34. Spielzeugauktion - Antico Mondo

anticomondo

34. Spielzeugauktion - Antico Mondo

34. Spielzeugauktion

8. Dezember 2007


Highlights

der 34. Spielzeugauktion

8. Dezember 2007


Auktionszeiten

AUKTION TEIL 1

Vorbesichtigung (Preview):

8.30 - 10.00 Uhr

Versteigerungsbeginn (Auction Begin):

10.00 Uhr - ca. 12.00 Uhr

1000er Modellautos

2000er Puppen, Teddybären

3000er Bücher, Leerkartons, Varia

4000er Eisenbahnen

5000er Figuren

AUKTION TEIL 2

Vorbesichtigung (Preview):

12.00 - 13.00 Uhr

Versteigerungsbeginn (Auction Begin):

ca. 13.00 Uhr

6000er Blechspielzeug

7000er Konvolute, Blechspielzeug

Außerdem ist eine Vorbesichtigung nach

Absprache vom Montag, 3.12.2007 bis

Donnerstag, 6.12.2007 möglich.

Auktions GmbH

Geschäftsführer: Christian Gärtner

Sürther Hauptstraße 143, 50999 Köln

Tel: 0 22 36/96 18 94, Fax: 0 22 36/96 18 95

E-Mail: anticomondo@netcologne.de

Internet: www.anticomondo.de

Impressum

Redaktion, Text und Foto:

Christian Gärtner, Arthur Marder, Annika Osenberg

Gestaltung: Corinna Böckmann, Bergheim

Inhalt

1000er

2000er

3000er

4000er

5000er

6000er

7000er

Inhalt

34. Spielzeugauktion

8. Dezember 2007

Inhalt 7

Magazin:

Die bunte Spielzeugwelt

von Louis Marx 8

Traumstücke für Motorradsammler 12

Auktionsablauf 15

Frigur - ein Dokument

deutscher Kriegsgeschichte 16

Katalog:

Modellautos 18

Puppen, Teddybären, Lego, Steiff 22

Bücher, Leerkartons, Varia 26

Eisenbahnen 28

Figuren 33

Blechspielzeug 34

Konvolute, Blechspielzeug 82

Kauforder 89

Versteigerungsbedingungen 91

Während der Auktion sind

wir nur unter folgender

Telefonnummer zu erreichen:

0170 777 35 56


8

Die bunte Spielzeugwelt

von Louis Marx

1919 in New York gegründet, vertraten Louis Marx und

sein Bruder David konsequent die These: "Viel Spielzeug

für wenig Geld".

Produziert wurde überwiegend farbenfrohes Blechspielzeug

mit Uhrwerkantrieb. Schon früh erwarb die Firma zahlreiche

Lizenzen um die beliebten Comic Figuren wie Supermann,

Popeye, Micky Maus und Donald Duck in die

Kinderzimmer zu bringen. Auf jeder Verkaufs-Schachtel

warb Marx mit dem Slogan: "Ein Spielzeug von Marx, hast

Du alle von ihnen?"

Durch geschickte Modellpolitik ( so verkaufte die Firma in

den 1920er Jahren allein ca.100 Millionen Jojos) wuchs das

d Aus den 50er Jahren und ganz aus Blech:

Micky Maus Express

Unternehmen trotz der Weltwirtschaftskrise rasant. So

wurde Marx & Co in den 1950er Jahren zum größten

Spielzeugproduzenten der Welt. Im Alter von 76 Jahren

verkaufte Louis Marx 1972 seine Firma an die Quaker

Oats Company die 1980 Konkurs anmelden mußte.

Spielzeuge von Marx sind in Deutschland selten zu finden,

da in den 30/40er Jahren wohl kaum ein Export nach

Deutschland stattgefunden hat.

Auf Grund ihre farbenfrohen und lustigen Gestaltung

bieten sie ein schönes Pendant zum europäischen

Blechspielzeug.

d Wird durch ein Uhrwerk hin und her geschaukelt :

Pinoccio the Acrobat von 1939


d Ebenfalls mit Uhrwerk:

Fred Feuerstein mit Dino ( 60er Jahre)

d Mit Funkenflug:

Rocketfighter aus den 50er Jahren

d Mit Uhrwerk und ganz aus Kunststoff:

Donald und seine Neffen (50er Jahre)

d Donald trommelt und Goofy steppt dazu:

Donald Duck Duet von 1946

9


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d Fährt auf einer 34x55 grossen Blechplatte : Der Disneyland Express von Marx

d Wurde schon in den 30er Jahre produziert:

Tumbling Monkey

d Popeye Express Flyer

g Letzte Version des

Honeymon Express

von 1947


d Von 1948: Mickey Mouse & Donald Duck Mechanical Hand Car

d Polizei-Beiwagenmotorrad mit Sirene

aus den 30er Jahren

d Farbenfroh lithografiertes Unterteil des Acrobat

Marvel von 1930

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Traum-Stücke

für Motorrad Sammler

Extrem seltene Motorräder können wir

Ihnen bei dieser Anticomondo Auktion

anbieten. Neben den gesuchten deutschen

Nachkriegsmodell von Arnold,

Tippco, Huki und Technofix finden Sie

in diesem Katalog rare deutsche

Vorkriegsmotorräder, sowie originelle

und seltene japanische Maschinen.

Mit Friktionsantrieb und

Sirene auf Patroillienfahrt:

Das 14 cm lange

Yonezawa Motorrad

( Katalog Nr. 6460 )

Schon recht farbenfroh ist das 30er

Jahre Beiwagenmotorrad 176 von

Gely gestaltet. Das 23 cm lange

Gespann hat die Katalog Nr. 6388.


g Aus der Zeit um 1915

stammt dieses Motorrad des

Nürnberger Herstellers Georg

Levy ( Gely ). Mit Uhrwerk

versehen läuft das antiquarische

Stück wie vor 90 Jahren.

( Katalog Nr. 6325 )

g Ein Bella Roller wie dieser in perfektem Zustand

mit Originalschachtel sollte in keiner 50er Jahre

Spielzeugsammlung fehlen. Das 21cm lange Gefährt

hat die Katalog Nr. 6017.

d Springt aus dem Sattel und dreht sein

Motorrad auf der Stelle: Yonezawa Clown Motorrad

( Katalog Nr. 6454 )

g Ein lustiger Geselle steuert das 25cm lange

japanische Motorrad. Eine Anstoß-Automatic

hebt den Affen aus dem Sattel und lässt ihn

Purzelbäume schlagen. (Katalog Nr.6452 )

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d Noch toller treibt es der Affe aud diesem Motorrad.

Durch ein Uhrwerk angetrieben klettert der Sozius ständig

auf und ab. Hersteller des 15 cm langen Stückes ist Kanto

Toy / Japan. ( Katalog Nr. 6448 )

g Recht martialisch kommt

das Combat Motorrad aus

Japan daher. 20 cm lang und

mit Friktionsantrieb wird das

Stück unter der Katalog Nr.

6542 angeboten. Im Hintergrund

steht das US Army

Trainings Center von Marx/

USA ( Katalog Nr. 6546 )

d Das von der Firma Mohr & Krauss in den frühen 20er

Jahren gefertigte Blechmodell mit Schwungradantrieb ist

ausgesprochen hochwertig verarbeitet und lithografiert.

Die Katalog Nr. 6386 wird mit 4700,-Euro ausgerufen.

g Der legendäre Arnold Mac

mit Beiwagen auf Nachtfahrt.

Die in rotmetallic lithografierte

Rarität hat Elektroantrieb

sowie Licht und wird unter der

Katalog Nr. 6336 angeboten.


Wie läuft eigentlich eine Auktion ab,

wie kann ich mitbieten?

Die Saalauktion

Beim Auktionsbesuch erhalten Sie am Empfang gegen Vorlage

Ihres Personalausweises die Bieterkarte mit Ihrer Bieternummer.

Diese ist bis zum Auktionsende gut aufzubewahren. Hiermit wird

nicht nur geboten, sondern anschließend auch abgerechnet.

Gesteigert wird in der Regel plus ca. 10%, zum Beispiel 120-130-

140-150-170-190...

Wenn Sie mitsteigern möchten, können Sie durch deutliches

Heben Ihrer Bieterkarte ein Gebot abgeben. Bietet jemand höher

als Sie, so ruft der Auktionator die berühmten Worte „zum

Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“! Geht nach Ihrem, kein

weiteres Gebot ein, erhalten Sie den Zuschlag. Bitte halten Sie

dann nochmals kurz Ihre Bieterkarte hoch, damit das Auktionsteam

Ihre Nummer registrieren kann.

Sollten Sie Ihre Hand einmal versehentlich heben, keine Angst.

Machen Sie darauf aufmerksam und die Position wird im

Zweifelsfall neu aufgerufen.

Haben Sie die für Sie interessanten Stücke ersteigert, geht´s

zurück zum Empfang. Gegen Rückgabe Ihrer Bieternummer erhalten

Sie nun die Rechnung. Diese ist sofort in bar zu begleichen.

An der Ausgabe erhalten Sie Ihre ersteigerten Positionen. Bitte

überprüfen Sie sofort, ob alle Stücke in Ordnung sind. Spätere

Reklamationen können nicht berücksichtigt werden.

Das schriftliche Gebot

Haben Sie keine Gelegenheit, persönlich zur Auktion zu kommen,

können Sie gerne schriftliche Vorgebote abgeben. Tragen Sie auf

beiliegendem Zettel „Kauf-Order“ Ihre Adresse, Katalognummer,

Beschreibung und Ihr Höchstgebot ein und senden Sie dieses per

Brief oder Fax an unsere Geschäftsadresse. Ferngebote müssen uns

spätestens bis 12.00 Uhr des Vortages der Auktion vorliegen.

Schriftliche Gebote werden von uns interessenwahrend behandelt,

das heißt, wir schöpfen Ihre schriftlichen Gebote nur soweit

aus, um das Höchstgebot eines anderen um genau eine Steigerungsrate

zu überbieten. Es kann daher vorkommen, daß Sie zwar

351,- € geboten haben, das zweithöchste Gebot jedoch lediglich

bei 200,- € liegt, sodaß Sie den Zuschlag bereits bei 220,- € erhalten.

Unmittelbar nach der Auktion wird Ihnen die Rechnung per

Post zugestellt.

Das Telefongebot

Um an der Auktion auch von zu Hause oder unterwegs aktiv teilnehmen

zu können, haben Sie die Möglichkeit, telefonisch mitzubieten.

Tragen Sie dazu die Positionsnummern in das Formular

„Kauf-Order“ ein und lassen die Felder „Gebot bis“ frei.

Während der Auktion werden Sie dann von uns angerufen, kurz

bevor die gewünschte Position aufgerufen wird.

Voraussetzung zum telefonischen Mitbieten; Von uns unbekannten

Bietern benötigen wir vorab eine Bankreferenz bzw. eine Vorleistung

in Form eines bankbestätigten Schecks. Telefongebote nur

bei Stücken mit einem Limit über 150,- €!

Bieten im Internet

Auktionsablauf

Sie haben vier Möglichkeiten, um an unserer Versteigerung teilzunehmen;

als Saalbieter, schriftlicher Fernbieter, als Telefonbieter oder auch über Internet.

Über den Button „Liveauctioneers/Ebay” auf unserer Homepage

www.anticomondo.de können Sie auf alle Objekte mitsteigern.

Alle Internetbieter müssen sich dafür bis spätestens 24

Stunden vor Auktionsbeginn anmelden.

Für Zuschläge im Internet beträgt das Aufgeld 20 % plus 19%

Mehrwertsteuer = 23,8%.

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„Friegur“ – ein ungewöhnliches

Dokument deutscher Kriegsgeschichte

„Zur Erinnerung an den vor 20 Jahren entbrannten

Weltkrieg (…) in Dankbarkeit dem deutschen Soldaten,

meinem im Kriege gefallenen Freunde Hans Kohwalt und

der deutschen Jugend (…)“

So leitete der Herausgeber E.Strey um 1934 das Anleitungsheftchen

des Strategie-Spiels „Friegur“ ein, welches

wir als ein äußerst seltenes Dokument deutscher (Kriegs) -

Geschichte in dieser Auktion anbieten. Die zugleich makabere,

wie auch in geschichtlicher Hinsicht höchst interessante

Idee eines Brettspiels zur Kriegsführung verkörpert

deutsche Gesinnung zwischen den Weltkriegen und lässt

uns in der heutigen Zeit doch ein wenig erschaudern. Das

Spiel soll „zum Denken, Konzentrieren, zu Taktik und

Umsicht erziehen; fördert Entschlussfähigkeit und Beharr-

lichkeit, feuert zu Leistung an und wirkt auch durch die in

der Spielregel erfassten Ehrbegriffe in sittlicher Hinsicht

erziehlich“.

Eindringlich entfaltet sich in diesem Appell die Verherrlichung

von Wehrmacht und Kriegsführung, die vor allem

auf die Jugend wirken sollte.

Das Spiel ist, ähnlich dem Schach, quadratisch angelegt

und in einzelne Felder eingeteilt. Es spielen zwei feindliche

Parteien gegeneinander; Ziel ist es die Fahne der jeweils

anderen durch die eigenen Truppen und „moderne Kampfmittel“

zu erobern. Dem Spieler stehen hier folgende

Spielfiguren aus Bakelit (ca 4-8 cm hoch) zur Verfügung:

1 Fahne, 3 Offiziere, 4 Reiter, 12 Fußsoldaten, 2 Kampfflieger,

2 Kanonen, 2 Mienenwerfer, 2 Tanks.


Die Figuren können sich wie beim Schach über das Feld

bewegen und den Gegner schlagen. Sobald die Fahne des

Gegners erobert wurde, ist das Spiel entschieden; der Krieg

gewonnen.

Das Brettspiel ist äußerst gut erhalten, vollständig, im Original-Karton

verpackt und kann bei einem Startpreis von

1900,00 Euro geboten werden. Wer also an einem historisch

unvergleichlich eindringlichen Zeit-Dokument deutscher

Kriegsgeschichte interessiert ist, sollte sich das seltene

Stück nicht entgehen lassen!

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