Musik - LIT Verlag

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Musik - LIT Verlag

Kunst

Geschichte

Architektur · Design

Lit


Inhalt

Kunstgeschichte ................................. 3

Zeitgenössische Kunst .............................. 16

Architektur .................................... 18

Kunst und Religion ................................ 22

Außereuropäische Kunst ............................. 31

Design ....................................... 32

Museen und Ausstellungen ............................ 33

Autoren- und Herausgeberverzeichnis ..................... 35

Reihenverzeichnis ................................ 36

Eine aktualisierte Fassung des Kataloges finden Sie unter

http://www.lit-verlag.de/kataloge/

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nur LIT Verlag und Münster eingeben.

Ansprechpartner: Martin W. Richter Dr. Wilhelm Hopf

(Lektorat, Münster) (Verleger)

richter@lit-verlag.de zuerich@lit-verlag.ch

Mag. Richard Kisling Veit Hopf

(Lektorat, Wien) (Lektorat, Berlin)

wien@lit-verlag.at berlin@lit-verlag.de

Onlineverzeichnisse

Im Internet enthält nur das VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher –

www.buchhandel.de) alle erschienenen Titel. Im Gegensatz zu seinem Namen

sagt es nichts über die Lieferbarkeit aus. Alle anderen Online-Anbieter bieten nur

ausgewählte Titel an, wie es auch jede herkömmliche Buchhandlung tut.

2011

Kataloge

Der Fachkatalog Kunstgeschichte enthält die Titel der letzten fünf Jahre. 15 weitere

Fachkataloge informieren Sie ausführlich über die Verlagsschwerpunkte.

Ältere Titel und einen aktuellen Überblick finden Sie auf unserer Homepage

http://www.lit-verlag.de.

Zweimal jährlich erscheint

Wissenschaft Aktuell (Auflage: 35.000),

das Sie über die Neuerscheinungen der letzten 12 Monate informiert.


KUNSTGESCHICHTE

Schriften aus dem Kunsthistorischen Institut der

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

hrsg. von Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers, Prof. Dr. Christoph Jobst und

Prof. Dr. Uwe Albrecht

Angela Karstensen

Der Auferstehungsteppich zu Kloster Lüne

Bildtradition und Singularität

Das Kloster Lüne beherbergt einen einzigartigen Schatz an bestickten Textilien aus dem späten Mittelalter.

Die Verfasserin beschreibt, welche Bedeutung die Teppichstickerei im täglichen Leben der Nonnen hatte. Über die Verwendung

der Bildteppiche ist nichts bekannt. Vermutlich war ihre wichtigste Funktion, Gegenstand fleißiger Handarbeit

zu sein.

Einen Schwerpunkt der Publikation bildet die Deutung des „Auferstehungsteppichs“; die einzelnen Bildszenen werden

genau beschrieben. Nicht zuletzt die Fabelwesen des Randschmucks haben das Interesse der Verfasserin geweckt.

Jede weitere Beschäftigung mit diesem einzigartigen Bilderschatz wird von Frau Karstensens Arbeit auszugehen haben.

Lars Olof Larsson

Bd. 1, 2009, 144 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10288-1

grazer edition

hrsg. von Johann Konrad Eberlein

Götz Pochat

Kunst, Kultur, Ästhetik

Gesammelte Aufsätze

Der Sammelband vereint unveröffentlichte, entlegen publizierte und neu edierte Aufsätze des seit 1987 in Graz lehrenden

deutsch-schwedischen Gelehrten, der zu den wichtigsten Kunsthistorikern der Gegenwart zählt.

Bd. 1, 2009, 752 S., 79,90 €, br., ISBN 978-3-8258-7532-6

Johann Konrad Eberlein (Hrsg.)

Festschrift für Götz Pochat

Zum 65. Geburtstag

Der Band vereint 30 Beiträge von internationalen Wissenschaftlern, die zu Ehren von Götz Pochat verfaßt wurden. In

ihrer Themenvielfalt spiegelt sich die ganze Breite des Lebenswerks des großen schwedischen Kunsthistorikers, der

seit 1987 in Graz lehrt. Zusammen mit den gesammelten Aufsätzen Götz Pochats, die unter dem Titel „Kunst, Kultur,

Ästhetik“ erscheinen, bildet er die Festgabe anläßlich der Feier seines 65. Geburtstages.

Bd. 2, 2007, 432 S., 39,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0331-5

Johann Konrad Eberlein (Hrsg.)

Erbschaft Altstadt

Fassade und Dach in der Kulturhauptstadt Graz – Restaurierung, Denkmalpflege und Kunstgeschichte.

Akten des Internationalen Kongresses des Instituts für Kunstgeschichte der Karl-Franzens-Universität

Graz zum Programm von „Kulturhauptstadt Graz 2003“ am 14. – 16. 11. 2003

In dem Sammelband werden die Beiträge der Kongreßteilnehmer des Kongresses „Erbschaft Altstadt“ in Graz 2003

veröffentlicht, die auf verschiedenen Gebieten zu grundsätzlichen Fragen der Denkmalpflege und Restaurierung unter

wissenschaftlichen wie handwerklichen Aspekten Stellung nehmen.

Bd. 3, 2007, 224 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-8258-7533-4

Anselm Wagner (Hrsg.) NEU

Abfallmoderne

Zu den Schmutzrändern der Kultur

Die Moderne ist durch ein Übermaß an Abfallproduktion gekennzeichnet, die in allen Bereichen der Kultur ihre Spuren

hinterlässt. 2008 untersuchte ein interdisziplinäres Symposion an der Universität Graz die „Abfallmoderne“ aus verschiedenen

Blickwinkeln. Der Tagungsband versammelt Beiträge aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Archäologie, Architekturtheorie,

Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Religionswissenschaft,

Soziologie und Wirtschaftswissenschaft.

Bd. 4, 2010, 336 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-643-50117-2

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Kunstgeschichte

Ilonka Czerny

Die Gruppe SPUR (1957 – 1965)

Ein Künstlerphänomen zwischen Münchner Kunstszene und internationalem Anspruch

Die Münchener Künstlergruppe SPUR bestand zwischen 1957 und 1965. Ihre Protagonisten waren die Maler Heimrad

Prem, Helmut Sturm, HP Zimmer und der Bildhauer Lothar Fischer. Mit witzig-ironischen Aktionen, die Vorläufer des

Happenings waren, frechen Pamphleten und einer Zeitschrift provozierten sie die Münchner Gesellschaft, den Bayerischen

Staat und die Kirche. Legendär wurde der SPUR-Prozeß, der bis vor das Bundesverfassungsgericht ging. Über

Verbindungen in die benachbarten Länder suchten sie Kontakte zu Gleichgesinnten und bauten künstlerische Netzwerke

auf. Ihre praktische und theoretische Agilität kannte keine Grenzen. Mit ihren politischen Agitationen verlagerten sie

lange vor Beuys die Wirkung des Künstlerischen hinein in die Öffentlichkeit. Die Gruppe SPUR hat viele Konventionen

aufgebrochen und zugleich neue Verhaltensweisen initiiert, die für die europäische Kunstgeschichte von Bedeutung sind.

Bd. 5, 2008, 376 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1830-2

Julia Feldtkeller NEU

Wandmalereirestaurierung

Eine Geschichte ihrer Motive und Methoden

Im Zentrum des Buches steht die Geschichte der neuzeitlichen Restaurierung am Beispiel der Wandmalerei. Es werden

sowohl alle diesbezüglichen Materialien in bisher nicht bereitstehender Vollständigkeit erschlossen als auch die theoretischen

Leitlinien der Entwicklung seit 1800. Damit liegt nicht nur ein wissenschaftlicher Leitfaden vor, der für jede

Beschäftigung mit dem Themenkreis unentbehrlich sein wird, sondern auch ein Lehrbuch, das die notwendige Verbindung

von der Theorie zur Praxis vollzieht.

Bd. 6, 2010, 664 S., 59,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1831-9

Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts der SØR Rusche-Sammlung

hrsg. von Prof. Dr. Hans-Joachim Raupp, Rudolf E. O. Ekkart und Dr. Ulrich Großmann

Hans-Joachim Raupp (Hrsg.)

Landschaften und Seestücke

Das Sammeln und das wissenschaftliche Erforschen der Niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts abseits der

großen Meister und der vielbefahrenen Wege der kunsthistorischen Forschung ist in besonderem Maße von Entdeckerfreude

begleitet. Die Konfrontation mit unbekannten oder nur dem Namen nach bekannten Personen aus fernen Zeiten

ist ein nicht weniger stimulierendes Erlebnis als die Freude an der malerischen Qualität und der Beobachtungsgabe von

Künstlern, die ihrerseits selbst wenig bekannt und kaum erforscht sind.

Die in der SØR Rusche-Sammlung zusammengeführten Gemälde repräsentieren alle Stilphasen der Niederländischen

Malerei des 17. Jahrhunderts. Die Gemälde stammen aus den großen Kunstzentren ebenso wie aus den Provinzen. Die

abwesenden ganz Großen mit Rembrandt, Rubens und Franz Hals an der Spitze sind zumindest durch ihre sichtbaren

Wirkungen auf die “Kleinen” einbezogen. Das spezielle Interesse der Fachwissenschaftler und Kunstkenner verdient die

Sammlung durch die Fülle unbekannter und unveröffentlichter Werke von hoher Qualität, darunter zahlreiche ausgesprochene

Seltenheiten. Insofern gibt die SØR Rusche-Sammlung einen durchaus repräsentativen Querschnitt der niederländischen

Malerei des 17. Jahrhunderts. Ihre Vielfalt erlaubt es geradezu, diese Gemäde des goldenen Jahrhunderts wie in

einem Lehrbuch zu studieren.

Bd. 3, 2002, 320 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-2238-9

Hans-Joachim Raupp (Hrsg.) NEU

Historien und Allegorien

Dieser Katalogband verzeichnet und erläutert 87 Gemälde mit einer Fülle unterschiedlichster Szenen und Figuren aus

Bibel, antiker Mythologie, Dichtung und Allegorie. Die sogenannten „Historien“ galten im „Goldenen Jahrhundert“ der

niederländischen Kunst als anspruchsvollste und ranghöchste Leistungen der Malerei.

Die Gemälde der SØR Rusche Sammlung beweisen, dass es neben Rubens und Rembrandt eine Vielzahl berühmter und

weniger bekannter Meister gab, die den traditionellen christlichen und weltlichen Themen aktuelle Anschaulichkeit und

Bedeutung zu geben vermochten.

Bd. 4, 2010, 600 S., 39,90 €, br., ISBN 978-3-8258-2240-8

Hans-Joachim Raupp (Hrsg.)

Stilleben und Tierstücke

Der vorliegende Katalog stellt mit 40 Stilleben und 19 Tier- und Jagdstücken zwei weitere Schwerpunkte der SØR

Rusche-Sammlung vor, ergänzt um 3 Kircheninterieurs sowie 11 Neuerwerbungen aus den Bereichen Porträt- und Genremalerei.

Stilleben und Tierstücke muten nur auf den ersten Blick als heterogene Zusammenstellung an. Tatsächlich aber sind die

Gattungsgrenzen sehr durchlässig, die ja überhaupt erst im Lauf des 17.Jahrhunderts durch die zunehmende Spezialisierung

der Maler und die Distinktionen der Kunsttheorie gezogen wurden. Das zeigen die Bilder von Märkten ebenso wie

die Jagdbeute-Stilleben, die sich zu Szenen mit Jägern und Hunden in offener Landschaft erweitern lassen. Lebensmittel-

Stilleben werden zu Hauptattraktionen von Kücheninterieurs mit Figuren.

Bd. 5, 2004, 384 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-2239-7

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Hans-Joachim Raupp (Hrsg.)

Stilleben und Tierstücke

Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts der SØR

Rusche Sammlung, Bd. 5, 2004, 384 S., 24,90 €,br.,

ISBN 3-8258-2239-7

Anselm Wagner (Hrsg.) NEU

Abfallmoderne

Zu den Schmutzrändern der Kultur

Bd. 4, 2010, 336 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-643-50117-2

Kunstgeschichte

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Angela Karstensen

Der Auferstehungsteppich zu Kloster

Lüne

Bildtradition und Singularität

Schriften aus dem Kunsthistorischen Institut der

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Bd. 1, 2009,

144 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10288-1

Julia Feldtkeller NEU

Wandmalereirestaurierung

Eine Geschichte ihrer Motive und Methoden

grazer edition, Bd. 6, 2010, 664 S., 59,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1831-9


Kunstgeschichte

Karlsruher Schriften zur Kunstgeschichte

hrsg. vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Karlsruhe durch Norbert Schneider

Andreas Gabelmann

August Babberger (1885 – 1936) – Leben und Werk

Der Maler und Graphiker August Babberger (1885 – 1936) zählt zu den bedeutenden Protagonisten des Expressionismus

im deutschen Südwesten und in der Innerschweiz. Als Lehrer und Direktor der Karlsruher Akademie gehörte er in den

20er Jahren zu den führenden Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne. Die Monographie bietet die erste umfassende

Darstellung von Leben und Werk des weitgehend in Vergessenheit geratenen Landschaftsmalers und Wandbildkünstlers.

Neben einer ausführlichen Biographie und stilkritischen Werkanalyse enthält die Arbeit ein Werkverzeichnis

sowie einen umfangreichen Bildteil.

Bd. 3, 2002, 416 S., 43,90 €, gb., ISBN 3-8258-6093-0

Simone Farys

Bauen im reichsstädtisch-reformatorischen Heilbronn

Eine exemplarische Werkanalyse zu Hans Schweyner von Weinsberg (1473 – 1534)

Der Künstler und Baumeister Hans Schweyner von Weinsberg zählt zu den originellsten Protagonisten im deutschen

Südwesten um 1500. Er war nicht nur der Erbauer eines der frühesten Renaissancebauwerke auf deutschem Boden, sondern

vereinte in seiner Person skulpturalen Gestaltungswillen, ingenieurwissenschaftliches Können und architektonisches

Wissen der Zeit auf hohem Niveau.

Die vorliegende Arbeit geht über eine reine Monographie hinaus; vielmehr wird multi-perspektivisch unter Integration

sozialwissenschaftlicher, kultur- und kirchengeschichtlicher Ansätze geklärt, was Bauen in einer reformatorisch gesinnten

Reichsstadt wie Heilbronn konkret bedeutete.

Bd. 4, 2004, 400 S., 34,90 €, br., ISBN 3-8258-7778-7

Bonner Studien zur Kunstgeschichte

hrsg. von Justus Müller Hofstede

Rita Göke

Studien zum Künstlerbildnis des 17. und 18. Jahrhunderts in England

Die vorliegende Studie untersucht das Künstlerbildnis des 17. und 18. Jahrhunderts in England vor dem Hintergrund der

zeitgenössischen Kunstauffassungen. Das Künstlerbildnis wird im Hinblick auf Traditionalität und Wandel charakterisiert

und im Vergleich mit den Darstellungen der kunstliebenden “virtuosi” und “gentlemen” analysiert. Die Auffassung von

der Nachahmung und dem Genie prägen das Künstlerporträt in spezifischer Weise und sind gleichermaßen Ausdruck des

künstlerischen Selbstverständnisses. Der künstlerische und gesellschaftliche Anspruch des Künstlers und sein Streben

nach Rang läßt sich vielfältig dokumentieren.

Bd. 15, 2000, 312 S., 30,90 €, gb., ISBN 3-8258-3993-1

Sabine Gertrud Cremer

Nicolaus Christian Hohe (1798 – 1868)

Universitätszeichenlehrer in Bonn

Im vorliegenden Buch wird erstmals das bislang wenig beachtete Œuvre von Nicolaus Christian Hohe in Form einer

Künstlermonographie mit einer umfangreichen Werkübersicht sowie einer Transkription von ausgewählten Quellen gewürdigt.

In Bayreuth geboren, erhielt Nicolaus Christian Hohe seine Ausbildung als Lithograph und Maler in München.

Seit 1824 lebte er zunächst in Poppelsdorf und seit 1837 in Bonn. Sein Leben ist eng mit der Geschichte der Universität

Bonn verbunden. Er arbeitete anfangs als wissenschaftlicher Zeichner für verschiedene Bonner Professoren. Von

1828 bis 1868 hatte Hohe die Stelle des akademischen Zeichenlehrers der Universität inne. Sein Werk umfaßt unterschiedliche

Gebiete, die sich von wissenschaftlichen Illustrationen und Porträts über topographische Ansichten bis zu

Kopien mittelalterlicher Wandmalereien erstrecken. Hohes Leben und Werk können als Beispiel für einen Künstler des

19. Jahrhunderts gewertet werden, der außerhalb der damaligen preußischen Kunstzentren wie Düsseldorf und Berlin in

der Universitätsstadt Bonn zu Ansehen gelangte.

Bd. 16, 2001, 448 S., 40,90 €, gb., ISBN 3-8258-5550-3

Marcus Dekiert

Musikanten in der Malerei der niederländischen Caravaggio-Nachfolge

Vorstufen, Ikonographie und Bedeutungsgehalt der Musikszene in der niederländischen Bildkunst des 16.

und 17. Jahrhunderts

Der Reichtum „musikalischer“ Darstellungen in der niederländischen Bildkunst des 16. und 17. Jahrhunderts wird in

der vorliegenden ikonographischen Untersuchung aufgefächert. Ausgehend von den Werken der Utrechter Caravaggio-

Nachfolger im frühen 17. Jahrhundert werden die mannigfaltigen Bedeutungen aufgezeigt, die verschiedene Musikinstrumente

in unterschiedlichen Darstellungskontexten annehmen können. Durch die ausführliche Erläuterung zahlreicher

Bild und Text vereinender Werke der Druckgraphik und Emblematik ergibt sich eine handbuchartige Grundlage zur

Deutung niederländischer Gemälde des „Goldenen Jahrhunderts“ mit musikalischen Sujets.

Bd. 17, 2003, 408 S., 64,00 €, gb., ISBN 3-8258-6351-4

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Kunstgeschichte

Hans-Joachim Raupp (Hrsg.) NEU

Historien und Allegorien

Bd. 4, 2010, 600 S., 39,90 €, br., ISBN 978-3-8258-2240-8

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Kunstgeschichte

Göttinger Beiträge zur Kunstgeschichte

hrsg. von Karl Arndt (Universität Göttingen)

Thomas Matuszak NEU

Karl Arnold (1883 – 1953)

Studien zur Biographie und zum Frühwerk des Zeichners

In zwei relativ selbständigen Teilen nähert sich der Verfasser Leben und Werk Karl Arnolds. Die auf gründlichen Archivstudien

beruhende Biographie befaßt sich mit dem gesamten Publikationszeitraum des Künstlers (1907 – 1942) und

wertet dabei zahlreiche bislang unberücksichtigt gebliebene Quellen aus. Daneben zeichnet eine eingehende Analyse

des Frühwerks der Jahre 1907 bis 1918 die Entwicklung des noch tastenden, vielfältige Anregungen aufnehmenden

Zeichners zum ausgereiften Künstler mit dem ihm eigenen unverwechselbaren Stil nach. An einer Reihe ausgewählter

Beispiele, die sich nicht auf die bekannten Blätter im ‘Simplicissimus’ und in der ‘Jugend’ beschränkt, sondern erstmals

die während des 1. Weltkrieges geschaffenen Arbeiten für die ‘Liller Kriegszeitung’ näher vorstellt, wird dies im Kontext

der Geschichte der Karikatur wie der Kunst nachvollzogen.

Die Forschung hat es bisher versäumt, über die Pointen hinaus die Karikaturisten als Künstler zu begreifen. Der Ansatz

des Verfassers ist entschieden auf die Vermeidung dieses Defizits ausgerichtet und wendet sich mit allem Nachdruck der

Kunst Karl Arnolds zu. Das Formale steht dabei nicht einseitig im Vordergrund, sondern wird im Zusammenhang der

inhaltlichen Deutung gewertet.

Karl Arnold begriff sich selbst als Karikaturist; dabei stand für ihn das Künstlerische seiner Arbeit außer Frage. Er sah

den Menschen als Karikatur, als lächerliches Geschöpf. In diesem Sinne wird Karikatur als Beleg für die Existenz von

Problemen verstanden: von individuellen wie gesellschaftlichen, von tagesbedingten wie übergreifend historischen, von

nebensächlichen wie profunden.

Ein Verzeichnis aller im Original ermittelten Zeichnungen der Zeit von 1907 – 1918 schließt die Untersuchung ab und

ermöglicht einen gewissenhaften Überblick über die Arbeit jener Zeit. In diesem Apparat sind Skizzen wie ausgeführte,

publizierte wie nicht veröffentlichte Blätter ermittelt.

250 S., 40,90 €, br., ISBN 3-8258-2235-4

Kunstgeschichte

Thomas Schindler

Zwischen Empfinden und Denken

Aspekte zur Kulturpsychologie von Aby Warburg

Ein zentrales Thema der Veröffentlichungen und Fragmente des Kunsthistorikers Aby Warburg (1866 – 1929) ist das

menschliche Phänomen der Schaffung und Betrachtung von Bildern. Seine philosophischen und psychologischen Gedanken

versuchen nicht nur den Gegenstand Bild, sondern vor allem den nach Orientierung suchenden Menschen zu

erfassen. Warburg entwickelt, u. a. aufgrund der Schriften von Wilhelm Dilthey (1833 – 1911), kulturpsychologische Ideen,

die den Menschen als ein Wesen beschreiben, dessen Lebendigkeit sich zwischen “einschwingender Phantasie und

ausschwingender Vernunft” vollzieht.

Bd. 65, 2000, 192 S., 25,90 €, br., ISBN 3-8258-4766-7

Vanessa Müller

“How Botticellian!”

Ästhetische Priorität und der Widerruf Pygmalions. Studien zur Botticelli-Rezeption im englischen Ästhetizismus

“How Botticellian!” befaßt sich mit der Rezeption des Werkes von Sandro Botticelli in der Kunst des englischen Ästhetizismus.

Neben der Annäherung an seine Malerei durch die Präraphaeliten stehen die kunsttheoretischen, historiographischen,

aber auch literarischen Rückgriffe und Neuformierungen des Renaissancemalers im Zentrum der kultursemiotisch

argumentierenden Studie. Vor allem die Refiguration eines aus den Bildern Botticellis entlehnten Modells von Weiblichkeit

wird anhand der präraphaelitischen Malerei analysiert und in den Kontext des englischen “Botticelli Craze” gesetzt.

Nicht die Kunst ahmt das Leben nach, sondern das Leben die Kunst. Dieses Kunstprogramm impliziert den Widerruf des

antiken Pygmalionmythos, bei dem das weibliche Modell zur Agentin einer holistischen Künstlerästhetik stilisiert wird.

Wenn das Ästhetische Priorität erlangt, formiert sich ein spätromantisches Gesamtkunstwerk, bei dem Sandro Botticelli

zum Synonym einer revitalisierten Renaissance gerät.

Bd. 67, 2001, 316 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5004-8

Marta Cencillo Ramírez

Das Helldunkel in der italienischen Kunsttheorie des 15. und 16. Jahrhunderts und seine

Darstellungsmöglichkeiten im Notturno

Die bekanntesten Notturnos sind besonders in der Vorweihnachtszeit in zahlreichen Reproduktionen gegenwärtig: Die

Anbetungsszene mit dem Jesuskind, der die Dunkelheit überstrahlt und vor dessen überirdischer Leuchtkraft die Anwesenden

sich mit vorgehaltener Hand zu schützen suchen. Aber die Darstellungsweisen des Helldunkels in italienischen

Notturnos des 15. und 16. Jahrhunderts zeigen sich nicht nur in Form eines “sakralen Lichtes in der dunklen Nacht”,

sondern sind außerordentlich vielfältig. Doch wie kommt es zu dieser Vielfalt und wie ist sie in der italienischen Kunsttheorie

begründet?

Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind die italienischen kunsttheoretischen Schriften des 15. und 16. Jahrhunderts –

exemplarisch werden die Schriften von Cennino Cennini, Leone Battista Alberti, Leonardo da Vinci, Giovanni Lomazzo

und Giorgio Vasari analysiert – und die konkreten Darstellungsweisen des Helldunkels in Notturnos von Taddeo Gaddi

bis Tintoretto.

Bd. 68, 2001, 280 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5111-7

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Tobias Burg

Die Signatur

Formen und Funktionen vom Mittelalter bis zum

17. Jahrhundert

Kunstgeschichte, Bd. 80, 2007, 664 S., 57,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-9859-5

Katrin Burtschell

Nobuyoshi Araki und Henry Miller –

eine japanisch-amerikanische Analogie

Ein interdisziplinärer Ansatz über Absicht und

Wirkung des Obszönen in Kunst und Literatur

Kunstgeschichte, Bd. 83, 2009, 232 S., 24,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1822-7

Kunstgeschichte

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Fritz Kempmann

DerMalerFritzGrotemeyer

Sein Leben und Werk

Bd. 82, 2008, 176 S., 24,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1334-5

Sarah Khan

Globalisierende Kunstmärkte

Das Phänomen Kunst im 21. Jahrhundert aus globaler

Perspektive. Zum Ende des hegemonialen

Anspruchs des westlichen Kunstsystems und zum

Anfang einer post-globalen Kultur

Kunstgeschichte, Bd. 84, 2009, 360 S., 29,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1823-4


Kunstgeschichte

Alexander Peter Bell

Didactic Narration: Jataka Iconography in Dunhuang with a Catalogue of Jataka

Representations in China

vol. 69, 2002, 168 pp., 25,90 €, hc., ISBN 3-8258-5134-6

Bernd A. Gülker

Die verzerrte Moderne

Die Karikatur als populäre Kunstkritik in deutschen satirischen Zeitschriften

Kunstkarikaturen aus den bedeutendsten deutschen Satiremagazinen, darunter die “Jugend” und der “Simplicissimus”,

werden in der Arbeit “Die verzerrte Moderne” behandelt. Der Autor fragt nach den formalen Möglichkeiten und Grenzen

der Kunstkarikatur und zeigt Parallelen in der Formensprache von Karikatur und Moderne auf. Ein rascher Wechsel

aufeinanderfolgender Kunstrichtungen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts sorgte für ein dauerhaftes Betätigungsfeld

der Karikaturisten auf dem Gebiet der Kunst. Neben der neuen Richtung, die zum Spott reizte, wird auch dem Kunstverständnis

einzelner Zeichner als Anlaß zur Kritik in Kunstkarikaturen nachgegangen. Kunstfeindliche Tendenzen in

satirischen Zeitschriften erreichten eine breite Öffentlichkeit, die die massenwirksame Kampagne “Entartete Kunst” für

die Diffamierung der Moderne nutzen konnte.

Bd. 70, 2001, 368 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5224-5

Melanie Damm

Iuste iudicate filii hominum

Die Darstellung von Gerechtigkeit in der Kunst am Beispiel einer Bildergruppe im Kölner Rathaus. Eine

Untersuchung zur Ikonographie, zum Bildtypus und Stil der Gemälde

Im Zentrum der Untersuchung stehen vier großformatige Gerechtigkeitsbilder im Kölner Rathaus. Als wichtiger Bestandteil

der Rathausausstattung verfolgten diese neben dekorativen Zwecken insbesondere didaktische Absichten. Erstmals

wird mittels der Autopsie der Gemälde der überlieferte Bildbestand dokumentiert.

Die Autorin stellt im Rahmen einer eingehenden Stilanalyse die Gerechtigkeitsbilder Werken der Altkölner Malerei

gegenüber, um Anhaltspunkte für die Zuschreibung und Datierung der Leinwandgemälde zu gewinnen. Zudem gelingt

es, zahlreiche Anleihen bei der altniederländischen Malerei und Entlehnungen von Bildmotiven aus der Sakralkunst

aufzuzeigen. Schließlich wird anhand der überlieferten Quellen der Provenienz der Gemälde sowie der Auftragssituation

nachgegangen.

Bd. 71, 2001, 304 S., 35,90 €, br., ISBN 3-8258-5246-6

Paolo Sanvito

Il tardogotico del duomo di Milano

Architettura e decorazione intorno all’anno 1400

Esistono categorie per classificare un monumento come il Duomo, e una fase della sua storia in cui fosse concepito e

realizzato secondo un progetto artistico unitario? Questa domanda pone il presente libro, individuando dal principio una

metodologia per rispondere, e identificare le diverse correnti stilistiche rapportate all’officina originaria sin dalla fine

del ’300, che in parte lo determinarono. Vi si fa quindi luce sull’incontro-scontro di estetiche architettoniche e culture

artistiche varie o lontane, dalla Piccardia, al Baden, alla Boemia, alla Lombardia naturalmente, che si posero in relazione

reciproca in occasione della nascita del monumento.

Bd. 72, 2002, 260 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5757-3

Birk Ohnesorge

Bildhauerei zwischen Tradition und Erneuerung

Die Menschenbilddarstellung in der deutschen Skulptur und Plastik nach 1945 im Spiegel repräsentativer

Ausstellungen

Weitgehend deformiert, fragmentiert und abstrahiert hat das Bild des Menschen in der Kunst des 20. Jahrhunderts alle

Entgrenzungen, alle Verabschiedungen, alle Anschläge und auch den allgemeinen Werte- und Bedeutungswandel in der

Kunst überstanden.

Vorliegende Dissertation widmet sich der Menschenbilddarstellung in der deutschen Skulptur und Plastik nach 1945. Es

werden etwa einhundert figurative Bildwerke untersucht, die auf wichtigen Ausstellungen zu sehen waren. Oft handelt es

sich um bedeutende Werke, da sie auf Ausstellungen gezeigt wurden, die – bis auf die documenta II – einen nationalen

Vergleich gestatteten. Durch das Einbeziehen der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung in Dresden 1946, die Werke

zahlreicher bedeutender Bildhauer aus der ersten Jahrhunderthälfte präsentierte, ergibt sich zugleich ein Überblick über

wichtige Positionen innerhalb der Menschenbilddarstellung des 20. Jahrhunderts. So ist es möglich, Traditionszusammenhänge

und Entwicklungstendenzen innerhalb der figurativen deutschen Skulptur und Plastik nach 1945 zu erkennen und

nachzuweisen. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Geschichte der Skulptur und Plastik im 20. Jahrhundert.

Bd. 73, 2001, 300 S., 30,90 €, gb., ISBN 3-8258-5627-5

Joohyun Lee NEU

Die Chinesische Malerei Wu Changshuos

Bd. 74, Frühjahr 2011, ca. 250 S., ca. 30,90 €, br., ISBN 978-3-8258-5851-1

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Ralf Kern

Oswald Achenbach

Ein Düsseldorfer malt Italien

Kunstgeschichte, Bd. 85, 2009, 120 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10081-8

Ingrid Lange-Schmidt NEU

Lucian Freud

Viel mehr als nur „der Enkel“ – Aspekte einer

künstlerischen Entwicklung

Kunstgeschichte, Bd. 88, 2010, 216 S., 24,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10786-2

Kunstgeschichte

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Lieselotte E. Saurma-Jeltsch; Tobias Frese (Hrsg.)

Zwischen Mimesis und Vision

Zur städtischen Ikonographie am Beispiel Augsburgs

Kunstgeschichte, Bd. 87, 2010, 232 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10766-4

Sabine Weisheit-Possél NEU

Adrian Zingg (1734 – 1816)

Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und

Romantik

Villigst Perspektiven, Bd. 12, 2010, 480 S., 44,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-10361-1


Kunstgeschichte

Helena Ketter

Zum Bild der Frau in der Malerei des Nationalsozialismus

Eine Analyse von Kunstzeitschriften aus der Zeit des Nationalsozialismus

Die besondere Bedeutung der Malerei im Nationalsozialismus kann als Spiegel für die weltanschaulichen Ideen der

Zeit begriffen werden. Auch das Leben der Frau geriet zur Plattform ideologischer Propaganda. Das Bild der Frau in

der Malerei dieses Zeitraums zeigt die Ideen, Sehnsüchte, aber auch Grenzen eines terroristischen Regimes und kann

daher einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung diktatorischer Prinzipien leisten. Das Dasein der Frauen im „Dritten

Reich“ wird in den verschiedenen Lebensäußerungen und Beschränkungen vorgestellt. Die Malerei als deren Vermittlerin

erfährt dabei eine kritische Diskussion, wobei auch ihr Stellenwert in der Zeit selbst behandelt wird. Schließlich wird

auf Fragen zum Wirklichkeitsbezug, zur historischen Position und zur Beurteilung der Malerei unter Einbeziehung von

Forschungsstandpunkten eingegangen.

Bd. 76, 2002, 312 S., 40,90 €, br., ISBN 3-8258-6107-4

Henry Keazor (Hrsg.)

Florenz – Rom: Zwischen Kontinuität und Konkurrenz

Akten des am 10./11. April 1997 am Kunsthistorischen Institut in Florenz veranstalteten interdisziplinären

Kolloquiums

Florenz-Rom: Der vorliegende Band nimmt sich die von Tradition (Florenz als Tochter und Erbin Roms) und Rivalität

(Rom und Florenz als um den Vorrang kämpfende Gegnerinnen) geprägte Wechselbeziehung der beiden Städte zum

Thema. In zehn Beiträgen werden die vielfältigen Facetten dieser komplexen Städte-Konstellation anhand signifikanter

historischer Stationen aus dem Blickwinkel verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet.

Bd. 77, 1998, 240 S., 20,90 €, gb., ISBN 3-8258-3766-1

Eckart Marchand

Gebärden in der Florentiner Malerei

Studien zur Charakterisierung von Heiligen, Uomini Famosi und Zeitgenossen im Quattrocento

Alle Körperbewegungen und -haltungen in Bildern des Quattrocento sind signifikant und daher Gebärden. Darstellungsweise

und -kontext tragen entscheidend zu ihren Bedeutungen bei, weswegen das Thema der Charakterisierung durch

Gebärden hier vom Einzelwerk ausgehend und unter Berücksichtigung der historischen Funktionen der behandelten

Bilder diskutiert wird. Altartafeln, Abendmahlsdarstellungen, narrative Szenen mit eingefügten Portraits und Uomini-

Famosi-Zyklen Florentiner Künstler stehen im Zentrum der Untersuchung, Beispiele aus Foligno, Lucignano, Padua,

Rom und Siena dienen zum Vergleich.

Bd. 79, 2004, 392 S., 44,90 €, gb., ISBN 3-8258-7750-7

Tobias Burg

Die Signatur

Formen und Funktionen vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert

Die Signatur spielt für die Kunstgeschichte seit jeher eine besondere Rolle. Neben schriftlichen Quellen und Stilvergleichen

ist sie das wichtigste Argument für die Zuschreibung eines Werkes. Was aber veranlasste die Künstler, ihren Namen

zu nennen? Und waren diese Gründe immer die gleichen? Die vorliegende Studie legt anhand eines Zeitraums von rund

1000 Jahren dar, dass die Formen und Funktionen der Signatur je nach Epoche und Kunstlandschaft sehr verschieden sein

konnten. Diese Wandlungen der Signatur sind ein wichtiges Zeugnis für die Veränderung des künstlerischen Selbstverständnisses.

Bd. 80, 2007, 664 S., 57,90 €, br., ISBN 978-3-8258-9859-5

Frank Schulz-Nieswandt

Variationen über Frau-Sein

Anthropologische Studien zu Zeichnungen von Elias Maya

34 Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Elias Maya, ein Maler aus Bonn/Sinzig, der bundesweit, ausstellt und zunehmend

auch international nachgefragt wird, werden hier themenzentriert analysiert. Das übergreifende Thema sind Variationen

von Weiblichkeit, eingebettet in ebenso variierende Geschlechterverhältnisse, durchleuchtet vor dem Hintergrund

philosophischer und kultureller Anthropologie und in tiefenpsychologischer Perspektive. Die Zeichnungen von Elias

Maya behandeln den vorchristlichen Mythos, die spezifische Büchse der Pandora, die das Christentum auf uns gebracht

hat, aber auch die Aktualität dieser archetypischen Themen, oftmals voller Ironie. Kunst ist „Arbeit am Mythos“, dessen

„Wahrheit“ auch heute aufscheint.

Bd. 81, 2006, 104 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-9872-5

Fritz Kempmann

Der Maler Fritz Grotemeyer

Sein Leben und Werk

Dies Buch schildert das Leben des Malers und Illustrators Fritz Grotemeyer (1864-1947), seine Herkunft aus Münster,

seine Kaufmannslehre und Ausbildung an der Berliner Kunstakademie, seine Erlebnisse als Kriegszeichner in Belgien

und in der Türkei und sein Wirken als Historien- und Porträtmaler, wobei vor allem die Berichte von Zeitgenossen und

seine eigenen Aufzeichnungen eines bunten, bewegten Lebens im Originalton zu Wort kommen. Im folgenden Auswahlkatalog

seines zeichnerischen und malerischen Werks werden viele seiner zuvor erwähnten Arbeiten abgebildet und ihr

geschichtlicher oder volkstümlicher Hintergrund in ergänzenden Texten erläutert.

Bd. 82, 2008, 176 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1334-5

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Kunstgeschichte

Tobias Ronge NEU

Das Bild des Herrschers in Malerei und Grafik des Nationalsozialismus

Eine Untersuchung zur Ikonografie von Führer- und Funktionärsbildern im

Dritten Reich

Bd. 89, Frühjahr 2011, ca. 304 S., ca. 44,90 €, br., ISBN 978-3-643-10856-2

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Kunstgeschichte

Katrin Burtschell

Nobuyoshi Araki und Henry Miller – eine japanisch-amerikanische Analogie

Ein interdisziplinärer Ansatz über Absicht und Wirkung des Obszönen in Kunst und Literatur

Wo endet Kunst und wo beginnt Pornographie? Diese Frage entlarvt die Autorin Katrin Burtschell anhand der Werke von

Nobuyoshi Araki und Henry Miller als falschen Ausgangspunkt. Kontroverse, als pornographisch eingestufte Kunst ist

in ihren Augen vielmehr obszön. Obszön im Sinne von Tabubrüchen sowie in der Tradition der sexuellen Darstellung.

Es werden Brücken geschlagen zwischen Literatur und Bildender Kunst, zwischen unterschiedlichen kulturellen und

religiösen Aspekten im Umgang mit Sexualität und Zensur.

„Die Wissenschaft – mithin auch die Öffentlichkeit – werden beträchtlich von der Arbeit profitieren, die einen zentralen

Beitrag zum kulturellen Gedächtnis leistet.“

Prof. Dr. Alexander Markschies

Bd. 83, 2009, 232 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1822-7

Sarah Khan

Globalisierende Kunstmärkte

Das Phänomen Kunst im 21. Jahrhundert aus globaler Perspektive. Zum Ende des hegemonialen Anspruchs

des westlichen Kunstsystems und zum Anfang einer post-globalen Kultur

Global dringt Kunst aus Schwellenländern derzeit auf die Bühnen international abgehaltener Messen und Biennalen, für

die das Etikett Ethnokunst schon lange nicht mehr trägt. Sie ist in Konkurrenz zur sogenannten Westkunst getreten. Die

industrielle Entwicklung ihrer Produktionsländer liegt jedoch fernab des westlichen Niveaus. Ein Paradoxon, das viele

Fragen aufwirft: Welche Stationen mußte diese Kunst durchlaufen, um mit der Westkunst mitzuhalten? Wie sieht sie aus,

welche Wertmaßstäbe werden an sie gelegt und welche Rolle spielt die öffentliche Wahrnehmung von Kunst in diesem

Geschehen? Das Phänomen sich globalisierender Kunstmärkte im 21. Jahrhundert veranschaulicht exemplarisch, auf

welcher Ebene kulturell divergierende und unvereinbare Weltbilder zusammenfinden.

Bd. 84, 2009, 360 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1823-4

Ralf Kern

Oswald Achenbach

Ein Düsseldorfer malt Italien

Unter den Malern der Düsseldorfer Schule ragt Oswald Achenbach mit seinen stimmungsvollen Darstellungen der italienischen

Landschaften hervor. Er betrachtete die Natur von ihrer schönsten Seite und machte ein Gedicht in Farben

daraus. Das vorliegende Kunstbüchlein bietet neben den unterhaltsamen Erzählungen aus dem Leben des Künstlers einen

abwechslungsreichen Einblick in die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts.

Die Begegnung mit dem Gemälde Auf der Lagune von Venedig gab den Anlass, über Oswald Achenbach und seine

meisterliche Schöpfungskraft zu schreiben.

Bd. 85, 2009, 120 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10081-8

Dunja Schneider NEU

Worträume

Studien zur Funktion von Typografie in installativen Werken von der Conceptual Art bis heute

Bd. 86, Frühjahr 2011, ca. 256 S., ca. 24,90 €, br., ISBN 978-3-643-10764-0

Lieselotte E. Saurma-Jeltsch; Tobias Frese (Hrsg.)

Zwischen Mimesis und Vision

Zur städtischen Ikonographie am Beispiel Augsburgs

In Augsburg beginnt Mitte des 15. Jahrhunderts eine Gruppe frühhumanistisch Gebildeter sich nach italienischem Vorbild

für den Ursprung ihrer Reichsstadt im Rahmen einer an die Antike anknüpfenden Weltgeschichte zu interessieren.

Augsburg wird mit den denkwürdigsten Ereignissen und so legendären Gestalten wie den Amazonen oder Alexander dem

Großen verbunden. Auch Bilder sollen diese Sicht bestätigen. Der vorliegende Band behandelt die völlig neuen Versuche,

in den Illustrationen durch wahrheitsgetreue Abbildungen der Stadt sowohl die mythologische wie die christliche

Herkunft Augsburgs zu beschwören.

Bd. 87, 2010, 232 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10766-4

Ingrid Lange-Schmidt NEU

Lucian Freud

Viel mehr als nur „der Enkel“ – Aspekte einer künstlerischen Entwicklung

Aus Lucian Freud, Sigmund Freuds Enkel, ist inzwischen ebenfalls „der Freud“ geworden: der Maler, der das „Portrait“

neu definiert und mit seiner enormen Ausdruckskraft die figurative Malerei durchgängig fest etabliert hat. Enthusiastisch

gefeiert und heftig umstritten gilt er als einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler der Welt.

Mit erzählerischer Leichtigkeit verknüpft die Autorin Kunst, Zeitgeschichte und Psychoanalyse, um Lucian Freuds

Arbeitsweise, sein Lebenswerk und seine großen Erfolge auf dem Kunstmarkt darzustellen und seine künstlerische

Entwicklung zu reflektieren.

Bd. 88, 2010, 216 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-643-10786-2

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Kunstgeschichte

Tobias Ronge NEU

Das Bild des Herrschers in Malerei und Grafik des Nationalsozialismus

Eine Untersuchung zur Ikonografie von Führer- und Funktionärsbildern im Dritten Reich

Eine kunstwissenschaftliche Untersuchung zur Führer- und Funktionärsikonografie im Dritten Reich gab es bis heute

nicht, obwohl sich gerade in den Porträts der NS-Machthaber nationalsozialistisches Kunstwollen wiederfindet. Nicht

nur Hitlers Porträt wird hier untersucht. Die vorliegende Arbeit befasst sich ausführlich mit dem Bilderkult, der um die

Nazigrößen wie Göring, Goebbels und Heydrich getrieben wurde. Ebenfalls das Bild der Frau kann um die Facetten

„keusche Helferin“ und „dominante Führerin“ erweitert werden. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den meisten

NS-Führern endet bekanntlich 1945. In der Kunst der Bundesrepublik ist Hitlers Gesicht ein Markenzeichen geblieben.

Die Untersuchung zeigt, dass der mit allen Schrecken des Dritten Reiches gleichgesetzte Hitler jetzt als Sinnbild des

Bösen nahezu die Bedeutung hat, die vormals nur der Figur des Teufels zukam.

Bd. 89, Frühjahr 2011, ca. 304 S., ca. 44,90 €, br., ISBN 978-3-643-10856-2

***

Karl-Heinz Menzen

Das Bild

in Kunst, Pädagogik und Therapie

Das Buch schaut zurück auf sechshundert Jahre der Verwendung und Wirkung von Bildern. Es handelt von naturphilosophischen,

erziehungswissenschaftlichen, experimentalpsychologischen, ganzheits- und gestaltorientierten, psychoanalytischen,

psychiatrischen und neurologischen, erlebnis-, kunst- und gestaltungspädagogischen, entwicklungspsychologischen

und auch künstlerischen Ansätzen der Verwendung von Bildern. Und immer wieder werden einzelne

Aspekte dieses Bildgebrauchs in Gestalt kleiner Essays auf historisch-biografischer, aber phantasievoll weitergeschriebener

Grundlage focussiert.

Das Buch handelt von jenen Bildern, die vorstellungs- und verhaltensaus- drücklich unsere Entwicklung beeinflusst

haben und noch auf uns, die Erwachsenen wirken.

In der Geschichte des Bildes, so die Botschaft, sind Muster des inneren Erlebens, Fühlens - und Bildgestaltungen gefragt,

die Erlebniskomplexe greifbar wiederspiegeln, zuweilen darüber krank machen – in der Arbeit an den Bildern wiederum

entzerrt werden können.

Das Buch ist für alle diejenigen geschrieben, die mit Bildern erzieherisch wie therapeutisch arbeiten; es richtet sich

aber auch an die Künstler, die sich, und das zeichnet sie aus, jeder Zwecksetzung von Bildern entziehen. Das Buch geht

diesem Widerspruch nach.

Kunst: Forschung und Wissenschaft, Bd. 1, 2008, 400 S., 29,80 €, br., ISBN 978-3-8258-1329-1

Sabine Weisheit-Possél NEU

Adrian Zingg (1734 – 1816)

Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und Romantik

Trotz des umfangreichen Werkes des Schweizer Landschaftsgraphikers Adrian Zingg fehlt bislang eine eingehende Würdigung

dieses Künstlers. Mit der vorliegenden Arbeit nun wird nicht nur der künstlerische Werdegang Zinggs verfolgt,

seine Arbeiten gesammelt, detailliert beschrieben und kunsthistorisch eingeordnet, vielmehr bestimmt die Autorin den

kulturhistorischen und ästhetikgeschichtlichen Platz des Künstlers im Spannungsfeld von Aufklärung und Romantik.

Damit wird dieses Buch zu einem Nachschlagewerk für Privatsammler, Graphische Kabinette und Kunsthandel und stellt

darüber hinaus einen Beitrag zur Landschaftsauffassung und der Entwicklung neuer graphischer Techniken am Ende des

18. Jahrhunderts dar.

Villigst Perspektiven, Bd. 12, 2010, 480 S., 44,90 €, br., ISBN 978-3-643-10361-1

Thomas Friedrich; Jörg H. Gleiter (Hrsg.) NEU

Einfühlung und phänomenologische Reduktion

Grundlagentexte zu Architektur, Design und Kunst

Unter dem Einfluss der experimentellen Psychologie und der Neurophysiologie vollzog sich in der zweiten Hälfte des

19. Jahrhunderts in der Ästhetik und Architektur eine weit über ihre eigentlichen Felder hinaus wirkende Wende. Mit der

Idee der „Einfühlung“ rückte die Frage unserer sinnenhaften Wahrnehmung zwischen Objekt- und Selbstvorstellung ins

Zentrum der Ästhetik. Die Einfühlungsästhetik war geprägt von der Abwendung von Repräsentation und Formsymbolik

und der Hinwendung auf die leiblich-körperliche Präsenz im Raumkontinuum. Mit dem zugrundeliegenden Psychologismus

und der Vorstellung einer getrennten Innen- und Außenwelt blieb jedoch vage und unvollendet, was erst mit

Edmund Husserls Transzendentalphänomenologie und der Methode der „phänomenologischen Reduktion“ seine konzeptuelle

Präzisierung erhielt. Die Einfühlungsästhetik wird so als eine Vorstufe zur Phänomenologie sichtbar, als eine

Phänomenologie avant la lettre.

Ästhetik und Kulturphilosophie, Bd. 5, 2007, 344 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-8258-9366-8

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ZEITGENÖSSISCHE KUNST

Theorie der Gegenwartskunst

hrsg. von Prof. Dr. Matthias Bleyl

Stefan Rasche

Das Bild an der Schwelle

Motivische Studien zum Fenster in der Kunst nach 1945

Als Vehikel visueller Kommunikation, das Ein- und Ausblicke an der Schwelle von Innen- und Außenraum gewährt,

steht das Fenstermotiv in einer ebenso langen wie vielgestaltigen Bildtradition. Dabei kommt ihm nicht zuletzt eine modellhafte

Bedeutung zu, die auf dem metaphorischen Vergleich von Bild- und Fensterschau basiert und somit elementare

Fragen bildnerischer Repräsentation und ihrer Wahrnehmung berührt. Vor diesem Hintergrund folgt die Studie der Intention,

die bis ins frühe 20. Jahrhundert gut erforschte Motivgeschichte des Fensters für die internationale Kunst nach 1945

fortzuschreiben, um ihren bislang kaum beachteten Kontinuitäten und Wandlungen bis in die unmittelbare Gegenwart

nachzuspüren. In den Blick geraten hier so unterschiedliche Künstler wie Jan Dibbets, Ida Applebroog, Howard Hodgkin,

Anna Oppermann, Gerhard Hoehme, Peter Halley oder Rémy Zaugg, deren je eigener Zugang zu Motiv und Topos des

Fensters anhand von Einzelwerken und Werkgruppen erörtert wird.

Bd. 15, 2003, 264 S., 25,90 €, br., ISBN 3-8258-6769-2

Andrea Bátorová

Aktionskunst in der Slowakei in den 1960er Jahren

Aktionen von Alex Mlynárčik

Die Aktionskunst in der heutigen Slowakei stellt aufgrund der politischen Entwicklung bis 1989 ein Forschungsdesiderat

dar. Sie entstand in den 1960er Jahren im Kontext eines kommunistischen Systems und nahm charakteristische Züge an,

was anhand der Happenings von Alex Mlynárčik manifest wird. Als ein vollwertiges Pendant zur westlichen Aktionskunst

birgt sie ein an Parallelen und Unterschieden reiches Spannungsfeld. Diese Arbeit stellt einen Beitrag zur slowakischen

Kunstgeschichtsschreibung sowie für die Kontextualisierung der slowakischen Aktionskunst in der Weltgeschichte

dar.

Bd. 16, 2009, 408 S., 49,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1838-8

Nadine Lorenz NEU

Gleiches ungleich

Zum Thema der Formvariation und Massenäquivalenz in der Stahlplastik der 1970er/1980er Jahre in

Deutschland

In der gegenstandslosen Stahlplastik der 1970er und 1980er Jahre trat die Auseinandersetzung mit Fragen der Proportion,

der Relation vom Teil zum Ganzen und anderer, oft geometrisch fundierter Konzepte an die Stelle gegenständlicher Motive.

Dabei spielte die formvariante Massenäquivalenz eine wichtige Rolle. Dieser Aspekt wird in dem vorliegenden Buch

mit Schwerpunkt auf den Arbeiten von James Reineking und Ansgar Nierhoff untersucht. Dazu werden Werke und die

künstlerischen Positionen unter anderem von Wolfgang Nestler, Hansjerg Maier-Aichen, Wilfried Hagebölling, Alf Lechner,

Giuseppe Spagnulo, Bernd Klötzer sowie Edgar Gutbub herangezogen. Die große Bedeutung, die der formvarianten

Massenäquivalenz für die Stahlplastik dieser Zeit in Deutschland und darüber hinaus zukommt, wird so zum ersten Mal

aufgezeigt, kunsthistorisch diskutiert und eingeordnet.

Bd. 17, 2010, 184 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10397-0

Marcus Kenzler NEU

Der Blick in die andere Welt

Einflüsse Lateinamerikas auf die Bildende Kunst der DDR

Bd. 18, Frühjahr 2011, ca. 808 S., ca. 79,90 €, br., ISBN 978-3-643-11025-1

Ikonologie der Moderne

hrsg. von Dr. Verena Krieger (Universität Stuttgart)

Verena Krieger (Hrsg.)

Metamorphosen der Liebe

Kunstwissenschaftliche Studien zu Eros und Geschlecht im Surrealismus

Bd. 1, 2006, 200 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-9936-5

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Zeitgenössische Kunst

Nadine Lorenz NEU

Gleiches ungleich

Zum Thema der Formvariation und Massenäquivalenz in der Stahlplastik der

1970er/1980er Jahre in Deutschland

Bd. 17, 2010, 184 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10397-0

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ARCHITEKTUR

Robert Schediwy NEU

Rekonstruktionen – Wiedergewonnenes Erbe oder nutzloser Kitsch?

Wie wichtig ist es, ob unsere Baudenkmale „echt“ sind oder nicht? Ist das nach 1945 wieder aufgebaute und mit der

rechtzeitig ausgelagerten und daher erhalten gebliebenen Einrichtung ausgestattete Frankfurter Goethehaus eine „Fälschung“?

Ist es der nach uralten Plänen, aber mit der Technik des 19. Jahrhunderts fertig gebaute Kölner Dom? Architekten

und Denkmalschutzexperten machen sich in diesen und in vielen anderen Fällen Sorgen um die „Authentizität“ von

Bauwerken, die älter zu sein scheinen als sie sind.

184 S., 24,90 €, br., ISBN 978-3-643-50262-9

Robert Schediwy

Städtebilder

Reflexionen zum Wandel in Architektur und Urbanistik

Mit Städten verbinden wir Bilder. Der Autor blickt hinter das uns allen Vertraute. Faszinierende Fragen stellen sich:

Darf man Kathedralen wie Gaudis Sagrada Familia „fertigbauen“? Sind New Yorks Art Deco-Hochhäuser einfach Produkt

einer Abtreppungsvorschrift der Bauordnung? Was sagen uns die Sportheroen von Mussolinis Foro Italico über

den „faschistischen Menschen“? Wie kam es zum Untergang und zur Wiederauferstehung von Moskaus Christ-Erlöser-

Kathedrale? Wo liegen die städtebaulichen Chancen und Risken der heute beliebten Umgestaltungen alter Hafenanlagen?

Wieso erhob sich schon gegen den Bau des Petersdoms in Rom eine „Bürgerinitiative“? Wie funktional ist die Transparenzmode

der Architektur seit 1990?

Ein eigener Abschnitt ist den Wiener Stadtbildveränderungen der jüngsten Vergangenheit gewidmet, erzählt aber auch

von Projekten, die Wien erspart geblieben sind.

2005, 400 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-7755-8

Joseph Maran; Carsten Juwig; Hermann Schwengel; Ulrich Thaler

Constructing Power – Architecture, Ideology and Social Practice

Konstruktion der Macht – Architektur, Ideologie und soziales Handeln

The present volume is aimed at contributing to an understanding of the architecture of societies from prehistory to the

present day as a source for social history and sociology. This endeavour is based on a notion of architecture as both document

and precondition of social realities, both platform for the self - projection of those in power and an arena for

a continuing renegotiation of power, both a medium of codified messages and a means of spatial ordering. The representative

aspects of buildings are not left undiscussed, but the focus is on an enquiry into how architectural space and

social agency together not only communicated, but reproduced systems of values, views of the world and particular social

roles.

2. Aufl. 2009, 384 S., 34,90 €, gb., ISBN 978-3-8258-9314-9

Dieter Klein; Martin Kupf; Robert Schediwy

Stadtbildverluste Wien

Ein Rückblick auf fünf Jahrzehnte

Bd. 1, 2005, 360 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-7754-x

Stadtbildverluste

Thomas Mally; Robert Schediwy

Wiener Spurensuche

Verschwundene Orte erzählen

Wenn man aufmerksam durch Wien spaziert, stößt man immer wieder auf Spuren der Vergangenheit. Viele Wiener wissen

noch, woher Rotundenallee, Zahnradbahngasse oder Filmteichstraße ihre Namen haben, aber die Ursprünge der

Tiergarten- und der Vivariumstraße im Prater, der Hetzgasse, des Stuwerviertels oder der Thaliastraße sind nur mehr

Spezialisten bekannt.

Die Autoren dieses Buches sind den Spuren von Gebäuden, Plätzen, Personen und Ereignissen gefolgt, deren Nachhall

heute noch in Wien zu spüren ist, und präsentieren die Ergebnisse ihrer Recherchen in lockerer Reihenfolge mit gelegentlichen

anekdotischen Einschüben. Dabei geht es nicht nur um die Schicksale von Gebäuden und Orten, sondern ebenso

um die Menschen, die mit ihnen in Verbindung standen.

Bd. 2, 3. Aufl. 2007, 160 S., 7,90 €, br., ISBN 978-3-8258-8633-2

Markus Landerer; Claus Süss; Robert Schediwy NEU

Wiener Wahrzeichen

Verschwunden, entstellt, bedroht

Wer kennt heute noch den Heiltumstuhl? Wer erinnert sich der Pracht des alten Wiener Nordbahnhofs oder der Rotunde?

Sogar Wahrzeichen können einer Stadt verloren gehen – aus guten und weniger guten Gründen. Dieses Buch erinnert an

verschwundene oder bedrohte Wiener Bauwerke. Es richtet sich an Touristen und Einheimische. Dabei geht es nicht um

weinerliche Nostalgie; allerdings auch nicht darum, unnötige Zerstörungen und Banalisierungen schön zu reden. Vom

Primat der Investoren bis zum unsensiblen „Draufsetzen“ von Dachausbauten: Hier wird das Thema Wiener Stadtbildverluste

kritisch, aber sachlich, weiter geführt und auch die Bedrohung des Wiener Weltkulturerbes zum Thema gemacht.

Bd. 3, 2010, 184 S., 9,90 €, br., ISBN 978-3-643-50112-7

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Markus Landerer; Claus Süss; Robert Schediwy NEU

Wiener Wahrzeichen

Verschwunden, entstellt, bedroht

Bd. 3, 2010, 184 S., 9,90 €, br., ISBN 978-3-643-50112-7

Margret Weber-Reich

Die Architektur der Villa Chigi alle Volte

von Baldassarre Peruzzi

Zur Darstellung des Systems der Ordnung

Architektur, Bd. 6, 2009, 336 S., 34,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1995-8

Architektur

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Heike Juliane Zech NEU

Kaskaden in der deutschen Gartenkunst

des 18. Jahrhunderts

Vom architektonischen Brunnen zum naturimitierenden

Wasserfall

Bd. 7, 2010, 472 S., 49,90 €, br., ISBN 978-3-643-90045-6

Dietmar Sutter

Neue Wirtlichkeit

oder der parasitäre Mensch und dessen Auswirkung

auf Raumstrukturen

Architektur, Bd. 5, 2009, 224 S., 19,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1873-9


Architektur

Oktogon – Studien zu Architektur und Städtebau

Stephan Lütke Glanemann

Der Osnabrücker Dom – Die Bau- und Restaurierungsgeschichte seit 1748

Bd. 16, 1996, 320 S., 50,90 €, gb., ISBN 3-8258-3067-5

Ulrike Faber-Hermann

Bürgerlicher Wohnbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Minden

Bd. 18, 2000, 336 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-4369-6

Architektur

Ingeborg Scholz

Erzbischof Balduin von Luxemburg (1307 – 1354) als Bauherr von Landesburgen im

Erzstift Trier

Bd. 2, 2004, 304 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-7350-1

Holger Klein-Wiele

Kinoarchitektur der fünfziger Jahre im Ruhrgebiet

Mit über 400 Filmtheatern war das von Industrie und Arbeiterschaft geprägte Ruhrgebiet Ende der fünfziger Jahre eine

überaus kinoreiche Region. Das Buch dokumentiert unter Heranziehung neu erschlossenen Quellenmaterials umfassend

den damaligen Kinobaubestand. Technische und baukünstlerische Innovationen wandelten den Kinosaal zum modernen

„Illusionsraum“. Die wenigen noch erhaltenen Bauten sind heute nicht nur wichtige Stätten aktueller Filmkultur, sondern

auch beredte Denkmale einer ehemals reichen und vielfältigen Kinolandschaft.

Bd. 3, 2006, 520 S., 49,90 €, br., ISBN 3-8258-9513-0

Oliver Schürer; Helmut Goller (Hrsg.)

Berufsfeld Architektur 1.0

Bestandsaufnahme und Zeitdiagnose

Bd. 4, 2008, 96 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1100-6

Dietmar Sutter

Neue Wirtlichkeit

oder der parasitäre Mensch und dessen Auswirkung auf Raumstrukturen

Wie ist die Beziehung vom Mensch zu seiner gebauten Umwelt zu verstehen? Der Mensch muss in seiner gebauten Umwelt

seinen Wirt erkennen, in dem er Parasit ist. In dieser Beziehung spielt vor allem der Begriff Identität eine wichtige

Rolle. Daher muss der Frage nachgegangen werden, wie gebauter Raum diese Rolle des Wirtes ausfüllen kann, bzw. wie

Identität mit und in gebautem Raum gestiftet und gefördert werden kann. Hierzu werden mögliche Kriterien gesucht und

definiert, an denen sich Bauherren und Architekten orientieren können.

Bd. 5, 2009, 224 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1873-9

Margret Weber-Reich

Die Architektur der Villa Chigi alle Volte von Baldassarre Peruzzi

Zur Darstellung des Systems der Ordnung

Baldassarre Peruzzi nimmt mit seinem baukünstlerischen Werk eine Sonderstellung innerhalb der Renaissance ein.

Die immer wiederkehrenden räumlichen Dissonanzen sind stilistische Merkmale seines Schaffens. Um sich seinem

ausgeprägten Individualstil zu nähern und die Handschrift seiner Künstlerpersönlichkeit herauszuarbeiten, wird die

Villa Chigi Alle Volte bei Siena in ihrer konkreten Erscheinung untersucht. Sowohl die Einzelarchitekturen als auch die

Gesamtanlage der Villa werden von der entwurflichen Vorgehensweise her erklärt.

Bd. 6, 2009, 336 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1995-8

Heike Juliane Zech NEU

Kaskaden in der deutschen Gartenkunst des 18. Jahrhunderts

Vom architektonischen Brunnen zum naturimitierenden Wasserfall

Kaskaden gehören zu den aufwendigsten Wasserkünsten des 18. Jahrhunderts. Sie wurden, oft von bedeutenden Künstlern

entworfen, für zahlreiche fürstliche Gärten geplant und errichtet. Erstmalig erfahren diese Meisterwerke zwischen

den Gattungen hier eine eingehende kunsthistorische Würdigung, welche die Entwicklung des Typus Kaskade im deutschen

Kulturraum vom architektonischen Brunnen zum Wasserfall verfolgt. Auch die technischen Schwierigkeiten,

welche die Realisierung von so manchem Projekt verhinderten, sowie die Bedeutung der Kaskaden im Kontext fürstlicher

Repräsentation werden aufgezeigt.

Bd. 7, 2010, 472 S., 49,90 €, br., ISBN 978-3-643-90045-6

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Architektur

Joseph Maran; Carsten Juwig; Hermann Schwengel; Ulrich Thaler

Constructing Power – Architecture, Ideology and Social Practice

Konstruktion der Macht – Architektur, Ideologie und soziales Handeln

Bd. 19, 2. Aufl. 2009, 384 S., 34,90 €, gb., ISBN 978-3-8258-9314-9

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KUNST UND RELIGION

Ästhetik – Theologie – Liturgik

hrsg. von Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Schwebel (Marburg) und Prof. Dr. Albert Gerhards (Bonn)

Jerónimo José Granados

Bild und Kunst im Prozeß der Christianisierung Lateinamerikas

Der vorliegende Band stellt die Frage nach der Engelsvorstellung in der Kunst und im Glauben der einheimischen Bevölkerung

in der zentralen Andenregion Lateinamerikas. Neben den Engeln ist ein weiterer Untersuchungsgegenstand das

Fronleichnamsfest.

Anhand beider Sujets wird dem Verhältnis von Kunst, Glauben, Mission und Widerstand nachgegangen. Obwohl die

einheimische Frömmigkeit und die künstlerische Tradition durch die Eroberung unterbrochen wurden, kann man auch

nach 500 Jahren viele präkolumbische Spuren in Kunst und Volksglauben finden. Mit Hilfe von Panofskys Kunsttheorie

und Greimas’ Semiotik wird das Fortdauern einheimischer religiöser Tradition in Kunst und Wort aufgedeckt.

Bd. 14, 2003, 200 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5102-8

Gernot Wisser

Freiheit zur Genese

Neuer Blick auf mögliche Beziehungen zwischen den Welten der Kunst und der Religion

Ist eine Begegnung von künstlerischer und religiöser, postmoderner und theologischer Wahrnehmung zur Förderung eines

realitätsnahen und freien Umgangs mit der Tradition und der heutigen Wirklichkeit möglich?

Aus dem Denken von Lyotard, Derrida und Virilio läßt sich ein postmoderner Wahrnehmungs- und Gestaltungsstil entwickeln,

von dem her die Religion neu gelesen und für heute bewahrheitet werden kann. Das wird zu einem fundamentaltheologisch

erhellenden Angang mit dem Motiv, den Ursprung der Glaubenssicht zu zeigen.

Bd. 15, 2000, 288 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5016-1

Beate Gilles

Durch das Auge der Kamera

Eine liturgie-theologische Untersuchung zur Übertragung von Gottesdiensten im Fernsehen

Durch das Auge der Kamera verändert sich der Gottesdienst. Die Kamera leitet den Blick des Zuschauers und ihre Anwesenheit

verändert auch die gottesdienstliche Feier der Gemeinde. Mit durchschnittlich ca. 700.000 Menschen, die am

Sonntag von den regelmäßigen katholischen Gottesdiensten im Fernsehen erreicht werden, ist ihre Reichweite beachtlich.

Die vorliegende Arbeit fragt zum einen nach der theologischen Grundlegung der Übertragungen. Zum anderen untersucht

sie, wie die gottesdienstliche Gestaltung und die Regie dabei mitwirken, dass die Übertragungen auch für die Zuschauer

am Bildschirm zu gottesdienstlichen Feiern werden können.

Die Geschichte der Gottesdienstübertragungen im Femsehen ist die Geschichte der Diskussion um die Zulässigkeit dieses

Sendeformats. Dabei wird das Übertragungskonzept, das aus der bisherigen Praxis erhoben wird, durch die vorliegende

Arbeit maßgeblich weiterentwickelt. Ein neues Konzept der Gottesdienstübertragungen wird durch die interdisziplinäre

Anlage sowohl auf medienwissenschaftlicher als auch liturgietheologischer Basis erarbeitet. Die Arbeit kommt zu dem

Ergebnis, dass die Gottesdienstübertragung sowohl eine eigenständige Gottesdienstform als auch ein eigenständiges

Programmformat darstellt. Durch die Analyse der Übertragungspraxis, des Zuschauerprofils und vor allem durch die

detaillierte Untersuchung von über 50 Gottesdienstübertragungen wird diese konzeptionelle Grundlegung an der Praxis

überprüft und fortgeschrieben.

Bd. 16, 2001, 368 S., 25,90 €, br., ISBN 3-8258-5150-8

Zentrum für Medien Kunst Kultur im Amt für Gemeindedienst der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers;

Kunstdienst der Evangelischen Kirche Berlin (Hrsg.)

Kirchenräume – Kunsträume

Hintergründe, Erfahrungsberichte, Praxisanleitungen für den Umgang mit zeitgenössischer Kunst in Kirchen.

Ein Handbuch

Nach langer Entfremdung zwischen den „Schwestern“ Religion und Kunst (D. F. E. Schleiermacher) gibt es heute neue

Begegnungen. Aufregend sind sie dann, wenn die Freiheit der Partner wechselseitig gewährt und gewahrt wird. Seit

wenigen Jahrzehnten wächst ein Netzwerk der Kunstdienste, Institute und Beauftragten der Kirchen, die sich um diese

Begegnung bemühen. Im vorliegenden Handbuch werden Erfahrungen auf diesem Felde reflektiert, mitgeteilt und ausgetauscht.

Künste und Kirche erfahren einander dabei notwendig auch als Widerpart: Nicht in der Vereinnahmung, sondern

in der Polarität liegt die Chance des Gewinns für beide.

Bd. 17, 2002, 384 S., 15,90 €, br., ISBN 3-8258-5197-4

Iris Gniosdorsch

Die Grenzen des Sagbaren

Philosophische Grundlegungen religiöser Kunst

Diese philosophische Untersuchung stellt ein begriffliches Modell vor, das es erlaubt, Kunst, Religion und schließlich

religiöse Kunst begrifflich zu rekonstruieren. Damit soll jener schmale Grat offengelegt werden, der die wissenschaftliche

Erfassung dieser Phänomene erlaubt, ohne sie in Begriffe einzusperren.

Mittelalterliche und moderne Kunst werden dann auf überraschende Weise vergleichbar, da das jeweilige Religionsverständnis

sowie die künstlerischen Strategien dieses darzustellen neuartig und evident deutlich werden.

Bd. 19, 2004, 232 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5424-8

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Kunst und Religion

Thomas Schreijäck (Hrsg.) NEU

Pas d’image: Kunst erschließt Welten und die Theologie

Mit Beiträgen von Thomas Schreijäck, Rainer Warland, Iris Gniorsdorsch, Hellmut Seemann, Frederick

Bunsen, August Heuser, András Markós.

Bd. 20, Frühjahr 2011, ca. 160 S., ca. 17,90 €, br., ISBN 3-8258-5374-8

Sabine Kraft

Islamische Sakralarchitektur in Deutschland

Eine Untersuchung ausgewählter Moschee-Neubauten

Die Beschäftigung mit dem Islam in Deutschland ist auch aus der Sicht der Architektur interessant. Welche Architektursprache

wählen islamische Gemeinschaften für ihre neuen Moscheen, durch die zunehmend die unscheinbaren Hinterhof-

Moscheen ersetzt werden? Welche Bedeutung haben die Architekturelemente Kuppel und Minarett speziell in der Diaspora?

Inwiefern kann der Bau einer Moschee nicht nur Auslöser von Konflikten, sondern sogar Anstoß für interreligiöse

Verständigung werden? Auf solche Fragen gibt die Publikation Auskunft, indem sechs ausgewählte Moschee-Neubauten

analysiert, kunsthistorisch eingeordnet und teilweise auch fachübergreifend interpretiert werden.

Bd. 21, 2002, 336 S., 24,90 €, br., ISBN 3-8258-5502-3

Uta Berger

Gebetbücher in mexikanischer Bilderschrift

Europäische Ikonographie im Manuskript Egerton 2898 aus der Sammlung des Britischen Museums,

London. Mit einer Übersetzung von Claudia Hartau

Das Manuskript Egerton 2898 aus der Sammlung des Britischen Museums, London, ist eine Doctrina Christiana in mexikanischer

Bilderschrift aus dem Jahr 1714. Die Gebete und kirchlichen Regeln sind in Bildern dargestellt. Diese Katechismen

benutzten auch die Missionare in der Christenlehre. Christliche Symbole sind neben Zeichen der mexikanischen

Ikonographie gestellt und teilweise mit ihnen verschmolzen. Der kulturelle Hintergrund der Symbole, ihre Anwendung

als Piktogramme, Ideogramme und phonetische Elemente geben einen Einblick in die geistige Eroberung der Neuen

Welt.

Bd. 22, 2002, 208 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5852-9

Markus Zink

Theologische Bildhermeneutik

Ein kritischer Entwurf zu Gegenwartskunst und Kirche

„Theologische Bildhermeneutik“ vermittelt zwischen Theologie und Kunstbetrachtung. Mit Beispielen aus der Kunstgeschichte

und aus den Bereichen Bildpredigt, Symboldidaktik und vor allem der Kunst für Kirchenräume wird ein breit

gefächerter Diskurs angeregt: Wie verhalten sich Wort und Bild zueinander, Theologie und Ästhetik, Kultbildverbot und

kirchliche Praxis, zulässiger Kunstgebrauch und Vereinnahmung? Bei solchen Fragen ist ein Gegensatz in den letzten 20

Jahren immer deutlicher geworden. Während die einen im Namen künstlerischer Autonomie die Differenz von Bild und

Theologie betonen, suchen andere im Kunstwerk eine Quelle für Religiosität.

Das Buch nimmt kritisch dazu Stellung, um einen dritten Weg zu zeigen. Er geht über die Sinnerfahrung, die nur dem

Sehen zugänglich ist, und führt durch die „personale Bedeutung“ des Bildes zu einer neuen Theologie mit Kunst.

Bd. 24, 2003, 560 S., 34,90 €, br., ISBN 3-8258-6425-1

Sigrid Glockzin-Bever; Martin Kraatz (Hrsg.)

Am Kreuz – eine Frau

Anfänge – Abhängigkeiten – Aktualisierungen

Der Band stellt eine weibliche Kreuzesdarstellung, ihre Geschichte, ihre Rezeption und aktuelle Fragestellung in Bildern

und mit bibliographischen Hinweisen vor. Die Problematik der gekreuzigten bärtigen Heiligen St. Kümmernis oder

Wilgefortis, die um 1400 erstmals belegt ist, über Jahrhunderte hin als Helferin in Kummer und Not angerufen, vom

19. Jahrhundert an jedoch zurückgedrängt wurde, erfährt heute über- und außerkonfessionell eine vielfältige Renaissance.

Interessant für die Gebiete: Geschichte, Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie, Religionswissenschaft, Theologie,

Psychologie.

Bd. 26, 2003, 168 S., 17,90 €, br., ISBN 3-8258-6589-4

Friedrich Lurz

Erlebte Liturgie

Autobiografische Schriften als liturgiewissenschaftliche Quellen

Anhand ausgewählter autobiografischer Schriften der Frühen Neuzeit wird exemplarisch untersucht, wie Menschen die

Feier des Gottesdienstes erleben. Die Schriften stammen von Personen unterschiedlicher sozialer Stellung und Bildung:

z. B. dem Kölner Bürger Hermann Weinsberg, dem hessischen Bauern Caspar Preis, der Eichstätter Priorin Klara Staiger

und der österreichischen Hausfrau Maria Elisabeth Stampfer. Die Studie zeigt die Lebensrelevanz der Feiern auf und

kommt zu dem Ergebnis, dass gottesdienstliches Erleben sich immer in der Spannung von Anerkennung einer vorgegebenen

liturgischen Ordnung und Schaffung einer eigenen gottesdienstlichen Wirklichkeit ereignet.

Bd. 28, 2003, 360 S., 29,90 €, br., ISBN 3-8258-6987-3

Mareike Hartmann

Höllen-Szenarien

Eine Analyse des Höllenverständnisses verschiedener Epochen anhand von Höllendarstellungen

Noch in heutiger Zeit hat die Angst vor den ewigen Qualen der Hölle nicht an Schrecken verloren, obwohl Aufklärung,

Naturwissenschaften und das Bild eines unendlich liebenden Gottes doch das Gegenteil aufzuzeigen versuchen. Was aber

bedeutet dieser „höllische Jenseitstopos“ und welche Funktionen erfüllten und erfüllen seine grausigen Botschaften?

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Kunst und Religion

Anhand exemplarischer Kunstwerke geht vorliegender Band diesem existentiellen Thema nach, das Menschen aller

Epochen fasziniert und erschreckend inspiriert hat. Dabei wird ein Einblick in die besondere Verquickung von Kunst und

Theologie geboten und der Blick auch auf das gelenkt, was sich hinter diesen Bildern verbirgt.

Bd. 32, 2005, 120 S., 17,90 €, br., ISBN 3-8258-7681-0

Aloys Goergen

Glaubensästhetik

Aufsätze zu Glaube, Liturgie und Kunst. Herausgegeben von Albert Gerhards und Heinz Robert Schlette

„Um bei theologischen Aussagen sachlich hören und fruchtbar reden zu können, muß man unterscheiden zwischen der

Theologie als rationaler Wissenschaft und der Theologie als Kunst, nämlich als hymnischer Rede vom Göttlichen. Die

Theologie als Wissenschaft hat die Aufgabe, die Bilder, welche die Theologie als Kunst hervorbringt, auf ihren rationalen

Inhalt hin zu befragen. Da uns das Bild sowohl über die rationale wie die irrationale Struktur der Wahrheit ins Bild setzt

und sie also in ihrer ganzen Tiefe abbildet, ist es seinem Wesen nach immer umfassender als die rationale Definition, die

sich auf das Erfassen des rationalen Elements der Wahrheit beschränkt. Daher überschreitet das theologische Bild den

theologischen Begriff, ist es um eine Dimension reicher. Versteht man die Bilder der theologischen Aussage als rationale

Begriffe, d. h. nimmt man sie ’wörtlich’, dann erliegt man einer unheilvollen Verwechslung.“(Aloys Georgen)

Bd. 34, 2. Aufl. 2007, 136 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-8385-0

Christof Kracht

Zur Rezeption der Eschatologie des Evangeliums nach Johannes in der gegenwärtigen

Begräbnisliturgie für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes

„Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“

(Joh 11,25) Dieser Satz charakterisiert das eschatologische Konzept im JohEv mit seiner Betonung der präsentischen Seite.

Da das JohEv in der Begräbnisliturgie das am meisten verwendete Evangelium ist, sollte diese Betonung auch durch

die Perikopierung der für die Begräbnisliturgie ausgewählten Texte deutlich werden. Zudem sollten auch die Präsidialgebete

der Begräbnisliturgie darauf abgestimmt sein. Inwieweit dies zutrifft, zeigt diese interdisziplinäre Arbeit aus dem

Schnittbereich der Auslegung ntl. Schriften und liturgischer Texte.

Bd. 36, 2004, 528 S., 34,90 €, br., ISBN 3-8258-7871-6

Horst Schwebel (Hrsg.)

Über das Erhabene im Kirchenbau

Symposium mit Kerstin Wittmann-Englert, Meinhard von Gerkan, Dietrich Korsch, Bernard Reymond,

Wolfgang John Stock, Horst Schwebel und Beiträgen von Lothar Kallmeyer, Gerhard Marcel Martin, Veit

Ruser, Andreas Mertin und Matthias Ludwig

Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart, einem EKD-

Institut an der Philipps-Universität Marburg, fand im Ernst-von-Hülsen-Haus in Marburg ein Symposium zum Thema

„Phönix Kirchenbau“ statt. Der Wortlaut des Symposiums, ergänzt durch fünf Statements, ist in diesem Band abgedruckt.

Ohne dass es vorab beabsichtigt war, spielte im Symposium der Begriff des Erhabenen eine wichtige Rolle. Man kann

sogar sagen, dass das Erhabene das geheime Zentrum war, auf das hin sich die Beiträge der Podiumsteilnehmer bündelten.

Deshalb wurde für die Veröffentlichung des Symposiums das Thema „Das Erhabene im Kirchenbau“ gewählt, wohl

wissend, dass dieser Begriff auch mit Gefahren verbunden ist.

Bd. 37, 2004, 112 S., 19,90 €, br., ISBN 3-8258-7874-0

Günter Rombold

Bilder – Sprache der Religion

Dieses Buch zieht das Fazit eines Lebens, das von der von der Faszination durch Kunst und Religion, ihrer Verwandtschaft

und Gegensätzlichkeit, geprägt war. Viele Begegnungen mit Künstlern waren befruchtend, wie die Gespräche mit

Adolf Frohner, Karl Prantl und Günther Uecker bezeugen. Wesentlich waren aber auch die theologischen Auseinandersetzungen.

Grundlegend war die Erkenntnis, daß Bilder und Symbole für die Bibel ebenso essentiell sind wie für die

Kunst. Die religiöse Wirklichkeit kann nur in Symbolen mitgeteilt werden. Das geschieht in Kunstwerken ebenso wie in

Ritualen.

Bd. 38, 2004, 136 S., 14,90 €, gb., ISBN 3-8258-7923-2

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Mareike Hartmann

Höllen-Szenarien

Eine Analyse des Höllenverständnisses verschiedener

Epochen anhand von Höllendarstellungen

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 32, 2005, 120 S.,

17,90 €, br., ISBN 3-8258-7681-0

Iris Gniosdorsch

Die Grenzen des Sagbaren

Philosophische Grundlegungen religiöser Kunst

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 19, 2004, 232 S.,

30,90 €, br., ISBN 3-8258-5424-8

Kunst und Religion

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Sigrid Glockzin-Bever; Martin Kraatz (Hrsg.)

Am Kreuz – eine Frau

Anfänge – Abhängigkeiten – Aktualisierungen

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 26, 2003, 168 S.,

17,90 €, br., ISBN 3-8258-6589-4

Markus Zink

Theologische Bildhermeneutik

Ein kritischer Entwurf zu Gegenwartskunst

und Kirche

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 24, 2003, 560 S.,

34,90 €, br., ISBN 3-8258-6425-1


Kunst und Religion

Angela Standhartinger; Horst Schwebel; Friederike Oertelt (Hrsg.)

Kunst der Deutung – Deutung der Kunst

Beiträge zu Bibel, Antike und Gegenwartsliteratur

Dieser Band schlägt einen Bogen zwischen Antike, biblischer Tradition und Moderne. Es geht um Interpretationen herausragender

Beiträge aus Kunst und Literatur und um die Reflexion im Prozess des Deutens. Im Zentrum steht jeweils

die Frage der menschlichen Existenz, wie sie sich in der klassischen und christlichen Tradition und der bildenden Kunst

erschließen lässt. Deutung, so die These dieses Bandes, fragt als Denkbewegung danach, was Kunst und Kultur jeweils

als Eigenes mitteilt, um die Gegenwart im Lichte dieser Traditionen zu verstehen.

Bd. 45, 2007, 208 S., 15,90 €, br., ISBN 978-3-8258-9997-4

Hans-Jürgen Kutzner

Liturgie als Performance?

Überlegungen zu einer künstlerischen Annäherung

Ein Versuch, das Phänomen „Liturgie“ von der Kunst her zu verstehen. Analogien zwischen beiden werden im sich

verändernden Kontext zur Sprache gebracht. Die Ausprägung der Aktionskunst als Performance wird dabei als Kulminationspunkt

eines längeren Prozesses des Strebens nach dem „Gesamtkunstwerk“ aufgefasst. Innerhalb des gegenwärtigen

Performativitäts-Diskurses wird „Performance“ in Kategorien der Bildenden Kunst entfaltet. Für die Methodik einer

solchen Annäherung wurde der biblische Leitbegriff der Philoxenia gewählt.

Bd. 46, 2009, 368 S., 39,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0565-4

Reinhold Gestrich

Schönheit Gottes

Anstösse zu einer neuen Wahrnehmung

Schönheit leidet Erschütterungen durch die industrielle Zivilisation. Kunst hat ihre Bemühung um Schönheit meist aufgegeben

und auch die Verträge mit der Religion gekündigt. Beschäftigt sich der Glauben noch mit der Schönheits-Seite

Gottes? Das Buch möchte zeigen, dass Schönheit für uns unverändert lebenswichtig ist, und dass wir sie auch religiös

ersehnen und suchen. Der Leser wird tiefenpsychologisch zum menschlichen Schönheitsbedürfnis und naturkundlich

zu Gesetzen des Schönen in der Biologie geleitet. Er entdeckt Schönheitsaspekte in der Heiligen Schrift, im Glaubensbekenntnis,

im Kirchenleben und in der modernen Kunst. Schönheit Gottes, – geht es uns am Ende hauptsächlich um

sie?

Bd. 47, 2007, 200 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0587-6

Heribert Lahme NEU

Das Ziel menschlichen Bildschaffens im Gottesbild

Perspektiven einer „Imago Dei“ als Fundament des Kunstkontinuums „Visualität“. Eine Untersuchung zu

exemplarischen Bildphänomenen

Künstler suchen das Gottesbild – ungeachtet dessen, was sie vordergründig zu schaffen glauben. Der Geschichte der

Kunst respektive des Bildes wohnt zeitlos die Tendenz zur Gottesbildlichkeit inne – selbst in vermeintlich profaner oder

gar atheistischer Ausrichtung.

Diesen kühnen Thesen geht Heribert Lahme überzeugend nach. Er stellt seine Untersuchungen auf kunsttheoretische wie

theologische Fundamente und liefert u.a. einen Neuansatz zur Kandinsky-Forschung sowie eine originelle exegetische

Konklusion zum Bildphänomen.

Bd. 48, 2008, 288 S., 34,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0723-8

Hans-Ulrich Wiese

Leucht in meines Herzens Schrein

Der Theologe Hans-Ulrich Wiese hat Impulse aus Kunst, Literatur, Bibel und Liturgie in seine Predigten aufgenommen

und sie als Reflexionen der Glaubenssuche formuliert.

Bildpredigten zu Ausstellungen und kirchlichen Festen, biblische Texte als existentielle Anrede, zeitgenössische Literatur

und liturgische Themen werden in einem Kosmos von Bildern und Gedanken versammelt, der zu eigenem existentiellem

Suchen einlädt.

Durchgängige Themen sind das Licht als Gottessymbol, der Lebensweg zwischen Suchen und Schauen und der geheimnisvolle

Einfall Gottes in unsere Wirklichkeit.

Bd. 49, 2009, 296 S., 29,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1053-5

Markus Zimmermann

Schein und Heil des Schönen

Ästhetik und Offenbarung

Philosophie und weitere Wissenschaften hatten sich in früheren Jahrhunderten zum Thema Schönheit so unterschiedlich

geäußert, dass sie heute sprachlos geworden sind. Die vorliegende Untersuchung möchte nicht ungelöste Fragen der

Philosophie mit der Theologie beantworten, denn die Unsicherheit hat auch schon Letztere erfasst. Sie wird aber aufzeigen,

dass maßgebliche Antworten vorliegen – Antworten, von denen her das Schöne gesucht und gefunden werden kann,

wo der Begegnung von Gott und Welt nicht ausgewichen wird. Das aber ist die entscheidende Herausforderung für das

Verstehen von Kultur, Weltanschauung und Kunst – auch in der heutigen Zeit.

Bd. 51, 2008, 120 S., 17,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1401-4

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Kunst und Religion

Aloys Goergen

Glaubensästhetik

Aufsätze zu Glaube, Liturgie und Kunst. Herausgegeben von Albert Gerhards

und Heinz Robert Schlette

Bd. 34, 2. Aufl. 2007, 136 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-8385-0

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Kunst und Religion

Rudolf Stegers

Bibliographie Sakrale Gebäude

Kirchen, Synagogen, Moscheen, Häuser der Stille, Friedhofsbauten. 1970 – 2009

Literatur zur Architektur von 669 sakralen Gebäuden, darunter 500 Kirchen, 21 Synagogen, 31 Moscheen, 10 Häuser der

Stille, 107 Friedhofsbauten, die zwischen 1970 und 2009 gebaut wurden.

Bd. 53, 2010, 160 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10517-2

***

Jan von Busch (Hrsg.)

Theologie der Aufklärung – Spannung zwischen barockem Kirchenraum, Kirchenmusik

und Naturwissenschaft

Zum 275. Geburtstag von Heinrich Julius Tode (1733 – 1797): mecklenburgischer Theologe, Dichter,

Mykologe und Architekt

Innerhalb der Kirchengeschichte Mecklenburgs wird die Epoche der Aufklärung erst neuerdings eingehender erforscht.

Eine zentrale Figur ist in diesem Zusammenhang Heinrich Julius Tode, in Hamburg geboren und nach seinem Studium in

Göttingen zunächst Hauslehrer, später Prediger in Pritzier und schließlich Konsistorialrat in Schwerin. Wie zu seiner Zeit

üblich, war Tode neben dem Pfarramt auch wissenschaftlich und künstlerisch aktiv. Dazu gehörte auch sein Mitwirken

als Architekt und Gestalter der 1771 fertig gestellten St. Trinitatis-Kirche in Warlitz. Die in diesem Band enthaltenen

Referate spiegeln Todes Vielseitigkeit in aller Bandbreite wider, wozu auch die künstlerische Arbeit mit Schülern gehört.

Rostocker Theologische Studien, Bd. 19, 2009, 184 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1797-8

Benno Haunhorst

Kreuzwege

Bilder und Texte des Martyriums. Mit einem Geleitwort von Johann Baptist Metz

Künstlern kann es gelingen, in ihren Bildern Leidensgeschichten erfahrbar zu machen. Vielen hat es angesichts des

Leidens die Sprache verschlagen. Andere ringen Zeit ihres Lebens um den angemessenen Ausdruck des Erlebten. Das

Unsagbare zur Sprache zu bringen, das Grauen in Farben festzuhalten, um es dem Vergessen zu entreißen – das ist das

Anliegen der Bilder und Texte des Martyriums.

Der einzigartige Kreuzweg in der Krypta der katholischen Heilig-Geist-Kirche in Georgsmarienhütte-Oesede wird vorgestellt

und zusammen mit literarischen und biographischen Texten zur NS-Barbarei erläutert.

Glauben und Leben, Bd. 51, 2009, 88 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10246-1

Angelika Überrück

Die christlichen Motive des Blaudrucks

Spiegel der Volksfrömmigkeit in Deutschland vom Ende des 17. Jahrhunderts bis heute

Die Dissertation untersucht die christlichen Motive des Blaudrucks. Dieses heute vom Aussterben bedrohte Handwerk

kam am Ende des 17. Jh.s nach Deutschland. Der Blaudruck bot für einfache Bevölkerungsschichten erstmalig die Möglichkeit,

Gebrauchstextilien dauerhaft und kostengünstig mit Mustern zu verzieren. Von Anfang an wurden dabei auch

christliche Motive gedruckt und innerhalb des Blaudruckhandwerks bis heute tradiert. Der einzigartige Kanon der christlichen

Motive des Blaudrucks wird erfasst, ihre Herkunft erforscht und die Bedeutung für die Frömmigkeit ihrer Nutzer

dargestellt.

Theologie interaktiv, Bd. 4, 2008, 464 S., 49,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1502-8

Anne-Lott Zech

“Imago boni Principis”

Der Perseus-Mythos zwischen Apotheose und Heilserwartung in der politischen Öffentlichkeit des

16. Jahrhunderts

In einem Jahrhundert großer politischer und religiöser Konflikte wurde der mythische Held Perseus zu einem bedeutenden

Symbol fürstlicher Repräsentation. Welche Faktoren bewirkten die überraschend erfolgreiche Rezeption dieses

Helden als Fürsten- und Staatsallegorie? Warum fanden seine Taten – die Tötung der Medusa und die Befreiung Andromedas

– in der europäischen Öffentlichkeit eine so große Resonanz und welche politischen Botschaften sollten durch

diesen Mythos kommuniziert werden? Welches Verständnis und welche Programmatik verband sich mit der öffentlichen

Präsentation dieses Helden?

Imaginarium, Bd. 4, 2000, 336 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-4078-6

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Heribert Lahme NEU

Das Ziel menschlichen Bildschaffens im

Gottesbild

Perspektiven einer „Imago Dei“ als Fundament des

Kunstkontinuums „Visualität“. Eine Untersuchung

zu exemplarischen Bildphänomenen

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 48, 2008, 288 S.,

34,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0723-8

Angela Standhartinger; Horst Schwebel; Friederike

Oertelt (Hrsg.)

Kunst der Deutung – Deutung der Kunst

Beiträge zu Bibel, Antike und Gegenwartsliteratur

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 45, 2007, 208 S.,

15,90 €, br., ISBN 978-3-8258-9997-4

Kunst und Religion

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Reinhold Gestrich

Schönheit Gottes

Anstösse zu einer neuen Wahrnehmung

Ästhetik – Theologie – Liturgik, Bd. 47, 2007, 200 S.,

19,90 €, br., ISBN 978-3-8258-0587-6

Angelika Überrück

Die christlichen Motive des Blaudrucks

Spiegel der Volksfrömmigkeit in Deutschland vom

Ende des 17. Jahrhunderts bis heute

Theologie interaktiv, Bd. 4, 2008, 464 S., 49,90 €,br.,

ISBN 978-3-8258-1502-8


Kunst und Religion

Andreas Hellgermann

Vom Design zur Sache

Eine fundamentaltheologische Untersuchung zum Umgang mit den Dingen

Design ist einer der schillerndsten Begriffe des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Alles ist Design

und das Design selbst ist zur Sprache der Globalisierung geworden. Eine eingehende Analyse dieses Phänomens bringt

die „andere Seite“ von Design und damit auch eine politisch-theologische Dimension in den Blick: Das Gestalten, das

nicht in die Enge übergestülpter Formen führt, sondern einen an der Sache und ihrem Gebrauch orientierten Umgang mit

den Dingen ermöglicht. In Abgrenzung zu ästhetisierenden Ansätzen kann das unscheinbare Verb „gestalten“, durch die

politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen in der Postmoderne in höchstem Maße bedroht, entscheidend dafür sein,

dass die Dinge, die wir machen, auch zu Dingen für andere werden können.

Religion – Geschichte – Gesellschaft. Fundamentaltheologische Studien, Bd. 39, 2006, 272 S., 24,90 €,br.,

ISBN 3-8258-9321-9

John Barton; J. Cheryl Exum; Manfred Oeming (Hrsg.)

Das Alte Testament und die Kunst

Beiträge des Symposiums „Das Alte Testament und die Kultur der Moderne“ anlässlich des

100. Geburtstags Gerhard von Rads (1901 – 1971) Heidelberg, 18. – 21. Oktober 2001 von Shimon Bar-

Efrat, Joachim Vette, Hermann Timm, James-Alfred Loader, Ernst Axel Knauf, Axel Graupner, J. Cheryl

Exum, Stefan Ark Nitsche, Friedemann W. Golka und Martin Prudky

„Die künstlerische Eigenart der Dichtungen Israels steht zweifellos in einem sehr engen Bezug zu seinem Glauben,

von dem sie letztlich ihre Prägung empfangen haben. Denn der Glaube ist es, der sich die Form und den Stil schafft.“

(Gerhard von Rad)

Altes Testament und Moderne, Bd. 15, 2005, 272 S., 30,90 €, br., ISBN 3-8258-5462-0

Gerhard Larcher; Karl M. Woschitz

Religion – Utopie – Kunst

Die Stadt als Fokus

Religion scheint heute säkularistisch ersetzt, ästhetisch beerbt oder fundamentalistisch vereinnahmt zu werden. Das alles

wirkt sich lähmend auf bzw. gefährlich für die Entfaltung visionärer Ideen in Gesellschaft, Kultur und Politik aus. Gibt

es also einen Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Utopienflaute bzw. Gedächtnislosigkeit der Weltzivilisation

und dem Schicksal der Religion in der realisierten Moderne? Und wie könnte Religion als Kulturfaktor, gefiltert durch

kritische Rationalität, offen für Pluralismus und Dialog, wieder impulsgebend werden? Überlegungen hierzu aus Anlaß

des Kulturhauptstadtjahres (Graz 2003) bestimmen diesen Band.

Theologie – Kultur – Ästhetik, Bd. 1, 2005, 216 S., 17,90 €, br., ISBN 3-8258-7724-8

Gerhard Larcher

Annäherungsversuche von Kunst und Glaube

Ein fundamentaltheologisches Skizzenbuch

Die Kunst hat „auch jenseits ihrer typisch religiösen Ausdrucksformen eine innere Nähe zur Welt des Glaubens, so

daß sogar in den Situationen eines größeren Abrückens der Kultur von der Kirche gerade die Kunst weiter eine Art

Brücke zur religiösen Erfahrung hin darstellt. Als Suche nach dem Schönen, Frucht einer das Alltägliche übersteigenden

Einbildungskraft, ist sie ihrer Natur nach eine Art Anruf an das Mysterium.“

Papst Johannes Paul II Brief an die Künstler (Ostern 1999)

Theologie – Kultur – Ästhetik, Bd. 2, 2006, 120 S., 14,90 €, br., ISBN 3-8258-9183-6

Hans Alma; Marcel Barnard; Volker Küster (Eds.)

Visual Arts and Religion

Images have caused uproar, violence and even casualties in the meeting of religions and cultures during the last years.

Iconoclasm and iconolatry are on the agenda once more. Late Modern Culture is dominated by images and is understood

in concepts such as aestheticization and symbolisation. Theological debate is likewise performed through images, symbols

and rituals rather than through doctrines and beliefs. The authors from various research backgrounds seek to clarify

the terms of reference, and explore the diversity and disagreements in their use from a Christian perspective.

ContactZone – Explorations in Intercultural Theology, vol. 4, 2009, 168 pp., 19,90 €, pb., ISBN 978-3-8258-0708-5

Max Bailly NEU

Gehe den nächsten Schritt

Stationen zum Leben

Glauben und Leben, Bd. 49, Frühjahr 2011, ca. 96 S., ca. 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10152-5

Schwerpunktthema: Theologie und Ästhetik

Redaktion: Gottfried Adam, Ulrich Körtner, Wilhelm Pratscher

Wiener Jahrbuch für Theologie, Bd. 5, 2005, 488 S., 35,00 €, br., ISBN 3-8258-8392-2, ISSN 1607-4289

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AUSSEREUROPÄISCHE KUNST

Beiträge zur Afrikanischen Kunst

Kathrin Langenohl

“Repeat when necessary”

Zum Verhältnis von Tradition und Moderne im malerischen Werk Tshelantendes (Djilatendo), Belgisch-

Kongo

Mit den Aquarellen Tshelantendes (Djilatendo), die in den 30er-Jahren in der Kolonie Belgisch Kongo entstanden, ist

eine Maltradition belegt, die ihren Ausgang in den örtlichen Wandmalereien nahm und – durch die Initiative eines belgischen

Kolonialbeamten auf Papier übertragen – Brüssel erreichte. Die Malereien, in denen der Kolonialalltag verbunden

mit den eigenen Ornamenttraditionen dargestellt ist, zeugen von dem Entschluss des Künstlers, sich von der Diskussion

über die kolonialen Veränderungen nicht ausschließen zu lassen Auf transportable Papierformate gebannt, wechseln die

gemalten Alltagsszenen Ort und kulturellen Kontext und eröffnen den europäischen Betrachter/innen den Blick sowohl

auf die 30er Jahre in der zentralafrikanischen Kolonie als auch – rückblickend – auf die Rezeptionsgeschichte afrikanischer

Malerei in Europa.

Bd. 2, 2003, 248 S., 20,90 €, br., ISBN 3-8258-5802-2

***

Yacouba Konaté

Croquis de frontières, profils de passeurs

L’art contemporain africain en perspective

Dans le répertoire des œuvres de Willie Bester se trouve une sculpture qui vous coupe le souffle. Elle s’intitule Who let

the dogs out? L’œuvre figure deux clandestins mozambicains arrêtés par la police sud-africaine et jetés en pâture aux

chiens policiers.

Le traitement que l’artiste applique à cet incident l’arrache de la rubrique des faits divers et donne à réfléchir sur le sort

que chaque pays fait aux immigrés et clandestins, à l’intérieur des frontières, loin des caméras indiscrètes.

Carl Schlettwein Lectures, Bd. 4, 2009, 48 S., 9,90 €, br., ISBN 978-3-643-80003-9

Kathrin Langenohl

“Repeat when necessary”

Zum Verhältnis von Tradition und Moderne im

malerischen Werk Tshelantendes (Djilatendo),

Belgisch-Kongo

Beiträge zur Afrikanischen Kunst, Bd. 2, 2003, 248 S.,

20,90 €, br., ISBN 3-8258-5802-2

–31–

Yacouba Konaté

Croquis de frontières, profils de passeurs

L’art contemporain africain en perspective

Carl Schlettwein Lectures, Bd. 4, 2009, 48 S., 9,90 €,br.,

ISBN 978-3-643-80003-9


DESIGN

Kölner Internationale Schriften zum Design

hrsg. von der Köln International School of Design durch Uta Brandes, Michael Erlhoff,

Michael Gais, Philipp Heidkamp, Marc Pfaff

Tom Bieling

Gender Puppets

Geschlechterinszenierung anhand der nonverbalen Kommunikation von Schaufensterpuppen

Bd. 1, 2008, 144 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1245-4

Marc Pfaff

Junger Kitsch

Bd. 2, 2008, 136 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1246-1

Melanie Torney

Innovation durch Subversion

Bd. 3, 2008, 120 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1247-8

Jan-Carl Kubik

DieEvolutionderForm

Bd. 4, 2008, 120 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1248-5

Melanie Torney

Innovation durch Subversion

Kölner Internationale Schriften zum Design, Bd. 3, 2008,

120 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1247-8

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Jan-Carl Kubik

DieEvolutionderForm

Kölner Internationale Schriften zum Design, Bd. 4, 2008,

120 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1248-5


MUSEEN UND AUSSTELLUNGEN

Museen – Geschichte und Gegenwart

Karoline Kmetetz-Becker

Die Konzeption des Ausstellungsraumes im Louvre des 19. Jahrhunderts und seine mediale

Entwicklung

Die Entwicklung des Louvre zu einem Nationalmuseum ist eng mit der Architekturgeschichte verbunden. Das Louvre-

Schloß war stark verfallen. Es wäre durchaus denkbar gewesen, ein neues Gebäude für ein neues Museum zu errichten.

Doch gerade im Hinblick auf die Revolution zeigt die Umstrukturierung des Louvre dessen Rang im kulturellen Gedächtnis.

Das Phänomen alle großen Kunstwerke an einem Ort versammelt zu sehen, zeigt uns unseren Kulturboden, der durch

christliche Impulse grundbestimmend ist und unsere kulturellen Wurzeln wieder in der Erinnerung wach ruft.

Bd. 5, 2005, 152 S., 14,90 €, br., ISBN 3-8258-8895-9

Walter Troxler; Daniela Walker; Markus Furrer (Hrsg.) NEU

Jan Bloch und das Internationale Kriegs- und Friedensmuseum in Luzern

1902 entstand in Luzern, vorerst in einem Provisorium und ab 1910 in einem eigens errichteten Gebäude, das weltweit erste

Friedensmuseum, inspiriert und lanciert vom polnischen Industriellen und Pazifisten Jan Bloch, der auf pädagogische

Wirkung setzte. Die international ausgerichtete Touristenstadt war ein idealer Standort, zumal sich damalige pazifistische

Anliegen mit Vorstellungen der schweizerischen Neutralität deckten. Der Band beleuchtet Facetten des Museumsprojekts

und erschließt die Erinnerung an dieses pazifistische Kapitel. 1919 schloss das Museum seine Tore, doch fand es weltweit

Nachfolger.

Bd. 6, 2010, 272 S., 18,90 €, br., ISBN 978-3-643-80025-1

Ausstellungskataloge

Lothar Kolmer (Hrsg.)

„Finger fertig“

Eine Kulturgeschichte der Serviette

Der Höhepunkt der Tischdekorationen lag im 16. und 17. Jahrhundert mit einer verschwenderischen Fülle und Pracht.

Vor allem auf die Faltung- „das Brechen“ der Servietten wurde große Mühe verwendet. Dieser Luxus ist heute verschwunden,

von ihm zeugen nur noch die Kupferstiche in den damaligen Büchern. Die Serviette selbst, obwohl täglich

an aller Munde, erfreut sich jetzt keiner großen Achtung mehr – darum fehlt auch bislang ihre Kulturgeschichte. Hier

wird ihre Geschichte von der Antike bis heute, von römischen Gastmählern bis zum Fast Food, nachgezeichnet und mit

zahlreichen Bildern versinnbildlicht. Das Buch liefert so Informationen und Anregungen zur Steigerung der eigenen

Tischkultur.

Bd. 1, 2008, 192 S., 14,90 €, br., ISBN 978-3-8258-1307-9

Tommy Laeng NEU

Zukunftsträume von gestern, heute, übermorgen

Endlich ist es da, das erste ultimative Buch über Zukunftsträume.

Es wagt den Blick weit zurück in eine Zeit, als die Zukunft noch von unseren Großvätern und bestimmt auch von nicht

wenigen Großmüttern geplant wurde. Retro-Futurismus bezeichnet man das und meint damit die Aufarbeitung der Vorstellungen

von Zukunft, die in der Vergangenheit gepflegt wurden, unsere Gegenwart prägten, uns gewissermaßen noch

immer im Nacken sitzen.

Vieles aus der Zukunftswerkstatt von damals ist in diesem Band nach Jahrzehnten wieder erstmalig zu sehen und zu

lesen. Hier sind die tollkühnsten Pläne und verrücktesten Zukunftsvisionen dieser Welt versammelt.

Mit seinen spannenden Geschichten führt uns Tommy Laeng zurück in Großvaters Zeiten, als die Zukunft noch nicht

gestern war.

Das ist Retro-Futurismus pur!

Bd. 3, 2010, 240 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10675-9

–33–


Museen und Ausstellungen

Tommy Laeng NEU

Zukunftsträume von gestern, heute, übermorgen

Bd. 3, 2010, 240 S., 19,90 €, br., ISBN 978-3-643-10675-9

–34–


Autoren- und Herausgeberverzeichnis

Autoren- und Herausgeberverzeichnis

Adam, Gottfried, 30

Albrecht, Uwe, 3

Alma, Hans, 30

Arndt, Karl, 8

Bailly, Max, 30

Barnard, Marcel, 30

Barton, John, 30

Batorova, Andrea, 16

Bell, Alexander Peter, 10

Berger, Uta, 23

Beuckers, Klaus G., 3

Bieling, Tom, 32

Bleyl, Matthias, 16

Brandes, Uta, 32

Burg,Tobias,9,12

Burtschell, Katrin, 9, 14

Cencillo Ramírez, Marta, 8

Cremer, Sabine Gertrud, 6

Czerny, Ilonka, 4

Damm, Melanie, 10

Dekiert, Marcus, 6

Eberlein, Johann K., 3

Ekkart, Rudolf E. O., 4

Erlhoff, Michael, 32

Exum, J. Cheryl, 30

Faber-Hermann, Ulrike, 20

Farys, Simone, 6

Feldtkeller, Julia, 4, 5

Frese, Tobias, 11, 14

Friedrich, Thomas, 15

Furrer, Markus, 33

Gabelmann, Andreas, 6

Gais, Michael, 32

Gerhards, Albert, 22, 24, 27

Gestrich, Reinhold, 26, 29

Gilles, Beate, 22

Gleiter, Jörg H., 15

Glockzin-Bever, Sigrid, 23, 25

Gniosdorsch, Iris, 22, 25

Goergen, Aloys, 24, 27

Göke, Rita, 6

Goller, Helmut, 20

Granados, Jerónimo José , 22

Großmann, Ulrich, 4

Gülker, Bernd A., 10

Hartmann, Mareike, 23, 25

Haunhorst, Benno, 28

Heidkamp, Philipp, 32

Hellgermann, Andreas, 30

Jobst, Christoph, 3

Juwig, Carsten, 18, 21

Karstensen, Angela, 3, 5

Keazor, Henry, 12

Kempmann, Fritz, 9, 12

Kenzler, Marcus, 16

Kern, Ralf, 11, 14

Ketter, Helena, 12

Khan, Sarah, 9, 14

Klein, Dieter, 18

Klein-Wiele, Holger, 20

Kmetetz-Becker, Karoline, 33

Kolmer, Lothar, 33

Köln International School of Design,

32

Konaté, Yacouba, 31

Körtner, Ulrich, 30

Kraatz, Martin, 23, 25

Kracht, Christof, 24

Kraft, Sabine, 23

Krieger, Verena, 16

Kubik, Jan-Carl, 32

Kunstdienst der Evangelischen

Kirche Berlin, 22

Kupf, Martin, 18

Küster, Volker, 30

Kutzner, Hans-J., 26

Laeng, Tommy, 33, 34

Lahme, Heribert, 26, 29

Landerer, Markus, 18, 19

Lange-Schmidt, Ingrid, 11, 14

Langenohl, Kathrin, 31

Larcher, Gerhard, 30

Lee, Joohyun, 10

Lorenz, Nadine, 16, 17

Lurz, Friedrich, 23

Lütke Glanemann, Stephan, 20

Mally, Thomas, 18

Maran, Joseph, 18, 21

Marchand, Eckart, 12

Matuszak, Thomas, 8

Menzen, Karl-H., 15

Müller, Vanessa, 8

Müller Hofstede, 6

Oeming, Manfred, 30

Oertelt, Friederike, 26, 29

Ohnesorge, Birk, 10

–35–

Pfaff, Marc, 32

Pochat, Götz, 3

Pratscher, Wilhelm, 30

Rasche, Stefan, 16

Raupp, Hans-J., 4, 7

Raupp, Hans-Joachim, 4–6

Rombold, Günter, 24

Ronge, Tobias, 13, 15

Sanvito, Paolo, 10

Saurma-Jeltsch, Lieselotte E., 11,

14

Schediwy, Robert, 18, 19

Schindler, Thomas, 8

Schlette, Heinz Robert, 24, 27

Schneider, Dunja, 14

Schneider, Norbert, 6

Scholz, Ingeborg, 20

Schreijäck, Thomas, 23

Schulz-Nieswandt, Frank, 12

Schürer, Oliver, 20

Schwebel, Horst, 22, 24, 26, 29

Schweikhart, Gunter, 6

Schwengel, Hermann, 18, 21

Standhartinger, Angela, 26, 29

Stegers, Rudolf, 28

Süss, Claus, 18, 19

Sutter, Dietmar, 19, 20

Thaler, Ulrich, 18, 21

Tönnesmann, Andreas, 6

Torney, Melanie, 32

Trier, Eduard, 6

Troxler, Walter, 33

Überrück, Angelika, 28, 29

von Busch, Jan, 28

Wagner,Anselm,3,5

Walker, Daniela, 33

Weber-Reich, Margret, 19, 20

Weisheit-Possel, Sabine, 11, 15

Wiese, Hans-U., 26

Wisser, Gernot, 22

Woschitz, Karl M., 30

Zech, Anne-Lott, 28

Zech, Heike Juliane, 19, 20

Zentrum für Medien Kunst Kultur,

22

Zimmermann, Markus, 26

Zink, Markus, 23, 25


Reihenverzeichnis

Architektur, 20

Ästhetik – Theologie – Liturgik,

22

Ausstellungskataloge, 33

Beiträge zur Afrikanischen Kunst,

31

Bonner Studien zur Kunstgeschichte,

6

Göttinger Beiträge zur Kunstgeschichte,

8

grazer edition, 3

Reihenverzeichnis

Ikonologie der Moderne, 16

Karlsruher Schriften zur Kunstgeschichte,

6

Kunstgeschichte, 8

Museen – Geschichte und Gegenwart,

33

Niederlandische Malerei des

17. Jahrhunderts der SØR Rusche

Sammlung, 4

Oktogon – Studien zu Architektur

und Städtebau, 20

Schriften aus dem Kunsthistorischen

Institut der Christian-

Albrechts-Universitat zu Kiel,

3

Stadtbildverluste, 18

Theorie der Gegenwartskunst, 16

Auslieferung:

Deutschland: LIT Verlag Fresnostr. 2, D-48159 Münster

Tel.+49 (0) 2 51-620 32 22, Fax +49 (0) 2 51-922 60 99, e-Mail: vertrieb@lit-verlag.de

Österreich: Medienlogistik Pichler-ÖBZ

IZ-NÖ, Süd, Straße 1, Objekt 34, A-2355 Wiener Neudorf

Tel. +43 (0) 22 36-63 53 52 90, Fax +43 (0) 22 36-63 53 52 43, e-Mail: mlo@medien-logistik.at

Schweiz: B + M Buch- und Medienvertrieb

Hochstr. 357, CH-8200 Schaffhausen

Fax +41 (0) 52-643 54 35, e-Mail: order@buch-medien.ch

United Kingdom: Global Book Marketing, 99B Wallis Rd, London, E9 5LN

Phone +44 (0)20 85 33 58 00, Fax +44 (0)16 00 77 56 63

North America: TA, Rutgers University, 35 Berrue Circle, Piscataway, NJ 08854

Phone +1 (732) 445 - 2280, Fax + 1 (732) 445 - 3138, e-Mail: orders@transactionpub.com

LIT VERLAG Münster – Berlin – London

Fresnostr. 2 D-48159 Münster Tel. +49 (0) 2 51 / 620 32 - 0

Fax +49 (0) 2 51 / 922 6099 E-Mail: lit@lit-verlag.de

Chausseestr. 128 / 129 D-10115 Berlin Tel. +49 (0) 30 / 280 408 80

Fax +49 (0) 30 / 280 408 82 E-Mail: berlin@lit-verlag.de

c/o D. Styan 9 Kellet House Tankerton Street London WC1 H8HH

Tel./Fax 0044 / (0) 207 8132524 E-Mail: london@lit-verlag.de

LIT VERLAG GmbH & Co. KG, Wien – Zürich

Krotenthallergasse. 10 A-1080 Wien Tel. +43(0) 1 / 409 5661

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Klosbachstr. 107 CH-8032 Zürich Tel. +41 (0) 44-251 75 05

Fax +41 (0) 44-251 75 06 E-Mail: zuerich@lit-verlag.ch

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