Mit SIMATIC RF600
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ident<br />
D 14749 F<br />
Nr. 2/2009 | 14. jahrgang<br />
<strong>Mit</strong> <strong>SIMATIC</strong> <strong>RF600</strong><br />
ist die UHF-Technologie jetzt fi t<br />
für industrielle Applikationen<br />
Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />
Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile Working | Systemintegration | Drucken & Applizieren<br />
26 RFID-Anwendung 31 Kennzeichnung 18 Datenfunk<br />
Titelseite_Ident_FD03_RZ.indd 1 02.03.2009 9:15:07 Uhr<br />
mit ident Markt<br />
www.ident.de
E20001-F140-P874<br />
2<br />
ident 2/09<br />
Rundum zuverlässig und flexibel zugleich<br />
Das Codelesesystem <strong>SIMATIC</strong> MV440 zum Lesen und Verifizieren von 1D/2D-Codes<br />
<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />
Die durchgängige Rückverfolgbarkeit aller Produkte und Komponenten steigert die Produktivität von industriellen Fertigungsanlagen.<br />
<strong>Mit</strong> dem optischen Codelesesystem <strong>SIMATIC</strong> MV440 bieten wir ein stationäres Gerät an, das durch höchste<br />
Lesesicherheit und -geschwindigkeit überzeugt. Dank der robusten Bauform in Schutzart IP67 kann <strong>SIMATIC</strong> MV440 auch in<br />
rauesten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Die Integration in die Automatisierungslösung erfolgt beispielsweise<br />
über PROFINET, PROFIBUS oder Ethernet. Mehr Informationen: www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />
Setting standards with Totally Integrated Automation.<br />
Answers for industry.<br />
Besuchen Sie uns auf der<br />
Hannover Messe<br />
20.–24. April 2009<br />
Halle 9, Stand A 72<br />
www.siemens.de/hannover-messe
„Wettpapiere“<br />
Warum heißen eigentlich „Wertpapiere“ nicht „Wettpapiere“? Der Begriff<br />
Wertpapier ist doch eigentlich ein Etikettenschwindel und passt nicht zu solchen<br />
risikoreichen Papieren, wie Aktien, Optionen, Zertifikaten, Derivaten<br />
und was es da sonst noch so alles gibt. Sogar der G-20 Gipfel beschäftigte<br />
sich mit dem Problem der unverkäuflichen „Wertpapiere“. Wenn etwas unverkäuflich<br />
ist, warum trägt es dann das Wort „Wert“ im Namen? Der derzeit<br />
auch in diesem Zusammenhang gerne verwendete Begriff: „Gift Assets“ bzw.<br />
„Giftpapier“ beschreibt zwar passend den derzeitigen Zustand, ist aber als<br />
Vermarktungsbegriff für die Zukunft vielleicht ein wenig unglücklich. Da wäre<br />
doch der Name „Wettpapier“ deutlich ehrlicher und passender.<br />
Ein normalerweise, in der Eurozone und erst recht in den USA, von Regierungen<br />
ungern verwendeter Begriff, ist unerwarteter Weise wieder in Mode<br />
gekommen: „Verstaatlichung“. Ähnlich wie die Verwandlung vom Saulus zum<br />
Paulus, soll nun die Verstaatlichung zu einem Retter der Marktwirtschaft werden.<br />
Wie schnell sich doch die vorherrschenden Meinungen in der Politik als<br />
auch in der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre ändern können.<br />
Was hat das eigentlich alles hier mit der Auto-ID Branche zu tun? Leider eine<br />
ganze Menge. Die derzeitige wirtschaftliche Situation und auch das immer<br />
noch nicht reibungslos funktionierende globale Finanzsystem lassen keine<br />
Branche mehr unberührt. Obwohl die Produkte und Leistungen von Auto-ID<br />
Anbietern gerade in solchen Zeiten gefragt sind und diese Branche im Vergleich<br />
zur Gesamtwirtschaft sich immer besser entwickelt, liegen auch dort<br />
große Herausforderungen vor uns. Defensives Handeln und nur darauf zu<br />
warten, dass es irgendwann wieder allgemein besser wird, kann kaum eine<br />
Erfolgsstrategie sein. Aktives Handeln, Verstärkung des Marketings, Optimierung<br />
der Wertschöpfungsprozesse, Vorantreibung von Innovationen und<br />
die damit verbundene Verbesserung der jeweiligen eigenen Marktposition,<br />
werden in der Phase der wieder anspringenden Konjunktur, die Gewinner von<br />
den Verlieren trennen.<br />
Thorsten Aha<br />
ident Chefredakteur<br />
editorial 3<br />
ident 2/09
4<br />
inhaltsverzeichnis<br />
22<br />
Steweag-Steg hat nun mit dem Online-<br />
System und den mobilen Geräten von<br />
Barcotec den vollen Überblick über alle<br />
lagerrelevanten Daten in SAP<br />
24<br />
de Man setzt RFID erfolgreich im Versand<br />
der Heinrich Nölke GmbH & Co. KG ein<br />
32<br />
Bluhm Systeme: Alles im Fluss mit der<br />
richtigen Kennzeichnung<br />
ident 2/09<br />
AKTUELLES<br />
06 NEWS Wissenswertes aus der Branche<br />
10 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID<br />
KOMMENTAR<br />
13 Vieles spricht für den selbstbedienten Einkauf, Peter Claussen<br />
35 RFID und Privatsphäre – zwischen Mythos und Realität, Olaf May<br />
MAGAZIN<br />
14 Titelstory<br />
RFID – UHF Technologie fit für industrielle Applikationen, Wolfgang Schreiner<br />
17 Informationstechnologie<br />
Qualitätsmanagement beginnt beim Wareneingang<br />
Vernetztes Prozessinformationssystem von Bizerba verbessert REWE-Qualitätsmanagement<br />
18 Datenfunk<br />
„Tour de Suisse“: LEO optimiert Intra- und Distributionslogistik bei<br />
Feldschlösschen – Die größte Brauerei der Schweiz – hat die Abläufe in Lager,<br />
Kommissionierung und Distribution reorganisiert und optimiert, Cindy Jurtz<br />
20 Barcode Lesesysteme<br />
Grün, rot, blau oder grau?<br />
MultiScanner von aitronic erfasst Behälterkisten der Deutschen Post im Vorbeiziehen<br />
21 Sprachkommissionierung<br />
Pick-by-Voice-Lösung bei BMW<br />
Qualitätssicherung in der Teilelogistik für Antriebs- und Fahrwerkssysteme<br />
22 Mobile Datenerfassung<br />
Hoch-spannendes System bei Steweag-Steg<br />
Steweag-Steg hat nun mit dem Online-System und den mobilen Geräten von Barcotec den<br />
vollen Überblick über alle lagerrelevanten Daten in SAP<br />
24 RFID-Anwendung<br />
Zukunftstechnologie in der Praxis<br />
de Man setzt RFID erfolgreich im Versand der Heinrich Nölke GmbH & Co. KG ein<br />
25 Datenfunk<br />
Optimierte WLAN Anwendung<br />
Die Firma anona aus Colditz hat durch den Einsatz der RWID-Lösung eine verlässliche WLAN-<br />
Umgebung implementiert<br />
26 RFID-Anwendung<br />
Infor bringt Licht in Fertigungs- und Logistikprozesse bei Neonlite<br />
Warehouse Management-, RFID- und ERP-Lösungen unterstützen Lichttechnik-Hersteller bei<br />
der Abfallreduzierung und Verbesserung der Ausstoßkapazität<br />
28 Jubiläum<br />
10 Jahre smart-TEC: Beständige Entwicklung<br />
Kundenindividuelle RFID-basierte Identifikations- und Kennzeichnungssysteme<br />
29 Kommissionierung<br />
Effizient und sicher<br />
ORION setzt auf Pick-by-Light, Stéphanie Pigot
TECHNOLOGIE<br />
30 Produkte Technologische Neuheiten<br />
36 Bibliothekssystem<br />
RFID UHF Bibliothekssystem<br />
Eine Lehrprojektgruppe am Bremen Institut für Produktion<br />
und Logistik hat sich die Identifizierung der UHF-Potentiale im<br />
Bibliotheksmanagement zur Aufgabe gemacht, Dieter Uckelmann<br />
38 RFID-Technologie<br />
Darf‘s auch etwas mehr sein? Passive und aktive<br />
Transponder in komplexen industriellen Anwendungen<br />
39 RFID & Barcode<br />
Zusammenspiel von RFID und Datamatrix<br />
Einsatz verschiedener Identifikationstechnologien in der<br />
Wäschereilogistik, Ramin Hassan<br />
41 Barcodedrucker<br />
GS1 DataBar-Codes bald Standard am POS – Ab 1. Januar<br />
2010 gilt die neue GS1-Symbologie für alle Kassensysteme der Welt<br />
42 Etikettierung<br />
Intelligente Etikettierung als Teil moderner Logistik<br />
Nachverfolgbarkeit, fortlaufende Nummerierung und mechanische<br />
Dauerhaftigkeit der Labels, Robert Joerges<br />
DIE ERSTE ADRESSE FÜR<br />
43 Etikettendruck<br />
Praktische Tipps für Thermo- und<br />
Thermotransferdruckköpfe<br />
Gestochen scharfer Thermo- und Thermotransferdruck stellt höchste<br />
Anforderungen an den Druckkopf des Etikettendruckers, Michael Rose<br />
RUBRIKEN<br />
inhaltsverzeichnis 5<br />
03 EDITORIAL<br />
44 VERANSTALTUNGEN<br />
49 AIM-DEUTSCHLAND e.V.<br />
52 TERMINE<br />
53 ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS<br />
58 INSERENTENVERZEICHNIS<br />
59 IMPRESSUM<br />
BILD-QUELLEN<br />
Titelbild (gross): Siemens AG<br />
Titelbild klein (Links): Infor Global Solutions Deutschland AG<br />
Titelbild klein (<strong>Mit</strong>te): Domino Deutschland GmbH<br />
Titelbild klein (Rechts): ORTEC Logiplan GmbH<br />
Besuchen sie unsere Website www.ident.de um<br />
ausgewählte Artikel aus vorherigen Ausgaben einzusehen<br />
und aktuelle Informationen zu erhalten!<br />
PowerScan packt’s!<br />
Ein harter Kerl: Übersteht Stürze selbst aus<br />
2 m Höhe, arbeitet bei -30°C. Auch Staub und<br />
Spritzwasser machen ihm nichts aus (IP65).<br />
Das Modell 8500 liest 2D- und Barcodes<br />
ideal unter industriellen Bedingungen. Die<br />
Weitwinkel-Variante erfasst auch Grafiken<br />
im Format DIN A4.<br />
AISCI IDENT GmbH | Asper Str. 29 | 32108 Bad Salzuflen | FON 0 52 22 . 99 02 - 0 | FAX 0 52 22 . 99 02 - 77 ident | www.aisci.de<br />
2/09
6<br />
news<br />
ITK-Branche behauptet sich in der Krise<br />
Die Auswirkungen der<br />
Wirtschaftskrise halten<br />
sich für die Hightech-Industrie<br />
bislang in Grenzen.<br />
Das hat eine repräsentative<br />
Umfrage in der ITK-<br />
Branche ergeben, die der<br />
BITKOM am Vortag der<br />
CeBIT in Hannover vorgestellt<br />
hat. Danach spüren<br />
55 Prozent der befragten<br />
Unternehmen bisher keine<br />
direkten Auswirkungen der<br />
Krise auf ihr Geschäft. Die<br />
übrigen verzeichnen weniger<br />
Umsatz oder weniger<br />
neue Aufträge als vor der<br />
Krise erwartet. Laut der<br />
aktuellen Umfrage rechnen<br />
46 Prozent der Unternehmen<br />
noch in diesem<br />
Jahr mit einer Trendwende<br />
in ihrem Sektor. 42 Pro-<br />
Die Geschäftsführer der<br />
ID.SYS Gmbh, Manfred<br />
Huth und Klaus Lamberts<br />
und CipherLab Sales Director<br />
Stefan Gerats unterzeichneten<br />
<strong>Mit</strong>te Februar<br />
eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.<br />
Der internationale Barco-<br />
zent erwarten im Jahr 2010<br />
eine deutliche Besserung<br />
und nur 5 Prozent erst im<br />
Jahr 2011. Der BITKOM<br />
bestätigt seine Umsatzprognose<br />
für das Jahr<br />
2009. Danach wird der<br />
deutsche Gesamtmarkt<br />
für Informationstechnik,<br />
Telekommunikation und<br />
digitale Unterhaltungselektronik<br />
das Vorjahresniveau<br />
von rund 145 Milliarden<br />
Euro voraussichtlich<br />
halten. Angesichts der<br />
unsicheren Wirtschaftslage<br />
kündigte Scheer an, die<br />
Prognose nach Ende der<br />
CeBIT und dem Abschluss<br />
des ersten Quartals erneut<br />
zu überprüfen.<br />
www.bitkom.org<br />
detechnologie-Distributor<br />
hat bereits die mobilen<br />
Computer und Scanner der<br />
CipherLab GmbH in sein<br />
Programm aufgenommen.<br />
„Der kontinuierliche Ausbau<br />
unseres Channelnetzes<br />
in Europa ist eines unserer<br />
zentralen Ziele in diesem<br />
BlueStar Europe unterzeichnet Distributionsvertrag<br />
mit Star Micronics<br />
Ab sofort kann die<br />
komplette Produktpalette<br />
des Druckerherstellers<br />
von Matrix-<br />
und Thermo-Kassendruckern<br />
über die Auto-ID- und<br />
POS-Distribution BlueStar Europe GmbH erworben werden.<br />
Die BlueStar Europe GmbH erweitert damit ihr Angebot um<br />
einen weiteren führenden Hersteller aus dem POS-Bereich.<br />
Die Kooperation wird von beiden Seiten begrüßt. „Die neue<br />
Kooperation mit BlueStar Europe ist sehr wichtig für uns“,<br />
beschreibt Jennie Miller, International Sales Managerin von<br />
Star Micronics EMEA. „Im Ausbau unserer europäischen Distributionswege<br />
und Erreichbarkeit ist BlueStar als Distribution<br />
für POS- und Auto-ID- Lösungen der ideale Partner. Damit<br />
können wir unsere Position weiter in Europa ausbauen. Nicht<br />
zuletzt begrüßen wir die Zusammenarbeit, weil durch diese<br />
neue Partnerschaft mit der europäischen BlueStar unsere<br />
erfolgreichen geschäftlichen Verbindungen mit BlueStar weltweit<br />
noch enger geknüpft werden.“<br />
www.bluestarinc.com<br />
Partnerschaft zwischen Datenerfassungsexperte und Auto-ID-Distributor<br />
Lieferantenkommunikation für höchste Ansprüche<br />
Das Lebensmittel-Handelsunternehmen Lidl, einer der größten<br />
Discounter Europas, hat auf Basis des Business Integration<br />
Server (BIS 6) und des Roll-out Portals von SEEBURGER<br />
eine der modernsten Lieferantenkommunikationslösungen im<br />
Handel aufgebaut. Das Besondere an der Lösung ist das neue<br />
Portal, das die Lieferantenanbindung vereinfacht und einen<br />
schnellen Länder EDI-Rollout ermöglicht. Weitere Arbeitserleichterungen<br />
wie ein anwenderfreundliches Fehlermanagement<br />
und ein durchgängiges Monitoring des gesamten Prozesses<br />
tragen zu einer schlanken Rechnungsabwicklung bei<br />
und sorgen dafür, dass die Lösung wirtschaftlich ist.<br />
www.seeburger.de<br />
ident 2/09<br />
Jahr“, sagt Stefan Gerats<br />
von CipherLab. „Als spezialisierterAuto-ID-Distributor<br />
ist ID.SYS für uns ein<br />
idealer Partner, um den eingeschlagenenWachstumskurs<br />
zu halten und unseren<br />
Marktanteil weiter auszubauen.“<br />
www.cipherlab.de<br />
Praxisseminare „Datenfunk mit SAP“<br />
Datalogic Mobile und die IGH Infotec AG geben Startschuss<br />
für die Seminarreihe „wir machen SAP mobil“.<br />
Die Praxisseminare, mit namhaften Referenzen aus produktionslogistischen<br />
Umfeld, informieren kostenfrei über<br />
die Faktoren eines erfolgreichen Datenfunkprojektes.<br />
Hierzu zählen beispielsweise Technologie, Planung,<br />
Umsetzung und Integration. Interessierte können sich<br />
unter info.mobile.de@datalogic.com für folgende Seminare<br />
kostenlos anmelden: Linz (A) 06. Mai; Stuttgart 12.<br />
Mai; Zürich (CH) 26. Mai und Duisburg 23. Juni.<br />
www.mobile.datalogic.com
Neues Forschungsprojekt: Ladungssicherungskosten im Fokus<br />
<strong>Mit</strong> dem Transport auf der Straße, in<br />
Verbindung mit einer unzureichenden<br />
Ladungssicherung, gehen für Personen,<br />
Tiere und Güter erhebliche Gefahrenpotenziale<br />
einher, die zumeist aufgrund<br />
einer mangelnden Informationsbasis<br />
kaum Beachtung finden. Aus diesem<br />
Grund, hat sich das Institut für Distributions-<br />
und Handelslogistik (IDH) des<br />
VVL e.V. das Ziel gesetzt, die durch die<br />
Ladungssicherungsprozesse entstehenden<br />
Kosten zu beziffern und darauf<br />
aufbauend ein Kostenmodell zu entwickeln,<br />
das im Vorfeld als Vergleichsinstrument<br />
und Entscheidungsgrundlage<br />
bei der Wahl des richtigen Ladungssi-<br />
Demontageprozesse elektrischer und elektronischer Altgeräte optimieren<br />
Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) hat das Wiederverwenden<br />
elektrischer und elektronischer Geräte, Baugruppen und Bauteile Vorrang<br />
gegenüber der stofflichen Verwertung. Deshalb behandelt die neue Richtlinie VDI<br />
2343 Blatt 3 die Charakteristika und Einsatzgebiete der manuellen, teilautomatisierten<br />
und automatisierten Demontage der Altgeräte. Sie hilft, Demontageprozesse<br />
und -systeme strukturiert zu planen und optimal durchzuführen. Dabei geht sie auch<br />
auf die Gestaltungsmerkmale der Arbeitsplätze in diesen Bereichen ein .Die Richtlinie<br />
„Recycling elektrischer und elektronischer Geräte; Demontage“ erläutert, wie<br />
Schadstoffe gezielt zu entfernen und Fraktionen zur Verwertung zu bilden sind,<br />
sodass ein wirtschaftliches Ergebnis erzielt und die Umwelt vor dem Freisetzen<br />
schädlicher Stoffe geschützt wird. Schließlich gibt die Richtlinie für alle Gerätekategorien<br />
Empfehlungen zur selektiven Behandlung nach<br />
Anhang III des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die<br />
Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von<br />
Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG).<br />
www.vdi.de/richtlinien<br />
Umfassende Schulungen Bildverarbeitung<br />
In einer Zeit globaler wirtschaftlicher Anspannung sind Innovationen die Chance<br />
und das Gebot der Stunde. Der hohe Nutzen industrieller Bildverarbeitung in der<br />
gesamten Anwendungsbreite ist treibende Kraft effektiver Prozessoptimierung,<br />
höherer Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsstärkung. In allen industriellen Branchen<br />
liefert die Bildverarbeitung oft noch ungenutzte Potentiale in der Automatisierung,<br />
Qualitätssicherung und Identifikation. Cognex entwickelt und fertigt nicht nur<br />
fortschrittlichste Komponenten in Hard- und Software der Bildverarbeitung, sondern<br />
verfügt auch über ein enorm umfangreiches Wissen und Anwendungserfahrungen<br />
in fast allen industriellen Branchen. Das Ergebnis von mehr als 28 Jahren<br />
erfolgreicher globaler Präsenz.<br />
www.cognex.com<br />
cherungsmittels dient. Hierdurch wird<br />
es erstmals ermöglicht, Aussagen über<br />
die funktional korrekte sowie die die<br />
wirtschaftlich optimale Ladungssicherungsalternative<br />
zu treffen. Voraussetzung<br />
zur korrekten Umsetzung ist hierbei<br />
das Grundlagenwerk der VDI-Richtlinie<br />
2700 ff., die den aktuellen Stand der<br />
Technik in diesem Aufgabenfeld vorgibt.<br />
Das Institut ist eine der Forschungsstellen<br />
der Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft<br />
und Logistik (GVB) e. V.,<br />
München und hat diesen Forschungsauftrag<br />
vom BMWi erhalten.<br />
www.vvl-ev.de<br />
RFID-Technologie für Handel,<br />
Logistik und Industrie!<br />
UDL120 –<br />
Der UHF-Leser für Stapler<br />
zur Identifikation von:<br />
· Ladungen,<br />
· Ladungsträgern,<br />
· Stellplätzen.<br />
IMB-Forum: Stand B030-C033<br />
Euro ID: Stand C2<br />
transport logistic: Stand 616/B2<br />
Textiler RFID-Transponder<br />
für den Wäscherei-Bereich<br />
· Berührungslose Identifizierung<br />
von Kleidungsstücken<br />
· UHF-Technik – für extreme<br />
Beanspruchungen entwickelt<br />
· Waschbar bis 95°C<br />
· Mangelbar bis 230°C<br />
deister electronic GmbH<br />
Hermann-Bahlsen-Str. 11<br />
D - 30890 Barsinghausen<br />
Tel: +49 (0) 51 05 - 51 61 11<br />
www.deister.com<br />
7<br />
ident 2/09
8<br />
news<br />
Neuer Name:<br />
Deutsche Post DHL<br />
Frank Appel, der Vorstandsvorsitzende<br />
der Deutschen<br />
Post World Net, hat heute<br />
seine Strategie 2015 vorgestellt,<br />
mit der er das Unternehmen<br />
fit für die Zukunft<br />
machen will.<br />
Das künftige Haus Deutsche<br />
Post DHL steht auf<br />
zwei Säulen: einem integrierten,<br />
konsequent qualitäts-<br />
und kundenorientierten<br />
internationalen Logistikgeschäft<br />
und einem starken<br />
Briefgeschäft mit dem klaren<br />
Bekenntnis zum umfassenden<br />
Versorgungsauftrag<br />
der Deutschen Post – erweitert<br />
um neue elektronische<br />
Mehrwertdienste. Der neue<br />
Name steht für übersichtliche<br />
Strukturen, eine neue<br />
Durchlässigkeit im Konzern<br />
und integrierte Lösungen für<br />
die Kunden. „Wir müssen<br />
den Konzern nicht neu erfinden,<br />
sondern mehr aus dem<br />
machen, was wir haben – im<br />
Interesse unseres eigenen<br />
Geschäfts und aus Verantwortung<br />
für die Welt, in der<br />
wir uns als weltweit führender<br />
Logistiker bewegen“, so<br />
Appel.<br />
www.dp-dhl.de<br />
Der Restrukturierungs- und<br />
Verkaufsprozess der Bundesdruckerei<br />
GmbH wurde<br />
mit der Beurkundung des<br />
Rückkaufs durch den Bund<br />
erfolgreich abgeschlossen.<br />
Rund acht Jahre nach Privatisierung<br />
der Bundesdruckerei<br />
wird der Bund nun<br />
wieder alleiniger Gesellschafter<br />
und trägt damit den<br />
VITRONIC und AKL-tec vereinbaren<br />
Vertriebskooperation<br />
In der Kurier-, Express- und Paketdienstleister-Branche (KEP)<br />
müssen selbst Paletten und sperrige Güter erfasst und eindeutig<br />
identifiziert werden, um sie gesondert behandeln zu<br />
können. Dies geschieht über exaktes, dreidimensionales<br />
Messen und Wiegen. Um diesen Anforderungen noch besser<br />
gerecht zu werden, vereinbaren die beiden Unternehmen<br />
Vitronic und AKL-tec eine Vertriebskooperation. Das<br />
Unternehmen Vitronic bietet kamerabasierten Identifikationslösungen<br />
für die KEP-Branche. Damit werden Codes und<br />
Schriften gelesen und Volumen zertifiziert gemessen: von<br />
kleinen Paketen bis zu nicht-maschinenfähigen Sendungen.<br />
www.vitronic.de<br />
Bund kauft Bundesdruckerei zurück<br />
ident 2/09<br />
inconso baut modernstes System für die Modelogistik<br />
Die BONITA GmbH & Co.<br />
KG mit Sitz in Hamminkeln<br />
ist als Filialist im Fashionbereich<br />
mit BONITA für Damen-<br />
und NIC für Herrenbekleidung<br />
seit geraumer Zeit auf<br />
Expansionskurs. Um die laufende<br />
Erweiterung des europaweiten<br />
Filialnetzes auch<br />
künftig mit höchster logistischer<br />
Qualität umsetzen<br />
zu können, errichtet Bonita<br />
derzeit ein neues, zentrales<br />
Verteilzentrum für Textilien.<br />
<strong>Mit</strong> der Implementierung<br />
des Lagerverwaltungssystems,<br />
unter SAP EWM einschließlich<br />
der Materialflusssteuerung,<br />
wurde die inconso<br />
AG betraut. Die inconso<br />
geänderten Sicherheitsinteressen<br />
der Bundesrepublik<br />
Deutschland Rechnung. Der<br />
privatrechtliche Status des<br />
Unternehmens bleibt unabhängig<br />
hiervon uneingeschränkt<br />
erhalten. <strong>Mit</strong> dem<br />
Kauf löst der Bund die bisherigen<br />
Eigentümer, Partner<br />
der internationalen Sozietät<br />
Clifford Chance und einen<br />
AG wird die Lagerverwaltung<br />
um ein hoch performantes<br />
Materialflusssystem<br />
(MFS) auf einem eigenen<br />
Server ergänzen. Dabei handelt<br />
es sich um eine durchgängige<br />
SAP Lösung, unter<br />
Verwendung von inconso<br />
Add-ons, einer vollständig in<br />
SAP Technologie entwickelten<br />
Komponentenbox, und<br />
inconsoS/LINE als universell<br />
einsetzbarer Kommunikationssoftware.<br />
www.inconso.de<br />
Frankfurter Unternehmensberater,<br />
als Gesellschafter<br />
ab. Sie hatten die seinerzeit<br />
defizitäre und unmittelbar<br />
insolvenzbedrohte<br />
Unternehmensgruppe während<br />
des wirtschaftlichen<br />
Einbruchs auf dem Informationstechnologie-<br />
und Telekommunikationsmarkt<br />
2002<br />
übernommen. Es folgte eine<br />
SSI Schäfer auf der<br />
Hannover Messe – Factory<br />
Automation 2009<br />
Auf der Hannover Messe<br />
2009 präsentiert die SSI<br />
Schäfer Gruppe (Halle 17,<br />
Stand A 04) im Rahmen der<br />
„Factory Automation“ ihr<br />
Know-how im Bereich der<br />
automatisierten Materialfluss-<br />
und Logistiksysteme. Auf<br />
einer Standfläche von 280<br />
qm wird so z. B. ein Muster<br />
AKL mit der Möglichkeit zur<br />
Kommissionierung durch die<br />
lichtgesteuerte Bedienerführung<br />
Pick-by-light präsentiert.<br />
<strong>Mit</strong> diesem System kann der<br />
Kommissioniervorgang bei<br />
manuell bedienten Regalanlagen<br />
unterstützt werden.<br />
Zudem wird neben einem<br />
Palettenregal-System PR<br />
600, einem Materialbereitstellungsregal<br />
R 3000 und<br />
einer Regalbühnenanlage R<br />
3000 auch die aktuelle Verschieberegal-Generation<br />
der<br />
Serie ESX einen Bestandteil<br />
der Messe sein.<br />
www.ssi-schaefer.de<br />
grundlegende, erfolgreiche<br />
Sanierung und Restrukturierung<br />
des Unternehmens.<br />
Heute ist die Bundesdruckerei<br />
nachhaltig profitabel<br />
und internationaler Impulsgeber<br />
in den Bereichen ID-<br />
Technologie und Banknotendruck.<br />
www.bundesdruckerei.de
Neue „IT & Business“ bündelt wichtige IT-Events<br />
Unter dem Dach der neuen IT-Messe für den B2B-Bereich<br />
„IT & Business“ führt die Messe Stuttgart die bislang separat<br />
geplante BITexpo, die PPS-Hausmesse des VDMA<br />
(Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) sowie<br />
die PPS-Tage des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik<br />
und Automatisierung (IPA) zusammen. Damit setzt<br />
die Neue Messe Stuttgart konsequent ihr Konzept um,<br />
die IT & Business als wichtigen IT-Treffpunkt im Herbst<br />
für Unternehmen zu positionieren. Die IT & Business findet<br />
vom 6. bis 8. Oktober auf dem neuen Messegelände<br />
beim Flughafen Stuttgart statt. Die neue Fachmesse hat<br />
ein klares Konzept und richtet sich im Vergleich zu anderen<br />
IT-Veranstaltungen ausschließlich an IT-Verantwortliche<br />
und Entscheider in den Unternehmen.<br />
www.messe-stuttgart.de<br />
www.vdma.org<br />
www.ipa.fraunhofer.de<br />
TTID wieder in Düsseldorf<br />
Toyota Tsusho ID Systems ist seit 16.<br />
Februar 2009 zurück in Düsseldorf.<br />
Fünf Jahre war die Firmenzentrale von<br />
TTID in Neuss ansässig. Raum für<br />
künftiges Wachstum: „Unser stetiges<br />
Wachstum war ein strategisch bedeutender<br />
Grund für den anvisierten Standortwechsel,<br />
erklärt Keiji Nakamura<br />
Managing Director bei TTID, die Entscheidung<br />
der Unternehmensführung.<br />
„In unserem neuen Domizil stehen<br />
uns nicht nur modernste Büroräume<br />
Umsetzung der REACH-Verordnung<br />
Für europäische Handelsunternehmen<br />
wird es ernst:<br />
Zugunsten eines erweiterten<br />
Verbraucherschutzes müssen<br />
sie im Rahmen der EuropäischenChemikalienverordnung<br />
seit <strong>Mit</strong>te 2008 eine Reihe<br />
neuer Auflagen erfüllen. Um<br />
dem Handel die dafür nötigen<br />
Compliance-Services anbieten<br />
zu können, haben sich SA2<br />
Worldsync und CS Compliance<br />
Ende Oktober zur Zusammenarbeit<br />
entschlossen. Im<br />
Rahmen der Partnerschaft<br />
wird die Stammdatenkompetenz<br />
von SA2 Worldsync mit<br />
dem Know-how der CS Compliance<br />
und ihres technischen<br />
Partners TechniData BCS<br />
zusammengeführt. Nutzer von<br />
SA2 Worldsync erhalten damit<br />
neben der Unterstützung im<br />
Stammdatenmanagement nun<br />
auch Compliance-Services zur<br />
Erfüllung stoffrechtlicher Anforderungen.<br />
www.reach-solution.org<br />
www.gs1-germany.de<br />
Das IT-Systemhaus ICS hat<br />
sein Lagerverwaltungssystem<br />
STRADIVARI mit angebundenem<br />
Pick-by-Light-Modul<br />
dem neuen Logistiklabor der<br />
Hochschule München für den<br />
Lehr- und Forschungsbetrieb<br />
zur Verfügung gestellt. ICS<br />
leistet damit einen wichtigen<br />
Beitrag, um Nachwuchsförderung<br />
und Know-how-Entwicklung<br />
in der IT-Logistik voranzutreiben.<br />
So möchte man auch<br />
zukünftig die Zusammenarbeit<br />
mit dem Institut für Produktionsmanagement<br />
und Logistik<br />
(IPL) intensivieren. „<strong>Mit</strong> der<br />
Eröffnung des Labors wurde<br />
zur Verfügung, die auf dem neuesten<br />
Stand der Technik sind. Wir haben<br />
vor allem auch die Möglichkeit, weiter<br />
zu expandieren.“ <strong>Mit</strong> dem Gebäudekomplex<br />
in der Immermannstraße 65B<br />
hat sich TTID wieder für eine zentrale<br />
Innenstadtlage entschieden, die über<br />
eine gute Anbindung mit exzellenter<br />
Infrastruktur verfügt. Das Unternehmen<br />
ist für Kunden, Partner und <strong>Mit</strong>arbeiter<br />
sowohl mit dem Auto als auch<br />
mit dem Zug gut zu erreichen. Auch<br />
von der Attraktivität der Landeshauptstadt<br />
Nordrhein-Westfalens werden<br />
In Lehre und Forschung wird nun STRADIVARI gespielt<br />
der Grundstein für die Zusammenarbeit<br />
mit IPL gelegt“, so<br />
Rainer Brand, Vorstand der<br />
ICS International AG und<br />
fährt fort: „Auch zukünftig<br />
werden wir uns als Partner<br />
engagieren, um die Entwicklung<br />
innovativer IT-Lösungen<br />
voranzutreiben. So sind 2009<br />
mehrere gemeinsame Veranstaltungen<br />
geplant.“<br />
www.ics-ident.de<br />
GS1-Spezifikationen werden zu DIN-Normen<br />
Ideen zu Themen, die genormt werden sollen, gibt es reichlich.<br />
„DIN-Normen zu entwickeln ist eine wunderbare Ergänzung<br />
zur Standardisierungsarbeit bei GS1 Germany“, so Kurt<br />
Hoppen, Obmann des DIN-Arbeitsausschusses AutoID und<br />
Prokurist bei Bluhm Systeme. Insbesondere dort, wo GS1<br />
Germany bereits breite Kompetenz durch seine Standards<br />
aufgebaut hat, konnten in der Vergangenheit regelmäßig Synergieeffekte<br />
erzielt werden. Daher hat sich die AutoID-Gruppe<br />
vorgenommen, Normenentwürfe zu den Themen GS1 Data-<br />
Matrix und Rückverfolgbarkeit zu erarbeiten. So fließen die<br />
aus Handel und Industrie generierten GS1-Empfehlungen zu<br />
diesen Themen in offizielle DIN-Normen ein, die – wie alle Normen<br />
– über den Beuth-Verlag des DIN erhältlich sind.<br />
www.gs1-germany.de<br />
news 9<br />
alle Beteiligten profitieren. Und die Tatsache,<br />
dass in Düsseldorf die größte<br />
japanische Gemeinde in Deutschland<br />
beheimatet ist, passt ganz nebenbei<br />
auch ausgezeichnet zu einem japanischen<br />
Unternehmen wie TTID.<br />
Neue Adresse:<br />
Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />
Immermannstraße 65 B<br />
D-40210 Düsseldorf Germany<br />
Tel: 0211 88252-0<br />
Fax 0211 88252 502<br />
www.ttid-systems.com<br />
ident 2/09
10<br />
rfid-news<br />
Strategischer Bedarf<br />
an Mobilität<br />
Die meisten Unternehmen<br />
(54 Prozent) geben inzwischen<br />
mehr für WLAN-Technologie<br />
als für kabelgebundene<br />
Infrastrukturen aus. Einer<br />
aktuellen, europaweit durchgeführten<br />
Studie von Motorola<br />
Enterprise Mobility business<br />
(EMb), in Zusammenarbeit<br />
mit dem Marktforschungsunternehmen<br />
Vanson Bourne<br />
zufolge, sehen 57 Prozent<br />
der befragten Unternehmen<br />
einen strategischen Bedarf<br />
an Mobilität als Hauptgrund<br />
für diese Entwicklung. Darüber<br />
hinaus investieren Großunternehmen<br />
in WLAN, um<br />
bestehende kabelgebundene<br />
LAN-Lösungen aufzurüsten<br />
oder zu ersetzen. Insgesamt<br />
gehen 88 Prozent der Umfrageteilnehmer<br />
davon aus, dass<br />
ihre komplette Netzwerkausrüstung<br />
innerhalb der nächsten<br />
drei Jahre eine drahtlose<br />
Datenübertragung unterstützen<br />
kann.<br />
Im Rahmen der Studie wurden<br />
die Teilnehmer auch nach<br />
ihren Bedenken gefragt, die<br />
einer Einführung vollständig<br />
kabelloser Netzwerke entgegenwirken.<br />
Dabei nannten<br />
die meisten Befragten<br />
Sicherheitsgründe (63 Prozent)<br />
und eine geringere<br />
Leistungsfähigkeit (41 Prozent).<br />
Hier besteht Aufklärungsbedarf<br />
über die Sicherung<br />
und Leistungsausschöpfung<br />
bei WLAN-Technologie.<br />
Sofern diese Bedenken ausgeräumt<br />
werden können,<br />
gehen 69 Prozent der Unternehmen<br />
davon aus, dass sie<br />
ihre Netzwerke bis 2010 vollständig<br />
auf Wireless-Technologie<br />
umstellen.<br />
www.motorola.com/de<br />
ident 2/09<br />
Mehr als 300 Terminals mit kundenfreundlicher RFID-Technologie<br />
Die Höft & Wessel AG hat<br />
mit der Lieferung von mehr<br />
als 300 Check-in-Automaten<br />
an die Deutsche Lufthansa<br />
Aktiengesellschaft<br />
begonnen. In den nächsten<br />
Monaten werden die neuen<br />
Geräte europaweit in<br />
mehr als 30 Flughäfen die<br />
bisherigen ebenfalls von<br />
Höft & Wessel stammenden<br />
Geräte ersetzen. <strong>Mit</strong><br />
der ersten Lieferung wurden<br />
die Lufthansa-Drehkreuze<br />
in Frankfurt und Mailand-<br />
„Logistik ist bunt“, schwärmt<br />
der Geschäftsführende Leiter<br />
des Fraunhofer Instituts<br />
(IML), Prof.Dr. Michael ten<br />
Hompel mit Blick auf das<br />
Logo des neuen Netzwerkes<br />
LogistikRuhr ® , das am Freitag<br />
in Duisburg der Öffentlichkeit<br />
auf einer Pressekonferenz<br />
vorgestellt wurde. Als LogistikRuhr<br />
® stellt sich jetzt erstmals<br />
ein Zusammenschluss<br />
von zunächst zwölf Initiatoren<br />
vor, der mit dem gebündelten<br />
Potenzial den Innovationsstandort<br />
Metropole Ruhr<br />
weiter stärken, den Logistikstandort<br />
noch effektiver nati-<br />
Malpensa bereits erfolgreich<br />
ausgestattet. Lufthansa<br />
erhält modernste Terminals<br />
mit kundenfreundlicher<br />
RFID-Technologie. Fluggäste<br />
brauchen ihre Lufthansa<br />
Miles & More-Kreditkarte<br />
mit PayPass-Funktion nur<br />
vor das Kartenlesegerät halten<br />
und der Check-in-Vorgang<br />
beginnt automatisch.<br />
Ein Passscanner ermöglicht<br />
das Einchecken mit maschinenlesbaren<br />
Reisepässen.<br />
Dieses Lesegerät erkennt<br />
Pressemitteilung Vorstellung LogistikRuhr ® und EffizienzCluster<br />
Neue RFID-Komplettlösungen von AISCI<br />
Die AISCI Ident GmbH<br />
erweitert ihr Portfolio um<br />
Leistungen und Hardware-<br />
Komponenten für RFID-<br />
Anwendungen. Zum Komplettangebot<br />
gehören neben<br />
einer umfangreichen Beratung<br />
auch Teststellungen<br />
und Machbarkeitsprüfungen<br />
sowie die Lieferung, Installation<br />
und Programmierung<br />
der RFID-Hardware. Ein ent-<br />
onal und international bewerben,<br />
interne Kooperationen<br />
schneller ausloten und Wissens-und<br />
Innovationstransfer<br />
zwischen Unternehmen und<br />
Forschung beschleunigen<br />
und intensivieren möchte.<br />
Getragen wird das neue<br />
Netzwerk von den LogistikinitiativenDuisburg-Niederrhein,<br />
last mile logistik<br />
netzwerk gmbh im mittleren<br />
Ruhrgebiet sowie Dortmund,<br />
Hamm und dem Kreis Unna<br />
im östlichen Ruhrgebiet, von<br />
der Wirtschaftsförderung<br />
metropoleruhr GmbH sowie<br />
sprechender Service und<br />
Support rundet das RFID-<br />
Paket ab. AISCI hat unter<br />
anderem das Komplettsystem<br />
ALR-8800 des Anbieters<br />
Alien Technology in<br />
den Produktkatalog aufgenommen,<br />
das die europäischen<br />
Normen im RFID-<br />
Bereich in vollem Umfang<br />
erfüllt. Es eignet sich besonders<br />
für logistische Anwen-<br />
auch den Barcode auf der<br />
Bordkarte oder dem Handydisplay<br />
und erlaubt so nachträgliche<br />
Änderungen wie<br />
zum Beispiel die Auswahl<br />
eines anderen Sitzplatzes.<br />
www.hoeft-wessel.com<br />
Partnern aus Forschung und<br />
Wissenschaft wie dem Fraunhofer-Institut<br />
für Materialfluss<br />
und Logistik, dem Zentrum<br />
für Logistik & Verkehr<br />
der Universität Duisburg-<br />
Essen und den Logistiklehrstühlen<br />
der Technischen Universität<br />
Dortmund, der Fachhochschule<br />
Gelsenkirchen<br />
und der SRH Fachhochschule<br />
Hamm als auch der Fachhochschule<br />
für Oekonomie &<br />
Management.<br />
www.logistik-ruhr.de<br />
www.business.<br />
metropoleruhr.de<br />
dungen wie Paletten-oder<br />
Behälterverfolgung mit<br />
hohen Ansprüchen in punctoBewegungsgeschwindigkeit.<br />
Dabei können beispielsweise<br />
UHF-Tags auf bis zu<br />
zehn Meter Entfernung in<br />
der Bewegung gelesen und<br />
beschrieben werden. ALR-<br />
8800 unterstützt unter anderem<br />
die Standardprotokolle<br />
EPC Class 1 Gen 1 und 2.<br />
www.aisci.de
Forschungsanlage „inHaus2“ in Duisburg eröffnet<br />
Deutschlands innovativste Immobilie<br />
steht in Duisburg: <strong>Mit</strong> der gestrigen<br />
Eröffnung des „inHaus2“ etabliert<br />
sich Nordrhein-Westfalen als europaweit<br />
einziger Forschungs-Standort für<br />
intelligente Raum- und Gebäudesysteme.<br />
Neun Institute der Fraunhofer-<br />
Gesellschaft haben sich unter Leitung<br />
des Duisburger Fraunhofer-Instituts für<br />
Mikroelektronische Schaltungen und<br />
Systeme zusammengeschlossen und arbeiten mit derzeit<br />
60 Partnern aus der Wirtschaft an der Forschungsplattform<br />
für das zukünftige Bauen und Betreiben von Gewerbeimmobilien.<br />
Im „inHaus2“ erfahren Besucher in drei so genannten Labs,<br />
wie zukunftsweisende, sich immer wieder verändernde und<br />
flexible Raumkonzepte getestet werden. Eines davon ist das<br />
Health and Care-Lab. Hier sollen neue Modelle für die Betreuung<br />
von pflegebedürftigen Menschen entwickelt und die<br />
Für das Pilotprojekt im<br />
Werk Wolfsburg rüstete<br />
Volkswagen 3000 Spezialbehälter<br />
mit RFID-Funketiketten<br />
aus. Zum Beispiel<br />
wurden Schiebedächer<br />
für den neuen Golf<br />
erfasst. Antennen an Halleneinfahrten,Handlesegeräten<br />
und Gabelstaplern<br />
identifizierten zuverlässig<br />
Behälter und Inhalt.<br />
Dazu Thomas Zernechel,<br />
Leiter der Konzernlogistik:<br />
„Die von Volkswagen<br />
Quelle: www.rehfeld-fotografie.de<br />
angewandte Technik optimiert<br />
den Wareneingang<br />
zu einem einzigen Schritt:<br />
So werden vier Paletten<br />
gleichzeitig auf einem<br />
Gabelstapler erkannt und<br />
automatisch im Lagerbestand<br />
gebucht. Darüber<br />
hinaus wurde die Technik<br />
so weit verfeinert, dass<br />
auch Metallbehälter, die im<br />
Allgemeinen den Funkverkehr<br />
stören, erfasst werden<br />
können.“ Gemeinsam<br />
habe man, so VW-Projekt-<br />
Das international tätige Systemhaus aus Dresden testet mit<br />
dem Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI) der Universität<br />
Leipzig in einem Pilotprojekt die Anwendung von Transpondern<br />
auf Metallfässern. Ziel des Projektes ist die Entwicklung<br />
eines RFID-basierten Keg-Management -Systems. <strong>Mit</strong>tels<br />
RFID-Transponder sollen Bierfässer gekennzeichnet und<br />
beginnend an der Abfüllstrecke über den Versand auf Palettenebene<br />
bis hin zum Eingang der Leer-Kegs bei der Brauerei<br />
verfolgt werden können. So kann der gesamte Lebenszyklus<br />
der Fässer erfasst und kontrolliert werden. Dafür muss vor<br />
Organisation von Pflegeeinrichtungen<br />
erleichtert werden. Im NextHotel-Lab<br />
werden auf einer Fläche von etwa<br />
1.400 Quadratmetern aktuelle Technologie-Anwendungen<br />
für das Hotel der<br />
nächsten Generation gestestet. Das<br />
OfficeLab beschäftigt sich mit der optimalen<br />
Unterstützung bei der Arbeitsorganisation<br />
von <strong>Mit</strong>arbeitern.<br />
Bis Ende 2011 ist ein Forschungsprogramm von etwa 27 Millionen<br />
Euro geplant. Dreiviertel der etwa neun Millionen Euro<br />
Investitionsmittel für die „inHaus2-Forschungsanlage“ steuern<br />
die EU und das Land Nordrhein-Westfahlen bei, aber auch der<br />
Bund, die Stadt Duisburg und die Fraunhofer-Gesellschaft fördern<br />
die Immobilie. Die Wirtschaftspartner und andere öffentliche<br />
Förderprojekte sollen zu je 50 Prozent die Kosten des<br />
inHaus2-Forschungsprogramms decken.<br />
www.inhaus-zentrum.de<br />
Auf Pilotprojekt von Volkswagen, IBM und Lieferanten folgt jetzt die Umsetzung<br />
leiter Marc Wenzel, einen<br />
Durchbruch für die Alltagstauglichkeit<br />
der RFID-Technik<br />
im Automobilbau und<br />
darüber hinaus erreicht.<br />
„Unser langfristiges Ziel<br />
ist eine durchgängige und<br />
papierbeleglose Fertigungs-<br />
und Logistikkette im gesamten<br />
Konzern. Das Pilotprojekt<br />
hat gezeigt, wie wir die<br />
innovative RFID-Technik<br />
zuverlässig und kostengünstig<br />
in unsere Geschäftsab-<br />
Firma Dresden Informatik GmbH startet RFID-Projekt mit der Universität Leipzig<br />
allem die Problematik der Pulkerfassung von Metallfässern<br />
untersucht und gemeistert werden. Das IWI stellt sein RFID-<br />
Test-Labor für das Projekt zur Verfügung und übernimmt die<br />
Auswahl und das Testen der Transponder sowie der sonstigen<br />
RFID-Hardware. Die Softwarekomponenten, insbesondere<br />
zur Einbindung der RFID-Technik, werden von der Dresden<br />
Informatik GmbH entwickelt.<br />
www.iwi.uni-leipzig.de<br />
www.dresden-informatik.de<br />
rfid-news 11<br />
läufe integrieren können“,<br />
sagt Klaus Hardy Mühleck,<br />
Leiter der Konzern-IT bei<br />
Volkswagen. Kurt Rindle,<br />
bei IBM für das Thema RFID<br />
verantwortlich, betont: „Das<br />
Pilotprojekt ist wegweisend:<br />
Es ist das erste weltweit,<br />
das einen Materialfluss zwischen<br />
Lieferanten und Automobilhersteller<br />
mit RFID-<br />
Technik im Tagesablauf verwirklicht<br />
hat.“<br />
www.volkswagenag.com<br />
ident 2/09
12<br />
rfid-news<br />
SMARTRAC passt<br />
Produktportfolio an<br />
Smartrac passt sein Produktportfolio<br />
an, um weitere<br />
Synergien aus der<br />
Akquisition der Sokymat<br />
Automotive GmbH<br />
zu nutzen. Das Portfolio<br />
insgesamt wird sich trotz<br />
der Neuordnung nicht<br />
verändern. Die Neuordnung<br />
des Angebots<br />
bezieht sich lediglich auf<br />
RFID Komponenten, für<br />
die sowohl Smartrac als<br />
auch Sokymat Automotive<br />
bereits Produkte entwickelt<br />
und vermarktet<br />
haben, etwa im Bereich<br />
Tieridentifikation und für<br />
Industrie- und Logistikanwendungen.<br />
Das Zusammenführen<br />
der jeweiligen<br />
Produkte unter der Marke<br />
SMARTRAC bietet<br />
der gesamten Unternehmensgruppe<br />
die Möglichkeit,<br />
effizient zu agieren,<br />
die Nutzung von Ressourcen<br />
zu optimieren und die<br />
Kunden in den jeweiligen<br />
Marktsegmenten noch<br />
besser zu bedienen.<br />
„Dies ist ein weiterer<br />
wichtiger Schritt, um<br />
unsere Stärken zu bündeln<br />
und unsere gemeinsamen<br />
Kompetenzen und<br />
Ressourcen bestmöglich<br />
zu nutzen“, sagt Dr.<br />
Christian Fischer, CEO<br />
von SMARTRAC. „Produkte,<br />
die zuvor unter<br />
zwei verschiedenen Markennamen<br />
angeboten<br />
worden sind, zusammenzuführen<br />
ist ein weiterer<br />
logischer Schritt auf dem<br />
Weg der Integration der<br />
Sokymat Automotive in<br />
die SMARTRAC Technology<br />
Group.“<br />
www.smartrac-group.com<br />
ident 2/09<br />
Wireless Cooperation<br />
Ein Jahr nach seiner Gründung<br />
hat das Wireless Cooperation<br />
Team (WCT) bei der<br />
Entwicklung einer Schnittstellenspezifikation<br />
und entsprechenderKonformitätsrichtlinien<br />
zur Integration<br />
einer allgemein akzeptierten<br />
eID – sichere elektronische Identitäten<br />
Ziel des elektronischen Personalausweises<br />
(ePA) ist es, Internetnutzern<br />
mehr Sicherheit und besseren<br />
Datenschutz zu bringen. Die<br />
neue eID-Funktion des Ausweises<br />
soll Bürgern und Unternehmen aber auch neue Internetanwendungen<br />
ermöglichen – etwa online ein Bankkonto<br />
zu eröffnen oder im Internet pseudonym einzukaufen.<br />
Der neue Ausweis ermöglicht es auch, Online-Angebote<br />
pseudonym zu nutzen. Dabei wird nicht der Name, sondern<br />
ein Pseudonym übertragen. Nutzt ein Internetshop<br />
zum Beispiel einen Bezahlservice und vertreibt digitale<br />
Waren per Download, ist es prinzipiell möglich einzukaufen,<br />
ohne dass der Anbieter den Namen des Käufers und<br />
dessen Postadresse erfährt. <strong>Mit</strong> Hilfe des Ausweises<br />
kann der Shop-Anbieter den Nutzer aber beim nächsten<br />
Einkauf dennoch wiedererkennen und ihm spezielle Angebote<br />
machen, die zu seinem Einkaufsverhalten passen.<br />
www.sit.fraunhofer.de<br />
Tag der Logistik 2009 – 16. April 2009<br />
Der Kreis der Veranstalter ist<br />
groß und der Bogen der Veranstaltungen<br />
weit gespannt:<br />
„Ich liebe meinen Bäcker“<br />
heißt es bei der Bäko Weser-<br />
Ems eG in Oldenburg.<br />
„Berufsbilder der Logistik“<br />
präsentiert die Adolf Würth<br />
GmbH & Co. KG in Künzelsau.<br />
In Stuttgart können die<br />
Teilnehmer unter dem Titel<br />
„Zeitungsproduktion und<br />
Versand“ die Aufgaben der<br />
Presselogistik kennenlernen.<br />
Um „Umweltfragen in der<br />
Logistik“ geht es am Institut<br />
für Seeverkehrswirtschaft<br />
Wireless-Lösung in HART-,<br />
Foundation Fieldbus- sowie<br />
PROFIBUS- und PROFI-<br />
NET-Kommunikationsnetze<br />
einige wichtige Meilensteine<br />
erreicht. Die gemeinsame<br />
Schnittstelle soll Endanwendern<br />
einen leichteren Zugang<br />
zu den Vorteilen der sich stetig<br />
weiterentwickelnden Wire-<br />
und Logistik in Bremerhaven.<br />
Bei der Suffel Fördertechnik<br />
GmbH & Co. KG in<br />
Aschaffenburg können die<br />
Besucher Stapler live erleben.<br />
Audi in Ingolstadt lädt zu<br />
Logistikführungen und Vorträgen<br />
ein. Lekkerland zeigt<br />
die grenzüberschreitende<br />
Funktion der Logistik und hat<br />
seinen Standort im niederländischen<br />
Son in der Nähe von<br />
Eindhoven als Schauplatz für<br />
den Tag der Logistik 2009<br />
ausgewählt.<br />
www.bvl.de<br />
less-Technologienermöglichen. Die drei Organisationen<br />
werden von <strong>Mit</strong>gliedern<br />
vertreten, die bei führenden<br />
Herstellern wie Emerson Process<br />
Management, Honeywell,<br />
Siemens, ABB, E+H,<br />
P&F und Festo tätig sind.<br />
www.profibus.com<br />
BITKOM fordert<br />
Runderneuerung des<br />
Datenschutzrechts<br />
Der Hightech-Verband BIT-<br />
KOM hat zum Europäischen<br />
Datenschutztag eine Runderneuerung<br />
der einschlägigen<br />
Gesetze gefordert.<br />
„Das deutsche Datenschutzrecht<br />
stammt aus dem Zeitalter<br />
der Lochkarten und<br />
Wählscheiben-Telefone“,<br />
sagte BITKOM-Präsident<br />
Prof. Dr. August-Wilhelm<br />
Scheer in Berlin. Die elektronischeDatenverarbeitung<br />
und das Internet seien<br />
in den Paragraphen nicht<br />
ausreichend berücksichtigt.<br />
„Wir brauchen endlich eine<br />
umfassende Anpassung an<br />
das digitale Zeitalter. Oberflächliche<br />
Änderungen nach<br />
Fällen von Datenmissbrauch<br />
genügen nicht.“ Im Fokus<br />
muss aus BITKOM-Sicht die<br />
informationelle Selbstbestimmung<br />
der Verbraucher<br />
stehen. „Wir dürfen nicht<br />
alle über einen Kamm scheren“,<br />
so Präsident Scheer.<br />
Manche Verbraucher etwa<br />
würden gerne Werbung<br />
erhalten, andere nicht. „Entscheidend<br />
ist, dass die Kunden<br />
wissen, wer ihre Daten<br />
zu welchem Zweck nutzen<br />
kann. Das Gesetz muss in<br />
erster Linie für die nötige<br />
Transparenz sorgen.“<br />
www.bitkom.org
K O M M E N T A R<br />
Vieles spricht für den selbstbedienten Einkauf<br />
In den Nachbarländern Deutschlands<br />
scannen Kunden in einigen Supermärkten<br />
schon seit längerem ihre Waren mit<br />
einem mobilen Gerät direkt am Regal<br />
und zahlen an einem Automaten. Dagegen<br />
gibt es in Deutschland bisher nur<br />
Feldversuche, von denen einige bereits<br />
erfolglos beendet wurden.<br />
Wird nach den Gründen gefragt, kommt<br />
schnell das Argument der Gewohnheit.<br />
Diese zu ändern sei eben nicht einfach.<br />
Aber sind die Gewohnheiten hierzulande<br />
wirklich anders als bei unseren Nachbarn?<br />
Wohl kaum. Auch in der Schweiz<br />
oder den Niederlanden musste den Kunden<br />
diese neue Form des Einkaufens erst<br />
näher gebracht werden. Entscheidend ist,<br />
die Kunden von der neuen Form des Einkaufens<br />
zu überzeugen. Während dem<br />
Einzelhandel das bei neuen Produkten<br />
hervorragend gelingt, steht dies beim<br />
selbstbedienten Einkauf noch aus.<br />
Supermarkt ohne Warteschlangen<br />
Was ist nötig, um die Kunden von den<br />
neuen technischen Möglichkeiten zu<br />
überzeugen? Zum einen sollte nicht<br />
sofort komplett<br />
auf selbstbedienten<br />
Einkauf umgestellt<br />
werden.<br />
Erfolgversprechender<br />
scheint<br />
die sukzessive<br />
Peter Claussen<br />
Stv. Vorstandsvorsitzender<br />
Höft & Wessel AG / Skeye<br />
Rotenburger Straße 20<br />
30659 Hannover<br />
www.hoeft-wessel.com<br />
Einführung unter teilweiser Beibehaltung<br />
des bedienten Checkouts. Die<br />
Kunden erhalten so die Möglichkeit,<br />
sich von der Zeit- und Arbeitsersparnis<br />
selbstbedienten Einkaufens zu überzeugen.<br />
Augenfälligster Vorteil für den Kunden<br />
ist die „Arbeitsersparnis“. Er braucht die<br />
Waren nur einmal in den Einkaufswagen<br />
zu legen. Das Ausladen auf das Laufband<br />
zum personalbedienten Scannen<br />
an der Kasse mit sich anschließendem<br />
Einladen entfällt. Schließlich spart er<br />
Zeit, muss sich nicht in die Schlange vor<br />
der Kasse einreihen, sondern zahlt selber<br />
am Automaten. Er kann sich auf eine<br />
korrekte und transparente Abrechnung<br />
verlassen. Fehlerquellen des bedienten<br />
Bezahlens entfallen.<br />
Die Einführung einer zur Freischaltung<br />
des Scanners benötigten Kundenkarte<br />
verschafft dem Händler zudem vielfältige<br />
Möglichkeiten einer intensiveren<br />
Kundenbindung. Der Kunde wird die<br />
Kundenkarte aber nur annehmen, wenn<br />
sie sichtbare Vorteile für ihn bringt.<br />
Deshalb sollte der Händler gerade für<br />
die Phase der Einführung des selbstbedienten<br />
Einkaufens, neben den Investitionen<br />
in Technik, gerade auch ein<br />
ausreichendes Marketingbudget einplanen.<br />
Erfolgversprechend scheinen<br />
Rabatte auf den Einkauf bei Wahl der<br />
selbstbedienten Variante.<br />
kommentar 13<br />
Steigerung der Kundenbindung<br />
Ein weiterer Vorteil ist die hohe Transparenz.<br />
<strong>Mit</strong> dem Scanner können weitergehende<br />
Produktinformationen schnell und<br />
einfach abgerufen werden. Des Weiteren<br />
erscheint die komplette Einkaufsliste mit<br />
Gesamtsumme immer aktuell auf dem<br />
Display. In gar nicht allzu ferner Zukunft<br />
wird der Handscanner die Verbindung des<br />
Vor-Ort-Verkaufs mit dem Internet ermöglichen.<br />
Der Kunde wählt dann online vorab<br />
die Waren aus und überträgt die Liste auf<br />
den Scanner, der dann aktiv zur schnellen<br />
Suche der ausgewählten Produkte einge-<br />
>> Selbstbedienter Einkauf vereinfacht und be-<br />
schleunigt den Checkout-Prozess im Einzelhandel<br />
und steigert die Kundenbindung
14<br />
titelstory<br />
RFID<br />
UHF Technologie fit für industrielle Applikationen<br />
Die Ultrahochfrequenz-Technologie (UHF) zum<br />
Erkennen und Erfassen von Informationen über<br />
Radio Frequency Identification (RFID) ist in Logistikapplikationen<br />
bereits weit verbreitet. Doch<br />
sie bietet noch viel Potenzial für weitere Einsatzgebiete:<br />
Jetzt hält sie in der industriellen<br />
Produktion Einzug.<br />
Kaum eine andere Technologie hielt die<br />
RFID-Branche und ihre Anwender über<br />
die vergangenen Jahre so in Atem wie<br />
die UHF-Technologie. Begünstigt durch<br />
die raschen Fortschritte bei der Normierung<br />
und die Verabschiedung des<br />
weltweit gültigen Gen2-Standards nach<br />
EPCglobal für Datenspeicherstrukturen<br />
Dipl.-Wirtsch.-Ing. (Univ.)<br />
Wolfgang Schreiner<br />
Produktmanager, Siemens AG<br />
Weitere Informationen:<br />
Siemens AG<br />
Industry Automation<br />
Sensors and Communication<br />
www.siemens.de/simatic-sensors/rf<br />
ident 2/09<br />
und RFID-Übertragungsprotokolle (ISO<br />
18000-6C), entwickelte sich RFID im<br />
Ultrahochfrequenzbereich (UHF) als<br />
bevorzugte Technologie für die Identifizierung<br />
von Waren und Güterströmen<br />
entlang der logistischen Prozesskette.<br />
Vom Tracking&Tracing, von Sendungen<br />
über die rationelle Abwicklung, von<br />
Warenein- und -ausgängen in Lägern<br />
und Distributionszentren bis hin<br />
zum Bestands-, Bedarfs- und Inventurmanagement<br />
reicht die Vielfalt der<br />
Anwendungen von UHF im logistischen<br />
Bereich.<br />
Doch die Einsatzmöglichkeiten beschränken<br />
sich keinesfalls auf die Logistik alleine.<br />
Vielmehr ist der RFID-Einsatz von<br />
UHF auch in den klassischen Bereichen<br />
der industriellen Produktion nicht nur<br />
möglich, sondern durch eine Reihe von<br />
Faktoren sogar begünstigt. Denn grundsätzlich<br />
haben die UHF-Technologie und<br />
der EPC-Standard eine ganze Reihe von<br />
Vorteilen gegenüber herkömmlichen<br />
RFID-Technologien, z.B. die Möglichkeit<br />
größerer Schreib-/Lesereichweiten<br />
oder die Marktentwicklung bei kostengünstigen<br />
passiven Datenträgern.<br />
Jetzt auch für die industrielle Produktion: die<br />
kompakten UHF-Reader Simatic RF620R und<br />
Simatic RF630R von Siemens<br />
Diese Parameter müssen die RFID-<br />
UHF-Systeme der Zukunft konsequent<br />
umsetzen, wenn sie die Zielmärkte in der<br />
Produktion überzeugen wollen. Der Hersteller<br />
Siemens hat dies mit seinen zwei<br />
neuen RFID-Readern im UHF-Bereich,<br />
Simatic RF620R und Simatic RF630R,<br />
bereits getan: Sie erfüllen die wesentlichen<br />
Anforderungen aus der Produktion<br />
und produktionsnahen Bereichen:<br />
• Schnelle und zugleich zuverlässige<br />
Datenerfassung auf variable Distanzen<br />
im Produktionsumfeld<br />
• Perfekt aufeinander abgestimmtes<br />
Reader-Transponder-Portfolio mit<br />
kostengünstigen passiven Datenträgern<br />
nach EPCglobal-Standard<br />
• Nahtlose Systemintegration in nachgelagerte<br />
IT- und Automatisierungssysteme<br />
• Hohe Schutzgrade der RFID-Komponenten
Die beiden Kompaktreader sind vom<br />
Aufbau nahezu identisch und dank ihrer<br />
kompakten Form und ihres Anschlussprinzips<br />
leicht in der Anlage montierbar.<br />
Material und Bautechnik der Gehäuse<br />
sowie Steckertechnik sind in Schutzart<br />
IP65 und garantieren eine hohe Verfügbarkeit<br />
der Schreib-/Lesegeräte.<br />
Durchdachte Schnittstelle, Reader-<br />
Modi und einfache Systemintegration<br />
Beide Reader verfügen über einen integrierten<br />
Anschluss nach RS422-Standard,<br />
werden über ein einziges Schnittstellenkabel<br />
gleichzeitig mit Spannung<br />
versorgt und über ein Simatic-RF-Kommunikationsmodul<br />
datentechnisch in<br />
die Simatic Steuerung (SPS) von Siemens<br />
oder die dezentrale Peripherie<br />
eingebunden. Das Anschlussprinzip ist<br />
auf Einfachheit ausgelegt, der minimale<br />
Verdrahtungsaufwand ist damit ein<br />
klarer Vorteil bei Inbetriebnahme oder<br />
Anlagenumrüstungen.<br />
Die UHF-Reader können dabei entweder<br />
im Single-Tag-Betrieb oder zukünftig<br />
im sogenannten Multi-Tag-Betrieb eingesetzt<br />
werden. Speziell beim Single-Tag-<br />
Betrieb darf sich wegen der Eindeutigkeit<br />
und Zuordenbarkeit zum Zeitpunkt der<br />
Datenerfassung jeweils nur ein Datenträger<br />
im Erkennungsfeld des Readers befinden.<br />
Hier kommen Mechanismen zur granularen<br />
Modifizierung der Sendeleistung<br />
zum Zuge: Sie ermöglichen eine Feinjustierung<br />
des Ansprechverhaltens der<br />
Reader auf den verwendeten Datenträger.<br />
Diese besonders feine Justierbarkeit<br />
des Sende- und Empfangsverhaltens ist<br />
im industriellen Umfeld von großem Vorteil:<br />
Weil der räumliche und bauliche Aufwand<br />
zur Vereinzelung des Datenträgers<br />
äußerst gering ist, spart der Anwender<br />
mehr Zeit und Kosten. Weitere Einstellungsoptionen<br />
stehen ebenfalls zur Verfügung,<br />
beispielsweise der sogenannte<br />
„Dense Reader Mode“, mit dem mehrere<br />
Reader auch dicht beieinander störungsfrei<br />
betrieben werden können.<br />
Dank der im Markt bewährten Simatic-<br />
RF-Kommunikationsmodule können beide<br />
UHF-Reader – RF620R und RF630R<br />
>> Schnelle und zugleich zuverlässige Da-<br />
Das kompakte Lesegerät, z.B. Simatic RF620R, fügt sich problemlos in die Automatisierungslandschaft ein<br />
tenerfassung auf variable Distanzen im<br />
Produktionsumfeld
16<br />
titelstory<br />
Der UHF-Reader Simatic RF630R bei der Kontrolle des Materialflusses Variantenreiche Fertigung wird so problemlos automatisiert: Der Simatic<br />
RF620R von Siemens steuert die Werkstückidentifikation<br />
>> <strong>Mit</strong> dem Dense Reader Mode können<br />
mehrere Reader dicht beieinander<br />
störungsfrei betrieben werden
Qualitätsmanagement beginnt beim Wareneingang<br />
Vernetztes Prozessinformationssystem von Bizerba verbessert<br />
REWE-Qualitätsmanagement<br />
Zuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität sind<br />
Voraussetzungen, um Geschäftspartner und<br />
Verbraucher optimal mit einwandfreien Produkten<br />
zu versorgen und sich am Markt zu<br />
behaupten. Software und Wägetechnik spielen<br />
bei Füllmengenkontrollen eine entscheidende<br />
Rolle. Gemeinsam mit dem Balinger Technologiehersteller<br />
Bizerba hat die REWE Group ein<br />
einfach zu bedienendes Füllmengenkontrollsystem<br />
entwickelt, um im Wareneingang die Füllmengen<br />
der angelieferten Fertigverpackungen<br />
zu kontrollieren.<br />
Jeden Tag werden bei den Obst- und<br />
Gemüselagern der REWE Group rund<br />
300 Tonnen Obst und Gemüse angeliefert.<br />
Qualitätssicherung steht hier ganz<br />
oben auf der Agenda. Zum einen müssen<br />
dabei gesetzliche Auflagen berücksichtigt<br />
werden, andererseits wollen<br />
Kunden ihre Erwartungen in ein Produkt<br />
zuverlässig erfüllt wissen. Außerdem<br />
verhindert die Qualitätskontrolle<br />
unnötigen Materialverlust. Die in einem<br />
Auditverfahren geprüften Wareneingänge<br />
der REWE Group-Lager sind deshalb<br />
jeweils mit einer Messstation ausgestattet,<br />
bestehend aus einem Wäge-<br />
Weitere Informationen:<br />
Bizerba GmbH & Co. KG<br />
Wilhelm-Kraut-Straße 64<br />
D-72336 Balingen<br />
Tel.:+49 (0)7433 12-33 00<br />
www.bizerba.com<br />
terminal, an das ein Lastaufnehmer für<br />
die Kontrolle von Produkten mit einem<br />
Gewicht von 5 bis 35.000 Gramm angeschlossen<br />
ist. Eigens ausgebildete <strong>Mit</strong>arbeiter<br />
in den jeweiligen Wareneingängen<br />
überwachen zudem ständig die<br />
Qualitätssicherung.<br />
Für die Entscheidung, ob die Ware<br />
angenommen oder zurückgewiesen<br />
wird, dient ein von der REWE Group<br />
vorgegebener Prüfplan, der im Systemprogramm<br />
_statistics.BRAIN hinterlegt<br />
ist. Damit beginnt die Qualitätssicherung<br />
bereits im Wareneingang. Das _<br />
statistics.BRAIN ist ein zentrales Softwaresystem<br />
von Bizerba und sorgt für<br />
rationelle und zuverlässige Einhaltung<br />
der Vorschriften der Fertigpackungsverordnung<br />
(FPVO). Im jeweiligen<br />
>> Durch das Füllmengenkontrollsystem<br />
verbessern wir einmal mehr unser<br />
Qualitätsmanagement
18<br />
datenfunk<br />
„Tour de Suisse“: LEO optimiert Intra- und<br />
Distributionslogistik bei Feldschlösschen<br />
Die größte Brauerei der Schweiz – hat die Abläufe in Lager,<br />
Kommissionierung und Distribution reorganisiert und optimiert<br />
Feldschlösschen, mit Hauptsitz in<br />
Rheinfelden im Kanton Aargau, betreibt<br />
als führendes Bierunternehmen in der<br />
Schweiz drei Brauereien, einen Mineralwasser-Abfüllbetrieb<br />
sowie 17 Logistikverteilzentren.<br />
Insgesamt werden 50<br />
verschiedene Getränke hergestellt. Das<br />
Unternehmen, das zwölf erfolgreiche<br />
Marken in seinem Portfolio führt, produziert<br />
jährlich rund 3,4 Millionen Hektoliter<br />
Bier und Mineralwasser – was über<br />
1 Mrd. Flaschen entspricht. Seit dem<br />
Jahr 2000 gehört Feldschlösschen zur<br />
dänischen Carlsberg Gruppe mit Hauptsitz<br />
in Kopenhagen.<br />
Integrierte Software statt Parallel-<br />
Lösungen<br />
Karton-, Paletten- und Laderaumoptimierung<br />
sowie Tourenplanung – all diese<br />
Aufgaben wurden bei Feldschlösschen<br />
vor der Einführung von ORTEC<br />
LEO unabhängig voneinander und ohne<br />
SAP-Integration durchgeführt. Bei der<br />
Suche nach einer Softwarelösung entschied<br />
man sich – mangels der Inte-<br />
Cindy Jurtz,<br />
ORTEC LOGIPLAN GmbH<br />
Weitere Informationen:<br />
ORTEC LOGIPLAN GmbH<br />
Daimlerstraße 7, 27793 Wildeshausen<br />
Tel: +49 (0)4431-7377 0<br />
www.ortec.com<br />
ident 2/09<br />
grierbarkeit in SAP – gegen<br />
ein eigenes, bei den schwedischen<br />
und norwegischen<br />
Landesgesellschaften der<br />
Carlsberg Gruppe bereits<br />
vorhandenes System. Auch<br />
ein möglicher „best of breed“<br />
– Ansatz, bei dem für jeden<br />
Teilbereich der jeweils beste<br />
Anbieter ausgewählt<br />
und die einzelnen<br />
Software-Produkte<br />
dann über Schnittstellen<br />
zu einem Gesamtoptimum<br />
verbunden<br />
werden, wurde aus<br />
Gründen der Organisation<br />
und des Operatings nicht weiter<br />
verfolgt. ORTEC LEO erhielt den<br />
Zuschlag, weil das Produkt mit seiner<br />
SAP-Zertifizierung und seinen – auch<br />
nachträglich implementierbaren Modulen<br />
überzeugen konnte.<br />
Den Nutzen, den man sich bei Feldschlösschen<br />
versprach und seit dem „Go<br />
Live“ der wesentlichen ORTEC LEO-<br />
Module auch realisiert, sind effizientere<br />
Kostenstrukturen, zeit-, wege- und routenoptimierte<br />
Abläufe, eine verbesserte<br />
Planungsqualität sowie sicherere Entscheidungsprozesse<br />
auf der Basis von<br />
in allen Planungsstufen konsistenten und<br />
aktuellen Daten direkt aus SAP.<br />
Dreistufige Verpackungsoptimierung<br />
Das von Feldschlösschen eingesetzte<br />
Modul zur Kartonoptimierung ist ein<br />
Das Modul zur Tourenplanung bildet aus den<br />
jeweiligen Lieferungen optimale Touren unter<br />
Berücksichtigung von liefer-, kunden- und fahrzeugspezifischen<br />
Restriktionen.<br />
Optimierungsalgorithmus, der das Verpacken<br />
von Einzelartikeln, z.B. Spirituosen,<br />
in 6er-Versandkartons plant und<br />
zugleich die Kartonanzahl minimiert.<br />
Dabei werden diverse Restriktionen<br />
berücksichtigt, wie beispielsweise<br />
kunden-, material- und verpackungsspezifische<br />
Stammdaten, Überstaubarkeiten,<br />
Gefahrgutvorschriften und<br />
Prioritäten. Die Palettenoptimierung<br />
plant die Anzahl und den Zustand der<br />
zu packenden Mischpaletten ebenso<br />
unter Beachtung diverser Parameter.<br />
Besonderen Wert legte man bei Feldschlösschen<br />
darauf, die Anzahl benötigter<br />
Paletten und die Häufigkeit von<br />
Materialaufteilungen auf einzelnen<br />
Paletten zu minimieren.
Das Modul zur effizienten Laderaumbeladung<br />
optimiert bei Feldschlösschen<br />
die physischen Abläufe bei der<br />
Beladung von Transportbehältern<br />
wie LKWs, Wechselbrücken, Eisenbahnwaggons<br />
und Containern. Dabei<br />
werden unter anderem Achslastvorschriften,<br />
Be- und Entladereihenfolgen,<br />
Gefahrgutvorschriften, Überstapelbarkeiten<br />
und die Ladungssicherung<br />
beachtet. Im Ergebnis sorgt LEO<br />
neben der Ermittlung der erforderlichen<br />
Transportkapazitäten für eine<br />
optimale Ausnutzung der errechneten<br />
Laderaumvolumina. Darüber hinaus<br />
generiert das Modul automatisch Vorschläge<br />
für die Fahrzeugbeladung.<br />
Automatische und manuelle<br />
Tourenplanung<br />
Das Modul zur Tourenplanung bildet<br />
schließlich aus den jeweiligen Lieferungen<br />
optimale Touren unter Berücksichtigung<br />
von liefer-, kunden- und<br />
fahrzeugspezifischen Restriktionen.<br />
Hierzu gehören u.a. Adressen und Lieferzeitfenster<br />
von Kunden, regionale<br />
Zuordnungen, Fahrzeugdaten und –<br />
kosten, Prioritäten und die Arbeits-,<br />
Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer. Als<br />
Ergebnis liefert LEO einen auf den bei<br />
Feldschlösschen verfügbaren Fuhr-<br />
park bezogenen Tourenplan in tabellarischer<br />
und kartografischer Form, der<br />
unter anderem Angaben über Tourenkilometer,<br />
Transport- und Planungskosten<br />
sowie die möglichen Anlieferungszeitpunkte<br />
enthält.<br />
Optimierung der Wege und<br />
Kommissionierstrategien im Lager<br />
Die Kommissioniersteuerung erfolgt<br />
mit ORTEC LEO MLS, einer Lösung<br />
für die mobile Datenerfassung im<br />
Lager. MLS ist ein eigenes, direkt in<br />
SAP integriertes Add-on und ergänzt<br />
dieses mit vielen Funktionen im<br />
Bereich Lagerverwaltung und Kommissioniersteuerung.<br />
Die Implementierung<br />
der Planungsergebnisse im<br />
Lager basiert auf Vorschlägen aus<br />
LEO für die Karton- und Palettenoptimierung<br />
und kann zum Beispiel durch<br />
Pick-by-Voice umgesetzt werden.<br />
Der gleichzeitige Einsatz der Optimierungslösungen<br />
zur Karton-, Paletten-<br />
und Laderaumoptimierung, sowie zur<br />
datenfunk 19<br />
Im Ergebnis sorgt die Laderaumoptimierung<br />
neben der Ermittlung der erforderlichen<br />
Transportkapazitäten für eine<br />
optimale Ausnutzung der errechneten<br />
Laderaumvolumina.<br />
Tourenplanung und Kommissionierung,<br />
führen zu einer umfassenden<br />
und flexiblen Logistiklösung sowie zu<br />
einer in SAP integrierten Optimierung<br />
der gesamten Distributionslogistik.<br />
<strong>Mit</strong> LEO hat der SAP Software Partner<br />
ORTEC ein umfassendes, direkt in SAP<br />
LES integriertes System zur Optimierung<br />
von Intra- und Distributionslogistik<br />
entwickelt, das dem Anwender sekundenschnell<br />
eine Lösung seiner Planungsanforderungen<br />
liefert. Auch in der<br />
Zukunft wird ORTEC als strategischer<br />
Partner von Carlsberg die Optimierung<br />
der operativen logistischen Abläufe<br />
begleiten. Neben Schweden und Norwegen<br />
werden in den nächsten 3 Jahren<br />
noch weitere Länder folgen.<br />
ident<br />
ident 2/09
20<br />
barcode lesesysteme<br />
Grün, rot, blau oder grau?<br />
MultiScanner von aitronic erfasst Behälterkisten der Deutschen Post im Vorbeiziehen<br />
Ob die Behälterwagen mit bis zu 40<br />
Kisten richtig bestückt sind, sehen die<br />
<strong>Mit</strong>arbeiter in den 82 Briefzentren der<br />
Deutschen Post jetzt in Sekundenschnelle<br />
am Bildschirm: Richtig platzierte<br />
Behälter sind grün hinterlegt, falsch<br />
gestapelte rot, falsche Behältergrößen<br />
blau und nicht erkannte grau. Zusätzlich<br />
gibt es eine akustische Fehlermeldung.<br />
Die Barcodes auf den Kisten, die bisher<br />
per Handscanner einzeln eingelesen<br />
werden mussten, werden von einem<br />
neuen Gerät einfach beim Vorbeiziehen<br />
auf einen Schlag erfasst. MultiScanner<br />
heißt diese innovative Technik, die<br />
das Behälter- und Zustellmanagement<br />
der Deutschen Post ganz entscheidend<br />
verbessert hat.<br />
Maßgeschneiderte Lösung<br />
Die Idee hatten zwei <strong>Mit</strong>arbeiter des<br />
Briefzentrums Koblenz, die für ihren<br />
Vorschlag prämiert wurden. Entwickelt<br />
hat den MultiScanner die Paderborner<br />
aitronic GmbH – maßgeschneidert<br />
für die Anforderungen in den Briefzentren<br />
der Deutschen Post. Die IT-Experten<br />
bauten eine Säule mit zehn Scannern,<br />
die so positioniert sind, dass sie<br />
die Barcodes der neben- und übereinander<br />
gestapelten Briefbehälter auch<br />
unterschiedlicher Größe synchron<br />
Weitere Informationen:<br />
aitronic GmbH<br />
Max-Planck-Straße 19<br />
33104 Paderborn<br />
www.aitronic.de<br />
erfassen und mit dem Bestimmungsort<br />
des Behälterwagens abgleichen. Per<br />
Handscanner wird nur noch der Barcode<br />
des Wagens eingelesen, dessen<br />
Erfassung die Scan-Module aktiviert.<br />
Der Clou: Die MultiScanner sind neben<br />
dem Transportweg positioniert, so dass<br />
das Scannen der Behälter im laufenden<br />
Prozess zwischen Einrollung und Ausrollung<br />
erfolgt.<br />
Nach Feldtest alle 82 Briefzentren<br />
bestückt<br />
Nachdem vier stationäre Prototypen<br />
im Briefzentrum Koblenz rund sechs<br />
Monate lang getestet worden waren,<br />
>> Die Lesezuverlässigkeit der Scanner<br />
liege bei etwa 99,5 Prozent
eine LAN-Schnittstelle an die Verarbeitungssoftware<br />
des Panel-PCs<br />
übermittelt, dort blitzschnell ausgewertet<br />
und sofort angezeigt. Die elektronischen<br />
Komponenten in der Scannersäule,<br />
Panel-PC und Handscanner<br />
werden durch den Rammschutz<br />
vor mechanischen Beschädigungen<br />
geschützt. An dieser robusten Stahlkonstruktion<br />
werden die Behälterwagen<br />
in normaler Schrittgeschwindigkeit<br />
entlang gezogen. Eine auf die<br />
Räder wirkende Hebemechanik am<br />
Rammschutz macht den MultiScan-<br />
Die BMW AG setzt für die Kommissionierung<br />
von Antriebs- und Fahrwerkssystemen,<br />
im Werk Dingolfing, eine Pickby-Voice-Lösung<br />
von Psion Teklogix ein.<br />
Ziel ist es, in der Logistik im Bereich Vorderachsen-Montage<br />
Qualität und Pro-<br />
duktivität zu erhöhen. Die <strong>Mit</strong>arbeiter im<br />
Lager haben durch die Sprach-basierte<br />
Dateneingabe Hände und Blick frei für<br />
die konzentrierte Zusammenstellung der<br />
Teile. Die Kommissionierung erfolgt über<br />
den multimodalen Handheld-Computer<br />
ner zusätzlich mobil. Durch einen einfachen<br />
Handgriff lässt sich das 154<br />
Kilogramm schwere Gerät auf vier<br />
Räder aufbocken und nahezu mühelos<br />
an einen anderen Standort fahren.<br />
Deutsche Post ist hochzufrieden<br />
„Die Herausforderung bei der Entwicklung<br />
des MultiScanners bestand darin,<br />
keine leistungsstarken Laserscanner<br />
mit parallelem Licht zu verwenden, sondern<br />
die lichtschwächsten, dafür aber<br />
Pick-by-Voice-Lösung bei BMW<br />
Qualitätssicherung in der Teilelogistik<br />
für Antriebs- und Fahrwerkssysteme<br />
der Serie Workabout Pro Speech inkl.<br />
Headsets und der Software TekSpeech<br />
von Psion Teklogix. Die Daten werden in<br />
Echtzeit in das BMW-eigene Kommissioniersystem<br />
eingespeist. Eine SAP-Integration<br />
ist in Planung.<br />
>> In der Automobilindustrie sind Effizienz und<br />
Qualität maßgebliche Wettbewerbsfaktoren<br />
22<br />
mobile datenerfassung<br />
Hoch-spannendes System bei Steweag-Steg<br />
Steweag-Steg hat nun mit dem Online-System und den mobilen Geräten von Barcotec<br />
den vollen Überblick über alle lagerrelevanten Daten in SAP<br />
Seit Kurzem sind im Innen- und Außenlager Graz,<br />
der Steweag-Steg, die mobilen Datenerfassungsgeräte<br />
„BHT-700“ (Barcode-Handy-Terminal) im<br />
Einsatz. Über die Middleware „easyMITS“ von<br />
Barcotec, mit SAP R/3 via Wireless Lan und GPRS<br />
verbunden, werden mit den Terminals Daten in<br />
den Bereichen Warenausgang, Bestandsabfrage,<br />
Warenretoure und Umbuchung erfasst bzw.<br />
abgerufen.<br />
Steweag-Steg ist die größte Tochter<br />
der Energie Steiermark. Sie betreibt<br />
ein rund 23.000 Kilometer langes Netz<br />
im Hoch-, <strong>Mit</strong>tel- und Niederspannungsbereich<br />
und bietet alle damit verbundenen<br />
Dienstleistungen an. In den<br />
Lagern des Unternehmens wird nun<br />
mit den mobilen Datenerfassungsgeräten<br />
von Barcotec gearbeitet. Barcotec<br />
ist seit über 19 Jahren führender<br />
Anbieter von mobilen Datenerfassungssystemen<br />
in Österreich.<br />
Flächendeckende Onlineanbindung bis<br />
in die Peripherie<br />
Seit September 2008 setzt Steweag-<br />
Steg in Graz die mobilen Datenerfassungsterminals<br />
BHT-700 vom Hersteller<br />
Denso in ihren Lagern ein. Die<br />
zuvor mit mehreren und langen Listen<br />
und Formularen arbeitenden Lagermitarbeiter<br />
können nun um ein Vielfaches<br />
effizienter arbeiten. Die Geräte werden<br />
über die Middleware „easyMITS“<br />
in der Bestandsführung im SAP R/3 für<br />
Weitere Informationen:<br />
BARCOTEC Vertriebs GmbH<br />
- mobile & auto-id-solutions -<br />
Huetteldorfer Straße 110/301<br />
A-1140 Wien<br />
Tel.: +43 (0)1/786 39 40-49<br />
www.barcotec.at<br />
ident 2/09<br />
den Warenausgang, Umbuchung und<br />
die Warenretoure eingesetzt. Schrauben,<br />
Klemmen, Kabel oder Sicherungen<br />
werden so schnell ein-, aus- oder umgebucht.<br />
Der Programmpunkt Bestandsabfrage<br />
ermöglicht des Weiteren eine<br />
permanente Bestandskontrolle. Eine<br />
Besonderheit ist der Warenausgang zur<br />
Reservierung: die fertige Stückliste aus<br />
SAP wird auf das Gerät gespielt, und<br />
von dort abgearbeitet.<br />
Bereits ein Monat nach Beginn der<br />
Inbetriebnahme freut sich Ing. Norbert<br />
Linninger, Logistikleiter von Steweag-Steg,<br />
über die Erfolge: „Unsere<br />
Erwartungen wurden alle erfüllt, sogar<br />
übertroffen! Wir haben einen enormen<br />
Qualitätssprung hinsichtlich der Lagerbewirtschaftung<br />
erreicht, weil unsere<br />
Stücklisten nun nach Werk, Lagerort<br />
und Lagerplatz sortiert werden. Durch<br />
das einfache Scannen von Barcodes<br />
ist die Verbuchung von Ware nun<br />
außerdem jedem unserer <strong>Mit</strong>arbeiter<br />
möglich, SAP-Schulungen sind hierfür<br />
nun nicht mehr nötig.“ Auch die Qualität<br />
der Kommissionierung hat sich<br />
durch die Automatisierung deutlich<br />
Im Lager werden Barcodes eingescannt und<br />
minimieren so den administrativen Aufwand<br />
erhöht. Die Fehlerrate ist gegen Null<br />
gesunken, und Informationen können<br />
nicht mehr verloren gehen, wie es bei<br />
den losen Formularen zuvor teilweise<br />
der Fall war.<br />
Ein großes Anliegen war Steweag-<br />
Steg die Reduzierung der fehleranfälligen<br />
Zettelwirtschaft. Abgesehen<br />
vom großen organisatorischen Auf-<br />
>> Wir ziehen große Vorteile aus der<br />
Möglichkeit, den aktuellen Lagerstand<br />
jederzeit einsehen zu können
Steweag-Steg ist die größte Tochter<br />
der Energie Steiermark. Sie<br />
betreibt ein rund 23.000 Kilometer<br />
langes Netz im Hoch-, <strong>Mit</strong>tel-<br />
und Niederspannungsbereich und<br />
bietet alle damit verbundenen Services<br />
und Dienstleistungen an. Diese<br />
beinhalten den Stromanschluss<br />
von der Planung bis zur Inbetriebnahme,<br />
Auskünfte über Leitungen,<br />
die Übernahme der Verantwortung<br />
für elektrische Anlagen und öffentliche<br />
Beleuchtung bzw. Spezial- und<br />
Außenbeleuchtung.<br />
Die Software zur Eigenständigkeit<br />
Das Bindeglied zwischen mobilem<br />
Endgerät und SAP ist die Middleware<br />
„easyMITS“. Das Standardprodukt von<br />
Barcotec bietet dem Kunden eine maßgeschneiderte<br />
Lösung. Die vorhandenen<br />
Prozesse können mittels eines<br />
Konfigurators individuell verändert werden.<br />
Das Know-How hierbei liegt beim<br />
Kunden: „„Steweag-Steg hat die Vorteile<br />
eines Systems, welches durch die<br />
hauseigene IT-Abteilung betreut werden<br />
kann, sehr geschätzt“, erklärt Mag.<br />
Michael Schmid, MSc, Projektleiter bei<br />
Barcotec, „Unnötige, externe Kosten<br />
können mit unserem „easyMITS“ vermieden<br />
werden und der Kunde behält<br />
immer das Gesamtsystem im Griff.“<br />
Die anfängliche Skepsis der <strong>Mit</strong>arbeiter<br />
konnte schnell durch die einfache Handhabung<br />
des BHT-700 und „easyMITS“<br />
wettgemacht werden. Die Weg- und<br />
Zeitersparnis überzeugte die Lagermitarbeiter<br />
im Handumdrehen – der eigene<br />
Vorteil der neuen Lösung wurde spürbar.<br />
Außerdem können nun alle Lagerdaten<br />
jederzeit aktuell abgerufen werden,<br />
alle relevanten Informationen sind<br />
auf einem großen Display sichtbar. Auf<br />
v.l.n.r.: Peter Wagner, Projektleiter bei Steweag-Steg, und Gerald Büchler, Systemvertrieb Süd bei Barcotec<br />
beispielsweise Fehlbestände kann nun<br />
rascher reagiert werden. Neue <strong>Mit</strong>arbeiter<br />
profitieren von der kürzeren Einschulungszeit,<br />
genauso wie <strong>Mit</strong>arbeiter,<br />
die nur kurzfristig in einem anderen<br />
Lager aushelfen.<br />
Komplettlösung aus einer Hand<br />
Die Notwendigkeit eines automatisierten<br />
Systems wurde Steweag-Steg durch<br />
die zahlreichen Lücken bzw. Fehlerquellen<br />
im vorherigen System bewusst.<br />
Die Idee eines Barcodesystems nahm<br />
schließlich durch einschlägige Fachliteratur<br />
und ein Vendor Managed Inventory<br />
System, das im Kleinteile-Lager eingesetzt<br />
wurde, Form an. Bei der Umsetzung<br />
war dem Unternehmen besonders<br />
wichtig, einen Anbieter zu finden, der<br />
eine Komplettlösung liefern würde.<br />
Neben den mobilen Datenerfassungsgeräten<br />
lieferte Barcotec auch die<br />
zugehörigen Access Points. Während<br />
die Geräte im Innenlager mittels WLAN<br />
verbunden sind, wird im Außenlager mit<br />
GPRS gearbeitet. Durch das Wegfallen<br />
der Access Points mit Zusatzantennen<br />
im Freien, konnte mit GPRS eine große<br />
Aufwands- und Kostenersparnis erzielt<br />
Das mobile Datenerfassungsgerät BHT-700 mit<br />
der Middleware „easyMITS“ zeigt jederzeit aktuell<br />
alle relevanten Lagerdaten<br />
werden. Außerdem ist GPRS überall<br />
dort verfügbar, wo es einen Mobilfunkbetreiber<br />
gibt – Zugriffe und Abfragen<br />
sind daher von überall aus möglich. Die<br />
Waren- und Lagerplatzauszeichnungen<br />
verlangen durch den Einsatz im Freien<br />
nach einer Speziallösung, daher wurden<br />
Wetter- und vor allem UV-beständige<br />
Etiketten organisiert. Die kompakten<br />
Etikettendrucker Citizen CLP-631 runden<br />
das Komplettpaket ab.<br />
Die Zukunft steht in den Startlöchern<br />
23<br />
Die Umsetzung des neuen Systems wurde<br />
in allen Modulen im Lager Graz bereits<br />
produktiv gesetzt und ist für die Betriebsleitungen<br />
Feldbach, Deutschlandsberg,<br />
Bruck, Liezen und Knittelfeld sukzessiv<br />
geplant. Ing. Linninger freut sich auf eine<br />
Erweiterung des realisierten Projekts im<br />
gesamten Konzern: „Wir möchten auf<br />
unser neues Barcodesystem nie wieder<br />
verzichten. Im Gegenteil: immer wieder<br />
fallen uns neue Anwendungsbereiche für<br />
unser neues automatisches System ein.<br />
Die Anbindung des Bestellwesens wäre<br />
nur eine Möglichkeit.“ Ein großes Thema<br />
ist bei Steweag-Steg auch die Anbindung<br />
der Zählerlogistik. Etwa 35.000<br />
Gerätemanipulationen stehen im Jahr<br />
an. Auch hierbei soll das neue Barcotec-<br />
System behilflich sein.<br />
ident<br />
ident 2/09
24<br />
rfid-anwendung<br />
Zukunftstechnologie in der Praxis<br />
de Man setzt RFID erfolgreich im Versand der<br />
Heinrich Nölke GmbH & Co. KG ein<br />
Optimiertes Lagermanagement, leichtere Rückverfolgbarkeit,<br />
geringere Prozesskosten – welches<br />
Unternehmen träumt nicht davon? Die RFID-<br />
Technologie leistet hier einen wichtigen Beitrag.<br />
Kein Wunder, dass Industrie und Handel zunehmend<br />
auf die Methode der Radiofrequenz-Identifikation<br />
setzen. Gerade in punkto Qualitätssicherung<br />
und lückenlose Rückverfolgbarkeit leistet<br />
das Verfahren gute Dienste.<br />
RFID ermöglicht es, Daten mittels Radiowellen<br />
berührungslos und ohne Sichtkontakt<br />
zu übertragen und eignet sich<br />
auch für Insel-Lösungen in einzelnen<br />
Unternehmensbereichen. So setzte die<br />
de Man Industrie-Automation ein RFID-<br />
System im Versand der Heinrich Nölke<br />
GmbH & Co. KG ein. <strong>Mit</strong> dessen Hilfe<br />
sollte eine bessere Kontrolle über den<br />
Warenausgang ermöglicht werden.<br />
Wie funktioniert das System?<br />
Jede Palette wird an sieben eingerichteten<br />
Packplätzen auf Vollständigkeit<br />
untersucht und mit einem wieder verwendbaren<br />
RFID-Tag versehen, auf<br />
dem ein Nummerncode gespeichert<br />
ist. Dieser verschlüsselt alle wichtigen<br />
Informationen über die Palette, die in<br />
Weitere Informationen:<br />
de Man Industrie-Automation<br />
Industriestraße 18<br />
33829 Borgholzhausen<br />
Tel.: +49 (0)5425 / 9497-0<br />
www.deman.de<br />
de Man Industrie-Automation GmbH<br />
aus Borgholzhausen ist seit mehr<br />
als 35 Jahren Spezialist für ganzheitliche<br />
Automatisierungslösungen.<br />
Das Lieferspektrum reicht von automatischen<br />
Lagersystemen über Fördertechnik<br />
und Roboteranlagen bis<br />
hin zu Ident-Systemen auf Barcode-<br />
und RFID-Basis.<br />
>> Die Verladung mit dem Gabelstapler<br />
wird somit wesentlich komfortabler
Optimierte WLAN Anwendung<br />
Die Firma anona aus Colditz hat durch den<br />
Einsatz der RWID-Lösung eine verlässliche<br />
WLAN-Umgebung implementiert<br />
Die Marke anona steht für eine über<br />
175 Jahre lang erfolgreiche Firmengeschichte,<br />
deren stets gelungene Synthese<br />
aus Tradition und zukunftorientierter<br />
Technologie die ehemalige<br />
Mühle zu einem modernen Nahrungsmittelbetrieb<br />
wachsen ließ. Für unseren<br />
hohen Anspruch an Qualität sprechen<br />
auch die bereits 1998 erfolgte Zertifizierung<br />
nach DIN ISO 9001:2000 und<br />
die Einführung eines betriebsinternen<br />
Eigenkontrollsystems auf Grundlage<br />
des HACCP-Konzepts.<br />
Aus der einstigen „klappernden Mühle<br />
am rauschenden Bach“ von 1826<br />
ist heute ein kompetentes und kreatives<br />
Unternehmen gewachsen: anona<br />
hat sich mit der Erforschung, Entwicklung<br />
und Herstellung von Instanterzeugnissen<br />
aus Getreide, Müslis, Backmitteln,<br />
Eisgrundstoffen und innovativen<br />
Lebensmitteln als „Der Nahrungsmacher“<br />
auf den nationalen wie internationalen<br />
Märkten einen Namen gemacht.<br />
Um den hohen Qualitätsansprüchen<br />
der Kunden gerecht zu werden, war<br />
die Umsetzung einer Warenverfolgung<br />
vom Wareneingang, über die Produktion<br />
bis hin zum Warenausgang geplant.<br />
Die Warenverfolgung sollte unter Einsatz<br />
von Barcodescannern erfolgen.<br />
Die Daten sollten in Echtzeit und ohne<br />
Fehler in das Datensystem eingelesen<br />
werden. Die zuverlässige Funkversorgung<br />
und somit die Datenintegrität war<br />
eine wesentliche Voraussetzung. Die<br />
Gebäude selbst bestehen aus mehreren<br />
Altgebäuden, zum Teil mit Deckenhöhen<br />
von 2,00 Metern und Lagerhöhen<br />
von 1,95 Meter und Neugebäuden<br />
>> Durch den Einsatz der RWID-Lösung sichern<br />
wir weiterhin unser hohes Qualitätsniveau
26<br />
rfid-anwendung<br />
Infor bringt<br />
Licht in<br />
Fertigungs-<br />
und Logistikprozesse<br />
bei<br />
Neonlite<br />
Warehouse Management-,<br />
RFID- und ERP-Lösungen<br />
unterstützen Lichttechnik-Hersteller<br />
bei der<br />
Abfallreduzierung und<br />
Verbesserung der Ausstoßkapazität<br />
Infor baut seine weltweite Kundenbasis<br />
weiter aus: <strong>Mit</strong> Neonlite hat sich<br />
ein weiteres führendes Fertigungsunternehmen<br />
aus dem Bereich energiesparender<br />
Beleuchtungslösungen<br />
für Infor entschieden. Neonlite Electric<br />
& Lighting (HK) Ltd. setzt im Rahmen<br />
seiner strategischen Initiative zur<br />
Effizienzsteigerung und Abfallreduzierung<br />
bei Fertigungs- und Vertriebsprozessen<br />
auf die Lösungen Infor Warehouse<br />
Management Enterprise Edition<br />
und Infor SCM RFID.<br />
Neonlite mit Hauptsitz in Hong Kong<br />
verfügt über vier Produktionsstätten<br />
am Standort Xiamen (China) und fertigt<br />
unter anderem die bekannte Energiesparlampen-Serie<br />
MEGAMAN.<br />
Weitere Informationen:<br />
Infor<br />
Hauerstraße 12<br />
66299 Friedrichsthal<br />
Tel.: +49 (0)6897/9833-0<br />
www.infor.de<br />
ident 2/09<br />
Das Unternehmen vertreibt seine<br />
breite Produktpalette in mehr als 80<br />
Ländern. Neonlite ist spezialisiert auf<br />
den Bereich energieeffiziente Lichttechnik<br />
und verzeichnet aufgrund des<br />
aktuellen Trends bei Endverbrauchern<br />
und Unternehmen, weißglühende und<br />
Halogen-Leuchtkörper durch umweltfreundliche<br />
Alternativen zu ersetzen,<br />
ein enormes Geschäftswachstum.<br />
Das Fertigungsunternehmen hat<br />
bereits die Lösung Infor ERP Syteline<br />
im Einsatz, mit der es in den vergangenen<br />
acht Jahren seine gesamten<br />
Produktionsprozesse gesteuert hat.<br />
Als Teil einer strategischen Initiative<br />
unter dem Namen W.A.R.E. (Warehouse<br />
Management, Automatisiertes<br />
Regalbediensystem, RFID und ERP)<br />
entwickelt Neonlite nun ein einziges,<br />
integriertes System zur Unterstützung<br />
des Wareneingangs sowie der Steuerung<br />
von Rohmaterial und des Umlaufbestandes.<br />
Die Erweiterung der bestehenden<br />
Lösung Infor ERP Syteline um<br />
die Komponenten Warehouse Management<br />
und RFID hilft Neonlite dabei, seine<br />
strategischen Ziele zu erreichen.<br />
„Unsere Produktionsstätten sind auf<br />
dem modernsten Stand der Technik<br />
und erfüllen die höchsten Qualitäts-<br />
Neonlite, Hersteller der Energiesparlampen-Serie<br />
MEGAMAN<br />
(www.megaman.cc), ist eines der<br />
am schnellsten wachsenden Unternehmen<br />
im Markt für Lichttechnik.<br />
In den letzten Jahren hat Neonlite<br />
eine breite Palette an energiesparenden<br />
Produkten entwickelt, um<br />
die verschiedenen Anforderungen<br />
der Kunden zu erfüllen.<br />
standards. Als langjähriger ERP Syte-<br />
Line-Anwender war es für uns besonders<br />
erfreulich, dass Infor im Bereich<br />
Supply Chain Management-Lösungen<br />
zugekauft hat. Diese ergänzenden<br />
Lösungen können uns dabei helfen,<br />
unsere Logistikprozesse zu verbessern<br />
und optimal auf die Fertigung<br />
abzustimmen“, unterstreicht David<br />
Fan, Senior Group IT and Systems<br />
Operations Manager bei Neonlite. <strong>Mit</strong><br />
Hilfe der Lösungen von Infor, die eine<br />
Schlüsselrolle bei der Reduzierung<br />
von Materialabfällen und der Verbesserung<br />
der Fertigungskapazität durch<br />
einen geschlossenen Regelkreislauf<br />
bei Produktions- und Vertriebsprozessen<br />
spielen, werden wir diese Vorgabe<br />
auch erreichen.“<br />
Infor SCM Warehouse Management<br />
versetzt Neonlite in die Lage, die Liefe-
ung von Produktionsmaterialien zwischen den Fertigungsstätten<br />
und Lieferanten zu regeln, während Infor SCM RFID für<br />
die Steuerung der Warenbestände zuständig ist. Zusammen<br />
mit dem automatisierten Regalbediensystem verfügt Neonlite<br />
so über eine Lösung für die Steuerung eines geschlossenen<br />
Logistikkreislaufs, die sowohl die Materialausnutzung<br />
erhöht als auch den Fabrikationsabfall reduziert. In Kombination<br />
mit Infor ERP SyteLine profitiert Neonlite von einem<br />
verbesserten Fertigungsdurchsatz. Das integrierte System<br />
sorgt zudem für<br />
akkurate Datenbestände<br />
und bietet<br />
größtmögliche<br />
Transparenz vom<br />
verfügbaren Rohmaterialbestand<br />
bis hin zum fertigen<br />
Produkt.<br />
Als umweltbewusstesUnternehmen<br />
hat sich Neonlite<br />
verpflichtet, die<br />
ökologischen Auswirkungen<br />
entlang<br />
des gesamten Produktlebenszyklus<br />
von der Entwicklung und Fertigung über die Verpackung und<br />
den Transport bin hin zu Entsorgung und Recycling beständig<br />
zu senken. Durch die verbesserte Produktivität und die Reduzierung<br />
des Materialabfalls und -verbrauchs in den Fertigungs-<br />
und Distributionsprozessen, helfen die Infor-Lösungen Neonlite<br />
bei den Bemühungen, ökologisch nachhaltige Methoden<br />
zu implementieren und umweltbewusste Produkte zu entwickeln.<br />
Neonlite implementiert gegenwärtig die Lösungen an<br />
einer seiner vier Fertigungsstätten in Xiamen. Die Einführung<br />
an den weiteren Standorten ist bereits geplant.<br />
ident<br />
rfid-anwendung 27<br />
ident 2/09
28<br />
jubiläum<br />
10 Jahre smart-TEC: Beständige Entwicklung<br />
Kundenindividuelle RFID-basierte Identifikations- und Kennzeichnungssysteme<br />
Das Tochterunternehmen der Rathgeber-Gruppe<br />
(Oberhaching) entstand<br />
durch die Vision der Inhaber, Kennzeichnungslösungen<br />
des Mutterkonzerns<br />
„intelligent„ zu machen. Da<br />
sich Rathgeber bereits auf kundenindividuelle,<br />
langlebige und hochwertige<br />
Lösungen zu Produktkennzeichnung<br />
spezialisiert hatte und dafür den entsprechenden<br />
Maschinenpark vorhielt,<br />
waren die Weichen für die Gründung<br />
und die Spezialisierung von smart-<br />
TEC GmbH & Co. KG auf robuste, witterungs-<br />
und temperaturbeständige<br />
RFID-Datenträger gestellt.<br />
<strong>Mit</strong> der Patentvergabe für die Integration<br />
der RFID-Technologie in das von<br />
der Rathgeber GmbH & Co. KG verar-<br />
Weitere Informationen:<br />
smart-TEC GmbH & Co. KG<br />
Kolpingring 3<br />
D-82041 Oberhaching<br />
Tel.:+49 (0)89/613007-83<br />
www.smart-TEC.com<br />
beitete Material Polyurethan begann<br />
der Erfolg des RFID-Spezialisten.<br />
Ende 2005 übernahm Klaus Dargahi<br />
die Geschäftsführung des Unternehmens.<br />
Während des Zeitraums 2006<br />
bis 2008 konnte der Umsatz nahezu<br />
>> Klare Positionierung als Anbieter von<br />
ident 2/09<br />
industrietauglichen, witterungs- und<br />
temperaturbeständige RFID-Datenträger
Effizient und sicher<br />
ORION setzt auf Pick-by-Light<br />
Heute verlassen täglich rund 5.000 Sendungen mit<br />
insgesamt bis zu 80.000 Artikeln das Flensburger<br />
Zentrallager. Um trotz des starken Wachstums<br />
auch weiterhin effizient und mit schlanken Prozessen<br />
zu arbeiten, restrukturierte das Unternehmen<br />
in enger Zusammenarbeit mit der Pierau Planung<br />
Unternehmensberatung GmbH die Warenflüsse.<br />
Kernpunkte der neuen Kommissionierstrategie<br />
sind drei Pick-by-Light-Anlagen<br />
„PickTerm Flexible“ und ein Materialflussrechner<br />
der Firma KBS Industrieelektronik<br />
GmbH. Sie optimieren die<br />
Feinkommissionierung für die drei Vertriebswege:<br />
Versandhandel, Filialen und<br />
Großhandel. Zum einen werden durch<br />
die Anlagen Pickfehler auf nahezu null<br />
reduziert, zum anderen wurde die Kommissioniergeschwindigkeit<br />
durch die<br />
Umstrukturierung erheblich gesteigert.<br />
Um die Arbeitsbedingungen für die <strong>Mit</strong>arbeiter<br />
ergonomischer zu gestalten<br />
und gleichzeitig die Abläufe effizienter<br />
zu machen, stellte ORION sukzessive<br />
die Kommissionierung für alle drei<br />
Vertriebswege auf zweistufiges Multi-Order-Picking<br />
um. Darüber hinaus<br />
wurden die drei Lagerbereiche für die<br />
Grobkommissionierung der Aufträge<br />
von Privatkunden, Filialen und Großhan-<br />
Stéphanie Pigot<br />
Weitere Informationen:<br />
KBS Industrieelektronik GmbH<br />
Burkheimer Str. 3, 79111 Freiburg<br />
Tel.: +49 (0)761/4 52 55-0<br />
www.kbs-gmbh.de<br />
del zu einem zentralen Kommissionierlager<br />
zusammengefasst.<br />
Umstrukturierungen im Bereich<br />
Großhandel<br />
In einer ersten Projektphase wurde die<br />
Kommissionierung für Kunden aus dem<br />
Großhandel neu organisiert. <strong>Mit</strong>hilfe eines<br />
Durchlaufregals mit 186 Kanälen, das mit<br />
einer Pick-by-Light(PbL)-Anlage „Pick-<br />
Term Flexible“ ausgestattet ist, wurde die<br />
Kommissionierung in zwei Stufen untergliedert<br />
und so spürbar effizienter gestaltet.<br />
Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte die<br />
Kommissionierung einstufig mittels Listen,<br />
die das Lagerverwaltungssystem LINDA<br />
des Anbieters Logisticus bereitstellte.<br />
Heute erfolgt nur noch die erste Stufe,<br />
also die Grobkommissionierung, auf diesem<br />
Weg. Hierbei werden so viele Aufträge,<br />
wie maximal parallel an der Durchlaufregalanlage<br />
abgewickelt werden können,<br />
zu einem sogenannten Batch zusammengefasst<br />
und im zentralen Kommissionierlager<br />
zunächst in Behälter kommissioniert.<br />
Im nächsten Schritt kommissionieren<br />
die <strong>Mit</strong>arbeiter – gesteuert durch das<br />
Lagerverwaltungssystem – die Ware<br />
mithilfe der PbL-Technologie in die<br />
mit Behältern bestückten Kanäle des<br />
Durchlaufregals. Sobald der <strong>Mit</strong>arbeiter<br />
den Barcode eines am Sammelpunkt<br />
bereitgestellten Artikels scannt, leuchtet<br />
die Fachanzeige eines Kanals auf,<br />
für dessen Auftrag der Artikel benötigt<br />
wird. Eine Mengenanzeige gibt an, wie<br />
viele Artikel in den Zielbehälter gelegt<br />
werden sollen. Nachdem der Kommissionierer<br />
die Artikel im Behälter abgelegt<br />
hat, bestätigt er dies durch den Druck<br />
des Quittungsknopfs der PbL-Anlage.<br />
Die Reihenfolge, in der die bereitgestellten<br />
Artikel kommissioniert werden, ist<br />
dabei völlig unerheblich. „Bei den KBS-<br />
Systemen können alle Vorgänge jederzeit<br />
unterbrochen, auf die Ausgangsein-<br />
kommissionierung 29<br />
stellungen zurückgesetzt oder rückabgewickelt<br />
werden. Ein weiterer Vorteil<br />
der Anlagen sind die Mehrfarbenleuchten.<br />
Hier sind bis zu sieben unterschiedliche<br />
Farben möglich. Die Farbveränderungen<br />
zeigen den <strong>Mit</strong>arbeitern an, dass<br />
eine bestimmte Handlung erforderlich<br />
ist. Die Leuchten wurden so konzipiert,<br />
dass sie auch in größeren Lagern aus<br />
einiger Entfernung sichtbar sind.<br />
PbL für Filialen und Privatkunden<br />
In der zweiten Projektphase wurde sukzessive<br />
auch die Abwicklung der Aufträge<br />
von Privatkunden und Filialen auf<br />
zweistufiges Multi-Order-Picking und<br />
Batch-Kommissionierung umgestellt.<br />
Dies erforderte eine zentrale Steuerung<br />
von nunmehr drei „PickTerm Flexible“-<br />
Anlagen sowie einer Fördertechnik-SPS,<br />
da das zentrale Kommissionierlager über<br />
Förderbänder des Anbieters Heber Fördertechnik<br />
GmbH & Co. KG an die drei<br />
Durchlaufregalanlagen für die Feinkommissionierung<br />
angebunden wurde.<br />
Diese Aufgabe übernimmt ein Materialflussrechner<br />
der Firma KBS Industrieelektronik.<br />
„Eine Standard-Schnittstelle<br />
für den Datenaustausch zwischen dem<br />
Lagerverwaltungssystem und unseren<br />
Anlagen war aus früheren Projekten<br />
bereits vorhanden. So konnten wir die<br />
Softwareanbindung in kürzester Zeit<br />
abschließen“, berichtet KBS-Projektleiter<br />
Schenk. Eine weitere Grundlage für die<br />
äußerst kurze Inbetriebnahmezeit war die<br />
Konzeption der „PickTerm Flexible“-Anlagen<br />
als Plug & Pick-Lösung: Im Bodenteil<br />
des Montageprofils, das an den Durchlaufregalen<br />
befestigt ist, befindet sich<br />
eine Kontaktleiste, auf welche die Fachanzeigen<br />
ohne Werkzeug an einer beliebigen<br />
Position aufgesteckt werden.<br />
ident<br />
ident 2/09
30<br />
produkte<br />
Siemens: Neue Familie kompakter und flexibler Code-Lesesysteme<br />
Die neuen stationären 1D/2D-Code-Leser der Siemens-Division Industry Automation zeichnen<br />
sich durch hohe Lesesicherheit und -geschwindigkeit sowie vielfältige Kommunikations- und<br />
Anschlussmöglichkeiten aus. Anwendungsschwerpunkt der kompakten Code-Lesesysteme<br />
Simatic MV440 in hoher Schutzart IP67 ist das Lesen von Data Matrix Codes, beispielsweise<br />
DPM (direct parts marks), bei schwierigen Umgebungsbedingungen<br />
im industriellen Umfeld. <strong>Mit</strong> flexiblen Beleuchtungsoptionen<br />
lässt sich das System an die jeweilige Applikation<br />
anpassen. Typische Einsatzgebiete sind Produktverfolgung,<br />
Prozesssteuerung und Überprüfung der Markierqualität in<br />
Anwendungen der Automobil-, Verpackungs-, Pharma-, Tabak-,<br />
Kosmetik-, Elektronik- sowie Nahrungs- und Genussmittelindustrie.<br />
Eine besondere Funktion ist der „Auto Trigger“. <strong>Mit</strong><br />
diesem nimmt der Codeleser bei maximaler Geschwindigkeit permanent Bilder auf und wertet<br />
sie gleichzeitig aus. Dabei sucht die Leseeinrichtung Codes in einer zeitlich beliebig langen<br />
Sequenz von Bildern, ohne externe Triggersignale – von zum Beispiel einer Lichtschranke – zu<br />
benötigen. Diese Funktion eignet sich vor allem für langsam bewegte Objekte und in Anwendungen,<br />
bei denen eine genaue Triggerung per Lichtschranke schwierig ist.<br />
www.siemens.com/simatic-sensors/mv<br />
Barcodat: Entschlüsselt den GS1-128-Strichcode<br />
Die Barcodat GmbH hat ein<br />
Programm für die Analyse<br />
des GS1-128-Strichcode<br />
entwickelt. Der Code ist<br />
Standard in der warenbegleitenden<br />
Kennzeichnung. Die<br />
Symbologie ist den meisten<br />
noch unter EAN 128-Strichcode<br />
bekannt. Die Barcodat<br />
hat für die Analyse dieser<br />
Struktur das ProgrammGS1-128-Parser<br />
für .net-Programmierer<br />
entwickelt.<br />
Der Programmierer<br />
kann diese Bibliothek<br />
(DLL) problemlos in sein<br />
Projekt einbinden und spart<br />
so zusätzlichen Programmieraufwand.<br />
Die DLL wird<br />
X-ident: Technologie führt Sehbehinderte und Blinde<br />
RFID-Etiketten von X-ident<br />
technology sind Bestandteil<br />
eines neuen, vielleicht bahnbrechenden<br />
Projekts in der<br />
Schweiz, das mit Hilfe von<br />
RFID die Mobilität und Autonomie<br />
von sehbehinderten<br />
und blinden Menschen erhöht.<br />
Dabei werden für eine Busreise<br />
benötigte Informationen<br />
wie Haltestelle, Busnummer,<br />
Richtung, Zielstation, die bisher<br />
nur auf optischem Wege<br />
zu erschließen waren, akustisch<br />
verfügbar gemacht.<br />
Dies geschieht über ein<br />
ident 2/09<br />
System aus RFIDTranspondern,<br />
portablen Sende-/Empfangseinheiten<br />
und fest installierten<br />
Sende- /Empfangseinheit<br />
in Fahrzeugen. Das<br />
System befindet sich zurzeit<br />
im Testeinsatz bei den Verkehrsbetrieben<br />
St. Gallen /<br />
Schweiz. X-ident technology<br />
hat dafür jüngst mehrere<br />
10.000 kundenspezifische Etiketten<br />
geliefert, die als Transpondereinheiten<br />
an die Haltestellen<br />
angebracht werden.<br />
www.x-ident.com<br />
einfach in die Visual<br />
Studio Umgebung<br />
installiert. Das<br />
Tool ist besonders<br />
für die Programmierung<br />
von Mobilen<br />
Datenerfassungsgeräten<br />
(MDE) gedacht.<br />
www.barcodat.de<br />
Dabei reicht das Spektrum<br />
von elektronischen Artikelsicherungssystemen<br />
(EAS),<br />
Fluchttürsteuerungen, Bondatenanalysen<br />
bis zu Videokontrollsystemen<br />
sowie<br />
Brand- und Einbruchmeldeanlagen.<br />
Hinzu kommen<br />
RFID-basierte Identifikationstechnologien,<br />
die<br />
eine präzise Datenübertragung<br />
und Nachverfolgungen<br />
entlang der gesamten<br />
Wertschöpfungskette<br />
ermöglichen. „Durch dramatisch<br />
steigende Inventur-<br />
BARTEC: XP Embedded<br />
Die Bartec Panel PCs 10,4“<br />
und 12,1“ der Serie POLA-<br />
RIS wurden basierend auf<br />
Windows XP Embedded im<br />
Funktionsumfang erweitert:<br />
Sie unterstützen nun serienmäßig<br />
eine Remote-Desktop-<br />
Verbindung, um einen entfernten<br />
Computer über Ethernet<br />
zu steuern. Der Microsoft<br />
Internet Explorer zur Darstellung<br />
von HTML-Seiten ist auf<br />
dem Gerät verfügbar. Außerdem<br />
ermöglichen die weiterentwickelten<br />
Geräte die<br />
Nutzung der neuen BMS-<br />
Graf-Runtime für Windows<br />
XP. Neue Funktionen in der<br />
BMS-Graf-pro, beispielsweise<br />
die Übertragung von Projekten<br />
über das Ethernet,<br />
die Nutzung von Grafiklisten<br />
oder eine integrierte Benutzerverwaltung<br />
wurden ebenfalls<br />
integriert.<br />
www.bartec.de<br />
ADT: Integrierte Sicherheitslösungen für den Handel<br />
differenzen, hohe Energiekosten<br />
und neue Verkaufssituationen<br />
müssen immer<br />
mehr Händler ganzheitlich<br />
kalkulieren“, erklärt Ralph<br />
Siegfried, Director Strategic<br />
Accounts Retail bei der<br />
ADT Security Deutschland<br />
GmbH. „Dabei begleiten<br />
wir unsere Kunden und erarbeiten<br />
Konzepte, die Faktoren<br />
wie Investitions- und<br />
Betriebskosten mit Sicherheitstechniken<br />
verbinden.“<br />
www.adt-deutschland.de
Checkpoint Systems: Transparenz am Point of Sale<br />
Checkpoint stellte auf der EuroCIS<br />
sein breites Portfolio für den Handel<br />
zur Warensicherung, -auszeichnung<br />
und Verkaufsförderung vor. Dieses<br />
reicht von Systemen zur elektronischen<br />
Artikelsicherung über Alpha-<br />
Sicherungen für besonders diebstahlgefährdete<br />
Produkte bis hin zu<br />
Handauszeichnungs- und Verkaufsförderungslösungen<br />
der Marke METO. Der Einzelhändler<br />
soll so in die Lage versetzt werden, sich effektiv gegen<br />
Warenschwund zu schützen und gleichzeitig seinen Kunden<br />
mehr Einkaufskomfort bieten zu können. Messehighlight<br />
wird dabei auch das Warenschwund-Management-<br />
System Evolve sein, das die elektronische Artikelsicherung<br />
und RFID miteinander kombiniert.<br />
www.checkpointeurope.de<br />
Datalogic Scanning: QuickScan ® Imager<br />
Der Scanner eignet sich besonders für den Handel, die Dokumentenverarbeitung<br />
sowie für Kurier- und<br />
Postanwendungen. Die- ser neue Imager bietet<br />
den Benutzern eine her- vorragende Leistung<br />
und verfügt über Merk- male, die sonst nur<br />
Hochleistungslesegeräte bie- ten. Der Scanner<br />
zeichnet sich durch eine hervorragende<br />
Leseleistung bei schwer<br />
lesbaren, schlecht gedruckten<br />
und beschädigten Bar- codes aus und ist für das<br />
Lesen von 1D-Codes und der neuen linearen GS1<br />
DataBar-Codes entwickelt worden. Er ist klein, leicht, äußerst<br />
benutzerfreundlich, ergonomisch und eignet sich dadurch für<br />
tägliche Anwendungen.<br />
www.datalogic.com<br />
Die neue CS Serie von Wiedenbach<br />
wurde speziell für<br />
die Branchen Kabel & Draht,<br />
Automotive, Extrusion, Elektronik<br />
und Stahl entwickelt.<br />
Ob als Stand-Alone-Drucker<br />
oder als Teil einer vollständig<br />
automatisierten Kennzeichnungslösung<br />
– die Inkjetdrucker<br />
überzeugen durch<br />
hohe Druckqualität, maxi-<br />
male Verfügbarkeit sowie<br />
durch kurze Rüst- und Servicezeiten.<br />
Die leistungsstarkenKennzeichnungssysteme<br />
verfügen über vielseitige<br />
Druckmöglichkeiten<br />
wie z.B. 1-4 zeiliger Text,<br />
Symbole, Logos sowie Barcodes<br />
und 2D Datamatrix<br />
Codes. Die intuitive Menüführung<br />
mit großem Farbdis-<br />
Handscanner DT-X7 ist „Top Produkt Handel 2009“<br />
Das Handterminal Casio DT-X7<br />
wurde vom Wirtschaftsmagazin<br />
Handelsjournal zum „TOP<br />
PRODUKT HANDEL 2009“<br />
ausgezeichnet. Die erstmals<br />
vergebene Bestnote „Top Produkt<br />
Handel 2009“ nahm Casio<br />
für den DT-X7 in der Kategorie<br />
Wirtschaftlichkeit entgegen. Der<br />
Award soll ab sofort Produkte aus der Zulieferindustrie sowie<br />
dem Dienstleister- und Austatterumfeld des Handels küren.<br />
Bereits 2008 zeichnete das Internationale Forum Design in<br />
Hannover das Erfolgsprodukt mit dem „iF product design<br />
award 2008“, dem weltweit bedeutendsten Preis für außergewöhnlich<br />
gutes Industriedesign, in den Bereichen Design,<br />
Funktionalität, Qualität und Preis aus.<br />
www.casio-b2b.com<br />
Datafox: Industrie-PC im Terminal-Format<br />
Der Datafox IPC Vario 10 ist selbst unter<br />
extremen Umgebungsbedingungen voll einsatzfähig<br />
und bietet dabei alle notwendigen<br />
Schnittstellen. Das 10,4 Zoll Display ermöglicht<br />
eine klare und übersichtliche Darstellung<br />
von Windowsbasierten Softwareanwendungen.<br />
Der integrierte Touchscreen wird durch eine zusätzliche<br />
Folie geschützt, sodass die Bedienung auch unter schwierigen<br />
Bedingungen unproblematisch ist. Zusätzlich können<br />
Buchungen auch über den integrierten Transponderleser<br />
oder einen extern angeschlossenen Barcodescanner erfolgen.<br />
Die Datenübertragung findet per TCP/IP oder optional<br />
via Mobilfunk statt. Als Staplerterminal kann der IPC Vario 10<br />
mit externem GPS-Sender ausgestattet werden.<br />
www.datafox.de<br />
Domino: Kontraststark kennzeichnen bei hohen Geschwindigkeiten<br />
play sichert ein effizientes<br />
und vor allem fehlerfreies<br />
Erstellen, Editieren und<br />
Bearbeiten von Drucktexten.<br />
Textlängen werden in<br />
mm/inch angezeigt, ebenso<br />
können Textabstände direkt<br />
in mm/inch angegeben werden.<br />
Die beiden Modelle CS<br />
405 und CS 407 werden wie<br />
alle weiteren Systeme der<br />
produkte 31<br />
Wiedenbach Apparatebau<br />
GmbH seit 2005 durch die<br />
Domino Deutschland GmbH<br />
vertrieben.<br />
www.domino-printing.com/de<br />
ident 2/09
32<br />
produkte<br />
L+P: MDE-Lösung für Einsteiger<br />
Lunzer + Partner liefert ein<br />
MDE-Komplettpaket mit<br />
LOGSTAR-OFFLINE, der<br />
Datenerfassungslösung für<br />
mobile Terminals, und drei<br />
leistungsfähigen Scannerterminals,<br />
Typ DT-X7 von Casio.<br />
Im Paketpreis enthalten ist<br />
neben der Hard- und Software<br />
für einen der genannten<br />
Anwendungsbereiche auch<br />
die Systemkonfiguration, das<br />
Zubehör für den Betrieb der<br />
Handterminals, eine Dockingstation<br />
zur Übertragung der<br />
erfassten Daten an das PC-<br />
System, eine ausführliche<br />
Anleitung und ein dreimonatiger<br />
kostenfreier Support.<br />
„Eine Offline-Lösung,<br />
die selbst kleinste Unternehmen<br />
wirtschaftlich nutzen<br />
können“, präsentiert Matthias<br />
Gerbert, Geschäftsführer<br />
LOGSTAR und Hauptgesellschafter<br />
der Lunzer + Part-<br />
ner GmbH auf der LogiMAT<br />
2009 in Stuttgart. <strong>Mit</strong> dem<br />
günstigen Paketangebot richtet<br />
sich das Softwarehaus an<br />
kleine und mittlere Unternehmen,<br />
die zwar ihr Lager mit<br />
moderner EDV verwalten, bei<br />
der Datenerfassung in Warenein-<br />
und -ausgang oder bei<br />
der Inventur jedoch noch mit<br />
Belegen, wie Lieferscheinen<br />
bzw. Inventurlisten arbeiten.<br />
Für die drei möglichen Einsatzbereiche<br />
Wareneingang,<br />
Verladung und Inventuren<br />
Markem-Imaje: Tintenstrahl kennzeichnet auf unterschiedlichste Materialien<br />
Die Kennzeichnung mit Tintenstrahl bietet im Getränkebereich einige Vorteile. Die unterschiedlichsten<br />
Materialien wie beispielsweise Glas, Kunststoff, Aluminium und Verbundwerkstoffe<br />
können problemlos mit einem Tintenstrahldrucksystem gekennzeichnet werden. Für die Kennzeichnung<br />
in schwierigen Umgebungen, wie an den Verarbeitungs- und Abfüllanlagen in der<br />
Getränkeindustrie, hat Markem-Imaje auch Tintenstrahldrucker mit der Schutzart IP65 im Programm,<br />
die vor Spritzwasser und Staub geschützt sind. Durch diese<br />
hohe Schutzart sind die Geräte zudem leicht von außen zu reinigen,<br />
wie es aus hygienischen Gründen oft not- wendig ist.<br />
Diese Tintenstrahldrucker der Serie 9000 von Mar- ke m - I m a j e<br />
sind besonders für alle Applikationen im Lebens- mittel- und<br />
Getränkebereich geeignet. Sie gewährleisten eine gleichbleibend<br />
gute Schriftqualität, große Bedienerfreund- lichkeit und<br />
eine einfache Integration in nahezu jedes industrielle Umfeld. Es können<br />
Druckgeschwindigkeiten von bis 5,5 m/s erreicht werden.<br />
www.markem-imaje.com<br />
Bluhm Systeme: Alles im Fluss mit der richtigen Kennzeichnung<br />
Neu ist der Palettenetikettierer<br />
Legi-Air 4050 P mit<br />
Schutzgehäuse. <strong>Mit</strong> seinem<br />
robusten Schwenkarm etikettiert<br />
er bis zu 420 Paletten<br />
pro Stunde doppelseitig<br />
nach GS1-Standard im DIN<br />
A5 Format. Unmittelbar vor<br />
dem Spendevorgang werden<br />
die Etiketten mit variablen<br />
Daten wie z.B. Gewichtsangaben<br />
oder Barcode gut<br />
lesbar bedruckt. Die modulare<br />
Bauweise ermöglicht<br />
einen schnellen Austausch<br />
einzelner Bauteile, wie zum<br />
ident 2/09<br />
Beispiel des Druckmoduls.<br />
Speziell für die Etikettierung<br />
unterschiedlich hoher<br />
Produkte, beispielsweise<br />
im Versandhandel gibt<br />
es die Logistiketikettierer<br />
der Serie Legi-Air mit zwei<br />
Applikatoren zur Auswahl:<br />
<strong>Mit</strong> dem SPA (Servo Pneumatik<br />
Applicator) erfolgt die<br />
Karton-Etikettierung wiederholgenau<br />
im schnellen<br />
Durchlauf. Der LWA (Light<br />
Weight Applicator) steht für<br />
die Etikettierung von Kartons<br />
im Stillstand. Spendege-<br />
schwindigkeiten sind mit bis<br />
zu 60 Etiketten pro Minute<br />
im Durchlauf möglich, beim<br />
LWA gibt es eine Hubvariation<br />
von 600 mm. Die Taktzeiten<br />
in der Logistik werden<br />
deutlich verringert.<br />
www.bluhmsysteme.ch<br />
sind optimierte Erfassungsmasken<br />
vorbereitet, sodass<br />
je nach Anwendung die Barcodes<br />
der Produkte, NVEs,<br />
Packstücke, Paletten und<br />
Lagerplätze eingescannt und<br />
die Mengenangaben eingegeben<br />
werden können. Die<br />
offline erfassten Daten werden<br />
im Terminal gespeichert<br />
bis sie später im EXCEL ® -<br />
Format an einen PC übergeben<br />
werden.<br />
www.MyLogstar.com<br />
Intermec: Mobile Drucker<br />
Intermec bringt mit dem PB2<br />
und PB3 zwei mobile und<br />
preiswerte Belegdrucker für<br />
DSD (Direct Store Delivery)/Fahrverkauf,<br />
zur Überbrückung<br />
von Warteschlangen<br />
im Einzelhandel sowie<br />
für Anwendungen im Außendienst<br />
auf den Markt. Die PB2<br />
und PB3 Drucker sind erhältlich<br />
mit einer Magnetstreifen-Leseeinheit,<br />
die es dem<br />
Außendienstler ermöglicht,<br />
den Zahlungsverkehr über<br />
den mobilen Computer oder<br />
Drucker abzuwickeln. Zahlungen<br />
können vor Ort erfolgen<br />
und werden sofort mittels<br />
Quittung belegt. Die Drucker<br />
sind Teil einer kompletten<br />
Lösung inklusive Beleg-<br />
Medien sowie „Medaillon<br />
Support Service“ und garantieren<br />
eine sichere drahtlose<br />
Schnittstelle via Bluetooth<br />
oder 802.11g in Kombination<br />
mit den robusten mobilen<br />
Computern von Intermec.<br />
www.intermec.com
Etikett haftet ohne Klebstoff Primera: Großproduktion von Etiketten<br />
Ohne Klebstoff haftend, rückstandslos<br />
ablösbar und wieder<br />
verwendbar – diese Art<br />
Etiketten mit Weihnachtsmotiven<br />
produzierte Ulrich Etiketten<br />
für den tschechischen<br />
und slowakischen Markt. Die<br />
Ausführung dieser Etiketten<br />
entspricht so gar nicht den<br />
üblich produzierten Etiketten,<br />
die meistens mit Klebstoff<br />
haften, je nach Klebstoff<br />
nicht unbedingt ablösbar und<br />
meistens nicht wieder verwendbar<br />
sind. Ulrich Etiketten<br />
setzte für diese spezielle<br />
Anfrage eine Adhäsionsfolie<br />
aus Weich-PVC ein, die ohne<br />
Klebstoff auf glänzenden<br />
Obermaterialien wie z.B. Fensterglas<br />
haftet. Die Vorteile<br />
dieser Folie sind, dass sie<br />
unter anderem wieder ablösbar<br />
ist, keine Rückstände<br />
hinterlässt und auch wieder<br />
verwendbar ist. Das Material<br />
ist transparent und weiß<br />
glänzend erhältlich und kann<br />
im UV-Buchdruck, UV-Flexodruck<br />
oder UV-Siebdruck<br />
bedruckt werden, wobei auch<br />
eine Mattprägung möglich ist.<br />
Die Temperaturbeständigkeit<br />
des Etiketts reicht von -10°C<br />
bis +70°C, was einen breiten<br />
Einsatzbereich ermöglicht.<br />
www.ulrich.at<br />
Avery Dennison: Weltneuheit SNAP 700/RFID<br />
Die Bedienungsfreundlichkeit des SNAP 700, der kompakte,<br />
beidseitige Druck und seine hohe Flexibilität machen ihn zum<br />
idealen System für Handelsdistributeure und kurzfristige<br />
Druckanwendungen. Dieser Drucker ist das jüngste <strong>Mit</strong>glied<br />
der erfolgreichen SNAP-Familie, die mit den Modellen 500 und<br />
600 bereits anerkannt hohe Standards für benutzerfreundliche<br />
und wirtschaftliche Drucksysteme in Kundenhand gesetzt hat.<br />
Sie zählen zu den erfolgreichsten Drucksystemen am Markt.<br />
Die Kennzeichnung mit RFID-Etiketten auf Einzelproduktba-<br />
Cognex : Neue Software für DataMan<br />
<strong>Mit</strong> der neuen Softwareversion<br />
3.2 können die stationären<br />
ID-Lesegeräte der<br />
Serie DataMan 100 bis zu<br />
128 Codes – unterschiedlicher<br />
Art – innerhalb eines<br />
einzigen Sichtfeldes gleichzeitig<br />
und extrem schnell<br />
lesen. Das vereinfacht den Systemaufbau sowie die Installation<br />
und erschließt kostenminimierend viele neue Anwendungsmöglichkeiten.<br />
DataMan ID-Lesegeräte werden in<br />
vielfältigen stationären wie auch mobilen Ausführungen<br />
zum Lesen unterschiedlichster Codes eingesetzt, von aufgedruckten<br />
1D- und 2D-Barcodes bis hin zu anspruchsvollsten<br />
DPM-Codes.<br />
www.cognex.com/idreaders<br />
<strong>Mit</strong> dem neuen CX1200e<br />
eine Rollendigitalmaschine<br />
können Anwender binnen<br />
kurzer Zeit mehrere zehntausend<br />
Label erstellen.<br />
Der Hersteller von Duplizier-<br />
und Drucksystemen<br />
betritt damit ein völlig neues<br />
Marktsegment und bedient<br />
ab sofort auch Großproduzenten<br />
von Etiketten. Dank<br />
der Anwendung des digitalenLaser-Druckverfahrens<br />
bedruckt der CX1200e<br />
je nach gewünschter Qualität<br />
bis zu 8,23 Metern an<br />
Etiketten in der Minute. Wie<br />
bei den Geräten aus der<br />
LX-Familie ist es aber auch<br />
sis (Item-tagging) zum Beispiel<br />
garantiert eine effektive<br />
Produktverfolgung durch die<br />
komplette Lieferkette, schnelle<br />
und akkurate Lagerbestandskontrolle<br />
sowie permanente<br />
Produktverfügbarkeit.<br />
www.ibmd.averydennison.com<br />
Die Software OBID ® ISO-<br />
Start wird für die Reader-<br />
Konfiguration sämtlicher<br />
OBID i-scan ® HF und UHF-<br />
Reader eingesetzt und bietet<br />
gegenüber seinem Vorgänger<br />
zahlreiche Innovationen.<br />
Neben der insgesamt<br />
übersichtlicheren Darstellung<br />
der Konfigurations-Parameter<br />
erleichtert der dialogbasierte<br />
„Quick Start Wizard“<br />
vor allem Neukunden eine<br />
schnelle und einfache Konfiguration.<br />
Darüber hinaus<br />
sind in der neuen Software<br />
möglich, kleinere Mengen<br />
herzustellen, wenn ein Kunde<br />
etwa mit einem Sonderwunsch<br />
an den Lieferanten<br />
herantritt. Die hohe Auflösung<br />
mit bis zu 2.400 dpi<br />
garantiert feinere Abstufungen,<br />
schärfere Text-<br />
und Graphikeinstellungen.<br />
Der Anwender kann beliebig<br />
zwischen Laserdruckpapier,<br />
weißem und klarem<br />
Polyester sowie PVC variieren<br />
und dabei auch die<br />
Abstufungen matt, seidenmatt<br />
und glänzend auswählen.<br />
www.primeralabel.de<br />
FEIG: Neuste Generation des Konfigurations-<br />
und Installationsprogramms<br />
auch Reader-Konfigurationsprofile<br />
enthalten, welche die<br />
passende Konfiguration für<br />
einzelne Applikationen (z.B.<br />
der Einsatz von Gate-Applikationen)<br />
schnell und übersichtlich<br />
unterstützen. Die<br />
vier verschiedenen Betriebsarten<br />
des Readers (ISO-<br />
Host, Scan Mode, Buffered<br />
Read Mode und Notification<br />
Mode) können mit dem<br />
Wizard sehr schnell konfiguriert<br />
und gestartet werden.<br />
www.feig.de<br />
produkte 33<br />
ident 2/09
34<br />
produkte<br />
SMARTRAC: FeliCa Inlays<br />
Smartrac und die Sony Corporation,<br />
Tokio, haben einen<br />
Vertrag geschlossen. Damit<br />
wird SMARTRAC zum<br />
ersten RFID Inlay Hersteller,<br />
der die kontaktlose Feli-<br />
Ca Integrated Circuit (IC)<br />
Chip Technologie von Sony<br />
mit dem neuen Sony RC-<br />
S962 Chip auf der Basis der<br />
Drahtverlegetechnik für den<br />
weltweiten Markt verfügbar<br />
macht. Die RFID Inlays<br />
bestehen aus einer Antenne<br />
und dem Sony Microchip, die<br />
mit der propriertären Drahtverlegetechnik<br />
von SMAR-<br />
TRAC auf ein Trägermateri-<br />
Rauscher: High-Speed Multi-Zeilenkamera<br />
Die monochrome, trilineare<br />
Zeilenkamera<br />
e2v ELiiXA 3V erfasst<br />
Bilder mit 54 kHz bei<br />
einer Auflösung von<br />
3x4096 Pixel und ist<br />
bestens geeignet für<br />
alle Anwendungen,<br />
die ernorme Geschwindigkeit,<br />
Sensitivität, erwei- terten Spektralbereich<br />
und 3x4k Auflösung erfordern. Die drei rückseiten-beleuchteten<br />
CCD-Zeilensensoren garantieren höchste<br />
Empfindlichkeit. ELiiXA-3V ist damit eine echte Alternative<br />
für teure TDI-Zeilenkameras oder High-End CMOS-Kameras.<br />
Die CCD-Zeilenkamera verfügt über ein Camera-Link Medium<br />
Interface, verschiedene Trigger-Modi, mehrere Ausgabemodi,<br />
bidirektionales Abtasten und läßt sich problemlos mit den vielen<br />
Funktionen zur Abstimmung der Ausgangskanäle, Flat Field<br />
Correction, Taktzyklus etc. in zahlreiche Systeme integrieren.<br />
www.rauscher.de<br />
al aufgebracht werden. Die<br />
Sony FeliCa Microchip Plattform<br />
vereint Verarbeitungs-,<br />
Speicher- und Kommunikationsfunktionen<br />
und wird<br />
in verschiedenen Anwendungsfeldern<br />
eingesetzt.<br />
Dazu zählen Zutritt, sichere<br />
elektronische Zahlungsvorgänge<br />
und <strong>Mit</strong>glieder- oder<br />
Treueprämiensysteme. In<br />
Japan und in anderen internationalen<br />
Märkten wie<br />
Hong Kong ist FeliCa der de<br />
facto Standard für kontaktloses<br />
Bezahlen, öffentliche<br />
Nahverkehrssysteme und<br />
Zutrittskontrolle.<br />
www.smartrac-group.com<br />
proLogistik: Berechnet den Versandkarton<br />
Der Einsatz des Moduls Pick &<br />
Pack ermöglicht eine auftrags-<br />
und artikel-bezogene<br />
Volumenberechnung für die<br />
Bereitstellung des richtigen<br />
Versandkartons in der Kom-<br />
ident 2/09<br />
missionierung. Durch Einsatz<br />
dieser Optimierungslösung<br />
für den Versandhandel entfällt<br />
ein nachträgliches Umpacken<br />
vor dem Verschicken<br />
der Ware. Ein weiterer Vor-<br />
Wien Computer: RFID Slap & Ship-Lösungen<br />
für jedes Budget<br />
Die Slap&Ship-Lösungen der Wien Computer Expert GmbH bietet<br />
für REWE und Metro-Zulieferer eine einfache „Stand Alone“<br />
Startlösung. <strong>Mit</strong> der zusammengestellten Kombination aus einem<br />
RFID Drucker, einem Barcodescanner und zu beschreibenden<br />
RFID-Tags, ist eine Ausstattung der ausgehenden Warenpaletten<br />
mit Metro- und REWE-Ready EPC Global genormten<br />
RFID UHF GEN 2 Tags einfach und kostengünstig möglich. Der<br />
Zulieferer druckt weiter wie bisher seinen NVE-Label für die<br />
Palette. Am Warenausgang scannt er mit einem Handscanner<br />
den korrekten NVE Barcode ein. Das Wien Computer Expert<br />
Programm im Drucker übersetzt die Daten und beschreibt den<br />
Tag GEN2 des Etikettes und druckt dieses aus. Zudem kann der<br />
Zulieferer noch feste Daten nennen, die auf dem Label mitgedruckt<br />
werden sollen. Druch diese Lösung benötigt der Kunde<br />
keinen Anschluss an ein vorhandenes EDV-System.<br />
www.wien-computer.de<br />
teil besteht in der merklichen<br />
Beschleunigung der Durchlaufzeiten.<br />
Die proLogistik<br />
GmbH + Co KG, Anbieter<br />
innovativer Systemlösungen<br />
im Bereich der Lagerverwal-<br />
Extech: Thermodrucker APEX 3<br />
Dieses neueste Modell<br />
von Extech Data System,<br />
der Thermodirektdrucker<br />
Apex 3, wurde dazu entwickelt,<br />
den Ansprüchen<br />
mobiler Arbeiter nach<br />
einem leichten, robusten<br />
und benutzerfreundlichen<br />
Drucker entgegenzukommen.<br />
Für WPAN entwickeltes<br />
Bluetooth mit kurzer<br />
Reichweite sowie serielle<br />
Kommunikation sind<br />
Standard für den Apex 3.<br />
Für die drahtlose Kommunikation<br />
mit größerer Reichweite<br />
bietet der Apex 3<br />
als Optionen Long-Range-<br />
Bluetooth oder 802.11b/g.<br />
Weitere zur Verfügung stehende<br />
Optionen sind IrDA<br />
tung und Materialflusssteuerung,<br />
optimiert die Ressourcen<br />
seiner Kunden vom Wareneingang<br />
bis zum Versand.<br />
www.prologistik.com<br />
und ein 3-spuriger Magnetkartenleser.<br />
Der flashbasierte<br />
integrierte Prozessor<br />
enthält Firmware, residente<br />
Schriften, rotierte<br />
Schriften, herunterladbare<br />
Schriften, Grafiken, Logos<br />
und Barcodes. Ein wichtiges<br />
neues Feature des<br />
Apex 3 ist die Verfügbarkeit<br />
von Extechs neuem Dienstprogramms<br />
Form Fiesta.<br />
Dies ist ein leicht zu installierendesWindows-basiertesSeitendruck-Dienstprogramm,<br />
das Nutzern die<br />
Erstellung von Formularen,<br />
wie z.B. Bordkarten und<br />
Parkscheinen, ermöglicht.<br />
www.extech.com
K O M M E N T A R<br />
RFID und Privatsphäre – zwischen Mythos und Realität<br />
Die RFID-Technologie wird in vielen Unternehmen<br />
erfolgreich eingesetzt und bietet eine große<br />
Bandbreite an Vorteilen. Dennoch gibt es bei<br />
Anwendern unbegründete Vorbehalte und Aufklärungsbedarf,<br />
vor allem, was Risiken der Privatsphäre<br />
und Informationssicherheit angeht.<br />
Aus der Industrie oder dem Einzelhandel<br />
sind RFID-Lösungen nicht mehr wegzudenken<br />
– sei es bei der Nachverfolgung<br />
von Sendungen in der Logistik, bei<br />
der Qualitätssicherung in der Produktion<br />
oder bei der Gewährleistung einer<br />
ununterbrochenen Kühlkette. Dennoch<br />
wird noch immer über mögliche Risiken<br />
der Technologie diskutiert. So fürchten<br />
Nutzer, dass sie zum „gläsernen Konsumenten“<br />
werden, weil sie vermuten,<br />
dass Unternehmen ihre sensiblen Daten<br />
auf RFID-Tags speichern und unzweckmäßig<br />
nutzen könnten. Spätestens seit<br />
der Einführung biometrischer Reisepässe<br />
haben viele Reisende große Bedenken,<br />
dass ihre persönlichen Daten von<br />
Unberechtigten ausgelesen und missbraucht<br />
werden. Was viele nicht wissen:<br />
Behörden benötigen einen speziellen<br />
Klarschriftleser, um die elektronisch<br />
gespeicherten Daten überhaupt<br />
Olaf May, Senior Director Germany<br />
Motorola Enterprise<br />
Mobility business (EMb)<br />
Heinrich-Hertz-Straße<br />
65232 Taunusstein<br />
Tel.: +49 (0)6128/70-0<br />
www.motorola.com/de<br />
einsehen zu können. Ein Missbrauch ist<br />
hier also fast unmöglich.<br />
Wie diese Beispiele zeigen, ist Aufklärung<br />
dringend notwendig, um die vielfältigen<br />
Einsatzmöglichkeiten der RFID-<br />
Technologie nicht bereits im Vorhinein<br />
ohne Grund zu beschneiden. Denn<br />
gerade bei RFID-Tags lassen sich<br />
Risiken für die Informationssicherheit<br />
sehr zuverlässig kontrollieren und minimieren,<br />
indem Informationen durch eine<br />
ausgefeilte Verschlüsselung geschützt<br />
werden. Zusätzlich ermöglicht unter<br />
anderem die neue Version des RFID<br />
Generation-2-Standards das Sichern<br />
individueller Tags durch Passwörter,<br />
wie Nutzer dies bereits von ihren Kredit-<br />
oder Geldkarten gewohnt sind. Ein<br />
möglicher Missbrauch lässt sich damit<br />
weitestgehend ausschließen. Dazu<br />
kommt, dass die heute beispielsweise<br />
im Handel eingesetzten RFID-Tags<br />
überhaupt keine vertraulichen Informationen<br />
enthalten. Stattdessen speichert<br />
und übermittelt der RFID-Tag nur eine<br />
einmalige Identifizierungsnummer, die<br />
in einer Datenbank gesichert wird. Auf<br />
diese Informationen können nur Personen<br />
zugreifen, die bereits eine Freigabe<br />
für die Datenbanknutzung haben.<br />
Eine solche Herangehensweise kennt<br />
jeder Nutzer von Autokennzeichen. Kein<br />
Autofahrer hat mehr Bedenken, dass die<br />
mit seinem Nummernschild verknüpften,<br />
teils hochsensiblen Daten wie Name oder<br />
Anschrift missbraucht werden könnten.<br />
Kfz-Kennzeichen werden täglich tausend-<br />
kommentar<br />
fach gelesen. Da unberechtigte Dritte die<br />
Informationen der Zulassungsstelle über<br />
Fahrer und Fahrzeug nicht nutzen dürfen,<br />
ist die Nummer auf dem Schild isoliert<br />
nutzlos. Genauso verhält es sich mit<br />
den Daten auf den RFID-Tags. Ohne die<br />
geeignete Entschlüsselungstechnologie<br />
und die vertraulichen Zugriffdaten können<br />
die Informationen nicht verwendet<br />
werden. Und die Hersteller von RFID-<br />
Technologie arbeiten mit Hochdruck<br />
daran, die Lösungen noch sicherer zu<br />
machen. So lassen sich bereits individuelle<br />
Tags durch Passwörter schützen, um<br />
das Kopieren der Daten zu verhindern.<br />
>> RFID-Technologie ist ohne Frage sehr sicher.<br />
Datenschutzbedenken sind unbegründet<br />
36<br />
bibliothekssystem<br />
RFID UHF Bibliothekssystem<br />
Die Verwaltungssysteme in Bibliotheken basieren<br />
im Wesentlichen auf dem System der<br />
optischen Identifizierung mittels Barcode. In<br />
den vergangenen Jahren wurden vereinzelt Systeme,<br />
basierend auf der Radiofrequenztechnik,<br />
installiert und bewähren sich seitdem im Praxiseinsatz.<br />
Bei der berührungslosen Identifizierung<br />
der Medien findet Hardware aus dem HF<br />
Frequenzbereich mit 13,56 MHz Anwendung.<br />
Die Potentiale der ultrahohen Frequenz<br />
(865 MHz – 965 MHz) für diesen Anwendungsbereich<br />
blieben bislang hingegen<br />
unberücksichtigt. Durch die dynamische<br />
Entwicklung der UHF-Technologie, im<br />
Logistikbereich, sind die Preise für entsprechende<br />
Reader und Transponder<br />
mittlerweile jedoch stark gesunken. So<br />
ist die Nutzung von UHF-Komponenten<br />
auch in anderen Bereichen als der<br />
Logistik wirtschaftlich sinnvoll.<br />
Eine Lehrprojektgruppe, am Bremen<br />
Institut für Produktion und Logistik, hat<br />
sich die Identifizierung der UHF-Potentiale<br />
im Bibliotheksmanagement, deren<br />
Evaluation und die Installation eines auf<br />
der UHF-Technik basierenden Bibliothekssystems<br />
zur Aufgabe gemacht.<br />
Das Lehrprojekt ist ein fester Bestandteil<br />
des Studiums, im Rahmen dessen<br />
angehende Ingenieurinnen und Ingenieure<br />
die im Studium erworbenen Kenntnisse<br />
problemorientiert vertiefen sollen.<br />
Zur besseren Beurteilung der Zuverläs-<br />
Dipl.-Ing. Dieter Uckelmann,<br />
LogDynamics Lab<br />
Weitere Informationen:<br />
LogDynamics Lab c/o BIBA<br />
Bremer Institut für Produktion<br />
und Logistik GmbH<br />
Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter<br />
www.logdynamics.com/lab<br />
ident 2/09<br />
sigkeit der UHF-Technologie<br />
wurden in der ersten Phase<br />
des Lehrprojekts umfangreiche<br />
Testreihen mit Hilfe<br />
eines ersten prototypischen<br />
Testaufbaus durchgeführt.<br />
Aufbauend auf einigen Beobachtungen,<br />
in der Universitäts-Bibliothek Bremen,<br />
sollte der Ausleihvorgang simuliert und<br />
die Funktionalität des Testaufbaus evaluiert<br />
werden. Zunächst wurde geprüft,<br />
wie zuverlässig das Ausleihen von<br />
Büchern an einer selbst entwickelten<br />
Selbstverbucher-Station funktioniert.<br />
Hier wurde im Speziellen die Pulkerfassung<br />
näher untersucht.<br />
Im weiteren Testverlauf sollte herausgefunden<br />
werden, wie sicher die Entwendung<br />
eines nicht verbuchten Buches<br />
verhindert werden kann. Eine Testperson<br />
musste dabei, unter Verwendung<br />
unterschiedlicher Haltepositionen der<br />
Bücher, ein aufgebautes Sicherheitsgate<br />
passieren, während eine zweite<br />
Person mit Hilfe einer Computersoftware<br />
die absolute Erfassungsrate<br />
der Tags in den Büchern aufzeichnet.<br />
Schlussendlich sollten im Rahmen der<br />
Testdurchführung die für den Bibliotheksaufbau<br />
zuverlässigsten Hardwarekomponenten<br />
(Reader, Antenne,<br />
Tag), sowie die optimale Anordnung<br />
der Antennen im Gate identifiziert werden.<br />
Ein übergeordnetes Ziel lag in der<br />
Bewertung der UHF-Technologie.<br />
Buch 3<br />
Buch 2<br />
Buch 1<br />
RFID Antenne<br />
Digitalwaage<br />
Schematischer Aufbau des Selbstverbuchers<br />
Tageserfassung<br />
Gewichtserfassung<br />
3 der insgesamt 6 getesteten Haltepositionen<br />
der Bücher<br />
Als Ergebnis konnte festgehalten werden,<br />
dass die Pulkerfassung beim Selbstverbucher<br />
die Erwartungen übertroffen<br />
hat. Hier erfolgte selbst bei einer Ausleihe<br />
von 20 Büchern noch eine sichere<br />
Erfassung aller Transponder. Das für die<br />
Testreihen aufgebaute Sicherheitsgate<br />
wurde in der Regel nur bei vorsätzlichem<br />
Diebstahl überwunden. Dies wäre z.B.<br />
möglich, wenn eine Person den im Buch<br />
befindlichen Transponder an den Körper<br />
drückt. In einem solchen Szenario macht<br />
sich die UHF-Beeinflussung durch Wasser<br />
bemerkbar.<br />
Auf den Testergebnissen basierend, wurde<br />
dann ein RFID UHF Bibliothekssystem<br />
geplant und in der Institutsbibliothek<br />
des Bremer Instituts für Produktion und<br />
Logistik installiert. Die Prozesse Bibliotheksverwaltung<br />
und Medienverleih werden<br />
mit Hilfe des installierten RFID Systems<br />
unterstützt. Das System besteht<br />
im Wesentlichen aus zwei Hauptkomponenten:<br />
Einem RFID Selbstverbucher und<br />
ein RFID Gate, welches als Diebstahlsicherung<br />
dient.
Für die Realisierung eines Selbstverbuchungssystems<br />
wurde ein RFID UHF-<br />
Lesesystem mit einem Wiegesystem<br />
kombiniert. An der Selbstverbuchungsstation<br />
kann die Ausleihe und die Rückgabe<br />
von Büchern, die mit UHF-Transpondern<br />
ausgestattet sind, bequem und einfach<br />
vom Nutzer vorgenommen werden.<br />
Um alle Vorgänge bei der Ausleihe oder<br />
Rückgabe abzusichern, befindet sich<br />
unter der Ablagefläche der Verbuchungsstation<br />
eine Waage, die parallel zum Auslesen<br />
der Transponder, das jeweilige<br />
Gesamtgewicht der Bücher mit den im<br />
System hinterlegten Identifikationsnummern<br />
und zugehörigen Eigengewichten<br />
abgleicht.<br />
Zur Diebstahlsicherung befindet sich<br />
im Eingangsbereich der Bibliothek ein<br />
alarmgesichertes Gate mit vier UHF<br />
Antennen, deren optimale Leseposition<br />
mit Hilfe der zuvor durchgeführten<br />
Tests bestimmt worden ist.<br />
Das Sicherheitsgate ist von außen<br />
nicht sichtbar, da es gelungen ist,<br />
die Antennen mit in den Türrahmen<br />
zu integrieren. Vier Aufkleber weisen<br />
den <strong>Mit</strong>arbeiter jedoch auf die Position<br />
der Antennen hin.Im Anschluss<br />
an den Aufbau des Sicherheitsgates<br />
in der Bibliothek mussten noch einige<br />
Anpassungen vorgenommen werden,<br />
um im laufenden Betrieb einen Fehlalarm<br />
zu vermeiden. Ein solcher Fehlalarm<br />
könnte dann auftreten, wenn der<br />
Erfassungsbereich beim Sicherheitsgate<br />
auch noch in den Bibliotheksbereich<br />
hinein gelangt und dadurch<br />
Bücher versehentlich erfasst werden.<br />
Digitalwaage RFID Antenne<br />
Arbeitsstation<br />
Buch 3<br />
Buch 2<br />
Buch 1<br />
RFID Antenne<br />
Digitalwaage<br />
Selbstverbucher<br />
Systemskizze der BIBA-Bibliothek<br />
Um den Lesebereich des Sicherheitsgates<br />
auf den Eingangs- bzw. Ausgangsbereich<br />
der Bibliothek zu reduzieren,<br />
wurden zunächst metallische<br />
Abschirmungen an den Seiten der<br />
Antennen montiert. Dadurch konnte<br />
die seitliche Abstrahlung der Antennen<br />
in den Bibliotheksbereich deutlich verringert<br />
werden. Darüber hinaus musste<br />
die Abstrahlleistung an den Antennen<br />
soweit runter geregelt werden, bis<br />
die zusätzlich durch das Öffnen der Tür<br />
auftretenden Reflexionen nicht mehr bis<br />
in den Bibliotheksbereich hineingelangen.<br />
Trotz dieser Anpassungen konnten<br />
in weiteren Testreihen vor Ort keine<br />
nennenswerten Beeinträchtigungen der<br />
Lesesicherheit festgestellt werden.<br />
Bei der Anwendung dieser innovativen<br />
Bibliotheksapplikation im Praxiseinsatz<br />
Gate<br />
Reader<br />
Reader Switch<br />
Schnittstelle<br />
Waage<br />
bibliothekssystem 37<br />
Signalleuchte<br />
Touchscreen<br />
Shuttle XPC<br />
Schnittstelle<br />
Signalleuchte<br />
konnten im Wesentlichen eine Zeiteinsparung<br />
bei der Medienverwaltung, ein<br />
höherer Kundennutzen im Hinblick auf<br />
Schnelligkeit und Bedienkomfort und<br />
eine effektive Diebstahlsicherung der<br />
Medien festgestellt werden. Ein näch-<br />
>> Als Ergebnis konnte festgehalten werden,<br />
dass die Pulkerfassung beim Selbstverbucher<br />
die Erwartungen übertroffen hat
38<br />
rfid-technologie<br />
Darf‘s auch etwas mehr sein?<br />
Passive und aktive Transponder in komplexen<br />
industriellen Anwendungen<br />
Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile<br />
und Chancen von automatischer Identifikation<br />
und möchten ihre speziellen Bedürfnisse durch<br />
individuelle RFID-Lösungen umsetzen. Besonderen<br />
Mehrwert bieten oft komplexere Anwendungen,<br />
die durch eine einfache Barcode-Kennzeichnung<br />
nicht gelöst werden können.<br />
Viele Firmen weltweit haben bereits<br />
RFID Technologien und -verfahren<br />
umgesetzt. Die meisten Investitionen<br />
sind dabei in die firmeninterne Objektverfolgung<br />
geflossen, bei denen die<br />
Objekte den Einflussbereich der Firma<br />
nicht verlassen und die Transponder<br />
ebenfalls im Kreislauf verbleiben. <strong>Mit</strong><br />
der kostengünstigen Massenproduktion<br />
von passiven Smart-Labels wur-<br />
den auch offene Kreisläufe interessant<br />
und es wurde begonnen, internationale<br />
Standards zu entwickeln. Besondere<br />
öffentliche Aufmerksamkeit haben<br />
Lieferketten bis hin zum Endkunden<br />
erfahren. Durch Ankündigungen immer<br />
niedrigerer Chip- bzw. Label-Preise<br />
wurde ein regelrechter Hype ausge-<br />
Weitere Informationen:<br />
DYNAMIC Systems GmbH<br />
Technopark Oberpfaffenhofen<br />
Argelsrieder Feld 11, D-82234 Weßling<br />
Tel.: +49 (0)8153/9096-0<br />
www.dynamic-systems.de<br />
ident 2/09<br />
löst, bei dem der Fokus der zukünftigen<br />
RFID-Anwendungen überwiegend<br />
auf die Ablösung des Barcodes<br />
durch den massenhaften RFID-Einsatz<br />
gelegt wurde. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit<br />
wurde dabei oft mit der<br />
Forderung nach noch billigeren Transpondern<br />
erwidert.<br />
Dagegen wird mit komplexeren RFID-<br />
Anwendungen – auch bei deutlich<br />
höheren Kosten pro Transponder<br />
– meist ein besserer ROI (return-ofinvestment)<br />
erreicht oder gar ein Problem<br />
gelöst, das mit anderen Technologien<br />
nicht oder nur sehr schlecht lösbar<br />
ist. <strong>Mit</strong> einer breiteren Sichtweise<br />
kann RFID Technologie in vielen industriellen<br />
Bereichen nützlich sein: Von<br />
der Fertigungsautomation, der Logistiksteuerung<br />
und Lagerorganisation<br />
bis hin zu Qualitätsmanagement und<br />
Sicherheitsanwendungen. Im Bereich<br />
der Sicherheitsanwendungen stehen<br />
auch Mikroprozessoren mit eigenem<br />
Betriebssystem (smart card OS) für<br />
komplexe Algorithmen zur Verschlüsselung<br />
und Authentifizierung zur Verfügung.<br />
Industrielle<br />
Anwendungen<br />
Für die Industrieautomation stehen<br />
robuste Industrietransponder zur Verfügung,<br />
die auch ohne Batterie über mehrere<br />
Meter Reichweite verfügen und für<br />
den wartungsfreien Dauereinsatz geeignet<br />
sind. So können in der Automobilproduktion<br />
mit einem an der Roh-Karosse<br />
montierten Transponder Montageroboter<br />
und der Materialzufluss gesteuert<br />
werden. Speziell für die industrielle Prüftechnik<br />
entwickelt wurde ein wartungsfreier<br />
passiver Transponder, der in der<br />
Lage ist, einen Schaltzustand auszuwerten<br />
und kontaktlos an ein Lesegerät<br />
>> Von hochwertigen aktiven Transponder-<br />
Systemen ist der Übergang zu Funkgeräten,<br />
Telemetriesystemen und Mobilfunkgeräten<br />
praktisch fließend
Tags/s) und die robusten Leseergebnisse<br />
gegenüber.<br />
Von hochwertigen aktiven Transponder-<br />
Systemen ist der Übergang zu Funkgeräten,<br />
Telemetriesystemen und Mobilfunkgeräten<br />
(GPRS, UMTS) praktisch<br />
fließend. In diesem Zusammenhang<br />
ist es einleuchtend, dass aktive Systeme<br />
aufgrund der hohen Kosten und<br />
der notwendigen Wartung wegen der<br />
beschränkten Batterielebensdauer für<br />
einfache Kennzeichnungsaufgaben oder<br />
Anwendungen im langjährigen Dauereinsatz<br />
keine angemessene Lösung<br />
darstellen. Bei komplexeren Anwendungen,<br />
seien es geforderte Reichweiten<br />
ab 10m oder Sensorikanwendungen<br />
mit Verlaufskontrollen (beispielsweise<br />
die Messung von Temperaturverläufen),<br />
führt jedoch heutzutage kein Weg<br />
an den aktiven Systemen vorbei.<br />
Praxisbeispiel für Personen Echtzeit-<br />
Ortung<br />
Im Zentrallager eines weltweit führenden<br />
Kerntechnikunternehmens sollte<br />
ein Personensicherheitssystem realisiert<br />
und eingeführt werden. In dem<br />
Archiv des Zentrallagers werden Dokumente<br />
bis zu 90 Jahre gelagert. Im Falle<br />
eines Feueralarms würde, um Verlust<br />
durch Feuer oder Löschwasser zu<br />
vermeiden, eine Flutung durch Stickstoff<br />
erfolgen. Um Personen in einem<br />
Zusammenspiel von RFID und Datamatrix<br />
solchen Gefahrenfall zuverlässig und<br />
schnell retten zu können, wurde ein<br />
Personenortungssystem installiert,<br />
das den Rettungskräften im Alarmfall<br />
eine schnelle und gezielte Rettung von<br />
Personen ermöglicht.<br />
Das Lösungskonzept wurde auf Basis<br />
von aktiv sendenden Tags und vernetzten<br />
Sensoren entwickelt, das eine permanent<br />
aktualisierte Ortung der Personen im<br />
Archiv sicherstellt. Sämtliche Besucher<br />
und <strong>Mit</strong>arbeiter werden beim Betreten<br />
des Archivs registriert und erhalten einen<br />
Tag. Durch die integrierte 3D-Visualisierung<br />
ist jederzeit ersichtlich, in welchem<br />
genauen Teilbereich sich Personen aufhalten.<br />
Im Falle eines Rettungseinsatzes<br />
können die Personen somit schnellstmöglich<br />
lokalisiert und gerettet werden.<br />
Einsatz verschiedener Identifikationstechnologien in der Wäschereilogistik<br />
Die oft fälschlicherweise geäußerte Meinung,<br />
„RFID ersetzt den Barcode“, die bei vielen<br />
potenziellen Anwendern in der Wäschereilogistik<br />
zur Zurückhaltung beim Einsatz von RFID<br />
geführt hat, lässt sich auch in der Wäschereilogistik<br />
einfach und anschaulich widerlegen.<br />
Im Folgenden soll nicht eine weitere<br />
Abhandlung dieser Problematik und<br />
auch nicht die Diskussion um die Frage<br />
„RFID – eine Nischentechnologie<br />
Ramin Hassan<br />
Managing Director<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
Weitere Informationen:<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
Clara-Zetkin-Straße 14, 07545 Gera<br />
Tel.:+49 (0)365 / 830 700 -0<br />
www.gera-ident.com<br />
oder nicht“ behandelt werden, sondern<br />
anhand eines konkreten Beispiels das<br />
gelungene Zusammenspiel von RFID-<br />
Technologie (HF-, UHF- Bereich) und<br />
Datamatrixcode-Technologie.<br />
<strong>Mit</strong> der Entscheidung eines karitativen<br />
Unternehmens, eine Wäscherei<br />
zu errichten, in der auch Menschen mit<br />
Behinderung arbeiten werden, fiel auch<br />
zum gleichen, frühen Zeitpunkt die Entscheidung,<br />
ein modernes Kennzeichnungssystem<br />
für die Wäschereilogistik<br />
einzubeziehen. Dabei sollen sowohl<br />
Textilien aus dem Bereich der Altenpflege,<br />
eigenen Wohnheimen der karitativen<br />
Einrichtung, Hotels und anderen Fremdkunden<br />
gewaschen werden. Damit war<br />
auch eine Vorraussetzung gegeben, die<br />
nicht oft genug zu betonen ist: Egal um<br />
welches Kennzeichnungs- oder anderes<br />
Identifikations-System und um welche<br />
Branchenanwendung es sich handelt, je<br />
eher ein Systemintegrator einbezogen<br />
rfid & barcode 39<br />
ident<br />
wird und je professioneller das begleitende<br />
Projektmanagement arbeitet,<br />
desto erfolgreicher ist die Realisierung.<br />
Und es ist ein weitverbreiteter Irrtum,<br />
man könne solch durchaus hochinnovative<br />
Systeme „nebenbei“ installieren.<br />
Im genannten Projekt wurde der Systemintegrator<br />
von Anfang an einbezogen<br />
und ein Verantwortlicher auf Kundenseite<br />
berufen, eine wesentliche Voraussetzung<br />
für den späteren Erfolg. So konn-<br />
ident 2/09
40<br />
rfid & barcode<br />
ten bereits in der Projektierungsphase<br />
die Anzahl an Arbeitsplätzen, notwendige<br />
Flächen, die erforderliche Rechentechnik<br />
und deren Netzwerkanbindung<br />
u.a.. festgelegt werden. Und, auch das<br />
ist durchaus verallgemeinerbar für Identifikations<br />
– Projekte, es konnte die optimale,<br />
für den jeweiligen Prozess notwendigeDatenübertragungstechnologie<br />
und ihre peripheren Auswirkungen<br />
geplant werden.<br />
Heute kann man das zum Einsatz<br />
gekommene System, welches auf der<br />
Basis von tex.ident ® – Wäschekennzeichnung<br />
beruht, zusammenfassend<br />
wie folgt beschreiben:<br />
1. Die Textilien werden vom Kunden in<br />
betriebseigenen, branchenüblichen<br />
Wäschecontainern abgeholt.<br />
2. Das Anlegen der entsprechenden<br />
kundenbezogenen Aufträge erfolgt<br />
im Wareneingang (branchenüblicher<br />
Begriff: unreine Seite) entweder über<br />
einen Datamatrixcode (z.B. bei der<br />
Bewohnerwäsche) oder durch Erfassung<br />
über RFID – Chips (bei der<br />
Berufs-/Mietwäsche). Dabei kommen<br />
sowohl Tischantennen als auch<br />
sogenannte Tunnelreader für die Pulkerfassung<br />
von Textilien in geschlossenen<br />
Wäschesäcken zum Einsatz.<br />
3. Nach der Reinigung wird – auf gleiche<br />
Weise für beide Identifikationstechnologien<br />
– sortiert. Dafür werden die<br />
Wäschecontainer an Sortierregaleinrichtungen<br />
„angedockt“, welche mit<br />
pick to light – Einrichtungen ausgerüstet<br />
sind, was die auftragsbezogene<br />
Sortierung in den Containern<br />
erleichtert.<br />
4. Die Identifizierung der Container<br />
erfolgt am Wareneingang, an der<br />
Desinfektionsschleuse und im Warenausgang.<br />
Neben der Optimierung<br />
des Transportprozesses dient diese<br />
Verfahrensweise dem Nachweis der<br />
Desinfektion, der ständigen Kontrolle<br />
des gegenwärtigen Aufenthaltsortes<br />
der Container und der richtigen Position<br />
an der Sortierregaleinrichtung.<br />
ident 2/09<br />
Die Wichtigsten seien hier genannt:<br />
Die Software ist so aufgebaut, dass sie<br />
sowohl Datamatrixcode als auch HF-<br />
und UHF – Datenübertragungen verarbeiten<br />
und die aufbereiteten Daten an<br />
ein kundenspezifisches ERP – System<br />
übergeben kann. Die Arbeitsplätze für<br />
Wareneingang und Sortierung wurden<br />
mit Auslesetechnik für Datamatrixcode<br />
und RFID (HF) ausgerüstet, die Touchscreen-Terminals<br />
in den Tisch integriert.<br />
Diese wiederum wurden nach ergo-<br />
nomischen Gesichtspunkten, inklusive<br />
Höhenverstellbarkeit, angefertigt.<br />
Die Tunnelreader für die Pulkerfassung<br />
(nur bei RFID-Wäschekennzeichnung<br />
möglich) der im Wäschesack enthaltenen<br />
Textilien wurden so konstruiert<br />
und gebaut, dass sie einen optimalen<br />
Durchlauf der Wäschesäcke mit einem<br />
aus Polymerwerkstoffen hergestellten<br />
Transportband ermöglichen. Die zum<br />
Einsatz kommenden HF-Transponder<br />
werden einer Wareneingangskontrolle<br />
für typische Parameter unterzogen,<br />
um zu gewährleisten, dass die Lesbarkeit<br />
optimal gegeben ist. Die Containerverwaltung<br />
erfolgt ausschließlich<br />
mit RFID-Technik (UHF). Zur Anwendung<br />
kommen on metal- Transponder<br />
und – auf die baulichen Gegebenheiten<br />
angepasste – Lesetechnik. Für Mietwäsche/Flachwäsche,<br />
die mit RFID<br />
gekennzeichnet wird, und deren Kommissionierung<br />
kommt ebenfalls ein Tun-<br />
nelreader mit entsprechendem Transportband<br />
zum Einsatz.<br />
>> Es wurde der Systemintegrator von<br />
Anfang an einbezogen und ein Verantwortlicher<br />
auf Kundenseite berufen
GS1 DataBar-Codes bald Standard am POS<br />
Ab 1. Januar 2010 gilt die neue GS1-Symbologie für alle Kassensysteme der Welt<br />
Die Schaffung effizienter Prozesse ist eine wichtige<br />
Voraussetzung für Unternehmen, um die<br />
aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen<br />
bewältigen zu können. Die Identifikation von<br />
Artikeln und die automatische Erfassung der<br />
Daten über Barcodes hat sich hier in den letzten<br />
30 Jahren als probates <strong>Mit</strong>tel zur Kostenreduzierung<br />
im Einzelhandel erwiesen. Jedoch<br />
sind auch hier die Anforderungen nicht stehen<br />
geblieben. Daher hat die weltweite Standardisierungsorganisation<br />
GS1 nun die GS1 DataBar-<br />
Strichcodes entwickelt, die ab 1. Januar 2010<br />
global zum Standard werden.<br />
Die neuen GS1 DataBar-Symbologien<br />
können aufgrund ihrer effizienten<br />
Platznutzung auf kleinstem Raum<br />
mehr Informationen als die herkömmlichen<br />
EAN 8-, 13- und 128-Barcodes<br />
darstellen, die sich nahezu auf jedem<br />
Produkt im Laden oder Supermarkt<br />
finden. Damit schaffen sie neuartige<br />
Möglichkeiten für die eindeutige Auszeichnung<br />
kleiner Handelseinheiten<br />
z.B. im Gesundheitswesen oder der<br />
Elektronik oder auch von mengenva-<br />
Weitere Informationen:<br />
Citizen Systems Europe GmbH<br />
Mettinger Str. 11, 73728 Esslingen<br />
Tel.: +49 (0)711/39 06 420<br />
www.citizen-europe.com<br />
riablen Artikeln im Handel, wie Fleisch<br />
und Käse, oder loser Ware, wie Obst<br />
und Gemüse. All das kann jetzt mit<br />
zusätzlichen Informationen wie Charge,<br />
Verfallsdatum, Seriennummer,<br />
Preis, Währung, Wert, Größe oder<br />
Gewicht verschlüsselt werden. Dies<br />
öffnet Unternehmen die Tür für eine<br />
erweiterte Produktidentifikation, Produktauthentizität,<br />
Rückverfolgung und<br />
Qualitätssicherheit.<br />
Handels- und Logistikunternehmen<br />
sind nun in der Pflicht, sich rechtzeitig<br />
auf die neuen Codes einzustellen.<br />
Hilfe erhalten sie dabei von Citizen<br />
Systems Europe, einem internationalen<br />
Hersteller von Etiketten-, Barcode-<br />
und mobilen Druckern, dessen Dru-<br />
cker schon jetzt schnell, einfach und<br />
günstig DataBar-Codes drucken können.<br />
„Unsere aktuellen Druckermodelle<br />
CLP631 und CL-S703 erfüllen<br />
die GS1-Spezifikationen für die EAN-<br />
und DataBar-Codes. Dabei drucken<br />
sie problemlos beide Barcode-Typen<br />
aus, so dass Unternehmen den allmählichen<br />
Wechsel von EAN zu Data-<br />
Bar bewältigen können und gleichzeitig<br />
Investitionsschutz gegeben ist“,<br />
erläutert Román Aresté, Sales Manager<br />
Citizen Systems Europe.<br />
Citizen-Drucker machen den Druck der<br />
DataBar-Codes äußerst einfach, da<br />
barcodedrucker 41<br />
sie über eine Reihe innovativer Funktionalitäten<br />
verfügen. Dank des nach<br />
oben öffnenden Metallgehäuses beispielsweise<br />
bleibt die Stellfläche beim<br />
>> All das kann jetzt mit zusätzlichen Informationen wie<br />
Charge, Verfallsdatum, Seriennummer, Preis, Währung,<br />
Wert, Größe oder Gewicht verschlüsselt werden
42<br />
etikettierung<br />
Intelligente Etikettierung als Teil moderner Logistik<br />
Nachverfolgbarkeit, fortlaufende Nummerierung und mechanische Dauerhaftigkeit der<br />
Labels inklusive der Identifizierbarkeit für den Versand bei minimalen Kosten<br />
Die Anforderungen der Elme Metering<br />
Systems GmbH, einem renommierten<br />
Hersteller von Wasserzählern, waren<br />
hoch: Für die Produktkennzeichnung<br />
einer neuen Serie sollten die Etiketten<br />
in feuchter Umgebung mit Spritzwassereinfluss<br />
dauerhaft beständig sein,<br />
innerhalb neun verschiedener Zählertypen<br />
war Varianz gefordert und die<br />
Produktionsabläufe mit flexibel wechselnden<br />
Montageeinheiten und -teams<br />
hatten örtliche Flexibilität zu gewährleisten.<br />
Außerdem musste jedes Produktlabel<br />
die eindeutige Zuordnung und Nachverfolgbarkeit<br />
bezüglich der gesamten<br />
Produktionsdaten zulassen. Entsprechend<br />
dieser Vorgaben entwickelte die<br />
ProLogis Automatisierung und Identifikation<br />
GmbH, der mittelständische Spezialist<br />
für Automatisierung und Identifikation<br />
in der Logistik, ein voll integriertes<br />
System zu Produktkennzeichnung.<br />
Ein handelsüblicher Thermotransfer-<br />
Drucker CAB A4+/300 P übernimmt<br />
den Druck der Etiketten auf wasserbeständige,<br />
selbstklebende und sehr stark<br />
Robert Joerges<br />
Weitere Informationen:<br />
ProLogis Automatisierung und<br />
Identifikation GmbH<br />
Hagsdorfer Str. 3, 85368 Sixthaselbach<br />
Tel.: +49 (0)8764/9329-13<br />
www.prologis.de<br />
ident 2/09<br />
haftende PE-Folie im entsprechenden<br />
Format. Alle benötigten Etikettenlayouts<br />
– für neun unterschiedliche Wasserzähler-Typen<br />
– sowie deren integrierte<br />
Logik für den Etikettendruck sind auf<br />
einer handelsüblichen CF-Karte gespeichert.<br />
Als Stand-Alone-Lösung erweist<br />
sich der verwendete Druckertyp als<br />
hoch flexibel bei maximaler Betriebssicherheit.<br />
Denn im Wartungsfall oder<br />
bei Defekt des Druckers kann jederzeit<br />
ein vergleichbarer Drucker eingesetzt<br />
werden, indem die CF-Karte mit<br />
der entsprechenden Programmierung<br />
installiert wird.<br />
Das einzelne Etikettenlayout setzt sich<br />
jeweils aus einem Datamatrix 2D-Code,<br />
einer Seriennummer und einer Artikelnummer<br />
in Klarschrift zusammen. Im<br />
aufgedruckten Datamatrix Code sind<br />
die Artikel- und die Seriennummern verschlüsselt.<br />
Für Code und Nummern sind<br />
im Layout einzelne Felder definiert. Clou<br />
des ganzen Systems und die technische<br />
Herausforderung sind die Programmierung<br />
der Etikettierlogik bezüglich fortlaufender<br />
Nummern, die sich am aktuellen<br />
Kalenderdatum orientieren.<br />
Programmier-Erfahrung und entsprechendes<br />
Know-how der ProLogis stellen<br />
sicher, dass die Kalenderfunktion auch<br />
bei Schaltjahren richtig rechnet.<br />
Die Prüffziffer (p) schließlich<br />
– am Ende der Seriennummer<br />
– wird nach<br />
Modulo 10 berechnet.<br />
Damit die Bediensicherheit<br />
gewährleistet<br />
ist und Doppeldrucke<br />
ausgeschlossen werden<br />
können – zum Beispiel wenn<br />
die Produktion über Nacht oder am<br />
Wochenende stillsteht, wird die zuletzt<br />
gedruckte Seriennummer für jedes Etikettenlayout<br />
(bzw. für jedes Produkt)<br />
auf der Speicherkarte gesichert.<br />
Einfache Bedienung und ebenso sichere<br />
Handhabung sind selbstverständlich.<br />
<strong>Mit</strong>tels eines Navigatorpads am Druckerdisplay<br />
wählt die Bedienperson<br />
das gewünschte Etikettenlayout aus,<br />
um sich dann das Label drucken zu lassen,<br />
dass sich gleichzeitig vom Trägermaterial<br />
löst und an wenigen Millimetern<br />
haftend nur noch abgezogen und aufgeklebt<br />
werden muss.<br />
Im Sinne eines geschlossenen logistischen<br />
Systems wird das Produktlabel<br />
in einem weiteren Arbeitsschritt bei<br />
der Verpackung mit einem 2D-Scanner<br />
gelesen, und dann dem direkt über RS-<br />
232 verbundenen Etikettendrucker für<br />
den Verpackunsdruck übermittelt. Bei<br />
diesem seperaten Drucker handelt es<br />
sich ebenfalls um eine Stand-Alone-<br />
Lösung, bei der die Möglichkeiten<br />
der Kommunikation<br />
mithilfe der eingebauten<br />
Schnittstellen<br />
Anwendung findet. Der<br />
gelesene Datamatrix wird<br />
wiederum von einer eigenen<br />
Software eingelesen und<br />
eins zu eins auf das Verpackungsetikett<br />
übertragen. Die Übereinstimmung von<br />
verpacktem Produkt und Verpackungsetikett<br />
ist somit gewährleistet.<br />
ident
Praktische Tipps für Thermo- und<br />
Thermotransferdruckköpfe<br />
Gestochen scharfer Thermo- und Thermotransferdruck<br />
stellt höchste Anforderungen an den Druckkopf des<br />
Etikettendruckers<br />
Etiketten sind ein wesentlicher Bestandteil<br />
der Identifikationsprozesse und deswegen<br />
aus den Bereichen Handel,<br />
Lager und Logistik nicht mehr wegzudenken.<br />
Die überwiegende Mehrzahl<br />
der Beschriftungen von Waren besteht<br />
aus Klebeetiketten. Aus Kostengründen,<br />
aber auch wegen der einfacheren<br />
Handhabung werden dabei sehr oft einfache<br />
Thermoetiketten verwendet. Gerade<br />
dieses Druckverfahren stellt an Drucker<br />
und Druckkopf höchste Ansprüche.<br />
Durch die Rauhigkeit des Materials ist der<br />
Druckkopf hinsichtlich Abriebs extremen<br />
Belastungen ausgesetzt. Hier zeigt sich<br />
die Qualität der Glasschicht, welche die<br />
empfindlichen Thermoelemente schützt.<br />
Aber auch die Beschaffenheit der Thermoelemente<br />
spielt eine große Rolle bei der<br />
Haltbarkeit der Thermoleiste. Diese Thermoelemente<br />
werden beim Drucken immer<br />
wieder ein und ausgeschaltet, ein enormer<br />
Stress für die Halbleiterelemente. Obwohl<br />
die Elektronik an dieser Stelle verschleißfrei<br />
arbeitet, ist die Anzahl der Schaltspiele<br />
nicht unbegrenzt. Durch geschick-<br />
Dipl.-Ing. Michael Rose<br />
Weitere Informationen:<br />
Rose Intech GmbH & Co. KG<br />
Unterste Eisengasse 42<br />
61267 Neu Anspach<br />
www.rose-intech.de<br />
te Wahl der Komponenten ist es möglich<br />
die Lebensdauer der Druckelemente nicht<br />
unerheblich zu verlängern.<br />
Thermodrucker sind heute sehr ausgereifte<br />
und langlebige Produkte. Bei guter<br />
Pflege hält die Mechanik viele Jahre.<br />
Lediglich die Verschleißteile wie Riemen,<br />
Andruckwalzen und Druckleisten müssen<br />
regelmäßig gewartet und gegebenenfalls<br />
ausgetauscht werden. Das mit Abstand<br />
teuerste Ersatzteil stellt zweifellos dabei<br />
der Druckkopf dar. Je nach Druckdurchsatz<br />
werden während der Lebensdauer<br />
eines Druckers ca. 15- 30 Ersatzdruckköpfe<br />
(Druckleisten) benötigt. Dabei<br />
kommen Kosten auf den Anwender zu,<br />
>> 30.000 Meter Etiketten bedruckt ein Druckkopf<br />
in der Regel innerhalb seines Druckkopflebens<br />
44<br />
veranstaltungen<br />
v o r b e r i c h t e<br />
Integrationsprojekte zeigen Wirkung<br />
Bund und Fachmesseveranstalter schaffen ideale<br />
Rahmenbedingungen für AutoID-Lösungen<br />
AutoID-Produkte und Lösungen sind da, eine Vielzahl von Anwendungsinseln<br />
hat sich gebildet. Jetzt bietet sich die Chance, mit berührungslosen Identifikationstechniken<br />
noch umfassender Prozesse zu optimieren und Geschäftsmodelle<br />
zu erweitern, um so gestärkt aus der gegenwärtigen Krise hervor<br />
zu gehen. Nicht nur einzelne Unternehmen sollen den Einsatz der Technik<br />
erproben und davon profitieren, auch Unternehmens-Verbände und schließlich<br />
komplette Volkswirtschaften können durch die Integration von AutoID-<br />
Lösungen Effizienz steigern und sich Wachstumspotenziale erschließen.<br />
Bis 2012 rechnen die Gartner-Analysten mit einem Marktvolumen<br />
von 3,5 Milliarden Dollar. Anwender entsprechender<br />
Lösungen sind zu 21 Prozent Unternehmen der<br />
diskreten Fertigung, gefolgt von nationalen und internationalen<br />
Behörden und der Transportbranche mit jeweils<br />
20 Prozent. Auf Handelsunternehmen entfallen 14 Prozent<br />
des RFID-Markts. Um die entsprechenden Umsätze<br />
>> <strong>Mit</strong> RFID lassen sich nach-<br />
anzukurbeln und um vernetzte Arbeits- und Lebenswelten<br />
voranzutreiben, hat das Bundesministerium für Wirtschaft<br />
und Technologie (BMWi) das Programm Next Generation<br />
Konrad Buck<br />
Weitere Informationen:<br />
EURO ID 2009 – 5. bis 7. Mai 2009<br />
5. Internationale Fachmesse & Wissensforum<br />
für Automatische Identifikation<br />
Veranstaltungsort: EXPO XXI, Expocentre Köln,<br />
Gladbacher Wall 5, D-50670 Köln<br />
Öffnungszeiten: täglich von 10.00-17.00 Uhr<br />
Aussteller: ca. 120 Aussteller auf 4.000 m2 Ausstellungsfläche<br />
Veranstalter: IBC EUROFORUM GmbH (Informa Group)<br />
Träger: AIM Deutschland e.V.<br />
www.euro-id-messe.de<br />
ident 2/09<br />
weislich Geschäftsprozesse<br />
und Lieferketten optimieren
Branchenübergreifende Geschäftsmodelle sind vielversprechend<br />
Next Generation Media zeigt,<br />
dass insbesondere branchenübergreifendeGeschäftsmodelle<br />
viel versprechend sind.<br />
Ein wesentlicher Grund dafür<br />
liegt in der anhaltenden technologischen<br />
Konvergenz, die<br />
vormals getrennte Wirtschaftsbereiche immer stärker zusammenführt.<br />
Ein Beispiel ist die RFID-Technologie, die einen<br />
wichtigen Förderschwerpunkt in dem Projekt darstellt. Die<br />
entwickelten Pilotanwendungen reichen hier von der industriellen<br />
Produktion über die Logistik bis zur Konsumelektronik.<br />
So sind für die Wirtschaftlichkeit moderner Produktionsanlagen<br />
nicht nur der Anschaffungspreis und die einfachen<br />
Betriebskosten relevant. Vielmehr erwachsen aus variablen<br />
Betriebs-, Wartungs- und Modernisierungskosten komplexe<br />
und schwer kalkulierbare Kostenstellen.<br />
Produkte und Lösungen für das Aufsetzen verbesserter Prozesse<br />
spielen auch auf dem Branchentreff Anfang Mai in Köln<br />
eine zentrale Rolle. Darüber hinaus wird die 5. Internationale<br />
Fachmesse EURO ID 2009 vom 5. -7. Mai 2009 in den Hallen<br />
der EXPO XXI, Köln, wieder neue Marktentwicklungen und<br />
Technologien demonstrieren. Gezeigt werden Exponate und<br />
Lösungsbeispiele in den Märkten Gesundheitswesen, Medizintechnik,<br />
Pharmazeutische<br />
Industrie, Medikamentenversorgung<br />
und Konsumgüterindustrie.<br />
In allen genannten<br />
Bereichen herrscht ein<br />
gleichermaßen hoher Druck,<br />
die Geschäftsprozesse zu<br />
verschlanken oder aber fälschungssicherere<br />
Produkte<br />
zu bauen.<br />
RFID geht jetzt in die Breite<br />
Ausgewählte Schwerpunkte<br />
der Fachmesse EURO<br />
ID 2009 sind vernetzte<br />
Lösungen und durchgängige<br />
Datenkommunikation, die<br />
zunehmende Integration von<br />
Betriebssystemen mit Druckern<br />
und mobilen Scannern,<br />
standardisierte Lösungen für<br />
AutoID-Hardware und -Software,<br />
Komponenten für das<br />
„Internet der Zukunft“ und<br />
das „Internet der Dinge“,<br />
Produkte für mobile Datenerfassung<br />
und mobile Daten-<br />
·<br />
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Aussteller der EURO ID 2009 (Stand: 16.03.2009)<br />
(SAG) Securitag Assembly<br />
Group Co., LTD<br />
7iD Technologies GmbH<br />
A&M KINZEL<br />
Siebdruckmaschinen Ltd.<br />
advanced PANMOBIL<br />
System GmbH & Co. KG<br />
AEG IDENTIFIKATIONS-<br />
SYSTEME GmbH<br />
AGID ZA de l‘Europe<br />
AIM Deutschland e.V.<br />
APK Identification<br />
ATP adhesive Systems AG<br />
autoID systems GmbH<br />
Avery Dennison<br />
Deutschland GmbH<br />
Balluff GmbH<br />
Barcodat GmbH<br />
B-Id GmbH & Co. KG<br />
BioControl AS<br />
Bluhm Systeme GmbH<br />
CISC Semiconductor Design +<br />
Consulting GmbH<br />
CST - Computer Simulation<br />
Technology AG<br />
CTR Carinthian Tech Research<br />
AG<br />
DECA Card Engineering GmbH<br />
deister electronic GmbH<br />
Dematic GmbH<br />
Dynamic Systems GmbH<br />
Elatec GmbH<br />
EURO I.D. Identifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
kommunikation, dezentrale Lösungen, jede Menge Anwendungsbeispiele,<br />
Near Field Communication (NFC)-Lösungen<br />
und nicht zuletzt, Stichwort Tracking & Tracing, Systeme für<br />
die Rückverfolgbarkeit von Produkten, Verpackungen und<br />
Ladeeinheiten.<br />
Peter Altes, Projektverantwortlicher beim Messe-Veranstalter<br />
IBC EUROFORUM GmbH (Informa Group), hebt hervor:<br />
„<strong>Mit</strong> RFID lassen sich nachweislich Geschäftsprozesse und<br />
Lieferketten optimieren. Viele Praxisbeispiele aus Handel<br />
und Fertigungsindustrie belegen dies seit Jahren.“ Rund 300<br />
interessante Produkte und Lösungen zur Distanz-Datenerfassung<br />
zeigt die EURO ID 2009 in Köln, inklusive der Präsentation<br />
ausgewählter Ergebnisse des Next Generation Media-<br />
Projekts vom Bundeswirtschaftsministerium.<br />
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FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
Felix Schoeller Supply Chain<br />
Technologies GmbH & Co. KG<br />
FERROXCUBE<br />
Deutschland GmbH<br />
Fraunhofer Institut für<br />
Integrierte Schaltungen (IIS)<br />
Fraunhofer Institut für Mikroelektonische<br />
Schaltungen und<br />
Systeme (IMS)<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
GS1 Germany GmbH<br />
Harting AG<br />
HID Global GmbH<br />
Höft & Wessel AG<br />
Huf Tools GmbH<br />
ID-LABEL GMBH<br />
IDS Microchip AG<br />
IDtronic GmbH<br />
inotec Barcode<br />
Security GmbH<br />
Institut für Distributions- und<br />
Handelslogistik des VVL e. V.<br />
Jeka Industriele Efficiency bv<br />
KATHREIN-RFID GmbH<br />
Maxicard GmbH<br />
metraTEC GmbH<br />
MICROSENSYS GmbH<br />
MOVIS Mobile Vision GmbH<br />
Multitape GmbH<br />
NXP Semiconductors<br />
PDS Peripherie.Daten.<br />
Systeme Entwicklungs-<br />
und Service GmbH<br />
veranstaltungen 45<br />
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Prozeus<br />
RAKO Security-Label<br />
Produktsichungs GmbH<br />
RFID Konsortium GmbH<br />
RF-iT Solutions GmbH<br />
RI-ComET, Forschungsgruppe<br />
der Hochschule für Technik<br />
und Wirtschaft des Saarlandes<br />
SATO Labelling Solutions<br />
Europe GmbH<br />
Schreiner Group<br />
GmbH & Co KG<br />
Silverstroke AG<br />
SMARTRAC TECHNOLOGY<br />
GROUP<br />
SOKYMAT AUTOMOTIVE<br />
GmbH<br />
T&TT<br />
t+t netcom Auto-ID AG<br />
TagStar Systems GmbH<br />
TECTUS Transponder<br />
Technology GmbH<br />
TOSHIBA TEC Europe Retail<br />
Solution Systems S.A.<br />
Ubisense AG<br />
Verlag & Freie Medien /<br />
RFID im Blick<br />
Waldemar Winckel<br />
GmbH & Co. KG<br />
Warok GmbH<br />
Wolke Inks & Printers GmbH<br />
X-ident technology GmbH<br />
Zentrum für Intelligente<br />
Objekte ZIO<br />
ident 2/09
46<br />
veranstaltungen<br />
FachPack + PrintPack + LogIntern 2009<br />
Die FachPack lädt zur Geburtstagsparty<br />
und gemeinsam<br />
mit PrintPack sowie LogIntern<br />
werden vom 29. September<br />
bis zum 1. Oktober<br />
2009 gut 1.300 Gäste auf<br />
Aussteller- und 34.000 auf<br />
Besucherseite erwartet. Sie<br />
kommen vorwiegend aus<br />
Deutschland, Österreich, der<br />
Schweiz, Benelux, Italien,<br />
Frankreich und den Wachstumsmärkten<strong>Mit</strong>telosteuropas.<br />
Vielfältige Lösungsansätze<br />
zur Ressourcen schonenden<br />
Effizienzsteigerung<br />
bietet die FachPack-Sonderschau.<br />
Besonders wohl fühlen<br />
sich in Nürnberg die vorwiegend<br />
mittelständischen<br />
Hersteller von Packstoffen,<br />
Packmitteln und Packhilfsmitteln,<br />
immerhin weit über<br />
ein Drittel der Aussteller. Sie<br />
stehen gemeinsam mit den<br />
SENSOR+TEST 2009:<br />
Neuheiten und Innovationspreis<br />
Mehr als 1 000 Veranstaltungen<br />
wie Kongresse, Diskussionsforen,<br />
Seminare und<br />
Workshops mit hochkarätiger<br />
Besetzung geben den Besuchern<br />
die Möglichkeit, sich<br />
tiefgreifend über die Themen<br />
der Zukunft zu informieren,<br />
den umfassenden Wissenstransfer<br />
mit Entscheidern<br />
aus Wirtschaft, Politik<br />
und Industrie für sich zu nut-<br />
Anbietern von Verpackungsmaschinen<br />
im Zentrum der<br />
Aufmerksamkeit.<br />
Packmittelmarkt<br />
Deutschland: Bio-Produkte<br />
gern im Glas<br />
18,5 Mio. t Packmittel (+5 %)<br />
wurden 2007 in Deutschland<br />
hergestellt, so der GemeinschaftsausschussDeutscher<br />
Verpackungshersteller<br />
(GADV) in der Industrievereinigung<br />
Kunststoffverpackungen<br />
(IK). Dabei verteilen sich die<br />
Werkstoffanteile am Verpackungsmarkt<br />
wertmäßig wie<br />
folgt: Kunststoffe 43, Papier,<br />
Karton und Pappe 32, Metalle<br />
(Aluminium, Weißblech) 19,<br />
Glas 6 %. Dabei hat Kunststoff<br />
die höchsten Wachstumsraten.<br />
2007 gingen 4<br />
Mrd. t Kunststoffe in den Ver-<br />
Vom 26. bis zum 28. Mai<br />
2009 findet in Nürnberg<br />
die Messtechnik-Messe<br />
SENSOR+TEST statt. Über die Innovationen in den Messehallen<br />
hinaus bietet sie den Besuchern ein attraktives<br />
Gesamtprogramm mit mehreren internationalen Kon-<br />
HANNOVER MESSE 2009 20. bis 24. April<br />
ident 2/09<br />
zen – moderne Technologien<br />
nicht nur zu sehen, sondern<br />
zu erleben und zu begreifen.<br />
<strong>Mit</strong> rund 6 000 Ausstellern<br />
auf mehr als 200 000 QuadratmeternAusstellungsfläche<br />
werden sich die Werte<br />
jedoch auf dem Niveau der<br />
Vorjahre bewegen. 13 Leitmessen<br />
vereint die Hannover<br />
Messe unter ihrem Dach. Die<br />
maßgebenden Themen sind<br />
packungsmarkt (+5 %). Die<br />
wichtigsten Wachstumsbereiche<br />
waren PET-Getränkeflaschen,<br />
Flaschen für Milchgetränke<br />
und Becher.<br />
RFID: Innovationen im<br />
Packmittelmarkt<br />
In wirtschaftlich schwierigen<br />
Zeiten arbeiten die Entwicklungsabteilungen<br />
der Packmittelhersteller<br />
einerseits an<br />
mehr Funktionalität (Smart<br />
Packaging), andererseits an<br />
Nachhaltigkeit in der Produktion<br />
und im weiteren<br />
Lebenszyklus der Verpackung.<br />
Beides fordern Markenartikler<br />
wie Handel, um<br />
Kosten zu sparen und Produkte<br />
im Wettbewerb besser<br />
zu positionieren. So<br />
dürfen FachPack-Besucher<br />
auch 2009 auf eine Reihe<br />
Industrieautomation, Energietechnologien,<br />
Antriebs- und<br />
Fluidtechnik, Mobilität, Zulieferung,<br />
Zukunftstechnologien<br />
und Nachwuchs. Aus diesem<br />
Themenspektrum ergeben<br />
sich zahlreiche Synergien für<br />
die Fachbesucher.<br />
INTERKAMA (Hallen 7 – 9,<br />
11): Gemeinsam mit den Leitmessen<br />
Factory Automation<br />
von Innovationen gespannt<br />
sein. Hier steht beispielsweise<br />
die Entwicklung kostengünstiger<br />
RFID-Tags auf der<br />
Prioritätenliste ganz oben.<br />
Von ihnen wird mehr Funktionalität<br />
erwartet, als sie<br />
der Barcode bieten kann.<br />
Einen neuen Ansatz gibt es<br />
jetzt mit dem Projekt Smart-<br />
Pack, initiiert von einem führenden<br />
Aluminium-Folien-<br />
Hersteller, an dem zahlreiche<br />
Unternehmen beteiligt sind.<br />
RFID-Chips können Daten<br />
zur Fälschungssicherheit<br />
und Rückverfolgbarkeit speichern<br />
und durch passiv auslesbare<br />
Sensorik z. B. Temperaturschwankungen<br />
in der<br />
Kühlkette überwachen.<br />
www.fachpack.de<br />
www.logintern.de<br />
gressen, weiteren Tagungen und einem umfangreichen Aktionsprogramm.<br />
Die Kongressveranstaltungen werden dabei<br />
in diesem Jahr erstmals unter dem gemeinsamen Dach des<br />
SENSOR+TEST Kongresses stattfinden. Anlässlich seiner<br />
Fachmesse SENSOR+TEST hat der AMA Fachverband für<br />
Sensorik e.V. wieder den SENSOR Innovationspreis mit<br />
10.000 € dotiert und international ausgeschrieben.<br />
www.sensor-test.de<br />
und Industrial<br />
Building<br />
Automation<br />
steht sie unter dem gemeinsamen<br />
Dach der Industrial<br />
Automation. Daraus ergeben<br />
sich zahlreiche Schnittstellen<br />
zu allen Disziplinen der Automatisierungstechnik.<br />
Einen<br />
weiteren Schwerpunkt bildet<br />
auch 2009 das Thema Wireless<br />
Automation, ein spe-
zieller Ausstellungsbereich<br />
für funkgestützte Kommunikationstechnik,<br />
in dem unter<br />
anderem die in 2008 begonnenen<br />
Diskussionen um den<br />
WirelessHART-Standard vertieft<br />
werden.<br />
Factory Automation (Hallen<br />
8, 9, 11, 14 – 17): Wer sich<br />
über die neuesten Techniken<br />
der Fertigungsautomation<br />
informieren will, kommt zur<br />
Factory Automation. In neun<br />
Hallen werden alle für den<br />
transport logistic 2009 12. bis 15. Mai 2009<br />
Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche gehen Experten<br />
davon aus, dass die Logistik eine der wachstumsstärksten<br />
Branchen in Deutschland bleiben wird. Von den Stärken des<br />
Logistikstandorts Deutschland und der deutschen Logistikdienstleister<br />
können sich Unternehmen aus aller Welt bei<br />
der transport logistic 2009 überzeugen. Die 12. Internationale<br />
Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr findet<br />
vom 12. bis 15. Mai 2009 in München statt.<br />
Deutsche Güterverkehrslogistik ist in Europa führend. Logistikexperten<br />
suchen ständig nach Innovationen, um den Verkehrsfluss<br />
und Abläufe in der Logistik zu optimieren. So erforscht<br />
das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) die<br />
Identifizierungstechnologie RFID und entwickelt Lösungen für<br />
das Satellitennavigationssystem Galileo, das 2013 in Betrieb<br />
Maschinenbau relevanten<br />
Themen gezeigt. Hierzu<br />
gehören etwa Bildverarbeitung,<br />
Sensorik, Industriekommunikation,Antriebstechnik<br />
und Robotik. Außerdem<br />
spielen die Themen<br />
gehen soll. Was in Zukunft möglich sein<br />
wird und wie weit die Technologien mittlerweile sind, wollen<br />
Spezialisten in zwei Foren auf der Fachmesse transport logistic<br />
am 13. und 14. Mai 2009 in München vorstellen.<br />
Doch wie weit ist die Technik wirklich? Inwiefern lässt sich die<br />
Wertschöpfungskette durch RFID-Systeme optimieren? Antworten<br />
gibt das Forum „RFID heute – aus Visionen werden<br />
Projekte“, das das Fraunhofer IML gemeinsam mit GS1 Germany<br />
GmbH und BITKOM, dem Bundesverband IT und neue<br />
Medien e.V., im Rahmen der der transport logistic in München<br />
veranstaltet. Das Forum findet am <strong>Mit</strong>twoch, 13. Mai, 10 bis<br />
11.30 Uhr in Halle B2 statt.<br />
www.transportlogistic.de<br />
n a c h b e r i c h t e<br />
10. Logistics Forum Duisburg<br />
Zwei Tage lang hatten rund 600 Teilnehmer in der Duisburger<br />
Mercatorhalle über Zukunftsthemen von Transport<br />
und Infrastruktur diskutiert. 45 Aussteller aus dem In- und<br />
Ausland nutzten das Forum, um mit den Besuchern ins<br />
Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung stand im Zeichen<br />
der schwierigen weltwirtschaftlichen Situation, war<br />
jedoch insgesamt von großer Zuversicht geprägt. „Lassen<br />
Sie uns Sachverhalte aufklären und nicht mit Schlagzeilen<br />
die Leute verrückt machen“, sagte Christa Thoben, Ministerin<br />
für Wirtschaft, <strong>Mit</strong>telstand und Energie des Landes<br />
Nordrhein-Westfalen, in ihrer Eröffnungsrede.<br />
Die Vorträge und Diskussionen zeigten: Der Wirtschaftsbereich<br />
Logistik blickt auch in diesen Zeiten nach vorn.<br />
Es war die Rede von Nachhaltigkeit, von Innovationen,<br />
von Netzwerkbildung und Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen,<br />
Regionen- und Ländergrenzen hinweg.<br />
Referenten wie Dr. Hugo Fiege (Fiege Gruppe), Erich<br />
Staake (Duisport), Dr. Herbert Lütkestratkötter (Hochtief)<br />
und Dr. Norbert Bensel (DB Schenker) waren sich<br />
in diesem Punkt einig.<br />
www.bvl.de<br />
7. Hamburger Logistiktage<br />
elektrische Antriebe/Motion<br />
Control sowie Industrial<br />
Identification und Clean Production<br />
eine herausgehobene<br />
Rolle.<br />
www.hannovermesse.de<br />
In diesem Jahr trafen sich bereits zum siebten Mal Experten aus<br />
Handel, Dienstleistung und Industrie, um über aktuelle Themen<br />
sowie zukunftsorientierte Lösungen zu diskutieren. Viele der<br />
Teilnehmer waren nicht zum ersten Mal zu Gast, als Jörg Hermsmeier,<br />
Geschäftsführer der LMS Logistik Management Service<br />
GmbH und Initiator der Hamburger Logistiktage, zum jährlichen<br />
Treffen einlud. Die 7. Hamburger Logistiktage fanden dort statt,<br />
wo der Hamburger Sport-Verein e.V. seine Heimspiele in der<br />
Fußball-Bundesliga austrägt. Als einzigartige Location wählten<br />
die Veranstalter die HSH Nordbank Arena. Zusammenfassend<br />
können die Initiatoren auch dieses Jahr auf zwei erfolgreiche<br />
Veranstaltungstage zurückblicken und alle Interessenten auf<br />
eine weitere hervorragende Veranstaltung im kommenden Jahr<br />
hoffen lassen. Auch Dr. Nikolaus Hartig lobte die „hochinteressante,<br />
flüssig und abwechslungsreich inszenierte Veranstaltung“.<br />
„In hochkarätigen Vorträgen und einer gut zusammengestellten<br />
Podiumsdiskussion und einer umfangreichen Ausstellung<br />
konnten die 300 Teilnehmer aus erster Hand Informationen<br />
zu neuen Technologien, Prozessen und Konzepten erfahren.“<br />
Ein Grund mehr für Ihn, im Februar kommenden Jahres wieder<br />
eine Reise nach Hamburg zu planen.<br />
www.hamburger-logistiktage.de<br />
veranstaltungen 47<br />
ident 2/09
48<br />
veranstaltungen<br />
Gute Stimmung auf der LogiMAT 2009<br />
Auf der 7. Internationalen Fachmesse für Distribution,<br />
Material- und Informationsfluss stellten 716 Austeller aus<br />
17 Ländern ihre Lösungen, Produktneuheiten und Weiterentwicklungen<br />
vor. Auf 52.000 m_ Ausstellungsfläche<br />
standen Kommissionier-Systeme, Lagerlogistik, Robotertechnik,<br />
Flurförderzeuge, Auto-ID und Verpackungstechnologie<br />
im <strong>Mit</strong>telpunkt. Zahlreiche Lösungen zur Prozess-<br />
optimierung, Kostensenkung und Rationalisierung wurden<br />
angeboten und führten bei Besuchern und Ausstellern zu<br />
einer positiven Aufbruchsstimmung. „Was die Zukunft<br />
der Intralogistik betrifft, geht von der LogiMAT 2009 eine<br />
optimistische Stimmung aus. Die Messe zeigte, dass die<br />
Intralogistik wesentlich zur Bewältigung der aktuellen Wirtschaftslage<br />
beitragen kann. Sie macht die Unternehmen<br />
effizienter und damit leistungsfähiger“, so der Messeleiter<br />
Peter Kazander.<br />
<strong>Mit</strong> 16.400 Fachbesuchern<br />
erzielte die diesjährige<br />
LogiMAT eine Steigerung<br />
um 10 Prozent gegenüber<br />
dem Vorjahr und damit<br />
einen erneuten Besucherrekord.<br />
Nach einer Besucher-<br />
>> Wenn es darum geht, neue Zielgruppen und<br />
Märkte zu erschließen, nimmt die LogiMAT<br />
für uns einen wichtigen Stellenwert ein<br />
Systemberater Harald Domschke, Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen> Eine stilvolle Messe, bei der<br />
noch Fachkompetenz mehr<br />
zählt als billige Show-Einlagen.“<br />
Silvia Graf, Marketingleiterin der Gebhardt Transport- und<br />
Lagersysteme GmbH, Cham<br />
Diesen Optimismus bestätigt auch eine auf der LogiMAT<br />
2009 vorgestellte Studie der Ulmer Logistikberatung IWL<br />
AG. Danach rechnen 75 Prozent der Unternehmen mit<br />
einer nur vorübergehenden und mäßigen Auswirkung der<br />
Wirtschafts- und Finanzkrise. Besonders vielversprechend<br />
erscheinen Maßnahmen zur Kostenreduzierung vor allem<br />
durch Bildung von Know-how- und Produktions-Netzwerken.<br />
Die nächste LogiMAT findet vom 2. bis 4. März 2010<br />
in Stuttgart statt.<br />
www.logimat-messe.de<br />
Industrieverband für Automatische<br />
Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />
AIM-D e.V.<br />
Deutschland – Österreich – Schweiz<br />
Verband für Automatische<br />
Identifikation (Auto-ID),<br />
Datenerfassung und Mobile<br />
Datenkommunikation<br />
AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit<br />
Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren<br />
und repräsentiert über 160 <strong>Mit</strong>glieder in<br />
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu<br />
gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute<br />
und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion<br />
von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM EMEA,<br />
Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,<br />
der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist und mehr<br />
als 700 <strong>Mit</strong>glieder in 43 Ländern hat.<br />
www.AIMglobal.org<br />
AIM-D e.V.<br />
Richard-Weber-Str 29<br />
68623 Lampertheim<br />
www.AIM-D.de<br />
so erreichen sie uns<br />
Tel.: 06206 13177<br />
Fax: 06206 13173<br />
E-Mail: info@aim-d.de<br />
www.aim-d.de<br />
www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />
Ansprechpartner:<br />
Gabriele Habanetz,<br />
Wolf-Rüdiger Hansen<br />
Vorschau<br />
18. – 20. März 2009 – AIM-<br />
Frühjahrsforum und <strong>Mit</strong>gliederversammlung,<br />
Duisburg<br />
Quelle: www.rehfeld-fotografie.de<br />
Das AIM-Frühjahrsforum mit <strong>Mit</strong>gliederversammlung<br />
findet vom 18. – 20. März<br />
2009 im inHaus-Forschungszentrum<br />
des Gastgebers, des Fraunhofer-Instituts<br />
Mikroelektronische Schaltungen<br />
und Systeme (IMS), in Duisburg statt.<br />
Unter dem Motto Logistik und Gebäude-Management<br />
der Zukunft tagen wir<br />
dort im modernsten Forschungszentrum<br />
seiner Art, das erst im November<br />
letzten Jahres eingeweiht wurde.<br />
www.ims.fraunhofer.de<br />
Das Forum beginnt wie immer mit dem<br />
AutoID Networking am 18.3. abends im<br />
Mercure Hotel Duisburg City. Am 19.3.<br />
ist die eigentliche <strong>Mit</strong>gliederversammlung<br />
mit einem umfassenden Fachprogramm<br />
im inHaus-Zentrum. Besonders<br />
interessant sind die folgenden Referate:<br />
• Dr. Roland Döhrn, RWI Rheinisch-<br />
Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung<br />
e.V., Essen, zur<br />
wirtschaftlichen Entwicklung: Wie<br />
geht es mit der Realwirtschaft weiter?<br />
(siehe auch Interview des RWI-Leiters<br />
Prof. Dr. Christoph Schmidt in Spiegel<br />
Online vom 8. März 2009, Hinweis<br />
dazu auf www.AIM-D.de.)<br />
• Professor Dr. Anton Grabmaier, Leiter<br />
des Fraunhofer-Institutes IMS, über<br />
Ziele, Ergebnisse und Kooperationserfahrungen<br />
im Verlaufe der inHaus-<br />
Projekte.<br />
• Jan Boruszewski, Leiter Unternehmensentwicklung<br />
der Duisburger Hafen AG,<br />
über den Binnenhafen Duisburg und<br />
aim 49<br />
seine exponierte Rolle mit der „Nabelschnur“<br />
nach Rotterdam.<br />
Am 20.3. führen uns die Fraunhofer-<br />
Experten durch ihr Forschungszentrum<br />
und vermitteln uns einen umfassenden<br />
Eindruck von den AutoID-Techniken,<br />
die hier am Bau entwickelt werden:<br />
neue Verfahrensweisen bei der Baustellenlogistik,<br />
beim Bau, bei der Überwachung<br />
des Gebäudes und für seinen<br />
Betrieb. Wie man auch in dem US-<br />
Fachmagazin RFID Journal nachlesen<br />
kann, hat der Konzern Hochtief hier<br />
bereits 4,3 Millionen Euro investiert.<br />
Insgesamt fließen in dieses Projekt<br />
über 26 Millionen Euro Fördermittel:<br />
www.inhaus.de.<br />
Das vollständige Programm des AIM-<br />
Frühjahrsforums wurde per E-Mail an alle<br />
AIM-<strong>Mit</strong>gliedsunternehmen verteilt und<br />
ist auf der Homepage im <strong>Mit</strong>gliederbereich<br />
veröffentlicht. Weitere Auskünfte<br />
erteilt gerne die AIM-Geschäftsstelle.<br />
5. – 7. Mai 2009 – EURO ID<br />
2009, Köln<br />
Diese europäische AutoID-Messe unter<br />
Trägerschaft von AIM-D ist dem gesamten<br />
AutoID-Spektrum gewidmet – insbesondere:<br />
Barcode, 2D Code, RFID<br />
und Sensorik – und verfolgt eine alle<br />
Anwenderbranchen übergreifende Perspektive.<br />
Damit trägt sie der Erkenntnis<br />
Rechnung, dass viele Erfahrungen mit<br />
AutoID-Lösungen auf unterschiedliche<br />
Branchen übertragen werden können.<br />
Messe-Highlight ist das AutoID-Live-<br />
Szenarium „Tracking & Tracing Theatre“<br />
(T&TT), das in diesem Jahr erstmals auf<br />
den Automotive-Sektor ausgerichtet ist.<br />
Träger des T&TT ist ein AIM-<strong>Mit</strong>gliederkonsortium,<br />
dessen <strong>Mit</strong>glieder sowie<br />
Einzelheiten zur inhaltlichen Gestaltung<br />
weiter unten in dem Bericht über den<br />
letzten T&TT-Auftritt auf der LogiMAT<br />
in Stuttgart aufgeführt sind.<br />
Neben dem T&TT zeigen sich auf der<br />
Euro ID auch wieder eine Reihe von<br />
AIM-<strong>Mit</strong>gliedern auf dem AIM-Gemeinschaftsstand:<br />
ident 2/09
50<br />
aim<br />
Balluff, Barcodat, Dematic, Felix Schoeller<br />
Supply Chain Technologies, Hochschule<br />
des Saarlandes, Höft & Wessel,<br />
ID-Label, Jeka, Maxicard, Movis Mobile<br />
Vision, Ubisense, Warok.<br />
Im User-Forum der Euro ID werden die<br />
gesamte Messezeit über Expertenvorträge<br />
geboten. Zur intensiveren Schulung<br />
dient das zusätzlich am ersten Messetag<br />
angebotene RFID-Seminar des<br />
Netzwerkes Elektronischer Geschäftsverkehr<br />
(s.u.). Krönender Abschluss<br />
des ersten Messetages ist die Vergabe<br />
des AutoID Awards. So umfassend<br />
und konzentriert wie hier finden Anwender<br />
nirgends die Gelegenheit, sich über<br />
AutoID-Technologien und ihre Einsatzmöglichkeiten<br />
zu informieren.<br />
www.EURO-ID-Messe.de<br />
5. Mai 2009 – RFID-Seminar<br />
des NEG auf der Euro ID 2009<br />
<strong>Mit</strong> RFID erfolgreich Prozesse in der<br />
Logistik optimieren: Das vom Bundesministerium<br />
für Wirtschaft und Technologie<br />
geförderte Netzwerk Elektronischer<br />
Geschäftsverkehr (NEG) führt<br />
am 5. Mai 2009 um 12:30 Uhr in den<br />
Räumen der EuroID ein kostenfreies<br />
Seminar zum Thema „RFID in der Logistik<br />
und Systemintegration“ durch. Partner<br />
des Seminars vor Ort ist die Industrie-<br />
und Handelskammer zu Köln.<br />
Das Seminar richtet sich in erster Linie<br />
an mittelständische Anwenderunternehmen.<br />
Im Anschluss gegen 16:00<br />
Uhr haben die Teilnehmer Gelegenheit,<br />
unter Führung eines AutoID-Experten<br />
des AIM-Verbandes an einem Messe-<br />
Rundgang teilzunehmen.<br />
Partner der Veranstaltung sind die IHK<br />
Köln, das Informationsforum RFID,<br />
Oracle sowie die AIM-<strong>Mit</strong>glieder bzw.<br />
Allianzpartner GS1 Germany, Siemens<br />
und das FTK Forschungsinstitut<br />
für Telekommunikation. Ansprechpartner<br />
für das Seminar ist das FTK.<br />
Die Agenda wird in Kürze im Internet<br />
veröffentlicht.<br />
www.ec-net.de | www.ec-ruhr.de<br />
www.FTK.de | www.AIM-D.de<br />
ident 2/09<br />
Weitere Termine<br />
20. – 22. April 2009 – AIM<br />
Technology Leadership<br />
Summit, Chicago (USA)<br />
Das jährliche AutoID-Meeting bei<br />
AIM Global, die Chance für Experten,<br />
sich über globale Entwicklungen<br />
des AutoID-Marktes zu informieren<br />
und darüber zu diskutieren.<br />
www.AIMglobal.org<br />
16. – 17. Juni 2009<br />
RFID SysTech, Bremen<br />
5th European Workshop on RFID<br />
Systems and Technologies – mit<br />
Rückblick<br />
3. – 5. März 2009 – LogiMAT,<br />
Stuttgart<br />
AutoID Live im Tracking & Tracing Theatre<br />
erstmals mit Ausrichtung auf die<br />
Automotive Supply Chain<br />
Das Tracking & Tracing Theatre (T&TT),<br />
zusammengestellt von <strong>Mit</strong>gliedsunternehmen<br />
von AIM-D, zeigte auf der<br />
LogiMAT den Weg von Lieferungen mit<br />
Ladungshilfsmitteln vom Hersteller über<br />
ein Verteilzentrum bis zum Teilemagazin<br />
an der Produktionslinie oder zum Verkauf<br />
im Autoteile-Shop. Auf dem über<br />
150 Quadratmeter großem Stand waren<br />
die drei typischen Stationen als Szenarien<br />
dargestellt. Die Auswirkungen<br />
der AutoID-Ident-Vorgänge wurden an<br />
Monitoren gezeigt. Mehr als 300 Besucher<br />
haben während der LogiMAT an<br />
den von AIM-Experten geführten Rundgängen<br />
durch das T&TT teilgenommen.<br />
„AutoID“ steht für Barcode, 2D Code,<br />
RFID und Sensorik. Hier wurde auch<br />
verständlich, dass RFID nicht der ultima-<br />
Eröffnungsreferaten von Prof. Dr.<br />
Bernd Scholz-Reiter, Universität<br />
Bremen, über RFID zur Selbststeuerung<br />
in der Logistik und von Klaus<br />
Finkenzeller, international anerkannter<br />
RFID-Experte und Autor des<br />
RFID-Handbuches. Gastgeber ist<br />
das BIBA (Bremer Institut für Produktion<br />
und Logistik GmbH), Veranstalter<br />
ist die ITG (Informationstechnische<br />
Gesellschaft im VDE). AIM<br />
unterstützt als Beiratsmitglied die<br />
Entwicklung des Programms.<br />
www.rfid-systech.org<br />
tive Nachfolger des optischen Barcode<br />
ist, sondern dass beide Technologien<br />
ihre Berechtigung haben. Schwerpunkt-<br />
Demos in den Segmenten waren:<br />
• Die Laderampe im Versand eines<br />
Herstellers von Produkten mit einem<br />
RFID-Antennenportal. RFID und Barcode<br />
wurden alternativ für die Auslösung<br />
eines Lieferavis genutzt.<br />
• Das Kommissionslager eines Verteilzentrums<br />
mit 3D-RFID-Kontrolle bei<br />
der Kommissionierung und mit einem<br />
intra-logistischem Transportsystem<br />
für die Zuführung von Kommissionsbehältern<br />
zu den Verladetoren.<br />
• Das Teilemagazin an einer Produktionslinie<br />
bzw. die Verkaufsregale in<br />
einem Autoteile-Shop mit Demos für<br />
die Direktmarkierung metallischer<br />
Teile mit 2D Codes sowie für die<br />
Qualitätskontrolle dieser Codes.<br />
Unternehmen, deren AutoID-Produkte<br />
im T&TT 2009 gezeigt werden:<br />
Balluff GmbH (nur EuroID), Barcodat<br />
GmbH, Deister Electronic GmbH,<br />
Dematic GmbH, Dynamic Systems<br />
GmbH, Feig Electronic GmbH, GS1<br />
Germany GmbH, Jeka Holding bv<br />
(NL), Movis Mobile Vision GmbH,<br />
Psion Teklogix GmbH, REA Elektronik<br />
GmbH (nur LogiMAT), Sick Vertriebs-GmbH,<br />
Ubisense AG.
Der Besuch des T&TT vermittelt Messebesuchern<br />
einen optimalen Einblick<br />
in die Wirkung von AutoID-Technologien<br />
und ist eine optimale Vorbereitung<br />
für weitere Fachgespräche auf<br />
den Ausstellerständen. Der nächste<br />
Auftritt erfolgt auf der europäischen<br />
Fachmesse Euro ID 2009 (s.u.).<br />
Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand<br />
waren: Dynamic Systems<br />
GmbH, Membrain GmbH, Movis<br />
Mobile Vision GmbH, PS4B – Professional<br />
Solutions for Business GmbH,<br />
REA Elektronik GmbH, Warok GmbH.<br />
Abgerundet wurde der AIM-Auftritt<br />
mit einem Fachforum und mit zahlreichen<br />
weiteren Fachvorträgen.<br />
www.LogiMAT-messe.de<br />
3. – 8 März 2009 – CeBIT,<br />
Hannover<br />
AIM-D im Zentrum des AutoID/RFID<br />
Solutions Park<br />
Auf der CeBIT, 3. – 8. März 2009 in<br />
Hannover, zeigten die <strong>Mit</strong>glieder des<br />
Industrieverbandes AIM-D zahlreiche<br />
Innovationen der AutoID/RFID-Technologie.<br />
Umgeben war der AIM-Stand<br />
von den Leuchttürmen des Sonderbereiches<br />
AutoID/RFID Solutions Park,<br />
die die verschiedenen Branchenschwerpunkte<br />
markiert haben. Dieser<br />
Sonderbereich wurde von AIM-D<br />
in Kooperation mit der Messegesellschaft<br />
gestaltet. Der Zusatz „AutoID“<br />
besagt, dass es hier um die Vielfalt<br />
der Identifikationstechnologien ging,<br />
nämlich um Barcode, 2D Code, RFID<br />
und Sensorik.<br />
Airbus zeigte eine echte Flugzeug-Galley<br />
mit Induktionsöfen, die mit RFID<br />
Readern ausgestattet waren. Sie identifizieren<br />
die Tabletts und regeln damit<br />
automatisch das Wärmeprogramm, so<br />
dass der Fisch nicht wie Kotelett behandelt<br />
wird und umgekehrt. Daneben<br />
zeigte ein Monitor, für welchen Platz im<br />
Flugzeug das Tablett bestimmt war.<br />
Eine Rohkarosserie aus dem BMW-<br />
Werk in Leipzig, einer der weltweit<br />
modernsten Automotive-Fertigungs-<br />
stätten, war der <strong>Mit</strong>telpunkt von<br />
Demonstrationen über den RFID-Einsatz<br />
in der Automotive-Produktion und<br />
bei der Erkennung von Fahrzeugen.<br />
Siemens demonstrierte am Beispiel<br />
eines 4,5 Tonnen schweren Transportbehälters<br />
für den Straßentransport<br />
von flüssigem Aluminium, wie<br />
wieder verwendbare Transporthilfsmittel<br />
mit RFID besser gesteuert<br />
werden. Die gezeigten Verfahren lassen<br />
sich auf andere Branchenanforderungen<br />
übertragen.<br />
Der Nutzen von Mobiltelefonen für<br />
städtische Communities oder auch<br />
für industrielle Anwendungen wurde<br />
an beispielhaft mit Touch Points<br />
gekennzeichneten Lokationen vorgeführt.<br />
Sie waren mit RFID Tags oder<br />
2D Codes (QR) versehen und konnten<br />
mit NFC Handys oder mit der Handy-Kamera<br />
gelesen werden. Über die<br />
Internet-Plattform „Friendsticker“ –<br />
www.uisle.com – wurden so automatisch<br />
Informationen über Sehenswürdigkeiten,<br />
Freunde oder Geschäftskontakte<br />
beschafft.<br />
Im Leuchtturm Gesundheit wurde der<br />
Einsatz von RFID Tags und Temperatur-<br />
Sensoren für die Handhabung von Blutbeuteln<br />
und deren Logistik bis zur Verabreichung<br />
im Krankenhaus gezeigt.<br />
Im „Konsumgütersektor“ stand eine<br />
Folge von RFID-Antennen, die RFID-<br />
aim 51<br />
Etiketten bei der Kommissionierung<br />
überprüften sowie den Lagerausgang<br />
zum Versand und den Lagereingang im<br />
Verteilzentrum registrierten. Die Lieferungen<br />
wurden auf neuartigen Viertelpaletten<br />
mit Rädern transportiert, so<br />
genannten Dollys. Die Dollys waren<br />
auch mit RFID Tags ausgestattet, so<br />
dass in Zukunft auf die Anbringung<br />
zusätzlicher Papieretiketten mit RFID<br />
Tags verzichtet werden kann.<br />
Der AutoID/RFID Solutions Park wirkte<br />
auf die Besucher wie ein Zukunftsmuseum<br />
der Technik und half ihnen,<br />
sich effizienter zu informieren, als das<br />
auf konventionellen Messeständen<br />
möglich ist. Durch die Leuchtturmanwendungen<br />
und die im angeschlossenen<br />
Forum dargebrachten Vorträge<br />
mit neuem Wissen versorgt, fiel es<br />
den Besuchern leichter, ihre speziellen<br />
AutoID-Anforderungen anschließend<br />
mit den Ausstellern zu diskutieren.<br />
Weitere Informationen:<br />
Im Zentrum der Sonderschau fand das<br />
AutoID/RFID Forum mit über 50 Vorträgen<br />
und Podiumsdiskussionen statt,<br />
zusammengestellt vom Magazin RFID<br />
im Blick und unterstützt von den Sponsoren<br />
Feig Electronic, Metro Group,<br />
Psion Teklogix und Siemens sowie<br />
der TFH Wildau, dem Informationsforum<br />
RFID und den Verbänden AIM und<br />
BITKOM.<br />
www.CeBIT.de<br />
www.cebit-forum-autoID-RFID.de<br />
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APRIL 2009<br />
MAI 2009<br />
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2009<br />
veranstaltungstermine<br />
31.3.2009<br />
TRANSPONDER ROADSHOW, Ulm<br />
Maritim Ulm (www.maritim.de)<br />
Tel.: +49(0)211/9686-3751<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
02.04. - 03.04.2009<br />
Deutscher Materialfluss-Kongress,<br />
München<br />
VDI Wissensforum IWB GmbH<br />
Kongress mit Fachausstellung<br />
Tel.: +49(0)211/6214-403<br />
www.materialflusskongress.de<br />
16.04.2009 Tag der Logistik der BVL,<br />
(deutschlandweit)<br />
Tag der Logistik – eine Initiative der<br />
Bundesvereinigung Logistik (BVL)<br />
www.tagderlogistik.de<br />
20.04. - 24.04.2009<br />
HANNOVER MESSE, Hannover<br />
Messegelände, 30521, Hannover<br />
Tel.: +49(0)511/89-0<br />
www.hannovermesse.de<br />
05.05. - 07.05.2009 EURO ID 2009<br />
EXPO XXI, Expocentre, Köln<br />
5. Int. Fachmesse & Wissensforum<br />
für Auto-ID Technologien<br />
Tel.: +49(0)211/9686-3754<br />
www.euro-id-messe.de<br />
05.05. - 07.05.2009 Control, Stuttgart<br />
Die Internationale Fachmesse für<br />
Qualitätssicherung<br />
Tel.: +49(0)7261/689-0<br />
www.control-messe.de<br />
06.05. - 07.05.2009<br />
E_PROCURE & SUPPLY, Nürnberg<br />
Fachmesse mit Kongress für Beschaffungs-<br />
und Lieferanten-Management Erfahrungen<br />
- Lösungen - Trends<br />
NürnbergMesse GmbH<br />
Tel.: +49(0)911/8606-8660<br />
www.e-procure.de<br />
11.05. - 15.05.2009 ACHEMA,<br />
Frankfurt am Main<br />
Int. Ausstellungskongress für Chemische<br />
Technik, Umweltschutz und Biotechnologie<br />
Tel.: +49(0)69/7564-230<br />
www.achema.de<br />
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JINI 2009<br />
SEPTEMBER 2009<br />
2009 2009<br />
12.05. - 15.05.2009<br />
TRANSPORT LOGISTIC, München<br />
Internationale Fachmesse für Logistik,<br />
Telematik und Verkehr (UFI)<br />
Messe München GmbH<br />
Tel.: +49(0)89/949-20720<br />
www.transportlogistic.de<br />
14.05.2009 TRANSPONDER<br />
ROADSHOW, Wien<br />
Arcotel Kaiserwasser Wien<br />
IBC EUROFORUM<br />
Tel.: +49(0)211/9686-3751<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
26.05. - 28.05.2009<br />
SENSOR+TEST, Nürnberg<br />
Die Messtechnik-Messe –<br />
Internationale Messe für Sensorik,<br />
Mess- und Prüftechnik<br />
mit begleitenden Kongressen<br />
AMA Service GmbH<br />
Tel.: +49(0)5033/9639-0<br />
www.sensor-test.de<br />
16.06. - 17.6.2009<br />
RFID SysTech, Bremen<br />
5th European Workshop on RFID<br />
Systems and Technologies<br />
Technische Universitat<br />
Darmstadt<br />
Tel.: +49 (0) 06151-16-4038<br />
www.rfid-systech.org<br />
23.6.2009 TRANSPONDER<br />
ROADSHOW, Köln<br />
Renaissance Düsseldorf Hotel<br />
(www.renaissanceduesseldorf.<br />
com)<br />
IBC EUROFORUM, Tel.:<br />
+49(0)211/9686-3751<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
08.09 - 09.09.2009<br />
27. Dortmunder Gespräche,<br />
Dortmund<br />
Der Logistik und IT-Event<br />
Veranstaltet von BVL,<br />
Fraunhofer-Institut IML und<br />
BITKOM<br />
Tel.: +49 (0)231 - 9743193<br />
www.do-ge.de<br />
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SEPTEMBER 2009<br />
OKTOBER 2009<br />
OKTOBER 2009<br />
21.09. - 24.09.2009<br />
MOTEK, Stuttgart<br />
Int. Fachmesse für Montage- und<br />
Handhabungstechnik<br />
P.E. Schall GmbH<br />
Telefon: +49(0)7025/92 06-0<br />
www.motek-messe.de<br />
22.09. - 24.09.2009<br />
DMS EXPO, Köln<br />
Fachmesse und -konferenz für<br />
elektronisches Informations- und<br />
Dokumenten-Management<br />
Koelnmesse GmbH<br />
Tel.: +49 (0)221-821-2376<br />
www.dms-expo.de<br />
29.09. - 01.10.2009<br />
FachPack + LogIntern, Nürnberg<br />
Fachmesse für Verpackungslösungen +<br />
Fachmesse für Interne Logistik<br />
NürnbergMesse GmbH<br />
Telefon: +49(0)911/8606-8658<br />
www.logintern.de<br />
www.fachpack.de<br />
21.10. - 23.10.2009<br />
26. Deutscher Logistik-<br />
Kongress, Berlin<br />
Veranstaltet von der BVL (Bundes<br />
vereinigung Logistik e.V.)<br />
Tel.: +49(0)421-173840<br />
www.bvl.de<br />
03.11. - 05.11.2009<br />
VISION, Stuttgart<br />
Int. Fachmesse für industrielle<br />
Bildverarbeitung und<br />
Identifikationstechnologien<br />
Neue Messe Stuttgart<br />
(Flughafen)<br />
Tel.: +49 (0)711 2589-0<br />
www.messe-stuttgart.de<br />
10.11. - 13.11.2009<br />
Productronioca, München<br />
Internationale Fachmesse der<br />
Elektronik -Fertigung (UFI)<br />
Messe München GmbH<br />
Tel.: +49(0) 89/949-20330,<br />
www.productronica.de
Firmenindex<br />
• active logistics GmbH<br />
• AEG Identifikationssystem GmbH<br />
• aitronic GmbH<br />
• ASSA ABLOY<br />
Identification Technologies GmbH<br />
• Avery DennsionDeutschland GmbH<br />
• Baltech AG<br />
• BARCODAT GmbH<br />
• BlueStar Europe GmbH<br />
• Bluhm systeme GmbH<br />
• cab ProdukttechnikGmbH & Co. KG<br />
• Carl Valentin GmbH<br />
• Contrinex GmbH<br />
• COSYS Ident GmbH<br />
• deister electronic GmbH<br />
• DYNAMIC SYSTEMS GMBH<br />
Produktindex<br />
• Auto-ID<br />
• Barcode Drucker /<br />
Thermotransfer & Transferdrucker<br />
• Barcodelesegeräte / Mobile Erfassung<br />
• Barcode-Prüfgeräte<br />
• Distribution / Reseller<br />
• Etiketten / Druck & Herstellung<br />
ident<br />
Markt – Das Anbieterverzeichnis<br />
• ESG Elektroniksystemund<br />
Logistik GmbH<br />
• Euro I.D. Identifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
• FEIG Electronic GmbH<br />
• Fis Organisation GmbH<br />
• Gera ident GmbH<br />
• Gruber GmbH<br />
• heddier electronic GmbH<br />
• herpa print GmbH<br />
• ICS Identcode Systeme AG<br />
• IDENTEC SOLUTIONS AG<br />
• iDTRONIC GmbH<br />
• Inotec Barcode Security GmbH<br />
• Intertrade A.F. AG<br />
• Jogro Etiketten GmbH<br />
• Kennzeichnungssysteme<br />
• Logistiksoftware /<br />
SAP-zertifizierter Systemintegrator<br />
• Optische Identifikationssysteme<br />
• Produktionsanlagen für RFID<br />
• Radiofrequenz Identifikationssys. (RFID)<br />
• RFID-Datenträger / Label / Transponder<br />
Ihre Firma hat noch keinen<br />
Eintrag im Anbieterverzeichnis?<br />
anbieterverzeichnis 53<br />
• Übersichtlich<br />
• aktuell<br />
• informativ<br />
• MELZER maschinenbau GmbH<br />
• Meshed Systems GmbH<br />
• mobisys MobileInformationssysteme GmbH<br />
• REA Elektronik GmbH<br />
• RF-iT Solutions GmbH<br />
• Rose Intech GmbH & Co. KG<br />
• SATO Labelling Solutions Europe GmbH<br />
• Schneider Kennzeichnung GmbH<br />
• Schreiner GmbH<br />
• Siemens AG<br />
• smart-TEC GmbH & Co. KG<br />
• SMARTTRAC Technology GmbH<br />
• TECTUS Transponder Technology GmbH<br />
• TRICON Consulting GmbH & Co. KG<br />
• Warok Computer & Software GmbH<br />
•Witte<br />
plusprint GmbH<br />
• RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />
• RFID-Software / Middleware<br />
• Software zum Erstellen von<br />
Etiketten & Barcodes<br />
• Stationäre Scanner<br />
• Systemintegration / Consulting<br />
• 2D-Code Lesesysteme<br />
Ihr direkter Kontakt zum Verlag:<br />
Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81<br />
E-Mail: pohl@ident.de<br />
Auch Online:<br />
www.ident.de<br />
ident 2/09
54<br />
Auto-ID<br />
anbieterverzeichnis<br />
active logistics GmbH<br />
www.active-logistics.com<br />
Vertrieb@active-logistics.com<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
ICS Identcode Systeme AG<br />
Sophie-Guyer-Str. 9, CH-8330 Pfaffikon<br />
Tel. +41/1/952 44 44, Fax +41/1/952 44 00<br />
E-Mail: info@identcode.ch<br />
www.identcode.ch<br />
CH-1052 Le Mont-sur-Lausanne<br />
Tel. +41/21/651 98 98, Fax +41/21/651 98 99<br />
IDENTEC SOLUTIONS AG<br />
6890 Lustenau<br />
Millennium Park 2<br />
A-6890 Lustenau<br />
Tel.: +43 5577 87387-0<br />
E-Mail: info@identecsolutions.at<br />
www.identecsolutions.com<br />
Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />
Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />
Tel. 07 11/95 39 49-0, Fax 95 39 49 59<br />
verkauf@schk.de · www.schk.de<br />
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />
RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors<br />
ident 2/09<br />
Barcode Drucker/Thermotransfer<br />
& Transferdrucker<br />
• RFID Drucker<br />
• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />
• Etikettiergeräte<br />
• Thermotransfer Folien<br />
• Etiketten<br />
Avery Dennison Deutschland GmbH<br />
Avery-Haus · D-85386 Eching<br />
Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />
printers@averydennison.com<br />
www.machines.averydennison.com<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Member of the INGRAM MICRO Group<br />
INTERTRADE A.F. AG<br />
Weberstrasse 2<br />
49134 Wallenhorst<br />
Telefon: +49 (0) 54 07/83 43-0<br />
Fax: +49 (0) 54 07/83 43-50<br />
E-Mail: info@intertrade-ag.de<br />
www.intertrade-ag.de<br />
Barcode RFID Auto-ID Etiketten<br />
RFID: Beratung, Test und Installation<br />
Drucker: Barcode und RFID (Gen2)<br />
Etiketten: Barcode/RFID und Standard<br />
Kennzeichnung: Kundenindividuell<br />
Auto-ID Lösungen: Aus einer Hand<br />
Service: Support von A bis Z<br />
SATO Labelling Solutions Europe GmbH<br />
Ersheimer Straße 71<br />
69434 Hirschhorn, Germany<br />
Phone: +49(0)6272-9201-0<br />
Fax: +49(0)6272-9201-399<br />
E-mail: info@de.satoeurope.com<br />
http://www.satoworldwide.com<br />
Barcodelesegeräte /<br />
Mobile Erfassung<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Barcode-Prüfgeräte<br />
REA Elektronik GmbH<br />
Teichwiesenstr. 1<br />
D-64367 Mühltal<br />
Tel.: 0 61 54 / 6 38-0, Fax: 6 38-1 95<br />
www.rea.de<br />
e-mail: reainfo@rea.de<br />
Distribution / Reseller<br />
Member of the INGRAM MICRO Group<br />
INTERTRADE A.F. AG<br />
Weberstrasse 2<br />
49134 Wallenhorst<br />
Telefon: +49 (0) 54 07/83 43-0<br />
Fax: +49 (0) 54 07/83 43-50<br />
E-Mail: info@intertrade-ag.de<br />
www.intertrade-ag.de
Warok GmbH<br />
Gassenäcker 2<br />
78052 Villingen-Schwenningen<br />
Tel.: + 49 (0)7721 20 26 30<br />
denise.spinney@warok.de<br />
www.warok.de<br />
Etiketten /<br />
Druck & Herstellung<br />
• RFID Drucker<br />
• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />
• Etikettiergeräte<br />
• Thermotransfer Folien<br />
• Etiketten<br />
Avery Dennison Deutschland GmbH<br />
Avery-Haus · D-85386 Eching<br />
Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />
printers@averydennison.com<br />
www.machines.averydennison.com<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
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Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />
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Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
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Radiofrequenz<br />
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Tel: +49 6123 791 0<br />
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Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Contrinex GmbH<br />
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Herr Norbert Matthes<br />
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Tel. (+49)2153 - 7374 0<br />
Fax (+49)2153 - 7374 55<br />
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ident 2/09
56<br />
Radiofrequenz<br />
Identifikations systeme<br />
(RFID)<br />
siehe<br />
Etiketten<br />
anbieterverzeichnis<br />
deister electronic GmbH<br />
Hermann-Bahlsen Str. 11<br />
30890 Barsinghausen<br />
Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11<br />
Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17<br />
E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />
www.deister.com<br />
Elektroniksystemund<br />
Logistik-GmbH<br />
Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />
Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />
E-Mail: info@esg.de<br />
www.esg.de<br />
EURO I.D.<br />
Identifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
Metternicher Straße 4<br />
D-53919 Weilerswist<br />
Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />
e-mail: info@euroid.com<br />
http://www.euroid.com<br />
FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
Lange Strasse 4<br />
D-35781 Weilburg<br />
Tel.: 06471/3109-0; Fax.: -99<br />
e-mail: obid@feig.de<br />
http://www.feig.de<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />
Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />
E-Mail: info@gera-ident.com<br />
Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />
Herr Ramin Hassan<br />
www.gera-ident.com<br />
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www.identecsolutions.com<br />
iDTRONIC GmbH<br />
Donnersbergweg 1<br />
67059 Ludwigshafen – Germany<br />
Ph.: +49.621.66900-940, Fax: -949<br />
info@idtronic.de www.idtronic.de<br />
Meshed Systems GmbH<br />
Alte Landstrasse 21<br />
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Tel.:+49-(0)89-6666 5124<br />
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Tel. +49 (0) 2841 979660 · Fax 9796610<br />
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Barcodat GmbH<br />
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Etiketten<br />
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Siemens AG<br />
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Dt. Logistik-Kongress (21.10. -23.10.)<br />
VISION (03.11. - 05.11.)<br />
MEDICA (18.11. - 21.11.)<br />
SPS/IPC/DRIVES (24.11. - 26.11.)<br />
Aisci 5<br />
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Deister electronic 7<br />
Intertrade 4. Umschlagseite<br />
Siemens 2. Umschlagseite<br />
Siemens Titelseite, 12<br />
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Herausgeber:<br />
Ident Verlag und Service GmbH<br />
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Chefredakteur:<br />
Dipl.-Ing. Thorsten Aha (V.i.S.d.P)<br />
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Redaktion:<br />
Tim Rösner, Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />
Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />
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Verlagsleiter:<br />
Eckhard von der Lühe<br />
Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0)6074 / 93 33 4<br />
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Redaktionsbeirat:<br />
Prof. Dr.-Ing. D. Arnold, Universität Karlsruhe (TH)<br />
Manfred Arnoldi, ADC-Distribution<br />
Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />
Prof. Dr.-Ing. R. Jünemann<br />
Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />
Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />
Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />
und interdisziplinäre Systemforschung<br />
Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />
Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />
Herstellung: Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg<br />
Gestaltung/Layout/Produktion:<br />
raum-x kommunikationsdesign GbR<br />
Huckarder Straße 12, 44147 Dortmund, Germany<br />
Tel.: +49 (0) 2 31/84 79 60-35, Fax: -36<br />
E-Mail: mail@raum-x.de, www.raum-x.de<br />
Bezugsbedingungen:<br />
Jahresabonnement Euro 66,- (Einzelheft Euro 9,10)<br />
Einzelheft außerhalb des Abonnements Euro 11,50 zuzüglich Versandkosten,<br />
inkl. 7% MwSt. Ausland auf Anfrage. Das Abonnement verlängert sich jeweils<br />
um ein weiteres Jahr, falls nicht 8 Wochen vor Ende des Bezugsjahres<br />
die Kündigung erfolgt ist.<br />
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Rödermark.<br />
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Erkennen schafft Verbindung.<br />
uf unsichtbaren Wegen finden Informationen ihr Ziel und formen<br />
sich zu Bedeutungen. Sie sammeln sich und und rufen nach der<br />
Phantasie, die Ihnen Sinn gibt. Der Kreativität werden die Grenzen<br />
genommen. Was gestern noch so fern lag, lässt sich begreifen und beherrschen.<br />
Willkommen in der Zukunft.<br />
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