Ausgabe November 2012 - mittendrin-s5.de

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Ausgabe November 2012 - mittendrin-s5.de

www.mittendrin-s5.de

Heft 11 November 2012 8. Jahrgang

Mittendrin

Das Anzeigen-Magazin für die Märkische -Region

S 5

WEIHNACHTSKONZERT

im Kulturhaus Rüdersdorf

mit internationalen Solisten des Neil Semer Vocal Institut New York

am Sonntag, 02. Dezember 2012, 16 Uhr

Berühmte Opern- und Operettenarien,

weltbekannte Musical-Hits,

Zierliche Boten

Foto: Peter Thiel

Weihnachtslieder von vier Kontinenten

Stargast ist der Weltklassegeiger YUUKI WONG

Annegret und Inka Bause übergeben den Arndt-Bause-Flügel an das Theater im Kulturhaus

Kartentelefon 033638 / 799797

kasse@museumspark-kulturhaus.de • www.museumspark-kulturhaus.de


2 S5-Region

Zum Feste nur das Beste

Ein Braten, der nur schwer misslingt

Sie haben Angst, dass der Festtagsbraten nicht

gelingt, Ihre Besucher enttäuscht sind? Ein

neuer Service bringt Ihnen diesen Leckerbissen

bequem nach Hause. Nur noch ab in den

Backofen und nach der angegeben Zeit herausholen.

Ob Gans, Ente oder Reh gepaart mit

erlesenen Beilagen, können Sie ganz in Ruhe

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Geschenke, die in Erinnerung bleiben

Auf Wunsch werden in der hauseigenen Werkstatt

ganz individuelle Keramikarbeiten liebevoll

gefertigt. Vom Teelichthäuschen bis hin

zum Kronleuchter, Sie erhalten garantiert ein

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bereitet. Eine große Auswahl der Arbeiten finden

Sie im wohligen Ambiente der Kaffeepause

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Kein Mensch kann den anderen

von seinem Leid befreien,

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November 2012

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Reif- oder Eisabkratzen

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November 2012 S5-Region

Spaziergang und Kahnfahrt zu den Schachtöfen kombinierbar

S5-Verein tagt in Rüdersdorf / Neu im Vorstand IB Neuenhagen und Sparkasse MOL

(eb) Das neue Logo des Tourismusvereins Märkische

S5-Region für die Geschäftspost und

auch im Text, den Sie gerade lesen, entwarfen

die Tourismusmitarbeiterinnen der Strausberger

Stadtverwaltung. Es versinnbildlicht, was

unsere Region touristisch prägt: Wald- und

Wasserreichtum sowie sportliche Potenzen.

Informationsprall war die Vereinsversammlung

am 22. Oktober im Magazingebäude des

Museumsparks. 21 der 41 Mitglieder – die

Bürgermeister der sieben Gründungskommunen

und Touristiker – erörterten die neuerliche

Mitgliedschaft im Tourismusverband Seenland

Oder-Spree ab 1.1.2013. Geschäftsführer

Claus Wunderlich und Vereinsvorsitzender

Olaf Borchardt betonten die Synergien durch

den Zusammenschluss. Man gebe Marketingaufgaben

ab, erhalte aber neue Aufgabenfelder

hinzu. In den Printmedien des TV SOS ist der

(eb) Jetzt ist sie verschwunden, die verwitterte,

schmutzig gelbe Doppelstockbaracke am S-

Bahnhof Hoppegarten, ein Bahnpolizei-Relikt

aus DDR-Zeiten in unmittelbarer Rennbahnnähe.

Bald werden hier schmucke Häuser stehen. Die

ersten schon im Frühsommer 2013. Einheimische

Fachleute treten den Beweis an, dass man

durchaus auch in integrierten Lagen etwas Schönes

errichten kann. Der Projektentwickler ist

ein Mann mit viel Erfahrung auf diesem Gebiet.

Frank Koroschetz heißt er, wohnt mit seiner Familie

in Neuenhagen und hat gegenüber dem Rathaus

seine Firma WGI GmbH & Co. KG. Seit 15

Jahren ist das Viermann-Unternehmen, das sich

jeweils passende Partnerfirmen sucht, am Markt.

Es hinterließ Spuren als Wohn- und Gewerbegebiete

zum Beispiel in Berlin, Magdeburg, Leip-

S5-Verein nun überregional vertreten, wofür

nicht nur Hoteliers dankbar sind. Beide Vereine

stimmen sich nun zum Marketing in Berlin und

Werben von Tagesbesuchern ab, hieß es. Mit

25 000 Übernachtungen ein Drittel aller Übernachtungen

in MOL 2011 punktet die Märkische

S5 Region, die auch Bestandteil zertifizierter

Rad- und Wanderwege ist. Dank ging an Hoppegarten

für die Initiative der Verknüpfung mit

dem Berliner Radverkehr. Die Präsenz der S5-

Region im neuesten SOS-Kartenmaterial sei eine

„gute Botschaft“, befand Fredersdorf-Vogelsdorfs

Bürgermeister Uwe Klett. Besorgten Mitgliederstimmen,

nur eine Plattform im großen

Tourismusverein zu sein, traten andere entgegen,

die Kontaktpflege mit den regionalen

Leistungsanbietern solle durchs verstärkte Zugehen

auf sie verstärkt werden. Das begrüßten

insbesondere Ralph Lauckner, der neu für den

Ein für viele Altersgruppen reizvolles Wohn-Ensemble

Unternehmerquartett baut neues Wohngebiet nahe der Rennbahn

Wohnanlage Clubstrasse Hoppegarten

Neubau von 7 Gartenhofhäusern und 11 Einfamilienhäusern

150 m zur S-Bahn Hoppegarten“

Galopprennbahn Hoppegarten

zig und jüngst erst als Ferienwohnhaussiedlung

mit Yachthafen in Vieregge auf der Insel Rügen.

Schrittweise ergab sich, dass der Projektentwickler

Frank Koroschetz zum Investor wurde. Erst

im August hatten der Chef der Mahlsdorfer Pegel-

und Pumpenanlagenbaufirma Peter Braun,

die Hochbauspezialisten Jörg und Mike Krüger

und er das Grundstück in der Straße Am Güterbahnhof

Hoppegarten/Ecke Clubstraße gekauft.

Als Kommanditgesellschaft verwandeln sie es

nun zu einer attraktiven Wohnanlage mit 400

bis 600 Quadratmeter großen Grundstücken. Die

Gemeinde Hoppegarten „bemüht sich wahrlich

darum, uns bei der Gestaltung dieses Wohnungsbauprojektes

zu helfen“, sagt Frank Koroschetz.

Junge Familien mit Kind(ern), Vorruheständler

wie Senioren gleichermaßen werden in den sie-

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Internationalen Bund

Neuenhagen im Vorstand

sitzt, und Volker

Schulz für die Sparkasse

MOL. Paolo Dallago

aus der Wesendahler

Apfelproduktion und

-vermarktung zieht sich

aus beruflichen Gründen

ein wenig zurück.

Gastgeber Jörg Lehmann, Chef der Kultur

GmbH Rüdersdorf, skizzierte zur Museumsparkentwicklung

einen sehr erfolgreichen ersten

Operettensommer auf der Naturbühne am

Mühlenfließ. Im Sinne kürzerer Wegebeziehungen

im Park (der Durchschnittsbesucher ist

47 Jahre alt) solle der Karpfenteich mit einbezogen

werden und es ist an Kahnfahrten bis zum

alten Hafen gedacht. Von dort ist es nicht mehr

weit bis zur legendären Schachtoffenbatterie.

Ausgebucht ist bereits ein Drittel aller Jeeptour-

Termine für 2013. Feiern in den historischen

Gemäuern, Autopräsentationen und Filmdrehs

(z.B. am Seilscheibenpfeiler für den bald im

Kino laufenden „Medicus“) untermauern den

guten Ruf des Museumsparkes als attraktiver

Tourismusstandort.

www.maerkische-s5-region.de

Touristikerdebatte im S5-Verein - Ehrenpräsident

Manfred Andruleit (re.) schätzt ein, dass der Verein

die Tourismusanbieter noch zu wenig unterstützt

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ben Gartenhofhäusern

und elf Einfamilienhäusern

ein Zuhause haben.

Attraktiv in jeglicher

Hinsicht wohnt man dann hier, unweit von Bus

und Bahn, Schule, Kita, Supermarkt und Arzt.

Andererseits ist es nur ein Katzensprung, will

man sich in der viel beschriebenen „Märkischen

Streusandbüchse“ und reizvollen Oderlandschaft

erholen oder die Hauptstadtannehmlichkeiten in

Kultur, Sport und Handel nutzen.

info@wgihaus.de, www.wgi-hoppegarten.de

03342 25 99 38, 0175 73 73 49 17

So sah es noch am 12. Februar aus (F.m.) Frank Koroschetz

ist der Geschäftsführer der Projektentwicklergesellschaft

und Teil des Investoren-Kleeblattes (F.r.)

3


4 Strausberg

„Wasserversorger haben einen guten Ruf im Land

Potsdam stellt Ergebnisse des 2. Benchmarkings in der Wasserwirtschaft vor

Bisher teilten sich 400 Familien der Textile Colony

im ländlichen Sircilla von Südindien eine

Wasserstelle. Dank erneuter Hilfe mit deutschen

Spenden, auch aus Strausberg durch ein Projekt

am Oberstufenzentrum, wurde nun ein zweiter

Brunnen eingeweiht. 2011 hatte das OSZ MOL

im Wasserverband Strausberg-Erkner über sein

Projekt in einer eindrucksvollen Ausstellung

beim WSE berichtet.

In Brandenburg indes geht es darum, die hohe

Versorgungssicherheit in der Wasserwirtschaft

zu gewährleisten. Das erfordert vor allem in

den strukturschwachen Gebieten mit Bevölkerungsrückgang

Anpassungsstrategien der

Aufgabenträger, betonte Umweltministerin

Anita Tack am 1. November in der Potsdamer

Staatskanzlei vor Medienvertretern. Sie präsen-

(eb) Kürbiskompott haben sie dieser Tage zusammen

gekocht. Süßsauer. Mit Nelken und

Zimt. Das weckte Erinnerungen an Kindheit

und Jugend, vielleicht an die Arbeit „in Stellung“

oder auf dem Bauernhof. Allein zuhause

hätte sich wohl niemand der betagten Frauen

und Männer in der Küche an den großen Kürbis

gemacht. Hier übt man Fertigkeiten und Fähigkeiten

in angenehmem Umfeld, und Mitarbeiter

unterstützen. Am 30. Oktober, beim hilfreich von

SOWI-Azubis begleiteten Sportfest des Seniorenzentrums,

warfen auch die Tagespflegegäste

so gut sie konnten Klettbälle, Ringe, schubsten

Büchsen mit dem Ball vom Tisch. Einrichtungsleiter

Enrico Barsch begrüßte eine ältere

Dame aber aus anderem Anlass mit Blumen:

Vilma Nichte aus Strausberg. Sie war der

100. Tagespflegegast im „Bonhoefferhaus“!

Es sind das Gemeinschaftserleben, der Austausch

von Gedanken in Freude und Leid,

Kurzweil und auch gesundheitliche liebevolle

Betreuung, was zahlreiche Frauen und

Männer in die Tagespflege und -betreuung

des Elisabeth-Seniorenzentrums „Dietrich

Bonhoeffer“ kommen lässt. Besser gesagt,

die beiden Fahrer vom freundlichen Hol- und

Bringedienst erledigen das. Die Gäste kommen

verschieden oft, von einem Tag bis zur

ganzen Woche außer am Wochenende. Größtenteils

übernimmt die Kasse die Kosten da-

tierte die Ergebnisse des vom Land unterstützten

zweiten freiwilligen Kennzahlenvergleichs

(Benchmarking) in der Brandenburgischen

Wasserwirtschaft. Der Wasserpreis sei ein

wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor. „Wir

sind gut gewappnet für diese öffentliche Daseinsfürsorge,

die Aufgabenträger haben einen

guten Ruf im Land!“, resümierte die Ministerin

das Benchmarking. Es erlaube auch Schlussfolgerungen

für Förderprogramme. 41 Aufgabenträger

der Abwasserbeseitigung und 35

Trinkwasserversorger verglichen untereinander

ihre Kennzahlen 2011 in Qualität, Sicherheit,

Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Kundenservice.

Sie sind Dienstleister für 1,56 Millionen

Bürger oder, anders ausgedrückt, rund 63

Prozent der Bevölkerung. 80 Prozent der erst-

für. Bis zu 14 Frauen und Männer zwischen 74

und 99 Jahren nehmen täglich dieses Angebot in

Anspruch. Es ist viel Fingerspitzengefühl nötig,

damit sich die ganze Gruppe wohl fühlt, weiß

Regine Rausch, die Leiterin der Tagespflege und

-betreuung. Nicht jeder ältere Mensch findet aus

dem Alleinsein gleich heraus in eine Gruppendynamik.

Nicht alle haben so ein fröhliches Gemüt

wie Dora Dornhauer (83) aus der Strausberger

Walzwerksiedlung. An einem Tag der offenen

Tür des Hauses war sie da. Und kommt immer

wieder. „Es macht Spaß, wir lachen viel, jeder

Tag ist anders. Tochter und Sohn gehen arbeiten,

was soll ich alleine zu Hause?“ sagt die Senio-

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Blumen für Vilma Nichte als 100. Tagespflegegast

Tagespflege und -betreuung helfen eigene Häuslichkeit zu erhalten

November 2012

mals in diesem Rahmen befragten Kunden sind

mit ihrem Wasserver- und Abwasserentsorger

„ziemlich“ bzw. „sehr zufrieden“. Hätten Sie

das gedacht? Die WSE-Kunden äußerten sich

„mehr als zufrieden“ und nannten als Stärke

des Unternehmens die ständige telefonische

Erreichbarkeit, Freundlichkeit und Fachkompetenz.

Der Abschlussbericht der unabhängigen

confideon Unternehmensberatung trifft auch

solche Aussagen wie geringe bis mittlere Wasserverluste

von unter 6,8 Prozent als Ergebnis

richtiger Leitungsnetz-Investitionen. Strukturunterschiede

zeigt der Anschlussgrad an die

zentrale Abwasserkanalisation von 60 bis 100

Prozent im Land. Kläranlagen sind im Landesdurchschnitt

zu 87,3 Prozent und damit recht

gut ausgelastet. Verbesserungspotential birgt

jedoch deren Energiemanagement. Neben der

Optimierung des Energieverbrauchs gehe es

mittel- und langfristig auch um Energiegewinnung.

Apropos Energieverbrauch – die Wasserwirtschaft

ist nicht nur wegen der Pumpen sehr

energiefixiert. Trotz steigender Energiepreise

den Bürgern einen stabilen Wasserpreis bieten

zu können, darauf „können wir stolz sein“, sagte

Henner Haferkorn.

www.w-s-e.de, www.mugv.brandenburg.de

Oliver Hug, Henner Haferkorn und Ministerin Anita

Tack bei der öffentlichen Präsentation des 2 .Benchmarkings

in der Brandenburger Wasserwirtschaft

von 2011 Fotos: Edda Bräunling

rin, die

als junge

Frau in der Strausberger Spannteppichproduktion

tätig war. Neben ihr sitzt Boleslawa Zierau.

Ihr sieht man kaum die 96 Lenze an. „Unter Leuten“

ist sie gern, erzählt die alte Dame, die am

Strausberger Annafließ unter netten Nachbarn

wohnt. Annelies Kranich (88) aus Petershagen

sagt laut, damit es auch Enrico Barsch ja hört

„Die drei Damen hier mit der so einfühlsamen,

geduldigen Frau Rausch an der Spitze betreuen

uns klasse.“ Der Mann im Rollstuhl am langen

Tisch ist Günther Grabert, 78. Sein Weg ist wohl

der kürzeste, denn er lebt im Servicewohnen hinter

dem „Bonhoefferhaus“. „Menschen möchten

und sollten so lange wie möglich im eigenen

häuslichen Milieu leben. Wir sind dabei ein willkommenes

Angebot, unterstützen mit unserer

Tagespflege und -betreuung und darüber hinaus

auch mit unserem Pflegedienst ‚Service und ambulante

Pflege‘“, erläutert Frau Rausch. An zwei

„Schnuppertagen“ können sich Interessenten

ganz in Ruhe und unverbindlich selbst ein Bild

davon machen.

Wriezener Str. 1a, 15344 Strausberg

Tel. 03341 3 07 40 06, Fax. -25

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www.elisabeth-diakonie.de

Blumen für den 100.Tagespflegegast, Frau Nichte,

von Enrico Barsch und Regine Rausch.


November 2012 S5-Region

Kommt gut an: Profi-Hautpflegeberatung in der Apotheke

In kälterer Jahreszeit gern reichhaltige Cremes gewünscht

„Ich weiß, ich habe trockene Haut. Aber einen

so detaillierten Hauttest kannte ich noch nicht.

Mir wurde ein neues Produkt empfohlen, das

probiere ich jetzt aus.“ Eine Strausbergerin

sagte das nach der umfassenden VICHY-Beratung

in der Märkischen Apotheke am 8. November.

Dort präsentierte die Fachkosmetikerin

Anke Kuttke, eine Spreewälderin, die breite

Palette an Pflegeprodukten der bekannten Kosmetikfirma.

Mindestens einmal im Jahr organisiert

Apothekenchefin Antje Brüssow diese

professionelle Hautpflegeberatung als zusätz-

Ein Messgerät zeigt das Hautalter an und welchen

Lichtschutzfaktor Sie benötigen, die Pigmentierung,

den Talggehalt und sogar die Feuchte. Das lässt

Rückschlüsse auf das passende Pflegeprodukt zu.

Foto: eb

liche Dienstleistung für ihre Kunden in beiden

Apotheken. Außer einer kostenlosen Hautanalyse

gibt es da noch ein persönliches Pflegekonzept,

Testmöglichkeiten verschiedener Präparate

und als Sahnehäubchen 15 Rabatt auf

die preisintensiven VICHY-Qualitätsprodukte

am Beratungstag. Frau Kuttke empfiehlt Früh-

Kaverne Nummer 2 ist speicherbereit

Erdgasvorrat in 1000 m tiefem Salzstock spart Kosten und gleicht Schwankungen aus

Winter, komm ruhig: dank der zweiten fertiggestellten Kaverne im EWE-Erdgasspeicher Rüdersdorf ist noch mehr Gasvorrat möglich. Der unterirdische

Hohlraum im natürlichen Salzstock des Kalkgebirges ist etwa 100 Meter breit, 188 Meter lang und liegt in rund 1.000 Metern Tiefe. 100

Millionen Kubikmeter Erdgas können die 770.000 Kubikmeter in der Kaverne fassen. Mit dem Erdgas beider Kavernen ist EWE in der Lage, all seine

Brandenburger Erdgaskunden vier Monate lang zu versorgen, verdeutlicht Jörg Schattling. Er ist der Betriebsleiter des Erdgasspeichers Rüdersdorf.

Diese Speicher können eventuelle Engpässe in der Erdgasproduktion oder bei Vorlieferanten abfedern helfen, betont er. Die Gasspeicherung ermöglicht

übers Jahr den Einkauf annähernd konstanter Mengen. Mit dem gespeicherten

Erdgas gleicht der Erdgasversorger Schwankungen im Verbrauch bei gleich

bleibenden Preisen aus. An einem kalten Wintertag wird schnell mal die zehnfache

Erdgasmenge als im Sommer üblich benötigt, weiß Jörg Schattling.

EWE betreibt bereits seit Ende der 1970er Jahre unterirdische Erdgasspeicher.

Diese speichern das Gas in Hohlräumen, die dafür nach strengen Umweltschutz-

und Sicherheitskriterien in natürlichen Salzstöcken angelegt werden.

Bis heute nutzt EWE Speicheranlagen in Huntorf im Landkreis Wesermarsch,

im ostfriesischen Nüttermoor und in Rüdersdorf. Im Bau sind weitere Speicher

in Jemgum, Ostfriesland. Seine Erdgas-Speicherkapazitäten vermietet EWE an

andere Unternehmen und nutzt sie für den eigenen Gashandel und -vertrieb.

Vor dem Betriebsgebäude der Rüdersdorfer EWE-Erdgaskavernen im Essigweg hat der

Dienstleister ein wunderschönes Biotop geschaffen. In 1000 Metern Tiefe wurde jetzt

im natürlichen Salzstock des Kalkgebirges der zweite Erdgasspeicher fertiggestellt. Das

Speichern dieses Heizmediums ermöglicht ganzjährig preiswerten Gasbezug, obwohl der

Verbrauch nie konstant ist. Foto: EWE

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LUIs neueste Kunstwerke

im Gesundheitszentrum

Neueste Vernissage am 14. Dezember

jahr/Sommer- und Herbst/Winter-Wechsel bei

den Cremes, Fluids, Seren, so wie es ja auch „Wir treffen uns bei den Katzen.“ So verabreden

Sommer- und Winterkleidung gibt. Schließlich sich manche Patienten und Angehörige in Hoppe-

benötige die Haut zum Winter oftmals eine gartens Gesundheitszentrum. Sie meinen den längst

gehaltvollere Creme als im Sommer, weiß sie. nicht mehr kahlen Durchgang vom Foyer zur Apo-

„Ich gucke immer, wie die Haut der Kundin theke. Das altehrwürdige Klavier aus dem Hau-

beschaffen ist und empfehle auch mal ein Prose Demmig, Notenschlüssel auf vier Pfoten und

dukt eines anderen Herstellers, beispielsweise, Mäuse als versinnbildlichte Melodie von „Morning

wenn jemand keine -selbstverständlich aller- has broken“ – dieses Raumkunstwerk der Altlandsgenfreien-

Duftstoffe wünscht oder verträgt“, bergerin Luise Schmitz im Gesundheitszentrumsagt

sie. Das kommt gut an, fühlen sich die Haupthaus fällt auf, überrascht und erfreut. „Katzen

zu Beratenden doch nicht zu einer Marke ge- und Musik, das passt doch zusammen“, sagt „LUI“.

drängt. VICHY hält auch für die Phantasievoll sind ihre Kombinationen von Kunst

Herren eine gute Pflege bereit, ob und Handwerk. Ihre wundervollen, meistens the-

Anti-Schuppen-Shampoo, Deo, matisch gestalteten Stühle als „Bilder zum Sitzen“

Pflegedusche, Rasierschaum oder bleiben nicht

Körpercreme. Sehr angenehm fin- lange stehen,

det es die Beraterin, dass ihr für wo sie stehen.

diesen Tag ein kleiner Extraraum Fürs Gesund-

zur Verfügung steht und sie nicht heitszentrum

wie in den großen Einkauf-Centern Hoppegarten,

mitten im Kundenstrom wie auf wo MR Dr.

dem Präsentierteller arbeiten muss. med. Hans-

„Und die Terminvergabe gewähr- Jürgen und

leistet eine wirklich individuelle Dr. med. Anita

Zuwendung“, freut sie sich. Apro- Demmig schon Wegen ihres Lieblingsmotivs nennt

pos Zuwendung: am Nikolaustag seit der Eröff- man sie auch „die Katzenfrau“ –

nung 2010 die

die Künstlerin Luise Schmitz

haben die Teams aus der Bahnhofswie

auch der Märkischen Apotheke bei praktikable, kräftig bunte Kunst von LUI in ihrer

„ Ich Ihrem mag Sicherheit –

Besuch wieder traditionell für kleine Überra- Internistischen Praxisgemeinschaft präsentieren,

schungen!

auch schafft beim Luise Energiepreis“

Schmitz auch aus diesem Grunde in

Märkische Apotheke

im Südcenter:

03341 4 42 76,

Fax. 03341 4 42 77

diesen Wochen und Monaten neue Kunstwerke.

Preisgarantie mit EWE Erdgas fix und EWE Strom fix

„Buntes Gesundwerden“ nennt sie die vielgefragte

quirlige Frau, die 1958 in Strausberg geboren wurde,

äußerst passend. Auch Sie, liebe Mittendrin-

Leserinnen und -Leser, sind herzlich eingeladen

Bahnhofsapotheke,

zum Schauen und Plaudern mit Luise Schmitz bei

Bahnhofstr.21

ihrer neuesten Vernissage. Diese findet am Freitag,

03341 42 10 15,

Fax: 03341 47 21 40


14. Dezember 2012, um 17 Uhr im Gesundheits-


zentrum Hoppegarten in der Lindenallee 7 statt.

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5


6 Strausberg

„Blitzer oder Verkehrscrash – Führerschein in

Gefahr?“ Dieser Mittendrin-Beitrag 2009

skizzierte ein Seminar der Rechtsanwaltskanzlei

Anke Mußmann & Hans-Jürgen Brause und

der ARAG mit über 20 Geschäftsleuten der

Region. Die zahlreiche Fragen dieser zumeist

Vielfahrer zum Verkehrsrecht beantworteten

die Fachleute ausführlich und erschöpfend. Da

war die Tagungsstätte, das Beratungshaus in

der Hegermühlenstraße 9c, schon anderthalb

Jahre der neue Sitz der Kanzlei. Vorher hätte

schlichtweg für so etwas der Platz gefehlt

in den angemieteten Räumen. Sie lagen auch

nicht so zentral, waren nicht so optimal wie die

heutigen. Gegründet hatten die beiden Rechtsanwälte

ihre Kanzlei bereits am 1. Dezember

2002 im Südcenter Strausberg. Wurden sie im

Monat Eins mit 29 Mandaten betraut, pegelte

sich das auf über 1000 bearbeitete Akten schon

ein Jahr später ein. Bis heute gab es ungefähr

11 000 Mandate, überschlägt Hans-Jürgen

Brause. 986 waren es seit Jahresbeginn. Darunter

auch internationale, wenn man nur mal die

Schadensregulierung für 489 polnische Geschädigten

nach Verkehrsunfällen in Deutschland

bedenkt. 140 Meter lang wären, aneinandergelegt,

die in den zehn Jahren abgeschlossenen

Akten dieser Anwaltssozietät.

2010: „Der Angeklagte

ist anGERICHTET“

Von Beginn an beauftragen Mandanten

die Kanzlei vorwiegend mit

Verkehrsunfall- und Bußgeldangelegenheiten

sowie Arbeits- und

Mietrechtssachen. Sie kommen

meistens aus der hiesigen Region

und Berlin, sehr oft auf Empfehlung.

Autohäuser und Autowerkstätten,

die ihre Rechtsangelegenheiten

von der Kanzlei Mußmann

& Brause vertreten lassen, sind

ebenfalls Muliplikatoren. Nicht

zu vergessen die Medien. Seit dem allerersten

Mittendrin Anzeigen-Magazin im September

2005 ist die Kanzlei mit repräsentativen Rechtsfällen

und -Urteilen auch bei uns präsent. Das

waren bisher allein 73 „Rechtsspalten“! Im März

2010 hieß es im Bürogebäude der Anwaltssozietät:

„Der Angeklagte ist anGERICHTET“.

Geschäftspartner, Mandanten und Freunde der

Kanzlei erlebten dort den Rechtsanwalt Veikko

Bartel aus Potsdam. Er stellte sein Buch über die

„ganz eigene Spezies Strafverteidiger“ vor. Es

enthält lustige, skurrile, authentische Geschichten

seines Arbeitsalltags über Menschen, die zwischen

die Mühlsteine deutscher Justiz gerieten

und solche, die diese Mühle als Staatsanwälte,

Richter und Verteidiger betreiben.

Eingeschworenes Team in der Sozietät

10 Jahre gibt es am 1. Dezember diese Anwaltssozietät.

Seither ist sie gewachsen und hat „Ableger“

gekriegt. Gewachsen wegen der Spezialisierung

und Konzentration im Rechtswesen um drei

weitere Anwälte. Mit dem „Ableger“ ist Felix (3)

gemeint, der Sohn von Anwältin Anke Mußmann.

Sie hat übrigens gerade erfolgreich den Fachan-

November 2012

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In zehn Jahren 140 Meter Akten abgeschlossen

Kanzlei-Kleeblatt 2002 wuchs auf fünf Anwälte und sechs Mitarbeiterinnen / Pro Jahr rund 1 000 Mandate

Ein starkes Team: Rita Maiwald, Anke Mußmann, Eva

Schneider, Nicole Kutzner, Manuela Hoffmann, Jenny

Jackisch, Hans-Jürgen Brause, Andreas Mußmann.

Nicht im Bild sind Anne Heller, Jutta Kotulla und Petra

Goldschmidt. Fotos: prinzmediaconcept/ eb

waltslehrgang für Familienrecht absolviert. Ihr

Gatte Andreas, Fachanwalt für Verkehrsrecht, verstärkt

das Team seit 2009. Als Dozent für Aus- und

Weiterbildung von Fahrlehrern am Verkehrsinstitut

muss er dazu übrigens nur eine Treppe tiefer

gehen, da dieses dort seit 2010 seinen Sitz hat.

Auch mit einem Berliner Verkehrspsychologen

arbeitet er im Sinne seiner Mandantschaft eng zusammen.

Selbst eine passionierte Jägerin arbeitet

hier: Rechtsanwältin Anne Heller kennt sich außer

im Arbeits-, Zivil- und Strafrecht auch im Jagd-

und Waffenrecht aus. Jutta Kotulla, spezialisiert

auf Miet-, Arbeits-, Familien- und Zivilrecht, heißt

die dritte Frau im Anwälte-Quintett dieser Kanzlei.

Das ReFa-Team (Rechtsanwaltsfachangestellte)

mit Büroleiterin Manuela Hoffmann, Jenny

Jackisch, Nicole Kutzner und Rita Maiwald verstärkt

seit dem 1. November Petra Goldschmidt.

Als Sekretärin ist Eva Schneider die allererste Ansprechpartnerin

für Anrufer und Besucher.


November 2012 Strausberg

Vorsitz im Verein Verkehrswacht MOL

Die Verkehrswacht Strausberg 2007 beim Blaulichttreffen

im SEP Strausberg - 2.v.l. der auch damals schon

Vorsitzende Hans-Jürgen Brause. 2009 verschmolzen die

Verkehrswachten Seelow und Strausberg zum Verkehrswacht

MOL e.V. Fotos: eb/ Julia Otto

Freier Abfluss ist Mietersache

Rechtsgebiete aus anderer

Sicht zu betrachten, das heißt

für Hans-Jürgen Brause auch,

dass er seit vielen Jahren ehrenamtlich

die Verkehrssicherheit

thematisiert. Der Kanzleimitbegründer

ist Vorstandsvorsitzender

des Vereins Verkehrswacht

Märkisch-Oderland. „Er unterstützt

uns sehr intensiv, wir

möchten nicht auf sein Fachwissen

verzichten“, lobt Uwe

Wähner, Fachdienst-Leiter im

Straßenverkehrsamt und Vize-

Vereins-Chef. Oft kann man

beide in ihrer präventiven Arbeit

mit zahlreichen anderen

ehrenamtlichen Mitstreitern bei Verkehrswachtaktionen erleben. Edda Bräunling

Die bearbeiteten Rechtsgebiete:

Sonstiges

allg. Zivilrecht

Unfälle polnische

Geschädigte

Bußgeldsachen

Familienrecht

Strafrecht

Forderungseinziehung

Unfallregulierung

Arbeitsrecht

So langsam neigt sich der herbstliche Blätterreigen

dem Ende entgegen. Überall wird kräftig gefegt,

kaum ein Blatt liegt noch herum. Gern übersehen

werden jedoch Abläufe, in denen sich das Laub

sammelt.Verstopft so ein Abfluss auf dem Balkon

eines Mieters und kommt es infolge dessen zu einem

Wassereinbruch in der darunter liegenden Wohnung,

so haftet der Mieter für die eingetretenen Schäden.

In dem zugrunde liegenden Fall drang Wasser

vom Balkon in das Wohnzimmer der darunter liegenden

Wohnung. Es hatte die Decken und Wände

des Wohn- und Schlafzimmers durchfeuchtet. Des

Weiteren hatten sich im Wand- und Deckenbereich

Wasserränder gebildet. Die Mieter dieser Wohnung

minderten daraufhin den Mietzins um 40 Prozent. Die Klägerin beseitigte die entstandenen

Schäden und verlangte nunmehr Schadenersatz. Ebenso die Erstattung

des minderungsbedingten Mietzinsausfalls. In beiden Fällen gab das Gericht der

Klägerin recht. Der verstopfte Abfluss fiel als alleinige Ursache für das eingedrungene

Wasser in den ausschließlichen Verantwortungsbereich der Beklagten als Mieterin.

Sie musste dafür Sorge tragen, dass Wasser von ihrem Balkon über eine dort

hierfür vorgesehene Einrichtung abfließen kann.

Urteil des Amtsgericht Neukölln vom 05.10.2011– 13C197/11

Mietrecht

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Herzlichen Glückwunsch!

Zum 10. Kanzlei-Jubiläum danken

Mandanten und Geschäftspartner

für die sehr gute Zusammenarbeit!

Auch Mittendrin gratuliert herzlich!

Verkehrswacht Märkisch-Oderland e.V.

Ernst-Thälmann-Str. 71

15344 Strausberg

Tel.: 03341 354-100

www.verkehrswacht-mol.de

7


8 S5-Region

Kleine „Grashüpfer“

gut im Neubau eingelebt

Sogar ein Piratenschiff ist da

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(eb) Nun ist es fertig, das Haus für die Knirpse

der Kindertagespflege „Grashüpfer“ in Petershagen.

Nach dem Umzug aus dem Mietshaus

in der Wilhelm-Pieck-Straße haben sich

alle am neuen Standort Dr. Manasse-Straße 52

gut eingelebt. Der Neubau hat viel Platz zum

spielerischen Lernen. Die Tagesmütter Annika

Alf und Daniela Radau, die sich den Kredit und

alle Kosten für das Betreiben ihrer Einrichtung

teilen, hatten in den drei Wochen Sommerferien

bis zu 15 Stunden am Tag unter großer Mithilfe

ihrer Verwandten und Freunde aus den nackten

Räumen eine Wohlfühl-Oase für Kinder geschaffen.

Diese verfügt nicht nur über einen

komfortablen Spielturm und großen Buddelka-

sten hinterm Haus im Garten, wo Rollrasen die

eigentliche Wuchs-Zeit verkürzte, sowie einen

Minibauernhof mit Hühnern, Enten, Kaninchen

und Meerschweinchen. Drinnen begeistern die

Knirpse außer altersgerechtem Spielzeug auch

ein Bällebad, bunte Wiesen, Blumen und Tiere

(Namensgeber Grashüpfer zum Beispiel) an den

Wänden, die die kreative Dani dort hinzauberte.

Ballförmige Sonne, Mond und Sterne an der

Decke eines der beiden Schlafräume begleiten

die Kinder beim Mittagsschlaf. Es gibt sogar

(dem Zimmerermeister Herrn Radau sei Dank!)

ein Piratenschiff. Für die größeren Kinder ist

das der Lieblings-Rückzugsort zum Kuscheln

und Spielen, berichten Annika und Dani. Die

Eltern „ihrer“ Kinder und sie selbst schwören

auf die relative Kleinheit der Tagespflegegruppe,

denn nur so sei eine individuelle Betreuung

jedes einzelnen Kindes möglich.

Kindertagespflege „Grashüpfer“

Dr. Manasse-Str. 52, 15370 Petershagen

0152 53 81 85 96 (Annika Alf)

0179 147 53 37 (Daniela Radau)

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Freitag, 30. November:

„Rauschebart-Treffen“

bei REWE Eggersdorf

..und am 7. Dezember in Strausberg

Völkerwanderung

zum REWE-Parkplatz

in Eggersdorf in Sicht!

Das klassische Weihnachtsmanntreffen, nun schon

das sechste Mal vom hiesigen Team des bekannten

Lebensmittelversorgers initiiert, findet diesmal zum

Weihnachtsmarkt im Ortsteil am 30.November um

15 Uhr statt. Marktleiterin Madeleine Sauer, die gerade

ihren Studienabschluss als Marktmanagerin in

der Tasche hat, ruft wieder zur weihnachtstypischen

Verkleidung auf. Der Verein oder die Gruppierung,

die mindestens 50 Weihnachtsmänner und –frauen

stellt, hat die Chance auf einen 500 Euro-Gewinn!

Im vorigen Jahr war das unter den 161 rot-weißen

fröhlichen, ein Weihnachtslied schmetternden Gestalten

auf dem REWE-Parkplatz der Kinderhilfeverein

Petershagen/Eggersdorf. So hat die vom

REWE-Team um Sylvia und Madeleine Sauer erarbeitete

Spende im Sommer den Tschernobylkindern

genutzt, die alle zwei Jahre für drei Wochen in Eggersdorf

Ferien machen dürfen.

In Strausberg organisiert das rührige Frauen-Duo

mit dem sozialen Touch das dritte Mal weihnachtliche

Freuden. Diese sollen in diesem Jahr der Rehfelder

Kita Fuchsbau zu Gute kommen. Deshalb

kaufen Sie, liebe Mittendrin-Leserinnen und -Leser,

am 7. Dezember vor dem REWE-Markt in der

Hegermühle unbedingt die selbst gebackenen Kekse

der Kitaknirpse und lauschen ihrem Gesang! Später

wird Marktleiterin Sylvia Sauer der Kita Fuchsbau,

die ihr durch die Betreuung ihrer Enkeltochter gut

bekannt ist, einen 500-Euro-Scheck überreichen.

Dieser soll zielgerichtet für die geplante Sauna in

der Kindereinrichtung eingesetzt werden. Den genauen

Zeitpunkt dieser großzügigen, vom gesamten

REWE-Team erarbeiteten weihnachtlichen Geste

entnehmen Sie bitte aktuellen Aushängen.

REWE Sylvia Sauer oHG

15345 Eggersdorf, Am Markt 21

03341 48 63 94

15344 Strausberg, Am Annatal 63

03341 42 03 01

montags bis samstags

von 7 bis 22 Uhr geöffnet

November 2012

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Heiligabend schon Karten für

die Rüdersdorfer Operette 2013!

Großen Dank sagt die

Rüdersdorfer Kultur

GmbH zum Ende

einer gelungenen

Sommersaison allen ihren Besuchern in Museumspark

und Kulturhaus sowie den ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfern. Produktion und

Aufführung der Operette „Drei alte Schachteln“

sowie die Operettengala waren Riesenerfolge.

Zu den traditionellen Festen im Ort werde 2013

auch wieder eine Operette produziert, kündigt

Geschäftsführer Jörg Lehmann an. Zum bevorstehenden

Weihnachtsmarkt ist der Veranstaltungskalender

erhältlich, so dass man bereits

Eintrittskarten z.B. für die Rüdersdorfer Operette

2013 als Weihnachtsgeschenk erwerben kann.

Am 8. und 9. Dezember

wieder Weihnachtsmarkt

Samstag, 08.12.2012: 14.00 Uhr Stollenanschnitt

mit Bürgermeister André Schaller und

dem Rüdersdorfer Gewerbevereins-Vorsitzenden

Peter Simsch, die Kita Sperlingshausen

tanzt, Sketsche vom Romantischen Theater, der

Hennickendorfer Volkschor singt, Bergkapelle

Rüdersdorf, Autohaus Strauch verlost einen

Pkw

Sonntag, 09.12.2012: Ab 14.00 Uhr Musik,

Moderation, Country-Kids, Weihnachten mit

Werktreu 5, Turmblasen mit der Bergkapelle

Rüdersdorf um 17.30 Uhr. An beiden Tagen

herrscht Markttreiben, gibt es Fotografieren mit

dem Weihnachtsmann, Kaspertheater im beheizten

Theaterwagen, Basteln mit Kindern bei

Chau mit der Volkssolidarität, Riesenrad, Kinderkarussell,

Kindereisenbahn, Streichelzoo.

033638 79 97 97,

kasse@museumpark-kulturhaus.de

Männer, kommt UNISEX zuvor!

Bis zu 40 Prozent Spareffekt möglich

Sie sind ein

Mann und wollen

UNISEX zuvor

kommen? Klaus

Bachmann hilft.

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Hier kann nicht jeder mit jedem,

wie die Bezeichnung suggerieren

mag, sondern mit UNISEX sind

die neuen, einheitlichen Tarife

bei privaten Versicherungsverträgen

gemeint, universell also

für Männlein wie Weiblein. Das

gilt laut Europäischem Gerichtshof

schon ab 21.Dezember 2012.

Zwischen acht und 40 Prozent

teurer sind dann für Männer die

Pflegerenten (Zusatz zur gesetz-

lichen Pflegeversicherung), Private Krankenvollversicherungen,

Private Krankenzusatzversicherungen,

Berufsunfähigkeitsversicherungen und

Rentenversicherungen! Wegen der biometrischen

Unterschiede, sprich Lebenserwartung der beiden

Geschlechter, sind bisher unterschiedlich hohe Beiträge

zu zahlen. Nun erfolgt also ab 21.12. die versicherungstechnische

Gleichstellung.

Barz&Bachmann oHG, Versicherungen seit 1990

Wallstr. 8, 15344 Strausberg,, 03341 3597-0


November 2012

Mit schnellerem

Dunkelwerden

wächst leider auch

die Zahl der Haus-

und Wohnungseinbrüche.

Fast

drei Viertel dieser

Straftaten geschehen

nach Polizeiangaben

über nicht

ausreichend gesicherte

Fenster und

Terrassentüren. „

über die Rückseite

des Hauses eingebrochen“

oder „die

Diebe kamen über die Terrasse…“ heißt es nicht

selten in den Polizeimeldungen, auch gerade

erst wieder in Petershagen/Eggersdorf. Oftmals

machen es Eigenheimbesitzer ungebetenen Gästen

wie Einbrechern und Dieben leicht. Und

dann werden sie buchstäblich erst durch Schaden

klug. Sie ärgern sich, am falschen Ende

beim Bau des Eigenheims, der Modernisierung

oder Sanierung gespart zu haben.

Hoppegarten / Eggersdorf

Lassen Sie dem Einbrecher keine drei Minuten Zeit!

Fensterbeschläge nachrüsten heißt Sicherheit nachrüsten

Berät Sie gern zu sicheren

Fenstern und Terrassentüren

und rüstet bei Bedarf mit Sicherheitsbeschlägen

nach:

Tischlermeister Jens Haase

(Jens Sorge) Während auf

dem grünen Rasen der 144

Jahre alten, unverändert

sehr populären Rennbahn

Hoppegarten bis zum Ostersonntag 2013 Ruhe

herrscht, sind die vor Ort vorbereiteten edlen

Vollblüter auswärts noch fleißig in Aktion. Bis

zum 24. November dauert die Grasbahnsaison,

dann geht es auf den Sandbahnen von Dortmund

und Neuss weiter.

Immer wieder lenken vor allem die Schützlinge

der Trainer Roland Dzubasz und Uwe Stech die

Aufmerksamkeit auf den Trainingsstandort Hoppegarten.

Schließlich steht mit der Bollensdorfer

Trainierbahn ein Gelände zur Verfügung, von

dem viele Rennveranstalter nur träumen können.

Die dort in Schwung gebrachten Pferde siegten

bei den Meetings in Iffezheim (bei Baden Baden),

Hamburg und Bad Doberan, zeigten sich

vor kurzem auch in München und beim Saisonfinale

in Hannover in Siegerlaune. Da hatten vor

allem die Berliner Besitzer Susanne und Dietmar

Kage ein tolles Erfolgserlebnis. Sie jubelten auf

der Tribüne über den Erfolg ihres selbstgezo-

Durchaus nicht immer muss dann gänzlich

neu gekauft werden. Die Firma Siegenia-Aubi

beispielsweise bietet geprüfte Einbruchhemmungen

an, die die Funktionalität und die Optik

nachzurüstender Fenster nicht verändern, sondern

sie erneuert, sicherer macht und auf den

Stand neuester Technik bringt. Der Fachmann

schaut sich gern an, ob ein Nachrüsten von Sicherheitsbeschlägen

in Terrassentüren und Fenstern

ratsam ist. Schließlich soll Einbrechern

und Dieben ihr fieses Vorhaben vergällt werden.

Tischlermeister Jens Haase und sein Team

aus Eggersdorf sind solche Fachleute. Sie beraten

umfassend. Nachrüstungsaufträge bzw.

Aufträge für einbruchhemmende Fenster und

Türen sind ein Teil ihres Aufgabenspektrums.

FENSTERHAASE ist Partnerbetrieb der Siegenia-Aubi

Sicherheits-Service GmbH. Als solcher

kann er mit den Produkten des genannten

Herstellers sogar an vorhandene Beschlagsysteme

ankoppeln. Dadurch kann er preiswerten

Teilaustausch ohne großen Lärm oder Schmutz

anbieten, bei dem Lagerstellen und Schere nicht

gewechselt werden müssen. Zum Schluss wer-

Hoppegartener Pferde auch auswärts top

Siege auf vielen deutschen Rennbahnen loben den Trainingsstandort

genen Hengstes Nordvulkan. Vom einstigen

Hoppegarten-Lehrling und jetzigen Spitzenjockey

Alex Pietsch sehr aufmerksam und rationell

geritten, stand der Sieg des hübschen zweijährigen

Hengstes bald fest. „Wir hatten bereits mit

Nordvulkans Mutter Nur Bani viel Freude“, sagte

Dietmar Kage, „sie ist eine Tochter des einstigen

Hoppegartener Spitzenpferdes Artan. Bei vier

ihrer fünf Siege saß übrigens auch Alex Pietsch

im Sattel.“ Das Ehepaar

Kage ist dem Brandenburger

Turf seit langem nicht

nur als Besitzer, sondern

als Schatzmeister bzw.

Schriftführerin des Rennvereins

Hoppegarten eng

verbunden und lässt seine

zwei Pferde unter Stall

Alemannia laufen. Da bot

etwas später ihr formbeständiger

Coolfighter als

Dritter in der gehobenen

Klasse ebenfalls eine gute

Leistung.

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den die Fenster

getestet und eingestellt.

Je nach Bedarf

wird als zusätzlicher, inclusiver Service

noch gefettet. Übrigens ist es ein Irrtum zu

glauben, dass abschließbare Fenstergriffe ein

ausreichender Schutz gegen das Aushebeln des

Fensterflügels sind. Nur im Zusammenhang mit

einem einbruchhemmenden Beschlag, der Flügel

und Rahmen verbindet, kann ein erhöhter

Schutz erzielt werden. Was nur wenige wissen:

Täter müssen aus Angst entdeckt zu werden

schnell sein. Statistisch erwiesen ist, dass sie

von ihrer Straftat ablassen, wenn der Zugang

zum Tatobjekt länger als drei Minuten dauert. In

Sicherungseinrichtungen für Fenster und Türen

zu investieren macht eben Sinn – parallel zum

Wachstum des Marktes für Sicherheitstechnik

wächst die Anzahl gescheiterter Einbruchversuche!

FENSTERHAASE GmbH

Strausberger Straße 53, 15345 Eggersdorf

03341 47 23 72, Fax. 03341 47 62 08

info@fensterhaase.de, www.fensterhaase.de

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Ein eigenes Rennpferd oder eine Beteiligung in

einer Besitzergemeinschaft, wer daran Interesse

hat kann sich bei den Trainern Dzubasz, Stech

oder einem anderen melden. So ganz im Sinne

eines bekannten, abgewandelten Spruches: Eigenes

Pferd ist Goldes wert!

www.hoppegarten.com

Susanne und Dietmar Kage, Pferdebesitzer und

Schatzmeister bzw. Schriftführerin im Rennverein

Hoppegarten, mit ihrem Siegerpferd Nordvulkan und

Spitzenjockey Alex Pietsch

Foto: Frank Sorge, galoppfoto.de

Impressum

Herausgeber:Vilena Dehnel (V.i.S.d.P.), Fredersdorfer Str. 52, 15370

Vogelsdorf, Tel.: 033439 18964, info@mittendrin-s5.de

Anzeigen: Dipl. Journ. Edda Bräunling, Tel. 03341 3901110,

0171 52 11 868, E-Mail: eb.vb@ewetel.net

Druck: Druckerei Nauendorf, 03331 30 17-0,

info@druckereinauendorf.de

Textanzeigen und vom Verlag gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt.

Verwertung nur mit Zustimmung des Verlags. Für namentlich gekennzeichnete

Beiträge tragen die Autoren die Verantwortung.

9


10

Angela Merkel in Strausberg

Eröffnungsrede zur Bundeswehrtagung

Besser als mit ihrer leibhaftigen Eröffnungsrede

hätte Bundeskanzlerin Angela Merkel

es nicht zeigen können: Die Regierung trägt

die Neuausrichtung der Bundeswehr als konsequente

Schlussfolgerung veränderter Rahmenbedingungen

für Einsatzbereitschaft und

Bündnisfähigkeit mit. Zum Auftakt der Bundeswehrtagung

in der Akademie für Information

und Kommunikation (AIK) am 22./23.

Oktober forderte sie vor militärischem und

zivilen Führungspersonal, sich in diesem Prozess

den Fragen und Sorgen der Soldaten und

Zivilisten zu stellen. Die Tagungsteilnehmer

seien „hier so etwas wie Katalysatoren“, griff

die Regierungschefin, promovierte Physikerin,

zu einer ihr sehr vertrauten Formulierung.

Nur überzeugende Argumentation motiviere

die Unterstellten. Strausberg bezeichnete sie

als einen „Ort der Veränderung zum Guten“.

Zuvor hatte Verteidigungsminister Thomas de

Maiziére seiner Freude darüber Ausdruck gegeben,

dass die AIK heute Tagungsort für eine

Armee sei, die sich der öffentlichen Debatte

stelle. Den Hotels der Region brachte die Tagung

Aufschwung. Der begonnene Umzug der

Führungsspitze des Heeres nach Strausberg

beginnt sich auch schon positiv auf die Übernachtungszahlen

auszuwirken. Text/ Foto: eb

Machen Sie mal Halt

am Cafe Kännchen!

Mittags auch Hausmannskost

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(eb) Natürlich nicht bis, wie

im Oktoberheft geschrieben,

sondern ab 3.30 Euro

kosten die Hausmannskostgerichte

im neuen Cafe

Kännchen Neuenhagen.

In aller Frühe schon kocht

Konditor Thomas Niels z.B.

Hühnerfrikassee & Co. Das kleine, sehr individuell

arbeitende Café ist ein Unikat in Sachen Kaffee,

Kuchen, Snacks, Bioobst und -gemüse sowie

Kultur (!). Christin Niels sprüht vor Ideen. Sie

wird auf dem traditionellen, sehr handwerklich

und kulinarisch ausgerichteten Weihnachtsmarkt

an der ARCHE ebenfalls einen Stand betreiben.

Cafe Kännchen hat montags Back-Tag mit to-go-

Verkauf, ist dienstags von 10 bis 19 Uhr offen,

mittwochs bis samstags von 10 bis 17 Uhr.

www.cafe-kaennchen.com.

Cafe Kännchen Neuenhagen

Ernst-Thälmann-Str. 21 – 23

S5-Region

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Gemeinsam (K)klasse gefrühstückt

Und nun zum Schlachtefest

bei Mümmelmann am 24.11.!

Zwei Drittel der Sieben- bis Zehnjährigen frühstücken

zuhause nicht. Leider auch nicht in der

Schule. Längst nicht alle Kinder haben wiederverwendbare

Trinkflaschen und Brotdosen dabei.

Das zeigten jüngste Ergebnisse der gemeinsamen

Projektwoche Gesundheit vom Kinderbauernhof

Mümmelmann Petershagen mit 106 Dritt- und

Viertklässlern der Grundschule Am Dorfanger.

Zum Schluss zauberten fürs gemeinsame Frühstück

fünf Schülergruppen als Verwirklichung

des Gelernten ein Kaltes Buffet. Aus Mitteln des

Landes-Schulteilhabepaketes gefördert, kann der

Kinderbauernhof, eine Einrichtung der Steremat

g. Beschäftigungsgesellschaft Strausberg, solche

Projekte wie diese lehrreiche Woche anbieten. Das

ist auch für 2013 wieder vorgesehen, berichtet die

Bereichsleiterin und Ernährungscouch Brigitte

Markstein. Sie wirbt fürs letzte große Highlight

Obst- und Möhrensalat sowie Vollkornstullen gehörten

zum Frühstücksbuffet Fotos: Team Mümmelmann

des Jahres bei Mümmelmann: das Schlachtefest

am 24. November von 11 bis 15 Uhr. Die beiden

dafür zu schlachtenden Hofschweine wurden

selbstverständlich biologisch gefüttert!

Das ideale Dessert könnte der selbstgebackene

Kuchen im Hofcafé sein.

Jetzt gelten wieder die Winter-Öffnungszeiten

Die – So von 10 bis 16 Uhr

Alter für

Schönheit.

Tauschen Sie Ihren alten Fernseher gegen

einen Loewe Xelos und Sie erhalten 200€

Preisnachlass. Jetzt bei uns im Fachhandel.

Unterhaltungselektronik Poburski

Jürgen Poburski

Betriebswirt des Handwerks,

Am Markt 4,15345 Eggersdorf

Telefon: 03341 472506, -07

Poburski-Eggersdorf@t-online.de

November 2012

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Runde Sache

…weil Fenster Augen vom Haus sind

„Fenster sind die Augen des Hauses“, sagte mir ein

Kunde neulich. Haben Sie schon einmal darauf geachtet,

wie sich die Form und Größe der Fenster auf

das Gesamtbild auch älterer Häuser auswirkt? Da

versteht es sich von selbst, dass ich diese Wirkung

eher unterstreichen will, anstatt sie zu kaschieren.

Es gibt für Rundbogenfenster

viele

attraktive Stilgarnituren,

die direkt

am Fensterflügel

oder am Mauerwerk

darüber

montiert werden

können. Der Biegeradius

wird dabei

exakt den Proportionen

des Fensters angepasst. Die Stangen

dafür können aus Messing, Edelstahl und sogar

Holz sein oder es sind die bekannten Aluminium-

Innenlaufprofile. Veredelte Oberflächen sorgen

für eine attraktive Optik und fürs Anpassen ans

Interieur des Raumes.

Ob als Halbkreisbogen, Segmentbogen oder

raffinierte Giebelvariante - die Einsatzmöglichkeiten

sind vielfältig. Die Befestigung der Stores

oder Vorhänge erfolgt mit den passenden Ringen

oder Haken. Bei Innenlaufprofilen kann auch mit

den beliebten Clips-Gleitern gearbeitet werden,

die sich komfortabel an jeder Stelle des Laufes

einklicken lassen. Um den Vorhang auf- und

zuziehen zu können, sollte auf eine integrierte

Schnurzugvariante zurückgegriffen werden.

Im konkreten Fall handelte es sich um das Fenster

eines Besucherzimmers. Und wenn der Gast

neugierig ist, sieht er schon am Eingang des

Hauses in eines der genannten „Augen“.

Kathi Suthau, Ihre Raumausstattermeisterin

Tel.: 0173 6 00 85 37,

Herzfelder Str. 13, 15378 Hennickendorf


November 2012

Liegt es an der Generation, die ohne Fernsehen,

Computer und Facebook aufwuchs? Oder eher

an der vermeintlich immer schneller vergehenden

Lebenszeit? Auf jeden Fall hätten sich junge

Leute was abgucken können, sind doch Senioren

viel schneller auf der Tanzfläche als sie. Es

war wieder einmal „volles Haus“ mit mehr als

50 Besucherinnen und Besuchern am 25.Oktober

im Biloba-Seniorentreff im Handelscentrum

Strausberg. Das traditionelle Herbstfest ging diesmal

einher mit dem dritten Geburtstag der gern

genutzten Beratungs- und Begegnungsstätte, die

vielen schon das zweite Zuhause ist. Die Senioren

erlebten ein munteres Programm mit Alleinunterhalter

„Papa Frank“ aus Köthen, stießen bei

einem Begrüßungsgetränk mit Pflegedienstleite-

Strausberg

Die Ode an Dioden

LED-Lampen in Strausbergs Thälmannstraße sparen bis 50 Prozent Strom

LED – das steht für

Lichtemittierende

Dioden – sind auf

dem Vormarsch, ob im

Fernseher, in der Weihnachtsbaumbeleuchtung,

dem Autorücklicht oder sogar bei der Rückenschmerzbehandlung.

Auch in der Straßenbeleuchtung

sind sie im Kommen, weil langlebig,

energiesparend, wartungsarm und umweltfreundlich.

Anders als Glühlampen produzieren

sie deutlich weniger Wärme, zugeführte

Energie wird somit effizienter genutzt. LEDs

sind umweltverträglich, weil sie kein während

des Betriebes verdampfendes Quecksilber mehr

enthalten. Außerdem können LEDs besser auf

den individuellen Beleuchtungszweck angepasst

werden: Das Licht wird präzise dorthin

gelenkt, wo es gebraucht wird. „Licht-Smog“

wird vermieden. Steuerbare Lichtfarbe schützt

auch die Insektenfauna besser, Umgebungsfarben

treten realistisch hervor. Stufenlose Dimmbarkeit

führt zu Einsparungseffekten. Die sind

auch dringend nötig: Rund vier Milliarden

Kilowattstunden Strom verbraucht öffentliche

Beleuchtung pro Jahr in Deutschland – so viel

wie ganz Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

zusammen. Mehr als zwei

Milliarden Tonnen CO 2 verursacht die Straßenbeleuchtung

im Jahr. Rund ein Drittel der Straßenlaternen

in Deutschland ist 20 Jahre oder äl-

ter. Nur drei Prozent hingegen werden pro Jahr

erneuert.

Seit 5. November nun bringen in 7.50 Meter

Höhe 106 LED-Straßenlampen „SpeedStar“

von Philips Licht in die Ernst-Thälmann-Straße

in Strausberg. Die Lichtpunkte von jeweils nur

48 Watt Leistung wurden zwischen dem Bahnübergang

in der Bahnhofstraße und der Einfahrt

zum Handelscentrum beidseitig installiert. Sie

lösen 66 teilweise aus den 1950er Jahren stammende

250 Watt-Laternen ab. Der Strombedarf

kann damit trotz erhöhter Leuchtenzahl bei gezielt

steuerbarem Beleuchtungsniveau um bis

zu 50 Prozent gesenkt werden. Die nunmehr

gleichmäßige Ausleuchtung ist bei einer solchen

Alleestraße gar nicht einfach und erfolgt

über einen zentralen Steuerschrank sogar fernbedient.

Das

Land hat den

Umbau der

Straßenbeleuchtung

in

der Ernst-

Thälmann-

Straße mit rund

360.000 Euro

und damit etwa

75 Prozent der

Gesamtkosten

gefördert. Die

Neu im Seniorentreff: zwei Wochenstunden für Demenzkranke

Biloba-Herbst- und Geburtstagsfest war zugleich Premiere für Heike Lutter

rin Erika Raschke und ihrem Team von Biloba an,

tranken Kaffee, aßen Kuchen, drehten tänzerisch

ihre Runden mit Partner, Partnerin oder Biloba-

Mitarbeiterinnen. Nicht zuletzt mundete ihnen die

hausgemachte Kartoffelsuppe von der im Handelscentrum

ansässigen Snack-Ecke ebenfalls

gut. „Ich bin öfter hier“, bekannte Uschi Janik aus

Strausberg Vorstadt, „es ist immer ein sehr gemütliches

Zusammensein.“ Irene Schiele beschreibt

den Biloba-Seniorentreff als „angenehmen Anlaufpunkt

mit Spielen, Sport und Beratung“,

wo ihr besonders die regelmäßige rhythmische

Sportgymnastik gefällt. Erika und Heinz Pocher

sowie andere Bewohner und Mieter aus der Pro

Curand Seniorenresidenz am Strausberg hat deren

hauseigener Shuttle gebracht.

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Stadtwerke Strausberg arbeiteten an der Planung,

der Auswahl des Systems und der Einbindung

der neuen Leuchten ins bestehende Netz

mit. Nun sind die Projektbeteiligten gespannt,

wie die neuen Leuchten bei den Strausbergern

ankommen. Das untersucht die Fachhochschule

Brandenburg ganz genau. Fußgänger, Rad- und

Autofahrer und natürlich auch die Anwohner

als Nutzer werden um ihre Meinung und Wahrnehmung

zur modernen Beleuchtung ersucht.

2013 werden die Befragungsergebnisse veröffent-licht.

Die Fachhochschule begutachtet

aber auch die technische Seite. In einer auf fünf

Jahre angelegten Untersuchung ermittelt sie

die tatsächlich erzielte Energieeinsparung, die

Lichtverteilung und optimale Einstellung.

LED-Lampen erhellen jetzt die Ernst-Thälmann-

Straße auch zwischen der Birken- und Mengerstraße

in Strausberg-Vorstadt Foto: Stadtwerke Strausberg

GmbH (F.l.) Ein Blick in die Steuerzentraler (F.r.)

Foto: Stadtwerke Strausberg GmbH

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Für Heike Lutter

(54) ist dieser

Nachmittag eine

Premiere im neuen Berufsumfeld – die examinierte

Altenpflegerin und Fachkraft für Gerontopsychiatrie,

die lange Zeit in der Pflege gearbeitet

hat, leitet seit 1.O ktober diesen Seniorentreff. Ein

Mistelzweig an der Decke und ein ausgehöhltes

Stück echter Baumstamm als Vier-Jahreszeiten-

Baum auf einem Regal sowie andere Dekorationen

zeugen von ihrem Geschick beim Gestalten

mit Naturmaterialien. Mit ihr kam auch ein weiteres

interessantes Angebot für die ältere Generation:

Eine Demenzbetreuung einmal pro Woche

von 9 bis 11 Uhr hier im Seniorentreff. „Wir sind

immer gern für die Leute da. Aber in dieser Zeit

ganz besonders für demenziell erkrankte Menschen,

damit deren Angehörige oder andere Pflegepersonen

indessen etwas auftanken und Kraft

schöpfen können“, sagte Heike Lutter, die schon

in einer Pflegeeinrichtung der Region maßgeblich

eine kleine Demenzstation mit aufgebaut hat. Zwei

Familien nutzten das neue Biloba-Angebot bereits.

Gemeinnützige Biloba GmbH

Herrenseeallee 15, 15344 Strausberg

24-Stunden-Telefon 03341 30 66 39

Sie alle schwören auf den Seniorentreff, der ihnen mit

Abwechslung und Geselligkeit schon zweites Zuhause

ist (F.l.) Maria Liebers, Altenpflegerin-Azubi, ist hier

gern Tanzpartnerin für Gerda Schaar (F.r.)

11


12 Strausberg

Theos „Schnerzchen“ und der neue Fliegerstammtisch

Monatliche Treffen im Restaurant „Doppeldecker“ mit Kurzvorträge, Bildershows, Fliegerlatein

Wer wenn nicht Reinhardt Grocholl und Klaus

Körner stehen für den Ausspruch „Nur Fliegen

ist schöner!“? Sie sind die wohl bekanntesten

Piloten auf dem Strausberger Flugplatz, der

eine, gerade 80 geworden, als „Onkel Reinhardt“,

der andere, muntere 72 Lenze, unter

dem Namen „Theo“. Vor einem Jahr feierte

Reinhardt Grocholl sein 50. Fluglehrerjubiläum,

seit September 2012 ist auch Theo Körner

50 Jahre Fluglehrer. Beide leiteten jeweils zehn

Jahre den Strausberger Fliegerclub, in dem sie

heute Ehrenmitglied sind. Theo ist seit 1991 der

technische Leiter des Motorseglerklubs Berlin.

Während „Onkel Reinhardt“, wie ihn Generationen

von Flugschülern nennen, „jetzt langsam

das Aufhören probt“, ist Klaus Körner noch immer

oft den Wolken ein Stück näher.

Zum Beispiel mit den weltbekannten STEMME-

Motorseglern „made in Strausberg“ gleich am

Flugplatz, die er nicht selten zum Kunden überführt

bzw. zum Verschiffen fliegt. Als Fluglehrer

freut ihn, den erfahrenen Hasen, am meisten,

wenn er seinen Schülern beibringen kann, die Maschine

so abzufangen, dass sie nicht hart landet.

Seine privaten Bilderordner im Laptop beginnen

1949, in die Tagespresse schaffte es am 5. Oktober

das Bild mit Theo 1956 im SG 38, einem

Schulsegelflugzeug. Der Mann mit der markanten

Brille ist ein wandelndes (Geschichts-)Buch. Es

macht Spaß, seine unaufgeregt vorgetragenen

Geschichtchen zu hören, die er aber nie aufdrängt

und selber „Schnerzchen“ nennt. Wenn sein Flug

zur Verwandtschaft nach Südfrankreich einmal

inclusive zwei Notlandungen fünf Tage dauerte.

Oder als er im Brice Canyon einen Touristen aus

Goldlauter/Thüringen am Dialekt erkannte und

im tiefen Amerika von jenem fröhlichen Klatsch

über den auch ihm bestens bekannten legendären

DDR-Flugschulleiter namens Fritz Flieg

aus Goldlauter erfuhr. Ganz abgesehen von den

Flieger-Histörchen, als er noch Chef der NVA-

Druckerei im Kommando LSK/KV war. Kathi Suthau,

die Wohnraumgestalterin, von deren Arbeit

Sie im Mittendrin jeden Monat lesen und die als

Motorkunstfliegerin ab 2006 den Deutschen Meistertitel

buchstäblich vom Himmel holte, lernte bei

ihm das Fliegen.

An jedem ersten Donnerstag im Monat um 19

Uhr treffen sich seit dem 1. März 2012 Piloten

und Luftfahrtinteressierte

zum Fliegerstammtisch,

passenderweise im

Restaurant „Doppeldecker“

auf dem Strausberger

Flugplatz. Initiator:

Klaus Körner. Da geht

es auch um ernste und

aktuelle Themen neben

freilich viel Fliegerlatein.

Das Publikum ist altersund

berufsmäßig bunt

gemischt, aber immer

luftfahrtbegeistert. Kurzweilige

Vorträge wie der

von Michael Pestel, Flugplatzbetriebsleiter

und

Flieger und Flugbegeisterte beim Stammtisch am 1. November - Pit Thalacker, Uwe

Hempel, Klaus „Theo“ Körner, Roland Keilich, Horst Hörmann, Peter Kannler, Josef

Grätz, Uwe Leichsenring, Joachim Sittich (F.o.) Lehren seit 51 bzw 50 Jahren junge

wie ältere Menschen das Fliegen: Reinhardt Grocholl (F.m.l.) und Klaus „Theo“

Körner (F.m.r.) „Hexe“ werden weibliche Flieger genannt. Heidi Körner, die Ehefrau

des zweitdienstältesten Piloten vom Strausberger Flugplatz, ist im Luftsportlandesverband

die Frauen-Beauftragte. 2009 organisierte sie ein bundesweites „Hexentreffen“

in Krausnick bei Brand. Hier putzt sie gerade eine Motorseglerhaube (F.u.l.) Ein Foto

von Theo Körner, das im Oktober im Berner Oberland in einzigartiger Naurkulisse

auf der Axalp beim europaweit beachteten Schweizer Fliegerschießen entstand (F.u.r.).

November 2012

Hubschrauberpilot, am 2. August oder zu neuen

EU-Vorschriften für Piloten, brillante Bilder

immer wieder, gerade erst am 1. November von

Uwe Leichsenring über seine Bergwanderung

zum jährlichen Fliegerschießen in der Axalp über

Brienz 2011. Theo Körner hat dieses unglaublich

interessante fliegerische Spektakel, Präsentation

der Einsatzvarianten der Schweizerischen Luftwaffe

in alpiner Umgebung inclusive Kanonenschießen

im Gebirge, auf der 2 200 Meter hohen

Besucherplattform gerade im Oktober ebenfalls

erlebt. „War früher mein Aktionsradius von Anklam

bis Suhl, bewegt er sich heute zwischen Helsinki

und Marseille“, sagt er. Edda Bräunling

Nächster Fliegerstammtisch: Donnerstag, 6.

Dezember 2012, 19 Uhr.

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