Gemeindebrief 145 - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde ...

clarenbach.kirche.koeln.de

Gemeindebrief 145 - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

Dezember 2010 – Februar 2011

Aus dem Inhalt:

Das Jahr der Taufe 2

Von drauß’ vom Walde 4

Prosit Neujahr 6

Adventssammlung 8

Unterwegs 16

Nr. 145

www.clarenbachgemeinde.de


Geistliches Wort

2

2011 – Das Jahr der Taufe

Das Jahr der Taufe? Ich bin doch schon

längst getauft, können die allermeisten jetzt

einwenden. Sonst bekäme ich ja auch gar

nicht den Gemeindebrief in die Hand.

Durch die überwiegende Praxis der Kindertaufe

hat in der Tat kaum jemand eine

bewusste Erinnerung an seine eigene Taufe.

Schade eigentlich. Denn das Wissen um das

eigene Getauftsein kann viel mehr bedeuten

als nur die Zuordnung zu einer bestimmten

Konfession. Die Taufe ist ja

auch die gemeinsame Grundlage

in der gesamten Christenheit,

über alle konfessionellen

Grenzen hinweg – Gott sei

Dank!

Von Martin Luther wird

erzählt, dass er beim Wormser

Reichstag in einem Moment

größter Bedrängnis einfach

drei Worte in die Tischplatte

vor sich geritzt habe: Ich bin

getauft! Und später wird er in seinem Kleinen

Katechismus schreiben: „Was gibt oder

nützt die Taufe? Sie schenkt Erlösung und

ewige Seligkeit…“

„Ich habe dich bei deinem Namen

gerufen…“

„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen,

… du bist mein.“ Dieses Versprechen Gottes

gibt der Prophet Jesaja an seine verunsicherten

Zeitgenossen weiter. Und dieses

Versprechen kann jeder Getaufte auf sich

beziehen: „Ich habe dich bei deinem Namen

gerufen, du bist mein.“ Was kämpfen wir

oft im Leben für einen guten Namen. Was

ist das für ein wahnsinniger Druck, sich

einen guten Namen machen zu müssen.

Was tun wir nicht alles, ja, manchmal verbiegen

wir uns geradezu, um uns zu profilieren,

uns einen Namen, einen Ruf, ein

Existenzrecht zu erkämpfen. Und welchen

Preis bezahlen wir oft für den „guten

Namen“? Gott sagt dagegen in unserer

Taufe: „Du hast längst einen guten Namen.

Du bist wer! Du bist mein geliebtes Kind!

Du musst dich nicht täglich

neu erschaffen und dein Existenzrecht

beweisen.“ Die Taufe

ist nicht nur das eine Datum in

unseren Stammbüchern, sondern

hat Konsequenzen für das

ganze Leben.

Fernab jeglicher Theorie sah

Mutter Teresa von Kalkutta in

der Taufe die einzigartige

Form der persönlichen Begegnung

mit dem lebendigen

Gott. Und gerade die vielen leidenden Menschen

waren für sie ein Zeichen, das

Geschenk der Taufe als Liebe weiterzugeben.

Die Taufe macht uns zu Kindern Gottes,

und macht uns damit zu Geschwistern!

Tauferinnerung tut gut

Wir befinden uns übrigens mitten in der

Luther-Dekade. Das sind 10 Jahre der Einstimmung,

von 2008 bis 2017, auf das große

500-jährige Reformationsjubiläum. Was

heißt Reformation heute? Jedes Jahr hat

dabei einen besonderen inhaltlichen

Schwerpunkt. 2011 wird als das Jahr der

Taufe ausgerufen. Die Evangelische Kirche

Die Taufe – hier am Taufbecken der Clarenbachkirche –

ist gemeinsames Bindeglied der Konfessionen.

in Deutschland möchte an dieses Geschenk

mit verschiedensten Projekten und Veranstaltungen

erinnern.

Denn Taufe und Tauferinnerung tun gut.

Sie stärken unseren Glauben, oder lassen

den manchmal schon verloren gedachten

Glauben doch wieder spürbar werden.

Taufe ist nichts allein Äußerliches. Taufe

und Tauferinnerung gehen unter die Haut.

Taufe und Tauferinnerung: das ist Zutrauen

in Gottes Liebe und Aufgehobensein in der

Gemeinschaft aller Christen zugleich.

Tauferinnerung – das kann der Blick auf die

Osterkerze in unserer Kirche sein, die zu

jeder Taufe angezündet wird. Das können

die vielen Taufkerzen in den Familien sein,

die so liebevoll und individuell gestaltet

sind. Tauferinnerung werden wir auch mit

einem Familiengottesdienst im April

gemeinsam feiern. Tauferinnerung kann

auch ein neues Nachdenken über meine

Verbindung mit Gott sein.

Geistliches Wort

„Lasst die

Kinder

zu mir

kommen!“

Was aber hindert

viele Eltern daran,

ihre Kinder

taufen zu lassen?

Die häufigste

ehrliche Antwort

geht in die Richtung:

„Wir haben

gerade so viel

Stress. Da passt

keine klassische

Familienfeier.“

Ob das auch der

Hintergrund ist,

dass so wenig Alleinerziehende ihre Kinder

taufen lassen? Wir können kein traditionelles

Familienbild am Taufbecken abliefern?

Aber die Taufe hängt ja gerade nicht am

Familien-Idyll, sondern ist das sichtbare

Zeichen des persönlichen Segens Gottes, ein

Geschenk der Ermutigung und Stärkung.

„Lasst die Kinder zu mir kommen!“ Diese

Einladung Jesu gilt ohne Wenn und Aber.

Für eine Taufe, egal ob von Kindern oder

Erwachsenen, muss man übrigens einfach

nur einen Pfarrer oder eine Pfarrerin

ansprechen.

2011 wird als Jahr der Taufe ausgerufen.

Möge es ein segensreiches Jahr mit vielen

persönlichen Tauferinnerungen werden!

Ulrike Graupner

3


Zeitzeichen

Theodor Storm war für seine Kinder ein

echter, rechter Weihnachtsmann. Eines der

bekanntesten Weihnachtsgedichte ist „Von

drauß’ vom Walde komm ich her“, das

Theodor Storm 1862, fernab seiner nordfriesischen

Heimat, in Thüringen geschrieben

hat. In seiner Novelle „Unter dem Tannenbaum“

gibt es auch eine Antwort auf die

Frage in der letzten Zeile „Sind’s gute Kind,

sind’s böse Kind?“.

Fernab der friesischen

Heimat

Storm war Anhänger der

schleswig-holsteinischen

Bewegung, die sich gegen die

Herrschaft Dänemarks in

Schleswig und Holstein

richtete. Seine Gesinnung

zeigte sich sogar im Weihnachtsschmuck:

Hinter dem

Christbaum hing die blauweiß-rote

Landesfahne mit

dem Leitspruch der Bewegung.

Als ihm 1851 aus

politischen Gründen die

Anwaltszulassung aberkannt

wurde, verließ er

Husum und wurde nach Stationen in Berlin

und Potsdam Richter im thüringischen

Heiligenstadt. Erst als 1864 Schleswig-

Holstein an Preußen fiel, ging er als Landvogt

zurück nach Husum.

Im katholisch geprägten Heiligenstadt entstand

im November 1862 die Novelle

„Unter dem Tannenbaum“, in deren Mitte

das bekannte Weihnachtsgedicht steht.

„Eine echte Weihnachtsidylle“ nennt Storm

4

„Von drauß’ vom Walde komm ich her“

„Allüberall auf den Tannenspitzen

sah ich goldene

Lichtlein sitzen…“

sie in einem Brief. „Ein sehr glücklicher

Griff und mit großer Herzenswärme zu

Papier gebracht.“

Knecht Ruprecht

In der autobiographisch geprägten Novelle

erinnern sich ein Amtsrichter und sein

Sohn an frühere Weihnachtsfeste, bei denen

ein Onkel den Knecht Ruprecht spielte.

Nachdem dieser das Gedicht „mit tiefer

Stimme“ vorgetragen hatte, antwortete der

Amtsrichter auf die Fragen

nach den guten und schlechten

Kindern: „Hat nur mitunter

was trotzigen Mut!/

Der Junge ist von Herzen

gut.“ Doch Knecht Ruprecht

ließ sich davon nicht beirren

und schwang die Rute:

„Nieder den Kopf und die

Hosen herunter.“

Daneben gibt es aber noch

eine längere handschriftliche

Spielfassung des Weih-

nachtsgedichts. Vermutlich

wurde sie im Hause Storm

zu Weihnachten mit verteilten

Rollen aufgeführt. Hier

bespricht Knecht Ruprecht das Verhalten

der Kinder mit dem Vater.

Freund von Weihnachten

Theodor Storm war ein großer Freund von

Weihnachten: „Es war immer mein schönstes

Fest.“ Er sei in diesen Tagen „ein rechtes

Weihnachtskind“. Und Tochter Gertrud

schreibt: „Unser Vater war ein echter, rechter

Weihnachtsmann.“ Wie der festlich

geschmückte Weihnachtsbaum ausgesehen

hat, können Besucher alljährlich in Husum

sehen, wenn im Storm-Haus zum Advent

der Christbaum nach den Beschreibungen

Storms geschmückt wird. Eifrig hat Storm

mit seinen Kindern das Fest vorbereitet.

Er habe zwei Tage lang nichts als Kisten

gepackt und Pakete gemacht, schreibt der

65-Jährige in einem Brief. Gemeinsam mit

den Kindern wurden Tannenäpfel vergoldet

und weiße Netze geschnitten. Die langen,

schmalen Streifen Rauschgold, so erzählt

Gertrud, durften nur vom Vater mit seiner

großen, alten Papierschere geschnitten werden.

Am Ende hingen Flittergold, weiße

Netze und goldene Eier, so beschreibt es

Storm, „wie Kinderträume“ in den dunklen

Zweigen.

Die Bescherung an Heiligabend begann mit

einer Tasse „besonders fein gemischtem

Tee“. Neben „Apfel, Nuß und Mandelkern“

gab es in Fett gebackene, süße „Futjen“

(Pförtchen), die mit Rosenwasser, Korinthen,

Zitronenschale, „Cardemum“ und 15

Eiern hergestellt wurden. Den großen

Apfelkuchen nannten die Kinder „Tante

Moritz“. Als Festgericht gab es Fisch oder

Sauerbraten, und die Erwachsenen tranken

Punsch.

Familienfest

Für den achtfachen Vater war Weihnachten

vor allem ein Familienfest. Storm war bibelfest,

stand der Kirche jedoch eher skeptisch

gegenüber. Wichtig war ihm das Anknüpfen

an die Familientradition. Zugleich wurde

mit Geschenken an die Kinder die Zukunft

der Familie gestärkt. Storm galt als zuweilen

strenger, in der Regel jedoch milder und liebevoller

Vater, dem preußischer Drill fremd

waren. So sagt es auch der Vater in dem

gespielten Weihnachtsgedicht: „Wie einer

sündigt, so wird er gestraft,/ die Kinder sind

schon alle brav.“

Pressestelle der EKD

Knecht Ruprecht

Theodor Storm (1817–1888)

Zeitzeichen

Von drauß’ vom Walde komm ich her,

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

sah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor

sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,

da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,

Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

das Himmelstor ist aufgetan,

Alt’ und Junge sollen nun

von der Jagd des Lebens einmal ruhn,

und morgen flieg ich hinab zur Erden;

denn es soll wieder Weihnachten werden!“

Ich sprach: „O lieber Herre Christ,

meine Reise fast zu Ende ist,

ich soll nur noch in diese Stadt,

wo’s eitel gute Kinder hat.“

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“

Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier:

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

essen fromme Kinder gern.“

„Hast denn die Rute auch bei dir?“

Ich sprach: „Die Rute, die ist hier,

doch für die Kinder nur, die schlechten,

die trifft sie auf den Teil, den rechten.“

Christkindlein sprach: „So ist es recht,

so geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauß’ vom Walde komm ich her,

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find!

Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

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Kirchenjahr

Das Kirchenjahr beginnt einen Monat vor

dem Kalenderjahr.

Es mag in den Tagen nach dem ersten

Advent geschehen, dass einer dem anderen

ein gutes neues Jahr wünscht. Derjenige, der

diesen Wunsch äußert, ist nicht seiner Zeit

voraus oder hat sich im Kalender geirrt,

sondern denkt an einen Jahreslauf, der

weithin in Vergessenheit geraten ist. Auch

wenn er mit seinem Neujahrswunsch zu

Beginn des letzten Monats im Kalenderjahr

manches Kopfschütteln ernten wird, hat

mit dem ersten Advent ein neues Jahr

begonnen.

Start am 1. Advent

Viele Menschen, die nach dem Julianischen

Kalender leben, haben sich daran gewöhnt,

dass für Juden, für Muslime oder auch für

Chinesen das Jahr einen anderen Rhythmus

hat und deren Neujahrsfest nicht beim

Übergang vom 31. Dezember auf den 1.

Januar gefeiert wird. Still und unbemerkt,

fast ein bisschen vergessen ist, dass das Kirchenjahr

der Christen auch einen anderen

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„Prosit Neujahr“

Mit der Adventszeit beginnt für Christen

das neue Kirchenjahr.

Rhythmus kennt: Nicht acht Tage nach dem

Heiligen Abend beginnt das neue Kirchenjahr,

sondern vier Sonntage zuvor. Ohne

großes Brimborium, ohne das Anstoßen

mit Sekt und ohne die Nacht erhellende

Feuerwerke, sondern mit dem Gottesdienst

zum 1. Advent feiern Christen ihren Start

ins neue Kirchenjahr.

Der wiederkehrende Rhythmus der Feste

beginnt mit den vier Wochen, in denen

Christen das Weihnachtsfest erwarten und

sich auf dieses Fest vorbereiten. In der Vergangenheit

war diese Vorbereitungszeit eine

Fastenzeit, heutzutage ist sie geprägt durch

Weihnachtsmärkte, die Weihnachtsbäckerei

und die Erwartung der Kinder, dass die

richtigen Geschenke unter dem immergrünen

Weihnachtsbaum liegen.

Rhythmus bestimmt Leben

Weihnachten und Erscheinungsfest sind die

nächsten Feiertage, bevor dann für viele

zwischen Aschermittwoch und Karfreitag

die Zeit kommt, in der sie an den Leidensweg

dessen denken, dessen Geburt sie an

Weihnachten gefeiert haben. Am Palmsonntag

erinnern sie sich dann, dass Jesus

einem König gleich in Jerusalem begrüßt

wurde, am Gründonnerstag daran, dass

Jesus mit seinen Freunden zum letzten Mal

Passah gefeiert und das Abendmahl eingesetzt

hat. Am Karfreitag gedenken die

Christen in aller Welt dem Tod des Heilands

am Kreuz auf Golgatha, bevor dann drei

Tage später – Halleluja – das große Osterlachen

einsetzt: „Der Herr ist erstanden, er ist

wahrhaftig auferstanden.“

Die Himmelfahrt Jesu – gefeiert 40 Tage

nach Ostern an einem Donnerstag – erinnert

noch einmal, dass der Auferstandene in

den Himmel aufgefahren ist und dort sitzt

zur Rechten seines Vaters. Zehn Tage später

feiern Christen gemeinsam Pfingsten, was

manche als eigentlichen Geburtstag der Kirche

bezeichnen. Der Heilige Geist sei an diesem

Tag über denen, die mit Jesus gezogen

sind, ausgegossen worden, berichtet die

Bibel. Das Pfingstfest erinnert, dass Gott

gegenwärtig ist.

Kirchenjahr

Festarme

Hälfte

In der Sommerzeit

sind die

Feste rar, bis

dann im Herbst

mit dem Dank

für Ernte Anfang

Oktober

und die Erinnerung

an die

Re f o r m a t i o n

Ende Oktober

wieder gemeinsam

gefeiert

wird. Im November

– sozusagen

dem letzten

Monat des

Kirchenjahres –

sind mit Bußund

Bettag und

Ewigkeitssonntag

die eher

nachdenklichen

und besinnlichen

Feiertage.

Mit der Erinnerung

an den Tod und an die Sterblichkeit

schließt das Kirchenjahr und der Kreis der

Feste beginnt von Neuem.

So ist der erste Advent nicht nur der Start in

die Weihnachtszeit, nicht nur der Start für

die Aktion „Brot für die Welt“, sondern eben

auch der Start in ein neues Kirchenjahr und

in einen neuen Kreislauf der großen christlichen

Feste. In diesem Sinne: „Prosit Neujahr!“

Text: EKD

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Diakonie

8

Adventssammlung 2010

Die beiden großen kirchlichen Wohlfahrtsverbände

Caritas und Diakonie führen seit

vielen Jahren gemeinsame Adventssammlungen

durch. Das Motto der diesjährigen

Aktion, die vom 20. November bis zum 11.

Dezember läuft, lautet: „Gutes tun tut gut“.

Mit den Sammlungsgeldern können Menschen

unterstützt werden, denen es – aus

welchem Grund auch immer – schlecht

geht. Immer mehr Menschen haben Probleme,

am gesellschaftlichen

Leben teilzunehmen, weil

das Geld nicht reicht. Oft

sind auch Krankheit oder

Behinderung der Grund,

dass der Kontakt zur

Außenwelt versiegt.

Welche Auswirkungen

das auf den Alltag der

Betroffenen haben kann,

ist vielen Menschen nicht

bewusst.

Caritas und Diakonie

haben es sich zur Aufgabe

gemacht, Menschen in

Notsituationen zu helfen.

Initiativen und Projekte

werden gestärkt, die von

anderer Stelle keine Finanzierung bekommen,

so werden z. B. Selbsthilfe- und Angehörigengruppen

unterstützt, die pädagogische

Arbeit mit Jugendlichen gefördert,

kranke und alte Menschen gepflegt, begleitet

und besucht. Caritas und Diakonie bieten

Gesprächsangebote, unterhalten Treffpunkte,

Suppenküchen oder Tafelausgabestellen

sowie Einrichtungen der Erziehungs-,

Schuldner- oder Suchtberatung.

tut

gut

www.wirsammeln.de

Adventssammlung

20. November bis zum 11. Dezember 2010

Die öffentlichen Zuschüsse reichen längst

nicht mehr zur Finanzierung dieser Projekte.

Caritas und Diakonie benötigen daher

dringend Spenden, um diese Angebote weiterhin

anbieten oder noch ausbauen zu

können. Darum bitte ich Sie um eine Geldspende

für die Betroffenen. Ihre Spende –

und sei sie noch so klein – trägt dazu bei,

dass vielen Menschen geholfen werden

kann. Damit sie eine Perspektive haben.

Dem Gemeindebrief ist

ein Überweisungsträger

für Ihre Spende beigefügt.

Der Durchschlag

des Vordrucks in Verbin-

dung mit dem entsprechenden

Kontoauszug

gilt als Spendenbescheinigung

für das Finanzamt.

Sie können Ihre

Diakoniespende auch

persönlich im Gemeindebüro

(dienstags bis

freitags 9 – 12 Uhr) entrichten.

Die Adventssammlung

in unserer

Gemeinde ergab im vorigen

Jahr einen Betrag von

9.155 Euro. Hierfür sagen wir Dank auch im

Namen aller, denen Sie durch Ihre Spende

geholfen haben.

Ich wünsche Ihnen eine frohe Advents- und

Weihnachtszeit und danke Ihnen herzlich

für Ihre Spende im Namen der Clarenbachgemeinde.

Annelie Radermacher, Diakoniekirchmeisterin

Lars Christensen besucht den Gottesdienst

mit Kinderwagen

Lars Chistensen bringt seine Kinder Lasse

(3) und Mats (9 Monate) gern zum regulären

Gottesdienst mit.

Was motiviert Sie, mit Ihren Kindern zum

Gottesdienst zu kommen?

Ich finde es wichtig, dass sie mitkommen,

weil wir was gemeinsam machen, wir drei

Männer. Und natürlich ist es für die Kinder

wichtig, dass sie die christlichen Grundwerte

kennenlernen oder die

Geschichte von Jesus. Lasse

und ich haben neulich in der

Kinderbibel gelesen und

danach hat er später in der

Kirche gesagt: „Oh, der Pfarrer

hat gerade ‚Jesus’ gesagt.“

Außerdem ist es schön für uns

alle, dass wir singen können.

Die Musik ist ganz wesentlich.

Würden Sie einen Kindergottesdienst

getrennt von den

Erwachsenen wünschen?

Es wäre natürlich super, wenn

immer Kindergottesdienst

wäre. Wobei ich es aber auch ganz schön

finde, wenn wir zusammen im Erwachsenengottesdienst

sitzen, und die Kinder sich

anstrengen müssen, ruhig zu sein, sich zu

konzentrieren. Leider können wir es uns

persönlich nicht aussuchen, an welchem

Sonntag wir zur Kirche gehen, weil ich oft

sonntags arbeiten muss. Aber wenn wir Zeit

haben, sind wir immer gerne hier. Am besten

fände ich folgenden Wechsel: einmal

Kindergottesdienst, einmal Familiengottesdienst,

einmal normaler Gottesdienst.

Drei „Männer“ beim

Gottesdienstbesuch

Menschen und Gesichter

Gelegentlich sitzen auch andere Eltern mit

Kleinkindern neben Ihnen. Haben Sie sich

verabredet?

Das ist reiner Zufall. Mit anderen Eltern

zusammen zu sitzen ist schön. Und es hat

manchmal sogar einen Vorteil: Wenn ein

Kind Krach macht oder stört, sehen die

regulären Gottesdienstbesucher, dass man

nicht der einzige Vater oder die einzige

Mutter ist, die die Tupperwarenbox öffnet.

Woher kommen Sie ursprünglich?

Ich war früher katholischer

Messdiener in Heidelberg, bin

jedoch in Köln, als wir schon

in der Eschweilerstraße

wohnten, zusammen mit meiner

Frau Eva konvertiert, weil

wir den Kirchenoberen hier

nicht länger ertragen konnten.

Damals kamen wir in

Kontakt mit Pfarrer Zimmer-

mann, der dann auch beide

Kinder getauft hat. Lasse geht

jetzt in den Kindergarten der

Gemeinde. Das ist für ihn schön, weil er

ihm schon hier vertraut ist.

Was machen Sie beruflich?

Ich habe 10 Jahre im Kinder- und Jugendbereich

gearbeitet und habe Klassenfahrten

und Ferienfreizeiten organisiert. Inzwischen

bin ich selbstständig als Coach und

Outdoortrainer (www.Lars-Christensen.de).

Ich sage oft, ich bin „Draußenlehrer“.

Das Gespräch führte William Pratt.

9


Momentaufnahmen

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Clarius

Etwas ungehalten wurde Clarius

schon, als die forsch auftretende

Mitdreißigerin vor ihm in der Spielwarenabteilung

sich noch weitere Stoff-Lämmchen

zeigen ließ. Sie wünsche noch einmal das gleiche

wie das, für dessen Kauf sie sich gerade

entschieden hatte. Unbeeindruckt vom vorweihnachtlichen

Einkaufsgedränge unterzog

sie die Kuscheltiere einer genauen Prüfung. Ja,

das hier, das fasse sich genau wie das erste an,

das blicke auch identisch. Sie nahm beide.

Ob sie Zwillinge zu beschenken habe, fragte

Clarius bemüht charmant, um seinen Unmut

über das lange Blockieren der Verkäuferin zu

überspielen. Nein, das habe man in der Krabbelgruppe

ihrer Tochter so besprochen. So ein

Schmusetier könne ja leicht verloren gehen,

und dann spielten sich bei den Kleinen Dramen

der Trauer ab. Ein Vater habe neulich

wegen eines solchen Verlust-Traumas gar eine

Suchmeldung nach einem verloren gegangenen

Knuffel-Elefanten in die Zeitung setzen

lassen müssen: „100 Euro Belohnung für

Bimbo!“ Das Zweit-Lämmchen sei also eine

reine Vorsorgemaßnahme und werde bis zum

Fall des Falles versteckt gehalten.

Clarius spürte, dass von ihm jetzt eine lobende

Bemerkung für soviel Weitsicht erwartet

wurde. Doch Gedanken an die eigene Kinderzeit

machten ihn abwesend. O ja, Verluste

kannte er nur zu gut. Da war das Blechauto,

über das ein echter Laster gefahren war. Da

war die Schildkröte, die nicht mehr aus dem

Winterschlaf erwachte. Und als er in Opas

Grab Blumen warf, war er auch noch recht

klein. Traurig war das alles zweifelsohne. Aber

ein Trauma? Er war zwar ein oft nachdenklicher

Mensch geworden, doch nie hatte er

Sorge, depressiv zu werden. Übersah er möglicherweise

Brüche in seinem Leben?

Er vergaß darüber, was er eigentlich hätte kaufen

wollen und zwängte sich durch die Massen

zum Ausgang. Drehorgelklang empfing ihn

auf der Straße, und er ertappte sich, wie sich

sein Gesicht entspannte, als er fröhlich deren

Liedzeile mitbrummte: „Welt ging verloren,

Christ ist geboren. Freue dich oh Christenheit!“

In diesem Sinne

freudige Festtage

Ihr

Damals,

vor 35 Jahren, stand im Gemeindebrief ...

… ein Hinweis, der bis heute nichts von

seiner Aktualität verloren hat:

„Wir werden als Gemeinde in Zukunft

nur bestehen können, wenn wir die

hauptamtlichen Kräfte allmählich

abbauen und wenn die Gemeindeglieder

wieder mehr ehrenamtliche Aufgaben

übernehmen. Die Pfarrer und die

Gemeindeschwestern brauchen die tätige

Hilfe und Unterstützung der Gemeindeglieder.“

In der gleichen Ausgabe vom Dezember

1975 ist auch vermerkt, dass „Frau Margarete

Schäfer zur 3. Vorsitzenden der

„Frauenhilfe Clarenbach“ gewählt

wurde“. 1987 übernahm sie dann sogar

den Vorsitz, den sie bis zum heutigen Tag

innehat. An dieser Stelle sei ihr einmal

herzlich gedankt für nun bereits 35 Jahre

verantwortlichen Einsatz in unserer

Frauenhilfe.

Adressen

Braunsfeld-Süd,

Altenheime Müngersdorf

(ohne Heinrich-Püschel-Haus)

Pfarrerin Ulrike Graupner, Voigtelstr. 14, 50933 Köln

☎ 589 48 08, Fax: 589 48 09

E-Mail: graupner@kirche-koeln.de

u. Dreifaltigkeits-Krankenhaus Sprechstunden nach Vereinbarung

Braunsfeld-Nord und

Müngersdorf sowie

Altenheime Braunsfeld und

Pfarrer Uwe Zimmermann, Paulistr. 45, 50933 Köln

☎ 49 44 24, Fax: 949 44 83

E-Mail: Zimmermann@kirche-koeln.de

Heinrich-Püschel-Haus Sprechstunden nach Vereinbarung

Kantor Matthias Roeseler, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 499 44 40, E-Mail: mroeseler@online.de

Küsterin Rosemarie Jonat, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 491 16 28

Diakonische Hilfe Anna Kirmse, zu erreichen über das Gemeindebüro

☎ 49 49 26

Ehrenamtsbeauftragter William Pratt, Sudetenweg 60, 50858 Köln

☎ 589 45 98, E-Mail: prattwilliam@t-online.de

Gemeindebüro Christian-Gau-Str. 51, 50933 Köln · Di. bis Fr. 9–12 Uhr

☎ 49 49 26, Fax: 499 41 59

E-Mail: GA-Brauns@kirche-Koeln.de

Konto Konto-Nr. 4 712 451, BLZ 370 501 98

Clarenbachgemeinde Sparkasse KölnBonn

Kindertagesstätte Leiterin: Ilka Peters, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 49 51 24, Fax: 49 51 24

E-Mail: kita-clarenbach@netcologne.de

Verwaltung Friedrich-Karl-Str. 101, 50735 Köln

☎ 820 90-0, Fax: 820 90 11

E-Mail: info@gemeindeverband-nord.de

Kölsch Hätz

Nachbarschaftshilfe

Wiethasestr. 65, 50933 Köln

☎ 949 698 75,

E-Mail: info@koelschhaetz.de

Seniorenberatung Diakonie Kerstin Noell, Lindenthalgürtel 30, 50935 Köln

☎ 860 15 16

Altentagesstätte „Dr. Schaefer-Ismer“, Leiter: Thomas Lehmann

Brauweilerweg 8, 50933 Köln

☎ 48 60 85

Altenheim Gemeinnütziges Sozialwerk der Ev. Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld GmbH, Clarenbachstift und

Peter-von-Fliesteden-Haus/Benderstift

☎ 949 82 80

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Gottesdienste

Gottesdienste in der Clarenbachkirche, Aachener Str. 458

sonntags um 10.30 Uhr

2. Advent 5. Dezember Familien- und Jugendgottesdienst Pfarrerin Graupner

3. Advent 12. Dezember Abendmahlsgottesdienst Prädikant Krüger

4. Advent 19. Dezember Gottesdienst Prädikant Schüler

Heiligabend 24. Dezember Familiengottesdienst 15 Uhr Pfarrer Zimmermann

Heiligabend 24. Dezember Christvesper 18 Uhr Pfarrerin Graupner

Heiligabend 24. Dezember Christmette 22 Uhr Pfarrerin Graupner

1. Weihnachtstag 25. Dezember Abendmahlsgottesdienst Prädikant Krüger

2. Weihnachtstag 26. Dezember Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Silvester 31. Dezember Abendmahlsgottesdienst 17 Uhr Pfarrer Zimmermann

Neujahr 1. Januar Musik und Meditation 18 Uhr Pfarrerin Graupner

Sonntag 2. Januar Gottesdienst Prädikant Schüler

Sonntag 9. Januar Gottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 16. Januar Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 23. Januar Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 30. Januar Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 6. Februar Gottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 13. Februar Abendmahlsgottesdienst Prädikant Schüler

Sonntag 20. Februar Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 27. Februar Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

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Gottesdienste für Kinder in der Clarenbachkirche

Kindergartengottesdienst dienstags um 11.30 Uhr

(außer in den Ferien)

Pfarrer Zimmermann

Schulgottesdienst mittwochs um 8.10 Uhr Pfarrerin Graupner/

(außer in den Ferien) Pfarrer Zimmermann

Das Abendmahl feiern wir nur mit alkoholfreiem Wein. Im Anschluss an den Gottesdienst

findet in der Regel ein Kirchenkaffee statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Gottesdienste in den Altenheimen

werktags 10 und 11 Uhr

Jugend und Familiengottesdienst am 2. Advent

Gottesdienste

Paul-Schneider-Haus 14. Dezember Pfarrer

10 Uhr 11. Januar Uwe

8. Februar Zimmermann

Clarenbachstift 14. Dezember Pfarrer

11 Uhr 11. Januar Uwe

8. Februar Zimmermann

Heinrich-Püschel-Haus 1. Dezember Pfarrer

11 Uhr 12. Januar Uwe

9. Februar Zimmermann

Kapelle im Haus Andreas 24. Dezember, 17 Uhr Ökum. Pfarrerin

11 Uhr 26. Januar Ulrike

23. Februar Graupner

In diesem Jahr wird es in der Adventszeit am 5. Dezember um 10.30 Uhr wieder

einen Jugend- und Familiengottesdienst unter dem Motto „Von wegen

dummes Schaf!“ geben. Die Konfirmanden führen dazu ein Stück auf. Weitere Jugendliche

sorgen für die Musik und weitere Aktionen und bringen ihre Gedanken ein.

Und einen Basar gibt es auch wieder.

Taizégebet am 3. Advent

Das nächste Taizégebet findet am 12. Dezember um 19 Uhr statt. Man kann

schon eine halbe Stunde vorher kommen, um die Lieder zu üben.

Gottesdienste an Heiligabend

Jedes Jahr finden an Heiligabend drei Gottesdienste in unserer Kirche statt.

Während Christvesper (18 Uhr) und Christmette (22 Uhr) eher für Erwachsene

gedacht sind, gibt es für Familien mit Kindern um 15 Uhr (!) einen speziellen

Gottesdienst. In diesem Familiengottesdienst wird das weihnachtliche Geschehen von

der Geburt Jesu vor allem für Kinder dargestellt.

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Gruppen und Kreise

Veranstaltungen in Kirche und Gemeinde

Chor dienstags, 19 Uhr in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Kontaktadresse:

Matthias Roeseler, Aachener Str. 458 ☎ 499 44 40

Posaunenchor montags, 19.30–21.00 Uhr, in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Leitung: Michael Frangen,

Gartenstr. 6, 54578 Stroheich ☎ 01 63-922 14 96

Ökumenischer

Bibelgesprächskreis

vierzehntägig montags, 20 Uhr

bei Familie Zierau, Burtscheider Str. 4 ☎ 49 37 02

Englischer Gesprächskreis jeden letzten Mittwoch im Monat, 20 Uhr

an wechselnden Orten, Leitung:

Sabine Kulik-Krechlok, Würselener Str. 14 ☎ 546 19 14

14

Veranstaltungen im Gemeindehaus, Christian-Gau-Str. 51

Frauenhilfe „Clarenbach“ dienstags, 15.30 Uhr, Kontaktadressen:

Marga Schäfer (Leiterin), Elsenborner Str. 8 ☎ 546 50 39

Ingrid Birk, Aachener Str. 504 ☎ 49 37 42

Handarbeitskreis vierzehntägig montags, 15–17 Uhr

Nächster Termin: 13. Dezember

Kontaktadressen:

Anna Kirmse, Eschweilerstr. 4b ☎ 49 45 37

Christiane Langen, Voigtelstr. 26 ☎ 49 64 57

Freitagskreis jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr

Nächster Termin: 17. Dezember

Kontaktadresse:

Marianne Michel, Erkelenzer Str. 23 ☎ 49 64 40

Ü 60 „Wir bleiben in Bewegung“

jeden 1. Montag im Monat, 16 Uhr, Kontaktadresse:

Annelie Radermacher, Christian-Gau-Str. 42 ☎ 491 17 41

Yoga mittwochs, 15–16.15 und 18.15–19.30 Uhr

Kontaktadresse: Veronika Müller-Stieß ☎ 497 11 46

Literaturkreis donnerstags, 19.30 Uhr

27. Jan. Daniel Kehlmann: „Ruhm“

24. Feb. Mario Vargas Llosa: Tante Julia u. d. Kunstschreiber

Kontaktadresse: Renate Becker-Barthold ☎ 947 29 54

Aktive Männer treffen sich in lockerer Folge zum Diskutieren

im Gemeindehaus

Kontakt: Gemeindebüro ☎ 49 49 26

Spiele Café Spiel mit! Jeden 2. u. 4. Donnerstag im Monat, 16 Uhr

Kontaktadresse: Annelie Radermacher ☎ 491 17 41

AA Anonyme Alkoholiker

jeden Donnerstag 19.30 Uhr

Kontakt: Michael ☎ 49 67 42

Patric ☎ 290 50 14

Es wurden getauft:

Niklas Bolduan, Christian-Gau-Str. 33

Anna-Lavinia Hülsmann, Bahrein

Paula Bodner, P.-v.-Fliesteden-Str. 31

Oskar Valentin Lehrke, Herbesthaler Str. 14

Leonard Otter, Kitschburger Str. 243

Ben Tiemann, Aachener Str. 457

Leon Tiemann, Aachener Str. 457

Christian Haack, Brüsseler Str. 29

Anna Luisa Spürck, Köln-Mülheim

Helen Julie Heyer, Monschauer Platz 6

Nele Caroline Ziepke, Belvederestr. 61

Es wurden getraut:

Alexander Moulakakis und Elena geb. Pluta

Leinsamenweg 20

Andreas Spürck und Anita geb. Teige

Köln-Mülheim

Jörg Ziepke und Sandra geb. Rausch,

Belvederestr. 61

Es wurden bestattet:

Wolfgang Bade (87), Neuer Grüner Weg 25

Erna Schimmelpfennig (90),

P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Petra Lindenberg (43), Aachener Str. 328

Frieda Sonnenberg (100),

P.-v.-Fliesteden-Str. 2

Klaus Stephan (78), Stormstr. 7

Agnes Jung (92), P.-v.-Fliesten-Str. 3

Lieselotte Jahn (93), P.-v.-Fliesteden-Str. 2

Jean Cuissot (79), Raschdorffstr. 1a

Waltraut Lehmann (83),

P.-v.-Fliesteden-Str. 2

Eva Stier (93), P.v.-Fliesteden-Str. 1

Wolfgang Ziesecke (66), Hültzstr. 15

Gisela Würz (88), P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Lucie Naumann (105), P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Gerhard Schulze (83), Eschweilerstr. 4a

Aus den Kirchenbüchern

52. Aktion „Brot für die Welt“

„Es ist genug für alle da“

Die Advents- und Weihnachtszeit ist

seit mehr als fünfzig Jahren auch „Brot

für die Welt“-Zeit. Am 28. November

2010, dem 1. Advent, beginnt die 52.

Aktion mit einer Auftaktveranstaltung

in Wiesbaden. Sie steht wie im letzten

Jahr unter dem Motto: „Es ist genug

für alle da“. „Brot für die Welt“ und die

Band Silbermond arbeiten während

der 52. Aktion eng zusammen. Die vier

Musiker unterstützen den Wiederaufbau

in Haiti. Gemeinsam mit der Band

Jenix veröffentlichen sie eine Benefiz-

Single, auf der sie gegenseitig jeweils

einen ihrer Songs covern. Der Erlös der

CD „Silbermond trifft Jenix“ kommt

der „Brot für die Welt“-Partnerorganisation

CES (Centre d’Education Spéciale,

Zentrum für Sonderpädagogik)

in Haiti zugute. CES betreibt in Portau-Prince

eine Schule für behinderte

Kinder, die von dem Erdbeben fast völlig

zerstört worden war.

15


Gemeinde unterwegs

Früh am Morgen des 15. September klingelte

bei Petrus bereits das Telefon: „Pfarrer

Zimmermann hier. Petrus, wir fahren heute

mit den Senioren in die Niederlande. Wie

wird das Wetter?“ „Keine Sorge, in Köln

scheint die Sonne und in Holland muss ich

die Wolken für Euch noch wegpusten!“ So

eingestimmt, machten sich drei Busse auf

die Reise.

In Roermond wartete

bereits „De Veerman“ am

Anleger auf uns und

sogleich hieß es, „Leinen

los!“ Da die Maas ein

gestauter Fluss ist, ist die

Strömung gering. Deshalb

glitt das Schiff ruhig und

still durch die liebliche

Landschaft, vorbei an Viehweiden

und Äckern. Wir

passierten eine Schleuse

und konnten das Anheben

des Schiffes um drei Meter

beobachten. Vom Kapitän

erfuhren wir, dass die vielen

Seen um uns herum Maasplassen

(bei uns Baggerseen)

genannt werden, die

durch den Kiesabbau ent-

standen sind und die Provinz Limburg so

zu einem Eldorado für Wassersportler und

zu einem riesigen Naturschutzgebiet geworden

ist.

Nach dem Wenden in einem Yachthafen mit

1.200 Liegeplätzen, rief die Schiffsglocke

zum Mittagessen. Dank einer Neuerung

klappte das Servieren ganz toll. Jeder hatte

vorher ein farbiges Kärtchen mit der Menü-

16

Ausflug nach Maastricht und Roermond

„Follow me“ –

nach der Gruppeneinteilung

geht es durch Maastricht

wahl an seinen Platz gelegt, und so kamen

die Teller schnell, heiß und ohne Sprachschwierigkeiten

auf den Tisch.

Und wir wurden mit einer weiteren Innovation

vertraut gemacht: Bei dem Stadtrundgang

„Gut zu Fuß“ durch Maastricht konnte

man sich für eine von drei Gruppen entscheiden.

So hieß es vor Ort nur noch:

Follow me! Ein Stadtführer

begleitete die jeweilige

Gruppe und machte mit

uns eine Zeitreise durch

Maastricht von der Gründung

50 vor Christus bis in

die heutige Zeit.

Hier wurde der EURO

„geboren“ und 1992 der

„Maastricher Vertrag“

unterzeichnet. Zahlreiche

Symbole europäischer

Geschichte sind präsent in

den Gassen, an Giebeln,

Türmen und Festungsmauern.

Es gibt über 1.200

denkmalgeschützte Häuser

und man sagt, dass die

Menschen hier zugänglicher

sind als in anderen

Provinzen Hollands und

keinen Anlass zum Feiern auslassen würden.

(Kommt Ihnen Letzteres auch bekannt

vor?)

Bei Kaffee und Kuchen an der Uferpromenade

der Maas waren wir uns alle einig:

Es war einfach nur schön heute!

Danke für die Mithilfe der Diakonie Köln,

danke allen Helfern, danke Petrus!

Nelly Hanker

Ökumenische Gemeindewanderung 2010

Alle Jahre wieder – heuer bereits zum

7. Mal – gab es auch 2007 Ende August

wieder die ökumenische Wanderung der

Ev. Clarenbachgemeinde Braunsfeld sowie

der Kirchen St. Joseph/Christi Auferstehung

des kath. KGV Junkersdorf/Müngersdorf/

Braunsfeld.

Nach gemeinsamem Treffpunkt einer munteren,

wanderfreudigen und bestens ausgerüsteten

Gruppe von Zwei- sowie einem

Vierbeiner, traditionell auf dem Marktplatz

in Braunsfeld an der Clarenbachkirche, ging

es diesmal mit einer bunten Auswahl unterschiedlicher

Verkehrsmittel (Fahrrad,

ÖPNV, Auto) los nach Brauweiler. Unser

Treff- sowie Ausgangspunkt dort: die Abtei

Brauweiler.

Die ehemalige Benediktinerabtei, gegründet

1024, gehört zu den (so kann man es, denke

ich, sagen) herausragenden kulturellen

Denkmälern des nördlichen Rheinlandes.

Ziel der ökumenischen Wandergruppe: die Abtei Brauweiler

Gemeinde unterwegs

Nach Beendigung der aufwendigen Instandsetzungsarbeiten

im Jahre 1988 sind

heute neben der romanischen Abtei das

Abteigebäude mit dem erhaltenen Kreuzganghof,

die romanischen Malereien des

Kapitelsaales sowie die barocken Stucksäle

wieder zu besichtigen.

Nach kurzem Rundgang in Kreuzganghof

sowie Abteikirche folgte eine geistliche

Einstimmung durch Pfarrerin Ulrike

Graupner in der Krypta. Dann ging es

los auf die 8 km lange Strecke „rund um

Brauweiler“, durch Abteipark und ruhige

Wohnstraßen über Feld und Flur.

Der „Wettergott“ war uns dabei besonders

hold, denn die insgesamt drei Gewitter

haben wir alle trockenen Fußes „hinter uns

gebracht“, eins mit besonders herzlicher

Aufnahme sowie Obstkauf und Gänsegeschnatter

in Geyen an der Junkersburg.

Zurück in Brauweiler gab es den gemütlichen

Abschluss und

Ausklang dann bei

Speis und Trank –

auch das erneut

trockenen Fußes

während nur Minuten

nach Ankunft

Gewitter und Hagel

über uns hinweg

gefegt waren.

Auf ein – so Gott

will – Neues in 2011,

verbunden mit herzlichen

Dank an das

Organisationsteam.

Dinah Breithaupt

17


Kirchenmusik

Zugegeben: Englische Titel für Konzerte mit

klassischen Kantoreien sind ungewöhnlich.

Wenn sie auftauchen, dann handelt es sich

meist um Aufführungen englischer Musik

wie „Zadok, the priest“, „The dream of

Gerontius“ oder „War Requiem“. Das aktuelle

Programm der Kreiskantorei Köln-

Nord stellt aber kein großes Werk vor, sondern

einzelne Lieder, die Kreiskantor Pehlken

ausgewählt und in einem Buch zusammengestellt

hat. Es handelt sich dabei ausschließlich

um neuere Lieder in englischer,

deutscher und kölscher Sprache – Lieder,

die den populären Bereichen Popmusik,

Musical und NGL (Neues Geistliches Lied

seit 1960) zugeordnet werden können.

18

Songbook I – Chorkonzert am 5. Dezember 2010

in der Immanuelkirche Köln-Longerich

Einige dieser Lieder stellen interessante Stilkombinationen

dar. So sind zum Beispiel

die Stücke des Engländers John Rutter

Kreuzungen zwischen Popmusik und dem

alten Mottetenstil, wunderbar für Chor

geschriebene Stücke. Das Eröffnungswerk

des Programms ist ein imposantes Magnificat

von Richard Shepard, das Denise Seidel

an der großen Orgel begleiten wird. Gegen

Ende wird eine neue Vertonung der Jahreslosung

2010 (Euer Herz erschrecke nicht)

zu hören sein.

Das kurzweilige Programm bietet ganz verschiedene

Lieder, die aber alle etwas

gemeinsam haben: sie stellen nicht geringe

Anforderungen an die Chorsänger. Ich bin

dankbar, dass sich in der Kreiskantorei

Köln-Nord wieder einmal viele interessierte

und erfahrene Sängerinnen und Sänger

zusammengefunden haben, und kann

Ihnen ein eindrucksvolles Konzert versprechen.

Neben dem Chor sind zu hören: NiTaSa

(Gesang), Michael Frangen (Trompete),

Yasna Brandstätter (Oboe), Gebhard Müller-Philipps

(Gesang und Gitarre), Tobias

Zimmermann (Klavier), Martin Zänder

(Bass), Timo Ehler (Schlagzeug) und Denise

Seidel (Orgel). Die Leitung hat Kreiskantor

Thomas Pehlken.

Thomas Pehlken

Karten zum Einheitspreis von 10 Euro

bekommen Sie im Gemeindebüro

sowie an der Abendkasse.

Musik & Meditation am Neujahrsabend

Seit vielen Jahren schon begehen wir den

Neujahrsabend in der Clarenbachkirche um

18 Uhr mit Musik & Meditation bei Kerzenschein,

einer stimmungsvollen Collage aus

Klängen, Texten, Bildern und gemeinsamen

Liedern. Michael Frangen (Trompete, Percussion),

Christian Ulrich (Gitarre), Matthias

Roeseler (Orgel, Klavier) und Ulrike

Graupner (Texte) laden ein zum Thema

„Da wird auch dein Herz sein…“.

Ulrike Graupner

Orgeltag und Winterkonzert in der

Clarenbachkirche

Innerhalb des Verbandes evangelischer Kirchen

in Köln und Region wird es am Samstag,

den 5. Februar 2011 einen sog. „Emporentag“

geben, an dem die Vielfältigkeit

unserer Orgellandschaft präsentiert werden

soll.

So laden auch wir als Clarenbach-

Kirchengemeinde ein, an diesem

Tag unsere Walcker-Orgel von 1952 (erste

ev. Nachkriegsorgel in Köln) etwas näher

kennenzulernen. Um 15 Uhr gibt es eine

Orgelführung mit Vorstellung der Bauteile

und der Register. Anschließend veranstalten

wir ein Quiz, bei dem gute Ohren gefragt

sind, und bei dem es auch einen attraktiven

Preis zu gewinnen gibt.

Am Samstag, den 12. Februar um

19 Uhr laden wir ein zum Winterkonzert

des Streichorchester „Archi di

Colonia“ zu einem Schweizer Programm.

Vielfältige Aufführungsstätte:

die Clarenbachkirche

Kirchenmusik

Das erste Stück, allerdings von dem ungarischen

Komponisten Ferenc Farkas, ist für

Streicher mit dem für die Schweiz so

typischen Soloinstrument, dem Alphorn.

Dieses „concerto rusico“ begeistert mit

seinem folkloristischen Melodien und

furiosen Taktwechseln. Solist an diesem

Abend ist Wilhelm Junker.

Weiterhin kommt die „Sommernacht“ von

Othmar Schoeck zur Aufführung. Das

Stück ist einem Gedicht von Gottfried

Keller nachempfunden; das Orchester

wird dem Publikum an einem kalten

Wintertag ein paar Sonnenstrahlen herbeizaubern.

Zum Schluss erklingt ein Werk

der frühen Romantik – die „Schweizer

Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy

– eine von zwölf Streichersinfonien, welche

sämtlich Jugendwerke von ihm sind.

Er verarbeitet darin ein „Schweizerlied“,

das er von einer Schweizreise im Jahr 1822

mitbrachte. Der Dirigent an diesem Abend

ist Reinmar Neuner.

Matthias Roeseler

19


Nachrichten und Notizen

Adventsfeier

Zu Beginn der Adventszeit laden wir in

jedem Jahr unsere älteren Gemeindeglieder

zu einem besonderen Nachmittag im

Advent ein. Dieses Jahr findet die Adventsfeier

am Mittwoch, den 1. Dezember wieder

auf einem Schiff statt. Busse fahren um 14

Uhr am Glockenturm ab und bringen die

Teilnehmer später wieder zurück.

Adventsfeier mit Tannenbaum auf einem

Rheinschiff: Auch in diesem Jahr sind

ältere Gemeindglieder herzlich zu diesem

besonderen Nachmittag eingeladen.

Weihnachtsfeier Frauenhilfe

Die Weihnachtsfeier der Frauenhilfe „Clarenbach

findet am Freitag, den 10. Dezember

im Gemeinschaftsraum des Clarenbachstiftes,

Peter-von-Fliesteden-Straße 1

statt. Sie beginnt um 15 Uhr.

Neujahrsempfang für

Ehrenamtliche

Alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sind zum sogenannten Neujahrsempfang

herzlich eingeladen. Das

20

Zusammenkommen findet am Sonntag,

den 16. Januar 2011 statt. Nach dem Gottesdienst

um 10.30 Uhr in der Clarenbachkirche

gibt es ein gemeinsames Mittagessen im

Gemeinschaftsraum des Clarenbachstiftes.

Dabei besteht die Gelegenheit zu Austausch

und Gespräch. Außerdem können neue

Kontakte geknüpft werden.

Ökumenische Gebetswoche

Ökumene heißt nicht nur miteinander

reden, sondern auch miteinander beten.

Dazu lädt seit Jahrzehnten die Gebetswoche

für die Einheit der Christen ein. In der dritten

Januarwoche werden wir wieder zusammen

mit unserer katholischen Nachbargemeinde

St. Joseph und Christi Auferstehung

und nach längerer Zeit auch wieder mit St.

Vitalis drei ökumenische Abendgebete

anbieten (17., 18. und 20. Januar, jeweils 18

Uhr). Weiterhin laden wir wieder zu einem

gemütlichen Gesprächsabend mit Imbiss im

Clarenbachstift ein. Wir wollen uns vom

Motto des 33. Deutschen Evangelischen

Kirchentags 2011 in Dresden anregen lassen:

„Da wird auch dein Herz sein…“ (Matthäus

6,21) Die Einzelheiten und Themen

sind zu gegebener Zeit den Plakaten zu entnehmen.

Allein zu Haus? Spiel mit!

Canasta, Rommé, Halma, Skat,

Scrabble, 66, Domino, Mau-Mau,

Rummi Kub und sonst noch was. Spielen

macht uns allen Spaß, egal, ob Mann, ob

Frau.

Wer spielen möchte, ist herzlich willkommen,

und wer sich bei Kaffee oder Tee einfach

nur unterhalten möchte, ist ebenso

willkommen.

Das Spiele-Café im Gemeindehaus ist geöffnet

an zwei Donnerstagen im Monat,

immer von 16 bis 18 Uhr.

Nächster Termin: 9. Dezember.

Annelie Radermacher und Olga Cvejanov

Gemeindebriefausträger/innen

gesucht

Seit Jahren wird der Gemeindebrief viermal

im Jahr durch hilfsbereite Gemeindemitglieder

ausgetragen. Das ist ein Dienst, der

je nach Straßengröße in einer halben bis in

einer Stunde erledigt ist. Am Melatengürtel

haben wir zurzeit niemanden, der den

Anwohnern den Gemeindebrief ins Haus

bringt. Können Sie uns helfen? Dann melden

Sie sich bitte im Gemeindebüro.

Vorschau:

„7-Wochen-Ohne“-Gruppe

Hinter diesem Kürzel verbirgt sich

schon seit vielen Jahren die Fasten-

und Passionsaktion der Evangelischen

Kirche (www.7-wochen-ohne.de). Immer

mehr Menschen üben in der Zeit zwischen

Aschermittwoch und Ostern einen selbstgewählten

Verzicht (Alkohol, Süßes, Fernsehen,

Auto u.a.m.), um anderes bewusster zu

gestalten.

Gemeinsam ist das einfacher und interessanter!

Diesmal können gerne auch neue

Interessenten dazu kommen, weil wir zwei

Gesprächsgruppen anbieten, zum wöchentlichen

Austausch und zur Vertiefung. Wir

laden ein zur gemeinsamen Vorbesprechung

am Montag, 28. Januar, 18 Uhr, im

Gemeindehaus. Weitere Treffen vereinbaren

wir gemeinsam, gerne montags 18 Uhr.

Nachrichten und Notizen

Herausgeber:

Presbyterium der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

Redaktion:

Wolfgang Oelsner, Ralf Michael Peters,

Pfr. Uwe Zimmermann, Paulistr. 45,

50933 Köln (verantwortlich)

Impressum

Mitarbeit an dieser Ausgabe:

Dinah Breithaupt, Olga Cvejanov, Pfarrerin Ulrike

Graupner, Nelly Hanker, Edeltraud Hutzenlaub,

Kristina Linke, Thomas Pehlken, William

Pratt, Annelie Radermacher, Matthias Roeseler

Fotos und Grafiken:

epd-bild (S. 6), Axel Daike (S. 24), DEKT (S. 22),

Ulrike Graupner (S. 17, 23), Nelly Hanker (S. 16,

20), Hauptstock (S. 7), Axel Heyer (S. 3), Lehmann

(S. 1), William Pratt (S. 9), privat (S. 2),

Erwin Wodicka (S. 4), Uwe Zimmermann (S. 19)

Layout:

Druckerei Kliewer GmbH, Siegburg

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion wieder.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:

Freitag, 28. Januar 2011

Der nächste Gemeindebrief erscheint

Ende Februar/Anfang März 2010

Auflage:

4.000 Exemplare

Druck:

Druckerei Kliewer GmbH,

Industriestr. 14, 53721 Siegburg

Dieser Gemeindebrief wurde auf umweltfreundlich

hergestelltem Papier gedruckt.

21


Nachrichten und Notizen

Lebendiger Adventskalender

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen

Jahr wird sich auch im Advent

2010 unsere Gemeinde in einen „Lebendigen

Adventskalender“ verwandeln.

Jeden Abend im Dezember wird ein

Fenster feierlich eröffnet, und alle sind

eingeladen dabei zu sein.

Tag Ort des Adventsfensters, das um

18 Uhr geöffnet wird

1. Mi Erkelenzer Str. 4

2. Do Kindertagesstätte,

Aachener Straße 458

3. Fr Voigtelstr. 14

4. Sa Gemeindehaus,

Christian-Gau-Str. 51

5. So Wendelinstr. 102

6. Mo Kölsch Hätz, Wiethasestr. 65

7. Di Herzogenrather Str. 12

8. Mi Paulistraße 45

9. Do Heinrich-Püschel-Haus/

Clarenbachwerk, Neuer Grüner Weg 25

10. Fr Wendelinstr. 92

11. Sa Roggenweg 15

12. So Geilenkircher Str. 21

13. Mo Büsdorfer Str. 14

14. Di Clarenbachstift,

Peter-von-Fliesteden-Str. 1

15. Mi Meister-Johann-Str. 8

16. Do Monschauer Platz 6

17. Fr Eupener Str. 41

18. Sa Christian-Gau-Str. 45

19. So Belvederestr. 25

20. Mo Altentagesstätte, Brauweilerweg 8

21. Di Aachener Straße 659

22. Mi Paul-Schneider-Haus,

Peter-von-Fliesteden-Str. 3

23. Do Alter Militärring 7

24. Fr Clarenbachkirche:

Heiligabendgottesdienste

Nähere Informationen zur Aktion und zu

anderen Themen sind auf unserer Homepage

www.clarenbachkirche.de zu finden.

22

Fünf Tage lang werden viele Veranstaltungen

in der Dresdner Frauenkirche und an anderen

Orten für die Teilnehmer des Kirchentages

angeboten.

Fahrt zum Evangelischen

Kirchentag in Dresden

Am 1. Juni 2011 beginnt in Dresden der 33.

Deutsche Evangelische Kirchentag. Die

Stadt an der Elbe erwartet 100.000 Menschen,

die gemeinsam ein Fest des Glaubens

feiern und über die Fragen der Zeit diskutieren

wollen. Der Kirchentag steht unter

der Losung „...da wird auch dein Herz sein“.

Das biblische Wort stammt aus der Bergpredigt

Jesu im Neuen Testament (Matthäus

6, 21) und wird die Programmvorbereitungen

für den zweiten Deutschen Evangelischen

Kirchentag in Ostdeutschland

nach der Wiedervereinigung leiten.

Wer beim Kirchentag in Dresden über Himmelfahrt

(1.–5. Juni 2011) dabei sein möchte,

möge sich schon einmal den Termin vormerken

und bei mir melden. (Nähere Informationen

unter www.kirchentag.de.) Eine

Gemeindefahrt mit der Unterbringung in

Gemeinschafts- und Privatquartieren ist

geplant.

Ulrike Graupner

„Ohne Kiddy in die City…“

Kinderbetreuung im Advent

In diesem Jahr gibt es sogar an zwei

Adventssamstagen Kinderprogramm in der

Gemeinde, und zwar am 27. November

von 9 – 15 Uhr, für die 2–5-Jährigen in der

Kindertagesstätte; und am 4. Dezember von

10–16 Uhr, für die 6–12-Jährigen im

Gemeindehaus. Ein erfahrenes Team aus

Erzieherinnen nimmt gerne die Kinder an.

Es wird natürlich ein Mittagessen angeboten

sowie Spielen, Basteln, Singen und

was alles so in die Zeit passt. Anmeldezettel

mit Einzelheiten und Kosten sind im Kindergarten,

in der Kirche und im Gemeindehaus

zu finden. Da die Plätze bekanntlich

schnell ausgebucht sind, gilt der Eingang

der Anmeldungen.

Minitreff für 6–9-Jährige

donnerstags 16.30–18 Uhr

Kontakt: Rebecca Peters, ☎ 49 69 26

Mädchentag im Frühjahr

Nach der gelungenen Premiere in 2010 soll

es auch im nächsten Jahr wieder einen

Mädchentag geben:

• mit kreativen Angeboten

• mit Mädchenthemen

• mit leckerem gesunden Kochen und Essen

• mit viel Zeit zum Erzählen

• und… und… und…

Genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

Gitarrenunterricht

Wolltest Du schon immer klassische Gitarre

oder E-Gitarre spielen? Dann bist Du bei

Christian Ulrich richtig. Seit kurzem kön-

Kinder- und Jugendseite

Ein ereignisreicher Tag im Odysseum:

Beim Familienausflug wird der Abenteuer-

Wissenspark erprobt.

nen alle das Instrument bei ihm in der

Kirche erlernen. Dort bietet er Einzel- und

Gruppenunterricht für Kinder ab 6 Jahren

an, aber auch Jugendliche und Erwachsene

werden gern von ihm, einem Diplom

Musiker mit langjähriger Unterrichtserfahrung,

gecoacht. Interessenten melden

sich unter 0221 / 259 095 23 oder per Mail:

christian@p-ulrich.de.

23


Wegweiser

Jahresende, Ruhezeit

Die Gedanken kreisen

Ein Lächeln nimm mit auf die Reise

Das Neue wird sich weisen

Jahresanfang, Hoffnungszeit

Neue Wege finden

Schwere Schritte werden leicht

Es hilft ein Blick nach hinten

Stefan Lotz

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