Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz

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Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz

04

Juli / August 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Stadt Bonn

HUMA-EinKAUfSpARK: ER tRägt „DiE HAnDScHRift DER BüRgER“

Sieg

Rhein

SiegBurg

Neuer REWE-XL Markt

eröffnet und ergänzt die

Nahversorgung

NiederkaSSel

Projekt „Grünes C“ bietet

Chancen für Gastronomie

und Freizeit

TroiSdorf

Stadtwerke investieren in

Windenergie-Park in Norddeutschland

HeNNef

Stadt prüft LKW-Maut für

den Durchgangsverkehr in

Uckerath

köNigSwiNTer

Unternehmen bewiesen:

Erfolg in Familie und Beruf

ist möglich

loHmar

Erster „Friedwald“ in der

Region ermöglicht Bestattung

im Grünen

ST. auguSTiN

RAL im Dialog: Thomas

Baschab zeigte, wie man

seinen Kopf nutzt

muCH

„Bergisch Hoch4“ belebt

Freizeit-Tourismus mit

E-Bike-Projekt

eiTorf

Aktivkreis sucht Unter-

stützer für Handel und

Gewerbe

wiNdeCk

Mit Facebook, Twitter

und Co den Tourismus im

Siegtal ankurbeln

Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz


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SU •kontakt • Nr. 04 / 2011

iNHalT

PROFIL

DAS GESPRäCH - mit Lars Johannsen 4

Planer des neuen HUMA-Einkaufparks

REGIO

Das Beethovenfest Bonn kommt 6

mit sechs Konzerten an die Sieg

Regionale 2010 - Abschluß-Party 8

in Schloss Eulenbroich

Immobilienpreise in Oberberg 9

Kreissparkasse ausgezeichnet 10

Jubiläum bei der BASt 11

Hochschule feiert 15. Geburtstag 12

EHEC: Landwirten ein Netz gespannt 13

LOKAL

SIEGBURG - Huhn schützt Einzelhandel 14

NIEDERKASSEL - Rathaus wird größer 15

TROISDORF - Stadtwerke Troisdorf

investieren weiter in Windenergie

14

HENNEF - Immobilienmarkt wächst gut 17

KÖNIGSWINTER - Netzwerk und

Worshops für Unternehmerinnen

18

BAD HONNEF - Familie und Beruf 18

LOHMAR - Fahrradweg fürs Jabachtal 19

SANKT AUGUSTIN - Stadtmarketing

hilft, die Stadt besser zu positionieren

20

EITORF - Aktivkreis will Gewerbe stärken 22

WINDECK - Chancen für den Tourismus 22

MUCH - Förderer für Ehrenamt gesucht 23

BONN - Energiesparen liegt im Trend

SERVICE

24

Gut Landscheid: „Tscholli“ nimmt

den Managern den Stress

26

MESSE - TourNatour in Düsseldorf 28

ENERGIE - Windkraft gibt Impulse 30

HANDEL - Online-Kaufen bei Rewe 31

AUTO - Ein Porsche fährt Diesel 32

AUTO - Der neue Audi Avant 33

GOLF - Senioren-Open ein Hit 34

TOURISMUS - Dahin zieht es Autofahrer 36

GASTRONOMIE - Gaststätten-Sorgen 38

GESUNDHEIT - Fitness gegen Diabetes 40

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Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

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Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

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INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

LANXESS in Köln: 1000 Mitarbeiter beziehen 22 Stockwerke

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat in Köln ein neues Domizil gefunden. Das Unternehmen verlegt seine Konzernzentrale

in der zweiten Jahreshälfte 2013 von Leverkusen in das Gebäude der ehemaligen Lufthansa-Zentrale an der

Deutzer Brücke. Das rund 100 Meter hohe Gebäude (22 Stockwerke) wird angemietet. 2013 werden dann mehr als 1.000

Mitarbeiter in Deutz ihre Büros beziehen. Derzeit wird das Gebäude grundlegend modernisiert. In der neuen Zentrale

werden fast alle Managementbereiche des Unternehmens unter einem Dach gebündelt.

ediTorial

Kontrolle tut Not

Vor Tagen las ich von

einer Aktion, die mich

anfangs belustigte, dann

aber doch sehr nachdenklich

stimmte. Auf

Flohmärkten von Meckenheim

und Sankt

Augustin prüften zwei Teams vom Kreisveterinäramt

die Lebensmittelstände. Imbissbuden

und Grillstände, Verkaufsstände für

Backwaren, Crèpes und Molkereiprodukte

– insgesamt 17 Anbieter – mussten sich

kontrollieren lassen. Geprüft wurden der

hygienische und bauliche Zustand in den

Verkaufsständen, außerdem die Temperatur

und ordentliche Kennzeichnung. Und siehe

da: Es mangelte an Vielem. An Handwaschbecken

zum Beispiel, an warmem Wasser

und sauberen Arbeitsflächen. Ganz ehrlich:

Bei meinem letzten Flohmarktbesuch habe

ich mir darüber wenig Gedanken gemacht.

Aber jetzt? Immerhin wurden 14 (!) Betriebe

Verwarnt und z.T. Bestraft. Und wenn ich

da an unsere letzte EHEC-Seuche denke,

könnte einem schon ganz anders werden.

Vielen Dank an die Kontrolleure ...

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck: Köllen Druck, Bonn

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im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: September / Oktober 2011

Anzeigenschluß: 26. August

SU•kontakt 04/11

3

IMPRESSUM


4

PROFIL DAS GESPRäCh

Auf dem Weg zum neuen HUMA-Zentrum

Den Bürgern ein

Mitspracherecht gegeben

Der HUMA und damit

auch das Herzen von Sankt

Augustin bekommt ein

neues Gesicht. Die Jost

Hurler Unternehmensgruppe

investiert mehr als

120 Millionen Euro in das

neue Zentrum. Über die

Pläne und die Beteiligung

der Bürger an der Planung

sprach SU.kontakt-Redakteur

Thomas Heinemann

mit Lars Johannsen, GeschäftsführenderGesellschafter

der Münchner

Grund Projektmanagement,

-beratung, -pla-

nungs GmbH, die den

neuen HUMA auf

den Weg bringt.

SU•kontakt 04/11

SU.kontakt: Mit dem Neubau des

HUMAs soll die Verkaufsfläche um

16.000 Quadratmeter wachsen. Allein

10.000 zusätzliche Quadratmeter davon

soll für Bekleidung vorgehalten werden.

Gab es hier in den vergangenen Jahren eine

Unterversorgung?

Lars Johannsen: Ja, in letzten Jahren hat der

Einzelhandel in St. Augustin gegenüber den

Nachbarkommunen an Bedeutung verloren.

Insbesondere in dem Bereich Bekleidung ist

das Angebot unterdurchschnittlich. In Folge

dessen war ein deutlicher Kaufkraftabfluss in

die Nachbargemeinden zu verspüren.

SU.kontakt: Umliegende Kommunen, allen

voran die Stadt Siegburg, fürchten nun

um die Existenz ihres Einzelhandels. Manche

haben bereits das Wort „Klage“ fallen

lassen. Ist die Sorge gerechtfertigt?

Lars Johannsen: Sicherlich nehmen wir

solche Äußerungen ernst. Dennoch sehen

wir keine Gefährdung des Einzelhandels

in den umliegenden Kommunen. Die in

den letzten Jahren durchgeführten Untersuchungen

kommen vielmehr zu dem Ergebnis,

dass die gesamte Region von der

steigenden Attraktivität profitieren wird.

SU.kontakt: Mit dem Neubau erfährt

eine ganze Stadt eine Aufwertung. Wird

der HUMA zum Turbo-Motor für Sankt

Augustin? Und glauben Sie, dass der Aufschwung

auch über die Grenzen des Zentrums

hinweg in andere Ortsteile und Kommunen

ausstrahlen könnte?

Lars Johannsen: Der Masterplans „Urbane

Mitte“ sieht für die Innenstadt Sankt

Augustins eine komplette Revitalisierung

vor, die zweifelsohne einen positiven Effekt

auf das ganze Stadtgebiet und die Region

haben wird. Wir sind der Überzeugung,

dass auch die Umlandgemeinden an dieser

Entwicklung teilhaben werden.

SU.kontakt: Sie haben, wie man es hier

noch nie erlebt hat, die Bürger an diesem

Großprojekt beteiligt. Wie kamen Sie auf

die Idee, die Bürger mit ins Boot zu holen?

Lars Johannsen: Der Umbau des Huma

Einkaufsparks in Sankt Augustin ist weit

mehr als die Renovierung eines Gebäudes.

Mit der Entwicklung des Bebauungsplans

geht eine hohe Verantwortung einher, der

sich die Eigentümerin der Immobilie, die

Jost Hurler Unternehmensgruppe, bewusst

ist. Der aktive Austausch mit den Bürgern,

der Stadt und den Behörden ist Jost Hurler

deshalb ein großes Anliegen.


PROFIL

SU.kontakt: Hat die Bürgerbeteiligung in Ihren Ergebnissen Ihre

Erwartungen erfüllt?

Lars Johannsen: Die rege Beteiligung und der konstruktive

Dialog haben unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Es ist

erfreulich zu sehen, wie aktiv sich die Bürger an der Gestaltung

ihres neuen Zentrums beteiligen.

SU.kontakt: Die Bürgerbeteiligung bedeutete doch aber auch

Zeit- und Kostenaufwand, Pläne mussten immer wieder überarbeitet,

Bürgerforen organisiert und Modelle angepasst werden…

Lars Johannsen: Sicherlich, aber das Projekt soll, wie gerade

erwähnt, auf einem soliden Fundament stehen, und dazu zählt

für uns an zu vorderster Stelle eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung.

Unter diesem Aspekt ist der Aufwand durchaus gerechtfertigt.

SU.kontakt: Glauben Sie, dass dieses Konzept der Bürgerbeteiligung

auch bei anderen Projekten und Bauvorhaben mit

Konflikten, etwa in Sachen Verkehr oder störendem Gewerbe,

grundsätzlich anwendbar und erfolgsversprechend sein könnte?

Das dürfte für viele Unternehmen nicht uninteressant sein.

Lars Johannsen: Dieses Vorgehen ist sicherlich auch bei anderen

Projekten vorstellbar. Es bietet allen Beteiligten die Gelegenheit,

mögliche Fragen der Bevölkerung zu klären und Bedenken

auszuräumen.

SU.kontakt: Der Neubau des Herzens von Sankt Augustin ist

also etwas für die Menschen. Wird davon auch die Wirtschaft in

der Region, wie Dienstleister und Handwerker profitieren?

Lars Johannsen: Durch den Neubau werden nach unseren derzeitigen

Annahmen rund 800 neue Stellen geschaffen. Darüber

hinaus profitieren sicherlich auch andere Dienstleister, Handwerker

und Händler vom neuen Huma. Ein Center dieser Größe

muss schließlich nicht nur erbaut, sondern auch unterhalten und

betrieben werden.

SU.kontakt: Wo sehen sie den HUMA in fünf und wo in zehn

Jahren?

Lars Johannsen: In fünf Jahren - ein Jahr nach Inbetriebnahme

- wird der Huma eines der schönsten Einkaufszentren der Region

sein. Und in zehn Jahren sollten weite Teile des Masterplans umgesetzt

worden sein. Sankt Augustins besitzt dann eine Strahlkraft,

die weit über die Grenzen der Stadt hinaus geht.

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SU•kontakt 04/11

5


6

REGIO

Ein reizvoller Höhepunkt des Beethovenfestes am 17. September in Siegburg: Die Gypsy Devils.

Das Beethovenfest bietet

„Zukunftsmusik“ und kommt

zu 6 Konzerten an die Sieg

In Siegburg, Troisdorf, Bornheim und in Königswinter

Sechs exklusive Konzerte veranstaltet

das Beethovenfest Bonn

in diesem Jahr zwischen dem 9.

September und 9. Oktober an fünf

Spielorten im Rhein-Sieg-Kreis.

Zwei Konzerte präsentiert das Beethovenfest

in der Rotunde des Steigenberger

Grandhotel auf dem

Petersberg in Königswinter und je eine

Veranstaltung in der Rhein-Sieg-Halle Siegburg,

im Stadtmuseum Siegburg, auf Burg

Wissem in Troisdorf und in St. Evergislus in

Bornheim-Brenig.

Das starke regionale Engagement des

Beethovenfestes Bonn ist möglich durch

die Förderung der Kreissparkasse Köln mit

45.000 Euro und die finanzielle Unterstützung

des Rhein-Sieg-Kreises, der 50.000

Euro im Entwurf des Haushaltes 2011 vorsieht.

„Die hohe künstlerische Qualität des

Beethovenfestes trägt maßgeblich zum

kulturellen Image und zum Bekanntheitsgrad

der Region bei. So besuchen jährlich

Tausende von Menschen die hochkarätigen

SU•kontakt 04/11

Konzerte des Festivals und das mit nicht

nachlassender Begeisterung. Wir unterstützen

daher das Beethovenfest, insbesondere

die Konzerte im Rhein-

Sieg-Kreis, immer wieder

sehr gerne. Denn so

lassen sich die Eintrittspreise

für die Konzerte

auf einem Niveau halten,

dass sich möglichst

viele Menschen den Besuch

leisten können.“, so

Alexander Wüerst, Vorsitzender

des Vorstands

der Kreissparkasse Köln.

Auch Frithjof Kühn,

Landrat des Rhein-Sieg-

Kreises, erklärt die großzügige

Unterstützung

des Festes: „Ludwig van

Beethoven ist ein Sohn

unserer Region und somit

sowohl für die Stadt Bonn als auch für

den Rhein-Sieg-Kreis ein Aushängeschild.

Ich bin sehr froh, dass das Beethovenfest

auch in diesem Jahr wieder im Rhein-Sieg-

Kreis zu Gast ist und unterstütze es gerne.“

Im Liszt-Jahr blickt das Beethovenfest

Bonn auf seine lange Tradition zurück: und

stellt unter dem Motto „Zukunftsmusik“

Liszt als Persönlichkeit, Visionär, Mäzen, Virtuosen

und Komponisten vor, der Beethoven

verehrte und davon ausgehend seine

eigene „Zukunftsmusik“ entwickelte, die bis

ins 20. Jahrhundert nachwirkte. Liszts Kompositionen

stehen bei vier der sechs Konzerte

des Beethovenfestes Bonn 2011 im

Rhein-Sieg-Kreis auf dem Programm.

Mit Liszts langjähriger Beziehung zu Marie

d’Agoult beschäftigen sich z. B. auch die

Schauspielerin Corinna Harfouch und die

Pianistin Hideyo Harada unter dem Motto

„Wenn ihre Stimm’ im Kuss verhallt“ am 8.

Oktober (20 Uhr) im Stadtmuseum Siegburg.

Liszts Beziehung zu seiner Heimat Ungarn

thematisiert das Beethovenfest Bonn

ebenfalls. Die Gypsy Devils erinnern dabei

in ihrer Besetzung mit Zymbal als zentralem

Instrument mit einer besonderen Klangfarbe

sowie Klarinette und Streichern an die

umherreisenden Kapellen des 19. Jahrhunderts,

die Liszt kannte.

Sie verbinden bei ihrem Konzert am 17.

September um 20 Uhr in der Rhein-Sieg-

Halle Siegburg ungarische, slowakische,

russische, griechische, jüdische und rumänische

Elemente mit der Musik der Sinti und

Roma; Paul Gulda begleitet sie am Klavier.


Public Relation

Im Auftrag des Center Manage-

ments der RheinBerg-Galerie erstellte

die FHDW aus Bergisch Gladbach eine

Kundenzufriedenheitsstudie.

Gut 700 Interviews mit Besuchern

der Galerie im Zeitraum von 2 Wochen

waren Grundlage für eine

Aussage, wie es um die Zufriedenheit der

Kunden der RheinBerg-Galerie bestellt ist.

Unter der Federführung von Professor Dr.

Klee, Dekan für Betriebswirtschaft an der

FHDW war eine Gruppe von Studierenden

aus dem Studiengang Betriebswirtschaft,

Spezialisierung Mittelständische Wirtschaft

mit der Durchführung der Studie ca. drei

Monate beschäftigt.

Angefangen vom ersten Entwurf eines

Fragebogens über die Durchführung der

Interviews bis hin zur statistischen Aus-

wertung und der finalen Präsentation der

Ergebnisse erwiesen sich die Studierenden

als kompetente und engagierte Partner.

Neben den durchaus vorzeigbaren Ergebnissen

aus der Studie war die Center

Managerin Bettina Wisniewski angetan

vom sympathischen Auftreten der Studierenden

während der Interviews mit den

Besuchern der RheinBerg-Galerie.

internationale MBA-Konferenz mit Bergisch gladbacher Beteiligung

FHDW goes Switzerland

Professor Dr. Stefan Kayser, seit November

2010 neuer Leiter der FHDW in Bergisch

Gladbach folgte einer Einladung der jährlich

stattfindenden MBA-Konferenzen, die

in diesem Jahr in Genf Station machte.

Prof. Kayser, anerkannter Weiterbildungs-

Spezialist referierte zum Thema: „Trends in

Management Education – The view from

companies perspective“ und fand mit sei-

FAChhOChSChuLE DER WIRtSChAFt

fachhochschule der Wirtschaft ( fHDW ) erstellt Kundenzufriedenheitsstudie

Gutes Zeugnis für RheinBerg-Galerie

nem Vortrag großes Interesse bei den internationalen

Teilnehmern.

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Zukunft für Elektroautos

Nächster

Studienstart:

Oktober

REGIO

Berichte aus dem Studiengang

Automotive Management

Exkursion zu Volkswagen

Die Automotive-Studenten der FHDW

in Bergisch Gladbach gingen auf Exkursion

zum Produktionswerk von

Volkswagen in Hannover. Ein Vortrag

brachte ihnen die Historie und die Produktstrategien

von Volkswagen Nutzfahrzeuge

näher. In einer zweistündigen

Werksbesichtigung konnten die

BWL-Studierenden mit dem Schwerpunkt

Automobilwirtschaft dann den

Fertigungsprozess von Nutzfahrzeugen

beobachten. Besonders beeindruckte

die Geschwindigkeit und Präzision der

Presswerkzeuge, mit denen u. a. die

Karosse für den Porsche Cayenne gefertigt

wird.

Elektroautos haben das Potenzial, die

Automobilwirtschaft grundlegend

zu verändern. Die Betriebswirtschaft-

Studenten mit Schwerpunkt Automobilwirtschaft

hatten die Gelegenheit,

während des Gastvortrages von Peter

Moos, Projektverantwortlicher bei der

Daimler AG, den Stand und die Zukunftsperspektiven

von E-Mobility zu

diskutieren. Peter Moos skizzierte die

bisherigen Erfahrungen und die Strategien

und Geschäftsmodelle von E-Mobility

im Konzern im Allgemeinen und

beim smart im Besonderen. Darüber hinaus

ging es um die Vermarktung von

Elektrofahrzeugen mit Hilfe von integrierten

Mobilitätskonzepten.

SU•kontakt 04/11

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8

REGIO

Und zum Abschluss Party

in Schloss Eulenbroich

Mit einer großen, eher gesellschaftlich

angelegten Abend-Party ist in Rösrath

die „regionale 2010“ offiziell zu Ende

gegangen. Mit viel Polit-Prominenz und

vielen Reden in Rösraths neuer „Guten

Stube“, Schloss Eulenbroich.

Es trafen sich vor allem jene, die zum

Gelingen dieser umfassenden und

zugleich kostspieligen Aktion des

Landes NRW beigetragen haben. Denn das

muss wohl festgehalten werden: Die regionale

2010 war ein Erfolg, ein ganz außerordentlicher

sogar. Der größte bisher in der

landesweiten Kampagne.

AQUALON - Ein Hit an der Dhünn-Talsperre Jetzt steht auch der Sieger im Architekten-Wettbewerb

:aqualon im Rahmen der Regionale 2010 fest. Durchgesetzt

hat sich der Entwurf aus dem Hause wbp Landschaftsarchitekten,

Bochum. Die Jury überzeugte u. a.,

dass sich der Entwurf sehr zurückhaltend dem sensiblen

Raumschnitt in Wermelskirchen-Loosenau, am Staudamm

der Großen Dhünn-Talsperre nähert. Dort, in dem bislang für

die Öffentlichkeit geschlossenen Bereich, entsteht nun unter

dem Namen Campus :aqualon ein repräsentativer, offener

Landschaftsraum, der vielfältige Nutzungen für Wissenschaft,

Bildung und Naherholung ermöglicht. Der Wettbewerb wurde

ausgelobt vom Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Wupperverband.

Es gab ein Preisgeld in Höhe von 7.800 Euro.

SU•kontakt 04/11

Unter den Partygästen

in Rösrath: Landräte

Bürgermeister und Sparkassen-Chefs

sowie NRW-

Minister Voigtsberger und

Regierungspräsidentin

Gisela Walsken. Landrat

Rolf Menzel (RheinBerg)

würdigte das Engagement

aller Mitarbeiter.

Die Regionale in der Region Köln/Bonn

knüpfte an eine Entwicklung an, die im

Jahr 2000 mit der Expo Initiative OstWestfalenLippe

begonnen hatte. Es folgten die

Euroga 2002plus am mittleren Niederrhein

und an der Maas sowie die Regionale links

und rechts der Ems im Münsterland im Jahr

2004. 2006 war die Regionale zu Gast im

Bergischen Städtedreieck Remscheid, Solingen

und Wuppertal. Schauplatz der EuRegionale

2008 war die Grenzregion Aachen

mit Belgien und den Niederlanden.

Im Jahr 2013 ist nun die Region Südwestfalen

an der Reihe und der Zuschlag

des Landes für die Regionale 2016 ging an

die Region West-Münsterland.

Im Rahmen der Regionale gestalten

Regionen mit finanzieller Hilfe des Landes

aktiv ihre Zukunft – über große und kleine

Projekte, Diskussionen und Emotionen,

Synergien und Freundschaften. Es galt die

Vielfalt des Standortes Köln/Bonn ins rechte

Licht zu rücken, für Bürger sichtbar und

erlebbar zu machen und im Sinne von „Brückenschlägen“

zu vernetzen. Das gelang

vortrefflich.

Regionale-Geschäftsführer Dr. Reimar

Molitor zeigte sich beeindruckt: „85 Prozent

des Erhofften haben wir erreicht. Das

ist enorm. Nur, dass Altenberg nicht mitzog,

schmerzt mich sehr ...“ EG


Was Häuser und Wohnungen im

Oberbergischen Kreis kosten

Zahlen aus dem gutachterausschuss

Grund zur Freude hatte jetzt Volker

Gülicher, Vorsitzender des Gutachterausschuss

für Grundstückswerte im

Oberbergischen Kreis. Er konnte einen

weiter gewachsenen Grundstücks-

marktbericht präsentieren.

Wie der Gutachterausschuss jetzt

mitteilt, wurden 2010 in Oberberg

8% mehr Grundstücke

verkauft als im Vorjahr. Der Geldumsatz

stieg ebenfalls um 8% auf 356 Mio. Euro.

Über 3.400 Käufe wurden ausgewertet.

So wurden freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser

mit einer Grundstücksgröße

von 500 bis 800 m 2 im Südkreis mit rd.

133.000 Euro, in der Kreismitte mit 151.000

Euro und im Nordkreis mit 195.000 Euro

gehandelt. Die Preise von Eigentumswohnungen

entwickelten sich dabei sehr un-

terschiedlich. Eigentumswohnungen im

Bestand wurden je nach Lage, Baujahr und

Ausstattung zwischen 735 und 1.530 Euro/m 2

Wohnfläche gehandelt. Für eine durchschnittliche

Neubauwohnung von 88 m 2

Wohnfläche legte der Oberberger 1.995

Euro/m 2 Wohnfläche auf den Tisch.Neben

den Immobilien spielt der Verkauf von land-

und forstwirtschaftlichen Flächen im Oberbergischen

eine große Rolle. Während der

Durchschnittspreis einer landwirtschaftlichen

Nutzfläche auf 1,15 Euro/m 2 anstieg, blieben

die Waldpreise mit 0,85 - 1,00 Euro/m 2 auf

konstantem Niveau, obwohl die Nachfrage

nach Holz zur Zeit sehr hoch ist. Der aktuelle

Grundstücksmarktbericht liefert auf über 100

Seiten somit umfassende Markttransparenz,

die im Rahmen der steuerlichen Bewertung

von Grundstücken benötigt werden.

Köln/Bonn

Ruhrgebiet

REGIO

E-Auto für den Sieg-Kreis

Zum Fuhrpark der Rhein-Sieg-Kreisverwaltung

gehört jetzt auch ein Elektroauto. Ein

halbes Jahr lang testen deren Mitarbeiter

einen elektrisch angetriebenen Kleinwagentransporter,

den RWE Deutschland zur

Verfügung stellt. Dazu übergab Dr. Arndt

Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE

Deutschland AG, einen Fiat Fiorino Cargo

Electric an den Landrat des Rhein-Sieg-

Kreises, Frithjof Kühn. Das Fahrzeug hat

eine Reichweite von bis zu 140 Kilometern.

Eine E-Tankstelle gibt es dazu auch neu vor

dem Berufskolleg in Hennef.

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REGIO

Bonn ist eine sehr

„wertvolle“ Stadt

SU•kontakt 04/11

Zorn will Landrat werden

Die politischen Parteien bringen sich allmählich in Stellung und nennen

erste Namen für die Landratswahl, die möglichst noch im Herbst (November)

stattfinden soll, um nicht zu viel Leerlauf zu bekommen. Mit Gerhard

Zorn, dem Vorsitzenden der SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis, ist ein

erster Kandidat einstimmig nominiert worden. Zorn probiert es zum dritten

Mal. Der Abteilungsleiter beim LVR sagte: „Ich will Landrat werden“.

Gemessen am Börsenwert der dort ansässigen

Unternehmen heißen die vier

wertvollsten deutschen Städte München,

Düsseldorf, Frankfurt und Bonn. Die Bundesstadt

wird durch Post und Telekom aufgewertet.

Hat eine Unternehmensberatung

ermittelt. Köln nur auf Platz 21.

Unternehmer-Chef

Hedderich warnt

vor Euphorie

„Es ist erfreulich,

dass sich viele unsererMitgliedsunternehmen

nach

der größten Krise

der Nachkriegszeit

wieder erholt haben

oder zumindest auf dem Weg sind,

wieder Vorkrisenniveau zu erreichen.“

Mit diesen Worten beschrieb Michael

Hedderich (Bild), Geschäftsführer des

Automobilzulieferers Federal Mogul

(Burscheid) und Vorstandsvorsitzender

des Arbeitgeberverbands der Metall-

und Elektronindustrie Rhein-Wupper

e.V. (Sitz in Leverkusen), anlässlich der

Mitgliederversammlung des Verbandes

das derzeit positive Stimmungsbild in

der Metall- und Elektroindustrie.

Gleichzeitig warnt Hedderich vor zu

großer Euphorie und übertriebenen Erwartungen:

„Es gilt nun, das Erreichte

nicht zu verspielen.“ Die aktuell zum

Teil vollen Auftragsbücher seien keineswegs

ein Selbstläufer. „Wettbewerbsfähige

Arbeitskosten, schnelle

Anpassungsfähigkeit und Flexibilität

bleiben nach wie vor oberstes Gebot.

Im internationalen Wettbewerb reicht

eben nicht nur ein innovatives Produkt,

sondern es muss auch bezahlbar sein.“

Telekom-Finanzchef Höttges (rechts) mit Pianist Alpers

Telekom gibt dem

Beethoven-Nachwuchs

eine Chance

Die hochkarätige Jury hat entschieden. Die

Teilnehmer der 4. International Telekom

Beethoven Competition Bonn stehen fest.

24 Nachwuchspianisten aus 15 Ländern,

darunter Korea, USA, Russland und Austra-

lien konnten mit ihren eingereichten Sonaten

überzeugen und dürfen am Wettbewerb

teilnehmen. „Wir freuen uns, dass die Zahl

der Bewerbungen gegenüber dem letzten

Mal erneut gestiegen ist. Das zeigt, dass die

International Telekom Beethoven Competition

inzwischen ein weltweit anerkannter

und unter Pianisten begehrter Wettbewerb

ist“, unterstreicht Timotheus Höttges, Finanzvorstand

der Deutschen Telekom und

Vorsitzender des Organisationskomitees, die

Bedeutung des Nachwuchswettbewerbs.

Am 10. Dezember werden in der Bonner

Beethovenhalle die drei Preisträger gekürt.

Kreissparkasse

Köln von der

Agentur für Arbeit

ausgezeichnet

Die Kreissparkasse Köln ist für ihr

überdurchschnittliches und beispielhaftes

Ausbildungsengagement von

der Agentur für Arbeit ausgezeichnet

worden.

Das Ausbildungszertifikat, Auszeichnung

für kontinuierliche

und qualitativ sehr gute Ausbildung,

verleiht die Arbeitsagentur Köln

im fünften Jahr mit der Stadt Köln. Die

Verleihung der Urkunde an Frank Zülch,

Ausbildungsleiter der Kreissparkasse

Köln in Vertretung des Hauses, fand

im Historischen Rathaus durch Kölns

Oberbürgermeister Roters statt.

Für das Ausbildungsjahr 2012 sind

bereits jetzt Bewerbungen bei der Kreissparkasse

Köln willkommen. Neben

der Ausbildung zum Bankkaufmann/

zur Bankkauffrau gibt es zwei weitere

Ausbildungswege: Gute Realschüler

können seit vergangenem Jahr am Nell-

Breuning-Berufskolleg in Frechen einen

besonderen dualen Ausbildungsweg

beginnen. Parallel zu ihrer Ausbildung

bei der KSK erwerben die Jugendlichen

ihre Fachhochschulreife. Diese Doppelqualifikation

ist bislang einzigartig .

Gute und sehr gute Abiturienten

können die Ausbildung mit einem dualen

Bachelor-Studium kombinieren.

Geförderte Studiengänge sind Finance,

Corporate Banking, Business Administration

und Betriebswirtschaft an den

Universitäten Köln und Bonn sowie an

der Fachhochschule Köln, der Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg und der Hochschule

der Sparkassenfinanzgruppe.


60 Jahre BASt –

und fast 5000

Gratulanten kamen

zur großen Show

Mit über 60 Aktionspunkten feierte die Bundesanstalt

für Straßenwesen (BASt) passend

zu ihrem 60-jährigen Bestehen ein

buntes Fest rund um das Thema Verkehrssicherheit

auf ihrem Gelände in Bergisch Gladbach. Organisiert

mit dem Polizeipräsidium Köln am Tag der Verkehrssicherheit

mit 23 Partnern, und 5.000 Besucher kamen.

Die BASt hatte dazu ihre Labore und Versuchshallen

geöffnet und gab den Besuchern Einblicke in

ihre Arbeitsgebiete: Ob Straßen- oder Brückenbau,

Verkehrs- und Fahrzeugtechnik oder Unfallforschung

– letztlich alles BASt-Aktivitäten, die der Verbesserung

der Verkehrssicherheit dienen – und das seit 60

Jahren. Dabei hatte 1951 alles mit Forschungen im

Straßenbau angefangen. 1970 wurde die BASt aufgrund

eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

als zentrale Stelle für die Unfallforschung bestimmt.

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REGIO

Ein Pkw nach einem Verkehrsunfall –

die Feuerwehr muss das Dach aufschneiden,

um die Insassen bergen

zu können. Ein besonderer Höhepunkt

der BASt-Demonstration auf dem Frei-

gelände. Das Publikumsinteresse war

groß. In einer Halle nebenan zeigte die

Forschungsanstalt mit einem ganz

neuen Modell die Sicherheitseinrichtungen

in einem Straßentunnel –

sogar die Lüftung funktionierte wie in

einem echten Tunnel.

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SU•kontakt 04/11

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REGIO

Theo Brauweiler (Bild), leidet als Vorsitzender

der Kreisbauernschaft

mit den von

EHEC geplagten 1200

Landwirten und 200

Gemüsebauern der

Region: „Wenn man

sieht, wie schönstes

Gemüse oder Salat auf dem Feld geschreddert

wird, ist das ganz furchtbar. Da weint

einem das Herz.“ Gut vier bis sechs Wochen,

schätzt Brauweiler, wird es dauern, bis die

Käufer nach der Krise zum alten Kaufverhalten

zurückgefunden haben.

Karsten Schäfer (Bild), Stabsleiter der

Wirtschaftsförderung

Windeck, ist vom

Erfolg sozialer Netzwerke

überzeugt. Mit

Facebook, Twitter und

Co könnte es gelingen,

auch jüngere Generationen

im Bereich Erlebnis- und Sporttourismus

in die strukturschwache aber idyllische

Landschaft von Windeck an der oberen Sieg

zu locken und das Hotel- und Gaststättengewerbe

zu beleben.

Hans-Peter Hohn (Bild) von der Wirtschaftsförderung

des

Rhein-Sieg-Kreises

sieht in Sachen „E-

Bike“ gute Chancen

für die Region: Der

Freizeit-Radsportler

war beim Auftakt der

interkommunalen E-Bike-Kooperation „bergisch

hoch4“ von Konzept und Engagement

der Beteiligten begeistert. Mit „elektrischem

Rückenwind“ würde das bergische Land für

jedermann auf dem Fahrradsattel erfahrbar.

Frank Uhland (Bild), bringt Schülern

gute Manieren bei.

Beim ersten „Höflichkeitsseminar“

an der

Sankt Augustiner Gutenberg-Schule

hat er

gemeinsam mit einem

Kollegen seine langjährigen

Erfahrungen aus der Projektarbeit bei

der Deutschen Telekom Schülern der Sankt

Augustiner Gutenberg-Förderschule vermittelt.

Ziele definieren und im Team erreichen

war das Ziel. Im Seminar wurden zugleich

Schüler im höflichen Umgang und gepflegten

Auftreten geschult.

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NAMEN

Landrat Frithjof Kühn, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, Hochschulpräsident Harmut Ihne und Landeswissenschaftsministerin

Svenja Schulze „immatrikulierten“ sich zum Festakt anlässlich des 15. Hochschulgeburtstages.

Bundes- und Landesminister

immatrikulierten sich gerne

Mit einem Festakt feierte die Hochschule

Bonn Rhein-Sieg ihr 15-jähriges

Jubiläum. Was 1995 auf der grünen

Wiese im Herzen Sankt Augustins als

Fachhochschule mit zwei Studiengängen

begann, ist heute zu einer Hochschule

mit überregionalem Ruf und mehr als

5.600 Studierenden gewachsen.

Und sie wächst weiter.

Zum Jubiläum kamen daher viele Persönlichkeiten

der ersten Stunde. Denn

vielen Wegbereitern hat es die Hochschule

als Kind des Bonn-Berlin-Ausgleichs

zu verdanken, dass sie in Sankt Augustin

wachsen durfte. Dabei legte sie von Anfang

an ein rasantes Tempo vor, entwickelte Jahr

für Jahr neue Studiengänge und nahm im-

mer mehr Studierende auf. Daran soll sich

auch in Zukunft wenig ändern. Landes-Wissenschaftsministerin

Svenja Schulze zollte

Respekt und Anerkennung: „Die Fachhochschulen

sind zu Recht selbstbewusste und

anerkannte Akteure in der Hochschullandschaft.

Was die Hochschule Bonn-Rein-Sieg

in den letzten 15

Jahren geleistet

hat, ist enorm.“

Das liege auch daran,

weil die Hochschule

seit Anfang

an die Nähe zu

Industrie und Wirt-

schaft gesucht und

gefunden habe.

Robert Malz vom AStA

begrüßte die Ehrengäste.

VCD bemängelt: 20 Jahre nicht viel passiert

Eine umfassende Analyse des Nahverkehrs in der Region Bonn, Rhein-Sieg und Ahrweiler hat

der Verkehrsclub Deutschland (VCD) durchgeführt. Zwei Jahre lang wurden nun mögliche

Lösungswege zusammengetragen und in eine Informationsbroschüre gebündelt. Mit dieser

will der VCD die Entscheidungsträger in den Kommunen, auf Kreis- und auf Landesebende

informieren und Druck ausüben, sagt Wolfgang Groß vom VCD-Kreisverband Bonn/Rhein-

Sieg/Ahr. Neben dem Ausbau der Linie S13, was auch die Stadt Sankt Augustin befürwortet,

setzt der VCD auf eine Beschleunigung und Ausweitung des Nahverkehrs auf der Linie 66.

So könne man mit Doppelbetriebsfahrzeugen, wie sie in Karlsruhe bereits seit Jahren im

Einsatz sind, eine Verbindung etwa von Eitorf über das Bundesbahnnetz am Knotenpunkt

Siegburg auf das Straßenbahngleis der Linie 66 bis zum Regierungsviertel realisieren. „Sobald

ein Fahrgast umsteigen muss, sieht er darin ein Problem. Unser Ziel ist es, möglichst ohne Umsteigen

eine zügige Verbindung zwischen den Hauptknotenpunkten zu erreichen“ sagt Groß.


VR-Bank Rhein-Sieg und Volksbank Bonn-Rhein-

Sieg fangen Gemüsebauern und Landwirte auf

Erst die lang anhaltende Dürre im März

und April, dann die EHEC-Epidemie im

Mai und Juni: Die Landwirte und Gemüsebauern

der Region hat es in diesem

Frühjahr schwer getroffen. Daher haben

die VR-Bank Rhein-Sieg und die Volksbank

Bonn-Rhein-Sieg einen Rettungsschirm

für Landwirte gespannt.

Denn viele Landwirte habe die EHEC-

Krise stark getroffen, sagte Theo

Brauweiler, Vorsitzender der Kreisbauernschaft

Rhein-Sieg und ließ die Zahlen

sprechen: Pro Hektar Tomaten machte

ein Landwirt aufgrund der Krise rund

20.000 Euro Verlust pro Woche, Gemüsebauern

verloren rund 10.000 Euro pro Hektar

Land pro Woche und mussten ihr Gemüse

schreddern, weil nicht einmal mehr

Biomasse-Heizkraftwerke die Mengen

an nicht gekauftem Gemüse abnehmen

konnten. Schnelle und unbürokratische Hil-

fe versprach deshalb Dr. Martin Schilling,

Vorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg. Auch

Jürgen Pütz, Vorsitzender der Volksbank

Bonn-Rhein-Sieg verspricht, den Urgedan-

Mitarbeiter vom Kreishaus und

Siegburger Rathaus fahren

„mit elektrischem Rückenwind“

Mehr Bewegung für den Alltag –

und das ganz Umweltbewusst und

ohne Anstrengungen – das ermöglicht

der Energieversorger RWE mit seinen

neuen E-Bikes, die das Unternehmen

der Kreisverwaltung und der Stadt

Siegburg zur Verfügung stellt.

Viele kurze Boten- und Dienstfahrten

werden bei der Kreisverwaltung und

der Stadt Siegburg mit einem Auto

gemacht. Die E-Bikes sollen nun zum Umdenken

anregen. Denn beim „Fahren mit

elektrischen Rückenwind“, wie es Christoph

Brombach von der RWE erklärt, werden

selbst steile Steigungen ganz ohne Anstrenungen

gemeistert. Ein Umstand, der bei

der Übergabe der blauen und rund 2000

Euro teuren E-Bikes zu spüren war: Bürgermeister

Franz Huhn und Landrat Frithjof

Kühn wollten gar nicht mehr so recht absteigen

und probierten das Gefährt an der

REGIO

ken des genossenschaftlichen Bankenmodels

weiterzutragen. Man werde ansonsten

gesunde landwirtschaftliche Betriebe nicht

durch die Krise sterben lassen, so der Tenor.

Rampe zum Kreishaus mehrfach aus. „Der

Schub in der vierten Unterstützungsstufe

ist enorm hoch – das Fahrrad bringt einen

mit viel Energie jeden Berg hoch“ ist auch

Christoph Brombach begeistert und hofft,

dass viele Mitarbeiter nun das Auto einmal

stehen lassen. Zugleich stellte RWE dem

Kreishaus und der Stadtverwaltung je eine

Stromtankstelle zur Verfügung, an welcher

die Akkus der Räder wieder „aufgetankt“

werden können.

Ein kleiner Monitor

verrät die

gewählte Stufte

der Trittkraftunterstützung

und

den Akkustand.

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LOKALES

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Siegburg

Ende der

Baustellen

ist in Sicht

Monatelang rollten die Bagger, jetzt

ist ein Ende der Baustellen rund um

den Markt in Sicht: Bis August sollen

die letzten Bagger verschwunden sein

und die Fußgängerzone am Markt in

neuem Glanz erscheinen. Über 300

Meter neue Kanalrohre und rund 100

Hausanschlüsse werden bis dahin fertig

verlegt sein. Zum Abschluss werden

insgesamt 3.200 Quadratmeter

neue Steinplatten verlegt, die die

Zeiten der alten Stolperfallen an der

schönsten Flaniermeile im Kreisgebiet

schnell vergessen lassen dürften.

RSAG investiert

7 Million Euro in

Sperrmüll

Der Bau der neuen Sperrmüll-Verarbeitungsanlage

der in Siegburg

ansässige Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft

RSAG ist in der

heißen Phase. Bis Ende August soll

die 7 Millionen teure Anlage, in der

jährlich 38.000 Tonnen Sperrmüll aus

dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn automatisch

verarbeitet, geschreddert

und sortiert werden können, fertiggestellt

sein. Die 2.400 Quadratmeter

große Halle, in der später vier Mitarbeiter

mit Radlader, Bagger, Zerkleinerungsanlage

und Metallabscheider

arbeiten werden, steht bereits.

Die Sperrmüllverarbeitung führt die

RSAG für den Abfallzweckverband

Rheinische Entsorgungs-Kooperation

(REK) durch.

HELIOS-Team

trat in die Pedale

Mitarbeiter des Krankenhausträgers

HELIOS, der auch das Klinikum

Siegburg leitet, traten für den guten

Zweck in die Pedale. Für jeden ge-

Bürgermeister Huhn stellt sich vor den

Einzelhandel und prüft HUMA-Pläne

Die Pläne des neuen HUMA-

Einkaufsparks für Sankt

Augustin stoßen in der Region

auf ein geteiltes Echo. Was der

Markt für die Siegburger Innenstadt

bedeutet und warum

die Stadt eine Klage gegen die

Pläne in Erwägung zieht, verrät

Bürgermeister Franz Huhn

im Gespräch mit SU.kontakt.

Mit dem Neubau des HUMA-

Einkaufsparks soll die bisherige

Verkaufsfläche um 16.000 Quadratmeter

auf insgesamt 46.000 Quadratmeter

wachsen. Nun fürchten die

Nachbarkommunen um den Einzelhandel

ihrer Innenstädte. „Auch wir

müssen nun überprüfen, ob die Pläne

mit der Einkaufssituation verträglich

sind, die wir hier in Siegburg haben,“

fahrenen Kilometer spendete HELIOS

einen Euro für den guten Zweck. Von

Siegburg aus erradelten acht Mitarbeiter

144 Kilometer und 1.152 Euro.

sagt Bürgermeister Franz Huhn. Medienberichte,

dass die Stadt bereits

eine Klage vorbereite, relativiert der

Bürgermeister: „Hier geht es in erster

Linie um eine genaue Prüfung. Wenn

die Pläne verträglich sind, sind sie verträglich.

Und wenn sie es nicht sind,

müssen wir weitere Schritte überlegen.“

Denn mit 10.000 zusätzlichen

Quadratmetern für den Handel mit

Bekleidung und weiteren zusätzlichen

2.000 Quadratmetern für den Schuhverkauf

werde der neue HUMA es

den Siegburger Einzelhändlern nicht

einfach machen, erklärt Huhn. Dabei

habe es der Einzelhandel schon

heute mit hohen Mietpreisen und

einer nicht idealen Verkehrssituation

nicht einfach. „Ich bin das dem Einzelhandel

schuldig. Der hat hier in

Großer Andrang

zur Eröffnung

Mit der Eröffnung des neuen

REWE XL-Marktes auf

dem ehemaligen Kepec-

Areal ist der Stallberg in

Sachen Nahversorgung

wieder oben auf

Mit 2.500 Quadratmetern

Verkaufsfläche im Markt

und im Getränkemarkt, 30 Mitarbeitern

und 170 kostenlosen

Parkplätzen ist der Markt an den

Start gegangen. Und bereits in

der Eröffnungswoche war der

Andrang groß. Neben Lebensmitteln

und Getränken gibt es auch

eine „Heiße Theke“ mit wechselnden

Mittagsangeboten.

Bürgermeister Franz Huhn stellt sich schützend

vor den Einzelhandel.

den letzten Jahren einen sehr guten

Job gemacht.“ Zur Zeit befindet sich

Siegburg übrigens in einer positiven

Entwicklung: So liegt etwa für das

Kaufhallenareal am unteren Markt

bereits ein Bauantrag vor.


Niederkassel

LOKALES

Chancen für Gastronomie-

und Freizeitbetriebe: Grünes C

Mit einer Auftaktveranstaltung am fast fertig umgestalteten Mondorfer

Rheinufer und an der Mondorfer Fähre hat das regionale.2010-Projekt

„Grünes C“ einen Ausblick auf die Möglichkeiten für Gastronomie- und Freizeitbetriebe

gegeben. Das „Grüne C“ verbindet Kultur- und Landschaftsräume

von Bornheim über den Bonner Norden und Niederkassel bis nach

Troisdorf und Sankt Augustin. Das Projekt beschreibt ein Zusammenspiel

von Siedlungs- und Ortsrandentwicklung, Wirtschaftswachstum und Agrarnutzung

und verknüpft Naherholungsmöglichkeiten mit dem Natur- und

Landschaftsschutz. Ziel ist es, durch die „grünen“ Landschaftsräume Verkehrsachsen

für Fahrradfahrer und Wanderer aufzubauen, um die Räume

miteinander zu verknüpfen, erklärte Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der

regionale.2010 an der Mondorfer Fähre, der als verbindendes Glied zwischen

den beiden Rheinufern ein entscheidender Anteil zukomme. Vom

neuen Wegenetz sollen nicht nur Wanderer profitieren, sagt Molitor: „Die

Erfahrung zeigt, dass dort, wo die Infrastruktur vorhanden ist, die Nutzer

und Anbieter schnell nachziehen.“ Neben Gastronomie liegen auch Anbieter

regionaler Produkte im und am Grünen C, erklärt der Geschäftsführer und

sieht für die Zukunft großes Potenzial: „Das Ganze muss man wie ein großes

Puzzle sehen, das sich nach und nach zusammensetzt.“

Rathaus wird um

Anbau erweitert

Noch in diesem Jahr soll der Spatenstich

für den Anbau des Rathauses

erfolgen. Mit einem Treppenhaus

soll der Bestandsbau mit dem rund

3,7 Millionen teuren Anbau wesentlich

vergrößert werden. Einen Neubau

des Rathauses hatte man aus

Kostengründen verworfen.

Bootsrampe: Kein

Fortschritt in Sicht

Mit dem Neubau des Mondorfer

Hafen- und Uferareals fällt die Möglichkeit

weg, Boote zu Wasser zu

lassen. Nun wurde geprüft, ob nicht

die Rampe des Wasser- und Schifffahrtsamtes

mitgenutzt werden

könne: Ohne Erfolg. Das Amt sieht

seinen Betriebsablauf gefährdet.

Unsere Leistungen

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und -anlagen, Reinigung

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Hochschulen, Theater, Hotels

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durch uns gereinigt.

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Geschäftsführender Gesellschafter

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Erstpflege

Graffitibeseitigung

Je nach Materialbeschaffenheit

und/oder Grad der Ver-

schmutzung bestehen nach

dem heutigen Wissensstand

grundsätzlich zwei Möglichkeiten

einer umweltverträglichen

Lösung: Die mecha-

nische und chemische Reinigung.

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SU•kontakt 04/11

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LOKALES

SU•kontakt 04/11

Troisdorf

Stadtwerke setzen bei Ökostrom

auf steife Brise

Nicht erst durch die Atomreaktorkatastrophe

von

Fukushima haben die Stadtwerke

Troisdorf die Bedeutung

von Ökostrom erkannt. Nun

baut das Unternehmen den

Anteil des selbst produzierten

Ökostroms weiter aus.

Es ist ein Modell, dass Schule machen

könnte: 26 Stadtwerke, darunter

auch die Stadtwerke Troisdorf,

haben sich im April 2010 gemeinsam

mit RWE Innogy zur Partnerschaft

„Green Gecco“ zusammengeschlossen.

Das Ziel: Die Förderung und Produktion

von regenerativen Energien.

Derzeit gewinnt Green Gecco Strom

aus Windkraft an der schottischen

Westküste. Der Park „An Suidhe“ liefert

20 Megawatt Strom, genug für

14.000 Haushalte. Nun wurde der

Übernahmevertrag für den Windpark

Süderdeich im Landkreis Dithmar-

schen unterzeichnet, der weitere 20

Megawatt Strom jährlich erzeugen

soll. Bis 2020 plant Green Gecco rund

eine Milliarde Euro in weitere Projekte

der Strom- und Wärmeproduktion

durch erneuerbare Energien zu investieren,

teilte Dr. Norbert Ohlms als

Mitglied der Geschäftsführung mit.

Sportlicher Aufstieg und mediterrane Küche

Das Restaurant L‘Osteria und die Kletterhalle Arena Vertikal waren das Ziel

des Unternehmerfrühstücks der Troisdorfer Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing

GmbH TROWISTA. Bürgermeister Klaus Werner Jablonski zeigte

sich mit der Entwicklung des Airport-Gewerbeparks am Junkersring zufrieden:

23 Unternehmen mit 100 Mitarbeitern zählt das Gebiet zur Zeit.

Fortschritt für die

Innenstadt scheint

besiegelt

Nun scheint der Fortschritt in Sachen

Abriss des Bürgerhauses und Neubau

einer Einkaufspassage besiegelt: Die

Gesellschafterversammlung hatte der

Anmietung einer Verkaufsfläche durch

einen Saturnmarkt zugestimmt. Als

weiterer großer Ankermieter hat C&A

bereits einen Mietvertrag unterzeichnet.

Post investiert in

Troisdorf: Mehr als

40.000 Sendungen

pro Stunde

Sie ist etwa so lang wie ein Binnenschiff,

nur fünf mal so breit: Die neue

Sortieranlage für Großbriefe im Troisdorfer

Briefzentrum der Deutschen

Post AG. Bis zu 40.000 Sendungen

pro Stunde kann die 2,2 Millionen

Euro teure Maschine nicht nur nach

Zustellbezirk, sondern auch gleich in

die richtige Reihenfolge der Zustellung

sortieren. Die Investition dürfte

sich für den Bonner Konzern rechnen:

Die Vorsortierung soll täglich rund

zehn Minuten Zeit pro Zusteller und

Bezirk einsparen- bei 859 Zustellbezirken

allein im Postleitzahlen Bereich

53 macht dies gut 143 Arbeitsstunden

am Tag. Insgesamt 97 der von

Siemens entwickelten Maschinen will

das Unternehmen bis Ende 2012 aufgebaut

haben.

Ein Schrank und

ein freiwilliges

soziales Jahr

voller Bücher

In Troisdorfer Rathaus

ist der Wurm drin – der

Bücherwurm. Bei zwei

Angeboten kommen Literaturfreunde

und Rathausbesucher

auf ihre Kosten.

Während andere Jugendliche

zwischen Schule und Beruf

ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ)

in Erziehungs- oder Gesundheitseinrichtungen

leisten, kommen

Leseratten in Troisdorf auf ein

ganz besonderes Angebot: Als

eine der wenigen Kommunen der

Region ist hier ab August wieder

ein soziales Jahr in den beiden

städtischen Bibliotheken möglich.

Überhaupt tut die Stadt Troisdorf

viel für „ihre Leser“. Daher wurde

nun nach Beratung im Kulturausschuss

auch in Troisdorf zur

Probe ein offener Bücherschrank

im Rathausfoyer an der Kölner

Straße aufgestellt. Sollte die Resonanz

am offenen Angebot wie

erwartet groß sein, wird der Bücherschrank

frei zugänglich in der

Innenstadt aufgestellt werden.


Hennef

Brückenschlag und Bahnhaltestelle

im Zeitplan

Die Arbeiten im Neubaugebiet

„Im Siegbogen“ laufen auf

Hochtouren und sind voll im

Zeitplan. Verkehrsgünstige

Lage und eine eigene S-Bahn-

Anbindung an die Siegstrecke

zeigen Wirkung.

Die Meldung von Stadtsprecher

Dominique Müller-Grote kündet

vom Erfolg des Projekts „Im Siegbogen“:

Alle freistehenden Einfamilienhäuser

sind bereits verkauft oder

reserviert und nur noch wenige Objekte

und Grundstücke verfügbar.

Besonders für Berufspendler ist das

Neubaugebiet interessant. Dank einer

gerade im Bau befindlichen Brücke ist

man in weniger als drei Minuten auf

der Autobahn 560 und drei Minuten

später bereits auf der Autobahn 3. Im

Zeitplan ist neben dem Brückenbau an

der Bodenstraße auch die Errichtung

einer neuen S-Bahn-Haltestelle: Ein

Bahnsteig ist bereits so gut wie fertig.

Ist LKW-Maut die Lösung für die B8?

Und täglich rollt sie an, die Blechlawine durch Hennef Uckerath. Durchschnittlich

rund 13.450 Fahrzeuge, davon knapp zehn Prozent Lkw und Lastzüge,

zählte die Stadt Hennef in Uckerath am Tag. Doch dem Lkw- und Schwerlastverkehr

auf dem Weg von der Autobahn 560 Richtung Altenkirchen, Eitorf

oder Windeck hat die Hennefer CDU-Fraktion den Kampf angesagt: Sie plädiert

dafür, eine Lkw-Maut auf der Bundesstraße 8, die in weiten Teilen vierspurig

ausgebaut sei, erheben zu lassen. Der Bau einer Umgehungsstraße war

bislang gescheitert. Nun will Bürgermeister Klaus Pipke im Gespräch mit dem

parlamentarischen Staatssekretär Horst Becker im Landesverkehrsministerium

ein Verbot des Schwerlastverkehrs oder eine Lkw-Mautpflicht ins Gespräch

bringen. Ein entsprechender Antrag soll dann ans Bundesverkehrsministerium

weitergereicht werden.

Immobilien-Markt stark im Aufschwung

„Von der Krise ist längst keine Spur mehr“ zieht Rolf Ischerland, Organisator des

Hennefer Immobilientags Bilanz. Im Gegenteil, die Nachfrage sei so groß, dass

im Herbst ein weiterer Immobilientag angeboten werde. Besonders gefragt

seien energiesparende Häuser mit praktischem und modernem Grundschnitt.

„Der Wunsch, in eine Immobilie als langfristige und solide Existenzsicherung zu

investieren, ist wieder groß,“ sagt Ischerland.

1.859 Europawochen-Läufer

Mit 1.859 Startern war auch der

diesjährige Europawochen-Lauf

für den Stadtsportverband ein

großer Erfolg. In der Königsdisziplin

des Laufes, dem Halbmarathon,

verteidigte der Vorjahressieger

Maciek Miereczko seinen

Titel. Bei der Halbmarathon-Staffel

lief nach dem LAZ Puma Troisdorf

und der Staffel Hegewald

das Mitarbeiterteam „CONET-4“

vom gleichnamigen Systemhaus

auf Platz drei.

LOKALES

Fair gehandelte

Ware in der Kaffeetasse

und im Einzelhandel

Denke Global, handle Lokal: Hennef

hat sich diesem Motto angenommen

und ist seit Anfang Juni auf dem

Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Das hat

der Umweltausschuss einstimmig

beschlossen und die Koordination

der Agendagruppe 21 übergeben.

Demnach sollen nun fairgehandelte

Produkte in der Stadt gehandelt und

verwendet werden – angefangen an

der Kaffeetasse des Bürgermeisters:

Denn in allen Sitzungen, Ausschüssen

und im Bürgermeisterbüro soll

es künftig nur noch Fairtrade-Kaffee

haben. So soll es künftig auch in fünf

Hennefer Cafés und Restaurants sein.

Auch mindestens zehn Einzelhändler

sollen fairgehandelte Produkte in ihr

Sortiment aufnehmen – ein Ziel, das

nach Recherche der Agendagruppe

bereits mehr als erreicht wurde.

Shoppingführer ab

sofort erhältlich

100 Hennefer Geschäfte, Dienstleister

und Restaurants präsentiert die

Werbegemeinschaft Hennef in ihrem

neuen Shopping- und Gastronomieführer.

Das 20-seitige Heft ist ab

sofort in vielen Hotels und bei allen

Mitgliedsbetrieben der Werbegemeinschaft

erhältlich.

Der Schwerlastverkehr von der oberen Sieg und dem Westerwald könnte künftig

Maut für die Fahrt über die B8 zur Autobahn 560 (Foto) zahlen

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LOKALES

königswinter

Bad Honnef

Zeit für die Familie oder Erfolg im Beruf?

In Bad Honnef ist beides möglich

Die Frage „Familie oder

Beruf?“ soll sich in Bad Honnef

niemand mehr stellen müssen.

Daher hat der Verein „Hauptsache

Familie – Bündnis für

Bad Honnef“ die Unternehmen

vor Ort einmal genauer unter

die Lupe genommen.

In einer Fragebogenaktion hatte die

Initiative Kontakt zu den Unternehmen

in Bad Honnef gesucht. Darin

hatte die Arbeitsgruppe „Beruf und

Familie“ des Bündnisses gemeinsam

mit der Industrie- und Handelskammer

Bonn-Rhein/Sieg die familienfreundlichen

Angebote der Unternehmen

abgefragt.

Das Ergebnis war zunächst ernüchternd:

Nur 15 Prozent gaben

überhaupt eine Rückmeldung. Wenn

es darum gehe, Auskunft zu diesem

Personalthema zu geben, seien viele

Firmen noch unsicher, erklärte Annette

Stegger, Sprecherin der Arbeitsgruppe,

Wally Feiden

lobt gute

zusammenarbeit

mit der IuBh

Wenn die Internationale Hochschule

Bad Honnef zum Sommerfest einlädt,

sind Profis am Werk: Auch in diesem

Jahr haben die Studierenden des dritten

Semesters Event-Management

der Bad Honnfer Kaderschmiede

das große Sommerfest organisiert.

Zeitgleich hatte die Hochschule unter

Leitung von Rektor Prof. Dr. Kurt

Jeschke beim Open Campusday ihre

SU•kontakt 04/11

Königswinter steht gut unter Strom

Auf den neuesten technischen Stand hat der Netzbetreiber RWE Rhein-Ruhr

seine Umspannanlage in der Bahnhofstraße gebracht. Dort wird die 110.000

Volt starke Hochspannung auf 11.000 Volt Mittelspannung umgespannt und

anschließend an 300 Stationen im Stadtgebiet von Königswinter verteilt.

Der Umbau erfolgte im laufenden Betrieb und kostete rund zwei Millionen

Euro.

„Unsere Befragung ist ein Anfang. Wir

haben mit dieser Aktion einen Stein

ins Wasser geworfen und erwarten

nun, dass dieses Thema Kreise zieht.“

Doch es gibt auch gute Meldungen,

denn einige Unternehmen legen schon

jetzt großen Wert auf die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie: Bürgermeisterin

Wally Feiden und Carina Nillies von

der Hauptgeschäftsführung der IHK

Pforten für Studieninteressierte geöffnet.

Bürgermeisterin Wally Feiden lud

die Menschen ein, diese Chance zu

nutzen und sich von der Attraktivität

des Standortes zu überzeugen: „Bad

zeichneten nun acht Firmen für ihre

Verdienste in dieser Sache aus. Bei den

Firmen unter 50 Mitarbeitern stach

das Unternehmen „Hajo Janssen, IT-

Systeme & Services“ hervor. Bei den

Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern

erlangte das Evangelische Johanneswerk

als Träger der Rhein-Klinik

für psychosomatische Medizin die

höchste Punktzahl im Ranking.

Honnef ist stolz auf seine Hochschule

und die Hochschule ist gerne in

Bad Honnef.“ Zur Zeit zählt die IUHB

1.500 Studierende sowie 100 Professoren

und Lehrbeauftragte.

Erfolgreiche

Unternehmerinnen

schlossen sich

zusammen

Unternehmerclubs für

männliche Unternehmer

gibt es viele. Aber wie sieht

es mit Netzwerkgruppen

für erfolgreiche Unternehmerinnen

aus?

Vor dieser Frage standen die

Unternehmerinnen in Königswinter,

Bad Honnef und Umgebung

vor drei Jahren. Sie hoben

den Verein „Unternehmerinnen

Siebengebirge“ aus der Taufe.

Und das nicht ohne Grund, sagt

Brigitte Schön, zweite Vorsitzende

des Vereins: „Frauen sind

im Unternehmertum in der Minderheit.

Das bringt besondere

Herausforderungen mit sich. So

müssen wir uns ganz anders Verkaufen

als Männer, wir müssen

eigene Strategien entwickeln.“

Neben einem Weiterbildungsangebot

für Unternehmerinnen und

Workshops treffen sich die Vereinsmitglieder

zu regelmäßigen

Netzwerktreffen. Am 29. September

um 19.30 lädt der Verein

zu einem Fachvortrag über die

„Effiziente Nutzung kostenloser

Online-Portale für erfolgreiche

PR“ ins Rathaus Bad Honnef.

Informationen unter www.Unternehmerinnen-Siebengebirge.de


lohmar

Fahrrad-Sicherheit

im Jabachtal

LOKALES

Die unfallträchtige Strecke durch das Jabachtal, die Bundesstraße 507, soll

einen Fahrradweg erhalten. Bereits 2007 hatte der Bauausschuss dies beschlossen

und den Landesbetrieb Straßenbau NRW zur Errichtung aufgefordert.

Nun wurden die Pläne wieder hervorgeholt: Am wahrscheinlichsten

gilt zurzeit, dass der bislang für langsame Fahrzeuge wie Traktoren genutzte

Seitenstreifen zu Fahrradwegen umgebaut werden soll.

Die letzte Ruhe unter

Bäumen gefunden

Teure Grabsteine, aufwendige Grabpflege und keine Verwandten in der

Nachbarschaft, die sich darum kümmern können oder wollen. Eine Alternative

zu schmucklosen Urnengräbern oder einer Seebestattung ist der

neue FriedWald in Lohmar. „Auf den ersten Blick unterscheidet sich das

ca. 60 Hektar große Waldgebiet für Naturbestattungen kaum von dem

Waldgebiet rund um den FriedWald im Forstrevier Aulgasse. Der Wald

bleibt Wald. Es wird kein Park entstehen“, erklärt Hanns-Christian Wagner

vom Landesbetrieb Wald und Holz. Als Alternative, nicht als Ersatz zu konventionellen

Friedhöfen, sehen die Betreiber ihr Konzept. Und das ist ganz

einfach: Zu Lebzeiten sucht man sich einen der im Grabregister der Stadt

Lohmar offiziell als Grabstelle gelisteten Bäume für eine Einzel-, Familienoder

Freundeskreis-Bestattung aus. Die Bäume wurden zuvor vom Förster

nach Sorte, Wuchs und „Lebendigkeit“ ausgewählt und mit einer Plakette

als Grabmal gekennzeichnet. Nur ein Namensschild verrät später, wer unter

dem Baum bestattet wurde.

Aufwendigen Grabschmuck wird es ebenso nicht geben, wie befestigte

Wege – nichts soll die letzte Ruhe in der einmaligen Naturkulisse stören.

Unser Angebot für Sie

Unser Hilfe für Angebot alte Menschen für Sie

Hilfe für alte Menschen

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Bürgermeister im Gespräch:

Wann kommt das Einkaufszentrum?

TroiSdorf

HeNNef

Das Rote Kreuz fährt

2010 so viele Einsätze

wie noch nie

Hochschule verabschiedet

143 erfolgreiche Absolventen

Erstes Hotel des

Kreises mit Nachhaltigkeitszertifikat

Zur Wirtschaftsbühne:

Was macht Sankt Augustin

so besonders?

Raiffeisenbank blickt

auf erfolgreiches

Geschäftsjahr 2010

Bad HoNNef

loHmar

ST. auguSTiN

muCH

eiTorf

Handwerksverein

ist sich seiner

Verantwortung bewusst

WiNdeCk

Neue Immobilienbörse

für Gewerbeimmobilien

und -flächen

Schnell unD SicheR Soll Die geweRBliche KommuniKation weRDen

Köln-Bonn wird „E-Postbrief-Region“

BERGISCH GLADBACH

Konzern M-real will sein

Werk Gohrsmühle verkaufen

oder stark verkleinern

Traditionelle Umwelttage der

Stadt wecken immer mehr

überregionales Interesse

BURSCHEID

KÜRTEN

Jetzt kann auch die Stockhausengemeinde

endlich ihre

Ehrenamtskarte ausgeben

LEICHLINGEN

Das IHK-Wirtschaftsgremium

feierte in Burg Haus Vorst

sein 30jähriges Bestehen

Altenberger Kultursommer

wartet wieder mit attraktivem

Programm auf

Die umstrittene Turnhalle

wird nun doch verkleinert,

aber auch gebaut

Aggerverband: Geplante

Gewerbeausdehnung liegt

im Überflutungsgebiet

Monatelange Behinderung

für Autofahrer in der

Ortsdurchfahrt Tente

Sparkasse setzt auf onlinebanking

und erweitert ihren

Internet-Service

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SU•kontakt 04/11

19


20

LOKALES

SU•kontakt 04/11

Sankt augustin

Dominik Nau

beim alpha-treff:

Adressen richtig

akquirieren

Sie ist das A und O des erfolgreichen

Direktmarketings: Eine

gepflegte Adress-Datenbank.

Wie man richtig Adressen recherchiert

und akquiriert und pflegt,

erklärte Dominik Nau, Experte

vom Direct Makreting Center der

Deutschen Post AG in Köln beim

alpha-Treff. Zum Experten- und

Gründertreff von „alpha – Das

Gründer-Forum!“ hatte Inhaberin

Gabriele vom Feld den Kölner Experten

gewinnen können. Dabei

zeigte Dominik Nau anschaulich,

wie sich verschiedene Postprodukte

exakt auf Zielgruppen und

Interessen zuschneiden und hohe

Rücklaufquoten erzielen lassen,

auch wenn man nur über einen

kleinen Werbe-Etat verfügt.

Zugleich feierte der alpha-Treff

ein Jubiläum: Jörg Macht von

Macht-Consulting aus Neuss war

der 2500. Treff-Besucher.

Sankt Augustin will sich zukünftig besser vermarkten

Wo ist Sankt Augustin jetzt, wo wird es in 20 Jahren sein und was werden die Menschen in Zukunft brauchen? Und was

nicht? Mit dem Stadtentwicklungskonzept und dem Masterplan Urbane Mitte hat sich die Stadt diesen Fragen von unterschiedlichen

Weisen genähert. Nun soll ein Stadtmarketing-Konzept klare Ziele definieren und Strategien und Erkenntnisse

bündeln. „Es geht um die Positionierung der Stadt als Marke, nicht um Slogans“ erklärt der Technische Beigeordnete

Rainer Gleß. Dazu sollen auch Entscheidungsträger aus Politik und Vereinen befragt werden. Die Auswertung soll bis zum

Jahresende durch die Stadtentwickler von CIMA in Köln und die Marketingexperten von „markenmut“ erfolgen.

Kraft der Gedanken in Beruf

und im Privatleben nutzen

Erfolg im Sport, im Beruf

oder im Privatleben kann

man planen. Das sagt

Thomas Baschab, einer der

gefragtesten Mentaltrainer

Deutschlands. Das Deutsche

Institut für Gütesicherung und

Kennzeichnung RAL hatte ihn

zum Dialog eingeladen.

Im Rahmen RAL im Dialog bringt das

weltweit bekannte RAL-Institut, bestehend

aus der RAL Gütesicherung,

den RAL Farben und RAL Umwelt,

durch das Umweltzeichen „Blauer En-

Dank mentaler Vorbereitung heben vier

zufällig ausgewählte Gäste einen RAL-

Mitarbeiter mit ihren Zeigefingern hoch.

gel“ bekannt, Vertreter aus Wirtschaft

und Politik in besonderer Atmosphäre

an einen Tisch. In diesem Jahr hatten

Hauptgeschäftsführer Dr. Wolf D. Karl,

Geschäftsführer Rüdiger Wollmann

und Präsident Dr.-Ing. Helmuth Friede

den renommierten Mentaltrainer

Thomas Baschab eingeladen. Kein

Hokus-Pokus, sondern Theorien und

Praktiken zur Leistungssteigerung vermittelte

Baschab den Gästen. Dabei

war Mitmachen ausdrücklich erlaubt.

Denn die Wirkung vom Unterbewusstsein

auf unser Denken und Handeln ist

kein Geheimnis mehr, sagt Baschab.

Längst haben Spitzensportler dies erkannt

und lassen sich mental auf das

Ziel, den Sieg in einem Wettkampf,

vorbereiten. Das funktioniert derart

gut, dass Thomas Baschab das Publikum

mit einem Experiment verblüffte:

Vier zufällig ausgewählte Gäste des

Abends hoben, nach fünf Minuten

Mentaltraining, einen RAL-Mitarbeiter

nur mit ihren Zeigefingern in die Höhe.

„Man muss sich ganz genau vorstellen,

das Ziel schon längst erreicht zu

haben“ verriet Baschab den Gästen

einen Baustein der Technik.

Bus für Schüler

gesponsert

Dank zahlreicher Sponsoren konnte

die Heinrich-Hanselmann-Schule, Förderschule

für geistige Entwicklung, einen

neuen Schulbus erhalten. Über 50

Unternehmen aus der Region legten

für den 30.000 Euro teuren 9-Sitzer

Kleinbus zusammen, der nun der

Schule für drei Jahre ohne Kilometerbeschränkung

durch die Firma „Aktion

Human“ zur Verfügung gestellt wurde.

Deutsche telekom: Engagement

wird gefördert

Mit einer Spende in Höhe von 500

Euro hat die Deutsche Telekom in

Bonn den Sankt Augustiner Kindergarten

„Schatzinsel“ unterstützt.

Das Besondere: Die Spende kam

durch Mitarbeiter zustande, die sich

ehrenamtlich in der Elterninitiative,

dem Trägerverein der Einrichtung,

einbringen. „Wir wissen, dass viele

unserer Mitarbeiter neben der Arbeit

ehrenamtlich tätig sind“ sagt Martina

Schwebe-Eckstein, Projektleiterin

Corporate Responsibility Deutsche

Telekom. „Wir begrüßen dieses ehrenamtliche

Engagement sehr und

möchten sie gern darin unterstützen.“

Über das firmeninterne Portal

„engagement@telekom.de“ können

Mitarbeiter Anträge zur Unterstützung

von Einrichtungen stellen sowie

ehrenamtliche Arbeitsangebote

suchen und weitervermitteln.

Die 500 Euro bekam der Kindergarten

übirgens nicht ohne Grund:

23 der 45 Kinder sind „U3-Kinder“

und Ausflüge außerhalb des Kindergartens

bislang kaum möglich

gewesen. Dank der Spende konnte

die Anschaffung eines „Kinder-Bus“,

eines Kinderwagens mit 6 Sitzplätzen,

unterstützt werden.


Gewerbegebiet am Bahnhof Menden:

Innovatives Lagerkonzept neu am Start

Das hätte selbst Ortsvorsteher

Karl-Heinz Baumanns nicht

zu träumen gewagt: Nach

jahrelangem Stillstand und

Verfall ist wieder neues Leben

ins größte Gewerbeobjekt am

Mendener Bahnhof eingezogen:

„Das blaue Lagerhaus“

eröffnete nun im ehemaligen

Abhollager von Möbel Tacke

ein Lagerhaus mit innovativem

Konzept.

Andreas Kalker und sein Vater

Wolfgang haben das Unmögliche

möglich gemacht: Am

Gewerbegebiet Menden-Süd am

Bahnhofsviertel haben die beiden

Betreiber einer alten Immobilie zu

neuem Nutzen verholfen: „Das blaue

Lagerhaus“ heißt ihr Unternehmen.

Und der Name ist Programm, wie sich

J_O_Anzeige 1/2_quer:Layout 1 24.02.11 10:00 Seite 1

INFO-ABEND

Auch Mietbüros zwischen 15 und 200 Quadratmetern gibt es

im neuen „blauen Lagerhaus“ am Bahnhof in Menden.

Mendener Bürger, Unternehmer und

Vertreter aus Rat und Politik bei der

Eröffnungsfeier am 1. Juli überzeugen

konnten. Zum einen bietet das

Gebäude nun Kleinlagerflächen von

25 bis 400 Quadratmetern an. Das

Besondere: Das ganze Objekt ist rund

um die Uhr durch eine Sicherheitszentrale

bewacht und die großen Lagerräume

können direkt mit dem Auto

im Gebäude angefahren werden.

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einigen Boxen vorhanden – ideal also

für Handwerker

und Geschäftsleute,

die Material,

Maschinen

oder auch Akten

zwischenlagern

wollen. Zum an-

Andreas Kalker

deren bietet das

Lagerhaus auch blaue Boxen mit 7,5

LOKALES

Ortsvorsteher Karl-Heinz Baumanns

begutachtet eine der blauen Boxen

Kubikmetern Inhalt mit Platz für bis

zu 500 Aktenordner an. Die massiven

Container sind wasserdicht, feuerfest

und können über Laderampen beladen

werden. Das Unternehmen bringt

die Boxen aber auch zum Beladen auf

einem Anhänger gleich bis vor die

Haustüre: Praktisch, weil man keinen

Transporter mieten muss und zudem

das Transportgut nicht mehrmals umladen

braucht.

Termine Info-Abende

8. Termine August, 21. Info-Abende

September,

10. 21. März, Oktober, 12. 14. April, November 21. Juni 2011

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SU•kontakt 04/11

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22

LOKALES

SU•kontakt 04/11

windeck

eitorf

Facebook, Twitter und Co

können Touristen locken

Neue Social-Media-Angebote

geraten heutzutage meist wegen

Datenschutzfragen in die

Presse. Dabei schlummert in

Facebook, Twitter und Co ein

großes Potenzial, dass man in

Windeck für sich entdeckt hat.

Der Gang ins Reisebüro wird gerade

für jüngere Menschen immer

seltener. Flüge, Bahntickets, Ausflugsziele,

interessante Erlebnis- und

Übernachtungsangebote findet man

heutzutage einfacher und schneller

im Internet. Wie sie dorthin kommen,

wie man im Internet Zielgruppen

richtig informiert und dabei die Möglichen

von Sozialen Netzwerkwen

wie Facebook, Twitter und Co nutzt,

machte eine Veranstaltung der Wirtschaftsförderung

Windeck deutlich.

Ursprünglich als Workshop in einer

kleinen Gruppe geplant, war der

Andrang derart groß, dass Michael

Koszalsky, Geschäftsführer beim Windecker

IT-Dienstleister WikoSoft, und

sein Team umplanen mussten. Denn

gerade im Bereich Tourismus, in dem

Neues Besucherzentrum in der Grube Silberhardt

Bis ins 13. Jahrhundert geht die Geschichte der Windecker Grube „Silberhardt“

zurück, die 1936 geschlossen wurde. Im September 2003 wurde die Grube als

erstes Besucherbergwerk im Rhein-Sieg-Kreis nach vierjährigen Arbeiten wiedereröffnet.

Nun ist man in der Grube einen großen Schritt vorangekommen: Anfang

Juli wurde ein neues Besucher- und Informationszentrum eröffnet, dass die Dokumentation

der Grubengeschichte beherbergt.

die idyllische Siegtalgemeinde sich

stärker positionieren will, schlummern

noch Potenziale, sagt Wirtschaftsförderer

Karsten Schäfer aus Windeck:

„Gerade für Hotel- und Gastronomiebetriebe

ist es sinnvoll, sich über

Facebook und Twitter bekannter zu

machen. Und man spürt, dass das

Interesse bei den Unternehmern groß

ist.“ Zwar sei die Region vergleichsweise

Strukturschwach, doch ländlich

ein Kleinod, das schon jetzt bei

Wanderen, Freizeitsportlern und Motorradfahrern

beliebt sei. Ein Ansatz,

den die Wirtschaftsförderung auch

mit ihrem ersten Touristikerfrühstück

gestärkt hat. Hierbei hatten sich Anfang

Juni Vertreter von Tourismus,

Freizeit, Hotel und Gastronomie an

einem runden Tisch getroffen, um

Kontakte herzustellen und Kräfte zu

bündeln. „Mancher wusste gar nicht,

welch spannende Ausflugsmöglichkeiten

und Attraktionen gleich in

seiner Nachbarschaft versteckt sind.

Der runde Tisch war daher ein voller

Erfolg“, freute sich Schäfer.

Wirtschaftsförderung

Eitorf bringt Wärme in

die Unternehmen

In Sachen Wärmeversorgung für

Unternehmen lohnt es sich oft, mit

Gewerbetreibenden in der Nachbarschaft

an einem Strang zu ziehen. Ein

lokales Nahwärmenetz und andere

Lösungen präsentierte die Eitorfer

Wirtschaftsförderung gemeinsam mit

der Firma J+B Beig, das Unternehmen

Ascem aus Windeck und die Effiziens-Agentur

NRW. Sowohl Theorie

als auch Erfahrungsberichte aus der

Praxis verknüpfte der Themenabend

„Kostengünstige Wärmeversorgung

für Unternehmen“.

Aktivkreis Eitorf

wird bei Stärkung

von Handel und

Gewerbe aktiver

Tatkräftige Unterstützung sucht

der Aktivkreis Eitorf. Der Verein, der

jüngst einen neuen Vorstand erhielt,

will Handel und Gewerbe vor Ort

stärker fördern als bislang und hat

dazu verschiedene Projektgruppen

eingesetzt. Nicht nur mit eigenen

Veranstaltungen sondern auch der

Förderung anderer Veranstalter, die

in Eitorf etwas bewegen, will der Verein

Eitorf über die Gemeindegrenzen

hinaus bekannter machen. Mit einem

Open-Air-Festival, einem Grillwettbewerb

und einem neuen Konzept

zum Weihnachtsmarkt soll Eitorf

einen Ruf als Standort für Freizeit,

Gesundheit und Wellness erhalten.

Unternehmer wie Privatleute sind

eingeladen, den Verein mit Rat und

Tat zu unterstützen.

Der „Wochenmarkt trifft ...“

Den Kopf in den Sand zu stecken, käme den Windeckern nicht in den Sinn:

Während anderenorts Wochenmärkte im dichten Netz von Lebensmitteldiscountern

und Supermärkten verschwinden, geht die Gemeinde Windeck in die

Offensive und stärkt den Markt. Denn Wochenmärkte sind weitaus mehr als

reine Nahversorger und von gesellschaftlicher Bedeutung. Daher versucht die

Gemeinde nun seit einem halben Jahr den Wochenmarkt mit einem „Mehrwert“

zu stärken – mit Erfolg: In der Reihe „Wochenmarkt trifft ...“ wird der

Markt mit verschiedenen Ausstellern und Themen aufgewertet: Im Mai präsentierte

sich das örtliche Kunsthandwerk, im Juni war das Thema „Freizeit“ mit

Bogenschießen, einer Autoshow und Ausflugstipps vertreten.


Neunkirchen

Seelscheid

much

ruppichteroth

Eine Gemeinde in Bildern

Ein neues Online-Bilderbuch mit

Bildern und Dokumenten über Ruppichteroth

hat Wolfgang Eilmes zusammengestellt.

Es zeigt auch die

Veränderungen der Gemeinde in den

vergangenen Jahren.

www.bilderbuch-ruppichteroth.de

Region mit „elektrischem Rückenwind“

Fahrräder mit elektronischer

Trittkraftunterstützung, sogenannte

„Pedelecs“ könnten der

neue Tourismusmotor für den

bergischen Rhein-Sieg-Kreis

werden. Mit „Bergisch Hoch 4“

kommt die Sache in Fahrt.

Helga Trimborn hatte nicht zu viel

versprochen: „Wer einmal E-Bike

gefahren ist, ist sofort vom Virus infiziert

und steigt mit einem strahlenden

Lächeln ab.“ Keine 15 Minuten später

strahlen Ruppichteroths Bürgermeister

Mario Loskill, Muchs Beigeordneter

Norbert Büscher und Hans Peter

Hohn von der Wirtschaftsförderung

des Rhein-Sieg-Kreises in der Tat

über beide Ohren. Davon, dass sie

gerade von einen Wettkampf-Sprint

im Steil-Bergauf-Fahren kommen, ist

ihnen nichts anzumerken. Dank ihrer

E-Bikes.

Und diese sind auf bestem Wege,

eine Erfolgsgeschichte für die Region

zu werden, sagt Helga Trimborn vom

Tourismusverein „Bergisch Hoch 4“:

„Hier ist Radfahren aufgrund der vielen

Berge normalerweise kein Thema.

Doch dank ausgeklügelter Technik

lässt sich jetzt eine fantastische Land-

schaft ohne Mühen genießen.“ Gemeinsam

mit Dr. Achim Schmidt von

der Sporthochschule Köln wurden die

Kommunen Lohmar, Neunkirchen-

Seelscheid, Much und Ruppichteroth

nun für E-Bikes erschlossen: Neun

Verleihstationen, 16 Ladestationen

und vier interessante Themenrouten

durch eine atemberaubende Landschaft

wurden ausgearbeitet. Insbesondere

die VR-Bank Rhein-Sieg

und die Bergische Quelle haben das

Potenzial erkannt und unterstützen

das Projekt als Sponsoren. „Wir haben

Hotels, wir haben Gastronomie,

viele verkehrsarme Wege und tolle

Sehenswürdigkeiten“ fasst Helga

LOKALES

Raiffeisenbank: 6,7 Prozent Dividende

Das genossenschaftliche Bankenmodell hat sich auch bei der Raiffeisenbank

Much-Ruppichteroth in der Bankenkrise bezahlt gemacht. Das Vertrauen der

Kunden, deren Zahl im vergangenen Jahr sogar gestiegen ist, hat sich gelohnt.

Auf der Generalversammlung konnte die Ausschüttung einer Dividende

von 6,75 Prozent für die 4.105 Anteilseigner beschlossen werden. Mit 195,8

Millionen Euro Bilanzsumme, 761.000 Euro Jahresüberschuss und 2,9 Prozent

Wachstum bei den Kundeneinlagen sieht sich die Bank gut aufgestellt.

Trimborn die Ausgangslage zusammen.

Und der Erfolg der ersten Tage

des Projektes spricht bereits für sich:

Noch vor den offiziellen Werbemaßnahmen

für das Projekt waren viele

E-bikes für Tages- und Wochendtouren

vermietet. Und auch Partner,

die mit Ladestationen für die Akkus

der Räder das Wegenetz unterstützen,

wurden schnell gefunden. Durch

die Anbindung der neuen Strecken in

das Radwegenetz NRW werden die

Strecken und Angebote auf dem Gebiet

der vier Kommunen auch überregional

schnell bekannt werden, sagt

Dr. Achim Schmidt von der Sporthochschule

Köln. Und das könnte

der Region dank „elektrischem Rückenwind“

trotz etlicher Höhenmeter

auf den Touren nicht nur zahlreiche

Tagestouristen, sondern auch Übernachtungsgäste

bringen.

Ehrenamtskarte

ist beschlossene

Sache – Förderer

werden gesucht

Das Ehrenamt ist eine tragende

Säule in der Gesellschaft. Das

hat auch der Rat der Gemeinde

Much erkannt und die Einführung

einer Ehrenamtskarte, die

für ehrenamtlich besonders engagierte

Personen freien oder

vergünstigten Eintritt verspricht,

beschlossen. Nun erarbeitet die

Gemeinde die genauen Voraussetzungen,

für wen eine solche

Karte erhältlich sein soll. Wer das

Verfahren oder auch das Projekt

mit Vergünstigungen und Angeboten

für Ehrenamtliche unterstützen

möchte, wird gebeten,

sich bei der Gemeinde Much

unter 02245 - 6821 zu melden.

SU•kontakt 04/11

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LOKALES

Bonn

SU•kontakt 04/11

Goldenes Jubiläum: Mit Betonsteinen zum Erfolg

Bonner Energietag: Das Bewusstsein

zum Energiesparen ist längst da

Strom, Wärme und Wasser

stillen unseren „Energiehunger“.

Wie man die Ressourcen

effektiv nutzt, dabei

die Umwelt schützt und den

Geldbeutel schont, verriet der

zweite Bonner Energietag auf

dem Münsterplatz.

In Sachen Nachhaltigkeit und erneuerbaren

Energien ist die Region

ganz weit vorne mit dabei. Das wurde

auf dem Bonner Energietag, zu

dem die Stadt Bonn, die Stadtwerke

Bonn und die Verbraucherzentrale

NRW eingeladen hatten, deutlich.

Immer mehr Menschen, sowohl in

den heimischen vier Wänden als

auch in Unternehmen, machen von

neuen Technologien Gebrauch, die

den Energiebedarf senken oder selbst

Energie umwelt- und kostenbewusst

Cabrio trotz Regen ein Hit

Man findet kaum eine Straße mit

Häusern, vor denen nicht Steinplatten,

Pflastersteine, Palisaden und

Stufen vom Unternehmen Koll verarbeitet

wurden. Nun feiert das Bonner

Unternehmen Koll Betonsteinwerke

erzeugen. Während der Informationsbus

der EnergieAgentur.NRW die Theorie

hinter Solarstrom, Brennstoffzelle

und Co zeigte, präsentierten Unternehmen

aus Bonn und der Region die

praktische Umsetzung. Dabei bietet

die Stadt Bonn seit einigen Monaten

mit der Bonner Energie Agentur

Nein, Petrus hat es nicht gut gemeint mit den Freunden des offenen Fahrvergnügens.

Dennoch war das neue Golf Cabriolet, ersehnter Nachfolger des

legendären „Erdbeerkörbchens“, der gefragte Star beim Volkswagen-Sommerfest

im Volkswagen-Zentrum Bonn der Fleischhauer-Unternehmensgruppe.

Trotz Regen war der Andrang zum Fest groß, denn das Rahmenprogramm

hatte für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Zugleich boten die

Mitarbeiter Informationen zu den Fahrzeugen, Leasing und Finanzierung an.

sein 50-jähriges Jubiläum. Nicht nur

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch

gratulierte Geschäftsführer Helge Koll,

sondern auch viele treue Kunden, die

zur Jubiläumsfeier zum Betonwerk in

Bonn-Beuel angereist waren.

einen eigenen, unabhängigen und

kompetenten Beratungsservice zum

sinnvollen Einsatz der Technologien

wie auch zur energetischen Gebäudesanierung

an, der in den kommenden

Monaten auch Unternehmern

und Gewerbetreibenden zugänglich

gemacht werden soll.

Kennedybrücke

nach vier Jahren

endlich fertig

Mit einem Festakt hoch über dem

Rhein hat die Stadt Bonn die Fertigstellung

der Kennedybrücke gefeiert.

Knapp über vier Jahre, ein Jahr länger

als geplant, hatte die Sanierung und

Erweiterung der insgesamt 394 Meter

langen Brücke von 18 Meter auf

26,80 Meter gedauert.

Das Mammutprojekt kostete mit

46 Millionen Euro nicht nur deutlich

mehr als geplant, sondern auch viele

Nerven bei Stadt und Autofahrern,

weil es zu Verzögerungen und Diskussionen

mit den am Bau beteiligten

Unternehmen kam.

Schon heute

stehen viele

Menschen unter

Strom

In den vergangenen Monaten hat

die Automobilindustrie es deutlich

gezeigt: Elektromobilität ist

längst kein utopisches Zukunftsgespinst

für Idealisten mehr.

Der Frage, was passieren

muss, dass Elektromobilität zur

Massenmobilität wird und bis

2020 rund eine Millionen Elektroautos

auf unseren Straßen

fahren, widmete sich der hochkarätig

besetzte 3. Deutsche

Elektro-Mobil-Kongress des nova-instituts

in Bonn. Dabei ging

es nicht nur um die technische

Umsetzung und die Forschung,

die in Sachen Energiespeicherung,

Antrieben und Fahrzeugkonzepten

rasante Fortschritte

macht, sondern auch um neue

Vertriebs- und Logistikmodelle,

die einen Übergang vom klassischen

Fossilbrennstoff-Auto

zum Elektroauto vereinfachen

könnten. „Nichts ist stärker als

eine Idee, deren Zeit gekommen

ist. Und der Elektro-Mobilität auf

Basis erneuerbarer Energien gehört

fraglos die Zukunft – sie ist

nicht mehr aufzuhalten,“ sagte

Dipl.-Phys. Michael Carus, Geschäftsführer

der nova-Institut

GmbH, in Bonn. Zugleich präsentierten

sich im alten Bonner

Plenarsaal und am Rheinufer

zahlreiche Aussteller, die trag-

und zukunftsfähige Lösungen

mitgebracht hatten.


Public Relation

Grenzenlose Freiheiten und keine Staus

Acc flug gmbH bringt privatpiloten mit Ausbildung und charterflugzeugen in die Luft

Sich den Traum vom Fliegen zu

erfüllen, ist einfacher als man

glaubt: Die ACC Flug GmbH mit

Sitz in Rösrath und eigener

Flugschule am mitunter ältesten

deutschen Flugplatz in

Sankt Augustin-Hangelar bei

Bonn bringt die Menschen

buchstäblich in die Luft.

Das 2005 gegründete Unternehmen

hat sich auf die Ausbildung von Privatpiloten

und die Vercharterung

der schuleigenen Maschinen spezialisiert.

Leiter der Flugschule ist Klaus Martiny, der

nicht nur in ganz Deutschland, sondern

auch in Afrika Flugstunden und Flugerfahrung

gesammelt hat. Erfahrung, die er nun

in seiner eigenen Flugschule an angehende

Privatpiloten weitergibt. Gut anderthalb bis

zwei Jahre dauert eine Ausbildung zum Privatpiloten

durchschnittlich, je nach persönlicher

Freizeit und Wetter. Darin enthalten

sind viele Bausteine in Theorie und Praxis,

die den Flugschüler Schritt für Schritt auf

seinem Weg zur Lizenz sicher begleiten.

Kleine Gruppen und eine individuelle,

auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene

Betreuung und Ausbildung sind

das Erfolgsrezept der Flugschule, die sich

über die Region hinaus ihren guten Ruf erarbeitet

hat.

Denn Gründe als Privatpilot in die Luft

zu geben, gibt es viele, wie Doris Dapprich-

Martiny, die Ehefrau von Klaus Martiny ist

und treibende Kraft bei der Gründung der

Flugschule war, verrät: „Jeder Flug ist immer

ein Erlebnis, die Landschaft aus der

Luft zu sehen ist einfach atemberaubend.“

Und noch mehr: Wer größere Strecken zurücklegen

will, ist mit einem Privatflugzeug

meist sehr wirtschaftlich und zugleich viel

schneller als mit Zug, Auto oder Linienflug-

zeug unterwegs, sagt Doris Dapprich-Martiny.

Daher verchartert die ACC Flug GmbH

ihre Schulmaschinen nach einer Einweisung

auch an Piloten zum Selberfliegen, die ihre

Fluglizenz und ein gültiges medizinisches

Zeugnis, in der Fliegersprache einfach „Medical“

genannt, vorweisen können.

Dazu stehen neben zwei komfortablen

Aquila A210 Flugzeugen, davon eines mit

großem Glascockpit, auch eine Cessna 172

SP Skyhawk und eine spritzige Katana DV

20-100 als Reise- und Schulungsflugzeug

zur Verfügung. Für längere Strecken empfiehlt

ACC Flug übrigens ihre viersitzige Diamond

Star DA40-180. „Damit zu Fliegen ist

einfach angenehm. Wir haben Piloten, die

Fliegen damit am Wochenende zum Beispiel

nach Sylt.“ Gut zweieinhalb Stunden

ist man dann in der Luft, unschlagbar in der

Reisezeit und vergleichsweise günstig in

den Reisekosten. „Das ist ein wirklich wunderschöner

Flug, weil sich die Landschaft

mit jedem Kilometer vom bergischen Land

bis an die Küste verändert,“ kann Dapprich-

Martiny aus eigener Erfahrung berichten.

Ein Flugzeug auch für Dienst- und Geschäftsreisen

zum Selberfliegen zu chartern,

lohnt sich in vielen Fällen, hat ACC Flug in

den letzten Jahren aus den Erfahrungsberichten

ihrer Kunden festgestellt. Zum

einen sind Geschäftspartner beim Mitflug

vom einmaligen Erlebnis begeistert. Zum

anderen ist das Fliegen im Vergleich mit

anderen Verkehrsmitteln meist die schnellste

Alternative: Keine Umwege über Autobahnkreuze,

kein „Berufsverkehr“ und keine

Staus sind die Vorteile zum Auto, keine Zu-

SERVICE

gausfälle, verpassten Züge und Wartezeiten

die Vorteile zum Bahnfahren. Aufwändige

Check-In-Prozeduren und Wartezeiten wie

beim Linienflug gibt es bei Eigencharterflügen

ebenso wenig, wie das Warten auf den

Koffer, der irgendwann am Zielort vom Gepäckband

rollt. Ein Umstand, der insbesondere

bei Geschäftsreisenden viel Zeit und

Geld sparen hilft. Wen es nun nicht mehr

auf dem Boden hält, dem legt ACC Flug ein

Schnuppertraining und eine persönliche Beratung

ans Herz.

Kontakt:

ACC Flug GmbH

Mühlenweg 15 b

D-51503 Rösrath

Telefon +49 (0)22 05 - 91 94 76

Telefax +49 (0)22 05 - 91 94 75

info@ac-cologne.com

www.ac-cologne.com

SU•kontakt 04/11

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26

SERVICE

SU•kontakt 04/11

Public Relation

Joachim Götze bleibt „frisch, frech anders“

Seine Konzepte sind so unkonven-

tionell wie genial, sein Motto

„frisch, frech, anders“ kein Werbeslogan,

sondern Lebensphilosophie:

Joachim Götze, Geschäftsmann,

der sein Handwerk in den höheren

Etagen namhafter Automobil-

hersteller gelernt hat, ist so etwas

wie ein bodenständiger Visionär.

Bei ihm haben Wort und Handschlag

noch einen klassischen und soliden

Wert. Ein Unternehmer alter Schule

ist er aber bei weitem nicht: Während seine

Konkurrenz noch überlegt, hat es Götze

schon lange gemacht. Das ist sein Erfolgsrezept.

Den ehemaligen Medizinstudenten, der in

die Betriebswirtschaft wechselte und dort

seine Passion fand, haben wir in unserer

letzten Ausgabe von SU.kontakt als „Wiederbeleber“

des Traditions-Autohauses

„Steinbach & Schäfer“ im Gespräch präsentiert.

Durch sein unverkennbares Faible,

Menschen zu motivieren und zu begeistern,

hat Joachim Götze uns neugierig gemacht.

Wir harken nach und stellen fest: Der Unternehmer

geht mit seinem ansteckenden

Mut, anders zu sein, nun völlig neue Wege.

Und er geht sie mit einer starken Frau an

seiner Seite: Laura Meindl.

Die Wege von Joachim Götze und dem

Traditionshaus haben sich getrennt. Warum

genau, darüber schweigt der Unternehmer

als Gentleman. Nachkarren sei nicht seine

Art, das Thema sei abgeschlossen, sein Blick

geht nach vorne. Nur so viel erfahren wir

bei späterer Recherche: Die Übernahme

der Geschäftsaktivitäten von Steinbach &

Schäfer soll in letzter Sekunde auf der Zielgeraden

gescheitert sein. Beim Wert der

zu übernehmenden Gebrauchtwagen, der

vom Verkäufer deutlich höher als ein durch

Götze in Auftrag gegebenes TÜV-Gutachten

errechnet worden war, soll es unüberwindbare

Differenzen gegeben haben.

Nun greift der Unternehmer gemeinsam

mit Laura Meindl, seiner neuen Partnerin

als Mitglied in der Geschäftsführung der

Joachim Götze GmbH & Co KG, den Au-

tomobilmarkt mit zwei im Steilflug aufstrebenden

Automobilmarken an: mit Citroen

und Peugeot. Für Götze, der in Frankreich

groß geworden ist und fließend französisch

spricht, geht damit ein großer Wunsch in

Erfüllung: die in Frankreich seit Jahrzehnten

etablierten und topmodernen Marken auch

in Deutschland zu beflügeln.

Dazu hat sich der Unternehmer einen bewährten

Standort ausgewählt: Ein ehemaliges

Peugeot-Autohaus an der Konstantinstraße

130, direkt an der B9, gegenüber der

Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. 2009

war das Haus trotz hervorragender Lage

und ebenso gutem Ruf im Rahmen einer

Zentralisierungsstrategie des Automobilkonzerns

geschlossen worden. Doch nur

wenige der treuen Kunden nahmen die

Umwege quer durch die Stadt in Kauf.

„Wir sind stolz, dass wir zahlreiche frühere

Mitarbeiter des Hauses, die bei anderen

Peugeot-Betrieben in der Umgebung untergekommen

sind, für unser Vorhaben gewinnen

konnten“ sagt Joachim Götze, der

nun wieder einen unternehmerischen Spagat

schafft: Die Errichtung eines komplett

neuen JG8 Peugeot Service Stützpunktes

für Bonn-Bad Godesberg, mit frischen und

frechen Konzepten und zugleich die Eröffnung

eines brandneuen Citroen Handels-

und Servicebetriebes.

Dabei setzt er auf die Erfahrung von Laura

Meindl. „Sie ist die einzige Frau, auf deren

Wort ich uneingeschränkt höre“ sagt Götze

mit einem ernsten Lächeln. Und schnell wird

klar, warum: Meindl ist eine echte Macherin,

die ebenfalls über Umwege den Weg

in die Automobilwelt fand. Und sie weiß,

warum Citroen, die Schwestermarke von

Peugeot, die richtige Wahl ist: „Das sind einfach

unschlagbare Autos, insbesondere die

DS-Reihe. Diese Reihe setzt zurzeit Maßstäbe

in Sachen Individualität, Technik und Design

– Maßstäbe, die der Automobilmarkt

so noch nie gesehen hat.“ Kein Wunder

also, dass die DS-Modellserie, ebenso wie

die kompakten, wenigen City-Lösungen,

die C-Modelle, in anderen Ländern längst

andere Marken durch Qualität und Leistung

verdrängt haben.

Doch nicht nur bei den Stadtautos und den

Autos für Individualisten, sondern auch bei

den Mittelklasselimousinen haben viele Unternehmen

den Mehrwert der nun auch in

Deutschland aufsteigenden französischen

Marken erkannt. Und im Bereich Nutzfahrzeuge

sind Citroen und Peugeot längst

angekommen, sagt Laura Meindl: Citroen

Berlingos, Jumpys und Jumper sind bei

Dienstleistern und Handwerkern groß im

Rennen, ebenso der Peugeot Partner oder

der geräumige Peugeot Boxer.

„Das macht diese Marken einfach unheimlich

attraktiv für uns. Und ich weiß, dass wir

in den nächsten Monaten noch viel von Citroen

hören werden, etwa vom neuen DS-

5: Diese Mittelklasselimousine macht bereits

jetzt mit einer einzigartigen Hybrid-Lösung

zu einem überzeugenden Preis von sich Reden“

gibt Joachim Götze als Ausblick.

Und Joachim Götze und Laura Meindl wären

nicht „frisch, frech, anders“, wenn sie

nicht auch sonst überzeugende Ideen hätten,

die Autofahrerherzen höher schlagen

lassen werden: Im Herbst wird es eine Ladys

Tech Night geben, nur für Frauen mit

spannenden wie nützlichen Themen rund

ums Thema Autofahren – reparieren und

genießen. Aber auch echte Männer sollen

nicht zu kurz kommen: in keinem anderen

Autohaus werden Männer Designer für

Maßanzüge, Optiker, Heimwerker-Profis

und einen ausgewachsenen Schaufelbagger

finden, in dem sie einmal selbst Hand

anlegen dürfen. Diese „Messe für Männer“

wir Ende des Jahres zeitgleich zur Einführung

des neuen DS5 stattfinden.


Frisch. Frech.

Ladies Tech Night

SOS am Auto - da brauchen Sie kein mitleidiges Lächeln, sondern klare Informationen. Aber es gab nie die passende Gelegenheit?

Wir ändern das! Das Autohaus JG8 lädt Sie ein.

19.00 bis 21.00 Uhr: Ladies Tech Night

Nur für Frauen. Ein Abend in entspannter Atmosphäre bei uns im Autohaus an der Konstantinstraße. Mit Antworten auf alle Fragen

zum Auto, die Sie immer schon mal stellen wollten. Dazu kleine praktische Übungen – vom Reifenwechsel über Informationen inklusive

Testfahrten zu modernen Fahrer-Assistenzsystemen bis hin zum Ölstand messen. Aber zum Beispiel auch: Was machen Sie bei einem

Unfall auf einsamer Landstraße?

Interesse? Egal, welches Auto Sie fahren – Sie können dabei sein, aber Sie müssen sich anmelden. Am besten gleich mit der

angehängten Postkarte. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. (Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2011. Bei Rückfragen rufen Sie bitte

Laura Bach unter 0178 - 510 14 75 an.)

JG-8

Joachim Götze GmbH & Co. KG

Konstantin Str. 130

53179 Bonn

Anmeldung zur Ladies Tech Night.

An der Ladies Tech Night am 7. Juli nehme ich gerne teil.

Hier sind meine Anmeldedaten:

Vorname, Name

Straße

PLZ, Ort

Über konkrete Uhrzeiten, Teilnahmebestätigung etc. zur Ladies-Tech Night informieren Sie mich bitte

telefonisch

per E-mail

� oder per Post

SOS am Auto...

Na und?

Antwortkarte

Bitte freimachen,

falls Marke

zur Hand.

Joachim Götze GmbH & Co. KG

Konstantin Str. 130

53179 Bonn

Eröffnung

16. Juli

2011

11 - 22 Uhr

Joachim Götze GmbH & Co. KG I Konstantin Str. 130 I 53179 Bonn I Tel. 02 28 / 55 094 - 0

Anders


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SERVICE

Hat die Naturheilkunde in der

Fußball-Bundesliga eingeführt -

Dieter Trzolek, gelernter Heilpraktiker

und Physiotherapeut mit Praxis in

Troisdorf und neuem Wirkungsfeld

auf Gut Landscheid (Bild).

Bei drei Fußball-Weltmeister-

schaften betreute er die

koreanische Nationalelf.

Jetzt bietet er gestressten

Managern „Wiederaufbau-

Hilfe“ an, unterstützt

durch den chinesischen

Mediziner Dr. Yuele Gao.

Gut Landscheid

Wo fußball-Stars oft wundersame Heilung finden

„Tscholli“ verhilft jetzt auch

Managern wieder zu Kräften

Er ist schon ein cleverer

Unternehmer, dieser

Kurt Lammert, ansässig in

St. Augustin. Er brachte die

Wersbachklinik in Leichlingen

auf Trab und gibt jetzt dem

Gut Landscheid die Impulse.

Für das medizinische Zentrum in

Burscheid engagierte er gerade

erst den aus der Fußball-Bundes-

liga bekannten Physiothera-

peuten Dieter Trzolek und tat

einen Glücksgriff damit.

SU•kontakt 04/11

Dieter Trzolek (63) war viele Jahre bei

der Bayer AG Leverkusen beschäftigt,

betreute dann die Profi-Fußballer

des Unternehmens und war zuletzt die

gute Seele beim 1. FC Köln. Ab sofort kümmert

er sich um den Normalverbraucher im

„Institut für Leistungsoptimierung in Management

und Sport“ (ILO) auf Gut Landscheid/Burscheid.

Das attraktive Anwesen,

das bekanntlich auch Hotel und Restaurant

beherbergt und einen Mini-Golfplatz

buchstäblich vor der Tür präsentiert, bietet

Dr. Yuele Gao - der Quigong-Meister

ist Spezialist für u.a. Akkupunktur,

Schmerztherapie und Depressionen.

im weitesten Sinne gestressten Führungskräften

therapeutische und medizinische

Hilfe an. Äußerst diskret natürlich und in

einem wirklichen Wohlfühlambiente. Kurt

Lammert sagt: „Das Unternehmen versteht

sich als Dienstleister für Persönlichkeiten

aus Wirtschaft und Management. Das sind

sowohl Ärzte, Trainer und Sportler als auch

Vereine, Verbände und komplette Teams“.

Medizinischer Chef ist Facharzt Dr. med

Ch. Florange (auch Chefarzt in der Wersbachklinik),

psychologischer Kopf eben

„Tscholli“ Dieter Trzolek, der in der überregionalen

Presse auch immer wieder als

Druide vom Rhein bezeichnet wird. Weil er

für seine Heilmethoden ganz einfach die

Natur einsetzt.

Seine Anwendungen sind häufig so

simpel wie kurios, erzielen aber ganz erstaunliche

und oft kaum nachvollziehbare

Erfolge. Speziell die Profifußballer sind immer

wieder begeistert und sehen in ihm

eine Art Wunderdoktor. Zu seinen alternativen

Methoden zählen u.a. Blutegel, Weißkohlsuppe

und Murmeltierfett. Aber auch

Kirschsaft und Pendel !

Ganz neu bietet er jetzt den Hilfesuchenden

ein Fußbad als Entgiftungskur an. Aus

dem analysierten Wasser zieht „Tscholli“

Erkenntnisse für eine spätere Behandlung,

die sehr häufig dann von dem chinesischen

Heilpraktiker und Facharzt für Traditionelle

Chinesische Medizin (TCM) Dr. Yuele Gao

übernommen wird.

Dieter Trzolek, der bundesweit großes

Ansehen genießt, tilgt jetzt auf Wunsch alle

Spuren eines stressgeplagten Managers,

geht dem Burnout-Syndrom zu Leibe und

verhilft so dem (Privat-) Patienten bei der

Rückkehr zu alter Leistungsstärke. EG


Public Relation

Hochsaison für Einbrecher

Während die meisten Bundes-

bürger die Sommerferien für

Erholung und Urlaub nutzen,

hat eine Zunft in dieser Zeit

besonders viel zu tun. Einbrecher

haben immer dann Hochsaison,

wenn viele Immobilien von ihren

Besitzern verlassen sind.

Die Erinnerung an schöne Ferientage

verblasst schlagartig, wenn der Urlauber

bei seiner Rückkehr eine

ausgeraubte und vielleicht auch verwüstete

Wohnung vorfindet. Doch solchen bösen

Überraschungen kann man durchaus vorbeugen.

Es gibt viele verschiedene mechanische

Lösungen, wie zusätzliche Schlösser,

Sicherheitsglas oder Gitter, die aber meist nur

den Aufwand des Einbrechers vergrößern,

ihn jedoch nicht stoppen. Auch Alarmanlagen

alleine haben oft nicht die gewünschte

Wirkung. „Wie oft hört man eine Alarmsirene,

reagiert aber nicht darauf? Außerdem

darf ein Außenalarm in Deutschland nur drei

Minuten andauern“, weiß Sicherheitsexperte

Mike Vitt von Kobra Sicherheitsdienste aus

Leverkusen. Er rät deshalb zu einer Alarmaufschaltung

auf eine 24 Stunden besetzte

Notruf- und Serviceleitstelle.

Löst eine Einbruchmeldeanlage einen

Alarm aus, erhalten die Mitarbeiter der Notruf-

und Serviceleitstelle über modernste

Kommunikationswege wie z. B. IP oder

„KOBRA, übernehmen Sie!“

Wir bieten Sicherheit –

rund um die Uhr.

Zum Beispiel durch Aufschaltung

Ihrer Alarmanlage auf unsere

VdS-anerkannte Notrufzentrale.

Seit über 40 Jahren.

www.kobra-sicherheitsdienste.de

SERVICE

GSM eine Alarmmeldung. „Mit einem Anruf

beim Kunden überprüfen wir dann, ob

es sich möglicherweise um einen Fehlalarm

handelt. Meldet sich niemand oder wird

das vereinbarte Codewort nicht genannt,

ergreifen wir weitere Maßnahmen, die im

Vorfeld mit dem Kunden vereinbart worden

sind“, erklärt Vitt die Vorgehensweise

bei Kobra. „Kommt kein Kontakt zustande,

leiten wir sofort die Alarmverfolgung ein.

Dann fährt einer unserer Interventionskräfte

mit dem Schlüssel des Kunden zum Objekt,

um den Grund der Auslösung zu ermitteln.“

Sollten Einbruchspuren erkennbar

sein, wird die Polizei verständigt. Ansonsten

wird selbstständig nach dem Grund für die

Alarmauslösung gesucht. Die Aufschaltung

von Gefahrenmeldeanlagen (wie z.B. Brand,

Überfall aber auch Aufzugsnotruf) bietet

Kobra bundesweit für Privatpersonen,

Gewerbebetriebe und Industrieunternehmen

aber auch für kommunale Objekte

an. Im Umkreis von Leverkusen, sogar bis

Düsseldorf und Bonn, führen die eigenen

Interventionskräfte der Firma KOBRA die

Alarmverfolgung durch. „Für Kunden, die

sich außerhalb unseres Interventionsradius

befinden, haben wir geeignete Partnerunternehmen,

die in unserem Auftrag die Verfolgung

durchführen.“

Befindet sich der Geschädigte im Urlaub,

kümmert sich Kobra auch wieder um

die Instandsetzung des Einbruchschadens.

Der vom Verband der Schadensversicherer

(VdS) zertifizierte Sicherheitsdienst bietet

für die Urlaubszeit ein besonderes Sicherheitspaket

an, zu dem auch Kontrolle der

Stromversorgung, Heizungskontrolle im

Winter, Briefkastenleerung und Pflanzenbewässerung

gehören.

VdS-anerkanntes Wach- und

Sicherheitsunternehmen

-NSL Klasse C mit IS-

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Nennen Sie bei Ihrem Anruf unseren

Slogan und wir erlassen Ihnen die

Einrichtungsgebühr im Wert von € 90,-

für die Aufschaltung Ihrer Alarmanlage.

KOBRA Sicherheitsdienste

Pommernstraße 20

51379 Leverkusen

24h-Service-Telefon 02171 / 80038

SU•kontakt 04/11

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SERVICE ENERGIE

SU•kontakt 04/11

Windräder im Wald - werden wir damit demnächst verstärkt leben müssen?

Windkraft – impulse für industrie und Klimaschutz

Die Landesregierung will die

Windenergie in NRW deutlich

ausbauen. Dazu wurden in

Düsseldorf Eckpunkte für

den neuen Windenergieerlass

erörtert, der noch im Sommer

in Kraft treten soll. Danach soll

der Anteil der Windenergie an

der Stromversorgung bis 2020

von heute nur drei Prozent

auf 15 Prozent steigen.

Durch den neuen Erlass soll die Wirtschaft

neue Impulse erhalten und

zugleich ein zentraler Baustein für

die neue Klimaschutzpolitik der Landesregierung

gelegt werden. Das Land will den

Rückstand der letzten Jahre wieder aufholen:

„Wir wollen NRW bei der Windenergie

wieder ganz nach vorne bringen“.

Die Windenergie gilt als eine tragende

Säule der erneuerbaren Energien und wichtiger

Innovationsmotor gerade für Handwerk

und Mittelstand. In Deutschland beschäftigt

die Branche laut dem Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbauer rund

100.000 Menschen und investierte zuletzt

zwei Milliarden Euro in neue Windenergieanlagen.

Somit ist die Windenergie auch eine

Der naturschutzring

hat Windräder im

Wald „im Visier“

Mit seiner Informationskampagne „Windkraft

im Visier“ will auch der Deutsche Naturschutzring

(DNR) den Ausbau der erneuerbaren

Energien weiter voranbringen, aber

gleichzeitig deren Umwelt- und Naturverträglichkeit

gewährleistet wissen.

Der Waldanteil in Deutschland beträgt laut

DNR mit 11,1 Millionen ha etwa ein Drittel

der gesamten Landesfläche. Für die Hälfte

der Vogelarten stelle der Wald den bevorzugten

Lebensraum dar. „Auch für Fledermäuse

und viele Insekten hat der Wald eine

besondere Wichtigkeit.“

Gerade angesichts der Bedeutung der

Wälder haben deshalb Windkraftanlagen

in allen urwaldähnlichen und naturnahen

Wäldern und in Forsten mit alten, höhlenreichen

Bäumen oder einem hohen Totholzanteil

und an Waldrändern „absolut

nichts verloren“.

Der Bau von Windkraftanlagen dürfe nur in

bestimmten, intensiv genutzten Wirtschaftswäldern

mit einer geringen ökologischen

Bedeutung stärker als bisher in Erwägung

gezogen werden. Bisher stünden knapp

über 100 Windkraftanlagen in den deutschen

Wäldern - mit Nabenhöhen von 139 m

und damit weit über den Baumwipfeln.

wichtige Zukunftsbranche für den Industriestandort

NRW. „Die Windenergiebranche ist

auch industriepolitisch wichtig. Rund 2.800

Windkraftanlagen produzieren mittlerweile

fast 50 Prozent des regenerativ erzeugten

Stroms in NRW“, erklärte Wirtschaftsminister

Harry K. Voigtsberger. Bereits heute hat die

Branche in NRW deutlich über 24.000 Beschäftigte.

Umweltschutz-Minister Remmel

erhofft sich durch die Vorreiterrolle hohe Investitionen,

neue Jobs und große Chancen.

Sein Ministerium will den Kommunen Unterstützungen

bei der Ermittlung von Potenzialanalysen,

eine Clearing-Stelle einrichten,

die bei der Lösung von Konflikten im Vorfeld

Hilfestellung leistet, und ein umfassendes

Beratungspaket bereit stellen.


REWE-Chef Alain Caparros

Im REWE Markt in Bergisch Gladbach

an der Odenthaler Straße hat das digitale

Zeitalter begonnen: Hier kann

neuerdings die Ware online zu Hause

ausgesucht, per online bestellt und

zu einer vereinbarten Zeit an der

„REWE Drive Abholstation“ abgeholt

werden. Dort wird auch bezahlt.

Das ist bundesweit der vierte REWE

Markt mit online-Service.

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Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

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Der Abholservice richtet sich an Käufergruppen,

die zeitsparend und

komfortabel ihren Einkauf erledigen

möchten. Name, E-Mail-Adresse und Passwort

genügen. Drei Stunden nach Bestellung

ist die Ware in einer REWE Drive Box

(fünf Euro Pfand für die Box, Rückgabe im

Drive Markt möglich) abholbereit. Das Betreten

des Supermarktes ist nicht nötig. Für den

Abholservice fällt allerdings eine Gebühr von

zwei Euro pro Bestellung an. Ein Mindestbestellwert

entfällt. Im REWE Online-Shop kann

rund um die Uhr an sieben Wochentagen

bestellt werden.

Der Konzern überraschte mit dieser Neuheit

wenige Tage vor seiner Bilanzpressekonferenz,

auf der das Unternehmen einmal

mehr mit einem Rekordergebnis aufwartete.

Denn: Die REWE Group hat mit einem Gesamtaußenumsatz

von über 53 Milliarden

Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010

den höchsten Umsatz in der über 80jährigen

Firmengeschichte erwirtschaftet. Ein Plus von

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4 Prozent. Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender

der REWE Group mit sichtbarer Zufriedenheit:

„Das Kölner Handels- und Touristikunternehmen

konnte sich damit erneut

besser als der Gesamtmarkt entwickeln.“ Im

Ausland wuchsen die Umsätze um 3,5 Prozent

auf 16,6 Milliarden Euro an. Mit Investitionen

in Höhe von 1,3 Milliarden Euro will

die Gruppe ihr profitables Wachstum auch

in 2011 vorantreiben. Vorgesehen sind eine

Steigerung von fünf Prozent sowie die Eröffnung

von mehr als 350 Märkten im In- und

Ausland. Das Unternehmen hat über 310.000

Beschäftigte und ist in 14 Ländern mit

15.000 Märkten präsent. Zu den Vertriebslinien

zählen Super- und Verbrauchermärkte

der Marken REWE, toom und BILLA, der

Discounter PENNY, die Baumärkte von toom

BauMarkt und der Elektronikanbieter Pro-

Markt. Zur Touristik gehören die Veranstalter

ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG sowie

DERTOUR, MEIER‘S WELTREISEN und ADAC

REISEN, außerdem rund 2.000 Reisebüros.

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SU•kontakt 04/11

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SERVICE AutO

Fast nicht zu glauben: Dieser

PORSCHE fährt mit Diesel

Das ist der Hit ab August bei

Porsche: Der neue Panamera Diesel.

Fast möchte man‘s nicht glauben:

Aber diese Neuheit empfiehlt sich

mit einer Reichweite von über

1.200 Kilometern aus einer 80-Liter-

Tankfüllung als ausgesprochen

wirtschaftliche Reiselimousine.

Dank seines Verbrauchs von nur

6,3 Liter Diesel (!) auf 100 Kilometer.

Das rassige Sparwunder ist ab

80.183 Euro zu haben

SU•kontakt 04/11

Rein rechnerisch kann man mit diesem

Porsche ohne Tankstopp von Berlin

nach Bologna fahren. Zwischenspurts

und Alpenpassagen bewältigt der Diesel

dabei mühelos. Das garantiert der laufruhige

Dreiliter-V6-Motor, dessen Nennleistung

bei 250 PS liegt, mit einer Höchstgeschwindigkeit

von 242 km/h. Trotz seiner

unverwechselbar flachen und gestreckten

Silhouette bietet der bei 4,97 Meter Länge

nur 142 Zentimeter hohe Porsche ein großzügiges

Raumangebot auf allen vier Plätzen.

Der Panamera Diesel ist ausschließlich

mit Hinterradantrieb lieferbar.

Dieses BMW-

Coupé ist etwas

Besonderes für

Ästheten

Als Sportwagen für Ästheten mit Freude

an Luxus und innovativer Technologie

präsentiert sich das neue BMW

6er Coupé. Mit der dritten Generation

des Oberklasse-Coupés fügt BMW der

Tradition exklusiver Traumwagen ein

weiteres faszinierendes Kapitel hinzu.

Das neue 6er Coupé imponiert durch

sein unwiderstehliches Design und begeistert

mit einer gegenüber dem Vorgängermodell

nochmals gesteigerten

Fahrdynamik bei gleichzeitig spürbar

optimierten Komforteigenschaften und

einem erweiterten Raumangebot. Als

einziges Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld

kombiniert es seine Sportlichkeit

mit überzeugend exklusivem Reisekomfort

und einem 460 Liter großen Gepäckraum.

Der bietet Platz für fast drei

Golfbags oder zwei mittelgroße Koffer.

Zur aktuellen Markteinführung gibt es

zwei Motorvarianten: Das BMW 650i

Coupé mit Achtzylinder-Motor (300

kW/407 PS) und das BMW 640i Coupé

mit Reihensechszylinder-Benziner (235

kW/320 PS). Die beiden breitbeinigen

Modelle kosten

zwischen 74.700 und 85.700

Euro. Immerhin rennen die

die beiden Coupés jeweils

bis zu 250 Stundenkilometer

schnell. Dabei verbrauchen

sie zwischen knapp acht und

gut zehn Liter Super. Einen

Diesel gibt es noch nicht.

Die serienmäßige Achtgang-

Sport-Automatik lässt sich

samt Schaltwippen vom

Lenkrad aus bedienen.


Der neue Audi A6 Avant setzt

mit seiner Leichtbau-Karosserie

und mit vielen weiteren Innova-

tionen in der nunmehr siebten

Generation wieder einmal Maß-

stäbe. Immerhin ist das Gesamtgewicht

gegenüber dem

Vorgängermodell um bis zu

70 Kilogramm gesunken.

AutO

Der neue A6

Avant ist ein

Trendsetter in der

Business Class

PowaKaddy TOUCH Lithium

SERVICE

Audi schickt den neuen A6 Avant mit

sechs direkt einspritzenden Motoren

ins Rennen, zwei Benzinern und vier

TDI. Sie leisten zwischen 130 kW (177 PS)

und 230 kW (313 PS). Dabei verbraucht der

2.0 TDI im Mittel nur 5,0 Liter Kraftstoff pro

100 km. Das sind 18 Prozent weniger als

bisher. Je nach Motorisierung rollt der neue

A6 Avant mit einer Sechsgang-Handschaltung,

mit der sportlichen Siebengang S tronic,

mit der stufenlosen multitronic oder mit

der komfortablen Achtstufentiptronic vom

Band. Neben dem Frontantrieb steht der

permanente Allradantrieb quattro bereit.

Der Gepäckraum bietet im Grundmaß 565

Liter Volumen; durch Umklappen der Lehnen

wächst er auf 1.680 Liter.

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SERVICE GOLF

Hoch zufrieden mit dem Turnier (v.l.):

Veranstalter Bernhard Langer,

Sieger Ian Woosnam, Idol Gary Player und

Sprecher des Sponsors Dr. Hans Peters.

Senioren-Cup in

Refrath war ein

grandioser Erfolg

Er ist mit 1,65 Metern einer der kleinsten

Spieler unter den Golf-Professionals,

aber im Golf- und Landclub in

Refrath (Bergisch Gladbach) war er

wieder einmal der Größte: Ian Woosnam

aus Wales gewann die Berenberg

Bank Masters 2011. Der Masters Champion

1991 und Ryder Cup Gewinner

als Spieler und Kapitän übernahm auf

der Schlussrunde nach acht Löchern

die Führung und gab sie bis zum Ende

nicht mehr ab. Mit 207 Schlägen (neun

unter Par) sicherte er sich Pokal und

Scheck über 60.000 Euro.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf des

Turniers und den insgesamt 9.500 Zuschauern

sich Dr. Hans-Walter Peters,

Sprecher der persönlich haftenden

Gesellschafter des Titelsponsors Berenberg

Bank und Veranstalter Erwin Langer.

Beide betonten, schon mit dieser

Premiere einen Standard auf der European

Senior Tour gesetzt zu haben.

SU•kontakt 04/11

In Düsseldorf trifft sich die

Golf-Elite zur Schüco-Open

Das größte und bestbesetzte

Einladungsturnier Deutschlands,

die Schüco Open, finden in diesem

Jahr bereits zum dritten Mal statt.

Angeführt von Martin Kaymer, vor

kurzem noch der beste Golfer der

Welt, schlägt am 31. Juli (Sonntag)

ein Dutzend erstklassiger Golfer im renommierten

Golf Club Hubbelrath in Düsseldorf

ab. So finden sich im Feld der rund 100

Profis und Amateure renommierte Namen

wie Miguel Ángel Jiménez, Grégory Havret,

Geoff Ogilvy, Henrik Stenson, Edoardo Molinari

und Liang Wenchong.

Schon tags zuvor findet mit dem Schüco

Match Play ein Wettbewerb nach Art

des Ryder Cup Modus statt. Hier treten die

Profis in Länderteams gegeneinander an.

Deutschlands Nummer eins und z.Z. Weltranglistendritte

Martin Kaymer geht mit

Maximilian Kieffer an den Start. Der 20-jährige

gehört zu den größten Nachwuchstalenten

im deutschen Golfsport und ist für

den GolfClub Hubbelrath erfolgreich aktiv.

Abgeschlagen wird auf dem bekannten

Ostkurs im Golf Club Hubbelrath an Tee 10.

Bei der Schüco International KG geht es

um saubere Energie aus Solar und Fenstern.

Das Unternehmen in Bielefeld ist mit über

5.000 Mitarbeitern und 12.000 Partnerunternehmen

in mehr als 75 Ländern aktiv

und hat in 2010 einen Jahresumsatz von

An Schloss Miel beginnt die Kölner Golfwoche

Auf der Anlage von Schloss Miel in Swistal-Miel an der A 61 in der Vordereifel beginnt

am 30. Juli die traditionelle Kölner Golfwoche. Für acht Turniere an acht Tagen stehen

über 1.100 Startplätze zur Verfügung. Knapp 1.000 waren zuletzt vergeben. Eine Chance

bestand noch auf den Plätzen Rhein-Sieg, Schloss Miel und Römerhof. Siegerehrung und

Players-Night sind am 6. August beim GCC Velderhof. Hauptsponsor der bundesweit attraktiven

Veranstaltung ist die VW-Stein-Gruppe Engelskirchen.


Mit „gut Landscheid“

auf dem golfball spielt

es sich besonders gut

Kurt Lammert, Unternehmer

aus Sankt Augustin und Investor

bei Gut Landscheid in Burscheid,

unterstützt den erfolgreichen

Golfsport in Hennef und

Sankt Augustin mit Profi-Bällen.

Ohne Zweifel, der Titleist Pro V1,

zählt zur Spitze der Golfball-Ingenieurskunst.

Eine ausreichende Zahl

der Logobälle sponserte nun Unternehmer

Kurt Lammert dem Golf Club Rhein-Sieg

mit Sitz in Hennef und dem Internationalen

Golf Club Bonn mit Sitz in Sankt Augustin.

Der Clou: Golfbälle tragen das Logo von

Gut Landscheid. Wird ein Ball auch einmal

verloren und wiedergefunden, kommt man

sicherlich ins Gespräch, was es mit dem

Aufdruck auf sich hat, erklärt Lammert, der

auf Gut Landscheid einen gehobenen Hotel-

und Gastronomiebetrieb mit Erholungs- und

Entspannungsangeboten betreibt: „Außerdem

unterstütze ich den Golf-Sport als langjähriges

Club-Mitglied und Spieler natürlich

GOLF

TURNIER-SIEGER

SERVICE

Merck Finck Golf Cup Cologne 2011

Golfclub Clostermanns hof

Brutto Damen

1. Sabine Kiencke (Clostermanns Hof) 29 Pkt.

2. Doris Weihermann (Rhein-Sieg) 26 Pkt.

3. Antje Pioth (Rhein-Sieg) 21 Pkt.

Brutto Herren

1. Bruno Hilgers (Clostermanns Hof) 22 Pkt.

2. N.N. (Gut Lärchenhof) 21 Pkt.

3. Dr. Jörg Kruse (Burgkonradsheim) 20 Pkt.

Das Benefiz-Turnier ergab 5.000 Euro, die aufgeteilt

wurden an das Berufsbildungswerk Frechen und den

DFB-Integrationspreisträger Rheinflanke gemeinnützige

GmbH/Köln kickt

BMW-Golf-Cup Autohaus Kaltenbach

Golfclub Schloss Georghausen

Brutto Damen

1. Barbara Brune (Georghausen) 33 Pkt.

Brutto Herren

1. Jan Oehler (Georghausen) 33 Pkt.

Netto Herren

1. Dr. Jürgen Klinkhammer (Georghausen) 39 Pkt.

Kurt Lammert (rechts) und Ivan Jelinic (links), Direktor von Gut Landscheid, unterstützen den Golfsport gerne.

Sie übergaben die Golfbälle an Ewald Nelken, Präsident des Internationalen Golf Clubs Bonn in Sankt Augustin und

Simon Brown, Pro des Golf Club Rhein-Sieg.

gerne.“ Über den Präsidenten des Clubs

Rhein-Sieg, Udo Steffen, war man über ein

Sponsoring der Bälle für die 1. Mannschaft

des Clubs, die bereits in der 3. Deutschen

Liga spielt, ins Gespräch gekommen. Kurt

Lammert fand die Idee super und sprach

auch mit Ewald Nelken, Präsident des Clubs

in Sankt Augustin über ein Sponsoring. Und

für den Unternehmer war es Ehrensache, nur

die besten Bälle zu nehmen. Nun übergab

Kurt Lammert gemeinsam mit Ivan Jelinic,

Direktor auf Gut Landcheid, die Bälle.

SU•kontakt 04/11

35


36

SERVICE tOuRISMuS

Urlaub im eigenen

Land ist diesen

Sommer bei deutschen

Autofahrern nach wie

vor beliebt, aber der

trend geht stark in

Richtung Südeuropa.

Das ergab die Analyse

von 205.000 Routenplanungen

beim ADAc.

Der ADAC fand sie heraus: Die

Urlaubsziele der Auto-Touristen

Bemerkenswert: Auch die Eifel ist wieder dabei

Mit rund 43 Prozent führt Deutschland

die Top Ten der beliebtesten

Urlaubsländer mit großem

Abstand an. Italien folgt auf Platz zwei mit

über 17 Prozent und hat damit um fast

zwei Prozent an Beliebtheit gewonnen.

Platz drei und vier belegen Frankreich (6,2

Prozent) und Österreich (5,3 Prozent). Mit

größerem Abstand folgt dann auf Platz fünf

Kroatien mit 3,6 Prozent. Platz sechs belegt

die Schweiz mit rund drei Prozent der Reisenden.

Die Niederlande stiegen von Platz neun

im Vorjahr auf Platz sieben. Dahinter folgen

Spanien, die Türkei und Polen.

Neben den Ländern hat der ADAC auch

die beliebtesten Urlaubsregionen ermittelt.

Auf Platz eins liegt zwar weiter Ober-

bayern. Der Gewinner der Saison ist aber

der Gardasee auf Platz zwei. Die beliebte

norditalienische Region legt in der Gunst

der Urlauber um 1,3 % zu. Auch Südtirol

rückt vor und belegt Platz drei. Die Ostsee/

SU•kontakt 04/11

Als Wanderparadies neu entdeckt von

deutschen Urlaubern: Die Eifel-Region bis

nach Luxemburg hinein. Hier in der

„Grünen Hölle“ mit seinen bizarren

Felsformationen bei Echternach.

Mecklenburger Seenplatte, Schleswig-Holstein

und Istrien finden sich auf den Plätzen

vier bis sechs. Gefolgt von der Nordsee/-

Ostfriesische Inseln und dem Schwarzwald.

Den neunten Rang belegen gleich drei

Regionen gemeinsam: die Eifel mit Mosel

und Hunsrück, die Toskana und Tirol. Das

Urlaubsziel Eifel, Mosel, Hunsrück ist erstmals

in der ADAC Auswertung unter den

Top Ten der Regionen zu finden.

Die türkei erwartet

2011 noch einmal 10%

mehr Urlauber

Die Türkei bleibt ein Renner bei den Ferienfliegern.

Der Flughafen von Antalya

hat im vergangenen Jahr sogar Palma

de Mallorca überholt ! Die Türken meldeten

21,9 Millionen Passagiere, die

Spanier „nur noch“ 19,8 Millionen. Und

die Türken „geben weiter Gas“. Allein

aus Deutschland kamen zuletzt 4,4 Millionen

Urlauber. Und in diesem Jahr sollen

es noch einmal zehn Prozent mehr

werden, hört man aus dem Generalkonsulat

der Türkei in Frankfurt. Dort weiß

man auch: Die Deutschen haben die

Türkei noch gar nicht richtig entdeckt.

Es heißt, das Land biete vor allem den

kulturinteressierten Touristen eine enorme

Vielfalt. Es muss also nicht immer

nur das All-Inclusiv-Hotel in Belek sein,

(siehe das kleine Bild oben), oder Antalya

(großes Bild) mit seinem zugegeben

malerischen Hafen und attraktiven

Möglichkeiten des Bootfahrens an der

türkischen Riviera.


Entwicklungsprogramm zum

TOP-PerfOrmer VerTrieb

Qualitätssteigerung für Verkäufer:

mehr professionalität –

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um Ihre Kunden zu begeistern, zu beeinflussen und zu überzeugen!

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Gewinnen Sie neue Kunden und sichern damit das stetige Wachstum

Ihres Unternehmens!

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Verwandeln Sie Ihre Kundschaft in begeisterte Multiplikatoren, die Sie

weiterempfehlen!

� Körpersprache:

Erleben Sie, wie Sie sich selbst und Ihre Kunden durch Ihre ganzheitliche

Ausdrucksstärke motivieren!

� Strukturierte Gesprächsführung:

Behalten Sie die Kontrolle im Verkaufsprozess – vom ersten Kontakt bis

zum Abschluss!

� Präsentationstechnik:

Beeindrucken Sie Ihre Kunden mit treffenden, effektvollen Darstellungen

Ihrer Produkte und Leistungen!

� einwand- und Vorwandbehandlung:

Machen Sie die Vorbehalte und Widerstände Ihrer Kunden zu wirksamen,

verkaufsaktiven Argumenten!

� Preisverhandlungen:

Bleiben Sie immer selbstbewusst und sicher, wenn es heißt, ihr Angebot

sei zu teuer!

� Abschlusstechniken:

Helfen Sie Ihren zögerlichen Kunden, eine positive Entscheidung zu fällen!

� Selbstmanagement:

Nehmen Sie Ihren Verkaufserfolg in die Hand, steuern Sie Ihre Motivation

und strukturieren Sie Ziele, Zeit und alle Aktivitäten!

� Persönlichkeitsentwicklung:

Wachsen Sie über sich selbst hinaus – ohne sich zu verbiegen!

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CCR trainiert nach dem mehrfach ausgezeichneten

Intervallsystem der INtem-Trainergruppe. Das Gesamtwissen

wird in kleineren Lerneinheiten vermittelt, die

inhaltlich, methodisch und didaktisch perfekt aufeinander

abgestimmt sind.

Zwischen den Intervallen wenden die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer ihr neues Wissen praktisch an.

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Das praxisorientierte Programm basiert inhaltlich, methodisch und didaktisch auf

dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnis und integriert die jahrelangen

persönlichen Verkaufserfahrungen der Trainer. Psychologisch ausgefeilte Techniken

und wirkungsvolle Strategien werden direkt in die tägliche Praxis überführt und

beweisen sich bereits während der Trainingsphase durch sichtbare Effekte und

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38

SERVICE GAStRONOMIE

Gegen die Stimme von Bayern

wollen die Verbraucherminister der

Länder eine neu Hygiene-Kennzeichnung

für Restaurants einführen.

Ab 2012 soll ein Farbbarometer

die Gäste über Sauberkeit und

Hygienestandards in den Betrieben

informieren. Die Branche ist irritiert.

Der Deutsche

Hotel- und

Gaststättenverband

(DEHOGA)

spricht sich gegen

die Einführung einer

solchen Restaurant-

Ampel aus. Verbandspräsident

Ernst Fischer (Bild) sagte dazu in

Berlin: „Der DEHOGA bekennt sich zur konsequenten

Einhaltung der strengen gesetzlichen

Lebensmittelhygieneregelungen und

zum Verbraucherschutz. Jeder Gastwirt, der

hygienische Missstände zu verantworten

hat, schädigt nicht nur sein Geschäft, sondern

das Image der gesamten Branche.“

Und weiter: Die bestehenden Gesetze

und Sanktionsmöglichkeiten bis hin zur Betriebsschließung

seien völlig ausreichend im

Sinne des Verbraucherschutzes. „Das vorgestellte

neue System ist geeignet, Existenzen

zu gefährden“, sagte Fischer.

Die Ängste zahlreicher Gastronomen

scheinen groß, durch ein weniger gutes

SU•kontakt 04/11

Gastwirte fürchten

Ungleichbehandlung

und wirtschaftliche

Nachteile. Und der Gast

selber?

Die „Restaurant-Ampel“

irritiert das Gastgewerbe

Hotel- und gaststätten-Verband lehnt das Vorhaben ab

Ergebnis Gäste und Umsätze zu verlieren.

Vor diesem Hintergrund lehnt der DEHOGA

auch die geplante Veröffentlichung der

Kontrollergebnisse im Internet ab. „Das Internet

vergisst nichts. Es ist bekannt, dass

eine negative Bewertung, wenn sie sich erst

einmal im Netz verbreitet hat, kaum mehr

entfernt werden kann.“

Schon heute reiche die Zahl der Kontrolleure

nicht aus, um alle lebensmittelverarbeitenden

Betriebe in angemessenen

Zeiträumen zu prüfen. „Viele Betriebe werden

nur alle zwei bis drei Jahre kontrolliert“,

berichtete Fischer. Laut dem Bundesverband

der Lebensmittelkontrolleure gebe

es in Deutschland 2.500 Kontrolleure und

damit 1.500 zu wenig.

Für den Gastronomen sei es damit ein

Glückspiel, wann er überprüft werde. „Die

Gäste wären verunsichert, so lange er noch

keine Auszeichnung führen kann und entscheiden

sich vielleicht gegen einen Besuch

– zum Nachteil des Betriebes“, führte

Fischer aus. Es sei nicht hinnehmbar, dass

ein Betrieb mit einer weniger guten Bewertung

jahrelang als schlecht deklariert werde,

auch wenn er inzwischen alle Mängel beseitigt

hat und hygienisch einwandfrei sei.

Auch den Gästen würden veraltete Auszeichnungen

nicht weiterhelfen. Darüber

hinaus seien noch viele rechtliche Fragen zu

klären.

FRAGEN AN DEN WEIN-EXPERTEN

Klaus Rüsing

Frage: Herr Rüsing, es ist Sommer. Die ideale

Zeit, ein Glas Sekt auf der Terrasse zu genießen.

Was macht einen guten Sekt aus?

Klaus Rüsing: Ein Sekt ist immer nur so gut

wie die Qualität des Grundweines, aus dem

der Sekt hergestellt worden ist.

Frage: Können Sie uns ein Beispiel geben?

Klaus Rüsing: Nehmen Sie doch einfach

einmal einen Sekt im Angebot für 2,85 Euro.

Der Betrag minus der Mehrwertsteuer, der

Glasflasche, dem Korken, der Ausstattung der

Flasche, den Gewinn für den Hersteller, dem

Verkäufer, der Agentur und dem Transporteur.

Da bleibt für die Qualität des Grundweines weniger

als 0,10 Euro pro Liter.

Frage: Okay das verstehe ich. Wie kann ich

auf der Flasche erkennen, dass Qualität in der

Flasche ist?

Klaus Rüsing: Wenn auf der Flasche „Flaschengärung“

oder „Jahrgangssekt“ steht,

dann handelt es sich schon um eine besondere

Qualität.

Frage: Gibt es noch weitere Kriterien, die auf

eine bessere Qualität hinweisen?

Klaus Rüsing: Ja, z. B. wenn ein Sekt aus nur

einer Rebsorte hergestellt wird, oder es sich

um einen sogenannter „Winzersekt“ handelt,

d. h. der Erzeuger hat seine eigenen Trauben

zu Sekt verarbeitet.

Frage: Und wie verhält es sich bei spanischen

oder französischen Sektmarken?

Klaus Rüsing: Ganz kurz. Bei spanischen

Sekten sollte Cava auf der Flasche stehen,

dann handelt es sich um eine Flaschengärung.

Und bei Champagner muss das Departement

51 für die Champagne auf dem Etikett

vermerkt sein. Wenn nicht, dann ist es ein

„Schummelchampagner“.

www.ruesing-weine.de

Thema

heute:

Sekt


Public Relation

Kommunikationsagentur H-ZWO eröffnet Dependance in Shanghai

China: „Wussten Sie schon…“

„Chi Le Mei You“ ist Mandarin,

die meist gesprochene Sprache

der Welt. Im chinesischen bedeutet

es „Hast Du schon gegessen?“.

Im Reich der Mitte begrüßt man

sich traditionell immer noch so,

das Essen hat einen äußerst

hohen Stellenwert.

Andere Länder, andere Sitten. Als

Westlicher nach China auszuwandern,

mit rund 1,3 Mrd. Einwohnern

der viert größte Staat der Erde, ist eine

große Herausforderung. Aber eine durchaus

positive, vor allem für deutsche Unternehmen.

In 2010 titelte das Magazin Stern:

„China: Ein Land auf der Überholspur“. Die

zweitgrößte Wirschaftsmacht ist 2010 Exportweltmeister

geworden und entthronte

damit Deutschland. Die bedeutendste Industriestadt

in China ist Shanghai.

Know-how in Sachen Land & Leute, Sitten

und vor allem das Geschäftsleben erlangt

man nur dann, wenn man auch vor Ort

ist. Möchte man sich als Unternehmen dort

langfristig etablieren, bedarf es einer intensiven

Vorbereitung. Bereits seit über ein Jahr

bereitet die von Frank Holtey in 2002 gegründete

Kommunikationsagentur H-ZWO

seine Repräsentanz in Shanghai vor. Im Rahmen

der Vorbereitung holte sich H-ZWO mit

Emilia Raschke langjährige China-Expertise in

die Agentur, die aktuell 60 Mitarbeiter in den

Abteilungen Online & Social Media, Event,

Promotion & PR sowie Produktion & Einkauf

beschäftigt. Die 28-jährige diplomierte Wirtschaftswissenschaftlerin

war vor H-ZWO in

Shanghai für die ORGAtec GmbH als Leiterin

Marketing und Vertrieb tätig. Ihre Kenntnisse

des chinesischen Marktes, der Kultur und

vor allem der Sprache werden einer erfolgreichen

Agentur-Etablierung sehr zugute

kommen. Dieses spezielle Know-how und

die beratende Unterstützung bietet H-ZWO

zudem auch anderen Unternehmen an, die

ebenfalls eine Firmenetablierung in Asien

anstreben.

Der Start von „H-ZWO Shanghai“ ist vor

Kurzem erfolgt: Seit 01. Juli 2011 etabliert

die Agentur, die auf den Bereich below-theline

Kommunikation fokussiert ist und Kunden

aus den Branchenbereichen Nahrung

und Genussmittel,

Automobilindustrie,

Logistik, Versicherung

und Handel betreut,

seine Dienstleistung

auch im chinesischen

Markt. Leiter der Niederlassung

ist Philipp

Hilterhaus (33), Chief Representative Officer.

Der studierte Kommunikationswirt

blickt auf 13 Jahre Erfahrung in Marketing

und Kommunikation zurück und betreute

Etats von namhaften Unternehmen wie beispielsweise

Masterfoods, evian, Deutsche

Post und Royal Canin. Er war unter anderem

für BBDO Düsseldorf oder die Public GmbH

Köln tätig.

Links: Emilia Raschke, Account Management H-ZWO, Köln

Rechts: Philipp Hilterhaus, Chief Representative Officer,

H-ZWO JING NIU, Shanghai

Frank Holtey sieht in Shanghai großes

Potenzial und entschied sich ganz bewusst

für eine Agenturrepräsentanz in der 20 Millionen

Einwohnerstadt: „Shanghai ist die

bedeutendste Industriestadt in China, in der

heute weit mehr als 1.000 deutsche Unternehmen

aktiv sind. Der chinesische Binnenmarkt

wird immer bedeutungsvoller, denn

die hoch besiedelten Hotspots wie Shanghai,

Peking, Guangzhou und Shenzhen orientieren

sich zunehmend am westlichen

Markt und Lebensstil. Dies ist vor allem für

die europäischen Markenartikler besonders

SERVICE

Links: Geschäftsführerin Christiane Robyn

Rechts: Geschäftsführender Gesellschafter Frank Holtey

interessant. Und für die Positionierung ihrer

Produkte bedarf es einer gezielten Kommunikation.

Die Verknüpfung der unterschiedlichen

Medien hat eine große Bedeutung,

allen voran das Web. In diesem Bereich

bieten wir durch erfahrene Fachkräfte alles

aus einer Hand – von der Konzeption über

die Gestaltung bis hin zur Programmierung.

Die kommende chinesische Generation ist

durch die zahlreichen innovativen Technologien

weitaus medienaffiner. Unsere Mission

ist es, unsere Identität und unsere Stärke

auf den chinesischen Markt zu übertragen.

Wir bieten effizienten Full-Service ‚made

in Germany‘ in sämtlichen Disziplinen der

Marketing-Kommunikation. Ich sehe für

uns viele Chancen in Shanghai und stelle

mich mit meinem Team dieser großen Herausforderung“,

so Holtey.

Das H-ZWO Logo, ein Stierkopf, untermauert

die Einstellung: die Agentur blickt

zu jeder Zeit kämpferisch und optimistisch

nach vorn, ohne jedoch den Realitätssinn

zu verlieren und vom Boden abzuheben. In

Shanghai wird H-ZWO unter der Firmierung

„H-ZWO JING NIU“ (Bedeutung: „starker

Stier“, steht für Tatkraft, Elan und Ausdauer)

auftreten und fokussiert sich auf die Gewinnung

deutscher und europäischer Unternehmen

sowie chinesischer Unternehmen

mit deutscher Orientierung. Zudem unterstützt

H-ZWO verschiedene Unternehmen

aus seinem Kundenstamm bei ihrer Projektentwicklung

im asiatischen Raum.

Pressekontakt:

H-ZWO

Agentur für Kommunikation GmbH

Kristina Sass | PR-Leitung

Schanzenstraße 39, Gebäude D4–D6

D-51063 Köln

Fon +49 221 933300-36, Fax -40

kristina.sass@h-zwo.com

Internet: www.h-zwo.com


40

SERVICE GESuNDhEIt

Deutschland ist trauriger

Spitzenreiter in Europa: Experten

schätzen, dass jeder zehnte Einwohner

an Diabetes erkrankt ist –

so viele wie in keinem anderen

europäischen Land. Und die Prognose

ist steigend. Bereits 2030

sollen nach Angaben der Internationalen

Diabetes Föderation (IDF)

mehr als 20 Prozent der Bevölkerung

von Diabetes betroffen sein.

Rund 95 Prozent der 8 Millionen Diabetiker

in Deutschland sind an Diabetes

mellitus Typ-2 erkrankt. Teilweise

genetische Veranlagung, aber vor allem

mangelnde Bewegung und falsche Ernäh-

SU•kontakt 04/11

Sie ist nicht ansteckend,

verbreitet sich

aber dennoch weltweit

wie eine Epidemie: Die

Stoffwechsel-krankheit

Diabetes, konkret der

Typ 2. Dabei handelt

es sich sehr oft um

eine reine Lifestyle-

Erkrankung. „Wir essen

und sitzen uns krank“,

sagen die Experten.

„Nur wenn wir uns

besser ernähren und

regelmäßig Bewegung

verschaffen, können

wir dem Diabetes

entgegen wirken.

„Und dabei spielt das

Lebensalter keine Rolle.

Fitness-Studios können

dabei behilflich sein.

Der TÜV vergibt Gütesiegel an

Fitness-Studios für Diabetiker

rung und Übergewicht tragen zu dieser

Erkrankung bei. Mittlerweile sind auch immer

mehr junge Menschen und Kinder von

Diabetes betroffen, da auch hier die Anzahl

Übergewichtiger rasant zunimmt.

Bei vielen Diabetikern des Typ-2 wäre

die Krankheit mit mehr Bewegung und

gesunder Ernährung oftmals vermeidbar

gewesen. „Die positive Wirkung von Sport

auf die Erkrankung ist wissenschaftlich hinterlegt.

Nicht nur zur Vermeidung einer Diabeteserkrankung

ist sportliche Bewegung

essentiell, sondern auch dann, wenn der

Patient schon erkrankt ist“, erklärt Matthias

Lompa, Fitnessstudioexperte bei TÜV

Rheinland. „Daher sind gerade für Diabe-

Der TÜV Rheinland erweitert mit

dem Prüfzeichen „Fitnesstraining für

Diabetiker“ sein breit angelegtes Programm

für Fitnessstudios mit über 400

geprüften Studios in ganz Deutschland.

So vergeben die neutralen Auditoren

von TÜV Rheinland beispielsweise das

TÜV-Rheinland-Prae-Fit Fitness-Siegel

für einheitlich hohe Standards bei Gesundheitsförderung,

Sicherheit und Hygiene

von Studios.

Neben der professionellen Betreuung

überprüfen die TÜV Rheinland-Experten

unter anderem den ordnungsgemäßen

Wartungszustand der Übungsgeräte,

die Hygiene der Räume und

der sanitären Anlagen. Essentiell sind

für eine Zertifizierung darüber hinaus

das Qualitäts- und Notfallmanagement

sowie die Vertragsgestaltung.

tiker Fitnessstudios eine gute Möglichkeit,

sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig

gegen die Krankheit anzukämpfen. Doch

viele Diabetiker sind unsicher, wenn es um

die Wahl des richtigen Fitnessstudios für sie

geht.“

Sicherheit gibt die neue Fitnessstudio-

Zertifizierung des TÜV Rheinland, die in Zusammenarbeit

mit der Arbeitsgemeinschaft

Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes-Gesellschaft

(DDG) entwickelt wurde.

„Der Sicherheits- und Betreuungsaspekt

spielt für Diabetiker eine wichtige Rolle. Neben

dem sportlichen Angebot fallen auch

medizinische Aspekte bei der Auswahl des

Fitnessstudios ins Gewicht“, weiß der TÜV

Rheinland Experte.

„Doch bisher ist die Suche nach einem

Fitnessstudio, das sich auf die Bedürfnisse

von Diabetikern eingestellt hat, schwierig“.

Orientierung bietet hier das TÜV Rheinland

Prüfzeichen „Fitnesstraining für Diabetiker“.

Dieses Prüfzeichen erhalten Fitnessstudios,

die sich strukturell und personell an die Bedürfnisse

von Diabetikern angepasst haben

und vom TÜV Rheinland zertifiziert wurden.

Bei der Zertifizierung gehen die Prüfkriterien

über das Maß hinaus, was bei einer

normalen Fitnessstudio-Zertifizierung gefordert

ist: Die Fitnessstudios müssen zusätzliche

Qualifikationen im Bereich Rehabilitationssport

sowie zum Themengebiet

Diabetes und Sport nachweisen.


Im Blickpunkt

StEuERN: Neue Entwicklungen zur Freigrenze

bei Betriebsveranstaltungen � S. 42

RECht: Wenn im Internet mit Garantien

geworben werden soll � S. 44


SU •kontakt

CONtROLLING: Mehr zeit fürs

Kerngeschäft durch Outsourcing � S. 46

finAnZEn

ADAC machte

66,1 Millionen

Euro Gewinn

Mitgliederzahl stieg

auf 17,28 Millionen

� Seite 45

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


42

Im Blickpunkt Steuern

SU•kontakt 04/11

geplante steuerliche förderung bei gebäudesanierungen –

elektronische übermittlung der Bilanz

Aktuelle Entwicklungen

zur Freigrenze bei

Betriebsveranstaltungen

Von UWE HAPP

Grundsätzlich unterliegen

jegliche Zuwendungen des

Arbeitgebers an seine Arbeit-

nehmer der Lohnsteuerpflicht.

Eine Ausnahme von diesem

Grundsatz stellen Betriebs-

veranstaltungen wie z.B.

Sommerfeste, Weihnachts-

feiern, Ausflüge etc. dar,

wenn der Kostenanteil pro

Arbeitnehmer nicht mehr

als 110 EUR beträgt.

Zwei Veranstaltungen dieser Art können

vom Arbeitgeber pro Jahr durchgeführt

werden, ohne dass diese

beim Arbeitnehmer Lohnsteuer auslösen.

Derzeit sind beim Bundesfinanzhof zwei

Verfahren anhängig, die klären sollen, wie

der Kostenanteil der auf den einzelnen Arbeitnehmer

entfällt, zu berechnen ist. Folgt

man der Meinung der Finanzverwaltung,

so ist der tatsächlich entstandene Aufwand

durch die Anzahl der teilnehmenden Arbeitnehmer

und dessen Begleitpersonen zu

teilen.

Die auf die Begleitpersonen entfallenden

Kostenanteile sind dem entsprechenden

Arbeitnehmer zuzurechnen.

Der Bundesfinanzhof hat jetzt zu klären,

ob die Abstellung auf die tatsächlich

teilnehmenden Arbeitnehmer sachgerecht

ist oder ob bei der anteiligen Kostenberechnung

auf die eingeladenen oder angemeldeten

Arbeitnehmer abgestellt werden

muss.

Die Planung einer Betriebsveranstaltung

richtet sich in der Regel nach der Anzahl

der eingeladenen oder angemeldeten Arbeitnehmer.

Sollten Arbeitnehmer trotz Einladung

oder Zusage nicht erscheinen, bleiben

die Kosten für den Arbeitgeber oft in

gleicher Höhe bestehen.

uwe happ

Dipl.-Kfm., Steuerberater

und Partner in der

Schmitz+Partner

Steuerberatungs-

gesellschaft

Elektronische Übermittlung der Bilanz

und Gewinn- und Verlustrechnung –

die E-Bilanz

Nach der Reform der handelsrechtlichen

Rechnungslegungsvorschriften durch das

BilMoG drohen den Unternehmen durch

die Einführung des § 5b EStG durch das

Steuerbürokratieabbaugesetz erneute Unannehmlichkeiten.

Die Neuregelung verpflichtet die Unternehmen,

ihre Bilanz sowie Gewinn- und

Verlustrechnung elektronisch an die Finanzbehörde

zu übermitteln. Dazu sollen

die Unternehmen ihre Buchführung und

Aufzeichnungen so umfangreich auf eine

neue Grundlage stellen, dass diese in einen

amtlich vorgeschriebenen Datensatz (Taxonomie)

passen.

Die verpflichtende Übermittlung sollte

ursprünglich für Wirtschaftsjahre gelten, die

nach dem 31.12.2010 beginnen. Nachdem

jedoch auch dem Bundesfinanzministerium

klar wurde, dass die praktische Umsetzung

der Neuregelung nicht so kurzfristig

zu realisieren ist, wurde die verpflichtende

Übermittlung auf Wirtschaftsjahre, die nach

dem 31.12.2011 beginnen, verschoben. Bis

Ende April 2011 haben freiwillige Unternehmen

testweise den Inhalt ihrer Bilanz und

Gewinn- und Verlustrechnung elektronisch

an die Finanzverwaltung übermittelt. Nun

werden die Erkenntnisse dieser Pilotphase

ausgewertet und in den Entwurf des Anwendungsschreibens

zur Taxonomie eingearbeitet.

Durch erhebliche Probleme bereits in

dieser Pilotphase kann nicht ausgeschlossen

werden, dass die verpflichtende Übermittlung

erneut verschoben wird.

Steuerliche Förderungen von

energetischen Gebäudesanierungen

Der Finanzausschuss hat am 29.06.2011

dem von der Koalition eingebrachten Entwurf

eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung

von energetischen Sanierungsmaßnahmen

an Wohngebäuden zugestimmt.

Steuerlich gefördert werden sollen energetische

Maßnahmen an Wohngebäuden,

die vor 1995 erbaut wurden. Das Gesetz

sieht hierbei zwei Wege vor: Vermieter können

die Aufwendungen für diese Maßnahmen

an ihren Mietobjekten im Rahmen einer

erhöhten Abschreibung absetzen. Für selbstgenutzte

Gebäude sieht das Gesetz einen

Abzug wie steuerliche Sonderausgaben vor.

Bei vermieteten Wohngebäuden sollen

Maßnahmen gefördert werden, „mit denen

insbesondere erreicht wird, dass das Gebäude

einen Primärenergiebedarf von 85

Prozent eines zum Zeitpunkt des Beginns

der Maßnahme vergleichbaren Neubaus

nicht überschreitet“, heißt es in der Begründung

des Gesetzentwurfs. Steuerpflichtige

können über einen Zeitraum von 10 Jahren

diese nachträglichen Herstellungskosten in

Höhe von jeweils 10 Prozent steuermindernd

geltend machen. Bei energetischen

Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutzten

Wohngebäuden können die entsprechenden

Aufwendungen über einen Zeitraum

von 10 Jahren gleichmäßig verteilt

wie Sonderausgaben abgezogen werden.

Mit den von der Koalition beschlossenen

Änderungen soll das Gesetz nun nicht

mehr zum 1. Januar 2012, sondern bereits

im laufenden Jahr in Kraft treten. Als Datum

eingefügt wurde der Tag nach der

Verkündung des Gesetzes. Die erhöhten

Absetzungen bei vermieteten Gebäuden

oder der Abzug wie Sonderausgaben bei

selbstgenutztem Wohneigentum werden

für Maßnahmen gewährt, die ab dem 6.

Juni 2011 (Tag des Kabinettsbeschlusses)

begonnen und vor dem 1. Januar 2022 abgeschlossen

werden.


Der Flughafen Köln/Bonn blickt auf

ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück.

Vor allen wichtigen Unternehmenskennziffern

steht ein Pluszeichen.

Nach zwei Jahren mit Verlust hat

der Flughafen im abgelaufenen

Geschäftsjahr die Trendwende geschafft

und Gewinn erwirtschaftet.

Ihr Controller2profit

betrachtet war 2010 ein

gutes Jahr für den Köln/Bonn Airport“,

„insgesamt

sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung

der Flughafen Köln/Bonn GmbH,

Michael Garvens (Bild), bei der Bilanzpressekonferenz.

„Trotz der Einbußen durch die

Aschewolke (minus 3 Millionen Euro, d.

Red.) und den frühen Wintereinbruch sind

unsere Verkehrszahlen gestiegen und wir

schreiben wieder schwarze Zahlen.“

Die Umsatzerlöse kletterten um 6,1 Prozent

auf 270,1 Millionen Euro. Das operative

Geschäftsergebnis, EBITDA, konnte auf 59,3

Millionen Euro gesteigert werden, ein deutlicher

Zugewinn von 12 Prozent. Das Ergebnis

zeigte einen noch positiveren Trend und

drehte ins Plus. 15 Millionen Euro nach Steuern

schlagen als Gewinn zu Buche.

Der Köln/Bonn Airport zählte 9,9 Millionen

Passagiere im vergangenen Jahr; ein

Plus von 1 Prozent zum Vorjahr. Deutlich

höher fallen die Zuwächse bei der Luftfracht

aus. Das Frachtvolumen lag bei 656.000

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand

und schaut mit neutralem Blick auf

Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

Finanzen

Airport Köln/Bonn gut erholt

Tonnen – ein satter Anstieg um 17 Prozent.

Die positive Umsatzentwicklung ist maßgeblich

durch die Ertragssteigerungen im

Non-Aviation-Geschäft, also dem Geschäft

am Boden bestimmt. Mit 81,3 Millionen Euro

haben sich die Einnahmen aus diesem Geschäftssegment

seit 2002 nahezu verdoppelt.

Gegenüber dem Vorjahr weisen sie

eine Zunahme um 9 Prozent auf. Die Flughafengesellschaft

rechnet für 2011 mit einem

weiter steigenden Gewinn. Michael Garvens

selber bleibt bis 2017 an der Spitze des Flughafens.

Der Aufsichtsrat hat seinen Vertrag

um weitere 5 Jahre verlängert.

Im Passagierverkehr ein leichtes Minus, im

Frachtverkehr ein gewaltiges Plus: so lässt sich

die Bilanz des Köln Bonn Airport im ersten

Halbjahr 2011 zusammenfassen. 4.366.750

Fluggäste passierten in den ersten sechs

Monaten die Gates, das entspricht einem

Minus von 2 Prozent. Die Fracht hingegen

legte im ersten Halbjahr um 24 Prozent zu,

was auf einen neuen Rekord hindeutet.

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43

Im Blickpunkt


44

Im Blickpunkt Recht

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Anforderungen an

die Werbung mit

Garantien im Internet

Von DR. HARALD SCHNEIDER

Garantie und Gewährleistung

(Haftung für Sachmängel) sind

juristisch zu unterscheiden,

was viele Verbraucher nicht

wissen und dementsprechend

davon ausgehen, es handele

sich um Begriffe für ein und

denselben Rechtskomplex.

Andererseits kommt es auch immer

wieder vor, dass Unternehmer ihre

Waren im Internet mit Garantieaussagen

bewerben, obwohl sie die Gewährleistung

(gesetzlichen Mängelrechte des

Käufers) meinen.

Garantien sind stets freiwillige Zusagen,

entweder des Verkäufers oder des Herstellers

einer Ware. Deren Inhalt ergibt sich

aus den Garantiebedingungen, die höchst

unterschiedlich sein können (und sich nicht

konkret aus dem Gesetz ergeben). Meist

bedeuten Garantien eine unbedingte und

vom Verschulden unabhängige Einstandspflicht

des Garantiegebers. Das Gesetz

erwähnt in § 443 BGB die Beschaffenheits-

oder Haltbarkeitsgarantie. Eine Garantieerklärung

bedarf grundsätzlich keiner

besonderen Form und kann auch durch

Aussagen in der Werbung abgegeben werden.

Auf Verlangen des Verbrauchers ist sie

in Textform nachzureichen. Viele Hersteller

fügen der Ware zum Teil aufwändig gestaltete

Garantieurkunden bei.

Demgegenüber ist die Gewährleistung im

Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) eingehend

geregelt (Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung

oder Schadenersatz, §§ 437 ff. BGB).

Die Gewährleistungsansprüche knüpfen an

das Vorliegen eines Sachmangels an, der

bei Ablieferung der Kaufsache vorgelegen

haben muss und richten sich ausschließlich

gegen den Verkäufer, nicht gegen

den Hersteller der Ware. Beim Vertrag mit

einem Verbraucher können die Gewähr-

Dr. harald Schneider

Rechtsanwalt

Anwaltskanzlei

www.anwalt-siegburg.de

leistungsrechte nicht zu dessen Nachteil

eingeschränkt werden, was u. a. bedeutet,

dass eine Garantie immer nur neben den

gesetzlichen Ansprüchen (und damit als zusätzlicher

Anspruch) bestehen kann.

Für den Verbrauchsgüterkauf gelten bei einer

Garantie Besonderheiten. Insofern stellt

sich der Verbraucher meist folgende Fragen:

Wie lange besteht die Garantie und in welchem

Umfange (z. B. Beschaffenheit, Haltbarkeit,

Qualität), welche Voraussetzungen /

Formalien müssen eingehalten werden,

wer ist der Garantiegeber und welcher

regionale Umfang besteht (Deutschland,

Europa oder die ganze Welt) ?

Wegen dieses Aufklärungsbedürfnisses hat

der Gesetzgeber in § 477 BGB Grundsätze

für Garantieversprechen regelt:

Eine Garantieerklärung (§ 443) muss einfach

und verständlich abgefasst sein. Sie

muss enthalten

1. den Hinweis auf die gesetzlichen Rechte

des Verbrauchers sowie darauf, dass sie

durch die Garantie nicht eingeschränkt

werden und

2. den Inhalt der Garantie und alle wesentlichen

Angaben, die für die Geltendmachung

der Garantie erforderlich

sind, insbesondere die Dauer und den

räumlichen Geltungsbereich des Garantieschutzes

sowie Namen und Anschrift

des Garantiegebers.

(2) Der Verbraucher kann verlangen, dass

ihm die Garantieerklärung in Textform mitgeteilt

wird.

(3) Die Wirksamkeit der Garantieverpflichtung

wird nicht dadurch berührt, dass eine

der vorstehenden Anforderungen nicht erfüllt

wird.

Klärt der Unternehmer nicht so auf, wie

§ 477 BGB das verlangt, ist die Garantieerklärung

deshalb nicht unwirksam. Er begeht

aber einen erheblichen Wettbewerbsverstoß,

der ggf. zu einer Abmahnung oder

einem Wettbewerbsverfahren auf Unterlassung

führen kann, wodurch nicht unerhebliche

Kosten entstehen können.

Die Gerichte, zuletzt der Bundesgerichtshof

(Urteil vom 14.04.2011, Aktenzeichen I ZR

133/09), haben pauschale Werbeaussagen

bezüglich verbindlicher Vertragsangebote

im Fernabsatz, insbesondere im Internet,

wie z. B. „2 Jahre Garantie“ oder „10 Jahre

Langzeitgarantie“ oder „5 Jahre Herstellergarantie“

u. ä. für unzulässig erklärt, falls

nicht zugleich konkrete Angaben zum Inhalt

und Umfang der Garantie sowie zum Garantiegeber

bereits in der Werbung selbst

gemacht werden. Durch die Informationspflichten

soll der Verbraucher insbesondere

darüber aufgeklärt werden, dass er sich

nicht – wie das z. B. in Elektronikmärkten

häufig geschieht – unter Zurückweisung

der Gewährleistung auf Ansprüche gegen

den Hersteller verweisen lässt.

Auch bei Beachtung der Formvorschrift können

langjährige Garantiezusagen, die sich

auf die Mängelfreiheit, insbesondere die

Haltbarkeit eines Materials oder der Ware

beziehen, problematisch sein. Erlaubt sind

sie nach der Rechtsprechung grundsätzlich

nur dann, wenn sie bei normaler Abnutzung

des Kaufgegenstandes sachlich zutreffend

und für den Kunden nicht praktisch

bedeutungslos sind, z. B. weil die normale

Lebensdauer erfahrungsgemäß gar nicht so

lange reicht oder in der Garantiezeit so viele

notwendige Reparaturen zu erwarten sind,

dass die Garantievoraussetzungen im Zweifel

gar nicht beweisbar wären.

Kein zulässiger Weg wäre es, statt der Garantie

die gesetzlichen Mängelrechte (Gewährleistung)

in plakativer Weise herauszustellen,

da dies ggf. in den Bereich einer

unzulässigen Werbung mit einer Selbstverständlichkeit

führt. Die Mängelrechte der

§§ 437 ff. BGB stehen dem Käufer nämlich

Kraft Gesetzes zu und dürfen nicht als besondere

Wohltat des Unternehmers angepriesen

werden.


ADAC meldet neue

Mitglieder im Minutentakt

Für den Allgemeinen Deutschen

Automobil-Club e. V. (ADAC),

München, war 2010 ein wirtschaftlich

gutes Jahr. Wie der Club bei

der Bilanzpressekonferenz in

München mitteilte, erhöhte sich

der Mitgliederbestand um rund

494.000 Mitglieder (plus 2,9

Prozent) auf 17,28 Millionen

Auto- und Motorradfahrer.

Rein rechnerisch heißt das: jede Minute

ein Mitglied mehr. So stieg der ADAC

– hinter dem amerikanischen AAA –

zum zweitgrößten Automobilclub der Welt

auf. Einen neuen Höchststand erreichte auch

die Pannenhilfe. Die Einsätze der Gelben Engel

und ihrer Straßendienstpartner kletterten

im vergangenen Jahr um 8,1 Prozent auf den

Rekordwert von 4,25 Millionen.

Von den Mitgliederbeiträgen des ADAC

und seiner Regionalclubs in Höhe von 643,8

Millionen Euro (plus 9,5 Millionen Euro)

wurde mit 327,4 Millionen Euro mehr als die

Hälfte für direkte Hilfeleistungen wie Pannenhilfe,

Luftrettung und Notrufzentralen

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Erfolg verbindet.

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Finanzen

aufgewendet. Das sind 18,8 Millionen Euro

mehr als im Vorjahr. Für Mitgliederservice

und -betreuung fielen 148,4 Millionen Euro

an (plus 5,2 Millionen Euro), für den Bereich

Information 111,2 Millionen Euro (minus 1,1

Millionen Euro) und für Sport 21,0 Millionen

Euro (plus 0,9 Millionen Euro).

Die Gesamterträge des ADAC e.V., München,

summierten sich im Jahr 2010 auf

644,2 Millionen Euro (Vorjahr 629,7 Millionen

Euro). Vor allem wegen der Zunahme

der Aufwendungen für Mitgliedschaftsleistungen

sank der Jahresüberschuss auf

28,3 Millionen Euro (39,0 Millionen Euro).

Die in der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst

GmbH zusammengefassten

Tochtergesellschaften erzielten Erträge von

928,5 Millionen Euro (927,6 Millionen Euro).

Der Gewinn lag bei 66,1 Millionen Euro

(73,5 Millionen Euro). Die 18 Regionalclubs,

allesamt regionale Vereine mit eigener

Rechtspersönlichkeit, erzielten Erträge von

367,6 Millionen Euro (352,8 Millionen Euro).

Das Jahresergebnis summierte sich auf 46,9

Millionen Euro (57,5 Millionen Euro).

Zum Jahresende 2010 beschäftigte der

ADAC bundesweit knapp 8.400 Mitarbeiter,

darunter 1 604 Straßenwachtfahrer.

Der Club betreibt 179 Geschäftsstellen, 15

Telefon-Service-Zentralen und 174 Vertretungen.

Im Ausland kümmern sich 15 Notrufstationen

in Europa und den USA um alle

Mitglieder, die in Not geraten sind. Die Helikopter

der gemeinnützigen ADAC-Luftrettung

GmbH starteten im vergangenen Jahr

zu rund 44.100 Einsätzen (45.700). Dabei

versorgten die Hubschrauberbesatzungen

der ADAC Tochtergesellschaft rund 40.300

Patienten (41.600).

Klaus Schmitz

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

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Im Blickpunkt


46

Im Blickpunkt

Controlling

Lohnbuchhaltung: Mehr Zeit für das Kerngeschäft durch Outsourcing

Das Rundum-Sorglos-Paket

SU•kontakt 04/11

Von DANIEL HAASE

Immer mehr Betriebe lassen

die Löhne und Gehälter ihrer

Mitarbeiter von externen Spezialisten

berechnen. Die Ausgliederung

der Lohnbuchhaltung ist sinnvoll,

denn so lassen sich Kosten einsparen.

Gleichzeitig profitiert

das Unternehmen vom Fachwissen

der Dienstleister.

Besonders in kleinen und mittleren

Unternehmen (KMUs) ist die

Lohnabrechnung mit erheblichem

Zeitaufwand verbunden. Darüber klagen

Geschäftsführer von Unternehmen, die ihre

Abrechnungen in Eigenregie erstellen, immer

wieder.

Die Anmeldung der Lohnsteuer, arbeits-

und sozialrechtliche Meldungen, Abführung

der Krankenkassenbeiträge etc. – all

das kostet viel Zeit, ohne die Produktivität

oder den Absatz eines Unternehmens zu

fördern. Hinzu kommen ständig neue Gesetzesanforderungen

rund um das Thema

Lohnbuchhaltung, die eine Belastung fürs

Unternehmen darstellen und ebenfalls Zeit

in Anspruch nehmen.

Know-how externer

Spezialisten nutzen

Die Anforderungen an Lohnbuchhalter

wachsen stetig, so dass sich immer mehr

KMUs dafür entscheiden, das Personalrechnungswesen

auszugliedern. Das kann z. B.

auch die komplette Vertragsgestaltung für

alle Angestellten inklusive Aufhebungsverträge

beinhalten. Durch das Outsourcing

(Auslagerung) dieser Tätigkeiten an einen

externen Dienstleister werden Einsparpotenziale

genutzt und Zeit für andere wichtige

Tätigkeiten im Betrieb gewonnen. Die

Ausgliederung der Lohn- und Gehaltsabrechnung

bringt aber noch weitere Vorteile

mit sich:

Die Kosten sind überschaubar und im

Voraus kalkulierbar

Kein Ausfall durch Krankheit oder

Abgang

Wegfall von Software- und Ausbildungskosten

Daniel haase

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Externe Dienstleistungsbüros für Lohnbuchhaltung

verfügen darüber hinaus über ein

aktuelles Know-how, denn sie bilden sich

kontinuierlich weiter und halten sich in

Fragen der Rechtssprechung auf dem Laufenden.

Auskünfte zu den Themen Sozialversicherungsrecht,

Arbeitsrecht, zu Lohnsteuer

oder auch vermögenswirksamen

Leistungen sowie zur Altersvorsorge –

seriöse und kompetente Dienstleister sind

auf diesem Gebiet auf dem aktuellen Wissensstand

und stehen den Kunden mit ihrem

Expertenwissen zur Seite.

Darauf kommt es bei der

Auswahl des Dienstleisters an

Um einen tatsächlichen Einspareffekt zu

erzielen, sollte man bei der Auswahl des

externen Dienstleistungsbüros folgende

Punkte beachten:

Wie seriös ist der entsprechende

Dienstleister?

Verfügt er über eine entsprechende

Qualifizierung und das nötige Fachwissen?

Wie ist seine Persönlichkeit? Ist er

umgänglich?

Können Sie dem Dienstleister Ihr

Vertrauen schenken?

Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Denn

ohne Vertrauen geht es nicht. Schließlich

gibt ein Unternehmen mit der Personalabrechnung

vertrauliche Daten nach außen,

die diskret und professionell bearbeitet

werden müssen.

Mehr Zeit für das eigentliche Geschäft

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, dass

der ausgewählte Dienstleistungspartner

noch weitere Leistungsmodule übernehmen

kann. Unternehmen, die sich voll und

ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren

möchten, können beispielsweise

auch Dienstleister wählen, die ein Rundum-

Sorglos-Paket anbieten. Das heißt, sie übertragen

ihre komplette Lohn- und Finanzbuchhaltung

einem externen Büro. Das

Resultat: Keine Investition in teure Software

und wiederum keine Personalbindung. Alle

benötigten Abrechnungen, Statistiken, Auswertungen

und Institutsmeldungen werden

termingerecht und vorschriftsmäßig

zum kalkulierbaren Festpreis ausgeführt.

Problemlösung vor Ort

Gute externe Dienstleister erkennt man

daran, dass sie sich nach den Wünschen

der Kunden richten. So ist beispielsweise

die komplette Erledigung der Lohn- und

Finanzbuchhaltung im Unternehmen möglich.

In meiner beruflichen Praxis habe ich

festgestellt, dass die Anwesenheit des externen

Buchhalters im Unternehmen an

festen Tagen sinnvoll sein kann. Denn so

lassen sich Fragen und eventuell auftretende

Probleme schnell und direkt vor Ort

lösen. Für einen guten und flexiblen Dienstleister

kein Problem.


Lageeinschätzungen auf einem neuen Allzeithoch

KfW:

Geschäftsklima behauptet

sich auf hohem Niveau

Das Geschäftsklima im

Mittelstand, der zentrale

Indikator des KfW-ifo-

Mittelstandsbarometers,

verbesserte sich im Juni

geringfügig um 0,4 Zähler

auf 27,0 Saldenpunkte.

Grund hierfür ist ein kräftiger

Anstieg der Lageurteile

im Mittelstand (+2,7 Zähler),

der den Vormonatsrückgang

mehr als ausgleicht und die

Lageeinschätzungen mit

40,1 Saldenpunkten auf ein

neues Allzeithoch hievt.

TäTigkeiTsschwerpunkTe:

internetrecht

wettbewerbsrecht

urheberrecht

Forderungsbeitreibungen

Arbeitsrecht

gesellschaftsrecht

trotz dieses erfreulichen Wertes ist

weiter mit einer konjunkturellen

Normalisierung zu rechnen. Hierfür

spricht insbesondere der Rückgang der

Geschäftserwartungen im Mittelstand (-1,8

Zähler auf 13,9 Saldenpunkte), die ihren

Höhepunkt bereits im Februar dieses Jahres

erreicht haben und seither kontinuierlich

zurückgehen. Ein weiteres Indiz für ein

moderates Nachlassen der konjunkturellen

Dynamik sind die Rückgänge bei den Beschäftigungs-

und Absatzpreiserwartungen

der mittelständischen Unternehmen (-0,7

Zähler respektive -1,8 Zähler), die sich im

Juni ebenfalls fortsetzen.

Bei den Großunternehmen ist das Bild

ähnlich: Hier stiegen die Lageurteile auf

einen neuen Rekordwert (+2,2 Zähler auf

48,1 Saldenpunkte). Da die Eintrübung der

Erwartungen mit 3,2 Zählern etwas stärker

Anwaltskanzlei

DR. HARALD SCHNEIDER

www.anwalt-siegburg.de

Finanzen

ausfällt als im Mittelstand, kühlt das Geschäftsklima

der Großunternehmen insgesamt

um 0,6 Zähler auf 30,3 Saldenpunkte

ab.

Der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Norbert

Irsch sagt zu den neuen Zahlen: „Trotz der

erfreulichen Rekordwerte bei den Lageurteilen

von Mittelständlern und Großunternehmen

dürfte der Hochpunkt der konjunkturellen

Entwicklung in Deutschland

bereits überschritten sein. Hierauf deuten

insbesondere die anhaltenden Rückgänge

bei den Geschäftserwartungen hin, die von

rückläufigen Beschäftigungs- und Absatzpreiserwartungen

begleitet werden. Allerdings

ist mit einem sanften Abflachen der

konjunkturellen Dynamik in Richtung der

Potenzialwachstumsrate zu rechnen und

nicht mit einer scharfen Korrektur. Auf das

Gesamtjahr gesehen rechnen wir mit einer

für deutsche Verhältnisse weit überdurchschnittlichen

Wachstumsrate von 3,5 %. Das

Hauptrisiko dieser Prognose liegt in einer

Ausweitung der Eurokrise über den Kreis

der aktuell betroffenen EU-Mitgliedsstaaten

hinaus. Allerdings lassen sich auch positive

Überraschungen nicht ausschließen. Insbesondere

von der Binnenwirtschaft und hier

vom Konsum könnte ein unerwartet kräftiger

Impuls ausgehen, der das Wachstum

in Deutschland stärker in Richtung 4 % verschiebt.“

Dr. harald schneider

Rechtsanwalt

Auf der Papagei 36

53721 Siegburg

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