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free-magazin nr. 6 / 2007 | november / dezember | ausgabe 34

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48 ICH BESITZE NICHTS

48 ICH BESITZE NICHTS AUSSER EIN PAAR BOARDS. DAFÜR BIN ICH UM SO REICHER AN ERFAHRUNGEN. Warum surfst du? Ich liebe es, im Wasser zu sein, das Gefühl, ein Teil der Natur zu sein. Als ich vor elf Jahren das erste Mal eine Welle vor den philippinischen Inseln surfte, war mir sofort klar, dass ich das mein Leben lang machen will. Wie ich da so über das klare und glänzende Wasser dahinglitt, es fühlte sich fast so an, als würde ich schweben. Ich hatte das Gefühl, eins mit der Natur zu sein. Und darum geht es, glaube ich, auch beim Surfen: Respekt und Demut durch so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln. Ist es das, was einen Surfer von anderen Menschen unterscheidet? Ein Surfer fi ndet immer die Möglichkeit, surfen zu gehen, wenn die Bedingungen gut sind. Er lässt alles stehen und liegen, nur um sich in die Wellen zu stürzen. Das unterscheidet ihn von anderen Menschen, die nur einem Hobby nachgehen. Mein ganzes Leben dreht sich um den Ozean und das Surfen. Ich besitze nichts außer ein paar Boards. Dafür bin ich um so reicher an Erfahrungen. Ich bin frei, dahin zu gehen, wohin ich will, selbst an die entlegensten Orte unseres Planeten und das macht mich zu einem der glücklichsten Menschen der Welt. Also spielt auch das Reisen eine entscheidende Rolle in deinem Leben? Ja. Wie viele andere Surfer bin auch ich auf der Suche nach der perfekten Welle. Wenn ich einen unberührten Spot entdecke, gibt es mir das Gefühl, dass mir auf dieser Welt keine Grenzen gesetzt sind. Dass es noch so viel zu entdecken gibt und es nur an mir liegt. Die Suche selbst wird zum Ziel. Und ganz nebenbei lerne ich nicht nur die Welt, sondern auch mich selbst kennen. Und was hat dich damals dazu bewegt, diesen Weg einzuschlagen? So weit ich mich erinnern kann, habe ich mir immer gewünscht, das Leben eines Abenteurers zu führen. Ich wollte das Glück jagen, Gefahren erleben, die Welt erobern. Da ich am Meer aufgewachsen bin, habe ich viel Zeit in ihm, aber auch mit ihm verbracht. Dass ich mit dem Surfen angefangen habe, hat diese Verbindung nur intensiviert. Ein Leben weit weg vom Wasser könnte ich mir heute jedenfalls nicht mehr vorstellen. Darum danke ich Gott, dass er mir die Möglichkeit gibt, mit Menschen zusammenzukommen, die mir dieses Leben ermöglichen. free-magazinausgabe 34 Spielt die Kunst eine ähnlich große Rolle in deinem Leben? Ja. Schon als Kind habe ich immer gezeichnet oder gemalt. Manchmal auch auf Sachen, die gar nicht dafür vorgesehen waren. Papas Auto zum Beispiel. Das hat mir dann immer Ärger eingebracht. Ansonsten ist mir durch die Kunst aber nur Gutes widerfahren. Ich habe gelernt, mich durch sie auszudrücken und den Menschen, die sich für meine Bilder interessieren, meine Gefühle mitzuteilen. Also sind deine Bilder vornehmlich auch ein Ausdruck deiner Gefühle? Ja. Gefühle sind ein zentraler Part meiner Inspiration. Und was für Gefühle sind das? Das hängt von dem Platz ab, an dem ich mich gerade aufhalte, von den Menschen, die mich umgeben. Es hängt davon ab, was ich genau in diesem Moment empfi nde und dann zum Ausdruck bringen will. Alle meine Serien sind unterschiedlich. Jede meiner Reisen hat ihre eigenen Bilder – jedes meiner Bilder seine eigene Geschichte. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie sich durch neue kulturelle Erfahrungen meine Bilder verändern. Meine Lebenserfahrung ist meine Inspiration. Ich bin dadurch unberechenbar und das gefällt mir. Aber sind da nicht auch Elemente, die immer wieder auftauchen? Zum Beispiel wirken viele deiner Bilder sehr dynamisch. Das stimmt. Auch Menschen, die nicht surfen, sollen durch sie eine Vorstellung davon bekommen, wie es sich anfühlt, mit einem Board über das Wasser zu gleiten. Sie sollen die Geschwindigkeit und Dynamik erleben, die ich fühle, wenn ich auf meinem Board eine Welle abreite. Ihnen soll die Energie und Kraft des Ozeans bewusst werden. Die surf art

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