Corrida de toros Stierkampf - Menschen für Tierrechte Bayern e.v.

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Corrida de toros Stierkampf - Menschen für Tierrechte Bayern e.v.

Schmerzen


Viel Leid und Schmerz -

das Spiel mit dem Tod.

Leidet nur der Stier?

Nein, auch die Pferde, die beim Stierkampf mitwirken.

Meistens sind es sehr alte Pferde. Ihnen werden die Augen verbunden

und manchmal werden ihre Stim m bänder durchtrennt,

damit sie nicht „schreien“ können, wenn sie vom Stier attakkiert

werden. Auch die Ohren werden ihnen verstopft. Sie tragen

einen nur unzureichenden Schutz. Oft werden sie schwer

verletzt und dann unbehandelt von Stierkampf zu Stier kampf

transportiert, bis sie vollkommen am Ende sind. Bei einer anderen

Spielart des Stierkampfes, der beritten ausgeführt wird,

dem „Rejoneo“, handelt es sich um teure Ras sepferde. Sie sind

gänzlich ungeschützt und sterben oft unter großen Qualen.

Warum gibt es in der EU kein Gesetz, das den Stier kampf verbietet?

Unglaublich! Er ist sogar ausdrücklich erlaubt. Eine Klausel im

Protokoll zum Amsterdamer Vertrag, in der es um Tierschutz

geht, erlaubt Tierquälerei zu „kulturellen“ Zwecken.

Wie konnte es dazu kommen?

Durch intensive Lobby-Arbeit der spanischen Stierkampf-

Industrie. Allerdings konnte die Tierschutzlobby zwischenzeitlich

einen großen Erfolg verbuchen: Seit dem Jahr 2011 ist

Stierkampf in ganz Katalonien verboten.

Stierkampf


Helfen Sie diesem Leid

ein Ende zu setzen!

Der Handel mit Kampfstierfleisch

Viele Stiere werden mit Phenylbutazon gedopt. Der Ein satz dieser

Chemikalie ist EU-weit bei Tieren, die zu Lebensmitteln

verarbeitet werden, verboten. Sie ist stark gesundheitsschädigend

für diejenigen Menschen, die Kampfstierfleisch als

Delikatesse betrachten. Es gibt auf Kampfstierfleisch spezialisierte

Fachgeschäfte.

Was können Sie tun?

• Besuchen Sie im Urlaub keine Stierkämpfe und auch

keine Stierkampf-Arenen! Jeder Euro trägt zur Qual

der Tiere bei.

• Informieren Sie Freunde und Bekannte, die in ein

Urlaubsland fahren, wo Stierkämpfe stattfinden, über

die wahren Hintergründe. Fordern Sie sie auf, keine

Stierkämpfe bzw. Stierkampf-Arenen zu besuchen.

• Meiden und melden Sie uns Reiseveranstalter, die

Stierkämpfe anbieten.

• Nennen Sie uns Reiseführer, in denen der Besuch

eines Stierkampfes empfohlen wird.

• Schreiben Sie Leserbriefe zu Artikeln, die in der

deutschsprachigen Presse unkritisch mit dem

Thema Stierkampf umgehen. Schicken Sie uns den

Artikel zu. Wir nehmen Kontakt mit dem betreffen-

den Journalisten auf.

Corrida de toros

Stierkampf - das grausame Spiel

mit dem Tod


Stierkampf Todesqualen

STIERKAMPF - Corrida de toros

Stierkämpfe gibt es in Spanien, Südfrankreich, Mexiko,

Portugal, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Bolivien,

Kalifornien und Costa Rica.

Worum geht es beim Stierkampf?

Um Tradition und Kultur? - Das ist falsch! Es geht vor allem um

Geld! Würde der Stierkampf nicht kräftig von der jeweiligen

Regierung und den europäischen Steuerzahlern subventioniert,

gäbe es ihn schon lange nicht mehr. Die Euro päische Union

zahlt den spanischen Kampfstierzüchtern die üblichen Prämien.

Ange b lich steht zum Zeitpunkt der Geburt nicht fest, wofür das

Rind bestimmt ist. Dabei handelt es sich eindeutig um ein Rind

der Rasse Kampfstier.

Was passiert beim Stierkampf?

Ein Stierkampf besteht aus drei Teilen. Im ersten Drit tel wird

dem Stier vom Pferd aus mehrfach eine Lanze in den Nacken

gebohrt, um ihn durch die Zerstörung der Nacken muskulatur

dazu zu zwingen, den Kopf zu senken. Außer dem führt der starke

Blutverlust zu ei ner Schwä chung des Stieres. Im zweiten

Drittel werden dem Stier sechs „Banderillas“ (buntgeschmückte

Spieße mit Wi derhaken) gesetzt. Im letzten Drittel rammt der

Matador dem Stier ein Schwert in das Herz. In der Re gel ist der

Stier nach dem sogenannten „Todesstoß“ nicht gleich tot, sondern

gelähmt. Er wird dann von einem Helfer des Matadors mit

einem Dolch getötet und von Maultieren aus der Arena gezogen.


Der erlösende Tod kommt

nur sehr langsam.

Handelt es sich wirklich um einen „Kampf“?

Nein. Durch physische Manipulationen wird das Risiko für den

Torero stark verringert.

Folgende Manipulationen sind nicht selten:

Der Stier wird schon Wochen vorher auf den „Kampf“ vorbereitet.

Er wird mit Tranquilizern und Schlägen mit Sandsäcken in

die Nieren geschwächt. Außerdem bekommt er eine Überdosis

an Abführmitteln. Um durch einen veränderten Winkel ein zielgerechtes

Zu stoßen zu verhindern und somit die Gefahr für den

To rero zu mindern, werden dem Stier die Hörner manchmal um

mehrere Zentimeter abgeschliffen, was sehr schmerzhaft ist

und zu starken Blutungen führen kann. Er wird stundenlang in

Dunkelheit gehalten, damit er beim Einlauf in die Arena vom

grellen Tageslicht geblendet ist.

eine Arbeitsgruppe von

Kontakt

Kontaktieren Sie uns:

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Netzegaustr. 1

D-81377 München

Tel/Fax: (+49) 089 - 546 90 50

info@anti-corrida.de

www.anti-corrida.de

www.animal2000.de

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eine Arbeitsgruppe von

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