Forschungsbericht 2003 - Fachhochschule Nordwestschweiz

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Forschungsbericht 2003 - Fachhochschule Nordwestschweiz

Gutes Design ist kein Zufall

Designer, Ingenieure und Marketingspezialisten arbeiten bei designorientierten Projekten häufi g unstrukturiert zusammen. Ziel des

Projekts Industrial Design Assisted Marketing (IDAM) war es, Methoden dieser interdisziplinären Zusammenarbeit zu verbessern. Vor

allem KMU dürften davon profi tieren. Designprozesse können dann effi zienter gestaltet werden. IDAM ist ein von der KTI getragenes

Kompetenzaufbauprojekt von drei Fachhochschulen und einem Industriepartner unter Führung der Fachhochschule Nordwestschweiz

Solothurn.

Jürg Schneider

Bereich Wirtschaft

80

Unternehmertum & Logistik

Marketing

Marktforschung

Delphi

Rapid Prototyping

Design

Für die Schweizer Wirtschaft gewinnt Industrial

Design zunehmend an Bedeutung.

Ihre Produkte haben wegen der hohen

Produktionskosten auf dem Weltmarkt

oft nur eine Chance, wenn sie einen

Mehrwert, wie zum Beispiel gutes Design,

bieten. Vor allem KMU haben sich in der

letzten Zeit in dieser Hinsicht gut auf dem

Markt behaupten können. Allerdings sind

in den Unternehmen Design, Engineering

und Marketing oft nur ungenügend miteinander

verbunden. Oft fehlt für eine

frühe Marktabklärung für verschiedene

Designvarianten das Geld. Designfl ops

sind deshalb die Folge.

Gutes Design schnell auf dem Markt

Ziel des Projekt Industrial Design Assisted

Marketing (IDAM) war es, die Zusammenarbeit

zwischen allen an der Entwicklung,

Gestaltung und Vermarktung eines Produkts

beteiligten Partnern zu optimieren.

Dazu wurde eine innovative Methodik

entwickelt, wie Ingenieure, Designer und

Marketingspezialisten bereits in einem sehr

frühen Stadium der Entwicklung designorientierter

Produkte effi zienter zusammenarbeiten

können.

In einer ersten Phase wurde ein Überblick

über den gegenwärtigen Stand des Wissens

gewonnen. Um zu praxistauglichen Ergebnissen

zu kommen, musste ein innovativer

Ansatz entwickelt und umgesetzt werden.

Die Literatur fordert zwar immer wieder

die frühzeitige Integration von Produktentwicklung,

Design und Marketing. Wie

dies mit dem Budget eines KMU jedoch in

der Praxis geschehen soll, wird nur selten

beschrieben.

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