SIMATIC Ident:
SIMATIC Ident:
SIMATIC Ident:
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
ident<br />
D 14749 F<br />
Nr. 4/2010 | 15. Jahrgang<br />
Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & <strong>Ident</strong>ifikation<br />
Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile IT-Systeme | Kennzeichnung | Drucken & Applizieren<br />
<strong>SIMATIC</strong> <strong>Ident</strong>:<br />
����������������������������������������<br />
26 Datenfunk 50 RFID Anwendung 44 Etikettendruck in Farbe<br />
ident Markt<br />
www.ident.de
2<br />
editorial<br />
ident 4/10<br />
Der Auto-ID Distributor<br />
WAROK GmbH · Gassenäcker 2 · D-78052 Villingen-Schwenningen · Tel. +49 (0) 7721 202630<br />
Alle abgebildeten Produktfotos und Logos sind eingetragene Warenzeichen und Eigentum der jeweiligen Rechtsinhaber.<br />
www.warok.de
<strong>Ident</strong>, Sprache und Ansätze<br />
Zertifizierungsrichtlinien, Expertenbefragungen, allgemeine Nutzerumfragen<br />
zu RFID begegnen uns nach wie vor. Doch bewirkt dies noch etwas? Die<br />
Frage hat sich von selbst beantwortet. RFID gehört zum Tagesgeschäft und<br />
bewegt sich nicht mehr wirklich, schließlich ist man im stabilen Verkaufsbereich<br />
angelangt. Was heute wie früher interessiert, ist die schnelle und einfache<br />
EDV-Einbindung von RFID und Barcoding. Hier bewegt sich auch nicht<br />
viel, leider. Wie wäre es mit einem Abfragestandard für die EDV-Kopplung –<br />
die G-Sprache der <strong>Ident</strong>ifikation? Die CNC-Technik hat es hier vorgemacht<br />
und eine einfache Sprache definiert, die seit den 60er Jahren immer noch<br />
gilt. Oft ist die Unsicherheit der Datenkopplung, der Einbindung der erfassten<br />
Daten in die EDV ein Hinderungsgrund der Integration. Wie wäre es mit<br />
einem My-<strong>Ident</strong> Ansatz ähnlich My-SQL zur Integration.<br />
Vielleicht sollte man statt auf Technik auch wieder einmal auf die positiven<br />
Folgen der Einführung der <strong>Ident</strong>ifikationstechnik im Unternehmen sehen.<br />
Themen sind nach wie vor das Reengineering, die Sicherheit im Produktlebenszyklus<br />
durch <strong>Ident</strong>ifikation, der Produktschutz mittels intelligenter Systeme.<br />
Woanders macht man es uns vor und denkt sogar über einen neuen<br />
Barcode nach, resultierend aus Nutzerforderungen, siehe die letzte ident.<br />
Man wundert sich immer wieder, wie einfallsreich der Mensch sein kann.<br />
Mittlerweile haben wir doch genug Hochschulen und Institute, die sich offiziell<br />
mit der <strong>Ident</strong>ifikation beschäftigen, siehe die Mitglieder im AIM-Verband.<br />
Wo sind die Ergebnisse?<br />
Ich freue mich, dass auch die AIM neue Wege geht. Nach langen Jahren der<br />
Mahnung wurde der Arbeitskreis „Sichere <strong>Ident</strong>ität“ aufgesetzt. Hier hat ein<br />
Gebiet brach gelegen, in dem sich nach meinen Gesprächen diverse Firmen<br />
der AIM intern auskennen. Hoffentlich wird es nicht eine reine RFID-Diskussion.<br />
Ich weiß, dass sich einige Firmen schon mit Sonderfarben, kälteempfindlichen<br />
Farben etc. beschäftigt haben. Nehmen sie die Chance wahr, hier<br />
in der AIM mitzuwirken ist mein Aufruf.<br />
Zum Schluß freue ich mich, dass auch die ident neue Wege geht und ab<br />
1.7.2010 rechtlich zum Chefredakteur wandert, mit dem ich und andere<br />
die ident Zeitschrift aufgebaut haben. Dank gilt dabei allen Weggefährten,<br />
insbesondere Herrn von der Lühe, der in schwierigen Zeiten die ident<br />
gestützt hat. Weiter so Thorsten, die ident aufzusetzen war und ist die<br />
richtige Entscheidung.<br />
Glück Auf<br />
Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Krämer<br />
Hochschule Rosenheim<br />
editorial 3<br />
ident 4/10
4<br />
4<br />
inhaltsverzeichnis<br />
24<br />
Systematische Daten erfassung mit<br />
handlichen MDE-Geräten<br />
41<br />
HIV-Hoffmann: DS4800 Einsatz in Kühlhäusern<br />
54<br />
Voraussetzung für einen wirtschaftlichen<br />
Einsatz ist eine genaue Prozessanalyse<br />
ident 4/10<br />
AKTUELLES<br />
06 NEWS Wissenswertes aus der Branche<br />
11 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID<br />
KOMMENTAR<br />
15 Individuelle RFID-Kennzeichnung sicherheitsrelevanter<br />
Automobilkomponenten, Walter Hein<br />
MAGAZIN<br />
16 TITELSTORY<br />
„Lean“ und zuverlässig RFID-Systeme mit maßgeschneiderten Funk tionen für unterschiedlichste<br />
Anwendungen, Birgit Gottsauner<br />
20 Kommissionierung<br />
Optimierung der Prozesssicherheit und Prozessqualität<br />
ORTEC MLS – zertifiziertes SAP-Add-On – erschließt intralogistische Optimierungspotenziale<br />
22 RFID Anwendung<br />
Technische Anlagen, Organisation und Daten im Griff<br />
Mobiles Anlagenmanagement mit RFID bei den Stadtwerke Krumbach<br />
24 Mobile Datenerfassung<br />
Mobile Kilometerzähler Systematische Daten erfassung mit handlichen MDE-Geräten<br />
26 Datenfunk<br />
Pick-by-Scan im Sekundentakt Beleglose Präzisions-Kommissionierung beim<br />
Pharmagroßhändler Ebert + Jacobi, Hilmar Scheller<br />
29 Logistik<br />
Hochmodernes Zentrallager für Pharmaindustrie Umsetzungspartner des<br />
Projekts war die Salomon Automation GmbH, ein Unternehmen der SSI Schäfer Gruppe<br />
30 Mobile Datenerfassung<br />
Betriebsdatenerfassung in der Produktion<br />
Automatische <strong>Ident</strong>ifikation bei AFG Arbonia Forster Holding AG, Andreas Dürr<br />
31 Datenfunk<br />
Genuss mit Tradition und innovativen Ideen Skeye unterstützt Logistik und Vertrieb<br />
32 Direktmarkierung<br />
Industrielle Bildverarbeitung Intelligentes Kamerasystem sichert die<br />
Rückverfolgbarkeit von Leiterplatten, Frank Debusmann<br />
34 Scannertechnologie<br />
Ein Scanner für alle Stationen und Anforderungen Barcodescanner von SICK im<br />
Logistikzentrum der Gustav Klauke GmbH in Remscheid, Christian Beede, Manfred Pierl<br />
36 2D Codes<br />
Eintrittskarte auf dem Handy<br />
Die übliche Tickets gehört bald der Vergangenheit an, Dr. Peter Stipp<br />
38 RFID Anwendung<br />
Paletten jederzeit sicher verfügbar<br />
Automatische Palettenbe lieferung für Chemiekonzern
TECHNOLOGIE<br />
40 Produkte Technologische Neuheiten<br />
48 RFID Systeme<br />
RFID-Lösung für Coca-Cola<br />
Handel setzt auf zukunftsweisende Technologie, Alexander Hille<br />
50 RFID Anwendung<br />
RFID-System bei OMV<br />
Barcotec bewegt OMV mithilfe von RFID-System<br />
52 Logistikstudie<br />
Logistik-Indikator im zweiten Quartal 2010<br />
Kräftiger Auftrieb der Logistikkonjunktur in Deutschland<br />
Dr. Stefan Kooths<br />
54 RFID<br />
RFID – jetzt richtig investieren<br />
Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Einsatz ist eine genaue<br />
Prozessanalyse, Frithjof Walk<br />
56 2D Codes<br />
Schutz vor Plagiaten<br />
Neues Gesetz zur <strong>Ident</strong>ifikation und Codierung von Human-<br />
Arzneimitteln als Schutz vor Plagiaten, Carsten Welsmann<br />
PIDION BM-170 Der robuste Außendiensthelfer<br />
PIDION BM-170 Der robuste Außendiensthelfer<br />
Robustes Smartphone mit integriertem GPS-Empfänger<br />
Stabilität mit Stil und Perfomance<br />
3,5“ LCD Touch Window<br />
806 MHz CPU (PXA320)<br />
3 MP AF Kamera m. LED-Flash<br />
1,5 Meter sturzgeschützt<br />
GSM/GPRS/HSDPA<br />
A-GPS InstantFix II<br />
Windows Mobile 6.5<br />
RUBRIKEN<br />
03 EDITORIAL<br />
57 BUCHVORSTELLUNG<br />
58 VERANSTALTUNGEN<br />
64 AIM-DEUTSCHLAND e.V.<br />
67 ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS<br />
73 TERMINE<br />
74 INSERENTENVERZEICHNIS<br />
75 IMPRESSUM<br />
Vertriebs-Außendienst<br />
Facility Management<br />
Service-Techniker<br />
Transport & Logistik<br />
Qualitätsmanagement<br />
inhaltsverzeichnis 5<br />
BILD-QUELLEN<br />
Titelbild (groß): Siemens AG<br />
Titelbild klein (Links): CASIO Europe GmbH<br />
Titelbild klein (Mitte): BARCOTEC Vertriebs GmbH<br />
Titelbild klein (Rechts): Zebra Technologies Corporation<br />
Besuchen sie unsere Website www.ident.de um<br />
ausgewählte Artikel aus vorherigen Ausgaben einzusehen<br />
und aktuelle Informationen zu erhalten!<br />
Ihr exklusiver Hardware-Distributor<br />
für Pidion-Produkte<br />
Carema GmbH<br />
Ernst-Gnoß Straße 25<br />
D-40219 Düsseldorf<br />
T: +49-211 157 697 0<br />
www.caremahardware.de<br />
info@caremahardware.de<br />
ident 4/10
6<br />
news<br />
Datalogic Scanning: Ernennt Thorsten Ley zum Prokuristen<br />
Der europäische Anbieter für Handheld Scanner, die Datalogic Scanning Group, erteilt seinem<br />
Sales Director Thorsten Ley Prokura. Thorsten Ley (39) ist seit Januar 2006 für Datalogic<br />
Scanning tätig, wo er im Oktober 2008 die Vertriebsleitung für den Bereich Handheld Scanner<br />
in Deutschland übernommen hat. Zuvor war der gebürtige Niedersachse als Key Account<br />
Manager für die Datalogic GmbH und – in Folge – ab April 2007 für die Datalogic Scanning<br />
GmbH erfolgreich aktiv. Nach seinem Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen kann<br />
Thorsten Ley auf mehr als 10 Jahre Berufserfahrung im Auto-ID-Markt zurückblicken.<br />
www.scanning.datalogic.com<br />
L-mobile ist LXE Preferred Partner Kompetenz in mobilen Industrieapplikationen:<br />
Advantech-DLoG als neue Qualitätsmarke<br />
Das Software- und Systemhaus<br />
L-mobile arbeitet<br />
zukünftig eng mit dem Hardwarelieferanten<br />
LXE zusammen.<br />
Wir von der L-mobile<br />
bieten unseren Kunden<br />
hochergonomische Lösungen<br />
zur Prozessoptimierung.<br />
Diese Ergonomie kann<br />
sich allerdings nur entfalten,<br />
wenn wir unseren Kunden<br />
ergonomische mobile Endgeräte<br />
anbieten können,<br />
die auch in schwierigsten<br />
Umgebungen immer zuverlässig<br />
sind. LXE ist Anbieter<br />
solcher mobiler Geräte<br />
und ging vor Kurzem mit der<br />
L-mobile eine Partnerschaft<br />
25 Jahre Wien Computer Expert GmbH<br />
Drucker aller Art für<br />
anspruchsvolle Anwendungen,<br />
Barcode-Leser,<br />
RFID-Lösungen – das Produktangebot<br />
der Wien Computer<br />
Expert GmbH ist seit<br />
25 Jahren immer am Puls<br />
der Zeit. Der Gründer Joachim<br />
Wien sei ein geborener<br />
Geschäftsmann gewesen,<br />
berichtet Marianne Wien, die<br />
mit ihrem damaligen Mann<br />
das Unternehmen aufgebaut<br />
hat. Nach einer Ausbildung<br />
bei Mon Cheri und einem<br />
beeindruckenden Start als<br />
„Spezialreisender“ wechsel-<br />
ident 4/10<br />
ein. „Wir als Anbieter mobiler<br />
Softwarelösungen nutzen<br />
die Geräte von LXE, um<br />
die Anforderungen in Bereichen<br />
wie Tiefkühl- oder<br />
Außeneinsatz einwandfrei<br />
abdecken zu können.<br />
Die Partnerschaft mit LXE<br />
ermöglicht es uns, unseren<br />
Kunden hochwertige Endgeräte<br />
zur mobilen Datenerfassung<br />
anzubieten“<br />
so Uli Laternser, der die<br />
Zusammenarbeit auf Seiten<br />
der L-mobile vorangetrieben<br />
hat.<br />
www.lxe.com<br />
www.emst.com<br />
te Wien in die EDV-Branche.<br />
Nach erfolgreicher Tätigkeit<br />
im Vertrieb namhafter Unternehmen<br />
gründete er 1985<br />
die Wien Computer Expert<br />
GmbH. Mit dem wachsenden<br />
Erfolg wurden auch die Räume<br />
zu klein. 1992 bezog das<br />
Unternehmen ein eigenes<br />
Gebäude in der Oststraße<br />
in Norderstedt. Hier präsentiert<br />
Wien neueste Drucktechnologien<br />
im Bereich<br />
Matrixzeilen, Seiten-, Thermo-<br />
und RFID-Drucker,<br />
ferner Barcodelese- und<br />
Breitbandfunksysteme<br />
Nach der Übernahme der<br />
DLoG GmbH durch die<br />
Advantech im März 2010<br />
legen beide Unternehmen<br />
ein hohes Tempo vor, um sich<br />
mit vereinter Kraft weltweit in<br />
Schlüsselmärkten für Industrial<br />
Mobile Computing zu<br />
positionieren. Künftig werden<br />
die mobilen und stationären<br />
Terminals für den Industrie-<br />
und Logistikbereich unter der<br />
gemeinsamen Qualitätsmarke<br />
Advantech-DLoG angeboten.<br />
Die neue Marke bündelt<br />
die Erfahrungen und die führenden<br />
Marktpositionen, die<br />
sich beide Unternehmen in<br />
sowie WYSIWYG-Software<br />
für Formular- und Etikettenerstellung<br />
und für die Drucksteuerung.<br />
In Verbindung mit<br />
namhaften Softwarehäusern<br />
bietet Wien auch kundenspezifische<br />
Lösungen unter<br />
SAP R3.<br />
Seit dem frühen Tode des<br />
Gründers nach kurzer,<br />
schwerer Krankheit im Jahre<br />
2007 leitet sein Sohn<br />
Frank Wien (41) das Unternehmen,<br />
in dem er zuvor<br />
schon als Vertriebsleiter<br />
tätig war. Er konnte auch als<br />
Geschäftsführer die erfolgreiche<br />
Entwicklung fortset-<br />
der Vergangenheit erarbeitet<br />
haben. Das Team der DLoG<br />
GmbH wird künftig als globales<br />
Kompetenz- und Profitzentrum<br />
für Industrial Mobile<br />
Computing arbeiten und die<br />
Produktentwicklung in diesem<br />
Bereich verantworten.<br />
Advantech-DLoG soll darüber<br />
hinaus in ausgewählten<br />
vertikalen Märkten wie Intralogistik,<br />
Heavy Duty und<br />
Flottenmanagement zum<br />
weltweit führenden Anbieter<br />
innerhalb dieser Märkte entwickelt<br />
werden.<br />
www.dlog.com<br />
zen. Zu den professionellen<br />
Druckern kam vor einigen<br />
Jahren die RFID-Technologie<br />
hinzu, für die Wien Computer<br />
komplette Lösungen<br />
anbietet. Seine Rolle in diesem<br />
Bereich unterstreicht<br />
das Unternehmen durch die<br />
Veranstaltung der „Norddeutschen<br />
RFID-Tage“,<br />
zu denen Wien seit 2006<br />
alle Interessenten einlädt.<br />
So steht Wien Computer<br />
Expert GmbH auch im 25.<br />
Jahr ihres Bestehens an der<br />
Spitze der technischen Entwicklung.<br />
www.wien-computer.de
OPTIMIEREN SIE DIE LEISTUNG<br />
IHRER MITARBEITER UND<br />
ENTFESSELN SIE IHR POTENZIAL.<br />
Ihre Mitarbeiter sind Ihr wertvollstes Kapital, denn sie<br />
sind die besten in dem, was sie tun. Statten Sie Ihre<br />
mobilen Mitarbeiter mit dem ES400 aus und Wissen<br />
und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter werden in Ihrem<br />
Unternehmen neue Standards setzen. Das ES400<br />
unterstützt Ihre wichtigsten Unternehmensanwendungen<br />
mobil, lässt sich problemlos in allen Mobilfunknetzen<br />
weltweit einsetzen und ist darüber hinaus wunderbar<br />
einfach zu bedienen. Die Benutzeroberfl äche kann<br />
für jedes Unternehmen, jeden Mitarbeiter und<br />
jede Umgebung individuell angepasst werden.<br />
Motorola. Empowerment für Unternehmen.<br />
motorola.com/es400/114<br />
MOTOROLA and the Stylized M Logo and Symbol and the Symbol Logo are registered in the U.S. Patent & Trademark Offi ce.<br />
All other product or service names are the property of their respective owners. © Motorola, Inc. 2010. All rights reserved.<br />
news 7<br />
ident 4/10
8<br />
news<br />
Lars Schmermbeck übernimmt<br />
neue Position bei Motorola<br />
Lars Schmermbeck hat bei Motorola<br />
die Funktion des Regional<br />
Channel Managers Central Europe<br />
im Bereich Enterprise Mobility<br />
Solutions (EMS) mit Schwerpunkt<br />
Enterprise übernommen. In seiner<br />
neuen Position zeichnet Schmermbeck<br />
für alle indirekten Vertriebsaktivitäten<br />
des Bereichs EMS<br />
Enterprise verantwortlich, betreut die Motorola Channel-<br />
Partner der verschiedenen vertikalen Märkte und entwickelt<br />
gemeinsam mit ihnen Strategien, um neue Marktsegmente<br />
zu erschließen und Wachstum zu generieren. In Zusammenarbeit<br />
mit den Partnern stellt Schmermbeck sicher, dass<br />
Motorola seinen Kunden auf ihre spezifischen Anforderungen<br />
hin abgestimmte Lösungen anbietet und integriert. „Für<br />
mich ist es wichtig, dass wir durch Zuverlässigkeit und Qualität<br />
vorhandene Partner noch stärker an uns binden und<br />
unser Engagement durch Unterstützung bei Projekten, Marketing<br />
und Marktaufstellung unterstreichen. Der Fokus liegt<br />
außerdem auf der Entwicklung neuer Märkte und Lösungen<br />
mit vorhandenen, aber auch neuen Lösungspartnern“, so<br />
Schmermbeck.<br />
www.motorola.com/de<br />
SSI Schäfer gewinnt Industriepreis 2010<br />
Mit dem Schäfer Orbiter<br />
System (SOS) hat<br />
SSI Schäfer den Industriepreis<br />
2010 in der Kategorie<br />
„Intralogistik &<br />
Produktionsmanagement“<br />
auf der diesjährigen Hannover<br />
Messe gewonnen.<br />
Die Produktinnovation stellt<br />
ein kombiniertes Lager- und<br />
Transportsystem dar, das<br />
die Effizienz, Leistungsfähigkeit<br />
sowie Sicherheit<br />
eines Kanallagers erhöht<br />
und mit einem einzigartigen<br />
Energiekonzept neue Maßstäbe<br />
für Lagerlösungen<br />
setzt. Die Shuttle-Lösung<br />
setzte sich aufgrund ihres<br />
hohen Innovationsgehalts<br />
sowie Industrienutzens<br />
gegen hundert qualifizierte<br />
Bewerbungen durch und<br />
ident 4/10<br />
wurde nur wenige Monate<br />
nach der Markteinführung<br />
am ersten Messetag<br />
in Hannover von einer fachkundigen<br />
Jury prämiert.<br />
Bereits im März dieses<br />
Jahres durfte der Intralogistik-Spezialist<br />
für das<br />
System den Schweizer IVS<br />
Innovationspreis entgegennehmen.<br />
www.ssi-schaefer.de<br />
Avery Dennison: Transparenz ist die beste Medizin<br />
Die neuen Bestimmungen<br />
der französischen Arzneimittelbehörde<br />
AFSSAPS*<br />
ändern ab 1. Januar 2011<br />
die aktuellen Codierungsstandards<br />
auf dem französischen<br />
Markt. Ziel dabei ist<br />
es, die Rückverfolgbarkeit<br />
von Medikamenten von der<br />
Produktion bis zum Patienten<br />
zum Schutz der Verbraucher<br />
zu verbessern.<br />
Bisher wurde in der Fertigungslinie<br />
der französische<br />
CIP-7-Code, in Form eines<br />
traditionellen Barcodes aufgedruckt.<br />
Ab sofort müssen<br />
französische Pharmaunternehmen<br />
und solche, die<br />
nach Frankreich exportieren,<br />
stattdessen eine Datamatrix-Kennzeichnung<br />
für<br />
ihre Produkte verwenden.<br />
Sie beinhaltet den neuen<br />
CIP-13-standardisierten<br />
GS1- Code, eine Chargennummer<br />
und das Verfallsdatum<br />
des Medikaments.<br />
Avery Dennison gehört zu<br />
den ersten Unternehmen,<br />
die ihren Kunden komplette<br />
Lösungen anbieten können,<br />
damit diese bestens auf<br />
die Einhaltung der neuen<br />
AFSSAPS-Bestimmungen<br />
vorbereitet sind. Was in<br />
Frankreich bereits eine offizielle<br />
Regelung ist, könnte<br />
in der Zukunft für ganz<br />
Europa verbindlich sein, da<br />
der Europäische Verband<br />
der Pharmazeutischen<br />
Industrie (EFPIA) die Übernahme<br />
des Datamatrix-Systems<br />
für die GS1-Standards<br />
als gemeinsame Lösung<br />
zur Vereinheitlichung der<br />
Rückverfolgungsnormen<br />
empfiehlt. Zudem planen<br />
Deutschland, Spanien und<br />
Italien die Übernahme des<br />
Datamatrix-Systems, unabhängig<br />
von den möglichen<br />
zukünftigen europäischen<br />
Standards.<br />
www.averydennison.com<br />
Turck jetzt mit eigener Landesgesellschaft in Österreich<br />
Der Sensor-, Feldbus-, Interface- und Anschlusstechnikspezialist<br />
Turck ist auch in Österreich mit<br />
einer eigenen Landesgesellschaft vertreten. Das<br />
Mülheimer Familienunternehmen hat dazu seine<br />
bisherige Vertretung, die Intermadox GmbH mit<br />
Sitz in Wien, zu 100 Prozent übernommen und<br />
hat diese zum 1. Mai in Turck GmbH umbennant. Neben dem<br />
Turck-Programm bietet die Turck GmbH weiterhin Produkte<br />
der Firmen Banner, Escha, Lenord+Bauer, ASM und Gefran<br />
in Österreich an. Verantwortlich für das operative Geschäft<br />
ist Stephan Auerböck als Vertriebsleiter und Einzelprokurist.<br />
Auerböck hatte bereits bei Intermadox den Vertrieb geleitet.<br />
Die Geschäftsführung der österreichischen Tochter übernimmt<br />
zunächst Turck-Geschäftsführer Christian Wolf kommissarisch.<br />
www.turck.com
2D-Barcode von GS1 erkennt gefälschte Medikamente<br />
25 Apotheken im schwedischen Stockholm testeten vier<br />
Monate lang ein System zum Schutz von Patienten vor<br />
gefälschten Medikamenten. In dem Pilotprojekt der EFPIA<br />
(European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations)<br />
scannten die Apotheker im laufenden Betrieb Medikamentenpackungen<br />
unmittelbar bevor sie diese an ihre<br />
Kunden aushändigten. Sie können den Kunden so die Echtheit<br />
der Produkte garantieren. Auf den Verpackungen war<br />
der 2D-Barcode GS1 DataMatrix aufgebracht, der neben der<br />
Artikelnummer die Chargennummer, das Verfallsdatum und<br />
eine individuelle Seriennummer auf kleinem Raum verschlüsselt.<br />
Beim Scannen des Codes erkennt das Apothekensystem<br />
über eine angebundene Datenbank, ob das Medikament<br />
ein Original oder eine Fälschung ist. Eine Fälschung kann<br />
somit augenblicklich aus dem Verkehr gezogen werden und<br />
dadurch nicht in die Hände des Kunden gelangen. Insgesamt<br />
durchliefen knapp 100.000 Arzneipackungen von insgesamt<br />
14 Herstellern den Prozess.<br />
www.gs1-germany.de<br />
Experten in “Mobile Computing”<br />
Als Value-Added-Distributor<br />
von Psion Teklogix,<br />
Höft & Wessel,<br />
SATO Labelling Solutions<br />
Europe, Baracoda und<br />
Extech Instruments veredelt<br />
WAROK mit seinem<br />
umfassenden Know-how<br />
im „Mobile Computing“<br />
sowie in aktuellen drahtlosen<br />
Übertragungs- und<br />
Erfassungstechnologien<br />
aktuelle Standardprodukte<br />
durch OEM- und Third-Party-Lösungen.<br />
Dazu zählen<br />
robuste und widerstandsfähige<br />
Handhelds, Touchpads,<br />
Fahrzeugcomputer,<br />
Bluetooth Barcode- und<br />
RFID-Lesegeräte, mobile<br />
und stationäre Drucker,<br />
Fahrzeughalterungen,<br />
RFID-Leseköpfe und diverse<br />
Endcaps. Die mobilen<br />
Technologien finden ihren<br />
Einsatz u.a. in der mobilen<br />
Instandhaltung, im Service,<br />
Außendienst, in der Intralogistik<br />
und in der mobilen<br />
Bezahlung. Vertrieben wird<br />
auch die kontaktlose Smart<br />
Card-Technologie von<br />
LEGIC, die in personenbezogenen<strong>Ident</strong>ifikationsanwendungen<br />
eingesetzt<br />
wird: Im Geschäftsbereich,<br />
besonders für multifunktionale<br />
Mitarbeiter-,<br />
Besucher- und Lieferantenausweise,<br />
im Freizeitbereich<br />
für Mitglieder- und<br />
Gästeausweise oder als<br />
eTicket. Die WAROK Service-<br />
und Support-Kompetenz<br />
ermöglicht ein<br />
erfolgreiches Agieren:<br />
Hotline, Projektbegleitung,<br />
individuelle Gerätekonfiguration,<br />
Reparaturen<br />
innerhalb von fünf Arbeitstagen,<br />
hohes Lagervolumen<br />
und damit schnelle<br />
Lieferfähigkeit.<br />
www.Warok.de<br />
news 9<br />
ident 4/10
10<br />
news<br />
Henning Mahlstedt verstärkt Vertrieb bei TSC<br />
Henning Mahlstedt (39) verstärkt<br />
seit Anfang Mai 2010<br />
das Vertriebsteam der TSC<br />
Auto ID Technology EMEA<br />
GmbH, europäische Zentrale<br />
eines der führenden<br />
Barcode-Drucker-Herstellers.<br />
Von der neuen TSC<br />
Niederlassung Nord aus<br />
betreut Herr Mahlstedt als<br />
Sales Manager Teile des<br />
nationalen und internationalen<br />
Vertriebspartnernetzes.<br />
Für seine Aufgabe bringt er<br />
langjährige Erfahrung in der<br />
Barcode-Drucker-Branche<br />
als auch im Bereich Automatische<br />
<strong>Ident</strong>ifikation (Auto-<br />
ID) mit. “Wir freuen uns,<br />
dass wir mit Henning Mahls-<br />
Psion Teklogix: Perfekt auf Draht<br />
tedt einen kompetenten und<br />
erfahrenen Vetriebsmitarbeiter<br />
gewinnen konnten,<br />
der zudem bestens mit der<br />
TSC Produktpalette vertraut<br />
ist”, so Michael Sloup,<br />
Geschäftsführer der GmbH.<br />
www.tscprinters.com<br />
Der Automotive-Zulieferer Preh GmbH optimiert die Anbindung<br />
seiner Handheld-Computer 7535 G2 von Psion Teklogix<br />
an das unternehmenseigene SAP-System mit der Software-<br />
Lösung smiScan des Brandenburger Unternehmens Smilog.<br />
Die Software trägt dazu bei, dass ohne die Einbindung einer<br />
Middleware Transaktionen direkt aus dem SAP-System auf<br />
die Mobilcomputer übertragen und entsprechend visualisiert<br />
werden. Sowohl der Screendesigner als auch die komplette<br />
Transaktionslogik von smiScan sind komplett im SAP integriert,<br />
sodass Preh die mobilen Transaktionen vollständig<br />
unabhängig selbst entwickeln und designen kann. Darüber<br />
hinaus existieren auch vorgefertigte Templates für einzelne<br />
Standardaufgaben, sodass nicht zwingend neue Transaktionen<br />
erstellt werden müssen. Mit der Lösung ist das Unternehmen<br />
in der Lage, alle Prozesse aus dem SAP-System direkt<br />
auf den Handheld-Computern abzubilden.<br />
www.psionteklogix.de<br />
ident 4/10<br />
Höft & Wessel mit Leiter<br />
für weltweiten Skeye<br />
Partnervertrieb<br />
Die Höft & Wessel AG hat Dipl.-Ing.<br />
Peter Siggaard-Andersen (51) zum<br />
Leiter des weltweiten Partnervertriebs<br />
für mobile Terminals der Marke<br />
Skeye ernannt. Der gebürtige<br />
Däne, der direkt an den Vorstand berichtet, hat mehr als 20 Jahre<br />
Erfahrung im Vertrieb von mobilen Geräten. Zuletzt arbeitete<br />
er als General Manager EMEA für einen multinational tätigen<br />
Hersteller. Die neu geschaffene Position ist Teil der Strategie<br />
von Höft & Wessel, den internationalen Vertrieb über Partner<br />
weiter auszubauen. Mit einer breiten Produktpalette robuster<br />
und ergonomischer mobiler Terminals, verfügt Skeye über ein<br />
optimales Angebot für Distributoren, Partner und Reseller. Das<br />
Unternehmen bietet mobile Lösungen für alle Anwendungen im<br />
Einzelhandel, in der Logistik und im Außendienst. Darüber hinaus<br />
entsprechen die Produkte den weltweit zu beobachtenden<br />
Trends der Automatisierung und Vernetzung.<br />
www.hoeft-wessel.com<br />
ESG nach ISO 27001 zertifiziert<br />
Im Rahmen einer feierlichen<br />
Veranstaltung am<br />
27. Mai 2010 hat Antonius<br />
Sommer (Geschäftsführer<br />
TÜViT) das ISO 27001<br />
Zertifikat an den Vorsitzenden<br />
der Geschäftsführung,<br />
Herrn Gerhard<br />
Schempp, überreicht. Der<br />
verantwortungsbewusste<br />
Umgang mit Kunden-<br />
und besonders sensiblen<br />
Daten aus militärischen<br />
und zivilen Projekten ist<br />
von signifikanter Bedeutung<br />
für die ESG. Dabei<br />
spielen die Vertraulichkeit<br />
und Verfügbarkeit<br />
der Unternehmenswerte<br />
eine entscheidende Rolle.<br />
Aus diesem Grund hat<br />
sich die ESG als eines<br />
der ersten Unternehmen<br />
in Deutschland dazu entschlossen,<br />
die Sicherheit<br />
ihrer Informationen und<br />
deren Systeme durch ein<br />
umfassendes Informati-<br />
onssicherheits-Managementsystem<br />
(ISMS) durch<br />
TÜViT auditieren und von<br />
TÜV NORD CERT nach<br />
der internationalen Norm<br />
ISO/IEC 27001:2005 zertifizieren<br />
zu lassen. „Mit der<br />
erfolgreichen ISMS-Zertifizierung<br />
hat die ESG einen<br />
wichtigen Meilenstein in<br />
der Weiterentwicklung<br />
des Sicherheitsgedankens<br />
im Unternehmen erreicht.<br />
Die erfolgreiche Zertifizierung<br />
war jedoch kein<br />
Selbstzweck, sondern<br />
unterstreicht, dass die<br />
Informationssicherheit<br />
innerhalb der ESG höchste<br />
Priorität genießt, um die<br />
vertrauensvolle Zusammenarbeit<br />
mit unseren<br />
Kunden weiter zu stärken“,<br />
so der Vorsitzende<br />
der Geschäftsführung der<br />
ESG, Gerhard Schempp.<br />
www.esg.de
Bluhm Systeme ist Partner des<br />
Vision Application Parks 2010/2011<br />
Komplexe Automatisierungsaufgaben spielerisch lösen?<br />
Wie das geht, zeigt der Vision Application Park in diesem<br />
und dem kommenden Jahr auf insgesamt acht Messen.<br />
Unter dem Motto „Holt uns hier raus“ werden die Besucher<br />
aufgefordert, eine Playmobilfigur auszuwählen und<br />
durch einen Prüfparcours zu schicken. Im Anschluss kann<br />
diese dann mit nach Hause genommen werden. Neben<br />
Bildverarbeitung, Handhabungs- sowie Automatisierungstechnik<br />
kommt insbesondere auch der Kennzeichnungstechnik<br />
im Vision Application Park eine wichtige Rolle<br />
zu. Dirk Prahl, Marketingdirektor Bluhm Systeme, erklärt<br />
hierzu: „In jedem automatisierten und standardisierten<br />
Produktionsprozess geht es heutzutage auch um die Individualisierung<br />
der Produkte, um Produzentenhaftung, Rückverfolgbarkeit,<br />
Qualitäts- und Fälschungssicherheit. Das<br />
exakte Wiedererkennen von jedem einzelnen Produkt ist<br />
nur mit Hilfe von direkter oder indirekter Kennzeichnung<br />
der Produkte möglich. Auch bei der Steuerung von Produktionsschritten<br />
und logistischen Abläufen spielt Kenn-<br />
HERMA: Neues Beschichtungswerk wird ausgebaut<br />
HERMA investiert erneut<br />
rund zehn Millionen Euro<br />
in seine Haftmaterial-Fertigung<br />
in Filderstadt. Die<br />
Erdarbeiten für die nächste<br />
Ausbaustufe des Beschichtungswerks,<br />
das Anfang<br />
2008 in Betrieb ging und<br />
als das weltweit modernste<br />
seiner Art gilt, werden noch<br />
im Mai beginnen. Errichtet<br />
wird dabei ein Gebäudeteil,<br />
in dem künftig eine<br />
DATALOGIC SCANNING<br />
neue vollautomatische Verpackungsanlageuntergebracht<br />
ist. Insgesamt wird<br />
der Spezialist für Selbstklebetechnik<br />
innerhalb von vier<br />
Jahren über 45 Millionen<br />
Euro in diesen Fertigungsbereich<br />
investiert haben. Je<br />
nach Auslastung der Kapazitäten<br />
schafft das gesamte<br />
Beschichtungswerk bis<br />
zu 70 neue, hochmoderne<br />
Arbeitsplätze. „Wir stehen<br />
zeichnen eine große Rolle. Bluhm Systeme bietet hierzu<br />
Verfahren an, die auf der Basis von Tinte, Laser, RFID und<br />
Etiketten für eine direkte und indirekte Kennzeichnung auf<br />
nahezu sämtlichen Produkten geeignet sind.“ Die nächsten<br />
Messetermine des Vision Application Parks: Motek: 13.-<br />
16. September 2010, Stuttgart, Halle 7 / Fachpack: 28.-<br />
30. September 2010, Nürnberg, Halle 4 / VISION: 9.-11.<br />
November 2010, Stuttgart, Halle 4.<br />
www.bluhmsysteme.com/applicationpark<br />
damit zu unserem Wort, die<br />
komplette Haftmaterial-Fertigung<br />
inklusive Schneide-<br />
und Verpackungsbereich<br />
in Filderstadt zu errichten“,<br />
betonten die HER-<br />
MA Geschäftsführer Sven<br />
Schneller und Dr. Thomas<br />
Baumgärtner anlässlich des<br />
Baustarts.<br />
www.herma.de<br />
���������������PowerScan®!<br />
rfid-news 11<br />
�����������������PowerScan ����������������������������������<br />
��������������������������������������������������!<br />
������������������������������������������������������<br />
�������������������������������������������������������������<br />
������������������ ���������������������������������������������<br />
����� �������������������������� Datalogic Scanning ��������<br />
����������������������������������: 0�����������<br />
���������������������mail: ����@������������.��<br />
�������������������������������web: www.���������������<br />
ident 4/10
12<br />
rfid-news<br />
Erfolgreiche Präsentation auf der Euro ID in Köln<br />
Das IDH des VVL e. V. in<br />
Dortmund hat wie in jedem<br />
Jahr auch dieses Mal die<br />
Gelegenheit wahrgenommen,<br />
sich auf der Euro ID<br />
zu präsentieren. Die zentrale<br />
Lage in Köln bietet<br />
einen guten Anlaufpunkt für<br />
Unternehmen aus der Region<br />
NRW, so dass die Chance<br />
genutzt wurde, gezielt<br />
mit Partnern und Kunden ins<br />
Gespräch zu kommen. Das<br />
IDH stellte in diesem Zusammenhang<br />
seine aktuellen Projektthemen<br />
vor und erläuterte<br />
interessierten Besuchern die<br />
Möglichkeiten gemeinsa-<br />
Das Zentrum in Tianjin mit<br />
einer Fläche von 2.000 m²<br />
übernimmt für Label-Kunden,Systemintegratoren<br />
und Endanwender das<br />
Design kundenspezifischer<br />
Antennen und die Optimierung<br />
von Schreib- und Lesegeräten.<br />
Zudem werden<br />
Testumgebungen für <strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />
in den Bereichen<br />
Bekleidung, Medizin,<br />
Logistik, Lagerhaltung, Industrieproduktion<br />
sowie zur<br />
Kennzeichnung von Tieren<br />
mer F&E-Aktivitäten. Insbesondere<br />
im Bereich der<br />
öffentlich geförderten Projekte<br />
besitzt das IDH umfassende<br />
Kompetenzen, die im<br />
Rahmen von gemeinsamen<br />
Antragstellungen mit Industrie-<br />
und Handelsunternehmen<br />
auch den Projektpartnern zu<br />
Gute kommen. Am letzten<br />
Tag der Messe stellte der<br />
stellvertretende Institutsleiter<br />
Dr. Jochen Schneider<br />
im Rahmen des Fachforums<br />
ein aktuell laufendes Projekt<br />
vor, das am IDH gemeinsam<br />
mit dem Unternehmen amedo<br />
Smart-Tracking Solutions<br />
NXP eröffnet RFID Application and System Center in China<br />
zur Verfügung gestellt. NXP<br />
hat in dem Zentrum eine Reihe<br />
experimenteller Umgebungen<br />
für unterschiedliche<br />
RFID-Applikationen geschaffen<br />
– beispielsweise für elektronische<br />
Zertifikate, sichere<br />
Zahlungsabwicklungen und<br />
die Energieüberwachung.<br />
Das NXP RFID Application<br />
and System Center beherbergt<br />
anspruchsvolles Versuchs-<br />
und Prüf-Equipment,<br />
welches für das Label-<br />
Design und die Performance-<br />
Siemens bündelt Kompetenz für Smartcard-Lösungen<br />
Siemens hat seine Geschäfte<br />
mit Smartcard-basierten<br />
Sicherheitslösungen bei Siemens<br />
IT Solutions and Services<br />
zusammengeführt: Das<br />
Unternehmen bündelt damit<br />
die langjährige IT-Expertise für<br />
Sicherheitslösungen des IT-<br />
Dienstleisters mit der im Sektor<br />
Healthcare vorhandenen<br />
Technologie- und Lösungskompetenz<br />
für Smartcards.<br />
ident 4/10<br />
Siemens IT Solutions and<br />
Services erweitert dadurch<br />
sein Angebot für integrierte<br />
Sicherheitslösungen und<br />
stärkt zugleich seine Aktivitäten<br />
in diesem Bereich, um in<br />
diesem wichtigen Markt weiter<br />
zu wachsen. „Smartcardbasierte<br />
Sicherheitslösungen<br />
spielen eine zunehmend<br />
wichtigere Rolle, nicht nur<br />
innerhalb von Unternehmen,<br />
GmbH in Bochum sowie dem<br />
Institut für Neuronale Informatik<br />
der Ruhruniversität<br />
Bochum durchgeführt wird.<br />
Inhaltlich geht es darum, ein<br />
Tracking-System für minimalinvasive<br />
medizinische Instrumente<br />
auf der Basis von RFID<br />
zu entwickeln, und die ersten<br />
Ergebnisse sind bereits sehr<br />
vielversprechend.<br />
www.vvl-ev.de<br />
Analyse an Label-Produkten<br />
geeignet ist und Hilfestellung<br />
bei der Entwicklung umfassend<br />
optimierter Lösungen<br />
leisten kann.<br />
www.nxp.com<br />
sondern auch im öffentlichen<br />
Bereich. Dies zeigt sich insbesondere<br />
in den bestehenden<br />
und geplanten Projekten<br />
zur Einführung von elektronischen<br />
Pässen, ID-Karten<br />
oder Führerscheinen“, sagte<br />
Christian Oecking, CEO von<br />
Siemens IT Solutions and<br />
Services.<br />
www.siemens.com/it-solutions<br />
Balluff RFID für den<br />
Plagiatschutz<br />
Produktpiraterie ist zu einer<br />
erheblichen Bedrohung für die<br />
Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit<br />
der deutschen<br />
Investitionsgüterindustrie<br />
geworden. Laut einer VDMA-<br />
Umfrage aus dem Jahr 2008<br />
sind bereits zwei Drittel der<br />
über 3000 Mitgliedsunternehmen<br />
von Produktpiraterie<br />
betroffen. Nachgebaut<br />
werden mittlerweile Aggregate,<br />
Baugruppen bis hin<br />
zu kompletten Maschinen.<br />
Grund genug für den Sensorikspezialisten<br />
und Connectivity-Anbieter<br />
Balluff aus<br />
Neuhausen a. d. Fildern, sich<br />
aktiv an der Arbeitsgemeinschaft<br />
„Produkt- und Knowhow-Schutz<br />
(AG Product)“<br />
des VDMA zu beteiligen.<br />
Für die Unternehmen führt<br />
die Produktpiraterie zur Verletzung<br />
von Patent- und Markenrechten<br />
und zum Verlust<br />
des guten Images. Begleitet<br />
wird dies häufig durch<br />
einen enormen Preisdruck<br />
auf das Original. Unter dem<br />
Strich kostet das die Unternehmen<br />
nicht nur viel Geld,<br />
sondern es bedroht auch<br />
die Arbeitsplätze. „Für Balluff<br />
ist nur eine ganzheitliche<br />
Betrachtung zielführend, die<br />
die Bereiche Technologie,<br />
Produkt, Information, Prozess<br />
und Recht erfasst“, so<br />
Ralf Pfisterer, Produkt Marketing<br />
Manager RFID-Systeme<br />
bei Balluff. Speziell auf<br />
den Handlungsfeldern Technologie<br />
und Produkte könne<br />
RFID ein wichtiges Hilfsmittel<br />
zur Kennzeichnung des Originals<br />
und die Verfolgung seines<br />
weiteren Weges sein, so<br />
Pfisterer weiter.<br />
www.balluff.com
Projekte:<br />
EU-Förderprojekt ORICLA – Gestartet im Januar 2010<br />
Die Unternehmen und Forschungsinstitute PolyIC, Evonik<br />
Industries, TNO und IMEC haben ein von der EU im Rahmen<br />
des Förderprogramms FP7 (IST) gefördertes Projekt<br />
mit Namen „ORICLA“ im Januar 2010 gestartet. Mit<br />
diesem Projekt wird die Entwicklung leistungsfähigerer<br />
gedruckter Funketiketten für Massenanwendungen vorangetrieben.<br />
Das Förderprojekt ORICLA wird weltweit<br />
einen Maßstab für die Leistungsfähigkeit von RFID mit<br />
organischer Elektronik, die auf großflächigen Substraten<br />
realisiert werden, setzen. Die heutigen gedruckten<br />
RFID-Tags sind in ihrer Leistung begrenzt und unterstützen<br />
noch nicht das EPC-Protokoll. Die ORICLA-Partner<br />
werden neue Technologien für flexible Chips realisieren,<br />
welche auf komplementärer Logik mit organischen und<br />
anorganischen Halbleitern basieren. Die dabei genutzten<br />
Verfahren haben das Potential zu einer Hochskalierung<br />
und ermöglichen damit das erforderliche Volumen. Dieser<br />
Ansatz ermöglicht flexible Chip-Demonstratoren und Tags<br />
mit einer EPC-ähnlichen Leistung.<br />
www.polyic.com<br />
Feig Electronic GmbH erhält “red dot design award<br />
2010” für herausragendes Produktdesign<br />
Im Rahmen des “red dot<br />
design award 2010” wurde<br />
die Feig Electronic GmbH<br />
mit ihrer OBID ® Serie von<br />
einer international besetzten<br />
Expertenjury für exzellente<br />
Designleistungen<br />
ausgezeichnet. Gewinner<br />
in der Kategorie “product<br />
design” in diesem Jahr<br />
waren drei HF-Gate-Antennen<br />
und ein UHF Long<br />
Range Reader des RFID-<br />
Geräteherstellers. “Wir<br />
freuen uns sehr und fühlen<br />
uns geehrt, den red dot<br />
design award 2010 gewonnen<br />
zu haben. Diese Anerkennung<br />
bestärkt uns in<br />
unseren Bemühungen für<br />
die Zukunft. Ich freue mich,<br />
dass dies auch von unseren<br />
Kunden in Form von<br />
positivem Feedback und<br />
großer Anerkennung honoriert<br />
wird”, sagt Vertriebsleiter<br />
Frithjof Walk von Feig<br />
Electronic. Der Preis wird<br />
jährlich vom Design ZentrumNordrhein-Westfalen<br />
für außergewöhnlich<br />
gute Designs verliehen.<br />
Mit mehr als 1.600 teilnehmenden<br />
Unternehmen aus<br />
insgesamt 60 Nationen ist<br />
der “red dot design award<br />
2010” einer der anerkanntesten<br />
Designpreise<br />
weltweit.<br />
www.red-dot.de<br />
www.feig.de<br />
rfid-news 13<br />
ident 4/10
14<br />
rfid-news<br />
Grundsteinlegung für neue Versuchshalle<br />
des Fraunhofer IML<br />
Am 6. Mai 2010 legten Vertreter des Kuratoriums und der<br />
Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und<br />
Logistik IML in Dortmund den Grundstein für eine neue Versuchshalle.<br />
Das Gebäude wird von der Fraunhofer-Gesellschaft<br />
mit Bundesmitteln sowie einer Förderung durch das<br />
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und<br />
Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen errichtet. Das<br />
neue Forschungslabor widmet sich auf einer Grundfläche von<br />
1000 m2 weltweit einmalig der Erforschung der „Zellularen<br />
Fördertechnik“. Bei dieser neuen Technologie sollen kleine,<br />
fahrerlose, flexibel agierende und im Verbund fahrende Transportfahrzeuge<br />
zukünftig die heute meist üblichen unflexiblen,<br />
fest installierten Stetigförderer wie Rollenbahnen und Gurtförderer<br />
ersetzen. In der 65 m langen Versuchshalle wird ein<br />
Schwarm von 50 autonomen Fahrzeugen alle Aufgaben klassischer<br />
Materialflusstechnik übernehmen. „Hierbei handelt es<br />
sich um einen der größten Versuche künstlicher Intelligenz,<br />
der jemals in der Logistik unternommen wurde“, sagte Prof.<br />
Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter<br />
des Fraunhofer IML bei der Grundsteinlegung<br />
www.iml.fraunhofer.de<br />
Outdoor-Lokalisierung via RFID<br />
Objekte mit hoher Genauigkeit<br />
positionieren oder lokalisieren:<br />
Über das Programm<br />
FHProfUnt durch das Bundesministerium<br />
für Bildung und<br />
Forschung (BMBF) erhält die<br />
Fachhochschule Köln in den<br />
nächsten drei Jahren eine Förderung<br />
für das Projekt “PositOR”.<br />
Es beschäftigt sich mit<br />
ident 4/10<br />
dem Einsatz der RFID-Technologie<br />
in der industriellen Fertigung.<br />
An “PositOR” sind<br />
neben der FH Köln auch der<br />
Lehrstuhl für Integrierte Analogschaltungen<br />
der RWTH<br />
Aachen, das Department of<br />
Electrical, Computer & Communications<br />
Engineering der<br />
London South Bank Univer-<br />
OATSystems: Vertrag mit Airbus verlängert<br />
OATSystems, ein Geschäftsbereich<br />
von Checkpoint Systems<br />
hat bekanntgegeben,<br />
dass die Zusammenarbeit<br />
mit Airbus weiter fortgeführt<br />
wird. Laut Vertrag wird Airbus<br />
für weitere drei Jahre auf die<br />
spezialisierten Auto-ID- und<br />
RFID-Software-Services von<br />
OATSystems setzen. Airbus<br />
hatte OATSystems Anfang<br />
2008 als Partner ausgewählt.<br />
Die Zusammenarbeit hatte<br />
damals als bislang größte<br />
RFID-Software-Transaktion<br />
der verarbeitenden Industrie<br />
gezählt. Gegenstand der Partnerschaft<br />
war die Bereitstellung<br />
einer mehreren Millionen<br />
SMARTRAC ernennt neuen<br />
Chief Operating Officer (COO)<br />
SMARTRAC N.V. hat Dato’<br />
Tan Soo Hee zum 1. Juni<br />
2010 als Chief Operating<br />
Officer (COO) und Mitglied<br />
des Group Executive Team<br />
in das Unternehmen eintreten<br />
wird. In seiner Funktion<br />
wird er die Verantwortung<br />
für die Produktionsstätten<br />
weltweit übernehmen. Dato’<br />
Tan Soo Hee ist derzeit als<br />
Geschäftsführer der Infineon<br />
Technologies Kulim Sdn.<br />
Bhd. tätig. Der 51-jährige<br />
Produktionsexperte verfügt<br />
sity sowie die Unternehmen<br />
Indurad GmbH (Aachen) und<br />
Noretec GmbH (Köln) beteiligt.<br />
In dem Projekt sollen Verfahren<br />
zur zentimetergenauen<br />
Positionierung von Objekten<br />
mit Hilfe von RFID-Tags<br />
und -Lesegeräten entwickelt<br />
und deren praktische Einsetzbarkeit<br />
in der industriellen<br />
Dollar umfassenden Auto-ID-<br />
Software-Plattform. Zudem<br />
hatte Airbus mit OATSystems<br />
einen Service-Vertrag über<br />
zwei Jahre geschlossen, um<br />
seine Software-Plattform, die<br />
Teil der Auto-ID-Standard-<br />
Architektur von Airbus ist,<br />
auszuweiten. Während dieser<br />
Zeit hat OATSystems umfangreiche<br />
Lösungen geliefert, um<br />
Airbus dabei zu unterstützen,<br />
seine Prozesse entlang der<br />
Lieferkette sowie in Herstellungs-<br />
und Montagebereichen<br />
zu modernisieren.<br />
www.oatsystems.com<br />
www.checkpointeurope.de<br />
über 26 Jahre Berufserfahrung<br />
in der Halbleiterindustrie<br />
und hat weit reichende<br />
Erfahrung in der Führung<br />
komplexer, standortübergreifenderProduktionsbetriebe.<br />
Dato’ Tan Soo Hee<br />
tritt die Nachfolge von Franz<br />
Vollmann an, der das Unternehmen<br />
zum 31. März 2010<br />
verlassen hat, um seine<br />
berufliche Karriere in Europa<br />
fortzusetzen.<br />
www.smartrac-group.com<br />
Fördertechnik untersucht werden.<br />
Bislang wird die passive<br />
RFID-Technologie im Indoor-<br />
Bereich und im industriellen<br />
Umfeld noch kaum verwendet,<br />
um Objekte mit hoher<br />
Genauigkeit zu positionieren<br />
oder zu lokalisieren.<br />
www.fh-koeln.de
K O M M E N T A R<br />
Individuelle RFID-Kennzeichnung<br />
sicherheitsrelevanter Automobilkomponenten<br />
In der Automobilindustrie laufen derzeit Pilotprojekte,<br />
die eine lückenlose <strong>Ident</strong>ifikation aller<br />
sicherheitsrelevanten Komponenten im Automobil<br />
erlauben. Bremsen, Airbags & Co. werden<br />
dazu mit RFID-Datenträgern ausgestattet, die<br />
nicht nur während der Produktion, sondern ein<br />
ganzes Autoleben lang am Fahrzeug bleiben. Diese<br />
neue Transparenz eröffnet ungeahnte Möglichkeiten<br />
– bis hin zum Plagiatschutz.<br />
Seit jeher ist die Automobilindustrie der<br />
Innovationsträger für effiziente Produktionsverfahren,<br />
die eine maximale Variabilität<br />
mit minimalen Kosten kombinieren<br />
müssen. Denn Automobile werden kundenspezifisch<br />
gefertigt, jeder Käufer<br />
bestellt sein Traumauto ganz nach seinen<br />
persönlichen Vorlieben – und finanziellen<br />
Möglichkeiten! Daher ist es notwendig,<br />
jedes Auto während des gesamten<br />
Produktionsprozesses identifizierbar zu<br />
machen und möglichst auch qualitätsrelevante<br />
Daten mitzuführen. Zu diesem<br />
Zweck setzen die Autobauer schon seit<br />
Jahren auf so genannte geschlossene<br />
RFID-Systeme, bei denen die Datenträger<br />
(Tags) immer wieder verwendet werden,<br />
da sie nach der Fertigstellung nicht<br />
am Fahrzeug verbleiben.<br />
Um über den eigentlichen Herstellungsprozess<br />
hinaus eine lückenlose Rückverfolgbarkeit<br />
zu<br />
ermöglichen, hat man<br />
in den letzten Jahren<br />
immer wieder Anläufe<br />
unternommen, ein Auto<br />
Walter Hein, Produktmanager RFID<br />
bei Turck in Mülheim<br />
Hans Turck GmbH & Co. KG<br />
Witzlebenstr. 7<br />
45472 Mülheim a.d.R.<br />
www.turck.com<br />
dauerhaft – also für ein ganzes Autoleben<br />
– mit einem Datenträger zu kennzeichnen.<br />
An diese Datenträger werden erhebliche<br />
Anforderungen gestellt, wie zum Beispiel<br />
eine Temperaturbeständigkeit bis zu 210<br />
°C für 3 x 0,5 Stunden, eine automatische<br />
Montage und vieles mehr. Bislang konnte<br />
sich dieser Ansatz mit dem Hinweis auf<br />
schwer zu kalkulierende Kosteneinsparungen<br />
im Vergleich zu den Investitionen<br />
nicht durchsetzen, denn die erreichbaren<br />
Stückzahlen sind nicht so hoch, als das<br />
der Preis der Datenträger unter Berücksichtigung<br />
der besonderen Anforderungen<br />
realisierbar erscheint. Akzeptable<br />
Datenträgerpreise müssten im Bereich<br />
zwischen 50 Cent und einem Euro liegen.<br />
Neuerdings ist ein Trend erkennbar, nicht<br />
mehr nur das Auto an sich zu kennzeichnen,<br />
sondern auch alle sicherheitsrelevanten<br />
Teile mit RFID-Datenträgern zu<br />
markieren. Ob Stoßfänger, Sicherheitsgurte,<br />
Airbags, Bremsen etc. – jedes<br />
einzelne Teil erhält eine eindeutige Kennzeichnung.<br />
Diese soll schon bei den<br />
Original-Teile-Herstellern durchgeführt<br />
werden, um eine durchgängige Nachverfolgbarkeit<br />
der einzelnen Artikel vom<br />
Moment der Herstellung bis zum Ende<br />
des Lebenszyklus zu gewährleisten. So<br />
stehen bis zu 100 Teile je Automobil zur<br />
Kennzeichnung an, was bei einer weltweiten<br />
Jahresproduktion von rund 73<br />
Millionen Fahrzeugen (PKW und Nutzfahrzeuge)<br />
7.3 Milliarden Datenträger<br />
per anno entsprechen würde. Da diese<br />
kommentar 15<br />
Datenträger zudem nicht den erhöhten<br />
Anforderungen der eingangs erwähnten<br />
Applikation genügen müssen, reicht eine<br />
einfache Ausführung, teilweise sogar als<br />
einfaches Label. So lassen sich Datenträgerpreise<br />
erzielen, die jede Kosten-<br />
Nutzen-Rechnung bestehen.<br />
Von einer automatisierten Herstellung<br />
der Komponenten und eines zunehmend<br />
automatisierten Versands, über die einfachere<br />
Fertigungssteuerung bis hin zur<br />
automatisierten Endkontrolle, eröffnet die<br />
Teile-<strong>Ident</strong>ifikation per RFID große Einsparpotenziale<br />
in der Produktion. Bezieht<br />
man auch die Werkstätten mit ein, ergeben<br />
sich noch viel weitreichendere Möglich-<br />
>> Neuerdings ist ein Trend erkennbar, nicht<br />
mehr nur das Auto an sich zu kennzeichnen,<br />
sondern auch alle sicherheitsrelevanten<br />
Teile mit RFID-Datenträgern zu markieren.
16<br />
titelstory<br />
„Lean“ und zuverlässig<br />
RFID-Systeme mit maßgeschneiderten Funk tionen<br />
für unterschiedlichste Anwendungen<br />
Das war für einen deutschen Automobilbauer die<br />
Maßgabe bei der sukzessiven Erneuerung bzw.<br />
Neueinführung von <strong>Ident</strong>ifikationssystemen in<br />
Karosseriebau, Lackierung und internem Versand.<br />
Die neuen RFID-Lösungen aus einer Hand<br />
bieten maßgeschneiderte Eigenschaften bzw.<br />
Funktionalitäten für die jeweilige Anwendung,<br />
wie erhöhte Temperaturfestigkeit oder Profinetfähigkeit.<br />
Sie haben sich in kürzester Zeit als<br />
neuer Standard etabliert.<br />
Vom Rohbau über die Lackiererei zur<br />
Endmontage von Automobilen ist es ein<br />
langer, verzweigter Weg. Auf dem die<br />
Karossen unzählige Stationen durchlaufen,<br />
an denen gefügt, geschweißt, abge-<br />
Birgit Gottsauner<br />
Weitere Informationen:<br />
Siemens AG<br />
Industry Automation<br />
Sensors and Communication<br />
www.siemens.com/ident<br />
ident 4/10<br />
dichtet, vorbehandelt, lackiert, nachbehandelt<br />
und immer wieder kontrolliert wird<br />
– damit am Ende immer ein exakt nach<br />
Kundenwunsch aufgebautes Fahrzeug in<br />
bester Qualität vom Band läuft. Begleitet<br />
und bereitet wird dieser Weg heute in<br />
der Regel von RFID-Systemen, mit üblicherweise<br />
fest an den Transportgestellen<br />
(Skids) montierten, mitfahrenden, berührungslos<br />
les- und beschreibbaren Datenspeichern,<br />
die an den wichtigen Stellen<br />
des Prozesses eine eindeutige <strong>Ident</strong>ifizierung<br />
der jeweiligen Karosse ermöglichen.<br />
So werden die Weichen richtig gestellt<br />
bzw. die gerade erforderlichen Produktionsschritte<br />
initiiert und visualisiert.<br />
Die Produkterkennung und nachverfolgung<br />
per RFID ist auch im Hannoveraner<br />
Werk der Volkswagen AG seit Jahren<br />
Stand der Technik. Neben Transportern<br />
der aktuellen Modellreihe T5<br />
werden dort auch die Karosserien für<br />
den neuen, viertürigen „Familien“-Porsche<br />
Panamera gefertigt und im ständigen<br />
Wechsel mit den Transporterkarossen<br />
lackiert. Das sorgt für eine<br />
Neben dem VW Transporter T5 fertigt das<br />
VW-Werk Hannover auch die Rohkarosserien<br />
für den Porsche Panamera<br />
optimale Auslastung der Kapazitäten<br />
von derzeit drei Decklacklinien, auf<br />
denen sowohl konventionelle als auch<br />
5-schichtige Metallic-Lacksysteme auf<br />
Wasserbasis („5a-Prozess“) verarbeitet<br />
werden. Um allzu häufige Farbwechsel<br />
zu vermeiden, werden die auftragsbezogen<br />
gefertigten Karossen in<br />
Speichern für eine optimierte Farbgruppenbildung<br />
sortiert. Transporter werden<br />
nach dem Lackieren am Standort endmontiert,<br />
die Panameras vor dem Versand<br />
zur „Perlenkette“ zusammengestellt<br />
und „just-in-sequence“ per Bahn<br />
ins Porsche-Werk Leipzig transportiert.<br />
Systemwechsel – Zurück in die Zukunft<br />
Die jahrelang eingesetzte <strong>Ident</strong>ifikationstechnik<br />
wurde abgekündigt und somit<br />
haben die VW-Planer schon beizeiten
einen Systemwechsel bei der RFID-<br />
Technik veranlasst. Außerdem wollte<br />
man wieder auf den neuesten Stand der<br />
Technik und auf einen möglichst einheitlichen,<br />
durchgängigen Standard kommen,<br />
um Schulung, Wartung sowie die<br />
Ersatzteilhaltung zu vereinfachen. Auch<br />
die Ersatzteilverfügbarkeit sollte wieder<br />
über mindestens eine Dekade hinaus<br />
gesichert, später eine einfache Migration<br />
auf dann aktuelle Lösungen möglich<br />
sein. Aus diesen Gründen wurden entsprechend<br />
leistungsfähige Anbieter in<br />
die engere Systemauswahl einbezogen.<br />
Erschwerend hinzu kam, dass die Karossen<br />
– und somit die Skids einschließlich<br />
der mobilen Datenspeicher (RFID-Tags)<br />
– im geplanten Endausbau die Lackierstraßen<br />
und den anschließenden Trocknungsprozess<br />
bei Temperaturen von<br />
bis zu 100°C durchlaufen müssen.<br />
„Das halten nur sehr wenige Datenspeichersysteme<br />
über längere Zeit aus.<br />
>> Ausfallsicherheit war auch das entschei-<br />
dende Kriterium bei der Wahl des RFID-<br />
Systems im Umfeld der Lackiererei
18<br />
titelstory<br />
Annähernd 1.000 Fahrzeuge pro Tag müssen in Spitzenzeiten schnell<br />
und zuverlässig durch die verschiedenen Bereiche der Lackiererei bei VW<br />
Nutzfahrzeuge Hannover transportiert und bearbeitet werden<br />
nik. Sie sind an ein Materialflusssystem<br />
(MFS) angebunden, das wiederum dem<br />
werkweiten Fahrzeug-Informations-<br />
System (FIS) unterlagert ist, das den<br />
gesamten Fahrzeugfluss im Werk Hannover<br />
überwacht. BMS-K, MFS und<br />
FIS sind redundant ausgeführt, so dass<br />
die Daten auch bei Ausfall eines Teilsystems<br />
konsistent erhalten bleiben.<br />
Ausfallsicherheit war auch das entscheidende<br />
Kriterium bei der Wahl des RFID-<br />
Systems im Umfeld der Lackiererei, weshalb<br />
man sich für den mobilen Datenspeicher<br />
MDS D139 aus dem Moby<br />
D-System von Siemens entschieden hat.<br />
Dieser ist für den Dauereinsatz bei Temperaturen<br />
von bis zu 220°C konzipiert,<br />
in Schutzart IP68/IPx9K ausgeführt und<br />
nahezu unverwüstlich. Im Fall der mechanischen<br />
Zerstörung eines RFID-Tags –<br />
unter normalen Betriebsbedingungen<br />
äußerst unwahrscheinlich – wird einfach<br />
ein neuer Datenträger montiert und lediglich<br />
die neue Tag-ID anhand des parallel<br />
mitgeführten Barcodes über ein mobiles<br />
Schreib-/Lesegerät wieder mit dem<br />
ident 4/10<br />
zugehörigen Datensatz verknüpft. Ein<br />
weiterer Vorteil des Moby D-Systems ist<br />
der großzügige Schreib-/Leseabstand<br />
zwischen mobilem Datenspeicher und<br />
Antenne von bis zu 600 mm. Das lässt<br />
wahlweise mehr Freiraum bei der Antennenmontage<br />
oder erlaubt größere Toleranzen<br />
bei der Fertigung der Förder- und<br />
Bearbeitungseinrichtungen, was sich<br />
natürlich auch Kosten senkend auswirkt.<br />
Sukzessive zu durchgängiger<br />
Profinet-Kommunikation<br />
Nach Abschluss der derzeit laufenden<br />
Umstellung im Bereich Unterbodenschutz<br />
der Lackiererei werden über<br />
135 Schreib-/Lese-Geräte des Typs<br />
Dauereinsatztemperaturen von bis zu 220°C sind für die mobilen<br />
Datenspeicher MDS D139 (verdeckt über der Antenne) aus dem Moby<br />
D-Programm von Siemens keine Herausforderung<br />
SLG D11S in dezentralen Schaltkästen<br />
installiert sein. Die dazugehörigen<br />
RFID-Antennen ANT D5 sind in Schutzart<br />
IP65 für die direkte Montage in den<br />
Förderstrecken ausgelegt. Die Kommunikation<br />
zwischen den Moby-D-Lesegeräten<br />
und den lokalen Simatic-Steuerungen<br />
erfolgt über Profinet. Die Fahrzeugstammdatensätze<br />
übermitteln die<br />
Lesegeräte über das standardisierte File<br />
>> Die scheckkartengroßen Datenspeicher<br />
des Typs RF360T sind praktisch unbegrenzt<br />
oft les- und beschreibbar<br />
Das <strong>Ident</strong>ifikationssystem Simatic RF300 von Siemens sorgt dafür, dass die richtigen Komponenten<br />
zur richtigen Karosse verbaut werden<br />
schneller als bisher lokalisiert und Stillstandszeiten<br />
weiter reduziert werden.<br />
Nach den guten Erfahrungen mit dem<br />
RFID-System Moby D, rüstet der<br />
Autobauer nach und nach alle anderen<br />
Bereiche der Lackiererei damit aus.<br />
In der Übergangszeit fährt man noch<br />
zweigleisig, was eine sehr sanfte, auf<br />
die Belange der Produktion abgestimmte<br />
Migration ermöglicht. Beim<br />
Übergang vom Karosseriebau bzw.<br />
zur Zwischenlagerung im Steuerhaus<br />
werden die Fahrzeuge auf andere<br />
Transport-Systeme umgesetzt. Damit<br />
verbunden ist die Übergabe/Übernahme<br />
der Fahrzeugdaten von bzw. auf<br />
ein anderes <strong>Ident</strong>ifikationssystem.<br />
Die der Lackiererei vorgelagerten<br />
Bereiche stellen weitaus geringere<br />
Anforderungen in punkto Temperaturfestigkeit,<br />
dafür müssen aber Fertigungsschritte<br />
anhand der Fahrzeugdaten<br />
initiiert und zum Teil auch visualisiert<br />
werden. Eine prädestinierte<br />
Aufgabe für das <strong>Ident</strong>ifikationssystem<br />
Simatic RF300 von Siemens, wie auch<br />
die automatisierte Verladung der Panamera-Karossen<br />
für den Versand an<br />
das Porsche-Werk Leipzig.<br />
Reduzierter Wartungsaufwand und<br />
Profinet-Kommunikation<br />
Das waren bei der Anwendung im<br />
Panamera-Karosseriebau die entscheidenden<br />
Kriterien für den Wechsel.<br />
Anders als die bisherige Lösung,<br />
kommt das passiv arbeitende System<br />
ohne Batterie an den Datenspeichern<br />
aus, was neben den Hardware-Kosten<br />
auch den Wartungsaufwand spürbar<br />
reduziert. Die vor äußeren Einflüssen<br />
geschützt, unter einer Glasscheibe<br />
montierten Schreib-/Lesegeräte<br />
RF380R, sind über Profinet direkt<br />
an die Simatic-Bereichssteuerungen<br />
angebunden. Die scheckkartengroßen<br />
Datenspeicher des Typs RF360T<br />
sind praktisch unbegrenzt oft les- und<br />
beschreibbar. Gespeichert werden<br />
alle für den Karosseriebau nötigen<br />
Fahrzeugstammdaten, anhand derer<br />
titelstory 19<br />
die durchzuführenden Arbeitsschritte<br />
automatisch initiiert bzw. die Werker<br />
am lokalen HMI-Gerät instruiert werden.<br />
„Wir haben das RF300-System<br />
ausgewählt und uns einen Funktionsbaustein<br />
dafür schreiben lassen, der<br />
jetzt und in Zukunft eine vereinheitlichte,<br />
standardisierte Anbindung an<br />
die Steuerungen gewährleistet, unabhängig<br />
davon, wer mit der Umsetzung<br />
betraut wird“, so der fachliche Betreuer<br />
aus dem Technikbereich Rechnersysteme,<br />
Dipl.-Ing (FH) Andreas Freise.<br />
Diese Standardisierung vereinheitlicht<br />
und vereinfacht fortan auch die Diagnose<br />
und Wartung durch das eigene<br />
Instandhaltungspersonal. Eine noch<br />
einfachere Fehlerlokalisierung verspricht<br />
man sich, wenn die genannten<br />
Schreib-/Lesegeräte nach dem<br />
unmittelbar bevorstehenden Firmware-Update<br />
„Topologie-fähig“ sind<br />
und von zentraler Stelle aus Ausfälle in<br />
der zunehmend komplexer werdenden<br />
Profinet-Architektur präzise lokalisiert<br />
werden können.<br />
Last, but not least, ist das RFID-System<br />
RF300 auch im Versand der Panamera-Karossen<br />
erste Wahl. Hier geht es<br />
darum, aus dem Steuerhaus heraus<br />
eine für die Endmontage im Porsche-<br />
Werk Leipzig optimierte „Perlenkette“<br />
zu generieren, so dass die Karossen<br />
„just-in-sequence“ per Bahn dort<br />
ankommen. Um Transportraum zu<br />
sparen, werden jeweils zwei lackierte<br />
Karossen auf ein Doppel-Transportgestell<br />
umgesetzt und auch die Fahrzeugdaten<br />
für beide Karossen auf<br />
einen RFID-Tag geschrieben. Die bis<br />
dato modernisierten bzw. neu realisierten<br />
RFID-Anwendungen im Volkswagenwerk<br />
Hannover laufen über alle<br />
Bereiche hinweg zuverlässig und störungsfrei,<br />
bei deutlich geringeren<br />
Anschaffungs- und Betriebskosten, so<br />
dass sich die Verantwortlichen in ihrer<br />
Systemwahl bestätigt sehen. Damit ist<br />
auch in Spitzenzeiten mit einer Tagesproduktion<br />
von über 800 Transportern<br />
T5 und bis zu 160 Porsche Panamera<br />
ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.<br />
ident<br />
ident 4/10
20<br />
kommissionierung<br />
Optimierung der Prozesssicherheit und Prozessqualität<br />
ORTEC MLS – zertifiziertes SAP-Add-On – erschließt intralogistische Optimierungspotenziale<br />
Mit der Errichtung eines Automatischen Kleinteilelagers (AKL) und der Einführung von SAP WM stand Murrelektronik vor der Aufgabe, auch die Prozesse<br />
des manuellen Lagers sowie in der Kommissionierung und im Versand passend in das neue IT-Umfeld zu integrieren.<br />
Das im Jahr 1975 im württembergischen<br />
Oppenweiler gegründete<br />
Unternehmen Murrelektronik (www.<br />
murrelektronik.com) entwickelt und<br />
produziert Produkte und Lösungen<br />
im Bereich der elektrischen und elek-<br />
Pro Tag durchlaufen etwa 2.200 Behälter und bis<br />
zu 30 Paletten – vorwiegend Mischpaletten – das<br />
Lager und die angeschlossene Kommissionierung.<br />
tronischen Automatisierungstechnik.<br />
Das Produktprogramm umfasst u.a.<br />
Steckersysteme für Sensoren und<br />
Aktoren, Automatisierungssysteme,<br />
Entstör-, Schnittstellen und Interfacetechnik<br />
sowie Transformatoren und<br />
Netzgeräte. Mit einem Umsatz von<br />
über 100 Mio. € im Jahr 2008, weltweit<br />
über 1.300 Mitarbeitern, mehreren<br />
Fertigungsstandorten und über 40<br />
Vertriebsgesellschaften gehört Mur-<br />
Dirk S. Heyden<br />
Freier Fachjournalist für Sensorik,<br />
Automation, IT und Logistik<br />
www.topmedia-weinheim.de<br />
Weitere Informationen:<br />
ORTEC LOGIPLAN GmbH<br />
Tel.: +49 4431 7377-0<br />
www.ortec.com<br />
ident 4/10<br />
relektronik zu den national und international<br />
führenden Unternehmen der<br />
Branche. „Stay connected“ ist das<br />
Leitmotiv des Unternehmens. Dies<br />
gilt in mehrfacher Hinsicht: Bleibende<br />
Verbindungen zu schaffen, ist Murrelektronik<br />
nicht nur in technischer<br />
Hinsicht sowie in der Nähe zu den<br />
Kunden wichtig, sondern auch bei der<br />
Organisation der internen Prozesse<br />
im Unternehmen.<br />
Das Ziel: Effiziente Integration<br />
verschiedener Lagertypen in SAP WM<br />
Der gesamte Lagerbereich von Murrelektronik<br />
in Oppenweiler gliedert sich<br />
in ein AKL mit 16.500 Behälterstellfächern,<br />
ein manuelles Palettenlager mit<br />
550 Stellplätzen sowie ein ebenfalls<br />
manuell organisiertes Fachbodenlager<br />
mit 4.000 Stellplätzen. Pro Tag durchlaufen<br />
etwa 2.200 Behälter und bis zu<br />
30 Paletten – vorwiegend Mischpaletten<br />
– das Lager und die angeschlossene<br />
Kommissionierung. Im Versand<br />
werden täglich ca. 1.000 Sendungen mit<br />
durchschnittlich zwei bis drei Bestellpositionen<br />
abgewickelt. Die Menge pro Lieferung<br />
kann dabei sehr unterschiedlich<br />
sein: Ein Paket mit einer Position und nur<br />
einer Stückzahl ist ebenso möglich wie<br />
15 Paletten mit 100 Positionen und bis<br />
zu 10.000 Stück. Die SAP-Komponente<br />
WM übernimmt im Lager von Murrelektronik<br />
die übergeordnete Verwaltung<br />
der Bestände des AKL, die Schnittstellenfunktion<br />
zum separaten Lagerverwaltungsrechner<br />
(LVR) sowie die<br />
Verwaltung von Stellplätzen und Beständen<br />
im Paletten- und im Fachbodenlager.<br />
Darüber hinaus unterstützt SAP WM die<br />
Prozesse der Wareneinlagerung aus der<br />
internen und externen Produktion sowie<br />
von Handelsware, die Kommissionierung<br />
aus allen Lagerbereichen sowie das Verpacken<br />
und den Versand.<br />
Damit das Lager möglichst effizient „laufen<br />
lernt“, haben sich die Verantwortlichen<br />
von Murrelektronik bewusst für<br />
die SAP Lagerverwaltungskomponente<br />
WM entschieden. Sie bietet einen großen<br />
Funktionsumfang und ermöglicht<br />
u.a. die Abbildung von Lagerstrukturen,<br />
die Verwaltung von Lagereinheiten, die<br />
Abbildung von Ein- und Auslagerstrategien<br />
und auch die Abbildung belegloser<br />
Prozesse. Trotzdem zeigten sich beim<br />
alleinigen Einsatz der Standardsoftware<br />
verschiedene Grenzen, z.B. weil sich einige<br />
komplexere Prozesse nur sehr restriktiv<br />
abbilden ließen. Hinzu kam, dass<br />
sich der Arbeitsvorrat für das Lager nicht<br />
immer an logistischen Erfordernissen orientierte.<br />
Schließlich erwiesen sich die zur<br />
Verfügung stehenden Anwendungen von<br />
der Bedienung her nicht optimal abgestimmt,<br />
auf die Arbeitsplätze im Lager, in<br />
der Kommissionierung und im Versand.<br />
Der Einsatz zertifizierter SAP Add-Ons,<br />
in Ergänzung zu SAP WM, war (und ist)<br />
daher die ideale Lösung, um die geforderte<br />
Prozesseffizienz in den intralogistischen<br />
Bereichen zu generieren.<br />
Visualisierung der Abläufe nach Anlegen eines<br />
Transportauftrages<br />
Funktionsumfang besser nutzen<br />
ORTEC Mobile Logistics Solutions<br />
(MLS) ist ein vollständig in SAP ERP –<br />
Prozesse integriertes Add-On. Es setzt<br />
direkt auf der SAP-Belegebene auf und
erweitert den Standardumfang, den das<br />
Warehouse Management – Modul bietet,<br />
um wichtige Merkmale und Funktionen.<br />
So ermöglicht ORTEC MLS das<br />
Aufbrechen des von SAP generierten<br />
Arbeitsvorrates nach intralogistischen<br />
Gesichtspunkten. Damit war es Murrelektronik<br />
möglich, individuelle Logistikprozesse<br />
und –ziele zu definieren, die<br />
über den Standardumfang der ERP-Software<br />
hinausgehen. Beispielhaft genannt<br />
sei die Transaktion Leitstand innerhalb<br />
des Add-Ons ORTEC MLS, die den<br />
gesamten Liefervorrat von Murrelektronik<br />
nach bestimmten Selektionskriterien<br />
aufbereitet und anzeigt, den erforderlichen<br />
Kommissioniervorrat freigibt und<br />
die Zuordnung der Lieferung zu einem<br />
Packplatz durchführt. Dabei werden in<br />
WM Transportaufträge gebildet und<br />
nach verschiedenen Kriterien zu Kommissionieraufträgen<br />
zusammengefasst.<br />
Das Add-On ORTEC R/CONNEC-<br />
TOR APS ist eine ergonomische Benutzeroberfläche,<br />
die es ermöglicht, alle<br />
Informationen, die für einen Pack- oder<br />
Kommissionierplatz erforderlich sind<br />
oder die dort entstehen, auf schnellstem<br />
Wege innerhalb von SAP zu erstellen und<br />
zu übertragen. Dies ermöglicht u. a. die<br />
Vollständigkeitsprüfung von Lieferungen,<br />
die Übernahme von Pickmengen in das<br />
SAP ERP – System, das Anpassen von<br />
Liefermengen, das direkte Quittieren von<br />
WM-Transportaufträgen oder Kommissionieraufträgen<br />
in SAP sowie eine Erfassung<br />
und Prüfung von Seriennummern.<br />
IT- gerechte Wareneingangs- und<br />
Einlagerungsprozesse<br />
In das Lager von Murrelektronik, in<br />
Oppenweiler, werden neben Handelswaren<br />
in erster Linie Fertigungsaufträge<br />
aus der Produktion vor Ort sowie<br />
aus den Werken übernommen. Die<br />
Erzeugung der SAP Transportaufträge<br />
(TA) für die Einlagerung werden im<br />
jeweiligen Werk durchgeführt. Die hierbei<br />
gebildeten Behälter unterscheiden<br />
sich durch ihren Typ und ihre Aufteilung:<br />
Es handelt sich um zwei verschiedene<br />
Behältergrößen, die nochmals 1-,<br />
2-oder 4-fach unterteilt sein können. Bei<br />
der Einlagerung werden am I-Punkt die<br />
Nummern der jeweiligen Transportaufträge<br />
und Lagereinheiten (LE) gescannt<br />
und so der Behälterinhalt im AKL angemeldet.<br />
Danach werden die Behälter in<br />
einer von der Lagersteuerung definierten<br />
Strategie eingelagert und per IDoc<br />
vom AKL in SAP WM aktualisiert. Bei<br />
der Einlagerung von Ware in den manuell<br />
organisierten Lagerbereichen, transportiert<br />
der Mitarbeiter die Ware vom<br />
I-Punkt in das Paletten- oder das Fachbodenlager.<br />
Er scannt die LE-Nummer<br />
ein, lagert die Ware auf den Lagerplatz,<br />
legt einen Umlagerungs-TA an und quittiert<br />
diesen sofort im System.<br />
Die flexible Behälterbildung ist einer der<br />
Vorteile für Murrelektronik durch den Einsatz<br />
der ORTEC Add-ons.<br />
Kommissionierung: Auslagerung zu<br />
Postfächern und Pick-to-Light-Plätzen<br />
Im Rahmen der Kommissionierprozesse<br />
werden im ORTEC MLS Leitstand<br />
anstehende Lieferungen, unter Eingabe<br />
verschiedener Selektionskriterien, z.<br />
B. Lieferart, Lieferungsnummer, Warenempfänger<br />
oder Lieferdatum, angezeigt.<br />
Dabei wird zwischen Lieferpositionen<br />
aus dem AKL und aus den manuellen<br />
Lägern unterschieden. Gibt der ORTEC<br />
MLS Leitstand Lieferungen frei, findet<br />
gleichzeitig eine Zuordnung der Lieferung<br />
zu einem Packplatz statt. Werden Aufträge<br />
zur Kommissionierung und Auslieferung<br />
freigegeben, erzeugt SAP WM zwei<br />
Transportaufträge – jeweils einen für das<br />
AKL und einen für den manuellen Lagerbereich.<br />
Aufträge aus dem AKL werden,<br />
abhängig von der zu kommissionierenden<br />
Menge, entweder zu einem Kommissionerplatz<br />
ausgelagert oder direkt<br />
an den Packplatz transportiert. Hierzu<br />
kommissionierung 21<br />
werden die Auslagerungs-TA vom SAP-<br />
System per IDoc an das AKL übermittelt.<br />
Der Lagerverwaltungsrechner definiert<br />
die jeweilige Auslagerstrategie, erzeugt<br />
durch Verbindung der Liefernummer mit<br />
der Behälternummer lieferungsbezogene<br />
Kommissionierbehälter und stellt sicher,<br />
dass immer alle Behälter, die zu einer Lieferung<br />
gehören, an denselben Packplatz<br />
transportiert werden.<br />
Der Mitarbeiter am Kommissionierplatz<br />
legt an der Pick-by-Light-Anlage<br />
die benötigte Menge in einen Kommissionierbehälter.<br />
Per IDoc-Nachricht teilt<br />
das AKL dem SAP-System die kommissionierten<br />
Positionen und Mengen<br />
sowie die Nummer des Kommissionierbehälters<br />
mit, wodurch die Entnahme-Quittung<br />
des TA ausgelöst wird.<br />
Für Lieferpositionen aus dem Paletten-<br />
oder Fachbodenlager muss neben der<br />
Erzeugung eines TA durch SAP WM<br />
auch ein sogenanntes Postfach zugewiesen<br />
werden, in dem die manuellen<br />
Anteile der zu kommissionierenden Lieferung<br />
gesammelt werden. Dabei hat<br />
jeder Packplatz eine bestimmte Anzahl<br />
an Postfächern, die ihm eindeutig<br />
zugewiesen sind. Die Quittierung der<br />
TA erfolgt direkt durch SAP-Standard-<br />
Transaktionen.<br />
Fazit: Durch die nahtlose Integration der<br />
beiden Add-Ons ORTEC MLS Leitstand<br />
und ORTEC R/CONNECTOR APS wurden<br />
anlagen- und organisationstechnische<br />
Erfordernisse von Murrelektronik<br />
optimal in die Steuerungs- und Verwaltungsprozesse<br />
von SAP integriert.<br />
Dadurch konnte das Unternehmen<br />
verschiedene Optimierungspotenziale<br />
erschließen. So ist die Prozesssicherheit<br />
deutlich gestiegen, was sich u.a. in<br />
einer Optimierung der Durchlaufzeiten,<br />
der Bestandssicherheit, der Transparenz<br />
der Prozessabläufe sowie der Beibehaltung<br />
der von den Kunden erwarteten<br />
Lieferflexibilität ausdrückt. Darüber<br />
hinaus wurde durch die automatische<br />
Abwicklung aller Lagerprozesse, sowie<br />
das beleglose Arbeiten und Buchen eine<br />
deutliche Qualitätssteigerung erzielt.<br />
ident<br />
ident 4/10
22<br />
rfid anwendung<br />
Technische Anlagen,<br />
Organisation und<br />
Daten im Griff<br />
Mobiles Anlagenmanagement<br />
mit RFID bei den<br />
Stadtwerke Krumbach<br />
Eine Herausforderung für das Projektteam, einen<br />
völlig neuen Prozess zu installieren – und für<br />
die RFID-Datenträger gleichermaßen: Die RFID-<br />
Datenträger müssen härtesten Bedingungen wie<br />
Abwasser, Schmutz, Schlamm, Kälte standhalten<br />
und auf unterschiedlichsten Untergründen haften,<br />
auch direkt auf Metall bzw. Beton.<br />
Die Stadtwerke Krumbach versorgen<br />
die etwa 13.000 Einwohner über ein<br />
91 km umfassendes Leitungsnetz mit<br />
ca. 580.000 m³ Wasser pro Jahr. Die<br />
Abwasserentsorgung auch für weiter<br />
angegliederte Gemeinden erfolgt<br />
über das 120 km lange Kanalnetz hin<br />
zur eigenen Kläranlage. Das Kanalleitungsnetz<br />
umfasst insgesamt ca. 3.500<br />
Abwasserschächte.<br />
Die Stadtwerke verbessern permanent<br />
ihr Qualitätsmanagement. Im Rahmen<br />
der EKVO (Eigenkontrollverordnung)<br />
ist z.B. eine regelmäßige Inspektion<br />
des Kanalnetzes vorgeschrieben,<br />
um die Funktionsfähigkeit zu überprü-<br />
Weitere Informationen:<br />
Günter Freund<br />
Koglerweg 5<br />
83727 Schliersee<br />
www.freund-gs.de<br />
smart-TEC GmbH & Co. KG<br />
Marcel Rüdiger, Projektmanager<br />
Kolpingring 3<br />
82041 Oberhaching<br />
www.smart-TEC.com<br />
ident 4/10<br />
fen und Schäden rechtzeitig zu ermitteln.<br />
Im Schadensfall besonders wichtig<br />
ist der Nachweis, dass die Einhaltung<br />
bestehender Vorschriften durch<br />
Organisationsabläufe geregelt ist und<br />
nachweislich dokumentiert (Nachweispflicht)<br />
werden kann. Die Stadtwerke<br />
schließen dadurch ein sogenanntes<br />
„Organisationsverschulden“ aus.<br />
Die Werksleitung hat sich u.a. deswegen<br />
für den Einsatz einer modernen<br />
technischen Betriebsführungssoftware<br />
entschieden, um die immer komplexer<br />
werdenden Informationsflüsse bündeln<br />
zu können, sowie den gesetzlichen<br />
Anforderungen zur Überprüfung aller<br />
technischen Anlagen gerecht zu werden.<br />
Hiermit kann die Nachweispflicht<br />
sehr effizient umgesetzt werden. Das<br />
Endziel umfasst sämtliche Anlagen im<br />
Rahmen des technischen Managements<br />
der Stadtwerke. Im Rahmen der<br />
ersten Projektstufe wurde die „Sichtprüfung<br />
der Abwasserschächte“ nach<br />
der EKVO (Eigenkontrollverordnung)<br />
mittels mobilen Geräten zur Auftragsabwicklung<br />
und RFID-Datenträger zur<br />
Objekterfassung realisiert. Die effiziente<br />
Verwaltung dieser umfangreichen<br />
>> Mit der zum Einsatz kommenden<br />
Systemlösung in Verbindung mit dem RFID-<br />
System sind alle Daten des jeweiligen Wirtschaftsgutes<br />
direkt am Objekt verfügbar
die kompletten Arbeitsprozesse auf<br />
der zentralen Betriebsführungssoftware<br />
„GS-Service“ ab und setzt die<br />
Datensynchronisation mit den mobilen<br />
Geräten um. Für die RFID-Datenträger<br />
wurde auf die Erfahrung des Herstellers<br />
smart-TEC GmbH & Co. KG<br />
gesetzt und als Lieferant gewonnen.<br />
Zur Verwendung kamen die in der Praxis<br />
bewährten Produkte der „smart-<br />
DOME Freestyle“ Produktreihe.<br />
Die Datenspeicherung und -übermittlung<br />
mittels RFID-Technologie (Transponder)<br />
ist in der rauhen Umgebung<br />
des Kanalnetzes hierfür bestens<br />
geeignet, da der Datenaustausch zwischen<br />
dem RFID-Datenträger und dem<br />
mobilen RFID-Lesegerät berührungslos<br />
erfolgt. Die RFID-Datenträger<br />
arbeiten zuverlässig unter schwersten<br />
Bedingungen: Sie halten Abwasser,<br />
Frischwasser, Schmutz, aggressiven<br />
Reinigungsmitteln sowie thermischen<br />
Belastungen stand. Eine besondere<br />
Herausforderung für die smart-TEC<br />
GmbH & Co. KG war, dass nur eine<br />
Bauform des RFID-Datenträgers zum<br />
Einsatz kommen sollte, der jedoch och<br />
an unterschiedlichsten Oberflächen en –<br />
also Metall, Kunststoffe, Holz, Beton eton<br />
– zuverlässig haftet und ein sicheres eres<br />
Auslesen gewährleistet. Zudem musmusste der Datentransfer auch an Wirtschaftsgütern,<br />
die in geschlossenen, nen,<br />
explosionsgeschütztenRäumen<br />
in Klärwerken<br />
stehen, möglich<br />
sein. Der<br />
Spezialist für kundenindividuelle<br />
RFID-Lösungen<br />
konnte einen<br />
RFID-Datenträger<br />
zur Verfügung<br />
stellen, der<br />
bereits diversen<br />
Spezialprüfungen<br />
unterzogen wurde, um den Nachweis<br />
der technischen Eignung zu führen:<br />
Klebetests, Unempfindlichkeit gegen<br />
Umwelteinflüsse, UV-Bestrahlung,<br />
Abrieb, Schmierstoffe sowie Unempfindlichkeit<br />
gegen Schwefeldämpfe<br />
und Feuchtigkeit. Zur Verwendung<br />
kam der ‚smart-DOME Freestyle’.<br />
Mit der nun bei den Stadtwerken<br />
Krumbach zum Einsatz kommenden<br />
Systemlösung y g in Verbindung g mit dem<br />
RFID-System, sind alle Daten des<br />
jeweiligen Wirtschaftsgutes direkt direkt am<br />
Objekt verfügbar. Alle grundlegenden<br />
Funktionen des Anla-<br />
rfid anwendung 23<br />
genmanagements können direkt mittels<br />
mobiler Datenerfassungsgeräte<br />
(PDA) abgebildet werden. Papierformulare<br />
gehören der Vergangenheit<br />
an. Die Prozesse werden dadurch<br />
erheblich beschleunigt und Übertragungsfehler<br />
ausgeschlossen. Anlagenstammsätze<br />
werden direkt aktualisiert<br />
oder weitere Beteiligte über<br />
Workflows in die Prozesse mit eingebunden.<br />
Ein weiterer Nutzen ist<br />
die durchgängige g g g systemtechnische<br />
Unterstützung der d Inventur und des<br />
Anlagenmanagements. Anlagenmanagem Zudem erfolgt<br />
eine zuverlässige zuverläss <strong>Ident</strong>ifikation der<br />
einzelnen Wirtschaftsgüter W<br />
sowie<br />
eine eindeutige einde Bestimmung<br />
der Stand Standorte der Wirtschafts-<br />
güter. DDie<br />
Kombination von<br />
eindeutiger, eindeut elektronischer<br />
Kennzeichnung Kennze und mobi-<br />
len Datenerfassungsge-<br />
D<br />
räten ermöglicht sehr effi-<br />
ziente Arbeitsabläufe A<br />
von<br />
Instandhaltungsdaten Instandhaltungs für Wartungen<br />
und Reparaturen. Reparaturen Wenn z.B. während<br />
wichtiger regelmäßiger regelm Inspektionen<br />
Mängel bzw. Schäden S festgestellt<br />
werden, können diese sofort erfasst<br />
und nach der Datenübertragung Da<br />
von<br />
der zentralen Betriebsführungssoftware<br />
die dementsprechenden Reparaturaufträge<br />
ausgelöst werden. Durch<br />
diese moderne, papierlose Arbeitsweise<br />
wird nichts mehr vergessen, Datensätze<br />
werden nicht mehrfach gepflegt.<br />
Die Stadtwerke Krumbach kommen<br />
dadurch vorbildlich ihrer Nachweispflicht<br />
nach.<br />
ident<br />
ident 4/10
24<br />
mobile datenerfassung<br />
Mobile<br />
Kilometerzähler<br />
Systematische Datenerfassung<br />
mit handlichen<br />
MDE-Geräten<br />
„Frequenzerhebung“ nennen die Schweizerischen<br />
Bundesbahnen SBB die Tätigkeit, bei der<br />
rund 200 Servicekräfte Reisedaten von Fahrgästen<br />
in Zügen erfassen. Seit Anfang 2010<br />
erfolgt dies mit Hilfe einer neuen Generation<br />
von mobilen Datenerfassungsgeräten, die das<br />
Systemhaus GOD Barcode Marketing GmbH aus<br />
Deutschland einschließlich einer umfassenden<br />
Servicegarantie lieferte.<br />
„Von wo bis wo reisen Sie?“, diese Frage<br />
kommt vielen Schweizer Bahnreisenden<br />
bekannt vor. Denn in der Abteilung<br />
Verkehrsmanagement werden seit vielen<br />
Jahren mit heute bis zu 200 Service<br />
Mitarbeitenden Zug (SMZ) regelmäßig<br />
Reisedaten der Fahrgäste erfasst.<br />
Mit handlichen MDE-Geräten werden<br />
systematisch Daten über Frequenzen<br />
und Fahrausweisarten erhoben. Dabei<br />
führen die Handgeräte sofort bei der<br />
Eingabe einfache Plausibilitätsprüfungen<br />
durch, speichern die er-fassten<br />
Daten und übertragen sie in bestimmten<br />
Abständen via Mobilfunk an die Zentrale.<br />
Nach dem Datentransfer werden<br />
die Frequenzdaten nochmals gründlich<br />
Weitere Informationen:<br />
Schweizerische Bundesbahnen SBB<br />
Personenverkehr<br />
www.sbb.ch<br />
GOD Barcode Marketing mbH<br />
Neurott 18<br />
74931 Lobbach<br />
Tel.: +49 6226 9505-0<br />
www.godbm.de<br />
ident 4/10<br />
Bei der mobilen Datenerfassung können künftig auch<br />
elektronische Fahrtausweise via RFID gelesen werden<br />
plausibilisiert, wenn nötig korrigiert und<br />
schließlich als Datenpool für beliebige<br />
Auswertungen zur Verfügung gestellt.<br />
Aus den Frequenzdaten werden aktuelle<br />
Informationen über das Konsumverhalten<br />
der Kunden gewonnen. Die wichtigsten<br />
Angaben dabei sind die gefahrene Strecke<br />
und die Art und Klasse des Fahrausweises.<br />
Aus diesen gesammelten Daten<br />
werden beispielsweise Informationen<br />
über das Konsumverhalten der Kunden<br />
gewonnen oder sie nehmen Einfluss auf<br />
das Fahrplanangebot. Weiterhin tragen<br />
die Frequenzerhebungen dazu bei, die<br />
Erlöse und Personenkilometer jedes einzelnen<br />
Zuges zu kalkulieren und in der<br />
Betriebsbuchhaltung den finanziellen<br />
Erfolg jeder Linie abzubilden. Die Frequenzerhebungen<br />
beeinflussen somit<br />
auch die Verteilung der Einnahmen von<br />
Tarifverbunden an die beteiligten Transportunternehmen<br />
und die Kalkulation der<br />
Erlöstransfergeschäfte mit den Partnerbahnen<br />
und Tochtergesellschaften.<br />
Evaluationsverfahren für neue<br />
MDE-Geräte<br />
Mehr als fünf Jahre hat die SBB für die<br />
Frequenzerhebung Symbol Pocket PCs<br />
eingesetzt, die sich nach dieser Nutzungszeit<br />
jedoch dem Ende ihrer wirtschaftlichen<br />
Lebendauer näherten, weil<br />
u.a. die Ersatzteilversorgung nicht mehr<br />
sichergestellt werden konnte. Außer-<br />
>> Ebenso wichtig wie Technik und<br />
Handling ist die Servicegarantie
schreibung an 12 potentielle Lieferanten<br />
gestartet. Kernfragen waren neben den<br />
Geräteeigenschaften die Wartungs-<br />
und Servicemöglichkeiten über einen<br />
Zeitraum von mindestens fünf Jahren.<br />
Schnell zeigte sich, dass nur vier der<br />
Anbieter in die engere Auswahl genommen<br />
werden konnten, weil alle anderen<br />
bestimmte Muss-Kriterien, wie beispielsweise<br />
einen integrierten RFID-Leser<br />
oder die Mindest-Batteriebetriebsdauer<br />
oder die hohen Anforderungen an<br />
den Service nicht erfüllen konnten. Der<br />
nächste Schritt im Evaluationsprozess<br />
war ein zweiwöchiger Pilotbetrieb, bei<br />
dem 64 SMZ mit je vier MDE-Geräten<br />
der neuesten Generation ausgestattet<br />
wurden. Die erfahrenen Fachkräfte mussten<br />
u.a. Handling, Ergonomie und Alltagstauglichkeit<br />
anhand vorbereiteter<br />
Kriterien im praktischen Betrieb beurteilen,<br />
vergleichen und registrieren.<br />
Nutzwertanalyse spricht für Pidion<br />
von der GOD BM<br />
Die Ergebnisse der kommerziellen Lieferantenbeurteilung<br />
durch die Einkaufsabteilung,<br />
der technischen Kriterien durch<br />
das Projektteam und die Erkenntnisse<br />
der Pilot-Anwender flossen in eine Nutzwertanalyse<br />
ein, die deutlich zeigte, dass<br />
die von GOD Barcode Marketing GmbH<br />
aus Lobbach angebotenen Geräte klar<br />
die Nase vorn hatten. GOD BM, ein<br />
herstellerneutrales Systemhaus, hatte<br />
aufgrund der spezifischen Aufgabenstellung<br />
den Pidion BIP-6000B angeboten.<br />
„Einer unserer Pilotanwender<br />
wollte das Pidion-Gerät gleich behalten“,<br />
erinnert sich Roland Kuster, Leiter<br />
Zugpersonal Prozesse bei der SBB,<br />
und führt aus: „das Gerät liegt prima in<br />
der Hand, ist sehr leicht und lässt sich<br />
über den Touchscreen bestens bedienen.<br />
Das Farbdisplay ist gut lesbar und<br />
das clevere Powermanagement erlaubt<br />
den ganztägigen Einsatz ohne Batteriewechsel.<br />
Besonders gelobt haben die<br />
Tester die Verarbeitungsgeschwindigkeit<br />
der erfassten Daten, die quasi verzögerungsfrei<br />
geprüft, gespeichert und<br />
später via schnellem Mobilfunk an die<br />
Zentrale gesendet werden.“<br />
Das handliche MDE-Gerät verfügt über serienmäßig<br />
integrierte Features wie Barcodeleser,<br />
RFID-Modul, Digitalkamera mit LED-Blitz,<br />
GPS-Positionserfassung und über die aktuellen<br />
Kommunikationsstandards<br />
Ebenso wichtig wie Technik und Handling<br />
ist die Servicegarantie. Hier konnte<br />
die GOD BM mit einem eigenen Servicestützpunkt<br />
in Zürich punkten. Der auf weitere<br />
Großkunden wie beispielsweise den<br />
Schweizer Discounter Denner ausgelegte<br />
Service verfügt über eine schnelle<br />
Reparaturabteilung und einen Austauschdienst<br />
mit Ersatzgeräten. Ein Wartungsvertrag<br />
regelt Verfügbarkeit und Kosten<br />
innerhalb der ersten drei Jahre über einen<br />
Pauschalpreis pro Gerät. Das bei der<br />
GOD BM installierte Online-Serviceportal<br />
rundete den guten Gesamteindruck<br />
des MDE-Spezialisten ab, sodass einem<br />
Vertragsabschluss nichts im Wege stand.<br />
Zufriedene Anwender<br />
Seit Dezember 2009 ist die neue MDE-<br />
Lösung zur Frequenzerhebung bei der<br />
SBB realisiert, eine Betriebsdokumentation<br />
erstellt und die Mitarbeiterschulung<br />
erfolgt. Die Konfiguration der<br />
Geräte mit Installation der Frequenzerhebungssoftware<br />
unter dem Betriebssystem<br />
Windows ® Mobile 6.1 erfolgte<br />
reibungslos. Wenn künftig mehr elektronische<br />
Fahrausweise mit Smartcard-Technik<br />
ausgestattet sein werden,<br />
kommt auch der im Pidion integrierte<br />
RFID-Leser zum Einsatz. Diese Technik<br />
erleichtert und verkürzt der Frequenzerhebungsprozess<br />
nochmals und ist<br />
somit für den Mitarbeiter wie auch für<br />
den Fahrgast von Nutzen.<br />
ident<br />
mobile datenerfassung 25<br />
People | Power | Partnership<br />
www.HARTING.com<br />
ident 4/10
26<br />
datenfunk<br />
Pick-by-Scan im<br />
Sekundentakt<br />
Beleglose Präzisions-Kommissionierung<br />
beim Pharmagroßhändler Ebert + Jacobi<br />
Die flächendeckende Gesundheitsversorgung ist ein bewegtes und herausforderndes<br />
Feld. Wer hier als Großhändler für oft lebenswichtige<br />
Medikamente erfolgreich sein will, muss durch herausragende Leistung<br />
überzeugen. Um seinen Kunden eine noch schnellere und möglichst absolut<br />
fehlerfreie Lieferung der Pharmaprodukte gewährleisten zu können,<br />
investierte das Großhandelsunternehmen Ebert + Jacobi Würzburg weiter<br />
in die Optimierung seiner Logistikprozesse.<br />
Das inhabergeführte Familienunternehmen<br />
Ebert + Jacobi Pharmazeutische<br />
Großhandlung GmbH & Co. KG, hat seit<br />
125 Jahren seinen Stammsitz in Würzburg<br />
und ist heute das größte private<br />
seiner Branche. An sechs Standorten<br />
in Mittel- und Süddeutschland sind insgesamt<br />
740 Mitarbeiter tätig, die täglich<br />
bis zu 140.000 Bestellzeilen von Aufträgen<br />
aus rund 2.900 Apotheken bearbeiten<br />
und für eine zuverlässige Versorgung<br />
der Regionen mit oft lebens-<br />
Hilmar Scheller, Geschäftsführer und<br />
verantwortlich für Technik und IT<br />
Ebert + Jacobi GmbH & Co. KG<br />
Pharmazeutische Großhandlung<br />
Im Kreuz 4, 97076 Würzburg<br />
www.ebert-jacobi.de<br />
Weitere Informationen:<br />
CASIO Europe GmbH<br />
Tel.: +49 40 5 28 65.407<br />
www.casio-b2b.com<br />
Data<strong>Ident</strong> GmbH<br />
Tel.: +49 41 05 14 11 0<br />
www.dataident.de<br />
ident 4/10<br />
wichtigen Pharmaprodukten sorgen.<br />
Um seinem Motto “Näher dran. Weiter<br />
vorn.“ gerecht zu bleiben, investiert<br />
Ebert + Jacobi ständig in seine Logistik<br />
und entwickelt mit innovativen Technologien<br />
neue Lösungen zur weiteren<br />
Optimierung seiner Geschäftsprozesse.<br />
Qualitätsmanagement von höchster<br />
Bedeutung<br />
Der Einsatz hochmoderner Systemlösungen<br />
zeigt sich sehr deutlich, wenn<br />
man ein Lager von Ebert + Jacobi<br />
betritt. Vollautomatische Kommissionieranlagen<br />
befüllen die auf Förderbändern<br />
transportierten Auftragsbehälter<br />
mit den bestellten Pharmaprodukten.<br />
Jedoch nur die sogenannten<br />
Schnell- und Mitteldreher – etwa 50<br />
Prozent der Artikel – werden vollautomatisch<br />
kommissioniert. Für die<br />
andere Hälfte ist diese Vorgehens-<br />
Nachschub im Lager für 80.000 verschiedene Artikel<br />
weise nicht wirtschaftlich, da dies nur<br />
mit einem sehr hohen Investitionsaufwand<br />
an Technik möglich wäre. In den<br />
weiteren Lagerbereichen findet die<br />
Kommissionierung der „langsamer<br />
drehenden“ Pharmaprodukte daher<br />
manuell statt.<br />
>> Technik ist das Eine – die Menschen da-<br />
hinter das Andere. Das Zusammenspiel<br />
muss stimmen und harmonieren
Matthias Popp, Betriebsleiter bei Ebert + Jacobi<br />
in Würzburg: „Die hohe Leistung im manuellen<br />
Kommissionierbereich erfordert äußerst schnelle<br />
und handliche Scanner. Unsere Mitarbeiter<br />
scannen häufig im Sekundentakt, da würden<br />
Lesefehler, Verzögerungen oder eine schlechte<br />
Ergonomie des Handterminals nicht akzeptiert“<br />
unter die Lupe nahm: Für jeden Auftrag<br />
wurde ein Beleg gedruckt, anhand dessen<br />
die Kommissionierer die Waren aus<br />
den Regalfächern nahmen. Zur Bestätigung<br />
mussten sie die entnommene<br />
Menge handschriftlich auf dem Beleg<br />
eintragen. Diese Vorgehensweise war<br />
schon recht sicher, führte jedoch gelegentlich<br />
zu Fehlern, da eine zusätzliche<br />
Kontrolle zur Fehlervermeidung nicht<br />
gegeben war. Ein Lese- oder Schreibfehler<br />
des Mitarbeiters führte folglich zu<br />
einer fehlerhaften Lieferung.<br />
Mobile Scannerterminals als<br />
optimale Lösung<br />
Der erste Impuls zur Modernisierung des<br />
manuellen Kommissionierbereichs kam<br />
aus dem Tochterunternehmen Ebert +<br />
Jacobi Finze in Pfreimd. Dort hatte man<br />
nach der Kommissionierung zusätzliche<br />
Kontrollen der Aufträge eingeführt, um<br />
die Fehlerquote weiter zu senken. Diese<br />
zusätzlichen Kontrollen führten allerdings<br />
zu relativ hohem personellen Aufwand.<br />
Die Geschäftsleitung beschloss<br />
daher, in moderne Technik zur Automatisierung<br />
der Kontrolle bei der manuellen<br />
Kommissionierung zu investieren. Bei<br />
der Suche nach einer für Ebert + Jacobi<br />
optimalen Lösung prüfte das Team<br />
verschiedene Technologien ganz speziell<br />
auf ihre Tauglichkeit für die Kommis-<br />
sionierung von Pharmaprodukten. Weitere<br />
Kommissionierautomaten schieden<br />
aus, da diese nur bei Schnelldrehern<br />
wirtschaftlich zu nutzen sind. Der Einsatz<br />
eines Pick-by-Voice-Systems versprach<br />
zwar, die gewünschte Fehlerreduzierung<br />
zu erreichen, erschien aber<br />
dennoch nicht praktikabel, da die erforderlichen<br />
Sprachdialoge die hohe Pick-<br />
Geschwindigkeit bremsen würden. Die<br />
Installation einer Pick-by-Light-Anlage<br />
war durchaus denkbar, aber dies wäre<br />
nur mit einem unwirtschaftlich hohen<br />
technischen Aufwand möglich gewesen,<br />
da die Artikelvielfalt im Pharmagroßhandel<br />
außergewöhnlich hoch ist. Es blieb<br />
die mobile Datenerfassung mit Pick-by-<br />
Scan in Form von Handterminals mit<br />
direkter Kommunikation zum Warenwirtschaftssystem<br />
Projekt „Beleglose Kommissionierung“<br />
Mit der Planung und Umsetzung des<br />
Projekts betraute der Pharmagroßhändler<br />
die Data<strong>Ident</strong> GmbH. Die Empfehlung<br />
für das Systemhaus kam von<br />
Roland Eder, der als Geschäftsführer<br />
von Ebert + Jacobi in Pfreimd bereits<br />
mit den AutoID-Spezialisten aus München<br />
zusammenarbeitete und gute<br />
Erfahrungen gemacht hat. Zur Realisierung<br />
des neuen MDE-Systems stellte<br />
Data<strong>Ident</strong> verschiedene Handterminals<br />
mehrerer Hersteller vor, wies auf<br />
die unterschiedlichen Merkmale der<br />
Geräte hin und lenkte den Fokus auf<br />
besondere Features. Bei dieser intensiven<br />
Betrachtung der verschiedenen<br />
Handterminals stach ein Gerät aufgrund<br />
des besonderen Designs heraus:<br />
Das leichte Handheld DT-X7 von Casio<br />
mit High Speed Scanner und großem<br />
Farbdisplay. Die ausbalancierte Gehäuseform<br />
mit leicht nach unten gerichtetem<br />
Scannerkopf und die Anordnung<br />
der griffigen Scan-Tasten sprachen<br />
deutlich für die gute Ergonomie des<br />
Handhelds. Praxistests im Pick-Bereich<br />
zeigten: Das Casio DT-X7 unterstützt<br />
eine sehr schnelle und für die Mitarbeiter<br />
angenehme Datenerfassung<br />
bei der Kommissionierung.„Eine weitere<br />
Anforderung die an die Scannerterminals<br />
war eine unkomplizierte<br />
Bedienung, die mit wenig Tasten auskommt.<br />
Zudem sollte das Display bei<br />
allen Lichtverhältnissen einen hohen<br />
Kontrast bieten und gut lesbar sein. All<br />
diese Erwartungen erfüllen die Geräte<br />
von Casio zur vollster Zufriedenheit<br />
unseres Kunden“, erklärt Andreas<br />
Schapperer, Leiter Niederlassung Süd<br />
der Data<strong>Ident</strong> GmbH.<br />
Als die Entscheidung für die Hardware<br />
von Casio gefallen war, begann<br />
Data<strong>Ident</strong> mit der Projektumsetzung.<br />
Dazu wurden zunächst in den Lagerbereichen<br />
von Ebert + Jacobi Funkausbreitungsmessungen<br />
durchgeführt und<br />
Standorte der Access Points für das<br />
Funknetzwerk festgelegt, die eine optimale<br />
Abdeckung mit gewissen Redundanzen<br />
in kritischen Bereichen gewährleisten.<br />
In Absprache mit der IT-Abteilung<br />
von Ebert + Jacobi wurden die<br />
Casio-Geräte bei Data<strong>Ident</strong> mit IBM-<br />
Terminalemulation ausgestattet und für<br />
den Kommissionierbetrieb vorkonfiguriert.<br />
Gleichzeitig richtete die IT-Abteilung<br />
das eigene Warenwirtschaftssy-<br />
Hervorragende Ergonomie des Casio<br />
Handscanners<br />
datenfunk 27<br />
ident 4/10
28<br />
datenfunk<br />
stem für den Online-Betrieb mit den<br />
mobilen Terminals ein und bereitete die<br />
Anwendung vor. Nach Lieferung der<br />
Terminals und der Hardware für das<br />
WLAN erfolgten Installation und Inbetriebnahme<br />
der fertig konfigurierten<br />
Geräte in Eigenleistung ohne jegliche<br />
Probleme. Insgesamt wurden in dieser<br />
Projektphase drei Standorte von Ebert<br />
+ Jacobi mit insgesamt 120 Scannerterminals<br />
ausgestattet.<br />
Perfekte Kontrolle durch Pick-by-Scan<br />
Mit der neuen Kommissioniertechnik<br />
wurden die logistischen Prozesse des<br />
Pharmagroßhändlers weiter verbessert:<br />
Wenn Bestellungen von Apotheken<br />
auf elektronischem Wege bei Ebert<br />
+ Jacobi eingehen, werden im Lager an<br />
stationären Druckern Lieferscheine mit<br />
den bestellten Artikeln gedruckt und<br />
automatisch auf Auftragsbehälter verteilt.<br />
Ein Förderband bringt die mit Barcodes<br />
versehenen Behälter zunächst<br />
in den Bereich der Kommissionierautomaten,<br />
wo sie mit Schnell- und Mitteldrehern<br />
befüllt werden. Ist die automatische<br />
Kommissionierung durchlaufen,<br />
werden die Behälter in die weiteren<br />
Lagerbereiche zur manuellen Kommissionierung<br />
befördert. Dort scannen die<br />
Mitarbeiter mit den neuen Casio-Terminals<br />
die Auftragsnummer des Lieferscheins.<br />
Sofort wird auf dem Display<br />
angezeigt, welcher Artikel in welcher<br />
Menge zu picken ist. Bei der Entnahme<br />
wird zur Kontrolle der Barcode der<br />
Packung gescannt, wobei ein falsches<br />
Produkt sofort signalisiert würde. Um<br />
auch die korrekte Menge sicherzustellen,<br />
wird bei mehreren gleichen Artikeln<br />
jede einzelne Packung gescannt.<br />
Erst wenn das richtige Produkt in der<br />
exakten Anzahl entnommen ist, wird<br />
auf dem Handheld-Display der nächste<br />
Posten angezeigt oder signalisiert, dass<br />
die Auftragsbox zum nächsten Pick-<br />
Bereich weiter befördert wird. Bevor<br />
jedoch die Box den Pick-Bereich verlässt,<br />
wird der Behälter-Barcode noch<br />
einmal gescannt, um sicher zu gehen,<br />
dass die Waren auch in die richtige Auftragsbox<br />
gelegt wurden. Sind alle relevanten<br />
Pick-Bereiche durchlaufen und<br />
alle Bestellzeilen eines Auftrags abgearbeitet,<br />
wird die Auftragsbox im Ver-<br />
>> Unsere bisherige – schon recht gute –<br />
ident 4/10<br />
Fehlerquote von 0,14% wurde nochmals<br />
gesenkt auf 0,06%
Mit modernster Lagertechnik und 3 Temperaturbereichen<br />
von bis unter minus 15 °C erfüllt<br />
das neue Zentrallager des Pharmaherstellers<br />
Fresenius Kabi Austria GmbH im Cargo Center<br />
Graz (CCG) die hohen Standards der pharmazeutischen<br />
Industrie sowie die Anforderungen nationaler<br />
und internationaler Behörden.<br />
Fresenius Kabi, ein Tochterunternehmen<br />
des internationalen Gesundheitskonzerns<br />
Fresenius SE, ist seit 1997<br />
aktiv in der Entwicklung, Produktion<br />
und im Vertrieb von Arzneimitteln sowie<br />
Medizinprodukten für die Infusions- und<br />
Ernährungstherapie tätig. Am Standort<br />
Graz sind dies sterile Infusionslösungen<br />
wie Anästhetika, Antibiotika sowie Produkte<br />
für die intravenöse Ernährung.<br />
Die Entscheidung für den Bau eines<br />
zentralen Logistikzentrums fiel Mitte<br />
2008. Die ideale Verkehrsanbindung<br />
sowie die Nähe zum Produktionsstandort<br />
im Süden von Graz waren entscheidende<br />
Gründe für die Wahl des Standortes<br />
am Gelände des Cargo Centers.<br />
Besondere Herausforderung: Als Hersteller<br />
von pharmazeutischen Sterilprodukten<br />
unterliegen die Prozesse des<br />
Unternehmens strengen Behördenauflagen:<br />
von der Lagerung der Rohstoffe<br />
über die Herstellung und Qualitätskontrolle<br />
bis hin zu Lagerung und Transport<br />
des Endproduktes.<br />
Den Auftrag erhielt Salomon Automation.<br />
Der Intralogistikspezialist wurde<br />
hier mit der Konzeption, Planung und<br />
Realisierung eines vollautomatischen<br />
Hochregallagersystems (HRL) in SILO<br />
Bauweise mit doppeltiefer Lagerung<br />
Weitere Informationen:<br />
SSI SCHÄFER<br />
FRITZ SCHÄFER GMBH<br />
www.ssi-schaefer.de<br />
und 2 vollautomatischen Regalbediengeräten<br />
beauftragt. Als Auftraggeber<br />
fungierte die CCG Immobilien GmbH,<br />
ein Tochterunternehmen der CCG und<br />
der Firma Porr.<br />
Ein Zentrallager mit modernster<br />
Lagertechnik<br />
Mit modernster Lagertechnik umfasst<br />
die Anlage von Fresenius 3 Temperaturbereiche<br />
von unter minus 15 °C bis<br />
hin zur Raumtemperatur. Darüber hinaus<br />
sorgen ein sauerstoffreduziertes, vollautomatisiertes<br />
HRL sowie ein Reinraumbereich<br />
für Probenahme von Rohstoffen<br />
und Monitoring-System dafür, dass das<br />
neue Zentrallager die hohen Standards<br />
der pharmazeutischen Industrie sowie<br />
die Anforderungen nationaler und internationaler<br />
Behörden vollauf erfüllt.<br />
Insgesamt 11.000 Palettenplätze<br />
ermöglichen dem Unternehmen nach<br />
dem enormen Wachstum der letzten<br />
Jahre nun wieder eine effiziente, zentrale<br />
Logistiklösung, die ausreichend<br />
Raum für die erwartete Weiterentwicklung<br />
in der Zukunft bietet. Allein die neue<br />
vollautomatische Regalanlage verfügt<br />
mit einer Länge von 94 Metern, einer<br />
Breite von 15 Metern und einer Höhe<br />
von ca. 26 Metern über eine Lagerkapazität<br />
von 7.700 Stellplätze für EURO-<br />
und Industriepaletten. Diese können<br />
je nach Typ zweifach oder dreifach in<br />
den doppeltiefen Lagerspalten untergebracht<br />
werden. Als Lieferant des<br />
Stahlbaus fungierte SSI Schäfer, Wels.<br />
Die 2 eingesetzten Regalbediengeräte<br />
(RGB) von SSI Schäfer, die bei einer<br />
Nutzlast von 1.000 kg über eine Leistung<br />
von 48 Doppelspielen je Gerät/h<br />
verfügen, werden mittels der Logistiksoftware<br />
WAMAS gesteuert. Eine Bühne<br />
für Fördertechnik und zwei weitere<br />
Bühnen für Lüftungsaggregate in der<br />
logistik 29<br />
Hochmodernes Zentrallager für Pharmaindustrie<br />
Umsetzungspartner des Projekts war die Salomon Automation GmbH,<br />
ein Unternehmen der SSI Schäfer Gruppe<br />
obersten Lagerebene wurden ebenfalls<br />
integriert. Der WAMAS Materialflussrechner<br />
reguliert den Warenfluss auf<br />
der Fördertechnik und stellt den Transport<br />
zu und von den 7.700 Palettenstellplätzen<br />
innerhalb dieser Einheit sicher.<br />
Das Fresenius Kabi Logistikzentrum<br />
wird zukünftig die Lagerleitung des<br />
Unternehmens und Wareneingangs-<br />
und Kommissionierbereiche beherbergen<br />
sowie Stützpunkt für die hauseigene<br />
LKW-Flotte sein, welche die österreichischen<br />
Krankenhäuser und Apotheken<br />
beliefert. Darüber hinaus wird das Logistikzentrum<br />
als zentrale Logistikschnittstelle<br />
für die Versorgung der osteuropäischen<br />
Märkte fungieren und Patienten<br />
weltweit – von Lateinamerika bis Südostasien<br />
– mit Produkten, die in Graz<br />
hergestellt werden, versorgen. „Das<br />
ehrgeizige Ziel war, in relativ kurzer Zeit<br />
alle Rahmenbedingungen für das Logistikprojekt<br />
zu erfassen und gemeinsam<br />
in das Bauprojekt zu integrieren. Diese<br />
Aufgabe wurde in eindrucksvoller Weise<br />
von allen Projektbeteiligten gelöst“,<br />
resümiert DI Peter Pittino, Geschäftsführer<br />
der CCG Immobilien GmbH.<br />
ident<br />
ident 4/10
30<br />
mobile datenerfassung<br />
Betriebsdatenerfassung in der Produktion<br />
Automatische <strong>Ident</strong>ifikation bei AFG Arbonia Forster Holding AG<br />
Wer sich heute mit der Einrichtung eines<br />
Gebäudes befasst, der kann aus einer<br />
breiten Palette der AFG-Produkte wählen.<br />
Die Bereiche Fenster und Türen,<br />
Heiztechnik und Sanitär, Küchen und<br />
Kühlen, sowie Stahltechnik folgen der<br />
Konzernstrategie "One Building – One<br />
Stop", das heisst, quasi alles aus einer<br />
Hand von der AFG zu erhalten. Ein integraler<br />
Bestandteil dieser Strategie ist<br />
die Innovationsfähigkeit, Servicefreundlichkeit<br />
und eine hohe Qualität der Produkte.<br />
Nicht zuletzt spielt heute auch<br />
eine hohe Lieferbereitschaft und Liefertreue<br />
eine sehr wichtige Rolle.<br />
Im Rahmen der praktischen Umsetzung<br />
dieser Strategie hat die AFG Arbonia-Forster-Holding<br />
AG die Einführung<br />
der SAP-Software, sinnvoller Weise<br />
ergänzt durch die Auto-ID Peripherie,<br />
beschlossen. Matthias Zürcher, IT-Projektleiter<br />
für das SAP-Projekt im Bereich<br />
Stahltechnik: „Die Implementierung der<br />
BDE- und MDE-Prozesse und deren<br />
Geräte wurden als Teilprojekt im SAP-<br />
Projekt durchgeführt. Dieses Teilprojekt<br />
umfasste die Einführung der WM-<br />
Lagerverwaltung, Betriebsdatenerfassung<br />
(BDE) in der Produktion, sowie die<br />
mobile Datenerfassung (MDE) im Lager<br />
und beim Versand.“<br />
Die Anforderungen an die Peripheriegeräte<br />
in der Produktion waren sehr<br />
hoch. Die Bedienung durch Mitarbeiter,<br />
die keine Informatikkenntnisse besit-<br />
Andreas Dürr<br />
Weitere Informationen:<br />
Membrain GmbH<br />
Fraunhoferstr. 9<br />
82152 Martinsried<br />
Tel.: +49 89 520 368 0<br />
www.membrain-it.com<br />
ident 4/10<br />
>> Die Implementierung der BDE- und MDE-<br />
Prozesse und deren Geräte wurden als<br />
Teilprojekt im SAP-Projekt durchgeführt
Genuss mit Tradition und innovativen Ideen<br />
Skeye unterstützt Logistik und Vertrieb<br />
Die Firma RÜMA mit Sitz in Hagen ist ein namhafter Hersteller hochwertiger, frischer Feinkostprodukte.<br />
Das 1919 gegründete, inhabergeführte Unternehmen garantiert höchste Qualität und Frische.<br />
Der Name RÜMA steht für die erfolgreiche Verbindung handwerklicher Tradition und moderner,<br />
EDV-gestützter Verarbeitungsprozesse. So konnte der Einsatz mobiler Terminals die Effizienz der<br />
Außendiensteinsätze nachhaltig steigern und darüber hinaus die Kosten für Distribution und Logistik<br />
deutlich senken.<br />
Um seinen Kunden immer höchsten<br />
Genuss bieten zu können, beliefert der<br />
Feinkostspezialist wöchentlich über<br />
1.100 Geschäfte im Lebensmitteleinzelhandel<br />
allein in Deutschland mit frischen<br />
SB-Produkten und Thekensalaten. Die<br />
beliebten Feinkostwaren werden durch<br />
hauseigene Frischdienstfahrzeuge über<br />
eine prozessoptimierte Logistik ausgeliefert.<br />
Um die Distribution von der Pro-<br />
duktion direkt in das Kühlregal der Handelspartner<br />
so effizient wie möglich zu<br />
gestalten, ist jedes Fahrzeug mit dem<br />
robusten, mobilen Terminal skeye.integral<br />
ausgestattet. Das Handheld des<br />
deutschen Herstellers Skeye wird via<br />
Bluetooth mit einem kompakten Thermodrucker<br />
verbunden. Die platzsparende<br />
Kofferlösung unterstützt die vertrieblichen<br />
und logistischen Prozesse<br />
optimal und garantiert eine möglichst<br />
effiziente und produktive Auslastung<br />
der Fahrer.<br />
Weitere Informationen:<br />
Höft & Wessel AG<br />
Rotenburger Straße 20<br />
30659 Hannover<br />
www.hoeft-wessel.com<br />
Qualität, die ankommt<br />
Bevor der Fahrer seine Tour beginnt,<br />
lädt er bestehende Dispositionsaufträge<br />
auf dem Gelände der Firmenzentrale<br />
über das hauseigene WLAN-Netz auf<br />
das mobile Terminal, druckt eine Ladeliste<br />
und kontrolliert den vorkommissionierten<br />
Fahrzeugbestand. Bei den Handelspartnern<br />
vor Ort erfasst der RÜMA-<br />
>> Für das Unternehmen RÜMA hat sich<br />
die mobile Datenerfassung bereits in<br />
weniger als 18 Monaten amortisiert
32<br />
direktmarkierung<br />
Industrielle Bildverarbeitung<br />
Intelligentes Kamerasystem sichert die<br />
Rückverfolgbarkeit von Leiterplatten<br />
Das bisher bei einem Hersteller elektronischer<br />
Baugruppen implementierte Traceability-System<br />
erfüllte zwar den Anspruch der Rückverfolgbarkeit,<br />
führte jedoch zu häufigen Linienstillständen.<br />
Daher wurden in alle Bestückungslinien<br />
intelligente Lesessysteme von topSenso, Bad<br />
Homburg, integriert. Diese lesen zuverlässig bei<br />
hohen Geschwindigkeiten u.a. den Datamatrix-<br />
Code, erkennen die Passermarken und schaffen<br />
Sicherheit im Fertigungsprozess.<br />
Vertrauen, Technik und Qualität – damit<br />
wirbt VTQ Videotronik im sachsenanhaltischen<br />
Querfurt, ein Dienstleister<br />
und Hersteller von Leiterplattenbestückungstechnik.<br />
Um diesen selbst auferlegten<br />
hohen Ansprüchen gerecht<br />
zu werden, implementierten die verantwortlichen<br />
Mitarbeiter bereits 2005 ein<br />
Traceability-System (Rückverfolgbarkeit).<br />
Dieses sollte gelaserte und etikettierte<br />
Datamatrix-Codes und Pas-<br />
Frank Debusmann<br />
Weitere Informationen:<br />
topSenso GmbH<br />
Tel.: +49 6172 944606<br />
info@topsenso.de<br />
www.topsenso.de<br />
sermarken zuverlässig detektieren und<br />
dokumentieren und so die Rückverfolgbarkeit<br />
der Leiterplatten sichern. Während<br />
des voll- und teilautomatisierten<br />
Herstellungsprozesses von Leiterplatten<br />
und deren Bestückung sind unter<br />
anderem zwei wichtige Punkte zu lesen:<br />
Passermarken und Datamatrix-Codes.<br />
Die Lesung von Passermarken dient<br />
zur Orientierung auf der Leiterplatte.<br />
>> Intelligente Sensorik im Allgemeinen ist<br />
ident 4/10<br />
ein probates Mittel Produktionsprozesse<br />
sicher und transparent zu gestalten
Gelaserter Datamatrix-Code auf einer Leiterplatte Screenshot VGA Ausgang<br />
topCam in Linie<br />
ranten getestet. Mit nur einem Parametersatz<br />
sollte je nach Markierverfahren<br />
(gelasertes oder gedrucktes Etikett) die<br />
inverse oder reguläre Darstellung gelesen<br />
werden. Zudem sollten innerhalb<br />
der Linie der Code und die Passermarke<br />
während der Bewegung zuverlässig<br />
gelesen werden.<br />
Live-Bild wird ausgelesen<br />
Bei VTQ entschied man sich schließlich<br />
für das Lesesystem topCam 6500 der<br />
topSenso GmbH aus Bad Homburg.<br />
Das intelligente, nicht PC-gestützte<br />
Kamerasystem liest bei hohen<br />
Geschwindigkeiten sowohl Code-Symologien<br />
als auch Passermarken. Zudem<br />
sind in das System Optik, Beleuchtung<br />
und Intelligenz integriert, daher lässt<br />
sich dieses laut Hersteller leicht instal-<br />
DPM<br />
Direct Part Marking ist durch eine<br />
hohe Zahl an Markierverfahren<br />
geprägt. So können Codierungen<br />
wie oben beschrieben mittels YAG-<br />
Laser oder Etikettierung erfolgen.<br />
Aber auch das Kennzeichnen durch<br />
nadeln, ätzen, lasern (CO2-Laser)<br />
bohren oder InkJet Druck sind je<br />
nach Materialbeschaffenheit, Platzverhältnissen<br />
und Produktionsbedingter<br />
Weiterverarbeitung populäre<br />
Verfahren. So wäre bspw. das Etikettieren<br />
einer Kurbelwelle wenig sinnvoll,<br />
da nach dem Härten das Etikett<br />
zerstört wäre. Unabhängig von Markierverfahren,<br />
kann mit der topCam<br />
grundsätzlich jedes Verfahren auch<br />
gelesen werden.<br />
lieren und parametrieren. Inzwischen<br />
hat man bei VTQ alle Bestückungslinien<br />
mit diesem System ausgerüstet.<br />
Pro Linie wurden zwei Lesesysteme<br />
installiert: eine topCam 6500 für die<br />
Codelesung, eine für die Passermarkenerkennung.<br />
Dazu Uwe Metz, Technologe<br />
bei VTQ: „Bei diesem System<br />
überzeugt die einfache Bedienbarkeit.“<br />
Auf einer Oberfläche können bis zu vier<br />
Lesefenster pro Lesung konfiguriert<br />
werden. Die Kamera verfügt über einen<br />
direkten VGA-Ausgang. Das Live-Bild<br />
erleichtert laut topSenso das Einrichten<br />
und das Parametrieren. Zudem<br />
können unterschiedliche Informationen<br />
über die Auswertung eingeblendet<br />
werden. Die VGA-Schnittstelle arbeitet<br />
auch im Produktionsmodus und bietet<br />
somit dem Linienoperator eine zusätzliche,<br />
visuelle Kontrolle. Die topCam<br />
6500 sei mehr als ein Lesesystem für<br />
das Dekodieren von Barcodes und<br />
Datamatrix-Codes. Neben der Lesung<br />
von OCR/OCV biete das System<br />
auch Möglichkeiten für die industrielle<br />
Bildverarbeitung. Dazu gehören die<br />
Objektverfolgung und die Erkennung<br />
von Passermarken, Etikettensitz und<br />
Versatz bei voller Durchlaufgeschwindigkeit.<br />
Die Objektparameter können<br />
über die Schnittstellen RS232 oder<br />
TCP/IP ausgelesen oder wieder in die<br />
Kamera geschrieben werden.<br />
direktmarkierung 33<br />
Zudem sind auch Optionen zur Beleuchtungsregelung<br />
und zur Videoverstärkung<br />
vorhanden. Sollte eine Lesung<br />
nach dem Triggersignal nicht erfolgreich<br />
sein, kann man definieren, wie oft<br />
beziehungsweise mit welcher Wertänderung<br />
der beiden Parameter eine Wiederholung<br />
stattfindet. Erst danach wird<br />
>> Es muss zu jeder Zeit eine lückenlose Dokumentation<br />
über die Produktion vorliegen
34<br />
scannertechnologie<br />
Ein Scanner für alle Stationen und Anforderungen<br />
Barcodescanner von SICK im Logistikzentrum der Gustav Klauke GmbH in Remscheid<br />
KLT-<strong>Ident</strong>ifikation vor einem Auslagerungsstich Anhand der vom CLV640 gelesenen Daten werden<br />
online die erforderlichen Paketetiketten gedruckt<br />
Barcodes lesen können viele. Doch wenn es um<br />
Themen wie Verfügbarkeit, Netzwerkfähigkeit,<br />
Flexibilität, proaktive Wartung oder die wirtschaftliche<br />
Ersatzteilbevorratung geht, wird<br />
schnell klar, welche Leistungs- und Kostenvorteile<br />
die Barcodescanner der Baureihe CLV640<br />
von SICK bieten.<br />
Grundlage hierfür sind die vielseitigen<br />
Möglichkeiten zur Anpassung der Leistungsdaten<br />
der Scanner an die spezifischen<br />
Anforderungen jedes einzelnen<br />
I-Punktes. „Der dynamische<br />
Focus der Geräte und die Möglichkeit,<br />
relevante Parameter wie<br />
Abstand, Feldgröße und Geschwindigkeit<br />
bei der Lesung einsatzortspezifisch<br />
einzustellen, ermöglichte es,<br />
die etwa zwei Dutzend Lesestellen<br />
alle mit dem gleichen Barcodescanner<br />
auszustatten“, blickt Dipl.-Ing.<br />
(FH) Sven Gentzen, Projektkoordinator<br />
Automatisierungstechnik bei Klau-<br />
Christian Beede, Verkaufsaußendienst<br />
Manfred Pierl, Portfolio Manager<br />
Auto ID<br />
Weitere Informationen:<br />
SICK Vertriebs-GmbH<br />
Willstätterstraße 30<br />
40549 Düsseldorf<br />
www.sick.de<br />
ident 4/10<br />
ke, zurück. „Das hat die Integration<br />
sehr vereinfacht und beschleunigt.“<br />
Für seinen Kollegen Thomas Kiepert,<br />
Leiter des Logistikzentrums, ist vor<br />
allem die Verfügbarkeit, die die Scanner<br />
durch fortlaufende Diagnosemöglichkeiten<br />
und das einfache Tauschgerätekonzept<br />
bieten, entscheidend:<br />
„Im Logistikzentrum laufen die Ein-<br />
und Auslagerprozesse über dieselbe<br />
Fördertechnik. Deswegen müssen<br />
wir uns nicht nur wegen der Zielsteuerung<br />
jederzeit auf die Lesegeräte<br />
verlassen können, wir brauchen ihre<br />
Daten auch, um den gesamten Materialfluss<br />
transparenter und effizienter<br />
zu gestalten.“<br />
Gustav Klauke GmbH: Verbindungen mit<br />
System weltweit gefragt<br />
Die Gustav Klauke GmbH in Remscheid<br />
ist ein international tätiger<br />
Anbieter von qualitativ hochwertigen<br />
Produkten für die Elektro-, Sanitär und<br />
Heizungstechnik. Mit weltweit etwa<br />
600 Mitarbeitern fertigt und vertreibt<br />
Unterschiedliche Objekte, unterschiedliche<br />
Lesebedingungen<br />
>> Anlagenstillstände und Aufwand für die Fehler-<br />
wie auch die Behältersuche werden vermieden
CLV640 – der Barcodescanner<br />
für alle I-Punkte<br />
Da es insgesamt etwa zwei Dutzend<br />
I-Punkte auszurüsten galt, war man bei<br />
Klauke an Geräten interessiert, die einen<br />
möglichst geringen Aufwand für Montage,<br />
Parametrierung, Wartung und Ersatzteilbevorratung<br />
bieten können. Und wer<br />
wie Klauke die Anlage des Logistikzentrums<br />
in Eigenregie wartet und optimiert,<br />
weiß, worauf es bei der Integration<br />
Die bei Klauke eingesetzten CLV640 –<br />
Barcodescanner bieten maximale Verfügbarkeit<br />
bei minimierten Betriebs- und Wartungskosten<br />
von Lesesystemen in die Fördertechnik<br />
ankommt. „Mit den CLV640 – Barcodescannern<br />
konnte SICK uns eine Lösung<br />
anbieten, die schon bei der Integration<br />
überzeugte“, sagt Sven Gentzen. „Während<br />
sonst vier oder fünf verschiedene<br />
Lesertypen erforderlich gewesen wären,<br />
konnten wir mit dem CLV640 alle I-Punkte<br />
einheitlich ausrüsten und dennoch einsatzortspezifisch<br />
einstellen.“ Möglich<br />
macht dies der dynamische Focus der<br />
Scanner: Per Software werden die am<br />
jeweiligen I-Punkt relevanten Parameter,<br />
z.B. Leseabstand, Lesefeld oder Lesegeschwindigkeit<br />
parametriert, per Ethernet<br />
über die zentrale Konfigurationssoftware<br />
SOPAS verwaltet und abgespeichert.<br />
„Diese Flexibilität bringt uns viele Vorteile“,<br />
sagt Sven Gentzen. „Die Installation<br />
und das Set Up der Geräte waren<br />
mit SOPAS einheitlich und einfach. <strong>Ident</strong>ische<br />
Set Ups können zeitsparend per<br />
Drag&Drop kopiert werden. Wir müssen<br />
nur ein Gerät als Ersatzteil, das wir per<br />
Parameter-Download für jeden I-Punkt<br />
konfigurieren können, bevorraten und<br />
nicht vier oder fünf Versionen, die dann<br />
auch noch vertauscht werden könnten.“<br />
Maximale Verfügbarkeit bei<br />
minimierten Betriebs- und<br />
Wartungskosten<br />
Seit der Inbetriebnahme der Barcodeleser<br />
im Dezember 2009 wird ihnen<br />
seitens Klauke nicht nur eine störungsfreie<br />
100%-Verfügbarkeit attestiert,<br />
sondern auch die vielfältigen Optimierungspotenziale<br />
gelobt, die sie u.a.<br />
hinsichtlich der integrierten Filter- und<br />
Sortierfunktionen bieten. „Das begin-<br />
Um sicherzustellen, dass alle Paket-Trays beidseitig<br />
etikettiert sind, werden sie Beginn der<br />
Kommissionierung von beiden Seiten gescannt<br />
nt schon vor Ort“, sagt Sven Gentzen.<br />
„Direkt am I-Punkt zeigen die Barcodescanner<br />
die aktuelle Lesequalität<br />
an. Unterschreitet sie einen voreingestellten<br />
Grenzwert, können wir direkt<br />
erkennen, ob es an der Codequalität<br />
liegt oder z.B. die Frontscheibe gereinigt<br />
werden muss.“ Darüber hinaus<br />
ermöglicht das webbasierte Diagnosetool<br />
RDT400 eine zusätzliche Kontrolle<br />
der Leistungsdaten aller vernetzten<br />
Scanner.<br />
Die Historie der Leseraten über<br />
Wochen und Monate hinweg lässt<br />
sich ebenso beobachten und analysieren<br />
wie aktuelle Vorkommnisse in<br />
der Anlage. „Hier zeigt sich der Beitrag,<br />
den die Scanner für mehr Anlagenverfügbarkeit<br />
leisten“, sagt Thomas<br />
Kiepert. „Mit Hilfe voreingestellter<br />
Schwellwerte für die Analysedaten<br />
der Scanner wird unser Instandhaltungsteam<br />
per Email frühzeitig über<br />
einen eventuellen Wartungsbedarf<br />
informiert. Wir können so proaktiv reagieren<br />
und nicht erst, wenn ein Fehler<br />
gemeldet wird.“<br />
scannertechnologie 35<br />
Scanner unterstützen effiziente<br />
Auslastung der Förderanlage<br />
Die zentrale Auswertung und Diagnose<br />
von Lesedaten und Statusinformationen<br />
der CLV640 sorgt auch für<br />
mehr Transparenz im gesamten Materialfluss.<br />
„Heutzutage ist es aus Performancegründen<br />
einfach nicht mehr<br />
akzeptabel, Probleme erst dann zu<br />
erkennen, wenn sie zu Störungen führen“,<br />
stellt Thomas Kiepert heraus.<br />
Christian Beede und Manfred Pierl von SICK<br />
sowie Sven Gentzen und Thomas Kiepert von<br />
Klauke (v.l.n.r.)<br />
Werden beispielsweise einzelne<br />
Pakete oder KLT an bestimmten I-Punkten<br />
nicht erkannt, kreisen sie in der<br />
Anlage. Einzelne Auslagerungsstiche<br />
bleiben leer oder es fehlt die Ware zu<br />
einer Auslieferung. Im Extremfall läuft<br />
die Förderanlage voll und stoppt, weil<br />
zu viele Behälter im Umlauf sind. „Die<br />
Vernetzbarkeit der Scanner macht es<br />
uns heute möglich, kreisende Behälter<br />
frühzeitig zu erkennen und innerhalb<br />
der Förderanlage zu lokalisieren“,<br />
erläutert Sven Gentzen.<br />
Fazit: Barcodelesen alleine reicht für<br />
effiziente und wirtschaftliche Prozesse<br />
in der Intralogistik nicht aus. Intelligente<br />
Scannerkonzepte wie das des CLV640<br />
passen sich nicht nur flexibel und universell<br />
den jeweiligen Montage- und<br />
Lesebedingungen am Einsatzort an,<br />
sondern sind auch – wie bei Klauke – in<br />
der Lage, Betriebs- und Wartungskosten<br />
zu minimieren und für eine optimale<br />
Auslastung förder-, sortier- und lagertechnischer<br />
Anlagen zu sorgen.<br />
ident<br />
ident 4/10
36<br />
2d codes<br />
Eintrittskarte auf dem Handy<br />
Die übliche Tickets gehört bald der Vergangenheit an<br />
Mit den neuen, elektronischen Tickets kann der<br />
Gast noch bis kurz vor Beginn bestellen, sie können<br />
nicht verloren gehen und der Veranstalter<br />
sieht in Echtzeit, wie viele Personen bereits eingecheckt<br />
haben. Für den reibungslosen Ablauf<br />
beim Einlass sorgen Handscanner, die den vorliegenden<br />
2D-Code auf dem Handy mit der Datenbank<br />
schnell und sicher abgleichen.<br />
Für die Fahrt mit der Bahn sind elektronische<br />
Tickets bereits Standard. Der<br />
Kunde wählt seine Zugverbindung über<br />
Dr. Peter Stipp, Fachjournalist<br />
Weitere Informationen:<br />
Jürgen Hoffmann<br />
HIV-Hoffmann GmbH<br />
+49 521 93270-10<br />
www.hiv-hoffmann.de<br />
Datalogic Scanning GmbH<br />
www.scanning.datalogic.com<br />
ident 4/10<br />
das Internet, bestellt sie und druckt sich<br />
die Bestätigung aus. Bei der Fahrscheinkontrolle<br />
wird dann der Barcode auf dieser<br />
Seite gescannt. Dass dies noch weiter<br />
vereinfacht werden kann, zeigt die<br />
Lösung des Unternehmens nanoCrypt<br />
mit einem 2D-Barcode als Einrittskarte<br />
für Veranstaltungen. Der Unterschied<br />
besteht darin, dass der Code als Ticket-<br />
Bestätigung nicht nur als E-Mail auf den<br />
Rechner des Bestellers sondern auch<br />
als MMS auf dessen Handy gesendet<br />
wird. Bei der Einlasskontrolle erfasst<br />
dann ein Scanner diesen Code vom Display<br />
des Handys und gleicht ihn mit der<br />
Datenbank ab. Im Vergleich zur bislang<br />
Die Eintrittskarte für Veranstaltungen als<br />
2D-Barcode auf dem Handy<br />
üblichen Eintrittskarte kann diese elektronische<br />
Lösung nicht verloren gehen,<br />
sie ist fälschungssicherer und der Aufwand<br />
für die Produktion ist deutlich<br />
geringer.<br />
Welche Möglichkeiten ein elektronisches<br />
Tickets darüber hinaus bietet,<br />
zeigte die Anwendung im Rahmen einer<br />
>> Die Erfassung und Auswertung des 2D-<br />
Codes auf den Handys erfolgte über<br />
Handscanner von Datalogic Scanning
Herausforderung für den Veranstalter:<br />
Die An- und Ablegestellen waren über<br />
eine Strecke von drei Kilometern zwischen<br />
Fischmarkt und Überseebrücke<br />
verteilt, das Boarding hatte ein Zeitfenster<br />
von nur zwei Stunden und die Besucher<br />
sollten diese Tickets bis zum letzten<br />
Moment erwerben können. Darüber<br />
hinaus war es wichtig zu wissen,<br />
wie viele Personen sich bereits auf den<br />
Booten befinden und wie viele demnächst<br />
einsteigen. Dies sind Vorgaben,<br />
die mit herkömmlichen Tickets definitiv<br />
nicht erfüllt werden können.<br />
Sicher und komfortabel Scannen<br />
Die ideale Lösung für die genannten<br />
Anforderungen war das nanoTicket von<br />
nanoCrypt. Das Unternehmen entwickelt<br />
und vertreibt Produkte, in denen<br />
Nanotechnologie, Telekommunikation<br />
und Kryptographie kombiniert sind.<br />
Diese übergreifenden Lösungen reichen<br />
von Eintrittskarten-Systemen,<br />
fälschungssicheren Labels und Coupons<br />
bis hin zur sicheren Datenübertra-<br />
Der Gryphon 2D Plus<br />
gung. Hinzu kommen Konzeption und<br />
Programmierung von Internet-Portalen<br />
für das Eintrittskarten-System. Damit<br />
kann die Bestellung eines Tickets nach<br />
Wunsch des Veranstalters entweder<br />
über www.nanoticket.de oder ein Portal<br />
auf der eigenen Webseite erfolgen.<br />
Der Kunde erhält sein Ticket per MMS<br />
auf sein Handy oder als print@home-<br />
Lösung zum Ausdrucken; die Rechnung<br />
kommt ebenfalls per E-Mail. Interessant<br />
für den Veranstalter ist, dass sich die<br />
Lösung mit elektronischen Tickets auch<br />
als CRM-Tool eignet, da die wesentlichen<br />
Kundendaten bereits erfasst sind.<br />
Dies können beispielsweise gezielte<br />
Werbekampagnen sein, bei denen Kunden<br />
mit Namen angesprochen werden.<br />
Die Erfassung und Auswertung des<br />
2D-Codes auf den Handys bei dem<br />
Hamburger Event erfolgte über Handscanner<br />
von Datalogic Scanning. Das<br />
Unternehmen, mit ihrer deutschen Niederlassung<br />
in Darmstadt, ist nicht nur<br />
weltweit anerkannter Marktführer für<br />
hochleistungsfähige Einbau-Scanner<br />
sondern auch Marktführer für Handheld-Scanner<br />
in EMEA-Ländern. Die in<br />
Hamburg eingesetzte Serie Gryphon<br />
2D Plus zählt zu den High-End-Geräten<br />
im Markt und ist für den universellen<br />
Einsatz konzipiert. Dazu Martin Pick<br />
von nanoCrypt: „Nach zahlreichen<br />
Tests mit unterschiedlichen Scannern<br />
wurde der Gryphon 2D Plus als einziger<br />
den Anforderungen gerecht –<br />
speziell was das Auslesen des Codes<br />
von der spiegelnden Oberfläche des<br />
Displays angeht. Hervorragend sind<br />
auch die Lesegeschwindigkeit und<br />
vor allem die Erstleserate, denn jedes<br />
nochmalige Scannen erfordert Zeit.“<br />
Selbstverständlich kann bei der Einlasskontrolle<br />
die ausgedruckte print@<br />
home-Lösung ebenfalls vorgezeigt und<br />
gescannt werden.<br />
Lesebestätigung direkt auf dem Code<br />
Darüber hinaus bietet der Gryphon hervorragende<br />
Werte bei der Schärfentiefe,<br />
egal ob Data Matrix-, EAN- oder<br />
PDF417-Code. Und mit IP50 wurde<br />
auch an den Schutz vor Staub gedacht,<br />
da die Geräte oft im Freien eingesetzt<br />
werden. Bei anderen Scannern im<br />
Markt erfolgt die Lesebestätigung über<br />
eine LED und einen Piepser, was je nach<br />
Lichteinfall oder auch lauter Umgebung<br />
(Veranstaltung) nicht leicht zu erkennen,<br />
beziehungsweise zu hören ist. Aus<br />
diesem Grund ist der Gryphon 2D Plus<br />
zusätzlich mit dem patentierten Green-<br />
Spot ausgerüstet. Eine Technik, mit der<br />
die Lesebestätigung direkt auf dem<br />
Code erfolgt. Das Scannen selbst ist<br />
aufgrund einer 5-Punkt-Zielvorrichtung<br />
einfach und intuitiv. Nach dem Einlesen<br />
des Tickets erfolgt das Abgleichen mit<br />
den Informationen in der Datenbank.<br />
Das heißt, es wird Online geprüft, ob<br />
Nach dem Einlesen des elektronischen Tickets<br />
mit einem Handscanner erfolgt der Abgleich, ob<br />
es gültig ist, ob es schon einmal erfasst wurde<br />
und ob sich der Gast auf der richtigen Barkasse<br />
befindet<br />
das Ticket gültig ist, ob es eventuell<br />
schon erfasst wurde und ob sich der<br />
Gast an der richtigen Boarding-Station<br />
befindet. Diese Rückinformation wird<br />
dem Check-In-Personal in Echtzeit über<br />
ein Notebook mit UMTS-Karte zur Verfügung<br />
gestellt – das einzige Equipment,<br />
das neben dem Scanner notwendig ist.<br />
Fazit<br />
2d codes 37<br />
Die Mobile Ticketing-Lösung weist<br />
gegenüber dem herkömmlichen Papierticket<br />
mehrere Vorteile auf: Die wichtigsten<br />
sind das Bestellen bis zur letzten<br />
Minute, sie sind fälschungssicher<br />
und der Veranstalter kann jederzeit<br />
kontrollieren, wie viele Gäste bereits<br />
eingecheckt haben. Hinzu kommen die<br />
einfache Bedienbarkeit der nanoTicket-<br />
Software und des Gryphon 2D Plus,<br />
der hervorragende Werte in Bezug auf<br />
das Einlesen der Daten von spiegelnden<br />
Oberflächen, die Lesegeschwindigkeit<br />
und die Erstleserate bietet. Die Einarbeitung<br />
von ungelerntem Personal ist<br />
daher schnell und problemlos.<br />
ident<br />
ident 4/10
38<br />
rfid anwendung<br />
Paletten jederzeit<br />
sicher verfügbar<br />
Automatische Palettenbelieferung<br />
für Chemiekonzern<br />
Jederzeit die benötigte Menge an<br />
Transport- und Lagerpaletten stellt Bilstein<br />
Paletten GmbH & Co.KG, Wuppertal,<br />
dem Chemieunternehmen Cognis<br />
GmbH, Düsseldorf, bereit. Möglich wird<br />
die sichere Palettenversorgung durch<br />
ein automatisiertes Bestellsystem der<br />
Orbit Logistics Europe GmbH, einem<br />
führenden Anbieter von Bestandsmanagement-Lösungen<br />
aus Leverkusen.<br />
Das Orbit-System basiert auf einer intelligenten<br />
Wechselbrücken-Steuerung<br />
mittels RFID. Sie ermöglicht eine effiziente,<br />
sichere und aufwandsarme <strong>Ident</strong>ifikation,<br />
Verfolgung und Einsatzplanung<br />
der Ladungsträger.<br />
„Zu wissen, wann ist die Wechselbrücke<br />
wo, und wie kommt sie am schnellsten<br />
an ihren Bestimmungsort, ist für uns<br />
die entscheidende Frage“, so Petra Bil-<br />
stein, Inhaberin der Bilstein Paletten<br />
GmbH & Co.KG . „Durch Automatisierung<br />
verhindern wir nicht nur Engpässe<br />
und teure Fehler, sie spart auch Zeit und<br />
Transportkosten.“ Da Stückgüter (Fässer,<br />
Container, Säcke, Kartons etc.)<br />
auf Paletten gepackt werden, um sie zu<br />
lagern oder zu transportieren, ist eine<br />
sichere Versorgung mit Paletten unabdingbar<br />
für den Produktionsprozess in<br />
einem Chemiekonzern. Ein Produktionsstopp<br />
wegen fehlender Paletten hätte<br />
gerade in der meist vollkontinuierlichen<br />
Chemieproduktion fatale Folgen.<br />
>> Zu wissen, wann ist die Wechselbrücke wo, und<br />
wie kommt sie am schnellsten an ihren Bestimmungsort,<br />
ist für uns die entscheidende Frage
fid anwendung 39<br />
Das neue IT-800:<br />
Schützt mobile Daten doppelt.<br />
Sehen Sie das Testvideo auf<br />
www.casio-b2b.com/mis/de/it800<br />
Mit den Kommunikationsstandards UMTS, EDGE und HSDPA<br />
bietet das neue Industrieterminal IT-800 nicht nur schnellste<br />
Datenübertragung, sondern auch Telefonie wie mit einem<br />
Mobiltelefon. Sein besonders helles CASIO Blanview®-Display<br />
ist zehnmal robuster als herkömmliche Bildschirme und verkraftet<br />
sogar den Aufprall einer aus 25 cm Höhe herabfallenden<br />
1 /2-kilo schweren Eisenkugel. Daten können bequem<br />
��� Windows Mobile ile 6.5<br />
��� 3.5G Wireless WAN<br />
mit Telefonfunktion und GPS<br />
��� Smart Card Reader/Writer<br />
��� Wireless LAN und Bluetooth©<br />
��� Digitalkamera mit Autofokus und LED-Blitz<br />
��� Integrierter Laserscanner,<br />
CMOS-Imager oder SDIO-Steckplatz<br />
CASIO Europe GmbH · CASIO-Platz 1 · D-22848 Norderstedt<br />
Tel.: +49 (0)40-52 86 5-407 · Fax: +49 (0)40-52 86 5-424<br />
E-Mail: solutions@casio.de · www.casio-b2b.com<br />
per 1D- oder 2D-Barcodes gescannt werden. Ein integrierter<br />
Smart Card-Reader ermöglicht es, das IT-800 gegen unerlaubten<br />
Zugriff zu sichern oder Daten per Chipkarte zu erfassen.<br />
Eine Positionsbestimmung ist per GPS möglich. Das IT-800 ist<br />
1,5 Meter sturzgeschützt, IP54 klassifi ziert und kann in Temperaturen<br />
von -20°C bis +50°C eingesetzt werden. Damit ist es<br />
der perfekte Begleiter für alle Außeneinsätze.<br />
ident 4/10
40<br />
produkte<br />
perdictum GmbH + Co KG:<br />
Hersteller von Fahrzeugterminals für die Intralogistik<br />
Die Dortmunder perdictum GmbH + Co KG als Systemhaus, im Bereich der Logistik,<br />
entwickelt Fahrzeugterminals für ür die ddi<br />
die Intralogistik l i ik in iin Dortmund<br />
d<br />
Mit der Entwicklung der visulus--<br />
Familie hat die perdictum GmbH +<br />
Co KG aus Dortmund die Anforde-<br />
rungen im Bezug auf eine WLAN- -<br />
Raum-Diversity erreicht. Für den n<br />
Dauereinsatz im Industriealltag g<br />
entwickelt, mit spezieller Touch-<br />
technologie, ist die visulus Familie e<br />
optimal für stationären und mobilen<br />
Einsatz in Industrie, Handel und Logistik<br />
geeignet.<br />
Bei der Entwicklung der visulus Fahrzeugterminals<br />
von perdictum wurde der<br />
speziellen Lagerproblematik besondere<br />
Aufmerksamkeit geschenkt.<br />
Ergebnis ist eine optimale und sichere<br />
Funkverbindung des Gerätes im Netz.<br />
Das als Raum-Diversity bezeichnete<br />
Qualitätsmerkmal der einzelnen Netzkomponenten<br />
wird durch den visulus<br />
in allen standardisierten Funknetzen<br />
IEEE 802.11 a/b/g/n erreicht. Mit den<br />
technischen Features setzt die Termi-<br />
MELZER maschinenbau GmbH:<br />
Die Weltausstellung setzt auf RFID<br />
Nach überaus erfolgreichem<br />
Einsatz der RFID-<br />
Tickets bei der Olympiade<br />
2008 in China kommt die<br />
nächste große Anwendung.<br />
Ab dem 1. Mai 2010 wird<br />
Schanghai im Blickpunkt<br />
der Welt stehen. Hier wird<br />
vom 1. Mai bis 31. Oktober<br />
2010 die Weltausstellung<br />
unter dem Motto „Better<br />
City, Better Life“ abgehalten.<br />
Millionen werden<br />
sich diese Weltausstellung<br />
ansehen, die übrigens zum<br />
1. Mal in China stattfindet.<br />
Um wie auch zur Olympiade<br />
eine perfekte Organisation<br />
mit höchsten Sicherheits-<br />
ident 4/10<br />
nal-Familie visulus nicht nur Maßstäbe,<br />
auch durch die flache Bauform und den<br />
Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme,<br />
ermöglicht sie dem Anwender,<br />
die einfache Integration in die vorhandenen<br />
Staplerleit-, Kommissionier-<br />
oder WWS-Systeme. Abgerundet wird<br />
das Terminalprogramm durch umfangreiches<br />
Zubehör. Die Produktfamilie<br />
beinhaltet Geräte von 8,4“ / 10,4“ /<br />
12,1“ / 15“ Displaygröße.<br />
Optimiert für die Intralogistik:<br />
Aluminiumgehäuse: vorbereitet für die<br />
Aufnahme unterschiedlicher Befesti-<br />
standards zu gewährleisten,<br />
kommen auch diesmal<br />
wieder RFID-Tickets zum<br />
Einsatz. Auch für diese<br />
Veranstaltung werden die<br />
Tickets wieder auf MEL-<br />
ZER RFID-Konvertieranlagen<br />
hergestellt.<br />
www.MelzerGmbH.com<br />
gungssysteme der Fahrzeughersteller.<br />
Betriebssystem: Linux, Windows<br />
XP ® embedded<br />
Prozessor: Intel ® Embedded<br />
Pentium M ® / Celeron M ®<br />
h<br />
B<br />
X<br />
P<br />
P<br />
Speicher: S 256 MB RAM, min.<br />
1GB 1 CF-Card<br />
Display: TFT-Display Resistiv<br />
5-Draht Touch-Technologie<br />
Schnittstellen: RS232 / USB / Tastatur<br />
mit Industrie Anschluss<br />
WLAN: IEEE 802.11 a/ b/ g/ n mit<br />
Raum-Diversity<br />
Schutzklasse: IP 65<br />
Auch als Tiefkühlvariante mit beheiztem<br />
Infrarot-Touch bis – 30° einsetzbar<br />
oder für den Außenbereich mit einer<br />
Winteroption.<br />
Weitere Informationen:<br />
perdictum GmbH + Co KG<br />
www.perdictum.com<br />
Meshed Systems: Sirit INfinity 510<br />
Meshed Systems GmbH gibt die Verfügbarkeit der neuen<br />
Firmware 3.0 des Sirit INfinity 510 RFID Long Range<br />
Readers für den europäischen Frequenzbereich (ETSI)<br />
bekannt. Die 3.0-Firmware ist voll kompatibel mit allen<br />
Hardware-Versionen des INfinity 510. Der „510“ ist ein<br />
Produkt auf dem Gebiet der Long Range UHF Reader<br />
und ist in einer Vielzahl von Applikationen im täglichen<br />
Einsatz. Die neue Firmware enthält neben einer nochmaligen<br />
Verbesserung der Erkennungsleistung und der<br />
Möglichkeit einer Konfiguration für Japan, Barbados,<br />
Kolumbien, Peru und Korea Unterstützung für EPC Gen2<br />
Global v.1.2.0, 496 bit EPC-ID’s und die Kommandos für<br />
Alien Higgs-3. Zusätzlich wurden neue, lösungsorientierte<br />
Funktionen direkt in die Firmware integriert. Die<br />
integrierte Stray Tag Elimination erleichtert Anwendern<br />
besonders die Implementierung von Lösungen für RFID<br />
Leseportale in der Logistik und Lösungen für die elektronische<br />
Warensicherung.<br />
www.meshedsystems.com<br />
Produkt<br />
ident 4/10<br />
des Monats
Casio: Das Lager-Handheld<br />
Speziell für den rauhen Lagerbetrieb<br />
in Industrie, Logistik und<br />
Handel hat CASIO den bewährten<br />
Mobilcomputer DT-X30 mit weiteren<br />
praktischen Features ausgestattet.<br />
eu sind u.a. der praktische<br />
Funktionstastenblock für Anwender<br />
im SAP Umfeld und der All-Range-<br />
Imager mit Autofokus, der <strong>Ident</strong>codes<br />
von etwa 20 cm bis über<br />
20 m lesen kann, und so geschickt<br />
in das robuste Gehäuse integriert<br />
wurde, dass nicht auf andere Funktionen,<br />
wie z.B. die Digitalkamera mit<br />
Autofokus und LED-Blitz zur schnellen<br />
Bilddokumentation verzichtet werden<br />
muss. Der neu entwickelte Autofokus-<br />
HIV-Hoffmann: DS4800<br />
Basierend auf der Serie DS4800 hat<br />
die Firma Datalogic Automation ein<br />
Modell speziell für den Einsatz in Kühlhäusern<br />
und im Außenbereich entwickelt.<br />
Die innovative DIGITECH <br />
Technologie wurde speziell zur Verbesserung<br />
der Leserate schlecht lesbarer<br />
Barcodes entwickelt und ist speziell<br />
in den genannten Einsatzgebieten<br />
von Vorteil. Die sehr leistungsstarke<br />
Code-Rekonstruktion ACR4 Code<br />
erhöht des Weiteren die Leseleistung<br />
bei gekippten oder beschädigten Etiketten,<br />
z.B. im Außenbereich bei der<br />
Paletten Erkennung. Die Heizung des<br />
Scanners ist komplett in das Design<br />
CMOS-Imager erfasst zweidimensionale<br />
Codes mit hohen Datenmengen,<br />
wie beispielsweise DataMatrix, Aztec,<br />
PDF417 und den neuen QR-Code.<br />
Alle gängigen Barcodes erkennt der<br />
integriert und muss nicht nachträglich h<br />
montiert werden. Die daraus resultieerende<br />
hohe Schutzklasse erlaubt den n<br />
problemlosen Einsatz in den genannnten<br />
Bereichen. Des Weiteren kann der er<br />
Scanner ohne die Gefahr von Beschäädigungen<br />
„kalt“ gestartet werden. n.<br />
Eine vollautomatische Innen-Temperatur-Regelung<br />
startet den Scanner-<br />
Motor automatisch bei Erreichung der<br />
Betriebstemperatur. Der Scanner kann<br />
bei Temperaturen von bis zu -35°C eingesetzt<br />
werden. Bei der Entwicklung<br />
wurde Wert auf eine kurze Aufwärmphase<br />
geachtet. Neben der Gehäuse<br />
Heizung enthält das Gerät eine separa-<br />
RFID-Technologie für Handel,<br />
Logistik und Industrie<br />
Der UHF-Tischleser UDL50 für Point of Sale und EAS-Warensicherung:<br />
��������������������������������������������������������������������<br />
���������������������������������������������������������������������������<br />
��������������������������������������������������������������������<br />
deister electronic gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern und Anbietern von zukunftsweisender RFID-<br />
Technologie und bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auch in vorhandene Systeme integriert werden können.<br />
����������������<br />
Imager in Abhängigkeit der Strichstärke<br />
im weiten Bereich zwischen<br />
20 cm und bis zu 20 m. Mit<br />
der ebenfalls integrierten Autofokus-Digitalkamera<br />
mit LED-Blitz<br />
lassen sich scharfe Zwei-Megapixel-Bilder<br />
fotografieren. Ebenfalls<br />
neu für das DT-X30 ist ein optionales<br />
RFID-Modul für HF-Tags (13,56<br />
MHz), welches vom Casio-Partner<br />
und RFID-Spezialisten Microsensys<br />
entwickelt wurde. Äußerlich<br />
unterscheidet sich das um RFID erweiterte<br />
Handheld kaum vom serienmäßigen<br />
DT-X30.<br />
www.casio-b2b.com<br />
te t Heizung H i für fü das d Strahlaustrittsfens-<br />
St hl t itt f<br />
ter. Dies verhindert Kondensation am<br />
Strahlaustrittsfenster. Optional steht<br />
ein Modell DS4800 OM mit integriertem<br />
Schwingspiegel und integrierter<br />
Heizung zur Verfügung.<br />
www.hiv-hoffmann.de<br />
www.automation.datalogic.com<br />
produkte 41<br />
ident 4/10
42<br />
produkte<br />
Honeywell Scanning &<br />
Mobility: Xenon-Serie<br />
Die Modelle kombinieren<br />
erstmals die<br />
bewährte Adaptus Imaging-Technologie<br />
mit der<br />
Dekodierungssoftware<br />
SwiftDecoder von Omniplanar.<br />
Die Geräte punkten<br />
mit einem erweiterten<br />
Tiefenschärfebereich,<br />
kürzeren Lesezeiten,<br />
verbesserter Scanleistung<br />
sowie einem schnelleren<br />
Datenfluss beim<br />
Scannen fast aller Barcodes.<br />
Besonders eignet<br />
sich die Xenon-Serie für<br />
den Einsatz im Gesundheitswesen,Einzelhandel,<br />
Industrie, Post- und<br />
Kurierdienst.Sie ist in zwei<br />
bedienungsfreundlichen<br />
Model len erhältlich: dem<br />
kabel gebundenen Xenon<br />
1900 sowie dem kabellosen,<br />
mit Bluetooth ausgestatteten<br />
Xenon 1902.<br />
Mit der Adaptus Imaging-<br />
Technologie 6.0 können<br />
Nutzer lineare Barcodes<br />
mit hohen Druckdichten,<br />
2D-Codes sowie<br />
Displays mobiler Geräte<br />
problemlos scannen.<br />
Zugleich profitieren sie<br />
von einer verbesserten<br />
Bilderfassung einschließlich<br />
automatischer Freistellung,<br />
verbesserter<br />
Auflösung sowie Schärfefiltern.<br />
Die Xenon-Serie<br />
ist mit der TotalFreedom-<br />
Entwicklungsplattform von<br />
Honeywell ausgestattet.<br />
So lassen sich Applikationen<br />
zur Bildverarbeitung,<br />
Dekodierung und Formatierung<br />
direkt auf dem<br />
Scanner und nicht auf dem<br />
Host-System installieren.<br />
www.honeywell.com<br />
ident 4/10<br />
M3 MOBILE: Mobile Technologien<br />
Mit PDAs, die dafür vorgesehen sind die<br />
Produktivität von Mitarbeitern im Außen-<br />
dienst zu maximieren, war M3 bereits in verrschiedenen Märkten erfolgreich, darunter r<br />
Logistik, Außendienst, Postzustellung und d<br />
Versogungsbetriebe. Die M3 Einheit ist in n<br />
einer Reihe von unterschiedlichen Konfigurationen ratione ne nen n erhält- er erhä hä hält lt l -<br />
lich und alle M3 Mobilcomputer sind nicht nur ur extrem extr tr trem em wider- wwid<br />
id ider erstandsfähig,<br />
sondern bieten eine beeindruckende ende e Reihe Re Reih ihe e von vo von n<br />
Fuktionen, die 1D- und 2D-Barcode Scanner, er, Farbkamera,<br />
Far arbk bkam amer era, a<br />
GPRS und WIFI Kommunikation beinhalten. M3 PDAs sind<br />
mit einem IP-Wert von 65 bewertet gegen das Eindringen<br />
von Staub und Feuchtigkeit, sturzgetestet aus Höhen von<br />
1,8 metern und widerstehen extremen Temperaturbedingungen,<br />
was sie auch für die anspruchsvollsten Aufgaben im<br />
Freien geeignet macht. M3 eine 3-Jahres-Garantie auf alle<br />
Geräte. Die Modularität des M3 macht es möglich, ihn speziell<br />
auf Kundewünsche zuzuschneiden und stellt sicher, dass<br />
jedes einzelne Gerät in der Lage ist, den Anforderungen aller<br />
denkbaren Geschäftsvorfälle zu entsprechen. Zusätzlich liefert<br />
M3 Mobile jedes Gerät mit 2 Batterien, einem Destop<br />
Cradle Aufladegerät, einem Ohrheadset und Active Sync<br />
Software, die das Gerät kurzfristik betriebsnereit machen.<br />
www.m3mobile.co.kr<br />
<strong>Ident</strong>Pro: Präzise Staplerlokalisierung<br />
Die Frage „Wo ist mein Stapler,<br />
was hat er geladen und wo ist meine<br />
Ware“ beantwortet der RFID-<br />
Spezialist <strong>Ident</strong>Pro mit seinem<br />
neuen Produkt identPLUS jederzeit<br />
präzise. Den Beweis treten<br />
die Mannen aus Sankt Augustin in<br />
einem eigens dafür geschaffenen<br />
RFID-Technikum an. Dort wird in einer realen Lagerumgebung<br />
gezeigt, wie mit einem optischen Positionierungssystem in<br />
Verbindung mit RFID-Lesegeräten an einem Gabelstapler die<br />
Transparenz in jedem Lager auf 100% gesteigert und zusätzlich<br />
die Fehlerquote auf praktisch Null gedrückt werden kann. „Wir<br />
wollten ein modulares System entwickeln, dass drei wichtige<br />
Vorgaben erfüllt“, erklärt Michael Wack, Inhaber von <strong>Ident</strong>Pro.<br />
„Erstens soll identPLUS den Staplerfahrer bei der Ausführung<br />
seiner Transportaufträge unterstützten und Fehler vermeiden<br />
helfen, zweitens soll die Produktivität, also die Umschlaghäufigkeit,<br />
jeden Staplers gesteigert werden und drittens soll ident-<br />
PLUS die Verbesserung der Arbeitssicherheit unterstützen.“<br />
Das Grundsystem ermöglicht laut Hersteller eine Lokalisierung<br />
der Fahrzeuge mit einer Genauigkeit von besser 10 cm.<br />
www.identpro.de<br />
Motorola:<br />
Managed Services<br />
Der Geschäftsbereich<br />
Enterprise Mobility Solutions<br />
von Motorola hat<br />
zwei neue Managed-Services<br />
vorgestellt: den Managed<br />
Infrastructure Service<br />
und den Managed Device<br />
Service. Diese Motorola<br />
Dienstleistungen erleichtern<br />
Unternehmen das Management<br />
und den Betrieb<br />
komplexer, drahtloser Netzwerke<br />
oder mobiler Endgeräte.<br />
Mit den Managed<br />
Services profitieren Kunden<br />
von einem verlässlichen<br />
IT-Betrieb, niedrigen<br />
Betriebskosten, schnellen<br />
Reaktions- und Wiederherstellungszeiten<br />
im Störungsfall<br />
sowie von einem<br />
sicheren Investitionsschutz.<br />
Der neue Managed Infrastructure<br />
Service von<br />
Motorola ist eine Kombination<br />
aus den Wireless<br />
LAN Management- und den<br />
Netzwerksicherheitslösungen<br />
und bietet sowohl großen<br />
IT-Unternehmen als<br />
auch Kunden mit eingeschränkten<br />
IT-Ressourcen<br />
die Möglichkeit zu hochverfügbarem<br />
Monitoring,<br />
Management und Troubleshooting<br />
ihrer WLAN-Netze<br />
per Fernzugriff. Managed<br />
Device Service ermöglicht<br />
Kunden eine umfassende<br />
Verwaltung ihrer mobilen<br />
Geräte (wie mobile Computer,<br />
Enterprise Digital Assistants<br />
oder Barcodescanner)<br />
und versorgt sie mit dem<br />
nötigen Wissen, um die<br />
Verfügbarkeit dieser Geräte<br />
im gesamten Unternehmen<br />
zu maximieren.<br />
www.motorola.com/de
Nordic ID: Komplettsystem zur automatisierten<br />
Temperaturkontrolle<br />
Nordic ID bietet mit dem Nordic<br />
ID Monitor eine kostengünstige e<br />
Komplettlösung zur automatisierten ten<br />
Temperaturüberwachung in Lebensmittel- smittel-<br />
Einzelhandel, Restaurants und industriellen ustriellen<br />
Küchen. Mit dem Nordic ID Monitor or realisieren<br />
Unternehmen eine einfache, komfortable ortable Temperaturkontrolle<br />
von Lebensmitteln und nd Kühlg Kühlgeräten, ät die di<br />
angesichts verschärfter EU-Verordnungen immer mehr an Bedeutung<br />
gewinnt. Der Nordic ID Monitor ist mit wenig Aufwand einsatzbereit<br />
und besteht aus Temperatursensor, Basisstation und<br />
einer entsprechenden Server-Applikation zur Temperaturkontrolle.<br />
Die kleinen, kabellosen Sensoren werden direkt in Kühltheken,<br />
Gefriertruhen oder Transportfahrzeugen angebracht und<br />
überprüfen in frei definierbaren zeitlichen Intervallen die Umgebungstemperatur.<br />
Sobald die Temperatur eines Kühlgeräts die<br />
festgelegte Temperaturspanne verlässt, sendet das System<br />
in Echtzeit Warnmeldungen per E-Mail oder SMS. Mitarbeiter<br />
können dadurch besonders schnell intervenieren. Die Datenübertragung,<br />
die auf Zigbee Funk-Technologie basiert, erfolgt<br />
automatisch bei Funkkontakt vom Sensor an die Basisstation<br />
und von dort an die Applikation auf dem Server – zur Speicherung<br />
und Weiterverarbeitung. Ein Temperatursensor kann bis zu<br />
9.000 Messdaten speichern. Die Applikation generiert auf Basis<br />
der Messwerte verschiedene Reports und Trendkurven.<br />
www.nordicid.de<br />
Bluhm: Automatisierte Kennzeichnungslösungen<br />
Die Etikettendruckspender<br />
der Serie Legi-Air drucken<br />
und spenden Etiketten<br />
in einem Arbeitsgang. Der<br />
Legi-Air 4050 M verfügt<br />
über ein neuartiges Steuerungskonzept<br />
in Form<br />
eines Mastercontrollers.<br />
Hier übernimmt der Etikettierer<br />
selbst die Formatierung<br />
der Nutzdaten und<br />
macht dadurch unabhängig<br />
von den Programmiersprachen<br />
der unterschiedlichen<br />
Druckerhersteller. So kann<br />
für die jeweilige Anwendung<br />
das bestmöglich passende<br />
Druckmodul selektiert werden,<br />
ohne Anpassung der<br />
kundenseitigen Ansteuerung.<br />
Für das Aufbringen<br />
der Etiketten gibt es eine<br />
Vielzahl an Standardapplikatoren.<br />
Auch die RFID-<br />
Etikettierung ist in dem<br />
System bereits vorbereitet.<br />
Alle Etikettierpositionen<br />
und Einbaulagen sind möglich.<br />
Die Etikettendruckspender<br />
der Serie Legi-Air<br />
können Etiketten mit einer<br />
Positionsgenauigkeit von<br />
bis zu ± 0,5 mm aufbringen.<br />
www.bluhmsysteme.com<br />
Industrial<br />
<strong>Ident</strong>ifi cation<br />
produkte 43<br />
RFID<br />
Mit RFID das Material<br />
zum richtigen Zeitpunkt<br />
am richtigen Ort!<br />
– LF, HF und UHF-Komponenten<br />
– Unterstützung von der Analyse bis zur Umsetzung<br />
– Kundenspezifi sche Lösungen<br />
– Weltweiter Support und globale Verfügbarkeit<br />
– Über 25 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion<br />
125 KHz<br />
13,56 MHz<br />
868 MHz<br />
����������������������<br />
���������������<br />
�������������������<br />
Internationale Fachmesse für<br />
Montage- und Handhabungstechnik<br />
www.balluff.de/rfi d Tel. +49 7158 173-0<br />
Objekterkennung +++ Weg- und Abstandsmessung<br />
Industrial Networking und Connectivity +++ Zubehör<br />
ident 4/10
44<br />
produkte<br />
Zebra Technologies:<br />
Bringt Farbe in den<br />
Etikettendruck<br />
Mit Zebra IQ Color Thermo-Direkt-Drucktechnologie<br />
können Anwender<br />
Farbetiketten nach Wunsch<br />
ausdrucken. Um ein farbiges<br />
IQ Color Etikett zu<br />
erstellen, können Anwender<br />
einfach bis zu drei Farben<br />
sowie Größe und Form<br />
des Farbfeldes bestimmen.<br />
Während des Produktionsprozesses<br />
werden die<br />
„unsichtbaren“ Tinten in<br />
bis zu drei verschiedenen<br />
Zonen des Etiketts eingebracht,<br />
je nach Etikettenformat<br />
und Anforderungen<br />
des Anwenders.<br />
Mit dem bloßen Auge sind<br />
die Farben vor dem Ausdruck<br />
nicht zu sehen. Erst<br />
unter der Hitze des Zebra<br />
Druckkopf wird die Tinte<br />
aktiviert und die gewählten<br />
Farben sind im gewünschten<br />
Layout sichtbar. So<br />
können für jedes einzelne<br />
Etikett Bilder, Zeichen, Linien,<br />
Grafiken und viele weitere<br />
Gestaltungsoptionen<br />
bei Ausdruck festgelegt<br />
werden. „Der Wechsel von<br />
Etikettenrollen oder Druckern<br />
entfällt, was gleichzeitig<br />
Fehlerpotentiale<br />
ausschließt“, sagt Richard<br />
Knight, Supplies Director<br />
bei Zebra Technologies.<br />
www.emea.zebra.com/de<br />
ident 4/10<br />
Robos: Etiketten mit UV-Schutz<br />
Technisch auf dem neuesten<br />
Stand produziert<br />
Robos UV-geschützte Etiketten<br />
vierfarbig im Digitaldruck<br />
in hoher Auflösung<br />
und sehr guter Bildqualität.<br />
Früher war eine gute Lichtbeständigkeit<br />
nur im Siebdruck<br />
zu realisieren, wobei<br />
man Einschränkungen in<br />
der Bildauflösung hinnehmen<br />
musste, es konnten<br />
nur grobe Raster realisiert<br />
werden und der Aufwand<br />
war höher. Ein zusätzlicher<br />
UV-Schutz schützt die darunter<br />
liegenden Druckfarben<br />
vor der schädlichen<br />
UV-Strahleneinwirkung<br />
und verhindert das Verblassen<br />
der Farbe. Er bietet<br />
eine Schutzfunktion<br />
gegen Abrieb, Nässe und<br />
aggressive Flüssigkeiten.<br />
Der Lichtschutz wird bis zu<br />
5 Jahren garantiert, abhängig<br />
von der Klimazone und<br />
den äußeren Bedingungen.<br />
Die Folie ist von –40 °C bis<br />
150 °C dauerhaft temperaturbeständig<br />
und auch für<br />
den Außenbereich perfekt<br />
geeignet. Wenn ein qualitativ<br />
hochwertiges Etikett<br />
sicher vor äußeren Einflüssen<br />
geschützt werden soll,<br />
dann ist eine Kombination<br />
aus Digitaldruck und UV-<br />
Schutz die optimale Veredelung.<br />
www.robos.de<br />
Intermec: Neuer PF8 Desktop-Drucker<br />
Zu den technischen Highlights des<br />
PF8 Desktop-Druckers gehören<br />
internes Ethernet und Unterstützung<br />
durch die Intermec PrintSet-Konfiguration.<br />
Diese neuen Funktionen<br />
vereinheitlichen und erleichtern den<br />
Einsatz von Druckern und verringern<br />
den Wartungsaufwand von Anwendungen.<br />
Das Intermec PrintSet unterstützt sowohl bei den Drucker-<br />
als auch bei den Netzwerkeinstellungen und erleichtert<br />
darüber hinaus das Herunterladen von Schriften, Grafiksymbolen<br />
und Firmware-Upgrade. Der PF8 Drucker ist zum einen<br />
als Thermotransfer- (PF8t) und zum anderen als Direkt Thermo<br />
Technologie-Modell (PF8d) erhältlich. Beide Varianten sind<br />
inklusive flexibler Industriestandardverbindungen wie parallelen,<br />
serienmäßigen USB- und optional auch mit internen Ethernet-<br />
Schnittstellen erhältlich. So ist eine einfach Drop-in Installation<br />
in vernetzten Umgebungen möglich. Mit seiner kompakten Größe,<br />
gängigen Mediaspezifikationen und der ESIM-Druckersprache<br />
schafft der PF8 Drucker einen einfachen Migration Path von<br />
proprietären Intermec -Druckern wie dem PC4 und anderen<br />
Desktop Druckern, die mit einer EPL Druckersprache arbeiten.<br />
www.intermec.com<br />
7iD Technologies:<br />
RFID Richtungserkennung<br />
Diese Lösung der 7iD funktioniert<br />
als reine Softwarevariante<br />
vollkommen<br />
unabhängig von der eingesetzten<br />
RFID-Hardware und<br />
benötigt entsprechend keine<br />
speziell für die Richtungserkennung<br />
ausgestatteten<br />
Reader oder Antennen. Der<br />
RFID Spezialist kann nun<br />
durch den Einsatz seiner<br />
Software mit allen marktüblichen<br />
Geräten auch die<br />
Richtung eines Gegenstandes<br />
bestimmen. Das reduziert<br />
die Investitionskosten,<br />
denn bereits vorhandene<br />
Hardware kann in vollem<br />
Umfang genutzt werden.<br />
Durch den Wegfall der Hardwarebeschränkungensinken<br />
zudem Komplexität und<br />
Fehleranfälligkeit des RFID<br />
Systems, Service und Wartung<br />
für diese reine Softwarelösung<br />
sind kaum<br />
nötig. Die Richtungserkennung<br />
der 7iD liefert aufgrund<br />
des feinen Tunings extrem<br />
stabile Ergebnisse, denn<br />
falsch-positive Lesungen<br />
werden zusätzlich erkannt<br />
und selbst wenn ein Behälter<br />
unerwünscht unmittelbar<br />
im Lesebereich der Antennen<br />
liegt, wird dieser ausgefiltert.<br />
Erst wenn er das Gate<br />
tatsächlich passiert, wird die<br />
Richtung erkannt und als korrekte<br />
Lesung akzeptiert. Der<br />
Aufbau eines solchen RFID<br />
Systems ist zugleich simpel:<br />
Schon zwei Antennen und<br />
ein Reader sind ausreichend<br />
– eine korrekte Richtungserkennung<br />
kann aber auch bei<br />
Gruppierung mehrerer Reader<br />
und diverser Antennen<br />
garantiert werden.<br />
www.7iD.com
CipherLab: Allround-Mobilcomputer für den Handel Leuze: Smart Kamera für schnelle Codes<br />
Mit den neuen Mobilcomputern<br />
der 9300er-Serie bietet<br />
Auto-ID-Spezialist Cipher-<br />
Lab ein effizientes Werkrkzeug für die Optimierung nng<br />
von Lager-, Bestell- und nnd<br />
Bezahlprozessen in Hann-<br />
-<br />
delsunternehmen. Die<br />
Mobilcomputer erleichtern<br />
durch ihren schnellen<br />
Arbeitsspeicher, die<br />
hohe Speicherkapazität und<br />
die zahlreichen Windows<br />
CE-Apps von CipherLab die<br />
Bestandsverwaltung und<br />
die automatische Warenbestellung<br />
erheblich. So helfen<br />
sie dabei, jederzeit ein<br />
vollständiges Warensortiment<br />
zu gewährleisten. Die<br />
Bluetooth-Technologie der<br />
9300er-Serie ermöglicht<br />
darüber hinaus kabelloses<br />
Arbeiten in Echtzeit ohne<br />
die di ie Notwendigkeit<br />
kei ke des stapelweisen<br />
seen<br />
Hochladens<br />
von voon<br />
Datensätzen.<br />
Die D schnellen<br />
Prozesse<br />
in modernen<br />
Handelsunter-<br />
H<br />
nehmen sind aber<br />
nicht nur aufgrund der hohen<br />
Rechenleistung kein Problem<br />
für die 9300er-Serie:<br />
Durch die IP64-Schutzklasse<br />
überstehen die Geräte<br />
auch beinahe jeden Sturz im<br />
hektischen Arbeitsalltag.<br />
www.cipherlab.com<br />
TSC: Sicherheit in der Patientenidentifikation<br />
und Einlasskontrolle<br />
TSC hat seine Produktpalette<br />
um Armbänder erweitert. Der<br />
Start erfolgt mit Wristbands<br />
DA, Armbänder für Erwachsene<br />
und Thermodirektdruck.<br />
Die TSC Armbänder (290mm<br />
lang, 29mm breit) bestehen<br />
aus einem 2-lagigen, wasserfesten Kunststoff mit selbstklebendem<br />
Verschluss und einem sehr guten Tragekomfort. Das<br />
latexfreie Armband ermöglicht die automatische <strong>Ident</strong>ifizierung<br />
von Personen, seien es Patienten in einer Klinik, Besucher<br />
einer Veranstaltung oder autorisierte Personen in Justizvollzugsanstalten.<br />
Dank vollständiger und genauer visueller Informationen<br />
können Behandlungen oder Zutrittskontrollen mit<br />
einem Minimum an Aufwand und einem Maximum an Sicherheit<br />
durchgeführt werden. Krankenhäuser müssen eine sichere<br />
und individuelle Behandlung jedes Patienten gewährleisten.<br />
Mit den TSC Wristbands können Patientendaten wie Name,<br />
Blutgruppe, <strong>Ident</strong>ifikationsnummer und weitere individuelle<br />
Daten im Barcode gespeichert und ausgelesen werden.<br />
Zur optischen Kontrolle können wesentliche Daten zusätzlich<br />
auf das Armband gedruckt werden. TSC bietet mit dem TDP-<br />
225W den passenden Desktopdrucker, der speziell für die<br />
Anforderungen beim Bedrucken von Armbändern im Gesundheitswesen<br />
und Veranstaltungssektor entwickelt wurde.<br />
www.tscprinters.com<br />
Die neue LSIS 422i von Leuze<br />
electronic meistert diese<br />
Aufgabe zuverlässig und bietet<br />
alle Vorteile der Baureihe<br />
LSIS 400, wie<br />
z. B. die praktischewebbasierte<br />
Konfiguration<br />
mit einem Standard-Browser.<br />
Je Bild liest die<br />
Smart Kamera LSIS 422i bis<br />
zu 99 2D Data Matrix Codes<br />
oder Barcodes gleichzeitig.<br />
Damit kann sie überall dort<br />
eingesetzt werden, wo verschiedene<br />
Labels mit hoher<br />
Geschwindigkeit erfasst und<br />
ausgewertet werden müssen.<br />
Sowohl die sehr kurze<br />
Belichtungszeit von nur 54<br />
μs als auch die Gerätesoftware<br />
tragen entscheidend<br />
zum Leistungsvermögen bei.<br />
So kann der Anwender z. B.<br />
auch das Lesen<br />
invers dargestellter<br />
2D-Codes<br />
realisieren. Er<br />
kann zudem die<br />
Empfindlichkeit<br />
an den jeweiligen<br />
Anwendungsfall anpassen<br />
und einzuhaltende Qualitätskriterien<br />
vorgeben. Auf diese<br />
Weise stellt die Smart Kamera<br />
LSIS 422i neben hohen<br />
Lesegeschwindigkeiten auch<br />
ein hohes Maß an Zuverlässigkeit<br />
sicher.<br />
www.leuze.com<br />
Nachtigallstrasse 1, D-36607, Bielefeld, Germany<br />
Tel.: +49 (0)521932700; Fax.: +49 (0)5219327070;<br />
Website: www.hiv-hoffmann.de - E-mail: info@hiv-hoffmann.de<br />
produkte 45<br />
ELITE<br />
DATALOGIC<br />
A U T O M A T I O N<br />
Datalogic Automation liefert den schärfsten stand-alone Vision<br />
Sensor DATAVS2, der sehr flexibel und intuitiv alle Eigenschaften zur<br />
Lösung automatischer Bildverarbeitungsaufgaben präsentiert.<br />
DATAVS2 ist ein komplettes Gerät: die Optik, rote LED Beleuchtung<br />
und die Elektronik befinden sich in einem extrem kompakten Gehäuse.<br />
DATAVS2 ist die richtige Lösung, wenn normale Fotozellen nicht mehr<br />
in der Lage sind die Applikationsanforderungen zu erfüllen. Sie stellen<br />
eine anwenderfreundliche und kosteneffiziente Alternative zu<br />
traditionellen Bildverarbeitungssystemen dar.<br />
Die DATAVS1 Serie ermöglicht eine einfache Installation und<br />
Konfiguration mittels externem Touchscreen, ohne PC.<br />
ident 4/10
46<br />
produkte<br />
mad geniuses:<br />
Scan-2-Light<br />
Logistiklösung<br />
Die mad geniuses GmbH<br />
aus München und die iXtech<br />
GmbH aus Saarbrücken<br />
haben eine neue<br />
übergreifende Logistiklösung<br />
für den E-Commerce<br />
entwickelt.<br />
Scan-2-Light stellt eine<br />
konsequente Weiterentwicklung<br />
herkömmlicher<br />
Pick & Put-to-Light-Systeme<br />
dar. Scan-2-Light<br />
verbindet die bewährte<br />
Versandhandelssoftware<br />
pixi mit den Lagerinfrastrukturlösungen<br />
von iXtech<br />
und bieten damit für<br />
Online-Händler eine völlig<br />
neue und äußerst kostengünstige<br />
Möglichkeit, Versandprozesse<br />
lückenlos<br />
abzubilden und effizient zu<br />
steuern.<br />
Dank hoher Schnittstellen-Kompatibilität<br />
knüpft<br />
pixi optimal an die Lagerinfrastruktur<br />
für den<br />
Online-Versandhandel an.<br />
Alle Prozesse des Warenflusses<br />
bei der Ein- und<br />
auslagerung sowie der<br />
Kommissionierung oder<br />
laufenden Inventuren, werden<br />
mittels Signalleuchten<br />
an den Lagerplätzen<br />
optimiert. Die äußerst<br />
geringen Unterhalts- und<br />
Anschaffungskosten pro<br />
Lagerplatz sorgen für<br />
deutliche Einsparungen.<br />
Im Vergleich zum Einsatz<br />
von herkömmlichen Lagerinfrastrukturlösungen,<br />
kann das Einsparungspotenzial<br />
bei bis zu 70 Prozent<br />
pro Lagerplatz liegen.<br />
www.pixi.eu<br />
ident 4/10<br />
Membrain: Einfaches Labelmanagement im SAP<br />
Das Produkt MembrainPAS LM realisiert die effektive Erstellung,<br />
den Ausdruck und die Pflege von Etiketten direkt im SAP-<br />
System. Ohne Entwicklungskenntnisse ist die Erstellung eines<br />
Regelwerkes für die Findung der entsprechenden Etikettenformate<br />
möglich. Die Pflege der Etikettenformate, Etikettendrucker<br />
und der Standorte erfolgt direkt im MembrainPAS LM.<br />
Der Standard beinhaltet bereits diverse Transaktionen (Druckprogramme)<br />
für die Erstellung von Produkt-, Lieferungs-, Versand-<br />
bzw. Lageretiketten (Transportaufträge, Lagerplatz, LE)<br />
sowie Etiketten zum Fertigungsauftrag. MembrainPAS LM<br />
arbeitet unter Einbindung einer Microsoft orientierten Etikettendesign-Lösung.<br />
Die einfach zu implementierende Lösung<br />
wird auf der SAP- Seite im Membrain eigenen Namensraum<br />
von SAP installiert und bietet hohe Flexibilität bei geringem<br />
Pflegeaufwand. MembrainPAS LM bietet zudem kundenindividuelle<br />
Erweiterungen bei der Datenbeschaffung.<br />
www.membrain-it.com<br />
Panmobil: Small Code Pointer<br />
Der Kölner AutoID Hersteller<br />
PANMOBIL ermöglicht – mit<br />
dem Small Code Pointer für<br />
smartSCANNDY – Bestellungen<br />
bequem aus dem<br />
Katalog zu tätigen. Mit dem<br />
neu entwickelten Aufsatz<br />
„Small Code Pointer“ ist<br />
das Scannen von 2 D Miniatur<br />
Barcodes kinderleicht.<br />
Selbst wenn Barcodes, wie<br />
in Katalogen, eng aneinander<br />
abgedruckt werden,<br />
ermöglicht smartSCANN-<br />
DY in Verbindung mit den<br />
Aufsatz das genaue Fixieren<br />
und Scannen von Miniatur<br />
Barcodes. Erfasste<br />
Daten können via Bluetooth,<br />
USB-Stick, USB COM,<br />
USB HID, USB Ethernet,<br />
Kabel oder über Easy-Batch-<br />
Betrieb (Daten synchronisieren,<br />
automatisch, ohne<br />
Anwendereingriff) an den<br />
PC des Anwenders und<br />
via Internet (z.B. in Webshops<br />
und E-Mail Programme)<br />
verschickt werden.<br />
smartSCANNDY ist in verschiedenen<br />
Ausführungen<br />
erhältlich, er liest 1D und 2D<br />
Barcodes sowie RFID TAGS<br />
(LF, HF). smartSCANNDY<br />
ist frei konfigurierbar.<br />
www.panmobil.de<br />
WAROK: Sonderaktion<br />
RoadRunners von Baracoda<br />
In enger Abstimmung<br />
mit Baracoda läuft bei<br />
WAROK bis 31. Juli 2010<br />
die Sonderaktion mit tollen<br />
Rabatten für Reseller<br />
für den kleinen, leichten<br />
und robusten RoadRunners<br />
Evolution 1D. Geliefert<br />
wird das ausgereifte<br />
Bluetooth RFID- und Barcode-Lesegeräteinnerhalb<br />
von 48 Stunden ab<br />
Lager. Die Aktion (Bestellhotline:<br />
+49 7721 20 26<br />
30) läuft bis 31. Juli 2010.<br />
Der RoadRunners Evolution<br />
1D hat ein schickes<br />
Design, ist klein, leicht<br />
und gleichzeitig sehr<br />
robust (übersteht Stürze<br />
aus 2 Metern auf Beton).<br />
Der RoadRunners Evolution<br />
ist mit seinem 3mm<br />
Plastikgehäuse, einem<br />
zusätzlichen Elastometer<br />
und dessen optionalen<br />
Protektor bestens geeignet<br />
für den Einsatz in rauen<br />
Umgebungen. Auch<br />
nach mehreren Stürzen<br />
auf Betonboden bleibt das<br />
handliche Gerät voll funktionsfähig.<br />
Er zeichnet sich<br />
durch eine hervorragende<br />
Lesequalität durch den<br />
CMOS Imager – auch bei<br />
leicht beschädigten oder<br />
kleinen Barcodes – und<br />
eine lange Batterieeffizienz<br />
(bis zu 30.000 UPC-<br />
Scans) aus.<br />
www.warok.de
topsystem:<br />
Lydia meets ERP<br />
aus Redmond<br />
Nachdem topsystem<br />
gerade erst für die nahtlose<br />
Integration der Pick<br />
By Voice Lösung top-<br />
SPEECH-Lydia in SAP<br />
zertifiziert wurde, legt das<br />
Unternehmen jetzt nochmals<br />
nach. Ab sofort bietet<br />
der IT-Spezialist für<br />
Logistikanwendungen<br />
auch eine Schnittstelle zur<br />
Unternehmenssoftware<br />
Microsoft Dynamics und<br />
deren Vorgängerversionen.<br />
Dazu zählen die noch<br />
bei vielen KMU im Einsatz<br />
befindlichen MS Dynamics<br />
2009, MS Dynamics<br />
AX 4.0 und MS Axapta<br />
3.0. Ein dicker Pluspunkt<br />
der Lösung: Sie kommt<br />
ohne Middleware aus.<br />
Entwickelt wurde das<br />
Interface in einem<br />
Gemeinschaftsprojekt<br />
der beiden Partner topsystem<br />
und dem dänischen<br />
Experten für die<br />
Entwicklung und Implementierung<br />
von IT unterstützten<br />
Arbeitsprozessen<br />
im Logistik- und Lagerumfeld<br />
Dynamics Concepts.<br />
Plug & Play gewährleistet<br />
eine unkomplizierte Kopplung<br />
von topSPEECH-<br />
Lydia und MS Dynamics/<br />
Axapta. Insofern können<br />
sämtliche Standardprozesse<br />
der ERP-Lösung<br />
wie das Drucken der Lieferscheine<br />
und Label,<br />
Kommissionierung, Inventur<br />
und das Management<br />
von Transportaufträgen<br />
selbstverständlich weiterhin<br />
genutzt werden.<br />
www.topsystem.de<br />
SpanSet: Produktverwaltung und -identifikation<br />
Zukünftig kann SpanSet textile<br />
Hebezeuge, Zurrmittel und<br />
die Produkte der Persönlichen<br />
Schutzausrüstung gegen<br />
Absturz (PSA) mit einem<br />
Datenchip (Transponder) zur<br />
Produktverwaltung und -identifikation<br />
ausrüsten. SpanSet<br />
ist damit in der Branche der<br />
Hebe-, Anschlag- und Zurrtechnik<br />
der erste Anbieter,<br />
der ein elektronisches <strong>Ident</strong>ifikations-<br />
und Produktverwaltungssystem<br />
mit innovativer<br />
Transpondertechnik einsetzt.<br />
Auf dem Transponder ist eine<br />
Codenummer gespeichert,<br />
über die der Anwender in<br />
einer Datenbank bedeutsame<br />
Produktdaten (zum Beispiel<br />
Artikelbezeichnung, Hersteller,<br />
Aufbewahrungsort, Datum<br />
der nächsten UVV-Prüfung,<br />
Tragfähigkeit WLL, Vorspannkraft,<br />
usw.) hinterlegen kann.<br />
Die Kombination aus Lesegerät<br />
zur Datenerfassung und<br />
Software zur Datenspeicherung<br />
und -verwaltung ermöglicht<br />
bislang nicht gekannte<br />
Vorteile bei der Erstellung<br />
von Inventarlisten, Dokumentation<br />
der Standzeiten, beim<br />
Verwalten von UVV-Prüfungen<br />
und bei Reparaturen von<br />
PSA-Produkten, sowie textilen<br />
Anschlag- und Zurrmitteln.<br />
www.spanset.de<br />
Turck: Vision-Sensoren mit externem Touchscreen<br />
Turck hat sein Vision-Sensor-Portfolio<br />
um neue Geräteversionen<br />
mit externem Display erweitert.<br />
Sowohl der Vision-Sensor iVu<br />
TG als auch der DataMatrix-/<br />
Barcode-Leser iVu BCR sind ab<br />
sofort auch in einer Variante mit<br />
abgesetztem Touchscreen zu haben. Die neuen Vision-Sensoren<br />
wurden von Turcks Optik-Partner Banner Engineering<br />
speziell für schwer zugängliche Einsatzbereiche entwickelt,<br />
in denen der externe Touchscreen die Bedienung erheblich<br />
erleichtert. Mit Hilfe des externen Farb-LCD-Touchscreens und<br />
einer intuitiven Menüführung können selbst Anwender ohne<br />
Bildverarbeitungskenntnisse den Sensor mühelos und ohne<br />
PC parametrieren. Neben einer USB-2.0-Schnittstelle für Diagnosen<br />
und Updates verfügen die iVu-Sensoren über eine integrierte<br />
Ringbeleuchtung in Rot, Blau, Grün, Weiß oder Infrarot<br />
sowie zahlreiches Montagezubehör. Der Anwender kann zwischen<br />
den Betriebsarten Mustererkennung, Fleckerkennung<br />
sowie Fleckerkennung unter Bewegung wählen. Der iVu BCR<br />
erkennt 2D-DataMatrix- und 1D-Barcodes, bei Bedarf sogar<br />
bis zu zehn unterschiedliche Codes in einem Bild.<br />
www.turck.com<br />
produkte 47<br />
HHC-Hydrus<br />
Luna<br />
Ultra<br />
Robuster<br />
Handheld<br />
Computer mit<br />
XENON Blitz<br />
p Marvell<br />
XScale ®<br />
PXA270<br />
624MHz<br />
Prozessor<br />
p Bis zu<br />
256MB RAM und 32GB Flash<br />
p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />
p 5 Megapixel Kamera mit XENON Blitz<br />
p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />
USB oder RS-232<br />
p Doppelakku-System mit 5000mAh ermöglicht<br />
Einsätze von über 40 Stunden<br />
p Schutzklasse IP67/68 – Ideal für den<br />
Außeneinsatz bei extremen Umweltbedingungen<br />
zu Land und Wasser<br />
p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />
möglich<br />
PDA-<br />
Safari<br />
Extrem<br />
robuster<br />
PDA<br />
mit umfangreicher<br />
Ausstattung<br />
p Marvell XScale ® PXA270 520MHz<br />
Prozessor<br />
p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />
p 1D/2D Barcodescanner und 13,56 MHz<br />
RFID-Modul integriert<br />
p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />
GPRS, IrDA, USB oder RS-232<br />
p Schutzklasse IP65 – Ideal für den<br />
Außeneinsatz bei schwierigen Umweltbedingungen<br />
p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />
möglich<br />
Mit unseren Ingenieuren setzen Sie<br />
auf Qualität, Zuverlässigkeit und<br />
Service bei der Auswahl der<br />
passenden Hard- und Softwarelösung.<br />
Fordern Sie uns!<br />
IIE - Ingenieurbüro für<br />
Industrie-Elektronik GmbH<br />
Marie-Curie-Straße 9<br />
50259 Pulheim<br />
Tel.: +49 (0)2234/98201-0<br />
Fax: +49 (0)2234/98201-90<br />
vertrieb@iie.de · www.iie.de<br />
ident 4/10<br />
Irrtum und Änderungen vorbehalten
48<br />
rfid systeme<br />
RFID-Lösung für Coca-Cola<br />
Handel setzt auf zukunftsweisende Technologie<br />
Der Einsatz von RFID kommt voran. Besonders<br />
der Handel setzt auf diese zukunftsweisende<br />
Technologie und fordert von seinen Zulieferern,<br />
ihre Waren mit RFID-Chips zu kennzeichnen. Die<br />
RFID-Experten vom openID-center des Fraunhofer<br />
IML haben für den Getränkehersteller Coca-<br />
Cola ein Konzept zum RFID-Einsatz entwickelt<br />
und bis zur praktischen Umsetzung begleitet.<br />
Die funkbasierte Datenübertragung mittels<br />
Transpondertechnologie – häufig<br />
auch als Chips bezeichnet – ist heute<br />
Stand der Technik in vielen Anwendungsbereichen<br />
und wird im Handel und in der<br />
Industrie bereits punktuell eingesetzt.<br />
"Dennoch konnten bisher die Potenziale<br />
der Technologie nicht in vollem Umfang<br />
ausgeschöpft werden", meint Niko Hossain,<br />
RFID-Experte am Fraunhofer IML.<br />
Dies liege vor allem an den Kosten, die<br />
durch den Einsatz von nur einmal zu verwendenden<br />
Transpondern entstehen.<br />
"Werden diese Transponder nur einmal<br />
benutzt, beispielsweise zur Wareneingangserfassung<br />
beim Transport der<br />
Waren eines Zulieferers zu einem Kunden,<br />
sind die Materialkosten höher als<br />
die Einsparungen, bei den manuellen<br />
Prozessen", erklärt Hossain.<br />
Darüber hinaus scheuten die Unternehmen<br />
den vermeintlich großen Aufwand<br />
durch die Umrüstung oder Anschaffung<br />
von Maschinen zur automatischen<br />
Kennzeichnung von Paletten mit RFID-<br />
Alexander Hille<br />
Weitere Informationen:<br />
Fraunhofer-Institut für<br />
Materialfluss und Logistik<br />
Joseph-von-Fraunhofer Str. 2-4<br />
44227 Dortmund<br />
www.iml.fraunhofer.de<br />
www.openID-center.de<br />
ident 4/10<br />
Transpondern. "In einigen Fällen kommt<br />
es sogar zu manuellen Anbringungsvorgängen",<br />
hat der Fraunhofer-Forscher<br />
beobachtet und sieht darin einen wesentlichen<br />
Grund dafür, dass der viel<br />
beschriebene Paradigmenwechsel<br />
durch<br />
den Einsatz der<br />
Transpondertechnologie<br />
bisher nicht<br />
eingetreten sei.<br />
Abhilfe könnte<br />
eine Lösung<br />
schaffen, bei<br />
der Transponder<br />
mehrmals verwendet<br />
werden<br />
und ein zusätzlicher<br />
Nutzen dadurch entsteht,<br />
dass sich die mit<br />
dem Transponder verbundenen<br />
Daten wie die Nummer<br />
der Versandeinheit (NVE) vollautomatisch<br />
mittels elektronischer Datenübertragung<br />
übermitteln ließe. Die Basis für<br />
einen solchen Einsatz wiederverwendbarer<br />
Transponder liegt in der Nutzung<br />
von mit Transpondern ausgestatteten<br />
Ladungsträgern.<br />
RFID-Pilotanwendung<br />
Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke<br />
AG hatte sich dazu entschlossen,<br />
einen wie oben beschriebenen intelligenten<br />
Ladungsträger der Firma Chep<br />
im Rahmen eines Pilotprojektes in<br />
Kooperation mit Rewe einzusetzen.<br />
Das Fraunhofer IML unterstützte das<br />
Unternehmen bei der Realisierung dieses<br />
RFID-Piloten am Standort Lüneburg.<br />
"Dabei konnten wir die Lesbarkeit RFIDgekennzeichneterMehrwegladungsträger<br />
testen und bewerten", berichtet Niko<br />
Hossain, der das Projekt zusammen mit<br />
Alexander Hille auf Seiten des Fraunhofer<br />
IML bearbeitete. Der Getränkehersteller<br />
arbeitet mit Mehrwegpaletten<br />
in einem Poolsystem. Auf den Paletten<br />
wird die Ware zu den Kunden, also den<br />
Handelsunternehmen, geliefert. Nach<br />
dem Abverkauf der Waren werden die<br />
leeren Paletten vom Pool-Dienstleister<br />
wieder abgeholt, zu einem Servicecenter<br />
transportiert, dort auf ihren ordnungsgemäßen<br />
Zustand kontrolliert und<br />
gegebenenfalls instandgesetzt.<br />
<strong>Ident</strong>ifizierung von Einzelpaletten auf<br />
der Fördertechnik<br />
Für das Pilotprojekt kamen mit RFID-<br />
Transpondern ausgestattete Paletten
zum Einsatz. Auf diesen Transpondern<br />
sind sogenannte GRAI gespeichert, das<br />
sind Globale <strong>Ident</strong>ifikationsnummern<br />
für Mehrwegtransportverpackungen,<br />
die dem Pool-Dienstleister helfen, den<br />
Überblick über sein Material zu behalten<br />
und einen reibungslosen Ablauf der<br />
erforderlichen logistischen Prozesse<br />
sicherzustellen. Bei Coca-Cola wird die<br />
auszuliefernde Ware automatisch auf die<br />
RFID-gekennzeichneten Halbpaletten<br />
palettiert und auf einem Förderband<br />
zu einem Etiketten-Applikator<br />
transportiert. Dort wird jede Palette<br />
eindeutig durch ein Bar-Code-Klebeetikett<br />
mit aufgedruckter NVE<br />
gekennzeichnet. Parallel soll über ein<br />
RFID-Lesesystem der mit der GRAI<br />
getaggte Ladungsträger identifiziert werden,<br />
um in einer zentralen Datenbank<br />
beide Informationen (NVE und GRAI) miteinander<br />
zu verknüpfen. "Ziel dieser Verknüpfung<br />
ist es, die im Warenausgang<br />
beim Getränkehersteller und im Wareneingang<br />
des Handelsunternehmens mittels<br />
RFID-Gate gelesenen GRAIs der<br />
Ware zuzuordnen", erklärt Alexander Hille.<br />
Dadurch könnten bei beiden Unternehmen<br />
Prozesse vereinfacht werden.<br />
Pulkerfassung von mehreren Paletten<br />
Die Verladung erfolgt mittels großer<br />
Stapler, die sechs solcher Paletten<br />
neben- und hintereinander auf einmal<br />
aufnehmen können. Bevor die Ware auf<br />
den Lkw verladen wird, sollen alle Paletten<br />
über ein RFID-Gate am Warenausgangstor<br />
erfasst werden. "Dazu haben<br />
wir die im Rahmen der Vortests ermittelte<br />
optimale Gate-Konstruktion eingesetzt",<br />
berichtet Hossain. Die sechs Paletten<br />
werden gleichzeitig vom Stapler mit einer<br />
Geschwindigkeit von etwa 6 km/h durch<br />
das Tor transportiert. Die hier erfassten<br />
Informationen dienen als Basis zur<br />
Erzeugung eines elektronischen Lieferavis<br />
(DESADV) von Coca-Cola an Rewe.<br />
Dieses Lieferavis wird automatisch per<br />
elektronischer Datenübertragung an den<br />
Kunden übermittelt. Beim Handelsunternehmen<br />
werden die Paletten mit einem<br />
Handgabelhubwagen aus dem Lkw<br />
entladen. Dabei werden zwei Paletten<br />
hintereinander gleichzeitig in Schrittgeschwindigkeit<br />
durch das Tor transportiert.<br />
Die hierbei erfassten Daten werden mit<br />
dem von Coca-Cola gesendeten Lieferavis<br />
abgeglichen und entsprechend im<br />
Informationssystem verbucht. Die Auswertung<br />
der Leserate findet an dieser<br />
Stelle durch den Händler statt.<br />
>> Diese RFID-Anwendung hat ihre Praxistauglichkeit<br />
unter Beweis gestellt
50<br />
rfid anwendung<br />
RFID-System bei OMV<br />
Barcotec bewegt OMV mithilfe von RFID-System<br />
Große Industrieanlagen wie die der OMV Raffinerie<br />
bedürfen einer regelmäßigen Wartung.<br />
Im Herbst 2009 wurde die Instandhaltung der<br />
Großteile der OMV Anlagen in Wien-Schwechat<br />
erstmals mit Hilfe eines automatischen RFID-<br />
Kennzeichnungssystems von Barcotec durchgeführt.<br />
Mithilfe der Barcotec -eigenen Software<br />
„easyMITS“ kam RFID-Technologie<br />
Mitte Oktober 2009 zum ersten<br />
Mal bei der OMV in Wien-Schwechat<br />
zum Einsatz. Dazu werden die zu wartenden<br />
Teile mit speziellen, industrietauglichen<br />
RFID Tags versehen und<br />
mobile RFID-Lesegeräte eingesetzt,<br />
welche Buchungen direkt über die<br />
Software „easyMITS“ an SAP senden.<br />
Die großen Anlagen werden im<br />
Zuge der Instandhaltung in ihre Einzel-<br />
Weitere Informationen:<br />
BARCOTEC Vertriebs GmbH<br />
- mobile & auto-id-solutions -<br />
A-1140 Wien<br />
Huetteldorfer Str. 110/301<br />
www.barcotec.at<br />
ident 4/10<br />
teile zerlegt. Diese werden zuerst mit<br />
Metallschildern gekennzeichnet, bis<br />
sie am so genannten „Waschplatz“<br />
mit RFID-Tags versehen werden. Mit<br />
den mobilen, besonders industrietauglichen<br />
Barcotec -Datenerfassungsgeräten<br />
werden die Teile dann über ihre<br />
Tags eingelesen und anschließend in<br />
einem intensiven Waschvorgang gereinigt.<br />
Danach werden die RFID-Tags der<br />
Teile erneut eingelesen und schließlich<br />
wieder zur Anlage zusammengebaut.<br />
Laugen und hoher Druck – nur mit RFID<br />
möglich<br />
Die Raffinerie Schwechat ist eine der<br />
größten und modernsten Binnenraffinerien<br />
Europas. Durch Destillations- und<br />
Veredelungsprozesse entstehen aus<br />
Rohöl und Halbfabrikaten hochwertige<br />
Mineralölprodukte und petrochemische<br />
Grundstoffe. Jährlich verarbeiten<br />
die Hightech-Anlagen in Schwechat 9,3<br />
Millionen Tonnen Rohöl – das ist rund<br />
die Hälfte aller in Österreich verwendeten<br />
Produkte auf Mineralölbasis. Die<br />
Anlagenteile werden einer regelmäßigen<br />
Wartung unterzogen, der österrei-<br />
OMV Raffinerie Schwechat (© OMV)<br />
Am Display des RFID-Datenerfassungsgerätes<br />
werden die Mitarbeiter von Arbeitsschritt zu<br />
Arbeitsschritt geführt und buchen online im<br />
ERP-System<br />
chische TÜV prüft dann die Einhaltung<br />
der behördlichen Vorgaben. Im Zuge<br />
dieser Arbeiten werden Anlagen zum<br />
Stillstand gebracht und in einzelne Teile<br />
zerlegt. Neben der Überprüfung<br />
werden diese dann am so genannten<br />
„Waschplatz“ gereinigt. Alle ausge-
Die zu wartenden Großteile werden identifiziert<br />
und einem Arbeitsprozess zugeordnet<br />
bauten Teile müssen gekennzeichnet<br />
werden, damit man sie wieder richtig<br />
einbauen kann.<br />
Das Projektteam testete unterschiedlichste<br />
Materialien für Beschriftungsschilder<br />
auf deren Beständigkeit und<br />
Lesbarkeit nach dem Waschvorgang.<br />
„Die Tags (RFID-Datenträger) müssen<br />
starken Beanspruchungen standhalten,<br />
und dürfen beim Waschvorgang<br />
nicht zerstört werden“, erläutert Alexander<br />
Rainsberger, Geschäftsführer<br />
von Barcotec. „Nach intensiven Tests<br />
war uns klar, dass RFID das beste<br />
Kennzeichnungsmedium für derartige<br />
Belastungen ist. Wir haben spezielle<br />
zylindrische Tags entwickelt, die den<br />
Waschvorgang sicher überstehen.“<br />
Flexibilität und Schnelligkeit<br />
Einen großen Vorteil des RFID-Systems<br />
stellt die Lagerplatzoptimierung<br />
und damit die Überschaubarkeit des<br />
Zwischenlagers am Waschplatz dar.<br />
Das neue <strong>Ident</strong>ifikationssystem liefert<br />
Informationen, welche Teile Priorität<br />
haben und als nächstes gereinigt<br />
werden, weil sie beispielsweise zuerst<br />
wieder in die Anlage eingebaut werden<br />
müssen. Dadurch werden Verzögerungen<br />
vermieden und die erforderlichen<br />
Planzeiten eingehalten. Das mobile<br />
Datenerfassungsgerät kann allerdings<br />
nicht nur RFID-Tags lesen, sondern<br />
gleichzeitig auch Barcodes. Sobald<br />
ein fertig gereinigtes Teil den Waschplatz<br />
verlässt wird ein Lieferschein<br />
Das RFID-Erfassungsgerät von Barcotec leistet<br />
am Gelände der OMV Raffinerie Schwechat<br />
zuverlässige Dienste<br />
mit Information über Abholer sowie<br />
Zielort erstellt. Dafür wird mit dem<br />
Erfassungsgerät ein 1D-Barcode eingescannt.<br />
Der große Vorteil des Einsatzes<br />
der Software „easyMITS“ ist,<br />
dass die eingelesenen Daten automa-<br />
tisch online vom mobilen Gerät an das<br />
ERP-System übermittelt werden. So<br />
sind diese immer live zentral verfügbar<br />
und es ist stets leicht nachvollziehbar,<br />
welche Teile sich gerade wo und<br />
in welchem Status befinden.<br />
Ein anspruchsvolles RFID-<br />
Komplettpaket<br />
Barcotec lieferte der OMV ein<br />
Full-Service Paket: von der RFID-<br />
Tag-Entwicklung über das mobile<br />
Datenerfassungsgerät bis zur Middleware<br />
„easyMITS“ kam alles aus<br />
einer Hand. Der zuständige Turnaround<br />
Manager bei OMV freut sich:<br />
„Das Angebot einer Komplettlösung<br />
von Barcotec war uns sehr wichtig.<br />
Die Kompetenz des Unternehmens<br />
hat sich von der Suche nach dem<br />
richtigen RFID-Tag über die Datenerfassung<br />
bis zur Anbindung an unser<br />
rfid anwendung 51<br />
Selbst kleinste Erfassungsteile können mithilfe<br />
der RFID-Technologie wieder eindeutig identifiziert<br />
werden<br />
ERP-System ganz klar gezeigt. Wir<br />
wurden von Barcotec sehr gut betreut,<br />
und der Zeitraum zwischen unserer<br />
Bestellung und der Lieferung unserer<br />
fertigen „easyMITS“-Prozesse betrug<br />
nur drei Wochen.“ Rainsberger bestä-<br />
>> Durch das automatische System wird<br />
es möglich, eine Historie für jeden<br />
Apparateteil zu erstellen
52<br />
logistikstudie<br />
Logistik-Indikator im zweiten Quartal 2010<br />
Kräftiger Auftrieb der Logistikkonjunktur in Deutschland<br />
Die deutsche Logistikwirtschaft zeigt sich im<br />
Frühjahr 2010 in weiterhin deutlich aufwärts<br />
gerichteter Verfassung. Dies geht aus der aktuellen<br />
Erhebung des Logistik-Indikators hervor,<br />
den das Institut für Weltwirtschaft (IfW) im<br />
Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V.<br />
(BVL) berechnet.<br />
Der Gesamtindikator für das<br />
Geschäftsklima in der Logistikbranche<br />
konnte abermals kräftig zulegen:<br />
Er stieg um 24,5 Zähler. und erreicht<br />
nun einen Wert von 138,8 Punkten.<br />
Damit liegt er jetzt sehr deutlich über<br />
der neutralen 100er-Marke. Der Indikator<br />
reicht zudem fast wieder an das<br />
Niveau heran, das zuletzt vor zwei Jahren<br />
vor Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise<br />
gemessen wurde.<br />
Anders als noch in den Vorquartalen<br />
hat die Lagebeurteilung am deutschen<br />
Logistikmarkt kräftig nachgezogen;<br />
sie überwand mit einem neuen Indexstand<br />
von 130,6 Punkten erstmals seit<br />
mehr als einem Jahr wieder das Normalniveau.<br />
Damit kann sie nun auch<br />
deutlich zur Erwartungskomponente<br />
aufschließen, die sich zum sechsten<br />
Mal in Folge verbesserte und nun<br />
einen sehr optimistischen Wert von<br />
147,1 Indexpunkten aufweist – das<br />
ist ein Zuwachs um 11,5 Zähler. „Die<br />
Maierhebung des Logistik-Indikators<br />
Dr. Stefan Kooths<br />
Prognosezentrum<br />
Institut für Weltwirtschaft<br />
www.ifw-kiel.de<br />
Weitere Informationen:<br />
Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V.<br />
Schlachte 31<br />
28195 Bremen<br />
www.bvl.de<br />
ident 4/10<br />
Sonderthema: Kreditklemme<br />
Antworten in Prozent aller Befragten<br />
90%<br />
Logistikdienstleister<br />
Industrie und Handel<br />
80%<br />
70%<br />
60%<br />
50%<br />
40%<br />
30%<br />
20%<br />
10%<br />
0%<br />
signalisiert Vertrauen der Logistikverantwortlichen<br />
in eine nachhaltige<br />
wirtschaftliche Belebung. Alle Werte<br />
verheißen weitere Dynamik bei zunehmend<br />
gut ausgelasteten Kapazitäten“,<br />
kommentierte Prof. Raimund Klinkner,<br />
der Vorstandsvorsitzende der BVL,<br />
das Ergebnis.<br />
Logistikanbieter:<br />
Lageeinschätzung deutlich verbessert<br />
Die Annäherung von Lagebeurteilung<br />
und Erwartungen gilt im Grundsatz<br />
für beide Marktseiten. Während<br />
nunmehr beide Komponenten auf der<br />
ja nein<br />
Fragestellung: Würden Sie aus Sicht Ihres Unternehmens von einer Kreditklemme sprechen?<br />
Anwenderseite (Industrie und Handel)<br />
praktisch gleichauf liegen, konnte<br />
die im Vorquartal auf der Anbieterseite<br />
(Logistik-dienstleister) weit aufgerissene<br />
Spanne von über 60 Zählern<br />
mehr als halbiert werden. Letzteres<br />
ist nahezu vollständig auf die verbesserte<br />
Lageeinschätzung zurückzufüh-<br />
>> Auch die Kapazitätsauslastung, die<br />
seit sieben Quartalen als zum Teil<br />
völlig ungenügend beurteilt wurde,<br />
konnte sich kräftig erholen
Inland wie im Ausland weiter verbessern<br />
konnten, wird nun erstmals seit<br />
fünf Quartalen die Geschäftslage wieder<br />
deutlich positiv gesehen.<br />
Das Logistikklima auf der Anwenderseite<br />
hat sich ebenfalls deutlich verbessert<br />
und weist einen Anstieg um<br />
27 Zähler auf 140,5 Zähler auf. Allerdings<br />
haben dort beide Komponenten<br />
– Lage und Erwartungen – etwas<br />
ausgewogener zum Anstieg beigetragen.<br />
Der Lageverbesserung von 102,4<br />
auf 137,1 steht bei den Erwartungen<br />
ein Anstieg von 124,7 auf 143,9 Indexpunkten<br />
gegenüber. Bei ganz überwiegend<br />
als hoch ausgelasteten eigenen<br />
Logistikkapazitäten hat sich die Kapazitätsverfügbarkeit<br />
im Markt deutlicher<br />
verknappt. Auch die Logistikpreise fallen<br />
jetzt nicht mehr hinter die allgemeine<br />
Kostenentwicklung zurück. Die<br />
Zeichen für zukünftige inländische wie<br />
grenzüberschreitende Logistikbedarfe<br />
stehen deutlich auf Expansion, was sich<br />
in verstärkten Kapazitätsaufbauplanungen<br />
der Anwender niederschlägt.<br />
Logistikmärkte:<br />
keine Kreditklemme mehr<br />
Bei der Kapitalbeschaffung sieht sich<br />
die überwiegende Zahl der Befragten<br />
keiner Kreditklemme aus Sicht<br />
des eigenen Unternehmens gegenüber:<br />
78 Prozent der Anbieter und<br />
85 Prozent der Anwender verneinen<br />
die Frage auf verstärkte Finanzierungsprobleme.<br />
Gegenüber dem<br />
Winterquartal 2009 hat sich die Situation<br />
damit wieder entspannt: damals<br />
gaben 40 Prozent der Anbieter und 31<br />
Prozent der Anwender an, dass ihre<br />
Kapitalbeschaffung durch die Finanzkrise<br />
beeinträchtigt wurde.<br />
ident<br />
Teilindikator „Logistikdienstleister“<br />
Indexpunkte<br />
180<br />
160<br />
140<br />
120<br />
100<br />
80<br />
60<br />
Normalniveau<br />
40<br />
Klima Lage Erwartungen<br />
20<br />
2006-Q4 2007-Q2 2007-Q4 2008-Q2<br />
Indexpunkte<br />
180<br />
160<br />
140<br />
120<br />
100<br />
80<br />
60<br />
Normalniveau<br />
40<br />
Klima Lage Erwartungen<br />
20<br />
2006-Q4 2007-Q2 2007-Q4 2008-Q2<br />
2008-Q4<br />
Teilindikator „Industrie und Handel“<br />
Gesamtindikator<br />
Indexpunkte<br />
180<br />
160<br />
140<br />
120<br />
100<br />
80<br />
60<br />
Normalniveau<br />
40<br />
Klima Lage Erwartungen<br />
20<br />
2006-Q4 2007-Q2 2007-Q4 2008-Q2<br />
2008-Q4<br />
2008-Q4<br />
2009-Q2<br />
2009-Q2<br />
logistikstudie 53<br />
2009-Q2<br />
2009-Q4<br />
2009-Q4<br />
2009-Q4<br />
2010-Q2<br />
2010-Q2<br />
2010-Q2<br />
ident 4/10
54<br />
rfid technologie<br />
RFID – jetzt richtig investieren<br />
Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Einsatz ist<br />
eine genaue Prozessanalyse<br />
RFID kann in Unternehmen Prozesse effektiver gestalten, die Produktivität erhöhen und die Qualität<br />
insgesamt verbessern. Diese Vorteile sind seit längerer Zeit bekannt und auch die, teilweise fruchtlosen,<br />
Diskussionen der Vergangenheit haben daran nichts geändert. Genauso deutlich hat sich<br />
jedoch die Tatsache herauskristallisiert, dass RFID nicht bei jeder Anwendung in jedem x-beliebigen<br />
Unternehmen Effizienzpotenziale nutzbar macht.<br />
So hat es allgemein wenig Sinn, sich<br />
vorab auf eine bestimmte Technologie<br />
festzulegen, ohne vorher seine eigenen<br />
Prozesse analysiert zu haben. Genau<br />
so fahrlässig wäre es aber auch, RFID<br />
auf keinen Fall integrieren zu wollen, nur<br />
weil man einen Teil seiner Abläufe neu<br />
designen müsste. Technisch machbar<br />
ist in diesem Zusammenhang heute Vieles,<br />
denn auch die größten Herausforderungen<br />
der Vergangenheit in Bezug auf<br />
Materialien, Lesereichweiten und Frequenzen<br />
konnten gemeistert werden.<br />
Interessanter ist die Fragestellung nach<br />
der Wirtschaftlichkeit und dem ROI –<br />
der für viele potenzielle Anwender das<br />
A und O bei der Überlegung über die<br />
Einführung von RFID ist.<br />
Im Zusammenhang mit der Einführung<br />
der Technologie spielen naturgemäß<br />
die Kosten eine<br />
besondere Rolle<br />
und werden<br />
penibel beäugt.<br />
In diesem Kontext<br />
summieren<br />
manche Unternehmen<br />
nur die<br />
Frithjof Walk,<br />
Vertriebsleiter OBID<br />
Weitere Informationen:<br />
Feig Electronic GmbH<br />
Lange Straße 4<br />
D-35781 Weilburg<br />
Tel.: +49 6471-3109 0<br />
www.feig.de<br />
ident 4/10<br />
Materialkosten für die Transponder<br />
sowie die Anschaffungskosten der<br />
Hardware. Die Aufwendungen für die<br />
RFID-Integration selbst – inklusive Prozess-<br />
und Umgebungsanalyse – werden<br />
oft nicht berücksichtigt. Hier jedoch<br />
zeigt die Praxis etwa, dass bei manchen<br />
Projekten bis zu 50 Prozent der Integrationskosten<br />
auf die Software entfallen.<br />
Außerdem kann es notwendig sein,<br />
dass innerbetriebliche Prozesse neuorganisiert<br />
werden müssen, um ein RFID-<br />
System sinnvoll zu implementieren.<br />
Manche Unternehmen versäumen es<br />
zudem, Ziele zu definieren.<br />
Wirtschaftlichkeit als Maßstab<br />
Technische Machbarkeitsstudien und<br />
Rentabilitätsprüfungen sind ebenso<br />
Faktoren, die Projekte letztlich entscheidend<br />
prägen. Damit ist jedes RFID-<br />
Szenario individuell zu betrachten und<br />
Lösungen von der Stange existieren per<br />
se nicht. Nur technische Machbarkeitsstudien<br />
und Wirtschaftlichkeitsprüfungen<br />
geben Aufschluss darüber, wie sich<br />
der Nutzwert eines Projekts darstellt<br />
und ob es überhaupt erfolgreich sein<br />
kann. Wirtschaftlichkeit resultiert stets<br />
aus einer Verbesserung der Produktivität,<br />
einer Reduzierung von Fehlern<br />
und einer Effizienzsteigerung von Pro-<br />
zessen. Daher muss das Engagement<br />
für die technische Integration der Technologie<br />
immer in einem angemessenen<br />
Verhältnis zum Return on Investment<br />
(ROI) stehen. Dieser ist genauso individuell<br />
zu betrachten wie jedes RFID-Projekt<br />
selbst. Grundsätzliche Aussagen<br />
und Verallgemeinerungen im Bezug auf<br />
ROIs sind im Allgemeinen weder zielführend<br />
noch seriös. Von wirtschaftlicher<br />
Reife kann jeweils nur bezogen auf den<br />
Einzelfall gesprochen werden.<br />
Kosten-Nutzen-Analyse als Basis<br />
Eine umfassende Aufschlüsselung aller<br />
Prozesskosten ist die Grundlage einer<br />
aufschlussreichen Kosten-Nutzen-Analyse.<br />
Sie erfordert eine neutrale, gemeinsam<br />
mit dem Kunden durchgeführte,<br />
>> Es ist deutlich zu erkennen, dass sich die<br />
RFID-Technologie immer stärker ihren<br />
Weg in den Alltag der Menschen bahnt
Bestandteil der Gesamtinvestition sein.<br />
Bevor man RFID einführt und zur strategischen<br />
Geschäftskomponente erklärt,<br />
empfiehlt es sich, diese Fragen eingehend<br />
zu prüfen und in kleinen Pilotbereichen<br />
zu testen.<br />
Technische Herausforderungen<br />
gemeistert<br />
Dies gilt ebenso für technische Fragestellungen.<br />
So stellte in der Vergangenheit<br />
beispielsweise der Einsatz von<br />
RFID im Zusammenhang mit Metall<br />
oder Flüssigkeiten immer eine Herausforderung<br />
dar. Diese sind heute weitestgehend<br />
gelöst, da unter anderem<br />
die Transponderhersteller ihre Produkte<br />
dahingehend modifiziert haben, dass sie<br />
besser mit der abschirmenden Wirkung<br />
der genannten Materialien zurechtkommen.<br />
Auf der anderen Seite wurden<br />
auch die Lesergeräte immer leistungsfähiger<br />
und konnten bessere Reichweiten<br />
und somit optimalere Leseergebnisse<br />
erzielen. Diese Entwicklung führte aber<br />
im Umkehrschluss nicht dazu, dass die<br />
Reader oder die Transponder deutlich<br />
teurer geworden sind. Jedoch ist<br />
eins sicher: Zum Preis eines Barcode-<br />
Labels wird ein RFID-Transponder nie<br />
zu erwerben sein. Ein Stück Silizium<br />
und eine metallische Antenne werden,<br />
auch wenn sie auf einem Stück Papier<br />
untergebracht sind, nicht so preiswert<br />
sein können wie eben ein Stück Papier<br />
ohne diese Technologie. Dies ist auch<br />
gar nicht notwendig, denn sowohl der<br />
Barcode als auch die RFID-Technologie<br />
werden künftig Hand in Hand operieren<br />
und im Zusammenspiel die Produktivität<br />
in Unternehmen steigern.<br />
Immer die richtige Frequenz für die<br />
richtige Anwendung ung<br />
Auch der angemessenen messenen<br />
Frequenz kommt mmt<br />
bei einer RFID-<br />
Lösung besondere<br />
Bedeutung<br />
zu. Low Frequenncy (LF, 125kHz) beieispielsweise ist die<br />
e<br />
Technologie, welche elche e<br />
passiven RFID-SysteSystemen zum Durchbruch chbruch ch<br />
in den Bereichen hen der<br />
Automobilindustrie, strie, bei<br />
Wegfahrsperren, n, bei der<br />
Tieridentifikation und bei Zugangskontrollen<br />
verholfen hat hat. LF ist eine robuste<br />
Technologie, entwicklungstechnisch<br />
ausgereift und gut geeignet für schwierige<br />
Umgebungen, in denen metallische<br />
Untergründe sowie Feuchtigkeit häufig<br />
anzutreffen sind. Passive 13,56MHz<br />
Systeme wiederum operieren, genau<br />
wie LF-Systeme, nach dem Prinzip der<br />
induktiven Kopplung und bieten ebenfalls<br />
eine gute Leistung in metallischen<br />
Umgebungen, bei Feuchtigkeit und bei<br />
häufig auftretenden Interferenzen. Bei<br />
Reichweiten bis zu 1,5 Metern und je<br />
nach Systemplanung – bei akzeptablen<br />
Restriktionen auch darüber hinaus<br />
– kann man bereits sehr gut Lösungen<br />
für Anwendungsfälle in der Intralogistik,<br />
Produktionslogistik aber auch in der<br />
Personenidentifikation realisieren. High<br />
Frequency (HF) ist in diesem Zusammenhang<br />
bereits die Standard-Frequenz<br />
für Personenidentifikation beim<br />
ePassport, eID, bei Zugangskontrollen,<br />
Ticketing-Lösungen und in vielen anderen<br />
Bereichen.<br />
UHF Systeme ihrerseits kamen erst<br />
durch den RFID Hype, welcher durch<br />
das Engagement des Handels ausgelöst<br />
wurde, vollständig ins Bewusst-<br />
rfid technologie 55<br />
sein vieler Anwender. Hier wurde<br />
oft der Fehler gemacht, alle anderen<br />
Technologien als veraltet und weniger<br />
leistungsfähig abzutun. Passive<br />
UHF-Systeme eignen sich besonders<br />
für Long-Range-Lösungen, bei denen<br />
insbesondere große Reichweiten von<br />
den Nutzern eingefordert werden. Versucht<br />
man UHF-Systeme U<br />
nur<br />
für den Nahbereich Na einzusetzen,<br />
setzen, eerfordert<br />
dies oft<br />
einen großen g techni-<br />
schen Aufwand. Dies<br />
liegt daran, dass die<br />
sogenannten sog Überreichweiten<br />
rei minimiert<br />
m werden<br />
müssen. Letztlich<br />
spielen<br />
Mikrowellensysteme<br />
sy syst fast ausschließlich<br />
sc schl hl hlie ießlich als aktive oder<br />
semiaktive se semiaktive Syste Systeme eine Rolle.<br />
Man benötigt benötigt also zus zusätzliche Energie,<br />
um diese Systeme unter un den gelten-<br />
den Rahmenbedingun<br />
Rahmenbedingungen mit großen<br />
Reichweiten betreiben zu können.<br />
Dann jedoch sind sie sehr zuverlässig<br />
und in vielen Anwendungen, sei es für<br />
die Erfassung von Straßennutzungsgebühren,<br />
im Bahnumfeld oder auch<br />
bei der Verfolgung von Containern, im<br />
Einsatz.<br />
Es ist deutlich zu erkennen, dass sich<br />
die RFID-Technologie immer stärker<br />
ihren Weg in den Alltag der Menschen<br />
bahnt. In diesem Zusammenhang<br />
stellt sich nicht mehr die Frage, wann<br />
sie sich durchsetzen wird – sie hat es<br />
bereits getan. Man sollte sich jedoch<br />
von der Vorstellung verabschieden,<br />
jedes Effizienzproblem wirtschaftlich<br />
mit RFID lösen zu können oder zu<br />
wollen. Hier gibt es eindeutige Vorgaben,<br />
die sich aus einer individuellen<br />
Analyse der Gegebenheiten beim<br />
Anwender ergeben. Sind jedoch alle<br />
wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen<br />
gegeben, befinden sich<br />
implementierende Unternehmen auf<br />
dem Weg, einen echten Innovationssprung<br />
zu machen.<br />
ident<br />
ident 4/10
56<br />
2d codes<br />
Schutz vor Plagiaten<br />
Neues Gesetz zur <strong>Ident</strong>ifikation und Codierung g vvon<br />
von<br />
Human-Arzneimitteln als Schutz vor Plagiaten<br />
Es gibt eine neue Kennzeichnungspflicht im Arzneimittelsektor: ekttor:<br />
die Codierung von Medikamenten soll sicherer werden und mit einem einnem<br />
EAN DataMatrix vor Fälschungen schützen. In der Türkei ist dieser Schutz Schhutz<br />
bereits Gesetz, die EU-Länder werden folgen.<br />
Die geplante EU-Richtlinie im<br />
Gesundheitswesen stellt die Arzneimittel-Hersteller<br />
vor logistische Herausforderungen.<br />
Die Lieferkette hängt<br />
von der Lesbarkeit der Daten ab. Reißt<br />
sie, drohen Schadenersatzansprüche.<br />
Eine vorherige Überprüfung der<br />
Codes schützt die Hersteller davor.<br />
Bisher haben aber nur wenige Hersteller<br />
ihre Systeme auf EAN Data-<br />
Matrix umgestellt. Zukünftig sollen<br />
alle in Europa gehandelten verschreibungspflichtigen<br />
Arzneimittel einheit-<br />
lich codiert werden. Statt des bisher<br />
üblichen eindimensionalen Strichcodes<br />
soll ein 2D-Code u. a. auch mit<br />
einer Seriennummer versehen und<br />
Carsten Welsmann<br />
Weitere Informationen:<br />
Welsmann ID e. K.<br />
Otto-Brenner-Straße 203<br />
33604 Bielefeld<br />
Tel.: +49 521 270 60 21<br />
www.welsmannid.de<br />
auf die Verpackung g<br />
gedruckt werden. Die e<br />
2D-Codes wurden n<br />
deshalb als die am bessten<br />
geeignete Technologie noloogie<br />
ausgeausgewählt, weil sie große e Datenmengen<br />
DDatenmengen<br />
auf kleinstem Raum speichern. peichern. chern.<br />
Der Code soll alle relevanten Daten zum<br />
Produkt und der Herstellungscharge<br />
sowie erstmals auch das Verfallsdatum<br />
enthalten. Jede Nummer wird einmalig<br />
vergeben. Kommt es zu Auffälligkeiten<br />
>> Eine objektive Überprüfung kann daher<br />
ident 4/10<br />
nur mit einem geeignetem 2D-Code-<br />
Prüfgerät erfolgen
automatisch erfolgen kann. Krankenhäuser,<br />
weil Verwechslungen bei der<br />
Medikamentenverordnung durch die<br />
neue Technologie nahezu ausgeschlossen<br />
werden können. Dieser 2D-Code<br />
ermöglicht eine eindeutige Patientenidentifikation<br />
und Abgleichung mit dem<br />
Medikament selbst.<br />
Qualität und Lesbarkeit der neuen<br />
2D-Codes prüfen<br />
Ein Scanner reicht dazu nicht aus, denn<br />
es geht darum, den Code zu prüfen,<br />
nicht den Scanner. Soll heißen: ein<br />
Scanner sagt nichts über die Qualität<br />
des Codes aus, sondern nur etwas<br />
über die eigene, subjektive Lesefähigkeit.<br />
Scanner sind keine Prüfgeräte<br />
und daher auch nicht geeignet, um<br />
die Einhaltung einheitlicher Vorgaben zu<br />
überprüfen und damit einen Anspruch<br />
auf Schadenersatz zu begründen,<br />
falls damit eine Nichtlesung festgestellt<br />
wird. Eine objektive Überprüfung<br />
kann daher nur mit einem geeignetem<br />
2D-Code-Prüfgerät erfolgen.<br />
Die bisherigen, klassischen Prüfgeräte<br />
für Strichcodes haben Balken- und<br />
Lückenbreiten sowie Kontraste zu vermessen.<br />
2D-Codes lassen sich mit solchen<br />
Geräten nicht prüfen. Bei diesen<br />
Codes kommt es zudem auf andere<br />
Korrelationen an. Die Messtechnik ist<br />
eine komplett andere, schon eine kleine<br />
Veränderung der Messblende kann die<br />
Messergebnisse verfälschen. Zusätzlich<br />
ist auf eine ordnungsgemäße Kalibrierung<br />
des Prüfgerätes zu achten.<br />
Mit der Anschaffung eines eigenen<br />
Prüfgerätes wie dem REA MLV-2D<br />
und der Schulung von Mitarbeitern<br />
im bestimmungsgemäßen Umgang<br />
damit, können sich Hersteller teuere<br />
BUCHVORSTELLUING<br />
Neue Fassung der Studie RFID-<br />
Business Case Calculation<br />
FIR zeigt Weg zu einer umfassenden und transparenten Entscheidungsvorlage auf<br />
Das FIR an der RWTH Aachen veröffentlicht im<br />
März dieses Jahres die zweite überarbeitete<br />
Fassung der RFID - Business Case Calculation.<br />
Automatische <strong>Ident</strong>ifikationstechnologien sind<br />
seit langem ein wichtiger Bestandteil unternehmerischer<br />
Prozesse. Dennoch verbreiten sich<br />
Technologien wie die Radiofrequenzidentifikation<br />
(RFID) eher schleppend. Einen wesentlichen<br />
Grund dafür sieht das FIR in der bisher<br />
fehlenden methodischen Unterstützung bei der<br />
Planung und Bewertung derartiger Systeme. Hier setzt die<br />
RFID - Business Case Calculation an.<br />
Auf kompakten 125 Seiten wird ein detaillierter Einblick in das<br />
3-stufige Vorgehen zur Planung und Bewertung des RFID-<br />
Einsatzes gegeben. Neben einer Einführung in die RFID-<br />
Technologie und die Potenziale aber auch Hindernisse eines<br />
möglichen Einsatzes in den Unternehmen werden die ver-<br />
Rückrufaktionen sparen. Sie sollten es<br />
zudem nicht versäumen, immer auch<br />
ein Prüfprotokoll mit zu liefern, das<br />
die Lesbarkeit und die Einhaltung der<br />
international gültigen Normen (ISO/<br />
IEC 15415, ISO/IEC 16022, ANSI<br />
MH10.8.2-2006 und ISO/IEC 15418)<br />
dokumentiert. Nur einwandfrei lesbare<br />
2D-Codes gewährleisten eine funktionierende<br />
Lieferkette bis zum Endabnehmer<br />
und erreichen damit das Ziel<br />
der durchgängigen Rückverfolgbarkeit.<br />
Die einwandfreie Lesbarkeit der<br />
Original-Codes ist es, die dem Etikettenschwindel<br />
letztendlich einen Riegel<br />
vorschiebt. Die Firma Welsmann<br />
ID ist seit vielen Jahren Partner der<br />
Firma REA Elektronik, dem Hersteller<br />
von Prüfgeräten für 1D Strichcodes<br />
und 2D Codierungen. Die Anwender<br />
können diese Codierungen bzgl. der<br />
Qualität und des richtigen Datenaufbaus<br />
als Dienstleistung prüfen lassen,<br />
sowie auch alle anderen Codearten.<br />
ident<br />
wendeten Software-Tools ausführlich beschrieben<br />
und darüber hinaus reale Praxisbeispiele<br />
betrachtet. Die RFID – Business Case Calculation<br />
beleuchtet detailliert, wie Unternehmen<br />
Prozesse analysieren, Schwachstellen aufdecken,<br />
beheben und Investitionsausgaben sowie<br />
Betriebskosten bestimmen können. Durch die<br />
Ergebnisse und Erfahrungen aus einer Vielzahl<br />
von Forschungs- und Industrieprojekten rund um<br />
das Thema konnten neue Details und ausführlichere<br />
Beschreibungen in die 2. Auflage aufgenommen werden.<br />
Die 2. Auflage der RFID – Business Case Calculation<br />
kann über die Website des FIR für 25 Euro erworben werden.<br />
Weitere Informationen:<br />
Dipl.-Inform. Dipl.-Kfm. Daniel Dünnebacke<br />
FIR e. V. an der RWTH Aachen<br />
www.fir.rwth-aachen.de<br />
buchvorstellung 57<br />
ident 4/10
58<br />
veranstaltungen<br />
n a c h b e r i c h t e<br />
Plattform für Auto-ID-, Informations und Systemtechnik<br />
Systemintegration, Prozessoptimierung und Kooperationen<br />
waren die vorherrschenden Themen auf der Fachmesse<br />
für automatische <strong>Ident</strong>ifikationstechnik EURO ID<br />
2010. Rund 100 Aussteller und insgesamt 3400 Fachbesucher<br />
informierten sich vom 4. bis 6. Mai in Köln umfassend<br />
über neueste Technologien sowie über verbesserte<br />
Nutzungs- und Wertschöpfungsmethoden. Der Veranstalter<br />
IBC wertet die EURO ID 2010 als vollen Erfolg für die<br />
AutoID-Szene. Sie habe sich mit dieser Fachmesse einmal<br />
mehr als Katalysator für neue Wachstumsimpulse in<br />
Wirtschaft und Verwaltung etabliert. Insgesamt setzten die<br />
Veranstalter den interaktiven Charakter der Messe fort.<br />
In 26 Fachvorträgen des User Forum, in zwei halbtägigen<br />
Workshops und im Live-Szenario des Tracking & Tracing<br />
Theatre konnten sich die Besucher umfassend informieren<br />
und vertiefende Fachgespräche mit den Experten führen.<br />
Über erweiterte Informationsmöglichkeiten via QR-Codes<br />
an den Ausstellerständen, während der Messeeröffnung<br />
oder in den Xing-Meetings, vor allem aber in den vielen<br />
Informations- und Fachgesprächen im Messebereich wurden<br />
Produkte und Services nicht nur präsentiert, sondern<br />
bedarfsgerecht vermittelt.<br />
Stark frequentierte Fachvorträge<br />
Auch die Messevorträge erzielten eine positive Resonanz<br />
bei den Fachbesuchern. Besonders angeregt disku-<br />
ident 4/10<br />
tierten die AutoID-Experten und Interessenten im Rahmen<br />
des Workshops „Geschäftsprozesse mit AutoID und<br />
RFID: Praktische Lösungen für den Mittelstand“ und der<br />
abschließenden Podiumsdiskussion „Quo vadis RFID? –<br />
Wie geht RFID mit anderen AutoID-Technologien zusammen?“.<br />
Gemeinsam mit dem vom Bundesministerium für<br />
Wirtschaft und Technologie geförderten Netzwerk Elektronischer<br />
Geschäftsverkehr und dem FTK Forschungsinstitut<br />
für Telekommunikation informierte AIM mit Referenten von<br />
IBM, Siemens, ECC Handel, dem RFID Konsortium und<br />
Salt Solutions über den aktuellen Status der Standardisierung<br />
und den Einsatz von RFID in verschiedenen Branchen.<br />
Hier zeigte sich, dass Unternehmen bei der Einführung der<br />
AutoID-Technologie verschiedene Kriterien und Rahmenbedingungen<br />
beachten sollten, um eine für ihre Bedürfnisse<br />
passende Lösung zu finden.<br />
Ein Highlight war auch in diesem Jahr wieder das „Tracking<br />
& Tracing Theatre“. Unterstützt von Barcodat, Paul Craemer,<br />
Datamax-O’Neil, Deister Electronic, Feig Electronic,<br />
GS1 Germany, Psion Teklogix, SEP Logistik, Sick und Ubisense<br />
demonstrierte AIM in dem Live-Szenarium, wie sich<br />
die gesamte Lieferkette am Beispiel des Automobilsektors<br />
mithilfe von AutoID-Lösungen transparenter gestalten lässt.<br />
Mehr als 250 Fachbesucher nutzten die Gelegenheit, um<br />
sich in den Gruppenvorführungen, wie in Einzelgesprächen,<br />
einen praxisnahen Einblick über den Einsatz von Barcode,<br />
2D-Code, Data Matrix Code und RFID im Distributionszen
trum, Teilemagazin, an der Produktionslinie bis hin zur Verladung<br />
zu verschaffen. Am Ende der Live-Demonstration<br />
stand ein Ford Fiesta, gekennzeichnet mit einem standardisierten<br />
VIN-Label für die korrekte Verladung auf Schiffe,<br />
Lastwagen und andere Transportmittel. Insgesamt war<br />
AIM mit über 50 Mitgliedern auf der Euro ID präsent, davon<br />
allein 13 Unternehmen am AIM-Gemeinschaftsstand: auto.<br />
ID.solution, Barcodat, Balluff, Felix Schoeller Supply Chain<br />
Technologies, Höft & Wessel, Maxicard, Psion Teklogix,<br />
RFID Konsortium, Schreiner Group, Sick, Ubisense, Waldemar<br />
Winkel und Warok.<br />
Verleihung des 5.European AutoID-Award<br />
Am 4. Mai wurde zum 5. Mal der European AutoID-Award<br />
von den Partnern der Fachmesse, AIM und IBC Informa<br />
Business Communication, verliehen. Der Award in<br />
der Kategorie „Optische <strong>Ident</strong>ifikation“ ging an die topex<br />
GmbH, ein Spezialist für individuelle Teilekennzeichnung<br />
und innovative Fertigungslösungen. So fertigt das Unternehmen<br />
hitzebeständige Etiketten bis 1000 Grad Celsius<br />
für den Einsatz beim Verzinken an. Es liefert damit die einzige<br />
Barcode-Lösung für eine ganze Branche. Die Daimler<br />
AG wurde in der Kategorie „Sichere <strong>Ident</strong>ität“ ausgezeichnet.<br />
Als jüngstes Projekt wurde ein RFID-gestütztes Motorladungsträgermanagement<br />
(MLT) im Mercedes Benz Werk<br />
Berlin Marienfelde realisiert. Durch die implementierte<br />
Lösung werden mit passiven UHF-Tags ausgestattete, leere<br />
Motorladungsträger beim Rücktransport von den Montagewerken<br />
des Konzerns automatisch beim Entladen auf<br />
die Leergut-Pufferfläche über ein RFID-Gate in den Werksbestand<br />
gebucht. Der Award „Innovatives Unternehmen“<br />
ging an die m.i.k. IT. Das Organ Tracking System (OTS)<br />
dient dazu, den Prozess beim Organtransport sicherer zu<br />
machen und zu beschleunigen. Das Münchener Unternehmen<br />
bietet Organtransponder plus Ladekoffer und unterstützt<br />
den Prozess des Organtransports durch interaktives<br />
Monitoring. So werden die Organstransporte beschleunigt<br />
und Fehlfahrten verhindert. Damit sind implantierende<br />
Ärzte und Organempfänger durch das interaktive Monitoring<br />
stets aktuell über den Verlauf des Transports und den<br />
Zeitpunkt des Eintreffens des Organs informiert. Die Avus<br />
Services GmbH konnte sich über den Award in der Kategorie<br />
„RFID“ freuen. Das Stuttgarter IT- Unternehmen hat<br />
die Jury mit pabis überzeugt, einer einzigartigen Kassen-<br />
Abrechnungslösung für die Gemeinschaftsverpflegung mittels<br />
RFID-Technologie.<br />
Im nächsten Jahr wird das Themenspektrum der Fachmesse<br />
EURO ID um die Bereiche sichere <strong>Ident</strong>ität und Kartensysteme<br />
erweitert. Damit setzen die Messeveranstalter IBC<br />
und AIM ein deutliches Zeichen für Industrie, Forschung und<br />
Politik: Sichere automatische <strong>Ident</strong>ifikation wird zur neuen<br />
Schlüsseltechnologie zur Optimierung industrieller und<br />
behördlicher Anwendungen. IT-Systeme in Fertigung und<br />
Logistik, aber auch die IT im Hintergrund des neuen Personalausweises<br />
und weiterer neuer <strong>Ident</strong>ifikationskarten im<br />
Kfz-, Behörden- und Bankenwesen werden in Zukunft koordinierende<br />
Verbindungstechnik integrieren müssen. Nur<br />
so lassen sich Mayer zufolge schnelle, effiziente, sichere<br />
und vertrauenswürdige Services aufsetzen und etablieren.<br />
Mayer weiter: „Wir sehen im Zusammenspiel von AutoID-<br />
,Informations- und Systemtechnik enormes Potenzial, um<br />
neue Kompetenzfelder für die Standorte Deutschland und<br />
Europa zu schaffen.“<br />
www.euro-id-messe.de<br />
www.AIM-D.de<br />
veranstaltungen 59<br />
ident 4/10
60<br />
veranstaltungen<br />
Dematic eröffnet neues Kunden- und TechnologieCenter<br />
Mit rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik<br />
und einem technologischen Pauken-schlag hat die Dematic<br />
am 10. Juni 2010 ihr neues, hochmodernes Kunden- und<br />
Technologie-Center in Offenbach eröffnet. Neben zahlreichen<br />
Neuheiten und dem Aufbau einer multifunktionalen<br />
Komplettanlage für effizienten innerbetrieblichen Materialfluss<br />
zeigten die Intralogistik-Spezialisten erstmals in<br />
einer Praxisanwendung die innovative Neuentwicklung des<br />
Dematic Multishuttle Move. Der erste im Markt vorgestellte<br />
Prototyp zur dezentralen Steuerung und Selbststeuerung<br />
von Materialflussanlagen ist mit einem Fahrerlosen Transportfahrzeug<br />
(FTF) ausgestattet. Das FTF bewegt sich frei<br />
im Lager und kann Transporteinheiten an beliebigen Stationen<br />
aufnehmen und absetzen – die Basis für die Intralogistik<br />
der Zukunft. „Mit dem neuen Kunden- und TechnologieCenter<br />
haben wir ein in Europa einzigartiges Konzept zur Verbindung<br />
von Produktion und kundenorientierter Transparenz<br />
umgesetzt“, erklärte Uwe Geissinger, CEO Dematic, in seiner<br />
Eröffnungsrede. „Das TechCenter dient einerseits der<br />
Erforschung und Entwicklung wirtschaftlicher und umweltfreundlicher<br />
Lösungen. Andererseits können wir hier<br />
Bereits zum neunten Mal<br />
öffnete die E+P-Gruppe für<br />
interessierte Fachbesucher<br />
die Türen ihres Lehr-Logistikzentrums<br />
zu den Logistik<br />
Informationstagen. Mit dem<br />
Weinlogistikdienstleister top<br />
Logistik und der Wessels +<br />
Müller AG, einem der größten<br />
Autoteile-Großhändler<br />
Deutschlands, berichteten<br />
gleich zwei interessante<br />
Anwender dem Publikum<br />
über Modernisierungsprojekte<br />
in ihren Lagern. Neben<br />
den konkreten Erfahrungsberichten<br />
aus der Praxis<br />
standen bei der Podiumsdiskussion<br />
die aktuellen<br />
Marktanforderungen sowie<br />
Entwicklungstrends der<br />
Warehouse-Logistik zur<br />
Debatte. „Mit dieser Veranstaltung<br />
möchten wir<br />
möglichst viele Aspekte<br />
der modernen Warehouse-<br />
gemeinsam mit unseren Kunden modernste Automationslösungen<br />
live erproben und auf die Bedürfnisse der Kunden<br />
hin abstimmen.“<br />
Ein Highlight der Eröffnungsveranstaltung waren Live-<br />
Demonstrationen im neuen Kunden- und Technologiezentrum.<br />
In geführten Touren durch das TechCenter<br />
informierten sich die Gäste dabei über die aktuellen Innovationen<br />
von Dematic. Beeindruckt zeigten sich diese von<br />
der technologischen Neuerung des Dematic Multishuttle<br />
Move, das den Gästen in einer praxisnahen Anwendung<br />
bereits die Dimensionen künftiger Einsatzmöglichkeiten<br />
vermitteln konnte. Große Aufmerksamkeit erfuhren<br />
zudem insbesondere die Marktneuheiten von Dematic wie<br />
etwa die neue Kommissionierstation RapidPick oder die<br />
modulare Behälterfördertechnik Modular Conveyor System<br />
(MCS), die von Dematic in das TechCenter integriert<br />
und im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung erstmals der<br />
Öffentlichkeit präsentiert wurden.<br />
www.dematic.com<br />
9. Logistik Informationstage bei E+P<br />
ident 4/10<br />
Logistik abdecken. Dazu<br />
gehören Praxisbeispiele,<br />
aber eben auch neue Einblicke<br />
in die technischen<br />
und wirtschaftlichen Möglichkeiten.<br />
Das anhaltend<br />
große Interesse auf Seiten<br />
der LIT-Besucher gibt diesem<br />
Konzept recht“, betont<br />
Marco Ehrhardt, geschäftsführender<br />
Gesellschafter.<br />
Eines der Veranstaltungshighlights<br />
war die Präsen-<br />
tation der neuen Version 7<br />
des Lagerführungssystems<br />
LFS. Das aktuelle Release<br />
ist absolut neutral in Bezug<br />
auf Betriebssysteme, Hardware-Plattformen<br />
und<br />
Datenbanken. E+P hat die<br />
neueste Generation seiner<br />
Lösung um viele logistische<br />
und softwareseitige Funktionen<br />
erweitert.<br />
www.ehrhardt-partner.com
LOPE-C 2010<br />
Organische und gedruckte<br />
Elektronik auf Wachstumskurs<br />
Die LOPE-C 2010 – internationale Konferenz<br />
und Ausstellung – endet nach<br />
3 erfolgreichen Tagen mit einem Teilnehmerplus<br />
von 30% und einem Flächenzuwachs<br />
von über 50%. Auf 1.100<br />
Quadratmetern präsentierten 89 Aussteller<br />
ihre neusten Entwicklungen und<br />
Produkte der organischen und gedruckten<br />
Elektronik vom 31. Mai – 2. Juni 2010<br />
in Frankfurt. Die Konferenz war mit 180<br />
Präsentationen und 850 Teilnehmern<br />
wieder das Forum für Experten aus<br />
Industrie und Wissenschaft. Die Zahlen<br />
verdeutlichen, dass sich die Veranstaltung<br />
als internationaler Branchentreffpunkt<br />
etabliert hat. Wolfgang Mildner,<br />
Vorsitzender der OE-A und Geschäftsführer<br />
der PolyIC GmbH & Co. KG: „Die<br />
Investitionen der letzten Jahre haben<br />
sich ausgezahlt. Viele Unternehmen<br />
konnten neue Geschäftsfelder für sich<br />
erschließen und die bisherigen Laborergebnisse<br />
in eine Produktion übertragen.<br />
So profitieren z.B. die Bereiche<br />
organische Solarzellen oder Beleuchtung<br />
vom Trend zur ‚Green Technology‘<br />
und wecken großes Interesse bei<br />
End-Anwendern. Auch in weiteren<br />
Bereichen, wie bei gedruckten Batterien,<br />
Displays, Sensoren oder elektronischen<br />
Speicherelementen wird bereits<br />
produziert und die Zukunftsaussichten<br />
sind positiv. Das sind wichtige Meilensteine<br />
für die Branche, aber intensive<br />
Forschung und Entwicklung bleibt weiterhin<br />
notwendig.“<br />
OE-A Case Studies zeigen<br />
Querschnitt der Branche<br />
Eine Reihe von Unternehmen haben<br />
sich inzwischen in allen Teilen der Wertschöpfungskette<br />
der organischen und<br />
gedruckten Elektronik von Material,<br />
über Anlagen bis hin zu Anwendungen<br />
etabliert. Das belegt eine Sammlung<br />
von über 20 Fallstudien eindrucksvoll,<br />
die die OE-A am Dienstag anlässlich<br />
der Pressekonferenz zur Eröffnung der<br />
LOPE-C erstmals der Öffentlichkeit vorstellte.<br />
Diese Fallstudien zeigen aktuelle<br />
Beispiele für Produkteinführungen. Die<br />
Entwicklung und Vermarktung neuer<br />
Produkte stützt sich dabei auf ein breites<br />
Angebot an Zulieferern und Materialherstellern.<br />
Die großen Fortschritte<br />
bei Materialentwicklung und Herstellungsprozessen<br />
ermöglichen dabei eine<br />
Vielzahl innovativer Anwendungen, wie<br />
selbstleuchtende Verpackungen, flexible<br />
Displays und Solarzellen, gedruckte<br />
RFID-tags oder stylisch-illuminierte<br />
Barhocker, um einige Beispiele zu nennen.<br />
Mit der ‚OE-A Competition for<br />
Multifunctional Demonstrators based<br />
on Organic and Printed Electronics‘<br />
startet die OE-A einen internationalen<br />
Wettbewerb um die einfallsreichste<br />
Anwendung. Dazu hat die OE-A zusammen<br />
mit 15 Partner-Unternehmen eine<br />
spezielle Toolbox zusammengestellt.<br />
Diese enthält über 20 Komponenten<br />
und Bauelemente, wie gedruckte Batterien,<br />
OLEDs, organische Solarzellen,<br />
Druck- und Dehnungs- Sensoren, verschiedene<br />
Displays oder elektronische<br />
Speicher zur freien Gestaltung und konkreten<br />
Umsetzung neuer Prototypen.<br />
Die LOPE-C 2011 findet vom 28. – 30.<br />
Juni 2011 auf dem Gelände der Messe<br />
Frankfurt statt.<br />
www.oe-a.org<br />
www.lope-c.com<br />
Erstklassig im<br />
Zentrum Europas<br />
veranstaltungen 61<br />
2011<br />
9. Internationale Fachmesse<br />
für Distribution, Material-<br />
und Informationsfluss<br />
8.-10. Februar 2011<br />
Neue Messe Stuttgart<br />
Innovativ<br />
agieren<br />
mit Qualität<br />
begeistern<br />
Die Branche trifft<br />
sich in Stuttgart<br />
Jetzt Ausstellerunterlagen<br />
anfordern<br />
www.logimat-messe.de<br />
+49(0)89/32391-253<br />
ident 4/10
62<br />
veranstaltungen<br />
IM.TOP „Arena 2010“<br />
Ingram Micros Branchentreff<br />
erneut ein voller Erfolg<br />
Sportlich waren auch die<br />
Ergebnisse: Etwa 4200 Teilnehmer<br />
zählte man bei Messeschluss.<br />
160 namhafte<br />
Aussteller hatten auf 7000<br />
qm Fläche ihre Produktneuheiten<br />
einem begeisterten<br />
Fachpublikum vorgestellt,<br />
das nicht nur die riesige Halle<br />
füllte, sondern dank herrlichstem<br />
Sonnenschein<br />
auch das an die Messehalle<br />
zusätzlich angebaute Cateringzelt<br />
und die Freiflächen<br />
davor. Der jährliche Fachhandelskongress<br />
des größten<br />
deutschen IT-Broadline Distributors<br />
stand diesmal ganz<br />
im Zeichen der sportlichen<br />
Großevents des Jahres.<br />
„Die schönsten Siege<br />
gewinnt man mit der Mannschaft“<br />
lautete das Messemotto<br />
der diesjährigen<br />
IM.TOP, die zur „Arena 2010“<br />
geworden war. Ob HPs Fußballmannschaft,<br />
das American<br />
Football Team inklusive<br />
ihrer Cheerleader am Stand<br />
der Komponentenaussteller,<br />
Basketball im Ausstellungsbereich<br />
der Digital Imaging<br />
Hersteller oder Olympia im<br />
Netzwerkbereich – sportlich<br />
ging es aller Orten zu.<br />
Begleitet wurde das Ausstellungsprogramm<br />
von einem<br />
wahren ‚Vortragsmarathon‘<br />
während des gesamten Messetages,<br />
in dessen Rahmen<br />
Laetus: Erfolgreiches Open House 2010<br />
Viele Laetus-Kunden und -Partner haben die Gelegenheit<br />
genutzt und sich beim diesjährigen Open House des<br />
Unternehmens aus erster Hand über den aktuellen Stand<br />
der Packmittelkontrolle informiert. Inhaltliche Schwerpunkte<br />
waren Track & Trace und die Standardisierung von Brailleschrift<br />
im Pharmapackaging. Während im Showroom<br />
verschiedene Maschineninstallationen die innovativen Kontrolllösungen<br />
von Laetus in simulierten Packagingprozessen<br />
präsentierten, boten Vorträge interessante News zu<br />
den Themen. „Das Feedback auf unsere Veranstaltung war<br />
ausgezeichnet“, sagt Hendrik Kneusels, Laetus Geschäftsführer.<br />
Laetus hatte im Rahmen seines zweitägigen Open<br />
House’ die Möglichkeit zum intensiven Dialog eröffnet und<br />
viel Wissenswertes in Theorie und Praxis geboten. So<br />
ident 4/10<br />
auch FIFA-Schiedsrichterlegende<br />
Herbert Fandel einen<br />
Auftritt hatte. Für einen echten<br />
Adrenalinschub unter<br />
den Teilnehmern sorgte dann<br />
noch einmal die einstündige<br />
Gewinnverleihung der zahlreichen<br />
Messespiele auf der<br />
Hauptbühne. Nachdem alle<br />
glücklichen Gewinner ermittelt<br />
worden waren, ging es<br />
per Shuttlebus direkt von der<br />
Messe in die Eventarena im<br />
Olympiapark. Dort tummelten<br />
sich circa 3750 Partypeople<br />
bei hochsommerlichen<br />
Temperaturen.<br />
Eingewechselt:<br />
DC/POS jetzt mit HP<br />
Zum zweiten Mal bereits vertrat<br />
die neue Data Capture/<br />
POS Division der Ingram<br />
Micro auf der IM.TOP den<br />
Bereich der mobilen Datenerfassung.<br />
Gemäß ihrem<br />
Motto „Work with the Specialists“<br />
erwartete das Spezialistenteam<br />
aus Wallenhorst<br />
die Messe-Besucher gemeinsam<br />
mit den Auto-ID Herstellern<br />
Intermec, Motorola und<br />
Datalogic, die sich mit ihren<br />
Produkten und Lösungen<br />
aus dem Bereich der mobilen<br />
Datenerfassung vor-<br />
zeigte das Unternehmen in<br />
einem eigens eingerichteten<br />
Showroom Maschineninstallationen<br />
für die Packmittelkontrolle.<br />
Ausgestellt wurden<br />
Applikationen zur Blisterfüllgutprüfung, zur Faltschachtelmarkierung<br />
mit Data-Matrix-Kontrolle, Waagen zur Gewichtskontrolle<br />
und Lösungen für die serialisierte Etikettierung von<br />
Flaschen sowie für deren Kontrolle. Zu den Highlights zählte<br />
eine von Laetus ausgestattete Verpackungslinie, mit der<br />
die Anforderungen von Track & Trace und ePedigree optimal<br />
erfüllt werden können.<br />
www.laetus.com<br />
stellten. Besonders herzlich<br />
begrüßte die DC/POS Division<br />
das neue Mannschaftsmitglied<br />
HP, das sich auf der<br />
IM.TOP erstmalig auch als<br />
Anbieter von Kassensystemen<br />
für die Sparte „Point of<br />
Sale“ präsentierte. Zusätzlich<br />
zur Information gab es<br />
ein hochwertiges Netbook<br />
zu gewinnen, das von den<br />
Datenerfassungs-Experten<br />
gemeinsam mit der Auto-<br />
ID Zeitschrift ident verlost<br />
wurde.<br />
Eine Neuheit, nämlich das<br />
Bestellsystem IM.Order 6,<br />
wurde um Punkt 11:00 Uhr von<br />
Firmenchef Gerhard Schulz<br />
persönlich live geschaltet.<br />
Die Public Beta Version von<br />
IM.order 6 bietet alle wichtigen<br />
Informationen, die Fachhändler<br />
für den schnellen und<br />
einfachen ITK-Einkauf benötigen<br />
– und das alles rund um<br />
die Uhr, 7x24. Im Internetcafé<br />
des IM.Services Bereichs<br />
konnten Reseller direkt auf<br />
der Messe ihre favorisierten<br />
Produkte ordern und dabei<br />
zusätzlich Prämienpunkte<br />
aus dem Partnerprogramm<br />
IM.Fokus sammeln.<br />
www.ingrammicro.de
v o r b e r i c h t e<br />
FachPack – Neue Trends in allen Messesegmenten<br />
Gut 1.300 Aussteller und<br />
über 33.000 Besucher<br />
erwartet die FachPack 2010<br />
vom 28. bis 30. September<br />
im Messezentrum Nürnberg.<br />
Gerade das wirtschaftlich<br />
schwierige Jahr 2009 nutzten<br />
führende Unternehmen<br />
der Verpackungsbranche,<br />
um kräftig in Forschung und<br />
Entwicklung zu investieren.<br />
So dürfen Fachleute auf<br />
innovative Verpackungslösungen<br />
(FachPack), kreative<br />
Ansätze zur Verpackungsveredelung<br />
(PrintPack) und<br />
kostensparende Ideen in der<br />
Verpackungslogistik (LogIn-<br />
Der Anmeldestand für die<br />
Veranstaltung im nächsten<br />
Jahr vom 8. bis 10. Februar<br />
2011 auf der Neuen Messe<br />
Stuttgart hat schon fast<br />
wieder das hohe Niveau<br />
aus dem Jahr 2008 erreicht.<br />
Vor allem Schlüsselkunden<br />
haben ihre Teilnahme<br />
bereits fest zugesagt.„Für<br />
uns zeigt dies deutlich, dass<br />
wieder Bewegung im Markt<br />
ist und die Zeit des zögerlichen<br />
Abwartens vor dem<br />
Hintergrund der konjunkturellen<br />
Lage in 2009 vorbei<br />
zu sein scheint“, so der<br />
LogiMAT-Messechef Peter<br />
Kazander. Das Rahmenprogramm<br />
bestehend aus<br />
tern) gespannt sein. In der<br />
deutschen Kunststoffverpackungsindustrieentwickelten<br />
sich die einzelnen<br />
Marktsegmente 2009 sehr<br />
unterschiedlich. Mit einem<br />
Umsatz von 12,5 Mrd. EUR<br />
musste die Branche einen<br />
Rückgang von rund 10 %<br />
hinnehmen. Auch die Produktionsmenge<br />
ist um ca.<br />
8 % auf 3,8 Mio. t zurückgegangen.Konsumnahe<br />
Verpackungen konnten<br />
teilweise sogar Zuwächse<br />
verzeichnen, während<br />
der Bereich Industrieverpackungen<br />
Einbrüche im zwei-<br />
Forenveranstaltungen und<br />
Live-Events hat maßgeblich<br />
mit dazu beigetragen,<br />
dass die LogiMAT heute als<br />
größter jährlich stattfindender<br />
Treffpunkt der Intralogistikbranche<br />
in Europa gilt.<br />
„Wir werden wieder spannende<br />
Themen anbieten,<br />
die optimal auf die aktuelle<br />
stelligen Bereich verkraften<br />
musste. Insgesamt hat ein<br />
weitgehend stabiles Konsumklima<br />
Schlimmeres<br />
verhindert (Industrievereinigung<br />
Kunststoffe, IK). Die<br />
Umsatz-Entwicklung der<br />
Mitgliedsunternehmen sei in<br />
den ersten beiden Quartalen<br />
Anforderungen des Marktes<br />
abgestimmt sind und die<br />
Forenflächen so platzieren,<br />
dass der Besucher offene<br />
Fragen im Anschluss an die<br />
Fachvorträge an den umliegendenAusstellungsständen<br />
sofort klären kann“,<br />
so Peter Kazander. Ziel der<br />
internationalen Fachmes-<br />
veranstaltungen 63<br />
2010 positiv, prognostiziert<br />
die IK. Deutlich erfreulicher<br />
als noch Ende 2009 wird<br />
auch die Export-Situation<br />
beurteilt. Allerdings rechnen<br />
die Unternehmen mit weiter<br />
steigenden Rohstoffpreisen.<br />
www.FachPack.de<br />
LogiMAT 2011 gibt allen Grund zum Optimismus<br />
se LogiMAT ist es, auch im<br />
nächsten Jahr nicht nur die<br />
Innovationskraft der Branche<br />
zu dokumentieren,<br />
sondern vor allem Lösungsansätze<br />
für konkrete Anforderungen<br />
in der Praxis in<br />
den Mittelpunkt zu stellen.<br />
www.euroexpo.de<br />
ident 4/10
64<br />
aim<br />
Industrieverband für Automatische<br />
Datenerfassung, <strong>Ident</strong>ifikation und Mobilität<br />
AIM-D e.V.<br />
Deutschland – Österreich – Schweiz<br />
Verband für Automatische<br />
<strong>Ident</strong>ifikation (Auto-ID),<br />
Datenerfassung und Mobile<br />
Datenkommunikation<br />
AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit<br />
Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren<br />
und repräsentiert über 150 Mitglieder in<br />
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu<br />
gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute<br />
und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion<br />
von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM<br />
EMEA, Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,<br />
der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist<br />
und mehr als 700 Mitglieder in 43 Ländern hat.<br />
www.AIMglobal.org<br />
AIM-D e.V.<br />
Richard-Weber-Str 29<br />
68623 Lampertheim<br />
www.AIM-D.de<br />
so erreichen sie uns<br />
Tel.: +49 6206 13177<br />
Fax: +49 6206 13173<br />
E-Mail: info@aim-d.de<br />
www.aim-d.de<br />
www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />
Ansprechpartner:<br />
Gabriele Walk,<br />
Wolf-Rüdiger Hansen<br />
ident 4/10<br />
Rückblick: 6. Euro ID 2010, 4. – 6. Mai in Köln<br />
Aussteller-Fazit zur Euro ID<br />
2010: die Messe wächst –<br />
wir kommen wieder.<br />
Mit 100 Ausstellern und über 3.400<br />
Fachbesuchern hat sich die von AIM initiierte<br />
Messe fest als Fachveranstaltung<br />
neben führenden Branchen- und Technologiemessen<br />
wie CeBIT und LogiMAT<br />
etabliert. Die Qualität der Fachbesucher<br />
AIM-Gemeinschaftsstand auf der Euro ID 2010<br />
wurde als sehr gut bewertet. Eine Telegramm-Umfrage<br />
zum Ende der Messe<br />
unter 18 Ausstellern ergab:<br />
• 50% waren sehr zufrieden, 25%<br />
zufrieden, 15% indifferent und nur<br />
einer war negativ gestimmt.<br />
• 95% wollen in 2011 wieder kommen,<br />
72% auch, wenn die Messe in Berlin<br />
stattfindet.<br />
Die Messehalle EXPO XXI, in der die<br />
Euro ID bisher stattfand, steht in 2011<br />
nicht mehr zur Verfügung. Im nächsten<br />
Jahr spielt dort das Kölner Theater, weil<br />
sein Stammhaus renoviert wird. Deswegen<br />
wird auch erwogen, den Ort zu<br />
wechseln. Berlin ist eine Option, die wir<br />
verfolgen. Weitere Informationen unter<br />
www.Euro-ID-Messe.de<br />
Während der Eröffnungszeremonie am<br />
Vorabend begrüßten Elisabeth Slapio,<br />
Geschäftsführerin der IHK zu Köln, Alfred<br />
Möllenbeck, geschäftsführender<br />
Direktor von Euroforum Deutschland SE,<br />
und Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender,<br />
AIM-D, die Gäste. Festreferent war Christof<br />
Wust, Leiter Materialplanungs- und<br />
Logistik-Systeme Europe, Ford-Werke<br />
Köln, mit einem Referat über: "Der RFID<br />
Hype ist vorbei – RFID im Tagesgeschäft<br />
eines Automobilherstellers"<br />
Insgesamt war AIM mit über 50 Mitgliedsunternehmen<br />
auf der Euro ID präsent,<br />
davon 13 auf dem AIM-Gemeinschaftsstand:<br />
auto.ID.solution, Barcodat, Balluff,<br />
Felix Schoeller Supply Chain Technologies,<br />
Höft & Wessel, Maxicard, Psion<br />
Teklogix, RFID Konsortium, Schreiner<br />
Group, Sick, Ubisense, Waldemar Winkel<br />
und Warok. Sie wollen sich mehrheitlich<br />
in 2011 wieder unter dem AIM-Dach<br />
präsentieren. Damit fühlen wir uns bestätigt,<br />
dass das neue Design unseres Standes<br />
hervorragend akzeptiert wird. Wir<br />
werden es auf der LogiMAT und auf der<br />
Euro ID 2011 beibehalten.<br />
Zufriedene Kommentare<br />
zum Messeergebnis<br />
„Wir blicken auf eine erfolgreiche Euro<br />
ID 2010 zurück. Die überaus positive<br />
Resonanz von Besuchern und Ausstellern<br />
zeigt, dass die Nachfrage nach<br />
AutoID-Technologie deutlich an Fahrt
aufgenommen hat“, so das Resümee<br />
von Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender<br />
von AIM-D e.V. und Vertriebsleiter<br />
bei Feig Electronic GmbH. „Es ist deutlich<br />
spürbar, dass Unternehmen jetzt<br />
wieder Projekte angehen, die sie im vergangenen<br />
Jahr zurückstellen mussten.<br />
Außerdem suchen die Verantwortlichen<br />
nach konkreten Lösungen, mit denen<br />
sie schneller die wachsende Nachfrage<br />
bewältigen und ihre Wettbewerbsfähigkeit<br />
steigern können. AutoID-Technologie<br />
bietet ihnen hierfür notwendige<br />
Effizienz und Produktivität.“<br />
„Wir haben auf der Euro ID 2010 viele<br />
sehr gute Gespräche über konkrete<br />
Projekte geführt. Die Messe hat sich<br />
für uns ganz klar gelohnt. Gegenüber<br />
dem Vorjahr haben wir einen Zuwachs<br />
von über zehn Prozent an qualifizierten<br />
Messekontakten registriert. Deswegen<br />
sehen wir der Euro ID 2011 mit Spannung<br />
entgegen“, freut sich Ralf Pfisterer,<br />
Produktmanager bei Balluff GmbH,<br />
über das Messeergebnis.<br />
Messe-Höhepunkt:<br />
Verleihung des AutoID Award<br />
Wie in den Vorjahren wurden wieder<br />
die AutoID Awards vergeben. Gewinner<br />
in der Kategorie RFID war die Avus<br />
Services GmbH, die in Unternehmenskantinen<br />
Teller mit RFID Tags auf der<br />
Unterseite einsetzt, um den Selbstbedienungsablauf<br />
in der Kantine zu<br />
optimieren. Den Preis für Optische<br />
<strong>Ident</strong>ifikation gewann die topex GmbH,<br />
die zusammen mit InfoSight ein Verfahren<br />
anbietet, um Barcodes auf eisernen<br />
Oberflächen anzubringen, die über<br />
1000 Grad Celsius Hitze aushalten.<br />
Gewinner zur Kategorie Sichere <strong>Ident</strong>ität<br />
war Daimler AG aus Berlin. Hier werden<br />
Motorladungsträger mit RFID Tags<br />
versehen, um nach dem Rücktransport<br />
von den Montagewerken automatisch<br />
auf der Leergut-Pufferfläche über<br />
ein RFID-Gate wieder in den Werksbestand<br />
gebucht zu werden. Als Innovatives<br />
Unternehmen wurde schließlich<br />
m.i.k. IT GmbH ausgezeichnet. Es hat<br />
ein Organ Tracking System (OTS) ent-<br />
Hitzebeständige Barcodes auf Stahl und auf<br />
Metall-Etiketten von topex<br />
wickelt, um solche Transporte sicherer<br />
zu machen und zu beschleunigen. Durch<br />
interaktives Monitoring werden Ärzte<br />
und Organempfänger stets aktuell über<br />
den Verlauf des Transports informiert.<br />
Viel Zuspruch im<br />
„Tracking & Tracing Theatre“<br />
Ein stark frequentierter Anlaufpunkt war<br />
wieder das „Tracking & Tracing Theatre“<br />
– unterstützt von den Firmen Barcodat,<br />
Paul Craemer, Datamax-O’Neil, Deister<br />
Electronic, Feig Electronic, GS1 Germany,<br />
Psion Teklogix, SEP Logistik, Sick<br />
und Ubisense. In diesem Live-Szenarium<br />
wurde gezeigt, wie sich die gesamte<br />
Lieferkette am Beispiel des Automobilsektors<br />
mithilfe von AutoID-Lösungen<br />
transparenter gestalten lässt.<br />
Tracking & Tracing Theatre auf der Euro ID 2010<br />
Mehr als 250 Fachbesucher nutzten<br />
die Gelegenheit, um sich in Gruppenvorführungen<br />
wie in Einzelgesprächen<br />
einen praxisnahen Einblick über den<br />
Einsatz von Barcode, 2D-Code, Data<br />
Matrix Code und RFID im Lager, im Distributionszentrum,<br />
im Teilemagazin an<br />
der Produktionslinie bis hin zur Verladung<br />
fertiger Produkte zu verschaffen.<br />
Das Ende der Fertigungslinie markierte<br />
wieder ein Ford Fiesta, gekennzeichnet<br />
mit einem standardisierten VIN-Label<br />
für die korrekte Verladung auf Schiffe,<br />
Lastwagen und andere Transportmittel.<br />
Das Label trägt die brancheneinheitliche<br />
Fahrzeugnummer (Vehicle <strong>Ident</strong>ification<br />
Number, VIN) und lässt sich mittels Barcode<br />
oder RFID eindeutig identifizieren.<br />
Neues visuelles Element:<br />
die Spotlights<br />
aim 65<br />
Auf besonders positive Resonanz<br />
stießen die neuen AutoID-Spotlights<br />
außerhalb des T&TT. Sie zeigten weitere<br />
praktische Branchenbeispiele aus<br />
Handel, Luftfahrt, Automobilindustrie<br />
und Tiefbau. So konnten Besucher an<br />
einem Check-in-Automat von Höft +<br />
Wessel erproben, wie sich Flugpassagiere<br />
über kontaktlose Smartcards mit<br />
RFID identifizieren, Bordkarten ausdrucken<br />
und Flugbuchungen ändern<br />
ident 4/10
66<br />
aim<br />
können. In einer beispielhaften Mode-<br />
Boutique von Gerry Weber demonstrierten<br />
die Firmen Salt Solutions und<br />
Nordic ID die Verbesserung der Waren-<br />
Dr. David Frink, Vorstandsmitglied der Gerry<br />
Weber International AG, in der Modeboutique<br />
auf der Euro ID 2010<br />
wirtschaftvorgänge im Mode-Shop<br />
sowie die elektronische Warensicherung<br />
mit Hilfe der in den Mode-Artikeln<br />
eingenähten RFID-Tags.<br />
Mit einem eine Tonne schweren Bauvibrator<br />
von Thyssen veranschaulichte das<br />
Fraunhofer-Institut IMS, wie eine RFID-<br />
Sensorik die Einsatzparameter des<br />
Geräts beim Einrammen von Spundwänden<br />
in die Erde dokumentiert. Damit<br />
kann später eine unsachgemäße Nutzung<br />
nachgewiesen und die deswegen<br />
gegebenenfalls notwendige Reparatur<br />
vom Verleihunternehmen dem Verursacher<br />
in Rechnung gestellt werden.<br />
Stark frequentiertes RFID-Informations<br />
seminar des NEG<br />
AIM ist zusammen mit anderen Unternehmen<br />
und Organisationen förderndes<br />
Mitglied des Projektes „RFID für<br />
kleine und mittlere Unternehmen“,<br />
das im Rahmen des Netzwerkes Elektronischer<br />
Geschäftsverkehr (NEG)<br />
durchgeführt wird. Es wird vom Bundesministerium<br />
für Wirtschaft und<br />
Technologie gefördert und vom FTK<br />
Forschungsinstitut für Telekommunikation<br />
koordiniert. In 2010 und 2011 werden<br />
hier eine Reihe von Workshops<br />
und Messerundgängen angeboten.<br />
Der Kölner Workshop lief unter dem<br />
Titel „Geschäftsprozesse mit Auto-<br />
ident 4/10<br />
ID und RFID: Praktische Lösungen für<br />
den Mittelstand“ und wurde von Elisabeth<br />
Slapio eröffnet, der Geschäftsführerin<br />
der IHK zu Köln. Der Workshop<br />
schloss mit der Podiumsdiskussion<br />
„Quo vadis RFID? – Wie geht RFID mit<br />
anderen AutoID-Technologien zusammen?“<br />
und einem geführten Rundgang<br />
über die Messe ab.<br />
Die Referenten kamen von IBM, Siemens,<br />
ECC Handel, dem RFID Konsortium<br />
und Salt Solutions und<br />
informierten über den aktuellen Status<br />
der Standardisierung und den<br />
Einsatz von RFID in verschiedenen<br />
Branchen. AIM informierte über den<br />
RFID-PIA-Prozess der europäischen<br />
Kommission. Die Workshop-Präsentationen<br />
können hier eingesehen werden:<br />
www.ec-ruhr.de<br />
Internationale Begegnung mit<br />
dem CNRFID aus Frankreich<br />
Ziel des Centre National RFID ist es,<br />
die Entwicklung und Marktsausbreitung<br />
von RFID zu fördern. Es möchte eines<br />
der führenden europäischen Business<br />
Cluster für RFID sein und ist mit einem<br />
eigenen Stand auf die Euro ID gekommen,<br />
um im Verbund mit AIM die transnationale<br />
Zusammenarbeit deutscher<br />
und französischer Unternehmen zu för-<br />
Ausblick 2011<br />
LogiMAT<br />
8. – 10.2.2011, Stuttgart<br />
www.LogiMAT.de<br />
CeBIT<br />
1. – 5.3.2011, Hannover<br />
www.CeBIT.de<br />
Euro ID 2011<br />
voraussichtlich im April 2011<br />
www.Euro-ID-Messe.de<br />
Transport Logistik<br />
10. – 13.5.2011, München<br />
www.transportlogistic.de<br />
Wir werden in Kürze die AIM-Mitglieder<br />
über die Aktionen in 2011 informie-<br />
Guillaume Baelde, CNRFID, und Wolf-Rüdiger<br />
Hansen, AIM-D, auf dem CNRFID-Messestand<br />
dern. Dies erfolgte mit Unterstützung<br />
der Pro-Inno-Intiative der Europäischen<br />
Kommission. AIM hat mit CNRFID<br />
ein gemeinsames Business-Frühstück<br />
durchgeführt. Weiterhin haben die Teilnehmer<br />
von CNRFID ihren Aufenthalt<br />
genutzt, um das RFID Innovation Center<br />
der Metro Group in Düsseldorf und<br />
das Fraunhofer-Institut IML in Dortmund<br />
zu besuchen.<br />
www.centrenational-rfid.com<br />
ren und wie in diesem Jahr anbieten,<br />
sich jeweils auf den AIM-Gemeinschaftsständen<br />
oder am Tracking &<br />
Tracing Theatre (LogiMAT und Euro ID)<br />
zu beteiligen. Auf der CeBIT haben wir<br />
nun seit 2007 am AutoID/RFID Solutions<br />
Park mitgewirkt. Die Gespräche<br />
für 2011 zu diesem Aspekt haben<br />
begonnen. Die Messegesellschaft<br />
in München hat uns angesprochen,<br />
um auch auf der Transport Logistik in<br />
München mit einem Gemeinschaftsstand<br />
zu erscheinen. Wenn genügen<br />
Interesse seitens unserer Mitglieder<br />
besteht, dann werden wir das prüfen.<br />
Wir freuen uns, mit diesen Aktionen<br />
wieder zum Markterfolg unserer Mitglieder<br />
beitragen zu können.
Firmenindex<br />
• aitronic GmbH<br />
• Avery Dennsion Deutschland GmbH<br />
• B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />
• Baltech AG<br />
• BARCODAT GmbH<br />
• beic <strong>Ident</strong> GmbH<br />
• BSR idware GmbH<br />
• BlueStar Europe GmbH<br />
• Bluhm systeme GmbH<br />
• cab Produkttechnik GmbH & Co. KG<br />
• Carema GmbH<br />
• Carl Valentin GmbH<br />
• Contrinex GmbH<br />
• deister electronic GmbH<br />
• DYNAMIC SYSTEMS GMBH<br />
• Elatec GmbH<br />
• ESG Elektroniksystemund<br />
Logistik GmbH<br />
• Euro I.D. <strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
• FEIG Electronic GmbH<br />
• Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />
Produktindex<br />
• Auto-ID<br />
• Barcode Drucker /<br />
Thermotransfer & Transferdrucker<br />
• Barcodelesegeräte / Mobile IT<br />
• Barcode-Prüfgeräte<br />
• Distribution / Reseller<br />
ident<br />
Markt – Das Anbieterverzeichnis<br />
• Felix Schoeller Supply Chain<br />
Technologies GmbH & Co KG<br />
• Fis Organisation GmbH<br />
• Gera ident GmbH<br />
• Gruber GmbH<br />
• herpa print GmbH<br />
• Honeywell Scanning & Mobility<br />
• Huf Tools GmbH Velbert<br />
• ICS <strong>Ident</strong>code Systeme AG<br />
• <strong>Ident</strong>Pro GmbH<br />
• iDTRONIC GmbH<br />
• Ingram Micro Distribution GmbH<br />
• Inotec Barcode Security GmbH<br />
• Jogro Etiketten GmbH<br />
• Kathrein-Werke KG<br />
• Meshed Systems GmbH<br />
• microsensys GmbH<br />
• mobisys Mobile Informationssysteme GmbH<br />
• Motorola GmbH<br />
• MOVIS Mobile Vision GmbH<br />
• NiceLabel Germany GmbH<br />
• Nordic ID GmbH<br />
• Etiketten / Druck & Herstellung<br />
• Kennzeichnungssysteme<br />
• Logistiksoftware / SAP<br />
• Optische <strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />
• Radiofrequenz <strong>Ident</strong>ifikationssys. (RFID)<br />
• RFID-Datenträger / Label / Transponder<br />
Ihre Firma hat noch keinen<br />
Eintrag im Anbieterverzeichnis?<br />
• Übersichtlich<br />
• aktuell<br />
• informativ<br />
Auch Online:<br />
www.ident.de<br />
• perdictum GmbH + Co KG<br />
• REA Elektronik GmbH<br />
• RF-iT Solutions GmbH<br />
• SAG Securitag Assembly Group Co., LTD<br />
• Schneider Kennzeichnung GmbH<br />
• Schreiner GmbH<br />
• SICK Vertriebs-GmbH<br />
• Siemens AG<br />
• smart-TEC GmbH & Co. KG<br />
• SMARTRAC TECHNOLOGY GROUP<br />
• TECTUS Transponder Technology GmbH<br />
• TRICON Consulting GmbH & Co. KG<br />
• TSC Auto ID Technology EMEA GmbH<br />
• ubigrate GmbH<br />
• Warok Computer & Software GmbH<br />
• Will Software GmbH<br />
• Witte plusprint GmbH<br />
• X-ident technology<br />
• RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />
• RFID-Software / Middleware<br />
• Software zum Erstellen von<br />
Etiketten & Barcodes<br />
• Systemintegration / Consulting<br />
• 2D-Code Lesesysteme<br />
Ihr direkter Kontakt zum Verlag:<br />
Tel.: +49 6074 920881<br />
E-Mail: pohl@ident.de<br />
anbieterverzeichnis 67<br />
ident 4/10
68<br />
anbieterverzeichnis<br />
Auto-ID<br />
beic <strong>Ident</strong> GmbH<br />
Hildesheimer Str. 19b<br />
D-38271 Baddeckenstedt<br />
Tel.: +49 5062 96599 0<br />
www.beic-ident.de<br />
BSR idware GmbH<br />
A-5020 Salzburg<br />
Jakob-Haringer-Straße 3<br />
Tel.: +43 (0)662 456323 0<br />
Fax: +43 (0)662 455937 99<br />
E-Mail: office@bsr.at<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
Huf Tools<br />
RFID Systeme, Geräte und Software<br />
Huf Tools GmbH Velbert<br />
Güterstraße 17<br />
42551 Velbert<br />
Kontakt: Veit Schröter<br />
Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />
Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />
info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />
ident 4/10<br />
ICS <strong>Ident</strong>code Systeme AG<br />
Sophie-Guyer-Str. 9, CH-8330 Pfaffikon<br />
Tel. +41/1/952 44 44<br />
Fax +41/1/952 44 00<br />
E-Mail: info@identcode.ch<br />
www.identcode.ch<br />
CH-1052 Le Mont-sur-Lausanne<br />
Tel. +41/21/651 98 98<br />
Fax +41/21/651 98 99<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />
Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />
Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />
Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />
verkauf@schk.de · www.schk.de<br />
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />
RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors<br />
Barcode Drucker/Thermotransfer<br />
& Transferdrucker<br />
• RFID Drucker<br />
• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />
• Etikettiergeräte<br />
• Thermotransfer Folien<br />
• Etiketten<br />
Avery Dennison Deutschland GmbH<br />
Avery-Haus · D-85386 Eching<br />
Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />
printers@averydennison.com<br />
www.monarch.averydennison.com<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
Das<br />
Anbieter verzeichnis<br />
Online<br />
www.ident.de<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />
Kirchenstraße 38<br />
69239 Neckarsteinach<br />
Telefon 06229 700-0<br />
Telefax 06229 700-67<br />
E-Mail: info@fuddruck.de<br />
www.fuddruck.de<br />
Ingram Micro Distribution GmbH<br />
Weberstraße 2<br />
49134 Wallenhorst<br />
Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />
Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />
E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />
www.ingrammicro-dcpos.de<br />
www.ingrammicro.de<br />
TSC Auto ID Technology<br />
EMEA GmbH<br />
Georg-Wimmer-Ring 25<br />
D- 85604 Zorneding<br />
Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />
Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />
E-Mail: info@tsceu.com<br />
www.tscprinters.com<br />
Barcodelesegeräte /<br />
Mobile Erfassung<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Honeywell Scanning & Mobility<br />
Dornierstraße 2<br />
82178 Puchheim<br />
Deutschland<br />
Tel: +49-89-89019-0<br />
Fax: +49-89-89019-200<br />
E-Mail: info.germany@handheld.com<br />
www.honeywell.com/aidc/ident
Motorola GmbH<br />
Enterprise Mobility Solutions<br />
Telco Kreisel 1<br />
65510 Idstein<br />
Telefon: 06126-9576-295<br />
Telefax: 06126-9576-999<br />
E-Mail: embinfo.emea@motorola.com<br />
www.motorola.com/de/unternehmen<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />
TSC Auto ID Technology<br />
EMEA GmbH<br />
Georg-Wimmer-Ring 25<br />
D- 85604 Zorneding<br />
Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />
Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />
E-Mail: info@tsceu.com<br />
www.tscprinters.com<br />
Barcode-Prüfgeräte<br />
Strichcodeprüfgeräte<br />
DataMatrix Prüfgeräte<br />
Für den mobilen Einsatz geeignet<br />
Messungen mit Laser oder Kamera<br />
REA Elektronik GmbH<br />
Teichwiesenstraße 1 · 64367 Mühltal<br />
T: +49 (0)6154 638-0 · E: reainfo@rea.de<br />
www.rea-verif ier.de<br />
Distribution / Reseller<br />
Carema GmbH<br />
Ernst-Gnoß Str. 25, 40219 Düsseldorf<br />
Tel.: +49-211 157 697 - 0, Fax: - 29<br />
E-Mail: info@caremahardware.de<br />
www.caremahardware.de<br />
Ingram Micro Distribution GmbH<br />
Weberstraße 2<br />
49134 Wallenhorst<br />
Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />
Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />
E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />
www.ingrammicro-dcpos.de<br />
www.ingrammicro.de<br />
Warok GmbH<br />
Gassenäcker 2<br />
78052 Villingen-Schwenningen<br />
Tel.: + 49 (0)7721 20 26 30<br />
denise.spinney@warok.de<br />
www.warok.de<br />
Etiketten /<br />
Druck & Herstellung<br />
• RFID Drucker<br />
• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />
• Etikettiergeräte<br />
• Thermotransfer Folien<br />
• Etiketten<br />
Avery Dennison Deutschland GmbH<br />
Avery-Haus · D-85386 Eching<br />
Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />
printers@averydennison.com<br />
www.monarch.averydennison.com<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
We make labels work.<br />
Etiketten & Smart Label<br />
Barcode- & RFID-Lösungen<br />
Drucksysteme<br />
Etiketten-Spendesysteme<br />
Scanner & Software<br />
Tel. 0 81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Etiketten, auch mehrfarbig<br />
Thermo- u. Transferdrucker<br />
Thermotransfer-Bänder<br />
JOGRO ETIKETTEN GMBH<br />
Landemert 2<br />
58840 Plettenberg<br />
Tel: 0 23 91/92 21-60<br />
Fax: 0 23 91/92 21-70<br />
E-Mail: Info@JOGRO.de<br />
anbieterverzeichnis 69<br />
Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />
Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />
Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />
verkauf@schk.de · www.schk.de<br />
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />
Kennzeichnungssysteme<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
ident 4/10
70<br />
anbieterverzeichnis<br />
Logistiksoftware / SAPzertifizierterSystemintegrator<br />
SAP-Zertifizierte<br />
Softwarelösungen für die<br />
Intralogistik:<br />
• Drahtlose Funknetzwerke<br />
• Pick-by Voice<br />
• RFID-Lösungen<br />
Mobile Lösungen für Direktanbindung an<br />
SAP-Systeme mit fertigen Prozessen<br />
durch vollintegriertes Software-Tool.<br />
Best Practice Logistik und SAP<br />
www.mobisys.de<br />
Altrottstr. 26 / 69190 Walldorf<br />
Tel. 06227/ 8635-0 Fax -55<br />
E-Mail: info@mobisys.de<br />
Mowis® Mobiles Warenwirtschafts- und<br />
Informationssystem für die Lieferlogistik<br />
MOVIS Mobile Vision GmbH<br />
Ludwigstr. 76, D-63067 Offenbach<br />
Tel.:+49 69 823693-70<br />
Fax: +49 69 823693-72<br />
www.movis-gmbh.de<br />
Email: vertrieb@movis-gmbh.de<br />
ident 4/10<br />
Optische<br />
<strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />
Radiofrequenz<br />
<strong>Ident</strong>ifikations systeme<br />
(RFID)<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Contrinex GmbH<br />
Herr Norbert Matthes<br />
Lötscher Weg 104<br />
D-41334 Nettetal<br />
Tel: 02153-7374-0<br />
Fax: 02153-7374-55<br />
info@contrinex.de<br />
www.contrinex.de<br />
deister electronic GmbH<br />
Hermann-Bahlsen Str. 11<br />
30890 Barsinghausen<br />
Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11<br />
Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17<br />
E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />
www.deister.com<br />
siehe<br />
Etiketten<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Das<br />
Anbieter verzeichnis<br />
Online<br />
www.ident.de<br />
Elektroniksystemund<br />
Logistik-GmbH<br />
Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />
Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />
E-Mail: marketing@esg.de<br />
www.esg.de<br />
EURO I.D.<br />
<strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
Metternicher Straße 4<br />
D-53919 Weilerswist<br />
Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />
e-mail: info@euroid.com<br />
http://www.euroid.com<br />
FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
Lange Straße 4<br />
D-35781 Weilburg<br />
Tel.: 06471/3109-0<br />
Fax.: 06471/3109-99<br />
e-mail: obid@feig.de<br />
http://www.feig.de<br />
GERA-IDENT<br />
APPLICATION FOCUSED RFID<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
YOUR RFID CONNECTION<br />
Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />
Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />
E-Mail: info@gera-ident.com<br />
Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />
Herr Ramin Hassan<br />
www.gera-ident.com<br />
Huf Tools<br />
RFID Systeme, Geräte und Software<br />
Huf Tools GmbH Velbert<br />
Güterstraße 17<br />
42551 Velbert<br />
Kontakt: Veit Schröter<br />
Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />
Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />
info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />
iDTRONIC GmbH<br />
Donnersbergweg 1<br />
67059 Ludwigshafen<br />
Germany<br />
Tel.: +49.621.66900-940,<br />
Fax: +49.621.66900-949<br />
info@idtronic.de · www.idtronic.de<br />
Kathrein-Werke KG<br />
Anton-Kathrein-Str. 1-3<br />
83004 Rosenheim<br />
Hr. Thomas Brunner<br />
Tel.: +49-8031-184794<br />
Fax: +49-8031-18452794<br />
E-Mail: rfid@kathrein.de<br />
www.kathrein.de<br />
Meshed Systems GmbH<br />
Alte Landstraße 21<br />
85521 Ottobrunn<br />
Tel.: +49-(0)89-6666 5124<br />
www.meshedsystems.com<br />
info2@meshedsystems.com<br />
microsensys GmbH<br />
RFID in motion<br />
In der Hochstedter Ecke 2<br />
D – 99098 Erfurt<br />
Tel.: +49 361 59874 0<br />
Fax: +49 361 59874 17<br />
E-Mail: marketing@microsensys.de<br />
www.microsensys.de<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de
RFID-Entwicklungspartner<br />
und -Systemanbieter<br />
■ Kundenindividuelle RFID-Labels<br />
■ RFID-Systemberatung<br />
■ Hardware/-Systemkomponenten<br />
Schreiner Group GmbH & Co. KG,<br />
Competence Center Schreiner LogiData<br />
www.schreiner-logidata.de<br />
SICK Vertriebs-GmbH<br />
Willstätterstraße 30<br />
40549 Düsseldorf<br />
Kontakt: Herr Manfred Pierl<br />
Tel.: +49 211 5301-301<br />
Fax: +49 211 5301-302<br />
E-Mail: kundenservice@sick.de<br />
www.sick.de<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />
RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors/rf<br />
TECTUS Transponder Technology GmbH<br />
Eurotec-Ring 39, D-47445 Moers Germany<br />
Tel.: +49 (0) 2841 979 660<br />
Fax: +49 (0) 2841 979 6610<br />
info@tec-tus.de · www.tec-tus.de<br />
Ihr kompetenter Partner für<br />
RFID IQ-Tag ® Produkte und<br />
individuelle Produktlösungen<br />
X-ident technology<br />
Kreuzauer Straße 33<br />
52355 Düren<br />
Tel: +49 (0)2421 597-324<br />
Fax: +49 (0)2421 597-327<br />
info@x-ident.com<br />
www.x-ident.com<br />
RFID-Datenträger / Label /<br />
Transponder<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Elatec GmbH - IDS<br />
Frau Nicole Becker<br />
Max-Planck-Str. 16<br />
82223 Eichenau<br />
Tel.: 08141 53498 0<br />
Fax: 08141 53498 29<br />
RFID@elatecworld.com<br />
www.elatecworld.com<br />
EURO I.D.<br />
<strong>Ident</strong>ifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
Metternicher Straße 4<br />
D-53919 Weilerswist<br />
Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />
e-mail: info@euroid.com<br />
http://www.euroid.com<br />
Transponder, Karten, Labels<br />
Alle Frequenzen und Bauformen<br />
Sonderanfertigungen<br />
Fis Organisation GmbH<br />
Am Stadtrand 52 - 22047 Hamburg<br />
www.fiscard.de / info@fiscard.de<br />
Telefon: +49 40 669616 - 0<br />
Labels, Tickets, Tags and more…<br />
GERA-IDENT<br />
APPLICATION FOCUSED RFID<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
YOUR RFID CONNECTION<br />
Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />
Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />
E-Mail: info@gera-ident.com<br />
Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />
Herr Ramin Hassan<br />
www.gera-ident.com<br />
RFID Konzepte<br />
• RFID-Komplettsysteme<br />
• Transponderetiketten<br />
• Projektmanagement<br />
herpa print GmbH<br />
Niedermiebach 71 · 53804 Much<br />
Tel. (0 22 45) 9 16 30 · Fax (0 22 45) 916 36<br />
www.herpa-print.de · e-mail: info@herpa-print.de<br />
SMARTRAC TECHNOLOGY GROUP<br />
Albstrasse 14, D-70597 Stuttgart<br />
Kontakt: Uwe Adamczyk<br />
Tel.: +49 (0)711 / 656 926-10<br />
Fax: +49 (0)711 / 656 926-11<br />
eMail: sales-europe@smartrac-group.com<br />
www.smartrac-group.com<br />
anbieterverzeichnis 71<br />
RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />
Elatec GmbH - IDS<br />
Frau Nicole Becker<br />
Max-Planck-Str. 16<br />
82223 Eichenau<br />
Tel.: 08141 53498 0<br />
Fax: 08141 53498 29<br />
RFID@elatecworld.com<br />
www.elatecworld.com<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />
RFID-Software /<br />
Middleware<br />
<strong>Ident</strong>Pro GmbH<br />
Südstraße 31<br />
D-53757 Sankt Augustin<br />
Tel.: +49(0) 2241 / 866 39 20<br />
Email: info@identpro.de<br />
www.identpro.de<br />
RF-iT Solutions GmbH<br />
Herr Robert Paulus<br />
Hans Resel Gasse 17a<br />
A - 8020 Graz<br />
Tel.: (+43) 316-711111<br />
Fax: (+43) 316-711111 900<br />
www.rf-it-solutions.com<br />
ident 4/10
72<br />
Antwortfax +49 6074 93334<br />
anbieterverzeichnis<br />
ubigrate GmbH<br />
Herkulesstr. 1, 01277 Dresden<br />
Dr. Mario Neugebauer,<br />
Leiter Projektentwicklung<br />
Tel.: (0351) 21187-26, Fax: -28<br />
E-Mail: mario.neugebauer@ubigrate.com<br />
www.ubigrate.com<br />
Software zum Erstellen<br />
von Etiketten & Barcodes<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
Wenn Etikettendruck einfach<br />
Einfach sein soll<br />
NiceLabel Germany GmbH<br />
Liebknechtstr. 29<br />
63 179 Obertshausen<br />
Germany<br />
Tel.: +49-(0)6104-405 400<br />
Fax: +49-(0)6104-405 40-20<br />
E-Mail: info@nicelabel.de<br />
Internet: http://www.nicelabel.de<br />
Software zum Erstellen<br />
von Etiketten & Barcodes<br />
ident Anbieterverzeichnis<br />
Paket (Print & Online)<br />
Will Software GmbH<br />
Finkenweg 36a<br />
D-35647 Waldsolms<br />
Tel: 06085 / 98119-0<br />
Fax: 06085 / 98119-3<br />
www.will-software.com<br />
info@will-software.com<br />
Systemintegration /<br />
Consulting<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen<br />
crossmedial, unseren Heftlesern und unseren Besuchern<br />
auf der Homepage ident.de<br />
• Höhe 40mm pro Ausgabe und Rubrik € 140,- Jede<br />
weitere Rubrik € 70,-<br />
• Höhe 50mm pro Ausgabe und Rubrik € 180,- Jede<br />
weitere Rubrik € 90,-<br />
• Höhe 6 0mm pro Ausgabe € 200,-<br />
Jede weitere Rubrik € 100,-<br />
Die Laufzeit Ihres Eintrages / Ihrer Einträge beträgt<br />
zunächst 7 aufeinander folgende Ausgaben und<br />
verlängert sich bis auf Widerruf, falls nach der<br />
7. Ausgabe keine Kündigung der Einträge erfolgen<br />
sollte. Die Fakturierung erfolgt für 7 Ausgaben<br />
(1 Jahr) im voraus.<br />
Tel.: +49 6074 920881<br />
E-Mail: pohl@ident.de<br />
ident 4/10<br />
Elektroniksystemund<br />
Logistik-GmbH<br />
Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />
Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />
E-Mail: marketing@esg.de<br />
www.esg.de<br />
Felix Schoeller<br />
Supply Chain Technologies GmbH & Co KG<br />
Burg Gretesch<br />
D-49086 Osnabrück<br />
Tel.: +49 (0) 541-3800-0<br />
Fax: +49 (0) 541-3800-180<br />
www.Felix-Schoeller-SCT.com<br />
SCT@Felix-Schoeller.com<br />
Huf Tools<br />
RFID Systeme, Geräte und Software<br />
Huf Tools GmbH Velbert<br />
Güterstraße 17<br />
42551 Velbert<br />
Kontakt: Veit Schröter<br />
Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />
Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />
info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />
Pick-by-Voice, Fahrzeugterminals,<br />
ID-Technik, Produkt- / Lagerauszeichnung<br />
perdictum GmbH + Co KG<br />
Fallgatter 1<br />
D- 44369 Dortmund<br />
Tel.: +49 231 5194440<br />
Fax: +49 231 5194499<br />
info@perdictum.com<br />
www.perdictum.com<br />
Wir bestellen einen Eintrag:<br />
2D-Code Lesesysteme<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Höhe 40 mm Höhe 50 mm Höhe 60 mm<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
SICK Vertriebs-GmbH<br />
Willstätterstraße 30<br />
40549 Düsseldorf<br />
Kontakt: Herr Manfred Pierl<br />
Tel.: +49 211 5301-301<br />
Fax: +49 211 5301-302<br />
E-Mail: kundenservice@sick.de<br />
www.sick.de<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
<strong>SIMATIC</strong> Sensors<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />
In der/n Rubrik/en _________________________________________________<br />
Firma: ___________________________________________________________<br />
Straße: ______________________ Ort: ______________________________<br />
E-Mail: __________________________________________________________<br />
Ansprechpartner: _________________________________________________<br />
_________________________________________________________________<br />
Datum Unterschrift
04<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
09<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
26<br />
27<br />
28<br />
29<br />
30<br />
03<br />
04<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
09<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
JULI 2010<br />
SEPTEMBER 2010<br />
OKTOBER 2010<br />
2010 2010 2011<br />
07.07. – 08.07-2010<br />
SicherheitsExpo, München<br />
Tel.: +49 89 88 94 93 70<br />
www.sicherheitsexpo.de<br />
14.09 – 15.09.2010<br />
Dortmunder Gespräche, Dortmund<br />
Der Logistik und IT-Event<br />
Tel.: +49 231 9743193<br />
www.do-ge.de<br />
15.09. – 17.09.2010<br />
8. Logistics Network Congress,<br />
Hannover<br />
Logistic Network Consultants (LNC) GmbH<br />
Tel.: +49 511 35779218<br />
www.Logistics-Network.de<br />
13.09. – 16.09.2010<br />
MOTEK, Stuttgart<br />
Int. Fachmesse für Montage- und<br />
Handhabungstechnik<br />
Tel.: +49 7025 92060<br />
www.motek-messe.de<br />
21.09. – 23.09.2010<br />
DMS EXPO, Köln<br />
Fachmesse und -konferenz für Enterprise<br />
Content- und Dokumentenmanagement<br />
Tel.: +49 221 8212376<br />
www.dms-expo.de<br />
28.09 – 30.09.2010<br />
FachPack + LogIntern, Nürnberg<br />
Fachmesse für Verpackungslösungen +<br />
Fachmesse für Interne Logistik<br />
Tel.: +49 911 86068658<br />
www.logintern.de<br />
www.fachpack.de<br />
05.10. – 08.10.2010<br />
Security, Essen<br />
Weltmarkt für Sicherheit + Brandschutz<br />
Tel.: +49 201 7244229<br />
www.security-messe.de<br />
12.10. – 15.10.2010<br />
VIENNA-TEC, Wien<br />
Int. Fachmesse für die Industrie<br />
Tel.: +43 1 727200<br />
www.vienna-tec.at<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
09<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
26<br />
26<br />
27<br />
28<br />
29<br />
30<br />
VORSCHAU 2011<br />
OKTOBER 2010<br />
NOVEMBER 2010<br />
20 .10. – .22.10.2010<br />
27. Deutscher Logistik-Kongress,<br />
Berlin<br />
Veranstaltet von der BVL<br />
Tel.: +49 421-173840<br />
www.bvl.de<br />
09.11. – 11.11.2010<br />
VISION, Stuttgart<br />
Int. Fachmesse für industrielle<br />
Bildverarbeitung und<br />
<strong>Ident</strong>ifikationstechnologien<br />
Tel.: +49 711/18560-2374<br />
www.vision-messe.de<br />
09.11. – 12.11.2010<br />
Electronica, München<br />
components, systems and applications<br />
Tel.: +49 89/949-11458<br />
www.messe-muenchen.de<br />
17.11. – 20.11.2010<br />
MEDICA, Düsseldorf<br />
Weltforum der Medizin – Int. Fachmesse<br />
mit Kongress<br />
Tel.: +49 211-4560-529<br />
www.medica.de<br />
23. – 25.11.2010<br />
SPS/IPC/DRIVES, Nürnberg<br />
Int. Fachmesse und Kongress für elektrische<br />
Automatisierungstechnik<br />
Tel.: +49 711/61946-0<br />
www.mesago.de/sps<br />
08.02. – 10.02.2011<br />
LogiMAT, Stuttgart<br />
Int. Fachmesse für Distribution, Material-<br />
und Informationsfluss<br />
Tel.: +49 89 32391-253<br />
www.euroexpo.de<br />
Weitere Termine:<br />
www.ident.de<br />
VORSCHAU 2011<br />
26.02. – 02.03.2011<br />
EuroShop, Düsseldorf<br />
The Global Retail Trade Fair<br />
Tel.: +49 211 456001<br />
www.euroshop.de<br />
01.03. – 05.03.2011<br />
CeBIT, Hannover<br />
Der Marktplatz Nr. 1 des digitalen<br />
Business<br />
Tel.: +49 511 89-0<br />
www.cebit.de<br />
04.04. – 08.04.2010<br />
HANNOVER MESSE, Hannover<br />
Tel.: +49 511 89-0<br />
www.hannovermesse.de<br />
05.04.-07.04.2011<br />
EURO ID 2011, Berlin<br />
7. Int. Fachmesse & Wissensforum für<br />
Auto-ID Technologien<br />
IBC EUROFORUM<br />
Tel.: +49 211 9686-3754<br />
www.euro-id-messe.de<br />
02.05. – 06.05.2011<br />
CeMAT 2011, Hannover<br />
Weltmesse für Intralogistik<br />
Tel.: +49 511 89-0<br />
www.cemat.de<br />
10.05. – 13.05.2011<br />
TRANSPORT LOGISTIC, München<br />
Int. Fachmesse für Logistik, Telematik<br />
und Verkehr<br />
Tel.: +49 89 949-20720<br />
www.transportlogistic.de<br />
12.05. – 18.05.2011<br />
interpack, Düsseldorf<br />
Process und Packing<br />
Tel.: +49 211 4560-01<br />
www.interpack.de<br />
termine 73<br />
ident 4/10
74<br />
inserentenverzeichnis<br />
Themenplan ident 2010*<br />
Ausgabe 5<br />
06.09.<br />
Ausgabe 6<br />
18.10.<br />
Ausgabe 7<br />
22.11.<br />
Jahrbuch ident<br />
Jahrbuch 15.12.<br />
2011<br />
ident Anwendungsgebiet Technologieschwerpunkt Messen und Veranstaltungen<br />
Verpackung<br />
Produktsicherheit<br />
Handel & Distribution<br />
Gesundheitswesen<br />
Mobilität<br />
Tracking & Tracing<br />
* Themen unter Vorbehalt<br />
Das Leistungsprofil<br />
der Auto-ID Branche<br />
Neue Verlagsanschrift!<br />
FachPack & LogIntern Spezial<br />
Smartcards<br />
Kommissionierung<br />
Drucken & Applizieren<br />
Logistiksoftware Spezial<br />
Mobile-Tagging<br />
Intelligente Objekte<br />
Artikelsicherung (EAS & RFID)<br />
Barcode (1D/2D) Spezial<br />
Datenfunk<br />
Industriescanner & Drucker<br />
Near Field Communication (NFC)<br />
Firmenpräsentationen<br />
Fachbeiräge (Barcode, RFID, etc.)<br />
Stand der Technik & Standards<br />
Anbieterverzeichnis & Auto-ID Glossar<br />
Mit Wirkung zum 01.07.2010 wird der Firmensitz der <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH<br />
von Rödermark nach Dortmund verlegt. Die neue Verlagsanschrift lautet dann:<br />
Durchstr. 75<br />
44265 Dortmund<br />
Tel.: +49 231 72546092<br />
Fax: +49 231 72546091<br />
E-Mail: mail@ident.de<br />
Web: www.ident.de<br />
Inserentenverzeichnis<br />
Balluff 43<br />
Carema 5<br />
Casio 39<br />
Datalogic Automation / HIV-Hoffmann 45<br />
Datalogic Scanning / HIV-Hoffmann 11<br />
Deister 41<br />
FachPack Messe 9<br />
Harting 25<br />
IIE 47<br />
Ingram Micro 13, 4. Umschlagseite<br />
LogiMAT 61<br />
Motorola 7<br />
Siemens Titelseite<br />
Warok 2. Umschlagseite<br />
ident 4/10<br />
FachPack + LogIntern (28.09. – 30.09.)<br />
Security (05.10. – 08.10.)<br />
Dt. Logistik-Kongress (20.10. – 22.10.)<br />
VISION (09.11. – 11.11.)<br />
Electronica (09.11. – 12.11.)<br />
MEDICA (17.11. – 20.11.)<br />
SPS/IPC/DRIVES (23.11. – 25.11.)<br />
LogiMAT (01.03. – 03.03.2011)
Abo<br />
Mit dem ABO<br />
immer im Vorteil !<br />
Die ident kommt sieben mal im Jahr<br />
sowie ein Jahrbuch der Branche<br />
direkt ins Haus.<br />
Sie erhalten kompetent aufbereitete<br />
Anwendungsberichte, aktuelle<br />
Fachinformationen, ausführliche<br />
Produkt be schrei bungen und<br />
Branchen news aus dem gesamten<br />
Bereich der Automatischen<br />
<strong>Ident</strong>ifikation und Datenerfassung.<br />
Die ident verbindet branchenübergreifend<br />
Informationen aus Wissenschaft,<br />
Industrie und Anwendung.<br />
Ein gut strukturiertes Anbieterverzeichnis<br />
– der ident Markt – sorgt<br />
für den direkten Draht zur Branche.<br />
<strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH<br />
ident-Leserservice<br />
Heinrich-Heine-Straße 5<br />
D-63322 Rödermark<br />
Tel.: +49 6074 920881<br />
Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de<br />
Internet: www.ident.de<br />
ident<br />
ident Abonnement<br />
Bitte liefern Sie mir ab sofort die ident zum Abo-Preis<br />
von € 70,– im Jahr inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten<br />
(= 7 Ausgaben und ein Jahrbuch). Das Abo verlängert<br />
sich nur dann um ein Jahr, wenn es nicht 8<br />
Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres gekündigt wird.<br />
_______________________________________<br />
Firma<br />
_______________________________________<br />
Name<br />
_______________________________________<br />
Vorname<br />
_______________________________________<br />
Position<br />
_______________________________________<br />
Branche<br />
_______________________________________<br />
E-Mail<br />
_______________________________________<br />
Straße / Postfach<br />
_______________________________________<br />
PLZ / Ort<br />
_______________________________________<br />
Datum / 1. Unterschrift<br />
Garantie: Diese Vereinbarung kann innerhalb von<br />
10 Tagen schriftlich bei der <strong>Ident</strong> Verlag & Service<br />
GmbH widerrufen werden.<br />
Gesehen, gelesen, unterschrieben<br />
_______________________________________<br />
Datum / 2. Unterschrift<br />
Sie zahlen erst nach Erhalt der Rechnung oder per<br />
Bankeinzug:<br />
_______________________________________<br />
Kontonummer<br />
_______________________________________<br />
Bankinstitut / Bankleitzahl<br />
inserentenverzeichnis<br />
Impressum<br />
ident<br />
Das führende Anwendermagazin für<br />
Automatische Datenerfassung & <strong>Ident</strong>ifikation<br />
Es erscheinen 7 Ausgaben und ein Jahrbuch pro Jahr.<br />
Offizielles Organ der AIM-D e. V.<br />
Herausgeber:<br />
<strong>Ident</strong> Verlag und Service GmbH<br />
Heinrich-Heine-Str. 5, 63322 Rödermark, Germany<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de, Internet: www.ident.de<br />
Chefredakteur:<br />
Dipl.-Ing. Thorsten Aha (V.i.S.d.P)<br />
Durchstr. 75, 44265 Dortmund, Germany<br />
Tel.: +49 231 72546090, Fax: +49 231 72546091<br />
E-Mail: aha@ident.de<br />
Redaktion:<br />
Tim Rösner<br />
Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />
Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />
Maria Meriemque-Aha (Marketing)<br />
Verlagsleiter:<br />
Eckhard von der Lühe<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de<br />
Anzeigenleiter:<br />
Bernd Pohl<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: pohl@ident.de<br />
Abo-/Leserservice:<br />
Karin von der Lühe<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de<br />
Redaktionsbeirat:<br />
Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />
Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />
Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />
Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />
und interdisziplinäre Systemforschung<br />
Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />
Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />
Herstellung: Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg<br />
Gestaltung und Umsetzung:<br />
RAUM X – Agentur für kreative Medien<br />
Huckarder Straße 12, 44147 Dortmund, Germany<br />
Tel.: +49 231 84796035, Fax: +49 231 84796036<br />
E-Mail: mail@raum-x.de, www.raum-x.de<br />
Bezugsbedingungen:<br />
Jahresabonnement Euro 70,- und Einzelheft außerhalb des Abonnements<br />
Euro 12,- zuzüglich Versandkosten, inkl. 7% MwSt. Ausland auf Anfrage.<br />
Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, falls nicht 8<br />
Wochen vor Ende des Bezugsjahres die Kündigung erfolgt ist.<br />
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Rödermark.<br />
© <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH, Rödermark.<br />
ident ist eine eingetragen Marke der <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH.<br />
Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen<br />
sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen<br />
Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustim mung des Verlages unzulässig<br />
und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzungen,<br />
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen<br />
Systemen. Der Verlag gestattet die Übernahme von ident-Texten in Datenbestände,<br />
die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers bestimmt<br />
sind. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken bedarf der<br />
schriftlichen Zustimmung durch die <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH.<br />
Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des jeweiligen<br />
Autors wieder und decken sich nicht notwendigerweise mit der Auffassung<br />
der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit<br />
vollständiger Anschrift / E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen.<br />
Die ident-Redaktion und die <strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />
übernehmen trotz sorgfältiger Beschaffung und Bereitstellung keine Gewähr für<br />
die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der Inhalte. Für den Fall, dass<br />
in ident unzutreffende Informationen veröffentlicht oder in Programmen oder<br />
Datenbanken Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober<br />
Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht.<br />
Alle Anbieter von Beiträgen, Fotos, Illustrationen stimmen der Nutzung in der<br />
Zeitschrift ident, im Internet und auf CD-ROM zu. Alle Rechte einschließlich<br />
der weiteren Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken liegen bei der <strong>Ident</strong><br />
Verlag & Service GmbH, Rödermark. Für Unverlangt eingesandte Manuskripte<br />
und Fotomaterial wird keine Haftung übernommen und können von<br />
der Redaktion nicht zurückgesandt werden.<br />
Bestellungen beim Buch- oder Zeitschriftenhandel oder<br />
beim Verlag, ISSN 1432-3559<br />
Erklärung gem. § 5 des hessischen Pressegesetzes:<br />
<strong>Ident</strong> Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />
ISSN 1432-3559
76<br />
inserentenverzeichnis<br />
Alles passt perfekt zusammen.<br />
Intermec bietet als einziger Hersteller<br />
ein komplettes Auto-ID Produktportfolio.<br />
Dazu gehören Scanner, mobile Computer,<br />
Barcode-Drucker (mobil und<br />
stationär) und Media, WLAN, RFID<br />
(mobile und fest verbaute RFID Lesegeräte,<br />
RFID Drucker, Tags & Labels),<br />
Service & Support.<br />
Intermec verfügt über mehr als 40 Jahre<br />
Erfahrung in diesem Markt und hält<br />
im Bereich RFID weltweit die meisten<br />
Patente.<br />
Work with the specialists<br />
Better<br />
together<br />
Auto-ID von Intermec<br />
Ingram Micro Distribution GmbH I DC/POS Division Germany<br />
Weberstraße 2<br />
DE-49134 Wallenhorst<br />
Tel. +49 54 07 - 83 43 - 0<br />
Fax +49 54 07 - 83 43 - 50<br />
dcpos@ingrammicro.de<br />
www.ingrammicro-dcpos.de