Referenz lesen (.pdf) - HP

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Referenz lesen (.pdf) - HP

Neues Rechenzentrum in Rekordzeit

Rheinbahn fährt mit Hilfe von HP Blade- und

Speichersystemen in die Zukunft

HP Referenz

Migration einer

SAP-Landschaft

auf aktuelle

Blade-Architektur,

SAN-Migration,

HP BladeSystem

c-Class, HP ProLiant

und Integrity Blades,

HP StorageWorks

Enterprise Virtual

Array (EVA) 8100

Branche:

Public Sector

„Beim HP BladeSystem hat mich einfach alles überzeugt, die Leistung, die

Verfügbarkeit, das einfache Management und der Support während der

Installation. Diese Lösung kann ich ohne Einschränkungen empfehlen.“

Johannes Huestege, Abteilungsleiter des Rechenzentrums, Rheinbahn AG

Herausforderungen:

• Die Rheinbahn wollte alle strategisch wichtigen

Komponenten des Rechenzentrums, inklusive

der SAP-Systemlandschaft, zum selben Zeitpunkt

austauschen und durch aktuelle Technologien

ersetzen. Innerhalb kürzester Zeit sollte die bestehende

Server-Infrastruktur mit rund 30 Systemen

auf eine Blade-Architektur umgestellt sowie

die dazugehörende SAN-Umgebung migriert

werden.

Lösungen:

• Ein Großteil der Rack-basierten Standard-Server

wurde durch Blades von HP ersetzt – von verschiedenen

Modellen der HP ProLiant Blades

bis zu Integrity Blades. In den zwei gespiegelten

Rechenzentren befinden sich insgesamt vier

HP BladeSystem c-Class 7000 Enclosures. Als

Speicherlösung kommen zwei HP StorageWorks

Enterprise Virtual Array (EVA) 8100-Systeme

zum Einsatz.

Erfolge:


Mit den neuen Server- und Speichersystemen hat

das Verkehrsunternehmen die Leistung und die

Verfügbarkeit seiner Rechenzentrumsinfrastruktur

deutlich verbessert. Eine komplette SAP-Systemumgebung

und weitere geschäftskritische

Applikationen wurden auf einer Blade-Architekteur

abgebildet. Die unterschiedlichen Blade

Server mit verschiedenen Betriebssystemen wie

Microsoft und HP-UX lassen sich mit einem einzigen

Management-Tool verwalten, dem HP

Systems Insight Manager (SIM). Auch für die

Speicher-Anforderungen der nächsten Jahre ist

die Rheinbahn gerüstet: mit aktueller Speichertechnologie

und einer Gesamtspeicherkapazität

von 60 Terabyte.

Nicht einmal vier Wochen benötigte die Rheinbahn

AG in Düsseldorf für den Aufbau eines nahezu neuen

Rechenzentrums. Der Verkehrsbetrieb hat innerhalb

kürzester Zeit alle strategisch wichtigen Komponenten

ausgetauscht: Die bestehende SAP-Systemlandschaft

inklusive der SAN-Umgebung (Storage Area Network)

wurde auf aktuelle Technologien migriert.

Insgesamt stellte die Rheinbahn rund 30 Server auf

eine Blade-Architektur um.

Aktueller Anlass für das ehrgeizige Doppelprojekt

war der auslaufende Leasing-Vertrag sowohl für die

Server- als auch die Speicher-Systeme. „In den letzten

Jahren haben wir die Verträge immer so ausgerichtet,

dass sie irgendwann einmal alle parallel enden“,

erklärt Johannes Huestege, Abteilungsleiter des

Rechenzentrums. „So sind wir in der Lage, in verschiedenen

Umgebungen zeitgleich auf aktuelle

Technologien umzusteigen.“

Die Rheinbahn befördert auf 91 Omnibuslinien,

13 Straßenbahn- und sieben Stadtbahnlinien täglich

über 700.000 Personen und beschäftigt mehr als

2.500 Mitarbeiter – über die Hälfte davon Fahrer.


Rheinbahn

Ursprünglich unter dem Namen „Rheinische Bahngesellschaft AG“ 1896

gegründet, beschäftigt das Nahverkehrsunternehmen heute mehr als 2.500

Mitarbeiter. Auf 91 Omnibuslinien, 13 Straßenbahn- und sieben Stadtbahn

linien befördert die Rheinbahn AG täglich über 700.000 Personen.

Deshalb zählen neben SAP ERP 2005 die Anwendungen

für die Personaldisposition sowie die

Fahrplanerstellung zu den wichtigsten Systemen für

den Geschäftsbetrieb der Rheinbahn. Und für diese

Applikationen gilt die Devise: Sie laufen als Cluster-

Verbund im SAN. Denn Hochverfügbarkeit ist bei

dem Düsseldorfer Verkehrsbetrieb Trumpf. Diese

weiter zu verbessern, war eines der maßgeblichen

Ziele bei der Migration auf die neuen Server- und

Speichersysteme.

Blade-Technologie setzt sich durch

Die ersten Erfahrungen mit der Blade-Technologie

von HP machte die IT-Abteilung im Herbst 2007.

Damals startete Huestege einen „Testballon“ und

integrierte zwei HP BladeSystem c-Class 7000

Enclosures in den produktiven Betrieb. „Diese

Lösungen liefen bei uns sehr stabil. Und wir sind

nicht zimperlich damit umgegangen. Die Leistung hat

mich wirklich überzeugt, und auch meine Mitarbeiter

waren von den Systemen begeistert“, fasst Huestege

zusammen. Der Plan sah vor, weiter auf Server-

Technologien von HP zu setzen und konsequent alle

Geräte, deren Leasing-Vertrag auslief, auf die

Blade-Systeme zu migrieren. Damit war auch Projekt

Nummer zwei geboren: die parallele SAN-Migration.

Alte Systeme sollten durch aktuelle Technologien

abgelöst und der SAN-Plattenplatz erheblich vergrößert

werden. Warum war geplant, alles gleichzeitig

umzustellen? Zum einen versprachen sich die IT-

Verantwortlichen Synergieeffekte, zum anderen

insgesamt weniger durch die Migration bedingte

Systemausfälle.

Aus einer Hand: Server- und Speichersysteme plus

Beratung

Für die Rheinbahn stand fest: Wir beziehen Server-

und Speichersysteme von einem Hersteller. Dies

betraf zum einen die SAP-Plattform, insgesamt 12

Einzel-Server-Systeme, die bereits an das Speichernetz

angebunden war. Gleichzeitig mit der Ablösung

durch das HP BladeSystem sollte außerdem ein

Upgrade des Betriebssystems von HP-UX 11.23 auf

die Version 11.31 realisiert werden. Eine weitere

Herausforderung: Die neue SAP-Landschaft sollte die

Anforderungen einer geplanten Unicode-Umstellung

berücksichtigen.

Zum anderen sah der Plan vor, weitere Bereiche der

Datentechnik auf das Speichernetz zu migrieren,

zum Beispiel die Cluster für das Mail-System und das

File Serving sowie die Microsoft-Datenbank. Zum

Konzept gehörte es, auch diese 30 Einzel-Server

durch Blades zu ersetzen und so weit wie möglich zu

virtualisieren. Denn die Strategie bei der Rheinbahn

lautet: Alles, was sich sinnvoll virtualisieren lässt,

wird auch virtualisiert.

Mit HP konnte der Verkehrsbetrieb auf einen

bewährten Partner setzen, mit dem er bereits seit

vielen Jahren erfolgreich zusammengearbeitet hatte.

„Überzeugend für uns war nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis,

sondern auch der Support“, so

Huestege. Einsparpotenziale versprach sich der

Rechenzentrums-Verantwortliche zudem im laufenden

Betrieb: bei den Administrations- und Energiekosten

sowie beim Platz im Rechenzentrum. Ein weiterer

Aspekt kam hinzu: „Eine homogene Server- und

Speicherlandschaft lässt sich einfach kostengünstiger

betreiben und warten.“ Hardware-Systeme verschiedener

Anbieter zu integrieren wäre zudem mit einem

erheblichen Aufwand verbunden gewesen.

Auf einen Schlag alles neu

Die Entscheidung für HP als Gesamtlieferant von

Server- und Speichersystemen sowie Dienstleistungen

fiel im April 2008. Nun ging alles sehr schnell:

„Unser Plan sah vor, am 23. Mai mit den neuen

Systemen produktiv zu gehen“, sagt Huestege. „Bei

einer derart kurzen Implementierungszeit kommt es

natürlich auch auf die richtige Vorbereitung an“, fährt

er fort. Das Rechenzentrum ist innerhalb des Bereichs

Informationstechnologie einer von drei Bausteinen,

der mit den Abteilungen Systementwicklung und

Benutzerservice auch alle laufenden IT-Projekte des


Unternehmens begleitet und umsetzt. Auch die Meilensteine

dieser IT-Projekte mussten übergreifend mit

den Fachbereichen und den Aktivitäten im Rechenzentrum

abgestimmt werden.

HP konnte uns die ganze Bandbreite bieten, vom

kleinsten ProLiant bis zum Integrity Blade für höchste

Anforderungen, auch bei den Betriebssystemen.“

Johannes Huestege, Abteilungsleiter des Rechenzentrums

Die gleichzeitige Installation, Migration und das

Upgrade des Betriebssystems betraf eine geschäftskritische

SAP-Umgebung. Deshalb vertraute die

Rheinbahn auf die Expertise von HP Services. Dabei

konnte der Projektleiter auf ein eingespieltes Team

setzen: Die Mitarbeiter des IT-Anbieters hatten

bereits die Vorgängersysteme eingeführt und betreut,

sodass sie mit den Gegebenheiten sowie der IT-

Mannschaft vor Ort bereits vertraut waren.

Gemeinsam mit den IT-Spezialisten der Rheinbahn

gingen die Berater von HP Services die Projektierung

an und konfigurierten die neuen Plattformen. Dann

kamen die Probeläufe – alles funktionierte. „Wir

haben die komplette Implementierung in nur vier

Wochen geschafft und beim Zieltermin eine Punktlandung

hingelegt,“ sagt Huestege. „Für ein Projekt

dieser Größenordnung ist das wirklich sehr schnell.“

Die ganze Bandbreite an Blades und Betriebssystemen

Mehr Leistung, höhere Verfügbarkeit: das sind die

wesentlichen Merkmale der neuen IT-Landschaft.

Dafür sorgen die gespiegelten Rechenzentren, die

sich 15 Kilometer voneinander entfernt in verschiedenen

Stadtteilen Düsseldorfs befinden. Auch die

hoch redundant ausgelegte Hardware verbessert

die Ausfallsicherheit: jeweils zwei HP BladeSystem

Enclosures sowie zwei HP StorageWorks Enterprise

Virtual Array 8100-Systeme befinden sich in den

einzelnen Rechenzentren. Zum Schutz der geschäfts-

kritischen SAP-Anwendung trägt insbesondere die

Cluster-Architektur mit der Hochverfügbarkeits-Software

HP ServiceGuard Cluster Extensions für SAP

bei. Eine optimale Unterstützung des Betriebs

gewährleistet ein P24 Service-Vertrag, der zum Beispiel

Hardware-Service rund um die Uhr garantiert.

Bei der Rheinbahn ist nun die gesamte SAP-

Landschaft auf Blades abgebildet. Neben dem

SAP-Cluster zählen die Datenbank-Server für die

Programme zur Personaldisposition und Fahrplanerstellung

zu den strategisch wichtigen Anwendungen

des Verkehrsbetriebs. Deshalb kommen hier Intel Itanium-basierte

HP Integrity BL 860c- und 870c-Blades

zum Einsatz. „Wir brauchen dafür die Leistung, die

diese Plattform bietet“, erklärt Huestege. Vor allem

die Datenbank-Server für die SAP-Applikationen

benötigen viel Rechenpower – ein Fall für die 870c-

Modelle. Diese Vier-Sockel-Server bieten innerhalb

des Blade-Portfolios von HP die höchste Verarbeitungsgeschwindigkeit

und mit bis zu 96 Gigabyte

einen sehr großen Arbeitsspeicher.

Auch die Microsoft Exchange-, File Server- und

SQL-Cluster sowie ein Open VMS-Cluster und ein

VMware ESX-Cluster wurden modernisiert. Statt

einzelnen Servern versehen nun auch hier Blade-

Systeme ihren Dienst – überwiegend verschiedene

Modelle von HP ProLiant Blades, bei denen die

neuen Quadcore-Prozessoren für bessere Leistung

sorgen.

Unterschiedliche Blades und Betriebssysteme

– Einheitliches Management

HP konnte uns die ganze Bandbreite bieten, vom

kleinsten ProLiant bis zum Integrity Blade für höchste

Anforderungen, auch bei den Betriebssystemen“, so

Huestege. Die Integrity Blades laufen unter HP-UX,

die x86-basierten ProLiant-Modelle unter Windows.

Verwalten lassen sich sämtliche Server sowie auch

die Speichersysteme mit einem einzigen Management-Tool,

dem HP Systems Insight Manager (SIM).


Vier HP BladeSystem c-Class 7000 Enclosures

beherbergen sämtliche Blade Server. Jedes Gehäuse

bietet Platz für insgesamt 16 Blades. Einer der

großen Vorteile des Blade Enclosure: das einheitliche

Management von Servern, Netzwerk- und SAN-

Switches über eine zentrale Konsole. Zudem sorgen

redundante Server-Komponenten, zum Beispiel für

die Stromversorgung und Kühlung, für verbesserte

Ausfallsicherheit.

Das einheitliche Management weiß auch der Rechenzentrums-Verantwortliche

der Rheinbahn zu schätzen.

Er verschafft sich nun ganz einfach einen Überblick

über den Status seiner Server-Infrastruktur. „Ich kann

auch schnell zwischen den einzelnen Maschinen

wechseln oder diese parallel betrachten“, erläutert

Huestege die vielen Möglichkeiten. Ein weiteres Plus

ist das Remote Management. Damit lässt sich das

zweite Rechenzentrum problemlos per Fernwartung

verwalten. Eine wichtige Funktion, denn die Personaldecke

der IT-Abteilung ist dünn. Weniger Aufwand

beim Server-Management bedeutet mehr Zeit für

andere IT-Aufgaben, zum Beispiel die Weiterentwicklung

der Systeme und das Qualitätsmanagement.

Technologien für Ihren Geschäftserfolg

Weitere Informationen finden Sie unter www.hp.com/de

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4AA2-2746DEDE, Oktober 2008-10-10

„Blades bringen uns nach vorne“, fasst der Rechenzentrums-Verantwortliche

seine Präferenz für diese

Technologie zusammen. „Wir gewinnen damit

Arbeitszeit und Sicherheit“. Dies gilt laut Huestege

explizit auch für das HP BladeSystem: „Hier hat mich

einfach alles überzeugt, die Leistung, die Verfügbarkeit,

das einfache Management und der Support

während der Installation. Diese Lösung kann ich ohne

Einschränkungen empfehlen.“

Speicherlandschaft fit für künftige Anforderungen

Nicht nur die neue Server-Umgebung, sondern auch

das modernisierte Speichernetz zeichnet sich durch

höhere Verfügbarkeit und verbesserte Leistung aus.

Die gesamte Speicherkapazität der beiden EVA

8100-Systeme wurde von bislang 20 auf nun insgesamt

60 Terabyte verdreifacht, weitere Speicherplatten

lassen sich bei Bedarf hinzufügen. Damit ist die

Rheinbahn für das wachsende Datenaufkommen der

nächsten Jahre gerüstet. Zugleich ist eine gute Basis

für die anstehende Unicode-Umstellung gelegt. Denn

gerade Unicode verlangt nach großen Speicherkapazitäten,

sowohl während der Migration als auch

später im laufenden Betrieb. Die neue Speicherumgebung

sorgt zudem für schnelleren Datenverkehr im

Local Area Network (LAN) und im SAN: Dank einer

4-Gigabit-Verbindung verdoppelte sich die Geschwindigkeit

nahezu. Außerdem wurden die Plattenspiegelung

und die Sicherheitsmechanismen optimiert. Erfolgten

diese früher auf der Ebene der Server über die

jeweiligen Betriebssysteme, sind sie nun in das SAN

verlagert. Dort sorgen zum einen die EVA-Systeme

mit Hilfe von Array-basierter Spiegelung für mehr

Datensicherheit. Zum anderen wurden Backup und

Wiederherstellung mithilfe eines Virtual Library System

von HP verbessert.

Mit den aktuellen Server- und Speicher-Technologien

hat die Rheinbahn nicht nur optimale Bedingungen

für den Datenverkehr im Rechenzentrum geschaffen.

Sie stellt damit sicher, dass der öffentliche Personennahverkehr

in Düsseldorf auch künftig genauso gut

funktioniert wie heute – mit den richtigen Fahrern,

die zur richtigen Zeit mit der richtigen Omnibus-,

Stadt- oder Straßenbahnlinie unterwegs sind.

Davon profitieren schließlich auch die Fahrgäste.

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