Gemeindebrief - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln ...

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Gemeindebrief - Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln ...

Gemeindebrief

der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde

Köln-Braunsfeld

März - Mai 2007

Nr. 130

Neues entsteht

■ Ein Ein neuer Anfang 22

■ Paul Gerhardt 44

■ Kirchentag 66


Geistliches Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie heißt es so schön: Jedem Anfang wohnt

ein Zauber inne, eine ganz eigene Atmosphäre,

die einen Menschen verwandeln

kann. Wer dafür empfänglich ist und sich

gerne verzaubern lässt, wird sie lieben, die

Anfänge, und vielleicht bekommt er oder

sie sogar einen Blick für sie.

. . . oder lieber doch nicht?

Meistens jedoch fällt es schwer in

Altbekanntem etwas Neues zu

entdecken.

Ich denke: so sehr wir Menschen

uns oft wünschen, dass etwas in

unserem Leben neu wird, so

schwer tun wir uns doch mit

Neuem.

Ja, oft sind es gerade jene Menschen,

die davon reden, etwas solle neu werden,

die im Grunde es viel lieber haben,

dass alles so bleibt wie es ist. Und das ist

auch verständlich, denn: wirklich Neues hat

auch immer die Potenz, etwas Gefährliches

oder Unangenehmes zu sein.

Neues kann man erst im Nachhinein beurteilen.

Ob es gut ist oder nicht, wird die Zeit

erst zeigen. Von daher ist es verständlich,

dass wir Neuem gegenüber auch Unbehagen

haben. Der Zauber des Neuen mag uns

locken, und doch schrecken wir zugleich

davor zurück.

Darum brauchen Menschen, die Neues

suchen, auch Mut und so etwas wie Pioniergeist

und Entdeckerfreude. Das hilft, den

Sprung auf Neues hin zu wagen.

Wer sich damit eher schwer tut oder oft die

Erfahrung gemacht hat, dass der Aufwand

2

Ein neuer Anfang . . .

den Ertrag nicht lohnt, für den wird Neues

immer eher bedrohlich sein. Viele Menschen

üben sich daher darin, sich im Bestehenden

einzurichten. Das scheint sicherer.

Vielleicht bleibt eine stille Sehnsucht, aber

es kann Jahre dauern, bis sie irgendwann

wieder lebendig wird. Vermutlich, ganz

ungelenkt, gerade dort, wo die Rede davon

aufkommt, man wolle etwas

Neues erreichen, tun, erleben,

was auch immer.

Gott spricht: Siehe ich will ein

Neues schaffen, jetzt wächst es

auf, erkennt ihr’s denn nicht?

(Jes 43,19a)

Diese Worte sind unsere diesjährige

Jahreslosung. Sie richtete

Gott einst an sein Volk Israel. Das

waren Menschen, die sich mit ihrem Leben

arrangiert hatten. Sie hatten einen Krieg

verloren und lebten als Deportierte fern

ihrer Heimat – und das schon seit mehreren

Generationen. Es war sicher nicht ein

Leben, das sie sich wünschten, aber sie hatten

sich in diesen Umständen eingerichtet.

Sie hatten es vermutlich sogar zu beschei -

denem Besitz und Wohlstand gebracht: sie

kamen zurecht.

Sicher gab es einige, die sich wünschten, in

die Heimat zurückzukehren, doch war das

unrealistisch und der Wunsch selber ver -

änderte sich auch.

Und da geschah es: Gott selbst kündigte an,

etwas Neues zu schaffen. Und forderte die

Menschen auf, die Augen zu öffnen für dies

Neue, das da im Alten bereits entsteht. Er

restaurierte nicht ihr Leben und brachte sie


nicht in ihr altes Leben zurück, sondern

richtete den Blick nach vorne.

Dies nun lenkt meinen Blick auf folgendes:

Neues kann ich als Mensch nicht machen.

Neues ist immer auch etwas Unverfügbares,

etwas das geschieht, das einem widerfährt.

Man mag sich noch so sehr um Reformen

bemühen, man kann sie nicht aus dem

Boden stampfen. Nicht nur jedem Anfang

wohnt ein Zauber inne.

Jedem Anfang geht ein Wunder

voraus.

Da entsteht vor einem Menschen eine neue

Situation, die so noch nie da war. Nie ist sie

von Menschen gemacht, sondern immer

auch ein Geschenk von Gott, das einem

gemacht wird. Ganz unvermutet.

Geistliches Wort

Von Gott geht jene Kraft aus, die Neues

schafft. Gott ist es, der mit seinem schöpferischen

Geist unsere Leben begleitet und

durchwirkt.

Sicher liegt es auch an uns, ob Neues in

unserem Leben Wirklichkeit wird, und

doch ist Neues ohne Gottes schöpferische

Kraft nicht denkbar.

Es ist ein Mythos, dass wir die Wirklichkeit

schaffen, in der wir leben; dass wir die sind,

die wir aus uns machen. Wir sind daran

beteiligt, aber unser Leben stammt nicht

aus unserer Feder. Alles andere ist eine

Reduktion des Lebens.

Einen Blick für Neues kann man nicht

machen, aber man kann ihn schulen, z.B.

durch Kunst oder Gespräche mit Künstlern.

Denn Künstler kennen es, diesen Moment

des Neuen, das auf einmal einfach da ist.

Einige machen es sich zur Aufgabe, dieses

Neue zu suchen, zu locken, zu umwerben,

auf es zu warten. Die so genannten „Kreativen“

haben ihre Freude an dem Neuen, vielleicht

weil sie ihre Kreativität entdecken in

der, die ihnen widerfährt.

Für mich hat diese kreative Kraft, von der

das Neue ausgeht seinen Ursprung in unserem

Gott, dem Schöpfer, der die Welt aus

dem Nichts erschaffen hat. Dieser Gott hat

tausende Wege, sich uns Menschen zu zeigen.

Er hat selbst die Macht, Menschen aus

dem Tod ins Leben zu rufen. Gott schafft

überraschend Neues. Es ist die Frage, ob wir

es erkennen. Das macht es spannend, das

Leben. Mal sehen, was da Neues auf uns

zukommt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine

„neu-reiche“ Zeit!

Herzliche Grüße, Kirsten Prey

3


Zeitzeichen

„Ich singe dir mit Herz und Mund“

Für viele verbindet sich mit dem Namen

Paul Gerhardt Orgelmusik und gesungenes

Gottvertrauen. Wie von selbst stellen sich

im Gedächtnis Liedzitate und Gesangbuchmelodien

ein, wie: „Befiehl du deine Wege“

oder „Ich singe dir mit Herz und Mund?“

– Lieder voller Trost und Ermutigung.

26 Lieder sind von ihm im

Stammteil des aktuellen Evangelischen

Gesangbuchs (EG) vertreten.

Am 12. März 1607 wird Paul Gerhardt

in Gräfenhainichen geboren.

Nach dem frühen Tod seiner Eltern

kommt er als Vollwaise auf die Fürstenschule

nach Grimma. Danach wechselt

er als Student der Theologie nach Wittenberg.

Wie unzählige seiner Zeitgenossen

wird er hineingezogen und erschüttert

durch den Dreißigjährigen Krieg

(1618–1648). Aus den Quellen lutherischer

Frömmigkeit bezieht er neue Kraft und

neuen Lebensmut. Schon in Wittenberg

beginnt Gerhardt, „gesunde Lieder“ auf der

Grundlage der Bibel zu schreiben. Sie sollen

Menschen, die in Not geraten sind, in persönlicher

Andacht oder im Gemeindegesang

die Quellen des Glaubens erschließen.

Nikolaikirche Berlin

An der Nikolaikirche zu Berlin ist der Mann

als Kantor tätig, der als kirchenmusikalischer

Entdecker von Gerhardts Liedern gilt:

Johann Crüger (1598 –1662). Ihre Zusammenarbeit

kann man mit Recht als eine

„Sternstunde in der Liedgeschichte“

bezeichnen. Gerhardt wird zum „Psalmisten

der Christenheit“. Mit 44 Jahren übernimmt

4

Zum 400. Geburtstag von Paul Gerhardt

er eine Pfarrstelle in Mittenwalde. Und erst

mit 48 Jahren heiratet er. Tiefes Leid bleibt

dem Ehepaar nicht erspart. Vier Kinder

müssen die Gerhardts nach nur kurzer

Lebenszeit begraben. Nur ein Sohn wird sie

überleben.

Wieder in Berlin wird der lutherische Dichterpfarrer

in einen Konflikt mit seinem

Landesfürsten Friedrich Wilhelm

(1620–1688) hineingezogen,

der einen reformierten Bekenntnisstand

hat. Der weltliche Landesherr

fordert Gehorsam in Glaubensfragen

ein und verlangt seine Unterschrift

unter ein „Toleranzedikt“.

Friedrich Wilhelm, dessen Lieblingslied

„Befiehl du deine Wege“ gewesen sein soll,

verstößt dessen Dichter. Überdies bleibt es

Gerhardt nicht erspart, dass er nach dem

Verlust des Amtes auch noch seine Ehefrau

verliert.

Im Spreewald

Ab Sommer 1669 übt er in Lübben im

Spreewald den Pfarrberuf aus. Doch Gerhardts

Kräfte nehmen immer mehr ab. Lieder

entstehen keine mehr. Am 27. Mai 1676

stirbt Paul Gerhardt mit 69 Jahren.

Ein Ölgemälde in der Lübbener Kirche und

eine lateinische Unterschrift erinnern an

seine dortige Zeit: „Paul Gerhardt, ein in

Satans Sieb geprüfter Theologe, hernach

fromm gestorben ...“.

Reinhard Ellsel

Zu den Liedern Paul Gerhardts hat Autor Reinhard Ellsel

Predigten verfasst, die als Buch unter dem Titel „Du

kommst und machst mich groß“ im Luther-Verlag,

Bielefeld, erschienen sind (ISBN 3-7858-0497-0).


Kraftvolle Sprache

Paul Gerhardts Lieder sind nicht totzukriegen.

Germanisten vergleichen ihre robuste

Verwurzelung in Köpfen und Herzen mit

den Märchen der Brüder Grimm. Der geistliche

Lieblingspoet der Deutschen gilt

manchmal allerdings auch als Produzent

von protestantisch-pietistischem Kitsch.

Doch nüchterne Gläubige empfinden Gerhardts

zeitlos frische Bilder immer schon als

angenehmen Kontrast zur eher spröden

Gottesdienstsprache. Im Dritten Reich entdeckten

Widerstandskämpfer wie Dietrich

Bonhoeffer oder Elisabeth von Thadden

hier eine unwahrscheinliche Kraft. Keine

Fluchtwelten, keine Vertröstungen, sondern

eine rebellische Energie, die Mut machen

konnte, den aufgeblasenen Herren der Epoche

lachend Paroli zu

bieten.

Johann Sebastian Bach

hat sich dieser Lieder

für seine Passionen

bedient und sie damit

weltberühmt gemacht.

Gerhardts zentrales

Thema ist immer das

Vertrauen auf den treuen

Gott geblieben und

der zähe Lebensmut,

der aus so einem Glauben

wächst.

Christian Feldmann

Beliebter Namenspatron

Zeitzeichen

Der Liederdichter Paul Gerhardt liegt als

Namenspatron kirchlicher Gebäude in der

rheinischen Kirche an fünfter Stelle. Das

geht aus der im Juni 2006 veröffentlichten

Gebäudestatistik der rheinischen Kirche

hervor. Immerhin 20 Gemeindehäuser sind

nach dem Dichterpfarrer benannt. Die

Beliebtheitsskala protestantischer Namensgebung

führt – wen wundert’s – Martin

Luther an mit 67 nach ihm benannten

Gebäuden, dicht gefolgt von Jesus Christus

mit 66 Namensnennungen. Allerdings liegt

der Gottessohn vorn, wenn es um das Gotteshaus

geht: 60 Kirchen sind nach ihm

benannt, dagegen nur 35 nach Martin

Luther. Auf den Plätzen drei und vier der

Beliebtheitsskala befinden sich Johannes

(Apostel/Täufer) und Dietrich Bonhoeffer.
























5


Hintergrund

In keiner anderen Landeskirche war der

Deutsche Evangelische Kirchentag in seiner

bisherigen Geschichte so oft zu Gast wie in

der Evangelischen Kirche im Rheinland,

nämlich insgesamt viereinhalb Mal. Gleich

nach seiner Gründung kam er zum ersten

Mal dorthin: 1950 in das zum Rheinland

gehörige Essen. Die Ruhrgebietsstadt war

damals noch völlig von Bomben zerstört.

200 000 Menschen kamen am Schluss

des Kirchentages 1950 auf einem

Trümmerfeld zusammen; mit fünf

Millionen Kubikmetern Schutt unter

den Füßen beteten sie gemeinsam das

Vaterunser.

1965: Ökumenischer Dialog in

Köln

15 Jahre später hatte die Evangelische

Kirche im Rheinland den Kirchentag

nach Köln eingeladen. Die Republik

war zu Wohlstand gelangt, und der Vater

des „Wirtschaftswunders“, Ludwig Erhard,

wurde nach der Adenauer-Ära für kurze

Zeit Bundeskanzler. Bei der Hauptversammlung

des Kirchentages 1965 saß er

neben dem jungen neuen Kirchentagspräsidenten

Richard von Weizsäcker. Der ökumenische

Dialog, den der rheinische Präses

Joachim Beckmann mit dem Paderborner

Erzbischof Lorenz Kardinal Jaeger aufnahm,

und heftige Debatten über eine Kirchenreform

zeichneten diesen Kirchentag

aus.

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Vaterunser auf dem Trümmerfeld

Kirchentage im Rheinland seit 1950

1973: Geburtsstunde der

Mitwirkung

Nach acht weiteren Jahren wurde die dritte

rheinische Metropole und Landeshauptstadt

Düsseldorf Gastgeberin des 15. Deutschen

Evangelischen Kirchentages. Im

Rückblick war der Kirchentag 1973 ein

besonders denkwürdiges Ereignis.

31. DEUTSCHER

EVANGELISCHER KIRCHENTAG

6.–10. JUNI 2007 IN KÖLN

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Mit gerade einmal 7420 Dauerteilnehmenden

wurde er zum äußeren Tiefpunkt der

evangelischen Laienbewegung. Gleichzeitig

erwies dieser Düsseldorfer Kirchentag 1973

sich aber als die Geburtsstunde dessen, was

die Kirchentage seither geprägt hat und

ihnen eine bis heute anhaltende Anziehungskraft

verlieh: die Einladung zur aktiven

Mitwirkung und Mitgestaltung sowie

die vielfältigen Formen einer „Lebendigen

Liturgie“. Und das „Kommunikations- und

Informationszentrum“ in Düsseldorf

wurde zum Modell für den ab 1975 eingerichteten

„Markt der Möglichkeiten“.


1985: Wieder in Düsseldorf

1985 lud der Kirchentag dann erneut nach

Düsseldorf ein, und diesmal kamen 130 000

Sein Präsident war ein Heidelberger Theologieprofessor:

der heutige Ratsvorsitzende

der Evangelischen Kirche in Deutschland,

Wolfgang Huber. Unter der Losung „Die

Erde ist des Herrn“ drängten Fragen von

Frieden und Ökologie, vor allem aber auch

der aufkommenden Gentechnik in den Vordergrund

der „evangelischen Zeitansage“.

Außerdem ging von diesem Kirchentag eine

Initiative aus, die etliche Jahre fortwirkte:

Carl Friedrich von Weizsäcker trug den Aufruf

zu einem „Konzil des Friedens“ vor; er

gab damit in der Bundesrepublik Deutschland

den entscheidenden Anstoß zum „konziliaren

Prozess“ für Frieden, Gerechtigkeit

und die Bewahrung der Schöpfung.

1991: Drei Städte ein Kirchentag

Zu den Initiatoren des Friedens-Konzils

ge hörte auch der damalige Dürener Superintendent

Peter Beier. Im Jahr 1991 war

Beier Präses der rheinischen Kirche – und

diese ein weiteres Mal an der Ausrichtung

eines Kirchentages beteiligt, allerdings nur

als Mit-Gastgeberin, und dieses bei genauer

Betrachtung sogar zu weniger als der Hälfte.

Denn zum Ruhrgebietskirchentag in den

drei Städten Dortmund, Bochum und Essen

hatte in erster Linie die Evangelische Kirche

von Westfalen eingeladen. Nach dieser Vorgeschichte

ist sicher: Mit dem 31. Deutschen

Evangelischen Kirchentag vom 6. bis

10. Juni 2007 in Köln wird die Evangelische

Kirche im Rheinland ihre Spitzenstellung

unter den kirchentagsverbundenen Landeskirchen

„lebendig und kräftig und schärfer“

ausbauen. Rüdiger Runge

Hintergrund

Zum Kirchentag werden mehr als

100 000 Menschen am Rhein erwartet.

Viele suchen Privatquartiere. Bitte

beachten Sie den eigens für die Quartiersuche

in den Gemeindebrief eingelegten

Handzettel. Wenn Sie ein Quartier

zur Verfügung stellen möchten,

können Sie den ausgefüllten Handzettel

im Gemeindebüro oder bei der Beauftragten

für Privatquartiere, Renate

Becker-Barthold, abgeben. Wir leiten

ihren Wunsch dann weiter.

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Aktuell

Die Evangelische Kirche in Deutschland

(EKD) sieht sich durch den Zukunftskongress

Ende Januar in Wittenberg in ihrem

Reformkurs bestärkt. Einen Weg zurück

gebe es nicht mehr, sagte der EKD-Ratsvorsitzende

Wolfgang Huber in

der Lutherstadt. Kirchliche

Kernaufgaben wie die

Gestaltung der Gottesdienste

stünden im Mittelpunkt

der geplanten Reformen.

Die Entscheidung über

konkrete Projekte liege nun

bei den Leitungsgremien

der Landeskirchen und der

EKD.

Mehr als 300 Vertreter aller

23 Landeskirchen hatten

auf dem viertägigen Kongress in Wittenberg

über die kirchlichen Reformperspektiven

bis 2030 diskutiert. Grundlage war das vor

gut einem halben Jahr vorgelegte EKD-

Papier „Kirche der Freiheit“. Die Empfehlungen

einer Expertenkommission hatten

in der Kirche eine zum Teil heftige Diskussion

ausgelöst. Mit der Reformdebatte reagiert

die EKD auf langfristige Entwicklungen

wie weiteren Mitgliederschwund, sinkende

Finanzkraft und Bevölkerungsrückgang.

Von Wittenberg gehe das Signal aus, dass

die Konzentration auf die kirchlichen Kernaufgaben

kein leeres Wort sei, sagte Huber.

Trotz aller Kontroversen sei auf dem Kongress

klar geworden, dass die evangelische

Kirche in einen Zukunftsprozess hineingeraten

sei. „Wir sind kritisch miteinander

umgegangen, und das ist gut so“, sagte der

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Reformdebatte über die Zukunft der Kirche

Bischof Dr. Wolfgang Huber

Vorsitzender des Rates der Evangelischen

Kirche in Deutschland

(EKD)

Berliner Bischof. Die Kirche dürfe nicht zu

harmlos ihre Probleme diskutieren. Nun

gehe es darum, Reform- und Pilotprojekte

in Gang zu bringen und gelungene Beispiele

bekannt zu machen.

Als drei vorrangige Handlungsfelder

nannte Huber

die Qualität der Gottesdienstgestaltung,

das Zu -

sammenwirken von ehrenund

hauptamtlichen Mitarbeitern

sowie das Verhältnis

von herkömmlichen und

neuen Gemeindeformen.

Der Reformprozess orientiere

sich an der kirchlichen

Aufgabe, den Glauben zu

wecken und zu stärken. Die

demographische und die finanzielle Entwicklung

stünden nicht im Mittelpunkt,

sondern seien nur Rahmenbedingungen

der Veränderungen.

Der oberste Repräsentant von rund 25 Millionen

Protestanten äußerte die Erwartung,

dass die Debatte über Größe und Gestalt

der Landeskirchen weitergehen werde.

Dabei sei allerdings nicht die EKD am Zug,

sondern die Landeskirchen. Gewollt sei ein

Nachdenken darüber, was eine Landeskirche

ausmache und wie sie sich mit ihren

Stärken in die Gemeinschaft einbringe.

Pressestelle der EKD

Näheres zur Reformdebatte, zum

Zukunftskongress und zum Impulspapier

„Kirche der Freiheit. Perspektiven

für die evangelische Kirche im 21. Jahr -

hundert“ finden Sie auf den Internetseiten

der EKD unter: www.ekd.de.


Im Gespräch: Edeltraud Hutzenlaub

In Teil drei der neuen Reihe stellen wir eine

hauptamtliche Mitarbeiterin vor, die mit

zwanzig Wochenstunden im Gemeindebüro

arbeitet. Das Gespräch führte wieder

William Pratt.

Sie haben hier auf Ihrem

Schreibtisch einen prallgefüllten

Kalender liegen. Was

steht da alles drin?

Alle Veranstaltungen, die in

unserer Gemeinde stattfinden:

Gottesdienste, Termine

der Gruppen und Kreise,

Taufen, Trauungen, Vermietungen,

Ausflüge und anderes

mehr.

Sie sind seit 5 Jahren im

Gemeindebüro tätig. Hat sich etwas verändert?

Seit meiner Einstellung hat sich die Bürowelt

verändert. Die Arbeitsabläufe sind

inzwischen sehr vom Computer geprägt.

Vor allem die Arbeit mit dem Internet und

der elektronische Briefverkehr mit E-Mails

haben enorm zugenommen. Das erleichtert

vieles, bringt aber auch manchmal Probleme.

Können Sie bei der Eintragung von Amtshandlungen

den Computer einsetzen?

Ja, ich trage zwar nach wie vor die Amtshandlungen

in die Kirchbücher per Hand

ein, seit 2006 führe ich aber auch parallel

ein Kirchbuch im PC. Später wird wahrscheinlich

alles nur noch mit dem Computer

gemacht werden.

Die Arbeit am Computer hat

für Edeltraud Hutzenlaub (57)

im Gemeindebüro in den letzten

Jahren stetig zugenommen.

Menschen und Gesichter

Sie haben früher in der Industrie gearbeitet.

War die Arbeit damals anders als die jetzige?

Ja, sie war vollkommen anders gelagert und

teilte sich in Buchführung und Finanzen

auf. Wir arbeiteten dort

größtenteils ohne öffentlichen

Publikumsverkehr.

Hier habe ich weitaus mehr

mit Menschen zu tun, die

z. B. mit Fragen, Problemen

sowie mit der Bitte um

Bescheinigungen oder Be -

glaubigungen zu mir kom-

men oder Kleider für die

Kleiderkammer abgeben.

Manchmal kommen auch

Menschen ins Gemeindebüro,

um ihre Sorgen und Nöte

loszuwerden. Dann bin ich gelegentlich

Ansprechpartner und Zuhörer. Ich bemühe

mich jedenfalls für alle ein offenes Ohr zu

haben.

Der evangelische Kirchentag steht vor der

Tür. Wie sind sie davon betroffen?

Ich plane als Mitglied des Festausschusses

das Rahmenprogramm für den Tag der

Begegnung am Freitagabend mit.

Des Weiteren laufen bei mir Informationen

zusammen, die bearbeitet, beantwortet und

koordiniert werden müssen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der

Clarenbachgemeinde?

Ich wünsche mir, dass viel mehr Gemeindeglieder

verstehen, dass das Mitmachen in

der Kirche viel mehr Spaß macht als das

Zuschauen.

9


Momentaufnahmen

10

Clarius

Unter den Erwachsenen,

die auf klassische Musik

abweisend reagieren, sind

nicht wenige, die als Kinder von bildungseifrigen

Eltern früh zu Besuchen in der

Philharmonie animiert wurden. Ein ähnliches

Phänomen zeigt sich, wenn ehemalige

Messdiener oder Kindergottesdienstbesucher

sich als Volljährige demonstrativ kirchenfern

geben.

So kann es gehen, wenn Angebote ehrenwerten

Inhalts sehr offensiv an andere,

zumal junge Menschen herangebracht werden.

Statt sich der Angebote zu erfreuen,

distanziert sich der Adressat skeptisch.

Fühlt er sich gar bedrängt, geht er in Gegenwehr.

Die gut gemeinte Offensive forciert

ungewollt die Opposition.

Pädagogen wissen solche Effekte als „paradoxe

Reaktion“ zu deuten. Die stellt sich

beispielsweise ein, wenn nach einer eindringlichen

Unterrichtsstunde über Minderheitenschutz

die Witze gerade gegen eine

Minderheit besonders krass ausfallen.

Nun können Leidenschaftslosigkeit und

das Unterlassen von Angeboten nicht die

Alternative sein. Wer ein Profil zu bieten

hat, muss sich nicht verstecken. Andere sollen

hören, wenn es im Hause „lebendiger

und kräftiger und schärfer“ zugeht. Unter

diesem Motto freut sich Clarius dann auch

auf einen vitalen Kirchentag in Köln. Allerdings

lehrt ihn die Lebenserfahrung, dass es

kein Widerspruch sein muss, engagierte

Slogans auch mit „gelassener“ Erwartung

umzusetzen.

Eine entspannte Vorfreude

wünscht in diesem Sinne

Ihr

Damals,

vor 30 Jahren, im April 1977

standen im Gemeindebrief

... ein Beitrag von Pfarrer Rudolf Schulz,

der das Motto des Kirchentags vorweg zu

nehmen scheint: „Lebendig und kräftig

und schärfer“.

„Die Zeiten, in denen der Gottesdienstbesuch

ein selbstverständlicher Bestandteil

des Sonntags war, ist – zumindest für

die meisten evangelischen Menschen –

längst vorbei. Namentlich in der Großstadt

ist der Gewohnheitskirchgänger so

gut wie ausgestorben. Entfallen sind auch

sämtliche gesellschaftlichen Zwänge und

Anreize hinsichtlich des Gottesdienstbesuchs:

Man braucht sich nicht mehr in der

Kirche „sehen zu lassen.“…

… Die Kirche sollte darüber nicht traurig

sein. Die Gottesdienstsituation ist ehrlicher

geworden: Die Gottesdienstbesucher

kommen, weil sie kommen wollen und

nicht, weil sie kommen müssen…

… Wo im Gottesdienst der Mensch in seiner

Alltagssituation ernstgenommen und

angesprochen wird, hat der Gottesdienst

durchaus eine Chance. Das Bedürfnis,

über sich selbst im Lichte der Botschaft

Jesu Christi nachzudenken, besteht auch

in der Gegenwart uneingeschränkt.“


Adressen

Braunsfeld-Süd Pfarrerin Ulrike Graupner, Voigtelstr. 14, 50933 Köln

☎ 589 48 08, Fax: 589 48 09

E-Mail: graupner@kirche-koeln.de

Sprechstunden nach Vereinbarung

Braunsfeld-Nord,

Müngersdorf, Altenheime

Braunsfeld und

Pfarrer Uwe Zimmermann, Paulistr. 45, 50933 Köln

☎ 49 44 24, Fax: 949 44 83

E-Mail: Zimmermann@kirche-koeln.de

Krankenhausseelsorge Sprechstunden nach Vereinbarung

Altenheime

Müngersdorf

Pfarrerin Kirsten Prey, Unter Eschen 10, 50321 Brühl

☎ 0 22 32 / 14 98 44

E-Mail: prey@kirche-koeln.de

Sprechstunden nach Vereinbarung

Kantor Matthias Roeseler, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 499 44 40

Küsterin Rosemarie Jonat, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 491 16 28

Diakonische Hilfe Anna Kirmse, zu erreichen über das Gemeindebüro

☎ 49 49 26

Ehrenamtsbeauftragter William Pratt, Sudetenweg 60, 50858 Köln

☎ 589 45 98, E-Mail: prattwilliam@t-online.de

Gemeindebüro Christian-Gau-Str. 51, 50933 Köln · Di. bis Fr. 9–12 Uhr

☎ 49 49 26, Fax: 499 41 59

E-Mail: GA-Brauns@kirche-Koeln.de

Konto Konto-Nr. 887 029 56, BLZ 370 501 98

Clarenbachgemeinde Sparkasse KölnBonn

Homepage www.clarenbachgemeinde.de

Kindertagesstätte Leiterin: Ilka Peters, Aachener Str. 458, 50933 Köln

☎ 49 51 24, Fax: 946 96 74

E-Mail: kita-clarenbach@netcologne.de

Verwaltung Friedrich-Karl-Str. 101, 50735 Köln

☎ 820 90-0, Fax: 820 90 11

E-Mail: info@gemeindeverband-nord.de

Seniorenberatung Diakonie Kerstin Noell, Lindenthalgürtel 30, 50935 Köln, ☎ 860 15 16

Altentagesstätte „Dr. Schaefer-Ismer“, Leiter: Thomas Lehmann,

Brauweilerweg 8, 50933 Köln

☎ 48 60 85

Altenheim Gemeinnütziges Sozialwerk der

Ev. Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld GmbH,

Clarenbachstift und Peter-von-Fliesteden-Haus/Benderstift

☎ 949 82 80

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Gottesdienste

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Gottesdienste in der Clarenbachkirche, Aachener Str. 458

sonntags um 10.30 Uhr

Sonntag 4. März Abendmahlsgottesdienst Prädikant Krüger

Sonntag 11. März Familiengottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 18. März Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Prey

Sonntag 25. März Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 1. April Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Gründonnerstag 5. April 20 Uhr Prädikant Krüger

Abendmahlsgottesdienst

Karfreitag 6. April 10.30 Uhr Pfarrer Zimmermann

Abendmahlsgottesdienst

Karsamstag 7. April 22.30 Uhr Osternacht-Team

Osternacht

Ostersonntag 8. April Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Ostermontag 9. April Gottesdienst Pfarrerin Prey

Sonntag 15. April Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Sonntag 22. April Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 29. April Gottesdienst Prädikantenanwärter

Schüler

Sonntag 6. Mai Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 13. Mai Abendmahlsgottesdienst Pfarrerin Graupner

Himmelfahrt 17. Mai Gottesdienst Pfarrer Zimmermann

Sonntag 20. Mai Gottesdienst Prädikant Krüger

Pfingstsonntag 27. Mai Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Zimmermann

Pfingstmontag 28. Mai Gottesdienst Pfarrerin Graupner

Das Abendmahl feiern wir nur mit alkoholfreiem Wein. Im Anschluss an den Gottesdienst

findet in der Regel ein Kirchenkaffee statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.


Gottesdienste für Kinder in der Clarenbachkirche

Kindergartengottesdienst dienstags um 11.30 Uhr Pfarrer Zimmermann

(außer in den Ferien)

Schulgottesdienst mittwochs um 8.10 Uhr Pfarrerin Graupner/

(außer in den Ferien) Pfarrer Zimmermann

Gottesdienste in den Altenheimen · werktags 10 und 11 Uhr

Paul-Schneider-Haus 13. März Pfarrer

10 Uhr 17. April Uwe

8. Mai Zimmermann

Clarenbachstift 13. März Pfarrer

11 Uhr 17. April Uwe

8. Mai Zimmermann

Heinrich-Püschel-Haus 7. März Pfarrerin

11 Uhr 4. April Kirsten

16. Mai Prey

Kapelle am Haus Andreas 28. März Pfarrerin

11 Uhr 11. April Kirsten

23. Mai Prey

Familiengottesdienst am 11. März

Gottesdienste

„Neues Leben erblüht“, lautet das Thema des Familiengottesdienstes am Sonntag,

den 11. März um 10.30 Uhr.

Wenn die ersten Blumen blühen, wird es wieder wärmer. Kinder freuen sich auf das

Spielen in der Sonne, Erwachsene empfinden diese Zeit nach langen Winterabenden

oft als Neubeginn.

Im Gottesdienst werden die Erfahrungen aus der Natur mit der Hoffnung des

Glaubens verbunden.

Zusammen mit Kindern aus der Kindertagesstätte, Erzieherinnen und Erziehern sowie

anderen Mitwirkenden wird Pfarrer Uwe Zimmermann diesen Gottesdienst gestalten,

zu dem Jung und Alt eingeladen sind.

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Gruppen und Kreise

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Veranstaltungen in Kirche und Gemeinde

Chor dienstags, 19 Uhr in der Clarenbachkirche,

Aachener Str. 458, Kontaktadresse:

Matthias Roeseler, Aachener Str. 458 ☎ 499 44 40

Posaunenchor montags, 19–20.30 Uhr,

in der Clarenbachkirche, Aachener Str. 458

Leitung: Michael Frangen,

Nesselroder Str. 16a, 50733 Köln ☎ 712 82 72

Ökumenischer vierzehntägig montags, 20 Uhr

Bibelgesprächs-Kreis an wechselnden Orten, Kontaktadresse:

Tirza Zierau, Burtscheider Str. 4 ☎ 49 37 02

Englischer Gesprächskreis jeden letzten Mittwoch im Monat, 20 Uhr

an wechselnden Orten, Leitung:

Sabine Kulik-Krechlok,

Würselener Str. 14 ☎ 546 19 14

Veranstaltungen im Gemeindehaus, Christian-Gau-Str. 51

Frauenhilfe „Clarenbach“ dienstags, 15.30 Uhr, Kontaktadressen:

Marga Schäfer (Leiterin),

Elsenborner Str. 8 ☎ 546 50 39

Ingrid Birk, Aachener Str. 504 ☎ 49 37 42

Handarbeitskreis vierzehntägig montags, 15–17 Uhr

Kontaktadressen:

Anna Kirmse, Christian-Gau-Str. 50 ☎ 49 45 37

Christiane Langen, Voigtelstr. 26 ☎ 49 64 57

Nächster Termin: 5. März

Freitagskreis jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr

Kontaktadresse:

Marianne Michel, Erkelenzer Str. 23 ☎ 49 64 40

Nächste Termine: 9. März

Yoga mittwochs, 15–16.15 und 18.15–19.30 Uhr

Kontaktadresse:

Veronika Müller-Stieß ☎ 497 11 46

Literaturkreis Nächste Treffen: 19.30 Uhr

1. März: Wolfgang Büscher, „Berlin-Moskau –

eine Reise zu Fuß“

19. März: Carlos Ruiz Zafon „Der Schatten des Windes“

Kontaktadresse: Renate Becker-Barthold ☎ 947 29 54

AA Anonyme Alkoholiker

jeden Donnerstag 19.30 Uhr,

Kontakt: Michael ☎ 49 67 42

Wilfried ☎ 01 72 /

271 13 87


Es wurden getauft:

Lasse Kilz, Fürst-Pückler-Str. 65

Nils Kilz, Fürst-Pückler-Str. 65

Conner-Gabriel Bertram, Eupener Str. 124

Maren Weisenbach, Würselener Str. 21

Mayte Matas, P.-v.-Fliesteden-Str. 39

Christina Merker, Köln-Porz

Es wurden getraut:

Thorsten Bertram und Nina Betram

geb. Dörner,

Eupener Straße 124

Es wurden bestattet:

Hildegard Pohl (87), Eupener Str. 34

Walburga Frenzen (78),

P.-v.-Fliesteden-Str. 1

Günter Erler (85), Neuer Grüner Weg 15

Elfriede Lehmann (70), Maarweg 128

Elisabeth Liebrecht (91), Am Gibbelsberg 8

Ingrid Streipling (75),

Neuer Grüner Weg 25

Horst Müller (65), P.-v.-Fliesteden Str. 8

Ilse Nöbel (94), P.-v.-Fliesteden Str. 1

Paul Wegge (92), Neuer Grüner Weg 19

Charlotte Wenderoth (97),

Neuer Grüner Weg 25

Lotte Ziesecke (84), Krefeld

Dr. Wolfram Möller (67),

Max-Pechstein-Str. 27

Dorothee Rochel (71),

Neuer Grüner Weg 21

Margarete Welty (85), Lövenicher Weg 37

Marion Pollack (59), Büsdorfer Str. 9c

Aus den Kirchenbüchern

Die evangelische Kirche sollte sich nach

Meinung ihrer Mitglieder vor allem

Alten, Kranken und sozial Benachteiligten

zuwenden, ergab eine Mitgliedschaftsstudie

der Evangelischen Kirche

in Deutschland (EKD). Äußerungen zu

politischen Grundsatzfragen werden

weniger erwartet.

15


Treffpunkte

Millionen Christinnen auf der ganzen Welt

werden erfahren, wo Paraguay liegt, denn

die Liturgie zum Weltgebetstag 2007

kommt aus diesem lateinamerikanischen

Land. Über 90 Prozent der Menschen in

Paraguay haben indigene und europäische

Vorfahren. Nur zwei Prozent gehören heute

noch zur Urbevölkerung. Sie leben über-

wiegend im Gran Chaco, dem Savannenund

Trockenwaldgebiet im Westen des Landes,

müssen um ihre Rechte kämpfen, um

Land und um Wasser. 80 Prozent des guten

Landes gehört einem Prozent reicher Großgrundbesitzer.

Ein Drittel aller Bauern und

Bäuerinnen sind Landlose. Die Hälfte der

Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze.

Zurzeit wandern aus wirtschaftlicher Not

monatlich rund 2000 Menschen – vor allem

Frauen – in Nachbarländer aus: in die USA

und neuerdings vor allem nach Spanien.

Die 1811 errungene staatliche Unabhängigkeit

musste das Land bedingt durch seine

Zentrallage in verlustreichen Kriegen mit

den Nachbarstaaten verteidigen. Bis heute

unvergessen: Die Hälfte der Bevölkerung

wurde im Krieg 1865/70 ausgelöscht. Ebenso

traumatisch ist die Erinnerung an die

Diktatur des deutschstämmigen Generals

Alfredo Stroessner von 1954 bis 1989. Die

Menschen erlebten auf vielfache Weise

16

2. März: Weltgebetstag der Frauen

Gewalt und Menschenrechtsverletzungen,

Opponierende wurden ermordet, wenn sie

nicht ins Ausland flohen. Die Republik

droht immer wieder an den großen Problemen

der Armut, Arbeitslosigkeit, Ungerechtigkeit

und letztlich an der Verstrickung in

die alte stroessnersche Colorado-Partei zu

scheitern.

Die Weltgebetstags-Frauen erinnern in

ihrer Liturgie an die fast hoffnungslos

unfruchtbare Sara, die in ihrem Zelt gegen

alle Vernunft gläubig ihrem verheißenen

Sohn Isaak entgegenlacht. Mit dem Symbol

der paraguayischen Ñandutí-Spitze, die aus

einzelnen filigranen Teilen zu einem wunderbaren

Ganzen zusammengefügt ist,

möchten sie Mut machen, an die verbindende

Kraft Gottes zu glauben, weltweit

dafür zu beten und vereint unter Gottes Zelt

in ökumenischer Vielfalt füreinander einzustehen.

Renate Kirsch

Die Frauenhilfe Clarenbach lädt sehr

herzlich ein zum Weltgebetstag 2007.

Wir feiern den Gottesdienst am 2. März

in der kath. Pfarrkirche St. Vitalis in

Müngersdorf; Beginn 15 Uhr.

Nach dem Gottesdienst sind wir von der

ausrichtenden Kirchengemeinde zu

Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal eingeladen.

Marga Schäfer


„7 Wochen Ohne“

denn weniger kann mehr sein ...

Seit rund 25 Jahren lädt die Fastenaktion

„7 Wochen Ohne“ dazu ein, die Zeit von

Aschermittwoch bis Ostern bewusst zu erleben

und zu gestalten.

Heute nehmen an der Aktion rund zwei

Millionen Christinnen und Christen teil.

Die einen, indem sie auf Essen oder

Genussmittel verzichten. Andere wollen

sich erneut auf die wesentlichen Dinge des

Lebens besinnen und ihren Alltagstrott

durchbrechen.

Verzicht eröffnet neue Einsichten, macht

den Weg frei für neue Zugänge zur eigenen

Spiritualität und zum Nächsten.

„Atempause – Spüren, wie das Leben fließt“

lautet das Motto der Fastenaktion der evangelischen

Kirche in diesem Jahr. Wir leben

in Zeiten, in denen es für viele nur wenige

Momente fürs Innehalten gibt. Wer dieses

schmerzlich spürt, der sehnt sich zugleich

nach einer Un ter brechung. So ist für viele

die Passionszeit ein

willkommener Anlass,

neu nach den Kraftquellen

ihres Lebens zu

suchen, sich neu auszurichten

auf Gott,

Meditation und Gebet

für sich zu entdecken.

Gemeinsam können

alle in den sieben

Wochen den Weg von

der Quelle zur Mündung

beschreiten.

Treffpunkte

Dazu gehört zunächst einmal, die Quellen

des Lebens zu entdecken (1. Woche), Oasen

der Stille für sich zu finden (2. Woche), um

zu spüren, wie das Leben fließt (3. Woche).

Dann kommt der Moment, vom Gewohnten

loszulassen (4. Woche) und einfach dem

Fluss des Lebens zu folgen (5. Woche). So

ermutigt, können dann alle neue Kraft

schöpfen (6. Woche), um den Weg, der sich

eröffnet, zu Ende zu gehen (7. Woche).

Das Bewusstsein, innezuhalten, eingeschliffene

Verhaltensweisen zu überdenken und

sich auf das Neue einzulassen, aus „Weniger“

„Mehr“ zu machen, wird Ihnen neue

Perspektiven eröffnen. Machen Sie einmal

eine Pause – eine „Atempause“.

Weitere Informationen zur Fastengruppe

gibt gerne Pfarrerin Ulrike Graupner.

Näheres finden Sie auch unter

www.7-wochen-ohne.de

17


Kirchentag für Jung und Alt

Gastgeberin für den Deutschen Evange -

lischen Kirchentag ist die Evangelische Kirche

im Rheinland. Sie ist mit knapp drei

Millionen Mitgliedern die zweitgrößte der

23 evangelischen Landeskirchen in

Deutschland. Sie er streckt sich zwischen

Emmerich an der

niederländischen

Grenze im Norden

und Saarbrücken im

Süden über vier

Bundes länder.

In 44 Kirchenkreisen

gibt es 797 Gemeinden.

Zwei Drittel

davon sind Stadtge -

meinden. Die Mehrheit

der Bevölkerung

im Kirchengebiet ist

katholisch, nur ein

Viertel ist evangelisch.

Es gibt aber

auch einige Regionen

der rheinischen

Kirche, in denen

eine starke evangelische

Mehrheit lebt.

Betreut werden die

Mitglieder von rund

2300 Pfarrerinnen

und Pfar rern und

circa 19 500 hauptamtlich

Mitar -

beitenden. Darüber

18

Gastgeberin des Kirchentags:

Evangelische Kirche im Rheinland

hinaus engagieren sich über 110 000

ehrenamt lich Mitarbeitende in ihrer rheinischen

Kirche.

Die Stadt Köln gilt als katholische Stadt und

doch leben hier fast 180 000 evangelische

Christinnen und

Christen in 38

Gemeinden. Das

sind gut 18 Prozent

der Bevölkerung.

Nach

der Reformation

waren rund fünf

Prozent der Kölnerprotestantisch.

Sie waren

zwar geduldet,

aber bis 1802

war es ihnen

verboten, ihre

Gottesdienste

öffentlich zu feiern.

Das änderte

sich erst mit den

Franzosen, die

den Protestanten

die Kirche

des aufgelösten

Antoniter-Ordens

als Gottesdienstraum

zur Verfügung

stellten.


Kirchentag für Kids

Dass der Evangelische Kirchentag vom

6.–10. Juni (über Fronleichnam) nach Köln

kommt, hat sich inzwischen herumgesprochen.

Aber was gibt es dabei für Kinder? Das

„Zentrum Kinder“ ist in Groß Sankt Martin

(Altstadt) und im Museum für Angewandte

Kunst zu finden, und man kann es ohne

Eintrittskarten besuchen! Dort gibt es zum

Beispiel: Kirchenführungen von und für

Kinder, einen Kinderrechte-Spiele-Parcours,

Kindermusicals, Mitsingaktionen,

Kindergottesdienste und vieles mehr. Das

genaue Programm ist erst ab März/April

fertig, zum Teil schon unter www.dekt.de

und www.jupf.de einsehbar. Am Donnerstag,

den 7. Juni bieten wir ab ca. 10 Uhr eine

gemeinsame Exkursion für Kinder ab 6

Jahre zum Kirchentag an.

Kirchentag für Teens

Die Evangelischen Kirchentage haben sich

inzwischen auch zu riesigen Jugendveranstaltungen

entwickelt. Vom 6.–10. Juni werden

ca. 50.000 Jugendliche in Köln erwartet.

Wollt ihr dabei sein? Das „Zentrum Jugend“

ist am Tanzbrunnen und in den Rheinparkhallen

zu finden, und man kann es ohne

Ticket besuchen! Dort gibt’s dann z.B. einen

Schöpfungs-Müll-Parcours, eine Show mit

den Edelweißpiraten, Geo-Catching in

Köln, Schülercafés, Aktions- und Infostände,

Kreatives, Workshops, Sport- und Fun-

Angebote, Musik, Talkrunden, Jugendtheater

und vieles mehr. Jugendgottesdienste

werden „am laufenden Band“ in der Johanneskirche

in Klettenberg gefeiert.

Kirchentag für Jung und Alt

Das genaue Programm ist erst ab

März/April fertig, zum Teil schon unter

www.dekt.de und www.jupf.de einsehbar.

Kirchentag in Braunsfeld

Hier in Braunsfeld wird die Clarenbachkirche

durchgehend von Kabarettgruppen

bespielt, und am Freitag, 8. Juni, 18 Uhr, feiern

wir hier Feierabendmahl mit anschließendem

Kirchentagsfest (u.a. mit Clariballett,

Crêpe-Stand, Foto-Aktion, Workshops

u.ä.). Wer Lust hat, Jugendgruppen im

Schulquartier zu betreuen, sollte sich bei

mir melden.

Ulrike Graupner

19


Nachrichten und Notizen

Frauenfrühstück

Auch in diesem Jahr laden wir wieder herzlich

ein zu einem Frauenfrühstück ins

Gemeindehaus, und zwar am Mittwoch,

den 21. März um 11 Uhr. Dieses Frühstückstreffen

in der Passionszeit hat nun

schon eine gute Tradition, um sich mitten

in der Woche verwöhnen zu lassen, um miteinander

ins Gespräch zu kommen, um in

die Gemeinde „hinein zu schnuppern“, um

innezuhalten in der Passionszeit. Zur besseren

Planung bitten wir um Anmeldungen

im Gemeindebüro (Tel. 49 49 26).

Gemeindeversammlung

Einmal im Jahr lädt das Presbyterium alle

Gemeindeglieder zu einer Gemeindeversammlung

ein, um über die „Arbeit der Kirchengemeinde

und über die Gesamtlage der

Kirche zu berichten“, wie es die Kirchenordnung

sagt. Die diesjährige Gemeindeversammlung

findet am Sonntag, den 25. März

im Anschluss an den Gottesdienst im

Gemeinschaftsraum des Clarenbachstiftes

statt. Der thematische Schwerpunkt wird

der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag in

Köln (6.–10. Juni 2007) sein.

Meditatives Tanzen in der Osterzeit

Zweimal im Jahr wird in der Clarenbachkirche

getanzt, zum Advent und zu Ostern. Mit

einfachen Schritten und symbolischen

Bewegungen gehen wir dem Wunder des

neuen Lebens nach. Tanzkenntnisse werden

dabei übrigens nicht vorausgesetzt. Am

Freitag, den 20. April, 15–17 Uhr, lade ich

20

wieder herzlich in die Clarenbachkirche ein

zum Meditativen Tanzen, wieder mit der

Referentin Christine Leuffen.

Ulrike Graupner

Taizégebete in der

Clarenbachkirche

Taizégebete haben eine ganz

eigene Stimmung, mit vielen Kerzen, einfachen

Gesängen, Lesungen, Stille, freien

Gebeten. Taizégebete gibt es an vielen Orten

in Köln und anderswo, und seit zwei Jahren

auch in der Clarenbachkirche. Etwa viermal

im Jahr lädt ein Team an einem Sonntagabend

um 18 Uhr dazu ein, das nächste Mal

am 22. April. Eine halbe Stunde vorher

kann man die Lieder üben. Die Plakate dazu

sind immer orange, denn Orange ist die

Farbe von Taizé, die Farbe des Feuers, die

Farbe des Geistes.

Gemeindebriefausträger/innen

gesucht

Seit Jahren wird der Gemeindebrief viermal

im Jahr durch hilfsbereite Gemeindeglieder

ausgetragen. In den folgenden zwei Straßenbezirken

haben wir zurzeit niemanden,

der den Anwohnern den Gemeindebrief ins

Haus bringt:

Am Serviesberg, Auf dem Hügel und in der

Wendelinstraße sowie in der Eupener Straße.

Sollte jemand den Dienst in einem der

Bezirke übernehmen können, wären wir

sehr dankbar. Bitte melden Sie sich im

Gemeindebüro

(Tel. 49 49 26).


Kirchenmusik

Am Sonntag, den 18. März um 17 Uhr

laden wir zu einem Offenen Singen in

die Clarenbachkirche mit Chor und Posaunenchor

ein.

Anlass hierzu ist der 400. Geburtstag des

großen evangelischen Dichters und Pfarrers

Paul Gerhardt (siehe Seite 4 im Gemeindebrief).

Die Lebendigkeit und Inhaltstiefe

seiner Gedichte präsentiert sich in unserem

Evangelischen Gesangbuch mit dem Vorhandensein

von 27 Liedern – ein großer

Anteil seines Gesamtschaffens mit insgesamt

137 Gedichten, die bis heute überliefert

sind. Darüber hinaus hat sein Schaffen

durch Übersetzung in viele andere Sprachen

und Übernahme in Gesangbücher in

aller Welt eine Globalisierung erfahren wie

bei sonst keinem anderen Barockdichter des

deutschen Protestantismus. In der Gemeinde-Singstunde

wollen wir uns ganz praktisch

mit seinem Liedgut beschäftigen –

nicht nur mit den im EG befindlichen, sondern

auch mit unbekannteren Texten.

Die Orgel in der Clarenbachkirche,

deren Klang immer noch als sehr

schön vom Orgelsachverständigen unserer

Landeskirche, Herrn Eumann, begutachtet

wurde, bedarf einer gründlichen Reinigung

des Pfeifenbestandes und einer technischen

Überholung der einzelnen mechanischen

Teile. Dies soll jetzt im Frühjahr durch die

Orgelbau-Firma Peter geschehen. Im

Anschluss daran laden wir zu einem Orgelkonzert

ein, das Kantor Matthias Roeseler

spielen wird.

Nachrichten und Notizen

Da ein Termin zum jetzigen Zeitpunkt noch

nicht festgesetzt werden kann, verweisen

wir auf die Hinweise in unseren Schaukästen.

Matthias Roeseler

Impressum

Herausgeber:

Presbyterium der Evangelischen

Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld

Redaktion:

Wolfgang Oelsner, Ralf Michael Peters,

Pfr. Uwe Zimmermann

Paulistr. 45, 50933 Köln (verantwortlich)

Mitarbeit an dieser Ausgabe:

Renate Becker-Barthold, Reinhard Ellsel, Christian

Feldmann, Pfarrerin Ulrike Graupner, Nelly Hanker,

Edeltraud Hutzenlaub, Renate Kirsch, Kristina Linke,

William Pratt, Pressestelle EKD, Pfarrerin Kirsten Prey,

Matthias Roeseler, Rüdiger Runge, Marga Schäfer

Fotos und Grafiken:

Albrecht Arnold (S. 24), epd bild (S. 5, 8), GEP (S. 17),

Nelly Hanker (S. 22,23), Heilig (S. 16), Okapia (S. 1),

privat (S. 2), Jürgen Reichert (S. 3), Uwe Zimmermann

(S. 9)

Layout:

Druckerei Kliewer, Siegburg

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:

Freitag, 27. April 2007

Der nächste Gemeindebrief erscheint

Ende Mai/Anfang Juni 2007

Auflage:

4.000 Exemplare

Druck:

K.-D. Kliewer,

Industriestr. 14, 53721 Siegburg

Dieser Gemeindebrief wurde auf umweltfreundlich

hergestelltem Papier gedruckt.

21


Kinder- und Jugendseiten

Vom Wundern und aus dem

Rahmen fallen

Im letzten November feierten wir (das

waren 33 Kinder und 8 Erwachsene) wieder

einen Kinderbibeltag, kurz Kibita genannt.

Oft werden wir gefragt, was da eigentlich so

gemacht wird. Das möchte ich allen Interessierten

einmal kurz erläutern. Zweimal im

Jahr werden Kinder im Alter von 6–11 Jahren

an einem Sonnabend von 10 –15 Uhr in

unsere Kirche eingeladen. Der Kibita

behandelt immer eine biblische Geschichte,

die vom Kibita-Team den Kindern vor entsprechender

Kulisse (vor dem Altar) und in

bunten Kostümen vorgeführt wird.

Das jeweilige Thema wird in altersgerechten

Gruppen in Gesprächen erarbeitet und vertieft,

um dann später beim Basteln kreativ

umgesetzt zu werden. Zwischendurch werden

Bewegungsspiele gemacht, es wird

gesungen und viel gelacht. Ganz wichtig ist

immer ein gemeinsames Mittagessen, das in

der Küche frisch zubereitet wird.

„Du wirst dich wundern, was Gott

dir geben kann.“

war dieses Mal das Thema: Ein Gelähmter

sitzt vor dem Tempel und bettelt die

Kirchgänger an, die verächtlich und spottend

vorbeigehen und ihm, um ihr Gewissen

zu er -

leich t ern, hin

und wieder

eine Mün ze

zuwerfen.

Petrus und

Johannes, die

Beim Kinderbibeltag wurden

Rahmen verziert und beklebt.

22

Jünger Jesu,

jedoch haben

leere Taschen

und können dem Gelähmten nur die Kraft

ihres Glaubens geben, und gerade diese

Liebe zu Gott heilt den Gelähmten. Der

Hohe Rat lässt beide wegen Volksverhetzung

einsperren, muss sich aber schließlich

dem Volk beugen, das auf der Seite der Jünger

steht. Petrus und Johannes unterscheiden

sich demzufolge von der Masse und fallen

somit „aus dem Rahmen“.

Wir bastelten also aus Pappe einen Rahmen,

der mit Papier hinterlegt war und den die

Kinder z.B. mit Wollresten, Federn, Perlen,

Knöpfen etc. nach eigenem Geschmack verzieren

und bekleben konnten. In diesen

Rahmen hinein steckte oder klebte jeder ein

Portrait-Foto von sich, das zuvor aufgenommen

und vor Ort entwickelt wurde. So

konnte jeder in seinem Rahmen bleiben

oder auch herausfallen?

Den Abschluss des Kinderbibeltages bildet

immer eine Andacht, zu der wir uns im

Kreis aufstellen. Wir singen, sprechen das

Vaterunser und schließen mit dem Segen.

Auch von diesem Kinderbibeltag sind wieder

Fotos auf der Homepage zu sehen unter

www.clarenbachkirche.de

Nelly Hanker

P.S.: Der nächste Kibita wird übrigens am

17. März stattfinden.

Neue Mitarbeiterin in der

Jugendarbeit

Ab 1. März werden wir für zunächst ein Jahr

eine neue Jugendmitarbeiterin in der Clarenbach-Gemeinde

haben: Clara Duncker.

Da die Stelle auf 6 Wochenstunden begrenzt

ist, werden ihre Aufgaben nicht im Kinderbereich,

sondern im Jugendbereich ab Konfirmandenalter

liegen. Zu ihrer Person kann

ich heute schon Folgendes berichten: Jahr-


gang 1975, Diplom-Heilpädagogin mit

musisch-tänzerischem Schwerpunkt, bisher

Jugendleiterin in der ev. Kirchengemeinde

Pulheim, freiberuflich als Musikpädagogin

tätig. Im nächsten Gemeindebrief gibt’s

dann auch ein Foto und konkretere Angebote.

Wir segeln natürlich

wieder ...

... und zwar auf vielfachen

Wunsch wieder im Sommer!

Voraussichtlich in der ersten Sommerferienwoche,

24.–29. Juni 2007, geht’s mit

einem Plattbodenschiff aufs Ijsselmeer und

Wattenmeer in Holland, für alle seefesten

Menschen ab 14 Jahren, die weder Wind

und Wellen noch das Selbstgekochte

scheuen.

Kinder- und Jugendseiten

Prospekte mit Infos und Anmeldeformular

sind ab Frühjahr im Gemeindebüro erhältlich.

Und Fotos von den letzten Touren finden

sich natürlich auf unserer Homepage

www.clarenbachkirche.de.

☺ Angebote für Kinder und Jugendliche ☺

Krabbelgruppe für 1–2-Jährige

jeden Donnerstagvormittag 10.30–12 Uhr

Kontakt: Esther Cahyono ☎ 972 37 17

cahyono@freenet.de

Jacqueline Gerhards ☎ 554 07 84

jackiegerhards@web.de

Handarbeitskreis für Kinder, montags 15.30 Uhr

Kontakt: Irene Ziesecke, Hültzstr. 15 ☎ 40 81 67

Minitreff für 6–9-Jährige

donnerstags 16.30–18 Uhr

Kontakt: Rebecca Bernhardt ☎ 942 47 97

rebecca@mueller-bernhardt.de

Starclub macht eine schöpferische Pause ☺

Das Produkt ist fertig. Kinder haben ihre Fotos

in die Rahmen gesteckt.

23


Wenn Wenn Jesus Jesus heute heute auf auf der der Welt Welt wäre, wäre, hätte hätte er er

wahrscheinlich wahrscheinlich ein ein Handy. Handy. Und Und die die Mitteilung, Mitteilung,

die die Menschen Menschen ihm ihm „simsen“ „smsen“ würden, würden, könnte könnte so so

aussehen aussehen wie wie auf auf dem dem Display. Display. Schüler Schüler einer einer

sechsten sechsten Klasse Klasse schickten schickten ihm ihm diese diese Botschaft.

Botschaft.

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