Syngenta in der Schweiz

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Syngenta in der Schweiz

Syngenta

in der

Schweiz

Daten und Fakten 2011


Syngenta ist ein weltweit führendes

Unternehmen mit mehr als

26 000 Mitarbeitenden in etwa

90 Ländern, die ein gemeinsames

Ziel verfolgen:

Bringing plant potential to life.

Syngenta strebt an, durch ihre

erstklassige Forschung integrierte

Lösungen zu entwickeln, welche

die Landwirtschaft auf der ganzen

Welt verändern. Dabei möchte

das Unternehmen einen Beitrag

leisten, der über eine reine

Ertragssteigerung hinausgeht.

Weitere Informationen unter

www.syngenta.com

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

Inhalt

3 Kennzahlen

4 Syngenta-Standorte

in der Schweiz

5 Vorwort der

Geschäftsleitung

6 Basel: Projekt «Rose»

im Rosental

7 Monthey: Produktion

neuer Wirkstoffe

8 Stein: Investitionen

in die Zukunft

9 Münchwilen:

neues Sicherheitslabor

10 Syngentas Strategie der

integrierten Lösungen

12 Dielsdorf: Anpassungen

der Organisation

14 GSU: Viele Workshops

und ein grosses Jubiläum

15 HR: Neuerungen für

die Mitarbeitenden

16 Innovative

Produktepipeline

17 Sponsoring und

Partnerschaften

18 Kontakte und Impressum

Titelbild:

Anbau von Kartoffeln


ÜBERBLIcK

Kennzahlen

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

Geschäftsbereiche in der Schweiz: crop Protection (Pflanzenschutz), Seeds (Saatgut),

professioneller Gartenbau und Haus & Garten (Maag), Blumen und Gemüse

Mitarbeitende

Schweiz 2010 2 960

Weltweit 2010 26 000

Schweiz 2011 3 030

Weltweit 2011 26 000

Umsatz

Weltweit 2010 USD 11,6 Mrd.

Weltweit 2011 USD 13,3 Mrd.

Investitionen Forschung & Entwicklung

Weltweit 2010 USD 1 032 Mio.

Weltweit 2011 USD 1 127 Mio.

Forschungszentrum Stein

Rund 3 100 Besucherinnen und Besucher aus dem

In- und dem Ausland.

Anzahl Kundenbesuche pro Jahr in der Schweiz

6 000

Sponsoring Engagements in der Schweiz 2011

Über 100 unterstützte Projekte mit einem Gesamtbetrag

von rund CHF 200 000.

Detaillierte Aktionärsinformationen finden Sie

im Syngenta Jahresbericht 2011 oder unter

www.syngenta.com, Investor Relations

Die Syngenta-Mitarbeitenden in

der Schweiz stammen aus mehr

als 50 Nationen.

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Syngenta-Standorte in der Schweiz

Syngenta ist ein weltweit führendes Unternehmen mit mehr

als 26 000 Mitarbeitenden in über 90 Ländern mit einem

gemeinsamen Ziel: Bringing plant potential to life. In der

Schweiz sind an sechs verschiedenen Standorten insgesamt

rund 3 030 Mitarbeitende tätig.

Basel – 1 570 Mitarbeitende

Basel ist der Hauptsitz von Syngenta.

Hier befinden sich die Geschäftsleitung

sowie die bereichsübergreifenden

Organisationen Pflanzenschutz

und Saatgut. Ausserdem sind hier der

Sitz des Bereichs Lawn & Garden und

der Region EAME (Europa, Afrika und

Mitt lerer Osten), sowie die Bereiche

Global Supply, Syngenta Business

Services, Recht & Steuern, Finanzen,

Human Resources, Corporate Affairs

sowie weitere Konzernfunktionen

angesiedelt.

Dielsdorf – 50 Mitarbeitende

Die Syngenta Agro AG, mit dem Pflanzenschutzgeschäft

für die Schweiz,

hat ihren Sitz in Dielsdorf (ZH). Wichtigste

Bereiche: Marketing & Verkauf,

Ent wicklung, Registrierung & Logistik.

Alle auf dem Schweizer Markt ange-

botenen Produkte gelangen ab Dielsdorf

zu den Kunden. Ebenfalls in

Dielsdorf befindet sich der Bereich

Haus & Garten, der zu Lawn & Garden

gehört.

Stein – 290 Mitarbeitende

Das Forschungszentrum Stein zählt

für Syngenta zu den drei wichtigsten

Standorten für Forschung und Entwicklung.

Schwerpunktmässig werden

neben der Entdeckung und biologischen

Charakterisierung von neuen insektiziden,

fungiziden und nemati ziden

Wirkstoffen auch Pflanzenschutzprodukte

wissenschaftlich begleitet, die

bereits auf dem Markt sind. Durch die

Zusammenfassung der Bereiche Chemie,

Biologie und Seed Care an einem

gemeinsamen Standort ist ein interaktiver

Campus der Pflanzenschutzwissenschaften

entstanden.

Basel Dielsdorf

Kaisten Monthey

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

Kaisten – 40 Mitarbeitende

In Kaisten steht eines der Produktionswerke

für den Geschäftsbereich Global

Supply. In der hochautomatisierten Monoanlage

wird im durchgehenden

Schichtbetrieb in grossen Mengen die

Vorstufe für ein Pflanzenschutzmittel

hergestellt.

Monthey – 840 Mitarbeitende

Monthey ist einer der strategischen

Produktionsstandorte Syngentas.

Hier werden Herbizide, Fungizide und

Insektizide zum Schutz der weltweit

wichtigsten Kulturpflanzen wie Baumwolle,

Reis, Getreide und Zitrusfrüchte

hergestellt. Diese Tätigkeiten um fas sen

auch die Herstellung von Zwischen produkten

und Wirkstoffen, deren Formulierung

und Verpackung sowie die Entwicklung

neuer Produkte bis zur

Herstellungsreife.

Münchwilen – 240 Mitarbeitende

Zur Hauptaufgabe des Werks Münchwilen

gehört die integrierte Entwicklung

chemischer Prozesse und Produkte.

Der Musterversand stellt sicher, dass

diese Entwicklungsprodukte rechtzeitig

für Feldversuche, toxikologische Studien

und Registrierungen in den Bestimmungsländern

rund um den Globus zur

Verfügung stehen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.syngenta.com Syngenta in der Schweiz: www.syngenta.ch

Stein

Münchwilen

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VORWORT

Mit Investionen in die Zukunft

Um für die Umsetzung ihrer neuen Unternehmensstrategie

gut gerüstet zu sein, plant Syngenta für die kommenden Jahre

einiges an Investitionen – auch in der Schweiz.

2011 war kein leichtes Jahr – nicht für die Schweizer

Unternehmen und auch nicht für Syngenta:

Einerseits haben wir alle noch die erfreulichen Geschäftsergebnisse

des Jahres 2010 in Erinnerung

und sind stolz darauf, dass die Exporte der Schweizer

Industrie um einige Prozentpunkte zulegen

konnten und auch Syngenta ein gutes Resultat präsentierte.

Andererseits gab es aber gerade im Verlauf

des letzten Jahres einiges, das der Schweizer

Industrie und Wirtschaft zu schaffen machte: Dazu

zählt zum einen sicherlich der starke Schweizer

Franken, dann aber auch die anhaltende europäische

Verschuldungskrise und die schwierige wirtschaftliche

Lage in den USA.

Optimale Rahmenbedingungen

In dieser Situation sind wir alle gefordert: Sowohl

die Unternehmen, die mit innovativen Massnahmen

ihre Wettbewerbsfähigkeit im In- und Ausland

sichern müssen, als auch die Politik, die diese mit

optimalen Rahmenbedingungen unterstützen sollte.

Wichtig ist, dass wir uns auf diejenigen Dinge besinnen,

die uns in der Schweiz stark machen:

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unser Wissen und unsere Fähigkeiten,

unsere exzellente Forschung

und Entwicklung, unsere

hohe Wertschöpfung durch hervorragende

Produktionsprozesse

und nicht zuletzt unsere gut ausgebildeten Arbeitskräfte.

Über all dies verfügt auch Syngenta in der

Schweiz – sei es am Hauptgeschäftssitz in Basel,

auf dem Forschungscampus in Stein, am Entwicklungssstandort

in Münchwilen oder an den Produktions-

und Verkaufsstandorten in Monthey, Kaisten

und Dielsdorf.

Ausbau des Hauptgeschäftssitzes

Syngenta investierte in den Jahren 2007–2010 rund

CHF 235 Millionen in der Schweiz für den Ausbau

der Produktions- oder Forschungsstandorte. Jetzt

stehen grössere Projekte am Hauptgeschäftssitz

in Basel bevor: Allein für die Renovation zweier

grosser Bürogebäude sind hier Investitionen von

rund CHF 100 Millionen geplant.

Wir erachten dies als nötig, damit wir für die Umsetzung

unserer neuen Unternehmensstrategie der

integrierten Angebote und Lösungen optimal gerüstet

sind – weltweit, aber auch in der Schweiz,

wo wir zuhause sind!

christoph Mäder, Mitglied der Geschäftsleitung

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BASEL

Syngentas Hauptsitz unterstützt

die Strategie

Mit baulichen Massnahmen wird der weltweite Geschäftssitz

von Syngenta in Basel auf Vordermann gebracht. Ein

zeitgemässes und attraktives Arbeitsumfeld sind das Ziel.

Mit Begeisterung haben alleine in der Schweiz

im vergangenen Jahr rund 1 500 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter die Präsentationen rund um die

sogenannten «Crop Demonstration Days» miterlebt

und dabei viel Neues und Wissenswertes über

globale, aber zum Beispiel auch über nationale

Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Reben oder Raps erfahren.

Und sie alle haben verstanden, dass sie in

ihrer Funktion, an ihrem Arbeitsplatz, eine wichtige

Rolle spielen, damit die neue Strategie von Syngenta

für die Landwirte rund um den Globus, aber

auch für das Unternehmen selbst zum Erfolg wird.

Neue Formen der Zusammenarbeit

Dass dabei neue Formen der Zusammenarbeit

eine Bedeutung spielen, ergibt sich auch aus der

Zusammenlegung der Bereiche Pflanzenschutz

und Saatgut – respektive der künftig gemeinsamen

Ausrichtung auf eine oder mehrere Nutzpflanzen.

Nicht in jedem Fall korrespondiert die strategische

Basel: Blick in die Büros der Zukunft.

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Neuausrichtung und die organisatorischen

Veränderungen allerdings

mit der Infrastruktur der

verschiedenen Standorte – so

auch am Hauptgeschäftssitz von

Syngenta in Basel, wo momentan über 30 weitere

Firmen das Areal Rosental nutzen: Hier ist der

Eingang an der Schwarzwaldallee zum Beispiel

seit Jahrzehnten ein Provisorium, und die meisten

Bürogebäude sind in die Jahre gekommen.

Effizient und flexibel

Ins Leben gerufen wurde deshalb das Projekt

«Rose»: Es dauert rund vier Jahre und soll einerseits

ein Arbeitsumfeld schaffen, das den hohen

Ansprüchen an ein effizientes, flexibles und zeitgemässes

Zusammenarbeiten gerecht wird, und

andererseits soll es für Syngenta einen einzigartigen

und klar identifizierbaren Standort kreieren.

Als Erstes werden deshalb nun auf dem Rosental-

Areal für rund CHF 100 Millionen zwei grosse,

über 40-jährige Bürogebäude saniert. Danach ist

geplant eventuell noch ein weiteres Gebäude zu

errichten und eine grosszügige Gartenlandschaft

anzulegen.

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MONTHEy

Von A wie Actara bis V wie Vibrance

In Monthey, einem für Syngenta strategisch wichtigen

Produktionsstandort, setzt man auf die Herstellung vielerlei

Wirkstoffe für innovative Produkte der Zukunft.

Im Kanton Wallis, in Monthey, werden im grössten

Produktionsstandort von Syngenta in der Schweiz,

momentan über ein Dutzend verschiedene Wirkstoffe

für rund 50 Produkte hergestellt: Das Spektrum

reicht dabei von Fungiziden über Herbizide bis

zu Insektiziden. Vertreten sind aber auch Wirkstoffe

zur Saatgutbehandlung oder zur Regulation des

Wachstums der Pflanzen wie Trinexapac-Ethyl, das

zum Beispiel in Primo Maxx ® oder Moddus ® zum

Einsatz kommt.

Weltweiter Einsatz

In Monthey hat also oft seinen Anfang, was später

in der ganzen Welt als Pflanzenschutzmittel verwendet

wird. So kommt der relativ neue Wirkstoff

Isopyrazam, der seit 2010 in Grossbritannien im

Herbizid Bontima ® gegen Unkräuter in Getreide

und anderen Kulturen eingesetzt wird, bald einmal

in weiteren europäischen Ländern, aber auch in

Übersee, in Neuseeland oder Lateinamerika, zum

Einsatz.

Weltweit ebenfalls sehr verbreitet sind Wirkstoffe

wie Thiamethoxam, der in Produkten wie Cruiser ® ,

Produktion in Monthey.

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Actara ® oder Helix ® vorkommt

und der gegen die verschiedensten

Schädlinge in allen Regionen

der Welt, vor allem aber in den

USA, Europa, Brasilien, Japan,

Mexiko, Indien oder Südkorea, wirkt.

Bekannte Fungizide

Mesotrione, der Wirkstoff einer Produktegruppe

von Syngenta, zu der Herbizide wie Callisto ® , Lumax

® oder Calaris ® gehören, wird ebenfalls seit ein

paar Jahren in Monthey hergestellt. Diese Pflanzenschutzmittel

werden in den verschiedensten

Ländern Europas (Deutschland, Frankreich und

Italien), aber auch in den USA oder Brasilien angewendet.

In der Schweiz sehr bekannt ist der Wirkstoff Mandipropamid,

der von Syngenta entwickelt und im

Jahr 2006 auf dem Markt lanciert wurde: Er kommt

vor allem in den Fungiziden Revus ® und Pergado ®

vor. Beide Produkte sind – neben der Schweiz

noch in weiteren europäischen Ländern wie

Deutschland, Österreich oder Grossbritannien zugelassen.

Momentan ist man bei Syngenta zudem

daran, diese zwei Pflanzenschutzmittel auch weltweit

auf den Markt zu bringen.

Relativ neu gibt es zudem Sedaxane, das als

Vibrance später einmal als Fungizid bei der Saatgutbehandlung

eingesetzt werden soll.

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STEIN

Mit neuen Bauprojekten

Innovationen schaffen

Die neue Unternehmensstrategie hat auch Auswirkungen auf

den Forschungscampus in Stein: So wurden 2011 nicht nur

neue Klimakammern und weitere Einrichtungen realisiert, für

die kommenden Jahre soll auch die Infrastruktur optimiert

und ergänzt werden.

Es sind gleich drei Klimakammern, die im Jahr

2011 auf dem Forschungscampus von Syngenta in

Stein neu gebaut wurden: Eine davon befindet sich

im Erdgeschoss des Biologie-Gebäudes, zwei in

dessen Untergeschoss. Das Spezielle an ihnen ist,

dass es ein ganz neuer Typ: Im Gegensatz zu

bisherigen Modellen kommt die Frischluft von oben,

und das Licht in den Kammern wird über deren

ganze Fläche gleichmässig verteilt.

Gebaut wurden sie im vergangenen Jahr für rund

CHF 750 000 und in ihnen sollen vor allem Versuche

und Tests im Bereiche der allgemeinen Stärkung

von Pflanzen, also im sogenannten Crop Enhancement,

durchgeführt werden. Die hierfür

notwendige halb-automatische Auswertungsanlage

ist bestellt und soll im Sommer 2012 installiert und

in Betrieb genommen werden.

Sommerwurz und seine Folgen

Ebenfalls im Jahr 2012 wird für rund CHF 2 Millionen

der Umbau eines Gebäudes in Angriff genommen,

Forschung in Stein.

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in welchem drei weitere Klimakabinen

für die Forschung mit

Sommerwurz (Orobanche)

im Seeds-Bereich bereitgestellt

werden. Es ist ein Gebäude,

in dem früher die Auswirkungen

von Pflanzenschutzprodukten

auf die Umwelt getestet wurden, und das nun ganz

für Versuche mit Saatgut zur Verfügung stehen

wird. So sollen neue Saatgutzüchtungen darauf untersucht

werden, wie gross ihre Anfälligkeit respektive

Toleranz gegenüber dieser parasitischen Blütenpflanze

ist.

Integrierte Lösungen

Damit wird auf dem Forschungscampus in Stein

ein weiteres Bauprojekt realisiert, das mit dazu

beiträgt, die neue Syngenta-Strategie der integrierten

Lösungen für die Landwirte in die Tat umzusetzen.

Neben einem Gebäude der Chemie und der

Biologie wird sich so künftig in Stein – neben dem

Seed Care-Institut – ein weiterer Bau ganz der

Entwicklung oder dem Schutz von hochwertigem

Saatgut widmen.

Ebenfalls im Jahr 2011 wurde in Stein eine neue

Entsorgungsstation in Betrieb genommen: Hier

können von nun an Lösungsmittel noch schneller

und einfacher entsorgt werden.

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MÜNcHWILEN

Ein neues Sicherheitslabor

und vieles mehr

Am Entwicklungsstandort Münchwilen ist man gut gerüstet

für die kommenden Jahre: Im Jahr 2011 wurde nicht nur ein

neues Sicherheitslabor in Betrieb genommen, man investierte

auch in diverse andere Anlagen.

Es umfasst eine Bruttogeschossfläche von über

580 Quadratmetern, hat ein Gebäudevolumen

von mehr als 2 620 Kubikmetern und kostete rund

CHF 3,4 Millionen: das neue Sicherheitslabor im

Syngenta-Werk Münchwilen.

Detaillierte Analysen

In diesem Labor werden Sicherheitsmessungen

von Reaktionen, die später in den Pilotbetrieb oder

in die Produktion gehen, durchgeführt. Die Daten,

die dabei gewonnen werden, bilden die Grundlage

für detaillierte Risikoanalysen, die standardmässig

für alle Produktionsabläufe bei Syngenta durchgeführt

werden. Zusätzlich werden im neuen Labor

aber auch Zünd- und Brenneigenschaften von

Substanzen untersucht, was gerade für die Handhabung

von Feststoffen in der Formulierung oder

bei der Saatgutbehandlung, wie sie auch im Werk

Stein getestet wird, äusserst wichtig ist.

Im September 2010 wurde mit dem Rückbau des

alten Lagergebäudes begonnen. Es folgte das

neue Fundament und der Rohbau der neuen Ge-

Das neue Sicherheitslabor in Münchwilen.

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bäudehülle. Bis Februar 2011

ruhten die Arbeiten an der Gebäudehülle,

um die Ausführungsqualität

zu sichern und um

Zusatzkosten zu vermeiden.

Sobald es dann aber die Aussentemperaturen

wieder zuliessen, wurde die

Flachdachkonstruktion fertiggestellt, die Aussenwärmedämmung

angebracht und die unmittelbare

Umgebung rund um den Neubau hergerichtet.

Umfangreiche Testläufe

Parallel dazu begann der Innenausbau mit der

Rohmontage der Elektro-, Wasser- und Lüftungsinfrastruktur,

was bis zum Sommer dauerte.

Anschliessend wurden die Laboreinrichtungen

eingebaut.

Weitere Investitionen

Weitere Investitionen in der Höhe von rund CHF

1,62 Millionen, die im Jahr 2011 im Technologie &

Engineering-Werk Münchwilen getätigt wurden,

betrafen den Ersatz einer Apparatur für Flüssigchromatografie

und Massenspektroskopie in der

Analytik, die Sanierung einer Destillationskolonne

im Synthesepilot sowie die Installation einer Apparatur

für Hochtemperatur-Reaktionen.

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STRATEGIE

Denken wie die Landwirte –

zur Umsetzung der Strategie

Die Mitarbeitenden von Syngenta in der Schweiz haben sich

vergangenen Oktober mit der neuen weltweiten Strategie des

Unternehmens vertraut gemacht: In Zukunft sollen sie die

Landwirtschaft vermehrt mit den Augen der Bauern sehen und

ihnen für ihre verschiedenen Nutzpflanzen integrierte Angebote

und Lösungen anbieten.

In der Schweiz hatten im Herbst 2011 rund 1 500

Mitarbeitende anlässlich sogenannter «Crop

Demonstration Days» erstmals die Gelegenheit,

die neue Strategie von Syngenta näher kennen zu

lernen. Die attraktiv ausgestaltete Informationsveranstaltung

lieferte interessante Einblicke in das

Unternehmensleitbild von Syngenta, in die wichtigsten

Nutzpflanzen, die in Natura gezeigt wurden,

sowie in den Bereich Lawn & Garden. So gab es

Wissenswertes zu Mais, Gemüse, Getreide, Sonnenblumen

oder Spezialkulturen wie Reben oder

Kartoffeln, aber auch zu Reis, Soja oder Zuckerrohr.

Präsentiert wurden aber auch Beispiele von saftig-grünem

Rasen, wie er auf Golf- oder Sportplätzen

vorkommt.

Für all diese Kulturen möchte Syngenta künftig

noch vermehrt integrierte Lösungen anbieten, die

Pflanzenschutz, Saatgut sowie weitere Technologien

oder Dienstleistungen vereinen.

Schweizer Verkaufsberater an den «Crop Demonstration Days» in Basel.

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Global gesehen sind Reis, Getreide,

Soja oder Zuckerrohr sicherlich

die wichtigsten Nutzpflanzen,

für die Syngenta entsprechende

Angebote bereit hält. Betrachtet

man aber die Schweiz so werden

hier vor allem Mais, Gemüse, Zuckerrüben

oder Raps angebaut.

Die Bauern in der Schweiz brauchen den Mais

dabei hauptsächlich zur Fütterung ihrer Tiere.

Dabei unterscheidet man zwischen Silomais, bei

dem die ganze Pflanze siliert wird, und Körnermais,

wo die getrockneten Körner gemahlen und

verfüttert werden. Der Mais ist bei den Schweizer

Bauern beliebt, weil er ein gutes Futtermittel ist

und im Vergleich zu Kartoffeln und Rüben wenig

Arbeit bei hohen Erträgen gibt.

Gemüse – ein wichtiger Betriebszweig

Gemüse ist gemessen an der landwirtschaftlichen

Produktion hinter Milch der zweitwichtigste

Betriebszweig der Schweizer Landwirtschaft. Die

inländische Produktion vermag dabei etwa 60 Prozent

des Bedarfs zu decken. Die Schweizer Gemüseproduzenten

bauen etwa 100 verschie de ne

Sorten an. Im Jahr 2011 ergab dies in der Schweiz

eine Produktionsmenge von rund 273 000 Tonnen

10


Frischgemüse. Mengenmässig weitaus am meisten

angebaut werden Karotten, gefolgt von Tomaten

und Zwiebeln.

Diverse Feldsaaten und Zuckerrüben

Raps ist in der Schweiz die wichtigste Ölsaat. Die

Schweizer Landwirte liefern pro Jahr im Durchschnitt

45 000 Tonnen Raps an die Ölfabriken. Aus

Raps wird jedoch nicht nur Speiseöl hergestellt.

Einige tausend Tonnen Raps werden jährlich auch

zu Biodiesel und Schmierstoff verarbeitet. Vor ein

paar Jahren bauten in der Schweiz rund 6 000

Landwirte auf etwas weniger als 15 000 Hektaren

die im Frühling leuchtend gelb blühende Kultur an

– Tendenz steigend. Das aus der einheimischen

Produktion stammende Rapsöl deckt dabei etwa

ein Fünftel des Bedarfs ab.

Zuckerrüben waren bis vor wenigen Jahren eine

lukrative Kulturpflanze für die Schweizer Landwirte.

Durch die in- und ausländischen Umstrukturierungen

im Agrarbereich gerät die Branche aber

zunehmend unter Druck. Fast 50 Kilogramm Zucker

konsumiert man in der Schweiz pro Kopf und

pro Jahr. Die einheimische Produktion deckt je

nach Anbaujahr zwischen 45 und 60 Prozent des

Bedarfs. Etwa 7 000 Bauern produzieren auf gut

18 500 Hektaren Zuckerrüben. Die Ernte wird in

Einblick in die integrierte Strategie von Syngenta.

Syngenta in der Schweiz

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der Schweiz in die Zuckerfabriken in Aarberg oder

in Frauenfeld geführt, wo aus den Rüben jährlich

etwa 200 000 Tonnen Zucker gewonnen werden.

Kartoffeln – eine tolle Knolle

Während die Kartoffel in den letzten Jahrhunderten

eine sehr grosse Rolle in der Ernährungssicherung

der inländischen Bevölkerung gespielt hat, ist sowohl

der Konsum wie auch der Anbau in den letzten

Jahren rückläufig. Nichts desto trotz ist die

Knollenfrucht nach wie vor eines der wichtigsten

Nahrungsmittel von Herr und Frau Schweizer. Pro

Jahr werden rund 43 Kilogramm Kartoffeln gegessen.

Im Vergleich dazu: Pro Kopf werden jährlich

knapp 10 Kilogramm Teigwaren und etwas mehr

als 24 Kilogramm Reis konsumiert.

Reben – eine ganz besondere Spezialität

In nicht weniger als 23 Kantonen werden Reben

kultiviert – vom Kanton Wallis mit über 5 000 Hektaren

bis zum Kanton Uri mit einigen wenigen

Rebstöcken. Das Wallis, das Waadtland und Genf

sind die grössten Weinbaukantone. Insgesamt

werden nicht weniger als 40 verschiedene Rebsorten

angebaut. Etwa 6 500 Betriebe bewirtschaften

in der Schweiz insgesamt eine Rebfläche

von fast 15 000 Hektar Land.

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DIELSDORF

Ausrichtung auf die neue Strategie –

auch in der Schweiz

Mit Anpassungen in der Verkaufsorganisation setzt Dielsdorf

die neue Unternehmensstrategie der integrierten Lösungen

auch in der Schweiz um.

Syngenta tritt in der Schweiz mit drei Marken auf:

mit dem Unternehmensnamen, mit Maag Profi und

mit Maag. Die Marke Syngenta bietet für die Landwirte

dabei mehr als 100 verschiedene Pflanzenschutzprodukte

und Saatgut für den Feld-, Obst-,

Wein- und Gemüseanbau. Maag ist die führende

Marke für den privaten Gartenfreund, und Maag

Profi hat wirksame Produkte für den professionellen

Garten- und Landschaftsbau.

Denke wie die Landwirte

Diese Markenstruktur möchte Syngenta auch künftig

so beibehalten. Das Unternehmen wird sich

in der Schweiz zudem auf die neue Unternehmensstrategie

ausrichten und – wie andernorts auf

der Welt – für die Landwirte integrierte Lösungen

aus Pflanzenschutz und Saatgut anbieten.

Das Bestreben von Syngenta ist: «Denken wie ein

Landwirt!»

Die neue Strategie von Syngenta ist dabei auf drei

Kernziele ausgerichtet, auf globale Geschäftsteams,

auf ein integriertes Geschäftsmodell und

Die neue Strategie von Syngenta wird auch Kunden demonstriert.

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

auf ein einzigartiges Angebot

im Feld. Hierzu wird sich das

Unternehmen auf verschiedene

Einheiten von Nutzpflanzen

fokussieren: In der Schweiz bedeutet

dies zum Beispiel eine Ausrichtung auf

Nutzpflanzen wie Raps oder Sonnenblumen, aber

auch auf Getreide, Mais, Gemüse oder Spezialkulturen

wie Obst, Wein und Kartoffeln.

Seit Mitte des Jahres 2011 steht die Schweizer

Verkaufsorganisation und das Pflanzenschutzgeschäft

unter der Leitung von Christian Koller. Im

vergangenen Jahr nahmen die Geschäftsleitung

und die Aussendienstmitarbeitenden der Schweizer

Verkaufsorganisation an zahlreichen Veranstaltungen

teil, wie zum Beispiel an den Feldtagen

in Kölliken oder an der Weinmesse Vinea in Sierre,

und präsentierten dort auch ihren Kunden die

neue Strategie von Syngenta.

Einzigartige Marke

Die Marke Maag ist seit Kurzem ein Teil des Lawn

& Garden-Geschäfts von Syngenta. In der

Schweiz steht das Geschäft unter der Leitung von

Lars Gruchel. Und auch bei Maag gab es im vergangenen

Jahr die verschiedensten Neuerungen:

So hat man unter anderem den Ratgeber für den

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Gartenbau überarbeitet, den Gartenkalender neu

aufgelegt oder eine Broschüre mit biologischen

Produkten herausgegeben.

Zusätzlich zur Web-Site gibt es nun Maag auch

auf Facebook. Und als Weiterentwicklung des

Touchscreen-Ratgebers im Detailhandel wurde

auch eine iPhone-App für Maag entwickelt. Damit

hat man nun von überall her Zugriff auf die aktuellsten

Maag-Tipps zur Garten- und Pflanzenpflege!

Ausserem hat man bei Maag im vergangenen

Jahr im Rahmen des Sponsorings ein Gartencenter

im Tessin und das Bildungszentrum für Gärtnerinnen

und Gärtner in Pfäffikon ZH unterstützt.

Beim Engagement von Maag geht es vor allem um

eine eher langfristige Zusammenarbeit. Dabei sollen

auch Fachwissen vom Profi für den angehenden

Profi sowie Einblicke in die Forschung und

Entwicklung von Pflanzenschutzprodukten vermittelt

werden. Gemeinsames Ziel ist es, nachhaltig

in die Bildung junger Leute zu investieren.

Preisverleihung an der Vinea 2011.

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

Gesundheit, Sicherheit,

Umwelt und Qualität

Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden

und Kunden sowie der Umweltschutz (GSU) sind

für Syngenta und für ihre eigene Zukunftsfähigkeit

von entscheidender Bedeutung. Dieser Grundgedanke

ist deshalb auch im Verhaltenskodex sowie

in den relevanten GSU-Leitlinien und -Standards

verankert. Syngenta erwartet aber auch von ihren

Lieferanten, dass sie klar definierte GSU-Standards

einhalten und überwacht dies ganz genau.

Die Tatsache, dass Syngenta im Dow Jones Sustainability

Index (DJSI) 2011 das sechste Jahr in

Folge als eines der erfolgreichsten Chemieunternehmen

weltweit gelistet wurde, ist eine Anerkennung

der Gesamtleistung des Unternehmens

im GSU-Bereich. Syngenta wurde als eines von

nur fünf Chemieunternehmen in den DJSI World

und DJSI Europe aufgenommen.

Kennzahlen Schweiz 2010 2011

Energieverbrauch (Terajoule)

Zahl der Standorte mit Zielfest-

1262 1487

legung

6

6

Wasserverbrauch (m3 ) 18 134 420 18 182 415

Emission von CO2 (Tonnen) 1 78 935 107 0352 1 Aus eigener Energieerzeugung und zugekaufter Energie (Elektrizität und Dampf)

2 Neue Berechnungsgrundlage für die CO2-Emissionen. Ab 2010 inkl. Dampfverbrauch Werk Monthey.

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GSU

Viele Workshops und ein

grosses Jubiläum

Im Jahr 2011 wurde im Bereich Gesundheit, Sicherheit und

Umwelt (GSU) bei Syngenta in der Schweiz einiges erreicht:

Unter anderem hat man am Produktionsstandort Kaisten

20 Jahre lang unfallfrei gearbeitet.

«Goal Zero» – «Ziel Null» heisst seit Kurzem das

Motto an allen Produktionsstandorten von Syngenta

– weltweit, aber auch in der Schweiz. Gemeint

ist damit, dass man in allen Werken von Produktion

& Beschaffung gemeinsam dafür verantwortlich ist,

dass am Arbeitsplatz keine Unfälle und keine Verletzungen

passieren. Gesundheit, Sicherheit und

Umwelt (GSU), so die Überzeugung, fängt bei jedem

Einzelnen an.

In Kaisten und …

Dieses ambitiöse Ziel voll geschafft hat das Produktionswerk

von Syngenta in Kaisten: Hier hat man

am 13. November 2011 seit 20 (!) Jahren unfallfrei

gearbeitet und dies auch gebührend gefeiert.

in Monthey

Leider zu einem tödlichen Arbeitsunfall kam es hingegen

im Jahr 2011 bei Syngenta im Werk Monthey.

Dennoch wird auch an diesem Produktionsstandort

die Sicherheit am Arbeitsplatz gross geschrieben

und seit dem Jahr 2006 verleiht man einen Sicher-

Münchwilen: Workshop zu Unfallrisiken im Strassenverkehr.

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

heitspreis an externe Unternehmen

oder Lieferanten.

Im vergangenen Jahr mit dem

Sicherheitspreis ausgezeichnet

wurde die Schlosserei von CIMO.

Für die Vergabe des Preises

wurden insgesamt knapp 290 Audits durchgeführt.

In Münchwilen

Ebenfalls ein internes Audit bestens bestanden hat

im Jahr 2011 das Technologie- und Engineering-

Werk Münchwilen: Ein internationales Audit-Team

war hier beeindruckt von den Abläufen und Programmen

im Bereich GSU und verlieh dem Standort

das Prädikat «well controlled», was der höchsten

der vier Audit-Kategorien entspricht. Diese ausgezeichnete

Bewertung war aber nur möglich dank

der aktiven Mithilfe aller Mitarbeitenden sowie

deren verantwortungsvollem Handeln in Sachen

GSU während des ganzen Jahres.

Überhaupt legt man im Fricktal grössten Wert auf

die Förderung des Bewusstseins der Mitarbeitenden

in Sachen GSU: So gibt es schon seit vielen Jahren

in Münchwilen Aktionen zum Thema «Sicherheit –

auch in der Freizeit» und auch eigentliche Aktionstage

werden hier regelmässig durchgeführt. Im

Jahr 2011 widmeten sie sich zum Beispiel den Unfallrisiken

im Strassenverkehr.

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PERSONALBEREIcH

Human Resources auf dem Weg

zu einem neuen Modell

Der neue integrierte Ansatz von Syngenta erfordert eine

angepasste Organisationsstruktur und neue Arbeitsweisen.

Daher ist auch bei Human Resources (HR) seit Anfang 2011

eine umfassende Transformation im Gange.

Der Bereich Human Resources unterstützt die

Geschäftsbereiche bei der Rekrutierung, der Entwicklung

von Talenten sowie der angemessenen

Vergütung der Mitarbeitenden – und schafft

Anreize und ansprechende Arbeitsbedingungen.

Die rund 3 030 Syngenta-Mitarbeitenden in der

Schweiz profitieren von einem Arbeitsumfeld,

indem jede und jeder Einzelne entscheidend zum

Erfolg von Syngenta beitragen kann.

Um Geschäftsbereiche und Mitarbeitende auch in

Zukunft optimal unterstützen zu können, stellt sich

HR nun im Rahmen einer Transformation neu auf.

Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung von drei

HR-Bereichen: die Centers of Expertise (die Fachbereiche

People & Organizational Development

und Compensation & Benefits), die HR Business

Partner Organisation sowie HR Services, die Back-

Office-Organisation von HR. Insgesamt entsteht

so eine global ausgerichtete HR-Abteilung, die

integriert und effizient arbeitet und auf Syngenta

als Ganzes fokussiert ist.

Ein internationaler HR-Workshop zur Weiterbildung der Mitarbeitenden.

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

Einheitliche

HR-Serviceleistungen

Als Teil dieser Transformation

wurde 2011 die Standardisierung

von HR Services vorangetrieben:

Rein transaktionelle

Prozesse wurden analysiert, dokumentiert und an

einen externen Provider übergeben. Gleichzeitig

positionieren sich die HR Bereiche neu: Während

sich die Business Partner auf ihre strategische Rolle

im Bereich Mitarbeitenden-Management konzentrieren

und die Expertenbereiche ihre Fachkompetenzen

ausbauen, wandelt sich HR Services vom

Dienstleistungslieferanten zur Service Management

Organisation und betreut neben dem operationellen

Support die externen Partner.

Um Mitarbeitenden und Vorgesetzten auch künftig

HR-Leistungen aus einer Hand anzubieten, ist eine

klare Definition der Aufgabenbereiche sowie der

Schnittstellen unerlässlich. Die drei HR Bereiche

arbeiten deshalb eng zusammen, um eine optimale

Unterstützung sicher zu stellen.

In der nächsten Phase der Transformation werden

die Prozesse von Human Resources nun über das

ganze Unternehmen hinweg an globale Standards

angepasst, so dass in Zukunft HR-Prozesse weltweit

über eine gemeinsame Plattform abgewickelt

werden können.

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NEUHEITEN

Ein reiches Portfolio

an neuen Produkten

Für die Saison 2012 kommt Syngenta mit einer breiten Palette

neuer Produkte auf den Schweizer Markt.

Das neue Fungizid, das Syngenta für die Saison

2012 auf den Markt bringt, ist Pergado C ® . Es

wirkt gegen den Falschen Mehltau in Reben und

enthält zusätzlich zum Wirkstoff Mandipropamid

noch einen erheblichen Kupferanteil, weshalb das

Produkt auch optimal für die Abschlussbehandlung

der Reben geeignet ist. Zudem hat es eine

ausgezeichnete Wirkung speziell gegen Traubenbefall.

An der Agrovina 2012 in Martigny, der

grössten internationalen Wein- und Obstbaumesse,

stellte Syngenta das Produkt erstmals einer

breiteren Öffentlichkeit vor.

Ein innovatives Produkt

Ebenfalls in Martigny präsentiert wurde das neue

Insektizid Affirm ® , das gegen den Apfelwickler,

den kleinen Fruchtwickler sowie Schalenwickler

und Frosspanner im Kernobst wirkt. Der grosse

Vorteil von Affirm ® mit dem Wirkstoff Emamectinbenzoat

liegt darin, dass auch Apfelwickler, die

gegen andere Pflanzenschutzmittel resistent sind,

sicher erfasst werden.

Aufgrund des relativ schnellen Abbaus des Produktes

in der Natur beträgt die Wirkungsdauer je

Eine breite Palette an neuen Produkten.

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

nach Situation zwei bis drei

Wochen. Affirm ® wirkt auf die

Nervenzellen der Raupen. Diese

stellen ihre Fresstätigkeit kurz

nach der Behandlung der Pflanzen ein, und somit

werden Schäden an den Kulturen verhindert.

Syngenta bekam im Januar 2012 für Affirm ® an

der Agrovina eine Bronzemedaille für innovative

Produkte überreicht.

Breites Wirkungsspektrum

Ebenfalls für die Saison 2012 lanciert Syngenta

gleich zwei neue Herbizide auf dem Schweizer

Markt: Zum einen ist dies Axial One ® und zum anderen

Mondera ® . Letzteres ist ein Herbizid für alle

Arten von Getreide und es wirkt mit seinen beiden

Wirkstoffen Diflufenican und Mecopro-P sowohl

im Boden als auch auf den Blättern des Getreides.

Es hat zudem ein breites Wirkungsspektrum und

eignet sich im Frühjahr auch sehr gut als Mischpartner

von Axial One ® .

Beim ebenfalls neuen Herbizid Axial One ® handelt

es sich um eine Weiterentwicklung des Gräsermittels

Axial ® mit seinem Wirkstoff Pinoxaden.

Dank des zusätzlichen Wirkstoffs Florasulam werden

nun aber auch breitblättrige Unkräuter erfasst,

so dass die Frühjahrsbehandlung mit Axial One ®

eine Komplettlösung darstellt.

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SPONSORING

Für die Landwirtschaft

und Ernährung von morgen

Syngenta unterstützte in der Schweiz auch im Jahr 2011

eine Vielzahl an Partnerschaften und Projekten – finanziell

und ideell. Einige von ihnen werden auch im Jahr 2012 und

in Zukunft weitergeführt.

Syngenta und die Christoph Merian Stiftung haben

im Herbst 2011 in Basel ein neues Projekt lanciert:

das «Zwuggel-Zvieri». Es ist dies ein im Auftrag

der beiden Partner vom Verein Gesünder Basel

entwickeltes neues Angebot rund um gesunde

Ernährung und Bewegung für Kleinkinder in Tagesheimen

und -familien. Das Projekt ist vorerst auf

drei Jahre ausgelegt und wird in diesem Zeitraum

von Syngenta und der Christoph Merian Stiftung

finanziell und ideell unterstützt. Bis Ende 2011

haben bereits 80 Kinder und 25 Betreuer/innen an

einem der «Zvieri» teilgenommen.

Ernährungsproblematik

Weitere Syngenta-Projekte zum Thema Ernährung

waren im Jahr 2011 einerseits eine Startwoche

an der Uni St. Gallen und andererseits das Projekt

«Thought for food» (TFF): In der Ostschweiz beschäftigten

sich knapp 1 400 Erstsemestrige mit

Unterstützung von Syngenta mit dem komplexen

Thema Ernährungssicherheit, während TFF eine

innovative Initiative ist, in der Studierende führen-

«Zwuggel-Zvieri» für Kleinkinder aus Tagesheimen.

Syngenta in der Schweiz

Daten und Fakten 2011

der europäischer Universitäten

dazu aufgerufen werden, einen

Beitrag zur globalen Ernährungsproblematik

zu leisten: In Zürich

und Basel gab es dazu 2011

verschiedene Anlässe. Im Jahr

2012 soll «Thought for food» auch an Schweizer

Universitäten und weltweit durchgeführt werden.

Wissensaustausch

Bereits zum zweiten Mal fand im Jahr 2011 eine

«Agrolink»-Veranstaltung statt. Agrolink ist eine

Plattform für Entscheidungsträger in der Schweiz

und wird von Syngenta jeweils in Zusammenarbeit

mit dem Schweizerischen Bauernverband orga nisiert.

Motto der Veranstaltung ist «Wissen, austauschen,

vernetzen». Im Jahr 2010 war das Thema

der Boden, im vergangenen Jahr das Wasser und

im Jahr 2012 wird es der Strukturwandel sein.

Ebenfalls stark mit dem Austausch von Wissen

und Know-how verknüpft ist der «Swiss Orchid

Research Award», der seit dem Jahr 2006 von

Syngenta unterstützt wird: Die Auszeichnung würdigt

wissenschaftliche Orchideenforschung in

den Sparten Biologie, Taxonomie, Anatomie, Physiologie

und Ökologie. Der Preis wird auch 2012

wieder vergeben.

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Syngenta-Telefonzentrale

T +41 61 323 1111

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Lehrstellen-Hotline

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Syngenta International AG

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www.syngenta.ch

www.syngenta.com

www.maag-profi.ch

www.maag-garden.ch

www.floriproservices.de

Redaktion: Kommunikation Schweiz

Design: Brenneisen Communications, Basel

Druck: Werner Druck, Basel

Gedruckt auf LuxoSatin, hochweiss, FSC mix,

produziert aus Holzfasern aus nachhaltig

bewirtschafteten Wäldern und hergestellt in

einer Papierfabrik, die ISO-14001- und EMAS-

Umweltmanagementstandards erfüllt.

Syngenta International AG

Basel, Schweiz. Alle Rechte vorbehalten.

Erscheinungsdatum: April 2012

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