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700 Jahre Domsühl

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Kalender 2012


Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Domsühler,

Domsühl hat eine stolze Geschichte. Mehr als 700 Jahre reicht diese

zurück. Hinein in eine Zeit, die wir heute als Mittelalter bezeichnen – und

die wir verbinden mit Rittertum, Feudalismus, Ständegesellschaft und

der Gründung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation.

Für viele Bürger heutzutage ist diese Zeit weit weg. Für mich auch, das

gebe ich unumwunden zu. Aber die Zeit wird uns in Erinnerung gerufen

durch ein Jubiläum wie dieses hier in Domsühl: 700 Jahre sind vergangen,

seit dieser Ort am 21. September 1312 zum ersten Mal urkundlich

erwähnt wurde. Domsühl wurde vermutlich um einen Kranz alter Eichen

herum gebaut. Und hieß damals Domptzuel oder Dometzuele. Der

Name leitet sich vom altslawischen Wort dabu für Eiche ab.

Das ist eine lange Zeit, das ist eine große Geschichte, das ist der Beweis

dafür, dass es hier in Domsühl schon zur Zeit der Wenden Menschen

gab, die hier lebten; die sich hier wohl fühlten; die hier Familien

hatten und ein arbeitsames, sicherlich auch hartes und ein von christlichen

Werten geprägtes Leben führten. Etwa 30 Generationen lang

ist der Ort Domsühl schon bewohnt.

Geschichte, Historie, Vergangenheit – viele Menschen fragen sich:

„Was soll‘s? Wir leben im Hier und Heute“. In der Tat, die Frage darf

gestellt werden. Und sie verdient eine Antwort, die uns der große

deutsche Gelehrte und Staatsmann Wilhelm von Humboldt gegeben

hat: „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft!“

Ich glaube an die Zukunft von Domsühl. Mehr noch, ich glaube an eine

gute Zukunft unserer gesamten Heimat, an unseren Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Wir gestalten heute schon die Zukunft. Eine Zukunft,

in der wir uns angesichts des demographischen Wandels auf größere

Veränderungen einstellen müssen – auch hier in Domsühl. Sie alle

bemerken es doch bereits: Weniger Jüngere, mehr Ältere, neue Herausforderungen.

700 Jahre Geschichte, das ist aber nicht nur der Blick zurück. Das ist

vor allem auch der Blick nach vorn. Heute präsentiert sich die Gemeinde

Domsühl mit ihren sechs Ortsteilen von ihrer besten Seite. In idyllischer

Natur gelegen, familienfreundlich, offen, mit intakter Dorfgemeinschaft,

gerüstet für die nächsten Jahre, um dem kaum aufzuhaltenden

demographischen Wandel mit eigenen Mitteln aktiv entgegenzuwirken.

Domsühl ist ein überaus lebendiges Dorf. Domsühl ist eine gewachsene

Gemeinschaft. Der Ort ist ein Beispiel für das Miteinander und

den gemeinsamen Willen, sich den Flecken Erde, auf dem man lebt,

schön zu gestalten und lebenswert zu erhalten.

Ich schließe mich den Worten des Domsühler Heimatforschers Hermann

Fornaschon an:

„Domsühl – mein Heimatdorf. Die Behauptung, Domsühl ist das

schönste Dorf in Mecklenburg, mag kühn und verwegen sein, denn

die Heimat ist immer am schönsten, aber: Um Wahrheit muss gestritten

werden …“

Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Dorf. Ich beglückwünsche Sie zu

Ihren Nachbarn und Freunden. Und ich beglückwünsche Sie zu Ihrer

großen Geschichte. Sie alle gemeinsam haben es in der Hand, das

Fundament für die nächsten 30 Generationen zu legen. Ich habe keine

Zweifel, dass Domsühl nach einer so großen und stolzen Geschichte

auch eine ebenso große und gute Zukunft vor sich hat.

Heinz Ullmann (Bürgermeister)

Domsühler Zeittafel

Zusammengestellt von M. Gatz, Domsühl

2200 bis 2000 v. u. Z.

Vier Großsteingräber in der Gemarkung Domsühl sind

die ältesten und noch sichtbaren Siedlungsbelege.

21. September 1312

Domsühls älteste urkundliche Erwähnung im Mecklenburgischen

Urkundenbuch, Nr. 3562: Fürst von

Werle schenkt der Kirche zu Frauenmark einen Hof,

Bauholz, Mist, Heuland bei Domsühl.

29. September 1360

Eintreibung der Pacht in Höhe von 20 Mark von den

Bauern Haerrmann Garwitz, Heinrich von Bercrode,

Dietrich Godeke und Henneke Parum.

Um 1400

Vorzugsweise deutsche Bauern leben in Domsühl und

die Familie Wozenitz in Parchim gewinnt durch Pfandvertrag

vom 29. Sept. 1360 mit dem Werlschen Landesherren

schrittweise die Herrschaft.

Um 1400

Entstehung des kleinen westlichen Teils der Domsühler

Kirche als Felsen- und Ziegelbau.

1418 bis 1458

Urkunden erzählen von verschiedenen Einkünften der

Herren des Maria-Magdalenen-Kirchenlands in Parchim

aus Domsühl.

1. Februar 1469

Herzog Heinrich verpfändet für 100 Rheingulden verschiedene

Einkünfte an die Bruderschaft St. Georgen

und St. Augustin aus dem Dorf Domsühl.

1503

Bauer Herrmann Witte leistet eine Abgabe an St. Georgen

in Parchim.


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15 Jahre Domsühler Carnevals Club ’96 e. V.

Zu den jüngeren Vereinen des Dorfes gehört der Domsühler Carnevals

Club (DCC) ’96 e. V. Am 14.08.1996 gründeten in der Gaststätte „Zum

Eichenkrug“ einige Enthusiasten, die schon mehr als 10 Jahre Gefallen

an den Veranstaltungen der Crivitzer Narren fanden, den DCC. Noch

als Teil des Sportvereins Domsühl organisierte der DCC Auftritte in

Form von Maxi-Playback-Shows im Dorf und außerhalb.

Die erste Veranstaltung im November 1996 fand dann mit Unterstützung

des Parchimer Carneval Clubs statt und im Februar 1997 folgte

der erste selbstständige Auftritt. Der Verein kümmerte sich aber nicht

nur um eigene Probleme, sondern half bereits in der ersten Saison mit

einer Geldspende einer vom Oderhochwasser betroffenen Familie.

Dies wiederholten die Mitglieder 2002, als einer Familie in Breese, die

vom Elbehochwasser betroffen war, ebenfalls eine Geldspende übergeben

wurde.

Seit November 1997 ist der DCC ’96 e. V. ein eigenständiger Verein

und dank der Unterstützung vieler Sponsoren konnte er sich im Laufe

der Jahre zu einem der größten Vereine des Dorfes entwickeln.

Regelmäßig fanden Veranstaltungen im November, Februar und März

in der Saison statt, wobei diese seit November 2004 durch Umzüge

am 11.11. zur Eröffnung der jeweiligen Saison ersetzt wurden. Mit den

verschiedensten Themen überraschten die Närrinnen und Narren ihr

Publikum immer wieder aufs Neue und machten neugierig auf die

bevorstehende Saison.

Die Themen der Saison lauteten:

➡ 1000 und eine Nacht

➡ Alles singt und lacht, wenn der Dschungel Party macht

➡ Im Himmel ist die Hölle los

➡ Spuk im Eichenkrug

➡ Wenn einer eine Reise macht

➡ Einer jag(d)t den anderen

➡ Hurra, hurra, die 70er sind wieder da

➡ Westen, Westen – hier ist es doch am besten

➡ Sommer, Sonne, Sand und Meer – karibisch macht der DCC was her

➡ Der DCC im 10. Jahr, was da so alles zu sehen war

➡ Per Anhalter durch die Galaxis

➡ Der DCC fährt zur See

➡ Zu Besuch im Märchenland

➡ So ein Zirkus

➡ Domsühl sucht den Supernarr

Ein besonderer Höhepunkt in der noch kurzen Geschichte des Vereins

war die Durchführung des Großen Festumzuges am 26.11.2005 zur

Eröffnung der 10. Saison. Der Einladung waren u. a. 11 Karnevalsvereine

des Landkreises und aus Schwerin und Sülstorf, die Garwitzer

Schützen und die Freunde vom SV Severin gefolgt. Sie alle ließen sich

von den niedrigen Temperaturen nicht abhalten und heizten dem Dorf

mächtig ein. Viele Einwohner der Gemeinde säumten damals die Straßen

und hatten sich mit kleinen „Verpflegungspunkten“ und „Tankstellen“

auf den Ansturm der Narren vorbereitet. Unterstützt wurde der

DCC beim Umzug, aber auch bei vielen anderen Veranstaltungen vom

Fanfarenzug „Black & White“ Elmshorn, mit dem seit 1999 eine Patenschaft

besteht.

Von Anfang an verband den Domsühler Carnevals Club ’96 eine enge

Zusammenarbeit mit der Gemeinde, nahm der Verein rege am kulturellen

Leben in der Gemeinde teil, ob nun mit Auftritten zum Eichenfest,

zu Jubiläen oder Veranstaltungen anderer Vereine und Einrichtungen.

So war es selbstverständlich, dass Hermann Freude (1998) und Heinz

Ullmann (2005) als Bürgermeister auch Ehrenmitglieder des DCC wurden.

Ein weiteres Ehrenmitglied ist Herr Jochen Rickert, der die Vereinsfahne

gesponsort hatte.

Viele Impulse für die eigene Arbeit erhielt und erhält der DCC nicht

zuletzt durch die Zusammenarbeit mit den anderen Karnevals- und

Faschingsvereinen des Landkreises Parchim, auch als „Eisbeinrepublik“

bekannt. So nahm der Verein seit 1996 an allen Umzügen und

zentralen Veranstaltungen im Landkreis und an den Präsidententreffen

des Landes Mecklenburg-Vorpommern teil.

Jährlich findet im November ein Arbeitstreffen statt, das sogenannte

„Eisbeinessen“. Der DCC war 2010 nach 1999 bereits zum zweiten

Mal Gastgeber dieser Zusammenkunft. Bei der Veranstaltung im November

1999 wurde die damals neu gewählte Kreistagspräsidentin

des Landkreises Parchim, Frau Gudrun Stein, zum Ehrenmitglied der

Vereine des Landkreises ernannt.

Großen persönlichen Anteil an der Entwicklung des DCC hatte Eckhard

Harloff, der über 14 Jahre den Verein als Präsident führte und in Anerkennung

seiner Leistungen 2011 zum Ehrenpräsidenten ernannt

wurde.

Der Domsühler Carnevals Club ‘96 e. V. mit seinen 52 Mitgliedern wird

auch in der kommenden Saison und ganz speziell zu den tollen Tagen

im Februar an den Jubiläumsfeiern teilnehmen. Die Saison 2011/2012

steht unter dem Motto „700 Jahre Domsühl“, so werden die drei tollen

Tage schon einmal einen Querschnitt durch die Geschichte des Dorfes

liefern.

Termine sind: ➡ 18.02.2012 Abendveranstaltung

➡ 19.02.2012 Kinderkarneval

➡ 20.02.2012 Seniorenkarneval am Rosenmontag

Dazu sind alle Einwohner des Dorfes recht herzlich eingeladen.

Hans-Werner Beck, Präsident des DCC ’96 e. V.

Am Hünengrab 23 A, 19374 Domsühl

1518

15 Bauern und 10 Kleinbauern zahlen Pacht an das

Amt Crivitz.

1607

steht am Torsturzbalken des Pingel-Hofes in Alt Damerow,

der etwa 1665 neu aufgebaut wurde.

1714

Hans Sachgow und Elisabeth Pingels stiften den kleinen

Kronleuchter aus Messing der Domsühler Kirche.

1774

Errichtung des niedersächsischen Bauernhauses der

Familie Dähn.

Um 1840

Erweiterung und Umbau der Domsühler Kirche.

1857

Im Dorf leben 358 Einwohner. Domsühl hat zwei Erbpächter,

sieben Viertelhüfer, 23 Büdner, einen Schmied,

fünf Häusler, Kirche, Schule und Industrieschule.

19. September 1859

Freigabe der Chaussee von Parchim nach Crivitz –

22,7 km (Crivitz – nach Schwerin schon ab Juli 1849).

1865

Herrmann Fornaschon (Lehrer und Heimatforscher)

wird als Sohn des Dorftischlers in Domsühl geboren,

1961 in Lübeck verstorben.

20. Mai 1871

Neben der Kirche wird auf dem Schulgehöft das neue

Schulhaus eingeweiht.

Mai 1885

Raupenplage auf dem Domsühler Eichenanger.


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18.02. Festsitzung des DCC ‘96

19.02. Kinderkarneval

20.02. Rosenmontag

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Angelverein

Domsühl und Umgebung e. V.

Parchimer Straße 60 · 19374 Domsühl

Liebe Domsühlerinnen und Domsühler,

die ca. 35 Mitglieder des Angelvereins Domsühl und Umgebung gratulieren

sehr herzlich zu 700 Jahren Domsühl und freuen sich auf ein

abwechslungsreiches und interessantes Jahr der gemeinsamen Feier

mit vielen Momenten des Rückblickes auf eine aufregende Geschichte

und eine gemeinsame, visionäre und naturverbundene Zukunft.

Unser Angelverein in der jetzigen Form ist sicher eines der „jüngsten

Kinder“ des Dorfes, der Gemeinde und näheren Umgebung von Domsühl.

In der jetzigen Form eines eigenständigen und gemeinnützigen

Vereins existieren wir seit dem 01.01.2011. Hervorgegangen ist dieser

wohl jüngste Verein der Region aus der ehemaligen Angelgruppe Domsühl

des Kreisanglerverbandes Parchim und Umgebung e. V.. Diese

Angelgruppe wurde im Jahr 1996 gegründet. Ein Außenstehender

wird sich fragen: „Wo ist da der Unterschied?“

Für uns Mitglieder, Angler, Naturfreunde, Freunde von Domsühl und

seiner Umgebung war es eine Frage der eigenen Identität und damit

in der Folge richtig, bei aller Globalität der Regionalität und Heimatverbundenheit

mit der eigenen Vereinsgründung Rechnung zu tragen.

Viele Domsühler kennen uns Angler – Angler als Nachbarn, Freunde,

fleißige Helfer bei unseren vielen Arbeitseinsätzen an den Gewässern

und Biotopen, als aktive Mitgestalter des Dorffestes und vielem mehr.

Unsere Mitglieder kommen aus allen Generationen und das ist gut so!

Die Jugendarbeit spielt für uns eine wichtige Rolle.

Die Gemeinschaft steht für uns im Vordergrund und nicht der größte

Fisch oder das permanente „Petri Heil“. Dieses spiegelt sich somit

auch in unseren jährlichen Vereinsaktivitäten wieder.

Hier Auszüge aus unserem Programm 2012, dem Jahr der 700-Jahrfeier,

verbunden mit einer herzlichen Einladung zur Teilnahme an den

Veranstaltungen:

Anglerball 17.03.2012

Eine herzliche Einladung an die Bewohner von Domsühl und der Umgebung

ergeht zu unserem offenen Anglerball im Eichenkrug zu Domsühl.

Die Eintrittskarten sind käuflich zu erwerben.

Familienangeln 02. bis 03.06.2012

im „Tipiland“ Mario Gurtler, Garwitz

Der Angelverein lädt Kinder und Jugendliche am 02.06.2012 in der

Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr am Gelände des Tipiland`s zu einem

„Kinderangeln“ ein. Begleitet durch Angler können hier die Teilnehmer

einen Einblick in den Angelsport erhalten. Es ist nicht erforderlich, dass

die Kinder und Jugendlichen einen Fischereischein besitzen.

Preisskat 02.12.2012

des Angelvereins Domsühl und Umgebung e. V. ab 14:00 Uhr im Eichenkrug

zu Domsühl, Anmeldungen bitte bis zum 24.11.2012 im Eichenkrug,

Startgeld 6,00 e.

Trotzdem lieben wir die Ruhe am Gewässer, die Zeit der inneren Besinnung,

die Hoffnung auf einen guten Biss und die gemeinsame Freude

über einen guten Fisch – vielleicht manchmal so sehr wie vor 700

Jahren unsere Vorfahren. Sicher haben wir kaum die erwartungsvollen

Mäuler unserer Familien zu „stopfen“. Unsere Familien verstehen es

aber zunehmend besser, uns als Sammler, Jäger und Fischer das

notwendige Maß an Zuwendung und Lob zukommen zu lassen, so

dass wir uns in unserer mindestens 700 Jahre zurückliegenden Tradition

gut und zu Hause fühlen.

Spaß beiseite – Angeln macht Spaß, erhält wichtige Freundschaften

und hat seit mehr als 700 Jahren ein „Zuhause“ in Domsühl.

Haben Sie Interesse uns kennenzulernen, haben Sie Fragen an uns,

will Ihr Kind den Fischereischein erwerben, wollen Sie selbst Mitglied

bei uns werden, oder wollen Sie als Gast an einer unserer Veranstaltungen

teilnehmen? Dann nehmen Sie einfach und unkompliziert Kontakt

zu den Mitgliedern oder noch besser zu den Vorstandsmitgliedern

unseres Vereins auf.

Wir freuen uns auf Sie!

Petri Heil!

Knut Gatz, i. A. des Vorstands

1. August 1899

Bahnlinie Parchim – Schwerin über Domsühl mit Haltestelle

und Güterbahnhof wird eröffnet.

1901

Im Ort leben neun Erbpächter, 23 Büdner (darunter

ein Schmied), 18 Häusler (darunter 1 Gastwirt);

Domsühl hat eine Poststation, Haltestelle der Bahn,

Kirche, Schule, Industrieschule und eine Windmühle.

1905

Errichtung der Molkerei Domsühl und Gründung einer

Molkereigenossenschaft (bis 1971).

1906 bis 1915

Bau der Nebenchaussee (Kunststraße) ab Bergrade

über Domsühl, Schlieven, Raduhn bis zur Hohen Brücke

zur Lewitzanbindung.

1911/1912

Als Nr. 34 entsteht in der Runge-Werkstatt die Domsühler

Orgel.

1914 bis 1918

Neun Domsühler fallen im 1. Weltkrieg. Die Grabstelle

des Ersatz-Reservisten Emil Dauck, gest. am

04.03.1915, ist auf dem Friedhof erhalten, und das

Kriegsdenkmal im Dorf errichteten Domsühler um

1920.

1920

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Domsühl als

Nachfolger einer Pflichtwehr.

1920

Die Windmühle wird mit einem Dieselmotor ausgestattet.

1921

Der Sportverein Domsühl 21 e. V. wird gegründet.


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17.03. Offener Anglerball

im Eichenkrug

Die Domsühler Kirche - ein Schmuckstück

März


Tradition und Brauchtum

Wer in die Geschichte unseres Dorfes zurück blickt, wird erkennen,

dass im Zusammenleben von Menschen Bräuche seit jeher eine wichtige

Rolle spielen. Dabei sind sie immer auch Wandlungen unterworfen

und jede Gesellschaftsordnung pflegte, bewahrte oder entwickelte

die Bräuche nach ihren Wertvorstellungen weiter. Herrmann August,

Carl Fornaschon (1865 bis 1961), in Domsühl geborener Gewerbeoberlehrer

und Heimatforscher, schrieb vieles nieder, was Brauchtum

und Überlieferung im mecklenburgischen Dorf betraf.

Als Sonderdruck der „Parchimer Zeitung“ veröffentlichte Fornaschon

1942 und 1943 in zwei Broschüren „Domsühl bei Parchim“ Teil 1 und 2

Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in seinem Heimatdorf. Die

Schilderung beginnt er mit dem Lobvers:

„Du friedlich stilles, trautes Dorf! – Oftmals denk‘ ich an Dich zurück...

Mein Heim und Hütte meiner Wiege - sah‘st mich in manchem stillen

Glück! Ueppig die stolzen Eichen ragen hoch, mächtig, wie zum Schutze

Dir... Leb‘ wohl, dem Dorf ein Gruß von mir.“

Danach setzt er sich auch streitbar und in Anlehnung an „Reuters

Urgeschichte von Mecklenburg“ mit der Behauptung „Domsühl ist das

schönste Dorf in Mecklenburg“ auseinander.

Der Schriftsteller Jürgen Borchert (1941-2000) würdigt in seinem „Noch

was aus dem Zettelkasten“ den Heimatforscher Hermann Fornaschon

und unser schönes Dorf Domsühl durch die Übernahme des geschilderten

Brauchtums bei einem Todesfall für seinen „Weggefährten Wilhelm

Samuel Putfarken“ und die aktuelle Beschreibung unseres Domsühl

als „eines der schönsten Dörfer Mecklenburgs“.

Mit dem Neubau unserer Schule erhielt der in Techentin bei Ludwigslust

lebende Künstler Herrmann Schepler den Auftrag, bei ihrer künstlerischen

Ausgestaltung mitzuwirken. Schüler und Lehrer wünschten

sich die Darstellung von Brauchtum und Dorfgeschichte. Diesem

Wunsch entsprechend studierte er Fornaschons Berichte „Leben und

Brauchtum in Domsühl“ und schuf aus Beton eine großformatige Relieffolge

und einen freistehenden Rundbrunnen. Reliefplatten und Brunnen

wurden in Techentin geformt und gegossen. Die Montage und

Übergabe erfolgten 1957 in der Schule.

Der schöne Brunnen wurde inzwischen demontiert, da der unterschiedliche

Wasserdruck keine andauernde Funktion erlaubte. In der

Relieffolge entschied sich Hermann Schepler zunächst für die Darstellung

der Raupenplage vom Mai 1885 auf zwei Reliefplatten. Wir sehen

Unmengen der Raupen des Eichenprozessionsspinners, die unter den

mächtigen Eichen, auf ihren Stämmen, auf den Menschen sowie ihrem

Hab und Gut sitzen und die Familien zum Verlassen des Dorfes zwingen.

Die Darstellung dörflichen Lebens erscheint auf weiteren Reliefplatten

durch den vom Gemeinderat gewählten Nachtwächter mit

Hund und Tuthorn.

Unter einer mächtigen Eiche bläst er die nächtliche Stunde an. Fast

mittig zeigt der Künstler die fertige Pfingstlaube, die am Pfingstvorabend

von der Dorfjugend aus Eichen und Birkengrün aufgestellt wurde. Drei

Dorfschöne fertigen zum Schmuck weitere Girlanden für das „Lusthaus“.

Hier und unter den Eichen war an den Pfingsttagen der Treffpunkt

für Jung und Alt. Es folgt die Darstellung des Alltagslebens. Wir

sehen Mutter und Kind beim gemeinsamen Hühnerfüttern.

Auf weiteren Reliefplatten zeigt Schepler, wie die halbwüchsige Dorfjugend

in der letzten Jahreswoche ihr „Ausfallrecht“ auslebt. Für eine

Nebenwand gestaltete er sehr monumental auf acht Reliefplatten in

Hochformat den Frühlingsbrauch des Osterwasserholens. Er zeigt uns

drei Mädchen, die das in der Frühe im fließenden Severiner Grenzgraben

geschöpfte Osterwasser in bauchigen Steinkrügen ohne zu sprechen

ins Dorf tragen. Zu ihren Füßen sprießen erste Frühlingsblumen.

Das Osterwasser wurde das ganze Jahr aufbewahrt, versprach Schönheit,

wenn man sich darin wusch, und half bei Krankheiten. Herrmann

Schepler hat sich mit diesem Relief ein ungewöhnliches Denkmal geschaffen.

Einige von den von Fornaschon beschriebenen Bräuchen

und Traditionen blieben so für uns noch heute bildhaft.

Die Domsühler waren stolz auf ihre neue Schule und zeigten dies auch

in den ab Juni 1957 gefeierten Heimatfesten, den späteren Eichenfesten.

Das Wappen mit dem Eichenblatt und den Deutschlandfarben

Schwarz-Rot-Gold wurde in der Schule entwickelt und nachfolgend

vielfältig genutzt.

Michael Gatz

1923

Domsühl bekommt durch den Anschluss an die Überlandzentrale

Elektrizität.

1932

Die NSDAP erreicht bei den Landtagswahlen die absolute

Mehrheit und stellt mit dem Severiner Gutsverwalter

W. Granzow den Ministerpräsidenten.

1939

Beginn des 2. Weltkrieges.

April 1945

KZ-Häftlinge ziehen auf der Bundesstraße 321 im Todesmarsch

gen Norden.

1945

21 Domsühler werden Opfer des Krieges und kehren

nicht in die Heimat zurück. Zwei von ehemals drei

Glocken der Kirche wurden zu Rüstungsmaterial.

1945

Vertriebene aus den ehemaligen deutschen

Ostgebieten verdoppeln die Einwohnerzahl.

3. Mai 1945

Kriegsende für Domsühl und Einzug sowjetischer Soldaten.

Mai 1945

Der Lehrer Heinrich Bell und Ehefrau wählen nach

Schikanen den Freitod.

29. Mai 1945

Dietrich Leesch stirbt 10-jährig beim Umgang mit einer

weggeworfenen Panzerfaust. Sein Vater Werner

Leesch war zu diesem Zeitpunkt im NKWD-Lager

„Fünfeichen“ inhaftiert.


Der von Hermann Schepler 1956 geschaffene Wandfries schmückt die obere Pausenhalle der Domsühler Schule

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Und wenn es nicht um’s Jagen wär,

als früh im Holz zu streifen,

zu lauschen wie der Kuckuck ruft und wie die Finken pfeifen,

zu atmen frischen Tannenduft, und taugekühlte Morgenluft,

es wär genug der Lust dabei zum Lob der edlen Jägerei!

Waidmannsheil!

So begrüßen sich die Jäger und so möchte der Hegering Domsühl

auch Sie begrüßen und sich Ihnen vorstellen:

Der Hegering Domsühl wurde am 5. August 1992 als Basiseinheit der

Jägerschaft unseres Territoriums gegründet. An der Neustrukturierung

der Organisation der Jäger nach der Wiedervereinigung der beiden

deutschen Staaten war der Weidgenosse Egon Marschner führend

beteiligt. Er leitete unseren Hegering in den ersten 12 Jahren seines

Bestehens. Durch seine Bemühungen für die Erhaltung einer bodenständigen

Jagd hat sich Egon Marschner bleibende Verdienste erworben.

Zu den weiteren aktiven Gründungsmitgliedern des Hegerings

gehörten u. a. die Weidgenossen Fritz Borchert, Emil Gramke und

Dieter Müller.

Zum Gebiet des Hegerings Domsühl gehören die von den Jagdgenossenschaften

der Gemeinden Damm-Malchow, Domsühl, Friedrichsruhe,

Lewitzrand (ehemals Klinken, Matzlow-Garwitz und Raduhn), Severin,

Spornitz (teilweise) und der Stadt Parchim (teilweise) verpachteten

gemeinschaftlichen Jagdbezirke (Reviere) sowie die dazwischen

liegenden privaten und staatlichen oder kommunalen Eigenjagdbezirke.

Sie umfassen insgesamt eine Jagdfläche von rund 12.500 ha.

Gegenwärtig hat der Hegering 65 Mitglieder. Es sind überwiegend

Jäger, die in diesem Gebiet die Jagd ausüben bzw. hier wohnhaft sind.

Dieser Personenkreis hat in jedem Fall eine offizielle Jägerprüfung

erfolgreich abgelegt und ist im Besitz einer amtlichen Jagderlaubnis.

Mitglieder des Hegerings können auch Jagdscheinanwärter und Mitglieder

von Jagdhornbläsergruppen werden.

Die Hauptziele der Arbeit des Hegerings richten sich statutengemäß

auf:

➡ Schutz und Pflege der natürlichen Umwelt als Lebensgrundlage

einer artenreichen und freilebenden Tier- und Pflanzenwelt.

➡ Hege gesunder und natürlich gegliederter Wildtierpopulationen, die

der Ernährungsgrundlage ihres Lebensraumes angepasst sind und

angemessen den Belangen von Land- und Forstwirtschaft entsprechen.

➡ Bewahrung weidgerechten Jagens als in ethischer Verantwortung

durchgeführte nachhaltige Nutzung und Regulation von Wildbeständen.

Diese Ziele werden von unseren Mitgliedern traditionsbewusst bei der

Jagdausübung in unseren Revieren umgesetzt. Aber auch viele zum

Teil gemeinsam durchgeführte Aktivitäten tragen zu ihrer Verwirklichung

bei:

➡ Ausbildung und Führung von Jagdhunden

➡ Müllsammlung in den Revieren

➡ Pflanzen von Sträuchern und Gehölzen zur

Äsungs- und Deckungsverbesserung

➡ Unterhaltung von Wildäckern und Wildwiesen

➡ Üben der Schießfertigkeit beim alljährlichen Hegeringsschießen

➡ gemeinsame Durchführung von Gesellschaftsjagden

➡ Pflege des jagdlichen Brauchtums

(z. B. Mitgestaltung der Hubertusmesse)

➡ Öffentlichkeitsarbeit

Matthias Zelck

Parchimer Straße 27 B, 19374 Domsühl

7. Oktober 1945

Verkündung der Bodenreform in Severin. Enteignet

werden die Güter Severin (825 ha), Hof Bergrade (318

ha), Zieslübbe (167 ha) und Schlieven (445 ha).

13. Januar 1946

In Domsühl wird die Raiffeisenkasse ins Leben gerufen,

die Werbung für die VdgB (Vereinigung der gegenseitigen

Bauernhilfe) begann und 1950 wurde die

Raiffeisenkasse umgewandelt, Leiter: Herr Rudolf

Kuhnert.

1946

Domsühl wird Zentralschule für die Orte Domsühl,

Bergrade, Severin, Zieslübbe, Schlieven und Alt Damerow

für die Klassen 7 und 8, ab 1949 auch für die

Klassen 5 und 6.

1. März 1948

VdgB – Maschinenhof wird in Severin gegründet, Basis

für die MAS (Maschinen-Ausleih-Station). Daraus

wurde am 01.03.1949 die MAS Severin, später MTS

(Maschinen-Traktoren-Station).

7. Oktober 1949

Gründung der DDR.

29. März 1952

Verschmelzung der landwirtschaftlichen

Dorfgenossenschaften Severin und Domsühl.

1953

Schulen in Dorf-Bergrade, Alt Damerow, Schlieven

und Zieslübbe werden aufgelöst.

1952 bis 1960

Gründung der LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft)

in unseren Dörfern.


Mo Di Mi Do Fr Sa So

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28 29 30 31

01.05. Volleyball-, Tischtennis- und

Fußballturnier auf dem

Sportplatz

Großsteingräber in der Gemarkung Domsühl

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Herstellung

Mai

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Sportverein Domsühl 21 e. V.

Im Jahr 1921 gründeten 29 Sportler den Sportverein Domsühl. Sportarten wie Fußball,

Turnen und Leichtathletik wurden damals betrieben. Während der Zeit des Nationalsozialismus

kam der Sport in Domsühl zum Erliegen. Die bescheidenen Anfänge

nach dem Zweiten Weltkrieg waren dem Fußball vorbehalten. Oftmals wurden damals

Fußballschuhe und Fahrräder ausgeliehen, um den Sport überhaupt durchführen zu

können.

Der Fußball wurde in den fünfziger Jahren zur dominierenden Sportart. Rudi Kuhnert

als Vorsitzender des Sportvereins hatte großen Anteil daran, dass im Jahr 1955 der

Aufstieg in die Bezirksliga gelang. Mit einem großen organisatorischen Aufwand und

mit Unterstützung der im Ort ansässigen Betriebe wurden Trainingslager und Punktspiele

durchgeführt. Es mussten weite Wege, zum Teil bis Boizenburg, zurückgelegt

werden. Nach dem Abstieg 1957 wurde die Mannschaft in Domsühl aufgelöst. Männerfußball

wurde nur noch in Severin gespielt.

Mit dem Schulneubau 1957/58 erhielt Domsühl eine neue Turnhalle, so dass sich

der Schulsport gut entwickeln konnte. In den Sportarten Volleyball und Leichtathletik

wurden Spitzenplätze im Kreismaßstab erreicht. Außerdem wurden Sportarten

wie Boxen und Fußball im Schüler-und Jugendbereich betrieben. In einem Nebengebäude

der Schule, dem heutigen Jugendclub, wurde eine Kegelbahn eingebaut.

Rudolf Edler, ein Gründungsmitglied des Sportvereins, hatte großen Anteil daran.

Als Zimmermann führte er die fachlichen Arbeiten aus. Unterstützt wurde der Umbau

vor allem durch die ZBO Domsühl, deren Chef Erich Littwin zu dem Zeitpunkt Vorsitzender

der damaligen BSG Traktor Domsühl war. Es wurden wöchentliche Kegelabende

und an Feiertagen Kegel-Turniere veranstaltet, bis Anfang der 80er-Jahre

der Kegelsport zum Erliegen kam.

1971/72 wurde in Zusammenarbeit aller ansässigen Betriebe und mit großer Unterstützung

der ZBO der Sportplatz an dem jetzigen Standort geschaffen. Vorher wurde

der Sportunterricht auf dem heutigen Lagerplatz der Gemeinde am Zieslübber

Weg durchgeführt.

Am 1. Mai 1972 wurde der neue Sportplatz seiner Bestimmung übergeben und

würdig eingeweiht. Unter anderem mit einem Fußballspiel der Traditions-Mannschaft,

u. a. mit Hermann Freude und Jochen Dehn als Spieler, die auch heute noch Mitglieder

im Sportverein sind.

1978 hat die LPG Tierproduktion Domsühl unter dem Vorsitzenden Hans Knießner

mit dem Ausbau eines Pferdestalls und der Anlage eines Reit-und Turnierplatzes auf

der Liegenschaft Heesch sowie der Anschaffung von Sportpferden die Grundlagen

für den Aufbau einer Sektion Pferdesport geschaffen. Diese wurde auch umgehend

gegründet. Etwa 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten diese Gelegenheit

einer tollen Freizeitgestaltung. Die Sportanlage auf dem Grundstück Heesch wurde

mit großem Einsatz der Mitglieder zu einem richtigen Schmuckstück entwickelt.

Kindergärten und Schulklassen aus dem ganzen Kreis meldeten sich zu Kutsch- und

Kremser-Fahrten an. Voltigieren und Springreiten standen auf dem Programm. Die

Reit-und Springturniere, die von tausenden Zuschauern besucht wurden, waren

Höhepunkte im Kreismaßstab.

Zur 675-Jahrfeier 1987 beteiligte sich der Sportverein mit allen Sektionen am Festumzug.

Damals begann der Sportverein mit der Organisation von Tischtennis- und

Volleyballturnieren. Diese sind zur Tradition geworden und werden an den Eichenfesten

in jedem Jahr durchgeführt.

Fünf Volleyballmannschaften nahmen am ersten Turnier teil, im Jahr 2001 wurde der

Höhepunkt mit 21 teilnehmenden Mannschaften erreicht. Das besonders Erfreuliche

daran war, dass fast alle Teilnehmer aus der Gemeinde und den umliegenden Orten

kamen und viele Jugendliche und Mannschaften aus den neuen Domsühler Wohngebieten

dabei waren.

Die Abteilungen Volleyball und Tischtennis beteiligten sich mit je einer Mannschaft

an den Kreismeisterschaften und im Schüler- und Jugendbereich wurden gute Ergebnisse

bei Ausscheidungen im Kreismaßstab erreicht.

Mit der Wende brach einiges zusammen. Die Sektion Reitsport wurde aufgelöst. Der

Sportverein SV Domsühl 21 e. V. wurde aus der BSG Traktor Domsühl gegründet

und im Jahr 1993 ins Vereinsregister eingetragen. Im Jahr 1995 wurde die Abteilung

„Volleyball Freizeit“ mit Sportfreunden, die hauptsächlich den Spaß am Spiel wollten,

gebildet. Geleitet wird die Abteilung von Peter Westphal und wurde zur zahlenmäßig

stärksten.

Die 1. Mannschaft unter Leitung der Sportfreunde Bernhard Weimer und Roland

Kuhnert nahm mit vielen guten Erfolgen an den Kreisrunden und an Turnieren, sogar

international, teil, während die Freizeitmannschaft sich an Turnieren in der Umgebung

beteiligte und ebenfalls gute Ergebnisse und Turniersiege erreichte. Eine große Anzahl

Pokale zeugt davon.

Die Abteilung Tischtennis, deren Gründer die Sportfreunde Jürgen Hopp und Günter

Klüßendorf waren, wurde in den 90er-Jahren vom Sportfreund Heiko Gideon

weitergeführt und nahm regelmäßig an den Kreismeisterschaften teil. Im Jahr 2001

übernahm Sportfreund Reiner Gebauer die Leitung der Abteilung. Die 1. Mannschaft

stieg in die Bezirksklasse auf. Seitdem nehmen zwei Mannschaften an den Punktspielen

teil und die Abteilung vergrößerte sich mit der Bildung einer Altherren- bzw.

Freizeitgruppe.

Neu organisiert hat sich 1996 die Frauensportgruppe durch die Sportfreundin Gabi

Hoba und hatte zeitweise bis 24 Mitglieder. Seit dem Jahr 2005 leitet Sportfreundin

Ingrid Bühring die Abteilung.

Im Jahr 2005 gründeten einige Sportfreunde wie Tobias Hoba und Frank Olszewski

die Abteilung Freizeitfußball, die „Sonntagsbolzer“, die regelmäßig am Sonntagvormittag

ihrem Sport nachgehen. Leiter der Abteilung ist der Sportfreund Tobias

Hoba. Die Fußballer beteiligen sich an Freizeitturnieren und richten jährlich zum Eichenfest

ein Turnier mit sechs Mannschaften aus. Im Jahr 2006 wurden durch den

Sportverein auf dem Schulgelände befindliche Räumlichkeiten zu Toiletten, Waschräumen

und einen Aufenthalts- und Umkleideraum ausgebaut. Finanziert wurde

dieser Umbau mit Fördermitteln des Landessportbundes in Höhe von 25.000,- Euro

sowie mit einem Eigenanteil der Gemeinde Domsühl in Höhe von 11.000,- Euro.

Damit konnten die Bedingungen bei Sportveranstaltungen auf dem Sportplatz deutlich

verbessert werden.

Der Sportverein hat zum jetzigen Zeitpunkt 74 Mitglieder in vier Abteilungen. Die Abteilung

1. Mannschaft Volleyball hat sich zum Jahresbeginn 2011 leider aufgelöst.

Geleitet wird der Sportverein von folgenden Sportfreunden:

Vorsitzender: Herbert Behlau, seit 1973

Leiterin der Abteilung Frauensport und Stellvertreterin des Vorsitzenden:

Ingrid Bühring, seit 2005

Kassenwart: Torsten Drescher, seit 2011

Leiter Abteilung Volleyball: Peter Westphal, seit 1995

Leiter Abteilung Tischtennis: Andreas Engelhard, seit 2010

Leiter Abteilung Fußball: Tobias Hoba, seit 2005

Herbert Behlau

Parchimer Straße 42, 19374 Domsühl

24. September 1952

LPG „Ernst Thälmann“, Typ III in Severin,

Vorsitzender: A. Schulz.

6. Oktober 1952

LPG „Rosa Luxemburg“, Typ III in Schlieven.

21. Dezember 1953

LPG „DSF“, Typ III in Alt Damerow,

Vorsitzender: E. Prestin.

7. März 1956

LPG „Fröhliches Leben“, Typ III in Hof Bergrade,

Vorsitzender: W. Zühlke.

LPG „Neuland“, Typ II in Zieslübbe,

Vorsitzender: H. Hußmann.

November 1959

LPG „Mecklenburg“, Typ I in Alt Damerow,

Vorsitzender: Lehwald.

13. August 1959

LPG „Unter den Eichen“, Typ I in Domsühl,

Vorsitzender: R. Kuhnert.

1960

LPG „Vereinte Kraft“, Typ I in Schlieven, Vorsitzender:

Streek.

1960

LPG in Hof Bergrade, Vorsitzender: W. Laddach.

15. März 1960

LPG „Unter den Eichen“, Typ II in Domsühl,

Vorsitzender: H. Freude sen.; daraus löste sich...

April 1960

LPG „Einigkeit“ in Domsühl,

Vorsitzender: H Grambow


Mo Di Mi Do Fr Sa So

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25 26 27 28 29 30

Trubel und Heiterkeit auf dem jährlich stattfindenden Eichenfest

02.06. Kinderangeln in Garwitz

15.-17.06. Eichenfest, Trophäenschau,

Ausstellung zur Chronik

16.06 Großer Festumzug

23.06. Barkower Bläserkreis

in der Domsühler Kirche

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Freiwillige Feuerwehr Domsühl

Am 23.06.1920 wurde die Freiwillige Feuerwehr Domsühl gegründet.

Wehrführer wurde Werner Leesch junior. Dieses Amt bekleidete er 50

Jahre. Neuer Wehrführer wurde 1970 Kamerad Heinz Eberlein. Weitere

Wehrführer waren im Wechsel Peter Westendorf, Erich Littwin und

wieder Peter Westendorf. Seit September 1982 ist Kamerad Peter

Schröder Wehrführer der Domsühler Wehr. Der heutige Ausbildungsstand

ist hoch einzuschätzen. Auch die technische Ausrüstung unserer

Wehr ist hoch, bedarf aber einer ständigen Weiterentwicklung, um

alle anfallenden Aufgaben erfüllen zu können. 1999 ging der LO Robur

„in Rente“ und ein neues Löschfahrzeug mit 800 l Tankvermögen

wurde in Dienst gestellt. Für technische Hilfeleistungen steht seit September

2007 ein Voraus-Rücke-Fahrzeug der Marke Mercedes Benz

zur Verfügung.

Zurzeit hat die Freiwillige Feuerwehr Domsühl 60 Mitglieder. Wir Kameraden

der Feuerwehr Domsühl suchen auch Dich! Durch eine qualitativ

hochwertige Ausbildung wirst Du befähigt für den Dienst in der

Domsühler Wehr zum Schutz von Hab und Gut der Bürger der Gemeinde

Domsühl. Wir rufen alle Kinder und Jugendlichen auf, sich für

unsere Sache zu interessieren. Ansprechpartner sind Amtswehrführer

Frank Schweitzer sowie die Schule Domsühl.

Peter Schröder

Neuer Weg 2, 19374 Domsühl

Freiwillige Feuerwehr Zieslübbe

Die Freiwillige Feuerwehr Zieslübbe wurde im September 1925 gegründet.

Derzeit sind 15 Kameraden aktiv, davon drei Frauen. Vier Kameraden

befinden sich in der Reserveabteilung, davon eine Frau. Zehn Kameraden

sind Ehrenmitglied. Die Gründung erfolgte aufgrund eines Wohnhausbrandes,

bei dem es einen Toten zu beklagen gab. Heute arbeiten

in einer Gemeinschaftsalarmierung die Wehren aus Domsühl,

Zieslübbe und Severin zusammen. Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr

Zieslübbe ist Raik Marckwardt. Als Stellvertreter wirkt Michael

Hoffmann. Die Gründung der Jugendfeuerwehr erfolgte am 01.03.1998.

Derzeit verfügt die Jugendwehr über 14 aktive Mitglieder, davon vier

Mädchen. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr kommen aus den Ortslagen

Zieslübbe, Domsühl, Severin und Hof-Bergrade. Jugendwart ist

Michael Hoffmann.

Raik Marckwardt

Lindenallee 5, 19374 Zieslübbe

11. März 1960

LPG „Merino“, Typ III in Dorf Bergrade,

Vorsitzender: H. Lemcke.

1. Januar 1962

Zusammenschluss der drei Domsühler LPGs zur LPG

„Unter den Eichen“, Typ II, Vorsitzender: H. Freudesen.

2. Mai - 2. Oktober 1954

Der Domsühler Kindergarten wird auf Initiative von R.

Kuhnert und breiter öffentlicher Unterstützung auf dem

Eichenanger gebaut.

Ab 1955

Ausbau der landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft

zur BHG (Bäuerliche Handelsgenossenschaft) mit Tabaktrocknung,

Brüterei, Junghennenaufzucht, Broilermast,

Eierproduktion mit 4.000 Legehennen, Wäscherei,

Gemeinschaftsküche, Wannenbädern, Gärtnerei

und Errichtung einer Zentralrohrsiloanlage mit

13 Silos.

1955/56

Neubau eines größeren Gerätehauses mit

Schlauchturm für die Freiwillige Feuerwehr Domsühl.

7. Oktober 1957

Übergabe der neuen Schule und damit Ende des im

Dorf an unterschiedlichsten Standorten erteilten Unterrichts

für die Klassen 1 bis 8. Es beginnt der Aufbau

der Mittelschule für den Besuch bis zur 10. Klasse und

die Einrichtung eines Internats in zwei ehemaligen

Bauarbeiterunterkünften.

Juni 1957

Domsühl feiert das erste Heimatfest. Später wurden

daraus die bis heute gefeierten Eichenfeste.


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30 31

Historische Hofanlagen erinnern an die Geschichte des Bauerndorfes

Juli


Landwirtschaft heute

Historisch waren Domsühl, Bergrade Dorf und Alt Damerow von bäuerlichen

Betrieben geprägt, während in Bergrade Hof, Schlieven und

Zieslübbe Landwirtschaft durch Gutswirtschaften betrieben wurde.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Güter zu landw. Siedlungsstellen

aufgeteilt.

Im Laufe der DDR-Zeit entstanden dann die LPGs bis hin zur Großraumwirtschaft.

Ziel war, durch den Einsatz von damals moderner

Technik die Arbeit effektiver und leichter zu machen, um dem einzelnen

Mitglied eine Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen. Nach der

Wende 1989 kam mit dem Zusammenschluss der LPG Tier- und Pflanzenproduktion

der erste Umbruch.

Adolf Warnke wagte bereits 1989 in Alt Damerow den Schritt in die

Selbstständigkeit.

1991 erfolgte mit dem LPG-Beschluss zur geordneten Liquidation ein

gravierender Einschnitt. Es folgte der Verkauf der Wirtschaftsgüter der

LPG und die Kapitalausschüttung an die LPG-Mitglieder. Gleichzeitig

gründeten sich neue Landwirtschaftsbetriebe auf privater Basis:

➡ Andrea Freude baute ein landtechnisches Lohnunternehmen auf

und half damit den anderen Betrieben bei der Bewirtschaftung

ihrer Flächen.

➡ Klaus Heesch nahm seinen ehemaligen Hof wieder in Eigenbewirtschaftung.

➡ Reimer Freude gründete in Domsühl einen Ackerbaubetrieb.

➡ Dieter Wernicke übernahm die Schweinezuchtanlage in Zieslübbe.

➡ Emanuel Strubel begann eine Mutterkuhhaltung neben seiner Viehhandlung.

➡ Ulrich Stach baute in Bergrade Hof seine Geflügelhaltung aus.

➡ In Schlieven wurde die Kastanienhof KG gegründet, um neben dem

Ackerbau Milchvieh und Schweine zu halten.

➡ Familie Rosenberger zog aus Bayern nach Domsühl, um eine Schafhaltung

aufzubauen.

➡ Remo Wilke kam mit seiner Familie aus Niedersachsen, um einen

Ackerbaubetrieb mit Mutterkühen zu betreiben.

Aktuell:

➡ Klaus Heesch und Fam. Rosenberger haben ihre Betriebe aus Altersgründen

aufgegeben.

➡ Andrea Freude hat das Lohnunternehmen eingestellt, weil die meisten

Betriebe selbst moderne Technik angeschafft haben.

➡ Die Betriebe von Emanuel Strubel, Ulrich Stach und Adolf Warnke

werden inzwischen von ihren Söhnen Roland Strubel, Dirk Stach

und Jörg Warnke bewirtschaftet.

➡ Boy Rave hat als eigenständigen Betrieb die Putenmast von der

Kastanienhof KG übernommen.

➡ Reimer Freude hat seinen eigenen Betrieb erheblich verkleinert,

sich auf Kartoffelanbau konzentriert und den größeren Teil seines

Betriebes in die Kastanienhof KG integriert.

Seit 1989 haben alle Landwirtschaftsbetriebe enorm für die Zukunft

investiert. Mit moderner, leistungsstarker Technik kann schneller zum

optimalen Zeitpunkt gearbeitet werden. In neuen tierfreundlichen Stallanlagen

wurden die Haltungsbedingungen den Ansprüchen der Tiere

angepasst. Tiere, die sich wohlfühlen, die optimal versorgt werden,

honorieren dies mit hoher Leistung.

Gedanken zur Zukunft der Landwirtschaft

Zu Großvaters Zeiten wurden ca. 25 % der Fläche zur Erzeugung von

Pferdefutter benötigt, sozusagen als Treibstoff. Anfang der Neunziger

war von Überproduktion die Rede. Heute steht die Landwirtschaft vor

großen Herausforderungen.

➡ Immer weniger Landwirte versorgen immer mehr Menschen.

➡ Seit 1960 ist die Weltbevölkerung von 3 Mrd. Menschen auf heute

7 Mrd. Menschen angewachsen.

➡ Die Ackerfläche der Erde nimmt jedoch durch Zersiedlung weiter ab.

➡ Der Klimawandel mit seinen Auswirkungen ist bisher noch unkalkulierbar.

Dazu kommt die Anforderung zur Produktion von nachwachsenden

Rohstoffen, um das Klima und die abnehmenden Reserven an fossilen

Energien zu schonen.

Das zwingt zu einer weiteren Steigerung der Erträge und trotzdem:

Der Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Natur mit Beachtung der

Reproduktionskapazität sind Voraussetzungen für die Zukunft der

Landwirtschaft.

Hans-Heinrich Rave

Raduhner Straße 1, 19374 Schlieven

1956 bis 1960

Umfangreiche soziale Baumaßnahmen verändern

Domsühls Gesicht und die Lebensbedingungen.

1956

Acht MTS-Doppelhäuser mit 16 Wohnungen entstehen

in der Parchimer Straße.

1957

Neben dem Schulneubau werden zwei Lehrerhäuser

mit vier Wohnungen übergeben.

1957

Der Neubau eines KONSUM-Landwarenhandels erfolgt.

1959

Acht weitere MTS-Doppelhäuser mit 15 Wohnungen

werden in der Parchimer Straße übergeben. Die zentrale

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung

erfolgt für diese Baumaßnahmen.

1959

Drei Eigenheime entstehen im Rotdornweg.

1959

Die Domsühler Turnhalle wird übergeben und ein 25

m Lehrschwimmbecken entsteht auf dem Schulgelände.

7. Februar 1961

Aus der BHG Domsühl wird die LPG Gemeinschaftseinrichtung

– Nebenbetrieb der LPGs mit der Weiterentwicklung

zum Vertragspartner der VEB Baustoffversorgung

Schwerin ab 1971. Leiter: Herr R. Kuhnert.


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Wilke

Kontakt:

0 38 71 / 60 28 85

Biogas

W&W

Wernicke

W& W Biogas GmbH & Co KG

Damerower Landstraße 4

19374 Domsühl

26.08. Gesundheitstag Pingelhof

Telefon

03 87 28/2 04 75

Beispiele moderner Landwirtschaft

August

Raduhner Straße 1

19374 Schlieven


Chronologie der Kindertagesstätte Domsühl

In den 50er Jahren gab es während der Sommermonate in wechselnden

Räumlichkeiten jeweils einen Erntekindergarten in Domsühl.

Am 2. Oktober 1954 wurde ein „Dauerkindergarten“ für bis zu 30

Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren eingeweiht. Diese Kinder wurden

von zwei Erzieherinnen betreut.

Seit dem 5. Oktober 1984 befindet sich die Kita am Sportplatz in

Domsühl. Damals wurden in diesem Haus Kindergarten- und Krippenkinder

betreut.

Am 18. Oktober 2006 verlieh der Bürgermeister, Herr Ullmann, der

Kindertagesstätte den Namen „Eichenkobolde“, den Eltern und Kinder

zuvor gemeinsam ausgewählt hatten.

Zum 1. Juli 2008 gab die Gemeinde Domsühl die Kita in die Trägerschaft

der Volkssolidarität e. V. Kreisverband Parchim ab.

Wir über uns

Heute stehen 6 Plätze für Krippenkinder, 32 Plätze für Kindergartenkinder

sowie 46 Hortplätze von 6.00-17.30 Uhr zur Verfügung. Der

Bedarf ist weiter steigend, worüber sich jedes Dorf nur freuen kann.

Sechs staatlich anerkannte Erzieherinnen begleiten, bilden und betreuen

diese Kinder.

Grundsätze, die für alle Eichenkobolde gelten:

➡ Eichenkobolde haben Feld und Wald vor der Haustür.

➡ Eichenkobolde genießen viel frische Luft.

➡ Eichenkobolde bereiten sich vom ersten Tag in der Kita auf das

Leben und die Schule vor. Die Schule liegt in unmittelbarer Nachbarschaft

und wir arbeiten eng zusammen.

➡ Eichenkobolde leben gesund und lieben die Natur.

➡ Eichenkobolde haben Ideen, sind neugierig und dürfen sie ausprobieren.

➡ Eichenkobolde dürfen Erfahrungen sammeln und selbstständig sein.

➡ Eichenkobolde begreifen die Welt mit allen Sinnen.

➡ Eichenkobolde und Bewegung – das gehört zusammen.

➡ Eichenkobolde haben Spaß mit Freunden, helfen sich und gehen

rücksichtsvoll miteinander um.

➡ Eichenkobolde dürfen ihre Meinung haben und sie vertreten.

➡ Eichenkobold-Eltern sind gern gesehen und als Partner mit ihren

Ideen und ihrer Meinung gefragt.

Ingrid Bühring

Parchimer Straße 36, 19374 Domsühl

Grundschule Domsühl

In unserer Grundschule steht die kontinuierliche Lernentwicklung der

Schüler im Mittelpunkt der Unterrichtsarbeit getreu unserem Motto -

Gemeinsam Lernen, Spielen und Lachen. Seit 1999 sind wir eine Volle

Halbtagsschule. Ab 7 Uhr ist unsere Schule geöffnet.

Ein typisches Klingelzeichen gibt es bei uns nicht. Regelmäßig wird

unser Schulalltag mit einer Lesezeit eröffnet. Gemeinsam lernen wir

neue Bücher kennen, erweitern unsere Lesefertigkeit oder besprechen

aktuelle Vorhaben. Aber auch Sorgen können wir in dieser Zeit loswerden.

Die Stunden für die Volle Halbtagsschule befinden sich meistens am

Ende des Tages, aber nicht grundsätzlich. Die Kinder können aus

einer Vielzahl von Angeboten entsprechend ihren Interessen und Neigungen

wählen.

In den Klassenräumen bzw. in der Pausenhalle stehen Computer, die

gerne von den Kindern im Unterricht oder in den Angeboten genutzt

werden.

Regelmäßig nutzen wir auch das Computerkabinett der benachbarten

Eldetalschule.

Das freie Spielen darf natürlich nicht zu kurz kommen. Da unsere

Kinder aus 17 verschiedenen Dörfern stammen, reichen die Pausen

nicht aus, um ausgiebig miteinander zu spielen.

Der Schulvormittag endet für die 1. Klasse um 12.05 Uhr und für alle

anderen Klassen um 13.00 Uhr.

Eng arbeiten wir mit den Horten der Kita „Eichenkobolde“ und der Kita

Friedrichsruhe zusammen, um einen harmonischen Anschluss an die

Unterrichtszeit zu erreichen sowie zukünftige Schulanfänger frühzeitig

und angstfrei mit dem Schulalltag vertraut zu machen.

Petra Groß

Leiterin Grundschule

2. Januar 1964

Die ZBO (Zwischenbetriebliche Bauorganisation) Domsühl

wurde aus der ehemaligen Baubrigade der LPG

Gemeinschafts einrichtung und Handwerkern aus den

Trägerbetrieben gegründet. Sieben LPGs waren Trägerbetriebe.

Leiter: Herr E. Littwin. Am 01.01.1976 erfolgte

der Zusammenschluss mit der ZBO „Landbau“

Goldenbow, später ein weiterer Zusammenschluss

zur ZBO Parchim.

1969

Bau der Milchviehanlage für 300 Kühe.

1. Januar 1970

Die LPG „Unter den Eichen“ wandelt sich vom Typ II

zum Typ III. Vorsitzender: Herr H. Freude jun.

4. Mai 1972

Einweihung des Domsühler Sportplatzes.

1. Januar 1974

Bildung der kooperativen Abteilung Pflanzenproduktion

(KAP) als Einrichtung der LPG Domsühl, Severin,

Alt Damerow, Zieslübbe, Hof Bergrade, Dorf Bergrade

und Malchow mit 3.418 ha Nutzfläche mit der schrittweisen

Errichtung des Wirtschaftshofes an der Straße

nach Alt Damerow. Leiter: Herr H. Hußmann.

31. Dezember 1976

Zusammenführung der KAP Domsühl und

Friedrichsruhe. Leiter: Herr H. Hußmann.

1. Januar 1977

Zusammenschluss der LPG Schlieven und Domsühl

zur LPG „DSF“ Domsühl. Auf der Vollversammlung

am 04.10.1984 erfolgte auch der Zusammenschluss

mit den LPGs Zieslübbe, Hof Bergrade und Dorf Bergrade.

Leiter: Herr H. Knießner.


Mo Di Mi Do Fr Sa So

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02.09. Erntefest Pingelhof

........... Rentnerball

im Eichenkrug

21.09. Festsitzung

der Gemeindevertretung

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Die Schule bleibt im Dorf

September


Förderverein „Pingelhof Alt Damerow e. V.“

Der Verein wurde am 08.04.1999 mit damals 10 Mitgliedern gegründet.

Heute gehören 40 Mitglieder dem Verein an. Vorsitzender des Vereins

ist seit seiner Gründung Hermann Freude.

Das Anliegen des Vereins ist es, die Gemeinde Domsühl bei der Erhaltung

der Hofanlage zu unterstützen.

Über der „Groot Döör“ des niederdeutschen Hallenhauses steht im

Torbalken eingehauen: Anno 1607 den 11. Majus. Das reetgedeckte

Bauernhaus wäre damit das älteste Mecklenburgs, doch es ist erst

um 1665 unter Verwendung von Hölzern und Balken (so auch des

Torbalken) des Vorgängerhauses errichtet worden, das im Dreißigjährigen

Krieg zerstört wurde.

Jochen Pingel, der Stammvater der acht nachfolgenden Generationen,

hatte die Hofstelle erworben und baute das Haus an gleicher Stelle

wieder auf. Das Bauerhaus diente nicht nur als Wohnung, sondern

beherbergte auch das Gesinde (Mägde und Knechte), das Vieh und

die Feldfrüchte.

Die große Diele (Groot Däl) war die beherrschende Räumlichkeit. Von

hier aus fütterte man das Vieh und erreichte auch alle anderen Räume.

Hier drosch man mit dem Dreschflegel das Getreide und feierte Feste

aller Art.

Das Haus ist ein Rauchhaus und hat somit keinen Schornstein. Der

Rauch zog durch das ganze Haus und konservierte damit die Balken,

die im ganzen Haus schwarz sind.

Erna Pingel lebte als letzte Pingelgeneration auf dem Hof. Sie starb

1984. Haus und Hof gingen 1984 an die Gemeinde über.

Ohne finanzielle und materielle Unterstützung durch die LPG Tier- und

Pflanzenproduktion wäre der Aufbau zu einem Museum kaum möglich

gewesen. Nach umfangreicher Rekonstruktion unter Aufsicht des

Denkmalschutzes wurde es als ein Höhepunkt zum zentralen Erntefest

des Bezirkes Schwerin, das in Domsühl stattfand, am 30.09.1989 als

Museum eröffnet.

In den nachfolgenden Jahren wurden alle anderen Gebäude, die zur

Hofanlage gehören, restauriert und neue, im hinteren Teil des Hofes,

dazu gebaut, z. B. ein altes Sägegatter, eine Mühle, eine Schmiede

und Hallen für Unterstellmöglichkeiten für Maschinen und Geräte.

Ohne die ABS Parchim, die im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

viele Projekte auf dem Hof in enger Zusammenarbeit mit der

Gemeinde und dem Förderverein verwirklicht hat, wäre die Attraktivität

des Hofes nicht erreicht worden.

Heute ist der Pingelhof von April bis Oktober geöffnet und wird besonders

an den Höhepunkten, wie Erntefest und Schlachtefest, gut

besucht.

Aber auch Schulklassen, die ihren Projektunterricht hier durchführen,

sind oft anzutreffen. Unter Aufsicht von Hofbäcker Neckel dürfen sie

ihr eigenes Brot kneten und formen, das dann im alten Holzbackofen

gebacken wird.

Etwas ganz Besonderes ist unser plattdeutsches Theater, die „Pingelhofspäldäl“,

die ihre Bühne auf der großen Diele des Bauernhauses

hat. Hier wird ausschließlich platt gesprochen und alle bisherigen selbst

geschriebenen Stücke handelten von den Pingels. Alle Mitwirkenden

sind Mitglieder des Fördervereins.

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und anderen Institutionen

ist es uns gelungen, den Museumshof zu erhalten und das Brauchtum

zu pflegen.

Machen Sie einen Ausflug auf den Pingelhof und überzeugen Sie sich

selbst.

Bedanken möchten wir uns bei allen Spendern finanzieller und materieller

Art, ganz besonders bei der Sparkasse Parchim-Lübz, denn

ohne das Geld ist vieles nicht zu verwirklichen.

Ihr Förderverein „Pingelhof Alt Damerow e. V.“

Hermann Freude

Unter den Eichen 1, 19374 Domsühl

8. Februar 1979

Übergang der KAP Domsühl zur LPG Pflanzenproduktion

mit 6.019 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche,

davon 4.915 ha Ackerland und 1.104 ha Dauergrünland.

Oktober 1983

Severin wird nach 10-jähriger Zugehörigkeit zur Gemeinde

Domsühl eigenständige politische Gemeinde.

Juni 1987

In Domsühl öffnet eine neugebaute Bäckerei, die von

der LPG Pflanzenproduktion errichtet wurde. Investitionssumme

1,4 Mio. Mark.

Juni 1987

Die Domsühler feiern ihre 675-jährige Dorfgeschichte.

Besonders beeindruckten der umfangreiche Festumzug

und die gedruckte Chronik.

30. September 1989

Das 1. Bezirkserntefest wird kurz vor dem 40. Jahrestag

der DDR mit großem Aufwand in Domsühl gefeiert.

Die politische Wende im Land deutet sich bereits

an.

30. September 1989

In Alt Damerow wird der Pingelhof nach langjährigen

Sanierungsmaßnahmen und aktiver Unterstützung

durch die LPG Tier- und Pflanzenproduktion als Freilichtmuseum

der Öffentlichkeit übergeben.

1990

Deutsche Einheit. Wiederherstellung demokratischer

Strukturen.

6. Mai 1990

Am Tag der Kommunalwahlen werden 19 Bürger in

die Gemeindevertretung gewählt. Herr Willi Gideon

wurde zum Bürgermeister gewählt.


Illustration: M. Gatz

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Entwicklung der Eldetalschule

In den letzten 25 Jahren von 1987 bis 2012 unterlag die Schule in

Domsühl folgenden Veränderungen:

1991 Schulreformgesetz: Umwandlung der polytechnischen Oberschule

mit den Jahrgangsstufen 1 bis 10 in eine Grundschule

mit den Jahrgangsstufen 1 bis 4 und eine Realschule mit Hauptschulteil

mit den Jahrgangsstufen 5 bis 10.

1991 Schüler unseres Schulbereichs besuchen das Gymnasium ab

Jahrgangsstufe 5.

1994 Umwandlung der Realschule mit Hauptschulteil in eine verbundene

Haupt- und Realschule.

1994 Beginn der Tätigkeit der Schulsozialarbeiterin.

1996 Schließung der Schulküche. Die Schulessenversorgung übernimmt

der private Anbieter „UWM“ aus Demen.

1997 Räumliche Trennung der Grundschule Domsühl von der Verbundenen

Haupt- und Realschule Domsühl. Die Grundschule

bezieht den „Container“.

1998 Wechsel des Schulträgers. Die Gemeinde Domsühl übergibt

die Trägerschaft an das damalige Amt „Eldetal“.

1998 Der Schuleinzugsbereich verändert sich. Zu den Gemeinden

Domsühl, Friedrichsruhe und Severin kommen Grebbin, Groß

Niendorf und Zölkow hinzu.

2002 Der Schulbereich verändert sich wiederum. Es kommen die

Gemeinden Damm, Klinken, Matzlow-Garwitz und Raduhn

dazu.

2003 Aus der Verbundenen Haupt- und Realschule Domsühl wird

die Regionale Schule Domsühl.

2005 Mit der Entstehung des Amtes „Parchimer Umland“ gehört

auch die Gemeinde Spornitz zum Schulbereich.

2006 Bildung der gebundenen Ganztagsschule nach eigenem bestätigten

Konzept beginnend in Jahrgangsstufe 5.

2006 Die Regionale Schule Domsühl erhält den Namen „Eldetalschule“.

2008 Schüler verlassen erstmals nach Jahrgangsstufe 6 die Eldetalschule

und besuchen das Gymnasium.

2008 Mit fortschreitender Entwicklung der Ganztagsschule wird die

Eldetalschule erweitert. Die Grundschule Domsühl zieht in ein

neues Gebäude und die Eldetalschule übernimmt das Gebäude

der Grundschule.

2011 Die Ganztagsschule umfasst alle Jahrgangsstufen.

In der Eldetalschule lernen gegenwärtig 164 Schülerinnen und Schüler

in den Jahrgangsstufen 6 bis 10.

Es gibt 2 fünfte, 2 sechste und jeweils 1 siebte bis zehnte Klasse.

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben ihre Klassenräume im „Container“,

die Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 werden im Hauptgebäude

unterrichtet.

Der Schuleinzugsbereich erstreckt sich von der Gemeinde Groß Niendorf

im Norden bis zur Gemeinde Spornitz im Süden, von der Gemeinde

Grebbin im Osten bis zur Gemeinde Lewitzrand im Westen.

In einer Ganztagsschule zu lernen, bedeutet für die Schüler nicht nur,

an drei Wochentagen bis um 15.00 Uhr in der Schule zu bleiben und

ein warmes Mittagessen in der Mittagspause einnehmen zu können.

Es bedeutet vor allem, die wesentlichen inhaltlichen Ziele der Ganztagsschule

umzusetzen, die darin bestehen, mit Hilfe eines durchstrukturierten

Tagesablaufs entsprechend der biologischen Leistungskurve

Anspannungs- und Entspannungsphasen zu gestalten, um in vielfältigen

Unterrichtsformen die Grundlagen für den Einstieg in die Lebens-

und Arbeitswelt unserer Gesellschaft zu erwerben.

Um die dazu notwendige Eigenverantwortung und Selbstständigkeit

zu entwickeln, erledigen die Schüler einen wesentlichen Teil ihrer schulischen

Aufgaben in der Schule.

Das Konzept der Umsetzung dieser Ziele wird durch die Lehrer, Schüler

und Eltern ständig eigenverantwortlich weiterentwickelt, weil es

dafür keine vorgefertigten Lösungen gibt.

Bernhard Weimer

Schulleiter der Regionalschule

14. Juni 1990

Beschluss der Gemeindevertretung zum Bau eines

Gewerbegebietes. Es entsteht am Ostrand des Dorfes

auf 7,9 ha.

Ab 1990

Drei Wohnbaugebiete (Am Hühnengrab I und II sowie

Am Wald) entstehen.

Ab 1990

Treffpunkt und Motor für das gesellschaftliche Leben

im Dorf sind die Feuerwehren und der Sportverein

Domsühl 21 e. V.. Mit der Gründung weiterer Vereine

wird auch das Sportangebot erweitert: Seniorenverein

(1991), Domsühler Carneval Club ’96 (1996), Förderverein

Pingelhof (1999), Kirche Domsühl e. V. (2000),

Angelverein Domsühl und Umgebung (2001), Dorfvereine

Dorf und Hof Bergrade sowie Schlieven, Frauen-

Sport- und Singeklub.

1991

Domsühl gehört zum Amt Eldetal.

1991

Die Gemeinde Domsühl hat 920 Einwohner, in den

Jahren bis 2000 werden es 1.140. Im Jahr 2008 hat

die Gemeinde noch 1.103 Einwohner.

11. November 1991

Die Mitgliederversammlung der LPG beschließt die

Liquidation zum 01.02.1992.

1992

Beginn der Flurneuordnung.

1. Februar 1992

Liquidation der ehemaligen LPG. Neuanfang durch

die Bauern Wernicke, Dolk, Strubel, Freude, Reimer,

Heesch, Stach, die GBR Bergsma/Verninga, Warnke,

Rosenberger und die Kastanienhof KG sowie vier kleinere

Nebenerwerbsbetriebe.


Mo Di Mi Do Fr Sa So

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Seniorenverein e. V. Domsühl

Seit nunmehr 20 Jahren (1991) existiert der Seniorenverein e. V. Domsühl

(zunächst als Seniorenklub). Wir sind ein juristisch selbstständiger

Verein und damit ins Vereinsregister eingetragen. Die Zahl der Mitglieder

schwankt um die 90 Rentnerinnen und Rentner. Außer aus der

Gemeinde Domsühl kommen die Mitglieder auch aus Severin und

Parchim. Eine Altersbegrenzung für die Mitgliedschaft gibt es nicht,

jeder im fortgeschrittenen Alter ist willkommen.

Initiatoren der Gründung waren vor allem Heinz Hußmann, Erich Littwin,

Hermann Freude und Gisela Dehmel. Hermann Freude ist bis

heute ununterbrochen Mitglied des Vorstandes. Lydia Gramke leitete

den Verein bis 1999 sehr engagiert. 1999 wurde Ullrich Lemcke zum

Vorsitzenden gewählt. 2008 übernahm Elfriede Olszewski die Leitung.

Zweck des Vereins ist die Förderung des kulturellen Lebens älterer

Bürger auf dem Lande. In der Vereinsarbeit geht es insbesondere um

die Verwirklichung folgender Maßnahmen:

➡ Durchführung von Begegnungen und Veranstaltungen;

➡ Organisation von Ausflugsfahrten;

➡ Überbringung von Glückwünschen zu runden

Geburtstagen und Jubiläen der Vereinsmitglieder.

Einige Beispiele aus dem Vereinsleben sollen die Ziele untermauern.

Großen Zulauf registrieren wir bei unseren Ausflugsfahrten. Jährlich

organisiert die Leitung zwei Tagesfahrten und eine Mehrtagesfahrt.

Über den Zeitraum von 20 Jahren haben wir damit viel von unserem

schönen Land kennengelernt. Die Mehrtagesfahrten führten uns z. B.

in den Harz, ins Emsland, ins Weserbergland, nach Thüringen und auf

Usedom. Bei unseren Tagesfahrten lernten wir schöne Landschaften

Mecklenburgs kennen. 2011 fuhren wir für drei Tage nach Schleswig-

Holstein (Glücksburg, Flensburg, Sylt, Tönning) und die Tagesfahrten

hatten Rheinsberg, Mirow und Kiel als Reiseziel. Große Unterstützung

erfahren wir durch Preuß-Gruppenreisen Schwerin.

In den Wintermonaten erfreuen sich die Tanzveranstaltungen großer

Beliebtheit. Immer sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr sind die Rentnerinnen

und Rentner sehr tanzfreudig. Unsere Hausmusikanten Frau

Waack und Herr Grigoleit bringen immer Stimmung mit. Bei der Weihnachtsfeier

werden wir von der Grundschule auf das Fest eingestimmt.

Im November kommt auch ein gemeinsames Abendessen gut an. Bei

etwas kultureller Unterhaltung und einem Klönschnack lassen wir es

uns gut schmecken. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön

an Familie Schulz aussprechen. Sie unterstützen uns bei

allen Veranstaltungen tatkräftig.

Wenn Sie diese Zeilen lesen und überlegen Mitglied zu werden, dann

sagen wir: „Herzlich willkommen!“.

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied!

Ullrich Lemcke

Hauptstraße 24, 19374 Domsühl

12. Juni 1994

Bei der Kommunalwahl wird Herr H. Freude jun. zum

Bürgermeister gewählt.

1998

Feierliche Wiedereinweihung der Kirche in Alt Damerow

und Dorf Bergrade nach umfassender Sanierung.

2000 bis 2003

Sanierung der Domsühler Kirche, ihrer Runge-Arnold-

Orgel 2008/2009 und neue Lagerung der Glocke mit

elektrischem Antrieb 2011.

19. Februar 2004

Abschluss der Liquidation der LPG.

13. Juni 2004

Herr H. Ullmann wird per Stichwahl zum Bürgermeister

gewählt.

1. Juli 2004

Fusion der Ämter Parchimer Umland und Eldetal zum

Amt Parchimer Umland.

2007

Das Dorf Domsühl hat eine neue, einheitliche zentrale

Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserbeseitigung.

11. November 2007

Frau Dorothea Winkler aus Bielefeld wird als Förderin

der Kirche Domsühl Ehrenbürgerin von Domsühl.

Mai 2008

Das Dorf Zieslübbe wird 700 Jahre.

Mai 2011

Der Sportplatz wird für 200.000 Euro saniert.


Die Weihnachtsgeschichte im Bergrader Schnitzaltar

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Inh. Silvia-Carmen Schulz

Hauptstraße 29

19374 Domsühl

Tel. 03 87 28/2 03 24

02.12. Offener Preisskat

des Angelvereins

Jubiläen & Feiern

bis max. 140 Personen

Gutbürgerliche Küche

Biergarten

Günstige Übernachtungen

für 12-20 Personen

25.12 und 26.12 Weihnachtsbuffet

31.12 Silvesterparty

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Dezember


Förderverein „Kirche Domsühl e. V.“

Im Zentrum unseres Dorfes, auf dem geräumigen Dorfanger, steht

unsere schmucke Dorfkirche.

Wunderschöne alte Eichen umgeben das Gebäude mit dem gepflegten

Friedhof. In unmittelbarer Nachbarschaft ergänzen die alte ehemalige

Dorfschule und die Schmiede den alten Dorfmittelpunkt.

Das Kirchgebäude stammt nur in seinem kleineren westlichen Teil,

einem Felsen und Ziegelbau, aus älterer Zeit (etwa um 1400). Die einschiffige

Saalkirche wurde um 1840 unter Verwendung mittelalterlicher

Reste der Vorgängerkirche umgestaltet, in der Länge etwa um das

Doppelte erweitert und mit geradem Chorabschluss versehen. Das

ursprüngliche Portal mit gotischem Spitzbogen blieb zugemauert erhalten.

Die Zierblenden des Westgiebels wurden zum größten Teil durch den

geböschten und holzverschalten Glockenturm verdeckt, der in der 2.

Hälfte des 18. Jh. entstand und 1995/96 erneuert wurde. Von ehemals

drei Glocken blieb nach den Weltkriegen nur noch eine.

Aus der Zeit des Umbaus stammt auch die Inneneinrichtung. Altar

(1863/64) und Kanzel sowie das Chorgestühl sind aus neugotischer

Zeit. An der Wand neben dem Altar befinden sich fünf spätmittelalterliche

Schnitzfiguren. Die Brüstungsfelder der Orgelempore enthalten

barocke Malereien und zeigen den „Salvator mundi“ und acht Apostel.

Die Runge-Arnold-Orgel wurde 1911/12 gefertigt. Der kleine Kronleuchter

aus Messing ist ein Geschenk an die Kirche Domsühl aus

dem Jahre 1714.

Wer heute die Kirche besucht und sich an ihrem Zustand erfreut, ahnt

nicht, wie besorgniserregend die Situation in den 90-er Jahren des

letzten Jahrhunderts war. Die seit 1995 gesperrte und gefährdete

Kirche mitten in dem kleinen Dorf hatte eine ungewisse Zukunft.

In dieser Situation gründeten besorgte Domsühler am 26.05.2000 den

Förderverein „Kirche Domsühl e. V.“ und das Finanzamt bestätigte die

Gemeinnützigkeit.

Ein Vortrag über Dorfkirchen in Not in Mecklenburg veranlasste die

Bielefelderin Frau Dorothea Winkler zur spontanen Reise in den Norden,

um gefährdete Dorfkirchen zu besichtigen und sie entschied sich,

die Rettung unserer Kirche mit einer großzügigen Spende zu unterstützen.

Zu den Domsühlern gesellten sich weitere Hilfsbereite, wie

die Marlies-Kressner-Stiftung, die Kirchenkreisverwaltung, der Verein

Dorfkirchen in Not e. V. und viele, viele Sponsoren.

In drei Bauabschnitten konnte die Arbeit bewältigt werden. Wegen

umfangreicher Schwammschäden musste der gesamte Dachstuhl mit

den Deckenbalken zerlegt, abgetragen und nach Austausch der schadhaften

Hölzer neu errichtet werden. Danach waren Eingang und Fenster

sowie Innen- und Außenputz zu erneuern. Der Innenraum erhielt

eine zweckmäßige Umgestaltung mit kleiner Winterkirche und variabler

Bestuhlung für eine vielfältige multikulturelle Nutzung.

Durch zielgerichtetem Aufwand und gute Organisation konnte unsere

Kirche am 20. September 2003 nach so kurzer Bauzeit im neuen Glanz

erstrahlen und ihre Wiedereinweihung mit einem Gemeindefest gefeiert

werden.

Großes Anliegen des Fördervereins war und ist es, unsere Kirche mit

vielfältigem Leben zu erfüllen. Dazu sollen neben den kirchlichen Veranstaltungen,

die im Jahresplan des Fördervereins konzipierten Lesungen,

Konzerte, Ausstellungen oder thematischen Vorträge dienen.

Erfolgreich und zur guten Tradition geworden sind z. B. die Hubertusmessen

oder plattdeutschen Abende zum „Eichenfest“. Und diese

wurden von der Öffentlichkeit dankbar angenommen.

Erfreulich ist auch die gewachsene Zusammenarbeit mit dem Kindergarten

und der Grundschule Domsühl.

Wenn in diesem Jahr Domsühl sein 700. Jubiläum begeht, wird es

viele Gelegenheiten geben, die Kirche zu besuchen. Dann kann man

auch die 100-jährige restaurierte und am 16. Mai 2009 wiedereingeweihte

Runge-Arnold-Orgel in verjüngter und erweiterter Klangfülle

erleben, wenn z.B. Erik Littwin aus Domsühl zum Üben oder beim

Konzert sie klingen lässt.

Vergessen Sie nicht Ihren Besuch unserer Kirche, besteigen Sie den

Glockenturm, schauen Sie auf Domsühl und besichtigen Sie dabei

auch die Glocke.

Willi Gideon

Boraustraße 5

19374 Domsühl

2012

Die Domsühler und ihre Gäste haben viel zu feiern.

Ganzjährig wird die 700-jährige Geschichte des Dorfes

gefeiert und gewürdigt. Gedacht wird auch an die

100-jährige Geschichte der Domsühler Orgel, an die

55-jährige Entwicklung der „Eldetalschule“ und an das

25-jährige Bestehen der Museumsanlage Pingelhof.

Quellen:

Domsühl – eine Chronik, 1987

Kunst- und Geschichts-Denkmäler, Schlie, 1901

Noch was aus dem Zettelkasten, J. Borchert, 1991

Domsühl bei Parchim, I und II, H. Fornaschon,

1942 und 1943

Unser Kreis Parchim, Broschüre, 1958

Wissenswertes aus der Stadt und dem

Kreis Parchim,

Broschüre, 1980

Zeitungsberichte und Dokumente

aus dem Archiv Domsühl

Gedankt wird Herrn H. Freude für seine

Unterstützung und Beratung.

Dieser Kalender wurde konzeptioniert von der inixmedia nord/ost GmbH.

Geschäftsführer: Sebastian Glanz

Lindenstraße 3, 19374 Domsühl

Telefon: 03 87 28/2 28 19-0, Fax: 03 87 28/2 28 19-20, E-Mail: nordost@inixmedia.de

Herausgeber:

inixmedia GmbH Marketing & Medienberatung

HRB 5629, Kiel

GF: Claus Udo Monica, Dagmar Monica

Liesenhörnweg 13, 24222 Schwentinental

Telefon 0431/66848-60, Fax -70, info@inixmedia.de, www.inixmedia.de

Im Auftrag der Gemeinde Domsühl

1. Auflage, Ausgabe 2012

Redaktion/Lektorat Verlag: Sebastian Glanz

Redaktion: Gemeinde Domsühl

Anzeigenberatung: Daniel Ledwa

Layout/Satz: Marco Alsen

Fotos: Michael-Günther Bölsche, Gemeinde Domsühl, Felix Bluhm,

Sebastian Glanz, Uta Winterfeldt

Druck: Neue Nieswand Druck GmbH, Kiel (PN 829)

Text, Umschlaggestaltung, Art und Anordnung des Inhalts sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck – auch

auszugsweise – nicht gestattet. Weder die Gemeinde Domsühl noch der Verlag können für die Vollständigkeit

und korrekte Wiedergabe der zahlreichen Adressen oder Telefonnummern eine Gewähr übernehmen.

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