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SIMATIC Ident:

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ident<br />

D 14749 F<br />

Nr. 4/2010 | 15. Jahrgang<br />

Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & <strong>Ident</strong>ifikation<br />

Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile IT-Systeme | Kennzeichnung | Drucken & Applizieren<br />

<strong>SIMATIC</strong> <strong>Ident</strong>:<br />

����������������������������������������<br />

26 Datenfunk 50 RFID Anwendung 44 Etikettendruck in Farbe<br />

ident Markt<br />

www.ident.de


2<br />

editorial<br />

ident 4/10<br />

Der Auto-ID Distributor<br />

WAROK GmbH · Gassenäcker 2 · D-78052 Villingen-Schwenningen · Tel. +49 (0) 7721 202630<br />

Alle abgebildeten Produktfotos und Logos sind eingetragene Warenzeichen und Eigentum der jeweiligen Rechtsinhaber.<br />

www.warok.de


<strong>Ident</strong>, Sprache und Ansätze<br />

Zertifizierungsrichtlinien, Expertenbefragungen, allgemeine Nutzerumfragen<br />

zu RFID begegnen uns nach wie vor. Doch bewirkt dies noch etwas? Die<br />

Frage hat sich von selbst beantwortet. RFID gehört zum Tagesgeschäft und<br />

bewegt sich nicht mehr wirklich, schließlich ist man im stabilen Verkaufsbereich<br />

angelangt. Was heute wie früher interessiert, ist die schnelle und einfache<br />

EDV-Einbindung von RFID und Barcoding. Hier bewegt sich auch nicht<br />

viel, leider. Wie wäre es mit einem Abfragestandard für die EDV-Kopplung –<br />

die G-Sprache der <strong>Ident</strong>ifikation? Die CNC-Technik hat es hier vorgemacht<br />

und eine einfache Sprache definiert, die seit den 60er Jahren immer noch<br />

gilt. Oft ist die Unsicherheit der Datenkopplung, der Einbindung der erfassten<br />

Daten in die EDV ein Hinderungsgrund der Integration. Wie wäre es mit<br />

einem My-<strong>Ident</strong> Ansatz ähnlich My-SQL zur Integration.<br />

Vielleicht sollte man statt auf Technik auch wieder einmal auf die positiven<br />

Folgen der Einführung der <strong>Ident</strong>ifikationstechnik im Unternehmen sehen.<br />

Themen sind nach wie vor das Reengineering, die Sicherheit im Produktlebenszyklus<br />

durch <strong>Ident</strong>ifikation, der Produktschutz mittels intelligenter Systeme.<br />

Woanders macht man es uns vor und denkt sogar über einen neuen<br />

Barcode nach, resultierend aus Nutzerforderungen, siehe die letzte ident.<br />

Man wundert sich immer wieder, wie einfallsreich der Mensch sein kann.<br />

Mittlerweile haben wir doch genug Hochschulen und Institute, die sich offiziell<br />

mit der <strong>Ident</strong>ifikation beschäftigen, siehe die Mitglieder im AIM-Verband.<br />

Wo sind die Ergebnisse?<br />

Ich freue mich, dass auch die AIM neue Wege geht. Nach langen Jahren der<br />

Mahnung wurde der Arbeitskreis „Sichere <strong>Ident</strong>ität“ aufgesetzt. Hier hat ein<br />

Gebiet brach gelegen, in dem sich nach meinen Gesprächen diverse Firmen<br />

der AIM intern auskennen. Hoffentlich wird es nicht eine reine RFID-Diskussion.<br />

Ich weiß, dass sich einige Firmen schon mit Sonderfarben, kälteempfindlichen<br />

Farben etc. beschäftigt haben. Nehmen sie die Chance wahr, hier<br />

in der AIM mitzuwirken ist mein Aufruf.<br />

Zum Schluß freue ich mich, dass auch die ident neue Wege geht und ab<br />

1.7.2010 rechtlich zum Chefredakteur wandert, mit dem ich und andere<br />

die ident Zeitschrift aufgebaut haben. Dank gilt dabei allen Weggefährten,<br />

insbesondere Herrn von der Lühe, der in schwierigen Zeiten die ident<br />

gestützt hat. Weiter so Thorsten, die ident aufzusetzen war und ist die<br />

richtige Entscheidung.<br />

Glück Auf<br />

Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Krämer<br />

Hochschule Rosenheim<br />

editorial 3<br />

ident 4/10


4<br />

4<br />

inhaltsverzeichnis<br />

24<br />

Systematische Daten erfassung mit<br />

handlichen MDE-Geräten<br />

41<br />

HIV-Hoffmann: DS4800 Einsatz in Kühlhäusern<br />

54<br />

Voraussetzung für einen wirtschaftlichen<br />

Einsatz ist eine genaue Prozessanalyse<br />

ident 4/10<br />

AKTUELLES<br />

06 NEWS Wissenswertes aus der Branche<br />

11 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID<br />

KOMMENTAR<br />

15 Individuelle RFID-Kennzeichnung sicherheitsrelevanter<br />

Automobilkomponenten, Walter Hein<br />

MAGAZIN<br />

16 TITELSTORY<br />

„Lean“ und zuverlässig RFID-Systeme mit maßgeschneiderten Funk tionen für unterschiedlichste<br />

Anwendungen, Birgit Gottsauner<br />

20 Kommissionierung<br />

Optimierung der Prozesssicherheit und Prozessqualität<br />

ORTEC MLS – zertifiziertes SAP-Add-On – erschließt intralogistische Optimierungspotenziale<br />

22 RFID Anwendung<br />

Technische Anlagen, Organisation und Daten im Griff<br />

Mobiles Anlagenmanagement mit RFID bei den Stadtwerke Krumbach<br />

24 Mobile Datenerfassung<br />

Mobile Kilometerzähler Systematische Daten erfassung mit handlichen MDE-Geräten<br />

26 Datenfunk<br />

Pick-by-Scan im Sekundentakt Beleglose Präzisions-Kommissionierung beim<br />

Pharmagroßhändler Ebert + Jacobi, Hilmar Scheller<br />

29 Logistik<br />

Hochmodernes Zentrallager für Pharmaindustrie Umsetzungspartner des<br />

Projekts war die Salomon Automation GmbH, ein Unternehmen der SSI Schäfer Gruppe<br />

30 Mobile Datenerfassung<br />

Betriebsdatenerfassung in der Produktion<br />

Automatische <strong>Ident</strong>ifikation bei AFG Arbonia Forster Holding AG, Andreas Dürr<br />

31 Datenfunk<br />

Genuss mit Tradition und innovativen Ideen Skeye unterstützt Logistik und Vertrieb<br />

32 Direktmarkierung<br />

Industrielle Bildverarbeitung Intelligentes Kamerasystem sichert die<br />

Rückverfolgbarkeit von Leiterplatten, Frank Debusmann<br />

34 Scannertechnologie<br />

Ein Scanner für alle Stationen und Anforderungen Barcodescanner von SICK im<br />

Logistikzentrum der Gustav Klauke GmbH in Remscheid, Christian Beede, Manfred Pierl<br />

36 2D Codes<br />

Eintrittskarte auf dem Handy<br />

Die übliche Tickets gehört bald der Vergangenheit an, Dr. Peter Stipp<br />

38 RFID Anwendung<br />

Paletten jederzeit sicher verfügbar<br />

Automatische Palettenbe lieferung für Chemiekonzern


TECHNOLOGIE<br />

40 Produkte Technologische Neuheiten<br />

48 RFID Systeme<br />

RFID-Lösung für Coca-Cola<br />

Handel setzt auf zukunftsweisende Technologie, Alexander Hille<br />

50 RFID Anwendung<br />

RFID-System bei OMV<br />

Barcotec bewegt OMV mithilfe von RFID-System<br />

52 Logistikstudie<br />

Logistik-Indikator im zweiten Quartal 2010<br />

Kräftiger Auftrieb der Logistikkonjunktur in Deutschland<br />

Dr. Stefan Kooths<br />

54 RFID<br />

RFID – jetzt richtig investieren<br />

Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Einsatz ist eine genaue<br />

Prozessanalyse, Frithjof Walk<br />

56 2D Codes<br />

Schutz vor Plagiaten<br />

Neues Gesetz zur <strong>Ident</strong>ifikation und Codierung von Human-<br />

Arzneimitteln als Schutz vor Plagiaten, Carsten Welsmann<br />

PIDION BM-170 Der robuste Außendiensthelfer<br />

PIDION BM-170 Der robuste Außendiensthelfer<br />

Robustes Smartphone mit integriertem GPS-Empfänger<br />

Stabilität mit Stil und Perfomance<br />

3,5“ LCD Touch Window<br />

806 MHz CPU (PXA320)<br />

3 MP AF Kamera m. LED-Flash<br />

1,5 Meter sturzgeschützt<br />

GSM/GPRS/HSDPA<br />

A-GPS InstantFix II<br />

Windows Mobile 6.5<br />

RUBRIKEN<br />

03 EDITORIAL<br />

57 BUCHVORSTELLUNG<br />

58 VERANSTALTUNGEN<br />

64 AIM-DEUTSCHLAND e.V.<br />

67 ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS<br />

73 TERMINE<br />

74 INSERENTENVERZEICHNIS<br />

75 IMPRESSUM<br />

Vertriebs-Außendienst<br />

Facility Management<br />

Service-Techniker<br />

Transport & Logistik<br />

Qualitätsmanagement<br />

inhaltsverzeichnis 5<br />

BILD-QUELLEN<br />

Titelbild (groß): Siemens AG<br />

Titelbild klein (Links): CASIO Europe GmbH<br />

Titelbild klein (Mitte): BARCOTEC Vertriebs GmbH<br />

Titelbild klein (Rechts): Zebra Technologies Corporation<br />

Besuchen sie unsere Website www.ident.de um<br />

ausgewählte Artikel aus vorherigen Ausgaben einzusehen<br />

und aktuelle Informationen zu erhalten!<br />

Ihr exklusiver Hardware-Distributor<br />

für Pidion-Produkte<br />

Carema GmbH<br />

Ernst-Gnoß Straße 25<br />

D-40219 Düsseldorf<br />

T: +49-211 157 697 0<br />

www.caremahardware.de<br />

info@caremahardware.de<br />

ident 4/10


6<br />

news<br />

Datalogic Scanning: Ernennt Thorsten Ley zum Prokuristen<br />

Der europäische Anbieter für Handheld Scanner, die Datalogic Scanning Group, erteilt seinem<br />

Sales Director Thorsten Ley Prokura. Thorsten Ley (39) ist seit Januar 2006 für Datalogic<br />

Scanning tätig, wo er im Oktober 2008 die Vertriebsleitung für den Bereich Handheld Scanner<br />

in Deutschland übernommen hat. Zuvor war der gebürtige Niedersachse als Key Account<br />

Manager für die Datalogic GmbH und – in Folge – ab April 2007 für die Datalogic Scanning<br />

GmbH erfolgreich aktiv. Nach seinem Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen kann<br />

Thorsten Ley auf mehr als 10 Jahre Berufserfahrung im Auto-ID-Markt zurückblicken.<br />

www.scanning.datalogic.com<br />

L-mobile ist LXE Preferred Partner Kompetenz in mobilen Industrieapplikationen:<br />

Advantech-DLoG als neue Qualitätsmarke<br />

Das Software- und Systemhaus<br />

L-mobile arbeitet<br />

zukünftig eng mit dem Hardwarelieferanten<br />

LXE zusammen.<br />

Wir von der L-mobile<br />

bieten unseren Kunden<br />

hochergonomische Lösungen<br />

zur Prozessoptimierung.<br />

Diese Ergonomie kann<br />

sich allerdings nur entfalten,<br />

wenn wir unseren Kunden<br />

ergonomische mobile Endgeräte<br />

anbieten können,<br />

die auch in schwierigsten<br />

Umgebungen immer zuverlässig<br />

sind. LXE ist Anbieter<br />

solcher mobiler Geräte<br />

und ging vor Kurzem mit der<br />

L-mobile eine Partnerschaft<br />

25 Jahre Wien Computer Expert GmbH<br />

Drucker aller Art für<br />

anspruchsvolle Anwendungen,<br />

Barcode-Leser,<br />

RFID-Lösungen – das Produktangebot<br />

der Wien Computer<br />

Expert GmbH ist seit<br />

25 Jahren immer am Puls<br />

der Zeit. Der Gründer Joachim<br />

Wien sei ein geborener<br />

Geschäftsmann gewesen,<br />

berichtet Marianne Wien, die<br />

mit ihrem damaligen Mann<br />

das Unternehmen aufgebaut<br />

hat. Nach einer Ausbildung<br />

bei Mon Cheri und einem<br />

beeindruckenden Start als<br />

„Spezialreisender“ wechsel-<br />

ident 4/10<br />

ein. „Wir als Anbieter mobiler<br />

Softwarelösungen nutzen<br />

die Geräte von LXE, um<br />

die Anforderungen in Bereichen<br />

wie Tiefkühl- oder<br />

Außeneinsatz einwandfrei<br />

abdecken zu können.<br />

Die Partnerschaft mit LXE<br />

ermöglicht es uns, unseren<br />

Kunden hochwertige Endgeräte<br />

zur mobilen Datenerfassung<br />

anzubieten“<br />

so Uli Laternser, der die<br />

Zusammenarbeit auf Seiten<br />

der L-mobile vorangetrieben<br />

hat.<br />

www.lxe.com<br />

www.emst.com<br />

te Wien in die EDV-Branche.<br />

Nach erfolgreicher Tätigkeit<br />

im Vertrieb namhafter Unternehmen<br />

gründete er 1985<br />

die Wien Computer Expert<br />

GmbH. Mit dem wachsenden<br />

Erfolg wurden auch die Räume<br />

zu klein. 1992 bezog das<br />

Unternehmen ein eigenes<br />

Gebäude in der Oststraße<br />

in Norderstedt. Hier präsentiert<br />

Wien neueste Drucktechnologien<br />

im Bereich<br />

Matrixzeilen, Seiten-, Thermo-<br />

und RFID-Drucker,<br />

ferner Barcodelese- und<br />

Breitbandfunksysteme<br />

Nach der Übernahme der<br />

DLoG GmbH durch die<br />

Advantech im März 2010<br />

legen beide Unternehmen<br />

ein hohes Tempo vor, um sich<br />

mit vereinter Kraft weltweit in<br />

Schlüsselmärkten für Industrial<br />

Mobile Computing zu<br />

positionieren. Künftig werden<br />

die mobilen und stationären<br />

Terminals für den Industrie-<br />

und Logistikbereich unter der<br />

gemeinsamen Qualitätsmarke<br />

Advantech-DLoG angeboten.<br />

Die neue Marke bündelt<br />

die Erfahrungen und die führenden<br />

Marktpositionen, die<br />

sich beide Unternehmen in<br />

sowie WYSIWYG-Software<br />

für Formular- und Etikettenerstellung<br />

und für die Drucksteuerung.<br />

In Verbindung mit<br />

namhaften Softwarehäusern<br />

bietet Wien auch kundenspezifische<br />

Lösungen unter<br />

SAP R3.<br />

Seit dem frühen Tode des<br />

Gründers nach kurzer,<br />

schwerer Krankheit im Jahre<br />

2007 leitet sein Sohn<br />

Frank Wien (41) das Unternehmen,<br />

in dem er zuvor<br />

schon als Vertriebsleiter<br />

tätig war. Er konnte auch als<br />

Geschäftsführer die erfolgreiche<br />

Entwicklung fortset-<br />

der Vergangenheit erarbeitet<br />

haben. Das Team der DLoG<br />

GmbH wird künftig als globales<br />

Kompetenz- und Profitzentrum<br />

für Industrial Mobile<br />

Computing arbeiten und die<br />

Produktentwicklung in diesem<br />

Bereich verantworten.<br />

Advantech-DLoG soll darüber<br />

hinaus in ausgewählten<br />

vertikalen Märkten wie Intralogistik,<br />

Heavy Duty und<br />

Flottenmanagement zum<br />

weltweit führenden Anbieter<br />

innerhalb dieser Märkte entwickelt<br />

werden.<br />

www.dlog.com<br />

zen. Zu den professionellen<br />

Druckern kam vor einigen<br />

Jahren die RFID-Technologie<br />

hinzu, für die Wien Computer<br />

komplette Lösungen<br />

anbietet. Seine Rolle in diesem<br />

Bereich unterstreicht<br />

das Unternehmen durch die<br />

Veranstaltung der „Norddeutschen<br />

RFID-Tage“,<br />

zu denen Wien seit 2006<br />

alle Interessenten einlädt.<br />

So steht Wien Computer<br />

Expert GmbH auch im 25.<br />

Jahr ihres Bestehens an der<br />

Spitze der technischen Entwicklung.<br />

www.wien-computer.de


OPTIMIEREN SIE DIE LEISTUNG<br />

IHRER MITARBEITER UND<br />

ENTFESSELN SIE IHR POTENZIAL.<br />

Ihre Mitarbeiter sind Ihr wertvollstes Kapital, denn sie<br />

sind die besten in dem, was sie tun. Statten Sie Ihre<br />

mobilen Mitarbeiter mit dem ES400 aus und Wissen<br />

und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter werden in Ihrem<br />

Unternehmen neue Standards setzen. Das ES400<br />

unterstützt Ihre wichtigsten Unternehmensanwendungen<br />

mobil, lässt sich problemlos in allen Mobilfunknetzen<br />

weltweit einsetzen und ist darüber hinaus wunderbar<br />

einfach zu bedienen. Die Benutzeroberfl äche kann<br />

für jedes Unternehmen, jeden Mitarbeiter und<br />

jede Umgebung individuell angepasst werden.<br />

Motorola. Empowerment für Unternehmen.<br />

motorola.com/es400/114<br />

MOTOROLA and the Stylized M Logo and Symbol and the Symbol Logo are registered in the U.S. Patent & Trademark Offi ce.<br />

All other product or service names are the property of their respective owners. © Motorola, Inc. 2010. All rights reserved.<br />

news 7<br />

ident 4/10


8<br />

news<br />

Lars Schmermbeck übernimmt<br />

neue Position bei Motorola<br />

Lars Schmermbeck hat bei Motorola<br />

die Funktion des Regional<br />

Channel Managers Central Europe<br />

im Bereich Enterprise Mobility<br />

Solutions (EMS) mit Schwerpunkt<br />

Enterprise übernommen. In seiner<br />

neuen Position zeichnet Schmermbeck<br />

für alle indirekten Vertriebsaktivitäten<br />

des Bereichs EMS<br />

Enterprise verantwortlich, betreut die Motorola Channel-<br />

Partner der verschiedenen vertikalen Märkte und entwickelt<br />

gemeinsam mit ihnen Strategien, um neue Marktsegmente<br />

zu erschließen und Wachstum zu generieren. In Zusammenarbeit<br />

mit den Partnern stellt Schmermbeck sicher, dass<br />

Motorola seinen Kunden auf ihre spezifischen Anforderungen<br />

hin abgestimmte Lösungen anbietet und integriert. „Für<br />

mich ist es wichtig, dass wir durch Zuverlässigkeit und Qualität<br />

vorhandene Partner noch stärker an uns binden und<br />

unser Engagement durch Unterstützung bei Projekten, Marketing<br />

und Marktaufstellung unterstreichen. Der Fokus liegt<br />

außerdem auf der Entwicklung neuer Märkte und Lösungen<br />

mit vorhandenen, aber auch neuen Lösungspartnern“, so<br />

Schmermbeck.<br />

www.motorola.com/de<br />

SSI Schäfer gewinnt Industriepreis 2010<br />

Mit dem Schäfer Orbiter<br />

System (SOS) hat<br />

SSI Schäfer den Industriepreis<br />

2010 in der Kategorie<br />

„Intralogistik &<br />

Produktionsmanagement“<br />

auf der diesjährigen Hannover<br />

Messe gewonnen.<br />

Die Produktinnovation stellt<br />

ein kombiniertes Lager- und<br />

Transportsystem dar, das<br />

die Effizienz, Leistungsfähigkeit<br />

sowie Sicherheit<br />

eines Kanallagers erhöht<br />

und mit einem einzigartigen<br />

Energiekonzept neue Maßstäbe<br />

für Lagerlösungen<br />

setzt. Die Shuttle-Lösung<br />

setzte sich aufgrund ihres<br />

hohen Innovationsgehalts<br />

sowie Industrienutzens<br />

gegen hundert qualifizierte<br />

Bewerbungen durch und<br />

ident 4/10<br />

wurde nur wenige Monate<br />

nach der Markteinführung<br />

am ersten Messetag<br />

in Hannover von einer fachkundigen<br />

Jury prämiert.<br />

Bereits im März dieses<br />

Jahres durfte der Intralogistik-Spezialist<br />

für das<br />

System den Schweizer IVS<br />

Innovationspreis entgegennehmen.<br />

www.ssi-schaefer.de<br />

Avery Dennison: Transparenz ist die beste Medizin<br />

Die neuen Bestimmungen<br />

der französischen Arzneimittelbehörde<br />

AFSSAPS*<br />

ändern ab 1. Januar 2011<br />

die aktuellen Codierungsstandards<br />

auf dem französischen<br />

Markt. Ziel dabei ist<br />

es, die Rückverfolgbarkeit<br />

von Medikamenten von der<br />

Produktion bis zum Patienten<br />

zum Schutz der Verbraucher<br />

zu verbessern.<br />

Bisher wurde in der Fertigungslinie<br />

der französische<br />

CIP-7-Code, in Form eines<br />

traditionellen Barcodes aufgedruckt.<br />

Ab sofort müssen<br />

französische Pharmaunternehmen<br />

und solche, die<br />

nach Frankreich exportieren,<br />

stattdessen eine Datamatrix-Kennzeichnung<br />

für<br />

ihre Produkte verwenden.<br />

Sie beinhaltet den neuen<br />

CIP-13-standardisierten<br />

GS1- Code, eine Chargennummer<br />

und das Verfallsdatum<br />

des Medikaments.<br />

Avery Dennison gehört zu<br />

den ersten Unternehmen,<br />

die ihren Kunden komplette<br />

Lösungen anbieten können,<br />

damit diese bestens auf<br />

die Einhaltung der neuen<br />

AFSSAPS-Bestimmungen<br />

vorbereitet sind. Was in<br />

Frankreich bereits eine offizielle<br />

Regelung ist, könnte<br />

in der Zukunft für ganz<br />

Europa verbindlich sein, da<br />

der Europäische Verband<br />

der Pharmazeutischen<br />

Industrie (EFPIA) die Übernahme<br />

des Datamatrix-Systems<br />

für die GS1-Standards<br />

als gemeinsame Lösung<br />

zur Vereinheitlichung der<br />

Rückverfolgungsnormen<br />

empfiehlt. Zudem planen<br />

Deutschland, Spanien und<br />

Italien die Übernahme des<br />

Datamatrix-Systems, unabhängig<br />

von den möglichen<br />

zukünftigen europäischen<br />

Standards.<br />

www.averydennison.com<br />

Turck jetzt mit eigener Landesgesellschaft in Österreich<br />

Der Sensor-, Feldbus-, Interface- und Anschlusstechnikspezialist<br />

Turck ist auch in Österreich mit<br />

einer eigenen Landesgesellschaft vertreten. Das<br />

Mülheimer Familienunternehmen hat dazu seine<br />

bisherige Vertretung, die Intermadox GmbH mit<br />

Sitz in Wien, zu 100 Prozent übernommen und<br />

hat diese zum 1. Mai in Turck GmbH umbennant. Neben dem<br />

Turck-Programm bietet die Turck GmbH weiterhin Produkte<br />

der Firmen Banner, Escha, Lenord+Bauer, ASM und Gefran<br />

in Österreich an. Verantwortlich für das operative Geschäft<br />

ist Stephan Auerböck als Vertriebsleiter und Einzelprokurist.<br />

Auerböck hatte bereits bei Intermadox den Vertrieb geleitet.<br />

Die Geschäftsführung der österreichischen Tochter übernimmt<br />

zunächst Turck-Geschäftsführer Christian Wolf kommissarisch.<br />

www.turck.com


2D-Barcode von GS1 erkennt gefälschte Medikamente<br />

25 Apotheken im schwedischen Stockholm testeten vier<br />

Monate lang ein System zum Schutz von Patienten vor<br />

gefälschten Medikamenten. In dem Pilotprojekt der EFPIA<br />

(European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations)<br />

scannten die Apotheker im laufenden Betrieb Medikamentenpackungen<br />

unmittelbar bevor sie diese an ihre<br />

Kunden aushändigten. Sie können den Kunden so die Echtheit<br />

der Produkte garantieren. Auf den Verpackungen war<br />

der 2D-Barcode GS1 DataMatrix aufgebracht, der neben der<br />

Artikelnummer die Chargennummer, das Verfallsdatum und<br />

eine individuelle Seriennummer auf kleinem Raum verschlüsselt.<br />

Beim Scannen des Codes erkennt das Apothekensystem<br />

über eine angebundene Datenbank, ob das Medikament<br />

ein Original oder eine Fälschung ist. Eine Fälschung kann<br />

somit augenblicklich aus dem Verkehr gezogen werden und<br />

dadurch nicht in die Hände des Kunden gelangen. Insgesamt<br />

durchliefen knapp 100.000 Arzneipackungen von insgesamt<br />

14 Herstellern den Prozess.<br />

www.gs1-germany.de<br />

Experten in “Mobile Computing”<br />

Als Value-Added-Distributor<br />

von Psion Teklogix,<br />

Höft & Wessel,<br />

SATO Labelling Solutions<br />

Europe, Baracoda und<br />

Extech Instruments veredelt<br />

WAROK mit seinem<br />

umfassenden Know-how<br />

im „Mobile Computing“<br />

sowie in aktuellen drahtlosen<br />

Übertragungs- und<br />

Erfassungstechnologien<br />

aktuelle Standardprodukte<br />

durch OEM- und Third-Party-Lösungen.<br />

Dazu zählen<br />

robuste und widerstandsfähige<br />

Handhelds, Touchpads,<br />

Fahrzeugcomputer,<br />

Bluetooth Barcode- und<br />

RFID-Lesegeräte, mobile<br />

und stationäre Drucker,<br />

Fahrzeughalterungen,<br />

RFID-Leseköpfe und diverse<br />

Endcaps. Die mobilen<br />

Technologien finden ihren<br />

Einsatz u.a. in der mobilen<br />

Instandhaltung, im Service,<br />

Außendienst, in der Intralogistik<br />

und in der mobilen<br />

Bezahlung. Vertrieben wird<br />

auch die kontaktlose Smart<br />

Card-Technologie von<br />

LEGIC, die in personenbezogenen<strong>Ident</strong>ifikationsanwendungen<br />

eingesetzt<br />

wird: Im Geschäftsbereich,<br />

besonders für multifunktionale<br />

Mitarbeiter-,<br />

Besucher- und Lieferantenausweise,<br />

im Freizeitbereich<br />

für Mitglieder- und<br />

Gästeausweise oder als<br />

eTicket. Die WAROK Service-<br />

und Support-Kompetenz<br />

ermöglicht ein<br />

erfolgreiches Agieren:<br />

Hotline, Projektbegleitung,<br />

individuelle Gerätekonfiguration,<br />

Reparaturen<br />

innerhalb von fünf Arbeitstagen,<br />

hohes Lagervolumen<br />

und damit schnelle<br />

Lieferfähigkeit.<br />

www.Warok.de<br />

news 9<br />

ident 4/10


10<br />

news<br />

Henning Mahlstedt verstärkt Vertrieb bei TSC<br />

Henning Mahlstedt (39) verstärkt<br />

seit Anfang Mai 2010<br />

das Vertriebsteam der TSC<br />

Auto ID Technology EMEA<br />

GmbH, europäische Zentrale<br />

eines der führenden<br />

Barcode-Drucker-Herstellers.<br />

Von der neuen TSC<br />

Niederlassung Nord aus<br />

betreut Herr Mahlstedt als<br />

Sales Manager Teile des<br />

nationalen und internationalen<br />

Vertriebspartnernetzes.<br />

Für seine Aufgabe bringt er<br />

langjährige Erfahrung in der<br />

Barcode-Drucker-Branche<br />

als auch im Bereich Automatische<br />

<strong>Ident</strong>ifikation (Auto-<br />

ID) mit. “Wir freuen uns,<br />

dass wir mit Henning Mahls-<br />

Psion Teklogix: Perfekt auf Draht<br />

tedt einen kompetenten und<br />

erfahrenen Vetriebsmitarbeiter<br />

gewinnen konnten,<br />

der zudem bestens mit der<br />

TSC Produktpalette vertraut<br />

ist”, so Michael Sloup,<br />

Geschäftsführer der GmbH.<br />

www.tscprinters.com<br />

Der Automotive-Zulieferer Preh GmbH optimiert die Anbindung<br />

seiner Handheld-Computer 7535 G2 von Psion Teklogix<br />

an das unternehmenseigene SAP-System mit der Software-<br />

Lösung smiScan des Brandenburger Unternehmens Smilog.<br />

Die Software trägt dazu bei, dass ohne die Einbindung einer<br />

Middleware Transaktionen direkt aus dem SAP-System auf<br />

die Mobilcomputer übertragen und entsprechend visualisiert<br />

werden. Sowohl der Screendesigner als auch die komplette<br />

Transaktionslogik von smiScan sind komplett im SAP integriert,<br />

sodass Preh die mobilen Transaktionen vollständig<br />

unabhängig selbst entwickeln und designen kann. Darüber<br />

hinaus existieren auch vorgefertigte Templates für einzelne<br />

Standardaufgaben, sodass nicht zwingend neue Transaktionen<br />

erstellt werden müssen. Mit der Lösung ist das Unternehmen<br />

in der Lage, alle Prozesse aus dem SAP-System direkt<br />

auf den Handheld-Computern abzubilden.<br />

www.psionteklogix.de<br />

ident 4/10<br />

Höft & Wessel mit Leiter<br />

für weltweiten Skeye<br />

Partnervertrieb<br />

Die Höft & Wessel AG hat Dipl.-Ing.<br />

Peter Siggaard-Andersen (51) zum<br />

Leiter des weltweiten Partnervertriebs<br />

für mobile Terminals der Marke<br />

Skeye ernannt. Der gebürtige<br />

Däne, der direkt an den Vorstand berichtet, hat mehr als 20 Jahre<br />

Erfahrung im Vertrieb von mobilen Geräten. Zuletzt arbeitete<br />

er als General Manager EMEA für einen multinational tätigen<br />

Hersteller. Die neu geschaffene Position ist Teil der Strategie<br />

von Höft & Wessel, den internationalen Vertrieb über Partner<br />

weiter auszubauen. Mit einer breiten Produktpalette robuster<br />

und ergonomischer mobiler Terminals, verfügt Skeye über ein<br />

optimales Angebot für Distributoren, Partner und Reseller. Das<br />

Unternehmen bietet mobile Lösungen für alle Anwendungen im<br />

Einzelhandel, in der Logistik und im Außendienst. Darüber hinaus<br />

entsprechen die Produkte den weltweit zu beobachtenden<br />

Trends der Automatisierung und Vernetzung.<br />

www.hoeft-wessel.com<br />

ESG nach ISO 27001 zertifiziert<br />

Im Rahmen einer feierlichen<br />

Veranstaltung am<br />

27. Mai 2010 hat Antonius<br />

Sommer (Geschäftsführer<br />

TÜViT) das ISO 27001<br />

Zertifikat an den Vorsitzenden<br />

der Geschäftsführung,<br />

Herrn Gerhard<br />

Schempp, überreicht. Der<br />

verantwortungsbewusste<br />

Umgang mit Kunden-<br />

und besonders sensiblen<br />

Daten aus militärischen<br />

und zivilen Projekten ist<br />

von signifikanter Bedeutung<br />

für die ESG. Dabei<br />

spielen die Vertraulichkeit<br />

und Verfügbarkeit<br />

der Unternehmenswerte<br />

eine entscheidende Rolle.<br />

Aus diesem Grund hat<br />

sich die ESG als eines<br />

der ersten Unternehmen<br />

in Deutschland dazu entschlossen,<br />

die Sicherheit<br />

ihrer Informationen und<br />

deren Systeme durch ein<br />

umfassendes Informati-<br />

onssicherheits-Managementsystem<br />

(ISMS) durch<br />

TÜViT auditieren und von<br />

TÜV NORD CERT nach<br />

der internationalen Norm<br />

ISO/IEC 27001:2005 zertifizieren<br />

zu lassen. „Mit der<br />

erfolgreichen ISMS-Zertifizierung<br />

hat die ESG einen<br />

wichtigen Meilenstein in<br />

der Weiterentwicklung<br />

des Sicherheitsgedankens<br />

im Unternehmen erreicht.<br />

Die erfolgreiche Zertifizierung<br />

war jedoch kein<br />

Selbstzweck, sondern<br />

unterstreicht, dass die<br />

Informationssicherheit<br />

innerhalb der ESG höchste<br />

Priorität genießt, um die<br />

vertrauensvolle Zusammenarbeit<br />

mit unseren<br />

Kunden weiter zu stärken“,<br />

so der Vorsitzende<br />

der Geschäftsführung der<br />

ESG, Gerhard Schempp.<br />

www.esg.de


Bluhm Systeme ist Partner des<br />

Vision Application Parks 2010/2011<br />

Komplexe Automatisierungsaufgaben spielerisch lösen?<br />

Wie das geht, zeigt der Vision Application Park in diesem<br />

und dem kommenden Jahr auf insgesamt acht Messen.<br />

Unter dem Motto „Holt uns hier raus“ werden die Besucher<br />

aufgefordert, eine Playmobilfigur auszuwählen und<br />

durch einen Prüfparcours zu schicken. Im Anschluss kann<br />

diese dann mit nach Hause genommen werden. Neben<br />

Bildverarbeitung, Handhabungs- sowie Automatisierungstechnik<br />

kommt insbesondere auch der Kennzeichnungstechnik<br />

im Vision Application Park eine wichtige Rolle<br />

zu. Dirk Prahl, Marketingdirektor Bluhm Systeme, erklärt<br />

hierzu: „In jedem automatisierten und standardisierten<br />

Produktionsprozess geht es heutzutage auch um die Individualisierung<br />

der Produkte, um Produzentenhaftung, Rückverfolgbarkeit,<br />

Qualitäts- und Fälschungssicherheit. Das<br />

exakte Wiedererkennen von jedem einzelnen Produkt ist<br />

nur mit Hilfe von direkter oder indirekter Kennzeichnung<br />

der Produkte möglich. Auch bei der Steuerung von Produktionsschritten<br />

und logistischen Abläufen spielt Kenn-<br />

HERMA: Neues Beschichtungswerk wird ausgebaut<br />

HERMA investiert erneut<br />

rund zehn Millionen Euro<br />

in seine Haftmaterial-Fertigung<br />

in Filderstadt. Die<br />

Erdarbeiten für die nächste<br />

Ausbaustufe des Beschichtungswerks,<br />

das Anfang<br />

2008 in Betrieb ging und<br />

als das weltweit modernste<br />

seiner Art gilt, werden noch<br />

im Mai beginnen. Errichtet<br />

wird dabei ein Gebäudeteil,<br />

in dem künftig eine<br />

DATALOGIC SCANNING<br />

neue vollautomatische Verpackungsanlageuntergebracht<br />

ist. Insgesamt wird<br />

der Spezialist für Selbstklebetechnik<br />

innerhalb von vier<br />

Jahren über 45 Millionen<br />

Euro in diesen Fertigungsbereich<br />

investiert haben. Je<br />

nach Auslastung der Kapazitäten<br />

schafft das gesamte<br />

Beschichtungswerk bis<br />

zu 70 neue, hochmoderne<br />

Arbeitsplätze. „Wir stehen<br />

zeichnen eine große Rolle. Bluhm Systeme bietet hierzu<br />

Verfahren an, die auf der Basis von Tinte, Laser, RFID und<br />

Etiketten für eine direkte und indirekte Kennzeichnung auf<br />

nahezu sämtlichen Produkten geeignet sind.“ Die nächsten<br />

Messetermine des Vision Application Parks: Motek: 13.-<br />

16. September 2010, Stuttgart, Halle 7 / Fachpack: 28.-<br />

30. September 2010, Nürnberg, Halle 4 / VISION: 9.-11.<br />

November 2010, Stuttgart, Halle 4.<br />

www.bluhmsysteme.com/applicationpark<br />

damit zu unserem Wort, die<br />

komplette Haftmaterial-Fertigung<br />

inklusive Schneide-<br />

und Verpackungsbereich<br />

in Filderstadt zu errichten“,<br />

betonten die HER-<br />

MA Geschäftsführer Sven<br />

Schneller und Dr. Thomas<br />

Baumgärtner anlässlich des<br />

Baustarts.<br />

www.herma.de<br />

���������������PowerScan®!<br />

rfid-news 11<br />

�����������������PowerScan ����������������������������������<br />

��������������������������������������������������!<br />

������������������������������������������������������<br />

�������������������������������������������������������������<br />

������������������ ���������������������������������������������<br />

����� �������������������������� Datalogic Scanning ��������<br />

����������������������������������: 0�����������<br />

���������������������mail: ����@������������.��<br />

�������������������������������web: www.���������������<br />

ident 4/10


12<br />

rfid-news<br />

Erfolgreiche Präsentation auf der Euro ID in Köln<br />

Das IDH des VVL e. V. in<br />

Dortmund hat wie in jedem<br />

Jahr auch dieses Mal die<br />

Gelegenheit wahrgenommen,<br />

sich auf der Euro ID<br />

zu präsentieren. Die zentrale<br />

Lage in Köln bietet<br />

einen guten Anlaufpunkt für<br />

Unternehmen aus der Region<br />

NRW, so dass die Chance<br />

genutzt wurde, gezielt<br />

mit Partnern und Kunden ins<br />

Gespräch zu kommen. Das<br />

IDH stellte in diesem Zusammenhang<br />

seine aktuellen Projektthemen<br />

vor und erläuterte<br />

interessierten Besuchern die<br />

Möglichkeiten gemeinsa-<br />

Das Zentrum in Tianjin mit<br />

einer Fläche von 2.000 m²<br />

übernimmt für Label-Kunden,Systemintegratoren<br />

und Endanwender das<br />

Design kundenspezifischer<br />

Antennen und die Optimierung<br />

von Schreib- und Lesegeräten.<br />

Zudem werden<br />

Testumgebungen für <strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />

in den Bereichen<br />

Bekleidung, Medizin,<br />

Logistik, Lagerhaltung, Industrieproduktion<br />

sowie zur<br />

Kennzeichnung von Tieren<br />

mer F&E-Aktivitäten. Insbesondere<br />

im Bereich der<br />

öffentlich geförderten Projekte<br />

besitzt das IDH umfassende<br />

Kompetenzen, die im<br />

Rahmen von gemeinsamen<br />

Antragstellungen mit Industrie-<br />

und Handelsunternehmen<br />

auch den Projektpartnern zu<br />

Gute kommen. Am letzten<br />

Tag der Messe stellte der<br />

stellvertretende Institutsleiter<br />

Dr. Jochen Schneider<br />

im Rahmen des Fachforums<br />

ein aktuell laufendes Projekt<br />

vor, das am IDH gemeinsam<br />

mit dem Unternehmen amedo<br />

Smart-Tracking Solutions<br />

NXP eröffnet RFID Application and System Center in China<br />

zur Verfügung gestellt. NXP<br />

hat in dem Zentrum eine Reihe<br />

experimenteller Umgebungen<br />

für unterschiedliche<br />

RFID-Applikationen geschaffen<br />

– beispielsweise für elektronische<br />

Zertifikate, sichere<br />

Zahlungsabwicklungen und<br />

die Energieüberwachung.<br />

Das NXP RFID Application<br />

and System Center beherbergt<br />

anspruchsvolles Versuchs-<br />

und Prüf-Equipment,<br />

welches für das Label-<br />

Design und die Performance-<br />

Siemens bündelt Kompetenz für Smartcard-Lösungen<br />

Siemens hat seine Geschäfte<br />

mit Smartcard-basierten<br />

Sicherheitslösungen bei Siemens<br />

IT Solutions and Services<br />

zusammengeführt: Das<br />

Unternehmen bündelt damit<br />

die langjährige IT-Expertise für<br />

Sicherheitslösungen des IT-<br />

Dienstleisters mit der im Sektor<br />

Healthcare vorhandenen<br />

Technologie- und Lösungskompetenz<br />

für Smartcards.<br />

ident 4/10<br />

Siemens IT Solutions and<br />

Services erweitert dadurch<br />

sein Angebot für integrierte<br />

Sicherheitslösungen und<br />

stärkt zugleich seine Aktivitäten<br />

in diesem Bereich, um in<br />

diesem wichtigen Markt weiter<br />

zu wachsen. „Smartcardbasierte<br />

Sicherheitslösungen<br />

spielen eine zunehmend<br />

wichtigere Rolle, nicht nur<br />

innerhalb von Unternehmen,<br />

GmbH in Bochum sowie dem<br />

Institut für Neuronale Informatik<br />

der Ruhruniversität<br />

Bochum durchgeführt wird.<br />

Inhaltlich geht es darum, ein<br />

Tracking-System für minimalinvasive<br />

medizinische Instrumente<br />

auf der Basis von RFID<br />

zu entwickeln, und die ersten<br />

Ergebnisse sind bereits sehr<br />

vielversprechend.<br />

www.vvl-ev.de<br />

Analyse an Label-Produkten<br />

geeignet ist und Hilfestellung<br />

bei der Entwicklung umfassend<br />

optimierter Lösungen<br />

leisten kann.<br />

www.nxp.com<br />

sondern auch im öffentlichen<br />

Bereich. Dies zeigt sich insbesondere<br />

in den bestehenden<br />

und geplanten Projekten<br />

zur Einführung von elektronischen<br />

Pässen, ID-Karten<br />

oder Führerscheinen“, sagte<br />

Christian Oecking, CEO von<br />

Siemens IT Solutions and<br />

Services.<br />

www.siemens.com/it-solutions<br />

Balluff RFID für den<br />

Plagiatschutz<br />

Produktpiraterie ist zu einer<br />

erheblichen Bedrohung für die<br />

Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit<br />

der deutschen<br />

Investitionsgüterindustrie<br />

geworden. Laut einer VDMA-<br />

Umfrage aus dem Jahr 2008<br />

sind bereits zwei Drittel der<br />

über 3000 Mitgliedsunternehmen<br />

von Produktpiraterie<br />

betroffen. Nachgebaut<br />

werden mittlerweile Aggregate,<br />

Baugruppen bis hin<br />

zu kompletten Maschinen.<br />

Grund genug für den Sensorikspezialisten<br />

und Connectivity-Anbieter<br />

Balluff aus<br />

Neuhausen a. d. Fildern, sich<br />

aktiv an der Arbeitsgemeinschaft<br />

„Produkt- und Knowhow-Schutz<br />

(AG Product)“<br />

des VDMA zu beteiligen.<br />

Für die Unternehmen führt<br />

die Produktpiraterie zur Verletzung<br />

von Patent- und Markenrechten<br />

und zum Verlust<br />

des guten Images. Begleitet<br />

wird dies häufig durch<br />

einen enormen Preisdruck<br />

auf das Original. Unter dem<br />

Strich kostet das die Unternehmen<br />

nicht nur viel Geld,<br />

sondern es bedroht auch<br />

die Arbeitsplätze. „Für Balluff<br />

ist nur eine ganzheitliche<br />

Betrachtung zielführend, die<br />

die Bereiche Technologie,<br />

Produkt, Information, Prozess<br />

und Recht erfasst“, so<br />

Ralf Pfisterer, Produkt Marketing<br />

Manager RFID-Systeme<br />

bei Balluff. Speziell auf<br />

den Handlungsfeldern Technologie<br />

und Produkte könne<br />

RFID ein wichtiges Hilfsmittel<br />

zur Kennzeichnung des Originals<br />

und die Verfolgung seines<br />

weiteren Weges sein, so<br />

Pfisterer weiter.<br />

www.balluff.com


Projekte:<br />

EU-Förderprojekt ORICLA – Gestartet im Januar 2010<br />

Die Unternehmen und Forschungsinstitute PolyIC, Evonik<br />

Industries, TNO und IMEC haben ein von der EU im Rahmen<br />

des Förderprogramms FP7 (IST) gefördertes Projekt<br />

mit Namen „ORICLA“ im Januar 2010 gestartet. Mit<br />

diesem Projekt wird die Entwicklung leistungsfähigerer<br />

gedruckter Funketiketten für Massenanwendungen vorangetrieben.<br />

Das Förderprojekt ORICLA wird weltweit<br />

einen Maßstab für die Leistungsfähigkeit von RFID mit<br />

organischer Elektronik, die auf großflächigen Substraten<br />

realisiert werden, setzen. Die heutigen gedruckten<br />

RFID-Tags sind in ihrer Leistung begrenzt und unterstützen<br />

noch nicht das EPC-Protokoll. Die ORICLA-Partner<br />

werden neue Technologien für flexible Chips realisieren,<br />

welche auf komplementärer Logik mit organischen und<br />

anorganischen Halbleitern basieren. Die dabei genutzten<br />

Verfahren haben das Potential zu einer Hochskalierung<br />

und ermöglichen damit das erforderliche Volumen. Dieser<br />

Ansatz ermöglicht flexible Chip-Demonstratoren und Tags<br />

mit einer EPC-ähnlichen Leistung.<br />

www.polyic.com<br />

Feig Electronic GmbH erhält “red dot design award<br />

2010” für herausragendes Produktdesign<br />

Im Rahmen des “red dot<br />

design award 2010” wurde<br />

die Feig Electronic GmbH<br />

mit ihrer OBID ® Serie von<br />

einer international besetzten<br />

Expertenjury für exzellente<br />

Designleistungen<br />

ausgezeichnet. Gewinner<br />

in der Kategorie “product<br />

design” in diesem Jahr<br />

waren drei HF-Gate-Antennen<br />

und ein UHF Long<br />

Range Reader des RFID-<br />

Geräteherstellers. “Wir<br />

freuen uns sehr und fühlen<br />

uns geehrt, den red dot<br />

design award 2010 gewonnen<br />

zu haben. Diese Anerkennung<br />

bestärkt uns in<br />

unseren Bemühungen für<br />

die Zukunft. Ich freue mich,<br />

dass dies auch von unseren<br />

Kunden in Form von<br />

positivem Feedback und<br />

großer Anerkennung honoriert<br />

wird”, sagt Vertriebsleiter<br />

Frithjof Walk von Feig<br />

Electronic. Der Preis wird<br />

jährlich vom Design ZentrumNordrhein-Westfalen<br />

für außergewöhnlich<br />

gute Designs verliehen.<br />

Mit mehr als 1.600 teilnehmenden<br />

Unternehmen aus<br />

insgesamt 60 Nationen ist<br />

der “red dot design award<br />

2010” einer der anerkanntesten<br />

Designpreise<br />

weltweit.<br />

www.red-dot.de<br />

www.feig.de<br />

rfid-news 13<br />

ident 4/10


14<br />

rfid-news<br />

Grundsteinlegung für neue Versuchshalle<br />

des Fraunhofer IML<br />

Am 6. Mai 2010 legten Vertreter des Kuratoriums und der<br />

Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und<br />

Logistik IML in Dortmund den Grundstein für eine neue Versuchshalle.<br />

Das Gebäude wird von der Fraunhofer-Gesellschaft<br />

mit Bundesmitteln sowie einer Förderung durch das<br />

Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und<br />

Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen errichtet. Das<br />

neue Forschungslabor widmet sich auf einer Grundfläche von<br />

1000 m2 weltweit einmalig der Erforschung der „Zellularen<br />

Fördertechnik“. Bei dieser neuen Technologie sollen kleine,<br />

fahrerlose, flexibel agierende und im Verbund fahrende Transportfahrzeuge<br />

zukünftig die heute meist üblichen unflexiblen,<br />

fest installierten Stetigförderer wie Rollenbahnen und Gurtförderer<br />

ersetzen. In der 65 m langen Versuchshalle wird ein<br />

Schwarm von 50 autonomen Fahrzeugen alle Aufgaben klassischer<br />

Materialflusstechnik übernehmen. „Hierbei handelt es<br />

sich um einen der größten Versuche künstlicher Intelligenz,<br />

der jemals in der Logistik unternommen wurde“, sagte Prof.<br />

Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter<br />

des Fraunhofer IML bei der Grundsteinlegung<br />

www.iml.fraunhofer.de<br />

Outdoor-Lokalisierung via RFID<br />

Objekte mit hoher Genauigkeit<br />

positionieren oder lokalisieren:<br />

Über das Programm<br />

FHProfUnt durch das Bundesministerium<br />

für Bildung und<br />

Forschung (BMBF) erhält die<br />

Fachhochschule Köln in den<br />

nächsten drei Jahren eine Förderung<br />

für das Projekt “PositOR”.<br />

Es beschäftigt sich mit<br />

ident 4/10<br />

dem Einsatz der RFID-Technologie<br />

in der industriellen Fertigung.<br />

An “PositOR” sind<br />

neben der FH Köln auch der<br />

Lehrstuhl für Integrierte Analogschaltungen<br />

der RWTH<br />

Aachen, das Department of<br />

Electrical, Computer & Communications<br />

Engineering der<br />

London South Bank Univer-<br />

OATSystems: Vertrag mit Airbus verlängert<br />

OATSystems, ein Geschäftsbereich<br />

von Checkpoint Systems<br />

hat bekanntgegeben,<br />

dass die Zusammenarbeit<br />

mit Airbus weiter fortgeführt<br />

wird. Laut Vertrag wird Airbus<br />

für weitere drei Jahre auf die<br />

spezialisierten Auto-ID- und<br />

RFID-Software-Services von<br />

OATSystems setzen. Airbus<br />

hatte OATSystems Anfang<br />

2008 als Partner ausgewählt.<br />

Die Zusammenarbeit hatte<br />

damals als bislang größte<br />

RFID-Software-Transaktion<br />

der verarbeitenden Industrie<br />

gezählt. Gegenstand der Partnerschaft<br />

war die Bereitstellung<br />

einer mehreren Millionen<br />

SMARTRAC ernennt neuen<br />

Chief Operating Officer (COO)<br />

SMARTRAC N.V. hat Dato’<br />

Tan Soo Hee zum 1. Juni<br />

2010 als Chief Operating<br />

Officer (COO) und Mitglied<br />

des Group Executive Team<br />

in das Unternehmen eintreten<br />

wird. In seiner Funktion<br />

wird er die Verantwortung<br />

für die Produktionsstätten<br />

weltweit übernehmen. Dato’<br />

Tan Soo Hee ist derzeit als<br />

Geschäftsführer der Infineon<br />

Technologies Kulim Sdn.<br />

Bhd. tätig. Der 51-jährige<br />

Produktionsexperte verfügt<br />

sity sowie die Unternehmen<br />

Indurad GmbH (Aachen) und<br />

Noretec GmbH (Köln) beteiligt.<br />

In dem Projekt sollen Verfahren<br />

zur zentimetergenauen<br />

Positionierung von Objekten<br />

mit Hilfe von RFID-Tags<br />

und -Lesegeräten entwickelt<br />

und deren praktische Einsetzbarkeit<br />

in der industriellen<br />

Dollar umfassenden Auto-ID-<br />

Software-Plattform. Zudem<br />

hatte Airbus mit OATSystems<br />

einen Service-Vertrag über<br />

zwei Jahre geschlossen, um<br />

seine Software-Plattform, die<br />

Teil der Auto-ID-Standard-<br />

Architektur von Airbus ist,<br />

auszuweiten. Während dieser<br />

Zeit hat OATSystems umfangreiche<br />

Lösungen geliefert, um<br />

Airbus dabei zu unterstützen,<br />

seine Prozesse entlang der<br />

Lieferkette sowie in Herstellungs-<br />

und Montagebereichen<br />

zu modernisieren.<br />

www.oatsystems.com<br />

www.checkpointeurope.de<br />

über 26 Jahre Berufserfahrung<br />

in der Halbleiterindustrie<br />

und hat weit reichende<br />

Erfahrung in der Führung<br />

komplexer, standortübergreifenderProduktionsbetriebe.<br />

Dato’ Tan Soo Hee<br />

tritt die Nachfolge von Franz<br />

Vollmann an, der das Unternehmen<br />

zum 31. März 2010<br />

verlassen hat, um seine<br />

berufliche Karriere in Europa<br />

fortzusetzen.<br />

www.smartrac-group.com<br />

Fördertechnik untersucht werden.<br />

Bislang wird die passive<br />

RFID-Technologie im Indoor-<br />

Bereich und im industriellen<br />

Umfeld noch kaum verwendet,<br />

um Objekte mit hoher<br />

Genauigkeit zu positionieren<br />

oder zu lokalisieren.<br />

www.fh-koeln.de


K O M M E N T A R<br />

Individuelle RFID-Kennzeichnung<br />

sicherheitsrelevanter Automobilkomponenten<br />

In der Automobilindustrie laufen derzeit Pilotprojekte,<br />

die eine lückenlose <strong>Ident</strong>ifikation aller<br />

sicherheitsrelevanten Komponenten im Automobil<br />

erlauben. Bremsen, Airbags & Co. werden<br />

dazu mit RFID-Datenträgern ausgestattet, die<br />

nicht nur während der Produktion, sondern ein<br />

ganzes Autoleben lang am Fahrzeug bleiben. Diese<br />

neue Transparenz eröffnet ungeahnte Möglichkeiten<br />

– bis hin zum Plagiatschutz.<br />

Seit jeher ist die Automobilindustrie der<br />

Innovationsträger für effiziente Produktionsverfahren,<br />

die eine maximale Variabilität<br />

mit minimalen Kosten kombinieren<br />

müssen. Denn Automobile werden kundenspezifisch<br />

gefertigt, jeder Käufer<br />

bestellt sein Traumauto ganz nach seinen<br />

persönlichen Vorlieben – und finanziellen<br />

Möglichkeiten! Daher ist es notwendig,<br />

jedes Auto während des gesamten<br />

Produktionsprozesses identifizierbar zu<br />

machen und möglichst auch qualitätsrelevante<br />

Daten mitzuführen. Zu diesem<br />

Zweck setzen die Autobauer schon seit<br />

Jahren auf so genannte geschlossene<br />

RFID-Systeme, bei denen die Datenträger<br />

(Tags) immer wieder verwendet werden,<br />

da sie nach der Fertigstellung nicht<br />

am Fahrzeug verbleiben.<br />

Um über den eigentlichen Herstellungsprozess<br />

hinaus eine lückenlose Rückverfolgbarkeit<br />

zu<br />

ermöglichen, hat man<br />

in den letzten Jahren<br />

immer wieder Anläufe<br />

unternommen, ein Auto<br />

Walter Hein, Produktmanager RFID<br />

bei Turck in Mülheim<br />

Hans Turck GmbH & Co. KG<br />

Witzlebenstr. 7<br />

45472 Mülheim a.d.R.<br />

www.turck.com<br />

dauerhaft – also für ein ganzes Autoleben<br />

– mit einem Datenträger zu kennzeichnen.<br />

An diese Datenträger werden erhebliche<br />

Anforderungen gestellt, wie zum Beispiel<br />

eine Temperaturbeständigkeit bis zu 210<br />

°C für 3 x 0,5 Stunden, eine automatische<br />

Montage und vieles mehr. Bislang konnte<br />

sich dieser Ansatz mit dem Hinweis auf<br />

schwer zu kalkulierende Kosteneinsparungen<br />

im Vergleich zu den Investitionen<br />

nicht durchsetzen, denn die erreichbaren<br />

Stückzahlen sind nicht so hoch, als das<br />

der Preis der Datenträger unter Berücksichtigung<br />

der besonderen Anforderungen<br />

realisierbar erscheint. Akzeptable<br />

Datenträgerpreise müssten im Bereich<br />

zwischen 50 Cent und einem Euro liegen.<br />

Neuerdings ist ein Trend erkennbar, nicht<br />

mehr nur das Auto an sich zu kennzeichnen,<br />

sondern auch alle sicherheitsrelevanten<br />

Teile mit RFID-Datenträgern zu<br />

markieren. Ob Stoßfänger, Sicherheitsgurte,<br />

Airbags, Bremsen etc. – jedes<br />

einzelne Teil erhält eine eindeutige Kennzeichnung.<br />

Diese soll schon bei den<br />

Original-Teile-Herstellern durchgeführt<br />

werden, um eine durchgängige Nachverfolgbarkeit<br />

der einzelnen Artikel vom<br />

Moment der Herstellung bis zum Ende<br />

des Lebenszyklus zu gewährleisten. So<br />

stehen bis zu 100 Teile je Automobil zur<br />

Kennzeichnung an, was bei einer weltweiten<br />

Jahresproduktion von rund 73<br />

Millionen Fahrzeugen (PKW und Nutzfahrzeuge)<br />

7.3 Milliarden Datenträger<br />

per anno entsprechen würde. Da diese<br />

kommentar 15<br />

Datenträger zudem nicht den erhöhten<br />

Anforderungen der eingangs erwähnten<br />

Applikation genügen müssen, reicht eine<br />

einfache Ausführung, teilweise sogar als<br />

einfaches Label. So lassen sich Datenträgerpreise<br />

erzielen, die jede Kosten-<br />

Nutzen-Rechnung bestehen.<br />

Von einer automatisierten Herstellung<br />

der Komponenten und eines zunehmend<br />

automatisierten Versands, über die einfachere<br />

Fertigungssteuerung bis hin zur<br />

automatisierten Endkontrolle, eröffnet die<br />

Teile-<strong>Ident</strong>ifikation per RFID große Einsparpotenziale<br />

in der Produktion. Bezieht<br />

man auch die Werkstätten mit ein, ergeben<br />

sich noch viel weitreichendere Möglich-<br />

>> Neuerdings ist ein Trend erkennbar, nicht<br />

mehr nur das Auto an sich zu kennzeichnen,<br />

sondern auch alle sicherheitsrelevanten<br />

Teile mit RFID-Datenträgern zu markieren.


16<br />

titelstory<br />

„Lean“ und zuverlässig<br />

RFID-Systeme mit maßgeschneiderten Funk tionen<br />

für unterschiedlichste Anwendungen<br />

Das war für einen deutschen Automobilbauer die<br />

Maßgabe bei der sukzessiven Erneuerung bzw.<br />

Neueinführung von <strong>Ident</strong>ifikationssystemen in<br />

Karosseriebau, Lackierung und internem Versand.<br />

Die neuen RFID-Lösungen aus einer Hand<br />

bieten maßgeschneiderte Eigenschaften bzw.<br />

Funktionalitäten für die jeweilige Anwendung,<br />

wie erhöhte Temperaturfestigkeit oder Profinetfähigkeit.<br />

Sie haben sich in kürzester Zeit als<br />

neuer Standard etabliert.<br />

Vom Rohbau über die Lackiererei zur<br />

Endmontage von Automobilen ist es ein<br />

langer, verzweigter Weg. Auf dem die<br />

Karossen unzählige Stationen durchlaufen,<br />

an denen gefügt, geschweißt, abge-<br />

Birgit Gottsauner<br />

Weitere Informationen:<br />

Siemens AG<br />

Industry Automation<br />

Sensors and Communication<br />

www.siemens.com/ident<br />

ident 4/10<br />

dichtet, vorbehandelt, lackiert, nachbehandelt<br />

und immer wieder kontrolliert wird<br />

– damit am Ende immer ein exakt nach<br />

Kundenwunsch aufgebautes Fahrzeug in<br />

bester Qualität vom Band läuft. Begleitet<br />

und bereitet wird dieser Weg heute in<br />

der Regel von RFID-Systemen, mit üblicherweise<br />

fest an den Transportgestellen<br />

(Skids) montierten, mitfahrenden, berührungslos<br />

les- und beschreibbaren Datenspeichern,<br />

die an den wichtigen Stellen<br />

des Prozesses eine eindeutige <strong>Ident</strong>ifizierung<br />

der jeweiligen Karosse ermöglichen.<br />

So werden die Weichen richtig gestellt<br />

bzw. die gerade erforderlichen Produktionsschritte<br />

initiiert und visualisiert.<br />

Die Produkterkennung und nachverfolgung<br />

per RFID ist auch im Hannoveraner<br />

Werk der Volkswagen AG seit Jahren<br />

Stand der Technik. Neben Transportern<br />

der aktuellen Modellreihe T5<br />

werden dort auch die Karosserien für<br />

den neuen, viertürigen „Familien“-Porsche<br />

Panamera gefertigt und im ständigen<br />

Wechsel mit den Transporterkarossen<br />

lackiert. Das sorgt für eine<br />

Neben dem VW Transporter T5 fertigt das<br />

VW-Werk Hannover auch die Rohkarosserien<br />

für den Porsche Panamera<br />

optimale Auslastung der Kapazitäten<br />

von derzeit drei Decklacklinien, auf<br />

denen sowohl konventionelle als auch<br />

5-schichtige Metallic-Lacksysteme auf<br />

Wasserbasis („5a-Prozess“) verarbeitet<br />

werden. Um allzu häufige Farbwechsel<br />

zu vermeiden, werden die auftragsbezogen<br />

gefertigten Karossen in<br />

Speichern für eine optimierte Farbgruppenbildung<br />

sortiert. Transporter werden<br />

nach dem Lackieren am Standort endmontiert,<br />

die Panameras vor dem Versand<br />

zur „Perlenkette“ zusammengestellt<br />

und „just-in-sequence“ per Bahn<br />

ins Porsche-Werk Leipzig transportiert.<br />

Systemwechsel – Zurück in die Zukunft<br />

Die jahrelang eingesetzte <strong>Ident</strong>ifikationstechnik<br />

wurde abgekündigt und somit<br />

haben die VW-Planer schon beizeiten


einen Systemwechsel bei der RFID-<br />

Technik veranlasst. Außerdem wollte<br />

man wieder auf den neuesten Stand der<br />

Technik und auf einen möglichst einheitlichen,<br />

durchgängigen Standard kommen,<br />

um Schulung, Wartung sowie die<br />

Ersatzteilhaltung zu vereinfachen. Auch<br />

die Ersatzteilverfügbarkeit sollte wieder<br />

über mindestens eine Dekade hinaus<br />

gesichert, später eine einfache Migration<br />

auf dann aktuelle Lösungen möglich<br />

sein. Aus diesen Gründen wurden entsprechend<br />

leistungsfähige Anbieter in<br />

die engere Systemauswahl einbezogen.<br />

Erschwerend hinzu kam, dass die Karossen<br />

– und somit die Skids einschließlich<br />

der mobilen Datenspeicher (RFID-Tags)<br />

– im geplanten Endausbau die Lackierstraßen<br />

und den anschließenden Trocknungsprozess<br />

bei Temperaturen von<br />

bis zu 100°C durchlaufen müssen.<br />

„Das halten nur sehr wenige Datenspeichersysteme<br />

über längere Zeit aus.<br />

>> Ausfallsicherheit war auch das entschei-<br />

dende Kriterium bei der Wahl des RFID-<br />

Systems im Umfeld der Lackiererei


18<br />

titelstory<br />

Annähernd 1.000 Fahrzeuge pro Tag müssen in Spitzenzeiten schnell<br />

und zuverlässig durch die verschiedenen Bereiche der Lackiererei bei VW<br />

Nutzfahrzeuge Hannover transportiert und bearbeitet werden<br />

nik. Sie sind an ein Materialflusssystem<br />

(MFS) angebunden, das wiederum dem<br />

werkweiten Fahrzeug-Informations-<br />

System (FIS) unterlagert ist, das den<br />

gesamten Fahrzeugfluss im Werk Hannover<br />

überwacht. BMS-K, MFS und<br />

FIS sind redundant ausgeführt, so dass<br />

die Daten auch bei Ausfall eines Teilsystems<br />

konsistent erhalten bleiben.<br />

Ausfallsicherheit war auch das entscheidende<br />

Kriterium bei der Wahl des RFID-<br />

Systems im Umfeld der Lackiererei, weshalb<br />

man sich für den mobilen Datenspeicher<br />

MDS D139 aus dem Moby<br />

D-System von Siemens entschieden hat.<br />

Dieser ist für den Dauereinsatz bei Temperaturen<br />

von bis zu 220°C konzipiert,<br />

in Schutzart IP68/IPx9K ausgeführt und<br />

nahezu unverwüstlich. Im Fall der mechanischen<br />

Zerstörung eines RFID-Tags –<br />

unter normalen Betriebsbedingungen<br />

äußerst unwahrscheinlich – wird einfach<br />

ein neuer Datenträger montiert und lediglich<br />

die neue Tag-ID anhand des parallel<br />

mitgeführten Barcodes über ein mobiles<br />

Schreib-/Lesegerät wieder mit dem<br />

ident 4/10<br />

zugehörigen Datensatz verknüpft. Ein<br />

weiterer Vorteil des Moby D-Systems ist<br />

der großzügige Schreib-/Leseabstand<br />

zwischen mobilem Datenspeicher und<br />

Antenne von bis zu 600 mm. Das lässt<br />

wahlweise mehr Freiraum bei der Antennenmontage<br />

oder erlaubt größere Toleranzen<br />

bei der Fertigung der Förder- und<br />

Bearbeitungseinrichtungen, was sich<br />

natürlich auch Kosten senkend auswirkt.<br />

Sukzessive zu durchgängiger<br />

Profinet-Kommunikation<br />

Nach Abschluss der derzeit laufenden<br />

Umstellung im Bereich Unterbodenschutz<br />

der Lackiererei werden über<br />

135 Schreib-/Lese-Geräte des Typs<br />

Dauereinsatztemperaturen von bis zu 220°C sind für die mobilen<br />

Datenspeicher MDS D139 (verdeckt über der Antenne) aus dem Moby<br />

D-Programm von Siemens keine Herausforderung<br />

SLG D11S in dezentralen Schaltkästen<br />

installiert sein. Die dazugehörigen<br />

RFID-Antennen ANT D5 sind in Schutzart<br />

IP65 für die direkte Montage in den<br />

Förderstrecken ausgelegt. Die Kommunikation<br />

zwischen den Moby-D-Lesegeräten<br />

und den lokalen Simatic-Steuerungen<br />

erfolgt über Profinet. Die Fahrzeugstammdatensätze<br />

übermitteln die<br />

Lesegeräte über das standardisierte File<br />

>> Die scheckkartengroßen Datenspeicher<br />

des Typs RF360T sind praktisch unbegrenzt<br />

oft les- und beschreibbar<br />


Das <strong>Ident</strong>ifikationssystem Simatic RF300 von Siemens sorgt dafür, dass die richtigen Komponenten<br />

zur richtigen Karosse verbaut werden<br />

schneller als bisher lokalisiert und Stillstandszeiten<br />

weiter reduziert werden.<br />

Nach den guten Erfahrungen mit dem<br />

RFID-System Moby D, rüstet der<br />

Autobauer nach und nach alle anderen<br />

Bereiche der Lackiererei damit aus.<br />

In der Übergangszeit fährt man noch<br />

zweigleisig, was eine sehr sanfte, auf<br />

die Belange der Produktion abgestimmte<br />

Migration ermöglicht. Beim<br />

Übergang vom Karosseriebau bzw.<br />

zur Zwischenlagerung im Steuerhaus<br />

werden die Fahrzeuge auf andere<br />

Transport-Systeme umgesetzt. Damit<br />

verbunden ist die Übergabe/Übernahme<br />

der Fahrzeugdaten von bzw. auf<br />

ein anderes <strong>Ident</strong>ifikationssystem.<br />

Die der Lackiererei vorgelagerten<br />

Bereiche stellen weitaus geringere<br />

Anforderungen in punkto Temperaturfestigkeit,<br />

dafür müssen aber Fertigungsschritte<br />

anhand der Fahrzeugdaten<br />

initiiert und zum Teil auch visualisiert<br />

werden. Eine prädestinierte<br />

Aufgabe für das <strong>Ident</strong>ifikationssystem<br />

Simatic RF300 von Siemens, wie auch<br />

die automatisierte Verladung der Panamera-Karossen<br />

für den Versand an<br />

das Porsche-Werk Leipzig.<br />

Reduzierter Wartungsaufwand und<br />

Profinet-Kommunikation<br />

Das waren bei der Anwendung im<br />

Panamera-Karosseriebau die entscheidenden<br />

Kriterien für den Wechsel.<br />

Anders als die bisherige Lösung,<br />

kommt das passiv arbeitende System<br />

ohne Batterie an den Datenspeichern<br />

aus, was neben den Hardware-Kosten<br />

auch den Wartungsaufwand spürbar<br />

reduziert. Die vor äußeren Einflüssen<br />

geschützt, unter einer Glasscheibe<br />

montierten Schreib-/Lesegeräte<br />

RF380R, sind über Profinet direkt<br />

an die Simatic-Bereichssteuerungen<br />

angebunden. Die scheckkartengroßen<br />

Datenspeicher des Typs RF360T<br />

sind praktisch unbegrenzt oft les- und<br />

beschreibbar. Gespeichert werden<br />

alle für den Karosseriebau nötigen<br />

Fahrzeugstammdaten, anhand derer<br />

titelstory 19<br />

die durchzuführenden Arbeitsschritte<br />

automatisch initiiert bzw. die Werker<br />

am lokalen HMI-Gerät instruiert werden.<br />

„Wir haben das RF300-System<br />

ausgewählt und uns einen Funktionsbaustein<br />

dafür schreiben lassen, der<br />

jetzt und in Zukunft eine vereinheitlichte,<br />

standardisierte Anbindung an<br />

die Steuerungen gewährleistet, unabhängig<br />

davon, wer mit der Umsetzung<br />

betraut wird“, so der fachliche Betreuer<br />

aus dem Technikbereich Rechnersysteme,<br />

Dipl.-Ing (FH) Andreas Freise.<br />

Diese Standardisierung vereinheitlicht<br />

und vereinfacht fortan auch die Diagnose<br />

und Wartung durch das eigene<br />

Instandhaltungspersonal. Eine noch<br />

einfachere Fehlerlokalisierung verspricht<br />

man sich, wenn die genannten<br />

Schreib-/Lesegeräte nach dem<br />

unmittelbar bevorstehenden Firmware-Update<br />

„Topologie-fähig“ sind<br />

und von zentraler Stelle aus Ausfälle in<br />

der zunehmend komplexer werdenden<br />

Profinet-Architektur präzise lokalisiert<br />

werden können.<br />

Last, but not least, ist das RFID-System<br />

RF300 auch im Versand der Panamera-Karossen<br />

erste Wahl. Hier geht es<br />

darum, aus dem Steuerhaus heraus<br />

eine für die Endmontage im Porsche-<br />

Werk Leipzig optimierte „Perlenkette“<br />

zu generieren, so dass die Karossen<br />

„just-in-sequence“ per Bahn dort<br />

ankommen. Um Transportraum zu<br />

sparen, werden jeweils zwei lackierte<br />

Karossen auf ein Doppel-Transportgestell<br />

umgesetzt und auch die Fahrzeugdaten<br />

für beide Karossen auf<br />

einen RFID-Tag geschrieben. Die bis<br />

dato modernisierten bzw. neu realisierten<br />

RFID-Anwendungen im Volkswagenwerk<br />

Hannover laufen über alle<br />

Bereiche hinweg zuverlässig und störungsfrei,<br />

bei deutlich geringeren<br />

Anschaffungs- und Betriebskosten, so<br />

dass sich die Verantwortlichen in ihrer<br />

Systemwahl bestätigt sehen. Damit ist<br />

auch in Spitzenzeiten mit einer Tagesproduktion<br />

von über 800 Transportern<br />

T5 und bis zu 160 Porsche Panamera<br />

ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.<br />

ident<br />

ident 4/10


20<br />

kommissionierung<br />

Optimierung der Prozesssicherheit und Prozessqualität<br />

ORTEC MLS – zertifiziertes SAP-Add-On – erschließt intralogistische Optimierungspotenziale<br />

Mit der Errichtung eines Automatischen Kleinteilelagers (AKL) und der Einführung von SAP WM stand Murrelektronik vor der Aufgabe, auch die Prozesse<br />

des manuellen Lagers sowie in der Kommissionierung und im Versand passend in das neue IT-Umfeld zu integrieren.<br />

Das im Jahr 1975 im württembergischen<br />

Oppenweiler gegründete<br />

Unternehmen Murrelektronik (www.<br />

murrelektronik.com) entwickelt und<br />

produziert Produkte und Lösungen<br />

im Bereich der elektrischen und elek-<br />

Pro Tag durchlaufen etwa 2.200 Behälter und bis<br />

zu 30 Paletten – vorwiegend Mischpaletten – das<br />

Lager und die angeschlossene Kommissionierung.<br />

tronischen Automatisierungstechnik.<br />

Das Produktprogramm umfasst u.a.<br />

Steckersysteme für Sensoren und<br />

Aktoren, Automatisierungssysteme,<br />

Entstör-, Schnittstellen und Interfacetechnik<br />

sowie Transformatoren und<br />

Netzgeräte. Mit einem Umsatz von<br />

über 100 Mio. € im Jahr 2008, weltweit<br />

über 1.300 Mitarbeitern, mehreren<br />

Fertigungsstandorten und über 40<br />

Vertriebsgesellschaften gehört Mur-<br />

Dirk S. Heyden<br />

Freier Fachjournalist für Sensorik,<br />

Automation, IT und Logistik<br />

www.topmedia-weinheim.de<br />

Weitere Informationen:<br />

ORTEC LOGIPLAN GmbH<br />

Tel.: +49 4431 7377-0<br />

www.ortec.com<br />

ident 4/10<br />

relektronik zu den national und international<br />

führenden Unternehmen der<br />

Branche. „Stay connected“ ist das<br />

Leitmotiv des Unternehmens. Dies<br />

gilt in mehrfacher Hinsicht: Bleibende<br />

Verbindungen zu schaffen, ist Murrelektronik<br />

nicht nur in technischer<br />

Hinsicht sowie in der Nähe zu den<br />

Kunden wichtig, sondern auch bei der<br />

Organisation der internen Prozesse<br />

im Unternehmen.<br />

Das Ziel: Effiziente Integration<br />

verschiedener Lagertypen in SAP WM<br />

Der gesamte Lagerbereich von Murrelektronik<br />

in Oppenweiler gliedert sich<br />

in ein AKL mit 16.500 Behälterstellfächern,<br />

ein manuelles Palettenlager mit<br />

550 Stellplätzen sowie ein ebenfalls<br />

manuell organisiertes Fachbodenlager<br />

mit 4.000 Stellplätzen. Pro Tag durchlaufen<br />

etwa 2.200 Behälter und bis zu<br />

30 Paletten – vorwiegend Mischpaletten<br />

– das Lager und die angeschlossene<br />

Kommissionierung. Im Versand<br />

werden täglich ca. 1.000 Sendungen mit<br />

durchschnittlich zwei bis drei Bestellpositionen<br />

abgewickelt. Die Menge pro Lieferung<br />

kann dabei sehr unterschiedlich<br />

sein: Ein Paket mit einer Position und nur<br />

einer Stückzahl ist ebenso möglich wie<br />

15 Paletten mit 100 Positionen und bis<br />

zu 10.000 Stück. Die SAP-Komponente<br />

WM übernimmt im Lager von Murrelektronik<br />

die übergeordnete Verwaltung<br />

der Bestände des AKL, die Schnittstellenfunktion<br />

zum separaten Lagerverwaltungsrechner<br />

(LVR) sowie die<br />

Verwaltung von Stellplätzen und Beständen<br />

im Paletten- und im Fachbodenlager.<br />

Darüber hinaus unterstützt SAP WM die<br />

Prozesse der Wareneinlagerung aus der<br />

internen und externen Produktion sowie<br />

von Handelsware, die Kommissionierung<br />

aus allen Lagerbereichen sowie das Verpacken<br />

und den Versand.<br />

Damit das Lager möglichst effizient „laufen<br />

lernt“, haben sich die Verantwortlichen<br />

von Murrelektronik bewusst für<br />

die SAP Lagerverwaltungskomponente<br />

WM entschieden. Sie bietet einen großen<br />

Funktionsumfang und ermöglicht<br />

u.a. die Abbildung von Lagerstrukturen,<br />

die Verwaltung von Lagereinheiten, die<br />

Abbildung von Ein- und Auslagerstrategien<br />

und auch die Abbildung belegloser<br />

Prozesse. Trotzdem zeigten sich beim<br />

alleinigen Einsatz der Standardsoftware<br />

verschiedene Grenzen, z.B. weil sich einige<br />

komplexere Prozesse nur sehr restriktiv<br />

abbilden ließen. Hinzu kam, dass<br />

sich der Arbeitsvorrat für das Lager nicht<br />

immer an logistischen Erfordernissen orientierte.<br />

Schließlich erwiesen sich die zur<br />

Verfügung stehenden Anwendungen von<br />

der Bedienung her nicht optimal abgestimmt,<br />

auf die Arbeitsplätze im Lager, in<br />

der Kommissionierung und im Versand.<br />

Der Einsatz zertifizierter SAP Add-Ons,<br />

in Ergänzung zu SAP WM, war (und ist)<br />

daher die ideale Lösung, um die geforderte<br />

Prozesseffizienz in den intralogistischen<br />

Bereichen zu generieren.<br />

Visualisierung der Abläufe nach Anlegen eines<br />

Transportauftrages<br />

Funktionsumfang besser nutzen<br />

ORTEC Mobile Logistics Solutions<br />

(MLS) ist ein vollständig in SAP ERP –<br />

Prozesse integriertes Add-On. Es setzt<br />

direkt auf der SAP-Belegebene auf und


erweitert den Standardumfang, den das<br />

Warehouse Management – Modul bietet,<br />

um wichtige Merkmale und Funktionen.<br />

So ermöglicht ORTEC MLS das<br />

Aufbrechen des von SAP generierten<br />

Arbeitsvorrates nach intralogistischen<br />

Gesichtspunkten. Damit war es Murrelektronik<br />

möglich, individuelle Logistikprozesse<br />

und –ziele zu definieren, die<br />

über den Standardumfang der ERP-Software<br />

hinausgehen. Beispielhaft genannt<br />

sei die Transaktion Leitstand innerhalb<br />

des Add-Ons ORTEC MLS, die den<br />

gesamten Liefervorrat von Murrelektronik<br />

nach bestimmten Selektionskriterien<br />

aufbereitet und anzeigt, den erforderlichen<br />

Kommissioniervorrat freigibt und<br />

die Zuordnung der Lieferung zu einem<br />

Packplatz durchführt. Dabei werden in<br />

WM Transportaufträge gebildet und<br />

nach verschiedenen Kriterien zu Kommissionieraufträgen<br />

zusammengefasst.<br />

Das Add-On ORTEC R/CONNEC-<br />

TOR APS ist eine ergonomische Benutzeroberfläche,<br />

die es ermöglicht, alle<br />

Informationen, die für einen Pack- oder<br />

Kommissionierplatz erforderlich sind<br />

oder die dort entstehen, auf schnellstem<br />

Wege innerhalb von SAP zu erstellen und<br />

zu übertragen. Dies ermöglicht u. a. die<br />

Vollständigkeitsprüfung von Lieferungen,<br />

die Übernahme von Pickmengen in das<br />

SAP ERP – System, das Anpassen von<br />

Liefermengen, das direkte Quittieren von<br />

WM-Transportaufträgen oder Kommissionieraufträgen<br />

in SAP sowie eine Erfassung<br />

und Prüfung von Seriennummern.<br />

IT- gerechte Wareneingangs- und<br />

Einlagerungsprozesse<br />

In das Lager von Murrelektronik, in<br />

Oppenweiler, werden neben Handelswaren<br />

in erster Linie Fertigungsaufträge<br />

aus der Produktion vor Ort sowie<br />

aus den Werken übernommen. Die<br />

Erzeugung der SAP Transportaufträge<br />

(TA) für die Einlagerung werden im<br />

jeweiligen Werk durchgeführt. Die hierbei<br />

gebildeten Behälter unterscheiden<br />

sich durch ihren Typ und ihre Aufteilung:<br />

Es handelt sich um zwei verschiedene<br />

Behältergrößen, die nochmals 1-,<br />

2-oder 4-fach unterteilt sein können. Bei<br />

der Einlagerung werden am I-Punkt die<br />

Nummern der jeweiligen Transportaufträge<br />

und Lagereinheiten (LE) gescannt<br />

und so der Behälterinhalt im AKL angemeldet.<br />

Danach werden die Behälter in<br />

einer von der Lagersteuerung definierten<br />

Strategie eingelagert und per IDoc<br />

vom AKL in SAP WM aktualisiert. Bei<br />

der Einlagerung von Ware in den manuell<br />

organisierten Lagerbereichen, transportiert<br />

der Mitarbeiter die Ware vom<br />

I-Punkt in das Paletten- oder das Fachbodenlager.<br />

Er scannt die LE-Nummer<br />

ein, lagert die Ware auf den Lagerplatz,<br />

legt einen Umlagerungs-TA an und quittiert<br />

diesen sofort im System.<br />

Die flexible Behälterbildung ist einer der<br />

Vorteile für Murrelektronik durch den Einsatz<br />

der ORTEC Add-ons.<br />

Kommissionierung: Auslagerung zu<br />

Postfächern und Pick-to-Light-Plätzen<br />

Im Rahmen der Kommissionierprozesse<br />

werden im ORTEC MLS Leitstand<br />

anstehende Lieferungen, unter Eingabe<br />

verschiedener Selektionskriterien, z.<br />

B. Lieferart, Lieferungsnummer, Warenempfänger<br />

oder Lieferdatum, angezeigt.<br />

Dabei wird zwischen Lieferpositionen<br />

aus dem AKL und aus den manuellen<br />

Lägern unterschieden. Gibt der ORTEC<br />

MLS Leitstand Lieferungen frei, findet<br />

gleichzeitig eine Zuordnung der Lieferung<br />

zu einem Packplatz statt. Werden Aufträge<br />

zur Kommissionierung und Auslieferung<br />

freigegeben, erzeugt SAP WM zwei<br />

Transportaufträge – jeweils einen für das<br />

AKL und einen für den manuellen Lagerbereich.<br />

Aufträge aus dem AKL werden,<br />

abhängig von der zu kommissionierenden<br />

Menge, entweder zu einem Kommissionerplatz<br />

ausgelagert oder direkt<br />

an den Packplatz transportiert. Hierzu<br />

kommissionierung 21<br />

werden die Auslagerungs-TA vom SAP-<br />

System per IDoc an das AKL übermittelt.<br />

Der Lagerverwaltungsrechner definiert<br />

die jeweilige Auslagerstrategie, erzeugt<br />

durch Verbindung der Liefernummer mit<br />

der Behälternummer lieferungsbezogene<br />

Kommissionierbehälter und stellt sicher,<br />

dass immer alle Behälter, die zu einer Lieferung<br />

gehören, an denselben Packplatz<br />

transportiert werden.<br />

Der Mitarbeiter am Kommissionierplatz<br />

legt an der Pick-by-Light-Anlage<br />

die benötigte Menge in einen Kommissionierbehälter.<br />

Per IDoc-Nachricht teilt<br />

das AKL dem SAP-System die kommissionierten<br />

Positionen und Mengen<br />

sowie die Nummer des Kommissionierbehälters<br />

mit, wodurch die Entnahme-Quittung<br />

des TA ausgelöst wird.<br />

Für Lieferpositionen aus dem Paletten-<br />

oder Fachbodenlager muss neben der<br />

Erzeugung eines TA durch SAP WM<br />

auch ein sogenanntes Postfach zugewiesen<br />

werden, in dem die manuellen<br />

Anteile der zu kommissionierenden Lieferung<br />

gesammelt werden. Dabei hat<br />

jeder Packplatz eine bestimmte Anzahl<br />

an Postfächern, die ihm eindeutig<br />

zugewiesen sind. Die Quittierung der<br />

TA erfolgt direkt durch SAP-Standard-<br />

Transaktionen.<br />

Fazit: Durch die nahtlose Integration der<br />

beiden Add-Ons ORTEC MLS Leitstand<br />

und ORTEC R/CONNECTOR APS wurden<br />

anlagen- und organisationstechnische<br />

Erfordernisse von Murrelektronik<br />

optimal in die Steuerungs- und Verwaltungsprozesse<br />

von SAP integriert.<br />

Dadurch konnte das Unternehmen<br />

verschiedene Optimierungspotenziale<br />

erschließen. So ist die Prozesssicherheit<br />

deutlich gestiegen, was sich u.a. in<br />

einer Optimierung der Durchlaufzeiten,<br />

der Bestandssicherheit, der Transparenz<br />

der Prozessabläufe sowie der Beibehaltung<br />

der von den Kunden erwarteten<br />

Lieferflexibilität ausdrückt. Darüber<br />

hinaus wurde durch die automatische<br />

Abwicklung aller Lagerprozesse, sowie<br />

das beleglose Arbeiten und Buchen eine<br />

deutliche Qualitätssteigerung erzielt.<br />

ident<br />

ident 4/10


22<br />

rfid anwendung<br />

Technische Anlagen,<br />

Organisation und<br />

Daten im Griff<br />

Mobiles Anlagenmanagement<br />

mit RFID bei den<br />

Stadtwerke Krumbach<br />

Eine Herausforderung für das Projektteam, einen<br />

völlig neuen Prozess zu installieren – und für<br />

die RFID-Datenträger gleichermaßen: Die RFID-<br />

Datenträger müssen härtesten Bedingungen wie<br />

Abwasser, Schmutz, Schlamm, Kälte standhalten<br />

und auf unterschiedlichsten Untergründen haften,<br />

auch direkt auf Metall bzw. Beton.<br />

Die Stadtwerke Krumbach versorgen<br />

die etwa 13.000 Einwohner über ein<br />

91 km umfassendes Leitungsnetz mit<br />

ca. 580.000 m³ Wasser pro Jahr. Die<br />

Abwasserentsorgung auch für weiter<br />

angegliederte Gemeinden erfolgt<br />

über das 120 km lange Kanalnetz hin<br />

zur eigenen Kläranlage. Das Kanalleitungsnetz<br />

umfasst insgesamt ca. 3.500<br />

Abwasserschächte.<br />

Die Stadtwerke verbessern permanent<br />

ihr Qualitätsmanagement. Im Rahmen<br />

der EKVO (Eigenkontrollverordnung)<br />

ist z.B. eine regelmäßige Inspektion<br />

des Kanalnetzes vorgeschrieben,<br />

um die Funktionsfähigkeit zu überprü-<br />

Weitere Informationen:<br />

Günter Freund<br />

Koglerweg 5<br />

83727 Schliersee<br />

www.freund-gs.de<br />

smart-TEC GmbH & Co. KG<br />

Marcel Rüdiger, Projektmanager<br />

Kolpingring 3<br />

82041 Oberhaching<br />

www.smart-TEC.com<br />

ident 4/10<br />

fen und Schäden rechtzeitig zu ermitteln.<br />

Im Schadensfall besonders wichtig<br />

ist der Nachweis, dass die Einhaltung<br />

bestehender Vorschriften durch<br />

Organisationsabläufe geregelt ist und<br />

nachweislich dokumentiert (Nachweispflicht)<br />

werden kann. Die Stadtwerke<br />

schließen dadurch ein sogenanntes<br />

„Organisationsverschulden“ aus.<br />

Die Werksleitung hat sich u.a. deswegen<br />

für den Einsatz einer modernen<br />

technischen Betriebsführungssoftware<br />

entschieden, um die immer komplexer<br />

werdenden Informationsflüsse bündeln<br />

zu können, sowie den gesetzlichen<br />

Anforderungen zur Überprüfung aller<br />

technischen Anlagen gerecht zu werden.<br />

Hiermit kann die Nachweispflicht<br />

sehr effizient umgesetzt werden. Das<br />

Endziel umfasst sämtliche Anlagen im<br />

Rahmen des technischen Managements<br />

der Stadtwerke. Im Rahmen der<br />

ersten Projektstufe wurde die „Sichtprüfung<br />

der Abwasserschächte“ nach<br />

der EKVO (Eigenkontrollverordnung)<br />

mittels mobilen Geräten zur Auftragsabwicklung<br />

und RFID-Datenträger zur<br />

Objekterfassung realisiert. Die effiziente<br />

Verwaltung dieser umfangreichen<br />

>> Mit der zum Einsatz kommenden<br />

Systemlösung in Verbindung mit dem RFID-<br />

System sind alle Daten des jeweiligen Wirtschaftsgutes<br />

direkt am Objekt verfügbar


die kompletten Arbeitsprozesse auf<br />

der zentralen Betriebsführungssoftware<br />

„GS-Service“ ab und setzt die<br />

Datensynchronisation mit den mobilen<br />

Geräten um. Für die RFID-Datenträger<br />

wurde auf die Erfahrung des Herstellers<br />

smart-TEC GmbH & Co. KG<br />

gesetzt und als Lieferant gewonnen.<br />

Zur Verwendung kamen die in der Praxis<br />

bewährten Produkte der „smart-<br />

DOME Freestyle“ Produktreihe.<br />

Die Datenspeicherung und -übermittlung<br />

mittels RFID-Technologie (Transponder)<br />

ist in der rauhen Umgebung<br />

des Kanalnetzes hierfür bestens<br />

geeignet, da der Datenaustausch zwischen<br />

dem RFID-Datenträger und dem<br />

mobilen RFID-Lesegerät berührungslos<br />

erfolgt. Die RFID-Datenträger<br />

arbeiten zuverlässig unter schwersten<br />

Bedingungen: Sie halten Abwasser,<br />

Frischwasser, Schmutz, aggressiven<br />

Reinigungsmitteln sowie thermischen<br />

Belastungen stand. Eine besondere<br />

Herausforderung für die smart-TEC<br />

GmbH & Co. KG war, dass nur eine<br />

Bauform des RFID-Datenträgers zum<br />

Einsatz kommen sollte, der jedoch och<br />

an unterschiedlichsten Oberflächen en –<br />

also Metall, Kunststoffe, Holz, Beton eton<br />

– zuverlässig haftet und ein sicheres eres<br />

Auslesen gewährleistet. Zudem musmusste der Datentransfer auch an Wirtschaftsgütern,<br />

die in geschlossenen, nen,<br />

explosionsgeschütztenRäumen<br />

in Klärwerken<br />

stehen, möglich<br />

sein. Der<br />

Spezialist für kundenindividuelle<br />

RFID-Lösungen<br />

konnte einen<br />

RFID-Datenträger<br />

zur Verfügung<br />

stellen, der<br />

bereits diversen<br />

Spezialprüfungen<br />

unterzogen wurde, um den Nachweis<br />

der technischen Eignung zu führen:<br />

Klebetests, Unempfindlichkeit gegen<br />

Umwelteinflüsse, UV-Bestrahlung,<br />

Abrieb, Schmierstoffe sowie Unempfindlichkeit<br />

gegen Schwefeldämpfe<br />

und Feuchtigkeit. Zur Verwendung<br />

kam der ‚smart-DOME Freestyle’.<br />

Mit der nun bei den Stadtwerken<br />

Krumbach zum Einsatz kommenden<br />

Systemlösung y g in Verbindung g mit dem<br />

RFID-System, sind alle Daten des<br />

jeweiligen Wirtschaftsgutes direkt direkt am<br />

Objekt verfügbar. Alle grundlegenden<br />

Funktionen des Anla-<br />

rfid anwendung 23<br />

genmanagements können direkt mittels<br />

mobiler Datenerfassungsgeräte<br />

(PDA) abgebildet werden. Papierformulare<br />

gehören der Vergangenheit<br />

an. Die Prozesse werden dadurch<br />

erheblich beschleunigt und Übertragungsfehler<br />

ausgeschlossen. Anlagenstammsätze<br />

werden direkt aktualisiert<br />

oder weitere Beteiligte über<br />

Workflows in die Prozesse mit eingebunden.<br />

Ein weiterer Nutzen ist<br />

die durchgängige g g g systemtechnische<br />

Unterstützung der d Inventur und des<br />

Anlagenmanagements. Anlagenmanagem Zudem erfolgt<br />

eine zuverlässige zuverläss <strong>Ident</strong>ifikation der<br />

einzelnen Wirtschaftsgüter W<br />

sowie<br />

eine eindeutige einde Bestimmung<br />

der Stand Standorte der Wirtschafts-<br />

güter. DDie<br />

Kombination von<br />

eindeutiger, eindeut elektronischer<br />

Kennzeichnung Kennze und mobi-<br />

len Datenerfassungsge-<br />

D<br />

räten ermöglicht sehr effi-<br />

ziente Arbeitsabläufe A<br />

von<br />

Instandhaltungsdaten Instandhaltungs für Wartungen<br />

und Reparaturen. Reparaturen Wenn z.B. während<br />

wichtiger regelmäßiger regelm Inspektionen<br />

Mängel bzw. Schäden S festgestellt<br />

werden, können diese sofort erfasst<br />

und nach der Datenübertragung Da<br />

von<br />

der zentralen Betriebsführungssoftware<br />

die dementsprechenden Reparaturaufträge<br />

ausgelöst werden. Durch<br />

diese moderne, papierlose Arbeitsweise<br />

wird nichts mehr vergessen, Datensätze<br />

werden nicht mehrfach gepflegt.<br />

Die Stadtwerke Krumbach kommen<br />

dadurch vorbildlich ihrer Nachweispflicht<br />

nach.<br />

ident<br />

ident 4/10


24<br />

mobile datenerfassung<br />

Mobile<br />

Kilometerzähler<br />

Systematische Datenerfassung<br />

mit handlichen<br />

MDE-Geräten<br />

„Frequenzerhebung“ nennen die Schweizerischen<br />

Bundesbahnen SBB die Tätigkeit, bei der<br />

rund 200 Servicekräfte Reisedaten von Fahrgästen<br />

in Zügen erfassen. Seit Anfang 2010<br />

erfolgt dies mit Hilfe einer neuen Generation<br />

von mobilen Datenerfassungsgeräten, die das<br />

Systemhaus GOD Barcode Marketing GmbH aus<br />

Deutschland einschließlich einer umfassenden<br />

Servicegarantie lieferte.<br />

„Von wo bis wo reisen Sie?“, diese Frage<br />

kommt vielen Schweizer Bahnreisenden<br />

bekannt vor. Denn in der Abteilung<br />

Verkehrsmanagement werden seit vielen<br />

Jahren mit heute bis zu 200 Service<br />

Mitarbeitenden Zug (SMZ) regelmäßig<br />

Reisedaten der Fahrgäste erfasst.<br />

Mit handlichen MDE-Geräten werden<br />

systematisch Daten über Frequenzen<br />

und Fahrausweisarten erhoben. Dabei<br />

führen die Handgeräte sofort bei der<br />

Eingabe einfache Plausibilitätsprüfungen<br />

durch, speichern die er-fassten<br />

Daten und übertragen sie in bestimmten<br />

Abständen via Mobilfunk an die Zentrale.<br />

Nach dem Datentransfer werden<br />

die Frequenzdaten nochmals gründlich<br />

Weitere Informationen:<br />

Schweizerische Bundesbahnen SBB<br />

Personenverkehr<br />

www.sbb.ch<br />

GOD Barcode Marketing mbH<br />

Neurott 18<br />

74931 Lobbach<br />

Tel.: +49 6226 9505-0<br />

www.godbm.de<br />

ident 4/10<br />

Bei der mobilen Datenerfassung können künftig auch<br />

elektronische Fahrtausweise via RFID gelesen werden<br />

plausibilisiert, wenn nötig korrigiert und<br />

schließlich als Datenpool für beliebige<br />

Auswertungen zur Verfügung gestellt.<br />

Aus den Frequenzdaten werden aktuelle<br />

Informationen über das Konsumverhalten<br />

der Kunden gewonnen. Die wichtigsten<br />

Angaben dabei sind die gefahrene Strecke<br />

und die Art und Klasse des Fahrausweises.<br />

Aus diesen gesammelten Daten<br />

werden beispielsweise Informationen<br />

über das Konsumverhalten der Kunden<br />

gewonnen oder sie nehmen Einfluss auf<br />

das Fahrplanangebot. Weiterhin tragen<br />

die Frequenzerhebungen dazu bei, die<br />

Erlöse und Personenkilometer jedes einzelnen<br />

Zuges zu kalkulieren und in der<br />

Betriebsbuchhaltung den finanziellen<br />

Erfolg jeder Linie abzubilden. Die Frequenzerhebungen<br />

beeinflussen somit<br />

auch die Verteilung der Einnahmen von<br />

Tarifverbunden an die beteiligten Transportunternehmen<br />

und die Kalkulation der<br />

Erlöstransfergeschäfte mit den Partnerbahnen<br />

und Tochtergesellschaften.<br />

Evaluationsverfahren für neue<br />

MDE-Geräte<br />

Mehr als fünf Jahre hat die SBB für die<br />

Frequenzerhebung Symbol Pocket PCs<br />

eingesetzt, die sich nach dieser Nutzungszeit<br />

jedoch dem Ende ihrer wirtschaftlichen<br />

Lebendauer näherten, weil<br />

u.a. die Ersatzteilversorgung nicht mehr<br />

sichergestellt werden konnte. Außer-<br />

>> Ebenso wichtig wie Technik und<br />

Handling ist die Servicegarantie


schreibung an 12 potentielle Lieferanten<br />

gestartet. Kernfragen waren neben den<br />

Geräteeigenschaften die Wartungs-<br />

und Servicemöglichkeiten über einen<br />

Zeitraum von mindestens fünf Jahren.<br />

Schnell zeigte sich, dass nur vier der<br />

Anbieter in die engere Auswahl genommen<br />

werden konnten, weil alle anderen<br />

bestimmte Muss-Kriterien, wie beispielsweise<br />

einen integrierten RFID-Leser<br />

oder die Mindest-Batteriebetriebsdauer<br />

oder die hohen Anforderungen an<br />

den Service nicht erfüllen konnten. Der<br />

nächste Schritt im Evaluationsprozess<br />

war ein zweiwöchiger Pilotbetrieb, bei<br />

dem 64 SMZ mit je vier MDE-Geräten<br />

der neuesten Generation ausgestattet<br />

wurden. Die erfahrenen Fachkräfte mussten<br />

u.a. Handling, Ergonomie und Alltagstauglichkeit<br />

anhand vorbereiteter<br />

Kriterien im praktischen Betrieb beurteilen,<br />

vergleichen und registrieren.<br />

Nutzwertanalyse spricht für Pidion<br />

von der GOD BM<br />

Die Ergebnisse der kommerziellen Lieferantenbeurteilung<br />

durch die Einkaufsabteilung,<br />

der technischen Kriterien durch<br />

das Projektteam und die Erkenntnisse<br />

der Pilot-Anwender flossen in eine Nutzwertanalyse<br />

ein, die deutlich zeigte, dass<br />

die von GOD Barcode Marketing GmbH<br />

aus Lobbach angebotenen Geräte klar<br />

die Nase vorn hatten. GOD BM, ein<br />

herstellerneutrales Systemhaus, hatte<br />

aufgrund der spezifischen Aufgabenstellung<br />

den Pidion BIP-6000B angeboten.<br />

„Einer unserer Pilotanwender<br />

wollte das Pidion-Gerät gleich behalten“,<br />

erinnert sich Roland Kuster, Leiter<br />

Zugpersonal Prozesse bei der SBB,<br />

und führt aus: „das Gerät liegt prima in<br />

der Hand, ist sehr leicht und lässt sich<br />

über den Touchscreen bestens bedienen.<br />

Das Farbdisplay ist gut lesbar und<br />

das clevere Powermanagement erlaubt<br />

den ganztägigen Einsatz ohne Batteriewechsel.<br />

Besonders gelobt haben die<br />

Tester die Verarbeitungsgeschwindigkeit<br />

der erfassten Daten, die quasi verzögerungsfrei<br />

geprüft, gespeichert und<br />

später via schnellem Mobilfunk an die<br />

Zentrale gesendet werden.“<br />

Das handliche MDE-Gerät verfügt über serienmäßig<br />

integrierte Features wie Barcodeleser,<br />

RFID-Modul, Digitalkamera mit LED-Blitz,<br />

GPS-Positionserfassung und über die aktuellen<br />

Kommunikationsstandards<br />

Ebenso wichtig wie Technik und Handling<br />

ist die Servicegarantie. Hier konnte<br />

die GOD BM mit einem eigenen Servicestützpunkt<br />

in Zürich punkten. Der auf weitere<br />

Großkunden wie beispielsweise den<br />

Schweizer Discounter Denner ausgelegte<br />

Service verfügt über eine schnelle<br />

Reparaturabteilung und einen Austauschdienst<br />

mit Ersatzgeräten. Ein Wartungsvertrag<br />

regelt Verfügbarkeit und Kosten<br />

innerhalb der ersten drei Jahre über einen<br />

Pauschalpreis pro Gerät. Das bei der<br />

GOD BM installierte Online-Serviceportal<br />

rundete den guten Gesamteindruck<br />

des MDE-Spezialisten ab, sodass einem<br />

Vertragsabschluss nichts im Wege stand.<br />

Zufriedene Anwender<br />

Seit Dezember 2009 ist die neue MDE-<br />

Lösung zur Frequenzerhebung bei der<br />

SBB realisiert, eine Betriebsdokumentation<br />

erstellt und die Mitarbeiterschulung<br />

erfolgt. Die Konfiguration der<br />

Geräte mit Installation der Frequenzerhebungssoftware<br />

unter dem Betriebssystem<br />

Windows ® Mobile 6.1 erfolgte<br />

reibungslos. Wenn künftig mehr elektronische<br />

Fahrausweise mit Smartcard-Technik<br />

ausgestattet sein werden,<br />

kommt auch der im Pidion integrierte<br />

RFID-Leser zum Einsatz. Diese Technik<br />

erleichtert und verkürzt der Frequenzerhebungsprozess<br />

nochmals und ist<br />

somit für den Mitarbeiter wie auch für<br />

den Fahrgast von Nutzen.<br />

ident<br />

mobile datenerfassung 25<br />

People | Power | Partnership<br />

www.HARTING.com<br />

ident 4/10


26<br />

datenfunk<br />

Pick-by-Scan im<br />

Sekundentakt<br />

Beleglose Präzisions-Kommissionierung<br />

beim Pharmagroßhändler Ebert + Jacobi<br />

Die flächendeckende Gesundheitsversorgung ist ein bewegtes und herausforderndes<br />

Feld. Wer hier als Großhändler für oft lebenswichtige<br />

Medikamente erfolgreich sein will, muss durch herausragende Leistung<br />

überzeugen. Um seinen Kunden eine noch schnellere und möglichst absolut<br />

fehlerfreie Lieferung der Pharmaprodukte gewährleisten zu können,<br />

investierte das Großhandelsunternehmen Ebert + Jacobi Würzburg weiter<br />

in die Optimierung seiner Logistikprozesse.<br />

Das inhabergeführte Familienunternehmen<br />

Ebert + Jacobi Pharmazeutische<br />

Großhandlung GmbH & Co. KG, hat seit<br />

125 Jahren seinen Stammsitz in Würzburg<br />

und ist heute das größte private<br />

seiner Branche. An sechs Standorten<br />

in Mittel- und Süddeutschland sind insgesamt<br />

740 Mitarbeiter tätig, die täglich<br />

bis zu 140.000 Bestellzeilen von Aufträgen<br />

aus rund 2.900 Apotheken bearbeiten<br />

und für eine zuverlässige Versorgung<br />

der Regionen mit oft lebens-<br />

Hilmar Scheller, Geschäftsführer und<br />

verantwortlich für Technik und IT<br />

Ebert + Jacobi GmbH & Co. KG<br />

Pharmazeutische Großhandlung<br />

Im Kreuz 4, 97076 Würzburg<br />

www.ebert-jacobi.de<br />

Weitere Informationen:<br />

CASIO Europe GmbH<br />

Tel.: +49 40 5 28 65.407<br />

www.casio-b2b.com<br />

Data<strong>Ident</strong> GmbH<br />

Tel.: +49 41 05 14 11 0<br />

www.dataident.de<br />

ident 4/10<br />

wichtigen Pharmaprodukten sorgen.<br />

Um seinem Motto “Näher dran. Weiter<br />

vorn.“ gerecht zu bleiben, investiert<br />

Ebert + Jacobi ständig in seine Logistik<br />

und entwickelt mit innovativen Technologien<br />

neue Lösungen zur weiteren<br />

Optimierung seiner Geschäftsprozesse.<br />

Qualitätsmanagement von höchster<br />

Bedeutung<br />

Der Einsatz hochmoderner Systemlösungen<br />

zeigt sich sehr deutlich, wenn<br />

man ein Lager von Ebert + Jacobi<br />

betritt. Vollautomatische Kommissionieranlagen<br />

befüllen die auf Förderbändern<br />

transportierten Auftragsbehälter<br />

mit den bestellten Pharmaprodukten.<br />

Jedoch nur die sogenannten<br />

Schnell- und Mitteldreher – etwa 50<br />

Prozent der Artikel – werden vollautomatisch<br />

kommissioniert. Für die<br />

andere Hälfte ist diese Vorgehens-<br />

Nachschub im Lager für 80.000 verschiedene Artikel<br />

weise nicht wirtschaftlich, da dies nur<br />

mit einem sehr hohen Investitionsaufwand<br />

an Technik möglich wäre. In den<br />

weiteren Lagerbereichen findet die<br />

Kommissionierung der „langsamer<br />

drehenden“ Pharmaprodukte daher<br />

manuell statt.<br />

>> Technik ist das Eine – die Menschen da-<br />

hinter das Andere. Das Zusammenspiel<br />

muss stimmen und harmonieren


Matthias Popp, Betriebsleiter bei Ebert + Jacobi<br />

in Würzburg: „Die hohe Leistung im manuellen<br />

Kommissionierbereich erfordert äußerst schnelle<br />

und handliche Scanner. Unsere Mitarbeiter<br />

scannen häufig im Sekundentakt, da würden<br />

Lesefehler, Verzögerungen oder eine schlechte<br />

Ergonomie des Handterminals nicht akzeptiert“<br />

unter die Lupe nahm: Für jeden Auftrag<br />

wurde ein Beleg gedruckt, anhand dessen<br />

die Kommissionierer die Waren aus<br />

den Regalfächern nahmen. Zur Bestätigung<br />

mussten sie die entnommene<br />

Menge handschriftlich auf dem Beleg<br />

eintragen. Diese Vorgehensweise war<br />

schon recht sicher, führte jedoch gelegentlich<br />

zu Fehlern, da eine zusätzliche<br />

Kontrolle zur Fehlervermeidung nicht<br />

gegeben war. Ein Lese- oder Schreibfehler<br />

des Mitarbeiters führte folglich zu<br />

einer fehlerhaften Lieferung.<br />

Mobile Scannerterminals als<br />

optimale Lösung<br />

Der erste Impuls zur Modernisierung des<br />

manuellen Kommissionierbereichs kam<br />

aus dem Tochterunternehmen Ebert +<br />

Jacobi Finze in Pfreimd. Dort hatte man<br />

nach der Kommissionierung zusätzliche<br />

Kontrollen der Aufträge eingeführt, um<br />

die Fehlerquote weiter zu senken. Diese<br />

zusätzlichen Kontrollen führten allerdings<br />

zu relativ hohem personellen Aufwand.<br />

Die Geschäftsleitung beschloss<br />

daher, in moderne Technik zur Automatisierung<br />

der Kontrolle bei der manuellen<br />

Kommissionierung zu investieren. Bei<br />

der Suche nach einer für Ebert + Jacobi<br />

optimalen Lösung prüfte das Team<br />

verschiedene Technologien ganz speziell<br />

auf ihre Tauglichkeit für die Kommis-<br />

sionierung von Pharmaprodukten. Weitere<br />

Kommissionierautomaten schieden<br />

aus, da diese nur bei Schnelldrehern<br />

wirtschaftlich zu nutzen sind. Der Einsatz<br />

eines Pick-by-Voice-Systems versprach<br />

zwar, die gewünschte Fehlerreduzierung<br />

zu erreichen, erschien aber<br />

dennoch nicht praktikabel, da die erforderlichen<br />

Sprachdialoge die hohe Pick-<br />

Geschwindigkeit bremsen würden. Die<br />

Installation einer Pick-by-Light-Anlage<br />

war durchaus denkbar, aber dies wäre<br />

nur mit einem unwirtschaftlich hohen<br />

technischen Aufwand möglich gewesen,<br />

da die Artikelvielfalt im Pharmagroßhandel<br />

außergewöhnlich hoch ist. Es blieb<br />

die mobile Datenerfassung mit Pick-by-<br />

Scan in Form von Handterminals mit<br />

direkter Kommunikation zum Warenwirtschaftssystem<br />

Projekt „Beleglose Kommissionierung“<br />

Mit der Planung und Umsetzung des<br />

Projekts betraute der Pharmagroßhändler<br />

die Data<strong>Ident</strong> GmbH. Die Empfehlung<br />

für das Systemhaus kam von<br />

Roland Eder, der als Geschäftsführer<br />

von Ebert + Jacobi in Pfreimd bereits<br />

mit den AutoID-Spezialisten aus München<br />

zusammenarbeitete und gute<br />

Erfahrungen gemacht hat. Zur Realisierung<br />

des neuen MDE-Systems stellte<br />

Data<strong>Ident</strong> verschiedene Handterminals<br />

mehrerer Hersteller vor, wies auf<br />

die unterschiedlichen Merkmale der<br />

Geräte hin und lenkte den Fokus auf<br />

besondere Features. Bei dieser intensiven<br />

Betrachtung der verschiedenen<br />

Handterminals stach ein Gerät aufgrund<br />

des besonderen Designs heraus:<br />

Das leichte Handheld DT-X7 von Casio<br />

mit High Speed Scanner und großem<br />

Farbdisplay. Die ausbalancierte Gehäuseform<br />

mit leicht nach unten gerichtetem<br />

Scannerkopf und die Anordnung<br />

der griffigen Scan-Tasten sprachen<br />

deutlich für die gute Ergonomie des<br />

Handhelds. Praxistests im Pick-Bereich<br />

zeigten: Das Casio DT-X7 unterstützt<br />

eine sehr schnelle und für die Mitarbeiter<br />

angenehme Datenerfassung<br />

bei der Kommissionierung.„Eine weitere<br />

Anforderung die an die Scannerterminals<br />

war eine unkomplizierte<br />

Bedienung, die mit wenig Tasten auskommt.<br />

Zudem sollte das Display bei<br />

allen Lichtverhältnissen einen hohen<br />

Kontrast bieten und gut lesbar sein. All<br />

diese Erwartungen erfüllen die Geräte<br />

von Casio zur vollster Zufriedenheit<br />

unseres Kunden“, erklärt Andreas<br />

Schapperer, Leiter Niederlassung Süd<br />

der Data<strong>Ident</strong> GmbH.<br />

Als die Entscheidung für die Hardware<br />

von Casio gefallen war, begann<br />

Data<strong>Ident</strong> mit der Projektumsetzung.<br />

Dazu wurden zunächst in den Lagerbereichen<br />

von Ebert + Jacobi Funkausbreitungsmessungen<br />

durchgeführt und<br />

Standorte der Access Points für das<br />

Funknetzwerk festgelegt, die eine optimale<br />

Abdeckung mit gewissen Redundanzen<br />

in kritischen Bereichen gewährleisten.<br />

In Absprache mit der IT-Abteilung<br />

von Ebert + Jacobi wurden die<br />

Casio-Geräte bei Data<strong>Ident</strong> mit IBM-<br />

Terminalemulation ausgestattet und für<br />

den Kommissionierbetrieb vorkonfiguriert.<br />

Gleichzeitig richtete die IT-Abteilung<br />

das eigene Warenwirtschaftssy-<br />

Hervorragende Ergonomie des Casio<br />

Handscanners<br />

datenfunk 27<br />

ident 4/10


28<br />

datenfunk<br />

stem für den Online-Betrieb mit den<br />

mobilen Terminals ein und bereitete die<br />

Anwendung vor. Nach Lieferung der<br />

Terminals und der Hardware für das<br />

WLAN erfolgten Installation und Inbetriebnahme<br />

der fertig konfigurierten<br />

Geräte in Eigenleistung ohne jegliche<br />

Probleme. Insgesamt wurden in dieser<br />

Projektphase drei Standorte von Ebert<br />

+ Jacobi mit insgesamt 120 Scannerterminals<br />

ausgestattet.<br />

Perfekte Kontrolle durch Pick-by-Scan<br />

Mit der neuen Kommissioniertechnik<br />

wurden die logistischen Prozesse des<br />

Pharmagroßhändlers weiter verbessert:<br />

Wenn Bestellungen von Apotheken<br />

auf elektronischem Wege bei Ebert<br />

+ Jacobi eingehen, werden im Lager an<br />

stationären Druckern Lieferscheine mit<br />

den bestellten Artikeln gedruckt und<br />

automatisch auf Auftragsbehälter verteilt.<br />

Ein Förderband bringt die mit Barcodes<br />

versehenen Behälter zunächst<br />

in den Bereich der Kommissionierautomaten,<br />

wo sie mit Schnell- und Mitteldrehern<br />

befüllt werden. Ist die automatische<br />

Kommissionierung durchlaufen,<br />

werden die Behälter in die weiteren<br />

Lagerbereiche zur manuellen Kommissionierung<br />

befördert. Dort scannen die<br />

Mitarbeiter mit den neuen Casio-Terminals<br />

die Auftragsnummer des Lieferscheins.<br />

Sofort wird auf dem Display<br />

angezeigt, welcher Artikel in welcher<br />

Menge zu picken ist. Bei der Entnahme<br />

wird zur Kontrolle der Barcode der<br />

Packung gescannt, wobei ein falsches<br />

Produkt sofort signalisiert würde. Um<br />

auch die korrekte Menge sicherzustellen,<br />

wird bei mehreren gleichen Artikeln<br />

jede einzelne Packung gescannt.<br />

Erst wenn das richtige Produkt in der<br />

exakten Anzahl entnommen ist, wird<br />

auf dem Handheld-Display der nächste<br />

Posten angezeigt oder signalisiert, dass<br />

die Auftragsbox zum nächsten Pick-<br />

Bereich weiter befördert wird. Bevor<br />

jedoch die Box den Pick-Bereich verlässt,<br />

wird der Behälter-Barcode noch<br />

einmal gescannt, um sicher zu gehen,<br />

dass die Waren auch in die richtige Auftragsbox<br />

gelegt wurden. Sind alle relevanten<br />

Pick-Bereiche durchlaufen und<br />

alle Bestellzeilen eines Auftrags abgearbeitet,<br />

wird die Auftragsbox im Ver-<br />

>> Unsere bisherige – schon recht gute –<br />

ident 4/10<br />

Fehlerquote von 0,14% wurde nochmals<br />

gesenkt auf 0,06%


Mit modernster Lagertechnik und 3 Temperaturbereichen<br />

von bis unter minus 15 °C erfüllt<br />

das neue Zentrallager des Pharmaherstellers<br />

Fresenius Kabi Austria GmbH im Cargo Center<br />

Graz (CCG) die hohen Standards der pharmazeutischen<br />

Industrie sowie die Anforderungen nationaler<br />

und internationaler Behörden.<br />

Fresenius Kabi, ein Tochterunternehmen<br />

des internationalen Gesundheitskonzerns<br />

Fresenius SE, ist seit 1997<br />

aktiv in der Entwicklung, Produktion<br />

und im Vertrieb von Arzneimitteln sowie<br />

Medizinprodukten für die Infusions- und<br />

Ernährungstherapie tätig. Am Standort<br />

Graz sind dies sterile Infusionslösungen<br />

wie Anästhetika, Antibiotika sowie Produkte<br />

für die intravenöse Ernährung.<br />

Die Entscheidung für den Bau eines<br />

zentralen Logistikzentrums fiel Mitte<br />

2008. Die ideale Verkehrsanbindung<br />

sowie die Nähe zum Produktionsstandort<br />

im Süden von Graz waren entscheidende<br />

Gründe für die Wahl des Standortes<br />

am Gelände des Cargo Centers.<br />

Besondere Herausforderung: Als Hersteller<br />

von pharmazeutischen Sterilprodukten<br />

unterliegen die Prozesse des<br />

Unternehmens strengen Behördenauflagen:<br />

von der Lagerung der Rohstoffe<br />

über die Herstellung und Qualitätskontrolle<br />

bis hin zu Lagerung und Transport<br />

des Endproduktes.<br />

Den Auftrag erhielt Salomon Automation.<br />

Der Intralogistikspezialist wurde<br />

hier mit der Konzeption, Planung und<br />

Realisierung eines vollautomatischen<br />

Hochregallagersystems (HRL) in SILO<br />

Bauweise mit doppeltiefer Lagerung<br />

Weitere Informationen:<br />

SSI SCHÄFER<br />

FRITZ SCHÄFER GMBH<br />

www.ssi-schaefer.de<br />

und 2 vollautomatischen Regalbediengeräten<br />

beauftragt. Als Auftraggeber<br />

fungierte die CCG Immobilien GmbH,<br />

ein Tochterunternehmen der CCG und<br />

der Firma Porr.<br />

Ein Zentrallager mit modernster<br />

Lagertechnik<br />

Mit modernster Lagertechnik umfasst<br />

die Anlage von Fresenius 3 Temperaturbereiche<br />

von unter minus 15 °C bis<br />

hin zur Raumtemperatur. Darüber hinaus<br />

sorgen ein sauerstoffreduziertes, vollautomatisiertes<br />

HRL sowie ein Reinraumbereich<br />

für Probenahme von Rohstoffen<br />

und Monitoring-System dafür, dass das<br />

neue Zentrallager die hohen Standards<br />

der pharmazeutischen Industrie sowie<br />

die Anforderungen nationaler und internationaler<br />

Behörden vollauf erfüllt.<br />

Insgesamt 11.000 Palettenplätze<br />

ermöglichen dem Unternehmen nach<br />

dem enormen Wachstum der letzten<br />

Jahre nun wieder eine effiziente, zentrale<br />

Logistiklösung, die ausreichend<br />

Raum für die erwartete Weiterentwicklung<br />

in der Zukunft bietet. Allein die neue<br />

vollautomatische Regalanlage verfügt<br />

mit einer Länge von 94 Metern, einer<br />

Breite von 15 Metern und einer Höhe<br />

von ca. 26 Metern über eine Lagerkapazität<br />

von 7.700 Stellplätze für EURO-<br />

und Industriepaletten. Diese können<br />

je nach Typ zweifach oder dreifach in<br />

den doppeltiefen Lagerspalten untergebracht<br />

werden. Als Lieferant des<br />

Stahlbaus fungierte SSI Schäfer, Wels.<br />

Die 2 eingesetzten Regalbediengeräte<br />

(RGB) von SSI Schäfer, die bei einer<br />

Nutzlast von 1.000 kg über eine Leistung<br />

von 48 Doppelspielen je Gerät/h<br />

verfügen, werden mittels der Logistiksoftware<br />

WAMAS gesteuert. Eine Bühne<br />

für Fördertechnik und zwei weitere<br />

Bühnen für Lüftungsaggregate in der<br />

logistik 29<br />

Hochmodernes Zentrallager für Pharmaindustrie<br />

Umsetzungspartner des Projekts war die Salomon Automation GmbH,<br />

ein Unternehmen der SSI Schäfer Gruppe<br />

obersten Lagerebene wurden ebenfalls<br />

integriert. Der WAMAS Materialflussrechner<br />

reguliert den Warenfluss auf<br />

der Fördertechnik und stellt den Transport<br />

zu und von den 7.700 Palettenstellplätzen<br />

innerhalb dieser Einheit sicher.<br />

Das Fresenius Kabi Logistikzentrum<br />

wird zukünftig die Lagerleitung des<br />

Unternehmens und Wareneingangs-<br />

und Kommissionierbereiche beherbergen<br />

sowie Stützpunkt für die hauseigene<br />

LKW-Flotte sein, welche die österreichischen<br />

Krankenhäuser und Apotheken<br />

beliefert. Darüber hinaus wird das Logistikzentrum<br />

als zentrale Logistikschnittstelle<br />

für die Versorgung der osteuropäischen<br />

Märkte fungieren und Patienten<br />

weltweit – von Lateinamerika bis Südostasien<br />

– mit Produkten, die in Graz<br />

hergestellt werden, versorgen. „Das<br />

ehrgeizige Ziel war, in relativ kurzer Zeit<br />

alle Rahmenbedingungen für das Logistikprojekt<br />

zu erfassen und gemeinsam<br />

in das Bauprojekt zu integrieren. Diese<br />

Aufgabe wurde in eindrucksvoller Weise<br />

von allen Projektbeteiligten gelöst“,<br />

resümiert DI Peter Pittino, Geschäftsführer<br />

der CCG Immobilien GmbH.<br />

ident<br />

ident 4/10


30<br />

mobile datenerfassung<br />

Betriebsdatenerfassung in der Produktion<br />

Automatische <strong>Ident</strong>ifikation bei AFG Arbonia Forster Holding AG<br />

Wer sich heute mit der Einrichtung eines<br />

Gebäudes befasst, der kann aus einer<br />

breiten Palette der AFG-Produkte wählen.<br />

Die Bereiche Fenster und Türen,<br />

Heiztechnik und Sanitär, Küchen und<br />

Kühlen, sowie Stahltechnik folgen der<br />

Konzernstrategie "One Building – One<br />

Stop", das heisst, quasi alles aus einer<br />

Hand von der AFG zu erhalten. Ein integraler<br />

Bestandteil dieser Strategie ist<br />

die Innovationsfähigkeit, Servicefreundlichkeit<br />

und eine hohe Qualität der Produkte.<br />

Nicht zuletzt spielt heute auch<br />

eine hohe Lieferbereitschaft und Liefertreue<br />

eine sehr wichtige Rolle.<br />

Im Rahmen der praktischen Umsetzung<br />

dieser Strategie hat die AFG Arbonia-Forster-Holding<br />

AG die Einführung<br />

der SAP-Software, sinnvoller Weise<br />

ergänzt durch die Auto-ID Peripherie,<br />

beschlossen. Matthias Zürcher, IT-Projektleiter<br />

für das SAP-Projekt im Bereich<br />

Stahltechnik: „Die Implementierung der<br />

BDE- und MDE-Prozesse und deren<br />

Geräte wurden als Teilprojekt im SAP-<br />

Projekt durchgeführt. Dieses Teilprojekt<br />

umfasste die Einführung der WM-<br />

Lagerverwaltung, Betriebsdatenerfassung<br />

(BDE) in der Produktion, sowie die<br />

mobile Datenerfassung (MDE) im Lager<br />

und beim Versand.“<br />

Die Anforderungen an die Peripheriegeräte<br />

in der Produktion waren sehr<br />

hoch. Die Bedienung durch Mitarbeiter,<br />

die keine Informatikkenntnisse besit-<br />

Andreas Dürr<br />

Weitere Informationen:<br />

Membrain GmbH<br />

Fraunhoferstr. 9<br />

82152 Martinsried<br />

Tel.: +49 89 520 368 0<br />

www.membrain-it.com<br />

ident 4/10<br />

>> Die Implementierung der BDE- und MDE-<br />

Prozesse und deren Geräte wurden als<br />

Teilprojekt im SAP-Projekt durchgeführt


Genuss mit Tradition und innovativen Ideen<br />

Skeye unterstützt Logistik und Vertrieb<br />

Die Firma RÜMA mit Sitz in Hagen ist ein namhafter Hersteller hochwertiger, frischer Feinkostprodukte.<br />

Das 1919 gegründete, inhabergeführte Unternehmen garantiert höchste Qualität und Frische.<br />

Der Name RÜMA steht für die erfolgreiche Verbindung handwerklicher Tradition und moderner,<br />

EDV-gestützter Verarbeitungsprozesse. So konnte der Einsatz mobiler Terminals die Effizienz der<br />

Außendiensteinsätze nachhaltig steigern und darüber hinaus die Kosten für Distribution und Logistik<br />

deutlich senken.<br />

Um seinen Kunden immer höchsten<br />

Genuss bieten zu können, beliefert der<br />

Feinkostspezialist wöchentlich über<br />

1.100 Geschäfte im Lebensmitteleinzelhandel<br />

allein in Deutschland mit frischen<br />

SB-Produkten und Thekensalaten. Die<br />

beliebten Feinkostwaren werden durch<br />

hauseigene Frischdienstfahrzeuge über<br />

eine prozessoptimierte Logistik ausgeliefert.<br />

Um die Distribution von der Pro-<br />

duktion direkt in das Kühlregal der Handelspartner<br />

so effizient wie möglich zu<br />

gestalten, ist jedes Fahrzeug mit dem<br />

robusten, mobilen Terminal skeye.integral<br />

ausgestattet. Das Handheld des<br />

deutschen Herstellers Skeye wird via<br />

Bluetooth mit einem kompakten Thermodrucker<br />

verbunden. Die platzsparende<br />

Kofferlösung unterstützt die vertrieblichen<br />

und logistischen Prozesse<br />

optimal und garantiert eine möglichst<br />

effiziente und produktive Auslastung<br />

der Fahrer.<br />

Weitere Informationen:<br />

Höft & Wessel AG<br />

Rotenburger Straße 20<br />

30659 Hannover<br />

www.hoeft-wessel.com<br />

Qualität, die ankommt<br />

Bevor der Fahrer seine Tour beginnt,<br />

lädt er bestehende Dispositionsaufträge<br />

auf dem Gelände der Firmenzentrale<br />

über das hauseigene WLAN-Netz auf<br />

das mobile Terminal, druckt eine Ladeliste<br />

und kontrolliert den vorkommissionierten<br />

Fahrzeugbestand. Bei den Handelspartnern<br />

vor Ort erfasst der RÜMA-<br />

>> Für das Unternehmen RÜMA hat sich<br />

die mobile Datenerfassung bereits in<br />

weniger als 18 Monaten amortisiert


32<br />

direktmarkierung<br />

Industrielle Bildverarbeitung<br />

Intelligentes Kamerasystem sichert die<br />

Rückverfolgbarkeit von Leiterplatten<br />

Das bisher bei einem Hersteller elektronischer<br />

Baugruppen implementierte Traceability-System<br />

erfüllte zwar den Anspruch der Rückverfolgbarkeit,<br />

führte jedoch zu häufigen Linienstillständen.<br />

Daher wurden in alle Bestückungslinien<br />

intelligente Lesessysteme von topSenso, Bad<br />

Homburg, integriert. Diese lesen zuverlässig bei<br />

hohen Geschwindigkeiten u.a. den Datamatrix-<br />

Code, erkennen die Passermarken und schaffen<br />

Sicherheit im Fertigungsprozess.<br />

Vertrauen, Technik und Qualität – damit<br />

wirbt VTQ Videotronik im sachsenanhaltischen<br />

Querfurt, ein Dienstleister<br />

und Hersteller von Leiterplattenbestückungstechnik.<br />

Um diesen selbst auferlegten<br />

hohen Ansprüchen gerecht<br />

zu werden, implementierten die verantwortlichen<br />

Mitarbeiter bereits 2005 ein<br />

Traceability-System (Rückverfolgbarkeit).<br />

Dieses sollte gelaserte und etikettierte<br />

Datamatrix-Codes und Pas-<br />

Frank Debusmann<br />

Weitere Informationen:<br />

topSenso GmbH<br />

Tel.: +49 6172 944606<br />

info@topsenso.de<br />

www.topsenso.de<br />

sermarken zuverlässig detektieren und<br />

dokumentieren und so die Rückverfolgbarkeit<br />

der Leiterplatten sichern. Während<br />

des voll- und teilautomatisierten<br />

Herstellungsprozesses von Leiterplatten<br />

und deren Bestückung sind unter<br />

anderem zwei wichtige Punkte zu lesen:<br />

Passermarken und Datamatrix-Codes.<br />

Die Lesung von Passermarken dient<br />

zur Orientierung auf der Leiterplatte.<br />

>> Intelligente Sensorik im Allgemeinen ist<br />

ident 4/10<br />

ein probates Mittel Produktionsprozesse<br />

sicher und transparent zu gestalten


Gelaserter Datamatrix-Code auf einer Leiterplatte Screenshot VGA Ausgang<br />

topCam in Linie<br />

ranten getestet. Mit nur einem Parametersatz<br />

sollte je nach Markierverfahren<br />

(gelasertes oder gedrucktes Etikett) die<br />

inverse oder reguläre Darstellung gelesen<br />

werden. Zudem sollten innerhalb<br />

der Linie der Code und die Passermarke<br />

während der Bewegung zuverlässig<br />

gelesen werden.<br />

Live-Bild wird ausgelesen<br />

Bei VTQ entschied man sich schließlich<br />

für das Lesesystem topCam 6500 der<br />

topSenso GmbH aus Bad Homburg.<br />

Das intelligente, nicht PC-gestützte<br />

Kamerasystem liest bei hohen<br />

Geschwindigkeiten sowohl Code-Symologien<br />

als auch Passermarken. Zudem<br />

sind in das System Optik, Beleuchtung<br />

und Intelligenz integriert, daher lässt<br />

sich dieses laut Hersteller leicht instal-<br />

DPM<br />

Direct Part Marking ist durch eine<br />

hohe Zahl an Markierverfahren<br />

geprägt. So können Codierungen<br />

wie oben beschrieben mittels YAG-<br />

Laser oder Etikettierung erfolgen.<br />

Aber auch das Kennzeichnen durch<br />

nadeln, ätzen, lasern (CO2-Laser)<br />

bohren oder InkJet Druck sind je<br />

nach Materialbeschaffenheit, Platzverhältnissen<br />

und Produktionsbedingter<br />

Weiterverarbeitung populäre<br />

Verfahren. So wäre bspw. das Etikettieren<br />

einer Kurbelwelle wenig sinnvoll,<br />

da nach dem Härten das Etikett<br />

zerstört wäre. Unabhängig von Markierverfahren,<br />

kann mit der topCam<br />

grundsätzlich jedes Verfahren auch<br />

gelesen werden.<br />

lieren und parametrieren. Inzwischen<br />

hat man bei VTQ alle Bestückungslinien<br />

mit diesem System ausgerüstet.<br />

Pro Linie wurden zwei Lesesysteme<br />

installiert: eine topCam 6500 für die<br />

Codelesung, eine für die Passermarkenerkennung.<br />

Dazu Uwe Metz, Technologe<br />

bei VTQ: „Bei diesem System<br />

überzeugt die einfache Bedienbarkeit.“<br />

Auf einer Oberfläche können bis zu vier<br />

Lesefenster pro Lesung konfiguriert<br />

werden. Die Kamera verfügt über einen<br />

direkten VGA-Ausgang. Das Live-Bild<br />

erleichtert laut topSenso das Einrichten<br />

und das Parametrieren. Zudem<br />

können unterschiedliche Informationen<br />

über die Auswertung eingeblendet<br />

werden. Die VGA-Schnittstelle arbeitet<br />

auch im Produktionsmodus und bietet<br />

somit dem Linienoperator eine zusätzliche,<br />

visuelle Kontrolle. Die topCam<br />

6500 sei mehr als ein Lesesystem für<br />

das Dekodieren von Barcodes und<br />

Datamatrix-Codes. Neben der Lesung<br />

von OCR/OCV biete das System<br />

auch Möglichkeiten für die industrielle<br />

Bildverarbeitung. Dazu gehören die<br />

Objektverfolgung und die Erkennung<br />

von Passermarken, Etikettensitz und<br />

Versatz bei voller Durchlaufgeschwindigkeit.<br />

Die Objektparameter können<br />

über die Schnittstellen RS232 oder<br />

TCP/IP ausgelesen oder wieder in die<br />

Kamera geschrieben werden.<br />

direktmarkierung 33<br />

Zudem sind auch Optionen zur Beleuchtungsregelung<br />

und zur Videoverstärkung<br />

vorhanden. Sollte eine Lesung<br />

nach dem Triggersignal nicht erfolgreich<br />

sein, kann man definieren, wie oft<br />

beziehungsweise mit welcher Wertänderung<br />

der beiden Parameter eine Wiederholung<br />

stattfindet. Erst danach wird<br />

>> Es muss zu jeder Zeit eine lückenlose Dokumentation<br />

über die Produktion vorliegen


34<br />

scannertechnologie<br />

Ein Scanner für alle Stationen und Anforderungen<br />

Barcodescanner von SICK im Logistikzentrum der Gustav Klauke GmbH in Remscheid<br />

KLT-<strong>Ident</strong>ifikation vor einem Auslagerungsstich Anhand der vom CLV640 gelesenen Daten werden<br />

online die erforderlichen Paketetiketten gedruckt<br />

Barcodes lesen können viele. Doch wenn es um<br />

Themen wie Verfügbarkeit, Netzwerkfähigkeit,<br />

Flexibilität, proaktive Wartung oder die wirtschaftliche<br />

Ersatzteilbevorratung geht, wird<br />

schnell klar, welche Leistungs- und Kostenvorteile<br />

die Barcodescanner der Baureihe CLV640<br />

von SICK bieten.<br />

Grundlage hierfür sind die vielseitigen<br />

Möglichkeiten zur Anpassung der Leistungsdaten<br />

der Scanner an die spezifischen<br />

Anforderungen jedes einzelnen<br />

I-Punktes. „Der dynamische<br />

Focus der Geräte und die Möglichkeit,<br />

relevante Parameter wie<br />

Abstand, Feldgröße und Geschwindigkeit<br />

bei der Lesung einsatzortspezifisch<br />

einzustellen, ermöglichte es,<br />

die etwa zwei Dutzend Lesestellen<br />

alle mit dem gleichen Barcodescanner<br />

auszustatten“, blickt Dipl.-Ing.<br />

(FH) Sven Gentzen, Projektkoordinator<br />

Automatisierungstechnik bei Klau-<br />

Christian Beede, Verkaufsaußendienst<br />

Manfred Pierl, Portfolio Manager<br />

Auto ID<br />

Weitere Informationen:<br />

SICK Vertriebs-GmbH<br />

Willstätterstraße 30<br />

40549 Düsseldorf<br />

www.sick.de<br />

ident 4/10<br />

ke, zurück. „Das hat die Integration<br />

sehr vereinfacht und beschleunigt.“<br />

Für seinen Kollegen Thomas Kiepert,<br />

Leiter des Logistikzentrums, ist vor<br />

allem die Verfügbarkeit, die die Scanner<br />

durch fortlaufende Diagnosemöglichkeiten<br />

und das einfache Tauschgerätekonzept<br />

bieten, entscheidend:<br />

„Im Logistikzentrum laufen die Ein-<br />

und Auslagerprozesse über dieselbe<br />

Fördertechnik. Deswegen müssen<br />

wir uns nicht nur wegen der Zielsteuerung<br />

jederzeit auf die Lesegeräte<br />

verlassen können, wir brauchen ihre<br />

Daten auch, um den gesamten Materialfluss<br />

transparenter und effizienter<br />

zu gestalten.“<br />

Gustav Klauke GmbH: Verbindungen mit<br />

System weltweit gefragt<br />

Die Gustav Klauke GmbH in Remscheid<br />

ist ein international tätiger<br />

Anbieter von qualitativ hochwertigen<br />

Produkten für die Elektro-, Sanitär und<br />

Heizungstechnik. Mit weltweit etwa<br />

600 Mitarbeitern fertigt und vertreibt<br />

Unterschiedliche Objekte, unterschiedliche<br />

Lesebedingungen<br />

>> Anlagenstillstände und Aufwand für die Fehler-<br />

wie auch die Behältersuche werden vermieden


CLV640 – der Barcodescanner<br />

für alle I-Punkte<br />

Da es insgesamt etwa zwei Dutzend<br />

I-Punkte auszurüsten galt, war man bei<br />

Klauke an Geräten interessiert, die einen<br />

möglichst geringen Aufwand für Montage,<br />

Parametrierung, Wartung und Ersatzteilbevorratung<br />

bieten können. Und wer<br />

wie Klauke die Anlage des Logistikzentrums<br />

in Eigenregie wartet und optimiert,<br />

weiß, worauf es bei der Integration<br />

Die bei Klauke eingesetzten CLV640 –<br />

Barcodescanner bieten maximale Verfügbarkeit<br />

bei minimierten Betriebs- und Wartungskosten<br />

von Lesesystemen in die Fördertechnik<br />

ankommt. „Mit den CLV640 – Barcodescannern<br />

konnte SICK uns eine Lösung<br />

anbieten, die schon bei der Integration<br />

überzeugte“, sagt Sven Gentzen. „Während<br />

sonst vier oder fünf verschiedene<br />

Lesertypen erforderlich gewesen wären,<br />

konnten wir mit dem CLV640 alle I-Punkte<br />

einheitlich ausrüsten und dennoch einsatzortspezifisch<br />

einstellen.“ Möglich<br />

macht dies der dynamische Focus der<br />

Scanner: Per Software werden die am<br />

jeweiligen I-Punkt relevanten Parameter,<br />

z.B. Leseabstand, Lesefeld oder Lesegeschwindigkeit<br />

parametriert, per Ethernet<br />

über die zentrale Konfigurationssoftware<br />

SOPAS verwaltet und abgespeichert.<br />

„Diese Flexibilität bringt uns viele Vorteile“,<br />

sagt Sven Gentzen. „Die Installation<br />

und das Set Up der Geräte waren<br />

mit SOPAS einheitlich und einfach. <strong>Ident</strong>ische<br />

Set Ups können zeitsparend per<br />

Drag&Drop kopiert werden. Wir müssen<br />

nur ein Gerät als Ersatzteil, das wir per<br />

Parameter-Download für jeden I-Punkt<br />

konfigurieren können, bevorraten und<br />

nicht vier oder fünf Versionen, die dann<br />

auch noch vertauscht werden könnten.“<br />

Maximale Verfügbarkeit bei<br />

minimierten Betriebs- und<br />

Wartungskosten<br />

Seit der Inbetriebnahme der Barcodeleser<br />

im Dezember 2009 wird ihnen<br />

seitens Klauke nicht nur eine störungsfreie<br />

100%-Verfügbarkeit attestiert,<br />

sondern auch die vielfältigen Optimierungspotenziale<br />

gelobt, die sie u.a.<br />

hinsichtlich der integrierten Filter- und<br />

Sortierfunktionen bieten. „Das begin-<br />

Um sicherzustellen, dass alle Paket-Trays beidseitig<br />

etikettiert sind, werden sie Beginn der<br />

Kommissionierung von beiden Seiten gescannt<br />

nt schon vor Ort“, sagt Sven Gentzen.<br />

„Direkt am I-Punkt zeigen die Barcodescanner<br />

die aktuelle Lesequalität<br />

an. Unterschreitet sie einen voreingestellten<br />

Grenzwert, können wir direkt<br />

erkennen, ob es an der Codequalität<br />

liegt oder z.B. die Frontscheibe gereinigt<br />

werden muss.“ Darüber hinaus<br />

ermöglicht das webbasierte Diagnosetool<br />

RDT400 eine zusätzliche Kontrolle<br />

der Leistungsdaten aller vernetzten<br />

Scanner.<br />

Die Historie der Leseraten über<br />

Wochen und Monate hinweg lässt<br />

sich ebenso beobachten und analysieren<br />

wie aktuelle Vorkommnisse in<br />

der Anlage. „Hier zeigt sich der Beitrag,<br />

den die Scanner für mehr Anlagenverfügbarkeit<br />

leisten“, sagt Thomas<br />

Kiepert. „Mit Hilfe voreingestellter<br />

Schwellwerte für die Analysedaten<br />

der Scanner wird unser Instandhaltungsteam<br />

per Email frühzeitig über<br />

einen eventuellen Wartungsbedarf<br />

informiert. Wir können so proaktiv reagieren<br />

und nicht erst, wenn ein Fehler<br />

gemeldet wird.“<br />

scannertechnologie 35<br />

Scanner unterstützen effiziente<br />

Auslastung der Förderanlage<br />

Die zentrale Auswertung und Diagnose<br />

von Lesedaten und Statusinformationen<br />

der CLV640 sorgt auch für<br />

mehr Transparenz im gesamten Materialfluss.<br />

„Heutzutage ist es aus Performancegründen<br />

einfach nicht mehr<br />

akzeptabel, Probleme erst dann zu<br />

erkennen, wenn sie zu Störungen führen“,<br />

stellt Thomas Kiepert heraus.<br />

Christian Beede und Manfred Pierl von SICK<br />

sowie Sven Gentzen und Thomas Kiepert von<br />

Klauke (v.l.n.r.)<br />

Werden beispielsweise einzelne<br />

Pakete oder KLT an bestimmten I-Punkten<br />

nicht erkannt, kreisen sie in der<br />

Anlage. Einzelne Auslagerungsstiche<br />

bleiben leer oder es fehlt die Ware zu<br />

einer Auslieferung. Im Extremfall läuft<br />

die Förderanlage voll und stoppt, weil<br />

zu viele Behälter im Umlauf sind. „Die<br />

Vernetzbarkeit der Scanner macht es<br />

uns heute möglich, kreisende Behälter<br />

frühzeitig zu erkennen und innerhalb<br />

der Förderanlage zu lokalisieren“,<br />

erläutert Sven Gentzen.<br />

Fazit: Barcodelesen alleine reicht für<br />

effiziente und wirtschaftliche Prozesse<br />

in der Intralogistik nicht aus. Intelligente<br />

Scannerkonzepte wie das des CLV640<br />

passen sich nicht nur flexibel und universell<br />

den jeweiligen Montage- und<br />

Lesebedingungen am Einsatzort an,<br />

sondern sind auch – wie bei Klauke – in<br />

der Lage, Betriebs- und Wartungskosten<br />

zu minimieren und für eine optimale<br />

Auslastung förder-, sortier- und lagertechnischer<br />

Anlagen zu sorgen.<br />

ident<br />

ident 4/10


36<br />

2d codes<br />

Eintrittskarte auf dem Handy<br />

Die übliche Tickets gehört bald der Vergangenheit an<br />

Mit den neuen, elektronischen Tickets kann der<br />

Gast noch bis kurz vor Beginn bestellen, sie können<br />

nicht verloren gehen und der Veranstalter<br />

sieht in Echtzeit, wie viele Personen bereits eingecheckt<br />

haben. Für den reibungslosen Ablauf<br />

beim Einlass sorgen Handscanner, die den vorliegenden<br />

2D-Code auf dem Handy mit der Datenbank<br />

schnell und sicher abgleichen.<br />

Für die Fahrt mit der Bahn sind elektronische<br />

Tickets bereits Standard. Der<br />

Kunde wählt seine Zugverbindung über<br />

Dr. Peter Stipp, Fachjournalist<br />

Weitere Informationen:<br />

Jürgen Hoffmann<br />

HIV-Hoffmann GmbH<br />

+49 521 93270-10<br />

www.hiv-hoffmann.de<br />

Datalogic Scanning GmbH<br />

www.scanning.datalogic.com<br />

ident 4/10<br />

das Internet, bestellt sie und druckt sich<br />

die Bestätigung aus. Bei der Fahrscheinkontrolle<br />

wird dann der Barcode auf dieser<br />

Seite gescannt. Dass dies noch weiter<br />

vereinfacht werden kann, zeigt die<br />

Lösung des Unternehmens nanoCrypt<br />

mit einem 2D-Barcode als Einrittskarte<br />

für Veranstaltungen. Der Unterschied<br />

besteht darin, dass der Code als Ticket-<br />

Bestätigung nicht nur als E-Mail auf den<br />

Rechner des Bestellers sondern auch<br />

als MMS auf dessen Handy gesendet<br />

wird. Bei der Einlasskontrolle erfasst<br />

dann ein Scanner diesen Code vom Display<br />

des Handys und gleicht ihn mit der<br />

Datenbank ab. Im Vergleich zur bislang<br />

Die Eintrittskarte für Veranstaltungen als<br />

2D-Barcode auf dem Handy<br />

üblichen Eintrittskarte kann diese elektronische<br />

Lösung nicht verloren gehen,<br />

sie ist fälschungssicherer und der Aufwand<br />

für die Produktion ist deutlich<br />

geringer.<br />

Welche Möglichkeiten ein elektronisches<br />

Tickets darüber hinaus bietet,<br />

zeigte die Anwendung im Rahmen einer<br />

>> Die Erfassung und Auswertung des 2D-<br />

Codes auf den Handys erfolgte über<br />

Handscanner von Datalogic Scanning


Herausforderung für den Veranstalter:<br />

Die An- und Ablegestellen waren über<br />

eine Strecke von drei Kilometern zwischen<br />

Fischmarkt und Überseebrücke<br />

verteilt, das Boarding hatte ein Zeitfenster<br />

von nur zwei Stunden und die Besucher<br />

sollten diese Tickets bis zum letzten<br />

Moment erwerben können. Darüber<br />

hinaus war es wichtig zu wissen,<br />

wie viele Personen sich bereits auf den<br />

Booten befinden und wie viele demnächst<br />

einsteigen. Dies sind Vorgaben,<br />

die mit herkömmlichen Tickets definitiv<br />

nicht erfüllt werden können.<br />

Sicher und komfortabel Scannen<br />

Die ideale Lösung für die genannten<br />

Anforderungen war das nanoTicket von<br />

nanoCrypt. Das Unternehmen entwickelt<br />

und vertreibt Produkte, in denen<br />

Nanotechnologie, Telekommunikation<br />

und Kryptographie kombiniert sind.<br />

Diese übergreifenden Lösungen reichen<br />

von Eintrittskarten-Systemen,<br />

fälschungssicheren Labels und Coupons<br />

bis hin zur sicheren Datenübertra-<br />

Der Gryphon 2D Plus<br />

gung. Hinzu kommen Konzeption und<br />

Programmierung von Internet-Portalen<br />

für das Eintrittskarten-System. Damit<br />

kann die Bestellung eines Tickets nach<br />

Wunsch des Veranstalters entweder<br />

über www.nanoticket.de oder ein Portal<br />

auf der eigenen Webseite erfolgen.<br />

Der Kunde erhält sein Ticket per MMS<br />

auf sein Handy oder als print@home-<br />

Lösung zum Ausdrucken; die Rechnung<br />

kommt ebenfalls per E-Mail. Interessant<br />

für den Veranstalter ist, dass sich die<br />

Lösung mit elektronischen Tickets auch<br />

als CRM-Tool eignet, da die wesentlichen<br />

Kundendaten bereits erfasst sind.<br />

Dies können beispielsweise gezielte<br />

Werbekampagnen sein, bei denen Kunden<br />

mit Namen angesprochen werden.<br />

Die Erfassung und Auswertung des<br />

2D-Codes auf den Handys bei dem<br />

Hamburger Event erfolgte über Handscanner<br />

von Datalogic Scanning. Das<br />

Unternehmen, mit ihrer deutschen Niederlassung<br />

in Darmstadt, ist nicht nur<br />

weltweit anerkannter Marktführer für<br />

hochleistungsfähige Einbau-Scanner<br />

sondern auch Marktführer für Handheld-Scanner<br />

in EMEA-Ländern. Die in<br />

Hamburg eingesetzte Serie Gryphon<br />

2D Plus zählt zu den High-End-Geräten<br />

im Markt und ist für den universellen<br />

Einsatz konzipiert. Dazu Martin Pick<br />

von nanoCrypt: „Nach zahlreichen<br />

Tests mit unterschiedlichen Scannern<br />

wurde der Gryphon 2D Plus als einziger<br />

den Anforderungen gerecht –<br />

speziell was das Auslesen des Codes<br />

von der spiegelnden Oberfläche des<br />

Displays angeht. Hervorragend sind<br />

auch die Lesegeschwindigkeit und<br />

vor allem die Erstleserate, denn jedes<br />

nochmalige Scannen erfordert Zeit.“<br />

Selbstverständlich kann bei der Einlasskontrolle<br />

die ausgedruckte print@<br />

home-Lösung ebenfalls vorgezeigt und<br />

gescannt werden.<br />

Lesebestätigung direkt auf dem Code<br />

Darüber hinaus bietet der Gryphon hervorragende<br />

Werte bei der Schärfentiefe,<br />

egal ob Data Matrix-, EAN- oder<br />

PDF417-Code. Und mit IP50 wurde<br />

auch an den Schutz vor Staub gedacht,<br />

da die Geräte oft im Freien eingesetzt<br />

werden. Bei anderen Scannern im<br />

Markt erfolgt die Lesebestätigung über<br />

eine LED und einen Piepser, was je nach<br />

Lichteinfall oder auch lauter Umgebung<br />

(Veranstaltung) nicht leicht zu erkennen,<br />

beziehungsweise zu hören ist. Aus<br />

diesem Grund ist der Gryphon 2D Plus<br />

zusätzlich mit dem patentierten Green-<br />

Spot ausgerüstet. Eine Technik, mit der<br />

die Lesebestätigung direkt auf dem<br />

Code erfolgt. Das Scannen selbst ist<br />

aufgrund einer 5-Punkt-Zielvorrichtung<br />

einfach und intuitiv. Nach dem Einlesen<br />

des Tickets erfolgt das Abgleichen mit<br />

den Informationen in der Datenbank.<br />

Das heißt, es wird Online geprüft, ob<br />

Nach dem Einlesen des elektronischen Tickets<br />

mit einem Handscanner erfolgt der Abgleich, ob<br />

es gültig ist, ob es schon einmal erfasst wurde<br />

und ob sich der Gast auf der richtigen Barkasse<br />

befindet<br />

das Ticket gültig ist, ob es eventuell<br />

schon erfasst wurde und ob sich der<br />

Gast an der richtigen Boarding-Station<br />

befindet. Diese Rückinformation wird<br />

dem Check-In-Personal in Echtzeit über<br />

ein Notebook mit UMTS-Karte zur Verfügung<br />

gestellt – das einzige Equipment,<br />

das neben dem Scanner notwendig ist.<br />

Fazit<br />

2d codes 37<br />

Die Mobile Ticketing-Lösung weist<br />

gegenüber dem herkömmlichen Papierticket<br />

mehrere Vorteile auf: Die wichtigsten<br />

sind das Bestellen bis zur letzten<br />

Minute, sie sind fälschungssicher<br />

und der Veranstalter kann jederzeit<br />

kontrollieren, wie viele Gäste bereits<br />

eingecheckt haben. Hinzu kommen die<br />

einfache Bedienbarkeit der nanoTicket-<br />

Software und des Gryphon 2D Plus,<br />

der hervorragende Werte in Bezug auf<br />

das Einlesen der Daten von spiegelnden<br />

Oberflächen, die Lesegeschwindigkeit<br />

und die Erstleserate bietet. Die Einarbeitung<br />

von ungelerntem Personal ist<br />

daher schnell und problemlos.<br />

ident<br />

ident 4/10


38<br />

rfid anwendung<br />

Paletten jederzeit<br />

sicher verfügbar<br />

Automatische Palettenbelieferung<br />

für Chemiekonzern<br />

Jederzeit die benötigte Menge an<br />

Transport- und Lagerpaletten stellt Bilstein<br />

Paletten GmbH & Co.KG, Wuppertal,<br />

dem Chemieunternehmen Cognis<br />

GmbH, Düsseldorf, bereit. Möglich wird<br />

die sichere Palettenversorgung durch<br />

ein automatisiertes Bestellsystem der<br />

Orbit Logistics Europe GmbH, einem<br />

führenden Anbieter von Bestandsmanagement-Lösungen<br />

aus Leverkusen.<br />

Das Orbit-System basiert auf einer intelligenten<br />

Wechselbrücken-Steuerung<br />

mittels RFID. Sie ermöglicht eine effiziente,<br />

sichere und aufwandsarme <strong>Ident</strong>ifikation,<br />

Verfolgung und Einsatzplanung<br />

der Ladungsträger.<br />

„Zu wissen, wann ist die Wechselbrücke<br />

wo, und wie kommt sie am schnellsten<br />

an ihren Bestimmungsort, ist für uns<br />

die entscheidende Frage“, so Petra Bil-<br />

stein, Inhaberin der Bilstein Paletten<br />

GmbH & Co.KG . „Durch Automatisierung<br />

verhindern wir nicht nur Engpässe<br />

und teure Fehler, sie spart auch Zeit und<br />

Transportkosten.“ Da Stückgüter (Fässer,<br />

Container, Säcke, Kartons etc.)<br />

auf Paletten gepackt werden, um sie zu<br />

lagern oder zu transportieren, ist eine<br />

sichere Versorgung mit Paletten unabdingbar<br />

für den Produktionsprozess in<br />

einem Chemiekonzern. Ein Produktionsstopp<br />

wegen fehlender Paletten hätte<br />

gerade in der meist vollkontinuierlichen<br />

Chemieproduktion fatale Folgen.<br />

>> Zu wissen, wann ist die Wechselbrücke wo, und<br />

wie kommt sie am schnellsten an ihren Bestimmungsort,<br />

ist für uns die entscheidende Frage


fid anwendung 39<br />

Das neue IT-800:<br />

Schützt mobile Daten doppelt.<br />

Sehen Sie das Testvideo auf<br />

www.casio-b2b.com/mis/de/it800<br />

Mit den Kommunikationsstandards UMTS, EDGE und HSDPA<br />

bietet das neue Industrieterminal IT-800 nicht nur schnellste<br />

Datenübertragung, sondern auch Telefonie wie mit einem<br />

Mobiltelefon. Sein besonders helles CASIO Blanview®-Display<br />

ist zehnmal robuster als herkömmliche Bildschirme und verkraftet<br />

sogar den Aufprall einer aus 25 cm Höhe herabfallenden<br />

1 /2-kilo schweren Eisenkugel. Daten können bequem<br />

��� Windows Mobile ile 6.5<br />

��� 3.5G Wireless WAN<br />

mit Telefonfunktion und GPS<br />

��� Smart Card Reader/Writer<br />

��� Wireless LAN und Bluetooth©<br />

��� Digitalkamera mit Autofokus und LED-Blitz<br />

��� Integrierter Laserscanner,<br />

CMOS-Imager oder SDIO-Steckplatz<br />

CASIO Europe GmbH · CASIO-Platz 1 · D-22848 Norderstedt<br />

Tel.: +49 (0)40-52 86 5-407 · Fax: +49 (0)40-52 86 5-424<br />

E-Mail: solutions@casio.de · www.casio-b2b.com<br />

per 1D- oder 2D-Barcodes gescannt werden. Ein integrierter<br />

Smart Card-Reader ermöglicht es, das IT-800 gegen unerlaubten<br />

Zugriff zu sichern oder Daten per Chipkarte zu erfassen.<br />

Eine Positionsbestimmung ist per GPS möglich. Das IT-800 ist<br />

1,5 Meter sturzgeschützt, IP54 klassifi ziert und kann in Temperaturen<br />

von -20°C bis +50°C eingesetzt werden. Damit ist es<br />

der perfekte Begleiter für alle Außeneinsätze.<br />

ident 4/10


40<br />

produkte<br />

perdictum GmbH + Co KG:<br />

Hersteller von Fahrzeugterminals für die Intralogistik<br />

Die Dortmunder perdictum GmbH + Co KG als Systemhaus, im Bereich der Logistik,<br />

entwickelt Fahrzeugterminals für ür die ddi<br />

die Intralogistik l i ik in iin Dortmund<br />

d<br />

Mit der Entwicklung der visulus--<br />

Familie hat die perdictum GmbH +<br />

Co KG aus Dortmund die Anforde-<br />

rungen im Bezug auf eine WLAN- -<br />

Raum-Diversity erreicht. Für den n<br />

Dauereinsatz im Industriealltag g<br />

entwickelt, mit spezieller Touch-<br />

technologie, ist die visulus Familie e<br />

optimal für stationären und mobilen<br />

Einsatz in Industrie, Handel und Logistik<br />

geeignet.<br />

Bei der Entwicklung der visulus Fahrzeugterminals<br />

von perdictum wurde der<br />

speziellen Lagerproblematik besondere<br />

Aufmerksamkeit geschenkt.<br />

Ergebnis ist eine optimale und sichere<br />

Funkverbindung des Gerätes im Netz.<br />

Das als Raum-Diversity bezeichnete<br />

Qualitätsmerkmal der einzelnen Netzkomponenten<br />

wird durch den visulus<br />

in allen standardisierten Funknetzen<br />

IEEE 802.11 a/b/g/n erreicht. Mit den<br />

technischen Features setzt die Termi-<br />

MELZER maschinenbau GmbH:<br />

Die Weltausstellung setzt auf RFID<br />

Nach überaus erfolgreichem<br />

Einsatz der RFID-<br />

Tickets bei der Olympiade<br />

2008 in China kommt die<br />

nächste große Anwendung.<br />

Ab dem 1. Mai 2010 wird<br />

Schanghai im Blickpunkt<br />

der Welt stehen. Hier wird<br />

vom 1. Mai bis 31. Oktober<br />

2010 die Weltausstellung<br />

unter dem Motto „Better<br />

City, Better Life“ abgehalten.<br />

Millionen werden<br />

sich diese Weltausstellung<br />

ansehen, die übrigens zum<br />

1. Mal in China stattfindet.<br />

Um wie auch zur Olympiade<br />

eine perfekte Organisation<br />

mit höchsten Sicherheits-<br />

ident 4/10<br />

nal-Familie visulus nicht nur Maßstäbe,<br />

auch durch die flache Bauform und den<br />

Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme,<br />

ermöglicht sie dem Anwender,<br />

die einfache Integration in die vorhandenen<br />

Staplerleit-, Kommissionier-<br />

oder WWS-Systeme. Abgerundet wird<br />

das Terminalprogramm durch umfangreiches<br />

Zubehör. Die Produktfamilie<br />

beinhaltet Geräte von 8,4“ / 10,4“ /<br />

12,1“ / 15“ Displaygröße.<br />

Optimiert für die Intralogistik:<br />

Aluminiumgehäuse: vorbereitet für die<br />

Aufnahme unterschiedlicher Befesti-<br />

standards zu gewährleisten,<br />

kommen auch diesmal<br />

wieder RFID-Tickets zum<br />

Einsatz. Auch für diese<br />

Veranstaltung werden die<br />

Tickets wieder auf MEL-<br />

ZER RFID-Konvertieranlagen<br />

hergestellt.<br />

www.MelzerGmbH.com<br />

gungssysteme der Fahrzeughersteller.<br />

Betriebssystem: Linux, Windows<br />

XP ® embedded<br />

Prozessor: Intel ® Embedded<br />

Pentium M ® / Celeron M ®<br />

h<br />

B<br />

X<br />

P<br />

P<br />

Speicher: S 256 MB RAM, min.<br />

1GB 1 CF-Card<br />

Display: TFT-Display Resistiv<br />

5-Draht Touch-Technologie<br />

Schnittstellen: RS232 / USB / Tastatur<br />

mit Industrie Anschluss<br />

WLAN: IEEE 802.11 a/ b/ g/ n mit<br />

Raum-Diversity<br />

Schutzklasse: IP 65<br />

Auch als Tiefkühlvariante mit beheiztem<br />

Infrarot-Touch bis – 30° einsetzbar<br />

oder für den Außenbereich mit einer<br />

Winteroption.<br />

Weitere Informationen:<br />

perdictum GmbH + Co KG<br />

www.perdictum.com<br />

Meshed Systems: Sirit INfinity 510<br />

Meshed Systems GmbH gibt die Verfügbarkeit der neuen<br />

Firmware 3.0 des Sirit INfinity 510 RFID Long Range<br />

Readers für den europäischen Frequenzbereich (ETSI)<br />

bekannt. Die 3.0-Firmware ist voll kompatibel mit allen<br />

Hardware-Versionen des INfinity 510. Der „510“ ist ein<br />

Produkt auf dem Gebiet der Long Range UHF Reader<br />

und ist in einer Vielzahl von Applikationen im täglichen<br />

Einsatz. Die neue Firmware enthält neben einer nochmaligen<br />

Verbesserung der Erkennungsleistung und der<br />

Möglichkeit einer Konfiguration für Japan, Barbados,<br />

Kolumbien, Peru und Korea Unterstützung für EPC Gen2<br />

Global v.1.2.0, 496 bit EPC-ID’s und die Kommandos für<br />

Alien Higgs-3. Zusätzlich wurden neue, lösungsorientierte<br />

Funktionen direkt in die Firmware integriert. Die<br />

integrierte Stray Tag Elimination erleichtert Anwendern<br />

besonders die Implementierung von Lösungen für RFID<br />

Leseportale in der Logistik und Lösungen für die elektronische<br />

Warensicherung.<br />

www.meshedsystems.com<br />

Produkt<br />

ident 4/10<br />

des Monats


Casio: Das Lager-Handheld<br />

Speziell für den rauhen Lagerbetrieb<br />

in Industrie, Logistik und<br />

Handel hat CASIO den bewährten<br />

Mobilcomputer DT-X30 mit weiteren<br />

praktischen Features ausgestattet.<br />

eu sind u.a. der praktische<br />

Funktionstastenblock für Anwender<br />

im SAP Umfeld und der All-Range-<br />

Imager mit Autofokus, der <strong>Ident</strong>codes<br />

von etwa 20 cm bis über<br />

20 m lesen kann, und so geschickt<br />

in das robuste Gehäuse integriert<br />

wurde, dass nicht auf andere Funktionen,<br />

wie z.B. die Digitalkamera mit<br />

Autofokus und LED-Blitz zur schnellen<br />

Bilddokumentation verzichtet werden<br />

muss. Der neu entwickelte Autofokus-<br />

HIV-Hoffmann: DS4800<br />

Basierend auf der Serie DS4800 hat<br />

die Firma Datalogic Automation ein<br />

Modell speziell für den Einsatz in Kühlhäusern<br />

und im Außenbereich entwickelt.<br />

Die innovative DIGITECH <br />

Technologie wurde speziell zur Verbesserung<br />

der Leserate schlecht lesbarer<br />

Barcodes entwickelt und ist speziell<br />

in den genannten Einsatzgebieten<br />

von Vorteil. Die sehr leistungsstarke<br />

Code-Rekonstruktion ACR4 Code<br />

erhöht des Weiteren die Leseleistung<br />

bei gekippten oder beschädigten Etiketten,<br />

z.B. im Außenbereich bei der<br />

Paletten Erkennung. Die Heizung des<br />

Scanners ist komplett in das Design<br />

CMOS-Imager erfasst zweidimensionale<br />

Codes mit hohen Datenmengen,<br />

wie beispielsweise DataMatrix, Aztec,<br />

PDF417 und den neuen QR-Code.<br />

Alle gängigen Barcodes erkennt der<br />

integriert und muss nicht nachträglich h<br />

montiert werden. Die daraus resultieerende<br />

hohe Schutzklasse erlaubt den n<br />

problemlosen Einsatz in den genannnten<br />

Bereichen. Des Weiteren kann der er<br />

Scanner ohne die Gefahr von Beschäädigungen<br />

„kalt“ gestartet werden. n.<br />

Eine vollautomatische Innen-Temperatur-Regelung<br />

startet den Scanner-<br />

Motor automatisch bei Erreichung der<br />

Betriebstemperatur. Der Scanner kann<br />

bei Temperaturen von bis zu -35°C eingesetzt<br />

werden. Bei der Entwicklung<br />

wurde Wert auf eine kurze Aufwärmphase<br />

geachtet. Neben der Gehäuse<br />

Heizung enthält das Gerät eine separa-<br />

RFID-Technologie für Handel,<br />

Logistik und Industrie<br />

Der UHF-Tischleser UDL50 für Point of Sale und EAS-Warensicherung:<br />

��������������������������������������������������������������������<br />

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��������������������������������������������������������������������<br />

deister electronic gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern und Anbietern von zukunftsweisender RFID-<br />

Technologie und bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auch in vorhandene Systeme integriert werden können.<br />

����������������<br />

Imager in Abhängigkeit der Strichstärke<br />

im weiten Bereich zwischen<br />

20 cm und bis zu 20 m. Mit<br />

der ebenfalls integrierten Autofokus-Digitalkamera<br />

mit LED-Blitz<br />

lassen sich scharfe Zwei-Megapixel-Bilder<br />

fotografieren. Ebenfalls<br />

neu für das DT-X30 ist ein optionales<br />

RFID-Modul für HF-Tags (13,56<br />

MHz), welches vom Casio-Partner<br />

und RFID-Spezialisten Microsensys<br />

entwickelt wurde. Äußerlich<br />

unterscheidet sich das um RFID erweiterte<br />

Handheld kaum vom serienmäßigen<br />

DT-X30.<br />

www.casio-b2b.com<br />

te t Heizung H i für fü das d Strahlaustrittsfens-<br />

St hl t itt f<br />

ter. Dies verhindert Kondensation am<br />

Strahlaustrittsfenster. Optional steht<br />

ein Modell DS4800 OM mit integriertem<br />

Schwingspiegel und integrierter<br />

Heizung zur Verfügung.<br />

www.hiv-hoffmann.de<br />

www.automation.datalogic.com<br />

produkte 41<br />

ident 4/10


42<br />

produkte<br />

Honeywell Scanning &<br />

Mobility: Xenon-Serie<br />

Die Modelle kombinieren<br />

erstmals die<br />

bewährte Adaptus Imaging-Technologie<br />

mit der<br />

Dekodierungssoftware<br />

SwiftDecoder von Omniplanar.<br />

Die Geräte punkten<br />

mit einem erweiterten<br />

Tiefenschärfebereich,<br />

kürzeren Lesezeiten,<br />

verbesserter Scanleistung<br />

sowie einem schnelleren<br />

Datenfluss beim<br />

Scannen fast aller Barcodes.<br />

Besonders eignet<br />

sich die Xenon-Serie für<br />

den Einsatz im Gesundheitswesen,Einzelhandel,<br />

Industrie, Post- und<br />

Kurierdienst.Sie ist in zwei<br />

bedienungsfreundlichen<br />

Model len erhältlich: dem<br />

kabel gebundenen Xenon<br />

1900 sowie dem kabellosen,<br />

mit Bluetooth ausgestatteten<br />

Xenon 1902.<br />

Mit der Adaptus Imaging-<br />

Technologie 6.0 können<br />

Nutzer lineare Barcodes<br />

mit hohen Druckdichten,<br />

2D-Codes sowie<br />

Displays mobiler Geräte<br />

problemlos scannen.<br />

Zugleich profitieren sie<br />

von einer verbesserten<br />

Bilderfassung einschließlich<br />

automatischer Freistellung,<br />

verbesserter<br />

Auflösung sowie Schärfefiltern.<br />

Die Xenon-Serie<br />

ist mit der TotalFreedom-<br />

Entwicklungsplattform von<br />

Honeywell ausgestattet.<br />

So lassen sich Applikationen<br />

zur Bildverarbeitung,<br />

Dekodierung und Formatierung<br />

direkt auf dem<br />

Scanner und nicht auf dem<br />

Host-System installieren.<br />

www.honeywell.com<br />

ident 4/10<br />

M3 MOBILE: Mobile Technologien<br />

Mit PDAs, die dafür vorgesehen sind die<br />

Produktivität von Mitarbeitern im Außen-<br />

dienst zu maximieren, war M3 bereits in verrschiedenen Märkten erfolgreich, darunter r<br />

Logistik, Außendienst, Postzustellung und d<br />

Versogungsbetriebe. Die M3 Einheit ist in n<br />

einer Reihe von unterschiedlichen Konfigurationen ratione ne nen n erhält- er erhä hä hält lt l -<br />

lich und alle M3 Mobilcomputer sind nicht nur ur extrem extr tr trem em wider- wwid<br />

id ider erstandsfähig,<br />

sondern bieten eine beeindruckende ende e Reihe Re Reih ihe e von vo von n<br />

Fuktionen, die 1D- und 2D-Barcode Scanner, er, Farbkamera,<br />

Far arbk bkam amer era, a<br />

GPRS und WIFI Kommunikation beinhalten. M3 PDAs sind<br />

mit einem IP-Wert von 65 bewertet gegen das Eindringen<br />

von Staub und Feuchtigkeit, sturzgetestet aus Höhen von<br />

1,8 metern und widerstehen extremen Temperaturbedingungen,<br />

was sie auch für die anspruchsvollsten Aufgaben im<br />

Freien geeignet macht. M3 eine 3-Jahres-Garantie auf alle<br />

Geräte. Die Modularität des M3 macht es möglich, ihn speziell<br />

auf Kundewünsche zuzuschneiden und stellt sicher, dass<br />

jedes einzelne Gerät in der Lage ist, den Anforderungen aller<br />

denkbaren Geschäftsvorfälle zu entsprechen. Zusätzlich liefert<br />

M3 Mobile jedes Gerät mit 2 Batterien, einem Destop<br />

Cradle Aufladegerät, einem Ohrheadset und Active Sync<br />

Software, die das Gerät kurzfristik betriebsnereit machen.<br />

www.m3mobile.co.kr<br />

<strong>Ident</strong>Pro: Präzise Staplerlokalisierung<br />

Die Frage „Wo ist mein Stapler,<br />

was hat er geladen und wo ist meine<br />

Ware“ beantwortet der RFID-<br />

Spezialist <strong>Ident</strong>Pro mit seinem<br />

neuen Produkt identPLUS jederzeit<br />

präzise. Den Beweis treten<br />

die Mannen aus Sankt Augustin in<br />

einem eigens dafür geschaffenen<br />

RFID-Technikum an. Dort wird in einer realen Lagerumgebung<br />

gezeigt, wie mit einem optischen Positionierungssystem in<br />

Verbindung mit RFID-Lesegeräten an einem Gabelstapler die<br />

Transparenz in jedem Lager auf 100% gesteigert und zusätzlich<br />

die Fehlerquote auf praktisch Null gedrückt werden kann. „Wir<br />

wollten ein modulares System entwickeln, dass drei wichtige<br />

Vorgaben erfüllt“, erklärt Michael Wack, Inhaber von <strong>Ident</strong>Pro.<br />

„Erstens soll identPLUS den Staplerfahrer bei der Ausführung<br />

seiner Transportaufträge unterstützten und Fehler vermeiden<br />

helfen, zweitens soll die Produktivität, also die Umschlaghäufigkeit,<br />

jeden Staplers gesteigert werden und drittens soll ident-<br />

PLUS die Verbesserung der Arbeitssicherheit unterstützen.“<br />

Das Grundsystem ermöglicht laut Hersteller eine Lokalisierung<br />

der Fahrzeuge mit einer Genauigkeit von besser 10 cm.<br />

www.identpro.de<br />

Motorola:<br />

Managed Services<br />

Der Geschäftsbereich<br />

Enterprise Mobility Solutions<br />

von Motorola hat<br />

zwei neue Managed-Services<br />

vorgestellt: den Managed<br />

Infrastructure Service<br />

und den Managed Device<br />

Service. Diese Motorola<br />

Dienstleistungen erleichtern<br />

Unternehmen das Management<br />

und den Betrieb<br />

komplexer, drahtloser Netzwerke<br />

oder mobiler Endgeräte.<br />

Mit den Managed<br />

Services profitieren Kunden<br />

von einem verlässlichen<br />

IT-Betrieb, niedrigen<br />

Betriebskosten, schnellen<br />

Reaktions- und Wiederherstellungszeiten<br />

im Störungsfall<br />

sowie von einem<br />

sicheren Investitionsschutz.<br />

Der neue Managed Infrastructure<br />

Service von<br />

Motorola ist eine Kombination<br />

aus den Wireless<br />

LAN Management- und den<br />

Netzwerksicherheitslösungen<br />

und bietet sowohl großen<br />

IT-Unternehmen als<br />

auch Kunden mit eingeschränkten<br />

IT-Ressourcen<br />

die Möglichkeit zu hochverfügbarem<br />

Monitoring,<br />

Management und Troubleshooting<br />

ihrer WLAN-Netze<br />

per Fernzugriff. Managed<br />

Device Service ermöglicht<br />

Kunden eine umfassende<br />

Verwaltung ihrer mobilen<br />

Geräte (wie mobile Computer,<br />

Enterprise Digital Assistants<br />

oder Barcodescanner)<br />

und versorgt sie mit dem<br />

nötigen Wissen, um die<br />

Verfügbarkeit dieser Geräte<br />

im gesamten Unternehmen<br />

zu maximieren.<br />

www.motorola.com/de


Nordic ID: Komplettsystem zur automatisierten<br />

Temperaturkontrolle<br />

Nordic ID bietet mit dem Nordic<br />

ID Monitor eine kostengünstige e<br />

Komplettlösung zur automatisierten ten<br />

Temperaturüberwachung in Lebensmittel- smittel-<br />

Einzelhandel, Restaurants und industriellen ustriellen<br />

Küchen. Mit dem Nordic ID Monitor or realisieren<br />

Unternehmen eine einfache, komfortable ortable Temperaturkontrolle<br />

von Lebensmitteln und nd Kühlg Kühlgeräten, ät die di<br />

angesichts verschärfter EU-Verordnungen immer mehr an Bedeutung<br />

gewinnt. Der Nordic ID Monitor ist mit wenig Aufwand einsatzbereit<br />

und besteht aus Temperatursensor, Basisstation und<br />

einer entsprechenden Server-Applikation zur Temperaturkontrolle.<br />

Die kleinen, kabellosen Sensoren werden direkt in Kühltheken,<br />

Gefriertruhen oder Transportfahrzeugen angebracht und<br />

überprüfen in frei definierbaren zeitlichen Intervallen die Umgebungstemperatur.<br />

Sobald die Temperatur eines Kühlgeräts die<br />

festgelegte Temperaturspanne verlässt, sendet das System<br />

in Echtzeit Warnmeldungen per E-Mail oder SMS. Mitarbeiter<br />

können dadurch besonders schnell intervenieren. Die Datenübertragung,<br />

die auf Zigbee Funk-Technologie basiert, erfolgt<br />

automatisch bei Funkkontakt vom Sensor an die Basisstation<br />

und von dort an die Applikation auf dem Server – zur Speicherung<br />

und Weiterverarbeitung. Ein Temperatursensor kann bis zu<br />

9.000 Messdaten speichern. Die Applikation generiert auf Basis<br />

der Messwerte verschiedene Reports und Trendkurven.<br />

www.nordicid.de<br />

Bluhm: Automatisierte Kennzeichnungslösungen<br />

Die Etikettendruckspender<br />

der Serie Legi-Air drucken<br />

und spenden Etiketten<br />

in einem Arbeitsgang. Der<br />

Legi-Air 4050 M verfügt<br />

über ein neuartiges Steuerungskonzept<br />

in Form<br />

eines Mastercontrollers.<br />

Hier übernimmt der Etikettierer<br />

selbst die Formatierung<br />

der Nutzdaten und<br />

macht dadurch unabhängig<br />

von den Programmiersprachen<br />

der unterschiedlichen<br />

Druckerhersteller. So kann<br />

für die jeweilige Anwendung<br />

das bestmöglich passende<br />

Druckmodul selektiert werden,<br />

ohne Anpassung der<br />

kundenseitigen Ansteuerung.<br />

Für das Aufbringen<br />

der Etiketten gibt es eine<br />

Vielzahl an Standardapplikatoren.<br />

Auch die RFID-<br />

Etikettierung ist in dem<br />

System bereits vorbereitet.<br />

Alle Etikettierpositionen<br />

und Einbaulagen sind möglich.<br />

Die Etikettendruckspender<br />

der Serie Legi-Air<br />

können Etiketten mit einer<br />

Positionsgenauigkeit von<br />

bis zu ± 0,5 mm aufbringen.<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

Industrial<br />

<strong>Ident</strong>ifi cation<br />

produkte 43<br />

RFID<br />

Mit RFID das Material<br />

zum richtigen Zeitpunkt<br />

am richtigen Ort!<br />

– LF, HF und UHF-Komponenten<br />

– Unterstützung von der Analyse bis zur Umsetzung<br />

– Kundenspezifi sche Lösungen<br />

– Weltweiter Support und globale Verfügbarkeit<br />

– Über 25 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion<br />

125 KHz<br />

13,56 MHz<br />

868 MHz<br />

����������������������<br />

���������������<br />

�������������������<br />

Internationale Fachmesse für<br />

Montage- und Handhabungstechnik<br />

www.balluff.de/rfi d Tel. +49 7158 173-0<br />

Objekterkennung +++ Weg- und Abstandsmessung<br />

Industrial Networking und Connectivity +++ Zubehör<br />

ident 4/10


44<br />

produkte<br />

Zebra Technologies:<br />

Bringt Farbe in den<br />

Etikettendruck<br />

Mit Zebra IQ Color Thermo-Direkt-Drucktechnologie<br />

können Anwender<br />

Farbetiketten nach Wunsch<br />

ausdrucken. Um ein farbiges<br />

IQ Color Etikett zu<br />

erstellen, können Anwender<br />

einfach bis zu drei Farben<br />

sowie Größe und Form<br />

des Farbfeldes bestimmen.<br />

Während des Produktionsprozesses<br />

werden die<br />

„unsichtbaren“ Tinten in<br />

bis zu drei verschiedenen<br />

Zonen des Etiketts eingebracht,<br />

je nach Etikettenformat<br />

und Anforderungen<br />

des Anwenders.<br />

Mit dem bloßen Auge sind<br />

die Farben vor dem Ausdruck<br />

nicht zu sehen. Erst<br />

unter der Hitze des Zebra<br />

Druckkopf wird die Tinte<br />

aktiviert und die gewählten<br />

Farben sind im gewünschten<br />

Layout sichtbar. So<br />

können für jedes einzelne<br />

Etikett Bilder, Zeichen, Linien,<br />

Grafiken und viele weitere<br />

Gestaltungsoptionen<br />

bei Ausdruck festgelegt<br />

werden. „Der Wechsel von<br />

Etikettenrollen oder Druckern<br />

entfällt, was gleichzeitig<br />

Fehlerpotentiale<br />

ausschließt“, sagt Richard<br />

Knight, Supplies Director<br />

bei Zebra Technologies.<br />

www.emea.zebra.com/de<br />

ident 4/10<br />

Robos: Etiketten mit UV-Schutz<br />

Technisch auf dem neuesten<br />

Stand produziert<br />

Robos UV-geschützte Etiketten<br />

vierfarbig im Digitaldruck<br />

in hoher Auflösung<br />

und sehr guter Bildqualität.<br />

Früher war eine gute Lichtbeständigkeit<br />

nur im Siebdruck<br />

zu realisieren, wobei<br />

man Einschränkungen in<br />

der Bildauflösung hinnehmen<br />

musste, es konnten<br />

nur grobe Raster realisiert<br />

werden und der Aufwand<br />

war höher. Ein zusätzlicher<br />

UV-Schutz schützt die darunter<br />

liegenden Druckfarben<br />

vor der schädlichen<br />

UV-Strahleneinwirkung<br />

und verhindert das Verblassen<br />

der Farbe. Er bietet<br />

eine Schutzfunktion<br />

gegen Abrieb, Nässe und<br />

aggressive Flüssigkeiten.<br />

Der Lichtschutz wird bis zu<br />

5 Jahren garantiert, abhängig<br />

von der Klimazone und<br />

den äußeren Bedingungen.<br />

Die Folie ist von –40 °C bis<br />

150 °C dauerhaft temperaturbeständig<br />

und auch für<br />

den Außenbereich perfekt<br />

geeignet. Wenn ein qualitativ<br />

hochwertiges Etikett<br />

sicher vor äußeren Einflüssen<br />

geschützt werden soll,<br />

dann ist eine Kombination<br />

aus Digitaldruck und UV-<br />

Schutz die optimale Veredelung.<br />

www.robos.de<br />

Intermec: Neuer PF8 Desktop-Drucker<br />

Zu den technischen Highlights des<br />

PF8 Desktop-Druckers gehören<br />

internes Ethernet und Unterstützung<br />

durch die Intermec PrintSet-Konfiguration.<br />

Diese neuen Funktionen<br />

vereinheitlichen und erleichtern den<br />

Einsatz von Druckern und verringern<br />

den Wartungsaufwand von Anwendungen.<br />

Das Intermec PrintSet unterstützt sowohl bei den Drucker-<br />

als auch bei den Netzwerkeinstellungen und erleichtert<br />

darüber hinaus das Herunterladen von Schriften, Grafiksymbolen<br />

und Firmware-Upgrade. Der PF8 Drucker ist zum einen<br />

als Thermotransfer- (PF8t) und zum anderen als Direkt Thermo<br />

Technologie-Modell (PF8d) erhältlich. Beide Varianten sind<br />

inklusive flexibler Industriestandardverbindungen wie parallelen,<br />

serienmäßigen USB- und optional auch mit internen Ethernet-<br />

Schnittstellen erhältlich. So ist eine einfach Drop-in Installation<br />

in vernetzten Umgebungen möglich. Mit seiner kompakten Größe,<br />

gängigen Mediaspezifikationen und der ESIM-Druckersprache<br />

schafft der PF8 Drucker einen einfachen Migration Path von<br />

proprietären Intermec -Druckern wie dem PC4 und anderen<br />

Desktop Druckern, die mit einer EPL Druckersprache arbeiten.<br />

www.intermec.com<br />

7iD Technologies:<br />

RFID Richtungserkennung<br />

Diese Lösung der 7iD funktioniert<br />

als reine Softwarevariante<br />

vollkommen<br />

unabhängig von der eingesetzten<br />

RFID-Hardware und<br />

benötigt entsprechend keine<br />

speziell für die Richtungserkennung<br />

ausgestatteten<br />

Reader oder Antennen. Der<br />

RFID Spezialist kann nun<br />

durch den Einsatz seiner<br />

Software mit allen marktüblichen<br />

Geräten auch die<br />

Richtung eines Gegenstandes<br />

bestimmen. Das reduziert<br />

die Investitionskosten,<br />

denn bereits vorhandene<br />

Hardware kann in vollem<br />

Umfang genutzt werden.<br />

Durch den Wegfall der Hardwarebeschränkungensinken<br />

zudem Komplexität und<br />

Fehleranfälligkeit des RFID<br />

Systems, Service und Wartung<br />

für diese reine Softwarelösung<br />

sind kaum<br />

nötig. Die Richtungserkennung<br />

der 7iD liefert aufgrund<br />

des feinen Tunings extrem<br />

stabile Ergebnisse, denn<br />

falsch-positive Lesungen<br />

werden zusätzlich erkannt<br />

und selbst wenn ein Behälter<br />

unerwünscht unmittelbar<br />

im Lesebereich der Antennen<br />

liegt, wird dieser ausgefiltert.<br />

Erst wenn er das Gate<br />

tatsächlich passiert, wird die<br />

Richtung erkannt und als korrekte<br />

Lesung akzeptiert. Der<br />

Aufbau eines solchen RFID<br />

Systems ist zugleich simpel:<br />

Schon zwei Antennen und<br />

ein Reader sind ausreichend<br />

– eine korrekte Richtungserkennung<br />

kann aber auch bei<br />

Gruppierung mehrerer Reader<br />

und diverser Antennen<br />

garantiert werden.<br />

www.7iD.com


CipherLab: Allround-Mobilcomputer für den Handel Leuze: Smart Kamera für schnelle Codes<br />

Mit den neuen Mobilcomputern<br />

der 9300er-Serie bietet<br />

Auto-ID-Spezialist Cipher-<br />

Lab ein effizientes Werkrkzeug für die Optimierung nng<br />

von Lager-, Bestell- und nnd<br />

Bezahlprozessen in Hann-<br />

-<br />

delsunternehmen. Die<br />

Mobilcomputer erleichtern<br />

durch ihren schnellen<br />

Arbeitsspeicher, die<br />

hohe Speicherkapazität und<br />

die zahlreichen Windows<br />

CE-Apps von CipherLab die<br />

Bestandsverwaltung und<br />

die automatische Warenbestellung<br />

erheblich. So helfen<br />

sie dabei, jederzeit ein<br />

vollständiges Warensortiment<br />

zu gewährleisten. Die<br />

Bluetooth-Technologie der<br />

9300er-Serie ermöglicht<br />

darüber hinaus kabelloses<br />

Arbeiten in Echtzeit ohne<br />

die di ie Notwendigkeit<br />

kei ke des stapelweisen<br />

seen<br />

Hochladens<br />

von voon<br />

Datensätzen.<br />

Die D schnellen<br />

Prozesse<br />

in modernen<br />

Handelsunter-<br />

H<br />

nehmen sind aber<br />

nicht nur aufgrund der hohen<br />

Rechenleistung kein Problem<br />

für die 9300er-Serie:<br />

Durch die IP64-Schutzklasse<br />

überstehen die Geräte<br />

auch beinahe jeden Sturz im<br />

hektischen Arbeitsalltag.<br />

www.cipherlab.com<br />

TSC: Sicherheit in der Patientenidentifikation<br />

und Einlasskontrolle<br />

TSC hat seine Produktpalette<br />

um Armbänder erweitert. Der<br />

Start erfolgt mit Wristbands<br />

DA, Armbänder für Erwachsene<br />

und Thermodirektdruck.<br />

Die TSC Armbänder (290mm<br />

lang, 29mm breit) bestehen<br />

aus einem 2-lagigen, wasserfesten Kunststoff mit selbstklebendem<br />

Verschluss und einem sehr guten Tragekomfort. Das<br />

latexfreie Armband ermöglicht die automatische <strong>Ident</strong>ifizierung<br />

von Personen, seien es Patienten in einer Klinik, Besucher<br />

einer Veranstaltung oder autorisierte Personen in Justizvollzugsanstalten.<br />

Dank vollständiger und genauer visueller Informationen<br />

können Behandlungen oder Zutrittskontrollen mit<br />

einem Minimum an Aufwand und einem Maximum an Sicherheit<br />

durchgeführt werden. Krankenhäuser müssen eine sichere<br />

und individuelle Behandlung jedes Patienten gewährleisten.<br />

Mit den TSC Wristbands können Patientendaten wie Name,<br />

Blutgruppe, <strong>Ident</strong>ifikationsnummer und weitere individuelle<br />

Daten im Barcode gespeichert und ausgelesen werden.<br />

Zur optischen Kontrolle können wesentliche Daten zusätzlich<br />

auf das Armband gedruckt werden. TSC bietet mit dem TDP-<br />

225W den passenden Desktopdrucker, der speziell für die<br />

Anforderungen beim Bedrucken von Armbändern im Gesundheitswesen<br />

und Veranstaltungssektor entwickelt wurde.<br />

www.tscprinters.com<br />

Die neue LSIS 422i von Leuze<br />

electronic meistert diese<br />

Aufgabe zuverlässig und bietet<br />

alle Vorteile der Baureihe<br />

LSIS 400, wie<br />

z. B. die praktischewebbasierte<br />

Konfiguration<br />

mit einem Standard-Browser.<br />

Je Bild liest die<br />

Smart Kamera LSIS 422i bis<br />

zu 99 2D Data Matrix Codes<br />

oder Barcodes gleichzeitig.<br />

Damit kann sie überall dort<br />

eingesetzt werden, wo verschiedene<br />

Labels mit hoher<br />

Geschwindigkeit erfasst und<br />

ausgewertet werden müssen.<br />

Sowohl die sehr kurze<br />

Belichtungszeit von nur 54<br />

μs als auch die Gerätesoftware<br />

tragen entscheidend<br />

zum Leistungsvermögen bei.<br />

So kann der Anwender z. B.<br />

auch das Lesen<br />

invers dargestellter<br />

2D-Codes<br />

realisieren. Er<br />

kann zudem die<br />

Empfindlichkeit<br />

an den jeweiligen<br />

Anwendungsfall anpassen<br />

und einzuhaltende Qualitätskriterien<br />

vorgeben. Auf diese<br />

Weise stellt die Smart Kamera<br />

LSIS 422i neben hohen<br />

Lesegeschwindigkeiten auch<br />

ein hohes Maß an Zuverlässigkeit<br />

sicher.<br />

www.leuze.com<br />

Nachtigallstrasse 1, D-36607, Bielefeld, Germany<br />

Tel.: +49 (0)521932700; Fax.: +49 (0)5219327070;<br />

Website: www.hiv-hoffmann.de - E-mail: info@hiv-hoffmann.de<br />

produkte 45<br />

ELITE<br />

DATALOGIC<br />

A U T O M A T I O N<br />

Datalogic Automation liefert den schärfsten stand-alone Vision<br />

Sensor DATAVS2, der sehr flexibel und intuitiv alle Eigenschaften zur<br />

Lösung automatischer Bildverarbeitungsaufgaben präsentiert.<br />

DATAVS2 ist ein komplettes Gerät: die Optik, rote LED Beleuchtung<br />

und die Elektronik befinden sich in einem extrem kompakten Gehäuse.<br />

DATAVS2 ist die richtige Lösung, wenn normale Fotozellen nicht mehr<br />

in der Lage sind die Applikationsanforderungen zu erfüllen. Sie stellen<br />

eine anwenderfreundliche und kosteneffiziente Alternative zu<br />

traditionellen Bildverarbeitungssystemen dar.<br />

Die DATAVS1 Serie ermöglicht eine einfache Installation und<br />

Konfiguration mittels externem Touchscreen, ohne PC.<br />

ident 4/10


46<br />

produkte<br />

mad geniuses:<br />

Scan-2-Light<br />

Logistiklösung<br />

Die mad geniuses GmbH<br />

aus München und die iXtech<br />

GmbH aus Saarbrücken<br />

haben eine neue<br />

übergreifende Logistiklösung<br />

für den E-Commerce<br />

entwickelt.<br />

Scan-2-Light stellt eine<br />

konsequente Weiterentwicklung<br />

herkömmlicher<br />

Pick & Put-to-Light-Systeme<br />

dar. Scan-2-Light<br />

verbindet die bewährte<br />

Versandhandelssoftware<br />

pixi mit den Lagerinfrastrukturlösungen<br />

von iXtech<br />

und bieten damit für<br />

Online-Händler eine völlig<br />

neue und äußerst kostengünstige<br />

Möglichkeit, Versandprozesse<br />

lückenlos<br />

abzubilden und effizient zu<br />

steuern.<br />

Dank hoher Schnittstellen-Kompatibilität<br />

knüpft<br />

pixi optimal an die Lagerinfrastruktur<br />

für den<br />

Online-Versandhandel an.<br />

Alle Prozesse des Warenflusses<br />

bei der Ein- und<br />

auslagerung sowie der<br />

Kommissionierung oder<br />

laufenden Inventuren, werden<br />

mittels Signalleuchten<br />

an den Lagerplätzen<br />

optimiert. Die äußerst<br />

geringen Unterhalts- und<br />

Anschaffungskosten pro<br />

Lagerplatz sorgen für<br />

deutliche Einsparungen.<br />

Im Vergleich zum Einsatz<br />

von herkömmlichen Lagerinfrastrukturlösungen,<br />

kann das Einsparungspotenzial<br />

bei bis zu 70 Prozent<br />

pro Lagerplatz liegen.<br />

www.pixi.eu<br />

ident 4/10<br />

Membrain: Einfaches Labelmanagement im SAP<br />

Das Produkt MembrainPAS LM realisiert die effektive Erstellung,<br />

den Ausdruck und die Pflege von Etiketten direkt im SAP-<br />

System. Ohne Entwicklungskenntnisse ist die Erstellung eines<br />

Regelwerkes für die Findung der entsprechenden Etikettenformate<br />

möglich. Die Pflege der Etikettenformate, Etikettendrucker<br />

und der Standorte erfolgt direkt im MembrainPAS LM.<br />

Der Standard beinhaltet bereits diverse Transaktionen (Druckprogramme)<br />

für die Erstellung von Produkt-, Lieferungs-, Versand-<br />

bzw. Lageretiketten (Transportaufträge, Lagerplatz, LE)<br />

sowie Etiketten zum Fertigungsauftrag. MembrainPAS LM<br />

arbeitet unter Einbindung einer Microsoft orientierten Etikettendesign-Lösung.<br />

Die einfach zu implementierende Lösung<br />

wird auf der SAP- Seite im Membrain eigenen Namensraum<br />

von SAP installiert und bietet hohe Flexibilität bei geringem<br />

Pflegeaufwand. MembrainPAS LM bietet zudem kundenindividuelle<br />

Erweiterungen bei der Datenbeschaffung.<br />

www.membrain-it.com<br />

Panmobil: Small Code Pointer<br />

Der Kölner AutoID Hersteller<br />

PANMOBIL ermöglicht – mit<br />

dem Small Code Pointer für<br />

smartSCANNDY – Bestellungen<br />

bequem aus dem<br />

Katalog zu tätigen. Mit dem<br />

neu entwickelten Aufsatz<br />

„Small Code Pointer“ ist<br />

das Scannen von 2 D Miniatur<br />

Barcodes kinderleicht.<br />

Selbst wenn Barcodes, wie<br />

in Katalogen, eng aneinander<br />

abgedruckt werden,<br />

ermöglicht smartSCANN-<br />

DY in Verbindung mit den<br />

Aufsatz das genaue Fixieren<br />

und Scannen von Miniatur<br />

Barcodes. Erfasste<br />

Daten können via Bluetooth,<br />

USB-Stick, USB COM,<br />

USB HID, USB Ethernet,<br />

Kabel oder über Easy-Batch-<br />

Betrieb (Daten synchronisieren,<br />

automatisch, ohne<br />

Anwendereingriff) an den<br />

PC des Anwenders und<br />

via Internet (z.B. in Webshops<br />

und E-Mail Programme)<br />

verschickt werden.<br />

smartSCANNDY ist in verschiedenen<br />

Ausführungen<br />

erhältlich, er liest 1D und 2D<br />

Barcodes sowie RFID TAGS<br />

(LF, HF). smartSCANNDY<br />

ist frei konfigurierbar.<br />

www.panmobil.de<br />

WAROK: Sonderaktion<br />

RoadRunners von Baracoda<br />

In enger Abstimmung<br />

mit Baracoda läuft bei<br />

WAROK bis 31. Juli 2010<br />

die Sonderaktion mit tollen<br />

Rabatten für Reseller<br />

für den kleinen, leichten<br />

und robusten RoadRunners<br />

Evolution 1D. Geliefert<br />

wird das ausgereifte<br />

Bluetooth RFID- und Barcode-Lesegeräteinnerhalb<br />

von 48 Stunden ab<br />

Lager. Die Aktion (Bestellhotline:<br />

+49 7721 20 26<br />

30) läuft bis 31. Juli 2010.<br />

Der RoadRunners Evolution<br />

1D hat ein schickes<br />

Design, ist klein, leicht<br />

und gleichzeitig sehr<br />

robust (übersteht Stürze<br />

aus 2 Metern auf Beton).<br />

Der RoadRunners Evolution<br />

ist mit seinem 3mm<br />

Plastikgehäuse, einem<br />

zusätzlichen Elastometer<br />

und dessen optionalen<br />

Protektor bestens geeignet<br />

für den Einsatz in rauen<br />

Umgebungen. Auch<br />

nach mehreren Stürzen<br />

auf Betonboden bleibt das<br />

handliche Gerät voll funktionsfähig.<br />

Er zeichnet sich<br />

durch eine hervorragende<br />

Lesequalität durch den<br />

CMOS Imager – auch bei<br />

leicht beschädigten oder<br />

kleinen Barcodes – und<br />

eine lange Batterieeffizienz<br />

(bis zu 30.000 UPC-<br />

Scans) aus.<br />

www.warok.de


topsystem:<br />

Lydia meets ERP<br />

aus Redmond<br />

Nachdem topsystem<br />

gerade erst für die nahtlose<br />

Integration der Pick<br />

By Voice Lösung top-<br />

SPEECH-Lydia in SAP<br />

zertifiziert wurde, legt das<br />

Unternehmen jetzt nochmals<br />

nach. Ab sofort bietet<br />

der IT-Spezialist für<br />

Logistikanwendungen<br />

auch eine Schnittstelle zur<br />

Unternehmenssoftware<br />

Microsoft Dynamics und<br />

deren Vorgängerversionen.<br />

Dazu zählen die noch<br />

bei vielen KMU im Einsatz<br />

befindlichen MS Dynamics<br />

2009, MS Dynamics<br />

AX 4.0 und MS Axapta<br />

3.0. Ein dicker Pluspunkt<br />

der Lösung: Sie kommt<br />

ohne Middleware aus.<br />

Entwickelt wurde das<br />

Interface in einem<br />

Gemeinschaftsprojekt<br />

der beiden Partner topsystem<br />

und dem dänischen<br />

Experten für die<br />

Entwicklung und Implementierung<br />

von IT unterstützten<br />

Arbeitsprozessen<br />

im Logistik- und Lagerumfeld<br />

Dynamics Concepts.<br />

Plug & Play gewährleistet<br />

eine unkomplizierte Kopplung<br />

von topSPEECH-<br />

Lydia und MS Dynamics/<br />

Axapta. Insofern können<br />

sämtliche Standardprozesse<br />

der ERP-Lösung<br />

wie das Drucken der Lieferscheine<br />

und Label,<br />

Kommissionierung, Inventur<br />

und das Management<br />

von Transportaufträgen<br />

selbstverständlich weiterhin<br />

genutzt werden.<br />

www.topsystem.de<br />

SpanSet: Produktverwaltung und -identifikation<br />

Zukünftig kann SpanSet textile<br />

Hebezeuge, Zurrmittel und<br />

die Produkte der Persönlichen<br />

Schutzausrüstung gegen<br />

Absturz (PSA) mit einem<br />

Datenchip (Transponder) zur<br />

Produktverwaltung und -identifikation<br />

ausrüsten. SpanSet<br />

ist damit in der Branche der<br />

Hebe-, Anschlag- und Zurrtechnik<br />

der erste Anbieter,<br />

der ein elektronisches <strong>Ident</strong>ifikations-<br />

und Produktverwaltungssystem<br />

mit innovativer<br />

Transpondertechnik einsetzt.<br />

Auf dem Transponder ist eine<br />

Codenummer gespeichert,<br />

über die der Anwender in<br />

einer Datenbank bedeutsame<br />

Produktdaten (zum Beispiel<br />

Artikelbezeichnung, Hersteller,<br />

Aufbewahrungsort, Datum<br />

der nächsten UVV-Prüfung,<br />

Tragfähigkeit WLL, Vorspannkraft,<br />

usw.) hinterlegen kann.<br />

Die Kombination aus Lesegerät<br />

zur Datenerfassung und<br />

Software zur Datenspeicherung<br />

und -verwaltung ermöglicht<br />

bislang nicht gekannte<br />

Vorteile bei der Erstellung<br />

von Inventarlisten, Dokumentation<br />

der Standzeiten, beim<br />

Verwalten von UVV-Prüfungen<br />

und bei Reparaturen von<br />

PSA-Produkten, sowie textilen<br />

Anschlag- und Zurrmitteln.<br />

www.spanset.de<br />

Turck: Vision-Sensoren mit externem Touchscreen<br />

Turck hat sein Vision-Sensor-Portfolio<br />

um neue Geräteversionen<br />

mit externem Display erweitert.<br />

Sowohl der Vision-Sensor iVu<br />

TG als auch der DataMatrix-/<br />

Barcode-Leser iVu BCR sind ab<br />

sofort auch in einer Variante mit<br />

abgesetztem Touchscreen zu haben. Die neuen Vision-Sensoren<br />

wurden von Turcks Optik-Partner Banner Engineering<br />

speziell für schwer zugängliche Einsatzbereiche entwickelt,<br />

in denen der externe Touchscreen die Bedienung erheblich<br />

erleichtert. Mit Hilfe des externen Farb-LCD-Touchscreens und<br />

einer intuitiven Menüführung können selbst Anwender ohne<br />

Bildverarbeitungskenntnisse den Sensor mühelos und ohne<br />

PC parametrieren. Neben einer USB-2.0-Schnittstelle für Diagnosen<br />

und Updates verfügen die iVu-Sensoren über eine integrierte<br />

Ringbeleuchtung in Rot, Blau, Grün, Weiß oder Infrarot<br />

sowie zahlreiches Montagezubehör. Der Anwender kann zwischen<br />

den Betriebsarten Mustererkennung, Fleckerkennung<br />

sowie Fleckerkennung unter Bewegung wählen. Der iVu BCR<br />

erkennt 2D-DataMatrix- und 1D-Barcodes, bei Bedarf sogar<br />

bis zu zehn unterschiedliche Codes in einem Bild.<br />

www.turck.com<br />

produkte 47<br />

HHC-Hydrus<br />

Luna<br />

Ultra<br />

Robuster<br />

Handheld<br />

Computer mit<br />

XENON Blitz<br />

p Marvell<br />

XScale ®<br />

PXA270<br />

624MHz<br />

Prozessor<br />

p Bis zu<br />

256MB RAM und 32GB Flash<br />

p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />

p 5 Megapixel Kamera mit XENON Blitz<br />

p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />

USB oder RS-232<br />

p Doppelakku-System mit 5000mAh ermöglicht<br />

Einsätze von über 40 Stunden<br />

p Schutzklasse IP67/68 – Ideal für den<br />

Außeneinsatz bei extremen Umweltbedingungen<br />

zu Land und Wasser<br />

p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />

möglich<br />

PDA-<br />

Safari<br />

Extrem<br />

robuster<br />

PDA<br />

mit umfangreicher<br />

Ausstattung<br />

p Marvell XScale ® PXA270 520MHz<br />

Prozessor<br />

p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />

p 1D/2D Barcodescanner und 13,56 MHz<br />

RFID-Modul integriert<br />

p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />

GPRS, IrDA, USB oder RS-232<br />

p Schutzklasse IP65 – Ideal für den<br />

Außeneinsatz bei schwierigen Umweltbedingungen<br />

p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />

möglich<br />

Mit unseren Ingenieuren setzen Sie<br />

auf Qualität, Zuverlässigkeit und<br />

Service bei der Auswahl der<br />

passenden Hard- und Softwarelösung.<br />

Fordern Sie uns!<br />

IIE - Ingenieurbüro für<br />

Industrie-Elektronik GmbH<br />

Marie-Curie-Straße 9<br />

50259 Pulheim<br />

Tel.: +49 (0)2234/98201-0<br />

Fax: +49 (0)2234/98201-90<br />

vertrieb@iie.de · www.iie.de<br />

ident 4/10<br />

Irrtum und Änderungen vorbehalten


48<br />

rfid systeme<br />

RFID-Lösung für Coca-Cola<br />

Handel setzt auf zukunftsweisende Technologie<br />

Der Einsatz von RFID kommt voran. Besonders<br />

der Handel setzt auf diese zukunftsweisende<br />

Technologie und fordert von seinen Zulieferern,<br />

ihre Waren mit RFID-Chips zu kennzeichnen. Die<br />

RFID-Experten vom openID-center des Fraunhofer<br />

IML haben für den Getränkehersteller Coca-<br />

Cola ein Konzept zum RFID-Einsatz entwickelt<br />

und bis zur praktischen Umsetzung begleitet.<br />

Die funkbasierte Datenübertragung mittels<br />

Transpondertechnologie – häufig<br />

auch als Chips bezeichnet – ist heute<br />

Stand der Technik in vielen Anwendungsbereichen<br />

und wird im Handel und in der<br />

Industrie bereits punktuell eingesetzt.<br />

"Dennoch konnten bisher die Potenziale<br />

der Technologie nicht in vollem Umfang<br />

ausgeschöpft werden", meint Niko Hossain,<br />

RFID-Experte am Fraunhofer IML.<br />

Dies liege vor allem an den Kosten, die<br />

durch den Einsatz von nur einmal zu verwendenden<br />

Transpondern entstehen.<br />

"Werden diese Transponder nur einmal<br />

benutzt, beispielsweise zur Wareneingangserfassung<br />

beim Transport der<br />

Waren eines Zulieferers zu einem Kunden,<br />

sind die Materialkosten höher als<br />

die Einsparungen, bei den manuellen<br />

Prozessen", erklärt Hossain.<br />

Darüber hinaus scheuten die Unternehmen<br />

den vermeintlich großen Aufwand<br />

durch die Umrüstung oder Anschaffung<br />

von Maschinen zur automatischen<br />

Kennzeichnung von Paletten mit RFID-<br />

Alexander Hille<br />

Weitere Informationen:<br />

Fraunhofer-Institut für<br />

Materialfluss und Logistik<br />

Joseph-von-Fraunhofer Str. 2-4<br />

44227 Dortmund<br />

www.iml.fraunhofer.de<br />

www.openID-center.de<br />

ident 4/10<br />

Transpondern. "In einigen Fällen kommt<br />

es sogar zu manuellen Anbringungsvorgängen",<br />

hat der Fraunhofer-Forscher<br />

beobachtet und sieht darin einen wesentlichen<br />

Grund dafür, dass der viel<br />

beschriebene Paradigmenwechsel<br />

durch<br />

den Einsatz der<br />

Transpondertechnologie<br />

bisher nicht<br />

eingetreten sei.<br />

Abhilfe könnte<br />

eine Lösung<br />

schaffen, bei<br />

der Transponder<br />

mehrmals verwendet<br />

werden<br />

und ein zusätzlicher<br />

Nutzen dadurch entsteht,<br />

dass sich die mit<br />

dem Transponder verbundenen<br />

Daten wie die Nummer<br />

der Versandeinheit (NVE) vollautomatisch<br />

mittels elektronischer Datenübertragung<br />

übermitteln ließe. Die Basis für<br />

einen solchen Einsatz wiederverwendbarer<br />

Transponder liegt in der Nutzung<br />

von mit Transpondern ausgestatteten<br />

Ladungsträgern.<br />

RFID-Pilotanwendung<br />

Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke<br />

AG hatte sich dazu entschlossen,<br />

einen wie oben beschriebenen intelligenten<br />

Ladungsträger der Firma Chep<br />

im Rahmen eines Pilotprojektes in<br />

Kooperation mit Rewe einzusetzen.<br />

Das Fraunhofer IML unterstützte das<br />

Unternehmen bei der Realisierung dieses<br />

RFID-Piloten am Standort Lüneburg.<br />

"Dabei konnten wir die Lesbarkeit RFIDgekennzeichneterMehrwegladungsträger<br />

testen und bewerten", berichtet Niko<br />

Hossain, der das Projekt zusammen mit<br />

Alexander Hille auf Seiten des Fraunhofer<br />

IML bearbeitete. Der Getränkehersteller<br />

arbeitet mit Mehrwegpaletten<br />

in einem Poolsystem. Auf den Paletten<br />

wird die Ware zu den Kunden, also den<br />

Handelsunternehmen, geliefert. Nach<br />

dem Abverkauf der Waren werden die<br />

leeren Paletten vom Pool-Dienstleister<br />

wieder abgeholt, zu einem Servicecenter<br />

transportiert, dort auf ihren ordnungsgemäßen<br />

Zustand kontrolliert und<br />

gegebenenfalls instandgesetzt.<br />

<strong>Ident</strong>ifizierung von Einzelpaletten auf<br />

der Fördertechnik<br />

Für das Pilotprojekt kamen mit RFID-<br />

Transpondern ausgestattete Paletten


zum Einsatz. Auf diesen Transpondern<br />

sind sogenannte GRAI gespeichert, das<br />

sind Globale <strong>Ident</strong>ifikationsnummern<br />

für Mehrwegtransportverpackungen,<br />

die dem Pool-Dienstleister helfen, den<br />

Überblick über sein Material zu behalten<br />

und einen reibungslosen Ablauf der<br />

erforderlichen logistischen Prozesse<br />

sicherzustellen. Bei Coca-Cola wird die<br />

auszuliefernde Ware automatisch auf die<br />

RFID-gekennzeichneten Halbpaletten<br />

palettiert und auf einem Förderband<br />

zu einem Etiketten-Applikator<br />

transportiert. Dort wird jede Palette<br />

eindeutig durch ein Bar-Code-Klebeetikett<br />

mit aufgedruckter NVE<br />

gekennzeichnet. Parallel soll über ein<br />

RFID-Lesesystem der mit der GRAI<br />

getaggte Ladungsträger identifiziert werden,<br />

um in einer zentralen Datenbank<br />

beide Informationen (NVE und GRAI) miteinander<br />

zu verknüpfen. "Ziel dieser Verknüpfung<br />

ist es, die im Warenausgang<br />

beim Getränkehersteller und im Wareneingang<br />

des Handelsunternehmens mittels<br />

RFID-Gate gelesenen GRAIs der<br />

Ware zuzuordnen", erklärt Alexander Hille.<br />

Dadurch könnten bei beiden Unternehmen<br />

Prozesse vereinfacht werden.<br />

Pulkerfassung von mehreren Paletten<br />

Die Verladung erfolgt mittels großer<br />

Stapler, die sechs solcher Paletten<br />

neben- und hintereinander auf einmal<br />

aufnehmen können. Bevor die Ware auf<br />

den Lkw verladen wird, sollen alle Paletten<br />

über ein RFID-Gate am Warenausgangstor<br />

erfasst werden. "Dazu haben<br />

wir die im Rahmen der Vortests ermittelte<br />

optimale Gate-Konstruktion eingesetzt",<br />

berichtet Hossain. Die sechs Paletten<br />

werden gleichzeitig vom Stapler mit einer<br />

Geschwindigkeit von etwa 6 km/h durch<br />

das Tor transportiert. Die hier erfassten<br />

Informationen dienen als Basis zur<br />

Erzeugung eines elektronischen Lieferavis<br />

(DESADV) von Coca-Cola an Rewe.<br />

Dieses Lieferavis wird automatisch per<br />

elektronischer Datenübertragung an den<br />

Kunden übermittelt. Beim Handelsunternehmen<br />

werden die Paletten mit einem<br />

Handgabelhubwagen aus dem Lkw<br />

entladen. Dabei werden zwei Paletten<br />

hintereinander gleichzeitig in Schrittgeschwindigkeit<br />

durch das Tor transportiert.<br />

Die hierbei erfassten Daten werden mit<br />

dem von Coca-Cola gesendeten Lieferavis<br />

abgeglichen und entsprechend im<br />

Informationssystem verbucht. Die Auswertung<br />

der Leserate findet an dieser<br />

Stelle durch den Händler statt.<br />

>> Diese RFID-Anwendung hat ihre Praxistauglichkeit<br />

unter Beweis gestellt


50<br />

rfid anwendung<br />

RFID-System bei OMV<br />

Barcotec bewegt OMV mithilfe von RFID-System<br />

Große Industrieanlagen wie die der OMV Raffinerie<br />

bedürfen einer regelmäßigen Wartung.<br />

Im Herbst 2009 wurde die Instandhaltung der<br />

Großteile der OMV Anlagen in Wien-Schwechat<br />

erstmals mit Hilfe eines automatischen RFID-<br />

Kennzeichnungssystems von Barcotec durchgeführt.<br />

Mithilfe der Barcotec -eigenen Software<br />

„easyMITS“ kam RFID-Technologie<br />

Mitte Oktober 2009 zum ersten<br />

Mal bei der OMV in Wien-Schwechat<br />

zum Einsatz. Dazu werden die zu wartenden<br />

Teile mit speziellen, industrietauglichen<br />

RFID Tags versehen und<br />

mobile RFID-Lesegeräte eingesetzt,<br />

welche Buchungen direkt über die<br />

Software „easyMITS“ an SAP senden.<br />

Die großen Anlagen werden im<br />

Zuge der Instandhaltung in ihre Einzel-<br />

Weitere Informationen:<br />

BARCOTEC Vertriebs GmbH<br />

- mobile & auto-id-solutions -<br />

A-1140 Wien<br />

Huetteldorfer Str. 110/301<br />

www.barcotec.at<br />

ident 4/10<br />

teile zerlegt. Diese werden zuerst mit<br />

Metallschildern gekennzeichnet, bis<br />

sie am so genannten „Waschplatz“<br />

mit RFID-Tags versehen werden. Mit<br />

den mobilen, besonders industrietauglichen<br />

Barcotec -Datenerfassungsgeräten<br />

werden die Teile dann über ihre<br />

Tags eingelesen und anschließend in<br />

einem intensiven Waschvorgang gereinigt.<br />

Danach werden die RFID-Tags der<br />

Teile erneut eingelesen und schließlich<br />

wieder zur Anlage zusammengebaut.<br />

Laugen und hoher Druck – nur mit RFID<br />

möglich<br />

Die Raffinerie Schwechat ist eine der<br />

größten und modernsten Binnenraffinerien<br />

Europas. Durch Destillations- und<br />

Veredelungsprozesse entstehen aus<br />

Rohöl und Halbfabrikaten hochwertige<br />

Mineralölprodukte und petrochemische<br />

Grundstoffe. Jährlich verarbeiten<br />

die Hightech-Anlagen in Schwechat 9,3<br />

Millionen Tonnen Rohöl – das ist rund<br />

die Hälfte aller in Österreich verwendeten<br />

Produkte auf Mineralölbasis. Die<br />

Anlagenteile werden einer regelmäßigen<br />

Wartung unterzogen, der österrei-<br />

OMV Raffinerie Schwechat (© OMV)<br />

Am Display des RFID-Datenerfassungsgerätes<br />

werden die Mitarbeiter von Arbeitsschritt zu<br />

Arbeitsschritt geführt und buchen online im<br />

ERP-System<br />

chische TÜV prüft dann die Einhaltung<br />

der behördlichen Vorgaben. Im Zuge<br />

dieser Arbeiten werden Anlagen zum<br />

Stillstand gebracht und in einzelne Teile<br />

zerlegt. Neben der Überprüfung<br />

werden diese dann am so genannten<br />

„Waschplatz“ gereinigt. Alle ausge-


Die zu wartenden Großteile werden identifiziert<br />

und einem Arbeitsprozess zugeordnet<br />

bauten Teile müssen gekennzeichnet<br />

werden, damit man sie wieder richtig<br />

einbauen kann.<br />

Das Projektteam testete unterschiedlichste<br />

Materialien für Beschriftungsschilder<br />

auf deren Beständigkeit und<br />

Lesbarkeit nach dem Waschvorgang.<br />

„Die Tags (RFID-Datenträger) müssen<br />

starken Beanspruchungen standhalten,<br />

und dürfen beim Waschvorgang<br />

nicht zerstört werden“, erläutert Alexander<br />

Rainsberger, Geschäftsführer<br />

von Barcotec. „Nach intensiven Tests<br />

war uns klar, dass RFID das beste<br />

Kennzeichnungsmedium für derartige<br />

Belastungen ist. Wir haben spezielle<br />

zylindrische Tags entwickelt, die den<br />

Waschvorgang sicher überstehen.“<br />

Flexibilität und Schnelligkeit<br />

Einen großen Vorteil des RFID-Systems<br />

stellt die Lagerplatzoptimierung<br />

und damit die Überschaubarkeit des<br />

Zwischenlagers am Waschplatz dar.<br />

Das neue <strong>Ident</strong>ifikationssystem liefert<br />

Informationen, welche Teile Priorität<br />

haben und als nächstes gereinigt<br />

werden, weil sie beispielsweise zuerst<br />

wieder in die Anlage eingebaut werden<br />

müssen. Dadurch werden Verzögerungen<br />

vermieden und die erforderlichen<br />

Planzeiten eingehalten. Das mobile<br />

Datenerfassungsgerät kann allerdings<br />

nicht nur RFID-Tags lesen, sondern<br />

gleichzeitig auch Barcodes. Sobald<br />

ein fertig gereinigtes Teil den Waschplatz<br />

verlässt wird ein Lieferschein<br />

Das RFID-Erfassungsgerät von Barcotec leistet<br />

am Gelände der OMV Raffinerie Schwechat<br />

zuverlässige Dienste<br />

mit Information über Abholer sowie<br />

Zielort erstellt. Dafür wird mit dem<br />

Erfassungsgerät ein 1D-Barcode eingescannt.<br />

Der große Vorteil des Einsatzes<br />

der Software „easyMITS“ ist,<br />

dass die eingelesenen Daten automa-<br />

tisch online vom mobilen Gerät an das<br />

ERP-System übermittelt werden. So<br />

sind diese immer live zentral verfügbar<br />

und es ist stets leicht nachvollziehbar,<br />

welche Teile sich gerade wo und<br />

in welchem Status befinden.<br />

Ein anspruchsvolles RFID-<br />

Komplettpaket<br />

Barcotec lieferte der OMV ein<br />

Full-Service Paket: von der RFID-<br />

Tag-Entwicklung über das mobile<br />

Datenerfassungsgerät bis zur Middleware<br />

„easyMITS“ kam alles aus<br />

einer Hand. Der zuständige Turnaround<br />

Manager bei OMV freut sich:<br />

„Das Angebot einer Komplettlösung<br />

von Barcotec war uns sehr wichtig.<br />

Die Kompetenz des Unternehmens<br />

hat sich von der Suche nach dem<br />

richtigen RFID-Tag über die Datenerfassung<br />

bis zur Anbindung an unser<br />

rfid anwendung 51<br />

Selbst kleinste Erfassungsteile können mithilfe<br />

der RFID-Technologie wieder eindeutig identifiziert<br />

werden<br />

ERP-System ganz klar gezeigt. Wir<br />

wurden von Barcotec sehr gut betreut,<br />

und der Zeitraum zwischen unserer<br />

Bestellung und der Lieferung unserer<br />

fertigen „easyMITS“-Prozesse betrug<br />

nur drei Wochen.“ Rainsberger bestä-<br />

>> Durch das automatische System wird<br />

es möglich, eine Historie für jeden<br />

Apparateteil zu erstellen


52<br />

logistikstudie<br />

Logistik-Indikator im zweiten Quartal 2010<br />

Kräftiger Auftrieb der Logistikkonjunktur in Deutschland<br />

Die deutsche Logistikwirtschaft zeigt sich im<br />

Frühjahr 2010 in weiterhin deutlich aufwärts<br />

gerichteter Verfassung. Dies geht aus der aktuellen<br />

Erhebung des Logistik-Indikators hervor,<br />

den das Institut für Weltwirtschaft (IfW) im<br />

Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V.<br />

(BVL) berechnet.<br />

Der Gesamtindikator für das<br />

Geschäftsklima in der Logistikbranche<br />

konnte abermals kräftig zulegen:<br />

Er stieg um 24,5 Zähler. und erreicht<br />

nun einen Wert von 138,8 Punkten.<br />

Damit liegt er jetzt sehr deutlich über<br />

der neutralen 100er-Marke. Der Indikator<br />

reicht zudem fast wieder an das<br />

Niveau heran, das zuletzt vor zwei Jahren<br />

vor Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise<br />

gemessen wurde.<br />

Anders als noch in den Vorquartalen<br />

hat die Lagebeurteilung am deutschen<br />

Logistikmarkt kräftig nachgezogen;<br />

sie überwand mit einem neuen Indexstand<br />

von 130,6 Punkten erstmals seit<br />

mehr als einem Jahr wieder das Normalniveau.<br />

Damit kann sie nun auch<br />

deutlich zur Erwartungskomponente<br />

aufschließen, die sich zum sechsten<br />

Mal in Folge verbesserte und nun<br />

einen sehr optimistischen Wert von<br />

147,1 Indexpunkten aufweist – das<br />

ist ein Zuwachs um 11,5 Zähler. „Die<br />

Maierhebung des Logistik-Indikators<br />

Dr. Stefan Kooths<br />

Prognosezentrum<br />

Institut für Weltwirtschaft<br />

www.ifw-kiel.de<br />

Weitere Informationen:<br />

Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V.<br />

Schlachte 31<br />

28195 Bremen<br />

www.bvl.de<br />

ident 4/10<br />

Sonderthema: Kreditklemme<br />

Antworten in Prozent aller Befragten<br />

90%<br />

Logistikdienstleister<br />

Industrie und Handel<br />

80%<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

signalisiert Vertrauen der Logistikverantwortlichen<br />

in eine nachhaltige<br />

wirtschaftliche Belebung. Alle Werte<br />

verheißen weitere Dynamik bei zunehmend<br />

gut ausgelasteten Kapazitäten“,<br />

kommentierte Prof. Raimund Klinkner,<br />

der Vorstandsvorsitzende der BVL,<br />

das Ergebnis.<br />

Logistikanbieter:<br />

Lageeinschätzung deutlich verbessert<br />

Die Annäherung von Lagebeurteilung<br />

und Erwartungen gilt im Grundsatz<br />

für beide Marktseiten. Während<br />

nunmehr beide Komponenten auf der<br />

ja nein<br />

Fragestellung: Würden Sie aus Sicht Ihres Unternehmens von einer Kreditklemme sprechen?<br />

Anwenderseite (Industrie und Handel)<br />

praktisch gleichauf liegen, konnte<br />

die im Vorquartal auf der Anbieterseite<br />

(Logistik-dienstleister) weit aufgerissene<br />

Spanne von über 60 Zählern<br />

mehr als halbiert werden. Letzteres<br />

ist nahezu vollständig auf die verbesserte<br />

Lageeinschätzung zurückzufüh-<br />

>> Auch die Kapazitätsauslastung, die<br />

seit sieben Quartalen als zum Teil<br />

völlig ungenügend beurteilt wurde,<br />

konnte sich kräftig erholen


Inland wie im Ausland weiter verbessern<br />

konnten, wird nun erstmals seit<br />

fünf Quartalen die Geschäftslage wieder<br />

deutlich positiv gesehen.<br />

Das Logistikklima auf der Anwenderseite<br />

hat sich ebenfalls deutlich verbessert<br />

und weist einen Anstieg um<br />

27 Zähler auf 140,5 Zähler auf. Allerdings<br />

haben dort beide Komponenten<br />

– Lage und Erwartungen – etwas<br />

ausgewogener zum Anstieg beigetragen.<br />

Der Lageverbesserung von 102,4<br />

auf 137,1 steht bei den Erwartungen<br />

ein Anstieg von 124,7 auf 143,9 Indexpunkten<br />

gegenüber. Bei ganz überwiegend<br />

als hoch ausgelasteten eigenen<br />

Logistikkapazitäten hat sich die Kapazitätsverfügbarkeit<br />

im Markt deutlicher<br />

verknappt. Auch die Logistikpreise fallen<br />

jetzt nicht mehr hinter die allgemeine<br />

Kostenentwicklung zurück. Die<br />

Zeichen für zukünftige inländische wie<br />

grenzüberschreitende Logistikbedarfe<br />

stehen deutlich auf Expansion, was sich<br />

in verstärkten Kapazitätsaufbauplanungen<br />

der Anwender niederschlägt.<br />

Logistikmärkte:<br />

keine Kreditklemme mehr<br />

Bei der Kapitalbeschaffung sieht sich<br />

die überwiegende Zahl der Befragten<br />

keiner Kreditklemme aus Sicht<br />

des eigenen Unternehmens gegenüber:<br />

78 Prozent der Anbieter und<br />

85 Prozent der Anwender verneinen<br />

die Frage auf verstärkte Finanzierungsprobleme.<br />

Gegenüber dem<br />

Winterquartal 2009 hat sich die Situation<br />

damit wieder entspannt: damals<br />

gaben 40 Prozent der Anbieter und 31<br />

Prozent der Anwender an, dass ihre<br />

Kapitalbeschaffung durch die Finanzkrise<br />

beeinträchtigt wurde.<br />

ident<br />

Teilindikator „Logistikdienstleister“<br />

Indexpunkte<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

Normalniveau<br />

40<br />

Klima Lage Erwartungen<br />

20<br />

2006-Q4 2007-Q2 2007-Q4 2008-Q2<br />

Indexpunkte<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

Normalniveau<br />

40<br />

Klima Lage Erwartungen<br />

20<br />

2006-Q4 2007-Q2 2007-Q4 2008-Q2<br />

2008-Q4<br />

Teilindikator „Industrie und Handel“<br />

Gesamtindikator<br />

Indexpunkte<br />

180<br />

160<br />

140<br />

120<br />

100<br />

80<br />

60<br />

Normalniveau<br />

40<br />

Klima Lage Erwartungen<br />

20<br />

2006-Q4 2007-Q2 2007-Q4 2008-Q2<br />

2008-Q4<br />

2008-Q4<br />

2009-Q2<br />

2009-Q2<br />

logistikstudie 53<br />

2009-Q2<br />

2009-Q4<br />

2009-Q4<br />

2009-Q4<br />

2010-Q2<br />

2010-Q2<br />

2010-Q2<br />

ident 4/10


54<br />

rfid technologie<br />

RFID – jetzt richtig investieren<br />

Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Einsatz ist<br />

eine genaue Prozessanalyse<br />

RFID kann in Unternehmen Prozesse effektiver gestalten, die Produktivität erhöhen und die Qualität<br />

insgesamt verbessern. Diese Vorteile sind seit längerer Zeit bekannt und auch die, teilweise fruchtlosen,<br />

Diskussionen der Vergangenheit haben daran nichts geändert. Genauso deutlich hat sich<br />

jedoch die Tatsache herauskristallisiert, dass RFID nicht bei jeder Anwendung in jedem x-beliebigen<br />

Unternehmen Effizienzpotenziale nutzbar macht.<br />

So hat es allgemein wenig Sinn, sich<br />

vorab auf eine bestimmte Technologie<br />

festzulegen, ohne vorher seine eigenen<br />

Prozesse analysiert zu haben. Genau<br />

so fahrlässig wäre es aber auch, RFID<br />

auf keinen Fall integrieren zu wollen, nur<br />

weil man einen Teil seiner Abläufe neu<br />

designen müsste. Technisch machbar<br />

ist in diesem Zusammenhang heute Vieles,<br />

denn auch die größten Herausforderungen<br />

der Vergangenheit in Bezug auf<br />

Materialien, Lesereichweiten und Frequenzen<br />

konnten gemeistert werden.<br />

Interessanter ist die Fragestellung nach<br />

der Wirtschaftlichkeit und dem ROI –<br />

der für viele potenzielle Anwender das<br />

A und O bei der Überlegung über die<br />

Einführung von RFID ist.<br />

Im Zusammenhang mit der Einführung<br />

der Technologie spielen naturgemäß<br />

die Kosten eine<br />

besondere Rolle<br />

und werden<br />

penibel beäugt.<br />

In diesem Kontext<br />

summieren<br />

manche Unternehmen<br />

nur die<br />

Frithjof Walk,<br />

Vertriebsleiter OBID<br />

Weitere Informationen:<br />

Feig Electronic GmbH<br />

Lange Straße 4<br />

D-35781 Weilburg<br />

Tel.: +49 6471-3109 0<br />

www.feig.de<br />

ident 4/10<br />

Materialkosten für die Transponder<br />

sowie die Anschaffungskosten der<br />

Hardware. Die Aufwendungen für die<br />

RFID-Integration selbst – inklusive Prozess-<br />

und Umgebungsanalyse – werden<br />

oft nicht berücksichtigt. Hier jedoch<br />

zeigt die Praxis etwa, dass bei manchen<br />

Projekten bis zu 50 Prozent der Integrationskosten<br />

auf die Software entfallen.<br />

Außerdem kann es notwendig sein,<br />

dass innerbetriebliche Prozesse neuorganisiert<br />

werden müssen, um ein RFID-<br />

System sinnvoll zu implementieren.<br />

Manche Unternehmen versäumen es<br />

zudem, Ziele zu definieren.<br />

Wirtschaftlichkeit als Maßstab<br />

Technische Machbarkeitsstudien und<br />

Rentabilitätsprüfungen sind ebenso<br />

Faktoren, die Projekte letztlich entscheidend<br />

prägen. Damit ist jedes RFID-<br />

Szenario individuell zu betrachten und<br />

Lösungen von der Stange existieren per<br />

se nicht. Nur technische Machbarkeitsstudien<br />

und Wirtschaftlichkeitsprüfungen<br />

geben Aufschluss darüber, wie sich<br />

der Nutzwert eines Projekts darstellt<br />

und ob es überhaupt erfolgreich sein<br />

kann. Wirtschaftlichkeit resultiert stets<br />

aus einer Verbesserung der Produktivität,<br />

einer Reduzierung von Fehlern<br />

und einer Effizienzsteigerung von Pro-<br />

zessen. Daher muss das Engagement<br />

für die technische Integration der Technologie<br />

immer in einem angemessenen<br />

Verhältnis zum Return on Investment<br />

(ROI) stehen. Dieser ist genauso individuell<br />

zu betrachten wie jedes RFID-Projekt<br />

selbst. Grundsätzliche Aussagen<br />

und Verallgemeinerungen im Bezug auf<br />

ROIs sind im Allgemeinen weder zielführend<br />

noch seriös. Von wirtschaftlicher<br />

Reife kann jeweils nur bezogen auf den<br />

Einzelfall gesprochen werden.<br />

Kosten-Nutzen-Analyse als Basis<br />

Eine umfassende Aufschlüsselung aller<br />

Prozesskosten ist die Grundlage einer<br />

aufschlussreichen Kosten-Nutzen-Analyse.<br />

Sie erfordert eine neutrale, gemeinsam<br />

mit dem Kunden durchgeführte,<br />

>> Es ist deutlich zu erkennen, dass sich die<br />

RFID-Technologie immer stärker ihren<br />

Weg in den Alltag der Menschen bahnt


Bestandteil der Gesamtinvestition sein.<br />

Bevor man RFID einführt und zur strategischen<br />

Geschäftskomponente erklärt,<br />

empfiehlt es sich, diese Fragen eingehend<br />

zu prüfen und in kleinen Pilotbereichen<br />

zu testen.<br />

Technische Herausforderungen<br />

gemeistert<br />

Dies gilt ebenso für technische Fragestellungen.<br />

So stellte in der Vergangenheit<br />

beispielsweise der Einsatz von<br />

RFID im Zusammenhang mit Metall<br />

oder Flüssigkeiten immer eine Herausforderung<br />

dar. Diese sind heute weitestgehend<br />

gelöst, da unter anderem<br />

die Transponderhersteller ihre Produkte<br />

dahingehend modifiziert haben, dass sie<br />

besser mit der abschirmenden Wirkung<br />

der genannten Materialien zurechtkommen.<br />

Auf der anderen Seite wurden<br />

auch die Lesergeräte immer leistungsfähiger<br />

und konnten bessere Reichweiten<br />

und somit optimalere Leseergebnisse<br />

erzielen. Diese Entwicklung führte aber<br />

im Umkehrschluss nicht dazu, dass die<br />

Reader oder die Transponder deutlich<br />

teurer geworden sind. Jedoch ist<br />

eins sicher: Zum Preis eines Barcode-<br />

Labels wird ein RFID-Transponder nie<br />

zu erwerben sein. Ein Stück Silizium<br />

und eine metallische Antenne werden,<br />

auch wenn sie auf einem Stück Papier<br />

untergebracht sind, nicht so preiswert<br />

sein können wie eben ein Stück Papier<br />

ohne diese Technologie. Dies ist auch<br />

gar nicht notwendig, denn sowohl der<br />

Barcode als auch die RFID-Technologie<br />

werden künftig Hand in Hand operieren<br />

und im Zusammenspiel die Produktivität<br />

in Unternehmen steigern.<br />

Immer die richtige Frequenz für die<br />

richtige Anwendung ung<br />

Auch der angemessenen messenen<br />

Frequenz kommt mmt<br />

bei einer RFID-<br />

Lösung besondere<br />

Bedeutung<br />

zu. Low Frequenncy (LF, 125kHz) beieispielsweise ist die<br />

e<br />

Technologie, welche elche e<br />

passiven RFID-SysteSystemen zum Durchbruch chbruch ch<br />

in den Bereichen hen der<br />

Automobilindustrie, strie, bei<br />

Wegfahrsperren, n, bei der<br />

Tieridentifikation und bei Zugangskontrollen<br />

verholfen hat hat. LF ist eine robuste<br />

Technologie, entwicklungstechnisch<br />

ausgereift und gut geeignet für schwierige<br />

Umgebungen, in denen metallische<br />

Untergründe sowie Feuchtigkeit häufig<br />

anzutreffen sind. Passive 13,56MHz<br />

Systeme wiederum operieren, genau<br />

wie LF-Systeme, nach dem Prinzip der<br />

induktiven Kopplung und bieten ebenfalls<br />

eine gute Leistung in metallischen<br />

Umgebungen, bei Feuchtigkeit und bei<br />

häufig auftretenden Interferenzen. Bei<br />

Reichweiten bis zu 1,5 Metern und je<br />

nach Systemplanung – bei akzeptablen<br />

Restriktionen auch darüber hinaus<br />

– kann man bereits sehr gut Lösungen<br />

für Anwendungsfälle in der Intralogistik,<br />

Produktionslogistik aber auch in der<br />

Personenidentifikation realisieren. High<br />

Frequency (HF) ist in diesem Zusammenhang<br />

bereits die Standard-Frequenz<br />

für Personenidentifikation beim<br />

ePassport, eID, bei Zugangskontrollen,<br />

Ticketing-Lösungen und in vielen anderen<br />

Bereichen.<br />

UHF Systeme ihrerseits kamen erst<br />

durch den RFID Hype, welcher durch<br />

das Engagement des Handels ausgelöst<br />

wurde, vollständig ins Bewusst-<br />

rfid technologie 55<br />

sein vieler Anwender. Hier wurde<br />

oft der Fehler gemacht, alle anderen<br />

Technologien als veraltet und weniger<br />

leistungsfähig abzutun. Passive<br />

UHF-Systeme eignen sich besonders<br />

für Long-Range-Lösungen, bei denen<br />

insbesondere große Reichweiten von<br />

den Nutzern eingefordert werden. Versucht<br />

man UHF-Systeme U<br />

nur<br />

für den Nahbereich Na einzusetzen,<br />

setzen, eerfordert<br />

dies oft<br />

einen großen g techni-<br />

schen Aufwand. Dies<br />

liegt daran, dass die<br />

sogenannten sog Überreichweiten<br />

rei minimiert<br />

m werden<br />

müssen. Letztlich<br />

spielen<br />

Mikrowellensysteme<br />

sy syst fast ausschließlich<br />

sc schl hl hlie ießlich als aktive oder<br />

semiaktive se semiaktive Syste Systeme eine Rolle.<br />

Man benötigt benötigt also zus zusätzliche Energie,<br />

um diese Systeme unter un den gelten-<br />

den Rahmenbedingun<br />

Rahmenbedingungen mit großen<br />

Reichweiten betreiben zu können.<br />

Dann jedoch sind sie sehr zuverlässig<br />

und in vielen Anwendungen, sei es für<br />

die Erfassung von Straßennutzungsgebühren,<br />

im Bahnumfeld oder auch<br />

bei der Verfolgung von Containern, im<br />

Einsatz.<br />

Es ist deutlich zu erkennen, dass sich<br />

die RFID-Technologie immer stärker<br />

ihren Weg in den Alltag der Menschen<br />

bahnt. In diesem Zusammenhang<br />

stellt sich nicht mehr die Frage, wann<br />

sie sich durchsetzen wird – sie hat es<br />

bereits getan. Man sollte sich jedoch<br />

von der Vorstellung verabschieden,<br />

jedes Effizienzproblem wirtschaftlich<br />

mit RFID lösen zu können oder zu<br />

wollen. Hier gibt es eindeutige Vorgaben,<br />

die sich aus einer individuellen<br />

Analyse der Gegebenheiten beim<br />

Anwender ergeben. Sind jedoch alle<br />

wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen<br />

gegeben, befinden sich<br />

implementierende Unternehmen auf<br />

dem Weg, einen echten Innovationssprung<br />

zu machen.<br />

ident<br />

ident 4/10


56<br />

2d codes<br />

Schutz vor Plagiaten<br />

Neues Gesetz zur <strong>Ident</strong>ifikation und Codierung g vvon<br />

von<br />

Human-Arzneimitteln als Schutz vor Plagiaten<br />

Es gibt eine neue Kennzeichnungspflicht im Arzneimittelsektor: ekttor:<br />

die Codierung von Medikamenten soll sicherer werden und mit einem einnem<br />

EAN DataMatrix vor Fälschungen schützen. In der Türkei ist dieser Schutz Schhutz<br />

bereits Gesetz, die EU-Länder werden folgen.<br />

Die geplante EU-Richtlinie im<br />

Gesundheitswesen stellt die Arzneimittel-Hersteller<br />

vor logistische Herausforderungen.<br />

Die Lieferkette hängt<br />

von der Lesbarkeit der Daten ab. Reißt<br />

sie, drohen Schadenersatzansprüche.<br />

Eine vorherige Überprüfung der<br />

Codes schützt die Hersteller davor.<br />

Bisher haben aber nur wenige Hersteller<br />

ihre Systeme auf EAN Data-<br />

Matrix umgestellt. Zukünftig sollen<br />

alle in Europa gehandelten verschreibungspflichtigen<br />

Arzneimittel einheit-<br />

lich codiert werden. Statt des bisher<br />

üblichen eindimensionalen Strichcodes<br />

soll ein 2D-Code u. a. auch mit<br />

einer Seriennummer versehen und<br />

Carsten Welsmann<br />

Weitere Informationen:<br />

Welsmann ID e. K.<br />

Otto-Brenner-Straße 203<br />

33604 Bielefeld<br />

Tel.: +49 521 270 60 21<br />

www.welsmannid.de<br />

auf die Verpackung g<br />

gedruckt werden. Die e<br />

2D-Codes wurden n<br />

deshalb als die am bessten<br />

geeignete Technologie noloogie<br />

ausgeausgewählt, weil sie große e Datenmengen<br />

DDatenmengen<br />

auf kleinstem Raum speichern. peichern. chern.<br />

Der Code soll alle relevanten Daten zum<br />

Produkt und der Herstellungscharge<br />

sowie erstmals auch das Verfallsdatum<br />

enthalten. Jede Nummer wird einmalig<br />

vergeben. Kommt es zu Auffälligkeiten<br />

>> Eine objektive Überprüfung kann daher<br />

ident 4/10<br />

nur mit einem geeignetem 2D-Code-<br />

Prüfgerät erfolgen


automatisch erfolgen kann. Krankenhäuser,<br />

weil Verwechslungen bei der<br />

Medikamentenverordnung durch die<br />

neue Technologie nahezu ausgeschlossen<br />

werden können. Dieser 2D-Code<br />

ermöglicht eine eindeutige Patientenidentifikation<br />

und Abgleichung mit dem<br />

Medikament selbst.<br />

Qualität und Lesbarkeit der neuen<br />

2D-Codes prüfen<br />

Ein Scanner reicht dazu nicht aus, denn<br />

es geht darum, den Code zu prüfen,<br />

nicht den Scanner. Soll heißen: ein<br />

Scanner sagt nichts über die Qualität<br />

des Codes aus, sondern nur etwas<br />

über die eigene, subjektive Lesefähigkeit.<br />

Scanner sind keine Prüfgeräte<br />

und daher auch nicht geeignet, um<br />

die Einhaltung einheitlicher Vorgaben zu<br />

überprüfen und damit einen Anspruch<br />

auf Schadenersatz zu begründen,<br />

falls damit eine Nichtlesung festgestellt<br />

wird. Eine objektive Überprüfung<br />

kann daher nur mit einem geeignetem<br />

2D-Code-Prüfgerät erfolgen.<br />

Die bisherigen, klassischen Prüfgeräte<br />

für Strichcodes haben Balken- und<br />

Lückenbreiten sowie Kontraste zu vermessen.<br />

2D-Codes lassen sich mit solchen<br />

Geräten nicht prüfen. Bei diesen<br />

Codes kommt es zudem auf andere<br />

Korrelationen an. Die Messtechnik ist<br />

eine komplett andere, schon eine kleine<br />

Veränderung der Messblende kann die<br />

Messergebnisse verfälschen. Zusätzlich<br />

ist auf eine ordnungsgemäße Kalibrierung<br />

des Prüfgerätes zu achten.<br />

Mit der Anschaffung eines eigenen<br />

Prüfgerätes wie dem REA MLV-2D<br />

und der Schulung von Mitarbeitern<br />

im bestimmungsgemäßen Umgang<br />

damit, können sich Hersteller teuere<br />

BUCHVORSTELLUING<br />

Neue Fassung der Studie RFID-<br />

Business Case Calculation<br />

FIR zeigt Weg zu einer umfassenden und transparenten Entscheidungsvorlage auf<br />

Das FIR an der RWTH Aachen veröffentlicht im<br />

März dieses Jahres die zweite überarbeitete<br />

Fassung der RFID - Business Case Calculation.<br />

Automatische <strong>Ident</strong>ifikationstechnologien sind<br />

seit langem ein wichtiger Bestandteil unternehmerischer<br />

Prozesse. Dennoch verbreiten sich<br />

Technologien wie die Radiofrequenzidentifikation<br />

(RFID) eher schleppend. Einen wesentlichen<br />

Grund dafür sieht das FIR in der bisher<br />

fehlenden methodischen Unterstützung bei der<br />

Planung und Bewertung derartiger Systeme. Hier setzt die<br />

RFID - Business Case Calculation an.<br />

Auf kompakten 125 Seiten wird ein detaillierter Einblick in das<br />

3-stufige Vorgehen zur Planung und Bewertung des RFID-<br />

Einsatzes gegeben. Neben einer Einführung in die RFID-<br />

Technologie und die Potenziale aber auch Hindernisse eines<br />

möglichen Einsatzes in den Unternehmen werden die ver-<br />

Rückrufaktionen sparen. Sie sollten es<br />

zudem nicht versäumen, immer auch<br />

ein Prüfprotokoll mit zu liefern, das<br />

die Lesbarkeit und die Einhaltung der<br />

international gültigen Normen (ISO/<br />

IEC 15415, ISO/IEC 16022, ANSI<br />

MH10.8.2-2006 und ISO/IEC 15418)<br />

dokumentiert. Nur einwandfrei lesbare<br />

2D-Codes gewährleisten eine funktionierende<br />

Lieferkette bis zum Endabnehmer<br />

und erreichen damit das Ziel<br />

der durchgängigen Rückverfolgbarkeit.<br />

Die einwandfreie Lesbarkeit der<br />

Original-Codes ist es, die dem Etikettenschwindel<br />

letztendlich einen Riegel<br />

vorschiebt. Die Firma Welsmann<br />

ID ist seit vielen Jahren Partner der<br />

Firma REA Elektronik, dem Hersteller<br />

von Prüfgeräten für 1D Strichcodes<br />

und 2D Codierungen. Die Anwender<br />

können diese Codierungen bzgl. der<br />

Qualität und des richtigen Datenaufbaus<br />

als Dienstleistung prüfen lassen,<br />

sowie auch alle anderen Codearten.<br />

ident<br />

wendeten Software-Tools ausführlich beschrieben<br />

und darüber hinaus reale Praxisbeispiele<br />

betrachtet. Die RFID – Business Case Calculation<br />

beleuchtet detailliert, wie Unternehmen<br />

Prozesse analysieren, Schwachstellen aufdecken,<br />

beheben und Investitionsausgaben sowie<br />

Betriebskosten bestimmen können. Durch die<br />

Ergebnisse und Erfahrungen aus einer Vielzahl<br />

von Forschungs- und Industrieprojekten rund um<br />

das Thema konnten neue Details und ausführlichere<br />

Beschreibungen in die 2. Auflage aufgenommen werden.<br />

Die 2. Auflage der RFID – Business Case Calculation<br />

kann über die Website des FIR für 25 Euro erworben werden.<br />

Weitere Informationen:<br />

Dipl.-Inform. Dipl.-Kfm. Daniel Dünnebacke<br />

FIR e. V. an der RWTH Aachen<br />

www.fir.rwth-aachen.de<br />

buchvorstellung 57<br />

ident 4/10


58<br />

veranstaltungen<br />

n a c h b e r i c h t e<br />

Plattform für Auto-ID-, Informations und Systemtechnik<br />

Systemintegration, Prozessoptimierung und Kooperationen<br />

waren die vorherrschenden Themen auf der Fachmesse<br />

für automatische <strong>Ident</strong>ifikationstechnik EURO ID<br />

2010. Rund 100 Aussteller und insgesamt 3400 Fachbesucher<br />

informierten sich vom 4. bis 6. Mai in Köln umfassend<br />

über neueste Technologien sowie über verbesserte<br />

Nutzungs- und Wertschöpfungsmethoden. Der Veranstalter<br />

IBC wertet die EURO ID 2010 als vollen Erfolg für die<br />

AutoID-Szene. Sie habe sich mit dieser Fachmesse einmal<br />

mehr als Katalysator für neue Wachstumsimpulse in<br />

Wirtschaft und Verwaltung etabliert. Insgesamt setzten die<br />

Veranstalter den interaktiven Charakter der Messe fort.<br />

In 26 Fachvorträgen des User Forum, in zwei halbtägigen<br />

Workshops und im Live-Szenario des Tracking & Tracing<br />

Theatre konnten sich die Besucher umfassend informieren<br />

und vertiefende Fachgespräche mit den Experten führen.<br />

Über erweiterte Informationsmöglichkeiten via QR-Codes<br />

an den Ausstellerständen, während der Messeeröffnung<br />

oder in den Xing-Meetings, vor allem aber in den vielen<br />

Informations- und Fachgesprächen im Messebereich wurden<br />

Produkte und Services nicht nur präsentiert, sondern<br />

bedarfsgerecht vermittelt.<br />

Stark frequentierte Fachvorträge<br />

Auch die Messevorträge erzielten eine positive Resonanz<br />

bei den Fachbesuchern. Besonders angeregt disku-<br />

ident 4/10<br />

tierten die AutoID-Experten und Interessenten im Rahmen<br />

des Workshops „Geschäftsprozesse mit AutoID und<br />

RFID: Praktische Lösungen für den Mittelstand“ und der<br />

abschließenden Podiumsdiskussion „Quo vadis RFID? –<br />

Wie geht RFID mit anderen AutoID-Technologien zusammen?“.<br />

Gemeinsam mit dem vom Bundesministerium für<br />

Wirtschaft und Technologie geförderten Netzwerk Elektronischer<br />

Geschäftsverkehr und dem FTK Forschungsinstitut<br />

für Telekommunikation informierte AIM mit Referenten von<br />

IBM, Siemens, ECC Handel, dem RFID Konsortium und<br />

Salt Solutions über den aktuellen Status der Standardisierung<br />

und den Einsatz von RFID in verschiedenen Branchen.<br />

Hier zeigte sich, dass Unternehmen bei der Einführung der<br />

AutoID-Technologie verschiedene Kriterien und Rahmenbedingungen<br />

beachten sollten, um eine für ihre Bedürfnisse<br />

passende Lösung zu finden.<br />

Ein Highlight war auch in diesem Jahr wieder das „Tracking<br />

& Tracing Theatre“. Unterstützt von Barcodat, Paul Craemer,<br />

Datamax-O’Neil, Deister Electronic, Feig Electronic,<br />

GS1 Germany, Psion Teklogix, SEP Logistik, Sick und Ubisense<br />

demonstrierte AIM in dem Live-Szenarium, wie sich<br />

die gesamte Lieferkette am Beispiel des Automobilsektors<br />

mithilfe von AutoID-Lösungen transparenter gestalten lässt.<br />

Mehr als 250 Fachbesucher nutzten die Gelegenheit, um<br />

sich in den Gruppenvorführungen, wie in Einzelgesprächen,<br />

einen praxisnahen Einblick über den Einsatz von Barcode,<br />

2D-Code, Data Matrix Code und RFID im Distributionszen


trum, Teilemagazin, an der Produktionslinie bis hin zur Verladung<br />

zu verschaffen. Am Ende der Live-Demonstration<br />

stand ein Ford Fiesta, gekennzeichnet mit einem standardisierten<br />

VIN-Label für die korrekte Verladung auf Schiffe,<br />

Lastwagen und andere Transportmittel. Insgesamt war<br />

AIM mit über 50 Mitgliedern auf der Euro ID präsent, davon<br />

allein 13 Unternehmen am AIM-Gemeinschaftsstand: auto.<br />

ID.solution, Barcodat, Balluff, Felix Schoeller Supply Chain<br />

Technologies, Höft & Wessel, Maxicard, Psion Teklogix,<br />

RFID Konsortium, Schreiner Group, Sick, Ubisense, Waldemar<br />

Winkel und Warok.<br />

Verleihung des 5.European AutoID-Award<br />

Am 4. Mai wurde zum 5. Mal der European AutoID-Award<br />

von den Partnern der Fachmesse, AIM und IBC Informa<br />

Business Communication, verliehen. Der Award in<br />

der Kategorie „Optische <strong>Ident</strong>ifikation“ ging an die topex<br />

GmbH, ein Spezialist für individuelle Teilekennzeichnung<br />

und innovative Fertigungslösungen. So fertigt das Unternehmen<br />

hitzebeständige Etiketten bis 1000 Grad Celsius<br />

für den Einsatz beim Verzinken an. Es liefert damit die einzige<br />

Barcode-Lösung für eine ganze Branche. Die Daimler<br />

AG wurde in der Kategorie „Sichere <strong>Ident</strong>ität“ ausgezeichnet.<br />

Als jüngstes Projekt wurde ein RFID-gestütztes Motorladungsträgermanagement<br />

(MLT) im Mercedes Benz Werk<br />

Berlin Marienfelde realisiert. Durch die implementierte<br />

Lösung werden mit passiven UHF-Tags ausgestattete, leere<br />

Motorladungsträger beim Rücktransport von den Montagewerken<br />

des Konzerns automatisch beim Entladen auf<br />

die Leergut-Pufferfläche über ein RFID-Gate in den Werksbestand<br />

gebucht. Der Award „Innovatives Unternehmen“<br />

ging an die m.i.k. IT. Das Organ Tracking System (OTS)<br />

dient dazu, den Prozess beim Organtransport sicherer zu<br />

machen und zu beschleunigen. Das Münchener Unternehmen<br />

bietet Organtransponder plus Ladekoffer und unterstützt<br />

den Prozess des Organtransports durch interaktives<br />

Monitoring. So werden die Organstransporte beschleunigt<br />

und Fehlfahrten verhindert. Damit sind implantierende<br />

Ärzte und Organempfänger durch das interaktive Monitoring<br />

stets aktuell über den Verlauf des Transports und den<br />

Zeitpunkt des Eintreffens des Organs informiert. Die Avus<br />

Services GmbH konnte sich über den Award in der Kategorie<br />

„RFID“ freuen. Das Stuttgarter IT- Unternehmen hat<br />

die Jury mit pabis überzeugt, einer einzigartigen Kassen-<br />

Abrechnungslösung für die Gemeinschaftsverpflegung mittels<br />

RFID-Technologie.<br />

Im nächsten Jahr wird das Themenspektrum der Fachmesse<br />

EURO ID um die Bereiche sichere <strong>Ident</strong>ität und Kartensysteme<br />

erweitert. Damit setzen die Messeveranstalter IBC<br />

und AIM ein deutliches Zeichen für Industrie, Forschung und<br />

Politik: Sichere automatische <strong>Ident</strong>ifikation wird zur neuen<br />

Schlüsseltechnologie zur Optimierung industrieller und<br />

behördlicher Anwendungen. IT-Systeme in Fertigung und<br />

Logistik, aber auch die IT im Hintergrund des neuen Personalausweises<br />

und weiterer neuer <strong>Ident</strong>ifikationskarten im<br />

Kfz-, Behörden- und Bankenwesen werden in Zukunft koordinierende<br />

Verbindungstechnik integrieren müssen. Nur<br />

so lassen sich Mayer zufolge schnelle, effiziente, sichere<br />

und vertrauenswürdige Services aufsetzen und etablieren.<br />

Mayer weiter: „Wir sehen im Zusammenspiel von AutoID-<br />

,Informations- und Systemtechnik enormes Potenzial, um<br />

neue Kompetenzfelder für die Standorte Deutschland und<br />

Europa zu schaffen.“<br />

www.euro-id-messe.de<br />

www.AIM-D.de<br />

veranstaltungen 59<br />

ident 4/10


60<br />

veranstaltungen<br />

Dematic eröffnet neues Kunden- und TechnologieCenter<br />

Mit rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik<br />

und einem technologischen Pauken-schlag hat die Dematic<br />

am 10. Juni 2010 ihr neues, hochmodernes Kunden- und<br />

Technologie-Center in Offenbach eröffnet. Neben zahlreichen<br />

Neuheiten und dem Aufbau einer multifunktionalen<br />

Komplettanlage für effizienten innerbetrieblichen Materialfluss<br />

zeigten die Intralogistik-Spezialisten erstmals in<br />

einer Praxisanwendung die innovative Neuentwicklung des<br />

Dematic Multishuttle Move. Der erste im Markt vorgestellte<br />

Prototyp zur dezentralen Steuerung und Selbststeuerung<br />

von Materialflussanlagen ist mit einem Fahrerlosen Transportfahrzeug<br />

(FTF) ausgestattet. Das FTF bewegt sich frei<br />

im Lager und kann Transporteinheiten an beliebigen Stationen<br />

aufnehmen und absetzen – die Basis für die Intralogistik<br />

der Zukunft. „Mit dem neuen Kunden- und TechnologieCenter<br />

haben wir ein in Europa einzigartiges Konzept zur Verbindung<br />

von Produktion und kundenorientierter Transparenz<br />

umgesetzt“, erklärte Uwe Geissinger, CEO Dematic, in seiner<br />

Eröffnungsrede. „Das TechCenter dient einerseits der<br />

Erforschung und Entwicklung wirtschaftlicher und umweltfreundlicher<br />

Lösungen. Andererseits können wir hier<br />

Bereits zum neunten Mal<br />

öffnete die E+P-Gruppe für<br />

interessierte Fachbesucher<br />

die Türen ihres Lehr-Logistikzentrums<br />

zu den Logistik<br />

Informationstagen. Mit dem<br />

Weinlogistikdienstleister top<br />

Logistik und der Wessels +<br />

Müller AG, einem der größten<br />

Autoteile-Großhändler<br />

Deutschlands, berichteten<br />

gleich zwei interessante<br />

Anwender dem Publikum<br />

über Modernisierungsprojekte<br />

in ihren Lagern. Neben<br />

den konkreten Erfahrungsberichten<br />

aus der Praxis<br />

standen bei der Podiumsdiskussion<br />

die aktuellen<br />

Marktanforderungen sowie<br />

Entwicklungstrends der<br />

Warehouse-Logistik zur<br />

Debatte. „Mit dieser Veranstaltung<br />

möchten wir<br />

möglichst viele Aspekte<br />

der modernen Warehouse-<br />

gemeinsam mit unseren Kunden modernste Automationslösungen<br />

live erproben und auf die Bedürfnisse der Kunden<br />

hin abstimmen.“<br />

Ein Highlight der Eröffnungsveranstaltung waren Live-<br />

Demonstrationen im neuen Kunden- und Technologiezentrum.<br />

In geführten Touren durch das TechCenter<br />

informierten sich die Gäste dabei über die aktuellen Innovationen<br />

von Dematic. Beeindruckt zeigten sich diese von<br />

der technologischen Neuerung des Dematic Multishuttle<br />

Move, das den Gästen in einer praxisnahen Anwendung<br />

bereits die Dimensionen künftiger Einsatzmöglichkeiten<br />

vermitteln konnte. Große Aufmerksamkeit erfuhren<br />

zudem insbesondere die Marktneuheiten von Dematic wie<br />

etwa die neue Kommissionierstation RapidPick oder die<br />

modulare Behälterfördertechnik Modular Conveyor System<br />

(MCS), die von Dematic in das TechCenter integriert<br />

und im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung erstmals der<br />

Öffentlichkeit präsentiert wurden.<br />

www.dematic.com<br />

9. Logistik Informationstage bei E+P<br />

ident 4/10<br />

Logistik abdecken. Dazu<br />

gehören Praxisbeispiele,<br />

aber eben auch neue Einblicke<br />

in die technischen<br />

und wirtschaftlichen Möglichkeiten.<br />

Das anhaltend<br />

große Interesse auf Seiten<br />

der LIT-Besucher gibt diesem<br />

Konzept recht“, betont<br />

Marco Ehrhardt, geschäftsführender<br />

Gesellschafter.<br />

Eines der Veranstaltungshighlights<br />

war die Präsen-<br />

tation der neuen Version 7<br />

des Lagerführungssystems<br />

LFS. Das aktuelle Release<br />

ist absolut neutral in Bezug<br />

auf Betriebssysteme, Hardware-Plattformen<br />

und<br />

Datenbanken. E+P hat die<br />

neueste Generation seiner<br />

Lösung um viele logistische<br />

und softwareseitige Funktionen<br />

erweitert.<br />

www.ehrhardt-partner.com


LOPE-C 2010<br />

Organische und gedruckte<br />

Elektronik auf Wachstumskurs<br />

Die LOPE-C 2010 – internationale Konferenz<br />

und Ausstellung – endet nach<br />

3 erfolgreichen Tagen mit einem Teilnehmerplus<br />

von 30% und einem Flächenzuwachs<br />

von über 50%. Auf 1.100<br />

Quadratmetern präsentierten 89 Aussteller<br />

ihre neusten Entwicklungen und<br />

Produkte der organischen und gedruckten<br />

Elektronik vom 31. Mai – 2. Juni 2010<br />

in Frankfurt. Die Konferenz war mit 180<br />

Präsentationen und 850 Teilnehmern<br />

wieder das Forum für Experten aus<br />

Industrie und Wissenschaft. Die Zahlen<br />

verdeutlichen, dass sich die Veranstaltung<br />

als internationaler Branchentreffpunkt<br />

etabliert hat. Wolfgang Mildner,<br />

Vorsitzender der OE-A und Geschäftsführer<br />

der PolyIC GmbH & Co. KG: „Die<br />

Investitionen der letzten Jahre haben<br />

sich ausgezahlt. Viele Unternehmen<br />

konnten neue Geschäftsfelder für sich<br />

erschließen und die bisherigen Laborergebnisse<br />

in eine Produktion übertragen.<br />

So profitieren z.B. die Bereiche<br />

organische Solarzellen oder Beleuchtung<br />

vom Trend zur ‚Green Technology‘<br />

und wecken großes Interesse bei<br />

End-Anwendern. Auch in weiteren<br />

Bereichen, wie bei gedruckten Batterien,<br />

Displays, Sensoren oder elektronischen<br />

Speicherelementen wird bereits<br />

produziert und die Zukunftsaussichten<br />

sind positiv. Das sind wichtige Meilensteine<br />

für die Branche, aber intensive<br />

Forschung und Entwicklung bleibt weiterhin<br />

notwendig.“<br />

OE-A Case Studies zeigen<br />

Querschnitt der Branche<br />

Eine Reihe von Unternehmen haben<br />

sich inzwischen in allen Teilen der Wertschöpfungskette<br />

der organischen und<br />

gedruckten Elektronik von Material,<br />

über Anlagen bis hin zu Anwendungen<br />

etabliert. Das belegt eine Sammlung<br />

von über 20 Fallstudien eindrucksvoll,<br />

die die OE-A am Dienstag anlässlich<br />

der Pressekonferenz zur Eröffnung der<br />

LOPE-C erstmals der Öffentlichkeit vorstellte.<br />

Diese Fallstudien zeigen aktuelle<br />

Beispiele für Produkteinführungen. Die<br />

Entwicklung und Vermarktung neuer<br />

Produkte stützt sich dabei auf ein breites<br />

Angebot an Zulieferern und Materialherstellern.<br />

Die großen Fortschritte<br />

bei Materialentwicklung und Herstellungsprozessen<br />

ermöglichen dabei eine<br />

Vielzahl innovativer Anwendungen, wie<br />

selbstleuchtende Verpackungen, flexible<br />

Displays und Solarzellen, gedruckte<br />

RFID-tags oder stylisch-illuminierte<br />

Barhocker, um einige Beispiele zu nennen.<br />

Mit der ‚OE-A Competition for<br />

Multifunctional Demonstrators based<br />

on Organic and Printed Electronics‘<br />

startet die OE-A einen internationalen<br />

Wettbewerb um die einfallsreichste<br />

Anwendung. Dazu hat die OE-A zusammen<br />

mit 15 Partner-Unternehmen eine<br />

spezielle Toolbox zusammengestellt.<br />

Diese enthält über 20 Komponenten<br />

und Bauelemente, wie gedruckte Batterien,<br />

OLEDs, organische Solarzellen,<br />

Druck- und Dehnungs- Sensoren, verschiedene<br />

Displays oder elektronische<br />

Speicher zur freien Gestaltung und konkreten<br />

Umsetzung neuer Prototypen.<br />

Die LOPE-C 2011 findet vom 28. – 30.<br />

Juni 2011 auf dem Gelände der Messe<br />

Frankfurt statt.<br />

www.oe-a.org<br />

www.lope-c.com<br />

Erstklassig im<br />

Zentrum Europas<br />

veranstaltungen 61<br />

2011<br />

9. Internationale Fachmesse<br />

für Distribution, Material-<br />

und Informationsfluss<br />

8.-10. Februar 2011<br />

Neue Messe Stuttgart<br />

Innovativ<br />

agieren<br />

mit Qualität<br />

begeistern<br />

Die Branche trifft<br />

sich in Stuttgart<br />

Jetzt Ausstellerunterlagen<br />

anfordern<br />

www.logimat-messe.de<br />

+49(0)89/32391-253<br />

ident 4/10


62<br />

veranstaltungen<br />

IM.TOP „Arena 2010“<br />

Ingram Micros Branchentreff<br />

erneut ein voller Erfolg<br />

Sportlich waren auch die<br />

Ergebnisse: Etwa 4200 Teilnehmer<br />

zählte man bei Messeschluss.<br />

160 namhafte<br />

Aussteller hatten auf 7000<br />

qm Fläche ihre Produktneuheiten<br />

einem begeisterten<br />

Fachpublikum vorgestellt,<br />

das nicht nur die riesige Halle<br />

füllte, sondern dank herrlichstem<br />

Sonnenschein<br />

auch das an die Messehalle<br />

zusätzlich angebaute Cateringzelt<br />

und die Freiflächen<br />

davor. Der jährliche Fachhandelskongress<br />

des größten<br />

deutschen IT-Broadline Distributors<br />

stand diesmal ganz<br />

im Zeichen der sportlichen<br />

Großevents des Jahres.<br />

„Die schönsten Siege<br />

gewinnt man mit der Mannschaft“<br />

lautete das Messemotto<br />

der diesjährigen<br />

IM.TOP, die zur „Arena 2010“<br />

geworden war. Ob HPs Fußballmannschaft,<br />

das American<br />

Football Team inklusive<br />

ihrer Cheerleader am Stand<br />

der Komponentenaussteller,<br />

Basketball im Ausstellungsbereich<br />

der Digital Imaging<br />

Hersteller oder Olympia im<br />

Netzwerkbereich – sportlich<br />

ging es aller Orten zu.<br />

Begleitet wurde das Ausstellungsprogramm<br />

von einem<br />

wahren ‚Vortragsmarathon‘<br />

während des gesamten Messetages,<br />

in dessen Rahmen<br />

Laetus: Erfolgreiches Open House 2010<br />

Viele Laetus-Kunden und -Partner haben die Gelegenheit<br />

genutzt und sich beim diesjährigen Open House des<br />

Unternehmens aus erster Hand über den aktuellen Stand<br />

der Packmittelkontrolle informiert. Inhaltliche Schwerpunkte<br />

waren Track & Trace und die Standardisierung von Brailleschrift<br />

im Pharmapackaging. Während im Showroom<br />

verschiedene Maschineninstallationen die innovativen Kontrolllösungen<br />

von Laetus in simulierten Packagingprozessen<br />

präsentierten, boten Vorträge interessante News zu<br />

den Themen. „Das Feedback auf unsere Veranstaltung war<br />

ausgezeichnet“, sagt Hendrik Kneusels, Laetus Geschäftsführer.<br />

Laetus hatte im Rahmen seines zweitägigen Open<br />

House’ die Möglichkeit zum intensiven Dialog eröffnet und<br />

viel Wissenswertes in Theorie und Praxis geboten. So<br />

ident 4/10<br />

auch FIFA-Schiedsrichterlegende<br />

Herbert Fandel einen<br />

Auftritt hatte. Für einen echten<br />

Adrenalinschub unter<br />

den Teilnehmern sorgte dann<br />

noch einmal die einstündige<br />

Gewinnverleihung der zahlreichen<br />

Messespiele auf der<br />

Hauptbühne. Nachdem alle<br />

glücklichen Gewinner ermittelt<br />

worden waren, ging es<br />

per Shuttlebus direkt von der<br />

Messe in die Eventarena im<br />

Olympiapark. Dort tummelten<br />

sich circa 3750 Partypeople<br />

bei hochsommerlichen<br />

Temperaturen.<br />

Eingewechselt:<br />

DC/POS jetzt mit HP<br />

Zum zweiten Mal bereits vertrat<br />

die neue Data Capture/<br />

POS Division der Ingram<br />

Micro auf der IM.TOP den<br />

Bereich der mobilen Datenerfassung.<br />

Gemäß ihrem<br />

Motto „Work with the Specialists“<br />

erwartete das Spezialistenteam<br />

aus Wallenhorst<br />

die Messe-Besucher gemeinsam<br />

mit den Auto-ID Herstellern<br />

Intermec, Motorola und<br />

Datalogic, die sich mit ihren<br />

Produkten und Lösungen<br />

aus dem Bereich der mobilen<br />

Datenerfassung vor-<br />

zeigte das Unternehmen in<br />

einem eigens eingerichteten<br />

Showroom Maschineninstallationen<br />

für die Packmittelkontrolle.<br />

Ausgestellt wurden<br />

Applikationen zur Blisterfüllgutprüfung, zur Faltschachtelmarkierung<br />

mit Data-Matrix-Kontrolle, Waagen zur Gewichtskontrolle<br />

und Lösungen für die serialisierte Etikettierung von<br />

Flaschen sowie für deren Kontrolle. Zu den Highlights zählte<br />

eine von Laetus ausgestattete Verpackungslinie, mit der<br />

die Anforderungen von Track & Trace und ePedigree optimal<br />

erfüllt werden können.<br />

www.laetus.com<br />

stellten. Besonders herzlich<br />

begrüßte die DC/POS Division<br />

das neue Mannschaftsmitglied<br />

HP, das sich auf der<br />

IM.TOP erstmalig auch als<br />

Anbieter von Kassensystemen<br />

für die Sparte „Point of<br />

Sale“ präsentierte. Zusätzlich<br />

zur Information gab es<br />

ein hochwertiges Netbook<br />

zu gewinnen, das von den<br />

Datenerfassungs-Experten<br />

gemeinsam mit der Auto-<br />

ID Zeitschrift ident verlost<br />

wurde.<br />

Eine Neuheit, nämlich das<br />

Bestellsystem IM.Order 6,<br />

wurde um Punkt 11:00 Uhr von<br />

Firmenchef Gerhard Schulz<br />

persönlich live geschaltet.<br />

Die Public Beta Version von<br />

IM.order 6 bietet alle wichtigen<br />

Informationen, die Fachhändler<br />

für den schnellen und<br />

einfachen ITK-Einkauf benötigen<br />

– und das alles rund um<br />

die Uhr, 7x24. Im Internetcafé<br />

des IM.Services Bereichs<br />

konnten Reseller direkt auf<br />

der Messe ihre favorisierten<br />

Produkte ordern und dabei<br />

zusätzlich Prämienpunkte<br />

aus dem Partnerprogramm<br />

IM.Fokus sammeln.<br />

www.ingrammicro.de


v o r b e r i c h t e<br />

FachPack – Neue Trends in allen Messesegmenten<br />

Gut 1.300 Aussteller und<br />

über 33.000 Besucher<br />

erwartet die FachPack 2010<br />

vom 28. bis 30. September<br />

im Messezentrum Nürnberg.<br />

Gerade das wirtschaftlich<br />

schwierige Jahr 2009 nutzten<br />

führende Unternehmen<br />

der Verpackungsbranche,<br />

um kräftig in Forschung und<br />

Entwicklung zu investieren.<br />

So dürfen Fachleute auf<br />

innovative Verpackungslösungen<br />

(FachPack), kreative<br />

Ansätze zur Verpackungsveredelung<br />

(PrintPack) und<br />

kostensparende Ideen in der<br />

Verpackungslogistik (LogIn-<br />

Der Anmeldestand für die<br />

Veranstaltung im nächsten<br />

Jahr vom 8. bis 10. Februar<br />

2011 auf der Neuen Messe<br />

Stuttgart hat schon fast<br />

wieder das hohe Niveau<br />

aus dem Jahr 2008 erreicht.<br />

Vor allem Schlüsselkunden<br />

haben ihre Teilnahme<br />

bereits fest zugesagt.„Für<br />

uns zeigt dies deutlich, dass<br />

wieder Bewegung im Markt<br />

ist und die Zeit des zögerlichen<br />

Abwartens vor dem<br />

Hintergrund der konjunkturellen<br />

Lage in 2009 vorbei<br />

zu sein scheint“, so der<br />

LogiMAT-Messechef Peter<br />

Kazander. Das Rahmenprogramm<br />

bestehend aus<br />

tern) gespannt sein. In der<br />

deutschen Kunststoffverpackungsindustrieentwickelten<br />

sich die einzelnen<br />

Marktsegmente 2009 sehr<br />

unterschiedlich. Mit einem<br />

Umsatz von 12,5 Mrd. EUR<br />

musste die Branche einen<br />

Rückgang von rund 10 %<br />

hinnehmen. Auch die Produktionsmenge<br />

ist um ca.<br />

8 % auf 3,8 Mio. t zurückgegangen.Konsumnahe<br />

Verpackungen konnten<br />

teilweise sogar Zuwächse<br />

verzeichnen, während<br />

der Bereich Industrieverpackungen<br />

Einbrüche im zwei-<br />

Forenveranstaltungen und<br />

Live-Events hat maßgeblich<br />

mit dazu beigetragen,<br />

dass die LogiMAT heute als<br />

größter jährlich stattfindender<br />

Treffpunkt der Intralogistikbranche<br />

in Europa gilt.<br />

„Wir werden wieder spannende<br />

Themen anbieten,<br />

die optimal auf die aktuelle<br />

stelligen Bereich verkraften<br />

musste. Insgesamt hat ein<br />

weitgehend stabiles Konsumklima<br />

Schlimmeres<br />

verhindert (Industrievereinigung<br />

Kunststoffe, IK). Die<br />

Umsatz-Entwicklung der<br />

Mitgliedsunternehmen sei in<br />

den ersten beiden Quartalen<br />

Anforderungen des Marktes<br />

abgestimmt sind und die<br />

Forenflächen so platzieren,<br />

dass der Besucher offene<br />

Fragen im Anschluss an die<br />

Fachvorträge an den umliegendenAusstellungsständen<br />

sofort klären kann“,<br />

so Peter Kazander. Ziel der<br />

internationalen Fachmes-<br />

veranstaltungen 63<br />

2010 positiv, prognostiziert<br />

die IK. Deutlich erfreulicher<br />

als noch Ende 2009 wird<br />

auch die Export-Situation<br />

beurteilt. Allerdings rechnen<br />

die Unternehmen mit weiter<br />

steigenden Rohstoffpreisen.<br />

www.FachPack.de<br />

LogiMAT 2011 gibt allen Grund zum Optimismus<br />

se LogiMAT ist es, auch im<br />

nächsten Jahr nicht nur die<br />

Innovationskraft der Branche<br />

zu dokumentieren,<br />

sondern vor allem Lösungsansätze<br />

für konkrete Anforderungen<br />

in der Praxis in<br />

den Mittelpunkt zu stellen.<br />

www.euroexpo.de<br />

ident 4/10


64<br />

aim<br />

Industrieverband für Automatische<br />

Datenerfassung, <strong>Ident</strong>ifikation und Mobilität<br />

AIM-D e.V.<br />

Deutschland – Österreich – Schweiz<br />

Verband für Automatische<br />

<strong>Ident</strong>ifikation (Auto-ID),<br />

Datenerfassung und Mobile<br />

Datenkommunikation<br />

AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit<br />

Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren<br />

und repräsentiert über 150 Mitglieder in<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu<br />

gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute<br />

und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion<br />

von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM<br />

EMEA, Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,<br />

der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist<br />

und mehr als 700 Mitglieder in 43 Ländern hat.<br />

www.AIMglobal.org<br />

AIM-D e.V.<br />

Richard-Weber-Str 29<br />

68623 Lampertheim<br />

www.AIM-D.de<br />

so erreichen sie uns<br />

Tel.: +49 6206 13177<br />

Fax: +49 6206 13173<br />

E-Mail: info@aim-d.de<br />

www.aim-d.de<br />

www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />

Ansprechpartner:<br />

Gabriele Walk,<br />

Wolf-Rüdiger Hansen<br />

ident 4/10<br />

Rückblick: 6. Euro ID 2010, 4. – 6. Mai in Köln<br />

Aussteller-Fazit zur Euro ID<br />

2010: die Messe wächst –<br />

wir kommen wieder.<br />

Mit 100 Ausstellern und über 3.400<br />

Fachbesuchern hat sich die von AIM initiierte<br />

Messe fest als Fachveranstaltung<br />

neben führenden Branchen- und Technologiemessen<br />

wie CeBIT und LogiMAT<br />

etabliert. Die Qualität der Fachbesucher<br />

AIM-Gemeinschaftsstand auf der Euro ID 2010<br />

wurde als sehr gut bewertet. Eine Telegramm-Umfrage<br />

zum Ende der Messe<br />

unter 18 Ausstellern ergab:<br />

• 50% waren sehr zufrieden, 25%<br />

zufrieden, 15% indifferent und nur<br />

einer war negativ gestimmt.<br />

• 95% wollen in 2011 wieder kommen,<br />

72% auch, wenn die Messe in Berlin<br />

stattfindet.<br />

Die Messehalle EXPO XXI, in der die<br />

Euro ID bisher stattfand, steht in 2011<br />

nicht mehr zur Verfügung. Im nächsten<br />

Jahr spielt dort das Kölner Theater, weil<br />

sein Stammhaus renoviert wird. Deswegen<br />

wird auch erwogen, den Ort zu<br />

wechseln. Berlin ist eine Option, die wir<br />

verfolgen. Weitere Informationen unter<br />

www.Euro-ID-Messe.de<br />

Während der Eröffnungszeremonie am<br />

Vorabend begrüßten Elisabeth Slapio,<br />

Geschäftsführerin der IHK zu Köln, Alfred<br />

Möllenbeck, geschäftsführender<br />

Direktor von Euroforum Deutschland SE,<br />

und Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender,<br />

AIM-D, die Gäste. Festreferent war Christof<br />

Wust, Leiter Materialplanungs- und<br />

Logistik-Systeme Europe, Ford-Werke<br />

Köln, mit einem Referat über: "Der RFID<br />

Hype ist vorbei – RFID im Tagesgeschäft<br />

eines Automobilherstellers"<br />

Insgesamt war AIM mit über 50 Mitgliedsunternehmen<br />

auf der Euro ID präsent,<br />

davon 13 auf dem AIM-Gemeinschaftsstand:<br />

auto.ID.solution, Barcodat, Balluff,<br />

Felix Schoeller Supply Chain Technologies,<br />

Höft & Wessel, Maxicard, Psion<br />

Teklogix, RFID Konsortium, Schreiner<br />

Group, Sick, Ubisense, Waldemar Winkel<br />

und Warok. Sie wollen sich mehrheitlich<br />

in 2011 wieder unter dem AIM-Dach<br />

präsentieren. Damit fühlen wir uns bestätigt,<br />

dass das neue Design unseres Standes<br />

hervorragend akzeptiert wird. Wir<br />

werden es auf der LogiMAT und auf der<br />

Euro ID 2011 beibehalten.<br />

Zufriedene Kommentare<br />

zum Messeergebnis<br />

„Wir blicken auf eine erfolgreiche Euro<br />

ID 2010 zurück. Die überaus positive<br />

Resonanz von Besuchern und Ausstellern<br />

zeigt, dass die Nachfrage nach<br />

AutoID-Technologie deutlich an Fahrt


aufgenommen hat“, so das Resümee<br />

von Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender<br />

von AIM-D e.V. und Vertriebsleiter<br />

bei Feig Electronic GmbH. „Es ist deutlich<br />

spürbar, dass Unternehmen jetzt<br />

wieder Projekte angehen, die sie im vergangenen<br />

Jahr zurückstellen mussten.<br />

Außerdem suchen die Verantwortlichen<br />

nach konkreten Lösungen, mit denen<br />

sie schneller die wachsende Nachfrage<br />

bewältigen und ihre Wettbewerbsfähigkeit<br />

steigern können. AutoID-Technologie<br />

bietet ihnen hierfür notwendige<br />

Effizienz und Produktivität.“<br />

„Wir haben auf der Euro ID 2010 viele<br />

sehr gute Gespräche über konkrete<br />

Projekte geführt. Die Messe hat sich<br />

für uns ganz klar gelohnt. Gegenüber<br />

dem Vorjahr haben wir einen Zuwachs<br />

von über zehn Prozent an qualifizierten<br />

Messekontakten registriert. Deswegen<br />

sehen wir der Euro ID 2011 mit Spannung<br />

entgegen“, freut sich Ralf Pfisterer,<br />

Produktmanager bei Balluff GmbH,<br />

über das Messeergebnis.<br />

Messe-Höhepunkt:<br />

Verleihung des AutoID Award<br />

Wie in den Vorjahren wurden wieder<br />

die AutoID Awards vergeben. Gewinner<br />

in der Kategorie RFID war die Avus<br />

Services GmbH, die in Unternehmenskantinen<br />

Teller mit RFID Tags auf der<br />

Unterseite einsetzt, um den Selbstbedienungsablauf<br />

in der Kantine zu<br />

optimieren. Den Preis für Optische<br />

<strong>Ident</strong>ifikation gewann die topex GmbH,<br />

die zusammen mit InfoSight ein Verfahren<br />

anbietet, um Barcodes auf eisernen<br />

Oberflächen anzubringen, die über<br />

1000 Grad Celsius Hitze aushalten.<br />

Gewinner zur Kategorie Sichere <strong>Ident</strong>ität<br />

war Daimler AG aus Berlin. Hier werden<br />

Motorladungsträger mit RFID Tags<br />

versehen, um nach dem Rücktransport<br />

von den Montagewerken automatisch<br />

auf der Leergut-Pufferfläche über<br />

ein RFID-Gate wieder in den Werksbestand<br />

gebucht zu werden. Als Innovatives<br />

Unternehmen wurde schließlich<br />

m.i.k. IT GmbH ausgezeichnet. Es hat<br />

ein Organ Tracking System (OTS) ent-<br />

Hitzebeständige Barcodes auf Stahl und auf<br />

Metall-Etiketten von topex<br />

wickelt, um solche Transporte sicherer<br />

zu machen und zu beschleunigen. Durch<br />

interaktives Monitoring werden Ärzte<br />

und Organempfänger stets aktuell über<br />

den Verlauf des Transports informiert.<br />

Viel Zuspruch im<br />

„Tracking & Tracing Theatre“<br />

Ein stark frequentierter Anlaufpunkt war<br />

wieder das „Tracking & Tracing Theatre“<br />

– unterstützt von den Firmen Barcodat,<br />

Paul Craemer, Datamax-O’Neil, Deister<br />

Electronic, Feig Electronic, GS1 Germany,<br />

Psion Teklogix, SEP Logistik, Sick<br />

und Ubisense. In diesem Live-Szenarium<br />

wurde gezeigt, wie sich die gesamte<br />

Lieferkette am Beispiel des Automobilsektors<br />

mithilfe von AutoID-Lösungen<br />

transparenter gestalten lässt.<br />

Tracking & Tracing Theatre auf der Euro ID 2010<br />

Mehr als 250 Fachbesucher nutzten<br />

die Gelegenheit, um sich in Gruppenvorführungen<br />

wie in Einzelgesprächen<br />

einen praxisnahen Einblick über den<br />

Einsatz von Barcode, 2D-Code, Data<br />

Matrix Code und RFID im Lager, im Distributionszentrum,<br />

im Teilemagazin an<br />

der Produktionslinie bis hin zur Verladung<br />

fertiger Produkte zu verschaffen.<br />

Das Ende der Fertigungslinie markierte<br />

wieder ein Ford Fiesta, gekennzeichnet<br />

mit einem standardisierten VIN-Label<br />

für die korrekte Verladung auf Schiffe,<br />

Lastwagen und andere Transportmittel.<br />

Das Label trägt die brancheneinheitliche<br />

Fahrzeugnummer (Vehicle <strong>Ident</strong>ification<br />

Number, VIN) und lässt sich mittels Barcode<br />

oder RFID eindeutig identifizieren.<br />

Neues visuelles Element:<br />

die Spotlights<br />

aim 65<br />

Auf besonders positive Resonanz<br />

stießen die neuen AutoID-Spotlights<br />

außerhalb des T&TT. Sie zeigten weitere<br />

praktische Branchenbeispiele aus<br />

Handel, Luftfahrt, Automobilindustrie<br />

und Tiefbau. So konnten Besucher an<br />

einem Check-in-Automat von Höft +<br />

Wessel erproben, wie sich Flugpassagiere<br />

über kontaktlose Smartcards mit<br />

RFID identifizieren, Bordkarten ausdrucken<br />

und Flugbuchungen ändern<br />

ident 4/10


66<br />

aim<br />

können. In einer beispielhaften Mode-<br />

Boutique von Gerry Weber demonstrierten<br />

die Firmen Salt Solutions und<br />

Nordic ID die Verbesserung der Waren-<br />

Dr. David Frink, Vorstandsmitglied der Gerry<br />

Weber International AG, in der Modeboutique<br />

auf der Euro ID 2010<br />

wirtschaftvorgänge im Mode-Shop<br />

sowie die elektronische Warensicherung<br />

mit Hilfe der in den Mode-Artikeln<br />

eingenähten RFID-Tags.<br />

Mit einem eine Tonne schweren Bauvibrator<br />

von Thyssen veranschaulichte das<br />

Fraunhofer-Institut IMS, wie eine RFID-<br />

Sensorik die Einsatzparameter des<br />

Geräts beim Einrammen von Spundwänden<br />

in die Erde dokumentiert. Damit<br />

kann später eine unsachgemäße Nutzung<br />

nachgewiesen und die deswegen<br />

gegebenenfalls notwendige Reparatur<br />

vom Verleihunternehmen dem Verursacher<br />

in Rechnung gestellt werden.<br />

Stark frequentiertes RFID-Informations<br />

seminar des NEG<br />

AIM ist zusammen mit anderen Unternehmen<br />

und Organisationen förderndes<br />

Mitglied des Projektes „RFID für<br />

kleine und mittlere Unternehmen“,<br />

das im Rahmen des Netzwerkes Elektronischer<br />

Geschäftsverkehr (NEG)<br />

durchgeführt wird. Es wird vom Bundesministerium<br />

für Wirtschaft und<br />

Technologie gefördert und vom FTK<br />

Forschungsinstitut für Telekommunikation<br />

koordiniert. In 2010 und 2011 werden<br />

hier eine Reihe von Workshops<br />

und Messerundgängen angeboten.<br />

Der Kölner Workshop lief unter dem<br />

Titel „Geschäftsprozesse mit Auto-<br />

ident 4/10<br />

ID und RFID: Praktische Lösungen für<br />

den Mittelstand“ und wurde von Elisabeth<br />

Slapio eröffnet, der Geschäftsführerin<br />

der IHK zu Köln. Der Workshop<br />

schloss mit der Podiumsdiskussion<br />

„Quo vadis RFID? – Wie geht RFID mit<br />

anderen AutoID-Technologien zusammen?“<br />

und einem geführten Rundgang<br />

über die Messe ab.<br />

Die Referenten kamen von IBM, Siemens,<br />

ECC Handel, dem RFID Konsortium<br />

und Salt Solutions und<br />

informierten über den aktuellen Status<br />

der Standardisierung und den<br />

Einsatz von RFID in verschiedenen<br />

Branchen. AIM informierte über den<br />

RFID-PIA-Prozess der europäischen<br />

Kommission. Die Workshop-Präsentationen<br />

können hier eingesehen werden:<br />

www.ec-ruhr.de<br />

Internationale Begegnung mit<br />

dem CNRFID aus Frankreich<br />

Ziel des Centre National RFID ist es,<br />

die Entwicklung und Marktsausbreitung<br />

von RFID zu fördern. Es möchte eines<br />

der führenden europäischen Business<br />

Cluster für RFID sein und ist mit einem<br />

eigenen Stand auf die Euro ID gekommen,<br />

um im Verbund mit AIM die transnationale<br />

Zusammenarbeit deutscher<br />

und französischer Unternehmen zu för-<br />

Ausblick 2011<br />

LogiMAT<br />

8. – 10.2.2011, Stuttgart<br />

www.LogiMAT.de<br />

CeBIT<br />

1. – 5.3.2011, Hannover<br />

www.CeBIT.de<br />

Euro ID 2011<br />

voraussichtlich im April 2011<br />

www.Euro-ID-Messe.de<br />

Transport Logistik<br />

10. – 13.5.2011, München<br />

www.transportlogistic.de<br />

Wir werden in Kürze die AIM-Mitglieder<br />

über die Aktionen in 2011 informie-<br />

Guillaume Baelde, CNRFID, und Wolf-Rüdiger<br />

Hansen, AIM-D, auf dem CNRFID-Messestand<br />

dern. Dies erfolgte mit Unterstützung<br />

der Pro-Inno-Intiative der Europäischen<br />

Kommission. AIM hat mit CNRFID<br />

ein gemeinsames Business-Frühstück<br />

durchgeführt. Weiterhin haben die Teilnehmer<br />

von CNRFID ihren Aufenthalt<br />

genutzt, um das RFID Innovation Center<br />

der Metro Group in Düsseldorf und<br />

das Fraunhofer-Institut IML in Dortmund<br />

zu besuchen.<br />

www.centrenational-rfid.com<br />

ren und wie in diesem Jahr anbieten,<br />

sich jeweils auf den AIM-Gemeinschaftsständen<br />

oder am Tracking &<br />

Tracing Theatre (LogiMAT und Euro ID)<br />

zu beteiligen. Auf der CeBIT haben wir<br />

nun seit 2007 am AutoID/RFID Solutions<br />

Park mitgewirkt. Die Gespräche<br />

für 2011 zu diesem Aspekt haben<br />

begonnen. Die Messegesellschaft<br />

in München hat uns angesprochen,<br />

um auch auf der Transport Logistik in<br />

München mit einem Gemeinschaftsstand<br />

zu erscheinen. Wenn genügen<br />

Interesse seitens unserer Mitglieder<br />

besteht, dann werden wir das prüfen.<br />

Wir freuen uns, mit diesen Aktionen<br />

wieder zum Markterfolg unserer Mitglieder<br />

beitragen zu können.


Firmenindex<br />

• aitronic GmbH<br />

• Avery Dennsion Deutschland GmbH<br />

• B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />

• Baltech AG<br />

• BARCODAT GmbH<br />

• beic <strong>Ident</strong> GmbH<br />

• BSR idware GmbH<br />

• BlueStar Europe GmbH<br />

• Bluhm systeme GmbH<br />

• cab Produkttechnik GmbH & Co. KG<br />

• Carema GmbH<br />

• Carl Valentin GmbH<br />

• Contrinex GmbH<br />

• deister electronic GmbH<br />

• DYNAMIC SYSTEMS GMBH<br />

• Elatec GmbH<br />

• ESG Elektroniksystemund<br />

Logistik GmbH<br />

• Euro I.D. <strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

• FEIG Electronic GmbH<br />

• Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />

Produktindex<br />

• Auto-ID<br />

• Barcode Drucker /<br />

Thermotransfer & Transferdrucker<br />

• Barcodelesegeräte / Mobile IT<br />

• Barcode-Prüfgeräte<br />

• Distribution / Reseller<br />

ident<br />

Markt – Das Anbieterverzeichnis<br />

• Felix Schoeller Supply Chain<br />

Technologies GmbH & Co KG<br />

• Fis Organisation GmbH<br />

• Gera ident GmbH<br />

• Gruber GmbH<br />

• herpa print GmbH<br />

• Honeywell Scanning & Mobility<br />

• Huf Tools GmbH Velbert<br />

• ICS <strong>Ident</strong>code Systeme AG<br />

• <strong>Ident</strong>Pro GmbH<br />

• iDTRONIC GmbH<br />

• Ingram Micro Distribution GmbH<br />

• Inotec Barcode Security GmbH<br />

• Jogro Etiketten GmbH<br />

• Kathrein-Werke KG<br />

• Meshed Systems GmbH<br />

• microsensys GmbH<br />

• mobisys Mobile Informationssysteme GmbH<br />

• Motorola GmbH<br />

• MOVIS Mobile Vision GmbH<br />

• NiceLabel Germany GmbH<br />

• Nordic ID GmbH<br />

• Etiketten / Druck & Herstellung<br />

• Kennzeichnungssysteme<br />

• Logistiksoftware / SAP<br />

• Optische <strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />

• Radiofrequenz <strong>Ident</strong>ifikationssys. (RFID)<br />

• RFID-Datenträger / Label / Transponder<br />

Ihre Firma hat noch keinen<br />

Eintrag im Anbieterverzeichnis?<br />

• Übersichtlich<br />

• aktuell<br />

• informativ<br />

Auch Online:<br />

www.ident.de<br />

• perdictum GmbH + Co KG<br />

• REA Elektronik GmbH<br />

• RF-iT Solutions GmbH<br />

• SAG Securitag Assembly Group Co., LTD<br />

• Schneider Kennzeichnung GmbH<br />

• Schreiner GmbH<br />

• SICK Vertriebs-GmbH<br />

• Siemens AG<br />

• smart-TEC GmbH & Co. KG<br />

• SMARTRAC TECHNOLOGY GROUP<br />

• TECTUS Transponder Technology GmbH<br />

• TRICON Consulting GmbH & Co. KG<br />

• TSC Auto ID Technology EMEA GmbH<br />

• ubigrate GmbH<br />

• Warok Computer & Software GmbH<br />

• Will Software GmbH<br />

• Witte plusprint GmbH<br />

• X-ident technology<br />

• RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />

• RFID-Software / Middleware<br />

• Software zum Erstellen von<br />

Etiketten & Barcodes<br />

• Systemintegration / Consulting<br />

• 2D-Code Lesesysteme<br />

Ihr direkter Kontakt zum Verlag:<br />

Tel.: +49 6074 920881<br />

E-Mail: pohl@ident.de<br />

anbieterverzeichnis 67<br />

ident 4/10


68<br />

anbieterverzeichnis<br />

Auto-ID<br />

beic <strong>Ident</strong> GmbH<br />

Hildesheimer Str. 19b<br />

D-38271 Baddeckenstedt<br />

Tel.: +49 5062 96599 0<br />

www.beic-ident.de<br />

BSR idware GmbH<br />

A-5020 Salzburg<br />

Jakob-Haringer-Straße 3<br />

Tel.: +43 (0)662 456323 0<br />

Fax: +43 (0)662 455937 99<br />

E-Mail: office@bsr.at<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

Huf Tools<br />

RFID Systeme, Geräte und Software<br />

Huf Tools GmbH Velbert<br />

Güterstraße 17<br />

42551 Velbert<br />

Kontakt: Veit Schröter<br />

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />

info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />

ident 4/10<br />

ICS <strong>Ident</strong>code Systeme AG<br />

Sophie-Guyer-Str. 9, CH-8330 Pfaffikon<br />

Tel. +41/1/952 44 44<br />

Fax +41/1/952 44 00<br />

E-Mail: info@identcode.ch<br />

www.identcode.ch<br />

CH-1052 Le Mont-sur-Lausanne<br />

Tel. +41/21/651 98 98<br />

Fax +41/21/651 98 99<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

Oliver Warn<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax.: +49 5221 34222-10<br />

info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />

Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />

Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />

verkauf@schk.de · www.schk.de<br />

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors<br />

Barcode Drucker/Thermotransfer<br />

& Transferdrucker<br />

• RFID Drucker<br />

• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />

• Etikettiergeräte<br />

• Thermotransfer Folien<br />

• Etiketten<br />

Avery Dennison Deutschland GmbH<br />

Avery-Haus · D-85386 Eching<br />

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />

printers@averydennison.com<br />

www.monarch.averydennison.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

Das<br />

Anbieter verzeichnis<br />

Online<br />

www.ident.de<br />

We make labels work.<br />

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />

Kirchenstraße 38<br />

69239 Neckarsteinach<br />

Telefon 06229 700-0<br />

Telefax 06229 700-67<br />

E-Mail: info@fuddruck.de<br />

www.fuddruck.de<br />

Ingram Micro Distribution GmbH<br />

Weberstraße 2<br />

49134 Wallenhorst<br />

Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />

Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />

E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />

www.ingrammicro-dcpos.de<br />

www.ingrammicro.de<br />

TSC Auto ID Technology<br />

EMEA GmbH<br />

Georg-Wimmer-Ring 25<br />

D- 85604 Zorneding<br />

Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />

Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />

E-Mail: info@tsceu.com<br />

www.tscprinters.com<br />

Barcodelesegeräte /<br />

Mobile Erfassung<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

Honeywell Scanning & Mobility<br />

Dornierstraße 2<br />

82178 Puchheim<br />

Deutschland<br />

Tel: +49-89-89019-0<br />

Fax: +49-89-89019-200<br />

E-Mail: info.germany@handheld.com<br />

www.honeywell.com/aidc/ident


Motorola GmbH<br />

Enterprise Mobility Solutions<br />

Telco Kreisel 1<br />

65510 Idstein<br />

Telefon: 06126-9576-295<br />

Telefax: 06126-9576-999<br />

E-Mail: embinfo.emea@motorola.com<br />

www.motorola.com/de/unternehmen<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

Oliver Warn<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax.: +49 5221 34222-10<br />

info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />

TSC Auto ID Technology<br />

EMEA GmbH<br />

Georg-Wimmer-Ring 25<br />

D- 85604 Zorneding<br />

Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />

Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />

E-Mail: info@tsceu.com<br />

www.tscprinters.com<br />

Barcode-Prüfgeräte<br />

Strichcodeprüfgeräte<br />

DataMatrix Prüfgeräte<br />

Für den mobilen Einsatz geeignet<br />

Messungen mit Laser oder Kamera<br />

REA Elektronik GmbH<br />

Teichwiesenstraße 1 · 64367 Mühltal<br />

T: +49 (0)6154 638-0 · E: reainfo@rea.de<br />

www.rea-verif ier.de<br />

Distribution / Reseller<br />

Carema GmbH<br />

Ernst-Gnoß Str. 25, 40219 Düsseldorf<br />

Tel.: +49-211 157 697 - 0, Fax: - 29<br />

E-Mail: info@caremahardware.de<br />

www.caremahardware.de<br />

Ingram Micro Distribution GmbH<br />

Weberstraße 2<br />

49134 Wallenhorst<br />

Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />

Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />

E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />

www.ingrammicro-dcpos.de<br />

www.ingrammicro.de<br />

Warok GmbH<br />

Gassenäcker 2<br />

78052 Villingen-Schwenningen<br />

Tel.: + 49 (0)7721 20 26 30<br />

denise.spinney@warok.de<br />

www.warok.de<br />

Etiketten /<br />

Druck & Herstellung<br />

• RFID Drucker<br />

• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />

• Etikettiergeräte<br />

• Thermotransfer Folien<br />

• Etiketten<br />

Avery Dennison Deutschland GmbH<br />

Avery-Haus · D-85386 Eching<br />

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />

printers@averydennison.com<br />

www.monarch.averydennison.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

We make labels work.<br />

Etiketten & Smart Label<br />

Barcode- & RFID-Lösungen<br />

Drucksysteme<br />

Etiketten-Spendesysteme<br />

Scanner & Software<br />

Tel. 0 81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

Etiketten, auch mehrfarbig<br />

Thermo- u. Transferdrucker<br />

Thermotransfer-Bänder<br />

JOGRO ETIKETTEN GMBH<br />

Landemert 2<br />

58840 Plettenberg<br />

Tel: 0 23 91/92 21-60<br />

Fax: 0 23 91/92 21-70<br />

E-Mail: Info@JOGRO.de<br />

anbieterverzeichnis 69<br />

Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />

Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />

verkauf@schk.de · www.schk.de<br />

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />

Kennzeichnungssysteme<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

We make labels work.<br />

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

ident 4/10


70<br />

anbieterverzeichnis<br />

Logistiksoftware / SAPzertifizierterSystemintegrator<br />

SAP-Zertifizierte<br />

Softwarelösungen für die<br />

Intralogistik:<br />

• Drahtlose Funknetzwerke<br />

• Pick-by Voice<br />

• RFID-Lösungen<br />

Mobile Lösungen für Direktanbindung an<br />

SAP-Systeme mit fertigen Prozessen<br />

durch vollintegriertes Software-Tool.<br />

Best Practice Logistik und SAP<br />

www.mobisys.de<br />

Altrottstr. 26 / 69190 Walldorf<br />

Tel. 06227/ 8635-0 Fax -55<br />

E-Mail: info@mobisys.de<br />

Mowis® Mobiles Warenwirtschafts- und<br />

Informationssystem für die Lieferlogistik<br />

MOVIS Mobile Vision GmbH<br />

Ludwigstr. 76, D-63067 Offenbach<br />

Tel.:+49 69 823693-70<br />

Fax: +49 69 823693-72<br />

www.movis-gmbh.de<br />

Email: vertrieb@movis-gmbh.de<br />

ident 4/10<br />

Optische<br />

<strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />

Radiofrequenz<br />

<strong>Ident</strong>ifikations systeme<br />

(RFID)<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

Contrinex GmbH<br />

Herr Norbert Matthes<br />

Lötscher Weg 104<br />

D-41334 Nettetal<br />

Tel: 02153-7374-0<br />

Fax: 02153-7374-55<br />

info@contrinex.de<br />

www.contrinex.de<br />

deister electronic GmbH<br />

Hermann-Bahlsen Str. 11<br />

30890 Barsinghausen<br />

Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11<br />

Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17<br />

E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />

www.deister.com<br />

siehe<br />

Etiketten<br />

www.dynamic-systems.de<br />

Das<br />

Anbieter verzeichnis<br />

Online<br />

www.ident.de<br />

Elektroniksystemund<br />

Logistik-GmbH<br />

Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />

Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />

E-Mail: marketing@esg.de<br />

www.esg.de<br />

EURO I.D.<br />

<strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

Metternicher Straße 4<br />

D-53919 Weilerswist<br />

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />

e-mail: info@euroid.com<br />

http://www.euroid.com<br />

FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

Lange Straße 4<br />

D-35781 Weilburg<br />

Tel.: 06471/3109-0<br />

Fax.: 06471/3109-99<br />

e-mail: obid@feig.de<br />

http://www.feig.de<br />

GERA-IDENT<br />

APPLICATION FOCUSED RFID<br />

GERA-IDENT GmbH<br />

YOUR RFID CONNECTION<br />

Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />

Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />

E-Mail: info@gera-ident.com<br />

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />

Herr Ramin Hassan<br />

www.gera-ident.com<br />

Huf Tools<br />

RFID Systeme, Geräte und Software<br />

Huf Tools GmbH Velbert<br />

Güterstraße 17<br />

42551 Velbert<br />

Kontakt: Veit Schröter<br />

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />

info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />

iDTRONIC GmbH<br />

Donnersbergweg 1<br />

67059 Ludwigshafen<br />

Germany<br />

Tel.: +49.621.66900-940,<br />

Fax: +49.621.66900-949<br />

info@idtronic.de · www.idtronic.de<br />

Kathrein-Werke KG<br />

Anton-Kathrein-Str. 1-3<br />

83004 Rosenheim<br />

Hr. Thomas Brunner<br />

Tel.: +49-8031-184794<br />

Fax: +49-8031-18452794<br />

E-Mail: rfid@kathrein.de<br />

www.kathrein.de<br />

Meshed Systems GmbH<br />

Alte Landstraße 21<br />

85521 Ottobrunn<br />

Tel.: +49-(0)89-6666 5124<br />

www.meshedsystems.com<br />

info2@meshedsystems.com<br />

microsensys GmbH<br />

RFID in motion<br />

In der Hochstedter Ecke 2<br />

D – 99098 Erfurt<br />

Tel.: +49 361 59874 0<br />

Fax: +49 361 59874 17<br />

E-Mail: marketing@microsensys.de<br />

www.microsensys.de<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

Oliver Warn<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax.: +49 5221 34222-10<br />

info@nordicid.de · www.nordicid.de


RFID-Entwicklungspartner<br />

und -Systemanbieter<br />

■ Kundenindividuelle RFID-Labels<br />

■ RFID-Systemberatung<br />

■ Hardware/-Systemkomponenten<br />

Schreiner Group GmbH & Co. KG,<br />

Competence Center Schreiner LogiData<br />

www.schreiner-logidata.de<br />

SICK Vertriebs-GmbH<br />

Willstätterstraße 30<br />

40549 Düsseldorf<br />

Kontakt: Herr Manfred Pierl<br />

Tel.: +49 211 5301-301<br />

Fax: +49 211 5301-302<br />

E-Mail: kundenservice@sick.de<br />

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Siemens AG<br />

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D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

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Eurotec-Ring 39, D-47445 Moers Germany<br />

Tel.: +49 (0) 2841 979 660<br />

Fax: +49 (0) 2841 979 6610<br />

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Max-Planck-Str. 16<br />

82223 Eichenau<br />

Tel.: 08141 53498 0<br />

Fax: 08141 53498 29<br />

RFID@elatecworld.com<br />

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D-53919 Weilerswist<br />

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />

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E-Mail: info@gera-ident.com<br />

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />

Herr Ramin Hassan<br />

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Tel. (0 22 45) 9 16 30 · Fax (0 22 45) 916 36<br />

www.herpa-print.de · e-mail: info@herpa-print.de<br />

SMARTRAC TECHNOLOGY GROUP<br />

Albstrasse 14, D-70597 Stuttgart<br />

Kontakt: Uwe Adamczyk<br />

Tel.: +49 (0)711 / 656 926-10<br />

Fax: +49 (0)711 / 656 926-11<br />

eMail: sales-europe@smartrac-group.com<br />

www.smartrac-group.com<br />

anbieterverzeichnis 71<br />

RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />

Elatec GmbH - IDS<br />

Frau Nicole Becker<br />

Max-Planck-Str. 16<br />

82223 Eichenau<br />

Tel.: 08141 53498 0<br />

Fax: 08141 53498 29<br />

RFID@elatecworld.com<br />

www.elatecworld.com<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

Oliver Warn<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax.: +49 5221 34222-10<br />

info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />

RFID-Software /<br />

Middleware<br />

<strong>Ident</strong>Pro GmbH<br />

Südstraße 31<br />

D-53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: +49(0) 2241 / 866 39 20<br />

Email: info@identpro.de<br />

www.identpro.de<br />

RF-iT Solutions GmbH<br />

Herr Robert Paulus<br />

Hans Resel Gasse 17a<br />

A - 8020 Graz<br />

Tel.: (+43) 316-711111<br />

Fax: (+43) 316-711111 900<br />

www.rf-it-solutions.com<br />

ident 4/10


72<br />

Antwortfax +49 6074 93334<br />

anbieterverzeichnis<br />

ubigrate GmbH<br />

Herkulesstr. 1, 01277 Dresden<br />

Dr. Mario Neugebauer,<br />

Leiter Projektentwicklung<br />

Tel.: (0351) 21187-26, Fax: -28<br />

E-Mail: mario.neugebauer@ubigrate.com<br />

www.ubigrate.com<br />

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GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

Wenn Etikettendruck einfach<br />

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NiceLabel Germany GmbH<br />

Liebknechtstr. 29<br />

63 179 Obertshausen<br />

Germany<br />

Tel.: +49-(0)6104-405 400<br />

Fax: +49-(0)6104-405 40-20<br />

E-Mail: info@nicelabel.de<br />

Internet: http://www.nicelabel.de<br />

Software zum Erstellen<br />

von Etiketten & Barcodes<br />

ident Anbieterverzeichnis<br />

Paket (Print & Online)<br />

Will Software GmbH<br />

Finkenweg 36a<br />

D-35647 Waldsolms<br />

Tel: 06085 / 98119-0<br />

Fax: 06085 / 98119-3<br />

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Barcodat GmbH<br />

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D-72280 Dornstetten<br />

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E-Mail: pohl@ident.de<br />

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Logistik-GmbH<br />

Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />

Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />

E-Mail: marketing@esg.de<br />

www.esg.de<br />

Felix Schoeller<br />

Supply Chain Technologies GmbH & Co KG<br />

Burg Gretesch<br />

D-49086 Osnabrück<br />

Tel.: +49 (0) 541-3800-0<br />

Fax: +49 (0) 541-3800-180<br />

www.Felix-Schoeller-SCT.com<br />

SCT@Felix-Schoeller.com<br />

Huf Tools<br />

RFID Systeme, Geräte und Software<br />

Huf Tools GmbH Velbert<br />

Güterstraße 17<br />

42551 Velbert<br />

Kontakt: Veit Schröter<br />

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />

info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />

Pick-by-Voice, Fahrzeugterminals,<br />

ID-Technik, Produkt- / Lagerauszeichnung<br />

perdictum GmbH + Co KG<br />

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D- 44369 Dortmund<br />

Tel.: +49 231 5194440<br />

Fax: +49 231 5194499<br />

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E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

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SICK Vertriebs-GmbH<br />

Willstätterstraße 30<br />

40549 Düsseldorf<br />

Kontakt: Herr Manfred Pierl<br />

Tel.: +49 211 5301-301<br />

Fax: +49 211 5301-302<br />

E-Mail: kundenservice@sick.de<br />

www.sick.de<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />

In der/n Rubrik/en _________________________________________________<br />

Firma: ___________________________________________________________<br />

Straße: ______________________ Ort: ______________________________<br />

E-Mail: __________________________________________________________<br />

Ansprechpartner: _________________________________________________<br />

_________________________________________________________________<br />

Datum Unterschrift


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JULI 2010<br />

SEPTEMBER 2010<br />

OKTOBER 2010<br />

2010 2010 2011<br />

07.07. – 08.07-2010<br />

SicherheitsExpo, München<br />

Tel.: +49 89 88 94 93 70<br />

www.sicherheitsexpo.de<br />

14.09 – 15.09.2010<br />

Dortmunder Gespräche, Dortmund<br />

Der Logistik und IT-Event<br />

Tel.: +49 231 9743193<br />

www.do-ge.de<br />

15.09. – 17.09.2010<br />

8. Logistics Network Congress,<br />

Hannover<br />

Logistic Network Consultants (LNC) GmbH<br />

Tel.: +49 511 35779218<br />

www.Logistics-Network.de<br />

13.09. – 16.09.2010<br />

MOTEK, Stuttgart<br />

Int. Fachmesse für Montage- und<br />

Handhabungstechnik<br />

Tel.: +49 7025 92060<br />

www.motek-messe.de<br />

21.09. – 23.09.2010<br />

DMS EXPO, Köln<br />

Fachmesse und -konferenz für Enterprise<br />

Content- und Dokumentenmanagement<br />

Tel.: +49 221 8212376<br />

www.dms-expo.de<br />

28.09 – 30.09.2010<br />

FachPack + LogIntern, Nürnberg<br />

Fachmesse für Verpackungslösungen +<br />

Fachmesse für Interne Logistik<br />

Tel.: +49 911 86068658<br />

www.logintern.de<br />

www.fachpack.de<br />

05.10. – 08.10.2010<br />

Security, Essen<br />

Weltmarkt für Sicherheit + Brandschutz<br />

Tel.: +49 201 7244229<br />

www.security-messe.de<br />

12.10. – 15.10.2010<br />

VIENNA-TEC, Wien<br />

Int. Fachmesse für die Industrie<br />

Tel.: +43 1 727200<br />

www.vienna-tec.at<br />

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VORSCHAU 2011<br />

OKTOBER 2010<br />

NOVEMBER 2010<br />

20 .10. – .22.10.2010<br />

27. Deutscher Logistik-Kongress,<br />

Berlin<br />

Veranstaltet von der BVL<br />

Tel.: +49 421-173840<br />

www.bvl.de<br />

09.11. – 11.11.2010<br />

VISION, Stuttgart<br />

Int. Fachmesse für industrielle<br />

Bildverarbeitung und<br />

<strong>Ident</strong>ifikationstechnologien<br />

Tel.: +49 711/18560-2374<br />

www.vision-messe.de<br />

09.11. – 12.11.2010<br />

Electronica, München<br />

components, systems and applications<br />

Tel.: +49 89/949-11458<br />

www.messe-muenchen.de<br />

17.11. – 20.11.2010<br />

MEDICA, Düsseldorf<br />

Weltforum der Medizin – Int. Fachmesse<br />

mit Kongress<br />

Tel.: +49 211-4560-529<br />

www.medica.de<br />

23. – 25.11.2010<br />

SPS/IPC/DRIVES, Nürnberg<br />

Int. Fachmesse und Kongress für elektrische<br />

Automatisierungstechnik<br />

Tel.: +49 711/61946-0<br />

www.mesago.de/sps<br />

08.02. – 10.02.2011<br />

LogiMAT, Stuttgart<br />

Int. Fachmesse für Distribution, Material-<br />

und Informationsfluss<br />

Tel.: +49 89 32391-253<br />

www.euroexpo.de<br />

Weitere Termine:<br />

www.ident.de<br />

VORSCHAU 2011<br />

26.02. – 02.03.2011<br />

EuroShop, Düsseldorf<br />

The Global Retail Trade Fair<br />

Tel.: +49 211 456001<br />

www.euroshop.de<br />

01.03. – 05.03.2011<br />

CeBIT, Hannover<br />

Der Marktplatz Nr. 1 des digitalen<br />

Business<br />

Tel.: +49 511 89-0<br />

www.cebit.de<br />

04.04. – 08.04.2010<br />

HANNOVER MESSE, Hannover<br />

Tel.: +49 511 89-0<br />

www.hannovermesse.de<br />

05.04.-07.04.2011<br />

EURO ID 2011, Berlin<br />

7. Int. Fachmesse & Wissensforum für<br />

Auto-ID Technologien<br />

IBC EUROFORUM<br />

Tel.: +49 211 9686-3754<br />

www.euro-id-messe.de<br />

02.05. – 06.05.2011<br />

CeMAT 2011, Hannover<br />

Weltmesse für Intralogistik<br />

Tel.: +49 511 89-0<br />

www.cemat.de<br />

10.05. – 13.05.2011<br />

TRANSPORT LOGISTIC, München<br />

Int. Fachmesse für Logistik, Telematik<br />

und Verkehr<br />

Tel.: +49 89 949-20720<br />

www.transportlogistic.de<br />

12.05. – 18.05.2011<br />

interpack, Düsseldorf<br />

Process und Packing<br />

Tel.: +49 211 4560-01<br />

www.interpack.de<br />

termine 73<br />

ident 4/10


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inserentenverzeichnis<br />

Themenplan ident 2010*<br />

Ausgabe 5<br />

06.09.<br />

Ausgabe 6<br />

18.10.<br />

Ausgabe 7<br />

22.11.<br />

Jahrbuch ident<br />

Jahrbuch 15.12.<br />

2011<br />

ident Anwendungsgebiet Technologieschwerpunkt Messen und Veranstaltungen<br />

Verpackung<br />

Produktsicherheit<br />

Handel & Distribution<br />

Gesundheitswesen<br />

Mobilität<br />

Tracking & Tracing<br />

* Themen unter Vorbehalt<br />

Das Leistungsprofil<br />

der Auto-ID Branche<br />

Neue Verlagsanschrift!<br />

FachPack & LogIntern Spezial<br />

Smartcards<br />

Kommissionierung<br />

Drucken & Applizieren<br />

Logistiksoftware Spezial<br />

Mobile-Tagging<br />

Intelligente Objekte<br />

Artikelsicherung (EAS & RFID)<br />

Barcode (1D/2D) Spezial<br />

Datenfunk<br />

Industriescanner & Drucker<br />

Near Field Communication (NFC)<br />

Firmenpräsentationen<br />

Fachbeiräge (Barcode, RFID, etc.)<br />

Stand der Technik & Standards<br />

Anbieterverzeichnis & Auto-ID Glossar<br />

Mit Wirkung zum 01.07.2010 wird der Firmensitz der <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH<br />

von Rödermark nach Dortmund verlegt. Die neue Verlagsanschrift lautet dann:<br />

Durchstr. 75<br />

44265 Dortmund<br />

Tel.: +49 231 72546092<br />

Fax: +49 231 72546091<br />

E-Mail: mail@ident.de<br />

Web: www.ident.de<br />

Inserentenverzeichnis<br />

Balluff 43<br />

Carema 5<br />

Casio 39<br />

Datalogic Automation / HIV-Hoffmann 45<br />

Datalogic Scanning / HIV-Hoffmann 11<br />

Deister 41<br />

FachPack Messe 9<br />

Harting 25<br />

IIE 47<br />

Ingram Micro 13, 4. Umschlagseite<br />

LogiMAT 61<br />

Motorola 7<br />

Siemens Titelseite<br />

Warok 2. Umschlagseite<br />

ident 4/10<br />

FachPack + LogIntern (28.09. – 30.09.)<br />

Security (05.10. – 08.10.)<br />

Dt. Logistik-Kongress (20.10. – 22.10.)<br />

VISION (09.11. – 11.11.)<br />

Electronica (09.11. – 12.11.)<br />

MEDICA (17.11. – 20.11.)<br />

SPS/IPC/DRIVES (23.11. – 25.11.)<br />

LogiMAT (01.03. – 03.03.2011)


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sowie ein Jahrbuch der Branche<br />

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<strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH<br />

ident-Leserservice<br />

Heinrich-Heine-Straße 5<br />

D-63322 Rödermark<br />

Tel.: +49 6074 920881<br />

Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de<br />

Internet: www.ident.de<br />

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von € 70,– im Jahr inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten<br />

(= 7 Ausgaben und ein Jahrbuch). Das Abo verlängert<br />

sich nur dann um ein Jahr, wenn es nicht 8<br />

Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres gekündigt wird.<br />

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Garantie: Diese Vereinbarung kann innerhalb von<br />

10 Tagen schriftlich bei der <strong>Ident</strong> Verlag & Service<br />

GmbH widerrufen werden.<br />

Gesehen, gelesen, unterschrieben<br />

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Datum / 2. Unterschrift<br />

Sie zahlen erst nach Erhalt der Rechnung oder per<br />

Bankeinzug:<br />

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Impressum<br />

ident<br />

Das führende Anwendermagazin für<br />

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Es erscheinen 7 Ausgaben und ein Jahrbuch pro Jahr.<br />

Offizielles Organ der AIM-D e. V.<br />

Herausgeber:<br />

<strong>Ident</strong> Verlag und Service GmbH<br />

Heinrich-Heine-Str. 5, 63322 Rödermark, Germany<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de, Internet: www.ident.de<br />

Chefredakteur:<br />

Dipl.-Ing. Thorsten Aha (V.i.S.d.P)<br />

Durchstr. 75, 44265 Dortmund, Germany<br />

Tel.: +49 231 72546090, Fax: +49 231 72546091<br />

E-Mail: aha@ident.de<br />

Redaktion:<br />

Tim Rösner<br />

Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />

Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />

Maria Meriemque-Aha (Marketing)<br />

Verlagsleiter:<br />

Eckhard von der Lühe<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de<br />

Anzeigenleiter:<br />

Bernd Pohl<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: pohl@ident.de<br />

Abo-/Leserservice:<br />

Karin von der Lühe<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de<br />

Redaktionsbeirat:<br />

Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />

Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />

Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />

Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />

und interdisziplinäre Systemforschung<br />

Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />

Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />

Herstellung: Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg<br />

Gestaltung und Umsetzung:<br />

RAUM X – Agentur für kreative Medien<br />

Huckarder Straße 12, 44147 Dortmund, Germany<br />

Tel.: +49 231 84796035, Fax: +49 231 84796036<br />

E-Mail: mail@raum-x.de, www.raum-x.de<br />

Bezugsbedingungen:<br />

Jahresabonnement Euro 70,- und Einzelheft außerhalb des Abonnements<br />

Euro 12,- zuzüglich Versandkosten, inkl. 7% MwSt. Ausland auf Anfrage.<br />

Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, falls nicht 8<br />

Wochen vor Ende des Bezugsjahres die Kündigung erfolgt ist.<br />

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Rödermark.<br />

© <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH, Rödermark.<br />

ident ist eine eingetragen Marke der <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH.<br />

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen<br />

sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen<br />

Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustim mung des Verlages unzulässig<br />

und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzungen,<br />

Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen<br />

Systemen. Der Verlag gestattet die Übernahme von ident-Texten in Datenbestände,<br />

die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers bestimmt<br />

sind. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken bedarf der<br />

schriftlichen Zustimmung durch die <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH.<br />

Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des jeweiligen<br />

Autors wieder und decken sich nicht notwendigerweise mit der Auffassung<br />

der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit<br />

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Die ident-Redaktion und die <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />

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die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der Inhalte. Für den Fall, dass<br />

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Datenbanken Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober<br />

Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht.<br />

Alle Anbieter von Beiträgen, Fotos, Illustrationen stimmen der Nutzung in der<br />

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der weiteren Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken liegen bei der <strong>Ident</strong><br />

Verlag & Service GmbH, Rödermark. Für Unverlangt eingesandte Manuskripte<br />

und Fotomaterial wird keine Haftung übernommen und können von<br />

der Redaktion nicht zurückgesandt werden.<br />

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beim Verlag, ISSN 1432-3559<br />

Erklärung gem. § 5 des hessischen Pressegesetzes:<br />

<strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />

ISSN 1432-3559


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