Gemeindebrief - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln ...

clarenbach.kirche.koeln.de

Gemeindebrief - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

März – Mai 2011

Nr. 146

www.clarenbachgemeinde.de

Aus dem Inhalt:

Ein Navi fürs Leben 2

Karneval als Wendefest 4

Freya von Moltke 6

Theologe aus Leidenschaft 9

Weltgebetstag 16

Ich bin eher ökumenisch 18


Geistliches Wort

2

Ein Navi fürs Leben

Jedes Mal wenn ich mich ins Auto setze und

in unbekannte Gegenden, Orte oder Länder

fahre, schalte ich mein Navigationsgerät ein.

Inzwischen tue ich das – nach anfänglicher

Reserve gegenüber diesem Routenplaner –

sogar mit großer Begeisterung. Es ist schon

fast wie ein kleines Ritual: Man gibt vor der

Abfahrt den Zielort mit Straße und Hausnummer

ein. Und schon hat das Gerät

einen genauen Fahrplan für die

Strecke. Auf dem Bildschirm

erscheint eine Landkarte und eine

freundliche Stimme weist einem

den Weg.

Eigentlich kann dann nichts mehr

schief gehen, bis man am Ende den

erlösenden Satz hört: „Sie haben

ihr Ziel erreicht“. Der Großstadtdschungel

mit Einbahnstraßen,

unüberschaubaren Kreuzungen, Unterführungen

und mehrspurigen Fahrbahnen

lässt sich damit in der Regel prima beherrschen.

Man muss nicht mehr umständlich

an die Seite fahren und in irgendeinem

Stadtplan oder auf einer Karte suchen.

Umherirren vorbei

Zudem hat das hilflose Umherirren ein

Ende, vorausgesetzt das Ziel ist richtig eingegeben.

Wie schön wäre es, gäbe es das

auch für das Leben. Ein Navigationsgerät,

das einem genau sagt, was gerade dran und

wichtig ist. Jetzt die Stelle wechseln, ja oder

nein? Pädagogik studieren oder doch lieber

die Lehre beginnen? Die Partnerschaft

beenden oder einen allerletzten Versuch

starten, um zu retten, was einmal wunderbar

war? Manchmal wünscht sich wohl

jeder solch einen Apparat, in den man all

seine Fragen hinein geben kann und der

einem dann präzise und deutlich sagt, wo es

langgeht und was am besten für einen ist.

Ein Navi fürs Leben eben.

Aber natürlich weiß jeder, dass es das nicht

gibt und dass man immer selbst gefordert

ist, sich zu entscheiden und den eigenen

Weg zu suchen und zu finden.

„Wer sich verlässt, ist verlassen“

Navis haben aber auch Tücken.

Wer sich einzig und vertrauensvoll

auf sein Gerät verlässt, kann auch

an der Rheinfähre bei Langel im

Wasser landen oder eine Klippe

hinabstürzen, wie unlängst

geschehen. Beides wurde schon als Fahrweg

von Navis angezeigt. Auch ich habe ich mich

geärgert, als ich mich vor Kurzem verfahren

habe. Ich war auf der Autobahn unterwegs.

Die Ausfahrt, die ich hätte nehmen sollen,

wurde spät angezeigt und war durch eine

Baustelle nicht eindeutig erkennbar. Im

Vorbeifahren sah ich: Die wäre es gewesen.

Mir blieb nichts anderes übrig, als weiterzufahren,

bis ich schließlich an einem unüberschaubaren

Autobahndreieck landete. Im

ersten Moment war ich etwas orientierungslos

und merkte, wie ich nervös wurde.

Als endlich das nächste Ausfahrtsschild

erschien, war die Orientierung wieder da.

Vollends beruhigt bin ich allerdings erst

gewesen, als ich noch die vertraute Stimme

mit der Aufforderung hörte: „Bitte wenden“.

Jetzt gab es nur eines: runterfahren

und wenden. Das Ganze jedoch hat mich

Geübte finden auch ohne Navi den Orientierungspunkt

an der Aachener Straße 458 in

Köln-Braunsfeld: die Clarenbachkirche.

fast eine halbe Stunde Zeit gekostet, der Termin

war nicht mehr einzuhalten.

Jesus, ein Meister im Unterwegssein

Ach, waren das noch Zeiten, als Menschen

auch ohne derartige Verbindung zum Satellitensystem

Wegweisung und Orientierung

fanden! Das wird in einem 2010 erschienen

Büchlein von Steffen Tiemann mit dem

Titel: „Navi fürs Leben. Die Zehn Gebote im

Alltagstest“ besonders herausgestellt. Für

den Autor sind die Zehn Gebote der Bibel

ein Navi für den Alltagsdschungel. Sie geben

allerdings nicht den exakten Weg, sondern

die grundsätzliche Richtung vor. Deshalb

haben sie auch nach über 3000 Jahren

nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt.

Grundsätzlich gilt: Die Zehn Gebote sind

Orientierungshilfen, die zeigen, wie das

Leben gelingt und wo es gefährlich wird.

Jesus hat sich an den Geboten orientiert, hat

mit ihnen gelebt und sie ausgelegt. Darüber

hinaus bestand der Großteil seines öffentlichen

Wirkens, so berichten es die Evangelien,

darin, unterwegs zu sein in Galiläa aber

auch rund um den See Genezareth und in

Geistliches Wort

Samarien, einem Gebiet, das viele damals

eher umgingen, weil es zu konfliktträchtig

war. Und als er auf dem Weg nach Jerusalem

einmal in der Stadt angekommen war, war

er auch dort an den unterschiedlichsten

Orten anzutreffen: im Tempel, am Teich

Bethesda oder im Garten Gethsemane.

Orientierung

Auf seiner Wanderschaft durchs Land hat

Jesus zahlreichen Menschen Orientierung

und Lebenshilfe angeboten. Auch wer sich

verirrt oder gar vollkommen auf dem Holzweg

ist, erfährt in der Gegenwart des heimatlosen

Wanderpredigers die Wende seines

Lebens. Und es tun sich Wege auf, die es

vorher nicht gab. Jesus versteht das als seine

Mission, seine Aufgabe.

Diese verändernde Kraft ist bis heute

erfahrbar. Mir geht das so, wenn ich Worte

der Bibel lese, die mich berühren, weil sie

mich darin bestärken, Gott und seinen

Möglichkeiten zu vertrauen. Andere finden

diese Kraft beim gemeinsamen Singen oder

Beten im Gottesdienst, wieder andere leben

für einige Tage im Kloster oder sie begeben

sich auf den Jakobsweg. Die Möglichkeiten

der Begegnung mit Gott sind vielfältig.

Wichtig ist allein: sich darauf einzulassen,

selbst loszugehen und aufmerksam zu sein

für das, was kommt.

Ein Navigationsgerät fürs Leben – das wäre

sicher genial! Mir freilich gefällt es besser,

mich am Meister des Unterwegsseins zu orientieren,

der von sich selbst sagt. „Ich bin

der Weg und die Wahrheit und das Leben.“

(Johannes 14,6) Mit ihm kann ich einen

guten Weg finden, kann Verstand und Vernunft

gebrauchen, ohne entmündigt zu

werden. Uwe Zimmermann

3


Zeitzeichen

Es ist erstaunlich. Da wird in der Gesellschaft

einerseits ein schwindender Einfluss

von Kirche und Religion festgestellt, und

dann boomt es geradezu von Texten über

den lieben Gott – im Karneval. Der wird im

Sitzungssaal gerne besungen: „Der liebe

Gott weiß, dass ich kein Engel bin“, „...wir

glauben an den lieben Gott...“ oder „Wenn

der Herrjott ruft“ singen die Höhner. „Als

unser Vatter do bovven de Welt jemaat...“

heißt die Genesis-Variante bei den Bläck

Fööss, und der transzendentale Ausblick der

Gruppe lautet: „Es gib ein Leben nach dem

Tod“.

Der liebe Gott im Karnevalslied

In Karnevalsliedern haben der liebe Gott

und sein himmlisches Reich traditionell

einen Stammplatz. „Un deit d’r Herrjott

mich ens rofe“, textete Willi Ostermann

1936 noch auf dem Sterbebett im legendären

Lied „Heimweh nach Köln“. Vom

„Fastelovend im Himmel“ (Refrain: „Un et

Arnöldche fleut“) sang Karl Berbuer 1950,

und Jupp Schmitz versicherte 1952 „Wir

kommen alle in den Himmel“. Der Karneval

bedient sich gerne der religiösen Bildsprache,

und die Jecken kostet das keine

Anstrengung: „Wir lieben das Leben, die

Liebe und die Lust. Wir glauben an den lieben

Gott und hab´n auch immer Durst“

(Höhner: „Viva Colonia“).

In kindlicher Allmacht glauben Narren, mit

der göttlichen Instanz verhandeln zu können.

Sie wird schon nicht so streng sein.

„Das mit dem Himmel, das kriegen wir

schon hin“, lassen die Höhner das kleine

4

„Doch alle Lust will Ewigkeit“ – Karneval als Wendefest

Teufelchen in uns sprechen. Sie scheinen

um die tröstende Zusage des Christentums

zu wissen, die bedingungslose Annahme

trotz zahlreicher Schwächen, wenn sie in

einem anderen Lied singen „Nimm mich su,

wie ich bin“. Der Karneval schlägt eine Brücke

zum religiösen Denken der Kindheit.

Als Kinder konnten wir den „lieben Gott“

ganz unmittelbar anrufen, da hatten wir

konkrete Vorstellungen von Gut und Böse,

von Himmel und Hölle. Mit fortschreitendem

Alter wird die Welt komplizierter. Der

Karneval macht sie wieder einfach. Für die

Dauer eines Festes stellt er sie auf den Kopf.

Fest aus dem christlichen Jahreskreis

Ohne den christlichen Jahreskreis gäbe es

das Fest gar nicht. Überliefert ist es seit dem

Mittelalter (karnevaleske Formen der Antike,

wie die römischen Saturnalien, deutet

die Forschung nicht als Karneval). Es war –

und blieb es bis heute – das „Fest der verkehrten

Welt“. Da gehorchten die sonst so

braven Klostermenschen nicht mehr ihren

Vorstehern, dem Abt, der Äbtissin. Die

sonst so Enthaltsamen tanzten und küssten,

aßen und tranken viel: „Wir haben die Fastnacht

in aller Lust passiert ... und uns recht

lustig gemacht. ... Des nachts, als die Frau

Äbtissin schlafen ist gewesen, dann haben wir

Thee, Kaffee und Chokolade getrunken und

mit der Kart gespielt.“ Es war die ausgelassene

Nacht vor dem Beginn der damals sehr

strengen Fastenzeit. Buße und Reue folgten

der Maßlosigkeit.

Kirche und Karneval leben in Köln in enger Verbindung:

Der legendäre Kölner Kardinal Frings

(1887–1978) belebte den Rosemontagszug 2009.

Maßlosigkeit war eine der Todsünden.

Denen hat der Protestantismus seit Luthers

„sola gratia“ zwar die strafenden Schreckensvisionen

genommen, doch psychologisch

gesehen bleibt das Über-die-Strängeschlagen

für Menschen ein Problem. An

diesem Punkt wirkt das närrische Spiel

„Karneval“ geradezu didaktisch. Einerseits

löckt es den Stachel zur Grenzüberschreitung,

andererseits sorgt es mit seinem

Regelwerk, dem Finalpunkt am Aschermittwoch,

dass das Spiel nicht im Chaos endet.

Es intensiv zu erleben ist nicht immer vernünftig

– aber menschlich. Im Karneval

können wir die närrisch-menschliche Seite

in uns kennenlernen. Letztlich, um sie zu

überwinden! Denn mit Ganzjahresjecken,

mit Albernheiten und grenzenlosem Genuss

ist weder Staat zu machen, noch gelingen

Kulturaufbau und individuelle Sinnfindung.

Das närrische Spiel bedarf eines vereinbarten

Schlusspunkts, der Umkehr.

Karneval ist somit auch ein Abschiedsfest.

Ohnehin wird sein Termin vom Ende definiert,

vom Aschermittwoch. Den legt

Zeitzeichen

Ostern fest. Ostern fällt auf Sonntag nach

dem ersten Frühlingsvollmond, also zwischen

Ende März und Ende April. Weil die

Fastenzeit 40 (Werk-)Tage dauert, liegt

Aschermittwoch 40 Tage (plus sechs Sonntage)

vor Ostern. In manchen Jahren ist das

schon früh im Februar. Heuer, 2011, ist es so

spät wie selten, am 9. März.

Schließlich gab das Kirchenjahr dem Fest

auch noch den Namen: Fleisch heißt auf

Lateinisch „carnis“ und Wegnehmen „levare“.

„Carnislevamen“ ist die „Wegnahme des

Fleisches“. Daraus wurde der Abschiedsseufzer

„carne vale“, „Fleisch lebe wohl!“ Es

war die Nacht vor der Fastenzeit, eben Fastnacht,

Fasnet, Fassenach, Fasching – Fastelovend.

Religiöse und konfessionelle Unterschiede

sind durchaus noch Zugangshürden beim

Karneval. Zuwanderer aus traditionell

katholischen Herkunftsregionen tun sich

leichter als solche aus dem islamischen

Kulturkreis, leichter auch als manche Protestanten.

Psychologisch eint uns das Fest

jedoch. Denn alle Menschen lieben das Vergnügen

und die Lust. „Doch alle Lust will

Ewigkeit“, heißt es in Nietzsches „Zarathustra“.

Das Leben lehrt uns die Endlichkeit,

und Religion vermittelt uns dies mit Bildern,

Worten, Ritualen. Die trösten auch,

dass wir nicht zerbrechen, wenn die Sehnsüchte

uns vorübergehend blind machen

und die Triebe mit uns davon galoppieren.

„Kommt der Trieb zur Tür herein, springt

der Verstand aus dem Fenster“, heißt es in

einem Büttenwitz. Die Rituale des Wendefestes

„Karneval“ lassen uns Narren üben,

den Verstand wieder hereinzulassen, wenn

der am nächsten Morgen an der Türe klingelt.

Wolfgang Oelsner

5


Zeitzeugen

Es gilt, einer großen Frau und Persönlichkeit

die Ehre zu erweisen. Freya von Moltke,

Gattin des Widerstandskämpfers Helmuth

James Graf von Moltke, wäre im März 2011

100 Jahre alt geworden. Das nimmt ein großer

Kreis von Institutionen zum Anlass, an

die gebürtige Kölnerin mit einem hochkarätigen

Veranstaltungsprogramm zu erinnern.

Hochkarätiges Veranstaltungsprogramm

Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe

steht ein ökumenischer Gedenk-Gottesdienst

am Dienstag, 29. März, ab 17 Uhr in

der evangelischen Trinitatiskirche, an dem

Bundespräsident Christian Wulff teilnehmen

wird. Die Predigt soll Dr. Margot Käßmann,

Pfarrerin und Kuratoriumsmitglied

der „Freya von Moltke-Stiftung für das

Neue Kreisau“ halten.

Vorträge und Ausstellungen in der evangelischen

Melanchthon-Akademie, der Antoniterkirche,

dem NS-Dokumentationszentrum

der Stadt Köln und der Karl-Rahner-

Akademie gehören zum Programm, das der

Evangelische Kirchenverband Köln und

Region, der Katholikenausschuss in der

Stadt Köln, die Stadt Köln und der Diözesanrat

der Katholiken im Erzbistum Köln

verantworten.

Viele Veranstaltungen sind auf Jugendliche

zugeschnitten wie etwa das Jugendradioprojekt

„Widerstand im Nationalssozialismus“

der Melanchthon-Akademie, Filme

zum Widerstand gegen die NS-Diktatur im

6

Mutige Kölner Protestantin:

1911 wurde Freya von Moltke geboren

Filmhaus Köln und eine Podiumsdiskussion

zum Thema „Widerständiges Leben

mit Sehnsucht nach Demokratie“ in der

Kaiserin-Augusta-Schule, zu der Helmuth

Caspar von Moltke erwartet wird.

Protestantin am Hauptbahnhof

Freya von Moltke wurde am 29. März 1911

in Köln als Freya Deichmann im gleichnamigen

Haus vor dem Hauptbahnhof geboren.

Ihr Vater war der Privat-Bankier Carl

Theodor Deichmann. Sie wurde kurz

darauf in der evangelischen Antoniterkirche

von keinem Geringeren als Pfarrer Carl

Jatho getauft, einem Mann, „der verkrustete

Strukturen in seiner Kirche aufbrechen

wollte und den ein großer Freiheitsgeist

auszeichnete“, sagte Pfarrer Dr. Martin

Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie,

bei der Vorstellung des Veranstaltungsprogramms.

Freya Deichmann besuchte die

Kaiserin-Augusta-Schule in Köln. 1931 heiratete

sie Helmuth James Graf von Moltke

und zog auf das Familiengut Kreisau in Niederschlesien.

1935 promovierte sie an der

juristischen Fakultät der Berliner Universität.

Anschließend übernahm sie die Verwaltung

des Familiengutes, da ihr Mann in Berlin

tätig war. 1937 und 1941 wurde sie Mutter

von zwei Söhnen.

„Briefe an Freya“

Bei den Sitzungen der Widerständler des

„Kreisauer Kreises“ war sie dabei und darüber

hinaus Gesprächspartner ihres Mannes

Etwa 1932: Freya von Moltke auf der Veranda

des Berghauses in Kreisau.

bei Fragen nach der Verfasstheit Deutschlands

nach dem Ende der NS-Diktatur. Graf

von Moltke wurde nach dem Anschlag auf

Hitler am 20. Juli 1944 festgenommen und

am 23. Januar 1945 in der Haftanstalt Plötzensee

hingerichtet. Berühmt sind seine täglichen

„Briefe an Freya“ aus der Haft, die als

bedeutendes Zeugnis des Widerstandes

gegen Hitler gelten. Freya von Moltke lebte

nach dem Zweiten Weltkrieg in Südafrika

und danach in den USA, wo sie am 1. Januar

2010 in ihrem Haus in Vermont im

hohen Alter von 98 Jahren starb.

Das alte und das neue Kreisau

Dr. Agnieszka von Zanthier, Geschäftsführerin

der „Freya von Moltke-Stiftung für das

neue Kreisau“ hat die Initiatorin der Bürgerstiftung

kennengelernt. „Sie hat immer

wieder betont, dass sie Rheinländerin ist“,

erinnert sich von Zanthier. Die Stiftung

betreibt in Kreisau eine Begegnungsstätte

für Jugendliche aus ganz Europa. In den

vergangenen zwei Jahrzehnten hat man

Zeitzeugen

über 100.000 Besucherinnen und Besucher

gezählt: „Es gibt eine Brücke zwischen dem

alten Kreisau und dem neuen: Das ist Freya

von Moltke.“

Dr. Karola Fings vom NS-Dokumentationszentrum

erinnert daran, dass Freya von

Moltke jeglicher Form von Revisionismus

eine entschiedene Absage erteilt habe. „Wir

gehen erst wieder nach Polen, wenn wir von

Polen eingeladen werden, hat sie gesagt.“

„Sie ist eine Frau, die uns auch heute noch

mit ihrem Leben etwas zu sagen hat“, betont

Hannelore Bartscherer, Vorsitzende des

Katholikenausschusses: „Und wir können

sagen, dass es eine Kölnerin gab, die im

Widerstand war und ihre Grundsätze ihr

ganzes Leben lang vertreten hat.“ Zu Ehren

Freyas von Moltke soll nun eine Bronzeplakette

am Deichmannhaus angebracht werden.

Stefan Rahmann

Leben im Dienst der

Menschlichkeit

Das Programm ist mit einem Zitat Freya

von Moltkes überschrieben: „Es lohnt

sich immer etwas zu tun, was man nicht

für sich tut. Das ist auf dieser Erde fast

für jeden zu finden.“ Daraus leitet sich

das Motto der Veranstaltungsreihe ab:

„Ein Leben im Dienst der Menschlichkeit“:

Vom 24. Februar bis 25. Mai 2011

finden zahlreiche spannende Veranstaltungen

statt, die unter

www.doc.kirche-koeln.de/freya.pdf

aufgeführt sind.

7


Internet

8

Kirche-koeln.de grundlegend erneuert

Modernes Design und mehr Inhalt gibt es

ab sofort unter www.kirche-koeln.de. Nach

elf Jahren wurde es Zeit für einen Relaunch,

zu deutsch: Eine gründliche Überarbeitung

dieser Internetseite.

Vieles ist neu, vieles ist besser: Nachdem die

Evangelische Kirche Köln und Region 1999

zum ersten Mal online ging, hat der Kirchenverband

Köln und Region sein Angebot

nun überarbeitet. Was bleibt, ist die

Adresse www.kirche-koeln.de. Neu sind

jedoch nicht nur das moderne, aufgeräumte

Design und der verbesserte Service, sondern

auch die erweiterten Themenbereiche.

Täglich aktuell bietet das Portal neue Beiträge

und Meldungen, dazu Konzert- und

Gottesdiensttermine. Außerdem gibt es ein

Text- und ein Foto-Archiv mit bisher rund

2.400 Beiträgen und 5.800 Bildern.

Neu ist auch der Einblick in den Verbandshaushalt

via Internet. Nach wie vor gehört

zum Service die Recherche zu allen

Gemeinden und der Pfarrschaft auf den

Relaunch nach elf Jahren

Seiten des Kirchenverbandes. Nun ist auch

der direkte Kontakt mit den Mitarbeitenden

der Einrichtungen online möglich. Außerdem

gibt es praktische Links, beispielsweise

zu den Internetseiten der Gemeinden oder

zur ihren Kitas.

Auch inhaltlich hat das Portal des Kirchenverbandes

mit den vier Kirchenkreisen und

57 Kirchengemeinden Neues zu bieten: zum

Beispiel mit der Kategorie „Glauben“. Hier

gibt es eine Einführung zum Thema,

Begriffserläuterungen zu Taufe, Konfirmation,

Trauung oder Bestattung, aber auch

eine Antwort auf die Grundsatzfrage, was

evangelisch eigentlich bedeutet.

Das evangelische Leben ist und bleibt so

vielfältig, dass zusätzlich noch ein Schnellzugriff

auf die wichtigsten Themen evangelischen

Selbstverständnisses geschaffen

wurde: Gottesdienste und Kirchenmusik,

Ökumene und Ehrenamt oder – last but not

least – den Kircheneintritt findet man hier.

Weiterhin kann man natürlich auch die

Suche nutzen, den Newsletter

abonnieren, die Konzerttermine

oder die Meldungen lesen... Das

ist das evangelische Leben.

Lebensnah, oft auch fröhlich – im

Karneval oder zu Festen aller Art.

Der theologische Impuls aber

gehört dazu. Unbedingt. Und der

wurde auf der neuen Seite ganz

bewusst stärker betont als auf der

alten: Mit einer täglich neuen

Losung rechts oben auf der Startseite.

Online-Team des Amts für Presse und

Kommunikation

Vor 125 Jahren geboren: Karl Barth

Ein Theologe aus Leidenschaft

Einen „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“

hat man ihn genannt: Mit seiner bisweilen

düsteren Rede vom ganz anderen, nie auf

Menschenmaß zurechtzustutzenden Gott,

aber auch mit seinem Widerstand gegen

den Allmachtsanspruch der Nazi-Weltanschauung

hat er Impulse geliefert, von

denen Theologen heute noch zehren.

Am 10. Mai jährt sich zum 125. Mal der

Geburtstag des reformierten

Schweizer Theologen Karl

Barth. Gegen das bedächtige

„Sowohl als auch“ vieler akademischer

Kollegen beharrte

der Dogmatikprofessor auf

dem Ärgernis des Evangeliums.

Mit einer spröden,

manchmal polternden Leidenschaft

sprach er von der

erhabenen Distanz zwischen

Gott und Mensch, die Gott

ganz allein mit seiner souveränen

Liebe überwinde: mit

einer „senkrecht von oben“ in die Welt einfallenden

Gnade.

Dass diese kantige, widerborstige Theologie

vor allem bei jungen Leuten enormen

Erfolg hatte, lag wohl auch an Barths ziemlich

untypischem Werdegang: Der Sohn

eines Theologieprofessors verließ nach dem

Studium die Hochschule, um als Pfarrer in

einer kleinen Bauern- und Arbeitergemeinde

tätig zu sein und das Gedankengut der

religiösen Sozialisten zu verbreiten. Ohne

die üblichen akademischen Weihen wurde

er 1921 überraschend als Professor nach

Karl Barth (1886–1968)

Menschen und Gesichter

Göttingen berufen. Im selben Jahr erschien

sein „Römerbrief“-Kommentar, der mit seiner

markant-prophetischen Sprache wie

eine Bombe einschlug. Grundaussage:

Christlicher Glaube bedeutet das riskante Ja

zu einem verborgenen, unbegreiflichen

Gott. Nur wer vor diesem Gott bis ins Mark

erschrickt, kann seine Liebe als das unfassbare

Wunder erfahren, das sie ist.

Später, etwa in seiner monumentalen

„Kirchlichen Dogmatik“,

hat er die Menschlichkeit

dieses bestürzend fremden

Gottes stärker akzentuiert.

In seiner Offenbarung in

Christus hat sich dieser Gott

zwar an die Existenz einer

christlichen Gemeinde gebunden

– aber er kann auch seine

eigenen Wege gehen. Die Kirche

hat keinen Grund, sich zu

überschätzen, sie ist nicht

unbedingt notwendig.

Als der mittlerweile in Bonn lehrende Barth

1935 seine Professur verlor, ging er nach

Basel und kämpfte von dort aus gegen die

Gleichschaltung der Gewissen. Zwischen

alle Stühle setzte er sich 1938, als er das

tschechische Volk zum Widerstand gegen

die drohende Invasion Hitlers aufrief. Nach

dem Krieg gehörte er zu den Mitbegründern

des Ökumenischen Weltrats der Kirchen.

Karl Barth starb am 10. Dezember

1968 in Basel.

Christian Feldmann

9


Momentaufnahmen

10

Clarius

Ein Gemeindebrief umfasst

die Spanne von drei Monaten.

Doch es gibt Ausgaben,

die scheinen länger zu gelten.

Diese ist so eine. Ein „gefühltes“ halbes

Jahr begleitet sie uns. Dabei startet sie mit

verminderter Beachtung. Denn wenn ihre

4000 Exemplare Ende Februar, Anfang

März in die Haushalte kommen, werden sie

vielfach erst mal liegen bleiben. Manche

Anwohner sind verreist, andere renovieren

die Wohnung, und wieder andere tun das,

weswegen das erste März-Wochenende in

Köln ein langes, ein freies sein wird: Sie

stürzen sich in die tollen Tage.

Würde der Gemeindebrief auf dem Titelbild

einen Fastelovendsjeck zeigen, wäre er

ganz schön aktuell. Doch die Ausgabe gilt

auch noch im Mai. Die Reste einer im kahlen

Baum verfangenen Luftschlange werden

dann im frischen Grün so unpassend wie

ein Schneemann im Freibad sein. Wer will

dann noch was vom Karneval wissen?

Hinter den Kulissen beginnt das Wechselbad

der Gefühle noch früher. Denn ein

Gemeindebrief, der Ende Februar ausgetragen

werden soll, will Ende Januar druckfertig

konzipiert sein. Dann stehen die letzten

Tannenbäume zur Abholung am Straßenrand

und manche Krippen werden erst zu

„Lichtmess“, am 2. Februar, in den Fundus

geräumt. Die Ausgabe, die Sie in Händen

halten, schlägt also den Bogen von unserer

Schnee-Weihnacht bis zum zukünftigen

Sommeranfang.

Clarius mag es, wenn das Kirchenjahr die

Zeitspannen rhythmisiert. Und dass in einer

verweltlichenden Gesellschaft es ausgerech-

net die Narren sind, die ihren Festtermin

noch daran ausrichten, an Ostern und dem

vorausgehenden Aschermittwoch, findet er

bemerkenswert – oder einfach jeck!

In diesem Sinne

wünscht

frohe Zeiten – stille Zeiten

Ihr

Damals,

vor 60 Jahren ...

gab es noch keinen Gemeindebrief.

Nummer 1 datiert vom Dezember 1951.

Doch die Clarenbach-Kirchengemeinde

gab es schon. Am 1. April war sie gerade

ein Jahr alt geworden. Nun fieberte sie

dem Bau des eigenen Gebäudes entgegen.

Im Frühjahr vor 60 Jahren,

zwischen der Grundsteinlegung am

25. Februar und dem Richtfest am

14. Juli 1951 „wuchs“ unsere Kirche als

neuer städtebaulicher Akzent an der

Nordseite der Aachener Straße, am ehemaligen

Bahnhof der „Klüttenbahn“

empor.

vor 10 Jahren ...

gab es einen neuen Akzent ganz anderer

Art. Der zeigte, dass unsere Gemeinde

medientechnisch im 21. Jahrhundert

angekommen war: Sie verfügt seitdem

über eine „Homepage“. „Weltweit“, so

wird in der März-Ausgabe 2001 stolz

verkündet, „kann nun jeder Internetbenutzer

diese Seite aufsuchen“. Und dann

taucht es auf, jenes Kürzel mit dem dreimal

„w“, das vielen damals noch ein

ungewohntes Schriftbild war:

www.kirche-koeln.de/nutzen/gemeinde/

gemeinde/gemeinde30.html

Adressen

Braunsfeld-Süd,

Altenheime Müngersdorf

(ohne Heinrich-Püschel-Haus)

Pfarrerin Ulrike Graupner, Voigtelstr. 14, 50933 Köln

☎ 589 48 08, Fax: 589 48 09

E-Mail: graupner@kirche-koeln.de

u. Dreifaltigkeits-Krankenhaus Sprechstunden nach Vereinbarung

Braunsfeld-Nord und

Müngersdorf sowie

Altenheime Braunsfeld und

Pfarrer Uwe Zimmermann, Paulistr. 45, 50933 Köln

☎ 49 44 24, Fax: 949 44 83

E-Mail: Zimmermann@kirche-koeln.de

Heinrich-Püschel-Haus Sprechstunden nach Vereinbarung

Kantor Matthias Roeseler, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 499 44 40, E-Mail: mroeseler@online.de

Küsterin Rosemarie Jonat, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 491 16 28

Diakonische Hilfe Anna Kirmse, zu erreichen über das Gemeindebüro

☎ 49 49 26

Ehrenamtsbeauftragter William Pratt, Sudetenweg 60, 50858 Köln

☎ 589 45 98, E-Mail: prattwilliam@t-online.de

Gemeindebüro Christian-Gau-Str. 51, 50933 Köln · Di. bis Fr. 9–12 Uhr

☎ 49 49 26, Fax: 499 41 59

E-Mail: GA-Brauns@kirche-Koeln.de

Konto Konto-Nr. 4 712 451, BLZ 370 501 98

Clarenbachgemeinde Sparkasse KölnBonn

Kindertagesstätte Leiterin: Ilka Peters, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 49 51 24, Fax: 49 51 24

E-Mail: kita-clarenbach@netcologne.de

Verwaltung Friedrich-Karl-Str. 101, 50735 Köln

☎ 820 90-0, Fax: 820 90 11

E-Mail: info@gemeindeverband-nord.de

Kölsch Hätz

Nachbarschaftshilfe

Wiethasestr. 65, 50933 Köln

☎ 949 698 75

E-Mail: info@koelschhaetz.de

Seniorenberatung Diakonie Kerstin Noell, Lindenthalgürtel 30, 50935 Köln

☎ 860 15 16

Altentagesstätte „Dr. Schaefer-Ismer“, Leiter: Thomas Lehmann

Brauweilerweg 8, 50933 Köln

☎ 48 60 85

Altenheim Gemeinnütziges Sozialwerk der Ev. Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld GmbH, Clarenbachstift und

Peter-von-Fliesteden-Haus/Benderstift

☎ 949 82 80

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Gottesdienste

Gottesdienste in der Clarenbachkirche, Aachener Str. 458

sonntags um 10.30 Uhr

Sonntag 6. März Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 13. März Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 20. März Gottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 27. März Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 3. April Familiengottesdienst Pfarrerin Graupner

Pfarrer Zimmermann

Sonntag 10. April Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 17. April Gottesdienst Prädikant Krüger

Gründonnerstag 21. April 19 Uhr Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Karfreitag 22. April 10.30 Uhr

Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Karsamstag 23. April 22.30 Uhr

Osternacht Osternachtteam

Ostersonntag 24. April Abendmahlsgottesdienst Prädikant Krüger

Ostermontag 25. April Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 1. Mai Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 8. Mai Abendmahlsgottesdienst Prädikant Schüler

Sonntag 15. Mai Gottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 22. Mai Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 29. Mai Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

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Gottesdienste für Kinder in der Clarenbachkirche

Kindergartengottesdienst dienstags um 11.30 Uhr

(außer in den Ferien)

Pfarrer Zimmermann

Schulgottesdienst mittwochs um 8.10 Uhr Pfarrerin Graupner/

(außer in den Ferien) Pfarrer Zimmermann

Das Abendmahl feiern wir nur mit alkoholfreiem Wein. Im Anschluss an den Gottesdienst

findet in der Regel ein Kirchenkaffee statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Gottesdienste in den Altenheimen

werktags 10 und 11 Uhr

Familiengottesdienst am 3. April

Gottesdienste

Paul-Schneider-Haus 15. März Pfarrer

10 Uhr 5. April Uwe

10. Mai Zimmermann

Clarenbachstift 15. März Pfarrer

11 Uhr 5. April Uwe

10. Mai Zimmermann

Heinrich-Püschel-Haus 16. März Pfarrer

11 Uhr 6. April Uwe

11. Mai Zimmermann

Kapelle im Haus Andreas 30. März Pfarrerin

11 Uhr 20. April Ulrike

25. Mai Graupner

„Ich bin getauft“, lautet das Thema des Familiengottesdienstes am Sonntag,

den 3. April um 10.30 Uhr.

In der Evangelischen Kirche in Deutschland steht das Jahr 2011 besonders im Zeichen

der Taufe. Wer getauft ist, gehört zu Gott. Dieses Band der Einheit ist unzertrennlich.

Es verbindet nicht nur mit Gott. Alle, die die Taufe empfangen haben, sind auch

untereinander verbunden. Daran wird im Familiengottesdienst, den Pfarrerin

Graupner und Pfarrer Zimmermann gemeinsam mit anderen gestalten, besonders

erinnert werden.

Herzlich eingeladen sind nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Wer eine

Taufkerze hat, bringt diese bitte mit. Im Gottesdienst machen wir etwas damit.

Taizégebet am 13. März

Das nächste Taizégebet findet am Sonntag, den 13. März um 19 Uhr statt.

Man kann schon eine halbe Stunde vorher kommen, um die Lieder zu üben.

13


Gruppen und Kreise

Veranstaltungen in Kirche und Gemeinde

Chor dienstags, 19 Uhr in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Kontaktadresse:

Matthias Roeseler, Aachener Str. 458 ☎ 499 44 40

Posaunenchor montags, 19.30–21.00 Uhr, in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Leitung: Michael Frangen,

Gartenstr. 6, 54578 Stroheich ☎ 0179 2 43 84 57

Ökumenischer

Bibelgesprächskreis

vierzehntägig montags, 20 Uhr

bei Familie Zierau, Burtscheider Str. 4 ☎ 49 37 02

Englischer Gesprächskreis jeden letzten Mittwoch im Monat, 20 Uhr

an wechselnden Orten, Leitung:

Sabine Kulik-Krechlok, Würselener Str. 14 ☎ 546 19 14

14

Veranstaltungen im Gemeindehaus, Christian-Gau-Str. 51

Frauenhilfe „Clarenbach“ dienstags, 15.30 Uhr, Kontaktadressen:

Marga Schäfer (Leiterin), Elsenborner Str. 8 ☎ 546 50 39

Ingrid Birk, Aachener Str. 504 ☎ 49 37 42

Handarbeitskreis vierzehntägig montags, 15–17 Uhr

Nächste Termine: 28. März, 11. April

Kontaktadressen:

Anna Kirmse, Eschweilerstr. 4b ☎ 49 45 37

Christiane Langen, Voigtelstr. 26 ☎ 49 64 57

Freitagskreis jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr

Nächster Termin: 11. März

Kontaktadresse:

Marianne Michel, Erkelenzer Str. 23 ☎ 49 64 40

Ü 60 „Wir bleiben in Bewegung“

jeden 1. Montag im Monat, 16 Uhr, Kontaktadresse:

Annelie Radermacher, Christian-Gau-Str. 42 ☎ 491 17 41

Yoga mittwochs, 15–16.15 und 18.15–19.30 Uhr

Kontaktadresse: Veronika Müller-Stieß ☎ 497 11 46

Literaturkreis donnerstags, 19.30 Uhr

14. April Martin Cruz-Smith: Die schwarze Rose

26. Mai N.N.

Kontaktadresse: Renate Becker-Barthold ☎ 947 29 54

Aktive Männer treffen sich in lockerer Folge zum Diskutieren

im Gemeindehaus

Kontakt: Gemeindebüro ☎ 49 49 26

Spiele Café Spiel mit! Jeden 2. u. 4. Donnerstag im Monat, 16 Uhr

Kontaktadresse: Annelie Radermacher ☎ 491 17 41

AA Anonyme Alkoholiker

jeden Donnerstag 19.30 Uhr

Kontakt: Michael ☎ 49 67 42

Patric ☎ 290 50 14

Es wurden getauft:

Anika Heyder, Geilenkircher Str. 50

Jana Heyder, Geilenkircher Str. 50

Emma Steinberg, Voigtelstr. 31

Levin Viek, Geilenkircher Str. 1

Neo Olschowsky, Aachener Str. 531

Bruno Moch, Losheimer Str. 2

Judith Hey, Wiethasestr. 73

Moritz Geus, Köln-Weiden

Felix Breuer, Am Morsdorfer Hof 27

Mike Dunkel, Melatengürtel 18

Ebba Neumann, Rückertstr. 29

Die Fastenaktion der evangelischen

Kirche

Mehr als zwei Millionen Menschen beteiligen

sich jährlich an der Fastenaktion „7

Wochen Ohne“ der evangelischen Kirche.

Seit 28 Jahren lädt die Aktion ein, die Zeit

zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag

bewusst zu erleben und zu

gestalten. „7 Wochen Ohne“ – das heißt:

eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen,

die Routine des Alltags zu hinterfragen,

seinem Leben möglicherweise

Aus den Kirchenbüchern

Es wurden bestattet:

Hulda Stinshoff (90), P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Susana Bonis (77), P.-v.-Fliesteden-Str. 2

Hella Zimmermann (87),

P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Katharina Bauer (80),

Neuer Grüner Weg 19

Alexander Buer (51), Geilenkircher Str. 50

Else Bodatsch (89), P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Ruth Kappelt (88), P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Adelheid Oberleuck (84),

Neuer Grüner Weg 25

eine neue Wendung zu geben oder auch

nur wieder zu entdecken, worauf es

ankommt.

Das Motto 2011 heißt: „Ich war’s! Sieben

Wochen ohne Ausreden!“ Alle reden von

Verantwortung, die jemand übernehmen

soll. Gemeint sind meistens die anderen.

Wenn einem selbst etwas misslingt, ist

das Wetter schuld oder die Technik

oder einfach die Verhältnisse. Die Fastenaktion

„7 Wochen Ohne“ ermuntert:

Schluss mit den faulen Ausreden. Wer

sich traut, „mein Fehler“ zu sagen und

um Entschuldigung zu bitten, ist stark.

Auch wenn man zunächst Kritik auszuhalten

hat, am Ende erntet man Respekt.

Und: Ehrlichkeit sorgt dafür, dass man

glaubwürdig bleibt. Allerdings bedarf es

für ein Klima der Ehrlichkeit auch einer

veränderten Fehlerkultur. Wer eine

Schwäche offenlegt, muss auf Gnade

bauen können. Für Christen eigentlich

selbstverständlich. Deshalb nur Mut: „Ich

war’s! Sieben Wochen ohne Ausreden!“

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Ökumene

Der Weltgebetstag 2011 kommt aus „dem

letzten Winkel der Welt“, wie die Chileninnen

und Chilenen selbst ihr Land nennen.

Er beschäftigt sich mit der Frage „Wie viele

Brote habt ihr?“

In der Gottesdienstordnung ist vorgesehen,

dass die Gaben und Fähigkeiten aller Teilnehmenden

im Gottesdienst aufgeschrieben,

in Körben gesammelt und auszugsweise

am Altar verlesen werden. Wie viele Brote

habt ihr?, fragte Jesus seine Jünger, die ratlos

vor den 5.000 Hungrigen standen, und

ermutigte sie zum gesegneten Teilen der

geringen Brotvorräte. Und alle wurden satt.

Diese Mutmachgeschichte aus dem Markus-Evangelium

stellen die Weltgebetstagsfrauen

in den Mittelpunkt ihres Gottesdienstes.

Auch wenn 1936 schon einmal

eine Gottesdienstordnung aus Chile kam,

ist die diesjährige Weltgebetstagsbewegung

in Chile jung. Denn erst im Jahr 2000 haben

Frauen, die in verschiedenen Fraueninitiativen

engagiert waren, eine Gruppe gebildet,

aus der heraus das Weltgebetstags-Komitee

erwachsen ist. Ein Zeichen für ökumenische

Tatkraft, die für das überwiegend römischkatholische

Chile (gut 70 Prozent) etwas

Neues ist. Auch unter den zirka 15 Prozent

protestantischen Christinnen und Christen

war Ökumene bisher kaum ein Thema.

In der Weltgebetstagsliturgie werden die

Teilnehmenden nicht nur in der Landessprache

Spanisch begrüßt, sondern auch

mit Worten aus den indigenen Sprachen.

Ein Hoffnungszeichen, dass unter Christinnen

und Christen die ethnischen Grenzen

überwunden werden sollen.

Renate Kirsch

16

Weltgebetstag am 4. März – Liturgie aus Chile

Mutmachgeschichten stehen im Mittelpunkt des

diesjährigen Weltgebetstagsgottesdienstes.

Die Frauenhilfe lädt herzlich zum

Weltgebetstagsgottesdienst am 4.

März 2011 um 15 Uhr in die Clarenbachkirche

ein. Dort feiern wir diesen

Gottesdienst gemeinsam mit unserer

katholischen Nachbargemeinde im

Kirchengemeindeverband Müngersdorf

und Braunsfeld. Anschließend

gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsraum

des Clarenbachstifts.

Marga Schäfer

Zehn Jahre Literaturkreis

Im April 2001 haben wir uns – eine Hand

voll Frauen – zum ersten Mal getroffen.

Entstanden ist der Literaturkreis aber auf

der Aachener Straße, der „Schwätzchenmeile“

von Braunsfeld. Dort fragte mich Karola

Schumann, die alsbald verstorbene Presbyterin

der Clarenbachgemeinde, ob ich mich

nicht in die Gemeinde einbringen wolle.

Zu unserem runden Geburtstag im April

2011 starten wir nun schon mit dem

82. Titel ins nächste Lese-Jahrzehnt.

Vor uns ist kein Genre sicher – wie unsere

im Internet veröffentlichte Leseliste belegt!

Nachdem wir uns zuletzt mit dem Werk des

lateinamerikanischen Nobelpreisträgers

Mario Vargas Llosa beschäftigt haben, greifen

wir diesmal zur Abwechslung zu einem

historischen Kriminalroman aus dem viktorianischen

England. In „Die schwarze

Rose“ kommt einer Pfarrerstochter der Verlobte

abhanden. Dieser mysteriöse Vorgang

klärt sich erst nach vielen Jahren auf. Wie in

jedem anspruchsvollen literarischen Werk

können auch im Krimi menschliche Beziehungen

und der Zustand der Gesellschaft

abgebildet werden – wenn auch aus anderer

Perspektive.

Gern greifen wir immer mal wieder die

Aktion „Buch für die Stadt“ auf, die alljährlich

im Herbst vom Kölner Stadt-Anzeiger

und dem Literaturhaus veranstaltet wird.

Ebenso haben wir die Spielpläne der zahlreichen

Kölner Theater im Blick, wenn es

darum geht, einen literarischen Text auf der

Bühne umgesetzt zu sehen. Peter Handkes

bewegende Biografie über seine verstorbene

Jubiläum

Mutter „Wunschloses Unglück“ wird in

nächster Zukunft so eine Gelegenheit werden.

Wir treffen uns nach wie vor zu unregelmäßigen

Donnerstag-Terminen. Der Umfang

eines Buches bestimmt die vorbereitende

Lesezeit und außerdem sollen möglichst

alle Teilnehmerinnen kommen können.

Schon 82 Bücher wurden im Literaturkreis

besprochen.

Nach wie vor würden wir gern wieder

männliche Perspektiven in unsere lebendigen

Debatten eingebracht sehen! Unser

hochgeschätzter einziger Teilnehmer muss

uns leider von seiner Wolke aus zuhören!

Renate Becker-Barthold

Nächster Termin des Literaturkreises:

Donnerstag, 14. April, 19.30 Uhr im

Gemeindehaus

17


Im Gespräch

William Pratt, der schon viele Gemeindeglieder

für den Gemeindebrief interviewte,

führte diesmal ein Gespräch mit Mitgliedern

einer schon lange existierenden Gruppe:

dem Ökumenischen Arbeitskreis.

Was ist Ökumene?

Sabine: Es ist die Beziehung zwischen mehrerer

Kirchen bzw. Christen verschiedener

Konfessionen, lokal, regional, landesweit

oder auch weltweit. Für mich selbst heißt

Ökumene: gemeinsame Hoffnungswege für

ein gutes Miteinander der Kirchen.

Ulrike: Ich finde, Ökumene hat etwas mit

Grenzüberschreitung zu tun, nämlich die

eigenen engen Grenzen zu überschreiten,

um den anderen kennenzulernen. Wo

Grenzen überschritten werden, da passiert

etwas Neues.

Karl: Ökumene heißt, bewusst machen dessen,

was schon da ist. Dass nämlich in der

Vielfalt, auch Gegensätzlichkeit von christlichen

Konfessionen, die Einheit in Christus

schon da ist, und sich das bewusst zu

machen.

Walther: Es ist wichtig, dass man sich

gegenseitig kennenlernt. Offensichtlich ist

es so, man meint, es gebe Gegensätze, nur

weil man nicht weiß, was der andere macht

und denkt.

Erika: Die Christen müssen die Verantwortung

wirklich gemeinsam übernehmen in

der heutigen Zeit. Viel glaubwürdiger ist es,

wenn wir gemeinsam als Christen auftreten.

Welche Glaubensgemeinschaften nehmen

daran teil?

Sabine: Das haben wir auf dem zweiten

18

„Na ja, ich bin eher ökumenisch.“

Ökumenetag in München gesehen. Da

haben sich die Orthodoxen, die Freikirchen

und die Anglikaner beteiligt.

Karl: Wenn wir in Deutschland an Ökumene

denken, meinen wir meistens evangelisch

und katholisch. Aber weltweit gesehen

gehört viel mehr dazu.

Wie kam der Arbeitskreis zustande?

Erika: Die Ökumene hier in Braunsfeld/Müngersdorf

begann lange vor uns im

Jahr 1972 durch das Engagement von Frau

Stoffels unter Mitarbeit von den Kaplänen

Hommerich (St. Josef) und Schatten (St.

Vitalis) auf katholischer Seite und auf protestantischer

Seite Pfarrer Schulz. Frau Elfgen,

Pfarrer von Lassaulx und Frau Zierau

im Ökumenischen Bibelkreis haben wesentlich

dazu beigetragen.

Wie verhalten sich die Gemeinden zu den

Aktivitäten des Arbeitskreises?

Annelie: Ich stelle immer wieder fest, dass

das, was wir hier tun und leisten, fast nicht

wahr genommen wird.

Claus L.: Einer sagte mal zu mir: „Ach, Sie

sind doch auch einer von diesen Evangelischen.“

Dem habe ich dann gesagt: „Na ja,

ich bin eher, sagen wir mal, ökumenisch“.

„Ach“, sagte der andere, “das ist doch

dasselbe!“

Klaus W.: Mir ist aufgefallen in meiner kurzen

Zusammenarbeit, dass es doch noch

große Berührungsängste gibt.

Karl: Bei den Älteren, also eher meiner

Generation, stelle ich immer wieder fest,

dass sie sehr froh sind, dass es nach Jahrhunderten

des Auseinanderlebens jetzt gute

Beziehungen zwischen den Konfessionen

gibt. Sie sagen: „wie schön, dass wir gemeinsam

beten können“. Bei den Jüngeren ist das

gemeinsame mehr selbstverständlich, weil

sie in der Schule schon längst gemeinsam

Religionsunterricht haben und die Unterschiede

eigentlich gar nicht mehr sehen, gar

nicht verstehen. „Was soll das eigentlich?“,

sagen sie, „das haben wir doch alles schon.“

Welche Aktivitäten im Sinne der Ökumene

gibt es bei uns?

Ulrike: Im Januar ist die Ökumenische

Gebetswoche. Dann folgt zu Pfingsten –

ganz neu – unser ökumenischer Open-Air-

Gottesdienst am Pfingstmontag mit

Pfingstfeuer; denn Ökumene hat immer

Im Gespräch

Mitglieder des Ökumenischen Arbeitskreises (v.l.n.r.): Claus Lindzus (rk), Sabine Kulik-Krechlok (ev),

Karl von Lassaulx (rk), Annelie Radermacher (ev), Klaus Wenz (rk), Pfarrerin Ulrike Graupner (ev).

Walther Heinrich (rk), Erika Peger (rk)

etwas mit dem Heiligen Geist zu tun.

Karl: Und der Geist mit Feuer, weil das

Feuer oft nicht zu bändigen ist.

Ulrike: Im Spätsommer kommt unsere

Wanderung, im Herbst die Gesprächsreihe,

zu Buß- und Bettag unser Ökumenischer

Gottesdienst mit beiden Chören und der

Dialogpredigt von Herr von Lassaulx und

mir zusammen, und über das ganze Jahr

verteilt die Taizégebete, der Ökumenische

Bibelkreis und das Ökumenische Frühstück

in Sankt Josef.

Claus L: Könnte man im weitesten Sinne

auch Kölsch Hätz nennen?

Alle: Selbstverständlich … Ja natürlich…

Absolut!

19


Nachrichten und Notizen

Frauenfrühstück

„All Morgen ist ganz frisch und neu…“

Wenn der Frühling beginnt, werden auch

die Lebensgeister wieder geweckt. Zu diesem

Thema laden wir herzlich ein zu unserem

alljährlichen Frauenfrühstück, am

Mittwoch, den 6. April um 11 Uhr. Für viele

Frauen ist es ein beliebter Treffpunkt, um

Bekannte wieder zu sehen, um neue Gesichter

kennen zu lernen, um in geselliger

Runde gemütlich zu frühstücken, um sich

von einem Thema anregen zu lassen und ins

Gespräch zu kommen. Der Unkostenbeitrag

beträgt 3,– €. Anmeldungen im Gemeindebüro

helfen bei der Planung.

Meditatives Tanzen

Zweimal im Jahr wird in der Clarenbachkirche

getanzt, zum Advent und in der Osterzeit.

Mit einfachen Schritten und symbolischen

Bewegungen gehen wir dem Wunder

des neuen Lebens nach. Tanzkenntnisse

werden dabei übrigens nicht vorausgesetzt.

Am Donnerstag, den 14. April von 15–17

Uhr leitet die bewährte Tanzlehrerin Christine

Leuffen wieder zum Meditativen Tanzen

in der Clarenbachkirche an.

„Kaum zu glauben?!“ –

ein kleiner Glaubenskurs

Kaum zu glauben – haben Sie sich das auch

schon mal gefragt? Kaum zu glauben, das

mit Gott und mit der Bibel und mit dem

Beten? Wer solche Fragen kennt und sich

intensiver mit dem Zugang zum Glauben

auseinandersetzen möchte, ist herzlich eingeladen

zum kleinen Glaubenskurs „Kaum

zu glauben?!“ An vier Abenden im Mai

(montags, 2., 9., 16., 23. Mai; jeweils 19.30

20

Uhr im Clarenbachstift) werden wir uns

mit Impulsen, Anspielen, Spurensuche in

der Bibel und vielen Gesprächen auf die

Suche begeben nach dem Glauben.

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten

werden noch durch Handzettel

bekannt gegeben.

Fahrt zum Evangelischen Kirchentag

in Dresden (1.–5. Juni 2011)

Immer mehr Menschen aus unserer

Gemeinde, Jugendliche und Erwachsene,

werden vom „Kirchentagsvirus“ infiziert

und freuen sich auf diese lebendige

Mischung aus Feiern und Diskutieren, Erleben

und Nachdenken, Singen und Ideen

sammeln. Vor vier Jahren haben wir ein solches

Christentreffen ja live in Köln erleben

können.

Die Kuppel der Dresdner Frauenkirche ist

auch geistliches Zentrum für viele Kirchentagsteilnehmer.

Wer beim Kirchentag in Dresden über Himmelfahrt

(1.–5. Juni 2011) unter dem Motto

„Da wird auch dein Herz sein…“ dabei sein

möchte, möge sich gerne bei mir melden.

(Nähere Informationen unter

www.kirchentag.de).

Ich biete eine Gemeindefahrt an, mit der

Unterbringung in Gemeinschafts- und Privatquartieren.

Ulrike Graupner

Gemeindefest

Die Vorbereitungen für das 21. Gemeindefest

laufen schon lange. Es findet am Sonntag,

den 10. Juli 2010 statt und beginnt –

wie üblich – mit einem Familiengottesdienst

in der Kirche. Anschließend sind

Jung und Alt herzlich eingeladen, mitzumachen

bzw. sich erfreuen zu lassen. Näheres

zum Ablauf des Tages wird im nächsten

Gemeindebrief bekannt gegeben.

Kirchenmusik

Am Sonntag, den 15 Mai 2011 um 17 Uhr

laden wir zu unserem diesjährigen Posaunenchorkonzert

in die Clarenbachkirche

ein. Unser hauseigenes Bläser-Ensemble

„Spirit of brass“ wird im Vorfeld dazu wieder

ein brandneues Programm erarbeiten,

das zwischen festlicher Barockmusik und

modernem Swing einiges zu bieten hat.

Ergänzt werden unsere musikalischen Beiträge

durch Solo- oder Ensemblestücke

interessanter musikalischer Gäste, bei

denen man aber zum jetzigen Zeitpunkt

noch nicht sagen kann, wer das sein wird.

Beliebt bei unseren Bläser-Konzerten ist

auch immer die auflockernde Pause in der

Mitte des Programms, wo wir zu einem

Sekt-Empfang einladen im Vorraum der

Kirche. Die musikalische Leitung hat

Michael Frangen. Der Eintritt ist frei, es

wird jedoch am Ausgang um eine Spende

für die musikalische Arbeit gebeten.

Matthias Roeseler

Nachrichten und Notizen

Herausgeber:

Presbyterium der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

Redaktion:

Wolfgang Oelsner, Ralf Michael Peters,

Pfr. Uwe Zimmermann, Paulistr. 45,

50933 Köln (verantwortlich)

Impressum

Mitarbeit an dieser Ausgabe:

Renate Becker-Barthold, Christian Feldmann,

Pfarrerin Ulrike Graupner, Edeltraud Hutzenlaub,

Johanna Jäger, Birgit Josephs, Kristina

Linke, Online-Team des Amtes für Presse und

Kommunikation, William Pratt, Stefan Rahmann,

Matthias Roeseler, Sabrina Schend

Fotos und Grafiken:

Fotos und Grafiken: epd bild (S. 9), GEP

(S. 15), Nelly Hanker (S. 22), Claus Lindzus

(S. 19), Dieter Löhr (S. 23, 24), Christoph

Münch (S. 22), Freya von Moltke-Stiftung (S. 7),

privat (S. 2), Birgit Reiche (S. 16), Erwin

Wodicka (S. 17), Uwe Zimmermann (S. 3, 5, 8)

Layout:

Druckerei Kliewer GmbH, Siegburg

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion wieder.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:

Freitag, 29. April 2011

Der nächste Gemeindebrief erscheint

Ende Mai /Anfang Juni 2010

Auflage:

4.000 Exemplare

Druck:

Druckerei Kliewer GmbH,

Industriestr. 14, 53721 Siegburg

Dieser Gemeindebrief wurde auf umweltfreundlich

hergestelltem Papier gedruckt.

21


Kinder- und Jugendseiten

Ich war beim Kinderbibeltag

Am 13. November 2010 war endlich wieder

Kinderbibeltag in der Clarenbach-Kirchengemeinde.

Er war wie immer für Kinder von

6–11 Jahren und das Thema hieß: Jona –

Abenteuer eines Propheten.

Die Kinder waren um 10 Uhr da und bekamen

als erstes Namensschildchen in Fischform.

Dann hat Frau Graupner uns

begrüßt. Zur Einstimmung haben wir ein

paar Lieder gesungen. Danach hat Frau

Graupner das Thema vorgestellt und im

In einer Kleingruppe wird das Thema

musikalisch aufbereitet.

Anschluss gemeinsam mit den anderen

Erwachsenen ein Theaterstück vorgespielt.

Im Stück wurde die Geschichte von Jona

erzählt. Er hatte sich zunächst Gottes Befehl

widersetzt, nach Ninive zu gehen, musste

dann aber feststellen, dass er vor seinen Aufgaben

nicht davonlaufen konnte.

Nach dem Theaterstück wurden wir Kinder

nach Alter in verschiedene Gruppen aufgeteilt

und nach ein paar Spielen zum Kennenlernen

wurde das Thema nochmals

besprochen. Dann gab es freies Spiel bis

zum Mittagessen. Auch nach dem Essen

22

konnten wir noch ein bisschen frei spielen,

dann wurden verschiedene Vorschläge

gemacht, was man zum Thema basteln oder

gestalten könnte und die Gruppen neu eingeteilt.

Am Ende zeigten alle ihr Arbeiten.

Alle gemeinsam konnten wir zum Schluss

ausprobieren, wie das Gefühl ist, in einem

Walbauch zu sitzen: Alle hielten ein großes

Tuch und auf Kommando waren wir alle

darunter.

Für mich war es schon der 8. Bibeltag und

ich hatte jedes Mal viel Spaß.

Johanna Jäger, 10 Jahre

Der nächste Kinderbibeltag…

… findet übrigens am Samstag, den 2. April

von 10–15 Uhr statt und entführt uns nach

Ägypten. Josef (aus dem Alten Testament)

und seine Abenteuer am Nil sind das

Thema. Anmeldezettel liegen zu gegebener

Zeit in den Gemeindeeinrichtungen aus.

Miniclub – die neue Kindergruppe

für 6–8-Jährige

Neben dem bewährten Minitreff für die

größeren Kinder gibt es jetzt auch endlich

eine neue Kindergruppe für die jüngeren

Schulkinder, immer dienstags von 16.30 bis

18 Uhr im Jugendkeller, mit Sandra Karpa-

Miniclub für 6–8-Jährige

dienstags 16.30–18 Uhr

Kontakt: Sandra Karpati,

☎ 0163-378 75 29

Minitreff für 6–9-Jährige

donnerstags 16.30–18 Uhr

Kontakt: Rebecca Peters, ☎ 49 69 26

ti, einer Pädagogikstudentin. Spielen, Basteln,

Singen, Schminken, Feiern, Kochen,

Verkleiden, Ausflüge und vieles mehr

stehen auf dem Programm.

Sommerfreizeit auf Sardinien

Sardinien: sandige Strände, einsame Buchten,

felsige Steilküsten und italienische

Lebensart laden zum Urlaub ein. Der schattige

Campingplatz „Asinara“ direkt am

Meer ist den ganzen Sommer über von Kölner

Gemeinden gebucht, für das Kölner

Jugendcamp. Und wir sind auch dabei! Wir

bieten vom 7.–23. August 2011 (dritte und

vierte Ferienwoche) eine Jugendfreizeit für

13–17-Jährige dorthin an, unter der Leitung

von Sabrina Schend, Pädagogin und

Jugendmitarbeiterin. Für 490,– € ist alles

dabei: Hin- und Rückfahrt (Bus und

Direkt am Strand: Das Kölner Jugendcamp

Fähre), Unterkunft, Vollverpflegung und

Ausflüge. Da die Teilnehmerzahl auf 20

begrenzt ist, bitte schnell im Gemeindebüro

melden (Tel. 49 49 26) und nähere Infos

und Anmeldeunterlagen anfordern.

Ulrike Graupner und Sabrina Schend

Manege frei!

Im November 2010 haben die Kinder der

Kita Clarenbach über das neue Karnevalsthema

abgestimmt. Die meisten Stimmen

Kinder- und Jugendseiten

Bald in der Manege?

Ein kleiner Jongleur übt beim Zirkustag

bekam das Thema „Zirkus“. Und jetzt sind

wir schon mitten in den Vorbereitungen.

Für die Kinder gab es eine kleine Zirkusvorstellung.

Dr. Stefan Schneider, ein Vater

aus der Katzengruppe und Mitglied der

„Drei Nasen“, brachte seinen Artistenkoffer

mit und gab uns einen Einblick in die Welt

des Zirkus. Er hat für uns gezaubert, den

Clown gespielt, jongliert, Feuer gespuckt

und vieles mehr. Dies war ein wunderbarer

Einstieg in unser Projekt. Auch wir

haben bis Weiberfastnacht noch viel vor.

Gruppenübergreifend werden wir mit

den Kindern Akrobatik-Kunststücke einstudieren,

zaubern, Tiere dressieren, auf

dem Seil tanzen und noch ganz viel mehr.

In kleinen Gruppen können die Kinder

das, was ihnen am meisten Spaß macht,

ausprobieren und einstudieren. Wir freuen

uns auf aufregende Projektwochen und

einen schönen Karneval.

Birgit Josephs

Viele Bilder von gemeindlichen Veranstaltungen

finden Sie auf der Homepage

unserer Gemeinde in den Fotoalben.

Klicken Sie mal rein!

23


Vorbereitung auf Karneval

in der Kindertagesstätte:

Dr. Stefan Schneider, Vater

eines Kita-Kindes und

Mitglied der „Drei Nasen“,

begeistert beim Zirkusprojekt

nicht nur Kinder mit

seinen Zaubertricks.

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