Layout 2 - Campingwirtschaft

campingwirtschaft.com

Layout 2 - Campingwirtschaft

www.kemmlit.de

Fachbesuchertag

Freitag, 27.08.2010

Absender: CAMPINGWIRTSCHAFT HEUTE · Potsdamer Straße 3 · 30916 Isernhagen

Ausgabe 4/2010

Juni/Juli

Fachmagazin für Camping-, Freizeit- und Wassersportunternehmer in Deutschland

28.08. - 05.09.2010

ADAC Forum

Montag, 30.08.2010


NEW! NIEUW! NEU!

NUOVO! NUEVO!

NOUVEAU!

Mehr Gäste auf Ihrem Campingplatz

mit der Best Deal Camping Card!

Best Deal Camping Card

Eine bahnbrechende Rabattkarte für die Nebensaison.

Diese Karte kombiniert die Vorteile, die europäische

Camper suchen, mit Freiheit und Flexibilität für die

Campingplatzbetreiber.

Optimale Auslastung und Rendite in

der Nebensaison

Die Teilnahme an der Best Deal Camping Card hilft Ihnen,

eine optimale Auslastung und Rendite in der Zeit zu

erzielen, in der die Verdienste erfahrungsgemäß geringer

sind.

Maximale Freiheit

Sie als Campingplatzbetreiber legen selbst den Tarif und

die Vorteile fest, die Sie den Campern bieten wollen. Das

Einzige, was wir verlangen, ist der garantiert niedrigste

Preis. So können Sie selbst Einfluss auf Ihre Rendite

nehmen, ohne Zugeständnisse an die Attraktivität Ihres

Campingplatzes in der Nebensaison machen zu müssen.

LAAGSTE-PRIJS-GARANTIE

op campings in Europa 2011

Besonders großer Einzugsbereich

Wir sorgen dafür, dass Ihr Campingplatz im Scheinwerferlicht

steht und viele Camper wissen, wo Sie zu finden sind.

Als Teilnehmer werden Sie im Campingführer ‘Best Deal

Camping Navigator’ aufgeführt. Dieser Führer wird

zusammen mit der Karte gratis unter 100 000 Campern

verteilt.

Weitere Informationen

Wir freuen uns darauf, Ihnen mehr über die Best Deal

Camping Card erzählen zu können. Unsere Berater suchen

Sie gerne auf. Weitere Informationen oder einen

Gesprächstermin bekommen Sie hier:

Kosmos Campingwijzer

Tel.: +31 (0)72 5183150

Info@campingwijzer.nl

www.campingwijzer.nl


© Bernd Bast/PIXELIO

EDITORIAL

Rein in die Kartoffeln –

raus aus den Kartoffeln

Man glaubt es einfach nicht. Nach Senkung der Umsatzsteuer

für Beherbergungsbetriebe und des damit verbundenen,

erfreulichen, Investitionsschubs in der Campingplatzbranche

von bis zu 200 Millionen Euro in diesem Jahr

blasen Teile aus Wirtschaft und Politik schon wieder zum

Rückzug.

Was soll das? Nach Umfrage des „Bundesverbands der

Campingwirtschaft in Deutschland“ in rund 25 Prozent seiner

Mitgliedsunternehmen werden 2010 auf Grund des

Wachstumsbeschleunigungsgesetzes rund 4500 neue Arbeitsplätze

in dieser Branche geschaffen. Erfreulich auch,

dass in vielen Betrieben das Lohn- und Gehaltsniveau angehoben

wurde. Dass all diese Investitionen und Einkommensverbesserungen

für das Staatssäckel wiederum

Steuereinnahmen bedeuten und die Agentur für Arbeit entlastet

wird, die öffentlichen Hände also insgesamt wieder

gefüllt werden, mögen diese „Vuvuzeladauerbläser“ bitte

in’s Kalkül mit einbeziehen.

Es geht wieder in die politische Sommerpause, und da

lässt es sich bekanntlich – besonders aus den hinteren

Reihen – laut tröten, und das während der Fußballweltmeisterschaft

2010. Obwohl: Gerade weil die Weltmeisterschaft

läuft, müssen wir alle auf der Hut sein. Könnte

ja sein, dass uns im Rausch deutscher Fußballerfolge das

eine oder andere Steuerpäckchen untergejubelt werden

soll. Vielleicht merkt es ja keiner, und wenn – dann zu

spät!

Ihr CWH-Team

3


Spiellandschaft Elbe

Herstellung, Planung, Bau und Vertrieb von

Kinderspielplatzgeräten, Stadtmobiliar,

Freizeiteinrichtung & Miniaturgolfanlagen

Fordern Sie

unseren neuen

Katalog an!

aktiv & fit

mit Spiel und Spaß!

Sicherheit:

aukam Spielgeräte GmbH

Frankfurterstraße 187

D-34121 Kassel

Tel.: +49 (0)561 - 200 970

Fax: +49(0)561-284858

E-Mail: info@aukam.de

www.aukam.de

Holz inkl. pfostenschuhe

Alle Geräte dieses Herstellungsprogramms

sind vom TÜV Nord

geprüftundmit„GS“–geprüfte

Sicherheit – ausgezeichnet.

Profitieren Sie von

unserem Know-how

40Jahresindunsere

Stärke – Sicherheit und

Qualität unser Erfolg

International präsent

Ständige Weiterentwicklung

unserer Geräte

Unsere Spielgeräte sind

umweltbewusst und aus

bestem kindersicheren

Material hergestellt


Wachstumsbeschleunigungsgesetz schafft zahlreiche neue Arbeitsplätze

Investitionen in Höhe von 200 Millionen Euro

BVCD-Mitgliederversammlung im Juni 2010 am Griebnitzsee in Potsdam

Berichte zur bisherigen Saison 2010

7. Sächsischer Qualitätstag in Cunewalde

Qualität statt Superlative

Bewährtes CampCard-Konzept des ADAC

Gratis-Teilnahme für Campingunternehmer

Ecocamping-Workshop zum Thema Dauercamping im VCH

Nichts ist auf Dauer

Fachmesse GaLaBau mit PLAYGROUND vom 15. bis 18. Sept. in Nürnberg

Rund ums große Grün

Xandrion-Newsletter: Ein neuer Rahmenvertragspartner stellt sich vor

Solarenergie für Campingplätze

6

7

17

18

23

25

27

Foto: Messe Düsseldorf

Fotos: EKO-PLANT

Foto: Margit Weißer

INHALT

Keine Wünsche bleiben offen – das verspricht

die Messe Düsseldorf als Veranstalter des Caravan

Salon 2010. Gut 550 Aussteller präsentieren

vom 28. August bis 5. September

die wohl weltweit größte Auswahl an Fahrzeugen

und Zubehör rund um den mobilen Urlaub.

❯❯ Seite 9

Für die Bürger der niederrheinischen Stadt

Heringen stand ihr Badespaß auf der Kippe:

Sopwhl das Hallen- als auch das Freibad waren

marode und keine Lösung für den Fortbestand

des Angebots in Sicht. Eine unkonventionelle

Lösung bescherte der Stadt schließlich

zwei nagelneue Schwimmbäder in einem.

❯❯ Seite 11

Zehn Monate lang reiste der Geschäftsführer

des ECOCAMPING e. V., Marco Walter, zusammen

mit Margit Weißer um die Welt – ein gutes

Stück des Wegs auf Faltfahrrädern! Lesen

Sie den fünften und letzten Teil dieser ungewöhnlichen

„Reisesplitter“ auf

❯❯ Seite 28

5


Wachstumsbeschleunigungsgesetz schafft zahlreiche neue Arbeitsplätze

Investitionen in Höhe von 200 Millionen Euro

Nach Einschätzung des Bundesverbandes

der Campingwirtschaft

in Deutschland

e.V. (BVCD) hat das Wachstumsbeschleunigungsgesetz

in der Campingplatzbranche

allein in diesem Jahr Investitionen

von bis zu 200 Millionen

Euro ausgelöst beziehungsweise

initiiert.

Der BVCD hat Anfang Juni

2010 eine BVCD-Blitzumfrage

zum Thema „Effekte in

der Campingwirtschaft nach

Einführung des reduzierten

Umsatzsteuersatzes für Touristikcamping“

durchgeführt.

An der Umfrage beteiligten

sich rund ein Viertel aller

Mitgliedsbetriebe.

Das Ergebnis ist erstaunlich:

Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz

wurden

in den ersten fünf Monaten

des Jahres 2010 in der

Campingplatzbranche in

Deutschland bis zu 200 Millionen

Euro Investitionen

ausgelöst, die zum Teil be-

6

reits getätigt wurden oder in

nächster Zukunft noch umgesetzt

werden. Es handelt

sich überwiegend um Investitionen

zur Verbesserung der

Infrastruktur, und zahlreiche

Maßnahmen zur Optimierung

der Servicequalität sind

geplant.

Laut BVCD-Blitzumfrage ist

mit bis zu 4.500 zusätzlichen

Arbeitsplätzen, zahlreichen

Ausbildungsplätzen in

der Campingbranche und

weiteren Arbeitsplätzen in

den mit ihr verflochtenen

Branchen zu rechnen. Außerdem

wurde in vielen Betrieben

das Lohn- und Gehaltsniveau

angepasst oder angehoben.

Umsatzsteuerreduzierung

gegen

Wettbewerbsnachteile

Derzeit mehren sich die kritischen

Stimmen in Politik

und Wirtschaft, die eine öf-

fentliche Diskussion über eine

mögliche Korrektur der

neuen Steuersätze für den

Beherbergungsbereich vorantreiben.

Die Umfrageergebnisse

dokumentieren,

dass zahlreiche Campingun-

ternehmer durch diese öffentliche

Debatte stark verunsichert

wurden und ihre

zunächst geplanten Investitionsvorhaben

zeitlich hinauszögern

wollen, bis Klarheit

über die unveränderte Gesetzeslage

besteht.

Die Umsatzsteuerreduzierung

für Beherbergungsleistungen

wurde eingeführt,

um die Wettbewerbsnachteile

deutscher Beherbergungsbetriebe

vor allem im Bereich

des Urlaubstourismus zu beseitigen.

Viele europäische

Campingurlaubsländer, die in

Konkurrenz zum Deutschlandtourismus

stehen, verfügen

bereits über einen reduzierten

Umsatzsteuersatz

und damit über bessere

Wettbewerbschancen.

Die seitens der BVCD-Mitgliedsbetriebe

geplanten

und bereits realisierten Investitionen

und Maßnahmen

werden die Wettbewerbsfähigkeit

der deutschen

Campingplatzbranche im internationalen

Vergleich zusätzlich

stärken. Der BVCD

begrüßt die Investitionsfreudigkeit

seiner Mitgliedsbetriebe

in hohem Maße und

sieht es als eine entscheidende

Aufgabe der Zukunft

an, die Qualität des Campingangebotes

in Deutschland

weiter zu steigern. Nur so ist

es möglich, den gestiegenen

Ansprüchen der Zielgruppe

gerecht zu werden und im internationalen

Wettbewerb

konkurrenzfähig zu bleiben.

Mit einer Änderung des

Wachstumsbeschleunigungsgesetzes

und damit

Rücknahme des reduzierten

Umsatzsteuersatzes für Touristikcamping

würde die Finanzkraft

der Unternehmen

geschwächt und damit die

geschaffenen Grundlagen

für Investitionen wieder entzogen.

Viele Unternehmen,

die bereits im Hinblick auf

die neuen Rahmenbedingun-

Foto: sun

genInvestitionsentscheidungen getroffen haben, würden

sich sogar finanziell gefährdet

sehen.

„Die politischen Entscheidungsträger

in Bund, Ländern und Regionen

sollten dafür sorgen,

dass verlässliche Rahmenbedingungen

für den Campingtourismus

in Deutschland erhalten

bleiben“, sagt Dr. Gunter Riechey,

Präsident des BVCD, zu

den aktuellen Diskussionen

über eine mögliche Korrektur

des reduzierten Mehrwertsteuersatzes

für Beherbergungsbetriebe.

Dr. Gunter Riechey, Präsident

des BVCD, erläutert in diesem

Zusammenhang: „Die

geplanten Investitionen und

Maßnahmen unserer Mitgliedsbetriebe

haben einen

unmittelbar positiven volkswirtschaftlichen

Effekt, weil

sie im Sinne des Gesetzes

das volkswirtschaftliche

Wachstum fördern oder beschleunigen.

Die aktuellen

Diskussionen sind kontraproduktiv,

stattdessen sollten

die politischen Entscheidungsträger

in Bund, Ländern

und Regionen dafür

sorgen, dass verlässliche

Rahmenbedingungen für

den Campingtourismus in

Deutschland erhalten bleiben.“

Information:

Bundesverband

der Campingwirtschaft

in Deutschland

BVCD

Kaiserin-Augusta-Allee 86

10589 Berlin

Tel. (0 30) 33 77 83 20

Fax (0 30) 33 77 83 21

info@bvcd.de

www.bvcd.de


BVCD-Mitgliederversammlung im Juni 2010 am Griebnitzsee in Potsdam

Berichte zur Saison 2010

Bei der Mitgliederversammlung

des Bundesverbands

der Campingwirtschaft in

Deutschland (BVCD) am 9.

Juni am Griebnitzsee in Potsdam

gaben die Vertreter der

Landesverbände einen kurzen

Bericht zur bisherigen

Saison 2010 und zum Buchungsverhalten

der Gäste.

So macht Dr. Gunter Riechey

den Anfang mit seiner Einschätzung

zur Entwicklung

der Gäste- und Übernachtungszahlen

in Mecklenburg-

Vorpommern. Auf den Campingplätzen

in Mecklenburg-

Vorpommern seien im Vergleich

zum Vorjahr sowohl im

April als auch im Mai 2010

deutlich schlechtere Auslastungszahlen

zu vermelden,

abgesehen von guten Gästeund

Übernachtungszahlen

am Pfingstwochenende. Die

Vorbuchungen für die Ferienmonate

seien jedoch durchweg

sehr gut.

Reinhard Schniz aus Thüringen

berichtet, dass der kalte

und lang anhaltende Winter

2009/2010 für viele Campingplätze

in den Thüringer

Wintersportregionen gute

Voraussetzungen zur Verlängerung

der Wintersaison und

damit gute Auslastungszahlen

brachte. Die Vorbuchungszahlen

für die Sommermonate

sind überdurchschnittlich

gut.

Ursel Dauenhauer teilt mit,

dass die Saison 2010 in

Rheinland-Pfalz und dem

Saarland sehr zögerlich begonnen

habe, Ostern lag

deutlich zu früh, um gute

Auslastungszahlen für die

Campingplätze in den Osterferien

erreichen zu können.

Das schlechte Wetter im Mai

war keine gute Grundlage für

den Campingurlaub. Jörg

Steimer berichtet, dass Hessen

ohnehin nur Transitland

sei. Von Januar bis März

2010 hätte nach Angaben

des Statistischen Bundesamtes

auf hessischen Campingplätzen

ein Zuwachs

zum Vorjahr um zwei Prozent

erreicht werden können.

Auslastung so unterschiedlich

wie das Wetter

Kurt Bonath teilt aus Baden-

Württemberg mit, dass nach

seinen Rückmeldungen keine

Rückgänge bei der Ausla-

stung zum Vorjahr zu verzeichnen

seien, sondern

eher ein leichtes Plus. Auf

den Campingplätzen in Nordrhein-Westfalen

sei die Auslastung

bislang regional sehr

unterschiedlich, informiert

Leo Ingenlath. Die Auslastung

sei sehr witterungsabhängig

und sei beispielsweise

an Himmelfahrt zum Vorjahr

in diesem Jahr deutlich

besser gewesen. Die Campingplätze

in NRW seien an

den verlängerten Feiertagswochenenden

sehr gut besucht

gewesen.

Volker Riechey prognostiziert,

dass die Gäste- und

Übernachtungszahlen in

Schleswig-Holstein aus dem

Jahr 2008 gehalten oder sogar

leicht überboten werden

könnten. Die im Jahr 2009

für die Campingbranche erzielten

Ausnahmeergebnisse

seien in 2010 sicherlich

nicht zu erreichen.

Werner Cohrs informiert

über die Auslastung der

Campingplätze in Niedersachsen

im ersten Quartal.

Die bisherigen Rückmeldungen

ließen auf ein sehr un-

7


terschiedliches Stimmungsbild

schließen, je nach Region

von sehr negativ bis sehr

gut, die Gesamttendenz sei

allerdings im Vergleich zum

Vorjahr eher negativ.

Aus Brandenburg berichtet

Jörg Klofski über einen verhaltenen

Saisonstart und

meint, die Zahlen seien vergleichbar

mit denen aus

dem Jahr 2008.

In Bayern war die Auslastung

der Campingplätze in Bayern

in den letzten Monaten eher

durchwachsen, teilt Georg

Spätling mit, es zeichne sich

jedoch die Tendenz von

2008 ab.

Für Sachsen-Anhalt berichtet

Peter Ahrens über ein insgesamt

niedrigeres Gäste- und

Übernachtungsaufkommen

als im Vorjahr: Januar 2010:

8

Eurotramp Kids Tramp

• TÜV-geprüft nach

DIN EN 1176 (Spielplatzgerätenorm)

• zugelassen für den

unbeaufsichtigten

Spielplatzbetrieb

• Maße: 150 x 150 x

30 cm, Sprungtuchgröße:

107 x 107 cm

• Sprunghöhe an

kindliche Bedürfnisse

angepasst

• wird komplett montiert

und einbaufertig

angeliefert

• vandalismussicher

• höchste Qualität

• 100% Spaßfaktor

• kostengünstig

besser (+2 Prozent), Februar

2010: schlechter (-4 Prozent),

März 2010: besser

(+3 Prozent). Er geht bei guten

Witterungsbedingungen

im Sommer davon aus, dass

die Ergebnisse aus dem Jahr

2008 erreicht werden können.

Zusammenfassend geht der

BVCD insgesamt von guten

Auslastungszahlen für die

deutschen Campingplätze

im Jahr 2010 aus. Sicherlich

werden wir die TOP-Ergebnisse

aus dem vergangenen

Jahr nicht erreichen können

und sollten uns daher an

den Ergebnissen der Gästeund

Übernachtungszahlen

aus dem Jahr 2008 orientieren.

Aufgrund der bei uns eingegangenen

Rückmeldungen

Besuchen Sie uns auf

der GalaBau in Halle 1,

Stand 115 in Nürnberg

vom 15. bis 18.09.2010

Eurotramp Trampoline · Kurt Hack GmbH

Zeller Straße 17/1 · 73235 Weilheim (Teck)

Tel. (0 70 23) 94 95-0 · Fax (0 70 23) 94 95-10

eurotramp@eurotramp.com · www.kidstramp.com

sind die Buchungsanfragen

und Reservierungen für die

Sommerferienmonate 2010

zum Vorjahr gestiegen und

es darf – bei guten Witterungsbedingungen

– von einem

sehr guten Verlauf der

Hauptsaison für die deutsche

Campingplatzbranche

ausgegangen werden.

BVCD/DTV-Campingplatzklassifizierung

soll

fortgesetzt werden

Der BVCD und der Deutsche

Tourismusverband (DTV)

e. V. möchten die erfolgreiche

Zusammenarbeit im

Rahmen der Etablierung der

BVCD/DTV-Campingplatzklassifizierung

für die deutsche

Campingbranche fortsetzen.

Dazu haben sich der

DTV und auch die Entscheidungsträger

des BVCD ausgesprochen.

In diesem Jahr

stehen wichtige Neuerungen

für die BVCD/DTV-Campingplatzklassifizierung

an, die

für 2011 in Kraft treten sollen.

Es sollen unter Anderem

das Lizenzvertragssystem

optimiert, ein bundesweit

einheitliches Seminar- und

Schulungskonzept für Klassifizierer

verabschiedet, der

Kriterienkatalog für die nächsten

drei Jahre überarbeitet

und ein Beschwerdemanagementsystem

eingerichtet

werden. Um diese Aufgaben

zeitnah realisieren zu können,

wurde eine Klassifizierungskommission

als Arbeitsgremium

gegründet.

Die Kommission besteht aus

fünf Mitgliedern. Es wird jeweils

ein Mitglied seitens

des BVCD-Präsidiums und

ein Mitglied seitens des DTV

entsandt. Im Rahmen der

Mitgliederversammlung vom

9. Juni standen die Wahlen

für drei weitere Mitglieder

der neu etablierten BVCD-

Klassifizierungskommission

an. Diese werden künftig

aus dem Kreis der zertifizierten

Klassifizierer (Prüfer-

pool) auf Vorschlag der Landesverbände

gewählt. Die

Mitgliederversammlung

wählte am 9. Juni mehrheitlich

Heinz Rasche (FFC),

Volker Riechey (VCSH) und

Wolfgang Rösch (LCBW) zu

Mitgliedern der BVCD-Klassifizierungskommission.

Für

das Präsidium des BVCD

wird Peter Ahrens als Mitglied

der BVCD-Klassifizierungskommission

bestimmt.

Nach einem Workshop zur

BVCD/DTV-Campingplatzklassifizierung

unter Beteiligung

des DTV, der BVCD-

Klassifizierungskommission

und der Vertreter der Landesverbände

Ende Juni in

Bonn nimmt die BVCD-Klassifizierungskommission

die

Arbeit auf. Der BVCD wird zu

den Arbeitsergebnissen des

Workshops berichten.

„Campingland Deutschland“

ist auf dem Caravan

Salon 2010 vertreten

Der BVCD präsentiert sich

gemeinsam mit den Landesverbänden

FFC, LCB, VCB,

VCRS, VCSH und VCWMV als

Anschließer am BVCD-Stand

(Stand-Nr. 70D12) in der Zeit

vom 27. August bis 5. September

auf dem Caravan Salon

2010 unter dem Slogan

„Campingland Deutschland“.

Es ist weiterhin geplant, anlässlich

des Caravan Salon

2010 zu einer BVCD-Mitgliederversammlung

am 27. August

2010 einzuladen. Nähere

Einzelheiten werden

rechtzeitig bekannt gegeben.

Information:

Bundesverband

der Campingwirtschaft

in Deutschland

BVCD

Kaiserin-Augusta-Allee 86

10589 Berlin

Tel. (0 30) 33 77 83 20

Fax (0 30) 33 77 83 21

info@bvcd.de

www.bvcd.de


CARAVAN SALON DÜSSELDORF 2010: Zeichen stehen auf Aufschwung

Riesen-Auswahl rund um mobilen Urlaub

Beim CARAVAN SALON DÜS-

SELDORF vom 28. August

bis 5. September 2010 werden

für die Besucher keine

Wünsche offen bleiben. In

zehn Hallen präsentieren

mehr als 550 Aussteller die

weltweit größte Auswahl

rund um den mobilen Urlaub:

Reisemobile und Caravans,

Basisfahrzeuge, Zubehör,

Ausbauteile, Zelte,

Mobilheime und Reisedestinationen.

„Beim Caravan Salon 2010

ist wieder die gesamte Caravaning-Branche

vertreten.

Besonders freut uns, dass

nach dem schwierigen letzten

Jahr die Zeichen nun wieder

auf Aufschwung stehen“,

erklärt Wilhelm Niedergöker,

Geschäftsführer der Messe

Düsseldorf GmbH. „Die Besucher

bekommen in Düsseldorf

eine komplette Mark-

tübersicht und können ganz

bequem vergleichen. Insgesamt

präsentieren mehr als

550 Aussteller beim Caravan

Salon ihre Neuentwicklungen

und bewährten Modelle.

120 Caravan- und Reisemobilmarken

sind vertre-

ten, außerdem sind alle

namhaften Zubehörfirmen

sowie alle Hersteller von Basisfahrzeugen

dabei.“

Kompakt und

vielseitig ist angesagt

Der kleinste und einfachste

Caravan für zwei Personen

ist beim Caravan Salon

schon ab rund 5.000 Euro

zu haben. Wer ein größeres

Budget hat oder mehr Platz

braucht, schaut sich die

kompakten Vans oder Campingbusse

an, Familien

schätzen die große Auswahl

ADAC-Campingforum auf dem Caravan-Salon

Campingmarkt Deutschland

Der Campingmarkt in Deutschland

wird das Thema des ADAC-

Campingforums sein, das voraussichtlich

am Montag, 30.

August, wieder mit namhaften

Referenten zur gewohnten Zeit

um 9.30 Uhr am gewohnten Ort

(CC Ost) auf dem Caravan Salon

in Düsseldorf stattfinden

wird. Flankierende Themen

standen bei Redaktionsschluss

noch nicht fest.

Information:

ADAC

Verlag GmbH

Leonhard-Moll-Bogen 1

81365 München

Tel. (0 89) 76 76-0

verlag@adac.de

www.adac.de

an Familiencaravans und Alkovenmobilen.

Nahezu unbe-

grenzt sind die Möglichkeiten

bei den Luxusreisemobilen,

die einzeln nach Kundenwunsch

gefertigt werden.

Im Trend liegen nach wie vor

kompakte, vielseitige und

aerodynamische Fahrzeuge.

Besonders Reisemobile, die

auch im Alltag einsetzbar

sind, werden immer beliebter.

Nachdem im letzten Jahr

fast alle Hersteller Hubbetten

in Teilintegrierten für

sich entdeckt haben, schaffen

sie in diesem Jahr zu-


Foto: Messe Düsseldorf

sätzlichen (Schlaf-)Platz auf

dem Dach: Aufstelldächer,

Bei den Luxusreisemobilen sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt,

denn die können auch einzeln nach Kundenwunsch gefertigt

werden.

wie sie bisher nur in Kastenwagen

üblich waren, werden

jetzt auch für Caravans und

Teilintegrierte angeboten. So

werden die kompakten Modelle

familientauglich.

Von einer internationalen

Jury aus renommierten Designern

und Branchenkennern

wird beim fünften „caravaning

design award: innovations

for new mobility“ auch

die Gestaltung der neuen

Fahrzeuge und Produkte und

ihrer praktischen Funktionen




9


genau untersucht. Die Besten

werden mit dem begehrten

caravaning design

award ausgezeichnet, den

die Messe Düsseldorf GmbH

alle zwei Jahre für besonders

innovative Produkte

aus der Caravaning-Branche

vergibt. Organisiert wird der

Branchenwettbewerb von red

dot projects.

Auch in diesem Jahr bietet

10

der Caravan Salon neben

dem Angebot der Aussteller

ein informatives und unterhaltsames

Programm. Neu

ist die Präsentation „Green

Nicht nur für Camper interessant: Mit einem Quad kommt man auf

der Straße und im Gelände gut voran, und der Fahrspaß ist garantiert.

Caravaning“ des CIVD, die

über Energiesparmöglichkeiten

informiert, über umweltfreundliche

Einbauten und

Nachrüstmöglichkeiten für

ältere Reisemobile.

Attraktive Preise können die

Fotos: Messe Düsseldorf

Besucher bei einem Fotowettbewerb

gewinnen, bei

dem die schönsten Urlaubsfotos

aus den 80er Jahren

prämiert werden. Im Eingang

Nord ist wieder die beliebte

Oldie-Ausstellung zu sehen

und Kinder finden am Spielstand

der AWO und im Frei-

gelände vielfältige Spielmöglichkeiten.

Wegen des großen Erfolgs

im letzten Jahr können sich

Besucher mit Fernweh auch

beim diesjährigen Caravan

Salon auf drei verschiedene

Traumtourshows freuen:

Diesmal zeigt Konstantin

Abert in einer Multivisionsshow

Madagaskar per Reisemobil.

In seiner zweiten

Show nimmt er die Besucher

Auch fürs schmale Budget hat die Freizeitbranche pfiffige Lösungen

zur Unterbringung von Campingfreunden erdacht -- ob lauschig zu

zweit oder kompakt und zweckmäßig für ganze Familien.

mit auf seine große Asienreise

mit Durchquerung der

Wüste Gobi und Erstbefahrung

der Qinhai-Pässe sowie


jeder Menge amüsanter

menschlicher Begegnungen.

Die Panamericana-Show von

Jeanette Emerich und Uwe

Hamm hat im letzten Jahr so

viele Besucher begeistert,

dass die beiden sie auch in

diesem Jahr zeigen – inzwischen

angereichert durch

neue Erlebnisse und Bilder

von ihrer jüngsten Südamerika-Reise.

Wandermesse

parallel in Halle 5

Parallel zum Caravan Salon

findet am zweiten Messewochenende

(3. bis 5. September)

wieder die Wander- und

Trekkingmesse TourNatur

statt, die mit der Caravan

Salon-Eintrittskarte ohne

Aufpreis besucht werden

kann. Hier können sich alle

Wanderfreunde über die

schönsten Wanderdestinationen

und die neueste Wander-

und Trekkingausrüstung

informieren. 275 Aussteller

präsentieren insgesamt rund

5.000 Reiseziele und unabhängige

Wanderexperten geben

wertvolle Tipps für die

Tourenplanung.

Der Caravan Salon 2010 ist

von Samstag, 28. August,

bis Sonntag, 5. September

2010, jeweils von 10 bis 18

Uhr geöffnet. Für Fachbesucher

und Medienvertreter ist

die Messe bereits am Freitag,

27. August, geöffnet.

Die Tageskarte kostet für Er-

wachsene 12 Euro, das

Zwei-Tages-Ticket 19 Euro.

Kinder, Schüler, Studenten

und Caravan Salon Club-Mitglieder

zahlen einen ermäßigten

Eintrittspreis. Die

Eintrittskarte im Vorverkauf

beinhaltet die kostenlose

Hin- und Rückfahrt zum Messegelände

innerhalb des Verkehrsverbundes

Rhein-Ruhr

(VRR) am Tag des Messebesuches

(DB 2.Kl.). Die Eintrittskarte

an der Tageskasse

beinhaltet die kostenlose

Rückfahrt im VRR-Gebiet.

Die Karten sind ab August in

den Kunden-Centern des

VRR und für ADAC-Mitglieder

auch in den ADAC-Geschäftsstellen

erhältlich. DCC-Mitglieder

können die Karten

beim DCC bestellen.

Information:

Messe Düsseldorf GmbH

Messeplatz

Stockumer Kirchstraße 61

40474 Düsseldorf

Tel. (02 11) 45 60-01

Fax (02 11) 45 60-6 68

info@messe-duesseldorf.de

www.caravan-salon.de

Fahrspaß für die Jüngsten: Auch die Mini-Camper können auf dem

Caravan Salon schon mal das Fahren eines Reisemobils ausprobieren

-- freilich auf kindgerechte Art.

Campingplatz in Heringen genießt Vorteile durch innovatives Bad-Projekt

Doppelter Badespaß mit Sandstrand

In Heringen an der Werra

wurde Anfang Juli ein besonderes

Freizeitangebot eröffnet.

Es handelt sich um ein

Naturerlebnisbad mit angegliedertem,

konventionell betriebenen

Hallenbad. Beides

ist im Sommer in Kombinati-

Foto: Messe Düsseldorf

on nutzbar, so dass der Besucher

sich abhängig vom

Wetter und seinen Absichten

aussuchen kann, wo er

schwimmen geht. Weitere

Vorteile sind die deutlich verlängerte

Nutzung des Freibadbereichs

in Schönwetter-

11


phasen vor und nach der üblichen

Freibadsaison, der

ganzjährige Bäderbetrieb an

einem Standort sowie eine

gesteigerte Attraktivität und

damit eine bessere Ausla-

12

stungssituation. Der an das

Bad angrenzende Campingplatz

sowie weitere Sportund

Freizeiteinrichtungen

werden damit ganzjährig aufgewertet.

Suche nach Alternativen

und intensive Beratungen

Als in der Vergangenheit am

vorhandenen Hallenbad

schwerwiegende Schäden

Neben dem Neubau eines Hallenbades mit 25-Meter-Becken sowie Nichtschwimmer- und Babybereich

mit konventioneller Wasseraufbereitung entschied man beim Freibadbereich für eine mechanisch-biologische

Wasseraufbereitung.

Plan: EKO-PLANT

an der Deckenkonstruktion

festgestellt wurden und das

marode Freibad nur noch mit

viel Engagement und Innovationskraft

der Mitarbeiter

weiter zu betreiben war, haben

sich die Verantwortlichen

der Stadt im Jahr 2007

dazu entschlossen, verschiedene

versierte und erfahrene

Schwimmbadplaner ein

Bäderkonzept ausarbeiten

zu lassen, in welchem folgende

Punkte gegenübergestellt

werden sollten:

Sanierung des Hallenbades

und des Freibades unter Beibehaltung

des jeweiligen getrennt

gelegenen Standortes,

Errichtung eines Kombibades

mit dem Neubau des

Hallenbades auf dem Gelände

des jetzigen Freibades

unter gleichzeitiger Beibehaltung

des Freibades.

Besucher haben die Wahl

zwischen Hallen- und

Freibad

Für beide Varianten spielten

neben der Höhe der Investition

vor allem die Folgekosten

für den Betrieb eine entscheidende

Rolle.

Der Wettbewerb kam für eini-


Fotos: EKO-PLANT

ge Beteiligte zu einem überraschenden

Ergebnis. Neben

dem Neubau eines Hallenba-

des mit 25-Meter-Becken sowie

Nichtschwimmer- und

Babybereich mit konventioneller

Wasseraufbereitung

entschied man sich bezüglich

des Freibadbereichs für

eine mechanisch-biologische

Wasseraufbereitung. Dadurch

sollten nicht nur nied-

rigere Betriebskosten, sondern

auch eine deutliche

Aufwertung des Standortes

erreicht werden. Mit dem Alleinstellungsmerkmal,

beide

Wasseraufbereitungsarten

an einem Platz anzubieten,

ist man außerdem für ein

größeres Besucherspektrum

attraktiv. Während der Vereins-

und Schulsport wetterunabhängig

auch im Sommer

in der Halle stattfinden

kann, stellen weiches Wasser,

sandige Flachwasserzonen,

weite Sandbereiche

und Strandkörbe für Familien

und für die Urlauber des angrenzenden

Campingplatzes

eine große Attraktion dar.

Ein zentrales Anliegen im

Rahmen des Modernisie-

rungskonzeptes war es, den

öffentlichen Zuschussbedarf

nicht zu erhöhen. Durch ent-

Nachdem die Angebote verglichen worden waren, bekam die EKO-PLANT GmbH den Auftrag, als Generalunternehmer

das Freibad zu sanieren und mit einer mechanisch-biologischen Wasseraufbereitung

auszustatten, deren Herzstück der Geomatrix® Bodenfilter darstellt.

sprechende Einsparungen in

den Betriebskosten der Bäder

sollte der Aufwand für

den Kapitaldienst der Baumaßnahmen

aufgefangen

werden. Dieses Vorhaben

wird durch die energetische

Optimierung des Hallenbades

und günstige Betriebs-

Für den Zuschlag spielte neben dem ansprechenden Design und der hohen Ausführungsqualität auch

die hohe Funktionalität von EKO-PLANT Naturerlebnisbädern gerade auch in Hochlastzeiten eine entscheidende

Rolle.

kosten des Naturfreibades

erreicht.

Nachdem die Verantwortlichen

den Markt erkundet

und Angebote verglichen hat-


Die Stadt Heringen wurde dank des überzeugenden Gesamtkonzepts

und der guten Arbeit der Verantwortlichen mit 1,3 Millionen

aus dem Fördertopf bedacht.

ten, bekam die EKO-PLANT

GmbH im Dezember 2008

den Auftrag, als Generalunternehmer

das Freibad zu

sanieren und mit einer mechanisch-biologischenWasseraufbereitungauszustatten,

deren Herzstück der

Geomatrix® Bodenfilter darstellt.

Für den Zuschlag

spielte neben dem ansprechenden

Design und der hohen

Ausführungsqualität

auch die hohe Funktionalität

von EKO-PLANT Naturerlebnisbädern

gerade auch in

Hochlastzeiten eine entscheidende

Rolle. Genauso

wichtig für die Stadt ist die

Kostensicherheit. Hier konnte

EKO-PLANT als Generalunternehmer

mit einer Kostengarantie

überzeugen.

Neben EKO-PLANT zeichnet

das Architekturbüro „Krautloher

Architekten“ als Generalplaner

für den Hallenbadneubau

verantwortlich.

Durch das Hallenbad-Investitionsprogramm

„HAI“ bekommt

die Kommune für diese

Investition eine finanzielle

Zuwendung, die von der

hessischen Landesregierung

zur Verfügung gestellt wird.

14

Fotos: EKO-PLANT

Ziel des Programms ist es,

den Sanierungsbedarf zu befriedigen

und einen Beitrag

zur CO 2-Reduzierung zu leisten.

Heringen wurde dank

des überzeugenden Gesamtkonzepts

und der guten Arbeit

der Verantwortlichen mit

1,3 Millionen aus dem Fördertopf

bedacht.

Im Ganzjahresbad Heringen

ist zukünftig das Hallenbad

im Gegensatz zur jetzigen

Betriebsführung (Wechselbetrieb

Halle/Freibad) ganzjährig

offen; das Freibad wird

im Sommer zusätzlich geöffnet.

Dieser Vorteil kommt

auch dem Personal des Bades

zugute, da dieses aufgrund

der Zusammenlegung

nicht mehr zwischen den

Bad-Standorten wechseln

muss.

Am ersten Sonntag im Juli

wurde das neue Naturerlebnisbad

ab 11 Uhr mit einem

Fest eingeweiht; das zugehörige

Hallenbad öffnet

zum Ende der Freibadsaison

im Herbst 2010.

Information:

EKO-PLANT GmbH

Karlsbrunnenstraße 11

37249 Neu-Eichenberg

Tel. (0 55 42) 93 61-0

Fax (0 55 42) 93 61-68

info@eko-plant.de

www.eko-plant.com

Werratal Camping GbR

Am Steinberg 7

36266 Heringen

Tel. (0 66 24) 54 20 22

Fax (0 66 24) 54 20 23

werratalcamping@t-online.de

www.werratalcamping.de

Während der Vereins- und Schulsport wetterunabhängig auch im Sommer in der Halle stattfinden kann,

stellen weiches Wasser, sandige Flachwasserzonen, weite Sandbereiche und Strandkörbe für Familien

und für die Urlauber des angrenzenden Campingplatzes eine große Attraktion dar.


Xanten-Projekt von Mainzer & Sohn

Haus am Hafen

Gut 10.000 Besucher aus

Xanten und der Umgebung

sowie Fachleute aus der Tourismuswirtschaft

ließen es

sich nicht nehmen, am 13.

Juni bei bestem Frühlingswetter

der Eröffnung des Ha-

fens Xanten beizuwohnen –

schließlich ist das Drei-Millionen-Euro-Projekt

ein weiterer

wichtiger Baustein im

Tourismuskonzept der niederrheinischen

Stadt nahe

der holländischen Grenze.

Rund ein Jahr nach dem ersten

Spatenstich für den Ha-

fen in der so genannten Südsee

mit Bootsliegeplätzen,

Restaurant und Sanitärbereich

konnte der Xantener

Bürgermeister und gleichzeitig

Geschäftsführer des Freizeitzentrums

Xanten (FZX),

Gut 10.000 Besucher aus Xanten und der Umgebung sowie Fachleute

aus der Tourismuswirtschaft ließen es sich nicht nehmen, am

13. Juni bei bestem Frühlingswetter der Eröffnung des Hafens Xanten

beizuwohnen.

Christian Struck, das Areal

feierlich seiner Bestimmung

übergeben.

Multifunktionsbau nach

detaillierten Plänen

Bei der Ausschreibung für

das Multifunktionsgebäude,

Ein in Modulbauweise gefertigtes Gebäude ist keinesfalls mit einem

Container zu vergleichen, im Gegenteil: Das attraktive Haus verleiht

dem Xantener Hafen ein ganz eigenes Flair.

Fotos: Freizeitzentrum Xanten

Camping-Stromverteiler

... Perfektion im Detail

Lieferarten

■ optional mit elektronischen

WS-Zählern

■ als Münzkassiersystem

■ als Abrechnungssystem

mit PC-Anbindung via

Bus-System

■ wahlweise auch mit

Abgangsklemmen statt

CEE-Steckdosen lieferbar

Hotline: 06351/475-224

Made

in

Germany



Labyrinth-Zwangsbelüftung

- Schutz vor

Schwitzwasserbildung

WS-Zähler in beglaubigter

Ausführung

CEE-Steckdose mit Öse

für Vorhängeschloss

Stangenschloss mit

Schwenkhebel und

Profilhalbzylinder

Großzügige

Anschlussräume

für Kabel bis 50 mm²

mit Schlitz für Kabelausführung

bei

geschlossener Tür

Fertigteilsockel, wahlweise aus

Kunststoff oder Leichtbeton,

optional auch mit Hochwasseraufsätzen

Planungshilfe

Das WALTHER-Team

steht Ihnen bei der Planung

Ihrer Stromversorgung bis

hin zur Kabelquerschnittsberechnung

zur Verfügung.

Tel.06351/475-0 · Fax 06351/475-205

www.walther-werke.de

mail@walther-werke.de


in dem unter anderem ein

Restaurant und Sanitäranlagen

untergebracht werden

sollten, hatte seinerzeit die

Firma Mainzer & Sohn das

Rennen gemacht. Das Kürte-

16

ner Unternehmen erstellte

nach detaillierter Planung in

Modulbauweise ein ganz in-

Mainzer & Sohn konzipierte ein ganz individuelles Gebäude -- unter

anderem für das Restaurant "Plaza del Mar" mit 150 Innen- und

300 Außenplätzen nebst Großküche und Personalräumen mit Kühlund

Vorratsräumen und Toiletten sowie Sanitäranlagen für Wassersportler

und Gäste.

Pecocar Holland B.V.

Van Koersveldweg 1

NL 7665 SG Albergen

T +31 (0)546 44 99 00

F +31 (0)546 44 99 30

info@pecocar.nl

www.pecocar.nl

dividuelles Gebäude für das

Restaurant „Plaza del Mar“

mit 150 Innen- und 300

Foto: Freizeitzentrum Xanten

Außenplätzen nebst Großküche

und Personalräumen

mit Kühl- und Vorratsräumen

und Toiletten sowie Sanitäranlagen

für Wassersportler

und Gäste – zum garantierten

Festpreis. Des Weiteren

finden darin auch Personalräume

und die Büroräume

für den Bootsverleih und die

Bootsliegeplatz-Vermietung

Raum. Nur knapp zehn Wochen

Bauzeit beanspruchte

das Errichten des Multifunktionsgebäudes

vor Ort mit allen

Verbindungen, Anschlüssen

und der Verkabelung,

denn die Modulbauweise ermöglicht

einen hohen, wetterunabhängigenVorfertigungsgrad

im Werk.

Deutliche Verkürzung

der Bauzeit vor Ort

Das nach den neuesten

Richtlinien der Energie-Einspar-Verordnung

für den

Ganzjahresbetrieb konzipierte,

konsequent wärmegedämmte

Gebäude verfügt zur

Temperierung lediglich über

eine Erdwärmepumpe. Weitere

Wärmequellen in diesem

ausgeklügelten System

sind beispielsweise die Kühl-

und Vorratsräume, deren Abwärme

ebenfalls als Heizenergie

verwendet wird.

Durch die Möglichkeit der

Vorfertigung verkürzt sich die

Bauzeit gegenüber konventionellen

Bauten erheblich,

steht ihnen aber in punkto

Langlebigkeit und Stabilität

in nichts nach, und auch die

Kosten lassen sich durchschnittlich

um 30 Prozent reduzieren.

So konnten sich schließlich

auch die Gäste davon überzeugen,

dass ein in Modulbauweise

gefertigtes Gebäude

auch keinesfalls mit einem

Container zu vergleichen

ist, im Gegenteil: Das

attraktive Haus verleiht dem

Xantener Hafen ein ganz eigenes

Flair.

sun

Information:

Mainzer & Sohn GmbH

Fertig- und Systembau

Herrenhöhe 2

Gewerbegebiet Herweg

51515 Kürten

Tel. (0 22 07) 96 96-0

Fax (0 22 07) 96 96-10

info@mainzer-und-sohn.de

www.mainzer-und sohn.de

BK SANITÄRANLAGEN:

PECOCAR hat sich mit Einrichtungen für den Erholungssektor

spezialisiert. Das reicht von Sanitäreinheiten über Büros und

Rezeptionen bis hin zu Kioske. Die mobilen Bauten sind nicht

nur als Fertigeinheiten sondern auch als Einrichtung für

Renovierungs- und Neubauprojekte lieferbar.

Die Abmessungen und die Ausführung werden gemeinsam

mit den Kunden festgelegt. Unsere Bauten zeichnen sich durch

Qualität und Kinderfreundlichkeit aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Tel.Nr.+ 31 (0) 546 44 99 00 oder per email: info@pecocar.nl


7. Sächsischer Qualitätstag in Cunewalde

Qualität statt Superlative

Der höchste Turm, der größte

Wasserfall, die längste

Brücke – all das hat Sach-

sen nicht zu bieten. Doch

das Reiseland kann mit Qualität,

Service und Gastfreundlichkeit

punkten.

Es gilt, Gästeerwartungen

nicht nur zu erfüllen, sondern

zu übertreffen. Antworten

dafür, wie touristische

Unternehmen ihre Kunden

begeistern können, gab der

7. Sächsische Qualitätstag –

initiiert vom Landestourismusverband

Sachsen e.V.

(LTV). 180 Teilnehmer aus

der Tourismusbranche konnten

in Cunewalde bei Bautzen

begrüßt werden.

Innovative Ideen

und Top-Service

Inspiriert wurden die Vertreter

von Hotel- und Restaurantkritiker

Heinz Horrmann

zu den Themen Service und

Qualität im Tourismus. Für

Sachsen sieht er die Entwicklung

auf einem guten

Stand. „Verbessert werden

muss aber die breite,

flächendeckende Qualitätsorientierung“,

resümiert Horrmann.

„Egal, ob kleines Familienunternehmen

oder

großes Grandhotel, die Basisqualität

muss in jedem

Haus stimmen“, erklärt er.

„Sie ist immer dieselbe, nur

die Ausführung und die Mög-

lichkeiten sind unterschiedlich.“

Zu dieser Erkenntnis

ist Horrmann nach über

Die Referenten zum 7. Sächsischen Qualitätstag von links: Heinz

Horrmann (Hotel- und Restaurantkritiker), Dr. Ursula Hudson (Mitglied

der Deutschen Akademie für Kulinaristik), Manfred Böhme (Direktor

LTV Sachsen).

2.000 Übernachtungen in

fremden Betten gekommen.

Fehlen Service und Herzlichkeit,

dann reagiert der Kritiker

nach eigener Aussage

gnadenlos.

Nicht auf die Größe oder

neueste Superlative kommt

es an! Mit innovativen Ideen

und Top-Service gilt es sich

abzuheben. Das können

auch kleine und mittelständige

Unternehmen, die die

sächsische Tourismusbranche

prägen.

Branchenübergreifende

Zusammenarbeit

Denen die richtigen Tipps an

die Hand zu geben, dafür

steht der Sächsische Qualitätstag.

Dr. Detlef Hamann,

Vizepräsident LTV Sachsen

und Hauptgeschäftsführer

der IHK Dresden, bekräftigt

das. „Diese Unternehmen

leisten einen wichtigen Beitrag,

den Wirtschaftsfaktor

Tourismus mit 6,8 Milliarden

Euro Umsatz im Jahr und

230.000 Arbeitsplätzen zu

stärken“, erklärt Hamann.

„Es gilt dies weiter auszubauen

und den Tourismus

als einen der stärksten Wirtschaftszweige

in Sachsen

stärker in der politischen

Agenda des Freistaates zu

Foto: LTV Sachsen

verankern.“ Ein Garant für

wirtschaftlichen Erfolg ist die

branchenübergreifende, qualitativ

hochwertige Zusammenarbeit

aller am Tourismus

beteiligten Akteure. Bestes

Beispiel dafür ist das

Oberlausitzer Genussfestival.

Hier ziehen regionale

Unternehmen aus Tourismuswirtschaft,

Handel und

produzierendem Gewerbe

gemeinsam an einem

Strang, um dem Gast ein

echtes Erlebnis zu bieten.

Der Sächsische Qualitätstag

gab in diesem Jahr den

Startschuss für das 5. Oberlausitzer

Genussfestival.

Bereits zum siebenten Mal

jährt sich mit dem Qualitätstag

der Veranstaltungshöhepunkt

der Initiative Service-

Qualität Deutschland in

Sachsen. Inzwischen sind in

der Initiative sachsenweit

723 Unternehmen beteiligt.

. . . bringt

Bewegung

ins Spiel!

Von ihnen wurden 238 sächsische

Unternehmen mit

dem Qualitätssiegel Service-

Qualität Deutschland ausgezeichnet.

Seit April dieses

Jahres ist die Initiative in allen

16 Bundesländern vertreten.

In Sachsen verfügen immerhin

vier Campingplätze über

die ServiceQualität Sachsen-

Zertifizierung. Drei davon haben

die Stufe Eins erreicht,

einer – der einzige Fünf-Sterne-Platz

im Land, die LuxOase

– bereits die Stufe Zwei.

Information:

Landestourismusverband

Sachsen e.V.

Budapester Str. 31

01069 Dresden

Tel. (03 51) 4 91 91-0

Fax (03 51) 4 91 91-29

info@ltv-sachsen.de

www.ltv-sachsen.de

neuen Katalog 2010/11 an!

SPOGG Sport-Güter GmbH

Schulstr. 27 · D-35614 Asslar-Berghausen

Tel. 064 43/8112 62 · Fax 064 43/8112 69

spogg@hally-gally-spielplatzgeraete.de

www.hally-gally-spielplatzgeraete.de

Bewegung Fordern Sie unseren

17


Bewährtes CampCard-Konzept des ADAC

Gratis-Teilnahme für Campingunternehmer

Bereits seit über fünf Jahren

ist die ADAC-CampCard auf

dem europäischen Campingmarkt

etabliert. Sie ist wohl

das attraktivste Rabattsystem

für den Campingplatz,

um eine größere Auslastung

in der Nebensaison und da-

mit eine höhere Wirtschaftlichkeit

zu erzielen. Die Teilnahme

ist völlig kostenfrei,

und der Campingunternehmer

selbst bestimmt den

Übernachtungspreis. Dieser

muss günstiger sein als der

reguläre Tarif im selben Zeitraum

und darf nirgends

preiswerter angeboten werden.

Der ADAC-CampCard-Preis

ist ein Komplettpreis pro

Nacht für zwei Personen

einschließlich Standplatz,

Strom, Duschen und sonstiger

obligatorischer Nebenkosten.

Eine Neuerung für

2011: Auch die Aufenthaltskosten

für einen Hund – sofern

auf dem Campingplatz

18

erlaubt – sind im ADAC-

CampCard-Preis enthalten.

Mit extra

Vorteilen bei

den Gästen punkten

Zusätzlich zum Sparpreis ha-

ben Campingunternehmer

die Möglichkeit, mit besonderen

Vorteilen im ADAC

Camping-Caravaning-Führer

auf ihren Campingplatz aufmerksam

zu machen. Das

kann beispielsweise der kostenlose

Eintritt in ein sonst

kostenpflichtiges Hallenbad

sein, ein besonderer Rabatt

für Wellnessanwendungen

oder der zeitlich befristete

Gratisverleih von Sportgeräten,

Fahrrädern und Booten.

Auch durch kostenlose Übernachtungen

können die Gäste

länger an den Platz gebunden

werden, etwa mit Angeboten

wie sieben Nächte

bleiben, sechs Nächte zahlen.

Quellen: ADAC

Der Unternehmer bestimmt

den Preis individuell

So unterschiedlich das Angebotsspektrum

auf europäischen

Campingplätzen ist,

so unterschiedlich sind auch

die Preise und Saisonzeiten.

Diesem Umstand wird auch

das Rabattsystem des ADAC

Camping-Caravaning-Führers

gerecht. Den ADAC-Camp-

Card-Preis, der zu 100 Prozent

dem Campingunternehmen

zugute kommt, bestimmt

dieser selbst. Noch

mehr Flexibilität bietet das

System ab 2011: Statt bisher

drei können dann bis zu

vier Gültigkeitszeiträume angeboten

werden.

Komplett kostenfrei

teilnehmen

Eines haben alle gängigen

und neu eingeführten Rabattsysteme

gemeinsam:

Das Versprechen einer höheren

Rendite muss sich der

Campingunternehmer mit

teils hohen Teilnahmegebühren

erkaufen. Nicht so

bei der ADAC-CampCard. Die

Teilnahme ist – wie auch die

gesamte Platzbeschreibung

und Bewertung im ADAC

Camping-Caravaning-Führer

– völlig kostenfrei, es fallen

keinerlei Gebühren an.

Im verlässlichen

Umfeld bestens

präsentiert

Die teilnehmenden Campingplätze

sind durch ein prägnantes

Symbol im ADAC

Camping-Caravaning-Führer

gekennzeichnet und in der

beiliegenden Planungskarte

eigens gelb markiert. Der

ADAC-CampCard-Preis, der

Gültigkeitszeitraum sowie

weitere Vorteilsangebote

sind innerhalb der redaktionellen

Beschreibung des

Campingplatzes deutlich hervorgehoben.

Mit dem Spitzenprodukt

die genaue Zielgruppe

erreichen

Das Spitzenprodukt unter

Europas Campingführern

bietet detaillierte Beschreibungen

von über 5.400

Campingplätzen in 35 Ländern.

Für viele Campingurlauber

ist der ADAC Camping-Caravaning-Führer

die

wichtigste Grundlage für ihre

Campingplatzauswahl. Mit

der ADAC-CampCard, die jedem

Band des Führers beiliegt,

reisen laut aktueller

Leserbefragung des ADAC

Camping-Caravaning-Führers

bereits 69 Prozent der Leser.

Und noch mehr Gästepotential

ist vorhanden: 80 Pro-

zent der Befragten machen

in der Vor- und Nachsaison

Campingurlaub, 45 Prozent

sogar ausschließlich in den

Nebensaisonzeiten. Diese

Gäste gilt es mit attraktiven

ADAC-CampCard-Angeboten

zu erreichen, um auch in der

Nebensaison eine hohe Auslastung

zu erzielen.

Information:

http://campcard.accf.de/

partner


Naturnahes Energiekonzept im Freizeitcenter Oberrhein

Die Umwelt fest im Blick

Umweltbewusst und zeitgemäß – so

präsentiert sich das Freizeitcenter

Oberrhein im baden-württembergischen

Rheinmünster seinen Gästen nicht nur

bei Ausstattung und Freizeitangebot.

Auch in Sachen Energieversorgung setzt

die Campinganlage auf modernste, klimaschonende

Technik: Erneuerbare-

Energie-Systeme und Kraft-Wärme-

Kopplungsanlagen übernehmen die Versorgung

mit Heizwärme und Warmwasser

und produzieren erhebliche Mengen

Strom. Fester Bestandteil des Energiemix

sind vier Mini-Blockheizkraftwerke

(Mini-BHKW), zwei Fotovoltaikanlagen,

eine Wärmepumpe und mehrere solarthermische

Anlagen. Damit punkten die

Campingplatzbetreiber gleich doppelt:

Zum einen leisten sie einen Beitrag

zum Klimaschutz, zum anderen sparen

sie bei den Energiekosten.

Vier Dachse für mehr Energie

Über 36 Hektar erstreckt sich die Freizeitanlage

in der deutsch-französischen

Grenzregion nahe Straßburg. Zwei Badeseen

gehören ebenso zum Areal wie

eine Bar, ein Restaurant und moderne

Sanitäranlagen. Die Zeiten des spartanischen

Campens sind längst vorbei:

Warmes Wasser zu jeder Tageszeit und

Strom für alle Camper gehören heute

zum Standard. Ob Kühlschrank, Kochplatte

oder Radio, jeder Bedarf der Gäste

will gedeckt werden. Und so kommt

das Freizeitcenter Oberrhein leicht auf

einen Stromverbrauch von 600.000 Kilowattstunden

jährlich. „Um unsere hohen

Stromkosten zu senken, hatten wir

schon 1998 die Idee, Energie auf dezentrale

Weise selbst zu erzeugen“, er-

Das Freizeitcenter Oberrhein im baden-württembergischen Rheinmünster setzt in Sachen

Energieversorgung auf modernste, klimaschonende Technik: Erneuerbare-Energie-Systeme

und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen übernehmen die Versorgung mit Heizwärme und Warmwasser

und produzieren erhebliche Mengen Strom.

innert sich Franz Gerber, Prokurist des

Freizeitcenters. Damals schaffte die

Campinganlage die ersten beiden Mini-

BHKW vom Typ Dachs des Herstellers

SenerTec an.

Ein Kraftstoff, doppelter Nutzen

Heute betreibt sie vier Dachse, die die

Grundlage des Energiekonzepts bilden.

Der Vorteil der Kraftpakete: Sie nutzen

den eingesetzten Kraftstoff gleich doppelt

zur Erzeugung von Wärme und

Strom.

Foto: SenerTec

We switch the power!

Verdienen

Sie mit

uns!

Energiesäule mit Münzeinwurf Typ ES

wetterfeste Ausführung in pulverbeschichtetem

Stahlblechgehäuse

wahlweise zeit- oder kWh-abhängig

Münzprüfer für verschiedene

Münzen (0,50 € /1€ /2€)

LCD-Display zur Anzeige der freigeschalteten

Steckdose mit Rest -zeit

bzw. -kWh

für bis zu 8 Verbraucher

www.elektra-tailfingen.de


Die Zeiten des spartanischen Campens sind längst vorbei: Jeder Bedarf der Gäste will gedeckt werden,

und so kommt das Freizeitcenter Oberrhein leicht auf einen Stromverbrauch von 600.000 Kilowattstunden

jährlich.

Die Mini-BHKW funktionieren

nach dem Prinzip der Kraft-

Wärme-Kopplung (KWK). Dabei

verbrennt der eingesetz-

20

te Kraftstoff in einem Motor

– im Freizeitcenter Oberrhein

werden drei Anlagen mit Erdgas

und eine mit Heizöl be-

Der Dachs rechnet sich

wie keine andere

Investition in Ihr Geschäft.

Das ist so sicher wie die

nächste Strompreiserhöhung.

Der Dachs. Die Kraft-Wärme-Kopplung.

info@senertec.de

www.senertec.de

trieben. Alternativen sind Biodiesel,

Rapsöl oder Flüssiggas.

Die dadurch freigesetzte

Energie treibt einen Kolben

an, und diese Bewegung

wandelt ein Generator in

Strom um. Dabei entstehende

Wärme lässt sich zu na-

Fotos: SenerTec

hezu 100 Prozent aus den

Abgasen sowie aus dem

Kühlwasser des Motors direkt

zur Beheizung und

Warmwasserbereitung nutzen.

Unabhängig auch

in Lastspitzen

Für das Freizeitcenter Oberrhein

bietet der Einsatz der

Mini-BHKW einen handfesten

finanziellen Vorteil. Vor

ihrer Anschaffung hatte die

Campinganlage einen leistungsbezogenen

Vertrag

mit dem Energieversorger.

Das heißt: Kurzfristige Lastspitzen

schlugen finanziell

deutlich zu Buche, denn ein

Versorger muss die mögliche

Maximalleistung zur Verfügung

stellen. Auf dem Campingplatz

muss mittags zwar

in kurzer Zeit eine hohe

Stromlast abgedeckt werden,

allerdings flacht der Bedarf

danach ebenso schnell

wieder ab. Dennoch war die

kurze Spitzenlast entscheidend

für die Stromkosten.

„Mit unseren eigenen Kraftwerken

sind wir anpassungsfähiger“,

sagt Franz Gerber.

„Wir können den zusätzlichen

Strompegel in Spitzenzeiten

selbst decken, anstatt

Auch die Wärmeversorgung übernehmen im Freizeitcenter Oberrhein

die vier Mini-Blockheizkraftwerke. Sie sorgen dafür, dass stets

genügend Warmwasser da ist und dass die Sanitärhäuser auch an

kühlen Tagen wohlig warm sind.


Der Wunsch, ein möglichst naturnahes Energiekonzept zu realisieren, hat sich schon erfüllt: Die Kombination

aus klimafreundlichen Alternativen zu konventionellen Heizsystemen senkt nicht nur die Heizkosten,

sondern vor allem auch den CO 2-Austoß der Campinganlage.

die Abnahmemenge beim

Energieversorger zu erhöhen

und dafür teures Geld zu bezahlen.“

Vergütung für den

selbst genutzten Strom

Deshalb speist das Freizeitcenter

Oberrhein den KWK-

Strom auch nicht ins öffentliche

Netz, was problemlos

möglich wäre. Hier ist es

sinnvoller, den Strom selbst

zu nutzen und den Zukauf

teuren Stroms zu reduzieren

– auch wenn die vier Mini-

BHKW den immensen Strombedarf

der Campinganlage

allein nicht decken können.

Allerdings wird jede selbst

erzeugte Kilowattstunde

KWK-Strom mit 5,11 Cent

vergütet – ganz gleich, ob

man ihn selbst nutzt oder

ins Netz einspeist. Außerdem

erhält der Betreiber einer

solchen Anlage die Energiesteuer

für den eingesetzten

Brennstoff zurückerstattet.

So lohnt es sich für das

Freizeitcenter gleich doppelt,

den eigenen Strom für die

Beleuchtung, Schrankenanlagen

oder die platzeigene

Pizzeria einzusetzen.

Sogar im Winter

wohlig warm

Auch die Wärmeversorgung

übernehmen im Freizeitcenter

Oberrhein die Mini-

BHKW. Sie sorgen dafür,

dass stets genügend Warmwasser

zum Spülen, Waschen

und Duschen da ist

und dass die Sanitärhäuser

auch an kühlen Tagen wohlig

warm sind. „In einem der

Waschhäuser ist der heizölbetriebene

Dachs einer Ölheizung

vorgeschaltet“, erklärt

Franz Gerber. „Der

Dachs deckt die Grundlast

und die Heizung schaltet

sich zu, sobald der Bedarf

steigt.“ In einem zweiten Sanitärgebäude

ist gar kein

Spitzenlastkessel nötig.

Dort sind drei gasbetriebene

Dachse installiert, zusätzlich

gibt es eine Wärmepumpe

und eine solarthermische

Anlage. Gerber: „Im Winter

wie im Sommer lässt sich

der Strom- und Wärmebedarf

komplett abdecken.“ Um zu

jeder Jahreszeit eine ausreichende

Wärmeversorgung zu

gewährleisten, speichert die

Anlage nicht sofort verbrauchte

Wärme in Pufferspeichern

mit 2.000 bis

7.000 Litern Brauchwasser.

Nah an der Natur

Sämtliche Anlagen rüstet

das Freizeitcenter kontinuierlich

nach. „Dabei bemühen

wir uns natürlich, die Umwelt

nicht aus den Augen zu verlieren“,

sagt Gerber. Der

Wunsch, ein möglichst naturnahes

Energiekonzept zu

Foto: SenerTec

Carl-Zeiss-Straße 18

97424 Schweinfurt

Fon 09721 651-0

Fax 09721 651-272

realisieren, hat sich allerdings

schon erfüllt: Die Kombination

aus klimafreundlichen

Alternativen zu konventionellen

Heizsystemen

senkt nicht nur die Heizkosten,

sondern vor allem auch

den CO 2-Austoß der Campinganlage.

Information:

SenerTec Kraft-Wärme-

Energiesysteme GmbH

Carl-Zeiss-Straße 18

97424 Schweinfurt

Tel. (0 97 21) 65 10

Fax (0 97 21) 65 12 72

info@senertec.com

www.senertec.com

Alles spricht dafür.

Information:

Bundesverband

der Campingwirtschaft

in Deutschland

BVCD

Kaiserin-Augusta-Allee 86

10589 Berlin

Tel. (0 30) 33 77 83 20

Fax (0 30) 33 77 83 21

info@bvcd.de

www.bvcd.de

Der Dachs.

Die Kraft-Wärme

Kopplung.

Bis zu 19.244 € KWK-Förderung und 8.778 € Steuerrückerstattung

über 10 Jahre kann Ihnen Ihr Dachs

bescheren. Ihren Strom erzeugen Sie selbst. Mit dem

Überschuss machen Sie Gewinn. Die Wärme gibt´s

gratis dazu. Und die Umwelt freut sich.

i Fordern Sie die Dachs Info-Broschüre an.

21


Kindgemäßer Spielspaß nach Spielplatzgerätenorm

Trampoline ziehen Kinder magisch an

Mittlerweile sind Trampoline

aus keiner attraktiven Freizeiteinrichtung

mehr wegzudenken.

In allen Farben und

Größen stehen sie in Hotelanlagen,

Freizeitparks und

Campingplätzen breit. Kein

Wunder – Trampolinspringen

macht nicht nur jede Menge

Spaß, sondern ist gleichzeitig

auch gesund und fördert

unter anderem auch den Koordinations-

und Gleichgewichtssinn.

Auf Kinder und

Jugendliche üben Trampoline

eine magische Anziehungskraft

aus. Einrichtungen mit

Trampolinen haben einen

wesentlichen Wettbewerbsvorteil

gegenüber vergleichbaren

Institutionen, bei denen

keine Trampoline im Einsatz

sind. Immerhin entscheiden

bei über 80 Prozent

aller Familien die Kinder

maßgeblich mit, welches Urlaubsziel

und welche Einrichtung

gewählt wird.

◆ Sie wollen Ihr Unternehmen besser

bei Banken positionieren und Ihre

Finanzierung optimieren?

◆ Sie planen weitere Angebote, um

Ihren Platz für Touristen attraktiv

zu gestalten?

◆ Sie planen Investitionen und haben

Schwierigkeiten mit der Finanzierung?

22

Risikoarmer Springspaß

dank Ausrichtung an

Spielplatznorm

Doch aufgepasst: Gerade

bei öffentlicher Nutzung von

Trampolinen ist es wichtig,

Sicherheitsaspekte in die

Planung einzubeziehen. Das

Aufstellen eines Trampolins

mit freiem, unbeaufsichtigten

Zugang und nicht überwachter

Nutzung bringt nämlich

für den Betreiber besonders

bei Unfällen rechtliche

Risiken mit sich, da bestimmte

Trampolintypen von

Konzeption und Leistungsvermögen

her als Sportgerät

eingestuft sind und daher

auf Spielplätzen nicht einsetzbar

sind. Eine Ausnahme

stellen solche Trampoline

dar, welche der Spielplatzgerätenorm

DIN EN

1176 entsprechen und daher

offiziell als Spielgerät

gelten. Solche Trampoline

Dann sind wir für Sie der richtige Partner

Hierbei helfen wir u.a.:

◆ Aufnahme der Ist-Situation/Prerating

◆ Ausarbeitung von zukunftsfähigen

Konzeptionen für die Weiterentwicklung

des Unternehmens

◆ Hilfe bei Finanzierungsproblemen,

Verbesserung des Ratings

◆ Sie wollen Ihren Dauerplatzanteil

reduzieren und Ihren Platz neu

ausrichten?

◆ Sie wollen Ihr Unternehmen erfolgsorientiert

an die Erfordernisse des

Marktes anpassen?

◆ Sie wollen Ihr Unternehmen verkaufen

oder übergeben?

◆ Unternehmensbewertung, Ausarbeitung

einer Übergabe-/Übernahmekonzeption

◆ Käufer-/Pächtersuche

Unternehmensberatung

Dr. Riechey

Beratung für die Camping- und

Freizeitbranche

Holstenstr. 15 · 25335 Elmshorn

Tel. 04121-25252 · Fax 04121-25867

E-Mail: info@dr-riechey.de

Wir beraten seit 18 Jahren vorwiegend mittelständische Unternehmen, darunter eine

Vielzahl von Campingplatzunternehmen. Dr. Riechey ist Mitglied des Vorstands des

VCFMV-Verband der Camping- und Freizeitbetriebe MV und ist nicht zuletzt durch

eigenes Engagement bei der Haveltourist-Gruppe mit der Branche bestens vertraut.

Foto: Eurotramp-Trampoline

Große Sprünge bei kleinstem Risiko – das Eurotramp Kids Tramp

bereitet größtmöglichen Spielspaß ohne Reue.

können problemlos und

rechtlich abgesichert im öffentlich

zugänglichen Bereich

eingesetzt werden –

Schwimmteiche werden im Vergleich

zu herkömmlichen Pools

mit ungechlortem Wasser be-

trieben, sie fügen sich harmonisch

in die Landschaft ein und

steigern die Attraktivität von

Campingplätzen und Hotelanlagen.

Mit zahlreichen Wasserpflanzen,

einer artenreichen

Fauna und, je nach Geschmack,

Attraktionen wie Wasserrutsche,

Tarzanschwinger, Sprungfels

und vielen anderen Spielmöglichkeiten

sorgen sie für eine

angenehme Atmosphäre und

bereiten den Gästen jeden Alters

großes Vergnügen.

ganz ohne Aufsichtspflicht.

Bei Trampolintypen mit einer

relativ kleinen Sprungfläche,

bei denen immer nur ein

Schwimmteiche werten Campingplätze auf

Umfassende Planung ist wichtig

Die Firma Manzke bietet Betreibern

ein fundiertes, individuell

angepasstes Konzept mit

Mit ihrer naturnahen Gestaltung und einer biologischen Wasseraufbereitung

ganz ohne Chlor stellen Schwimmteiche eine attraktive

Bereicherung für jede Hotel- oder Campinganlage dar.

Machbarkeitsstudie für die Planung

einer Schwimmteichanlage.

Information:

Manzke Beton GmbH

Landschaftsplanung

Gewerbegebiet Nr. 1

21397 Volkstorf

Tel. (0 41 37) 8 14 03

Fax (0 41 37) 81 42 10

mail@manzke-gmbh.de

www.manzkeschwimmteiche.de

Foto: Manzke


Kind springen kann, sind Zusammenstöße

als eine der

häufigsten Unfallursachen

auf Trampolinen weitestgehend

ausgeschlossen –

ebenso Risikosprünge wie

Salti, Rücken- oder Bauchsprünge.

Zusätzlich verhindert

der ebenerdige Einbau

sowie ein reduzierter Sprungleistungsgrad

in Verbindung

mit einem geeigneten umliegenden

Fallschutz ein Herunterfallen

aus großer Höhe

sowie die Gefahr des unfallträchtigen

Aufenthalts unter

dem Sprungbereich des

Trampolins. Kompakte Spielplatztrampoline

wie beispielsweise

das Eurotramp

Kids Tramp bieten geringe

Unfallgefahr mit hohem,

kindgemäßen Spielspaß.

Information:

Eurotramp-Trampoline

Kurt Hack GmbH

Zeller Straße 17/1

73235 Weilheim-Teck

Deutschland

Tel. (0 70 23) 94 95-0

Fax (0 70 23) 94 95-10

eurotramp@eurotramp.com

www.eurotramp.com

Ecocamping-Workshop zum Thema Dauercamping im VCH

Nichts ist auf Dauer

Wohin geht die Entwicklung

beim Jahrescamping? Nichts

ist auf Dauer. Analysen –

Chancen – Handlungsempfehlungen

– zu diesem Thema

veranstaltete der Landesverband

der Campingplatzunternehmer

in Hessen

e.V. (VCH) zusammen mit

dem ECOCAMPING e.V. am

10. Juni einen Workshop in

Kalbach-Sparhof.

Rückläufige Belegungszahlen

im Dauercampingbereich,

die bisherigen Jahresgäste

scheinen auszusterben und

es sind noch keine neuen in

Sicht. Ist Dauercamping

überhaupt noch zeitgemäß?

Andererseits gibt es man-

cherorts sogar noch Wartelisten

für Langzeit-Stellplätze.

Was sind die Gründe? Welche

Chancen gibt es für die

einzelnen Campingunternehmen?

Die Hessen haben

sich entschieden, tatkräftig

gegen die alarmierende

Marktentwicklung vorzugehen.

Zahlreiche hessische

Campingunternehmer sind

zu diesem Workshop erschienen,

um sich über

zukünftige Möglichkeiten zu

informieren und sich auszutauschen.

Was hat einst die Menschen Anfang der 1970er Jahre dazu bewegt,

ihren Wohnwagen dauerhaft auf einem Campingplatz abzustellen,

und was ist von den damaligen Beweggründen noch übrig geblieben?

Die Teilnehmer erarbeiteten Chancen und Möglichkeiten in

Gruppen.

Die Referenten Prof. Dr.

Heinrich Lang, Sachverständiger

für die Camping- und

Ferienparkwirtschaft und

Foto: ECOCAMPING Foto: Eurotramp-Trampoline

Auf Nummer

Sicher springen:

Die Eurotramp Kids Tramps punkten mit sicherem Rand, geringer

Fallhöhe und der Tatsache, dass kein Kind darunter kriechen kann.

langjähriger Kenner der

Branche, Carmen Schütz-Kegel,

von der auf die Campingwirtschaft

spezialisierte

Projektagentur Kegel, sowie

Gerhard Schönweitz (Mitglied

im Vorstand des VCH)

beschäftigten sich in ihren

Vorträgen und in gemeinsamen

Arbeitsgruppen mit den

Teilnehmern ausführlich mit

diesem Thema.

Faktoren neu definieren

Neben einer Betrachtung der

Entwicklungsphasen der

Campingwirtschaft und einer

Analyse der Angebots- und

Nachfragestrukturen beim

23


Campen auf Dauer werden

auch die gesellschaftlichen

Veränderungen in den letzten

40 Jahren genauer beleuchtet.

Was hat einst die

Menschen Anfang der

1970er Jahre dazu bewegt,

ihren Wohnwagen dauerhaft

auf einem Campingplatz abzustellen?

Was ist von den

damaligen Beweggründen

noch übrig geblieben?

Die Städte sind nicht mehr

so unwirtlich, wie sie einmal

waren, und das Freizeitangebot

ist in der Stadt von dem

auf dem Land kaum mehr zu

unterscheiden. Mancherorts

scheint es sogar ein Überangebot

an Möglichkeiten zu

geben – vielleicht der Auslöser

zum Trend der Entschleunigung.

Die gesellschaftlichen

Trends haben unbestreitbar

einen Einfluss auf die Entwicklung

beim Dauercamping.

„Die Faktoren, die die

ersten Dauercamper beein-

24

flusst haben, sind oft auch

heute noch vorhanden. Sie

müssen nur neu definiert

werden und es müssen neue

Antworten darauf gefunden

werden“, so Prof. Lang. Also

wie geht es weiter?

Es muss darauf reagiert werden:

Der einstige Rückgang

der Arbeitszeit hat sich zum

Beispiel durch die jetzt hohe

Zeit-Belastung vieler Arbeitnehmer

wieder etwas relativiert.

Es gilt nicht mehr:

„Freitag ab eins macht jeder

seins“. Das Wochenende ist

für viele deutlich kürzer geworden.

Warum also nicht

zum Beispiel einen Rundum-

Service für die Dauercamper

anbieten – mit Hecken

schneiden und Wohnwagen

lüften – Modell „Quality-Dauercamp“?

Ganzheitlicher Blick auf

das eigene Unternehmen

Orientierung an den Besten

– auch eine Möglichkeit, mit

der Situation umzugehen.

Was machen die Campingplätze,

die noch immer Wartelisten

für Dauercampingplätze

haben? Aber hier ist

besondere Vorsicht geboten:

Erfolgreich ist nur der, der

das macht, was zu ihm

passt. Nur das Konzept eines

anderen Platzes zu kopieren,

bringt sicher nicht

den gewünschten Erfolg.

„Quer denken ist angesagt“,

so Carmen Schütz-Kegel.

„Ein ganzheitlicher Blick auf

das eigene Unternehmen ist

wichtig, um voranzukommen.“

Warum nicht einen

„Baggerpark“, einen Hochseilgarten

oder ein Natur-Erlebnis-Zentrum

mit Tipizelten

an den Campingplatz anschließen

und damit ganz

neue Zielgruppen, wie zum

Beispiel Schulklassen, erreichen?

Deutlich wurde, dass

es auf die individuellen Möglichkeiten

des jeweiligen

Campingunternehmers, seines

Platzes und der Region

ankommt und dass es viele

Entwicklungschancen geben

kann.

Das einhellige Fazit aller Teilnehmer

des Workshops

lässt sich kurz in Worte fassen:

Man muss über den

Tellerrand blicken! Die leeren

Stellplätze wird man

nicht auf allen Campingplätzen

in Hessen und andernorts

mit neuen Dauercampern

füllen können. Deshalb

muss man den für sich passenden,

vielleicht ganz neuen

Weg gehen.

Information:

ECOCAMPING e.V.

Blarerstr. 56

78462 Konstanz

Tel. (0 75 31) 2 82 57-0

Fax (07531) 28257-29

info@ecocamping.net

www.ecocamping.net

www.hessencamping.de

www.efre.hessen.de

+++++ ECOCAMPING NEWS +++++ ECOCAMPING NEWS +++++

Kennzeichnung

camping-in-deutschland.de

kennzeichnet Plätze mit

ECOCAMPING

Auf www.camping-in-deutschland.de

werden nun Campingplätze

mit ECOCAMPING

gekennzeichnet. Das Internetportal

berichtet rund ums

Thema Campen in Deutschland.

Der Gast kann sein

nächstes Reiseziel aus einem

umfangreichen Campingplatzverzeichnisaussuchen,

sich über die Freizeitmöglichkeiten

informieren

oder sich mit anderen Campern

im Forum über Dies und

Das austauschen.

Campingunternehmer haben

verschiedene Möglichkeiten,

ihren Platz auf der Internetseite

zu präsentieren. Informationen

zu den Einträgen

und den damit verbundenen

Kosten finden Sie unter

www.camping-in-deutschland.de.

Erfolgreicher Messeauftritt

ECOCAMPING

in den Niederlanden

Am 24./25. April 2010 fand

die niederländische Messe

ANWB Kampeerdagen statt

und ECOCAMPING war mit

von der Partie. Den ersten

holländischen Messeauftritt

kann ECOCAMPING als Erfolg

verbuchen. Bei strahlendem

Sonnenschein zog es viele

Besucher auf die im Freien

stattfindende Veranstaltung.

Das größtenteils holländische

Publikum zeigte großes

Interesse für umweltverträgliches

Campen in der Natur.

Gut abgeschnitten

Ökotest stellt

ECOCAMPING vor

Über 300 Label wurden in

der aktuellen Ausgabe (K

1093) bei ÖKOTEST bewertet,

darunter auch die Auszeichnung

ECOCAMPING MA-

NAGEMENT. In der Rubrik

Reisen geht es vor allem um

das Thema Nachhaltigkeit.

Neben anderen Labels wie

das Europäische Umweltzeichen

oder The Green Key

wurde hier auch ECOCAM-

PING unter die Lupe genommen.

In der Ökotest-Übersicht

ist ECOCAMPING die

einzige Auszeichnung, die

sich auf die Campingbranche

spezialisiert hat – und

schneidet richtig gut ab.

Mehr Informationen unter

www.oekotest.de

Im Deutschlandradio

ECOCAMPING

Kinderlieder-CD

Die Kinderlieder-CD „Jetzt

geht’s los! – Lisa und Max

auf dem Campingplatz“ wird

aktuell beim Klangohr-Test in

der Sendung „Kakadu“ des

Deutschlandradios vorgestellt.

Dabei wurden die Lieder

und die kurzen Geschichten

von einer Kinderjury

mit sehr gut bewertet.

„Wenn man sich die CD anhört,

dann fühlt man sich,

als ob man gerade selbst einen

Campingurlaub macht“,

so ein Jurymitglied.

Die CD entstand in Zusammenarbeit

von Beate Lambert

und ECOCAMPING. Bei

Interesse wenden Sie sich

bitte an info@ecocamping.net.

(Kosten: 10 Euro,

ab einer Menge von zehn

CDs 5 Euro).

Mehr Information zu Beate

Lambert finden Sie unter

www.beatelambert.de, zur

Sendung Kakadu unter

www.kakadu.de und zum

Klangohr-Test unter

www.klangohr.de.

UN Global Compact

ECOCAMPING ist Teilnehmer

ECOCAMPING nimmt nun offiziell

am United Nations Global

Compact teil und unterstützt

die zehn Prinzipien in

den Bereichen Menschenrechte,

Arbeitsrechte, Umweltschutz

und Anti-Korruption.

Durch die Mitgliedschaft

bekundet der ECOCAMPING

e.V. die Absicht, diese Prinzipien

in seinem Einflussbereich

zu fördern und dieses

Engagement klar gegenüber

Stakeholdern und der allgemeinen

Öffentlichkeit zu

kommunizieren. Weltweit beteiligen

sich über 6.500 Unternehmen

in 135 Ländern

am UN Global Compact.

Werden Sie Teil dieser Initiative

und unterstützen Sie die

Prinzipien der UN. Mehr Infos

unter www.unglobalcompact.org

und http://globalcompact.de.

Information:

ECOCAMPING e.V.

Blarerstr. 56

78462 Konstanz

Tel. (0 75 31) 2 82 57-0

Fax (0 75 31) 2 82 57-29

info@ecocamping.net

www.ecocamping.net


Fachmesse GaLaBau mit PLAYGROUND vom 15. bis 18. September in Nürnberg

Rund ums große Grün

2010 ist wieder GaLaBau-

Jahr. Der Messebesuch vom

15. bis 18. September in

Nürnberg ist fest im Terminkalender

der grünen Branche

eingetragen. Landschaftsgärtner,Landschaftsarchitekten

und Entscheider aus

kommunalen Gartenbauämtern

informieren sich vier Tage

lang über neue Produkte

und Trends auf der alle zwei

Jahre stattfindenden internationalen

Fachmesse für Urbanes

Grün und Freiräume.

Mit dem Messe-Fachteil Playground

sowie den 2. Deutschen

Golfplatztagen haben

wichtige GaLaBau-Arbeitsfelder

wie der Bau und die Pflege

von Spielplätzen und Golfplatzanlagen

eine eigene

Adresse bekommen. Rund

1.000 Aussteller aus dem

In- und Ausland werden erwartet.

„Vier Monate vor der GaLa-

Bau sind bereits über 90

Prozent der Fläche der Vorveranstaltung

gebucht. Die

Vorzeichen stehen gut, dass

wir trotz des schwierigen

wirtschaftlichen Umfelds an

das Rekordergebnis von

2008 anknüpfen werden“,

so Rolf Keller, neues Mitglied

der Geschäftsleitung

NürnbergMesse. Auf der Ga-

LaBau-Messe 2008 wurden

983 Aussteller und 61.929

Fachbesucher aus dem Inund

Ausland gezählt. Die Ga-

LaBau ist die Fachmesse mit

dem weltweit umfassendsten

Fachangebot für Planung,

Bau und Pflege von Urban-,

Grün- und Freiräumen.

Rund fünfzig Prozent der

Aussteller präsentieren Bauund

Pflegemaschinen und -

geräte. Etwa ein Viertel bietet

Baustoffe und Pflanzen

an. Und ein weiteres Viertel

der Aussteller deckt Spezialangebote

wie Spielplatzgeräte,

Stadtmöblierung

oder das Segment Golfplatzbau

und -pflege ab.

Erstmals gibt es in diesem

Jahr eine Sonderschau zum

Thema „Baumpflege und

Baumklettern“, die von freeworker

und der Münchner

Baumkletterschule organisiert

wird. Mehrmals täglich

finden auf der Sonderschau

in Halle 7A Vorführungen

statt.

2. Deutsche Golfplatztage:

Der Ball rollt weiter

Nach erfolgreicher Erstauflage

2008 gehen die Deutschen

Golfplatztage, die als

Fachteil der GaLaBau-Messe

in Halle 4A angesiedelt sind,

in die zweite Runde. Golf-

platzmanager, -betreiber und

Greenkeeper finden auf der

Messe alles rund ums Thema

Bau, Pflege und Management

von Golfplatzanlagen.

Zentraler Treffpunkt für alle

Golf-Interessierten ist der

Meeting-Point, auf dem sich

die involvierten Golfverbände

Bundesverband Golfanlagen

(BVGA), Deutscher Golf

Verband (DGV), Golf Management

Verband Deutschland

(GMVD), Greenkeeper Verband

Deutschland (GVD) und

Professional Golfers Association

(PGA) präsentieren.

Begleitet werden die Deutschen

Golfplatztage von einem

Golf-Turnier am ersten

Messetag und einem zweitägigem

Golfkongress am 16.

und 17. September, der im

CCN Ost stattfindet. Eine

vorläufige Ausstellerliste der

2. Deutschen Golfplatztage

gibt es im Internet unter

www.galabau.info-web.de.

Fachteil PLAYGROUND:

Spielend Kontakte knüpfen

und pflegen

Inzwischen fest auf der Ga-

LaBau-Messe etabliert ist

der Fachteil PLAYGROUND in

Halle 1. Dort zeigen Hersteller

von Spielplatzgeräten

und Freizeitanlagen ihre Neuheiten.

Dass Spielplatzbau

und GaLaBau Hand in Hand

gehen, zeigt das Beispiel

des Wettbewerbs „Grüne

Spielplätze“, der zum ersten

Mal von der Initiative „Die

Grüne Stadt“ organisiert

wird. Ziel des Wettbewerbs

ist, vorbildliche Spielplätze

auszuzeichnen, bei denen eine

abwechslungsreiche,

standortgerechte und qualitative

Grüngestaltung eine

Foto: NürnbergMesse

zentrale Rolle spielt. Die Gewinner

des Wettbewerbs

werden auf der GaLaBau

ausgezeichnet. Außerdem

wird es in Halle 1 wieder eine

Sonderschau geben, die

der Bundesverband der

Spielplatzgeräte- und Frei-

zeitanlagen-Hersteller

(BSFH) organisiert. Dieses

Jahr mit dem Titel „Spielpunkte

– modernes Spielen

in der City“. Gezeigt wird,

was wichtig ist, damit urbane

Räume abwechslungsreiche

Spielräume bieten und für

Bewohner aller Generationen

lebenswert bleiben. Eine

vorläufige Ausstellerliste

gibt es im Internet unter

www.galabau.info-web.de.

Attraktives

Rahmenprogramm

Die GaLaBau ist nicht nur

reine Produktschau, sondern

bietet wie kaum eine andere

Messe ein äußerst umfassendes

und fachlich interessantes

Rahmenprogramm.

Dafür verantwortlich ist federführend

der Bundesverband

Garten-, Landschaftsund

Sportplatzbau (BGL), der

ideelle Träger der GaLaBau.

Ein Auszug aus dem Programm

macht Lust auf

Mehr: Im Rahmen der GaLa-

Bau 2010 wird erneut der

ELCA-Trendpreis „Bauen mit

Grün“ verliehen. Gemeinsam

wollen die ELCA (European

Landscape Association) und

der BGL mit der Verleihung

dieses Internationalen

Die GaLaBau ist die Fachmesse mit dem weltweit umfassendsten

Fachangebot für Planung, Bau und Pflege von Urban-, Grün- und

Freiräumen. Auf der GaLaBau-Messe 2008 wurden 983 Aussteller

und 61.929 Fachbesucher aus dem In- und Ausland gezählt.

Trendpreises die interdisziplinäre

Zusammenarbeit zwischen

Bauherren, Landschaftsarchitekten

und

Landschaftsgärtnern fördern.

Darüber hinaus werden

parallel zur Messe eine

Fülle von Fachveranstaltungen

rund ums Bauen mit

Grün angeboten. Die Bandbreite

der Fachtagungen beschäftigt

sich mit Themen

wie „VOB, BGB, HOAI – Verträge

mit Verbrauchern?!“

bis hin zum Arbeitsgebiet

„Ingenieurbiologische Bauweisen“.

Besonders ins

Blickfeld gerückt sind in diesem

Jahr auch die Themen

„Rasen“ und „Licht im Garten“.

Information:

NürnbergMesse GmbH

Messezentrum

90471 Nürnberg

Tel. (09 11) 86 06-0

Fax (09 11) 86 06-82 28

info@nuernbergmesse.de

www.nuernbergmesse.de

25


20 Jahre VCB: Kleine Zeitreise in die Welt des Campings

Vom Ochsenkarren zum Luxusreisemobil

Hätten Sie’s gewusst? Camping

ist eine der beliebtesten

Urlaubsformen in

Deutschland. Allein in Brandenburg

stiegen die Übernachtungszahlen

auf Campingplätzen

im vergangenen

Jahr um 16,9 Prozent. Campingurlaub

hat sich zu einem

ernst zunehmenden Tourismuszweig

entwickelt und

kann auf eine lange Tradition

zurückblicken. Die Interessenvertretung

der branden-

Camperglück anno dunnemals: Alles da,

was man brauchte – und vielleicht sogar

ein bisschen Sonnenschein.

burgischenCampingwirtschaft, der Verband der

Campingwirtschaft im Land

Brandenburg e. V. (kurz

VCB), wird in diesem Jahr

stolze 20 Jahre. Da kann

man schon mal einen Blick

zurückwerfen, auf die letzten

20 Jahre und auch noch einige

Jahre weiter.

Wie war das eigentlich früher

so mit Campingurlaub, ohne

Fünf-Sterne-Komfort-Cam-

26

pingplatz und definierte Qualitätsstandards?

Ja, wenn ich

da so an meinen ersten

Campingurlaub zurückdenke,

und der liegt etwa 24 Jahre

zurück, war das schon ein

kleines Abenteuer.

Toilettenanlage

Marke Plumpsklo

Stellplatz mit wenig Komfort,

aber heiß umkämpft. Immerhin

hatten wir einen Campingplatz

an der Ostsee

auf Rügen ergat-

Foto: sun

tert. Eng gedrängt,

Wohnwagen an Zelt

und wieder Wohnwagen,

bevölkerten die

zum Teil weit angereisten,

oftmals Gelegenheitscamper,

das

Campingareal. Für 14

Tage hieß es „Hurra,

wir haben einen Campingplatz

an der Ostsee“.

Gut, von den

14 Tagen regnete es

mindestens zehn.

Meine Eltern, geschlagen

mit zwei pubertierenden

Töchtern in einem

Wohnwagen (DDR-Standard,

versteht sich), versuchten

das Beste daraus zu machen.

Waschgelegenheiten

unter freiem Himmel, Toilettenanlage

Marke Plumpsklo,

Versorgung organisiert und

natürlich mit Anstehen. Verglichen

mit heutigen Standards

auf Campingplätzen

eher vorsintflutlich. He, aber

damals wurde man für so ei-

nen Urlaubsplatz beneidet!

Ja, waren das noch Zeiten!

Schon Goethe

reiste 1792 im

Holzwohnwagen

Camping, vom lateinischen

Wort campus (Feld) abgeleitet,

ist übrigens keine Erscheinung

der Neuzeit.

Wenn man so will, reisten

schon Antonius und Cleopatra

im Wohnwagen zum Mittelmeer.

Gezogen wurde dieser

Reisewagen übrigens

von „nur“ 22 Ochsen. Napoleon

lenkte seine Schlachten

vom Wohnwagen aus.

Goethe reiste im Jahr 1792

in einem „Holzwohnwagen“

mit Bett, Sekretär und Kohleofen

nicht nur durch deutsche

Lande.

Schmunzelnd betrachtet, haben

die heutigen Camper

berühmte Vorreiter. So richtig

los ging es Anfang des

20. Jahrhunderts. Mit dem

Aufschwung der „Goldenen

Zwanziger Jahre“ kam in

Deutschland der klassische

Urlaub auf. Zuvor hatten Arbeitnehmer

keinen gesetzlichen

Anspruch auf Urlaub.

Auf der Suche nach einem

preiswerten Urlaubsvergnügen

lag es nahe, kostengünstig

in der freien Natur zu logieren.

Mit einfachen Zelten

oder Faltbooten mit einfachster

Campingausstattung

zog man los und campierte

an der frischen Luft.

Es entstand eine regelrechte

Wochenendbewegung. Der

Zweite Weltkrieg unterbrach

diese Entwicklung, und erst

mit Einsetzen des Wirtschaftswunders

konnte sich

auch die breite Masse wieder

Urlaub leisten. Mit der

„Stoffvilla“ oder dem „Haus

am Haken“ ging es quer

durchs Land. Und so manche

„Reise nach Italien“ war

eine Endloskette von Stopps

auf Campingplätzen.

Eines der ersten Wohnmobile

war der VW-Bus T 1, den

es auch in einer Version mit

Bordtoilette gab. Heute ist

das Heer der Campingurlauber

bunt gemischt, vom

Rucksacktouristen mit Zelt

bis hin zum Outdoor-Urlauber

der Luxusklasse mit

hoch moderner Ausstattung

ist alles vertreten. Und für

jeden findet sich auch ein

Camping-Plätzchen.

Eines haben sie gemeinsam,

die mobilen Urlauber unserer

Zeit: die Lust auf Natur,

auf das Erlebnis Camping

und auf individuellen Urlaub.

Manuela Stellmach

Information:

Verband der

Campingwirtschaft im

Land Brandenburg e.V.

Finowfurter Ring 10 A

16224 Schorfheide

OT Finowfurt

Tel. (0 33 35) 32 67 17

Fax (03335) 4519064

vcb@camping-bb.de

www.campinglandbrandenburg.de


Xandrion-Newsletter: Ein neuer Rahmenvertragspartner stellt sich vor

Solarenergie für Campingplätze

Dieser Xandrion Newsletter

informiert über das Leistungsangebot

unseres Rahmenvertragspartners

SOLEA-

DO. Das Soleado-System

zeichnet sich aus durch hohe

Kompetenz für den Einsatz

von Solarenergie und

damit erzielbares ökonomisches

und ökologisches Heizen.

Das Soleado-System ist

ein individuell auf die jeweiligen

Bedürfnisse abgestimmtes

Solar-Konzept für Waschhäuser

in Freizeitbetrieben

und auf Campingplätzen. Die

einzelnen Komponenten

stammen entweder aus eigener

Produktion oder aber von

namhaften Herstellern. Je

nach Standort, Dachgröße,

Anzahl der Duschen oder

den baulichen Gegebenheiten

wird ein System aus den

einzelnen Komponenten entwickelt,

das zugleich ökologisch,

ökonomisch und hygienisch

ist.

Nicht nur Ihre immer umweltbewusster

werdenden Gäste

freuen sich über ökologisch

erwärmtes und hygienisches

Duschwasser, auch Sie als

Besitzer eines Freizeitbetriebes

oder Campingplatzes

freuen sich über die kostenfreie

Energie der Sonne –

und die damit verbundenen,

zusätzlichen Einnahmen

durch den Verkauf von

Duschmarken.

Sparen, während

die Gäste duschen

Das Problem ist Ihnen allen

bekannt: Im Sommer, wenn

viele Gäste auf Ihrem Campingplatz

sind, muss Ihre

Heizungsanlage auf Hochtouren

laufen, um warmes

Wasser zum Duschen zu erzeugen.

Mit dem Soleado-

System geht es auch anders:

ökologisch, ökonomisch

und hygienisch. Die

bewährte Soleado-Technik

sorgt für einen hohen, solaren

Energieertrag und maximale

Betriebssicherheit. Die

Soleado-Vorteile auf einen

Blick:

1. Solar-Kollektoren produzieren

warmes Wasser – kostenlos,

umweltfreundlich und

klimaneutral.

2. Zur Verwendung kommt

hygienisches Wasser, das

sich erst dann erwärmt,

wenn es gebraucht wird.

3. Soleado-Technik liefert einen

maximalen Solar-Ertrag

bei minimalem Wartungsaufwand.

Wohncontainer

Bürocontainer

Sanitärcontainer

4. Soleado bietet Ihnen ein

preisgünstiges Komplett-Paket

zu Xandrion-Rahmenvertragskonditionen,

das speziell

für Ihre Bedarfssituation

berechnet und geplant wird.

5. Planung, hochwertige

Qualität und komplette Montage

aus einer Hand.

Die Effizienz Ihrer Soleado-

Anlage kann auf Wunsch von

einem unabhängigen Ener-

gieberater berechnet werden.

So sehen Sie genau,

wie schnell Sie dank der kostenlosen

und umweltfreundlichen

Sonnenenergie

Geld einsparen. Mit dem innovativen

Soleado-System

verdienen Sie Geld, während

Ihre Gäste duschen. Wenn

Sie sich zeitnah dafür entscheiden,

profitieren Sie zusätzlich

von der Förderung

durch die KfW-Bank. Die Soleado-Fachberater

beraten

Sie gern.

Information:

Xandrion GmbH

Schwachhauser Heerstr. 90

28209 Bremen

Tel. (04 21) 2 05 50 70

Fax (0421) 2055055

www.xandrion.de

Materialcontainer

Seecontainer

Lagercontainer

Foto: sun

SOLEADO

Borgwardstraße 9 b

21365 Adendorf

Tel. (0 41 31) 22 33 99-0

Mobil (01 79) 5 27 85 72

Fax (0 41 31) 22 33 99-9

info@soleado.de

www.soleado.de

Keine Angst vor Legionellen : Auf

der Seijsener Hausmesse demonstrierte

Robert Jukschat

von SOLEADO die Funktionsweise

dieses Systems, bei dem das

Wasser erst erwärmt wird, wenn

es gebraucht wird.

Ruhrtalstraße 28 · 45239 Essen · Tel. 0201/84914-0 · E-Mail: pilz-essen@t-online.de · www.pilzcontainer.de

27


5. Reisesplitter: „Mit Faltrad und Zelt um die Welt“

Naturwunder in Südamerika

Seit August 2009 erfüllen

sich Marco Walter, Geschäftsführer

des ECOCAM-

PING e.V., und seine Lebensgefährtin

Margit Weißer, Lehrerin,

einen langjährigen

Traum: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

und zwei Falträdern

reisen sie ein Jahr lang

um die Welt. CAMPINGWIRT-

SCHAFT HEUTE hat sie eingeladen,

unter der Rubrik „Reisesplitter“

von ihren Erfahrungen

zu berichten. Lesen

Sie nun den fünften und letzten

Teil der spannenden Reiseberichte.

Der Flug von Neuseeland

nach Chile gleicht einer Zeitmaschine.

Denn wir kommen

nach zehnstündigem

Flug fünf Stunden vor unserer

Startzeit an. Des Rätsels

Lösung: Wir überfliegen die

Datumsgrenze von West

nach Ost und werden dabei

23 Stunden jünger.

28

Chile – Land der Vulkane

Santiago de Chile empfängt

uns mit strahlendem Sonnenschein

und südamerikanischer

Lebendigkeit. Die

schneebedeckten Anden

sind zum Greifen nah. Wir

lernen eine Woche Spanisch

in einer Sprachschule und

besuchen den Karneval in

der schönen Küstenstadt

Valparaíso. Das große Erdbeben

wird erst nach unserer

Weiterreise das Land erschüttern.

Uns zieht es zu den Vulkanen

im Süden Chiles. Im beschaulichen

Örtchen Melipeuco

lassen wir uns nieder,

nur zwölf Kilometer vom Vulkan

Llaima (3.125m) entfernt.

Dieser Feuerberg

gehört zu den aktivsten

Südamerikas, im Januar

2008 war sein jüngster Ausbruch.

Im dazugehörigen

Fotos: Margit Weißer

Conguillio Nationalpark bilden

die rötliche Vulkanspitze

mit weißem Schneekragen,

schwarze Asche- und Lavafelder,

klare Lagunen und

grüne Wälder eine eindrucksvolle

Landschaft.

Über die Anden radeln wir

nach Argentinien und benötigen

sieben Stunden für steile

und holprige 45 Kilometer

bis zur Grenze.

Tannen und Tango

in Argentinien

Ab der argentinischen Grenze

überrascht uns eine per-

fekt asphaltierte Straße, auf

der wir den aus dem Boden

gestampften Edel-Tourismu-

Für Tierliebhaber spektakulär ist das Pantanal. In diesem größten

Feuchtgebiet der Erde leben Millionen Krokodile, aber auch viele andere

Arten wie Jaguar, Wasserschweine oder die seltenen Hyanzinth-

Aras – und der Tucan.

sort Villa Pehuenia erreichen.

Araukarien, die mäch-

Eines der großen Naturwunder Südamerikas sind die Wasserfälle

von Iguazu. 20 große Fälle und über 200 kleine machen sie zu einem

der beeindruckendsten Orte der Erde.

tigen Andentannen, gaben

der Region ihren Namen.

Das malerische Seengebiet

gehörte ursprünglich den

Mapuche-Indianern, die sich

immer wieder gegen Landübernahmen

zur Wehr setzen.

Dem gegenüber steht der

touristische Ausbau des

grenznahen Städchens – ein

Versuch der Regierung, die

Region dauerhaft zu befrieden.


Europäisches Flair erwartet

uns in Buenos Aires, der argentinischen

Hauptstadt.

Perfekte Tangoshows im

Stadtteil San Telmo animieren

zur Nachahmung. Nach

ein paar Tagen Großstadt

zieht es uns wieder aufs

Land. Nach einer Busnachtfahrt

Richtung Norden zum

kleinen Ort La Cumbre campen

wir auf einem schlichten,

aber gemütlichen Zeltplatz.

Das Städtchen ist vor

allem bei Gleitschirmfliegern

bekannt, seitdem hier am

Cuchi Corral die Weltmeisterschaften

durchgeführt

wurden. Als wir uns zu einem

Tandemflug entschließen,

wird dieser leider durch anhaltenden

Regen vereitelt.

Ein wichtiges Ziel unserer

Reise ist das Kennenlernen

von Umweltprojekten. In Argentinien

besuchen wir die

Laguna Mar Chiquita, eines

von 60 Gewässern des weltweiten

Living Lakes Netzwerks.

Die Laguna ist der

größte See Argentiniens und

hat einen sehr hohen Salzgehalt.

Sie ist ein Wasservogelparadies.

Rosa Flamingos

fliegen über den See.

Wir besichtigen auch mehrere

Campingplätze. Sie sind

heruntergekommen, aber

das Interesse an der ECO-

CAMPING-Idee ist groß. Wie

in Chile sehen wir in Argentinien

Wohnmobile und vereinzelt

sogar Wohnwagen. Diese

Form des Freizeitvergnügens

findet in beiden Ländern

offenbar zunehmend

Freunde.

Naturschönheiten

in Brasilien

Eines der großen Naturwunder

Südamerikas sind die

Wasserfälle von Iguazu. 20

große Fälle und über 200

kleine machen sie zu einem

der beeindruckendsten Orte

der Erde. Wir besuchen sie

sowohl auf der argentinischen

als auch der brasilianischen

Seite. Auf einer

Bootkurztour kommen wir

der rauschende Wassergischt

so nahe, dass wir vollkommen

durchnässt werden.

In der Nähe der Fälle finden

wir – noch auf argentinischer

Seite – das Casa Ecológica

de Botellas. In diesem Um-

Foto: Margit Weißer

weltprojekt wird demonstriert,

wie aus alten PET-Flaschen

und aufgeschnittenen

Getränkekartons Häuser,

Möbel und sogar Solarkol-

lektoren zur Warmwassergewinnung

gebaut werden können.

Nachdem wir auch nach Brasilien

per Rad eingereist

sind, fahren wir mit dem Bus

nach Curitiba, der Ökohauptstadt

Brasiliens. Schon seit

den 70er Jahren wird hier

der Müll getrennt. Es gibt einen

gut organisierten Nah-

In dem brasilianischen Umweltprojekt Casa Ecológica de Botellas

wird demonstriert, wie aus alten PET-Flaschen und aufgeschnittenen

Getränkekartons Häuser, Möbel und sogar Solarkollektoren zur

Warmwassergewinnung gebaut werden können.

verkehr mit futuristischen

Buswarteröhren, auffallend

viele Radwege, Bio-Märkte

und eine Umweltuniversität.

Entspannt geht es auf der Ilha

do Mel – der Honiginsel –

29


zu, die wir mit der „Eisenbahn

des Todes“ und per

Boot erreichen. Diese Eisen-

bahnstrecke führt direkt

durch den Dschungel, ihr

Bau hat viele Arbeiter das

Leben gekostet. Die Insel ist

autofrei, mit unseren Rädern

verfügen wir über die

schnellsten Fortbewegungsmittel

vor Ort.

Das ändert sich in Rio de Janeiro.

Hier pulsiert das brasilianische

Leben, der Verkehr

ist stark. Trotzdem ra-

30

deln wir entlang der berühmten

Stadtstrände Copacabana

und Ipanema, trinken fri-

Die speziellen Kopfbedeckungen fallen uns schon an der Grenze auf:

Die indigenen Bolivianerinnen tragen häufig Melonen wie aus dem

Zauberkasten – eine über hundertjährige Tradition.

sche Kokosnüsse und mischen

uns unter die Badenden

mit ihrer stoffknappen

Strandmode. Patrouillierende

Polizeihubschrauber sichern

den Strand mit Maschinengewehr

im Anschlag.

Auf den Zuckerhut nehmen

wir lieber die Gondel.

Auch im brasilianischen Bundesstaat

Bahia bleiben wir

zunächst in Strandnähe und

Foto: Margit Weißer Foto: Marco Walter

begleiten Nicolas Stockmann,

Autor mehrerer Brasilienreiseführer,

bei seiner

Recherche. Dadurch lernen

wir die schönsten Orte und

Hotels Bahias kennen: Trancoso,

Arajal d´Ajuda, Itacaré

und, unser absoluter Lieblingsstrand,

Maraú mit der

Ökohotelanlage Lagoa do

Cassange. Hier kommen Klimaanlagen

zum Einsatz, die

nur zehn Prozent an Strom

verbrauchen. Nach soviel

Strand begeben wir uns ins

Landesinnere Bahias und

bleiben im Kolonialstädtchen

Lencóis in der Chapada

Diamantina. Spektakuläre

Tafelberge ragen aus der

waldreichen Landschaft empor.

Traumhafte Wasserfälle,

Flussrutschen und Naturpools

lassen sich erwandern

und zum Teil mit dem Rad erreichen.

Ausgeruht wagen wir uns

nach Brasilia, der 50 Jahre

alten Retorten-Hauptstadt

Brasiliens. Hauptsächlich

unter der Leitung des Architekten

Oscar Niemeyer entstand

sie in nur 1.000 Tagen.

Mit ihren weit auseinander

liegenden Beton-Regierungsgebäuden

und Schnell-

straßen wurde sie für Autos

konzipiert. Entsprechend haben

wir per Rad Mühe und

benützen in der „Stadt der

vergangenen Zukunft“ lieber

den Bus.

Das vom Architekten gedachte

Zentrum der Stadt ist

heute umgeben von wuchernden

Trabantenstädten.

Für Tierliebhaber spektakulär

ist das Pantanal. In

diesem größten Feuchtgebiet

der Erde leben Millionen

Krokodile, aber auch viele

andere Arten wie Jaguar,

Wasserschweine oder die

seltenen Hyanzinth-Aras. Mit

einem Meter Höhe sind sie

die größte Papageienart. Wir

haben das Glück, viele von

ihnen beobachten zu können.

Auch das Pantanal ist

Mitglied bei Living Lakes. So

ergibt sich die Möglichkeit,

eine Woche im Schutzgebiet

der Partnerorganisation

Ecotropica zu bleiben und

die einzigartige Natur zu Fuß

sowie per Kajak individuell

zu erkunden. Bei zwei weiteren

Ausflügen im Südpantanal

lassen wir uns von Marcello

führen, einem einheimischen

Indianer, der alles

über Tiere und Pflanzen der

Region weiß.

In Brasilien zelten wir kein

einziges Mal. Es gibt zwar

Zeltplätze, wir fühlen uns

aber besser in festen Unterkünften

aufgehoben. Wohnwagen

und Wohnmobile sehen

wir in Brasilien nicht.

Hier gibt es offenbar noch zu

große Furcht vor Überfällen,

Blick auf Machu Picchu: Die schweren Steine der erdbebenfesten

Gebäude in der erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckten Inkastadt

wurden fugendicht, aber ohne Mörtel in raffinierten Formen

aufeinander gesetzt.

als dass sich die Leute mit

solch wertvollen Fahrzeugen

auf die Straße begeben.

Bolivien – dünne Luft

und alte Hüte

Die speziellen Kopfbedeckungen

fallen uns schon

an der Grenze auf. Einge-


wickelt in mehrere Schichten

bunter Kleider, tragen die indigenen

Bolivianerinnen häu-

fig Melonen wie aus dem

Zauberkasten. Eine über

hundertjährige Tradition.

Mit der Bummelbahn fahren

wir nach Santa Cruz und weiter

per Bus nach La Paz, der

höchsten Metropole der

Welt. Die Stadtviertel liegen

zwischen 3.500 und 4.500

Meter Höhe. Die Luft ist so

dünn, dass wir uns nur langsam

bewegen können und

schon nach ein paar Treppenstufen

außer Atem sind.

Das Herz pocht wie ein Presslufthammer.

Erst nach einigen

Tagen und mit viel Kokablättertee

überwinden wir

die Höhenkrankheit. Wenige

Busstunden von der Großstadt

entfernt liegt der Titicacasee

auf einer Höhe von

3.810 Metern. Er ist 15-mal

größer als der Bodensee.

Auf der Sonneninsel, dem

Mythos nach Ursprung der

Inkas, besuchen wir ein weiteres

Living Lakes Projekt:

eine Öko-Hotel-Anlage mit

Solarheizung und solarer

Warmwasserversorgung. Gebaut

wurde die Anlage mit

einheimischen Materialien,

allem voran Schilf, aus dem

auch bewohnbare, schwimmende

Inseln sowie Boote

mit Drachenköpfen erstellt

werden. Esel sind auf der Insel

die einzigen Transportmittel.

Wieder zurück am

Festland, radeln wir über die

Grenze nach Peru.

Peru–ImZentrum

des Inkareichs

Ein Touristenbus, der an vie-

len Sehenswürdigkeiten

stoppt, bringt uns in die alte

Inka-Hauptstadt Cusco. Wir

Wenige Busstunden von La Paz, der höchsten Metropole der Welt,

entfernt liegt der Titicacasee auf einer Höhe von 3.810 Metern. Er

ist 15-mal größer als der Bodensee.

fahren durch die atemberaubende

Landschaft der Hochanden.

Im Umland hat ein

Hochwasser Anfang des Jahres

große Zerstörungen angerichtet.

Hunderte Familien

sind ohne Unterkunft, die

Jahresernte ist zerstört.

Cusco hingegen ist in hervorragendem

Zustand. Wunderschöne

Plätze und Gässchen

faszinieren den Besu-

cher. Geschichte ist zum

Greifen nahe. Francisco

Pizarro, der spanische Eroberer,

ermordete hier 1533

den Inkaherrscher Atahualpa

und eroberte in wenigen

Monaten das dreihundertjährige

Inkareich. Wichtig ist

Cusco auch als Ausgangspunkt

für Fahrten nach Machu

Picchu, der hochgelegenen

Inkastadt. Die Stadt

wurde erst im 19. Jahrhundert

wiederentdeckt und ist

dank ihrer erdbebensicheren

Inkagrundmauern in sehr

Fotos: Margit Weißer

gutem Zustand. Die schweren

Steine der Gebäude wurden

fugendicht, aber ohne

Mörtel in raffinierten Formen

aufeinander gesetzt. Türen

und Fenster sind trapezförmig

und hielten so auch starken

Belastungen stand.

Nach so viel Bergen zieht es

uns wieder in tropischere

Gefilde. In Puerto Maldonado,

einem Goldgräberstädchen

im peruanischen Amazonasgebiet,

machen wir eine

viertägige Tour in das

Tampopata-Reservat. Vor allem

am Sandoval-See mitten

im Urwald entdecken wir Dutzende

uns bisher unbekannter

Tier- und Pflanzenarten.

Besonders begeistert sind

wir von den verschiedenen

Affenarten, die hoch über

dem See munter in den Bäumen

klettern. Aber auch die

zwei Meter großen Riesenotter,

die wir beim Spielen und

Jagen im Wasser beobachten

konnten, erfüllen uns mit

Achtung und Freude.

Als wir nach ein paar weiteren

Tagen in Brasilien nach

Hause fliegen, sind wir dankbar,

dass wir diese einmalige

Reise um die Erde machen

konnten. Wir haben die

Über die Anden radeln wir von Chile aus nach Argentinien, den Vulkan

Llaima (3.125m) im Hintergrund, und benötigen sieben Stunden

für steile und holprige 45 Kilometer bis zur Grenze.

Vielfalt der Kulturen, die

Schönheit der Welt, aber

auch deren Probleme und

Herausforderungen besser

kennen gelernt. Und sind bei

alledem gesund geblieben.

Danke!

Marco Walter

und Margit Weißer

Dieser Ausgabe liegt

eine Beilage des

Caravan Salon

Düsseldorf bei.

Fachmagazin für Camping-, Freizeit- und Wassersportunternehmer in Deutschland

IMPRESSUM

HERAUSGEBER/VERLAG

Werbestudio Varnay GmbH

Potsdamer Straße 3

30916 Isernhagen/Awb.

VERLAGSLEITUNG

Rolf Kuschel

Tel. (0511) 9 20 86 00

Fax (0511) 9 20 86 02

ISDN (0511) 6 13 70 13

kuschel@

campingwirtschaft.com

www.campingwirtschaft.com

REDAKTION

Susanna Veenhuis

Tel. (0 5132) 58 52 27

Fax (05132) 57796

redaktion@

campingwirtschaft.com

ANZEIGEN- UND

OBJEKTLEITUNG

Rolf Kuschel im Verlag

SATZ/GESTALTUNG

Werbestudio Varnay GmbH

Isernhagen

DRUCK

Druckerei Honscha

Isernhagen

VERTRIEB

Deutsche Post AG

● Mitglieder des BVCD

(Bundesverband der

Campingwirtschaft in

Deutschland e.V.)

● Fördermitglieder des BVCD

● Investoren und Meinungsbildner

der Tourismusund

Freizeitwirtschaft

in Deutschland

ERSCHEINUNGSWEISE

6 mal im Jahr

BEZUGSPREIS

Jahresabonnement

48 Euro plus Porto

Nachdruck nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Bildvorlagen

wird keine Haftung übernommen.

Das Leistungsangebot der inserierenden

Firmen wird weder

vom Herausgeber noch vom

Verlag überprüft oder empfohlen.

Zuschriften können auch ohne

ausdrückliche Genehmigung

ganz oder auszugsweise veröffentlicht

werden. Zuschriften

spiegeln nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wider.

31


Größte Auflage: Deutsche Camper entscheiden sich für die Nr. 1 – den ADAC Campingführer.

Effizient: 73% der Camper nutzen den ADAC Campingführer für ihre Urlaubsplanungen.

Wirtschaftlich: Optimales Preis-Leistungs-Verhältnis mit hoher Werbewirkung in Ihrer Zielgruppe.

Schnell: Das ADAC Camping-Portal garantiert Top-Kontakte und schnelle Resonanz!

www.media.adac.de

Rundum perfekt!

Erstklassig werben mit Deutschlands Nr. 1 bei Caravan & Camping Fans!

Jetzt buchen!

ADAC Verlag GmbH

Anzeigenverkauf

Gabriele Möbius

Tel. (089) 76 76 62 05

Fax (089) 76 76 34 96

gabriele.moebius@adac.de

Rundum überzeugende Argumente für Ihren Erfolg bei einer Top-Zielgruppe!

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine