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Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz

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04<br />

Juli / August 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de<br />

SU<br />

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Stadt Bonn<br />

HUMA-EinKAUfSpARK: ER tRägt „DiE HAnDScHRift DER BüRgER“<br />

Sieg<br />

Rhein<br />

SiegBurg<br />

Neuer REWE-XL Markt<br />

eröffnet und ergänzt die<br />

Nahversorgung<br />

NiederkaSSel<br />

Projekt „Grünes C“ bietet<br />

Chancen für Gastronomie<br />

und Freizeit<br />

TroiSdorf<br />

Stadtwerke investieren in<br />

Windenergie-Park in Norddeutschland<br />

HeNNef<br />

Stadt prüft LKW-Maut für<br />

den Durchgangsverkehr in<br />

Uckerath<br />

köNigSwiNTer<br />

Unternehmen bewiesen:<br />

Erfolg in Familie und Beruf<br />

ist möglich<br />

loHmar<br />

Erster „Friedwald“ in der<br />

Region ermöglicht Bestattung<br />

im Grünen<br />

ST. auguSTiN<br />

RAL im Dialog: Thomas<br />

Baschab zeigte, wie man<br />

seinen Kopf nutzt<br />

muCH<br />

„Bergisch Hoch4“ belebt<br />

Freizeit-Tourismus mit<br />

E-Bike-Projekt<br />

eiTorf<br />

Aktivkreis sucht Unter-<br />

stützer für Handel und<br />

Gewerbe<br />

wiNdeCk<br />

Mit Facebook, Twitter<br />

und Co den Tourismus im<br />

Siegtal ankurbeln<br />

<strong>Bürgerbeteiligung</strong> <strong>schafft</strong> <strong>Akzeptanz</strong>


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SU •kontakt • Nr. 04 / 2011<br />

iNHalT<br />

PROFIL<br />

DAS GESPRäCH - mit Lars Johannsen 4<br />

Planer des neuen HUMA-Einkaufparks<br />

REGIO<br />

Das Beethovenfest Bonn kommt 6<br />

mit sechs Konzerten an die Sieg<br />

Regionale 2010 - Abschluß-Party 8<br />

in Schloss Eulenbroich<br />

Immobilienpreise in Oberberg 9<br />

Kreissparkasse ausgezeichnet 10<br />

Jubiläum bei der BASt 11<br />

Hochschule feiert 15. Geburtstag 12<br />

EHEC: Landwirten ein Netz gespannt 13<br />

LOKAL<br />

SIEGBURG - Huhn schützt Einzelhandel 14<br />

NIEDERKASSEL - Rathaus wird größer 15<br />

TROISDORF - Stadtwerke Troisdorf<br />

investieren weiter in Windenergie<br />

14<br />

HENNEF - Immobilienmarkt wächst gut 17<br />

KÖNIGSWINTER - Netzwerk und<br />

Worshops für Unternehmerinnen<br />

18<br />

BAD HONNEF - Familie und Beruf 18<br />

LOHMAR - Fahrradweg fürs Jabachtal 19<br />

SANKT AUGUSTIN - Stadtmarketing<br />

hilft, die Stadt besser zu positionieren<br />

20<br />

EITORF - Aktivkreis will Gewerbe stärken 22<br />

WINDECK - Chancen für den Tourismus 22<br />

MUCH - Förderer für Ehrenamt gesucht 23<br />

BONN - Energiesparen liegt im Trend<br />

SERVICE<br />

24<br />

Gut Landscheid: „Tscholli“ nimmt<br />

den Managern den Stress<br />

26<br />

MESSE - TourNatour in Düsseldorf 28<br />

ENERGIE - Windkraft gibt Impulse 30<br />

HANDEL - Online-Kaufen bei Rewe 31<br />

AUTO - Ein Porsche fährt Diesel 32<br />

AUTO - Der neue Audi Avant 33<br />

GOLF - Senioren-Open ein Hit 34<br />

TOURISMUS - Dahin zieht es Autofahrer 36<br />

GASTRONOMIE - Gaststätten-Sorgen 38<br />

GESUNDHEIT - Fitness gegen Diabetes 40<br />

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Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage<br />

in Nordrhein-Westfalen e.V.)<br />

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg<br />

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Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0<br />

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INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL<br />

LANXESS in Köln: 1000 Mitarbeiter beziehen 22 Stockwerke<br />

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat in Köln ein neues Domizil gefunden. Das Unternehmen verlegt seine Konzernzentrale<br />

in der zweiten Jahreshälfte 2013 von Leverkusen in das Gebäude der ehemaligen Lufthansa-Zentrale an der<br />

Deutzer Brücke. Das rund 100 Meter hohe Gebäude (22 Stockwerke) wird angemietet. 2013 werden dann mehr als 1.000<br />

Mitarbeiter in Deutz ihre Büros beziehen. Derzeit wird das Gebäude grundlegend modernisiert. In der neuen Zentrale<br />

werden fast alle Managementbereiche des Unternehmens unter einem Dach gebündelt.<br />

ediTorial<br />

Kontrolle tut Not<br />

Vor Tagen las ich von<br />

einer Aktion, die mich<br />

anfangs belustigte, dann<br />

aber doch sehr nachdenklich<br />

stimmte. Auf<br />

Flohmärkten von Meckenheim<br />

und Sankt<br />

Augustin prüften zwei Teams vom Kreisveterinäramt<br />

die Lebensmittelstände. Imbissbuden<br />

und Grillstände, Verkaufsstände für<br />

Backwaren, Crèpes und Molkereiprodukte<br />

– insgesamt 17 Anbieter – mussten sich<br />

kontrollieren lassen. Geprüft wurden der<br />

hygienische und bauliche Zustand in den<br />

Verkaufsständen, außerdem die Temperatur<br />

und ordentliche Kennzeichnung. Und siehe<br />

da: Es mangelte an Vielem. An Handwaschbecken<br />

zum Beispiel, an warmem Wasser<br />

und sauberen Arbeitsflächen. Ganz ehrlich:<br />

Bei meinem letzten Flohmarktbesuch habe<br />

ich mir darüber wenig Gedanken gemacht.<br />

Aber jetzt? Immerhin wurden 14 (!) Betriebe<br />

Verwarnt und z.T. Bestraft. Und wenn ich<br />

da an unsere letzte EHEC-Seuche denke,<br />

könnte einem schon ganz anders werden.<br />

Vielen Dank an die Kontrolleure ...<br />

Frank Kuckelberg, Herausgeber<br />

Redaktionsleitung:<br />

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)<br />

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de<br />

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann<br />

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69<br />

E-Mail: th@thomas-heinemann.com<br />

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung<br />

Druck: Köllen Druck, Bonn<br />

SU·kontakt – 6x jährlich<br />

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch<br />

Druckauflage: 18.000 Exemplare<br />

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte<br />

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt<br />

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte<br />

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden<br />

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt<br />

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.<br />

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.<br />

Nächste Ausgabe: September / Oktober 2011<br />

Anzeigenschluß: 26. August<br />

SU•kontakt 04/11<br />

3<br />

IMPRESSUM


4<br />

PROFIL DAS GESPRäCh<br />

Auf dem Weg zum neuen HUMA-Zentrum<br />

Den Bürgern ein<br />

Mitspracherecht gegeben<br />

Der HUMA und damit<br />

auch das Herzen von Sankt<br />

Augustin bekommt ein<br />

neues Gesicht. Die Jost<br />

Hurler Unternehmensgruppe<br />

investiert mehr als<br />

120 Millionen Euro in das<br />

neue Zentrum. Über die<br />

Pläne und die Beteiligung<br />

der Bürger an der Planung<br />

sprach SU.kontakt-Redakteur<br />

Thomas Heinemann<br />

mit Lars Johannsen, GeschäftsführenderGesellschafter<br />

der Münchner<br />

Grund Projektmanagement,<br />

-beratung, -pla-<br />

nungs GmbH, die den<br />

neuen HUMA auf<br />

den Weg bringt.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

SU.kontakt: Mit dem Neubau des<br />

HUMAs soll die Verkaufsfläche um<br />

16.000 Quadratmeter wachsen. Allein<br />

10.000 zusätzliche Quadratmeter davon<br />

soll für Bekleidung vorgehalten werden.<br />

Gab es hier in den vergangenen Jahren eine<br />

Unterversorgung?<br />

Lars Johannsen: Ja, in letzten Jahren hat der<br />

Einzelhandel in St. Augustin gegenüber den<br />

Nachbarkommunen an Bedeutung verloren.<br />

Insbesondere in dem Bereich Bekleidung ist<br />

das Angebot unterdurchschnittlich. In Folge<br />

dessen war ein deutlicher Kaufkraftabfluss in<br />

die Nachbargemeinden zu verspüren.<br />

SU.kontakt: Umliegende Kommunen, allen<br />

voran die Stadt Siegburg, fürchten nun<br />

um die Existenz ihres Einzelhandels. Manche<br />

haben bereits das Wort „Klage“ fallen<br />

lassen. Ist die Sorge gerechtfertigt?<br />

Lars Johannsen: Sicherlich nehmen wir<br />

solche Äußerungen ernst. Dennoch sehen<br />

wir keine Gefährdung des Einzelhandels<br />

in den umliegenden Kommunen. Die in<br />

den letzten Jahren durchgeführten Untersuchungen<br />

kommen vielmehr zu dem Ergebnis,<br />

dass die gesamte Region von der<br />

steigenden Attraktivität profitieren wird.<br />

SU.kontakt: Mit dem Neubau erfährt<br />

eine ganze Stadt eine Aufwertung. Wird<br />

der HUMA zum Turbo-Motor für Sankt<br />

Augustin? Und glauben Sie, dass der Aufschwung<br />

auch über die Grenzen des Zentrums<br />

hinweg in andere Ortsteile und Kommunen<br />

ausstrahlen könnte?<br />

Lars Johannsen: Der Masterplans „Urbane<br />

Mitte“ sieht für die Innenstadt Sankt<br />

Augustins eine komplette Revitalisierung<br />

vor, die zweifelsohne einen positiven Effekt<br />

auf das ganze Stadtgebiet und die Region<br />

haben wird. Wir sind der Überzeugung,<br />

dass auch die Umlandgemeinden an dieser<br />

Entwicklung teilhaben werden.<br />

SU.kontakt: Sie haben, wie man es hier<br />

noch nie erlebt hat, die Bürger an diesem<br />

Großprojekt beteiligt. Wie kamen Sie auf<br />

die Idee, die Bürger mit ins Boot zu holen?<br />

Lars Johannsen: Der Umbau des Huma<br />

Einkaufsparks in Sankt Augustin ist weit<br />

mehr als die Renovierung eines Gebäudes.<br />

Mit der Entwicklung des Bebauungsplans<br />

geht eine hohe Verantwortung einher, der<br />

sich die Eigentümerin der Immobilie, die<br />

Jost Hurler Unternehmensgruppe, bewusst<br />

ist. Der aktive Austausch mit den Bürgern,<br />

der Stadt und den Behörden ist Jost Hurler<br />

deshalb ein großes Anliegen.


PROFIL<br />

SU.kontakt: Hat die <strong>Bürgerbeteiligung</strong> in Ihren Ergebnissen Ihre<br />

Erwartungen erfüllt?<br />

Lars Johannsen: Die rege Beteiligung und der konstruktive<br />

Dialog haben unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Es ist<br />

erfreulich zu sehen, wie aktiv sich die Bürger an der Gestaltung<br />

ihres neuen Zentrums beteiligen.<br />

SU.kontakt: Die <strong>Bürgerbeteiligung</strong> bedeutete doch aber auch<br />

Zeit- und Kostenaufwand, Pläne mussten immer wieder überarbeitet,<br />

Bürgerforen organisiert und Modelle angepasst werden…<br />

Lars Johannsen: Sicherlich, aber das Projekt soll, wie gerade<br />

erwähnt, auf einem soliden Fundament stehen, und dazu zählt<br />

für uns an zu vorderster Stelle eine breite <strong>Akzeptanz</strong> in der Bevölkerung.<br />

Unter diesem Aspekt ist der Aufwand durchaus gerechtfertigt.<br />

SU.kontakt: Glauben Sie, dass dieses Konzept der <strong>Bürgerbeteiligung</strong><br />

auch bei anderen Projekten und Bauvorhaben mit<br />

Konflikten, etwa in Sachen Verkehr oder störendem Gewerbe,<br />

grundsätzlich anwendbar und erfolgsversprechend sein könnte?<br />

Das dürfte für viele Unternehmen nicht uninteressant sein.<br />

Lars Johannsen: Dieses Vorgehen ist sicherlich auch bei anderen<br />

Projekten vorstellbar. Es bietet allen Beteiligten die Gelegenheit,<br />

mögliche Fragen der Bevölkerung zu klären und Bedenken<br />

auszuräumen.<br />

SU.kontakt: Der Neubau des Herzens von Sankt Augustin ist<br />

also etwas für die Menschen. Wird davon auch die Wirtschaft in<br />

der Region, wie Dienstleister und Handwerker profitieren?<br />

Lars Johannsen: Durch den Neubau werden nach unseren derzeitigen<br />

Annahmen rund 800 neue Stellen geschaffen. Darüber<br />

hinaus profitieren sicherlich auch andere Dienstleister, Handwerker<br />

und Händler vom neuen Huma. Ein Center dieser Größe<br />

muss schließlich nicht nur erbaut, sondern auch unterhalten und<br />

betrieben werden.<br />

SU.kontakt: Wo sehen sie den HUMA in fünf und wo in zehn<br />

Jahren?<br />

Lars Johannsen: In fünf Jahren - ein Jahr nach Inbetriebnahme<br />

- wird der Huma eines der schönsten Einkaufszentren der Region<br />

sein. Und in zehn Jahren sollten weite Teile des Masterplans umgesetzt<br />

worden sein. Sankt Augustins besitzt dann eine Strahlkraft,<br />

die weit über die Grenzen der Stadt hinaus geht.<br />

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SU•kontakt 04/11<br />

5


6<br />

REGIO<br />

Ein reizvoller Höhepunkt des Beethovenfestes am 17. September in Siegburg: Die Gypsy Devils.<br />

Das Beethovenfest bietet<br />

„Zukunftsmusik“ und kommt<br />

zu 6 Konzerten an die Sieg<br />

In Siegburg, Troisdorf, Bornheim und in Königswinter<br />

Sechs exklusive Konzerte veranstaltet<br />

das Beethovenfest Bonn<br />

in diesem Jahr zwischen dem 9.<br />

September und 9. Oktober an fünf<br />

Spielorten im Rhein-Sieg-Kreis.<br />

Zwei Konzerte präsentiert das Beethovenfest<br />

in der Rotunde des Steigenberger<br />

Grandhotel auf dem<br />

Petersberg in Königswinter und je eine<br />

Veranstaltung in der Rhein-Sieg-Halle Siegburg,<br />

im Stadtmuseum Siegburg, auf Burg<br />

Wissem in Troisdorf und in St. Evergislus in<br />

Bornheim-Brenig.<br />

Das starke regionale Engagement des<br />

Beethovenfestes Bonn ist möglich durch<br />

die Förderung der Kreissparkasse Köln mit<br />

45.000 Euro und die finanzielle Unterstützung<br />

des Rhein-Sieg-Kreises, der 50.000<br />

Euro im Entwurf des Haushaltes 2011 vorsieht.<br />

„Die hohe künstlerische Qualität des<br />

Beethovenfestes trägt maßgeblich zum<br />

kulturellen Image und zum Bekanntheitsgrad<br />

der Region bei. So besuchen jährlich<br />

Tausende von Menschen die hochkarätigen<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Konzerte des Festivals und das mit nicht<br />

nachlassender Begeisterung. Wir unterstützen<br />

daher das Beethovenfest, insbesondere<br />

die Konzerte im Rhein-<br />

Sieg-Kreis, immer wieder<br />

sehr gerne. Denn so<br />

lassen sich die Eintrittspreise<br />

für die Konzerte<br />

auf einem Niveau halten,<br />

dass sich möglichst<br />

viele Menschen den Besuch<br />

leisten können.“, so<br />

Alexander Wüerst, Vorsitzender<br />

des Vorstands<br />

der Kreissparkasse Köln.<br />

Auch Frithjof Kühn,<br />

Landrat des Rhein-Sieg-<br />

Kreises, erklärt die großzügige<br />

Unterstützung<br />

des Festes: „Ludwig van<br />

Beethoven ist ein Sohn<br />

unserer Region und somit<br />

sowohl für die Stadt Bonn als auch für<br />

den Rhein-Sieg-Kreis ein Aushängeschild.<br />

Ich bin sehr froh, dass das Beethovenfest<br />

auch in diesem Jahr wieder im Rhein-Sieg-<br />

Kreis zu Gast ist und unterstütze es gerne.“<br />

Im Liszt-Jahr blickt das Beethovenfest<br />

Bonn auf seine lange Tradition zurück: und<br />

stellt unter dem Motto „Zukunftsmusik“<br />

Liszt als Persönlichkeit, Visionär, Mäzen, Virtuosen<br />

und Komponisten vor, der Beethoven<br />

verehrte und davon ausgehend seine<br />

eigene „Zukunftsmusik“ entwickelte, die bis<br />

ins 20. Jahrhundert nachwirkte. Liszts Kompositionen<br />

stehen bei vier der sechs Konzerte<br />

des Beethovenfestes Bonn 2011 im<br />

Rhein-Sieg-Kreis auf dem Programm.<br />

Mit Liszts langjähriger Beziehung zu Marie<br />

d’Agoult beschäftigen sich z. B. auch die<br />

Schauspielerin Corinna Harfouch und die<br />

Pianistin Hideyo Harada unter dem Motto<br />

„Wenn ihre Stimm’ im Kuss verhallt“ am 8.<br />

Oktober (20 Uhr) im Stadtmuseum Siegburg.<br />

Liszts Beziehung zu seiner Heimat Ungarn<br />

thematisiert das Beethovenfest Bonn<br />

ebenfalls. Die Gypsy Devils erinnern dabei<br />

in ihrer Besetzung mit Zymbal als zentralem<br />

Instrument mit einer besonderen Klangfarbe<br />

sowie Klarinette und Streichern an die<br />

umherreisenden Kapellen des 19. Jahrhunderts,<br />

die Liszt kannte.<br />

Sie verbinden bei ihrem Konzert am 17.<br />

September um 20 Uhr in der Rhein-Sieg-<br />

Halle Siegburg ungarische, slowakische,<br />

russische, griechische, jüdische und rumänische<br />

Elemente mit der Musik der Sinti und<br />

Roma; Paul Gulda begleitet sie am Klavier.


Public Relation<br />

Im Auftrag des Center Manage-<br />

ments der RheinBerg-Galerie erstellte<br />

die FHDW aus Bergisch Gladbach eine<br />

Kundenzufriedenheitsstudie.<br />

Gut 700 Interviews mit Besuchern<br />

der Galerie im Zeitraum von 2 Wochen<br />

waren Grundlage für eine<br />

Aussage, wie es um die Zufriedenheit der<br />

Kunden der RheinBerg-Galerie bestellt ist.<br />

Unter der Federführung von Professor Dr.<br />

Klee, Dekan für Betriebswirtschaft an der<br />

FHDW war eine Gruppe von Studierenden<br />

aus dem Studiengang Betriebswirtschaft,<br />

Spezialisierung Mittelständische Wirtschaft<br />

mit der Durchführung der Studie ca. drei<br />

Monate beschäftigt.<br />

Angefangen vom ersten Entwurf eines<br />

Fragebogens über die Durchführung der<br />

Interviews bis hin zur statistischen Aus-<br />

wertung und der finalen Präsentation der<br />

Ergebnisse erwiesen sich die Studierenden<br />

als kompetente und engagierte Partner.<br />

Neben den durchaus vorzeigbaren Ergebnissen<br />

aus der Studie war die Center<br />

Managerin Bettina Wisniewski angetan<br />

vom sympathischen Auftreten der Studierenden<br />

während der Interviews mit den<br />

Besuchern der RheinBerg-Galerie.<br />

internationale MBA-Konferenz mit Bergisch gladbacher Beteiligung<br />

FHDW goes Switzerland<br />

Professor Dr. Stefan Kayser, seit November<br />

2010 neuer Leiter der FHDW in Bergisch<br />

Gladbach folgte einer Einladung der jährlich<br />

stattfindenden MBA-Konferenzen, die<br />

in diesem Jahr in Genf Station machte.<br />

Prof. Kayser, anerkannter Weiterbildungs-<br />

Spezialist referierte zum Thema: „Trends in<br />

Management Education – The view from<br />

companies perspective“ und fand mit sei-<br />

FAChhOChSChuLE DER WIRtSChAFt<br />

fachhochschule der Wirtschaft ( fHDW ) erstellt Kundenzufriedenheitsstudie<br />

Gutes Zeugnis für RheinBerg-Galerie<br />

nem Vortrag großes Interesse bei den internationalen<br />

Teilnehmern.<br />

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Bild: fotolia<br />

Zukunft für Elektroautos<br />

Nächster<br />

Studienstart:<br />

Oktober<br />

REGIO<br />

Berichte aus dem Studiengang<br />

Automotive Management<br />

Exkursion zu Volkswagen<br />

Die Automotive-Studenten der FHDW<br />

in Bergisch Gladbach gingen auf Exkursion<br />

zum Produktionswerk von<br />

Volkswagen in Hannover. Ein Vortrag<br />

brachte ihnen die Historie und die Produktstrategien<br />

von Volkswagen Nutzfahrzeuge<br />

näher. In einer zweistündigen<br />

Werksbesichtigung konnten die<br />

BWL-Studierenden mit dem Schwerpunkt<br />

Automobilwirtschaft dann den<br />

Fertigungsprozess von Nutzfahrzeugen<br />

beobachten. Besonders beeindruckte<br />

die Geschwindigkeit und Präzision der<br />

Presswerkzeuge, mit denen u. a. die<br />

Karosse für den Porsche Cayenne gefertigt<br />

wird.<br />

Elektroautos haben das Potenzial, die<br />

Automobilwirtschaft grundlegend<br />

zu verändern. Die Betriebswirtschaft-<br />

Studenten mit Schwerpunkt Automobilwirtschaft<br />

hatten die Gelegenheit,<br />

während des Gastvortrages von Peter<br />

Moos, Projektverantwortlicher bei der<br />

Daimler AG, den Stand und die Zukunftsperspektiven<br />

von E-Mobility zu<br />

diskutieren. Peter Moos skizzierte die<br />

bisherigen Erfahrungen und die Strategien<br />

und Geschäftsmodelle von E-Mobility<br />

im Konzern im Allgemeinen und<br />

beim smart im Besonderen. Darüber hinaus<br />

ging es um die Vermarktung von<br />

Elektrofahrzeugen mit Hilfe von integrierten<br />

Mobilitätskonzepten.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

7


8<br />

REGIO<br />

Und zum Abschluss Party<br />

in Schloss Eulenbroich<br />

Mit einer großen, eher gesellschaftlich<br />

angelegten Abend-Party ist in Rösrath<br />

die „regionale 2010“ offiziell zu Ende<br />

gegangen. Mit viel Polit-Prominenz und<br />

vielen Reden in Rösraths neuer „Guten<br />

Stube“, Schloss Eulenbroich.<br />

Es trafen sich vor allem jene, die zum<br />

Gelingen dieser umfassenden und<br />

zugleich kostspieligen Aktion des<br />

Landes NRW beigetragen haben. Denn das<br />

muss wohl festgehalten werden: Die regionale<br />

2010 war ein Erfolg, ein ganz außerordentlicher<br />

sogar. Der größte bisher in der<br />

landesweiten Kampagne.<br />

AQUALON - Ein Hit an der Dhünn-Talsperre Jetzt steht auch der Sieger im Architekten-Wettbewerb<br />

:aqualon im Rahmen der Regionale 2010 fest. Durchgesetzt<br />

hat sich der Entwurf aus dem Hause wbp Landschaftsarchitekten,<br />

Bochum. Die Jury überzeugte u. a.,<br />

dass sich der Entwurf sehr zurückhaltend dem sensiblen<br />

Raumschnitt in Wermelskirchen-Loosenau, am Staudamm<br />

der Großen Dhünn-Talsperre nähert. Dort, in dem bislang für<br />

die Öffentlichkeit geschlossenen Bereich, entsteht nun unter<br />

dem Namen Campus :aqualon ein repräsentativer, offener<br />

Landschaftsraum, der vielfältige Nutzungen für Wissenschaft,<br />

Bildung und Naherholung ermöglicht. Der Wettbewerb wurde<br />

ausgelobt vom Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Wupperverband.<br />

Es gab ein Preisgeld in Höhe von 7.800 Euro.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Unter den Partygästen<br />

in Rösrath: Landräte<br />

Bürgermeister und Sparkassen-Chefs<br />

sowie NRW-<br />

Minister Voigtsberger und<br />

Regierungspräsidentin<br />

Gisela Walsken. Landrat<br />

Rolf Menzel (RheinBerg)<br />

würdigte das Engagement<br />

aller Mitarbeiter.<br />

Die Regionale in der Region Köln/Bonn<br />

knüpfte an eine Entwicklung an, die im<br />

Jahr 2000 mit der Expo Initiative OstWestfalenLippe<br />

begonnen hatte. Es folgten die<br />

Euroga 2002plus am mittleren Niederrhein<br />

und an der Maas sowie die Regionale links<br />

und rechts der Ems im Münsterland im Jahr<br />

2004. 2006 war die Regionale zu Gast im<br />

Bergischen Städtedreieck Remscheid, Solingen<br />

und Wuppertal. Schauplatz der EuRegionale<br />

2008 war die Grenzregion Aachen<br />

mit Belgien und den Niederlanden.<br />

Im Jahr 2013 ist nun die Region Südwestfalen<br />

an der Reihe und der Zuschlag<br />

des Landes für die Regionale 2016 ging an<br />

die Region West-Münsterland.<br />

Im Rahmen der Regionale gestalten<br />

Regionen mit finanzieller Hilfe des Landes<br />

aktiv ihre Zukunft – über große und kleine<br />

Projekte, Diskussionen und Emotionen,<br />

Synergien und Freundschaften. Es galt die<br />

Vielfalt des Standortes Köln/Bonn ins rechte<br />

Licht zu rücken, für Bürger sichtbar und<br />

erlebbar zu machen und im Sinne von „Brückenschlägen“<br />

zu vernetzen. Das gelang<br />

vortrefflich.<br />

Regionale-Geschäftsführer Dr. Reimar<br />

Molitor zeigte sich beeindruckt: „85 Prozent<br />

des Erhofften haben wir erreicht. Das<br />

ist enorm. Nur, dass Altenberg nicht mitzog,<br />

schmerzt mich sehr ...“ EG


Was Häuser und Wohnungen im<br />

Oberbergischen Kreis kosten<br />

Zahlen aus dem gutachterausschuss<br />

Grund zur Freude hatte jetzt Volker<br />

Gülicher, Vorsitzender des Gutachterausschuss<br />

für Grundstückswerte im<br />

Oberbergischen Kreis. Er konnte einen<br />

weiter gewachsenen Grundstücks-<br />

marktbericht präsentieren.<br />

Wie der Gutachterausschuss jetzt<br />

mitteilt, wurden 2010 in Oberberg<br />

8% mehr Grundstücke<br />

verkauft als im Vorjahr. Der Geldumsatz<br />

stieg ebenfalls um 8% auf 356 Mio. Euro.<br />

Über 3.400 Käufe wurden ausgewertet.<br />

So wurden freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser<br />

mit einer Grundstücksgröße<br />

von 500 bis 800 m 2 im Südkreis mit rd.<br />

133.000 Euro, in der Kreismitte mit 151.000<br />

Euro und im Nordkreis mit 195.000 Euro<br />

gehandelt. Die Preise von Eigentumswohnungen<br />

entwickelten sich dabei sehr un-<br />

terschiedlich. Eigentumswohnungen im<br />

Bestand wurden je nach Lage, Baujahr und<br />

Ausstattung zwischen 735 und 1.530 Euro/m 2<br />

Wohnfläche gehandelt. Für eine durchschnittliche<br />

Neubauwohnung von 88 m 2<br />

Wohnfläche legte der Oberberger 1.995<br />

Euro/m 2 Wohnfläche auf den Tisch.Neben<br />

den Immobilien spielt der Verkauf von land-<br />

und forstwirtschaftlichen Flächen im Oberbergischen<br />

eine große Rolle. Während der<br />

Durchschnittspreis einer landwirtschaftlichen<br />

Nutzfläche auf 1,15 Euro/m 2 anstieg, blieben<br />

die Waldpreise mit 0,85 - 1,00 Euro/m 2 auf<br />

konstantem Niveau, obwohl die Nachfrage<br />

nach Holz zur Zeit sehr hoch ist. Der aktuelle<br />

Grundstücksmarktbericht liefert auf über 100<br />

Seiten somit umfassende Markttransparenz,<br />

die im Rahmen der steuerlichen Bewertung<br />

von Grundstücken benötigt werden.<br />

Köln/Bonn<br />

Ruhrgebiet<br />

REGIO<br />

E-Auto für den Sieg-Kreis<br />

Zum Fuhrpark der Rhein-Sieg-Kreisverwaltung<br />

gehört jetzt auch ein Elektroauto. Ein<br />

halbes Jahr lang testen deren Mitarbeiter<br />

einen elektrisch angetriebenen Kleinwagentransporter,<br />

den RWE Deutschland zur<br />

Verfügung stellt. Dazu übergab Dr. Arndt<br />

Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE<br />

Deutschland AG, einen Fiat Fiorino Cargo<br />

Electric an den Landrat des Rhein-Sieg-<br />

Kreises, Frithjof Kühn. Das Fahrzeug hat<br />

eine Reichweite von bis zu 140 Kilometern.<br />

Eine E-Tankstelle gibt es dazu auch neu vor<br />

dem Berufskolleg in Hennef.<br />

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9


10<br />

REGIO<br />

Bonn ist eine sehr<br />

„wertvolle“ Stadt<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Zorn will Landrat werden<br />

Die politischen Parteien bringen sich allmählich in Stellung und nennen<br />

erste Namen für die Landratswahl, die möglichst noch im Herbst (November)<br />

stattfinden soll, um nicht zu viel Leerlauf zu bekommen. Mit Gerhard<br />

Zorn, dem Vorsitzenden der SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis, ist ein<br />

erster Kandidat einstimmig nominiert worden. Zorn probiert es zum dritten<br />

Mal. Der Abteilungsleiter beim LVR sagte: „Ich will Landrat werden“.<br />

Gemessen am Börsenwert der dort ansässigen<br />

Unternehmen heißen die vier<br />

wertvollsten deutschen Städte München,<br />

Düsseldorf, Frankfurt und Bonn. Die Bundesstadt<br />

wird durch Post und Telekom aufgewertet.<br />

Hat eine Unternehmensberatung<br />

ermittelt. Köln nur auf Platz 21.<br />

Unternehmer-Chef<br />

Hedderich warnt<br />

vor Euphorie<br />

„Es ist erfreulich,<br />

dass sich viele unsererMitgliedsunternehmen<br />

nach<br />

der größten Krise<br />

der Nachkriegszeit<br />

wieder erholt haben<br />

oder zumindest auf dem Weg sind,<br />

wieder Vorkrisenniveau zu erreichen.“<br />

Mit diesen Worten beschrieb Michael<br />

Hedderich (Bild), Geschäftsführer des<br />

Automobilzulieferers Federal Mogul<br />

(Burscheid) und Vorstandsvorsitzender<br />

des Arbeitgeberverbands der Metall-<br />

und Elektronindustrie Rhein-Wupper<br />

e.V. (Sitz in Leverkusen), anlässlich der<br />

Mitgliederversammlung des Verbandes<br />

das derzeit positive Stimmungsbild in<br />

der Metall- und Elektroindustrie.<br />

Gleichzeitig warnt Hedderich vor zu<br />

großer Euphorie und übertriebenen Erwartungen:<br />

„Es gilt nun, das Erreichte<br />

nicht zu verspielen.“ Die aktuell zum<br />

Teil vollen Auftragsbücher seien keineswegs<br />

ein Selbstläufer. „Wettbewerbsfähige<br />

Arbeitskosten, schnelle<br />

Anpassungsfähigkeit und Flexibilität<br />

bleiben nach wie vor oberstes Gebot.<br />

Im internationalen Wettbewerb reicht<br />

eben nicht nur ein innovatives Produkt,<br />

sondern es muss auch bezahlbar sein.“<br />

Telekom-Finanzchef Höttges (rechts) mit Pianist Alpers<br />

Telekom gibt dem<br />

Beethoven-Nachwuchs<br />

eine Chance<br />

Die hochkarätige Jury hat entschieden. Die<br />

Teilnehmer der 4. International Telekom<br />

Beethoven Competition Bonn stehen fest.<br />

24 Nachwuchspianisten aus 15 Ländern,<br />

darunter Korea, USA, Russland und Austra-<br />

lien konnten mit ihren eingereichten Sonaten<br />

überzeugen und dürfen am Wettbewerb<br />

teilnehmen. „Wir freuen uns, dass die Zahl<br />

der Bewerbungen gegenüber dem letzten<br />

Mal erneut gestiegen ist. Das zeigt, dass die<br />

International Telekom Beethoven Competition<br />

inzwischen ein weltweit anerkannter<br />

und unter Pianisten begehrter Wettbewerb<br />

ist“, unterstreicht Timotheus Höttges, Finanzvorstand<br />

der Deutschen Telekom und<br />

Vorsitzender des Organisationskomitees, die<br />

Bedeutung des Nachwuchswettbewerbs.<br />

Am 10. Dezember werden in der Bonner<br />

Beethovenhalle die drei Preisträger gekürt.<br />

Kreissparkasse<br />

Köln von der<br />

Agentur für Arbeit<br />

ausgezeichnet<br />

Die Kreissparkasse Köln ist für ihr<br />

überdurchschnittliches und beispielhaftes<br />

Ausbildungsengagement von<br />

der Agentur für Arbeit ausgezeichnet<br />

worden.<br />

Das Ausbildungszertifikat, Auszeichnung<br />

für kontinuierliche<br />

und qualitativ sehr gute Ausbildung,<br />

verleiht die Arbeitsagentur Köln<br />

im fünften Jahr mit der Stadt Köln. Die<br />

Verleihung der Urkunde an Frank Zülch,<br />

Ausbildungsleiter der Kreissparkasse<br />

Köln in Vertretung des Hauses, fand<br />

im Historischen Rathaus durch Kölns<br />

Oberbürgermeister Roters statt.<br />

Für das Ausbildungsjahr 2012 sind<br />

bereits jetzt Bewerbungen bei der Kreissparkasse<br />

Köln willkommen. Neben<br />

der Ausbildung zum Bankkaufmann/<br />

zur Bankkauffrau gibt es zwei weitere<br />

Ausbildungswege: Gute Realschüler<br />

können seit vergangenem Jahr am Nell-<br />

Breuning-Berufskolleg in Frechen einen<br />

besonderen dualen Ausbildungsweg<br />

beginnen. Parallel zu ihrer Ausbildung<br />

bei der KSK erwerben die Jugendlichen<br />

ihre Fachhochschulreife. Diese Doppelqualifikation<br />

ist bislang einzigartig .<br />

Gute und sehr gute Abiturienten<br />

können die Ausbildung mit einem dualen<br />

Bachelor-Studium kombinieren.<br />

Geförderte Studiengänge sind Finance,<br />

Corporate Banking, Business Administration<br />

und Betriebswirtschaft an den<br />

Universitäten Köln und Bonn sowie an<br />

der Fachhochschule Köln, der Hochschule<br />

Bonn-Rhein-Sieg und der Hochschule<br />

der Sparkassenfinanzgruppe.


60 Jahre BASt –<br />

und fast 5000<br />

Gratulanten kamen<br />

zur großen Show<br />

Mit über 60 Aktionspunkten feierte die Bundesanstalt<br />

für Straßenwesen (BASt) passend<br />

zu ihrem 60-jährigen Bestehen ein<br />

buntes Fest rund um das Thema Verkehrssicherheit<br />

auf ihrem Gelände in Bergisch Gladbach. Organisiert<br />

mit dem Polizeipräsidium Köln am Tag der Verkehrssicherheit<br />

mit 23 Partnern, und 5.000 Besucher kamen.<br />

Die BASt hatte dazu ihre Labore und Versuchshallen<br />

geöffnet und gab den Besuchern Einblicke in<br />

ihre Arbeitsgebiete: Ob Straßen- oder Brückenbau,<br />

Verkehrs- und Fahrzeugtechnik oder Unfallforschung<br />

– letztlich alles BASt-Aktivitäten, die der Verbesserung<br />

der Verkehrssicherheit dienen – und das seit 60<br />

Jahren. Dabei hatte 1951 alles mit Forschungen im<br />

Straßenbau angefangen. 1970 wurde die BASt aufgrund<br />

eines Beschlusses des Deutschen Bundestages<br />

als zentrale Stelle für die Unfallforschung bestimmt.<br />

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REGIO<br />

Ein Pkw nach einem Verkehrsunfall –<br />

die Feuerwehr muss das Dach aufschneiden,<br />

um die Insassen bergen<br />

zu können. Ein besonderer Höhepunkt<br />

der BASt-Demonstration auf dem Frei-<br />

gelände. Das Publikumsinteresse war<br />

groß. In einer Halle nebenan zeigte die<br />

Forschungsanstalt mit einem ganz<br />

neuen Modell die Sicherheitseinrichtungen<br />

in einem Straßentunnel –<br />

sogar die Lüftung funktionierte wie in<br />

einem echten Tunnel.<br />

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SU•kontakt 04/11<br />

11


12<br />

REGIO<br />

Theo Brauweiler (Bild), leidet als Vorsitzender<br />

der Kreisbauernschaft<br />

mit den von<br />

EHEC geplagten 1200<br />

Landwirten und 200<br />

Gemüsebauern der<br />

Region: „Wenn man<br />

sieht, wie schönstes<br />

Gemüse oder Salat auf dem Feld geschreddert<br />

wird, ist das ganz furchtbar. Da weint<br />

einem das Herz.“ Gut vier bis sechs Wochen,<br />

schätzt Brauweiler, wird es dauern, bis die<br />

Käufer nach der Krise zum alten Kaufverhalten<br />

zurückgefunden haben.<br />

Karsten Schäfer (Bild), Stabsleiter der<br />

Wirtschaftsförderung<br />

Windeck, ist vom<br />

Erfolg sozialer Netzwerke<br />

überzeugt. Mit<br />

Facebook, Twitter und<br />

Co könnte es gelingen,<br />

auch jüngere Generationen<br />

im Bereich Erlebnis- und Sporttourismus<br />

in die strukturschwache aber idyllische<br />

Landschaft von Windeck an der oberen Sieg<br />

zu locken und das Hotel- und Gaststättengewerbe<br />

zu beleben.<br />

Hans-Peter Hohn (Bild) von der Wirtschaftsförderung<br />

des<br />

Rhein-Sieg-Kreises<br />

sieht in Sachen „E-<br />

Bike“ gute Chancen<br />

für die Region: Der<br />

Freizeit-Radsportler<br />

war beim Auftakt der<br />

interkommunalen E-Bike-Kooperation „bergisch<br />

hoch4“ von Konzept und Engagement<br />

der Beteiligten begeistert. Mit „elektrischem<br />

Rückenwind“ würde das bergische Land für<br />

jedermann auf dem Fahrradsattel erfahrbar.<br />

Frank Uhland (Bild), bringt Schülern<br />

gute Manieren bei.<br />

Beim ersten „Höflichkeitsseminar“<br />

an der<br />

Sankt Augustiner Gutenberg-Schule<br />

hat er<br />

gemeinsam mit einem<br />

Kollegen seine langjährigen<br />

Erfahrungen aus der Projektarbeit bei<br />

der Deutschen Telekom Schülern der Sankt<br />

Augustiner Gutenberg-Förderschule vermittelt.<br />

Ziele definieren und im Team erreichen<br />

war das Ziel. Im Seminar wurden zugleich<br />

Schüler im höflichen Umgang und gepflegten<br />

Auftreten geschult.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

NAMEN<br />

Landrat Frithjof Kühn, Bundesumweltminister Norbert Röttgen, Hochschulpräsident Harmut Ihne und Landeswissenschaftsministerin<br />

Svenja Schulze „immatrikulierten“ sich zum Festakt anlässlich des 15. Hochschulgeburtstages.<br />

Bundes- und Landesminister<br />

immatrikulierten sich gerne<br />

Mit einem Festakt feierte die Hochschule<br />

Bonn Rhein-Sieg ihr 15-jähriges<br />

Jubiläum. Was 1995 auf der grünen<br />

Wiese im Herzen Sankt Augustins als<br />

Fachhochschule mit zwei Studiengängen<br />

begann, ist heute zu einer Hochschule<br />

mit überregionalem Ruf und mehr als<br />

5.600 Studierenden gewachsen.<br />

Und sie wächst weiter.<br />

Zum Jubiläum kamen daher viele Persönlichkeiten<br />

der ersten Stunde. Denn<br />

vielen Wegbereitern hat es die Hochschule<br />

als Kind des Bonn-Berlin-Ausgleichs<br />

zu verdanken, dass sie in Sankt Augustin<br />

wachsen durfte. Dabei legte sie von Anfang<br />

an ein rasantes Tempo vor, entwickelte Jahr<br />

für Jahr neue Studiengänge und nahm im-<br />

mer mehr Studierende auf. Daran soll sich<br />

auch in Zukunft wenig ändern. Landes-Wissenschaftsministerin<br />

Svenja Schulze zollte<br />

Respekt und Anerkennung: „Die Fachhochschulen<br />

sind zu Recht selbstbewusste und<br />

anerkannte Akteure in der Hochschullandschaft.<br />

Was die Hochschule Bonn-Rein-Sieg<br />

in den letzten 15<br />

Jahren geleistet<br />

hat, ist enorm.“<br />

Das liege auch daran,<br />

weil die Hochschule<br />

seit Anfang<br />

an die Nähe zu<br />

Industrie und Wirt-<br />

schaft gesucht und<br />

gefunden habe.<br />

Robert Malz vom AStA<br />

begrüßte die Ehrengäste.<br />

VCD bemängelt: 20 Jahre nicht viel passiert<br />

Eine umfassende Analyse des Nahverkehrs in der Region Bonn, Rhein-Sieg und Ahrweiler hat<br />

der Verkehrsclub Deutschland (VCD) durchgeführt. Zwei Jahre lang wurden nun mögliche<br />

Lösungswege zusammengetragen und in eine Informationsbroschüre gebündelt. Mit dieser<br />

will der VCD die Entscheidungsträger in den Kommunen, auf Kreis- und auf Landesebende<br />

informieren und Druck ausüben, sagt Wolfgang Groß vom VCD-Kreisverband Bonn/Rhein-<br />

Sieg/Ahr. Neben dem Ausbau der Linie S13, was auch die Stadt Sankt Augustin befürwortet,<br />

setzt der VCD auf eine Beschleunigung und Ausweitung des Nahverkehrs auf der Linie 66.<br />

So könne man mit Doppelbetriebsfahrzeugen, wie sie in Karlsruhe bereits seit Jahren im<br />

Einsatz sind, eine Verbindung etwa von Eitorf über das Bundesbahnnetz am Knotenpunkt<br />

Siegburg auf das Straßenbahngleis der Linie 66 bis zum Regierungsviertel realisieren. „Sobald<br />

ein Fahrgast umsteigen muss, sieht er darin ein Problem. Unser Ziel ist es, möglichst ohne Umsteigen<br />

eine zügige Verbindung zwischen den Hauptknotenpunkten zu erreichen“ sagt Groß.


VR-Bank Rhein-Sieg und Volksbank Bonn-Rhein-<br />

Sieg fangen Gemüsebauern und Landwirte auf<br />

Erst die lang anhaltende Dürre im März<br />

und April, dann die EHEC-Epidemie im<br />

Mai und Juni: Die Landwirte und Gemüsebauern<br />

der Region hat es in diesem<br />

Frühjahr schwer getroffen. Daher haben<br />

die VR-Bank Rhein-Sieg und die Volksbank<br />

Bonn-Rhein-Sieg einen Rettungsschirm<br />

für Landwirte gespannt.<br />

Denn viele Landwirte habe die EHEC-<br />

Krise stark getroffen, sagte Theo<br />

Brauweiler, Vorsitzender der Kreisbauernschaft<br />

Rhein-Sieg und ließ die Zahlen<br />

sprechen: Pro Hektar Tomaten machte<br />

ein Landwirt aufgrund der Krise rund<br />

20.000 Euro Verlust pro Woche, Gemüsebauern<br />

verloren rund 10.000 Euro pro Hektar<br />

Land pro Woche und mussten ihr Gemüse<br />

schreddern, weil nicht einmal mehr<br />

Biomasse-Heizkraftwerke die Mengen<br />

an nicht gekauftem Gemüse abnehmen<br />

konnten. Schnelle und unbürokratische Hil-<br />

fe versprach deshalb Dr. Martin Schilling,<br />

Vorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg. Auch<br />

Jürgen Pütz, Vorsitzender der Volksbank<br />

Bonn-Rhein-Sieg verspricht, den Urgedan-<br />

Mitarbeiter vom Kreishaus und<br />

Siegburger Rathaus fahren<br />

„mit elektrischem Rückenwind“<br />

Mehr Bewegung für den Alltag –<br />

und das ganz Umweltbewusst und<br />

ohne Anstrengungen – das ermöglicht<br />

der Energieversorger RWE mit seinen<br />

neuen E-Bikes, die das Unternehmen<br />

der Kreisverwaltung und der Stadt<br />

Siegburg zur Verfügung stellt.<br />

Viele kurze Boten- und Dienstfahrten<br />

werden bei der Kreisverwaltung und<br />

der Stadt Siegburg mit einem Auto<br />

gemacht. Die E-Bikes sollen nun zum Umdenken<br />

anregen. Denn beim „Fahren mit<br />

elektrischen Rückenwind“, wie es Christoph<br />

Brombach von der RWE erklärt, werden<br />

selbst steile Steigungen ganz ohne Anstrenungen<br />

gemeistert. Ein Umstand, der bei<br />

der Übergabe der blauen und rund 2000<br />

Euro teuren E-Bikes zu spüren war: Bürgermeister<br />

Franz Huhn und Landrat Frithjof<br />

Kühn wollten gar nicht mehr so recht absteigen<br />

und probierten das Gefährt an der<br />

REGIO<br />

ken des genossenschaftlichen Bankenmodels<br />

weiterzutragen. Man werde ansonsten<br />

gesunde landwirtschaftliche Betriebe nicht<br />

durch die Krise sterben lassen, so der Tenor.<br />

Rampe zum Kreishaus mehrfach aus. „Der<br />

Schub in der vierten Unterstützungsstufe<br />

ist enorm hoch – das Fahrrad bringt einen<br />

mit viel Energie jeden Berg hoch“ ist auch<br />

Christoph Brombach begeistert und hofft,<br />

dass viele Mitarbeiter nun das Auto einmal<br />

stehen lassen. Zugleich stellte RWE dem<br />

Kreishaus und der Stadtverwaltung je eine<br />

Stromtankstelle zur Verfügung, an welcher<br />

die Akkus der Räder wieder „aufgetankt“<br />

werden können.<br />

Ein kleiner Monitor<br />

verrät die<br />

gewählte Stufte<br />

der Trittkraftunterstützung<br />

und<br />

den Akkustand.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

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14<br />

LOKALES<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Siegburg<br />

Ende der<br />

Baustellen<br />

ist in Sicht<br />

Monatelang rollten die Bagger, jetzt<br />

ist ein Ende der Baustellen rund um<br />

den Markt in Sicht: Bis August sollen<br />

die letzten Bagger verschwunden sein<br />

und die Fußgängerzone am Markt in<br />

neuem Glanz erscheinen. Über 300<br />

Meter neue Kanalrohre und rund 100<br />

Hausanschlüsse werden bis dahin fertig<br />

verlegt sein. Zum Abschluss werden<br />

insgesamt 3.200 Quadratmeter<br />

neue Steinplatten verlegt, die die<br />

Zeiten der alten Stolperfallen an der<br />

schönsten Flaniermeile im Kreisgebiet<br />

schnell vergessen lassen dürften.<br />

RSAG investiert<br />

7 Million Euro in<br />

Sperrmüll<br />

Der Bau der neuen Sperrmüll-Verarbeitungsanlage<br />

der in Siegburg<br />

ansässige Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft<br />

RSAG ist in der<br />

heißen Phase. Bis Ende August soll<br />

die 7 Millionen teure Anlage, in der<br />

jährlich 38.000 Tonnen Sperrmüll aus<br />

dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn automatisch<br />

verarbeitet, geschreddert<br />

und sortiert werden können, fertiggestellt<br />

sein. Die 2.400 Quadratmeter<br />

große Halle, in der später vier Mitarbeiter<br />

mit Radlader, Bagger, Zerkleinerungsanlage<br />

und Metallabscheider<br />

arbeiten werden, steht bereits.<br />

Die Sperrmüllverarbeitung führt die<br />

RSAG für den Abfallzweckverband<br />

Rheinische Entsorgungs-Kooperation<br />

(REK) durch.<br />

HELIOS-Team<br />

trat in die Pedale<br />

Mitarbeiter des Krankenhausträgers<br />

HELIOS, der auch das Klinikum<br />

Siegburg leitet, traten für den guten<br />

Zweck in die Pedale. Für jeden ge-<br />

Bürgermeister Huhn stellt sich vor den<br />

Einzelhandel und prüft HUMA-Pläne<br />

Die Pläne des neuen HUMA-<br />

Einkaufsparks für Sankt<br />

Augustin stoßen in der Region<br />

auf ein geteiltes Echo. Was der<br />

Markt für die Siegburger Innenstadt<br />

bedeutet und warum<br />

die Stadt eine Klage gegen die<br />

Pläne in Erwägung zieht, verrät<br />

Bürgermeister Franz Huhn<br />

im Gespräch mit SU.kontakt.<br />

Mit dem Neubau des HUMA-<br />

Einkaufsparks soll die bisherige<br />

Verkaufsfläche um 16.000 Quadratmeter<br />

auf insgesamt 46.000 Quadratmeter<br />

wachsen. Nun fürchten die<br />

Nachbarkommunen um den Einzelhandel<br />

ihrer Innenstädte. „Auch wir<br />

müssen nun überprüfen, ob die Pläne<br />

mit der Einkaufssituation verträglich<br />

sind, die wir hier in Siegburg haben,“<br />

fahrenen Kilometer spendete HELIOS<br />

einen Euro für den guten Zweck. Von<br />

Siegburg aus erradelten acht Mitarbeiter<br />

144 Kilometer und 1.152 Euro.<br />

sagt Bürgermeister Franz Huhn. Medienberichte,<br />

dass die Stadt bereits<br />

eine Klage vorbereite, relativiert der<br />

Bürgermeister: „Hier geht es in erster<br />

Linie um eine genaue Prüfung. Wenn<br />

die Pläne verträglich sind, sind sie verträglich.<br />

Und wenn sie es nicht sind,<br />

müssen wir weitere Schritte überlegen.“<br />

Denn mit 10.000 zusätzlichen<br />

Quadratmetern für den Handel mit<br />

Bekleidung und weiteren zusätzlichen<br />

2.000 Quadratmetern für den Schuhverkauf<br />

werde der neue HUMA es<br />

den Siegburger Einzelhändlern nicht<br />

einfach machen, erklärt Huhn. Dabei<br />

habe es der Einzelhandel schon<br />

heute mit hohen Mietpreisen und<br />

einer nicht idealen Verkehrssituation<br />

nicht einfach. „Ich bin das dem Einzelhandel<br />

schuldig. Der hat hier in<br />

Großer Andrang<br />

zur Eröffnung<br />

Mit der Eröffnung des neuen<br />

REWE XL-Marktes auf<br />

dem ehemaligen Kepec-<br />

Areal ist der Stallberg in<br />

Sachen Nahversorgung<br />

wieder oben auf<br />

Mit 2.500 Quadratmetern<br />

Verkaufsfläche im Markt<br />

und im Getränkemarkt, 30 Mitarbeitern<br />

und 170 kostenlosen<br />

Parkplätzen ist der Markt an den<br />

Start gegangen. Und bereits in<br />

der Eröffnungswoche war der<br />

Andrang groß. Neben Lebensmitteln<br />

und Getränken gibt es auch<br />

eine „Heiße Theke“ mit wechselnden<br />

Mittagsangeboten.<br />

Bürgermeister Franz Huhn stellt sich schützend<br />

vor den Einzelhandel.<br />

den letzten Jahren einen sehr guten<br />

Job gemacht.“ Zur Zeit befindet sich<br />

Siegburg übrigens in einer positiven<br />

Entwicklung: So liegt etwa für das<br />

Kaufhallenareal am unteren Markt<br />

bereits ein Bauantrag vor.


Niederkassel<br />

LOKALES<br />

Chancen für Gastronomie-<br />

und Freizeitbetriebe: Grünes C<br />

Mit einer Auftaktveranstaltung am fast fertig umgestalteten Mondorfer<br />

Rheinufer und an der Mondorfer Fähre hat das regionale.2010-Projekt<br />

„Grünes C“ einen Ausblick auf die Möglichkeiten für Gastronomie- und Freizeitbetriebe<br />

gegeben. Das „Grüne C“ verbindet Kultur- und Landschaftsräume<br />

von Bornheim über den Bonner Norden und Niederkassel bis nach<br />

Troisdorf und Sankt Augustin. Das Projekt beschreibt ein Zusammenspiel<br />

von Siedlungs- und Ortsrandentwicklung, Wirtschaftswachstum und Agrarnutzung<br />

und verknüpft Naherholungsmöglichkeiten mit dem Natur- und<br />

Landschaftsschutz. Ziel ist es, durch die „grünen“ Landschaftsräume Verkehrsachsen<br />

für Fahrradfahrer und Wanderer aufzubauen, um die Räume<br />

miteinander zu verknüpfen, erklärte Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der<br />

regionale.2010 an der Mondorfer Fähre, der als verbindendes Glied zwischen<br />

den beiden Rheinufern ein entscheidender Anteil zukomme. Vom<br />

neuen Wegenetz sollen nicht nur Wanderer profitieren, sagt Molitor: „Die<br />

Erfahrung zeigt, dass dort, wo die Infrastruktur vorhanden ist, die Nutzer<br />

und Anbieter schnell nachziehen.“ Neben Gastronomie liegen auch Anbieter<br />

regionaler Produkte im und am Grünen C, erklärt der Geschäftsführer und<br />

sieht für die Zukunft großes Potenzial: „Das Ganze muss man wie ein großes<br />

Puzzle sehen, das sich nach und nach zusammensetzt.“<br />

Rathaus wird um<br />

Anbau erweitert<br />

Noch in diesem Jahr soll der Spatenstich<br />

für den Anbau des Rathauses<br />

erfolgen. Mit einem Treppenhaus<br />

soll der Bestandsbau mit dem rund<br />

3,7 Millionen teuren Anbau wesentlich<br />

vergrößert werden. Einen Neubau<br />

des Rathauses hatte man aus<br />

Kostengründen verworfen.<br />

Bootsrampe: Kein<br />

Fortschritt in Sicht<br />

Mit dem Neubau des Mondorfer<br />

Hafen- und Uferareals fällt die Möglichkeit<br />

weg, Boote zu Wasser zu<br />

lassen. Nun wurde geprüft, ob nicht<br />

die Rampe des Wasser- und Schifffahrtsamtes<br />

mitgenutzt werden<br />

könne: Ohne Erfolg. Das Amt sieht<br />

seinen Betriebsablauf gefährdet.<br />

Unsere Leistungen<br />

Glas- und Fassaden-<br />

reinigung<br />

z.B.: Glasdachreinigung, Glasfassadenreinigung,<br />

Reinigung<br />

von Beleuchtungskörpern<br />

und -anlagen, Reinigung<br />

von Jalousien, Rolläden und<br />

Markisen<br />

Unterhaltsreinigung<br />

Kaufhäuser, Schulen und<br />

Hochschulen, Theater, Hotels<br />

und Bahnhöfe werden professionell<br />

durch uns gereinigt.<br />

z.B.: Büroreinigung, Bodenreinigung<br />

und -pflege, Sanitärreinigung,<br />

Hygieneservice,<br />

Aufgangsreinigung<br />

Textilreinigung<br />

z.B.: Teppichbodenreinigung<br />

(Saugen, Fleckenentfernung,<br />

Zwischenreinigung, Grundreinigung,<br />

Nachbehandlung),<br />

Polstermöbelreinigung,<br />

Reinigung von Stores, Übergardinen,<br />

Lamellenstores,<br />

Reinigung textiler Wandbespannungen<br />

Industriereinigung<br />

z.B.: Entstaubung von Hallen,<br />

Konstruktionen und Kranbahnen,<br />

Maschinenreinigung,<br />

Spanentsorgung, Entkrustung<br />

und Reinigung von Industrieböden,<br />

Reinigung von<br />

Farbspritzanlagen, Wartung<br />

von Filteranlagen, Leistung<br />

von Hilfsdiensten, Prüffeldreinigung,<br />

Waschkauen- und<br />

Sozialraumreinigung<br />

Reiner Schulte-Barth<br />

Geschäftsführender Gesellschafter<br />

Baureinigung<br />

z.B.: Grobreinigung und Entschuttung,<br />

Feinreinigung zur<br />

Bauübergabe, Zementschleier-Entfernung,<br />

Oberflächen-<br />

Erstpflege<br />

Graffitibeseitigung<br />

Je nach Materialbeschaffenheit<br />

und/oder Grad der Ver-<br />

schmutzung bestehen nach<br />

dem heutigen Wissensstand<br />

grundsätzlich zwei Möglichkeiten<br />

einer umweltverträglichen<br />

Lösung: Die mecha-<br />

nische und chemische Reinigung.<br />

Über das bei Ihnen konkret<br />

anzuwendende Verfahren<br />

entscheiden unsere Fachleute<br />

nach einer Prüfung vor Ort<br />

Kristallisation von<br />

Steinböden<br />

Durch ein spezielles Verfahren<br />

wird die bearbeitete<br />

Steinoberfläche schmutzabweisend,<br />

fleckunempfindlich,<br />

pflegeleicht und rutschhemmend.<br />

Eine Anwendung ist<br />

möglich in: Privathäusern,<br />

Geschäftsräumen, Öffentlichen<br />

Gebäuden, Hallen,<br />

Treppen-häusern etc.<br />

Spezielle Leistungen<br />

Reinigung von Außenanlagen,<br />

Winterdienste, Hausmeisterservice,<br />

Straßen- und<br />

Parkplatzreinigung, Pförtnerdienste,<br />

Reinigung von<br />

Dachflächen und Regenrinnen,<br />

spezielle Leistungen auf<br />

Anfrage<br />

RSB<br />

Facility Services GmbH<br />

Gartenstraße 4<br />

53842 Troisdorf<br />

Telefon: 0 22 41 - 23 52 47<br />

Telefax: 0 22 41 - 4 41 55<br />

rsb@rsb-fs.com<br />

www.rsb-fs.com<br />

SU•kontakt 04/11<br />

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16<br />

LOKALES<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Troisdorf<br />

Stadtwerke setzen bei Ökostrom<br />

auf steife Brise<br />

Nicht erst durch die Atomreaktorkatastrophe<br />

von<br />

Fukushima haben die Stadtwerke<br />

Troisdorf die Bedeutung<br />

von Ökostrom erkannt. Nun<br />

baut das Unternehmen den<br />

Anteil des selbst produzierten<br />

Ökostroms weiter aus.<br />

Es ist ein Modell, dass Schule machen<br />

könnte: 26 Stadtwerke, darunter<br />

auch die Stadtwerke Troisdorf,<br />

haben sich im April 2010 gemeinsam<br />

mit RWE Innogy zur Partnerschaft<br />

„Green Gecco“ zusammengeschlossen.<br />

Das Ziel: Die Förderung und Produktion<br />

von regenerativen Energien.<br />

Derzeit gewinnt Green Gecco Strom<br />

aus Windkraft an der schottischen<br />

Westküste. Der Park „An Suidhe“ liefert<br />

20 Megawatt Strom, genug für<br />

14.000 Haushalte. Nun wurde der<br />

Übernahmevertrag für den Windpark<br />

Süderdeich im Landkreis Dithmar-<br />

schen unterzeichnet, der weitere 20<br />

Megawatt Strom jährlich erzeugen<br />

soll. Bis 2020 plant Green Gecco rund<br />

eine Milliarde Euro in weitere Projekte<br />

der Strom- und Wärmeproduktion<br />

durch erneuerbare Energien zu investieren,<br />

teilte Dr. Norbert Ohlms als<br />

Mitglied der Geschäftsführung mit.<br />

Sportlicher Aufstieg und mediterrane Küche<br />

Das Restaurant L‘Osteria und die Kletterhalle Arena Vertikal waren das Ziel<br />

des Unternehmerfrühstücks der Troisdorfer Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing<br />

GmbH TROWISTA. Bürgermeister Klaus Werner Jablonski zeigte<br />

sich mit der Entwicklung des Airport-Gewerbeparks am Junkersring zufrieden:<br />

23 Unternehmen mit 100 Mitarbeitern zählt das Gebiet zur Zeit.<br />

Fortschritt für die<br />

Innenstadt scheint<br />

besiegelt<br />

Nun scheint der Fortschritt in Sachen<br />

Abriss des Bürgerhauses und Neubau<br />

einer Einkaufspassage besiegelt: Die<br />

Gesellschafterversammlung hatte der<br />

Anmietung einer Verkaufsfläche durch<br />

einen Saturnmarkt zugestimmt. Als<br />

weiterer großer Ankermieter hat C&A<br />

bereits einen Mietvertrag unterzeichnet.<br />

Post investiert in<br />

Troisdorf: Mehr als<br />

40.000 Sendungen<br />

pro Stunde<br />

Sie ist etwa so lang wie ein Binnenschiff,<br />

nur fünf mal so breit: Die neue<br />

Sortieranlage für Großbriefe im Troisdorfer<br />

Briefzentrum der Deutschen<br />

Post AG. Bis zu 40.000 Sendungen<br />

pro Stunde kann die 2,2 Millionen<br />

Euro teure Maschine nicht nur nach<br />

Zustellbezirk, sondern auch gleich in<br />

die richtige Reihenfolge der Zustellung<br />

sortieren. Die Investition dürfte<br />

sich für den Bonner Konzern rechnen:<br />

Die Vorsortierung soll täglich rund<br />

zehn Minuten Zeit pro Zusteller und<br />

Bezirk einsparen- bei 859 Zustellbezirken<br />

allein im Postleitzahlen Bereich<br />

53 macht dies gut 143 Arbeitsstunden<br />

am Tag. Insgesamt 97 der von<br />

Siemens entwickelten Maschinen will<br />

das Unternehmen bis Ende 2012 aufgebaut<br />

haben.<br />

Ein Schrank und<br />

ein freiwilliges<br />

soziales Jahr<br />

voller Bücher<br />

In Troisdorfer Rathaus<br />

ist der Wurm drin – der<br />

Bücherwurm. Bei zwei<br />

Angeboten kommen Literaturfreunde<br />

und Rathausbesucher<br />

auf ihre Kosten.<br />

Während andere Jugendliche<br />

zwischen Schule und Beruf<br />

ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ)<br />

in Erziehungs- oder Gesundheitseinrichtungen<br />

leisten, kommen<br />

Leseratten in Troisdorf auf ein<br />

ganz besonderes Angebot: Als<br />

eine der wenigen Kommunen der<br />

Region ist hier ab August wieder<br />

ein soziales Jahr in den beiden<br />

städtischen Bibliotheken möglich.<br />

Überhaupt tut die Stadt Troisdorf<br />

viel für „ihre Leser“. Daher wurde<br />

nun nach Beratung im Kulturausschuss<br />

auch in Troisdorf zur<br />

Probe ein offener Bücherschrank<br />

im Rathausfoyer an der Kölner<br />

Straße aufgestellt. Sollte die Resonanz<br />

am offenen Angebot wie<br />

erwartet groß sein, wird der Bücherschrank<br />

frei zugänglich in der<br />

Innenstadt aufgestellt werden.


Hennef<br />

Brückenschlag und Bahnhaltestelle<br />

im Zeitplan<br />

Die Arbeiten im Neubaugebiet<br />

„Im Siegbogen“ laufen auf<br />

Hochtouren und sind voll im<br />

Zeitplan. Verkehrsgünstige<br />

Lage und eine eigene S-Bahn-<br />

Anbindung an die Siegstrecke<br />

zeigen Wirkung.<br />

Die Meldung von Stadtsprecher<br />

Dominique Müller-Grote kündet<br />

vom Erfolg des Projekts „Im Siegbogen“:<br />

Alle freistehenden Einfamilienhäuser<br />

sind bereits verkauft oder<br />

reserviert und nur noch wenige Objekte<br />

und Grundstücke verfügbar.<br />

Besonders für Berufspendler ist das<br />

Neubaugebiet interessant. Dank einer<br />

gerade im Bau befindlichen Brücke ist<br />

man in weniger als drei Minuten auf<br />

der Autobahn 560 und drei Minuten<br />

später bereits auf der Autobahn 3. Im<br />

Zeitplan ist neben dem Brückenbau an<br />

der Bodenstraße auch die Errichtung<br />

einer neuen S-Bahn-Haltestelle: Ein<br />

Bahnsteig ist bereits so gut wie fertig.<br />

Ist LKW-Maut die Lösung für die B8?<br />

Und täglich rollt sie an, die Blechlawine durch Hennef Uckerath. Durchschnittlich<br />

rund 13.450 Fahrzeuge, davon knapp zehn Prozent Lkw und Lastzüge,<br />

zählte die Stadt Hennef in Uckerath am Tag. Doch dem Lkw- und Schwerlastverkehr<br />

auf dem Weg von der Autobahn 560 Richtung Altenkirchen, Eitorf<br />

oder Windeck hat die Hennefer CDU-Fraktion den Kampf angesagt: Sie plädiert<br />

dafür, eine Lkw-Maut auf der Bundesstraße 8, die in weiten Teilen vierspurig<br />

ausgebaut sei, erheben zu lassen. Der Bau einer Umgehungsstraße war<br />

bislang gescheitert. Nun will Bürgermeister Klaus Pipke im Gespräch mit dem<br />

parlamentarischen Staatssekretär Horst Becker im Landesverkehrsministerium<br />

ein Verbot des Schwerlastverkehrs oder eine Lkw-Mautpflicht ins Gespräch<br />

bringen. Ein entsprechender Antrag soll dann ans Bundesverkehrsministerium<br />

weitergereicht werden.<br />

Immobilien-Markt stark im Aufschwung<br />

„Von der Krise ist längst keine Spur mehr“ zieht Rolf Ischerland, Organisator des<br />

Hennefer Immobilientags Bilanz. Im Gegenteil, die Nachfrage sei so groß, dass<br />

im Herbst ein weiterer Immobilientag angeboten werde. Besonders gefragt<br />

seien energiesparende Häuser mit praktischem und modernem Grundschnitt.<br />

„Der Wunsch, in eine Immobilie als langfristige und solide Existenzsicherung zu<br />

investieren, ist wieder groß,“ sagt Ischerland.<br />

1.859 Europawochen-Läufer<br />

Mit 1.859 Startern war auch der<br />

diesjährige Europawochen-Lauf<br />

für den Stadtsportverband ein<br />

großer Erfolg. In der Königsdisziplin<br />

des Laufes, dem Halbmarathon,<br />

verteidigte der Vorjahressieger<br />

Maciek Miereczko seinen<br />

Titel. Bei der Halbmarathon-Staffel<br />

lief nach dem LAZ Puma Troisdorf<br />

und der Staffel Hegewald<br />

das Mitarbeiterteam „CONET-4“<br />

vom gleichnamigen Systemhaus<br />

auf Platz drei.<br />

LOKALES<br />

Fair gehandelte<br />

Ware in der Kaffeetasse<br />

und im Einzelhandel<br />

Denke Global, handle Lokal: Hennef<br />

hat sich diesem Motto angenommen<br />

und ist seit Anfang Juni auf dem<br />

Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Das hat<br />

der Umweltausschuss einstimmig<br />

beschlossen und die Koordination<br />

der Agendagruppe 21 übergeben.<br />

Demnach sollen nun fairgehandelte<br />

Produkte in der Stadt gehandelt und<br />

verwendet werden – angefangen an<br />

der Kaffeetasse des Bürgermeisters:<br />

Denn in allen Sitzungen, Ausschüssen<br />

und im Bürgermeisterbüro soll<br />

es künftig nur noch Fairtrade-Kaffee<br />

haben. So soll es künftig auch in fünf<br />

Hennefer Cafés und Restaurants sein.<br />

Auch mindestens zehn Einzelhändler<br />

sollen fairgehandelte Produkte in ihr<br />

Sortiment aufnehmen – ein Ziel, das<br />

nach Recherche der Agendagruppe<br />

bereits mehr als erreicht wurde.<br />

Shoppingführer ab<br />

sofort erhältlich<br />

100 Hennefer Geschäfte, Dienstleister<br />

und Restaurants präsentiert die<br />

Werbegemeinschaft Hennef in ihrem<br />

neuen Shopping- und Gastronomieführer.<br />

Das 20-seitige Heft ist ab<br />

sofort in vielen Hotels und bei allen<br />

Mitgliedsbetrieben der Werbegemeinschaft<br />

erhältlich.<br />

Der Schwerlastverkehr von der oberen Sieg und dem Westerwald könnte künftig<br />

Maut für die Fahrt über die B8 zur Autobahn 560 (Foto) zahlen<br />

SU•kontakt 04/11<br />

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18<br />

LOKALES<br />

königswinter<br />

Bad Honnef<br />

Zeit für die Familie oder Erfolg im Beruf?<br />

In Bad Honnef ist beides möglich<br />

Die Frage „Familie oder<br />

Beruf?“ soll sich in Bad Honnef<br />

niemand mehr stellen müssen.<br />

Daher hat der Verein „Hauptsache<br />

Familie – Bündnis für<br />

Bad Honnef“ die Unternehmen<br />

vor Ort einmal genauer unter<br />

die Lupe genommen.<br />

In einer Fragebogenaktion hatte die<br />

Initiative Kontakt zu den Unternehmen<br />

in Bad Honnef gesucht. Darin<br />

hatte die Arbeitsgruppe „Beruf und<br />

Familie“ des Bündnisses gemeinsam<br />

mit der Industrie- und Handelskammer<br />

Bonn-Rhein/Sieg die familienfreundlichen<br />

Angebote der Unternehmen<br />

abgefragt.<br />

Das Ergebnis war zunächst ernüchternd:<br />

Nur 15 Prozent gaben<br />

überhaupt eine Rückmeldung. Wenn<br />

es darum gehe, Auskunft zu diesem<br />

Personalthema zu geben, seien viele<br />

Firmen noch unsicher, erklärte Annette<br />

Stegger, Sprecherin der Arbeitsgruppe,<br />

Wally Feiden<br />

lobt gute<br />

zusammenarbeit<br />

mit der IuBh<br />

Wenn die Internationale Hochschule<br />

Bad Honnef zum Sommerfest einlädt,<br />

sind Profis am Werk: Auch in diesem<br />

Jahr haben die Studierenden des dritten<br />

Semesters Event-Management<br />

der Bad Honnfer Kaderschmiede<br />

das große Sommerfest organisiert.<br />

Zeitgleich hatte die Hochschule unter<br />

Leitung von Rektor Prof. Dr. Kurt<br />

Jeschke beim Open Campusday ihre<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Königswinter steht gut unter Strom<br />

Auf den neuesten technischen Stand hat der Netzbetreiber RWE Rhein-Ruhr<br />

seine Umspannanlage in der Bahnhofstraße gebracht. Dort wird die 110.000<br />

Volt starke Hochspannung auf 11.000 Volt Mittelspannung umgespannt und<br />

anschließend an 300 Stationen im Stadtgebiet von Königswinter verteilt.<br />

Der Umbau erfolgte im laufenden Betrieb und kostete rund zwei Millionen<br />

Euro.<br />

„Unsere Befragung ist ein Anfang. Wir<br />

haben mit dieser Aktion einen Stein<br />

ins Wasser geworfen und erwarten<br />

nun, dass dieses Thema Kreise zieht.“<br />

Doch es gibt auch gute Meldungen,<br />

denn einige Unternehmen legen schon<br />

jetzt großen Wert auf die Vereinbarkeit<br />

von Beruf und Familie: Bürgermeisterin<br />

Wally Feiden und Carina Nillies von<br />

der Hauptgeschäftsführung der IHK<br />

Pforten für Studieninteressierte geöffnet.<br />

Bürgermeisterin Wally Feiden lud<br />

die Menschen ein, diese Chance zu<br />

nutzen und sich von der Attraktivität<br />

des Standortes zu überzeugen: „Bad<br />

zeichneten nun acht Firmen für ihre<br />

Verdienste in dieser Sache aus. Bei den<br />

Firmen unter 50 Mitarbeitern stach<br />

das Unternehmen „Hajo Janssen, IT-<br />

Systeme & Services“ hervor. Bei den<br />

Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern<br />

erlangte das Evangelische Johanneswerk<br />

als Träger der Rhein-Klinik<br />

für psychosomatische Medizin die<br />

höchste Punktzahl im Ranking.<br />

Honnef ist stolz auf seine Hochschule<br />

und die Hochschule ist gerne in<br />

Bad Honnef.“ Zur Zeit zählt die IUHB<br />

1.500 Studierende sowie 100 Professoren<br />

und Lehrbeauftragte.<br />

Erfolgreiche<br />

Unternehmerinnen<br />

schlossen sich<br />

zusammen<br />

Unternehmerclubs für<br />

männliche Unternehmer<br />

gibt es viele. Aber wie sieht<br />

es mit Netzwerkgruppen<br />

für erfolgreiche Unternehmerinnen<br />

aus?<br />

Vor dieser Frage standen die<br />

Unternehmerinnen in Königswinter,<br />

Bad Honnef und Umgebung<br />

vor drei Jahren. Sie hoben<br />

den Verein „Unternehmerinnen<br />

Siebengebirge“ aus der Taufe.<br />

Und das nicht ohne Grund, sagt<br />

Brigitte Schön, zweite Vorsitzende<br />

des Vereins: „Frauen sind<br />

im Unternehmertum in der Minderheit.<br />

Das bringt besondere<br />

Herausforderungen mit sich. So<br />

müssen wir uns ganz anders Verkaufen<br />

als Männer, wir müssen<br />

eigene Strategien entwickeln.“<br />

Neben einem Weiterbildungsangebot<br />

für Unternehmerinnen und<br />

Workshops treffen sich die Vereinsmitglieder<br />

zu regelmäßigen<br />

Netzwerktreffen. Am 29. September<br />

um 19.30 lädt der Verein<br />

zu einem Fachvortrag über die<br />

„Effiziente Nutzung kostenloser<br />

Online-Portale für erfolgreiche<br />

PR“ ins Rathaus Bad Honnef.<br />

Informationen unter www.Unternehmerinnen-Siebengebirge.de


lohmar<br />

Fahrrad-Sicherheit<br />

im Jabachtal<br />

LOKALES<br />

Die unfallträchtige Strecke durch das Jabachtal, die Bundesstraße 507, soll<br />

einen Fahrradweg erhalten. Bereits 2007 hatte der Bauausschuss dies beschlossen<br />

und den Landesbetrieb Straßenbau NRW zur Errichtung aufgefordert.<br />

Nun wurden die Pläne wieder hervorgeholt: Am wahrscheinlichsten<br />

gilt zurzeit, dass der bislang für langsame Fahrzeuge wie Traktoren genutzte<br />

Seitenstreifen zu Fahrradwegen umgebaut werden soll.<br />

Die letzte Ruhe unter<br />

Bäumen gefunden<br />

Teure Grabsteine, aufwendige Grabpflege und keine Verwandten in der<br />

Nachbarschaft, die sich darum kümmern können oder wollen. Eine Alternative<br />

zu schmucklosen Urnengräbern oder einer Seebestattung ist der<br />

neue FriedWald in Lohmar. „Auf den ersten Blick unterscheidet sich das<br />

ca. 60 Hektar große Waldgebiet für Naturbestattungen kaum von dem<br />

Waldgebiet rund um den FriedWald im Forstrevier Aulgasse. Der Wald<br />

bleibt Wald. Es wird kein Park entstehen“, erklärt Hanns-Christian Wagner<br />

vom Landesbetrieb Wald und Holz. Als Alternative, nicht als Ersatz zu konventionellen<br />

Friedhöfen, sehen die Betreiber ihr Konzept. Und das ist ganz<br />

einfach: Zu Lebzeiten sucht man sich einen der im Grabregister der Stadt<br />

Lohmar offiziell als Grabstelle gelisteten Bäume für eine Einzel-, Familienoder<br />

Freundeskreis-Bestattung aus. Die Bäume wurden zuvor vom Förster<br />

nach Sorte, Wuchs und „Lebendigkeit“ ausgewählt und mit einer Plakette<br />

als Grabmal gekennzeichnet. Nur ein Namensschild verrät später, wer unter<br />

dem Baum bestattet wurde.<br />

Aufwendigen Grabschmuck wird es ebenso nicht geben, wie befestigte<br />

Wege – nichts soll die letzte Ruhe in der einmaligen Naturkulisse stören.<br />

Unser Angebot für Sie<br />

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• Ambulante Pflege<br />

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• Essen auf Rädern<br />

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Herzen der Kreisstadt<br />

NiederkaSSel<br />

Stadtwerke planen<br />

Solarstromanlagen auf<br />

öffentlichen Dächern<br />

Bürgermeister im Gespräch:<br />

Wann kommt das Einkaufszentrum?<br />

TroiSdorf<br />

HeNNef<br />

Das Rote Kreuz fährt<br />

2010 so viele Einsätze<br />

wie noch nie<br />

Hochschule verabschiedet<br />

143 erfolgreiche Absolventen<br />

Erstes Hotel des<br />

Kreises mit Nachhaltigkeitszertifikat<br />

Zur Wirtschaftsbühne:<br />

Was macht Sankt Augustin<br />

so besonders?<br />

Raiffeisenbank blickt<br />

auf erfolgreiches<br />

Geschäftsjahr 2010<br />

Bad HoNNef<br />

loHmar<br />

ST. auguSTiN<br />

muCH<br />

eiTorf<br />

Handwerksverein<br />

ist sich seiner<br />

Verantwortung bewusst<br />

WiNdeCk<br />

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für Gewerbeimmobilien<br />

und -flächen<br />

Schnell unD SicheR Soll Die geweRBliche KommuniKation weRDen<br />

Köln-Bonn wird „E-Postbrief-Region“<br />

BERGISCH GLADBACH<br />

Konzern M-real will sein<br />

Werk Gohrsmühle verkaufen<br />

oder stark verkleinern<br />

Traditionelle Umwelttage der<br />

Stadt wecken immer mehr<br />

überregionales Interesse<br />

BURSCHEID<br />

KÜRTEN<br />

Jetzt kann auch die Stockhausengemeinde<br />

endlich ihre<br />

Ehrenamtskarte ausgeben<br />

LEICHLINGEN<br />

Das IHK-Wirtschaftsgremium<br />

feierte in Burg Haus Vorst<br />

sein 30jähriges Bestehen<br />

Altenberger Kultursommer<br />

wartet wieder mit attraktivem<br />

Programm auf<br />

Die umstrittene Turnhalle<br />

wird nun doch verkleinert,<br />

aber auch gebaut<br />

Aggerverband: Geplante<br />

Gewerbeausdehnung liegt<br />

im Überflutungsgebiet<br />

Monatelange Behinderung<br />

für Autofahrer in der<br />

Ortsdurchfahrt Tente<br />

Sparkasse setzt auf onlinebanking<br />

und erweitert ihren<br />

Internet-Service<br />

ODENTHAL<br />

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KOMMENTAr | seite 3 HOrOsKOP | seite 22<br />

TErMiNE | seite 36<br />

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage<br />

in Nordrhein-Westfalen e.V.)<br />

Nr. 06 – Juli/August 2011 – 12. Jahrgang – ISSN 1615-4223<br />

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„Das Beste für die Stadt herausholen“<br />

Seite 6 und 7<br />

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SU•kontakt 04/11<br />

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20<br />

LOKALES<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Sankt augustin<br />

Dominik Nau<br />

beim alpha-treff:<br />

Adressen richtig<br />

akquirieren<br />

Sie ist das A und O des erfolgreichen<br />

Direktmarketings: Eine<br />

gepflegte Adress-Datenbank.<br />

Wie man richtig Adressen recherchiert<br />

und akquiriert und pflegt,<br />

erklärte Dominik Nau, Experte<br />

vom Direct Makreting Center der<br />

Deutschen Post AG in Köln beim<br />

alpha-Treff. Zum Experten- und<br />

Gründertreff von „alpha – Das<br />

Gründer-Forum!“ hatte Inhaberin<br />

Gabriele vom Feld den Kölner Experten<br />

gewinnen können. Dabei<br />

zeigte Dominik Nau anschaulich,<br />

wie sich verschiedene Postprodukte<br />

exakt auf Zielgruppen und<br />

Interessen zuschneiden und hohe<br />

Rücklaufquoten erzielen lassen,<br />

auch wenn man nur über einen<br />

kleinen Werbe-Etat verfügt.<br />

Zugleich feierte der alpha-Treff<br />

ein Jubiläum: Jörg Macht von<br />

Macht-Consulting aus Neuss war<br />

der 2500. Treff-Besucher.<br />

Sankt Augustin will sich zukünftig besser vermarkten<br />

Wo ist Sankt Augustin jetzt, wo wird es in 20 Jahren sein und was werden die Menschen in Zukunft brauchen? Und was<br />

nicht? Mit dem Stadtentwicklungskonzept und dem Masterplan Urbane Mitte hat sich die Stadt diesen Fragen von unterschiedlichen<br />

Weisen genähert. Nun soll ein Stadtmarketing-Konzept klare Ziele definieren und Strategien und Erkenntnisse<br />

bündeln. „Es geht um die Positionierung der Stadt als Marke, nicht um Slogans“ erklärt der Technische Beigeordnete<br />

Rainer Gleß. Dazu sollen auch Entscheidungsträger aus Politik und Vereinen befragt werden. Die Auswertung soll bis zum<br />

Jahresende durch die Stadtentwickler von CIMA in Köln und die Marketingexperten von „markenmut“ erfolgen.<br />

Kraft der Gedanken in Beruf<br />

und im Privatleben nutzen<br />

Erfolg im Sport, im Beruf<br />

oder im Privatleben kann<br />

man planen. Das sagt<br />

Thomas Baschab, einer der<br />

gefragtesten Mentaltrainer<br />

Deutschlands. Das Deutsche<br />

Institut für Gütesicherung und<br />

Kennzeichnung RAL hatte ihn<br />

zum Dialog eingeladen.<br />

Im Rahmen RAL im Dialog bringt das<br />

weltweit bekannte RAL-Institut, bestehend<br />

aus der RAL Gütesicherung,<br />

den RAL Farben und RAL Umwelt,<br />

durch das Umweltzeichen „Blauer En-<br />

Dank mentaler Vorbereitung heben vier<br />

zufällig ausgewählte Gäste einen RAL-<br />

Mitarbeiter mit ihren Zeigefingern hoch.<br />

gel“ bekannt, Vertreter aus Wirtschaft<br />

und Politik in besonderer Atmosphäre<br />

an einen Tisch. In diesem Jahr hatten<br />

Hauptgeschäftsführer Dr. Wolf D. Karl,<br />

Geschäftsführer Rüdiger Wollmann<br />

und Präsident Dr.-Ing. Helmuth Friede<br />

den renommierten Mentaltrainer<br />

Thomas Baschab eingeladen. Kein<br />

Hokus-Pokus, sondern Theorien und<br />

Praktiken zur Leistungssteigerung vermittelte<br />

Baschab den Gästen. Dabei<br />

war Mitmachen ausdrücklich erlaubt.<br />

Denn die Wirkung vom Unterbewusstsein<br />

auf unser Denken und Handeln ist<br />

kein Geheimnis mehr, sagt Baschab.<br />

Längst haben Spitzensportler dies erkannt<br />

und lassen sich mental auf das<br />

Ziel, den Sieg in einem Wettkampf,<br />

vorbereiten. Das funktioniert derart<br />

gut, dass Thomas Baschab das Publikum<br />

mit einem Experiment verblüffte:<br />

Vier zufällig ausgewählte Gäste des<br />

Abends hoben, nach fünf Minuten<br />

Mentaltraining, einen RAL-Mitarbeiter<br />

nur mit ihren Zeigefingern in die Höhe.<br />

„Man muss sich ganz genau vorstellen,<br />

das Ziel schon längst erreicht zu<br />

haben“ verriet Baschab den Gästen<br />

einen Baustein der Technik.<br />

Bus für Schüler<br />

gesponsert<br />

Dank zahlreicher Sponsoren konnte<br />

die Heinrich-Hanselmann-Schule, Förderschule<br />

für geistige Entwicklung, einen<br />

neuen Schulbus erhalten. Über 50<br />

Unternehmen aus der Region legten<br />

für den 30.000 Euro teuren 9-Sitzer<br />

Kleinbus zusammen, der nun der<br />

Schule für drei Jahre ohne Kilometerbeschränkung<br />

durch die Firma „Aktion<br />

Human“ zur Verfügung gestellt wurde.<br />

Deutsche telekom: Engagement<br />

wird gefördert<br />

Mit einer Spende in Höhe von 500<br />

Euro hat die Deutsche Telekom in<br />

Bonn den Sankt Augustiner Kindergarten<br />

„Schatzinsel“ unterstützt.<br />

Das Besondere: Die Spende kam<br />

durch Mitarbeiter zustande, die sich<br />

ehrenamtlich in der Elterninitiative,<br />

dem Trägerverein der Einrichtung,<br />

einbringen. „Wir wissen, dass viele<br />

unserer Mitarbeiter neben der Arbeit<br />

ehrenamtlich tätig sind“ sagt Martina<br />

Schwebe-Eckstein, Projektleiterin<br />

Corporate Responsibility Deutsche<br />

Telekom. „Wir begrüßen dieses ehrenamtliche<br />

Engagement sehr und<br />

möchten sie gern darin unterstützen.“<br />

Über das firmeninterne Portal<br />

„engagement@telekom.de“ können<br />

Mitarbeiter Anträge zur Unterstützung<br />

von Einrichtungen stellen sowie<br />

ehrenamtliche Arbeitsangebote<br />

suchen und weitervermitteln.<br />

Die 500 Euro bekam der Kindergarten<br />

übirgens nicht ohne Grund:<br />

23 der 45 Kinder sind „U3-Kinder“<br />

und Ausflüge außerhalb des Kindergartens<br />

bislang kaum möglich<br />

gewesen. Dank der Spende konnte<br />

die Anschaffung eines „Kinder-Bus“,<br />

eines Kinderwagens mit 6 Sitzplätzen,<br />

unterstützt werden.


Gewerbegebiet am Bahnhof Menden:<br />

Innovatives Lagerkonzept neu am Start<br />

Das hätte selbst Ortsvorsteher<br />

Karl-Heinz Baumanns nicht<br />

zu träumen gewagt: Nach<br />

jahrelangem Stillstand und<br />

Verfall ist wieder neues Leben<br />

ins größte Gewerbeobjekt am<br />

Mendener Bahnhof eingezogen:<br />

„Das blaue Lagerhaus“<br />

eröffnete nun im ehemaligen<br />

Abhollager von Möbel Tacke<br />

ein Lagerhaus mit innovativem<br />

Konzept.<br />

Andreas Kalker und sein Vater<br />

Wolfgang haben das Unmögliche<br />

möglich gemacht: Am<br />

Gewerbegebiet Menden-Süd am<br />

Bahnhofsviertel haben die beiden<br />

Betreiber einer alten Immobilie zu<br />

neuem Nutzen verholfen: „Das blaue<br />

Lagerhaus“ heißt ihr Unternehmen.<br />

Und der Name ist Programm, wie sich<br />

J_O_Anzeige 1/2_quer:Layout 1 24.02.11 10:00 Seite 1<br />

INFO-ABEND<br />

Auch Mietbüros zwischen 15 und 200 Quadratmetern gibt es<br />

im neuen „blauen Lagerhaus“ am Bahnhof in Menden.<br />

Mendener Bürger, Unternehmer und<br />

Vertreter aus Rat und Politik bei der<br />

Eröffnungsfeier am 1. Juli überzeugen<br />

konnten. Zum einen bietet das<br />

Gebäude nun Kleinlagerflächen von<br />

25 bis 400 Quadratmetern an. Das<br />

Besondere: Das ganze Objekt ist rund<br />

um die Uhr durch eine Sicherheitszentrale<br />

bewacht und die großen Lagerräume<br />

können direkt mit dem Auto<br />

im Gebäude angefahren werden.<br />

„Stellschrauben 2011“<br />

Das Business Training für Unternehmer<br />

Mit Christian Jedinat und Michael Ortner, Rösrath<br />

➔ Was hindert Sie daran, das Geld zu verdienen, das Sie wollen?<br />

➔ Was ist bei Ihnen ein immer wiederkehrendes Problem im Umgang mit Geld, Kunden<br />

und Geschäftspartnern?<br />

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Mit uns finden Sie die Antworten. 12 Monate werden Sie professionell begleitet und<br />

drehen an Ihren persönlichen Stellschrauben für mehr Erfolg in Ihrem Unternehmen.<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Christian Jedinat | Michael Ortner<br />

Auch Laderampen für Lkws sind an<br />

einigen Boxen vorhanden – ideal also<br />

für Handwerker<br />

und Geschäftsleute,<br />

die Material,<br />

Maschinen<br />

oder auch Akten<br />

zwischenlagern<br />

wollen. Zum an-<br />

Andreas Kalker<br />

deren bietet das<br />

Lagerhaus auch blaue Boxen mit 7,5<br />

LOKALES<br />

Ortsvorsteher Karl-Heinz Baumanns<br />

begutachtet eine der blauen Boxen<br />

Kubikmetern Inhalt mit Platz für bis<br />

zu 500 Aktenordner an. Die massiven<br />

Container sind wasserdicht, feuerfest<br />

und können über Laderampen beladen<br />

werden. Das Unternehmen bringt<br />

die Boxen aber auch zum Beladen auf<br />

einem Anhänger gleich bis vor die<br />

Haustüre: Praktisch, weil man keinen<br />

Transporter mieten muss und zudem<br />

das Transportgut nicht mehrmals umladen<br />

braucht.<br />

Termine Info-Abende<br />

8. Termine August, 21. Info-Abende<br />

September,<br />

10. 21. März, Oktober, 12. 14. April, November 21. Juni 2011<br />

19.00–21.00 19.00-21.00 Uhr<br />

• Getränke und kleine Snacks<br />

• Voranmeldung erbeten<br />

Kupfersiefer Mühle, Rösrath<br />

BusinessSchmiede<br />

Christian Jedinat | Michael Ortner<br />

Kontakt<br />

JO BusinessSchmiede<br />

Christian Jedinat | Michael Ortner<br />

Kupfersiefer Mühle<br />

Großhecker Weg 31<br />

51503 Rösrath<br />

Tel. 02205 - 9 04 73 17<br />

info@business-schmiede.de<br />

www.business-schmiede.de<br />

SU•kontakt 04/11<br />

21


22<br />

LOKALES<br />

SU•kontakt 04/11<br />

windeck<br />

eitorf<br />

Facebook, Twitter und Co<br />

können Touristen locken<br />

Neue Social-Media-Angebote<br />

geraten heutzutage meist wegen<br />

Datenschutzfragen in die<br />

Presse. Dabei schlummert in<br />

Facebook, Twitter und Co ein<br />

großes Potenzial, dass man in<br />

Windeck für sich entdeckt hat.<br />

Der Gang ins Reisebüro wird gerade<br />

für jüngere Menschen immer<br />

seltener. Flüge, Bahntickets, Ausflugsziele,<br />

interessante Erlebnis- und<br />

Übernachtungsangebote findet man<br />

heutzutage einfacher und schneller<br />

im Internet. Wie sie dorthin kommen,<br />

wie man im Internet Zielgruppen<br />

richtig informiert und dabei die Möglichen<br />

von Sozialen Netzwerkwen<br />

wie Facebook, Twitter und Co nutzt,<br />

machte eine Veranstaltung der Wirtschaftsförderung<br />

Windeck deutlich.<br />

Ursprünglich als Workshop in einer<br />

kleinen Gruppe geplant, war der<br />

Andrang derart groß, dass Michael<br />

Koszalsky, Geschäftsführer beim Windecker<br />

IT-Dienstleister WikoSoft, und<br />

sein Team umplanen mussten. Denn<br />

gerade im Bereich Tourismus, in dem<br />

Neues Besucherzentrum in der Grube Silberhardt<br />

Bis ins 13. Jahrhundert geht die Geschichte der Windecker Grube „Silberhardt“<br />

zurück, die 1936 geschlossen wurde. Im September 2003 wurde die Grube als<br />

erstes Besucherbergwerk im Rhein-Sieg-Kreis nach vierjährigen Arbeiten wiedereröffnet.<br />

Nun ist man in der Grube einen großen Schritt vorangekommen: Anfang<br />

Juli wurde ein neues Besucher- und Informationszentrum eröffnet, dass die Dokumentation<br />

der Grubengeschichte beherbergt.<br />

die idyllische Siegtalgemeinde sich<br />

stärker positionieren will, schlummern<br />

noch Potenziale, sagt Wirtschaftsförderer<br />

Karsten Schäfer aus Windeck:<br />

„Gerade für Hotel- und Gastronomiebetriebe<br />

ist es sinnvoll, sich über<br />

Facebook und Twitter bekannter zu<br />

machen. Und man spürt, dass das<br />

Interesse bei den Unternehmern groß<br />

ist.“ Zwar sei die Region vergleichsweise<br />

Strukturschwach, doch ländlich<br />

ein Kleinod, das schon jetzt bei<br />

Wanderen, Freizeitsportlern und Motorradfahrern<br />

beliebt sei. Ein Ansatz,<br />

den die Wirtschaftsförderung auch<br />

mit ihrem ersten Touristikerfrühstück<br />

gestärkt hat. Hierbei hatten sich Anfang<br />

Juni Vertreter von Tourismus,<br />

Freizeit, Hotel und Gastronomie an<br />

einem runden Tisch getroffen, um<br />

Kontakte herzustellen und Kräfte zu<br />

bündeln. „Mancher wusste gar nicht,<br />

welch spannende Ausflugsmöglichkeiten<br />

und Attraktionen gleich in<br />

seiner Nachbarschaft versteckt sind.<br />

Der runde Tisch war daher ein voller<br />

Erfolg“, freute sich Schäfer.<br />

Wirtschaftsförderung<br />

Eitorf bringt Wärme in<br />

die Unternehmen<br />

In Sachen Wärmeversorgung für<br />

Unternehmen lohnt es sich oft, mit<br />

Gewerbetreibenden in der Nachbarschaft<br />

an einem Strang zu ziehen. Ein<br />

lokales Nahwärmenetz und andere<br />

Lösungen präsentierte die Eitorfer<br />

Wirtschaftsförderung gemeinsam mit<br />

der Firma J+B Beig, das Unternehmen<br />

Ascem aus Windeck und die Effiziens-Agentur<br />

NRW. Sowohl Theorie<br />

als auch Erfahrungsberichte aus der<br />

Praxis verknüpfte der Themenabend<br />

„Kostengünstige Wärmeversorgung<br />

für Unternehmen“.<br />

Aktivkreis Eitorf<br />

wird bei Stärkung<br />

von Handel und<br />

Gewerbe aktiver<br />

Tatkräftige Unterstützung sucht<br />

der Aktivkreis Eitorf. Der Verein, der<br />

jüngst einen neuen Vorstand erhielt,<br />

will Handel und Gewerbe vor Ort<br />

stärker fördern als bislang und hat<br />

dazu verschiedene Projektgruppen<br />

eingesetzt. Nicht nur mit eigenen<br />

Veranstaltungen sondern auch der<br />

Förderung anderer Veranstalter, die<br />

in Eitorf etwas bewegen, will der Verein<br />

Eitorf über die Gemeindegrenzen<br />

hinaus bekannter machen. Mit einem<br />

Open-Air-Festival, einem Grillwettbewerb<br />

und einem neuen Konzept<br />

zum Weihnachtsmarkt soll Eitorf<br />

einen Ruf als Standort für Freizeit,<br />

Gesundheit und Wellness erhalten.<br />

Unternehmer wie Privatleute sind<br />

eingeladen, den Verein mit Rat und<br />

Tat zu unterstützen.<br />

Der „Wochenmarkt trifft ...“<br />

Den Kopf in den Sand zu stecken, käme den Windeckern nicht in den Sinn:<br />

Während anderenorts Wochenmärkte im dichten Netz von Lebensmitteldiscountern<br />

und Supermärkten verschwinden, geht die Gemeinde Windeck in die<br />

Offensive und stärkt den Markt. Denn Wochenmärkte sind weitaus mehr als<br />

reine Nahversorger und von gesellschaftlicher Bedeutung. Daher versucht die<br />

Gemeinde nun seit einem halben Jahr den Wochenmarkt mit einem „Mehrwert“<br />

zu stärken – mit Erfolg: In der Reihe „Wochenmarkt trifft ...“ wird der<br />

Markt mit verschiedenen Ausstellern und Themen aufgewertet: Im Mai präsentierte<br />

sich das örtliche Kunsthandwerk, im Juni war das Thema „Freizeit“ mit<br />

Bogenschießen, einer Autoshow und Ausflugstipps vertreten.


Neunkirchen<br />

Seelscheid<br />

much<br />

ruppichteroth<br />

Eine Gemeinde in Bildern<br />

Ein neues Online-Bilderbuch mit<br />

Bildern und Dokumenten über Ruppichteroth<br />

hat Wolfgang Eilmes zusammengestellt.<br />

Es zeigt auch die<br />

Veränderungen der Gemeinde in den<br />

vergangenen Jahren.<br />

www.bilderbuch-ruppichteroth.de<br />

Region mit „elektrischem Rückenwind“<br />

Fahrräder mit elektronischer<br />

Trittkraftunterstützung, sogenannte<br />

„Pedelecs“ könnten der<br />

neue Tourismusmotor für den<br />

bergischen Rhein-Sieg-Kreis<br />

werden. Mit „Bergisch Hoch 4“<br />

kommt die Sache in Fahrt.<br />

Helga Trimborn hatte nicht zu viel<br />

versprochen: „Wer einmal E-Bike<br />

gefahren ist, ist sofort vom Virus infiziert<br />

und steigt mit einem strahlenden<br />

Lächeln ab.“ Keine 15 Minuten später<br />

strahlen Ruppichteroths Bürgermeister<br />

Mario Loskill, Muchs Beigeordneter<br />

Norbert Büscher und Hans Peter<br />

Hohn von der Wirtschaftsförderung<br />

des Rhein-Sieg-Kreises in der Tat<br />

über beide Ohren. Davon, dass sie<br />

gerade von einen Wettkampf-Sprint<br />

im Steil-Bergauf-Fahren kommen, ist<br />

ihnen nichts anzumerken. Dank ihrer<br />

E-Bikes.<br />

Und diese sind auf bestem Wege,<br />

eine Erfolgsgeschichte für die Region<br />

zu werden, sagt Helga Trimborn vom<br />

Tourismusverein „Bergisch Hoch 4“:<br />

„Hier ist Radfahren aufgrund der vielen<br />

Berge normalerweise kein Thema.<br />

Doch dank ausgeklügelter Technik<br />

lässt sich jetzt eine fantastische Land-<br />

schaft ohne Mühen genießen.“ Gemeinsam<br />

mit Dr. Achim Schmidt von<br />

der Sporthochschule Köln wurden die<br />

Kommunen Lohmar, Neunkirchen-<br />

Seelscheid, Much und Ruppichteroth<br />

nun für E-Bikes erschlossen: Neun<br />

Verleihstationen, 16 Ladestationen<br />

und vier interessante Themenrouten<br />

durch eine atemberaubende Landschaft<br />

wurden ausgearbeitet. Insbesondere<br />

die VR-Bank Rhein-Sieg<br />

und die Bergische Quelle haben das<br />

Potenzial erkannt und unterstützen<br />

das Projekt als Sponsoren. „Wir haben<br />

Hotels, wir haben Gastronomie,<br />

viele verkehrsarme Wege und tolle<br />

Sehenswürdigkeiten“ fasst Helga<br />

LOKALES<br />

Raiffeisenbank: 6,7 Prozent Dividende<br />

Das genossenschaftliche Bankenmodell hat sich auch bei der Raiffeisenbank<br />

Much-Ruppichteroth in der Bankenkrise bezahlt gemacht. Das Vertrauen der<br />

Kunden, deren Zahl im vergangenen Jahr sogar gestiegen ist, hat sich gelohnt.<br />

Auf der Generalversammlung konnte die Ausschüttung einer Dividende<br />

von 6,75 Prozent für die 4.105 Anteilseigner beschlossen werden. Mit 195,8<br />

Millionen Euro Bilanzsumme, 761.000 Euro Jahresüberschuss und 2,9 Prozent<br />

Wachstum bei den Kundeneinlagen sieht sich die Bank gut aufgestellt.<br />

Trimborn die Ausgangslage zusammen.<br />

Und der Erfolg der ersten Tage<br />

des Projektes spricht bereits für sich:<br />

Noch vor den offiziellen Werbemaßnahmen<br />

für das Projekt waren viele<br />

E-bikes für Tages- und Wochendtouren<br />

vermietet. Und auch Partner,<br />

die mit Ladestationen für die Akkus<br />

der Räder das Wegenetz unterstützen,<br />

wurden schnell gefunden. Durch<br />

die Anbindung der neuen Strecken in<br />

das Radwegenetz NRW werden die<br />

Strecken und Angebote auf dem Gebiet<br />

der vier Kommunen auch überregional<br />

schnell bekannt werden, sagt<br />

Dr. Achim Schmidt von der Sporthochschule<br />

Köln. Und das könnte<br />

der Region dank „elektrischem Rückenwind“<br />

trotz etlicher Höhenmeter<br />

auf den Touren nicht nur zahlreiche<br />

Tagestouristen, sondern auch Übernachtungsgäste<br />

bringen.<br />

Ehrenamtskarte<br />

ist beschlossene<br />

Sache – Förderer<br />

werden gesucht<br />

Das Ehrenamt ist eine tragende<br />

Säule in der Gesellschaft. Das<br />

hat auch der Rat der Gemeinde<br />

Much erkannt und die Einführung<br />

einer Ehrenamtskarte, die<br />

für ehrenamtlich besonders engagierte<br />

Personen freien oder<br />

vergünstigten Eintritt verspricht,<br />

beschlossen. Nun erarbeitet die<br />

Gemeinde die genauen Voraussetzungen,<br />

für wen eine solche<br />

Karte erhältlich sein soll. Wer das<br />

Verfahren oder auch das Projekt<br />

mit Vergünstigungen und Angeboten<br />

für Ehrenamtliche unterstützen<br />

möchte, wird gebeten,<br />

sich bei der Gemeinde Much<br />

unter 02245 - 6821 zu melden.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

23


24<br />

LOKALES<br />

Bonn<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Goldenes Jubiläum: Mit Betonsteinen zum Erfolg<br />

Bonner Energietag: Das Bewusstsein<br />

zum Energiesparen ist längst da<br />

Strom, Wärme und Wasser<br />

stillen unseren „Energiehunger“.<br />

Wie man die Ressourcen<br />

effektiv nutzt, dabei<br />

die Umwelt schützt und den<br />

Geldbeutel schont, verriet der<br />

zweite Bonner Energietag auf<br />

dem Münsterplatz.<br />

In Sachen Nachhaltigkeit und erneuerbaren<br />

Energien ist die Region<br />

ganz weit vorne mit dabei. Das wurde<br />

auf dem Bonner Energietag, zu<br />

dem die Stadt Bonn, die Stadtwerke<br />

Bonn und die Verbraucherzentrale<br />

NRW eingeladen hatten, deutlich.<br />

Immer mehr Menschen, sowohl in<br />

den heimischen vier Wänden als<br />

auch in Unternehmen, machen von<br />

neuen Technologien Gebrauch, die<br />

den Energiebedarf senken oder selbst<br />

Energie umwelt- und kostenbewusst<br />

Cabrio trotz Regen ein Hit<br />

Man findet kaum eine Straße mit<br />

Häusern, vor denen nicht Steinplatten,<br />

Pflastersteine, Palisaden und<br />

Stufen vom Unternehmen Koll verarbeitet<br />

wurden. Nun feiert das Bonner<br />

Unternehmen Koll Betonsteinwerke<br />

erzeugen. Während der Informationsbus<br />

der EnergieAgentur.NRW die Theorie<br />

hinter Solarstrom, Brennstoffzelle<br />

und Co zeigte, präsentierten Unternehmen<br />

aus Bonn und der Region die<br />

praktische Umsetzung. Dabei bietet<br />

die Stadt Bonn seit einigen Monaten<br />

mit der Bonner Energie Agentur<br />

Nein, Petrus hat es nicht gut gemeint mit den Freunden des offenen Fahrvergnügens.<br />

Dennoch war das neue Golf Cabriolet, ersehnter Nachfolger des<br />

legendären „Erdbeerkörbchens“, der gefragte Star beim Volkswagen-Sommerfest<br />

im Volkswagen-Zentrum Bonn der Fleischhauer-Unternehmensgruppe.<br />

Trotz Regen war der Andrang zum Fest groß, denn das Rahmenprogramm<br />

hatte für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Zugleich boten die<br />

Mitarbeiter Informationen zu den Fahrzeugen, Leasing und Finanzierung an.<br />

sein 50-jähriges Jubiläum. Nicht nur<br />

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch<br />

gratulierte Geschäftsführer Helge Koll,<br />

sondern auch viele treue Kunden, die<br />

zur Jubiläumsfeier zum Betonwerk in<br />

Bonn-Beuel angereist waren.<br />

einen eigenen, unabhängigen und<br />

kompetenten Beratungsservice zum<br />

sinnvollen Einsatz der Technologien<br />

wie auch zur energetischen Gebäudesanierung<br />

an, der in den kommenden<br />

Monaten auch Unternehmern<br />

und Gewerbetreibenden zugänglich<br />

gemacht werden soll.<br />

Kennedybrücke<br />

nach vier Jahren<br />

endlich fertig<br />

Mit einem Festakt hoch über dem<br />

Rhein hat die Stadt Bonn die Fertigstellung<br />

der Kennedybrücke gefeiert.<br />

Knapp über vier Jahre, ein Jahr länger<br />

als geplant, hatte die Sanierung und<br />

Erweiterung der insgesamt 394 Meter<br />

langen Brücke von 18 Meter auf<br />

26,80 Meter gedauert.<br />

Das Mammutprojekt kostete mit<br />

46 Millionen Euro nicht nur deutlich<br />

mehr als geplant, sondern auch viele<br />

Nerven bei Stadt und Autofahrern,<br />

weil es zu Verzögerungen und Diskussionen<br />

mit den am Bau beteiligten<br />

Unternehmen kam.<br />

Schon heute<br />

stehen viele<br />

Menschen unter<br />

Strom<br />

In den vergangenen Monaten hat<br />

die Automobilindustrie es deutlich<br />

gezeigt: Elektromobilität ist<br />

längst kein utopisches Zukunftsgespinst<br />

für Idealisten mehr.<br />

Der Frage, was passieren<br />

muss, dass Elektromobilität zur<br />

Massenmobilität wird und bis<br />

2020 rund eine Millionen Elektroautos<br />

auf unseren Straßen<br />

fahren, widmete sich der hochkarätig<br />

besetzte 3. Deutsche<br />

Elektro-Mobil-Kongress des nova-instituts<br />

in Bonn. Dabei ging<br />

es nicht nur um die technische<br />

Umsetzung und die Forschung,<br />

die in Sachen Energiespeicherung,<br />

Antrieben und Fahrzeugkonzepten<br />

rasante Fortschritte<br />

macht, sondern auch um neue<br />

Vertriebs- und Logistikmodelle,<br />

die einen Übergang vom klassischen<br />

Fossilbrennstoff-Auto<br />

zum Elektroauto vereinfachen<br />

könnten. „Nichts ist stärker als<br />

eine Idee, deren Zeit gekommen<br />

ist. Und der Elektro-Mobilität auf<br />

Basis erneuerbarer Energien gehört<br />

fraglos die Zukunft – sie ist<br />

nicht mehr aufzuhalten,“ sagte<br />

Dipl.-Phys. Michael Carus, Geschäftsführer<br />

der nova-Institut<br />

GmbH, in Bonn. Zugleich präsentierten<br />

sich im alten Bonner<br />

Plenarsaal und am Rheinufer<br />

zahlreiche Aussteller, die trag-<br />

und zukunftsfähige Lösungen<br />

mitgebracht hatten.


Public Relation<br />

Grenzenlose Freiheiten und keine Staus<br />

Acc flug gmbH bringt privatpiloten mit Ausbildung und charterflugzeugen in die Luft<br />

Sich den Traum vom Fliegen zu<br />

erfüllen, ist einfacher als man<br />

glaubt: Die ACC Flug GmbH mit<br />

Sitz in Rösrath und eigener<br />

Flugschule am mitunter ältesten<br />

deutschen Flugplatz in<br />

Sankt Augustin-Hangelar bei<br />

Bonn bringt die Menschen<br />

buchstäblich in die Luft.<br />

Das 2005 gegründete Unternehmen<br />

hat sich auf die Ausbildung von Privatpiloten<br />

und die Vercharterung<br />

der schuleigenen Maschinen spezialisiert.<br />

Leiter der Flugschule ist Klaus Martiny, der<br />

nicht nur in ganz Deutschland, sondern<br />

auch in Afrika Flugstunden und Flugerfahrung<br />

gesammelt hat. Erfahrung, die er nun<br />

in seiner eigenen Flugschule an angehende<br />

Privatpiloten weitergibt. Gut anderthalb bis<br />

zwei Jahre dauert eine Ausbildung zum Privatpiloten<br />

durchschnittlich, je nach persönlicher<br />

Freizeit und Wetter. Darin enthalten<br />

sind viele Bausteine in Theorie und Praxis,<br />

die den Flugschüler Schritt für Schritt auf<br />

seinem Weg zur Lizenz sicher begleiten.<br />

Kleine Gruppen und eine individuelle,<br />

auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene<br />

Betreuung und Ausbildung sind<br />

das Erfolgsrezept der Flugschule, die sich<br />

über die Region hinaus ihren guten Ruf erarbeitet<br />

hat.<br />

Denn Gründe als Privatpilot in die Luft<br />

zu geben, gibt es viele, wie Doris Dapprich-<br />

Martiny, die Ehefrau von Klaus Martiny ist<br />

und treibende Kraft bei der Gründung der<br />

Flugschule war, verrät: „Jeder Flug ist immer<br />

ein Erlebnis, die Landschaft aus der<br />

Luft zu sehen ist einfach atemberaubend.“<br />

Und noch mehr: Wer größere Strecken zurücklegen<br />

will, ist mit einem Privatflugzeug<br />

meist sehr wirtschaftlich und zugleich viel<br />

schneller als mit Zug, Auto oder Linienflug-<br />

zeug unterwegs, sagt Doris Dapprich-Martiny.<br />

Daher verchartert die ACC Flug GmbH<br />

ihre Schulmaschinen nach einer Einweisung<br />

auch an Piloten zum Selberfliegen, die ihre<br />

Fluglizenz und ein gültiges medizinisches<br />

Zeugnis, in der Fliegersprache einfach „Medical“<br />

genannt, vorweisen können.<br />

Dazu stehen neben zwei komfortablen<br />

Aquila A210 Flugzeugen, davon eines mit<br />

großem Glascockpit, auch eine Cessna 172<br />

SP Skyhawk und eine spritzige Katana DV<br />

20-100 als Reise- und Schulungsflugzeug<br />

zur Verfügung. Für längere Strecken empfiehlt<br />

ACC Flug übrigens ihre viersitzige Diamond<br />

Star DA40-180. „Damit zu Fliegen ist<br />

einfach angenehm. Wir haben Piloten, die<br />

Fliegen damit am Wochenende zum Beispiel<br />

nach Sylt.“ Gut zweieinhalb Stunden<br />

ist man dann in der Luft, unschlagbar in der<br />

Reisezeit und vergleichsweise günstig in<br />

den Reisekosten. „Das ist ein wirklich wunderschöner<br />

Flug, weil sich die Landschaft<br />

mit jedem Kilometer vom bergischen Land<br />

bis an die Küste verändert,“ kann Dapprich-<br />

Martiny aus eigener Erfahrung berichten.<br />

Ein Flugzeug auch für Dienst- und Geschäftsreisen<br />

zum Selberfliegen zu chartern,<br />

lohnt sich in vielen Fällen, hat ACC Flug in<br />

den letzten Jahren aus den Erfahrungsberichten<br />

ihrer Kunden festgestellt. Zum<br />

einen sind Geschäftspartner beim Mitflug<br />

vom einmaligen Erlebnis begeistert. Zum<br />

anderen ist das Fliegen im Vergleich mit<br />

anderen Verkehrsmitteln meist die schnellste<br />

Alternative: Keine Umwege über Autobahnkreuze,<br />

kein „Berufsverkehr“ und keine<br />

Staus sind die Vorteile zum Auto, keine Zu-<br />

SERVICE<br />

gausfälle, verpassten Züge und Wartezeiten<br />

die Vorteile zum Bahnfahren. Aufwändige<br />

Check-In-Prozeduren und Wartezeiten wie<br />

beim Linienflug gibt es bei Eigencharterflügen<br />

ebenso wenig, wie das Warten auf den<br />

Koffer, der irgendwann am Zielort vom Gepäckband<br />

rollt. Ein Umstand, der insbesondere<br />

bei Geschäftsreisenden viel Zeit und<br />

Geld sparen hilft. Wen es nun nicht mehr<br />

auf dem Boden hält, dem legt ACC Flug ein<br />

Schnuppertraining und eine persönliche Beratung<br />

ans Herz.<br />

Kontakt:<br />

ACC Flug GmbH<br />

Mühlenweg 15 b<br />

D-51503 Rösrath<br />

Telefon +49 (0)22 05 - 91 94 76<br />

Telefax +49 (0)22 05 - 91 94 75<br />

info@ac-cologne.com<br />

www.ac-cologne.com<br />

SU•kontakt 04/11<br />

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26<br />

SERVICE<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Public Relation<br />

Joachim Götze bleibt „frisch, frech anders“<br />

Seine Konzepte sind so unkonven-<br />

tionell wie genial, sein Motto<br />

„frisch, frech, anders“ kein Werbeslogan,<br />

sondern Lebensphilosophie:<br />

Joachim Götze, Geschäftsmann,<br />

der sein Handwerk in den höheren<br />

Etagen namhafter Automobil-<br />

hersteller gelernt hat, ist so etwas<br />

wie ein bodenständiger Visionär.<br />

Bei ihm haben Wort und Handschlag<br />

noch einen klassischen und soliden<br />

Wert. Ein Unternehmer alter Schule<br />

ist er aber bei weitem nicht: Während seine<br />

Konkurrenz noch überlegt, hat es Götze<br />

schon lange gemacht. Das ist sein Erfolgsrezept.<br />

Den ehemaligen Medizinstudenten, der in<br />

die Betriebswirtschaft wechselte und dort<br />

seine Passion fand, haben wir in unserer<br />

letzten Ausgabe von SU.kontakt als „Wiederbeleber“<br />

des Traditions-Autohauses<br />

„Steinbach & Schäfer“ im Gespräch präsentiert.<br />

Durch sein unverkennbares Faible,<br />

Menschen zu motivieren und zu begeistern,<br />

hat Joachim Götze uns neugierig gemacht.<br />

Wir harken nach und stellen fest: Der Unternehmer<br />

geht mit seinem ansteckenden<br />

Mut, anders zu sein, nun völlig neue Wege.<br />

Und er geht sie mit einer starken Frau an<br />

seiner Seite: Laura Meindl.<br />

Die Wege von Joachim Götze und dem<br />

Traditionshaus haben sich getrennt. Warum<br />

genau, darüber schweigt der Unternehmer<br />

als Gentleman. Nachkarren sei nicht seine<br />

Art, das Thema sei abgeschlossen, sein Blick<br />

geht nach vorne. Nur so viel erfahren wir<br />

bei späterer Recherche: Die Übernahme<br />

der Geschäftsaktivitäten von Steinbach &<br />

Schäfer soll in letzter Sekunde auf der Zielgeraden<br />

gescheitert sein. Beim Wert der<br />

zu übernehmenden Gebrauchtwagen, der<br />

vom Verkäufer deutlich höher als ein durch<br />

Götze in Auftrag gegebenes TÜV-Gutachten<br />

errechnet worden war, soll es unüberwindbare<br />

Differenzen gegeben haben.<br />

Nun greift der Unternehmer gemeinsam<br />

mit Laura Meindl, seiner neuen Partnerin<br />

als Mitglied in der Geschäftsführung der<br />

Joachim Götze GmbH & Co KG, den Au-<br />

tomobilmarkt mit zwei im Steilflug aufstrebenden<br />

Automobilmarken an: mit Citroen<br />

und Peugeot. Für Götze, der in Frankreich<br />

groß geworden ist und fließend französisch<br />

spricht, geht damit ein großer Wunsch in<br />

Erfüllung: die in Frankreich seit Jahrzehnten<br />

etablierten und topmodernen Marken auch<br />

in Deutschland zu beflügeln.<br />

Dazu hat sich der Unternehmer einen bewährten<br />

Standort ausgewählt: Ein ehemaliges<br />

Peugeot-Autohaus an der Konstantinstraße<br />

130, direkt an der B9, gegenüber der<br />

Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. 2009<br />

war das Haus trotz hervorragender Lage<br />

und ebenso gutem Ruf im Rahmen einer<br />

Zentralisierungsstrategie des Automobilkonzerns<br />

geschlossen worden. Doch nur<br />

wenige der treuen Kunden nahmen die<br />

Umwege quer durch die Stadt in Kauf.<br />

„Wir sind stolz, dass wir zahlreiche frühere<br />

Mitarbeiter des Hauses, die bei anderen<br />

Peugeot-Betrieben in der Umgebung untergekommen<br />

sind, für unser Vorhaben gewinnen<br />

konnten“ sagt Joachim Götze, der<br />

nun wieder einen unternehmerischen Spagat<br />

<strong>schafft</strong>: Die Errichtung eines komplett<br />

neuen JG8 Peugeot Service Stützpunktes<br />

für Bonn-Bad Godesberg, mit frischen und<br />

frechen Konzepten und zugleich die Eröffnung<br />

eines brandneuen Citroen Handels-<br />

und Servicebetriebes.<br />

Dabei setzt er auf die Erfahrung von Laura<br />

Meindl. „Sie ist die einzige Frau, auf deren<br />

Wort ich uneingeschränkt höre“ sagt Götze<br />

mit einem ernsten Lächeln. Und schnell wird<br />

klar, warum: Meindl ist eine echte Macherin,<br />

die ebenfalls über Umwege den Weg<br />

in die Automobilwelt fand. Und sie weiß,<br />

warum Citroen, die Schwestermarke von<br />

Peugeot, die richtige Wahl ist: „Das sind einfach<br />

unschlagbare Autos, insbesondere die<br />

DS-Reihe. Diese Reihe setzt zurzeit Maßstäbe<br />

in Sachen Individualität, Technik und Design<br />

– Maßstäbe, die der Automobilmarkt<br />

so noch nie gesehen hat.“ Kein Wunder<br />

also, dass die DS-Modellserie, ebenso wie<br />

die kompakten, wenigen City-Lösungen,<br />

die C-Modelle, in anderen Ländern längst<br />

andere Marken durch Qualität und Leistung<br />

verdrängt haben.<br />

Doch nicht nur bei den Stadtautos und den<br />

Autos für Individualisten, sondern auch bei<br />

den Mittelklasselimousinen haben viele Unternehmen<br />

den Mehrwert der nun auch in<br />

Deutschland aufsteigenden französischen<br />

Marken erkannt. Und im Bereich Nutzfahrzeuge<br />

sind Citroen und Peugeot längst<br />

angekommen, sagt Laura Meindl: Citroen<br />

Berlingos, Jumpys und Jumper sind bei<br />

Dienstleistern und Handwerkern groß im<br />

Rennen, ebenso der Peugeot Partner oder<br />

der geräumige Peugeot Boxer.<br />

„Das macht diese Marken einfach unheimlich<br />

attraktiv für uns. Und ich weiß, dass wir<br />

in den nächsten Monaten noch viel von Citroen<br />

hören werden, etwa vom neuen DS-<br />

5: Diese Mittelklasselimousine macht bereits<br />

jetzt mit einer einzigartigen Hybrid-Lösung<br />

zu einem überzeugenden Preis von sich Reden“<br />

gibt Joachim Götze als Ausblick.<br />

Und Joachim Götze und Laura Meindl wären<br />

nicht „frisch, frech, anders“, wenn sie<br />

nicht auch sonst überzeugende Ideen hätten,<br />

die Autofahrerherzen höher schlagen<br />

lassen werden: Im Herbst wird es eine Ladys<br />

Tech Night geben, nur für Frauen mit<br />

spannenden wie nützlichen Themen rund<br />

ums Thema Autofahren – reparieren und<br />

genießen. Aber auch echte Männer sollen<br />

nicht zu kurz kommen: in keinem anderen<br />

Autohaus werden Männer Designer für<br />

Maßanzüge, Optiker, Heimwerker-Profis<br />

und einen ausgewachsenen Schaufelbagger<br />

finden, in dem sie einmal selbst Hand<br />

anlegen dürfen. Diese „Messe für Männer“<br />

wir Ende des Jahres zeitgleich zur Einführung<br />

des neuen DS5 stattfinden.


Frisch. Frech.<br />

Ladies Tech Night<br />

SOS am Auto - da brauchen Sie kein mitleidiges Lächeln, sondern klare Informationen. Aber es gab nie die passende Gelegenheit?<br />

Wir ändern das! Das Autohaus JG8 lädt Sie ein.<br />

19.00 bis 21.00 Uhr: Ladies Tech Night<br />

Nur für Frauen. Ein Abend in entspannter Atmosphäre bei uns im Autohaus an der Konstantinstraße. Mit Antworten auf alle Fragen<br />

zum Auto, die Sie immer schon mal stellen wollten. Dazu kleine praktische Übungen – vom Reifenwechsel über Informationen inklusive<br />

Testfahrten zu modernen Fahrer-Assistenzsystemen bis hin zum Ölstand messen. Aber zum Beispiel auch: Was machen Sie bei einem<br />

Unfall auf einsamer Landstraße?<br />

Interesse? Egal, welches Auto Sie fahren – Sie können dabei sein, aber Sie müssen sich anmelden. Am besten gleich mit der<br />

angehängten Postkarte. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. (Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2011. Bei Rückfragen rufen Sie bitte<br />

Laura Bach unter 0178 - 510 14 75 an.)<br />

JG-8<br />

Joachim Götze GmbH & Co. KG<br />

Konstantin Str. 130<br />

53179 Bonn<br />

Anmeldung zur Ladies Tech Night.<br />

An der Ladies Tech Night am 7. Juli nehme ich gerne teil.<br />

Hier sind meine Anmeldedaten:<br />

Vorname, Name<br />

Straße<br />

PLZ, Ort<br />

Über konkrete Uhrzeiten, Teilnahmebestätigung etc. zur Ladies-Tech Night informieren Sie mich bitte<br />

telefonisch<br />

per E-mail<br />

� oder per Post<br />

SOS am Auto...<br />

Na und?<br />

Antwortkarte<br />

Bitte freimachen,<br />

falls Marke<br />

zur Hand.<br />

Joachim Götze GmbH & Co. KG<br />

Konstantin Str. 130<br />

53179 Bonn<br />

Eröffnung<br />

16. Juli<br />

2011<br />

11 - 22 Uhr<br />

Joachim Götze GmbH & Co. KG I Konstantin Str. 130 I 53179 Bonn I Tel. 02 28 / 55 094 - 0<br />

Anders


28<br />

SERVICE<br />

Hat die Naturheilkunde in der<br />

Fußball-Bundesliga eingeführt -<br />

Dieter Trzolek, gelernter Heilpraktiker<br />

und Physiotherapeut mit Praxis in<br />

Troisdorf und neuem Wirkungsfeld<br />

auf Gut Landscheid (Bild).<br />

Bei drei Fußball-Weltmeister-<br />

schaften betreute er die<br />

koreanische Nationalelf.<br />

Jetzt bietet er gestressten<br />

Managern „Wiederaufbau-<br />

Hilfe“ an, unterstützt<br />

durch den chinesischen<br />

Mediziner Dr. Yuele Gao.<br />

Gut Landscheid<br />

Wo fußball-Stars oft wundersame Heilung finden<br />

„Tscholli“ verhilft jetzt auch<br />

Managern wieder zu Kräften<br />

Er ist schon ein cleverer<br />

Unternehmer, dieser<br />

Kurt Lammert, ansässig in<br />

St. Augustin. Er brachte die<br />

Wersbachklinik in Leichlingen<br />

auf Trab und gibt jetzt dem<br />

Gut Landscheid die Impulse.<br />

Für das medizinische Zentrum in<br />

Burscheid engagierte er gerade<br />

erst den aus der Fußball-Bundes-<br />

liga bekannten Physiothera-<br />

peuten Dieter Trzolek und tat<br />

einen Glücksgriff damit.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Dieter Trzolek (63) war viele Jahre bei<br />

der Bayer AG Leverkusen beschäftigt,<br />

betreute dann die Profi-Fußballer<br />

des Unternehmens und war zuletzt die<br />

gute Seele beim 1. FC Köln. Ab sofort kümmert<br />

er sich um den Normalverbraucher im<br />

„Institut für Leistungsoptimierung in Management<br />

und Sport“ (ILO) auf Gut Landscheid/Burscheid.<br />

Das attraktive Anwesen,<br />

das bekanntlich auch Hotel und Restaurant<br />

beherbergt und einen Mini-Golfplatz<br />

buchstäblich vor der Tür präsentiert, bietet<br />

Dr. Yuele Gao - der Quigong-Meister<br />

ist Spezialist für u.a. Akkupunktur,<br />

Schmerztherapie und Depressionen.<br />

im weitesten Sinne gestressten Führungskräften<br />

therapeutische und medizinische<br />

Hilfe an. Äußerst diskret natürlich und in<br />

einem wirklichen Wohlfühlambiente. Kurt<br />

Lammert sagt: „Das Unternehmen versteht<br />

sich als Dienstleister für Persönlichkeiten<br />

aus Wirtschaft und Management. Das sind<br />

sowohl Ärzte, Trainer und Sportler als auch<br />

Vereine, Verbände und komplette Teams“.<br />

Medizinischer Chef ist Facharzt Dr. med<br />

Ch. Florange (auch Chefarzt in der Wersbachklinik),<br />

psychologischer Kopf eben<br />

„Tscholli“ Dieter Trzolek, der in der überregionalen<br />

Presse auch immer wieder als<br />

Druide vom Rhein bezeichnet wird. Weil er<br />

für seine Heilmethoden ganz einfach die<br />

Natur einsetzt.<br />

Seine Anwendungen sind häufig so<br />

simpel wie kurios, erzielen aber ganz erstaunliche<br />

und oft kaum nachvollziehbare<br />

Erfolge. Speziell die Profifußballer sind immer<br />

wieder begeistert und sehen in ihm<br />

eine Art Wunderdoktor. Zu seinen alternativen<br />

Methoden zählen u.a. Blutegel, Weißkohlsuppe<br />

und Murmeltierfett. Aber auch<br />

Kirschsaft und Pendel !<br />

Ganz neu bietet er jetzt den Hilfesuchenden<br />

ein Fußbad als Entgiftungskur an. Aus<br />

dem analysierten Wasser zieht „Tscholli“<br />

Erkenntnisse für eine spätere Behandlung,<br />

die sehr häufig dann von dem chinesischen<br />

Heilpraktiker und Facharzt für Traditionelle<br />

Chinesische Medizin (TCM) Dr. Yuele Gao<br />

übernommen wird.<br />

Dieter Trzolek, der bundesweit großes<br />

Ansehen genießt, tilgt jetzt auf Wunsch alle<br />

Spuren eines stressgeplagten Managers,<br />

geht dem Burnout-Syndrom zu Leibe und<br />

verhilft so dem (Privat-) Patienten bei der<br />

Rückkehr zu alter Leistungsstärke. EG


Public Relation<br />

Hochsaison für Einbrecher<br />

Während die meisten Bundes-<br />

bürger die Sommerferien für<br />

Erholung und Urlaub nutzen,<br />

hat eine Zunft in dieser Zeit<br />

besonders viel zu tun. Einbrecher<br />

haben immer dann Hochsaison,<br />

wenn viele Immobilien von ihren<br />

Besitzern verlassen sind.<br />

Die Erinnerung an schöne Ferientage<br />

verblasst schlagartig, wenn der Urlauber<br />

bei seiner Rückkehr eine<br />

ausgeraubte und vielleicht auch verwüstete<br />

Wohnung vorfindet. Doch solchen bösen<br />

Überraschungen kann man durchaus vorbeugen.<br />

Es gibt viele verschiedene mechanische<br />

Lösungen, wie zusätzliche Schlösser,<br />

Sicherheitsglas oder Gitter, die aber meist nur<br />

den Aufwand des Einbrechers vergrößern,<br />

ihn jedoch nicht stoppen. Auch Alarmanlagen<br />

alleine haben oft nicht die gewünschte<br />

Wirkung. „Wie oft hört man eine Alarmsirene,<br />

reagiert aber nicht darauf? Außerdem<br />

darf ein Außenalarm in Deutschland nur drei<br />

Minuten andauern“, weiß Sicherheitsexperte<br />

Mike Vitt von Kobra Sicherheitsdienste aus<br />

Leverkusen. Er rät deshalb zu einer Alarmaufschaltung<br />

auf eine 24 Stunden besetzte<br />

Notruf- und Serviceleitstelle.<br />

Löst eine Einbruchmeldeanlage einen<br />

Alarm aus, erhalten die Mitarbeiter der Notruf-<br />

und Serviceleitstelle über modernste<br />

Kommunikationswege wie z. B. IP oder<br />

„KOBRA, übernehmen Sie!“<br />

Wir bieten Sicherheit –<br />

rund um die Uhr.<br />

Zum Beispiel durch Aufschaltung<br />

Ihrer Alarmanlage auf unsere<br />

VdS-anerkannte Notrufzentrale.<br />

Seit über 40 Jahren.<br />

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SERVICE<br />

GSM eine Alarmmeldung. „Mit einem Anruf<br />

beim Kunden überprüfen wir dann, ob<br />

es sich möglicherweise um einen Fehlalarm<br />

handelt. Meldet sich niemand oder wird<br />

das vereinbarte Codewort nicht genannt,<br />

ergreifen wir weitere Maßnahmen, die im<br />

Vorfeld mit dem Kunden vereinbart worden<br />

sind“, erklärt Vitt die Vorgehensweise<br />

bei Kobra. „Kommt kein Kontakt zustande,<br />

leiten wir sofort die Alarmverfolgung ein.<br />

Dann fährt einer unserer Interventionskräfte<br />

mit dem Schlüssel des Kunden zum Objekt,<br />

um den Grund der Auslösung zu ermitteln.“<br />

Sollten Einbruchspuren erkennbar<br />

sein, wird die Polizei verständigt. Ansonsten<br />

wird selbstständig nach dem Grund für die<br />

Alarmauslösung gesucht. Die Aufschaltung<br />

von Gefahrenmeldeanlagen (wie z.B. Brand,<br />

Überfall aber auch Aufzugsnotruf) bietet<br />

Kobra bundesweit für Privatpersonen,<br />

Gewerbebetriebe und Industrieunternehmen<br />

aber auch für kommunale Objekte<br />

an. Im Umkreis von Leverkusen, sogar bis<br />

Düsseldorf und Bonn, führen die eigenen<br />

Interventionskräfte der Firma KOBRA die<br />

Alarmverfolgung durch. „Für Kunden, die<br />

sich außerhalb unseres Interventionsradius<br />

befinden, haben wir geeignete Partnerunternehmen,<br />

die in unserem Auftrag die Verfolgung<br />

durchführen.“<br />

Befindet sich der Geschädigte im Urlaub,<br />

kümmert sich Kobra auch wieder um<br />

die Instandsetzung des Einbruchschadens.<br />

Der vom Verband der Schadensversicherer<br />

(VdS) zertifizierte Sicherheitsdienst bietet<br />

für die Urlaubszeit ein besonderes Sicherheitspaket<br />

an, zu dem auch Kontrolle der<br />

Stromversorgung, Heizungskontrolle im<br />

Winter, Briefkastenleerung und Pflanzenbewässerung<br />

gehören.<br />

VdS-anerkanntes Wach- und<br />

Sicherheitsunternehmen<br />

-NSL Klasse C mit IS-<br />

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001<br />

Nennen Sie bei Ihrem Anruf unseren<br />

Slogan und wir erlassen Ihnen die<br />

Einrichtungsgebühr im Wert von € 90,-<br />

für die Aufschaltung Ihrer Alarmanlage.<br />

KOBRA Sicherheitsdienste<br />

Pommernstraße 20<br />

51379 Leverkusen<br />

24h-Service-Telefon 02171 / 80038<br />

SU•kontakt 04/11<br />

29


30<br />

SERVICE ENERGIE<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Windräder im Wald - werden wir damit demnächst verstärkt leben müssen?<br />

Windkraft – impulse für industrie und Klimaschutz<br />

Die Landesregierung will die<br />

Windenergie in NRW deutlich<br />

ausbauen. Dazu wurden in<br />

Düsseldorf Eckpunkte für<br />

den neuen Windenergieerlass<br />

erörtert, der noch im Sommer<br />

in Kraft treten soll. Danach soll<br />

der Anteil der Windenergie an<br />

der Stromversorgung bis 2020<br />

von heute nur drei Prozent<br />

auf 15 Prozent steigen.<br />

Durch den neuen Erlass soll die Wirtschaft<br />

neue Impulse erhalten und<br />

zugleich ein zentraler Baustein für<br />

die neue Klimaschutzpolitik der Landesregierung<br />

gelegt werden. Das Land will den<br />

Rückstand der letzten Jahre wieder aufholen:<br />

„Wir wollen NRW bei der Windenergie<br />

wieder ganz nach vorne bringen“.<br />

Die Windenergie gilt als eine tragende<br />

Säule der erneuerbaren Energien und wichtiger<br />

Innovationsmotor gerade für Handwerk<br />

und Mittelstand. In Deutschland beschäftigt<br />

die Branche laut dem Verband Deutscher<br />

Maschinen- und Anlagenbauer rund<br />

100.000 Menschen und investierte zuletzt<br />

zwei Milliarden Euro in neue Windenergieanlagen.<br />

Somit ist die Windenergie auch eine<br />

Der naturschutzring<br />

hat Windräder im<br />

Wald „im Visier“<br />

Mit seiner Informationskampagne „Windkraft<br />

im Visier“ will auch der Deutsche Naturschutzring<br />

(DNR) den Ausbau der erneuerbaren<br />

Energien weiter voranbringen, aber<br />

gleichzeitig deren Umwelt- und Naturverträglichkeit<br />

gewährleistet wissen.<br />

Der Waldanteil in Deutschland beträgt laut<br />

DNR mit 11,1 Millionen ha etwa ein Drittel<br />

der gesamten Landesfläche. Für die Hälfte<br />

der Vogelarten stelle der Wald den bevorzugten<br />

Lebensraum dar. „Auch für Fledermäuse<br />

und viele Insekten hat der Wald eine<br />

besondere Wichtigkeit.“<br />

Gerade angesichts der Bedeutung der<br />

Wälder haben deshalb Windkraftanlagen<br />

in allen urwaldähnlichen und naturnahen<br />

Wäldern und in Forsten mit alten, höhlenreichen<br />

Bäumen oder einem hohen Totholzanteil<br />

und an Waldrändern „absolut<br />

nichts verloren“.<br />

Der Bau von Windkraftanlagen dürfe nur in<br />

bestimmten, intensiv genutzten Wirtschaftswäldern<br />

mit einer geringen ökologischen<br />

Bedeutung stärker als bisher in Erwägung<br />

gezogen werden. Bisher stünden knapp<br />

über 100 Windkraftanlagen in den deutschen<br />

Wäldern - mit Nabenhöhen von 139 m<br />

und damit weit über den Baumwipfeln.<br />

wichtige Zukunftsbranche für den Industriestandort<br />

NRW. „Die Windenergiebranche ist<br />

auch industriepolitisch wichtig. Rund 2.800<br />

Windkraftanlagen produzieren mittlerweile<br />

fast 50 Prozent des regenerativ erzeugten<br />

Stroms in NRW“, erklärte Wirtschaftsminister<br />

Harry K. Voigtsberger. Bereits heute hat die<br />

Branche in NRW deutlich über 24.000 Beschäftigte.<br />

Umweltschutz-Minister Remmel<br />

erhofft sich durch die Vorreiterrolle hohe Investitionen,<br />

neue Jobs und große Chancen.<br />

Sein Ministerium will den Kommunen Unterstützungen<br />

bei der Ermittlung von Potenzialanalysen,<br />

eine Clearing-Stelle einrichten,<br />

die bei der Lösung von Konflikten im Vorfeld<br />

Hilfestellung leistet, und ein umfassendes<br />

Beratungspaket bereit stellen.


REWE-Chef Alain Caparros<br />

Im REWE Markt in Bergisch Gladbach<br />

an der Odenthaler Straße hat das digitale<br />

Zeitalter begonnen: Hier kann<br />

neuerdings die Ware online zu Hause<br />

ausgesucht, per online bestellt und<br />

zu einer vereinbarten Zeit an der<br />

„REWE Drive Abholstation“ abgeholt<br />

werden. Dort wird auch bezahlt.<br />

Das ist bundesweit der vierte REWE<br />

Markt mit online-Service.<br />

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Der Abholservice richtet sich an Käufergruppen,<br />

die zeitsparend und<br />

komfortabel ihren Einkauf erledigen<br />

möchten. Name, E-Mail-Adresse und Passwort<br />

genügen. Drei Stunden nach Bestellung<br />

ist die Ware in einer REWE Drive Box<br />

(fünf Euro Pfand für die Box, Rückgabe im<br />

Drive Markt möglich) abholbereit. Das Betreten<br />

des Supermarktes ist nicht nötig. Für den<br />

Abholservice fällt allerdings eine Gebühr von<br />

zwei Euro pro Bestellung an. Ein Mindestbestellwert<br />

entfällt. Im REWE Online-Shop kann<br />

rund um die Uhr an sieben Wochentagen<br />

bestellt werden.<br />

Der Konzern überraschte mit dieser Neuheit<br />

wenige Tage vor seiner Bilanzpressekonferenz,<br />

auf der das Unternehmen einmal<br />

mehr mit einem Rekordergebnis aufwartete.<br />

Denn: Die REWE Group hat mit einem Gesamtaußenumsatz<br />

von über 53 Milliarden<br />

Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010<br />

den höchsten Umsatz in der über 80jährigen<br />

Firmengeschichte erwirtschaftet. Ein Plus von<br />

SERVICE<br />

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4 Prozent. Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender<br />

der REWE Group mit sichtbarer Zufriedenheit:<br />

„Das Kölner Handels- und Touristikunternehmen<br />

konnte sich damit erneut<br />

besser als der Gesamtmarkt entwickeln.“ Im<br />

Ausland wuchsen die Umsätze um 3,5 Prozent<br />

auf 16,6 Milliarden Euro an. Mit Investitionen<br />

in Höhe von 1,3 Milliarden Euro will<br />

die Gruppe ihr profitables Wachstum auch<br />

in 2011 vorantreiben. Vorgesehen sind eine<br />

Steigerung von fünf Prozent sowie die Eröffnung<br />

von mehr als 350 Märkten im In- und<br />

Ausland. Das Unternehmen hat über 310.000<br />

Beschäftigte und ist in 14 Ländern mit<br />

15.000 Märkten präsent. Zu den Vertriebslinien<br />

zählen Super- und Verbrauchermärkte<br />

der Marken REWE, toom und BILLA, der<br />

Discounter PENNY, die Baumärkte von toom<br />

BauMarkt und der Elektronikanbieter Pro-<br />

Markt. Zur Touristik gehören die Veranstalter<br />

ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG sowie<br />

DERTOUR, MEIER‘S WELTREISEN und ADAC<br />

REISEN, außerdem rund 2.000 Reisebüros.<br />

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SU•kontakt 04/11<br />

31


32<br />

SERVICE AutO<br />

Fast nicht zu glauben: Dieser<br />

PORSCHE fährt mit Diesel<br />

Das ist der Hit ab August bei<br />

Porsche: Der neue Panamera Diesel.<br />

Fast möchte man‘s nicht glauben:<br />

Aber diese Neuheit empfiehlt sich<br />

mit einer Reichweite von über<br />

1.200 Kilometern aus einer 80-Liter-<br />

Tankfüllung als ausgesprochen<br />

wirtschaftliche Reiselimousine.<br />

Dank seines Verbrauchs von nur<br />

6,3 Liter Diesel (!) auf 100 Kilometer.<br />

Das rassige Sparwunder ist ab<br />

80.183 Euro zu haben<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Rein rechnerisch kann man mit diesem<br />

Porsche ohne Tankstopp von Berlin<br />

nach Bologna fahren. Zwischenspurts<br />

und Alpenpassagen bewältigt der Diesel<br />

dabei mühelos. Das garantiert der laufruhige<br />

Dreiliter-V6-Motor, dessen Nennleistung<br />

bei 250 PS liegt, mit einer Höchstgeschwindigkeit<br />

von 242 km/h. Trotz seiner<br />

unverwechselbar flachen und gestreckten<br />

Silhouette bietet der bei 4,97 Meter Länge<br />

nur 142 Zentimeter hohe Porsche ein großzügiges<br />

Raumangebot auf allen vier Plätzen.<br />

Der Panamera Diesel ist ausschließlich<br />

mit Hinterradantrieb lieferbar.<br />

Dieses BMW-<br />

Coupé ist etwas<br />

Besonderes für<br />

Ästheten<br />

Als Sportwagen für Ästheten mit Freude<br />

an Luxus und innovativer Technologie<br />

präsentiert sich das neue BMW<br />

6er Coupé. Mit der dritten Generation<br />

des Oberklasse-Coupés fügt BMW der<br />

Tradition exklusiver Traumwagen ein<br />

weiteres faszinierendes Kapitel hinzu.<br />

Das neue 6er Coupé imponiert durch<br />

sein unwiderstehliches Design und begeistert<br />

mit einer gegenüber dem Vorgängermodell<br />

nochmals gesteigerten<br />

Fahrdynamik bei gleichzeitig spürbar<br />

optimierten Komforteigenschaften und<br />

einem erweiterten Raumangebot. Als<br />

einziges Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld<br />

kombiniert es seine Sportlichkeit<br />

mit überzeugend exklusivem Reisekomfort<br />

und einem 460 Liter großen Gepäckraum.<br />

Der bietet Platz für fast drei<br />

Golfbags oder zwei mittelgroße Koffer.<br />

Zur aktuellen Markteinführung gibt es<br />

zwei Motorvarianten: Das BMW 650i<br />

Coupé mit Achtzylinder-Motor (300<br />

kW/407 PS) und das BMW 640i Coupé<br />

mit Reihensechszylinder-Benziner (235<br />

kW/320 PS). Die beiden breitbeinigen<br />

Modelle kosten<br />

zwischen 74.700 und 85.700<br />

Euro. Immerhin rennen die<br />

die beiden Coupés jeweils<br />

bis zu 250 Stundenkilometer<br />

schnell. Dabei verbrauchen<br />

sie zwischen knapp acht und<br />

gut zehn Liter Super. Einen<br />

Diesel gibt es noch nicht.<br />

Die serienmäßige Achtgang-<br />

Sport-Automatik lässt sich<br />

samt Schaltwippen vom<br />

Lenkrad aus bedienen.


Der neue Audi A6 Avant setzt<br />

mit seiner Leichtbau-Karosserie<br />

und mit vielen weiteren Innova-<br />

tionen in der nunmehr siebten<br />

Generation wieder einmal Maß-<br />

stäbe. Immerhin ist das Gesamtgewicht<br />

gegenüber dem<br />

Vorgängermodell um bis zu<br />

70 Kilogramm gesunken.<br />

AutO<br />

Der neue A6<br />

Avant ist ein<br />

Trendsetter in der<br />

Business Class<br />

PowaKaddy TOUCH Lithium<br />

SERVICE<br />

Audi schickt den neuen A6 Avant mit<br />

sechs direkt einspritzenden Motoren<br />

ins Rennen, zwei Benzinern und vier<br />

TDI. Sie leisten zwischen 130 kW (177 PS)<br />

und 230 kW (313 PS). Dabei verbraucht der<br />

2.0 TDI im Mittel nur 5,0 Liter Kraftstoff pro<br />

100 km. Das sind 18 Prozent weniger als<br />

bisher. Je nach Motorisierung rollt der neue<br />

A6 Avant mit einer Sechsgang-Handschaltung,<br />

mit der sportlichen Siebengang S tronic,<br />

mit der stufenlosen multitronic oder mit<br />

der komfortablen Achtstufentiptronic vom<br />

Band. Neben dem Frontantrieb steht der<br />

permanente Allradantrieb quattro bereit.<br />

Der Gepäckraum bietet im Grundmaß 565<br />

Liter Volumen; durch Umklappen der Lehnen<br />

wächst er auf 1.680 Liter.<br />

TOUCH’n’GO ist die Revolution der E-Trolley-Steuerung!<br />

Der Trolley passt sich intuitiv an die Laufgeschwindigkeit des Golfers an und reagiert automatisch<br />

auf jede Änderung.<br />

Nach spätestens 3 Loch merken Sie nicht mehr, dass Sie einen E-Trolley fahren!<br />

Es gibt keine Potentiometer oder Tasten mehr. Stattdessen reagiert das gesamte Griffteil berührungssensitiv<br />

und gleitet vor- und zurück um das Tempo stufenlos zu kontrollieren.<br />

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PowaKaddy TOUCH-Lithium: 999,-<br />

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TM<br />

SU•kontakt 04/11<br />

With Patented TOUCH ‘n’ GO Technology<br />

33


34<br />

SERVICE GOLF<br />

Hoch zufrieden mit dem Turnier (v.l.):<br />

Veranstalter Bernhard Langer,<br />

Sieger Ian Woosnam, Idol Gary Player und<br />

Sprecher des Sponsors Dr. Hans Peters.<br />

Senioren-Cup in<br />

Refrath war ein<br />

grandioser Erfolg<br />

Er ist mit 1,65 Metern einer der kleinsten<br />

Spieler unter den Golf-Professionals,<br />

aber im Golf- und Landclub in<br />

Refrath (Bergisch Gladbach) war er<br />

wieder einmal der Größte: Ian Woosnam<br />

aus Wales gewann die Berenberg<br />

Bank Masters 2011. Der Masters Champion<br />

1991 und Ryder Cup Gewinner<br />

als Spieler und Kapitän übernahm auf<br />

der Schlussrunde nach acht Löchern<br />

die Führung und gab sie bis zum Ende<br />

nicht mehr ab. Mit 207 Schlägen (neun<br />

unter Par) sicherte er sich Pokal und<br />

Scheck über 60.000 Euro.<br />

Sehr zufrieden mit dem Verlauf des<br />

Turniers und den insgesamt 9.500 Zuschauern<br />

sich Dr. Hans-Walter Peters,<br />

Sprecher der persönlich haftenden<br />

Gesellschafter des Titelsponsors Berenberg<br />

Bank und Veranstalter Erwin Langer.<br />

Beide betonten, schon mit dieser<br />

Premiere einen Standard auf der European<br />

Senior Tour gesetzt zu haben.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

In Düsseldorf trifft sich die<br />

Golf-Elite zur Schüco-Open<br />

Das größte und bestbesetzte<br />

Einladungsturnier Deutschlands,<br />

die Schüco Open, finden in diesem<br />

Jahr bereits zum dritten Mal statt.<br />

Angeführt von Martin Kaymer, vor<br />

kurzem noch der beste Golfer der<br />

Welt, schlägt am 31. Juli (Sonntag)<br />

ein Dutzend erstklassiger Golfer im renommierten<br />

Golf Club Hubbelrath in Düsseldorf<br />

ab. So finden sich im Feld der rund 100<br />

Profis und Amateure renommierte Namen<br />

wie Miguel Ángel Jiménez, Grégory Havret,<br />

Geoff Ogilvy, Henrik Stenson, Edoardo Molinari<br />

und Liang Wenchong.<br />

Schon tags zuvor findet mit dem Schüco<br />

Match Play ein Wettbewerb nach Art<br />

des Ryder Cup Modus statt. Hier treten die<br />

Profis in Länderteams gegeneinander an.<br />

Deutschlands Nummer eins und z.Z. Weltranglistendritte<br />

Martin Kaymer geht mit<br />

Maximilian Kieffer an den Start. Der 20-jährige<br />

gehört zu den größten Nachwuchstalenten<br />

im deutschen Golfsport und ist für<br />

den GolfClub Hubbelrath erfolgreich aktiv.<br />

Abgeschlagen wird auf dem bekannten<br />

Ostkurs im Golf Club Hubbelrath an Tee 10.<br />

Bei der Schüco International KG geht es<br />

um saubere Energie aus Solar und Fenstern.<br />

Das Unternehmen in Bielefeld ist mit über<br />

5.000 Mitarbeitern und 12.000 Partnerunternehmen<br />

in mehr als 75 Ländern aktiv<br />

und hat in 2010 einen Jahresumsatz von<br />

An Schloss Miel beginnt die Kölner Golfwoche<br />

Auf der Anlage von Schloss Miel in Swistal-Miel an der A 61 in der Vordereifel beginnt<br />

am 30. Juli die traditionelle Kölner Golfwoche. Für acht Turniere an acht Tagen stehen<br />

über 1.100 Startplätze zur Verfügung. Knapp 1.000 waren zuletzt vergeben. Eine Chance<br />

bestand noch auf den Plätzen Rhein-Sieg, Schloss Miel und Römerhof. Siegerehrung und<br />

Players-Night sind am 6. August beim GCC Velderhof. Hauptsponsor der bundesweit attraktiven<br />

Veranstaltung ist die VW-Stein-Gruppe Engelskirchen.


Mit „gut Landscheid“<br />

auf dem golfball spielt<br />

es sich besonders gut<br />

Kurt Lammert, Unternehmer<br />

aus Sankt Augustin und Investor<br />

bei Gut Landscheid in Burscheid,<br />

unterstützt den erfolgreichen<br />

Golfsport in Hennef und<br />

Sankt Augustin mit Profi-Bällen.<br />

Ohne Zweifel, der Titleist Pro V1,<br />

zählt zur Spitze der Golfball-Ingenieurskunst.<br />

Eine ausreichende Zahl<br />

der Logobälle sponserte nun Unternehmer<br />

Kurt Lammert dem Golf Club Rhein-Sieg<br />

mit Sitz in Hennef und dem Internationalen<br />

Golf Club Bonn mit Sitz in Sankt Augustin.<br />

Der Clou: Golfbälle tragen das Logo von<br />

Gut Landscheid. Wird ein Ball auch einmal<br />

verloren und wiedergefunden, kommt man<br />

sicherlich ins Gespräch, was es mit dem<br />

Aufdruck auf sich hat, erklärt Lammert, der<br />

auf Gut Landscheid einen gehobenen Hotel-<br />

und Gastronomiebetrieb mit Erholungs- und<br />

Entspannungsangeboten betreibt: „Außerdem<br />

unterstütze ich den Golf-Sport als langjähriges<br />

Club-Mitglied und Spieler natürlich<br />

GOLF<br />

TURNIER-SIEGER<br />

SERVICE<br />

Merck Finck Golf Cup Cologne 2011<br />

Golfclub Clostermanns hof<br />

Brutto Damen<br />

1. Sabine Kiencke (Clostermanns Hof) 29 Pkt.<br />

2. Doris Weihermann (Rhein-Sieg) 26 Pkt.<br />

3. Antje Pioth (Rhein-Sieg) 21 Pkt.<br />

Brutto Herren<br />

1. Bruno Hilgers (Clostermanns Hof) 22 Pkt.<br />

2. N.N. (Gut Lärchenhof) 21 Pkt.<br />

3. Dr. Jörg Kruse (Burgkonradsheim) 20 Pkt.<br />

Das Benefiz-Turnier ergab 5.000 Euro, die aufgeteilt<br />

wurden an das Berufsbildungswerk Frechen und den<br />

DFB-Integrationspreisträger Rheinflanke gemeinnützige<br />

GmbH/Köln kickt<br />

BMW-Golf-Cup Autohaus Kaltenbach<br />

Golfclub Schloss Georghausen<br />

Brutto Damen<br />

1. Barbara Brune (Georghausen) 33 Pkt.<br />

Brutto Herren<br />

1. Jan Oehler (Georghausen) 33 Pkt.<br />

Netto Herren<br />

1. Dr. Jürgen Klinkhammer (Georghausen) 39 Pkt.<br />

Kurt Lammert (rechts) und Ivan Jelinic (links), Direktor von Gut Landscheid, unterstützen den Golfsport gerne.<br />

Sie übergaben die Golfbälle an Ewald Nelken, Präsident des Internationalen Golf Clubs Bonn in Sankt Augustin und<br />

Simon Brown, Pro des Golf Club Rhein-Sieg.<br />

gerne.“ Über den Präsidenten des Clubs<br />

Rhein-Sieg, Udo Steffen, war man über ein<br />

Sponsoring der Bälle für die 1. Mannschaft<br />

des Clubs, die bereits in der 3. Deutschen<br />

Liga spielt, ins Gespräch gekommen. Kurt<br />

Lammert fand die Idee super und sprach<br />

auch mit Ewald Nelken, Präsident des Clubs<br />

in Sankt Augustin über ein Sponsoring. Und<br />

für den Unternehmer war es Ehrensache, nur<br />

die besten Bälle zu nehmen. Nun übergab<br />

Kurt Lammert gemeinsam mit Ivan Jelinic,<br />

Direktor auf Gut Landcheid, die Bälle.<br />

SU•kontakt 04/11<br />

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36<br />

SERVICE tOuRISMuS<br />

Urlaub im eigenen<br />

Land ist diesen<br />

Sommer bei deutschen<br />

Autofahrern nach wie<br />

vor beliebt, aber der<br />

trend geht stark in<br />

Richtung Südeuropa.<br />

Das ergab die Analyse<br />

von 205.000 Routenplanungen<br />

beim ADAc.<br />

Der ADAC fand sie heraus: Die<br />

Urlaubsziele der Auto-Touristen<br />

Bemerkenswert: Auch die Eifel ist wieder dabei<br />

Mit rund 43 Prozent führt Deutschland<br />

die Top Ten der beliebtesten<br />

Urlaubsländer mit großem<br />

Abstand an. Italien folgt auf Platz zwei mit<br />

über 17 Prozent und hat damit um fast<br />

zwei Prozent an Beliebtheit gewonnen.<br />

Platz drei und vier belegen Frankreich (6,2<br />

Prozent) und Österreich (5,3 Prozent). Mit<br />

größerem Abstand folgt dann auf Platz fünf<br />

Kroatien mit 3,6 Prozent. Platz sechs belegt<br />

die Schweiz mit rund drei Prozent der Reisenden.<br />

Die Niederlande stiegen von Platz neun<br />

im Vorjahr auf Platz sieben. Dahinter folgen<br />

Spanien, die Türkei und Polen.<br />

Neben den Ländern hat der ADAC auch<br />

die beliebtesten Urlaubsregionen ermittelt.<br />

Auf Platz eins liegt zwar weiter Ober-<br />

bayern. Der Gewinner der Saison ist aber<br />

der Gardasee auf Platz zwei. Die beliebte<br />

norditalienische Region legt in der Gunst<br />

der Urlauber um 1,3 % zu. Auch Südtirol<br />

rückt vor und belegt Platz drei. Die Ostsee/<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Als Wanderparadies neu entdeckt von<br />

deutschen Urlaubern: Die Eifel-Region bis<br />

nach Luxemburg hinein. Hier in der<br />

„Grünen Hölle“ mit seinen bizarren<br />

Felsformationen bei Echternach.<br />

Mecklenburger Seenplatte, Schleswig-Holstein<br />

und Istrien finden sich auf den Plätzen<br />

vier bis sechs. Gefolgt von der Nordsee/-<br />

Ostfriesische Inseln und dem Schwarzwald.<br />

Den neunten Rang belegen gleich drei<br />

Regionen gemeinsam: die Eifel mit Mosel<br />

und Hunsrück, die Toskana und Tirol. Das<br />

Urlaubsziel Eifel, Mosel, Hunsrück ist erstmals<br />

in der ADAC Auswertung unter den<br />

Top Ten der Regionen zu finden.<br />

Die türkei erwartet<br />

2011 noch einmal 10%<br />

mehr Urlauber<br />

Die Türkei bleibt ein Renner bei den Ferienfliegern.<br />

Der Flughafen von Antalya<br />

hat im vergangenen Jahr sogar Palma<br />

de Mallorca überholt ! Die Türken meldeten<br />

21,9 Millionen Passagiere, die<br />

Spanier „nur noch“ 19,8 Millionen. Und<br />

die Türken „geben weiter Gas“. Allein<br />

aus Deutschland kamen zuletzt 4,4 Millionen<br />

Urlauber. Und in diesem Jahr sollen<br />

es noch einmal zehn Prozent mehr<br />

werden, hört man aus dem Generalkonsulat<br />

der Türkei in Frankfurt. Dort weiß<br />

man auch: Die Deutschen haben die<br />

Türkei noch gar nicht richtig entdeckt.<br />

Es heißt, das Land biete vor allem den<br />

kulturinteressierten Touristen eine enorme<br />

Vielfalt. Es muss also nicht immer<br />

nur das All-Inclusiv-Hotel in Belek sein,<br />

(siehe das kleine Bild oben), oder Antalya<br />

(großes Bild) mit seinem zugegeben<br />

malerischen Hafen und attraktiven<br />

Möglichkeiten des Bootfahrens an der<br />

türkischen Riviera.


Entwicklungsprogramm zum<br />

TOP-PerfOrmer VerTrieb<br />

Qualitätssteigerung für Verkäufer:<br />

mehr professionalität –<br />

mehr profit!<br />

macHEn siE spÜrBar<br />

meHr AUS iHreN POTeNZiALeN!<br />

� menschenkenntnis:<br />

Arbeiten Sie mit den neuesten Erkenntnissen aus der Verkaufs-psychologie,<br />

um Ihre Kunden zu begeistern, zu beeinflussen und zu überzeugen!<br />

� Neukundengewinnung:<br />

Gewinnen Sie neue Kunden und sichern damit das stetige Wachstum<br />

Ihres Unternehmens!<br />

� beziehungsmanagement:<br />

Verwandeln Sie Ihre Kundschaft in begeisterte Multiplikatoren, die Sie<br />

weiterempfehlen!<br />

� Körpersprache:<br />

Erleben Sie, wie Sie sich selbst und Ihre Kunden durch Ihre ganzheitliche<br />

Ausdrucksstärke motivieren!<br />

� Strukturierte Gesprächsführung:<br />

Behalten Sie die Kontrolle im Verkaufsprozess – vom ersten Kontakt bis<br />

zum Abschluss!<br />

� Präsentationstechnik:<br />

Beeindrucken Sie Ihre Kunden mit treffenden, effektvollen Darstellungen<br />

Ihrer Produkte und Leistungen!<br />

� einwand- und Vorwandbehandlung:<br />

Machen Sie die Vorbehalte und Widerstände Ihrer Kunden zu wirksamen,<br />

verkaufsaktiven Argumenten!<br />

� Preisverhandlungen:<br />

Bleiben Sie immer selbstbewusst und sicher, wenn es heißt, ihr Angebot<br />

sei zu teuer!<br />

� Abschlusstechniken:<br />

Helfen Sie Ihren zögerlichen Kunden, eine positive Entscheidung zu fällen!<br />

� Selbstmanagement:<br />

Nehmen Sie Ihren Verkaufserfolg in die Hand, steuern Sie Ihre Motivation<br />

und strukturieren Sie Ziele, Zeit und alle Aktivitäten!<br />

� Persönlichkeitsentwicklung:<br />

Wachsen Sie über sich selbst hinaus – ohne sich zu verbiegen!<br />

Competence Center Rhein-Ruhr<br />

erfOLGreiCHeS SYSTem<br />

fÜr SYSTemATiSCHeN erfOLG<br />

CCR trainiert nach dem mehrfach ausgezeichneten<br />

Intervallsystem der INtem-Trainergruppe. Das Gesamtwissen<br />

wird in kleineren Lerneinheiten vermittelt, die<br />

inhaltlich, methodisch und didaktisch perfekt aufeinander<br />

abgestimmt sind.<br />

Zwischen den Intervallen wenden die Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer ihr neues Wissen praktisch an.<br />

SOfOrTiGe UmSeTZUNG STeiGerT SOfOrT UmSATZ<br />

Das praxisorientierte Programm basiert inhaltlich, methodisch und didaktisch auf<br />

dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnis und integriert die jahrelangen<br />

persönlichen Verkaufserfahrungen der Trainer. Psychologisch ausgefeilte Techniken<br />

und wirkungsvolle Strategien werden direkt in die tägliche Praxis überführt und<br />

beweisen sich bereits während der Trainingsphase durch sichtbare Effekte und<br />

messbare Ergebnisse. Der Lernstoff wird systematisch verfestigt und verinnerlicht.<br />

Mit den unmittelbaren Erfolgserlebnissen wächst die individuelle Motivation der<br />

Verkäuferinnen und Verkäufer – für ein langfristig erfolgreiches Agieren am Markt.<br />

SPiTZeNVerKÄUfer – miT STrATeGie UND SYmPATHie!<br />

Die besten Verkäuferinnen und Verkäufer von heute erkennen jederzeit den Bedarf,<br />

die Bedürfnisse und die wirklichen Beweggründe ihrer Kunden. Durch intensives und<br />

individuelles Management von Kundenbeziehungen werden die sehr persönlichen,<br />

oft verborgenen Wünsche und Motive offenbart und im Verkauf zielgerichtet<br />

genutzt. Erfolgreiche Verkaufsprofi s können persönlich begeistern, sind argumentativ<br />

sicher und machen kritische potenzielle Käufer zu überzeugten Stammkunden.<br />

Dafür sind sie erstklassig qualifiziert, persönlich engagiert und außergewöhnlich<br />

motiviert.<br />

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Dauer: 6 Tage<br />

ort der Veranstaltung:<br />

neuss:<br />

27.09.2011, 04.10.2011, 18.10.2011, 08.11.2011, 27.11.2011 und 29.11.2011<br />

(Jeweils 1. Tag)<br />

Frankfurt:<br />

14.09.2011, 28.09.2011, 05.10.2011, 26.10.2011, 09.11.2011, und 23.11.2011<br />

(Jeweils 1. Tag)<br />

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38<br />

SERVICE GAStRONOMIE<br />

Gegen die Stimme von Bayern<br />

wollen die Verbraucherminister der<br />

Länder eine neu Hygiene-Kennzeichnung<br />

für Restaurants einführen.<br />

Ab 2012 soll ein Farbbarometer<br />

die Gäste über Sauberkeit und<br />

Hygienestandards in den Betrieben<br />

informieren. Die Branche ist irritiert.<br />

Der Deutsche<br />

Hotel- und<br />

Gaststättenverband<br />

(DEHOGA)<br />

spricht sich gegen<br />

die Einführung einer<br />

solchen Restaurant-<br />

Ampel aus. Verbandspräsident<br />

Ernst Fischer (Bild) sagte dazu in<br />

Berlin: „Der DEHOGA bekennt sich zur konsequenten<br />

Einhaltung der strengen gesetzlichen<br />

Lebensmittelhygieneregelungen und<br />

zum Verbraucherschutz. Jeder Gastwirt, der<br />

hygienische Missstände zu verantworten<br />

hat, schädigt nicht nur sein Geschäft, sondern<br />

das Image der gesamten Branche.“<br />

Und weiter: Die bestehenden Gesetze<br />

und Sanktionsmöglichkeiten bis hin zur Betriebsschließung<br />

seien völlig ausreichend im<br />

Sinne des Verbraucherschutzes. „Das vorgestellte<br />

neue System ist geeignet, Existenzen<br />

zu gefährden“, sagte Fischer.<br />

Die Ängste zahlreicher Gastronomen<br />

scheinen groß, durch ein weniger gutes<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Gastwirte fürchten<br />

Ungleichbehandlung<br />

und wirtschaftliche<br />

Nachteile. Und der Gast<br />

selber?<br />

Die „Restaurant-Ampel“<br />

irritiert das Gastgewerbe<br />

Hotel- und gaststätten-Verband lehnt das Vorhaben ab<br />

Ergebnis Gäste und Umsätze zu verlieren.<br />

Vor diesem Hintergrund lehnt der DEHOGA<br />

auch die geplante Veröffentlichung der<br />

Kontrollergebnisse im Internet ab. „Das Internet<br />

vergisst nichts. Es ist bekannt, dass<br />

eine negative Bewertung, wenn sie sich erst<br />

einmal im Netz verbreitet hat, kaum mehr<br />

entfernt werden kann.“<br />

Schon heute reiche die Zahl der Kontrolleure<br />

nicht aus, um alle lebensmittelverarbeitenden<br />

Betriebe in angemessenen<br />

Zeiträumen zu prüfen. „Viele Betriebe werden<br />

nur alle zwei bis drei Jahre kontrolliert“,<br />

berichtete Fischer. Laut dem Bundesverband<br />

der Lebensmittelkontrolleure gebe<br />

es in Deutschland 2.500 Kontrolleure und<br />

damit 1.500 zu wenig.<br />

Für den Gastronomen sei es damit ein<br />

Glückspiel, wann er überprüft werde. „Die<br />

Gäste wären verunsichert, so lange er noch<br />

keine Auszeichnung führen kann und entscheiden<br />

sich vielleicht gegen einen Besuch<br />

– zum Nachteil des Betriebes“, führte<br />

Fischer aus. Es sei nicht hinnehmbar, dass<br />

ein Betrieb mit einer weniger guten Bewertung<br />

jahrelang als schlecht deklariert werde,<br />

auch wenn er inzwischen alle Mängel beseitigt<br />

hat und hygienisch einwandfrei sei.<br />

Auch den Gästen würden veraltete Auszeichnungen<br />

nicht weiterhelfen. Darüber<br />

hinaus seien noch viele rechtliche Fragen zu<br />

klären.<br />

FRAGEN AN DEN WEIN-EXPERTEN<br />

Klaus Rüsing<br />

Frage: Herr Rüsing, es ist Sommer. Die ideale<br />

Zeit, ein Glas Sekt auf der Terrasse zu genießen.<br />

Was macht einen guten Sekt aus?<br />

Klaus Rüsing: Ein Sekt ist immer nur so gut<br />

wie die Qualität des Grundweines, aus dem<br />

der Sekt hergestellt worden ist.<br />

Frage: Können Sie uns ein Beispiel geben?<br />

Klaus Rüsing: Nehmen Sie doch einfach<br />

einmal einen Sekt im Angebot für 2,85 Euro.<br />

Der Betrag minus der Mehrwertsteuer, der<br />

Glasflasche, dem Korken, der Ausstattung der<br />

Flasche, den Gewinn für den Hersteller, dem<br />

Verkäufer, der Agentur und dem Transporteur.<br />

Da bleibt für die Qualität des Grundweines weniger<br />

als 0,10 Euro pro Liter.<br />

Frage: Okay das verstehe ich. Wie kann ich<br />

auf der Flasche erkennen, dass Qualität in der<br />

Flasche ist?<br />

Klaus Rüsing: Wenn auf der Flasche „Flaschengärung“<br />

oder „Jahrgangssekt“ steht,<br />

dann handelt es sich schon um eine besondere<br />

Qualität.<br />

Frage: Gibt es noch weitere Kriterien, die auf<br />

eine bessere Qualität hinweisen?<br />

Klaus Rüsing: Ja, z. B. wenn ein Sekt aus nur<br />

einer Rebsorte hergestellt wird, oder es sich<br />

um einen sogenannter „Winzersekt“ handelt,<br />

d. h. der Erzeuger hat seine eigenen Trauben<br />

zu Sekt verarbeitet.<br />

Frage: Und wie verhält es sich bei spanischen<br />

oder französischen Sektmarken?<br />

Klaus Rüsing: Ganz kurz. Bei spanischen<br />

Sekten sollte Cava auf der Flasche stehen,<br />

dann handelt es sich um eine Flaschengärung.<br />

Und bei Champagner muss das Departement<br />

51 für die Champagne auf dem Etikett<br />

vermerkt sein. Wenn nicht, dann ist es ein<br />

„Schummelchampagner“.<br />

www.ruesing-weine.de<br />

Thema<br />

heute:<br />

Sekt


Public Relation<br />

Kommunikationsagentur H-ZWO eröffnet Dependance in Shanghai<br />

China: „Wussten Sie schon…“<br />

„Chi Le Mei You“ ist Mandarin,<br />

die meist gesprochene Sprache<br />

der Welt. Im chinesischen bedeutet<br />

es „Hast Du schon gegessen?“.<br />

Im Reich der Mitte begrüßt man<br />

sich traditionell immer noch so,<br />

das Essen hat einen äußerst<br />

hohen Stellenwert.<br />

Andere Länder, andere Sitten. Als<br />

Westlicher nach China auszuwandern,<br />

mit rund 1,3 Mrd. Einwohnern<br />

der viert größte Staat der Erde, ist eine<br />

große Herausforderung. Aber eine durchaus<br />

positive, vor allem für deutsche Unternehmen.<br />

In 2010 titelte das Magazin Stern:<br />

„China: Ein Land auf der Überholspur“. Die<br />

zweitgrößte Wirschaftsmacht ist 2010 Exportweltmeister<br />

geworden und entthronte<br />

damit Deutschland. Die bedeutendste Industriestadt<br />

in China ist Shanghai.<br />

Know-how in Sachen Land & Leute, Sitten<br />

und vor allem das Geschäftsleben erlangt<br />

man nur dann, wenn man auch vor Ort<br />

ist. Möchte man sich als Unternehmen dort<br />

langfristig etablieren, bedarf es einer intensiven<br />

Vorbereitung. Bereits seit über ein Jahr<br />

bereitet die von Frank Holtey in 2002 gegründete<br />

Kommunikationsagentur H-ZWO<br />

seine Repräsentanz in Shanghai vor. Im Rahmen<br />

der Vorbereitung holte sich H-ZWO mit<br />

Emilia Raschke langjährige China-Expertise in<br />

die Agentur, die aktuell 60 Mitarbeiter in den<br />

Abteilungen Online & Social Media, Event,<br />

Promotion & PR sowie Produktion & Einkauf<br />

beschäftigt. Die 28-jährige diplomierte Wirtschaftswissenschaftlerin<br />

war vor H-ZWO in<br />

Shanghai für die ORGAtec GmbH als Leiterin<br />

Marketing und Vertrieb tätig. Ihre Kenntnisse<br />

des chinesischen Marktes, der Kultur und<br />

vor allem der Sprache werden einer erfolgreichen<br />

Agentur-Etablierung sehr zugute<br />

kommen. Dieses spezielle Know-how und<br />

die beratende Unterstützung bietet H-ZWO<br />

zudem auch anderen Unternehmen an, die<br />

ebenfalls eine Firmenetablierung in Asien<br />

anstreben.<br />

Der Start von „H-ZWO Shanghai“ ist vor<br />

Kurzem erfolgt: Seit 01. Juli 2011 etabliert<br />

die Agentur, die auf den Bereich below-theline<br />

Kommunikation fokussiert ist und Kunden<br />

aus den Branchenbereichen Nahrung<br />

und Genussmittel,<br />

Automobilindustrie,<br />

Logistik, Versicherung<br />

und Handel betreut,<br />

seine Dienstleistung<br />

auch im chinesischen<br />

Markt. Leiter der Niederlassung<br />

ist Philipp<br />

Hilterhaus (33), Chief Representative Officer.<br />

Der studierte Kommunikationswirt<br />

blickt auf 13 Jahre Erfahrung in Marketing<br />

und Kommunikation zurück und betreute<br />

Etats von namhaften Unternehmen wie beispielsweise<br />

Masterfoods, evian, Deutsche<br />

Post und Royal Canin. Er war unter anderem<br />

für BBDO Düsseldorf oder die Public GmbH<br />

Köln tätig.<br />

Links: Emilia Raschke, Account Management H-ZWO, Köln<br />

Rechts: Philipp Hilterhaus, Chief Representative Officer,<br />

H-ZWO JING NIU, Shanghai<br />

Frank Holtey sieht in Shanghai großes<br />

Potenzial und entschied sich ganz bewusst<br />

für eine Agenturrepräsentanz in der 20 Millionen<br />

Einwohnerstadt: „Shanghai ist die<br />

bedeutendste Industriestadt in China, in der<br />

heute weit mehr als 1.000 deutsche Unternehmen<br />

aktiv sind. Der chinesische Binnenmarkt<br />

wird immer bedeutungsvoller, denn<br />

die hoch besiedelten Hotspots wie Shanghai,<br />

Peking, Guangzhou und Shenzhen orientieren<br />

sich zunehmend am westlichen<br />

Markt und Lebensstil. Dies ist vor allem für<br />

die europäischen Markenartikler besonders<br />

SERVICE<br />

Links: Geschäftsführerin Christiane Robyn<br />

Rechts: Geschäftsführender Gesellschafter Frank Holtey<br />

interessant. Und für die Positionierung ihrer<br />

Produkte bedarf es einer gezielten Kommunikation.<br />

Die Verknüpfung der unterschiedlichen<br />

Medien hat eine große Bedeutung,<br />

allen voran das Web. In diesem Bereich<br />

bieten wir durch erfahrene Fachkräfte alles<br />

aus einer Hand – von der Konzeption über<br />

die Gestaltung bis hin zur Programmierung.<br />

Die kommende chinesische Generation ist<br />

durch die zahlreichen innovativen Technologien<br />

weitaus medienaffiner. Unsere Mission<br />

ist es, unsere Identität und unsere Stärke<br />

auf den chinesischen Markt zu übertragen.<br />

Wir bieten effizienten Full-Service ‚made<br />

in Germany‘ in sämtlichen Disziplinen der<br />

Marketing-Kommunikation. Ich sehe für<br />

uns viele Chancen in Shanghai und stelle<br />

mich mit meinem Team dieser großen Herausforderung“,<br />

so Holtey.<br />

Das H-ZWO Logo, ein Stierkopf, untermauert<br />

die Einstellung: die Agentur blickt<br />

zu jeder Zeit kämpferisch und optimistisch<br />

nach vorn, ohne jedoch den Realitätssinn<br />

zu verlieren und vom Boden abzuheben. In<br />

Shanghai wird H-ZWO unter der Firmierung<br />

„H-ZWO JING NIU“ (Bedeutung: „starker<br />

Stier“, steht für Tatkraft, Elan und Ausdauer)<br />

auftreten und fokussiert sich auf die Gewinnung<br />

deutscher und europäischer Unternehmen<br />

sowie chinesischer Unternehmen<br />

mit deutscher Orientierung. Zudem unterstützt<br />

H-ZWO verschiedene Unternehmen<br />

aus seinem Kundenstamm bei ihrer Projektentwicklung<br />

im asiatischen Raum.<br />

Pressekontakt:<br />

H-ZWO<br />

Agentur für Kommunikation GmbH<br />

Kristina Sass | PR-Leitung<br />

Schanzenstraße 39, Gebäude D4–D6<br />

D-51063 Köln<br />

Fon +49 221 933300-36, Fax -40<br />

kristina.sass@h-zwo.com<br />

Internet: www.h-zwo.com


40<br />

SERVICE GESuNDhEIt<br />

Deutschland ist trauriger<br />

Spitzenreiter in Europa: Experten<br />

schätzen, dass jeder zehnte Einwohner<br />

an Diabetes erkrankt ist –<br />

so viele wie in keinem anderen<br />

europäischen Land. Und die Prognose<br />

ist steigend. Bereits 2030<br />

sollen nach Angaben der Internationalen<br />

Diabetes Föderation (IDF)<br />

mehr als 20 Prozent der Bevölkerung<br />

von Diabetes betroffen sein.<br />

Rund 95 Prozent der 8 Millionen Diabetiker<br />

in Deutschland sind an Diabetes<br />

mellitus Typ-2 erkrankt. Teilweise<br />

genetische Veranlagung, aber vor allem<br />

mangelnde Bewegung und falsche Ernäh-<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Sie ist nicht ansteckend,<br />

verbreitet sich<br />

aber dennoch weltweit<br />

wie eine Epidemie: Die<br />

Stoffwechsel-krankheit<br />

Diabetes, konkret der<br />

Typ 2. Dabei handelt<br />

es sich sehr oft um<br />

eine reine Lifestyle-<br />

Erkrankung. „Wir essen<br />

und sitzen uns krank“,<br />

sagen die Experten.<br />

„Nur wenn wir uns<br />

besser ernähren und<br />

regelmäßig Bewegung<br />

verschaffen, können<br />

wir dem Diabetes<br />

entgegen wirken.<br />

„Und dabei spielt das<br />

Lebensalter keine Rolle.<br />

Fitness-Studios können<br />

dabei behilflich sein.<br />

Der TÜV vergibt Gütesiegel an<br />

Fitness-Studios für Diabetiker<br />

rung und Übergewicht tragen zu dieser<br />

Erkrankung bei. Mittlerweile sind auch immer<br />

mehr junge Menschen und Kinder von<br />

Diabetes betroffen, da auch hier die Anzahl<br />

Übergewichtiger rasant zunimmt.<br />

Bei vielen Diabetikern des Typ-2 wäre<br />

die Krankheit mit mehr Bewegung und<br />

gesunder Ernährung oftmals vermeidbar<br />

gewesen. „Die positive Wirkung von Sport<br />

auf die Erkrankung ist wissenschaftlich hinterlegt.<br />

Nicht nur zur Vermeidung einer Diabeteserkrankung<br />

ist sportliche Bewegung<br />

essentiell, sondern auch dann, wenn der<br />

Patient schon erkrankt ist“, erklärt Matthias<br />

Lompa, Fitnessstudioexperte bei TÜV<br />

Rheinland. „Daher sind gerade für Diabe-<br />

Der TÜV Rheinland erweitert mit<br />

dem Prüfzeichen „Fitnesstraining für<br />

Diabetiker“ sein breit angelegtes Programm<br />

für Fitnessstudios mit über 400<br />

geprüften Studios in ganz Deutschland.<br />

So vergeben die neutralen Auditoren<br />

von TÜV Rheinland beispielsweise das<br />

TÜV-Rheinland-Prae-Fit Fitness-Siegel<br />

für einheitlich hohe Standards bei Gesundheitsförderung,<br />

Sicherheit und Hygiene<br />

von Studios.<br />

Neben der professionellen Betreuung<br />

überprüfen die TÜV Rheinland-Experten<br />

unter anderem den ordnungsgemäßen<br />

Wartungszustand der Übungsgeräte,<br />

die Hygiene der Räume und<br />

der sanitären Anlagen. Essentiell sind<br />

für eine Zertifizierung darüber hinaus<br />

das Qualitäts- und Notfallmanagement<br />

sowie die Vertragsgestaltung.<br />

tiker Fitnessstudios eine gute Möglichkeit,<br />

sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig<br />

gegen die Krankheit anzukämpfen. Doch<br />

viele Diabetiker sind unsicher, wenn es um<br />

die Wahl des richtigen Fitnessstudios für sie<br />

geht.“<br />

Sicherheit gibt die neue Fitnessstudio-<br />

Zertifizierung des TÜV Rheinland, die in Zusammenarbeit<br />

mit der Arbeitsgemeinschaft<br />

Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes-Gesellschaft<br />

(DDG) entwickelt wurde.<br />

„Der Sicherheits- und Betreuungsaspekt<br />

spielt für Diabetiker eine wichtige Rolle. Neben<br />

dem sportlichen Angebot fallen auch<br />

medizinische Aspekte bei der Auswahl des<br />

Fitnessstudios ins Gewicht“, weiß der TÜV<br />

Rheinland Experte.<br />

„Doch bisher ist die Suche nach einem<br />

Fitnessstudio, das sich auf die Bedürfnisse<br />

von Diabetikern eingestellt hat, schwierig“.<br />

Orientierung bietet hier das TÜV Rheinland<br />

Prüfzeichen „Fitnesstraining für Diabetiker“.<br />

Dieses Prüfzeichen erhalten Fitnessstudios,<br />

die sich strukturell und personell an die Bedürfnisse<br />

von Diabetikern angepasst haben<br />

und vom TÜV Rheinland zertifiziert wurden.<br />

Bei der Zertifizierung gehen die Prüfkriterien<br />

über das Maß hinaus, was bei einer<br />

normalen Fitnessstudio-Zertifizierung gefordert<br />

ist: Die Fitnessstudios müssen zusätzliche<br />

Qualifikationen im Bereich Rehabilitationssport<br />

sowie zum Themengebiet<br />

Diabetes und Sport nachweisen.


Im Blickpunkt<br />

StEuERN: Neue Entwicklungen zur Freigrenze<br />

bei Betriebsveranstaltungen � S. 42<br />

RECht: Wenn im Internet mit Garantien<br />

geworben werden soll � S. 44<br />

�<br />

SU •kontakt<br />

CONtROLLING: Mehr zeit fürs<br />

Kerngeschäft durch Outsourcing � S. 46<br />

finAnZEn<br />

ADAC machte<br />

66,1 Millionen<br />

Euro Gewinn<br />

Mitgliederzahl stieg<br />

auf 17,28 Millionen<br />

� Seite 45<br />

GL&Lev special 03/09<br />

© shutterstock


42<br />

Im Blickpunkt Steuern<br />

SU•kontakt 04/11<br />

geplante steuerliche förderung bei gebäudesanierungen –<br />

elektronische übermittlung der Bilanz<br />

Aktuelle Entwicklungen<br />

zur Freigrenze bei<br />

Betriebsveranstaltungen<br />

Von UWE HAPP<br />

Grundsätzlich unterliegen<br />

jegliche Zuwendungen des<br />

Arbeitgebers an seine Arbeit-<br />

nehmer der Lohnsteuerpflicht.<br />

Eine Ausnahme von diesem<br />

Grundsatz stellen Betriebs-<br />

veranstaltungen wie z.B.<br />

Sommerfeste, Weihnachts-<br />

feiern, Ausflüge etc. dar,<br />

wenn der Kostenanteil pro<br />

Arbeitnehmer nicht mehr<br />

als 110 EUR beträgt.<br />

Zwei Veranstaltungen dieser Art können<br />

vom Arbeitgeber pro Jahr durchgeführt<br />

werden, ohne dass diese<br />

beim Arbeitnehmer Lohnsteuer auslösen.<br />

Derzeit sind beim Bundesfinanzhof zwei<br />

Verfahren anhängig, die klären sollen, wie<br />

der Kostenanteil der auf den einzelnen Arbeitnehmer<br />

entfällt, zu berechnen ist. Folgt<br />

man der Meinung der Finanzverwaltung,<br />

so ist der tatsächlich entstandene Aufwand<br />

durch die Anzahl der teilnehmenden Arbeitnehmer<br />

und dessen Begleitpersonen zu<br />

teilen.<br />

Die auf die Begleitpersonen entfallenden<br />

Kostenanteile sind dem entsprechenden<br />

Arbeitnehmer zuzurechnen.<br />

Der Bundesfinanzhof hat jetzt zu klären,<br />

ob die Abstellung auf die tatsächlich<br />

teilnehmenden Arbeitnehmer sachgerecht<br />

ist oder ob bei der anteiligen Kostenberechnung<br />

auf die eingeladenen oder angemeldeten<br />

Arbeitnehmer abgestellt werden<br />

muss.<br />

Die Planung einer Betriebsveranstaltung<br />

richtet sich in der Regel nach der Anzahl<br />

der eingeladenen oder angemeldeten Arbeitnehmer.<br />

Sollten Arbeitnehmer trotz Einladung<br />

oder Zusage nicht erscheinen, bleiben<br />

die Kosten für den Arbeitgeber oft in<br />

gleicher Höhe bestehen.<br />

uwe happ<br />

Dipl.-Kfm., Steuerberater<br />

und Partner in der<br />

Schmitz+Partner<br />

Steuerberatungs-<br />

gesellschaft<br />

Elektronische Übermittlung der Bilanz<br />

und Gewinn- und Verlustrechnung –<br />

die E-Bilanz<br />

Nach der Reform der handelsrechtlichen<br />

Rechnungslegungsvorschriften durch das<br />

BilMoG drohen den Unternehmen durch<br />

die Einführung des § 5b EStG durch das<br />

Steuerbürokratieabbaugesetz erneute Unannehmlichkeiten.<br />

Die Neuregelung verpflichtet die Unternehmen,<br />

ihre Bilanz sowie Gewinn- und<br />

Verlustrechnung elektronisch an die Finanzbehörde<br />

zu übermitteln. Dazu sollen<br />

die Unternehmen ihre Buchführung und<br />

Aufzeichnungen so umfangreich auf eine<br />

neue Grundlage stellen, dass diese in einen<br />

amtlich vorgeschriebenen Datensatz (Taxonomie)<br />

passen.<br />

Die verpflichtende Übermittlung sollte<br />

ursprünglich für Wirtschaftsjahre gelten, die<br />

nach dem 31.12.2010 beginnen. Nachdem<br />

jedoch auch dem Bundesfinanzministerium<br />

klar wurde, dass die praktische Umsetzung<br />

der Neuregelung nicht so kurzfristig<br />

zu realisieren ist, wurde die verpflichtende<br />

Übermittlung auf Wirtschaftsjahre, die nach<br />

dem 31.12.2011 beginnen, verschoben. Bis<br />

Ende April 2011 haben freiwillige Unternehmen<br />

testweise den Inhalt ihrer Bilanz und<br />

Gewinn- und Verlustrechnung elektronisch<br />

an die Finanzverwaltung übermittelt. Nun<br />

werden die Erkenntnisse dieser Pilotphase<br />

ausgewertet und in den Entwurf des Anwendungsschreibens<br />

zur Taxonomie eingearbeitet.<br />

Durch erhebliche Probleme bereits in<br />

dieser Pilotphase kann nicht ausgeschlossen<br />

werden, dass die verpflichtende Übermittlung<br />

erneut verschoben wird.<br />

Steuerliche Förderungen von<br />

energetischen Gebäudesanierungen<br />

Der Finanzausschuss hat am 29.06.2011<br />

dem von der Koalition eingebrachten Entwurf<br />

eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung<br />

von energetischen Sanierungsmaßnahmen<br />

an Wohngebäuden zugestimmt.<br />

Steuerlich gefördert werden sollen energetische<br />

Maßnahmen an Wohngebäuden,<br />

die vor 1995 erbaut wurden. Das Gesetz<br />

sieht hierbei zwei Wege vor: Vermieter können<br />

die Aufwendungen für diese Maßnahmen<br />

an ihren Mietobjekten im Rahmen einer<br />

erhöhten Abschreibung absetzen. Für selbstgenutzte<br />

Gebäude sieht das Gesetz einen<br />

Abzug wie steuerliche Sonderausgaben vor.<br />

Bei vermieteten Wohngebäuden sollen<br />

Maßnahmen gefördert werden, „mit denen<br />

insbesondere erreicht wird, dass das Gebäude<br />

einen Primärenergiebedarf von 85<br />

Prozent eines zum Zeitpunkt des Beginns<br />

der Maßnahme vergleichbaren Neubaus<br />

nicht überschreitet“, heißt es in der Begründung<br />

des Gesetzentwurfs. Steuerpflichtige<br />

können über einen Zeitraum von 10 Jahren<br />

diese nachträglichen Herstellungskosten in<br />

Höhe von jeweils 10 Prozent steuermindernd<br />

geltend machen. Bei energetischen<br />

Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutzten<br />

Wohngebäuden können die entsprechenden<br />

Aufwendungen über einen Zeitraum<br />

von 10 Jahren gleichmäßig verteilt<br />

wie Sonderausgaben abgezogen werden.<br />

Mit den von der Koalition beschlossenen<br />

Änderungen soll das Gesetz nun nicht<br />

mehr zum 1. Januar 2012, sondern bereits<br />

im laufenden Jahr in Kraft treten. Als Datum<br />

eingefügt wurde der Tag nach der<br />

Verkündung des Gesetzes. Die erhöhten<br />

Absetzungen bei vermieteten Gebäuden<br />

oder der Abzug wie Sonderausgaben bei<br />

selbstgenutztem Wohneigentum werden<br />

für Maßnahmen gewährt, die ab dem 6.<br />

Juni 2011 (Tag des Kabinettsbeschlusses)<br />

begonnen und vor dem 1. Januar 2022 abgeschlossen<br />

werden.


Der Flughafen Köln/Bonn blickt auf<br />

ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück.<br />

Vor allen wichtigen Unternehmenskennziffern<br />

steht ein Pluszeichen.<br />

Nach zwei Jahren mit Verlust hat<br />

der Flughafen im abgelaufenen<br />

Geschäftsjahr die Trendwende ge<strong>schafft</strong><br />

und Gewinn erwirtschaftet.<br />

Ihr Controller2profit<br />

betrachtet war 2010 ein<br />

gutes Jahr für den Köln/Bonn Airport“,<br />

„insgesamt<br />

sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung<br />

der Flughafen Köln/Bonn GmbH,<br />

Michael Garvens (Bild), bei der Bilanzpressekonferenz.<br />

„Trotz der Einbußen durch die<br />

Aschewolke (minus 3 Millionen Euro, d.<br />

Red.) und den frühen Wintereinbruch sind<br />

unsere Verkehrszahlen gestiegen und wir<br />

schreiben wieder schwarze Zahlen.“<br />

Die Umsatzerlöse kletterten um 6,1 Prozent<br />

auf 270,1 Millionen Euro. Das operative<br />

Geschäftsergebnis, EBITDA, konnte auf 59,3<br />

Millionen Euro gesteigert werden, ein deutlicher<br />

Zugewinn von 12 Prozent. Das Ergebnis<br />

zeigte einen noch positiveren Trend und<br />

drehte ins Plus. 15 Millionen Euro nach Steuern<br />

schlagen als Gewinn zu Buche.<br />

Der Köln/Bonn Airport zählte 9,9 Millionen<br />

Passagiere im vergangenen Jahr; ein<br />

Plus von 1 Prozent zum Vorjahr. Deutlich<br />

höher fallen die Zuwächse bei der Luftfracht<br />

aus. Das Frachtvolumen lag bei 656.000<br />

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.<br />

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und schaut mit neutralem Blick auf<br />

Zahlen und Controlling.<br />

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Airport Köln/Bonn gut erholt<br />

Tonnen – ein satter Anstieg um 17 Prozent.<br />

Die positive Umsatzentwicklung ist maßgeblich<br />

durch die Ertragssteigerungen im<br />

Non-Aviation-Geschäft, also dem Geschäft<br />

am Boden bestimmt. Mit 81,3 Millionen Euro<br />

haben sich die Einnahmen aus diesem Geschäftssegment<br />

seit 2002 nahezu verdoppelt.<br />

Gegenüber dem Vorjahr weisen sie<br />

eine Zunahme um 9 Prozent auf. Die Flughafengesellschaft<br />

rechnet für 2011 mit einem<br />

weiter steigenden Gewinn. Michael Garvens<br />

selber bleibt bis 2017 an der Spitze des Flughafens.<br />

Der Aufsichtsrat hat seinen Vertrag<br />

um weitere 5 Jahre verlängert.<br />

Im Passagierverkehr ein leichtes Minus, im<br />

Frachtverkehr ein gewaltiges Plus: so lässt sich<br />

die Bilanz des Köln Bonn Airport im ersten<br />

Halbjahr 2011 zusammenfassen. 4.366.750<br />

Fluggäste passierten in den ersten sechs<br />

Monaten die Gates, das entspricht einem<br />

Minus von 2 Prozent. Die Fracht hingegen<br />

legte im ersten Halbjahr um 24 Prozent zu,<br />

was auf einen neuen Rekord hindeutet.<br />

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SU•kontakt 04/11<br />

43<br />

Im Blickpunkt


44<br />

Im Blickpunkt Recht<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Anforderungen an<br />

die Werbung mit<br />

Garantien im Internet<br />

Von DR. HARALD SCHNEIDER<br />

Garantie und Gewährleistung<br />

(Haftung für Sachmängel) sind<br />

juristisch zu unterscheiden,<br />

was viele Verbraucher nicht<br />

wissen und dementsprechend<br />

davon ausgehen, es handele<br />

sich um Begriffe für ein und<br />

denselben Rechtskomplex.<br />

Andererseits kommt es auch immer<br />

wieder vor, dass Unternehmer ihre<br />

Waren im Internet mit Garantieaussagen<br />

bewerben, obwohl sie die Gewährleistung<br />

(gesetzlichen Mängelrechte des<br />

Käufers) meinen.<br />

Garantien sind stets freiwillige Zusagen,<br />

entweder des Verkäufers oder des Herstellers<br />

einer Ware. Deren Inhalt ergibt sich<br />

aus den Garantiebedingungen, die höchst<br />

unterschiedlich sein können (und sich nicht<br />

konkret aus dem Gesetz ergeben). Meist<br />

bedeuten Garantien eine unbedingte und<br />

vom Verschulden unabhängige Einstandspflicht<br />

des Garantiegebers. Das Gesetz<br />

erwähnt in § 443 BGB die Beschaffenheits-<br />

oder Haltbarkeitsgarantie. Eine Garantieerklärung<br />

bedarf grundsätzlich keiner<br />

besonderen Form und kann auch durch<br />

Aussagen in der Werbung abgegeben werden.<br />

Auf Verlangen des Verbrauchers ist sie<br />

in Textform nachzureichen. Viele Hersteller<br />

fügen der Ware zum Teil aufwändig gestaltete<br />

Garantieurkunden bei.<br />

Demgegenüber ist die Gewährleistung im<br />

Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) eingehend<br />

geregelt (Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung<br />

oder Schadenersatz, §§ 437 ff. BGB).<br />

Die Gewährleistungsansprüche knüpfen an<br />

das Vorliegen eines Sachmangels an, der<br />

bei Ablieferung der Kaufsache vorgelegen<br />

haben muss und richten sich ausschließlich<br />

gegen den Verkäufer, nicht gegen<br />

den Hersteller der Ware. Beim Vertrag mit<br />

einem Verbraucher können die Gewähr-<br />

Dr. harald Schneider<br />

Rechtsanwalt<br />

Anwaltskanzlei<br />

www.anwalt-siegburg.de<br />

leistungsrechte nicht zu dessen Nachteil<br />

eingeschränkt werden, was u. a. bedeutet,<br />

dass eine Garantie immer nur neben den<br />

gesetzlichen Ansprüchen (und damit als zusätzlicher<br />

Anspruch) bestehen kann.<br />

Für den Verbrauchsgüterkauf gelten bei einer<br />

Garantie Besonderheiten. Insofern stellt<br />

sich der Verbraucher meist folgende Fragen:<br />

Wie lange besteht die Garantie und in welchem<br />

Umfange (z. B. Beschaffenheit, Haltbarkeit,<br />

Qualität), welche Voraussetzungen /<br />

Formalien müssen eingehalten werden,<br />

wer ist der Garantiegeber und welcher<br />

regionale Umfang besteht (Deutschland,<br />

Europa oder die ganze Welt) ?<br />

Wegen dieses Aufklärungsbedürfnisses hat<br />

der Gesetzgeber in § 477 BGB Grundsätze<br />

für Garantieversprechen regelt:<br />

Eine Garantieerklärung (§ 443) muss einfach<br />

und verständlich abgefasst sein. Sie<br />

muss enthalten<br />

1. den Hinweis auf die gesetzlichen Rechte<br />

des Verbrauchers sowie darauf, dass sie<br />

durch die Garantie nicht eingeschränkt<br />

werden und<br />

2. den Inhalt der Garantie und alle wesentlichen<br />

Angaben, die für die Geltendmachung<br />

der Garantie erforderlich<br />

sind, insbesondere die Dauer und den<br />

räumlichen Geltungsbereich des Garantieschutzes<br />

sowie Namen und Anschrift<br />

des Garantiegebers.<br />

(2) Der Verbraucher kann verlangen, dass<br />

ihm die Garantieerklärung in Textform mitgeteilt<br />

wird.<br />

(3) Die Wirksamkeit der Garantieverpflichtung<br />

wird nicht dadurch berührt, dass eine<br />

der vorstehenden Anforderungen nicht erfüllt<br />

wird.<br />

Klärt der Unternehmer nicht so auf, wie<br />

§ 477 BGB das verlangt, ist die Garantieerklärung<br />

deshalb nicht unwirksam. Er begeht<br />

aber einen erheblichen Wettbewerbsverstoß,<br />

der ggf. zu einer Abmahnung oder<br />

einem Wettbewerbsverfahren auf Unterlassung<br />

führen kann, wodurch nicht unerhebliche<br />

Kosten entstehen können.<br />

Die Gerichte, zuletzt der Bundesgerichtshof<br />

(Urteil vom 14.04.2011, Aktenzeichen I ZR<br />

133/09), haben pauschale Werbeaussagen<br />

bezüglich verbindlicher Vertragsangebote<br />

im Fernabsatz, insbesondere im Internet,<br />

wie z. B. „2 Jahre Garantie“ oder „10 Jahre<br />

Langzeitgarantie“ oder „5 Jahre Herstellergarantie“<br />

u. ä. für unzulässig erklärt, falls<br />

nicht zugleich konkrete Angaben zum Inhalt<br />

und Umfang der Garantie sowie zum Garantiegeber<br />

bereits in der Werbung selbst<br />

gemacht werden. Durch die Informationspflichten<br />

soll der Verbraucher insbesondere<br />

darüber aufgeklärt werden, dass er sich<br />

nicht – wie das z. B. in Elektronikmärkten<br />

häufig geschieht – unter Zurückweisung<br />

der Gewährleistung auf Ansprüche gegen<br />

den Hersteller verweisen lässt.<br />

Auch bei Beachtung der Formvorschrift können<br />

langjährige Garantiezusagen, die sich<br />

auf die Mängelfreiheit, insbesondere die<br />

Haltbarkeit eines Materials oder der Ware<br />

beziehen, problematisch sein. Erlaubt sind<br />

sie nach der Rechtsprechung grundsätzlich<br />

nur dann, wenn sie bei normaler Abnutzung<br />

des Kaufgegenstandes sachlich zutreffend<br />

und für den Kunden nicht praktisch<br />

bedeutungslos sind, z. B. weil die normale<br />

Lebensdauer erfahrungsgemäß gar nicht so<br />

lange reicht oder in der Garantiezeit so viele<br />

notwendige Reparaturen zu erwarten sind,<br />

dass die Garantievoraussetzungen im Zweifel<br />

gar nicht beweisbar wären.<br />

Kein zulässiger Weg wäre es, statt der Garantie<br />

die gesetzlichen Mängelrechte (Gewährleistung)<br />

in plakativer Weise herauszustellen,<br />

da dies ggf. in den Bereich einer<br />

unzulässigen Werbung mit einer Selbstverständlichkeit<br />

führt. Die Mängelrechte der<br />

§§ 437 ff. BGB stehen dem Käufer nämlich<br />

Kraft Gesetzes zu und dürfen nicht als besondere<br />

Wohltat des Unternehmers angepriesen<br />

werden.


ADAC meldet neue<br />

Mitglieder im Minutentakt<br />

Für den Allgemeinen Deutschen<br />

Automobil-Club e. V. (ADAC),<br />

München, war 2010 ein wirtschaftlich<br />

gutes Jahr. Wie der Club bei<br />

der Bilanzpressekonferenz in<br />

München mitteilte, erhöhte sich<br />

der Mitgliederbestand um rund<br />

494.000 Mitglieder (plus 2,9<br />

Prozent) auf 17,28 Millionen<br />

Auto- und Motorradfahrer.<br />

Rein rechnerisch heißt das: jede Minute<br />

ein Mitglied mehr. So stieg der ADAC<br />

– hinter dem amerikanischen AAA –<br />

zum zweitgrößten Automobilclub der Welt<br />

auf. Einen neuen Höchststand erreichte auch<br />

die Pannenhilfe. Die Einsätze der Gelben Engel<br />

und ihrer Straßendienstpartner kletterten<br />

im vergangenen Jahr um 8,1 Prozent auf den<br />

Rekordwert von 4,25 Millionen.<br />

Von den Mitgliederbeiträgen des ADAC<br />

und seiner Regionalclubs in Höhe von 643,8<br />

Millionen Euro (plus 9,5 Millionen Euro)<br />

wurde mit 327,4 Millionen Euro mehr als die<br />

Hälfte für direkte Hilfeleistungen wie Pannenhilfe,<br />

Luftrettung und Notrufzentralen<br />

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Finanzen<br />

aufgewendet. Das sind 18,8 Millionen Euro<br />

mehr als im Vorjahr. Für Mitgliederservice<br />

und -betreuung fielen 148,4 Millionen Euro<br />

an (plus 5,2 Millionen Euro), für den Bereich<br />

Information 111,2 Millionen Euro (minus 1,1<br />

Millionen Euro) und für Sport 21,0 Millionen<br />

Euro (plus 0,9 Millionen Euro).<br />

Die Gesamterträge des ADAC e.V., München,<br />

summierten sich im Jahr 2010 auf<br />

644,2 Millionen Euro (Vorjahr 629,7 Millionen<br />

Euro). Vor allem wegen der Zunahme<br />

der Aufwendungen für Mitgliedschaftsleistungen<br />

sank der Jahresüberschuss auf<br />

28,3 Millionen Euro (39,0 Millionen Euro).<br />

Die in der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst<br />

GmbH zusammengefassten<br />

Tochtergesellschaften erzielten Erträge von<br />

928,5 Millionen Euro (927,6 Millionen Euro).<br />

Der Gewinn lag bei 66,1 Millionen Euro<br />

(73,5 Millionen Euro). Die 18 Regionalclubs,<br />

allesamt regionale Vereine mit eigener<br />

Rechtspersönlichkeit, erzielten Erträge von<br />

367,6 Millionen Euro (352,8 Millionen Euro).<br />

Das Jahresergebnis summierte sich auf 46,9<br />

Millionen Euro (57,5 Millionen Euro).<br />

Zum Jahresende 2010 beschäftigte der<br />

ADAC bundesweit knapp 8.400 Mitarbeiter,<br />

darunter 1 604 Straßenwachtfahrer.<br />

Der Club betreibt 179 Geschäftsstellen, 15<br />

Telefon-Service-Zentralen und 174 Vertretungen.<br />

Im Ausland kümmern sich 15 Notrufstationen<br />

in Europa und den USA um alle<br />

Mitglieder, die in Not geraten sind. Die Helikopter<br />

der gemeinnützigen ADAC-Luftrettung<br />

GmbH starteten im vergangenen Jahr<br />

zu rund 44.100 Einsätzen (45.700). Dabei<br />

versorgten die Hubschrauberbesatzungen<br />

der ADAC Tochtergesellschaft rund 40.300<br />

Patienten (41.600).<br />

Klaus Schmitz<br />

Steuerberater<br />

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz<br />

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater<br />

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz<br />

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater<br />

Dipl.-Kfm. Uwe Happ<br />

Steuerberater<br />

Dipl.-Kfm. Alexander Panten<br />

Steuerberater<br />

Dipl.-Kfm. Bernhard Clemens<br />

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater<br />

kanzlei@schmitzpartner.de<br />

www.schmitzpartner.de<br />

SU•kontakt 04/11<br />

45<br />

Im Blickpunkt


46<br />

Im Blickpunkt<br />

Controlling<br />

Lohnbuchhaltung: Mehr Zeit für das Kerngeschäft durch Outsourcing<br />

Das Rundum-Sorglos-Paket<br />

SU•kontakt 04/11<br />

Von DANIEL HAASE<br />

Immer mehr Betriebe lassen<br />

die Löhne und Gehälter ihrer<br />

Mitarbeiter von externen Spezialisten<br />

berechnen. Die Ausgliederung<br />

der Lohnbuchhaltung ist sinnvoll,<br />

denn so lassen sich Kosten einsparen.<br />

Gleichzeitig profitiert<br />

das Unternehmen vom Fachwissen<br />

der Dienstleister.<br />

Besonders in kleinen und mittleren<br />

Unternehmen (KMUs) ist die<br />

Lohnabrechnung mit erheblichem<br />

Zeitaufwand verbunden. Darüber klagen<br />

Geschäftsführer von Unternehmen, die ihre<br />

Abrechnungen in Eigenregie erstellen, immer<br />

wieder.<br />

Die Anmeldung der Lohnsteuer, arbeits-<br />

und sozialrechtliche Meldungen, Abführung<br />

der Krankenkassenbeiträge etc. – all<br />

das kostet viel Zeit, ohne die Produktivität<br />

oder den Absatz eines Unternehmens zu<br />

fördern. Hinzu kommen ständig neue Gesetzesanforderungen<br />

rund um das Thema<br />

Lohnbuchhaltung, die eine Belastung fürs<br />

Unternehmen darstellen und ebenfalls Zeit<br />

in Anspruch nehmen.<br />

Know-how externer<br />

Spezialisten nutzen<br />

Die Anforderungen an Lohnbuchhalter<br />

wachsen stetig, so dass sich immer mehr<br />

KMUs dafür entscheiden, das Personalrechnungswesen<br />

auszugliedern. Das kann z. B.<br />

auch die komplette Vertragsgestaltung für<br />

alle Angestellten inklusive Aufhebungsverträge<br />

beinhalten. Durch das Outsourcing<br />

(Auslagerung) dieser Tätigkeiten an einen<br />

externen Dienstleister werden Einsparpotenziale<br />

genutzt und Zeit für andere wichtige<br />

Tätigkeiten im Betrieb gewonnen. Die<br />

Ausgliederung der Lohn- und Gehaltsabrechnung<br />

bringt aber noch weitere Vorteile<br />

mit sich:<br />

Die Kosten sind überschaubar und im<br />

Voraus kalkulierbar<br />

Kein Ausfall durch Krankheit oder<br />

Abgang<br />

Wegfall von Software- und Ausbildungskosten<br />

Daniel haase<br />

Geschäftsführer der<br />

Beratungsgesellschaft<br />

MOVE 2 PROFIT<br />

GmbH & Co. KG<br />

Externe Dienstleistungsbüros für Lohnbuchhaltung<br />

verfügen darüber hinaus über ein<br />

aktuelles Know-how, denn sie bilden sich<br />

kontinuierlich weiter und halten sich in<br />

Fragen der Rechtssprechung auf dem Laufenden.<br />

Auskünfte zu den Themen Sozialversicherungsrecht,<br />

Arbeitsrecht, zu Lohnsteuer<br />

oder auch vermögenswirksamen<br />

Leistungen sowie zur Altersvorsorge –<br />

seriöse und kompetente Dienstleister sind<br />

auf diesem Gebiet auf dem aktuellen Wissensstand<br />

und stehen den Kunden mit ihrem<br />

Expertenwissen zur Seite.<br />

Darauf kommt es bei der<br />

Auswahl des Dienstleisters an<br />

Um einen tatsächlichen Einspareffekt zu<br />

erzielen, sollte man bei der Auswahl des<br />

externen Dienstleistungsbüros folgende<br />

Punkte beachten:<br />

Wie seriös ist der entsprechende<br />

Dienstleister?<br />

Verfügt er über eine entsprechende<br />

Qualifizierung und das nötige Fachwissen?<br />

Wie ist seine Persönlichkeit? Ist er<br />

umgänglich?<br />

Können Sie dem Dienstleister Ihr<br />

Vertrauen schenken?<br />

Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Denn<br />

ohne Vertrauen geht es nicht. Schließlich<br />

gibt ein Unternehmen mit der Personalabrechnung<br />

vertrauliche Daten nach außen,<br />

die diskret und professionell bearbeitet<br />

werden müssen.<br />

Mehr Zeit für das eigentliche Geschäft<br />

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, dass<br />

der ausgewählte Dienstleistungspartner<br />

noch weitere Leistungsmodule übernehmen<br />

kann. Unternehmen, die sich voll und<br />

ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren<br />

möchten, können beispielsweise<br />

auch Dienstleister wählen, die ein Rundum-<br />

Sorglos-Paket anbieten. Das heißt, sie übertragen<br />

ihre komplette Lohn- und Finanzbuchhaltung<br />

einem externen Büro. Das<br />

Resultat: Keine Investition in teure Software<br />

und wiederum keine Personalbindung. Alle<br />

benötigten Abrechnungen, Statistiken, Auswertungen<br />

und Institutsmeldungen werden<br />

termingerecht und vorschriftsmäßig<br />

zum kalkulierbaren Festpreis ausgeführt.<br />

Problemlösung vor Ort<br />

Gute externe Dienstleister erkennt man<br />

daran, dass sie sich nach den Wünschen<br />

der Kunden richten. So ist beispielsweise<br />

die komplette Erledigung der Lohn- und<br />

Finanzbuchhaltung im Unternehmen möglich.<br />

In meiner beruflichen Praxis habe ich<br />

festgestellt, dass die Anwesenheit des externen<br />

Buchhalters im Unternehmen an<br />

festen Tagen sinnvoll sein kann. Denn so<br />

lassen sich Fragen und eventuell auftretende<br />

Probleme schnell und direkt vor Ort<br />

lösen. Für einen guten und flexiblen Dienstleister<br />

kein Problem.


Lageeinschätzungen auf einem neuen Allzeithoch<br />

KfW:<br />

Geschäftsklima behauptet<br />

sich auf hohem Niveau<br />

Das Geschäftsklima im<br />

Mittelstand, der zentrale<br />

Indikator des KfW-ifo-<br />

Mittelstandsbarometers,<br />

verbesserte sich im Juni<br />

geringfügig um 0,4 Zähler<br />

auf 27,0 Saldenpunkte.<br />

Grund hierfür ist ein kräftiger<br />

Anstieg der Lageurteile<br />

im Mittelstand (+2,7 Zähler),<br />

der den Vormonatsrückgang<br />

mehr als ausgleicht und die<br />

Lageeinschätzungen mit<br />

40,1 Saldenpunkten auf ein<br />

neues Allzeithoch hievt.<br />

TäTigkeiTsschwerpunkTe:<br />

internetrecht<br />

wettbewerbsrecht<br />

urheberrecht<br />

Forderungsbeitreibungen<br />

Arbeitsrecht<br />

gesellschaftsrecht<br />

trotz dieses erfreulichen Wertes ist<br />

weiter mit einer konjunkturellen<br />

Normalisierung zu rechnen. Hierfür<br />

spricht insbesondere der Rückgang der<br />

Geschäftserwartungen im Mittelstand (-1,8<br />

Zähler auf 13,9 Saldenpunkte), die ihren<br />

Höhepunkt bereits im Februar dieses Jahres<br />

erreicht haben und seither kontinuierlich<br />

zurückgehen. Ein weiteres Indiz für ein<br />

moderates Nachlassen der konjunkturellen<br />

Dynamik sind die Rückgänge bei den Beschäftigungs-<br />

und Absatzpreiserwartungen<br />

der mittelständischen Unternehmen (-0,7<br />

Zähler respektive -1,8 Zähler), die sich im<br />

Juni ebenfalls fortsetzen.<br />

Bei den Großunternehmen ist das Bild<br />

ähnlich: Hier stiegen die Lageurteile auf<br />

einen neuen Rekordwert (+2,2 Zähler auf<br />

48,1 Saldenpunkte). Da die Eintrübung der<br />

Erwartungen mit 3,2 Zählern etwas stärker<br />

Anwaltskanzlei<br />

DR. HARALD SCHNEIDER<br />

www.anwalt-siegburg.de<br />

Finanzen<br />

ausfällt als im Mittelstand, kühlt das Geschäftsklima<br />

der Großunternehmen insgesamt<br />

um 0,6 Zähler auf 30,3 Saldenpunkte<br />

ab.<br />

Der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Norbert<br />

Irsch sagt zu den neuen Zahlen: „Trotz der<br />

erfreulichen Rekordwerte bei den Lageurteilen<br />

von Mittelständlern und Großunternehmen<br />

dürfte der Hochpunkt der konjunkturellen<br />

Entwicklung in Deutschland<br />

bereits überschritten sein. Hierauf deuten<br />

insbesondere die anhaltenden Rückgänge<br />

bei den Geschäftserwartungen hin, die von<br />

rückläufigen Beschäftigungs- und Absatzpreiserwartungen<br />

begleitet werden. Allerdings<br />

ist mit einem sanften Abflachen der<br />

konjunkturellen Dynamik in Richtung der<br />

Potenzialwachstumsrate zu rechnen und<br />

nicht mit einer scharfen Korrektur. Auf das<br />

Gesamtjahr gesehen rechnen wir mit einer<br />

für deutsche Verhältnisse weit überdurchschnittlichen<br />

Wachstumsrate von 3,5 %. Das<br />

Hauptrisiko dieser Prognose liegt in einer<br />

Ausweitung der Eurokrise über den Kreis<br />

der aktuell betroffenen EU-Mitgliedsstaaten<br />

hinaus. Allerdings lassen sich auch positive<br />

Überraschungen nicht ausschließen. Insbesondere<br />

von der Binnenwirtschaft und hier<br />

vom Konsum könnte ein unerwartet kräftiger<br />

Impuls ausgehen, der das Wachstum<br />

in Deutschland stärker in Richtung 4 % verschiebt.“<br />

Dr. harald schneider<br />

Rechtsanwalt<br />

Auf der Papagei 36<br />

53721 Siegburg<br />

Telefon 0 22 41 23 59 3-0<br />

Telefax 0 22 41 23 59 3-16<br />

Email info@anwalt-siegburg.de<br />

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