarbeitet.

Und wer

kann schon mit der Campingkarte

alle Türen öffnen,

Wertfächer verschließen und

auch noch die Dusche im

Sanitärbereich abrechnen?

Im Januar 2006 haben fünf

Unternehmen eine Allianz

gegründet, um den Campingplatz-

und Freizeitpark-Betreibern

klare Schnittstellen zwischen

den verschiedenen

Kontroll- und Abrechnungssystemen

zu bieten: Die Softwareexperten

von Camppartner

mit Büros in Neustadt

und Augsburg, die Coesfelder

heddier electronic mit ihren

bargeldlosen Zahlungssystemen,

der Spezialist für

Schranken- und Parkplatztechnik,

Hermann Automation

aus dem hessischen

Mengerskirchen, die Velberter

Schulte-Schlagbaum AG

mit ihren patentierten Schließsystemen

für Wertfächer

und Umkleideschränke und

die Burscheider water & more,

Anbieter von Dusch- und

3/2006

Waschtischarmaturen.

Den fünf Unternehmen ist es

gelungen, einen gemeinsamen

Standard für kontaktlose

Transponderkarten zu

schaffen, die in der Campingwirtschaft

bei Schrankensteuerungen

schon weit verbreitet

sind. So kann der Gast

mit ein und derselben Karte

nicht nur die Zufahrt zum

Platz, sondern auch viele

weitere Dienstleistungen und

Geräte bargeldlos nutzen.

Bei der Transponder-Technik

– von Experten auch RFID-

Technologie genannt – handelt

es sich um intelligente

Speichersysteme, die kontaktlos

über eine Antenne

angesprochen werden.

Transponder in der Camping-

Wirtschaft sind in Form von

Chips, Karten, Armbändern

oder Schlüsselanhängern

bekannt. Sie arbeiten im Normalfall

ohne eigene Stromquelle,

sind verschleißfrei

und langlebig. Probleme wie

bei Magnet- oder Smartcards

(Chip mit goldenen Kontaktflächen

wie bei der Geldkarte)

sind bei Transpondern unbekannt.

Transponder in

Form einer Karte sind kostengünstig,

können von Automaten

einfach gelesen werden

und dienen als Werbeträger.

Die Softwareprodukte von

Camppartner sind in der Lage,

die Transponderkarte zu

lesen und die Steuerung aller

angeschlossenen Systeme

zu nutzen. So kann die

Karte an allen Hermann

Schranken und Drehkreuzen

gelesen werden. Sämtliche

Betätigungen werden – falls

gewünscht – durch die

Camppartner Software erkannt

und kontrolliert. Mit der

gleichen Karte lassen sich

die SynLock Bezahlsysteme

der heddier electronic bedienen.

Vending-Automaten, Internetzugänge

und Geräte

wie Waschmaschinen, Trockner,

Heizungen und Versorgungsstationen

werden so

komfortabel gesteuert und

abgerechnet. Dieselbe Karte

dient dem Camper als

Schlüssel zum Verriegeln von

Wertfächern und Umkleide-

Fotos: heddier electronic GmbH

schränken. Hierfür liefert die

Schulte-Schlagbaum AG die

passenden SAFE-O-TRONIC

Schlösser. Neben der einfachen

Bedienung mit dem

Transponder verfügen die

Schlösser über eine Uhr und

vermeiden somit unerwünschte

Reservierungen.

Ebenso einfach kann mit der

Transponderkarte die Steuerung

und Bezahlung der Duschen

erfolgen und damit einen

wichtigen Beitrag zur Kostensenkung

beim Wasserund

Energieverbrauch leisten.

Hier beweisen die

Duscharmaturen von water &

more ihre Leistungsfähigkeit.

Ziel der Allianz ist es, dem

Campingplatz- und Freizeitpark-Betreiber

hochwertige

und im Markt erprobte Lösungen

mit klar definierten

gemeinsamen Schnittstellen

zu bieten. Alle Systeme lassen

sich wie Bausteine frei

kombinieren und jederzeit

erweitern.

Information:

Dipl.-Ing. Clemens Heddier

heddier electronic GmbH

Pascherhook 34

D-48653 Coesfeld

Tel. +49 (0) 2 54 69 11-0

Fax +49(0)2546911-29

Clheddier@heddier.com

www.heddier.com

Detlef Siebelt

camppartner.com oHG

Teufelsberg 10

D-23730 Neustadt

Tel. +49 (0) 4 56 15 04 50

Fax +49(0)456150451

d.siebelt@camppartner.de

www.camppartner.com

Klaus Peters

water & more

D-51399 Burscheid

Tel. +49 (0) 217478 60-64

Fax +49 (0) 217478 60-63

kpeters@water-more.com

www.water-more.com

Michael Scherer

Hermann Automation GmbH

Erlenwiese 15

D-35794 Mengerskirchen-

Waldernbach

Tel. +49 (0) 6476 9140-25

Fax +49 (0) 6476 9140-91

michael.scherer@

hermann-automation.de

www.hermannautomation.de

Fünf Unternehmen haben einen gemeinsamen Standard für kontaktlose

Transponderkarten geschaffen, die in der Campingwirtschaft bei

Schrankensteuerungen schon weit verbreitet sind. So kann der Gast

mit ein und derselben Karte nicht nur die Zufahrt zum Platz, sondern

auch viele weitere Dienstleistungen und Geräte bargeldlos nutzen.

Thomas Gutjahr

Schulte-Schlagbaum AG

Postfach 10 12 40

D-42512 Velbert

Tel. +49 (0) 20 5120 86-125

Fax +49 (0) 20 5120 86-9 26

Thomas.gutjahr@

sag-schlagbaum.com

www.sag-schlagbaum.com

21


SIK baut umweltfreundlich mit Robinienholz aus Brandenburg

Zeitreisen zu den Abenteuern der Kindheit

Der Spielplatz wird zu einem

Theater, zu einer richtigen

Bühne. Es gibt kein Drehbuch

und keinen Regisseur, Akteure

sind die Kinder. Das Stück

heißt Spiel, und sein Inhalt

wird von der Phantasie der

Kinder bestimmt. Für die Mitarbeiter

der SIK-Holzgestaltungs

GmbH in Langenlipsdorf

wird jede Spielplatzinszenierung

zu einem Abenteuer,

einer Zeitreise in die

Kindheit. SIK-Holz hat die Planung

und Gestaltung von individuellen

und thematisch

gestalteten Spielgeräten bis

hin zu Projekten im Bereich

„Kunst am Bau“ in den Mittelpunkt

seiner Arbeit gestellt.

Der Meisterbetrieb des Holzbildhauerhandwerks

wurde

1988 in Langenlipsdorf/

Brandenburg gegründet. Für

den Bau der Spielplatzgeräte

wurde von Anfang an Robinienholz

eingesetzt. Bei der

Der Spielplatz wird zur Bühne, die Wiese zum Meer: Wie die Arche regen

auch die anderen Spielgeräte der SIK-Holzgestaltungs GmbH die

Phantasie der Kinder an.

Bearbeitung wird die natürliche

Form des Holzes beibehalten.

Die Kinder erhalten

dadurch eine natürliche Beziehung

zu ihrer Umwelt. Eine

chemische Imprägnierung

ist aufgrund der hohen

Für Spielspaß

ohne Vandalismus

–> www.stilum.de

Resistenzklasse des Holzes

nicht notwendig. Das Holz

wird aus Brandenburger Forsten

bezogen, die in naturgemäßer

Mischkultur bewirtschaftet

werden.

Die große Nachfrage nach

Spielplatzgeräten aus Robinienholz

führte zur Expansion

des Unternehmens von zwei

(1988) auf 140 Mitarbeiter

(2006). Das sind in erster Linie

Holzbildhauer, Tischler

und Zimmerleute. Jedes Jahr

werden sechs bis acht Lehrlinge

im Holzbildhauer- und

Tischlerhandwerk sowie im

kaufmännischen

ausgebildet.

Bereich

Eine ganzheitliche Firmenidentität

steht im Mittelpunkt

aller Bemühungen. Gute

Arbeitsbedingungen

führen zu einer hohen Motivation

und zu hohen Qua-

litätsansprüchen. Die Nut-

zung regenerativer Energieformen

reflektiert das Engagement

zum Schutz der Umwelt.

Die Betriebsstätte besitzt

eine Größe von zirka vier

Hektar. Allein auf einer

Fläche von zwei Hektar wird

Robinienholz vorrätig gelagert.

Im November 2000 wurde

die Firma nach ISO 9001

zertifiziert. Durchaus eine

Reise wert ist der derzeitige

Wirkungsort des Unternehmens:

Zurzeit arbeitet die

SIK-Holzgestaltungs GmbH

inmitten einer phantastischenSpielrauminszenierung

in unmittelbarer Nähe

des mittelalterlichen Städtchens

Jüterbog im Fläming.

Information:

SIK-Holzgestaltungs GmbH

14913 Langenlipsdorf

Tel. (03 3742) 799-0

Fax (03 3742) 799 20

info@sik-holz.de

www.sik-holz.de

22 3/2006

Fotos: SIK-Holzgestaltungs GmbH

Die Lieblingstiere – wie auch die anderen Spielgeräte auch aus einheimischem

Robinienholz – sind für ein langes Leben mit vielen Kindern

geschaffen.


Neue Modellserie von RUSTA PLAYLAND

Eine große Burg für kleine Rittersleut

Viele McDonald’s und Burger

King haben die tollsten Spielplatzgeräte.

Von Space Shuttle

bis UFO kombiniert mit riesigen

Röhrenrutschen und

Krabbelaufstiegen. Da stellt

sich die Frage, wer steckt dahinter?

Die Marke RUSTA

PLAYLAND der Firma TME! Die

Spielgeräte werden seit 25

Jahren gebaut und das

nicht nur für Deutschland,

in ganz Europa

findet man diese

tollen Geräte. Sie

stehen genauso in

Österreich, Frankreich,

Russland, Ukraine, Litauen,

Polen wie auch

in vielen anderen Ländern.

Aktuell hat TME eine

neue Modellserie

der Superlative

auf den Markt gebracht

– RUSTA PLAY

CASTLE! Das sind große

bis riesengroße Burgen,

in denen die Kinder klettern

und rutschen können. Durch

ein patentiertes Stecksystem

können Geräte nach Maß

und für jeden Wunsch gebaut

werden. Diese Modellserie

basiert wie alle

RUSTA CASTLE Modelle auf

einem pulverbeschichteten

Aluminium-Rohr-Stecksystem,

kombiniert mit Verkleidungsplatten

in PETG-Kunststoff,

die im entsprechenden

Design bunt bedruckt sind.

Die Burgen sind wetterfest

und somit ebenso für den Innenbereich

wie auch für den

3/2006

Außeneinsatz geeignet. Sie

sind nach DIN EN 1176 vom

TÜV geprüft und tragen das

GS-Zeichen.

Die Geräte RUSTA PLAY

CASTLE sind nicht nur tolle

Spielgeräte für Kinder,

sondern auch eine Attraktion

für die Erwachsenen

und ein Blickfang

und Anziehungspunkt

In einer großen Burg selber herumklettern

und, oben angekommen,

mit Schwung in einem Rohr

nach unten rutschen – das

macht kleinen Rittern und Ritterinnen

Spaß.

für jeden Park. Standard sind

ein europäisches und ein orientalisches

Design, beides

geschützte Designs. Beim

orientalischen Design werden

die Spieltürme und –anlagen

von reizvollen Kuppeldächern

gekrönt. Weitere

RUSTA CASTLE Modelle können

neben den Standardde-

signs auch mit Farbaufdrucken

oder per Handbemalung

in jeder Thematik gegen

Aufpreis gestaltet werden.

Es ist auch nicht außergewöhnlich,

wenn sich Erwachsene

„einschmuggeln“, klettern

und

rut-

schen.

„Die Burgen

sind selbstverständlich

auch erwachsenentauglich


schließlich muss auch mal

eine Begleitung möglich

sein“, sagt Albert Ruprecht,

Designer und Geschäftsführer

von TME. Ganze Festungen

mit Zugbrücke und Innenhof

– nutzbar für viele

weitere Spielattraktionen –

können mit diesem Spielgeräte-System,

Modell Festung,

gebaut werden. Das

Modell Stadttor ist als Eingang

in eine kleine Spielwelt

und gleichzeitig als Spielgerät

zu nutzen.

Anfang April 2006 war TME

mit den Spielgeräten RUSTA

PLAYLAND auf einer Messe in

Innovative Ver- und Entsorgungsstationen

®

Die zentrale Ver- und Entsorgungsstation

für Wohnmobile

Siphon herausnehmbar

Campolino

Die andere Ver- und Entsorgungsstation

für 1-2 Stellplätze

Siphon herausnehmbar

SUPER-QUATRO

Die funktionelle Ver- und

Entsorgungsstation aus

Edelstahl für 2-4 Stellplätze

QUATRO

Die Praktische aus Edelstahl

für 2-6 Stellplätze

Siphon herausnehmbar

Foto: RUSTA PLAYLAND

. . . von

Dubai. Die dort anwesende

Fachwelt war begeistert von

den Angeboten insbesondere

der neuen Serie RUSTA

PLAY CASTLE. Besondere Beachtung

fand dort die Burg

im orientalischen Design.

Diese Geräte bieten einen attraktiven

Anblick und haben

obendrein noch hohen Spielwert.

Zurückversetzen in die

Ritterzeit – das spielen viele

Kinder bereits zu Hause im

Kinderzimmer mit ihren Ritterburgen.

Jetzt können sie in

einer echten großen Burg

selber herumklettern und,

oben angekommen, mit

Schwung in einem Rohr

nach unten rutschen.

Jeder Park und jeglicher Aufenthaltsort

von Kindern wird

durch Spielgeräte aufgewertet.

Eine sehr attraktive und

sichere Möglichkeit bieten

die Spielgeräte der Firma

TME – eine vielfältige Auswahl

an Spielgeräten für Innen

und Außen wie Spielund

Kletterlandschaften aus

Rohren und Würfeln, offene

Kletteranlangen, Indoor-Ballbad-Erlebnisanlagen

und allen

voran die neue Modellserie

RUSTA PLAY CASTLE.

Information:

TME Tischlerei-Metallbau-

Einrichtung GmbH

Sandstraße 7

85445 Schwaig

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R

23


Wechsel an der Spitze der internationalen Lappset Gruppe

Pertti Ura löst Juhani Kangas ab

Pertti Ura (45) M.Sc. (Econ. &

Bus. Adm.) wurde mit Wirkung

zum 1. Juni 2006 zum

neuen CEO (Generaldirektor)

der Lappset Group Ltd ernannt.

Er wird die Nachfolge

von Juhani Kangas antreten,

der an diesem Tag in den Ruhestand

geht.

Die Lappset Group Ltd mit

Sitz in Rovaniemi ist ein Familienunternehmen.

Im Jahr

2005 betrug der Umsatz 37,5

Millionen Euro, der Nettogewinn

belief sich auf rund

zwei Millionen Euro. Das Unternehmen

stellt Spielplatzgeräte

sowie Freiraumausstattungen

her und exportiert

sie in 40 Länder. Im Laufe

der letzten fünf Jahre konnte

die Firma in Bezug auf das

Unternehmenswachstum sogar

die größten europäischen

Mitbewerber hinter

sich lassen. Auch die Rentabilität

liegt über dem Durchschnitt

der Industrie. Lappset

ist das drittgrößte Unternehmen

in dieser Branche in Europa

und strebt danach, den

Umsatz in den kommenden

Gestaltungselemente für naturnahe

Spiel- und Erlebnisräume

Foto: Lappset

Pertti Ura lenkt ab Juni als CEO

(geschäftsführender Generaldirektor)

die Geschicke der Lappset

Group Ltd., dem drittgrößte Unternehmen

in der Branche Spielplatzgeräte

und Freiraumausstattung

in Europa.

fünf bis sechs Jahren zu verdoppeln.

Pertti Ura war von 1985 bis

1996 in leitender Position im

Bereich Vertrieb und Marke-

Rathschlag GmbH

Löhnberger Hütte 1 · 35792 Löhnberg

Tel. 06471/9 90 90 · Fax 99 09 30

info@rathschlag.com · www.rathschlag.com

ting bei Unilever tätig, zuletzt

als Marketing Manager in Bilbao,

Spanien. Im Anschluss

daran leitete er die Bereiche

Vertrieb und Marketing bei

der Firma Paulig, einem Kaffeehersteller

mit Sitz in Helsinki.

1998 wurde er zum Deputy

Managing Director für

Gustav Paulig Ltd und zum

Vorstandsmitglied der Paulig

Gruppe ernannt. 2002 wechselte

er zur Agentur Lowe &

Partners Oy und war dort ab

2003 als CEO und Head of

Operations tätig. Von dieser

Stellung aus wird Ura seinen

neuen Posten innerhalb der

Lappset Group Ltd aufnehmen.

Die Lappset Gruppe hat stark

im Bereich der Produktentwicklung

investiert. Im Sommer

2006 wird die Firma

dem Markt eine interaktive

Lernumgebung vorstellen,

die sich besonders an Schulen,

Kindergärten und Kinder-

tagesstätten richtet. Der

hauptsächliche Nutzen von

Lappset-Spielplätzen wird

weiterhin darin bestehen, ein

Ort zum Spielen und zum

Üben zu sein, fokussiert auf

die körperliche und kognitive

Entwicklung durch interaktives

Lernen. Die neuen Produkte

sind eine Kombination

aus traditionellen Lappset-

Produkten und moderner

Technologie. Die Entwicklung

dieser neuen Produkte basiert

auf den Ergebnissen

fortgeschrittener Forschung

im Bereich der Spielplatzeinrichtung.

Information:

LAPPSET Spiel-, Park-,

Freizeitsysteme GmbH

Kränkelsweg 32

41748 Viersen

Tel. (0 2162) 50 19 80

Fax (0 2162) 5 0198 15

deutschland@lappset.com

www.lappset.com

24 3/2006


Neue Technik perfektioniert professionelle Wildkrautentfernung

Hexenwerk mit Viertaktmotor

Dank einer neuen Entwicklung

des schwäbischen Herstellers

AS-Motor wird professionelles

Entfernen von Wild-

kraut auf befestigten Flächen

nun zu einer – auch ökologisch

– rundherum sauberen

Sache. Die neue „Wildkraut-

Hex“ arbeitet nicht mit Gift

oder Chemie, sondern mit

pfiffiger Technik. Das leicht

bedienbare, wendige Gerät

entfernt Unkraut gründlich

und schonend auf natürliche

Weise. Ob auf Verkehrsflächen,

an Bordstein- und

Mauerkanten oder zwischen

Verbundsteinen, die Wildkraut-Hex

schont die Oberflächen

und vermeidet das

Lockern der Pflastersteine,

entfernt aber trotzdem auch

den oberflächigen Nährboden

des Wildkrauts, sodass

3/2006

es nicht gleich wieder nachwachsen

kann. Mit einer Arbeitsbreite

von 50 Zentimetern

bietet das Gerät zudem

Die neue „Wildkraut-Hex“ entfernt nicht mit Gift oder Chemie, sondern

mit pfiffiger Technik Unkraut gründlich, schont dabei die Oberflächen

und vermeidet das Lockern der Pflastersteine, entfernt aber trotzdem

auch den oberflächigen Nährboden des Wildkrauts.

eine hohe Flächenleistung

und macht sich schnell bezahlt.

Herzstück der Säuberungs-

Technik ist ein patentiertes

Pendelbürstensystem mit

zwei Stahlbürsten, deren Enden

aufgepilzt sind. Angetrieben

von einem Viertakt-Motor

fegen die Quasten längs

über den Boden, wobei sie

das Wildkraut mit den aufgezwirbelten

Strängen packen

und mitsamt Würzelchen

und Nährboden entfernen.

Foto: Wildkraut-Hex

Alles wird umgehend in einen

Auffangkorb befördert,

sodass kein Abfall zurückbleibt,

den man zusammenkehren

müsste.

Das Herausschleudern von

losgebürsteten Pflanzenresten

und Steinchen, die Autos

beschädigen oder Men-

schen verletzen könnten,

wird doppelt verhindert und

damit schadenersatzträchtigen

Unfällen vorgebeugt: Unter

der Schutzhaube umringt

ein dichter Bürstenkranz den

Rotationsbereich, zusätzlich

schottet ein flexibler Steinschlagschutz

die Arbeitsfläche

dreiseitig ab. Sicherheit

bietet das Gerät auch

dem Benutzer: Zum Schutz

der Hände kann der

Führungsholm bei Arbeiten

dicht an Mauern nach links

oder rechts verstellt werden.

Und eine Abschaltautomatik

stoppt die Maschine, sobald

man sie loslässt.

Nimmt man den 25 Liter fassenden

Fangkorb ab und legt

den Führungsholm um, passt

die Wildkraut-Hex in fast jeden

Kofferraum. So kommt

sie leicht zu ihren vielen Einsatzorten,

wie beispielsweise

kommunales Gelände, Sportplätze

oder andere Freizeitanlagen,

Parks, Grundstücke

von Hotels, Industrie- oder

Verwaltungsgebäuden. Die

Anschaffung oder das Mieten

einer Wildkraut-Hex lohnt

sich natürlich auch für private

Wohnanlagen oder Einfamilienhäuser

mit großen

Grundstücken. Bei guter

Nachbarschaft könnte die

Wildkraut-Hex auch mehreren

Nutzern zur Verfügung

stehen.

Information:

AS-MOTOR GERMANY

GmbH & Co. KG

Lindenstraße 1

74420 Oberrot

Tel. (0 79 77) 71-0

info@as-motor.de

www.as-motor.de

25


Sandler Energietechnik fördert ECOCAMPING

Hohe Standards unterstützen

Als neues Fördermitglied von

ECOCAMPING (Verein zur Förderung

von Umwelt und Naturschutz,

Sicherheit und

Qualität in der Campingwirtschaft)

will die Sandler Energietechnik

die Forderungen

des Vereins nach hohen

Standards im sanitären Bereich

auf Campingplätzen,

insbesondere hinsichtlich

der hygienischen Unbedenklichkeit

bei der Trinkwarmwassernutzung,

unterstützen.

Während für Camper früherer

Tage oft nur die idyllische Lage

der Platzanlage zählte, erwartet

man heute höchsten

Sanitärkomfort (der inzwischen

zunehmend Wellness-

Anlagen einschließt), den

man unbeschwert und ohne

Angst vor verkeimtem Wasser

nutzen und genießen will.

Durch bereits mit der patentierten

Frischwassertechnik

ausgestattete, bundesweit

bekannte Campinganlagen

wie beispielsweise „Camping

..

S P I E L G E R A T E

MINI PLAY serie

Modell 32.3.612 von 3 - 9 Jahre

Wirthshof“, „Campingplatz

Elbsee“ und „Feriencamping

Münstertal“ stellt Sandler Energietechnik

praxiserprobt

unter Beweis, dass man die

Sicherheit und das Wohlbefinden

der Campinggäste auf

diesem Gebiet wirksam erhöhen

und gleichzeitig die

Energiekosten senken kann.

Der Hersteller sieht deshalb

in der Zusammenarbeit mit

Ecocamping auch gute Möglichkeiten,

die Vorteile seiner

innovativen Systeme in der

Campingbranche zu kommunizieren

und Platzbetreibern

spezifische Erfahrungswerte

zu vermitteln oder mit ihnen

Boer GmbH

Niederkasseler Lohweg 18

D-40547 Düsseldorf

Tel.: 0211 - 863 94 43

Fax: 0211 - 869 31 86

www.speeltoestellen.com

Wartungsfrei, umweltfreundlich, strapazierfähig

und unverwüstlich; Eigenschaften, die bezeichnend

sind für Qualitätsprodukte von Boer. Wir entwerfen,

entwickeln, produzieren, vertreiben und montieren

Spielgeräte. Für mehr Informationen besuchen

Sie unsere Web-site: www.speeltoestellen.com

Oder rufen Sie uns an: +49 (0)211 - 863 94 43.

individuelle Lösungskonzepte

zu erarbeiten.

Im Unterschied zur herkömmlichenWarmwasserversor-

gung, bei der große Warmwassermengen

mit immensem

Primärenergieeinsatz bevorratet

werden, die leider

während nutzungsarmen Zeiten

in den Speichern ideale

Bedingungen für Legionellen

bieten, funktioniert die Sandler-Frischwassertechnik

wie

ein zentraler Durchlauferhitzer

mit dem Komfort und der

Wirtschaftlichkeit eines

Warmwasserspeichers. Über

einen Wärmetauscher wird

. . . bringt

Bewegung

Bewegung

ins Spiel!

das frische, kalte Leitungswasser

innerhalb weniger Augenblicke

auf die gewünschte

Warmwassertemperatur er-

hitzt. So haben gefährliche

Bakterien keine Zeit und damit

keine Chance sich zu entwickeln

und zu vermehren.

Information:

Sandler Energietechnik

GmbH & Co. KG

Apfeltranger Straße 16

87600 Kaufbeuren

Tel. (0 83 41) 90 22-0

Fax (0 83 41) 90 22-33

info@sandler-energie.de

www.sandler-energie.de

26 3/2006

®

Spielplatzgeräte

Spielplatzgeräte

der der besonderen besonderen Art Art

Fordern Sie bitte

unseren Katalog an!

SPOGG Sport-Güter GmbH

Schulstraße 27 · D-35614 Asslar-Berghausen

Tel. 064 43/8112 62 · Fax 064 43/8112 69

email: spogg@hally-gally-spielplatzgeraete.de

Internet: www.hally-gally-spielplatzgeraete.de


180.000 Besucher auf der Tourismusmesse in Stuttgart

CMT baut ihre Pole Position aus

„Die CMT ist und bleibt die

wichtigste Publikumsmesse

für uns in Deutschland.“

Deutlicher als Andreas Sakkas,

Präsident des Corps Touristique,

kann es man wohl

nicht sagen. Während andere

Reisemessen in jüngster Zeit

teils deutlich Besucher und

Reputation verloren haben,

legt die Stuttgarter CMT weiter

zu und baut ihre „Pole Position“

aus. 178.145 Besucherinnen

und Besucher

(2005: 176.930) informierten

sich vom 14. bis 22. Januar

2006 an den Ständen von

1432 Ausstellern aus 95 Ländern

– so vielen wie nie zuvor.

Besonders erfreulich:

Das Einzugsgebiet der CMT

wuchs erneut. 17 Prozent der

Besucher (Vorjahr: 15 Prozent)

kamen aus mehr als

100 Kilometer Entfernung.

Die Anzahl der Besucher aus

Bayern verdoppelte sich gegenüber

dem Vorjahr fast.

„Dies geht wohl in erster Linie

auf unser Angebot im Caravaning-Bereich

mit 20

Weltneuheiten und dem

stets dicht umlagerten Frauenmobil

der Firma Dethleffs

als besonderer Attraktion

zurück“, bilanzierte Messe-

Geschäftsführer Roland

Bleinroth.

Sowohl Aussteller als auch

Besucher gehen davon aus,

dass die Bedeutung von Europas

wichtigster Publikumsmesse

für Touristik und Freizeit

in der Zukunft weiter

steigen wird. Ab 2008 steht

unmittelbar am Flughafen

die Neue Messe Stuttgart mit

hoch moderner Infrastruktur

und 100.000 Quadratmetern

Hallenfläche zur Verfügung –

dann gibt es den seit Jahren

dringend benötigten Platz,

denn die CMT platzt im alten

Killesberg-Gelände längst

aus allen Nähten.

Auch die Reiseveranstalter

zeigten sich sehr zufrieden.

Was die Auswahl der Reiseziele

betrifft, zeichnete sich

auf der CMT 2006 ein klarer

Trend zu Ferndestinationen

und Kreuzfahrten auf der einen

Seite und zu Städtetouren

auf der anderen ab. Im

3/2006

Foto: Messe Stuttgart

Vordergrund des Besucherinteresses

standen erwartungsgemäß

die Touristik -

und Reiseinformationen mit

59 Prozent – aber bereits fast

jeder Zweite (44 Prozent) besucht

die CMT (auch) wegen

des Caravaning/Campingbereiches.

Die Segmente Motor/Auto

und Boote folgen

mit neun und fünf Prozent

auf den Plätzen. Bei den bevorzugten

Unterkunftsarten

lieferten sich Camping (40

Prozent) und Hotel (43 Prozent)

ein Kopf-an-Kopf-Rennen,

bei der Wahl der Verkehrsmittel

landete das Auto

mit 45 Prozent knapp vor

dem Flugzeug (39 Prozent)

auf Platz eins. Gebucht wird

der Urlaub übrigens immer

stärker übers Internet: der

Anteil des World Wide Web

kletterte von 2004 bis 2006

von 17 auf 27 Prozent. Dennoch

nutzen die CMT-Besucher

nach wie vor die Messe,

um sich einen persönlichen

Eindruck vom Reiseziel ihrer

Wahl zu verschaffen und im

Gespräch mit den Fachleuten

Detailinfos zu ihren Fra-

gen zu bekommen – die es

so im Netz nicht gibt.

Im neuen Gelände am Stuttgarter

Flughafen wird die

CMT neben der Touristik und

den in den vergangenen

zehn Jahren entstandenen

Zusatzschwerpunkten Golfund

Wellnessreisen, Kreuzfahrt,

Fahrrad- und Erlebnis-

2006 ein sehr positives Signal

für die Branche ausgehen,

das uns Zuversicht für

die Inlandskonjunktur gibt“.

Die Zahl von 20 Caravaning-

Premieren zeige den hohen

Stellenwert der CMT, sagte

Ralph Binder, Sprecher des

Caravaning Industrie Verband

Deutschland (CIVD).

Auf der CMT 2006 informierten sich 178.145 Besucherinnen und Besucher (2005: 176.930) vom 14. bis

22. Januar 2006 an den Ständen von 1432 Ausstellern aus 95 Ländern – so vielen wie nie zuvor.

Reisen sowie Wandern vor

allem ihr Profil als Süddeutschlands

einzige Neuheiten-Messe

für den Bereich

Caravaning weiter

schärfen. Die „mobile Freiheit

auf Rädern“ liegt voll im

Trend. Dies hat man in Stuttgart

vor Jahren schon erkannt

und dem C-Teil nicht zuletzt

durch die alljährliche Kür einer

eigenen Partnerregion

entsprechende Publicity verschafft.

Praktisch alle wichtigen

Partner im Camping/Caravaning-Bereich

in Deutschland

sitzen inzwischen bei

der CMT mit im Boot. Andreas

Henzler, Vizepräsident

des Deutschen Caravaning-

Handelsverbandes DCHV,

sieht deshalb sicher nicht

ohne Grund „von der CMT

Die nächste CMT findet vom

13.-21. Januar 2007 im Messegelände

Killesberg statt.

Sie wird die letzte dort sein.

Im Jahr 2008 erfolgt der Umzug

in die direkt am Flughafen

gelegene Neue Messe

Stuttgart.

Information:

Stuttgarter Messe- und

Kongressgesellschaft mbH

Am Kochenhof 16

70192 Stuttgart

Tel. (0711) 25 89-0

Fax (0711) 25 89-4 40

info@messe-stuttgart.de

www.messe-stuttgart.de/cmt

27


Südseecamp: Erfolgreich mit Vermietung von Go-Karts

Auf dicken Rädern durchs Urlaubsparadies

Ein wahres Urlaubsparadies

findet man etwa zwei Kilometer

entfernt vom alten Heideort

Wietzendorf in der Lüneburger

Heide: das Südseecamp.

Inmitten von blühenden

Wiesen und Wäldern

lädt das große Gelände mit

einem 3,5 Hektar großen See

und Sandstrand zu einem

traumhaften Urlaub ein.

Camping in unberührter Natur

heißt aber nicht, auf die

Annehmlichkeiten des Lebens

verzichten zu müssen:

Zahlreiche Attraktionen wie

ein Feriendorf, die Vermietung

von Wohnwagen, Mobilheimen

und Chalets, das Badeparadies,

verschiedene

Restaurants und Geschäfte

sowie Animation und Events

machen den Urlaubsort zu

einem Erlebnis. Besonders

die Vermietstation mit Fahrrädern

und Go-Karts erfreut

sich großer Beliebtheit.

Doch wie kam es beim Ver-

mietgeschäft zur Aufstockung

einfacher Fahrräder

mit ausgereiften Go-Karts

und BalanzBikes? Zuerst war

Per Thiele, Inhaber des Südseecamps,

auch eher skeptisch,

doch „die Go-Karts des

niederländischen Herstellers

Berg Toys erwiesen sich von

Anfang an als sehr beliebt

und robust“, so dass er sich

heute einen Verzicht auf dieses

Zusatzgeschäft nicht

mehr vorstellen kann.

Angefangen hat alles mit der

Vermietung von ganz einfachen

Fahrrädern. Heute werden

nur noch Hightech-

Fahrräder angeboten, da

Kunden andere nicht mehr

akzeptieren. Vor etwa acht

Jahren kamen dann die ersten

Pedal-Go-Karts hinzu.

„Die Wege auf und rund um

unser Gelände bieten sich

für Touren mit den Flitzern

einfach an“, verdeutlicht

Thiele. Heute befinden sich

Fotos: Südseecamp

etwa 60 bis 70 Fahrzeuge in

der ständigen Vermietung

und während der Saison

den. Hätten wir mehr Platz,

würden wir dies sicherlich

auch weiter ausbauen“, be-

Allein oder mit mehreren – Go-Kart-Fahren ist für alle eine große Gaudi.

bleibt selten eins zurück.

Gäste wählen zwischen unterschiedlichsten

Modellen

wie Berg ADAC, Chopper, Twister

oder Traxx-Claas AF.

„Vermietet wird nur ganztagesweise,

sonst wäre der

Verwaltungsaufwand zu

hoch“, erklärt Thiele. Ebenso

bieten die Vermieter aus logistischen

Gründen keine Reservierungen

an, dafür bilden

Gäste dann morgens bei Öffnung

der Vermietstation lange

Schlangen, um eins der

begehrten Mobile zu ergattern.

Pedal-Go-Karts kommen bei

den Gästen sehr gut an, aber

der Verschleiß ist hoch. Fast

jedes Go-Kart muss nach der

Saison ausgetauscht werden,

da es zwar noch voll

funktionstüchtig, aber optisch

nicht mehr passabel ist.

„Teilweise beschweren sich

auch schon mal Urlauber

über die kreuz und quer umherfahrenden

Fahrzeuge,

aber alles in allem haben wir

es mit klaren Regelungen geschafft,

die Fahrzeuge in den

Urlaubsalltag zu integrieren“,

so Thiele. Die Vermietpreise

liegen zwischen 13 Euro am

Tag und 73 Euro für eine Woche

und werden trotz gelegentlichem

Murren stets anstandslos

bezahlt. „Wir sind

mit der Entwicklung des Vermietgeschäftes

sehr zufrie-

kräftig Thiele den Erfolg mit

der Vermietung von Go-Karts.

Information:

Südsee-Camp

Gottfried & Per Thiele OHG

Feldstr. 11

29649 Wietzendorf

Tel. (0 5196) 98 0116

Fax (0 5196) 98 02 99

info@suedseecamp.de

www.suedseecamp.de

BERG Toys

Deutschland GmbH

Siemensstrasse 32

47533 Kleve

Tel. (0 28 21) 77765 70

Fax (0 28 21) 77765 72

info@bergtoys.de

www.bergtoys.com

Attraktionen wie ein Feriendorf,

die Vermietung von Wohnwagen,

Mobilheimen und Chalets, das

Badeparadies, verschiedene Restaurants

und Geschäfte sowie

Animation und Events machen

das Südseecamp inmitten unberührter

Natur zu einem echten

Ferienerlebnis.

28 3/2006


101.800 Besucher in Urlaubs-Laune auf der „Reise/Camping“

Camping und Caravaning voll im Trend

Die Urlaubsmesse „Reise/

Camping“ und die Golfmesse

GOLFESSEN haben ihr Ziel erreicht:

Beste Urlaubs-Laune

kennzeichnete den Verlauf

des Messe-Doppels, das sich

als Magnet für 101.800 Besucher

erwies. Die Besucherzahl

auf dem Niveau der Vorjahre,

vor allem aber das

konkrete Interesse an den

Angeboten der 783 Aussteller,

unterstrichen: Die große

Essener Frühjahrs-Messe mit

ihrem attraktiven Themen-

Mix für Ferien und Freizeit

kommt gut an. Für die Tourismus-

und Camping-/ Caravaningwirtschaft

erwies sich

die besucherstärkste Touris-

mus- und einzige Caravaning-Frühjahrmesse

in Nordrhein-Westfalen

erneut als

unverzichtbare Marketingund

Absatzplattform mitten

in NRW – dem bundesweit

stärksten Nachfragemarkt für

Caravaning und wichtigsten

Quellgebiet für die Reisebranche.

62 Prozent der Besucher

wählten direkt vor Ort aus

dem Angebot, kauften, bestellten

oder buchten bereits

auf der Messe. Fast ausnahmslos

nutzten die Messebesucher

die Gelegenheit,

Entscheidungen vorzubereiten:

Reiseziele auszuwählen

oder anstehende Fahrzeug-

3/2006

oder Zubehörkäufe vorzubereiten.

Die Besucher der „Reise/Camping“,

so das Ergebnis

einer Repräsentativ-Befragung,

sind überdurchschnittlich

reisefreudig. 98

Prozent von ihnen planen in

diesem Jahr eine oder mehrere

Urlaubsreisen. Europäische

Auslands-Destinationen

lagen in der Gunst der Besucher

vorne (56 Prozent). Gut

ein Drittel (34 Prozent) sah

sich insbesondere nach Zielen

in Deutschland um. Acht

Prozent der Besucher planen

eine Fernreise.

Zur Freude der Aussteller im

Camping-/Caravaning-Bereich

der Messe, darunter al-

Die Präsentation „Camping in Deutschland“ des Bundesverbandes der

Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) wurde begeistert angenommen.

le namhaften Hersteller, liegt

der mobile Urlaubsspaß

mehr denn je im Trend. Ver-

buchte die Caravaning-Industrie

im vergangenen Jahr mit

über 100.000 produzierten

Freizeitfahrzeugen einen absoluten

Rekord, schlug sich

das starke Interesse an Caravans

und Reisemobilen auch

auf der Messe in den Auftragsbüchern

nieder. Über

ein Drittel der Besucher kam

mit konkreten Absichten, auf

der Messe oder unmittelbar

danach ein neues Fahrzeug

zu kaufen. Innovationen gefragt:

Technik, Komfort, Design

Technik, Komfort und

Design erwiesen sich als die

Fotos: sun

1.400 deutsche Campingplätze waren auf dem größten je auf einer

Messe vorgestellten Campingplatzangebot vertreten.

drei wichtigsten Innovations-

Themen im Caravaning-Bereich.

Klimaanlagen und integrierte

Flachbildschirme sind

ebenso auf dem Vormarsch

wie „Caravan-Mover“, mit denen

sich Caravans per Fernbedienung

rangieren lassen.

Anspruchsvolle technische

Lösungen aus dem Automobilbau

halten verstärkt Einzug

in den Caravaning-Sektor. So

etwa das dem „ESP“ (ElektronischesStabilitäts-Programm)

ähnliche Stabilitätssystem

zum Nachrüsten für

Caravans, das in naher Zukunft

bei Gespannen zur

Standard-Ausstattung zählen

dürfte.

Begeistert angenommen

wurde die Präsentation

„Camping in Deutschland“

des Bundesverbandes der

Campingwirtschaft in

Deutschland (BVCD) mit dem

größten je auf einer Messe

vorgestellten Campingplatzangebot:

1.400 deutsche

Campingplätze waren hier

vertreten.

Die nächste „Reise/Camping“

findet vom 21. bis 25.

Februar 2007 statt.

Information:

MESSE ESSEN GmbH

Norbertstrasse

45131 Essen

Info-Tel. (0 18 05) 22 1514

Fax (02 01) 724 42 48

info@messe-essen.de

www.reise-camping.de

Auf der BVCD-Bühne gab es neben verschiedenen Vorstellungen einzelner

Destinationen zwischendurch auch Comedy und Klamauk zum

Lachen.

29


Zweite ReFreSure in Kalkar schließt erfolgreich

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

Am Dienstag und Mittwoch,

7. und 8. März 2006, war es

so weit: Die grenzüberschreitende

Fachmesse rund ums

Thema Freizeit „ReFreSure“

ging in die zweite Runde. Das

einzigartige Messekonzept

des Wunderlandes Kalkar

gab den Ausstellern und den

Besuchern die Möglichkeit,

grenzüberschreitend Kontakte

zu knüpfen oder bestehende

zu erweitern. Nicht

nur die großen Betriebe zeigten

Interesse an der Messe,

sondern auch für kleinere Firmen

war die ReFreSure bestens

geeignet, um sich auf

dem Markt zu präsentieren.

Ganz zur Freude der 68 Aussteller

kamen 1808 begeisterte

Besucher in die Messehallen

des Wunderlandes

Kalkar an den Niederrhein,

um sich über die zahlreichen

Angebote und Trends der

Freizeit- und Campingbranche

informieren und fachmännisch

beraten zu lassen.

◆ Sie wollen Ihr Unternehmen besser

bei Banken positionieren und Ihre

Finanzierung optimieren?

◆ Sie planen weitere Angebote, um

Ihren Platz für Touristen attraktiv

zu gestalten?

◆ Sie planen Investitionen und haben

Schwierigkeiten mit der Finanzierung?

Dann sind wir für Sie der richtige Partner

Hierbei helfen wir u.a.:

◆ Aufnahme der Ist-Situation/Prerating

◆ Ausarbeitung von zukunftsfähigen

Konzeptionen für die Weiterentwicklung

des Unternehmens

◆ Hilfe bei Finanzierungsproblemen,

Verbesserung des Ratings

◆ Sie wollen Ihren Dauerplatzanteil

reduzieren und Ihren Platz neu

ausrichten?

◆ Sie wollen Ihr Unternehmen erfolgsorientiert

an die Erfordernisse des

Marktes anpassen?

◆ Sie wollen Ihr Unternehmen verkaufen

oder übergeben?

◆ Unternehmensbewertung, Ausarbeitung

einer Übergabe-/Übernahmekonzeption

◆ Käufer-/Pächtersuche

Unternehmensberatung

Dr. Riechey

Beratung für die Camping- und

Freizeitbranche

Holstenstr. 15 · 25335 Elmshorn

Tel. 0 41 21-25252 · Fax 0 41 21-25867

E-Mail: info@dr-riechey.de

Fotos: sun

Wir beraten seit 18 Jahren vorwiegend mittelständische Unternehmen, darunter eine

Vielzahl von Campingplatzunternehmen. Dr. Riechey ist Mitglied des Vorstands des

VCFMV-Verband der Camping- und Freizeitbetriebe MV und ist nicht zuletzt durch

eigenes Engagement bei der Haveltourist-Gruppe mit der Branche bestens vertraut.

Die Firma TME nutzte die grenzüberschreitende Messe zur Vorstellung

ihrer wetterfesten RUSTA PLAYLAND-Produkte, Rolf Scheiderich zeigt

das Modell der Festung aus der Serie RUSTA PLAY CASTLE.

Eine All-Inclusive-Formel garantierte

den Ausstellern eine

voll ausgestattete Standfläche

sowie alle Speisen

und Getränke. Selbst die Einladung

aller Kunden des

Ausstellers übernahm das

Messeteam – wer nun

glaubt, dass diese Leistung

über den Eintrittspreis der

Besucher abgerechnet wurde,

der irrt. Der Besuch der

ReFreSure war für Gäste der

Aussteller selbstverständlich

kostenlos. Die Gäste sollen

dort übernachten – auch das

war kein Thema. Das Wunderland

Kalkar verfügt über

einen großen Hotelkomplex

mit 450 Hotelzimmern. Es ist

also an alles gedacht – das

Wunderland Kalkar bietet

Full-Service in jeder Hinsicht

und das alles unter einem

Dach.

Dieses Messekonzept soll

am deutschen Markt etabliert

werden. Hierbei wird

vor allem auf eine überschaubare

Ausstellerfläche

geachtet. Die Aussteller-

Bewährte

Nachfolgeregelung (Verkauf/Verpachtung

gratis) über Büro Jansen

Ruf (0 24 74) 15 32

www.campagent.de

fläche mit einer Größe von

insgesamt 2.600 Quadratmeter

bietet etwa 80 Ausstellern

Platz und damit eine wirklich

einmalige Atmosphäre für

neue Kontakte und gute Geschäfte

– auch über Ländergrenzen

hinweg. Einige Betriebe

haben sich bereits

wieder für 2007 angemeldet.

Das neue Messedatum für

die nächste ReFreSure Fachmesse

ist der 6. und 7. März

2007.

Information:

Wunderland Kalkar

Freizeitpark GmbH

Abteilung PR & Marketing

Griether Str. 110-120

47546 Kalkar

Tel. (0 28 24) 9 10-0

Fax (0 28 24) 9 10-2 99

info@kernwasserwunderland.dewww.kernwasserwunderland.de

Ungefährliche Umnutzung einer

einst als Atomkraftwerk geplanten

Anlage: Im Kernwasser-Wunderland

Kalkar fand zum zweiten

Mal die Freizeitmesse ReFreSure

statt.

www.productssf.de

...einfach ALLES rund

um Sport und Spiel!

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Spiel - Sport - Freizeit

Tel. (0 65 85) 99119-0

Fax (0 65 85) 99119-2

30 3/2006


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wirklich

www.Camping.de

Campingführer und 1. Europäisches Camping-

Reservierungs-System im Internet

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