Muss Gl e Couch?

glkompakt

Muss Gl e Couch?

STADTMITTE

• Frühlingsmarkt in

der Fußgängerzone

• Bürger pflegen

Blumenbeete

BENSBERG

• Blumenmeer zum

Bensberger Frühlingsfest

• Rund um Köln

am Ostermontag

REFRATH

• Cheerleading in

Refrath

• Kreativ durch die

Osterferien in der Krea

SCHILDGEN

PAFFRATH

• CAP-Markt

• Bergische Erzähler

GEMEINDE

ODENTHAL

• Stipendium für

Odenthalerin

• Odenthal zum Anziehen

Zum Herausnehmen:

Programmheft zur EVK

Gesundheitsmesse

eDiTORiAl | seite 3

gewinnspiel | seite 29

Nr. 03 – April 2012 – 12. Jahrgang – ISSN 1615-4223

euROpA | seite 40

www.glverlag.de

Muss Gladbach auf die Couch?

au Bergisch Gladbach –

eine Stadt im Umbruch,

Seite 26 und 27

Jubiläum: 135 Jahre

Seite gewinnspiel 31 | seite 29


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

2


EDITORIAL

Liebe Leser,

Muss Gladbach auf die Couch?“ Wieder eine besondere

Frage, mit der wir uns auf außergewöhnliche Weise um unsere

Stadt kümmern. Hintergrund sind die vielen Veränderungen, die

großen Umbrüche, die Bergisch Gladbach gerade erlebt. Und der

große Widerstand, den es zum Beispiel gegen die Schulpläne der

Stadtverwaltung, natürlich gegen die Entlassungen bei Zanders

und sogar gegen den neuen Belag der Fußgängerzone gegeben

hat. Kommt Gladbach mit den Prozessen klar? Dazu hat unser Redakteur

Klaus Pehle den Psychologen Dr. Rudolf Stroß besucht und

nachgefragt. Die Antworten des Diplom-Psychologen und Buchautors

sowie die Hintergrund-Story lesen Sie auf den Seiten 26

und 27.

Unser neuer Mitarbeiter, Klaus Pehle, ist seit Anfang März für

unser Stadtmagazin im Einsatz. Er ist Bergisch Gladbacher – beruflich

und privat. Seit 1995 ist er mit den lokalen Themen journalistisch

beschäftigt, er ist 1970 hier geboren und lebt in Bergisch

Gladbach. Und er geht sogar für unsere Stadt zum Psychologen, wie

Sie an seiner Geschichte sehen werden.

Meine Meinung ist: Gladbach muss nicht auf die Couch. Denn

wir haben in unserer April-Ausgabe wieder zahlreiche Belege dafür,

dass vieles in unserer Stadt funktioniert. Richtig gut funktioniert!

Lesen Sie zum Beispiel über das Engagement der Initiatoren

und Mitwirkenden für den Ruhegarten in Refrath. Lesen Sie,

was die TS 79 für tolle Sachen auf die Beine stellt oder verfolgen

Sie, wie vielfältig das Wirtschaftsleben in unserer Stadt ist. Nein,

Gladbach muss nicht auf die Couch. Oder doch? Wie gesagt, die

Antworten des Psychologen gibt es im Innenteil.

In der Mitte unserer April-Ausgabe finden Sie übrigens das Programmheft

zur EVK Gesundheitsmesse. 32 Seiten voller Informationen

mit Porgrammablauf zu der Messe, die am 21. und 22. April

im und um den Bergischen Löwen stattfindet.

Viel Freude beim Lesen,

Ihre

s.kuckelberg@glverlag.de

Impressum

Herausgeber:

GL Verlags GmbH • Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach •

Tel.: 02202.28 28 0 • Fax: 02202.28 28 22 • www.glverlag.de

Geschäftsführer: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Redaktionsleitung: Sabine Kuckelberg (V.i.S.d.P.)

Redaktion: Ulrich Kläsener, Thomas Heinemann, Beatrice Tomasetti,

Fabian Felder, Jörg Zbick, Klaus Pehle

Ansprechpartner:

Frank Kuckelberg (verantwortlich), f.kuckelberg@glverlag.de

Sabine Kuckelberg, s.kuckelberg@glverlag.de

Grafik: Natascha Burgmer

Titelbild: Natascha Burgmer

Fotos auf Seite 1, 9, 26 und 39 © Fotolia.de

GL KOMPAKT erscheint 10 x jährlich.

Verteilung an alle Haushalte mit Tagespost (in BGL, Odenthal Mitte und Voiswinkel),

inklusiv Postfächer in Bergisch Gladbach

Zusätzliche Auslegung an öffentlichen Stellen und Banken in der Region

Alle Rechte vorbehalten. ® by GL Verlags GmbH.

Für unaufgefordert zugesandte Fotos, Manu skripte, Zeichnungen

und Daten träger übernimmt der Verlag keine Haf tung.

Nächste Ausgabe: 02. Mai 2012 Anzeigenvorlagen: 16. April 2012

Gerichtsstand: Bergisch Gladbach, HRB 47336

Belegbare Druckauflage: 35.000 Exemplare

Die GL Verlags GmbH ist Mitglied im Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

3


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

4

38

46

16

6

36

42

3

5

6

7

8

9

10

12

14

16

18

20

21

23

25

26

28

29

30

31

32

33

35

36

37

38

39

40

42

43

44

45

46

47

48

50

Editorial / Impressum

Der Steuertipp

Ludwig Schokolade - Geburtstag der Schogetten

Die Geschichte der Kult-Schokolade

Schogetten auf Facebook

Krüger kooperiert mit Starbucks

GL AKTUELL

Bergisch Gladbach

Bensberg

Refrath

Schildgen und Paffrath

Gemeinde Odenthal

SERIE: Unsere Partnerstadt Beit Jala

TS 79 – Neuer Trendsport für Jugendliche

Lidkorrektur

30 Jahre Lauftreff Saaler Mühle

Muss Gladbach auf die Couch?

Elektronische Gesundheitskarte

PREISFRAGE: Gewinnen mit GL KOMPAKT

Horoskop

Jubiläum: 135 Jahre Bläsius Bedachungen

25 Jahre Bestattungshaus Koziol

Der Gartentipp von Bernd Mathies

Ruhegarten in Refrath

Jean Lüttgen – mehr als nur ein Autohaus

Heizungstipp von Achim Nowak

Erweiterungen im Splash Bad

Leben in Balance

SERIE: Wir in Europa – Europa für uns

Turnen im TS79

AUTO: Die neue Hyundai Kompaktklasse

SteinGruppe: Sportliches Frühlingsfest (22. April)

Reifen Henrich kooperiert mit EUROMASTER

Fotoshooting Gerd Pohl & Ivan Toscanelli

SV Bergisch Gladbach 09

TERMINE

INHALT

Schloss Lerbach: Wer findet das Goldene Ei?


Der Steuertipp

Kosten der ersten Berufausbildung

und des Erststudiums (Teil 2)

Ein Pilot hat jetzt beim Finanzgericht

Baden-Württemberg Klage eingereicht,

damit seine Ausbildungskosten steuerlich

geltend gemacht werden dürfen. Der

Gesetzgeber ist nicht dem BFH-Urteil des

letzten Sommers gefolgt, problematisch

für alle Studierenden. Betroffene könnten

jetzt von der Piloten-Klage profitieren.

Was ist zu tun, wenn …

Christian Servos

Steuerberater der Kanzlei

Servos Winter & Partner GmbH

... das Finanzamt die Kosten für

Erststudium oder Erstausbildung nicht als Werbungskosten

berücksichtigt?

Binnen eines Monats gegen den Steuerbescheid Einspruch einlegen

und um Ruhen des Verfahrens bitten. Zur Begründung sollte auf das

Verfahren beim FG Baden-Württemberg verwiesen werden (Az.: 10

K 4245/11).

... der Steuerzahler bereits Einspruch eingelegt hatte und das

Finanzamt ihn auffordert, den Einspruch zurückzunehmen?

Den Einspruch nicht zurücknehmen, sondern auf das anhängige Klageverfahren

verweisen und das Finanzamt bitten, den Einspruch bis

zum Abschluss des Verfahrens ruhen zu lassen.

... das Finanzamt bereits eine ablehnende Einspruchsentscheidung

erlassen hat?

In diesen Fällen besteht nur noch die Möglichkeit, selbst Klage zu erheben.

Die Klage muss binnen eines Monats nach Bekanntgabe der

Einspruchsentscheidung beim Finanzgericht erhoben werden. Dabei

werden allerdings Gerichtskosten von mindestens 220 Euro fällig.

... der Steuerzahler noch keine Steuererklärung abgegeben hat?

Studenten und Auszubildende, die noch keine Steuererklärung abgegeben

haben, sollten noch etwas Geduld haben. Sie sollten erst

den Ausgang des Klageverfahrens abwarten. Eine freiwillige Steuererklärung

kann rückwirkend für vier Jahre abgegeben werden.

... es sich um ein Zweitstudium oder ein Studium nach

abgeschlossener Berufsausbildung handelt?

Die Kosten für eine zweite Ausbildung oder ein zweites Studium

werden bereits nach geltender Rechtslage als Werbungskosten anerkannt.

Dabei gilt auch das Masterstudium bereits als Zweitstudium.

... die Ausbildung im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses

erfolgt?

Auch hier werden Werbungskosten akzeptiert. Fahrten zur Berufsschule

oder zum Ausbildungsbetrieb, Fachliteratur, und Berufsbekleidung

sollten daher direkt als Werbungskosten angegeben werden.

Verlust feststellen lassen

Werbungskosten senken meist die steuerpflichtigen Einkünfte desselben

Jahres. Aber auch alle, die kein Einkommen haben, sollten

Ausgaben für die berufliche Bildung als vorweggenommene Werbungskosten

angeben – zum Beispiel für Seminarunterlagen und

Fahrten zum Lehrgang. Sie profitieren in späteren Jahren.

Besuchen Sie Servos Winter & Partner bei facebook.

Tel.: 02202/933030 Bergisch Gladbach

Tel.: 02205/919970 Rösrath • www.servos-winter.de

Foto: fotolia.de

Mallorquinische Wochen

im

in Immekeppel

Baustellennachlass

auf alle Speisen und Getränke

Kein Ruhetag • Warme Küche täglich ab 17.00 Uhr + Sonntag & Feiertage ab 11.00 Uhr

Haus Thal 4 • Overath-Immekeppel • Telefon: 02204 - 97550

www.haus-thal.de

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

5


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

6

Stadtgespräch zum 50. Geburtstag der Schogetten: Bernd Eichler und Torsten Herzgen von Ludwig Schokolade im Interview

Jubiläum der

„Starken Stückchen“

Jeder kennt sie. Jeder mag sie. Doch

was hat es mit den Schogetten aus

dem Hause Ludwig Schokolade – ein

Unternehmen der Krüger Gruppe –

eigentlich auf sich? Pünktlich zum

50. Geburtstag der kleinen Schoko-

Stückchen führte GL KOMPAKT das

Stadtgespräch mit Bernd Eichler,

Bereichsleiter Marketing und Produktentwicklung,

sowie Torsten

Herzgen, Leiter Marketing und Verkaufsförderung.

Tafelschokolade ist nicht gleich Tafelschokolade

– die Schogetten waren

schon immer etwas Besonderes.

Torsten Herzgen: Richtig, das Alleinstellungsmerkmal

der Schogetten war von Beginn an

die Portionierung in mundgerechte Stücke,

die den Verzehr, das Anbieten oder Teilen der

Schokolade auf einfachste Art und Weise möglich

macht. Ebenfalls eine Besonderheit ist die

wiederverschließbare Hartbox aus Karton.

Wie viele Stückchen befinden sich eigentlich

in einer Packung à wie viel

Gramm?

Bernd Eichler: Seit Einführung der Schogette

im Jahr 1962 hat sich an dem Konzept nichts

geändert: In jeder Hartbox befinden sich 18

Stücke à 5,6 Gramm.

Wer hat sie denn erfunden, die

Schogetten?

Torsten Herzgen: Hans Georg Monheim aus

Aachen. Mit den Schogetten wollte er eine

Tafel Schokolade ohne Krümel, ohne Abbrechen

und in mundgerechten Stücken feilbieten

können. Das ist geglückt.

In wie viel Ländern werden Schogetten

aktuell angeboten und wo sind sie

besonders begehrt?

Bernd Eichler: Die Schogetten werden in

mehr als 65 Ländern weltweit verkauft. Die

wichtigsten Märkte sind Deutschland, Österreich,

Polen, die Niederlande und das Baltikum.

In Litauen sind die Schogetten sogar

Marktführer.

Gibt es für die Schogetten als Exportschlager

weitere Absatzmärkte,

die Sie erschließen wollen?

Bernd Eichler: Ja, zu den neuen Märkten

zählen wir unter anderen die USA und Australien,

und wir haben bereits auch erste

Lieferungen nach China realisieren können.

Übrigens ist die Wortmarke Schogetten

weltweit durch über 200 Einzelregistrierungen

geschützt.

Allerdings sind auch Schogetten

nicht gleich Schogetten: Welche Sorten

sind Ihre Bestseller?

Torsten Herzgen: Die meist verkauften

Sorten sind Vollmilch, Vollmilch-Nuss und

Joghurt-Erdbeer. Im Ausland sind auch geschichtete

Sorten sehr beliebt.

Zu den Geburtstagshighlights zählen

Sie die Jubiläumssorte Mandelkrokant

– was ist daran so besonders?

Torsten Herzgen: Mandelkrokant ist eine

gelungene Mischung aus knusprig und zart.

Mandelcreme ist zart – Krokant ist cross.

Das kommt derart gut an, dass wir uns vorstellen

könnten, die Sorte dauerhaft im Sortiment

zu haben.

Wie viele Tafeln produzieren

Sie pro Jahr?

Bernd Eichler: Im Jahr 2011 haben wir 140

Millionen Packungen im In- und

Ausland abgesetzt. Ziel für 2012

sind 150 Millionen Packungen.

Welche Position nehmen die

Schogetten innerhalb des

Portfolios von Ludwig Schokolade

ein?

Bernd Eichler: Die Schogette ist

für Ludwig Schokolade die wichtigste

Marke im Portfolio. Das gilt

für Deutschland ebenso wie fürs

Ausland.

Innerhalb der Krüger-Gruppe

werben bekannte Gesichter

für das Produkt-Portfolio:

Hape Kerkeling

alias Gisela trinkt Cappuc Cappuccino,

Sky Du Mont verkostet „Edle

Tropfen“, TV-Moderator Oliver Geissen

zählt seit 2009 zur Schogetten-

Familie – warum setzen Sie auf Oliver

Geissen?

Bernd Eichler: Seit sich Günter Pfitzmann

1985 für „Edle Tropfen in Nuss“ stark machte,

gab es immer wieder Charakterköpfe, die

für bestimmte Produkte von Ludwig Schokolade

warben. Für uns sehr vorteilhaft bei

Oliver Geissen: Sein Profil deckt sich mit

unserem Anforderungsprofil. Er spricht von

Jung bis Alt alle an, vor allem auch Familien

mit Kindern. Besonders ist sein spitzbübisches

Lächeln. Im Gesamten bringt er sehr

hohe Sympathiewerte und eine ausgeprägte

TV-Präsenz mit.

Inwieweit kann man die Schogetten

als Bergisch Gladbacher Produkt

verstehen?

Torsten Herzgen: Seit 2004 gehören die

Schogetten ohne wenn und aber zur Stadt

Bergisch Gladbach. Alle produktbezogenen

Schritte und Aktivitäten werden von

Bergisch Gladbach aus koordiniert: Einkauf,

Marketing, Vertrieb, Export etc. – und auch

die markenverantwortliche Produkt Managerin

Stefanie Dahl kommt hier aus der

Region. Produktion und Logistik erfolgen

dagegen nach wie vor im Saarland.


50 Jahre Schogetten – Die Geschichte der Kult-Schokolade im Zeitraffer

Der Stern am Schokoladenhimmel

Ob als Trinkschokolade, als massive

Tafel, als vorportionierte Schogette,

als verzehrfertige Zwischenmahlzeit

in Form von Riegeln oder als

erlesene Praline: Schokolade bietet

stets ein Geschmackserlebnis in

vollendeter Harmonie. So wie die

Schogetten, die im Jahr 2012 ihren

50. Geburtstag feiern.

Inzwischen ein unverkennbarer Klassiker im

Schoko-Regal, hat sich an den markanten

Charakteristika der Schogetten seit 1962

nichts geändert. Schogetten, das sind köstliche,

starke Stückchen Schokolade in einer

praktischen Verpackung, die man in 13 unwiderstehlich

leckeren Sorten genießen kann.

Auch wenn die Geschicke von pro Jahr 140

Millionen verkauften Packungen Schogetten

von Bergisch Gladbach aus bestimmt werden,

hatten die Schogetten ihre Ursprünge

doch ca. 90 km entfernt, in Aachen. Denn

auf seinen Reisen durch Europa entdeckte

der Aachener Apotheker Leonard Monheim

Mitte des 19. Jahrhunderts das kostbare

neue Genussmittel Schokolade. Was kaum

jemand weiß: Schokolade war in den Anfängen

der europäischen Schokoladenherstellung

Königen und Fürsten vorbehalten.

Erst später wurde sie nach streng gehüteten

Rezepten komponiert und in Apotheken teuer

gehandelt. Heute steht sie jedermann zur Verfügung

– die fünf Länder mit dem höchsten

Schokoladekonsum, mit teils über 10 Kilogramm

Schokolade pro Kopf und Jahr, liegen

übrigens alle in Europa: Schweiz, Deutsch-

land, Großbritannien, Belgien und Norwegen.

Zurück ins 19. Jahrhundert: 1857

holte Apotheker Monheim

sich einen erfahrenen itali

enischen Chocolatier nach

Deutschland und begann

mit der Zubereitung köstlicher

„Gesundheitsschokolade“.

Bis zu 400 Tafeln pro Tag wurden in der

kleinen Apothe

ke in Handarbeit

produziert, bevor

Monheim 1865

Maschinen aus

Frankreich beschaffte,

um

die wachsendeNachfrage

zu befriedigen.

Neue Rezepturen und Zubereitungsverfahren

machten die Aachener Schokoladenmanufaktur

schnell zu einer Erfolgsstory der

Gründerzeit. Und als 1903 der Grundstein

für die erste Schokoladenfabrik gelegt war,

konnte man auch feinste Pralinen

in großen Mengen her-

stellen. Für all diese Köstlichkeiten

wurde bald der

Name „Trumpf“ zu einem

Begriff.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm

die Leonard Monheim AG

einen Teil der Produktion der

ebenso traditionsreichen Schokoladenfabrik

Mauxion. 1958

wurde mit der vollständigen

Übernahme ein weiterer

wichtiger Meilenstein für das

heutige Unternehmen gesetzt.

1962 erblickte das „Trumpf-

As“ Schogetten das Licht

der Welt. In jener Zeit also,

als erstmals transatlantische

Bilder via Satellit in deutsche

Wohnzimmer flimmerten,

die Beat-Welle von England

über den Kanal schwappte und

die bundesdeutsche Wirtschaft

mehr denn je brummte.

Seit 1986 firmiert die Leonhard

Monheim AG als Ludwig Schokolade

GmbH & Co. KG. Mit

dem Kauf der Ludwig Schokolade

durch die Krüger-Gruppe im

Jahr 1998 wurden die Weichen

dafür gestellt, auch im Wettbewerb

des 21. Jahrhunderts auf

nationaler und internationaler

Ebene zu agieren.

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

7


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

8

Gratulieren Sie den „Starken Stückchen“

mit einer ganz persönlichen Videobotschaft zum

50. Geburtstag.

Die Einsender der 5 kreativsten, schönsten,

lustigsten oder emotionalsten Videos gewinnen.

Alle weiteren Informationen finden Sie

auf www.schogetten.de.

SCHOGETTEN-JUBILÄUM

Schlemmen 2012

Schon zum Start ins Jubiläumsjahr 2012 beeindruckten

Schogetten mit der neuen und limitierten Jubiläumssorte

„Mandelkrokant“, der genussvollen Kombination aus zarter

Alpenvollmilchschokolade und knackigem Mandelkrokant

in köstlicher Mandelcrème. Und ab Mitte April sorgt die

Schogetten Geburtstags-Edition mit 3-fach schokoladigen

Jubiläumssorten für Feierlaune.

GENIESSER AUFGEPASST:

Die Sorte Kirsch-Trio verführt mit dem 3-fachen Genuss aus

aromatischer Kirsche, himmlischer weißer Schokolade & zartschmelzender

Alpenvollmilchschokolade. Das Pfirsich-Maracuja-Trio

besticht mit herrlich erfrischender Pfirsich-Maracuja

auf weißer Schokolade und köstlicher Alpenvollmilchschokolade.

Und die Sorte Fürst Pückler überzeugt mit fruchtigfrischer

Erdbeere, locker-leichter weißer Schokolade und zartschmelzender

Alpenvollmilchschokolade in einem Stückchen.

Nicht nur die einzigartigen, 3-fach geschichteten Sorten der

Geburtstags-Edition, sondern auch das Packungsdesign im

Jubiläumslook lassen die Herzen aller Schogetten-Liebhaber

höher schlagen.

Ab Mitte September 2012 trumpfen Schogetten

dann mit einem besonderen Geschenk zum 50.

Geburtstag auf, denn dann gibt es zum Jubiläum

die fünf stärksten Schogetten-Sorten mit 16%

mehr Inhalt gratis.


Krüger kooperiert

mit Starbucks

Der Mega-Deal

Expansion, neue Produktionshallen,

Sicherung und Schaffung

neuer Arbeitsplätze:

Die Meldung über die strategische

Kooperation von Krüger und

Starbucks hat in der Strundestadt

Bergisch Gladbach große Wellen

geschlagen, war aber auch

Thema an den Börsen der Welt

– von Tokyo bis an die Nasdaq,

wo die Starbucks-Aktie nach dem

Bekanntwerden der Kooperation

einen Sprung von knapp drei

Prozent nach oben machte.

Mit dem Deal kommen zwei Giganten

zusammen: Die Krüger Unternehmensgruppe

aus Bergisch Gladbach als einer der

europaweiten Marktführer bei Instantprodukten

und Starbucks als die weltweit führende

Kaffeehauskette mit 14.400 eigenen

und lizensierten Filialen. Noch in diesem

Jahr will Starbucks eine eigene Kapsel-Kaffee-Maschine

mit dem Namen „Verismo“

heraus bringen und weltweit vermarkten.

Das „Verismo“-System, mit dem Starbucks

auf jeden Fall noch im Weihnachtsgeschäft

2012 punkten will, basiert auf Krügers Kapselplattform

„K-fee“-System.

„Wir sind sehr glücklich, mit Starbucks

einen starken und erfahrenen

Partner an unserer Seite

zu wissen. Die herausragende

Kaffeemarke verbunden mit einer

globalen Präsenz machen die

Partnerschaft so attraktiv“, freut

sich Marc Krüger als Geschäftsführer der

Krüger-Gruppe. Der Sohn des Firmengründers

Willibert Krüger hat den Deal in Seattle

eingefädelt, dort ist der Firmensitz der

Kultmarke.

Starbucks ist für die Krüger Unternehmensgruppe,

welche das Kapselsystem „K-fee“

bereits mit verschiedenen Kooperationspartnern

im In- und Ausland etabliert hat,

ein strategisch wichtiger Partner. Über die

europäischen Grenzen hinaus soll nun bald

jeder auch die bekannte Starbucks Coffee-

Shop-Qualität zu Hause genießen können.

Die Einführung sei in weiteren, ausgewählten

Ländern rund um den Globus geplant

und sichere dadurch eine flächendeckende

Marktpräsenz, heißt es aus dem Unternehmen.

Krüger und Starbucks verbindet nicht

nur das gemeinsame Gründungsjahr 1971.

Was bei Starbucks als Projekt dreier Studienfreunde

im alten Hafen Seattles begann,

startete Willibert Krüger im Nebenraum

des elterlichen Großhandels mit der Instantisierung

von Kräutertee.

Beide Startups entwickelten sich in

vier Jahrzehnten zu weltweit agierenden

Unternehmen mit beachtlichen

Umsatzzahlen. (KP)

Starbucks Corporation

Seattle, USA

Gründungsjahr: 1971

Mitarbeiter: 128.898 (2009)

Umsatz: 8,5 Mrd. € (2011)

Krüger GmbH & Co. KG

Bergisch Gladbach

Gründungsjahr: 1971

Mitarbeiter: 4.400 (2011)

Umsatz: rd. 1,6 Mrd. (2011)

Foto: © Wesley H. Brewton/wikipedia.de

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

9


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

10

KREBSNACHSORGE -

WOHLBEFINDEN DURCH SPORT

Neue Sportgruppe für Frauen mit

Brustkrebs, Infos unter 02202 – 96979-10

Herrn Geier, täglich von 9.00 - 12.00 Uhr

Start: Dienstag, 08.05.2012, 14:30 Uhr

Ambulante Rehabilitation

des Evangelischen Krankenhauses

Bergisch Gladbach, Paffrather Str. 188

PFLANZENTAUSCHBöRSE

Am 28. April von 11 - 14 Uhr in der

RheinBerg Galerie. Bei diesem Treffen

haben Gartenliebhaber die Möglichkeit,

wunderschöne Pflanzen zu bekommen

und sich fachlich auszutauschen. Die

Fläche wird von der RheinBerg Galerie

kostenlos zur Verfügung gestellt.

Anmeldung unter 0 22 02 / 92 75 20-113.

AUSSTELLUNG „SCHATTENFUGE“

Von Simon Schubert in der Städtischen

Galerie Villa Zanders. Der 1976 in Köln

geborene Künstler ist mit gegenständlichen

Skulpturen und Papierfaltungen bekannt

geworden. Die Ausstellung, aus der

von der VR Bank eG Bergisch Gladbach

geförderten Reihe „Ortstermin“, zeigt bis

zum 17.06.2012 einen repräsentativen

Überblick über seine Werke.

„ZUKUNFT FöRDERN“

Die Arbeitsagentur unterstützt 36

weiterführende Schulen im Arbeitsagenturbezirk

Bergisch Gladbach mit jeweils

bis zu 6000 Euro Förderung aus der

NRW-Initiative „Zukunft fördern. Vertiefte

Berufsorientierung gestalten“.www.

zukunft-fördern.nrw.de

SAVAGE DREAM IM Q1

Die Band Savage Dream tritt am

28. April im Jugendkulturzentrum Q1

auf. Beginn ist um 20 Uhr.

Frühlingsmarkt am 1. April

Gladbach in Frühlingslaune

„Mobil in den Frühling“

ist das Motto des

Frühlingsmarktes in der

Bergisch Gladbacher Innenstadt

am 1. April. Info-,

Verkaufs- und Präsentationsstände

werden unter

diesem Motto auf die

verschiedenen Möglichkeiten,

die Region mobil

zu erfahren, aufmerksam

machen.

„Es gibt so viele positive

Sachen in Bergisch Gladbach, die gar nicht

bekannt sind“, erklärt Andreas Peck die Motivation

zum Frühlingsmarkt. Andreas Peck

ist im Vorstand der Interessengemeinschaft

Bergisch Gladbach, die den Frühlingsmarkt

ins Leben gerufen hat. Die Naturarena weist

dabei auf dem Konrad Adenauer-Platz auf

die vielfältigen Genussmöglichkeiten im

Bergischen Land hin: Restaurants, Auflugstipps

und Freizeitangebote – die Naturarena

bietet eine Übersicht.

Eine E-Bike-Präsentation gibt es vom Gladbacher

Zweiradhaus Moto Kölsch & Wittek,

die Verkehrswacht gibt nützliche Tipps im

Umgang mit Zweirädern und bietet eine

Fahrradcodierung an. Auch die Teilnahme

120 Bürgerinnen und Bürger auf Gladbacher

Stadtgebiet pflegen ehrenamtlich städtische

Grünflächen. Sie kümmern sich um Blumen

und Bäume, bepflanzen Blumenkübel oder

halten Gartendenkmäler in Schuss. „Grünpaten“

nennt die Stadt ihre freiwilligen

und kostenlosen Helfer. „Die Mitarbeiter

von Stadt-Grün sind gerade bei den vielen

kleinen Flächen im Straßenbild von Wohnsiedlungen

oft überlastet“, heißt es dazu in

einer Meldung aus dem Rathaus.

Nun erhalten die Ehrenamtler als Dank

Kompostgutscheine. Allerdings nicht für den

eigenen Garten, sondern für die betreuten

Pflanzen. Wer von den ehrenamtlichen Helfern

das Angebot nutzen will, soll sich an

die Geschäftsstelle von Stadt-Grün wenden.

Dort gibt es die Gutscheine. 100 bis 1000 Li-

von GL GO-Tours ist geplant und man erfährt,

wie man mit Segways die Umgebung

erkunden kann.

„Mit dem Frühlingsmarkt wollen wir die

Attraktivität der Innenstadt hervorheben“,

sagt Andreas Peck, die Geschäfte werden

hierzu mit besonderen Aktionen locken, von

13 bis 18 Uhr ist der Sonntag verkaufsoffen.

In der Oberen Hauptstraße bietet die

Gastromeile mit Cocktailbar, „Crêpe Marie“,

frischen Reibekuchen und leckeren Würstchen

Raum für eine Stärkung. Für Kunden

der teilnehmenden Geschäfte in der oberen

Hauptstraße gibt es einen Cocktail gratis.

Für Kinder gibt es in der oberen Hauptstraße

ein Karussell und die Rhein-Berg-Galerie organisiert

eine Osterbastelaktion.

Bürger pflegen Blumenbeete

ter des wertvollen Düngers – je nach Größe und

Umfang der in Pflege stehenden Grundstücke

– können damit an der Kompostierungsanlage

Birkerhof abgeholt werden. Insgesamt hält die

Stadt einen Vorrat von 500 Kubikmeter Kompost

für die Helfer bereit. Ansprechpartnerin

bei Stadt-Grün ist Claudia Kreutz, zu erreichen

unter 02202/141378.


Jetzt in neuen Räumen

Alltagsmanagerinnen

in Aktion

Nach Abschluss der Umzugs- und Renovierungsarbeiten

werden künftig die Kunden und Interessenten im

modernen Büro nach Terminabsprache kompetent und

individuell beraten.

Angesprochen sind Singles, Familien, Senioren, die Haushilfen und

Betreuung wünschen. Das familiengeführte Unternehmen mit

seinen ausgesuchten Mitarbeiterinnen leistet hochwertige Unterstützung

mit einem persönlichen und individuellen Service.

Die freundlichen Alltagsmanagerinnen entlasten, unterstützen, organisieren

und koordinieren den Alltag liebevoll mit all seinen Facetten.

Angefangen von der klassischen Hilfe im Haus bis hin zum Haushüten

bei Urlaub und Krankheit mit Briefkastenleerung als auch dem Winterdienst.

Die Tätigkeiten in der Praxis beinhalten den Einsatz von Fahrdiensten

für verschiedene Besorgungen, Einkäufe und Besuche. Von zunehmender

Bedeutung ist die Übernachtbetreuung für das dienstleistungsgeprägte

Unternehmen. Selbst die ausgefallensten Anfragen werden

nach Möglichkeit in die Tat umgesetzt, somit wird ein Theaterbesuch

ebenso begleitet wie eine Auslandsreise.

Die Alltagsmanagerinnen möchten die Freude am aktiven gesellschaftlichen

Leben unterstützen. Mit ständig wachsender Vielfalt werden

die Angebote und der Service von Alltagsmanagerin Rilo Herweg

optimiert.

Vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin unter 02202-459 85 26, so

haben Sie Gelegenheit die Alltagsmanagerinnen kennen zu lernen.

Eine zuverlässige Adresse für umfassende Hilfe

im Alltag.

Alltagsmanagement

Rilo Herweg & Team

Odenthaler Straße 231

51467 Bergisch Gladbach

www.alltagsmanagerin.de

Hier verlosen wir den Platz des Monats

Bürgerhaus Bergischer Löwe

Konrad-Adenauer-Platz • 51465 Bergisch Gladbach

Jorinde und Joringel

Musikmärchen von Claudia Hann

Großpuppentheater für Kinder ab 6 Jahren

Parkett: reihe: 02 Platz: 02

Wer sitzt am 29.04.2012 auf diesem Platz?

am Veranstaltungs tag erhält dieser Gast eine Überraschung!

Theaterkasse: Tel. 02202-38999

Büro: Tel. 02202-29460

Sonntag, 29. April

14:30 Uhr

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

11


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

12

NEUE KOLLEKTION

Die aktuelle Lindberg Kollektion

jetzt bei Optik Wolf

Schloßstr. 78, 51429 Bergisch Gladbach

Tel: 02204-56127

JETZT ANMELDEN!

Kinderfest am 19. Mai 2012

mit Flohmarkt und Aufführungen.

Infos und Anmeldung:

IBH Bensberg, Bernhard Wolf

Tel: 02204-759756

info@ibh-aktuell.de

www.kinderfest.ibhbensberg.de

GESUNDE ZÄHNE

Die Praxis für Zahnheilkunde „denta

Vita“ (siehe rechts) hat vom 23. bis

29.4. Urlaub und in den Osterferien

geöffnet.

WANDERAUSSTELLUNG

Im Rahmen „Das internationale Jahr

der Genossenschaften 2012“ in der

Bensberger Bank, Schloßstr. 82 in

Bensberg, in der Zeit vom 23. März

bis zum 21. April, während den

Öffnungszeiten.

SOLARSTAMMTISCH

Am Donnerstag, den 19.04. um

18:30 Uhr in der Gaststätte Klausmann.

Kölner Str. 100, 51429 Bensberg.

Dieser Stammtisch wird von der

Regenerative Generation GmbH aus

Engelskirchen veranstaltet.

Alle Interessierten rund um das Thema

Solar sind herzlich eigeladen.

Weitere Infos bei Sigrid Hohns unter

02202/24 73 73.

Rund um Köln 2012

Von Schloss zu Schloss

in der Schloss-Stadt Hückeswagen startet

der Radklassiker „Rund um Köln“ in diesem

Jahr. Am Ostermontag gegen 11 Uhr

starten die Profis vom Schlossplatz der

NRW-Tag-Stadt 2013. Absolutes Highlight

des Rennens wird wie in den vergangenen

Jahren der Schlossberg in Bensberg sein.

Rund um den steilen Anstieg über das tückische

Kopfsteinpflaster, den die Sportler

an diesem Tag zwei Mal bezwingen müssen,

bietet der Event-Point ein buntes Programm:

Martin Hardenacke moderiert, es gibt Gastronomie,

Musik, Show und Interviews. Die

Fahrer kommen gegen 13.30 Uhr und 14.50

Uhr hier vorbei. Beteiligt am Event-Point

ist auch die SteinGruppe, die beim parallel

ablaufenden Amateurrennen „Skoda Velodom“

mit einem eigenen Team vertreten ist.

www.rundumkoeln.de

Blumenmeer in Bensberg

Mit einer üppigen Blumendekoration lädt

die Bensberger Innenstadt am Samstag,

21. April und Sonntag, 22. April

zum Flanieren, Shoppen und Genießen auf

dem zweiten Bensberger Frühlingsfest.

Organisiert wird das Fest von der Interessengemeinschaft

Bensberger Handel (IBH). Die

Organisatoren rechnen wie im Vorjahr mit

großen Besucherströmen: „Wir haben die

Erfahrung gemacht, dass, wenn wir solche

Aktionen starten, die Leute auch kommen“,

sagt Bernhard Wolf vom IBH-Vorstand.

Die Bensberger Händler werden sich rund um

das Thema Frühling mit Ständen und Sonderaktionen

präsentieren. Dazu kommen exklusive

Angebote von auswärts (unter anderem

Spielzeug, Kunsthandwerk, Käse, Lichter und

Lampen) in die Erlebnismeile, die von der

Schlossstraße bis zur Nikolausstraße reicht.

Dort macht ein Händler sogar selbst Musik.

Frank Kramm vom Modegeschäft „Die Einkleider“

tritt mit seiner Band „Viertakter“

auf – Spaß und gute Laune bei stimmungsvollem

Kölschrock ist also garantiert.

Stadt Bergisch Gladbach dankt den Sponsoren

des Event-Points in Bensberg

Ein buntes, attraktives Programm lädt zum

Verweilen in der gesamten Innenstadt ein.

So werden einige hochkarätige Sportexperten

in der „Sportarena“ zum Talk erwartet,

die Max Bruch-Musikschule bietet am

Samstag ein Rock- und Pop-Programm auf

der Naturbühne, unter anderem tritt die

Band „Fläschlight“ auf, eine Karateschule

präsentiert ihre Kampfkunst.

Für Kinder gibt es neben zwei Karussells

zahlreiche Attraktionen wie das Bungee-

Trampolin und gastronomisch gibt es eine

große Auswahl von den süßen Crêpes der

„Crêpe-Marie“ bis zu Herzhaftem an der

„Almhütte Bavaria“, auch die Gaststätte

Klausmann bietet verschiedene Spezialitäten

an.

Bensberger Frühlingsfest:

Samstag, 21. April und Sonntag, 22. April

jeweils 11 bis 18 Uhr, verkaufsoffene

Geschäfte am Sonntag ab 13 Uhr.

Infos auch auf:

www.bensberger-fruehlingsfest.de


Der Rechtstipp

Kampf dem Mietnomaden!

Der Begriff des Mietnomaden taucht in letzter Zeit vermehrt

auf. Hierunter versteht man Mieter, welche von Beginn des

Mietverhältnisses an keine Miete zahlen

und dies auch nicht wollen. Sie machen

gegenüber dem Vermieter vor Unterzeichnung

des Mietvertrages vollmundige Versprechungen

oder falsche Angaben. Der

Schaden für den Vermieter ist immens.

Monat für Monat fehlt die Miete. Wie bekommt

man dieses Problem als Vermieter

in den Griff?

Bereits vor Abschluss des Mietvertrages

kann der Vermieter tätig werden. Er kann

die Interessenten nach deren Einkommenssituation

befragen und entspre-

chende Belege anfordern. Auf diese Weise lässt sich bereits der ein

oder andere potentielle Mietnomade aussortieren.

Des Weiteren sollte der Vermieter unbedingt darauf achten, unverzüglich

die Kündigung des Mietverhältnisses auszusprechen, sofern

die Mietzahlungen ausbleiben. Dies ist dann möglich, wenn der

Mieter mit zwei Monatsmieten in Rückstand gerät. Dies mag hart

erscheinen, ist es aber nicht, denn das Gesetz hilft dem seriösen

und zahlungswilligen Mieter, welcher einen kurzzeitigen finanziellen

Engpass zu überbrücken hat. Der Mieter kann die Rückstände

kurzfristig ausgleichen, die Kündigung wird dadurch unwirksam.

Eine weitere Möglichkeit, einen Mietnomaden schnellstmöglich los

zu werden, gibt der Gesetzgeber dem Vermieter demnächst an die

Hand. In Berlin wird zur Zeit eine Gesetzesänderung diskutiert, wonach

der Vermieter das Mietverhältnis auch dann fristlos kündigen

kann, wenn der Mieter die vereinbarte Kaution nicht zahlt. Der Mieter

darf diese wie bisher in drei monatlichen Raten zahlen. Sollte der

Mieter mit zwei Raten der Kaution in Verzug sein, kann der Vermieter

auch deswegen – so der Gesetzesentwurf – das Mietverhältnis

fristlos kündigen. Dies hilft dem Vermieter in Fällen, in denen zwar

die ersten Mieten gezahlt wurden, nicht jedoch die Kaution. Es ist

damit zu rechnen, dass diese Regelung zum Herbst 2012 in Kraft

treten wird.

Sollte der zahlungsunwillige Mieter trotz fristloser Kündigung nicht

freiwillig ausziehen, muss der Vermieter Räumungsklage bei Gericht

erheben. Eigenmächtig darf er die Wohnung nicht öffnen oder räumen.

Sofern er nach einigen Wochen oder Monaten ein Räumungsurteil

in Händen hält, kann er dann den Gerichtsvollzieher mit der

Räumung beauftragen. Das Prozedere von Einreichung der Klage

bis zur Räumung durch den Gerichtsvollzieher dauert selbst bei

schnellem Verlauf einige Monate. Auch hier möchte der Gesetzgeber

zukünftig helfen. Geplant ist eine Regelung, wonach der Vermieter

die Möglichkeit hat, parallel zur Räumungsklage bei dem

selben Gericht eine sogenannte einstweilige Verfügung wegen der

Räumung der Wohnung zu beantragen. Voraussetzung hierfür ist,

dass der verklagte Mieter auch die während des Räumungsprozesses

anfallenden Mieten trotz einer Anordnung des Gerichtes nicht

dort hinterlegt.

Leonhard & Imig Rechtsanwälte

Gartenstraße 1 • 51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 02204/97 61 0

www.anwaelte-bensberg.de

Florian Ernst ist Rechtsanwalt

und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

und Fachanwalt

für Bau- und Architektenrecht

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

13


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

14

VORTRAG: DAS NIBELUNGENLIED

Am 2. April 2012 hören Sie um 15.30

Uhr den Vortrag „Das Nibelungenlied“

von Dr. Werner Haubrich in der Kursana

Residenz Refrath, Dolmanstraße 7,

51427 Bergisch Gladbach.

Nur wenige deutsche Dichtungen sind

solch ein Spiegelbild deutscher Kultur

und Geschichte wie das Nibelungenlied.

Der Vortrag vermittelt einen

Überblick über den Inhalt anhand von

Originalzitaten mit Übersetzungen

und Erläuterungen sowie über die Wirkungsgeschichte

des Nibelungenlieds.

Um telefonische Anmeldung wird

gebeten (Tel.: 02204/929-0).

FORUM AM MONTAG

Ausflug am 16.04.2012:

„Das Baptisterium am Dom –

Kölns erster Taufort“.

Treffpunkt: 15.40 Uhr Haltestelle

Kippekausen oder 16:30 Uhr im Café

Stanton - Antoniterkirche, Schildergasse.

Weitere Infos unter 02204-69143 oder

im Ev. Gemeindehaus Kippekausen.

ANMELDEN FüRS

KIRSCHBLüTENFEST

Auf dem Kirschblütenfest in Refrath

(11. bis 13. Mai) gibt es einen Kinderflohmarkt.

Die Standgebühr beträgt

2,50 Euro. Anmeldungen werden ab

sofort entgegen genommen:

Petra Raben, 02261/29621

FLOHMARKT RUND UMS KIND

Bei der integrativen Kita Sankt Elisabeth

am Samstag, 21. April von 10:00

-14:00 Uhr (Im Feld 21, 51427 Bergisch

Gladbach). Bei dem Flohmarkt von

Eltern für Eltern bieten über 30 Aussteller

in 13 Räumen Baby- und Kinderbekleidung,

Spielzeug und andere Dinge

für Kinder an. Bei gutem Wetter gibt es

im Außenbereich weitere Stände. In der

Cafeteria bietet die Kita Kaffee, Kuchen

und belegte Brötchen an.

Cheerleading in Refrath

Die „Tinys“ kommen

„Our Power rocks“ ist der Slogan der Cheerleader

„Passion Cheer Refrath“ des TV Refrath.

Jetzt können schon die ganz jungen

mitrocken. In der Gruppe „Tinys“ bietet der

TV Refrath ab sofort ein Training für Kinder

ab fünf Jahren an. Sobald zehn Mädchen

zusammen sind, startet das Training. Im Vordergrund

steht natürlich der Spaß und die

Grundkenntnisse des Cheerleadings.

Die „Passion Cheer“ gibt es seit 2007. Mit

vielen Auftritte im ganzen Bundesgebiet

haben es die Teams von „Passion Cheer Refrath“

geschafft, mit ihrem Können zu überzeugen.

Die 50 Mädchen und Frauen im Alter

von sechs bis 35 Jahren starten regelmäßig

bei Cheerleader-Meisterschaften auf nationaler

und internationaler Ebene. Die familiäre

Atmosphäre bei „Passion Cheer“ wird von

den Mitgliedern sehr geschätzt und verbindet

Krea in Refrath

Kreativ in den Osterferien

Die Kreativitätsschule Refrath bietet ein variantenreiches

Programm in den Osterferien.

Angesprochen sind Kinder und Jugendliche

der verschiedenen Alterklassen.

Los geht es mit der Osterwerkstatt für Kinder

unter dem Titel „Ach du dickes Ei!“. Hier gestalten

Kinder kreativen Osterschmuck aus

Papier, Kleister und Farbe. Geleitet wird die

Osterwerkstatt von der Künstlerin Petra Paffenholz.

Angesprochen sind Kinder von sechs

bis neun Jahren. 2.4. - 5.4., 75 Euro inklusive

Material.In der Offenen Ferienwerkstatt 1

können Kinder und Jugendliche sich in experimenteller

Malerei und Skulpturenbau ausprobieren.

2.4. - 5.4., 75 Euro inklusive Material.

In der Offene Ferienwerkstatt 2 geht es um

Bauen, Basteln und Konstruieren und um

Formen, Kneten und Modellieren sowie Zeichnen,

Malen, Fabulieren. 10.4. - 13.4., 75 Euro

inklusive Material.

die Teams untereinander. Ebenso die harten und

trainingsreichen Jahre haben die Teams zu einer

eingeschworen Einheit gemacht.

Cheerleading ist eine anspruchsvolle und vielseitige

Multisportart: zusammengesetzt aus den

Elementen Tanz, Aerobic, Akrobatik, Bodenturnen

und Show. Aufgeteilt sind die bereits bestehenden

Gruppen in Minis (sieben bis elf Jahre),

Juniors (zwölf bis 16 Jahre) und die Seniors ab

16 Jahre.

Das Training der neuen Gruppe „Tinys“ soll ein

Mal pro Woche stattfinden: freitags von 16:30

bis 18:00 in der Gymnastikhalle OHG, Saaler

Mühle 8, 51429 Bergisch Gladbach. Alle Interessenten

(Kinder ab fünf Jahren) können sich

bei der Abteilungsleitung telefonisch melden:

0163/7171219). Oder per E-Mail:

info@passion-cheer.de.

Infos: www.passion-cheer.de.

„Kleider machen Leute – Leute machen Kleider“

ist ein kleiner Kurs im Bereich Mode-Design. Kinder

und Jugendliche ab zwölf Jahre können hier

die Entscheidungen als Modedesigner treffen.

2.4. - 5.4., 95 Euro zuzüglich Material. Es können

auch eigene Stoffe mitgebracht werden.

„Typisch Mädchen!“: Bei dem Fotoprojekt für

Mädchen von zwölf bis 14 Jahren steht die

Selbstinszenierung vor der Kamera im Mittelpunkt.

2.4. - 4.4., 20 Euro.

Um Hip-Hop und Street Dance geht es bei „Just

Do it“. Ein kreativer Hip-Hop-Tanz-Workshop für

Kinder und Jugendliche von 10 bis vierzehn Jahren.

10.4.-13.4., 75 Euro.

Beim „Graffity Jam“ verrät der Graffiti-Künstler

Puya Bagheri Tipps und Tricks. 2.4. - 5.4., 20 Euro.

Infos & Anmeldungen: www.krea-online.de,

02204/64415 (Mo - Mi: 10 - 12 Uhr,

Mi: 15 - 17 Uhr)


Tierisch gut!

Viele Tierhalter lassen sich von

guter Werbung beeindrucken.

Den meisten ist nicht klar, dass Futterproduzenten

oft mehr Geld in das Marketing

investieren, als in hochwertige

Inhaltsstoffe. Auch große, bekannte

Marken verarbeiten nicht selten Stoffe,

welche anderweitig als „Abfall“

entsorgt werden (z.B. Schlachtabfälle

und Alt-Fette). Es ist nichts dagegen

einzuwenden alles von einem Schlachttier

zu verwerten. Dies ist ökologisch,

ökonomisch und ethisch sinnvoll. Wenn

das Futter jedoch überwiegend aus

„Abfällen“ besteht und kaum „echtes

Fleisch“ enthält, wird es bedenklich.

Was ist drin

im Futter?

Alexander B. Ernst

ist Mo.–Fr. von 12–19 Uhr

und Samstag von 10–14 Uhr

für Sie da!

Wussten Sie, dass ein großer Unterschied besteht zwischen

„Geflügelmehl“ und „Geflügelfleischmehl“? Bei Letzterem handelt

es sich wirklich um ein (Muskel-) Fleisch Produkt. Bei Ersterem

ist es wahrscheinlich, dass fast gar kein Fleisch enthalten ist,

sondern nur zermahlene Knochen, Krallen, Schnäbel und Federn!

Abfall von Schlachthöfen eben, für dessen Abholung die Futterhersteller

erneut beim Schlachthof kassieren. Minderwertiges

Futter lohnt sich also zweimal für den Hersteller. Damit so ein

Futter auch gefressen wird kommen oft maskierende Aromen,

Geschmacksstoffe und Zucker zum Einsatz. Alles was unsere Tiere

nicht brauchen und langfristig schaden kann. Es lohnt sich,

das Kleingedruckte auf der Dose zu lesen! Die Zusammensetzung

wird nach Gewicht in absteigender Reihenfolge genannt!

So erfährt man zwar etwas über das Mengenverhältnis, jedoch

nicht unbedingt etwas über die Qualität. Einige wenige Firmen

geben auf ihrem Futter jedoch genaue Prozentangaben und die

Art des Fleisches an (z.B. „Muskelfleisch mit Herz vom Rind,

55%)“. So sollte es sein.

Auf jedem Futter müssen, per Gesetz, fünf weitere Angaben

unter der Überschrift „Analytische Bestandteile“ bzw. „Inhaltsstoffe“

in ihren Mengen aufgeführt sein: Rohprotein, Fettgehalt,

Rohfaser, Feuchtigkeit und Rohasche. Der Rohasche-Wert gibt

an, was an Asche (Mineralstoffe!) übrigbleibt, wenn das Produkt

verbrannt würde. Rohfaser sind überwiegend unverdauliche

Zellulose-Teile.

Lassen Sie sich weiter zu diesem sehr umfangreichen Thema

beraten. Kaufen Sie keine Produkte mit Zucker/Glucose, Konservierungs-

oder Farbstoffen und meiden Sie Geschäfte in denen

Ihnen nicht gerne und umfangreich zu diesem Thema Auskunft

gegeben wird. Für ein langes und gesundes Tierleben -

fragen Sie bei Ihrem Futterhändler nach!

HundKatzeFrosch • Alexander Ernst

Vürfels 14 • 51427 Bergisch Gladbach

Telefon: 02204 / 9590708 • www.hundkatzefrosch.de

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

15


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

16

FEIERN IM BüRGERZENTRUM

Mieten Sie das Bürgerzentrum in Schildgen

für Ihre eigenen Veranstaltungen, weitere

Infos unter 02202/85243 oder

www.bgz-schildgen.de

BABySITTER-KURS FüR JUGENDLICHE

AB 14 JAHREN

Jugendliche werden auf diese verantwortungsvolle

Tätigkeit vorbereitet und

erhalten bei erfolgreichem Abschluss ein

Babysitter-Zertifikat.

Osterferienkurs:

10. – 13.04.2012, jeweils von 10.00 bis

13.30 Uhr im DRK-Haus der Familie,

Franz-Heider-Str. 58 in Paffrath

Leitung: Michaela Burgsmüller,

Ausbilderin für Babysitter

Gebühr: 40,00 Euro

„ERSTE HILFE AM KIND“

FüR BABySITTER

Am Samstag, 14.04.2012, von 10.00 bis

12.30 Uhr im DRK-Haus der Familie, Franz-

Heider-Str. 58 in Paffrath

Gebühr: 10,00€

Babysitter, die vom DRK an Familien

vermittelt werden möchten, müssen an

einer Einweisung in Erster Hilfe am Kind

teilgenommen haben.

Anmeldung: DRK-Familienbildungswerk,

Tel. 02202-95 99 016 oder unter

fbw@rhein-berg.drk.de

GARTEN BERATUNGSTAGE DER

FIRMA COMPO

Am 21.4. und 5.5. im Gartencenter

Selbach, Nußbaumer Str. 39, 51469 Bergisch

Gladbach/Paffrath

THEMA:Richtiges Düngen im Garten und

auf Rasenflächen

Jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr

Der CAP-Markt in Paffrath

Sozial und erfolgreich

Freundliche Mitarbeiter, guter Service, Frische

und Qualität: Das bietet der CAP-Markt

in Paffrath. Träger des Supermarktes ist eine

GmbH der Caritas Rhein-Berg, die in den intergrativen

Geschäftsmodell acht Menschen mit

Behinderung beschäftigt.

Eine Erfolgseschichte sei das, sagte der Chef der

Caritas Rhein-Berg Hans-Peter Bolz anlässlich

eines Pressegesprächs Ende vergangenen Jahres.

Vier Jahre nach der Eröffnung könne man

sagen, dass sich der Markt gegen die örtliche

Konkurrenz gut behaupten konnte. „CAP” leitet

sich vom englischen Wort für Benachteiligung,

„handicap“, ab. Im CAP-Markt Paffrath arbeiten

behinderte und nicht behinderte Menschen

zusammen. Diese schrankenlose Zusammenarbeit

trägt wesentlich und beispielhaft zur

Integration von Menschen mit Handicaps in

die Gesellschaft bei.

Der CAP-Markt Paffrath bietet aus einer Hand

Qualität, Frische und freundlichen Service

zu einem fairen und günstigen Preis an. Der

Geradeaus – mit Umwegen

Unter diesem Motto erzählen „Die Bergischen

Erzähler“ am Freitag, 27.4.2012 um 19:00 Uhr,

in der Bücherscheune in Schildgen, Altenberger-

Dom-Straße 117, Geschichten aus dem „wahren“

Leben.

Mit spannenden, alltäglichen und abwechslungsreichen

Geschichten wollen sie das Publikum

unterhalten und anregen, zum Schluss

selbst Geschichten aus dem eigenen Leben zu

erzählen. Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit,

sich der Gruppe anzuschließen.

CAP-Markt Paffrath hat

alles, was für das tägliche

Leben benötigt wird. Obst,

Gemüse, Molkerei- Wurst-

und Fleischprodukte, Brot, Getränke und viele

weitere Lebensmittel und Artikel des täglichen

Bedarfs – eben ein echtes Vollsortiment.

Der CAP-Markt Paffrath lässt den Kunden die

Wahl: Einkaufen zu Preisen wie beim Discounter

oder die Auswahl aus einem reichhaltigen

Sortiment von Markenartikeln. Dafür

kooperiert der CAP-Markt mit der Edeka

als Hauptlieferanten. Regionale Partner sind

auch mit im Boot, so betreibt die Bensberger

Metzgerei Himperich eine Filiale im Paffrather

CAP-Markt. Denn großer Wert werde darauf

gelegt, den Kunden regionale und besonders

frische und ökologisch wertvolle Produkte anzubieten,

heißt es von Seiten der Caritas.

Im CAP-Markt Paffrath sind Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beim Einkauf behilflich, und

die Ware wird auf Wunsch kostengünstig ins

Haus geliefert.

Mo. – Fr.: 8:00 – 19:00 Uhr, Sa.: 8:00 – 14:00 Uhr

Neue Nussbaumer Straße 2, Paffrath


Die Kulturschleiferei in Hand

Seminare, Coaching

und Events

Die Kulturschleiferei in Bergisch Gladbach-Hand bietet

seit 15 Jahren Seminare, Coachings und Events

für Unternehmen an. Zusätzlich bieten sie eigene Kulturevents

der besonderen Art (siehe „dunkelPHONIE“).

Ganz neu im Portfolio von Sylvia Bonn und Jörn Milack sind Knigge-

Kurse mit Verhaltensregeln, die sie auch für Migranten anbieten.

„Das kommt super an“, berichtet Sylvia Bonn, „denn kaum einer

der Migranten weiß ja, wie in diesem Land die Benimmkultur ist.“

Inhalte der Seminare und Coachings, die von der Kulturschleiferei für

Firmen veranstaltet werden, bestehen überwiegend aus Persönlichkeits-

und Qualitätstrainings, wie zum Beispiel der richtige Umgang

mit Kunden oder Team-GPS Touren. Spezielle Angebote richten sich

an Schüler und Auszubildende. Meistens steht zum Abschluss der

Seminare ein Event an, das die Teilnehmer gemeinsam gestalten.

„Das nimmt der Sache ein bisschen den Ernst und es dient dazu, das

Gelernte nachhaltig zu festigen“, erklärt Sylvia Bonn.

Neben den eigenen Events, die das Duo der Kulturschleiferei veranstaltet,

stellen die beiden aber auch die Räume direkt am Hander

Schützenheim zur Verfügung oder konzipieren und organisieren

Veranstaltungen im Kundenauftrag. Dazu haben Bonn und Milack

die notwendigen Kontakte zu verschiedenen Künstlern, aber auch

zu außergewöhnlichen Locations. „Immer in kleinem Rahmen, dafür

aber einzigartig“, beschreiben die beiden ihre Events. Zu Pfingsten

spielt die Hausband „J+R unplugged music duo“ im historischen

„Blues-Train“, der durchs Bergische Land fährt, live und handgemachten

Rock’n‘ Blues.

Weitere Infos unter: www.die-kulturschleiferei.com, 02202/863040

Heimliche Märchen

Live-Musik, Lesung und Sinneszauber

„Heimliche Märchen“ ist der Titel der Veranstaltung am 14. April (20:30) in der

Reihe „dunkelPHONIE“ in der Kulturschleiferei (Handstraße 58). Von Thomas Reschke

gesammelte russische Märchen tragen Sylvia Bonn und Hörbuchsprecher

Gunnar Bruns dabei vor. Es handelt sich um derb-erotische Märchen, unverfälscht

und direkt, so wie sie sich das einfache Volk erzählt. Reschke hat das Buch „Heimliche

Märchen“ als Mitglied des DDR-Schriftsteller-Verbandes veröffentlicht, er

galt als einer der regimekritischen Lektoren innerhalb des Verbandes. Dazu gibt

es Musik mit Melanie Ewens, die Sopranistin singt klassische Arien (u.a. Verdi,

Schubert), aber auch Pop („Sweet Dreams“, Eurythmics) und Klassiker wie „Amazing

Grace“. Die „Sinnesfeen“ der Kulturschleiferei überraschen das Publikum

dabei mit zu den Texten korrespondierenden Sinnerlebnissen.

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT Nr. 03

17


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

18

öSTERLICHE FESTMUSIK

Trompete und Orchester am

8. April um 12 Uhr im Altenberger Dom.

NAHOST UND ISRAEL

Vortrag am 19. April ab 15 Uhr von

Dr. Otto Ernst im Bürgerhaus Odenthal.

Telefonische Anmeldung bei Frau Dr.

Bruchhäuser unter: 02174/780050

NACHTWÄCHTERFüHRUNG

Öffentliche Nachtwächterführung durch das

historische Zentrum Odenthals am

20. April ab 20:30 Uhr. Anmeldung unter:

i-Punkt Altenberg, Tel.: 02174/419950 oder

ipunkt@altenberg-info.de

„NIX FüR WARMDUSCHER“

Das Bewegungstheater „Puzzle“ des TV

Blecher präsentiert sein neues Programm.

Am 21. April um 20 Uhr in der Berghalle in

Odenthal-Blecher.

10 JAHRE CAPELLA NOVA

Festkonzert zum 10-jährigen Bestehen der

Capella nova Altenberg am 29. April um

15:30 Uhr im Altenberger Dom.

Zu hören gibt es Höhepunkte der Salzburger

Kirchenmusik.

MAIBAUMSETZEN IN BLECHER

Die Freiwillige Feuerwehr stellt am

30. April ab 18 Uhr am Kreisverkehr in

Odenthal-Blecher traditionell-feierlich den

Maibau auf.

Künstlerscheune

Stipendium für Odenthalerin

Ute Schätzmüller heißt

die neue Bewohnerin

der Odenthaler Künstlerscheune.

Die in Essen

lebende Malerin ist in

Odenthal aufgewachsen.

Jetzt erhält sie das

Stipendium „Bildende

Kunst“, das die Gemeinde

Odenthal nach einem

Jahr Unterbrechung wieder

vergeben hat.

„Schon als Schülerin des Gymnasiums war sie

ein häufiger Gast bei den Ausstellungen in der

Rathausgalerie“, berichtet Walter Jansen, der

ehrenamtliche Kulturbeauftragte der Gemeinde.

2011 hatte die damals frisch diplomierte

Absolventin der Volkwang-Universität ihre

erste Einzelausstellung in Odenthal.

Nun wählte sie der Ausschuss für Umwelt,

Tourismus, Kultur und Verkehr der Gemeinde

aus der Liste der Bewerber um das Stipendium

aus. Bis Ende Dezember 2012 wird die

Künstlerin nun die Scheune am Odenthaler

Dorfplatz als Atelier nutzen.

Die zweifache Mutter lebt mit Mann und Kindern

in Essen und wird die Scheune daher vor

allem an den Wochenenden als Atelier nutzen.

„Die Kinder können dann in der Zeit bei mei-

Gemeinde-Merchandising

Odenthal-Wappen zum Anziehen

Das Odenthaler Gemeindewappen gibt es

jetzt auch als Anstecker. Der aufwändig

gearbeitete, farbige Anstecker zeigt den roten

Bergischen Löwen mit blauer Krone als

Herrschaftszeichen der Grafen und späteren

Herzöge von Berg und in der unteren Hälfte

ein Hirschgeweih als Hinweis auf den Wildreichtum

der Region. Über dem Wappenschild

steht der Schriftzug „Odenthal“. Das

Wappen wurde der Gemeinde im Jahre 1935

verliehen und geht zurück auf das Odenthaler

Schöffensiegel von 1556, das 1930 im Archiv

der Grafen Wolf-Metternich in Schloss

Gracht bei Liblar gefunden wurde.

Der Anstecker ist im Bürgerbüro in Odenthal

und in der Touristinformation i-Punkt Altenberg

zum Preis von 4 Euro erhältlich.

Gemeinde Odenthal

Bürgerbüro & Zentrale Verwaltung

Altenberger Dom Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202/710 104

www.odenthal.de

Kurator Walter Jansen (l.) und

Bürgermeister Wolfgang roeske

begrüßen die die neue stipendiatin

ute schätzmüller in der

Odenthaler Künstlerscheune.

nen Eltern, die immer noch hier in Odenthal leben,

spielen und sich verwöhnen lassen“, erklärt

die Künstlerin. Bereits am Sonntag, 25. März,

veranstaltete die Künstlerin in der Scheune eine

kleine Ateliereröffnung.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Schätzmüller

eine echte Odenthaler Künstlerin als

Stipendiatin bei uns im Dorfzentrum haben. Ihr

Werdegang zeigt, dass unsere Ausstellungen in

der Kleinen Rathausgalerie und in der Künstlerscheune

nicht nur sehr hochklassig sind, sondern

auch jungen Menschen einen Zugang zur Kunst

verschaffen“, freut sich Odenthals Bürgermeister,

Wolfgang Roeske.

Über ihre Zeit in der Künstlerscheune schreibt

Schätzmüller auch einen Blog unter:

www.atelierscheune2012.wordpress.com.


Ausflugstipp!

Mit dem Wanderbus

direkt ins Grüne

In den vergangenen beiden Jahren fuhr der Wanderbus

rund um Odenthal im Probebetrieb. Der

Verkehrsausschuss des Rheinisch-Bergischen-Kreises

hat den Betrieb nun für die nächsten fünf Jahre

bis 2016 gesichert.

Von Karfreitag (6. April) bis Allerheiligen (1. November) wird der

achtzehnsitzige Bus als Linie 267 zwischen Wermelskirchen und

Odenthal im Zweistundentakt unterwegs sein.

Neu ist die Anbindung des Busses nach Köln über den Busbahnhof

Bensberg, hier startet und endet die erste beziehungsweise letzte

Tour des Wanderbusses. Die Fahrgastzahlen sind in den Probejahren

angestiegen, die beliebtesten Haltestellen im vergangenen

Jahr waren Altenberg, Schöllerhof und Eifgen, dort stiegen die

meisten Menschen ein und aus.

Auch die Gastronomie profitiert vom Wanderbus: Jeder zweite Befragte

gab an, in die Gaststätten an der Busstrecke einzukehren.

Der Betreiber von Maria in der Aue verzeichnete einen Kundenzuwachs

durch den Bus. In erster Linie lockt die Menschen die Natur

des Bergischen in die Region. Aber auch der Altenberger Dom

(40%), die Dhünntalsperre (21%), der Odenthaler Ortskern (12%)

und Märchenwald (9%) werden von vielen Fahrgästen als Reiseanlass

genannt. Das ergab eine Umfrage einer Geografie-Studentin,

die die Ergebnisse für ihre Bachelor-Arbeit nutzt.

Den aktuellen Fahrplan sowie eine kleine Wanderkarte mit Wandertipps

und Routenvorschlägen erhält man kostenlos am i-Punkt

in Altenberg, im Bürgerbüro oder bequem als Download auf der

Homepage der Gemeinde Odenthal.

Weitere Infos: www.odenthal.de

HALTESTELLEN:

Wermelskirchen

- Wanderparkplatz Eifgen

- Busbahnhof

- Rathaus

- Neuemühle

- Dabringshausen Mitte

- Maria in der Aue

- Limmringhausen (Markusmühle)

Odenthal

- Wanderparkplatz Schöllerhof

- Altenberg

- Kirche (Endhaltestelle)

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

19


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

20

Von Bergisch Gladbach in die palästinensische Wüste

Zu Gast in der Handwerkerstube

„Marhabar, liebe Leserin & lieber Leser!

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen!

In der letzten Ausgabe unterlief mit ein Fehler:

Nicht 25%, sondern sogar 45% der Stadtfläche

Beit Jalas sind durch Israel beschlagnahmt.

In diesem Heft lernen Sie drei nette Männer

kennen, die ich zusammen mit zwei guten

Freunden kennengelernt habe. Wir lernten, sich

über Sprachbarrieren hinwegzusetzen, Mokka

richtig zu kochen und wir erfuhren die geballte

Herzlichkeit echter Palästinenser, die uns vom

Leben im besetzten Land erzählten. Ich lade Sie

herzlich in die Werkstatt ein!“

Ihr

Kontakt: f.felder-mail@gmx.de

Der Beginn einer Freundschaft

Hier fing alles an.

Nabir`s Auto steht vor einem Eisentor auf das seine Kinder mit

Kreide geschrieben haben.

David und ich erzählen heute gemeinsam.

An einem sonnigen Donnerstagmorgen, dem 03. November 2011, machen

sich David, Iskander und ich in Beit Jala auf die Suche nach schönen

Bildmotiven, die unsere Partnerschaft charakterisieren und ihre Schönheit

verdeutlichen. Bewaffnet mit einem scharfen Auge und einer Fotokamera

starten wir unseren Rundgang. Während unserer Erkundungstour gelangen

wir in die Hadabeh Street (dt. Hadabeh Straße), einer kleinen Hinterstraße

auf einer Anhöhe. Auf einmal stößt uns etwas ins Auge: angelockt von

einer kindlichen Nachricht aus pinker Kreide, in der Kinder anscheinend

ihr frisch erlerntes Englisch ausprobierten, nähern wir uns neugierig dem

beschriebenen Tor, als uns plötzlich von der Seite ein Mann freundlich auf

Englisch anspricht und sich verlegen für die Malerei seiner Kinder am Tor

rechtfertigt. Nach kurzer Unterhaltung lädt uns Nabir in die direkt nebenan

gelegene Werkstatt ein, mit dem Angebot einen frisch gekochten Mokka

mit ihm und seinen beiden Freunden zu trinken. Noch recht verunsichert

über das Angebot des Fremden nehmen wir die Einladung dennoch an und

treten in die Stube ein …

Mokka-Rezept von Nabir (Kochplatte)

© Fabian Felder

1) 500 ml Wasser zum Kochen bringen

2) 2-3 gute Esslöffel feinen Mokka hinzufügen und den Sud verrühren,

bis der Mokka nicht mehr oben schwimmt

3) Nach Belieben bis zu 7 Mal aufkochen lassen (Vorsichtig sein und

den Topf beim Aufkochen kurz anheben)

4) Wer will: Zucker, Kardamon oder Zimt zum Süßen hinzufügen

Zum Schluss: Zurücklehnen & genießen!

V.l.: Iskander Merizian, Emil, David Helten,

Iba, Fabian Felder und Nabir

… vor unseren Augen öffnet sich ein ca. 30m² großer Raum; ein langer

Tisch, mehrere Stühle, ein größeres Regal, in dem Arbeitsmaterialien lagern,

ein Ofen, in dem ein Feuer lodert sowie einige Maschinen - vermutlich zur

Holzverarbeitung. Zwei weitere Männer begrüßen uns fröhlich mit “assalam

aleikum” (dt.: Guten Tag), wir entgegnen vorsichtig mit “marhabar”

(dt.: Hallo). Schnell sitzen wir an dem großen Tisch, auf dem eine Zeitung

als Unterlage ausgebreitet liegt. Wir halten jeder einen kleinen Becher in

den Händen, gefüllt mit einer tiefschwarzen, dampfend heißen Flüssigkeit:

Mokka! Wir wussten bis dato nicht im Ansatz, wie dieser starke Wachmacher

die Geschmacksrezeptoren unserer Zungen erwecken würde.

Kurzum: Grandios! Unten links finden Sie eine Anleitung wie man Mokka

zu Hause macht.

Zügig kommt eine angeregte Unterhaltung zustande, basierend auf einer

Mischung aus Arabisch, Englisch und einer großen Portion Zeichensprache.

Wir stoßen mit unserem Arabisch-Wortschatz schnell an unsere Grenzen,

mit Englisch klappt es besser, aber ganz auf die Zeichensprache verzichten

können wir dann doch nicht. Unser Gespräch dauert lange. Was treiben drei

deutsche Teenager allein in Beit Jala? Wir erzählten. Im Gegenzug erfahren

wir sehr viele Dinge von unseren neuen Freunden. Wir erfahren von Nabirs

Tochter, die in Berlin Medizin studiert. Wir erfahren von Iba, dass er einst

der stärkste und beste Gewichtheber in ganz Palästina war, bevor ihn ein

furchtbarer Unfall in den Rollstuhl zwang. Er lässt sich nicht entmutigen

und befügelt uns, nie aufzugeben. Für uns ist er immer noch der stärkste

Mann ganz Palästinas, wenn nicht der ganzen Welt!

Emil, dem die Werkstatt gehört, setzt sich an ein Schleifgerät und berichtet

uns, dass er in seiner Werkstatt hauptsächlich Holzkamele als Touristensouvenir

für den Markt in Ost-Jerusalem anfertigt. Nabir übersetzt auf Englisch.

In heiterer und lockerer Atmosphäre tauschen wir uns über die verschiedenen

Länder, in denen wir leben, aus und erfahren dabei was es heisst, im

besetzten Land zu leben. Stunden vergehen und unser Enthusiasmus nimmt

kein Ende. So zögerlich wie wir kamen, werden wir neugierig und greifen

ständig neue Themen auf.

Es ist ein schöner Donnerstagmorgen in Beit Jala. Ein Morgen, an dem das

Schicksal uns eine einmalige Erfahrung geschenkt hat, die uns lehrt mutig,

freundlich und unvoreingenommen durch das Leben zu gehen und an dem

wir drei neue, sehr gute Freunde gefunden haben.

Kleiner Arabischkurs

Hallo marhabar

Guten Tag As-salamu aleikum

(Entgegnung: Wa-aleikum issalam)

Wie geht es? kiifak?(m.) / kiifek?(f.)

Gut mabsuut (m.)

mabsuuta (f.)

Danke schukran

Tschüss ma‘ssalame

© Fabian Felder

Im nächsten Heft:

Besuch in Abrahams

Zelt


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

22

EVK Bergisch Gladbach erhält doppelte Auszeichnung

für Qualität: Zertifizierung nach KTQ ® und pCC

Ist Qualität im Krankenhaus messbar und

wenn ja, wie? Diese Frage wurde in der

Vergangenheit immer wieder gestellt und

schließlich so beantwortet: Qualität im Krankenhaus

lässt sich verbindlich messen und

bewerten, wenn es einheitliche, allgemeinverbindliche

Kriterien gibt.

Seit 2002 prüft und bewertet die Gesellschaft

Kooperation für Transparenz und Qualität im

Gesundheitswesen (KTQ®), bestehend aus

Vertretern der wichtigsten Verbände von

Medizinern, Pflegenden, Krankenkassen und

Krankenhäuser Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Das Verfahren basiert auf Kriterien,

die von Praktikern entwickelt wurden

und die sich auf Patienten- und Mitarbeiterorientierung,

Sicherheit, Informations- und

Kommunikationswesen, Führung und Qualitätsmanagement

der beurteilten Einrichtung

beziehen.

Speziell für konfessionelle Einrichtungen

wurde in Ergänzung zum KTQ-Verfahren

ein weiterer Kriterienkatalog erarbeitet, das

so genannte proCum Cert-Verfahren (pCC),

in dem Leitbild, Trägerverantwortung und

insbesondere die Betriebsorganisation auf

die christliche Wertorientierung und deren

Umsetzung geprüft wird. Neben den KTQ®-

Kriterien beinhaltet der pCC-Katalog die

Seelsorge im kirchlichen Krankenhaus und

die Trägerverantwortung und Verantwortung

gegenüber der Gesellschaft. Der pCC-Katalog

ist von konfessionellen Dachorganisationen

erstellt worden und wird von diesen

auch gepflegt.

Das Evangelische Krankenhaus Bergisch

Gladbach konnte 2011 beide Zertifizierungsverfahren

erfolgreich abschließen und ist

damit das erste Krankenhaus im Rheinisch-

Bergischen Kreis, das nach dem Katalog der

proCum Cert GmbH ausgezeichnet wurde.

Insgesamt gibt es nur drei Krankenhäuser in

der gesamten Region, die sich diesen hohen

Anforderungen gestellt und sie erfolgreich

gemeistert haben!

Was nun bedeutet das Zertifizierungsverfahren

konkret für die Patienten?

Zunächst einmal wird deutlich, an welchen

Stellen im Hause gute Leistungen erbracht

werden und an welchen Stellen Verbesserungspotenzial

besteht. Das heißt, alle

Schritte von der Aufnahme des Patienten bis

hin zu seiner kontinuierlichen Weiterbetreuung

werden geprüft, um optimale Behandlungsergebnisse

erzielen zu können.

Auch die Qualität des Wertemanagements

unterliegt der regelmäßigen kritischen Betrachtung.

Ein wesentlicher Bestandteil der

diakonischen Kultur des Krankenhauses ist

die Seelsorge. Die geplanten und durch Ablaufbeschreibungen

vorgegebenen Strukturen

sind erstmalig nach dem pCC-Katalog

überprüft worden. Im Rahmen der kontinuierlichen

Verbesserung werden die Standards

zukünftig zunehmend erweitert und

regelmäßig auf mögliche Verbesserungen

hin begutachtet.

Mit dem Zertifizierungserfolg des EVK

Bergisch Gladbach wird deutlich, dass das

Krankenhaus in allen Befragungskategorien

überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen

konnte und damit zu Recht stolz auf seine

Leistungen sein kann. Besonders erfreulich

ist daneben, dass das evangelische Profil des

EVK, das von jeher Anspruch und Markenzeichen

des Hauses darstellt, ebenfalls ausgezeichnet

wurde. Konkret bedeutet dies unter

anderem, dass die Klinik über eine Ethikkommission

verfügt und dass ein hausinternes

Seelsorgekonzept entwickelt wurde, um für

„gelebte“ Diakonie auch einen strukturellen

Rahmen zu schaffen.

„Raum der Stille“:

geschützte Atmosphäre

für den letzten Abschied

Auch nach der Zertifizierung arbeitet

das Evangelische Krankenhaus

Bergisch Gladbach an seinem

evangelischen Profil.

Im EVK Bergisch Gladbach wird es Sterbenden

ermöglicht, die letzte Phase ihres Lebens

in einem Einzelzimmer zu verbringen,

in dem Angehörige jederzeit willkommen

sind und auch übernachten können. Ist der

Patient verstorben, wollen An- und Zugehörige

meist vor Ort ihren Abschied gestalten

– in dem Zimmer, in dem sie zuvor miteinander

gehofft und gebangt haben. Dazu bietet

die Station an, das Zimmer mit religiösen

Symbolen wie einem Kreuz oder nach eigener

Wahl, besonderer Beleuchtung und persönlichen

Erinnerungen auszuschmücken.

Auf Wunsch werden die Trauernden durch

eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger begleitet.

Manchmal lässt die Situation auf der Station

nur unzureichend zu, Abschied zu

nehmen. Dann besteht die Möglichkeit, ihn

bzw. sie im Abschiedsraum aufzubahren

und den Trauernden eine geschützte Atmosphäre

für ihren Abschied zu bieten. Im

Raum gibt es Sitzmöglichkeiten, man kann

Musik hören und es liegen Texte zur Trauerbegleitung

aus.


Mit einer Lidkorrektur erhält das Gesicht einen

frischen, wachen Ausdruck zurück

Minimale Korrektur mit

unvergleichbarem Effekt

Die liebgemeinte Frage eines

Arbeitskollegen sorgt für

Verwunderung: „Du siehst

aber Müde aus. Hattest

Du eine kurze Nacht?“

Dabei fühlt man sich doch eigentlich

wach, ja sogar topfit.

Es sind die Augen, die unserem

Gegenüber unseren Gemütszustand

verraten. Nicht ohne

Grund spricht man von „kleine

Augen“, wenn einen die

Müdigkeit überfällt. Und die

Natur macht es uns nicht einfacher:

Bekanntlich verliert die Haut mit den Jahren ihre Spannkraft,

auch an den Augenlidern. Die Lider wirken schwer, vermitteln Müdigkeit.

Wölbt sich dann auch noch allmählich das ganz natürliche

Unterhautfettgewerbe ein wenig hervor, sehen Augenlider nicht nur

schwer sondern auch noch dick und geschwollen aus, spricht Dr.

Juan Maria Garcia (Foto) aus Erfahrung: „Die Leute werden dann

immer mal wieder auf Müdigkeit, ja sogar auf eine vermeintliche Erkältung

oder Grippe angesprochen. Dabei entspricht das überhaupt

nicht dem eigenen Alters- und Lebensgefühl.“

Mit der professionellen Lidkorrektur bietet der Facharzt für Plastische

und Ästhetische Chirurgie Abhilfe: „Es ist ein wirklich minimaler

Eingriff, dessen Spuren sich hervorragend in der natürlichen

Lidfalte des geöffneten Auges verstecken lassen.“ Die Wirkung der

Lidkorrektur sei auf das Umfeld verblüffend, sagt Dr. Juan Maria Garcia

aus langjähriger Erfahrung: „Das Gesicht wirkt spürbar lebendiger,

frischer und jünger, ohne dass mein Gegenüber den Grund dafür

ausmachen kann.“ Einer Lidkorrektur geht eine genaue Planung

durch den Facharzt voraus. Je nach Art der Korrektur, ob Oberlid oder

Ober- und Unterlid gemeinsam, dauert die ambulante Korrektur zwischen

45 Minuten und knapp zwei Stunden und wird mit örtlicher

Betäubung oder angenehmer Dämmerschlafnarkose durchgeführt.

Nach einigen Tagen Ruhe strahlt das Gesicht wieder die gewohnte

Frische, Wachheit und Lebendigkeit aus jungen Tagen aus.

Foto: Mannfred Esser

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

23


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

Vinzenz Pallotti Hospital Bensberg

Vinzenz-Pallotti-Straße 20 - 24

51429 Bergisch Gladbach

Telefon: 02204 / 41-0

www.vph-bensberg.de

24

Moderne Medizin

Mit einer groß angelegten Spendenaktion soll das Bensberger Hospiz erweitert werden

Den Tagen mehr Leben geben

„Hits fürs Hospiz“ wird wieder aktiv

Das Bensberger Hospiz ist

die einzige stationäre Einrichtung

ihrer Art im Rheinisch-

Bergischen Kreis und mit einer

Kapazität von derzeit etwa 120

Patienten pro Jahr ständig überbelegt.

Viel zu oft müssen Anfragen

abgelehnt werden. „Die

Betreuung von schwerstkranken

Menschen in der letzten Phase

ihres Lebens ist in unserer Region

nach wie vor unzureichend“,

sagt Paul Falk (Foto), der Gründer

von „Hits fürs Hospiz“.

2007 hatte der Overather diese

Initiative ins Leben gerufen und

mit einer beispiellosen Benefizveranstaltung

die finanziellen

Voraussetzungen für einen

Erweiterungsbau geschaffen,

der 2010 in Betrieb genommen

wurde. Mittlerweile verfügt das

Hospiz über sieben Pflegeplätze.

Doch auf rund 290.000 Einwohner

des Rheinisch-Bergischen

Kreises hochgerechnet, ergäbe

das noch immer einen schlechten

Schnitt, argumentiert Falk,

der nun in eine zweite Runde

zugunsten der Hospizarbeit am

Vinzenz Pallotti Hospital geht

und ein neues Großprojekt plant.

Am 8. Mai wird auf dem Konrad-

Adenauer-Platz die Big Band

der Bundeswehr Rock, Pop und

Swing spielen. Und auch diesmal

hofft Paul Falk wieder auf

die tatkräftige Unterstützung aus

der Bevölkerung, die bei diesem

hochkarätigen Benefizkonzert

mit exzellenten Profi-Musikern

keinen Eintritt zahlen muss, dafür

aber zu Spenden aufgerufen ist.

Denn nur mit der Hilfe möglichst

vieler Sponsoren und großzügiger

Spender kann eine erneute

Vergrößerung des Hospizes um

weitere drei Betten vorangetrieben

werden.

Wieder stellt Paul Falk diese aufwändige

Aktion auf breite Füße.

Dazu hat er sich bei Vereinen,

Unternehmen und Firmen Hilfe

geholt. Eine stattliche Mannschaft

an ehrenamtlichen Mitarbeitern,

die für die gesamte Abwicklung

dieses Großereignisses

verantwortlich zeichnen, hat er

bereits zusammen.

Denn für die viele Arbeit hinter

den Kulissen soll kein Geld ausgegeben

werden; die erwirtschafteten

Spenden sollen zweckgebunden

und ausschließlich an den

Förderverein Hospiz e. V. gehen,

damit die Geschäftsführung des

VPH möglichst schnell Planungssicherheit

bekommt. Schließlich

sei die Hospizarbeit, wie sie derzeit

von den vielen haupt- und

ehrenamtlichen Kräften im Palliativ-

und Hospizzentrum am VPH

geleistet werde, ohne den Förderverein,

dem eine wesentliche

Rolle zukomme, nicht umsetzbar,

betont VPH-Geschäftsführer

Reinhold Sangen-Emden.

Ursächlich für die grundsätzlich

unbefriedigende Pflegesituation

im Kreis sind die alternde

Bevölkerung und die erhebliche

Zunahme der Alleinlebenden

sowie gleichzeitig rückläufige

Zahlen von Familien, in denen

pflegende Angehörige den Patienten

in die häusliche Obhut

nehmen können. Prognosen

zufolge werde sich die Gesamtsituation

in den nächsten zehn

Jahren noch verschärfen, sagt

Falk. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten

Wolfgang

Bosbach, dem Schirmherrn von

„Hits fürs Hospiz“, wirbt er daher

dafür, den verbleibenden Tagen

eines schwerstkranken Patienten

„mehr Leben zu geben“, wie es

die Begründerin der Hospizbe-

wegung, Cicely Saunders, einmal

formulierte. „Wir setzen da

an, wo staatliche Hilfen fehlen“,

so Falk. „Jeder Betroffene sollte

auch am Ende seines Lebens

persönliche Zuneigung erleben

- ohne Stoppuhr und reglementierte

Pflegezeitvorgaben. Ich

möchte Menschen, die dringend

auf diese Art Hilfe angewiesen

sind, Perspektiven schaffen, damit

sie medizinisch optimal versorgt

und menschlich zugewandt

begleitet Abschied nehmen können

vom Leben.“

Spendenkonten gibt es

bei allen lokalen Genossenschaftsbanken

und den

Sparkassen-Filialen

(Konto: Förderverein Hospiz

Kennwort „Hospizhits“).

Jeder Spender, der mindestens

100 Euro spendet, wird

am 8. Mai vor dem Konzert

zu einem Empfang mit

Bürgermeister Lutz Urbach

ins Gladbacher Rathaus eingeladen.

Außerdem werden

alle Spenden, die bis zum

30. Juni 2012 eingehen,

durch die Bethe-Stiftung

verdoppelt! Alle Spenden

können steuerlich geltend

gemacht werden.


30 Jahre Lauftreff

Saaler Mühle

Der Lauftreff Bensberg Saaler Mühle feiert im April

2012 sein 30-jähriges Bestehen. Im April 1982 wurde

der Lauftreff durch die AOK ins Leben gerufen und

Arndt Zimmer mit der Leitung betraut. Die Zahl der

Teilnehmer und Teilnehmerinnen am kostenlosen Laufangebot

wuchs stetig. Das Angebot wurde mit Walking

erweitert.

Im Zuge gesetzlicher Neuregelungen im Gesundheitswesen mussten

sich die AOK und Arndt Zimmer aus der Lauftreffbewegung im

Jahre 1994 zurückziehen. Der Lauftreff stand ohne Leitung und

Träger kurz vor der Auflösung. Manfred Bodengesser übernahm die

Verantwortung und fand mit der Turnerschaft Bergisch Gladbach

von 1879 e.V. (TS 79) einen Bergisch Gladbacher Verein, der die

Trägerschaft des Lauftreffs übernahm und dessen Fortbestand und

Weiterentwicklung bis heute sicherstellt.

Für sein über 15-jähriges ehrenamtliches Engagement als Lauftreffleiter

und -betreuer ehrte die Stadt Bergisch Gladbach Manfred Bodengesser

im Dezember 2009 mit der Silbernen Ehrennadel. Manfred

Bodengesser (71) übergab im Januar 2010 die Lauftreffleitung

dann an Michael Möller. Der 46-jährige Hebborner betreute bis dahin

die Webseite des Lauftreffs.

Das differenzierte Gruppenangebot von mittlerweile 8 Lauf- und

3 Walkinggruppen und die qualifizierte Aus- und Fortbildung

der Betreuerinnen und Betreuer wurde im Januar 2012 zum zweiten

Mal vom Deutschen Leichtathletik-Verband mit dem Zertifikat

„sehr gut“ honoriert.

Das Team ist zwischenzeitlich auf 22 Betreuerinnen und Betreuer

angewachsen, die neben Einsteigern und Genussläufern auch ambitionierte

Läuferinnen und Läufer betreuen, die an zahlreichen

Laufveranstaltungen in Bergisch Gladbach und Umgebung an ihren

persönlichen Bestzeiten pfeilen und beachtenswerte Erfolge feiern.

Der Lauftreff Saaler Mühle ist aus der Läuferszene der Sportstadt

Bergisch Gladbach nicht mehr wegzudenken. Die Teilnahme am Lauftreff

ist kostenlos und an keine Vereinsmitgliedschaft gebunden.

Weitere Informationen unter

www. lt-saaler-muehle.de oder beim Lauftreffleiter

Michael Möller unter 02202 / 28 35 78

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

25


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

26

Eine Stadt im Umbruch

Alles verändert sich –

muss Gladbach auf die Couch?

W

as war das früher schön in

Bergisch Gladbach. Die riesigen

Wasserdampfwolken über der

Gohrsmühle schrieben es für die

Bürgerinnen und Bürger weiß auf

blau in den Himmel: „Gladbach, dir

geht es gut“.

Das Horn der Rangierlok, die sich noch

ohne Kirmes-Kreisel den Weg auf das Betriebsgelände

Gladbachs ehemals größtem

Arbeitgeber bahnte, versprach wirtschaftlichen

Wohlstand. Wenn bei Inversionswetterlage

die Pudding-Duftwolken in der Innenstadt

auf die leicht beißenden Abgase

aus dem G+H-Schlot trafen, dann sagte einem

dieser vertraute Geruchsmix: „Es gibt

Arbeitsplätze – mitten in der Stadt.“

„Das ist meine Heimat.“

Parken, das konnte man früher am besten

auf dem Buchmühle-Parkplatz. Der ja

eigentlich nie einer war, sondern eine innerstädtische

Brachfläche. Aber auch hier

wusste der Bürger immer wieder eine ganz

besondere Vertrautheit zu erfahren. In der

Sommerhitze verwandelte sich der Schotterplatz

in eine staubige Geröllwüste, um

dann bei Regen als eine Art Klein-Amazonien

mit mäandrierenden Wasserströmen

und wadenbeintiefen, teichähnlichen

Pfützen die Kraft der Naturgewalten zu

demonstrieren.

Dann stolperte man mit gesenktem, vor-

sichtigem Blick über die Pflastersteine der

Fußgängerzone und wenn man doch den

Mut hatte, aufzublicken, und man sah, dass

der als Wahrzeichen geplante und zum

Spottobjekt verkommene Brunnen wieder

mal kaputt ist, dann wusste der Gladbacher:

„Hier bin ich bin zu Hause, das ist

meine Heimat.“

Was ist Heimat?

Heimat, das ist nach dem deutschen Volkskundler

Hermann Bausinger ein Ort, an

dem der Mensch tiefstes Vertrauen seiner

Umwelt erfährt. Eine Nahwelt, die für alle

verständlich und durchschaubar ist. Ein örtlicher

Rahmen, in dem der Mensch Stabilität

erfährt und Verlässlichkeit. Ein Raum,

der ihm sinnvolles und abschätzbares Handeln

ermöglicht. „Heimat ist heile Welt“,

schrieb die Volkskundlerin Ina-Maria Greverus

1979. Nur in der Heimat, in der Trilogie

aus Gemeinschaft, Raum und Tradition,

könne der Mensch sein Bedürfnis nach Sicherheit,

aktiver Lebensgestaltung und vor

allem Identität befriedigen.

Wenn Heimat sich verändert

Aber jetzt? Verlässlichkeit, Stabilität, Vertrauen

in die Umwelt? Es ist doch nichts

mehr, wie es mal war. Alles ist plötzlich

anders und es soll noch anders werden.

Zanders beschäftigt nur noch ein paar

Hundert Menschen. Und ist ja auch schon

lange nicht mehr Zanders. Schon wird über

die Neunutzung des riesigen innerstädtischen

Industrieareals nachgedacht. Krüger

dagegen, mittlerweile ist das Lebensmittelunternehmen

der größte Arbeitgeber der

Stadt, expandiert. Jetzt soll auch noch das

NCG weg und alle Hauptschulen gleich mit.

Der Buchmühlenparkplatz wird ein ansehnlicher

Stadt-Park, die Fußgängerzone wird

nach 30 Jahren begehbar gemacht und der

Brunnen funktioniert? Wie soll man denn

das alles aushalten?

Der Mensch wehrt sich gegen die Veränderungen.

Zandrianer und NCGler protestieren,

Bürgerinnen und Bürger laufen Sturm

gegen die massiven Baumfällungen in der

Innenstadt, noch bis zur letzten Minute demonstrierten

politisch aktive Bürger gegen

das neue Pflaster in der Fußgängerzone.

Der Gladbacher hat ein Problem mit den

Veränderungen, braucht Bergisch Gladbach

also psychologische Hilfe, muss Gladbach

auf die Couch? GL KOMPAKT hat

nachgefragt.

Klaus Pehle

ist

der Neue im Redaktionsteam

von

GL KOMPAKT. Der

41-jährige Journalist

ist in Bergisch

Gladbach geboren

und beobachtet das lokale Geschehen beruflich seit

1995. Sie erreichen Klaus Pehle per Mail:

pehle@gmx.de


„Neugier

statt Angst“

Interview mit Diplom-Psychologe Dr. Rudolf Stroß

gladbach im Umbruch, in Zeiten großer

Veränderung. Was bedeutet das für den

einzelnen Menschen? GL KOMPAKT-

Redakteur Klaus Pehle sprach mit dem

Gladbacher Diplom-Psychologen und

Autoren Dr. Rudolf Stroß (Foto).

Die Welt, Deutschland, NRW und auch

Bergisch Gladbach – die Menschen

stehen vor großen Veränderungen. In

Gladbach gibt es zahlreiche Dinge, die

sich im Moment stark verändern. Das

Thema Veränderung ist eines Ihrer

Themen und die Gladbacher scheinen

nicht ganz klar zu kommen mit den

vielen Dingen, die im Umbruch sind.

Muss Gladbach jetzt auf die Couch?

Rudolf Stroß: Nein, nein (lacht). Bergisch

Gladbach muss bestimmt nicht auf die

Couch. Aber es stehen tatsächlich wichtige

Entscheidungen an und ich denke, es sind

Veränderungen, die normal sind. Dinge, die

überall anstehen. Die kann man jetzt annehmen

oder man kann protestieren, sich zur

Wehr setzen. Es gibt eine ganze Palette, die

jeder einzelne Mensch hat, um darauf zu reagieren.

Es ist eine normale Angelegenheit

und jetzt kann man schauen, wie geht der

Einzelne damit um? Wir sind ja eine in der

Demokratie erfahrene Bevölkerung und das,

was wir gerade erleben, das ist ein demokratischer

Prozess.

Viele scheinen sich aber außerordentlich

schwer zu tun damit, dass alles

im Umbruch ist. Was raten Sie denen?

Rudolf Stroß: Man sollte das eigene Glück

nicht zu stark von anderen Dingen abhängig

machen, die ich vielleicht gar nicht verändern

kann. Ich habe ja selber eine Tochter

am NCG und ich als Vater sage mir, am besten

bliebe es, wie es ist. Aber wenn es jetzt

zum Kleefeld gehen sollte, dann muss ich

damit leben. Wir sind ein demokratischer

Staat und da muss man auch ein guter Verlierer

sein können. Ich muss einfach für mich

das Beste daraus machen. Wenn sich Dinge

verändern, sollte man schon für die eigene

Position kämpfen, aber wenn ich dann unterliege,

dann muss ich mit der Welt so leben,

wie sie ist.

Warum tut sich der Mensch denn so

schwer mit Veränderungen?

Rudolf Stroß: Darwin hat ja schon gesagt:

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“

Auf der anderen Seite haben wir aber den

Wunsch nach Beständigkeit, auch die innovativsten

Menschen haben sicherlich ein Bedürfnis

nach Konstanz, nach Geborgenheit.

Das kann der Ort sein, an dem ich wohne

oder die Partnerin, die Freunde, und das

brauchen wir auch. Der Wandel einerseits

und die Beständigkeit auf der anderen Seite,

das sind die Gegensätze der menschlichen

Existenz. Das ist so und wir müssen mit

beidem leben und am besten entscheiden

wir uns, gut damit zu leben. Das ist sicherlich

für manche einfacher und für manche

schwieriger. Aber grundsätzlich haben wir

alle die Fähigkeit zur Anpassung an neue,

äußere und innere Gegebenheiten. Dazu

müssen Körper und Geist angestoßen werden,

wir müssen uns in Bewegung bringen,

dazu Energie mobilisieren und das macht

uns Mühe.

Und es gibt grundsätzlich eine Angst vor

Veränderung und da sollten wir versuchen

zu erreichen, die Position zu wechseln: Neugier

statt Angst. Jeder schafft das, das kann

ich belegen: Denn jeder hat es schon mal

geschafft, hat eine neue Partnerschaft begonnen,

ist in der Schule fleißiger geworden,

hat sich mal mehr oder mal weniger Ruhe

gegönnt. Wir können es alle, aber machen

es nicht so oft, wie es sinnvoll ist. Wichtig ist

dabei kleine Schritte zu gehen, kleine Schritte

mit großer Wirkung. Jede große Leistung,

egal ob ein Konzert eines Musikers, der

Schulabschluss oder der Halbmarathon, al-

les ist nur mit kleinen Schritten zu erreichen.

Und man sollte das Naheliegendste zuerst

machen. Wenn ich gestresst morgens zur

Arbeit fahre, dann nehme ich den Schleichweg.

Das tun die anderen aber auch und ich

stehe wieder im Stau. Das Naheliegendste

wäre aber, früher aufzustehen.

Bietet denn eine Zeit, in der sich vielleicht

viele unzufrieden fühlen, auch

Chancen für den Einzelnen?

Rudolf Stroß: Ja. Es gibt viele Dinge, die ich

nicht verändern kann: Die Steuergesetzgebung

kann ich nicht ändern, das Wetter

auch nicht, die KVB nicht und auch nicht

meinen eigenen Partner. Und wenn ich mich

mit Dingen nicht gut fühle, im Job, in der

Partnerschaft, im Freundeskreis, dann sind

das alles Anlässe zur Überprüfung der eigenen

Situation, des eigenen Verhaltens und

natürlich der Folgerung: Was mache ich jetzt

daraus? Das Tun, das ist das Entscheidende.

Die Kunst der Selbstveränderung

Kleine Schritte – große Wirkung

Rudolf Stroß erläutert unterhaltsam und anschaulich

Grundlagen, Gestaltung und Grenzen von

Selbstveränderungsprozessen und gibt konkrete

Tipps und Anregungen, wie man seinem Leben

eine neue Richtung geben kann. Praxiserprobte

Übungsaufgaben

und zahlreiche Beispiele

gelungener

Selbstveränderung

ergänzen den Strategien-

und Methodenteil.

299 Seiten mit

einigen Abbildungen

und Cartoons,

kartoniert,

16,90 Euro

ISBN 978-3-525-

40410-2

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

27


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

28

Elektronische Gesundheitskarte:

Jetzt auch im Rheinisch-Bergischen Kreis

Ab 10.März 2012 erhalten nun

auch die BARMER GEK

Versicherten im Rheinisch-

Bergischen Kreis flächendeckend

die neue elektronische Gesundheitskarte

(eGK).

im Zuständigkeitsbereich der BARMER GEK

Bergisch Gladbach sind es ca. 100.000

Versicherte. Obwohl der Gesetzgeber nur

eine 70-prozentige Ausstattungsquote aller

Versicherten bis Jahresende vorsieht, ist es

Ziel der BARMER GEK eine deutlich höhere

Quote zu erreichen und noch in diesem Jahr

nahezu alle ihrer 8,6 Millionen Versicherten

auszustatten, um die Kosten für die Doppelstrukturen

einzugrenzen. Alte Karten werden

daher in Kürze nicht mehr ausgegeben.

Uwe Benn (Foto), Regionalgeschäftsführer

der BARMER GEK Bergisch Gladbach beantwortet

die wichtigsten Fragen.

Wie statten Sie Ihre Versicherten mit

der eGK aus?

In den nächsten Tagen erhalten unsere Versicherten

im Rheinisch – Bergischen Kreis die

Kartenanträge. Wir bitten unsere Versicherten

diesen möglichst schnell gemeinsam mit dem

Foto zurückzusenden. Alternativ kann das

Lichtbild auch digital per Internet-Upload

oder als MMS übermittelt werden.

Was ist neu an der Karte?

Die eGK ist eine Weiterentwicklung der bisherigen

Krankenversichertenkarte und wird

diese ersetzen. Sie dient in erster Linie zur

Abrechnung von Gesundheitsleistungen z.B.

beim Arzt oder im Krankenhaus. Eine der

markantesten Neuerungen ist das Foto des

Versicherten auf der Vorderseite der Karte,

mit dem diese besser vor Verwechslungen

und Missbrauch geschützt ist.

Welche Möglichkeiten bietet die

Karte zusätzlich?

Entscheidend ist der neue intelligente Prozessorchip.

Er ermöglicht es, zukünftig Daten

(z.B. Notfalldaten) freiwillig zu speichern und

aktuell zu halten. Künftige Anwendungen

und Funktionen können nach und nach ergänzt

werden. Dazu gehören die elektronische

Patientenakte, eine Arzneimitteldokumentation

oder der elektronische Arztbrief.

Auch plant der Gesetzgeber aktuell, dass ein

Hinweis zur Organspendenbereitschaft vermerkt

werden kann.

Wie sicher sind die Daten und wer

bestimmt was gespeichert wird?

Bei den freiwilligen Funktionen entscheiden

die Versicherten selbst, welche

sie nutzen möchten. Da sowohl

der Arzt mit seinem Heilberufsausweis

als auch der Patient mit

seiner eGK nach dem „Zweikartenprinzip“

die Daten freigeben

müssen, ist garantiert, dass

niemand ohne Einwilligung des

Versicherten auf Informationen

zugreifen kann. Das Verfahren

ist durch eine PIN-Eingabe des

Versicherten zusätzlich gesichert.

Die neue Technologie wurde unter

ständiger Beteiligung des Bundesdatenschützers

und des Bundesamts für Sicherheit

in der Informationstechnik (BSI) entwickelt.

Wie funktioniert die Umsetzung in

der Praxis?

Inzwischen sind in ganz Nordrhein-Westfalen

nahezu alle Zahnärzte und rund 90 Prozent

der Ärzte mit den neuen Kartenlesegeräten

ausgestattet, so dass die alte Karte entbehrlich

wird und der parallele Einsatz Zug um

Zug entfällt.

Was ist, wenn die eGK in der Arztpraxis

nicht eingelesen werden kann?

Ist das Lesegerät defekt, sollte sich die Praxis

schnellmöglich mit dem Gerätehersteller in

Verbindung setzen. Grundsätzlich gilt aber,

dass der Patient nicht weggeschickt werden

darf. Legt er die eGK vor, hat er auf jeden Fall

ein Anrecht auf Behandlung.

Es gibt Menschen, die stehen der

Karte kritisch gegenüber.

Was passiert, wenn Versicherte kein

Foto einreichen?

Der Einsatz der eGK ist beschlossen und nicht

mehr aufzuhalten. Die alten Karten verlieren

auf jedem Fall ihre Gültigkeit, entweder aufgrund

ihres Ablaufdatums oder spätestens

durch einen auf Bundesebene noch festzulegenden

Stichtag. Das bedeutet, dass irgendwann

mit der bisherigen Karte keine Leistungen

mehr in Anspruch genommen werden

können.

Wir als BARMER GEK sehen deutliche Vorteile

der eGK gegenüber der alten Versichertenkarte.

Vor allem in der Handhabe Änderungen

der Versichertenstammdaten in den Arztpraxen

online vornehmen zu können. Die Karten

sind stets aktuell und können bei Missbrauch

auch gesperrt werden.

Würden, aber das ist noch Zukunftsmusik,

Versicherte die bereits erwähnten freiwilligen

Anwendungen nutzen, verbessert sich

die Arzt-Patienten-Kommunikation erheblich,

auch ließen sich beispielsweise viele Doppeluntersuchungen

vermeiden und Wechselwirkungen

von Arzneimitteln erkennen.

Barmer Geschäftsstelle:

Bensberger Str. 55

51465 Bergisch Gladbach

02202 201 1 65-0

Weitere Infos zur eGK unter:

www.barmer-gek.de/101085


Preisfrage:

Wie viel wiegt

ein Schogetten-

Stückchen?

50 x 25 Packungen

ein Genuss

in in 13 Sorten!

Gewinnen Sie

jeweils 25 Packungen

Schogetten!

Einsendeschluss ist der 16. April 2012.

GL Verlags GmbH | Hermann-Löns-Str. 81

51469 Bergisch Gladbach

Fax: 0 22 02 . 28 28 22 oder gewinnspiel@glkompakt.de*

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahre.

* Bei Teilnahme per E-Mail nehmen wir Sie in unseren Newsletter-Verteiler auf, den Sie jederzeit abbestellen können.

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

29


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

30

Jetzt auch B urger

zum Bowling

W

er das Erlebnis

sucht, der ist hier

genau richtig: Die Bowling

Lounge Overath bietet auf

über 2000 Quadratmetern

ein Eventcenter, das in

der Region seinesgleichen

sucht.

Im Mittelpunkt stehen

natürlich die

14 Bowlingbahnen

von Brunswick, dem

„Ferrari unter den

Bowlingbahnen“.

Aber hier wird noch mehr geboten: Billard, Dart und Airhockey,

Partyevents, Sky Sportsbar, drei Event-Lounges zum Mieten, tägliche

Specials, ständig neue Aktionen.

Jetzt kommen auch die Freunde US-amerikanischer Esskultur hier

voll auf ihre Kosten. Burger, Sandwiches, Spareribs, knackige Salate

und verschiedene Steakvariationen stehen auf der neu gestalteten

Speisekarte. Der Renner auf der Karte ist der grandiose Double

Cheese mit seinen 360 Gramm edlem Rindfleisch. „Ja, die neue Karte

kommt super an“, freut sich Geschäftsführer Thomas Voigt.

Er ist für die ständige Weiterentwicklung des Eventcenters verantwortlich.

Ostern lädt er zum Oster-Bowl-Cup für jedermann, für

Schüler und Firmen bietet er Sonderkonditionen, sogar eine Schul-

AG kommt hier regelmäßig zum Bowlen. An den Wochenenden

macht ein DJ Musik beim Disco-Bowling, jeden Samstagnachmittag

gibt es die Kinderdisco, Sonntag ist Familientag mit speziellen

Angeboten. „Wir bieten Erlebnis für die ganze Familie“, sagt Voigt.

Die Bowling Lounge Overath – fest etabliert in der Erlebnis- und

Freizeitszene des Bergischen.

Steinbock

22.12.-20.01.

Sie haben gute Chancen, Ihre Karriere

zügig voranzutreiben. Machen

Sie etwas daraus! In der Liebe sorgt

Mars für heiße Gefühle.

Fisch

20.02.-20.03.

Sie fühlen sich wie frisch verliebt und

genießen die Zweisamkeit ausgiebig.

Ihre Fitness stärken Sie mit Joggen

oder Walken.

Stier

21.04.-20.05

Ihre Stimmung ist so wechselhaft

wie das Aprilwetter. Yogaübungen

bringen Sie wieder in Balance.

Singles knüpfen neue Kontakte.

Krebs

22.06.-22.07.

Eine harmonische Zeit, Sie und Ihr

Schatz haben die gleichen Ziele.

Räumen Sie mal wieder gründlich

auf, das gibt ein gutes Gefühl.

Jungfrau

24.08.-23.09.

Venus sorgt für Frühlingsgefühle,

selbst langjährige Beziehungen

blühen auf. Bewegung ist jetzt

Trumpf – treiben Sie mehr Sport.

Skorpion

24.10.-22.11.

Im Job zeigen Sie Teamgeist und

kommen dadurch flott voran.

Erwarten Sie in der Liebe aber nicht

zu viel, der Harmonie zuliebe.

Wassermann

21.01.-19.02.

Nehmen Sie sich nicht zu viel vor,

bleiben Sie in Ihrem eigenen Rhythmus.

Das tut Körper und Seele gut.

Beruflich winkt der Erfolg.

Widder

21.03.-20.04.

Es warten neue Herausforderungen,

die Sie mit Bravour meistern.

Gesundheitlich sind Sie fit. Achten

Sie aber mehr auf die Kalorien.

Zwillinge

21.05.-21.06.

Teilen Sie sich Ihre Kräfte besser ein,

und zwar sowohl im Job als auch

beim Sport. Dann läuft alles gleich

noch einmal so gut.

Löwe

23.07.-23.08.

Mit Disziplin und Sparsamkeit liegen

Sie in den kommenden Wochen

richtig. Das hilft Ihnen bei beruflichen

wie finanziellen Plänen.

Waage

24.09.-23.10.

Geben Sie sich einen Ruck und

klären Sie ein Missverständnis auf.

Danach werden Sie erleichtert sein.

Gesundheitlich sind Sie fit.

Schütze

23.11.-21.12.

Mit Ihrem Selbstbewusstsein ziehen

Sie die Blicke auf sich. Toll vor allem

für Singles. Finanziell bitte kleinere

Brötchen backen.

Bowling Lounge Overath

Burghof 30 • 51491 Overath

www.bowling-lounge-overath.de

Facebook: www.facebook.com/BowlingLoungeOverath


1877 in Bergisch Gladbach gegründet: Bläsius Bedachungen GmbH

Solides Handwerk

seit 135 Jahren

Bernhard Bläsius erinnert sich noch

gut daran, wie sein Großvater seine

Geschäfte erledigte:

„Das wurde per Handschlag

besiegelt und auf einem

Zettel notiert. Heute habe

ich für jedes Objekt einen

ganzen Ordner.“

Wie wohl kaum ein anderes Handwerksunternehmen

in Bergisch Gladbach hat die

Firma Bläsius Bedachungen die Veränderungen

in der Bauwirtschaft miterlebt.

1877 gründete Josef Bläsius das erste

Dachdeckerunternehmen überhaupt in

Bergisch Gladbach. Heute führt sein Urenkel

Bernhard Bläsius das Unternehmen.

Er hat den Meistertitel als Dachdecker, ist

Sachverständiger, Bauklempner und vor

allem Geschäftsführer eines modernen

Wirtschaftsunternehmens. „Einfach als

Handwerker kann man heute ein solches

Unternehmen gar nicht mehr führen“, sagt

er. Als Geschäftsführer muss er juristisch fit

sein, muss das Kaufmännische beherrschen,

kennt sich in den unterschiedlichsten Bereichen

genauestens aus: Energieverordnungen,

Ausbildungsanforderungen, Materialeinkauf

– Bernhard Bläsius ist viel mehr als

ein Handwerker. „Und die Reaktionszeiten

haben sich geändert. Heute will der Kunde

möglichst in einem Tag ein Angebot haben“,

fügt er hinzu.

Der Unternehmer hat den Spagat geschafft

zwischen solider handwerklicher Arbeit und

modernem Dienstleistungsunternehmen.

Nicht zuletzt, weil er den Fokus immer zuerst

auf die Privatkunden gelegt hat. „Es

Der jetzige Geschäftsführer

Bernhard Bläsius (Foto),

Urenkel des Firmengründers,

ist seit 1976 im Unternehmen,

das er seit 1984 in

der 4. Generation leitet.

Renate Schmidt

Andreas Schmerse

war wirtschaftlich auch schon mal schwierig,

vor allem in den letzten zehn Jahren“,

sagt Bernhard Bläsius. „Der Privatkunde

war aber auch in dieser Zeit immer da.“ Positiv

blickt er in die Zukunft: „Die allgemeine

Lage scheint sich ja zu erholen.“

Das Spektrum des Unternehmens ist in

den vergangenen Jahrzehnten gewachsen.

„Heute sind wir ein Fachunternehmen für

Dachdecker-, Bauklempner-, Fassaden- und

Abdichtungsarbeiten aller Art“, zählt Bernhard

Bläsius auf.

Die Arbeiten führt ein hochwertig qualifizierter

Mitarbeiterstamm aus: drei Dachdeckermeister,

fünf Dachdecker-Fachgesellen,

ein Dachdeckerhelfer und ein bis zwei Auszubildende.

Schon seit 1989 ist Andreas

Schmerse dabei. Nach seiner Ausbildung

und der Meisterprüfung ist er seit 2004

als zweiter Geschäftsführer tätig. Während

Bernhard Bläsius sich um die Auftragsabwicklung

kümmert, ist er meist vor Ort und

regelt die konkreten Maßnahmen am Bau.

Renate Schmidt organisiert das Büro des

Unternehmens, verwaltet Kundenanfragen

CHRONIK

1877 Josef Bläsius gründet Gladbachs erstes

Dachdeckerunternehmen

1948 die Söhne Josef und Heinrich Bläsius

übernehmen die Firma

1961 das Unternehmen Josef Bläsius zieht

an die Richard-Seiffert-Straße

1983 Bläsius Bedachungen wird eine GmbH

1984 Bernhard Bläsius wird Geschäftsführer

1998 Bläsius errichtet eine Werkstatthalle

mit 470 Quadratmetern

2004 Andreas Schmerse wird als zweiter

Geschäftsführer eingesetzt

2009 Gründung der Bläsius Dach- und

Energietechnik mit den Schwerpunkten

Energetik und Schimmelschäden

und sorgt für die ordnungsgemäße Abwicklung

der Lohn- und Finanzbuchhaltung. Das

gesamte Team ist handwerklich erstklassig

ausgebildet, arbeitet bei Wind und Wetter

und ist auch in den notwendigen sozialen

Kompetenzen geschult, um die Arbeiten

ganz im Sinne der Kundschaft ausführen zu

können.

Die Herausforderungen der sich schnell

weiterentwickelnden Arbeitswelt schafft

Bernhard Bläsius durch kontinuierliche Innovationen

im Betrieb. Sowohl im Baubereich

als auch in der Bürokommunikation.

„Ich glaube, wir sind richtig gut aufgestellt

für die Zukunft“, sagt er.

Richard Seiffert-Str. 8

51469 Bergisch Gladbach

0 22 02 / 936 79 - 0

www.blaesius-bedachungen.de

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

31


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

32

25 Jahre Bestattungshaus Koziol

Generationswechsel steht bevor:

„Es soll in der Familie bleiben!“

Das Datum hat Symbolwert.

„23. April 1987“

steht auf der Urkunde

zur Gewerbegründung.

Vor 25 Jahren gründete

Martin Schwitthale das

Bestattungshaus Koziol

in Refrath.

Genau an diesen Tag erblickte

auch sein Neffe,

Jan Suchowsky, das Licht

der Welt. „Ich finde das

schön, wir sind zusammen

groß geworden“,

sagt der heute 24-jährige,

der zum Firmenjubiläum

im April sein 25.

Lebensjahr feiern wird.

er mag diese Symbolik: „Es

gibt mir irgendwie Kraft“,

so der junge Mann, der im Januar

2013 seine Bestatter-Ausbildung bei

einem Kölner Unternehmen abschließen

wird. Dann soll Jan Suchowsky langsam in

die Geschäftsführung des Familienunternehmens

wachsen. „Ich glaube, dass mein

Mann sehr glücklich wäre, wenn er wüsste,

dass sein Neffe das Geschäft übernehmen

wird“, ist sich Doris Schwitthale sicher. 2005

verstarb ihr Mann, heute ist sie die Inhaberin

des Bestattungshauses. Ulrich Klein

leitet als Geschäftsführer das Unternehmen

mit vier Angestellten und mehreren freien

Mitarbeitern.

„Es hat sich nicht alles von alleine aufgebaut“,

blickt Doris Schwitthale auf nicht immer

einfache 25-jährige Unternehmensgeschichte

zurück. 21 Jahre jung war ihr Mann,

als er 1987 den mutigen Schritt ging, das

Bestattungshaus zu gründen. Namensgeber

war der Onkel, Franz Koziol, in Refrath als

Schreiner bekannt und anerkannt. Mit Hilfe

der gesamten Familie wurden die ersten

Schritte gemeistert. 1991 lernte die damalige

Film-Cutterin ihren Mann kennen, 1993

eröffnete das mittlerweile verheiratete Paar

die Geschäftsräume an der Vürfelser Kaule

53 und zwei Jahre später die Trauerhalle mit

Abschiedsraum – ein paar Meter weiter am

Sandberg 4. 1997 erweiterte das Paar das

„Das Gefühl, jemandem helfen zu können – das finde ich toll!“ Jan Suchowsky wird 2013 das Bestattungshaus

Koziol übernehmen. Links die Inhaberin des Unternehmens, Doris Schwitthale.

Geschäft um die Filiale an der Olpener Straße

906 in Köln-Brück.

„Durch die offene Gestaltung der Trauerhalle

am Sandberg ergab sich auch die Möglichkeit,

dort kulturelle Veranstaltungen

anzubieten“, erklärt Doris Schwitthale die

Entstehung der mittlerweile etablierten Kulturreihe

im Refrather Atrium. Sechs mal im

Jahr bietet sie Kultur und Kunst an, die oft

heiteren und anspruchsvollen Veranstaltungen

sind fast immer ausverkauft. Lebenslust

und Trauerarbeit – im Bestattungshaus Koziol

geht das eine Sinn gebende Symbiose ein.

Ich glaube mit einer

positiven Ausstrahlung

kann man den Menschen

besser helfen. Für Hinterbliebene ist

es ja wichtig, dass am Tag der

Beerdigung alles reibungslos abläuft.

Und wenn sie dann mit uns gemeinsam

das Gefühl haben, alles für den

verstorbenen Menschen getan zu

haben, dann haben sie ein gutes

Gefühl. Viele kommen heute noch auf

einen Kaffee vorbei oder besuchen

unsere Veranstaltungen.

Doris Schwitthale

Kunst, Kultur und Kulinarisches

Die Jubiläumsfeier des Bestattungshauses

Koziol findet statt am Sonntag,

6. Mai 2012 von 11 bis 16 Uhr im

Refrather Atrium. Der Koch des Kölner

Restaurants „La Differance“ verwöhnt

die Gäste den ganzen Tag mit frischen,

exklusiven Speisen, die Mitarbeiter

führen auf Wunsch durch das Haus und

die Künstlerin Sonja Leinweber zeigt

ihre neuesten Köln-Collagen.

Dazu gibt es ein abwechslungsreiches

Kulturprogramm:

11:30 – 12 Uhr: „Trio Imperial“

(Geige, Gitarre, Akkordeon, Gesang)

12:15 – 12.40 Uhr: Kammermusik

13:00 – 13:20 Uhr: Lesung mit

Ingeborg Semmelroth

13:40 – 14:10 Uhr: Fabienne Carlier

(französische Chansons)

14:30 – 15 Uhr: „5 Grad“

(A Capella)

15:30 – 16 Uhr: Fidelio

(Männerchor)

Refrather Atrium, Sandberg 4,

51427 Bergisch Gladbach-Refrath

Von Klaus Pehle


Der Gartentipp

Raus auf die Terrasse!

Jetzt kommen die ersten Tage und Abende,

die man zu Hause im Garten verbringen

kann. Zentrales Element ist natürlich die Terrasse.

Eine Terrasse ist weit mehr als ein Gestaltungselement,

das Haus und Garten verbindet.

Bernd Mathies (Foto) von Mathies

Garten- und Landschaftsbau zeigt, worauf

man achten sollte.

Schutz vor Sonne und Wind

Um die Terrasse so oft wie möglich nutzen zu können, ohne von

Regen, starker Sonneneinstrahlung oder von einer allzu frischen

Brise vertrieben zu werden, kann sie durch ein Dach, eine Markise,

ein Sonnensegel oder eine Pergola geschützt. Den abwechslungsreichsten

Schutz, auch vor neugierigen Blicken, bieten allerdings

lebendige Pflanzen, beispielsweise als Hecke oder als blühende

Kletterer an einem hohen Zaun.

Sicherheit ist wichtig

Die Terrasse sollte eben angelegt sein, damit die Gartenmöbel sicher

stehen. Ideal ist es, wenn sie leicht zu reinigen ist und nach

Regenschauern schnell wieder trocknet. Wichtig ist auch, dass der

Bodenbelag eine hohe Rutschfestigkeit bei Nässe bietet. Am besten

überlässt man die Gestaltung und Durchführung den Experten

aus dem Garten- und Landschaftsbau, da sie wissen, was technisch

und gestalterisch möglich und sinnvoll ist.

Gute Vorbereitung – Ideen sammeln

Als Material für die Terrassenfläche eignen sich sowohl Steine als

auch Holz. Der Belag ist nicht nur notwendig, um eine ebene und

belastbare Oberfläche zu haben: Fachmännisch angelegt, kann die

Terrasse durch die ausgewählten Steine und die Art und Weise, wie

sie verlegt werden, sogar zu einem besonderen Schmuckstück

werden. Die Auswahl an Steinen ist groß und es gibt verschiedenste

Kombinationsmöglichkeiten. So können zum Beispiel Steine

unterschiedlicher Größe oder Farbe so zusammen verlegt werden,

dass ein schönes Muster entsteht.

Vor allem bei größeren Terrassen kann die Mischung verschiedener

Materialien interessant sein. Auch in anderer Hinsicht gibt es viel

Raum für Ideen: Zum Beispiel können Bereiche in der Terrasse ausgespart

bleiben, um sie später zu bepflanzen. Oder ein Wasserbecken

wird integriert, Begrenzungen aus Holz angelegt, die auch als

Sitzplätze dienen. Auch hier sollte man die Erfahrung und das Wissen

von Fachleuten aus dem Garten- und Landschaftsbau nutzen.

Ich bin eine Anzeige

Was immer Sie an die Öffentlichkeit bringen wollen…

…wir

kümmern

uns darum!

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81

51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202.2828-0

www.glverlag.de

S. Kahn

Professionelle Baumfällungen (auch

schwierige) + fachgerechter Rückschnitt

– mit dafür ausgebildeten Fachkräften.

• Wurzeln fräsen, Schredderarbeiten

• Pflasterarbeiten

• Bagger- und Planierarbeiten

• Arbeitsbühneneinsatz bis 30m Höhe

Nutzen Sie jetzt die Zeit für

fachgerechten Rückschnitt/

Baumfällung.

Jetzt ist Saison

Telefon: 0 22 02 - 98 26 34 • Telefax: 0 22 02 - 98 26 36

Mobil: 01 77 - 2 97 05 30 • s.kahn@freenet.de

Schweden-Tag – 22. April ab 11 Uhr!

Rasenmähen auf

schwedisch

Auf einer großen Testfläche stehen Ihnen die

aktuellen Gartentraktoren des schwedischen

Herstellers Stiga für eine kostenfreie Probefahrt

zur Verfügung.

Testen Sie auch unsere neuen umweltfreundlichen

und flüsterleisen Akku Frontmäher und Rasenroboter.

Für schwedische Speisen und Getränke ist gesorgt.

Wann: 22.04.2012, 11 – 18 Uhr

Wo: am Wanderparkplatz Ortseingang

Odenthal-Altehufe an der B506

www.orth-landtechnik.de

51519 Odenthal

Tel.: 02202/977930

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

33


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

34

Ein Jahr Refrather Ruhegarten – jetzt Erweiterung

Große Resonanz auf

Das hat wirklich eine gute

Resonanz erfahren.

Die Friedhofsgärtnerei Tillmann Schroer

und das Refrather Fachgeschäft Blumen

Müller sind die Initiatoren des Refrather Ruhegartens.

Vor einem Jahr eröffnete die stilvolle,

parkähnliche Anlage für Urnengräber

auf dem Refrather Friedhof. Viele Plätze sind

schon belegt, nun bauen die Friedhofsgärtner

eine Erweiterung um neue 15 Grabstellen.

Der Ruhegarten bietet eine preisgünstige

Alternative der Bestattung und wird in einer

Kooperation der Friedhofsgärtnerei Schroer

mit Blumen Müller, den beiden im Ortsteil

ansässigen Bestattungsunternehmen Koziol

und Klein, Grabmale Richerzhagen und der

Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege

betrieben. Die Bestattungen im Ruhegarten

können aber natürlich von jedem

in der Region zugelassenem Bestattungsunternehmen

durchgeführt werden.

Ruhegarten

„Das Konzept hat sich durchgesetzt“,

weiß Schroer, er ist überzeugt von der Idee

und weist auf ähnlich erfolgreiche Anlagen

in Bonn und Duisburg hin. Bei dem Ruhegarten

handelt es sich um gärtnerbetreute

Grabfelder, mit einer einmaligen Zahlung

sind die 15-jährige Nutzung und die dauerhafte,

optimale Pflege gewährleistet. Hinzu

kommen lediglich die städtischen Gebühren

für Graberwerb und -bereitung. „Solche Formen

der Beisetzung sind häufig bei Kunden

gefragt, die keine Angehörigen vor Ort haben

und das nimmt ja heute zu. Außerdem

ist es eine sehr preisgünstige Alternative

und dabei keineswegs anonym“, nennt der

Friedhofsgärtner die Vorzüge.

Bei günstigen Kosten findet der Verstorbene

in einer harmonischen und menschlichen

Atmosphäre hier seine letzte Ruhe. Individuelle

Namensplaketten an exklusiven Steins-

Infos auf www.ruhegarten-refrath.de

Das Team des Ruhegartens (v.l.n.r.): Tillmann Schroer,

Lisa Klein, Doris Schwithale, Georg Müller und

Thomas Richerzagen.

telen weisen auf den Verstorbenen hin und

die Hinterbliebenen haben einen Ort zum

besinnlichen Gedenken. Der Teil des Refrather

Friedhofs ist liebevoll wie ein kleiner

Garten gestaltet, die abwechslungsreiche

Formgebung ansprechend und aufgelockert.

Es gibt verschiedene Bereiche: den Garten

der Ruhe, den Erdenkreis und den Rundweg,

der jetzt erweitert wird.

„Das Stück war frei und aufgrund der großen

Nachfrage haben wir uns jetzt entschlossen,

hier die Erweiterung anzulegen“, sagt

Schroer, dem es wichtig ist, die Kooperationspartner

an der Anlage hervorzuheben:

„Ohne deren Engagement

wäre das alles hier nicht so

entstanden.“


RICHERZHAGEN GRABMALE O H G

REFRATH • BERNARD-EYBERG-STRASSE 4

TELEFON 0 22 04/6 43 64

info@grabmale-richerzhagen.de

www.grabmale-richerzhagen.de

Deutsches Grundgesetz, Artikel 1

Die Würde des Menschen

ist unantastbar.

Bestattungshaus

Koziol

Vürfelser Kaule 53

51427 Bergisch Gladbach

www.bestattungshauskoziol.de

(02204) 92190

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

35


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

36

Mehr als nur ein Autohaus

„Wir automobilisieren Sie.“

„Wir automobilisieren Sie.“

Das ist der Slogan des Autohaus

Jean Lüttgen. Für Geschäftsführer

Markus Lüttgen ist das nicht nur

ein Werbespruch, sondern Programm

für das von ihm geführte

Traditionshaus:

„Uns ist es wichtig, dass wir die Produkte

und Dienstleistungen im Repertoire haben,

die unsere Kunden für ihre individuelle

Mobilität benötigen.“

Das Autohaus mit den Marken Ford, Fiat und

Alfa Romeo bietet vom pfiffigen Kleinwagen

Fiat 500 bis zum leistungsstarken Transporter

insgesamt etwa 30 Modelle an, mit allen

Ausstattungs- und Farbkombinationen ergeben

sich daraus insgesamt sensationelle

vier Millionen verschiedene Variationen.

Dazu bieten die Mitarbeiter des Autohauses

zahlreiche Finanzierungsmodelle unterschiedlicher

Finanzdienstleister an. „In einer

Art Maklerfunktion suchen wir das beste

Angebot für den Kunden“, kommt Markus

Lüttgen zu den Besonderheiten seines Hauses:

Das ist der absolute Rundum-Service,

den das Haus bietet. Reifen und Reifeneinlagerungsservice,

Scheibenreparatur und

Ersatz-Scheiben, alle Reparaturen am Auto

bis hin zum Karosseriebau, Ersatzwagen,

das bekommt der Kunde hier alles aus einer

Hand. Und ganz neu im Angebot hat das Autohaus

viele verschiedene E-Bike-Modelle

der österreichischen Marke EH Line. „Vom

Streetracer bis zum Mountainbike“, betont

der Geschäftsführer.

Besonders kundenfreundlich ist die Dialogannahme

bei KFZ-Reparaturen. Gemeinsam

mit dem Kunden schaut ein geprüfter

Automobil-Serviceberater nach dem Fahrzeug.

So hat der Kunde Probleme plastisch

vor Augen, sieht auf der Hebebühne, was

wirklich gemacht werden muss. „Bei uns

verschwindet das Auto nicht in einer Black

Box. Der Kunde sieht, was gemacht werden

Auf diesem Amboss fertigte

der Urgroßvater von Markus

Lüttgen Wagenbeschläge

für Fuhrwerke. Seit 1928

ist der Familienbetrieb ein

Autohaus.

muss und entscheidet

mit unserem Experten,

was in Auftrag gegeben

wird.“ Damit wird

ebenso Vertrauen geschaffen

wie mit der

kontinuierlichen Weiter- und Fortbildung der

Mitarbeiterschaft. „Noch bevor wir Produkte

anbieten, sind die Mitarbeiter darin geschult“,

betont Markus Lüttgen. Dafür hat

das Autohaus auch mehrere Auszeichnungen

erhalten, unter anderem ist das Autohaus

Lüttgen einer von 200 Ford Premium

Partnern. Auch in der Sparte Gebrauchtwagen

setzt Lüttgen auf Qualität.

„Bei uns werden die

Wagen vor der Auslieferung

hochwertig aufbereitet,

vor dem Verkauf

werden alle denkbaren

Reparaturen erledigt“,

sagt Markus Lüttgen.

Dafür gibt es von Ford

jährlich die Auszeichnung

„Erstklassige Gebrauchtwagen“.

Das Team vom Autohaus Jean

Lüttgen bietet dem Kunden

einen Rundum-Service

Odenthaler Str. 153

51465 Bergisch Gladbach

Tel.: 02202-93611-0

service@luettgen.de

www.luettgen.de


Heizungsmodernisierung –

Der Fachmann sagt wie!

Wenn Hauseigentümer an eine Sanierung ihres Hauses denken,

stellen sie sich oft die Frage, welche Sanierungsmaßnahme die

sinnvollste ist. Soll die Fassade

oder das Dach eine neue

Dämmung bekommen, müssen

die Fenster ausgetauscht werden

oder ist der Einbau einer

neuen Heizungsanlage angeraten?

Da die Heizung mit bis

zu 80 %, den größten Anteil am

Energieverbrauch eines Hauses

ausmacht, steckt in der Modernisierung

der Heizung das größte

Sparpotenzial.

Achim Nowak

Fachmann für Heizungserneuerungen

Neben der Isolierung von Fassaden und Fenstern ist der Einbau

einer passenden Heizungsanlage bei einer Sanierung die Maßnahme,

die sich am schnellsten amortisiert. So kann mit einer

Investition von ca. 6.000 Euro für eine Gas-Brennwertanlage

eine Energieersparnis von bis zu 30 % erreicht

werden.

Viele Hauseigentümer schieben die Sanierung ihrer Heizungsanlage

vor sich her, dabei ist es jetzt an der Zeit zu handeln. In den

letzten 10 Jahren hat sich der ölpreis verdreifacht. Experten

gehen davon aus, dass die Entwicklung in diesem Tempo weitergehen

wird. Wer von diesem Preiskarussell abspringen möchte,

kann auf eine umweltschonende und kostensparende Alternative

zählen: Heizen mit Holzpellets. Die Stiftung Warentest hat diese

vergleichsweise neue Heizmethode in den letzten Jahren immer

wieder untersucht und ist stets zu dem gleichen Ergebnis gekommen:

Das Heizen mit Holzpellets ist deutlich günstiger als das

Heizen mit Öl oder Gas.

Das Heizen mit Holzpellets ist nur ein Beispiel für langfristige angesetzte

Sparpotenziale. Auch Wärmepumpen und Solaranlagen

können die jährlichen Heizkosten reduzieren.

Jetzt heißt es: Gründlich planen und sich von Fachleuten

beraten lassen. Wer ein Haus modernisiert und langfristig die

Kosten im Blick behalten will, muss heute wichtige Entscheidungen

für morgen treffen. Und die Frage nach der richtigen Heizungsanlage

ist eine davon. Lassen Sie sich vor Sanierungsbeginn

verschiedene Alternativen aufzeigen und entscheiden Sie

dann gemeinsam mit einem Fachmann, welche Heizungsanlage

die Beste für Sie ist.

Haben Sie noch Fragen?

Herr Achim Nowak berät Sie gerne unter Tel. 02204.99 99 111.

www.haustechnik-nowak.de

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

37


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

38

Jetzt noch schöner für alle!

Erweiterungen im

Splash Bad

Neue Becken sind im Bau.

Einen Barfußgarten legen die

Betreiber an. Die Liegewiese

erhält zusätzliche Fläche:

Im Kürtener Splash wird zurzeit

fleißig gearbeitet.

Zu den Osterferien werden

einige neue Attraktionen

fertig gestellt sein.

Ende des Jahres folgt die

Eröffnung der neuen

Salzgrotte im Saunabereich.

„Ja, wir investieren weiter. Die

Besucherzahlen im Bad sind stabil,

bei den Saunagästen haben

wir steigende Zahlen, also tun

wir etwas“, sagt Franz Kremers,

seit vier Jahren ist er hier Geschäftsführer.

Stillstand ist nicht

so sein Ding: „Nein, wir wollen

uns weiterentwickeln. Freuen uns,

wenn wir die Stammkunden zufrieden

stellen können und wollen

natürlich auch neue Kunden gewinnen.“

Vor allem im Außenbereich wird gerade

viel bewegt. Hier entsteht ein Abkühlbecken

für den Saunabereich. Der neue,

ganzjährig geöffnete, der ca. 50 Quadratmeter

große Pool bietet bei 28 Grad Wassertemperatur

eine frische Abwechslung

nach den Schwitzbädern in der Bergischen

Waldsauna. Die bietet mit Bergkristall-

und Kräutersauna, türkischem Dampfbad,

Fass-Sauna, Whirlpool, Ruhepavillon und

finnischer Blockhaussauna ein variantenreiches,

erholsames Angebot. Bis zum Ende

des Jahres kommt eine Salzgrotte mit der

wohltuenden Wirkung einer Himalaya-

Salz-Saline hinzu. Empfehlenswert für eine

gesunde Haut und besonders gut für die

Atemwege.

Für die kleineren Kinder wird es ab den Osterferien

ein neues Planschbecken geben.

30 Grad warm, fünf mal sieben Meter groß,

stufenlos abfallend bis auf 30 Zentimeter

Seit vier Jahren ist Franz Kremers

Geschäftsführer im Kürtener Splash.

Die positive Entwicklung der Besucherzahlen

lässt ihn weiter investieren.

Tiefe. Für Eltern besonders angenehm: Das

Becken liegt direkt an der Terrasse mit entspannenden

Sitz- und Liegemöglichkeiten.

Die Kleinen planschen also direkt vor den

Augen der Begleiter. Ein paar Meter weiter

ist gerade der Barfuß-Pfad im Bau, Glasperlen,

Split und Kiesel laden hier ein, die

Füße einmal ganz anders zu spüren. Auch

der Fühl-Pfad wird zu Ostern fertig sein.

Dann öffnet auch das rechte Außenbecken

wieder, das Solebecken unter freiem Himmel

ist ja das ganze Jahr geöffnet.

Natürlich laden auch die bestehenden

Attraktionen wieder zu einem Besuch im

Splash ein: Die 72 Meter lange Rutsch-Röhre

„Black Hole“, der tosende Wildwasserkanal,

die vier Innenbecken, die Liegweise

mit Beach-Volleyballfeld, das vielfältige

und hochwertige gastronomische Angebot

und die Service-Angebote rund um Wellness,

Kosmetik und Massage.

Fünf mal zehn Meter groß wird das neue Abkühlbecken im Saunabereich sein.

Zu den Osterferien wird es eröffnet, dann bleibt es das ganze Jahr über auf.

Splash – Sauna- und Badeland in

Kürten, Broch 8, 51515 Kürten

www.splash-kuerten.de

Tel.: 02268/90319

öffnungszeiten Badeland

montags: 13 – 22 Uhr

dienstags bis freitags: 8 – 22 Uhr

(mittwochs ab 7 Uhr)

Wochenende und Feiertage: 9 – 22 Uhr

öffnungszeiten Saunaland

montags: 13 – 22 Uhr

dienstags: 8.30 – 22 Uhr (Damensauna)

mittwochs, donnerstags:

10 – 22.30 Uhr

freitags: 10 – 1 Uhr

(Mitternachtssauna)

samstags: 10 – 22 Uhr

Sonn- und Feiertage: 10 – 21 Uhr


Beginnen Sie

Ihr Leben

in Balance

Kaum sind die warmen Tage da, stellt

man entsetzt fest, dass der schöne Sommerrock

vom Vorjahr nicht mehr passt. In

solchen Momenten greifen die meisten

Menschen zu Blitz-Diäten: Konsequentes

Hungern, absoluter Verzicht, körperliche

und seelische Quälerei enden leider allzu oft

beim berühmten Jo-Jo-Effekt.

Was genau ist der Jo-Jo-Effekt?

Nach einer Blitz-Diät mit radikalen Entbehrungen

kommt es in den meisten Fällen

wieder zu einer rasant schnellen Gewichtszunahme.

Der Jo-Jo-Effekt beschreibt symbolisch

das schnelle Ab- und Zunehmen an

Gewicht.

Was passiert bei einer Diät?

Eine strenge, entbehrungsreiche und vor allem

einseitige Diät ruft im Körper eine Art

Notstand hervor. Um diese Hungerphase zu

überleben, hat der Körper lebenswichtige

Mechanismen entwickelt: Er fährt den Stoffwechsel

herunter und senkt den Energieverbrauch

rapide ab. So ist für die Versorgung

mit überlebenswichtiger Energie gesorgt.

Während man in den ersten Tagen einer Diät

viel an Gewicht verliert, kommt es in dieser

Phase der Diät zu einem Stopp auf der Waage.

Die Folge ist meist Frustration und viele

Menschen verfallen dabei wieder in das

alte Essverhalten. Da der Stoffwechsel aber

noch auf Energiesparprogramm umgestellt

ist, landet die nun zugeführte Energie direkt

in den Fettpolster. Die Folge ist eine rapide

Gewichtszunahme. Und das führt kurzfristig

wiederum zu einer Diät. Langfristig aber

verfallen die meisten Menschen wieder in

das alte Essverhalten, was wiederum zu

mehr Pfunden auf der Waage führt.

Teufelskreis Jo-Jo-Effekt

Der Jo-Jo-Effekt ist ein Teufelskreis, der vielen

Menschen die Freude und Lust am Leben

und am Essen nimmt. Zudem ist

das ständige Auf-und-Ab auf der Waage

auch schädlich für den Körper. Während

den Diät-Phasen muss der Körper auf viele

wichtige Vitamine, Ballaststoffe und Spurenelemente

verzichten, was zu starken Mangelerscheinungen

führen kann.

Vor allem aber beeinflusst eine Diät den für

die Gewichtsabnahme wichtigen Stoffwechsel

langfristig sehr negativ: Die ständige

Gewichtsab- und -zunahme führt zu körperlichen

Beeinträchtigungen und belastet

das seelische Wohlbefinden. Es ist nicht

das Essen an sich, was uns dick werden

lässt, sondern wie und was wir essen.

Essen Sie sich satt!

Der Erfolg einer langfristigen Gewichtsreduktion

besteht darin, sich satt zu essen. Ja,

Sie haben richtig gelesen: Das Sattessen ist

ein wichtiger Erfolgsfaktor, der Sie zu Ihrem

Wunschgewicht führt. Erst durch die reichhaltige

Aufnahme der richtigen Nahrungsmittel

fühlen wir uns wohl, nehmen an Gewicht

ab, steigern unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit

und regen so unseren Stoffwechsel

an.

Freude am Leben ist wichtig

Unser Ernährungskonzept sieht keine teuren,

chemischen Pulver oder Nahrungsergänzungsmittel

vor. Wir stellen lediglich Ihre

Ernährung und Ihr Essverhalten um. Die Umstellung

erfolgt so sanft, dass der Körper ausreichend

Zeit hat, sich an die neue Situation

zu gewöhnen. Diese sanfte Art der Umstellung

wird zu Ihrer neuen Gewohnheit. Und

das führt dazu, dass Sie sich in Zukunft allein

aus Gewohnheit gesund und richtig ernähren.

Überzeugen Sie sich selbst von unserem Konzept

und starten Sie jetzt sofort Ihren Weg zu

Ihrem Wunschgewicht. Sie werden nicht nur

an Gewicht verlieren, sondern regen mit der

Ernährungsumstellung Ihren kompletten

Stoffwechsel und Verdauungsapparat an.

Informieren Sie sich unter

www.sportsandbalance.de

und überzeugen Sie sich selbst von

unserer hohen Erfolgsquote.

Auch in Sachen richtige und effiziente

Bewegung sind wir der richtige

Ansprechpartner für Sie.

Ob in Gruppenkursen oder Einzeltrainings,

wir machen Sie wieder fit für

den Alltag.

Stefan Schellenberger

Bachelor of Arts in Fitnesstraining

von Sports and Balance

Tel.: 0175 - 520 78 69

Personal Training -

Selbstverteidigungstraining

Ernährungsberatungen - Coachings

Gruppen Training - und vieles mehr!

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

39


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

40

Serie: Wir in Europa - Europa für uns

Der Notruf 112 - ein Stück Europa im Telefon

Er ist ein ganz praktisches Beispiel

gelungener europäischer Zusammenarbeit.

Eine gemeinsam getroffene

Wahl, deren Ergebnis sogar

nun weltweit im Vormarsch ist. Ein

Beschluss, der Leben retten kann:

Der Notruf „112“.

Für uns ist es selbstverständlich: Wer bei

Verletzung, Unfall oder Feuer Hilfe braucht,

wählt die 112 - und das sogar ohne eingelegte

SIM-Karte, bei modernen Mobiltelefonen

sogar bei aktivierter Tastensperre - europaweit!

Doch das war nicht immer so, werden

sich Reisende noch gut erinnern: In Österreich

wählte man 122 für die Feuerwehr, 144

für den Rettungsdienst, in Belgien 100 für

beides, in Frankreich wahlweise die 18 oder

die 15, in Irland die 999, in Italien 115 und

118, in Spanien 080 und 061. Das Chaos bei

über 40 Notrufnummern war nicht nur für

Urlaubsreisende vorprogrammiert. Heute

braucht man sich nur noch eine Notrufnummer

in allen Ländern der EU merken: 112.

Auch in Russland, Kroatien, der Ukraine und

der Türkei erreicht man über diese Telefonnummer

Feuerwehr und Rettungsdienste.

Wie wichtig diese Nummer tatsächlich ist,

zeigt Alexander Schiele, stellvertretender

Pressesprecher des Rheinisch-Bergischen-

Kreises:

„Im Jahr 2010 erreichten die Feuer- und

Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen

Kreises 77.902 Notrufe.“ 18.357 Mal wurden

Rettungswagen oder Notärzte, 3.250 Mal

die Feuerwehr entsendet. Im Jahr 2011 stieg

die Zahl der Notrufe sogar um rund 6 Prozent

auf über 82.500 Anrufe. Durchschnittlich

alle sechs Minuten klingelt das Telefon.

eCall - der Notruf der Zukunft

Ein weiterer Baustein in der Rettungskette

ist der eCall: Im September 2011 beschloss

die Europäische Kommission die Einführung

des automatischen Notrufsystems für alle

Neufahrzeuge ab 2015. Registriert die Sicherheitstechnik

des Autos einen schweren

Innovationen zur Stärkung des

heimischen Rohstoffmarktes sichern

Unabhängigkeit

nicht nur Öl und Eisen sind für die

Industrie wichtige Rohstoffe. Immer

mehr sind es sogenannte „seltene Erden“,

die moderne technische Entwicklung

und ihre Produkte erst möglich machen.

„Ohne Hochtechnologiemetalle

liefern Windräder keinen Strom,

Displays bleiben schwarz, Glasfaserkabel

übertragen keine

Daten und die Entwicklung neuer

Technologien wird auch erschwert.

Darum ist es so wichtig,

die Versorgungssituation in Europa

und die Abbaubedingungen

weltweit zu verbessern“, sagt der

Europaparlaments-Abgeordnete für den

Rheinisch-Bergischen Kreis, Herbert Reul.

Er begrüßt die jüngst von der EU-Kommission

beschlossene Innovationspartnerschaft,

die eine bessere Vernetzung von

der Erschließung über Gewinnung und Verarbeitung

bis zur Nutzung von Rohstoffen

bringen soll. „Wie auch in der Energiepolitik

sollten wir uns bei den Rohstoffen so

wenig wie möglich vom Ausland abhängig

Unfall, etwa wenn

die Airbags ausgelöst

wurden, sendet

das eCall-System

automatisch eine

Unfallmeldung in

die Feuer- und Rettungsleitstelle.

Die per GPS ermittelten Angaben zu Standort

und Fahrtrichtung werden ebenfalls

übertragen, je nach Fahrzeug und Ausstattung

können auch Informationen wie Anzahl

von Insassen, Schwere des Unfalls oder

der Überschlag des Fahrzeuges übertragen

werden.

machen. Die Innovationspartnerschaft

zielt darauf ab, den heimischen Rohstoffsektor

zu stärken, unter anderem

durch die Verbesserung von Know-How,

Abbautechnologien und Verarbeitungsverfahren.“

TH


Kritiker fürchten Euro-Stabilität zulasten der Souveränität Deutschlands

Der ESM-Vertrag - große

Chance oder volles Risiko?

Die wichtigste Spielregel von Monopoly wurde gekippt: „Die Bank

geht niemals Bankrott“. Weil nun auch Mitgliedsländer der Eurozone,

dem Euro-Währungsgebiet mit derzeit 17 beteiligten EU-Staten, am

Rande des Staatsbankrotts stehen und „Euro“ ins Wanken gerät, wurden

Nothilfen auf die Beine gestellt. Nach ersten Provisorien, einem

2013 auslaufenden Rettungsschirm, soll ab Juli 2012 der Europäische

Stabilitätsmechanismus, kurz ESM, dauerhafte Stabilität bringen. Seine

Ausstattung wurde am 21. März 2011 von den Finanzministern der

Euro-Gruppe beschlossen und am 24. März 2011 von den Staats- und

Regierungsschefs bestätigt. Bis Mitte 2012 müssen die Parlamente der

Euro- Mitgliedsstaaten - in Deutschland der Bundestag - den dafür

notwendigen Vertrag zur Errichtung des ESM, kurz den ESM-Vertrag,

unterzeichnen. Am 14. März billigte das Bundeskabinett, die Minister

und Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Gesetzesentwurf für die

Errichtung und die Ratifizierung des ESM sowie den Entwurf für die

finanzielle Beteiligung Deutschlands, dem nun Bundestag- und Bundesrat

zustimmen müssen. Am 29. März kommt der ESM im Bundestag

auf die Tagesordnung.

Was bedeutet der ESM für Deutschland?

Der neue ESM ist zur Einführung mit 80 Milliarden Euro Kapital als

„dauerhafter Rettungsschirm“ ausgestattet, um zahlungsunfähige

Euro-Staaten mit Krediten zu unterstützen. 21,7 Milliarden werden

von Deutschland eingezahlt, davon 8,7 Milliarden schon in diesem

Jahr. Weitere 168 Milliarden bietet Deutschland als Garantien an,

denn der ESM soll Notkredite bis insgesamt 500 Milliarden Euro

vergeben können. Ob die Obergrenze reicht, ist derzeit Streitpunkt.

Eine Erhöhung der Obergrenze auf 750 Milliarden lehnt Kanzlerin

Merkel derzeit noch ab.

Wer verteilt das Geld?

Der ESM ist eine Institution, die im Bedarfsfalle die Notkredite ohne

weitere Zustimmung der Mitgliedsstaaten verteilen kann.

Warum gibt es so viel Kritik?

Die Kritik kommt von vielen Seiten: Eine parlamentarische Kontrolle,

wie sie bei anderen EU-Institutionen Pflicht ist, ist beim ESM nicht

vorgesehen. Seine Tätigkeit ist nicht öffentlich, nicht transparent.

Mit der Ratifizierung des ESM-Vertrages geben Mitgliedsländer

ihr Mitspracherecht an der Kreditvergabe ab. Ein Austritt aus dem

Vertrag ist nicht möglich. Ein unkalkulierbares Risiko, fürchten die

Kritiker. TH

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

41


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

42

Turnen wieder im Trend!

Turnen klingt irgendwie überhaupt

nicht nach Trendsportart. Schon

der Name ruft bei so manch einem

üble Assoziationen aus der Schulzeit

hervor: „Turnbeutel vergessen“

hieß damals, sich zwei Stunden auf

einer Holzbank zu langweilen und

den anderen dabei zuzusehen, wie

sie über merkwürdige Holzapparate

springen müssen. Die Turnhose war

das absolute No-Go, wenn es um

sportliche Kleidung ging. Vergessen

und vorbei: Mit Parkour und Freerunning

erlebt der Turnsport eine

unglaubliche Rückkehr in den Fokus

einer trendorientierten, jungen

Sportlergemeinde.

Die TS 79 hat das erkannt und im März

ein so genanntes „Gym-Sleepover“ veranstaltet

(GL KOMPAKT Ausgabe März). Das

hieß für Dutzende von Jugendlichen, in der

TS-Halle am Langemarckweg zu übernachten

und bis in die Nacht Parkour und Freerunning

zu machen. Das Ganze ist eine Kombination

aus Akrobatik, Breakdance, Capoeira und

Kampfkunstelementen. In einem Parkour

geht es rasant mit Sprüngen über die Hindernisse.

Das sieht nicht nur toll aus, das macht

Training bei der TS 79 in der TS-Halle, Langemarckweg 24

dienstags von 20:30 bis 22:00 Uhr, freitags von 16:30 bis 18:00 Uhr, samstags von 14:00 bis 16:00 Uhr

Infos: 02202-95280, Mo – Do 8.30 - 18 Uhr, Fr 8.30 – 16 Uhr

auch riesigen Spaß. Unterstützt wurde die tolle

Aktion von der AOK, auch Privatsponsoren

spendeten spontan. Wie er dazu gekommen

ist und was daran so begeisternd ist, das erklärt

TS-Abteilungsleiter Mirko Künstler (Foto):

Wie bist Du zu Parkour und Freerunning

gekommen?

Aufmerksam bin ich auf die Sportart vor circa

sechs Jahren geworden, als ich ein Video von

David Belle, also dem Erfinder von Parkour im

Internet gesehen habe. Allerdings hatte ich

damals keine Zeit den Sport auszuüben, die

Faszination blieb aber immer vorhanden. Vor

etwa zwei Jahren habe ich dann mit der TS

Bergisch Gladbach Kontakt aufgenommen,

wo wir dann das Angebot für Parkour und

Freerunning eingeführt haben.

was reizt Dich an diesen neuen

Trendsportarten besonders?

Die totale Kontrolle jeder Bewegung, das

Überwinden von scheinbaren Grenzen und

perfekte Zusammenspiel zwischen Körper

und Kopf. Außerdem kann ich Parkour überall

ausführen und nicht, wie viele andere Sportarten,

nur auf ganz bestimmten Plätzen oder

mit Hilfe von besonderen Materialien.

Wie oft und wo trainierst Du?

Ich trainiere mit meiner Gruppe dreimal die

Woche in der Halle der TS Bergisch Gladbach

am Langemarckweg. Dazu kommt - je nach

Wetterlage, das Training draußen. Bei gutem

Wetter bin ich eigentlich fast jeden Tag unterwegs

und laufe meine Runden. Parkour

kann man überall ausführen, egal ob hier in

Bergisch Gladbach, in Köln oder ganz woanders.

Es gibt keine bestimmten Orte, man ist

nur durch seine Kreativität und Leistungsstand

eingeschränkt.

Gibt es hier in RheinBerg und Köln

eine starke Szene?

Die Parkour-Gruppen haben sich eigentlich

schon in ganz Deutschland entwickelt und

werden immer größer. Auch in ganz Europa

gibt es viele Traceure und Freerunner, hierbei

sind vor allen Frankreich mit Parkour und

England mit Freerunning sehr stark vertre-

ten. In Rhein-Berg ist die TS Bergisch Gladbach

sicherlich Vorreiter.

Was braucht ein Anfänger als Equipment?

Das tolle an dieser Sportart ist, dass man keine

teuren Materialien braucht. Jeder, der mit

Parkour oder Freerunning anfangen will, hat

eigentlich schon alle Materialien zu Hause.

Sportschuhe, ein T-Shirt und eine Sporthose,

in der man sich gut bewegen kann, reichen

völlig aus. Die meisten Traceure haben sich

mittlerweile für einen bestimmten Schuh entschieden,

der gerade einmal 15 Euro kostet

und vom Grip her fast unschlagbar ist.


Zweite Generation i30 ab Ende März

Die neue Hyundai Kompaktklasse:

Ein Europäer nach Maß

Rund ein halbes Jahr nach seiner Weltpremiere auf der Internationalen

Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main feiert der

neue Hyundai i30 Ende März seinen Verkaufsstart in Deutschland.

Die Neuauflage des Bestsellers im Hyundai-Modellprogramm wurde

im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim

komplett neu entwickelt und kommt zunächst als fünftürige

Schräghecklimousine auf den Markt.

Im Sommer wird die Kombivariante folgen, und ab 2013 ergänzt

erstmals ein Dreitürer das Angebot. Zur Wahl steht die zweite Generation

des Kompaktmodells, das 2011 zur meistverkauften Baureihe

eines asiatischen Herstellers in der Bundesrepublik avancierte,

in drei Ausstattungs- und fünf Motorvarianten – inklusive einer

besonders sparsamen „blue-Version“ des i30 1.6 CRDi mit 94 kW

(128 PS). Die unverbindliche Preisempfehlung des im tschechischen

Nosovice gefertigten Modells startet bei 15.850 Euro für den i30

1.4 Classic.

MADE IN GERMANy:

Design und Motorentechnik kommen aus Deutschland

Der i30, der unter anderem mit „Flex Steer“, einer serienmäßig

in drei Stufen verstellbaren Unterstützung der Servolenkung,

auch technisch neue Maßstäbe setzt, gibt sich schon auf den ersten

Blick als Hyundai zu erkennen. Grund ist der markentypische

Hexagonal-Kühlergrill und die gleichfalls von den Designern des

Unternehmens entwickelte Formensprache „Fluidic Sculpture“. Sie

verleiht dem Neuling durch betonte vordere Kotflügel, markante

seitliche Kanten auf der Motorhaube und zwei ansteigende Vertiefungen

in der Seitenpartie ein unverwechselbares und dynamisches

Erscheinungsbild.

Knappe Karosserieüberhänge, weit außen positionierte Räder

und ein üppiger Radstand von 2,65 Metern unterstreichen den

kraftvollen Auftritt. Markant fiel zudem die Frontpartie aus, die umfangreiche Anleihen bei der Mittelklasse-Baureihe i40 nimmt:

Neben dem sechseckigen Markengrill kennzeichnen sie vor allem

die weit herumgezogenen Scheinwerfereinheiten, die je nach Ausstattungsvariante

mit Xenon-Licht bestückt werden können.

Pluspunkte

• Fünftürer in drei Ausstattungs- und fünf Motorvarianten

• Spritsparvariante „blue 1.6 CRDi“, nur 97 g CO 2 /km

• Variable Lenkunterstützung „Flex Steer“ serienmäßig

Mit der 2007 vorgestellten ersten Generation kam ein echter Bestseller

auf den Markt: Über 100.000 Autokäufer entschieden sich in

Deutschland seitdem für den Hyundai Kompaktwagen, der auch im

europäischen Ausland einen Verkaufserfolg nach dem anderen für

sich verbuchen konnte – allein 2010 wurden mehr als 115.000 Exemplare

in Europa abgesetzt.

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

43


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

44

SteinGruppe lädt ein: Sonntag, 22. April 10 - 17 Uhr

Viele Highlights beim „Sportlichen Frühlingsfest“

Familien und Kinder stehen im Mittelpunkt des Frühlingsfestes

der SteinGruppe in Bergisch Gladbach.

Ein Dutzend Jugend-Fußballmannschaften aus der Region treten am

22. April gegeneinander an – beim zweiten SteinGruppe-

Fußball-Turnier, das in Kooperation mit dem SV 09

Bergisch Gladbach auf einem speziellen Soccer-Court

auf dem Gelände des Volkswagen Zentrums

Bergisch Gladbach ausgetragen wird. Viele

Preise und Pokale erwarten die Gewinner.

Abgerundet wird das sportliche Tagesprogramm

mit einem Lauf- und Dribbelparcours

in Kooperation Kooperation mit der Firma Firma „Speed 4“, hier

können können sich die die besten Läufer und Dribbler der um

liegenden Schulen messen. Im Vorfeld Vorfeld der Aktion führ

ten die Grundschulen der Region bereits Vorauswahl-

Wettkämpfe durch. Auch hier gibt es tolle Preise zu

gewinnen.

Die SteinGruppe präsentiert auf dem „Sportlichen

Frühlingsfest“ die neuen Modelle für die die anste

hende Cabrio-Saison: Besucher können zum Beispiel

das neue Golf-Cabrio oder den Eos bei einer

Probefahrt testen. Weitere neue Modelle stehen zum Kennen lernen

bereit: der wunderschöne neue CC als Coupé oder der brandneue

geländegängige Alltrack. Weitere Highlights aus dem Volkswagen-

Programm stehen jedem Besucher zur Verfügung. Tolle Aktionsangebote

bietet die SteinGruppe im Bereich der sofort verfügbaren

Neuwagen mit Aktionspaket (ein Jahr Jahr Vollkasko-Versicherung,

vier Jahre Neuwagengarantie inklusive).

Auch der Service des Volkswagen Zentrums Bergisch Gladbach

präsentiert sich an diesem Tag und Besucher können interessante

Einblicke in das Innenleben des Service-Zentrums werfen: Zum

Beispiel mal schauen, wo ihr Fahrzeug bald zur nächsten Wartung

oder zu einem Frühjahrs-Check von den Experten unter die Lupe

genommen wird.

Das Frühlingsfest der SteinGruppe wird durch einen Mix von interessanten

Infoständen, kleinen Leckereien und Getränke- und Kaffee-

ständen abgerundet. Für jeden Besucher, Gast oder interessierten

Freund des Jugendsports sollte etwas dabei sein.

Alle Einnahmen des Tages spendet die SteinGruppe an den Verein

für Bedürftige „Die Tafel“ und die Gladbacher Kinderhilfs-Organisation

„Bürger für uns Pänz“.


Reifen Henrich: Kooperation mit EUROMASTER

Mit starkem Partner

in die Zukunft

Über 1800 Mal gibt es EUROMASTER Reifenfachbetriebe

in Europa: Jetzt gehört auch das Bensberger Traditionshaus

Reifen Henrich zu den Partnern des starken

Reifenexperten.

„Ich denke, durch die Partnerschaft genießen wir Vorteile, die wir an

den Kunden weitergeben können“, erklärt Geschäftsführer Marcus

Henrich-Bandis. EUROMASTER steht nicht nur für geprüfte Qualität

und Sicherheitsstandards, sondern auch für gute Preise. Durch den

großen Verbund an Partnern im Ein- und Verkauf kann Euromaster

Qualitätsreifen für einen guten Preis weitergeben. „Gerade bei besonderen

Aktionspaketen werden unserer Kunden davon profitieren“,

kündigt Marcus Henrich-Bandis an.

Ein Beleg für die außerordentliche Qualität des neuen Partners sind

verschiedene Auszeichnungen für die Betreuung von Leasingfahrzeugen,

die EUROMASTER kontinuierlich erhält, wie zum Beispiel

den „Flotten-Award“ der Zeitschrift „Firmenauto“. Marcus Henrich-Bandis

sieht in der Kooperation eine ideale Ergänzung zu dem

professionellen Service des von ihm und seinem Vater Rolf Henrich-

Bandis geführten Traditionshauses. „Wir sind als regionales Unternehmen

gut aufgestellt, bieten unseren Kunden weiterhin den gewohnt

guten Service und profitieren jetzt auch noch von den guten

Konditionen, die unser neuer Verbundpartner uns bietet.“

Reifen jetzt wechseln!

Die Winterreifen haben ausgedient. Das Frühjahr ist da und

damit gehören die Winterreifen auch nicht mehr aufs Auto. Die

groben Profile der Winterpneus bieten in den Sommermonaten

nicht den richtigen Grip auf der Straße. Reifen Henrich ist auf

den Wechsel vorbereitet, die Mitarbeiter stehen bereit, um den

Kunden die richtigen Sommerreifen aufzuziehen.

Außerdem bietet das Lager direkt an der Werkstatt genügend

Platz, um die Reifen bis zur nächsten Saison fachgerecht einzulagern,

sowie zu reinigen und zu überprüfen.

Reifen Henrich GmbH

Rathenaustraße 4 • 51427 Bergisch Gladbach

02204/61003 • www.reifenhenrich.de

Starke Partner für Ihr Auto:

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

45


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

46

Zwei künstlerische Menschen,

die sich selbst immer wieder

neu erfinden. Immer auf der Spur

sind nach Inspiration für ihr kreatives

Schaffen.

Ein Treffen auf Augenhöhe war das, als mehr

zufällig in einer Gladbacher Kneipe der internationale

Fotokünstler Ivan Toscanelli

und der Intendant des Bensberger Puppen-

Pavillons, Gerd Pohl, aufeinander trafen.

„Ich habe sofort gemerkt, dass wir auf einer

Wellenlänge liegen“, berichtet Pohl. Toscanelli

ist in Gladbach

geboren, ist oft zu

Besuch hier.

Auf Augenhöhe

Ivan Toscanelli, in Gladbach geboren, lebt seit

2001 in Tokyo. Ausgewandert sei er aber nie: „Eher

versehentlich hängen geblieben“, sagt er. In Japan

fotografiert Toscanelli die Stars der Schauspielerszene,

macht Ausstellungen, Bilder für Magazine,

arbeitet als Regisseur.

Seine Bilder wirken durch eine intensive Nähe zu

den Porträtierten, sind voller Leidenschaft und wilder Ideen. Er ist häufig in

Gladbach, die untere Bilderreihe ist in Bergisch Gladbach-Sand entstanden.

Auf einem Bauernhof und in der Gaststätte Schwäke.

Unter „ivan toscanelli PHOTOGRAPHy“ ist er auf facebook.

„Es konnte also gar nicht anders sein, als

dass wir beide uns mal kennen lernen“,

sagt er. Beide verabredeten sich spontan

zu einem Fotoshooting. Toscanelli war sich

sicher: „Da haben wir bestimmt sofort konkrete

Ergebnisse.“

„Ich werde eigentlich ungern fotografiert,

bin nicht wirklich glücklich mit dem, wie ich

aussehe. Aber bei Ivan hatte ich im Gespür:

Der macht nichts, wobei ich mich bloßgestellt

fühle. da geht nichts schief“, so Pohl.

Toscanelli: „Das mache ich bewusst nie. Für

mich ist an der Fotografie das Wichtigste,

dass man zusammen kommuniziert, gemeinsam

etwas herstellt, niemanden vorführt

und dass sich

die Leute irgendwo

geschützt fühlen.“

Und so kam Toscanelli

ganz nah ran an

seinen Protagonisten

Pohl, erschuf eine

Fotoreihe mit ganz

viel Ausdruck. Beide

machen sich schon

Gedanken über eine

Fortsetzung: „Das ist

ein Zwischenergebnis

und währenddessen

ist die Idee zu einer

fotografisch komplexeren

Inszenierung

entstanden.“


„Unsere Stadt – unser Verein!“

Werde Freund vom SV 09!

Der SV Bergisch Gladbach 09 hat

sich in der NRW-Liga etabliert und

ist ein ganz wichtiges Aushängeschild

für die Region geworden.

sportlich gesehen ist der SV 09 in der

(Fußball-)Region führend. Das Präsidium,

der Verwaltungsrat und der Beirat von 09

kämpfen mit viel Ausdauer, Ideen und Kraft

darum, auch zukünftig wettbewerbsfähig zu

sein. Zwar spielen Bayer 04 Leverkusen oder

der 1. FC Köln in einer – vor allem finanziell

– anderen Liga, aber vor Vereinen wie Fortuna

Köln und Viktoria Köln wollen sich die

Roten Teufel nicht verstecken müssen.

Es herrscht bei allem Spaß am Fußball ein

enormer Konkurrenzdruck um Fans, Zuschauer,

Medieninteresse und Sponsoren.

Und es ist kein Geheimnis, dass der SV 09

eines der kleinsten Budgets in der aktuellen

NRW-Liga hat und permanent um finanzielle

Mittel kämpfen muss.

Der Zusammenhalt im und um den Verein

bei den handelnden Personen und Unter-

B-Junioren-Bundesliga, Sonntag 01.04.2012

1. FC Köln – Bergisch Gladbach 09 U17 11:00 Uhr

stützern war allerdings nie größer als zurzeit

und wächst weiter stetig.

Gerade jetzt, wo der Traum „Aufstieg Regionalliga“

geträumt wird, braucht der

Verein viele Freunde um eine breitere Basis

schaffen zu können, in der Identifikation,

Unterstützung und Verlässlichkeit gelebt

werden können. Deshalb fordert der SV 09

alle Bergisch Gladbacher auf, mitzumachen

und in den „Freundeskreis“ einzutreten.

Das ist für Unternehmer, Handwerker und

Selbstständige ein attraktives Paket mit

VIP-Karten, Aufkleber und weiterem, selbst

für Privatpersonen gibt es ein spezielles Angebot.

Dabei sein! Unsere Stadt und

unseren Verein unterstützen!

Der SV Bergisch Gladbach 09

freut sich auf regen Kontakt:

Patrick Esser

Tel.: 0221 / 96 97 91 – 20

E-Mail: pe@blickfang.de

B-Junioren-Bundesliga, Sonntag 22.04.2012

Bergisch Gladbach 09 U17 – DSC Arminia Bielefeld, 13:00 Uhr

DIE NÄCHSTEN SPIELE:

NRW-Liga, Sonntag, 01.04.2012

SV Bergisch Gladbach 09 – VfB Hüls, 15:00 Uhr

Landesliga Mittelrhein, Sonntag, 01.04.2012

VfL Leverkusen – SV Bergisch Gladbach 09 U23, 15:15 Uhr

A-Junioren-Mittelrheinliga, Sonntag, 01.04.2012

SV Bergisch Gladbach 09 U19 – 1. JFS Köln 11:00 Uhr

NRW-Liga, Samstag, 07.04.2012

Rot Weiss Ahlen – SV Bergisch Gladbach 09, 15:00 Uhr

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 08.04.2012

SV Bergisch Gladbach 09 U23 – SV Schlebusch, 15:00 Uhr

NRW-Liga, Mitwoch 11.04.2012

SV Schermbeck – SV Bergisch Gladbach 09, 19:00 Uhr

NRW-Liga, Sonntag 15.04.2012

SV Bergisch Gladbach 09 – VFB Homberg, 15:00 Uhr

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 15.04.2012

Bonner SC – SV Bergisch Gladbach 09 U23, 15:00 Uhr

NRW-Liga, Sonntag 22.04.2012

VFB Speldorf – SV Bergisch Gladbach 09, 15:00 Uhr

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 22.04.2012

SV Bergisch Gladbach 09 U23 – SV Deutz 05, 15:00 Uhr

A-Junioren-Mittelrheinliga, Sonntag 22.04.2012

SV BW Kerpen – SV Bergisch Gladbach 09 U19, 11:00 Uhr

NRW-Liga, Sonntag 29.04.2012

SV Bergisch Gladbach 09 –TuS Dornberg, 15:00 Uhr

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 29.04.2012

SV Bergisch Gladbach 09 U23 – FV Bad Honnef, 15:00 Uhr

A-Junioren-Mittelrheinliga, Samstag 28.04.2012

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Bergisch Gladbach 09 U19, 16:30 Uhr

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

47


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

48

Senioren-Tanztee

Montag, 16.04. und 23.04.

von 14:00 – 16:00 Uhr

Tanzabende

Samstag, 14.04. und 21.04.

von 20:30 – 23:30 Uhr

Latin-Night

(Samba, Rumba, Cha Cha, Jive,

Salsa und Disco-Fox)

Freitag, 20.04.

von 22:15 – 00:30 Uhr

Richard-Zanders-Str. 11

51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202.36006

www.agne-krauss.de

Städtische Max-Bruch-Musikschule

Haus der Musik, Langemarckweg 14

Telefon: 02202 - 250 37-0

Freitag, 20. April, 20:30 Uhr

Hubert Käppel, Gitarre –

6. Galeriekonzert

In der Villa Zanders, Karten zu 10,- Euro mit

den üblichen Ermäßigungen an

der Theaterkasse Bergischer Löwe,

Reservierungen unter Tel. 02202/250 37 -0,

Abendkasse

Sonntag, 29. April, 18:00 Uhr

Die große Harfe

Ein neues Instrument der Musikschule wird

vorgestellt. Konzert mit Sarah Botzian und

Gästen. In der Villa Zanders, Eintritt frei,

Spenden sind willkommen.

Kaule (Gelände der

Johannes-Gutenberg-Realschule)

in

Bensberg

Puppenpavillon

präsentiert unter Leitung von

Gerd J. Pohl

Die Froschprinzessin

Puppentheater für 4-10 Jahre

Samstag, 14. April um 15.00 Uhr

Donnerstag, 19. April um 9.30 Uhr

Samstag, 21. April um 15.00 Uhr

Samstag, 28. April um 15.00 Uhr

Für alle Veranstaltungen gilt:

Eintritt: 6,- (Kinder), 7,- (Erwachsene),

Reservierungen erbeten

Altersangaben sind bindend.

Kartenreservierung: 02204.54 636

www.puppenpavillon.de

Kettensägenschein

Theorie: 20.04., 16:00–21:30 Uhr

Praxis: 21.04., 8:00–15.00 Uhr

Infos & Anmeldung:

Oliver Makulik

02202/9310405

kurse@orth-landtechnik.de

Alte Wipperfürther Str. 164

51519 Odenthal/Alte Hufe

Mittwochstreff

18. April, 15.00 Uhr –

im Brauhaus Am Bock

Präsent vor Ort: Willibert Krüger,

Unternehmer – Ehrenbürger der

Stadt Bergisch Gladbach

40 Jahre nach der Betriebsgründung

spricht Willibert Krüger über

Aufbau, Standort und Zukunft

seines Unternehmens.

So 01.04.2012, 11 – 13 Uhr

Sonntags-Atelier

(jeweils am 1. Sonntag im Monat)

Kreativ-Workshop für alle

Altersgruppen

Leitung: Claudia Betzin

Mi 18.04.2012, 18 Uhr

Eröffnung

Schulprojekt Realschule im Kleefeld

mit Musik, Mode und Kunst

Fr 20.04.2012,20:30 Uhr

6. Galeriekonzert Hubert Käppl, Gitarre

Di 24.04.2012, 19:30 Uhr

Gespräche im Roten Salon

Kunstfälschung – oder wer glaubt

noch an das Original?

Vortrag mit Lichtbildern

Referentin: Dr. Ulli Seegers,

Kunsthistorikerin, Köln

Städtische Galerie Villa Zanders

Konrad-Adenauer-Platz 8, Berg. Gladbach

Kartenvorverkauf: (02202)142334

und in der Buchhandlung Funk,

(02204) 54016

Hatha-yoga am Mittwoch Vormittag

Kleine, fortlaufende Frauengruppe hat noch freie Plätze;

auch für Neueinsteigerinnen geeignet.

Matinée –

„Klangvolle Sonntage“ in der

Samstag, den 7. April 2012,

17.00 Uhr

Festliches Osterkonzert mit dem

Robert Schumann Ensemble

Ida Bieler (Violine)

Eugenia Ottaviano (Violine)

Matthias Buchholz (Viola)

Oren Shevlin (Violoncello)

Lukas Wittermann (Violoncello


Wolfgang Amadeus Mozart:

Divertimento für Streichtrio Es-Dur KV 563

➢Franz Schubert:

Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei

Violoncelli C-Dur op. 163

Nach dem festlichen Osterkonzert haben

Sie die Möglichkeit, im Restaurant

„Schlossberg“ ein 3-Gang Menü in

festlichem Rahmen zum Komplett-Preis

von 35 € inklusive korrespondierender

Weine zu genießen.

Preis pro Karte: 15,00 Euro,

Veranstaltungsort: Preußischen Turnhalle

Kartenreservierung unter: (02204) 830-0

Im Schlosspark 10 • 51429 Bensberg

Einführung in Zen

Kurse für Erfahrene:

Sesshin

Von So., 1.4.2012 (18:00)

bis Fr., 6.4.2012 (12:00)

Leitung: Reinhard Busmann

Zazenkai

Von Fr., 25.5.2012 (19:00 – 21:00 Uhr)

bis Sa., 26.5.2012 (8:00 – 18:30 Uhr)

Leitung: Reinhard Busmann

Haus am Weg • Theodorstr. 12

51467 Bergisch Gladbach

Information und Anmeldung:

www.haus-am-weg.de

buero@haus-am-weg.de

Tel.: 02202/253098

Köln-Dellbrück, yogaschule Sadhana

Info und Anmeldung unter 0221-684191

www. ursula-muenzer.de

Termine unter:

www.theas.de

Jakobstraße 103

51465 BGL

Praxis

Daniela Hirzel

Hauptstraße 247

51465 Berg. Gladbach

Tel.: 02202/863449

Samstag, 28.04.2012

11.00 – 16.00 Uhr

iGi-WORKSHOP

„BEZIEHUNGEN GESTALTEN“

In diesem Workshop wird viel Raum gegeben

Beziehungen näher anzuschauen und

durch neue Impulse das eigene Verhalten

aus einem anderen Blickwinkel betrachten

zu können.

www.daniela-hirzel.de

Second- Hand- Basar der

Herkenrather Farbkleckse e.V.

Am Samstag, den 21.04.2012 von

9 – 13 Uhr, Asselborner Weg 44 in

Bergisch Gladbach-Herkenrath!

Wir verkaufen Baby- und Kinderkleidung,

Schuhe, Spielsachen,

Bücher, Schwangerschaftskleidung,

Babyartikel und vieles mehr...

Kaffee und Kuchen (auch zum

Mitnehmen!)

Infos bei Nicole Schwope unter

02207/700821

Selbsthilfegruppe TINNITUS

Nächster Termin am: 02. April um 18 Uhr

(Neue Gäste bitte um 17 Uhr)

In der Kantine der AOK Bergisch

Gladbach, Bensberger Str. 76

Ansprechpartnerin:

Ursula Bundschuh, 02202/940861


Highlights im April

Samstag 14.04.2012, 18:00 Uhr

Heimatklänge Nussbaum, 33. Frühjahrskonzert, Eintritt: 11,00 €

Freitag 27.04.2012, 20:00 Uhr

Kreissparkasse Köln präsentiert: LöwenLachKultur 2012

Wilfried Schmickler mit seinem Programm „Weiter“,

Eintritt: 26,30 € - wenige Restkarten

Samstag 28.04.2012, 19:30 Uhr

Rheinisch Bergische Bläserphilharmonie Bensberg e.V.

FANTASIA-Reisen Frühjahrskonzert, Eintritt: 13,20 €

Sonntag 29.04.0212, 14:30 Uhr

Cassiopeia Theater Köln, Jorinde und Joringel

Musikmärchen ab 6 Jahren gespielt mit Großpuppen, Eintritt: 9,90 €

Bürgerhaus Bergischer Löwe • Konrad-Adenauer-Platz

Kartenreservierung: Tel.: 02202.3 89 99 • www.bergischerloewe.de

Sofern nicht anders beschrieben finden alle

Termine im DRK-Haus der Familie, Franz-Heider-Str. 58,

51469 Bergisch Gladbach/Paffrath statt.

Literaturkreis

Lesung ausgewählter Passagen aus dem

Buch mit Diskussion und Austausch.

Beginn am 18.4. 2012, 1x im Monat

Mittwochs jeweils um 15.30 Uhr im

DRK - Haus der Familie,

Leitung: Wiebke von Moock

Fußreflexzonenmassage

(für Eltern mit Kindern ab 3 Jahren)

Lernen Sie die besondere Art der

Massage und die praktische Anwendung

kennen. Bitte Decken und bequeme Kleidung

mitbringen. Leitung: Klaudia Thiery

Termin: Mittwoch, 11.04.2012

16.00 bis 17.00 Uhr im DRK Haus der

Familie, Gebühr: 3,00 €

Erste Hilfe bei Hund und Katze

Vermittlung von wichtigsten Maßnahmen

in Notfallsituationen und zur Gesunderhaltung

des Tieres bis der Tierarzt die

Behandlung übernimmt. Keine Vorkenntnisse

nötig. Zum praktischen Üben dürfen

eigene ruhige und sozialverträgliche Hunde

mitgebracht werden. Die Teilnahme

erfolgt auf eigene Gefahr und Haftung.

Termin: 17.04.2012 18.30 - 21.00 Uhr

im DRK-Haus der Familie, Leitung: Beatrix

Fenderich, Tierheilpraktikerin VfT

Anmeldung unter Tel. 02202-9599016

oder FBW@rhein-berg.drk.de

Um Anmeldung wird gebeten

Vater-Kind- Abenteuer

Für Väter mit Kindern im Alter von 4-7

Jahren. Gemeinsam spannende Abenteuer

erleben mit Feuer, Wasser und Luft. Vorwiegend

werden alle Aktionen draußen

im Wald stattfinden. An insgesamt 6

Samstagen wollen wir uns Zeit nehmen um

miteinander zu gestalten.

Beispiele für Aktionen:

• Drachenbau • Wasserrutsche

• Lagerfeuer mit Stockbrot, Bratäpfel

• Kerzen gießen • Waldabenteuer etc.

Wetterfeste Kleidung ist erforderlich!

Leitung: Markus Reuber, Trainer für

Gewaltprävention und Jugendgruppenleiter

Zeit: 5 x samstags (1x monatlich) von 11.00

bis 13.15 Uhr ab 21. April 2012 im DRK -

Haus der Familie, Info & Anmeldung: 02202

9599016 oder fbw@rhein-berg.drk.de

Spiel- und Kontaktgruppen

Neue Gruppe ab 18.04. 2012,

mittwochs 10.00 – 12.30 Uhr und ab 19.04

auch donnerstags 16.00 – 17.30 Uhr

im DRK-Haus der Familie

Termine ab 16.04. montags 10.00 - 11.30 h

im Familienzentrum zum Heilsbrunnen, im

Kleefeld 23. Anmeldung unter Tel 02202-

9599016 oder Fbw@rhein-berg.drk.de

Eltern-Baby-Programm

Für Kinder, die von September bis Januar

2011 geboren sind: Di. von 9:15-10.45 Uhr ;

Einführungsabend: 17.04.2012 um 18:30 h

Noch Plätze frei: für Kinder, die von Juli –

September 2011 geboren sind:

Mi. von 9:15 bis 10.45 Uhr, Leitung: Iris

Westdorf, ElBa-Leiterin im DRK-Haus

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT Nr. 03

49


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

50

Wer findet „Das Goldene Ei“?

Für viele Hundert Kinder

startet am Samstag, den

31. März, wieder die Suche

nach dem „Goldenen Ei“.

Bereits zum sechsten Mal

veranstalten die Bergische

Landeszeitung und die Kreissparkasse

Köln gemeinsam

den bunten Familientag im

idyllischen Park des Schlosshotels

Lerbach.

Im Interview äußern sich Tessa Hahn, Bezirksdirektorin

der Kreissparkasse Köln in

Bensberg, und Axel Pleuger, Filialdirektor der

Kreissparkasse Köln in Bergisch Gladbach,

zur Eiersuche im malerischen Ambiente.

Wer kann an der großen Ostereisuche

im Schlosspark Lerbach

teilnehmen?

Axel Pleuger: Zu dem Veranstaltungstag

rund um „Das Goldene Ei“ sind alle Familien

aus der Region rund um Bergisch Gladbach

herzlich eingeladen. Wir wünschen uns, dass

es im Schlosspark wieder genauso lebendig

zugeht wie im vergangenen Jahr, als wir

mehrere Tausend Gäste begrüßen durften.

Der Höhepunkt des Tages ist natürlich die

Eiersuche, hier sollen vor allem die Kinder

im Mittelpunkt stehen.

Wie wird die Suche nach dem

„Goldenen Ei“ ablaufen?

Tessa Hahn: Zahlreiche Helfer werden am

frühen Morgen insgesamt 1.000 numme-

Axel Pleuger, Filialdirektor der Kreissparkasse Köln in

Bergisch Gladbach und Tessa Hahn, Bezirksdirektorin der

Kreissparkasse Köln in Bensberg mit Christian Siegling,

Direktor im Schloss Lerbach.

rierte Eier auf der großen Wiese hinter dem

Weiher verstecken, außerdem 1.000 weitere

Eier ohne Nummer für die kleinen Besucher

auf der Kinderwiese. Bis 12 Uhr heißt es

geduldig sein – dann gibt der Schirmherr

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke den

Startschuss zur Eiersuche. Die vielen Kinder

werden ein herrlich buntes Bild auf der Wiese

im Schlosspark abgeben.

Axel Pleuger: Manche Eier sind leicht zu

finden, andere haben wir etwas kniffliger

versteckt. Hat ein Kind ein nummeriertes Ei

gefunden, kann es dieses an einem der beiden

Aktionsstände gegen einen von 1.000

Preisen eintauschen, darunter auch Gutscheine

für die Gastronomie des Schlosshotels

oder eine Fahrt mit dem Heißluftballon.

Hinter einer Nummer verbirgt sich der

Hauptpreis – ein symbolisches Goldei im

Wert von 500 Euro.

Auch den Bastelwettbewerb für

Kindergärten haben Sie wieder


ausgeschrieben. Wie lautet das

Motto in diesem Jahr und welche

Preise gibt es zu gewinnen?

Tessa Hahn: Passend zum Jubiläum des

Schlosshotels lautet die Aufgabe in diesem

Jahr „Wir basteln ein Geschenk zum 20.

Geburtstag von Schlosshotel Lerbach“. Wir

sind sehr gespannt, was sich die kleinen

Bastler hierzu einfallen lassen.

Axel Pleuger: Die Kunstwerke aller Kita-

Gruppen, die sich vorher angemeldet haben,

werden am Veranstaltungstag im Schlosspark

ausgestellt. Eine Jury übernimmt dann

die sicherlich nicht leichte Aufgabe, einen

Sieger zu ermitteln. Hauptgewinn ist ein Besuch

der Zeitungsente Paula Print im Kindergarten.

Auch für die weiteren Plätze gibt es

tolle Preise wie zum Beispiel unsere riesigen

Plüschtiere.

Welche Attraktionen sind noch

geplant?

Tessa Hahn: Es wird ein buntes Programm

für Jung und Alt geboten. So gibt es auf der

Kinderwiese eine Eiersuche speziell für die

ganz Kleinen. Hier dürfen alleine „Pänz“

„Die Kreissparkasse Köln

gratuliert der Firma

Ludwig Schokolade,

ein Unternehmen der

Krüger-Gruppe,

zu 50 Jahren Schogetten.“

unter einem Meter Körpergröße auf die

Jagd nach unnummerierten Eiern, Schokohasen

und Plüschtieren gehen. Weiterhin

gibt es Kinderschminken, Hüpfburg und

den Streichelzoo. Und selbstverständlich

dürfen auch Clown Francesco und Paula

Print nicht fehlen. So ist rund um die Suche

nach dem „Goldenen Ei“ wirklich für jeden

etwas dabei.

Anlässlich „50 Jahre Schogetten“ stellt

die Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG,

ein Unternehmen der Krüger-Gruppe aus

Bergisch Gladbach, in diesem Jahr erstmals

zahlreiche Tafeln ihrer bekannten

Schokoladenmarke für die Aktion „Das

Goldene Ei“ zur Verfügung. So warten

auf den Wiesen im Schlosspark Lerbach

neben den insgesamt 2.000 Eiern zusätzlich

1.000 Tafeln Schogetten darauf, gefunden

zu werden.

Schlosshotel Lerbach

Lerbacher Weg, 51465 Bergisch Gladbach

Parkmöglichkeiten für Besucher auf der

gegenüberliegenden weide

Marianne Brochhaus,

Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln im Rheinisch-Bergischen Kreis

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

51


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03

52

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine