Midrange MAGAZIN Dezember 2005

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Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Dezember 2005

AusgAbe 179

3 13,00

CHF 25,00

305819I98e

IssN 0946-2880

b 30465

Marktübersicht

MAGAZIN

MIDRANGE

IT-Wissen und Lösungen für eServer im Unternehmensnetzwerk

+ Lösungen für die Zulieferindustrie +

PPS und SCM

IBM stärkt den ISVs den Rücken

iSeries: Ein starkes Stück

Vendor Management Inventory leicht gemacht

Geht es auch ohne

Systemintegration?

Glaube macht glücklich

OpenSource-Hype

SCM-Kooperation kann Wettbewerbskraft stärken

Gemeinsam besser

Lotus

Domino-basierte Lösungen

Technik & Integration

Service Oriented Architecture

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MAGAZIN

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Das Letzte

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Editorial

Seien wir ehrlich: Mindestens ein Motivationsbuch haben wir alle

schon gelesen. In Zeiten, in denen die Dinge nicht so rosig liefen, in

denen Freunde einfach keine bessere Geschenkidee hatten oder nach

einem dieser Tage, an denen wir der aktuellen Amazon-

Buchempfehlung nicht widerstehen konnten. Alter Wein in neuen

Schläuchen, habe ich bei meinem letzten 130-Seiten-Schmöker gedacht

– nicht sehr motiviert, das gebe ich zu.

Auch wenn wir also die Theorie gut kennen: Ein wenig haben wir die

iSeries-Marketiers schon um ihre Fähigkeit beneidet, selbst in

tragischen Zeiten an ihrer Think-Pink-Strategie festzuhalten. Wie oft

wurde der Maschine schon der Untergang prognostiziert – den mit

feuchten Augen zu begleiten, war deren Sache nicht.

Schön, dass sich diese Treue jetzt auszahlt: Die iSeries punktet wieder.

In Relation zum Vorjahresquartal hat IBM in Q3 mit ihrer

integrationslustigen Serverfamilie ein Umsatzplus von 25 Prozent

erzielen können. Die Innovationsoffensive, deren Details während der

letzten CeBIT erläutert wurden, scheint also zu greifen. Weltweit mehr

als 2.500 Softwarepartner gedachte man mit Leistungen im Wert von

bis zu 50.000 Dollar zu unterstützen – die Zahl der ISVs sollte so

verzehnfacht werden. Zusätzlich hatte IBM in Hannover die „Charter

for iSeries Innovation“ vorgestellt – und sich damit zu weiteren

Innovationen für ihre iSeries Kunden verpflichtet.

Die umgarnten Partner in spe sind offensichtlich auf den Geschmack

gekommen, es wurden viele neue ISVs und damit auch neue Lösungen

für die Mittelstandsplattform generiert. So läuft das Geschäft: Gute

Hardware allein ist kein Umsatzgarant – schließlich würde wohl auch

kaum jemand einen iPod kaufen, wenn es nicht eine so üppige Auswahl

an Download-Klängen gäbe.

Auch die klare Werbekampagne „i wie iSeries“ scheint die potenziellen

Neukunden angesprochen zu haben: Ein Mix aus Kurzreferenzen und

klar kommunizierten Vorteilen und immer wieder dieser eine Satz:

„Die Businesswelt ist so komplex, dass eine komplexe IT-Umgebung

das letzte ist, was Sie brauchen.“ Auch im Marketing hat man sich also

auf i wie infach besonnen – und schon versteht der Markt, was mit

„Serverkonsolidierung“ gemeint ist.

Herzlichst, Ihr

Michael Wirt


Alan Thomas Payne,

PPS und SCM – Lösungen

für die Zulieferindustrie

In vielen Firmen sind die

Produktionsabläufe und

-strukturen mit den Jahren

gewachsen, wurden dabei vor

allem auf die eigenen Belange

optimiert und sind deshalb

nicht auf die Anforderungen

der Globalisierung bzw. auf

die Integration in eine Supply

Chain vorbereitet. Da ist es

kein Wunder, wenn es in Sachen

Geschäftserfolg bei einigen

nicht so richtig „zündet“.

Thomas Striebel,

Alliances Manager bei Lansa für

Deutschland, Österreich und Schweiz:

„EDIINT über AS2 sollte innerhalb

kürzester Zeit den Datentransfer

zwischen den Geschäftspartnern

optimieren, höchste Sicherheit

bieten sowie Kommunikationskosten

einsparen und nicht unnötig verteuern.“

(siehe Seite 24)

Vice President iSeries Sales Germany:

„Wir wollen neue ISVs rekrutieren,

damit wir – von Anwendungsseite her

– die Breite an Lösungen erheblich

erweitern können. Die Maxime lautet,

allen iSeries-ISVs den Rücken zu

stärken, alte ISVs zu halten und neue

für die Plattform iSeries zu interessieren

und zu begeistern.“ (siehe Seite 22)

Inhalt

Titelthema

Chain Reaction . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

PPS und SCM – Lösungen für die Zulieferindustrie

Ein fester Halt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Starke Fäden im Logistik-Netzwerk

Gemeinsam besser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

SCM-Kooperation kann Wettbewerbskraft stärken

Großes für Kleine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

SAP auch für kleinere Mittelständler

Geht es auch ohne Systemintegration? . . . . . . . . . 11

Vendor Managed Inventory leicht gemacht

Der Kunde ist keine Insel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Integration schafft Mehrwert bei CRM

Materialien schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

Lackhersteller GREBE sichert Qualität mit trendSWM

Kein zufälliger Erfolg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Für Sigma ist IBS Pharma ’gute Medizin‘

Schutz den Antikörpern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Morphosys setzt bei IT-Security auf Datenintegrität

Aktuelles

Partnerorientierte Produktionssteuerung . . . . . . . 20

Kommentar zur Frage des Monats vom Oktober 2005

Neuer Name, neuer Termin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Aus Midvision/Midrange wird Midvision 2006

iSeries: Ein starkes Stück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

IBM stärkt den ISVs den Rücken

Flexibilität des Mittelstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Stern Gartenmöbel optimiert Supply Chain mit SoftM

Die Komponente EDI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Kommunikationsstandard innerhalb einer Supply Chain

OpenSource-Hype . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Glaube macht glücklich

Macher der Märkte

Macher der Märkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Technik & Integration

Service Oriented Architecture . . . . . . . . . . . . . . . . . 0

Der perfekte Unterbau für Business Process Integration


Marktübersicht

Integration Macht Zukunft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Lotus Domino-basierte Lösungen

Anbieter: Lotus Domino-basierte Lösungen . . . . . . 5

Info für eva . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Evangelische Gesellschaft Stuttgart nutzt TIMETOACT

Einer für alle und alle für … . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Cellofoam mit GEDYS und Soft Consult Häge

Kunde quittiert Erfolg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Helpdesk bei „Volkswagen Bordnetze und AutoSysteme“

Rubriken

Impressum / Fachautoren dieser Ausgabe . . . . . . . . 1

Inserenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

GO NEXT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

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Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Lotus Domino-basierte Lösungen

Domino wird sich in seinem Einsatzbereich weiter öffnen.

Daran lässt IBM sicher keinen Zweifel. Betrachten wir

heute die Anwendungen, die basierend auf Domino zur

Verfügung stehen, dann ist das Spektrum der verfügbaren

Funktionen wirklich sehr weitreichend. Damit ist die

Entwicklung von Domino noch nicht am Ende; die

8er-Version ist aktuell schon in der Entwicklung.

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5


Titelthema

PPS und SCM – Lösungen für die Zulieferindustrie

Chain Reaction

In vielen Firmen sind die Produktionsabläufe und -strukturen mit den Jahren gewachsen, wurden dabei vor allem auf die eigenen Belange optimiert

und sind deshalb nicht auf die Anforderungen der Globalisierung bzw. auf die Integration in eine Supply Chain vorbereitet. Da ist es kein Wunder,

wenn es in Sachen Geschäftserfolg bei einigen nicht so richtig „zündet“.

Dabei ist eine automatisierte Kommunikation

alles, wenn es um unternehmensübergreifendeProduktionsabläufe

geht, wie sie z. B. in der

Zulieferindustrie gang und gäbe sind.

Standards wie EDI, XML sowie EDI-

INT verbinden Systeme und Unternehmen

und führen zu einer quasi Kettenreaktion,

an deren Ende (hoffentlich) der

Geschäftserfolg aller beteiligten Unternehmen

steht.

Die Automatisierung von Produktionsprozessen

ist in Zeiten des globalen

Wettbewerbs und der Minimierung von

Produktionskosten ein wichtiges Thema

in deutschen Unternehmen. Doch viele

Betriebe sind unzufrieden mit ihren

hochautomatisierten Montagesystemen,

da sich diese nur schwer an die Anforderungen

des modernen Marktes anpassen

lassen: Gefordert werden kurze Innovationszyklen,

kleinere Seriengrößen, erhöhte

Produktvarianz und wechselnde

Auslastung. Demgegenüber steht die

mangelnde Effizienz so mancher automatisierten

Fertigung.

Die Abkehr von der Massenproduktion

des immer gleichen Produktes hin zur

kundenauftragsorientierten Fertigung

sollte aber nicht die Rückkehr zur manuellen

Produktion bedeuten. Vielmehr

müssen gezielt möglichst flexible und an

die Unternehmensbedürfnisse angepasste

Systeme ausgewählt werden. Die Zukunft

liegt darin, die Produktionssysteme

mit der Produktentwicklung und

PPS/ERP-, PLM- oder SCM-Systemen

zu vernetzen. Die dort gewonnenen Daten

können dann direkt in die Produktion

eingehen – und umgekehrt. Die Vernetzung

erfolgt über das Web sowie

über die oben angesprochenen offenen

Standards innerhalb der Supply

Chains.

Ergänzend müssen Unternehmen mit

mehreren Standorten auch ihre Produktionsstätten

effektiv miteinander vernetzen.

Ein umfangreicher Datenaustausch

muss einfach, schnell und sicher sein.

Lösungsanbieter für diese Bereiche finden

Sie tagesaktuell unter www.midrange-solution-finder.de

Bei SCM geht es grundsätzlich darum,

die Aktivitäten des eigenen Unternehmens

so mit den anderen Beteiligten innerhalb

der Supply Chain abzustimmen,

dass die jeweils benötigten Daten mit so

wenig Kosten wie möglich und mit so

viel Sicherheit wie nötig ausgetauscht

werden. Aus Sicht des produzierenden

Unternehmens existieren entlang einer

Supply Chain Stationen wie Lieferanten

und Vorlieferanten, diverse Zwischen-,

Haupt- und Beschaffungslager sowie

Logistik- und sonstige Dienstleister.

Warum SCM? Es hat sich herausgestellt,

dass die mehrheitlich eingesetzten PPS-

Systeme das Handling in Hinsicht auf

die Abstimmung und Koordinierung einer

vergrößerten Anzahl von Firmen

nicht immer ausreichend unterstützen.

Die Funktionalitäten von SCM-Systemen

können dabei in die Bereiche Supply

Chain Planning (SCP) und Supply

Chain Execution (SCE) unterteilt werden.

Das Supply Chain Planning umfasst

alle strategischen, taktischen und operativen

Planungsaufgaben zur Steigerung

der Produktivität und verbessert die logistischen

Abläufe im Unternehmen.

Supply Chain Execution liefert verschiedene

Lösungen zur Unterstützung der

operativen Aufgaben in Disposition und

Auftragsabwicklung.

Für die erfolgreiche Implementierung

einer SCM-Lösung sollten sich Unternehmen

jedoch bewusst machen, dass

der Einsatz einer solchen Software nur

die eine Seite der Medaille ist. Die Software

kann „nur“ die Prozesse im Unternehmen

abbilden, die sie dort vorfindet

– egal wie gut oder schlecht diese sind.

Es ist also anzuraten, die internen betriebswirtschaftlichen

Abläufe für Kunden

und Lieferanten im Vorfeld transparenter

und „flüssiger“ zu gestalten.

M.W.


Starke Fäden im Logistik-Netzwerk

Ein fester Halt

Mithilfe einer optimierten Logistik-Kette lassen

sich neue Geschäftspotenziale erschließen. Insbesondere

mittelständische Unternehmen

erhalten die Möglichkeit, ihre Kosten spürbar

zu senken sowie flexibler und effektiver

auf Veränderungen im Markt zu reagieren.

Eine mittelstandstaugliche SCM-Lösung

sollte grundsätzlich alle innerbetrieblichen

Prozesse zusammenfassen.

Hierzu gehört beispielsweise auch, dass

sie neben den Funktionen für die Warenwirtschaft,

Lager und Logistik auch das

Auftrags- und Projektmanagement sowie

das gesamte Finanzwesen abbilden

kann. Wichtig ist in diesem Zusammenhang

eine internetbasierte Kommunikation,

über die alle am Logistik-Prozess

beteiligten Unternehmen in den aktuellen

Lagerstand einbezogen werden

können; gleichzeitig erhalten Netzwerk-

Partner die Möglichkeit, auf für sie relevante

Daten zuzugreifen.

Ganz konkret garantieren dabei elektronische

Bestell-Algorithmen im System,

dass den Lieferanten eine Information

zugeht, wenn ihre Ware den Sicherheitsbestand

erreicht hat. Umgekehrt sollte

die Anwendung auch einen der Situation

angepassten Bestellvorschlag erstellen.

Um Informationen abzurufen, sind

zwei Wege erforderlich: einerseits über

den direkten Zugriff auf die Datenbank,

andererseits über das Intra- oder Internet.

Vor diesem Hintergrund gewährleistet

der Informationsfluss eine exakte

Steuerung der Lieferketten. Zudem werden

Make-or-Buy-Entscheidungen beeinflusst

und Just-in-time-Lieferungen

bewirkt – inklusive einer positiven Wirkung

hinsichtlich adäquater Angebote

und Rahmenverträge. Alles in allem generiert

SCM dadurch deutlich reduzierte

Kosten und höhere Gewinne.

Software für heute und morgen

Um eine SCM-Lösung optimal in bereits

bestehende IT-Systeme integrieren zu

können, ist eine ganzheitliche Herangehensweise

unabdingbar – auch und gerade

deshalb, um ihrer Bedeutung als

integraler Bestandteil innerhalb eines

unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsprozesses

gerecht zu werden.

Daher muss zu Beginn eine systematische

Analyse des Ist-Zustands im Unternehmen

stehen, auf deren Grundlage

diejenigen Prozesse genau definiert werden,

die SCM abbilden soll. Ein flexibler

und modularer Aufbau der Software

garantiert dabei, dass sich nachfolgend

auch eine möglichst breite Palette an

Anforderungen abdecken lässt. Auch

sollte die Lösung jederzeit mit steigenden

Ansprüchen mitwachsen können – d.h.

mit komplexeren und anspruchsvoller

werdenden Liefer- und Prozessketten

ebenso wie bei der Einbindung neuer

Lieferanten in das System oder auch der

Erweiterung bestehender Rahmenverträge.

Letztendlich ist die Integration in eine

spezialisierte und für diese Anforderungen

geeignete ERP-Software als Voraussetzung

für einen koordinierten Informationsfluss

zu sehen. sou.MatriXX

ist ein leistungsstarkes ERP-System, das

alle erforderlichen Schnittstellen für eine

komfortable, problemlose Anbindung

bereits im Standard mitbringt.

Der Kommentator Karl Senftleber

ist technischer Geschäftsführer

der Systemhaus GmbH & Co.KG

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

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Darum:


Titelthema

Herr Stalling, hat sich Business

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mit ML®4 GUI/API

entschieden?“

Heiner Stalling ist Business Line IT

Officer der Business Line Coatings &

Facades der Degussa in Oldenburg

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die Akzeptanz der eigentlichen Anwendungssoftware

bei den Anwendern

wesentlich höher ist.

... weil durch eigene Mitarbeiter die Programmierung

in ML®4 GUI/API, durch

die einfache und schnelle Erlernbarkeit

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Hardware notwendig ist und

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Verlinkung auf Windows-Dokumente oder

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Titelthema

Das Ziel ist ein ehrgeiziges: bis zum Jahr 2010

werde China Autos und Automobilkomponenten

im Wert von 100 Mrd. US Dollar exportieren

– eine 20fache Steigerung gegenüber 2003.

Der stellvertretende Außenhandelsminister

Wei Jianguo äußerte diese Zahl im April 2004

in der „China Daily“ und wagte die Prognose,

dass „China in Zukunft wahrscheinlich das

Zulieferzentrum für Komponenten der internationalen

Automobilhersteller wird“.

Nach einem Bericht des „Spiegel“

sollen in zehn Jahren (2015) laut

chinesischem Regierungsplan 50 der

500 größten Konzerne sowie 500 „mittlere“

und 5000 „kleine Multis“ aus

China kommen. Das sollte für deutsche

Zulieferer Grund genug sein, sich jetzt

Gedanken über Kostensenkungen und

eine engere Verbindung zu den Herstellern

zu machen. Ein SCM-System kann

in beiden Fällen die Position eines Zulieferers

stärken.

Das Beispiel China zeigt: die Tendenz

zur Globalisierung geht unvermindert

weiter und macht sich in vielerlei Hinsicht

bemerkbar. Dabei ist China nicht

das einzige Land, das mit kostengünstig

arbeitenden Zulieferern auf den Weltmarkt

drängt. Außer China, als einem

der bereits heute größten Auto-Absatzmärkte,

rücken weitere Niedriglohnländer

wie die osteuropäischen Staaten inklusive

Russland, Indien oder Mexiko

in den Blickpunkt.

Neben dem Trend zur Globalisierung

gibt es weitere, die die deutschen Hersteller

vor große Herausforderungen

stellen: Die gesamte technologische Entwicklung

in den letzten Jahren / Jahrzehnten

ist beeindruckend und die Hersteller

müssen sich immer mehr auch auf

8

SCM-Kooperation kann Wettbewerbskraft stärken

Gemeinsam besser

das spezielle Know-how von Zulieferern

verlassen. Eine weitere Herausforderung

ist der kontinuierliche Innovationsbedarf,

um künftig noch rationellere Fertigungsmethoden

und Ablaufstrukturen

zu schaffen.

Bis zu 80 Prozent eines KFZ

kommen von Lieferanten

Durch die zwei Grundkomponenten

Produkt- und Fertigungsinnovationen

wird die Zusammenarbeit und die gegenseitige

Verantwortung bzw. Abhängigkeit

zwischen Hersteller und dessen

Zuliefernetz immer enger. Bis zu ca. 80

Prozent des KFZ werden mittlerweile

durch Lieferanten hergestellt. Die am

besten funktionierende Fertigungskette

wird dabei auch das kostengünstigste

und beste Produkt liefern. Die dazu entwickelten

SCM-Systeme und ihre Strategien

werden seit einigen Jahren diskutiert

und es ist heute an der Zeit, sie auch

in der Praxis auf breiter Front einzuführen,

um weitere Kostensenkungspotenziale

zu nutzen.

Denn: In ersten SCM-Projekten wird

von signifikanten, zum größten Teil

zweistelligen Einsparungen berichtet.

Dabei kommt jeder Prozentpunkt der

eingesparten Beschaffungskosten mit einer

gewissen Hebelwirkung beim Gewinn

an.

Das Marktforschungsinstitut Gartner

nennt einen Beschaffungsanteil am Umsatz

von 40 Prozent – über alle Branchen

betrachtet. Bei einer angenommenen Gewinnspanne

von 10 Prozent hat also jede

prozentuale Einsparung in der Beschaffung

einen in diesem Verhältnis größeren

Gewinnsprung zur Folge.

Allerdings sind die Beschaffungskosten

in ihrer Gesamtheit zu sehen. Es macht

z. B. keinen Sinn, eine Reduzierung der

Materialkosten (durch neue Lieferanten

oder eine Erhöhung der Frequenz der

Lieferabrufe) mit unverhältnismäßig höheren

Frachtkosten aufgrund eines längeren

oder häufiger zu fahrenden Anlieferweges

einzukaufen (bei gleicher

Materialqualität). Zu den Beschaffungskosten

zählen natürlich auch Prozesskosten,

Lagerhaltungskosten und Frachtkosten

sowie theoretisch auch die Kosten

für evtl. Bandstillstände oder unterschiedliche

Qualität. Die Prozesskosten

addieren die reinen Kommunikationskosten

per Telefon, Fax oder Mail, sowie

den Verwaltungsaufwand in den einzelnen

Prozessschritten wie Bedarfsplanung,

Bestellung, Wareneingang, Rechnungsprüfung

etc. Im SCM-Fall sollte eine

komplett papierlose und weitgehend automatische

Beschaffung möglich sein.

Die Lagerhaltungskosten bzw. der Bestand

lassen sich durch die Implementierung

eines SCM-Systems wesentlich reduzieren,

da u. a. die Zuverlässigkeit der

Lieferanten und der Statusinformationen

steigen. Die beiden Punkte werden auch

helfen, die Versandkosten zu reduzieren.


Durch den Gesamtüberblick der Bedarfe

bei den Lieferanten können diese den

Versand optimieren und rechtzeitig Engpässe

vermeiden. Und durch genauere

Statusinformationen mit kürzeren Reaktionszeiten

können sie dennoch auftretende

Ausnahmesituationen besser in

den Griff bekommen, sodass Ausnahmefrachtsendungen

die Kosten nicht mehr

so hoch treiben können wie bisher.

Auch der Mittelstand kann

mit SCM Vorteile erreichen

Eine engere Verzahnung mit den Lieferanten

– eventuell bis hin zu einer Justin-time-Anlieferung

– hilft auch im Mittelstand

bei steigenden Materialkosten

die Fertigungstiefe zu verringern und

damit einen Teil der Kosten und der Verantwortung

weiterzugeben. Wichtig

nicht nur für die eigene Kostensituation,

denn z. B. im Automobilsektor bewerten

die Hersteller im Rahmen der Audits bei

ihren Zulieferern auch deren Beschaffungsprozesse.

Das Internet hat Türen

geöffnet für erschwingliche Lösungen

mit robusten eConnectivity-Werkzeugen

und durchgehender Transaktionsüberwachung.

Die SCM-Lösung SupplyWEB

der Infor Global Solutions (ein Zusammenschluss

u. a. von Agilisys, Brain, infor,

Varial etc.) vereint beide Wege in

einem System: sowohl traditionelle EDI-

Kommunikation als auch webbasierende

Methoden.

Alle ERP-Systeme integriert

Aufgrund der offenen Schnittstellen und

im SupplyWEB-System integrierten

EDI-Funktionen können auch Daten

von einem existierenden EDI-System

integriert werden. Mit den offenen

Schnittstellen garantiert das SCM-System

auch die Kommunikation zwischen

allen ERP-Systemen der beteiligten Partner.

Somit lassen sich alle Elemente eines

Beschaffungsprozesses abbilden: angefangen

von der Preisvereinbarung über

Bestell-, Transport- und Abrechnungsinformationen

bis hin zur integrierten

Lieferantenbewertung und Reklamationsabwicklung.

Das Infor-SCM erhöht

damit die Transparenz sämtlicher Lieferantentransaktionen

und gewährleistet

einen hohen Integrationsgrad.

Den Zulieferprozess und dessen IT-Unterstützung

zu optimieren, ist eine Seite

der Kostenreduzierung. Weitere Vorteile

werden erreicht, wenn man die für jeden

Artikel optimale Beschaffungsmethode

einsetzen kann. Deshalb unterstützt

SupplyWEB nicht nur die konventionellen

Lieferabrufe, sondern auch Beschaffungsmethoden

wie Kundeneinzelaufträge,

sequenzgenaue Lieferung,

eKanban oder SMI (Supplier Managed

Inventory). 25000 lizenzierte Lieferanten

bei Anwendern wie Knorr-Bremse,

TRW, TI Group Automotive Systems

etc. arbeiten bereits mit SupplyWEB

und haben teilweise erstaunliche Kostenreduzierungen

erzielt.

Fachautor: Dipl.-Wirtschaftsing.

Eduard Rüsing

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ERFAHRUNG SCHAFFT KOMPETENZ

Titelthema

9


Titelthema

SAP auch für kleinere Mittelständler

Großes für Kleine

SAP ist vor einigen Jahren ausgezogen, um mit

der ERP-Lösung namens „SAP Business One“

den unteren Mittelstand zu erobern. Entgegen

der landläufigen Meinung sei die neu geschaffene

Lösung schlank, schnell implementiersowie

bezahlbar, also mittelstandstauglich, so

Jürgen Kleinsteuber, Leiter Operations im Geschäftsbereich

Mittelstand bei der SAP Deutschland

AG & Co. KG.

Nachdem die Topadressen abgegrast

waren, hat sich SAP vor etwa drei

Jahren auf die Fahne geschrieben, neue

Märkte anzugehen und Lösungen auch

für mittelständische Unternehmen zu

entwickeln. Mit der ERP-Suite Business

One ist SAP angetreten, um Unternehmen

bis etwa 50 Millionen Euro Jahresumsatz

umfassend zu beglücken.

Nicht ohne Erfolg, wie Jürgen Kleinsteuber

eindrucksvoll mit Zahlen untermauerte:

Zusammen mit mehr als hundert

Business-Partnern kann SAP alleine in

Deutschland inzwischen auf mehr als

1000 produktive Installationen von SAP

Business One verweisen. Weltweit liegt

die Zahl bei 7.800.

Mit SAP Business One erhält der Kunde

vollständige Funktionalität für alle

Kernprozesse wie Vertrieb, Finanzen,

Beschaffung, Fertigung, Lager- und Bestandsverwaltung.

Die Lösung unterstützt

internationale Handelsprozesse

sowie umfassende Reporting- und Analysefunktionen

auf Basis von MS Excel.

Die Benutzerdialoge sind rollenbasiert

und damit für die flexiblen Anforderungen

des Mittelstands tauglich. Auch

die Implementierungszeiten seien mittelstandskonform.

Kleinsteuber berichtet

von einer 40-Stunden-Einführung, die

binnen einer Woche bereits die Investition

wieder eingefahren habe. Die durchschnittliche

Dauer bis zum Produktivbetrieb

des Systems betrage bei 25 Usern

etwa 10 Tage.

SAP Business One beinhaltet die Grundfunktionen

eines kompletten ERP-Systems.

Für die Branchenausrichtung und

für das Customizing sind branchenkundige

Business-Partner in direktem Dialog

mit dem Kunden verantwortlich.

Zusätzliche Individualisierungen können

vom Partner mit Hilfe der SAP-Entwicklungsumgebung

SDK entwickelt

und über Standardschnittstellen implementiert

werden. Damit ist gewährleistet,

dass das Gesamtsystem releasefähig

bleibt und der Kunde vor unliebsamen

Überraschungen bewahrt bleibt.

Business One kann über Standardschnittstellen

problemlos zum Beispiel

mit dem Mutterkonzern oder Business-

Partnern kommunizieren und Daten

austauschen.

Die Lösung zeichne sich durch hohe Flexibilität

und Skalierbarkeit sowie durch

schnell erzielbaren ROI aus, so Kleinsteuber.

Für Kunden, die aus Business One

herauswachsen, gibt es attraktive Migrationspfade

auf die nächstgrößere Lösung

von SAP, All-in-One. Auch das Preisgefüge

sei übersichtlich und durchaus mittelstandsfreundlich.

SAP berechne einen

Pro-User-Preis plus die Kosten für die

Datenbank. Auch bei der Finanzierung

von Business One sei man flexibel. Es

gibt verschiedene Modelle, die auch die

erforderliche Hardware beinhalten können.

Als Betriebssystem dient Windows.

iSeries-Anwender können jedoch problemlos

auf dem integrierten xSeries

Server in Verbindung mit der serienmäßig

vorhandenen DB2 installieren.

KDJ

10 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Vendor Managed Inventory

Geht es

Immer mehr Unternehmen favorisieren das

Konzept des Vendor Managed Inventory (VMI),

um die Vorratshaltung zu reduzieren und

gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu

erhöhen. Aus der guten Idee wird schnell ein

Mammutprojekt mit Systemintegration entlang

der gesamten Lieferkette und der Einführung

komplexer SCM- und APS-Lösungen. Doch

es geht auch einfacher – und kostengünstiger.

Schön ist die Welt der automatisch

kommunizierenden Produktionsplanungs-

und Produktionssteuerungssysteme

(PPS), die mit Advanced Planning

and Scheduling (APS) -Methoden

komplett integrierte Supply Chains managen

(SCM). Doch sie ist nur möglich,

wenn das Unternehmen an der Spitze

der Wertschöpfungskette genügend

Macht, Ausdauer und Geld hat, um die

nötigen Systeme und Standards auf allen

Stufen komplexer Lieferketten verbindlich

durchzusetzen und die Lieferanten

tatkräftig zu unterstützen.

Die Realität mehrstufiger Lieferketten

sieht in der Regel anders aus. Sie ist von

einer unvollständigen Durchdringung

mit PPS-Systemen geprägt. Ein automatisierter

Datenaustausch zwischen Backend-Systemen

ist folglich eine Illusion.

Darüber hinaus aber stellt sich die Frage,

ob eine derart tiefgehende Integration

der Systeme, die eine kaskadische Planung

ermöglichen, also alle Planungsprozesse

entlang der Lieferkette automatisch

koordinieren und zusammenführen

würde, überhaupt sinnvoll ist.

Statt Prozessen Informationen

synchronisieren

Wenn aber die Kopplung von PPS-Systemen

die Planungsrealität nur ungenügend

wiedergibt und gegenüber einer


leicht gemacht

dezentralen Planungsstruktur keine entscheidenden

Vorteile aufweist, dann

reicht es völlig aus, wenn die Planer auf

den unterschiedlichen Stufen der Lieferkette

nur bestimmte Informationen austauschen,

die zur Erreichung der Ziele

Lagerbestandsverringerung und Vorratssicherung

unbedingt nötig sind. Der

Lieferant eines Unternehmens mit Justin-time-Produktion

zum Beispiel muss

lediglich wissen, was der aktuelle Lagerbestand

ist, wie der prognostizierte Bedarf

aussieht und in welchem Zielkorridor

sich der Lagerbestand der gelieferten

Artikel bewegen soll. Anhand dieser Informationen

kann er den Bestand bei

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Titelthema

auch ohne Systemintegration?

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_DIE INVASION

_TAG 38: Ich ... dreh’ ... durch. Zu

viele Server. Zu viele Betriebssysteme.

Zu viele Datenbanken. Und

nichts ist integriert.

Tagen mit gewissen Komponenten, die

für die Produktion des Artikels nötig

sind, versorgen muss. Ob der Bedarf

dann mit einer APS-Methodik oder nach

MRPII ermittelt wird, ist demgegenüber

zweitrangig. Der Austausch dieser Informationen

kommt dabei ohne jegliche

Systemintegration aus. Voraussetzung

ist allerdings, dass das PPS- oder ERP-

System des Kunden in der Lagerlogistik

Bestandseigentümer zulässt, die nicht

dem eigenen Unternehmen angehören.

Ferner muss das System gewährleisten,

dass der jeweilige Lieferant nur auf die

von ihm stammenden Teile und Bestände

zugreifen und nur die für ihn rele-

zer zur Verfügung stellen. Dadurch kann

ein Lieferant auf die für ihn relevanten

Datenfelder und Funktionen direkt zugreifen.

Die Bestände der anderen Lieferanten

bleiben unsichtbar; dafür sorgen

ausgefeilte Berechtigungskonzepte. Mit

dem integrierten Workflowmanagement

lässt sich zudem bei jeder Änderung an

der Bedarfsprognose automatisch eine

e-Mail an den betroffenen Lieferanten

schicken. Dadurch ist gewährleistet,

dass selbst bei dezentralen Planungsstrukturen

und ohne Systemintegration

alle für ein effektives Vendor Managed

Inventory nötigen Informationen in beiden

Richtungen entlang der Lieferkette

IBM-SS 5/10/26, System Leadership, iSeries, 210 x 55 mm, 4c, DTP: J:Böhme, Titel: Teaser Streifen quer Tag 38 Information Week

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seinem Kunden selbständig, das heißt

ohne vorherige Lieferabrufe planen und

ausführen. Damit umgekehrt der Kunde

den Bedarf lieferantenspezifisch prognostizieren

kann, muss er die Liefer-

und Produktionszeiten für jeden einzelnen

Artikel und in einer mehrstufigen

Lieferkette für jede einzelne Komponente

des zu liefernden Artikels kennen.

Denn die Tatsache, dass ein bestimmter

Artikel in vier Wochen im Lager eintreffen

muss, kann bedeuten, dass ein Zulieferer

auf Stufe 4 der Supply Chain einen

Zulieferer auf Stufe 3 bereits in drei

vanten Bedarfsprognosen einsehen

kann. Schließlich müssen die Informationen

über Web in Richtung des Lieferanten

bereitgestellt und in Richtung des

Kunden eingepflegt werden.

Vorteil Objektorientierung

Objektorientierte, webbasierende Systeme

haben vor diesem Hintergrund einen

klaren Vorteil. Mit der vollständig Javabasierenden

ERPII-Lösung Semiramis

zum Beispiel lässt sich jedes einzelne

Business-Objekt per URL adressieren

und über Web einem spezifischen Benut-

ausgetauscht werden. Weil für die Lieferanten

kein zusätzlicher Kosten- und

Personalaufwand entsteht und auch keine

Planungsgeheimnisse preisgegeben

werden müssen, ist in diesem Szenario

von einer sehr hohen Akzeptanz auszugehen.

Folglich lässt sich das VMI-Konzept

beim Einsatz von Semiramis nicht

nur kostengünstig, sondern auch sehr

schnell umsetzen.

Fachautor: Reinhold Karner

11


Titelthema

Integration schafft Mehrwert beim Management von Kundenbeziehungen

Der Kunde ist keine Insel

Wenn Enterprise Resource Planning sich mit

dem optimalen Einsatz der Unternehmensressourcen

befasst, ist dann CRM die Ausrichtung

auf die Kundenressourcen? Oder optimiert

Customer Relationship Management doch eher

die Vertriebsressourcen? Dies sind zwei Seiten

einer Münze, deren Wert erheblichen Währungsschwankungen

zu unterliegen scheint.

Die Anforderungen und die Erwartungen

an ein CRM-System sind

von Branche zu Branche, von Unternehmen

zu Unternehmen äußerst unterschiedlich:

Neben operativen CRM-

Funktionen wie Besuchsberichten,

Reiseplanung, Service-Unterstützung,

Call-Center Management stehen immer

häufiger analytische CRM-Aufgaben

auf dem Wunschzettel: Marketing-Controlling,

Opportunity Management, offene

Posten, Zufriedenheitsstatistiken,

Analysen über das Kundenverhalten etc.

Und nicht zuletzt stehen die Klassiker

der Kundenbeziehungen auf dem (und

in dem) Programm: Auftragserfassung,

Kundenstammdatenverwaltung, Rahmenaufträge,

Verfügbarkeitsprüfungen

und und und.

CRM ist Werte schöpfen

Der überwiegende Teil dieser geforderten

CRM-Funktionalität schöpft seine

Datenbasis aus einem gut implementierten

ERP-System, denn Kundenstämme,

Artikelstämme, Planungs- und Forecast-Daten,

Umsätze und Aufträge,

Retouren und Rechnungen gehören zu

den klassischen Unternehmensressourcen.

Wer in der Vergangenheit neben

diese ERP-Welt eine eigene CRM-Lösung

zu stellen versucht hat, musste sich

nicht selten einem langwierigen Integrationsprozess

unterziehen, in dem die

Datenbasen der beiden Systeme miteinander

harmonisiert wurden.

Dass das im Detail schwieriger ist als in

der Kaufphase zunächst geglaubt, zeigt

die Vielzahl der fehlgeschlagenen oder

hinter den Zielen zurückgebliebenen

CRM-Projekte. Eine Vorstellung von der

Größenordnung der angefangenen, aber

noch nicht verwirklichten CRM-Projekte

vermittelte jetzt die Gartner Group.

Nach deren Einschätzung sind allein von

den rund 4500 CRM-Verträgen, die die

SAP mit ihren Kunden weltweit abgeschlossen

hat, offensichtlich mehr als

3000 in der Implementierung noch nicht

vollends umgesetzt. (Dieser Beitrag bewertet

diese Zahl nicht, sondern gibt sie

lediglich zu Anschauungszwecken wieder.)

Nach Einschätzung der GUS Group ist

CRM dann erfolgreich, wenn das ERP-

System zusätzlich mit kundenorientierten

Funktionen erweitert wird. Dieser

Ansatz wird von dem Kölner

ERP-Anbieter verfolgt. Dank des verwirklichten

Benutzer/Rollen-Modells

wird nicht jeder Mitarbeiter mit einem

persönlichen Anmeldeprofil im System

versehen, sondern einer (oder mehreren)

auf der Workflow-Engine des Systems

aufbauenden Rolle zugeordnet. In dieser

Rolle sind alle für diese Sachbearbeitergruppe

typischen Berechtigungen zusammengefasst.

ERP mit CRM-Funktionen

Ist in die ERP-Lösung ein CRM-Zusatzmodul

integriert, greift dieses auf das

gleiche Datenmodell zu und wird über

dieselbe Workflow-Steuerung aufgerufen,

wenn Geschäftsprozesse wie zum

Beispiel Auftragsarten, die in diesem

System hinterlegt sind, das zum Zweck

des Arbeitsfortschritts verlangen. Das

durchgängige Workflow-Management

unterstützt also die Integration von

12 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

CRM-Funktionen in allen Unternehmensbereichen

– nicht nur im Verkauf

oder im Außendienst, sondern auch im

Marketing, Controlling, in der Buchhaltung,

der Qualitätssicherung und in der

Entwicklung. Wer sich als Unternehmen

nach ISO 9001:2000 zertifiziert, stellt

ohnehin den Kunden in den Mittelpunkt

seiner Geschäftsprozesse. Damit ist in

der Regel eine Neuausrichtung der ERP-

Prozesse verbunden.

ERP neu strukturieren

Mit dieser Neustrukturierung und Erweiterung

der ERP-Ansatzes um kundenspezifische

Prozesse ist jedoch ein

zweiter Paradigmenwechsel notwendig:

Während traditionelle ERP-Systeme im

wesentlichen mit strukturierten Daten

operieren, sind es im kundennahen Umfeld

vor allem unstrukturierte Dokumente,

die durch die Geschäftsprozesse

gesteuert werden: Telefonnotizen, Besuchsberichte,

Produktzertifikate, Reklamationen

etc.

Üblicherweise wird dies durch den Einsatz

eines zusätzlichen Dokumentenmanagementsystems

gelöst – das wiederum

ein eigenes Workflow-Management voraussetzt.

Damit ist sichergestellt, dass

auch nichtstrukturierte Dokumente mit

den Geschäftsprozessen mitwandern

und am Arbeitsplatz des Sachbearbeiters

bereitgestellt werden. Dazu Heinz-

Paul Bonn, Vorsitzender der GUS Group:

„Die GUS Group, die sich mit ihren Lösungen

insbesondere an Unternehmen

der Life Science-Industrie – Pharma,

Food, Chemie – sowie an Logistik mit

ihrem hohen Bedarf an qualitätsbezogener

Dokumentation richtet, hat deshalb

auch die Dokumentenlenkung zum

integralen Bestandteil von GUS-OS ERP

gemacht.“

Fachautor: Martin Vollmer


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Lackhersteller GREBE sichert Qualität mit trendSWM

Irgendwann ist sogar in der IT-Landschaft

buchstäblich einmal der Lack ab – diese

Erfahrung musste auch die GREBE GRUPPE in

Sachen ERP machen.

Aufgrund der Entscheidung zur Implementierung

von Future II, der

betriebswirtschaftlichen Standardlösung

von trend SWM aus Freiburg, hat

die DV des international agierenden

Lackherstellers ihren Glanz wieder:

Mithilfe des umfassenden Funktionalitätsspektrums

der Software lassen sich

sämtliche Geschäftsprozesse flexibel

managen. „Unser Wunsch war eine

ausbaufähige und zukunftssichere ERP-

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Titelthema

_TAG 39: Sie sind jetzt auch in

die Kantine eingedrungen. Ich hatte

schon gedacht, ich wär’verrückt.

Aber Dwayne kann sie auch sehen.

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IBM-SS 5/10/26, System Leadership, iSeries, 210 x 55 mm, 4c, DTP: J:Böhme, Titel: Teaser Streifen quer Tag 39 Information Week

Software, die insbesondere in Produktion,

Vertrieb, Kalkulation, Materialwirtschaft

und Bestandsführung für eine

deutliche Prozessoptimierung sorgen

sollte. Hardwareseitig sollte sie zudem

auf unserer vorhandenen iSeries aufsetzen,

um die Vorteile dieses Systems weiter

nutzen zu können“, erinnert sich

Walter Maurer, Manager IT der GREBE

GRUPPE an das Auswahlverfahren.

„Des Weiteren war es uns wichtig, dass

unser künftiger IT-Partner genau wie

Materialien schützen

wir aus dem Mittelstand kommt, da dies

erfahrungsgemäß einfach kürzere Wege

und einen direkteren Kontakt mit sich

bringt.“ Vor diesem Hintergrund wurde

ein Anforderungskatalog formuliert,

dem sich insgesamt sieben IT-Unternehmen

mit jeweils ganztägigen Präsentationen

stellten. Dabei konnte die Lösung

von trend SWM voll überzeugen. „Bei

Future II gefielen uns insbesondere die

Konsistenz der Anwendung wie auch

das Datenbank-Design sowie die Entwicklungsfähigkeit

– und das hat sich im

Nachhinein mehr als einmal bewahrheitet:

Wir sind seit der Einführung noch

nie an Grenzen der Erweiterbarkeit gestoßen“,

so Walter Maurer in der Rückschau

der Ereignisse.

Perfektes Zusammenspiel

Seit dem Echtstart, der einen Kraftakt

erforderte, aber „ohne Produktions-

oder Vertriebsausfall durchgeführt werden

konnte“, wie Walter Maurer betont,

kommen sämtliche Module vollumfänglich

zum Einsatz.

Gleichzeitig kommuniziert die ERP-

Software problemlos mit diversen

Fremdsystemen. Dazu gehören beispielsweise

Human Resources, Finanz-

buchhaltung, Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung

der VEDA GmbH;

aufgrund der engen Partnerschaft von

Veda und trend handelt es sich dabei um

vollintegrierte Lösungen, die entsprechend

komfortabel mit Online- bzw.

Batch-Schnittstellen angeschlossen werden

konnten. Hinzu kommen Tools für

Archivierung, Dokumentenmanagement

und Telekommunikation sowie

eine für die Branche obligatorische Software

zur Einstufung und Klassifizierung

von Schadstoffen und Gefahrgut, die

ebenfalls per Online/Offline-Schnittstelle

angebunden sind. Insgesamt arbeiten

heute an den drei Standorten rund 220

Mitarbeiter täglich an Microsoft-gestützten

PCs mit den Modulen zum Ma-

nagement der unterschiedlichen Geschäftsprozesse;

an Hardware kommt

dabei aktuell eine IBM iSeries Modell

810 zum Einsatz. Zur reibungslosen

Nutzung des Systems wurden und werden

die User zumeist „on-the-job“ in der

jeweiligen Abteilung geschult, wie es bei

mittelständischen Unternehmen nicht

zuletzt aus Kostengründen zumeist gehandhabt

wird. Zusätzlich finden bei

Bedarf zu bestimmten Spezialthemen

Veranstaltungen unter der Leitung von

1


Titelthema

Impressum

Midrange MAGAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Michael Wirt

Chefredakteur: Michael Wirt (M.W.)

Redaktion: � (+49) 08191/9649-26

> redaktion@midrangemagazin.de

Thomas Seibold (T. S.), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter Jägle (KDJ),

Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

Anzeigen:

Brigitte Wildmann,

� (+49) 08191/9649-24

> brigitte.wildmann@midrangemagazin.de

Technische Redaktion:

Robert Engel, � (+49) 09563/74060

Jörg Zeig, � (+49) 02732/892491

Illustrationen: Günter Ludwig

Lektorat: Text Lift – Thomas Gaissmaier

Bezugspreise (1-Jahresabo):

Inland 2 149,– inkl. MwSt., Ausland 2 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Fest-

Media-Daten Nr. 16/2006

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

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auch Übersetzungen, vorbehalten. Reproduktionen, gleich

welcher Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

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abgedruckte Programme, die dem Leser zum ausschließlich

eigenen Gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der

Veröffentlichung kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung frei von

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unzutreffende Informationen oder in veröffentlichten

Programmen oder Schaltungen Fehler enthalten sein

sollten, kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit

des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

IBM und AS/400 sind eingetragene Warenzeichen der

International Business Machines. Namentlich gezeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer Gewalt, bei Störung des Betriebsfriedens,

Arbeitskampf (Streik, Aussperrung) bestehen keine

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PRODUKTION

Produktionsleitung: Michael Wirt

Satz und Druckvorstufe: Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch GmbH, Augsburg

Materialien schützen

Thomas Becher, dem zuständigen trend-

Projektleiter, statt.

Software für heute und morgen

Entscheidende Verbesserungen verzeichnet

das Unternehmen vor allem in der

Materialwirtschaft sowie in der Bestandsführung

– hier sind nicht zuletzt

aufgrund der großen Zahl an Tools Abläufe

und Bewertung deutlich transparenter

geworden. Darüber hinaus lobt

Walter Maurer den verbesserten Workflow

und die Konsistenz der verschiedenen

Anwendungsbereiche: „Änderungen

und Erweiterungen werden

passgenau in das Gesamtsystem integriert.“

Weitere ganz grundsätzliche

Vorteile liegen in der Flexibilität und

Entwicklungsfähigkeit der Software,

dessen Aufgabenspektrum sich im Bedarfsfall

jederzeit anpassen und erweitern

lässt.

Positives Fazit

„Für die EDV in einem Unternehmen ist

es immer das beste Kompliment, wenn

sie nicht auffällt und alle selbstverständlich

damit arbeiten – und genau diese

Situation haben wir“, resümiert Walter

Maurer zufrieden. Für den Fall der Fälle

besteht in Sachen Support jedoch selbst-

Fachautoren dieser Ausgabe

1 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

verständlich ein Wartungsvertrag inklusive

Hotline, die auch von allen Mitarbeitern

genutzt werden kann; einige

Power-User können zudem die entsprechenden

trend-Mitarbeiter direkt angehen.

Außerdem ist die permanente Betreuung

dadurch garantiert, dass sich

Thomas Becher je nach Bedarf vor Ort

befindet, um mit den IT-Verantwortlichen

über aktuelle Anforderungen zu

sprechen und eventuell aufgetretene

Probleme zu beheben. Basierend auf dieser

Verbindung von leistungsstarker

Software und umfassender Betreuung

läuft das System stabil. „Alle unsere

Prozesse werden optimal abgebildet und

so wie Future II aufgebaut ist, sehen wir

auch künftigen Herausforderungen an

unsere IT gelassen entgegen“, bekräftigt

Walter Maurer abschließend.

Fachautorin: Sabine Sturm

Lösungsanbieter: trend SWM EDV-

Beratung GmbH & Co. KG

Anwender: GREBE-GRUPPE

Andreas Becker abecker@ars-pr.de

Heike Castner h.castner@gmx.de

Thomas Egeling tegeling@vitria.com

Sabine Friedersdorf sfriedersdorf@gedys-intraware.de

Stefanie Friedrich PRESSEDB@symantec.com

Reinhold Karner reinhold.karner@ktw.com

Christian Neißl c.neissl@niceware.at

Eduard Rüsing Dipl.-Wirtschaftsing. redaktion_ruesing@t-online.de

Hans-Peter Sander hp.sander@eastwestcom.net

Bärbel Schattenhofer bärbel.schattenhofer@de.ibm.com

Karl Senftleber karl.senftleber@sou.de

Sabine Sturm ssturm@ars-pr.de

Martin Vollmer mvollmer@guskoeln.de


Ich habe die Kontrolle. Ich habe ein IBM eServer iSeries System.

i kontrolliert Komplexität. Bei iSeries ist alles in einem System –

Server, Speicher, Software und Sicherheit.

i kontrolliert Kosten. Mehrere Betriebssysteme * über einen einzigen

iSeries zu betreiben reduziert die Kosten und den Betriebsaufwand.

i kontrolliert Sicherheit. Seine gegen Viren resistente Plattform und

seine außergewöhnliche Sicherheit helfen, die Ausfallzeiten zu verringern.

So können Sie nachts besser schlafen.

i kontrolliert die Verlässlichkeit. Die legendäre Verlässlichkeit der

iSeries sorgt dafür, dass Sie weiterarbeiten können. So können Sie sich

voll und ganz auf Ihre Aufgaben konzentrieren. Statt auf die IT.

i kontrolliert Ihr Business. IBM Systeme sind dafür da, Ihre Arbeit

zu erleichtern. Mit einer großen Auswahl an Servern und Speichern,

wie zum Beispiel der iSeries.

IBM.COM/TAKEBACKCONTROL/DE/iSERIES

* Auf IBM eServer iSeries können mehrere Betriebssysteme und Anwendungen gleichzeitig betrieben werden – inkl. IBM i5/OS, Linux, Microsoft Windows (über IXA oder IXS), Java, WebSphere und Lotus Domino. Auf der neuesten Generation iSeries

kann das Betriebssystem IBM AIX 5L betrieben werden. Die Betriebssysteme Linux, Microsoft und AIX 5L sind separat erhältlich und können Zusatzkosten verursachen. IBM und das IBM Logo, AIX 5L, eServer, Domino, iSeries, i5/OS, Take Back

Control und WebSphere sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Linux ist eine Marke von Linus Torvalds in den Vereinigten Staaten und/oder

anderen Ländern. Microsoft und Windows sind Marken der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Java ist eine Marke der Sun Microsystems, Inc., in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

Andere Namen von Firmen, Produkten oder Dienstleistungen können Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. © 2005 IBM Corporation. Alle Rechte vorbehalten. O&M IBM SS 26/05


Titelthema

Für Sigma ist IBS Pharma ’gute Medizin‘

Sigma Pharmaceuticals blickt als börsennotiertes

Unternehmen auf eine traditionsreiche Geschichte

in Herstellung und Distribution pharmazeutischer

Produkte sowie Apothekenbedarf

zurück. Als wichtiger Schritt nach vorne wurde

jetzt auf der Distributionsseite eine moderne

Standard-Branchenlösung von International

Business Systems (IBS) eingeführt. Diese Lösung

löste ein schon 30 Jahre im Einsatz befindliches

System ab.

I T-Lösungen für den pharmazeutischen

Großhandel haben ganz besonders

hohe Anforderungen zu erfüllen. So

nehmen Einzelbestellungen einen großen

Anteil ein, während auf Paletten auszuliefernde

Bulkware wie Toilettenpapier

oder auch Windeln weniger oft

vorkommen. Hinzu kommt, dass manche

Produkte Drogen beinhalten und

daher mit einem äußerst hohen Sicherheitsgrad

bewegt werden müssen; nicht

selten sind die Medikamente auch temperatursensibel.

Mittlerweile erwarten

Apotheken zudem zweimal am Tag eine

Auslieferung.

Kein zufälliger Erfolg

Medikamente ’down under‘

Den australischen Markt für pharmazeutische

Produkte teilen sich verschiedene

Importeure und Hersteller. Sigma

ist in diesem Segment größter Auftragsproduzent

auf dem fünften Kontinent

und stellt daneben auch eigene Medikamente

her. Die eigenständige Produktions-Division

verkauft ihre Ware an

Arztpraxen, Apotheken und Supermärkte

über ein Schwesterunternehmen

und zwei weitere große Distributoren.

Detailliertes Auswahlverfahren

Nur vier Anbieter haben folgende Kriterien

erfüllt:

Möglichkeit, eine große Anzahl von

Lieferanten, Lagerhaltern und

Aufträgen zu handeln: Sigma zählt

um die 4.500 Kunden, 500 Lieferanten,

16.000 Artikel, von denen

täglich 275.000 umgesetzt werden.

Fähigkeit zur schnellen Auftragsumsetzung:

Innerhalb von zwei Stunden

nach Eingang der Bestellung muss

diese bestätigt, fakturiert, kommissioniert

und versandfertig sein.

Voraussetzungen für die Abbildung

komplexer Preisstrukturen: Apotheken

können Preisnachlässe hinsichtlich

Hersteller-Werbeaktionen,

Bestellumfang, kumulative Bestellmengen,

erweiterte Zahlungsbedingungen

und je nach Zugehörigkeit

zu Einkaufsgenossenschaften

erhalten.

Referenz-Installationen, die sehr nah

an Sigmas Anforderungen liegen.

Da waren’s nur noch zwei

Die verbliebenen vier Anbieter wurden

mit schwierigen Anforderungen konfrontiert.

Sie erhielten repräsentative

Testdaten, auf deren Basis eine zweitä-

16 www .midrangemagazin .de Dezember 2005





gige Demonstration mit 40 spezifischen

Skripts zu erstellen war. Diese Skripts

umfassten kritische Bereiche, welche für

Sigmas weitere Entwicklung als pharmazeutischer

Großhändler von grundlegender

Bedeutung waren. Als daraufhin

nur noch zwei Anbieter im Rennen blieben,

begannen die Vertragsvorverhandlungen

und das ausgiebige Testen.

An Prozesse anpassen

und erhalten

Gerade in punkto Preisfindung und Rabattierung

waren angesichts der spezifischen

Branchenanforderungen Änderungen

am Standard notwendig. Wichtig

war Sigma vor allem, dass die erforderlichen

Individualisierungen nicht

zwangsläufig zum Verlust der Release-

Fähigkeit führen.

And the winner is …

In letzter Instanz waren drei Faktoren für

den Zuschlag an International Business

Systems entscheidend: IBS Pharma ist

eine stabile Branchenlösung, die sehr nah

die Anforderungen von Sigma erfüllt.

Außerdem verfügt das Software-Haus

über weitreichende Branchenerfahrungen

und stellte das mit einer eindrucksvollen

Referenzinstallation bei

einem Schweizer Kunden unter Beweis.

Letztendlich handelt es sich bei International

Business Systems auch um einen

beständigen und global agierenden Konzern

mit starken nationalen Tochtergesellschaften.

Schnelles Projekt . . .

Auf den Vertragsabschluss folgte einen

Monat später der Projektstart. Dann

wurde Rechnungswesen, Einkauf und

Preisfindung im nationalen Bereich umgesetzt.

Ohne jegliche Probleme startete

Tasmanien mit IBS Pharma, Queensland

folgte.


. . . rundum geglückt

Seither kommt die neue Lösung mit allen

’Launen‘ des pharmazeutischen Großhandels

mit Gelassenheit und Souveränität

zurecht. Wenn Aufträge eingehen,

errechnet es den jeweils optimalen Abschluss

und berücksichtigt dabei jeden

der unzähligen zu beachtenden Detailaspekte.

Das Produkt registriert, zu welcher

Einkaufsgenossenschaft der Besteller

gehört, und berücksichtigt sowohl

Paketpreise als auch Preisnachlässe. Ferner

erlaubt die Lösung erweiterte Zahlungsbedingungen,

bildet gesetzliche

Anforderungen genauso wie verschiedene

produktbezogene Restriktionen ab

und garantiert zu guter Letzt, dass die

Bestellungen das Haus verlassen. Auch

wenn es noch zu früh zur Messung konkreter

Performance-Verbesserungen gegenüber

dem Legacy-System von Sigma

ist, stehen die Zeichen viel versprechend

auf einer deutlichen Verbesserung in der

Erfüllung von Kundenanforderungen

und Senkung der operativen Kosten.

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Nichts dem Zufall überlassen

Immer wieder liest man im Supply

Chain-Bereich von missglückten IT-Projekten.

Die durchweg positiven Erfahrungen

von Sigma mit International

Business Systems ließen sich natürlich

als bloßen Glücksgriff beschreiben, da

viele Supply Chain-Verantwortlichen

ihre Entscheidung eher auf Basis gekreuzter

Finger als auf konkreter Analysen

und Vorbereitungen fällen. Das

würde Sigma jedoch in keiner Weise gerecht,

denn das Unternehmen hat bewiesen,

dass es auch anders geht: Ihr Erfolg

ist das Ergebnis dezidierter Überlegungen

und wohl durchdachtem Vorgehen

– damit ist es insofern alles andere

als zufällig erfolgt.

Fachautor: Andreas Becker

Lösungsanbieter: International

Business Systems GmbH

Anwender: Sigma Pharmaceuticals

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

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Titelthema

17


Titelthema

Morphosys setzt bei IT-Security auf Datenintegrität

Schutz den Antikörpern

Informationssicherheit und Verfügbarkeit von

Daten lassen sich nicht trennen. Nach diesem

Grundsatz hat das Münchener Biotechnologie-

Unternehmen Morphosys seine gesamte Sicherheitsstruktur

optimiert.

I nformationen und Daten zählen zu

den wichtigsten Erfolgsfaktoren in

einem Unternehmen. Sie sind schützenswert,

denn von ihnen hängt der Geschäftserfolg

ab. Diesem Umstand haben

mittlerweile fast alle Konzerne und

ein großer Teil des Mittelstandes Rechnung

getragen. Und so gehören Sicherheitslösungen

inzwischen zur Standardausstattung

einer funktionierenden

IT-Infrastruktur. Allerdings: Was nützt

es, wenn die Daten so gut vor Würmern,

Cyber-Kriminellen oder Spam geschützt

sind, dass dadurch die Informationen

nicht mehr fließen können? Unternehmensinformationen

werden nur dann

zum wertvollen Kapital einer Firma,

wenn sie sowohl sicher als auch einsetzbar

sind.

Eine Sicherheitslösung muss aus diesem

Grunde heute drei Mindestansprüche

erfüllen: sie muss zuverlässig schützen,

die Verfügbarkeit der Daten gewährleisten

und die Administration erleichtern.

Bei Unternehmen besteht der Bedarf

nicht mehr nach nur zuverlässiger Virenschutz-Software

oder nach Firewalls,

sondern auch vermehrt nach Monitoring,

Reporting oder Backup. Oberstes

Gebot dabei ist, dass die Lösungen kompatibel

sind. Außerdem ist notwendig,

dass sie reibungslos zusammenarbeiten.

Eine Schutzmauer, die aus einzelnen im

Laufe der Zeit zusammengestellten Software-

und Hardware-Fragmenten besteht,

kann diese Anforderungen nicht

mehr erfüllen.

Insellösungen nicht sinnvoll

Steffen Pohlenz, Associate Director IT

bei Morphosys, ist genau zu diesem

Schluss gekommen. Das Biotechnologie-Unternehmen

ist auf die Entwicklung

von Antikörpern spezialisiert, die

zur Therapie und Diagnose von Krankheiten

sowie als Forschungswerkzeuge

eingesetzt werden. Herzstück von Morphosys

ist eine Antikörper-Bibliothek

mit mehr als 10 Milliarden vollständig

humankompatiblen und optimierten

Antikörpern.

„Wir sind, was unsere IT-Anforderungen

betrifft, ein klassischer Mittelständler

mit rund 170 Mitarbeitern“, definiert

Pohlenz sein Unternehmen. In Punkto

IT-Sicherheit hat er bisher Produkte von

verschiedenen Herstellern für Virenschutz-Software,

e-Mail-Archivierung

und System-Management verwendet.

Doch von Insellösungen hält Pohlenz

nicht mehr viel, damit hat er schlechte

Erfahrungen gemacht. „Ich setze auf

Datenintegrität“, sagt er. Für ihn ist zudem

die Kompatibilität der eingesetzten

Lösungen ein wichtiges Kriterium.

18 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Morphosys wächst rasant. Die gesamte

IT wird von München aus betreut.

Jüngst kamen zum Münchener Hauptsitz

noch zwei Niederlassungen hinzu –

eine in Großbritannien und eine in den

USA. Und so stand Pohlenz vor der Aufgabe,

mit seinem Team eine wesentlich

größere IT-Infrastruktur zu betreuen, als

dies bisher der Fall war. Dies bedeutete

unter anderem auch die Administration

einer größeren Anzahl von Clients mit

derselben Manpower.

Drei Virenbefälle

„Wir hatten vor dem Wechsel extreme

Schwierigkeiten. Dazu gehören drei Virenbefälle

aufgrund der Mangelhaftigkeit

der Software. Einmal sind deshalb

sogar die Server zwei Stunden ausgefallen.

So etwas darf einfach nicht passieren“,

beklagt der IT-Chef. Deshalb war

es das Ziel, eine geeignete und zuverlässige

Sicherheitslösung zu finden. Morphosys

arbeitet auf der Client-Seite zumeist

mit Windows XP, vereinzelt mit

Windows 2000 oder mit Windows NT.

Neben Linux-Servern bilden überwiegend

Server, die mit Windows 2003

ausgestattet sind, die Systemlandschaft;

das Backup erfolgt mit Veritas BackUp

Exec. Ziel war es, die bestehende Sicherheitsstruktur

zu optimieren. Die Daten

mussten geschützt und ihre Verfügbarkeit

gewährleistet sein.

Ebenso wichtig jedoch war für Morphosys

die reibungslose Zusammenarbeit

der einzelnen Komponenten. „Wir haben

gründlich geprüft. Eine Lösung hat

beim Test im abgeschotteten Netzwerk

sogar 140 Viren nicht erkannt“, berichtet

Pohlenz. Aus diesem Grund fiel die

Wahl in Bezug auf Virenabwehr auf Symantec

Client Security auf den einzelnen

Rechnern und Symantec AntiVirus für

Microsoft Exchange auf den Mail-Servern.

Der Umstieg auf die neuen Viren-


schutz-Lösungen hat knapp vier Wochen

gedauert und hat insgesamt gut geklappt.

„Wir hatten nur am Anfang ein

paar Probleme, die ehemalige Lösung

loszukriegen“, berichtet Pohlenz.

„Durch den Umstieg haben wir neben

Kosten auch eine ganze Menge Ressourcen

gespart.“

Mehr Clients und

neue Standorte

Das Wachstum von Morphosys bedeutete

für das IT-Team der Morphosys AG

eine stark wachsende Anzahl von Clients,

die installiert, betreut und administriert

werden mussten. Der IT-Chef benötigte

deshalb zusätzlich eine

zuverlässige Systemmanagementlösung,

um den erhöhten Administrationsaufwand

abzufangen. Außerdem hat das

Unternehmen Lizenzen auf Vorrat gekauft,

und vorsorglich je 200 Lizenzen

geordert. „Ich habe aus betriebswirt-

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schaftlichen Gründen von Anfang an

gleich etwas mehr Lizenzen genommen“,

sagt er. Außerdem hat er einen

Gold-Maintenance-Wartungsvertrag

über drei Jahre abgeschlossen. Pohlenz:

„Der direkte Draht zu Symantec ist enorm

wichtig. Und der Kundenservice ist

vorbildlich. Die Kundenbetreuer kümmern

sich immer prompt um unsere

Anliegen“, sagt er. Dass es bei Symantec

in der letzten Zeit viele Akquisitionen

gegeben hat, stört den IT-Chef nicht.

„Wir Kunden können davon nur profitieren“,

sagt er. Nach der Akquise von

ON Technology habe es damals zwar

ein paar „Holprigkeiten“ im Kundenservice

gegeben. „Aber auch diese Probleme

waren sehr schnell gelöst.“

Fachautor: Stefanie Friedrich

Lösungsanbieter: Symantec

(Deutschland) GmbH

Anwender: MorphoSys AG

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

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Titelthema

19


Aktuelles

Die Frage:

PPS (Produktionsplanung und -steuerung)

und SCM (Supply Chain Management)

müssen Hand in Hand arbeiten.

Benötigen Sie demnächst professionelle

Unterstützung bei der Integration von

SCM-Funktionalität in Ihr PPS-System?

Das Ergebnis:

Von insgesamt 2517 Teilnehmern entfielen

auf die Antwort „JA“ 1145 Stimmen

(45 Prozent) und auf die Antwort

„NEIN“ 1372 Stimmen (55 Prozent).

Der Kommentar:

Unternehmensübergreifende Planung ist

für den Mittelstand kein Neuland

Das Ergebnis zur Frage des Monats Oktober

„Benötigen Sie demnächst professionelle

Unterstützung bei der Integration

von SCM-Funktionalität in Ihr

PPS-System?“ lässt Raum für Spekulationen.

Eine knappe Mehrheit antwortete

mit Nein – doch es ist auf den ersten

Blick nicht zu erkennen, ob sich diese

mehrheitliche Absage auf den Bedarf an

professioneller Unterstützung oder auf

den Bedarf an Integration von SCM-

Funktionalität ins bestehende PPS-System

bezieht. Tatsächlich zeigt die Erfahrung,

die mein Haus – die GUS Group

20 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Partnerorientierte

Kommentar zur Frage des Monats vom Oktober 2005

Produktionssteuerung

Heinz-Paul Bonn,

Vorstandsvorsitzender

GUS Group AG & Co . KG

bietet ERP-Systeme für die Branchen

Pharma, Food, Chemie und Logistik an

– in den zurückliegenden Monaten gemacht

hat, dass der Mittelstand auf

dem Weg in eine integrierte Lieferket-

Ja

5%

2517 Teilnehmer haben

abgestimmt

Nein

55%

Benötigen Sie demnächst

professionelle Unterstützung bei

der Integration von

SCM-Funktionalität in Ihr

PPS-System?

tenoptimierung durchaus weit fortgeschritten

ist. Es zeigt sich aber auch,

dass viele mittelständische Unternehmen

jetzt die Notwendigkeit zur unternehmensübergreifendenKommunika-

tion mit Lieferanten und Kunden zum

Anlass nehmen, ihre gesamte ERP-Infrastruktur

zu überdenken. Diejenigen,

die auf die Oktober-Frage mit „Ja“

geantwortet haben, sind gegenwärtig

sicher in diesem Stadium. Das ist mit 45

Prozent der Antworten eine äußerst

mächtige Minderheit (und ein interessanter

Markt für ERP-Anbieter).

Das deutliche Plus, das der Bundesverband

für Informationswirtschaft, Telekommunikation

und neue Medien (BIT-

KOM) gerade im Wachstum mit

Software und IT-Services identifiziert

hat, entsteht sicherlich aus diesem Erneuerungsbedarf.

Aber eine stärkere Ausrichtung der eigenen

Geschäftsprozesse auf die Anforderungen

der Kunden und Lieferanten ist

nun beileibe nichts Neues im Mittelstand.

Schon seit den 80er-Jahren sind

Überlegungen wie CIM oder JIT für den

Mittelstand bestimmende Philosophien,

die ein unternehmensübergreifendes

Prozessverständnis zur Selbstverständlichkeit

machen. PPS wurde hier immer

schon nicht nur als Produktions-Planung

und -Steuerung, sondern auch als

„Partnerorientierte Produktionssteuerung“

interpretiert. Die Fähigkeit, sich

auf wechselnde Anforderungen der

Kunden einzustellen, ist ja gerade eine

der großen Leistungen im Mittelstand.

Doch in einem zunehmend komplexen

“Netzwerk Industrie”, das eben nicht

nur die Produktion, sondern auch die

wertschöpfenden Dienstleistungen mit

einschließt, werden neue Planungs- und

Management-Werkzeuge benötigt. Sie

umfassen die Ausrichtung des Unternehmens,

die Ressourcen und die strategische

Planung. Deshalb sind alle Funk


tionsbereiche eines ERP-Systems – und

damit alle Elemente einer Supply Chain

– heute Gegenstand von Prozessoptimierungen.

Die dafür notwendige Anwendungsintegration

wird zwischen ERP-Systemen

mehrerer Unternehmen heute schon

ganz gut unterstützt. Die Verknüpfung

von betriebswirtschaftlichen Funktionen

und Webservices in so genannten serviceorientierten

Architekturen (SOA) ist

der gemeinsame Entwicklungstrend aller

im Markt relevanten ERP-Anbieter.

Aber während noch vor fünf Jahren Integrationsprojekte

von SCM und PPS

mehr darin bestanden, die prozessbegleitende

Kommunikation mit wenigen

definierten Partnern zu optimieren, bestehen

die Herausforderungen heute

darin, eine flexible Infrastruktur zu

schaffen, in der ein ganzes Netzwerk

von wechselnden Geschäftspartnern

Planungs-, Produktions- und Logistikdaten

austauschen kann. Das ist

ungleich komplexer – und ohne die Unterstützung

eines erfahrenen ERP-Systemintegrators

wohl nicht zu schaffen.

Der Kommentator Heinz-Paul Bonn

ist Vorstandsvorsitzender der

GUS Group AG & Co. KG aus Köln

Aus Midvision/Midrange wird Midvision 2006

Die Karlsruher Messegesellschaft (KMKG) hat

entschieden und die kommende Mittelstandsmesse

im neuen Karlsruher Messegelände auf

den Termin 21. und 22. Juni 2006 festgelegt.

Außerdem wird der Name „Midrange“ aus

der Messebezeichnung, nicht aber aus dem

Programm gestrichen.

Der Treffpunkt für Entscheider aus

mittelständischen Unternehmen

mit Interesse an aktuellen IT-Strategien,

praxisorientierten Anwendungen und

Lösungen heißt Midvision 2006. Die

Messe bietet das perfekte Umfeld, um

neue Kontakte zu knüpfen und bestehende

Geschäftsbeziehungen zu intensivieren.

Die Midvision 2006 richtet sich

Neuer Name,

neuer Termin

Aktuelles

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Midrange MAGAZIN Dezember 2005

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an Hersteller, Lieferanten und Distributoren

von Software-Lösungen und

Anwendungen, Serviceleistungen (wie

z. B. Beratung, Fortbildung, Personaldienstleistungen),

Hardware und Peripheriegeräten

sowie Produkten und

Lösungen rund um die IBM iSeries- und

i5-Server.

Die Midvision bietet 2006 eine klare

Angebotsgliederung, u. a. mit den

Themenschwerpunkten CRM / ERP,

IT-Sicherheit, BPM (Business Process

Management), Serverkonsolidierung

und PPS.

Die Midvision 2006 findet im kommenden

Jahr am 21.06. und 22.06. in der

Messe Karlsruhe (neues Messegelände)

statt.

� www.midvision.de

21


Aktuelles

IBM stärkt den ISVs den Rücken

iSeries: Ein starkes Stück

IBM möchte neue ISVs rekrutieren und dem

gesamten ISV-Markt die Vorteile der iSeries

schmackhaft machen. Wie das geschehen soll,

erklärten William Donohue, Vice President

Worldwide Sales for IBM iSeries, und Thomas

Striebel, Vice President iSeries Sales Germany,

Michael Wirt in einem Interview.

Michael Wirt: Herr Donohue, Sie sind

seit Juli Vice President Worldwide iSeries

Sales. Würden Sie sich unseren Lesern

bitte kurz vorstellen?

William Donohue: Ich bin seit 24 Jahren

bei der IBM und hatte in der Zeit

verschiedene Positionen im Bereich

Small and Medium Business inne. Zuletzt

war ich für den Unix-Bereich der

IBM in den USA zuständig.

Michael Wirt: Wie können Sie Ihre

langjährigen UNIX-Erfahrungen im

iSeries-Markt zur Gewinnung von

Neukunden bzw. zum Winback nutzen?

William Donohue: Nun, wir tun sehr

viel und legen einen starken Fokus auf

die Neugeschäfte in diesem Bereich. Die

Menge an neuen Accounts beweist die

Stärke der iSeries in diesem Markt. Wir

stellen uns hier vor allem gegen Sun und

HP, wie wir es bereits erfolgreich im

UNIX-Bereich gemacht haben.

Michael Wirt: Welche Impulse geben

Sie dem iSeries-Markt in Ihrer neuen

Aufgabe?

William Donohue: Ich bin davon überzeugt,

dass wir den Weg, den Mark

Shearer vorgegeben hat, auf jeden Fall

weiter beschreiten müssen. Wir müssen

intern bei der IBM und extern bei den

Kunden die Marke und den Namen der

iSeries stärken, wir müssen unsere Partnerbasis

weiter unterstützen und wir

müssen die Menge der Lösungen von

ISVs erhöhen. Diese drei Punkte sind

immens wichtig. Meiner Meinung nach

müssen wir mehr in diesen Bereichen

tun – vor allem im Partnerbereich. Dies

muss Geschäft für Geschäft zusammen

passieren – hinunter bis in die jeweilige

Länderorganisation (Territory Level).

Unser weiteres Bestreben ist es, die Wissensbasis

der Partner aufzubauen und

weiter zu vergrößern.

Michael Wirt: Welchen Stellenwert hat

AIX und LINUX auf der iSeries?

William Donohue: Auf jeden Fall einen

hohen. Wir haben im Moment über 100

Linux-ISVs, die mit uns zusammenarbeiten.

Da ist gerade sehr viel Dynamik

in diesem Marktsegment. Die Kunden

schätzen vor allem die Möglichkeit des

Konsolidierens und des Verteilens von

neuen Workloads auf ihre Maschinen.

Das ist ein wichtiger Punkt. Der Kunde

bekommt die Flexibilität, nicht nur i5/

OS auf seiner iSeries laufen zu lassen,

sondern auch Linux und AIX.

Michael Wirt: Wird es in diesem Jahr

noch signifikante Änderungen der Produktpalette

um die iSeries geben?

William Donohue: Nein. Dieses Jahr

werden keine signifikanten Produktankündigungen

mehr kommen. Damit sichern

wir die Investitionen der Kunden.

Michael Wirt: Die iSeries hat immer

noch das Image des besonders teueren

Systems, speziell in der Anschaffung.

Welche Aktionen werden da kommen,

um dieses Image umzukehren?

William Donohue: Wir sehen den Wert

einer iSeries auch in den Lösungen, die

speziell dafür erhältlich sind. Der Markt

bewegt sich auch in diese Richtung. Wir

werden aber weiterhin auch auf das

22 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Preis-/Leistungsverhältnis achten. Da

spielen auch TCO-Betrachtungen eine

große Rolle.

Michael Wirt: Unsere Leser sind überwiegend

im deutschsprachigen Markt

zu finden. Welche Message haben Sie

speziell für sie?

William Donohue: Zunächst einmal

möchte ich allen Partnern und Kunden

aus diesem Marktbereich danken. Mein

Versprechen und das der IBM ist, dass

wir uns weiterhin auf die drei beschriebenen

Punkte fokussieren werden – dem

Stärken der Marke iSeries, dem Unterstützen

der IBM-Partner und dem Erhöhen

der Lösungen von ISVs, damit diese

die besten Lösungen präsentieren können.

Unser Ziel ist, dass der Anteil der

iSeries im Markt weiter wächst – Quartal

für Quartal für Quartal.

Thomas Striebel: Unser Fokus richtet

sich besonders darauf, mit diesen „New

Workload“-Themen neue Anwendungen

– auch von der Infrastruktur-

Seite – in die bestehende Kundschaft zu

bringen. Damit werden wir neue Funktionalitäten

auf der iSeries implementieren.

Zum zweiten Schwerpunkt gehören

Marketing-Aktionen, um das Thema

Image und Bekanntheitsgrad der iSeries

vorwärts zu bringen. Wir werden uns

damit erstmals wieder nach Jahren solcher

Medien wie TV-Werbung o.ä. bedienen.

Der Fokus liegt dabei aber vor

allem aber auf Lösungsreferenzen aus

dem Mittelstand – und diese werden wir

nach vorne stellen.

Weiterhin wollen wir neue ISVs rekrutieren,

damit wir – von Anwendungsseite

her – die Breite an Lösungen erheblich

erweitern können. Die Maxime lautet,

allen iSeries-ISVs den Rücken zu stärken,

alte ISVs zu halten und neue für die

Plattform iSeries zu interessieren und zu

begeistern.


Stern Gartenmöbel optimiert Supply Chain mit SoftM Suite

Flexibilität des Mittelstands

Eine feste Größe im Markt für Gartenmöbel

ist die Gebr. Stern GmbH & Co. KG in

Affalterbach bei Ludwigsburg. Das Erfolgsrezept

des mittelständischen Unternehmens: Qualität

bei Produkten und Service, höchste Lieferfähigkeit

sowie Schnelligkeit und Flexibilität.

Das Rückgrat der Geschäftsprozesse bildet ein

ERP-System.

Ob hochpreisige Sitz- und Liegemöbel

aus Teak, Korb, Eisen, Aluminium

oder Low-cost-Kunststoffsessel –

Stern bietet rund 1.800 Artikel für jeden

Kundenwunsch. Stern wurde 1947 gegründet

und beschäftigt heute 70 Mitarbeiter.

Stern-Produkte finden sich in den

Sortimenten führender Möbelhändler,

leistungsstarker Fachhändler und innovativer

Baumarktgruppen.

Die IT-Unterstützung durch SCM wurde

bisher nur unzureichend genutzt. „Früher

haben wir die für das Einzelproblem

beste Softwarelösung eingesetzt und

dann die Daten über Schnittstellen weitergereicht“,

berichtet Martin Quabeck,

Leiter Organisation & EDV bei Stern.

Der viel zu hohe Aufwand für die Datenübermittlung

sei nur eine Seite der Medaille

gewesen: „Frappierend war, dass

die einzelnen Bereiche mit ihren individuellen

Lösungen auch autark arbeiteten;

wir lebten mit dem Tunnelblick.

Bezüglich der Transparenz unserer Prozesse

waren wir ans Limit gekommen.“

Zentrale Kriterien bei der Softwaresuche

waren deshalb ein „hoher Integrations-

und Automatisierungsgrad, aber auch

komfortable Möglichkeiten für manuelle

Eingriffe“, erläutert Quabeck. Zunächst

wurde SoftM Suite im Bereich

Lagerverwaltung eingeführt. Als nächstes

wurden die Altanwendungen für

Auftrag, Vertrieb, Einkauf und Rechnungswesen

durch integrierte Module

ersetzt, während parallel dazu der elektronische

Datenaustausch (EDI) eingeführt

wurde.

Großes Volumen

Stern ist für fast jeden seiner Kunden

Direktlieferant. „Unser wichtigster Logistikansatz

bei der Softwareentscheidung

war eine höhere Liefererfüllung.

Dabei müssen wir die Warenverteilung

selbst in der Hand behalten, manuell

eingreifen und bestimmte Routinen ändern

können, denn nicht immer wird der

älteste Auftrag als erster erfüllt“, so

Quabeck. „Wir sind mit unserem neuen

System viel effektiver und haben einen

deutlich höheren Auslieferungsgrad als

früher – und der ist für uns das Maß der

Dinge.“ Mit der neuen Software wird

heute eine Inventur, die vorher etwa fünf

Tage erforderte, an einem Tag abgewickelt.

Den Versand führt Stern aus Qualitätsgründen

selbst durch.

Elektronische Kommunikation

„Wir haben begonnen, uns sowohl bei

der Auftragsbearbeitung als auch bei

der Bearbeitung von Bestellungen mit

EDI zu befassen und bieten das sukzessive

unseren Geschäftspartnern an“,

berichtet Quabeck. „Wir starten

schwerpunktmäßig mit großen Häusern,

aber auch mit kleineren innovativen

Kunden, die bereits den Nutzen

der schnelleren Datenübermittlung und

besseren Kommunikation erkannt haben.“

„Auch im Einkauf wollen wir

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

EDI nutzen, stoßen dabei aber immer

noch auf gravierende Schwierigkeiten.

Denn EDI ist längst nicht immer gleich

EDI, da herrscht in der Realität Individualismus

pur“, weiß Quabeck. „Und

das heißt, wir müssen uns an das anpassen,

was dort gefordert wird.“

Die Potenziale der SoftM Suite völlig zu

erschließen, betrachtet Quabeck als

ständige Aufgabe: „Wir erkennen bei

der täglichen Arbeit mit dem System, wo

wir noch weiter gehen könnten. Viele

dieser Fragen haben sich vorher gar

nicht gestellt.“

Autor: Hans-Peter Sander, freier

Journalist in Dießen am Ammersee

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Aktuelles


2


Aktuelles

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Kommunikationsstandard innerhalb einer Supply Chain

Immer öfter wird EDIINT AS2 als die Alternative

zur herkömmlichen Datenübertragung mit

EDI diskutiert. Alan Thomas Payne, Alliances

Manager bei Lansa (zuständig für Deutschland,

Österreich und die Schweiz), stand Michael

Wirt für ein Gespräch zur Verfügung, um diese

Entwicklung aus seiner Sicht zu beleuchten.

Michael Wirt: Wie erklären Sie sich das

plötzlich immer stärker werdende Interesse

für den Datenaustausch EDI über

das Internet?

Alan Thomas Payne: In erster Linie führen

wir diesen Trend auf die zunehmende

Kostenoptimierung in Unternehmen zurück.

EDI ist für viele Unternehmen eine

wichtige Kommunikationskomponente

innerhalb der Supply Chain geworden

und nicht mehr wegzudenken. Mit Zunahme

des Datenvolumens steigen beim

herkömmlichen EDI-Transfer die Kosten.

Der Transfer von sensiblen Geschäftsdaten

und Dokumenten über das

Internet stellt aus diesem Grund eine interessante

Alternative im Vergleich zum

kostenintensiven Versand über eine Value

Added Network-Lösung dar.

Alan Thomas Payne

Alliances Manager bei Lansa

für Deutschland, Österreich

und Schweiz

Die Komponente EDI

Der enorme Kostenaufwand für das

VAN kann komplett eingespart werden,

es wird lediglich ein Internet-Zugang

benötigt. Dazu kommt, dass zurzeit gerade

größere Unternehmen diese Entwicklung

weiter fördern. Da sie EDIINT

AS2-Lösungen einführen, wird der Geschäftspartner

zwangsläufig über eine

Anbindung nachdenken. Oft erhalten

wir bereits nach kurzer Zeit von den

Partnern eine Anfrage für die Abwicklung

ihrer Transaktionen über AS2.

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durchleuchtet

Ihre Handelsstrukturen

renditegenau

Michael Wirt: Kostengünstig hört sich

in der heutigen Zeit grundsätzlich gut

an, doch wie ist es beim Versand sensibler

Daten um die Sicherheit bestellt?

Alan Thomas Payne: Das Kommunikationsprotokoll

Application Statement

2 (AS2) ermöglicht einen direkten Datenaustausch

ohne Zeiteinbußen via Internet-Protokoll

HTTP – mit maximaler

Sicherheit durch den Einsatz von ausgereiften

Verschlüsselungs- und Signatur-

Algorithmen. Darüber hinaus bietet diese

Lösung höchste Transparenz und

Zuverlässigkeit. Digitale Zertifikate

stellen sicher, dass die Dokumente dann

auch wirklich den adressierten Empfänger

unverfälscht erreichen. Außerdem

wird eine Überprüfung des Absenders

durchgeführt.

2 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Michael Wirt: Für welche Unternehmensgrößen

eignet sich eine solche Lösung?

Alan Thomas Payne: Eingangs erwähnte

ich bereits, dass große Unternehmen

häufig die Vorreiterrolle übernehmen.

So setzen zunehmend

Hersteller von Massenprodukten, die

ihre Produkte über Distributoren und

Großhändler vertreiben, auf diese Lösung.

Die Anbindung der Vertriebspartner

erfolgt dann über EDIINT AS2

und ermöglicht so eine reibungslose

Geschäftskommunikation sowie Abwicklung

von Geschäftsprozessen wie

Bestellung, Lieferschein, Lieferankündigung,

Logistikinformationen, Abrechnung

etc.

Auch Dienstleistungsunternehmen, die

häufig von einer dezentralen Struktur

geprägt sind, ziehen mehr und mehr eine

solche Lösung in Betracht. Angesichts

der positiven Preisentwicklung für die

Realisierung sowie der kurzen Implementierungszeiten

einer solchen Lösung

ist AS2 jedoch längst auch für kleinere

und mittelständische Unternehmen erschwinglich

geworden.

Michael Wirt: Ihr Unternehmen wirbt

in seiner aktuellen AS2-Kampagne mit

einem Komplettpreis für die Lösung.

Wie ist das Preismodell zu verstehen?

Üblicherweise werden doch Lizenzgebühren

für jeden angebundenen Geschäftspartner

erhoben.

Alan Thomas Payne: Wir haben das

Preismodell vereinfacht, mit dem Ziel,

dass unsere Kunden den ROI einer solchen

Lösung schnell berechnen und so

zeitnah eine Entscheidung treffen können.

Mit einer AS2 Direct-Lösung (von

Lansa) kann das Unternehmen unbe-


grenzt viele Partner anbinden – ohne

zusätzliche Lizenzgebühren. Voraussetzung

ist, dass die Partner via AS2 kommunizieren

können.

Michael Wirt: Wie passt eine solche

Lösung in das neue Gesamtkonzept des

Unternehmens, das Anfang dieses Jahres

eingeführt wurde?

Alan Thomas Payne: Lansa 2005 besteht

aus einer Reihe von leistungsfähigen

Entwicklungs- und Integrationsprodukten,

die es mittelständischen

Unternehmen bereits heute ermöglichen,

die Komplexität von zukünftigen Anwendungen

sicher in Angriff zu nehmen.

Wir haben uns rechtzeitig auf die Anforderungen

dieses Übertragungsstandards,

der für den deutschen Markt relativ neu

ist, eingestellt und erfolgreich internationale

Projekte abgewickelt. Die von uns

angebotene AS2-Lösung basiert auf unserer

ausgereiften und am Markt etablierten

Lösung.

Michael Wirt: Was muss man beachten,

wenn man auf der Suche nach einer geeigneten

AS2-Lösung ist?

Alan Thomas Payne: Grundvoraussetzung

und entscheidendes Qualitätsmerkmal

für den Einsatz bzw. die

Auswahl einer solchen Lösung sollte

die nachgewiesene Zertifizierung sein.

Darüber hinaus sollte der geeignete Lösungspartner

über genügend Erfahrung

in diesem Bereich verfügen. Des Weiteren

sollte die Lösung skalierbar und

auf zukünftige Anforderungen ausgerichtet

sein und der Betrieb auf zSeries-

sowie Intel-Plattformen gleichermaßen

problemlos erfolgen können. Für das

Projektmanagement und die Abwicklung

ist wichtig, dass die Kosten für die

Einführung transparent sind und das

Projekt schnell umgesetzt werden

kann.

Kurzum: EDIINT über AS2 sollte innerhalb

kürzester Zeit den Datentransfer

zwischen den Geschäftspartnern optimieren,

höchste Sicherheit bieten sowie

Kommunikationskosten einsparen und

nicht unnötig verteuern.

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steuert

Ihren Vertrieb

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Glaube macht glücklich

auf Erfolgskurs

Aktuelles

OpenSource-Hype

Jeder Erwachsene weiß, dass man sich Geschenke

verdienen muss. Wenn es um die

Wirtschaft geht, wissen wir natürlich, dass

einem keiner auf der einen Seite etwas schenken

kann, ohne dass er es auf der anderen

Seite wieder wegnimmt. Normalerweise ist das

ein Grund, skeptisch zu sein, wenn einem

jemand Geschenke anbietet. Und wenn das die

IBM macht, sollten schon die Alarmglocken

läuten!

Wir Kunden wissen, dass die IBM

immer ein sehr gutes Gefühl dafür

hat, was ihre Produkte Wert sind; in

den meisten Fällen sind sie es auch und

wir zahlen den Preis, weil wir die Qualität

und die Leistung haben wollen.

Dass die IBM plötzlich unter die Gönner

gegangen sein soll, ist jedoch höchst verdächtig.

Noch schlimmer wird die Skepsis,

wenn man sich mit den Idealen der

Linux-Community auseinandersetzt.

Da ist alles gratis: das Betriebssystem,

die Anwendungs-Software – einfach

fantastisch. Wir brauchen also nur noch

die Hardware kaufen, der „Rest“ wird

kopiert wie Microsoft Office. Ich glaube,

dass wir nun dort angelangt sind, wo

der Zug hingehen soll. Für mich sieht es

so aus, als habe die IBM von Microsoft

gelernt, wie sie die Kunden auf ihre

Schiene bekommt. Nachdem man seinen

Betrieb einmal umgestellt hat, ist

man in vielerlei Hinsicht abhängig.

Große Umstellungen kann sich kaum

ein Unternehmen öfter als einmal im

Jahrzehnt leisten. Natürlich ist Open-

Source kostenpflichtig, man bekommt

dafür jede Menge Code und hat die

Möglichkeit in der Hand, da auch reinzugreifen.

Einzig das Gefühl, der Herr

über die Sourcen zu sein, ist gratis.

Entkoppelung vom Fortschritt

Wir erleben eine Zeit rasanter Veränderungen.

Regelmäßig werden wir mit

neuer Technologie eingedeckt, im

iSeries-Bereich natürlich ein bisschen

schaumgebremst – aber dennoch. Früher

oder später wollen wir neue Technologie

einführen.

Ein Anwendungsprogrammierer, der

versucht Web-Services von der Basis

auf selbst zu erstellen, gleicht einem

Mechanikerlehrling, der mit Schraubenschlüssel

und Vorschlaghammer

versucht, einen Zwölf-Zylinder zu tunen.

Falls das Ziel erreicht werden sollte,

steht man mit einem Bein schon in

der nächsten Falle. Ein Update des Herstellers

(falls überhaupt verfügbar) wird

diese Entwicklungen natürlich eliminieren.

Wir alle haben es mitgekriegt, die Verwaltungsapparate

von großen Städten

stell(t)en auf Linux um, damit das Geld

im Lande bleibt und nicht zu ’Micro$oft‘

gesendet werden muss. Ob dann die

Verwaltung für den Steuerzahler deswegen

billiger oder effizienter ist, werden

wir nie erfahren. Tatsache ist, dass dadurch

Linux-Spezialisten Arbeit haben

– und das ist auch gut so.

25


Aktuelles

Plattformunabhängigkeit???

Seit den 80er Jahren ist klar, dass man

Software bausteinorientiert entwickeln

soll. Es ist wichtig, dass Programme

über Schnittstellen ineinander greifen. Je

weniger über die Implementierung der

gewünschten Funktion bekannt sein

muss, umso besser arbeitet die Software.

Eine andere Regel besagt, dass man keine

Infrastruktur entwickeln soll, sondern

die bestehende des Betriebssystems

nutzen muss. Was soll man also mit

OpenSource von Linux? Wer ist in der

Lage, Implementierungen vorzunehmen,

wenn man mit den angebotenen

Funktionen nicht zufrieden ist? Generell

würde ich auf diese Frage antworten,

dass dann vom Ansatz her etwas nicht

stimmen kann. Sollte man es schaffen,

Linux anzupassen, kann man sich zu

einer besonderen Leistung gratulieren.

Man hat es geschafft, seine Anwendung

nicht nur mit dem Betriebssystem, sondern

sogar mit einer bestimmten Betriebssystem-Version

zu ’verheiraten‘.

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(Geld)Schein-Idealismus

Man fragt sich als Beobachter, wozu die

IBM das forciert. Zwischen „und wenn

sie alle drin sind, machen wir den Sack

zu“ und „woher Software nehmen?“ ist

alles möglich. Ich tippe eher auf letzteres,

da die IBM in den letzten 15 Jahren

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kommuniziert

mit Ihren

Partnern

online

keine für die iSeries-Anwender interessante

Technologie auf den Boden bringen

konnte. Das Unternehmen, das früher

großartige Hardware und

Betriebssysteme angeboten hat, ist da-

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bei, sich von den verschiedensten Sparten

zu trennen. Ob es auch dabei ist, sich

von den Kunden zu entfernen, können

Sie als IBM-Kunde selbst am besten entscheiden.

Ich glaube, dass die iSeries-Community

das Gefühl hat, die IBM investiere seit

langem nicht mehr in die Entwicklung

dieser Plattform. iSeries-Kunden sollen

mit Linux auf IBM-Hardware glücklich

werden und natürlich mit Java programmieren

– das ist ja auch gratis. Für große

Unternehmen mag es eine Option sein.

iSeries-Anwender sind in der Regel sehr

treue IBM-Kunden. Da das System eine

sehr hohe Stabilität erreicht hat und zudem

pflegeleicht ist, fällt einem der

Wechsel schwer. Ob das Paket Linux,

Java und OpenSource-Software dem

Unternehmen letztendlich billiger

kommt als Lösungen auf Microsoft-Basis,

ist fraglich.

Kommentator: Christian Neißl

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Nicht nur auf der politischen Bühne, auch in

den großen Unternehmen in Deutschland hat

sich das Personalkarussell kurz vor Jahresende

nochmal heftig gedreht. Wer auf diesem

Karussell jetzt wo sitzt, lesen Sie hier.

Andreas Kerstan (Bild), Jahrgang 1957,

ist seit November 2004 Vice President

Small and Medium

Business (SMB), bei

der IBM Deutschland

GmbH. Damit ist er

verantwortlich für

das gesamte Mittelstandsgeschäft

der

IBM in Deutschland.

Seit 28. Oktober 2005 ist Andreas

Kerstan außerdem Mitglied der

Geschäftsführung der IBM Deutschland

GmbH. Nach Abschluss seines

Studiums der Betriebswirtschaftslehre

1983 an der Hochschule der Deutschen

Bundesbank in Hachenburg startete

Andreas Kerstan seine Karriere im

Bankgewerbe. 1986 wechselte er in den

Vertrieb zu IBM, wo er in zahlreichen

Sales- und Salesmanagementaufgaben

zuerst in Deutschland und später

auch in EMEA Großkunden betreute.

1999 wechselte Andreas Kerstan bei

IBM in die Region CEMA und leitete

von Wien aus die Vertriebsorganisation

des CEMA Financial Services

Sectors. Vor seiner jetzigen Tätigkeit

war Andreas Kerstan seit 2002 Vice

President IBM Sales & Distribution

CEMA und damit verantwortlich

für das IBM Mittelstandsgeschäft

(SMB) in Mittel- und Osteuropa,

dem Nahen Osten und Afrika.

� www.ibm.de

Die Beta Systems Software AG

zählt Rudolf Huber (45, Bild) seit

1. Oktober als

Leiter des neuen

Geschäftsbereichs

Identity Management

(IdM) zu seiner

Führungsriege. Als

Vice President IdM

zeichnet Huber in

seiner Funktion verantwortlich für

den weltweiten Ausbau der Unternehmenssparte

IdM. Das Geschäftsfeld

IdM gehört neben den beiden

anderen Bereichen Enterprise Content

Management (ECM) und Data Center

Infrastructure (DCI) zum Kerngeschäft

von Beta Systems. Um der strategischen

Zielsetzung des Ausbaus dieser Sparte

gerecht zu werden, stehen alleine am

Entwicklungsstandort Köln etwa 100

Mitarbeiter, die ausschließlich auf die

IdM-Lösung SAM Jupiter fokussiert

sind, unter der Leitung von Rudolf

Huber. Huber blickt auf 17 Jahre

Berufserfahrung in der IT-Branche

zurück. Vom Vertrieb über Marketing

bis hin zu Finanzen und Personal hatte

er in internationalen Unternehmen wie

Attachmate, NetSoft und Consul Risk

Management internationale Führungspositionen

inne und baute erfolgreich

komplette Vertriebs-, Marketing- und

Supportstrukturen auf internationaler

Ebene auf. Nach dem Aufbau des

internationalen Identity-Management-Herstellers

Entact Information

Security, beriet Huber zuletzt als

geschäftsführender Gesellschafter der

Consulting-Firma Arise International

in München/Dallas u.a. Anbieter von

Sicherheitssoftware bei der Entwicklung

ihres Vertriebsnetzes in Europa.

� www.betasystems.de

Zum 01. August dieses Jahres hat

Frau Sabine Schmitt (Bild) die Leitung

des gesamten

strategischen und

operativen HR

Management der

VEDA-Unternehmensgruppeübernommen.

Neben der

Strategie-orientierten

Weiterentwicklung von HR-Instrumenten

und Standards ist Frau Schmitt

zentrale Ansprechpartnerin für alle

Personalthemen im Unternehmen.

Zuletzt war die Diplom Arbeits- und

Organisationspsychologin als Koordinatorin

HR bei der Cinram GmbH

in Alsdorf zuständig für unternehmensweite

HR-Projekte und Personalentwicklung

und unterstützte zudem

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Macher der Märkte

den Konzernstandort in England im

Rahmen von Shared Services. Davor

war Frau Schmitt als Beraterin für

die Unternehmensberatung AW-

Consult tätig, hiervor wiederum war

sie Wissenschaftliche Angestellte

am Lehrstuhl für Psychologie der

TU-München. Zu ihren langjährigen

Arbeitsschwerpunkten gehören Organisationsentwicklung.

Konzeption und

Einsatz von Personaldiagnostiktools,

Personalentwicklungsmethoden sowie

Human Performance Management.

� www.veda.de

Seit 1. Oktober hat Intentia einen

neuen Leiter des Bereichs „New

Sales Switzerland“. Rolf Suter wird

für den Aufbau des neuen Vertriebsnetz

und das Neukunden-Geschäft

verantwortlich sein. Rolf Suter bringt

zahlreiche Erfahrungen aus dem

internationalen Vertrieb sowie aus dem

Neukundengeschäft mit. Nach einigen

Jahren als Channel Manager bei der

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27


Macher der Märkte

Messerli AG bekleidete er verschiedene

Führungspositionen im Bereich Sales

bei der PTC Switzerland, zuletzt als

Regionaldirektor. Mit seinem eigenen

Unternehmen SCS Suter Consulting

& Services war er in den Bereichen

Sales und Business Beratung für die

IT-Industrie tätig. Danach wechselte

Rolf Suter zum Business Intelligence

Spezialisten SAS AG in Zürich, wo

er zuletzt als Teamleader für das SAS

Institut Romandie zuständig war.

Außerdem hat Intentia einen neuen

Sales Director Central East berufen.

Ab sofort wird Michael Koopmann

maßgeblich für die Steuerung und

Lenkung des Bestandskundengeschäfts

in Zentraleuropa verantwortlich sein.

Der 41-jährige Deutsch-Kanadier

startete nach seinem Studienabschluss

der Betriebswirtschaftslehre in den

Bereich Vertriebs- und Lizenzgeschäft

bei verschiedenen IT-Unternehmen.

Sein Weg führte ihn über Davox

Corporation zum ERP-Anbieter PeopleSoft.

Bei PeopleSoft wurden unter

seiner Führung in den Jahren 2003 und

2004 die größten CRM-Lizenzdeals in

Europa abgeschlossen. Koopmann war

maßgeblich daran beteiligt, PeopleSoft

im Bereich Wireless Telecommunication

als Marktführer zu positionieren.

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Novell hat Tom Francese (Bild) zum

President Novell EMEA (Europa,

Naher Osten, Afrika)

ernannt. Francese,

der Mitglied des weltweiten

Management

Teams von Novell

wird, berichtet an

Ron Hovsepian,

Executive Vice

President und President Worldwide

Field Operations. Der 55-jährige Tom

Francese verfügt über mehr als 30

Jahre Erfahrung in der IT-Industrie.

Vor seinem Eintritt bei Novell war

er als Vice President Software Group

EMEA bei IBM tätig. Als langjähriger

Mitarbeiter von IBM hatte er dort in

30 Jahren unter anderem Positionen

in den Bereichen Vertrieb, Sales

Management und Operations inne.

Unter anderem war er Vice President

der Software Group Sales für die

Central Region in den amerikanischen

Ländern, Vice President Worldwide

Financial Services Industry Sales,

Vice President Worldwide Sales und

Support, Networking Computing

Software, und Director of Enterprise

Sales in London. Francese begann

seine Karriere bei IBM 1974 als Sales

Account Manager in Houston, Texas.

� www.novell.de

Rudolf-Diesel-Ring 3 · 82256 Fürstenfeldbruck

Telefon 08141-401650 · Telefax 08141-4016560

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28 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Ab sofort ist die Cubeware GmbH

mit einer eigenen Niederlassung in der

Düsseldorfer Region

vertreten. Mit der

Präsenz im bedeutendenWirtschaftsraum

NRW kann

der Spezialist für

BI-Lösungen seinen

Kunden und Interessenten

noch bessere Services aufgrund

kurzer Wege bieten. Die neue Cubeware

Niederlassung Düsseldorf wird

von Michael Nordhausen (39) geführt.

Der gelernte Diplom-Informatiker

verfügt über elfjährige fundierte Erfahrung

in der BI-Branche und war zuletzt

als Verantwortlicher für den Direktvertrieb

sowie Niederlassungsleiter bei der

MIK AG tätig. Zu seinen fachlichen

Spezialitäten gehört insbesondere der

Vertrieb von BI-Lösungen im Mittelstand

und bei Großunternehmen.

� www.cubeware.de

Red Hat hat Brian Stevens (42) zum

CTO und Vice President of Engineering

ernannt. Stevens hatte zuvor die

Position des Vice President of Operating

System, Storage and Clustering

Development inne. In dieser Funktion

war er vier Jahre lang für die Strategie

hinter Red Hats Lösungen für den

Unternehmenseinsatz verantwortlich.

Er bringt 20 Jahre Erfahrung im

Bereich Enterprise Engineering mit,

unter anderem als früherer CTO von

Mission Critical Linux, wo er für

die Konzernstrategie, Geschäftsentwicklung,

Virtualisierung und die

Clustering-Produktlinie verantwortlich

zeichnete. Als CTO wird sich Stevens

auf die Technologiestrategie konzentrieren

und die Red Hat-Abteilung für

aufstrebende Technologien („Emerging

Technologies Group“) leiten. Dieses

Team kümmert sich speziell um

Open-Source-Projekte und -Technologien,

welche die Linux-Plattform

ergänzen und weiter aufwerten.

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People, Profiles & Solutions – präsentiert von Midrange MAGAZIN 31


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32 People, Profiles & Solutions – präsentiert von Midrange MAGAZIN


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People, Profiles & Solutions – präsentiert von Midrange MAGAZIN 33


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34 People, Profiles & Solutions – präsentiert von Midrange MAGAZIN


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People, Profiles & Solutions – präsentiert von Midrange MAGAZIN

35


Anbieterprofil

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36 People, Profiles & Solutions – präsentiert von Midrange MAGAZIN


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People, Profiles & Solutions – präsentiert von Midrange MAGAZIN

37


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Technik & Integration

Ziel einer Service Oriented Architecture (SOA)

ist eine hochflexible Applikations-Infrastruktur,

die an wechselnde Anforderungen anpassbar

ist. Die Technologie wiederverwendbarer

Services ist aber nur der Anfang. Der Mehrwert

entsteht erst durch die effektive Steuerung

der darauf aufbauenden Geschäftsprozesse.

Das grundlegende Modell einer service-

oder auch komponentenorientierten

Architektur scheint auf den

ersten Blick so neu nicht. Bisherige,

weitgehend proprietäre Lösungsansätze

konnten jedoch das Versprechen einer

flexiblen Architektur nicht einlösen.

Konzeptionell sind in einer komponentenorientierten

Architektur die wesentlichen

Funktionen einer Applikation als

Software-Einheiten organisiert, die über

Schnittstellen für andere Systeme zugänglich

gemacht werden.

Als typische Vertreter solcher frühen

SOA-Ansätze gelten Microsofts Komponentenmodell

COM/DCOM oder auch

der objektorientierte Kommunikationsstandard

CORBA. Beide verbuchten jedoch

kaum mehr als Teilerfolge. Während

CORBA zu komplex war, die

Objekte zu stark miteinander verzahnte

und viele Hersteller ihre „eigenen“ COR-

BA-Varianten erstellten, konnte COM/

0 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Service Oriented

Der perfekte Unterbau für Business Process Integration

DCOM letztendlich die Hürde der Plattformabhängigkeit

nicht nehmen.

Im Vergleich zu DCOM und CORBA

versprechen Web-Services den Aufbruch

zu neuen Horizonten. Auf Grund allgemein

akzeptierter Internet-Standards

ermöglichen sie auch die Integration

von Applikationen, die früher nur

schwer einzubinden waren. Das Prinzip

der Web-Services ist einfach: Ein Service-User

(Client) fordert von einem

Service-Provider (Server) Dienste an, die

dieser durch die Abarbeitung bestimmter

Funktionen bereitstellt. Wichtig da-

Architecture

Web-Services: unabhängig von

Plattformen und Programmiermodellen

Einer der großen Vorteile von Web-Services besteht darin, dass sie unabhängig von

Programmiersprachen sind. In dieser Sichtweise ähneln sich die Zielsetzungen von

Web-Services und CORBA (Common Object Request Broker Architecture). Beide

befassen sich mit verteilten Applikationen. Während CORBA auf die Interface Definition

Language (IDL) setzt, bauen die Web-Services auf das XML-basierende

SOAP (Simple Object Access Protocol) auf. Allerdings müssen die im Rahmen von

CORBA implementierten Dienste bereits während der Entwicklung einer Applikation

hart kodiert werden, die SOAP-Aufrufe dagegen erfolgen erst zur Laufzeit. Dies

macht SOAP weit flexibler. Solange ein Web-Service die SOAP-Message (das XML-

Dokument) erfassen kann, spielt es für ihn keine Rolle, auf welcher Plattform der

Service entwickelt wurde und nun abläuft. Auch wenn CORBA in komplexen Anwendungsszenarien

noch immer leistungsfähiger als Web-Services ist, hat es sich

wegen seiner Schwerfälligkeit nie als breit unterstützter Standard durchgesetzt.

Während heute nahezu jeder Anbieter von Business-Software die wichtigsten Web-

Services-Protokolle unterstützt, bietet kaum einer standardisierte CORBA-Schnittstellen,

um seine Applikationen mit anderen zu verbinden.

■ Workshops / Roadshows

■ Messen / Webcasts

■ Konferenzen

■ Kundentage

bei ist, über welche Eigenschaften Web-

Service-User und Web-Service-Provider

verfügen müssen, damit beide sich verstehen.

Für die Kommunikation zwischen beiden

führt das Modell der Web-Services-

Funktionen ein, damit der Server seinen

Dienst über die XML-basierte Beschreibungssprache

WSDL (Web Service Description

Language) zur Verfügung

stellt. WSDL kümmert sich – unabhängig

vom darunter liegenden Kommunikationsprotokoll

– um die Definition

einer strukturierten Form der Kommunikation.

Die WSDL-Spezifikation geht von einer

abstrakten Interaktion zwischen Service-Provider

und Service-User aus, bei

der Provider und User Nachrichten

übermitteln. Jede Message verfügt über

strukturierte Inhalte. Einzelne Übertragungen

oder auch einzelne Nachrichten


haben die Form von Operationen – konkretisiert

als Funktionsaufruf mit Rückgabewert.

Serviceorientierte Infrastruktur

Web-Services liefern damit eine geeignete

Technologie, um serviceorientierte

Architekturen zu realisieren. Die Gleichung

„SOA = Web-Services“ ist jedoch

unzulässig. Denn Service-orientierte Architekturen

lassen sich auch mit anderen

Technologien wie CORBA oder Enterprise

Java Beans implementieren.

Eine SOA ist weniger eine Technologie,

sondern vielmehr ein konzeptionelles

Modell zur effizienten Realisierung

komplexer IT-Infrastrukturen.

Kernmerkmale IT-Infrastruktur

Dieser umfassendere Ansatz lässt sich

an Hand einiger Kernmerkmale beschreiben:





Von einem Service (einer Software-

Einheit) existiert jeweils nur eine

Instanz.

Services sind untereinander lose

gekoppelt. Damit sie mit anderen

Komponenten effizient zusammenarbeiten

können, müssen sie „eigenständig“

sein.

Der Nachrichtenaustausch zwischen

Services sollte so einfach wie

möglich und deskriptiv sein sowie

XML-Dokumente und XML-

Schemata nutzen; diese sind deutlich

flexibler als herkömmliche Remote

Procedure Calls.

Wo immer es möglich ist, sollten

Services zusätzlich zu synchronem

auch asynchrones Messaging

beherrschen, um so langlaufende

Geschäftsprozesse zu unterstützen.

Abbildung : Business Process

Management ermöglicht die Einbindung

verschiedener Architekturmodelle:

asynchron, synchron und

Batch-orientiert . (Quelle: Vitria)

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Technik & Integration

Abbildung 1: Der Geschäftsprozess RFQ (Request for Quotation;

die Aufforderung, ein Angebot abzugeben) greift im Rahmen einer

SOA-Architektur auf vorhandene ERP- und CRM-Applikationen zurück

und verpackt sie zu einem neuen Service . (Quelle: Vitria)

Abbildung 2: Ein lang laufender Geschäftsprozess wie Order Fulfillment

kann als Set von Services bereitgestellt werden . (Quelle: Vitria)

1


Technik & Integration

In mancherlei Hinsicht erinnert eine

SOA an den industriellen Fertigungsprozess.

Insbesondere im Automobilbau

setzen Unternehmen bei der Produktplanung

und -entwicklung auf die System-

und Modulbildung. Als Module gelten

komplette und funktionsfähige Komponenten,

die einbaufähig geliefert werden.

Ein Bremssystem, die Klimaanlage oder

der Fahrzeugantrieb entstehen, indem

Service Oriented Architecture

Funktionen aus mehreren Baugruppen,

Komponenten und Modulen zusammenwirken.

Derartige Standardkomponenten

– die ja auch typisch sind für

weite Teile einer Service-orientierten Architektur

– lassen sich auftragsneutral

vorfertigen. Die auftragsabhängigen

Bausteine (beim Automobil beispielsweise

die Ausstattung, die Farbe und das

Zubehör) müssen abhängig von be-

Abbildung : Das konzeptionelle Modell von Web-Services, bei dem ein

Client die Services einer anderen Applikation aufruft . (Quelle: Vitria)

Abbildung 5: Der Order Request eines Client stößt einen in mehrere

Web-Services untergliederten Prozess an . (Quelle: Vitria)

2 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

stimmten Ereignissen individuell geordert

werden. Solch eine ereignisgesteuerte

Konstellation lässt sich recht gut

mit einer asynchronen, lose gekoppelten

SOA abbilden und letztlich auch steuern.

Voraussetzung dafür sind Methoden

und Verfahren, um die Nachricht

(eine Message) vom Auftreten eines bestimmten

Events zu veröffentlichen beziehungsweise

empfangen zu können –

mit dem Fachterminus: Publish and

Subscribe.

Eine derartige Nachrichteninfrastruktur

wie sie die Integrationsplattform Vitria:

BusinessWare mit ihrer Communicator-

Komponente bietet, sorgt für eine Übertragung

von Daten in einem konsistenten

Format über Kommunikationskanäle

(Channels). Als Backbone für die Nachrichtenübertragung

kommt es auf eine

hohe Servicequalität durch Service Level

Agreements (SLAs), garantierte Leistung,

vollständige Transaktionsverarbeitung,

Persistenz der Daten und geordnete

Datenwiederherstellung an. Durch

eine zielgerichtete Erweiterung werden

so aus Integrationsplattformen, die ihre

Praxistauglichkeit bereits im EAI-Umfeld

unter Beweis gestellt haben, moderne

Service-orientierte Architekturen.

Ein ereignisgesteuertes Modell innerhalb

einer SOA sollte langlaufende

Transaktionen unterstützen, bei denen

im zeitlichen Ablauf von Geschäftsprozessen

wie einer Auftragsbearbeitung

eine Vielzahl von Events zu analysieren

und miteinander zu verknüpfen sind.

Resümee: Eine serviceorientierte Architektur

baut in vielerlei Hinsicht auf den

EAI-Fundamenten auf und erweitert sie

um moderne Technologien wie Web-

Services. Die synchrone, häufig serviceorientierte

Einbindung von Web-Services

wird dabei um eine asynchrone

ereignisgesteuerte Integration ergänzt.

SOA als Design-Prinzip

Serviceorientierte Architekturen bilden

zentrale Orientierungsmuster für Integrationsvorhaben.

Eines der wichtigsten

Prinzipien dabei ist, mit einem möglichst

geringen Aufwand eine höchstmögliche

Flexibilität bei der Integration zu erreichen.

Daher sind auch die Bemühungen


um die Standardisierung von SOA im

Rahmen der Web-Services so wichtig.

Die Integrationsarbeit ist aber nicht dadurch

gelöst, dass eine serviceorientierte

Architektur zum Leitprinzip erkoren

wird. Vielmehr beginnt dann erst die

Arbeit, denn die Herausforderung lautet:

Wie kann eine bestehende Systemlandschaft

in eine Service-Architektur

überführt werden? Häufig sind die bestehenden

Systeme nämlich noch gar

nicht servicefähig. Hier bleibt auch weiterhin

die Aufgabe, eine Integration der

bestehenden Applikationen zu erreichen.

Die Vorgabe lautet nun, die Anwendungen

einem übergeordneten Prozessablauf

als Ressource (Service)

bereitzustellen.

Die dazu notwendigen Techniken und

Methoden stellt ein Integrationsserver

wie Vitria:BusinessWare bereit. Gerade

die Kombination aus Service- und Mes-

Anzeige

sage-basierter Integration liefert den

Mehrwert. Web-Services bieten sich hier

als hervorragende Lösung für Fragen

rund um Low-Level-Connectivity-Probleme

an. In dieser Perspektive stellt

eine serviceorientierte Architektur ein

Umdenken in der Entwicklung von Anwendungen

dar. Die Schaffung von Software-Komponenten,

die als Dienste

über ein standardisiertes Interface universell

eingesetzt werden können, bietet

eine Reihe von Vorteilen.

Einer der zentralen Punkte ist die Flexibilität

beim Aufbau einer Integrationslösung

durch Konzentration auf den

Geschäftsprozess. Durch die Kapselung

einer bestehenden Systemlandschaft als

Service ist zugleich ein höherer Grad an

Wiederverwendung gewährleistet. Zugleich

ergibt sich damit die Möglichkeit,

Änderungen im Organisationsablauf

von Prozessen schneller umsetzen zu

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Technik & Integration

können. Um weitgehend standardisierte

Integrationsaufgaben zu implementieren,

bietet sich der Einsatz vorkonfigurierter

Lösungen an. Beispiele dafür sind

Straight Through Processing für die

Wertpapierabwicklung, Integrated Order

Management für Telekommunikationsanbieter

oder Lösungen für die Abwicklung

von Schadensmeldungen in

der Versicherungsbranche. Abgerundet

wird eine umfassende SOA, die sich

nicht nur auf den Einsatz der Web-Services

beschränkt, durch die Nutzung

einer Geschäftsprozess-Automatisierung

und -Steuerung, die unabhängig

von den ausführenden Systemen ist.

Durch diese Entkopplung wird eine höhere

Flexibilität bei der Umsetzung von

Integrationslösungen erreicht.

Fachautor: Thomas Egeling ist

Systems Engineer bei Vitria Technology


Marktübersicht

Lotus Domino-basierte Lösungen

Integration Macht Zukunft

IBM hat mit Auslieferung der Domino/Notes-Version einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Integration von Domino in andere Bereiche getätigt.

Allerdings stand dabei nicht nur der Integrationsgedanke weit oben auf den Aufgabenlisten der Entwickler.

Zwar wurde eines der Highlights –

die Unterstützung der DB2 – parallel

zum bewährten NSF-Datenbankmodell

von Domino nur knapp verfehlt (in

der ersten Auslieferung der 7er-Version

ist die DB2-Integration „nur zu Testzwecken“

integriert), doch lässt allein

dies erahnen, in welche Richtung die

IBM in Zukunft mit Domino/Notes gehen

wird. Insgesamt werden mit den

neuen Versionen 120 neue Features und

Funktionen angeboten. Und damit ist

die Entwicklung von Domino noch nicht

am Ende; die 8er-Version ist aktuell

schon in der Entwicklung.

Funktionsumfang erweitert

Domino wird sich in seinem Einsatzbereich

weiter öffnen. Daran lässt IBM

sicher keinen Zweifel. Betrachten wir

heute die Anwendungen, die basierend

auf Domino zur Verfügung stehen, dann

ist das Spektrum der verfügbaren Funktionen

wirklich sehr weitreichend. In

diesem Zusammenhang sind nicht die

Funktionen gemeint, die IBM bereits im

Standard-Lieferumfang von Notes/Domino

in Form der bekannten Mail- und

Kalenderfunktionen (um nur einige zu

nennen) zur Verfügung stellt. Nein – gemeint

sind hier vielmehr die auf Domino

aufbauenden Anwendungen, denken

wir an CRM-Pakete, Workflow-Systeme,Dokumentenmanagement-Lösungen,Content-Management-Produkte

und noch viele andere mehr. Doch

ein „Defizit“ konnte – oder vielmehr

wollte – IBM Notes und Domino nicht

abgewöhnen: Gemeint ist die

fehlende oder nur unzureichend implementierte

J2EE-Fähigkeit von Notes/

Domino.

J2EE-fähig

Das ist auch – laut IBM – so gewollt, da

man doch vor einiger Zeit vor der Entscheidung

stand, Domino „J2EE-fähig“

zu machen. Allerdings ist diese Entscheidung

„gegen“ Domino gefallen – zu

Gunsten einer weiteren Produktfamilie,

www .midrangemagazin .de Dezember 2005

die in letzter Zeit immer häufiger in

einem direkten Zusammenhang mit Domino

und Notes genannt wird: IBM

Workplace.

Die Ankündigung von Workplace und

die anfangs nicht klar erkennbare Politik

der IBM im Hinblick auf die Zukunft

von Domino hat zunächst zu einiger

Verwirrung geführt (zu den Themen

Notes/Domino 7 live in Praxis und IBM

Workplace bieten wir Ihnen auch Workshops

an!).

Die Zukunft von Domino

Doch was die Zukunft von Domino angeht

– und das nicht nur aus Sicht eines

Investitionsschutzes für auf Domino basierte

Lösungen gilt: Das Ende der Ära

Domino ist noch nicht erreicht.

Wir wollen an dieser Stelle keine politischen

Vergleiche ziehen, aber sowohl

in der Politik als auch im Bereich von

Lotus/Domino spielt „Hannover“ eine

Rolle. Im ersten Fall ist „Hannover“


wichtig, weil unser Ex-Bundeskanzler

eben aus dieser Stadt kommt. Im zweiten,

an dieser Stelle wichtigeren Fall

bedeutet „Hannover“ für die nächste

Version von Notes/Domino (Version 8),

die sich derzeit bereits in der Entwicklung

befindet, der Codename. Man darf

also von Seiten der Domino/Notes-Anwender

davon ausgehen, dass die Roadmap

von Domino noch nicht am Ende

ist! Natürlich ist es ist wieder kein politischer

Vergleich, wenn ich von einer Art

„großen Koalition“ spreche, auch wenn

man bei dem zukünftigen Zusammenspiel

von Domino und Workplace

durchaus von einer solchen sprechen

könnte.

Workplace-Strategie

Domino 7 bildet einen der Schlüsselbereiche

in der IBM Workplace-Strategie.

Es ist wohl weniger die direkte Konkurrenz,

in der IBM Workplace durch die

Überschneidung einiger Funktionsbereiche,

wenn wir beispielsweise an die

Mail-Funktionen denken, steht (auch

Workplace bietet vergleichbare Mail-

Funktionen mit „IBM Workplace Messaging“

an), sondern vielmehr die sinn-

2B Consulting GmbH

z (+49) 05921/81967-0

Advantix Groupware AG

z (+41) 044/9148844

altavier GmbH Informationssysteme u.

Consulting,

z (+49) 030/3151783-30

Avenum Technologie GmbH

z (+43) 01/92101-0

Bechtle GmbH & Co.KG

z (+49) 07132/981-0

volle Ergänzung dieser beiden Produkte.

Welche Möglichkeiten der Einsatz einer

DB2 als Datenbank für Domino bietet,

lässt sich zwar erahnen, den wirklichen

Nutzen werden die darauf basierenden

Lösungen bringen.

Domino-Integration

Bedingt durch die J2EE-Standards, auf

denen IBM Workplace aufbaut, und forciert

durch die Integration von Domino

und Workplace, bieten sich durch dieses

Zusammenspiel neue Perspektiven, die

einen Einsatz von Anwendungen und

Lösungen auf Domino und auf Workplace

geradezu provozieren. Aber auch

hier gilt: Es gibt sicher viele Domino-

Verschworene, die zu Recht auf ihrem

NSF-Datenbankmodell bestehen und

die den DB2- und J2EE-Lösungen derzeit

noch skeptisch gegenüber stehen.

Die Fragen, die sich daraus ergeben,

sind:

Branchware & Partner GmbH

z (+49) 0911/27069-0

CAE Elektronik GmbH

z (+49) 02402/106-0

CDB Informationstechnik GmbH

z (+49) 03594/7718-0

command ag

z (+49) 07243/590-0

CONET AG

z (+49) 02242/939-0

coni Unternehmensberatung GmbH

z (+49) 02151/33637-0

Midrange MAGAZIN Dezember 2005




Was macht heute Sinn?

Wer bietet was an?

Wie kann ich meine bisherigen

Investitionen sichern?

Marktübersicht

Diese Fragen lassen sich leider nicht

pauschal beantworten – wie denn auch,

wenn man an die verschiedenen Plattformen

denkt, die allein für Domino

und Notes als Basis zur Verfügung stehen,

oder wenn wir uns einmal die verschiedenen

Entwicklungsmöglichkeiten

anschauen, die mit dem Entwicklungs-

Tool von Domino – dem Domino-Designer

– geboten werden. Sicher hat hier

in der Vergangenheit das Manko der

„fehlenden J2EE-Unterstützung“ im einen

oder anderen Fall gegen den Einsatz

von Domino gesprochen, aber ein solches

Argument dürfte – bedingt durch

die heute bereits vorhandene Ergänzung

durch Workplace – nicht mehr gelten.

Die Vielzahl der Lösungen, die auf Domino/Notes

basieren, ist groß und bietet

die wörtlich zu nehmende„Schatzkiste“,

in der für jeden etwas drin ist.

Mit dieser Ausgabe des Midrange-Magazins

wollen wir Ihnen einen Überblick

über derzeit bestehende Domino/Notes-

Lösungen geben.

Jörg Zeig

Anbieterübersicht:

Lotus Domino-basierte Lösungen

d.velop AG

z (+49) 02542/9307-0

EASY SOFTWARE AG

z (+49) 0208/45016-0

EBO GmbH

z (+49) 02402/86559-11

edcom GmbH

z (+49) 089/384085-0

Esker Software GmbH

z (+49) 089/700887-0

EXCEL DATA Deutschland AG

z (+49) 05251/69887-0

5


Marktübersicht

fabrique d images ebusiness GmbH

z (+49) 08374/58900

Ferrari electronic AG

z (+49) 03328/455-991

Fritz & Macziol GmbH

z (+49) 0731/1551-0

GATE Informatic AG

z (+41) 031/33501-11

GEDYS IntraWare

Vertriebsgesellschaft mbH

z (+49) 0661/9642-0

GFT Solutions GmbH

z (+49) 040/35550-0

GIS Gesellschaft für

InformationsSysteme mbH,

z (+49) 0511/78643-0

Gräbert Software + Engineering GmbH

z (+49) 030/896903-33

GROUP Technologies AG

z (+49) 0721/4901-0

GroupWare AG

z (+49) 0451/87211-0

H+BEDV Datentechnik GmbH

z (+49) 07542/500-0

HABEL GmbH

z (+49) 07461/9353-0

Haus Weilgut GmbH

z (+49) 07243/5466-0

IBM Deutschland GmbH

z (+49) 0711/785-0

IBS International

Business Systems GmbH

z (+49) 040/51451-0

Anzeige

Anbieter und Produkte

zu Lotus Domino-

basierten Lösungen

ständig online unter:

www.MidrangeSolutionFinder.de

Imixs Software Solutions GmbH

z (+49) 089/452136-0

InfoServ AG

z (+49) 07422/9549-0

J&J DREGER Consulting GmbH +

Co.KG

z (+49) 069/90479-0

Kendox Systems GmbH

z (+41) 071/76372-72

Kreßner Consulting GmbH & Co.KG

z (+49) 0351/4700167

KUMAtronik Software GmbH

z (+49) 07544/966-370

L-NET Informationssysteme GmbH

z (+49) 0611/8410893

MATERNA GmbH

z (+49) 0231/5599-00

MCA GmbH

z (+49) 02402/86559-0

Multi-Support Deutschland AG

z (+49) 040/6506220

Newman Consulting Group

z (+49) 0234/942204-0

Notes Consulting GmbH

z (+43) 01/8794900

OCS Unternehmensberatung GmbH

z (+49) 06207/9424-0

Pavone AG

z (+49) 05251/3102-0

PONTE Software & Consulting

GmbH,

z (+49) 089/545853-0

PROFI Engineering Systems AG

z (+49) 06151/8290-0

retarus GmbH

z (+49) 089/5528-0

Romer Franz J.A.

z (+49) 0211/296652

SCHLEICHER System AG

z (+49) 06145/9577-0

6 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

serVonic Telekommunikationslösungen

GmbH

z (+49) 08142/4799-0

Soft-Consult Häge GmbH

z (+49) 07345/9611-0

SoftM Communications GmbH

z (+49) 09571/9501-0

Solitas Informatik AG

z (+41) 081/7555-500

solvito GmbH solutions & consulting

z (+49) 040/689495-60

SystAG Systemhaus GmbH

z (+49) 07123/9202-0

Team4 GmbH

z (+49) 02407/9582-0

teamwork Software und

Consulting GmbH

z (+49) 05251/5201-0

TIMETOACT Software

Consulting GmbH

z (+49) 0221/97343-0

tolina GmbH

z (+49) 030/264745-0

Toolmaker Software AG

z (+41) 043/3057323

TOOLMAKER Software GmbH

z (+49) 08191/968-0

Trend Micro Deutschland GmbH

z (+49) 089/3747970-0

UBL Informationssysteme

GmbH & Co. KGaA

z (+49) 06102/303-3

UDIT GmbH

z (+49) 02631/9437-0

update Solutions AG

z (+49) 09221/895-0

VEDA GmbH

z (+49) 02404/5507-0

VEDA (Switzerland) AG

z (+41) 021/964-7332

VIPcom GmbH

z (+49) 089/54750-0

Wallak Informatics GmbH

z (+43) 0512/33553-0


Evangelische Gesellschaft Stuttgart nutzt TIMETOACT

Die Evangelische Gesellschaft Stuttgart e. V.

(kurz: eva) sieht ihre Aufgabe im Dienst

am Nächsten: Sie berät und unterstützt Menschen

in Krisen oder besonderen Situationen

und vermittelt ihnen je nach Bedarf eine

Wohnmöglichkeit, einen Ausbildungsplatz, Arbeit

oder Informationen. Immer steht dabei der

Mensch im Mittelpunkt. Um mit den Menschen

in Kontakt zu kommen, ist ein professioneller

Internetauftritt für eva sehr wichtig.

Der Web-Auftritt muss Informationen

vermitteln und die Interaktion

mit unterschiedlichen Zielgruppen

ermöglichen. Dazu zählen Spendenwillige,

Hilfsbedürftige sowie potenzielle

Auftraggeber. Dank seiner bereits vorhandenen

Lotus Domino-Infrastruktur

brachte der Verein optimale Voraussetzungen

mit, um ohne weitere Investitionen

in die IT-Infrastruktur ein Domino-basiertes

Content Management

System (CMS) zu betreiben. Im internen

Gebrauch hatten sich andere Dominobasierte

Anwendungen bereits bewährt.

Die Entscheidung fiel auf ein Dominobasiertes

Web Content Management-

System des IBM Partners TimetoAct.

Nur 3 Wochen nach Beginn konnte das

Projekt technisch abgeschlossen werden.

Innerhalb einer Woche implementierten

der technische Projektleiter von

eva und ein Entwickler des Softwarehauses

das neue Design sowie die Website-Struktur.

Die Software unterstützt

heute einen mehrstufigen Freigabe-

Workflow: Etwa 20 Mitarbeiter aus

verschiedenen Fachabteilungen verfassen

die Texte für den jeweiligen Bereich

der Website. Diese werden von einem

externen Dienstleister bei Bedarf redi-

Info für eva

giert und an die Pressestelle weitergeleitet.

Dort werden die Texte entweder

freigegeben oder zur Überarbeitung zurückgeschickt.

Durch diesen Ablauf

wird die Qualität der Website-Inhalte

sichergestellt.

Geschäftsnutzen

eva sucht Kontakte zu Menschen, die

Hilfe brauchen oder helfen wollen. Seit

einigen Monaten können sich Interessenten

auf der neuen Website von eva

umsehen (www.eva-stuttgart.de). Mehrere

Navigationsebenen ermöglichen

auch ungeübten Internet-Nutzern sich

schnell zu orientieren und alle notwendigen

Informationen zu finden. Die Inhalte

sind übersichtlich strukturiert: So

findet man rasch das passende Angebot

und kann mit dem richtigen Ansprechpartner

bei eva in Kontakt treten. Auch

wer helfen will, muss nicht lange suchen.

Website-Besucher, die den Verein finanziell

unterstützen wollen, können über

ein eingebundenes Spendenportal spenden

oder im Online-Shop Wohlfahrtsbriefmarken

erwerben. Der Shop ist

eines der 12 verwendeten Module des

CMS, keine externe Anwendung.

“Nur eine Website, die aktuelle Informationen

enthält, bietet den Besuchern

einen echten Nutzen. Deshalb ist für uns

ein Internet-Auftritt ohne ein professionelles

Content Management System

undenkbar. Und wie das Projekt gezeigt

hat, kann eine solche Lösung mit dem

richtigen Dienstleister sehr schnell realisiert

werden“, so das positive Resümee

von Ulrike Herbold, inhaltliche Projektleiterin

und Pressesprecherin von eva.

Fachautorin: Bärbel Schattenhofer

Lösungsanbieter: TIMETOACT

Anwender: Evangelische Gesellschaft

Stuttgart

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Anzeige

www.e p o s g m b h.c o m

iSeries / i5

Operating

Administration

CL, RPG & Cobol

SQL & DB2 UDB

Visual Age RPG

WDSC

JAVA

Websphere AppServ

Webfacing

Windows

iSeries Access

Linux

Installation

Konfiguration

Administration

EPOS GmbH

Marktübersicht

Offene Seminare

Workshops

Inhouse

Dezember-Themen:

- Operating &

Systemsteuerung

- SQL-Statements

optimiert einsetzen

- Grundlagen VARPG

- VARPG Aufbau -

komplexe Objekte

- u.v.a.

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Mail: training@eposgmbh.com

7


Marktübersicht

Cellofoam automatisiert mit GEDYS und Soft Consult Häge

Einer für alle und alle für …

Außendienst ist noch immer die effektivste

Methode des Vertriebs. Doch wie kann

man seinen Mitarbeitern alle Informationen

an die Hand geben, damit sie vor Ort

flexibel auf aktuelle Situationen beim Kunden

reagieren können?

Die Cellofoam GmbH & Co. KG ist

Spezialistin auf dem Gebiet der

Schalldämmung und Schalldämpfung für

industrielle und technische Einsatzgebiete.

Mit 70 Mitarbeitern gehört die

Cellofoam heute zu den führenden Herstellern

von Akustik-Produkten für technische

Anwendungen und der Flammund

Thermoklebe-Kaschierung.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein

modernes Unternehmen der heutigen

Zeit ist, Informationen gemeinsam zu

nutzen. Die Cellofoam GmbH & Co.

KG arbeitete bisher im Innen- und Außendienst

mit unterschiedlichen Modulen

und Informationen. Die Einführung

eines gemeinsamen und integrierten Informationssystems

ermöglicht allen

Mitarbeitern vom Home-Office aus den

Zugriff auf die Informationen.

Problemstellung

Das bisherige System war nicht mehr

zeitgemäß. Aufgrund von weiteren veränderten

und neuen Anforderungen entschied

sich die Geschäftsführung für die

Einführung eines neuen Vertriebsunterstützungs-Systems.

Die wesentlichen

Punkte der veränderten und neuen Anforderungen

waren eine komfortable

Bedienbarkeit. Weiterhin sollten gleiche

Informationen, Ansichten und Auswertungen

für alle Mitarbeiter im Innen- und

Außendienst bereitgestellt sowie der

Informationsaustausch innerhalb des

Unternehmens verbessert werden. Au-

ßerdem waren eine geringere Fehleranfälligkeit

und besserer Bedienkomfort bei

der Datenübertragung, die Datenintegration

der aktuellen PPS-Daten sowie allgemein

mehr Übersichtlichkeit gefordert.

Entscheidungsprozess

Nach einer Marktanalyse begrenzte die

Cellofoam GmbH & Co. KG den Kreis

der möglichen Anwendungen. Dabei

analysierte sie auch Produkte abseits der

Basis Lotus Notes. Es stellte sich aber

schnell heraus, dass Lotus Notes als

Groupware- und Kommunikations-System

die optimale Plattform für eine verteilte

und kommunikationsorientierte

Anwendung darstellt. Die Erfüllung der

genannten Anforderungen, die komfortable

Bedienung der Software sowie die

einfache und gute Nutzbarkeit von Besuchsberichten

führten schließlich zur

Entscheidung. Soft-Consult betreut die

Firma seit Jahren in den Bereichen Außendienst,

Personalwesen und Finanzbuchhaltung

und ist Partner der GEDYS

Intraware.

Implementierung

Die Aufnahme des Echtbetriebs begann

zunächst nur mit einem Teil der Außendienstmitarbeiter.

Diese Entscheidung

stellt sich als optimal heraus. Kleine

Stolpersteine wurden problemlos im

Vorfeld beseitigt. Einige Innendienstmitarbeiter

verfügten so beim Komplettstart

bereits über Erfahrungen mit dem

System. Sie konnten als Key-User später

ihre Kollegen unterstützen.

Aus dem abzulösenden Außendienstprogramm

wurden selektiv alle relevanten

Informationen in das System integriert

und mit den Informationen des

PPS-Systems zusammengeführt. Als Integrations-Tool

diente GEDYS Pump.

Die Schnittstelle zum PPS-System richtete

Soft-Consult vorausschauend ein. In

8 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Zukunft erfolgt eine ständige Aktualisierung

der Kundenstammdaten sowie

der kumulierten Umsatzstatistiken. Nun

steht auch ein erweiterter Soll-/Ist-

Vergleich von Umsatzzielen mit tatsächlichen

Umsätzen zur Verfügung. Außerdem

sind mit der angepassten Anwen-

dung Verdichtungen nach Branchen und

Kundenstrukturen (Verbände, Konzerne)

durchführbar.

Arbeitsalltag

Insgesamt hat sich der Arbeitsalltag bei

der Cellofoam GmbH & Co. KG stark

verändert. Erste Probleme bereiteten die

zum Teil geringen Kenntnisse beim Umgang

mit Windows. Die Arbeitsabläufe

wurden aufgrund einer großen Menge

an zusätzlichen verfügbaren Informationen

umgestellt. Mit Hilfe von automatisierten

Workflows sollen verschiedene

Arbeitsabläufe und Genehmigungen unterstützt

werden.

Fachautor: Sabine Friedersdorf

Lösungsanbieter: Soft Consult

Häge GmbH als Partner von

GEDYS Intraware

Anwender: Cellofoam

GmbH & Co. KG


Neuer Helpdesk bei „Volkswagen Bordnetze und AutoSysteme“

Bei der Volkswagen-Gruppe Bordnetze und

AutoSysteme ist die Zufriedenheit interner

Kunden wichtiger Bestandteil der Qualitäts-

Audits. Eine neue, Notes-basierende Helpdesk-

Applikation hilft dabei, die Servicequalität

des IT-Teams systematisch zu verbessern.

Unsere Kunden sollten verstärkt in

die Helpdesk-Prozesse eingebunden

werden, wir wollten Prozessqualität

und Prozessmanagement im Support

besser dokumentieren und schließlich

sollte eine Vereinheitlichung der Helpdesk-Systeme

auf Basis unserer strategischen

Hard- und Software-Plattformen

erreicht werden”, so beschreibt Bronco

Busse, Projektleiter bei AutoSysteme,

die drei Kernziele für die Einführung des

neuen Helpdesks.

In der abgelösten Alt-Applikation konnten

weder die Ausstellung noch der Bearbeitungsstatus

der Support-Tickets

durch die internen Kunden eingesehen

werden. Erstellung und Analyse von

Statistiken waren mit großem manuellem

Aufwand verbunden und damit

zeitraubend. “Zeit, die uns bei der Betreuung

unserer mehr als 400 Kunden

an unseren deutschen Standorten fehlte”,

so Bronco Busse.

Midrange MAGAZIN Dezember 2005

Marktübersicht

Kunde quittiert Erfolg

Mit IBM iSeries und Lotus Notes waren

die strategischen IT-Plattformen der

Volkswagen Bordnetze Gruppe und AutoSysteme

die Grundlage des Auswahlprozesses.

Das Rennen machte schließlich

der Münchner IBM-Partner Retarus

und sein Angebot für eine auf Kumatronik

Caredesk basierende Applikation.

“Positiv beurteilt wurde, dass wir

die Basisanwendung um ein kundenspezifisches

Web-Interface ergänzen konnten.

So lassen sich die Kunden sehr einfach

in Helpdesk-Prozesse einbinden

– ohne aufwendige Clients zu installieren

oder die Anwender durch eine

mächtige Applikation unnötig zu verwirren”,

erinnert sich Alexander Müller,

Key Account Manager bei der retarus

GmbH. Das Münchner Unternehmen

wurde mit einem umfassenden Auftrag

für die kundenspezifischen Anpassungen,

die Implementierung und die

Schulungen der Key-User betraut.

Web-Interface für Kunden

Das Web-Interface ist heute die zentrale

Oberfläche für den Kunden. Hier informiert

nicht nur ein News-Ticker aktuell

über die Zustände zentraler Systeme

oder Wartungsintervalle, der Kunde hat

darüber hinaus Zugriff auf eine Knowledge-Base

und kann Support-Anfragen

über einen Web-Dialog vorqualifizieren.

Nachdem diese vom Dispatcher einem

neuen oder bestehenden Support-Ticket

zugeordnet ist, wird der Eingang jeder

Anfrage per e-Mail bestätigt. Den Status

der Tickets kann der Kunde jederzeit

über das Web-Interface nachvollziehen.

Die Supportprozesse selbst sind mit ihren

Eskalationen in der Applikation

hinterlegt.

Verbessern bedeutet messen

Mit weiteren kundenspezifischen Anpassungen

verbesserte das Retarus-Team

die Analyse- und Reporting-Möglichkeiten.

“Durch ISO-Audits und internes

Benchmarking haben wir sehr hohe Anforderungen

an die Dokumentation.

Ferner war uns wichtig, zu aktuellen

Fragestellungen ad-hoc Analysen über

den gesamten Datenbestand fahren zu

können. Durch diese Analysen lassen

sich systematische Schwächen der IT-

Systeme und einzelner Konfigurationen

pro-aktiv abstellen, bevor fortlaufend

Supportanfragen generiert werden”, erklärt

Bronco Busse.

2006: Internationaler Rollout

Nächster Schritt ist der internationale

Rollout. Auch hier geht man eigene

Wege: Statt ein zentrales, einsprachiges

Helpdesk-System für alle Standort-IT-

Abteilungen zu installieren, soll auf lokaler

Ebene in den jeweiligen Landessprachen

und auf eigenständigen

Helpdesk-Systemen gearbeitet werden.

Fachautor: Heike Castner

Lösungsanbieter: retarus gmbH

Anwender: Volkswagen

Bordnetze GmbH

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basierten Lösungen

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9


Januar:

GO NEXT

Jede Standardlösung deckt die gängigsten

Anforderungen ab, stößt aber

irgendwann an Grenzen, wenn es zu

speziell wird. In diese Bresche sind

Anbieter von Nischen- und Branchen-

Applikationen gesprungen, die sich

z. B. auf Zoll, Außendienst, Banken,

Verlage, Versandoptimierung, Brauereien,

Versicherungen, Speditionen,

Kassenlösungen, usw. spezialisiert

haben. Außerdem werden wir über die

Werkzeuge und Strategien zum Thema

Software-Entwicklung und Modernisierung

berichten.

Manche Dinge halten ewig, aber

irgendwann muss auch die letzte

TokenRing-Installation neuerer

Technik weichen, wenn Sie mit den

Anforderungen des eBusiness Schritt

halten wollen. Die Marktübersicht

stellt Ihnen die Anbieter von

IT-Infrastrukturen mit Schwerpunkt

auf SAN, High Availability-Cluster,

Netzwerke und Clients in einer

Anbieterübersicht sowie in Anwenderberichten

im mittelständischen Umfeld

vor.

Februar:

Wenn es um die Themen moderne

Lagerführung und Logistik geht, ist ein

flexibles Warenwirtschaftssystem

gefordert. Eine chaotische Lagerführung

sollte für die Software kein

Problem darstellen und neue Technologien

wie RFID zumindest als Zukunftsoption

zur Verfügung stehen. In diesem

und dem weiteren Titelthema Backoffice-Integration

(Schwerpunkt auf CTI,

Fax, e-Mail, Archiv) stellen Ihnen

Fachautoren mit Branchenkenntnis

ihre Erfahrungen sowie Zukunftsstrategien

vor.

Auf eines muss Verlass sein: Auf die

Zahlen aus der Finanz- und Anlagenbuchhaltung

sowie dem Kostenrechnung

und Controlling. Fehlerträchtig

sind in diesem Zusammenhang

manuelle Über- und Eintragungen in

Excellisten, einfacher hat man es da

mit automatisch erstellten Reports in

unterschiedlichen Formaten. In dieser

Marktübersicht finden Sie eine Übersicht

der wichtigsten Anbieter, Statements

und Anwenderstorys aus dem

deutschsprachigen Raum.

+++ letzte meldung +++ letzte meldung +++ letzte meldung +++

Neue Speichersysteme für den Mittelstand

Mit dem IBM System Storage N5000

bietet IBM eine neue Serie von Netzwerk-Speichersystemen

(NAS) für

mittelständische Unternehmen an. Sie

sollen dazu beitragen die Gesamtkosten

der IT besonders in Unternehmen

spürbar zu verringern, die verschiedene

Niederlassungen in einem verteilten

Netzwerk zusammengeschlossen

haben. Die N5000 Produktserie ist ein

Ergebnis der im April geschlossenen

Partnerschaft von IBM und Network

Appliance.

Die neuen Modelle N5200 und N5500

eignen sich für unterschiedliche

Anforderungen an die Datenspeicherung.

Beispielsweise können sie für

Disk-to-Disk Backup, Data Retention

oder für die Datenarchivierung mit

WORM-Technologie genutzt werden.

Die Systeme unterstützen eine breite

Palette von weiterentwickelten Software-Features,

die die Themen Systems

und Storage Management, Disaster

Recovery und Backup-Lösungen

adressieren.

Die N5000-Serie bedient wichtige

Storage-Zugangsprotokolle inklusive

NAS, iSCSI für IP SAN und FCP-

Protokoll für Fibre Channel-SAN-

Umgebungen. Die Unterstützung für

NAS, IP SAN und FC SAN-Umgebungen

funktioniert concurrent oder

separat, je nach Kundenanforderung.

� www.ibm.de

50 www .midrangemagazin .de Dezember 2005

Inserenten

ANTARES 17

AS/point 31

attachmateWRQ 32

Avenum 24, 25

EPOS 47

F+L SYSTEM 33

I.T.P.-Verlag 26, 39

IBM 11, 13, 15

ICNet 34, 35

index 43

INfOR 52

iST 5

iTera 19

Knief 19

ML Software 7

NCT 36

OGS 24, 25, 26, 27

PARITY 23

retarus 21

RIO 17

SOU 9

SYSTEMS Union 37

T-Systems 2

Task Force 38

TOOLMAKER 51

VSS 28

WILSCH 9

Beilagen

In der aktuellen Ausgabe von Midrange

MAGAZIN finden Sie Beilagen der

folgenden Unternehmen:

I.T.P.-Verlag Gesamtauflage

INfOR Gesamtauflage

WRS Verlag Teilauflage


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Sind Sie sicher?

Ihr erster Schadenfall könnte gleich der letzte sein.

Die Fakten:

1. Datenklau (über FTP, ODBC, ClientAccess, etc.) wird nirgendwo

protokolliert, d. h. Sie merken nicht, ob und wann Ihr Firmenkapital

(iSeries-Daten) in fremde Hände gelangt.

2. Wer fahrlässig mit Unternehmensdaten umgeht, d.h. keine

wirksamen Schutzmaßnahmen installiert, muß im Ernstfall mit harten

Konsequenzen rechnen.

3. Die Verwaltung der Zugriffsrechte auf iSeries-Daten über PCs u. ä.

ist ohne geeignete Tools mühsam bis gar nicht zu verwalten.

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Wir fokussieren uns ausschließlich auf die Fertigungsindustrie und den Großhandel.

Wir sind die Experten, wenn es darum geht, die alltäglichen

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Wir kennen ihr Geschäft, sprechen die gleiche Sprache und halten immer,

was wir versprechen.

Genau dafür lieben uns unsere Kunden – und das sieht man.

Deutschland: 0800 000 45 81

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