Tagebuch - hilde-arnold.de

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Landeswährung erhalten. Hilde hatte inzwischen mit einer Araberin ein kleines

Gespräch. Die Familie reiste mit ihren zwei Kindern wild durch die Gegend.

Zu sehen waren Araberinnen in allen Varianten: Vollkommen unverschleiert

(Gesprächspartnerin) bis zum tief verschleierten Frauen (1 cm Sehschlitz) aber

dafür mit Fotohandy! Als unser Abflugtermin sich näherte blieben die

Anzeigetafeln stumm. Schließlich erschien der Hinweis auf eine zweistündige

Verspätung.

5.1.06

Um 0.20 Uhr ging es mit dem gleichen Flugzeugtyp los. Fernseher hingen nur

an der Decke. Im ersten Teil der Reise wurden die Nerven einiger Passagiere

mit beruhigender europäischer Musik besänftigt. Jetzt kamen entsprechende

arabische Weisen zum Einsatz. Um zwei Uhr nachts kam unser Abendbrot,

kurz vor der Landung gab es ein spärliches Frühstück. Alles dauerte 6.12 Std.

Wir hatten diesmal Fensterplätze ganz am Ende des Flugzeuges und es

wackelte häufig stark.

Die Formulare der vergangenen Einreisen hatten sich von zwei Seiten auf vier

kleinere verändert und gaukelten weniger Fragen vor. Die Paßkontrolle war

dafür wesentlich länger. 20 Minuten bewegte sich gar nichts. Ich konnte uns

durch Befragen wichtiger Personen durch den Ausgang für Thais schleusen.

Das ging aber nur, weil wir mit Gulf Air geflogen waren. Russen z.B. mit

anderer Fluglinie wurden an dieser Stelle abgewiesen. Mit einer kleinen runden

Kamera wurde noch unser Konterfei festgehalten. Zwischendurch habe ich

Geld umgetauscht. Für 200 Euro erhielt ich 9626 Baht.

Im Besitz unserer Koffer suchten wir unsere Empfangsperson. Nichts! Dann

riefen wir Herrn Zimmer per Handy an: Fahrer ist am Flughafen, ist gleich am

angegebenen Platz. Nach 20 Minute mischte sich jemand von der Vereinigung

der Reiseagenturen ein, brachte uns zum Schalter der Vereinigung und

telefonierte auch: In fünf Minuten ist der Fahrer da. Nach 45 Minuten war er

da, sagte „Sorry“, schob unseren Gepäckwagen vor die Tür zu den wartenden

Autos und verschwand nach seinem Wagen. Draußen waren gute 30 Grad.

Nach 15 Minute rollte er an und brachte uns durch den dichten Verkehr über

eine Mautstraße ins Eastin Bangkok Hotel .

Das Eastin Bangkok Hotel ist ein riesiger Klotz, könnte vier Sterne haben. Wir

landeten in Zimmer 2306. Wir blicken auf einen riesigen Balkon, der nicht

betreten werden kann aus der 23. Etage auf Bangkok. Die Stadt hat sich bisher

nur in einer riesigen Dunstglocke gezeigt. Wir lagen schon zum Ausruhen im

Bett, da rief Herr Zimmer an und wir verabredeten uns zu Morgen 8 Uhr. Um

16.30 gingen wir ins Cafe, um einen Cappuccino zu trinken (175 Bt). Mit

Stadtplan bewaffnet erkundeten wir die Gegend. Jede Menge Garküchen,

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