studien handbuch 2010 - Medienwissenschaften - Hochschule für ...

mewi.hbk.bs.de

studien handbuch 2010 - Medienwissenschaften - Hochschule für ...

studien

handbuch

hbk braunschweig

bachelor

koMMunikationsdesign

2010

ba


inhalt

2


Vorwort

ba koMMunikationsdesign

Allgemeine Ausbildungsziele und das Qualifikationsprofil der AbsolventenInnen

Haupt- und Nebenfachkombinationen, Informationen zum Studium, Studienverlauf

Selbststudium, Lehrangebote, Zugang zu Veranstaltungen

Modulprüfung

Kritik, Probleme und Ansprechpartner,Ansprechpartner Prüfungen,

Praktische Module im Kommunikationsdesign

Praktische Module im Nebenfach Zeitbasierte Medien

Modul Projekt im Hauptfach Kommunikationsdesign

oder dem Nebenfach Zeitbasierte Medien

Beispielhafter Studienverlauf für das Hauptfach Kommunikationsdesign

Fachnaher Professionalisierungsbereich im Hauptfach Kommunikationsdesign

Beispielhafter Studienverlauf für das Nebenfach Kommunikationsdesign (HF Industrial Design)

Designwissenschaft II im Nebenfach Kommunikationsdesign (HF Industrial Design)

Beispielhafter Studienverlauf für das Nebenfach Kommunikationsdesign

(HF Darstellendes Spiel / Kunstvermittlung / Medienwissenschaften / Kunstwissenschaft)

Beispielhafter Studienverlauf für das Nebenfach Zeitbasierte Medien

Designwissenschaft III im Nebenfach Zeitbasierte Medien

Praktikum Kommunikationsdesign, Auslandsstudium

Auslandsstudium im Hauptfach Kommunikationsdesign

Auslandsstudium im Nebenfach Zeitbasierte Medien, Bachelorarbeit

Arbeitsräume Kommunikationsdesign

beispielhafte studienVerläufe in schaubildern

Hauptfach Kommunikationsdesign, Nebenfach Zeitbasierte Medien

Hauptfach Kommunikationsdesign, Nebenfach Industrial Design

Hauptfach Kommunikationsdesign, Nebenfach Medienwissenschaften

Nebenfach Kommunikationsdesign, Hauptfach Industrial Design

Nebenfach Kommunikationsdesign, Hauptfach Darstellendes Spiel / Kunstvermittlung /

Medienwissenschaften / Kunstwissenschaft

werkstätten

Medienlabor / Institut für Medienforschung (IMF), Papierverarbeitung und Buchbinden,

Fotostudio, Analoges Fotolabor (schwarz/weiß und Farbe)

Digitale Bildbearbeitung / Bildtechnik – Scan, Computerlabor KD,

Typografie und Layout (Hand- und Computersatz), Druckerei (Hochdruck)

Hinweise zur Nutzung der Werkstätten

MasterstudiuM

Studieninhalte Master Communication Arts

Zugangsvoraussetzungen des Master Communication Arts

Ausbildungsziele des Master Communication Arts

Impressum

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Vorwort

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liebe studentin, lieber student,

herzlich willkoMMen zuM studiuM

des bachelor koMMunikationsdesign

Die kommenden sechs Semester werden voller

neuer Eindrücke und Erfahrungen sein, nicht

nur in fachlicher Hinsicht. Das gehört zum

Studium und ist schon gar nicht von einem

künstlerisch-gestalterischen Fach zu trennen.

Unabhängig davon ob Sie sich für das Hauptfach

oder Nebenfach immatrikuliert haben,

werden Sie sich vermutlich bereits etwas über

die Inhalte, Angebote und Ziele Ihres Designstudienfaches

informiert haben.

Trotzdem wird vieles neu, verwirrend und

manches sogar ungewöhnlich erscheinen –

Sie werden sich entscheiden müssen.

Das erste Studienjahr ist daher von uns stark

vorstrukturiert. Erst mit dem dritten Semester

können (und müssen) Sie sich entscheiden,

was und wie Sie studieren möchten.

Diese Broschüre soll Ihnen bei den nächsten

Schritten helfen. Scheuen Sie sich bitte nicht,

bei weiterhin offenen Fragen auch die Professo r-

Innen, Lehrbeauftragten, Werkstattleiter-

Innen oder Angestellten der Fachkommission

Gestaltung anzusprechen. Wir sind stolz auf

die relativ kleine Anzahl an jährlichen Studienplätzen

im Gestaltungsbereich, denn wir halten

die individuelle Ausbildung Ihrer Stärken für

wichtiger als eine möglichst hohe Zahl von

Studierenden. Für den ersten Infor mationsaus

tausch werden einschlägige Einführungsveranstaltungen

angeboten. Nutzen Sie jede

sich bietende Gelegenheit, die Mit-Studierenden

anderer Fachgebiete nach deren Erfahrungen

und Lösungswegen zu befragen.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Erfolg

und hoffen, dass Sie Ihre Studienzeit in

Braunschweig in persönlicher und fachlicher

Hinsicht bildet.

Ihre Fachkommission Gestaltung

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a

koMMunikationsdesign

(bachelor of arts)

fachspezifische inforMationen

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allgeMeine ausbildungsziele

und das Qualifikationsprofil der

absolVenten / innen

Der seit 2008 akkreditierte Bachelor-Studiengang

bietet Ihnen einen ersten berufsqualifizierenden

Abschluss. Gleichzeitig befähigt er

zum gestalterischen und wissenschaftlichen

Anschlussstudium in gestaltungsorientierten

Master-Studiengängen. DesignerInnen arbeiten

als An gestellte, als Selbstständige oder als freie

Mitarbeiter. Im Bereich der Agenturen geht der

Trend zur/zum festen freien MitarbeiterIn.

Konzeptionsfähigkeiten, allgemeine und

spe zielle Methodenkenntnis, Analysefähigkeit,

Grundfähigkeiten im selbstständigen gestalterischen

und wissenschaftlichen Arbeiten,

Projekterfahrung, Team- und Gruppenarbeit,

Präsentation und Diskussion der eigenen

Ideen, interdisziplinäres Denken verbunden

mit Grundkenntnissen in der praktischen

Anwendung sind die übergeordneten Ziele

dieses Studiengangs. Im Kommunikationsdesign

findet sich dies in einer engen Verzahnung

von Lehre und Forschung wieder und in

der besonderen Betonung einer experimentellforschenden

Arbeitsweise.

haupt- und nebenfachkoMbinationen

Alle Erstsemester des Bachelor Kommuni -

kationsdesign sind automatisch für das

Nebenfach Zeitbasierte Medien angemeldet;

es beginnt mit dem dritten Semester.

Sofern Sie das Nebenfach wechseln möchten,

können Sie das bis zum Ende der Vorlesungszeit

des zweiten Semesters beim Prüfungsamt

der HBK schriftlich tun. Folgende Nebenfächer

stehen zur Auswahl:

– NF Zeitbasierte Medien

– NF Industrial Design

– NF Medienwissenschaften

– NF Kunstwissenschaft

inforMationen zuM studiuM

Alle relevanten Informationen sind auch auf

der Webseite des Studienganges (www.hbk-bs.de

› Studiengänge › Kommunikationsdesign › Studium

› Bachelor). Hier finden Sie das Modulhandbuch

mit den verbindlichen Studienanforderungen.

Zusätzlich gibt es dort Grafiken und

Stunden pläne, die als beispielhafte Lösungen

angelegt sind. Diese sind nicht verbindlich,

sondern zeigen einen gangbaren Weg durch

das Studium.

studienVerlauf

Die Studierenden stellen sich ihren Studienverlauf

eigenständig zusammen. Dieser sollte

geprägt sein von dem Wunsch, individuelle

Stärken, Interessen und Fähigkeiten zu erkunden

und zu entwickeln. Wagen Sie Neues,

ohne Ihre Fähigkeiten in purem Aktionis mus

zu überschätzen. Achten Sie auf die sich

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semesterweise verändernden Themenangebote

in den gleichen Modulen; sie sind eventuell

geeigneter für Ihre persönlichen Belange als

andere Angebote in anderen Semestern. Mit

der Bestätigung Ihres Studienplatzes erhalten

Sie eine Aufzählung der verpflichtend abzuleistenden

Module (siehe hierzu auch die

Webseite des Studienganges). Erst nach

Besuch und Erfüllung all dieser Module dürfen

Sie sich zur Bachelor-Arbeit anmelden. Eine

Reihe von Modulen weisen für die Teilnahme

Vorbedingungen auf (so macht es wenig Sinn,

wenn Sie ohne jegliche handwerkliche und

gestalterische Erfahrung oder Fähigkeiten

direkt eine umfangreiche Projektarbeit be ginnen

möchten). Achten Sie daher sehr genau

auf Mindestvoraussetzungen in den Modulbeschreibungen;

diese sollen Ihnen helfen,

Überforderungen zu vermeiden. Im Anhang

dieser Broschüre finden Sie mögliche Studienverläufe

in Verbindung mit den jeweiligen

Kombinationsfächern. Die Zusammenstellung

dieser Studienverläufe belegt die

Studierbarkeit anhand von konkreten Fällen.

Wichtiger für Ihr Studium ist der Informationsaustausch

und Erfahrungsaustausch mit den

Kommilitonen und der Mut, mehr zu studieren,

als letztendlich für die Vorschriften notwendig

ist. Wir gehen davon aus, dass Sie

neugierig sind, etwas lernen möchten und

nicht nur Vorgaben erfüllen wollen.

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selbststudiuM

Für alle Vorlesungen, Seminare, Projekte etc.

müssen Sie Vorbereitungs- und Nachbereitungs

zeit einplanen. Das gilt für die Theoriefächer

mit der notwendigen Vorbereitung

durch das Lesen einschlägiger Fachtexte und

für die praktischen Gestaltungsfächer, bei

denen die Erledigung einige Tage umfassen

kann. Achten Sie besonders auf die Kapazi tä ten

der Werkstätten, die sie evtl. für eine praktische

Arbeit, ein Modell oder das Rendern eines

Films benötigen. Dieses Selbst studium ist

Teil der Ausbildung, denn sie schult Ihre Eigenkompetenzen

in Bezug auf Projekt planung,

Zeitmanagement und Pragmatismus.

Fangen Sie bei Gruppenarbeiten frühzeitig

an. Viele Schultern können viel tra gen, sind

aber auch unterschiedlich belast bar, und

manchmal fehlt am Ende ein wichtiger Teil

der Gesamtaufgabe. Planen Sie bei Urlaubs -

wünschen und Nebenjobs sehr vorsichtig,

gerade zum Semesterschluss werden Sie wenig

Zeit für anderes aufwenden können.

lehrangebote

Winter- und Sommersemester umfassen

jeweils 14 Wochen. In der ersten Veranstaltungs

woche werden in der Regel thematische

Einführungen sowie Grundinformationen

zu Modul bzw. Veranstaltung gegeben.

Wer hier noch Urlaub macht, verpasst den

fundierten Einstieg in ein Semesterthema.

Die letzte Veranstaltung kann, je nach

Lehrender/m, zu Prüfungszwecken bzw. zur

Besprechung der Abgabe der praktischen

Arbeit genutzt werden. Bedingt durch Forschungssemester,

Pensionierungen und Neuberufungen

gibt es keine Garantie, dass bestimmte

Veranstaltun gen (z. B. Projekte oder

Angebote der prak ti schen Module) jedes

Semester angeboten werden. Einige Fachgebiete

werden rotierend über mehrere

Semester angeboten, sodass alle Themen im

Lauf des Studiums zwar belegt werden können,

dieses aber nicht immer individuell steuerbar

ist. Erkundigen Sie sich frühzeitig nach den

Verfahrensweisen in den einzelnen Studiengängen,

um eine sich daraus eventuell ergebende

Verlängerung des Studiums durch

fehlende Belegung von Pflicht modulen zu

vermeiden.

zugang zu Veranstaltungen

Einige Veranstaltungen des Kommunikationsdesigns

sind in ihrem Platzangebot stark

limitiert. Das gilt insbesondere für die Werkstattkurse.

Hier regelt ein internes Verfahren

die Menge und die Auswahl an Studierenden.

Grundsätzlich werden Pflichtbelegungen

vorrangig berücksichtigt. Belegungswünsche,

die im Zusammenhang mit Projekten

bzw. der Abschlussarbeit stehen, werden

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vorrangig zu anderen Gründen behandelt.

Diese Umstände können zur Folge haben,

dass Sie nicht zum gewünschten Zeitpunkt

ein beliebiges Fachgebiet besuchen können,

sondern evtl. auf ein anderes Gebiet ausweichen

müssen. Planen Sie daher bei Wunschkombinationen

auch immer zwei Alternativen

mit. Details erfahren Sie in der Geschäftsstelle

der Fachkommission.

Modulprüfung

Die meisten Module schließen mit einer

Modulprüfung ab. Diese kann entweder zeitlich

unabhängig von einer der Lehrveranstaltungen

im Modul abgehalten oder in einer

der zugehörigen Lehrveranstaltun gen abgelegt

werden. Es kann sich dabei um eine

Klausur, ein Referat, eine praktische

Gestaltungsaufgabe, eine Präsentation der

Semester arbeiten oder eine Hausarbeit

handeln.

Einzelheiten sind mit den Prüfern zu klären.

Die Inhalte der Prüfung setzen sich dabei aus

den Inhalten aller zum Modul zugehörigen

Lehrveranstaltungen zusammen. Zu einer

Modulprüfung kann man sich erst anmelden,

wenn alle zum Modul gehörigen Lehrveranstaltungen

erfolgreich absolviert wurden.

Die Anmeldung erfolgt in Absprache mit den

Prüfenden im Prüfungsamt. Von dort erhalten

Sie auch nähere Informationen über die


Termine für Klausuren und mündliche

Prüfungen sowie die Abgabefristen für die

praktischen Arbeiten und Hausarbeiten.

Dies geschieht entweder über Aushänge, über

die Webseiten der HBK oder per E-Mail an

die HBK-E-Mail-Adresse. Die in den Lehrveranstaltungen

erworbenen Credits werden für

das Studium erst angerechnet, wenn das

Modul erfolgreich bestanden wurde.

Sollten Sie eine Modulprüfung nicht bestehen,

müssen Sie die Prüfung wiederholen.

Während des Bachelor-Studiums dürfen allerdings

insgesamt nur vier Modulprüfungen

ein zweites Mal wiederholt werden.

Prüfungswieder holungen zur Notenverbesserung

sind nicht zulässig.

kritik, probleMe

und ansprechpartner

Tauschen Sie sich mit Ihren Kommilitoninnen

und Kommilitonen aus. Viele Probleme und

Informationsdefizite lassen sich auf diesem

Weg beheben. Sollte dies nicht der Fall sein,

wenden Sie sich direkt an die betreffenden

Lehrenden. Erfahrungsgemäß kann die

Mehrzahl akuter Schwierigkeiten dort besprochen

und im beider seitigen Sinne gelöst

werden. Bei übergeordneten Anliegen sollten

Sie sich bei Lehrangelegenheiten an die Modulbeauftragten

und bei relevanten Themen eines

gesamten Studienjahrganges an Ihre

VertreterInnen in der Fachkommission

wenden. Bei studiengangsübergreifenden

Anliegen steht Ihnen der Studiendekan zur

Verfügung.

Ansprechpartnerin für die Grundlagen im

1. und 2. Semester: Prof. Alexandra Martini

Ansprechpartner für den Studiengang:

Prof. Klaus Paul

ansprechpartner prüfungen

Für die Anmeldung sowie die Termine ist

das Prüfungsamt zuständig. Die fach lichen

Fragen und Anforderungen zur Erfüllung der

Prüfungsleistungen klären Sie bitte direkt

mit den Prüfern.

praktische Module

iM koMMunikationsdesign

Im Haupt- und in den Nebenfächern Kommunikationsdesign

müssen Sie eine bestimmte

Anzahl von praktischen Modulen (PM)

erfolgreich belegen. Zur Auswahl stehen aktuell

Angebote aus den Bereichen: Audio-Video,

Grafik-Design, Buchgestaltung, Konzeptionelle

Bilderfindung, Fotografie sowie Grundlagen

dreidimensionaler Kommunikation /

Kommunikation im Raum. Jedes PM besteht

aus einem Seminar, in dem auch die Semesterarbeit

zu erbringen ist, einem begleitenden

Tutorium sowie zwei „Offene Werkstätten“.

Während Seminar und Tutorium Pflicht-

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belegungen sind, können Sie je nach Angebot

die „Offenen Werkstätten“ wählen. Die Regularien

besprechen Sie bitte mit der/dem Modulbeauftragten,

die/der zugleich Lehrende des

jeweili gen Seminares ist. Nur wenn sie alle

vier Veranstaltungen erfolgreich im selben

Semes ter absolviert haben, wird Ihnen das

praktische Modul angerechnet. Die Auswahl

und Reihenfolge aller praktischen Module

bestim men Sie eigenständig, es ist Ihr persön -

liches Mittel zur Entwicklung und Förderung

von eigenen Stärken. Die Anmeldung zu den

prak tischen Modulen erfolgt bei den Lehrenden

direkt über Liste, E-Mail etc. Einige

Lehrende bieten von Semester zu Semester

variierende Modulangebote an, hier können

Sie also auch mehrere Module im selben

Fachgebiet absolvieren. Bitte beachten Sie,

dass von Ihrer Wahl der praktischen Module

zugleich die Auswahl der zulässigen Erstprüfer

in Projektmodul und Bachelor-Arbeit

abhängt. Um „Blindflüge“ zu vermeiden,

können die beiden letzt genan nten Module

nur mit Erstprüfern absolviert werden, bei

denen Sie ein praktisches Modul belegt

haben bzw. aktuell belegen.


praktische Module iM nebenfach

zeitbasierte Medien

Die beiden praktischen Module Motion

Graphics und Interactive Narration sind

Pflichtmodule und finden zur gleichen Zeit am

gleichen Tag statt. Ihnen werden automatisch

Plätze in jedem Modul zugeteilt. Im folgenden

Semester besuchen Sie das jeweils andere

Angebot. Jedes Modul setzt sich auch hier

jeweils aus einem Seminar, einem

Tutorium sowie zwei „offenen Werkstätten“

zu sammen. Die Wiederholung von Werkstätten

ist nur in Ausnahmen mit Einwilligung des

Modulbeauftragten des jeweiligen Moduls

gestattet.

Modul projekt iM hauptfach koM-

Munikationsdesign oder deM

nebenfach zeitbasierte Medien

In dem Projektmodul sollen eigenständige

praktisch-gestalterische Arbeiten erstellt

werden. Bei Teamarbeit sind jeweils deutlich

unterscheidbare Arbeitsbereiche vorzustellen

bzw. bei komplexen Projekten die jeweiligen

Aufgaben der Studierenden in Umfang und

Inhalt voneinander getrennt aufzuzeigen.

Je nach Angebot können 1 bis 3 Semesterprojekte

realisiert werden. Sie müssen zwei

Prüfer wählen. Zur Wahl der/des Erstprüferin/

Ersrprüfers ist die vorherige oder gleichzeitige

Belegung jenes praktischen Moduls notwendig,

dem die/der ProfessorIn oder professoraler

Lehrauftrag zugeordnet ist, d. h. Sie müssen

im Haupt- oder Nebenfach ein praktisches

Modul bei Ihrer/Ihrem ErstprüferIn belegt

haben. Die/den ZweitprüferIn wählen Sie

aus der Gruppe aller Prüfungsberechtigten

des Kommunikationsdesigns.

Die Anmeldung zu diesem Modul erfolgt bei

den Lehrenden direkt über Liste, E-Mail etc.

beispielhafter studienVerlauf

für das hauptfach

koMMunikationsdesign

Im ersten und zweiten Semester sollten Sie

zwei Werkstatt-Module (Werkstätten 1 und 2)

mit jeweils 4 Werkstattkursen belegen.

Hier lernen Sie die handwerklich-praktischen

Fertigkeiten für das Kommunikationsdesign.

In den beiden Werkstätten Satztechnische

Software und vektororientierte Bildverarbeitung

im ersten Semester bzw. pixelorientierte

Bildverarbeitung und Web erlernen Sie in

Kleingruppen grundlegende handwerkliche

Fertigkeiten. Diese sollen Sie in den zuge -

hörigen „Laborwerkstätten“ unter Anleitung

und Aufsicht anschließend eigenständig

erweitern und ergänzen.

Des Weiteren sollten Sie im ersten Semester

das Modul Grundlagen Gestaltung 1 belegen,

dass aus 6 Veranstaltungen besteht.

Hier erlernen Sie die Grundlagen der 2D- und

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3D-Gestaltung mit seinen spezifischen gestalterisch-künstlerischen

Techniken, Methoden

und Theorien. Im zweiten Semester

empfehlen wir Ihnen das Modul Grundlagen

der Gestaltung 2 mit 6 Veranstaltungen zu

belegen, das Sie in ihren gestalterischen und

darstellerischen Fertigkeiten weiterschulen

wird. In der „Ringvorlesung Kommunikationsdesign“

stellen die Professoren der praktischen

Module ihre Arbeitsgebiete sowie die Themen

und Methoden der kommenden Se mes ter vor.

Das soll Ihnen die Wahl erleichtern.

Im ersten Semester ist ferner angeraten, einen

Teil des Moduls Überfachlicher Professio nalisierungsbereich

(9 Credits) zu belegen.

Dieses Modul beinhaltet als Angebot z. B. einen

Teil des Propädeutikums der Medienwissenschaften

mit 6 Credits, die wir Ihnen zur

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

dringend anraten. Diese Veranstaltungen

werden hochschulweit in einem „HBK-Pool“

angeboten.

Im zweiten Semester sollten Sie das Modul

Fachnaher Professionalisierungsbereich /

Designwissenschaft I belegen. Dieses Modul

beinhaltet verpflichtend das BA-Modul

„M 2 – Basismodul Medienanalyse“ des Hauptfaches

Medienwissenschaften sowie eine

Veran staltung aus dem Theoriebereich der

Fachkommission Gestaltung.


Im dritten bis sechsten Semester sind 3 praktische

Module und ein Projektmodul zu absolvieren.

Wir raten zur Wahl von je einem

praktischen Modul in jedem Semester, um

Überforderungen zu vermeiden. Die Auswahl

und Reihenfolge treffen Sie und wir empfehlen,

die Auswahl an den Erfordernissen des jeweiligen

Nebenfachstudiums zu orientieren.

Weiterhin empfehlen wir die Belegung des

Projektmoduls im 5. Semester. Sie können Ihr

Projektmodul wahlweise im Hauptfach oder

im Nebenfach Zeitbasierte Medien absolvieren.

Wird das Projektmodul im Nebenfach belegt,

muss im Hauptfach Kommunikationsdesign

ein weiteres praktisches Modul absolviert

werden. Zusätzlich sind bis zum sechsten

Semester Teile des Moduls Überfach licher

Professionalisierungsbereich zu belegen sowie

das Modul Praktikum zu absol vieren.

Hier empfehlen wir die vorlesungsfreie Zeit

nach dem dritten oder vierten Semester.

Das Modul Wege zum Bachelor besteht aus

der eigentlichen Arbeit mit 12 Credits, dem

Bachelor-Colloquium mit 2 Credits sowie der

Ausstellung mit 4 Credits. Die Bachelor-Arbeit

muss in einer Gemeinschaftsausstellung in

der Hochschule präsentiert werden; für diese

Vorbereitung, Organisation und Durchführung

der Ausstellung erhalten Sie die Credits.

fachnaher professionalisierungs-

bereich iM hauptfach

koMMunika tionsdesign

Die Aufgabe des Fachnahen Professionalisierungsbereichs

im Hauptfach Kommunikationsdesign

besteht in der Heranführung an die

theoretische Auseinandersetzung (Begriffskatalog,

historische Zuordnung, Bedingungen,

Analyse, spezifische Ästhetik) mit Hilfe

beispielhafter Themen und Verfahrensweisen.

Das geschieht zum einen durch die Belegung

des BA-Modul 2 / Basismodul Medienanalyse

der Medienwissenschaften (9 Credits).

Zum anderen muss aus dem Theoriebereich

der Fachkommission Gestaltung eine Veranstaltung,

z. B. „Designgeschichte“, „Designtheorie“

oder „Technikgeschichte“ belegt

werden. Achten Sie bitte auf aktuelle Anforderungen

der Medienwissenschaften, Zeiten

und evtl. Aufnahmebeschränkungen und

informieren Sie sich eigenständig durch das

Kommentierte Vorlesungsverzeichnis der

Medienwissenschaften. Auch hier gilt, dass

Sie alle Einzel ver an staltun gen des Moduls in

einem Semester belegen und erfolgreich absolvieren

müssen. Die zu erbringende Prüfungsleistung

für das Modul besteht aus

mehreren Teilleistungen. Jedes Fach wird

einzeln nach Maßgabe des jeweiligen Dozenten/

der jeweiligen Dozentin geprüft; die Endnote

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setzt sich aus dem Durchschnitt der Einzelprüfungen

zusammen.

beispielhafter studienVerlauf

für das nebenfach

koMMunikationsdesign

(hf industrial design)

Das Nebenfach besteht aus drei praktischen

Modulen, sowie dem Modul Designwissenschaften

II. Ferner müssen Sie das Modul

„Offene Werkstätten Kommuni kationsdesign“

absolvieren; hier sollen zwei Werkstätten

besucht werden, die Ihre Gestaltungsarbeiten

(z. B. im Projekt) unterstützen. Ab dem

dritten Semester sollten Sie je eines der frei

wählbaren praktischen Module belegen; wir

raten dringend, Module zu wählen, die mit

den jeweiligen Themen und Arbeiten im

Hauptfach korrespondieren.

Die Belegung des Moduls Designwissenschaft

II empfehlen wir für das fünfte Semester,

inhaltlich steht die Reflexion historischer,

kunstwissenschaftlicher und kunsttheoretischer

Ansätze im Mittelpunkt des Moduls.

designwissenschaft ii iM

nebenfach koMMunikationsdesign

(hf industrial design)

Nebenfachstudierende mit dem Hauptfach

Industrial Design müssen das Modul Designwissenschaft

II belegen. Es dient der Entwick-

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lung des wissenschaftlich-theoretischen

Hintergrunds in der gestalterischen Ausbildung

und beinhaltet die Einführungen in die

theoretische Auseinandersetzung (historische

Zuordnung, Analyse, Ästhetik und Technik,

Begriffskatalog etc ) der Kunstwissenschaft.

Die Studierenden besuchen das „Modul 1 -

Propädeutikum“ des BA Kunstwissenschaft,

in dem Grundbegriffe, Kenntnisse und Methoden

der Kunstwissenschaft vermittelt werden.

Studierende mit einem wissen schaftlich-

theoretischen Hauptfach, z. B. der Medienwissenschaften

oder der Kunstwissenschaft,

benötigen dieses Modul daher nicht.

beispielhafter studienVerlauf

für das nebenfach

koMMunikationsdesign

(hf darstellendes spiel / kunstVer-

Mittlung / Medienwissenschaften /

kunstwissenschaft)

Studierende aus anderen Hauptfächern

erlernen in diesem Nebenfach Methoden und

Kenntnisse des Kommunikationsdesigns und

können hierdurch das jeweilige Hauptfach gestalterisch

justieren. Der Studiengang beginnt

mit den Gestaltungsgrundlagen und einem

Werkstattmodul im dritten Fach semes ter.

Im vierten und im fünften Semester können

Sie ein praktisches Modul frei wählen und

sollten das Modul „Offene Werkstätten


Kommunikations design“ absolvieren. Die beiden

Werkstätten sollen Ihre Gestaltungsarbeiten

(z. B. im praktischen Modul) unterstützen.

beispielhafter studienVerlauf für

das nebenfach zeitbasierte Medien

Um die medientechnischen und mediengestalterischen

Anforderungen des Berufslebens

in das Studium zu integrieren, wird für

gestalterische Hauptfächer das Nebenfach

„Zeitbasierte Medien“ angeboten. Im Nebenfach

werden die speziell medienabhängigen

gestalterisch relevanten Aspekte von „Zeit“,

„Bewegung“, „Interaktivität“ und „Multimedia

lität“ vermittelt. Dieses Nebenfach

besteht aus den Modulen Motion Graphics und

Interactive Narration in beliebiger Reihenfolge,

sowie je nach Wahl einem Projektmodul oder

einem weiteren praktischen Modul.

Dieses Neben fach benötigt keine Gestaltungsgrundlagen,

denn sie werden bereits mit dem

Hauptfach abgedeckt. Im dritten Semester

beginnt das Nebenfach mit je einem praktischen

Modul (12 Credits) sowie den beiden

Werkstätten des Moduls „Offene Werkstätten

Zeitbasierte Medien“.

Im fünften Semester belegen die Studierenden

entweder das Projektmodul mit 12 Credits,

oder aber ein weiteres praktisches Modul (mit

ebenfalls 12 Credits), falls Sie Ihr Projektmodul

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lieber in Ihrem Hauptfach absolvieren möchten.

Im Zusammenhang des Projektmoduls steht

die praxisnahe und anwendungsorientierte

Einübung von Aufgaben und Aufträgen im

Vordergrund. Es besteht aus der praktischen

Arbeit (9 Credits) sowie den Korrekturen im

Plenum (3 Credits). Die Studierenden sollen

eine Themenstellung erkennbar zeigen und

vollständig gestalterisch umsetzen. Die beiden

PrüferInnen können erst dann gewählt werden,

wenn ein praktisches Modul (im Haupt- und

Nebenfach), dem die Prüfenden jeweils

zugeordnet sind, bereits vorher erfolgreich

absolviert wurde.

Auf Antrag können Sie auch sowohl im

Hauptfach Kommunikations design als auch

im Nebenfach Zeitbasierte Medien jeweils

ein Projektmodul absolvieren.

designwissenschaft iii iM

nebenfach zeitbasierte Medien

Dieses Modul mit 6 Credits im vierten Semes ter

bietet eine Einführung in die theoretische

Auseinandersetzung mit den Wirkungsmechanismen

der Film- und Medienproduktion.

Es sind i.d.R. Angebote aus den

Medienwissen schaften an der HBK.

Die Veranstaltungen werden vom Nebenfach

Zeitbasierte Medien zu jedem Semesterbeginn

festgelegt.


Beispielhaft für die Inhalte sind folgende

Veranstaltungsbeschreibungen:

„Theorie der Filmsprache“. Die Studierenden

erwerben grundlegende Kenntnisse und

Begrifflichkeiten der Filmsprache, lernen die

damit verbundenen Grundbegriffe kennen

(Exposition, Dramaturgie, Kameraperspek tive,

Lichtgestaltung etc ) und erproben die Analyse

an ausgewählten Beispielen durch die Anwendung

des begrifflichen Instrumentariums.

„Mediengeschichte/-theorie“. Die Studierenden

erwerben grundlegende Kenntnisse über die

epochale gesellschaftliche Entwicklungsgeschichte

der Medien, insbesondere der

elektronischen Medien, lernen die damit verbundenen

Grundbegriffe kennen (z. B. Industrialisierung

und Massenmedien, Medienmix,

vom Telefon zum Internet, von der Fotografie

zur DVD etc.) und erproben die Analyse und

Zuordnung an ausgewählten Beispielen durch

die Anwendung des begrifflichen Instrumentariums.

praktikuM koMMunikationsdesign

Das BA-Studium Kommunikationsdesign

sieht ein mindestens fünfwöchiges Pflichtpraktikum

vor. Die Erfahrungen haben gezeigt,

dass sich die Chancen auf einen Berufseinstieg

deutlich erhöhen, wenn ein frühzeitiger

Kontakt mit dem späteren Tätigkeitsfeld entsteht,

Netzwerke und Beziehungen aufgebaut

werden, an die bei der Berufssuche angeschlossen

werden können. Als Zeitpunkt

empfehlen wir die vorlesungsfreie Zeit zwischen

dem dritten und vierten oder zwischen

dem vierten und fünften Semester. Es kann

auch sinnvoll sein, ein längeres Praktikum

zu absolvieren und sich dafür vom Studium

beurlauben zu lassen. Es empfiehlt sich jedoch

in jedem Fall, bereits im zweiten Semester

mit den Bemühungen um einen Praktikumsplatz

zu beginnen. Details erfahren Sie aus

dem Modulkatalog und erkundigen Sie sich

bitte direkt bei der / m ModulbetreuerIn.

Die Credits für das Praktikum werden vergeben,

sobald ein qualifizierter Praktikumsbericht

vorliegt.

auslandsstudiuM

Ein Auslandssemester ist an einer Hochschule

mit ECTS-Kriterien in einem künstlerischen

oder gestalterischen Studiengang für maximal

sechs Monate möglich. Im International

Office der HBK Braunschweig erhalten Sie

alle nötigen Informationen auch zu Fördermöglichkeiten

wie z.B. dem ERASMUS-Programm.

Die Studienleistung wird mit bis zu

30 Credits (Verteilung über Haupt- und Nebenfach,

s. unten) anerkannt. Wir empfehlen, dies

im 5. Semester zu absolvieren. Sie benötigen

die Einschreibung bzw. die verbindliche

schriftliche Zusage der ausländischen

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Hochschule. Für Hochschulen ohne ECTS-

Kriterien können auf Einzelantrag durch die

Prüfungskommission Aus nahme regelungen

getroffen werden. Es ist not wendig, dass Sie

neben dem obligatorischen Kontakt zur

Auslandshochschule einige Mona te vorher

Kontakt mit einem/einer begleitenden

Lehrenden im Kommunika tionsdesign aufneh

men und dort Verfahren und Anforderungen

festlegen.

Beachten Sie hier insbeson dere Forschungssemester,

die jeweiligen Arbeits schwerpunkte

und die eventuelle Überlastung

einzelner Lehrender.

auslandsstudiuM iM hauptfach

koMMunikationsdesign

Die/der Studierende erbringt seine gesamte

Hauptfach-Studienleistung (18 Credits) im

Auslandsstudium. Statt des 3. praktischen

Moduls wird eine Studienleistung in Höhe von

insgesamt 12 Credits an der Gasthochschule

erbracht, bescheinigt und benotet. Die Arbeit

wird anschließend an der HBK Braunschweig

im Hauptfach Kommunikationsdesign zu

Beginn des folgenden Semesters präsentiert.

Das Pflichtpraktikum (6 Credits) wird Teil

der Auslandsleistung. Anstelle des Prakti kumsberichts

ist über das Auslandsemester in

schriftlicher Form zu berichten oder ein

hochschulöffentlicher Vortrag zu erbringen,

die Anrechnung des Moduls „Praktikum“

20

erfolgt durch die/den Modulbeauftragte/n

(Praktikum).

auslandsstudiuM iM nebenfach

zeitbasierte Medien

Die/der Studierende erbringt seine gesamte

Arbeitsleistung des Projektmoduls mit

12 Credits im Ausland. Nach Annahme und

Zustimmung zu dem Projektthema durch die

PrüferInnen der HBK vor Beginn des

Auslandssemesters ist eine Betreuung am

jeweili gen Hochschulort durch dortige

PrüferInnen verpflichtend. Es ist zusätzlich

ein enger Berichts- und Austauschkontakt

mit den PrüferInnen der HBK zu halten (z. B.

per E-Mail). Dieser Kontakt ist in die schriftliche

Projektdokumentation mit aufzunehmen.

Das Projekt wird am Anfang des folgenden

Semesters durch die PrüferInnen der HBK

nach Abgabe der Arbeit, der Dokumentation

und der hochschulöffentlichen Präsentation

benotet. Es gelten die Prüfungs regeln des

Projektmoduls. Details besprechen Sie bitte

direkt mit der/m ModulbetreuerIn.

bachelor-arbeit

Sobald Sie Studien- und Prüfungsleistungen,

im Umfang von mindestens 120 Leistungspunkte

(auch Credits genannt, abgekürzt cr),

und das Praktikum absolviert haben, können

Sie sich zur BA-Arbeit anmelden. In der Regel

wird dies im sechsten Semester der Fall sein.


Zugelassene Erstprüfer sind alle hauptberuflich

Lehrenden im Industrial Design;

diese führen entsprechende Kolloquien im

Sommersemester durch.

Im Falle des Falles (Beurlaubung, Praktikum,

Auslandssemester) können Sie auch in den

Wintersemestern die BA-Arbeit anfertigen;

hierzu besuchen Sie bitte die Projektkolloquien

der Prüfenden für die BA-Arbeit, mit denen

Sie sich rechtzeitig vorher in Verbindung

setzten sollten.

arbeitsräuMe

koMMunikationsdesign

Grundlagen Hauptfach KD Diese Gruppe

besitzt mit Raum 01 / 222 einen eigenen Raum

für das erste und zweite Semester. In der

Regel werden hier alle Lehrveranstaltungen

stattfinden.

Grundlagen Nebenfach KD Diese Gruppe

besitzt mit Raum 18 / 103 einen für die

Unter richtszeiten nutzbaren Raum für das

dritte Semester. In der Regel werden hier alle

Lehrveranstaltungen stattfinden.

Ateliers Ab dem dritten Semester steht ein

begrenztes Deputat an Plätzen in den studentischen

Ateliers der Fachkommission zur

Verfügung. Fragen Sie die Lehrenden nach

den Modalitäten.

21


eispielhafte

studienVerläufe

in schaubildern

22


hauptfach koMMunikationsdesign

nebenfach zeitbasierte Medien

1. seM. 2. seM. 3. seM. 4. seM. 5. seM. 6. seM.

Werkstätten 1 Werkstätten 2 Praktisches

Modul 1

(Wahlpflicht)

6

Grundlagen der

Gestaltung 1

15

Überfachlicher

Professionalisierungsbereich

9

* Das Projektmodul kann wahlweise im

Hauptfach Kommunikationsdesign

oder im Nebenfach Zeitbasierte Medien

absolviert werden und ersetzt jeweils

ein Praktisches Modul.

6

Grundlagen der

Gestaltung 2

12

Fachnaher

Professionalisierungsbereich

Designgeschichte

&

Mewi-Modul

M2

Überf. Profes.

3

NF ZM

Wahl pfl.

3

NF ZM

Praktisches

Modul 1

Praktisches

Modul 2

(Wahlpflicht)

12 12 12 12

NF ZM

Designwissenschaft

3

6

NF ZM

Praktisches

Modul 2

Projektmodul

oder

Praktisches

Modul 3

(Wahlpflicht) *

Fachnaher

Professionalisierungsbereich

(Praktikum)

6

NF ZM

Projektmodul

oder

Praktisches

Modul 3 *

Praktisches

Modul 3 oder

Praktisches

Modul 4

(Wahlpflicht)

Wege zum

Bachelor

Bachelor-

Arbeit,

Kolloquium,

Ausstellung

12 12 12 12 18

23

cr.

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30


cr.

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

hauptfach koMMunikationsdesign

nebenfach industrial design

1. seM. 2. seM. 3. seM. 4. seM. 5. seM. 6. seM.

Werkstätten 1 Werkstätten 2 Praktisches Praktisches Projektmodul Praktisches

Modul 1 Modul 2

Modul 3

(Wahlpflicht) (Wahlpflicht)

(Wahlpflicht)

6

Grundlagen der

Gestaltung 1

15

Überfachlicher

Professionalisierungsbereich

6

Grundlagen der

Gestaltung 2

12

Fachnaher

Professionalisierungsbereich

Design -

geschichte &

Mewi-Modul

M2

Überf. Profes.

Einführung

ins ID

3

Bezugsdisziplinen

(reduz.)

Grundlagen

Technik

(reduz. )

12 12 12 12

6

Projekt

Industrial

Design

Technischgestalterische

Praxis

Formen und

Entwerfen

Fachnaher

Professionalisierungsbereich(Praktikum)

6

Entwurfslehre

Wege zum

Bachelor

Bachelor-

Arbeit,

Kolloquium,

Ausstellung

9 12 6 6

12 18

24

3

6

6


hauptfach koMMunikationsdesign

nebenfach Medienwissenschaften

1. seM. 2. seM. 3. seM. 4. seM. 5. seM. 6. seM.

Werkstätten 1 Werkstätten 2 Praktisches

Modul 1

(Wahlpflicht)

6 6

Grundlagen der

Gestaltung 1

15

Überfachlicher

Professionalisierungsbereich

9

Grundlagen der

Gestaltung 2

12

Fachnaher

Professionalisie

rungsbereich

Design -

geschichte &

Mewi-Modul

M2

12

Fachnaher

Professionalisierungsbereich

(Praktikum)

6

Nebenfach

Medienwissenschaften

Propädeu -

t ikum

3 cr,

M1 Medienanalyse

9 cr

12 12

Praktisches

Modul 2

(Wahlpflicht)

12

Überf.

Profes.

3

Nebenfach

Medienwissenschaften

M2 Medienanalyse

9 cr;

K3 oder K4,

6 cr

15

Projektmodul Praktisches

Modul 3

(Wahlpflicht)

12

Nebenfach

Medienwissenschaften

M5 Massenkommunikation

6 cr;

K1 6 cr,

K3 oder K4 6 cr

18

12

Wege zum

Bachelor

Bachelor-

Arbeit,

Kolloquium,

Ausstellung

25

18

cr.

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30


cr.

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

nebenfach koMMunikationsdesign

hauptfach industrial design

1. seM. 2. seM. 3. seM. 4. seM. 5. seM. 6. seM.

Hauptfach * Hauptfach *

Hauptfach * Hauptfach * Hauptfach * Hauptfach **

NF KD

Praktisches

Modul 1

NF KD

Praktisches

Modul 2

NF KD

Designwissenschaft

2

NF KD

Praktisches

Modul 3

30 30 12

12

12

26 *

18

18

12

6

27

NF KD OW KD +

inkl. Professionalisierungs bereich

** inkl. Professionalisierungs bereich

und BA-Modul

+ Modul „Offene Werkstatt NF KD“, 3 Credits

3


nebenfach koMMunikationsdesign

hauptfach darstellendes spiel /

kunstVerMittlung / Medienwissen-

schaften / kunstwissenschaft

1. seM. 2. seM. 3. seM. 4. seM. 5. seM. 6. seM.

Hauptfach * Hauptfach *

Hauptfach * Hauptfach * Hauptfach * Hauptfach **

NF KD

Werkstätten 1

NF KD

Grundlagen

NF KD

NF KD OW KD +

NF KD

Praktisches

Modul 1

30 30 12

12

12

* inkl. Professionalisierungs bereich

** inkl. Professionalisierungs bereich

und BA-Modul

+ Modul „Offene Werkstatt NF KD“, 3 Credits

6

15

3

18

NF KD

Praktisches

Modul 2

12 30

27

cr.

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30


werkstätten

28


Die Benutzung der Werkstätten ist nach einer

Unterweisung zu den Themen Gefahrstoffe,

Umwelt und Arbeitssicherheit möglich.

Diese Einführung wird z.T. von den jeweiligen

Werk stattleiterInnen in die Kurse integriert

oder HBK-weit organisiert. Wenn Sie Fragen

zur Nutzung der Werkstätten im Rahmen

studen tischer Aufgaben haben, fragen Sie die

Werkstatt leiterInnen im Voraus, denn die

Räume und Plätze sind sehr stark nachgefragt.

Medienlabor / institut für

Medienforschung (iMf)

Das Computerlabor mit Macintosh- und PC-

Arbeitsplätzen und die AV-Geräte des IMF

stehen vorrangig für Studierende der HBK

zur Verfügung, deren Projekt- und

Forschungsvorhaben im Bereich der Zeitbasierten

Medien am IMF realisiert und

betreut werden. Es hält die erforderliche

Softwareausstattung für Audio-, Video-,

Interaktions- und DVD-Gestaltung sowie

Computeranimation und Game Design vor.

Interessenten wenden sich zunächst an die

Institutsleitung bzw. an den dort angesiedelten

Lehrkörper. Für die Nutzung außerhalb

der Öffnungszeiten des Instituts

müssen Zugangskarten im IMF-Sekretariat

beantragt werden.

Werkstattleiter Alfred Jansen

papierVerarbeitung

und buchbinden

In dieser Werkstatt kann nach Absolvierung

des Einführungskurses und nach Verabredung

eines Arbeitstermins gearbeitet werden:

Buchbinden, Mappen und Kassetten bauen

und Kaschieren sowie Passepartout-Schneiden

(Bilder aller Art, Foto grafien, Druckgrafik …).

Fortgeschrittene Studierende werden bei der

Planung und Durchführung ihrer Projekte

beraten.

Werkstattleiterin Veronika Wehrstedt

fotostudio

Das Fotostudio ist auf den fotografischen

Umgang mit Licht und seinen Möglichkeiten

ausgerichtet. Es werden Kurse zur Kamera-,

Licht- und digitalen sowie analogen Aufnahmetechnik

angeboten. Für die Nutzung müssen

Termine vereinbart werden.

Werkstattleiter Ulrich Becker

analoges fotolabor

(schwarz/weiss und farbe)

Im Fotolabor werden mit den klassischen

analogen Verfahren und Materialien fotografische

Bilder in Schwarz/Weiß oder Farbe bis

zum wandfüllenden, großformatigen Bild hergestellt.

Ausgangsmaterial sind fotografische

Negative vom Kleinbild (24 x 30 mm) bis zum

Großformat (13 x 18 cm). Ein Einführungskurs

29


ist erforderlich. Für die Nutzung müssen

Termine vereinbart werden.

Werkstattleiter Michael Ciecimirski

Digitale BilDBearBeitung/

BilDtechnik – Scan

Diese Werkstatt stellt den Studierenden neun

Computerarbeitsplätze mit spezieller

Ausrichtung für Scans und Print (Farbe und

Großformat) zur Verfügung. Die High-End-

Geräte können nach Einweisung genutzt

werden. Der Leiter bietet neben Einführungskursen

in pixelorientierte Bildbearbeitung

Werkstattpraxis sowie technische Beratung an.

Werkstattleiter Thomas Steen

computerlaBor kD

Das Computerlabor stellt zehn Mac-Plätze mit

Peripherie (Drucker, Scanner) für studen tische

Arbeiten und Einführungskurse in vektororientierte

Bildbearbeitung zur Verfügung.

Verantwortlich Thomas Steen

Betreuung durch studentische TutorInnen

typografie unD layout

(hanD- unD computerSatz)

Diese Werkstatt bietet acht Computerarbeitsplätze

für digitalen Satz und eine Handsetzerei

nebst Andruckpresse für analogen Satz

und Buchdruck an. Hier finden die

Einführungskurse in das Layoutprogramm

30

(InDesign) sowie die zum fachpraktischen

Modul Buch gehörenden Tutorien statt.

Einführungen in die Technik des Handsatzes

auf Anfrage oder im Kontext besonderer Projekte.

Außerhalb der Kurszeiten steht die Setzerei

für Studierende zum Arbeiten offen;

satztech nische Beratung durch die

Werkstattleiterin Sabine Schlimme

Druckerei (hochDruck)

Die Druckwerkstatt arbeitet ohne fest angestellten

Werkstattleiter. Hochdruckformen

(Handsatz, Klischees, Linolschnitte etc.)

können auf einem Heidelberger Tiegel (Format

bis DIN A4) gedruckt werden. Gearbeitet wird

gemeinsam mit einem Drucker, der nach

Absprache stundenweise zur Verfügung steht.

Die Werkstatt wird projektbezogen und mit

experimentellem Ansatz (Blockveranstaltungen,

Workshops) genutzt.

Werkstattleiter Ulrich Lindner

Kontakt und Terminabsprache über Sabine

Schlimme oder Ulrike Stoltz


hinweise zur nutzung

der werkstätten

Die Werkstätten stehen den Studierenden

zur Realisierung ihrer Studienprojekte zur

Verfügung. Die folgenden Hinweise sollen

die Arbeit erleichtern helfen:

– In manchen Werkstätten ist es möglich,

völlig selbständig zu arbeiten.

– In anderen Werkstätten können Sie weitgehend

selbstständig arbeiten, sofern Sie

einen Einführungskurs absolviert haben.

– In manchen Werkstätten ist eine intensive

Betreuung aller Arbeitsschritte durch den/

die WerkstattleiterIn unabdingbar.

– Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei den

entsprechenden WerkstattleiterInnen über

die für die jeweilige Werkstatt geltenden

Bedingungen.

– Manche Werkstätten verfügen nur über

eine begrenzte Zahl von Arbeitsplätzen.

– Eine Voranmeldung zur Realisierung von

Studienprojekten ist daher nötig.

– Erfahrungsgemäß wird es gerade zum

Semesterende sehr eng!

– Es empfiehlt sich eine frühzeitige

Ab sprache mit dem/der WerkstattleiterIn.

– Sofern nötig, werden Einführungskurse

regelmäßig angeboten. In der Regel informiert

das Vorlesungs verzeichnis darüber.

– In der Regel gibt es für die Einführungskurse

verbindliche Voranmeldungen.

– Sprechen Sie mit dem/der entsprechenden

WerkstattleiterIn rechtzeitig.

– Wenn ein Kurs stattfindet, kann die Werkstatt

während dieser Zeit nicht von anderen

Studierenden genutzt werden. Über Kurszeiten

informieren in der Regel auch Aushänge

direkt an den Werkstätten.

Alle WerkstattleiterInnen freuen sich darauf,

Ihnen das nötige Know-how zur Realisierung

Ihrer Studienprojekte zu vermitteln.

31


MasterstudiuM

32


Auch wenn Ihnen das etwas verfrüht erscheint,

möchten wir Sie gerne auf das aufbauende

Studienangebot, den Master Communication

Arts, Inhalte und Aufnahmebedingungen

hinweisen. Der Master Communication Arts

besteht aus drei Wahl-Schwerpunkten, in

denen die Studierenden ihre eigenen Arbeitsweisen

und Fertigkeiten in einem 4-semestrigen

Studiengang gezielt spezialisieren und

entwickeln können. Die drei Schwerpunkte

sind:

– Narrative Environments

– Visuelle Argumentation

– Wissenskommunikation

studieninhalte

Master coMMunication arts

Der Master Communication Arts ist der

Erforschung, Anwendung, Weiterentwicklung

und Vermittlung gestalterischer Phänomene

verpflichtet. Die Produktion von Kommunikation

in Form von druckfertigen Büchern,

Plakaten oder Internetauftritten kann eine

Auf gabe der Projekte und Entwürfe darstellen,

eine andere kann aus der Erkundung künstlerisch-

kreativer Zugänge zu kulturellvi

sio nären Themengebieten bestehen.

Die Studierenden wählen einen von drei

Master schwerpunkten; in diesem Schwerpunkt

entwickeln die Studierenden ihre

Projekte. Hinzu kommen Kurse zu allgemeinen

gestalterischen und wissenschaftlichen

Themenstellungen. Das vierte Semester ist der

Master-Arbeit vor behalten. Nach dem Studium

ar bei ten die AbsolventInnen entweder

gestalte risch-praktisch, wissenschaftlichtheoretisch

oder in einer aus beiden Aspekten

bestehenden Mischform. Die Absolvent-

Innen erwerben die Fähigkeit zur Leitung

von Entwicklungsgruppen, zu einer forschenden

Tätigkeit im Gestaltungsbereich

oder je nach Spezialisierung die Qual i fika tion

für ein weiter führendes PhD-Studium.

zugangsVoraussetzungen des

Master coMMunication arts

Die Zulassungsvoraussetzungen des Masters

sind

– guter Studienabschluss in einem künstlerisch-gestalterisch

orientierten Fach

(Bache lor, Diplom oder vergleichbare

Qualifikation);

– Einreichung eines Portfolios mit Arbeitspro ben

aus Studium und/oder beruflicher Praxis;

– schriftliches Konzept/Proposal mit einer

Beschreibung eines möglichen Master-

themas;

– persönliches Auswahlgespräch mit den

Lehren den des Studiengangs

– berufspraktische Erfahrungen sind von

Vorteil bei der Bewerbung.

33


– sofern Studium noch nicht abgeschlossen

ist, bei Bewerbung Nachweis von mindestens

150 Credits.

Die Aufnahme erfolgt nach einer Rangliste

(inkl. der speziellen Bestimmungen der

einzelnen Master-Schwerpunkte).

Ausbildungsziele des

MAster CoMMuniCAtion Arts

Die Qualifikations- und Ausbildungsziele des

Master sind:

– Vertiefung der künstlerisch-gestalte rischen

sowie wissenschaftlichen Fertigkeiten und

Fähigkeiten;

– Vertiefung einer erkennbar individuellen

künstlerisch-gestalterischen Haltung als

GestalterIn sowie Fähigkeit zu Analyse und

Reflexion des eigenen Handelns;

– weiterführende Ausbildung einer pro fessionellen

Konzept- und Gestaltungskompetenz

in den Entwicklungs- und Forschungs bereichen

der interdisziplinären Design praxis;

– Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten

in der Konzeption, Durchführung

und Organisation von Forschungsthemen

und -projekten;

– Kenntnisse und Reflektion über den

Kontext der individuellen Forschungsprojekte

und ggf. deren Nutzung für die wirtschaftliche

Verwertung.

34

Zusätzlich erwerben AbsolventInnen darüber

hinausgehende Qualifikationen (Eigen- und

Sozialkompetenzen, Teamfähigkeit,

Führungsfähigkeiten, Forschungs- und

Vermittlungskompetenz).

Fragen Sie die Lehrenden bereits im Bachelor

nach den Themen, beruflichen Aussichten und

der Eignung. Sie werden Ihnen gerne helfen.


iMpressuM

Herausgeber

Fachkommission II

Gestaltung

Hochschule für Bildende Künste

Braunschweig

Postfach 25 38

38015 Braunschweig

Johannes-Selenka-Platz 1

38118 Braunschweig

Auskunft (05 31) 391-91 22

Redaktion

Dr. Martin Scholz, Dr. Susanne Märtens

Koordination

Harald Penner

Gestaltung

Dina Hoffmann & Jennifer Kupschis

Gestaltungsidee & Fotos

Lotte Rosa Buchholz & Ulla-Britt Vogt

Lektorat

Agnes Heine

Stand

September 2009

© Hochschule für Bildende Künste

Braunschweig

Alle Angaben ohne Gewähr.

Aktuellste Informationen finden Sie auf der

Webseite der HBK: www.hbk-bs.de

36

Fotografien:

© 2009 Dina Hoffmann (Seiten 2/3)

© 2009 Harald Penner (Seiten 20/21)


studien

handbuch

hbk braunschweig

bachelor

koMMunikationsdesign

2009

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