Gemeinsam in einem Boot

media.manila.at

Gemeinsam in einem Boot

ROOTS CAMP

• Ort ursprünglicher Kindheit •

PrOgramm 2012

offline...

Kinderferien

Seminare

Projekte

Feste


Programm 2012

FÜR KINDER

Feriencamp

02. 07. bis 06. 07.

09. 07. bis 13. 07.

30. 07. bis 03. 08

06. 08. bis 10. 08.

20. 08. bis 24. 08.

27. 08. bis 31. 08.

Schullandwochen

mai, Juni, September

Kindergeburtstage

mai, Juni, September

FÜR JUGENDLICHE

Orientierungsseminar

„Erkenne dich selbst“

27. 04. bis 01. 05.

04. 09. bis 09. 09.

Integrationswochen

Gemeinsam in einem Boot

06. 06. bis 10. 06.

24. 06. bis 28. 06.

FÜR FAMILIEN

Experiment „Clanwoche“

12. 08. bis 18. 08.

FÜR ERWACHSENE

Kollektivaufstellung

„Versöhnung zwischen

Mann und Frau“

21. 03. – Frühlingsanfang

21. 06. – Sommersonnwende

23. 09. – Herbstanfang

21. 12. – Wintersonnwende

FESTE

Ostermarkttage

07., 08. und 09. 04.

Sommerfest

02. 06.

Altweiber Sommer

15. und 16. 09.

FÜR VERANSTALTER, LEHERER, HEILER UND

SCHAMANEN, HEILERINNEN, HEXEN UND WEISE FRAUEN

Das rOOTS Camp verfügt über ein Haus und 2.650 qm grund, es liegt

direkt am Waldrand. Wir kochen gern und gut und wir haben sehr gerne

menschen zu gast.

So ein Ort will geteilt werden!

+43 (0676) 73 83 380, info@flysch.at, Jürgen Schneider

Das

ROOTS Camp ...

Das ROOTS Camp ist ein

Platz am Waldrand für Schullandwochen,

Seminare, Feste,

Familienaufstellungen, Pro jekt ­

tage und Ausflüge.

Ein Platz mit Feuerstellen, Zelten,

Schlammgrube, Kletterbaum,

Sumpf und vergessenem

Tal, für BarfußgeherINNEN*,

Waldläufer und Feuermacher.

Wir hüten einen Ort, wo man

erdig nicht mit schmutzig

gleichsetzt, rauch nicht mit

gestank und wo einem Insekt

mit Interesse und respekt und

nicht mit Panik begegnet wird.

Das rOOTS Camp ist ein Ort

ursprünglicher und freier Kindheit,

der wohltuend für uns alle

ist – für Kinder genauso wie für

Jugendliche, Erwachsene und

Familien.

Dafür lassen wir Strom, Uhren,

Spiegel und Animation

weg. Das bedeutet aufstehen,

wenn es hell wird und schlafen

gehen, wenn die Sonne untergeht,

essen, wenn wir hungrig

sind und ruhen, wenn wir müde

sind. Wir können und wollen

zeitlos tun, was ansteht.

ein Ort ursprünglicher

Kindheit für uns alle

Wir öffnen einen Raum, wo

wir im Hier und Jetzt zu uns

finden – als Frau und Mutter,

als Mann und Vater, als Tochter

und Sohn. Wir glauben,

dass die Erfahrung der Natur,

die Erfahrung unseres Selbst

in der Natur auch zur Erfahrung

unserer ursprünglichen Weiblichkeit

und männlichkeit führt.

Und wir glauben, dass die Welt

genau das dringend braucht –

geerdete männer und Frauen

im Frieden mit sich selbst und

dem anderen geschlecht – darauf

bedacht die Welt ihren Kindern

als lebenswerten aufenthaltsort

weiterzugeben.

*) Ich bitte alle Leserinnen und Leser um Verständnis,

wenn ich in weiterer Folge auf „Innen“

verzichten werde. Ich bin von der positiven Wirkung

dieser Schreibweise letztlich nicht überzeugt.

Das ändert nichts daran, dass gegenseitiger

respekt und achtung, Verständnis und

Liebe zwischen den geschlechtern ein zentrales

Lebensanliegen für mich sind.


offline...

Das rOOTS Camp ist ein Ort ohne Strom, ohne Uhren, ohne Spiegel.

Es bietet Zeit – pur und ohne animation.

Über die Jahre, aus Erfahrung

und aus dem Bauch heraus

haben wir nach und nach vereinfacht

und reduziert. Und wir

haben dabei etwas wieder gefunden

– die Stille und unser Selbst.

Ohne Strom bedeutet eine ganze

menge: Zum Beispiel Pause

von der medialen Berieselung.

musik im Ohr, stündliche Nachrichten,

Fernsehen und radio.

Es bedeutet die Erlösung vom

Fluch der ständigen Erreichbarkeit

via Handy, SmS und email.

Es zählt wieder, wer uns

gegenübersteht und nicht wer

uns gerade anfunkt.

Den Stecker ziehen bedeutet

auch: Keine elektrische Kühlung,

keinen Herd, kein Backrohr

und keinen Wasserkocher. Es

bedeutet Holz sammeln, Feuer

machen und darauf kochen.

Schließlich heißt offline auch

kein elektrisches Licht sondern

Tagesrythmus. Es heißt nütze

den Tag und ruhe in der Nacht.

Ohne Uhr bedeutet aufstehen,

wenn es hell wird, und schlafen

gehen, wenn die Sonne

untergeht. Es bedeutet essen,

wenn wir hungrig sind, ruhen,

wenn wir müde sind, und spielen

wann wir wollen. Wir haben

keine zeitlichen Vorgaben und

orientieren uns an unseren Bedürfnissen.

Ohne Spiegel bedeutet unser

Äußeres ein paar Tage zu vergessen.

Es bedeutet zu sein

was man ist und nicht was man

gerne wäre – schön, begehrenswert,

passend.

Ohne Animation bedeutet,

dass es niemanden gibt, der für

Fadesse zuständig ist. Es zählt

die Eigenverantwortung. Keine

animation heißt: Es selbst tun. In

der täglichen runde beschließen

wir was zu tun ist und was wir tun

wollen. Es bleibt immer genug

Zeit, um zu schnitzen, zu bauen,

zu töpfern oder zu malen, den

Wald zu erkunden, zu klettern,

zu forschen und zu staunen.

Oflline ist das resultat von zehn

Jahren rOOTS Camp, wo wir

bewusst Zeit außerhalb des

alltäglichen verbringen. Es hat

sich gezeigt, dass so ein Ort ein

Landeplatz ist – ein Landeplatz

im bewussten Hier und Jetzt.

Die Lage, Flora und Fauna

Unser Camp liegt in Hadersfeld mitten im Biosphärenpark

Wienerwald und trotzdem keine 25 Fahrminuten von Wien.

Hadersfeld – das ist ein malerisches,

kleines Dorf (200 Häuser

bei ca. 550 Einwohnern),

das in 420 metern Höhe oberhalb

von greifenstein am äußersten,

nordöstlichen Ende

der alpen liegt.

Es gehört zur großgemeinde

St. andrä Wördern und ist umgeben

von einem riesigen Buchen-,

Eichen-, Eschen-mischwald

(der greifensteiner Wald

ist Biosphärenpark-Kernzone).

auf rund 2500 qm Fläche befindet

sich das Camp direkt am

Waldrand. Der garten ist reich

bestückt mit Beeren, Nüssen,

Obst, Kräutern und gemüse

und soll Einladung zum Naschen

und Entdecken sein.

Zur Unterbringung stehen im

Sommer zwei 7 meter hohe La-

kota Tipis zur Verfügung. Eine

Jurte (7m Ø) im mongolischen

Stil ist das ganze Jahr bewohnt.

Eine kleine Blockhaus-ranch

ist Stall, Stroh- und Heulager,

Bar und Küchenschrank in einem.

Unsere Lehmgrube hat

ihre ganz eigene Faszination

und ist selten unbesetzt.

Im Hochsommer (Juli/august)

wird hier das rOOTS Feriencamp

für Kinder organisiert.

Weiters dient das gelände

als Platz für Seminare, Feste,

Schwitzhütten Familienaufstellungen

und Ähnliches.

Der Wald ist ein für den Wienerwald

typischer Laubmischwald

mit hohem Buchenanteil,

hallenartig und mit wenig Unterholz

versehen. Durchzogen

von klassischen Wienerwaldbächen,

die tiefe gräben in den

hier vorherrschenden Flysch

gezogen haben, zieht sich die

Landschaft hügelig an der Donau

dahin.

rehe, Wildschweine, marder,

Dachs und Fuchs sowie Feldhase,

Eichhörnchen, Siebenschläfer,

Wühl- und Feldmäuse,

Laub- und grasfrösche, molche

und Feuersalamander, aber

auch Hirschkäfer, Weidenbock

und (in letzter Zeit immer häufiger)

die gottesanbeterin sind

unsere nächsten Nachbarn.

am greifensteiner Donau-altarm

unten gesellen sich Biber

und Sumpfschildkröten dazu

und die Vogelwelt reicht vom

Uhu und Hühnerhabicht über

Schwarz, grün- und Buntspecht

bis hin zu den winzigen

Wintergoldhähnchen und

Zaun königen.


ROOTS

Feriencamp

Nah bei Wien:

Das Roots Camp bietet entspannte

Ferienbetreuung für Kinder mitten in der Natur

Jürgen Schneider leitet das

Camp, Insgesamt 5 Betreuer

und etwa 25 Kinder – das ist

für eine Woche der Clan. gemeinsam

schnitzen sie Zauberstäbe,

kochen am Lagerfeuer,

knüpfen Freundschaftsbänder

oder kneten den Lehm aus der

Lehmgrube zu kleinen Figuren.

Es herrscht eine entspannte

atmosphäre. „Wir stehen auf,

wenn es hell wird und gehen

schlafen, wenn es dunkel wird“,

erzählt Jürgen, denn in diesem

Feriencamp gibt es etwas

Besonderes: „Wir haben jede

menge Zeit für gemütlichkeit.

Denn wir haben keine Uhren,

keine Handys, keinen Strom!

Wer einfach nur tun will, was

ihm als nächstes einfällt, ist bei

uns richtig.“

Spielerisch und entspannt treten

die Kinder in unmittelbaren

Kontakt mit der Natur, laufen

barfuss, sind im Hier und Jetzt.

Und auch die Eltern können

entspannen: Im Feriencamp

werden die Kinder von montag

früh bis Freitag abends gut betreut

und befinden sich gleich

hinter Klosterneuburg, nur 25

minuten von Wien entfernt. Ein

paar einfache grundregeln und

ein gutes Team sorgen für Sicherheit,

genügend Zeltplanen

für Trockenheit und Jürgen und

sein Team für gutes Essen und

die richtige atmosphäre.

Die Kinder dürfen schmutzig

sein, dürfen sich unter aufsicht

mit dem Feuer beschäftigen,

dürfen in Tipis und unter freiem

Himmel schlafen, in den Wald

gehen, mitkochen. Ja, sie dürfen

sogar ein eigenes messer

haben, zum Schnitzen, und sie

dürfen auch einfach – nichts

tun. Natur wird den Kindern aus

erster Hand vermittelt, hautnah

erleben sie die Elemente Erde,

Wasser, Feuer und Luft.

Durch das Weglassen zivilisatorischer„Errungenschaften“,

durch das Weglassen der

Zeitmessung und auch durch

das Weglassen eines Unterhaltungsprogramms

setzen

sich die Kinder mit dem auseinander,

was da ist. Und das

ist ganz schön viel. Und ganz

schön wunderbar.

TERMINE 2012:

Jeweils von

montag bis Freitag

02. 07. bis 06. 07.

09. 07. bis 13. 07.

30. 07. bis 03. 08.

06. 08. bis 10. 08.

20. 08. bis 24. 08.

27. 08. bis 31. 08.

Unkostenbeitrag

für 5 Tage a.i. € 275,-

(rabatte für Frühbucher &

geschwister)

Anmeldung & Info:

www.flysch.at/feriencamp

info@flysch.at


Schullandwoche

Landschulwoche

Das ROOTS Camp ist ein Platz für Schullandwochen, Projekttage und Schulausflüge.

Mit Feuerstellen, Zelten, Schlammgrube, Kletterbaum, Sumpf und

vergessenem Tal für Barfußkinder, Kochkinder und Waldläufer.

gemeinsame Erlebnisse stärken

den Klassengeist und führen

die Kinder zusammen. Das

ist nichts Neues. Im rOOTS

Camp wird diese Qualität durch

die unmittelbare Nähe zu Natur

und das Weglassen medialer

„ablenker“ wesentlich verstärkt.

Die Leitidee besteht darin,

Kindern und Jugendlichen ein

ursprüngliches Dasein in der

Natur zu ermöglichen. Ohne

Strom, ohne Uhren, ohne animation.

Der Tag und seine Notwendigkeiten

fordern uns – es

sind mahlzeiten zuzubereiten,

Feuerstellen zu betreuen,

Schlaf plätze herzurichten und

Holz zu sammeln.

Es ist genug Werkzeug da, um

zu schnitzen, zu bauen, zu töpfern

oder zu malen. Und der

Wald bietet 1000 möglichkeiten

sich zu beschäftigen, zu erkunden,

zu forschen und zu staunen.

Wir wohen in Lakota Tipis, einer

Heuhütte, unter einer Plane,

einem Haselnuss-Strauch

oder unter dem Himmelszelt

mit Lagerfeuer

Die anfahrt mit dem Zug nach

greifenstein an der Donau ist

sehr einfach und sehr günstig

– von da geht es unter unserer

Führung zu Fuss (40 minuten)

direkt ins Camp.

TERMINE 2012:

mai, Juni, September

(Folgende Tage sind schon

gebucht: 21.–29. 05,

05.–10. 06., 24.–28. 06.

u. 04.–09. 09.)

Schulangebot

Für Schulklassen

ab 15 Kinder

EUrO 28,- pro Kind

pro angefangenem Tag

(= -50% Schulrabatt)

Dies versteht sich als

Vollpension inkl. ChiefScout

und Köchin.

Lehrer und Betreuer sind frei.

Anmeldung & Info:

www.flysch.at/landschulwoche

info@flysch.at


Erkenne dich selbst

Wer bin ich?

Wie geht es weiter?

Wie soll die Zukunft aussehen?

Im Leben eines menschen ist

es wohl das Wichtigste sich

selbst zu erkennen. Seinen eigenen

Weg, seine aufgaben

und seine Berufung zu finden

ist von elementarer Bedeutung

für ein erfülltes Leben.

Zu diesem Zweck haben nahezu

alle Kulturen rituale entwickelt,

die den Heranwachsenden

dabei helfen, in sich hinein

zu lauschen und zu hören, was

ihre innere Stimme ihnen sagt.

Sie begeben sich hinaus in die

Natur und lassen alles hinter sich.

Das Summen und Brummen der

Welt, die tausend ablenkungen

und Einflüsterer: Kühlschrank,

Fernseher, Ipod, Handy, Freunde,

Eltern, Lehrer. Sie begeben

sich auf die Suche...

Die Auszeit in der Natur bringt

Ruhe und Klarheit.

Eine Suche, die ein in vielen Kulturen

praktiziertes, altes ritual

ist, mit dem menschen zu allen

Zeiten Krisen bewältigten und

Übergänge von einer Lebensphase

in eine andere markierten.

Wir konzentrieren uns auf den

Übergang Jugend – Erwachsenenalter

und orientieren uns

an dem ritual, das in den 60er

Jahren von Steven Foster und

seiner Frau meredith Little entwickelt

wurde – der Visionssuche

oder Visonquest.

mehr darüber finden Sie auf

http://schooloflostborders.org/

oder auf youtube.

Die Vorbereitung

In der Vorbereitungszeit knüpfen

die Teilnehmer erste Kontakte

mit der Natur, die sie

umgibt. Es werden wichtige

maßnahmen besprochen, die

ihrer Sicherheit dienen und dafür

sorgen, dass sie gesund und

wohlbehalten aus der auszeit

zurückkommen. Die Schüler

legen den Fokus auf das Wesentliche

und gehen ganz mit

ihren Herzensfragen in Kontakt:

„Was beschäftigt mich wirklich,

was möchte ich loslassen, was

möchte ich neu in mein Leben

hereinrufen?“

Die Auszeit

mit dem Überschreiten einer

symbolischen Schwelle begeben

sich die Jugendlichen einen

Tag und eine Nacht lang

Orientierung 5tägig

27. 04. bis 01.05.

Für 6. & 7. Klasse gymnasium,

bzw 3. & 4. Klasse HaK

Fr abend anreise,

Sa Vorbereitung,

So früh bis mo früh auszeit, mo

mittag bis Di mittag Integration.

Unkostenbeitrag

inkl. Unterkunft und Verpflegung

€ 390,-

Anmeldung & Info:

www.flysch.at/orientierung

info@flysch.at

alleine in die Natur. Sie sind nur

mit den notwendigsten Dingen

wie Wasser, Plane, Schlafsack,

warmer Kleidung und einem

Tagebuch ausgerüstet.

Im Kontakt mit der äußeren

Natur und in der auseinandersetzung

mit ihr bekommen sie

Zugang zu ihrer inneren Natur

und haben die möglichkeit antworten

auf ihre Fragen, Sehnsüchte

und Bedürfnisse zu finden.

Die Leiter halten sich während

der auszeit im nahen Basislager

auf, sind zu jeder Zeit leicht

Orientierung 8tägig

09. 09. bis 16.09.

Für maturanten nach der reise –

vor den großen Entscheidungen

So abend anreise,

mo, Di Vorbereitung,

mi bis Fr früh auszeit, Fr mittag

bis Sa abend Integration, dann

feiern und So mittag abreise.

Unkostenbeitrag

inkl. Unterkunft und Verpflegung

€ 690,-

Anmeldung & Info:

www.flysch.at/orientierung

info@flysch.at

* Jeweils für 10–12 TeilnehmerInnen

* Bei gruppenmeldungen ab 6 Personen gewähren wir 10%,

ab 10 Personen 15% rabatt.

* Wer aus finanziellen gründen nicht teilnehmen kann, aber gerne

teilnehmen möchte, kann gerne mit uns über möglichkeiten des

ausgleichs sprechen.

* Für gruppen ab 6 Personen sind individuelle Terminvereinbarungen

möglich.

Ein Orientierungseminar für Jugendliche mit Petra Döller & Jürgen Schneider

erreichbar und sorgen für die

physische und psychische Sicherheit

aller Beteiligten.

Die Integration

Nach der rückkehr aus der

auszeit teilen die SchülerInnen

ihre Erlebnisse in der Natur mit

der gruppe und können so ihre

wesentlichen Erfahrungen noch

einmal im Spiegel der anderen

betrachten. Dies bereitet sie auf

die rückkehr in ihr alltagsleben

vor. Sie bekommen anregungen

und konkrete Handlungsoptionen,

wie sie das Erfahrene

in ihr Leben einfügen können.


Experiment

>Clanwoche<

männer, Frauen und Kinder – eine Woche

gemeinsam im Wald, in den Tipis

und am Lagerfeuer.

Ein Versuch, dem unverfälscht männlichen/

Weiblichen in uns näher zu kommen.

mit Ursula Sova und Jürgen Schneider

Eine Woche leben wir in der großen

Clan-Familie im rOOTS

Camp Hadersfeld und lassen

uns auf eine archaische rollenaufteilung

zwischen mann und

Frau ein.

Die männer sind für den Schutz

nach außen und für Beschaffung

von Holz und Essen zuständig,

die Frauen hüten das

Feuer und die kleinen Kinder

und nähren die gruppe.

Wie geht es uns heute mit dieser

Form des Zusammenseins?

Was nährt es und was lässt es

offen? In rituellen rederunden

im Kreis tauschen wir uns aus.

Wir verköstigen uns selbst mit

Essen vom Lagerfeuer und backen

unser Brot im Lehmofen.

Ohne Uhren und Handys, ohne

Spiegel und ohne elektrischen

Strom. Wir widmen uns freudigen

aspekten des Lebens, erzählen

am Feuer oder spielen

Theater, machen musik oder

filzen, weben und töpfern gemeinsam.

Clanwoche

12. 08. bis 18.08.

Für Singles, Paare und

Familien jeden alters.

Unkostenbeitrag

inkl. Unterkunft, Verpflegung

und material

Erwachsene ab 14 € 280,-

Kinder von 3 bis 13 € 125,-

Kinder unter 3 Jahren sind

frei.

mehrkinderrabatt

3. Kind € 60,-, 4. Kind frei

Anmeldung & Info:

www.flysch.at/clan

info@flysch.at


Frau und Mann

Heilung und Versöhnung

Dialogische Kollektivaufstellung zum männlichen und

weiblichen Prinzip

mit Ursula Sova und Jürgen Schneider

Heute schöpft weder die Frau

aus ihrem noch der mann aus

seinem vollen Potential. Dies

ist nichts neues, aber im Unterschied

zu früheren generationen

sind die Systeme heute

in Bewegung – Veränderung ist

möglich und sie findet statt.

Wie finden wir wieder zurück

in unser natürliches Sein als

Frau und als mann und welche

Schritte sind möglich bzw. nötig

richtung Heilung und Versöhnung?

So, dass mann und Frau

wieder aus ihrer ganzen Kraft

schöpfen und sich in gegenseitiger

achtung und Liebe dem

Wohl aller fühlenden Wesen

zuwenden können.

mit kollektiven aufstellungen

können wir alle gemeinsam an

einer Heilung des Systems arbeiten

und einen Schritt richtung

„geheilter Ordnung“ gehen.

Dies kann (nicht nur) bei

den anwesenden etwas in Balance

bringen.

Wir stellen das Thema „mann

und Frau“ in allen aspekten, die

aus der gruppe kommen, auf.

Dabei arbeiten wir dialogisch,

das heißt im gespräch mit der

ganzen gruppe.

ablauf: gemeinsam wandern

wir vom Bahnhof greifenstein

zum rOOTS Camp Hadersfeld.

Es folgt eine Einstimmung

auf das Thema im Camp.

Die aufstellungen selbst finden

in freier Natur, in einem geschützten

Baumkreis im Wald,

nur 10 min. vom rOOTS Camp

entfernt statt; anschließend gemeinsames

Essen in der Jurte.

Wer will, bleibt gerne über

Nacht, das Frühstück am nächsten

morgen geht aufs Haus.

Frau und Mann

Kollektivaufstellung

Für Singles, Paare,

männer und Frauen jeden

alters.

21. märz

Frühlingsanfang

21. Juni

Sommersonnwende

23. September

Herbstanfang

21. Dezember

Wintersonnwende

Unkostenbeitrag

inkl. Unterkunft und

Verpflegung

€ 85,-

Anmeldung & Info:

www.flysch.at/mannfrau

info@flysch.at


Gemeinsam in einem Boot

Acht jugendliche Asyl -

werber verbringen gemeinsam

mit acht österreichischenJugendlichen

Zeit in der Natur.

Die gemeinsame auseinandersetzung

mit den anforderungen

der Tage „draußen“ macht sie

zu gefährten.

Wer macht Feuer, wer kocht

das Essen, wer kümmert sich

ums Brennholz, die Schlafplätze,

das Klo? Die Jugendlichen

erfahren sich von mensch zu

mensch, sie tragen Verantwortung

für die gruppe und erleben

sich und die anderen abseits

von Klischee und Vorurteilen,

die vor allem daraus resultieren,

dass das asylthema einer

starken politischen und medialen

Verzerrung ausgesetzt ist.

Freiwillig verzichten sie auf

ihre Handys, es gibt keine Zeitmessung

und keinen Stromanschluss

und so kommen wir

an im Hier und Jetzt.

Wir wollen aslywerbenden Jugendlichen

eine auszeit ermöglichen,

eine Zeit der authentisch

gefühlten gleichwertigkeit, des

Du und Ich auf augenhöhe. abseits

von Sprache, Kultur und

Status. Wir wollen gleichzeitig

Jugendliche der mehrheitsgesellschaft

in ein internationales

Unbegleitete jugendliche Asylwerber (Menschen auf der Flucht) verbringen

gemeinsam mit heimischen Jugendlichen (Menschen zu Hause) Zeit in der Natur.

Wir wollen aslywerbenden Jugendlichen eine Auszeit ermöglichen, eine Zeit der authentisch gefühlten Gleichwertigkeit.

Umfeld einladen. Ihnen gemeinsam

bieten wir eine entspannte

Zeit in der Natur: Klettern im

Steinbruch, schwimmen in den

Donau-auen, Holz schnitzen,

Bachwanderungen und Waldexkursionen.

alle treffen sich

schließlich am Lagerfeuer im

Camp und setzen sich mit den

anforderungen eines Tagesauseinander.

Die Jugendlichen

erfahren durch dieses mit-Einbeziehen,

dass sie Verantwortung

für sich und die gruppe

tragen können und gemeinsam

gestaltungsmöglichkeiten haben.

Das Projekt „gemeinsam in einem

Boot“ wurde im mai 2011

mit Unterstützung des Zukunfts-

fonds der republik Österreich

als Pilot erstmals durchgeführt

und war ein durchschlagender

Erfolg. Die rückmeldungen der

Leiterin des Caritas Hauses

rEFUgIO sowie der einzelnen

Teilnehmer gipfeln in aussagen

INTERESSE / KONTAKT

Wenn Sie sich für unser

Projekt interessieren –

als Schüler, Lehrer, Eltern

oder in Österreich um asyl

werbender – wenden Sie sich

bitte gerne an uns.

Ursula Sova

Jürgen Schneider

Information:

www.flysch.at/boot

info@flysch.at

wie „die schönste Woche meines

Lebens“.

als ein resultat dessen entstand

die Partnerschaft mit

Caritas Wien und dem Integrationshaus.

Beide Institutionen

beteiligen sich mit Beratung,

Betreuung und jeweils einem

finanziellen Beitrag. Dieser ist

zwar bescheiden, da er aber

aus Spendengeldern kommt,

ist es ein deutliches Zeichen für

die Wertschätzung seitens der

Institutionen.

Wir glauben, dass gesellschaftliche

Veränderungen bzw.

kollektives Bewusstsein eine

Frage von Qualität UND Quantität

sind und streben daher

an, 2012 mit 2 Institutionen je

1 Woche zu realisieren.


Ein Fest

zum Geburtstag

Ein Tag draussen

im Wald mit den

besten Freunden –

das kann was!

Wald, Tipis, Schlammgrube,

und Kletterbaum – wenn

es dann auch noch eine geburtstagstorte

gibt, kann man

sich die restlichen Süßigkeiten

durchaus mal sparen.

Üblicherweise kommen die geladenen

gäste um 13:00 Uhr

und das geburtstagskind ca. 1

Stunde vorher. Wir besprechen

dann alles notwendige mit dem

Star des Tages, sodass die

Form der geschenkübergabe

und der grobe ablauf den Wünschen

entspricht.

Wir sorgen für eine geburtstagszeremonie

in Form eines

Waldmandalas. Eine Spirale

wird aus „Schätzen des Waldes“

– die wir bei einem schönen

Waldspaziergang finden

– zu Ehren des geburtstagskindes

aufgelegt.

Dann kredenzen wir frischen

apfelstrudel und nachher etwas

„Ordentliches zum Essen“ – z.B.

Kartoffelpüree mit Fleischlaberln,

gröstel mit Spiegeleiern

oder Kaiserschmarren oder

aber einfach heiße Kartoffeln

mit Kräuterbutter, Käse und Salat.

Dazu gibt‘s Holler-, apfel-

oder sonst einen leckeren Saft.

Die Feier dauert bis etwa 18:00

Uhr (also insgesamt 5 Stunden)

und wird mit einer rederunde

beendet. jedes Kind erhält den

redestab und wünscht dem geburtstagskind

seinen Wunsch

fürs weitere Leben.

Unkostenbeitrag

€ 20,- pro Kind, aber nicht

weniger als € 250,-

Wir organisieren auch gerne

Übernachtungen

Kontakt

www.flysch.at/kindergeburtstage

info@flysch.at

Für Veranstalter, Lehrer,

Heiler und Schamanen,

Heilerinnen, Hexen und

weise Frauen

Das rOOTS Camp verfügt

über ein Haus, Tipis, eine

Jurte, Hütten, Feuerküche,

Schwitzhüttenplatz, Lehmgrube

auf 2.650 qm grund.

Hadersfeld liegt oberhalb von

greifenstein und bietet hunderte

Hektar Wald und einige sehr

sehr schöne Plätzchen.

Wir kochen gern und gut und

wir haben sehr gerne menschen

zu gast. Es liegt direkt

am Waldrand und ist trotzdem

nur 25 minuten von Wien.

So ein Ort

will geteilt werden!

Anfragen

für Seminare, Workshops,

Feste...

Jürgen Schneider

+43 (0676) 73 83 380

info@flysch.at

www.flysch.at/roots


Der Verein ROOTS

besteht aus genau drei Personen

– meine zwei besten

Freunde Knud Wassermann

und miguel Henz ermöglichen

es mir (Jürgen Schneider) diesen

Ort zu halten und zu hüten,

ohne dass ich dafür ein Unternehmer

werden muss. grundsätzlich

ist diese Vereinigung

aber offen für jeden und jede,

die im nachfolgrnd beschriebenen

Sinne mitarbeiten möchte.

§ 2: Vereins-Zweck

Der Verein rOOTS, dessen Tätigkeit

nicht auf gewinn gerichtet

ist, bezweckt die Erforschung

und Vermittlung der menschlichen

Wurzeln, seiner Herkunft,

seiner Wesensausprägungen

und grundbedürfnisse – somit

der grundlagen auf der das

„menschsein“ aufbaut und zwar

in praktischer, theoretischer und

spiritueller Hinsicht. Soweit aus

dem Statut...

archetypen wie „Feuermachen“,

„auf offenem Feuer kochen“,

„Jagen und Sammeln“

oder „auf Wanderschaft gehen“

– wir alle kennen die Faszination

dieser und ähnlicher Erfahrungen

wenn wir eine Kerze

anzünden, Pilze sammeln, oder

nach Santiago de Compostela

pilgern.

Diesen Dingen nachzuspüren,

sie vom Lack der neuen Zeit zu

befreien und ihren Kern – die

menschlichen Wesenszüge –

also das was des menschen art

gerecht wird – wieder freizulegen

ist das Bestreben von rOOTS.

Motivation

Es geht uns darum, in unserer

schnellen Zeit ein Tor offen

zu halten. Das Tor zum Wald.

Wenn wir den Stecker ziehen,

dann tun wir das bewusst und

um zu erleben, wieviel Lebensqualität

sich abseits der modernen

Welt befindet und worin sie

sich manifestiert.

Wir leben aber genauso in unserer

Zeit und profitieren von

autos, dem Internet oder der

modernen Unfallmedizin. Es

geht keinesfalls darum, diese

Errungenschaften zu verdammen

oder sie als sinnlos darzustellen.

Es geht darum, eine Verbindung

zum einfachen Leben zu

halten und zu erleben inwieweit

uns diese Einfachheit gut tut –

inwieweit sie uns als Lebensform

entspricht.

Geld

Ich will etwas Sinnvolles tun und

ich will davon leben können. Ich

will die Kosten bestreiten können,

die mit dem Betrieb zusammenhängen

und wenn meine

Kinder etwas brauchen, will ich

dafür aufkommen können.

auf dieser Basis sind die Unkostenbeiträge

kalkuliert, die

bei den jeweiligen Projekten

und angeboten angeführt sind.

Wenn jemand an einem Projekt

oder an einer Veranstaltung teilnehmen

möchte, es sich aber

(gerade) nicht leisten kann, so

findet er bei mir immer ein offenes

Ohr.

Danke!

allen, die mir in den letzten

Jahren ihre Kinder anvertraut

haben.

Danke an Barbara, die es mir

ermöglicht hat dieses Camp

aufzubauen – ohne sie wäre

das nicht geschehen und es ist

auch heute noch so, dass sie

großen anteil hat, obwohl wir

mitlerweile getrennt leben.

Danke auch meinen zwei besten

Freunden und Wegbegleitern

Knud und miguel, die ohne

zu zögern für mich die Funktionen

des Schriftführers und des

Kassiers übernommen haben

und seit Jahren ausfüllen.

Danke auch an Petra Döller, die

sich mit ihrem Wissen und mit

ihrer Tatkraft als Visionsucheleiterin

für das Projekt „Erkenne

dich selbst“ einbringt und dieses

angebot somit erst ermöglicht.

Danke schließlich an Ursula

Sova, die mir als meine Wegbegleiterin

ein Spiegel und Inspiration

ist. Es ist Ihr Verdienst,

dass es „gemeinsam in einem

Boot“ gibt und es ist auch ihr

Können als systemische aufstellerin,

das es uns ermöglicht

„Frau und mann – Heilung

und Versöhnung“ anzubieten.

Das „Experiment Clanwoche“

schließlich wäre als mann ganz

alleine wohl auch nur eine halbe

Sache.

Impressum:

Für den Inhalt verantwortlich:

Jürgen Schneider, VErEIN

rOOTS, ZVr 092466100

Hauptstrasse 28

a-3422 Hadersfeld

Biosphärenpark Wienerwald

FON: ++43 (0676) 73 83 380

maIL: info@flysch.at

www.flysch.at/roots

Jürgen Schneider

geb. 16.01.1961, Vater von Sebastian (1995), marie (1996) und anna (2001),

Campbetreiber, Koch und Veranstalter

Ich habe insgesamt 14 Jahre

Verkaufserfahrung, davon 4

Jahre im ausland (USa, mexiko,

Brasilien, Frankreich),

beherrsche 4 Fremdsprachen

(engl. frz. span. port.) Schliesslich

gab mir mein Körper und

mein geist zu verstehen, dass

es Zeit war mich neu zu orientieren.

Ich widme mich heute in erster

Linie 3 Themen: Nachhaltigen

Lebensformen (somit dem Biosphärenpark

Wienerwald), der

Vermittlung von grundlagen

des menschlichen Seins und

der Integration von mitmenschen

aus anderen Kulturen. In

diesem Zusammenhang arbeite

ich als Obmann für den Verein

Salz der Erde, engagiere

mich mit FLYSCH.at und Kultur-

LaNDschaffen für die realisie-

rung der Biosphärenpark – Idee

in unserer region, betreibe den

Verein rOOTS. und arbeite im

Verein grenzenlos St. andrä

Wördern.

Neben meiner jahrzehntelang

gepflegten Kochleidenschaft

bin ich ausgebildeter Natur-

und Landschaftsführer und zertifizierter

Kräuterpädagoge.

Darüberhinaus bin ich unabhängigergemeinderat

auf der

Liste der grünen St. andrä

Wördern.

mit rOOTS organisiere ich

ein Sommerferien-Camp ohne

Strom, nomadische Wanderungen,

Integrationscamps mit

asylwerbenden und österreichischen

Jugendlichen, Schwitzhütten,

Systemaufstellungen

und Schulprojektwochen.

Ich mache all dies, weil ich den

dringenden Wunsch verspüre,

mit dem rest meines Lebens

etwas wirklich Sinnvolles anzufangen.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine