Gemeindebrief - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln ...

clarenbach.kirche.koeln.de

Gemeindebrief - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

September – November 2011

Aus dem Inhalt:

Von der Fähigkeit zu trauern 2

Generation 60plus 4

Kandidaten gesucht 6

Menschen und Gesichter 8

Gelungenes Gemeindefest 16

Nr. 148

www.clarenbachgemeinde.de


Geistliches Wort

2

Von der Fähigkeit zu trauern

Verluste gehören zum Leben dazu. Leichter

zu bewältigen sind sie durch diese Einsicht

jedoch nicht. Mehr oder weniger stark treffen

sie mitten ins Herz. Darum müssen Verluste

betrauert und später verarbeitet werden,

will man daran nicht zerbrechen.

Für jeden einzelnen, von Trauer bewegten

Menschen ist der Verlust eine tiefe seelische

Erschütterung. Trauer wird als Ausnahmeoder

Grenzsituation erfahren; sie gilt heutzutage

als “anormal” in dem Sinne, dass sie

den vermeintlichen normalen Lebensrhythmus

stört. Die Folge dieses Verständnisses

von Trauer als einem unnatürlichen

Störfaktor ist der Versuch,

die mit der Trauer verbundenen

ganz unterschiedlichen Gefühle so

in den Griff zu bekommen, dass

sie das “normale” Leben eben

nicht allzu sehr behindern.

Verdrängung macht krank

Doch längst wissen wir, dass wir ein Recht

auf Trauer haben: Unterdrückte, verdrängte

Trauer macht nämlich nicht nur seelisch,

sondern oft auch körperlich krank. Statistische

Untersuchungen haben gezeigt, dass

zwei Drittel aller Menschen, die einen

geliebten Menschen verlieren, krank werden,

ja sogar ein Drittel schwer krank.

Doch Trauer darf nicht nur, sie muss erlebt,

durchlitten und meist auch gezeigt werden.

Das zeigt die Geschichte der Trauer, die so

alt ist wie die Menschheit selbst. Eine über

Jahrtausende gepflegte Tradition der Totenklage

unterstreicht die Bedeutung durchlebter

oder besser gesagt: aus- und herausgelebter

Trauer.

Nicht wahrhaben wollen

Allerdings setzt die quasi öffentliche Pflege

von Zeremonien wie der Totenklage ein

Verhältnis zum Tod voraus, das heute

immer weniger anzutreffen ist. Denn der

Tod zählt inzwischen vielfach zu den gesellschaftlichen

Tabus, zu den Themen also,

über die man nicht gerne spricht. In den

letzten Jahrzehnten hat sich in unserer

Gesellschaft eine Einstellung gegenüber

Sterben und Tod entwickelt, die der französische

Historiker Aries mit „verbotener

Tod“ bezeichnet.

In unserer vermeintlich hoch

entwickelten, zivilisierten Kultur

prägen die Ablehnung des Todes

und das Nicht-wahrhaben-wollen

die Art und Weise des Trauerns.

Riten, Gebräuche und Regeln, die

Trauernde unterstützten, ihnen

helfen ihren Schmerz auszudrücken

und ihre Trauer zu leben, gibt es zwar

noch, doch sie verschwinden immer mehr

aus unserem Erfahrungsfeld.

Zuweilen bleibt gar die Fähigkeit zu trauern

auf der Strecke. Schon der Ausbruch des

Schmerzes wird oft ungern gesehen oder

gar miterlebt. Werbung zeigt überdies

Menschen, die sich schick und cool voneinander

trennen.

Fragt einen jemand: „Wie geht es Ihnen?“,

und man antwortet: „Schlecht“, dann kann

es schon passieren, dass der andere irritiert

guckt. Oder er sagt gar: „Na prima, und

sonst?“ Es darf eben nicht sein, dass man

trauert und dafür Zeit braucht.

Seit langem Brauch in der Clarenbachkirche:

Am Totensonntag werden Kerzen für die Verstorbenen

entzündet, die nachher an die Angehörigen

weitergegeben werden.

Unterschiedliche Phasen

Persönliche und gemeinsame Trauer sind

freilich zuallererst geprägt von Entsetzen.

Entsetzen über Hiobsbotschaften, die einen

direkt betreffen, Grauen über das, was an

Gräueln auf der Welt geschieht. All das lässt

klagen.

Wut, Zorn und das Wissen um die eigene

und fremde Schuld sind weitere Phasen der

Trauer: Warum werden Menschen ermordet?

Warum verliert man, was einem so lieb

und wert ist?

Die wichtigste Phase der Trauer ist jedoch

die, in der Menschen suchen, nach dem, was

sie verloren haben, es finden, entdecken

und davon behalten, was ihnen daran wichtig

war.

Da vermisst jemand in seiner Trauer den

verlorenen Partner, die gestorbene Mutter,

das zerbrochene Ideal – und erinnert sich.

Macht sich klar, was sie gegeben, welche

Einsichten sie einem eröffnet haben. So

merkt man, was ein anderer alles für einen

getan hat.

Geistliches Wort

Nach und nach kann man freilich auch lernen,

die Schattenseiten, die der verlorene

Mensch gehabt hat, zu sehen. Irgendwann

gelingt es hoffentlich, sich schließlich zu

trennen und selbstständige Wege zu gehen,

das Leben wieder neu zu entdecken und zu

genießen.

Klagen erlaubt

Solche Prozesse beginnen in der Bibel oft

mit der Klage. Diese wird kein einziges Mal

abwertend beurteilt. „Mein Gott, mein

Gott, warum hast du mich verlassen?“, betet

Jesus zum Beispiel klagend am Kreuz den

22. Psalm, nachdem er vorher noch gehofft

hatte, dass der Kelch an ihm vorübergeht.

Das ist auch ein Trauerprozess, dieser

Abschied vom eignen Leben – einer, der sich

wie im Zeitraffer innerhalb weniger Tage

abspielt. Trauer darf und muss sein. Damit

Gemeinschaftsgefühl, Hilfsbereitschaft und

Solidarität entstehen können, braucht es die

Fähigkeit zu trauern.

Wer um die Vergänglichkeit weiß, aber nicht

stehen bleiben und sterben, sondern leben

will, braucht die Erinnerung an die Trauer.

Darum laden wir vor allem Trauernde und

deren Angehörige immer am Ende des Kirchenjahres

zu einem besonderen Gottesdienst

in die Clarenbachkirche ein. Am

Totensonntag erinnern wir uns derer, die

von uns gegangen sind, betrauern sie noch

einmal und befehlen sie der Zukunft Gottes.

Als einzelne und auch als Gemeinschaft entfernen

wir uns beherzt von Ihnen, lassen los

und gehen vertrauensvoll auf Neues zu.

Trauern ist oft harte und schwere Arbeit.

Eine Arbeit, die man aber Gott sei Dank

schaffen kann. Es dauert nur.

Uwe Zimmermann

3


Zeitzeichen

Die Generation 60plus wächst – nicht nur

zahlenmäßig. Auch ihre Bedeutung für

Gesellschaft und Kirche nimmt zu. Dabei

spielt die Einsicht, dass die aktive soziale

Teilhabe der Älteren unverzichtbar ist, eine

wichtige Rolle: Ältere Menschen haben

wichtige Erfahrungen und Kompetenzen

einzubringen – und sie werden gebraucht

für die vielfältigsten Aufgaben. Bislang galten

sie als besonders glaubensstark und kirchennah.

Doch angesichts der gestiegenen

Lebenserwartung und des gesellschaftlichen

Wandels bekommt dieses Bild der Älteren

als sichere Basis der Kirche Risse.

Bundesweite Befragung

Das Sozialwissenschaftliche Institut der

Evangelischen Kirche in Deutschland (SI

der EKD) hat eine bundesweite Repräsentativbefragung

bei 2.022 Evangelischen und

Konfessionslosen durchgeführt. Sie liefert

jetzt erstmals genauere Informationen zu

Religiosität und kirchlichen Bindungen der

Generation 60plus. Darüber hinaus gibt die

Studie Aufschluss über das Lebensgefühl,

die Vorstellungen der Befragten über das

eigene Älterwerden und über ältere Menschen

im Allgemeinen.

„Die Gesamtergebnisse zeigen, dass das

Lebensgefühl der Generation 60plus überwiegend

positiv gefärbt ist: Sie fühlt sich im

Durchschnitt fünfeinhalb Jahre jünger, als

es ihr kalendarisches Alter ausweist – und

sie ist überwiegend recht zufrieden mit

ihrem Leben“, sagt Soziologin Petra-Angela

Ahrens, die die Untersuchung leitete und

4

Generation 60plus – glaubensstark und kirchennah?

Neue Studie der Evangelischen Kirche

jetzt die Ergebnisse in Buchform herausgebracht

hat. „Uns geht’s gut“, lautet der Titel

des Bandes 11 der Reihe „Protestantische

Impulse für Gesellschaft und Kirche“. Das

Buch erschien im Mai 2011 im LIT Verlag

Münster.

Glaube vermittelt Zuversicht

Mit dem eigenen Älterwerden verbindet die

Generation 60plus in erster Linie eine

wachsende innere Stärke. „In diesem

Zusammenhang kommt auch die Religiosität

ins Spiel. Religiöse Menschen strahlen in

ihrem Lebensgefühl und in ihrer Perspektive

auf das eigene Altern besondere Zuversicht

aus“, betont Petra-Angela Ahrens.

Christlicher Glaube und kirchliche Bindung

sind in der Generation 60plus jedoch keine

Selbstverständlichkeit. Zwar stufen sich

jeweils 37 Prozent der Evangelischen ab 60

Jahren als ziemlich oder sehr religiös beziehungsweise

kirchlich verbunden ein, aber

nur 20 Prozent folgen der Überzeugung,

dass „Gott sich mit jedem Menschen persönlich

befasst“. Die Einbindung in das

kirchliche Leben bleibt hinter den Erwartungen

aus den früheren Erhebungen der

Evangelischen Kirche in Deutschland über

Kirchenmitgliedschaft zurück: Im Durchschnitt

beteiligen sich 39 Prozent der Evangelischen

ab 60 Jahren auf die eine oder

andere Weise an den verschiedenen

Gemeindeangeboten, ein Viertel besucht

regelmäßig den Gottesdienst.

Im Unterschied zu anderen Bereichen zivilgesellschaftlicher

Aktivitäten steigt die Teil-

Ältere Menschen in Deutschland fühlen sich oft gar nicht alt, sind aktiv und zuversichtlich:

Auch die Generation 80plus kümmert sich beim Gemeindefest noch um die Kuchentheke.

nahme an kirchengemeindlichen Angeboten

bei den 65–69-Jährigen – also mit dem

Übergang in den Ruhestand – erstmals an.

Dabei belegen Gemeindefeste in der

Beliebtheitsskala mit Abstand den ersten

Platz. Unter den 70–74-Jährigen erreicht

die Teilnahme einen Spitzenwert von 47

Prozent; hier stehen erstmals auch die klassischen

Seniorenangebote hoch im Kurs. Sie

sind das einzige Angebot, dem es gelingt, in

gleichem Maß den Hochbetagten ab 80

Jahren und formal geringer wie höher

Gebildeten eine attraktive Kontaktmöglichkeit

zu bieten.

Ehrenamtliches Engagement

Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt, dass

es ein beachtliches Potenzial für ehrenamtliches

Engagement in der Kirchengemeinde

gibt: 37 Prozent der Evangelischen in der

Generation 60plus äußern ihre Bereitschaft

dafür. Allerdings darf dies nicht im Sinne

einer generellen Verfügbarkeit verstanden

Zeitzeichen

werden. Besonders attraktive Bereiche sind

Gemeindefeste, Angebote für Senioren und

Freizeiten/Ausflüge. Der Einsatz im diakonischen

Bereich, den sich viele von den

vitalen Älteren erhoffen, kommt jedoch nur

für sieben Prozent in Betracht, vier Prozent

sind hier bereits tätig.

Ob Teilnahme am Gemeindeleben, Nutzung

neuerer Aktivitäten oder ehrenamtliches

Engagement: Voraussetzung für eine

Aktivität in der Kirche ist eine enge religiöskirchliche

Nähe. Darin unterscheidet sich

die Generation 60plus nicht von den

Jüngeren.

Silke Römhild

„Uns geht’s gut. Generation 60plus:

Religiosität und kirchliche Bindung“ von

Petra-Angela Ahrens erschien als Band 11

der Reihe Protestantische Impulse für

Gesellschaft und Kirche im LITVerlag und

kann für 19,90 Euro im Buchhandel

bestellt werden (ISBN 978-3-643-11200-2).

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Aktuelles Thema

Die nächste Presbyteriumswahl in der

Evangelischen Kirche im Rheinland findet

zwar erst am Sonntag, den 5. Februar 2012

statt – doch die Vorbereitungen dazu haben

längst begonnen. Überall werden in der

zweitgrößten der 22 evangelischen Landeskirchen

Kandidatinnen und Kandidaten für

das Presbyteramt gesucht. In jeder der 755

Kirchengemeinden, die sich auf Teilen der

vier Bundesländer Nordrhein-Westfalen,

Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen

befinden, wird gewählt.

Schon immer bestimmen in der rheinischen

Kirche bei der Presbyteriumswahl die

Gemeindemitglieder, wer die Gemeinden

leitet. Gesucht werden Christenmenschen,

die sich in den nächsten vier Jahren nicht

nur Gedanken über ihre Kirche machen,

sondern sie tatkräftig mit gestalten wollen –

zum Beispiel Sie?

Ehrenamtliche Mitarbeit

Als evangelisches Kirchenmitglied interessieren

Sie sich für das Gemeindeleben unserer

Clarenbach-Kirchengemeinde? Vielleicht

liebäugeln Sie mit ehrenamtlicher

Mitarbeit? Dann könnte Ihr persönliches

Profil das Presbyterium sehr bereichern. Je

vielfältiger nämlich die Gaben sind, mit

denen sich Kandidatinnen und Kandidaten

um das Presbyteramt bewerben, desto

besser.

Dabei sind die Aufgaben des Presbyteriums

vielfältig und interessant. Es geht um die

ganze Palette der Gemeindearbeit: Welche

Schwerpunkte werden gesetzt? Wie steht es

mit theologischen Grundsatzfragen? Wel-

6

Kandidaten gesucht

che Angebote der Gemeinde haben sich

bewährt, was soll sich ändern? Wie soll

unsere Gemeinde, wie soll unsere Kirche

von morgen aussehen? Das Presbyterium

entscheidet über die Verteilung der Finanzmittel,

die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und alle verwaltungstechnischen,

rechtlichen und religiösen

Angelegenheiten.

Es prägt das gesamte, auch das geistliche

Leben der Gemeinde. Um zu guten Entscheidungen

zu kommen, braucht die

Gemeinde die persönlichen Erfahrungen

und Gaben ihrer Mitglieder. Im Presbyterium

kommen dann die unterschiedlichen

Sichtweisen und Argumente zur Sprache.

Einheit in der Vielfalt

Alle haben die gleichen Rechte und Pflichten,

denn Christen in der Evangelischen

Kirche im Rheinland sind nur an die Heilige

Schrift und ihr Gewissen gebunden –

und an das presbyterial-synodale Prinzip.

„Presbyterial-synodal“ bedeutet: Die Kirche

baut sich von unten, von der Gemeinde her

auf. Die Leitung auf allen Ebenen der 2,8

Millionen Gemeindemitglieder zählenden

Kirche – Gemeinde, Kirchenkreis, Landeskirche

– geschieht in Gemeinschaft. Ihr

Markenzeichen ist eine besondere Kultur

des Zuhörens und der gegenseitigen Anerkennung.

Es gibt keine Über- oder Unterordnung. Die

spannungsreiche „Einheit in der Vielfalt“

gehört zum evangelischen Profil. Sie muss

immer wieder neu gefunden werden.

Gerade das entspricht dem reformatori-

schen Anspruch, dass die Kirche immer

wieder erneuert und verändert werden

muss.

Dieses Selbstverständnis geht auf eine lange

Tradition und den Einfluss der großen

Reformatoren Martin Luther und Johannes

Calvin zurück. „In Fried, Lieb und Einigkeit“

legten 36 kluge Köpfe im September

1610 in Duisburg auf der 1. Reformierten

Generalsynode fest, dass die Gemeinden

von Presbyterien geleitet werden und

„sämtliche Kirchensachen“ von unten nach

oben zu verhandeln sind, ohne Einflussnahme

der fürstlichen Obrigkeit. Diese

Grundsätze gelten noch heute, freilich in

neuer Gestalt.

Wahlberechtigung

Wahlberechtigt sind in unserer rheinischen

Kirche knapp 2,4 Millionen Kirchenmitglieder.

Hier darf wählen, wer Mitglied

einer Kirchengemeinde und 16 Jahre alt

oder konfirmiert ist und, falls dazu verpflichtet,

zu den kirchlichen Abgaben beiträgt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten

für das Presbyteramt müssen mindestens 18

Jahre alt und „zur Leitung und zum Aufbau

einer Kirchengemeinde geeignet“ sein, so

das Presbyterwahlgesetz.

12 Presbyteriumsplätze

neu besetzen

Aktuelles Thema

Mit dem Motiv eines Spielfeldes und dem Slogan „Kirche mit Spielraum“ zieht die Evangelische Kirche

im Rheinland (EKiR) in die Presbyteriumswahlen am 5. Februar 2012.

Unweit des Müngersdorfer Stadions ist für viele „Clarenbacher“ der auf einer Kreuzeslinie liegende

Fußball und das „sportliche Motto“ ein gelungenes Motiv.

In unserer Kirchengemeinde wird das

gesamte Presbyterium für vier Jahre

gewählt. Insgesamt sind alle 12 Presbyterinnen

und Presbyter neu zu wählen. Dazu

kommen noch zwei Mitarbeiterpresbyter,

die ebenfalls neu gewählt werden.

Vorschläge zur Wahl können vom 30. Oktober,

dem Beginn des Wahlverfahrens, bis

zum 11. November 2011 gemacht werden.

Durch Mitteilungen in den Schaukästen

und Abkündigungen in den Gottesdiensten,

insbesondere am 6. November 2011, wird

noch Näheres mitgeteilt. Fragen beantworten

gerne alle Presbyteriumsmitglieder

sowie Pfarrerin Ulrike Graupner und Pfarrer

Uwe Zimmermann.

Uwe Zimmermann

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Menschen und Gesichter

8

Rosemarie Jonat, unsere Küsterin, geht in den Ruhestand.

Nach 13 Jahren Dienst als Küsterin wird

Rosemarie Jonat am 11. September 2011 im

Gottesdienst verabschiedet. William Pratt,

der schon vielfach Menschen porträtierte,

stellte ihr aus diesem Anlass einige Fragen.

Was sind die Wurzeln für den Küsterdienst?

Meine Großmutter mütterlicherseits war

mein Vorbild und in Glaubensfragen mein

Mentor. Meine Großmutter hat in der Bibel

immer Antworten

gesucht. Und

die beste Antwort

fand sie, als

sie nach dem

Tod ihres Mannes

mit fünf

Kindern alleine

da stand und um

Gottes Hilfe bat

– und der hat ihr

geholfen.

…die Großmutter

spielt also

eine entscheidende

Rolle in Ihrem Leben?

13 Jahre gemeinsam in Braunsfeld:

Rosemarie und Peter Jonat.

Meine Großmutter lebte nach der Flucht

aus Ostpreußen in Celle. Sie hat auch

immer an Kräuter geglaubt und gesagt:

„Man nimmt lieber einen Tee als Medikamente“.

Oder: „Es ist für Jedes ein Kraut

gewachsen“. Das hat mich auch geprägt. Ich

nehme nicht gern Medizin.

Wo sind Sie geboren und aufgewachsen?

Ich bin geboren in Schleswig-Holstein an

der Ostseeküste, und dann ist mein Vater

der Arbeit wegen nach Duisburg gegangen.

Wie ist Ihr Verhältnis zur Kirche?

Für mich war es immer ganz selbstverständlich,

dass Kirche und Gottesdienst dazu

gehörten. Ich hatte manchmal keine Zeit in

die Kirche zu gehen, das hat mich aber nicht

davon abgehalten, den Gemeindebrief zu

lesen und all das, was in der Kirche geschah,

wahrzunehmen. Ich war nie „weg“.

Seit wann leben Sie in Köln?

Ich bin mit meinem Mann 1976 nach Köln

g e k o m m e n .

Damals zogen

wir nach Porz

und gingen zur

L u k a s k i r c h e .

Dort war ich 8

Jahre ehrenamtlich

Presbyterin

und habe Vieles

in der Gemeinde

vertreten, gemacht

und

getan.

Und wann

begann Ihre

Tätigkeit in Braunsfeld?

Ich habe mich 1998 auf die Küsterstelle der

Clarenbachgemeinde beworben. Seither

wohnen mein Mann und ich auch hier über

der Clarenbachkirche. Für mich war das

eine Berufung. Ich habe das all die Jahre

gerne gemacht. Für mich gab es nichts

Schöneres.

In Porz waren Sie also ehrenamtlich und in

Braunsfeld hauptamtlich tätig…

Ja, das stimmt. Als ich hier ankam, habe ich

zunächst Porz als Vorbild genommen. Aber

in ganz kurzer Zeit war ich schon zu Hause

und das, was ich hier erlebte und mitbekam,

war enorm. Eigentlich machte fast alles

Spaß.

Und was machte weniger Spaß?

Na, wenn ich z.B. aufwachte und es schneite.

Dann wusste ich: „Das wird ein anstrengender

Tag“. Ich musste dann die Wege

vom Kindergarten bis zur Aachener Straße

vom Schnee räumen.

Den Weihnachtsbaum

aufstellen war anstrengend,

machte aber trotzdem

Spaß. Das war einfach

jedes Jahr ein Highlight

für mich. Auch die

Osternacht ist mit viel

Arbeit verbunden. Doch

das ist auch etwas Wunderbares.

Und beim

Gemeindefest war auch

immer viel zu tun, aber

die Zusammenarbeit mit

allen klappte ausgezeichnet.

Sie sorgen auch für den

Blumenschmuck in der

Kirche?

Ja, das mache ich sehr

gerne. Dekoration gehört zum Gottesdienst

dazu, Blumen insbesondere. Das kann ein

Strauß sein, aber es kann auch nur eine einzelne

Blume sein, die „sprechen“ kann.

Unsere Clarenbachkirche ist kein klassisches

Kirchengebäude, sondern eher ein Multifunktionsbau.

Hat Ihnen das gefallen?

Ich finde, dass unser Gebäude sehr gut passt

zu dem, was wir hier machen. Die Urväter,

die es erbaut haben, haben weise gehandelt,

indem sie die Aufteilung vorsahen: über der

Sag’s doch durch Blumen: Rote Rosen

auf dem Altar.

Menschen und Gesichter

Kirche Wohnraum, unter der Kirche der

Kindergarten und daneben das Altenheim.

Das schließt kleinere Veränderungen nicht

aus, und ich denke, dass wir mit der geplanten

Veränderung des Vorraumes auf einem

guten Weg sind.

Wie sehen Sie die Zukunft der Kirche?

Unsere Kinder sind die Zukunft der Kirche.

Es ist ganz wichtig, dass wir da keine

Chance verpassen, dass wir die jungen Leute

nicht verlieren. Das kann

man nur erreichen, wenn

man eine offene und

lebendige Gemeinde hat.

Die Jugendlichen stellen

Vieles in Frage. Das ist gut

so, wir brauchen diese

Hinterfragung.

Auf der anderen Seite

müssen wir nicht jeden

Tag unsere Fähnchen wo

anders hinhängen. Wir

brauchen eine gute

Mischung. Eine wiederkehrende

Liturgie ist

wichtig, damit jeder, egal

in welche Kirche er geht,

sich darin aufgehoben

fühlt.

Noch ein Abschiedswort?

Nun verabschiede ich mich von der Clarenbachgemeinde

und von einer tollen Phase

meines Lebens. Mein Mann und ich freuen

uns auf eine neue Lebensphase in der Lüneburger

Heide, wo wir ein Haus gebaut

haben und wo ich Verwandte habe. Dort

haben wir auch bereits eine Menge Bekannte.

Und der neue Wohnort ist nicht weit

vom Ort entfernt, wo ich die Ferien mit

meiner Großmutter verlebte.

9


Momentaufnahmen

10

Clarius

„Ein Papst wie

Luther“ war als fette

Überschrift im

Vorbericht zum

Deutschlandbesuch

des Papstes in einer

hiesigen Wochenzeitung

(Nr. 26) zu lesen. Der, der dem

Reformator aus Thüringen so viel Anerkennung

zollt, ist Jesuitenpater Eberhard von

Gemmingen, bis 2009 Leiter des deutschen

Programms von Radio Vatikan.

Luther habe die Theologie ernst genommen

und „gleicht in dieser Haltung dem Theologen

Joseph Ratzinger“, stellt der klerikale

Journalist fest und meint damit, dass beide

dem Glauben abverlangen, „sich vor der

Vernunft zu rechtfertigen“. Solche Denkweise

koste dem deutschen Papst manches

an Popularität, gelte sie doch als typisch

teutonisch. Dem „germanischen Martin“

ließe man das ja durchgehen, so der Vatikan-Insider,

aber unbehaglich sei der römische

Verdacht, „Katholiken im Norden

dächten alle etwas protestantisch.“ Sie nähmen

„manches zu ernst“, sähen „vieles

grundsätzlicher als Romanen.“

„Südländer gehen selbständiger mit Normen

um“, heißt es im besagten Artikel von

„Christ und Welt“. Womit freundlich

umschrieben ist, dass Christen über mögliche

Kritik am und folkloristische Elemente

in ihrem Glauben doch bitte kein Gedöns

machen sollten.

Clarius ist nicht aus eigenem Verdienst

evangelisch. Doch es gibt Momente, da ist

er froh, in seine Konfession hinein geboren

worden und ihr zugehörig geblieben zu

sein. Dass er sich dabei nicht in germanische

Selbstgerechtigkeit versteigt, dafür

sorgt das nicht minder frohe Gefühl, im

Rheinland als „der nördlichsten Region

Italiens“ leben zu dürfen.

Möge sich der Papst im lutherischen

Thüringen wohl fühlen.

In diesem Sinne

Ihr

Damals,

…vor 35 Jahren stand im Gemeindebrief

… das Portrait eines Mannes, das deutlich

macht, dass das Wirken eines Presbyters

nachhaltige Spuren hinterlassen

kann:

„Mit Ablauf dieser Wahlperiode scheidet

turnusmäßig aus dem Presbyterium

Herr Rechtsanwalt Wilhelm Scheffen

aus. Er gehörte dem Presbyterium fast

24 Jahre an. Kurz nach der Errichtung

der Gemeinde kam er in das Presbyterium

und so war es nur natürlich, dass er

den Artikel zum 25-jährigen Bestehen

der Ev. Clarenbach-Kirchengemeinde

im Gemeindebrief Ostern 1975

schrieb.“

Noch heute bedient sich die Gemeindebriefredaktion

der vielfachen schriftlichen

Hinterlassungen des Chronisten

von einst, etwa für diese Rubrik

„damals“.

Adressen

Braunsfeld-Süd,

Altenheime Müngersdorf

(ohne Heinrich-Püschel-Haus)

Pfarrerin Ulrike Graupner, Voigtelstr. 14, 50933 Köln

☎ 589 48 08, Fax: 589 48 09

E-Mail: graupner@kirche-koeln.de

u. Dreifaltigkeits-Krankenhaus Sprechstunden nach Vereinbarung

Braunsfeld-Nord und

Müngersdorf sowie

Altenheime Braunsfeld und

Pfarrer Uwe Zimmermann, Paulistr. 45, 50933 Köln

☎ 49 44 24, Fax: 949 44 83

E-Mail: Zimmermann@kirche-koeln.de

Heinrich-Püschel-Haus Sprechstunden nach Vereinbarung

Kantor Matthias Roeseler, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 499 44 40, 0173-835 80 14 E-Mail: mroeseler@online.de

Küsterin Rosemarie Jonat, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 491 16 28

Diakonische Hilfe Anna Kirmse, zu erreichen über das Gemeindebüro

☎ 49 49 26

Ehrenamtsbeauftragter William Pratt, Sudetenweg 60, 50858 Köln

☎ 589 45 98, E-Mail: prattwilliam@t-online.de

Gemeindebüro Christian-Gau-Str. 51, 50933 Köln · Di. bis Fr. 9–12 Uhr

☎ 49 49 26, Fax: 499 41 59

E-Mail: GA-Brauns@kirche-Koeln.de

Konto Konto-Nr. 4 712 451, BLZ 370 501 98

Clarenbachgemeinde Sparkasse KölnBonn

Kindertagesstätte Leiterin: Ilka Peters, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 49 51 24, Fax: 49 51 24

E-Mail: kita-clarenbach@netcologne.de

Verwaltung Friedrich-Karl-Str. 101, 50735 Köln

☎ 820 90-0, Fax: 820 90 11

E-Mail: info@gemeindeverband-nord.de

Kölsch Hätz

Nachbarschaftshilfe

Wiethasestr. 65, 50933 Köln

☎ 949 698 75

E-Mail: info@koelschhaetz.de

Seniorenberatung Diakonie Kerstin Noell, Lindenthalgürtel 30, 50935 Köln

☎ 860 15 16

Altentagesstätte „Dr. Schaefer-Ismer“, Leiter: Thomas Lehmann

Brauweilerweg 8, 50933 Köln

☎ 48 60 85

Altenheim Gemeinnütziges Sozialwerk der Ev. Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld GmbH, Clarenbachstift und

Peter-von-Fliesteden-Haus/Benderstift

☎ 949 82 80

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Gottesdienste

Gottesdienste in der Clarenbachkirche, Aachener Str. 458

sonntags um 10.30 Uhr

Sonntag 4. September Gottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 11. September Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 18.September Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 25. September Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Erntedank 2. Oktober Familiengottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 9. Oktober Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 16. Oktober Abendmahlsgottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 23. Oktober Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 30. Oktober Abendmahlsgottesdienst Prädikant Schüler

Sonntag 6. November Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Volkstrauertag 13. November Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Buß- und Bettag 16. November Ökumenischer Gottesdienst Pfarrerin Graupner

19 Uhr

Totensonntag 20. November Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

1. Advent 27. November Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

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Gottesdienste für Kinder in der Clarenbachkirche

Kindergartengottesdienst dienstags um 11.30 Uhr Pfarrer Zimmermann

(außer in den Ferien)

Schulgottesdienst mittwochs um 8.10 Uhr Pfarrerin Graupner/

(außer in den Ferien) Pfarrer Zimmermann

Das Abendmahl feiern wir nur mit alkoholfreiem Wein. Im Anschluss an den Gottesdienst

findet in der Regel ein Kirchenkaffee statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Gottesdienste in den Altenheimen

werktags 10 und 11 Uhr

Gottesdienste

Paul-Schneider-Haus 13. September Pfarrer

10 Uhr 4. Oktober Uwe

15. November Zimmermann

Clarenbachstift 13. September Pfarrer

11 Uhr 4. Oktober Uwe

15. November Zimmermann

Heinrich-Püschel-Haus 7. September Pfarrer

11 Uhr 5. Oktober Uwe

16. November Zimmermann

Kapelle im Haus Andreas 28. September Pfarrerin

11 Uhr 26. Oktober Ulrike

23. November Graupner

Familiengottesdienst am Erntedankfest

„Alle gute Gabe“, lautet das Thema des Familiengottesdienstes am Sonntag,

den 2. Oktober um 10.30 Uhr.

An Erntedank stehen Gottes Schöpfung, die guten Gaben der Natur und die Ernte im

Mittelpunkt. Der Altar in der Kirche wird mit Früchten der Felder und Gärten

geschmückt. Getreide, Obst und Gemüse werden zu sehen sein. Körbe mit Äpfeln, Birnen

oder Pflaumen stehen im Altarraum. Kinder zeigen, wofür man danken kann. Und

außerdem werden alte und neue Erntedanklieder gesungen.

Zusammen mit Kindern aus der Kindertagesstätte, Erzieherinnen und Erziehern sowie

anderen Mitwirkenden wird Pfarrer Uwe Zimmermann diesen Gottesdienst gestalten,

zu dem Jung und Alt eingeladen sind.

Taizégebet am 18. September

Das nächste Taizégebet findet am Sonntag, 18. September 2011 um 19 Uhr

statt. Man kann schon eine halbe Stunde vorher kommen, um die Lieder zu

üben. Das Thema lautet: „…ich will dir danken, dass du mir hilfst“

Weiterer Termin: Sonntag, 20. November, 19 Uhr

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Gruppen und Kreise

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Veranstaltungen in Kirche und Gemeinde

Chor dienstags, 19 Uhr in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Kontaktadresse:

Matthias Roeseler, Aachener Str. 458 ☎ 499 44 40

Posaunenchor montags, 19.30–21 Uhr, in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Leitung: Michael Frangen,

Gartenstr. 6, 54578 Stroheich ☎ 0179 / 2 43 84 57

Ökumenischer

Bibelgesprächskreis

1 x monatlich montags, 20 Uhr

bei Familie Zierau, Burtscheider Str. 4 ☎ 49 37 02

Englischer Gesprächskreis jeden letzten Mittwoch im Monat, 20 Uhr

an wechselnden Orten, Leitung:

Sabine Kulik-Krechlok, Würselener Str. 14 ☎ 546 19 14

Veranstaltungen im Gemeindehaus, Christian-Gau-Str. 51

Frauenhilfe „Clarenbach“ dienstags, 15.30 Uhr, Kontaktadressen:

Marga Schäfer (Leiterin), Elsenborner Str. 8

Ingrid Birk, Aachener Str. 504

☎ 546 50 39

☎ 49 37 42

Handarbeitskreis vierzehntägig montags, 15–17 Uhr

Nächste Termin: 12. September

Kontaktadressen:

Anna Kirmse, Eschweilerstr. 4b

Christiane Langen, Voigtelstr. 26

☎ 49 45 37

☎ 49 64 57

Freitagskreis jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr

Nächste Termine: 2. September, 7. Oktober

Kontaktadresse:

Marianne Michel, Erkelenzer Str. 23 ☎ 49 64 40

Ü 60 „Wir bleiben in Bewegung“

jeden 1. Montag im Monat, 16 Uhr, Kontaktadresse:

Annelie Radermacher, Christian-Gau-Str. 42 ☎ 491 17 41

Yoga mittwochs, 15–16.15 und 18.15–19.30 Uhr

Kontaktadresse: Veronika Müller-Stieß ☎ 497 11 46

Literaturkreis donnerstags, 19.30 Uhr

Aktive Männer

22. September F.C. Delius: Die Minute mit Paul McCartney

30. Oktober J. Nicolic: Weißer Rabe, schwarzes Lamm

Kontaktadresse: Renate Becker-Barthold ☎ 947 29 54

treffen sich in lockerer Folge zum Diskutieren

im Gemeindehaus

Kontakt: Gemeindebüro ☎ 49 49 26

Spiele Café Spiel mit! donnerstags, 2 x im Monat (s. Aushang), 16 Uhr

Kontaktadresse: Annelie Radermacher ☎ 491 17 41

AA Anonyme Alkoholiker

jeden Donnerstag 19.30 Uhr

Kontakt: Michael ☎ 49 67 42

Patric ☎ 290 50 14

Es wurden getauft:

Conrad Böhl, Kitschburger Str. 235

Paul Altmann, Hermann-Pflaume-Str. 33

Lina Altmann, Hermann-Pflaume-Str. 33

Jule Köster, Am Ackerrain 27

Lena Morgenstern, Eva-Hesse-Str. 22

Jule Morgenstern, Eva Hesse-Str. 22

Nike Feldbusch, Christian-Gau-Str. 35

Alice Röhrig, Köln-Klettenberg

Robert Biesner, Wendelinstr. 92

Lara Ziegler, Eschweilerstr. 24c

Yana Sonoski, Calgary/Canada

Justus Soifort, Köln-Worringen

Kirchenmusik

Zu einem besonderen Konzert laden

wir am Sonntag, den 25. September um 19

Uhr in die Clarenbachkirche ein:

Es ist dem Jubiläumsgeburtstag von

Rabindranath Tagore gewidmet. Der

bengalische Dichter, Maler, Philosophen

und Komponist wurde am 6. Mai 1861

in Kolkata, Westbengalen geboren und

verstarb daselbst am 7. August 1941.

Er bekam als erster asiatischer Nobelpreisträger

im Jahr 1913 denjenigen für Literatur.

An diesem Abend wird die Erzählerin

Angelika Krohne Lyrik und Prosa vortragen,

Amaravati (Tänzerin aus Köln) wird

Tagores Lyrik in ihrem Tanz gefühlvoll

umsetzen und die bei uns schon bekannte

Gruppe ANUBHAB wird die Lieder und

Melodien Tagores spielen und singen.

Das im Frühjahr aus terminlichen

Gründen ausgefallene Posaunenchor-Konzert

wird nun nachgeholt am

Sonntag, den 16. Oktober um 18 (!) Uhr

Aus den Kirchenbüchern

Es wurden bestattet:

Herta Schoenert (90),

Neuer Grüner Weg 21

Waldtraud Externbrink (91), Menden

Margarete Ackermann (74),

Neuer Grüner Weg 25

Margarete Malmedé (77), Hültzstr. 28-30

Heinz Recknagel (89), Neuer Grüner Weg 19

Marion Neuhaus (84),

Fürst-Pückler Str. 59a

Lore Löffler (84), P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Edith Thiel (86), Stolberger Str. 121

Willi Kielhorn (87), P.-v.-Fliesteden-Str. 3

mit einem abwechslungsreichen musikgeschichtlichen

Querschnitt durch die

Posaunenchorliteratur. Es ist beabsichtigt,

wieder einige Preisträger des Wettbewerbes

„Jugend musiziert“ als Gäste einzuladen.

Die Instrumentalbesetzung steht

jetzt noch nicht fest. Das Konzert, dessen

Gesamtleitung Michael Frangen hat, wird

auch dieses Mal durch eine Pause mit

Getränken und Knabbereien bereichert.

Ein “Großer“ in der Musikgeschichte

Europas hat in diesem Jahr seinen 200.

Jubiläumsgeburtstag: Franz Liszt

(* 22.10. 1811, † 31.07.1886). So laden wir

ein zu einem Konzert mit Vortrag am

Sonntag, den 23. Oktober um 19 Uhr in

unsere Kirche. Michael Frangen wird

einige Aspekte aus Leben und Werk des

ungarischen Komponisten vortragen,

Kantor Matthias Roeseler wird die Stunde

mit Klavier- und Orgelmusik gestalten.

Matthias Roeseler

15


Am Glockenturm

„Ich hänge die Liste auf und schwupp ist sie

voll beschrieben.“ Was die Leiterin unserer

Kindertagesstätte, Ilka Peters, damit meint,

ist nicht selbstverständlich: Ein Gemeindefest

braucht die Unterstützung von vielen,

vielen Helfern. Und diese hatten sich eben

sehr schnell in die Listen eingetragen, um

das wieder einmal äußerst umfangreiche

Programm wunderbar zu unterstützen.

Familiengottesdienst

„Brücken bauen“, lautete das Thema, dass

Pfarrer Uwe Zimmermann für den Gottesdienst

gewählt hatte. Wie ein Blick in die

Kirche zeigte, passte das sehr gut: Viele Kinder

mit ihren Eltern und auch Großeltern

feierten den Gottesdienst gemeinsam.

Posaunenchor

Nach dem Gottesdienst hatte unser

Posaunenchor unter der Leitung von

Michael Frangen seinen Auftritt. Geübt

wird mindestens einmal pro Woche und

das Gemeindefest ist eine schöne Bereicherung

für das Ensemble, werden doch

auch Jazz-Stücke gespielt.

16

Brücken bauen – Gelungenes Gemeindefest

Mit dem Familiengottesdienst

beginnt traditionell das Fest.

Das Kasperle-Theater – für die

Kinder ein Höhepunkt des Festes

Kasperle musste das Krokodil fangen. Dazu

benötigte es die Hilfe von den vielen

zuschauenden Kindern, die Kasperle auch

lautstark erhielt. Als Kulisse hatten die

Eltern des Kindergartens unseren Stadtteil

Braunsfeld gewählt, was das Stück allen

Zuschauern noch näher brachte.

Immer wieder beliebt ist das Kasperle-Theater

Der Zirkus Claribaldi

Das war schon eine bühnenreife Aufführung:

eine Musikkapelle, Seiltänzer, Raubtiere,

Zauberer und Fakire – die Kindergartenkinder

in den entsprechenden Verkleidungen

waren mit ganz großem Engagement

dabei. So wurden die „Raubtiere“ von

den Dompteuren Chrissinaldo (Christian

Schmitz) und Lenardino (Lennard Schnitter)

gezähmt; die Zauberer zeigten, wie man

eine Frau zerschneidet und einen Hasen aus

dem Hut zaubert.

Spiele für Eltern und Kind

Nicht nur die Eltern mit ihren Kindern auf

der Bühne hatten Spaß, sondern auch die

vielen umstehenden Kinder am Rand der

Bühne halfen aktiv mit: Durch lautstarkes

Dirigieren (rechts, links, geradeaus) fanden

Kinder und ihre Eltern auf der Bühne mit

verbundenen Augen den Weg zu einem aufgemalten

Esel und hefteten ihm den fehlenden

Schwanz an.

Generationenübergreifende familiäre Mitarbeit

an der Salate- und Kuchentheke

Musik-Quiz

Unter der Moderation von Lisa Hochhäusler

und dem DJ Uwe Steinberg wurden die

Besucher des Gemeindefestes in die 1980er

Jahre zurückversetzt: Songs aus dieser Zeit,

wie 99 Luftballons, wurden gespielt und

Fragen dazu an die Besucher gestellt, welche

diese schnell beantworten konnten.

Die Braunsfeld-Story

„Öko-Tante trifft Popper“: Durch Zufall

treffen sich eine Frau (Susanne Duwe)und

ein Mann (Martin Henrich) in Braunsfeld.

Ein lustiges Bühnenstück, welches mit

Songs der „Neuen Deutschen Welle“ unterstützt

wurde.

Das Clariballett

Das Thema in

diesem Jahr: Rock

’n’ Roll. Leichtfüßig

wie immer

trugen unsere

„Ballerinas“ ihren

Tanz vor. Claudia

S c h m i e c h e n

bewies wie jedes

Jahr ihr ausgesprochenkunstvolles

Geschick,

die Kostüme für

jeden „Tänzer“

Am Glockenturm

Näht jedes Jahr in vielen

Arbeitsstunden die Kostüme

für das Clariballett:

Claudia Schmiechen

individuell zu schneidern und diese vor

dem Auftritt passend zu schminken.

Ein besonderer Dank gilt den vielen

Helfern, die das Fest mit Salaten und

Kuchen versorgten, sowie den Helfern bei

der Ausgabe der Speisen.

Der Bücherstand, den Renate Becker-

Barthold wieder organisierte, bot viel

„Kriminelles“, sprich: Krimi-Literatur. Reißenden

Absatz erlebte der Eisstand des Clarenbachwerkes,

der erstmals angeboten

wurde. Der Waffelstand für die Kinder,

sowie der Bierwagen waren stets umlagert.

Besonders schön war, dass Eltern und deren

Kinder oftmals mit eigenen Ideen mitwirkten.

Dieses Zusammensein von Jung und

Alt ist ein wunderbares Beispiel für ein

gelungenes Gemeindefest: Hier werden

auch Brücken zwischen den Generationen

gebaut, die intensiver miteinander verbinden.

Stephan Karpati

Weitere Fotos vom Gemeindefest oder

anderen Veranstaltungen finden Sie auf

www.clarenbachgenmeinde.de

17


Ausblick

„Gemeinde ganz lebendig singen wir die

Liiieeeder in manch froher Rund“ so

schmettert es meine Tochter selbst noch im

Frühjahr, als längst die rosa Blüten über die

Gärten wehten.

Es scheint etwas hängen geblieben zu sein

aus den feierlichen Adventstagen, wenn

vielleicht auch nicht ganz in der richtigen

Reihenfolge.

Schön war er, der lebendige Adventskalender

2010 in Braunsfeld und Müngersdorf.

Viele Menschen – mal kamen bis zu 60, mal

zehn – trafen sich allabendlich an den liebevoll

gestalteten Fenstern in der Gemeinde.

Der hohe Schnee und die frostigen Temperaturen

ließen wunderbare Vorweihnachtsstimmung

aufkommen. Bei einer Art winterlichem

Straßenfest erklang jeweils erstmal

das Mottolied „Alle Jahre wieder werden

Fenster bunt …“ und dann wurden in

fröhlicher Stimmung mit kräftiger Stimme

weitere Weihnachtslieder gesungen. Und

das, obwohl es den Glühwein und die Kekse

oder sogar Pizza erst hinterher gab.

18

Lebendiger Adventskalender

Wer macht noch mit?

Etliche Familien, Nachbarschaftsgruppen

und Einrichtungen haben schon

für den lebendigen Adventskalender

2011 zugesagt. Aber für einige Termine

werden noch kreative „Fenstergeber“

gesucht. Immer um 18 Uhr soll vor

einem Haus ein neues Fenster feierlich

eröffnet werden. Nähere Informationen

und möglichst baldige Anmeldung bei

Ulrike Graupner.

Zauberhafte Winterlandschaft im Advent: Jeden

Abend öffnet sich bei der Aktion ein Fenster.

Jeden Abend wartete eine neue Überraschung:

Da hing eine kleine Schiefertafel

auf der früher einfache Kreide-Striche als

Adventskalender dienten. Im Kindergarten

erzählten die Kleinen von einem hell leuchtenden

Stern. Am Gemeindehaus hingen

zahlreiche Schäfchen und eine Hirtin. Dann

waren Maria und Joseph als Scherenschnitt

auf einem Esel unterwegs. In Müngersdorf

gab es eine echte Nikolausaufführung.

Beim Clarenbachstift waren eindrucksvolle

Weihnachtserinnerungen aus der Kindheit

der teils recht betagten Bewohner zu hören.

Unser Fenster forderte auf: „Fürchtet Euch

nicht, denn …“ Warum man sich nicht

fürchten müsse, wurde von allen gemeinsam

überlegt. Eine Antwort lautete „weil der

liebe Gott auf uns aufpasst“.

Und dann gab es da noch einen tollen Film,

wunderschöne Engel, Sterne, eine rosa

Rose, und und und …

Alle hatten sich etwas ganz besonderes für

ihr Fenster ausgedacht. Und das wurde von

den vielen adventsbegeisterten Besuchern

auch wahrgenommen: Die Enthüllungen

wurden mit vielen „Ahhs“ und „Ohhs“

bedacht. So ging es Tag für Tag Richtung

Weihnachten.

Glaubenskurs hochaktuell

Zum ersten Mal fand unter der Leitung von

Pfarrerin Graupner mit Team an vier Abenden

im Mai der Glaubenskurs „Kaum zu

Glauben?“ statt. Dieser „Religionskurs für

Neugierige“ war für uns eine spannende

Sache: Wer wird daran teilnehmen? Werden

wir examiniert, wie eine Teilnehmerin in

der Anfangsrunde befürchtete?

Teilnehmer waren Menschen, die eine

besondere Nähe, aber auch andere, die eine

gewisse Distanz zum Leben in der kirchlichen

Glaubensgemeinschaft hatten. Und

natürlich wurden wir nicht nach unserem

religiösem Wissen abgefragt.

Die vier Veranstaltungsthemen waren:

1. Woran du dein Herz hängst – Gott –

2. Mein Gott, was für ein Mensch

– Jesus Christus –

3. Was mein Leben erhellt – Heiliger Geist –

4. Mit Gott per Du – Gebet –

Methodisch war es vom Team sehr geschickt

vorbereitet worden, um ins Thema

des Abends zu finden. Zum schwierigen

Gedanken – Heiliger Geist – war eine Art

Landschaft aufgebaut worden, bestehend

aus Sand, Steinchen, Grün, Zäunchen usw.

Meditatives Nachdenken war angesagt.

und Rückblick

Von oben und im Zeitraffer hat es bestimmt

gemütlich ausgesehen, wie jeden Tag das

Licht der Laterne von Haus zu Haus gewandert

ist und jedes Mal wieder Menschen

zum Singen, Reden und Advent feiern

zusammen gekommen sind. Von unten und

mittendrin hat es sich sogar gemütlich und

ein bisschen geborgen angefühlt.

Britta Reinke

Wer sich äußern wollte, der konnte frei

sprechen.

Es war für mich beeindruckend, wie ehrlich,

ideenreich, aber auch vom Glauben geprägt,

die Äußerungen waren.

Gruppenarbeit wechselte ab mit kreativem

Malen des Einzelnen. Singen, zusammen

essen, gemeinsam beten hat uns nah

gebracht. Das Resümee war eine Vertrautheit

in der Gruppe und ein Bedauern, dass

der nächste Glaubenskurs vermutlich erst in

einem Jahr sein wird. Wir alle verabschiedeten

uns mit neuer Glaubensmotivation und

Sehnsucht.

Michael Weidemann

Eine aufgebaute Landschaft regt zum

Nachdenken und Meditieren an.

19


Nachrichten und Notizen

Einladung zum

Gemeindeausflug

Viele Gemeindeglieder sind schon seit Jahrzehnten

immer wieder dabei, wenn die

Gemeinde im Spätsommer zum Busausflug

einlädt. Diesmal fahren wir am Mittwoch,

den 21. September 2011 ins Tal der Wupper,

besichtigen eine Tuchfabrik und besuchen

den Müngstener Brückenpark. Abfahrt ist

um 9 Uhr am Glockenturm. Wer versehentlich

keine Einladung bekommen hat, möge

sich hiermit angesprochen fühlen. Anmeldungen

erbitten wir bis 9. September im

Gemeindebüro.

Impressionen vom Kirchentag

in Dresden:

„… da wird auch dein Herz sein.“

Unter diesem Motto wurde im Juni der 33.

Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden

gefeiert. Aus unserer Gemeinde war

wieder eine große Gruppe dabei: 18

Erwachsene und 3 Jugendliche. Darunter

war auch eine stattliche Abordnung unseres

Chors vertreten, die aktiv das Offene Singen

beim Kirchentag mit gestaltete. Die Jugendlichen

wirkten beim „Kölner Treff“ mit,

einem Zeltdorf mit Kreativangeboten rund

ums Herz.

„… da wird auch dein Herz sein.“ Unsere

Herzen waren in Dresden ganz dabei und

wurden von zahllosen Eindrücken, Impulsen

und Begegnungen bereichert. Und das

ist uns im Herzen hängen geblieben:

- ein Satz von Eckart von Hirschhausen,

dem Kabarettisten und Gründer von

„Humor hilft heilen“: Wer nicht klagen

darf, lernt nicht zu beten.

- Dankbares Gefühl von Freude und Friede

in der schönen wieder aufgebauten Stadt

20

am Fluss; Schmerzen im Knie und das

Alter, 75 Jahre, können mich nicht ausbremsen!

- Heimatgefühl und befreiender Spott über

einengende Traditionen bei der Bibelarbeit

des Kölschen Klüngelbeutel

- Wie wichtig es ist, öffentlich und einladend

über Gott und die Welt zu sprechen,

gerade im säkularisierten Raum

- mit welcher Freude, Lust und Liebe viele

Sänger ihre Musik (Gospelmesse, offenes

Singen, Konzerte usw.) präsentierten.

- Jeden Abend auf den Plätzen der Stadt mit

vielen Menschen eine halbe Stunde singen,

beten und einfach nur zur Ruhe kommen

und das am Tag Erlebte Revue passieren

lassen!

- Am schönsten ist diese spontane Offenheit

auf dem Kirchentag, wenn sich einfach so

in der Straßenbahn oder auf den Plätzen

Mittelpunkt vieler Veranstaltungen beim

Kirchentag: die Dresdner Frauenkirche

gute Gespräche mit wildfremden Menschen

ergeben.

Ökumenische

Gemeindewanderung

Am Samstag, den 17. September machen

wir uns wieder mit unseren Nachbargemeinden

auf den Weg, zum Wandern, Singen,

Beten, einander kennenlernen; diesmal

im Kölner Süden. „Von der Groov zum

Albatros“, d.h. von Zündorf am Rhein entlang

über die Rodenkirchener Brücke bis

Rodenkirchen. Treffpunkt ist um 12.45 Uhr

an unserem Glockenturm. Die Rückkehr

wird ca. 20 Uhr sein. Es wird wieder eine

längere und eine kürzere Wanderung angeboten,

von 3 bzw. 1 Stunde(n). Nähere

Angaben sind den ausliegenden grünen

Handzetteln zu entnehmen. Anmeldungen

nimmt unser Gemeindebüro entgegen.

Ökumenische Gesprächsreihe

im Herbst: „Körper

und Geist in der Religion“

Miteinander hören und nachdenken und

reden, über Themen des Glaubens und

Lebens – darum soll es auch in diesem

Herbst wieder gehen, zusammen mit den

katholischen Schwestergemeinden.

Das aktuelle Thema „Körper und Geist in

der Religion“ haben wir uns vorgenommen,

und wollen z.B. Fragen der Hirnforschung

oder des Pilgerns als „Beten mit den Füßen“

aufgreifen. Im Einzelnen sind folgende

Abende geplant, jeweils montags 19.30 Uhr:

17. und 24. Oktober sowie am 7. November.

Die einzelnen Themen und genauere Informationen

können Sie zu gegebener Zeit den

Plakaten entnehmen.

Ulrike Graupner

Nachrichten und Notizen

Herausgeber:

Presbyterium der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

Redaktion:

Wolfgang Oelsner, Ralf Michael Peters,

Pfr. Uwe Zimmermann, Paulistr. 45,

50933 Köln (verantwortlich)

Impressum

Mitarbeit an dieser Ausgabe:

Pfarrerin Ulrike Graupner, Edeltraud Hutzenlaub,

Stephan Karpati, Kristina Linke, Katja

Peters, William Pratt, Britta Reinke, Matthias

Roeseler, Sabrina Schend, Dr. Michael Weidemann

Fotos und Grafiken:

epd bild (S. 24), Ulrike Graupner (S. 18, 19, 20),

Nelly Hanker (S. 5, 8, 9, 17), Stephan Karpati

(S. 17), Anja Lehmann (S. 1), Dieter Löhr (S. 16)

privat (S. 2,), Sabrina Schend (S. 22, 23),

Uwe Zimmermann (S. 3)

Layout:

Druckerei Kliewer GmbH, Siegburg

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion wieder.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:

Freitag, 28. Oktober 2011

Der nächste Gemeindebrief erscheint

Ende November/Anfang Dezember 2011

Auflage:

4.000 Exemplare

Druck:

Druckerei Kliewer GmbH,

Industriestr. 14, 53721 Siegburg

www.druckerei-kliewer.de

Dieser Gemeindebrief wurde auf umweltfreundlich

hergestelltem Papier gedruckt.

21


Kinder- und Jugendseiten

Mädchentag

Am 18. Juni war der Mädchentag. Er fing

um 10 Uhr an und ging bis 16 Uhr. Wir

haben als erstes Handcreme und Lippenbalsam

selbstgemacht. Das war cool, denn

wir mussten Melk-Fett in einem Topf so

erhitzen, dass es flüssig wurde. Dazu kamen

Duft-Öle und das Gemisch wurde dann in

Fläschchen und Töpfchen abgefüllt. Als es

abgekühlt war, konnte man es als Lippenbalsam

und Handcreme benutzen.

Als es Mittag wurde, haben wir Flammkuchen

gemacht, den wir selbst belegten. Es

gab Speck, Spinat, Schmand und Zwiebeln,

die wir auf den Flammkuchen legen konnten.

Am Ende haben wir noch viele Runden

„Mord in der Disko“ gespielt. Natürlich gab

es auch zwischendurch Pausen, als z. B.

der Hefeteig aufgehen musste.

In diesen Pausen haben wir Mädchen

natürlich sehr viel GEQUATSCHT ! :-)

Sabrina (Schend) hat alles sehr gut geplant

und durch sie war es so cool, dass wir alle

wollten, dass es den Mädchentag nicht nur

einmal im Jahr geben soll, sondern einmal

im Monat oder sogar einmal in der Woche!

SABRINA, DU BIST DIE BESTE !!!

Katja Peters

Noch ein Mädchentag im Herbst!

Ein Ergebnis des Mädchentages wird präsentiert: Handcreme und Lippenbalsam

22

„Wir wollen nicht ein ganzes Jahr warten.

Können wir das nicht öfter machen?“ So

sagten alle beim letzten Treffen im Juni.

Darum gibt es direkt wieder einen Mädchentag

für 10- bis 13-Jährige, und zwar am

Samstag, 8. Oktober, von 13–16 Uhr, im

Gemeindehaus. Ein Nachmittag zum Kreativsein,

eigene Stärken entdecken und mit

viel Zeit für Mädchenfragen. Flyer mit

Anmeldezettel liegen nach den Sommerferien

in Kirche und Gemeindehaus aus.

Familienausflug am 24. September

Wie schon angekündigt, geht es am 24. September

mit einem Bus ins Neanderthal-

Museum bei Mettmann. Drinnen und

draußen gibt es unheimlich viel auszuprobieren

und zu entdecken über unsere Urahnen

und die Steinzeit. Alle Familien sind

herzlich eingeladen. Kinder ab 6 Jahren

können auch allein mitfahren und werden

vom Team betreut. Anmeldeformulare mit

näheren Infos liegen nach den Sommerferien

in Kirche, Gemeindehaus und Kindergarten

aus.

Kibita über Arche Noah

Am Samstag, 15. Oktober, ist wieder von 10

bis 15 Uhr Kinderbibeltag angesagt, in der

Clarenbachkirche und drumherum, für

Kinder von 6 bis 11 Jahren. Das

Team spielt die biblische

Geschichte von Noah und seiner

Familie und den vielen Tieren;

und der ganze Tag wird sich

dann darum drehen, beim Spielen

und Malen und Basteln.

Anmeldezettel sind nach den

Sommerferien im Gemeindehaus,

in der Kirche und im Kindergarten

erhältlich. Schnell

anmelden, denn die Plätze sind

schnell vergeben!

Der Miniclub geht weiter!

Seit Beginn des Jahres haben

sich die 6–8-Jährigen immer

Kinder- und Jugendseiten

Miniclub für 6–8-Jährige

dienstags 16.30–18 Uhr

Kontakt: N.N.

Minitreff für 9–11-Jährige

donnerstags 16.30–18 Uhr

Kontakt: Rebecca Peters, ☎ 49 69 26

dienstags im Miniclub mit Sandra Karpati

getroffen, und viel Spaß gehabt. Sie haben

gekocht, gebastelt, gespielt, Ausflüge

gemacht, das Quadrato-logo für den

Jugendkeller gemalt und zuletzt beim

Gemeindefest das Dosenwerfen

veranstaltet. Herzliches Dankeschön

an Sandra! Sie muss jetzt leider wegen einer

neuen Arbeitsstelle den Miniclub aufgeben,

aber die Gruppe wird weitergehen.

Kinder des Miniclub gestalten das Quadratlogo für den

Jugendraum.

Ulrike Graupner

23


Im November

Ich wünsch Dir,

dass auch an düsteren Tagen

ab und zu ein Lichtstrahl

durch die Wolken bricht

und dich kitzelt.

Dann tritt das,

was dich belastet

in den Hintergrund

und ein Lächeln

huscht über dein Gesicht.

Ich wünsche dir,

dass du Vertrauen gewinnst

in Gottes Licht,

das an jedem Tag

für dich leuchtet.

TINA WILLMS

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