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Liebe Grüße vom sommerlichen Schäfersee!

Der Reinickendorfer

Rund um den Schäfersee

Die Zeitschrift der CDU Am Schäfersee • Ausgabe 2 • Sommer 2011 • www.cdu-am-schaefersee.de


Grußwort

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Mit der Zeitung

Der Reinickendorfer

– Rund

um den Schäfersee halten

Sie die zweite Ausgabe

der Ortsteilzeitung des

CDU-Ortsverbandes Am

Schäfersee in den Händen.

Ich freue mich, dass es nun

auch für die Bürgerinnen

und Bürger rund um den Schäfersee durch

die Zeitung die gute Gelegenheit gibt, am Leben

im Kiez und an der Arbeit und den Aktivitäten

der CDU Am Schäfersee teilzunehmen

und beides mit zu gestalten.

Der Schäfersee – ein See so zentral mitten

im Kiez – ist einzigartig in Berlin und ein

tolles Ausflugsziel. Tragen Sie mit dazu bei,

dass die Gegend rund um den Schäfersee

liebens- und lebenswert bleibt.

Auch das Bezirksamt hat mit verschiedenen

politischen Entscheidungen, beispielsweise

mit der Wiedereröffnung des Spielplatzes

Alt-Reinickendorf oder der Bereitstellung

von Investitionsmitteln i.H.v. 420.000 Euro

für den Letteplatz, wichtige Beiträge für

den Kiez geleistet.

Ich hoffe, dass sich mit der Zeitung als

Kommunikationsmittel der positive Trend

im Ortsteil Reinickendorf und rund um den

Schäfersee fortsetzt.

Ihr Frank Balzer

Bezirksbürgermeister

Klemkestraße wieder befahrbar

Nach einjähriger Bauzeit konnte die

Klemkestraße wieder in beiden

Richtungen frei gegeben werden.

Trotz umfangreicher Baumaßnahme konnten

alle drei Baumreihen erhalten bleiben.

Darüber hinaus hat der Bezirk Reinickendorf

an Fahrrad-Freundlichkeit gewonnen:

Mit dem Bau der Klemkestraße konnten

neue Radwege angelegt werden.

Bedauerlicherweise unterliegt die Klemkestraße

dem Straßenausbaubeitragsgesetz,

sodass nach heutigem Stand nach vollständiger

Abrechnung der Investitionsmaßnahmen

entsprechende Kostenbescheide

an die Anliegerinnen und Anlieger versandt

werden müssen. Ob eine Abschaffung des

Straßenausbaubeitragsgesetzes in der näch-

Unser Kiez

Freie Fahrt: Bürgermeister Frank Balzer (re.) und

Baustadtrat Martin Lambert geben den Verkehr

auf der neugestalteten Klemkestraße frei.

sten Legislaturperiode noch zu Änderungen

führen würde, muss dann geklärt werden. n

2 3


Unser Kiez

Letteplatz: Nachbarschaft und Miteinander

Letteplatz ganz neu.

Bezirksbürgermeister Frank Balzer

und Bezirksstadtrat Martin Lambert

haben gemeinsam den neu gestalteten

Letteplatz an die Anwohnerinnen und

Anwohner übergeben. Alle waren eingeladen,

an Sportturnieren und Spielen teilzunehmen

und die Eröffnung des Letteplatzes

mitzufeiern.

Bezirksbürgermeister Frank Balzer freut

sich für den Kiez in Reinickendorf-Ost, dass

der Letteplatz nach achtmonatiger Bauzeit

so hergerichtet und in der heutigen Form

übergeben werden konnte.

Der Bezirk engagiert sich seit Jahren für

diesen Kiez. So konnte erst vor wenigen

Wochen der Bolz- und Spielplatz Kamekestraße

wieder eröffnet werden, nachdem

er für 200.000 Euro renoviert und mit

neuen Spielgeräten ausgestattet wurde. Vor

drei Jahren erst erfuhr der Spielplatz in der

Friedrich-Wilhelm-Straße eine Komplett-

Erneuerung.

Die Gliederung des Platzes erfolgt in vier

Bereiche:

Promenade, Boulevard, generationsübergreifendes

Sport-und Bewegungsband sowie

das Spiel- und Erholungsband. Dieses

Band kombiniert Kinder-Spiel mit einer

durch Rasenwellen beruhigten Liege-, Erholungs-

und Spielwiese. Der Spielbereich

vereint in einer großzügigen Sandfläche

vielfältige Spielelemente für kleine und größere

Kinder, mit Möglichkeiten zum Schaukeln,

Klettern, Rutschen, Hangeln, Balancieren,

Hüpfen und Drehen. Die Sandfläche

ist leicht vertieft, sodass auf den umlaufenden

Rändern gesessen werden kann. Als

verknüpfende Elemente sind ein „Spielstrand“

aus Kieseln, Findlingen und Holzstege

angeordnet. Die Wiese mit ihren drehbaren

Sonnenliegen und den Rasenwellen

bietet wahlweise schattig oder sonnig, Raum

zum Erholen, Liegen, Picknicken, ruhigem

Spiel und Aufenthalt.

Der ursprünglich asphaltierte Bolzplatz ist

erneuert und mit einem strahlenden blauen

Kunststoffspielfeld ausgestattet. Auch der

baufällige Spielfeldzaun wurde durch einen

neuen sicheren Ballfangzaun ersetzt.

Der baumbestandende Boulevard wird mit

Funktionen wie Aufenthalt auf Bänken und

Podesten, Boule, Schach, Bewegung mit

Armtrainer, Radtrainer, Tischtennis und

Wackelscheiben bereichert.

Auf ausdrücklichen Wunsch der Anwohnerinnen

und Anwohner nach mehr Sicherheit

auf dem Letteplatz ist ein Lichtkonzept entstanden.

Vier Überspannleuchten auf dem

Boulevard und dazu passende Mastleuchten

im Spielbereich schaffen eine freundliche

und einladende Atmosphäre des Platzes

auch in den Abendstunden. n

90 Jahre Luisenhof und Dorfaue

Ob Schlumpfhausen oder Zwergensiedlung

– bei den Bewohnern der

Reihenhäuser von Luisenweg, Freiheitsweg

und Hinter der Dorfaue hat die

kleine Siedlung nördlich der Reinickendorfer

Dorfaue viele Kosenamen. Und wen es

zum ersten Mal in die kleine, zwischen der

alten Dorfkirche und der Trasse der S-Bahn

25 versteckte Siedlung verschlägt, der blickt

verwundert auf das Landidyll. Im letzten

Jahr ist die Siedlung 90 Jahre alt geworden –

was die Anwohner mit einem großen Nachbarschaftsfest

gefeiert haben.

Entstanden ist die Siedlung in den Jahren

1919 und 1920, als sich in Reinickendorf

die bäuerlichen Strukturen auflösten und

es für Grundbesitzer interessant wurde, ihre

Grundstücke als Bauland zu verkaufen. In

Zeiten der Wohnungsnot und des gedrängten

Zusammenlebens in den damaligen Berliner

Mietskasernen war die Siedlung als Gegenentwurf

gedacht – um auch in der Großstadt

ein nachbarschaftliches Miteinander zu erreichen.

Gleichzeitig sollten die Anwohner in

der Lage sein, sich durch ihre kleinen Garten-Parzellen

selbst zu versorgen.

Das Nachbarschaftsfest hat gezeigt, dass die

Gründerväter der Siedlung richtig geplant

Unser Kiez

Ansprache von Bürgermeister Frank Balzer.

hatten, um die Idee des gemeinschaftlichen

Zusammenlebens in der Großstadt zu verwirklichen.

An die 200 Menschen waren bei

der Geburtstagsfeier auf der Straße. Und die

älteren Bewohner, zum Teil in der Siedlung

geboren, gaben Geschichten aus den frühen

Jahren der Dorfauensiedlung zum Besten.

Auch der anwesende Bezirksbürgermeister

Frank Balzer war beeindruckt. „Auch

in Reinickendorf gibt es leider immer mehr

Ecken, da wissen die Menschen nicht, wer

hinter der Tür nebenan wohnt“, sagte Balzer.

„Da ist es schön, mal an einem Ort zu

sein, wo es noch anders ist.“

Corinna Trips

4 5


Abgeordnetenhauswahl 2011

Burkard Dregger ist kein „Berufspolitiker“,

sondern „Seiteneinsteiger“

in die Politik. Er ist 47 Jahre alt, arbeitet

als selbständiger Rechtsanwalt und ist

Vater von drei Kindern. Bei den Wahlen am

18. September 2011 kandidiert er in Reinickendorf-Ost

für das Berliner Abgeordnetenhaus.

Im Gespräch mit Der Reinickendorfer

– Rund um den Schäfersee spricht

er über seine Ziele.

Der Reinickendorfer: Herr Dregger, wie ist die

Lage in unserem Kiez?

Burkard Dregger: Es gibt viel Licht und

Hoffnung. Aber es gibt auch große Herausforderungen.

Viele Menschen fühlen sich

nicht sicher auf unseren Straßen und in unseren

U-Bahnhöfen. Sie beklagen den Niedergang

der Residenzstraße als Einkaufsmeile

und die vielen Spielhöllen. Sie haben

Ängste vor steigenden Mieten und Mietnebenkosten.

Viele Eltern machen sich Sorgen

über Lehrermangel, Unterrichtsausfall

und Instandsetzungsrückstau an unseren

Schulen. Auch fürchten Sie,

dass die Existenz der Gymnasien

durch die Parteien links der Mitte

in Frage gestellt wird. Andere

befürchten den Wegfall von Arbeitsplätzen

im Zuge der Schließung

des Flughafens Tegel

im nächsten Jahr.

Wieder andere sorgen

sich um den Zusammenhalt

zwi-

Burkard Dregger:

„Ich werbe um das

Vertrauen der Menschen

in unserem Kiez.“

Burkard Dregger verspricht: „Ich will

schen den vielen Zuwandererfamilien und

den alt eingesessenen Kiezbewohnern. Hier

sind Sorgen vor Überfremdung auf der einen

Seite und Sorgen vor Ausgrenzung auf

der anderen Seite nicht selten.

Angesichts dieser Probleme, wo sind da Licht

und Hoffnung?

Licht und Hoffnung sind die vielen verantwortungsvollen

Menschen, häufig Ehrenamtliche,

die sich für die Menschen

in unserem Kiez und die Zukunftschancen

unserer Kinder geradezu aufreiben.

Ich habe mir in den letzten Monaten einen

gutenÜberblick verschafft, mit vielen

Verantwortlichen gesprochen. Unionshilfswerk,

die Sozialkaufhäuser des Rabauke e.

V. in der Hausotterstraße und des Vereins

Von Kindern Für Kinder e. V. in der Weißen

Stadt und auch das Quartiersmanagement

am Letteplatz leisten wertvolle Arbeit.

Ich habe mit den Verantwortlichen des

Polizeiabschnitts 12 unsere Sicherheitslage

erörtert. Mit vielen Kaufleuten in der

Residenzstraße und der Provinzstraße

konnte ich über ihre Entwicklungschancen

und Arbeitsplätze

sprechen. Ich habe Kitas, Schulen,

Unternehmen, Kirchengemeinden

und die Arche-Reinickendorf

in der Teichstraße besucht.

All die Menschen dort leisten

eine großartige Arbeit

im Dienste unserer

Mitmenschen und im

Dienste unseres Kiezes.

Dafür ein großes

Dankeschön. Das

kann uns alle sehr

ermutigen.

Herr Dregger, wenn Sie die Wahl zum Abgeordnetenhaus

am 18. September gewinnen, was

betrachten Sie als Ihre Hauptaufgabe als direkt

gewählter Abgeordneter des Wahlkreises

Reinickendorf-Ost?

Ich möchte die vielen Menschen in unserem

Kiez, die uneigennützig Verantwortung

übernehmen, in ihrer Arbeit stärken.

Dazu benötigen sie einen starken Fürsprecher

nicht nur beim Bezirksamt, sondern

auch beim Senat und bei der Bundesregierung,

zudem mit guten Kontakten zu Unternehmen

und Job-Center. Diese Voraussetzungen

erfülle ich. Viele der genannten

Herausforderungen können nicht auf kommunaler

Ebene gelöst werden. Themen

wie die Steigerung von Sicherheit durch

erhöhte Polizeipräsenz sind ebenso wie

die Stärkung der Schulen ein landespolitisches

Thema. Da braucht man landespolitisches

Gewicht. Die Ansiedlung von Forschung

und Industrie auf dem Flughafen in

Abgeordnetenhauswahl 2011

ein starker Anwalt unseres Kiezes sein“

Burkard Dregger (re.) im Gespräch mit Bundesverkehrsminister

Ramsauer über neue Arbeitsplätze

auf dem Flughafen Tegel.

Tegel nach seiner Schließung im nächsten

Jahr und die Schaffung von Arbeitsplätzen

dort erfordert Einfluss in der Bundesregierung.

Denn der Bund ist Eigentümer von

zwei Dritteln der Grundflächen des Flughafengeländes.

Vor wenigen Wochen konnte

ich zu dem Thema mit Bundesverkehrsminister

Ramsauer konferieren. Und direkter

Zugang zu unseren Unternehmen ist auch

wichtig. Denn sie sind es, die Ausbildungsplätze

und Arbeit schaffen und sich nicht

selten auch zur Unterstützung des gemeinnützigen

Engagements in unserem Kiez bewegen

lassen. Wie ein starker Anwalt möchte

ich meinen Einfluss auf kommunaler wie

auf Landes- und Bundesebene für unseren

Kiez einsetzen.

Ein Abgeordneter ist nicht nur Vertreter eines

Wahlkreises. In welchen Bereichen sehen Sie

Ihre Aufgaben im künftigen Abgeordnetenhaus?

Sollten mir die Wähler unseres Kiezes ihr

Vertrauen schenken und mich am 18. September

zu ihrem Abgeordneten wählen,

werde ich im Abgeordnetenhaus meine Arbeit

zur Stärkung von Polizei, Ordnungsämtern

und Rettungskräften fortsetzen.

Hierfür habe ich mit meinen CDU-Kollegen

umfangreiche Vorschläge erarbeitet, die

finanzierbar sind und die Präsenz von Sicherheitskräften

deutlich erhöht. Und ich

werde weiter an einer erfolgreichen Eingliederung

der Zuwandererfamilien in die deutsche

Gesellschaft arbeiten. Das ist ein brennendes

Zukunftsthema für unsere Stadt,

auch für unseren Kiez. Besonders wichtig

ist mir aber, das Vertrauen der Menschen

unseres Kiezes zu gewinnen und anschließend

zu rechtfertigen. n

6 7


50. Jahrestag des Mauerbaus

Einladung

Aufruf: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

50. Jahrestag des Mauerbaus

Horst Frank † 1962

50. Jahrestag des

Es gibt Tage, die die

Welt verändern und

mit ihr das Leben

Horst Frank stammte aus Lommatzsch

in Sachsen. Er zog 1961

nach Ost-Berlin und arbeitete dort

Mauerbaus

vieler Menschen. Ein solcher

Tag war der 13. August

als Gärtner in Weißensee. Als er die Ostertage

bei seinen Eltern in Lommatzsch verbrachte,

Erinnerung an die Mauertoten

1961. 50 Jahre ist es jetzt her,

dass Deutsche in Ost und

beriet er sich mit einem Jugendfreund.

Sie kamen überein, gemeinsam die Flucht

Samstag, den 13. August 2011,

West fassungslos und ohnmächtig

mit ansehen muss-

nach West-Berlin zu wagen. Eine Woche

später trafen sich die beiden Freunde wie

um 18 Uhr

ten, wie eine Mauer quer

verabredet in Ost-Berlin wieder. Am Abend

Klemkestraße/An den „Sieben durch Berlin sowie längs der

fuhren sie nach Schönholz. Dort hat-

Brücken“, am Gedenkkreuz

unter der S-Bahnbrücke

deutschdeutschen Grenze

gezogen wurde.

Dennoch versuchten es die Seit Jahren gedenkt die CDU Am Schäfersee am 13. August der Opfer von

te Horst Frank an der Sektorengrenze eine

Stelle ausgekundschaftet, die ihm für einen

Fluchtversuch geeignet erschien.

Menschen weiterhin, in den Mauer und Stacheldraht.

Mit Drahtscheren zerschnitten sie den Zaun.

Der CDU-Ortsverband Am Schäfersee

veranstaltete am 13. August

1998 das erste Mal eine Gedenk-

Westen zu gelangen. Aber

viele mussten ihren Fluchtversuch über die

Mauer mit ihrem Leben bezahlen. Das erste

Todesopfer der gesperrten Grenze war Ru-

Ost-West-Gegensatz hat ganze Generationen

geprägt. Aber letztlich war die Mauer überwindbar.

Und wenn wir heute an den 13. Au-

Dann robbten sie langsam und vorsichtig

durch den Grenzstreifen. Immer wieder

hielten sie an und duckten sich, um den Blicken

der Grenzsoldaten zu entgehen. Es dauveranstaltung

zum Tag des Mauerbaus. Des dolf Urban. Er hatte versucht, sich in Berlin gust 1961 erinnern, dann erinnern wir gleicherte mehr als vier Stunden, bis sie das letzte

Weiteren sollte an die Maueropfer erinnert aus einem Haus in der Bernauer Straße abzeitig an den 9. November 1989 und den 3. Sperrelement erreicht hatten. Als sie damit be-

werden, insbesondere an Horst Frank, der zuseilen, die direkt an der Demarkationsli- Oktober 1990, dann denken wir auch daran, gannen, auch diesen Zaun zu durchschneiden,

in der Klemkestraße an den „Sieben Brünie lag, und war dabei abgestürzt. Das erste wie viel wir mit dem Fall der Mauer gewon- wurde Horst Frank von zwei Grenzsoldaten

cken“ sein Leben lassen musste. Seitdem Opfer des unseligen Schießbefehls war Peter nen haben. Die Teilung Deutschlands war die entdeckt. Sofort eröffneten die Grenzer das

findet jedes Jahr am 13. Au- Fechter, der ein Jahr nach dem Mauerbau, am Folge der irregeleiteten, menschenveracht- Feuer auf den am Boden liegenden Flüchtling.

gust um 18 Uhr eine zentra- 17. August 1962, verblutete. Hunderte kamen enden NS-Politik, die Wiedervereinigung je- Während sein 17-jähriger Freund unbemerkt

le Gedenkstunde der CDU in den folgenden Jahrzehnten elendig um; doch das Ergebnis von Umdenken, neuem nach West-Berlin ge-

Reinickendorf am Mahn- der letzte „Mauertote“ war Chris Gueffroy, Ansehen in der Welt sowie dem Wunsch nach langte, wurde Horst

kreuz an den Sieben Brücken der noch im Februar 1989 erschossen wur- Freiheit und nach einer Welt ohne Mauern Frank mehrfach getrof-

in der Klemkestraße statt. de. Horst Frank versuchte 1962 von Weißen- und Grenzen.

fen. Schwer verletzt

Sitzplatzreservierung: Jesee nach Reinickendorf zu gelangen und ver- Liebe Reinickendorfer, wir können dankbar wurde er festgenomder

ist herzlich eingeladen an lor dabei sein Leben.

sein, dass unsere Geschichte diese glückliche men und ins Kranken-

der Gedenkveranstaltung teil- Die Mauer zementierte die Teilung – 28 Jahre Wendung nahm und dass wir unseren Teil dahaus der Volkspolizei in

zunehmen. Wir halten Sitz- lang. Im geschichtlichen Maßstab ist das eizu beigetragen haben. Um daran zu erinnern, Berlin-Mitte gebracht.

plätze für Menschen bereit, ne kurze Zeitspanne, aber für die einzelnen lade ich Sie herzlich ein, am Tag des Mau- Dort starb er gegen 4

die aus gesundheitlichen Gründen nicht in Menschen bedeutet sie einen beträchtlichen erbaus an der Gedenkveranstaltung in der Uhr morgens an den

der Lage sind, eine Stunde im Stehen die Teil ihrer Lebenszeit. Die Menschen, die Klemkestraße teilzunehmen.

Folgen der Schussver-

Veranstaltung zu begleiten. Wer interessiert in jenen Jahren lebten und aufwuchsen, kaletzungen,

die er bei

ist, kann sich unter Tel. 4961246 (CDU-Bürmen an der Mauer nicht vorbei. Ohne sie wä- Claudia Skrobek

seinem Fluchtversuch

gerbüro) einen Sitzplatz reservieren. n re manches Leben anders verlaufen und der Vorsitzende CDU Am Schäfersee

erlitten hatte. n Horst Frank † 29.04.1962

8 9


Reinickendorf

Spielhallenkonzeption für Reinickendorf

Der CDU-Wirtschafts- und Baustadtrad

Martin Lambert hält an

seinem klaren Kurs fest. Im Herbst

2010 lud er die Presse- und Medienvertreter

ein, bei der Vertragsunterzeichnung für die

Erstellung einer Spielhallenkonzeptions für

Reinickendorf anwesend zu sein.

Damit verfügte Reinickendorf bis Mitte

2011 als einziger Bezirk über eine Konzep-

Seniorenpflegeheim Residenzstraße

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Leistungen:

• Leicht- bis Schwerstpflege in allen Pflegestufen

• Verhinderungspflege

• Betreuung von demenziell Erkrankten im

Sonderpflegebereich

• Großzügige Einzel- / Doppelzimmer

• Probewohnen

• Partner aller Kostenträger

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns – gern

auch am Wochenende –, damit wir individuell auf

Ihre Bedürfnisse eingehen können.

DOMICIL-Seniorenpflegeheim Residenzstraße GmbH

Thaterstraße 18 | 13407 Berlin-Reinickendorf

Tel.: 0 30 / 2 46 48 - 0 | www.domicil-seniorenresidenzen.de

tion, die die Grundlage dafür bilden sollte,

dass wertvolle Flächenpotenziale für Betriebe

und Unternehmen nicht verloren gehen.

In Reinickendorf sollen weiterhin Betriebe

gefördert werden, die qualifizierte

Arbeitsplätze bereit stellen. Eine unkontrollierte

Zunahme an Spielhallen steht diesem

wichtigen Ziel entgegen, dies bewies er

durch konsequentes handeln.

Das Spielhallenkonzept beinhaltet

eine gründliche

Bestandsaufnahme der

städtebaulichen Struktur

und der vorhandenen Nutzungen

für relevante Bereiche.

Zudem wird ein planungsrechtlicher

Rahmen

geschaffen, der geschützte

Bereiche aufzeigt, in denen

keine Spielhallen genehmigungsfähig

sind. Außerdem

sind Kriterien für die Beurteilung

des Einzelfalls im

Genehmigungsverfahren

entwickelt worden.

„Dem Stadtrat geht es

nicht darum, diese Freizeitnutzung

generell zu

verhindern, sondern vielmehr

darum, der Flut an

Anfragen, Anträgen und

Begehrlichkeiten nach neuen

Spielhallen und Wettbüros

Herr zu werden. Das

Angebot an Spielhallen soll

demnach bewusst gesteuert

werden, um zu verhindern,

dass ganze Quartiere

abrutschen.

Claudia Skrobek

Initiative Ausbildungsplatzpaten

Die Initiative Ausbildungsplatzpaten

ist ein Netzwerk von ehrenamtlichen

Schulpaten an Reinickendorfer

Oberschulen. Die Initiative hat sich die

Aufgabe gestellt, Schülerinnen und Schülern

durch Begleitung und Beratung zu helfen, einen

Ausbildungsplatz zu finden.

Ausbildungsplätze gibt es zurzeit noch genügend,

aber leider fällt es den Schülerinnen

und Schülern schwer, die geeignete Stelle zu

finden. Der erste Schritt in Richtung Berufsleben

ist die schwierige Wahl des künftigen

Berufes. Das fällt den Jugendlichen besonders

schwer. Hier setzen die Ausbildungspaten

an. Bereits am Anfang des 9. Schuljahres

setzten die Paten an, die Jugendlichen in der

Überlegung für ihr Berufsziel zu beraten.

Den Schulpaten kommt hier zugute, dass Sie

aus den verschiedensten Berufen kommen

und über langjährige Erfahrungen verfügen,

die hier weitergeben werden können.

Im 9. Schuljahr muss ein sog. Schülerpraktikum

von jedem absolviert werden. Die Schulpaten

vermitteln ihnen die geeigneten Firmenadressen.

In der 2. Hälfte des 9. Schuljahres

wird es dann ernst, denn jetzt müssen die ersten

Bewerbungen verschickt werden. Natürlich

lernen die Schüler und Schülerinnen im

Unterricht, wie eine Bewerbung zu schreiben

ist, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass die ehrenamtlichen

Paten immer wieder helfen können,

wie eine Bewerbungsmappe den betrieblichen

Anforderungen anzupassen ist.

Viele Klein- und Mittelbetriebe klagen, dass

sie keine Bewerbungen erhalten, oder die angebotenen

Berufsbilder sind den Jugendlichen

völlig unbekannt. Die Initiative hat eine Datenbank

über Reinickendorfer Ausbildungsbetriebe

aufgebaut, die über ein Internetportal

angeboten wird. Damit haben die Ausbildungs-

paten die Möglichkeit, den Jugendlichen die

vielfältigsten Stellen anzubieten.

Wie sieht nun die Arbeit an den Schulen aus?

Jeweils zwei Paten betreuen eine Schule. Diese

sind regelmäßig während des ganzen Schuljahres

einmal in der Woche zu einem festen

Termin vor Ort. Durch diese persönliche und

verlässliche Betreuung wird ein besonderer

Zugang zu den Jugendlichen gefunden. Bisher

war die Initiative sehr erfolgreich, und alle bisher

tätigen Paten haben gelernt, dass die Arbeit

mit den Schülern Freude machen kann.

Paten gesucht: Zur Weiterführung dieser

ehrenamtlichen Hilfe für junge Menschen

werden Ausbildungsplatzpaten gesucht, die

sich folgenden Anforderungen stellen möchten:

Längere Berufserfahrung, Bereitschaft

engagiert mit Schülern des 9. und 10. Jahrgangs

zu arbeiten, an einem festen Tag in der

Woche verfügbar zu sein und vorbehaltlos

mit anderen zu arbeiten. Inhalt und Zielsetzung

des Projektes finden sie auf der Internet-

seite www.ausbildungsplatzpaten.de. Nähere

Auskünfte hierzu erhalten Sie unter info@

ausbildungsplatzpaten.de oder über das Ehrenamtsbüro

Bezirksamt Reinickendorf. n

10 11

Bildung


Sport Kurz notiert

Die Erfolgsgeschichte der Füchse Berlin

Füchse-Präsident Frank Steffel (r) feiert den Einzug

in die Champions-League mit Konrad Wilczynski

(l) und Markus Richwien (m).

Seit 1891 bereichern die Reinickendorfer

Füchse unseren Bezirk. Sie gehören

mit 2.500 Mitgliedern in 25 verschiedenen

Sportarten zu den größten Familien-

und Jugendsportvereinen Berlins. Ihre

Handballmannschaft Füchse Berlin spielt

in der ersten Handball-Liga und ist bis weit

über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Doch das war nicht immer so. Als Frank

Steffel 2005 zum ersten Mal zum Präsidenten

gewählt wurde, hatte der Verein

große Probleme und war hoch verschuldet.

Die Handballmannschaft Füchse Berlin

hatte gerade ihre Lizenz für die zweite

Bundesliga verloren.

impressum

Der Reinickendorfer –

Rund um den Schäfersee

Herausgeber:

CDU Am Schäfersee, Großkopfstr.

6-7, 13403 Berlin, Tel: 4961246,

www.cdu-am-schaefersee.de

Chefredakteurin/

Anzeigenleitung:

Claudia Skrobek (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Corinna Trips, Martin Koethe,

Detlef Wendler

Auflage: 10.000 Exemplare

Frank Steffel trat mit einem klaren Zukunftskonzept

an. Heute sind die Füchse

Berlin zum festen Bestandteil der Sportstadt

Berlin geworden. Sie haben sich für

die Champions-League qualifiziert und

wurden gerade vor Hertha BSC, den Eisbären

und ALBA zur Berliner Mannschaft

des Jahres gewählt.

Der Verein ist heute völlig schuldenfrei, Vor

wenigen Tagen wurde Frank Steffel einstimmig

wieder zum Präsidenten des Vereins gewählt.

Nach sechs erfolgreichen Jahren im

Amt schaut er jetzt mit Optimismus in die

Zukunft: „Was wir Füchse gemeinsam geschafft

haben, ist einfach toll! Wenn ich auf

die vergangenen sechs Jahre zurück blicke,

bin ich zu allererst dankbar. Das Engagement

unserer ehrenamtlichen Trainer, Übungsleiter

und Betreuer ist einfach grandios. Sie sind

die Seele unseres Vereins. Jetzt ist es mein

Ziel, die Füchse fest im europäischen Handball

zu etablieren und gleichzeitig durch den

Bau unseres neuen Vereinsheims den Familien-

und Jugendsport zu stärken.“

Mit dem für Herbst vorgesehenen Baubeginn

des neuen Vereinsheims am Freiheitsweg

in Reinickendorf legt Frank Steffel, der

auch Reinickendorfer Bundestagsabgeordneter

ist, einen weiteren Grundstein seiner

Präsidentschaft. Die Füchse Berlin sollen

zu einer festen Marke werden. n

Layout: Johannes Eydinger

Verlag & Druck:

Akolut UG, Edelhofdamm 52,

13465 Berlin

Verwendung von Anzeigen oder

red akti oneller Beiträge ohne Genehmigung

nicht gestattet.

Absenkung des Schäfersees

Vor zwei Jahren war es vermehrt zu feuchten

Kellern in den Häusern rund um den

Schäfersee gekommen. Die Bezirksverordnete

Claudia Skrobek nahm sich der Angelegenheit

an und hat gemeinsam mit der

GSW und dem Bezirksamt nach der Ursache

geforscht. Ein Sachverständigengutach-

Neuer Vorstand IG Residenzstraße

Wenn drei Deutsche zusammenkommen,

die ein gemeinsames Interesse oder Anliegen

verbindet, dann gründen sie einen Verein

oder eine Interessengemeinschaft. So

entstand vor vielen Jahren, die Interessengemeinschaft

Residenzstraße (IG Residenzstraße).

Wir gratulieren dem neuen Vorstand der

Interessengemeinschaft Residenzstraße und

wünschen der Vorsitzenden gutes Gelingen

bei der Ausübung ihres Ehrenamtes.

Zusätzliche Fahrradständer in der Residenzstraße

Das Bezirksamt ist dem Anliegen der Bezirksverordneten

Claudia Skrobek (CDU)

gefolgt und hat das Ansinnen umgesetzt,

zusätzliche Fahrradständer in der Residenz-

Kiezsäule am Letteplatz

In der BVV hat sich Claudia Skrobek dafür

eingesetzt, dass am Letteplatz eine Kiezinformationssäule

aufgestellt werden soll. Auf

ten kam zu dem Ergebnis, dass der Schäfersee

um einige Zentimeter zu hoch sei, und

die Klappe im See bei Regen nicht standhielt.

In der Folge wurde der Schäfersee um

acht Zentimeter abgesenkt. Seitdem haben

die Mieter in den Häusern keine Probleme

mehr mit vollgelaufenen Kellern. n

Die IG Residenzstraße hat seit ihrer Gründung

dazu beigetragen, die Residenzstraße

mit Aktivitäten zu bereichern. Gerade in

den Ortsteilen sind Interessengemeinschaften

eine unverzichtbare Stütze des öffentlichen

Lebens. Deshalb möchte ich Ihnen,

liebe Frau Cetin, viel Erfolg dabei wünschen,

die richtigen Entscheidungen für unseren

Kiez zu treffen. Herzlichen Dank für

Ihr Engagement! n

straße aufzustellen. Die Fahrradständer befinden

sich in der Residenzstraße in Höhe

der Drogerie Schlecker, kurz vor der Thaterstraße.

n

Wir gratulieren der Parfümerie Gutenmorgen zum 50. Geburtstag!

Angesichts der vielen Veränderungen und

Umwälzungen, die unsere Gegenwart prägen,

verdient das, was stabil bleibt, besondere

Aufmerksamkeit. Zwar spricht ein geflügeltes

Wort davon, dass das einzig Beständige

der Wandel sei. Doch sollte man daraus nicht

ablesen, dass ein Geschäft nicht treu bleiben

darf. Vielmehr hat auf Dauer wohl nur Bestand,

wer zum Wandel bereit und zur An-

passung fähig ist. Uns allen wäre zu wünschen,

es gäbe mehr Unternehmerfamilien

vom Schlage der Familie Gutenmorgen. Ich

gratuliere der Parfümerie Gutenmorgen, Residenzstraße

127 und der Belegschaft sehr

herzlich zu dem 50. Bestehen. Und ich hoffe

und wünsche, dass das, was sich mit vereinten

Kräften so erfolgreich entwickelt hat, weiter

wachse, blühe und gedeihe. Alles Gute! n

dieser Säule soll stehen, welche Projekte im

Rahmen des Quartiersmanagement im Kiez

angeboten werden. n

12 13


Kalender

Termine im August und September

Was: Diskussion zum Ehrenamtlichen

Polizei- und Ordnungsdienst

Wer: Holger Bellino, Parl. Geschäftsführer

der CDU-Fraktion in Hessen

und Burkard Dregger, unser Kandidat

für das Abgeordnetenhaus

Wann: am 18.08.2011, um 18:00 Uhr

Wo: Seniorenfreizeitstätte Stargardtstr. 3

! Für uns ist es wichtig, die Bürger in

diesen Diskussionsprozess einzubinden.

Wir möchten Sie über den aktuellen

Sachstand informie-

ren und Ihre Meinung

dazu erfahren. Deshalb

laden wir Sie

herzlich ein, an

der Veranstaltungteilzunehmen,

und freuen

uns über Ihre

Teilnahme. Getränke

und ein kleiner

Snack werden

von Burkard Dregger

gesponsert.

Was: Bürgersprechstunde

Wer: Bezirksverordnete Claudia Skro-

Unser Zitat des

Monats: Gott, gib mir die

Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,

die ich nicht ändern kann, den Mut,

Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen

zu unterscheiden. Reinhold Niebuhr

(amerikanischer Theologe, Philosoph

und Politikwissen-

bek und Detlef Tilgner und Burkard

Dregger

Wann: am 19.08.2011, um 17:00 Uhr

Wo: Café Spitzweg, Franz-Neumann-Platz

Was: 3. karitativer Bücherbasar

Wer: Schirmherr Bürgermeister Frank

Balzer (Geldübergabe: 19:15 Uhr)

Wann: am 27.08.2011, von 13:00-19:00 Uhr

Wo: vor dem Café am See

! Der Erlös geht an das Unionshilfswerk

für die Hospizarbeit.

Was: Traditioneller Bayerischer

Abend

Wer: Kommunalpolitiker

und Burkard Dregger

Wann: am 03.09.2011,

um 16:00 Uhr

Wo: Café am See

Was: Bürgersprechstunde

Wer: Bezirksverordnete Claudia

Skrobek und Detlef Tilgner

und Burkard Dregger

Wann: am 16.09.2011, um 18:00 Uhr

Wo: Café Spitzweg, Franz-Neumann-Platz

schaftler, 1892-1971)

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wir hoffen, dass wir

Sie mit den Inhalten

dieser Zeitung

erreicht haben und dass es

sich für Sie gelohnt hat, unsere

Kiezzeitung gelesen zu

haben. Unser Ziel ist es, die

Menschen in diesem Ortsteil

zu begeistern und Ihnen ihren

Kiez näher zu bringen.

In diesem Sinne wünscht Ihnen

die CDU Am Schäfersee

eine schöne Sommerzeit,

Genießen Sie den Sommer

und bleiben Sie gesund!

Ihre CDU Am Schäfersee

Schlusswort

Exzellente Sauberkeit.

Mit unseren motivierten

Mitarbeitern bieten wir

Ihnen eine Qualität in der

Gebäudereinigung, die

bereits mehrfach preisgekrönt

wurde.

Haben Sie Interesse, mit

uns zu arbeiten? Oder in

unser Team zu kommen?

Informieren Sie sich unter:

www.grg.de.

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