Forschungsbericht 2003 - Fachhochschule Nordwestschweiz

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Forschungsbericht 2003 - Fachhochschule Nordwestschweiz

FHSO-PMS – ein besseres Projektmanagement

Das Softwaremodul FHSO-PMS ist eine Eigenentwicklung der Fachhochschule Nordwestschweiz Solothurn für das Intranet, das

den Projektmanagementprozess unterstützt und vereinheitlicht. Basierend auf Zope, entstand ein Modul, das den Prozess von der

Angebotsphase bis zum Projektabschluss begleitet. Für umfangreiche Auswertungen des zentral verfügbaren Datenmaterials stehen

Funktionen im Intranet selber wie auch externe Applikationen zur Verfügung.

Marcel Lanz

Jürg Luthiger

Thekla Müller

Bereich Technik

Projekte in Forschung, Entwicklung und

Dienstleistung sind an der Fachhochschule

Nordwestschweiz Solothurn (FHSO)

wichtige Leistungsaufträge, die ein entsprechendes

Controlling verlangen. Für

den Projektmanagementprozess wurde ein

einheitlicher Ablauf defi niert, der mit dem

neuen Zope-Modul CMFFhsoPMM in der

Intranetapplikation umgesetzt wird.

Folgende Ziele wurden dabei verfolgt:

_Einheitlicher, einfacher Projektmanagementprozess

über die gesamte FHSO

_Elektronisch unterstützt (wenig Papier)

_Projekterfassung online

_Projektmonitoring online mit mächtiger

Abfrage von Schlüsseldaten

_Leistungserfassung und Finanzdatenintegration

(Sokrates und Abacus)

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Informationstechnologie & Wissensmanagement

Intranet

Webapplikation

Projektmanagement

Zope

Das Modul CMFFhsoPMM ist als Zope-

Produkt realisiert und wird in die bestehende

Intranetinfrastruktur der FHSO

integriert. Ein defi nierter Arbeitsablauf

steuert die Unterschriftenregelung bei

einem Projektantrag. Mit diesem Workfl

ow wird sichergestellt, dass der Antrag

in der korrekten Reihenfolge an die entsprechenden

Dienststellen gelangt. Da die

Leistungserfassung nicht im Intranet selber

vorgenommen wird, ist eine Schnittstelle

zum bestehenden Rapportierungssystem

entwickelt worden. Finanzdaten zu einem

Projekt werden über diese Schnittstelle

angezeigt.

Für das Controlling stehen dem Benutzer

diverse Auswertungsfunktionen zur Verfügung:

Die Intranet- und die externe Auswertung

werden unterschieden.

Benutzerfreundlichkeit wichtig

Wie in Abb. 1 dargestellt, kann der Benutzer

im Intranet mit einem Filter eine

dezidierte Auswahl treffen. Dabei stehen

ihm verschiedene Kriterien zur Verfügung,

welche die Datenbankabfrage explizit

steuern. Ein implizierter Mechanismus

kontrolliert zusätzlich die Abfrage, so dass

der Benutzer nur diejenigen Projekte auflisten

kann, für die er die entsprechenden

Zugriffsrechte hat.

Die Intranetauswertung hat den grossen

Vorteil, dass sie sehr einfach allen Benutzern

zur Verfügung gestellt werden kann.

Als browserbasierte Anwendung ist sie

jedoch den technologischen Einschränkungen

des Browsers unterworfen.

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