GENOSSENSCHAFTEN SIND „IN“

glkompakt

GENOSSENSCHAFTEN SIND „IN“

04

Juli / August 2012 · 10. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.glverlag.de

WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Leverkusen

Ob Weinanbau oder Energie, ob Wohnungsbau oder Banken

GENOSSENSCHAFTEN SIND „IN“

BERGISCH GLADBACH

Einkaufszentrum im Ortsteil

Bensberg nimmt eindrucksvoll

Gestalt an und scheint

im wesentlichen zu gefallen

BURSCHEID

Eigeninitiative des Bürgermeisters:

Die Stadt freut

sich, endlich auch schnelles

Internet zu bekommen

KÜRTEN

Im Ortsteil Bechen wurde

jetzt der „Dhünn-Balkon“

als Projekt der Regionale

2010 offiziell eingeweiht

LEICHLINGEN

Stadtrat lehnte mit großer

Mehrheit Antrag ab.

kommt jetzt endlich die

Stadtparkbebauung?

RÖSRATH

Lions Club feiert sein 10jähr.

Bestehen und veranstaltet

ein Benefiz-Golfturnier,

diesmal am Velderhof

ODENTHAL

Erzbistum: Kernstück

Altenbergs mit neuen

Seminarräumen wird

umfangreiche Baustelle

OVERATH

Mediterana-Chef Reddel

gab auf Einladung

persönliche Hinweise zur

Kosteneinsparung

WERMELSKIRCHEN

Marketingverein

denkt schon über die

Weihnachtsbeleuchtung

in der City nach

LEVERKUSEN

Dachschaden an der Bay-

Arena und Krach mit der

Nachbarschaft machen

Bayer 04 schwer zu schaffen

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GL&Lev kontakt • Nr. 4 / 2012

INHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land 4

Genossenschaften - 150 Jahre und

kein bisschen unmodern

DAS GESPRäCH - CURRENTA-Chef 6

Dr. Günter Hilken zieht eine positive Bilanz

REGIO

Bonntaler soll Festspielhaus mitfinanzieren 8

Einzelhandelsverbände fusionieren 10

NRW sucht Unternehmensgründer 11

Wieder Freie Fahrt nach Overath 12

LOKAL

BERGISCH GLADBACH - Neues 14

Einkaufszentrum in Bensberg

Bensberger Bank zahlt 5,6 % Dividende 15

NEUES AUS DEM TECHNOLOGIEZENTRUM 16

Zielmarkt Russland nimmt Fahrt auf

RöSRATH - Lions Club feiert sein Zehnjähriges 18

OVERATH - Mediterana-Chef gab Finanz-Tipps 19

ODENTHAL - Baustelle in Altenberg 20

KüRTEN - Der Dhünn-Korridor eingeweiht 20

BURSCHEID - Schnelles Internet rückt näher 22

WERMELSKIRCHEN - Marketing-Experten 24

denken schon an Weihnachten

LEICHLINGEN - Ist der Streit um die 25

Park-Bebauung jetzt beigelegt?

LEVERKUSEN - Aufregung um die BayArena 26

Der Chempark und seine Nachbarn 27

5. Mittelstands-Dialog ein Erfolg 28

WFL - Büroflächen werden interessant 30

NACHBARSCHAFT - RBW startet

Botschafter-Offensive

SERVICE

32

BUSINESS - Airport bleibt Job-Motor 34

TOURISMUS - Das Geld sitzt locker 38

GOLF - Turnier-Ergebnisse 40

ENERGIE - Solar-Flieger nach Marokko 42

MESSEN - „gamescom“ bricht Rekorde 46

AUTO - Der neue GLK von Mercedes 48

GASTRONOMIE - Gastwirte zufrieden 50

WIRTSCHAFTSGESPRäCHE - In der Natur 52

GESUNDHEIT - AOK-Empfehlungen 54

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Erbschaft

– Personalentwicklung

ab 55

– übernahme der Studiengebühren

– Controlling

Gut Eichthal – ein Hit der Regionale 2010

EDITORIAL

Auf einen Kaffee

Alle reden von Öffentlichkeitsarbeit,

ob im

Rathaus, im Unternehmen

oder in der Unterhaltungsszene.

Warum

also sollten wir selber

das nicht auch mal tun? Der GL Verlag

möchte Sie einfach mal zu einem Kaffee

einladen und mit Ihnen plaudern, wenn

Sie wollen auch professionelle Gedanken

austauschen. Unser Haus ist bei der Regionalen

Wirtschafts-Messe der Region

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Am 25. August übergibt die Stadt Overath die „regionale Archäologie-Werkstatt“ auf Gut Eichthal mit

einem Festakt ihrer Bestimmung. Die Werkstatt an der Bundesstraße nach Lohmar ist Bestandteil des

interkommunalen Bildungsprojekts „KennLernenUmwelt“ der Regionale 2010 und geografischer Mittelpunkt

einer neu geschaffenen Kulturlandschaft des Agger-Sülz-Korridors. Gut Eichthal ist dann ein

außerschulischer Lernstandort. Dort können Schüler die Arbeit der Archäologen erleben. Dort können

aber in den neuen Schulungsräumen auch Seminare stattfinden. Dass dieses historische Anwesen

jetzt eine neue Blüte erlebt, ist vor allem auch der guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit von

Overath und Rösrath zu danken.

Köln vertreten. Am 29. und 30. August in

der Lanxess-Arena. Dort heißt der Slogan:

b2d oder „Business To Dialog“. b2b – das

bedeutet „Business to Business“, auf hochdeutsch:

Kontakte knüpfen auf Augenhöhe,

woanders sagt man auch Netzwerken.

Diese nicht unbedeutende Messe gibt es

in verschiedenen Bundesländern, seit 2009

eben auch in Köln. Und da wollten wir

gerne mal mitspielen und sagen nun ganz

einfach: Herzlich willkommen, auf einen

Krüger-Kaffee!

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck:

Graphische Betriebe Henke GmbH, Brühl

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 17.500 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: September / Oktober 2012

Anzeigenschluß: 24. August 2012

GL&Lev kontakt 04/12

3

IMPRESSUM


4

PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

Interessiert und

beeindruckt von der

Präsentation der

ersten Anlage der

GL-Solar-Energie-Genossenschaft

auf dem

Dach des Berufskollegs

in Bergisch Gladbach:

Helmut Krause

(Bensberger Bank),

Landrat Hermann-

Josef Tebroke

und Bürgermeister

Lutz Urbach, v.r.

Die Bürger-Genossenschaft

(gegründet

2011) hat das Dach

für eine Photovoltaikanlage

für 20 Jahre

gemietet.

Zum großen Fest in Bonn

Genossenschaften sind

so aktuell wie noch nie

GL&Lev kontakt 04/12

Sie ist eine der erfolgreichsten Winzer-

genossenschaften Deutschlands und eine

der ältesten der Welt: Die Winzergenossenschaft

Mayschoß im Ahrtal. 18 Winzer

gründeten sie kurz vor Weihnachten 1868.

Heute hat die Genossenschaft über 330

Mitglieder, bewirtschaftet eine Rebfläche

von 123 Hektar und erzielt eine Jahresproduktion

von einer Million Liter.

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Die ganz große Genossenschaftssause

findet am 1. September in

Bonn statt. Vor dem Rathaus präsentiert

sich der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband

mit einem ganztägigen

Unterhaltungsprogramm und einem

„Marktplatz der genossenschaftlichen

Möglichkeiten“. Zuvor treffen sich hochrangige

Gäste zu einem politischen Frühstück

im Rathaus selber. Später gibt es eine große

Gala auf einem Rhein-Schiff. Der Verband

feiert damit die Auszeichnung durch die UN

und noch mehr sein zugleich 150jähriges

Bestehen in Rheinland und Westfalen.

Geehrt wird ganz allgemein eine Urform

wirtschaftlichen Handelns: Das Erreichen

eines wirtschaftlichen Erfolges in der

Gemeinschaft. Ob im Wohnungsbau, in

der Landwirtschaft, bei Dienstleistungen

oder in der Finanzwirtschaft. Denn Genossenschaften

fördern und unterstützen die

Wirtschaftskreisläufe weltweit vor Ort und

sorgen für lokale Beschäftigung. Dabei erleben

sie auch heute weiter wachsenden

Der Begriff „Genossenschaft“

scheint nicht für jedermann sehr attraktiv.

Doch die Umsetzung dieses

Modells ist heute so aktuell wie eh

und je. Nicht umsonst haben die UN

für 2012 „Das internationale Jahr

der Genossenschaften“ ausgerufen.

Und das wird gefeiert.

Zuspruch. Allein Deutschland zählt 7.600

Genossenschaften aller Sparten mit insgesamt

20 Millionen Mitgliedern. Weltweit

sind 800 Millionen Menschen Mitglied einer

Genossenschaft und dies in über 100

Ländern. Genossenschaften stellen mehr

als 100 Millionen Arbeitsplätze bereit.

In Deutschland ist praktisch jeder Landwirt

Mitglied einer oder mehrerer Genossenschaften.

60 % aller Handwerker, 75 %

aller Einzelhandelskaufleute, 90 % aller Bäcker

und Metzger sowie über 65 % aller

selbständigen Steuerberater sind Genossenschaftsmitglieder.

Die Wohnungsbaugenossenschaften

umfassen 3,2 Mio. Mitglieder

und bewirtschaften ca. 10 % der

Mietwohnungen in Deutschland.


PROFIL

Die verschiedenen Genossenschaftsorganisationen bieten

Arbeitsplätze und sind damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in

jedem Land. Sie fördern u.a. die dezentrale Verbreitung erneuerbarer

Energien, tragen zu einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung

bei oder organisieren die Nahversorgung in ländlichen

Regionen.

Für Mittelständler ist die Genossenschaft deshalb zu empfehlen,

weil sie im Wettbewerb mit größeren Konkurrenten bestehen

und Vorteile nutzen können, ohne ihre Selbständigkeit

und flexiblen Möglichkeiten aufgeben zu müssen. Denn stets

handelt es sich um freiwillige Zusammenschlüsse von Mitgliedern

zu einem gemeinschaftlichen Unternehmen mit dem Ziel,

die Wirtschaft und den Erwerb ihrer Mitglieder zu fördern: Zum

Beispiel durch günstigere Konditionen beim gemeinsamen Ein-

und Verkauf. Genossenschaften gebildet haben sogar Taxifahrer

und Friedhofsgärtner. Aber auch Mediziner, Apotheker oder

Krankenhäuser haben sich in Genossenschaften zusammengetan,

um gemeinsam Produkte und Dienstleistungen einzukaufen.

Und selbst für Städte und Gemeinden bietet die Kooperation in

Genossenschaften viele Möglichkeiten. So können Versorgungsunternehmen

oder kulturelle und soziale Einrichtungen trotz angespannten

Haushaltslage erhalten werden.

Ganz aktuell und sichtbar erfolgreich sind vor unserer Haustür

Zusammenschlüsse in Leverkusen und Oberberg. Die Volksbank

Rhein-Wupper und das Landrat-Lucas-Gymnasium (LLG) in

Leverkusen-Opladen z.B. gründeten im Februar dieses Jahres die

Schülergenossenschaft „Young Generation Computerservice“. Sie

bietet Dienstleistungen zu günstigen Preisen rund um den Computer

an. Kunden sind die Gymnasiasten selber sowie Lehrer,

Eltern und Firmen im Umkreis der Schule. An der Realschule in

Overath entstand im Januar mit Hilfe der VR Bank Bergisch Gladbach

die Schüler-Genossenschaft „KostBar“. Schüler verkaufen

Snacks in den Pausen.

Besonders attraktiv scheint das Thema Energie zu sein. Hier

gründete sich erst kürzlich mit dem Bauverein Opladen und der

Volksbank Rhein-Wupper die „Neue Energie Leverkusen“. Schon

länger gibt es die Energie-Genossenschaft Lindlar EGL von

Gymnasium und Volksbank Wipperfürth-Lindlar und im Rhein-

Sieg-Kreis die BürgerEnergie Siegburg eG. Dabei freuten sich die

Lindlarer erst kürzlich auf ihrer dritten Jahreshauptversammlung

über eine Dividende von 2,75 Prozent. Und so soll es weiter gehen.

Jetzt sind der Genossenschaft auch die VR Bank Bergisch

Gladbach und die Volksbank Oberberg beigetreten. Das Unternehmen

nennt sich künftig „Energiegenossenschaft Bergisches

Land eG“.

Allen Genossenschaften gemein sind die Wertevorstellungen

der Gründungsväter: Solidarität, Fairness, Partnerschaftlichkeit,

Verantwortung und Nähe. Diesen Werten auffällig

verpflichtet fühlen sich mit ihren gut 13.350 Geschäftsstellen

vor allem auch die 1.120 Volks- und

Raiffeisenbanken in Deutschland, eine der erfolgreichsten

Bankengruppen unseres Landes. Stark

vertreten auch im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Sie wirken schon historisch, sind aber beliebt und voll funktionsfähig:

Raiffeisenmärkte. Wie hier am Bahnhof Leichlingen.

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GL&Lev kontakt 04/12

5


6

PROFIL DAS GESPRäCh

NRW-Wirtschaftsminister

Garrelt Duin

(links) im Gespräch

mit Dr. Günter

Hilken, Vorsitzender

der CURRENTA-

Geschäftsführung,

während der Pressekonferenz

zum Thema

„CURRENTA-Investitionen”

am 6. Juli

2012 in Leverkusen.

Dr. Günter Hilken zog eine positive Bilanz

CURRENTA investierte schon

eine Milliarde Euro in seine

attraktiven Standorte

GL&Lev kontakt 04/12

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Rund eine Milliarde Euro hat

die Currenta GmbH & Co. OHG,

der Chemieparkbetreiber und

-manager des CHEMPARK, in

den Jahren zwischen 2008 und

2012 an ihren drei Standorten

Leverkusen, Dormagen und

Krefeld-Uerdingen investiert.

Allein in diesem Jahr sind ca.

250 Mio. Euro vorgesehen.

Der CHEMPARK Leverkusen.

Hier investiert die CURRENTA

allein fünf Mio. Euro in das 33

km lange Gleis- und Weichennetz

der CHEMPARK-Eisenbahn,

vier Millionen in die Energieversorgung

ihrer Kunden und 14

Mio. Euro in das Entsorgungs-

und Recyclingzentrum Bürrig.

Unsere Investitionen befinden sich

auf einem konstant hohen Niveau.

Dies ist ein sehr gutes Zeichen nicht

nur für CURRENTA, sondern auch für die

über 70 im CHEMPARK produzierenden

Unternehmen.“ sagte Dr. Günter Hilken,

Vorsitzender der CURRENTA-Geschäftsführung,

soeben bei einer Pressekonferenz

in Leverkusen, an der auch Garrelt Duin, der

neue NRW-Minister für Wirtschaft, Energie,

Industrie, Mittelstand und Handwerk, teilnahm.

Dr. Hilken kündigte Aufwendungen an,

die auf einem ähnlich hohen Niveau wie

2012 liegen werden: „So haben wir für

2013 und 2014 bis zu 500 Mio. Euro an

Investitionen eingeplant. Für

künftige Herausforderungen

sind wir damit gut gerüstet“

Was den Minister offensichtlich

beeindruckte. Duin

würdigte die Leistung des

CHEMPARK für das Land

Nordrhein-Westfalen und

sagte: „Solche Standorte

müssen dauerhaft gestärkt

werden, denn von ihnen

profitiert die ganze Region

auf vielfältige Weise. Dafür

werde ich mich im Rahmen

meiner politischen Arbeit

einsetzen“. Was wiederum

bei der CURRENTA-Geschäftsführung

gut ankam.

Dr. Hilken machte aber auch deutlich:

„Um auch in Zukunft nachhaltig wirtschaften

zu können, sind Investitionen unerlässlich.

Dies erfordert aber einerseits die

Akzeptanz der Industrie und von Investitionsprojekten

durch die Gesellschaft. Zum

anderen benötigen wir wettbewerbsfähige

Produktionsbedingungen, was vor allem für

die Energiepreise gilt, sowie Planungssicherheit

bei der Genehmigung von Projekten.“

In diesem Jahr investiert der Chemieparkbetreiber

an seinen Standorten im Bereich

Energie rund 110 Mio. Euro, für Umweltschutzmaßnahmen

70 Mio. Euro, für

die Infrastruktur 30 Mio. Euro und für weitere

Instandhaltungsprojekte 40 Mio. Euro.

Das sind 250 Millionen Euro!

Dr. Hilken erklärte: „Wir wollen in dieser

ausgezeichneten Chemieregion den im

CHEMPARK angesiedelten Unternehmen

optimale Voraussetzungen für ihr jeweiliges

spezifisches Geschäft bieten. Dies ist unsere

Aufgabe als Betreiber und dafür investieren

wir, um ein attraktives Umfeld zu schaffen.

Jeder Euro, den wir hier ausgeben, zieht

eine Investition von mehr als drei Euro unserer

Partner nach sich“.

Dr. Hilken stellte dem Minister gegenüber

vor allem auch den Standortvorteil

in einer exzellenten geographischen Lage

heraus. So befinde sich der CHEMPARK im

Herzen der weltweit führenden Chemieregion.

Deutschland sei in der chemischen

Industrie das umsatzstärkstes Land der EU.

Innerhalb Deutschlands selber werde zudem

ein Drittel des Chemie-Umsatzes in

NRW erwirtschaftet, wiederum etwa ein

Drittel davon durch den CHEMPARK.


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8

REGIO

Bonn-Besucher sollen mit

einem Beethoventaler das neue

Festspielhaus mitfinanzieren

Die Realisierung eines

neuen, privat finanzierten

Konzerthauses mit

dem Namen des größten

Sohnes der Stadt

scheint realisierbar.

Bonns Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch

informierte die Mitglieder

des Rates, dass

durch das Zusammenwirken

des Großsponsors Deutsche

Post DHL mit Spenden aus

aller Welt ein Betrag von 80

Millionen Euro für den Bau

eines Beethoven-Festspielhauses

finanziert werden

könne. „Der Rat hat im November

2011 beschlossen,

Die Bonner Uni-Klinik hat das Parkhaus

„Süd” auf dem Venusberg eröffnet. Es

ist das zweite von drei geplanten Parkhäusern

und hat 750 Stellplätze auf insgesamt

14 Parkebenen.

GL&Lev kontakt 04/12

sich nach Kräften dafür einzusetzen,

einen akustisch

höchsten Ansprüchen genügenden

Konzertsaal rechtzeitig

vor dem Jahr 2020 zu

errichten, um im Jubiläumsjahr

den 250. Geburtstag

Beethovens angemessen

feiern zu können. Wir haben

jetzt die historische Chance,

dieses Ziel zu erreichen”, so

Nimptsch.

Nimmt man die 47 Mio.

Euro Stiftungskapital von

Bund (39 Mio.), Sparkasse

Köln/Bonn (5 Mio.) und

Rhein-Sieg-Kreis (3 Mio.)

hinzu, stehen 127 Millionen

Euro zur Verfügung.

„Wir haben noch manche

offene Fragen hinsichtlich

der rechtlichen Konstrukte

zu klären” sagte Nimptsch,

„aber jetzt ist klar: Das Haus

ist finanzierbar.”

Zur Finanzierung beitragen

sollen neuerdings auch

alle Bonn-Besucher. Die Bonner

Hoteliers haben sich bereit

erklärt, von ihren Gästen

einen „Beethoventaler” zu

erheben, der – bei derzeit 1,2

Millionen Übernachtungen

jährlich in Bonn – pro Jahr

1,2 Millionen Euro erbringen

würde. Damit wiederum ist

ein Kredit von mindestens 25

Millionen Euro zu finanzieren.

5,4 Prozent mehr

Bürogebäude in NRW

Im Jahr 2011 wurden in Nordrhein-Westfalen

3.580 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude

fertig gestellt. Wie das

Statistische Landesamt mitteilt, waren das

5,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Eine

Steigerungsrate von 12,7 Prozent ergab

sich bei den insgesamt 1.020 Handels- und

Lagergebäuden. Darüber hinaus wurden

1.157 landwirtschaftliche Betriebsgebäude

(+2,1 Prozent) fertig gestellt sowie 452

Fabrik- und Werkstattgebäude (−2,6 Prozent),

262 Büro- und Verwaltungsgebäude

(+7,4 Prozent) und 689 übrige Gebäude

(+5,7 Prozent). In neu errichteten Büro- und

Verwaltungsgebäuden entstanden 13,9

Prozent mehr umbauter Raum.

IHK Köln hat die Bilanz

2011 ins Netz gestellt

Die IHK Köln hat ihren Geschäftsbericht

2011 wieder online gestellt. Unter www.

ihk-koeln-geschaeftsbericht.de gibt es einen

Überblick über das abgelaufene Jahr,

Artikel über die Schwerpunkte der IHK

Arbeit 2011, einen Rückblick auf den Konjunkturverlauf

im Jahr, auf Veranstaltungen

und erschienene Publikationen. Auch die

Bilanzzahlen der IHK Köln werden veröffentlicht,

ein Newsticker mit Kennzahlen

aus dem vergangenen Jahr ergänzt die

Informationen. Und für Nachfragen ist

auch der jeweilige Ansprechpartner der

IHK Köln nur einen Klick entfernt: Namen,

Mail-Adressen und Telefonnummern finden

sich in jedem Kapitel.

Ab sofort: Anmeldungen für den

17. Bergisch Gladbacher Stadtlauf

Bergisch Gladbach rüstet sich bereits für

seinen 17. Stadtlauf, der zwar erst am 7. September

stattfindet, für den aber jetzt bereits

die Online-Anmeldung freigegeben worden

ist. Das bedeutet: Anmeldungen für

den 10-Kilometer-Hauptlauf (Start: 19.30

Uhr) und für den 3-Kilometer-Erlebnislauf

(Start: 18.30 Uhr) sind wieder über das

Internet möglich. Das Interesse, so heißt

es, sei bereits beachtlich. Im Normalfall

nehmen rund 1.600 Läufer an dem Wettbewerb

teil, dessen Hauptsponsoren die

Kreissparkasse Köln, die VR-Bank Bergisch

Gladbach und die Rhein-Berg Galerie sind.

Die BELKAW wird weiter als Sozialsponsor

agieren. Ebenso mit von der Partie sind der

JUC, der Family fitness club, die Elefanten-

und Bahnhof-Apotheke, Brillen Potyka und

Runnerspoint. Voranmeldungen beim SV

Blau-Weiß Hand, (02202/57037), der Sportverwaltung

der Stadt Bergisch Gladbach im

Stadthaus (02202/142551 oder 142552)

und bei Runnerspoint in der RheinBerg Galerie.

Weitere Infos: www.stadtlauf-gl.de


GHI und Grenzlandbau bieten flexible Lösungen für Gewerbe-Immobilien an

Eine attraktiv Lage – nicht nur

für Gesundheit und Dienstleister

Eine flexible Raumgestaltung und eine hochwertige

Ausstattung nach Kundenwunsch:

Das sind nur einige der Highlights der neuen

Ladenlokale, die GHI Gabriel Hrabowski

Immobilien in einem modernen und zentral gelegenen

Neubau in Bergisch Gladbach-Hand anbietet.

Die richtige Lage für ein Unternehmen zu finden, ist wie die

Quadratur des Kreises, weiß Immobilienexperte Gabriel

Hrabowski aus Bonn aus langjähriger Erfahrung.

Insbesondere für Dienstleister, etwa aus Finanzwirtschaft,

Medien, Recht und medizinische Berufe sowie der

Gesundheitsbranche, die höchste Ansprüche an eine namhafte

Adresse in verkehrsgünstiger Lage und Räume mit

hochwertiger Ausstattung nach Maß legen, hat das Bauunternehmen

Grenzlandbau nun hochwertige Ladenlokale

im gehobenen Umfeld geschaffen: Seit wenigen Wochen

ist der Bau eines Wohn- und Gewerbeneubaus mit sieben

modernen Eigentumswohnungen an der Hermann-Löns-

Straße in Bergisch Gladbach-Hand abgeschlossen.

„Wir bieten darin im Erdgeschoss Ladenlokale zwischen

50 und 150 Quadratmeter“ sagt Gabriel Hrabowski.

Das Besondere: „Alle Ladenlokale sind im Erstbezug, barrierefrei

und die Gestaltungsvielfalt für unsere Kunden ist

groß. Von der flexiblen Raumaufteilung über die Auswahl

verarbeiteter Materialen für Böden und Wände bis zur

Einrichtung richten wir uns ganz nach den Wünschen und

Bedürfnissen der Kunden.“

Die Lage spricht für sich: Nur wenigen Autominuten

vom Stadtzentrum entfernt verfügt die Hermann-Löns-Straße

Eine attraktive

Immobilie in bester Lage:

Hermann-Löns-Str. 47-49

in Bergisch Gladbach-

Hand.

Gabriel Hrabowski

Immobilien realisiert

hier derzeit hochwertige

Ladenlokale.

Erstbezug ermöglicht

eine flexible

Raumaufteilung nach

Kundenwunsch.

über eine gute Verkehrsanbindung und ausreichend Parkflächen,

die von eigenen Parkplätzen vor den Ladenlokalen

ergänzt werden. Haltestellen für den Nahverkehr

liegen wenige Schritte entfernt. Bei Fragen steht Gabriel

Hrabowski Ihnen gerne zur Verfügung.

Siebengebirgsstraße 92

53229 Bonn

www.hrabowski.de

Tel. 0228 / 9 08 58 95

Mobil 0172 / 29 55 228


10

REGIO

Tipp der Bundesagentur:

Fachwerker ausbilden und

damit Zukunft sichern

GL&Lev kontakt 04/12

Eigentlich ist es nichts

Neues – und doch scheint

es zumindest der Bundesagentur

für Arbeit so wichtig,

dass sie noch einmal sehr intensiv

die Unternehmer anspricht:

Wenn Ihr Fachkräfte braucht, bildet

auch Fachwerker aus!

Damit gemeint sind junge

Leute, die vielleicht in der Schule

nicht zu den Besten zählten,

aber handwerkliches Geschick

aufweisen.

Ob in Siegburg, Bonn oder

Bergisch Gladbach: Den Jobcentern

ist es sehr ernst. Der deutlich

spürbare Fachkräftemangel

ist eine Herausforderung für

den regionalen Arbeitsmarkt. Ihr

Tipp: Absolventen einer Fachwerkerausbildung

einstellen!

Viele Unternehmen haben

sich bislang gesträubt, diesen

Personenkreis zu berücksichtigen,

weil ihnen ein Handwerker

mit Abitur lieber schien als ein

handwerkliches Talent aus der

Hauptschule. Inzwischen aber ist

die Werkersausbildung für viele

Betriebe eine Alternative. Arbeitsagentur

und Jobcenter bieten

ihre Hilfe an. Sie nennen als

Beispiel u.a. den „Fachpraktiker

im Verkauf“.

Die Ausbildung dauert zwei

Jahre. Danach sind die Absolventen

wertvolle Praktiker in

Mode- und Möbelhäusern, in

Elektro- oder Baumärkten, in

Supermärkten und Kaufhäusern

oder an Tankstellen. Gartenbauwerker/in

sind ein weiteres

Beispiel. Hier sind nach dreijähri-

ger Ausbildung Beschäftigungen

in Obst- und Gemüseanlagen

möglich, auf Grünflächen, in

Parkanlagen, Gewächshäusern

und in Lagerräumen. Fachpraktiker-Ausbildungen

gibt es u.a.

auch für Maler und Lackierer,

Hauswirtschaft, für Hochbau,

Metallgewerbe und Küche.

Einzelhandel nach Fusion jetzt so stark wie nie

Der Rheinische (REHDV) und der

Bergische (BEHDV) Einzelhandels-

und Dienstleistungsverband mit Sitz

Bergisch Gladbach haben fusioniert.

Davon versprechen sie sich einen Zugewinn

an Stärke und Kompetenz.

Die Delegierten stimmten in den Konferenzräumen

der Sparkasse Leverkusen

einstimmig für diese Maßnahme.

Friedrich G. Conzen, Vorsitzender

des Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes,

zugleich auch Präsident

des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen,

gratulierte zu dieser Entscheidung: „Sie ha-

ben sich für eine gemeinsame

Zukunft unserer beiden

Verbände entschieden. Für

uns alle bedeutet das mehr

Stärke, mehr Schlagkraft und

mehr Stimme, weil wir Kompetenzen

bündeln, Synergiepotenziale ausschöpfen

und gemeinsam wachsen werden“.

Der bisherige Bergische Einzelhandels-

und Dienstleistungsverband bildet nunmehr

den Bezirk „Rhein-Berg/Oberberg/-

Leverkusen“ innerhalb des REHDV als

mitgliederstärkstem Einzelhandelsverband

in Deutschland und einer der größten Ar-

VR-Bank-Chef Franz

Hardy verabschiedet

Mit einem Festakt im Bergischen Löwen verabschiedeten

130 illustre Gäste Franz Hardy, den Vorstandsvorsitzenden

der VR Bank eG Bergisch Gladbach in

den Ruhestand. Im Bild v.l.: Lothar Uedelhoven (Vorstand

der VR Bank eG Bergisch Gladbach), Werner

Böhnke (WGZ BANK), Franz Hardy mit Ehefrau Karin,

Hans Pfeifer (Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband)

und Dr. Detlef Bergrath (Aufsichtsratsvorsitzender

der VR Bank).

beitgeberorganisationen in NRW. Die Geschäftsstelle

Bergisch Gladbach bleibt Ansprechpartner

für die lokalen Händler und

Dienstleister. Des weiteren wurde Dorothea

Wahle (Bild), bislang Vorstandsvorsitzende

des BEHDV, in den Vorstand des Rheinischen

Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes

gewählt.

Der Rheinische Einzelhandels- und

Dienstleistungsverband vertritt 2.500 Mitgliedern

mit mehr als 5.000 Betriebsstätten,

ca. 23 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften

und fast 140.000 Menschen

beschäftigen.


Ausbau der Beethovenhalle

kann 43 Millionen Euro kosten

Nach den von der Stadt Bonn in Auftrag gegebenen

Untersuchungen kostet eine Grundsanierung und

Umfunktionierung der Beethovenhalle zu einer Multifunktionshalle

knapp 30 Millionen Euro. Etwa 43

Millionen Euro müssten investiert werden, wenn die

Beethovenhalle zu einem hochwertigen Konzertsaal

umgebaut werden soll. Diese Ergebnisse hat die Verwaltung

dem Kulturausschuss am 3. Juli präsentiert.

Dazu war sie im November vergangenen Jahres vom

Stadtrat beauftragt worden. Mit einem weiteren

Millionenspiel spekuliert die Stadt bekanntlich im

Bezug auf den Neubau eines Festspielhauses.

Siehe dazu auch Seite 8.

Open Air

Freitag, 7. September 2012

Einlass mit Sektempfang:

19.00 Uhr

Showbeginn: 19.30 Uhr

Pro Person: 69,- Euro

NRW sucht „Gipfelstürmer“

für seinen Gründerpreis

Ab sofort können sich

Unternehmensgründer für den

„GIPFELSTÜRMER NRW 2012"

bewerben. Das ist der neue

Name des Gründerpreises, den die

NRW.BANK und das Ministerium für

Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen

und Verkehr gemeinsam ausloben

(früher START-AWARDNRW).

Bis zum 26. August können Gründerinnen

und Gründer aus allen

Branchen in NRW ihre Bewerbung

einreichen. Gesucht werden junge Unternehmen,

die zwischen 1. Januar 2007 und

31. Dezember 2010 in Nordrhein-Westfalen

gegründet wurden, nicht mehr als 50 Mitarbeiter

beschäftigen und höchstens 10

Millionen Euro jährlich umsetzen.

Neben dem Geschäftserfolg, gemessen

am Umsatz und der Zahl der Arbeitsplätze,

werden auch Kriterien wie die Kreativität

der Geschäftsidee oder die Entwicklung

besonders innovativer oder Ressourcen

schonender Produkte, neuer Produktionsverfahren

oder die Vereinbarkeit von Familie

und Beruf in die Bewertung der Jury

einbezogen.

Die Preisgelder (1. Platz: 5.000 Euro,

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2. Platz: 2.000 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro)

werden von der NRW.BANK gestiftet.

Die „Gipfelstürmer NRW 2012" werden

am 9. November im Rahmen des Gründergipfels

NRW in Düsseldorf geehrt.

Gesucht werden außerdem Deutschlands

beste Ausbilder. Noch bis zum 31. Juli

können die Bewerbungen für das „Ausbildungs-Ass”

eingereicht werden. Der Preis

wird in drei Kategorien vergeben. Dem

Gewinner winkt ein Preisgeld von 15.000

Euro. Anmeldungen und weitere Infos bei

den Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. in

Berlin, Tel. 030-20308-1517.

Unser Bild oben zeigt Vertreter des

Schulamtes für den Rheinisch-Bergischen

Kreis, die im vergangenen Jahr in Berlin

unter 168 Bewerbern immerhin mit dem

3. Preis ausgezeichnet wurden.

GL&Lev kontakt 04/12

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REGIO

Wolfgang Paaß (Bild), seit 2009

Geschäftsführer der

Stein-Gruppe mit Sitz

in Engelskirchen, ist

jetzt auch Mitinhaber

des Unternehmens,

das sieben Autohäuser

entlang der A 4 von

Bergisch Gladbach über Rösrath und Overath

bis Waldbröl sein eigen nennt. Durch stetes

Wachstum seit der Gründung 1930 durch

Richard Stein zählt die Gruppe zu einem der

ältesten und größten Vertretern der Marken

Audi, Volkswagen, VW Nutzfahrzeuge, Seat

und Skoda im Bergischen Land.

Wolfgang Roeske (Bild), seit drei

Jahren Bürgermeister

von Odenthal, tat einen

mutigen Schritt

und schied nach über

20jähriger Zugehörigkeit

aus seiner Partei

(SPD) aus, um sich –

wie er verlauten ließ – als Parteiloser besser

um die Belange seiner Mitbürger kümmern zu

können. Ob sich daraus auch kommunalpolitische

Konsequenzen ergeben werden, war

zuletzt nicht erkennbar. Der Verwaltungschef

sieht sich als Mittler zwischen den Fraktionen.

Kurt Wagner (Bild, 53), hat am 29.

Mai als Direktor die

Leitung des Kameha

Grand Bonn Hotels

übernommen, das zu

den Leading Hotels of

the World gehört. Der

gebürtige österreicher

war sieben Jahre lang Direktor des Grandhotel

Schloss Bensberg, bevor er 2008 die Führung

des Seehotels überfahrt am Tegernsee

übernahm. Kurt Wagner tritt die Nachfolge

von Thomas Kleber an, der das Kameha zwei

Jahre lang erfolgreich führte.

Jan Gregor Kremp (Bild), in Leverkusen

lebender

Schauspieler, Sänger

und Kabarettist, ist in

feierlichem Rahmen

auf Schlosss Morsbroich

von Leverkusenes

Oberbürgermeister

Reinhard Buchhorn in Anerkennung seiner

Verdienste um die Stadt mit dem „Leverkusener

Löwen“ ausgezeichnet worden. Kremp

wirke als überzeugter Leverkusener.

GL&Lev kontakt 04/12

NAMEN

Knapp zehn Zentimeter breit und fast

50 cm tief – der Riss zog sich quer über

die Straße bis in die Böschung hinein.

Die L 136 mußte sofort gesperrt werden.

Zum kommerziellen Leidwesen

von Restaurant und Baumarkt.

Endlich wieder

freie Fahrt von

Moitzfeld nach Overath

Mitte März war es passiert: Quer

über die Landstraße L 136 von

Moitzfeld Richtung Untereschbach

und Overath taten sich gegenüber

dem neuen Gewerbegebiet in Obereschbach

breite und vor allem tiefe Risse auf. Die

Straße musste gesperrt werden. Erst jetzt,

nach mehr als drei Monaten, ist sie wieder

frei. „Keine weiteren Bodenbewegungen

mehr“, hatte der Sachverständige der FH

Köln Ende Mai aufgrund umfassender bodenmechanischer

Berechnungen erklärt

und grünes Licht für eine Straßensanierung

gegeben. Als Ursache für die Rissbildung in

der L 136 nehmen die beteiligten Fachleute

nun die starken Regenereignisse des Monats

März an, evtl. gepaart mit Vibrationen

aus der Bodenverdichtung des Gewerbegeländes.

Die Erschließung des Gebiets soll

nun zügig weitergehen.

SV 09 Bergisch Gladbach – die Nummer 1 im Kreis

Das ist sie, die Fußball-Mannschaft des SV 09 Bergisch Gladbach und damit die beste Elf

des Rheinisch-Bergischen Kreises. Nach einer grandiosen Spielrunde in der NRW-Liga gelang

ihr der Aufstieg in die Regionalliga West, die höchste Amateurklasse unseres Landes.

Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach lud sie ins Rathaus ein, wo sich Trainer, Spieler und

Betreuer ins Goldene Buch eintragen durften. Attraktiv für alle Fußball-Fans des Kreises:

Jetzt kommen neben Viktoria und Fortuna Köln auch die Reserve-Teams der Bundesligisten

Köln, Schalke, Bayer Leverkusen, Düsseldorf und Mönchengladbach in die Kreisstadt.


Public Relation

KREISSPARKASSE KöLN

Drei Fragen an Christian Miczka

Mittelständische Betriebe wie

auch Freiberufler werden bei

der Kreissparkasse Köln durch

die Fachspezialisten der regionalen

FirmenkundenCenter betreut.

Diese bieten vor Ort eine

umfassende Beratung rund um

Themen wie Investitionsdarlehen,

Betriebsmittelkredite, Leasing,

öffentliche Fördermittel,

Eigenkapitalfinanzierung oder

betriebliche Versicherungen.

Für Bergisch Gladbach, Kürten, Overath

und Rösrath übernimmt diese

Aufgabe das FirmenkundenCenter

Rhein-Berg. Im Rahmen einer Serie

stellen wir die Ansprechpartner vor –

in dieser Ausgabe Christian Miczka,

zuständig für die Betreuung der Firmenkunden

in Rösrath.

Was zeichnet den Wirtschaftsstandort

Rösrath aus?

Christian Miczka: Die hervorragen-

alle Marken

ab 77,-

zzgl. Material

de Anbindung an die Autobahnen A3

und A4 sowie die Nähe zum Flughafen

Köln/Bonn sind wesentliche Standortvorteile

Rösraths. Charakteristisch ist

außerdem, dass es nicht ein großes,

sondern mehrere kleine und mittelgroße

Gewerbegebiete im Stadtgebiet

gibt – von Lehmbach-Nord und dem

Reusch-Gelände im Norden über Nußbaumweg

im Westen bis zu Scharrenbroich

im Südosten Rösraths.

Welche lokalen Themen beschäftigen

derzeit die Firmen in Rösrath?

Christian Miczka: Von großer Bedeutung

für die Stadt Rösrath und

damit auch ein zentrales Gesprächsthema

ist Schloss Eulenbroich, das

im vergangenen Jahr nach umfangreichen

Umbaumaßnahmen neu eröffnet

wurde. Nachdem dort 2011

das Bildungsprojekt „KennenLernen-

Umwelt“ im Rahmen der Regionale

W.Johann GmbH

Hans-Böckler Straße 21 • 40764 Langenfeld • Tel.: 0 21 73-8 20 33 • Web: www.premio-johann.de

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Datum

im Fokus stand, wird Schloss Eulenbroich

in diesem Jahr wieder verstärkt

als Stätte für Kulturveranstaltungen

sowie als Tagungs- und Seminarzentrum

genutzt.

Wie steht es um die Vernetzung der

Rösrather Unternehmer untereinander?

Christian Miczka: Einige Rösrather

Firmen sind Mitglied in der Unternehmer-Initiative

Rhein-Berg e.V. Darüber

hinaus fand kürzlich auf Einladung der

Stadt erstmals ein Unternehmerfrühstück

zum Ideenaustausch speziell für

Firmen aus Rösrath statt. Dies kann dem

Wirtschaftsstandort Rösrath nur gut

tun, daher begrüßen wir, dass bereits

eine Folgeveranstaltung geplant ist.

Nächste Ausgabe: Danny Köllenbach,

Firmenkundenbetreuer für die

Region Kürten

Köln/Bonn

Ruhrgebiet

Rhein/Main

Spiegelaufzug DOM-Hotel, KÖLN

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CHRISTIAN MICZKA (41, Bild)

ist Sparkassenbetriebswirt

und Firmenkundenbetreuer

für die Region Rösrath.

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LOKALES

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

In Bensberg herrscht Aufbruchstimmung,

denn die Pläne für

die neue Marktgalerie werden

konkreter. Jetzt liegen die

Entwürfe der Investoren vor.

und man scheint sehr

zufrieden zu sein im Rathaus,

auch wenn andere Architekten

bereits Kritik übten.

Für rund 20 Millionen Euro soll

anstelle des Loewen-Centers ein

attraktives Gebäude in bester Innenstadtlage

entstehen. Finanziert durch

den Fonds GP-7, dem schon das alte

Loewen-Center gehört. Das heißt: Die

Investoren kennen die Lage und das

Umfeld Bensbergs. Sie haben genau

nachgerechnet, was dort realistisch ist.

„In Bensberg liegt die Kaufkraft

bei 130 % im Vergleich zum Bundesdurchschnitt“,

sagt Projektmanager

Stefan Witjes. Diese hohe Kaufkraft

komme gegenwärtig aber nicht vor

Ort in den Geschäften an, sondern

werde andernorts ausgegeben. Das

gelte es zu stoppen, indem mit der

neuen Marktgalerie das hochwertige

Bensberger Angebot ergänz werde.

Die Marktgalerie Bensberg soll

GL&Lev kontakt 04/12

LuTZ uRBACH, Bürgermeister

Rathaus Stadtmitte

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 - 14-0

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Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,

Tel. 02202-141271 b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann,

Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de

Odenthal

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Bensberg staunt –

Das Einkaufszentrum

nimmt Gestalt an

Rösrath

rund 6.000 Quadratmeter Nutzfläche

bieten. Mit Einzelhandel in den unteren

Etagen an der Fußgängerzone.

Für rund 60 Prozent der Flächen

liegen laut Stefan Witjes bereits konkrete

Absichtserklärungen potentieller

Mieter vor. Ankermieter wird ein

Vollsortimenter, der rund ein Drittel

der Fläche beanspruchen wird: Ein

frischebetonter Markt. Das sei ein

ganz großer Wunsch in Bensberg.

über den beiden Erdgeschossen

sollen zwei Parkdecks mit rund 160

Stellplätzen folgen. Gegen Ende des

ersten Quartals 2013 soll mit dem

Bau begonnen werden. Wenn alles

gut läuft, soll die neue Marktgalerie

Mitte 2014 eröffnet werden

Die neue Pflasterung der Innenstadt von

Bergisch Gladbach schreitet voran und liegt

fast vor Termin. Die jetzt glatten Steine

wirken schon jetzt beruhigend auf die

Passanten. Und der Handel ist zufrieden.

Zum Einkaufen mit dem

Auto in die Fußgängerzone

Auch das ist neu: Der Stadtrat gab

grünes Licht für Pkw in der Fußgängerzone

von Bensberg. Im Herbst dürfen Autos

im Schritttempo und in Einbahnrichtung

(aus Richtung Kino) das Einkaufszentrum

durchqueren. Der Einzelhandel will es so.

Für die Stadt aber ist es erst ein Versuch,

befristet auf ein Jahr.

Kreissparkasse

bescherte

130 Vereine

Fast 130 gemeinnützige Vereine und

Einrichtungen aus Bergisch Gladbach

(einschließlich Bensberg und Refrath),

Kürten, Overath und Rösrath erhielten

in diesem Jahr schon von der Kreissparkasse

Köln Spenden aus dem PS-

Zweckertrag in Höhe von insgesamt

108.500 Euro.

Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin

der Kreissparkasse Köln, übergab

diese im Beisein der Bezirksdirektoren

Tessa Hahn sowie Sven Rohwer

und Frank Strathmann.

Einer der Besten ging in den verdienten Ruhestand

Einer der profiliertesten Mediziner des Landkreises ist im Juni in den Ruhestand

gegangen: Prof. Dr. Bernhard Liedtke, der ärztliche Direktor und Chef der Geburts-

und Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus. Der beliebte Mediziner war 28

Jahre beim EVK. Er führte die Frauenklinik zu einem anerkannten Brustzentrum und

baute die gynäkologische Onkologie auf. Das brachte dem Krankenhaus überregionale

Beachtung. Liedtke stammt aus dem Ortsteil Herkenrath, studierte in

Wien und Bonn, wirkte an der Frauenklinik in Aachen und wurde 1984 Chefarzt in

Bergisch Gladbach. In Aachen wird er seine Professur aufrecht erhalten.


LOKALES

Dank an Josef Beyelschmidt (2. v. l.) für 25 Jahre im Aufsichtsrat und 50 Jahre Mitgliedschaft

bei der Bensberger Bank. Vorstand Manfred Habrunner (li.) und Helmut Krause

(3. v. l.) sowie Aufsichtsratsvorsitzender Horst Hermann Jansen (re.) gratulierten herzlich.

Bilanz der Bensberger Bank:

Solide und erfolgreich

Es gibt 5,6 % Dividende

„S elbst wenn ich wüsste, dass morgen Griechenland pleite ginge, würde

ich heute noch mein Geld zur Bensberger Bank bringen.“ Mit diesem

beziehungsreichen und pointierten Zitat eröffnete Vorstand Manfred Habrunner

jüngst die Vertreterversammlung im Bensberger Schloss. Im weiteren

Verlauf erfuhren die Mitglieder durch seinen Vorstandskollegen Helmut

Krause und ihn, wie das Geschäftsjahr 2011 trotz schwieriger Rahmenbedingungen

wiederum „zufriedenstellend, stabil und positiv“ verlaufen ist.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um rund 3 Prozent auf nunmehr 389

Millionen Euro. Im Kreditbereich wurden die Erwartungen deutlich übertroffen.

Mit den Erträgen ist die Bensberger Bank zufrieden, auch wenn das

niedrige Zinsniveau in diesem Bereich, trotz wachsender Volumina bei den

Einlagen und Krediten, dämpfend wirkt.

Die Liquidität der Bensberger Bank ist sehr gut. Das Eigenkapital wächst

stetig. Mit regelmäßigen Zuführungen zu den Reserven und wachsenden

Eigenmitteln steht die Bank sehr stabil da. So können sich die Mitglieder

allgemein sinkenden Zinsen zum Trotz wiederum über 5,6 Prozent Dividende

freuen. Helmut Krauses Fazit lautete: „Wir sind eine starke Bank, wollen

noch stärker werden, um für die Zukunft gerüstet zu sein und selbstständig

zu bleiben. Deshalb haben wir die Eigenkapital-Basis weiter gestärkt

und auch den Fonds für Bankenrisiken aufgestockt.“ Für 2012 erwartet der

Vorstand der Bensberger Bank eine leichte Steigerung in allen Bereichen:

„Die ersten Monate sind in diesem Sinne viel versprechend verlaufen. Einem

erneuten soliden, stabilen Wachstum steht zur Zeit nichts im Wege.“

Scharf kritisierte Manfred Habrunner die Geschäftspraktiken z.B. einiger

großer Privatbanken sowie bürokratische Hürden aufgrund von Regulierungen.

„Unkorrekt und ärgerlich ist die Wettbewerbsverzerrung durch

stark subventionierte Geldinstitute, die nun mit unlauteren Konditionen auf

Kundenfang gehen.“ Zum Jahr der Genossenschaften erklärte Habrunner:

„Wir können zu Recht sagen: 'Wir sind die Guten'. Denn die Genossenschaften

haben sich angesichts der Stürme im Kapitalmarkt nachhaltig als

Hort der Stabilität bewährt.“ Die Bensberger Bank gab der Region im Geschäftsjahr

2011 in mannigfacher Form etwas zurück, zahlte z.B. über eine

Million Euro Steuern und unterstützte wieder zahlreiche gemeinnützige

Projekte in Ihrem Marktgebiet.

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LOKALES tEChNOLOGIEzENtRum

Russland-Veranstaltung im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum zeigt erste Erfolge

„Wirtschaftlicher Austausch“ mit Folgen

so wird aus Networking handfestes Business: Der „Wirtschaftliche

Austausch“ am 1. Februar 2012 im Rheinisch-Bergischen

TechnologieZentrum (RBTZ) mit Kernthema Russland trägt schon

ein knappes halbes Jahr später erste Früchte. In Kürze steht eine

Vertragsunterzeichnung an, nach der das deutsche Ingenieurbüro

Zammit (IbZ) z. B. den Aufbau von Blockheizkraftwerken in

Russland von der Planungsseite her begleiten wird.

In der Tat war schon die glänzend

besuchte Februar-Veranstaltung

ein voller Erfolg. Die rheinischen-bergischen

Wirtschaftsförderer hatten

Jewgenij Schmagin als Generalkonsul

der Russischen Föderation eingeladen

– der Andrang vor allem regionaler

Unternehmer war schließlich so groß,

dass der Veranstaltungsraum gegen

einen größeren getauscht werden

musste. Beeindruckt zeigte sich auch

Wiehls Bürgermeister Werner Becker-

Blonigen von der Veranstaltung im

RBTZ und lud Generalkonsul Jewgenij

Schmagin für Ende Mai 2012 kurzerhand

nach Wiehl ein.

Einen viel beachteten Vortrag im

RBTZ hielt Russland-Experte Traugott

Funk. Der Ingenieur und Partner des

Ingenieurbüros con-t aus dem RBTZ

unterstützt u. a. den Markteintritt von

ManagementForum 2012:

Workshop im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

„Die Macht der Marke `Ich´“

Eigenkapital Persönlichkeit: Wie

bringe ich es ein? Wie kann ich

es optimieren? Die Kernfragen der

„Marke Ich“ thematisierte Referent

und Reiss-Profile-Experte Alexander

Reyss (STEP4WARD) Mitte Juni 2012

im Rheinisch-Bergischen Technologie-

Zentrum.

Bei der Veranstaltung des ManagementForums

– eine gemeinsame

Qualifzierungsinitiative der Kreissparkasse

Köln und der Gründer- und

Technologiezentren der Region –

ging es primär darum, sich selbst und

die eigene Wirkung besser kennenzulernen,

um gesteckte Ziele leichter

erreichen zu können. Grundtenor:

GL&Lev kontakt 04/12

Unternehmen aus dem D.A.CH.-Raum

in Russland. „Wir verstehen uns als

Brücke zwischen Ost und West“, sagt

Traugott Funk. Explizit befasst sich

Funk über sein Moskauer Vertriebsbüro

EKONODOM auch mit dem

Transfer erprobter und bewährter

deutscher Umwelttechnologie und

zugehöriger Produkte nach Russland.

„Gerade Blockheizkraftwerke bieten

angesichts des qualitativ schwachen,

russischen Stromnetzes mit

teils stundenlangen Ausfällen etliche

Vorteile und sichern die komplette

Unabhängigkeit vom Netz“, so Funk.

Deutsche Hersteller von BHKWs hat

Funk bereits im Portfolio, und in Kürze

auch mit IbZ das entsprechende

Planungsbüro. „Damit sind wir in der

Lage, auch als Generalunternehmer

aufzutreten.“ Der Erstkontakt mit

Sicheres und souveränes Auftreten

sind der Schlüssel zum Erfolg. Alexander

Reyss: „Sie bringen sich immer

persönlich ein: Vieles entscheidet mit,

wie überzeugend und authentisch Sie

von anderen empfunden werden.“

Der praxisnahe und mit vielen

übungen versehene Trainings-Freitag

zeigte Wege auf, wie die Teilnehmer

durch die eigene Markenpositionierung

unternehmerisch erfolgreich

und abschlussorientiert vorgehen.

Das Einwirken auf spezifische Typen

von Kunden in Verbindung mit der

eigenen Persönlichkeit fand ebenso

Berücksichtigung wie das Schaffen

optimaler Umfeldbedingungen mit

Volker Suermann (RBW), martin Westermann (RBtz), Generalkonsul Jewgenij Schmagin,

traugott Funk (con-t)

Joachim Wenzel, Leiter des Technischen

Büros und IbZ-Standortes im

TechnologiePark Bergisch Gladbach,

kam im übrigen beim Come-together

direkt nach dem „Wirtschaftlichen

Austausch“ zu Stande.

Joachim Wenzel: „EKONODOM

und wir haben eine sehr hohe Schnittmenge,

das stellte sich schon beim

ersten Gespräch heraus. Als Planungsbüro

für Technische Gebäudeausrüstung

und Energiewirtschaft waren wir

Blickrichtung persönlicher und unternehmerischer

Erfolg.

Coach Alexander Reyss verfolgte

mit dem Workshop das Ziel, persönliche

Robustheit im Umgang mit

Stress und Kritik zu vermitteln und

den Kundendialog der Schulungsteilnehmer

systematisch zu verbessern.

Gleichfalls im Mittelpunkt standen

das Thema Selbstverantwortung und

unternehmerisches Handeln sowie

der effektive wie effiziente Einsatz

persönlicher Ressourcen.

über unsere Moskauer Niederlassung

schon in Moskau und Perm tätig,

erhoffen uns von der neuen Zusammenarbeit

weitere Impulse für unser

Geschäft in Russland.“ Und warum

engagieren russische Investoren keine

russischen Ingenieure? „Natürlich sind

auch russische Ingenieure durchaus

kompetent“, so Wenzel, „nur fehlt es

den Auftragnehmern, wie die Russen

selbst sagen, an Termintreue, Verlässlichkeit

und Qualitätsstandards.“

TechnologiePark

Bergisch Gladbach

Friedrich-Ebert-Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel: 02204 842470

E-Mail: info@tz-bg.de

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Die Landstraße L 136 zwischen

Moitzfeld und untereschbach

war aufgebrochen. Ein tiefer

Riss zog sich im Frühjahr quer

über die straße. Der Verkehr

musste gesperrt werden.

Inzwischen ist der schaden

behoben.

Der Bodengutachter Prof. Erban,

FH Köln, und das Gutachterbüro

Geo Consult aus Overath waren mit

der Schadenserforschung beauftragt

und übereinstimmend zu dem Ergebnis

gekommen: Nicht die Erdmassen

des Gewerbegebietes haben gegen

die Straße gedrückt, sondern die Rutschung

der Straße hatte für den benachbarten

Hang einen „Mitnahmeeffekt”.

Geologe Norbert Bach von der

Firma Geo Consult schließt unliebsame

überraschungen ähnlicher Art künftig

aus: „Die Ergebnisse aus den aktuellen

Bohrungen decken sich im wesentlichen

mit den Untersuchungen,

die wir schon 2004 im Bebauungsplanverfahren

angestellt haben.”

LOKALES

Obereschbach: Kommen Bauherren

noch in diesem Jahr zum Zuge?

www.bergischgladbach.de/obereschbach.aspx

Die übersicht zeigt, wie attraktiv das neue Gewerbe-

gebiet verkehrstechnisch vernetzt ist. Was wesentlich

dazu beiträgt, dass überregionales Interesse besteht.

Die Bauarbeiten im Gewerbegebiet

haben sich dadurch nicht

verzögert. Fertigterrassiert liegen

die begrünten Grundstücke bereit.

Während der Sommerferien

beginnt der Kanal- und

Straßenbau. Zurzeit laufen

Verhandlungen mit Telekommunikationsanbietern

zur

Verlegung von Glasfaserkabeln

für eine leistungsfähige

Internetanbindung. „Noch in

diesem Jahr soll die Erschließung

fertig sein. Danach

wollen wir Verträge mit den

Bauherren schließen“ sagt

Bernd Martmann, Vorstand

des Stadtentwicklungsbetriebs.

Die Flächen im 50.000

Quadratmeter großen Gewerbegebiet

reichen von 3.000 bis 8.500

Quadratmeter Größe, können je nach

Bedarf aber auch anders zugeschnit-

ten werden. „Wir sind froh, nach langer

Zeit wieder Gewerbeflächen für

die Wirtschaft anbieten zu können“,

freut sich Bernd Martmann. „Für

die Gewerbeansiedlung in Bergisch

Gladbach bieten diese Grundstücke

mittelständischen Unternehmen erhebliches

Potential.“

Der klare Vorteil dieses Standorts

ist die verkehrsgünstige Lage: Noch

nicht einmal 20 Autominuten entfernt

liegt der Flughafen Köln/Bonn, Düsseldorf

ist nur 40 Minuten entfernt.

In direkter Nachbarschaft hat sich

auch deshalb der TechnologiePark

Bergisch Gladbach etabliert, der neben

dem Rheinisch-Bergischen Technologie-

und Gründerzentrum zahlreichen

Unternehmen aus Forschung

und Entwicklung eine Heimat bietet.

Bergisch Gladbach

intensiv, innovativ

GISCH GLADBACH

Der Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Gladbach – AöR (SEB)

BERGISCH GLADBACH

• Wir sind Ansprechpartner für

Unternehmer, Einzelhändler und Investoren,

• wir entwickeln Wohnbauflächen, Gewerbeflächen Stadtentwicklungsbetrieb

und wichtige Schlüsselgrundstücke in der Stadt, Bergisch Gladbach – AöR

• wir unterstützen die heimische Wirtschaft

in allen Fragen und bei allen Problemen,

Bernd Martmann

• wir fördern den örtlichen Tourismus.

Vorstand Stadtentwicklungsbetrieb

Telefon 0 22 02 / 14 12 71

Sprechen Sie uns an. Wir sind für Sie da!

Barbara Hauschild

Leiterin Grundstückswirtschaft

Telefon 0 22 02 / 14 12 75

Martin Westermann

Leiter Wirtschaftsförderung und Tourismus

Telefon 0 22 02 / 14 14 24

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LOKALES

RÖSRATH

Der Lions Club Rösrath feiert

gegenwärtig sein zehnjähriges

Bestehen. Er tut es im schloss

Eulenbroich und erinnert sich

dabei einer erfolgreichen Entwicklungsgeschichte.

Nur um es klarzustellen: Das

Schloss ist kein Statussymbol

des Clubs. Der arbeitet viel lieber

auf unauffällige Weise. Und zeigt

es zum Jubiläum: Er spendierte der

Rösrather Grundschule ein Gastspiel

der „Opernwerkstatt am Rhein“. Nur

Lions spielen Golf

im Club Velderhof

GL&Lev kontakt 04/12

Leichlingen

Leverkusen

MARCus MOMBAuER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Lions Club Rösrath

feiert sein 10jähriges

Gemeinsam mit dem 6. Madeira Cup

Deutschland veranstaltet der Lions

Club Rösrath am 15. September auf

der attraktiven Anlage des Golfclubs

Velderhof sein 10. Lions Benefiz-Golfturnier.

Wegen seiner Atmosphäre,

wegen des guten Zwecks und wegen

einer höchst attraktiven Tombola gilt

dieses Turnier alljährlich als Höhepunkt.

120 Teilnehmer sind zugelassen.

Helmut Amelung (Präsident) und

Berthold Kalsbach (Activity-Beauftragter)

erwarten ein „volles Haus“.

Rösrath

34 Mitglieder zählt

der Club, engagiert

sich aber äußerst

wirkungsvoll. „Wir

dienen“ ist das

Motto der internationalen Bewegung.

Nutznießer sind in der Region

Rösrath Kinder und Jugendliche. Aber

auch die Tafel profitierte. Der Club

spendierte ein Fahrzeug. Insgesamt

haben die Rösrather Lions mit ihren

Aktionen schon fast 140.000 Euro für

den guten Zweck aufgebracht.

Vorerst keine Sekundarschule in Rösrath

Mit einer überraschung endete in Rösrath eine Elternbefragung zum Thema

Sekundarschule. Womit niemand in der Kommunalpolitik gerechnet hatte:

Die Mehrzahl der Eltern stimmte dagegen. Während Verwaltung und Politik

eine Sekundarschule gerne installieren möchten, haben die Eltern andere Pläne.

Jetzt ist unklar, wie es weiter gehen soll. Man denkt über eine erneute

Befragung nach und wollte mit der Bezirksregierung über die neue Situation

beraten. Viele Möglichkeiten aber bieten sich nicht an.

An der „blauen zelle“:

tauschbörse für Bücher

Seit einem Jahr steht der blaue Bücherschrank

auf dem Platz vor dem

Bürgerforum in Hoffnungsthal, betreut

von acht Paten, die kürzlich ihr

Engagement noch einmal vertieften.

Sie organisierten eine Bücher-Tauschbörse.

Dabei wurden Bücher auch

lebendig. Autoren lasen aus ihren

Werken. Alt-Bürgermeister Dieter

Happ erläuterte anschaulich die Entstehung

eines Buches. Der Schrank

selber ist eine alte Telefonzelle aus

Sachsen-Anhalt, 24 Stunden geöffnet.

und jeder kann sich kostenlos

und ohne Ausweis bedienen.

Das möbelhaus

breitet sich aus

Das Rösrather Möbelzenter zeigt seinen

Expansionswillen. Besucher staunen über

die Baumaßnahmen. Drei große Zelte sind

im Aufbau. Sie dienen als Gartencenter und

allgemeiner Verkaufsabwicklung. Dazu sind

auch die Parkplätze (Bildvordergrund) stark

erweitert worden.

9. Rosenfest in

Schloss Eulenbroich

Zum jetzt neunten Mal findet am 4.

und 5. August in Rösrath ein „Rosenfest“

statt. 45 Firmen aus Rösrath

und Umgebung wollen dabei zeigen,

welche Bedeutung für sie die Königin

der Blumen hat. Rund um das Schloss

Eulenbroich präsentieren Gartenfachleute,

was sie bewegt und was sie

selber auch bewegen. So ist die Rose

nicht nur Thema für Vorgarten oder

Balkon, sondern auch Mittelpunkt von

Vorträgen, Schmuck-Präsentationen,

Malereien und Garten-Architektur.

Dazu gibt es ein musikalisches Programm,

ein „Rosen-Dinner“ und als

Höhepunkt die Verleihung der „Rose

für Rösrath“ an Bürger, die sich um

das Allgemeinwohl der Stadt verdient

gemacht haben.

Ohne Steuererhöhung

geht es nicht

Im dritten Anlauf hat der Rösrather

Stadtrat Anfang Juli in einer Sondersitzung

mit großer Mehrheit den

Doppel-Haushalt für 2012/2013

beschlossen. Mit einer drastischen

Erhöhung der Gewerbe- und Grundsteuer

will die Stadt ab 2015 wieder

Handlungsspielraum erreichen. Das

trifft Hausbesitzer wie Mieter, da die

Erhöhung umgelegt werden kann.

Entschieden wurde auch: Die Feuerwehr

erhält für eine Million Euro eine

neue Unterkunft auf dem Gelände

des Ehrenmals in Forsbach.


OVERATH

ANDREAs HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Lange Wartezeiten vor

unzähligen Ampeln – aber

Autofahrer zeigen Geduld

Auf Overaths „Herz-Baustelle“

hat der dritte Bauabschnitt begonnen.

Gemeint ist die große

Kreuzung, die zu einem Kreisel

werden soll und zur Zeit einen

leicht unübersichtlichen Eindruck

macht.

Sechs Bauphasen sind für das Projekt

vorgesehen, und das kann

bei mehrfach wechselnder Fahrbahnführung

noch etwas dauern.

Autofahrer müssen sich weiter auf

lange Wartezeiten vor den diversen

Rösrath

Ampeln einstellen. Davon gibt es in

Hülle und Fülle. Aber die Verkehrsteilnehmer

scheinen geduldig; auf allen

Zufahrtstraßen. Mühsam rollt die

Blechlawine in der Hauptverkehrszeit

auch auf der einspurigen Ortsdurchfahrt

Immekeppel (Bild links). Rund

10.000 Fahrzeuge zählt man täglich

auf diesem Abschnitt. Ampeln regeln

die Wanderbaustelle. Und hier werden

die Arbeiten (Kanalsanierung,

Radwege) erheblich länger dauern

als am Kreisel.

Erinnert daran, dass die Jakobspilger früher

in Overath Station machten.

Stele bezeugt historisches

Etappenziel der Jakobspilger

Eine Stele an der Kirche Sankt Walburga im Zentrum Overaths legt neuerdings

Zeugnis dafür ab, dass hier schon im Mittelalter die Jakobspilger auf

ihrem Weg von Marburg über Siegen nach Köln Station machten. Erstmals

urkundlich erwähnt wurde das im Jahr 1489. Angefertigt wurde die Stele vom

Landschaftsverband Rheinland. Dessen stellv. Vorsitzende Ursula Mahler sagte

bei der feierlichen Enthüllung vor Gästen: „Wir wollen damit die historische

Bedeutung der Pilgerwege für die Entstehung des heutigen Europas wieder

stärker ins Bewusstsein rücken.“ übrigens: Bis nach Santiago de Compostela,

dem Grab des hl. Jakobus, sind es 2.640 km, Dauer: 4 Monate.

tipps vom Chef

des mediterana

Viel Lob für die

neue Kämmerin

LOKALES

Vorbildliches management

Die Stadtverwaltung Overath ist vom

Landschaftsverband Rheinland (LVR)

für „vorbildliches Wiedereingliederungs-

Management“ (BEM) mit Urkunde und einer

Prämie (10.000 Euro) ausgezeichnet worden.

Jedem Mitarbeiter, der im vergangenen

Jahr länger als 42 Tage arbeitsunfähig

war, muss Hilfe zur Wiedereingliederung

angeboten werden.

Das war eine gute Idee: Die Verantwortlichen

des unwirtschaftlichen

Hallenbades Badino holten sich Rat

bei Siegfried Reddel, der das Mediterana

in Bergisch Gladbach erfolgreich

leitet. Dessen Empfehlung:

Wochentags nur Schul- und Vereinsschwimmen,

Sauna privatisieren und

das Bad generell in Juli und August

schließen. Reddel kritisierte falsche

Ausgangszahlen beim Bau und verwies

auf die mit rd. 500.000 Euro anhaltenden

Verbindlichkeiten selbst bei

einer Stilllegung des Bades. Der erfolgreiche

Unternehmer referierte honorarfrei

vor dem Betriebsausschuss.

turnhalle eröffnet

Die seit 2009 vielfach heiß umstrittene

Mehrzweckhalle in Immekeppel

ist jetzt ihrer Bestimmung übergeben

worden. Ursprünglich sollte es eine

Zweifachturnhalle werden (Kosten

2,9 Mio. Euro). Gebaut wurde eine

Einfeldhalle (Kosten 1,2 Mio. Euro).

Sie gilt jetzt schon als zu klein.

Der Stadt Overath geht es finanziell

eine winzige Spur besser. Das wurde

bei der Vorlage des endgültigen Haushaltplanes

sichtbar. Kämmerin Cordula

Ahlers heimste dafür von allen Seiten

Lob ein. Ihr war es gelungen, die Finanzen

neu zu ordnen und einen akzeptablen

Etat vorzulegen. Im Endgerbenis

bleiben zwar 7,3 Millionen Euro

Schulden allein in diesem Jahr. Aber

man hatte mit drei Millionen mehr gerechnet.

Eine Überschuldung in 2016

könne nun wohl vermieden werden.

Man sei auf gutem Wege, um den

Nothaushalt zu verlassen.

GL&Lev kontakt 04/12

19


20

LOKALES

ODENTHAL

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 04/12

WOLFGANG ROEsKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG

David Bosbach

Tel. 02202-710-104

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de

uLRICH MICHAEL IWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Altenberg wird Baustelle

für die nächsten 3 Jahre

Anfang Oktober will das Erzbistum

Köln seine Pläne für den Umbau

von Haus Altenberg der öffentlichkeit

vorstellen. Denn im Januar soll

es rund um den Altenberger Dom zu

einer umfangreichen Baustelle kommen,

die auf drei Jahre ausgelegt

ist. In dieser Zeit wird der Betrieb im

Haus ruhen, bleibt die Jugendbegegnungsstätte

geschlossen, der i-Punkt

muss ausweichen. Eine änderung des

Bebauungsplans hatte das Erzbistum

bereits im vergangenen Jahr bean-

ISL veranstaltete

Gesundheitswoche

für die mitarbeiter

Gesund am Arbeitsplatz – und

natürlich überhaupt. Dafür hatte

der Kürtener Farbpastenhersteller ISL

kürzlich in Zusammenarbeit mit der

Barmer GEK eine Gesundheitswoche

für seine Mitarbeiter durchgeführt.

Ziel der Gesundheitswoche war es,

die Mitarbeiter zu informieren, wie

man auch mit wenig Zeitaufwand,

z.B. in der Mittagspause, fit für den

Job bleiben kann.

Das Unternehmen hatte dafür

eine große Anzahl verschiedenster

Angebote zusammengestellt und für

Rösrath

tragt. Doch schon seit über fünf Jahren

ist eine Sanierung geplant. Einige

Gebäude werden abgerissen, andere

völlig umgestaltet. Es sollen neue

Seminarräume entstehen. Bistums Architekt

Schwister sagt aber auch: „Es

gibt eine Vielzahl von Mängeln, die

zu beheben sind”.

Das Modell:

So soll das

umgebaute

Haus Altenberg

einmal

aussehen.

die Entspannung u.a. durch chinesische

Massagen und Klang-Behandlungen

gesorgt.

Bereits im Juni vergangenen Jahres

gab es zum Start des betrieblichen

Gesundheitsmanagements

einen Gesundheitstag. Bei ISL findet

seitdem ein wöchentlicher „Apfeltag“

statt, an dem jeder Mitarbeiter einen

Bio-Apfel erhält. Weiterhin werden

regelmäßig Entspannungsmassagen

angeboten. ISL hat 120 Mitarbeiter.

Supermarkt

tönnies feierte

50. Geburtstag

Ein seltenes unternehmensjubiläum

wurde jüngst bei der

Familie Tönnies in Odenthal

gefeiert: 50 Jahre selbstständiger

Lebensmittelhändler.

Was mit roten Rosen für jeden

Kunden gewürdigt wurde.

Damals – 1962 – war täglich frische

Milch aus dem Supermarkt

Wir hatten schon gelegentlich

davon berichtet: Jetzt ist

Vollzug zu melden. Der Ortsteil

Bechen hat sein „Regionale-

Projekt“ vollendet. Hinter der

Kirche, unmittelbar an der

Altenberger straße, steht der

„Dhünn-Balkon“.

Die Info-Stele inmitten einer Sitzecke,

die jetzt eingeweiht wurde,

ist so etwas wie ein neues Wahrzeichen

des Ortsteils Bechens unweit

noch etwas Besonderes; bis dahin

kam der Milchwagen in die Dörfer.

1990 richtete Tönnies die erste Theke

mit täglich frischem Fisch in Odenthal

ein. Im Jahre 1997 übernahm Sohn

Dietmar das Geschäft. Aus SPAR wurde

REWE und aus bisher 300 qm eine

Verkaufsfläche von rund 800 qm.

Der studierte Betriebswirt Dietmar

Tönnies zieht eine zufriedene Jubiläumsbilanz:

„Mit rund 75 Mitarbeitern

betreuen wir rund 10.000 Kunden in

der Woche. Wir erhielten bereits den

Qualitätspreis NRW und wurden Supermarkt

des Jahres 2004“.

Eine Aussichtsplattform, die eigentlich keine ist, dafür aber ein „Hingucker“ und fast ein

neues Wahrzeichen für Bechen: Der Dhünn-Balkon.

In Bechen wurde der

Dhünn-Balkon eingeweiht

des Esels am Kreisverkehr. Aus leicht

erhöhter Perspektive kann der Besucher

seinen Blick hin zur Großen

Dhünntalsperre schweifen lassen,

ohne allerdings Wasser sehen zu

können. Entsprechend dem Regionaleprojekt

„Dhünnhochfläche –

Wasserwerk der Region“.

Die Stele soll informativer Ausgangspunkt

sein für Erkundungen

eines fast romantischen Landschaftsraumes.


Krimi kulinarisch –

eine „Lesereise“

der besonderen Art

Remigius Rot ermittelt wieder.

Krimi-Fans können den Privatdetektiv

bei seinen Ermittlungen rund

um den Bergischen Dom begleiten

und dabei auf kulinarische Reise

gehen. Mit raffinierten Menüs an

ungewöhnlichen Orten und einem

Lesevergnügen der besonderen Art!

Die kulinarische Lesereise startet

in Altenberg. Mit dem Planwagen

geht es Dhünn aufwärts nach Maria

in der Aue und über Dabringhausen

wieder zurück.

Nächste Termine: Fr. 13. Juli, 16 Uhr,

So. 12. August, 11 Uhr und So. 23.

September, 11 Uhr.

Das Vergnügen dauert rund 4 bis 5

Stunden, ist für Kinder eher ungeeignet

und kostet 65,00 Euro pro

Person (inklusive Menü, 5 Gänge

und Wein). Maximal können 40

Personen teilnehmen.

LOKALES

Sie propagieren das kriminalistische

Tourismus-Angebot: Wirtschaftsförderer

David Bosbach und Gastronom Markus

Wißkirchen.

KSK gab 10.000 Euro

In diesem Jahr erhielten 14 gemeinnützige

Vereine und Einrichtungen

aus Odenthal von der Kreissparkasse

Köln Spenden aus dem PS-

Zweckertrag in Höhe von insgesamt

10.000 Euro. Die übergabe fand

mit einem kleinen Empfang in der

Geschäftsstelle Odenthal statt.

Die Raiffeisenbank zahlte

2,6 Millionen Euro Steuern

Die Vertreter der Raiffeisenbank Kürten-Odenthal eG staunten nicht

schlecht, als sie über die außerordentlich guten Abschlusszahlen des Geschäftsjahres

2011 in der Vertreterversammlung informiert wurden. Vorstandsmitglied

Helmut Hülck: „Die Raiffeisenbank Kürten-Odenthal eG

steht unverändert stark da. Alle wesentlichen Parameter liegen im Vergleich

zu anderen Banken in einem überdurchschnittlich positiven Bereich.“

Das Jahr 2011 war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Vorstandsmitglied

Johannes Berens: „Besonders gefragt waren wir bei Privat- und Firmenkunden

in 2011 – vor allem als Kreditgeber“. Der Gesamtbestand an

Krediten stieg von 263 Mio. Euro auf 295 Mio. Euro. Dies entspricht einer

Steigerung von 12 %. Insgesamt bewilligte die Bank im Jahr 2011 Neukredite

mit einem Volumen von 80 Mio. Euro.

Das gute Gesamtergebnis der Bank kommt den öffentlichen Haushalten

zugute. Vorstand Helmut Hülck: „Unsere Steuerzahlungen betragen für

2011 2,6 Mio. Euro. Hiervon überweisen wir an die Kommunen Kürten,

Odenthal und Bergisch Gladbach 1,3 Mio. Euro an Gewerbesteuern.“

Nach 36 Jahren wurde

Wulf A. Gewert aus dem

Aufsichtsrat verabschiedet.

Einstimmig wurde Jörg Meuten,

Rechtsanwalt aus Bergisch

Gladbach-Schildgen, anschließend

neu in den Aufsichtsrat

gewählt.

Fachkräftemangel ist kein

Gerücht – Bilden Sie jetzt aus!

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- bei der Kreishandwerkerschaft 02202 93 59 19

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Im Oberbergischen Kreis Ausbildungsplätze für

• Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

• Verkäufer/in

• Bürokaufmann/Bürokauffrau

• Kfz. Mechatroniker/in

• Medizinische Fachangestellte/r

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Agentur für Arbeit

Bergisch Gladbach

GL&Lev kontakt 04/12

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22

LOKALES

BURSCHEID

Was lange nicht möglich schien

und immer wieder auf Widerstand

stieß, ist nun doch wahr

geworden: Burscheid findet per

Internet endlich so Anschluss an

die Welt, wie es heutzutage sein

sollte. Die Kabelverlegearbeiten

des Telekommunikationsanbieters

NetCologne in Burscheid

sind in vollem Gange.

Begünstigt durch den Ausbau des

Radwanderweges konnten die

Vorrichtungen für die Breitbandverlegung

durch eine Leerrohranlage getroffen

werden, sodass schließlich nur

noch die mutigen, aber eben auch guten

Beziehungen des Bürgermeisters

und ein privatwirtschaftliches Engagement

des Betreibers notwendig für

einen Abschluss wurden. NetCologne

sagte zu, und Burscheids Bürger (und

Gewerbetreibende) können spätestens

ab Oktober vom schnellen Internet

(bis zu 50 Mbit/s) profitieren.

Längst kann sich jedermann online

als Interessent registrieren lassen.

GL&Lev kontakt 04/12

sTEFAN CAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG

Dr. Siegfried Kempf

Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Darauf warten in Burscheid seit Jahren Privatpersonen wie Gewerbetreibende gleichermaßen

(und nicht nur dort): Auf ein schnelles Internet, das mindestens fürs Geschäft so wichtig ist.

Ganz Burscheid frohlockt:

„Bald haben auch wir

ein schnelles Internet“

Rösrath

Dabei ist man in Köln von der großen

Nachfrage überrascht. NetCologne

hat jetzt extra eine Telefon-Hotline

für Nachfragen eingerichtet. Zu erreichen

werktags von 9 bis 19 Uhr unter

der Rufnummer 0221-22225984.

Der Netzbetreiber sagt sogar: „Auf

Wunsch rufen unsere Mitarbeiter

auch gern zurück.“

Für persönliche Beratung ist Net-

Cologne ab 20. August zudem in

den Burscheider Geschäftsräumen

der BELKAW, Höhestraße 7, präsent.

Informationen und Registrierungsmöglichkeiten

gibt es außerdem auf

Endlich, das

Kabel kommt ...

www.netcologne.de/burscheid.

Für Bürgermeister Stefan Caplan

ist der Marktstart von NetCologne ein

wichtiger Schritt, um „dem Leben und

Wirken in unserer Stadt eine langfristige

Perspektive einzuräumen“. Er

betrachtet „eine zeitgemäße Breitbandversorgung

für die Stadt als unabdingbar,

wenn wir als Wohn- und

Gewerbestandort attraktiv bleiben

wollen.“ Das Angebot ist weitestgehend

flächendeckend.

Stiftungen mit

Nebenwirkungen

Erst der schöne Radweg, jetzt auch

Pausenbänke. Burscheider Mäzene

lassen sich nicht lumpen: Zehn Bänke

wurden schon gestiftet. Nur: Die Stadt

muss dazu Abfalleimer aufstellen und

sie warten. Geld dafür auszugeben

aber fällt ihr einigermaßen schwer.

Ehrenamtskarte

Die Stadt hat zum 1. Juli die Ehrenamtskarte

NRW eingeführt.

Ab sofort können sich engagierte

Bürger darum bewerben. 40 Vergünstigungen

stehen schon zur

Verfügung.

Draußen sitzen

Andernorts kaum vorstellbar: Die

Stadt Burscheid sehnt sich nach

einer „lebhaften Außengastronomie“,

ohne dafür Gebühren

erheben zu wollen. Die Stadtverwaltung

hofft, dass viele Unternehmen

davon Gebrauch machen.

JC denkt neu

Der Automobilzulieferer Johnson

Controls plant wieder neu. Zwar

sollen etwa 1.200 Mitarbeiter

wie vorgesehen 2014 nach Haan

umziehen, rund 800 Mitarbeiter

aber könnten im Raum Burscheid

bleiben, heißt es. Man sucht

scheinbar neues Terrain.

Geldspritze

Wie die Landesregierung mitteilte,

wird der städtische Haushalt

in den demnächst mit jährlich

500.000 Euro unterstützt.

Burscheid nimmt damit Teil am

NRW-Stärkungspaket.


Na also: Breitbandversorgung

endlich auch für Gewerbegebiete

im ganzen Landkreis RheinBerg

Nicht nur in Burscheid geht

es mit dem Internet voran.

Der Kreistag des Rheinisch-

Bergischen Kreises hat ganz

allgemein grünes Licht gegeben

für den Ausbau der flächendeckenden

Breitbandversorgung

in Gewerbegebieten der Region.

Eine umfassende Bedarfsanalyse

hatte festgestellt, dass in einigen

Gewerbegebieten im Kreisgebiet

die derzeit verfügbare Internet-

Bandbreite nicht ausreicht und eine

Breitbandversorgung hier dringend

benötigt wird. Diese Lücke kann jetzt

geschlossen werden.

„Wir können kreisweit die Infra-

struktur der Breitbandversorgung

deutlich verbessern. Dabei ist mir

besonders wichtig, dass uns dies im

Konsens mit allen kreisangehörigen

Kommunen gelingt“, freut sich Landrat

Dr. Hermann-Josef Tebroke.

Die an das Gutachten anschließende

Ausschreibung erbrachte ein

gültiges Angebot für die Versorgung

der Cluster mit schnellen Internetzugängen.

Die Kosten dafür liegen –

abhängig von der eingesetzten Technik

– bei 1,6 bis 1,7 Millionen Euro.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt

das Vorhaben mit 60 bis 75

Prozent der gesamten Kosten. über

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zeit allerdings noch keine Angaben

gemacht werden.

Der Eigenanteil des Rheinisch-Bergischen

Kreis für den Ausbau beträgt

voraussichtlich zwischen 400.000 bis

680.000 Euro – je nach Höhe des

Zuschusses durch das Land. Der kommunale

Anteil soll aus dem Sondervermögen

der Rheinisch-Bergischen

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH (RBW) kommen. Dieses wurde

extra für wirtschaftsfördernde Infrastrukturmaßnahmen

angelegt. Den

Gremien der RBW soll dies nun zur

Umsetzung vorgeschlagen werden.

Kreisdirektor und RBW-Geschäftsführer

Dr. Erik Werdel sieht darin ei-

LOKALES

nen wesentlichen Beitrag der RBW

zur Stärkung des Unternehmensstandortes

Rhein-Berg.

GL&Lev kontakt 04/12

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LOKALES

WERMELSKIRCHEN

GL&Lev kontakt 04/12

ERIC WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG

Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Und von der Autobahn

direkt zu McDonalds

Jetzt bekommt die stadt,

was ihr Bürgermeister sich

schon lange gewünscht hat:

In Wermelskirchen eröffnet

Ende september eine McDonalds-Filiale.

Das gab soeben

das unternehmen bekannt.

Schon vor Jahren hatte die Stadt

mit der Fastfood-Kette über eine

Niederlassung verhandelt und dabei

die verschiedensten Standorte vorgeschlagen.

Jetzt steht fest: McDonalds

lässt sich am Kreisverkehr zur

Autobahn an der Burgerstraße nieder

(nomen est omen?). Auf dem Gelände

des ehemaligen Baumarktes, wo

das Bauzentrum Tönnes bislang eine

Rösrath

Ausstellungsfläche angemietet hatte.

Das Haus verschwindet.

Das Schnellrestaurant soll einen

McDrive und ein McCafé haben und

rund 120 Sitzplätze aufweisen. Dazu

knapp 40 Parkplätze. Es werde eine

McDonalds-Filiale im allerneuesten

Design heißt aus dem Unternehmen.

Und Bürgermeister Weik freut

sich. Weil es endlich geklappt hat,

aber noch mehr über voraussichtlich

55 neue Arbeitsplätze. Ab 2013

wolle man dann auch Auszubildende

einstellen. Die öffnungszeiten werde

man noch prüfen. Vorgesehen zum

Start ist eine Verkaufszeit von 7 bis 2

Uhr. Bild oben ist eine Montage.

Auf ein glänzendes Geschäftsjahr 2011 kann das Krankenhaus Wermelskirchen zurückblicken.

Laut Geschäftsführer Christian Madsen habe die Chirurgie ihre Leistung um 50 Prozent,

die Innere Abteilung ihre Leistung um 40 Prozent steigern können. Insgesamt habe es eine

Auslastung von 80 Prozent gegeben. Und das soll sich in der Zukunft noch steigern lassen.

Die alte Post hat

endlich einen mieter

Einem Zeitungsbericht zufolge

soll das seit Monaten weitestgehend

leer stehende Postgebäude

an der Telegrafenstraße einen

Mieter gefunden haben. Eine

Firma für Bürobedarf, die bislang

nur einige hundert Meter weiter

an der Eich zu Hause ist, will sich

bis zum Herbst in dem Gebäude

Ausstellungsräume, Büros und

Verkaufsstellen auf insgesamt

über 250 qm Fläche einrichten

und sich damit wesentlich vergrößern.

Die Postverteilstelle

aber soll vorerst im Hause erhalten

bleiben

Gesundheitstage

nun erst 2013

Weil sich nicht genügend Teilnehmer

fanden sind die 4. Wermelskirchener

Gesundheitstage

auf das nächste Jahr verschoben

worden.

Schwimmbadöffnung

erst

im August

Jetzt wird es eng für das Freibad Dabringhausen.

Trotz intensivster Arbeit,

fast rund um die Uhr, verzögert sich

die Eröffnung. Denn erst in der zweiten

Julihälfte kann das Dhünn-Wasser

eingelassen werden, was auch wieder

ein paar Tage braucht. Und dann

muss auch noch die Qualität geprüft

werden. So rechnet der Förderverein

mit einer öffnung Anfang August.

Dieser dennoch insgesamt positive

Ausblick wurde überhaupt nur möglich,

weil sich die Finanzierung durch

großzügige Spenden und die Zusage

der Stadt über einen einmaligen Beitrag

von 100.000 Euro machen ließ.

Doch bis zum 30. September will die

Stadt nun wissen, wer denn in Zukunft

das Bad führen will. An einem

Businessplan wird gearbeitet.

trotz aller Sonne:

In Wermelskirchen

denkt man viel

an Weihnachten

Trotz sommerlicher Temperaturen

ist in Wermelskirchen immer wieder

schon von Weihnachten die Rede.

Nach heftiger Kritik im vergangenen

Jahr als die Lichterkette nach

30 Jahren unbrauchbar geworden

war, hat der Marketingverein „Wir in

Wermelskirchen“ bereits jetzt seine

Pläne für eine Weihnachtsbeleuchtung

vorgestellt. 50 Bäume sollen mit

LED-Lichterketten versehen werden,

was trotz viel ehrenamtlicher Arbeit

runde 23.000 Euro kosten soll. Doch

viel Geld ist bisher nicht in der Kasse.

Bis zum Start der Beleuchtung soll es

nach Vorstellung von WiW jetzt jeden

Monat eine Werbeaktion geben, bei

der um Spenden gebeten wird. Ende

Juni hieß es z.B. „Wermelskirchen

backt“. Der Kuchen-Verkauf ergab

1.000 Euro.

Die Weihnachtsbeleuchtung gibt es

in Wermelskirchen seit 85 Jahren,

alljährlich organisiert und finanziert

vom Einzelhandelsverband und seit

fünf Jahren vom Marketingverein. Bis

ihm zuletzt das Geld ausging.


LEICHLINGEN

Flaschenverbot

zum Stadtfest

Was in der Vergangenheit immer

wieder für ärger in der Bevölkerung

sorgte, soll endlich beseitigt werden:

Der Scherbenhaufen bei Volksfesten.

Erstmals wird für das Leichlinger

Stadtfest Ende September ein Glasflaschenverbot

verhängt. Das hat der Rat

in seiner letzten Sitzung einstimmig

beschlossen. Die Politiker stützten sich

dabei auf die guten Erfahrungen andernorts.

Das Flaschenverbot erstreckt

sich weiträumig auf die gesamte Festmeile

sowie auf die Funchalbrücke, die

Stadtparks und das Wupperufer.

Leichlingen

Leverkusen

ERNsT MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG uND sEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

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Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Er hatte wohl einiges befürchtet,

als die letzte Ratssitzung

bevor stand. Der Bürgermeister

reklamierte Klarheit für die

stadtparkbebauung. Einigermaßen

zufrieden wird er wohl

gewesen sein. Aber der streit

schwelt weiter.

Nachdem eigentlich schon seit

Monaten alles klar schien, gab

es immer wieder Bedenken und

änderungswünsche. Zuletzt wollte

die CDU die totale Abkehr von der

Rösrath

Diese Parkanlage ist seit Monaten

Zankapfel der Politik.

Parkbebauung und stattdessen einen

Lebensmittelmarkt am Wupperufer

sowie eine neue Markthalle

am Brückerfeld und noch mehr. Und

stellte im Rat einen entsprechenden

Antrag: Abkehr vom Park.

Auch der Architekt war schon

sauer, kam dann aber als Beobachter

in die Ratssitzung und erlebte, wie

der CDU-Antrag mit 20 zu 9 Stimmen

abgewiesen wurde. Der Rat steht

also zu seinen Beschlüssen

Erwartungsgemäß fand das bei

LOKALES

Kommt nun die Stadtpark-Bebauung?

der CDU Fraktion keinen Anklang.

Rainer Hüttebräucker wertete die Innenstadtpläne

als „Luftschlösser“ und

fand viel Zustimmung damit. Ob jetzt

Ruhe einkehrt?

Schon steht ein weiterer Streitpunkt

zur Debatte. Den gibt es allerdings

mit der Bezirksregierung.

Die will die Größenordnung des

geplanten Edeka-Marktes an der

Straßenkreuzung Trompete so nicht

bewilligen. Sie will das 1.800-qm-

Vorhaben um 1.000 qm eindampfen.

Neu im Programm:

Gewerbesauger

GL&Lev kontakt 04/12

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26

LOKALES

LEVERKUSEN

Eine Geldanlage

für die umwelt

Das Interesse war riesig: Innerhalb

von zweieinhalb Tagen

ist das neue Einlage-Produkt

der Sparkasse Leverkusen, der

Energie-Sparkassenbrief „Lev-

Ever-Green”, mit einem Volumen

von 2 Mio. Euro abverkauft worden.

Zwischen 500 und 25.000

Euro konnten Interessenten mit

einem jährlichen Zinssatz von

2,75 % und einer Laufzeit von

fünf Jahren fest anlegen. Diese

Einlagen werden ausschließlich

für umwelt- und klimaschonende

Vorhaben in Leverkusen und der

Region verwendet werden. So

erhielt z.B. die städt. Bielertsporthalle

als erstes Projekt von den

Partnern Sparkasse, Stadt und

EVL eine Photovoltaikanlage.

Baukosten: 100.00 Euro, Nennleistung

45,6 Watt.

GL&Lev kontakt 04/12

Leichlingen

Leverkusen

REINHARD BuCHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: reinhard.buchhorn@stadt.leverkusen.de

WIRTsCHAFTsFöRDERuNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die Fußball-Abteilung

Bayer 04 hat es in diesen

Tagen nicht leicht.

Dachschaden im stadion und

Krach mit der Nachbarschaft.

Die Kunststoffmischung des Arena-Dachs

hielt einer Sicherheitsprüfung

nicht stand und verlangte

einen Austausch der Dachelemente.

Aus Brandschutzgründen. Und dann

brach der Friede mit den Nachbarn,

Rösrath

Dachschaden und Lärm

machen Bayer zu schaffen

die den Spiellärm und das Geschrei

der Fans nicht länger ertragen wollen.

Bayer 04 kam fast schuldlos in

die Bedrouille. Versprach aber in jeder

Hinsicht Besserung. Freitagabendspiele

sollen möglichst vermieden, die

Lautsprecher-Durchsagen gedämpft

werden. Man will miteinander reden.

Kleiner Trost: Mit dem internationalen

Wettanbieter Betfair gibt’s einen neuen

Premium-Sponsor (Bild oben links).

Rat will einen neuen

Bahnhof in Wiesdorf

Fast einstimmig hat der Stadtrat den

Neubau eines Bahnhofgebäudes

für Leverkusen-Mitte gefordert. Die

Deutschen Bahn will das alte Gebäude

abreißen, wenn für den Rhein-

Ruhr-Express (RRX) ein neues Gleis

in Leverkusen-Mitte verlegt werden

muss. Ein neues Bahnhofsgebäude

am Eingang zur Stadtmitte sei in

Wiesdorf unverzichtbar, hieß es.

Standortbotschafter

feierten Einjähriges

Anfang 2011 war die Idee geboren

worden, jetzt kamen in Schloss Morsbroich

rund 60 der inzwischen fast

80 „Standortbotschafter“ zu ihrem

ersten Jahresempfang zusammen,

um Erfahrungen auszutauschen und

neue Botschafter zu begrüßen; darunter

Jochen Fehn (Direktor Lindner

Hotel), Stefanie Nerius vom TSV Bayer

04 und Dr. Norbert Schöngen (MVZ

synlab GmbH). Standortbotschafter

engagieren sich für die Stadt und machen

Werbung für sie außerhalb.

Für Ehrenamtler

Für Inhaber von Ehrenamtskarten

gibt es in Leverkusen neuerdings zwei

neue Rabatt-Partner: Das Lindner Hotel

und Optiker Heicken.

Wirtschaftsbeirat der Sparkasse

hat zwei neue Mitglieder

Werner Baumann (Finanzvorstand Bayer AG) und Dr. Frank Obermaier (Geschäftsführer

Wirtschaftsförderung Leverkusen) erhielten am 2. Juli in der

Sitzung des Wirtschaftsbeirates ihre Aufnahmeurkunden vom Vorstandsvorsitzenden

der Sparkasse Leverkusen Manfred Herpolsheimer. Damit ist der Beirat

auf 24 Mitglieder angewachsen. Ziel des 2003 gegründeten Beirats ist es,

repräsentative Leverkusener Mittelständler und Unternehmer an einen runden

Tisch zu bekommen, um sich zu aktuellen Themen auszutauschen. Sparkassenchef

Herpolsheimer sagte: „Es macht mich sehr stolz, dass unser Wirtschaftsbeirat

eine für Leverkusen einmalige feste Instanz geworden ist”


Die CHEMPARK-sommeraktion

geht in die dritte Runde: Wie

in den beiden Vorjahren lobt

der Chemiepark-Betreiber

CuRRENTA am standort Leverkusen

wieder 10.000 Euro aus.

ir freuen uns, mit der Som-

„Wmeraktion Projekte in unserer

Nachbarschaft zu fördern. Dabei haben

wir uns in diesem Jahr einiges Neue

einfallen lassen”, hat CHEMPARK-

Leiter Dr. Ernst Grigat angekündigt. In

Das Klinikum

baut seine

Kompetenz für

Herzpatienten aus

Das Leverkusener Klinikum hat investiert

und damit seine Kompetenz weiter

ausgebaut. Seit Mai gibt es dort

eine ganz spezielle Notaufnahme für

Patienten mit Brustschmerzen. Akute

Brustschmerzen kündigen häufig

einen Herzinfarkt an und müssen

schnell behandelt werden.

400.000 Euro hat die Klinik für diese

neue Einheit ausgegeben, die

mit sechs Betten als Spezialklinik

für Diagnostik und Behandlung von

Herz-Kreislauf-erkrankungen an die

Medizinische Klinik 1 angegliedert

ist. 250.000 Euro wurden über eine

Spende finanziert.

LEVERKuSEN

CHEMPARK Sommeraktion

„Nachbarschaft gewinnt”

10.000 Euro sind im Jackpot

diesem Jahr nämlich können sich nicht

nur eingetragene Vereine, sondern

auch private Gruppen wie Freundeskreise,

Nachbarschaften oder Sport-

Klubs um den „Jackpot” bewerben.

Die Sommeraktion 2012 läuft

außerdem nicht mehr allein im Internet.

Wie in den Vorjahren stimmen

die Besucher der Internetseite www.

nachbarschaft-gewinnt.de zwar per

Online-Voting weiter über die Projekte

ab. Darüber hinaus aber müs-

sen die Jackpot-Anwärter in drei

Spielrunden Teamgeist beweisen und

fleißig Punkte sammeln. Das Motto

der Sommeraktion heißt: „Erkenn die

Worte, back ‘ne Torte, Buzzer packen,

Jackpot knacken.” Auf die fünf

Gewinner warten Preisgelder in Höhe

von 3.500 Euro, 3.000 Euro, 2.000

Euro, 1.000 Euro und 500 Euro.

Und so läuft die Sommeraktion

im Einzelnen ab: Interessierte

Gruppen aus der Nachbarschaft des

LOKALES

CHEMPARK müssen jeweils mindestens

sechs Mitglieder und ein gemeinsames

Projekt haben, für das sie sich

einsetzen und um einen Geldgewinn

kämpfen wollen. Mit diesem Projekt

können sie sich noch bis Mitte Juli unter

www.nachbarschaft-gewinnt.de

bewerben. Ab dem 16. Juli heißt

es dann, so viele Unterstützer wie

möglich zur täglichen Online-Stimmabgabe

zu aktivieren. Gleichzeitig

beginnt die erste Spielrunde („Erkenn

die Worte”): Ein Team-Mitglied muss

im Internet möglichst schnell zehn

CHEMPARK-typische Begriffe erraten,

die von Kindern in kurzen Video-Clips

umschrieben werden.

Für die 15 Teams mit den kürzesten

Rate-Zeiten und den meisten

Internet-Stimmen gilt es am 11. August,

in der zweiten Spielrunde („Back

‘ne Torte”) den längsten Kuchen abzugeben.

Die XXL-Kuchen werden in

der Rathaus-Galerie öffentlich präsentiert,

bewertet und anschließend

der „Leverkusener Tafel” übergeben.

Zum Finale am 1. September treten

die besten fünf Bewerber („Buzzer

packen – Jackpot knacken”) in

einem live moderierten Ratespiel vor

Publikum in der Rathaus-Galerie gegeneinander

an. eb

Dieser EM-Ball kommt aus Dormagen

Wochenlang stand er bei der

Fußball-Europameisterschaft im

Blickpunkt, aber kaum jemand achtete

besonders darauf: Auf den Ball

von adidas, der aus dem Rheinland

stammt. „Tango 12“ heißt das Modell

und ist zwei Jahre lang mit Rohstoffen

von Bayer MaterialScience

in Dormagen erarbeitet worden. In

acht Ländern musste die ganz spezi-

elle Textiloberfläche (Impranil) des

Balles, die sich wie Jeansstoff anfühlt,

in Spiel- und Labortest erstmal

überzeugen. Was gelang. Die

Oberfläche glänzt nicht mehr, matt

liegt im Trend. Auch die Farben sind

neu. Eine spezielle Klebeschicht von

Bayer schützt vor Nässe. Selbst bei

starkem Regen steigt sein Gewicht

höchstens um 0,1 Prozent. Für die

Spieler bedeutet das: Optimale

Ballkontrolle bei jedem Wetter. Der

„Tango 12“ wird auch in der Bundesliga,

der Champions League, in

den USA und in Argentinien eingesetzt.

Schon seit der Weltmeisterschaft

1986 in Mexiko entwickeln

adidas und Bayer MaterialScience

gemeinsam Fußbälle. eb

GL&Lev kontakt 04/12

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28

LOKALES LEVERKuSEN

Das Thema Fachkräftemangel

bewegt zur Zeit

viele Gemüter. Die Gäste

des 5. Mittelstandsdialogs

der WfL hörten deshalb

gespannt zu, welche Tipps

ihnen da geboten wurden.

Bei feinem Fingerfood und

erlesenen Weinen aus

dem Bestand der neuen

Trendlocation VIINI in

der BayArena.

EVL-Chef Menzel warnt:

„Wir werden behindert”

Mit einem drastischen Appell

hat sich der neue Chef der

Energieversorgung Leverkusen

(EVL), Rolf Menzel, an die Politik

gewandt: „so laufen wir geben

die Wand“, warnte er auf einer

gemeinsamen Pressekonferenz

mit der IHK Köln.

menzel, bis Ende letzten

Jahres Landrat im Rheinisch

Bergischen Kreis,

sieht die Umsetzung

der Energiewende äußerst kritisch. Die

permanente Neuordnung des Energiemarktes

durch ständig neue Regularien

mache sowohl den Energieversorgern

als auch den Unternehmen der Region

große Probleme: „Das ist unvorstellbar.

Was hier passiert, ist gut gemeint,

aber es ist nicht gut. Es behindert uns

in unseren Prozessen.“ Seine Forderung

an die Bundespolitik: „Der Staat

soll uns endlich mal zwei Jahre in Ruhe

lassen. Wir brauchen Konstanz“. Menzel

will Planungssicherheit für die EVL,

aber auch für die private Wirtschaft.

GL&Lev kontakt 04/12

Unterstützung bekam er dabei

von Vertretern der IHK und Dr. Roman

Milczarek, Vice President der in

Leverkusen ansässigen TMD Friction

Holdings GmbH. Die energieintensive

Produktion von Bremsbelägen sei

besonders negativ betroffen von den

Energiepreiserhöhungen und den unsicher

gewordenen politischen Rahmenbedingungen,

sagte Milczarek.

Wobei Menzel betont: „Den Strom

verteuert haben nicht die Energieversorger,

sondern der Staat.“

Der Appell von EVL, IHK und Unternehmen

richte sich nicht gegen

den Atomausstieg an sich, sondern

gegen den mangelhaften Maßnahmenkatalog:

„Jetzt auch noch die

fossilen Brennstoffe abzuschaffen –

das geht nicht“, wendet sich Christi

Degen gegen die Planungen, in NRW

auch den Braunkohleabbau zu reduzieren.

„Wir sollten uns zur Braunkohle

bekennen“, fordert die IHK-

Geschäftsführerin (Abt. Innovation

und Umwelt).

Unternehmen sollten

vor allem auch nach

innen attraktiv wirken

Da waren die Wirtschaftsförderer

sogar selber leicht

überrascht: Ihr 5. Mittelstandsdialog,

diesmal in den neuen

VIINI-Clubräumen der BayArena,

war mit fast 100 unternehmern

eindrucksvoll besucht.

WfL-Boss Dr. Frank Obermeier

hatte zum Thema „Verantwortung

des Unternehmers für Mitarbeiter

und die Gesellschaft“ eingeladen

und fand hoch interessierte Zuhörer

für seine fachkundigen Referenten

und Beispiele aus der Praxis.

Es ging auch hier um die Beseitigung

des Fachkräftemangels. Vor

allem auch nach innen attraktive

Arbeitgeber haben da eine Chance.

Hilfestellung geben Qualifizierungsprogramme.

Ein erstes Seminar findet

am 5. September bei der IHK Leverkusen

statt.

Warnen vor Preisexplosion und unsicheren Rahmenbedingungen in der Energieversorgung

(v.l.n.r.): Leverkusens Kämmerer Rainer Häusler, EVL-Chef Rolf Menzel, Christi Degen (IHK

Köln), Eva Babatz (IHK Leverkusen) und Dr. Roman Milczarek, Vice President TMD Friction

Holdings.

Die Stadt hat 10% Energien gespart

Laut aktuellem Energiebericht hat die Stadt Leverkusen 2010 mit über

10 % erkennbar weniger Energien verbraucht. Erstmals sind alle Kindertagesstätten

gelistet sowie Gebäude über 1.000 qm. Es halfen optimierte

Gebäudeleittechnik, Controlling und Kommunikation.


NEU

NACHBARSCHAFFT AUSBILDUNG.

CHEMPARK – hier gibt es für junge Menschen klare Ziele.

Die Unternehmen im CHEMPARK beschäftigen mehr als 45.000 Mitarbeiter an den drei Standorten

Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Sie bilden auch viele junge Menschen in spannenden Berufen

aus – jährlich über 2.000 Fachkäfte. Damit bekommen diese nicht nur eine gute Ausbildung, sie erhalten vor

allem eine gute Perspektive für das weitere Leben. Auch das macht den CHEMPARK zu einem attraktiven

Partner.

Currenta GmbH & Co. OHG

CHEMPARK

51368 Leverkusen

www.chempark.de

Das CHEMPARK-Magazin

unter www.chempunkt.de

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LOKALES WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

Standortvorteil Leverkusen

Büroflächen: Leverkusen rückt mehr und mehr in den Fokus von Dienstleistern

Gewerbetreibende schätzen schon

lange die zentrale Lage, die attraktiven

Gewerbegebiete und die

kompakte Stadtstruktur Leverkusens.

Als Büromarkt wird die Stadt allerdings

noch nicht wahrgenommen. Die

Nähe zu den Büromarktzentren Köln

und Düsseldorf sowie die anstehende

Entwicklung auf der neuen bahnstadt

opladen rücken Leverkusen mehr und

mehr in den Fokus von Dienstleistern.

Ein Beispiel ist die Zusammenlegung

von Abteilungen des Versicherers

pronova BKK aus Köln und Düsseldorf

in Leverkusen. Zum Jahreswechsel

wurden an der Friedrich-Ebert-Straße

1.200 m2 angemietet.

Das Immobilienmarktforschungsunternehmen

Bulwien Gesa hat für

das Jahr 2011 einen Gesamtbüroflächenumsatz

von 11.500 m2 ermittelt.

Dieser Wert liegt leicht über dem Jahresdurchschnittswert

der letzten zehn

Jahre, wenn die Sondereinflüsse im

GL&Lev kontakt 04/12

Jahr 2007 außer Acht gelassen werden.

Die Leerstandsrate liegt 2011

bei 6,1 Prozent und damit auf dem

niedrigsten Stand seit 2002. Als Neumieter

traten auf dem Leverkusener

Büromarkt 2011 im Wesentlichen

unternehmensnahe Dienstleister

(Kanzleien, Praxen, Ingenieurbüros)

und Unternehmen aus der IT-/ Kommunikationsbranche

auf.

Die aktuelle Auswertung des WfL-

Büromarktmonitorings für 2011 lässt

erkennen, dass im Wesentlichen kleinere

Einheiten bis 250 m 2 gefragt waren.

Drei Objekte in der Größenordnung

zwischen 400 m 2 und 1.100 m 2

wurden vermietet. Hauptsächlich

waren mittlere bis gehobene Ausstattungen

nachgefragt, also Flächen

in modernen Gebäuden und Neubauten

mit guter bis repräsentativer,

technisch moderner Ausstattung. Die

Spitzenmieten lagen bei den modernen

Büroflächen stabil bei bis zu 10

Euro/m 2 , die Durchschnittsmiete bei

etwa 8,50 Euro/m 2 .

Dabei hat der Standort offensichtlich

weniger Einfluss auf den Mietpreis

als die Ausstattung. So werden

für gut ausgestattete Büroflächen

in Nebenzentren oder Gewerbegebieten,

wie beispielsweise der Schusterinsel

in Opladen, genauso hohe

Mietpreise aufgerufen wie in den Innenstadt-

oder Zentrumslagen in der

City, in Opladen oder in Schlebusch.

Eine gute Erreichbarkeit, die Ausstattung

und ein ansprechendes Umfeld

spielen bei der Wahl des Standortes

eine genauso große Rolle wie eine

zentrale „Adresse“. Mit einem attraktiven

Büroflächenangebot kann

Leverkusen dank der günstigen Lage

im Rheinland und der hervorragenden

Anbindung zu einer interessanten Alternative

für Büronutzer werden, die

von einem zentralen Standort aus

aktiv sein wollen.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen

regelmäßig unsere „Flächen des

Monats“ vorstellen. Wir helfen Ihnen

auf der Suche nach dem richtigen

Objekt in Leverkusen gerne weiter!

Weitere Flächen und Immobilien finden

Sie online im Einzelhandelsflächenoder

Gewerbeflächenkataster auf

unserer Homepage:

www.wfl-leverkusen.de

Zentral in Leverkusen gelegenes

bebautes Gewerbegrundstück

(11.100 m2 ). Bebaut ist das Grundstück

mit einem Bürogebäude (902 m2 Bürofläche und 237 m2 Keller), einer

Halle (6.381 m2 Gesamtnutzfläche)

sowie einem großen Magazin.

Kaufpreis: 1,5 Mio. Euro zzgl.

Kaufnebenkosten. Ihr WfL-Kontakt:

Achim Willke, Tel. 0214 / 8331-40;

willke@wfl-leverkusen.de

Letztes, freies Grundstück im

Gewerbegebiet Theodor-Adorno-

Straße. Grundstücksgröße 3.008 m2 ,

GRZ: 0,4. GFZ: 0,8. Das im Stadtteil

Steinbüchel gelegene Gewerbegebiet

ist im Besitz der WfL GmbH.

Die Fläche ist planungsrechtlich

gesichert, voll erschlossen und kann

direkt veräußert werden. Ihr WfL-

Kontakt: Dieter Roeloffs,

Tel. 0214 / 8331-60;

roeloffs@wfl-leverkusen.de

414 m2 attraktive Bürofläche mit

Wupperblick im Gewerbegebiet

Schusterinsel/Brückenstraße in

Leverkusen-Opladen. Wahlweise

kann auch eine reduzierte Fläche

von 303 m2 angeboten werden.

Ihr WfL-Kontakt: Achim Willke,

Tel. 0214 / 8331-40;

willke@wfl-leverkusen.de

Vier moderne Ladenlokale in der

Fußgängerzone in Opladen in zentraler

A-Lage, zwischen 100 m2 und

140 m2 Verkaufsfläche. Die Flächen

können auch zu größeren Einheiten

zusammengelegt werden. Ihr WfL-

Kontakt: Rainer Bertelsmeier,

Tel. 0214 / 8331-30;

bertelsmeier@wfl-leverkusen.de


mit freundlicher unterstützung der

Einzelhandel: Spitzenlagen sind gefragt

Großes Interesse an nicht integrierten Standorten in Gewerbegebieten und gut frequentierten Ausfallstraßen

Neben aktuellen Entwicklungen

auf dem Büromarkt umfasst das

WfL-Monitoring auch die Entwicklungen

am Leverkusener Einzelhandelsmarkt.

Nach den zahlreichen Veränderungen

auf dem Leverkusener

Einzelhandelsflächenmarkt durch die

Eröffnung der Rathaus-Galerie in

der City im Februar 2010 und damit

einhergehend der Neuansiedlung

und einigen Umzügen von Filialisten,

wurde im Folgejahr eine deutliche Beruhigung

in der Nachfrage nach Zentrumslagen

verzeichnet. So wurden

hauptsächlich kleinere Einzelhandelsflächen

bis 100 m2 Verkaufsfläche

neu vermietet. Ein Grund sind die eingeschränkten

Möglichkeiten für großflächige

Einzelhandelskonzepte in der

Stadt Leverkusen. In den zentralen

Einzelhandelsbereichen von Opladen

und Schlebusch stehen hauptsächlich

kleinteilige Einheiten bis maximal

300 m 2 zur Verfügung. Zwar bestand

2011 große Nachfrage nach den

rund 800 m 2 großen Fachmarktflä-

Popp & Kloos jetzt

auch in Leverkusen

Kürzlich konnte die WfL den Leverkusener Standortbotschafter Michael

Kloos mit Sohn Manuel Kloos im neuen Büro in Leverkusen-Schlebusch

begrüßen. Seit 25 Jahren ist das Kölner Unternehmen mit dem Schwerpunkt

Gewerbeimmobilien bereits am Markt.

Die neue Leverkusener Niederlassung mit 68 m2 Bürofläche ist derzeit mit

zwei Mitarbeitern besetzt. Das Team „Kloos-WfL“ konnte bereits vielen

Unternehmern auf der Suche nach einer neuen Heimat in Leverkusen passgenau

weiterhelfen.

WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

chen, allerdings beschränkt sich das

Interesse fast ausschließlich auf nicht

integrierte Standorte in Gewerbegebieten

und auf gut frequentierte Ausfallstraßen.

Dieses Angebot besteht

in Leverkusen jedoch nicht. Gut erreichbare

und großzügige Flächenangebote

in den Zentrumslagen wurden

hingegen nicht nachgefragt. Im Fall

der City C liegt dies nicht an der Lage,

sondern an der renovierungsbedürftigen

Bausubstanz. Leider ist hier die

Erkenntnis zum Handeln noch nicht

bei allen Beteiligten ausgeprägt.

Bei Neuvermietungen konnten

2011 Mieten von 30 Euro/m 2 erzielt

werden. Diese beschränken sich auf

die Spitzenlagen am Wiesdorfer Platz

in der City und beinhalten nicht die

Rathaus-Galerie. In Opladen und in

Schlebusch wurden Mieten von bis zu

IMPREssuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Redaktion: M. schmitz, B. schulz

Tel. 0214 / 83 31-55 /-25

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de

LOKALES

22 Euro/m 2 erreicht. Die Durchschnittsmiete

in diesen beiden Nebenzentren

liegen bei 10 bis 15 Euro/m 2 . In den

sonstigen Stadtteilen lagen die Mietpreise

bei Neuvermietungen 2011

je nach Größe und Ausstattung der

Flächen zwischen 6 und 10 Euro/m 2 .

Insgesamt war 2011 in Leverkusen,

wie auch in anderen Städten,

eine Konzentration der Einzelhandelsflächennachfrage

fast ausschließlich

auf die wenigen Spitzenlagen in den

Zentren erkennbar. Dies gilt insbesondere

für den filialisierten Einzelhandel.

Kleinteilige Flächen in den Nebenlagen

waren deutlich schwerer zu

vermieten. Einzelne positive Ansätze

waren insbesondere in Opladen zu

erkennen, wo sich einige Facheinzelhandelsangebote

in den Nebenlagen

angesiedelt haben.

GL&Lev kontakt 04/12

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LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

GL&Lev kontakt 04/12

„Botschafter“ für RheinBerg

Die RBW startet Offensive

zur Wirtschaftsförderung

Eine neue Imagekampagne

für den Wirtschaftsstandort

Rheinisch-Bergischer Kreis

hat die Rheinisch-Bergische

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH (RBW) in Bergisch

Gladbach entwickelt. Mit einer

grünen „Eintrittskarte für den

Kreis“ will sie Investoren, unternehmen

und Fachkräfte auf den

standort aufmerksam machenr

Wir möchten vor allem Unternehmen,

Fachkräfte und Absolventen

von Hochschulen ansprechen.

Um dies zu erreichen, haben wir die

sogenannte „Green-Card“ für den

Rheinisch-Bergischen Kreis entwickelt“,

sagt RBW-Geschäftsführer Dr.

Erik Werdel.

Als erste Maßnahme der Kampagne

wirbt eine neu gestaltete

Image-Broschüre mit der grünen Eintrittskarte.

Dazu konnte die RBW 16

Unternehmerinnen und Unternehmer

frei nach dem Vorbild der Leverkusener

Wirtschaftsförderung als rheinisch-bergische

Standortbotschafter

gewinnen, die die grüne Karte im Bild

überreichen und dabei die Qualitäten

des Kreises und ihre eigenen Gründe

für die Standortwahl darstellen.

Den Anfang machen Siegfried

Reddel (Mediterana) und Joachim

Wissler (Schloss Bensberg), die die

ausgezeichneten Möglichkeiten für

entspanntes Business vertreten. Außerdem

werben Peter Barlog (Barlog

plastics GmbH, Overath) und Holger

Kirchhof (OSMAB Holding AG, Rösrath)

mit qualifizierten Arbeitskräften.

Politiker machten sich in Jülich schlau

Der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V., dem u.a. die Oberbürgermeister

der Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie die Landräte des

Rhein-Erft-Kreises, des Rhein-Kreises Neuss, des Rhein-Sieg-Kreises,

des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises angehören, hat

sich mit seiner Tagung im Forschungszentrum Jülich ein eindrucksvolles

Bild von der exzellenten wissenschaftlichen Arbeit vor Ort gemacht.

Wissenschaftler erforschen in Jülich u.a. die gesamte Bandbreite der

heute bekannten Optionen zur Gewinnung von Energie aus fossilen

und erneuerbaren Quellen sowie zu ihrer Umwandlung und Speicherung.

Unser Bild zeigt die Teilnehmer.

Für innovative und kreative Ideen

stehen Fritz Roth und Claudia Göbel

(Pütz-Roth Bestattungen und Delphin

Technology AG, beide Bergisch Gladbach).

Die Kompetenzen des Kreises,

insbesondere in der Automotive-

Branche, belegen Michael Hedderich

(Federal Mogul Burscheid GmbH) und

Ralf Laufenberg (RLE International

Gruppe, Overath). Susanne Bresse

(Bresse GmbH, Kürten) und Markus

Wißkirchen (Hotel Wißkirchen,

Odenthal) werben für den Tourismusstandort

mit Tradition. Die perfekte

Infrastruktur und die optimale

Anbindung begeistern Axel Mantsch,

(TENTE Rollen GmbH) und Michael

Wisniewski (Bornemann GmbH, beide

Wermelskirchen). Frank Schmitz

(Kronenberg Profil GmbH) und Dr.

Sandra von Möller (Bäro GmbH &

Co. KG, beide Leichlingen) loben die

gute Unterstützung durch die Kommunen

und die RBW. Und natürlich

fehlen auch Marc und Willibert Krüger

nicht mit dem Zitat: „Die Jungen

laufen schneller, aber die Alten kennen

die Abkürzungen“. „Wir haben

uns sehr über die Unterstützung der

Unternehmen in der Region gefreut“,

so Werdel weiter. „Das belegt eine

Verbundenheit mit dem Standort, die

aus Sicht eines Wirtschaftsförderers

durch nichts zu ersetzen ist.“

Geschäftspartner und Kunden der

Standortbotschafter können nun mithilfe

der Broschüre von den Qualitäten

des Rheinisch-Bergischen Kreises

überzeugt werden. Dazu stellt die

RBW zusätzlich eine echte grüne Visitenkarte

im Scheckkarten-Design her,

die an Interessierte verteilt werden

kann. Die RBW plant außerdem den

Standort auf Fachmessen, Hochschultagen

und Absolventenkongressen zu

präsentieren. Erstmals eingesetzt wird

die Kampagne bei Messeauftritten in

Köln (Dialogmesse), Wuppertal (WiN)

und München (Expo Real).


Frischer Wind bei den Bergischen Bautagen

Neue Standmodule für die Aussteller. Eine Marktanalyse für neue Impulse.

Alle Informationen auf einen Blick zusammengefasst in einer Service-Mappe.

Bereits seit 17 Jahren sind die Bergischen

Bautage Anlaufstelle für

das Bauhandwerk und Immobiliengewerbe

aus dem Rheinland und dem

Bergischen. An zwei Tagen im Herbst stellt

die Baubranche ihre Produkte und Dienstleistungen

mitten in der Bergisch Gladbacher

Innenstadt vor. Vom Handwerksbetrieb

aus der Region bis hin zum großen

Hersteller ist jeder willkommen – und es

lohnt sich. Auf der Messe kommen nicht

nur Aussteller und Besucher miteinander

ins Gespräch, die Bergischen Bautage sind

vor allem eine starke Verkaufsmesse. Die

Kauf- und Investitionsbereitschaft der circa

40.000 Besucher ist überdurchschnittlich

groß. Hier werden seit vielen Jahren direkt

vor Ort erfolgreich Aufträge generiert.

Am 27. und 28. Oktober 2012 werden

die Bergischen Bautage erstmals von der

Blickfang Messebau GmbH durchgeführt.

Der neue Organisator präsentiert natürlich

auch einige neue Ideen. Allerdings ist für

die Veranstalter besonders wichtig: „Wir

müssen die Bautage nicht ein zweites Mal

erfinden“, so Patrick Esser, Blickfang Messebau

GmbH. Der Erfolg der letzten Jahre

27. & 28.OKT

BERGISCH GLADBACH

200 Aussteller

40.000 BesuCHer

soll weiter ausgebaut werden. „Wir werden

neue Impulse setzen, noch stärker auf

die Bedürfnisse aller Beteiligten – Aussteller

wie Besucher – eingehen und deren

Zufriedenheit weiter steigern“, beschreibt

Jörg Fetha, Organisator der Bergischen

Bautage, seine Vision. Dazu wird in diesem

Jahr eine umfassende und detaillierte

Marktanalyse der Bergischen Bautage

durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage

werden dazu genutzt, die genauen

Wünsche von Ausstellern und Besuchern

zu identifizieren und noch besser umzusetzen.

Welche Services für die Aussteller

können noch verbessert werden? Welche

Branchen oder Angebote nutzen die Besucher

am stärksten? Diese Fragen wollen

die Bergischen Bautage fundiert beantworten

können, um für Aussteller und

Besucher dieses Messeevent noch erfolgreicher

zu machen.

Optisch mal was anderes

Auch für die Augen haben sich die Verantwortlichen

etwas Neues überlegt. Neben

einer Modernisierung des Logos und des

Internetauftrittes, wurde auch an die Ge-

staltung der Stände gedacht. Neue mobile

Messestände als Indoor- oder Outdoorversion,

passende Rollup Displays und

weitere Module wurden individuell für die

Bautage entwickelt. So wird den Ausstellern

die Arbeit erleichtert und durch die

modulare Vielfalt werden die Unternehmen

sehr flexibel in der Gestaltung ihres

eigenen Messeauftritts – sowohl hinsichtlich

der Größe als auch des individuellen

Looks.

Service rundum

Damit man bei den Details nicht den

Überblick verliert, erhalten alle Interessenten

eine Service-Mappe. Hier finden sich

alle Informationen rund um die Standmodule

und die weiteren Dienstleistungen.

Bei Fragen zur Organisation und Planung

steht Jörg Fetha Ihnen gerne als Ansprechpartner

zur Verfügung.

BLIcKFAnG Messebau GmbH

Waltherstraße78

51069 Köln

Telefon: 0221-96 97 91 51

info@bautage.de

GL&Lev kontakt 04/12

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SERVICE BuSINESS

1100 neue Arbeitsplätze in den letzten zwei Jahren

Der Köln/Bonn Airport bleibt

der Jobmotor in der Region

Der Köln Bonn Airport bleibt der Jobmotor in der Region. Mehr als 1.100 neue Arbeitsplätze

sind in den vergangenen zwei Jahren am Flughafen Köln/Bonn entstanden, ein

Plus von 9 Prozent im Vergleich zu 2009. Das geht aus der aktuellen Arbeitsstättenbefragung

am Köln Bonn Airport hervor. Damit sind hier innerhalb der letzten 10 Jahre

mehr als 3.800 Arbeitsplätze entstanden, ein Zuwachs von 40 Prozent. Insgesamt

arbeiten 13.375 Menschen in 128 Betrieben am Airport. Auch bei der Flughafengesellschaft

stieg die Zahl der Beschäftigten um 19 auf 1.829 Mitarbeiter.

GL&Lev kontakt 04/12

Die Fracht macht

am Airport den

großen Umsatz

Trotz einiger Turbulenzen

im Luftverkehr hat der

Köln Bonn Airport 2011 eines

seiner bislang besten

Wirtschaftsergebnisse erzielt.

Auch die Verkehrszahlen

entwickelten sich in einem

schwierigen politischen

und wirtschaftlichen Umfeld

insgesamt gesehen positiv.

Michael Garvens, Vorsitzender der

Geschäftsführung der Flughafen

Köln/Bonn GmbH, sagte bei der

Präsentation der Jahresbilanz 2011: „Unser

nun schon 10 Jahre währendes Geschäftsmodell

mit den beiden Säulen Low-Cost-

und Frachtverkehr hat sich auch 2011 wieder

bewährt“. Die Umsatzerlöse stiegen auf

271,5 Millionen Euro, der Gewinn beträgt

10 Millionen Euro. Bescheidener fiel die Entwicklung

der Passagierzahlen aus, die mit

9,63 Millionen leicht unter dem Vorjahresniveau

liegen.

Einer der wesentlichen Gründe für den

Fluggast-Rückgang um 2,3 Prozent sei die

im Januar 2011 eingeführte Luftverkehrssteuer.

Die für 4,8 Millionen Fluggäste erhobene

Ticketsteuer betrug für die Airlines

am Köln Bonn Airport im vergangenen Jahr

39,6 Millionen Euro. Sie hat sich in Köln/

Bonn mit seinem hohen Anteil an Low-

Cost-Verkehr und innerdeutschen Flügen

besonders negativ ausgewirkt. Der Airport

bilanziert allein dadurch für das Jahr 2011

10 Millionen Gewinn

Die Umsatzerlöse des Airports lagen 2011

bei 271,5 Millionen Euro, plus 0,5 Prozent

zum Vorjahr. Besonders das Non-Aviation-Geschäft,

also Parken, Gastronomie

und Shops, hat sich mit 83,6 Millionen

Euro und plus 2,8 Prozent positiv entwickelt.

Hier haben sich die Erträge seit 2002

verdoppelt, der Anteil am Gesamtumsatz

liegt bei 31 %. Der Jahresüberschuss beträgt

10 Millionen Euro, ein Plus von 6,6

Millionen Euro zum Vorjahr. Das operative

Geschäftsergebnis 2011 ist mit 71,5 Millionen

Euro das beste seit 10 Jahren, ein Plus

von 20,6 %zum Vorjahr.

einen Verlust von 400.000 Passagieren und

6 Millionen Euro Umsatz. Viele Low-Cost-

Kunden seien auf andere Verkehrsträger

umgestiegen oder ins benachbarte Ausland

ausgewichen. Auch die Streckenstreichungen

von Air Berlin, der zweitgrößten

Passagier-Airline am Flughafen, habe Wirkung

gezeigt. Air Berlin hat 2011 am Köln

Bonn Airport fast 490.000 Passagiere weniger

befördert. Neue Airlines wie Air France,

Air Arabia Maroc und German Sky sowie

das Aufkommen auf neuen Strecken wie

Bari, Pisa und Marrakesch haben allerdings

einen Großteil der Verluste kompensiert.

Auf Rekordkurs war dagegen die Fracht.

Das Volumen erreichte mit 743.000 Tonnen

ein Plus von 13 Prozent. Damit hat sich

die Fracht am Köln Bonn Airport deutlich

besser als der Markt entwickelt (Bundesdurchschnitt

plus 4,7 Prozent).

In das Jahr 2012 blickt der Flughafen-

Chef „mit gedämpften Erwartungen“. Er

rechnet wieder mit 9,6 Mio.Passagieren

und einem Plus von 4 % bei der Fracht. eb


Für Musiker und Veranstalter kann es demnächst finanziell

kompliziert und schwierig werden, wenn sich die GEMA mit

iher Gebührenerhöhung durchsetzt.

Wut und Verzweiflung machen

sich bei Tausenden von Club-, Diskotheken-

und Musikkneipenbesitzern

breit: Grund ist die GEMA, die neue

Tarife durchsetzen will.

BuSINESS

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband

(DeHoGa) hat darauf

mit scharfen Worten reagiert. In

einer Pressemitteilung heißt es: Die GEMA

„missbrauche ihre Monopolstellung für eine

radikale Tarifreform“.

Die neuen Tarife für Musikveranstaltungen,

die nach dem Willen der Verwertungsgesellschaft

bereits am 1. Januar 2013

in Kraft treten sollen, betreffen die gesamte

Branche. Insbesondere auf die Clubs und

Diskotheken sowie Musikkneipen kommen

Erhöhungen von bis zu 2.000 Prozent und

mehr zu. „Viele Musikveranstaltungen in

Gastronomie und Hotellerie werden danach

nicht mehr finanzierbar sein“, erklärte

DEHOGA-Präsident Ernst Fischer in Berlin.

Für eine mittelgroße Diskothek steigen

demnach die GEMA-Gebühren von 28.000

auf 174.000 Euro im Jahr. Für Clubs und Diskotheken

liegen die Erhöhungen zwischen

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Die GEMA will mehr Gebühren –

Die Musik-Szene ist entsetzt

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Wenn Bergisch,

dann Lüderich.

400 bis 600 Prozent pro Jahr. Musikkneipen

werden mit Steigerungen von über

2.000 Prozent belastet, sagt die DeHoGa.

Aber auch viele Live- und Tonträgermusikveranstaltungen

in Hotels und Gaststätten

würden sich um über 100 Prozent

verteuern. „Das sind existenzgefährdende

Erhöhungen. Betriebe werden schließen

müssen. Arbeitsplätze gehen verloren“,

mahnte Fischer. „Deshalb darf diese so genannte

Tarifreform nicht kommen.“ Die immensen

Tarifsteigerungen gefährden auch

Schützenfeste und Karnevalssitzungen.

Die GEMA vertritt die Nutzungsrechte von

Komponisten, Textdichtern und Verlegern,

die als Mitglieder in ihr organisiert sind. Seit

über 50 Jahren sind die Bundesvereinigung

der Musikveranstalter und der DEHOGA

Bundesverband Vertragspartner der GEMA.

Jedes Jahr verständigten sich beide Seiten

auf akzeptable Tariferhöhungen.

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GL&Lev kontakt 04/12

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36

SERVICE BuSINESS

EGGERT Aufzüge expandiert und präsentiert Aufzug-Hightlight:

Mit dem Dom durchs Domhotel

Auf Erfolgskurs ist das Unternehmen

Eggert Aufzüge in Troisdorf. Vor einem

Jahr wurde die Niederlassung in

Essen eröffnet, am 1. Juni folgte mit

der Niederlassung in Frankfurt die

Expansion ins Rhein-Main-Gebiet.

Schon länger hatte der erfolgreiche

Mittelständler mit dem Rhein-Main-

Gebiet geliebäugelt. Mit der jüngsten

Expansion bietet das Troisdorfer Unternehmen

für individuellen Aufzugsbau (maßgeschneiderte

Wartungspakete, 24-Std.-

Bereitschaft, Störungsbeseitigungen und

Modernisierungen auch an Fremdanlagen)

seine Dienste fortan von Rhein und Main

bis ins Ruhrgebiet an. Traditionell setzt man

bei Eggert Aufzüge nicht auf Katalog-Ware

sondern auf individuelle, moderne und bei

Bedarf auch ganz spezielle Lösungen. Dass

das Unternehmen sein Handwerk bestens

versteht, sehen ab sofort täglich die Gäste

Allzu schnell ist die Rede von

Preisblasen am Immobilienmarkt –

auch hierzulande. Der europäische

Vergleich durch LBS Research zeigt,

dass wir in Deutschland trotz wieder

gestiegener Immobilienpreise

von der Gefahr eines überhitzten

Marktes weit entfernt sind. Denn

in den Nachbarländern sind Eigenheime

teils deutlich teurer.

Der europäische Vergleich zeigt: Trotz

zuletzt wieder gestiegener Immobilienpreise

sind wir in Deutschland

von der Gefahr einer Preisblase weit entfernt.

Wie LBS Research nach Auswertung

GL&Lev kontakt 04/12

In die Rhein-

Main-Region

expandiert

Detlef Eggert

aus Troisdorf.

einer der Kölner Top-Adressen, dem noblen

Le Méridien Dom Hotel direkt am Kölner

Dom. Im laufenden Hotelbetrieb wurde die

gesamte Aufzugsanlage ausgebaut, behindertengerecht

umgebaut, mit hochwertigen

verglasten Schacht- und Kabinentüren

ausgestattet und auf den Stand modernster

Aufzugstechnik gebracht: Mit 1,6 Meter pro

Sekunde gleitet die Aufzugsanlage für bis

zu 20 Personen komfortabel durch die Etagen

und sorgt mit neuer Steuerung für eine

bessere Verfügbarkeit für die Fahrgäste. Der

Innenausbau ist hier das absolute Highlight:

Der Kölner Dom, von einem Künstler in die

Spiegelwand eingearbeitet!

Von außen schlicht –

von innen mit hochwertigen

Materialien ausgestattet:

Das Dom-Relief

im Wandspiegel trifft im

Kölner Dom-Hotel auf

modernste Aufzugtechnik

„Made in Troisdorf.“

So teuer sind Wohnhäuser

in den Nachbarländern –

Deutschland scheint stabil

einiger Staaten mit landesweiten

Preisdaten

mitteilt, kosteten Einfamilienhäuser

2011 fast

überall deutlich mehr als

in Deutschland.

Luxemburg ragt

mit einem Durchschnittspreis von knapp

540.000 Euro klar heraus. Aber auch in

den unmittelbaren Nachbarländern Belgien,

Niederlande und Frankreich liegen die Preise

für Eigenheime zwischen gut 280.000

und 330.000 Euro, also 35 bis fast 60 Prozent

höher als hierzulande (vgl. Grafik).

Die mit Abstand deutlichsten Preiskorrekturen

gab es nach Auskunft der LBS in

jüngster Zeit in Irland, wo – ähnlich wie

in einigen südeuropäischen Ländern – im

Gefolge der Krise nicht nur der Neubau

drastisch eingebrochen, sondern auch die

vielzitierte „Preisblase” geplatzt ist. Die

durchschnittlichen Kaufpreise fielen auf der

grünen Insel von ihrem Höchstwert Ende

2006 (mit über 300.000 Euro) um über

40 Prozent auf rund 175.000 Euro nur fünf

Jahre später. Damit sind die Hauspreise dort

letztes Jahr erstmals wieder unter das deutsche

Niveau gesunken.

In allen anderen untersuchten Vergleichsländern

hat es dagegen in den letzten

Jahren keine besonders großen Immobilienpreiskorrekturen

gegeben. Deshalb

sind die Objekte etwa in den Niederlanden

und Großbritannien – bis in die 90er Jahre

hinein noch die großen „Vorbilder” für

preisgünstiges Bauen – nach einem mehr

als zehnjährigen Auftrieb immer noch über

20 bis 40 Prozent teurer als hierzulande.

Nicht berücksichtigt wurden allerdings die

Preisdifferenzierungen nach Regionen.

Deutschland, vor gut anderthalb Jahrzehnten

noch „Europameister” bei den

Hauspreisen, hat über viele Jahre ein absolut

stabiles Preisniveau bewahrt.


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� Ärztlicher Direktor: Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

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SERVICE tOuRISmuS

17.000 Gesichter auf einer Boeing verewigt

Mit einem weltweit einzigartigen Kunstobjekt bedankt sich Turkish Airlines bei ihrer Belegschaft für

den wirtschaftlichen Höhenflug der letzten Jahre. Die Gesichter von 17.000 Mitarbeitern wurden auf

einer Boeing 737-800 verewigt. Allein das Fotoshooting dauerte vier Monate. Über 20 Techniker

waren eine Woche lang beschäftigt, den Rumpf des Fliegers auf einer Fläche von 400 qm mit Spezialfolien

makellos zu überziehen. Als fliegendes Kunstwerk ist die Maschine nun ein Jahr lang rund

um den Globus unterwegs zu ausgewählten Destinationen. Darunter ist auch der Airport Köln /Bonn.

Trotz Krise:

Deutsche

Urlauber geben

wieder mehr

Geld aus

GL&Lev kontakt 04/12

Das Urlaubsbudget der

Deutschen zeigt sich von

der europäischen Finanz-

und Wirtschaftskrise unbeeindruckt.

Im Gegenteil.

Dieses Jahr werden die

deutschen Urlauber mehr

Geld als in den vergangenen

Jahren für ihre Sommerferien

aus geben.

Dies ergab eine repräsen-

tative Studie zur Reise-

planung 2012, die im

Auftrag der Europ Assistance

in sieben europäischen

Ländern mit insgesamt

3.500 Befragten

durchgeführt wurde.

Danach bezahlen die Deutschen

durchschnittlich für einen

Sommerurlaub inklusive

Fahrt, Unterbringung, Essen

und Aktivitäten am Urlaubsort

2.472 Euro (2011: 2.243 Euro). Das sind 10%

mehr als 2011 und sogar 26% mehr als in

2010. Im europäischen Vergleich (Minus 1%

ggü. dem Vorjahr) steigen in Deutschland die

Urlaubsausgaben am deutlichsten. Damit

gewinnen die Deutschen erstmals den Europameistertitel

als spendabelste Urlauber.

Die Reiselust der Europäer ganz allgemein

ist jedoch deutlich gedämpft. Nur 58

Prozent (2011: 66%) der Europäer planen

für 2012 einen Sommerurlaub. Am reisefreudigsten

zeigen sich die Franzosen mit

70 Prozent und die Italiener mit 63 Prozent.

Die Deutschen (55%) gehören im europäischen

Vergleich eher zu den Reisemuffeln

in diesem Jahr.

Die deutschen Urlauber sind am liebsten

zu Gast in Europa. 81 Prozent der Deut-

schen und 79 Prozent der Europäer planen

für diesen Sommer eine Reise innerhalb Europas.

Ferner setzt sich der Aufwärtstrend

für Reisen im Inland fort. Deutschland bleibt

mit 33 Prozent (2011: 32%), das beliebteste

Reiseziel der Deutschen.

Die Nachfrage nach Reisen außerhalb

Europas sinkt dagegen weiterhin: Nur 13

Prozent der Bundesbürger verreisen diesen

Sommer auf einen anderen Kontinent.

Der Abwärtstrend bei Fernreisen hält damit

weiterhin an. Nur 10 Prozent der Europäer

wollen die schönste Zeit des Jahres außerhalb

Europas verbringen. Dabei bleiben die

beliebtesten Reiseziele der Deutschen im

europäischen Ausland Spanien (11%) und

Italien mit 9 Prozent.

Es folgen Österreich (7%) und Skandinavien

(4%). Die Wahl der Urlaubsziele belegt:

Deutsche verbringen ihren Urlaub am liebsten

am Meer (71%), nur 12 Prozent planen

einen Städteurlaub.

Erholen und Zeit mit der Familie verbringen

– Im Sommerurlaub wollen

Deutsche sich ausruhen und erholen.

Für nahezu zwei Drittel der

Und ewig lockt das Meer -

ob an Spaniens Festlandküste,

auf Mallorca oder

auf den Kanarischen Inseln.

Breite Sandstrände und

sauberes Wasser. Spanien

bleibt der Deutschen liebstes

Urlaubsziel.


deutschen Sommerurlauber (65%) steht die Erholung im Mittelpunkt.

Damit liegen sie mit den Belgiern an der europäischen

Spitze. Nur 53 Prozent der Spanier und 56 Prozent der Franzosen

fahren in die Ferien, um Ruhe und Erholung zu finden.

Für 24 Prozent der Deutschen und 36 Prozent der Briten bedeutet

Erholung, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen.

Für gerade einmal 21 Prozent der Deutschen besteht der ideale

Sommerurlaub aus dem Kennenlernen fremder Kulturen. Bei den

Erlebnisreisen geraten die Deutschen mit 32 Prozent sogar ins

europäische Hintertreffen. Die abenteuerlustigsten Urlauber sind

die Franzosen: 43 Prozent wollen im Urlaub etwas erleben und

entdecken.

Die eigene Sicherheit ist für die Deutschen nach wie vor ein

wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Urlaubsplanung. Das Risiko

terroristischer Anschläge spielt immerhin für 50 Prozent (2011:

49%) eine zentrale Rolle bei der Auswahl des Urlaubsortes.

Gesundheitsrisiken am Urlaubsort beschäftigen 42 Prozent der

Urlaubsplanenden in Deutschland.

Bei 42 Prozent der Deutschen fließt in ihre Urlaubsplanung

eine mögliche Bedrohung durch soziale Unruhen im Urlaubsland

in die Entscheidung mit ein. Nicht nur im Vorfeld, sondern

auch während der Reise ist es für die Bundesbürger wichtig, gut

abgesichert zu sein. Dies ergab die Umfrage nach den größten

Befürchtungen im Urlaubsort. 44 Prozent der Deutschen sorgen

sich darum, dass sie oder Familienangehörige am Ferienort

krank werden. 35 Prozent der Befragten haben Angst, im Urlaub

bestohlen zu werden und 34 Prozent fürchten sich vor einem

Unfall mit dem Transportmittel.

Das Europ Assistance Urlaubsbarometer erscheint dieses Jahr

zum zwölften Mal in Folge und verfolgt periodische Einstellungen

zum Urlaub in Europa auf einer Langzeitbasis.

Urlaub an Nord- und Ostsee

Wann darf sich ein Ort

eigentlich Seebad nennen?

Nicht jeder Ort, der an der See liegt, darf sich automatisch „Seebad“

nennen. Um dieses Prädikat zu erhalten, müssen strenge

Kriterien erfüllt werden. Dazu gehört nicht nur die Lage an der

Küste. Weitere wichtige Faktoren sind die Luft- und Wasserqualität

sowie die Infrastruktur am Ort. Hierauf weist die Arbeitsgemeinschaft

der deutschen Seebäder hin.

Um sich mit dem Titel „Seebad“ schmücken zu können, darf

die Ortsmitte nicht weiter als zwei Kilometer vom Strand entfernt

liegen. Die Luftqualität muss die Erholung und Genesung der

Reisenden unterstützen. Diese Eigenschaft wird in regelmäßigen

Gutachten nachgewiesen. Das gleiche gilt für die Qualität des Badewassers.

Auch hierfür müssen anerkannte Seebäder entsprechende

Analysen vorlegen. Um sich Seebad nennen zu dürfen,

ist es außerdem notwendig, dass mindestens ein Kurarzt am Ort

niedergelassen ist. Und schließlich muss ein Seebad über eine

touristische Infrastruktur und weitere Freizeitangebote verfügen

- wie zum Beispiel Strandpromenaden, Parks und Wanderwege.

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SERVICE

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SERVICE GOLF

GL&Lev kontakt 04/12

BMW Open auf Gut Lärchenhof ein

Der Engländer Danny Willett (24, Bild links) hat die BMW International Ope

im Stechen gegen Marcus Fraser (Australien) gewonnen und sich das Sieg

Landsmann Andrew Marshall wurde nur Zwölfter, schlug aber auf der 17

schuss einen BMW 640i Gran Coupé im Wert von rund 120.000 Euro. Insg

hen auf dem von Jack Nicklaus entworfenen Championship Course, auf d

zwei Jahren wieder ausgetragen werden.

Schloss Georghausen

Charity Cup des Rotary-Clubs

Brutto

1. Stefan Neumann, 33 Punkte

2. Jérome Scribe und Dr. Gregor Findeis, 26 Punkte

(alle Georghausen)

Netto

1. Jérome Scribe, 39 Punkte

2. Klaus-Dieter Hungerkamp, 39 Punkte

3. Christiane Scribe, 38 Punkte

(alle Georghausen)

10.000 Euro Erlös gingen an den Förderverein der

LVR-Schule am Königsforst.

Golf-und Land-Club Köln

merck Finck & Co.-turnier

Brutto

1. Oliver Westerbeek (Leverkusen) 27 Punkte

2. Maik Stockmann (G&LC Köln) und

Thomas Allofs (Hummelbachaue), je 24 Punkte

Netto gesamt: (HCP bis 16,4)

Siegfried Reddel, 40 Punkte und

Maik Stockmann, 37 Punkte, (beide G&LC Köln)

bis 24,5

Timo Kuckelberg (Lüderich) 42 Punkte

ab 24,6

Ernst Vleer (Lüderich) 38 Punkte

Clostermanns hof

Audi Quattro Cup der Stein-

Gruppe, Vierer-Auswahldrive

Brutto

1. Malte Alberts / Hendrik Stoffel, 38 Punkte

(Clostermanns Hof)

2. Stefan Seick / Paul Todd, 29 Punkte

(Velderhof/Clostermanns Hof)

Netto

1. Detlef Schwittay / Dirk Arnold-Petrou; 42 Punkte

(Georghausen)

2. Manfred und Ute-Brigitta Wucherpfennig, 42 Punkte

(Clostermanns Hof).

Die Netto-Sieger fahren zum Final-Turnier


voller Erfolg

n 2012 im Golf Club Gut Lärchenhof bei Pulheim

er-Preisgeld in Höhe von 333.330 Euro gesichert.

. Spielbahn ein Ass und gewann mit dem Kunstesamt

56.700 Zuschauer verfolgten das Gescheem

die BMW-Open wegen des Erfolges auch in

Der Turnier-Sieger und sein Präsident von links: René Friedrich und Max-Wilhelm Böntgen

Jugendförderverein Golfclub Clostermanns Hof

Vision 2018 – Bundesliga

Eindrucksvolle Unterstützung finden

Jugendmannschaften im Golfclub

Clostermanns Hof durch den Jugendförderverein

und Sponsoring der Steingruppe

und MBS

Logistics mit

Sitz in Köln.

Der Förderverein

ist eine gemeinnützige Institution,

die sich im Jahr 2005 gründete und Kinder

und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr

ohne Rücksicht auf Zugehörigkeit zu einem

Golfclub fördert. Jungen und Mädchen

werden z.B. ganzjährig trainiert. Und so

unterstützt dieser Verein ganz wesentlich

GOLF

Schloss Georghausen

spielt jetzt in

der 2. Bundesliga

auch die positive Entwicklung im Kinderund

Jugendgolf am Clostermanns Hof. Dabei

entstand das Projekt „Bundesliga 2018“.

Für den Verein eine Vision, aber mit klarem

Ziel: Jugendgolf

soll auf höchstem

Niveau ge-

7x entlang der A4!

spielt und der

Club damit auf

nationaler Ebene

respektabel repräsentiert werden. Jungen

und Mädchen aller Altersklassen sind jederzeit

zum Schnuppern und Probetraining

willkommen.

Infos unter www.jugendfoerderverein.eu

SERVICE

Die Senioren-Mannschaft des Golfclubs

Schloss Georghausen ist in Aachen aus der

Regionalliga West der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften

in die 2. Bundesliga

aufgestiegen und gehört jetzt zu den besten

24 Teams in Deutschland. Umsichtig

von Kapitän Klaus-Peter Schumacher geführt,

konnten sich die Georghausener gegen

sieben weitere Mitbewerber durchsetzen.

Das Turnier wurde erst am 2. Play Off

Loch entschieden. Thomas Röhrich machte

dort den Aufstieg mit einem 300 m Abschlag

und einem 5 m Birdieputt klar.

Golfclub am Lüderich

Preis des Präsidenten

Brutto Gesamt

1. René Friedrich, 27 Punkte

2. Fred Kasprick, 26 Punkte

3. Karl-Heinz Rohr, 25 Punkte

Netto Gesamt

1. Franz-Josef Rothermund, 48 Punkte

2. Gero Tober, 45 Punkte

3. Tanju Franzen, 44 Punkte

Von links: Johannes Steckel Geschäftsführer MBS Logistics,

Britta Rossin 2. Vorsitzende Jugendförderverein,

Detlef Fesser 1. Vorsitzender Jugendförderverein,

Michael König Großkundenbetreuer SteinGruppe

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SERVICE ENERGIE

Bayer Leverkusen förderte den Rekord: Mit einem bemannten Solarflieger nach Marokko

Sie wollen

demnächst

nur mit

Solarenergie

rund um die

Erde fliegen

Nach erfolgreichen Testflügen,

wie dem ersten internationalen

Flug von Solar Impulse

von der Schweiz nach Belgien

und Frankreich im Jahr 2011,

sollte jetzt ein 48-stündiger

Flug als weiterer Test vor der

Weltumrundung dienen. Und

der Versuch gelang. Der Solar-

Impulse-Flieger überquerte auf

seiner 2.500 Kilometer langen

Flugroute die Pyrenäen und das

Mittelmeer und ging schließlich

bravourös in Marokko nieder.

GL&Lev kontakt 04/12

Ohne einen Tropfen Treibstoff die

Welt umrunden, angetrieben allein

von der Kraft der Sonne: Was sich

wie ein Wunschtraum anhört, soll im Jahr

2014 Wirklichkeit werden – dank Materialien

von Bayer MaterialScience.

Das Schweizer Solar-Impulse-Team hat

das erste bemannte Solarflugzeug entwickelt,

das in der Lage ist, Tag und Nacht

ohne Treibstoff zu fliegen. Die Projektinitiatoren

Bertrand Piccard und André Borschberg

wollen damit zeigen, welch enormes

Potenzial neue Technologien für Energieeffizienz

und erneuerbare Energien haben.

Bayer MaterialScience ist seit 2010 offizieller

Partner des Projekts. Mehr als zwei

Dutzend Forscher arbeiten derzeit schon

in den deutschen Laboratorien des Unternehmens

in Leverkusen, Dormagen und

Krefeld-Uerdingen an Produkt- und Technologielösungen

für Leichtbau und Ener-

Bertrand Piccard (54, Bild), entstammt einer Forscher-Dynastie,

die Höhen und Tiefen unseres Planeten erobert hat.

Zu Bertrand Piccards eigenen Leistungen gehört die erste

Weltumrundung in einem Ballon. Der Luftfahrer, Psychiater

und Redner von Weltrang steuerte den Flieger von Madrid

nach Rabat in Marokko. 12.000 Solarzellen brachten die

vier Elektromotoren (mit jeweils 10 PS) an Bord auf eine

Geschwindigkeit von rund 70 km/h.

gieeffizienz. Jetzt gab es mit dem Flug nach

Marokko ein weiteres großartiges Ergebnis.

Bertrand Piccard und André Borschberg lösten

sich dabei bei einer Zwischenlandung

in Madrid ab.

Mit der Zwischenlandung in Spanien

wollten die Flieger zusätzliche Erfahrung

bei der Zusammenarbeit mit internationalen

Flughäfen gewinnen. Außerdem sollten

die Integration des Prototyps in den regulären

Flugbetrieb und die Wartungslogistik

trainiert werden. In einem Flugzeug mit der

Spannweite einer großen Verkehrs-maschine

(63,40 Meter) und nicht schwerer als ein

Mittelklassewagen (1.600 Kilogramm), das

schon vorher erste Langstreckenflüge bei

Tag und Nacht erfolgreich bewältigt hatte.

Das Ziel der Forscher von Bayer Materiel-

Science ist es, einen zweiten Solar-Impulse-

Flieger zu bauen, der noch stabiler und mit

leichteren Materialien ausgestattet ist als

sein Vorgänger. Sie wollen ein Cockpit konstruieren,

das nicht mehr als 20 Kilogramm

wiegt, aber trotzdem die enormen Temperaturunterschiede

in der Luft sicher aushält.

Der aktuelle Flug im Juni fiel mit dem Beginn

der Arbeiten an dem weltweit größten

Solarkraftwerk in der Region Ouarzazate in

Marokko zusammen. Bis 2020 soll dort eine

Solarstromleistung von mindestens 2.000

Megawatt erzielt werden, die mittelfristig die

Einsparung von 3,7 Millionen Tonnen CO 2

ermöglichen werden. eb


75 Jahre Autohaus Hillenberg:

Feiern Sie mit uns!

15. September 2012:

Das große Jubiläum

mit der neuen A-Klasse,

Musik, Infos und Unterhaltung

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Tag

mit uns am Gudrunweg zu feiern.

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt!

Gewinnen Sie ein Jahr lang attraktive Preise.

Wie Sie beim Hillenberg- Jubiläumskalender

teilnehmen können, erfahren Sie im Internet

unter www.hillenberg.de oder direkt bei uns.

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SERVICE FREIzEIt

GL&Lev kontakt 04/12

Grillen wir heute?

Was man unbedingt beachten sollte

Wenn die

Temperaturen steigen

ist es Zeit, den

Grill wieder hervorzuholen.

Denn zu

einem gelungenen

Sommer gehören

für viele Deutsche

Würstchen und Steak

vom Rost einfach

dazu.

Wird der Holzkohlegrill angeworfen,

setzt die Mehrzahl der Deutschen

auf Hilfsmittel. Das zeigt

eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag

von CosmosDirekt. Ergebnis: Bei mehr

als jedem Zweiten kommen Grillanzünder

und -paste zum Einsatz. Papier oder einen

Blasebalg nutzen jeweils 16 Prozent. Einige

greifen jedoch auch zu riskanteren Hilfsmitteln:

Rund jeder Zehnte nimmt Spiritus;

ein Prozent verwendet sogar Benzin, zum

anzünden. Auch wenn viele Deutsche auf

gefährliche Brandbeschleuniger verzichten,

kommt es immer wieder zu Zwischenfällen.

Bundesweit rund 4.000 Grillunfälle verzeichnet

die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin

jedes Jahr, etwa 500 mit

besonders schweren Verletzungen.

„Ein Grillunfall kann dauerhafte gesundheitliche

Folgen haben. Damit man sich

dann nicht auch noch Gedanken über finanzielle

Fragen machen muss, ist eine private

Unfallversicherung empfehlenswert“,

sagt Sabine Kreutzer-Martin, Versiche-

rungsexpertin von CosmosDirekt. Unfälle

in der Freizeit sind nicht durch die gesetzliche

Unfallversicherung abgesichert. Und

die Krankenversicherung zahlt zwar für Arzt

und Krankenhaus, kommt aber nicht für die

Folgekosten durch bleibende körperliche

Schäden auf. Damit es erst gar nicht zu Unfällen

kommt, sollten Grillfans einige Regeln

beachten.

Tipp 1: Benutzen Sie einen standsicheren

Grill, der das Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“

(GS) trägt.

Tipp 2: Der Grill sollte auf feuerfestem

Untergrund und im Windschatten stehen.

Wichtig ist auch der ausreichende Sicherheitsabstand

zum Beispiel zu Büschen und

Bäumen oder zu brennbaren Stoffen wie

Tischdecken.

Tipp 3: Verwenden Sie sichere, feste Grillanzünder,

keine gelartigen Grillpasten oder

flüssigen Brandbeschleuniger. Denn wird

zum Beispiel Spiritus auf die glimmende

Kohle gegossen, kann es zu einer gefährlichen

Verpuffung kommen.

Tipp 4: Vor dem Anwerfen des Gasgrills

unbedingt prüfen, ob alle Anschlüsse dicht

sind und den Verbindungsschlauch vor Hitze

schützen.

Tipp 5: Damit im Ernstfall keine Zeit verloren

geht, Löschmittel in Griffweite aufbewahren

– zum Beispiel einen Eimer mit

Wasser, Sand oder einen Feuerlöscher.

Tipp 6: Gerät Fett in Brand, keinesfalls

mit Wasser löschen. Das kann eine Stichflamme,

eine sogenannte Fettexplosion,

verursachen. Dem Feuer muss Sauerstoff

entzogen werden, zum Beispiel durch das

Schließen des Deckels.

Tipp 7: Erst wenn die Kohle vollständig

ausgekühlt ist, darf sie entsorgt werden.

Wer es eilig hat, sollte die Glutreste mit ausreichend

Wasser ablöschen.

Tipp 8: Achten Sie darauf, dass Kinder

genügend Abstand zum Grill halten und

lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt in der

Nähe spielen.

Tipp 9: Grillhandschuhe und Grillzangen

schützen gegen schmerzhafte Fettspritzer

auf der Haut.

Tipp 10: Wenn es doch zu einer Verbrennung

kommen sollte: Kühlen Sie die

verbrannten Stellen sofort für zehn bis 15

Minuten mit Wasser, das nicht kälter als 15

Grad Celsius ist, und ziehen Sie einen Arzt

hinzu. Bei größeren Verbrennung unbedingt

sofort zum Arzt.


Wie neu – aber günstiger

Lutz Stohr bietet mit Sebworld.de

Büromöbel auf dem zweiten Markt an

Mit der Abwicklung einer Liegenschaft

eines großen IT-Konzerns in München

fing alles an: Die komplette Einrichtung

der Büros von rund 2.400 Mitarbeitern stand zur

Verwertung und läutete für Unternehmer Lutz

Stohr eine Erfolgsgeschichte ein: Wickelte er früher

Standardverwertungen etwa von Pfandhaus- und

Insolvenzwaren ab, hat sich Stohr seit 15 Jahren

zunehmend auf Büromöbel spezialisiert.

Heute ist Unternehmer Stohr mit

seinem Internetportal Sebworld.de

ein Experte für hochwertige Büromöbel

auf dem zweiten Markt. „Wir

sind in Deutschland unangefochten

die Nummer 1“ sagt Stohr und verrät

sein Erfolgsrezept: Keine „Einwegmöbel“

aus dem Möbeldiscount sondern

ausschließlich hochwertige Büroeinrichtungen

von USM Haller über Cassina

bis Thonet und Wilkhahn finden

den Weg in seine vier Standorte und

den großen Online-Fachhandel. Vom

hochwertigen Stuhl für den Wartebereich oder

und Schranksystemen zur Aktenverwahrung über

Theken, Sideboards, Dekoration und Bürobeleuchtung

bis zum kompletten Vorstandsbüro reicht seine

Palette. Dabei unterscheidet Lutz Stohr genau:

„Uns haftet kein klassischer Second Hand-Ruf an,

sondern bringen hochwertige Büroeinrichtungen

auf den zweiten Markt. Echte Büroklassiker verlieren

im Gegensatz zu Discountmöbeln in der Regel

kaum an Wert, manche Klassiker gewinnen sogar

an Wert.“ Das wissen bereits Kunden aus ganz

Europa und natürlich auch Kenner der angebotenen

Marken zu schätzen. 30 Mitarbeiter zählt Lutz

Stohr, die unter anderem in eigenen Werkstätten

und einer Polsterei Büroeinrichtungen derart auf-

arbeiten, dass sie von neuen Einrichtungen nicht

zu unterscheiden sind. Besonders gefragt sei das

Komplettpaket, erklärt Stohr: „Vom Arbeitsplatz

über eine Theke bis zum Geschäftsführungbüro

mitsamt Dekoration und Montage erhält man bei

uns alles aus einer Hand - und das zu einem unschlagbaren

Preis.“

II. Hand

auf über 6.000m²

VITRA, KNOLL, THONET


46

SERVICE mESSE

Rappelvoll

wird es wieder

werden auf

der nächsten

Spielemesse

Mitte August in

Köln.

GL&Lev kontakt 04/12

Die „gamescom“ bricht

wieder mal alle Rekorde

Man muss sicher kein

Prophet sein, um vorhersagen

zu können:

Auch in diesem Jahr

wird die „gamescom“

(15.-19. August) wieder

der absolute Knüller der

rheinischen Messeszene

werden. Vergrößert auf

jetzt 140.000 qm Ausstellungsfläche

und mit

noch mehr Besuchern als

im vergangenen Jahr.

Einen ersten Knallbonbon lieferte die

Koelnmesse bereits mit der Bekanntgabe

des diesjährigen Partnerlandes:

Korea, das weltweit führende Land für Online-

und Browsergames. Der Veranstalter

ließ wissen: „Korea ist aufgrund seiner herausragenden

Stellung für viele europäische

Unternehmen ein sehr attraktiver, zukunftsweisender

Markt. Von diesem Partnerland

profitierten alle Player gleichermaßen.” So

Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der

Koelnmesse GmbH. Und der Besucherandrang

scheint schon jetzt gewaltig. Um die

Einlasssituation so optimal wie möglich zu

gestalten, öffnet die Koelnmesse sogar mit

der Halle 11 als Eingangshalle ein weiteres

Portal; neben den bekannten drei Eingängen

Nord, Süd und Ost. In Halle 11 wird

es keine Kassencounter geben. Privatbesu-

chern mit Vorverkaufstickets – die zudem

bis zu 25 Prozent günstiger sind – wird dort

an allen Tagen exklusiv ein schnellerer Eintritt

in die Messehallen ermöglicht.

Nach PreSale-Aktion, Öffnung des Ticketshops

auf der Homepage und dem

Start des Vorverkaufs beim Ticket-Partner

Saturn hat die gamescom aktuell viermal

mehr Eintrittskarten verkauft, als zum Vergleichsstichtag

(14. Mai) im vorherigen Jahr.

Mehr als 100.000 Zugangs-Codes zum Ticketshop

wurden allein im Rahmen des Pre-

Sale an registrierte Fans verschickt. Mehrere

zehntausend Karten pro einzelne Messetage

wurden schon abgesetzt, die Ticketkontingente

sind begrenzt und speziell am

Samstag sehr begehrt von Besuchern, die

aus weiter Entfernung anreisen. 276.000 Besucher

erlebten die gamescom 2011 in Köln.

„Kulinarik“ ist in

Köln Thema auf

der Busreise-Messe

„Ich bin dabei!“ – das aktuelle RDA-

Workshop-Motto lädt damit nun auch

die Fachbesucher ein, vom 17. bis 19. Juli

vom größten internationalen gruppentouristischen

Order- und Kontaktforum

der Koelnmesse zu profitieren.

Zielgruppe Nr. 1 sind wie stets Busreiseveranstalter

im In- und Ausland.

Zielgruppe Nr. 2 sind Reisebüros – laut

Besucherumfrage positioniert sich der

RDA-Workshop bei diesem Marktsegment

besser denn je.

„Das Angebotsspektrum des RDA-

Workshop – ob Bus, Bus & Flug oder

Bus & Schiff – wird immer innovativer

und facettenreicher. So spricht das

Workshop-Portfolio Reisebüros ebenso

an wie die klassische Zielgruppe der Bustouristik“,

so Karin M. Kohls, Geschäftsführerin

der RDA-Workshop Touristik-

Service GmbH.

Kulinarik, den Themen-Schwerpunkt in

diesem Jahr, sieht man als gemeinsame

Vertriebschance. Ob Bustouristiker oder

Reisebüro: Die Angebots-Kampagne

„Küche und Keller aus der Region – Erlebnisgastronomie“

erschließt optimale

Verkaufschancen.


IMMER IN IHRER NÄHE.

ES GIBT VIEL

ZU ENTDECKEN.

Egal was Sie schon erlebt haben, es gibt noch genug zu entdecken. Der

neue BMW 3er Touring steht Ihnen immer zur Seite und setzt dabei neue

Akzente - die perfekte Kombination aus markentypischer Dynamik, ein unverwechselbares

ästehtisches Design, das Plus an Variabilität sowie einer

umfangreichen Serienausstattung. Sein größerer Innenraum ist vielseitig

nutzbar und stellt sich auch den Ansprüchen moderner, aktiver Fahrer/innen.

In dieser Rolle überzeugt der neue BMW 3er Touring gleichermaßen

als sportlich-elegantes, dynamisches Reisefahrzeug wie auch als komfortables

und geräumiges Fahrzeug im Sport- und Freizeiteinsatz.

FREUDE IST DIE NEUE BMW 3er TOURING.

AB DEM 22. SEPTEMBER BEI UNS ERHÄLTLICH.

Kraftstoffverbrauch innerorts: 9,2 - 5,7 l/100 km, außerorts: 5,5 - 4,0

l/100 km, kombiniert: 6,8 - 4,7 l/100 km, CO2-Emission kombiniert:

159 - 123 g/km; Effizienzklasse: C-A

mESSE

Der Caravan-Salon Düsseldorf –

ist so beliebt wie eh und je

Beim Caravan Salon Düsseldorf vom

25. August bis 2. September sind

die Besucher wieder eingeladen,

die ganze Vielfalt mobiler Freizeit

kennen zu lernen.

Diese Messe für Reisemobile und

Caravans bietet weltweit die größte

Auswahl rund um den mobilen

Urlaub; mit Reisemobilen und Caravans,

Basisfahrzeugen, Zubehör, Ausbauteilen,

Zelten, Mobilheimen und Reisedestinationen.

Die Branche ist wieder im Aufwind,

die Aussichten für das Jahr 2012 sind glänzend.

Direktor Helmut Winkler sagt: „Der

Caravan Salon ist das Trendbarometer der

Branche. Und wir blicken voller Optimismus

nach vorn.“ In den Hallen 9 bis 17 und auf

dem Freigelände der Düsseldorfer Messe

SERVICE

präsentieren sich insgesamt 120 Caravan-

und Reisemobilmarken mit 570 internationalen

Ausstellern. Besonders beliebt sind

nach wie vor teilintegrierte Reisemobile

und Kastenwagen. Durch den Einsatz neuer

Materialien können die Hersteller das Gewicht

reduzieren. Auch immer mehr größere

Reisemobile halten dadurch die Grenze

von 3,5 Tonnen ein, ohne dabei am Komfort

zu sparen. Ungebrochen sind auch die

Bestrebungen der Caravaningbranche, noch

umweltfreundlicher zu werden. Reduzierter

Energieverbrauch, zukunftsweisende Entwicklungen

und Leichtbauvarianten stehen

ganz besonders im Fokus.

Übrigens: Viele Besucher (bis zu 30.000)

reisen im eigenen Wohnmobil an und übernachten

auf rund 2.000 Stellplätzen.

Parallel findet am zweiten Wochenende

(31. August bis 2. September) wieder

die Wander- und Trekkingmesse TourNatur

statt. In Halle 1 präsentieren sich mehr

als 5.000 Wanderdestinationen, während

es in Halle 2 die neueste Ausrüstung für

Wandern und Trekking und dazu fachmännische

Beratung gibt.

GL&Lev kontakt 04/12

47

www.kaltenbach-gruppe.de

Kaltenbach

Gruppe Freude am Fahren


48

SERVICE AutO

Ab September: Ein

neuer BMW-Touring

Mit über 286.000 Besuchern aus mehr

als 35 Ländern war die internationale

Automobil-Ausstellung AMI Auto Mobil

International in Leipzig Anfang Juni

wieder ein voller Erfolg. Mit mehr als

80 Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren.

Darunter das Debut des neuen

BMW 3er Touring, der zu der erfolgreichste

Baureihe der Welt im Premium-Segment

gehört. Den ersten BMW

Touring gab es 1988, als erster Kombi

mit einem sportlich-eleganten Design.

Seit 1975 haben nun fast vier Millionen

Menschen in Deutschland einen BMW

3er gekauft. Jeder zweite in 2011 zugelassene

BMW 3er war ein Touring. Das

Modell ist besonders im Flottengeschäft

beliebt – knapp 70 % der BMW 3er Reihe

machte der Touring in 2011 aus. Der

BMW 3er Touring kommt ab September

in den Handel. Preise: Benziner ab

34.800 Euro (bis 41.000 Euro), Diesel ab

32.300 Euro (bis 46.000 Euro).

GL&Lev kontakt 04/12

Ob in der Stadt, fernab der Straße

oder beim Familienausflug – der

neue Mercedes GLK überzeugt mit

einer Kombination aus Dynamik,

Komfort und Sicherheit. Auch dank

der Motoren, die der Dynamik einerseits

und der Umwelt andererseits

Rechnung tragen.

Der neue GLK hat ein umfangreiches,

höchst attraktives Fascelifting hinter

sich. Äußerlich und innerlich. Und

eben auch dank modernster Diesel- und

Benzinaggregaten. Die 4- und 6-Zylinder-

Motoren sind kraftvoll (mit 143 bis 306 PS),

dennoch leise und beeindrucken mit weiter

optimierten Emissions- und Verbrauchswerten.

Der Kraftstoffverbrauch wird vom

Weniger Ecken, weniger Kanten,

schon fast elegant abgerundet und

mit ganz neuen Rädern – so zeigt

sich die neue Mercedes-Benz-Generation

des GLK. Der geschmackvoll

überarbeitete Kompakt-SUV steht

seit Juni beim Händler.

Die Merkmale des neuen GLK:

Dynamik, Komfort und Sicherheit

Werk kombiniert mit 5,5 bis 8,6 Litern auf

100 km angegeben.

Die neue Generation GLK setzt sichtbar

Maßstäbe auch im Komfortbereich. Mit

einem Einpark-Assistenten, einem Spurhalte-System

und einem Warner für den

„toten Winkel“. Außerdem ist erstmalig

eine 360-Grad-Kamera zu haben, die den

GLK in der Draufsicht zeigt. Das hilft überall

dort, wo Überblick gefragt ist. Und: Optional

mahnt den Fahrer ein Aufmerksamkeits-

Assistent, bei Müdigkeit eine Pause einzulegen.

Zwei Modelle haben Heckantrieb

und liegen im Preis bis zu 38.000 Euro, alle

anderen haben Allradantrieb und kosten ab

42.000 Euro aufwärts. Der GLK hatte im

April in New York seine Weltpremiere.

Kaum zu glauben – es ist tatsächlich ein Jaguar

Auch das gibt es seit ein paar Wochen: Einen Jaguar als Kombi. Der elegante Luxuslaster

Jaguar XF Sportbrake gab soeben auf der AMI Leipzig sein Deutschland-Debüt. Er ist ab

sofort bei den deutschen Jaguar Vertriebspartnern bestellbar und wird zum Spätherbst ausgeliefert.

Der Aufpreis zu einer vergleichbar motorisierten XF Limousine beträgt 2.650 Euro.


1996 hat Audi mit dem A3 das

Segment der Premium-Kompakten

eröffnet – jetzt rollt die dritte Generation

des Erfolgstyps an den Start.

Auf dem Genfer Automobilsalon

hatte der Neue erst kürzlich

Weltpremiere.

Der neue A3 ist ein Hightech-Automobil

voller Innovationen in allen Bereichen.

Versionen mit Hybrid-, und

alternativen Antrieben wie Erdgas- und Audi

e-gas-Antrieb befinden sich in der Entwick-

AutO

Der neue AUDI

A 3 ist da –

und so leicht

wie noch nie

lung. Noch 2012 wird eine Version mit dem

besonders effizienten 1.6 TDI-Motor in den

Markt starten, die lediglich 3,8 Liter Diesel/100

km verbraucht, entsprechend 99 g/CO 2 .

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Die Audi ultra Leichtbautechnologie verhilft

der attraktiven Karosserie des Dreitürers

zu niedrigem Gewicht – gegenüber dem

Vorgänger ist der A3 um bis zu 80 Kilogramm

leichter geworden. Das Fahrwerk

ist sportlich-agil abgestimmt. Die Motoren

sind kraftvoll und zugleich höchst effizient,

der Innenraum bietet ein Ambiente stilvoller

Dynamik. Bei den Fahrerassistenzsystemen

hält der neue A3 ein Portfolio an Technologien

bereit, das die Maßstäbe im Segment

neu definiert.

Der neue Audi A3 rollt mit drei Vierzylindern

an den Start, die alle von Grund auf

neu entwickelt sind. Die beiden TFSI und

der TDI schöpfen aus 1,4, 1,8 und 2,0 Liter

Hubraum. Die Leistung beträgt 90 kW (122

PS), 132 kW (180 PS) und 110 kW (150 PS).

Im Vergleich zum Vorgängermodell ist der

Verbrauch um circa 12 % zurückgegangen.

Der neue Audi A3 startete im Frühjahr in

den Verkauf, erste Auslieferungen an Kunden

erfolgen im Sommer. Sein Grundpreis

mit dem Einsteiger-Motor, der gegen Jahresende

folgt, wird in Deutschland 21.600

Euro betragen.

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GL&Lev kontakt 04/12

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50

SERVICE GAStRONOmIE

Gaststätten geben sich optimistisch

Auch in der Gastronomie ist der

Aufschwung abgekommen

Nach einem erfreulichen Winterhalbjahr

bleibt das Gastgewerbe auch für

den Sommer 2012 optimistisch.

Zu diesem Ergebnis kommt der

jüngste Branchenbericht des Deutschen

Hotel- und Gaststättenverbandes

(DEHOGA Bundesverband).

Der allgemeine Wirtschaftsaufschwung,

sinkende Arbeitslosenzahlen

und die Ankurbelung der

Binnennachfrage sorgen für bessere Zahlen

in Gastronomie und Hotellerie. „Die Branche

ist gestärkt aus der Wirtschaftskrise

hervorgegangen“, erklärte Präsident Ernst

Fischer in Berlin. Nach einem Rekordwert in

2011 ist die Zahl der Übernachtungen im

1. Quartal 2012 noch einmal deutlich gestiegen.

Auch in der Gastronomie ist der

Aufschwung angekommen.

Die robuste

Binnennachfrage

und die insgesamt

günstigen Witterungsverhältnisse

GL&Lev kontakt 04/12

sorgen dafür, dass 75,6 Prozent der Unternehmen

ihre Lage als gut bzw. befriedigend

beurteilen. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung

kann die Gastronomie wieder mit der

Hotellerie aufschließen. So hielten gut zwei

Drittel der Unternehmer (64,0 Prozent) ihre

Umsätze stabil oder bauten sie sogar aus.

Das ist der beste Wert seit dem Winterhalbjahr

2006/07. Steigende Kosten bei Lebensmitteln

und im Energiebereich haben

jedoch auch hier dafür gesorgt, dass die Erträge

bei fast der Hälfte der Unternehmen

gesunken sind. Vor diesem Hintergrund ist

es äußerst positiv zu sehen, dass die Investitionsneigung

und die Beschäftigungsentwicklung

nahezu stabil blieben.

Für die Sommermonate geben sich Gastronomen

und Hoteliers optimistischer als

vor einem Jahr. 82,5 Prozent der Gastronomen

erwarten für die Zeit bis September

stabile oder sogar bessere Geschäfte als in

der Vorjahressaison. Angesichts dieser positiven

Ergebnisse prognostiziert der DEHOGA

für das Gesamtjahr 2012 für das Gastgewerbe

ein Umsatzplus von 3,0 Prozent.

Weinanbau im Siebengebirge

Es ist eines der kleinsten Deutschen Weinbaugebiete und war, bis zur Wiedervereinigung

1990, zugleich auch das nördlichste in Deutschland: Das Siebengebirge. Der Geschichte

des Weinbaus und ihrer Winzer haben jetzt der Bad Honnfer Fotograf Ulrich Dohle und der

Historiker und Hobby-Winzer Siegfried Jagau ein Buch gewidmet: „Weinbau – Impressionen

aus dem Siebengebirge“. Eine Auswahl der schönsten Bilder stellt der Fotograf in seiner

gleichnamigen Ausstellung zum Buch noch bis Ende Oktober im Siebengebirgsmuseum

Königswinter aus. Infos zu Buch und Bildern unter www.Siebengebirgsmuseum.de

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema heute

Sommer,

Sonne,

Regen, Wein

Frage: Herr Rüsing, wir befürchten einen

schlechten Sommer. So wie letztes Jahr in den

Ferien. Wird dann auch der Wein schlecht?

Klaus Rüsing: Es sollte nicht 7 Wochen regnen

wie am Siebenschläfer-Tag. Dann würde

die Säure überhand nehmen und die Trauben

würden nicht reif.

Frage: Das wäre ja eine Katastrophe. Ist so

etwas schon einmal passiert?

Klaus Rüsing: Fast. 2010 hat es in Deutschland

im August so viel Regen gegeben wie

in allen Monaten des Jahres zusammen. Da

musste bei den Winzern im Keller durch Entsäuerung

nachgeholfen werden. Und viele

Trauben waren verfault.

Frage: Wie viele Sonnenstunden braucht

denn eine Rebe?

Klaus Rüsing: Die Anzahl ist nicht das Wichtigste,

sondern der Zeitpunkt. Zum Austrieb

der Reben ist Wärme erforderlich. Und zum

Reifen der Trauben, bzw. zum Zuckeraufbau

in den Trauben.

Frage: Der Austrieb ist im Frühjahr, und die

Reife der Trauben ist im Herbst. Und wo bleibt

der Sommer?

Klaus Rüsing: Die Winzer freuen sich über

einen warmen, verregneten Sommer. Erst im

August, September und im goldenen Oktober

ist die Sonne absolut nötig. Ein langer, heißer

Frühsommer wie 2003 degradiert den Winzer

zum Wasserträger.

Frage: Sie machen Späße. Ein schlechter

Sommer ist gut für die Reben?

Klaus Rüsing: Aber genau das macht die

deutschen Weine aus. In Deutschland braucht

die Rebe eben ein paar Monate mehr zum

Reifen als in Spanien. Dafür sind unsere Weine

leichter und filigraner. Sie haben einfach mehr

Zeit sich gebietstypisch zu entwickeln.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Ein verregneter Sommer macht keinen

schlechten Wein.

Die Rebe braucht nur Wärme, Wasser

und einen sonnigen herbst.

www.ruesing-weine.de


SICHER. SPARSAM. LEISE: EUROPA SETZT AUF „GRÜNE REIFEN“

2. LEISERE REIFEN

Etwa 17 % aller Geräuschemissionen

in Deutschland gehen auf

das Konto des Straßenverkehrs.

Durch den Einsatz „Grüner Rei-

5. LÄNGERE LEBENSDAUER

1. SICHERER

GRIP

1975 entspricht 100%

Rollwiderstand

Nassbremsen

Laufleistung

fen“ könnten unsere Innenstädte

leiser und gesünder werden, denn

Lärm durch Straßenverkehr stellt

auch eine Umweltbelastung dar.

3. SPRIT SPAREN

Auf das Konto der Reifen entfallen

durchschnittlich 20 bis 30

Prozent des Spritverbrauchs. Das

heißt, jedes Fünftel einer Tankfüllung

opfern Sie automatisch dem

Rollwiderstand. Um den Gesamt-

4. BESSER BREMSEN

Ein „Grüner Reifen“ steht für Hightech und Höchstleistung. Nicht

nur Sparsamkeit und Haftung sind besser, auch die Laufl eistung ist

auf höchstem Niveau. Und durch die Hochleistungskautschuke von

LANXESS verlängert sich die Haltbarkeit deutlich.

Heute Reifen-Fortschritt

-37% Die Eigenschaften

eines Reifens haben

+35% sich im Vergleich zu

1975 durchschnittlich

+71%

um mindestens ein

Drittel verbessert

verbrauch zu senken lohnt es sich

also auf spritsparende „Grüne

Reifen“ zu setzen. Denn diese

reduzieren im Vergleich zu herkömmlichen

Reifen den Spritverbrauch

um 5 bis 7 Prozent.

Durch das Label läßt sich das Bremsverhalten des Reifens auf nasser

Fahrbahn erkennen. Wer in Zukunft einen Reifen der Klasse A kauft,

kann bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h mit einem um bis zu 21

Meter kürzeren Bremsweg gegenüber der Klasse F rechnen.

Lebensretter in Aktion

„Grüne Reifen“ verkürzen den Bremsweg

bei 80 km/h im Vergleich zu normalen

Pneus um bis zu 21 Meter

21m

Rollwiderstand und

Kraftstoffeffi zienz

Geräuschemission

Nasshaftung und

Bremsleistung

A

b November 2012 schreibt die

Europäische Union für alle Autoreifen

ein Label vor, das die Qualitäts-

und Leistungseinstufung erleichtert.

Anlass sind die Ziele der EU, CO -Emissio-

2

nen zu reduzieren, die sich wohl nur erfüllen

lassen, wenn auch Autos weniger Treibstoff

verbrauchen und damit weniger CO aussto-

2

ßen. In den „Grünen Reifen“ schlummern

große Einsparpotenziale, wobei sich gerade

der Rollwiderstand reduzieren lässt. Ein

weiterer Aspekt ist das Thema Sicherheit.

Die Beschaffenheit der Pneus in Bezug auf

die Nasshaftung lässt sich nun einfach über

farbige Abstufungen von grün nach rot bzw.

die Klassen A bis G ablesen.

50 € x 4 = 200 €

Ein Satz „Grüne Reifen“ kostet ungefähr 200 € mehr

als herkömmliche Reifen. Durch die Einsparung

von 0,5 l auf 100 km spart man bei einer jährlichen

Fahrleistung von 15.000 km jedoch 75 l Treibstoff.

0,5 l/100 km x15.000

km = 75 l

Bei 1,40 Euro je Liter Sprit spart man im Jahr 105

Euro.

75 l x 1,4 €/l = 105 €

Die Mehrkosten für „Grüne Reifen“ sind nach zwei

Jahren wieder eingefahren, bezogen auf eine jährliche

Kilometerleistung von 15.000 km, mehr als

6 l Verbrauch pro 100 km und ein Fahrprofi l von

40 % Stadt, 20 % Land und 40 % Autobahn.

Weitere Informationen auf www.green-mobility.com


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SERVICE WIRtSChAFtSWANDERN

WIRTScHAFTSGESpRäcHE

In der Natur

statt am

Stehtisch

Netzwerker Michael Ortner und

VR Bank eG Bergisch-Gladbach

brachten Unternehmer beim Wandern

ins Gespräch.

Keine Enge, kein Gedränge,

keine Krawatte,

dafür malerische

Aussichten und Zeit zum Genießen:

Auch so kann erfolgreiches

Netzwerken aussehen.

Gemeinsam mit der VR Bank

eG Bergisch-Gladbach und

dem Medienpartner, dem

Wirtschaftsmagazin GL&Lev

kontakt, gingen erfolgreiche

Unternehmer der Region mit

Netzwerker Michael Ortner erneut auf

Wanderschaft durchs Bergische Land. Die

„Wirtschafts-Gespräche“, so der Name der

Eventreihe, starteten dieses Mal in Romaney

– das Ziel, die Laurentiuskirche als

weithin sichtbare Landmarke, war bereits

in Sichtweite. Bereits nach wenigen Metern

gastierten die Unternehmer beim „Warenkontor“,

um einen Einblick hinter die Kulissen

des Haus-, Hof- und Gartenmarktes

zu erhalten. Weitere Station der rund zweieinhalbstündigen

Wanderung war das Industrie-

und Papiermuseum „An der alten

Dombach“. Dort empfing Weinexperte

und Fachgroßhändler

Klaus Rüsing die Gäste mit einer

Auswahl edler Weine und gekühlten

Erfrischungen aus dem

Hause der Privatbrauerei Gaffel.

Gestärkt und in Gesprächen vertieft

trafen die wandernden Unternehmer

nur wenig später am

Tagesziel, der Hauptstelle der VR Bank eG

Bergisch Gladbach ein, um den während

der Wanderung entstandenen Dialog bei

einem kölschen Buffet ausklingen zu lassen.

Zurück zum Startpunkt der Wanderung

ging es schnell und bequem per Shuttle-

Service, ein Service der Volkswagen-, Audiund

Skoda-Autohäuser der Stein-Gruppe.

GL&Lev kontakt 04/12

www.wirtschafts-gespraeche.de


WIRtSChAFtSWANDERN

Mit den Wirtschafts-Gesprächen am 17. September von Hoffnungsthal zum Lüderich

Wandern – Golfen – Netzwerken

Ins Gespräch und in Bewegung

bringen die nächsten Wirtschafts-

Gespräche die mitwandernden

Unternehmer: Am 17. September

lädt die Bergische Krankenkasse zum

Wirtschaftswandern mit Michael

Ortner ein.

Los geht’s am Freibad in Hoffnungsthal.

Von dort bringt der Shuttle-Service

der Autohäuser der Stein-Gruppe die

netzwerkenden Teilnehmer zum Einstieg

der Wanderung bei Hove. Bei gutem Wetter

gibt es hier eine einmalige Weitsicht auf das

Panorama der Kölner Bucht. Vorbei am bekannten

Baudenkmal Förderturm Franziskanerschacht

führt der Weg zum Golfclub

am Lüderich. Mittendrin wird Weinkenner

und Fachgroßhändler Klaus Rüsing die Gäste

mit Erlesenem aus seinem Weinkeller

empfangen. Am Golfclub am Lüderich lädt

Clubgeschäftsführerin Sabina Henrich zum

Die Gesellschaft unterliegt einem stetigen

Wandel. Dazu tragen gesellschaftspolitische

Entwicklungen wie Energie-, Finanz- oder

Lebensmittelkrisen bei. Verbände, Institutionen

und Unternehmen müssen sofort auf

daraus resultierende Marktveränderungen

reagieren, um erfolgreich, wettbewerbsfähig

und vor allem im Gespräch bei der Öffentlichkeit

zu bleiben. Letzteres bleibt ein Unternehmen

durch konsequente Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

PARTOUT PR MATERNA

unterstützt neu gegründete, kleine und mittelständische

Unternehmen, Verbände und

Institutionen aktiv dabei, sich durch verantwortungsbewusste

Kommunikation nachhaltig

in der für sie relevanten Öffentlichkeit

zu positionieren. „Glaubwürdige und kreative

PR“ ist die Antwort auf einprägsame und

moderne Marken- und Unternehmensauftritte,

die PARTOUT PR MATERNA für seine

Kunden konzipiert und umsetzt. Dafür ist

die in Düsseldorf ansässige PR-Spezialistin

Kristina Materna verantwortlich. Die 32-jährige

Hanseatin blickt auf mehr als zehn Jahre

Kommunikations-Expertise zurück und hat

für namhafte Werbe- und PR-Agenturen in

Hamburg, Köln und Düsseldorf gearbeitet.

Basierend auf ihrer Tätigkeit für zahlreiche

Schnupper-Golfen ein. Nicht-Golfer können

derweil an der Schirmbar die Aussicht

auf den Sonnenuntergang über dem Bergischen

Land genießen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 38 Unternehmer

begrenzt ist, wenn Sie an den Wirt-

PARTOUT PR MATERNA sorgt für:

Verantwortungsbewusste Kommunikation in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels

Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen,

verfügt Kristina Materna über ein

großes Netzwerk, sehr gute Medienkontakte

und ein umfangreiches Spezialwissen in PR,

Werbung und Marketing-Kommunikation.

Die PR-Expertin weiß um die Relevanz der

marketing- und vertriebsorientierten Themenkompetenz:

„Auf Unternehmensseite

verschwimmen heutzutage die Grenzen

zwischen Marketing, PR und Vertrieb immer

mehr. Das erfordert ein neues Denken

und Handeln“. PARTOUT PR MATERNA

betrachtet die PR nicht nur als einzelnes

Element, sondern berücksichtig bei der

Entwicklung von B2B oder B2C-Kommunikationsstrategien

immer den Marketing-

Mix eines Kunden. Auch die Medien haben

sich verändert. Online-Medien und soziale

Netzwerke stehen heutzutage im Fokus. Allerdings

machen die sozialen Netzwerke Unternehmen

auch transparenter und somit angreifbarer.

Eine positive Unternehmens- und

Produktwahrnehmung, die durch den gezielten

Einsatz von Online- und Offline-Medien

generiert wird, sorgt für Vertrauen, ein positives

Image, einen wachsenden Bekanntheitsgrad

sowie eine gute Reputation bei der

Zielgruppe. Diese Werte tragen langfristig

SERVICE

schaftsgesprächen teilnehmen möchten

erhalten Sie Informationen von Michael

Ortner unter:

Tel. 02205 / 899 518

Mobil 0171 / 144 3884

E-mail ortner@wirtschafts-gespraeche.de

dazu bei, das Unternehmensziel der Absatz-

und Umsatzsteigerung zu fördern. PR leistet

also längst einen relevanten Beitrag zum

wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Fazit: Es lohnt sich, in gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

zu investieren.

Sie suchen einen PR-Partner?

Dann fordern Sie unverbindlich

die Profil-Präsentation von

PARTOUT PR MATERNA an:

PARTOUT PR MATERNA

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Kristina Materna

Buchenstraße 31

D-40599 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211/94 21 10 84

Fax: +49 (0)211/94 21 10 85

Mobil: +49 (0)176/62 05 55 70

E-mail: materna@partout-pr.de

GL&Lev kontakt 04/12

53


54

SERVICE GESuNDhEIt

Auf dem Weg zum gesunden

Unternehmen mit der AOK

GL&Lev kontakt 04/12

Der Erfolg eines Unternehmens

wird vor allem durch

die Leistungsfähigkeit und

-bereitschaft seiner Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

entschieden. Deshalb ist

Gesundheit nicht nur die

Basis für Zufriedenheit und

Wohlbefinden, sondern auch

ein wesentlicher

Produktivitätsfaktor.

Zuerst die fachkundige Beratung

(Bild oben), dann vielleicht der

Back-Check (Bild rechts).

Hier werden Bauch- und Rückenmuskulatur

gemessen. Gerade

Rückenprobleme machen vielen

Arbeitnehmern zu schaffen.

Bei dem Bemühen um eine gesunde

Belegschaft in einem gesunden Betrieb

geht es den Unternehmen inhaltlich

nicht nur um die Frage, was krank

macht, sondern immer mehr darum, was

die Gesundheit am Arbeitsplatz fördert.

„Die AOK Rheinland/Hamburg hat als

erste Krankenkasse ein ganz besonderes

Augenmerk auf diesen Bereich gerichtet

und Mitte der Neunziger Jahre ein Institut

für Betriebliche Gesundheitsförderung

(BGF) mit Sitz in Köln gegründet,“ erklärt

dazu die Regionaldirektorin der AOK,

Annegret Fleck (Bild links).

In diesem Institut arbeiten rund 40 Mitarbeiter

aus den Fachbereichen Psychologie,

Wirtschaftspädagogik, Soziologie sowie

Sport- und Ernährungswissenschaften gemeinsam

an einer qualitativ hochwertigen

Beratung der Firmen im Bereich Gesundheitsmanagement.

Jährlich werden über

600 Unternehmen mit einer breiten Palette

maßgeschneiderter Leistungen betreut.

Maßnahmen, die sich lohnen! Und zwar

für alle Beteiligten! Der Arbeitnehmer erhält

seine Gesundheit und stärkt seine Arbeitskraft.

Einkommensverluste durch Krankheit

werden so weit wie möglich vermieden.

Und das Unternehmen spart Ausgaben

für die Gehaltsfortzahlung und zwar nicht

selten im sechs- bis siebenstelligen Bereich.

Immerhin kostet ein krankheitsbedingter

Fehltag bei betriebswirtschaftlicher Betrachtung

rund 400,00 Euro. Für Annegret Fleck

ist klar: „Neben dem finanziellen Aspekt

bringt ein gesundes Team zusätzliche Vorteile.

Es ist produktiver, leistet eine höhere

Qualität und kommt gerne ins Unternehmen.“

Sie sagt: „Zufriedene und dadurch

motivierte Mitarbeiter sind ein kostbares

Kapital.“

Gesundheitstage sind der ideale Einsteiger

der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Mit zahlreichen Messungen wie

Blutscreenings, Taillenmessung, einem Wirbelsäulen-Scan

mit der „MediMouse“ und

dem „Back-Check“ wird der Gesundheitszustand

der einzelnen Probanden getestet.

Das Fachpersonal des Instituts gibt individuelle

Bewegungstipps, berät zu Ernährung

und Stressabbau.

Im Juni sind die Mitarbeiter des Arbeiter-

Samariter-Bundes (ASB) und des Evangelischen

Krankenhauses Bergisch Gladbach

(EVK) bereits mit einem Gesundheitstag

in die Betriebliche Gesundheitsförderung

gestartet. Was Dr. Harald Januschewski,

den Geschäftsführer des EVK, zu der Bemerkung

veranlasste: „Wer meint, die Belegschaft

eines Krankenhauses hat solche

Maßnahmen nicht nötig, irrt. Unsere Mitarbeiter

sind tagtäglich hohen Belastungen

ausgesetzt. Gerade dann muss mit dem

Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“

höchst sensibel umgegangen werden.“

Auch Jutta Bauer-Knitter, Pflegedienstleiterin

der Sozialstation des ASB, begrüßt das

Angebot sehr: „Wenn wir etwas für die

Gesundheit unseres Personals tun wollen,

dann ist dies der erste und richtige Schritt.“

Insgesamt nahmen zahlreiche Mitarbeiter

beider Unternehmen an den Gesundheitstagen

teil. Daran anschließen werden sich

in naher Zukunft jeweils eine ausführliche

Beratung für beide Unternehmen.

Interessierte Firmen wenden sich zu einer

unverbindlichen Erstberatung an Stefan

Mages bei der AOK in Bergisch Gladbach,

Tel. 02202/17-0, E-Mail: aok.gl@rh.aok.de


Im Blickpunkt

StEuERN: Wenn der Arbeitgeber

Studiengebühren übernimmt � S. 58

PERSONAL: Was genau ist eigentlich

Personalentwicklung wirklich? � S. 60


GL&Lev kontakt

CONtROLLING: Bei aller technologie –

kommt der Kalkulator wieder? � S. 62

ERBREcHT

Ein Nachlass

muss gut

geplant

werden

FINANzEN: Die VR Bank eG Bergisch Gladbach fand viel Lob und Anerkennung bei ihrer mitgliederversammlung � Seite 59

� Seite 56

GL&Lev special kontakt 03/09 04/12

55

© shutterstock


56

Tipps für eine gezielte nachlassplanung

Enterben – aber richtig!!!

Im Blickpunkt Recht

GL&Lev kontakt 04/12

Von DR. ANDREAS KÜNNE

Patchwork-Familien, neue Lebenspartner,

Familienzwistigkeiten –

wie lässt sich angesichts einer

solchen Situation gezielt vererben?

Dr. Andreas Künne, Rechtsanwalt

und Fachanwalt für Erbrecht der

Kanzlei Winter, Jansen, Lamsfuß,

zeigt, wie der vorhandene

rechtliche Spielraum genutzt

werden kann.

Es ist schon lange nicht mehr selbstverständlich,

vorhandenes Vermögen

ganz traditionell innerhalb der Familie

weiterzugeben. Fast jede zweite Ehe

scheitert heutzutage und die so genannten

Patchwork-Familien sind mittlerweile ein

ganz alltägliches Bild. Die Konstellationen

der Beziehungen zwischen Personen verändern

sich. So gibt es vielerlei Gründe, vorhandenes

Vermögen gezielt bestimmten

Familienangehörigen oder Dritten zukommen

zu lassen. Das gilt nicht nur in den Fällen,

in denen das Verhältnis zu den eigenen

Abkömmlingen von Entfremdung und Streit

geprägt ist, sondern auch dann, wenn es

darum geht, den eigenen Besitz nicht eines

Tages den Nachfahren des neuen Partners

zukommen zu lassen.

Deshalb steigt im Erbrecht der Bedarf an

individuellen Lösungen, um gezielt zu vererben

oder zu „enterben“.

Das vorhandene Vermögen – durch ein

Testament – gezielt einer bestimmten Person

zuzuwenden, reicht nicht aus. Denn

das deutsche Erbrecht gewährt einem bestimmten

engen Kreis von Angehörigen

eine definierte Teilhabe am Nachlass. Sollte

ein Erblasser also sein gesamtes Hab und

Gut der neuen Lebensgefährtin oder einer

gemeinnützigen Stiftung vererben, steht

dem – eventuell ungeliebten – Nachkommen

gleichwohl noch der gesetzlich vorgeschriebene

Pflichtteil zu. Dieser beläuft sich

auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, also

des Betrages, der verlangt werden könnte,

wenn der Verstorbene kein Testament erstellt

hätte.

Dr. Andreas Künne

Fachanwalt für Familien-

und Erbrecht

bei der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

Da allerdings ein Erb- bzw. Pflichtteilsverzicht

zu Lebzeiten die Mitwirkung des Verzichtenden

erfordert, wird es ohne eine Gegenleistung

kaum zu erreichen sein.

Deshalb bedarf es einer rechtzeitigen Nachlassplanung.

Denn so besteht die Aussicht,

den Pflichtteil möglichst gering zu halten,

ihn gezielter und wie gewünscht zu vererben.

Es genügt allerdings nicht, bereits zu

Lebzeiten den potentiellen Nachlass durch

Schenkungen an den gewünschten Erben

zu verringern. Der Gesetzgeber hat die daraus

resultierende Gefahr einer Wertminderung

des Nachlasses – und damit einer

Reduzierung des Pflichtteils – erkannt und

deshalb den so genannten Pflichtteilsergänzungsanspruch

geschaffen.

Dieser Pflichtteilsergänzungsanspruch hat

prinzipiell zur Folge, dass Schenkungen

letztlich wieder dem Nachlass zugerechnet

werden. So kann der Pflichtteilsberechtigte

eine Ergänzung seines Pflichtteils bis zu der

Höhe verlangen, die ihm zugestanden hätte,

wenn der weggegebene Gegenstand

oder Vermögenswert noch im Nachlass

vorhanden wäre.

Dies ist allerdings nicht unbegrenzt möglich.

Nur dann, wenn eine Schenkung im Jahr

vor dem Erbfall erfolgt, geht sie noch voll in

die Berechnung des Pflichtteilsanspruches

ein. Bereits im zweiten Jahr kann der Pflichtteilsberechtigte

nur noch 90 % des weggegebenen

Wertes fordern. So wird der Pflichtteilanspruch

für jedes zurückliegende Jahr

der Schenkung neu berechnet. Im günstigsten

Fall gibt es nach Ablauf einer 10-Jahres-

Frist keinen Pflichtteilsergänzungsanspruch

mehr. Man sollte sich allerdings nicht ohne

weiteres auf die 10-Jahres-Frist verlassen.

Denn die Frist beginnt nicht zwingend im

Augenblick der Schenkung, wenn beispielsweise

Vermögenswerte an den Ehepartner

weitergegeben werden oder aber ein

lebenslanges Nutzungsrecht eingeräumt

wird.

Eine Reduzierung des Nachlasses und damit

des Pflichtteilsanspruchs ist also möglich,

setzt jedoch eine entsprechende testamentarische

Regelung und unter Umständen

eine frühzeitige Reduzierung des vorhandenen

Vermögens voraus.

Wir empfehlen, sich frühzeitig mit dieser

Thematik auseinanderzusetzen und die

Möglichkeiten mit einem erfahrenen Fachmann

zu besprechen.


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die Altersvorsorge, den Vermögensaufbau und die persönlichen Gegebenheiten

mit ein. Gerade die persönlichen umstände verändern sich

im Laufe der Zeit immer wieder und dann ist es wichtig die richtigen

Berater an seiner Seite zu wissen.

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Sechs Ansätze zur Steigerung

Ihrer Wettbewerbsfähigkeit

Ausschöpfung von Potenzialen –

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58

Im Blickpunkt

Steuern

Wenn der Arbeitgeber die

Studiengebühren übernimmt

GL&Lev kontakt 04/12

Von LOTHAR HEIsTER

Trägt der Arbeitgeber die

Studiengebühren für ein

berufsbegleitendes Studium bei

Ausbildungsdienstverhältnissen

oder für berufliche Fort- und Weiterbildungsleistungen,

führt dies

in der Regel unabhängig davon,

ob der Arbeitgeber Schuldner der

Studiengebühren ist oder ob er sich

arbeitsvertraglich zur Übernahme

durch Erstattung an den Angestellten

verpflichtet hat, nicht zu lohnsteuerlichem

Arbeitslohn.

D

as ergibt sich aus einem aktuellen

Schreiben zur Behandlung der

Übernahme der Aufwendungen.

Die Verwaltung unterstellt meist ein ganz

überwiegend eigenbetriebliches Interesse

und keinen steuerrechtlichen Vorteil.

Ist hingegen der Arbeitnehmer Schuldner

und der Arbeitgeber übernimmt die

Studiengebühren, liegt ein eigenbetriebliches

Interesse vor, wenn eine arbeitsvertragliche

Verpflichtung zur Übernahme

besteht, er vorab die Übernahme der zukünftigen

Kosten schriftlich zusagt und die

übernommenen Beiträge aufgrund einer

arbeitsrechtlichen Grundlage zurückfordern

kann, sofern der Beschäftigte das ausbildende

Unternehmen auf eigenen Wunsch

innerhalb von zwei Jahren nach Studienabschluss

verlässt. Nicht erforderlich ist hingegen,

dass der Arbeitgeber übernommene

Studiengebühren grundsätzlich vom Arbeitnehmer

zurückfordern kann.

Als berufsbegleitendes Studium werden

berufliche Fort- und Weiterbildungsleistungen

angesehen, die die Einsatzfähigkeit

im Betrieb erhöhen sollen. Ist der

Arbeitnehmer Schuldner der Gebühren,

ist auf der Originalrechnung die Kostenübernahme

sowie deren Höhe anzugeben

und eine Kopie als Beleg zum Lohnkonto

aufzubewahren. Das Schreiben enthält ein

Prüfschema zur Beurteilung und geht zudem

auf die lohnsteuerliche Behandlung

von Studienkosten durch Darlehen ein.

Der Verzicht auf Rückzahlung löst bei Ein-

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

haltung der Voraussetzungen keine Steuer

aus. Zu Arbeitslohn kommt es hingegen,

wenn der Studierende vor Ablauf der Maßnahme

aus dem Unternehmen ausscheidet

oder ein Zinsvorteil vorliegt. Maßgebend

ist der Zeitpunkt der Krediteinräumung für

den Teilerlass der Restschuld oder die Unterschreitung

des marktüblichen Zinssatzes.

Praxistipp: Sofern es sich bei den Studiengebühren,

die vom Arbeitgeber getragen

werden, nicht um Arbeitslohn handelt,

liegt auch sozialversicherungsrechtlich kein

Arbeitsentgelt vor. Aus den jeweiligen Leistungen

ist der Arbeitgeber zum Vorsteuerabzug

berechtigt.

Nachweis der Vermietungsabsicht für

hochwertige Immobilien

Allgemein bekannt ist, dass in Ballungsgebieten

eine erfolgreiche Vermittlung

von Häusern überwiegend nur über eingeschaltete

Makler möglich ist. Infolgedessen

liegt es in diesen Fällen für den Nachweis

der Ernsthaftigkeit der Vermietungsbemühungen

nahe, einen solchen auch einzuschalten,

so das Finanzgericht Köln zu den

Fällen, in denen Wohnungen längere Zeit

leer stehen. Hierbei ging es um die Vermietung

eines Atriumbungalows. Der Eigentümer

schaltete vier Vermietungsanzeigen, in

denen er das hochwertige Objekt anbot.

Aufwendungen für eine leer stehende

Wohnung können vorab entstandene Werbungskosten

sein, wenn der Steuer-pflichtige

sich endgültig entschlossen hat, aus der

Vermietung Einkünfte zu erzielen. Das kann

nur anhand äußerlicher Merkmale beurteilt

werden. Für den Nachweis von ernsthaften

und nachhaltigen Vermietungsbemühungen

trägt der Vermieter die Feststellungslast.

Nach Auffassung der Finanzgericht

Hamburg ist es bei einer hochpreisigen

Immobilie nicht ausreichend, wenn die

Vermietungsabsicht nur anhand mehrerer

Annoncen und vielen Vermietungsgesprächen

nachgewiesen wird, aber kein Makler

eingeschaltet wird. Infolgedessen genügten

im vorliegenden Fall die mehrfachen Anzeigen

nicht. Gerade vor dem Hintergrund der

Größe und der Lage des Objektes ist die

Einschaltung eines Maklers naheliegend,

weil in Ballungsgebieten eine erfolgreiche

Vermittlung von Häusern meist nur darüber

möglich ist.

Zumutbare Eigenbelastung ist bei

Krankheitskosten verfassungsgemäß

Krankheitskosten erwachsen ohne Rücksicht

auf die Art und die Ursache der Erkrankung

aus tatsächlichen Gründen zwangsläufig

und werden typisierend als außergewöhnliche

Belastung berücksichtigt, ohne dass es

im Einzelfall der an sich gebotenen Prüfung

der Zwangsläufigkeit des Grundes und der

Höhe nach Bedarf. Im Ergebnis werden sie

nur dann nicht berücksichtigt, wenn die

zumutbare Belastung darüber liegt. Bei der

zumutbaren Eigenbelastung handelt es sich

um den Betrag, den der Steuerpflichtige in

Abhängigkeit von Einkommen und seinem

Familienstand selber tragen muss.

Die Regelung über die zumutbare Belastung

ist auch unter Berücksichtigung der

neueren Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht

zur Abzugsfähigkeit von Krankenversicherungsbeiträgenverfassungsgemäß,

so das Finanzgericht Niedersachsen.

In diesem Zusammenhang ergeben sich

keine Auswirkungen auf Krankheitskosten

als außergewöhnliche Belastung, die generell

nicht ohne Abzug einer Eigenbelastung

abgezogen werden müssen. Das Bundesverfassungsgericht

stellt bei Kranken- und

Pflegeversorgungsaufwendungen für die

Steuer-freiheit des Existenzminimums ausdrücklich

auf das Niveau der Sozialhilfe ab.

Zudem sind Sozialhilfeträger regelmäßig

zur Übernahme der Beiträge zur gesetzlichen

Kranken- und Pflegeversicherung

verpflichtet.

Von diesem sozialhilferechtlichen Niveau

werden Krankheitskosten nicht zusätzlich

erfasst, sodass sie nicht unter die gebotene

Freistellung des Existenzminimums fallen.


Voll besetzt war

der große Saal des

Bergischen Löwen in

Bergisch Gladbach als

die VR Bank dort im

Juni ihre Mitgliederversammlung

abhielt.

© wojciech nowak - Fotolia

Abonnieren Sie unseren kostenlosen

Mandantenrundbrief! E-Mail genügt:

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de

51467 Bergisch Gladbach

Odenthaler Str. 213 - 215

Telefon 0 22 02 / 9330-0

Telefax 0 22 02 / 9330-20

Thomas Büscher (43),

wohnhaft in Overath,

ist neuer Vorstand

und damit Kollege von

Lothar Uedelhoven

bei der VR Bank eG

Bergisch Gladbach

und dort für das Kreditgeschäft

zuständig.

10405 Berlin

Prenzlauer Allee 36

Telefon 030 / 44 01 53-15

Telefax 030 / 44 01 53-20

VR Bank eG Bergisch Gladbach

Kreditvolumen,

Eigenkapital und

Bilanzgewinn

erneut gesteigert

M

ehr Mitglieder, mehr Kundenkredite,

sieben Prozent Dividende –

das Jahr 2011 ist für die VR Bank

eG Bergisch Gladbach erfolgreich verlaufen.

Das brachte der Vorstand auf der Vertreterversammlung

auch deutlich zum Ausdruck.

Mit ihren 249 Beschäftigten hat die VR

Bank eG Bergisch Gladbach in 2011 einen

Überschuss von 2,7 Millionen Euro erwirt-

Recht schaffend beraten.

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte

Unsere Verbundenheit:

Seit 1953 sind wir im

Rheinisch-Bergischen Kreis heimisch.

Als größte Anwaltskanzlei am Platz sorgen wir mit Verlässlichkeit

für Ihr Recht. Wir sind gerne hier ansässig und wissen,

dass Kontinuität, Ausdauer und Vertrauen die Basis für eine

erfolgversprechende Zusammenarbeit sind. Neben unserer

fachlichen Qualifi kation zeichnen wir uns durch ein überdurchschnittliches

Maß an sozialem und gesellschaftlichem

Engagement im Rheinisch-Bergischen Kreis aus.

50931 Köln

Stadtwaldgürtel 10

Telefon 0 221 /40 30 36

Telefax 0 221/40 09 600

51491 Overath

Hauptstraße 58

Telefon 0 22 06 / 29 28

Telefax 0 22 06 / 8 29 75

51503 Rösrath

Hauptstraße 23 - 25

Telefon 0 22 05 / 90 87 10

Telefax 0 22 05 / 90 87 11

Finanzen

schaftet. Daraus schüttet das Institut eine

Dividende in Höhe von sieben Prozent an

seine 28.000 Mitglieder aus. Das beschlossen

die Mitgliedervertreter.

Die Ausleihungen an Kunden stiegen

um 3,8 Prozent auf 645,4 (621,8) Millionen

Euro. Insbesondere Kredite an Privatkunden

(+9,9 Prozent) und Förderprogramme

(+19,1 Prozent) wurden ausgeweitet. Die

Ausleihungen an mittelständische Unternehmen

liegen auf dem höchsten Wert seit

2005. – Die Bilanzsumme belief sich auf

knapp 1,1 Milliarden Euro. Die Gesamtheit

aller Einlagen und Kredite konnte auf 2,2

Milliarden Euro gesteigert werden.

Nahezu konstant war die Entwicklung im

Einlagengeschäft. Die gesamten Kundeneinlagen

beliefen sich zum Bilanzstichtag

auf 858,5 (871,2) Millionen Euro. Während

die täglich fälligen Einlagen, Termineinlagen

und verbrieften Verbindlichkeiten um 39,7

Millionen Euro leicht zurückgingen, stiegen

die Spareinlagen gegenüber dem Vorjahr

noch einmal kräftig um rund 27,0 Millionen

Euro (+ 8,4 Prozent) auf nunmehr 347,3 Millionen

Euro. – 370.000 Euro spendete das

Institut an gemeinnützige Organisationen.

„Wir spüren seit Monaten, dass viele unserer

Mitbewerber ihr Engagement zurückfahren“,

sagte der neue Vorstandsvorsitzende

Lothar Uedelhoven (Franz Hardy geht in

den Ruhestand). „Gleichzeitig aber haben

wir unser Engagement um 1,3 Prozent erhöht,

nachdem wir schon 2009 und 2010

deutliche Steigerungsraten erlebt haben.“

Auch Fachanwälte für:

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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59

Im Blickpunkt


60

Von der Einzelmaßnahme zum zielgerichteten Vorgehen

Personalentwicklung &

Mitarbeiterqualifizierung

Im Blickpunkt Personal

GL&Lev kontakt 04/12

Von HELMUT RUCKRIEGEL

Jedes Unternehmen, das etwas

auf sich hält, sagt, dass es Personalentwicklung

betreibt. Häufig ist

es dann aber so, dass einfach ‚nur‘

Seminare gebucht werden – und

fertig ist die Personalentwicklung.

Was genau ist Personalentwicklung

dann eigentlich?

Einfache Frage – einfache Antwort:

Personalentwicklung umfasst die

Summe aller Maßnahmen, die zur Förderung

und Weiterentwicklung der Mitarbeiter

beitragen, um insbesondere die Einsatz-

und Verwendungsmöglichkeiten kurz-,

mittel- und langfristig sicherzustellen und

auszubauen.

Eine systematische Personalentwicklung

betrachtet dabei immer die Organisation

und die Mitarbeiter. Welche Ziele hat das

Unternehmen? Was kann man gut, wo

muss man besser werden? Welche Anforderungen

ergeben sich daraus für die Mitarbeiter?

Welche Stärken hat der einzelne Mitarbeiter,

welchen individuellen Qualifikationsbedarf

hat er? In welchen Bereichen soll er

sich weiterentwickeln?

MITARBEITER

Können (Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten)

Wollen (Einsatzbereitschaft, Motivation)

potenzial (Entwicklungsmöglichkeiten)

MASSNAHMEN

Qualifikationserhaltung

Qualifikationsanpassung

Qualifikationssteigerung

Warum sind Qualifizierungsmaßnahmen

oft nicht erfolgreich?

Keine Maßnahme kann erfolgreich sein,

wenn der Qualifikationsbedarf nicht richtig

helmut Ruckriegel

Personalmanager

PersonalCoachingKöln

ermittelt und die Lernziele nicht mit dem

Mitarbeiter vereinbart sind. Um passgenaue

Maßnahmen festlegen zu können, muss

zunächst der Bereich des Könnens geprüft

werden. Qualifikationsmängel können in

der Regel schnell durch die Betrachtung

von Arbeitsdurchführung und -ergebnissen

lokalisiert werden. Eine entsprechende

Maßnahme zum Qualifikationserhalt kann

eine jährliche Schweißer-Schulung sein, zur

Qualifikationsanpassung könnte es sich um

eine Anwenderschulung für Software handeln.

Die vermittelten Kenntnisse können

dann grundsätzlich rasch umgesetzt werden.

Es ist dabei aber immer auch im Auge

zu behalten, wie gut der Mitarbeiter neue

Sachverhalte überhaupt erlernen kann.

Geht es hingegen um eine Vorbereitung

auf zukünftige Anforderungen oder gar um

die Aufstiegsqualifizierung mit dem Ziel

der Übertragung weiterführenden Aufgaben,

sollte zusätzlich Klarheit über die Arbeits-

und Lernmotivation sowie über die

vorhandenen Potenziale des Mitarbeiters

bestehen.

Wie kann das so genannte Potenzial

eines Mitarbeiters schlüssig ermittelt

werden?

Dies ist das anspruchsvollste Feld in der Mitarbeiterförderung.

Ausgehend von der Geschäftstätigkeit

des Unternehmens, seinen

Kernkompetenzen und dem besonderen

Etwas, das es vom Wettbewerb positiv abhebt,

sind die Anforderungen zu definieren,

die notwendig sind, um als Mitarbeiter in

diesem Unternehmen effizient und erfolgreich

zu sein. Es gibt also nicht das Potenzial

an sich. Es gibt jedoch einige Eigenschaften

und Fähigkeiten, über die jeder grundsätzlich

verfügen muss, um neue Aufgaben

oder eine Leitungsfunktion übernehmen

zu können. Dazu gehören unter anderem

Lernfähigkeit, Gestaltungs- und ggf. Führungsmotivation

sowie eine ausgeprägte

Fähigkeit zur Informationssuche, -verarbeitung

und -weitergabe.

Zunächst sind also die Erfolgsfaktoren zu

definieren. Aus den Leistungen des Mitarbeiters

müssen dann – unter Berücksichtigung

der Erfolgsfaktoren – zutreffende

Einschätzungen über sein voraussichtliches

Leistungsvermögen in anspruchsvolleren

Arbeitssituationen abgeleitet werden. Da

die vorhandenen Informationen für diese

Einschätzungen aber häufig nicht ausreichen,

sind mittels geeigneter Verfahren

zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen. Das

können Arbeitsproben, Fallstudien, strukturierte

Interviews oder Testverfahren sein.

Mit zutreffenden Potenzialeinschätzungen

können falsche Aufgabenzuordnungen

oder Fehlbesetzungen wirksam verhindert

werden.

Lohnt sich dieser zeitlich nicht

unerhebliche Aufwand?

Ja, denn nur gute Vorbereitung führt zum

Erfolg. Dies beachten wir schließlich bei jeder

Kaufentscheidung, bei jeder Investition.

Weiterbildung nach dem „Gießkannen-

Prinzip“ oder mit mangelndem Bezug zur

Funktion führt zudem zu Frustration beim

Mitarbeiter und zu einer vermeidbaren

Geldausgabe.

Abraham Lincoln, US-amerikanischer Präsident

(1809-1865) soll einmal gesagt haben:

If I had eight hours to chop down a tree,

I’d spend six hours sharpening my ax.

Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, einen

Baum zu fällen, würde ich davon sechs Stunden

investieren, um meine Axt zu schärfen.

Fazit: Eine systematische Qualifizierungsplanung

hilft, Ihre Mitarbeiter für aktuelle

und zukünftige Aufgaben fit zu machen –

damit man dem Wettbewerb immer einen

Schritt voraus ist.

Wenn im Text die männliche Form gewählt ist, so geschieht

dies allein aus sprachlichen Gründen. Es sind immer Frauen

und Männer gleichermaßen gemeint.


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Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand und schaut mit

neutralem Blick auf Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

AZ_Schmitz+Partner_SU-Kontakt 190x65:Layout 1 04.07.11 15:32 Seite 1

Wir sind eine expandierende Kanzlei und bieten mittelständischen Unternehmen

aller Rechtsformen sowie Privatpersonen eine ganzheitliche Beratung.

n Steuerberatung

- Umfassende Beratung für Gewerbetreibende, Freiberufler und Privatpersonen

- Unternehmensnachfolge, Umwandlungen

- Beratung von Ärzten und Heilberufen

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Telefon +49 (0) 2206 . 91 22 24

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Klaus Schmitz

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Alexander Panten

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Bernhard Clemens

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

kanzlei@schmitzpartner.de

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Im Blickpunkt

Controlling

GL&Lev kontakt 04/12

Von JöRG SCHNEIDER

Im Baugewerbe wird er nach wie

vor noch gesucht, in vielen anderen

Branchen ist dieser Typus aber nicht

mehr up-to-date: Der klassische Kalkulator,

Herr über Stück-, Materialund

Fertigungskosten, wird mehr

und mehr durch den Computer und

entsprechende Kalkulationsprogramme

ersetzt.

Doch die Erfahrung zeigt: Gerade in

vielen mittelständischen Unternehmen

fehlt es an einer verantwortlichen

Instanz, die die Vielzahl von Kostenarten

verstehen und auch interpretieren

kann. Negative Folge: Oftmals schleichen

sich kleine Fehler in die zu kalkulierenden

Positionen ein, die niemand erkennt, die

sich jahrelang halten und negative Auswirkungen

auf alle möglichen Bereiche des

Unternehmens haben.

Gute, alte Zeiten?

Nicht immer war früher alles besser. So werden

externe Berater häufig in ein Unternehmen

gerufen, um z. B. mehr Transparenz

oder Ordnung in ein vorhandenes Zahlenwerk

zu bringen. Dabei stellen sie oftmals

fest, dass ein Mitarbeiter mit dem Wissen

und dem Status eines Kalkulators in diesen

Unternehmen schmerzlich vermisst wird.

Warum? Weil er immer eine sehr zentrale

Position inne hatte. Er erhielt unter anderem

vom Vertrieb jede Menge Anfragen, wie

zum Beispiel: Wie hoch sind die Herstellkosten

für ein Produkt mit dem Anforderungsprofil

XYZ? Daraufhin errechnete der

Kalkulator die individuellen Material- und

Fertigungskosten, addierte die nötigen Zuschläge,

um schließlich den relevanten Preis

an den Verkauf zu übermitteln, der diesen

dann als Basispreis für den jeweiligen Kunden

nutzen konnte. Ein verlässlicher Vorgang

auf kurzem Wege.

Fehlerhafte, neue Zeiten?

Ohne den Kalkulator ist heutzutage folgendes

Szenario üblich: Der Vertrieb braucht

einen Preis für ein neues Produkt. Das ERP-

System (ERP = Enterprise-Resource-Planning

bzw. Unternehmensressourcenpla-

Ein Berufsstand vor der Renaissance?

Der Kalkulator

Jörg Schneider

Dipl. Kaufmann (FH),

Controller und

Gesellschafter der

MOVE 2 profit

GmbH & Co. KG

nung) übernimmt die Kalkulation. Aus der

Konstruktionsabteilung und dem Einkauf

fließen die entsprechenden Mengen- und

Preisangaben für die Materialkosten in das

Computersystem ein. Aus der Arbeitsvorbereitung

und der Controllingabteilung werden

die Zahlen für die zu berücksichtigende

Zeit und den relevanten Stundensatz für die

Fertigungskosten eingegeben. Die Zuschläge

fügt das Programm hinzu – schon hat

man die entsprechenden Herstellkosten für

ein bestimmtes Produkt. Das funktioniert

in der Regel auch gut – zumindest in den

meisten Fällen. Leider aber zeigt die Praxis

einen relativ hohen Fehleranteil in diesen

Kalkulationen, und – was das eigentlich

Schlimme ist - keiner bemerkt es.

Nicht erkannt – nicht gebannt

Bei unseren praktischen Einsätzen in den

unterschiedlichsten Unternehmen mussten

wir feststellen, dass die dezentralen Eingaben

in das ERP-System eine Menge Fehler-

möglichkeiten beinhalten. In aller Regel wird

das von niemandem mehr wahrgenommen,

da es keine weitere Kontrollinstanz

gibt, und das ERP-System es nicht erkennen

kann. Fazit: Die Fehler etablieren sich und

pflanzen sich unter Umständen unerkannt

über Jahre hinweg fort. So produzieren

kleine, fehlerhafte Eingaben (die Klassiker:

unrichtige Kommastellen oder vergessene

Erinnerungseingaben wie 1 Cent) falsche

Herstellkosten und damit falsche Verkaufspreise.

Dadurch wird ein Produkt entweder

zu teuer und ist damit schlecht oder gar

nicht zu verkaufen, oder es ist zu billig und

erwirtschaftet zu wenig oder gar keinen Ertrag.

Als weitere Folge der fehlerhaften Preise

können die Bestandsbewertung ebenso

wie Rohertragsaussagen und somit auch

das Betriebsergebnis nicht korrekt sein.

Verantwortung übernehmen

Hatte in früheren Zeiten der Kalkulator die

Verantwortung für die Plausibilität der zu

ermittelnden Kosten, wird sie heute auf

Computer und ERP-Programm übertragen.

Dass dies nur begrenzt funktionieren kann,

ist verständlich. Nach wie vor sollte in einem

Unternehmen jemand für die Plausibilität

von Zahlen zuständig sein. Jemand, der

hinterfragt und die Logik eines Ergebnisses

auch schon mal in Frage stellt. Das bedeutet

aber auch, dass dieser Jemand tief in

verschiedene Bereiche einsteigen muss, um

die richtigen Antworten zu erhalten. Nur so

lassen sich potenzielle Fehlerquellen systematisch

unterbinden. Früher nannte man

diesen Mitarbeiter einen Kalkulator. Vielleicht

wird das Berufsbild nach eingehender

Prüfung ja doch wieder etwas populärer.


Perfekter Doppelpass: Das VIINI als exklusiver

VIP-Bereich oder spannende Event-Location

BayArena-Treffpunkt für anspruchsvolle (Fußball-)Genießer

Dieses Trend- und Gastronomiekonzept

hat neue Maßstäbe in

der Fußball-Bundesliga gesetzt:

Mit dem innovativen VIP-Bereich VIINI in

der BayArena-Osttribüne verfügt Bayer

04 – gemeinsam mit der Bayer Gastronomie

GmbH – über eine außergewöhnliche

Wein-Location für anspruchsvolle

Genießer, die durch eine beeindruckende

Verbindung aus modernem Lifestyle, erlesenem

Geschmack sowie gepflegter

Kommunikation überzeugt.

Die stilvoll eingerichteten Räumlichkeiten

für bis zu 170 Personen setzen seit ihrer

Einweihung im März 2012 auf eine

warme Club-Atmosphäre und ganz besondere

Gaumenfreuden. Neben erstklassigem

Fingerfood erwartet die Gäste

eine herausragende Auswahl erlesener

Spitzenweine, die durch fachkundige

Sommeliers präsentiert werden. „Wir

Mit Riesling

und Kießling

Jetzt VIP-Tickets für die neue Wein- und

Event-Location in der BayArena buchen!

www.viini-bayarena.de

freuen uns, dass sich das VIINI zu einem

exklusiven Treffpunkt entwickelt, der sich

über das Fußball-Erlebnis in der BayArena

hinaus auch als eine kulinarische Bereicherung

für Leverkusen und die Region

schrittweise einen Namen macht“, beschreibt

Bayer 04-Geschäftsführer Wolfgang

Holzhäuser den zusätzlichen Hospitality-Bereich.

Das designorientierte „Spielfeld der Extraklasse“

im 1. Obergeschoss glänzt dabei

mit einem perfekten Doppelpass: So garantiert

die Wohlfühlzone ein begeisterndes

Ambiente rund um die Fußball-Auftritte

der Werkself in der Bundesliga oder

auf internationaler Bühne. Denn zum

Arrangement beim VIP-Package gehören

neben dem exklusiv reservierten Sitzplatz

im VIINI auch beheizbare Komfortsitze im

Block B2 oder B3 mit exzellenter Sicht auf

das Spielfeld. Darüber hinaus empfiehlt

sich das VIINI ganzjährig für reizvolle

Events (Mindestanzahl: 20 Personen)

von der Firmenfeier bis zum privaten Jubiläum

– mit individueller Anstoßzeit und

Aufenthaltsdauer. Die flexibel gestaltbare

Vermarktung übernimmt das vereinsinterne

Konferenzcenter BayArena-Plus.

Die Bezeichnung geht übrigens auf die

Heimat von Trainer Sami Hyypiä zurück -

so ist „VIINI“ das finnische Wort für Wein.

Als Partner für das gesamte Catering

rund um die zentrale Live-Cooking-Station

sowie die ausgeschenkten Qualitätstropfen

vom Chardonnay bis zum Weißburgunder

kommt das bewährte Team

der Bayer Gastronomie GmbH zum Einsatz.

„Der Bayer-Weinkeller stellt dank

seiner großen Expertise jedem Kenner

eine wahre Gourmetreise sicher“, betont

Sascha Witt, Geschäftsführer der Bayer

Gastronomie GmbH.


Vitamin E für Ihr Unternehmen

Strom, Erdgas, Services

Vitamin E – es stärkt und schützt den menschlichen

Körper. Vitamin E von der Energieversorgung

Leverkusen (EVL) bringt Energieschübe

in Ihr Unternehmen. Den speziellen

Bedarf von Unternehmen bedienen die

EVL-BusinessPARTNER – mit Strom- und Erdgasprodukten

sowie energienahen Services.

Durch maßgefertigte Strom- und Erdgas-

Lösungen senken die Unternehmen Kosten,

Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL)

Geschäftskundenvertrieb BusinessPARTNER

Overfeldweg 23 · 51371 Leverkusen

Tel.: 0214/86 61-259 · Fax: 0214/86 61-516

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erhöhen ihre Wirtschaftlichkeit oder reagieren

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Services analysieren weiteres Optimierungspotenzial.

Die EVL zählt zu den Top-50-Energieversorgern

Deutschlands. Das EVL-BusinessPARTNER-

Beraterteam entwickelt gern zusammen mit

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