Für alle(s) passend gemacht

nfmverlag

Für alle(s) passend gemacht

www.in-fbll.de

NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 21. Jahrgang Februar 2009 72072

FÜR DIE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER

ePaper

FLURFÖRDERZEUGE BETRIEB

LAGER LOGISTIK IMMOBILIEN


NHALT

EDITORIAL

Weglaufen gilt nicht .........................................................................3

TIPPS UND TRENDS

Stahlhart gegen Schmutz ..............................................................6

Stillstehen unerwünscht .................................................................8

Gut abgeschnitten..........................................................................10

STAPLER-MANAGEMENT

Systeme zum Anfassen ...............................................................12

Im flachen Winkel nach oben....................................................18

Gefragte Spezialisten ....................................................................20

Systemgerechte Lösung..............................................................24

LOGIMAT 2009

Blick zur Mitte..................................................................................26

Trendscout zur Messe .................................................................30

Spielend kommissioniert .............................................................34

Stammgast in Stuttgart ..............................................................36

Lösungen für Zukunftsfragen ....................................................38

Für alle(s) passend gemacht .....................................................40

Intelligente Logistik ........................................................................42

Lunchpaket für Besucher ...........................................................44

Logistischer Jungbrunnen ..........................................................46

Abläufe griffig optimieren............................................................48

Debüt in sieben Varianten ..........................................................50

Neues zum Sehen und Hören...................................................52

Lager-Logistik-Erlebnispfad .........................................................54

HALLEN UND TORE

Alles unter Dach und Fach.........................................................56

Marktübersicht Hallen und Tore ..............................................58

Betreuung in der Ladezone........................................................62

Maximale Flexibilität.......................................................................64

IMPRESSUM..............................................................................................65

www.in-fbll.de

SYSTEME ZUM ANFASSEN

Intra-Logistik-Spezialist Jungheinrich präsentierte seine jüngsten

Innovationen aus dem Bereich Lagertechnik beim Kunden

CS Parts im westfälischen Hamm-Uentrop.

18

IM FLACHEN WINKEL NACH OBEN

Der Transport von Flurförderzeugen stellt besondere Anforderungen

an entsprechende Fahrzeuge. Naheliegenderweise

gibt es deshalb heute immer mehr spezielle Aufbauvarianten

für diese Aufgabe. Wir erklären, worauf beim sicheren und

wirtschaftlichen Staplertransport geachtet werden muss.

20

GEFRAGTE SPEZIALISTEN

12

Der Transport von Staplern und Lagertechnikgeräten setzt viel

Erfahrung und das passende Equipment voraus. Wir haben

uns den Alltag beim Hamburger Transportdienstleister Pfaff

aus der Nähe angesehen.


26

30

TRENDSCOUT

ZUR MESSE

Wir haben die wichtigsten

Neuigkeiten

der LogiMAT aus

den einzelnen Ausstellungsbereichen

für Sie zusammengefasst.

ALLES UNTER DACH UND FACH

SPIELEND KOMMISSIONIERT

BLICK ZUR MITTE

Vom 3. bis 5. März öffnet

die Intra-Logistik-Fachmesse

LogiMAT in Stuttgart

wieder ihre Pforten. Rund

700 Aussteller werden diesmal

erwartet, 160 davon

kommen zum ersten Mal

zur Messe. Neben den

Neuheiten der Branche

gibt es wieder ein umfangreiches

Rahmenprogramm

mit Vorträgen und Diskussionen,

in denen vor allem

Umweltthemen angesprochen

werden.

34

Im November wurde deutschen Journalisten noch ein erster, geheimnisvoller

Blick gewährt, jetzt ist die neueste MCFE-Entwicklung ganz offiziell

der Öffentlichkeit vorgestellt worden: Mit dem neuen Kommissionierer

OPBN will Mitsubishi die Effizienz im Lager erheblich steigern.

Um Waren und Transportmittel effektiv vor Wind und Wetter sowie vor unbefugtem Zugriff

zu schützen, kommt es auf deren richtige Unterbringung an. Der Vielzahl der individuellen

Anforderungen begegnen die Hersteller mit einem breiten Angebot an Produkten und Leistungen,

wie auch unsere aktuelle Marktübersicht Hallen und Tore zeigt.

56


KMU stehen im Fokus der

LOGIMAT

BLICK

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

zur Mitte


Vom 3. bis 5. März trifft sich die

Intra-Logistik-Branche wieder

zur LogiMAT in Stuttgart. Nicht

weniger als „die größte LogiMAT

seit ihrem Bestehen“ kündigt der

Veranstalter, die Münchener

Euroexpo GmbH, bereits jetzt an.

Lässt man überschüssige Superlative eine Weile abkühlen,

bleiben die Eckdaten nach Maßstäben einer solchen Fachmesse

durchaus noch beeindruckend: 52.000 m 2 Ausstellungsfläche

und 700 Aussteller aus 14 Ländern haben sich für die

kommende LogiMAT angemeldet und bedeuten in der Tat einen

neuen Rekord für die Internationale Fachmesse für Distribution,

Material- und Informationsfluss. „Besonders erfreulich ist die

Zahl von 160 Neuausstellern. Sie zeigt, dass die Intra-Logistik-


Fotos: LogiMAT

„EFFIZIENZ HAT IMMER

KONJUNKTUR“: Messeleiter Peter

Kazander sieht die Logistik-Branche

von der Krise noch nicht getroffen.

Branche der aktuellen Finanz- und Wirtschafskrise trotzt. Flexible

Unternehmen mit neuen Technologien und Strategien, die Zeit-,

Kosten- und Umweltressourcen effizient nutzen, haben immer

Konjunktur“, ist Messeleiter Peter Kazander überzeugt.

Führt man sich die Ausstellungsschwerpunkte der LogiMAT im

Einzelnen zu Gemüte, fällt die wachsende Rolle von Software-

LogiMAT 2009 im Überblick

Standort: Neue Messe Stuttgart

Erwartete Aussteller: 700

Schwerpunkte: Förder- und Lagertechnik, Lager- und

Betriebseinrichtungen, Robotics, Verpackung,

Verladetechnik, Flurförderzeuge, Informations-

und Kommunikationstechnik,

Kommissioniersysteme, Kennzeichnung

und Identifikation, Software, Entsorgung,

Logistics Facilities und Beratung.

Ausstellungsfläche: 52.000 m 2

Termin: 3. bis 5. März 2009,

jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr

28 FBL 1/2009

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

WISSENS-UPDATE:

Diskussionen und andere

Fachveranstaltungen runden

das Programm der Messe ab.

anwendungen auf. Sie machten im letzten Jahr mit fast 40 Prozent

den größten Anteil aller Ausstellungsbereiche aus, gefolgt

von Outsourcing-Dienstleistungen und der Förder- und Lagertechnik.

Verwundern mag der zunehmende Stellenwert von Bits

und Bytes freilich nicht wirklich. Warehouse-Management-Systeme

(WMS) haben längst ihren festen Platz in der Intra-Logistik.

Gleichzeitig gehört der IT-Bereich erfahrungsgemäß zu den Branchen

mit den kürzesten Innovationszyklen. Weiterentwicklungen

gibt es hier fast fortlaufend, auch wenn es sich oft nur um „kleine“

Zusatzfunktionen oder Updates bestehender Systeme handelt.

Trendmotor Mittelstand

Zu den aktuell diskutierten Trends im Softwarebereich gehört

unter anderem „Software as a Service“ (SaaS). Die Idee: Benötigte

Software wird nicht mehr gekauft, sondern gegen einen monatlichen

Obolus bei einem externen Dienstleister betrieben. Wie

beim Fuhrpark oder Gebäude kann sich der Unternehmer einer

weiteren lästigen Kapitalbindung entledigen.

Zudem können die Kosten für entsprechende Hardware

gesenkt werden, da der Unternehmer selbst eine deutlich kleinere

EDV-Infrastruktur benötigt. Das Angebot richtet sich vor allem

an kleinere und mittelständische Unternehmen, die nur wenige

Installationen, aber häufige Updates brauchen oder ihre Software

nur zeitweise benötigen. Vor allem in den USA zeigt der Markt-

Pfeil für SaaS nach oben. Software-Riesen wie Microsoft und

Oracle setzen verstärkt darauf. In Deutschland kämpft Primus SAP


noch mit der Zurückhaltung der

anvisierten Zielgruppe. Viele

Unternehmer fürchten, zu stark

von einem Anbieter abhängig

zu werden oder die Software

nicht an ihre individuellen Bedürfnisse

anpassen zu können.

Auch in der Fördertechnik

schaut man genauer auf den

Mittelstand. So präsentieren

einige Anbieter in diesem Jahr

modulare Konzepte zur Automatisierung.

Der Vorteil für den

Unternehmer liegt darin, dass

er mit einer „kleinen Lösung“

zeitnah seine Prozesse optimieren

und die Anlage zu einem

späteren Zeitpunkt problemlos

wachsenden Bedürfnissen anpassen

kann.

Grüne Rahmenthemen

Im Rahmenprogramm der

Messe stehen vor allem Umweltthemen

wie zum Beispiel

die Umweltverträglichkeit und

Energieeffizienz von Produkten

oder die Verschleißfreiheit und

Recycelbarkeit moderner Materialien

im Fokus. In Diskussionsforen,

Live-Präsentationen

und Events werden sich namhafte

Referenten den Kernthemen

der Intra-Logistik bei Prozessen,

Systemen und Trends

widmen.

Themen wie Lean Warehousing,

MES, AutoID, Kommissionierung,Kontrakt-Logistik,

Transpondersysteme, Lean

Produktion, energiesparende

Logistik, EPC/RFID, Fahrerlose

Transportsysteme und Logistik-

Immobilien gehören zu den

Schwerpunkten. Zur Minimierung

von Abgaben und Steuern

gibt es professionellen Rat in

dem Forum „Kein Geld verschenken“.

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Was gibt’s Neues auf der

LOGIMAT?

WAS DIE ZUKUNFT

BRINGT: Kurierdienstleistungen

werden

zunehmend flexibler.

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

TRENDSCOUT

zur Messe

Mehr Aussteller, mehr Fläche und wahrscheinlich

auch mehr Besucher – die

diesjährige LogiMAT vergrößert sich

erneut. Für den interessierten Besucher

wird es naturgemäß zunehmend

schwieriger, den Überblick zu behalten.

Wir haben die wichtigsten Neuigkeiten

aus den einzelnen Ausstellungsbereichen

zusammengefasst.


FÖRDER- UND LAGERTECHNIK

Automatisierung hilft, Prozesse zu optimieren und so

Kosten zu sparen. Doch wie so oft, sind für solche Einsparungen

erst einmal Investitionen nötig. Und gerade kleinere

und mittlere Unternehmen rechnen nicht erst seit der

Finanzkrise mit besonders spitzen Bleistiften. An sie richten

sich neue Konzepte, die eine Automatisierung nach

dem Baukastenprinzip ermöglichen. So können Unternehmen

mit kompakten Anlagen erste Optimierungseffekte

erzielen und diese später problemlos erweitern.

LAGER- UND BETRIEBSEINRICHTUNGEN

Was Elektroautos und Gabelstapler können, ist auch

für Regalbediengeräte kein Hexenwerk. Die Rede ist vom

Prinzip der Energie-Rückführung. Frei werdende Bremsenergie

kann für parallel laufende Bewegungen genutzt

und etwaige Übermengen in die Versorgung zurückgespeist

werden. Ein Spareffekt, der sich nicht unerheblich

auf die Betriebskosten auswirkt. So können bei einem RBG

für 1000-kg-Lasten durch die Rückspeisung gut 50 kW

Energie frei werden.

VERPACKEN, WIEGEN, VERMESSEN

Besondere Einsparpotenziale beim Kommissionieren

bietet die Integration von Arbeitsschritten, die sonst separat

erledigt werden wie zum Beispiel das Abwiegen oder

das Zählen von Kleinteilen wie etwa Schrauben. Eine Wiegefunktion

am Kommissionierplatz, die über jeweils

hinterlegte Referenzgewichte genaue Stückzahlen aus

einer unbestimmten Menge ermittelt, beschleunigt hier

die Arbeit deutlich.

VERLADETECHNIK/VERLADESYSTEME

Für Science-Fiction-Feeling an der Verladerampe sorgen

Fahrerlose Transportsysteme, die das Be- und Entladen

von Lkw übernehmen. Für vollautomatische Systeme war

der Trailer bisher Endstation, die automatische Beladung

galt als zu uneffektiv. Geändert hat sich dies vor allem

durch die immer leistungsfähigere Sensortechnik, die

in den FTS verbaut wird.

RETROFITTING

Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sitzt das

Geld für Investitionen in neue Technik naturgemäß nicht

so locker. Umso stärker zeigt sich in solchen Situationen

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die Tendenz, mit der bestehenden Technik möglichst lange über

die Runden zu kommen. Doch Ersatzteile sind mit jedem Jahr

schwieriger zu bekommen; vor allem, wenn es um Elektronik und

Steuerungssoftware geht, sieht man sich mitunter schon nach

wenigen Jahren in die logistische Kreidezeit zurückversetzt.

Abhilfe schafft dann oft die behutsame Umrüstung solcher Anlagen

auf den aktuellen Stand. Doch auch die wird gern auf die

etwas längere Bank geschoben, denn so mancher Unternehmer

fürchtet lange Ausfallzeiten, wenn an der Anlage „herumgeschraubt“

wird. Dazu besteht kein Grund, denn mittlerweile verstehen

sich versierte Anbieter auf Umrüstungen, die während des

laufenden Betriebes realisiert werden können.

FLURFÖRDERZEUGE UND ZUBEHÖR

Immer mehr Flurförderzeug-Hersteller gehen den Schritt zum

Komplettanbieter und füllen ihre Produktpalette um jene Geräte

32 FBL 1/2009

INDOOR-ACTION:

Lagertechnik ist ein

Messeschwerpunkt der

Flurförderzeug-Hersteller.

Fotos: Hersteller

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

KLEIN IM EINBAU, GROSS IM SPAREN:

Energierückspeisung funktioniert auch bei

Regalbediengeräten.

FUNKCHIP VORAUS: Die RFID-Technik

erobert sich neue Einsatzfelder.

auf, die bislang nicht zum Sortiment gehörten. Während beispielsweise

Atlet in die Phalanx der Frontstapler eintritt, erweitert

Hyundai sein Portfolio um Lagergeräte. Überhaupt bildet die

Lagertechnik den Schwerpunkt bei der Vorstellung neuer Geräte.

Neben der Ergonomie steht dabei vor allem das Energie-Management

im Fokus der Weiterentwicklungen. So ist hier die Energierückführung

bereits auf dem Vormarsch. Beim Bremsen wird

die Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt und in

die Batterie zurückgeschickt. Die Einspareffekte, die sich daraus

ergeben, sind nicht unerheblich. In Kombination mit weiteren

Sparmaßnahmen kann so zum Beispiel eine Batterieladung für

zwei Schichten ausreichen.

KOMMISSIONIERSYSTEME

Ergonomie steht bei der Entwicklung von Kommissioniersystemen

traditionell im Vordergrund. Auch wenn gelegentliches

Bücken und Strecken sicherlich nicht ungesund ist – werden über

einen ganzen Tag vor allem kleine Gebinde von A nach B bewegt,

so ist deren einfache Erreichbarkeit ein deutlicher Vorteil nicht

nur für die Gesundheit des Mitarbeiters, sondern auch für die

Effizienz der Kommissionierung.

KENNZEICHNUNG UND IDENTIFIKATION

Der Einsatz von RFID-Technologie gewinnt aufgrund immer

kompakterer Bauweisen zunehmend an Verbreitung. Ebenso

wie die Chips lassen sich auch die Antennen für den Empfang

der Funksignale vielfältig verbauen (z. B. in den Gabelzinken

von Flurförderzeugen). Potenziale ergeben sich daraus vor

allem in Branchen, in denen eine lückenlose Rückverfolgbar-


keit der Chargen gefordert wird, wie etwa in der Getränkeindustrie.

Sinkende Preise für RFID-Chips könnten

deren Einsatz auch für offene Palettenkreisläufe interessant

machen.

SOFTWARE

Hinter der Bezeichnung SaaS (Software as a Service) versteckt

sich ein Konzept, das vor allem an den Mittelstand

gerichtet ist. Dabei wird die jeweils benötigte Software von

externen Dienstleistern betrieben und vom Unternehmer

gemietet oder „on demand“ bezahlt. Letzterer hat damit

nicht nur mehr flüssige Mittel frei, sondern muss sich in

der Regel auch mit weniger IT-Komponenten im eigenen

Haus herumärgern. Für kleine und mittlere Unternehmen,

in denen mit häufigen Updates gearbeitet wird, kann sich

diese „All-inclusive-Auslagerung“ der Software durchaus

lohnen.

DIENSTLEISTUNGEN/KONTRAKT-LOGISTIK

Bei Paket- und Kurierdiensten gewinnt der Markt für

Premium-Dienstleistungen an Bedeutung. Der Schwerpunkt

der Angebote liegt auf größtmöglicher Flexibilität

bei Annahme und Anlieferung der Sendungen sowie

beim Transport. Neben der Lieferung erlangt auch die

Lagerung einen größeren Stellenwert im Leistungsangebot

der Dienstleister. Da viele Unternehmen den Platzbedarf

zur Lagerung ihrer Produkte und Rohstoffe nicht

aufbringen können bzw. oder wollen, mieten sie Lagerflächen

bei beauftragten Speditionen oder Kurierdienstleistern

an. Auch Kontrakt-Logistiker erschließen sich

neue Marktpotenziale durch Mehrwert-Services, die

auf die individuellen Anforderungen des Kunden zugeschnitten

sind. Ein Dienstleister, der beispielsweise mit

der Lagerführung betraut ist, kann durch die Übernahme

vor- oder nachgelagerter Dienstleistungen an den Schnittstellen

zur Produktion oder zum Versand sein Angebot

erweitern. Die daraus resultierenden Einsparpotenziale

machen Outsourcing zunehmend auch für mittelständische

Betriebe interessant.

LOGISTIK-IMMOBILIEN

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit spielen auch beim

Bauen in der Logistik-Branche eine große Rolle. Ein weiterer

Punkt ist die spätere Möglichkeit zur Umnutzung

oder Drittverwertung der Gebäude. Die Bauten müssen

anpassungsfähig sein, auch für eine spätere zweckfremde

Nutzung.

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Neues Gesicht in der

Logistik: Mit dem OPBN will

Mitsubishi bei der Kommissionierung

die Effizienz gegenüber bisherigen

Modellen deutlich steigern.

34 FBL 1/2009

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

HERSTELLER Spielend kommissioniert

Im November wurde deutschen Journalisten noch ein erster, geheimnisvoller Blick gewährt, jetzt ist die

neueste MCFE-Entwicklung ganz offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt worden: Mit dem neuen OPBN will

Mitsubishi die Effizienz von Kommissionsvorgängen mit einem Wert

von etwa 20 Prozent deutlich nach oben verschieben.

Vereinfachte Handhabung:

Leicht erreichbare Schalter.

Keine Frage: Eine derartige Steigerung

der Produktivität lässt gerade

in wirtschaftlich schwierigen

Zeiten einmal mehr aufhorchen. Allerdings

liegt diesem ermittelten Wert

eine ganze Reihe von Forschungs- und

Entwicklungsschritten bei den MCFE-

Umschlagspezialisten zu Grunde – wie

Petteri Masalin, Roclas Design-Chef beim

Besuch im vergangenen Herbst in Järvenpää

zu berichten wusste. So analysierte

man die gängigen Kommissioniervorgänge

sehr genau und kam dabei beispiels-

weise zu dem Ergebnis, dass eine deutliche

Verbreiterung des Standplatzes des Gerätebedieners

zu leicht verkürzten Zeiten bei

entsprechenden Kommissioniertätigkeiten

führen wird.

Nach Angaben von Masalin hat der

verfügbare Platz zwischen dem Bedienpanel

und der Rückenstütze um immerhin

40 Prozent zugenommen. Diese kleinen

Rationalisierungsfortschritte führen dann

über eine komplette Schicht gesehen

schließlich zu erstaunlich hohen Einsparungen

von Arbeitszeit.


Auf den Nutzer zugeschnitten

Natürlich wurden die gewonnenen und

in die Konstruktion umgesetzten Erkenntnisse

in den vergangenen Monaten in

entsprechenden Musterbetrieben auf ihre

Praxistauglichkeit hin überprüft. Nach

dem vorläufigen Abschluss aller Forschungs-

und Entwicklungsarbeiten nennt

Petteri Masalin einen Wert von immerhin

20 Prozent, der beispielsweise für die Bearbeitung

zusätzlicher Aufträge innerhalb

einer Schichtdauer durch den jeweiligen

Mitarbeiter genutzt werden kann. Dabei

scheint sich MCFE der Quadratur des Kreises

zu nähern. Nicht nur, dass man den

Freiraum des Bedieners um 40 Prozent vergrößert

hat, ohne jedoch die Gesamtlänge

des Kommissionierers entscheidend zu

verändern, auch konnte man durch die

Verlagerung der Batterien eine größere Flexibilität

hinsichtlich der eigentlichen Verwendung

der genutzten Energiespeicher

erreichen.

Zeitgemäßes Design

Ausgesprochen zeitgemäß gibt sich

auch die Bedieneinheit des Lagergerätes –

und dürfte damit auch einen Ausblick auf

zukünftige Entwicklungen nicht nur bei

Mitsubishi geben. Angesichts des Freizeitverhaltens

zukünftiger Mitarbeiter in den

Logistik-Unternehmen, hat sich Petteri

Masalin nach eigenen Angaben bei der

Gestaltung der Steuerelemente u. a. ganz

bewusst von den Bedieneinheiten gängiger

Spielkonsolen leiten lassen.

Das Ziel: Der hohe Wiedererkennungswert

der „Controller“ soll es dem Nachwuchs

ermöglichen, nicht nur in kürzester

Zeit das Pick-up-Fahrzeug zu bedienen,

sondern auch möglichst schnell das vorhandene

Leistungspotenzial des neuen

OPBN auszuschöpfen. Schließlich hat

man die äußere Gestaltung des neuen

ROLLENBAU – der Komplettanbieter für Rollen und Räder

Moderne

Zeiten: Bei der

Gestaltung der

Steuerelemente

hat sich Petteri

Masalin im Sinne

zukünftiger Nutzer

ganz bewusst

von den Bedieneinheitengängiger

Spielkonsolen

leiten lassen.

Fotos: MCFE

Lagergerätes nicht ganz ohne Hintergedanken

gängigen Fahrzeug-Designs nachempfunden.

So erinnert die Front des

OPBN beim ersten Anblick stark an aktuelle

Nutzfahrzeugmodelle, die auf diesem

Wege sicherlich auch die Verbindung zum

Logistik-Bereich deutlich machen soll.

Eine moderne LED-Beleuchtung und

Fahrtrichtungsanzeiger dienen der Sicherheit,

sollen Arbeitsunfällen vorbeugen

und so einmal mehr auch die propagierte

Wirtschaftlichkeit des OPBN unterstützen.

Premiere soll das „Wirtschaftswunder“

von MCFE übrigens auf der LogiMAT

feiern.

Seit über 30 Jahren ist ROLLENBAU Ansprechpartner für alle, die Dinge ins Rollen bringen möchten und bietet mit über 10.000 verschiedenen,

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DATENTECHNIK Stammgast in Stuttgart

Der Neu-Anspacher IT-Systeme-Anbieter ICS gehört mittlerweile schon zu den Stammgästen auf der

LogiMAT. In diesem Jahr präsentiert sich das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits zum siebten

Mal in Folge mit seinen jüngsten Entwicklungen auf der Fachmesse in Stuttgart.

36 FBL 1/2009

Papierlose

Bestandserfassung:

Der ICS-

InventurManager

unterstützt

alle gängigen

Inventur-

Funktionen.

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Schwerpunkte des diesjährigen Messeauftritts

von ICS sind individuelle

Kennzeichnungslösungen, beleglose

Kommissionierung sowie aktuelle

Technologien des Datenfunks und der

mobilen Datenerfassung. Als unabhängiger

Integrationspartner kann ICS nach

eigener Aussage individuell zugeschnittene

Lösungen implementieren, die entlang

der gesamten Logistik-Kette von der Produktion

bis hin zum Außendienst Verwendung

finden.

Für die automatische Kennzeichnung

von Produkten auf Artikel-, Karton- und

Palettenebene bietet ICS kompakte Geräte,

die sich leicht in vorhandene Arbeits-

Fotos: ICS

umgebungen integrieren lassen und je

nach Druckmodul mit Standardetiketten

oder RFID-Labels arbeiten. Die Steuerung

erfolgt durch das ICS-eigene Lagerverwaltungssystem

Stradivari, das auf der Messe

in seiner neuesten Version gezeigt wird.

Neben dem Stradivari-Leitstand ist nun

ein Pick-by-Voice-Modul erhältlich, das

auch unabhängig vom LVS eingesetzt

werden kann. Stradivari erlaubt zudem

eine enge Web-Shop-Integration. So kann

schon bei Erfassung der Artikelstammdaten

angegeben werden, zu welcher Produktgruppe

des Internetshops der Artikel

gehört und ob er dort angezeigt werden

soll. Auch der Preis wird bereits im System


Etiketten für Paletten: ICS stellt auf der

LogiMAT unter anderem technische Lösungen

zur Produktetikettierung vor.

Freiheit beim Kommissionieren: Ein autonom

einsetzbares Pick-by-Voice-Modul gehört ebenfalls zu

den LogiMAT-Exponaten.

hinterlegt. Für beleglose Inventuren in der Industrie bietet

ICS den InventurManager an. Das Festpreis-Bundle

besteht aus einer Softwareapplikation und dem Handterminal

Datalogic Memor. Damit können Warenbewegungen

beleglos per Scanner erfasst werden. Die Unterscheidung

nach Benutzern, Inventurbereichen oder sonstigen

Merkmalen ist konfigurierbar. Der ICS-InventurManager

unterstützt gängige Inventur-Funktionen und Abläufe in

den Bereichen Warenein- und Warenausgang.

Service für unterwegs

Der Geschäftsbereich Mobile Lösungen zeigt auf der

LogiMAT seine Softwarepakete 4mobile SERVICE und

4mobile ONTOUR. Sie wurden speziell für den Technischen

Kundendienst bzw. für Speditionen/KEP-Dienstleister

konzipiert und bilden Lieferungs- und Serviceabläufe

vollständig digital ab. Je nach Anforderung können die

einzelnen Komponenten wie z. B. die grafische Disposition

oder Kartendarstellung vom Kunden frei gewählt und

erweitert werden. Fahrzeugortung, Navigation, beleglose

Auftragsübermittlung- und Dokumentation, Tracking

and Tracing, Proof of Delivery, Fotodokumentation und

Fehlerminimierung sind einige der Vorteile für den

Kurierdienst.

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Lösungen für Zukunftsfragen

Aberle Automation thematisiert Energie-Management

BETRIEBSEINRICHTUNGEN. Kosten

senken und gleichzeitig die Umwelt schützen

– Energieeinsparungen rechnen sich

heutzutage für Unternehmen gleich doppelt.

Der Logistik- und Automationsspezialist

Aberle Automation präsentiert auf der

LogiMAT dieses Jahr neue Lösungen in

KRANSYSTEME. Schwerpunkt des Messeauftritts von

Demag Cranes & Components in Stuttgart bilden verschiedene

Einsatzbeispiele für Handling- und Materialflussaufgaben.

So wird unter anderem der modulare Kranbaukasten

KBK als Wand- und Schwenkkrananwendung vorgestellt.

Das System ermöglicht darüber hinaus maßgeschneiderte

Handling- und Logistik-Lösungen: von der Ein-Schienen-

Bahn bis zur komplexen Materialflussanwendung. Dabei

bietet Demag Cranes & Components die KBK-Profile in

Stahl und Aluminium an. Bei den Serienhebezeugen präsentiert

Demag neben den Kettenzug-Modellen DC-Pro

38 FBL 1/2009

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Professionelles Energie-Management: Ein Mitarbeiter wertet Messergebnisse aus.

„Einsparpotenziale aufdecken“: Firmengründer Wilfried Aberle.

den Bereichen Energie-Management und

Roboterleittechnik. „Wir wollen unseren

Messebesuchern zeigen, wie man Einsparpotenziale

aufdecken und konsequent

nutzen kann“, erklärt Geschäftsführer

Wilfried Aberle. „Dank unserer flexiblen

Lösungen lässt sich mit minimalem Erfas-

Fotos: Aberle

sungsaufwand höchste Prozess-Sicherheit

gewährleisten.“

Das neue 3-E-Programm von Aberle soll

sichtbar machen, wie sich Prozesse optimieren

lassen und dadurch Energie eingespart

werden kann. Die Abkürzung 3 E

von Aberle steht für Engineering, Erfolg

und Erfahrung und beschreibt die Schritte,

mit denen die Effizienz von Anlagen

und Prozessen gesteigert wird. Zunächst

werden nach intensiver Analyse der Pro-

Lasten-Handling und Logistik-Lösungen Demag Cranes & Components auf der LogiMAT

und DC-Com die stufenlose Ausführung DCS-Pro. Mit dieser

umrichtergesteuerten Variante lassen sich Lasten bis zu

2,5 t komfortabel heben und sensible Bauteile exakt positionieren.

Über den benutzerfreundlichen Steuerschalter

mit Gaspedal-Effekt werden Hub- und Senkgeschwindigkeit

direkt über die Stärke des Tastendrucks gesteuert.

Außerdem präsentiert Demag Cranes & Components in

diesem Jahr ein breites Spektrum an Steuerschaltern und

Bedienelementen für Kettenzüge und Kompakthebezeuge.

Darüber hinaus werden Einsätze von Demag-Antriebssystemen

live vorgestellt.


zesse und einer Beratung die benötigten

Komponenten konfiguriert. Danach folgen

konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung.

Neue Bauteile werden installiert

und die Ergebnisse aufgezeichnet. Nach

deren Auswertung ergeben sich neue

Ansatzpunkte zur Kostensenkung. So entsteht

ein Regelkreis, mit dem sich Effizienz

und Kosten permanent kontrollieren und

optimieren lassen. Mit der Neuentwicklung

Aberle MS-R lassen sich laut Hersteller

die Anforderungen an die Steuerung

vollautomatischer Produktionslinien flexibel

und wirtschaftlich abbilden. Das neue

Roboterleitsystem übernimmt die komplette

Disposition von Produktionsschritten

innerhalb einer Fertigungslinie. So

steuert Aberle PMS-R zum Beispiel den

Materialfluss und die Arbeitsgänge des

Fertigungsprozesses bis hin zur Palettierung

des fertigen Werkstücks. Sämtliche

Arbeitsgänge werden mitprotokolliert und

an ein überlagertes Hostsystem (z. B. SAP)

zurückgemeldet.

Mit der kompletten PMS-Reihe bietet

Aberle nun ein fünfteiliges System, mit

dem alle wichtigen Bereiche der Logistik-

Kette von der Lagerverwaltung bis zur

Visualisierung abgedeckt werden können.

Umgehend quittiert

LAGER. Die KBS Industrieelektronik

GmbH will auf der LogiMAT

2009 erstmals das neue Erweiterungsmodul

PTF QuickReply zur

schnelleren Kommissionierung

präsentieren. Es ergänzt die bisherigen

Fachanzeigen der Pick-by-

Light-Systeme von KBS und vereinfacht

das Quittieren erledigter

Vereinfachte Quittierung:

Das Erweiterungsmodul

PTF QuickReply

ergänzt die bisherigen Pickby-light-Systeme

von KBS.

Foto: KBS

Aufträge. Das Erweiterungsmodul verfügt über einen integrierten Miniaturschalter

mit einem länglichen, elastischen Betätigungshebel, der mit

einer schnellen Handbewegung ausgelöst wird. Jeder Auftrag kann nach

wie vor auch über die herkömmliche Taste der Fachanzeige quittiert

werden. Für die Kommissionierung kleinvolumiger Waren in beengten

Lagern eignen sich die wendigen Kommissionierwagen PickTerm Cart

Light. Für größere Gewichte sind robuste Wagen mit hochwertigen

Rollen erhältlich. Diese gewährleisten eine problemlose Kommissionierung

großer und schwerer Waren. Neben den Standardausführungen

bietet KBS auch individuell modifizierte Kommissionierwagen. Damit

können gleichzeitig mehrere Auftragsbehälter beleglos kommissioniert

werden. Über WLAN ist der Wagen an das übergeordnete Verwaltungssystem

angebunden. Weitere Lösungen, die KBS auf der Messe vorstellt,

sind das Kommissioniersystem PickTerm Flexible und das Sensor-System

PickTerm Sentinel.


ANBAUGERÄTE

Griffige Profile

Rutschhemmung und

Oberflächenschutz sind häufig

gefragt, wenn mit dem Stapler

empfindliche Güter – vor allem

ohne Ladungsträger – transportiert

werden. Stapler-Ausrüster

Vetter Umformtechnik zeigt dazu

auf der LogiMAT seine GrippFixund

Polyurethan-Beschichtungen

für Gabelzinken. Beides sind Gummimischungen

mit hoher Schnittfestigkeit.

Die GrippFix-Beschichtung

weist hohe Rutschhemmung

bei Nässe auf, während sich Polyurethan-Beschichtungen

dank

ihrer Abriebfestigkeit für sehr

empfindliche Oberflächen eignet.

Beide Beschichtungen ermöglichen

zudem einen geräuschärmeren

Transport von Metallteilen.

GrippFix- und Polyurethan-Beschichtungen

gibt es als Festbeschichtung

sowie als Aufsteckschuh

für die Gabelzinken.

Mehr Grip für die Ladung: Die

Gabelzinken-Beschichtungen von

Vetter ermöglichen einen schonenden

und geräuscharmen Transport.

40 FBL 1/2009

Foto: Vetter

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Foto: Yale

Eine Größe für alle: Die neuen VT- und VF-Elektrostapler von Yale bieten

95 Prozent aller Fahrer weltweit ausreichend Platz.

Für alle(s) passend gemacht

Yale präsentiert neue Elektrostapler

ELEKTROSTAPLER. Mit den Dreiradstaplern

der VT-Baureihe und Vierradstaplern

der VF-Baureihe mit 1,5 bis 2 t

Hohe Leistungen gefragt

Tragfähigkeit bringt Yale seine neuesten

Elektrostapler-Generationen auf den

europäischen Markt. Die VT- und

LAGERTECHNIK. Hochleistungs-Systeme stehen im Mittelpunkt des LogiMAT-

Auftritts von Lagertechnik-Spezialist psb intralogistics. Highlights sind das

Regalbediengerät maxloader und das Kommissioniersystem rotapick. Die

maxloader-RBG-Reihe bewältigt Lasten bis 1250 kg. Zu ihren Besonderheiten

gehören eine optimierte Leichtbauweise der Fahr-/Mastkonstruktion, synchronisierte

Doppelantriebs-/Hubtechnik und schwingungsarme Fahr- und

Haltealgorithmen. Vor dem Hintergrund hoher Energiekosten entwickelten

die psb-Ingenieure einen Weg, frei werdende Bremsenergie im RBG primär

innerhalb des Gerätes für parallel laufende Bewegungen zu nutzen und


VF-Elektrostapler wurden laut Yale entwickelt, um den

größtmöglichen Anwendungsbereich bei niedrigsten

Betriebskosten abzudecken. Durch Auswahl der Leistungseinstellung

eLo oder HiP können Leistung und Verbrauch

für jede spezielle Anwendung festgelegt werden.

Die eLo-Einstellung bietet den geringsten Energieverbrauch,

während die HiP-Einstellung für Schwerlastanwendungen

gewählt werden kann oder wenn hohe Produktivität

gefragt ist. Innerhalb der beiden Einstellungen gibt es

vier zusätzliche Leistungsstufen für maximale Betriebsflexibilität.

Die neuen VT- und VF-Baureihen sind mit Tragfähigkeiten

zwischen 1,5 und 2 t erhältlich. In den Chassis

finden unterschiedliche 48-V-DIN-Batterien mit 460 bis

750 Ah und BS-Batterien mit 595 bis 900 Ah Platz, alle

optional mit seitlicher Entnahmemöglichkeit.

Durch eine neue erweiterte Lenkachse kann der Stapler

auch in Gängen eingesetzt werden, die bislang nur für

Dreiradstapler befahrbar waren und bietet dabei im

Innen- wie Außenbereich die Leistungsmerkmale eines

Vierradstaplers. Zu den besonderen Weiterentwicklungen

in ergonomischer Hinsicht gehört die Fahrerkabine, die in

Zusammenarbeit mit einem finnischen Berater für Industriedesign

entwickelt wurde. Sie bietet Fahrern in einem

Größenbereich von 160 bis über 194 cm eine komfortable

Sitzposition. In Kombination mit dem einfach ablesbaren

LCD-Über-Kopf-Display und der stufenlos einstellbaren

Lenksäule wurde alles am richtigen Platz für den Fahrer

angeordnet. Die Baureihen VT und VF sind serienmäßig

mit einem Griff für Rückwärtsfahrten ausgestattet. Optional

ist ein Drehsitz erhältlich, um den Rücken bei Rückwärtsfahrten

zu entlasten.

Übermengen ins Versorgungsnetz zurückzuspeisen.

Die zum Patent angemeldete Technik gehört inzwischen

zur Serienausstattung der RBG aus Pirmasens.

Das Hochleistungs-Kommissioniersystem rotapick

kann je nach Ausbaustufe bis zu 48 Kundenbehälter

puffern und bei Bedarf innerhalb von Sekunden zur

Verfügung stellen. Dadurch entfallen Mehrfachtransporte

zwischen Lager und Kommissionierplatz und

die Durchlaufzeiten werden reduziert. Ein einziger

Kommissionierer kann so bis zu 1000 Picks pro Stunde

errreichen.

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Neues vom Doktor

TRANSPORT. Logistik-Systeme-

Spezialist Dr. Malek Software stellt

auf der LogiMAT ergänzende und

weiterentwickelte Lösungen für

die Softwarefamilie „M3 Logisticware“

vor. Neu ist zum Beispiel

eine automatische Personaleinsatzplanung

(PEP) für Lkw-Fahrer, die

aktuell verfügbare Lenkzeiten

berücksichtigt. Das Modul „M3

Logisticware Umschlagscannung

und Hallensturz“, bietet eine

durchgängige Lösung für den Hallenumschlag

im Stückgutbereich.

Mit M-WebDispo bietet das Softwarehaus

die Möglichkeit, Sendungen

im Internet zu disponieren.

Die Lösung ist für alle Verlader

und Spediteure interessant, die

von mehreren Standorten aus

Touren auf der Basis einer gemeinsamen

Datenbank planen wollen.

KOMMISSIONIERUNG. Kommissionierleistungen von über

900 Picks/h verspricht die Kommissionierlösung Pick@Ease.4,

die Lagerspezialist Vanderlande auf der LogiMAT vorstellt. Die

42 FBL 1/2009

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Intelligente Logistik

Axxom präsentiert Neuheiten zur schnellgreifenden Optimierung

SOFTWARE. Vor dem Hintergrund

der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise

stellt die Axxom Software AG

auf der LogiMAT Neuheiten zur Intra-

Logistik-Optimierung, Personaleinsatzplanung

und Netzwerkoptimierung vor.

Diese sollen Unternehmen in kurzer

Zeit zu niedrigeren Kosten und einer

Verbesserung des Cash-Flows führen.

So präsentiert Axxom erstmals eine

Erweiterung seiner Lösung ORion-PI ®

Value Network Optimization zur integrierten

Standort-, Distributions- und

Flottenplanung. Auf Basis von Informationen

zu Aufträgen, Kundenstandorten,

Luft-, See- und Straßentransporten

sowie Lkw-Flotten können Unternehmen

etwa die kostenoptimale Anzahl

an Logistik-Zentren und optimale

Standorte sowie die effizientesten Sourcing-

oder Belieferungsrouten ermitteln.

So können laut Axxom die Kosten

im Netzwerk um bis zu 39 Prozent reduziert

und zugleich der Carbon Footprint

abgebildet werden.

Eine weitere Premiere auf der Logi-

MAT feiert das neue Release der Axxom-

Software ORion-PI ® Shipping. Unternehmen

können damit ihr Lagerlayout

abbilden, in den einzelnen Bereichen

die Prozess-Schritte mit Wegstrecken

und Zeiteinheiten hinterlegen und

so eine präzise Kostenkalkulation und

-optimierung vornehmen.

Für die Umlagerung von Artikeln

im Kommissionierbereich berechnet

ORion-PI ® automatisch den für den

Pick-Vorgang geänderten Zeit- und

Kostenaufwand. In Verbindung mit

dem anstehenden Auftragsvolumen

lässt sich dadurch eine genaue Produktionsplanung

und -steuerung (PPS)

durchführen. Engpässe in einzelnen

Bereichen können präzise vorherge-

Picken was das Zeug hält Kommissionierstation von Vanderlande

Stationen eignen sich vor allem für Anwendungen im Handel

sowie in der Distribution von Bauteilen und Komponenten.

Die hohe Kommissionierleistung erfordert im Hintergrund ein

Foto: Vanderlande

Voll konzentriert:

Die

Pick@Ease.4-

Arbeitsstation

ermöglicht

ermüdungsfreie

900 Picks/h.


Mitarbeiter im Warenausgang: Eine neue Software

von Axxom berechnet den Bedarf und den optimalen

Personaleinsatz im Logistik-Zentrum.

sagt und geeignete Gegenmaßnahmen

ermittelt werden

– etwa eine Lastumverteilung

auf verschiedene

Kommissionierstationen.

Zudem bilden die PPS-Daten

auch die Voraussetzung

Foto: Axxom

für eine integrierte Personal-Bedarfsermittlungmithilfe

der Lösung ORion-PI ®

Personal@Logistik. Diese

kalkuliert den notwendigen

Personalbedarf für die

einzelnen Arbeitsbereiche.

automatisches Kleinteilelager, das mit entsprechend

hoher Leistung die Produktbehälter zur Verfügung

stellt. Das Shuttle-System Quickstore HDS kann je

nach Ausführung über 1000 Behälter ein- und auslagern.

Eine typische Konfiguration besteht aus einem

viergassigen HDS-Shuttle-System mit zwei Arbeitsstationen

und stellt damit eine dauerhafte Leistung

von 1800 Picks/h bei einem Zugriff auf 10.000 Artikel

(bzw. 100.000 Artikel bei unterteilten Behältern)

zur Verfügung. Die Warehouse-Control-Software

VISION 5.1 von Vanderlande Industries ist integraler

Bestandteil dieser Lösung und wird mit ihr auf der

LogiMAT live vorgeführt.

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HALLENBAU

Mitwachsende Bauten: Modulare

Hallenkonzepte können jederzeit an

den aktuellen Bedarf angepasst werden.

44 FBL 1/2009

Foto: Graeff

Auf warmen Sohlen

Signifikante Energiesparpotenziale

verspricht ein neuentwickeltes

Fundament mit integrierter

Fußbodenheizung, das der

Mannheimer Hallenbauer Graeff

erstmals auf der diesjährigen Logi-

MAT vorstellt. Bei herkömmlichen

Hallenheizungen geht oft ein großer

Teil der Energie unter dem

Dach verloren. Das im Boden eingelassene

Heizsystem ermöglicht

eine Erwärmung vornehmlich im

Arbeitsbereich sowie eine entsprechende

Dosierung der Energiezufuhr.

Von einem spezialisierten

Partnerunternehmen der Mannheimer

wurde außerdem ein vielfältig

planbares Regalsystem für

Collis entwickelt, das Graeff ebenfalls

auf der Messe zeigt. Graeff

hat derartige Gesamtlösungen in

unterschiedlichen Branchen realisiert

und baut auch Tore, Verladebrücken,

Vorsatzschleusen und

andere logistikspezifische Gebäudeteile

fachgerecht und funktionssicher

in modulare Hallen ein.

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Lunchpaket für Besucher

Aktion von de Man auf der LogiMat

ROBOTER. Eine Produktpräsentation

mit Mehrwert hat sich der Borgholzhauser

Automations-Spezialist de Man

für seinen Messeauftritt einfallen lassen.

Die präsentierte Roboterzelle packt

den Besuchern ein Lunchpaket. Der

Roboter demonstriert auf Knopfdruck

das Auffalten eines Kartons und füllt

diesen mit allen Zutaten für einen kleinen

Snack zwischendurch.

Bei dem präsentierten Roboter handelt

es sich um die erste Zelle einer Sortiermaschine,

die beim Industriepreis

2008 eine Auszeichnung in der Kategorie

Industrieautomation erhielt. Entwickelt

wurde die Sortiermaschine, um

die anspruchsvollen Abläufe bei der

Funktionales Dreierlei

Verpackung und Sortierung von Endprodukten

flexibel gegenüber den

Anforderungen des Handels zu automatisieren.

Die entwickelte Sortiermaschine

besteht aus drei Zellen und ist

modular aufgebaut. Die erste Zelle ist

allein für das Aufrichten der Displaykartons

zuständig und beherrscht eine

Vielzahl von Falttechniken. Dazu werden

bei Bedarf Stapelkanten angebracht

und Stege eingebaut. Die zweite Zelle

stellt die verschiedenen Produkte zu

dem Sortiment zusammen, das in den

Karton gefüllt werden soll. Hier wird

eine Leistung von über 4500 Schalen

pro Stunde erreicht. Die Zusammensetzung

des Sortiments ist frei wählbar. In

REGALSYSTEME. Regalspezialist Scholz stellt auf der LogiMAT sein neues

Regalsystem Teira für den Einsatz im Kfz-Gewerbe vor. Es ermöglicht die kombinierte

Lagerung von Langteilen wie Scheiben, Stoßfänger und Schwarzblech

mit Rädern, Reifen und Felgen. So reduziert sich die Grundfläche her-

Mehr Raum

zum Arbeiten:

Die kombinierteLagerung

von Teilen

und Rädern

schafft Platz in

der Werkstatt.

Foto: Scholz


der dritten Zelle schließlich werden

die Deckel aus Kartonzuschnitten

hergestellt und die Sortiment-Kartons

verschlossen. Durch den modularen

Aufbau und die Zellenstruktur der

Maschine ist eine Leistungssteigerung

durch die Erweiterung von Zellen

Vielfältiges

Falten: Der

Kartonaufrichter

von de Man

kann Displaykartonsverschiedensten

Zuschnitts verarbeiten.

Foto: de Man

problemlos möglich. Damit erfüllt die

Sortiermaschine nicht nur die aktuellen

Anforderungen, sondern lässt dem

Anwender auch Handlungsspielraum

für zukünftige Aufgabenstellungen wie

etwa einer späteren Erweiterung der

Kapazitäten.

kömmlicher Lager laut Scholz um 50 Prozent, in Kombination mit einer

Verschiebeanlage sogar um rund 90 Prozent.

Gleichzeitig reduzieren sich die Baukosten, da starre und aufwändige

Geschoss-Konstruktionen und Treppen entfallen. Die Energiekosten sinken,

da in den nicht vorhandenen Geschossen keine Leuchtkörper installiert

werden. Für die Bediener reduzieren sich die Laufwege. Schnelldreher

und C-Teile werden unten und kompakt in integrierten Schubladenschränken

gelagert, während Räder/Reifen, die nur zwei Mal jährlich gegriffen

werden, oben eingelagert sind. Schweres Schleppen und Heben über die

Treppen gehören der Vergangenheit an, ebenso wie das Laufen über Gitterroste

in Mehrgeschoss-Anlagen. Das System kann bis 5160 mm Höhe

gebaut werden. Es wird mit dem elektrischen Höhenbediengerät Gorilla

oder über verschiedene mechanische Höhenbedienlösungen bestückt und

lässt sich einfach und schnell umstecken. Somit kann Teira über mehrere

Jahre hinweg in Kombination mit der Zehn-Jahres-Nachkaufgarantie sich

ändernden Sortimenten angepasst werden. Müsste ein solches Lager sogar

einmal zurückgebaut werden, können die Systemelemente zu anderen

Lösungen wie Archivregalen oder POS-Systemen umgebaut werden. In

vielen Betrieben lassen sich durch den Flächengewinn Mehrerträge aus

dem Rädergeschäft erzielen.

TCM Europe N.V./S.A.

Vertriebsleitung Deutschland:

Thomas Dittrich

Tel.: +49 (0) 173/518 75 81

dittrich@tcmeurope.be

Distributor Deutschland

BHT GmbH, Thomas Schmehl

Tel.: +49 (0) 27 72/96 57-0, Fax: -22

kontakt@bhtgmbh.de


LAGERTECHNIK

Fokus auf Flexibilität

Flexible Regalsysteme und

langlebige Behälter bilden den

Schwerpunkt des Messeauftritts

von Bito Lagertechnik auf der

LogiMAT. So ist neben dem modular

aufgebauten Regalsystem

Bito-Ergo ein breites Angebot an

Steckregalen, Großfachregalen

und Weitspannregalen für leichtere

Lasten zu sehen. Das Steckregalprogramm

umfasst zusätzlich

Sonderausführungen wie Eckregale,

einfach und doppelt tiefe

Bereitstellregale oder Schrägbodenregale

sowie Komplettregale

in verschiedenen Größen und

Ausführungen, die ab Werk mit

Kunststoffkästen bestimmter Größen

und Farben bestückt sind.

Aus dem Bereich Kunststoffbehälter

ist der recycelbare Mehrwegbehälter

MB zu sehen, der in 250

Modell-Varianten erhältlich ist.

Gebrauchsfertig: Komplettregale

von Bito werden direkt mit den passenden

Lagerbehältern geliefert.

46 FBL 1/2009

Foto: Bito

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Logistischer Jungbrunnen

viastore zeigt Modernisierungslösungen

LAGERSYSTEME. Verjüngungskuren

für bestehende Lager- und Kommissionieranlagen

will der Stuttgarter

Intra-Logistik-Spezialist viastore auf der

LogiMAT zeigen. Unter dem Motto

„Forever Young“ präsentiert viastore

Lagermodernisierungen im laufenden

Betrieb, die Leistungssteigerungen um

bis zu 20 Prozent ermöglichen sollen.

„Der Vorteil liegt im reibungslosen

Übergang zum optimierten System“,

sagt Swen Mantel, Teamleiter Umbau

und Modernisierung bei der viastore

systems GmbH. Insbesondere beim

Warehouse-Management besteht laut

Mantel Nachholbedarf. Viele Systeme

sind seit über zehn Jahren fast unverän-

Fit, fitter, Retrofit

dert in Betrieb, unflexibel bei Änderungen

und die Verfügbarkeit der Hardware

sinkt. Heutige Standards wie Mandantenfähigkeit,

beleglose Kommissionierung

oder Staplerleitsysteme waren

damals kaum verbreitet.

„Wer heute noch so arbeitet, hat

keinen Wettbewerbsvorteil mehr“, so

Mantel. viastore modernisiert in diesem

Fall die mechanischen und steuerungstechnischen

Komponenten. Ebenfalls

zu sehen ist ein Kompaktlagersystem

für kleine bis mittlere Lager- und

Umschlagvolumina. Der Baukasten

besteht aus Regaltechnik, Regalbediengeräten

und Fördersystemen. Hinzu

kommt mit viad@tONE ein vorkonfi-

MODERNISIERUNG. Zu seinem 25-jährigen Bestehen präsentiert sich das

Softwarehaus GDV Kuhn erstmals auf der LogiMAT. Im Mittelpunkt des

Messedebüts stehen zwei aktuelle Retrofitting-Projekte. „Beide Projekte

basieren auf sehr unterschiedlichen Schnittstellenkonzepten, die wir dank

des modularen Aufbaus unserer PROBAS-Software ganz individuell entwickelt

haben“, erklärt GDV-Geschäftsführer Dr. Thomas Dohrmann.

Unabhängig vom Steuerungskonzept werden in beiden Projekten der

Materialfluss und die Fördertechnik-Komponenten visualisiert. Neben

aktuellen Projekten zeigt GDV weitere Retrofitting-Beispiele, bei denen

die Software-Ablösung im laufenden Betrieb erfolgte. Da innerhalb der

PROBAS-Software alle Schnittstellen zu Steuerungen und Host-Systemen

simuliert werden können, wird die Software zunächst intern komplett

getestet – noch vor der Testphase beim Kunden. Vor Ort entstehen

dadurch nur geringe Ausfallzeiten, sodass der Betrieb nahezu reibungslos

weiterlaufen kann. Als zertifizierter SAP-Partner kann GDV zudem

entsprechende Anbindungen an SAP-Systemen vornehmen. Projekte

mit Schnittstellen zu SAP R/3 oder anderen SAP-Versionen bilden einen

weiteren Schwerpunkt auf der Messe.


Das viastore-Kompaktlagersystem mit dem vorkonfigurierten WMS

viad@tONE, hier beim Schraubenhersteller Werda in Finnentrop, eignet sich für

kleine und mittlere Unternehmen.

guriertes Softwarepaket mit integrierter

Lagerverwaltung, Materialfluss-

Steuerung und Anlagenvisualisierung,

das die für diese Größenordnung typischen

Grundfunktionen beherrscht.

Sortieren geht über studieren

Foto: viastore

Das schlüsselfertige Automatiklager

ermöglicht kleinen und mittelständischen

Unternehmen einen

günstigen Einstieg in die effiziente

Lager-Logistik.

AUTOMATION. Als Messeneuheit präsentiert Siemens den Vereinzeler

Visicon Singulator. Er kann bis zu 9000 Einheiten pro Stunde kontinuierlich

ohne Rückführung und somit auf kleinstem Raum vereinzeln und ist

nach Unternehmensangaben in dieser Art neu auf dem Markt. Das System

arbeitet mit Bildverarbeitung und einer speziellen Matrix von mehreren

Bandförderern, um Güter mit entsprechendem Abstand zu vereinzeln

und zur weiteren Sortierung auszurichten. Visicon benötigt so nur

einen Bruchteil des Platzbedarfs herkömmlicher, rein mechanischer Singulatoren.

Das Messe-Portfolio reicht von der Evaluierung bestehender

Logistik-Anlagen über Modernisierung, Optimierung, Erweiterung,

Umbau und Neuausrüstung bis zur Wartung und Instandhaltung. Auf

der Basis eines modular gestalteten Angebots bietet Siemens Betreibern

von Logistik-Einrichtungen maßgeschneiderte und durchgängige Lösungen

für den gesamten Lebenszyklus. Für die Modernisierung, Erweiterung

oder Neuausrüstung von Intra-Logistik-Anlagen kann Siemens auf

eine breite Palette eigener Komponenten, Systeme und Lösungen aus

den Gebieten Logistik-IT, Automatisierungs- und Antriebstechnik, Aktorik,

Sensorik und Energieversorgung zurückgreifen.

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STAPLER

Neue Geräte

und Konzepte

Unter dem Motto „Das

Geheimnis des Erfolges“ stellt

Toyota Material Handling auf der

diesjährigen LogiMAT erstmals die

neuen Traigo-48-Elektrostapler und

BT-Reflex-Schubmaststapler aus.

Darüber hinaus werden die im

letzten Sommer eingeführten

Niederhubwagen BT Levio und

Deichselstapler BT Staxio sowie

weitere Intra-Logistik-Produkte

zu sehen sein. Toyota will die

Besucher außerdem über seine

umfangreichen Finanz- und Servicedienstleistungen

informieren.

Durch sein duales Vertriebssystem,

das mit dem Zusammenschluss

von Toyota und BT eingeführt

wurde, sollen die Kunden von

kurzen Wegen besonders bei Wartungen

profitieren.

Erste Vorstellung: Der neue

Traigo 48 wird auf der LogiMAT

zu sehen sein.

48 FBL 1/2009

Foto: Toyota

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Abläufe griffig optimieren

Expresso zeigt individuelle Transportgeräte auf der LogiMAT

TRANSPORT. Mit einer Reihe von

Neuheiten präsentiert sich der Transportgeräte-Spezialist

Expresso auf der

LogiMAT in Stuttgart. Dabei setzt das

Unternehmen nach eigenen Angaben

konsequent auf die Individualisierung

seiner Handhabungstechnik, um eine

Ausbalanciertes Angebot

Vielseitiger Leichtfuß:

Das touch2move-Antriebskonzept

lässt sich mit

fast allen Transportwagen

kombineren.

Handlich geliftet:

Der Vakuumheber

MobiCrane lässt

sich per Hubwagen

verfahren und ist so

überall einsetzbar.

breite Palette von Applikationen für

effektives und ergonomisches Hantieren

zu bieten. Das Kernstück der Palette

bildet das patentierte touch2move-

Antriebskonzept, das sich mit nahezu

allen Transportwagen kombinieren

lässt. Gespeist werden die Antriebe

UNTERNEHMEN. Mit seiner kürzlich eingeführten „Balance“-Reihe präsentiert

sich der schwedische Stapler-Hersteller Atlet auf der diesjährigen

LogiMAT erstmals als Komplettanbieter. Die Balance-Serie besteht im Einzelnen

aus den Reihen ET 13-20 mit sieben Modellen des dreirädrigen

elektrischen Frontstaplers (48 V) von 1,3 bis 2 t sowie den Reihen EF 16-

20 (drei Modelle, vierrädrig, elektrische 48-V-Frontstapler von 1,5 bis

2,5 t). In der Reihe EH 20-30 bietet Atlet in fünf Modellen vierrädrige

elektrische Frontstapler von 2 bis 3 t und 80 V. Mit Verbrennungsmotor

stehen vier Modelle der vierrädrigen Ausführung mit Traglasten von 3,5

bis 5 t (DH/GH 35-50) und drei Modelle von 5 bis 7 t (DG/GG 50-70) zur

Verfügung. Im Bereich von 1,5 bis 3,5 t bietet Atlet sieben Modelle. Zu

allen Balance-Staplern ist ein umfangreiches Zubehör-Sortiment erhältlich.

So lassen sich die Stapler für nahezu jede Anwendung optimieren.


Fotos: Expresso

durch zwei wartungsfreie Bleigelbatterien

mit jeweils 12 V.

Der mit einem 24-V-Elektromotor

ausgestattete MobiCrane bewegt leichtgängig

sperrige Güter bis zu 80 kg.

Dank variabler Hubhöhe hebt und

manövriert der Benutzer mit ihm die

Lasten immer in optimaler Körperhaltung.

Der MobiCrane kann mit jedem

Standard-Hubwagen oder Gabelstapler

verfahren werden. So ist er flexibel in

Auch mal „vorne ohne“

Bezug auf den Einsatzort im Unternehmen.

Der Teleskopmast hat eine variable

Hubhöhe von 1760 bis 2735 mm

und lässt sich individuell einstellen.

Die eingebaute Vakuumpumpe verfügt

dank des patentierten Luftströmungsprinzips

über einen hohen Wirkungsgrad

und spart so Energie. Neben

Standard-Vakuumgreifern sind auch

anwendungsspezifische Greifwerkzeuge

lieferbar.

FTS. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten spielt Kostensenkung durch

Optimierung eine umso wichtigere Rolle. Als innovative Optimierungslösung

für die Intra-Logistik stellt der Nissan-Generalimporteuer Fendt

Fördertechnik den fahrerlosen Nissan-Elektrovierradstapler mit Autonomous-Navigations-System

(ANS) von Siemens auf der LogiMAT vor.

Er bietet Unternehmen eine leicht handhabbare Möglichkeit der Automatisierung

und damit der Kostensenkung. Neben dem fahrlerlosen

ANS-Stapler stellt Fendt effiziente Lösungen aus dem Lagertechnik-

Programm von Nissan vor – so etwa den PSD, welcher zu den kompakteren

Staplern von Nissan gehört und doppelte Paletten bewältigen

kann. Darüber hinaus sind die bereits bewährten Stapler-Reihen

zu sehen, so etwa der Elektrostapler TX Dreirad mit AC-Technologie

und die DX-Reihe mit kraftvollen Nissan-Motoren.


STAPLER

Lagertechnik

alla milanese

Highlights am Messestand

des italienischen Staplerherstellers

OM Pimespo sind die neuen XE-

13-20ac-Elektrostapler in Dreiund

Vierrad-Versionen mit 1,3

bis 2 t Tragfähigkeit sowie die flexiblen

XRSac-Schubmaststapler.

Letztere sind mit Superelastik-

Bereifung der Lasträder für Einsätze

in Innen- und Außenbereichen

geeignet. Die Hydraulik des XRSac

wird von einem 14-kW-Motor

in AC-Technik versorgt. Zu den

weiteren Exponaten gehören

der IDEA-Elektrostapler sowie die

Elektro-Hochhubwagen der Baureihe

CL 10,5-12ac mit 1,05 und

1,2 t Tragfähigkeit für Palettenbewegungen

unter beengten Raumverhältnissen.

Wie intralogistische

Anwender ihre Produktivität nachhaltig

steigern können, will OM

durch Einzel- und Flotten-Lösungen

an seinem Stand vermitteln.

Wo geht’s denn hier zur Messe?

Der XRSac von OM eignet sich für

Innen- und Außeneinsätze.

50 FBL 1/2009

Foto: OM

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Debüt in sieben Varianten

Linde präsentiert neue Hubwagenmodelle

HUBWAGEN. Auf der LogiMAT

feiern insgesamt sieben neue Hubwagenmodelle

von Linde Premiere. Die

drei Niederhubwagen mit 1,6 sowie 1,8

und 2 t Tragfähigkeit sowie vier Hochhubwagen

mit 1 bzw. 1,2 t Tragfähigkeit

sind auf Mitgängeranwendungen

spezialisiert und bringen neuen

Schwung ins Lager. Die Modelle mit

den Bezeichnungen Linde T16, T18

und T20 bzw. Linde L10B, L10, L12 und

L12i kombinieren bewährte Produkt-

Schweres wird „geswivelt“

Bewährtes

optimiert:

Sieben neue

Hubwagen

bringt Linde

im März auf

den Markt.

Foto: Linde

merkmale mit neuen technischen Entwicklungen,

die sich im Chassis und

der Deichsel befinden. Ziel der technischen

Verbesserungen ist, dem Bediener

die Arbeit zu erleichtern und damit die

Produktivität weiter zu erhöhen. Besonderes

Augenmerk gilt den Haupteinsatzfeldern

der Nieder- und Hochhubwagen:

der Lkw Be- und Entladung an

der Rampe, dem Transport im Lager

und der Ein- und Auslagerung von

Waren im Hochregal.

ROLLEN. Als kompakte Lösung für den innerbetrieblichen Transport schwerer

Lasten stellt Räder-Vogel den Schwerlast-Swivel auf der LogiMAT vor.

Die nur 200 mm hohe Schwerlastausführung mit spurfreien PEVOPUR-

Doppelrädern (max. Tragfähigkeit 2000 kg) ermöglicht das schwenkfreie

und geräuscharme Verfahren auch schwerer Lasten auf engstem Raum. Die

50 mm breiten Räder sind mit Rillenkugellagern ausgestattet und auch in

balliger Ausführung erhältlich.

Ursprünglich für die Bühnentechnik entwickelt, wo Präzision und Zuverlässigkeit

gefordert sind, werden die Schwerlast-Swivel bereits erfolgreich im

In- und Ausland eingesetzt. Räder-Vogel fertigt die Swivel auch nach individueller

Kundenanforderung.


Ergonomische Krönung

Crown präsentiert neuen ESR-Schubmaststapler

LAGERTECHNIK. Mit dem ESR 5000

zeigt Staplerspezialist Crown auf der

LogiMAT erstmal die nächste Generation

seiner Schubmaststapler.

Durch sein modulares Design kann

der Neue flexibel an die jeweiligen

Anforderungen seines Einsatzes sowie

an die persönlichen Vorlieben des Fahrers

angepasst werden. Die Hydraulikfunktionen

sind beispielsweise je nach

Wahl mit Multifunktions-, Fingertipoder

Kreuzhebel-Bedienelementen steuerbar.

Die Lenksäule ist stufenlos verstellbar

und mit der Funktion 360

Select TM kann der Bediener beim

Antriebsrad zwischen einer Drehung

um 180° oder 360° wählen. Im Fahrerhaus

kommen zum gefederten Sitz und

den in den Armlehnen integrierten

Bedienelementen eine Arbeitsfläche

mit Klemmbrett, viel Stauraum und

Work-Assist TM -Zubehör sowie eine Säule

zur Befestigung eines Datenendgeräts

oder Handscanners. Die S-Klasse bildet

eine Reihe von Modellen mit extra gro-

ßer Fahrerkabine und dem neuen, drehbaren

Move-Seat TM -Sitz mit Kopfstütze

für bessere Sicht und gegen Haltungsschäden.

Die Komfortrückenlehne hat

eine schnell verstellbare Lendenwirbelstütze

und lässt sich für eine gute Sicht

auf die gehobene Last nach hinten neigen.

Alle Modelle sind mit dem seitlich

versetzten Freisichtmast und dem

innovativen Fahrerschutzdach von

Crown ausgerüstet und gewähren eine

gute Sicht auf Lasträder, Gabeln und

Arbeitsumfeld. Sonderausstattungen

und Zubehör für spezielle Einsätze

umfassen unter anderem eine automatische

Hubhöhenvorwahl, Lasterkennungssysteme,

Neigepositions-Hilfe

sowie am Mast oder an der Gabel montierte

Kamerasysteme.

Extras wie Getränkehalter, Papierkorb,

Leselampen und Scanpistolenhalterungen

ergänzen das Angebot. Die

Serie ESR 5000 ist mit Tragfähigkeiten

von 1400, 1600 und 2000 kg sowie

Design on Demand: Der ESR 5000 lässt

sich an verschiedenste Einsatz- und Fahrerprofile

anpassen.

Hubhöhen bis zu 12 m erhältlich. Foto: Crown

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LogiMat 3. – 5. März 2009 Halle 3 Stand 261

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Neue Integration

SOFTWARE. Der Würzburger

Logistik-Systeme-Spezialist aisys

präsentiert zur LogiMAT neue

Standardfunktionen seiner Software

xStorage.Net, wie beispielsweise

die VDA-EDL-Integration.

Mit dem neuen Baustein können

Spediteure und Logistik-Dienstleister

auf die Anforderungen ihrer

Kunden im Automobilumfeld reagieren.

xStorage.Net erzeugt die

VDA-Nachrichten für die Übertragung

an Kunden und Lieferanten.

Der Datentransport erfolgt über

das kundeneigene EDI-System.

xStorage.Net druckt die VDA-

Label und die entsprechenden

DFÜ-Warenbegleitscheine. Alle

Prozesse werden protokolliert,

sodass sie jederzeit für Auswertungen

zur Verfügung stehen.

52 FBL 1/2009

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Neues zum Sehen und Hören

inconso zeigt Neuentwicklungen auf SAP-Basis

UNTERNEHMEN. Der Bad Nauheimer

Softwarespezialist inconso will auf

der LogiMAT in umfangreichen Vorführungen

und Beispielen Systeme für die

operative Logistik auf SAP-Basis sowie

maßgeschneiderte Lösungen mit inconso-WMS

präsentieren. Mit dem SAP-

Beratungsangebot, das umfassend auf

dem LogiMAT-Stand präsentiert wird,

spezialisiert sich inconso auf die Optimierung

von Prozessen der Logistik bei

Unternehmen aus Handel, Industrie

und Dienstleistung. Dabei kommen

durchgängig SAP-Standardmodule und

SAP-Technologie zum Einsatz.

Aber auch die eigenständigen Lagerverwaltungssysteme

wie die inconso-WMS-Product-Suite

behaupten in

der Logistik-Landschaft ihren Platz. Sie

decken ein etwas schmaleres Spektrum

an betriebswirtschaftlichen Funktiona-

litäten ab – sind aber deutlich flexibler

in der Umsetzung und erlauben effizientere

Anpassungen. Ihre Überlegenheit

können sie zusätzlich dort ausspielen,

wo es um die Tiefe der logistischen

Techniksteuerung geht.

Das inconso-Windows-Framework

(IWF) wurde in Java entwickelt und

dient als einheitlicher Rahmen für die

Weiterentwicklung der inconso-Warehouse-Management-Systeme.

Die neuen

Leistungsmerkmale orientieren sich

dabei an der Auswertung ausgedehnter

Erfahrungen und Anforderungen aus

der Praxis.

Mit der Neuentwicklung erhöht der

führende Anbieter von Consulting- und

Softwarelösungen für die Logistik in

Deutschland daher insbesondere die

Bedienqualität und den Nutzen der

Systeme für die Anwender. Als Java-

Strom sparen am Stapler Fronius stellt intelligente Ladetechnik vor

Foto: Fronius

Für alle Größen: Die Inverter-Ladegeräte Selectiva (r.) und

Selectiva Plus sind prädestiniert für Batterien von 12 bis 80 V.

BATTERIEN. Den Stellenwert intelligenter Batterieladetechnik für

Elektrostapler in Zeiten unberechenbarer Energiekosten will der

österreichische Ladegeräte-Hersteller Fronius auf der LogiMAT

demonstrieren. Eine solche intelligente Ladetechnik bietet Fronius

mit der „Active-Inverter-Technology“. Ladegeräte mit Inverter-(Hochfrequenz-)Technologie

optimieren den Ladevorgang

und verlängern so die Lebensdauer der Batterie entscheidend,

laut Hersteller um bis zu zwei Jahre. Darüber hinaus erreichen

die Ladegeräte einen Wirkungsgrad von bis zu 96 Prozent.

Gegenüber der herkömmlichen 50-Hz-Trafotechnik mit 55 bis

75 Prozent lassen sich so bis zu einem Drittel der Stromkosten

einsparen. Zudem ermöglicht die bis zu 70 Prozent geringere

Größe der Inverter-Geräte eine enorme Platz- und Gewichtsersparnis.

Sogar die Wandmontage ist möglich, weil die Geräte


Volles Programm: inconso präsentiert aktuelle Software-Lösungen

sowohl am Messestand als auch in Fachvorträgen.

Anwendung ist sie auf allen verbreiteten

Plattformen lauffähig. Die bekannte

Leistungsbreite und Performance

der inconso-WMS bleiben uneingeschränkt

erhalten. Sie basieren wie bisher

auf dem Datenbank-Management-

System der Firma Oracle. Mit dem

Einsatz von IWF wurde die Business-

Logik von der Logik der Präsentations-

Foto: inconso

schicht für die Oberfläche strikt

getrennt. Auf dem „Forum der Innovationen“

im Rahmen der LogiMAT gibt

inconso in drei Vorträgen Informationen

und Praxishinweise zu den aktuellen

Themen der Logistik-Branche.

Thomas Gries, Mitglied des Vorstands,

erläutert Möglichkeiten für „Optimierte

Intra-Logistik mit SAP EWM“.

gerade mal 1,9 bis höchstens 40 kg wiegen. Ebenso praktisch lassen sich

die Inverter-Ladegeräte direkt an Bord eines Flurförderzeuges unterbringen.

Fronius setzt die Inverter-Technologie nach eigenen Angaben seit fast 20

Jahren bei Batterieladegeräten ein. Die Österreicher bieten mit den Baureihen

Selectiva und Selectiva Plus ausschließlich Inverter-Technologie an.

Während sich die Produktreihe Selectiva für kleinere Antriebsbatterien mit

12 und 24 V eignet, ist die Produktreihe Selectiva Plus die Ladegeräte-Familie

für mittlere und große Antriebsbatterien mit 24, 36, 48 und 80 V. Bei

jedem Anwender sind die Anforderungen an das System Fahrzeug/Batterie/Ladegerät

anders. Folglich braucht man die optimale Konfiguration

für jeden speziellen Fall. Auf seiner Internetseite demonstriert Fronius die

Erstellung eines individuellen Anforderungsprofils. Mithilfe eines speziellen

Berechnungstools werden dabei das Einsparungspotenzial und die Amortisationszeit

der Active-Inverter-Technology ermittelt.

Jährliche

Unterweisung?!

Gemäß ArbSchG § 12 und BGV A1 § 4

sind alle Mitarbeiter mindestens

1 x jährlich zu unterweisen!

Wie führen Sie das am besten durch?

Wir bieten Ihnen für die Unterweisung

von Staplerfahrern und Kranführern

fertige Unterweisungen an:

Powerpoint-CDs + Testbögen

= die ideale Unterweisung!

Mit diesen Unterlagen ist zeitsparende

sowie fachlich und rechtlich einwandfreie

Unterweisung möglich.

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LAGERTECHNIK

Betriebsabläufe

nach Maß

Mit einer neuen Werkstattund

Transportwagenserie ist die

Apfel Metallverarbeitung GmbH

ins neue Jahr gestartet. Ob Kommissionieren

und Transportieren

verschiedenster Euronorm-Behälter

oder mit Aufsatz für technisches

Gerät wie Waagen, Scanner

und Laptops: Der Fantasie sind

keine Grenzen gesetzt. In Abmaßen

von 400 x 600 mm bis hin zu

860 x 600 mm und in zahlreichen

Höhen präsentiert sich die neue

Wagen-Linie für die Anwendung

in unterschiedlichsten Bereichen.

Eine Traglast von 400 kg, robuste

Lenk- und Bockrollen, Edelstahlhandgriff

und Pulverbeschichtung

sprechen für Belastbarkeit und

lange Lebensdauer. Die neue

Wagenserie wird auch zur Logi-

MAT 2009 in Halle 1, Stand 002

ausgestellt.

An den Bedürfnissen der Kunden

orientiert: Die neue Werkstatt- und

Transportwagen-Generation von Apfel

Metallverarbeitung.

Foto: Apfel Metallverarbeitung

54 FBL 1/2009

DISTRIBUTION, MATERIAL- UND INFORMATIONSFLUSS

Alles im Griff: Die Kommissionieranlage S-Pemat ECO führt komplexe Auftragszusammenstellungen

vollautomatisch aus.

Lager-Logistik-Erlebnispfad

SSI Schäfer zeigt „Lagerforum“ und neue Kommissionierlösung

LAGEREINRICHTUNGEN. Intra-Logistik

in Aktion will der Lager- und

Betriebseinrichter SSI Schäfer auf der

LogiMAT präsentieren. Das Herzstück

des insgesamt rund 300 m 2 großen Mes-

Fahrerlose Lösungen

Foto: SSI Schäfer

sestands soll das begehbare „Lagerforum“

bilden, das die verschiedensten

Lagereinrichtungslösungen des Unternehmens

vorstellt. Filme, Projektreferenzen

und eine Slide-Show über reali-

FTS. Fahrerlose Transportsysteme sind der Entwicklungsschwerpunkt der E+K

Automation. Auf der LogiMAT zeigt das Unternehmen hierzu den Industrieschlepper

ECO Z. Das Fahrzeug verfügt über einen Laser-Personenschutz,

SPS-Bordcontroller mit Touchscreen und eine einfach zu installierende konturenabhängige

Navigation. Dadurch entfallen Spurführungen auf dem Boden

und geänderte Fahrkurse lassen sich flexibel anpassen. Im Bereich Prozessautomatisierung

wird der modulare Materialflusscontroller MES-CON OS

vorgestellt. Typische Anwendungen sind die Einbindung von manuellen

Staplern in den automatischen Transport, Verwaltung von Produktions- und

Blocklagern, Tracking and Tracing, z. B. in der Nahrungsmittelindustrie und

die Abarbeitung von Produktionsplänen.


sierte Anlagen liefern Informationen zu den einzelnen

Produkten und geben einen Einblick in den gesamten Planungs-

und Umsetzungsprozess.

Aus dem Bereich Fördertechnik präsentiert SSI Schäfer

erstmals das neu entwickelte Kommissioniersystem

S-Pemat ECO. Die neue Kommissionierautomaten-Variante

soll komplexe Auftragszusammenstellungen vollautomatisch,

schnell und kostengünstig ausführen. Basis für

die Weiterentwicklung war der A-Frame S-Pemat aus dem

Hause SSI Schäfer Peem. Als Schnelldreher ist dieser in der

Lage, von 50 bis 350 Stück/Artikel/Tag automatisch zu

kommissionieren. Der neue S-Pemat ECO lässt sich aufgrund

seiner Konzeption hingegen auch bereits für den

Mittel- und Langsamdreher-Bereich (zwischen 1 und 350

Stück/Artikel/Tag) wirtschaftlich zum Einsatz bringen. Der

neue Systemtyp ist kombinierbar und für alle gängigen

Produktgruppen und Warensorten verfügbar.

Zum ersten Mal auf der LogiMAT dabei ist auch das

Materialbereitstellungsregal MBR 3000. Das Fachboden-

Bereitstellregal erlaubt die sichere Aufnahme jeglicher

Kästentypen mit den unterschiedlichsten Abmessungen

und ist daher universell einsetzbar. Darüber hinaus präsentiert

SSI Schäfer die aktuelle Verschieberegal-Generation

der Serie ESX mit Staplererkennung für eine automatisierte

Gassenfreigabe. Bis zu 24 t pro Regalfeld und 600 t

Nutzlast je Verschiebewagen trägt das System. Die vollautomatische,

mannlose Arbeitsweise nach dem Prinzip

„Ware zum Mann“ ermöglicht die optimale Auslastung

der Anlage durch die Arbeit im Mehrschichtbetrieb.

Foto: E+K

Automatisiertes Zugpferd: Der fahrerlose

ECO Z wird auf der LogiMAT zu sehen sein.

FBL

online [ www.in-fbll.de ]


HALLEN UND TORE

und was sie leisten müssen

Erste und wichtigste Anforderung an eine benötigte Halle ist

nach wie vor die Wirtschaftlichkeit. Ausschlaggebend dafür

ist unter anderem, wofür und gegebenenfalls auch wie

lange sie genutzt werden soll. Oft müssen nur vorübergehende

Spitzen abgedeckt werden. Dann sind Schnellbaukonzepte gefragt,

die sich kurzfristig realisieren und später problemlos anderweitig

nutzen lassen.

56 FBL 1/2009

HALLEN UND TORE

WAS GEHT HIER VOR? Zweck und Nutzungsdauer einer

Halle sind für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einer Halle

ausschlaggebend.

Alles unter

DACH und FACH

Waren und Transportfahrzeuge müssen vor äußeren Einflüssen und

Diebstahl geschützt werden. Im Prinzip ist dies schon durch relativ einfache

Konstruktionen erreichbar. Erfahrungsgemäß sind die Anforderungen

an entsprechende Objekte im Endeffekt noch etwas höher.

Fotos: Hersteller, js

Energisch rechnen

Ein zentraler Faktor für die Wirtschaftlichkeit sind freilich die

Energiekosten des neuen Gebäudes. Konzepte auf Basis fossiler

Brennstoffe sind angesichts abnormer Preisentwicklungen zur

schieren Zockerei geworden. Zudem bewegen sich manche alternativen

Energiekonzepte mittlerweile durchaus im erschwinglichen

Rahmen und werden zuweilen auch gefördert. Die wirtschaftlichen

Vorteile verschiedener Beschaffungskonzepte haben

in jüngster Zeit massiv an Bedeutung gewonnen. So verbreiten

sich die bei Fahrzeugen oder Maschinen längst gebräuchlichen

Tools Leasing und Miete zunehmend auch im Bereich der Immobilien,

sprich bei Hallen.

Keine Torheiten

Damit die ausgesuchte Halle zur gewünschten funktionellen

Gewerbeimmobilie wird, ist auch ein exakt darauf abgestimmtes

Torkonzept maßgeblich. Der Logistiker richtet dabei seine Aufmerksamkeit

vor allem auf den Verladebereich. Seine Gestaltung

hängt in erster Linie davon ab, welche Güter dort umgeschlagen

werden sowie welche Fahrzeuge dort verkehren. Auch verschiedene

Ladesituationen finden oft Berücksichtigung.

Intelligente Steuerungen etwa können die Öffnungsintervalle

optimieren und so Energieverluste minimieren. In Verbindung


AUCH AUSGEWIESENE ZWECKBAUTEN

können durch außergewöhnliche Gestaltung

die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

SICH NICHT VERLADEN LASSEN:

Bei Logistik-Gebäuden kommt dem Verladebereich

eine besondere Bedeutung zu.

mit passender Überwachungstechnik erhöhen sie gleichzeitig

die Sicherheit für Mensch und Material, indem sie

Unfälle verhindern helfen. Diebstahl- und Brandschutz

sind zusätzliche Anforderungen an die Tor- und Türtechnik,

die vor allem im Inneren des Gebäudes Anwendung

finden.

Partnerwahl

Zur wirtschaftlich günstigsten Investitionsmaßnahme

gehört letztlich auch die Wahl des richtigen Partners bei

der Umsetzung. Auch in diesem Fall gilt wieder: Nicht allein

ein günstiger Beschaffungspreis macht sich langfristig

bezahlt, sondern erst in Verbindung mit dem notwendigen

Serviceaufwand für Wartung und eventuelle Reparaturen

sind die Gesamtkosten des Vorhabens darstellbar. In

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wirbauenhallen.de

vielen Fällen

bildet

sich dann

ein zentraler

Partner

aus, der umfassend für die Montage und Betreuung zusammenhängender

technischer Bereiche verantwortlich

zeichnet beziehungsweise das komplette Projekt aus einer

Hand realisieren kann.


Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

Albany Door Systems GmbH

D-59557 Lippstadt

✆ +49 (0) 29 41/7 66-0

www.albanydoors.com

Astron Buildings

D-55130 Mainz-Weisenau

✆ +49 (0) 61 31/8 30 09 14

www.astron-hallen.de

BLB Einrichtungen

D-82284 Grafrath

✆ +49 (0) 81 44/9 96 94 04

www.blb-einrichtungen.de

Belu Tec

D-49811 Lingen

✆ +49 (0) 5 91/9 12 04 90

www.belutec.de

Bothe-Hild

D-35745 Herborn

✆ +49 (0) 27 72/50 09-0

www.bothe-hild.de

Butt GmbH

D-26197 Großenkneten

✆ +49 (0) 44 35/96 18-0

www.butt.de

Cornils Stahl- und Hallenbau

D-29303 Bergen

✆ +49 (0) 50 51/9 76-0

www.cornils.de

Crawford hafa

D-30974 Wennigsen

✆ +49 (0) 51 03/7 01-0

Donges Steel Tec GmbH

D-64293 Darmstadt

✆ +49 (0) 61 51/8 89-0

www.donges-steeltec.de

Dynaco Europe

B-9310 Moorsel

✆ +32 (0) 53 72/98 98

www.dynacodoor.com

Efaflex Tortechnik

D-84079 Bruckberg

✆ +49 (0) 87 65/8 20

www.efaflex.de

58 FBL 1/2009

Schnell-Lauftore für den Innen- und

Außenbereich.

Stahlhallen (Spannweiten bis 100 m),

Wand- und Dachsysteme, Zubehör,

Zwischendecken, Vordächer, Kranbahnträger,

Lichtstraßen, Attiken.

Wandsysteme (zweischichtig), schallgeschützte

Büros oder Besprechungsräume,

Sozial- oder Aufenthaltsräume,

Messräume oder Schallschutzsysteme.

Garagen- und Industrietore;

individuelle Lösungen im

Tor- und Fassadenbereich.

Sektional-, Deckenfalt-, Schiebefalt-,

Hubstaffel- und Rolltore, Rollgitter,

Schnell-Lauf- und Sondertore.

Sektional- und Rolltore, Torabdichtungen,

mobile Verladerampen,

Überladebrücken, Vorschubbrücken,

wärmegedämmte Verladeschleusen.

Herstellung, Vertrieb und Montage

von konstruktiven Stahlbauteilen,

Stahlbau-Systemhallen, schlüsselfertige

Industrieobjekte.

Sektional-, Falt- und Schnell-Lauftore,

Megadoor; stationäre, transportable

und schwenkbare Überladebrücken;

kundenspezifische Logistik-Lösungen.

Industrie-, Kran-, Lager- und Logistik-

Hallen, Sport- und Freizeithallen,

Hangars.

Schnell-Lauftore für den

Innen- und Außenbereich.

Schnell-Lauf-Rolltor.

HALLEN UND TORE

MARKTÜBERSICHT HALLEN UND TORE

Rolltex (Kunststoff-Faser), Aluminium.



Nach technischer Klärung ab

drei Wochen bis zum Einbau;

Paneele aus Stahl, Aluminium,

Kupfer, Holz und Zink.



Stahlbau.






Gebäudekonstruktion, Erdarbeiten,

Fundamente; Grundstückserwerb und

Finanzierungen sind in den Planungsleistungen

enthalten; alles von der

Baugenehmigung bis zur schlüsselfertigen

Übergabe des Gebäudes.

Baukastensystem für individuelle

Lösungen; bundesweites Service-Netz.

Lüftungssektion im Tor;

flächenbündige Toranlagen.

24-h-Service.

Eigene Herstellung.

Errichtung von kompletten Gebäuden

inklusive aller Gewerke für Industrie,

Handwerk und Handel.

Kundenorientierte Servicepalette,

24 Stunden Rund-um-die-Uhr-Service.


Selbstreparierend.

Active Crash System (ACS) reduziert

Tor-Schäden; das Tor kann

in die ursprüngliche Ausgangslage

zurückgefahren werden.


Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

Goldbeck GmbH

D-33649 Bielefeld

✆ +49 (0) 5 21/9 48 80

www.goldbeck.de

Graeff Container und Hallenbau GmbH

D-68219 Mannheim

✆ +49 (0) 6 21/84-4 44

www.graeff-gmbh.de

Hacobau Hallen und Container GmbH

D-31785 Hameln

✆ +49 (0) 51 51/80 98 76

www.hacobau.de

Hallenbau Puls

Dipl.-Ing. S. Puls

✆ +49 (0) 4 61/1 60 72 85

www.hallenbaupuls.de

Haltec

D-58675 Hemer

✆ +49 (0) 23 72/94 97-0

www.haltec.net

Hörmann KG

D-33803 Steinhagen

✆ +49 (0) 52 04/91 50

www.hoermann.de

Logistik-Zentren und Lagerhallen;

Planung und schlüsselfertige Realisierung

mit hoher Nutzungsflexibilität.

Stahl-, Miet- und Leichtbauhallen,

Kombination Halle/Büro, Statik,

Typenstatik, ENEV 2007, Montage,

Planzeichnungen, Fundamentpläne,

Planung, Lieferung.

Lager-, Systembau-, Leichtbau- und

Industriehallen, Regale.

Planung und Herstellung von

Stahlhallenkonstruktionen.

Industriezelte und Systembauhallen

(für Lager, Montage, Produktion etc.);

Stahlhallen mit Kranbahn.

Sektional-, Roll-, Falt-, Schiebe-, Hofschiebe-

und Pendeltore, Streifenvorhänge,

Feuerschutztore, Ladebrücken,

Torabdichtungen, Vorsatzschleusen,

Podeste, Zubehör.

Elementierte Stahl-/Betonbauweise,

Bausystem GOBAPLUS; sehr kurze

Planungs- und Bauzeiten durch vorgefertigte

Bauelemente.

Sattel-, Pult- und Flachdach, Systembau

mit verschiedenen Rasterabständen

und Traufhöhen; Lieferzeit 6 bis 8

Wochen ab Baufreigabe (in Abhängigkeit

vom Projektvolumen); Kauf,

Leasing, Mietkauf, Miete.

Systembauweise und Individualbau;

je nach Ausführung drei Tage bis vier

Wochen.

Stahlbau, Stahlrahmen,

projektbezogen, Kauf.

Stahlbau, Systembauweise;

Verkauf, Miete, Leasing.

Hallen- und Gewerbebau

www.meine-halle.de

Auf der Platte 4 | D-67122 Altrip | Tel: 06236 - 2026


24 Niederlassungen in Deutschland,

weitere Standorte in England, Polen,

Tschechien, der Slowakei, Österreich

und der Schweiz.

Kombinationsmöglichkeiten von Hallen

und Büropavillons; energiesparende

Hallen; alle Arten von Toren.

Kostengünstige Bauweise und

Montage durch Systemelemente

und Typenstatiken.

Jede beliebige Hallengröße und -form

möglich.

Inklusive Lieferung und Montage.

Sonderlösungen, Komplettanbieter;

flächendeckendes Vertriebs- und

Servicenetz europaweit.


Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

HPS-Fertighallen

D-69493 Hirschberg

✆ +49 (0) 62 01/2 59 98-0

www.hps-fertighallen.de

IWK, D-91614 Mönchsroth

✆ +49 (0) 98 53/36 09

www.iwk-hallen.de

Kaldunski & Löhr

D-45881 Gelsenkirchen

✆ +49 (0) 2 09/9 41 22-0

www.kaldunski-loehr.de

Losberger GmbH

D-74906 Rappenau

✆ +49 (0) 70 66/9 80-0

www.losberger.com

Meyer-Tonndorf

D-41515 Grevenbroich

✆ +49 (0) 0 21 81/8 19 10

Modular Hallensysteme GmbH

A-4984 Weilbach

✆ +43 (0) 77 57/61 05-0

www.modular.at

Moerk Bau, D-71299 Leonberg

✆ +49 (0) 71 52/60 49 25

Nassau Tore, D-63856 Bessenbach

✆ +49 (0) 60 95/99 39-0

Noba Industrie- und Hallenbau

D-92665 Altenstadt

✆ +49 (0) 96 02/94 49 20

www.noba-hallenbau.de

Opheis Stahlhochbau

D-47608 Geldern

✆ +49 (0) 28 31/3 97-0

www.opheis.de

PEM

D-84034 Landshut

✆ +49 (0) 8 71/6 90 46

www.pem.com

Renz

D-75382 Althengstett

✆ +49 (0) 70 51/96 77-30

60 FBL 1/2009

Stahlhallen für Lagerung, Produktion

etc.; 5 bis 25 m Spannweite, Hallensanierungen.

Logistik-, Lager- und Produktionshallen,

Bürogebäude, Lagerzelte, Tore.

Sektional-, Brandschutz-,

Roll- und Industrietore.

Systemhallen, individuelle Hallen,

Lagerzelte.

Sektional- und Rolltore, hydr. stationäre

Überladebrücken, Torabdichtungen,

ISO-Häuser (Verladeschleusen), Verladehubtische,

Ladehilfen, Zubehör.

Innovative Hallenlösungen im Premiumbereich

von 8 bis 60 m Spannweite.

Stahlhallen, Stahldächer.

Sektionaltore, Elektroantriebe,

Zubehör.

Stahlhallen für Industrie und Gewerbe.

Produktions-, Lager-,

Werkstatt-, Verkaufs- und

Sporthallen, Bürogebäude.

System-, Stahl- und Lagerhallen,

Legato-Bogendach.

Baukasten für Hallen.

HALLEN UND TORE

Stahlbau, Schnellbauhallen; auch als

Bausatz zur Selbstmontage lieferbar;

je nach Ausführung.

Stahl, Aluminium, Leichtbau;

Miete, Kauf, Leasing, Mietkauf.


Baukastensystem, individuelle

Gestaltung; Kauf, Miete, Leasing;

Planungszeit ca. zwei Wochen,

Bauzeit projektabhängig.


Leichtbauweise; feuerverzinkte Stahlfachwerkskonstruktion

mit PE- oder

PVC-Folie bespannt in Bogen- sowie

Giebelbauweise; schnelle Bauzeit

durch modulare Bauweise; kurze

Planungszeit durch internes technisches

Büro; flexible Beschaffung.

Erweiterungsfähige Stahlkonstruktionen.



Stahlbau; Miete, Leasing, Kauf.


Systembauweise.

Beratung, Planung, Montage ab OK

Fundament, Bauantragsbearbeitung.

Von der Planung bis zur

Schlüsselübergabe, bundesweit.

Montage, Wartung und Prüfung;

Beratung und Unterstützung bei

der Planung.

Große Auswahl an

Ausstattungsvarianten.

Sanierung von alten Fabrikations- und

Lagerhallen, Erweiterungen von Ladestellenkapazitäten,

Modernisierungen,

Ausgliedern von Verladezonen.

Durch die eigene Produktion sind

auch Sonderanfertigungen im Stahlfachwerkbau

möglich.




Investitions-Planer.

Komplettlösungen inkl. Erd- und

Betonarbeiten, Installationen,

Außenanlagen.

Umfassende Betreuung vor und während

der Realisierung; Erweiterbarkeit

bestehender Projekte.


Anbieter Leistungsumfang Bauweisen/Beschaffungsformen Besonderheiten

Schönebecker Stahl-

und Hallenbau GmbH

D-39218 Schönebeck

✆ +49 (0) 39 28/4 82 00

Siebau Raumsysteme

D-57223 Kreuztal

✆ +49 (0) 27 32/55 85-0

Stricker Torsysteme

D-48018 Münster

✆ +49 (0) 2 51/3 28 81 00

Teckentrup

D-33415 Verl

✆ +49 (0) 52 46/5 04-0

Stahlhallen, Systemhallenbau,

konstruktiver Stahlbau, konventionelle

Sonderkonstruktionen und Sonderlösungen;

schlüsselfertige Lösungen

von der Planung bis zur Fertigstellung;

Montage Dach, Wand und Fassade;

Kundendienst und Wartung vor Ort.

Garagen, Hallensysteme, Gerätehäuser,

Carports, Materialcontainer.

Luftvorhänge, Schnell-Lauftore,

Pendeltüren, Streifenvorhänge,

Systemkomponenten.

Sektional-, Roll-, Falt- und Schiebetore.

Konventionell und Systemhallenbau,

konstruktiver Stahlbau; projektbezogen.

Mit Weltneuheit um Lichtlängen voraus

Torspezialist EFAFLEX stellt patentierte Vorfeldüberwachung mittels

Laserscanner EFA-SCAN ® vor

LASERSCANNER. EFA-SCAN ® ist weltweit der erste Laserscanner für die Anwendung an

Toren. Das Gerät erfasst lückenlos den gesamten Bereich vor dem Tor und kombiniert intelligente

Bewegungserfassung und zuverlässige Vorfeldabsicherung in einem. Innerhalb der dynamischen

Erfassungszone reagiert EFA-SCAN® wie ein schneller Impulsgeber. Beim Erfassen

eines bewegten Objektes oder einer Person löst das Gerät im Bruchteil einer Sekunde aus und

das Tor öffnet sich.

Die Geometrie und Logik dieser Erfassungszone von maximal 10 x 10 m ist frei wählbar.

Mithilfe einer einfachen Fernbedienung kann der Nutzer die Zone leicht programmieren.

EFA-SCAN ® detektiert nicht nur die Bewegung, sondern berücksichtigt darüber hinaus auch

deren Entfernung, Richtung und Geschwindigkeit. Der Impuls zum Öffnen geht nur dann an

das Tor, wenn sich Fahrzeuge oder Menschen darauf zu bewegen; nicht aber, wenn beispielsweise

Personen lediglich passieren.

Im statischen Sicherheitsfeld direkt vor dem Tor reagiert EFA-SCAN ® wie ein Sicherheitssystem:

Der Laserscanner sichert flächig die komplette Torbreite ab und verhindert das Schließen

des Tores, sobald er ein bewegtes oder ein stillstehendes Hindernis erfasst. Die Tiefe des Sicherheitsfeldes

ist beliebig wählbar. Damit schützt EFA-SCAN ® das Tor und verhindert Unfälle.

Komplexe Softwarelogarithmen verhindern, dass der Scanner durch Regen, Schnee oder Fremdlicht

ausgelöst werden kann: Voraussetzung dafür, dass EFA-SCAN ® für die Außenmontage

geeignet ist.

Der Laserscanner garantiert durch seine präzise Wirkungsweise sicheres, blitzschnelles und

bequemes Öffnen von Toren. Er tastet die Horizontale mit einem Erfassungswinkel von 95°

ab und scannt diesen Bereich zusätzlich 6° in der Vertikalen. Durch 16.000 Messungen in der

Sekunde entgeht dem Laserscanner nichts.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG • Fliederstraße 14 • 84079 Bruckberg

Telefon (0 87 65) 82-0 • Telefax (0 87 65) 82-2 09 • www.efaflex.com




Spannweiten bis zu 100 m Mehrgeschossbau;

großer Schweißeignungsnachweis.

Lieferung und Montage.

Service-Offerten; kundenspezifische

Lösungen in Größe und Ausstattung.

Beratung und Service vor Ort durch

15 Standorte in Deutschland.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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Betreuung in der Ladezone

Service-System für Tore und Sicherheitsanlagen

62 FBL 1/2009

HALLEN UND TORE

DIENSTLEISTUNGEN. Kraftbetätigte Industrietore, Ladebrücken

sowie Feuer- und Rauchschutzanlagen müssen nach einschlägigen

Richtlinien mindestens einmal jährlich von einem

Sachverständigen geprüft werden. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt,

riskiert den Verlust des Versicherungsschutzes. Auch aus

betriebswirtschaftlicher Sicht ist eine regelmäßige Überprüfung

sinnvoll, denn Stillstandzeiten durch Defekte sind ein besonders

ärgerlicher Kostenfaktor.

Torspezialist Hörmann hat deshalb ein umfassendes und

herstellerübergreifendes Service-System für Industrietore, Ladebrücken

sowie Feuer- und Rauchschutzanlagen entwickelt. Es

beinhaltet die vorgeschriebene jährliche Prüfung sowie Wartung

und Reparatur. Den 24-h-Service aus einer Hand nutzen bereits

der Expressdienstleister TNT und der Möbel-Discounter Roller.

Bei Roller wartet Hörmann zum Festpreis an 85 Niederlassungen

bundesweit rund 2000 Verladebrücken, Schnell-Lauftore und

prüfpflichtige Tür- und Toranlagen. Für die 32 TNT-Niederlassungen

übernimmt Hörmann seit 2002 den Service. Für Detlef

Hebing, Department Manager Maintenance in der Abteilung

Industrial Engineering bei TNT, ist vor allem die schnelle Reak-

tionszeit ausschlaggebend. „Ein Techniker kommt meist noch am

gleichen Werktag, spätestens am nächsten“, stellt Hebing fest.

Aber auch der Service an den rund 1900 Toren, überwiegend

SPU-Sectionaltore von Hörmann, macht sich finanziell bemerkbar:

„Unsere Reparaturkosten sind seit 2002 durch die regelmäßige

Prüfung und Wartung kontinuierlich gesunken“, so Hebing.

Tempo und edle Optik Industrietor-Neuheiten von Teckentrup

Optische Reize: Die Golden-Oak-Optik

bietet Teckentrup jetzt auch für Industrietore

an.

Fotos: Hörmann

TORE. Ein neues Schnell-Lauftor für gewerbliche Gebäude vor allem in der Logistik-Branche

hat Torhersteller Teckentrup zu Beginn des Jahres vorgestellt. Das

neue Tor kommt überall dort zum Einsatz, wo Durchgänge häufig geöffnet und

geschlossen werden. Es ist leichter und mit einer Geschwindigkeit von bis zu

2,5 m/s vor allem schneller als konventionelle Alternativen, optimiert so den Verkehrsfluss

und spart Energiekosten: Außerhalb der betrieblichen Nutzungszeiten

können beispielsweise Sectional- oder Rolltore für den sicheren Verschluss des Gebäudes

eingesetzt werden. Wie seine Garagentore bietet das Unternehmen jetzt

auch Industrietore in Golden-Oak-Optik an. Damit erweitert Teckentrup das gestalterische

Spektrum in der Industrie-Architektur. Die attraktive, edle Holz-Nachbildung

zeichnet sich durch hohe Witterungsbeständigkeit aus. Neue kratzfeste

Verglasungen erleichtern die Reinigung und sorgen langfristig für ungetrübten

Durchblick. Glaseinlässe gibt es in vielen Formen, vom Bullauge bis zum Sprossenfenster.

Mit einer innovativen Niedrigschwelle für Schlupftüren bleibt das Tor stabil,

dicht und erlaubt sogar bei leicht abfallenden Zufahrten den Personendurchgang.


Einer für alle: Hörmann Service-Techniker wartet

Tore und Verladetechnik herstellerübergreifend.

Gecheckt und festgehalten: Eine saubere Prüfdokumentation

verringert den Organisationsaufwand.

Bei TNT Express Deutschland schätzt man neben der

Ersparnis noch einen weiteren Aspekt. Als Komplettanbieter

dokumentiert Hörmann die Prüfungs- und Wartungsintervalle

lückenlos. Dies erleichtert TNT die regelmäßige

Auditierung für das zertifizierte Qualitäts-Management

nach DIN EN ISO 9001.

Für Hochbetrieb geschaffen: Das neue

Schnell-Lauftor von Teckentrup schafft bis

zu 2,5 m/s.

Fotos: Teckentrup

FBL online

www.vehiclerent.de I www.vehiclebay.de

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