Gemeinsam sind wir stark Gemeinsam sind wir stark

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dlz Leben

154 I Landwirtin des Monats

dlz agrarmagazin ◾ Oktober 2012

Gemeinsam

sind wir stark

Landwirtin des Monats Essen kochen, Wäsche waschen und vielleicht

noch die Belege für die Buchführung sortieren – das war gestern. Frauen

in landwirtschaftlichen Unternehmen durchbrechen immer mehr alte

Rollenklischees. Und mit ihren besonderen Eigenschaften schreiben sie

häufig Erfolgsgeschichten. Ute Volquardsen ist eine dieser Powerfrauen.


Foto: Homann

Er ist über 3 m hoch, rund 5,5 m lang

und 2,5 m breit. Mit 14 t Eigengewicht

bietet er viele Annehmlichkeiten

wie geräumige Fahrerkabine, Klimaanlage,

Radio und Bluetooth-Schnittstelle.

Verschiedene Getriebevarianten sorgen

für den Bedien- und Fahrkomfort. Solche

leistungsstarken und mächtigen, aber

auch mit intelligenter Power ausgestatteten

Traktoren begeistern Ute Volquardsen. Die

Landwirtin aus Reußenköge, direkt am

nordfriesischen Wattenmeer, lenkt gerne

einen Trecker. „Das ist einfach meine

Leidenschaft “, schwärmt sie. Gemeinsam

mit Gerhard und Momme Volquardsen

bewirtschaftet die Unternehmerin einen

600-ha-Betrieb mit Schweinemast und

Hühnerhaltung. Leider kann sie ihrer Leidenschaft

nicht so oft nachgehen, wie sie

gerne möchte. Gerade dann, wenn auf dem

Acker Hochsaison herrscht, kümmert sich

Ute Volquardsen darum, dass vieles auf

dem Betrieb rund läuft, so zum Beispiel

in der Hochphase des Erntealltags. „Über

ein Drittel der Ackerflächen liegen 18 km

entfernt. Dann fahren drei Kornfahrer mit

jeweils zwei Anhängern den Weizen zum

Hof “, erklärt die Landwirtin. „Der Weg

geht an Schlüttsiel vorbei, am Fähranleger,

wo in der Urlaubszeit richtig Hochbetrieb

herrscht. Gleichzeitig wird auf den abgeernteten

Feldern gepflügt und gekreiselt,

anschließend mit dem Rapsdrillen begonnen.

Auf anderen Schlägen kommt die

Strohpresse zum Einsatz. Die Großballen

werden direkt auf die Anhänger der Kunden

verladen“, beschreibt Ute Volquardsen

einen turbulenten Erntealltag. An solchen

Tagen ist sie beinahe ausnahmslos mit der

Versorgung aller Arbeitskräfte beschäftigt.

„Zwischendurch bleibt nur Zeit für Springeraufgaben:

Ersatzteile holen, Feuchtigkeitsproben

nehmen, Eier sortieren oder

als Mähdrescherbegleitfahrzeug zu fungieren.

So etwas wird zwischendurch erledigt.

Schneller Überblick

Nicht umsonst heißt es, Frauen sind

multitaskingfähig! Sie führen landwirtschaftliche

Betriebe, sind Familienmanager,

engagieren sich als Unternehmerinnen im

Ehrenamt, sind für das Wohlergehen der

Mitarbeiter zuständig und managen häufig

zusätzliche Einkommensstandbeine im Unternehmen.

Frauen haben einfach enormes

unternehmerisches Potenzial. Gleichzeitig

bringen sie Elan, eine Menge Engagement

und ganz viel Energie, aber auch das nötige

Gespür für ihr Gegenüber mit.

Ute Volquardsen ist eine von Ihnen. Sie

ist unsere Landwirtin des Monats!

Da ich aber das Essen auf die Felder zu

verschiedenen Anlaufstellen bringe, ist es

sehr intensiv.“ An manchen Tagen ist es

eine regelrechte logistische Herausforderung,

denn auch der Rundum-Service für

die Nachtschichten muss gesichert sein.

„Das ist für die Moral und die Motivation

der Mitarbeiter sehr wichtig. Im Laufe

der Saison spürt man das immer stärker“,

erklärt die Landwirtin.

Klima und Boden

erfordern Schnelligkeit

Die Ernte- und Aussaatzeit ist im hohen

Norden relativ kurz. Die schweren Böden

und die kurzen Vegetationszeiten

fordern das ganze Können des Teams der

Volquardsen GbR mit vier Standorten in

der Gemeinde. Der Stammbetrieb liegt im

Sönke-Nissen-Koog in der Gemeinde Reußenköge.

„Die größtenteils jungen Marschböden

haben zwar eine überwiegend hohe

Bodenqualität mit 75 bis 96 Bodenpunkten,

aber wegen des kühlen maritimen Klimas

beginnt die Ernte im Sommer später als

Landwirtin des Monats I 155

Die drei Kinder Momme, Gyde und Marten

verstehen sich prächtig und helfen gerne mit.

in anderen Regionen. Im Herbst sollte die

Aussaat möglichst bis Anfang Oktober

abgeschlossen sein, weil die Böden später

oft zu nass und zu kalt sind“, erklärt die

Unternehmerin. Da müsse die Schlagkraft

einfach groß sein. Das erkläre auch die

eigene relativ hohe Maschinenausstattung.

Bis auf das Gülle fahren würden alle Feldarbeiten

selbst ausgeführt.

Eine weitere Besonderheit ist die Fruchtfolge:

Nach dreimal Weizen kommt einmal

Raps. „Das Getreide wird nach Bedarf

selbst getrocknet und teilweise eingelagert“,

erklärt die Landwirtin. An allen Standorten

sind Lagerkapazitäten vorhanden. Insgesamt

können über 4.360 t Getreide gelagert

werden, um es dann nach und nach

vermarkten zu können. An zwei Betrieben

sind Durchlauftrockner mit 6 beziehungsweise

6,5 t/h Leistung vorhanden.

Neben dem Traktorfahren mag Ute Volquardsen

die Eiertouren. Den Kontakt mit den

Endverbrauchern findet sie spannend.

www.dlz-agrarmagazin.de

Foto: Volquardsen

Foto: Homann


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156 I Landwirtin des Monats

Gemeinsam sind sie einfach ein starkes Team: Ute Volquardsen mit

ihren beiden Söhnen.

Die besonderen Klima- und Bodenbedingungen

sind das eine. Auch die

Architektur der Höfe ist nicht minder

außergewöhnlich. Alle Höfe haben trotz unterschiedlicher

Größe ähnliche Grundrisse,

weiße Wände und grüne Dächer. Die Höfe

haben Einzellage. Der Koog ist benannt

nach Sönke Nissen. Nissen wanderte von

Nordfriesland nach Deutsch-Südwestafrika

ausund fand dort Diamanten. Er kehrte

reich nach Deutschland zurück. Nissen

spendete große Summen für die Eindeichung

des neuen Koogs, starb aber 1923

vor Beginn des Deichbaus (1924 bis 1926).

Die Familie Nissen erhielt als Entschädigung

für den finanziellen Einsatz sieben

Höfe. Einer der Höfe ist Elisabethbay, den

Ute Volquardsen bewohnt. Insgesamt ist

der Sönke-Nissen-Koog 1.200 ha groß.

Die Region ist dünn besiedelt, das Gemeindeleben

aktiv. „Mit sieben Einwohnern

pro Quadratkilometer kennt jeder

jeden. Aber alle sind, wenn es sein muss,

dlz agrarmagazin ◾ Oktober 2012

Foto: Homann

füreinander da. Die Landschaft prägt die

Menschen“, bringt es Ute Volquardsen

auf den Punkt. Gebürtig stammt die gelernte

Hauswirtschaftsleiterin von einem

landwirtschaftlichen Betrieb aus Bad Oldesloe

in Schleswig-Holstein. Seit 1985

ist sie Landwirtin. „Seit der Geburt der

Kinder bin ich voll im landwirtschaftlichen

Betrieb integriert“, erklärt die 47-Jährige.

Ihre drei Kinder, Marten (26), Momme (25)

und Gyde (23) sind inzwischen erwachsen,

helfen aber alle gerne auf dem Betrieb mit.

„Momme hat Landwirtschaft in Rendsburg

studiert, ist in die Volquardsen GbR

mit eingebunden und baut sein eigenes

Standbein mit der Hühnerhaltung und

Eiervermarktung auf.“ Seine Mutter unterstützt

ihn hier jederzeit. „Als mein Sohn

in der Lehre, im Studium oder im Ausland

war, war ich jeden Tag im Hühnerstall und

habe die Eiervermarktung übernommen.“

Für den Sönke-Nissen-Koog ist der

Außendeich typisch. Hier weiden Schafe.

In der Ernte ist die agile Landwirtin immer auf dem Sprung: Da

gehört auch Getreideschaufeln dazu!

Foto: Homann

Das macht die sympathische Frau auch

heute noch gerne. „Die Eiertouren sind

einfach mein Ding. Ich mag den Kontakt

zu den Verbrauchern“, schmunzelt Ute

Volquardsen.

Vom Büro aus alles im Griff

Ihr Hauptaugenmerk gilt der Büroarbeit

für die Volquardsen GbR. „Ich mache die

Buchführung genauso wie die monatlichen

Auswertungen der Schweinemast.

Ich erfasse sämtliche Daten für die Ackerschlagkartei.

In vielen Excel-Listen vergleiche

ich jeweils die Preise für Futter oder

Spritz- und Düngemittel“, so Volquardsen.

„Wir haben mehrere Betriebe, verschiedene

Betriebsformen und auch eine Maschinen

GbR, die sämtliche Arbeiten in unseren anderen

Betrieben erledigt, aber auch Lohnarbeit

verrichtet. So arbeitet eine Maschine

der GbR nicht nur für die eigenen Betriebe,

sondern auch im Lohn. Darum schreibe ich

nicht nur Rechnungen an andere Kunden,

sondern auch recht viele innerbetrieblich“,

erklärt die Unternehmerin.

Ute Volquardsen unterstützt ihre Kinder,

führt das landwirtschaftliche Unternehmen

und setzt sich für zusätzliche

Einkommensstandbeine ein. Dazu zählt

neben der Eiervermarktung die Erzeugung

regenerativer Energien mit Windrädern

und Fotovoltaik. Die Unternehmerin engagiert

sich im Ehrenamt und für den Berufsstand.

So setzt sie sich für die Interessen

des Vereins der landwirtschaftlichen

Fachschüler und die Fördergemeinschaft

Nachhaltiger Landwirtschaft ein, ist in den

Buchführungsverband einberufen worden

und arbeitet als bus-Trainerin für die Andreas

Hermes Akademie. „Landwirtschaft

ist für mich mehr als ein Beruf. Es ist eine

Leidenschaft, die einen nicht mehr loslässt

und sehr befriedigt. Wir sehen oft, was wir

am Tag geleistet haben“, beschreibt sie ihren

Foto: Homann


Die Höfe wurden alle nach Entwürfen des

Architekten Heinrich Stav gebaut, ganz im

Stil der Farmhäuser in Deutsch-Südwest.

Traumberuf. Ihre Selbstständigkeit und

das unternehmerische Handeln möchte sie

nicht missen. „Landwirtschaft hat viel mit

Verantwortung zu tun. Wir produzieren

hochwertige Lebensmittel, erhalten aber

gleichzeitig die Kulturlandschaft und leben

in und mit der Natur.“ Und das mache

wohl den besonderen Reiz aus. „Ich bin

ganz kribbelig, wenn die Ernte beginnt. Es

liegt eine besondere Stimmung in der Luft,

wie bei einem Jagdhund kurz vor der Jagd.“

Auch werden Kindheitserinnerungen wach.

„Es riecht genauso wie früher“, schwärmt

die Landwirtin.

Als landwirtschaftliche Unternehmerin

schätzt sie das Team um sich herum. Beide

Betriebsleiter, die mithelfenden Kinder,

Mitarbeiter, Auszubildende und Erntehelfer

– das müsse schon eine eingespielte

Truppe sein, die miteinander harmoniere.

„Mir liegt viel an einem guten Miteinander.

Wir können nicht alles selbst machen, aber

allen soll die Arbeit auch Spaß machen“,

betont Ute Volquardsen mit Nachdruck.

Überzeugt ist sie, dass Landwirtschaft

ein gutes Image benötigt. „Allerdings ist

es nur schwer messbar, ob es einen unmittelbaren

Erfolg gibt.“ Aber es müsse

zur Selbstverständlichkeit aller gehören,

gemeinsam daran zu arbeiten. „Unser Auftreten

ist ein Stilmittel für den Erfolg. Es

hilft bei Bankgesprächen, mit Händlern

oder auch mit dem Verbraucher. Wir sollten

so in der Öffentlichkeit erscheinen, wie

wir gesehen werden wollen“, appelliert sie

an Berufskollegen.

Eine Frau, die sich im Betrieb

und privat engagiert

Ute Volquardsen ist überzeugt: Ein Ehrenamt

bereichert. Es bringt einen sowohl

privat als auch betrieblich weiter. Sie ist

selbst von der Gemeinde- bis zur Bundesebene

in verschiedenen berufsständischen

Foto: Homann

Person und Betrieb

Beruflicher Werdegang, Familie:

Ute Volquardsen (47) hat die Ausbildung

zur Hauswirtschaftsleiterin absolviert. Sie ist

seit 1985 Landwirtin. Ihre drei Kinder Marten

(26), Momme (25) und Gyde (23) helfen in

Arbeitsspitzen mit. Momme ist in den Betrieb

eingestiegen.

Arbeitskräfte:

Gerhard und Ute Volquardsen (jeweils mit eigenen

Betriebsstandorten und in Form einer GbR),

alle Kinder (wenn sie da sind), zwei Mitarbeiter,

ein Auszubildender und Erntehelfer.

Lage des Betriebs:

Zwischen Husum und Niebüll in Nordfriesland

(Schleswig-Holstein), der Stammbetrieb liegt im

Sönke-Nissen-Koog, 700 m hinter dem Deich.

Die jährlichen durchschnittlichen Niederschläge

liegen zwischen 700 und 800 mm.

Organisationen tätig. „Ehrenamt bedeutet

Arbeit, aber sehr oft auch Anerkennung.

Es ist nicht nur geben, sondern auch nehmen!

Ehrenamtliches Engagement bedeutet

auch, den Blick über den Tellerrand zu

werfen. Wir beschäftigen uns dann mit

Dingen, um die wir uns sonst wohl nicht

kümmern würden.“

Ein weiteres Plus sei, das eigene Netzwerk

ausbauen zu können. „Geteilte Freude

ist doppelte Freude. Durch Anregungen

anderer bekommen wir immer wieder

neue Ideen oder Denkanstöße“, erklärt

die lebensfreudige Unternehmerin. Es sei

einfach spannend, dadurch viele Menschen

kennen zu lernen. „In der Landwirtschaft

ist die Welt doch so klein. Irgendjemand

kennt immer irgendjemanden, man kommt

unter Berufskollegen sofort ins Gespräch.

Ehrenämter und Positionen

• Trainerin bei der Andreas-Hermes-Akademie

(AHA),

• Verband landwirtschaftlicher Fachbildung

in Schleswig-Holstein,

• Verein Landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen

des Kreises Nordfriesland,

• Vertreterin in der Landwirtschaftskammer,

• Landwirtschaftlicher Buchführungsverband,

• Fördergemeinschaft für nachhaltige Landwirtschaft

(FNL),

• Bund Deutscher Schiedsfrauen und

Schiedsmänner (BDS),

• Hobby: Fahrradfahren, Handballgucken,

Musik von Herbert Grönemeyer, Gartenarbeit

ein gutes Buch lesen!

Landwirtin des Monats I 157

Kennzahlen des Betriebs:

Marktfruchtbetrieb, 600 ha Ackerbau

(Winterweizen, Raps), die Flächen konnten

im Laufe der Jahre durch Zupachtung zu einer

zukunftsfähigen Größe ausgedehnt werden.

Die Böden sind größtenteils sehr fruchtbare

junge Marschböden mit 75 bis 96 Bodenpunkten.

Tierhaltung:

8.500 verkaufte Mastschweine, 900 Legehennen

in Bodenhaltung. Die Legehennenhaltung

wird künftig ausgebaut.

Ein zusätzliches Standbein des Betriebs

ist die Erzeugung regenerativer Energien mit

Windrädern (Bürgerwindpark in Reußenköge,

Beteiligung an Windparks in Brandenburg und

in Mecklenburg-Vorpommern) und Fotovoltaik

(141 kWp und 50 kWp). kh

Überall ist es natürlich anders, andere

Bräuche und Sitten! Doch Landwirte sind

sich schon sehr ähnlich“, so ihre Erfahrung

als bus-Unternehmenstrainerin.

Ein besonderes Anliegen von Ute Volquardsen

ist die Fachbildung im Agrarbereich.

Auf Landesebene und in Nordfriesland

gestaltet sie maßgeblich die

Vorstandsarbeit dieser Interessensgruppe.

„Eine gute Ausbildung ist das A und O, aber

man muss immer noch einen draufsetzen.

Ein Auslandsaufenthalt fördert die Selbstständigkeit“,

rät die erfahrene Fachfrau dem

landwirtschaftlichen Nachwuchs. Wichtig

sei, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen.

„Mutig und konsequent zusein, klare Ziele

zuformulieren, Selbstvertrauen zuhaben

und entscheidungsfreudig zu sein, zählen

genauso dazu, wie sich auch entspannen

zu können“, nennt Volquardsen einige der

Erfolgsdisziplinen. Der große Unterschied

mache letztendlich der Mensch selbst, denn

der Mensch stehe auf jedem Betrieb im Mittelpunkt!

Er soll selbst innovativ und kreativ

sein und die Chancen nutzen. Daher

sei es wichtig, die produktive Zeit für den

Betrieb zu nutzen. „Ruhig die anfängliche

Arbeitskraft und die Erfahrung der Eltern

nutzen. Sich Zeit und das Bewusstsein nehmen,

am Betrieb und nicht nur im Betrieb

zu arbeiten“, so ihr Tipp für den Landwirt

von morgen.

Mit Blick auf die Zukunft für die Volquardsen

GbR sieht die engagierte Frau

eher eine Optimierung der Betriebsabläufe.

„Wir werden wohl weniger Schweine

mästen, dafür die Hühnerhaltung weiter

ausbauen. Ansonsten gilt es, an den feinen

Stellschrauben zu drehen, um Betriebsabläufe

zu optimieren!“ kh

www.dlz-agrarmagazin.de

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