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Lasi Feuerwehr.pdf - Kreisausbildung-RTK

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Herzlich willkommen zur Ladungssicherung

Rudolf Hagenbücher

1


Ablauf

08:30 – 09:00 Begrüßung

09:00 – 10:00 Grundlagen

10:00 – 10:30 Pause

10:30 – 12:30 Zurr- und Hilfsmittel

12:30 – 13:15 Pause

13:15 – 14:15 Arten der Ladungssicherung

14:15 – 15:15 Praxis an div. Fahrzeugen

15:15 – 15:30 Abschluss

Rudolf Hagenbücher

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Rudolf Hagenbücher

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Von den Fahrern hört man bei den

Kontrollen immer wieder:

"Das ist so schwer, dass kann gar nicht rutschen."

"Ich fahre schon 10 Jahre so. Da ist noch nie was passiert."

„ Ich habe gar keine Zeit, richtig zu sichern."

Rudolf Hagenbücher

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? ?

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?

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Ladungssicherung

?

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?

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Kranausleger im Autobahndreieck

Rudolf Hagenbücher

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Das Fahrzeug war geeignet

Rudolf Hagenbücher

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Die Ladungssicherung war

unzureichend

Rudolf Hagenbücher

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Unfallanalyse

• In der Kurve rutschte die Ladung zur Seite

• Die vier Zurrgurte, mit denen die Ladung niedergezurrt

war, konnten das Verrutschen nicht verhindern.

• Die Zurrgurte rissen und die Ladung fiel auf die Fahrbahn

- Fazit : Unzureichende Ladungssicherung

- Lösung Direktzurren statt Niederzurren

Rudolf Hagenbücher

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Verkehrsrecht

Gesetzliche Grundlagen

StVO

StVZO

Berufgenoss.

Vorschriften

Transportrecht HGB

AGB

VDI-Richtlinien

Gefahrgutrecht

BGV D 29

BGI 649

2700 ff.

ADR Normen DIN EN

Ladung ist so zu sichern, dass sie...

... nicht verrutschen, umfallen oder herabfallen kann.

Rudolf Hagenbücher

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VDI-Richtlinien und DIN EN Normen

• VDI 2700 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen

• VDI 2700 a Ausbildungsnachweis Ladungssicherung

• VDI 2700, Blatt 4 Lastverteilungsplan

• VDI 2700, Blatt 5 Qualitätsmanagement- Systeme

• VDI 2700, Blatt 6 Zusammenladung von Stückgütern

• VDI 2700, Blatt 7 Ladungssicherung im Kombinierten Ladungsverkehr

• VDI 2700, Blatt 8 Sicherung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf Autotransportern

• VDI 2700, Blatt 9 Ladungssicherung von Papierrollen ( z.Z. Entwurf)

• DIN EN 12 642 Fahrzeugaufbauten

• DIN EN 12 195- 1 Berechnung v. Zurrkräften

• DIN EN 12 195- 2 Zurrgurte

• DIN EN 12 195- 3 Zurrketten

• DIN EN 12 195- 4 Zurrdrahtseile ( z.Z. Entwurf )

• DIN EN 12 640 Zurrpunkte

• DIN EN 283 Wechselbehälter

Rudolf Hagenbücher

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Grundregeln der VDI-Richtlinie 2700

(Auszug)

• Das Fahrzeug mit entsprechendem Aufbau muss für das Ladegut

geeignet sein.

• Die Fahrgeschwindigkeit ist den gegebenen Straßen- und

Verkehrsverhältnissen, dem Ladegut sowie den Fahreigenschaften

des Fahrzeugs anzupassen.

• Die Ladung ist so zu verstauen, daß deren Schwerpunkt auf der

Längs-Mittellinie des Fahrzeugs liegt. Der Schwerpunkt ist so

niedrig wie möglich zu halten.

• Die Beladung des Fahrzeugs muß im Rahmen des zulässigen

Gesamtgewichtes und der zulässigen Achslasten erfolgen.

• Bei Teilladungen ist für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu

sorgen, damit jede Achse etwa anteilig belastet wird.

• Punktförmige Belastungen des Wagenbodens sind zu vermeiden.

Rudolf Hagenbücher

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Grundregeln der VDI-Richtlinie 2700

(Auszug)

• Die Mindestachslast der Lenkachse darf nicht unterschritten werden.

• Ein Schild, das die Belastbarkeit des Fahrzeugbodens angibt, muß am

Fahrzeug sichtbar angebracht werden. ein Lastverteilungsplan soll sich bei

den Fahrzeugpapieren befinden.

• Die Lademaße nach StVO und StVZO sind zu beachten.

• Das Ladegut darf durch seine Lagerung auf dem Fahrzeug und seine

Befestigung mit dem Fahrzeug oder untereinander nicht beschädigt werden.

Rudolf Hagenbücher

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Öffentliches Recht

Straßenverkehrsordnung - StVO

§ 22 Ladung

§ 23 Sonstiges Pflichten des Fahrzeugführers

Straßenverkehrszulassungsordnung - StVZO

§ 30 Beschaffenheit der Fahrzeuge

§ 31 Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge

Rudolf Hagenbücher

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Wer ist für was

verantwortlich ??

Rudolf Hagenbücher

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§ 22 (1) StVO

Die Ladung einschließlich Geräte zur

Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen

sind so zu verstauen und zu sichern, dass

sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher

Ausweichbewegung nicht verrutschen,

umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder

vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei

sind die anerkannten Regeln der Technik zu

beachten. (StVO § 22 Ladung).

Die Vorschrift verweist damit ausdrücklich auf die anerkannten Regeln der

Ladungssicherungstechnik. Vor allem die DIN- und EN-Normen sowie die VDI- Richtlinien.

Adressat: offen

Rückschluss: Jeder, der für den Ladevorgang verantwortlich ist.

Rudolf Hagenbücher

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Zu § 22 StVO (1)

Rechtsprechung:

„...für eine ordnungsgemäße tatsächliche Ladungssicherung ist

insbesondere derjenige verantwortlich, der unter eigener

Verantwortung das Fahrzeug beladen hat.“

OLG Stuttgart, 27.12.1982 - I Ss 858/82

Rudolf Hagenbücher

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Zu § 22 StVO (1)

Verwaltungsvorschriften:

Zu verkehrssicherer Verstauung gehört sowohl eine die Verkehrsund

Betriebssicherheit nicht beeinträchtigende Verteilung der

Ladung als auch deren sichere Verwahrung, wenn nötig

Befestigung, die ein Verrutschen oder gar Herabfallen unmöglich

machen.

Schüttgüter, wie Kies, Sand, aber auch gebündeltes Papier, die

auf Lkw befördert werden, sind i.d.R. nur dann gegen Herabfallen

besonders gesichert, wenn durch überhöhte Bordwände, Planen

o. ä. Mittel sichergestellt ist, dass auch nur unwesentliche Teile

der Ladung nicht herabfallen können.

Es ist vor allem verboten, Kanister oder Blechbehälter ungesichert

auf der Ladefläche zu befördern.

Rudolf Hagenbücher

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§ 23 StVO

Der Fahrzeugführer ist dafür

verantwortlich, dass seine Sicht...nicht

durch die...Ladung, Geräte oder den

Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt

werden.

Er muss dafür sorgen, dass das Fahrzeug,

der Zug oder das Gespann sowie die

Ladung...vorschriftsmäßig sind, und dass

die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs

durch die Ladung...nicht leidet.

Adressat: Fahrzeugführer

Rudolf Hagenbücher

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Zu § 23 StVO

Zu verkehrssicherer Verstauung gehört sowohl eine die Verkehrs-

und Betriebssicherheit nicht beeinträchtigende Verteilung der

Ladung als auch deren sichere Verwahrung, wenn nötig

Befestigung, die ein Verrutschen oder gar Herabfallen unmöglich

machen.

Rudolf Hagenbücher

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§ 31 (2) StVZO

Der Halter darf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder

zulassen, wenn ihm bekannt ist oder bekannt sein muss, dass ...

die Ladung ... nicht vorschriftsmäßig ist, oder dass die

Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die

Besetzung leidet.

Adressat: Fahrzeughalter

Rudolf Hagenbücher

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Zu § 31 (2) StVZO

§ 31 lässt den Rückschluss zu, dass der Fahrzeughalter zur

Mitgabe von Ladungssicherungsmaterialien verpflichtet ist,

d.h., er muss den Fahrzeugführer in die Lage versetzen, eine

ordnungsgemäße Ladungssicherung überhaupt durchzuführen.

Darüber hinaus ist der Fahrzeughalter verpflichtet, sowohl

geeignete Fahrzeuge als auch geeignetes Fahrpersonal zu stellen.

Ein Unternehmer handelt grob fahrlässig, wenn er z.B. trotz

berechtigter Einwände des Fahrers unzulässig beladen lässt.

Rudolf Hagenbücher

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StVO, StVZO,

BGV D 29,

VDI, ADR

StVO, HGB

HGB, StVO,

StVZO,

GGVSE/ADR,

BGV D 29, VDI

Verantwortlichkeiten

Fahrzeugführer

Fahrzeughalter

Beauftragte Personen

Verlader/Absender

Betriebsinhaber

Beförderer

Rudolf Hagenbücher

StVO, StVZO,

GGVSE/ADR,

BGV D 29

StVG, StVO,

StVZO, BGV D 29,

VDI, GbV,

ADR, HGB

StVG, StVO,

StVZO,

GGVSE/ADR,

BGV D 29,

VDI usw.

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Transportkette

Versender Absender Beförderer

Handel

Industrie

Baugewerbe

usw.

Spedition

Handel

Industrie

Baugewerbe

Verlader

Läger

Produktionsstätten

Rudolf Hagenbücher

Frachtführer

Werkverkehr

Empfänger

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Transportkette - Transportrecht

Versender

Speditionsvertrag

HGB

AGB (AdSp)

Einzelvertrag

Absender Beförderer Empfänger

Verlader

Frachtvertrag

HGB

AGB (VBGL)

Einzelvertrag

Rudolf Hagenbücher

Fahrer

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etriebssichere

Verladung

Ladungssicherung nach

HGB § 412

Frachtführer

verantwortlich

beförderungssichere

Verladung

Absender

verantwortlich

Beladung unter Beachtung der Verkehrssicherheit

• Auswahl geeignetes Fahrzeug

• Ladearbeiten auf dem Fahrzeug (Verstauen)

• Einhaltung Lademaße, Achslasten, Gesamtgewicht,

Fahrzeugstabilität

• Kontrolle Ladungssicherungsmittel

Beladung unter Beachtung der Eigenschaften des

zu transportierenden Gutes und Verpackung

• laden

• stauen

• befestigen

• beförderungssicher verpacken

Rudolf Hagenbücher

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Der Absender ist

verantwortlich für:

Übernahme des Gutes

(HGB §§ 411 - 413)

• beförderungssichere Verpackung

• beförderungssichere Ladung

• Kennzeichnung des Gutes

• rechtzeitige Informationen über das Gefahrgut

• Angabe der Anzahl und der Art der

Versandstücke, des Inhaltes sowie des

Rohgewichts

• Ausstellung und Mitgabe der notwendigen

Begleitpapiere

Rudolf Hagenbücher

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Mögliche Rechtsfolgen für

Absender und Frachtführer

1. Routinemäßige Verkehrskontrolle: (Verspätungshaftung)

- Untersagung der Weiterfahrt

2. Verkehrsunfall aufgrund mangelhafter Ladungssicherung:

(Schadenshaftung)

Haftung bei Beschädigung der Ladung oder des Fahrzeuges

gem. HGB

3. Beschädigung des Ladeguts während des Transports:

(Schadenshaftung)

- Haftung bei Beschädigung der Ladung oder des Fahrzeuges

gem. HGB

Rudolf Hagenbücher

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Mögliche Rechtsfolgen für

Fahrer, Verlader und Halter

1. Routinemäßige Verkehrskontrolle:

- Untersagung der Weiterfahrt

- Bußgeld und Punkte in Flensburg

2. Verkehrsunfall aufgrund mangelhafter Ladungssicherung:

- bei Sachschaden: Bußgeld und Punkte in Flensburg

- Personen verletzt / getötet: Geld- oder Freiheitsstrafe

3. Haftungsansprüche:

- Fremdschäden: Haftung nach § 823 BGB (Schadenersatz)

- Eigenschäden: evtl. Mitverschulden nach § 254 BGB

kann eigene Ansprüche an Versicherung mindern

- Ladungssicherung: Haftung nach HGB

bei Beschädigung der Ladung

Rudolf Hagenbücher

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Für den Verlader ist laut Bußgeldkatalog kein konkretes

Bußgeld festgesetzt. Die Höhe des Bußgeldes kann von

der Verfolgungsbehörde bzw. vom Gericht festgelegt

werden

Rudolf Hagenbücher

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Delegation von

Verantwortlichkeiten

Organisationsverschulden

§ 130 OWiG

§ 9 OWiG

Rudolf Hagenbücher

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Verletzung der Aufsichtspflicht § 130

OWiG

Abs. 1

Abs. 2

Wer als Inhaber eines Betriebes oder

Unternehmens vorsätzlich oder fahrlässig die

Aufsichtsmaßnahmen unterlässt

... handelt ordnungswidrig ...

Zu den erforderlichen Aufsichtsmaßnahmen

gehören auch die Bestellung, sorgfältige Auswahl

und Überwachung von Aufsichtspersonen.

Dem Inhaber eines Betriebes oder Unternehmens

stehen gleich ...

... Personen, die beauftragt sind, den Betrieb oder

das Unternehmen ganz oder zum Teil zu leiten ...

Rudolf Hagenbücher

51


OWiG § 9

GbV § 1a

Beauftragte Personen

Sind beauftragt, in eigener Verantwortung Aufgaben

wahrzunehmen, die dem Inhaber eines Betriebes

obliegen ...

... im Auftrag des Unternehmers oder Betriebsinhabers

in eigener Verantwortung deren Pflichten nach den

Gefahrgutvorschriften zu erfüllen haben.

Rudolf Hagenbücher

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Wichtig !

Gesetzliche Pflichten können nicht übertragen werden

!

Die Wahrnehmung der Pflicht kann übertragen werden

!

Rudolf Hagenbücher

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Schwerpunkt

Fz.-Schwerpunkt

Gesamtschwerpunkt

Rudolf Hagenbücher

Schwerpunkt der Ladung

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STOP

Auf die Ladung

einwirkende Kräfte

Rudolf Hagenbücher

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Maximale Massenkräfte der Ladung, die im

Fahrbetrieb bei der Ladungssicherung zu

berücksichtigen sind.

Fliehkraft

0,5 0,5 FF G

0,8 F G

1 F FG Rudolf Hagenbücher

0,5 F G

0,5 0,5 FF G

Fliehkraft

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Kippkante

beladen leer

Rudolf Hagenbücher

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Reibungskraft

• Reibungskräfte entstehen zwischen Ladung

und Fahrzeugboden

• Reibungskräfte wirken dem Verrutschen der

Ladung entgegen

• Reibungskräfte hängen vom Werkstoff, der

Ladefläche und Ladung ab

• Reibungskräfte sind niemals ausreichend,

um die Ladung zu sichern

• Reibungskräfte müssen immer durch

Ladungssicherung verstärkt werden

Rudolf Hagenbücher

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Reibungskraft

Reibungskraft

Gewichtskraft der Ladung

Rudolf Hagenbücher

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Reibbeiwerte µ:

trocken und staubig oder

Materialpaarung staubfrei verschmutzt nass fettig oder ölig

Metall - Metall 0,10 - 0,25 0,10 - 0,20 0,10 - 0,20 0,01 – 0,10

Metall - Holz 0,20 - 0,50 0,20 - 0,30 0,20 - 0,25 0,02 – 0,10

Holz – Holz 0,20 - 0,50 0,15 - 0,20 0,20 - 0,25 0,05 – 0,15

Beton – Holz 0,30 - 0,60 0,30 - 0,40 0,30 - 0,50 0,10 – 0,20

geprüfte

Anti-Rutschmatte 0,50 - 0,60 0,30 - 0,40 0,50 - 0,60 nicht zu empfehlen

Geprüfte Anti-Rutschmatte

mit Zertifikat µ = > 0,7 0,55 - 0,71 0,38 - 0,50 0,50 - 0,60 In der Regel nicht zu

empfehlen

Rudolf Hagenbücher

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Belastbarkeit der Stirnwand

40 %

Jedoch maximal 5000 daN

Belastbarkeit der Rückwand

25 %

Jedoch maximal 3100 daN

Rudolf Hagenbücher

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Belastbarkeit des Fahrzeugaufbaus

Rudolf Hagenbücher

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Belastbarkeit der Seitenwand

30%

Für die gesamte Höhe

Rudolf Hagenbücher

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Warum Lastverteilung ?

• Einhaltung der zulässigen Achslasten

• Gewährleistung der sicheren

Lenkbarkeit

• optimaler Ladungsschwerpunkt

Rudolf Hagenbücher

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Lastverteilung

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Rudolf Hagenbücher

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Rudolf Hagenbücher

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Begrenzung durch

zulässige

Vorderachslast

Lastverteilungsplan

Begrenzung durch

zulässiges

Gesamtgewicht

Begrenzung durch

sichere Lenkbarkeit

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Begrenzung durch

zulässige

Hinterachslast

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8t

Lastverteilung

10

8

6

4

2

0

10

8

6

4

2

0

10

8

6

4

2

0

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8t

10

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6

4

2

0

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2

0

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8

6

4

2

0

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α

Niederzurren

α

α

Schrägzurren

Diagonalzurren

Welche Arten der

Ladungssicherung gibt es?

Rudolf Hagenbücher

Kopfschlinge

Formschlüssig

Butchlasching

70


Blockieren oder Niederzurren ?

Rudolf Hagenbücher

71


Formschlüssige Ladungssicherung

Rudolf Hagenbücher

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Formschlüssige Ladungssicherung

Rudolf Hagenbücher

73


Formschlüssige Ladungssicherung

Vernageln

mind.

8 cm

mind.

8 cm

Rudolf Hagenbücher

mind.

4 cm

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Formschlüssige Ladungssicherung

Vernageln

gegen Längsverschub an jeder Seite

Gewicht des

Ladegutes bis (kg)

350 500 700 1100 1400 1800 2100

Anzahl der Nägel 2 3 4 6 8 10 12

gegen Querverschub an jeder Seite

Gewicht des

Ladegutes bis (kg)

Anzahl der Nägel

3000 4000 6000 8000 12000 15000

2 3 4 6 8 10

Rudolf Hagenbücher

75


Niederzurren

α

Rudolf Hagenbücher

76


Rudolf Hagenbücher

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Rudolf Hagenbücher

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Ermitteln der aufzubringenden

Vorspannkraft beim Niederzurren

Angabe der Kraft in daN / Ladungsgewicht: 1000 kg

Winkel Winkel

Reibbeiwert µ RH- RH-

Sinus

Matte Matte

µ = 0,15 µ = 0,20 µ = 0,30 µ = 0,40 µ = 0,5 µ = 0,6 µ = 0,7

α Liv / Li 0,8G 0,5G 0,8G 0,5G 0,8G 0,5G 0,8G 0,5G 0,8G 0,8G 0,8G

90 ° 1,00 4260 2290 2950 1480 1640 660 990 250 590 330 140

80 ° 0,98 4320 2330 2990 1500 1660 665 1000 250 600 332 142

70 ° 0,94 4525 2440 3150 1570 1740 700 1066 260 630 350 150

60 ° 0,87 4910 2650 3400 1700 1900 760 1150 290 700 380 165

50 ° 0,77 5550 2990 3850 1950 2150 860 1280 320 770 430 185

45 ° 0,71 6012 3240 4170 2090 2320 925 1400 350 840 470 200

40 ° 0,64 6620 3570 4580 2290 2660 1020 1530 390 950 520 220

35 ° 0,57 7420 4000 5150 2570 2850 1140 1720 430 1030 570 250

30 ° 0,50 8510 4580 5900 2950 3270 1310 1980 490 1180 660 280

25 ° 0,42 10090 5420 6980 3490 3870 1550 2330 580 1400 780 350

20 ° 0,34 12430 6700 8610 4310 4780 1920 2870 720 1750 960 410

15 ° 0,26 16430 8850 11380 5700 6320 2530 3800 950 2280 1270 550

Rudolf Hagenbücher

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Zurrkräfte

Niederzurren

Maximale Vorspannkräfte:

Druckratsche 750 daN je Zurrmittel ( 375 daN je Zurrmittelende )

ERGO-Ratsche: 1500 daN je Zurrmittel ( 750 daN je Zurrmittelende )

Angabe der Kraft in daN / Ladungsgewicht: 1000 kg

Winkel Winkel

Reibbeiwert µ RH- RH-

Sinus

Matte Matte

µ = 0,15 µ = 0,20 µ = 0,30 µ = 0,40 µ = 0,5 µ = 0,6 µ = 0,7

α Liv / Li 0,8G 0,5G 0,8G 0,5G 0,8G 0,5G 0,8G 0,5G 0,8G 0,8G 0,8G

90 ° 1,00 4260 2290 2950 1480 1640 660 990 250 590 330 140

80 ° 0,98 4320 2330 2990 1500 1660 665 1000 250 600 332 142

70 ° 0,94 4525 2440 3150 1570 1740 700 1066 260 630 350 150

60 ° 0,87 4910 2650 3400 1700 1900 760 1150 290 700 380 165

50 ° 0,77 5550 2990 3850 1950 2150 860 1280 320 770 430 185

45 ° 0,71 6012 3240 4170 2090 2320 925 1400 350 840 470 200

40 ° 0,64 6620 3570 4580 2290 2660 1020 1530 390 950 520 220

35 ° 0,57 7420 4000 5150 2570 2850 1140 1720 430 1030 570 250

30 ° 0,50 8510 4580 5900 2950 3270 1310 1980 490 1180 660 280

25 ° 0,42 10090 5420 6980 3490 3870 1550 2330 580 1400 780 350

20 ° 0,34 12430 6700 8610 4310 4780 1920 2870 720 1750 960 410

15 ° 0,26 16430 8850 11380 5700 6320 2530 3800 950 2280 1270 550

Rudolf Hagenbücher

80


Zurrkraftberechnung

Niederzurren 0,3 µ

• Standfeste Maschine / 7500 kg

• Reibbeiwert, Stahl-Holz / 0,3µ

• Zurrwinkel α / 30°

Formel: Fv=

Fv=

7500

Fv= 25000 daN

G x (0,8 - µ)

sin α x µ

x (0,8 - 0,3)

0,5 x 0,3

25000 daN : 1500 daN = 17 Gurte

25000 daN : 750 daN = 34 Gurte

Rudolf Hagenbücher

81


Wieviele Gurte sind Notwendig ??

Rudolf Hagenbücher

82


Zurrkraftberechnung

Niederzurren 0,6 µ

• Standfeste Maschine / 7500 kg

• Reibbeiwert, Antirutschmatte / 0,6µ

• Zurrwinkel-α / 30°

Formel: Fv=

Fv=

Fv= 5000 daN

G x (0,8 - µ)

sin α x µ

7500 daN x (0,8 - 0,6)

0,5 x 0,6

5000 daN : 1500 daN = 4 Gurte

5000 daN : 750 daN = 7 Gurte

Rudolf Hagenbücher

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Standfestigkeit

Ladegut ist standsicher, wenn die

Schwerpunkthöhe kleiner ist als die halbe

Breite (=Radius) seiner Grundfläche.

h S

Rudolf Hagenbücher

r

+

Schwerpunkt

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α

Schrägzurren

Rudolf Hagenbücher

85


α

Diagonalzurren

β

Rudolf Hagenbücher

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Diagonalzurren

α

4 Zurrmittel erforderlich (Zugkraft LC beachten)

Beide Winkel messen !

α = 20° - 65°

β = 6° - 55°

β

Rudolf Hagenbücher

87


Rudolf Hagenbücher

88


Kennzeichnung auf dem Zurrgurtetikett

Rudolf Hagenbücher

- Zurrkraft (LC);

- Normale Handkraft SHF;

- Normale Spannkraft STF (daN) oder Windenkraft am

Spannhebel, für die die Ausrüstung typgeprüft

wurde, wenn sie zum Niederzurren ausgelegt ist;

- Nummer und Teil dieser Europäischen Norm: EN

12195-2;

- Werkstoff des Gurtbandes;

- Längen LG, LGF und LGL in m;

- Herstellungsjahr;

- Name oder Symbol des Herstellers oder Lieferers;

- Rückverfolgbarkeitscode des Herstellers;

- Dehnung des Gurtbandes in % bei LC.

- Warnhinweis „Darf nicht zum Heben verwendet

werden!“;

89


Etikett Zurrgurt /

Ratschenteil

S HF = Norm ale Handkraft = 50 daN

S TF = Norm ale Vorspannkraft

S TF = 0,10 LC

S HF = 50 daN

S TF = 250 daN

LC 2500 d a N

EN 12195-2

W erksto ff: P E S

Länge L1 0,5 m

H e rs te llja h r 2 0 0 2

Herstellerbezeichnung

Code-No. XXXXXXXXX

VDI 2701 / EN 12195-2

Prüfzeichen

L C I 2500 daN

LC ∩ 5000 daN

Nicht heben, nur zurren!

Dehnung < 5%

Etikett Zurrgurt /

Gurtteil

Werkstoff: PES

Länge L 1 7,5 m

Herstelljahr 2002

Herstellerbezeichnung

Code-No. XXXXXXXXX

VDI 2701 / EN 12195-2

Prüfzeichen

Zurrmittel ohne Etiketten sind nicht zulässig!

Zurrmittel dürfen nicht beschädigt sein!

Zurrmittel sind jährlich von einem Sachkundigen

zu überprüfen!

LC 2500 daN

LC I 2500 daN

LC ∩ 5000 daN

Nicht heben, nur zurren!

Dehnung < 5%

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Weitere Messgeräte, um die Vorspannung zu

messen

Diese Vorspannmessgeräte können am gespannten Gurt angesetzt werden. Nach Umlegen

des Spannhebels kann man den Vorspannwert in daN an der Skala ablesen. (Firma

Dolezych)

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Weiteres Messgerät, um die Vorspannung zu

messen

„TFI“ heißt dieses System von SpanSet. Es

ist in einer ABS-Ratsche integriert.

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Firma SpanSet

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Ermitteln der Vorspannkraft in daN

Dieses Vorspannmessgerät wird am Gurt mit befestigt.

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Beispiel Handhabung von Zurrgurten

Gebrauchsanweisung in Form eines Heftes

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Ladungssicherung mit Sperrbalken

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Fahrzeugaufbauten und Belastbarkeit

„1g Aluminium Sicherheitsbrett“

Das Brett nimmt einen seitlichen Ladungsdruck von 0,6 g bei einem Ladungsgewicht von 2 t / 1 m

Ladelänge und einem Reibbeiwert von µ ≥ 0,2 am Palettenfuß auf (ca. 10-15 mm über Oberkante

Ladeboden).

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Fahrzeugaufbauten und

Belastbarkeit

Das Brett ist in einer Führungsschiene am seitlichen Aufbau

befestigt.

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Gleichzeitig sitzt das Brett in den

Rungen.

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Zurrpunkte

Zurrpunkte am Curtainsider; entlang dem Sattelauflieger ist eine Lochschiene vorhanden.

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Durch verschiedene Zurrpunktsysteme kann

Ladung optimal gesichert werden.

Zurrpunkte

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Zurrpunkte

Zurrpunktschiene quer zur Ladefläche. So können Ladegüter auch gesichert werden.

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Halteboxen mit Stangen

fixieren

Ladungssicherung - gute

Beispiele

Sicherung mit

- Luftkissen

- Zurrgurten

- Zwischenbrettern

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Ladungssicherung - gute

Beispiele

Sicherung durch Sperrbalken bei leichten

Versandstücken.

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Zwischenräume mit leeren

Paletten ausfüllen.

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Ladungssicherung -

Ausrüstung

Querwände mit Arretierung Zurrgurt, an Zurröse eingehängt.

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Einwandfreier Formschluss

Mit der beidseitigen Palettenanschlagleiste beim

Getränketransport wird ein einwandfreier

Formschluss zur Seite gewährleistet.

Starke Plane

Die verstärkte Seitenplane mit zusätzlichen Gurten

und Verschlüssen sorgt für Ladungssicherung auch

ohne Einstecklatten.

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Verstärkte Gelenkrungen

Die 5 Paar verstärkten Gelenkrungen stabilisieren

den Aufbau und machen bei dem Transport von

europalettierten Gut den Einsatz von

Einsteckbrettern überflüssig. Durch einfaches

Verschieben der Rungen steht einer freien Seitenbeladung

nichts mehr im Weg.

Distanzlatten

Die neuen schwenkbaren

Distanzlatten werden bei

schmalen Palettengrößen

eingesetzt und eignen sich deshalb

hervorragend für den Transport

von Brunnenpaletten.

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