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Mit SIMATIC RF600

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ident<br />

D 14749 F<br />

Nr. 2/2009 | 14. jahrgang<br />

<strong>Mit</strong> <strong>SIMATIC</strong> <strong>RF600</strong><br />

ist die UHF-Technologie jetzt fi t<br />

für industrielle Applikationen<br />

Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />

Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile Working | Systemintegration | Drucken & Applizieren<br />

26 RFID-Anwendung 31 Kennzeichnung 18 Datenfunk<br />

Titelseite_Ident_FD03_RZ.indd 1 02.03.2009 9:15:07 Uhr<br />

mit ident Markt<br />

www.ident.de


E20001-F140-P874<br />

2<br />

ident 2/09<br />

Rundum zuverlässig und flexibel zugleich<br />

Das Codelesesystem <strong>SIMATIC</strong> MV440 zum Lesen und Verifizieren von 1D/2D-Codes<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

Die durchgängige Rückverfolgbarkeit aller Produkte und Komponenten steigert die Produktivität von industriellen Fertigungsanlagen.<br />

<strong>Mit</strong> dem optischen Codelesesystem <strong>SIMATIC</strong> MV440 bieten wir ein stationäres Gerät an, das durch höchste<br />

Lesesicherheit und -geschwindigkeit überzeugt. Dank der robusten Bauform in Schutzart IP67 kann <strong>SIMATIC</strong> MV440 auch in<br />

rauesten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Die Integration in die Automatisierungslösung erfolgt beispielsweise<br />

über PROFINET, PROFIBUS oder Ethernet. Mehr Informationen: www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />

Setting standards with Totally Integrated Automation.<br />

Answers for industry.<br />

Besuchen Sie uns auf der<br />

Hannover Messe<br />

20.–24. April 2009<br />

Halle 9, Stand A 72<br />

www.siemens.de/hannover-messe


„Wettpapiere“<br />

Warum heißen eigentlich „Wertpapiere“ nicht „Wettpapiere“? Der Begriff<br />

Wertpapier ist doch eigentlich ein Etikettenschwindel und passt nicht zu solchen<br />

risikoreichen Papieren, wie Aktien, Optionen, Zertifikaten, Derivaten<br />

und was es da sonst noch so alles gibt. Sogar der G-20 Gipfel beschäftigte<br />

sich mit dem Problem der unverkäuflichen „Wertpapiere“. Wenn etwas unverkäuflich<br />

ist, warum trägt es dann das Wort „Wert“ im Namen? Der derzeit<br />

auch in diesem Zusammenhang gerne verwendete Begriff: „Gift Assets“ bzw.<br />

„Giftpapier“ beschreibt zwar passend den derzeitigen Zustand, ist aber als<br />

Vermarktungsbegriff für die Zukunft vielleicht ein wenig unglücklich. Da wäre<br />

doch der Name „Wettpapier“ deutlich ehrlicher und passender.<br />

Ein normalerweise, in der Eurozone und erst recht in den USA, von Regierungen<br />

ungern verwendeter Begriff, ist unerwarteter Weise wieder in Mode<br />

gekommen: „Verstaatlichung“. Ähnlich wie die Verwandlung vom Saulus zum<br />

Paulus, soll nun die Verstaatlichung zu einem Retter der Marktwirtschaft werden.<br />

Wie schnell sich doch die vorherrschenden Meinungen in der Politik als<br />

auch in der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre ändern können.<br />

Was hat das eigentlich alles hier mit der Auto-ID Branche zu tun? Leider eine<br />

ganze Menge. Die derzeitige wirtschaftliche Situation und auch das immer<br />

noch nicht reibungslos funktionierende globale Finanzsystem lassen keine<br />

Branche mehr unberührt. Obwohl die Produkte und Leistungen von Auto-ID<br />

Anbietern gerade in solchen Zeiten gefragt sind und diese Branche im Vergleich<br />

zur Gesamtwirtschaft sich immer besser entwickelt, liegen auch dort<br />

große Herausforderungen vor uns. Defensives Handeln und nur darauf zu<br />

warten, dass es irgendwann wieder allgemein besser wird, kann kaum eine<br />

Erfolgsstrategie sein. Aktives Handeln, Verstärkung des Marketings, Optimierung<br />

der Wertschöpfungsprozesse, Vorantreibung von Innovationen und<br />

die damit verbundene Verbesserung der jeweiligen eigenen Marktposition,<br />

werden in der Phase der wieder anspringenden Konjunktur, die Gewinner von<br />

den Verlieren trennen.<br />

Thorsten Aha<br />

ident Chefredakteur<br />

editorial 3<br />

ident 2/09


4<br />

inhaltsverzeichnis<br />

22<br />

Steweag-Steg hat nun mit dem Online-<br />

System und den mobilen Geräten von<br />

Barcotec den vollen Überblick über alle<br />

lagerrelevanten Daten in SAP<br />

24<br />

de Man setzt RFID erfolgreich im Versand<br />

der Heinrich Nölke GmbH & Co. KG ein<br />

32<br />

Bluhm Systeme: Alles im Fluss mit der<br />

richtigen Kennzeichnung<br />

ident 2/09<br />

AKTUELLES<br />

06 NEWS Wissenswertes aus der Branche<br />

10 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID<br />

KOMMENTAR<br />

13 Vieles spricht für den selbstbedienten Einkauf, Peter Claussen<br />

35 RFID und Privatsphäre – zwischen Mythos und Realität, Olaf May<br />

MAGAZIN<br />

14 Titelstory<br />

RFID – UHF Technologie fit für industrielle Applikationen, Wolfgang Schreiner<br />

17 Informationstechnologie<br />

Qualitätsmanagement beginnt beim Wareneingang<br />

Vernetztes Prozessinformationssystem von Bizerba verbessert REWE-Qualitätsmanagement<br />

18 Datenfunk<br />

„Tour de Suisse“: LEO optimiert Intra- und Distributionslogistik bei<br />

Feldschlösschen – Die größte Brauerei der Schweiz – hat die Abläufe in Lager,<br />

Kommissionierung und Distribution reorganisiert und optimiert, Cindy Jurtz<br />

20 Barcode Lesesysteme<br />

Grün, rot, blau oder grau?<br />

MultiScanner von aitronic erfasst Behälterkisten der Deutschen Post im Vorbeiziehen<br />

21 Sprachkommissionierung<br />

Pick-by-Voice-Lösung bei BMW<br />

Qualitätssicherung in der Teilelogistik für Antriebs- und Fahrwerkssysteme<br />

22 Mobile Datenerfassung<br />

Hoch-spannendes System bei Steweag-Steg<br />

Steweag-Steg hat nun mit dem Online-System und den mobilen Geräten von Barcotec den<br />

vollen Überblick über alle lagerrelevanten Daten in SAP<br />

24 RFID-Anwendung<br />

Zukunftstechnologie in der Praxis<br />

de Man setzt RFID erfolgreich im Versand der Heinrich Nölke GmbH & Co. KG ein<br />

25 Datenfunk<br />

Optimierte WLAN Anwendung<br />

Die Firma anona aus Colditz hat durch den Einsatz der RWID-Lösung eine verlässliche WLAN-<br />

Umgebung implementiert<br />

26 RFID-Anwendung<br />

Infor bringt Licht in Fertigungs- und Logistikprozesse bei Neonlite<br />

Warehouse Management-, RFID- und ERP-Lösungen unterstützen Lichttechnik-Hersteller bei<br />

der Abfallreduzierung und Verbesserung der Ausstoßkapazität<br />

28 Jubiläum<br />

10 Jahre smart-TEC: Beständige Entwicklung<br />

Kundenindividuelle RFID-basierte Identifikations- und Kennzeichnungssysteme<br />

29 Kommissionierung<br />

Effizient und sicher<br />

ORION setzt auf Pick-by-Light, Stéphanie Pigot


TECHNOLOGIE<br />

30 Produkte Technologische Neuheiten<br />

36 Bibliothekssystem<br />

RFID UHF Bibliothekssystem<br />

Eine Lehrprojektgruppe am Bremen Institut für Produktion<br />

und Logistik hat sich die Identifizierung der UHF-Potentiale im<br />

Bibliotheksmanagement zur Aufgabe gemacht, Dieter Uckelmann<br />

38 RFID-Technologie<br />

Darf‘s auch etwas mehr sein? Passive und aktive<br />

Transponder in komplexen industriellen Anwendungen<br />

39 RFID & Barcode<br />

Zusammenspiel von RFID und Datamatrix<br />

Einsatz verschiedener Identifikationstechnologien in der<br />

Wäschereilogistik, Ramin Hassan<br />

41 Barcodedrucker<br />

GS1 DataBar-Codes bald Standard am POS – Ab 1. Januar<br />

2010 gilt die neue GS1-Symbologie für alle Kassensysteme der Welt<br />

42 Etikettierung<br />

Intelligente Etikettierung als Teil moderner Logistik<br />

Nachverfolgbarkeit, fortlaufende Nummerierung und mechanische<br />

Dauerhaftigkeit der Labels, Robert Joerges<br />

DIE ERSTE ADRESSE FÜR<br />

43 Etikettendruck<br />

Praktische Tipps für Thermo- und<br />

Thermotransferdruckköpfe<br />

Gestochen scharfer Thermo- und Thermotransferdruck stellt höchste<br />

Anforderungen an den Druckkopf des Etikettendruckers, Michael Rose<br />

RUBRIKEN<br />

inhaltsverzeichnis 5<br />

03 EDITORIAL<br />

44 VERANSTALTUNGEN<br />

49 AIM-DEUTSCHLAND e.V.<br />

52 TERMINE<br />

53 ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS<br />

58 INSERENTENVERZEICHNIS<br />

59 IMPRESSUM<br />

BILD-QUELLEN<br />

Titelbild (gross): Siemens AG<br />

Titelbild klein (Links): Infor Global Solutions Deutschland AG<br />

Titelbild klein (<strong>Mit</strong>te): Domino Deutschland GmbH<br />

Titelbild klein (Rechts): ORTEC Logiplan GmbH<br />

Besuchen sie unsere Website www.ident.de um<br />

ausgewählte Artikel aus vorherigen Ausgaben einzusehen<br />

und aktuelle Informationen zu erhalten!<br />

PowerScan packt’s!<br />

Ein harter Kerl: Übersteht Stürze selbst aus<br />

2 m Höhe, arbeitet bei -30°C. Auch Staub und<br />

Spritzwasser machen ihm nichts aus (IP65).<br />

Das Modell 8500 liest 2D- und Barcodes<br />

ideal unter industriellen Bedingungen. Die<br />

Weitwinkel-Variante erfasst auch Grafiken<br />

im Format DIN A4.<br />

AISCI IDENT GmbH | Asper Str. 29 | 32108 Bad Salzuflen | FON 0 52 22 . 99 02 - 0 | FAX 0 52 22 . 99 02 - 77 ident | www.aisci.de<br />

2/09


6<br />

news<br />

ITK-Branche behauptet sich in der Krise<br />

Die Auswirkungen der<br />

Wirtschaftskrise halten<br />

sich für die Hightech-Industrie<br />

bislang in Grenzen.<br />

Das hat eine repräsentative<br />

Umfrage in der ITK-<br />

Branche ergeben, die der<br />

BITKOM am Vortag der<br />

CeBIT in Hannover vorgestellt<br />

hat. Danach spüren<br />

55 Prozent der befragten<br />

Unternehmen bisher keine<br />

direkten Auswirkungen der<br />

Krise auf ihr Geschäft. Die<br />

übrigen verzeichnen weniger<br />

Umsatz oder weniger<br />

neue Aufträge als vor der<br />

Krise erwartet. Laut der<br />

aktuellen Umfrage rechnen<br />

46 Prozent der Unternehmen<br />

noch in diesem<br />

Jahr mit einer Trendwende<br />

in ihrem Sektor. 42 Pro-<br />

Die Geschäftsführer der<br />

ID.SYS Gmbh, Manfred<br />

Huth und Klaus Lamberts<br />

und CipherLab Sales Director<br />

Stefan Gerats unterzeichneten<br />

<strong>Mit</strong>te Februar<br />

eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.<br />

Der internationale Barco-<br />

zent erwarten im Jahr 2010<br />

eine deutliche Besserung<br />

und nur 5 Prozent erst im<br />

Jahr 2011. Der BITKOM<br />

bestätigt seine Umsatzprognose<br />

für das Jahr<br />

2009. Danach wird der<br />

deutsche Gesamtmarkt<br />

für Informationstechnik,<br />

Telekommunikation und<br />

digitale Unterhaltungselektronik<br />

das Vorjahresniveau<br />

von rund 145 Milliarden<br />

Euro voraussichtlich<br />

halten. Angesichts der<br />

unsicheren Wirtschaftslage<br />

kündigte Scheer an, die<br />

Prognose nach Ende der<br />

CeBIT und dem Abschluss<br />

des ersten Quartals erneut<br />

zu überprüfen.<br />

www.bitkom.org<br />

detechnologie-Distributor<br />

hat bereits die mobilen<br />

Computer und Scanner der<br />

CipherLab GmbH in sein<br />

Programm aufgenommen.<br />

„Der kontinuierliche Ausbau<br />

unseres Channelnetzes<br />

in Europa ist eines unserer<br />

zentralen Ziele in diesem<br />

BlueStar Europe unterzeichnet Distributionsvertrag<br />

mit Star Micronics<br />

Ab sofort kann die<br />

komplette Produktpalette<br />

des Druckerherstellers<br />

von Matrix-<br />

und Thermo-Kassendruckern<br />

über die Auto-ID- und<br />

POS-Distribution BlueStar Europe GmbH erworben werden.<br />

Die BlueStar Europe GmbH erweitert damit ihr Angebot um<br />

einen weiteren führenden Hersteller aus dem POS-Bereich.<br />

Die Kooperation wird von beiden Seiten begrüßt. „Die neue<br />

Kooperation mit BlueStar Europe ist sehr wichtig für uns“,<br />

beschreibt Jennie Miller, International Sales Managerin von<br />

Star Micronics EMEA. „Im Ausbau unserer europäischen Distributionswege<br />

und Erreichbarkeit ist BlueStar als Distribution<br />

für POS- und Auto-ID- Lösungen der ideale Partner. Damit<br />

können wir unsere Position weiter in Europa ausbauen. Nicht<br />

zuletzt begrüßen wir die Zusammenarbeit, weil durch diese<br />

neue Partnerschaft mit der europäischen BlueStar unsere<br />

erfolgreichen geschäftlichen Verbindungen mit BlueStar weltweit<br />

noch enger geknüpft werden.“<br />

www.bluestarinc.com<br />

Partnerschaft zwischen Datenerfassungsexperte und Auto-ID-Distributor<br />

Lieferantenkommunikation für höchste Ansprüche<br />

Das Lebensmittel-Handelsunternehmen Lidl, einer der größten<br />

Discounter Europas, hat auf Basis des Business Integration<br />

Server (BIS 6) und des Roll-out Portals von SEEBURGER<br />

eine der modernsten Lieferantenkommunikationslösungen im<br />

Handel aufgebaut. Das Besondere an der Lösung ist das neue<br />

Portal, das die Lieferantenanbindung vereinfacht und einen<br />

schnellen Länder EDI-Rollout ermöglicht. Weitere Arbeitserleichterungen<br />

wie ein anwenderfreundliches Fehlermanagement<br />

und ein durchgängiges Monitoring des gesamten Prozesses<br />

tragen zu einer schlanken Rechnungsabwicklung bei<br />

und sorgen dafür, dass die Lösung wirtschaftlich ist.<br />

www.seeburger.de<br />

ident 2/09<br />

Jahr“, sagt Stefan Gerats<br />

von CipherLab. „Als spezialisierterAuto-ID-Distributor<br />

ist ID.SYS für uns ein<br />

idealer Partner, um den eingeschlagenenWachstumskurs<br />

zu halten und unseren<br />

Marktanteil weiter auszubauen.“<br />

www.cipherlab.de<br />

Praxisseminare „Datenfunk mit SAP“<br />

Datalogic Mobile und die IGH Infotec AG geben Startschuss<br />

für die Seminarreihe „wir machen SAP mobil“.<br />

Die Praxisseminare, mit namhaften Referenzen aus produktionslogistischen<br />

Umfeld, informieren kostenfrei über<br />

die Faktoren eines erfolgreichen Datenfunkprojektes.<br />

Hierzu zählen beispielsweise Technologie, Planung,<br />

Umsetzung und Integration. Interessierte können sich<br />

unter info.mobile.de@datalogic.com für folgende Seminare<br />

kostenlos anmelden: Linz (A) 06. Mai; Stuttgart 12.<br />

Mai; Zürich (CH) 26. Mai und Duisburg 23. Juni.<br />

www.mobile.datalogic.com


Neues Forschungsprojekt: Ladungssicherungskosten im Fokus<br />

<strong>Mit</strong> dem Transport auf der Straße, in<br />

Verbindung mit einer unzureichenden<br />

Ladungssicherung, gehen für Personen,<br />

Tiere und Güter erhebliche Gefahrenpotenziale<br />

einher, die zumeist aufgrund<br />

einer mangelnden Informationsbasis<br />

kaum Beachtung finden. Aus diesem<br />

Grund, hat sich das Institut für Distributions-<br />

und Handelslogistik (IDH) des<br />

VVL e.V. das Ziel gesetzt, die durch die<br />

Ladungssicherungsprozesse entstehenden<br />

Kosten zu beziffern und darauf<br />

aufbauend ein Kostenmodell zu entwickeln,<br />

das im Vorfeld als Vergleichsinstrument<br />

und Entscheidungsgrundlage<br />

bei der Wahl des richtigen Ladungssi-<br />

Demontageprozesse elektrischer und elektronischer Altgeräte optimieren<br />

Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) hat das Wiederverwenden<br />

elektrischer und elektronischer Geräte, Baugruppen und Bauteile Vorrang<br />

gegenüber der stofflichen Verwertung. Deshalb behandelt die neue Richtlinie VDI<br />

2343 Blatt 3 die Charakteristika und Einsatzgebiete der manuellen, teilautomatisierten<br />

und automatisierten Demontage der Altgeräte. Sie hilft, Demontageprozesse<br />

und -systeme strukturiert zu planen und optimal durchzuführen. Dabei geht sie auch<br />

auf die Gestaltungsmerkmale der Arbeitsplätze in diesen Bereichen ein .Die Richtlinie<br />

„Recycling elektrischer und elektronischer Geräte; Demontage“ erläutert, wie<br />

Schadstoffe gezielt zu entfernen und Fraktionen zur Verwertung zu bilden sind,<br />

sodass ein wirtschaftliches Ergebnis erzielt und die Umwelt vor dem Freisetzen<br />

schädlicher Stoffe geschützt wird. Schließlich gibt die Richtlinie für alle Gerätekategorien<br />

Empfehlungen zur selektiven Behandlung nach<br />

Anhang III des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die<br />

Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von<br />

Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG).<br />

www.vdi.de/richtlinien<br />

Umfassende Schulungen Bildverarbeitung<br />

In einer Zeit globaler wirtschaftlicher Anspannung sind Innovationen die Chance<br />

und das Gebot der Stunde. Der hohe Nutzen industrieller Bildverarbeitung in der<br />

gesamten Anwendungsbreite ist treibende Kraft effektiver Prozessoptimierung,<br />

höherer Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsstärkung. In allen industriellen Branchen<br />

liefert die Bildverarbeitung oft noch ungenutzte Potentiale in der Automatisierung,<br />

Qualitätssicherung und Identifikation. Cognex entwickelt und fertigt nicht nur<br />

fortschrittlichste Komponenten in Hard- und Software der Bildverarbeitung, sondern<br />

verfügt auch über ein enorm umfangreiches Wissen und Anwendungserfahrungen<br />

in fast allen industriellen Branchen. Das Ergebnis von mehr als 28 Jahren<br />

erfolgreicher globaler Präsenz.<br />

www.cognex.com<br />

cherungsmittels dient. Hierdurch wird<br />

es erstmals ermöglicht, Aussagen über<br />

die funktional korrekte sowie die die<br />

wirtschaftlich optimale Ladungssicherungsalternative<br />

zu treffen. Voraussetzung<br />

zur korrekten Umsetzung ist hierbei<br />

das Grundlagenwerk der VDI-Richtlinie<br />

2700 ff., die den aktuellen Stand der<br />

Technik in diesem Aufgabenfeld vorgibt.<br />

Das Institut ist eine der Forschungsstellen<br />

der Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft<br />

und Logistik (GVB) e. V.,<br />

München und hat diesen Forschungsauftrag<br />

vom BMWi erhalten.<br />

www.vvl-ev.de<br />

RFID-Technologie für Handel,<br />

Logistik und Industrie!<br />

UDL120 –<br />

Der UHF-Leser für Stapler<br />

zur Identifikation von:<br />

· Ladungen,<br />

· Ladungsträgern,<br />

· Stellplätzen.<br />

IMB-Forum: Stand B030-C033<br />

Euro ID: Stand C2<br />

transport logistic: Stand 616/B2<br />

Textiler RFID-Transponder<br />

für den Wäscherei-Bereich<br />

· Berührungslose Identifizierung<br />

von Kleidungsstücken<br />

· UHF-Technik – für extreme<br />

Beanspruchungen entwickelt<br />

· Waschbar bis 95°C<br />

· Mangelbar bis 230°C<br />

deister electronic GmbH<br />

Hermann-Bahlsen-Str. 11<br />

D - 30890 Barsinghausen<br />

Tel: +49 (0) 51 05 - 51 61 11<br />

www.deister.com<br />

7<br />

ident 2/09


8<br />

news<br />

Neuer Name:<br />

Deutsche Post DHL<br />

Frank Appel, der Vorstandsvorsitzende<br />

der Deutschen<br />

Post World Net, hat heute<br />

seine Strategie 2015 vorgestellt,<br />

mit der er das Unternehmen<br />

fit für die Zukunft<br />

machen will.<br />

Das künftige Haus Deutsche<br />

Post DHL steht auf<br />

zwei Säulen: einem integrierten,<br />

konsequent qualitäts-<br />

und kundenorientierten<br />

internationalen Logistikgeschäft<br />

und einem starken<br />

Briefgeschäft mit dem klaren<br />

Bekenntnis zum umfassenden<br />

Versorgungsauftrag<br />

der Deutschen Post – erweitert<br />

um neue elektronische<br />

Mehrwertdienste. Der neue<br />

Name steht für übersichtliche<br />

Strukturen, eine neue<br />

Durchlässigkeit im Konzern<br />

und integrierte Lösungen für<br />

die Kunden. „Wir müssen<br />

den Konzern nicht neu erfinden,<br />

sondern mehr aus dem<br />

machen, was wir haben – im<br />

Interesse unseres eigenen<br />

Geschäfts und aus Verantwortung<br />

für die Welt, in der<br />

wir uns als weltweit führender<br />

Logistiker bewegen“, so<br />

Appel.<br />

www.dp-dhl.de<br />

Der Restrukturierungs- und<br />

Verkaufsprozess der Bundesdruckerei<br />

GmbH wurde<br />

mit der Beurkundung des<br />

Rückkaufs durch den Bund<br />

erfolgreich abgeschlossen.<br />

Rund acht Jahre nach Privatisierung<br />

der Bundesdruckerei<br />

wird der Bund nun<br />

wieder alleiniger Gesellschafter<br />

und trägt damit den<br />

VITRONIC und AKL-tec vereinbaren<br />

Vertriebskooperation<br />

In der Kurier-, Express- und Paketdienstleister-Branche (KEP)<br />

müssen selbst Paletten und sperrige Güter erfasst und eindeutig<br />

identifiziert werden, um sie gesondert behandeln zu<br />

können. Dies geschieht über exaktes, dreidimensionales<br />

Messen und Wiegen. Um diesen Anforderungen noch besser<br />

gerecht zu werden, vereinbaren die beiden Unternehmen<br />

Vitronic und AKL-tec eine Vertriebskooperation. Das<br />

Unternehmen Vitronic bietet kamerabasierten Identifikationslösungen<br />

für die KEP-Branche. Damit werden Codes und<br />

Schriften gelesen und Volumen zertifiziert gemessen: von<br />

kleinen Paketen bis zu nicht-maschinenfähigen Sendungen.<br />

www.vitronic.de<br />

Bund kauft Bundesdruckerei zurück<br />

ident 2/09<br />

inconso baut modernstes System für die Modelogistik<br />

Die BONITA GmbH & Co.<br />

KG mit Sitz in Hamminkeln<br />

ist als Filialist im Fashionbereich<br />

mit BONITA für Damen-<br />

und NIC für Herrenbekleidung<br />

seit geraumer Zeit auf<br />

Expansionskurs. Um die laufende<br />

Erweiterung des europaweiten<br />

Filialnetzes auch<br />

künftig mit höchster logistischer<br />

Qualität umsetzen<br />

zu können, errichtet Bonita<br />

derzeit ein neues, zentrales<br />

Verteilzentrum für Textilien.<br />

<strong>Mit</strong> der Implementierung<br />

des Lagerverwaltungssystems,<br />

unter SAP EWM einschließlich<br />

der Materialflusssteuerung,<br />

wurde die inconso<br />

AG betraut. Die inconso<br />

geänderten Sicherheitsinteressen<br />

der Bundesrepublik<br />

Deutschland Rechnung. Der<br />

privatrechtliche Status des<br />

Unternehmens bleibt unabhängig<br />

hiervon uneingeschränkt<br />

erhalten. <strong>Mit</strong> dem<br />

Kauf löst der Bund die bisherigen<br />

Eigentümer, Partner<br />

der internationalen Sozietät<br />

Clifford Chance und einen<br />

AG wird die Lagerverwaltung<br />

um ein hoch performantes<br />

Materialflusssystem<br />

(MFS) auf einem eigenen<br />

Server ergänzen. Dabei handelt<br />

es sich um eine durchgängige<br />

SAP Lösung, unter<br />

Verwendung von inconso<br />

Add-ons, einer vollständig in<br />

SAP Technologie entwickelten<br />

Komponentenbox, und<br />

inconsoS/LINE als universell<br />

einsetzbarer Kommunikationssoftware.<br />

www.inconso.de<br />

Frankfurter Unternehmensberater,<br />

als Gesellschafter<br />

ab. Sie hatten die seinerzeit<br />

defizitäre und unmittelbar<br />

insolvenzbedrohte<br />

Unternehmensgruppe während<br />

des wirtschaftlichen<br />

Einbruchs auf dem Informationstechnologie-<br />

und Telekommunikationsmarkt<br />

2002<br />

übernommen. Es folgte eine<br />

SSI Schäfer auf der<br />

Hannover Messe – Factory<br />

Automation 2009<br />

Auf der Hannover Messe<br />

2009 präsentiert die SSI<br />

Schäfer Gruppe (Halle 17,<br />

Stand A 04) im Rahmen der<br />

„Factory Automation“ ihr<br />

Know-how im Bereich der<br />

automatisierten Materialfluss-<br />

und Logistiksysteme. Auf<br />

einer Standfläche von 280<br />

qm wird so z. B. ein Muster<br />

AKL mit der Möglichkeit zur<br />

Kommissionierung durch die<br />

lichtgesteuerte Bedienerführung<br />

Pick-by-light präsentiert.<br />

<strong>Mit</strong> diesem System kann der<br />

Kommissioniervorgang bei<br />

manuell bedienten Regalanlagen<br />

unterstützt werden.<br />

Zudem wird neben einem<br />

Palettenregal-System PR<br />

600, einem Materialbereitstellungsregal<br />

R 3000 und<br />

einer Regalbühnenanlage R<br />

3000 auch die aktuelle Verschieberegal-Generation<br />

der<br />

Serie ESX einen Bestandteil<br />

der Messe sein.<br />

www.ssi-schaefer.de<br />

grundlegende, erfolgreiche<br />

Sanierung und Restrukturierung<br />

des Unternehmens.<br />

Heute ist die Bundesdruckerei<br />

nachhaltig profitabel<br />

und internationaler Impulsgeber<br />

in den Bereichen ID-<br />

Technologie und Banknotendruck.<br />

www.bundesdruckerei.de


Neue „IT & Business“ bündelt wichtige IT-Events<br />

Unter dem Dach der neuen IT-Messe für den B2B-Bereich<br />

„IT & Business“ führt die Messe Stuttgart die bislang separat<br />

geplante BITexpo, die PPS-Hausmesse des VDMA<br />

(Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) sowie<br />

die PPS-Tage des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik<br />

und Automatisierung (IPA) zusammen. Damit setzt<br />

die Neue Messe Stuttgart konsequent ihr Konzept um,<br />

die IT & Business als wichtigen IT-Treffpunkt im Herbst<br />

für Unternehmen zu positionieren. Die IT & Business findet<br />

vom 6. bis 8. Oktober auf dem neuen Messegelände<br />

beim Flughafen Stuttgart statt. Die neue Fachmesse hat<br />

ein klares Konzept und richtet sich im Vergleich zu anderen<br />

IT-Veranstaltungen ausschließlich an IT-Verantwortliche<br />

und Entscheider in den Unternehmen.<br />

www.messe-stuttgart.de<br />

www.vdma.org<br />

www.ipa.fraunhofer.de<br />

TTID wieder in Düsseldorf<br />

Toyota Tsusho ID Systems ist seit 16.<br />

Februar 2009 zurück in Düsseldorf.<br />

Fünf Jahre war die Firmenzentrale von<br />

TTID in Neuss ansässig. Raum für<br />

künftiges Wachstum: „Unser stetiges<br />

Wachstum war ein strategisch bedeutender<br />

Grund für den anvisierten Standortwechsel,<br />

erklärt Keiji Nakamura<br />

Managing Director bei TTID, die Entscheidung<br />

der Unternehmensführung.<br />

„In unserem neuen Domizil stehen<br />

uns nicht nur modernste Büroräume<br />

Umsetzung der REACH-Verordnung<br />

Für europäische Handelsunternehmen<br />

wird es ernst:<br />

Zugunsten eines erweiterten<br />

Verbraucherschutzes müssen<br />

sie im Rahmen der EuropäischenChemikalienverordnung<br />

seit <strong>Mit</strong>te 2008 eine Reihe<br />

neuer Auflagen erfüllen. Um<br />

dem Handel die dafür nötigen<br />

Compliance-Services anbieten<br />

zu können, haben sich SA2<br />

Worldsync und CS Compliance<br />

Ende Oktober zur Zusammenarbeit<br />

entschlossen. Im<br />

Rahmen der Partnerschaft<br />

wird die Stammdatenkompetenz<br />

von SA2 Worldsync mit<br />

dem Know-how der CS Compliance<br />

und ihres technischen<br />

Partners TechniData BCS<br />

zusammengeführt. Nutzer von<br />

SA2 Worldsync erhalten damit<br />

neben der Unterstützung im<br />

Stammdatenmanagement nun<br />

auch Compliance-Services zur<br />

Erfüllung stoffrechtlicher Anforderungen.<br />

www.reach-solution.org<br />

www.gs1-germany.de<br />

Das IT-Systemhaus ICS hat<br />

sein Lagerverwaltungssystem<br />

STRADIVARI mit angebundenem<br />

Pick-by-Light-Modul<br />

dem neuen Logistiklabor der<br />

Hochschule München für den<br />

Lehr- und Forschungsbetrieb<br />

zur Verfügung gestellt. ICS<br />

leistet damit einen wichtigen<br />

Beitrag, um Nachwuchsförderung<br />

und Know-how-Entwicklung<br />

in der IT-Logistik voranzutreiben.<br />

So möchte man auch<br />

zukünftig die Zusammenarbeit<br />

mit dem Institut für Produktionsmanagement<br />

und Logistik<br />

(IPL) intensivieren. „<strong>Mit</strong> der<br />

Eröffnung des Labors wurde<br />

zur Verfügung, die auf dem neuesten<br />

Stand der Technik sind. Wir haben<br />

vor allem auch die Möglichkeit, weiter<br />

zu expandieren.“ <strong>Mit</strong> dem Gebäudekomplex<br />

in der Immermannstraße 65B<br />

hat sich TTID wieder für eine zentrale<br />

Innenstadtlage entschieden, die über<br />

eine gute Anbindung mit exzellenter<br />

Infrastruktur verfügt. Das Unternehmen<br />

ist für Kunden, Partner und <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

sowohl mit dem Auto als auch<br />

mit dem Zug gut zu erreichen. Auch<br />

von der Attraktivität der Landeshauptstadt<br />

Nordrhein-Westfalens werden<br />

In Lehre und Forschung wird nun STRADIVARI gespielt<br />

der Grundstein für die Zusammenarbeit<br />

mit IPL gelegt“, so<br />

Rainer Brand, Vorstand der<br />

ICS International AG und<br />

fährt fort: „Auch zukünftig<br />

werden wir uns als Partner<br />

engagieren, um die Entwicklung<br />

innovativer IT-Lösungen<br />

voranzutreiben. So sind 2009<br />

mehrere gemeinsame Veranstaltungen<br />

geplant.“<br />

www.ics-ident.de<br />

GS1-Spezifikationen werden zu DIN-Normen<br />

Ideen zu Themen, die genormt werden sollen, gibt es reichlich.<br />

„DIN-Normen zu entwickeln ist eine wunderbare Ergänzung<br />

zur Standardisierungsarbeit bei GS1 Germany“, so Kurt<br />

Hoppen, Obmann des DIN-Arbeitsausschusses AutoID und<br />

Prokurist bei Bluhm Systeme. Insbesondere dort, wo GS1<br />

Germany bereits breite Kompetenz durch seine Standards<br />

aufgebaut hat, konnten in der Vergangenheit regelmäßig Synergieeffekte<br />

erzielt werden. Daher hat sich die AutoID-Gruppe<br />

vorgenommen, Normenentwürfe zu den Themen GS1 Data-<br />

Matrix und Rückverfolgbarkeit zu erarbeiten. So fließen die<br />

aus Handel und Industrie generierten GS1-Empfehlungen zu<br />

diesen Themen in offizielle DIN-Normen ein, die – wie alle Normen<br />

– über den Beuth-Verlag des DIN erhältlich sind.<br />

www.gs1-germany.de<br />

news 9<br />

alle Beteiligten profitieren. Und die Tatsache,<br />

dass in Düsseldorf die größte<br />

japanische Gemeinde in Deutschland<br />

beheimatet ist, passt ganz nebenbei<br />

auch ausgezeichnet zu einem japanischen<br />

Unternehmen wie TTID.<br />

Neue Adresse:<br />

Toyota Tsusho ID Systems GmbH<br />

Immermannstraße 65 B<br />

D-40210 Düsseldorf Germany<br />

Tel: 0211 88252-0<br />

Fax 0211 88252 502<br />

www.ttid-systems.com<br />

ident 2/09


10<br />

rfid-news<br />

Strategischer Bedarf<br />

an Mobilität<br />

Die meisten Unternehmen<br />

(54 Prozent) geben inzwischen<br />

mehr für WLAN-Technologie<br />

als für kabelgebundene<br />

Infrastrukturen aus. Einer<br />

aktuellen, europaweit durchgeführten<br />

Studie von Motorola<br />

Enterprise Mobility business<br />

(EMb), in Zusammenarbeit<br />

mit dem Marktforschungsunternehmen<br />

Vanson Bourne<br />

zufolge, sehen 57 Prozent<br />

der befragten Unternehmen<br />

einen strategischen Bedarf<br />

an Mobilität als Hauptgrund<br />

für diese Entwicklung. Darüber<br />

hinaus investieren Großunternehmen<br />

in WLAN, um<br />

bestehende kabelgebundene<br />

LAN-Lösungen aufzurüsten<br />

oder zu ersetzen. Insgesamt<br />

gehen 88 Prozent der Umfrageteilnehmer<br />

davon aus, dass<br />

ihre komplette Netzwerkausrüstung<br />

innerhalb der nächsten<br />

drei Jahre eine drahtlose<br />

Datenübertragung unterstützen<br />

kann.<br />

Im Rahmen der Studie wurden<br />

die Teilnehmer auch nach<br />

ihren Bedenken gefragt, die<br />

einer Einführung vollständig<br />

kabelloser Netzwerke entgegenwirken.<br />

Dabei nannten<br />

die meisten Befragten<br />

Sicherheitsgründe (63 Prozent)<br />

und eine geringere<br />

Leistungsfähigkeit (41 Prozent).<br />

Hier besteht Aufklärungsbedarf<br />

über die Sicherung<br />

und Leistungsausschöpfung<br />

bei WLAN-Technologie.<br />

Sofern diese Bedenken ausgeräumt<br />

werden können,<br />

gehen 69 Prozent der Unternehmen<br />

davon aus, dass sie<br />

ihre Netzwerke bis 2010 vollständig<br />

auf Wireless-Technologie<br />

umstellen.<br />

www.motorola.com/de<br />

ident 2/09<br />

Mehr als 300 Terminals mit kundenfreundlicher RFID-Technologie<br />

Die Höft & Wessel AG hat<br />

mit der Lieferung von mehr<br />

als 300 Check-in-Automaten<br />

an die Deutsche Lufthansa<br />

Aktiengesellschaft<br />

begonnen. In den nächsten<br />

Monaten werden die neuen<br />

Geräte europaweit in<br />

mehr als 30 Flughäfen die<br />

bisherigen ebenfalls von<br />

Höft & Wessel stammenden<br />

Geräte ersetzen. <strong>Mit</strong><br />

der ersten Lieferung wurden<br />

die Lufthansa-Drehkreuze<br />

in Frankfurt und Mailand-<br />

„Logistik ist bunt“, schwärmt<br />

der Geschäftsführende Leiter<br />

des Fraunhofer Instituts<br />

(IML), Prof.Dr. Michael ten<br />

Hompel mit Blick auf das<br />

Logo des neuen Netzwerkes<br />

LogistikRuhr ® , das am Freitag<br />

in Duisburg der Öffentlichkeit<br />

auf einer Pressekonferenz<br />

vorgestellt wurde. Als LogistikRuhr<br />

® stellt sich jetzt erstmals<br />

ein Zusammenschluss<br />

von zunächst zwölf Initiatoren<br />

vor, der mit dem gebündelten<br />

Potenzial den Innovationsstandort<br />

Metropole Ruhr<br />

weiter stärken, den Logistikstandort<br />

noch effektiver nati-<br />

Malpensa bereits erfolgreich<br />

ausgestattet. Lufthansa<br />

erhält modernste Terminals<br />

mit kundenfreundlicher<br />

RFID-Technologie. Fluggäste<br />

brauchen ihre Lufthansa<br />

Miles & More-Kreditkarte<br />

mit PayPass-Funktion nur<br />

vor das Kartenlesegerät halten<br />

und der Check-in-Vorgang<br />

beginnt automatisch.<br />

Ein Passscanner ermöglicht<br />

das Einchecken mit maschinenlesbaren<br />

Reisepässen.<br />

Dieses Lesegerät erkennt<br />

Pressemitteilung Vorstellung LogistikRuhr ® und EffizienzCluster<br />

Neue RFID-Komplettlösungen von AISCI<br />

Die AISCI Ident GmbH<br />

erweitert ihr Portfolio um<br />

Leistungen und Hardware-<br />

Komponenten für RFID-<br />

Anwendungen. Zum Komplettangebot<br />

gehören neben<br />

einer umfangreichen Beratung<br />

auch Teststellungen<br />

und Machbarkeitsprüfungen<br />

sowie die Lieferung, Installation<br />

und Programmierung<br />

der RFID-Hardware. Ein ent-<br />

onal und international bewerben,<br />

interne Kooperationen<br />

schneller ausloten und Wissens-und<br />

Innovationstransfer<br />

zwischen Unternehmen und<br />

Forschung beschleunigen<br />

und intensivieren möchte.<br />

Getragen wird das neue<br />

Netzwerk von den LogistikinitiativenDuisburg-Niederrhein,<br />

last mile logistik<br />

netzwerk gmbh im mittleren<br />

Ruhrgebiet sowie Dortmund,<br />

Hamm und dem Kreis Unna<br />

im östlichen Ruhrgebiet, von<br />

der Wirtschaftsförderung<br />

metropoleruhr GmbH sowie<br />

sprechender Service und<br />

Support rundet das RFID-<br />

Paket ab. AISCI hat unter<br />

anderem das Komplettsystem<br />

ALR-8800 des Anbieters<br />

Alien Technology in<br />

den Produktkatalog aufgenommen,<br />

das die europäischen<br />

Normen im RFID-<br />

Bereich in vollem Umfang<br />

erfüllt. Es eignet sich besonders<br />

für logistische Anwen-<br />

auch den Barcode auf der<br />

Bordkarte oder dem Handydisplay<br />

und erlaubt so nachträgliche<br />

Änderungen wie<br />

zum Beispiel die Auswahl<br />

eines anderen Sitzplatzes.<br />

www.hoeft-wessel.com<br />

Partnern aus Forschung und<br />

Wissenschaft wie dem Fraunhofer-Institut<br />

für Materialfluss<br />

und Logistik, dem Zentrum<br />

für Logistik & Verkehr<br />

der Universität Duisburg-<br />

Essen und den Logistiklehrstühlen<br />

der Technischen Universität<br />

Dortmund, der Fachhochschule<br />

Gelsenkirchen<br />

und der SRH Fachhochschule<br />

Hamm als auch der Fachhochschule<br />

für Oekonomie &<br />

Management.<br />

www.logistik-ruhr.de<br />

www.business.<br />

metropoleruhr.de<br />

dungen wie Paletten-oder<br />

Behälterverfolgung mit<br />

hohen Ansprüchen in punctoBewegungsgeschwindigkeit.<br />

Dabei können beispielsweise<br />

UHF-Tags auf bis zu<br />

zehn Meter Entfernung in<br />

der Bewegung gelesen und<br />

beschrieben werden. ALR-<br />

8800 unterstützt unter anderem<br />

die Standardprotokolle<br />

EPC Class 1 Gen 1 und 2.<br />

www.aisci.de


Forschungsanlage „inHaus2“ in Duisburg eröffnet<br />

Deutschlands innovativste Immobilie<br />

steht in Duisburg: <strong>Mit</strong> der gestrigen<br />

Eröffnung des „inHaus2“ etabliert<br />

sich Nordrhein-Westfalen als europaweit<br />

einziger Forschungs-Standort für<br />

intelligente Raum- und Gebäudesysteme.<br />

Neun Institute der Fraunhofer-<br />

Gesellschaft haben sich unter Leitung<br />

des Duisburger Fraunhofer-Instituts für<br />

Mikroelektronische Schaltungen und<br />

Systeme zusammengeschlossen und arbeiten mit derzeit<br />

60 Partnern aus der Wirtschaft an der Forschungsplattform<br />

für das zukünftige Bauen und Betreiben von Gewerbeimmobilien.<br />

Im „inHaus2“ erfahren Besucher in drei so genannten Labs,<br />

wie zukunftsweisende, sich immer wieder verändernde und<br />

flexible Raumkonzepte getestet werden. Eines davon ist das<br />

Health and Care-Lab. Hier sollen neue Modelle für die Betreuung<br />

von pflegebedürftigen Menschen entwickelt und die<br />

Für das Pilotprojekt im<br />

Werk Wolfsburg rüstete<br />

Volkswagen 3000 Spezialbehälter<br />

mit RFID-Funketiketten<br />

aus. Zum Beispiel<br />

wurden Schiebedächer<br />

für den neuen Golf<br />

erfasst. Antennen an Halleneinfahrten,Handlesegeräten<br />

und Gabelstaplern<br />

identifizierten zuverlässig<br />

Behälter und Inhalt.<br />

Dazu Thomas Zernechel,<br />

Leiter der Konzernlogistik:<br />

„Die von Volkswagen<br />

Quelle: www.rehfeld-fotografie.de<br />

angewandte Technik optimiert<br />

den Wareneingang<br />

zu einem einzigen Schritt:<br />

So werden vier Paletten<br />

gleichzeitig auf einem<br />

Gabelstapler erkannt und<br />

automatisch im Lagerbestand<br />

gebucht. Darüber<br />

hinaus wurde die Technik<br />

so weit verfeinert, dass<br />

auch Metallbehälter, die im<br />

Allgemeinen den Funkverkehr<br />

stören, erfasst werden<br />

können.“ Gemeinsam<br />

habe man, so VW-Projekt-<br />

Das international tätige Systemhaus aus Dresden testet mit<br />

dem Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI) der Universität<br />

Leipzig in einem Pilotprojekt die Anwendung von Transpondern<br />

auf Metallfässern. Ziel des Projektes ist die Entwicklung<br />

eines RFID-basierten Keg-Management -Systems. <strong>Mit</strong>tels<br />

RFID-Transponder sollen Bierfässer gekennzeichnet und<br />

beginnend an der Abfüllstrecke über den Versand auf Palettenebene<br />

bis hin zum Eingang der Leer-Kegs bei der Brauerei<br />

verfolgt werden können. So kann der gesamte Lebenszyklus<br />

der Fässer erfasst und kontrolliert werden. Dafür muss vor<br />

Organisation von Pflegeeinrichtungen<br />

erleichtert werden. Im NextHotel-Lab<br />

werden auf einer Fläche von etwa<br />

1.400 Quadratmetern aktuelle Technologie-Anwendungen<br />

für das Hotel der<br />

nächsten Generation gestestet. Das<br />

OfficeLab beschäftigt sich mit der optimalen<br />

Unterstützung bei der Arbeitsorganisation<br />

von <strong>Mit</strong>arbeitern.<br />

Bis Ende 2011 ist ein Forschungsprogramm von etwa 27 Millionen<br />

Euro geplant. Dreiviertel der etwa neun Millionen Euro<br />

Investitionsmittel für die „inHaus2-Forschungsanlage“ steuern<br />

die EU und das Land Nordrhein-Westfahlen bei, aber auch der<br />

Bund, die Stadt Duisburg und die Fraunhofer-Gesellschaft fördern<br />

die Immobilie. Die Wirtschaftspartner und andere öffentliche<br />

Förderprojekte sollen zu je 50 Prozent die Kosten des<br />

inHaus2-Forschungsprogramms decken.<br />

www.inhaus-zentrum.de<br />

Auf Pilotprojekt von Volkswagen, IBM und Lieferanten folgt jetzt die Umsetzung<br />

leiter Marc Wenzel, einen<br />

Durchbruch für die Alltagstauglichkeit<br />

der RFID-Technik<br />

im Automobilbau und<br />

darüber hinaus erreicht.<br />

„Unser langfristiges Ziel<br />

ist eine durchgängige und<br />

papierbeleglose Fertigungs-<br />

und Logistikkette im gesamten<br />

Konzern. Das Pilotprojekt<br />

hat gezeigt, wie wir die<br />

innovative RFID-Technik<br />

zuverlässig und kostengünstig<br />

in unsere Geschäftsab-<br />

Firma Dresden Informatik GmbH startet RFID-Projekt mit der Universität Leipzig<br />

allem die Problematik der Pulkerfassung von Metallfässern<br />

untersucht und gemeistert werden. Das IWI stellt sein RFID-<br />

Test-Labor für das Projekt zur Verfügung und übernimmt die<br />

Auswahl und das Testen der Transponder sowie der sonstigen<br />

RFID-Hardware. Die Softwarekomponenten, insbesondere<br />

zur Einbindung der RFID-Technik, werden von der Dresden<br />

Informatik GmbH entwickelt.<br />

www.iwi.uni-leipzig.de<br />

www.dresden-informatik.de<br />

rfid-news 11<br />

läufe integrieren können“,<br />

sagt Klaus Hardy Mühleck,<br />

Leiter der Konzern-IT bei<br />

Volkswagen. Kurt Rindle,<br />

bei IBM für das Thema RFID<br />

verantwortlich, betont: „Das<br />

Pilotprojekt ist wegweisend:<br />

Es ist das erste weltweit,<br />

das einen Materialfluss zwischen<br />

Lieferanten und Automobilhersteller<br />

mit RFID-<br />

Technik im Tagesablauf verwirklicht<br />

hat.“<br />

www.volkswagenag.com<br />

ident 2/09


12<br />

rfid-news<br />

SMARTRAC passt<br />

Produktportfolio an<br />

Smartrac passt sein Produktportfolio<br />

an, um weitere<br />

Synergien aus der<br />

Akquisition der Sokymat<br />

Automotive GmbH<br />

zu nutzen. Das Portfolio<br />

insgesamt wird sich trotz<br />

der Neuordnung nicht<br />

verändern. Die Neuordnung<br />

des Angebots<br />

bezieht sich lediglich auf<br />

RFID Komponenten, für<br />

die sowohl Smartrac als<br />

auch Sokymat Automotive<br />

bereits Produkte entwickelt<br />

und vermarktet<br />

haben, etwa im Bereich<br />

Tieridentifikation und für<br />

Industrie- und Logistikanwendungen.<br />

Das Zusammenführen<br />

der jeweiligen<br />

Produkte unter der Marke<br />

SMARTRAC bietet<br />

der gesamten Unternehmensgruppe<br />

die Möglichkeit,<br />

effizient zu agieren,<br />

die Nutzung von Ressourcen<br />

zu optimieren und die<br />

Kunden in den jeweiligen<br />

Marktsegmenten noch<br />

besser zu bedienen.<br />

„Dies ist ein weiterer<br />

wichtiger Schritt, um<br />

unsere Stärken zu bündeln<br />

und unsere gemeinsamen<br />

Kompetenzen und<br />

Ressourcen bestmöglich<br />

zu nutzen“, sagt Dr.<br />

Christian Fischer, CEO<br />

von SMARTRAC. „Produkte,<br />

die zuvor unter<br />

zwei verschiedenen Markennamen<br />

angeboten<br />

worden sind, zusammenzuführen<br />

ist ein weiterer<br />

logischer Schritt auf dem<br />

Weg der Integration der<br />

Sokymat Automotive in<br />

die SMARTRAC Technology<br />

Group.“<br />

www.smartrac-group.com<br />

ident 2/09<br />

Wireless Cooperation<br />

Ein Jahr nach seiner Gründung<br />

hat das Wireless Cooperation<br />

Team (WCT) bei der<br />

Entwicklung einer Schnittstellenspezifikation<br />

und entsprechenderKonformitätsrichtlinien<br />

zur Integration<br />

einer allgemein akzeptierten<br />

eID – sichere elektronische Identitäten<br />

Ziel des elektronischen Personalausweises<br />

(ePA) ist es, Internetnutzern<br />

mehr Sicherheit und besseren<br />

Datenschutz zu bringen. Die<br />

neue eID-Funktion des Ausweises<br />

soll Bürgern und Unternehmen aber auch neue Internetanwendungen<br />

ermöglichen – etwa online ein Bankkonto<br />

zu eröffnen oder im Internet pseudonym einzukaufen.<br />

Der neue Ausweis ermöglicht es auch, Online-Angebote<br />

pseudonym zu nutzen. Dabei wird nicht der Name, sondern<br />

ein Pseudonym übertragen. Nutzt ein Internetshop<br />

zum Beispiel einen Bezahlservice und vertreibt digitale<br />

Waren per Download, ist es prinzipiell möglich einzukaufen,<br />

ohne dass der Anbieter den Namen des Käufers und<br />

dessen Postadresse erfährt. <strong>Mit</strong> Hilfe des Ausweises<br />

kann der Shop-Anbieter den Nutzer aber beim nächsten<br />

Einkauf dennoch wiedererkennen und ihm spezielle Angebote<br />

machen, die zu seinem Einkaufsverhalten passen.<br />

www.sit.fraunhofer.de<br />

Tag der Logistik 2009 – 16. April 2009<br />

Der Kreis der Veranstalter ist<br />

groß und der Bogen der Veranstaltungen<br />

weit gespannt:<br />

„Ich liebe meinen Bäcker“<br />

heißt es bei der Bäko Weser-<br />

Ems eG in Oldenburg.<br />

„Berufsbilder der Logistik“<br />

präsentiert die Adolf Würth<br />

GmbH & Co. KG in Künzelsau.<br />

In Stuttgart können die<br />

Teilnehmer unter dem Titel<br />

„Zeitungsproduktion und<br />

Versand“ die Aufgaben der<br />

Presselogistik kennenlernen.<br />

Um „Umweltfragen in der<br />

Logistik“ geht es am Institut<br />

für Seeverkehrswirtschaft<br />

Wireless-Lösung in HART-,<br />

Foundation Fieldbus- sowie<br />

PROFIBUS- und PROFI-<br />

NET-Kommunikationsnetze<br />

einige wichtige Meilensteine<br />

erreicht. Die gemeinsame<br />

Schnittstelle soll Endanwendern<br />

einen leichteren Zugang<br />

zu den Vorteilen der sich stetig<br />

weiterentwickelnden Wire-<br />

und Logistik in Bremerhaven.<br />

Bei der Suffel Fördertechnik<br />

GmbH & Co. KG in<br />

Aschaffenburg können die<br />

Besucher Stapler live erleben.<br />

Audi in Ingolstadt lädt zu<br />

Logistikführungen und Vorträgen<br />

ein. Lekkerland zeigt<br />

die grenzüberschreitende<br />

Funktion der Logistik und hat<br />

seinen Standort im niederländischen<br />

Son in der Nähe von<br />

Eindhoven als Schauplatz für<br />

den Tag der Logistik 2009<br />

ausgewählt.<br />

www.bvl.de<br />

less-Technologienermöglichen. Die drei Organisationen<br />

werden von <strong>Mit</strong>gliedern<br />

vertreten, die bei führenden<br />

Herstellern wie Emerson Process<br />

Management, Honeywell,<br />

Siemens, ABB, E+H,<br />

P&F und Festo tätig sind.<br />

www.profibus.com<br />

BITKOM fordert<br />

Runderneuerung des<br />

Datenschutzrechts<br />

Der Hightech-Verband BIT-<br />

KOM hat zum Europäischen<br />

Datenschutztag eine Runderneuerung<br />

der einschlägigen<br />

Gesetze gefordert.<br />

„Das deutsche Datenschutzrecht<br />

stammt aus dem Zeitalter<br />

der Lochkarten und<br />

Wählscheiben-Telefone“,<br />

sagte BITKOM-Präsident<br />

Prof. Dr. August-Wilhelm<br />

Scheer in Berlin. Die elektronischeDatenverarbeitung<br />

und das Internet seien<br />

in den Paragraphen nicht<br />

ausreichend berücksichtigt.<br />

„Wir brauchen endlich eine<br />

umfassende Anpassung an<br />

das digitale Zeitalter. Oberflächliche<br />

Änderungen nach<br />

Fällen von Datenmissbrauch<br />

genügen nicht.“ Im Fokus<br />

muss aus BITKOM-Sicht die<br />

informationelle Selbstbestimmung<br />

der Verbraucher<br />

stehen. „Wir dürfen nicht<br />

alle über einen Kamm scheren“,<br />

so Präsident Scheer.<br />

Manche Verbraucher etwa<br />

würden gerne Werbung<br />

erhalten, andere nicht. „Entscheidend<br />

ist, dass die Kunden<br />

wissen, wer ihre Daten<br />

zu welchem Zweck nutzen<br />

kann. Das Gesetz muss in<br />

erster Linie für die nötige<br />

Transparenz sorgen.“<br />

www.bitkom.org


K O M M E N T A R<br />

Vieles spricht für den selbstbedienten Einkauf<br />

In den Nachbarländern Deutschlands<br />

scannen Kunden in einigen Supermärkten<br />

schon seit längerem ihre Waren mit<br />

einem mobilen Gerät direkt am Regal<br />

und zahlen an einem Automaten. Dagegen<br />

gibt es in Deutschland bisher nur<br />

Feldversuche, von denen einige bereits<br />

erfolglos beendet wurden.<br />

Wird nach den Gründen gefragt, kommt<br />

schnell das Argument der Gewohnheit.<br />

Diese zu ändern sei eben nicht einfach.<br />

Aber sind die Gewohnheiten hierzulande<br />

wirklich anders als bei unseren Nachbarn?<br />

Wohl kaum. Auch in der Schweiz<br />

oder den Niederlanden musste den Kunden<br />

diese neue Form des Einkaufens erst<br />

näher gebracht werden. Entscheidend ist,<br />

die Kunden von der neuen Form des Einkaufens<br />

zu überzeugen. Während dem<br />

Einzelhandel das bei neuen Produkten<br />

hervorragend gelingt, steht dies beim<br />

selbstbedienten Einkauf noch aus.<br />

Supermarkt ohne Warteschlangen<br />

Was ist nötig, um die Kunden von den<br />

neuen technischen Möglichkeiten zu<br />

überzeugen? Zum einen sollte nicht<br />

sofort komplett<br />

auf selbstbedienten<br />

Einkauf umgestellt<br />

werden.<br />

Erfolgversprechender<br />

scheint<br />

die sukzessive<br />

Peter Claussen<br />

Stv. Vorstandsvorsitzender<br />

Höft & Wessel AG / Skeye<br />

Rotenburger Straße 20<br />

30659 Hannover<br />

www.hoeft-wessel.com<br />

Einführung unter teilweiser Beibehaltung<br />

des bedienten Checkouts. Die<br />

Kunden erhalten so die Möglichkeit,<br />

sich von der Zeit- und Arbeitsersparnis<br />

selbstbedienten Einkaufens zu überzeugen.<br />

Augenfälligster Vorteil für den Kunden<br />

ist die „Arbeitsersparnis“. Er braucht die<br />

Waren nur einmal in den Einkaufswagen<br />

zu legen. Das Ausladen auf das Laufband<br />

zum personalbedienten Scannen<br />

an der Kasse mit sich anschließendem<br />

Einladen entfällt. Schließlich spart er<br />

Zeit, muss sich nicht in die Schlange vor<br />

der Kasse einreihen, sondern zahlt selber<br />

am Automaten. Er kann sich auf eine<br />

korrekte und transparente Abrechnung<br />

verlassen. Fehlerquellen des bedienten<br />

Bezahlens entfallen.<br />

Die Einführung einer zur Freischaltung<br />

des Scanners benötigten Kundenkarte<br />

verschafft dem Händler zudem vielfältige<br />

Möglichkeiten einer intensiveren<br />

Kundenbindung. Der Kunde wird die<br />

Kundenkarte aber nur annehmen, wenn<br />

sie sichtbare Vorteile für ihn bringt.<br />

Deshalb sollte der Händler gerade für<br />

die Phase der Einführung des selbstbedienten<br />

Einkaufens, neben den Investitionen<br />

in Technik, gerade auch ein<br />

ausreichendes Marketingbudget einplanen.<br />

Erfolgversprechend scheinen<br />

Rabatte auf den Einkauf bei Wahl der<br />

selbstbedienten Variante.<br />

kommentar 13<br />

Steigerung der Kundenbindung<br />

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Transparenz.<br />

<strong>Mit</strong> dem Scanner können weitergehende<br />

Produktinformationen schnell und<br />

einfach abgerufen werden. Des Weiteren<br />

erscheint die komplette Einkaufsliste mit<br />

Gesamtsumme immer aktuell auf dem<br />

Display. In gar nicht allzu ferner Zukunft<br />

wird der Handscanner die Verbindung des<br />

Vor-Ort-Verkaufs mit dem Internet ermöglichen.<br />

Der Kunde wählt dann online vorab<br />

die Waren aus und überträgt die Liste auf<br />

den Scanner, der dann aktiv zur schnellen<br />

Suche der ausgewählten Produkte einge-<br />

>> Selbstbedienter Einkauf vereinfacht und be-<br />

schleunigt den Checkout-Prozess im Einzelhandel<br />

und steigert die Kundenbindung


14<br />

titelstory<br />

RFID<br />

UHF Technologie fit für industrielle Applikationen<br />

Die Ultrahochfrequenz-Technologie (UHF) zum<br />

Erkennen und Erfassen von Informationen über<br />

Radio Frequency Identification (RFID) ist in Logistikapplikationen<br />

bereits weit verbreitet. Doch<br />

sie bietet noch viel Potenzial für weitere Einsatzgebiete:<br />

Jetzt hält sie in der industriellen<br />

Produktion Einzug.<br />

Kaum eine andere Technologie hielt die<br />

RFID-Branche und ihre Anwender über<br />

die vergangenen Jahre so in Atem wie<br />

die UHF-Technologie. Begünstigt durch<br />

die raschen Fortschritte bei der Normierung<br />

und die Verabschiedung des<br />

weltweit gültigen Gen2-Standards nach<br />

EPCglobal für Datenspeicherstrukturen<br />

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (Univ.)<br />

Wolfgang Schreiner<br />

Produktmanager, Siemens AG<br />

Weitere Informationen:<br />

Siemens AG<br />

Industry Automation<br />

Sensors and Communication<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/rf<br />

ident 2/09<br />

und RFID-Übertragungsprotokolle (ISO<br />

18000-6C), entwickelte sich RFID im<br />

Ultrahochfrequenzbereich (UHF) als<br />

bevorzugte Technologie für die Identifizierung<br />

von Waren und Güterströmen<br />

entlang der logistischen Prozesskette.<br />

Vom Tracking&Tracing, von Sendungen<br />

über die rationelle Abwicklung, von<br />

Warenein- und -ausgängen in Lägern<br />

und Distributionszentren bis hin<br />

zum Bestands-, Bedarfs- und Inventurmanagement<br />

reicht die Vielfalt der<br />

Anwendungen von UHF im logistischen<br />

Bereich.<br />

Doch die Einsatzmöglichkeiten beschränken<br />

sich keinesfalls auf die Logistik alleine.<br />

Vielmehr ist der RFID-Einsatz von<br />

UHF auch in den klassischen Bereichen<br />

der industriellen Produktion nicht nur<br />

möglich, sondern durch eine Reihe von<br />

Faktoren sogar begünstigt. Denn grundsätzlich<br />

haben die UHF-Technologie und<br />

der EPC-Standard eine ganze Reihe von<br />

Vorteilen gegenüber herkömmlichen<br />

RFID-Technologien, z.B. die Möglichkeit<br />

größerer Schreib-/Lesereichweiten<br />

oder die Marktentwicklung bei kostengünstigen<br />

passiven Datenträgern.<br />

Jetzt auch für die industrielle Produktion: die<br />

kompakten UHF-Reader Simatic RF620R und<br />

Simatic RF630R von Siemens<br />

Diese Parameter müssen die RFID-<br />

UHF-Systeme der Zukunft konsequent<br />

umsetzen, wenn sie die Zielmärkte in der<br />

Produktion überzeugen wollen. Der Hersteller<br />

Siemens hat dies mit seinen zwei<br />

neuen RFID-Readern im UHF-Bereich,<br />

Simatic RF620R und Simatic RF630R,<br />

bereits getan: Sie erfüllen die wesentlichen<br />

Anforderungen aus der Produktion<br />

und produktionsnahen Bereichen:<br />

• Schnelle und zugleich zuverlässige<br />

Datenerfassung auf variable Distanzen<br />

im Produktionsumfeld<br />

• Perfekt aufeinander abgestimmtes<br />

Reader-Transponder-Portfolio mit<br />

kostengünstigen passiven Datenträgern<br />

nach EPCglobal-Standard<br />

• Nahtlose Systemintegration in nachgelagerte<br />

IT- und Automatisierungssysteme<br />

• Hohe Schutzgrade der RFID-Komponenten


Die beiden Kompaktreader sind vom<br />

Aufbau nahezu identisch und dank ihrer<br />

kompakten Form und ihres Anschlussprinzips<br />

leicht in der Anlage montierbar.<br />

Material und Bautechnik der Gehäuse<br />

sowie Steckertechnik sind in Schutzart<br />

IP65 und garantieren eine hohe Verfügbarkeit<br />

der Schreib-/Lesegeräte.<br />

Durchdachte Schnittstelle, Reader-<br />

Modi und einfache Systemintegration<br />

Beide Reader verfügen über einen integrierten<br />

Anschluss nach RS422-Standard,<br />

werden über ein einziges Schnittstellenkabel<br />

gleichzeitig mit Spannung<br />

versorgt und über ein Simatic-RF-Kommunikationsmodul<br />

datentechnisch in<br />

die Simatic Steuerung (SPS) von Siemens<br />

oder die dezentrale Peripherie<br />

eingebunden. Das Anschlussprinzip ist<br />

auf Einfachheit ausgelegt, der minimale<br />

Verdrahtungsaufwand ist damit ein<br />

klarer Vorteil bei Inbetriebnahme oder<br />

Anlagenumrüstungen.<br />

Die UHF-Reader können dabei entweder<br />

im Single-Tag-Betrieb oder zukünftig<br />

im sogenannten Multi-Tag-Betrieb eingesetzt<br />

werden. Speziell beim Single-Tag-<br />

Betrieb darf sich wegen der Eindeutigkeit<br />

und Zuordenbarkeit zum Zeitpunkt der<br />

Datenerfassung jeweils nur ein Datenträger<br />

im Erkennungsfeld des Readers befinden.<br />

Hier kommen Mechanismen zur granularen<br />

Modifizierung der Sendeleistung<br />

zum Zuge: Sie ermöglichen eine Feinjustierung<br />

des Ansprechverhaltens der<br />

Reader auf den verwendeten Datenträger.<br />

Diese besonders feine Justierbarkeit<br />

des Sende- und Empfangsverhaltens ist<br />

im industriellen Umfeld von großem Vorteil:<br />

Weil der räumliche und bauliche Aufwand<br />

zur Vereinzelung des Datenträgers<br />

äußerst gering ist, spart der Anwender<br />

mehr Zeit und Kosten. Weitere Einstellungsoptionen<br />

stehen ebenfalls zur Verfügung,<br />

beispielsweise der sogenannte<br />

„Dense Reader Mode“, mit dem mehrere<br />

Reader auch dicht beieinander störungsfrei<br />

betrieben werden können.<br />

Dank der im Markt bewährten Simatic-<br />

RF-Kommunikationsmodule können beide<br />

UHF-Reader – RF620R und RF630R<br />

>> Schnelle und zugleich zuverlässige Da-<br />

Das kompakte Lesegerät, z.B. Simatic RF620R, fügt sich problemlos in die Automatisierungslandschaft ein<br />

tenerfassung auf variable Distanzen im<br />

Produktionsumfeld


16<br />

titelstory<br />

Der UHF-Reader Simatic RF630R bei der Kontrolle des Materialflusses Variantenreiche Fertigung wird so problemlos automatisiert: Der Simatic<br />

RF620R von Siemens steuert die Werkstückidentifikation<br />

>> <strong>Mit</strong> dem Dense Reader Mode können<br />

mehrere Reader dicht beieinander<br />

störungsfrei betrieben werden


Qualitätsmanagement beginnt beim Wareneingang<br />

Vernetztes Prozessinformationssystem von Bizerba verbessert<br />

REWE-Qualitätsmanagement<br />

Zuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität sind<br />

Voraussetzungen, um Geschäftspartner und<br />

Verbraucher optimal mit einwandfreien Produkten<br />

zu versorgen und sich am Markt zu<br />

behaupten. Software und Wägetechnik spielen<br />

bei Füllmengenkontrollen eine entscheidende<br />

Rolle. Gemeinsam mit dem Balinger Technologiehersteller<br />

Bizerba hat die REWE Group ein<br />

einfach zu bedienendes Füllmengenkontrollsystem<br />

entwickelt, um im Wareneingang die Füllmengen<br />

der angelieferten Fertigverpackungen<br />

zu kontrollieren.<br />

Jeden Tag werden bei den Obst- und<br />

Gemüselagern der REWE Group rund<br />

300 Tonnen Obst und Gemüse angeliefert.<br />

Qualitätssicherung steht hier ganz<br />

oben auf der Agenda. Zum einen müssen<br />

dabei gesetzliche Auflagen berücksichtigt<br />

werden, andererseits wollen<br />

Kunden ihre Erwartungen in ein Produkt<br />

zuverlässig erfüllt wissen. Außerdem<br />

verhindert die Qualitätskontrolle<br />

unnötigen Materialverlust. Die in einem<br />

Auditverfahren geprüften Wareneingänge<br />

der REWE Group-Lager sind deshalb<br />

jeweils mit einer Messstation ausgestattet,<br />

bestehend aus einem Wäge-<br />

Weitere Informationen:<br />

Bizerba GmbH & Co. KG<br />

Wilhelm-Kraut-Straße 64<br />

D-72336 Balingen<br />

Tel.:+49 (0)7433 12-33 00<br />

www.bizerba.com<br />

terminal, an das ein Lastaufnehmer für<br />

die Kontrolle von Produkten mit einem<br />

Gewicht von 5 bis 35.000 Gramm angeschlossen<br />

ist. Eigens ausgebildete <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

in den jeweiligen Wareneingängen<br />

überwachen zudem ständig die<br />

Qualitätssicherung.<br />

Für die Entscheidung, ob die Ware<br />

angenommen oder zurückgewiesen<br />

wird, dient ein von der REWE Group<br />

vorgegebener Prüfplan, der im Systemprogramm<br />

_statistics.BRAIN hinterlegt<br />

ist. Damit beginnt die Qualitätssicherung<br />

bereits im Wareneingang. Das _<br />

statistics.BRAIN ist ein zentrales Softwaresystem<br />

von Bizerba und sorgt für<br />

rationelle und zuverlässige Einhaltung<br />

der Vorschriften der Fertigpackungsverordnung<br />

(FPVO). Im jeweiligen<br />

>> Durch das Füllmengenkontrollsystem<br />

verbessern wir einmal mehr unser<br />

Qualitätsmanagement


18<br />

datenfunk<br />

„Tour de Suisse“: LEO optimiert Intra- und<br />

Distributionslogistik bei Feldschlösschen<br />

Die größte Brauerei der Schweiz – hat die Abläufe in Lager,<br />

Kommissionierung und Distribution reorganisiert und optimiert<br />

Feldschlösschen, mit Hauptsitz in<br />

Rheinfelden im Kanton Aargau, betreibt<br />

als führendes Bierunternehmen in der<br />

Schweiz drei Brauereien, einen Mineralwasser-Abfüllbetrieb<br />

sowie 17 Logistikverteilzentren.<br />

Insgesamt werden 50<br />

verschiedene Getränke hergestellt. Das<br />

Unternehmen, das zwölf erfolgreiche<br />

Marken in seinem Portfolio führt, produziert<br />

jährlich rund 3,4 Millionen Hektoliter<br />

Bier und Mineralwasser – was über<br />

1 Mrd. Flaschen entspricht. Seit dem<br />

Jahr 2000 gehört Feldschlösschen zur<br />

dänischen Carlsberg Gruppe mit Hauptsitz<br />

in Kopenhagen.<br />

Integrierte Software statt Parallel-<br />

Lösungen<br />

Karton-, Paletten- und Laderaumoptimierung<br />

sowie Tourenplanung – all diese<br />

Aufgaben wurden bei Feldschlösschen<br />

vor der Einführung von ORTEC<br />

LEO unabhängig voneinander und ohne<br />

SAP-Integration durchgeführt. Bei der<br />

Suche nach einer Softwarelösung entschied<br />

man sich – mangels der Inte-<br />

Cindy Jurtz,<br />

ORTEC LOGIPLAN GmbH<br />

Weitere Informationen:<br />

ORTEC LOGIPLAN GmbH<br />

Daimlerstraße 7, 27793 Wildeshausen<br />

Tel: +49 (0)4431-7377 0<br />

www.ortec.com<br />

ident 2/09<br />

grierbarkeit in SAP – gegen<br />

ein eigenes, bei den schwedischen<br />

und norwegischen<br />

Landesgesellschaften der<br />

Carlsberg Gruppe bereits<br />

vorhandenes System. Auch<br />

ein möglicher „best of breed“<br />

– Ansatz, bei dem für jeden<br />

Teilbereich der jeweils beste<br />

Anbieter ausgewählt<br />

und die einzelnen<br />

Software-Produkte<br />

dann über Schnittstellen<br />

zu einem Gesamtoptimum<br />

verbunden<br />

werden, wurde aus<br />

Gründen der Organisation<br />

und des Operatings nicht weiter<br />

verfolgt. ORTEC LEO erhielt den<br />

Zuschlag, weil das Produkt mit seiner<br />

SAP-Zertifizierung und seinen – auch<br />

nachträglich implementierbaren Modulen<br />

überzeugen konnte.<br />

Den Nutzen, den man sich bei Feldschlösschen<br />

versprach und seit dem „Go<br />

Live“ der wesentlichen ORTEC LEO-<br />

Module auch realisiert, sind effizientere<br />

Kostenstrukturen, zeit-, wege- und routenoptimierte<br />

Abläufe, eine verbesserte<br />

Planungsqualität sowie sicherere Entscheidungsprozesse<br />

auf der Basis von<br />

in allen Planungsstufen konsistenten und<br />

aktuellen Daten direkt aus SAP.<br />

Dreistufige Verpackungsoptimierung<br />

Das von Feldschlösschen eingesetzte<br />

Modul zur Kartonoptimierung ist ein<br />

Das Modul zur Tourenplanung bildet aus den<br />

jeweiligen Lieferungen optimale Touren unter<br />

Berücksichtigung von liefer-, kunden- und fahrzeugspezifischen<br />

Restriktionen.<br />

Optimierungsalgorithmus, der das Verpacken<br />

von Einzelartikeln, z.B. Spirituosen,<br />

in 6er-Versandkartons plant und<br />

zugleich die Kartonanzahl minimiert.<br />

Dabei werden diverse Restriktionen<br />

berücksichtigt, wie beispielsweise<br />

kunden-, material- und verpackungsspezifische<br />

Stammdaten, Überstaubarkeiten,<br />

Gefahrgutvorschriften und<br />

Prioritäten. Die Palettenoptimierung<br />

plant die Anzahl und den Zustand der<br />

zu packenden Mischpaletten ebenso<br />

unter Beachtung diverser Parameter.<br />

Besonderen Wert legte man bei Feldschlösschen<br />

darauf, die Anzahl benötigter<br />

Paletten und die Häufigkeit von<br />

Materialaufteilungen auf einzelnen<br />

Paletten zu minimieren.


Das Modul zur effizienten Laderaumbeladung<br />

optimiert bei Feldschlösschen<br />

die physischen Abläufe bei der<br />

Beladung von Transportbehältern<br />

wie LKWs, Wechselbrücken, Eisenbahnwaggons<br />

und Containern. Dabei<br />

werden unter anderem Achslastvorschriften,<br />

Be- und Entladereihenfolgen,<br />

Gefahrgutvorschriften, Überstapelbarkeiten<br />

und die Ladungssicherung<br />

beachtet. Im Ergebnis sorgt LEO<br />

neben der Ermittlung der erforderlichen<br />

Transportkapazitäten für eine<br />

optimale Ausnutzung der errechneten<br />

Laderaumvolumina. Darüber hinaus<br />

generiert das Modul automatisch Vorschläge<br />

für die Fahrzeugbeladung.<br />

Automatische und manuelle<br />

Tourenplanung<br />

Das Modul zur Tourenplanung bildet<br />

schließlich aus den jeweiligen Lieferungen<br />

optimale Touren unter Berücksichtigung<br />

von liefer-, kunden- und<br />

fahrzeugspezifischen Restriktionen.<br />

Hierzu gehören u.a. Adressen und Lieferzeitfenster<br />

von Kunden, regionale<br />

Zuordnungen, Fahrzeugdaten und –<br />

kosten, Prioritäten und die Arbeits-,<br />

Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer. Als<br />

Ergebnis liefert LEO einen auf den bei<br />

Feldschlösschen verfügbaren Fuhr-<br />

park bezogenen Tourenplan in tabellarischer<br />

und kartografischer Form, der<br />

unter anderem Angaben über Tourenkilometer,<br />

Transport- und Planungskosten<br />

sowie die möglichen Anlieferungszeitpunkte<br />

enthält.<br />

Optimierung der Wege und<br />

Kommissionierstrategien im Lager<br />

Die Kommissioniersteuerung erfolgt<br />

mit ORTEC LEO MLS, einer Lösung<br />

für die mobile Datenerfassung im<br />

Lager. MLS ist ein eigenes, direkt in<br />

SAP integriertes Add-on und ergänzt<br />

dieses mit vielen Funktionen im<br />

Bereich Lagerverwaltung und Kommissioniersteuerung.<br />

Die Implementierung<br />

der Planungsergebnisse im<br />

Lager basiert auf Vorschlägen aus<br />

LEO für die Karton- und Palettenoptimierung<br />

und kann zum Beispiel durch<br />

Pick-by-Voice umgesetzt werden.<br />

Der gleichzeitige Einsatz der Optimierungslösungen<br />

zur Karton-, Paletten-<br />

und Laderaumoptimierung, sowie zur<br />

datenfunk 19<br />

Im Ergebnis sorgt die Laderaumoptimierung<br />

neben der Ermittlung der erforderlichen<br />

Transportkapazitäten für eine<br />

optimale Ausnutzung der errechneten<br />

Laderaumvolumina.<br />

Tourenplanung und Kommissionierung,<br />

führen zu einer umfassenden<br />

und flexiblen Logistiklösung sowie zu<br />

einer in SAP integrierten Optimierung<br />

der gesamten Distributionslogistik.<br />

<strong>Mit</strong> LEO hat der SAP Software Partner<br />

ORTEC ein umfassendes, direkt in SAP<br />

LES integriertes System zur Optimierung<br />

von Intra- und Distributionslogistik<br />

entwickelt, das dem Anwender sekundenschnell<br />

eine Lösung seiner Planungsanforderungen<br />

liefert. Auch in der<br />

Zukunft wird ORTEC als strategischer<br />

Partner von Carlsberg die Optimierung<br />

der operativen logistischen Abläufe<br />

begleiten. Neben Schweden und Norwegen<br />

werden in den nächsten 3 Jahren<br />

noch weitere Länder folgen.<br />

ident<br />

ident 2/09


20<br />

barcode lesesysteme<br />

Grün, rot, blau oder grau?<br />

MultiScanner von aitronic erfasst Behälterkisten der Deutschen Post im Vorbeiziehen<br />

Ob die Behälterwagen mit bis zu 40<br />

Kisten richtig bestückt sind, sehen die<br />

<strong>Mit</strong>arbeiter in den 82 Briefzentren der<br />

Deutschen Post jetzt in Sekundenschnelle<br />

am Bildschirm: Richtig platzierte<br />

Behälter sind grün hinterlegt, falsch<br />

gestapelte rot, falsche Behältergrößen<br />

blau und nicht erkannte grau. Zusätzlich<br />

gibt es eine akustische Fehlermeldung.<br />

Die Barcodes auf den Kisten, die bisher<br />

per Handscanner einzeln eingelesen<br />

werden mussten, werden von einem<br />

neuen Gerät einfach beim Vorbeiziehen<br />

auf einen Schlag erfasst. MultiScanner<br />

heißt diese innovative Technik, die<br />

das Behälter- und Zustellmanagement<br />

der Deutschen Post ganz entscheidend<br />

verbessert hat.<br />

Maßgeschneiderte Lösung<br />

Die Idee hatten zwei <strong>Mit</strong>arbeiter des<br />

Briefzentrums Koblenz, die für ihren<br />

Vorschlag prämiert wurden. Entwickelt<br />

hat den MultiScanner die Paderborner<br />

aitronic GmbH – maßgeschneidert<br />

für die Anforderungen in den Briefzentren<br />

der Deutschen Post. Die IT-Experten<br />

bauten eine Säule mit zehn Scannern,<br />

die so positioniert sind, dass sie<br />

die Barcodes der neben- und übereinander<br />

gestapelten Briefbehälter auch<br />

unterschiedlicher Größe synchron<br />

Weitere Informationen:<br />

aitronic GmbH<br />

Max-Planck-Straße 19<br />

33104 Paderborn<br />

www.aitronic.de<br />

erfassen und mit dem Bestimmungsort<br />

des Behälterwagens abgleichen. Per<br />

Handscanner wird nur noch der Barcode<br />

des Wagens eingelesen, dessen<br />

Erfassung die Scan-Module aktiviert.<br />

Der Clou: Die MultiScanner sind neben<br />

dem Transportweg positioniert, so dass<br />

das Scannen der Behälter im laufenden<br />

Prozess zwischen Einrollung und Ausrollung<br />

erfolgt.<br />

Nach Feldtest alle 82 Briefzentren<br />

bestückt<br />

Nachdem vier stationäre Prototypen<br />

im Briefzentrum Koblenz rund sechs<br />

Monate lang getestet worden waren,<br />

>> Die Lesezuverlässigkeit der Scanner<br />

liege bei etwa 99,5 Prozent


eine LAN-Schnittstelle an die Verarbeitungssoftware<br />

des Panel-PCs<br />

übermittelt, dort blitzschnell ausgewertet<br />

und sofort angezeigt. Die elektronischen<br />

Komponenten in der Scannersäule,<br />

Panel-PC und Handscanner<br />

werden durch den Rammschutz<br />

vor mechanischen Beschädigungen<br />

geschützt. An dieser robusten Stahlkonstruktion<br />

werden die Behälterwagen<br />

in normaler Schrittgeschwindigkeit<br />

entlang gezogen. Eine auf die<br />

Räder wirkende Hebemechanik am<br />

Rammschutz macht den MultiScan-<br />

Die BMW AG setzt für die Kommissionierung<br />

von Antriebs- und Fahrwerkssystemen,<br />

im Werk Dingolfing, eine Pickby-Voice-Lösung<br />

von Psion Teklogix ein.<br />

Ziel ist es, in der Logistik im Bereich Vorderachsen-Montage<br />

Qualität und Pro-<br />

duktivität zu erhöhen. Die <strong>Mit</strong>arbeiter im<br />

Lager haben durch die Sprach-basierte<br />

Dateneingabe Hände und Blick frei für<br />

die konzentrierte Zusammenstellung der<br />

Teile. Die Kommissionierung erfolgt über<br />

den multimodalen Handheld-Computer<br />

ner zusätzlich mobil. Durch einen einfachen<br />

Handgriff lässt sich das 154<br />

Kilogramm schwere Gerät auf vier<br />

Räder aufbocken und nahezu mühelos<br />

an einen anderen Standort fahren.<br />

Deutsche Post ist hochzufrieden<br />

„Die Herausforderung bei der Entwicklung<br />

des MultiScanners bestand darin,<br />

keine leistungsstarken Laserscanner<br />

mit parallelem Licht zu verwenden, sondern<br />

die lichtschwächsten, dafür aber<br />

Pick-by-Voice-Lösung bei BMW<br />

Qualitätssicherung in der Teilelogistik<br />

für Antriebs- und Fahrwerkssysteme<br />

der Serie Workabout Pro Speech inkl.<br />

Headsets und der Software TekSpeech<br />

von Psion Teklogix. Die Daten werden in<br />

Echtzeit in das BMW-eigene Kommissioniersystem<br />

eingespeist. Eine SAP-Integration<br />

ist in Planung.<br />

>> In der Automobilindustrie sind Effizienz und<br />

Qualität maßgebliche Wettbewerbsfaktoren<br />


22<br />

mobile datenerfassung<br />

Hoch-spannendes System bei Steweag-Steg<br />

Steweag-Steg hat nun mit dem Online-System und den mobilen Geräten von Barcotec<br />

den vollen Überblick über alle lagerrelevanten Daten in SAP<br />

Seit Kurzem sind im Innen- und Außenlager Graz,<br />

der Steweag-Steg, die mobilen Datenerfassungsgeräte<br />

„BHT-700“ (Barcode-Handy-Terminal) im<br />

Einsatz. Über die Middleware „easyMITS“ von<br />

Barcotec, mit SAP R/3 via Wireless Lan und GPRS<br />

verbunden, werden mit den Terminals Daten in<br />

den Bereichen Warenausgang, Bestandsabfrage,<br />

Warenretoure und Umbuchung erfasst bzw.<br />

abgerufen.<br />

Steweag-Steg ist die größte Tochter<br />

der Energie Steiermark. Sie betreibt<br />

ein rund 23.000 Kilometer langes Netz<br />

im Hoch-, <strong>Mit</strong>tel- und Niederspannungsbereich<br />

und bietet alle damit verbundenen<br />

Dienstleistungen an. In den<br />

Lagern des Unternehmens wird nun<br />

mit den mobilen Datenerfassungsgeräten<br />

von Barcotec gearbeitet. Barcotec<br />

ist seit über 19 Jahren führender<br />

Anbieter von mobilen Datenerfassungssystemen<br />

in Österreich.<br />

Flächendeckende Onlineanbindung bis<br />

in die Peripherie<br />

Seit September 2008 setzt Steweag-<br />

Steg in Graz die mobilen Datenerfassungsterminals<br />

BHT-700 vom Hersteller<br />

Denso in ihren Lagern ein. Die<br />

zuvor mit mehreren und langen Listen<br />

und Formularen arbeitenden Lagermitarbeiter<br />

können nun um ein Vielfaches<br />

effizienter arbeiten. Die Geräte werden<br />

über die Middleware „easyMITS“<br />

in der Bestandsführung im SAP R/3 für<br />

Weitere Informationen:<br />

BARCOTEC Vertriebs GmbH<br />

- mobile & auto-id-solutions -<br />

Huetteldorfer Straße 110/301<br />

A-1140 Wien<br />

Tel.: +43 (0)1/786 39 40-49<br />

www.barcotec.at<br />

ident 2/09<br />

den Warenausgang, Umbuchung und<br />

die Warenretoure eingesetzt. Schrauben,<br />

Klemmen, Kabel oder Sicherungen<br />

werden so schnell ein-, aus- oder umgebucht.<br />

Der Programmpunkt Bestandsabfrage<br />

ermöglicht des Weiteren eine<br />

permanente Bestandskontrolle. Eine<br />

Besonderheit ist der Warenausgang zur<br />

Reservierung: die fertige Stückliste aus<br />

SAP wird auf das Gerät gespielt, und<br />

von dort abgearbeitet.<br />

Bereits ein Monat nach Beginn der<br />

Inbetriebnahme freut sich Ing. Norbert<br />

Linninger, Logistikleiter von Steweag-Steg,<br />

über die Erfolge: „Unsere<br />

Erwartungen wurden alle erfüllt, sogar<br />

übertroffen! Wir haben einen enormen<br />

Qualitätssprung hinsichtlich der Lagerbewirtschaftung<br />

erreicht, weil unsere<br />

Stücklisten nun nach Werk, Lagerort<br />

und Lagerplatz sortiert werden. Durch<br />

das einfache Scannen von Barcodes<br />

ist die Verbuchung von Ware nun<br />

außerdem jedem unserer <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

möglich, SAP-Schulungen sind hierfür<br />

nun nicht mehr nötig.“ Auch die Qualität<br />

der Kommissionierung hat sich<br />

durch die Automatisierung deutlich<br />

Im Lager werden Barcodes eingescannt und<br />

minimieren so den administrativen Aufwand<br />

erhöht. Die Fehlerrate ist gegen Null<br />

gesunken, und Informationen können<br />

nicht mehr verloren gehen, wie es bei<br />

den losen Formularen zuvor teilweise<br />

der Fall war.<br />

Ein großes Anliegen war Steweag-<br />

Steg die Reduzierung der fehleranfälligen<br />

Zettelwirtschaft. Abgesehen<br />

vom großen organisatorischen Auf-<br />

>> Wir ziehen große Vorteile aus der<br />

Möglichkeit, den aktuellen Lagerstand<br />

jederzeit einsehen zu können


Steweag-Steg ist die größte Tochter<br />

der Energie Steiermark. Sie<br />

betreibt ein rund 23.000 Kilometer<br />

langes Netz im Hoch-, <strong>Mit</strong>tel-<br />

und Niederspannungsbereich und<br />

bietet alle damit verbundenen Services<br />

und Dienstleistungen an. Diese<br />

beinhalten den Stromanschluss<br />

von der Planung bis zur Inbetriebnahme,<br />

Auskünfte über Leitungen,<br />

die Übernahme der Verantwortung<br />

für elektrische Anlagen und öffentliche<br />

Beleuchtung bzw. Spezial- und<br />

Außenbeleuchtung.<br />

Die Software zur Eigenständigkeit<br />

Das Bindeglied zwischen mobilem<br />

Endgerät und SAP ist die Middleware<br />

„easyMITS“. Das Standardprodukt von<br />

Barcotec bietet dem Kunden eine maßgeschneiderte<br />

Lösung. Die vorhandenen<br />

Prozesse können mittels eines<br />

Konfigurators individuell verändert werden.<br />

Das Know-How hierbei liegt beim<br />

Kunden: „„Steweag-Steg hat die Vorteile<br />

eines Systems, welches durch die<br />

hauseigene IT-Abteilung betreut werden<br />

kann, sehr geschätzt“, erklärt Mag.<br />

Michael Schmid, MSc, Projektleiter bei<br />

Barcotec, „Unnötige, externe Kosten<br />

können mit unserem „easyMITS“ vermieden<br />

werden und der Kunde behält<br />

immer das Gesamtsystem im Griff.“<br />

Die anfängliche Skepsis der <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

konnte schnell durch die einfache Handhabung<br />

des BHT-700 und „easyMITS“<br />

wettgemacht werden. Die Weg- und<br />

Zeitersparnis überzeugte die Lagermitarbeiter<br />

im Handumdrehen – der eigene<br />

Vorteil der neuen Lösung wurde spürbar.<br />

Außerdem können nun alle Lagerdaten<br />

jederzeit aktuell abgerufen werden,<br />

alle relevanten Informationen sind<br />

auf einem großen Display sichtbar. Auf<br />

v.l.n.r.: Peter Wagner, Projektleiter bei Steweag-Steg, und Gerald Büchler, Systemvertrieb Süd bei Barcotec<br />

beispielsweise Fehlbestände kann nun<br />

rascher reagiert werden. Neue <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

profitieren von der kürzeren Einschulungszeit,<br />

genauso wie <strong>Mit</strong>arbeiter,<br />

die nur kurzfristig in einem anderen<br />

Lager aushelfen.<br />

Komplettlösung aus einer Hand<br />

Die Notwendigkeit eines automatisierten<br />

Systems wurde Steweag-Steg durch<br />

die zahlreichen Lücken bzw. Fehlerquellen<br />

im vorherigen System bewusst.<br />

Die Idee eines Barcodesystems nahm<br />

schließlich durch einschlägige Fachliteratur<br />

und ein Vendor Managed Inventory<br />

System, das im Kleinteile-Lager eingesetzt<br />

wurde, Form an. Bei der Umsetzung<br />

war dem Unternehmen besonders<br />

wichtig, einen Anbieter zu finden, der<br />

eine Komplettlösung liefern würde.<br />

Neben den mobilen Datenerfassungsgeräten<br />

lieferte Barcotec auch die<br />

zugehörigen Access Points. Während<br />

die Geräte im Innenlager mittels WLAN<br />

verbunden sind, wird im Außenlager mit<br />

GPRS gearbeitet. Durch das Wegfallen<br />

der Access Points mit Zusatzantennen<br />

im Freien, konnte mit GPRS eine große<br />

Aufwands- und Kostenersparnis erzielt<br />

Das mobile Datenerfassungsgerät BHT-700 mit<br />

der Middleware „easyMITS“ zeigt jederzeit aktuell<br />

alle relevanten Lagerdaten<br />

werden. Außerdem ist GPRS überall<br />

dort verfügbar, wo es einen Mobilfunkbetreiber<br />

gibt – Zugriffe und Abfragen<br />

sind daher von überall aus möglich. Die<br />

Waren- und Lagerplatzauszeichnungen<br />

verlangen durch den Einsatz im Freien<br />

nach einer Speziallösung, daher wurden<br />

Wetter- und vor allem UV-beständige<br />

Etiketten organisiert. Die kompakten<br />

Etikettendrucker Citizen CLP-631 runden<br />

das Komplettpaket ab.<br />

Die Zukunft steht in den Startlöchern<br />

23<br />

Die Umsetzung des neuen Systems wurde<br />

in allen Modulen im Lager Graz bereits<br />

produktiv gesetzt und ist für die Betriebsleitungen<br />

Feldbach, Deutschlandsberg,<br />

Bruck, Liezen und Knittelfeld sukzessiv<br />

geplant. Ing. Linninger freut sich auf eine<br />

Erweiterung des realisierten Projekts im<br />

gesamten Konzern: „Wir möchten auf<br />

unser neues Barcodesystem nie wieder<br />

verzichten. Im Gegenteil: immer wieder<br />

fallen uns neue Anwendungsbereiche für<br />

unser neues automatisches System ein.<br />

Die Anbindung des Bestellwesens wäre<br />

nur eine Möglichkeit.“ Ein großes Thema<br />

ist bei Steweag-Steg auch die Anbindung<br />

der Zählerlogistik. Etwa 35.000<br />

Gerätemanipulationen stehen im Jahr<br />

an. Auch hierbei soll das neue Barcotec-<br />

System behilflich sein.<br />

ident<br />

ident 2/09


24<br />

rfid-anwendung<br />

Zukunftstechnologie in der Praxis<br />

de Man setzt RFID erfolgreich im Versand der<br />

Heinrich Nölke GmbH & Co. KG ein<br />

Optimiertes Lagermanagement, leichtere Rückverfolgbarkeit,<br />

geringere Prozesskosten – welches<br />

Unternehmen träumt nicht davon? Die RFID-<br />

Technologie leistet hier einen wichtigen Beitrag.<br />

Kein Wunder, dass Industrie und Handel zunehmend<br />

auf die Methode der Radiofrequenz-Identifikation<br />

setzen. Gerade in punkto Qualitätssicherung<br />

und lückenlose Rückverfolgbarkeit leistet<br />

das Verfahren gute Dienste.<br />

RFID ermöglicht es, Daten mittels Radiowellen<br />

berührungslos und ohne Sichtkontakt<br />

zu übertragen und eignet sich<br />

auch für Insel-Lösungen in einzelnen<br />

Unternehmensbereichen. So setzte die<br />

de Man Industrie-Automation ein RFID-<br />

System im Versand der Heinrich Nölke<br />

GmbH & Co. KG ein. <strong>Mit</strong> dessen Hilfe<br />

sollte eine bessere Kontrolle über den<br />

Warenausgang ermöglicht werden.<br />

Wie funktioniert das System?<br />

Jede Palette wird an sieben eingerichteten<br />

Packplätzen auf Vollständigkeit<br />

untersucht und mit einem wieder verwendbaren<br />

RFID-Tag versehen, auf<br />

dem ein Nummerncode gespeichert<br />

ist. Dieser verschlüsselt alle wichtigen<br />

Informationen über die Palette, die in<br />

Weitere Informationen:<br />

de Man Industrie-Automation<br />

Industriestraße 18<br />

33829 Borgholzhausen<br />

Tel.: +49 (0)5425 / 9497-0<br />

www.deman.de<br />

de Man Industrie-Automation GmbH<br />

aus Borgholzhausen ist seit mehr<br />

als 35 Jahren Spezialist für ganzheitliche<br />

Automatisierungslösungen.<br />

Das Lieferspektrum reicht von automatischen<br />

Lagersystemen über Fördertechnik<br />

und Roboteranlagen bis<br />

hin zu Ident-Systemen auf Barcode-<br />

und RFID-Basis.<br />

>> Die Verladung mit dem Gabelstapler<br />

wird somit wesentlich komfortabler


Optimierte WLAN Anwendung<br />

Die Firma anona aus Colditz hat durch den<br />

Einsatz der RWID-Lösung eine verlässliche<br />

WLAN-Umgebung implementiert<br />

Die Marke anona steht für eine über<br />

175 Jahre lang erfolgreiche Firmengeschichte,<br />

deren stets gelungene Synthese<br />

aus Tradition und zukunftorientierter<br />

Technologie die ehemalige<br />

Mühle zu einem modernen Nahrungsmittelbetrieb<br />

wachsen ließ. Für unseren<br />

hohen Anspruch an Qualität sprechen<br />

auch die bereits 1998 erfolgte Zertifizierung<br />

nach DIN ISO 9001:2000 und<br />

die Einführung eines betriebsinternen<br />

Eigenkontrollsystems auf Grundlage<br />

des HACCP-Konzepts.<br />

Aus der einstigen „klappernden Mühle<br />

am rauschenden Bach“ von 1826<br />

ist heute ein kompetentes und kreatives<br />

Unternehmen gewachsen: anona<br />

hat sich mit der Erforschung, Entwicklung<br />

und Herstellung von Instanterzeugnissen<br />

aus Getreide, Müslis, Backmitteln,<br />

Eisgrundstoffen und innovativen<br />

Lebensmitteln als „Der Nahrungsmacher“<br />

auf den nationalen wie internationalen<br />

Märkten einen Namen gemacht.<br />

Um den hohen Qualitätsansprüchen<br />

der Kunden gerecht zu werden, war<br />

die Umsetzung einer Warenverfolgung<br />

vom Wareneingang, über die Produktion<br />

bis hin zum Warenausgang geplant.<br />

Die Warenverfolgung sollte unter Einsatz<br />

von Barcodescannern erfolgen.<br />

Die Daten sollten in Echtzeit und ohne<br />

Fehler in das Datensystem eingelesen<br />

werden. Die zuverlässige Funkversorgung<br />

und somit die Datenintegrität war<br />

eine wesentliche Voraussetzung. Die<br />

Gebäude selbst bestehen aus mehreren<br />

Altgebäuden, zum Teil mit Deckenhöhen<br />

von 2,00 Metern und Lagerhöhen<br />

von 1,95 Meter und Neugebäuden<br />

>> Durch den Einsatz der RWID-Lösung sichern<br />

wir weiterhin unser hohes Qualitätsniveau


26<br />

rfid-anwendung<br />

Infor bringt<br />

Licht in<br />

Fertigungs-<br />

und Logistikprozesse<br />

bei<br />

Neonlite<br />

Warehouse Management-,<br />

RFID- und ERP-Lösungen<br />

unterstützen Lichttechnik-Hersteller<br />

bei der<br />

Abfallreduzierung und<br />

Verbesserung der Ausstoßkapazität<br />

Infor baut seine weltweite Kundenbasis<br />

weiter aus: <strong>Mit</strong> Neonlite hat sich<br />

ein weiteres führendes Fertigungsunternehmen<br />

aus dem Bereich energiesparender<br />

Beleuchtungslösungen<br />

für Infor entschieden. Neonlite Electric<br />

& Lighting (HK) Ltd. setzt im Rahmen<br />

seiner strategischen Initiative zur<br />

Effizienzsteigerung und Abfallreduzierung<br />

bei Fertigungs- und Vertriebsprozessen<br />

auf die Lösungen Infor Warehouse<br />

Management Enterprise Edition<br />

und Infor SCM RFID.<br />

Neonlite mit Hauptsitz in Hong Kong<br />

verfügt über vier Produktionsstätten<br />

am Standort Xiamen (China) und fertigt<br />

unter anderem die bekannte Energiesparlampen-Serie<br />

MEGAMAN.<br />

Weitere Informationen:<br />

Infor<br />

Hauerstraße 12<br />

66299 Friedrichsthal<br />

Tel.: +49 (0)6897/9833-0<br />

www.infor.de<br />

ident 2/09<br />

Das Unternehmen vertreibt seine<br />

breite Produktpalette in mehr als 80<br />

Ländern. Neonlite ist spezialisiert auf<br />

den Bereich energieeffiziente Lichttechnik<br />

und verzeichnet aufgrund des<br />

aktuellen Trends bei Endverbrauchern<br />

und Unternehmen, weißglühende und<br />

Halogen-Leuchtkörper durch umweltfreundliche<br />

Alternativen zu ersetzen,<br />

ein enormes Geschäftswachstum.<br />

Das Fertigungsunternehmen hat<br />

bereits die Lösung Infor ERP Syteline<br />

im Einsatz, mit der es in den vergangenen<br />

acht Jahren seine gesamten<br />

Produktionsprozesse gesteuert hat.<br />

Als Teil einer strategischen Initiative<br />

unter dem Namen W.A.R.E. (Warehouse<br />

Management, Automatisiertes<br />

Regalbediensystem, RFID und ERP)<br />

entwickelt Neonlite nun ein einziges,<br />

integriertes System zur Unterstützung<br />

des Wareneingangs sowie der Steuerung<br />

von Rohmaterial und des Umlaufbestandes.<br />

Die Erweiterung der bestehenden<br />

Lösung Infor ERP Syteline um<br />

die Komponenten Warehouse Management<br />

und RFID hilft Neonlite dabei, seine<br />

strategischen Ziele zu erreichen.<br />

„Unsere Produktionsstätten sind auf<br />

dem modernsten Stand der Technik<br />

und erfüllen die höchsten Qualitäts-<br />

Neonlite, Hersteller der Energiesparlampen-Serie<br />

MEGAMAN<br />

(www.megaman.cc), ist eines der<br />

am schnellsten wachsenden Unternehmen<br />

im Markt für Lichttechnik.<br />

In den letzten Jahren hat Neonlite<br />

eine breite Palette an energiesparenden<br />

Produkten entwickelt, um<br />

die verschiedenen Anforderungen<br />

der Kunden zu erfüllen.<br />

standards. Als langjähriger ERP Syte-<br />

Line-Anwender war es für uns besonders<br />

erfreulich, dass Infor im Bereich<br />

Supply Chain Management-Lösungen<br />

zugekauft hat. Diese ergänzenden<br />

Lösungen können uns dabei helfen,<br />

unsere Logistikprozesse zu verbessern<br />

und optimal auf die Fertigung<br />

abzustimmen“, unterstreicht David<br />

Fan, Senior Group IT and Systems<br />

Operations Manager bei Neonlite. <strong>Mit</strong><br />

Hilfe der Lösungen von Infor, die eine<br />

Schlüsselrolle bei der Reduzierung<br />

von Materialabfällen und der Verbesserung<br />

der Fertigungskapazität durch<br />

einen geschlossenen Regelkreislauf<br />

bei Produktions- und Vertriebsprozessen<br />

spielen, werden wir diese Vorgabe<br />

auch erreichen.“<br />

Infor SCM Warehouse Management<br />

versetzt Neonlite in die Lage, die Liefe-


ung von Produktionsmaterialien zwischen den Fertigungsstätten<br />

und Lieferanten zu regeln, während Infor SCM RFID für<br />

die Steuerung der Warenbestände zuständig ist. Zusammen<br />

mit dem automatisierten Regalbediensystem verfügt Neonlite<br />

so über eine Lösung für die Steuerung eines geschlossenen<br />

Logistikkreislaufs, die sowohl die Materialausnutzung<br />

erhöht als auch den Fabrikationsabfall reduziert. In Kombination<br />

mit Infor ERP SyteLine profitiert Neonlite von einem<br />

verbesserten Fertigungsdurchsatz. Das integrierte System<br />

sorgt zudem für<br />

akkurate Datenbestände<br />

und bietet<br />

größtmögliche<br />

Transparenz vom<br />

verfügbaren Rohmaterialbestand<br />

bis hin zum fertigen<br />

Produkt.<br />

Als umweltbewusstesUnternehmen<br />

hat sich Neonlite<br />

verpflichtet, die<br />

ökologischen Auswirkungen<br />

entlang<br />

des gesamten Produktlebenszyklus<br />

von der Entwicklung und Fertigung über die Verpackung und<br />

den Transport bin hin zu Entsorgung und Recycling beständig<br />

zu senken. Durch die verbesserte Produktivität und die Reduzierung<br />

des Materialabfalls und -verbrauchs in den Fertigungs-<br />

und Distributionsprozessen, helfen die Infor-Lösungen Neonlite<br />

bei den Bemühungen, ökologisch nachhaltige Methoden<br />

zu implementieren und umweltbewusste Produkte zu entwickeln.<br />

Neonlite implementiert gegenwärtig die Lösungen an<br />

einer seiner vier Fertigungsstätten in Xiamen. Die Einführung<br />

an den weiteren Standorten ist bereits geplant.<br />

ident<br />

rfid-anwendung 27<br />

ident 2/09


28<br />

jubiläum<br />

10 Jahre smart-TEC: Beständige Entwicklung<br />

Kundenindividuelle RFID-basierte Identifikations- und Kennzeichnungssysteme<br />

Das Tochterunternehmen der Rathgeber-Gruppe<br />

(Oberhaching) entstand<br />

durch die Vision der Inhaber, Kennzeichnungslösungen<br />

des Mutterkonzerns<br />

„intelligent„ zu machen. Da<br />

sich Rathgeber bereits auf kundenindividuelle,<br />

langlebige und hochwertige<br />

Lösungen zu Produktkennzeichnung<br />

spezialisiert hatte und dafür den entsprechenden<br />

Maschinenpark vorhielt,<br />

waren die Weichen für die Gründung<br />

und die Spezialisierung von smart-<br />

TEC GmbH & Co. KG auf robuste, witterungs-<br />

und temperaturbeständige<br />

RFID-Datenträger gestellt.<br />

<strong>Mit</strong> der Patentvergabe für die Integration<br />

der RFID-Technologie in das von<br />

der Rathgeber GmbH & Co. KG verar-<br />

Weitere Informationen:<br />

smart-TEC GmbH & Co. KG<br />

Kolpingring 3<br />

D-82041 Oberhaching<br />

Tel.:+49 (0)89/613007-83<br />

www.smart-TEC.com<br />

beitete Material Polyurethan begann<br />

der Erfolg des RFID-Spezialisten.<br />

Ende 2005 übernahm Klaus Dargahi<br />

die Geschäftsführung des Unternehmens.<br />

Während des Zeitraums 2006<br />

bis 2008 konnte der Umsatz nahezu<br />

>> Klare Positionierung als Anbieter von<br />

ident 2/09<br />

industrietauglichen, witterungs- und<br />

temperaturbeständige RFID-Datenträger


Effizient und sicher<br />

ORION setzt auf Pick-by-Light<br />

Heute verlassen täglich rund 5.000 Sendungen mit<br />

insgesamt bis zu 80.000 Artikeln das Flensburger<br />

Zentrallager. Um trotz des starken Wachstums<br />

auch weiterhin effizient und mit schlanken Prozessen<br />

zu arbeiten, restrukturierte das Unternehmen<br />

in enger Zusammenarbeit mit der Pierau Planung<br />

Unternehmensberatung GmbH die Warenflüsse.<br />

Kernpunkte der neuen Kommissionierstrategie<br />

sind drei Pick-by-Light-Anlagen<br />

„PickTerm Flexible“ und ein Materialflussrechner<br />

der Firma KBS Industrieelektronik<br />

GmbH. Sie optimieren die<br />

Feinkommissionierung für die drei Vertriebswege:<br />

Versandhandel, Filialen und<br />

Großhandel. Zum einen werden durch<br />

die Anlagen Pickfehler auf nahezu null<br />

reduziert, zum anderen wurde die Kommissioniergeschwindigkeit<br />

durch die<br />

Umstrukturierung erheblich gesteigert.<br />

Um die Arbeitsbedingungen für die <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

ergonomischer zu gestalten<br />

und gleichzeitig die Abläufe effizienter<br />

zu machen, stellte ORION sukzessive<br />

die Kommissionierung für alle drei<br />

Vertriebswege auf zweistufiges Multi-Order-Picking<br />

um. Darüber hinaus<br />

wurden die drei Lagerbereiche für die<br />

Grobkommissionierung der Aufträge<br />

von Privatkunden, Filialen und Großhan-<br />

Stéphanie Pigot<br />

Weitere Informationen:<br />

KBS Industrieelektronik GmbH<br />

Burkheimer Str. 3, 79111 Freiburg<br />

Tel.: +49 (0)761/4 52 55-0<br />

www.kbs-gmbh.de<br />

del zu einem zentralen Kommissionierlager<br />

zusammengefasst.<br />

Umstrukturierungen im Bereich<br />

Großhandel<br />

In einer ersten Projektphase wurde die<br />

Kommissionierung für Kunden aus dem<br />

Großhandel neu organisiert. <strong>Mit</strong>hilfe eines<br />

Durchlaufregals mit 186 Kanälen, das mit<br />

einer Pick-by-Light(PbL)-Anlage „Pick-<br />

Term Flexible“ ausgestattet ist, wurde die<br />

Kommissionierung in zwei Stufen untergliedert<br />

und so spürbar effizienter gestaltet.<br />

Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte die<br />

Kommissionierung einstufig mittels Listen,<br />

die das Lagerverwaltungssystem LINDA<br />

des Anbieters Logisticus bereitstellte.<br />

Heute erfolgt nur noch die erste Stufe,<br />

also die Grobkommissionierung, auf diesem<br />

Weg. Hierbei werden so viele Aufträge,<br />

wie maximal parallel an der Durchlaufregalanlage<br />

abgewickelt werden können,<br />

zu einem sogenannten Batch zusammengefasst<br />

und im zentralen Kommissionierlager<br />

zunächst in Behälter kommissioniert.<br />

Im nächsten Schritt kommissionieren<br />

die <strong>Mit</strong>arbeiter – gesteuert durch das<br />

Lagerverwaltungssystem – die Ware<br />

mithilfe der PbL-Technologie in die<br />

mit Behältern bestückten Kanäle des<br />

Durchlaufregals. Sobald der <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

den Barcode eines am Sammelpunkt<br />

bereitgestellten Artikels scannt, leuchtet<br />

die Fachanzeige eines Kanals auf,<br />

für dessen Auftrag der Artikel benötigt<br />

wird. Eine Mengenanzeige gibt an, wie<br />

viele Artikel in den Zielbehälter gelegt<br />

werden sollen. Nachdem der Kommissionierer<br />

die Artikel im Behälter abgelegt<br />

hat, bestätigt er dies durch den Druck<br />

des Quittungsknopfs der PbL-Anlage.<br />

Die Reihenfolge, in der die bereitgestellten<br />

Artikel kommissioniert werden, ist<br />

dabei völlig unerheblich. „Bei den KBS-<br />

Systemen können alle Vorgänge jederzeit<br />

unterbrochen, auf die Ausgangsein-<br />

kommissionierung 29<br />

stellungen zurückgesetzt oder rückabgewickelt<br />

werden. Ein weiterer Vorteil<br />

der Anlagen sind die Mehrfarbenleuchten.<br />

Hier sind bis zu sieben unterschiedliche<br />

Farben möglich. Die Farbveränderungen<br />

zeigen den <strong>Mit</strong>arbeitern an, dass<br />

eine bestimmte Handlung erforderlich<br />

ist. Die Leuchten wurden so konzipiert,<br />

dass sie auch in größeren Lagern aus<br />

einiger Entfernung sichtbar sind.<br />

PbL für Filialen und Privatkunden<br />

In der zweiten Projektphase wurde sukzessive<br />

auch die Abwicklung der Aufträge<br />

von Privatkunden und Filialen auf<br />

zweistufiges Multi-Order-Picking und<br />

Batch-Kommissionierung umgestellt.<br />

Dies erforderte eine zentrale Steuerung<br />

von nunmehr drei „PickTerm Flexible“-<br />

Anlagen sowie einer Fördertechnik-SPS,<br />

da das zentrale Kommissionierlager über<br />

Förderbänder des Anbieters Heber Fördertechnik<br />

GmbH & Co. KG an die drei<br />

Durchlaufregalanlagen für die Feinkommissionierung<br />

angebunden wurde.<br />

Diese Aufgabe übernimmt ein Materialflussrechner<br />

der Firma KBS Industrieelektronik.<br />

„Eine Standard-Schnittstelle<br />

für den Datenaustausch zwischen dem<br />

Lagerverwaltungssystem und unseren<br />

Anlagen war aus früheren Projekten<br />

bereits vorhanden. So konnten wir die<br />

Softwareanbindung in kürzester Zeit<br />

abschließen“, berichtet KBS-Projektleiter<br />

Schenk. Eine weitere Grundlage für die<br />

äußerst kurze Inbetriebnahmezeit war die<br />

Konzeption der „PickTerm Flexible“-Anlagen<br />

als Plug & Pick-Lösung: Im Bodenteil<br />

des Montageprofils, das an den Durchlaufregalen<br />

befestigt ist, befindet sich<br />

eine Kontaktleiste, auf welche die Fachanzeigen<br />

ohne Werkzeug an einer beliebigen<br />

Position aufgesteckt werden.<br />

ident<br />

ident 2/09


30<br />

produkte<br />

Siemens: Neue Familie kompakter und flexibler Code-Lesesysteme<br />

Die neuen stationären 1D/2D-Code-Leser der Siemens-Division Industry Automation zeichnen<br />

sich durch hohe Lesesicherheit und -geschwindigkeit sowie vielfältige Kommunikations- und<br />

Anschlussmöglichkeiten aus. Anwendungsschwerpunkt der kompakten Code-Lesesysteme<br />

Simatic MV440 in hoher Schutzart IP67 ist das Lesen von Data Matrix Codes, beispielsweise<br />

DPM (direct parts marks), bei schwierigen Umgebungsbedingungen<br />

im industriellen Umfeld. <strong>Mit</strong> flexiblen Beleuchtungsoptionen<br />

lässt sich das System an die jeweilige Applikation<br />

anpassen. Typische Einsatzgebiete sind Produktverfolgung,<br />

Prozesssteuerung und Überprüfung der Markierqualität in<br />

Anwendungen der Automobil-, Verpackungs-, Pharma-, Tabak-,<br />

Kosmetik-, Elektronik- sowie Nahrungs- und Genussmittelindustrie.<br />

Eine besondere Funktion ist der „Auto Trigger“. <strong>Mit</strong><br />

diesem nimmt der Codeleser bei maximaler Geschwindigkeit permanent Bilder auf und wertet<br />

sie gleichzeitig aus. Dabei sucht die Leseeinrichtung Codes in einer zeitlich beliebig langen<br />

Sequenz von Bildern, ohne externe Triggersignale – von zum Beispiel einer Lichtschranke – zu<br />

benötigen. Diese Funktion eignet sich vor allem für langsam bewegte Objekte und in Anwendungen,<br />

bei denen eine genaue Triggerung per Lichtschranke schwierig ist.<br />

www.siemens.com/simatic-sensors/mv<br />

Barcodat: Entschlüsselt den GS1-128-Strichcode<br />

Die Barcodat GmbH hat ein<br />

Programm für die Analyse<br />

des GS1-128-Strichcode<br />

entwickelt. Der Code ist<br />

Standard in der warenbegleitenden<br />

Kennzeichnung. Die<br />

Symbologie ist den meisten<br />

noch unter EAN 128-Strichcode<br />

bekannt. Die Barcodat<br />

hat für die Analyse dieser<br />

Struktur das ProgrammGS1-128-Parser<br />

für .net-Programmierer<br />

entwickelt.<br />

Der Programmierer<br />

kann diese Bibliothek<br />

(DLL) problemlos in sein<br />

Projekt einbinden und spart<br />

so zusätzlichen Programmieraufwand.<br />

Die DLL wird<br />

X-ident: Technologie führt Sehbehinderte und Blinde<br />

RFID-Etiketten von X-ident<br />

technology sind Bestandteil<br />

eines neuen, vielleicht bahnbrechenden<br />

Projekts in der<br />

Schweiz, das mit Hilfe von<br />

RFID die Mobilität und Autonomie<br />

von sehbehinderten<br />

und blinden Menschen erhöht.<br />

Dabei werden für eine Busreise<br />

benötigte Informationen<br />

wie Haltestelle, Busnummer,<br />

Richtung, Zielstation, die bisher<br />

nur auf optischem Wege<br />

zu erschließen waren, akustisch<br />

verfügbar gemacht.<br />

Dies geschieht über ein<br />

ident 2/09<br />

System aus RFIDTranspondern,<br />

portablen Sende-/Empfangseinheiten<br />

und fest installierten<br />

Sende- /Empfangseinheit<br />

in Fahrzeugen. Das<br />

System befindet sich zurzeit<br />

im Testeinsatz bei den Verkehrsbetrieben<br />

St. Gallen /<br />

Schweiz. X-ident technology<br />

hat dafür jüngst mehrere<br />

10.000 kundenspezifische Etiketten<br />

geliefert, die als Transpondereinheiten<br />

an die Haltestellen<br />

angebracht werden.<br />

www.x-ident.com<br />

einfach in die Visual<br />

Studio Umgebung<br />

installiert. Das<br />

Tool ist besonders<br />

für die Programmierung<br />

von Mobilen<br />

Datenerfassungsgeräten<br />

(MDE) gedacht.<br />

www.barcodat.de<br />

Dabei reicht das Spektrum<br />

von elektronischen Artikelsicherungssystemen<br />

(EAS),<br />

Fluchttürsteuerungen, Bondatenanalysen<br />

bis zu Videokontrollsystemen<br />

sowie<br />

Brand- und Einbruchmeldeanlagen.<br />

Hinzu kommen<br />

RFID-basierte Identifikationstechnologien,<br />

die<br />

eine präzise Datenübertragung<br />

und Nachverfolgungen<br />

entlang der gesamten<br />

Wertschöpfungskette<br />

ermöglichen. „Durch dramatisch<br />

steigende Inventur-<br />

BARTEC: XP Embedded<br />

Die Bartec Panel PCs 10,4“<br />

und 12,1“ der Serie POLA-<br />

RIS wurden basierend auf<br />

Windows XP Embedded im<br />

Funktionsumfang erweitert:<br />

Sie unterstützen nun serienmäßig<br />

eine Remote-Desktop-<br />

Verbindung, um einen entfernten<br />

Computer über Ethernet<br />

zu steuern. Der Microsoft<br />

Internet Explorer zur Darstellung<br />

von HTML-Seiten ist auf<br />

dem Gerät verfügbar. Außerdem<br />

ermöglichen die weiterentwickelten<br />

Geräte die<br />

Nutzung der neuen BMS-<br />

Graf-Runtime für Windows<br />

XP. Neue Funktionen in der<br />

BMS-Graf-pro, beispielsweise<br />

die Übertragung von Projekten<br />

über das Ethernet,<br />

die Nutzung von Grafiklisten<br />

oder eine integrierte Benutzerverwaltung<br />

wurden ebenfalls<br />

integriert.<br />

www.bartec.de<br />

ADT: Integrierte Sicherheitslösungen für den Handel<br />

differenzen, hohe Energiekosten<br />

und neue Verkaufssituationen<br />

müssen immer<br />

mehr Händler ganzheitlich<br />

kalkulieren“, erklärt Ralph<br />

Siegfried, Director Strategic<br />

Accounts Retail bei der<br />

ADT Security Deutschland<br />

GmbH. „Dabei begleiten<br />

wir unsere Kunden und erarbeiten<br />

Konzepte, die Faktoren<br />

wie Investitions- und<br />

Betriebskosten mit Sicherheitstechniken<br />

verbinden.“<br />

www.adt-deutschland.de


Checkpoint Systems: Transparenz am Point of Sale<br />

Checkpoint stellte auf der EuroCIS<br />

sein breites Portfolio für den Handel<br />

zur Warensicherung, -auszeichnung<br />

und Verkaufsförderung vor. Dieses<br />

reicht von Systemen zur elektronischen<br />

Artikelsicherung über Alpha-<br />

Sicherungen für besonders diebstahlgefährdete<br />

Produkte bis hin zu<br />

Handauszeichnungs- und Verkaufsförderungslösungen<br />

der Marke METO. Der Einzelhändler<br />

soll so in die Lage versetzt werden, sich effektiv gegen<br />

Warenschwund zu schützen und gleichzeitig seinen Kunden<br />

mehr Einkaufskomfort bieten zu können. Messehighlight<br />

wird dabei auch das Warenschwund-Management-<br />

System Evolve sein, das die elektronische Artikelsicherung<br />

und RFID miteinander kombiniert.<br />

www.checkpointeurope.de<br />

Datalogic Scanning: QuickScan ® Imager<br />

Der Scanner eignet sich besonders für den Handel, die Dokumentenverarbeitung<br />

sowie für Kurier- und<br />

Postanwendungen. Die- ser neue Imager bietet<br />

den Benutzern eine her- vorragende Leistung<br />

und verfügt über Merk- male, die sonst nur<br />

Hochleistungslesegeräte bie- ten. Der Scanner<br />

zeichnet sich durch eine hervorragende<br />

Leseleistung bei schwer<br />

lesbaren, schlecht gedruckten<br />

und beschädigten Bar- codes aus und ist für das<br />

Lesen von 1D-Codes und der neuen linearen GS1<br />

DataBar-Codes entwickelt worden. Er ist klein, leicht, äußerst<br />

benutzerfreundlich, ergonomisch und eignet sich dadurch für<br />

tägliche Anwendungen.<br />

www.datalogic.com<br />

Die neue CS Serie von Wiedenbach<br />

wurde speziell für<br />

die Branchen Kabel & Draht,<br />

Automotive, Extrusion, Elektronik<br />

und Stahl entwickelt.<br />

Ob als Stand-Alone-Drucker<br />

oder als Teil einer vollständig<br />

automatisierten Kennzeichnungslösung<br />

– die Inkjetdrucker<br />

überzeugen durch<br />

hohe Druckqualität, maxi-<br />

male Verfügbarkeit sowie<br />

durch kurze Rüst- und Servicezeiten.<br />

Die leistungsstarkenKennzeichnungssysteme<br />

verfügen über vielseitige<br />

Druckmöglichkeiten<br />

wie z.B. 1-4 zeiliger Text,<br />

Symbole, Logos sowie Barcodes<br />

und 2D Datamatrix<br />

Codes. Die intuitive Menüführung<br />

mit großem Farbdis-<br />

Handscanner DT-X7 ist „Top Produkt Handel 2009“<br />

Das Handterminal Casio DT-X7<br />

wurde vom Wirtschaftsmagazin<br />

Handelsjournal zum „TOP<br />

PRODUKT HANDEL 2009“<br />

ausgezeichnet. Die erstmals<br />

vergebene Bestnote „Top Produkt<br />

Handel 2009“ nahm Casio<br />

für den DT-X7 in der Kategorie<br />

Wirtschaftlichkeit entgegen. Der<br />

Award soll ab sofort Produkte aus der Zulieferindustrie sowie<br />

dem Dienstleister- und Austatterumfeld des Handels küren.<br />

Bereits 2008 zeichnete das Internationale Forum Design in<br />

Hannover das Erfolgsprodukt mit dem „iF product design<br />

award 2008“, dem weltweit bedeutendsten Preis für außergewöhnlich<br />

gutes Industriedesign, in den Bereichen Design,<br />

Funktionalität, Qualität und Preis aus.<br />

www.casio-b2b.com<br />

Datafox: Industrie-PC im Terminal-Format<br />

Der Datafox IPC Vario 10 ist selbst unter<br />

extremen Umgebungsbedingungen voll einsatzfähig<br />

und bietet dabei alle notwendigen<br />

Schnittstellen. Das 10,4 Zoll Display ermöglicht<br />

eine klare und übersichtliche Darstellung<br />

von Windowsbasierten Softwareanwendungen.<br />

Der integrierte Touchscreen wird durch eine zusätzliche<br />

Folie geschützt, sodass die Bedienung auch unter schwierigen<br />

Bedingungen unproblematisch ist. Zusätzlich können<br />

Buchungen auch über den integrierten Transponderleser<br />

oder einen extern angeschlossenen Barcodescanner erfolgen.<br />

Die Datenübertragung findet per TCP/IP oder optional<br />

via Mobilfunk statt. Als Staplerterminal kann der IPC Vario 10<br />

mit externem GPS-Sender ausgestattet werden.<br />

www.datafox.de<br />

Domino: Kontraststark kennzeichnen bei hohen Geschwindigkeiten<br />

play sichert ein effizientes<br />

und vor allem fehlerfreies<br />

Erstellen, Editieren und<br />

Bearbeiten von Drucktexten.<br />

Textlängen werden in<br />

mm/inch angezeigt, ebenso<br />

können Textabstände direkt<br />

in mm/inch angegeben werden.<br />

Die beiden Modelle CS<br />

405 und CS 407 werden wie<br />

alle weiteren Systeme der<br />

produkte 31<br />

Wiedenbach Apparatebau<br />

GmbH seit 2005 durch die<br />

Domino Deutschland GmbH<br />

vertrieben.<br />

www.domino-printing.com/de<br />

ident 2/09


32<br />

produkte<br />

L+P: MDE-Lösung für Einsteiger<br />

Lunzer + Partner liefert ein<br />

MDE-Komplettpaket mit<br />

LOGSTAR-OFFLINE, der<br />

Datenerfassungslösung für<br />

mobile Terminals, und drei<br />

leistungsfähigen Scannerterminals,<br />

Typ DT-X7 von Casio.<br />

Im Paketpreis enthalten ist<br />

neben der Hard- und Software<br />

für einen der genannten<br />

Anwendungsbereiche auch<br />

die Systemkonfiguration, das<br />

Zubehör für den Betrieb der<br />

Handterminals, eine Dockingstation<br />

zur Übertragung der<br />

erfassten Daten an das PC-<br />

System, eine ausführliche<br />

Anleitung und ein dreimonatiger<br />

kostenfreier Support.<br />

„Eine Offline-Lösung,<br />

die selbst kleinste Unternehmen<br />

wirtschaftlich nutzen<br />

können“, präsentiert Matthias<br />

Gerbert, Geschäftsführer<br />

LOGSTAR und Hauptgesellschafter<br />

der Lunzer + Part-<br />

ner GmbH auf der LogiMAT<br />

2009 in Stuttgart. <strong>Mit</strong> dem<br />

günstigen Paketangebot richtet<br />

sich das Softwarehaus an<br />

kleine und mittlere Unternehmen,<br />

die zwar ihr Lager mit<br />

moderner EDV verwalten, bei<br />

der Datenerfassung in Warenein-<br />

und -ausgang oder bei<br />

der Inventur jedoch noch mit<br />

Belegen, wie Lieferscheinen<br />

bzw. Inventurlisten arbeiten.<br />

Für die drei möglichen Einsatzbereiche<br />

Wareneingang,<br />

Verladung und Inventuren<br />

Markem-Imaje: Tintenstrahl kennzeichnet auf unterschiedlichste Materialien<br />

Die Kennzeichnung mit Tintenstrahl bietet im Getränkebereich einige Vorteile. Die unterschiedlichsten<br />

Materialien wie beispielsweise Glas, Kunststoff, Aluminium und Verbundwerkstoffe<br />

können problemlos mit einem Tintenstrahldrucksystem gekennzeichnet werden. Für die Kennzeichnung<br />

in schwierigen Umgebungen, wie an den Verarbeitungs- und Abfüllanlagen in der<br />

Getränkeindustrie, hat Markem-Imaje auch Tintenstrahldrucker mit der Schutzart IP65 im Programm,<br />

die vor Spritzwasser und Staub geschützt sind. Durch diese<br />

hohe Schutzart sind die Geräte zudem leicht von außen zu reinigen,<br />

wie es aus hygienischen Gründen oft not- wendig ist.<br />

Diese Tintenstrahldrucker der Serie 9000 von Mar- ke m - I m a j e<br />

sind besonders für alle Applikationen im Lebens- mittel- und<br />

Getränkebereich geeignet. Sie gewährleisten eine gleichbleibend<br />

gute Schriftqualität, große Bedienerfreund- lichkeit und<br />

eine einfache Integration in nahezu jedes industrielle Umfeld. Es können<br />

Druckgeschwindigkeiten von bis 5,5 m/s erreicht werden.<br />

www.markem-imaje.com<br />

Bluhm Systeme: Alles im Fluss mit der richtigen Kennzeichnung<br />

Neu ist der Palettenetikettierer<br />

Legi-Air 4050 P mit<br />

Schutzgehäuse. <strong>Mit</strong> seinem<br />

robusten Schwenkarm etikettiert<br />

er bis zu 420 Paletten<br />

pro Stunde doppelseitig<br />

nach GS1-Standard im DIN<br />

A5 Format. Unmittelbar vor<br />

dem Spendevorgang werden<br />

die Etiketten mit variablen<br />

Daten wie z.B. Gewichtsangaben<br />

oder Barcode gut<br />

lesbar bedruckt. Die modulare<br />

Bauweise ermöglicht<br />

einen schnellen Austausch<br />

einzelner Bauteile, wie zum<br />

ident 2/09<br />

Beispiel des Druckmoduls.<br />

Speziell für die Etikettierung<br />

unterschiedlich hoher<br />

Produkte, beispielsweise<br />

im Versandhandel gibt<br />

es die Logistiketikettierer<br />

der Serie Legi-Air mit zwei<br />

Applikatoren zur Auswahl:<br />

<strong>Mit</strong> dem SPA (Servo Pneumatik<br />

Applicator) erfolgt die<br />

Karton-Etikettierung wiederholgenau<br />

im schnellen<br />

Durchlauf. Der LWA (Light<br />

Weight Applicator) steht für<br />

die Etikettierung von Kartons<br />

im Stillstand. Spendege-<br />

schwindigkeiten sind mit bis<br />

zu 60 Etiketten pro Minute<br />

im Durchlauf möglich, beim<br />

LWA gibt es eine Hubvariation<br />

von 600 mm. Die Taktzeiten<br />

in der Logistik werden<br />

deutlich verringert.<br />

www.bluhmsysteme.ch<br />

sind optimierte Erfassungsmasken<br />

vorbereitet, sodass<br />

je nach Anwendung die Barcodes<br />

der Produkte, NVEs,<br />

Packstücke, Paletten und<br />

Lagerplätze eingescannt und<br />

die Mengenangaben eingegeben<br />

werden können. Die<br />

offline erfassten Daten werden<br />

im Terminal gespeichert<br />

bis sie später im EXCEL ® -<br />

Format an einen PC übergeben<br />

werden.<br />

www.MyLogstar.com<br />

Intermec: Mobile Drucker<br />

Intermec bringt mit dem PB2<br />

und PB3 zwei mobile und<br />

preiswerte Belegdrucker für<br />

DSD (Direct Store Delivery)/Fahrverkauf,<br />

zur Überbrückung<br />

von Warteschlangen<br />

im Einzelhandel sowie<br />

für Anwendungen im Außendienst<br />

auf den Markt. Die PB2<br />

und PB3 Drucker sind erhältlich<br />

mit einer Magnetstreifen-Leseeinheit,<br />

die es dem<br />

Außendienstler ermöglicht,<br />

den Zahlungsverkehr über<br />

den mobilen Computer oder<br />

Drucker abzuwickeln. Zahlungen<br />

können vor Ort erfolgen<br />

und werden sofort mittels<br />

Quittung belegt. Die Drucker<br />

sind Teil einer kompletten<br />

Lösung inklusive Beleg-<br />

Medien sowie „Medaillon<br />

Support Service“ und garantieren<br />

eine sichere drahtlose<br />

Schnittstelle via Bluetooth<br />

oder 802.11g in Kombination<br />

mit den robusten mobilen<br />

Computern von Intermec.<br />

www.intermec.com


Etikett haftet ohne Klebstoff Primera: Großproduktion von Etiketten<br />

Ohne Klebstoff haftend, rückstandslos<br />

ablösbar und wieder<br />

verwendbar – diese Art<br />

Etiketten mit Weihnachtsmotiven<br />

produzierte Ulrich Etiketten<br />

für den tschechischen<br />

und slowakischen Markt. Die<br />

Ausführung dieser Etiketten<br />

entspricht so gar nicht den<br />

üblich produzierten Etiketten,<br />

die meistens mit Klebstoff<br />

haften, je nach Klebstoff<br />

nicht unbedingt ablösbar und<br />

meistens nicht wieder verwendbar<br />

sind. Ulrich Etiketten<br />

setzte für diese spezielle<br />

Anfrage eine Adhäsionsfolie<br />

aus Weich-PVC ein, die ohne<br />

Klebstoff auf glänzenden<br />

Obermaterialien wie z.B. Fensterglas<br />

haftet. Die Vorteile<br />

dieser Folie sind, dass sie<br />

unter anderem wieder ablösbar<br />

ist, keine Rückstände<br />

hinterlässt und auch wieder<br />

verwendbar ist. Das Material<br />

ist transparent und weiß<br />

glänzend erhältlich und kann<br />

im UV-Buchdruck, UV-Flexodruck<br />

oder UV-Siebdruck<br />

bedruckt werden, wobei auch<br />

eine Mattprägung möglich ist.<br />

Die Temperaturbeständigkeit<br />

des Etiketts reicht von -10°C<br />

bis +70°C, was einen breiten<br />

Einsatzbereich ermöglicht.<br />

www.ulrich.at<br />

Avery Dennison: Weltneuheit SNAP 700/RFID<br />

Die Bedienungsfreundlichkeit des SNAP 700, der kompakte,<br />

beidseitige Druck und seine hohe Flexibilität machen ihn zum<br />

idealen System für Handelsdistributeure und kurzfristige<br />

Druckanwendungen. Dieser Drucker ist das jüngste <strong>Mit</strong>glied<br />

der erfolgreichen SNAP-Familie, die mit den Modellen 500 und<br />

600 bereits anerkannt hohe Standards für benutzerfreundliche<br />

und wirtschaftliche Drucksysteme in Kundenhand gesetzt hat.<br />

Sie zählen zu den erfolgreichsten Drucksystemen am Markt.<br />

Die Kennzeichnung mit RFID-Etiketten auf Einzelproduktba-<br />

Cognex : Neue Software für DataMan<br />

<strong>Mit</strong> der neuen Softwareversion<br />

3.2 können die stationären<br />

ID-Lesegeräte der<br />

Serie DataMan 100 bis zu<br />

128 Codes – unterschiedlicher<br />

Art – innerhalb eines<br />

einzigen Sichtfeldes gleichzeitig<br />

und extrem schnell<br />

lesen. Das vereinfacht den Systemaufbau sowie die Installation<br />

und erschließt kostenminimierend viele neue Anwendungsmöglichkeiten.<br />

DataMan ID-Lesegeräte werden in<br />

vielfältigen stationären wie auch mobilen Ausführungen<br />

zum Lesen unterschiedlichster Codes eingesetzt, von aufgedruckten<br />

1D- und 2D-Barcodes bis hin zu anspruchsvollsten<br />

DPM-Codes.<br />

www.cognex.com/idreaders<br />

<strong>Mit</strong> dem neuen CX1200e<br />

eine Rollendigitalmaschine<br />

können Anwender binnen<br />

kurzer Zeit mehrere zehntausend<br />

Label erstellen.<br />

Der Hersteller von Duplizier-<br />

und Drucksystemen<br />

betritt damit ein völlig neues<br />

Marktsegment und bedient<br />

ab sofort auch Großproduzenten<br />

von Etiketten. Dank<br />

der Anwendung des digitalenLaser-Druckverfahrens<br />

bedruckt der CX1200e<br />

je nach gewünschter Qualität<br />

bis zu 8,23 Metern an<br />

Etiketten in der Minute. Wie<br />

bei den Geräten aus der<br />

LX-Familie ist es aber auch<br />

sis (Item-tagging) zum Beispiel<br />

garantiert eine effektive<br />

Produktverfolgung durch die<br />

komplette Lieferkette, schnelle<br />

und akkurate Lagerbestandskontrolle<br />

sowie permanente<br />

Produktverfügbarkeit.<br />

www.ibmd.averydennison.com<br />

Die Software OBID ® ISO-<br />

Start wird für die Reader-<br />

Konfiguration sämtlicher<br />

OBID i-scan ® HF und UHF-<br />

Reader eingesetzt und bietet<br />

gegenüber seinem Vorgänger<br />

zahlreiche Innovationen.<br />

Neben der insgesamt<br />

übersichtlicheren Darstellung<br />

der Konfigurations-Parameter<br />

erleichtert der dialogbasierte<br />

„Quick Start Wizard“<br />

vor allem Neukunden eine<br />

schnelle und einfache Konfiguration.<br />

Darüber hinaus<br />

sind in der neuen Software<br />

möglich, kleinere Mengen<br />

herzustellen, wenn ein Kunde<br />

etwa mit einem Sonderwunsch<br />

an den Lieferanten<br />

herantritt. Die hohe Auflösung<br />

mit bis zu 2.400 dpi<br />

garantiert feinere Abstufungen,<br />

schärfere Text-<br />

und Graphikeinstellungen.<br />

Der Anwender kann beliebig<br />

zwischen Laserdruckpapier,<br />

weißem und klarem<br />

Polyester sowie PVC variieren<br />

und dabei auch die<br />

Abstufungen matt, seidenmatt<br />

und glänzend auswählen.<br />

www.primeralabel.de<br />

FEIG: Neuste Generation des Konfigurations-<br />

und Installationsprogramms<br />

auch Reader-Konfigurationsprofile<br />

enthalten, welche die<br />

passende Konfiguration für<br />

einzelne Applikationen (z.B.<br />

der Einsatz von Gate-Applikationen)<br />

schnell und übersichtlich<br />

unterstützen. Die<br />

vier verschiedenen Betriebsarten<br />

des Readers (ISO-<br />

Host, Scan Mode, Buffered<br />

Read Mode und Notification<br />

Mode) können mit dem<br />

Wizard sehr schnell konfiguriert<br />

und gestartet werden.<br />

www.feig.de<br />

produkte 33<br />

ident 2/09


34<br />

produkte<br />

SMARTRAC: FeliCa Inlays<br />

Smartrac und die Sony Corporation,<br />

Tokio, haben einen<br />

Vertrag geschlossen. Damit<br />

wird SMARTRAC zum<br />

ersten RFID Inlay Hersteller,<br />

der die kontaktlose Feli-<br />

Ca Integrated Circuit (IC)<br />

Chip Technologie von Sony<br />

mit dem neuen Sony RC-<br />

S962 Chip auf der Basis der<br />

Drahtverlegetechnik für den<br />

weltweiten Markt verfügbar<br />

macht. Die RFID Inlays<br />

bestehen aus einer Antenne<br />

und dem Sony Microchip, die<br />

mit der propriertären Drahtverlegetechnik<br />

von SMAR-<br />

TRAC auf ein Trägermateri-<br />

Rauscher: High-Speed Multi-Zeilenkamera<br />

Die monochrome, trilineare<br />

Zeilenkamera<br />

e2v ELiiXA 3V erfasst<br />

Bilder mit 54 kHz bei<br />

einer Auflösung von<br />

3x4096 Pixel und ist<br />

bestens geeignet für<br />

alle Anwendungen,<br />

die ernorme Geschwindigkeit,<br />

Sensitivität, erwei- terten Spektralbereich<br />

und 3x4k Auflösung erfordern. Die drei rückseiten-beleuchteten<br />

CCD-Zeilensensoren garantieren höchste<br />

Empfindlichkeit. ELiiXA-3V ist damit eine echte Alternative<br />

für teure TDI-Zeilenkameras oder High-End CMOS-Kameras.<br />

Die CCD-Zeilenkamera verfügt über ein Camera-Link Medium<br />

Interface, verschiedene Trigger-Modi, mehrere Ausgabemodi,<br />

bidirektionales Abtasten und läßt sich problemlos mit den vielen<br />

Funktionen zur Abstimmung der Ausgangskanäle, Flat Field<br />

Correction, Taktzyklus etc. in zahlreiche Systeme integrieren.<br />

www.rauscher.de<br />

al aufgebracht werden. Die<br />

Sony FeliCa Microchip Plattform<br />

vereint Verarbeitungs-,<br />

Speicher- und Kommunikationsfunktionen<br />

und wird<br />

in verschiedenen Anwendungsfeldern<br />

eingesetzt.<br />

Dazu zählen Zutritt, sichere<br />

elektronische Zahlungsvorgänge<br />

und <strong>Mit</strong>glieder- oder<br />

Treueprämiensysteme. In<br />

Japan und in anderen internationalen<br />

Märkten wie<br />

Hong Kong ist FeliCa der de<br />

facto Standard für kontaktloses<br />

Bezahlen, öffentliche<br />

Nahverkehrssysteme und<br />

Zutrittskontrolle.<br />

www.smartrac-group.com<br />

proLogistik: Berechnet den Versandkarton<br />

Der Einsatz des Moduls Pick &<br />

Pack ermöglicht eine auftrags-<br />

und artikel-bezogene<br />

Volumenberechnung für die<br />

Bereitstellung des richtigen<br />

Versandkartons in der Kom-<br />

ident 2/09<br />

missionierung. Durch Einsatz<br />

dieser Optimierungslösung<br />

für den Versandhandel entfällt<br />

ein nachträgliches Umpacken<br />

vor dem Verschicken<br />

der Ware. Ein weiterer Vor-<br />

Wien Computer: RFID Slap & Ship-Lösungen<br />

für jedes Budget<br />

Die Slap&Ship-Lösungen der Wien Computer Expert GmbH bietet<br />

für REWE und Metro-Zulieferer eine einfache „Stand Alone“<br />

Startlösung. <strong>Mit</strong> der zusammengestellten Kombination aus einem<br />

RFID Drucker, einem Barcodescanner und zu beschreibenden<br />

RFID-Tags, ist eine Ausstattung der ausgehenden Warenpaletten<br />

mit Metro- und REWE-Ready EPC Global genormten<br />

RFID UHF GEN 2 Tags einfach und kostengünstig möglich. Der<br />

Zulieferer druckt weiter wie bisher seinen NVE-Label für die<br />

Palette. Am Warenausgang scannt er mit einem Handscanner<br />

den korrekten NVE Barcode ein. Das Wien Computer Expert<br />

Programm im Drucker übersetzt die Daten und beschreibt den<br />

Tag GEN2 des Etikettes und druckt dieses aus. Zudem kann der<br />

Zulieferer noch feste Daten nennen, die auf dem Label mitgedruckt<br />

werden sollen. Druch diese Lösung benötigt der Kunde<br />

keinen Anschluss an ein vorhandenes EDV-System.<br />

www.wien-computer.de<br />

teil besteht in der merklichen<br />

Beschleunigung der Durchlaufzeiten.<br />

Die proLogistik<br />

GmbH + Co KG, Anbieter<br />

innovativer Systemlösungen<br />

im Bereich der Lagerverwal-<br />

Extech: Thermodrucker APEX 3<br />

Dieses neueste Modell<br />

von Extech Data System,<br />

der Thermodirektdrucker<br />

Apex 3, wurde dazu entwickelt,<br />

den Ansprüchen<br />

mobiler Arbeiter nach<br />

einem leichten, robusten<br />

und benutzerfreundlichen<br />

Drucker entgegenzukommen.<br />

Für WPAN entwickeltes<br />

Bluetooth mit kurzer<br />

Reichweite sowie serielle<br />

Kommunikation sind<br />

Standard für den Apex 3.<br />

Für die drahtlose Kommunikation<br />

mit größerer Reichweite<br />

bietet der Apex 3<br />

als Optionen Long-Range-<br />

Bluetooth oder 802.11b/g.<br />

Weitere zur Verfügung stehende<br />

Optionen sind IrDA<br />

tung und Materialflusssteuerung,<br />

optimiert die Ressourcen<br />

seiner Kunden vom Wareneingang<br />

bis zum Versand.<br />

www.prologistik.com<br />

und ein 3-spuriger Magnetkartenleser.<br />

Der flashbasierte<br />

integrierte Prozessor<br />

enthält Firmware, residente<br />

Schriften, rotierte<br />

Schriften, herunterladbare<br />

Schriften, Grafiken, Logos<br />

und Barcodes. Ein wichtiges<br />

neues Feature des<br />

Apex 3 ist die Verfügbarkeit<br />

von Extechs neuem Dienstprogramms<br />

Form Fiesta.<br />

Dies ist ein leicht zu installierendesWindows-basiertesSeitendruck-Dienstprogramm,<br />

das Nutzern die<br />

Erstellung von Formularen,<br />

wie z.B. Bordkarten und<br />

Parkscheinen, ermöglicht.<br />

www.extech.com


K O M M E N T A R<br />

RFID und Privatsphäre – zwischen Mythos und Realität<br />

Die RFID-Technologie wird in vielen Unternehmen<br />

erfolgreich eingesetzt und bietet eine große<br />

Bandbreite an Vorteilen. Dennoch gibt es bei<br />

Anwendern unbegründete Vorbehalte und Aufklärungsbedarf,<br />

vor allem, was Risiken der Privatsphäre<br />

und Informationssicherheit angeht.<br />

Aus der Industrie oder dem Einzelhandel<br />

sind RFID-Lösungen nicht mehr wegzudenken<br />

– sei es bei der Nachverfolgung<br />

von Sendungen in der Logistik, bei<br />

der Qualitätssicherung in der Produktion<br />

oder bei der Gewährleistung einer<br />

ununterbrochenen Kühlkette. Dennoch<br />

wird noch immer über mögliche Risiken<br />

der Technologie diskutiert. So fürchten<br />

Nutzer, dass sie zum „gläsernen Konsumenten“<br />

werden, weil sie vermuten,<br />

dass Unternehmen ihre sensiblen Daten<br />

auf RFID-Tags speichern und unzweckmäßig<br />

nutzen könnten. Spätestens seit<br />

der Einführung biometrischer Reisepässe<br />

haben viele Reisende große Bedenken,<br />

dass ihre persönlichen Daten von<br />

Unberechtigten ausgelesen und missbraucht<br />

werden. Was viele nicht wissen:<br />

Behörden benötigen einen speziellen<br />

Klarschriftleser, um die elektronisch<br />

gespeicherten Daten überhaupt<br />

Olaf May, Senior Director Germany<br />

Motorola Enterprise<br />

Mobility business (EMb)<br />

Heinrich-Hertz-Straße<br />

65232 Taunusstein<br />

Tel.: +49 (0)6128/70-0<br />

www.motorola.com/de<br />

einsehen zu können. Ein Missbrauch ist<br />

hier also fast unmöglich.<br />

Wie diese Beispiele zeigen, ist Aufklärung<br />

dringend notwendig, um die vielfältigen<br />

Einsatzmöglichkeiten der RFID-<br />

Technologie nicht bereits im Vorhinein<br />

ohne Grund zu beschneiden. Denn<br />

gerade bei RFID-Tags lassen sich<br />

Risiken für die Informationssicherheit<br />

sehr zuverlässig kontrollieren und minimieren,<br />

indem Informationen durch eine<br />

ausgefeilte Verschlüsselung geschützt<br />

werden. Zusätzlich ermöglicht unter<br />

anderem die neue Version des RFID<br />

Generation-2-Standards das Sichern<br />

individueller Tags durch Passwörter,<br />

wie Nutzer dies bereits von ihren Kredit-<br />

oder Geldkarten gewohnt sind. Ein<br />

möglicher Missbrauch lässt sich damit<br />

weitestgehend ausschließen. Dazu<br />

kommt, dass die heute beispielsweise<br />

im Handel eingesetzten RFID-Tags<br />

überhaupt keine vertraulichen Informationen<br />

enthalten. Stattdessen speichert<br />

und übermittelt der RFID-Tag nur eine<br />

einmalige Identifizierungsnummer, die<br />

in einer Datenbank gesichert wird. Auf<br />

diese Informationen können nur Personen<br />

zugreifen, die bereits eine Freigabe<br />

für die Datenbanknutzung haben.<br />

Eine solche Herangehensweise kennt<br />

jeder Nutzer von Autokennzeichen. Kein<br />

Autofahrer hat mehr Bedenken, dass die<br />

mit seinem Nummernschild verknüpften,<br />

teils hochsensiblen Daten wie Name oder<br />

Anschrift missbraucht werden könnten.<br />

Kfz-Kennzeichen werden täglich tausend-<br />

kommentar<br />

fach gelesen. Da unberechtigte Dritte die<br />

Informationen der Zulassungsstelle über<br />

Fahrer und Fahrzeug nicht nutzen dürfen,<br />

ist die Nummer auf dem Schild isoliert<br />

nutzlos. Genauso verhält es sich mit<br />

den Daten auf den RFID-Tags. Ohne die<br />

geeignete Entschlüsselungstechnologie<br />

und die vertraulichen Zugriffdaten können<br />

die Informationen nicht verwendet<br />

werden. Und die Hersteller von RFID-<br />

Technologie arbeiten mit Hochdruck<br />

daran, die Lösungen noch sicherer zu<br />

machen. So lassen sich bereits individuelle<br />

Tags durch Passwörter schützen, um<br />

das Kopieren der Daten zu verhindern.<br />

>> RFID-Technologie ist ohne Frage sehr sicher.<br />

Datenschutzbedenken sind unbegründet<br />


36<br />

bibliothekssystem<br />

RFID UHF Bibliothekssystem<br />

Die Verwaltungssysteme in Bibliotheken basieren<br />

im Wesentlichen auf dem System der<br />

optischen Identifizierung mittels Barcode. In<br />

den vergangenen Jahren wurden vereinzelt Systeme,<br />

basierend auf der Radiofrequenztechnik,<br />

installiert und bewähren sich seitdem im Praxiseinsatz.<br />

Bei der berührungslosen Identifizierung<br />

der Medien findet Hardware aus dem HF<br />

Frequenzbereich mit 13,56 MHz Anwendung.<br />

Die Potentiale der ultrahohen Frequenz<br />

(865 MHz – 965 MHz) für diesen Anwendungsbereich<br />

blieben bislang hingegen<br />

unberücksichtigt. Durch die dynamische<br />

Entwicklung der UHF-Technologie, im<br />

Logistikbereich, sind die Preise für entsprechende<br />

Reader und Transponder<br />

mittlerweile jedoch stark gesunken. So<br />

ist die Nutzung von UHF-Komponenten<br />

auch in anderen Bereichen als der<br />

Logistik wirtschaftlich sinnvoll.<br />

Eine Lehrprojektgruppe, am Bremen<br />

Institut für Produktion und Logistik, hat<br />

sich die Identifizierung der UHF-Potentiale<br />

im Bibliotheksmanagement, deren<br />

Evaluation und die Installation eines auf<br />

der UHF-Technik basierenden Bibliothekssystems<br />

zur Aufgabe gemacht.<br />

Das Lehrprojekt ist ein fester Bestandteil<br />

des Studiums, im Rahmen dessen<br />

angehende Ingenieurinnen und Ingenieure<br />

die im Studium erworbenen Kenntnisse<br />

problemorientiert vertiefen sollen.<br />

Zur besseren Beurteilung der Zuverläs-<br />

Dipl.-Ing. Dieter Uckelmann,<br />

LogDynamics Lab<br />

Weitere Informationen:<br />

LogDynamics Lab c/o BIBA<br />

Bremer Institut für Produktion<br />

und Logistik GmbH<br />

Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter<br />

www.logdynamics.com/lab<br />

ident 2/09<br />

sigkeit der UHF-Technologie<br />

wurden in der ersten Phase<br />

des Lehrprojekts umfangreiche<br />

Testreihen mit Hilfe<br />

eines ersten prototypischen<br />

Testaufbaus durchgeführt.<br />

Aufbauend auf einigen Beobachtungen,<br />

in der Universitäts-Bibliothek Bremen,<br />

sollte der Ausleihvorgang simuliert und<br />

die Funktionalität des Testaufbaus evaluiert<br />

werden. Zunächst wurde geprüft,<br />

wie zuverlässig das Ausleihen von<br />

Büchern an einer selbst entwickelten<br />

Selbstverbucher-Station funktioniert.<br />

Hier wurde im Speziellen die Pulkerfassung<br />

näher untersucht.<br />

Im weiteren Testverlauf sollte herausgefunden<br />

werden, wie sicher die Entwendung<br />

eines nicht verbuchten Buches<br />

verhindert werden kann. Eine Testperson<br />

musste dabei, unter Verwendung<br />

unterschiedlicher Haltepositionen der<br />

Bücher, ein aufgebautes Sicherheitsgate<br />

passieren, während eine zweite<br />

Person mit Hilfe einer Computersoftware<br />

die absolute Erfassungsrate<br />

der Tags in den Büchern aufzeichnet.<br />

Schlussendlich sollten im Rahmen der<br />

Testdurchführung die für den Bibliotheksaufbau<br />

zuverlässigsten Hardwarekomponenten<br />

(Reader, Antenne,<br />

Tag), sowie die optimale Anordnung<br />

der Antennen im Gate identifiziert werden.<br />

Ein übergeordnetes Ziel lag in der<br />

Bewertung der UHF-Technologie.<br />

Buch 3<br />

Buch 2<br />

Buch 1<br />

RFID Antenne<br />

Digitalwaage<br />

Schematischer Aufbau des Selbstverbuchers<br />

Tageserfassung<br />

Gewichtserfassung<br />

3 der insgesamt 6 getesteten Haltepositionen<br />

der Bücher<br />

Als Ergebnis konnte festgehalten werden,<br />

dass die Pulkerfassung beim Selbstverbucher<br />

die Erwartungen übertroffen<br />

hat. Hier erfolgte selbst bei einer Ausleihe<br />

von 20 Büchern noch eine sichere<br />

Erfassung aller Transponder. Das für die<br />

Testreihen aufgebaute Sicherheitsgate<br />

wurde in der Regel nur bei vorsätzlichem<br />

Diebstahl überwunden. Dies wäre z.B.<br />

möglich, wenn eine Person den im Buch<br />

befindlichen Transponder an den Körper<br />

drückt. In einem solchen Szenario macht<br />

sich die UHF-Beeinflussung durch Wasser<br />

bemerkbar.<br />

Auf den Testergebnissen basierend, wurde<br />

dann ein RFID UHF Bibliothekssystem<br />

geplant und in der Institutsbibliothek<br />

des Bremer Instituts für Produktion und<br />

Logistik installiert. Die Prozesse Bibliotheksverwaltung<br />

und Medienverleih werden<br />

mit Hilfe des installierten RFID Systems<br />

unterstützt. Das System besteht<br />

im Wesentlichen aus zwei Hauptkomponenten:<br />

Einem RFID Selbstverbucher und<br />

ein RFID Gate, welches als Diebstahlsicherung<br />

dient.


Für die Realisierung eines Selbstverbuchungssystems<br />

wurde ein RFID UHF-<br />

Lesesystem mit einem Wiegesystem<br />

kombiniert. An der Selbstverbuchungsstation<br />

kann die Ausleihe und die Rückgabe<br />

von Büchern, die mit UHF-Transpondern<br />

ausgestattet sind, bequem und einfach<br />

vom Nutzer vorgenommen werden.<br />

Um alle Vorgänge bei der Ausleihe oder<br />

Rückgabe abzusichern, befindet sich<br />

unter der Ablagefläche der Verbuchungsstation<br />

eine Waage, die parallel zum Auslesen<br />

der Transponder, das jeweilige<br />

Gesamtgewicht der Bücher mit den im<br />

System hinterlegten Identifikationsnummern<br />

und zugehörigen Eigengewichten<br />

abgleicht.<br />

Zur Diebstahlsicherung befindet sich<br />

im Eingangsbereich der Bibliothek ein<br />

alarmgesichertes Gate mit vier UHF<br />

Antennen, deren optimale Leseposition<br />

mit Hilfe der zuvor durchgeführten<br />

Tests bestimmt worden ist.<br />

Das Sicherheitsgate ist von außen<br />

nicht sichtbar, da es gelungen ist,<br />

die Antennen mit in den Türrahmen<br />

zu integrieren. Vier Aufkleber weisen<br />

den <strong>Mit</strong>arbeiter jedoch auf die Position<br />

der Antennen hin.Im Anschluss<br />

an den Aufbau des Sicherheitsgates<br />

in der Bibliothek mussten noch einige<br />

Anpassungen vorgenommen werden,<br />

um im laufenden Betrieb einen Fehlalarm<br />

zu vermeiden. Ein solcher Fehlalarm<br />

könnte dann auftreten, wenn der<br />

Erfassungsbereich beim Sicherheitsgate<br />

auch noch in den Bibliotheksbereich<br />

hinein gelangt und dadurch<br />

Bücher versehentlich erfasst werden.<br />

Digitalwaage RFID Antenne<br />

Arbeitsstation<br />

Buch 3<br />

Buch 2<br />

Buch 1<br />

RFID Antenne<br />

Digitalwaage<br />

Selbstverbucher<br />

Systemskizze der BIBA-Bibliothek<br />

Um den Lesebereich des Sicherheitsgates<br />

auf den Eingangs- bzw. Ausgangsbereich<br />

der Bibliothek zu reduzieren,<br />

wurden zunächst metallische<br />

Abschirmungen an den Seiten der<br />

Antennen montiert. Dadurch konnte<br />

die seitliche Abstrahlung der Antennen<br />

in den Bibliotheksbereich deutlich verringert<br />

werden. Darüber hinaus musste<br />

die Abstrahlleistung an den Antennen<br />

soweit runter geregelt werden, bis<br />

die zusätzlich durch das Öffnen der Tür<br />

auftretenden Reflexionen nicht mehr bis<br />

in den Bibliotheksbereich hineingelangen.<br />

Trotz dieser Anpassungen konnten<br />

in weiteren Testreihen vor Ort keine<br />

nennenswerten Beeinträchtigungen der<br />

Lesesicherheit festgestellt werden.<br />

Bei der Anwendung dieser innovativen<br />

Bibliotheksapplikation im Praxiseinsatz<br />

Gate<br />

Reader<br />

Reader Switch<br />

Schnittstelle<br />

Waage<br />

bibliothekssystem 37<br />

Signalleuchte<br />

Touchscreen<br />

Shuttle XPC<br />

Schnittstelle<br />

Signalleuchte<br />

konnten im Wesentlichen eine Zeiteinsparung<br />

bei der Medienverwaltung, ein<br />

höherer Kundennutzen im Hinblick auf<br />

Schnelligkeit und Bedienkomfort und<br />

eine effektive Diebstahlsicherung der<br />

Medien festgestellt werden. Ein näch-<br />

>> Als Ergebnis konnte festgehalten werden,<br />

dass die Pulkerfassung beim Selbstverbucher<br />

die Erwartungen übertroffen hat


38<br />

rfid-technologie<br />

Darf‘s auch etwas mehr sein?<br />

Passive und aktive Transponder in komplexen<br />

industriellen Anwendungen<br />

Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile<br />

und Chancen von automatischer Identifikation<br />

und möchten ihre speziellen Bedürfnisse durch<br />

individuelle RFID-Lösungen umsetzen. Besonderen<br />

Mehrwert bieten oft komplexere Anwendungen,<br />

die durch eine einfache Barcode-Kennzeichnung<br />

nicht gelöst werden können.<br />

Viele Firmen weltweit haben bereits<br />

RFID Technologien und -verfahren<br />

umgesetzt. Die meisten Investitionen<br />

sind dabei in die firmeninterne Objektverfolgung<br />

geflossen, bei denen die<br />

Objekte den Einflussbereich der Firma<br />

nicht verlassen und die Transponder<br />

ebenfalls im Kreislauf verbleiben. <strong>Mit</strong><br />

der kostengünstigen Massenproduktion<br />

von passiven Smart-Labels wur-<br />

den auch offene Kreisläufe interessant<br />

und es wurde begonnen, internationale<br />

Standards zu entwickeln. Besondere<br />

öffentliche Aufmerksamkeit haben<br />

Lieferketten bis hin zum Endkunden<br />

erfahren. Durch Ankündigungen immer<br />

niedrigerer Chip- bzw. Label-Preise<br />

wurde ein regelrechter Hype ausge-<br />

Weitere Informationen:<br />

DYNAMIC Systems GmbH<br />

Technopark Oberpfaffenhofen<br />

Argelsrieder Feld 11, D-82234 Weßling<br />

Tel.: +49 (0)8153/9096-0<br />

www.dynamic-systems.de<br />

ident 2/09<br />

löst, bei dem der Fokus der zukünftigen<br />

RFID-Anwendungen überwiegend<br />

auf die Ablösung des Barcodes<br />

durch den massenhaften RFID-Einsatz<br />

gelegt wurde. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit<br />

wurde dabei oft mit der<br />

Forderung nach noch billigeren Transpondern<br />

erwidert.<br />

Dagegen wird mit komplexeren RFID-<br />

Anwendungen – auch bei deutlich<br />

höheren Kosten pro Transponder<br />

– meist ein besserer ROI (return-ofinvestment)<br />

erreicht oder gar ein Problem<br />

gelöst, das mit anderen Technologien<br />

nicht oder nur sehr schlecht lösbar<br />

ist. <strong>Mit</strong> einer breiteren Sichtweise<br />

kann RFID Technologie in vielen industriellen<br />

Bereichen nützlich sein: Von<br />

der Fertigungsautomation, der Logistiksteuerung<br />

und Lagerorganisation<br />

bis hin zu Qualitätsmanagement und<br />

Sicherheitsanwendungen. Im Bereich<br />

der Sicherheitsanwendungen stehen<br />

auch Mikroprozessoren mit eigenem<br />

Betriebssystem (smart card OS) für<br />

komplexe Algorithmen zur Verschlüsselung<br />

und Authentifizierung zur Verfügung.<br />

Industrielle<br />

Anwendungen<br />

Für die Industrieautomation stehen<br />

robuste Industrietransponder zur Verfügung,<br />

die auch ohne Batterie über mehrere<br />

Meter Reichweite verfügen und für<br />

den wartungsfreien Dauereinsatz geeignet<br />

sind. So können in der Automobilproduktion<br />

mit einem an der Roh-Karosse<br />

montierten Transponder Montageroboter<br />

und der Materialzufluss gesteuert<br />

werden. Speziell für die industrielle Prüftechnik<br />

entwickelt wurde ein wartungsfreier<br />

passiver Transponder, der in der<br />

Lage ist, einen Schaltzustand auszuwerten<br />

und kontaktlos an ein Lesegerät<br />

>> Von hochwertigen aktiven Transponder-<br />

Systemen ist der Übergang zu Funkgeräten,<br />

Telemetriesystemen und Mobilfunkgeräten<br />

praktisch fließend


Tags/s) und die robusten Leseergebnisse<br />

gegenüber.<br />

Von hochwertigen aktiven Transponder-<br />

Systemen ist der Übergang zu Funkgeräten,<br />

Telemetriesystemen und Mobilfunkgeräten<br />

(GPRS, UMTS) praktisch<br />

fließend. In diesem Zusammenhang<br />

ist es einleuchtend, dass aktive Systeme<br />

aufgrund der hohen Kosten und<br />

der notwendigen Wartung wegen der<br />

beschränkten Batterielebensdauer für<br />

einfache Kennzeichnungsaufgaben oder<br />

Anwendungen im langjährigen Dauereinsatz<br />

keine angemessene Lösung<br />

darstellen. Bei komplexeren Anwendungen,<br />

seien es geforderte Reichweiten<br />

ab 10m oder Sensorikanwendungen<br />

mit Verlaufskontrollen (beispielsweise<br />

die Messung von Temperaturverläufen),<br />

führt jedoch heutzutage kein Weg<br />

an den aktiven Systemen vorbei.<br />

Praxisbeispiel für Personen Echtzeit-<br />

Ortung<br />

Im Zentrallager eines weltweit führenden<br />

Kerntechnikunternehmens sollte<br />

ein Personensicherheitssystem realisiert<br />

und eingeführt werden. In dem<br />

Archiv des Zentrallagers werden Dokumente<br />

bis zu 90 Jahre gelagert. Im Falle<br />

eines Feueralarms würde, um Verlust<br />

durch Feuer oder Löschwasser zu<br />

vermeiden, eine Flutung durch Stickstoff<br />

erfolgen. Um Personen in einem<br />

Zusammenspiel von RFID und Datamatrix<br />

solchen Gefahrenfall zuverlässig und<br />

schnell retten zu können, wurde ein<br />

Personenortungssystem installiert,<br />

das den Rettungskräften im Alarmfall<br />

eine schnelle und gezielte Rettung von<br />

Personen ermöglicht.<br />

Das Lösungskonzept wurde auf Basis<br />

von aktiv sendenden Tags und vernetzten<br />

Sensoren entwickelt, das eine permanent<br />

aktualisierte Ortung der Personen im<br />

Archiv sicherstellt. Sämtliche Besucher<br />

und <strong>Mit</strong>arbeiter werden beim Betreten<br />

des Archivs registriert und erhalten einen<br />

Tag. Durch die integrierte 3D-Visualisierung<br />

ist jederzeit ersichtlich, in welchem<br />

genauen Teilbereich sich Personen aufhalten.<br />

Im Falle eines Rettungseinsatzes<br />

können die Personen somit schnellstmöglich<br />

lokalisiert und gerettet werden.<br />

Einsatz verschiedener Identifikationstechnologien in der Wäschereilogistik<br />

Die oft fälschlicherweise geäußerte Meinung,<br />

„RFID ersetzt den Barcode“, die bei vielen<br />

potenziellen Anwendern in der Wäschereilogistik<br />

zur Zurückhaltung beim Einsatz von RFID<br />

geführt hat, lässt sich auch in der Wäschereilogistik<br />

einfach und anschaulich widerlegen.<br />

Im Folgenden soll nicht eine weitere<br />

Abhandlung dieser Problematik und<br />

auch nicht die Diskussion um die Frage<br />

„RFID – eine Nischentechnologie<br />

Ramin Hassan<br />

Managing Director<br />

GERA-IDENT GmbH<br />

Weitere Informationen:<br />

GERA-IDENT GmbH<br />

Clara-Zetkin-Straße 14, 07545 Gera<br />

Tel.:+49 (0)365 / 830 700 -0<br />

www.gera-ident.com<br />

oder nicht“ behandelt werden, sondern<br />

anhand eines konkreten Beispiels das<br />

gelungene Zusammenspiel von RFID-<br />

Technologie (HF-, UHF- Bereich) und<br />

Datamatrixcode-Technologie.<br />

<strong>Mit</strong> der Entscheidung eines karitativen<br />

Unternehmens, eine Wäscherei<br />

zu errichten, in der auch Menschen mit<br />

Behinderung arbeiten werden, fiel auch<br />

zum gleichen, frühen Zeitpunkt die Entscheidung,<br />

ein modernes Kennzeichnungssystem<br />

für die Wäschereilogistik<br />

einzubeziehen. Dabei sollen sowohl<br />

Textilien aus dem Bereich der Altenpflege,<br />

eigenen Wohnheimen der karitativen<br />

Einrichtung, Hotels und anderen Fremdkunden<br />

gewaschen werden. Damit war<br />

auch eine Vorraussetzung gegeben, die<br />

nicht oft genug zu betonen ist: Egal um<br />

welches Kennzeichnungs- oder anderes<br />

Identifikations-System und um welche<br />

Branchenanwendung es sich handelt, je<br />

eher ein Systemintegrator einbezogen<br />

rfid & barcode 39<br />

ident<br />

wird und je professioneller das begleitende<br />

Projektmanagement arbeitet,<br />

desto erfolgreicher ist die Realisierung.<br />

Und es ist ein weitverbreiteter Irrtum,<br />

man könne solch durchaus hochinnovative<br />

Systeme „nebenbei“ installieren.<br />

Im genannten Projekt wurde der Systemintegrator<br />

von Anfang an einbezogen<br />

und ein Verantwortlicher auf Kundenseite<br />

berufen, eine wesentliche Voraussetzung<br />

für den späteren Erfolg. So konn-<br />

ident 2/09


40<br />

rfid & barcode<br />

ten bereits in der Projektierungsphase<br />

die Anzahl an Arbeitsplätzen, notwendige<br />

Flächen, die erforderliche Rechentechnik<br />

und deren Netzwerkanbindung<br />

u.a.. festgelegt werden. Und, auch das<br />

ist durchaus verallgemeinerbar für Identifikations<br />

– Projekte, es konnte die optimale,<br />

für den jeweiligen Prozess notwendigeDatenübertragungstechnologie<br />

und ihre peripheren Auswirkungen<br />

geplant werden.<br />

Heute kann man das zum Einsatz<br />

gekommene System, welches auf der<br />

Basis von tex.ident ® – Wäschekennzeichnung<br />

beruht, zusammenfassend<br />

wie folgt beschreiben:<br />

1. Die Textilien werden vom Kunden in<br />

betriebseigenen, branchenüblichen<br />

Wäschecontainern abgeholt.<br />

2. Das Anlegen der entsprechenden<br />

kundenbezogenen Aufträge erfolgt<br />

im Wareneingang (branchenüblicher<br />

Begriff: unreine Seite) entweder über<br />

einen Datamatrixcode (z.B. bei der<br />

Bewohnerwäsche) oder durch Erfassung<br />

über RFID – Chips (bei der<br />

Berufs-/Mietwäsche). Dabei kommen<br />

sowohl Tischantennen als auch<br />

sogenannte Tunnelreader für die Pulkerfassung<br />

von Textilien in geschlossenen<br />

Wäschesäcken zum Einsatz.<br />

3. Nach der Reinigung wird – auf gleiche<br />

Weise für beide Identifikationstechnologien<br />

– sortiert. Dafür werden die<br />

Wäschecontainer an Sortierregaleinrichtungen<br />

„angedockt“, welche mit<br />

pick to light – Einrichtungen ausgerüstet<br />

sind, was die auftragsbezogene<br />

Sortierung in den Containern<br />

erleichtert.<br />

4. Die Identifizierung der Container<br />

erfolgt am Wareneingang, an der<br />

Desinfektionsschleuse und im Warenausgang.<br />

Neben der Optimierung<br />

des Transportprozesses dient diese<br />

Verfahrensweise dem Nachweis der<br />

Desinfektion, der ständigen Kontrolle<br />

des gegenwärtigen Aufenthaltsortes<br />

der Container und der richtigen Position<br />

an der Sortierregaleinrichtung.<br />

ident 2/09<br />

Die Wichtigsten seien hier genannt:<br />

Die Software ist so aufgebaut, dass sie<br />

sowohl Datamatrixcode als auch HF-<br />

und UHF – Datenübertragungen verarbeiten<br />

und die aufbereiteten Daten an<br />

ein kundenspezifisches ERP – System<br />

übergeben kann. Die Arbeitsplätze für<br />

Wareneingang und Sortierung wurden<br />

mit Auslesetechnik für Datamatrixcode<br />

und RFID (HF) ausgerüstet, die Touchscreen-Terminals<br />

in den Tisch integriert.<br />

Diese wiederum wurden nach ergo-<br />

nomischen Gesichtspunkten, inklusive<br />

Höhenverstellbarkeit, angefertigt.<br />

Die Tunnelreader für die Pulkerfassung<br />

(nur bei RFID-Wäschekennzeichnung<br />

möglich) der im Wäschesack enthaltenen<br />

Textilien wurden so konstruiert<br />

und gebaut, dass sie einen optimalen<br />

Durchlauf der Wäschesäcke mit einem<br />

aus Polymerwerkstoffen hergestellten<br />

Transportband ermöglichen. Die zum<br />

Einsatz kommenden HF-Transponder<br />

werden einer Wareneingangskontrolle<br />

für typische Parameter unterzogen,<br />

um zu gewährleisten, dass die Lesbarkeit<br />

optimal gegeben ist. Die Containerverwaltung<br />

erfolgt ausschließlich<br />

mit RFID-Technik (UHF). Zur Anwendung<br />

kommen on metal- Transponder<br />

und – auf die baulichen Gegebenheiten<br />

angepasste – Lesetechnik. Für Mietwäsche/Flachwäsche,<br />

die mit RFID<br />

gekennzeichnet wird, und deren Kommissionierung<br />

kommt ebenfalls ein Tun-<br />

nelreader mit entsprechendem Transportband<br />

zum Einsatz.<br />

>> Es wurde der Systemintegrator von<br />

Anfang an einbezogen und ein Verantwortlicher<br />

auf Kundenseite berufen


GS1 DataBar-Codes bald Standard am POS<br />

Ab 1. Januar 2010 gilt die neue GS1-Symbologie für alle Kassensysteme der Welt<br />

Die Schaffung effizienter Prozesse ist eine wichtige<br />

Voraussetzung für Unternehmen, um die<br />

aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen<br />

bewältigen zu können. Die Identifikation von<br />

Artikeln und die automatische Erfassung der<br />

Daten über Barcodes hat sich hier in den letzten<br />

30 Jahren als probates <strong>Mit</strong>tel zur Kostenreduzierung<br />

im Einzelhandel erwiesen. Jedoch<br />

sind auch hier die Anforderungen nicht stehen<br />

geblieben. Daher hat die weltweite Standardisierungsorganisation<br />

GS1 nun die GS1 DataBar-<br />

Strichcodes entwickelt, die ab 1. Januar 2010<br />

global zum Standard werden.<br />

Die neuen GS1 DataBar-Symbologien<br />

können aufgrund ihrer effizienten<br />

Platznutzung auf kleinstem Raum<br />

mehr Informationen als die herkömmlichen<br />

EAN 8-, 13- und 128-Barcodes<br />

darstellen, die sich nahezu auf jedem<br />

Produkt im Laden oder Supermarkt<br />

finden. Damit schaffen sie neuartige<br />

Möglichkeiten für die eindeutige Auszeichnung<br />

kleiner Handelseinheiten<br />

z.B. im Gesundheitswesen oder der<br />

Elektronik oder auch von mengenva-<br />

Weitere Informationen:<br />

Citizen Systems Europe GmbH<br />

Mettinger Str. 11, 73728 Esslingen<br />

Tel.: +49 (0)711/39 06 420<br />

www.citizen-europe.com<br />

riablen Artikeln im Handel, wie Fleisch<br />

und Käse, oder loser Ware, wie Obst<br />

und Gemüse. All das kann jetzt mit<br />

zusätzlichen Informationen wie Charge,<br />

Verfallsdatum, Seriennummer,<br />

Preis, Währung, Wert, Größe oder<br />

Gewicht verschlüsselt werden. Dies<br />

öffnet Unternehmen die Tür für eine<br />

erweiterte Produktidentifikation, Produktauthentizität,<br />

Rückverfolgung und<br />

Qualitätssicherheit.<br />

Handels- und Logistikunternehmen<br />

sind nun in der Pflicht, sich rechtzeitig<br />

auf die neuen Codes einzustellen.<br />

Hilfe erhalten sie dabei von Citizen<br />

Systems Europe, einem internationalen<br />

Hersteller von Etiketten-, Barcode-<br />

und mobilen Druckern, dessen Dru-<br />

cker schon jetzt schnell, einfach und<br />

günstig DataBar-Codes drucken können.<br />

„Unsere aktuellen Druckermodelle<br />

CLP631 und CL-S703 erfüllen<br />

die GS1-Spezifikationen für die EAN-<br />

und DataBar-Codes. Dabei drucken<br />

sie problemlos beide Barcode-Typen<br />

aus, so dass Unternehmen den allmählichen<br />

Wechsel von EAN zu Data-<br />

Bar bewältigen können und gleichzeitig<br />

Investitionsschutz gegeben ist“,<br />

erläutert Román Aresté, Sales Manager<br />

Citizen Systems Europe.<br />

Citizen-Drucker machen den Druck der<br />

DataBar-Codes äußerst einfach, da<br />

barcodedrucker 41<br />

sie über eine Reihe innovativer Funktionalitäten<br />

verfügen. Dank des nach<br />

oben öffnenden Metallgehäuses beispielsweise<br />

bleibt die Stellfläche beim<br />

>> All das kann jetzt mit zusätzlichen Informationen wie<br />

Charge, Verfallsdatum, Seriennummer, Preis, Währung,<br />

Wert, Größe oder Gewicht verschlüsselt werden


42<br />

etikettierung<br />

Intelligente Etikettierung als Teil moderner Logistik<br />

Nachverfolgbarkeit, fortlaufende Nummerierung und mechanische Dauerhaftigkeit der<br />

Labels inklusive der Identifizierbarkeit für den Versand bei minimalen Kosten<br />

Die Anforderungen der Elme Metering<br />

Systems GmbH, einem renommierten<br />

Hersteller von Wasserzählern, waren<br />

hoch: Für die Produktkennzeichnung<br />

einer neuen Serie sollten die Etiketten<br />

in feuchter Umgebung mit Spritzwassereinfluss<br />

dauerhaft beständig sein,<br />

innerhalb neun verschiedener Zählertypen<br />

war Varianz gefordert und die<br />

Produktionsabläufe mit flexibel wechselnden<br />

Montageeinheiten und -teams<br />

hatten örtliche Flexibilität zu gewährleisten.<br />

Außerdem musste jedes Produktlabel<br />

die eindeutige Zuordnung und Nachverfolgbarkeit<br />

bezüglich der gesamten<br />

Produktionsdaten zulassen. Entsprechend<br />

dieser Vorgaben entwickelte die<br />

ProLogis Automatisierung und Identifikation<br />

GmbH, der mittelständische Spezialist<br />

für Automatisierung und Identifikation<br />

in der Logistik, ein voll integriertes<br />

System zu Produktkennzeichnung.<br />

Ein handelsüblicher Thermotransfer-<br />

Drucker CAB A4+/300 P übernimmt<br />

den Druck der Etiketten auf wasserbeständige,<br />

selbstklebende und sehr stark<br />

Robert Joerges<br />

Weitere Informationen:<br />

ProLogis Automatisierung und<br />

Identifikation GmbH<br />

Hagsdorfer Str. 3, 85368 Sixthaselbach<br />

Tel.: +49 (0)8764/9329-13<br />

www.prologis.de<br />

ident 2/09<br />

haftende PE-Folie im entsprechenden<br />

Format. Alle benötigten Etikettenlayouts<br />

– für neun unterschiedliche Wasserzähler-Typen<br />

– sowie deren integrierte<br />

Logik für den Etikettendruck sind auf<br />

einer handelsüblichen CF-Karte gespeichert.<br />

Als Stand-Alone-Lösung erweist<br />

sich der verwendete Druckertyp als<br />

hoch flexibel bei maximaler Betriebssicherheit.<br />

Denn im Wartungsfall oder<br />

bei Defekt des Druckers kann jederzeit<br />

ein vergleichbarer Drucker eingesetzt<br />

werden, indem die CF-Karte mit<br />

der entsprechenden Programmierung<br />

installiert wird.<br />

Das einzelne Etikettenlayout setzt sich<br />

jeweils aus einem Datamatrix 2D-Code,<br />

einer Seriennummer und einer Artikelnummer<br />

in Klarschrift zusammen. Im<br />

aufgedruckten Datamatrix Code sind<br />

die Artikel- und die Seriennummern verschlüsselt.<br />

Für Code und Nummern sind<br />

im Layout einzelne Felder definiert. Clou<br />

des ganzen Systems und die technische<br />

Herausforderung sind die Programmierung<br />

der Etikettierlogik bezüglich fortlaufender<br />

Nummern, die sich am aktuellen<br />

Kalenderdatum orientieren.<br />

Programmier-Erfahrung und entsprechendes<br />

Know-how der ProLogis stellen<br />

sicher, dass die Kalenderfunktion auch<br />

bei Schaltjahren richtig rechnet.<br />

Die Prüffziffer (p) schließlich<br />

– am Ende der Seriennummer<br />

– wird nach<br />

Modulo 10 berechnet.<br />

Damit die Bediensicherheit<br />

gewährleistet<br />

ist und Doppeldrucke<br />

ausgeschlossen werden<br />

können – zum Beispiel wenn<br />

die Produktion über Nacht oder am<br />

Wochenende stillsteht, wird die zuletzt<br />

gedruckte Seriennummer für jedes Etikettenlayout<br />

(bzw. für jedes Produkt)<br />

auf der Speicherkarte gesichert.<br />

Einfache Bedienung und ebenso sichere<br />

Handhabung sind selbstverständlich.<br />

<strong>Mit</strong>tels eines Navigatorpads am Druckerdisplay<br />

wählt die Bedienperson<br />

das gewünschte Etikettenlayout aus,<br />

um sich dann das Label drucken zu lassen,<br />

dass sich gleichzeitig vom Trägermaterial<br />

löst und an wenigen Millimetern<br />

haftend nur noch abgezogen und aufgeklebt<br />

werden muss.<br />

Im Sinne eines geschlossenen logistischen<br />

Systems wird das Produktlabel<br />

in einem weiteren Arbeitsschritt bei<br />

der Verpackung mit einem 2D-Scanner<br />

gelesen, und dann dem direkt über RS-<br />

232 verbundenen Etikettendrucker für<br />

den Verpackunsdruck übermittelt. Bei<br />

diesem seperaten Drucker handelt es<br />

sich ebenfalls um eine Stand-Alone-<br />

Lösung, bei der die Möglichkeiten<br />

der Kommunikation<br />

mithilfe der eingebauten<br />

Schnittstellen<br />

Anwendung findet. Der<br />

gelesene Datamatrix wird<br />

wiederum von einer eigenen<br />

Software eingelesen und<br />

eins zu eins auf das Verpackungsetikett<br />

übertragen. Die Übereinstimmung von<br />

verpacktem Produkt und Verpackungsetikett<br />

ist somit gewährleistet.<br />

ident


Praktische Tipps für Thermo- und<br />

Thermotransferdruckköpfe<br />

Gestochen scharfer Thermo- und Thermotransferdruck<br />

stellt höchste Anforderungen an den Druckkopf des<br />

Etikettendruckers<br />

Etiketten sind ein wesentlicher Bestandteil<br />

der Identifikationsprozesse und deswegen<br />

aus den Bereichen Handel,<br />

Lager und Logistik nicht mehr wegzudenken.<br />

Die überwiegende Mehrzahl<br />

der Beschriftungen von Waren besteht<br />

aus Klebeetiketten. Aus Kostengründen,<br />

aber auch wegen der einfacheren<br />

Handhabung werden dabei sehr oft einfache<br />

Thermoetiketten verwendet. Gerade<br />

dieses Druckverfahren stellt an Drucker<br />

und Druckkopf höchste Ansprüche.<br />

Durch die Rauhigkeit des Materials ist der<br />

Druckkopf hinsichtlich Abriebs extremen<br />

Belastungen ausgesetzt. Hier zeigt sich<br />

die Qualität der Glasschicht, welche die<br />

empfindlichen Thermoelemente schützt.<br />

Aber auch die Beschaffenheit der Thermoelemente<br />

spielt eine große Rolle bei der<br />

Haltbarkeit der Thermoleiste. Diese Thermoelemente<br />

werden beim Drucken immer<br />

wieder ein und ausgeschaltet, ein enormer<br />

Stress für die Halbleiterelemente. Obwohl<br />

die Elektronik an dieser Stelle verschleißfrei<br />

arbeitet, ist die Anzahl der Schaltspiele<br />

nicht unbegrenzt. Durch geschick-<br />

Dipl.-Ing. Michael Rose<br />

Weitere Informationen:<br />

Rose Intech GmbH & Co. KG<br />

Unterste Eisengasse 42<br />

61267 Neu Anspach<br />

www.rose-intech.de<br />

te Wahl der Komponenten ist es möglich<br />

die Lebensdauer der Druckelemente nicht<br />

unerheblich zu verlängern.<br />

Thermodrucker sind heute sehr ausgereifte<br />

und langlebige Produkte. Bei guter<br />

Pflege hält die Mechanik viele Jahre.<br />

Lediglich die Verschleißteile wie Riemen,<br />

Andruckwalzen und Druckleisten müssen<br />

regelmäßig gewartet und gegebenenfalls<br />

ausgetauscht werden. Das mit Abstand<br />

teuerste Ersatzteil stellt zweifellos dabei<br />

der Druckkopf dar. Je nach Druckdurchsatz<br />

werden während der Lebensdauer<br />

eines Druckers ca. 15- 30 Ersatzdruckköpfe<br />

(Druckleisten) benötigt. Dabei<br />

kommen Kosten auf den Anwender zu,<br />

>> 30.000 Meter Etiketten bedruckt ein Druckkopf<br />

in der Regel innerhalb seines Druckkopflebens<br />


44<br />

veranstaltungen<br />

v o r b e r i c h t e<br />

Integrationsprojekte zeigen Wirkung<br />

Bund und Fachmesseveranstalter schaffen ideale<br />

Rahmenbedingungen für AutoID-Lösungen<br />

AutoID-Produkte und Lösungen sind da, eine Vielzahl von Anwendungsinseln<br />

hat sich gebildet. Jetzt bietet sich die Chance, mit berührungslosen Identifikationstechniken<br />

noch umfassender Prozesse zu optimieren und Geschäftsmodelle<br />

zu erweitern, um so gestärkt aus der gegenwärtigen Krise hervor<br />

zu gehen. Nicht nur einzelne Unternehmen sollen den Einsatz der Technik<br />

erproben und davon profitieren, auch Unternehmens-Verbände und schließlich<br />

komplette Volkswirtschaften können durch die Integration von AutoID-<br />

Lösungen Effizienz steigern und sich Wachstumspotenziale erschließen.<br />

Bis 2012 rechnen die Gartner-Analysten mit einem Marktvolumen<br />

von 3,5 Milliarden Dollar. Anwender entsprechender<br />

Lösungen sind zu 21 Prozent Unternehmen der<br />

diskreten Fertigung, gefolgt von nationalen und internationalen<br />

Behörden und der Transportbranche mit jeweils<br />

20 Prozent. Auf Handelsunternehmen entfallen 14 Prozent<br />

des RFID-Markts. Um die entsprechenden Umsätze<br />

>> <strong>Mit</strong> RFID lassen sich nach-<br />

anzukurbeln und um vernetzte Arbeits- und Lebenswelten<br />

voranzutreiben, hat das Bundesministerium für Wirtschaft<br />

und Technologie (BMWi) das Programm Next Generation<br />

Konrad Buck<br />

Weitere Informationen:<br />

EURO ID 2009 – 5. bis 7. Mai 2009<br />

5. Internationale Fachmesse & Wissensforum<br />

für Automatische Identifikation<br />

Veranstaltungsort: EXPO XXI, Expocentre Köln,<br />

Gladbacher Wall 5, D-50670 Köln<br />

Öffnungszeiten: täglich von 10.00-17.00 Uhr<br />

Aussteller: ca. 120 Aussteller auf 4.000 m2 Ausstellungsfläche<br />

Veranstalter: IBC EUROFORUM GmbH (Informa Group)<br />

Träger: AIM Deutschland e.V.<br />

www.euro-id-messe.de<br />

ident 2/09<br />

weislich Geschäftsprozesse<br />

und Lieferketten optimieren


Branchenübergreifende Geschäftsmodelle sind vielversprechend<br />

Next Generation Media zeigt,<br />

dass insbesondere branchenübergreifendeGeschäftsmodelle<br />

viel versprechend sind.<br />

Ein wesentlicher Grund dafür<br />

liegt in der anhaltenden technologischen<br />

Konvergenz, die<br />

vormals getrennte Wirtschaftsbereiche immer stärker zusammenführt.<br />

Ein Beispiel ist die RFID-Technologie, die einen<br />

wichtigen Förderschwerpunkt in dem Projekt darstellt. Die<br />

entwickelten Pilotanwendungen reichen hier von der industriellen<br />

Produktion über die Logistik bis zur Konsumelektronik.<br />

So sind für die Wirtschaftlichkeit moderner Produktionsanlagen<br />

nicht nur der Anschaffungspreis und die einfachen<br />

Betriebskosten relevant. Vielmehr erwachsen aus variablen<br />

Betriebs-, Wartungs- und Modernisierungskosten komplexe<br />

und schwer kalkulierbare Kostenstellen.<br />

Produkte und Lösungen für das Aufsetzen verbesserter Prozesse<br />

spielen auch auf dem Branchentreff Anfang Mai in Köln<br />

eine zentrale Rolle. Darüber hinaus wird die 5. Internationale<br />

Fachmesse EURO ID 2009 vom 5. -7. Mai 2009 in den Hallen<br />

der EXPO XXI, Köln, wieder neue Marktentwicklungen und<br />

Technologien demonstrieren. Gezeigt werden Exponate und<br />

Lösungsbeispiele in den Märkten Gesundheitswesen, Medizintechnik,<br />

Pharmazeutische<br />

Industrie, Medikamentenversorgung<br />

und Konsumgüterindustrie.<br />

In allen genannten<br />

Bereichen herrscht ein<br />

gleichermaßen hoher Druck,<br />

die Geschäftsprozesse zu<br />

verschlanken oder aber fälschungssicherere<br />

Produkte<br />

zu bauen.<br />

RFID geht jetzt in die Breite<br />

Ausgewählte Schwerpunkte<br />

der Fachmesse EURO<br />

ID 2009 sind vernetzte<br />

Lösungen und durchgängige<br />

Datenkommunikation, die<br />

zunehmende Integration von<br />

Betriebssystemen mit Druckern<br />

und mobilen Scannern,<br />

standardisierte Lösungen für<br />

AutoID-Hardware und -Software,<br />

Komponenten für das<br />

„Internet der Zukunft“ und<br />

das „Internet der Dinge“,<br />

Produkte für mobile Datenerfassung<br />

und mobile Daten-<br />

·<br />

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Aussteller der EURO ID 2009 (Stand: 16.03.2009)<br />

(SAG) Securitag Assembly<br />

Group Co., LTD<br />

7iD Technologies GmbH<br />

A&M KINZEL<br />

Siebdruckmaschinen Ltd.<br />

advanced PANMOBIL<br />

System GmbH & Co. KG<br />

AEG IDENTIFIKATIONS-<br />

SYSTEME GmbH<br />

AGID ZA de l‘Europe<br />

AIM Deutschland e.V.<br />

APK Identification<br />

ATP adhesive Systems AG<br />

autoID systems GmbH<br />

Avery Dennison<br />

Deutschland GmbH<br />

Balluff GmbH<br />

Barcodat GmbH<br />

B-Id GmbH & Co. KG<br />

BioControl AS<br />

Bluhm Systeme GmbH<br />

CISC Semiconductor Design +<br />

Consulting GmbH<br />

CST - Computer Simulation<br />

Technology AG<br />

CTR Carinthian Tech Research<br />

AG<br />

DECA Card Engineering GmbH<br />

deister electronic GmbH<br />

Dematic GmbH<br />

Dynamic Systems GmbH<br />

Elatec GmbH<br />

EURO I.D. Identifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

kommunikation, dezentrale Lösungen, jede Menge Anwendungsbeispiele,<br />

Near Field Communication (NFC)-Lösungen<br />

und nicht zuletzt, Stichwort Tracking & Tracing, Systeme für<br />

die Rückverfolgbarkeit von Produkten, Verpackungen und<br />

Ladeeinheiten.<br />

Peter Altes, Projektverantwortlicher beim Messe-Veranstalter<br />

IBC EUROFORUM GmbH (Informa Group), hebt hervor:<br />

„<strong>Mit</strong> RFID lassen sich nachweislich Geschäftsprozesse und<br />

Lieferketten optimieren. Viele Praxisbeispiele aus Handel<br />

und Fertigungsindustrie belegen dies seit Jahren.“ Rund 300<br />

interessante Produkte und Lösungen zur Distanz-Datenerfassung<br />

zeigt die EURO ID 2009 in Köln, inklusive der Präsentation<br />

ausgewählter Ergebnisse des Next Generation Media-<br />

Projekts vom Bundeswirtschaftsministerium.<br />

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FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

Felix Schoeller Supply Chain<br />

Technologies GmbH & Co. KG<br />

FERROXCUBE<br />

Deutschland GmbH<br />

Fraunhofer Institut für<br />

Integrierte Schaltungen (IIS)<br />

Fraunhofer Institut für Mikroelektonische<br />

Schaltungen und<br />

Systeme (IMS)<br />

GERA-IDENT GmbH<br />

GS1 Germany GmbH<br />

Harting AG<br />

HID Global GmbH<br />

Höft & Wessel AG<br />

Huf Tools GmbH<br />

ID-LABEL GMBH<br />

IDS Microchip AG<br />

IDtronic GmbH<br />

inotec Barcode<br />

Security GmbH<br />

Institut für Distributions- und<br />

Handelslogistik des VVL e. V.<br />

Jeka Industriele Efficiency bv<br />

KATHREIN-RFID GmbH<br />

Maxicard GmbH<br />

metraTEC GmbH<br />

MICROSENSYS GmbH<br />

MOVIS Mobile Vision GmbH<br />

Multitape GmbH<br />

NXP Semiconductors<br />

PDS Peripherie.Daten.<br />

Systeme Entwicklungs-<br />

und Service GmbH<br />

veranstaltungen 45<br />

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Prozeus<br />

RAKO Security-Label<br />

Produktsichungs GmbH<br />

RFID Konsortium GmbH<br />

RF-iT Solutions GmbH<br />

RI-ComET, Forschungsgruppe<br />

der Hochschule für Technik<br />

und Wirtschaft des Saarlandes<br />

SATO Labelling Solutions<br />

Europe GmbH<br />

Schreiner Group<br />

GmbH & Co KG<br />

Silverstroke AG<br />

SMARTRAC TECHNOLOGY<br />

GROUP<br />

SOKYMAT AUTOMOTIVE<br />

GmbH<br />

T&TT<br />

t+t netcom Auto-ID AG<br />

TagStar Systems GmbH<br />

TECTUS Transponder<br />

Technology GmbH<br />

TOSHIBA TEC Europe Retail<br />

Solution Systems S.A.<br />

Ubisense AG<br />

Verlag & Freie Medien /<br />

RFID im Blick<br />

Waldemar Winckel<br />

GmbH & Co. KG<br />

Warok GmbH<br />

Wolke Inks & Printers GmbH<br />

X-ident technology GmbH<br />

Zentrum für Intelligente<br />

Objekte ZIO<br />

ident 2/09


46<br />

veranstaltungen<br />

FachPack + PrintPack + LogIntern 2009<br />

Die FachPack lädt zur Geburtstagsparty<br />

und gemeinsam<br />

mit PrintPack sowie LogIntern<br />

werden vom 29. September<br />

bis zum 1. Oktober<br />

2009 gut 1.300 Gäste auf<br />

Aussteller- und 34.000 auf<br />

Besucherseite erwartet. Sie<br />

kommen vorwiegend aus<br />

Deutschland, Österreich, der<br />

Schweiz, Benelux, Italien,<br />

Frankreich und den Wachstumsmärkten<strong>Mit</strong>telosteuropas.<br />

Vielfältige Lösungsansätze<br />

zur Ressourcen schonenden<br />

Effizienzsteigerung<br />

bietet die FachPack-Sonderschau.<br />

Besonders wohl fühlen<br />

sich in Nürnberg die vorwiegend<br />

mittelständischen<br />

Hersteller von Packstoffen,<br />

Packmitteln und Packhilfsmitteln,<br />

immerhin weit über<br />

ein Drittel der Aussteller. Sie<br />

stehen gemeinsam mit den<br />

SENSOR+TEST 2009:<br />

Neuheiten und Innovationspreis<br />

Mehr als 1 000 Veranstaltungen<br />

wie Kongresse, Diskussionsforen,<br />

Seminare und<br />

Workshops mit hochkarätiger<br />

Besetzung geben den Besuchern<br />

die Möglichkeit, sich<br />

tiefgreifend über die Themen<br />

der Zukunft zu informieren,<br />

den umfassenden Wissenstransfer<br />

mit Entscheidern<br />

aus Wirtschaft, Politik<br />

und Industrie für sich zu nut-<br />

Anbietern von Verpackungsmaschinen<br />

im Zentrum der<br />

Aufmerksamkeit.<br />

Packmittelmarkt<br />

Deutschland: Bio-Produkte<br />

gern im Glas<br />

18,5 Mio. t Packmittel (+5 %)<br />

wurden 2007 in Deutschland<br />

hergestellt, so der GemeinschaftsausschussDeutscher<br />

Verpackungshersteller<br />

(GADV) in der Industrievereinigung<br />

Kunststoffverpackungen<br />

(IK). Dabei verteilen sich die<br />

Werkstoffanteile am Verpackungsmarkt<br />

wertmäßig wie<br />

folgt: Kunststoffe 43, Papier,<br />

Karton und Pappe 32, Metalle<br />

(Aluminium, Weißblech) 19,<br />

Glas 6 %. Dabei hat Kunststoff<br />

die höchsten Wachstumsraten.<br />

2007 gingen 4<br />

Mrd. t Kunststoffe in den Ver-<br />

Vom 26. bis zum 28. Mai<br />

2009 findet in Nürnberg<br />

die Messtechnik-Messe<br />

SENSOR+TEST statt. Über die Innovationen in den Messehallen<br />

hinaus bietet sie den Besuchern ein attraktives<br />

Gesamtprogramm mit mehreren internationalen Kon-<br />

HANNOVER MESSE 2009 20. bis 24. April<br />

ident 2/09<br />

zen – moderne Technologien<br />

nicht nur zu sehen, sondern<br />

zu erleben und zu begreifen.<br />

<strong>Mit</strong> rund 6 000 Ausstellern<br />

auf mehr als 200 000 QuadratmeternAusstellungsfläche<br />

werden sich die Werte<br />

jedoch auf dem Niveau der<br />

Vorjahre bewegen. 13 Leitmessen<br />

vereint die Hannover<br />

Messe unter ihrem Dach. Die<br />

maßgebenden Themen sind<br />

packungsmarkt (+5 %). Die<br />

wichtigsten Wachstumsbereiche<br />

waren PET-Getränkeflaschen,<br />

Flaschen für Milchgetränke<br />

und Becher.<br />

RFID: Innovationen im<br />

Packmittelmarkt<br />

In wirtschaftlich schwierigen<br />

Zeiten arbeiten die Entwicklungsabteilungen<br />

der Packmittelhersteller<br />

einerseits an<br />

mehr Funktionalität (Smart<br />

Packaging), andererseits an<br />

Nachhaltigkeit in der Produktion<br />

und im weiteren<br />

Lebenszyklus der Verpackung.<br />

Beides fordern Markenartikler<br />

wie Handel, um<br />

Kosten zu sparen und Produkte<br />

im Wettbewerb besser<br />

zu positionieren. So<br />

dürfen FachPack-Besucher<br />

auch 2009 auf eine Reihe<br />

Industrieautomation, Energietechnologien,<br />

Antriebs- und<br />

Fluidtechnik, Mobilität, Zulieferung,<br />

Zukunftstechnologien<br />

und Nachwuchs. Aus diesem<br />

Themenspektrum ergeben<br />

sich zahlreiche Synergien für<br />

die Fachbesucher.<br />

INTERKAMA (Hallen 7 – 9,<br />

11): Gemeinsam mit den Leitmessen<br />

Factory Automation<br />

von Innovationen gespannt<br />

sein. Hier steht beispielsweise<br />

die Entwicklung kostengünstiger<br />

RFID-Tags auf der<br />

Prioritätenliste ganz oben.<br />

Von ihnen wird mehr Funktionalität<br />

erwartet, als sie<br />

der Barcode bieten kann.<br />

Einen neuen Ansatz gibt es<br />

jetzt mit dem Projekt Smart-<br />

Pack, initiiert von einem führenden<br />

Aluminium-Folien-<br />

Hersteller, an dem zahlreiche<br />

Unternehmen beteiligt sind.<br />

RFID-Chips können Daten<br />

zur Fälschungssicherheit<br />

und Rückverfolgbarkeit speichern<br />

und durch passiv auslesbare<br />

Sensorik z. B. Temperaturschwankungen<br />

in der<br />

Kühlkette überwachen.<br />

www.fachpack.de<br />

www.logintern.de<br />

gressen, weiteren Tagungen und einem umfangreichen Aktionsprogramm.<br />

Die Kongressveranstaltungen werden dabei<br />

in diesem Jahr erstmals unter dem gemeinsamen Dach des<br />

SENSOR+TEST Kongresses stattfinden. Anlässlich seiner<br />

Fachmesse SENSOR+TEST hat der AMA Fachverband für<br />

Sensorik e.V. wieder den SENSOR Innovationspreis mit<br />

10.000 € dotiert und international ausgeschrieben.<br />

www.sensor-test.de<br />

und Industrial<br />

Building<br />

Automation<br />

steht sie unter dem gemeinsamen<br />

Dach der Industrial<br />

Automation. Daraus ergeben<br />

sich zahlreiche Schnittstellen<br />

zu allen Disziplinen der Automatisierungstechnik.<br />

Einen<br />

weiteren Schwerpunkt bildet<br />

auch 2009 das Thema Wireless<br />

Automation, ein spe-


zieller Ausstellungsbereich<br />

für funkgestützte Kommunikationstechnik,<br />

in dem unter<br />

anderem die in 2008 begonnenen<br />

Diskussionen um den<br />

WirelessHART-Standard vertieft<br />

werden.<br />

Factory Automation (Hallen<br />

8, 9, 11, 14 – 17): Wer sich<br />

über die neuesten Techniken<br />

der Fertigungsautomation<br />

informieren will, kommt zur<br />

Factory Automation. In neun<br />

Hallen werden alle für den<br />

transport logistic 2009 12. bis 15. Mai 2009<br />

Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche gehen Experten<br />

davon aus, dass die Logistik eine der wachstumsstärksten<br />

Branchen in Deutschland bleiben wird. Von den Stärken des<br />

Logistikstandorts Deutschland und der deutschen Logistikdienstleister<br />

können sich Unternehmen aus aller Welt bei<br />

der transport logistic 2009 überzeugen. Die 12. Internationale<br />

Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr findet<br />

vom 12. bis 15. Mai 2009 in München statt.<br />

Deutsche Güterverkehrslogistik ist in Europa führend. Logistikexperten<br />

suchen ständig nach Innovationen, um den Verkehrsfluss<br />

und Abläufe in der Logistik zu optimieren. So erforscht<br />

das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) die<br />

Identifizierungstechnologie RFID und entwickelt Lösungen für<br />

das Satellitennavigationssystem Galileo, das 2013 in Betrieb<br />

Maschinenbau relevanten<br />

Themen gezeigt. Hierzu<br />

gehören etwa Bildverarbeitung,<br />

Sensorik, Industriekommunikation,Antriebstechnik<br />

und Robotik. Außerdem<br />

spielen die Themen<br />

gehen soll. Was in Zukunft möglich sein<br />

wird und wie weit die Technologien mittlerweile sind, wollen<br />

Spezialisten in zwei Foren auf der Fachmesse transport logistic<br />

am 13. und 14. Mai 2009 in München vorstellen.<br />

Doch wie weit ist die Technik wirklich? Inwiefern lässt sich die<br />

Wertschöpfungskette durch RFID-Systeme optimieren? Antworten<br />

gibt das Forum „RFID heute – aus Visionen werden<br />

Projekte“, das das Fraunhofer IML gemeinsam mit GS1 Germany<br />

GmbH und BITKOM, dem Bundesverband IT und neue<br />

Medien e.V., im Rahmen der der transport logistic in München<br />

veranstaltet. Das Forum findet am <strong>Mit</strong>twoch, 13. Mai, 10 bis<br />

11.30 Uhr in Halle B2 statt.<br />

www.transportlogistic.de<br />

n a c h b e r i c h t e<br />

10. Logistics Forum Duisburg<br />

Zwei Tage lang hatten rund 600 Teilnehmer in der Duisburger<br />

Mercatorhalle über Zukunftsthemen von Transport<br />

und Infrastruktur diskutiert. 45 Aussteller aus dem In- und<br />

Ausland nutzten das Forum, um mit den Besuchern ins<br />

Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung stand im Zeichen<br />

der schwierigen weltwirtschaftlichen Situation, war<br />

jedoch insgesamt von großer Zuversicht geprägt. „Lassen<br />

Sie uns Sachverhalte aufklären und nicht mit Schlagzeilen<br />

die Leute verrückt machen“, sagte Christa Thoben, Ministerin<br />

für Wirtschaft, <strong>Mit</strong>telstand und Energie des Landes<br />

Nordrhein-Westfalen, in ihrer Eröffnungsrede.<br />

Die Vorträge und Diskussionen zeigten: Der Wirtschaftsbereich<br />

Logistik blickt auch in diesen Zeiten nach vorn.<br />

Es war die Rede von Nachhaltigkeit, von Innovationen,<br />

von Netzwerkbildung und Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen,<br />

Regionen- und Ländergrenzen hinweg.<br />

Referenten wie Dr. Hugo Fiege (Fiege Gruppe), Erich<br />

Staake (Duisport), Dr. Herbert Lütkestratkötter (Hochtief)<br />

und Dr. Norbert Bensel (DB Schenker) waren sich<br />

in diesem Punkt einig.<br />

www.bvl.de<br />

7. Hamburger Logistiktage<br />

elektrische Antriebe/Motion<br />

Control sowie Industrial<br />

Identification und Clean Production<br />

eine herausgehobene<br />

Rolle.<br />

www.hannovermesse.de<br />

In diesem Jahr trafen sich bereits zum siebten Mal Experten aus<br />

Handel, Dienstleistung und Industrie, um über aktuelle Themen<br />

sowie zukunftsorientierte Lösungen zu diskutieren. Viele der<br />

Teilnehmer waren nicht zum ersten Mal zu Gast, als Jörg Hermsmeier,<br />

Geschäftsführer der LMS Logistik Management Service<br />

GmbH und Initiator der Hamburger Logistiktage, zum jährlichen<br />

Treffen einlud. Die 7. Hamburger Logistiktage fanden dort statt,<br />

wo der Hamburger Sport-Verein e.V. seine Heimspiele in der<br />

Fußball-Bundesliga austrägt. Als einzigartige Location wählten<br />

die Veranstalter die HSH Nordbank Arena. Zusammenfassend<br />

können die Initiatoren auch dieses Jahr auf zwei erfolgreiche<br />

Veranstaltungstage zurückblicken und alle Interessenten auf<br />

eine weitere hervorragende Veranstaltung im kommenden Jahr<br />

hoffen lassen. Auch Dr. Nikolaus Hartig lobte die „hochinteressante,<br />

flüssig und abwechslungsreich inszenierte Veranstaltung“.<br />

„In hochkarätigen Vorträgen und einer gut zusammengestellten<br />

Podiumsdiskussion und einer umfangreichen Ausstellung<br />

konnten die 300 Teilnehmer aus erster Hand Informationen<br />

zu neuen Technologien, Prozessen und Konzepten erfahren.“<br />

Ein Grund mehr für Ihn, im Februar kommenden Jahres wieder<br />

eine Reise nach Hamburg zu planen.<br />

www.hamburger-logistiktage.de<br />

veranstaltungen 47<br />

ident 2/09


48<br />

veranstaltungen<br />

Gute Stimmung auf der LogiMAT 2009<br />

Auf der 7. Internationalen Fachmesse für Distribution,<br />

Material- und Informationsfluss stellten 716 Austeller aus<br />

17 Ländern ihre Lösungen, Produktneuheiten und Weiterentwicklungen<br />

vor. Auf 52.000 m_ Ausstellungsfläche<br />

standen Kommissionier-Systeme, Lagerlogistik, Robotertechnik,<br />

Flurförderzeuge, Auto-ID und Verpackungstechnologie<br />

im <strong>Mit</strong>telpunkt. Zahlreiche Lösungen zur Prozess-<br />

optimierung, Kostensenkung und Rationalisierung wurden<br />

angeboten und führten bei Besuchern und Ausstellern zu<br />

einer positiven Aufbruchsstimmung. „Was die Zukunft<br />

der Intralogistik betrifft, geht von der LogiMAT 2009 eine<br />

optimistische Stimmung aus. Die Messe zeigte, dass die<br />

Intralogistik wesentlich zur Bewältigung der aktuellen Wirtschaftslage<br />

beitragen kann. Sie macht die Unternehmen<br />

effizienter und damit leistungsfähiger“, so der Messeleiter<br />

Peter Kazander.<br />

<strong>Mit</strong> 16.400 Fachbesuchern<br />

erzielte die diesjährige<br />

LogiMAT eine Steigerung<br />

um 10 Prozent gegenüber<br />

dem Vorjahr und damit<br />

einen erneuten Besucherrekord.<br />

Nach einer Besucher-<br />

>> Wenn es darum geht, neue Zielgruppen und<br />

Märkte zu erschließen, nimmt die LogiMAT<br />

für uns einen wichtigen Stellenwert ein<br />

Systemberater Harald Domschke, Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen> Eine stilvolle Messe, bei der<br />

noch Fachkompetenz mehr<br />

zählt als billige Show-Einlagen.“<br />

Silvia Graf, Marketingleiterin der Gebhardt Transport- und<br />

Lagersysteme GmbH, Cham<br />

Diesen Optimismus bestätigt auch eine auf der LogiMAT<br />

2009 vorgestellte Studie der Ulmer Logistikberatung IWL<br />

AG. Danach rechnen 75 Prozent der Unternehmen mit<br />

einer nur vorübergehenden und mäßigen Auswirkung der<br />

Wirtschafts- und Finanzkrise. Besonders vielversprechend<br />

erscheinen Maßnahmen zur Kostenreduzierung vor allem<br />

durch Bildung von Know-how- und Produktions-Netzwerken.<br />

Die nächste LogiMAT findet vom 2. bis 4. März 2010<br />

in Stuttgart statt.<br />

www.logimat-messe.de<br />


Industrieverband für Automatische<br />

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />

AIM-D e.V.<br />

Deutschland – Österreich – Schweiz<br />

Verband für Automatische<br />

Identifikation (Auto-ID),<br />

Datenerfassung und Mobile<br />

Datenkommunikation<br />

AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit<br />

Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren<br />

und repräsentiert über 160 <strong>Mit</strong>glieder in<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu<br />

gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute<br />

und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion<br />

von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM EMEA,<br />

Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,<br />

der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist und mehr<br />

als 700 <strong>Mit</strong>glieder in 43 Ländern hat.<br />

www.AIMglobal.org<br />

AIM-D e.V.<br />

Richard-Weber-Str 29<br />

68623 Lampertheim<br />

www.AIM-D.de<br />

so erreichen sie uns<br />

Tel.: 06206 13177<br />

Fax: 06206 13173<br />

E-Mail: info@aim-d.de<br />

www.aim-d.de<br />

www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />

Ansprechpartner:<br />

Gabriele Habanetz,<br />

Wolf-Rüdiger Hansen<br />

Vorschau<br />

18. – 20. März 2009 – AIM-<br />

Frühjahrsforum und <strong>Mit</strong>gliederversammlung,<br />

Duisburg<br />

Quelle: www.rehfeld-fotografie.de<br />

Das AIM-Frühjahrsforum mit <strong>Mit</strong>gliederversammlung<br />

findet vom 18. – 20. März<br />

2009 im inHaus-Forschungszentrum<br />

des Gastgebers, des Fraunhofer-Instituts<br />

Mikroelektronische Schaltungen<br />

und Systeme (IMS), in Duisburg statt.<br />

Unter dem Motto Logistik und Gebäude-Management<br />

der Zukunft tagen wir<br />

dort im modernsten Forschungszentrum<br />

seiner Art, das erst im November<br />

letzten Jahres eingeweiht wurde.<br />

www.ims.fraunhofer.de<br />

Das Forum beginnt wie immer mit dem<br />

AutoID Networking am 18.3. abends im<br />

Mercure Hotel Duisburg City. Am 19.3.<br />

ist die eigentliche <strong>Mit</strong>gliederversammlung<br />

mit einem umfassenden Fachprogramm<br />

im inHaus-Zentrum. Besonders<br />

interessant sind die folgenden Referate:<br />

• Dr. Roland Döhrn, RWI Rheinisch-<br />

Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung<br />

e.V., Essen, zur<br />

wirtschaftlichen Entwicklung: Wie<br />

geht es mit der Realwirtschaft weiter?<br />

(siehe auch Interview des RWI-Leiters<br />

Prof. Dr. Christoph Schmidt in Spiegel<br />

Online vom 8. März 2009, Hinweis<br />

dazu auf www.AIM-D.de.)<br />

• Professor Dr. Anton Grabmaier, Leiter<br />

des Fraunhofer-Institutes IMS, über<br />

Ziele, Ergebnisse und Kooperationserfahrungen<br />

im Verlaufe der inHaus-<br />

Projekte.<br />

• Jan Boruszewski, Leiter Unternehmensentwicklung<br />

der Duisburger Hafen AG,<br />

über den Binnenhafen Duisburg und<br />

aim 49<br />

seine exponierte Rolle mit der „Nabelschnur“<br />

nach Rotterdam.<br />

Am 20.3. führen uns die Fraunhofer-<br />

Experten durch ihr Forschungszentrum<br />

und vermitteln uns einen umfassenden<br />

Eindruck von den AutoID-Techniken,<br />

die hier am Bau entwickelt werden:<br />

neue Verfahrensweisen bei der Baustellenlogistik,<br />

beim Bau, bei der Überwachung<br />

des Gebäudes und für seinen<br />

Betrieb. Wie man auch in dem US-<br />

Fachmagazin RFID Journal nachlesen<br />

kann, hat der Konzern Hochtief hier<br />

bereits 4,3 Millionen Euro investiert.<br />

Insgesamt fließen in dieses Projekt<br />

über 26 Millionen Euro Fördermittel:<br />

www.inhaus.de.<br />

Das vollständige Programm des AIM-<br />

Frühjahrsforums wurde per E-Mail an alle<br />

AIM-<strong>Mit</strong>gliedsunternehmen verteilt und<br />

ist auf der Homepage im <strong>Mit</strong>gliederbereich<br />

veröffentlicht. Weitere Auskünfte<br />

erteilt gerne die AIM-Geschäftsstelle.<br />

5. – 7. Mai 2009 – EURO ID<br />

2009, Köln<br />

Diese europäische AutoID-Messe unter<br />

Trägerschaft von AIM-D ist dem gesamten<br />

AutoID-Spektrum gewidmet – insbesondere:<br />

Barcode, 2D Code, RFID<br />

und Sensorik – und verfolgt eine alle<br />

Anwenderbranchen übergreifende Perspektive.<br />

Damit trägt sie der Erkenntnis<br />

Rechnung, dass viele Erfahrungen mit<br />

AutoID-Lösungen auf unterschiedliche<br />

Branchen übertragen werden können.<br />

Messe-Highlight ist das AutoID-Live-<br />

Szenarium „Tracking & Tracing Theatre“<br />

(T&TT), das in diesem Jahr erstmals auf<br />

den Automotive-Sektor ausgerichtet ist.<br />

Träger des T&TT ist ein AIM-<strong>Mit</strong>gliederkonsortium,<br />

dessen <strong>Mit</strong>glieder sowie<br />

Einzelheiten zur inhaltlichen Gestaltung<br />

weiter unten in dem Bericht über den<br />

letzten T&TT-Auftritt auf der LogiMAT<br />

in Stuttgart aufgeführt sind.<br />

Neben dem T&TT zeigen sich auf der<br />

Euro ID auch wieder eine Reihe von<br />

AIM-<strong>Mit</strong>gliedern auf dem AIM-Gemeinschaftsstand:<br />

ident 2/09


50<br />

aim<br />

Balluff, Barcodat, Dematic, Felix Schoeller<br />

Supply Chain Technologies, Hochschule<br />

des Saarlandes, Höft & Wessel,<br />

ID-Label, Jeka, Maxicard, Movis Mobile<br />

Vision, Ubisense, Warok.<br />

Im User-Forum der Euro ID werden die<br />

gesamte Messezeit über Expertenvorträge<br />

geboten. Zur intensiveren Schulung<br />

dient das zusätzlich am ersten Messetag<br />

angebotene RFID-Seminar des<br />

Netzwerkes Elektronischer Geschäftsverkehr<br />

(s.u.). Krönender Abschluss<br />

des ersten Messetages ist die Vergabe<br />

des AutoID Awards. So umfassend<br />

und konzentriert wie hier finden Anwender<br />

nirgends die Gelegenheit, sich über<br />

AutoID-Technologien und ihre Einsatzmöglichkeiten<br />

zu informieren.<br />

www.EURO-ID-Messe.de<br />

5. Mai 2009 – RFID-Seminar<br />

des NEG auf der Euro ID 2009<br />

<strong>Mit</strong> RFID erfolgreich Prozesse in der<br />

Logistik optimieren: Das vom Bundesministerium<br />

für Wirtschaft und Technologie<br />

geförderte Netzwerk Elektronischer<br />

Geschäftsverkehr (NEG) führt<br />

am 5. Mai 2009 um 12:30 Uhr in den<br />

Räumen der EuroID ein kostenfreies<br />

Seminar zum Thema „RFID in der Logistik<br />

und Systemintegration“ durch. Partner<br />

des Seminars vor Ort ist die Industrie-<br />

und Handelskammer zu Köln.<br />

Das Seminar richtet sich in erster Linie<br />

an mittelständische Anwenderunternehmen.<br />

Im Anschluss gegen 16:00<br />

Uhr haben die Teilnehmer Gelegenheit,<br />

unter Führung eines AutoID-Experten<br />

des AIM-Verbandes an einem Messe-<br />

Rundgang teilzunehmen.<br />

Partner der Veranstaltung sind die IHK<br />

Köln, das Informationsforum RFID,<br />

Oracle sowie die AIM-<strong>Mit</strong>glieder bzw.<br />

Allianzpartner GS1 Germany, Siemens<br />

und das FTK Forschungsinstitut<br />

für Telekommunikation. Ansprechpartner<br />

für das Seminar ist das FTK.<br />

Die Agenda wird in Kürze im Internet<br />

veröffentlicht.<br />

www.ec-net.de | www.ec-ruhr.de<br />

www.FTK.de | www.AIM-D.de<br />

ident 2/09<br />

Weitere Termine<br />

20. – 22. April 2009 – AIM<br />

Technology Leadership<br />

Summit, Chicago (USA)<br />

Das jährliche AutoID-Meeting bei<br />

AIM Global, die Chance für Experten,<br />

sich über globale Entwicklungen<br />

des AutoID-Marktes zu informieren<br />

und darüber zu diskutieren.<br />

www.AIMglobal.org<br />

16. – 17. Juni 2009<br />

RFID SysTech, Bremen<br />

5th European Workshop on RFID<br />

Systems and Technologies – mit<br />

Rückblick<br />

3. – 5. März 2009 – LogiMAT,<br />

Stuttgart<br />

AutoID Live im Tracking & Tracing Theatre<br />

erstmals mit Ausrichtung auf die<br />

Automotive Supply Chain<br />

Das Tracking & Tracing Theatre (T&TT),<br />

zusammengestellt von <strong>Mit</strong>gliedsunternehmen<br />

von AIM-D, zeigte auf der<br />

LogiMAT den Weg von Lieferungen mit<br />

Ladungshilfsmitteln vom Hersteller über<br />

ein Verteilzentrum bis zum Teilemagazin<br />

an der Produktionslinie oder zum Verkauf<br />

im Autoteile-Shop. Auf dem über<br />

150 Quadratmeter großem Stand waren<br />

die drei typischen Stationen als Szenarien<br />

dargestellt. Die Auswirkungen<br />

der AutoID-Ident-Vorgänge wurden an<br />

Monitoren gezeigt. Mehr als 300 Besucher<br />

haben während der LogiMAT an<br />

den von AIM-Experten geführten Rundgängen<br />

durch das T&TT teilgenommen.<br />

„AutoID“ steht für Barcode, 2D Code,<br />

RFID und Sensorik. Hier wurde auch<br />

verständlich, dass RFID nicht der ultima-<br />

Eröffnungsreferaten von Prof. Dr.<br />

Bernd Scholz-Reiter, Universität<br />

Bremen, über RFID zur Selbststeuerung<br />

in der Logistik und von Klaus<br />

Finkenzeller, international anerkannter<br />

RFID-Experte und Autor des<br />

RFID-Handbuches. Gastgeber ist<br />

das BIBA (Bremer Institut für Produktion<br />

und Logistik GmbH), Veranstalter<br />

ist die ITG (Informationstechnische<br />

Gesellschaft im VDE). AIM<br />

unterstützt als Beiratsmitglied die<br />

Entwicklung des Programms.<br />

www.rfid-systech.org<br />

tive Nachfolger des optischen Barcode<br />

ist, sondern dass beide Technologien<br />

ihre Berechtigung haben. Schwerpunkt-<br />

Demos in den Segmenten waren:<br />

• Die Laderampe im Versand eines<br />

Herstellers von Produkten mit einem<br />

RFID-Antennenportal. RFID und Barcode<br />

wurden alternativ für die Auslösung<br />

eines Lieferavis genutzt.<br />

• Das Kommissionslager eines Verteilzentrums<br />

mit 3D-RFID-Kontrolle bei<br />

der Kommissionierung und mit einem<br />

intra-logistischem Transportsystem<br />

für die Zuführung von Kommissionsbehältern<br />

zu den Verladetoren.<br />

• Das Teilemagazin an einer Produktionslinie<br />

bzw. die Verkaufsregale in<br />

einem Autoteile-Shop mit Demos für<br />

die Direktmarkierung metallischer<br />

Teile mit 2D Codes sowie für die<br />

Qualitätskontrolle dieser Codes.<br />

Unternehmen, deren AutoID-Produkte<br />

im T&TT 2009 gezeigt werden:<br />

Balluff GmbH (nur EuroID), Barcodat<br />

GmbH, Deister Electronic GmbH,<br />

Dematic GmbH, Dynamic Systems<br />

GmbH, Feig Electronic GmbH, GS1<br />

Germany GmbH, Jeka Holding bv<br />

(NL), Movis Mobile Vision GmbH,<br />

Psion Teklogix GmbH, REA Elektronik<br />

GmbH (nur LogiMAT), Sick Vertriebs-GmbH,<br />

Ubisense AG.


Der Besuch des T&TT vermittelt Messebesuchern<br />

einen optimalen Einblick<br />

in die Wirkung von AutoID-Technologien<br />

und ist eine optimale Vorbereitung<br />

für weitere Fachgespräche auf<br />

den Ausstellerständen. Der nächste<br />

Auftritt erfolgt auf der europäischen<br />

Fachmesse Euro ID 2009 (s.u.).<br />

Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand<br />

waren: Dynamic Systems<br />

GmbH, Membrain GmbH, Movis<br />

Mobile Vision GmbH, PS4B – Professional<br />

Solutions for Business GmbH,<br />

REA Elektronik GmbH, Warok GmbH.<br />

Abgerundet wurde der AIM-Auftritt<br />

mit einem Fachforum und mit zahlreichen<br />

weiteren Fachvorträgen.<br />

www.LogiMAT-messe.de<br />

3. – 8 März 2009 – CeBIT,<br />

Hannover<br />

AIM-D im Zentrum des AutoID/RFID<br />

Solutions Park<br />

Auf der CeBIT, 3. – 8. März 2009 in<br />

Hannover, zeigten die <strong>Mit</strong>glieder des<br />

Industrieverbandes AIM-D zahlreiche<br />

Innovationen der AutoID/RFID-Technologie.<br />

Umgeben war der AIM-Stand<br />

von den Leuchttürmen des Sonderbereiches<br />

AutoID/RFID Solutions Park,<br />

die die verschiedenen Branchenschwerpunkte<br />

markiert haben. Dieser<br />

Sonderbereich wurde von AIM-D<br />

in Kooperation mit der Messegesellschaft<br />

gestaltet. Der Zusatz „AutoID“<br />

besagt, dass es hier um die Vielfalt<br />

der Identifikationstechnologien ging,<br />

nämlich um Barcode, 2D Code, RFID<br />

und Sensorik.<br />

Airbus zeigte eine echte Flugzeug-Galley<br />

mit Induktionsöfen, die mit RFID<br />

Readern ausgestattet waren. Sie identifizieren<br />

die Tabletts und regeln damit<br />

automatisch das Wärmeprogramm, so<br />

dass der Fisch nicht wie Kotelett behandelt<br />

wird und umgekehrt. Daneben<br />

zeigte ein Monitor, für welchen Platz im<br />

Flugzeug das Tablett bestimmt war.<br />

Eine Rohkarosserie aus dem BMW-<br />

Werk in Leipzig, einer der weltweit<br />

modernsten Automotive-Fertigungs-<br />

stätten, war der <strong>Mit</strong>telpunkt von<br />

Demonstrationen über den RFID-Einsatz<br />

in der Automotive-Produktion und<br />

bei der Erkennung von Fahrzeugen.<br />

Siemens demonstrierte am Beispiel<br />

eines 4,5 Tonnen schweren Transportbehälters<br />

für den Straßentransport<br />

von flüssigem Aluminium, wie<br />

wieder verwendbare Transporthilfsmittel<br />

mit RFID besser gesteuert<br />

werden. Die gezeigten Verfahren lassen<br />

sich auf andere Branchenanforderungen<br />

übertragen.<br />

Der Nutzen von Mobiltelefonen für<br />

städtische Communities oder auch<br />

für industrielle Anwendungen wurde<br />

an beispielhaft mit Touch Points<br />

gekennzeichneten Lokationen vorgeführt.<br />

Sie waren mit RFID Tags oder<br />

2D Codes (QR) versehen und konnten<br />

mit NFC Handys oder mit der Handy-Kamera<br />

gelesen werden. Über die<br />

Internet-Plattform „Friendsticker“ –<br />

www.uisle.com – wurden so automatisch<br />

Informationen über Sehenswürdigkeiten,<br />

Freunde oder Geschäftskontakte<br />

beschafft.<br />

Im Leuchtturm Gesundheit wurde der<br />

Einsatz von RFID Tags und Temperatur-<br />

Sensoren für die Handhabung von Blutbeuteln<br />

und deren Logistik bis zur Verabreichung<br />

im Krankenhaus gezeigt.<br />

Im „Konsumgütersektor“ stand eine<br />

Folge von RFID-Antennen, die RFID-<br />

aim 51<br />

Etiketten bei der Kommissionierung<br />

überprüften sowie den Lagerausgang<br />

zum Versand und den Lagereingang im<br />

Verteilzentrum registrierten. Die Lieferungen<br />

wurden auf neuartigen Viertelpaletten<br />

mit Rädern transportiert, so<br />

genannten Dollys. Die Dollys waren<br />

auch mit RFID Tags ausgestattet, so<br />

dass in Zukunft auf die Anbringung<br />

zusätzlicher Papieretiketten mit RFID<br />

Tags verzichtet werden kann.<br />

Der AutoID/RFID Solutions Park wirkte<br />

auf die Besucher wie ein Zukunftsmuseum<br />

der Technik und half ihnen,<br />

sich effizienter zu informieren, als das<br />

auf konventionellen Messeständen<br />

möglich ist. Durch die Leuchtturmanwendungen<br />

und die im angeschlossenen<br />

Forum dargebrachten Vorträge<br />

mit neuem Wissen versorgt, fiel es<br />

den Besuchern leichter, ihre speziellen<br />

AutoID-Anforderungen anschließend<br />

mit den Ausstellern zu diskutieren.<br />

Weitere Informationen:<br />

Im Zentrum der Sonderschau fand das<br />

AutoID/RFID Forum mit über 50 Vorträgen<br />

und Podiumsdiskussionen statt,<br />

zusammengestellt vom Magazin RFID<br />

im Blick und unterstützt von den Sponsoren<br />

Feig Electronic, Metro Group,<br />

Psion Teklogix und Siemens sowie<br />

der TFH Wildau, dem Informationsforum<br />

RFID und den Verbänden AIM und<br />

BITKOM.<br />

www.CeBIT.de<br />

www.cebit-forum-autoID-RFID.de<br />

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APRIL 2009<br />

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2009<br />

veranstaltungstermine<br />

31.3.2009<br />

TRANSPONDER ROADSHOW, Ulm<br />

Maritim Ulm (www.maritim.de)<br />

Tel.: +49(0)211/9686-3751<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

02.04. - 03.04.2009<br />

Deutscher Materialfluss-Kongress,<br />

München<br />

VDI Wissensforum IWB GmbH<br />

Kongress mit Fachausstellung<br />

Tel.: +49(0)211/6214-403<br />

www.materialflusskongress.de<br />

16.04.2009 Tag der Logistik der BVL,<br />

(deutschlandweit)<br />

Tag der Logistik – eine Initiative der<br />

Bundesvereinigung Logistik (BVL)<br />

www.tagderlogistik.de<br />

20.04. - 24.04.2009<br />

HANNOVER MESSE, Hannover<br />

Messegelände, 30521, Hannover<br />

Tel.: +49(0)511/89-0<br />

www.hannovermesse.de<br />

05.05. - 07.05.2009 EURO ID 2009<br />

EXPO XXI, Expocentre, Köln<br />

5. Int. Fachmesse & Wissensforum<br />

für Auto-ID Technologien<br />

Tel.: +49(0)211/9686-3754<br />

www.euro-id-messe.de<br />

05.05. - 07.05.2009 Control, Stuttgart<br />

Die Internationale Fachmesse für<br />

Qualitätssicherung<br />

Tel.: +49(0)7261/689-0<br />

www.control-messe.de<br />

06.05. - 07.05.2009<br />

E_PROCURE & SUPPLY, Nürnberg<br />

Fachmesse mit Kongress für Beschaffungs-<br />

und Lieferanten-Management Erfahrungen<br />

- Lösungen - Trends<br />

NürnbergMesse GmbH<br />

Tel.: +49(0)911/8606-8660<br />

www.e-procure.de<br />

11.05. - 15.05.2009 ACHEMA,<br />

Frankfurt am Main<br />

Int. Ausstellungskongress für Chemische<br />

Technik, Umweltschutz und Biotechnologie<br />

Tel.: +49(0)69/7564-230<br />

www.achema.de<br />

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JINI 2009<br />

SEPTEMBER 2009<br />

2009 2009<br />

12.05. - 15.05.2009<br />

TRANSPORT LOGISTIC, München<br />

Internationale Fachmesse für Logistik,<br />

Telematik und Verkehr (UFI)<br />

Messe München GmbH<br />

Tel.: +49(0)89/949-20720<br />

www.transportlogistic.de<br />

14.05.2009 TRANSPONDER<br />

ROADSHOW, Wien<br />

Arcotel Kaiserwasser Wien<br />

IBC EUROFORUM<br />

Tel.: +49(0)211/9686-3751<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

26.05. - 28.05.2009<br />

SENSOR+TEST, Nürnberg<br />

Die Messtechnik-Messe –<br />

Internationale Messe für Sensorik,<br />

Mess- und Prüftechnik<br />

mit begleitenden Kongressen<br />

AMA Service GmbH<br />

Tel.: +49(0)5033/9639-0<br />

www.sensor-test.de<br />

16.06. - 17.6.2009<br />

RFID SysTech, Bremen<br />

5th European Workshop on RFID<br />

Systems and Technologies<br />

Technische Universitat<br />

Darmstadt<br />

Tel.: +49 (0) 06151-16-4038<br />

www.rfid-systech.org<br />

23.6.2009 TRANSPONDER<br />

ROADSHOW, Köln<br />

Renaissance Düsseldorf Hotel<br />

(www.renaissanceduesseldorf.<br />

com)<br />

IBC EUROFORUM, Tel.:<br />

+49(0)211/9686-3751<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

08.09 - 09.09.2009<br />

27. Dortmunder Gespräche,<br />

Dortmund<br />

Der Logistik und IT-Event<br />

Veranstaltet von BVL,<br />

Fraunhofer-Institut IML und<br />

BITKOM<br />

Tel.: +49 (0)231 - 9743193<br />

www.do-ge.de<br />

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SEPTEMBER 2009<br />

OKTOBER 2009<br />

OKTOBER 2009<br />

21.09. - 24.09.2009<br />

MOTEK, Stuttgart<br />

Int. Fachmesse für Montage- und<br />

Handhabungstechnik<br />

P.E. Schall GmbH<br />

Telefon: +49(0)7025/92 06-0<br />

www.motek-messe.de<br />

22.09. - 24.09.2009<br />

DMS EXPO, Köln<br />

Fachmesse und -konferenz für<br />

elektronisches Informations- und<br />

Dokumenten-Management<br />

Koelnmesse GmbH<br />

Tel.: +49 (0)221-821-2376<br />

www.dms-expo.de<br />

29.09. - 01.10.2009<br />

FachPack + LogIntern, Nürnberg<br />

Fachmesse für Verpackungslösungen +<br />

Fachmesse für Interne Logistik<br />

NürnbergMesse GmbH<br />

Telefon: +49(0)911/8606-8658<br />

www.logintern.de<br />

www.fachpack.de<br />

21.10. - 23.10.2009<br />

26. Deutscher Logistik-<br />

Kongress, Berlin<br />

Veranstaltet von der BVL (Bundes<br />

vereinigung Logistik e.V.)<br />

Tel.: +49(0)421-173840<br />

www.bvl.de<br />

03.11. - 05.11.2009<br />

VISION, Stuttgart<br />

Int. Fachmesse für industrielle<br />

Bildverarbeitung und<br />

Identifikationstechnologien<br />

Neue Messe Stuttgart<br />

(Flughafen)<br />

Tel.: +49 (0)711 2589-0<br />

www.messe-stuttgart.de<br />

10.11. - 13.11.2009<br />

Productronioca, München<br />

Internationale Fachmesse der<br />

Elektronik -Fertigung (UFI)<br />

Messe München GmbH<br />

Tel.: +49(0) 89/949-20330,<br />

www.productronica.de


Firmenindex<br />

• active logistics GmbH<br />

• AEG Identifikationssystem GmbH<br />

• aitronic GmbH<br />

• ASSA ABLOY<br />

Identification Technologies GmbH<br />

• Avery DennsionDeutschland GmbH<br />

• Baltech AG<br />

• BARCODAT GmbH<br />

• BlueStar Europe GmbH<br />

• Bluhm systeme GmbH<br />

• cab ProdukttechnikGmbH & Co. KG<br />

• Carl Valentin GmbH<br />

• Contrinex GmbH<br />

• COSYS Ident GmbH<br />

• deister electronic GmbH<br />

• DYNAMIC SYSTEMS GMBH<br />

Produktindex<br />

• Auto-ID<br />

• Barcode Drucker /<br />

Thermotransfer & Transferdrucker<br />

• Barcodelesegeräte / Mobile Erfassung<br />

• Barcode-Prüfgeräte<br />

• Distribution / Reseller<br />

• Etiketten / Druck & Herstellung<br />

ident<br />

Markt – Das Anbieterverzeichnis<br />

• ESG Elektroniksystemund<br />

Logistik GmbH<br />

• Euro I.D. Identifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

• FEIG Electronic GmbH<br />

• Fis Organisation GmbH<br />

• Gera ident GmbH<br />

• Gruber GmbH<br />

• heddier electronic GmbH<br />

• herpa print GmbH<br />

• ICS Identcode Systeme AG<br />

• IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

• iDTRONIC GmbH<br />

• Inotec Barcode Security GmbH<br />

• Intertrade A.F. AG<br />

• Jogro Etiketten GmbH<br />

• Kennzeichnungssysteme<br />

• Logistiksoftware /<br />

SAP-zertifizierter Systemintegrator<br />

• Optische Identifikationssysteme<br />

• Produktionsanlagen für RFID<br />

• Radiofrequenz Identifikationssys. (RFID)<br />

• RFID-Datenträger / Label / Transponder<br />

Ihre Firma hat noch keinen<br />

Eintrag im Anbieterverzeichnis?<br />

anbieterverzeichnis 53<br />

• Übersichtlich<br />

• aktuell<br />

• informativ<br />

• MELZER maschinenbau GmbH<br />

• Meshed Systems GmbH<br />

• mobisys MobileInformationssysteme GmbH<br />

• REA Elektronik GmbH<br />

• RF-iT Solutions GmbH<br />

• Rose Intech GmbH & Co. KG<br />

• SATO Labelling Solutions Europe GmbH<br />

• Schneider Kennzeichnung GmbH<br />

• Schreiner GmbH<br />

• Siemens AG<br />

• smart-TEC GmbH & Co. KG<br />

• SMARTTRAC Technology GmbH<br />

• TECTUS Transponder Technology GmbH<br />

• TRICON Consulting GmbH & Co. KG<br />

• Warok Computer & Software GmbH<br />

•Witte<br />

plusprint GmbH<br />

• RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />

• RFID-Software / Middleware<br />

• Software zum Erstellen von<br />

Etiketten & Barcodes<br />

• Stationäre Scanner<br />

• Systemintegration / Consulting<br />

• 2D-Code Lesesysteme<br />

Ihr direkter Kontakt zum Verlag:<br />

Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81<br />

E-Mail: pohl@ident.de<br />

Auch Online:<br />

www.ident.de<br />

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Auto-ID<br />

anbieterverzeichnis<br />

active logistics GmbH<br />

www.active-logistics.com<br />

Vertrieb@active-logistics.com<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

ICS Identcode Systeme AG<br />

Sophie-Guyer-Str. 9, CH-8330 Pfaffikon<br />

Tel. +41/1/952 44 44, Fax +41/1/952 44 00<br />

E-Mail: info@identcode.ch<br />

www.identcode.ch<br />

CH-1052 Le Mont-sur-Lausanne<br />

Tel. +41/21/651 98 98, Fax +41/21/651 98 99<br />

IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

6890 Lustenau<br />

Millennium Park 2<br />

A-6890 Lustenau<br />

Tel.: +43 5577 87387-0<br />

E-Mail: info@identecsolutions.at<br />

www.identecsolutions.com<br />

Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />

Tel. 07 11/95 39 49-0, Fax 95 39 49 59<br />

verkauf@schk.de · www.schk.de<br />

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors<br />

ident 2/09<br />

Barcode Drucker/Thermotransfer<br />

& Transferdrucker<br />

• RFID Drucker<br />

• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />

• Etikettiergeräte<br />

• Thermotransfer Folien<br />

• Etiketten<br />

Avery Dennison Deutschland GmbH<br />

Avery-Haus · D-85386 Eching<br />

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />

printers@averydennison.com<br />

www.machines.averydennison.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

We make labels work.<br />

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

Member of the INGRAM MICRO Group<br />

INTERTRADE A.F. AG<br />

Weberstrasse 2<br />

49134 Wallenhorst<br />

Telefon: +49 (0) 54 07/83 43-0<br />

Fax: +49 (0) 54 07/83 43-50<br />

E-Mail: info@intertrade-ag.de<br />

www.intertrade-ag.de<br />

Barcode RFID Auto-ID Etiketten<br />

RFID: Beratung, Test und Installation<br />

Drucker: Barcode und RFID (Gen2)<br />

Etiketten: Barcode/RFID und Standard<br />

Kennzeichnung: Kundenindividuell<br />

Auto-ID Lösungen: Aus einer Hand<br />

Service: Support von A bis Z<br />

SATO Labelling Solutions Europe GmbH<br />

Ersheimer Straße 71<br />

69434 Hirschhorn, Germany<br />

Phone: +49(0)6272-9201-0<br />

Fax: +49(0)6272-9201-399<br />

E-mail: info@de.satoeurope.com<br />

http://www.satoworldwide.com<br />

Barcodelesegeräte /<br />

Mobile Erfassung<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

Barcode-Prüfgeräte<br />

REA Elektronik GmbH<br />

Teichwiesenstr. 1<br />

D-64367 Mühltal<br />

Tel.: 0 61 54 / 6 38-0, Fax: 6 38-1 95<br />

www.rea.de<br />

e-mail: reainfo@rea.de<br />

Distribution / Reseller<br />

Member of the INGRAM MICRO Group<br />

INTERTRADE A.F. AG<br />

Weberstrasse 2<br />

49134 Wallenhorst<br />

Telefon: +49 (0) 54 07/83 43-0<br />

Fax: +49 (0) 54 07/83 43-50<br />

E-Mail: info@intertrade-ag.de<br />

www.intertrade-ag.de


Warok GmbH<br />

Gassenäcker 2<br />

78052 Villingen-Schwenningen<br />

Tel.: + 49 (0)7721 20 26 30<br />

denise.spinney@warok.de<br />

www.warok.de<br />

Etiketten /<br />

Druck & Herstellung<br />

• RFID Drucker<br />

• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />

• Etikettiergeräte<br />

• Thermotransfer Folien<br />

• Etiketten<br />

Avery Dennison Deutschland GmbH<br />

Avery-Haus · D-85386 Eching<br />

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />

printers@averydennison.com<br />

www.machines.averydennison.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

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Barcode- & RFID-Lösungen<br />

Drucksysteme<br />

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Scanner & Software<br />

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E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

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Fax: 0 23 91/92 21-70<br />

E-Mail: Info@JOGRO.de<br />

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cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

We make labels work.<br />

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

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Tel. 06227/ 8635-0 Fax -55<br />

E-Mail: info@mobisys.de<br />

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IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

6890 Lustenau<br />

Millennium Park 2<br />

A-6890 Lustenau<br />

Tel.: +43 5577 87387-0<br />

E-Mail: info@identecsolutions.at<br />

www.identecsolutions.com<br />

anbieterverzeichnis 55<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />

Produktionsanlagen<br />

für RFID<br />

www.melzergmbh.com<br />

verkauf@melzergmbh.com<br />

• RFID Tickets/Tags und Labels<br />

in HF und UHF<br />

• RFID Luggage Tags<br />

• e-Pässe (Datenseite/Deckel)<br />

• e-Personalausweise<br />

• e-Visasticker<br />

• Plastikkarten und Chipkarten<br />

Radiofrequenz<br />

Identifikations systeme<br />

(RFID)<br />

ASSA ABLOY<br />

Identification Technologies GmbH<br />

Am Klingenweg 6a<br />

65396 Walluf<br />

Tel: +49 6123 791 0<br />

Fax: +49 6123 791 199<br />

www.aaitg.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

Contrinex GmbH<br />

Industrielle Elektronik<br />

Herr Norbert Matthes<br />

Lötscher Weg 104<br />

Tel. (+49)2153 - 7374 0<br />

Fax (+49)2153 - 7374 55<br />

info@contrinex.de · www.contrinex.de<br />

ident 2/09


56<br />

Radiofrequenz<br />

Identifikations systeme<br />

(RFID)<br />

siehe<br />

Etiketten<br />

anbieterverzeichnis<br />

deister electronic GmbH<br />

Hermann-Bahlsen Str. 11<br />

30890 Barsinghausen<br />

Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11<br />

Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17<br />

E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />

www.deister.com<br />

Elektroniksystemund<br />

Logistik-GmbH<br />

Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />

Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />

E-Mail: info@esg.de<br />

www.esg.de<br />

EURO I.D.<br />

Identifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

Metternicher Straße 4<br />

D-53919 Weilerswist<br />

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />

e-mail: info@euroid.com<br />

http://www.euroid.com<br />

FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

Lange Strasse 4<br />

D-35781 Weilburg<br />

Tel.: 06471/3109-0; Fax.: -99<br />

e-mail: obid@feig.de<br />

http://www.feig.de<br />

GERA-IDENT GmbH<br />

Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />

Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />

E-Mail: info@gera-ident.com<br />

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />

Herr Ramin Hassan<br />

www.gera-ident.com<br />

ident 2/09<br />

www.dynamic-systems.de<br />

GERA-IDENT<br />

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IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

Millennium Park 2<br />

A-6890 Lustenau<br />

Tel.: +43 5577 87387-0<br />

Fax: +43 5577 87387-15<br />

E-Mail: info@identecsolutions.at<br />

www.identecsolutions.com<br />

iDTRONIC GmbH<br />

Donnersbergweg 1<br />

67059 Ludwigshafen – Germany<br />

Ph.: +49.621.66900-940, Fax: -949<br />

info@idtronic.de www.idtronic.de<br />

Meshed Systems GmbH<br />

Alte Landstrasse 21<br />

85521 Ottobrunn<br />

Tel.:+49-(0)89-6666 5124<br />

www.meshedsystems.com<br />

info2@meshedsystems.com<br />

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Drucker: Barcode und RFID (Gen2)<br />

Etiketten: Barcode/RFID und Standard<br />

Kennzeichnung: Kundenindividuell<br />

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SATO Labelling Solutions Europe GmbH<br />

Ersheimer Straße 71<br />

69434 Hirschhorn, Germany<br />

Phone: +49(0)6272-9201-0<br />

Fax: +49(0)6272-9201-399<br />

E-mail: info@de.satoeurope.com<br />

http://www.satoworldwide.com<br />

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Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/rf<br />

TECTUS Transponder Technology GmbH<br />

Eurotec-Ring 39, D-47445 Moers Germany<br />

Tel. +49 (0) 2841 979660 · Fax 9796610<br />

info@tec-tus.de · http://www.tec-tus.de<br />

TRICON Consulting GmbH. & Co KG<br />

RFID-Lösungen aus einer Hand<br />

Johann Roithner-Strasse 131<br />

A-4050 Traun, Österreich<br />

Tel +43 7229 74100-0<br />

Fax +43 7229 74100-600<br />

office@tricon-rfid.com<br />

www.tricon-rfid.com<br />

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Fax: +49 (0)2421 597-327<br />

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www.x-ident.com<br />

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Transponder<br />

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Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

EURO I.D.<br />

Identifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

Metternicher Straße 4<br />

D-53919 Weilerswist<br />

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />

e-mail: info@euroid.com<br />

http://www.euroid.com<br />

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Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />

E-Mail: info@gera-ident.com<br />

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />

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www.herpa-print.de · e-mail: info@herpa-print.de<br />

SMARTRAC Technology GmbH<br />

Albstrasse 14, D-70597 Stuttgart<br />

Kontakt: Uwe Adamczyk<br />

Tel.: +49 (0)711 / 656 926-10<br />

Fax: +49 (0)711 / 656 926-11<br />

eMail: sales-europe@smartrac-group.com<br />

www.smartrac-group.com<br />

ident Anbieterverzeichnis<br />

Paket (Print & Online)<br />

RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />

IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

6890 Lustenau<br />

Millennium Park 2<br />

A-6890 Lustenau<br />

Tel.: +43 5577 87387-0<br />

E-Mail: info@identecsolutions.at<br />

www.identecsolutions.com<br />

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Middleware<br />

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Hans Resel Gasse 17a<br />

A - 8020 Graz<br />

Tel.: (+43)316 - 711 111 700<br />

Domink.Berger@rf-it-solutions.com<br />

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Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

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Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

anbieterverzeichnis 57<br />

siehe<br />

Radiofrequenz/<br />

Identifikationssysteme<br />

IDENTEC SOLUTIONS AG<br />

6890 Lustenau<br />

Millennium Park 2<br />

A-6890 Lustenau<br />

Tel.: +43 5577 87387-0<br />

E-Mail: info@identecsolutions.at<br />

www.identecsolutions.com<br />

2D-Code Lesesysteme<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0, Fax 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

siehe<br />

Etiketten<br />

www.dynamic-systems.de<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />

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Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen Höhe 40 mm Höhe 50 mm Höhe 60 mm<br />

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93<br />

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sich bis auf Widerruf, falls nach der 7. Ausgabe Ansprechpartner: __________________________________________________<br />

keine Kündigung der Einträge erfolgen sollte. Die Fakturierung<br />

erfolgt für 7 Ausgaben (1 Jahr) im voraus.<br />

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Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, E-Mail: pohl@ident.de Datum Unterschrift<br />

Antwortfax<br />

ident 2/09


58<br />

impressum<br />

Themenplan ident 2009*<br />

Ausgabe 3<br />

21.04.<br />

Ausgabe 4<br />

08.06.<br />

Ausgabe 5<br />

07.09.<br />

Ausgabe 6<br />

19.10.<br />

Ausgabe 7<br />

23.11.<br />

Jahrbuch ident<br />

Jahrbuch<br />

15.12. 2010<br />

ident Anwendungsgebiet Technologieschwerpunkt Messen und Veranstaltungen<br />

Mobilität<br />

Warenwirtschaft<br />

Automatisierung<br />

Produkt &<br />

Markenschutz<br />

Logistik<br />

Verpackung<br />

* Themen unter Vorbehalt<br />

Distribution<br />

Chemie & Pharma<br />

Groß- & Einzelhandel<br />

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ident 2/09<br />

RFID-Systeme<br />

Datenfunk<br />

Polymer-Elektronik<br />

Direktmarkierung (DPM)<br />

Etikettendruck (Barcode & RFID)<br />

Mobiles Arbeiten<br />

Near Field Communication (NFC)<br />

Zeiterfassungsssyteme<br />

Lesesyteme (Reader & Gates)<br />

Kommissionierung<br />

Warehouse Management<br />

Dokumentenmanagement<br />

Vision-Systeme<br />

Sensorik<br />

Spezialetiketten<br />

Industriedrucker<br />

Mobile Datenerfassung<br />

Artikelsicherung (EAS & RFID)<br />

Voice-Systeme<br />

Barcode Kennzeichnung<br />

Firmenpräsentationen<br />

Fachbeiräge (Barcode, RFID, etc.)<br />

Stand der Technik & Standards<br />

Anbieterverzeichnis & Auto-ID Glossar<br />

Inserentenverzeichnis<br />

Dt. Materialfluss-Kongress<br />

(02.04. - 03.04.)<br />

HANNOVER MESSE (20.04. - 24.04.)<br />

EURO ID 2009 (05.05. - 07.05.)<br />

E_PROCURE & SUPPLY (06.05. - 07.05.)<br />

ACHEMA (11.05. - 15.05.)<br />

TRANSPORT LOGISTIC (12.05. - 15.05.)<br />

SENSOR+TEST (26.05. - 28.05.)<br />

Dortmunder Gespräche (08.09 - 09.09.)<br />

MOTEK (21.09. - 24.09.)<br />

DMS EXPO (22.09. - 24.09.)<br />

FachPack + LogIntern (29.09. - 01.10.)<br />

Systems (20.10. - 23.10.)<br />

Dt. Logistik-Kongress (21.10. -23.10.)<br />

VISION (03.11. - 05.11.)<br />

MEDICA (18.11. - 21.11.)<br />

SPS/IPC/DRIVES (24.11. - 26.11.)<br />

Aisci 5<br />

Bluhm 27<br />

Deister electronic 7<br />

Intertrade 4. Umschlagseite<br />

Siemens 2. Umschlagseite<br />

Siemens Titelseite, 12<br />

Dieser Ausgabe liegen Prospekte von IBC Euroforum GmbH bei.<br />

Wir bitten um Ihre Beachtung.


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Tel.: +49 (0)60 74 / 92 08 81<br />

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(= 7 Ausgaben und ein Jahrbuch). Das Abo verlängert<br />

sich nur dann um ein Jahr, wenn es nicht 8<br />

Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres gekündigt wird.<br />

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E-Mail<br />

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Garantie: Diese Vereinbarung kann innerhalb von<br />

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GmbH widerrufen werden.<br />

Gesehen, gelesen, unterschrieben<br />

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Das führende Anwendermagazin<br />

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Es erscheinen 7 Ausgaben und ein Jahrbuch pro Jahr.<br />

Offizielles Organ der AIM-D e. V.<br />

Herausgeber:<br />

Ident Verlag und Service GmbH<br />

Heinrich-Heine-Str. 5, 63322 Rödermark, Germany<br />

Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0)6074 / 93 33 4<br />

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Chefredakteur:<br />

Dipl.-Ing. Thorsten Aha (V.i.S.d.P)<br />

Durchstr. 75, 44265 Dortmund, Germany<br />

Tel.: +49 (0)231 / 72 54 60 90, Fax: +49 (0)231 / 72 54 60 91<br />

E-Mail: aha@ident.de<br />

Redaktion:<br />

Tim Rösner, Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />

Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />

Maria Meriemque-Aha (Marketing)<br />

Verlagsleiter:<br />

Eckhard von der Lühe<br />

Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0)6074 / 93 33 4<br />

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Bernd Pohl<br />

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Abo-/Leserservice:<br />

Karin von der Lühe<br />

Tel.: +49 (0)6074 / 92 08 81, Fax: +49 (0) 6074 / 93 33 4<br />

E-Mail: vdl@ident.de<br />

Redaktionsbeirat:<br />

Prof. Dr.-Ing. D. Arnold, Universität Karlsruhe (TH)<br />

Manfred Arnoldi, ADC-Distribution<br />

Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />

Prof. Dr.-Ing. R. Jünemann<br />

Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />

Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />

Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />

und interdisziplinäre Systemforschung<br />

Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />

Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />

Herstellung: Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg<br />

Gestaltung/Layout/Produktion:<br />

raum-x kommunikationsdesign GbR<br />

Huckarder Straße 12, 44147 Dortmund, Germany<br />

Tel.: +49 (0) 2 31/84 79 60-35, Fax: -36<br />

E-Mail: mail@raum-x.de, www.raum-x.de<br />

Bezugsbedingungen:<br />

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Erkennen schafft Verbindung.<br />

uf unsichtbaren Wegen finden Informationen ihr Ziel und formen<br />

sich zu Bedeutungen. Sie sammeln sich und und rufen nach der<br />

Phantasie, die Ihnen Sinn gibt. Der Kreativität werden die Grenzen<br />

genommen. Was gestern noch so fern lag, lässt sich begreifen und beherrschen.<br />

Willkommen in der Zukunft.<br />

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