Montage, Betrieb, Wartung RE 1 - MHG (Schweiz)

mhg.schweiz.ch

Montage, Betrieb, Wartung RE 1 - MHG (Schweiz)

Raketenbrennert RE 1

Montage Betrieb Wartung

MAI\T

E&UT'

BRENNERTECHNIK


Raketenbrenner@ RE 1

R 1

14r60kW

Totale Verbrennung

Hohe Energieausbeute

N iedri ger Schadstotfantei I

Eine neue Brennergeneration entstand

aus einer innovativen Verbrennungstechnologie,

die von Prof. Dr,- Ing.

Winfried Buschulte, einem der führenden

deutschen Wissenschaftler auf

dem Gebiet der Raketen- und Raumfahrttechn

ik, erarbeitet wurde,

Gemeinsam mit MAN Brennertechnik,

Hamburg, einem. erfahrenen Hersteller

konventioneller 0lbrenner, entwickelte

er den Raketenbrennef : einen

Ölbrenner mit hoher Energieausbeute

und geringem Schadstoffanteil.

uerbrennunssabraur

8-

7-

6-

5-

4-

3-

2-

1 -

0-

0,1

10

Dichtung

Das Revolutionäre an diesem Ölbrenner

ist seine Gemischaufbereitung:

Der üblichen, durch eine Düse hervorgerufenen

Zerstäubung ist eine thermodynamische

Gem ischauf bereitung

angekoppelt,

Mischrohr Luftblende

Dabei wurden neuartige Erkenntnisse

über Gesetzmäßigkeiten und Wirkun-

Verbrennungswerte

Anderung der Ölmenge bei konstanter Luftmenge

gen der Gemischverteilung in die Praxis

umgesetzt. Das Resultat sind - wie

nebenstehendes Diagramm zeigt

Ruß CO COz

Rz (%) (%)

14

'12

- Verbrennungsergebnisse

von einer Güte,

die bisher in der Praxis nicht dauerhaft

venruirkl icht werden konnte,


Technische Anderungen vorbehalten

1 Gehäuse mit Stützrohr

2 Gehäusedeckel

3 Stützrohr 1)

4 Keramik-Brennenohr

5 Keramik-Brennerrohr

6 Mischsystem

7 Dichtring

B Distanzring

9 Düse

10 Düsenhalter beheizt

(Vonntärmer)

1 1 Klemmblech für Zündelektrode

12 Zündelektrode

1 3 Zündkabel

1 4 Inf rarot-Übenruachunq

15 Halterohr

'16

Zündtrafo

'17

Kegelgriff

18 0lfeuerungsautomat

1 9 Verschlußzapfen

20 Sicherungsscheibe

21 Luftklappenhalter

22 Luftklappe

za.A';>

23

24 Druckfeder

25 Druckfeder

26 Dichtkantenring

27 Federteller

2B Kabeldurchführung

29 Steckerbuchse

30 Stecker

3'1

32 Aufschraubverschraubung

33 Gerade Verschraubunq

34 Ölrohr

35 Ölpumpe

36 Magnetventil 2)

37 Silberschlauch

38 Dichtring

39 Kupplungsstück für Pumpe

40 Elektromotor

41 Gebläserad

42 Luftleitblech

43 Haube

44

45 Drucktaster

46 Stiftschraube

47 Sechskantmutter

48 Scheibe

49 Brennerkopfdichtung

50 Klemmflansch

51

52 Innensechskantschraube

Äee

1) in Pos, 1 enthalten

2) in Pos. 35 enthalten


Aüt9eftlem s'rü ol'e Vh'snhtitar rlar

Die Eigenschatten des Raketen- Brennerleistung und etfektiver Kesselherstellers zu beachten. Wir Leistungsdiagramme

brenners@

Wärmebedarf

venrveisen auf unsere EmPfehlung,

eine Zugbegrenzerklappe bzw, eine

Nebenluftanlage einzubauen. Eine Die untenstehenden Diagramme zei-

Die ausgereifte Konstruktion des Ra- Der Wärmebedarf vieler Häuser ist fachkundige Beratung erfolgt durch gen angenähert den Leistungsbereich

ketenbrenners@ ermöglicht eine aufgrund nachträgl icher Wärmedäm- Schornsteinfeger und Heizungsbauer, der einzelnen Brennergrößen als

vollautomatische Betriebsweise mit mung bzw. überdimensionierter

Funktion des feuerraumseitigen Wi-

dauerhaft betriebssicherem Verhalten. Kesselanlangen oft mals wesentlich

derstandes während des Betriebes,

geringer als die installiefie Kessellei-

Die Kurven stellen Höchstwerte dar.

Die aufgrund einer Lizenz der Deutstung. Durch die spezielle Verbrenschen

Forschungs- und Versuchsannungsführung ist hier mit dem

stalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) RaketenbrenneP eine deutliche

venruirklichte Gemischaufbereitung er- Leistungsreduzierung ohne Verbrenmöglicht

einen innerhalb von Brennernungsprobleme möglich.

rohr und Mischsystem ablaufenden

Verbrennungsprozeß m it totaler Ver-

Der Anfahnruiderstand des Kessels ist

für die tatsächlich erreichbare

Brennerleistung v0n entscheidender

Bedeutung.

brennung.

Daraus ergeben sich:

. geringer Heizölverbrauch

. absolut kein Ruß

. niedrigste NO--Werte

. niedrigste CO-Werte

. Höchstleistung auch am alten

Kessel

. einfache Einstellung, keine Anpassungsprobleme.

Die Arbeiten zur Inbetriebsetzung und

Anpassung an die verschiedenen Kessel

sind durch die systembedingten

Vofieile und die werksseitige Voreinstellung

auf ein zeitliches Mindestmaß

reduziert.

0,4

0,3

0,2

L

(u

-o

E 0,1

l<

o=L

0

o

o

-o - 0,1

:J

E

f(s - 0,2

L

o

f

o

IL

0,5

l l

RE 1.0 RE 1.1 RE 1.2 RE 1.3 RE 1.4

I t l

I t l

\

I l l

I t l

W

-

l! I

1,5 2,5 3,5 4

Öldurchsatz (kg/h)

13,3 19,7 26,2 32,8 39,3 45,9 52,4

Darüber hinaus ist der

RaketenbrenneP

feuchtes Abgasvolumen bei l' = 1.1 (m3/h)

. warmerorobt

. betriebssicher

Da Brenner, Kessel und Abgasanlage

. wartungsarm.

(Schornstein) eine betriebliche Einheit

bilden, muß den sich bei einer Lei-

Die Brenner sind ausgerüstet mit Ölstungsreduzierung ergebenden niedrifeuerungsautomaten

f ür intermittiegen Abgastemperaturen Rechnung

renden Betrieb nach DIN EN 230 bzw. getragen werden,

DIN 4787; Automaten fÜr Dauerbetrieb

auf Anfrage,

Gemäß DIN 4755 muß die Abgasanlage

bei Abgastemperaturen unter

1 60' C so ausgelegt sein, daß Schäden

durch Kondensat vermieden werden.

c (u

_oE

l(

o

f

L

E

L

o

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E

f

(U

L

o

f

o

TL

0,5

0,4

0,3

0,2

0,1

0

- 0,1

I

RE 1.5

4,25 4,5 4,75 5,0

Öldurchsatz (kg/h)

52,4 59,0 65,5

feuchtes Abgasvolumen bei l, = 1.1 (m3/l'r)

-


ung im Abgasrohr an. Ein Ansteigen . Rauchgas-Absperrklappe

Feuerraumabmessungen nach der Abgastemperatur um mehr als

Doppelkammerkessel

DIN EN 267

30" C deutet auf eine beginnende Belagbildung

im Kessel hin, die zu einem Rauch gas-Absperrklappen wurden

unwirtschaftlichen Betrieb der Hei-

Die Brenner sind an Prüfflammrohren zungsanlage führt. Eine Kontrolle der

mit den nachstehenden AbmessungenBrennereinstellung

und ggfs. die Rei-

zum Teil eingesetzt, um eine übermäßige

Auskühlung des Kessels

während der Stillstandszeit zu verhin-

Von einem Einsatz an ,,Doppelkammerkesseln"

wird aufgrund der evtl.

auftretenden Resonanzschwingungen

geprüft worden. Je nach Kesselkonnigung des Kessels sollten durchgedern, Bei einer dichtschließenden aboeraten.

struktion sind auch andere Feuerraumführtwerden.abmessungen

möglich

Klappe erfolgen wegen der unterbrochenen

Luftströmung jedoch ein Kon-

Bei der Vergleichsmessung muß dardensatniederschlag in Kessel und

RE1,0 a225mmTiefe 320 mm

RE 1,1 s 300 mm Tiefe 370 mm

RE 1.2 o 300 mm Tiefe 410 mm

auf geachtet werden, daß die Brenner- Schornstein sowie eine Rückstrahlung

laufzeiten vor der Messuno etwa von heißen Kessel-Bauteilen auf die

gleich lang sind.

Düse (Verkokungsgefahr). Mit Einsatz Geräuschentwicklung von

RE 1.3 o 300 mm Tiefe 450 mm

einer Zugbegrenzerklappe bzw. Ne- Feuerungsanlagen

RE1 4s 300 mm Tiefe 520 mm

RE 1,5 s300mmTiefe 590 mm . Betriebsstundenzähler

benluftanlage wird hingegen eine ausreichende

Durchlüftung des Schornsteins

eneicht und gleichzeitig eine Durch den Einsatz moderner Olbren-

übermäßige Auskühlung des Kessels ner an alten Kessel- und/oder Schorn-

Zur Kontrolle des 0lverbrauchs kann verhindert,

steinanlagen kann es durch Resonanz-

ein Betriebsstundenzähler benutzt

erscheinungen zu einer Geräuschent-

werden, der die Offnungszeit des Magwicklung

kommen, die höher liegt als

Abgasvolumen

netventils registrieft. Der elektrische

beim alten Olbrenner.

Anschluß erfolgt über die Klemme 84

des Anschlußsteckers (siehe Schalt-

Bei einer eventuell als störend emo-

Die Angabe des feuchten Abgasvoluplan und Skizze auf Seite 7). Beim

fundenen Geräuschentwicklung sorgt

mens ergibt einen Hinweis auf die

erforderliche Dimensionierung von

Abgasanlage und Schornstein. Zur

Erzielung gleichmäßiger Verbren-

Vergleich der 0lverbräuche muß

beachtet werden, daß der Verlauf der

Außentemperaturen in den einzelnen

Jahren die Meßeroebnisse beeinflußt.

der Einbau eines Rauchgas-Schalldämpfers

im Abgasrohr zwischen

Kessel und Schornstein für Abhilfe,

Ebenfalls kann das Geräusch im Heinungswefte

und Reduzierung eventuzungskeller

durch eine Schalldämpfereller

Feuchtigkeit empfiehlt sich der

haube vermindert werden.

Einbau einer Zugbegrenzerklappe

(Nebenlufteinrichtung),

Energie-Einsparung

Die wichtigste Voraussetzung für eine

energiesparende Heizungsanlage ist

bereits durch den Einsatz des Raketenbrenners@

erfüllt. Daneben wird in

DIN 4755 die regelmäßige Kontrolle

und Wartung der Heizungsanlage

durch einen Fachmann empfohlen.

Die Kontrolle von Abgastemperatur

und Brennerlaufzeiten können dem

Endverbraucher außerdem Hinweise

auf die Verbrennungsgüte und den 0lverbrauch

geben:

. Abgastemperatur

Die Abgastemperatur wird mit einem

im Fachhandel erhältlichen Thermometer

gemessen, Als Meßstelle bietet

sich die Schornsteinfeoer-Kontrollboh


Abmessungen

Technische Daten

Netzanschluß

Anschlußwert

Motorleistung

Gewicht

Heizöl EL

Bau muster-Ken nzeichen

Brenner-Typ

Bestell-Nr.

RE 1.0 - 0530

RE 1.1 - 0531

RE 1.2 - 0532

RE 1.3 - 0533

RE 1.4 - 0534

RE 1.5 - 0535

Gefahrenhinweis!

230 V 50 Hz

ca,185W

110 W

ca.12 kg

nach DIN 51 603, Teil

'1

5 G065/92

Nennleistung

KW

16,5

21,0

27,0

32,5

42,0

56,0

geeignet

für

Kesselleistung

KW

14,0 - 17,5

17,5 - 23,0

23,0 - 29,0

29,0 - 35,0

35,0 - 46,5

46,5 - 60,0

Düse

Fabrikat / Typ

USG

Steinen 0,40 US gph 600 H

Steinen 0,50 US gph 600 H

Steinen 0,60 US gph 600 H

Steinen 0,65 US gph 600 H

Steinen 0,75 US gph 600 S

Steinen 1,00 US gph 600 S

Montagehinweis

Bei der Montage des Brenners ist darauf

zu achten, daß die Rezirkulationsbohrungen

im Brennenohr nicht von

der Türauskleidung verdeckt sind,

Falls erforderlich, muß die Auskleidung

konusförmig ausgeschnitten werden

(siehe nebenstehende Abbildung).

Pumpendruck*

bar

ca.10

ca.15

ca.15

ca.18

ca.18

ca.20

.

Der tatsächliche Öldruck wird über die Messung der Verbrennungswerte (C0,- und CO-Wert) ermittelt und kann von den

obigen Angaben je nach Toleranz der Düsen und den Anlagebedingungen abweichen,

Beim Befüllen des Tanks Brenner abschalten und anschließend ca. 3 Stunden abgeschaltet lassen, damit sich die Schwebstoffe

wieder absetzen können, Bei undichten Ölleitungen und leergefahrenem Tank kann es durch Luftblasenbildung zu

Verpuffungen kommen, Keine Öl-Leckagen dulden, Brandgefahr.


Grundeinstellung

Variante

RE 1.0

RE 1.1

RE 1.2

RE 1.3

RE 1.4

RE 1.5

Mischsystem

1.0 HP

1.1 HP

1.2HP

1.3 HP

1.4 HP

1.5 HP

Bestimmung der ölzuleitung

H(m) 0

L (m)

10x1 18

12x1 50

Kesselanschluß

Anschlußmöglichkeit bei

Teilkreisdurchmesser zwi -

schen 140 und 160 mm

-\

Maß L

mm

30

37

37

42

42

42

Maß D

mm

20

23,5

26

28

30,5

33

Maß H

mm

5

5

5

5

5

5

Maß X

mm

ca. 0

ca. - 1,5

ca. - 1,5

ca. - 1,5

ca. - 1,5

ca. - 1,5

0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0

1 6 1 4 1 2 1 0 8 6

40 35 30 25 22 20

I

Zündelektrode versetzt oezeichnet

Gebläserad

Standard

o 160

0 160

o 160

0 160

0 160

0 180

Elektro-Anschlußschema

Gebläserad

Schweiz

0 180

o 180

0 180

o 180

0 180

0 180

ölvorwärmung

H = Höhendifferenz zwischen Ansaugstelle (Fußventil)

und Brenner-Pumpe.

L = Sauglänge (2-Rohr-lnstallation) für Rohre 10 x 1 und

12x1 - Anhaltswefte (einschl, Bögen, Filter u,a.)

Brenner-Stecker

Kessel-Stecker

(Anschlüsse

bauseits)

nach DIN EN 226 Anschlußstecker nach DIN 4791

X

X

X

X

X

X

c

(D

E = L

E ( s ( ! ( D

i ^ P

ö 2 9 ' 6 NI

. g = = t r t s B

H , E i E ö o -

ö d i , F - =


erfolgen, daß ein zugentlasteter C0, = 14o/o,CO < 50 ppm

Allgemeine Hinweise

Anschluß möglich ist und der Brenner Einstellung in Ordnung

Veränderung der Brennerleistung

leicht in die Service-Aufhängung eingesetzt

werden kann.

C0, < 14o/o,CO < 50 PPm

. Die Öllagerung.einschließlich

Öldruck kann erhöht werden Der RaketenbrenneP ist auf die ange-

Verlegung der Olle-itungen muß so

gebene Brennerleistung eingestellt.

erfolgen, daß die OltemPeratur vor

c}r> 14o/o

Hierbei ist die Luftmenge werksseitig

Brenner mindestens 5'C beträgt.

Öldruck muß verringert werden u.a. durch den Abstand der DÜse zum

Ein direktes Ansaugen kalter

Mischsystem (Maß X) bestimmt. Diese

Außenluft ist zu vermeiden, lnbetriebnahme und

Nach Einregulierung auf einen C0,- Grundeinstellung hat sich in der Praxis

Einregulierung

Wert von 14 % muß eine Kontrolle des bewährt.

. Bei Austausch des Brenners Filter-

C0-Wertes vorgenommen werden.

einsatz wechseln.

Wird hierbei ein C0-Wert über 50 ppm Wird im Sonderfall eine hiervon ab-

Voraussetzung für die dauerhaft hohe gemessen, so ist der CO,-Wert in der weichende Brennerleistu.ng erforder-

. Zur Erzielung gleichmäßiger Ver- Verbrennungsgüte und Betriebssicher- Regel durch Falschlufteinbruch am lich, so muß neben der Olmenge auch

brennungswerte und Reduzierung heit ist die Inbetriebnahme und Kessel bzw. Rauchrohranschluß die Luftmenge (Maß X) korrigiert

eventueller Feuchtigkeit im Kamin Erst-Einstellung durch den qualifizier- verfälscht. Die Messung muß nach werden. Die Stellung der ,,Luftklappe"

empfiehlt sich der Einbau eines ten Spezialisten des Fachhandwerks, Abdichtung des Kessels wiederholt darf nicht verändert werden.

Zugbegrenzers.

werden. Außerdem kann eine mangel-

Über den Hauptschalter wird der Ölhafte Verbrennung durch eine

. Eine rußfreie und totale Verbrenvonruärmer eingeschaltet, Nach Enei- schlechte Sprühcharakteristik der

nung kann auch ohne den Einsatz chen der erforderlichen ÖltemperaturDüse

hervorgerufen werden bzw. der

von Verbrennungsverbesserernbeginnt

der Startvorgang des.Bren- Öldruck ist zu hoch eingestellt. (siehe

erreicht werden. Aschefreie Heizölners. Wird beim erstmaligen 0lansau- Diagramm auf Seite 2).

zusätze (Additive) wie zum Beispiel gen kein Öl gefördert, so muß dieser

Fließverbesserer können venruendetVorgang

nach max.5 Minuten abge- Als Voraussetzung für die meßtechni-

werden.

brochen werden, um Schäden an der sche Erfassung des CO,-Wertes sind

Pumpe zu vermeiden, Wenn der Ölfit- ein abgedichteter Kessel und Rauchter

mit Öl gefüllt ist, ist der Betriebszugasanschluß

unbedingt erforderlich.

stand eneicht.

Falschlufteinbruch verfälscht das

Meßergebnis!

Über den Öffeuerungsautomaten

Montagehinweise

erfolgt nun der automatische Inbetriebsetzungsvorgang

mit ZÜndung,

Flammenbildung und Übenruachung,

Zu einer ordnungsgemäßen Montage Der Öldruck wird am Manometer bei

durch die Fachfirma gehören: einigen Pumpen erst nach Öffnen des

Magnetventils angezeigt. Nach der

. Fachgerechte Verlegung der Ollei- Flammenbildung soll die Anzeige (2)

tungen einschließlich Filter, Dicht- am Infrarot-Flackerdetektor bei Stelheitskontrolle

und AuffÜllen mit Ö1, lung 5 konstant leuchten.

Undichtigkeiten im ÖlversorgungsDa

die werksseitige Einstellung des

system können zu Verbrennungs- Brenners die anlagebedingten Kesselstörungen

sowie zum ,,NachtroPund Kaminverhältnisse nicht berückfen"

des Brenners fÜhren. sichtigen kann, ist eine Nachregulierung

des Öt-/Lutwerhältnisses durch

. Entlüften des 0lversorgungssy- Veränderung des Oldruckes vorzunehstems

bei der Inbetriebnahme über men (siehe Abschnitt: Einstellung des

den Manometeranschluß der Pumpendruckes). Hierbei sollte der

Pumpe.

Kaminzug auf einen Wert von

0,1

. Verlegung der ElektroanschlÜsse

nach VDE- und EVU-Vorschriften.

Brenneranschluß mit flexiblem Kabel.

. Achtung: Phase und Mp dÜrfen

nicht vertauscht werdenl Auf

einwandfreien Anschluß des

Schutzleiters ist zu achten!

- 0,2 mbar eingestellt werden.

Die Kontrolle der Verbrennungswerte

ist bei betriebswarmem Kessel durchzuführen

und umfaßt zunächst die

Überprüfung des C0,-Wertes, Dieser

läßt erkennen, wie weit der Öldurchsatz

bei vorgegebener, fest eingestellter

Luftmenge verändert werden muß:

Die Installation der Ölschläuche und

der Anschlußkabel muß in der Art

8


Vergrößerung der Brennerleistung Düsenauswahl Einstellung des Pumpendruckes Flammenübenarachung

. Brenner demontieren, MischsystemBitte

beachten Sie, daß eine einwand- An der Einstellschraube (1)

Die werksseitige Empfindlichkeit ist

lösen und abziehen, Düse herausfreie und schadstoffarme VerbrennungDrehen

nach rechts = Druckerhöhung auf 5 eingestellt. Hierbei müssen beischrauben.

Distanzring durch Vor- nur mit Düsen erzielt werden kann, die Drehen nach links = Druckminderung de Leuchtdioden leuchten.

stecken eines z.B. 2 mm dicken auf den Brenner abgestimmt sind. Für

Ringes verstärken. Düse einschrau- den RaketenbrenneP RE 1 sind die auf Achtung: Einstellschraube keinesfallsLeuchten

eine bzw. beide Leuchtdiben,

Mischsysstem gegen AnschlagSeite

6 aufoeführten Düsen zuoelassen. vor Entlüftung der Pumpe drehen! oden nicht bzw. flackert eine

schieben und festziehen. Beim

Leuchtdiode, ist die Verstärkerstufe zu

Zusammenbau des Brenners neuen

kontrollieren bzw. in Richtung 4 bis 6

Dichtring venrvenden

. Durch die Verstärkung des Distanz-

Zündelektrodeneinstellung

Mischsystem-Größe

zu korrigieren. Wird der Fehler damit

nicht behoben, ist der Flammenwächter

herauszunehmen und zu reinigen,

ringes wird der Luftspalt zwischen

eventuell auszutauschen,

Düse und Mischsystem vergrößert,

und es steht mehrVerbrennunqsluft

zur Verfügung.

Em pf i nd I ich keitsei nstel I un g

. Schrittweise Erhöhung des Pumpendruckes

und damit der 0lmenge

durch ,,Drehen nach rechts" an der

Druckregulierschraube der Ölpumpe

mit anschließender Messung der

C0,- und C0-Werte (wie auf Seite B

beschrieben).

Verringerung der Brennerleistung

. Brenner demontieren, Mischsystem

lösen und abziehen, Düse herausschrauben.

Distanzring entfernen

bzw, durch dünneren Ring ersetzen.

Düse einschrauben, Mischsystem

gegen Anschlag schieben und festziehen.

Beim Zusammenbau des

Brenners neuen Dichtring (Position

7, Seite 3) venrvenden.

. Durch die Verringerung bzw, Entfernung

des Distanzringes wird der

Luftspalt zwischen Düse und

Mischsystem verkleinert und damit

die Verbrennung verringert,

. Während der Vorlüfueit Öldruck um

ca, 3 bar durch ,,Drehen nach links"

an der Druckregulierschraube der

Ölpumpe vermindern, Anschließend

C0,- und CO-Werte messen (wie

auf Seite B beschrieben) und ggfs.

0ldruck und damit 0lmenoe weiter

verändern.

Achtung: Elektrodenende steht genau

vor dem Mischzylinderrand, nicht über

den lnnendurchmesser hinein in den

Innenbereich.

\ y @

O Druckregulierschraube

@ Manometer-Anschluß

@ Vakuumeter-Anschluß

LED'S


Fehlersuche

10

Brenner läuft nicht . Hauptschalter, Sicherung und Kesselthermostat

kontrollieren

Brenner läuft an

Filter zeigt kein öl

Brenner läuft

ü vorhanden

Kein Zündfunke

Spannung (Phase und Mp)

überprüfen

Ölvonrvärmung (Heizung) und

Freigabethermostat überprüfen

Achtung: Aufheizeit von einigen

Minuten abwarten!

Motor mit Kondensator und Kupplung

überprüfen

. Ölfeuerungsautomat austauschen

Ölschläuche auf nicht entfernte

Verschlußstopfen und richtigen

Anschluß überprüfen

Heizöl-Füllstand, Fußventil und Ventile

in der Saugleitung kontrollieren

Falls die Ötbitung vor der Inbetriebnahme

nicht aufgefüllt wurde, kann

es mehrere Minuten dauern, bis

das Öl angesaugt ist

Achtung: Pumpe nicht länger als

5 Minuten ohne 0l laufen lassen

Kontrolle von Zündtrafo, Zündkabel

und Zündelektroden-Einstellung

(siehe Seite 9)

. Öfeuerungsautomat austauschen

Brenner läuft . Ölrohr, Vonrvärmer und Düse auf

Manometer zeigt öHruck Durchgang kontrollieren

Zündfunke vorhanden

Flamme bildet sich nicht

. Phase und Mp vertauscht

. Fremdlichteinfall auf Flammenwächter

Brenner läuft lnfrarot-Flackerdetektor IRD auf

Manometer zeigt öHruck Stellung 6 stellen (siehe Seite 9),

Zündfunke vorhanden Blickrichtung kontrollieren, IRD

Flamme bildet sich austauschen

Keine Infrarot-Anzeige

. Öffeuerungsautomat austauschen

Brenner läuft r Phase und Mp vertauscht

Manometer zeigt öldruck

Zündfunke vorhanden

Flamme bildet sich Lufteinbruch aruischen Mischsy-

lnfrarot-Anzeige vorhanden stem und Brennenohr (Dichtring

Störabschaltung kontrollieren bzw. erneuern)

Ötdruck kontrollieren (schwankende

Manometer-Anzeige = Luft im

öU

Öltemperatur überprüfen (Paraffinausscheidung)

Düse und Sprühbild kontrollieren

(Verschmuüung)

. Ölfeuerungsautomat austauschen


Wartung

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist

einmal im Jahr eine Uberprüfung der

0lfeuerungsanlagen durch einen

Fachmann emofohlen, Der Brenner ist

zu reinigen (Gebläserad, Mischsystem,

Zündeinrichtung) und die Düse ggf. zu

wechseln. Als Austauschdüsen dtlrfen

nur Düsen gemäß Seite 6 venrvendet

wer0en.

Die Dichtung zwischen Mischsystem

und Brennerrohr ist ebenfalls zu

erneuern und anschließend eine Kontrollmessung

durchzuführen.

Zur Durchführung der Wartungsarbeiten

kann der Gehäusedeckel mit den

Funktionsteilen nach Lösen von vier

Schnellverschlüssen vom Brennergehäuse

getrennt werden und nach

dem Herausziehen in eine der Service-

Aufnahmen eingehängt werden.

Alle Maße in mm

Technische Anderungen und Wechsel von

Komponenten vorbehalten.

t'' E

,a---:1 \ti

Gewährleistung

r ilgt t e

Der Raketenbrenner@ von MAN erbringt

seine einwandfreie Funktion bei

fachgerechter Installation und Inbetriebnahme

sowie Venrvenduno von

üei

($

I

$

nt

fr_

'1.

Heizöl EL nach DIN 51 603, Teil

Die Gewährleistung gilt für 12 Monate

nach Inbetriebnahme, längstens 15

Monate nach Versanddatum, Bei unsachgemäßer

Venruendung von Heizölzusätzen

(Additiven) kann der Gewährleistungsanspruch

entfallen.

Brenner in Service-Aufhängung (links) Brenner in Service-Aufhängung (rechts) Brenner in Service-Aufhänouno

zum Düsenwechsel

1'1


6X%\

trrtrrtrr.manbrennertechnik.

de

Verkaufs- und

Serviceorganisation

in der Bundesrepublik

Deutschland

]Y|AN

E&UI'

BRENNERTECHNIK

MAN B&W Diesel AG

Brennertechnik

Postfach 11 09 09

20409 Hamburg

Region

Aachen

Augsburg

Berlin

Bielefeld

Bremen

Chemnitz

Dresden

Düsseldorf

Erfurt

Essen

Frankfurt

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Hannover

Ingolstadt

Karlsruhe

Kassel

Köln

Leipzig

Ludwigshafen

Magdeburg

Mainz

München

Neubrandenburg

Nürnberg

Osnabrück

Regensburg

Schwenningen

Schwerin

Siegsdorf

Stuttgaft

Trier

Velten

Würzburg

Straße

Grüner Weg 108

Sebastianstraße 36

Siegfriedstraße 49-51

Ludwig-Erhard-Allee 1

r Essen

Stader Landstraße B4a

Zwickauer Straße 370

Zwickauer Straße 370

Flinger Richtweg 60

Schwedenstraße 50

Belfortstraße 4

Voltastraße 82

Breleteld

. VS-Schwennrngen

. Fretburg

Sandgrube 3 (Gewerbegebiet) 79291

Niedergeorgswerder Deich 78

Holstenstraße 9

Münchener Straße 205

Lotzbeckstraße 1

Niestetalweg I

Wankelstraße 19

Schwedenstraße 50

Prälat-Caire-Straße 6

August-Bebel-Damm 6a

Wilhelm-Maybach-Straße 3

Schillerstraße 7

lhlenfelder Straße 153

Maxfeldstraße 22

Haienringstraße 2

Peter-Henlein-Straße 2

August-Reitz-Straße 1 2

Werkstraße 215

Königsberger Straße 2

Robert-Koch-Straße 63

Rudolf-Diesel-Straße 2

Berliner Straße 1

Gattingerstraße 10

PLZ

52070

861 53

1 0365

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