VOLLE TRAKTION VOLLE TRAKTION

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VOLLE TRAKTION VOLLE TRAKTION

NUTZ FAHRZEUGE

VOLLE

TRAKTION

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 23. Jahrgang Mai 2011 10413

NFM-Verlag KG, Wilhelm-Giese-Straße 26, 27616 Beverstedt

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Wissen macht Moneten!

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Nicht nur Fachzeitschriften zählen zum Bestandteil des Internet-

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Eine einzigartige Investitions-Datenbank – mit Investitions-Planer zu

den jeweiligen Kategorien – die nun zunehmend von Unternehmern

sowie Entscheidern genutzt wird. Keineswegs verwunderlich, denn

die Verlage NFM und K&H sind etablierte Partnerunternehmen.

Und damit sich Fehl-Investitionen vermeiden lassen, lautet hier

schlicht und ergreifend die Devise: gut informiert = topinvestiert.


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T

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TRANSPORTER ✓✓✓

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TRANSPORTKÜHLUNG ✓

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INHALT

Trends in transport und logistic S. 34

Noch wenige Tage bis zur Eröffnung der transport logistic

2011. Die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT

und Supply-Chain-Management wird erneut Rekorde brechen.

So sind für dieses Jahr so viele Aussteller wie nie dabei.

Mai 2011

Winnerstrategie: Zug um Zug S. 68

In Zusammenarbeit mit der Winner Spedition und der Kombiverkehr KG

veranstaltete der Werlter Fahrzeugspezialist Krone Anfang April in Iserlohn

einen Workshop zum Thema Kombinierter Ladungsverkehr. Dazu zählte auch

ein Besuch der KV-Umschlaganlage in Wuppertal-Langerfeld.

Volle Traktion S. 18

Vier angetriebene Räder stehen für Traktion

in allen Situationen. Die vier angetriebenen Räder

haben bei Mercedes-Benz Vans längst Einzug

in alle bestehenden Baureihen gehalten. Sowohl

der Vito/Viano, als auch der Sprinter und

der Vario sind mit Allradantrieb verfügbar.


Finanzen & Fuhrpark

6 Vorschriftsmäßig sichern

8 Trio für Kraftstoffsparer

9 Moskauer Nutzfahrzeug-Event

10 Durchblick behalten

12 Neue Bildungswege gehen

14 Mit hohem Bezug zur Praxis

16 Belege leicht managen

Transporter

18 Volle Traktion

24 Effizientes Downsizing

Tipps & Trends

26 Einrichtungen für Profis

28 Von allem etwas mehr

30 700. Auflieger übernommen

32 Gefragte Gebrauchte

transport logistic

34 Trends in transport und logistic

38 Neues Zeitalter eingeläutet

40 Stückgut-Express

42 Vielseitige Dienstleistungspakete

43 Automatisierte Prozesse per OnRoad

44 Individuell trotz Kompatibilität

45 Europäische Erweiterung

46 Spezielle Suite für Logistiker

48 Tierische Sinnbilder

Telematik

50 Fahrer-Einsatz nach Plan

51 Mehr Größe zeigt mehr

52 Mit vereinter Stärke

54 „Komplexes einfach gestalten“

Umweltfreundliche Mobilität

56 Komplettlösungen

58 Bremsen und sparen

60 Wirtschaftlich und sauber

Logistik

62 Komplexe Prozesse

Wechselbrücken

68 Winnerstrategie: Zug um Zug

74 Wirtschaftlicher Wechselbrückenschlepper

80 Beschleunigte Schiene

Anhänger, Auflieger, Aufbauten

82 Leichtbau auf hohem Niveau

86 Laden ohne zu verzurren

88 Orange Days in Koblenz

90 Essener Spezialitäten

Kühlverkehr

92 Praxisorientierte Türlösungen

94 Transportqualität steigern

Safety

96 Rettender Blick

102 Hochspannung und Niederzurren

NUFAM 2011

104 Steigende Resonanz

Werkstatt

106 Kompetenter Nutzfahrzeugservice

108 Neuer Servicetiefenindex

110 Runderneuerung ausgebaut

112 Überzeugendes Design

114 Analysieren und sparen

Internet

116 Die Maus packt wieder aus

120 Wissen macht Moneten!

121 Gut informiert = topinvestiert

115 Impressum

124 Händlerteil

Wirtschaftlicher

Wechselbrückenschlepper S. 74

Wechselbrückenzüge haben längst die

Hoheit auf den deutschen Autobahnen

übernommen. Sie sind das Rückgrad

eines Transportkonzeptes, das sich

perfekt für Linien- und Begegnungsverkehre

eignet. Wir waren jetzt

mit einen DAF FAR XF105.460 SSC

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TRENDS IN

TRANSPORT UND


LOGISTIK

Der Countdown läuft!

Noch wenige Tage bis zur Eröffnung der transport

logistic 2011. Die internationale Fachmesse für

Logistik, Mobilität, IT und Supply-Chain-Management

wird erneut Rekorde brechen. So sind für dieses

Jahr so viele Aussteller wie nie dabei. Die weltweit

größte Messe für Transport und Logistik findet

vom 10. bis 13. Mai 2011 in München statt.

Die Messe München erwartet zur transport logistic

und der integrierten Air Cargo Europe mehr als

1800 Aussteller aus aller Welt, die den globalen,

intermodalen Warenfluss zu Straße, Schiene, Wasser und

in der Luft abbilden. Zugesagt haben unter anderem große

Logistik-Dienstleister wie Dachser, DHL, DB Mobility

Logistics, Geodis, Kühne + Nagel, Panalpina und Rhenus.

Besonders erfreulich ist für den Veranstalter die

Rückkehr der von der Krise stark betroffenen Nutzfahrzeug-

und Aufliegerhersteller: Zu den Ausstellern

zählen führende Marken wie Daimler, Krone, MAN,

Scania, Schmitz Cargobull, Renault und DAF. Weitgehend

ausgebucht sind auch die Gleisanlagen auf

dem Freigelände der Messe München. Dort stellen

unter anderem Alstom, Bombardier und Siemens

ihre neuen Schienenfahrzeuge vor.


Auf den richtigen

Mix kommt es an:

In München werden sich alle

Verkehrsträger präsentieren.

Dazu gehören

Nutzfahrzeuge

für die Straße...

...ebenso wie die

verschiedenen Akteure

im europäischen

Schienennetz...

...und auch Reedereien

und Hafenbetriebe

werden in München

vertreten sein.

Der Air-Cargobereich

ist ebenfalls vertreten.

Erfreuliche Entwicklung

Eine weitere sehr erfreuliche Entwicklung: Die See- und

Binnenschiff-Fahrt geht dieses Jahr in nie da gewesener

Stärke in München vor Anker. Sie hatte besonders unter

der jüngsten Krise gelitten – werden doch mehr als 90 Prozent

der interkontinentalen Güterströme über den Seeweg

transportiert. Nahezu lückenlos präsentiert sich das Güterumschlagnetz

der maritimen Logistik auf der Messe: von

Hamburg und Bremen über Rotterdam und Antwerpen, bis

nach Le Havre und Marseille und den Mitgliedern der

nordadriatischen Hafenvereinigung NAPA. Erstmals werden

die norwegischen Häfen mit einem Gemeinschaftsstand

vertreten sein – auch das ein deutliches Indiz für die

internationale Bedeutung der Messe. Zudem wird die International

Tank Container Association (ITCO) ein internationales

Tank Container Village organisieren.

Weiterhin zunehmend im Trend sind Gemeinschaftsstände,

auf denen sich Länder, Regionen und Städte geografisch

gebündelt darstellen. So sind Belgien, Frankreich, Italien,

Litauen, die Niederlande, Spanien und Tschechien

mit nationalen Pavillons vertreten. Auch viele deutsche

Bundesländer – von Bayern über Hessen und Berlin/Brandenburg

bis nach Nordrhein-Westfalen – stellen ihre regionalen,

intermodalen Konzepte auf Gemeinschaftsständen

vor und repräsentieren damit auch die Stärke des Logistik-

Standortes Deutschland.

Logistikorientierte IT-Lösungen

Eine immer größere Rolle auf der transport logistic spielen

IT-Lösungen – gerade weil sie die Effizienz in Lager,

Transport, Produktion und Vertrieb erhöhen und auch

wichtiger Treiber der „grünen“ Logistik sind. Die Messe

präsentiert die ganze Palette dieser Anwendungen in


Die Logistik-Kunden wollen maßgeschneiderte Lösungen.

(Fotos: Alex Schelbert, Lukas Barth, Thomas Plettenberg)

einer Halle. Mit dabei sind namhafte Anbieter wie die

Fraunhofer Gesellschaft, SAP, Telekom und TomTom.

Auch 2011 wird die transport logistic neben dem breit

gefächerten Ausstellungsangebot in den Hallen gemeinsam

mit fachlichen Trägern ein fundiertes Konferenzprogramm

anbieten. Themen werden unter anderem „grüne“

Logistik, europaweite Telematiklösungen, grenzüberschreitender

Schienengüterverkehr, Cool Logistics, Karriere

und Weiterbildung sowie Länderspecials zu Afrika,

Frankreich, Österreich und der Türkei sein. Zudem finden

im Rahmen der transport logistic die 5. Air-Cargo-Europe-

Konferenz für die Luftfrachtbranche und die 6. marilog-

Konferenz für die maritime Logistik statt.

Ein großes Thema auf der transport logistic 2011 wird der

Kombinierte Verkehr sein. Wie leistungsfähig ist das europäische

Schienennetz? Mehr als 100 staatliche und private

Bahngesellschaften werden in München nahezu das

komplette europäische Bahnnetz repräsentieren.

Hohe Erwartungen

Die Erwartungen auf Seiten der Politik an dieses Netz sind

ausgesprochen hoch. Es gibt Prognosen der Europäischen

Kommission, die nahezu eine Verdopplung, nämlich plus

80 Prozent, des Güterverkehrs in Europa für die nächsten

15 Jahre vorhersagen. Siim Kallas, Vize-Präsident der

Europäischen Kommission und EU-Kommissar für Verkehr,

gibt zudem klare Ziele vor: Der Anteil des Schienengüterverkehrs

und der Binnenschiff-Fahrt auf Entfernungen

von mehr als 300 km soll bis 2050 auf mindestens 50

Prozent steigen, also im Vergleich zu heute sich nahezu

verdoppeln, damit die von der Europäischen Kommission

gesteckten Ziele zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes

im Transportsektor erreicht werden können.

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TRANSPORT-MANAGEMENT

Erweiterte Variante

Die Doll + Leiber GmbH stellt mit intertrans

eine erweiterte Version ihrer

Transport-Management-Software vor.

Neue Funktionalitäten und eine ausgebaute

Benutzeroberfläche ergänzen die

bisherige Komplettlösung. So lassen

sich die Daten zur Angebots- und Auftragserteilung

nun über nur eine Eingabemaske

erfassen, die individuell angepasst

werden kann.

Doll + Leiber hat zudem die Hierarchiestufen

zur Abbildung der Organisationsstruktur

erweitert, ebenso wie

die Datenfelder bei Stammdaten und

Auftragserfassung. Für firmenspezifische

Auswertungen, die Gestaltung

von Formularen und Listen ist ein neues

Reportingtool verfügbar. Neu ist

auch die Integration verschiedener

Kartenprogramme auf Basis von NAV-

TEQ und Teleatlas, um Touren zu visualisieren,

zu planen und zu berechnen.

Für kleinere Installationen kann eine

firmeneigene Datenbank integriert

werden. Bei größeren Installationen

dienen SQL-Datenbanken als Basis.

intertrans kann in Form einer Einmal-

Lizenz oder über eine monatliche Nutzungsgebühr

genutzt werden.

38 NFM 5/2011

intertrans bietet

jetzt neue Funktionen.

(Foto: Doll + Leiber)

Auslastung durch Telematik optimieren. (Foto: Euro-Leasing)

Neues Zeitalter eingeläutet

Euro-Leasing/MAN Rental verstärken Telematikaktivitäten

Nach der 2010 erfolgten Einführung

ihres neuen Telematikportals forcieren

Euro-Leasing/MAN Rental ihre

Telematikaktivitäten in diesem Jahr

weiter – national und international.

Inzwischen ist nach Mitteilung von

TRANSDATA PRÄSENTIERT TD-MESSENGER UND MEHR

Dynamische Nachrichtenzentrale

Informationen zum Warenfluss entscheiden zunehmend mit über die Leistungsfähigkeit

einer Logistik-Kette. Die TRANSDATA Soft- und Hardware

GmbH hat daher eine dynamische Nachrichtenzentrale entwickelt. Als fester

Bestandteil der Logistik-Software Komalog 11.0 kann die neue Applikation

mit dem Namen TD-Messenger relevante System- und Telematikdaten

an Disposition, Vertrieb oder Geschäftsführung übermitteln. Individuelle

Nutzerprofile sorgen für die Filterung der Daten.

Gespeist wird der TD-Messenger von der Logistik-Software Komalog, die

Informationen hinsichtlich Transport, Lager und Spedition liefert. Zusätzlich

stellt die Nachrichtenzentrale Daten bereit, die über die Schnittstellen

verschiedener Telematikanbieter angeliefert werden. Für den mobilen

Einsatz gibt es zudem eine Handy-App, die den jeweiligen Nutzer oder auch

Kunden automatisch über kritische Ereignisse informiert. Die Handy-App

informiert dabei unabhängig von den Zugangsmöglichkeiten zur Logistik-

Software oder Telematik.

TRANSDATA stellt seinen neuen TD-Messenger

und eine Handy-Applikation vor. (Foto: TRANSDATA)


CEO Ralf Faust fast die Hälfte der

rund 12.000 ziehenden und gezogenen

Einheiten mit derartigen Systemen

ausgestattet. Auch Neufahrzeuge

werden nur mit Wartungsvertrag

und Telematik ausgeliefert.

Daten integrieren. Zur Fachmesse

transport logistic 2011 im Mai wird

durch die Integration der Telematikdaten

in die Herstellerplattform MAN

Telematics „ein neues Zeitalter der Disposition

und Fahrerkommunikation

eingeläutet“. Das gilt auch für unbegleitete

Fahrzeuge wie Kühlauflieger,

die rund 16 Prozent der Mietflotte ausmachen.

Wobei das Euro-Leasing-Telematikportal

in diesem Segment mit

dem System der idem GmbH und Cargobull

Telematics kooperiert.

Neutraler Compiler. Zur Gesamtstrategie

gehört außer dem Zugmaschi-

nenportal MAN Telematics der neutrale

Telematik-Compiler nic base. Als

Organisationstalent für diverse Marken

und Produkte lassen Euro-Leasing/

MAN Rental alle 15 Minuten aktiv Information

an ihr Telematik-Backoffice

bei der Systempartnerin ECR Solutions

Servicegesellschaft mbH übermitteln.

Von dort werden alle relevanten Fahrzeug-

und Nutzerdaten durch das eigene

Telematikportal abgeholt.

Verbesserung. Faust gegenüber NFM:

„Das führt zu einer eindeutigen Winwin-Situation.

Mieter verbessern durch

unsere Telematik-Servicebausteine ihre

Auslastung, Mobilität, Sicherheit

und Wettbewerbsfähigkeit. Euro-Leasing/MAN

Rental optimieren zeitgemäß

ihr Flotten-Management (Wartung,

Kosten, Präventivmaßnahmen

und Ortung).“

Frühjahrs-Hit

Jetzt neu im Programm!

Diesel-Partikelfilter für

MAN L2000, M2000, LE2000, ME2000

Erstmalig können die oben aufgeführten Fahrzeuge, die vorwiegend im Innerstädtischen- bzw.

Kurzstrecken-Betrieb eingesetzt werden, mit einem SMF ® -System nachgerüstet werden. Es wird

kein beschichtetes Filtersystem (CSMF ® ) benötigt, da die vom Motor erzeugten Temperaturen

für eine Filterregeneration ausreichen.

Egal ob ein EURO I-, II- oder III- Lkw mit einem

HJS-Vollfiltersystem nachgerüstet wird:

Das Fahrzeug erhält die grüne Umweltplakette.

HJS Emission Technology Dieselweg 12 Telefon +49 2373 987-222 E-Mail vertrieb@hjs.com

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SOFTWARE

WinSped-Module

Schwerpunktthema am Stand der LIS

Logistische Informationssysteme AG

ist die Speditionssoftware WinSped.

In der Halle B2 am Stand 209/310

stellt das Grevener Unternehmen

auch in diesem Jahr seine Produkte

vor und steht für Gespräche über

einzelne Module wie Dispositionssoftware,

Telematik, Tourenoptimierung,

Gefahrgut oder Laderaumoptimierung

zur Verfügung. Neben den WinSped-

Anwendungen stellt das Unternehmen

auch das Internetportal WebSped in

der neuen Version 4 vor.

Diesel-Abgassysteme


PRODUKTPROGRAMM PRÄSENTIERT

Geschützt im doppelten Sinn

Unter dem Begriff „Geschützt transportieren“ könnte

der Messestand 119 in der Halle A6 der ABSORTECH

Europe GmbH stehen. Denn das Unternehmen zeigt

zum einen Lösungen als Schutz vor Langfingern und auf

der anderen Seite für den Schutz von Waren in Containern

oder auch Lagern. Das Angebotsspektrum von

ABSORTECH erstreckt sich zudem über weitere Berei-

LOXX verbindet mit Linien nach Sibirien. (Foto: LOXX)

che. Ein weiteres Beispiel am Münchener Messestand

sind ABSORLOCK-Diebstahlsicherungen für Lkw-Auflieger

und -Anhänger. Diese können am Königsbolzen angebracht

werden. Für Lkw-Anhänger gibt es ein Spezial- Stückgut-Express

schloss, welches das Kupplungsauge verschließt. Dank

Serienschließung benötigen Fahrer nur einen Schlüssel,

LOXX-Transporte für den russischen Markt

um die verschiedenen Auflieger eines Unternehmens

aufsatteln zu können. Sibirien-Direktverkehre zu etablieren, die besten Partner

für das wachsende Partnernetzwerk zu finden und

schließlich langsam aber sicher zu wachsen: Dies sind die

(Foto: ABSORTECH Europe)

Ziele von Geschäftsführer Anatoly Gutynin, OOO LOXX

in Moskau. Erst Ende November gründete die LOXX

Group die neue Gesellschaft für den russischen Markt.

Günter Weber, Geschäftsführer der LOXX Holding

GmbH mit Hauptsitz in Gelsenkirchen, sieht hier großes

Potenzial: „Russland verfügt über einen riesigen Markt

und damit ein großes Sendungsaufkommen, sowohl national

als international. Gerade zu Nordrhein-Westfalen

unterhält Russland sehr intensive Handelsbeziehungen.“

INDUSTRIE-TERMINALS

Mobil im Außendienst

Navigieren, scannen, drucken, telefonieren,

fotografieren und Zahlungen abwickeln mit

nur einem Gerät? Carema hat auf der transport

logistic eine Lösung hierfür im Gepäck.

Bisher benötigten Mitarbeiter im Außendienst

zusätzlich zu ihrem mobilen Industrieterminal

für die Telematik außerdem ein

POS-Terminal für die Abwicklung von Zahlungen

und das Drucken von Belegen. Mit Pi-

40 NFM 5/2011

dion BIP-1500 soll dies der Vergangenheit

angehören. Denn das IP65-geprüfte All-inone-Gerät

soll die Handhabung vereinfachen.

Messebesucher können sich an den

Ständen der Carema-Partner SLS Logistik

(Halle B2, Stand 417/521) und MobileObjects

(Halle B2, Stand 417/522) einen ersten

Eindruck von dem Funktionsumfang des

Pidion BIP-1500 verschaffen. „Wir sind der

erste Händler, der dieses innovative Markenprodukt

der Firma Bluebird auf dem

deutschsprachigen Markt anbietet“, erläu-

tert Frank Klein, Geschäftsführer der Carema

GmbH. Das Pidion BIP-1500 verfügt

über einen Drei-Spur-Magnetkartenleser sowie

einen EMV-zertifizierten Smartcardleser

zur Zahlungsabwicklung. Die Sicherheitsstandards

der Zahlungsverfahren sind PCI-/

PED-zertifiziert. Für die Ausgabe von Belegen

steht ein integrierter 2’’-Drucker zur

Verfügung. Darüber hinaus bietet das Pidion

BIP-1500 eine Drei-Megapixel-Autofokus-Kamera,

mit der der Mitarbeiter z. B.

Frachtschäden dokumentieren kann. HSDPA


Die LOXX Group entwickelt zurzeit intensive Konzepte

für den russischen Markt.

Direkte Verbindung nach Sibirien. Erst im September

hat die Unternehmensgruppe regelmäßige Stückgut-

Direktlinien jeweils nach Perm, Ekaterinburg, Nowosibirsk

und Kemerowo eingeführt. Die Stückgut-Direktlinie

nach Omsk ist Anfang 2011 hinzu gekommen. LOXX bietet

diese Dienstleistung mit Abfahrten jeweils freitags ab

Gelsenkirchen und jeweils montags ab Warschau an. Die

Übernahme und Beladung von Stückgut sind dabei nach

Unternehmensangaben aus ganz Europa möglich.

Bislang habe die Speditionsbranche direkte Stückgutverkehre

in sibirische Städte nur vereinzelt angeboten.

Stückgut Richtung Sibirien wird zudem laut LOXX gewöhnlich

erst nach Moskau verbracht, verzollt und dann

nach Sibirien transportiert – ein zeitintensives Vorgehen.

In Moskau befinden sich 35 Zollämter und im Russlandgeschäft

ist es laut LOXX üblich, dass jeder Importeur mit

„seinem“ Zollagenten in „seinem“ Zollamt zusammenarbeitet.

So müssen mit einem Stückgut-Lkw bis zu drei

verschiedene Zollämter angefahren werden, was bis zu

drei Tage dauern kann.

Weitere Ziele voraus. Ist dem Zoll nur eine Sendung auf

dem Lkw verdächtig, wird der ganze Lkw so lange aufgehalten,

bis alle Unklarheiten beseitigt sind. Daher war es

LOXX wichtig, gerade für die weit entfernten sibirischen

Destinationen separate, direkte Stückgut-Linien einzurichten.

Für die Sibirien-Stückgut-Direktverkehre wurde

das im Hause LOXX seit 30 Jahren vorhandene GUS- und

Russland-Know-how in einer eigens auf diese Dienstleistung

ausgerichteten Abteilung gebündelt.

gewährleistet laut Carema eine schnelle mobile

Datenübertragung. Das Anwendungsspektrum

reicht von AGPS

über WLAN und Bluetooth bis

hin zu HF-RFID. Das Betriebssystem

Windows Mobile 6.5.3

sichert die Kompatibilität mit

Windows-Anwendungen.

Das POS-Terminal Pidion

BIP-1500. (Foto: Carema)

Abrollkipper

Abgleitkipper

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Container

Transportanhänger

Vertrieb:

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Fax: +49 (0) 47 47/87 41-2 22

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UNTERNEHMEN

Partnerschaftliches

Miteinander

Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit

müssen in der Logistik kein

Widerspruch sein – dies will Chemion

Logistik auf rund 100 m2 des Stands

213 in der Halle A5 zeigen. Der Gefahrgut-Spezialist

präsentiert hier unter

dem Motto „Kompetenz für Partnerschaft“,

wie die Logistik-Lösungen

gemeinsam mit Kunden entstehen.

IM- UND EXPORT

Osteuropa als Chance

„Logistic challenge in Central und Eastern

Europe“: Unter diesen Leitsatz

stellt die Schweizer AsstrA AG ihren

Messeauftritt in der Halle A5 am

Stand 102. Hier können sich die Fachbesucher

nicht nur über Schwerpunktthemen

wie Sicherheit in der Transportabwicklung

und integrierte

Logistik-Lösungen für Russland, die

Ukraine und Weißrussland informieren,

sondern auch zu Risiko-Optimierung,

Zollabfertigung und mehr. „In

den GUS-Staaten leben etwa 270 Mio.

Menschen in heterogenen Märkten mit

unterschiedlich komplexen Rechts- und

Zollräumen. Diese Situation birgt für

Unternehmen spürbare Risiken, bietet

aber andererseits auch viele Chancen

und neue Absatzmärkte“, erklärt Frank

Müller, Gründer und CEO der AsstrA

Associated Traffic AG. Der Osteuropa-

Experte bietet interessierten Firmen

Transport-, Speditions-, Lager- und

Zolldienstleistungen. Davon abgesehen

berät und begleitet AsstrA seine Kunden

bei der Markterschließung.

42 NFM 3/2010

DAF zeigt

eine Sattelzugmaschine

vom

Typ XF105.

(Foto: DAF)

Vielseitige Dienstleistungspakete

DAF stellt in München Trucks und Services vor

Auf der bevorstehenden transport logistic

wird der niederländische Nutzfahrzeughersteller

DAF sein komplettes

Dienstleistungspaket rund um den Lkw

präsentieren. Stellvertretend aus dem

breiten Produktprogramm zeigt der

holländische Lkw-Hersteller in Halle

A6, Stand 321, seinen Bestseller DAF

XF105, der sich in Europa zu einem der

beliebtesten Fernverkehrs-Trucks ent-

INTEGRATION ZU CAI INTERNATIONAL ABGESCHLOSSEN

Umfirmierung von BNS Consent

Seit April firmiert die BNS Consent Deutschland GmbH unter CAI International

GmbH. Die Umfirmierung schließt die Integration neuer Geschäftsfelder

für den deutschen und europäischen Markt ein. So werden neben der

Vermietung von Wechselbehältern auch palettenbreite Container, Rolltrailer

und Dry-Van-Container angeboten. Das neue Unternehmen hat sich zu

einer Organisation mit standortübergreifender Aufgabenverteilung zusammengefunden

und sein Know-how gebündelt. Dank fortschreitender

Internationalisierung baut CAI International seine Leasingflotte weiter auf

mittlerweile über 800.000 TEU aus. Der einheitliche Auftritt nach außen

und innen soll den gemeinsamen Wachstumskurs stärken.

CAI bietet eine

Leasingflotte

mit mehr als

800.000 TEU.

(Foto: CAI

International)


wickelt hat. Das Messemodell wartet zudem

mit allerlei Extras auf.

Passende Dienstleistungen. Um die an-

spruchsvollen Kunden aus der Transportbranche

zu überzeugen, bedarf es jedoch

sehr viel mehr als zuverlässige und wirtschaftliche

Fahrzeuge. Auch das rund um

den Truck geschnürte Dienstleistungsangebot

muss passen. Die Dienstleistungspalette

von DAF Trucks ist dabei breit gefächert und

ergänzt das umfangreiche Fahrzeugangebot

von leichten, mittelschweren und schweren

Lkw. Das Vertriebs- und Servicenetz von DAF

besteht heute aus rund 1000 Stützpunkten

in Europa. Der Service beginnt bei DAF bereits

vor dem Kauf eines neuen Lkw.

Computerunterstützt ermitteln die Verkaufsberater

individuelle und für jeden Einsatzzweck

maßgeschneiderte Fahrzeugkonzepte.

Diese lassen sich auf Wunsch der Kunden

mit passender Finanzierung oder einem Wartungs-

und Reparaturvertrag ergänzen.

SOFTWARE FÜR SPEDITIONEN UND LOGISTIKER

One-Stop-Shopping. Sämtliche verfügbaren

Dienstleistungen sind bei den DAF-Partnern

unter einem Dach organisiert. Mit diesem

so genannten One-Stop-Shopping-Konzept

verfolgt der Lkw-Hersteller eine Rundumsorglos-Strategie

für seine Kunden. Der

Fuhrunternehmer erhält alles, was er für

seinen Fuhrpark benötigt, aus einer Hand.

Das reicht von umfangreichen Finanzdienstleistungen

der DAF-Schwestergesellschaft

PACCAR Financial über ein großes Vermietangebot

von PacLease bis hin zu verschiedenen

Wartungs- und Reparaturverträgen

mit dem Namen MultiSupport.

Ein umfangreiches Teileprogramm, das neben

DAF-Originalteilen und -zubehör auch

Teile von Fremdfabrikaten, Anhänger- und

Aufliegerteilen bis hin zur Werkstattmaterial

beinhaltet, lässt keine Wünsche im Teilebereich

offen. Der internationale Pannenhilfsdienst

ITS (International TruckService)

rundet die Palette der Services ab.

Automatisierte Prozesse per OnRoad

Das auf Speditions- und Logistik-Software spezialisierte Technologieunternehmen

BNS präsentiert auf der transport logistic für das Transport-Management-System

OnRoad die neue Version 7.1.1019. Außerdem stellt BNS die neue Version 2.0 der

Business-Intelligence-Lösung OnBI mit vielen neuen Features rund um Berichte und

Analysen vor. Ein weiteres Highlight ist das Lagerverwaltungssystem OnStorage,

das nahtlos mit OnRoad verknüpft werden kann. Schließlich wurden

neue Module für das Schadens-, Qualitäts- und Fuhrpark-Management

völlig neu auf der .net-Technologieplattform programmiert.

BNS stellt in Halle B2 am Stand 115/214 aus.

(Foto: BNS)

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APPLIKATIONEN

Mobile Telematik

Dank spedion.app sollen Aufträge

ohne Blackbox, Antenne und Kabelbäume

möglich werden. Die Applikation

der Firma SPEDION ist auf Anforderungen

von Lieferanten, Transporteuren

und Logistik-Unternehmen für die

Kommunikation zwischen Disponent

und Fahrer zugeschnitten. Als Hardware

benötigen Nutzer ein Smartphone,

Tablets oder ähnliche Geräte mit

Android als Betriebssystem, auf dem

sie dann die Applikation installieren

und mit Fahrer-, Fahrzeugnummern

und Passworten einrichten. Fahrzeugund

Fahreridentifikation erfolgen über

die Eingabe eines Pins für Fahrer und

Fahrzeug oder das Scannen vorher

festgelegter Codes mittels Barcode-

Scanner des Android-Gerätes.

Der Nutzer kann über die App eingehende

Texte lesen oder verfassen, Tourenaufträge

erhalten und bearbeiten,

Aktivitäten wie Be- und Entladen aufrufen,

Details zur Ladung eingeben oder

Aufträge als erledigt abhaken. Unternehmen

benötigen so nicht in jedem

Fahrzeug ein fest installiertes Telematik-System

und Fahrer können flexibel

Fahrzeuge wechseln. Neben dem Touren-

und Auftrags-Management wird

das Fahrzeug zudem über das Mobilfunkgerät

regelmäßig geortet.

44 NFM 5/2011

SPEDION bietet

mit einer Applikation

eine portable

Lösung an.

(Foto: SPEDION)

GPSoverIP und Navigon präsentieren

ihre erste gemeinsame Telematiklösung.

(Foto: GPSoverIP)

Individuell trotz Kompatibilität

GPSoverIP und Navigon präsentieren Telematikeinheit

Im vergangenen Jahr haben die GPSoverIP

GmbH und Navigon AG eine

Allianz geschlossen – nun präsentieren

die beiden Unternehmen das erste

gemeinsame Produkt auf der transport

logistic: eine neue Telematikeinheit

mit vielen neuen Features.

Die neue Lösung. Das Gerät wurde

speziell für alle Nutzfahrzeughersteller

entwickelt, die 2002 gemeinsam den

FMS-Standard definiert haben. Diese

sind DAF, Iveco, MAN, Mercedes-Benz,

Renault Trucks, Scania und Volvo. Zu

sehen ist die Lösung in der Halle A6 am

Stand 42 der GPSoverIP GmbH.

Bei der Aufgabenverteilung für die

Entwicklung konzentrierten sich beide

Seiten auf die jeweilige Kernkompetenz.

Navigon zeichnet verantwortlich

für die Entwicklung des Frontend,

Navigon 70 Premium Open und der

Navigation; GPSoverIP GmbH für die

generelle Kommunikation über die

Kommunikationsprotokolle, GPSover-

IP und DATAoverIP.

Funktionen im Überblick. Das GPSauge

DS1 NAVIGON 70 Premium Open

ermöglicht einen besseren Informationsaustausch

zwischen Fahrer und

Zentrale. Routinearbeiten wie den digitalen

Tachografen auszulesen, sind

mit dem neuen System einfacher und

benötigen weniger Zeit. Hierfür bietet

das System Funktionen wie die Übermittlung

von Aufträgen und Touren

mit Zielübergabe direkt in die integrierte

Lkw-Navigation, eine europaweite

Ortung, Nachrichten und eMail-Kommunikation,

Meldungen zur Anzeige

des Auftragsstatus und eine Lenk-/

Ruhezeitenüberwachung.

Darüber hinaus eine Remote-Download-Funktion

des digitalen Tachografen

und den Live-Zugriff auf Fahr-

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zeugdaten wie Spritverbrauch oder

Wartungsintervall. Mit Applikationen

kann das System außerdem erweitert

und an spezielle Anforderungen angepasst

werden.

Der Systemaufbau im Detail. Das

Telematiksystem besteht aus einer

Einheit für den DIN-Einbauschacht

und einem 5’’-Touchscreen als Bediener-Frontend

mit mit integrierter

Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Über

zusätzliche Anschlüsse lassen sich

Peripherie-Geräte wie Barcodeleser,

Drucker, Scanner und RFID-Leser ein-


inden. Auch die Truck-Navigation ist

im Lieferumfang enthalten, die neben

den Restriktionen für Lkw zusätzlich

über 16.000 POI (Points of Interest)

rund um Lkw berücksichtigt, wie z. B.

Waschstraßen, Tankstellen oder Parkmöglichkeiten.

Im Fahrzeug installiert,

bildet das Navigon 70 Premium

Open Frontend mit dem DIN-Schachtgerät

GPSauge DS1 eine Einheit. So

können Bilder, Texte und Aufträge bis

hin zu komplexen Touren mit dem

System übertragen werden. Für Anwendungen

außerhalb des Fahrzeugs

ist das Frontend mit einem speziellen

Halter ausgestattet.

Individuell und kompatibel. Eine besondere

Eigenschaft ist, dass das Gerät

speziell für Nutzfahrzeughersteller

entwickelt wurde, die den FMS-Standard

definiert haben. Da es trotz dieser

Spezifikation hersteller- und fahrzeugtypabhängige

Besonderheiten

gibt, bietet die neue Lösung auch für

spezielle Charakteristika Möglichkeiten

zur Individualisierung.

Erweiterungs-Kit. Dies ermöglichen

fahrzeugtypspezifische Kabelsätze und

entsprechende Geräteeinstellungen.

So soll auch ein Umbau in andere

Fahrzeuge unproblematisch sein. Neu

ist auch die CAN-Live-Übertragung,

welche unter anderem den Live-Datenabgriff

am CAN-/FMS-BUS zulässt

und den Remote-Download digitaler

Tacho zulässt. Zudem plant die GPSoverIP

GmbH, ihren Bestandskunden,

die bislang das Ortungssystem der

GPSoverIP einsetzen, noch im Juli ein

Erweiterungs-Kit anzubieten.

(Foto: K + N)

KÜHNE + NAGEL PRÄSENTIERT GLOBALES NETZWERK

Europäische Erweiterung

Kühne + Nagel stellt sein breites Angebot an Dienstleistungen in München

vor. Neben den See- und Luftfrachtverkehren steht dabei auch das erweiterte

Angebot im europäischen Landverkehr im Fokus. „Dank unseres globalen

Netzwerks können wir unseren Kunden weltweit Logistik-Lösungen aus einer

Hand anbieten“, erklärt Christian Marnetté, Mitglied der Geschäftsleitung

der deutschen Kühne + Nagel-Organisation, verantwortlich für Sales & Marketing.

„Die enge Vernetzung unserer rund 57.500 Logistik-Experten in über

100 Ländern gewährleistet effiziente Prozesse bei gleichbleibend hoher Qualität

rund um den Globus“, fährt er fort.

Zudem stellt Kühne + Nagel am Stand 301/402 in der Halle B4 seine

branchenspezifischen Lösungen vor. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen

sein selbst entwickeltes, modular aufgebautes Informationssystem

KN Login. Mit der internetbasierten Anwendung können intern und extern

beteiligte Prozesspartner weltweit rund um die Uhr Transportprozesse und

Logistik-Vorgänge einsehen und per Mausklick steuern. Abgerundet wird

das Angebot auf der Messe mit Präsentationen und Fachvorträgen sowie

Informationen zu ausgewählten Länderschwerpunkten, darunter Osteuropa,

die Türkei, Indien sowie Afrika.


TELEMATIK

Transparente

Kühlkette

Die auf mobile Telematiklösungen

spezialisierte TIS GmbH präsentiert

auf der transport logistic eine neue

Version von PSV3-InfoDesk. PSV3-

InfoDesk ist ein Webportal und eine

Schnittstelle zwischen dem PSV3-

Server für die gesammelten Telematikdaten

und der kundenseitigen Speditions-Software.

Ebenfalls neu ist die

Möglichkeit, mit PSV3 die Temperaturdaten

von Kühlschreibern zu übernehmen,

einzelnen Entladestellen zuzuordnen

und während der Fahrt in die

Zentrale zu übertragen. Das sorgt für

mehr Qualität. Enorm zeitsparend

wirkt sich auch das neue Modul „Wiegen“

aus: Es ermöglicht die Kommunikation

des Handhelds mit modernen

Waagen, die mit Funktechnik ausgestattet

sind. Via Bluetooth-Adapter

von TIS oder WLAN wird dabei das

ermittelte Gewicht an das mobile Terminal

übertragen und dem Packstück

zugeordnet. Diese Lösung führt TIS

live am Messestand vor. TIS ist in Halle

B2 am Stand 315/520 zu finden.

PSV3 kann die Temperaturdaten von

Kühlschreibern übernehmen und einzelnen

Entladestellen zuordnen. (Foto: TIS)

46 NFM 5/2011

Spezielle Suite für Logistiker

Softwareunternehmen AEB präsentiert ASSIST4

In München präsentiert AEB auf der

transport logistic seine Logistik- und

Außenwirtschaftssuite ASSIST4. Die

Software-Lösung soll Unternehmen

aus Industrie und Handel eine durchgängige

IT-Unterstützung ihrer logistischen

Prozesse bieten. Das Team des

Softwareunternehmens begrüßt Besucher

auf ihrer Drehbühne in Halle

B2, Stand 405/506.

Die Problemlösung. ASSIST4 soll die

Teilprozesse entlang der Supply-Chain

vom Wareneingang bis zum Endkunden

unterstützen. Die Logistik- und

Außenwirtschaftssuite ASSIST4 soll

Verlader, Handels- und Dienstleistungsunternehmen

in die Lage versetzen,

bestellte Ware pünktlich, voll-

SOFTWARE UND BERATUNG FÜR LOGISTIKER

ständig und in der versprochenen

Qualität abzuliefern. Basis hierfür ist

ein leistungsfähiges und stabiles Transport-Management.

Kosten ermitteln. Mit ASSIST4 Freight

Management können Firmen Transportkosten

vorab ermitteln und Rechnungen

der Dienstleister automatisiert

kontrollieren. Entlang des Warenflusses

gibt es Ereignisse, deren Eintreffen

mit dem Supply-Chain-Event-Management-System

von AEB überwacht

werden können. Mithilfe von ASSIST4

Monitoring & Alerting können der

Transport vom Lieferanten in China

zum Produktionsbetrieb in Deutschland

sowie der Transport vom Lager bis

zur Ankunft überwacht werden.

dbh setzt auf Produktneuheiten

Das Bremer Software- und Beratungshaus dbh legt seinen Messeschwerpunkt

in diesem Jahr auf neue Produkte und mobile Lösungen. So stehen

in Halle B2 am Stand 227/326 der Advantage Enterprise Rates Manager

(AERM), die Boykott- und Sanktionslistenprüfung mit der Compliance-

Lösung und Software As An Advantage Mobile Service (SAAAMS) als mobile

Applikationen im Fokus.

Lieferstörungen

können

mithilfe von

Lösungen

wie ASSIST4

vermieden

werden.

(Foto: AEB)


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SOFTWARE

Neue LOGsuite-Version

Eine leistungsfähige Software ist die

Grundvoraussetzung für effiziente Logistik-Prozesse.

Eine Herausforderung

ist die Integration verschiedener Systeme.

Die auf Integrationssoftware

spezialisierte Lobster GmbH präsentiert

auf der transport logistic mit

LOGsuite 2.1 eine neue Version ihrer

integrierten Supply-Chain-Lösung. Erweiterte

Designermodule ermöglichen

jedem Anwender das einfache Konfigurieren

des gesamten Systems bis

hin zu Erfassungsmasken, Übersichten

oder Reports per Drag and Drop.

Ebenfalls neu sind die integrierten Supply-Chain-Agenten,

die rechtzeitig vor

Störungen beziehungsweise Verzögerungen

in der Lieferkette warnen.

Lobster stellt im Gegensatz zu den

meisten anderen Softwareanbietern

nicht in Halle B2, sondern in Halle A5

am Stand 100 aus. Damit befindet

sich Lobster in unmittelbarer Nachbarschaft

zu seinen Kunden wie Duvenbeck,

Geis, Logwin oder Ewals.

49 *

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1. JULI 2011

Hotline: + 48 22 521 10 10 **

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* Ein Beispiel für ein Verkehrsschild mit der Nummer einer Bundesstraße.

** Für Mobiltelefon- und Auslandsanrufe richtet sich die Gebühr nach dem Tarif des Netzbetreibers.

Der Stand der Imperial Logistics präsentiert die verschiedenen

Unternehmen auf überraschende Art und Weise. (Foto: Imperial Logistics)

Tierische Sinnbilder

Imperial mit Motto „The Nature of Logistics“

Was haben Wale, Pferde, Delfine und

Zugvögel mit Logistik zutun? Am Gemeinschaftsstand

der Imperial-Logistics-International-Gruppe

gibt es hierauf

eine Antwort. Denn der Messestand

unter dem Motto „The Nature of Logistics“

ist nicht nur optisch der Erdkugel

nachempfunden, sondern die

jeweiligen Unternehmen sind entsprechend

ihrem Leistungsspektrum einem

Tiermotiv zugeordnet. So können sich

die Besucher in der Halle B3 am Stand

> 3,5 t

201/302 einmal auf ganz neue Weise

Einblick in die Unternehmensgruppe

verschaffen. „Die Tiere legen im Laufe

eines Jahres tausende Kilometer zurück.

Das versinnbildlicht unser weltumspannendes

Transportnetz“, sagt

Esbade Herzog, Bereichsleiterin Marketing

bei Panopa und verantwortlich für

den Messeauftritt der Imperial-Logistics-

International-Gruppe.

Symbiose aus Logistik und Natur.

Das Symbol für Panopa sind Pferde.

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Der Kontrakt-Logistiker bietet Dienstleistungen

entlang der Supply-Chain

und ist auf die Bereiche Automotive,

Stahl, Maschinen- und Anlagenbau

sowie Transport-Management spezialisiert.

Das Spektrum reicht von der Beschaffungs-Logistik

und Lagerbewirtschaftung

über Sequenzierung, Vormontage,

Produktionsversorgung und

Ersatzteil-Logistik bis hin zur weltweiten

Organisation von Transporten.

Vertreter aus dem Tierreich. Wale

verkörpern dabei die Imperial Reederei,

die mit einer Flotte von 600 Binnenschiffen

jährlich mehr als 50 Mio. t

Massengüter transportiert.

Das Umschlag- und Transportunternehmen

neska Schiffahrts- und Speditionskontor

wird von Delfinen symbolisch

dargestellt. Das Unternehmen

schlägt national und international

Güter um, lagert und transportiert

diese im Verkehrsverbund von Lkw,

Bahn und Schiff.

Zugvögel charakterisieren die südafrikanische

Imperial Logistics. Gerhard

Riemann, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Imperial Logistics International

GmbH ist zudem Teilnehmer

bei der Eröffnungs-Podiumsdiskussion

„Zwischen Ökogewissen und Ökonomiezwang

– wie viel Grün kann (sich)

die Logistik leisten?“

G. Magyar GmbH Verkaufsbüro Nord

Breslauer Str. 40, D-45739 Oer-Erkenschwick

Tel. +49 (0) 23 68-96 20 84, Fax 96 85

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La passion

de la qualité!

(Foto: Scania)

SCANIA AUF DER TRANSPORT LOGISTIC 2011

Zukunftsweisendes Konzept

Auf der Messe transport logistic in München stellt Scania vom 10. bis

13. Mai 2011 in Halle A6, Stand 313/414, sein breites Produkt- und Servicespektrum

vor und präsentiert sich seinen Kunden als kompetenter Full-

Service-Anbieter. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das „grüne“

Transportkonzept Ecolution by Scania.

„Mit dem Konzept bietet Scania den Transportfirmen einen direkten Weg,

um Kraftstoff zu sparen, Kosten und CO2-Emissionen zu senken und die

Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, erklärt Christian Teichmann, Direktor

Verkauf Lkw, Scania Deutschland Österreich. „Ecolution by Scania basiert

auf vier Bausteinen: der CO2-optimierten Fahrzeugspezifikation, dem Scania-Fahrtraining,

dem Scania-Fahrtraining Kontrakt und der Eco-Wartung.

Scania verknüpft auf diese Weise grüne Produkte mit grünen Dienstleistungen

und bietet seinen Kunden ein zukunftsweisendes Geschäftskonzept.“

LÖSUNGEN FÜR FLÜSSIGTRANSPORTE

Besuchen Sie uns auf

der Transport

Logistic in

Halle A6,

Stand 209.


Telematik

SYSTEME

Unabhängige Ortung

Es gibt Einsatzgebiete wie etwa die

Trailerüberwachung, da sind Ortungsund

Telematiksysteme notwendig,

die ohne externe Stromquelle auskommen.

Auf derartige Systeme hat sich

die telefisch GmbH mit ihren Produkten

spezialisiert. Der teleakku ist ein

kompaktes, handliches Gerät mit

Funktionszeiten von mehreren Tagen

bis zu einigen Monaten. Bei allen

metallischen Untergründen sorgen

Magnete im teleakku für eine kinderleichte

Anbringung des Gerätes. Der

telesolar ist die Langzeitlösung für

Jahre. Durch seine Solarzellen sorgt

er autark für die dauerhafte Ladung

seiner Batterie. Das gilt selbst bei

Temperaturen von –10 °C und mehr.

Abgerufen werden können die Daten

funktional im teleweb – einer Internetplattform

von telefisch. Von jedem

Internetzugang weltweit kann sich der

Nutzer gesichert in seine Plattform

einwählen und auf alle Informationen

zugreifen, vom Büro, von unterwegs

oder von zu Hause.

ZEITFENSTER-MANAGEMENT EMPFOHLEN

Viel Optimierungspotenzial

Einen Sonderbericht zur Situation an der Laderampe hat das

Bundesamt für Güterverkehr jetzt veröffentlicht. Darin empfiehlt

die Behörde unter anderem den Einsatz von Zeitfenster-

Management-Systemen zur Be- und Entladungssteuerung. Der

Bericht basiert auf rund 150 Gesprächen mit Unternehmensund

Verbandsvertretern. In dem Dokument analysiert das

Bundesamt für Güterverkehr die aktuelle Situation an den Be-

50 NFM 5/2011

Fahrer-Einsatz nach Plan

Wetralog nutzt Telematiksystem von Trimble

Lenk- und Ruhezeiten setzen enge

Grenzen für die Disposition: „Welcher

Fahrer für welche Tour?“ ist daher

eine der alltäglichen Fragen im Transportgeschäft.

Die Wetralog GmbH

nutzt nun das Telematiksystem Car-

Cube von Trimble für die Einsatzplanung

der Fahrer.

„Die Strafen für Verstöße gegen die

Verordnung zu den Lenk- und Ruhezeiten

sind empfindlich. Gleichzeitig

hat sich jedoch auch das Auslesen

der digitalen Tachografen zur Planung

von Touren als äußerst aufwändig

und wenig praktikabel herausgestellt“,

sagt Pascal Wiesner, zuständig für Fahrpersonal

und Technik bei der Wetralog

GmbH. Das Unternehmen Wetralog

mit Sitz im westfälischen Ostbevern

disponiert jeden Tag 400 volle Lkw mit

lebenden Tieren sowie bereits abgepacktem

Fleisch.

Ansprüche an neues System. Vor

etwas mehr als zwei Jahren hatte das

Unternehmen sich entschlossen nach

einem neuen Telematiksystem zu suchen,

das es ermöglicht Lenk- und Ruhezeiten

in die Planungen einzubezie-

und Entladerampen und kommt zu dem Schluss, „dass es gilt,

die Kommunikation zwischen allen am gesamten Prozess der

Lieferkette beteiligten Unternehmen zu verbessern“.

Um den direkten und indirekten Folgen dieser Entwicklung

zu begegnen, zeigt das Bundesamt für Güterverkehr in seinem

Papier unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten auf. Dazu heißt

es in dem Bericht: „Nach den im Rahmen der Untersuchung

gewonnenen Erkenntnissen ist die Vergabe von Zeitfenstern

eine der am erfolgversprechendsten Maßnahmen zur Verbesserung

der Laderampensituation.“


Wetralog hat

sich für den

CarCube von

Trimble Transport

& Logistics

entschieden.

(Foto: Trimble)

hen. Die Entscheidung fiel schließlich

auf den CarCube von Trimble

Transport & Logistics.

„Befreundete Logistik-Dienstleister wie

die Greiwing logistics for you GmbH

und die Sievert Handel Transporte

GmbH nutzen bereits seit mehreren

Jahren den CarCube. Daher konnten

auch deren Erfahrungen mit dem

Bordcomputer in die Entscheidungsfindung

miteinbezogen werden“, so

Wiesner gegenüber NFM.

Nach einer mehrmonatigen Testphase

mit zehn Geräten, stattete Wetralog

auch die übrigen Fahrzeuge mit dem

System aus. Fahrzeuge von Subunternehmern

können mittels CarCube Express

integriert werden.

ERWEITERUNG DER PRO-SERIE FÜR PROFESSIONELLE ANWENDER

Mehr Größe zeigt mehr

TomTom hat drei neue 5”-Display-Navigationsgeräte für Profis angekündigt.

Die Geräte TomTom PRO 7150, PRO 9150 und PRO 7150 TRUCK sollen

Anwendern über die größeren Displays eine noch einfachere Handhabung

ermöglichen. „Das größere Display macht die Arbeit des Fahrers, die Organisation

seiner Aufträge und die Kommunikation zurück zur Disposition noch

einfacher. Daneben wird durch das größere Display natürlich auch die Navigation

selbst noch übersichtlicher“, sagt Thomas Schmidt, Managing Director

von TomTom Business Solutions. Daher besitzen die aktuellsten Modelle

ein 5”-Fluid-Touch-Display für eine uneingeschränkte Sicht auf die Straße und

eine einfache Interaktion mit der WORKsmart-Funktionalität. Als Bestandteil

der WORKsmart-Lösungen können mit der TomTom-PRO-Serie neben

den besten Routen auch Fahrleistungen und Arbeitszeit erfasst und Statusberichte

der Aufträge erstellt werden.

Zu den weiteren Funktionen gehören unter anderem das effizientere Fahren

mit IQ- und Eco-Routes und Navigation mit Karten für 45 europäische

Länder. Der TomTom PRO 7150 TRUCK integriert zusätzlich einen

Lkw-spezifischen Routing-Algorithmus sowie Beschränkungsinformationen

hinsichtlich Höhe, Breite und Gewicht auf den Karten für

15 europäische Länder. Erhältlich sind die aktuellen Modelle

ab sofort über die autorisierten Vertriebspartner von

TomTom Business Solutions.

Der Anbieter von Navigations- und Telematiklösungen

bietet nun auch Geräte mit 5”-

Display in der PRO-Serie an. (Foto: TomTom)

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Telematik

TACHOGRAFEN

Exaktere Lenkzeit-

Abrechnung

Mit dem digitalen Tachografen SE5000

Exakt bringt Stoneridge Electronics als

erstes Unternehmen in Europa eine,

gemäß der EU-Verordnung 1266/2009

bauartgenehmigte, exaktere Generation

digitaler Fahrtenschreiber auf

den Markt. Herkömmliche Tachografen

rechneten bereits nach 5 Sek. Fahrt

die gesamte Minute als Fahrzeit. Mit

dem SE5000 Exakt wird, wenn ein

Fahrer 29 Sek. lang fährt und 31 Sek.

lang steht, die Minute nicht als Lenkzeit

berechnet. Durch die genauere

Abrechnung können Transportbetriebe

Lenkzeit gewinnen und ihre Effizienz erhöhen.

Laut der neuen EU-Verordnung

muss diese Art der Abrechnung ab dem

1. Oktober 2011 bei Neufahrzeugen

erfolgen. Als führender Hersteller von

Instrumenten, Fahrtenschreibern sowie

Telematik- und Sicherheitssystemen

bietet Stoneridge Electronics bereits

seit sechs Jahren digitale Fahrtenschreiber

für die Erstausrüstung, den

Originalersatzteil- und freien Teilemarkt.

EINSATZBEISPIEL FÜR CARCUBE

Trimble stattet Ziegler-Flotte aus

Ziegler stattet 2000 ihrer Fahrzeuge mit dem Bordcomputer

von Trimble Transport & Logistics aus. Die europäische Gruppe

für weltweite Logistik- und Transportleistungen hat ihren Hauptsitz

in Belgien. Zu den 200 Niederlassungen weltweit gehören

auch sechs Standorte in Deutschland. Für die Lkw-Flotte ihres

europäischen Netzwerkes suchte Ziegler nach einer grenzübergreifenden

Telematiklösung. „Wir haben uns für das Angebot

52 NFM 5/2011

Mit vereinter Stärke

Zusammenschluss von Cybit und Masternaut

Geschäftsführer des neuen Unternehmens:

Bill Henry. (Foto: Masternaut)

Cybit und Masternaut haben sich zur

Gründung eines gemeinsamen, europaweit

agierenden Telematik-Unternehmens

zusammengeschlossen. Das

neue Unternehmen wird den Firmennamen

Masternaut beibehalten und

mit seinen über 500 Mitarbeitern einen

Kundenstamm von 10.000 Kunden

in 32 Ländern betreuen.

Mehr Reichweite. „Der Markt für Tele-

matik erlebt derzeit eine rasche Kon-

solidierung. Masternaut bietet hier mit

europaweiter Präsenz und dem größten

Entwicklerteam der Branche denjenigen

Kunden ein klares Angebot,

die sich branchenführende Produkte

von einem strategischen Langzeitpartner

wünschen“, erklärt Bill Henry,

der CEO des Masternaut-Konzerns

werden wird.

„Durch die Vereinigung von Cybit

und Masternaut können wir schneller

Innovationen hervorbringen, unsere

geografische Reichweite vergrößern,

höhere Branchenstandards etablieren

und den Kunden überzeugende Möglichkeiten

aufzeigen, wie sie ihr Geschäftsergebnis

verbessern.“

Cloud-basierte Plattform. Die Vereinigung

von Cybit und Masternaut ermöglicht

eine strategische Weiterentwicklung

der Telematik vom taktisch

eingesetzten, operativen Instrument

hin zu einer unternehmensweiten Informations-Management-Lösung,

auf

die über eine Cloud-basierte Plattform

zugegriffen wird. Die Vereinbarung

zwischen den beiden Unternehmen

wurde von Francisco Partners betreut,

der 2009 bereits Cybit Holdings plc erworben

hatte.

von Trimble entschieden, weil wir auf der Suche nach einer fort-

schrittlichen Flotten-Management-Lösung waren“, erklärt Daniel

Verschelde, CIO der Ziegler-Gruppe in Europa. „Der CarCube

hat uns überzeugt, weil er auf alle Anforderungen unseres

Lastenhefts eine passende Antwort hat“, ergänzt Verschelde.

(Foto: Trimble/

Ziegler)


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Merkmale

unter der Lupe

Diese Merkmale nennt Markus Podeschwa

als wichtige Eigenschaften für

Navigations- und Telematiklösungen:

Navigation: Fahrzeugtypbezogene Streckenberechnung,

strukturierte Bedienoberfläche,

beste Stauinformationen.

Telematik: Kommunikation mit dem

Fahrer (weniger Telefonate), möglichst

unkomplizierter Einbau der Hardwarekomponenten,

modularer Aufbau der

gesamten Telematik-Lösung (erweiterbar),

Bereitstellung der wesentlichen

Daten (zu viele Daten wirken verwirrend

auf den Nutzer), benutzerfreundliche

Telematik-Software (intuitive Bedienung

= kurze Einarbeitungsphase), möglichst

hohe Verfügbarkeit, webbasierend und

damit standortunabhängig.

Welchen Trend stellen Sie bei der Nachfrage

nach Navigations-Lösungen fest?

Podeschwa: Die Nachfrage nach Navi-

gationslösungen für das Transportgewerbe

steigt stetig. Dies lässt sich überwiegend

auf den zunehmend flexibleren Einsatz

der Flotten zurückführen, beispielsweise

durch die Annahme von Aufträgen über

Transportbörsen.

Die Transportunternehmen suchen vor

allem nach Lkw-tauglicher Navigation.

Fakt ist aber, ob Transportunternehmen,

Außendienst- oder Serviceflotten, die Navigation

hat mittlerweile in allen Bereichen

Einzug gehalten und wird verstärkt

zur Kostenoptimierung eingesetzt.

Gibt es einen ähnlichen

Trend für Telematik-Lösungen?

Podeschwa: Absolut. Es gibt kaum eine

Branche, die, sofern eine Fahrzeugflotte

54 NFM 5/2011

„Komplexes

einfach gestalten“

Interview. systems for work – für den Schöllkrippener Platinpartner

von TomTom Business Solutions ist der Name Programm. NFM

sprach mit Markus Podeschwa von der systems for work gmbh.

vorhanden ist, der Telematik keine Vorteile

abgewinnen kann.

Werden die Lösungen eher als

Insellösungen, also alleine für sich,

oder als System angefragt?

Podeschwa: Derzeit wird die Telematik

vorwiegend als Insellösung angefragt.

Der Trend geht jedoch ganz klar Richtung

Datenintegration in bestehende IT-

System-Landschaften.

Worin sehen Sie die größte

Hemmschwelle für die Anschaffung?

Podeschwa: In erster Linie ist für ein

Unternehmen der Kosten/Nutzen-Vergleich

schwer nachvollziehbar. Zudem

die Vorstellung, dass die Entscheidung für

ein Telematik-System eine komplizierte

und zeitaufwändige Implementierung

nach sich ziehen würde. Der recht über-

Telematik und Navigation sind

komplexe Systeme. (Foto: TomTom)

füllte und unübersichtliche Markt spielt

dabei natürlich auch eine Rolle.

Welches sind die häufigsten

Fehlerwartungen, die Sie vor einer

Beratung feststellen?

Podeschwa: Die Anschaffung und der

Einsatz eines Telematik-Systemes setzen

eine gute Beratung und natürlich einen

sehr guten After-Sale-Service voraus. Bei

einer Investition dieser Art wird gerne nur

der Produktpreis gesehen. Dabei kommt

es vielmehr auch auf den richtigen Partner

an. Vor allem zu Beginn gibt es eine

Menge Fragen.

Telematik und Navigation sind in

der Theorie oftmals schwer vorstellbar.

systems for work bietet den

Unternehmen neben der reinen Beratung

auch an, Systeme direkt vor

Ort vorzuführen?


Podeschwa: Sehr gerne sogar. Der

Kunde hat hier die Möglichkeit neben

einer Unternehmenspräsentation einen

Blick auf Live-Daten zu werfen.

Darüber hinaus lässt sich die Beratung

so wesentlich gezielter durchführen.

Die Produkte für sich sind häufig nur

ein Teil der benötigten Lösung. Sie

ergänzen die angebotenen Produkte

und passen sie an die jeweiligen Anforderungen

an. Welche Erweiterungen

sind dabei vor allem notwendig?

Podeschwa: Die TomTom-BS-Standard-Lösung

umfasst bereits sehr viele

Möglichkeiten. Es gibt jedoch Unternehmen,

bei denen besondere Arbeitsabläufe

abgebildet werden müssen, damit

die Systeme profitabel eingesetzt

werden können. Vor allem Schnittstellen

zu vorhandenen Software-Systemen

und die Filterung der Daten stehen hier

im Vordergrund, wie z. B. ein spezielles

Berichtwesen.

Wie lange dauert eine solche

Erweiterung ungefähr?

Podeschwa: Der Zeitbedarf ist abhängig

vom Umfang. In der Regel sind viele

Module bei uns bereits vorhanden.

Wozu eigentlich

Navigation und Telematik?

Fahrer: Sehr gute Navigation, klare

Auftragsanweisung, wenig Fehler,

weniger Stress dank vorausschaubarer,

pünktliche Ankunft, Unfallgefahr

durch Ablenkung sinkt.

Disposition: Einfache und kosteneffiziente

Kommunikation, Online-Feedback

zum Arbeitsablauf, effiziente

Die Erstanpassungen werden daher

relativ schnell durchgeführt, danach

gibt es immer wieder Optimierungsmöglichkeiten.

Worauf sollten Unternehmen beim

Kauf von Navigations- und Telematik-

Lösungen unbedingt achten, um

Fehl-Investitionen zu vermeiden?

Podeschwa: Definitiv auf eine sehr

gute und umfangreiche Beratung und

einen Partner, der einen zuverlässigen

After-Sale-Service, also Support, Schulungen,

Beratung, anbietet. Dies wird

sehr gerne unterschätzt.

Welche neuen Eigenschaften

sollten zukünftige Navigations- und

Telematik-Lösungen Ihrer Meinung

nach unbedingt mitbringen?

Podeschwa: Die Navigations-Lösungen

sollten eine lückenlose Kartenabdeckung,

unkomplizierte Karten-Updates

und eine einfache Bedienung

mitbringen. Usability, also Komplexes

einfach gestalten, sollte bei Telematik-

Lösungen gelten. Wichtig sind zudem

auch viele Schnittstellen bei der Hardund

Software für Erweiterungsmöglichkeiten.

Auftragsverarbeitung (Zeit), schnellere

Auskunft über den Auftragsstatus.

Geschäftsleitung: Professionelles

und regelmäßiges Reporting, entscheidungsunterstützende

Daten,

Einleitung kostensenkender Maßnahmen,

besserer Service/Kundenzufriedenheit,

Personal wird entlastet.

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Umweltfreundliche Mobilität

VERANSTALTUNGEN

Neuauflage am Rhein

In der Zeit zwischen dem 15. und 17. Juni 2011 wird

es im Düsseldorfer Hilton die Neuauflage der Diesel

Emissions Conference & AdBlue Forums hier zu Lande

geben. Einmal mehr werden sich Experten der Abgasnachbehandlung

bei Selbstzündern zum vielschichtigen

Meinungsaustausch treffen. Zentrale Themen der Fachveranstaltung

werden erneut aktuelle und zukünftige

Entwicklungen im Bereich der Antriebstechnik von Straßenfahrzeugen

und Arbeitsmaschinen sein. Ein roter

Faden durch die Vorträge und Diskussionen werden die

entsprechenden Gesetzesvorgaben in Form von Euro 6

sowie TIER 4iV darstellen. Nicht zuletzt durch die Entwicklungen

der letzten Monate soll dabei auch über die

Integration von Hybridkonzepten oder auch den Treibstoffverbrauch

der abgasgereinigten Diesel-Motoren

gesprochen werden.

Dabei will man nach den derzeitigen Planungen nicht

mehr allein über die Diesel-Antriebe von Fahrzeugen auf

und abseits der Straße sprechen, sondern durchaus

auch über die Emissionen von Schienenfahrzeugen sowie

Schiffen und deren spezifischen Herausforderungen

einer Abgasnachbehandlung diskutieren. Hinter diesen

Überlegungen steht nicht zuletzt die Erkenntnis, dass

beispielsweise hier zu Lande in entsprechende Umweltzonen

auch Verkehrsträger einfahren, die von den jeweiligen

Vorschriften unberücksichtig bleiben, aber dennoch

zu einem spürbarem NO2- und Partikel-Ausstoß

in den ausgeweisenen Bereichen beitragen.

UMWELTZONEN

Frankreich richtet

Umweltzonen ein

Frankreich wird in Kürze Umweltzonen

einrichten. Nachdem sie in vielen Städten

Deutschlands längst eine Selbstverständlichkeit

sind, will nun auch Frankreich im

56 NFM 5/2011

nächsten Jahr einige seiner Innenstädte

damit ausstatten.

So sollen laut dem ADAC in Paris und in

den Innenstädten von Bordeaux, Lyon,

Marseille und Nizza besonders umweltschädliche

Fahrzeuge ganz oder zeitweise

verboten werden. Dazu zählen Autos, die

vor 1997 und Zweiräder, die vor 2004 ge-

Komplettlösungen

Schlüsselfertige AdBlue-Konzepte

Ab sofort bietet FLACO mit dem TCI 2000 eine neue

Tankcontainer-Baureihe an, die weniger als 1 m breit und

3 m lang ist. Der Platzbedarf für ein schlüsselfertiges

AdBlue-Tanksystem wird somit weiter reduziert. Gleichzeitig

ist der TCI 2000 die erste Baureihe, die auf einem

Bodenrahmen auf Edelstahl aufgebaut wird. So werden

die Systeme nach FLACO-Angaben äußerst langlebig und

unempfindlich ausgelegt. Sie können wie gewohnt per

Stapler verladen und auf einem FLACO-Tragrahmen installiert

werden. Außerdem wurde für alle TCI-Baureihen

das Abgabepanel weiterentwickelt.

Heizung. Dank der Bürstenabdeckung und des thermostatgesteuerten

FLACOVENT-Heizungssystemes für Zapfpistole

und -schlauch kann nun auf die selbstschließende

Plexiglastür zum Schutz vor gefrierendem AdBlue verzichtet

werden. Das System wird bereits seit zwei Jahren

Aus einem Guss: AdBlue-Tankstellen von

Betriebsstoff-Spezialist FLACO aus Gütersloh. (Fotos: FLACO)

baut worden sind. Details über entsprechende

Regelungen liegen allerdings noch

nicht vor. Allerdings darf man in diesem Zusammenhang

auch auf entsprechende Diskussionen

gespannt sein, die die Wirksamkeit

derartiger Zonen in den Mittelpunkt

stellen und dann vielleicht auch weiterer

Emissionsquellen berücksichtigen.


in den FLACO-Zapfsäulen eingesetzt und funktionierte

nach Angaben der Betriebsstoffexperten in den harten

Wintern der letzten Jahre völlig problemlos.

Praxisnah. TCI-Systeme sind schlüsselfertige Tankcontainer

inklusive Tank, Befüllarmatur und Abgabesystem für

wässrige Harnstofflösung (AUS 32) in eichfähiger oder

nicht eichfähiger Ausführung. AUS 32 unterscheidet sich

wesentlich von anderen Tankmedien wie z. B. Diesel oder

Benzin. Die gesamte Technik vom Befüllanschluss über

den Tank und die Förderpumpe bis hin zur Zapfpistole ist

auf diese speziellen Anforderungen ausgelegt, hat sich

im praktischen Einsatz tausendfach bewährt und erfüllt

selbstverständlich die qualitätssichernden Anforderungen

der entsprechenden DIN 70070.

Frostsicher. Die schlanke Bauweise der TCI-Systeme ermöglicht

die Integration auf Tankinseln. So können die

Fahrzeuge gleichzeitig mit Diesel und AUS 32 betankt

werden. Das formschöne Gehäuse der TCI kann außerdem

als Werbefläche genutzt werden. AUS 32 gefriert bei

Temperaturen unter –11 °C. Daher verfügen TCI-Systeme

über eine 30 mm dicke Isolierung, eine Bürstenabdeckung

zum Schutz von Zapfpistole und Abgabeschlauch

sowie die bereits genannte thermostatgesteuerte FLACO-

VENT-Heizungssystem.

Kompetente Partner. Um die Anlagen in Betrieb nehmen

zu können, benötigen die Tankpunktbetreiber nur

einen zugelassenen Aufstellplatz, einen Stromanschluss

mit 230 V, 50 Hz und falls gewünscht ein Datenkabel zur

Anbindung an existierende Kassensysteme oder Tankautomaten.

Qualifizierte Partner sollen die Betreiber bei

der Installation unterstützen. Auf Wunsch wird die Konformitätsbewertung

im Werk zum Festpreis durchgeführt.

Dies bedeutet für die jeweiligen Unternehmen eine bessere

Planbarkeit der Gesamtkosten und nochmals reduzierten

Koordinierungsaufwand.

Demnächst

auch in Frankreich:Umweltzonen

in größeren

Städten.

(Foto: ADAC)

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Umweltfreundliche Mobilität

Bremsen und sparen

Energieeffizienz. Der hydraulische Hybrid HRB von Rexroth ist speziell für Fahrzeuge ohne

eigenen hydrostatischen Fahrantrieb, wie beispielsweise Müllfahrzeuge oder Busse, entwickelt

worden. Durch den Einsatz eines HRB lässt sich eine deutliche Kraftstoffeinsparung erzielen.

Die hydraulische Axialkolbenein-

heit ist über ein Getriebe mit dem

mechanischen Antriebsstrang gekoppelt.

Beim Bremsen wandelt die Axialkolbeneinheit

kinetische in hydraulische

Energie um und pumpt Hydralikflüssigkeit

in den Druckspeicher; der Druck im

Speicher steigt. Die im Speicher unter

Druck stehende Hydraulikflüssigkeit treibt

die Axialkolbeneinheit an, die nun als

Motor arbeitet. Hydraulische Energie wird

in kinetische umgewandelt. Die Axialkolbeneinheit

bleibt so lange an den mechanischen

Antriebsstrang gekoppelt, bis der

Druckspeicher entladen ist.

Der Ventilsteuerblock steuert den Befüllund

Entladevorgang und schützt den

Speicher vor Überdruck. Das elektroni-

58 NFM 5/2011

sche BODAS-Steuergerät regelt das HRB.

Im „normalen“ Fahrbetrieb ist das hydro-

statisch regenerative Bremssystem automatisch

ausgekoppelt.

Kurze Arbeitszyklen interessant

Zu den wichtigsten Komponenten des

Systems zählen neben der Axialkolbeneinheit

A4VSO plus Getriebe, ein hydraulischer

Speicher, ein Speichersicherheitsventil,

der Ventilsteuerblock HIC

sowie das BODAS-Steuergerät RC. Zu den

typischen Einsatzbereichen zählen Müllfahrzeuge,

Schul-, Linien- und Shuttlebusse

sowie schwere Verteilerfahrzeuge.

Durch die hohen Einsparpotenziale

amortisiert sich das hydrostatisch regenerative

Bremssystem (HRB) nach Aussage

Das HRB-Konzept von Rexroth

ist insbesondere für Bereiche

mit kurzen Arbeitszyklen interessant.

von Rexroth „im Handumdrehen“. Insbesondere

bei den extrem kurzen Arbeitszyklen,

wie sie bei Entsorgungsfahrzeugen

und Staplern üblich sind, senkt der

HRB-Einsatz den Kraftstoffverbrauch im

Idealfall um bis zu 25 Prozent. Als Betreiber

sollen die Nutzer bei geringen, einmaligen

Zusatzkosten dauerhafte Einspareffekte

erzielen.

HRB in der Praxis

Nach erfolgreich abgeschlossener Testphase

ist das HRB-System nach Rexroth-

Angaben mittlerweile in Serie verfügbar

und es sind bereits mehrere Müllfahrzeuge

mit HRB in Europa und Nordamerika

bei Entsorgungsunternehmen

im täglichen Sammelbetrieb unterwegs.


Das hohe Einsparpotenzial und die Alltagstauglichkeit

des hydraulischen Hybrids

haben sich in der Praxis bestätigt:

In einer Studie des ADAC-Fahrsicherheitszentrums

Berlin-Brandenburg wurde

nachgewiesen, dass das HRB unter alltäglichen

Bedingungen ein Einsparpotenzial

von mindestens 20 Prozent des Kraftstoffverbrauches

aufweist und es zu einem

deutlich verringerten Bremsenverschleiß

bei den Fahrzeugen kommt.

Für eine komplette Sammeltour im Realbetrieb,

inklusive Überführungsfahrten

und dem Verbrauch der Arbeitshydraulik,

melden Endkunden Kraftstoffeinsparungen

von 15 bis 18 Prozent. Ferner

konnte der Bremsenverschleiß um bis zu

50 Prozent reduziert werden, dass im

Vergleich zu Fahrzeugen ohne HRB nur

noch jeder dritte Bremsenservice durchgeführt

werden muss. Zu den Städten,

die bereits durch HRB Kraftstoff einsparen,

zählen die Metropole New York, Nantes,

Wien, Kiel, Mölln, Salzgitter, Castrop-

Rauxel, Kassel, Wiesbaden, Münnerstadt,

Schweinfurt sowie Würzburg.

Verbrauchsoptimierter Lüfter

Über das „grüne“ HRB-System hinaus

bietet Rexroth innerhalb des BlueHydraulics-Programm

weitere energieoptimierte

Komponenten und Konzepte an.

So soll der elektronisch geregelte hydro-

Innovative

Tanktechnik

für wässrige Harnstofflösung (AUS 32)

Der Anfang ist gemacht:

Landkarte mit den ersten

HRB-Einsatzstädten.

(Fotos: Bosch Rexroth)

statische Lüfterantrieb von Rexroth nach

Werksangaben bis zu fünf Prozent Kraftstoffeinsparung

ermöglichen.

Das BlueHydraulics-System hält, unabhängig

von der Drehzahl, Verbrennungsmotoren

auch unter den schwierigsten

Einsatzbedingungen verlässlich auf optimaler

Betriebstemperatur. Omnibusse und

Lkw sowie Bau-, Land- und Forstmaschinen

können so die strengen Emissions-

• Tankcontainer TCI

• Zapfsäulen FD

• Mobile Systeme

vorschriften für Abgaswerte einhalten.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge im vergangenen

Herbst präsentierte Rexroth die komplette

Lüfterantriebslösung mit Axialkolben-Verstellpumpe,

Kunststoff- und

Stahltank, Außenzahnradmotor, Ventiltechnik,

Sensoren und Mobilelektronik,

wobei die beiden Lüfterverstellpumpen

A10VNO28 und A10VNO45 von Rexroth

zum Einsatz gelangen.

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E-TRANSPORTER

Kangoo Z. E. im Test

Die Deutsche Post DHL testet zwölf

neue Renault Kangoo Z. E. in der Verbundzustellung.

Im Rahmen des Pilotprojektes

„E-Mobilität im Pendlerverkehr“

werden die Fahrzeuge bis Ende

2011 an drei verschiedenen Standorten

im Ruhrgebiet und Rheinland

Briefe und Päckchen transportieren.

Die Deutsche Post DHL und Renault

werden den Elektrotransporter Kangoo

Z. E. im gewerblichen Flottenbetrieb

erproben. Im Fokus steht vor

allem der Einsatz in Innenstädten und

Fußgängerzonen. Für die Verbundzustellung

müssen sich die Fahrzeuge

zum Beispiel im intensiven Start-Stopp-

Verkehr bewähren und eine bestimmte

Reichweite erfüllen.

ELEKTROFAHRZEUGE

E-Caddy im Feldtest

Wenn es um nachhaltige Mobilität

innerhalb von Städten geht, kommt

man an Elektrofahrzeugen nicht mehr

vorbei. Aus diesem Grund haben jetzt

Volkswagen Nutzfahrzeuge, die Landeshauptstadt

Hannover, die Stadtwerke

Hannover AG enercity, hannoverimpuls,

die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft,

die Deutsche

Messe AG und die Gesellschaft für

Bauen und Wohnen Hannover GBH

eine Kooperation gestartet.

Ziel ist es, die CO2-freie Mobilität mit

leichten Nutzfahrzeugen nachhaltiger

zu gestalten. Dafür werden in der

Region Hannover gemeinsam zwei

Jahre lang elektrobetriebene Volkswagen

Caddy getestet.

60 NFM 5/2011

Wirtschaftlich und sauber

Scania stellt neue, sofort verfügbare Euro-6-Motoren vor

Auch Scania hat seine Hausaufgaben

vorzeitig fertig! Ab sofort können sich

Käufer eines Scania-R- oder G-Modells

für einen Euro-6-Motor entscheiden.

Ende März präsentierten die Schweden

ihren ersten Euro-6-Motor. Der

13-l-Motor ist ab sofort verfügbar. Geordert

werden kann das Triebwerk in

den zwei Leistungsstufen 324 kW

(440 PS) und 353 kW (480 PS) für die

Fernverkehrs-Baureihen G und R mit

zwei und drei Achsen. Fahrzeuge mit

vier Achsen folgen im Jahr 2012.

Hochdruckeinspritzung. Die neuen

Abgaswerte werden u. a. durch Abgasrückführung,

eine variable Turboladegeometrie

(VTG), die Common-Rail-

Hochdruckeinspritzung und einen

Dieselpartikelfilter erreicht. Laut Hersteller

soll sich der Kraftstoffverbrauch

trotz der Verringerung der Emissionen

im Vergleich zum Euro-5-Motor nicht

verschlechtert haben.

Kein Mehrverbrauch. „Wir haben alles

getan, um bei den neuen Motoren

einen Mehrverbrauch an Kraftstoff

zu vermeiden. Transportunternehmer

werden die Erfahrung machen, dass

Kraftstoffverbrauch, Fahrbarkeit und

Ansprechverhalten der Motoren in

keiner Weise unseren Euro-5-Motoren

nachstehen“, erklärt Jonas Hofstedt,

Senior Vice President Antriebsstrangentwicklung

bei Scania.

Acht-Loch-Düsen. Ein technisches

Highlight des neuen Motors von

Scania ist die XPI-(Extra High Pressure

Injection)-Common-Rail-Kraftstoffeinspritzung.

Sie ist für einen Einspritzdruck

von bis zu 2400 bar konzipiert,

bei normalem Betrieb liegt dieser Wert

in der Regel bei ca. 1800 bar. Acht-

Loch-Düsen liefern drei Einspritzpulse

pro Zyklus für optimale Leistung des

Motors und zur exakten Steuerung der

Emissionen.

Optimierte Temperatur. Im Bedarfsfall

folgt eine Nacheinspritzung, um

die optimale Abgastemperatur für eine

gute SCR-Funktionalität zu gewährleisten

und außerdem die Regeneration

des Partikelfilters zu unterstützen.

Offiziell tritt die Schadstoffnorm Euro

6 erst ab 2013 für neue Fahrzeugmodelle

in Kraft. Für alle neu verkauften

Lkw gilt sie ab 2014.

Ab sofort verfügbar: Scania-Kunden können

bereits mit Euro-6-Technik fahren. (Foto: Scania)


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Komplexe

PROZESSE


Logistik. Es wirkt wie die Quadratur des Kreises! Masse transportieren

und zugleich die Transportqualität auf einem sehr hohen

Niveau halten. Eine Herausforderung, der sich der international

tätige Logistik-Dienstleister Hellmann Worldwide

Logistics täglich neu stellt. Und das in

Dimensionen, die einen Laien nur noch

staunen lassen. Immerhin transportiert

das Unternehmen täglich

55.733 Sendungen unterschiedlichster

Art...


...Und das zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Allein im europäischen Landverkehr waren das

im Geschäftsjahr 2009 3,65 Mio. t, die auf der

Straße und auf der Schiene transportiert wurden.

Das Modell-Logistikcenter

(MLC) trägt

zur Dienstleistungs-

Qualität bei.

Wie funktioniert dieser Spagat zwischen Volumen

und Qualität? Zum einen kann das Familienunternehmen

mit Stammsitz in Osnabrück

auf eine 140-jährige Erfahrung im Transportgeschäft

zurückblicken, zum anderen ist eine über Generationen

gelebte Innovationsfähigkeit ein Schlüssel zum Erfolg.

Aber auch die ausgeprägte Fähigkeit, sich in die Prozesse

der Kunden hineinzudenken und daraus maßgeschneidert

Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, ist

eine der spezifischen Eigenschaft der „Hellmänner“.

Weltumspannendes Netzwerk

Diese Eigenschaften symbolisieren auch die beiden Wildgänse,

die das Hellmann-Logo prägen. Die Wildgänse

haben sich im Laufe der Evolution die Fähigkeit erarbeitet,

mit einem minimalen Kraftaufwand größte Distanzen

zurückzulegen. Wichtigster Unterschied zu den Wildgänsen:

Hellmann transportiert sich nicht selbst, sondern

die Sendungen seiner Kunden. Diese kommen aus allen

bedeutenden Märkten dieser Welt, wie das umfassende

Hellmann-Netzwerk zeigt. Hellmann selbst ist mit insgesamt

211 Niederlassungen in 48 Ländern vertreten.

Nimmt man das gesamte Netzwerk der Kooperationspartner

hinzu, sind es 443 Niederlassungen in 157 Ländern.

Hellmann beschäftigt weltweit rund 9228 Mitarbeiter.

Und Sendung ist auch nicht gleich Sendung wie das bei

einem KEP-Dienstleister der Fall ist. In den Hellmann-

Wechselbrücken befindet sich alles vom Amboss bis zur

Zentralheizung. Manches ist handlich wie ein kleiner

Karton mit Ersatzteilen, anderes ist bleischwer und sperrig

wie eine 5-m-Markise, die vom Hersteller zum Händler

transportiert wird. General Cargo eben, mit seinen

ganz besonderen Anforderungen an das Handling und

die Ladungssicherung.

Verantwortungsbewusste Mitarbeiter

Entsprechend geschult und verantwortungsbewusst müssen

die Mitarbeiter sein. Das gilt für Fahrer und die

Beschäftigten in den Hubs gleichermaßen. Nur wenn sie

jede Sendung genauso behandeln, wie es erforderlich ist,

kann die Ware ohne Schäden, Verspätung oder gar Verlust

zum Empfänger gelangen. Genau das macht auch die

Qualität einer Transport- und Logistik-Dienstleistung aus.

Darüber hinaus gewährleistet ein durchgängiges Kamerasystem

die Sicherheit bei den Verladeprozessen und auf

den Umschlaglägern.

Um hier ein gleich bleibend hohes Niveau zu halten bzw.

sich weiter zu verbessern, stellen Unternehmensleitung

und Qualitäts-Management sämtliche Prozesse immer

wieder auf den Prüfstand. Die Mitarbeiter spielen in allen


Hellmann ist mit insgesamt 211 Niederlassungen in 48 Ländern vertreten. Mit Kooperationspartnern sind es sogar 157 Länder.

Prozessen eine zentrale Rolle. Sie werden kontinuierlich geschult.

Dabei geht das Unternehmen durchaus ungewöhnliche

Wege. Jüngstes Beispiel dafür ist das Modell-Logistikcenter

(MLC). Mit dem MLC vermittelt Hellmann seinen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern die Prinzipien des Kontinuierlichen

Verbesserungsprozesses (KVP). Den aus der Automobilbranche

stammenden Gedanken des KVP hat Hellmann auf die Logistik

übertragen und im MLC abgebildet. Das MLC wird in einem

zweitägigen Training durchlaufen, das aus aufeinander abgestimmten

Theorie- und Simulationssequenzen besteht.

Regelmäßiges Training

In den Simulationsrunden setzen die Teilnehmer die KVP-Prinzipien

spielerisch um. Jeder einzelne Mitarbeiter ist dabei fundamentaler

Bestandteil der Wertschöpfung für die Kunden und

verbessert über KVP die Leistung, die der Kunde wahrnimmt.

Gemeinsam müssen während der Simulation in acht Minuten

80 Packstücke entladen, abgefertigt, veredelt, disponiert und

fehlerfrei verladen werden. Das klappt nur, wenn Verschwendungen

im Prozess identifiziert und nach und nach minimiert

bzw. eliminiert werden, sodass der Prozess harmonisch fließt.

Am Ende der zwei Trainingstage haben die Teilnehmer den

Logistik-Prozess so weit optimiert, dass der Daten- und Warenfluss

standardisiert und fehlerfrei abläuft.

Dezentrale Dispositionen

Doch die Arbeit in den Logistik-Centern ist nur ein Teil der gesamten

Dienstleistung. Ein anderer wichtiger Bestandteil ist der

eigentliche Transport. Auch hier sind es die jeweiligen Niederlassungen,

die den Transport in Eigenregie organisieren. So werden

die Straßenverkehre dezentral von den einzelnen Niederlassungen

organisiert. Jede Niederlassung verfügt über eine

eigene Disposition, die in Abstimmung mit den Dispositionen

der jeweiligen Zielniederlassungen zusammenarbeitet.

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Dominierende Wechselbrücke

Wichtigster Ladungsträger für Hellmann ist die Wechselbrücke.

Die kommt in unterschiedlichen Größen zum Einsatz. Hellmanns

interne Verkehre werden überwiegend mit den großen

7,82-m-Brücken in Doppelstockausführung durchgeführt. Hier

geht es vor allem darum, ein möglichst großes Volumen zu

befrachten. Verkehre innerhalb des Stückgut-Verbunds System-

Alliance werden dagegen mit den klassischen 7,45-m-Brücken

Vielseitige Box: Wichtigster Ladungsträger

für Hellmann ist die Wechselbrücke. (Fotos: Hellmann)

66 NFM 5/2011

Fester Linienfahrplan: Die Hellmann-Flotte besteht

aus eigenen Fahrzeugen und denen der Transportpartner.

durchgeführt. Die werden ebenfalls doppelstöckig beladen, um

ein Höchstmaß an Effizienz zu ermöglichen.

Die jeweiligen Hellmann-Niederlassungen haben einen eigenen

festen Fahrplan, der an der durchschnittlichen Tonnage ausgerichtet

ist. Kommt es zu Transportspitzen, werden diese über

den Spotmarkt disponiert und abgefrachtet.

Das Unternehmen verfügt über rund 100 eigene Fahrzeuge. Die

verkehren überwiegend zwischen den einzelnen Niederlassungen

und sorgen für die internationalen Verkehre. Der ebenso

wichtige Regionalverkehr wird von Transportpartnern durchgeführt,

die mit durchschnittlich 600 Fahrzeugen für Hellmann

Worldwide Logistics unterwegs sind.

Qualität in allen Bereichen

Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die

hohe Transport- und Dienstleistungsqualität. Um diese Qualität

in allen Bereichen zu gewährleisten, müssen sich auch die

Transportpartner den hohen Ansprüchen stellen. Das beginnt

bei der Corporate Identity, schließt die Fahrer mit ein und geht

bis hin zur Ausstattung der Fahrzeuge mit Telematiksystemen.

Gegenwärtig setzt Hellmann auf die Haussysteme seiner Fahrzeuglieferanten.

Mit denen lassen sich jedoch keine dispositiven

Prozesse abbilden, sodass noch im Sommer mit dem Test

eines neuen Systemes begonnen werden soll. Sollten sich die

Erwartungen an dieses System erfüllen, ist geplant, die nächste

Fahrzeuggeneration damit auszustatten.

Die Anforderungen an die Telematik sind vielfältig. Zum einen

geht es natürlich darum, den Kunden Services wie tracking und

tracing anbieten zu können, die ohne Telematik nicht so detail-


liert darstellbar sind. Zum anderen ist es aber auch für die interne

Organisation unerlässlich, jederzeit zu wissen, wo sich die

Fahrzeuge befinden. Zeichnen sich etwa Verspätungen ab, kann

so kurzfristig entschieden werden, ob ein möglicher Weitertransport

ebenfalls warten muss oder eine Sendung umdisponiert

wird. Das Qualitätsmerkmal Pünktlichkeit ist mithilfe der

Telematik deutlich einfacher umzusetzen.

Preissensibler Markt

Neben der Qualität muss auch der Preis stimmen. Schließlich

hat sich auch ein Unternehmen wie Hellmann mit seinen selbst

gesteckten hohen Ansprüchen in einem Markt zu behaupten,

in dem der Preis aus Sicht der Kunden eine dominierende Rolle

spielt. Wirtschaftlichkeit ist daher ein zentrales Thema sowohl

für die eigene Flotte als auch für die Subunternehmen.

Auch hat die Telematik eine unterstützende Funktion. So werden

die Reportmöglichkeiten der Systeme genutzt, um die Verbräuche

und den Verschleiß an den Fahrzeugen auf ein Minimum

zu reduzieren. Die eigenen Fahrzeuge bleiben maximal

48 Monate in der Flotte, dann werden sie durch Neufahrzeuge

ersetzt. So ist gewährleistet, dass die von Hellmann eingesetz-

Mit über 35.000 installierten Arbeitsplätzen, davon mehr als 1.200 Web-

Anwender, und 10 ausgestatteten Bundes- und Länderbehörden ist

mit Abstand die Nummer 1 bei Fuhrparkmanagement- und Archivierungslösungen.

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ten Fahrzeuge jederzeit im grünen und damit wirtschaftlichen

Bereich unterwegs sind.

Green Logistics

Wirtschaftlichkeit ist zugleich eine der Herausforderungen der

Zukunft für die Hellmann-Verantwortlichen. Zugleich gewinnen

die so genannten Green Logisitcs an Bedeutung. Unter

„grüner“ Logistik versteht Hellmann neben der Optimierung

der Logistik-Anlagen eine umfassende Transportleistung, die im

Landverkehr den Einsatz von Straße und Schiene optimal verknüpft.

Ein Beispiel hierfür ist das Produkt Rail Soutions mit

dem täglich 400 Wechselbrücken von der Straße auf die Schiene

verlagert werden. Dadurch werden die CO2-Emissionen täglich

um 79 t im Vergleich zum Straßentransport reduziert.

Darüber hinaus ist es das Ziel, durch Tourenoptimierung, Telematik-Systeme,

neue Techniken, aber auch den Einsatz des

Lang-Lkw Kraftstoffe und damit Emissionen einzusparen. Außerdem

wird interessierten Kunden die Möglichkeit geboten,

ihre transportbedingten Emissionen mit einem anerkannten

Anbieter zu kompensieren. Das Thema „grüne“ Logistik hat im

Hause Hellmann einen sehr hohen Stellenwert.

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Winnerstrategie:

ZUG um ZUG

Kombinierter Verkehr. In Zusammenarbeit

mit der Winner Spedition und der Kombiverkehr KG

veranstaltete Krone Anfang April im westfälischen Iserlohn einen

Workshop zum Thema Kombinierter Ladungsverkehr. Dazu zählte

auch ein Besuch der KV-Umschlaganlage in Wuppertal-Langerfeld.


Im Gegensatz zum reinen Straßentransport

müssen die Bahntrailer

über eine ganze Reihe spezifischer

Ausstattungsdetails verfügen.

Die Geschichte des Kombinierten Ladungsverkehres,

im vorliegenden Fall also die gemeinsame

Nutzung von Straße und Schiene für den Gütertransport,

ist eine sehr lange. Waren es zu Beginn des

Lkw-Zeitalters noch die unzureichenden Straßen- und

Fahrzeugverhältnisse, die zunächst die starke Einbeziehung

der Schiene beim langlaufenden Gütertransport

begünstigten, spielten in den darauffolgenden Jahren

durchaus wirtschaftliche Gründe eine Rolle, für den

Transport von Waren über weite Strecken anstelle des

Lkw durchaus auch die Bahn zum sprichwörtlichen Zuge

kommen zu lassen. Eine entsprechende Unterstützung

seitens der Politik führte dann Ende der 60er-Jahre

schließlich zur Gründung der Kombiverkehr GmbH durch

die Deutsche Bundesbahn sowie eine Reihe mittelständischer

Spediteure.

Öko-Bilanz spielt Schiene in die Hände

Nicht zuletzt die Klimadebatte scheint erneut für mehr

Aufmerksamkeit auch in der Öffentlichkeit beim Thema

Kombinierter Ladungsverkehr zwischen Straße und

Schiene zu sorgen. So war es denn auch nicht weiter verwunderlich,

dass unisono von allen Vortragenden bzw.

Beteiligten des Workshops die positiven Effekte auch in

Bezug auf mögliche Ökobilanzen von Unternehmen für

eine Nutzung des Kombinierten Ladungsverkehres ins

Feld geführt wurden. Bekanntermaßen spielen die so genannten

Carbon Footprints oder auch besser CO2-Bilanzen

eine zunehmend größere Rolle in den jeweiligen

Unternehmensstrategien, sodass heute in vielen Bereichen

alle relevanten Fertigungs- und Verwaltungsprozesse

auf eine CO2-Einsparung hin überprüft werden.

Europäischer „Flickenteppich“

Allen Bemühungen zum Trotz kämpfen die Verfechter

des Kombinierten Verkehres aber weiterhin mit den

identischen Problemen, die schon mit Errichtung eines

europäischen Netzes deutlich wurden: Die weitgehend

identischen Besitzverhältnisse der Bahnen mit zumeist

staatlichen Eigentümern führten und führen zu technischen

und dispotiven Eigenheiten, die auch das mehr

oder weniger vereinte Europa auch heute noch in weiten

Teilen wie einen „Fleckenteppich“ (Gudrun Winner-

Athens) erscheinen lässt. Als direkte Folge gehören daher

mehr oder minder deutliche Zugverspätungen zum Alltag

der Kombiverkehrsteilnehmer.

„Prickelnde Momente“ zum Start

Dies war wohl für die mittelständische Winner Spedition

auch einer der Gründe, um aus Sicht einer höheren


Für die „wechseltauglichen“

Trailer gibt’s

eine spezielle

Luftfederung,

die den Luftbalg

vor Schäden

schützt.

Transportqualität und größerer Kundenzufriedenheit eigene

Zugverbindungen auf der Hauptrelation Richtung süden anzustreben.

So ging man vor Jahren denn auch das hohe unternehmerische

Risiko ein, bei den entsprechenden Bahngesellschaften

einen ersten eigenen Zug zu bestellen. Im Rückblick erinnert

sich die geschäftsführende Gesellschafterin Gudrun Winner-

Athens in den Anfangsjahren an manch „prickelnden Moment“,

wenn es darum ging, die Kapazität des gebuchten Zuges möglichst

maximal zu nutzen.

Die Eckhöhe entscheidet

Heute ist man da im sauerländischen Iserlohn ganz offensichtlich

doch einen Schritt weiter, fahren heute an fünf Werktagen

jeweils zwei Winner-Züge Richtung Süden. Und, wie Gudrun

Winner-Athens betont, als lupenreine Zusammenstellungen:

„Wo Winner draufsteht, ist auch Winner drin.“ Dabei geht

es von Wuppertal entweder über den österreich-italienischen

ROHR Ihr Partner

für kundenspezifische

Transportlösungen

Winner-Spezialität: Stahltransporte mit der entsprechenden Sicherung

zählen zur Kernkompetenz der Iserlohner Spedition. (Fotos: Krone, Winner, fh)

Brenner-Paß nach Verona oder aber über den Schweizer Gotthard-Paß

nach Piacenza. Den Unterschied der Streckenführung

bestimmt dabei die so genannte Eckhöhe der Fahrzeuge. Diese

darf bei Brenner-Relation 4 m, als ein StVZO-kompatibles Maß,

betragen, bei der Gotthard-Strecke jedoch nur 3,86 m – die letztendlich

durch das Freiraumprofil der zu passierenden Tunnel

bestimmt wird.

Ladung ermöglicht Alternative

Übrigens ergibt sich der Vorteil der möglichen Streckenalternative

über die Schweiz durch das spezifische Sendungsaufkommen

bei Winner. So hat sich das Unternehmen auch durch die

Nähe zur heimischen Industrie zu einem gewissen Teil auf den

Transport von vergleichsweise schweren Halbzeugen in Form

von Stahl- oder Messingprofilen spezialisiert – und das benötigt

schlicht und einfach nicht die gesetzlich mögliche Maximalhöhe

der Aufbauten.

Innovation 2010

Tunnel-Durchlade-Kühlzug

Lebensmittel-Kühlfahrzeuge

Mineralöltankfahrzeuge

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Militärtankfahrzeuge

Spezialfahrzeuge

Nutzfahrzeuge ROHR GmbH, Ittlingerstraße 157, D-94315 Straubing, Telefon 09421 7305-0, Fax 09421 7305-80, E-Mail: info@rohr-nfz.com, www.rohr-nfz.com


In jedem Fall aber tragen alle (schienengebundenen) Winner-

Züge zu einer spürbaren Verbesserung der Umweltbilanz von

Kunden bei. So wird der CO2-Ausstoß nach Winner-Angaben

bei jeder Zugabfahrt Wuppertal–Verona um 29,1 t CO2 oder

69,9 Prozent gegenüber dem reinen Straßentransport reduziert.

Langgut und mehr

Die Winner Spedition wurde 1946 in Iserlohn gegründet und hat

sich seit dieser Zeit vom regionalen Transporteur zum europaweit

tätigen Transport- und Logistik-Spezialisten für Stahl, NE-

Metalle und Langgut in Herstellungslängen von 3 bis zu 12 m

entwickelt. Die gesamte Organisation ist nach Unternehmensangaben

auf den fachgerechten Umgang mit diesen Materialien

in allen Gewichtsklassen ausgerichtet.

Gudrun Winner-Athens und Willi Winner führen das mittelständische

Unternehmen in dritter Generation. 2010 wurden

770.000 Sendungen mit einem Mengenvolumen von 1.800.000 t

abgewickelt. Die Winner Spedition beschäftigt aktuell über 350

Mitarbeiter und verfügt mit zwölf Niederlassungen in Deutschland

und je einer Tochtergesellschaft in Italien, Polen und

Tschechien über ein eigenes Netzwerk, das flächendeckende,

europaweite Güterdistribution offeriert.

Der gesamte Fuhrpark mit zurzeit 140 ziehenden Einheiten, 600

Wechselbrücken, 350 Sattelaufliegern mit Coilmulde und 150

Coil Units ist auf die Belange der Kernkompetenz zugeschnitten

und ermöglicht einen speziell ladungsgesicherten, gefährdungsfreien

Transport gemäß EN-12642-Code L bzw. XL.

Ladungssicherung für Coils

Die Coil Units für den Kombinierten Verkehr verfügen über

eine Nutzlast von bis zu 30 t. Diese sind, wie die entsprechenden

Sattelauflieger mit integrierter Coilmulde auch, mit diversen

Ladungssicherungsvorrichtungen ausgestattet. Dazu zählen

beispielsweise stabilisierende Seitenbracken, vertikale Stützrun-

gen im Außenrahmen der Aufbauten, Coilstützen in der Coilmulde,

ein Multilock-Außenrahmen sowie Schwerlast-Zurr-Ringe

auf der Verladefläche.

Einsparung von CO2

Seit mehr als 30 Jahren bietet das Unternehmen übrigens seinen

Kunden die Vorteile des Kombinierten Verkehres. Diese täglichen

Verkehre werden einerseits in Deutschland von und

nach allen wichtigen Terminals sowie als Kombinierte Verkehre

auf der Relation Deutschland–Italien 20-mal wöchentlich offeriert

– insgesamt mehr als 100 Abfahrten täglich.

Je Einheit kann eine Ladekapazität von bis zu 30 t angeboten

werden. Neben schnelleren Laufzeiten wird von Winner auch

eine Entlastung der Straße und minimierte Frachtkosten ins

Feld geführt. Unter ökologischen Gesichtspunkten soll so eine

69,9-prozentige CO2-Einsparung gegenüber dem Straßentransport

erreicht werden.

Erneutes Absatzwachstum

Als Aufbauspezialist gerade auch im Wechselbrückensegment

will Krone im laufenden Geschäftsjahr 2010/2011 im Produktbereich

Wechselsysteme (Wechselpritschen und Wechselkoffer)

voraussichtlich über 9000 Wechseleinheiten absetzen und somit

auch weiterhin die eindeutige europäische Marktführerschaft

einnehmen.

„Mit Blick auf die Absatzzahlen der vergangenen Jahre ist festzustellen,

dass wir uns zurzeit auf dem Niveau des Geschäftsjahres

2005/2006 bewegen. Die vergangene Wirtschaftskrise hat

ihre Auswirkungen auch in diesem Produktsegment gezeigt,

jedoch waren die Absatzrückgänge mit unter 50 Prozent nicht

so gravierend wie im Standardsattel-Bereich“, so Gero Schulze

Isfort, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing.

Die erste Krone-Wechselbrücke wurde im Jahr 1971 in Werlte

gefertigt. Damals waren Wechselbehälter noch 6 m lang. Seit


Fest im Griff: Die

Kombi-Umschlagzahlen

werden steigen.

1990 wurden die Maße kontinuierlich ausgeweitet: auf über

7,15 und 7,45 bis zu 7,82 m. Aktuell bietet Krone in seinem

Programm Wechselbrücken als Ganzstahlbox mit glatter oder

gesickter Wand, als Koffer mit Plywoodwänden oder in Duoplex-Steel-Ausführung

mit leicht isolierten Wänden sowie als Pritsche

mit Vollplane oder Schiebeplane an.

Kompetenzpartner Brüggen

Darüber hinaus fertigt Krone alle erforderlichen Anhänger für

den Wechselbrücken-Transport. Hierzu zählen zweiachsige

Deichselanhänger ebenso wie Zentralachsanhänger jeweils mit

Hub-Senk-Ausstattung für Abstellhöhen von 890 bis 1320 mm.

Die Hubhöhen der Anhänger werden auf den jeweils vorgesehenen

Einsatzbereich abgestimmt und erreichen in der Ausführung

mit Langhub-Federbälgen bis zu 430 mm.

Seit Mitte der 90er-Jahre lässt Fahrzeugbauer Krone alle Wechselbehälter

beim Kompetenzpartner Brüggen fertigen. Da auch

die Wechselsysteme mit KTL-plus-Pulver (Kathodische Tauchlackierung

mit anschließender Pulverbeschichtung) beschichtet

werden, gewährt Fahrzeugbauer Krone, wie für alle Sattelauflieger

auch, auf alle Wechselbrücken eine Zehn-Jahres-Garantie

gegen Durchrostung.

Klassiker für Begegnungs- und

Paketverkehre: Das variable Carrier-System von Krone.

Pro und contra Lang-Lkw

Übrigens kam es im Rahmen des Workshops nicht zuletzt durch

die starke Präsenz von Nutzfahrzeug-Journalisten mit den anwesenden

KV-Vertretern zu einer Diskussion über Lang-Lkw, die

das durchaus gespaltene Verhältnis der kombi-orientierten Lastwagenspediteure

zu höheren Gewichten und längeren Maßen

deutlich machte. Einerseits wird man immer wieder mit neuen

Vorschlägen zu geänderten Eckdaten der Fahrzeuge seitens der

Verlader und ausgesuchter Branchen konfrontiert, andererseits

fürchtet man, berechtigt oder nicht, eine Rückverlagerung vom

Schienenverkehr auf die Straße.

Vermutlich ein Thema, dass der Transportbranche auch in der

aktuellen Brisanz noch länger erhalten bleiben wird. Einigkeit

bestand jedoch weitestgehend darin, dass angesichts der prognostizierten

Steigerung der Transportmengen in den kommenden

Jahren sowohl der reine Straßen-, als auch der Kombinierte

Ladungsverkehr von den zunehmenden Warenströmen profitieren

sollten. Kombi-Experten wie Winner könnten dabei

angesichts der ebenfalls an Bedeutung gewinnenden Klima-

Diskussion durch eine zunehmende „Bevorzugung“ der Transportlösung

Schiene zusätzliche Marktanteile im europäischen

Transportmarkt erobern.


TEST

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

Wirtschaftlicher

WECHSELBRÜCKEN-

SCHLEPPER


Nutzfahrzeuge. Wie sinnvoll die Trennung von Fahrzeug und Ladungsträger

ist, zeigt seit über 40 Jahren der Container. Daneben gibt es ein weiteres

Konzept, das überaus erfolgreich ist: die Wechselbrücke bzw. der

Wechselkoffer. Kein Wunder also, dass die Wechselbrückenzüge

zumindest in den Nachtstunden längst die Hoheit

auf den deutschen Autobahnen übernommen haben.


Kraftvolles Aggregat:

Der PACCAR-MX-Motor

als 460-PS-Variante

sorgt für Wirtschaftlichkeit.

...Klassische Kombination ist fahrzeugtechnisch

ein Drei-Achs-Zugfahrzeug mit Liftachse und eine

Zwei-Achs-Lafette. In diesem wachsenden Segment

bietet auch DAF-Trucks entsprechende Fahrzeuge an.

Wir waren jetzt mit einen DAF FAR XF105.460 SSC

in BDF-Ausführung unterwegs.

Ausgewiesener Allrounder: Der DAF XF macht auch

im Wechselbrückenverkehr eine gute Figur. (Fotos: DAF, sk)

76 NFM 5/2011

Tragfähige Basis:

Das Drei-Achs-Fahrgestell für

den robusten BDF-Einsatz.

Was zeichnet ein gelungenes Fahrzeug für dieses

spezielle Transportsegment aus? Wie in allen

anderen Transportsegmenten auch, kommt

es im Wechselbrückenverkehr natürlich vor allem auf

Wirtschaftlichkeit an. Die zwei transportierten Wechselbrücken

müssen mit einem Minimum an Energieaufwand

von A nach B transportiert werden. Und das über

viele 100.000 km. Im Wechselbrückenverkehr werden

Kilometer gemacht. Die Autos sind nicht selten im Zwei-

Schicht-Betrieb unterwegs und werden daher kaum noch

kalt. Und sie bewegen sich überwiegend zwischen verschiedenen,

meistens unmittelbar an der Autobahn gelegenen

Hubs, sind also reine Autobahnfahrer.

Robuste Technik

Trotzdem wird vom Fahrgestell ein sehr hohes Maß an

Robustheit verlangt, schließlich zeichnet sich das Transportkonzept

dadurch aus, dass die Wechselbrücken auch

von anderen Verkehrsträgern transportiert werden können.

Das ist vielfach die Bahn. Um die Brücken hier

umzuschlagen, werden Krane eingesetzt. Der Umschlagbetrieb

läuft nicht immer zimperlich ab. Da wird eine

Brücke schon mal regelrecht auf das Chassis gewamst, das

also einiges wegstecken muss. Der BDF-Aufbau unseres

Testfahrzeuges war übrigens für Behälterlängen von 7,15

bis 7,45 m geeignet. Die Abstellhöhe der Wechselbrücken-Behälter

betrug in unserem Fall 1320 mm.

Wuchtiges Drehmoment

Zentrale Basis für die Wirtschaftlichkeit ist und bleibt

der Motor. Im Falle unseres Testfahrzeuges war das ein

MX340-Aggregat. Der Motor ist auf Europas Straße längst


eine feste Größe. Mit den kraftvollen 340 kW (462 PS) ist

man im Wechselbrückenverkehr absolut ausreichend

motorisiert unterwegs.

Kraftvoller Motor

Wir waren auf 40,3 t ausgeladen. Gleichwohl hatte man

zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, sich am unteren Ende

der Motorisierungsmöglichkeiten zu befinden. Im Gegenteil:

Die 460 PS haben den Gliederzug jederzeit schwungvoll

in Fahrt gebracht. Auch das maximale Drehmoment

von 2300 Nm, das in einem Drehzahlbereich von 1000

bis 1410 U/min anliegt, weist auf die Leistungsfähigkeit

des Euro-5-Motors hin.

Die großen Hubs liegen vielfach im Bereich im geografischen

Zentrum der Republik zwischen Fulda und Kassel.

Die dortige Topografie, einst gefürchtet, hat angesichts

derartiger Leistungen längst an Schrecken verloren. Und

auch mit dem PACCAR-MX340-Motor bereiten die berüchtigten

Kasseler Berge keine Probleme. Selbst auf 40 t ausgeladen

beweist der Zug auch auf Anstiegen Ausdauer.

Überzeugendes Triebwerk

Auch einige Jahre nach seiner Markteinführung ist der

PACCAR-MX-Motor ein Triebwerk, das überzeugt. Basis für

die Wirtschaftlichkeit des Motors ist die sehr präzise

arbeitende SMART-Mehr-Punkt-Einspritzung. Diese ist

vollständig in den Zylinderblock integriert und ermöglicht

je nach Situation eine Vor- oder Nacheinspritzung

bzw. eine Kombination aus beidem. Ein weiteres Feature

des elektronisch geregelten Einspritzsystems ist der variable

Düsenöffnungsdruck. Die komplexe Einspritztechnik

sorgt dafür, dass jeder der sechs Zylinder in jeder Situa-

Wir schaffen logistische Verbindungen.

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Angenehmes Arbeitsumfeld: Das DAF XF Super Space Cab bietet reichlich Platz.

Schnittstelle zum Ladungsträger:

Die Verschlüsse und

Anhängerkupplung.

Drei Stufen: Der Weg ins Fahrerhaus

lässt sich problemlos bewältigen.

tion mit der optimalen Kraftstoffmenge versorgt wird.

Das zeigt sich in hohen Literleistungen des Aggregats und

dem Drehmoment.

Der 345 kW leistende Motor wuchtet satte 2300 Nm

ans Schwungrad und das in einem Drehzahlbereich von

1000 bis 1410 U/min. Positiver Nebeneffekt des MX-Motoren-Konzeptes:

Die Geräuschentwicklung im Inneren

der Kabine befindet sich auf einem nur im Hintergrund

wahrnehmbarem Niveau. Selbst wenn der Motor an Steigungen

richtig arbeiten muss, steigert sich das Geräuschniveau

nicht ins Unangenehme.

Ein Wort zu den Wartungsintervallen: Das Motoröl muss

unter normalen Voraussetzungen lediglich alle 150.000 km

gewechselt werden. Eine echte Erleichterung! Das gilt vor

allem in einem Transportsegment, wie dem Wechselbrückenverkehr,

in dem die Fahrzeuge locker 150.000 km

und mehr im Jahr laufen.

Konzentration aufs Wesentliche

Neben Leistung ist die Fahrbarkeit ein weiteres zentrales

Kriterium für einen BDF-Zug. Auch hier gibt der DAF FAR

XF105.460 keinerlei Anlass zu Beanstandungen. Motor

und automatisiertes Getriebe harmonieren nahezu perfekt

miteinander. Das zeigt sich vor allem im schaltintensiven

Stadtverkehr. Die Schaltpunkte der Getriebeprogrammierung

sind so gewählt, dass die Nadel des

Drehzahlmessers auch während des Anfahrens weitgehend

im grünen und damit wirtschaftlichen Bereich

bleibt. Darüber hinaus stellt das automatisierte Getriebe

für den Fahrer einen echten Gewinn dar. Die Schaltarbeit

wird ihm auf Wunsch komplett abgenommen, er kann

sich auf den Verkehr konzentrieren.

Gerade auf Touren zu den großen Umschlagzentren in

der Mitte Deutschlands ein nicht zu vernachlässigendes

Argument. Die Verkehrsdichte ist hier ausgesprochen

hoch und erfordert die volle Konzentration der Fahrer.

Unser Testfahrzeug war darüber hinaus mit einem ZF-

Intarder ausgestattet. Eine durchaus empfehlenswerte

Investition, die den kostspieligen Verschleiß der Betriebsbremse

minimiert.

Robustes Fahrgestell

Ein weiteres Qualitätskriterium ist die Robustheit des

Fahrgestells. Die sollte natürlich bei Nutzfahrzeugen insgesamt

gegeben sei. Gleichwohl werden an BDF-Fahrgestelle

besondere Anforderungen gestellt. Die erfüllt der

DAF FAR XF105.460. Das Auto hat seine Qualitäten

längst unter Beweis gestellt. Das zeigt nicht zuletzt die

Zulassungsstatistik. Erfolg hat mit dem Verkauf von Nutzfahrzeugen

nur, wer seinen Kunden ein Fahrzeug liefern


kann, das mit Blick auf die Robustheit den hohen Anforderungen

der Branche entspricht.

Üppige Hütte

Über das Fahrerhaus des XF müssen nicht mehr viele

Worte verloren werden. Wer die drei Stufen ins geräumige

Super-Space-Cab-Fahrerhaus erklommen hat, wird sich

auf Anhieb wohl fühlen. Das Cockpit schwingt sich mit

seinen sehr gut ablesbaren Instrumenten um den Fahrer

herum und ermöglicht so eine hervorragende Erreichbarkeit

aller Bedienelemente. In der Mitte des Armaturenbretts

befindet sich ein Display, auf dem Informationen

über die wichtigsten Fahrzeug- und Motorfunktionen in

einer der zwölf verfügbaren Sprachen fast blendfrei abgelesen

werden können.

Ein neues Ausstattungsmerkmal ist das komfortable

Lenkrad mit optionalem Airbag und integrierten Schaltern

für die Bedienung des Tempomats, des einstellbaren

Geschwindigkeitsbegrenzers, der Motorbremse und des

Telefons. Weitere wichtige Funktionen lassen sich über

Hebel am Lenkrad ganz einfach bedienen.

Viele Vorteile

Aber auch das Ablagekonzept im XF kann sich sehen lassen.

Vor allem die großen, leider unbeleuchteten, Staukästen

stecken einiges weg. Optional ist eine vom Fahrersitz

aus erreichbare geräumige Kühlschublade erhältlich.

Wo liegen die speziellen Vorteile des BDF-Konzeptes? Die

Wechselbrücke oder der Wechselkoffer kann unabhängig

von Fahrzeug oder Anhänger beladen werden. Das bedeutet,

dass ein Zugfahrzeug sehr viel wirtschaftlicher eingesetzt

werden kann, weil unproduktive Wartezeiten

weitgehend entfallen. Das gilt insbesondere dann, wenn

die großen Hubs angefahren werden. Hier müssen die

Fahrer die Brücken lediglich absetzen.

FAZIT: Wirtschaftlich,

robust, komfortabel: Der

DAF FAR XF105.460 kann

in vielen Bereichen punkten.

Auch für den Wechselbrücken-Verkehr

mit seinen

speziellen Anforderungen

ist das DAF-Flaggschiff

bestens geeignet.

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Beschleunigte Schiene

Kombinierter Verkehr. Gemeinsam haben die Partner DB Netz, DB Schenker Rail, DHL Freight,

DUSS, Hellmann Worldwide Logistics und Kombiverkehr mit Unterstützung der beiden Beratungsgesellschaften

HaCon und KombiConsult das Projekt XPressNet realisiert.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes

wurde ein Netzwerk für den

Transport zeitkritischer Sendungen des

KEP-(Kurier-, Express,- Paket-) und Stückgutverkehres

auf der Schiene entwickelt,

das künftig elf deutsche Wirtschaftszentren

verbindet. Die Kunden sollen dabei

nach dem Wunsch aller Beteiligten von

schnelleren Laufzeiten sowie verbesserten

Ladeschlusszeiten und Umschlagprozessen

profitieren.

Erstklassige Ganzzugqualität

Die für diese zeitkritischen Sendungen

wichtigen Faktoren Pünktlichkeit und

Zuverlässigkeit sollen zusätzlich durch eine

permanente Transportüberwachung

der Schienenverkehre und die intensivere

Schulung der Mitarbeiter deutlich

erhöht werden. „Gemeinsam haben wir

den Vertriebsoptimismus auch betrieblich

umsetzen können“, freut sich Ulrich

80 NFM 5/2011

Sontheim, Sales-Manager bei DB Schenker

Rail, der die Terminal-zu-Terminal-

Leistung mit seinem Team koordiniert hat

und seinen Kunden nun eine „erstklassige

Ganzzugqualität“ anbieten will. Als

Standard diente dabei der Parcel Inter-

City von DHL Freight.

Exakte Taktung

„Durch die konsequente marktorientierte

Ausrichtung des Projektansatzes und

die konstruktive Zusammenarbeit der Beteiligten

wurden kreative praxistaugliche

Lösungen entwickelt, die auch in Zukunft

umgesetzt werden“, so Bernhard

Wirth, Geschäftsführer Euronet bei DHL

Freight. In dem mit Mitteln des Bundesministeriums

für Wirtschaft und Technologie

im Rahmen der Förderinitiative

„Intelligente Logistik im Güter- und

Wirtschaftsverkehr“ anteilig geförderten

Projekt, das offiziell am 31. Mai 2011 en-

det, wurden in mehreren Annäherungsschritten

die gewünschten Lösungen gefunden.

Die Ergebnisse der konstruktiven

Zusammenarbeit der beteiligten Partner

sind stabile, eng getaktete Fahrplantrassen

im Streckennetz der DB Netz, eine

optimale Auswahl leistungsfähiger Lokomotiven

und Tragwagen für 140 km/h,

genau getaktete Abläufe hinsichtlich Ladeschluss-

und Bereitstellungszeiten sowie

eine verbesserte Planbarkeit durch

die proaktive Information im Fall von

Unregelmäßigkeiten.

Damit bietet XPressNet nach Angaben der

Vermarktungspartner ein erweitertes Angebot

im hochwertigen Schienenverkehr,

das den Anforderungen des Express-Verkehres

entspricht.

CO2-Sparpotenzial

„Schon während des Projektes wurden

Automotive-Verkehre des Kunden BMW


Osnabrück

Bremen

Hannover

Frankfurt

Kornwestheim

Eilige Terminsache: Die Netzkarte stellt die Strecken der bundesweiten Relationen

für den termingerechten Transport der KV-Sendungen dar. (Foto/Abbildung: XPressNet)

durch Hellmann von der Straße auf die

Schiene verlagert sowie seit Mai 2010

mit Erfolg eine tägliche Direktverbindung

Norddeutschland–Basel aufgebaut“,

erklärt Norbert Rennings, Leiter Rail Solutions,

Hellmann Worldwide Logistics.

Insgesamt wurden im bisherigen Projekt-

Hamburg

Basel München

140 km/h

120 km/h

Nürnberg

Regensburg

Landshut

zeitraum 2,3 Mrd. Tonnenkilometer von

der Straße auf die Schiene verlagert. „Damit

haben die Projektpartner 73 Prozent

mehr Tonnenkilometer befördert und

das selbstgesteckte Ziel von ,50 Prozent

nach drei Jahren‘ deutlich überschritten“,

sagt Christoph Büchner, Projektleiter von

Kombiverkehr. Zugleich bringt dies eine

Einsparung von rund 130.400 t CO2 im

Projektzeitraum mit sich.

Der Schienentransport für zeitkritische

Paket- und Systemverkehre erfolgt auf

den Relationen Hamburg–München, Hamburg–Nürnberg/Kornwestheim,

Hamburg/

Bremen/Osnabrück/Hannover–Frankfurt/

Basel, Hamburg/Bremen/Osnabrück/Hannover–Nürnberg

und ebenfalls Osnabrück/

Hannover–Regensburg/Landshut.

Unternehmensspezifische Aktivitäten

Das Netzwerk wird ergänzt durch eine

zweite Abfahrt mit frühem Ladeschluss

und späterer Bereitstellung für normale

Kombisendungen auf der Relation Hamburg–München.

Durch die konsequente marktorientierte

Ausrichtung des Projektansatzes wird

die Weiterführung des Konzeptes laut

den Beteiligten über die Projektlaufzeit

hinaus angestrebt. Die Ladekapazitäten

der einzelnen Züge und Zugrelationen

sollen künftig durch unternehmensspezifische

Aktivitäten im Kombinierten

Verkehr (KV) der Partner Hellmann (Rail

Solutions), DHL (Parcel InterCity) und

Kombiverkehr (KombiNetz 2000+) vermarktet

werden.


Spezialist für Leichtbau:

Dr. David Gulda, Geschäftsführer

Berger Fahrzeugtechnik GmbH.

Stabilität steht

im Mittelpunkt

Die Forderung nach höheren Nutzlasten

ist in vielen Transportsegmenten allgegenwärtig.

Realisieren lassen sich höhere

Nutzlasten jedoch nur über ein geringeres

Eigengewicht. Ein Unternehmen,

das sich auf die Entwicklung und Fertigung

von Leichtbau-Nutzfahrzeugen

spezialisiert hat, ist das österreichische

Unternehmen Berger Fahrzeugtechnik.

Wir sprachen mit Dr. David Gulda,

Geschäftsführer Berger Fahrzeugtechnik

GmbH, über Perspektiven und Grenzen

des Leichtbaus.

Was ist der aktuelle Stand im Leichtbau

bei Berger?

Dr. Gulda: Bei der Suche nach dem Nutzlastvorteil,

den der Leichtbau bietet, geht

es gleichermaßen um die Stabilität der

Fahrzeuge, die im Straßengüterverkehr

82 NFM 5/2011

LEICHTBAU

Fahrzeugbau. Die besten Entwicklungen kommen aus der

Praxis. Praktiker wie der Tiroler Johann Berger, der Gründer

des Unternehmens Berger Fahrzeugtechnik, wissen schließlich

am besten, worauf es im Transportalltag ankommt.


auf hohem Niveau

Berger hat seinen Transportbetrieb

Anfang der 60er-Jahre im

Tiroler Inntal gegründet und

sich bald auf die Beförderung von Marmorblöcken

und -platten aus Ober-

italien zu den Importeuren in der damaligen

Bundesrepublik Deutschland

spezialisiert. Seinerzeit war es üblich,

den Transportpreis sowohl nach der

Wegstrecke zum Zielort zu berechnen

im harten täglichen Einsatz stehen.

Als Grundmaterial verwenden wir daher

hochfesten Feinkornstahl der Klasse

S700, wie er nur von den besten Stahlerzeugern

Europas hergestellt wird. Nur

er gestattet die dünnen Blechstärken, die

den Nutzlastvorteil bringen. Für einzelne

Komponenten wie etwa den Unterfahrschutz

kommt aber auch Aluminium

zum Einsatz und Glasfaser ist der Stoff,

der dem Boden unserer Anhänger den

entscheidenden Vorteil bei Gewicht, Stabilität

und Feuchtigkeitsresistenz bringt.

Kurzum: Berger wählt das für den jeweiligen

Zweck am besten geeignete Material

und kombiniert es zum leistungsfähigsten

Sattelanhänger im Markt.

Ist ein Leichtbau-Trailer für alle

Warentransporte geeignet?

Dr. Gulda: Vermindertes Eigengewicht

des Fahrzeugs ist in jedem Fall ein Vorteil.

Entweder wird die höhere Nutzlast

ausgeschöpft und dieselbe Warenmenge

mit weniger Fahrten befördert,

oder wenn leichte Güter oder Teilladungen

transportiert werden, wird mehr als

1 t weniger an Totgewicht herumgeschleppt.

Beides führt zur Kostensenkung

im Transport und unter diesem

Blickwinkel ist ein leichter Trailer für jeden

Zweck geeignet. Für spezielle Waren

wie z. B. Blechrollen (Coils) gibt es außerdem

besondere Varianten des Trailers.

Wie geht ein Entwickler an die Aufgabe

heran, einen Aufbau zu gestalten, der

sowohl ökonomischen als auch ökologischen

Anforderungen entsprechen soll?

Dr. Gulda: Das Schlüsselwort ist Effizienz.

Sie bewirkt sowohl eine höhere Umweltfreundlichkeit

des Gütertransports auf

der Straße als auch die bessere Wirtschaftlichkeit

jeder Fahrt. In der Entwicklungsarbeit

wird daher jedes Detail am

Trailer optimiert, um dem Transporteur

ein Gerät an die Hand zu geben, mit dem

er in seiner extrem wettbewerbsintensi-

5/2011 NFM 83


ven Branche besser bestehen kann. Und

dabei darf das Investitionsgut Trailer

auch nicht zu teuer werden. Die Auflieger

der BERGERecotrail ® -Generation

vereinigen all diese Aspekte in einem

Fahrzeug.

Gewichtsreduktion ist das eine. Sind

nicht aber auch im Innenausbau noch

Entwicklungschancen?

Dr. Gulda: Sie haben völlig recht, nur darf

dabei der Gewichtsvorteil nicht aufgefressen

werden. Ergänzende Ausstattungsmerkmale

müssen daher ebenfalls

leicht sowie eindeutig zweckorientiert

und pfiffig sein. Wir verstehen den nutzlastoptimierten

Trailer als Basis zur Lösung

von Transportproblemen und widmen

uns intensiv den Anforderungen,

die der Markt stellt und mit fortgeschrittener

Technik zu lösen sind.

Wo wird die Entwicklung in Zukunft

hingehen – was verlangen die Kunden

konkret?

Dr. Gulda: Kein Transporteur kann sich

heute wirklich sicher sein, dass er bestimmte

Transporte über die Dauer eines

Trailerlebens von seinem Kunden gepachtet

hat. Deshalb wird nach Geräten

verlangt, die variabel einsetzbar sind und

trotzdem speziellen Aufgaben gerecht

werden. Oft ist der Spezialeinsatz Anlass

für eine Anfrage, gleich danach kommt

aber der Gedanke: „Und was mach’ ich

damit, wenn ich den Auftrag nicht mehr

habe?“ Wir sehen unsere Produktpalette

daher als Baukasten. Das Basisfahrzeug

in seiner Typenvielfalt ist stets die

Grundlage, dem modular verfügbare Anbauten

und Ausprägungen hinzugefügt

werden, die obendrein auch nachrüstbar

sind. So kann der Transporteur seinen

Trailer auch dann noch verwenden,

wenn der ursprüngliche Anschaffungsanlass

verloren wurde. Damit kann er auf

Marktentwicklungen jederzeit flexibel

reagieren.

84 NFM 5/2011

als auch nach dem Gewicht der jeweils

beförderten Ware.

Frühe Gewichtsreduzierung

Berger war sich schnell bewusst, dass

es vorteilhaft wäre, bei jeder Fahrt

mehr zu transportieren, als die Konkurrenz.

Das setzte allerdings leichtere

Fahrzeuge voraus. Die hat es mit

der erforderlichen Stabilität damals

schlichtweg nicht gegeben. Berger

entschloss sich, selbst konstruktiv

tätig zu werden. Innerhalb kürzester

Zeit wurde ein erster Prototyp auf die

Räder gestellt. Der stellte im eigenen

Transportunternehmen seine Praxistauglichkeit

unter Beweis. Das gilt

auch für die Wirtschaftlichkeit. Der

Gewichtsvorteil von rund 2 t gegenüber

den zuvor eingesetzten Fahrzeugen

ließ sich schnell in eine klingende

Münze umwandeln.

Das war zugleich die Geburtsstunde

des Berger light. Für dessen Produktion

gründete der Transportunternehmer

Johann Berger das Fahrzeugbauunternehmen

Berger Fahrzeugtechnik,

das bis heute sehr erfolgreich im

Leichtbau unterwegs ist.

Konsequent weiterentwickelt

Das damals realisierte Leichtbaukonzept

wurde bis heute konsequent

weiterentwickelt und steht immer

noch für maximale Nutzlastvorteile.

Gewichtsreduzierende Details:

Überflüssiges Material wird ausgestanzt.

(Fotos: Berger Fahrzeugtechnik)

Die Berger-light-Fahrzeuge sind bis

heute der Maßstab der Branche. Die

Fahrzeuge der BERGERecotrail ® -Generation

werden heute natürlich nach

den Prinzipien der Gegenwart und

den Anforderungen der Zukunft konstruiert,

entwickelt, erprobt und erzeugt.

In den neuesten Berger-Produkten

verbinden sich daher Ökonomie

und Ökologie durch „grüne“ Technologie

und das Unternehmen setzt damit

wieder einmal neue Meilensteine

– ganz im Sinne seines Gründers.

Ein gelungenes Beispiel für die hohe

Innovationskraft des Unternehmens

ist die im vergangenen Jahr neu eingeführte

Fahrzeuggeneration BERGERecotrail

® . Mit einem Eigengewicht

von gerade einmal 4700 kg ist es der

gegenwärtig leichteste Pritschensattelanhänger

in der 40-t-Klasse.

Leichtrahmenkonstruktion

Im Gegensatz zum bisherigen Top-

Produkt von Berger kommt bei dem

neuen Fahrzeug kein Aluminiumboden

mehr zum Einsatz, womit es universell

einsetzbar wird.

Das Chassis ist eine bis ins letzte

Detail durchdachte Leiterrahmenkonstruktion

mit einem speziellen Holzboden

und – ebenfalls neu bei Berger

– mit einem Lochaußenrahmen. Für

das Fahrzeug werden ausschließlich

hochwertige Feinkornstähle verarbei-


tet, die dem Leichtbau gleichzeitig maximale

Stabilität verleihen. Sämtliche weitere

Komponenten der Fahrzeuge, wie

beispielsweise die neuen gewichtsoptimierten

Reifen von Goodyear als Serienausstattung,

wurden in Bezug auf

Funktionalität, Gewicht und Qualität

nochmals deutlich verbessert.

Reduzierte Durchbiegung

Trotz der weiteren Gewichtsreduzierung

ist es Berger bei dieser kompletten Neukonstruktion

in Verbindung mit der Anwendung

neuer Fertigungsverfahren und

dem Einsatz hochwertiger Materialien

und Komponenten außerdem gelungen,

auch die bei Leichtbau-Sattelanhängern

im Vergleich zu Standardfahrzeugen üblicherweise

etwas stärkere Durchbiegung

deutlich zu reduzieren.

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Zusätzliche Nutzlast

Mit BERGERecotrail ® haben die Trailer-

Hersteller aus Österreich nicht nur ihre

Produktpalette, sondern das gesamte Unternehmen

konsequent auf die Anforderungen

des effizienten Straßentransports

der Zukunft neu ausgerichtet.

In diesem Zusammenhang spielen Begriffe

wie Verbrauchsreduzierung, Effizienzdruck,

Ressourcen- und Umweltschonung

oder „grüne“ Logistik eine zentrale Rolle.

Der über Jahrzehnte erarbeitete Leichtbau-Vorsprung

dient Berger hierbei als

Mittel zum Zweck.

Im Vergleich zu herkömmlichen Sattelanhängern

erlaubt der neue Pritschensattelanhänger

mehr als 1 t zusätzliche

Nutzlast, in der Coil-Version annähernd

2 t. Damit wird ein wesentlicher Beitrag

zur Reduzierung des Treibstoffver-

Die Stabilität im Leichtbau wird durch hochfesten

S 700-Feinkornstahl gewährleistet.

brauchs und der Betriebskosten geschaffen.

Gleichzeitig kann die Anzahl von

Fahrten oder der Ladezyklen reduziert

werden. All dies sind Vorteile, die bei

Flottenbetreibern und Verladern gleichermaßen

im Fokus stehen, weil sie die

Wirtschaftlichkeit erhöhen.

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

TANG INVESTIERT IN NEUBAUPROJEKT

Neues Kompetenzzentrum

Die traditionsreiche Karl Tang Fahrzeugbau GmbH hat

sich auf die Fertigung von Fahrzeugen in Alu-Leichtbauweise

spezialisiert. Ein Segment mit wachsender

Nachfrage. Aus diesem Grund investiert das Unternehmen

jetzt mehr als 3 Mio. Euro in den Um- und

Ausbau des Standortes Hilden. Ziel ist die Errichtung

eines Kompetenzzentrums für Fahrzeugbau, das weit

über die Region hinaus Bedeutung erlangen soll.

Der erste Bauabschnitt startet mit dem Abriss von

rund 60 Prozent der bestehenden Gebäude und setzt

sich mit dem Neubau des Verwaltungsgebäudes, der

Lagerhalle und einer Halle für technische Entwicklungen

fort. Es folgt die Errichtung der Lkw-Werkstatt, einer

1000 m2 großen Produktionshalle sowie des Auslieferungsbereichs.

Dieser zweite Bauabschnitt soll im Frühjahr 2012 abgeschlossen

sein. Dann hat sich die überdachte Fläche

von derzeit 2800 auf 3800 m2 erhöht. Der Umbau

erfolgt während des laufenden Betriebes. Ein besonderer

Anziehungspunkt des Neubaus mit klarer Formsprache

verspricht die „Tang-Stelle“ zu werden, wo

zukünftig die Übergabe der Fahrzeuge stattfindet.

Dies stellt im Fahrzeugbau-Alltag ein Novum dar und

vermittelt zum anderen dem Kunden: Hier handelt es

sich um hochwertige Investitions-Güter, die als Motor

der Wirtschaft eine tragende Rolle spielen werden.

Mit unserem modernsten Fuhrpark überführen wir auch Ihr Fahrzeug.

Als Ihr verlässlicher Partner überführen wir Anhänger, Sattelanhänger sowie das gesamte Sortiment

an Motorfahrzeugen auf nationaler und internationaler Ebene.

Wir bieten Ihnen den auf Sie zugeschnittenen Komplettservice an. Dabei koordinieren wir Ihre Überführung

vom ersten Kontakt an bis zur Übergabe am Zielort. Wir erledigen sämtliche erforderlichen Formalitäten für Sie,

z.B. Zollabfertigungen, Zulassungsservice und Verschiffungen.

Hohe Termintreue, langjährige Erfahrung, geschultes Personal und zuverlässiger Service haben dabei für uns Priorität.

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Alles im grünen Bereich: Eine derartige Ladesituation

erfüllt alle Vorgaben für Ladungssicherung. (Foto: Ackermann)

Laden ohne zu verzurren

DEKRA prüft Ackermanns Ladeboden

Die Prüfgesellschaft DEKRA hat die neuen einteiligen

Ladeböden aus Verbundkunststoff des Oscherslebener

Herstellers Ackermann Fahrzeugbau getestet und zertifiziert.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: Eine formschlüssige

und formstabile Palettenladung in zwei Reihen von

vorn bis hinten muss trotz mittigem Abstand zueinander

nicht zusätzlich gesichert werden.

Einteilige Platte. Das Zertifikat gilt für schwere Nutzfahrzeuge

mit Pritschenaufbau und Bordwänden, deren Lade-

DEUTSCHLAND

EUROPA

ÜBERSEE


fläche aus einer einteiligen Verbundkunststoffplatte mit

rutschhemmender Beschichtung von Ackermann Fahrzeugbau

Oschersleben besteht. Bei der getesteten Ladung

aus kippsicher palettiertem Steingut kann jegliche

Ladungssicherung entfallen: Weder Zurrgurte noch Anti-

Rutsch-Matten sind nötig, um den gesetzlichen Anforderungen

zur Ladungssicherung zu genügen. „Der Boden

aus Verbundkunststoff ist ein echter Fortschritt“, bemerkt

Ackermann-Geschäftsführer Thomas Maasberg.

„Verladern bietet er ein Höchstmaß an Sicherheit und

Zeiteinsparung.“ Selbst die mittige Freifläche zwischen

den Palettenreihen (für Greifer/Stapelzange) sei sicherheitstechnisch

nicht zu beanstanden, urteilten die Prüfer.

Die Aufbaufestigkeit des Fahrzeuges müsse der DIN EN

12642 Code XL entsprechen.

Rutschhemmende Beschichtung. Der von Ackermann

entwickelte Verbundkunststoffboden mit rutschhemmender

Beschichtung kann demnach als derzeit wirksamster

passiver Beitrag zur Ladungssicherheit bei offenen

Nutzfahrzeugen gelten. Dem konventionellen Holzplattenboden

ist er in praktisch jeder Hinsicht überlegen: Keine

Ritzen und Kanten, die vorstehen, verschmutzen und

aufscheuern, kein Quellen des Bodens bei Nässe sowie

eine Gewichtseinsparung von rund 50 Prozent.

Das Material ist verrottungssicher und unempfindlich

gegenüber Umgebungseinflüssen. Nach schweren Remplern

sind Ausbesserungen mit Komponentenkleber sogar

in Eigenregie machbar. Das Besondere allerdings ist der

etwa zweieinhalb Mal so hohe Gleitreibbeiwert. Selbst

bei Regen, wenn auf Holzböden bekanntlich besondere

Vorkehrungen getroffen werden müssen, bleibt dieses

Sicherheitsplus erhalten: Der Wert von 0,66 (trocken)

sinkt lediglich um 0,03 Einheiten.

(Foto: VDL Containersysteme)

CONTAINERABSETZSYSTEME

Robuste Absetzkipper

Das 2500. Wechselgerät hat die niederländische Firma

VDL Containersysteme jetzt an einen deutschen Kunden

geliefert. Das Jubiläumsfahrzeug wurde vom deutschen

Vertriebspartner Hans Preschel an den Betriebsleiter

der Firma Augustin Städtereinigung GmbH & Co. KG,

Andreas Duesenborg in Meppen übergeben. Das Produkt

VDL-Abrollkipper ist seit Jahren im Fuhrpark der Firma

vertreten und zeichnet sich nach Aussagen von Andreas

Duesenborg durch seine robuste Bauart ohne störanfällige

Elektronik aus. Die in Hapert (NL) konstruierten

und produzierten Abroll- und Absetzkipper werden über

ein eigenes Händlernetz verkauft und direkt bei den

Vertriebspartnern oder auf Wunsch auch direkt im VDL-

Werk auf die jeweiligen Kundenfahrzeuge montiert.


ANHÄNGER & AUFBAUTEN

Baureihe erweitert

Das Fahrzeugbauunternehmen ZANDT

cargo hat jetzt die Baureihe der „TandemAnhängerTieflader-Kipper“,

kurz

TAT-K genannt, um ein weiteres Modell

erweitert. „Damit werden jetzt auch

Nutzlasten um 10 t ermöglicht“, erklärt

Inhaber Manfred Zandt. Bei der

Baureihe TAT-K handelt es sich um

einen Multifunktionstiefladerkipper,

der sich als klassischer Maschinentransporter

durch seine Drei-Seiten-

Kipp-Konstruktion auch für eine Verwendung

in der allgemeinen Bau- und

Kommunalwirtschaft, als auch im Garten-

und Landschafts-Bau empfiehlt.

Die neuen Tandemanhänger sollen

dabei durch ein besonders kompaktes

Aufbaudesign überzeugen, wodurch sie

vor allem im städtischen Transport sowie

unter engsten Baustellenbedingungen

eingesetzt werden können. Zum

weiteren Programm von ZANDT cargo

zählen auch Tieflader in unterschiedlichen

Ausführungen, die über bis zu

vier Achsen und ein (technisches) Gesamtgewicht

von bis zu 40 t verfügen.

Die Baureihe TAT-K von ZANDT cargo

ist für zahlreiche Einsatzbereiche

konzipiert. (Foto: ZANDT cargo)

88 NFM 5/2011

Orange Days in Koblenz

Fahrzeugkonzepte für Recycling, Reinigung und Entsorgung

In der Entsorgungs-Logistik geht es

vielseitig zu. Dass die dafür zur Verfügung

stehende Fahrzeugtechnik ebenso

vielseitig ist, hat Scania Deutschland

Anfang April im Rahmen der

ersten Orange Days unter Beweis gestellt.

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller

hat im Rahmen dieser

Veranstaltung die unterschiedlichsten

Transport- und Aufbaulösungen für

Recycling-, Reinigungs- und Entsorgungsfahrzeuge

vorgestellt. „Individuelle

Transportlösungen sind unsere

LADEKRANE FÜR DIE LANGHOLZ-LOGISTIK

Geräte einer Sonderklasse

Scania lud

erstmals zu

den Orange

Days nach

Koblenz.

(Foto: Scania)

Stärke. Besonders im Kommunal- und

Entsorgungssegment sind Fahrzeuge

und Fahrgestelle mit speziellen Anund

Aufbauten im Einsatz, die effizient

und robust sein müssen“, betonte

Christian Teichmann, Vertriebschef

Lkw Scania Deutschland Österreich,

anlässlich der ersten Scania Orange

Days in Koblenz.

Baukasten. „Ob Winterdienstfahrzeug,

Kehrmaschine oder ein Fahrzeug

mit Gasmotor, unser Produktportfolio

ist so breit gefächert wie die Möglich-

Ladekranaufbauten für Lkw-Langholzzüge sind eine Klasse für sich. Stückgewichte

bis 10.000 kg je Stamm müssen in Wald und Flur schnell und

zuverlässig geladen werden. Als Familienunternehmen seit 1950 am

Markt, hat sich das Karl-Lammert-Fuhrunternehmen auf Langholzfuhren

spezialisiert. „Wir sind europaweit von Dänemark bis nach Frankreich

unterwegs. Unser Motto, wir fahren dahin wo die Arbeit ist“, erklärt Inhaber

Karl Lammert aus Höxter. Als Ladekran für seinen neuen MAN TGX

26.480 wählte Lammert erstmalig einen Kran von LIV. Seit knapp einem

Jahr ist die Fassi Ladekrane GmbH exklusiver Vertriebspartner des slowenischen

Herstellers LIV Hidravlika in Deutschland. Der L270K, den Lammert

wählte, ist ein für den schweren Einsatz gerechneter Kran.


keiten, die sich für Kunden, Fahrer und

Aufbauhersteller aufgrund des modularen

Baukastensystems von Scania ergeben“,

so Teichmann weiter.

Niedriger Einstieg. Für die fahrenden

Arbeitsgeräte mit ihren oft sehr speziellen

Aufgaben spielen nicht nur Zugmaschine,

Fahrgestell, Antriebsstrang

und Möglichkeiten für die Aufbauhersteller

eine Rolle. Neben Zuverlässigkeit,

Robustheit, Wendigkeit und Sicherheit

seien auch die zahlreichen

Optionen bei der Fahrerhauswahl von

Bedeutung, wie z. B. ein niedriger Einstieg,

die Ergonomie des Armaturenbretts,

die Bedienbarkeit von speziellen

Schaltern oder die Anzahl und Gestaltung

der einzelnen Sitzplätze.

Kompetenter Service. Darüber hinaus

wünschen immer mehr Kunden

einen kompetenten Werkstattservice

in ihrer Nähe sowie die passenden

Dienstleistungen, wie Reparatur- und

Wartungsverträge, Versicherungen oder

Finanzierungslösungen. „Die Anforderungen

von Unternehmern und Fahrern

variieren im Segment der Kommunal-

und Spezialfahrzeuge so stark“,

so Teichmann.

GERGEN-JUNG PRÄSENTIERT SICH AUF DER KOMMUNAL LIVE

Abrollkipper zum Anfassen

(Foto: Gergen-Jung)

Im vergangenen Jahr feierte er Weltpremiere, Anfang Mai ist er auf der

Kommunal Live in Hannover zu sehen: Der komplett neu konstruierte

Abrollkipper GRK 21/70 Apollo der Gergen-Jung GmbH wartet mit zahlreichen,

neuen, technischen Details auf. Der Abrollkipper ist rund 200 kg

leichter, niedriger im Aufbau und vollständig lichtbogenverzinkt. Die schweißfreie

Verbindung vom Apollo-Abrollkipper zum Lkw-Rahmen übernehmen

verschraubte Schmiedeteile. Die Querverbindungen sind nun ebenfalls

verschraubt, was einen durchgängig perfekten Korrosionsschutz sichert.

Mit sattem 54°-Kippwinkel setzt sich der Abrollkipper an die Spitze seiner

Leistungsklasse. Möglich wird dies durch eine Optimierung der gesamten

Kipplagerung in Synergie mit einer verbesserten Zylinderanbindung.


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Essener Spezialitäten

ES-GE stellt achtachsigen Multimax mit Teleskop vor

Getreu dem Motto „immer einen Schritt

voraus“ ließ die ES-GE Nutzfahrzeuge

GmbH die Idee zu einem weiteren, außergewöhnlichen

Fahrzeug durch den Luxemburger

Fahrzeugbauer Faymonville

realisieren, der als langjähriger Partner die

Neukonstruktionen in die Tat umsetzte.

Beim jetzt realisierten Projekt handelt es

sich um einen Acht-Achs-Satteltieflader,

der teleskopierbar ist und technisch auf

der Multimax-Baureihe basiert. Das mögliche

Gesamtgewicht beträgt 119.000,

die Sattellast 23.000 und das Leergewicht

ca. 27.000 kg. Bei der Verwendung einer

vierachsigen Sattelzugmaschine ergibt

sich so eine Nutzlast von etwa 92.000 kg.

Der Schwanenhals kann auch für eine

fünfachsige Sattelzugmaschine ausgelegt

werden, mit der so ein Gesamtgewicht

von 126.000 und eine Nutzlast von ca.

99.000 kg erzielt werden kann.

Alternative Breite. Der Acht-Achser

Multimax wird in zwei Breiten angeboten:

2750 oder 3000 mm. Das angegebene

Leergewicht von ca. 27.000 kg bezieht

sich auf das 3000 mm breite Fahrzeug.

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Neues Konzept:

Multimax mit Teleskopmöglichkeit hinter der zweiten Achse. (Foto: ES-GE)

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Online-Shop, Konfigurator und andere Online-Tools rund

um Mobilität – wenn auch Sie spannende, hilfreiche und neue

Angebote im Internet für die Nutzfahrzeugbranche haben,

schicken Sie Ihre News und Fotos an unsere Online-Redaktion:

Bei einer Fahrzeugbreite von 2750 mm

verringert sich selbstverständlich das

Leergewicht entsprechend. Die aktuellen

Gewichte und Nutzlasten realisiert Faymonville

durch die Verwendung eines

achtachsigen Pendle-Axle-Fahrwerkes mit

je 12.000 kg zugelassener Achslast.

Neuheit geht an Goll. Neu beim hier beschriebenen

Semitieflader ist die Teleskopiermöglichkeit

hinter der zweiten

Achse. Die doppelte Lenkaufnahme im

Schwanenhals ermöglicht es, für die ersten

zwei Achsen eine Gegenlenkung zu

realisieren. Diese optimiert auf jeden Fall

das Fahrverhalten, egal ob der Acht-Achser

einfach oder doppelt teleskopierbar

ist. Der hydraulische Achsausgleich mit

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Stefanie Hünken

Telefon: +49 (0) 47 47-87 41-2 35

Telefax: +49 (0) 47 47-87 41-3 22

Mail: shuenken@vehicles-world-online.de


Hebe- und Senkeinrichtung verfügt

über 600 mm Hub (–200/+400 mm)

und entspricht somit dem Stand der

neuesten Technik. Die Lenkeinschläge

von ca. 60° und der Achsabstand von

1510 mm sollen den Multimax zu einem

wendigen und vielseitigen Semi-

Tieflader machen.

Der Prototyp wird von der ES-GE Nutzfahrzeuge

GmbH an die Goll Schwerlast

GmbH geliefert. Auf Wunsch des

Schwerlastspezialisten wurde der Multimax

mit einem Anschlagbock in

Fahrtrichtung ausgestattet.

Weitere Maschine für Kahl. Das Fahr-

zeug selbst wurde dem Fachpublikum

erstmals Anfang April 2011 bei MAN

in München präsentiert. Gleichfalls

vorgestellt wurde die zweite, im Auftrag

der ES-GE gefertigte Fünf-Achs-

MAN-Schwerlast-Sattelzugmaschine.

Wie schon der Prototyp wird nach Angaben

der Westfalen auch dieses Fahrzeug

an die Kahl Schwerlast GmbH in

Moers geliefert. Beide Fahrzeugtypen

stehen darüber hinaus zukünftig dem

ES-GE-Mietpark zur Verfügung, wobei

auch ein Erwerb auf Mietkaufbasis

möglich ist.

TRAILER IMMOBILIZER SCHÜTZT VOR ANHÄNGERDIEBSTAHL

Integrierte Wegfahrsperre

Der Nutzfahrzeugkomponentenspezialist WABCO hat seinen Trailer Immobilizer

vorgestellt. Dahinter verbirgt sich ein System, das als Zusatzfunktion

des elektronischen Bremssystems für Anhängefahrzeuge den Schutz

vor Anhängerdiebstahl deutlich erhöht. Das elektronische Sicherheitssystem

blockiert während des Parkens die Räder des Anhängers und hilft so,

Anhängerdiebstahl und unbefugte Benutzung zu verhindern.

Trailer Immobilizer schützt vor unrechtmäßigem Gebrauch des Anhängefahrzeugs

und bietet beim unbefugten Lösen der Parkbremse zusätzliche Sicherheit

gegen Wegrollen, wenn das Fahrzeug auf abschüssigem Untergrund

geparkt ist. Mit einem PIN-Code, der über das SmartBoard eingegeben

wird, aktiviert der Fahrer den Trailer Immobilizer. Das SmartBoard ist ein

einfach zu bedienendes Multifunktionsinstrument, das alle kritischen Daten

des Anhängefahrzeugs in Echtzeit grafisch darstellt und in 15 Sprachen

betrieben werden kann.

WABCOs Trailer Immobilizer ist die erste Wegfahrsperre für Anhängefahrzeuge,

die in das elektronische Bremssystem des Anhängefahrzeuges integriert

ist. Das System ist im Trailer EBS der Generation E1.5 enthalten und

ist somit die neuste Innovation für WABCOs Trailer-EBS-Serie, die 1998

eingeführt wurde. WABCOs E1.5-Version des Trailer EBS integriert auch

weiterhin den Umkippschutz RSS (Roll Stability Support) und den Betriebsdatenspeicher,

der ähnlich wie die Blackbox in einem Flugzeug die technischen

Daten des Anhängefahrzeuges aufzeichnet.

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Heegstraße 6–8 · 45356 Essen · Tel. 02 01/61 67-0 · Fax -1 61 · www.es-ge.de · E-Mail: info@es-ge.de


Kühlverkehr

KÜHLAGGREGATE

Erweitertes

Programm

Das Kühlaggregat wurde jetzt von

Carrier Transicold auf der Carrosserie

Vakdagen in Hardenberg vorgestellt.

Mit einem Geräuschpegel unter

60 dB erfüllt dieses Kühlaggregat

alle Anforderungen der Piek-Zertifizierung,

Europas strengster Norm

für Lärmschutzmaßnahmen und

lässt sich dabei als Standardgerät

montieren. „Die Nachfrage nach

geräuscharmen Kühlmaschinen ist

ständig gestiegen, insbesondere aus

dem Handelsbereich“, erläuterte Lionel

Pourcheresse, Produkt-Manager

von Carrier Transicold Europa. „Der

Vector 1550 City entspricht diesen

Marktentwicklungen und den Kundenanforderungen

in allen Aspekten. Die

Verwendung von Kühlsystemen mit

Piek-Zertifizierung unterstreicht das

allgemeine Bewusstsein und Verantwortungsgefühl

für das Wohlergehen

von Fahrern und der Öffentlichkeit.

Auf regulierten Märkten mit hohem

Wettbewerb profitieren Speditionsunternehmen

und Endkunden gleichermaßen

von diesem bedeutenden

Unterscheidungsmerkmal.“ Der neue

Vector 1550 City mit Piek-Zertifizierung

ist eine Ergänzung für die City-

Produktpalette von Carrier Transicold.

(Foto: Carrier)

92 NFM 5/2011

Innovative Details: Kress-Kühlfahrzeuge sorgen für Wirtschaftlichkeit. (Foto: Kress)

Praxisorientierte Türlösungen

Kress-Kühlfahrzeuge mit Weiterentwicklungen

Bei verderblichen Lebensmitteln darf

die Kühlkette nicht unterbrochen

werden. Dies und andere kritische

Punkte sind durch die allgemeine Anwendung

von HACCP-Grundsätzen

sicherzustellen. Einer dieser kritischen

Punkte ist der Transport und damit

auch das eingesetzte Transportmittel.

Hier werden etliche Anforderungen

an ein Kühlfahrzeug gestellt, die es

einzuhalten gilt.

HACCP-geprüft. Die Kühlaufbauten

von Kress sind jetzt vom TÜV gemäß

den HACCP-Richtlinien eingehend geprüft.

Der Kühlfahrzeugspezialist hat

darüber hinaus einige Innovationen in

seine Aufbauten einfließen lassen. Mit

der Entwicklung eines neuen Türdichtsystems

war man bei Kress in der Lage,

die Luft-Leckrate der Cooler-Box bedeutend

zu verringern. Dadurch läuft

die Kühlmaschine weniger und der

Energieverbrauch und Verschleiß gehen

entsprechend zurück.

Gleichzeitig konnte die erforderliche

Zugkraft zum Öffnen der Türflügel weiter

herabgesetzt werden, was im Verteilerverkehr

mit zahlreichen Abladestellen

besonders angenehm ist. Weitere

Neuheiten sind das SIDESTAR-Schie-

betürsystem und VARIOSHIFT-Tiefkühl-Schiebewandsystem.Schiebetüren

haben im Allgemeinen gegenüber

Drehflügeltüren den Vorteil, dass sie

keinen Platz für den Schwenkbereich

benötigen und sie können nicht

durch Wind oder andere äußere Einflüsse

unkontrolliert aufschlagen. So

Wir haben den LaSi-Dreh raus!

tang-fahrzeugbau.de

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eignet sich diese Tür im Nutzfahrzeugbereich

besonders für Seitentüren im

Verteilerverkehr.

Verschiebbare Wände. Der Schwenkvorgang

der Zwischenwand erfordert

ausreichende Platzverhältnisse, um

diesen auszuführen. In der Regel ist

der hintere Raum ebenfalls beladen.

Die Trennwand besteht aus zwei einzeln

aufgehängten Wandelementen,

welche unabhängig voneinander quer

zur Fahrtrichtung zu verschieben sind.


Fernüberwachung

Sicherheit für temperaturgeführte Transporte

Lebensmittel und immer mehr hochwertige chemische

sowie pharmazeutische Produkte werden per Lkw temperaturgeführt

befördert. Hinzu kommt der Straßentransport

besonders schützenswerter, hochwertiger Produkte

wie z. B. Computer-Chips und Tabakwaren. Dementsprechend

steigt der Bedarf an technischen Lösungen zum

Schutz der empfindlichen Fracht.

Neue Dienstleistung. Die tkv* Transport-Kälte-Vertrieb

GmbH, auch bekannt unter der Marke Thermo King Süd,

bietet seinen Kunden seit Sommer 2010 hierfür eine professionelle

Fernüberwachung von temperaturgeführten

Transporten. Während der Fokus des Ulmer Transportkälte-Spezialisten

bisher vor allem auf dem Monitoring der

Temperatur im Laderaum lag, geht tkv* nun einen Schritt

weiter. Mit dem neu gegründeten Tochterunternehmen

„tcs* thermo control services GmbH“ gewährleistet tkv*

zusätzlich eine umfassende Diebstahl- und Streckenüberwachung.

Diese beinhaltet insbesondere die aktive Fernüberwachung

des Standortes und der Fahrzeuge sowie die

Intervention bei Streckenabweichungen und nicht vorgesehenen

Fahrzeugbewegungen.

Schnelle Alarmierung. Bei Einbruch, Überfall oder Diebstahl

alarmiert die tcs* umgehend die zuständigen Behörden

bzw. Sicherheitsdienste mithilfe entsprechender Sprachendienste

europaweit. Der neue Sicherheits-Dienstleister

unterstützt im Bedarfsfall auch die europaweiten Ermittlungsarbeiten

und erstellt Dokumentationen für Behörden

sowie Versicherungen. Geleitet wird die tcs* thermo control

services von Achim Bundschuh, einem der beiden Geschäftsführer

der tkv*, sowie von Thomas Herbst.

LEBENSMITTEL-LOGISTIK

Kooperation vereinbart

Seit kurzem kooperiert der international tätige

Logistik-Dienstleister Dachser in seinem Geschäftsfeld

Food Logistics in Polen mit der ET Logistik

Sp. z o.o.. Das 1995 gegründete Unternehmen

mit Sitz in Warschau zählt zu den führenden

polnischen Lebensmittel-Logistikern.

Flexibel

Temperatursicher ans Ziel

Mehrkammertechnik mit 100 % mehr

Kälte-, Heiz- und Luftleistung

Temperatursicherheit auch bei

extremen Anforderungen

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Kühlverkehr

Das kombinierte

Trennwand- und

Kälterückhaltesystem

Cool Slide.

(Foto: Kiesling)

Transportqualität steigern

Cool Slide ® II: Trennwand und Kälterückhaltesystem

Sie ist extrem leicht, einfach zu bedienen

und praktisch „unkaputtbar“. Beste Voraussetzungen,

um im Kühlverkehr Karriere

zu machen. Das hat das kombinierte

Trennwand- und Kälterückhaltesystem

von Kieling Kühlfahrzeuge bereits getan.

Inzwischen wird das System in der zweiten

Generation vertrieben.

Leichtes Material. Das Cool-Slide ® -System

eignet sich für Multi-Temp-Transporte

ebenso wie als sehr effizientes Kälte-

KRONE AUF DER TRANSPORT LOGISTIC 2011

Weniger Kälteverlust

München-Premiere für den Cool Liner VIP von Krone: Auf der

transport logistic zeigt Krone zum ersten Mal auf einer süddeutschen

Messe den neuen Cool Liner mit VIP-Prinzip: VIP ist das

Kürzel für vacuum insulated panel (vakuumgedämmtes Paneel).

Das VIP-Prinzip beschert dem Duoplex-Steel-Aufbau des Kühlkoffers

eine sensationell bessere Kühleffizienz. Uwe Sasse, Kro-

94 NFM 5/2011

rückhaltesystem. Aufgrund des leichten

Materials lässt sich das System leicht bewegen.

Für eine gute Isolierung und Abdichtung

zwischen den beiden Kammern

sorgt das flexible und hochisolierende

Material. Mit Cool Slide ® -Trennwand wird

somit eine ganz neue Lösung für Mehr-

Kammer-Transporte angeboten, die bereits

einige Fuhrparks (z. B. Mercedes-Benz

Charterway) überzeugt hat und bereits

hundertfach im Einsatz ist.

Abtrennung mit Magneten. Durch den

Einbau eines Lüfters mit Thermostat in

ein Cool-Slide ® -Element kann Cool Slide ®

jederzeit für voneinander getrennte Tiefkühl-/Frischdiensttransporte

eingesetzt

werden. Die Abtrennung mit Magneten

verbindet die Elemente untereinander zu

einer Einheit. Zu den Seitenwänden dichtet

Cool Slide ® so gut ab, wie herkömmliche

feste Trennwände. Diese sind jedoch

wesentlich unflexibler in der Anwendung.

Geld sparen. Cool Slide ® II wird einfach

aufgeschoben, somit sind die Räume jederzeit

per Schiebetür zu öffnen, auch

während das Fahrzeug beladen ist. Die

Lieferung von Kühl- und Tiefkühlwaren

in einem Fahrzeug wird dadurch sehr viel

einfacher. Als Kälterückhaltesystem lässt

sich mit Cool Slide ® viel Geld sparen.

Gerade im Verteilerverkehr stehen die

Hecktüren oft minutenlang offen und

besonders in den heißen Monaten steigt

die Temperatur im Laderaum, die gekühlte

Luft wird einfach zu den Hecktüren

herausgelassen und damit sozusagen

„Geld und Energie im wahrsten Sinne

zum Fenster hinausgeschmissen“.

Das System Cool Slide ® ist ein effizientes

Kälterückhaltesystem für die Tiefkühlverteilung.

Es verschließt den Laderaum, dadurch

wird die vorgeschriebene Temperatur

der Ware gehalten und somit die

Qualität gesichert und Energie um bis zu

40 Prozent eingespart.

ne-Geschäftsführer Konstruktion/Entwicklung, verspricht eine

Energieeinsparung von bis zu 25 Prozent – schließlich generiert

weniger Kälteverlust auch weniger Kältemaschinenbetrieb.

Der dadurch reduzierte Kraftstoffeinsatz in der Kühlmaschine

führt im Ergebnis zu geringeren CO2-Emissionen und nicht

zuletzt werden auch die Wartungskosten an der Kühlmaschine

reduziert. Der innovative Aufbau des neuen Krone Cool Liner

Duoplex Steel VIP senkt somit in erheblichem Umfang die Kosten

für den Betreiber und die Belastungen für die Umwelt.


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RETTENDER

BLICK

Safety. Ein regionales Problem mit

überregionaler Bedeutung: Nach wie vor

bildet die Autobahn A1 zwischen Bremen

und Hamburg einen Unfallschwerpunkt,

insbesondere bei Lkw. Waren es zu

Beginn der Ausbauarbeiten noch die

zahlreichen Engstellen...


...in der Streckenführung, die

regelmäßig zu schweren Unfällen

mit Toten führten, sind es mittlerweile

die so genannten Entspannungsstrecken

und wechselnden Verkehrsführungen,

die zu den oftmals tödlichen

Auffahrunfällen führen.


Umdenken anregen:

„Allein mit Kontrollen

und Bußgeldern kommen

wir nicht weiter“, glaubt

Klaus-Dieter Kroll, Leiter

des Einsatz- und Streifendienstes

der Autobahnpolizei

in Sittensen.

Dabei hat nicht nur die zuständige Autobahnpolizei in

Sittensen, als Hauptunfallursache der Havarien, insbesondere

das dichte Auffahren der schweren Lkw auf den

Vordermann und eine damit oftmals verbundene Unaufmerksamkeit

der Fahrer ermittelt. Hier fragt sich auch Erster Polizeihauptkommissar

Klaus-Dieter Kroll, Leiter des Einsatz- und

Streifendienstes der Autobahnpolizei in Sittensen, wie man die

Auffahrunfälle mit oft schwersten Folgen verhindern kann.

Vielfältige Ablenkung

„Ein großes Problem ist“, glaubt der Autobahnpolizist, „die

Gleichförmigkeit des Jobs der Brummifahrer.“ Tag für Tag, Stun-

Drastisch: Aus den unterschiedlichsten Gründen

müssten eigentlich solche Bilder für alle Beteiligten

der Vergangenheit angehören.

de um Stunde sitzen die Fahrer am Steuer ihrer Fahrzeuge. Dabei

umgeben sie sich mit immer mehr elektronischen Hilfsmitteln,

aber auch Unterhaltungsgeräten, wie die Autobahnpolizisten

feststellen. In einer Sekunde bewegt sich ein Lkw bei

80 km/h rund 22 m vorwärts. 3 Sek. dauert das Einstellen eines

Radiosenders – das sind 66 m, auf denen der Blick des Truckers

nicht der Straße gehört. Dazu kommen Reaktionszeit bis zum

Tritt auf die Bremse und der Bremsweg. Zusammen ist das oft

zuviel, der Crash ist dann nicht mehr zu verhindern. Zum Navigationsgerät

und den üblichen Audiogeräten kommen inzwischen

Flachbildschirme, Notebooks und Kaffeemaschinen hinzu.

Mit Gardinen und bunten Wimpeln schränken die Fahrer

die Sicht aus ihrer kleinen Welt weiter ein.

Bekannt sind noch die Bilder der Autobahnpolizei Baden-Württemberg,

die vor Jahren während der Fahrt in die Fahrerhäuser

der Fahrer geschaut hat: Da wird in der Zeitung gelesen, gegessen,

SMS geschrieben, Fernsehen geguckt, Fußnägel geschnitten

und mit Schlagzeugstöcken getrommelt – alles während der

Fahrt bei mehr als 80 km/h. Und plötzlich steht der Verkehr.

Dann kommen die Autobahnpolizisten einmal mehr zu einem

Fahrerhaus, das auf wenige Zentimeter zusammengeschoben ist

– zu einem Fahrer, der mit schwerem Gerät aus seinem Fahrerhaus

befreit werden muss, wenn er denn noch lebt, was selten


genug der Fall ist. Und dann ist noch ein Smart dazwischen,

wie bei einem schweren Auffahrunfall auf der A1

nahe Stuckenborstel. Den erkannten die Polizisten erst,

als sie den andersfarbigen Lack zwischen den demolierten

Lastzügen entdeckten. Die Smart-Fahrerin überlebte nur

mit Glück. Anders als ein zehnjähriges Mädchen, das vor

Jahren im zusammengequetschten Passat Kombi ihrer

Eltern auf einer Urlaubsfahrt getötet wurde.

Biologisches Tief

Autobahnpolizist Kroll will sich damit nicht abfinden. Er

sucht nach Gründen, warum es zu diesen Unfällen kommen

konnte und sieht vor allem die Unaufmerksamkeit

als Ursache. Dabei fiel dem Beamten auf, dass sich die

schweren Auffahrunfälle mit Lkw-Beteiligung besonders

in Fahrtrichtung Bremen in den frühen Nachmittagsstunden

ereignen, wenn tief stehendes Gegenlicht im

Frühjahr die Fahrer blendet. „Dazu kommen die beginnende

Ermüdung bei dem oft frühen Arbeitsbeginn der

Trucker und der biologische Tiefpunkt nach der Mittagszeit“,

glaubt Kroll erkannt zu haben. In diesen Stunden

verdoppeln sich die Unfallzahlen fast, so die Erkenntnisse

der Statistiker der Rotenburger Polizei.

Ungebremstes Auffahren

Die Unfälle ereignen sich dabei interessanterweise eher

im gut ausgebauten Entspannungsbereich zwischen den

Baustellen, nicht in den engen Abschnitten, wo die Fahrer

physisch und psychisch angespannt sind. „Die gut

ausgebaute Autobahn in diesen Abschnitten gibt ein

Gefühl trügerischer Sicherheit“, so Kroll.

Die Geschwindigkeit regelt der Tempomat, Störungen und

Staus werden in diesem Bereich nicht erwartet und die

Gedanken sind bereits beim Feierabend, so die Erkenntnisse

der Polizei. Kroll: „Plötzlich steht der Verkehr, die

Augen waren vielleicht noch beim Pkw-Verkehr auf den

Überholfahrstreifen, der dort mehr Aufstellungsraum

zur Verfügung hat und erst später bremst. Die lange Reihe

der Lkw kommt nicht selten früher zum Stehen.“ Da

sich die Reaktionszeiten aufsummieren, bleibt nach hinten

immer weniger Zeit zum Reagieren. Auffällig ist für

die Autobahnpolizei, dass die Opfer der tödlichen Unfälle

oft gar nicht reagiert haben. Sie sind zum Teil ungebremst

auf den Vordermann aufgefahren.

„Da drängt sich der Gedanke auf, dass sie sich nicht auf

den Verkehr konzentriert haben“, merkt Klaus-Dieter

Kroll an. Was kann da helfen? Die Autobahnpolizisten

haben bereits die Warnlichter der mobilen Stauwarnanlage,

übrigens durchaus kein Standard bei Autobahnbaustellen,

auf eine schnelle Blinkfrequenz schalten lassen.

Diese neuartige Radsicherungsmutter sichert

durch Vorspannkraft anstatt durch Reibung

und verhindert somit das Losdrehen der Räder

- auch unter extremen Einsatzbedingungen.

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transport

logistic

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233

De-Minimis

förderbar!


Normalerweise sollte der Fahrer und nicht der so genannte Pupillomat

die eigene Müdigkeit attestieren – und eine Pause einlegen.

„Allein mit Kontrollen und Bußgeldern kommen wir nicht weiter“,

glaubt Klaus-Dieter Kroll. Er setzt darauf, bei den Brummifahrern

ein Umdenken anzuregen. „Aufmerksam und vorausschauend

Auto fahren!“, fordert der Kommissar einmal von den

(Fern-)Fahrern. Schließlich geht es um nicht weniger als das

eigene Leben, aber auch um das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer

auf der Autobahn.

Mehr Notbremssysteme

So bittet der Erste Polizeihauptkommissar die Unternehmen,

über die vermehrte Beschaffung von Notbremssystemen nachzudenken

– auch vor dem Hintergrund hoher Folgekosten bei

Unfällen mit Todesfolge. Der Appell an die Fahrer: Auf unnötige,

Einfache Rechnung:

Assistenzsysteme sind

immer billiger als Unfälle.

Auswertung im Rechner: Der Pupillomat

zeigt die tatsächlichen Augenwerte. (Fotos: PI ROW)

elektronische Ablenkungsgeräte verzichten, ausreichende Fahrtpausen

und Ruhezeiten zu Hause einhalten, fahrfremde Tätigkeiten

vermeiden sowie umgehend anzuhalten, wenn Sekundenschlaf

droht und ganz besonders vorausschauend zu fahren,

wenn nicht nur hinter Sittensen mal wieder die Sonne besonders

tief in das Fahrerhaus scheint.

Gefährliche Tagesschläfrigkeit

Bei der Ursachenforschung zu schweren Lkw-Auffahrunfällen

ist die Autobahnpolizei eigenen Angaben zufolge inzwischen

einen Schritt weitergekommen, und hat dabei einmal mehr die

so genannte Tagesschläfrigkeit als Grund für die verminderten

oder ausbleibenden Reaktionen der Fahrer während der Auffahr-


situation ausgemacht – die durchaus auch oftmals krankhafte

Ursachen, beispielsweise in einer so genannten

Schlafapnoe (Atemstillstand während des Schlafes), hat.

So hat die Polizei Niedersachsen als erstes Bundesland

überhaupt im Rahmen eines Pilotprojektes ein computergestütztes

Untersuchungssystem mit Namen „Pupillomat“

beschafft. Das Gerät kann innerhalb weniger Minuten

Untersuchungszeit den Kraftfahrern deutlich machen, dass

eine untersuchungsbedürftige Tagesschläfrigkeit vorliegt.

Einfacher Test entlarvt Müdigkeit

Im Bereich der A1 zwischen Bremen und Hamburg ist

Polizeikommissar Jens Platen von der Autobahnpolizei

Sittensen an diesem Gerät ausgebildet und bietet Kraftfahrern

an der A1 die Überprüfung an. Fernfahrer Hans

Hermann Sievers aus dem Bereich Segeberg, 62 Jahre

alt und seit 40 Jahren am Steuer schwerer Lastzüge, war

sofort bereit, sich untersuchen zu lassen. Er kennt die langen

geraden Strecken der Hansalinie zwischen Hamburg

und Bremen: „Da muss man hellwach bleiben!“, so Sievers.

Kommissar Platen setzt dem Trucker eine Brille auf,

die an Zubehör für das Raumschiff Enterprise erinnert.

Mit ihr werden die Pupillenbewegungen gemessen und

in das Computersystem übertragen.

Sievers fühlt sich gut: „Ich schlafe vier Stunden täglich

und bin dann fit!“ Nach Durchführung des Tests erläutert

ihm Jens Platen die Info-Grafik, die auf eine leichte

Müdigkeit hindeutet. Hans Hermann Sievers schränkt

ein, dass es schwierig ist, zwischendurch zu ruhen, wenn

man abgeladen hat, nicht weiterfahren darf und noch

in der Stadt ist. Der Krach erleichtert das Schlafen im

Fahrerhaus nicht gerade, besonders im Sommer, wenn

die Sonne auf den Lkw brennt.

Verbesserte Ruhezonen

Nicht weiter verwunderlich für Branchenkenner, dass sich

der Fahrer in den Gewerbegebieten ausreichend ruhigen

Parkraum für die Trucker wünscht. Im Bereich der

neu ausgebauten A1 hat man hier übrigens mit Weitsicht

an die Fernfahrer gedacht: Die neuen Parkplätze

werden zumeist durch entsprechende Lärmschutzwände

von der Autobahn abgetrennt.

Die Parkbuchten der Lkw-Fahrer zeigen nicht mehr zur

lauten Autobahn hin, sondern weisen in den Außenbereich.

Bei einem weiteren Lkw-Lenker zeigt sich das

Problem der Tagesschläfrigkeit deutlich. Er befindet sich

im Kontrollbereich der Info-Grafik nahe der roten Zone.

„Müde Fahrer haben ein siebenfach erhöhtes Unfallrisiko“,

erläutert Platen schließlich dem beeindruckten und

dann auch sichtlich nachdenklichen Fahrer.

Kantenschutz und mehr…

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Safety

LADUNGSSICHERUNG

Effektiver Schutz

Sensible Waren erfordern besondere

Aufmerksamkeit. Das gilt vor allem

dann, wenn die sensible Fracht für

den Transport gesichert werden muss.

Nicht selten wird hier, zum Nachteil

der Ware, improvisiert. Völlig unnötig,

wie das umfangreiche Produktsortiment

im Bereich Ladungssicherung

der Firma Heinz Haschke Dienstleistungen

(HHD) zeigt. Das Lieferprogramm

umfasst ein sehr breites Spektrum an

Gurtschutzecken, Kantenschutzwinkeln

und zahlreichen weiteren Produkten.

Eine große Variantenvielfalt stellt eine

effiziente Ladungssicherung für alle

Ladungsgrößen sicher.

Dank eines umfangreichen Lagerbestandes

sind die meisten Artikel darüber

hinaus sehr kurzfristig lieferbar. Das

gilt auch für die Produkt-Gruppe Kantenschutzprofile

und -ecken, die ebenfalls

in zahlreichen Ausführungen zur

Verfügung steht.

SICHERHEIT

Mangelhafte

Sicherung

Nach wie vor sind Lkw und Kleintransporter

nach Angaben von Verkehrssicherheitsexperten

mit nicht ausreichend

gesicherter Ladung unterwegs.

Ein weiteres, nicht minder schwerwiegendes

Problem: Trotz eines breiten

Angebotes an Fahrzeugeinrichtungen

sind auch viele Handwerkerfahrzeuge

mit selbstgebauten Einrichtungskonstruktionen

unterwegs – die halten einem

Unfall kaum Stand und sorgen so

für zusätzliches Gefährdungspotenzial.

102 NFM 5/2011

Hochspannung und Niederzurren

Neues Gurtkonzept von Dolezych sicher und wirtschaftlich

Der DoTension

wurde

optimiert.

(Foto: Dolezych)

VORBEREITUNG FÜR FACHMESSE A+A 2011

Für die Ladungssicherung gibt es jetzt

einen neuen, besonders leistungsfähigen

Zurrgurt: den DoTension vom

Dortmunder Ladungssicherungsmittel-

Spezialisten Dolezych. Der DoTension

ist nach Angaben der Sicherungsexperten

der erste Zurrgurt, der speziell

für das Niederzurren entwickelt wurde.

Er ist auf das Erreichen höchster Vorspannkräfte

ausgelegt und schafft bis

zu 690 daN Vorspannkraft – und das

bei normaler Handkraft. Das sind rund

130 Prozent mehr Vorspannkraft im

Vergleich zu einem handelsüblichen

Standard-50-mm-Zurrgurt.

Wichtige Vorspannkraft. Uwe Schöbel,

Chef-Entwickler bei Dolezych,

zum neuen DoTension: „Die Sache ist

eigentlich ganz einfach: Wenn niedergezurrt

wird, kommt es wesentlich auf

Rund um Arbeitsschutz und -sicherheit

Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

stehen vom 18. bis 21. Oktober 2011 wieder bei der A+A in Düsseldorf

im Fokus. Fachmesse und Kongress läuten dabei laut den Veranstaltern

den Endspurt für eine sehr ehrgeizige Zielsetzung der Europäischen Union

für den Zeitraum von 2007 bis 2012 ein.

Mit ihrer Gemeinschaftsstrategie für Gesundheit und Sicherheit am

Arbeitsplatz beabsichtigt die EU, bis dahin einen Rückgang der Arbeitsunfälle

um ein Viertel zu erreichen. Noch immer ereignen sich europaweit

jedes Jahr rund 4 Mio. Unfälle am Arbeitsplatz. Vor diesem Hintergrund

blickt die Fachwelt aus den Bereichen des Arbeitsschutzes und des

Betriebssicherheits-Managements gespannt auf die A+A, dem zentralen

Treffpunkt für Unternehmen, nationale und internationale Institutionen und

zugleich Diskussionsforum Europas für sicheres und gesundes Arbeiten.

Selbst in der Phase der Wirtschafts- und Finanzkrise erreichte die im Zwei-

Jahres-Turnus stattfindende A+A neue Topwerte – mit zuletzt mehr als

1500 Ausstellern aus 62 Nationen.


die Vorspannkraft (STF) in der Verzurrung

an. Beim Diagonalzurren dagegen

zählt die Zugkraft des Zurrmittels (LC).

Bislang werden Zurrmittel eingesetzt,

die beiden Zurrverfahren genügen – also

jeweils einen Kompromiss darstellen.

Deshalb haben wir mit dem Do-

Tension den Niederzurrgurt entwickelt,

der in allen Punkten auf das weitverbreitete

Niederzurrverfahren optimiert

wurde. Sein Premium-Gurtband ist in

der Gewebekonstruktion kompromisslos

auf die Erfordernisse des Niederzurrens

ausgerichtet. Damit erreicht der

DoTension höchste Vorspannkräfte.

Und das schon mit lediglich 50 daN

(kg) normaler Handkraft.

Mit einer Standard-Druckratsche kombiniert,

erreicht der Anwender so enorme

420 daN (gegenüber 300 daN bei

Standard-Gurten) und sogar 690 daN

mit der DoMulti-Langhebelzugratsche.

Besonders anwenderfreundlich und innovativ

ist auch, dass er selbst unter

dieser Hochspannung ganz einfach

wieder zu öffnen ist.“

Gurtzahl halbieren. Diese einmalig

hohen STF-Werte wurden von dem

Prüfinstitut der BG Verkehr mit der

Vergabe des GS-Zeichens offiziell bestätigt.

Der Anwender findet die sehr

guten STF-Werte auf seinem Zurrgurt-

Etikett und kann diese als Grundlage

bei der Berechnung der erforderlichen

Zurrgurt-Anzahl nutzen.

690 daN sind dabei ein so guter Wert,

dass sich damit beim Niederzurren einer

Ladung die Anzahl der eingesetzten

Zurrgurte mehr als halbieren lässt, bzw.

bei gleicher Anzahl von Zurrgurten wesentlich

höhere Ladungsgewichte gesichert

werden können.

Wirtschaftlicher. Als Beispiel lassen

sich 4 t Ladegut so anstatt mit 15 Standard-Zurrgurten

mit nur sieben DoTension-Zurrgurten

sichern. DoTension ist

damit nicht nur sicher, sondern letztendlich

auch wirtschaftlich.

FREUND ERHÄLT ADR-SILO-SATTELANHÄNGER VON SPITZER

Sicherer Gefahrguttransport

Die Silo-Fachspedition H. Freund mit Sitz in Frechen, Nordrhein-Westfalen,

hat erneut fünf Silo-Sattelanhänger in ADR-Ausführung bei Spitzer

Silofahrzeuge in Elztal-Dallau geordert. Das Transportunternehmen, das

seit mehr als 60 Jahren besteht, betreibt rund 230 Silo-Sattelanhänger

im internationalen Fernverkehr. Stephan Freund, Inhaber und Geschäftsführer

der innovativen Fachspedition, die sich auf Schüttguttransporte

spezialisiert hat, setzt auf sichere und wirtschaftliche Lösungen in

seinem Fuhrpark: „Besonders in puncto Sicherheit und Zuverlässigkeit

gehen wir keine Kompromisse

ein“, ist seine Devise.

Neuer Silo-Anhänger

für Freund.

(Foto: Spitzer

Fahrzeugwerke)

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Steigende Resonanz

Positive Bilanz für die Neuauflage

der NUFAM: „Die zweite Nutzfahrzeug-Messe

übertrifft bei weitem

den Premierenerfolg der NUFAM

2009. Das ist ein deutliches Zeichen

sowohl für die Erholung der Branche

als auch die große Akzeptanz unseres

Messekonzeptes am Markt“, erklärte

bereits vor Eröffnung des Branchentreffs

Klaus Hoffmann, Geschäftsführer

der Karlsruher Messe- und Kongress-

GmbH. Keine Frage, das insgesamt verbesserte

Umfeld im Transportgewerbe

und vielleicht auch das frühlingshafte

Wetter am dritten April-Wochenende

sorgten bei der Neuauflage für eine

steigende Resonanz auf die südwestdeutsche

Nutzfahrzeug-Messe durch

Besucher und Aussteller.

104 NFM 5/2011

Nah am Endkunden

Unter Letzteren befanden sich zahlreiche

Unternehmen, die sich erstmals

an der doch deutlich regional ausgerichteten

Messe beteiligten.

Dabei dürfte die unmittelbare

Nähe zu den

Endkunden Argument genug

gewesen sein, sich mit

dem eigenen Programmangebot

an der Veranstaltung

zu beteiligen.

So präsentierten sich

als Ergänzung zu den

lokalen bzw. regional

bekannten Nutzfahrzeug-Händlern

wie Knirsch, Haas,

Eichelberger

Erfolgreiche Neuauflage: Die zweite NUFAM bot

ein breites Spektrum an Nutzfahrzeugtechnik.

Veranstaltungen. Vier Tage lang wurde die Messe Karlsruhe Mitte April zum Branchentreffpunkt

der Nutzfahrzeugindustrie: In drei Hallen und auf dem Freigelände präsentierten sich 280 Aussteller

aus zehn Ländern mit leichten und schweren Lkw sowie Zubehör und Dienstleistungen.


oder auch Staiger unzählige Unternehmen

aus dem Aufbaubereich und insbesondere

auch aus dem Werkstattsegment. So zeigte

beispielsweise Nutzfahrzeugteile-Spezialist

winkler die neue, gleichnamige Werkzeugserie,

die sich vom 4-in-1-Doppelring-Ratschen-Schlüssel

über Zangen und Hämmer

bis hin zum komplett bestückten Werkstattwagen

erstreckt.

Netz-Ausbau bei winkler

Live an einer Sattelzugmaschine stellten

die Hydraulik-Spezialisten eine individuell

konfigurierte Hydraulikanlage vor, wobei

die Besucher an der Schlauchpresse selbst

Hand anlegen und sich am Einbinden eines

Hydraulikschlauchs versuchen konnten.

Dabei konnte winkler selbst kurz vor der

NUFAM am 4. April in Deggendorf seinen

jüngsten Betrieb eröffnen und damit das

eigene Vertriebsnetz weiter ausbauen.

So beliefert das Großhandelsunternehmen

mit Stammsitz in Stuttgart nun vom Gewerbegebiet

Kreuzäcker bei Plattling aus seine

Kunden mit Ersatzteilen für Lkw, Transporter,

Omnibusse und den landwirtschaftlichen

Fuhrpark. Ein vielleicht subjektiver

Eindruck: Ebenso wie die großen und kleinen

Werkstattspezialisten hatten sich auch

die Aufbauexperten mit ihren Ladekranen,

Fahrzeugeinbauten und Recycling- wie Verteilerexponanten

deutlich auf die regionalen

Belange der erwarteten Besucher

eingestellt.

Einfache Kranmontage

Übrigens konnte im erweiterten

Nutzfahrzeug-Bereich auch eine

Weltpremiere in Karlsruhe gefeiert

werden. So präsentierte

man auf dem Stand von Volvo-

Haas eine Tiefladekombination,

die auf einem Doll-Trailer ein

neuartiges und ausgesprochenmontage-

freundliches Faltkran-Konzept von Kramerkran

beherbergte. Der Clou des Kranes:

Durch ein hydraulisches Hebesystem, das

über einfache Containerverschlüsse mit dem

Tieflader verbunden ist, wird bei der eigentlichen

Montage bzw. Demontage eines Faltbaukranes

der üblicherweise benötigte (Lade-)Kran

zum Auflegen oder Abnehmen der

Gegengewichte überflüssig.

Die Einsparung der Maschinennutzung, aber

auch die eigentliche Reduzierung der Montagezeit

soll für eine deutlich höhere Wirtschaftlichkeit

beim Umsetzen der schlanken

Hebezeuge und damit auch eine höhere

Auslastung der eigentlichen Transportfahrzeuge

sorgen.

Rahmenprogramm mit Action

Im Gegensatz zur statischen Demonstration

des neuen Transport- und Montagekonzeptes

von Kramer konnten die Besucher echte

„Action“ schließlich im Rahmenprogramm

der diesjährigen NUFAM erleben. So lernten

die Nutzfahrzeug-Fans beim Unimog-

Parcours, bei einer Lkw-Probefahrt und im

Überschlag-Simulator die Potenziale und

Grenzen der Brummis kennen.

Vorführaktionen wie beispielsweise die Bergung

eines Lkw mit anschließender Ölspurbeseitigung

und Rettungskette sowie

Fahrten mit ungesicherter und gesicherter

Ladung waren ebenso Teil des Rahmenprogrammes

wie Vorträge zu ausgesuchten Segmenten

des Nutzfahrzeugsegmentes. Unzählige

Händler aus dem Miniaturbereich

rundeten schließlich die Palette der großen

und kleinen Nutzfahrzeuge in Karlsruhe ab.

FAZIT: Sollte eine weiterhin anhaltend positiv

verlaufende Transport-Konjunktur in den nächsten

zwei Jahren zu verzeichnen sein, dürfte die

NUFAM ihre Stellung als Ergänzung zur insbesondere

europaweit ausgerichteten IAA festigen

und sich so auch langfristig als Branchentreffpunkt

für Südwest-Deutschland etablieren.

Demonstration: Zum Rahmenprogramm

zählten auch Live-Vorführungen mit

Nutzfahrzeugen. (Fotos: Messe Karlsruhe)

Fahrzeug-, Lager- & Betriebseinrichtungen

Fahrzeugeinrichtungen und

Systemlösungen für jeden

Einsatzzweck

Weitere Einrichtungsvorschläge

finden Sie in unseren Broschüren

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Kompetenter Nutzfahrzeugservice

Werkstatt. Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit lauten oft genannte Argumente beim Nutzfahrzeugkauf.

Zwei sehr gut nachvollziehbare Argumente, handelt es sich doch bei Nutzfahrzeugen um Investitions-

Güter, die aufgrund von Fahrzeugbeschränkungen ohnehin nur zeitlich begrenzt genutzt werden können.

Effiziente Werkstattprozesse

setzen

qualifizierte Mitarbeiter

voraus. (Fotos: Hersteller)

106 NFM 5/2011

Die verbleibende Zeit soll verständlicherweise nicht

mit Werkstattaufenthalten vergeudet werden.

Gleichwohl sind Nutzfahrzeuge komplexe Technik,

die Service und Wartung sowie im Bedarfsfall Reparaturen

benötigen. Die Bedeutung des gesamten Themenkomplexes

Wartung und Service wird in den kommenden

Jahren weiter steigen.

Eine maximale Verfügbarkeit der Fahrzeuge setzt eine

vorausschauende Wartung voraus. Diese wiederum erfordert

Werkstätten, die über entsprechend qualifizierte Mitarbeiter

und die entsprechende Ausstattung verfügen

sowie die notwendigen Ersatzteile vorhalten.

Komplexe Diagnosetechnik

Die wichtigsten Trends werden dabei von den Fahrzeugherstellern

vorgegeben. Beispiel Diagnosetechnik: Ohne

komplexe Diagnosesysteme geht kaum noch etwas. Selbst


freie Werkstätten kommen ohne derartige Systeme nicht

mehr aus. Mit einem einfachen Anschließen, Einschalten

und Auslesen allein ist es nicht getan. Die Bedienung

moderner Diagnosetechnik setzt geschulte Mitarbeiter

voraus, die den Umgang mit dieser Technik sicher beherrschen.

Damit ist kontinuierliche Weiterbildung der hier

eingesetzten Mitarbeiter unumgänglich. Das gilt auch für

andere Bereiche wie etwa den Klimaservice, die Bremstechnik

und andere Fahrzeugsysteme.

Im Bereich Schulung arbeiten die Hersteller eng mit

Ersatzteil-Handelshäusern zusammen. Firmen wie winkler,

Europart, Carat, Hofmeister & Meincke und andere

bieten ihren Kunden jährlich aktualisierte, umfangreiche

Schulungsprogramme, die alle Technikbereiche rund ums

Nutzfahrzeug umfassen.

Qualität entscheidet

Eine Grundvoraussetzung für vorausschauende Wartung

und Reparatur ist natürlich der Einsatz von Ersatzteilen

in Originalqualität. Trotzdem lassen sich immer wieder

Werkstätten von extrem günstigen Preisen blenden.

Doch vermeintlich günstige Teile oder gar Kopien von

Teilen bekannter Marken haben in einem fundierten

Reparaturprozess nichts zu suchen. Ein Fahrzeug ist letztlich

die Summe seiner Komponenten. Auch hier gilt, dass

das Gesamtsystem Nutzfahrzeug nur so zuverlässig sein

kann, wie sein schwächstes Teil. Werkstätten, die hier

nicht konsequent auf Qualität setzen, werden daher auch

an Kundenbindung verlieren.

Die anspruchsvollen Nutzfahrzeugkunden erwarten aber

nicht nur eine herausragende Service- und Reparaturqualität.

Diese Qualität soll auch zu marktfähigen Preisen

angeboten werden. Das wiederum verpflichtet die Werkstätten

zu einem kontiniuierlichen Optimierungsprozess.

Die Voraussetzungen dafür sind günstig. Teilehersteller

und Werkstattausrüster bringen immer wieder Innovationen

auf den Markt, die die Arbeitsprozesse in den Werkstätten

optimieren können. Hier die Übersicht zu behalten,

ist mitunter gar nicht so einfach.

Kompakter Überblick

Wer als Werkstattprofi einen kompakten Überblick über

Neuentwicklungen und Innovationen der Branche erhalten

will, sollte sich die Leistungsschauen und Hausmessen

der großen Handelshäuser nicht entgehen lassen. So

stehen noch im Mai Leistungsschauen von Stahlgruber

oder Hofmeister & Meincke an. Mit von der Partie sind

zahlreiche namhafte Werkstattausrüster und Ersatzteilhersteller

mit ihren neuesten Produkten rund um den

kompetenten Nutzfahrzeugservice.

Außen schön,

innen hochaktuelle

Technologie

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Die Klimageräte KONFORT 720R, 760R und 760R BUS können sowohl

für das neue Kältemittel R1234yf (vorgeschrieben für Fahrzeuge,

die nach dem 01.01.2011 homologiert werden) als auch für das

traditionelle R134a verwendet werden.

Die Version KONFORT 780R BI-GAS kann gleichzeitig für beide

Kältemittel eingesetzt werden, der Wechsel ist innerhalb einer Minute

möglich.

Für diese neue KONFORT-Linie hat TEXA ����������������������������

angemeldet.

TEXA Deutschland GmbH

Bei der Leimengrube, 11

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Neuer SERVICE-

TIEFENINDEX

Werkstatt. Wie viel Service darf es sein? Wartungsvertrag, Garantieverlängerung oder Full-Service-

Leasing? Services in der Nutzfahrzeugindustrie sind heute ein wichtiger Hebel zur Kundengewinnung

und -bindung, werden aber von Unternehmen gleichwohl sehr unterdurchschnittlich genutzt.

Vom gesamten verfügbaren Spektrum an Mobilitätsdienstleistungen,

das von der klassischen Pannenhilfe

bis hin zu Full-Service-Angeboten reicht, werden heute

durchschnittlich nur 49 Prozent ausgeschöpft. Das ist das

Ergebnis des neuen Servicetiefenindex des ADAC TruckService,

der künftig einmal jährlich erhebt, wie tief die unterschiedlichen

Services in der Nutzfahrzeugbranche verankert sind. Vor

allem die klassische 24-h-Pannenhilfe und die Bereitstellung

eines eigenen Werkstattnetzes sind heute zentrale Bestandteile

der verfügbaren Mobilitätsangebote bei OEM, Komponentenherstellern,

Vermietern und Tankkartenunternehmen. Dagegen

sind Mobilitätsgarantien und -produkte sowie Full-Service-Angebote

häufig noch wenig gefragt. Zur Ermittlung der Daten

werden jährlich rund 150 Serviceprodukte von über 100 Kunden

des ADAC TruckService im Nutzfahrzeugbereich analysiert.

Die Auswertung der Servicetiefe bezieht sich auf Angebote von

OEM (Zugmaschinen und Trailer), Reifenherstellern, Vermietern

und Tankkartenunternehmen. Dabei wird die Marktverfüg-

Weit verbreitet: 92 Prozent aller Flottenbetreiber

haben eine 24-h-Pannenhilfe gebucht. (Fotos: ADAC, Daimler)


Zahlreiche

Programme: Vor

allem die Reifenanbieter

setzen auf Service.

barkeit folgender neun Serviceangebote untersucht, die

eine steigende Servicetiefe aufweisen: 24-h-Pannenhilfe,

Aufbau einer einheitlichen Preisstruktur, Verfügbarkeit

eines eigenen Werkstattnetzes in Deutschland und

Europa, zusätzliche Informationsdienste, Zusatzdienstleistungen

wie die Bargeldüberbringung, eigene Wartungsprogramme,

Mobilitätsprodukte sowie (international)

verfügbare Full-Service-Pakete.

Wichtigster Service

Mit 92 Prozent ist die 24-h-Pannenhilfe über alle untersuchten

Unternehmen hinweg fast flächendeckend verbreitet.

Auch Informationsdienstleistungen und Zusatzservices

machen inzwischen mit 67 Prozent einen ebenso

großen Bestandteil des Serviceangebotes aus wie das eigene

Werkstattnetz in Deutschland, das ein wesentlicher

Bestandteil von Servicekonzepten im komplexen Nutzfahrzeugbereich

ist (65 Prozent).

Erhebliches Potenzial

Deutlich unterrepräsentiert ist dagegen eine europäische

Netzwerkstruktur, die nur bei 23 Prozent der Unternehmen

vorhanden ist. Erhebliches Ausbaupotenzial zeigt

sich ebenfalls bei eigenen Wartungsprogrammen (acht

Prozent Marktverfügbarkeit).

Der höhere Anteil der existierenden Mobilitätsprodukte

(42 Prozent) ist vor allem auf die Reifenanbieter zurückzuführen,

die in den letzten beiden Jahren zahlreiche

Programme im Markt eingeführt haben. Full-Service-

Pakete haben dagegen im Nutzfahrzeugbereich über alle

beobachteten Anbieter hinweg noch keine Verbreitung

gefunden (ein Prozent). Bei ihnen und Mobilitäts- sowie

Wartungsprogrammen bestehen die größten Wachstumschancen

im Servicemarkt der Zukunft.

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Werkstatt

KLIMASERVICE

Regelmäßig

austauschen

Thermo-Management-Experte Behr

Hella Service empfiehlt, alle zwei

Jahre den Filter-Trockner bzw. Akkumulator

des Klimasystems zu erneuern.

Grund: Der Sättigungsgrad

des Filter-Trockners ist nach etwa

zwei Jahren Betriebsdauer erreicht.

Danach führt der hohe Wasseranteil

im System zur Korrosionsbildung

und damit zu erhöhtem Verschleiß,

mechanischen Schäden der Komponenten

des Klimasystems oder

zur Vereisung des Expansionsventils.

In der Folge kann es zu erheblichen

Betriebsstörungen bis hin zum

Ausfall der Klimaanlage kommen.

UNTERNEHMEN

Erstausrüstung

im Fokus

Die Aktionäre des Technologieunternehmens

Hug Engineering AG, Schweiz,

haben heute mit der ElringKlinger AG,

Deutschland, einen Kaufvertrag unterzeichnet.

Zwei Drittel der Anteile werden

von ElringKlinger übernommen.

ElringKlinger und die bisherigen Hug-

Aktionäre erhöhen das Aktienkapital

der Hug Engineering AG mit anteiligen

Einzahlungen von zwei Dritteln zu einem

Drittel um 20 Mio. Schweizer Franken.

Damit soll das weitere Wachstum der

Firma und der Vorstoß in neue Märkte

finanziert werden. Die bisherigen Familienhauptaktionäre

und die Management-Aktionäre

leiten das Unternehmen

weiterhin operativ und sind auch

im Verwaltungsrat vertreten.

110 NFM 5/2011

Runderneuerung ausgebaut

Goodyear Dunlop investiert in Werkserneuerung Wittlich

Der Reifenhersteller Goodyear Dunlop

hat am deutschen Produktionsstandort

Wittlich eine Premiumwerkserneuerung

für Lkw-Reifen errichtet. Insgesamt

investierte das Unternehmen

3,7 Mio. Euro in den Aufbau der Heißrunderneuerung.

Die Investition in

die neue Anlage für die konzerneigene

Runderneuerung von Lkw-Reifen ist

Teil der Wachstumsstrategie des Konzerns.

Goodyear Dunlop hat in den

vergangenen Jahren sein Produktportfolio

im Bereich werkseigene Heißrunderneuerung

kontinuierlich ausgebaut

und erweitert.

Umfassendes Sortiment. Heute bietet

der Konzern mit NextTread, Tread-

Max für Goodyear-Karkassen und MultiTread

für Dunlop-Karkassen ein umfassendes

Sortiment werkserneuerter

Reifen für Transportunternehmen.

Bisher wurden diese Produkte in Riom,

Frankreich, und Wolverhampton,

Großbritannien, produziert. Nun wurde

der Standort Wittlich, an dem Goodyear

Dunlop bereits Lkw-Neureifen

produziert, für die Werkserneuerung

von Lkw-Reifen ausgebaut.

Kapazität gesteigert. In einem zweiten

Schritt wird Goodyear Dunlop

noch in diesem Jahr weitere 1,2 Mio.

Euro in die neue Runderneuerungsanlage

in Wittlich investieren, um die

Kapazität bis auf 150.000 Reifen pro

HOFMEISTER & MEINCKE: AUSRÜSTUNG UND TEILE

Hausmesse Marke & Dialog

Goodyear Dunlop

hat am deutschenProduktionsstandort

Wittlich eine

Premiumwerkserneuerung

für Lkw-Reifen

errichtet. (Foto:

Goodyear Dunlop)

Der Teilespezialist Hofmeister & Meincke veranstaltet am Samstag, den

7. Mai 2011, zum zweiten Mal seine Hausmesse Marke & Dialog. Auf über

8000 m2 präsentieren die teilnehmenden Firmen Produktneuheiten, Live-

Präsentationen und Profi-Tipps. Den Besuchern stehen Fachleute von Hofmeister

& Meincke und weitere Experten beratend zur Seite.


Jahr auszubauen. Das unterstreicht

die Bedeutung des Geschäftsbereiches.

„Wir betrachten die hochwertige, konzerneigene

Premiumrunderneuerung

als wichtigen Bestandteil unseres Flotten-Management-Programms

Fleet-

First. Kunden, gerade Flottenkunden,

verlangen heute immer öfter ein umfassendes

Produktangebot, in dem es

eben nicht nur um Neureifen geht,

sondern auch um die Minimierung der

Kilometerkosten pro Fahrzeug – und

hier spielen Runderneuerte eine tragende

Rolle im Reifen-Management.

Vor allem mit unseren neuen Produkten

TreadMax und MultiTread können

wir die Betriebskosten durch langes

Reifenleben und hohe Kilometerleistung

senken. Gleichzeitig erhält der

Kunde mit diesen Werkserneuerten die

gleichen Produkteigenschaften wie die

der Neureifen – also Kraftstoffersparnis

und außergewöhnlich hohe Laufleistung“,

erklärt Reifenspezialist Hubert

Moquet, Direktor der Runderneuerung

Goodyear Dunlop Europa.

Wachstumsstrategie. „Die hohen

Investitionen und die Errichtung unserer

mittlerweile dritten eigenen Heißrunderneuerung

in Wittlich ist der beste

Beweis, wie wichtig das Thema für

uns ist. Die werkseigene Premiumrunderneuerung

ist ein essenzieller

Teil unserer Wachstumsstrategie im

Bereich Nutzfahrzeugreifen.“

WEH ® -PARTIKELFILTER FÜR SAUBER GEFILTERTES ERDGAS

Penibel gereinigter Kraftstoff

Bei der Betankung mit Erdgas und Wasserstoff sind saubere, gefilterte

Gase Grundvoraussetzung für die einwandfreie Funktion der fahrzeugund

tankstellenseitigen Komponenten. Öleinträge oder Metallspäne können

Armaturen und Ventile beinträchtigen oder sogar beschädigen und

zu Undichtheiten führen.

Die Filtrierung von Erdgas und Wasserstoff ist besonders anspruchsvoll

und erfordert entsprechende Technik. Die Aufgabe, den Gasstrom von belastenden

Bestandteilen zu reinigen, übernehmen die neu entwickelten WEH ® -

Partikelfilter Typ TSF2 und TSF4. Sie filtern den Gasstrom und entfernen

zuverlässig und sicher die im Gas enthaltenen, verunreinigenden Bestandteile

je nach Ausführung von 1 bis 40 Mikron und schützen so die Betankungskomponenten,

wie Füllkupplungen, Tanknippel, Rückschlagventile, Flaschenventile

und Gasdruckregler.

Alle Filter sind aus hochwertigen Materialien gefertigt und verfügen entweder

über ein einfach zu reinigendes, wiederverwendbares Filterelement oder

in einer anderen Filterausführung über ein auswechselbares Filterelement.

Sie sind sehr wartungsfreundlich und können auch nachträglich in Tankstellen

und Fahrzeugen eingebaut werden. Es stehen verschiedene Bauarten und

-größen zur Verfügung. Das Produktprogramm umfasst auch Koaleszenzfilter

für die Filtration von Partikeln in einer Größenordnung

von 0,3 bis 1 Mikron für den Einsatz

im Hochdruckbereich bis 390 bar.

Zuverlässige Filtrierung:

WEH ® -Partikelfilter für

Erdgas und Wasserstoff.

(Foto: WEH ® )


Werkstatt

ERSATZTEIL-KATALOG FÜR MB-FAHRZEUGE

Erster Fabrikatskatalog

Unter einem guten Stern steht der jüngste Katalog

vom Nutzfahrzeugteile-Spezialisten winkler mit dem Titel

„Ersatzteile für Mercedes-Benz Atego, Axor, Actros“.

Als erster Fabrikatskatalog von winkler dreht er sich ausschließlich

um die drei Top-Baureihen von Mercedes-Benz-

Lkw. Speziell für freie Werkstätten und Nutzfahrzeughalter

mit Mercedes-Benz-Lkw wurde das neue Katalogwerk

konzipiert. Der große Vorteil für den Kunden liegt darin,

dass er das passende Ersatzteil für die Baureihen Atego,

Axor und Actros auf insgesamt 396 Seiten sehr schnell

findet und bestellen kann. Dafür wurde der Inhalt klar

durchstrukturiert. Die Hauptkapitel des Kataloges tragen

die Namen der Baureihen. Darunter findet man wiederum

die Ersatzteile nach Produktbereichen gegliedert:

Motorenteile, Antriebs- und Aufbauteile, Beleuchtung und

Elektrik, Druckluft und Elektronik, Federung und Dämpfung,

Achs-, Lenkungs- und Bremsenteile sowie

Karosserie- und Fahrerhausteile.

KOMPONENTEN

Maximale

Ladedruckkontrolle

Merkmal moderner Turboaufladung ist es,

nicht nur den Ladedruck zu erhöhen, sondern

den Ladedruck auch über ein möglichst

breites Band des Motorbetriebes zu

regeln. Die patentierte Holset VGT-Technologie

bietet maximale Kontrolle des Ladedrucks.

Breite Anwendung findet diese

Turbolader-Technologie bereits in den modernen

Cursor-Motoren, die Iveco bei seinen

Lkw-Baureihen Stralis und Trakker

112 NFM 5/2011

winkler-Katalog mit Mercedes-

Benz-Teilen. (Foto: winkler)

einsetzt. Den passenden Turbolader für

die Reparatur liefert Motair mit dem Holset-Original.

Der Holset VGT nutzt eine

Turbine, deren Arbeitsbereich während

des Motorlaufs automatisch verstellt

wird. Die verstellbare Turbinenleistung

liefert stets genügend Energie, um den

Verdichter in jedem Betriebspunkt des

Motors auf dem gewünschten Ladedruckniveau

zu betreiben. Durch Verstellung

der Leitschaufeln des Düsenbereiches

wird der Abgasstrom durch die Turbine

geregelt. Das Besondere an der Holset-

VGT-Anwendung ist, dass die Leitschau-

Necip Yilmaz

setzt auf EFAFLEX-Schnell-

Lauftore. (Foto: EFAFLEX)

Überzeugendes Design

„Waterworld ® “ mit EFAFLEX-Schnell-Lauftoren

Funktionalität, Sicherheit und Zuverlässigkeit sind Eigenschaften,

auf die Unternehmen beim Einbau von Industrietoren

größten Wert legen. Weil die modernen Industriebauten

aber nicht mehr nur funktional, sondern meist

auch schön sind, steigt die Nachfrage nach hochwertigem

Design der Tore. Der NSI Tankstellenservice in

Aschaffenburg hat beim Bau seiner Erlebnis-Waschstraße

„Waterworld ® “ größten Wert auf die Gestaltung und das

Design des Baus gelegt und sich aus diesem Grund für

Schnell-Lauftore von EFAFLEX entschieden.

feln sich axial in den Abgasstrom schieben.

Diese Technik sichert ein hohes Maß

an Haltbarkeit und Zuverlässigkeit, was

bei den heutigen Nutzfahrzeuganwendungen

entscheidend ist. Wird der Düsenring

in die Turbine geschoben, verändert sich

der Spalt, durch den das Abgas auf das

Turbinenrad strömt. Diese variable Turboladergeometrie

bewirkt, dass bei geschlossenen

Düsen der Spalt enger wird,

wodurch der Abgasdruck steigt und sich

die Turboladerdrehzahl erhöht. Öffnet der

Düsenring, reduziert sich der Abgasdruck

und damit der Ladedruck.


Hohe Funktionalität. „Ich bin Qualitätsfanatiker“, sagt

Necip Yilmaz, geschäftsführender Gesellschafter des NSI

Tankstellenservice. „Aus diesem Grund habe ich für die

Planung dieses Gebäudes und auf die Auswahl der Lieferanten

höchste Sorgfalt verwandt.“ 17 Tore des Bruckberger

Spezialisten für schnell-laufende EFAFLEX-Industrietore

sorgen deshalb für den Lärm- und Einbruchschutz

und dafür, dass die Wärme im Gebäude bleibt.

„Die Tore brillieren nicht nur wegen ihrer hohen Funktionalität,

sondern auch wegen ihres Designs, sie passen

perfekt zur Philosophie unseres Hauses“, erläutert Necip

Yilmaz. Die Farbe der Tore harmoniert hervorragend mit

dem Rotbraun der Fassade. Drei Wochen lang habe er den

Metallic-Außenanstrich des Gebäudes selbst entwickelt,

erzählt der Geschäftsführer. „Design und Farbe der Tore

ergänzen die Fassade perfekt.“

Neuralgische Punkte. Er habe sich umfassend über ver-

schiedene Industrie-Schnell-Lauftore informiert, berichtet

Necip Yilmaz. Die Preise für die EFAFLEX-Tore seien absolut

gerechtfertigt. „Man muss die Ausgaben immer im

Verhältnis zum Gesamtbau sehen. Das Projekt hat 6 Mio.

Euro gekostet, da sollte man an den neuralgischen Punkten,

wie den Toren nicht sparen. Billig bringt gar nichts,

da fällt nur ständig etwas aus.“

Eine Störung der Tore kann sich der Geschäftsführer

nicht leisten. Sie hätte einen Stopp der Waschanlage zur

Folge. Bei 850 Fahrzeugen pro Tag würde das schnell zum

Stau und damit zu Unmut bei seinen Kunden führen.

Und die sind Necip Yilmaz mehr als wichtig.

Druckdose

Verdichterrand

Lagergehäuse

Betätigungsbügel

Schubstange

Düsenring

Verdichtergehäuse

Abdeckplatte

Drehzahlsensoranschluss

Drehzahlsensor

Turbinengehäuse

Turbinenrand

(Grafik: Motair)

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protokolliert Waschvorgänge

berechtigt Tor-Ein- u. -Ausfahrt

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(Foto: Brembo)

Werkstatt

TEILE & KOMPONENTEN

Optimierte Belüftung

Der italienische Bremsenspezialist Brembo hat eine

neue, innenbelüftete Scheibe für Nutzfahrzeuge vorgestellt.

Die Scheibe ist mit sternförmigen Belüftungsnoppen

aus Spezialgusseisen mit hohem Kohlenstoffgehalt

und niedrigem Siliziumgehalt ausgestattet. Hauptvorteile

des verwendeten Materials und des neuen exklusiven

Belüftungssystems sind eine Gewichtsreduktion

um bis zu zehn Prozent, eine Senkung der Betriebstemperaturen

und eine Reduzierung des Risikos eines Thermo-Schocks

und somit auch des Risikos eines Scheibenbruchs.

Weitere Vorteile sind eine Verlängerung der

Betriebsdauer sowohl bei den Bremsbelägen als auch

bei der Scheibe selbst und die Erhöhung der aktiven

Sicherheit. Das von Brembo entwickelte und patentierte

neue System mit sternförmigen Belüftungsnoppen

verbessert ganz erheblich

die Beständigkeit gegen

Risse, die sich auf der Scheibenoberfläche

bilden können.

Dabei handelt es sich um

thermische Risse an der

Oberfläche, die sich bei längerer

Verwendung der Scheibe

immer mehr ausdehnen.

ÖL-MANAGEMENT-SYSTEM TMS III

Steuern und

Überwachen

Gleich zwei Neuheiten hat HORN TECALE-

MIT in sein Produktprogramm aufgenommen.

Die Öl-Management-Systeme TMS III

für bis zu zehn Zapfstellen und die kleinere

Variante TKS IV für bis zu vier Zapfstellen

können viel mehr als dem Ölschwund

in der Werkstatt ein Ende zu bereiten.

TMS III ist ein System zur Steuerung und

114 NFM 5/2011

Lizenz zum Tanken: Das

Tankterminal wird durch

einen Chip aktiviert.

(Foto: sk)

Überwachung von Versorgungsanlagen

für Motorenöle und andere Medien in Kfz-

Werkstätten und in der Industrie. Als neuartiges

System mit USB-Schnittstelle und

hochauflösendem Grafik-Display meldet

es die exakten Ölabgabemengen direkt

an das Dealer-Management-System über

Gateway-Software oder Mini Gateway

und optimiert somit die gesamten betrieblichen

Abläufe. Je nach Leistungsumfang

sind Abgabeüberwachung, Zapfdatenübertragung

und teilweise sogar Vorgabe von

Analysieren und sparen

Schreiner setzt auf Leibold-Tank-Management

Die Kraftstoffpreise befinden sich wieder im Steigflug!

Für die meisten Transportunternehmen ergibt sich daraus

die Notwendigkeit, alle Kostenreduzierungsregister zu

ziehen. So wird auch das Thema Betriebstankstelle wieder

interessant. Zum einen, weil es so die Möglichkeit gibt,

einige Cents günstiger zu tanken, zum anderen, weil die

Unternehmen über die eigene Betriebstankstelle eine bessere

Kostenkontrolle haben. Letzteres setzt jedoch eine

entsprechend leistungsfähige EDV voraus.

Mehr Transparenz. Ein Bereich, auf den sich das schwäbische

Unternehmen Leibold spezialisiert hat. Das Leibold-Tankdatenerfassungssystem

erfasst alle mit dem

Tankvorgang entstehenden Daten und wertet sie aus. Damit

schafft es ein Höchstmaß an Transparenz, die wiede-

fahrzeugspezifischer Ölmenge sowie

Ölsorte aus dem System möglich. Somit

werden Fehlbefüllungen und falsche

Protokollierung vermieden.

Ob Abgabeüberwachung, Zapfdatenübertragung

oder Vorgaben fahrzeugspezifischer

Ölmengen: Das Öl-Management-

System von HORN TECALEMIT sorgt für

den sicheren und zuverlässigen Fluss der

Zapfdaten. Demnächst erlangen TMS III

und TKS IV die MID-Zertifizierung. Darüber

hinaus ist das Kraftstoffabsauggerät Tank-


um die Voraussetzung ist, um zusätzliches Sparpotenzial

auszuschöpfen. Um nicht auf improvisierte Kompromisslösungen

zurückgreifen zu müssen, bietet Leibold

sein Komplettpaket für den Schreiner-Fuhrpark. So auch

für die oberpfälzische Spedition Schreiner. Das traditionsreiche

Transportunternehmen mit Sitz in Zell bei Hof

nutzt seit wenigen Monaten für seine Betriebstankstelle

ein Leibold-Tankterminal samt der dazugehörigen Tank-

Management-Software.

Großer Fuhrpark. Schreiner Transporte ist unter anderem

in der Flachglas-Logistik unterwegs und betreibt rund 150

Fahrzeuge in ganz Europa. Getankt wird überwiegend an

der eigenen Betriebstankstelle. So kann, ohne erst aufwändig

externe Tankdaten eingeben zu müssen, die Unternehmensleitung

die jeweiligen Verbräuche analysieren

und Vergleiche ziehen.

Einfache Bedienung. Mit der Identifizierung Fahrzeug,

Fahrer, Kilometer-Betriebsstunden, bietet das System effiziente

Statistiken nach Fahrzeuggruppen, Kostenstellen,

Fahrer, über den vorgegebenen Zeitraum wie Tag, Monat

oder Quartal. Da es nicht immer möglich ist, an der

Betriebstankstelle zu tanken, hat sich Schreiner für eine

Lösung entschieden, wonach Fahrer, die längere Zeit extern

getankt haben, sich zunächst bei er Fuhrparkleitung

melden müssen, bevor sie eine Tankerlaubnis erhalten.

Das Tankterminal selbst arbeitet chipbasiert. Bei Schreiner

Transporte ist jedem Fahrzeug ein Chip zugeordnet,

der vom Tankterminal erkannt wird. Das robuste Tankterminal

in Edelstahlausführung besitzt ein großes, gut

ablesbares Display und eine ebenso robuste Eingabetastatur.

Die Bedienung ist simpel gehalten.

Quick eco ein weiteres Highlight. Es ist

ein preiswertes Gerät zur Kraftstoffabsaugung

und macht keine Abstriche hinsichtlich

Sicherheit, Bedienkomfort und

Servicefreundlichkeit.

Die Einsatzmöglichkeiten des TankQuickeco-Systemes

sind außerordentlich vielseitig.

Es eignet sich zum Absaugen aus

KFZ-Tanks, zum Einsatz in der KFZ-Werkstatt,

dem Gebrauchtwagenhandel, zur

KFZ-Trockenlegung und an Tankstellen

bei der Fehlbetankung.

(Foto: HORN

TECALEMIT)

IMPRESSUM

Verlag: NFM-Verlag KG

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Layout: Sandra Wilckens, Sabine Peimann, Svenja Naubert,

Carina Wegner, Regina Köhnken, Jasmin Mahnken,

Monika Zupke

Mitarbeiter: Siglinde Peimann, Gaby Preuschoff, Bianca Peimann,

Elke Stern, René Niedermeyer, Ursula Schröder,

Susanne Sinss, Carmen Bartsch, Tobias Ritscher,

Alexander Bigaj, Ines Nettlau, Cigdem Kilicaslan

Satz/Lithos: NFM-Verlag KG

Wilhelm-Giese-Straße 26 | 27616 Beverstedt

Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH | 27616 Beverstedt

Verlagsleitung: H. Peimann

Druck: SKN | Stellmacherstraße 14 | 26506 Norden

Erscheinungsweise: 12x im Jahr

Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind, stellen die Ansicht des Verfassers

dar und nicht unbedingt der Redaktion oder des Verlages. Nachdruck oder

Vervielfältigung darf nur mit Genehmigung des Verlages erfolgen. Einsender

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ISSN 1614-1229

i

v

w

Angeschlossen der Informationsgesellschaft zur

Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.


Die Maus packt wieder aus

Anhänger, Auflieger, Aufbauten, Kühlverkehr

Mercedes-Benz Leichte Aufbauten-Suche: Web-Portal für die

Suche nach dem richtigen Aufbau für Feuerwehr, Partyservice

und Abschleppdienst – wer einen Transporter für den speziellen

Einsatz sucht, findet auf dem Portal www.vanpartner.info von

Mercedes-Benz Unterstützung. Hier listet der Stuttgarter Autobauer

alle Aufbauhersteller auf, die im Vorfeld geprüft und dann

mit dem Titel „VanPartner by Mercedes-Benz“ ausgezeichnet

wurden. Derzeit finden sich auf dieser Seite 60 Unternehmen

mit mehr als 200 Produkten.

Neben Informationen rund um die Angebote selbst, gibt es

auch die Kontaktdaten der jeweiligen Hersteller. Und mit einem

Klick auf den Button „Kartenansicht“ kann der Kunde sehen,

wo in Deutschland das Unternehmen sitzt. Die Produkte können

entweder über die Fahrzeugklasse oder die Auf- und Umbauart

gesucht werden. Die Liste reicht von Kühlaufbauten über

Polizei- und Rettungsfahrzeuge bis hin zu Übertragungsfahrzeugen

für Fernsehsender sowie Blut- und Organtransporter.

116 NFM 5/2011

TBV Kühlfahrzeuge Optische Verjüngungskur: TBV Kühlfahrzeuge

GmbH mit neuem Internetauftritt. Seit dem 1. April

2011 präsentiert sich TBV mit einem neuen, professionelleren

Außenauftritt. Dieses beinhaltet nicht nur die Internetseite

www.tbv-kuehlfahrzeuge.de, das neue Aushängeschild der

Firma, sondern auch ein neues, dynamischeres Logo im „Kühlfahrzeug-Look“.

Dieses ziert auch die neu gestalteten Fahrzeugprospekte

und soll einen hohen Wiedererkennungswert

schaffen. Geschäftsführer Dr. Bertold Biffar, seit Herbst 2010

Miteigentümer von TBV, hat das neue Design entscheidend mitgeprägt.

„Trotz der langen Betriebszugehörigkeit unserer Mitarbeiter

sind wir ein junges, ehrgeiziges Team und wollen als

moderne Firma wahrgenommen werden“, erklärt der 42-Jährige.

Die optische Verjüngungskur ist auch nur äußeres Zeichen

weitergehender Verbesserungen des Kühlfahrzeugspezialisten:

Die Modernisierung des Betriebes durch Investitionen in neue

Produkte und die effizientere Gestaltung der Arbeitsabläufe ist

nicht zuletzt an den Produkten deutlich spürbar.


Kühlverkehr

tkv* Professionelle Fernüberwachung: Temperaturgeführte

Transporte sind immer sehr sensible Transporte. Lebensmittel

und immer hochwertigere, chemische sowie pharmazeutische

Produkte werden per Lkw temperaturgeführt befördert. Hinzu

kommt der Straßentransport besonders schützenswerter, hochwertiger

Produkte wie z. B. Computer-Chips und Tabakwaren.

Dementsprechend steigt der Bedarf an technischen Lösungen

zum Schutz der empfindlichen Fracht.

Die tkv* Transport-Kälte-Vertrieb GmbH, auch bekannt unter der

Marke Thermo King Süd, bietet seinen Kunden seit Sommer 2010

hierfür eine professionelle Fernüberwachung von temperaturgeführten

Transporten. Während der Fokus des Ulmer Transportkälte-Spezialisten

bisher vor allem auf dem Monitoring der Temperatur

im Laderaum lag, geht tkv* nun einen Schritt weiter. Mit

dem neu gegründeten Tochterunternehmen tcs* thermo control

services GmbH gewährleistet tkv* zusätzlich eine umfassende

Diebstahl- und Streckenüberwachung. Diese beinhaltet insbesondere

die aktive Fernüberwachung des Standortes und der Fahrzeuge

sowie die Intervention bei Streckenabweichungen und

nicht vorgesehenen Fahrzeugbewegungen.

www.vehicles-world-online.de

Redaktion

Trailer im Blick: Die Zentrale der tkv*-Fernüberwachung.

Telematik

telefisch Unabhängige Ortung: Es gibt Einsatzgebiete wie etwa

die Trailerüberwachung, da sind Ortungs- und Telematiksysteme

notwendig, die ohne externe Stromquellen auskommen.

Auf derartige Systeme hat sich die telefisch GmbH mit ihren

Produkten spezialisiert. Der teleakku ist ein kompaktes, handliches

Gerät mit Funktionszeiten von mehreren Tagen bis zu

einigen Monaten. Bei allen metallischen Untergründen sorgen

starke Magnete im teleakku für eine kinderleichte Anbringung

des Gerätes am Trailer.

Vehicles-World-Online GmbH l Wilhelm-Giese-Straße 26 l 27616 Beverstedt

Stefanie Hünken l eMail: shuenken@vehicles-world-online.de

Telefon: +49 (0) 47 47-87 41-2 35 l Telefax: +49 (0) 47 47-87 41-3 22


Karriere-Chance Web: SEW-EURODRIVE hat hierzu eine Website.

Der telesolar ist die Langzeitlösung für Jahre. Durch seine

Solarzellen sorgt er autark für die dauerhafte Ladung seiner

Batterie. Das gilt selbst bei Temperaturen von –10 °C und mehr.

Abgerufen werden können die Daten funktional im teleweb –

einer Internetplattform von telefisch. Von jedem Internetzugang

weltweit kann sich der Nutzer gesichert in seine Plattform

einwählen und auf alle Informationen zugreifen, vom Büro,

von unterwegs oder von Zuhause.

Umwelt & Verkehr

EcoTransIT World Emissionsrechner im Internet: Unternehmen

planen ihre Gütertransporte zunehmend nicht nur

nach wirtschaftlichen, sondern auch nach ökologischen Kriterien.

Der EcoTransit World gibt online die Möglichkeit die

Umweltbilanz auch für weltweite Logistik-Ketten zu vergleichen.

Wissenswertes

aus dem Netz

Das Internettool wurde gemeinsam von der Universität Hannover,

dem Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) in

Heidelberg in Kooperation mit dem internationalen Eisenbahnverband

UIC und den Projektpartnern DB Schenker Rail, Green

Cargo AB, Schweizerische Bundesbahnen (SBB) Renfe, SNCB,

Société Nationale des Chemins de Fer (SNCF) und Trenitalia

S.p.A. entwickelt. Mithilfe des frei zugänglichen Online-Programmes

können die Umweltauswirkungen von Gütertransporten

verkehrsträgerübergreifend berechnet werden. EcoTransIT

World wendet sich z. B. an produzierende Unternehmen, Verlader,

Logistik-Dienstleister und Spediteure.

Kombinierter Verkehr

ICA Züge online buchen: Intercontainer Austria GesmbH (ICA)

hat eine neue Webplattform für Online-Buchungen und verschiedene

Status-Informationen zu Sendungen gestartet. Die

Plattform besteht aus den fünf Bereichen: NINA-Netzwerk, Auftragserfassung,

allgemeine Züge, Last-Minute-Züge und Bestellübersicht

für nationale Sendungen. Voraussetzung für die Nutzung

der Serviceleistungen ist eine Zugangsberechtigung auf

Mitarbeiterebene, die von ICA an den jeweiligen Anwender

vergeben wird. Die neue Plattform ist über einen Link auf der

ICA-Website aufrufbar.

Job & Karriere

SEW-EURODRIVE Karriere-Website geht an den Start: Seit

21. März 2011 hat SEW-EURODRIVE seinen neuen Internetauftritt

im Bereich Karriere. Unter www.karriere.sew-eurodrive.de

finden Interessierte Informationen rund um das Unternehmen

als Arbeitgeber. Dabei hält die Website sowohl für

Schüler, Absolventen als auch für Berufserfahrene Wissenswertes

bereit. Neben der Vorstellung von SEW-EURODRIVE als

Arbeitgeber gibt es in den verschiedenen Berufsgruppen Porträts

Stefanie Hünken

Telefon: +49 (0) 47 47-87 41-2 35

Telefax: +49 (0) 47 47-87 41-3 22

eMail: shuenken@vehicles-world-online.de

Vehicles-World-Online GmbH l Wilhelm-Giese-Straße 26 l 27616 Beverstedt

Telefon: +49 (0) 47 47-87 41-0 l Telefax: +49 (0) 47 47-87 41-2 22

eMail: service@vehicles-world-online.de l www.vehicles-world-online.de


eigener Mitarbeiter. Zudem werden Einstiegsmöglichkeiten in

den verschiedenen Berufsgruppen aufgezeigt sowie Einarbeitungsprogramme

und Entwicklungsperspektiven erläutert. Ein

Link auf die Produktseite von SEW-EURODRIVE führt direkt in

die Welt der Antriebstechnik.

Im Bereich Download stehen verschiedene Broschüren zum

Herunterladen bereit. Ein Veranstaltungskalender sowie aktuelle

Stellenangebote runden das Angebot der Karriere-Website ab.

Der Anbieter von Antriebstechnik und -automatisierung beschäftigt

derzeit rund 400 Mitarbeiter, davon etwa 800 Ingenieure.

Weitere 100 sollen dazukommen.

Messe-Planung

transport logistic 2011 Chef-Tag-Teilnehmerliste: Die internationale

Fachmesse transport logistic hat sich für den letzten

Messetag eine Besonderheit überlegt: Der 13. Mai 2011 steht

unter dem Motto Chef-Tag. Mehr als 150 Aussteller beteiligen

sich und werden an diesem Tag mit ihrer Führungsriege am

Stand vertreten sein. „Mit dem Chef-Tag wollen wir erreichen,

dass am Freitag möglichst viele Vertreter des Top-Managements

am Messestand für Gespräche zur Verfügung stehen“, erklärt

Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München, das

Konzept. „Wir unterstützen dazu alle teilnehmenden Aussteller

mit kostenfreien Besuchergutscheinen und veröffentlichen die

Unternehmen zeitnah auf unserer Homepage, sodass Besucher

bereits vorab Termine vereinbaren können.“ Informationen

rund um den Chef-Tag inklusive Teilnehmerliste und Kontaktdaten

zur Terminvereinbarung sind daher unter www.transportlogistic.de/de/Besucher/Cheftag

zu finden.

Standorte

Dortmunder Hafen Eine Webadresse für alle: Der Dortmunder

Hafen beheimatet 160 Unternehmen. Aber nicht nur am

Der Seitenlader Spezialist

Mehr als 30 Jahre Erfahrung mit weltweitem Service und Ersatzteilnetz

Hammar Maskin AB SE- 517 95 Olsfors, Sweden

Tel: (+46) 33 29 00 00, Fax: (+46) 33 29 00 01

e-mail: info@hammar.eu, webside: www.hammar.eu

Unternehmen unter einer Web-Flagge: Dortmunder Hafen

stellt sich vor. (Screenshots: NFM-Verlag KG, © Gerd Altmann/PIXELIO)

Standort, sondern auch online sind die Hafenunternehmen aus

Dortmund nun unter einer Internetadresse zu erreichen. Auf

der Internetseite wird so die gesamte Bandbreite der Leistungsfähigkeit

des Wirtschaftsstandortes präsentiert.

Noch ist die Homepage nicht vollständig, doch es wird laufend

daran gearbeitet, möglichst viele der Unternehmen hierfür zu

gewinnen. Ein Besuch der Seite kann sich z. B. auch mit Blick

auf die Stellensuche lohnen, denn im Bereich Jobs/Karriere sollen

Stellenangebote zu finden sein. Neben der direkten Internetadresse,

ist die Internetpräsenz auch über einen Link auf der

Internetseite der Dortmunder Hafen AG (www.dortmunderhafen.de)

zu erreichen.

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.

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