Wir bieten alles, was senkrecht geht

glverlag

Wir bieten alles, was senkrecht geht

01

Januar / Februar 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Niederkassel

Troisdorf

St. Augustin

Lohmar

Siegburg

Königswinter

Bad Honnef

Neunkirchen-

Seelscheid

Ruppichteroth

Hennef

Much

Eitorf

Windeck

Siegurg

Aus dem Verein „Hilfe zur

Arbeit“ (HZA) wurde jetzt

eine „Zukunfts GmbH“

NiederkaSSel

Demnächst gibt es wieder

mehr Platz für neue

Gewerbeansiedlungen

TroiSdorf

Um Parkhäuser zu schützen,

sollen kostenlose Parkplätze

verschwinden

HeNNef

Das neue Möbelhaus soll

den örtlichen Einzelhandel

nicht beeinträchtigen

kÖNigSWiNTer

Das Siebengebirge soll

zur Premium-Region für

Kurzurlauber werden

loHmar

Wie Gymnasiasten in

wenigen Tagen zu Unternehmern

wurden

ST. auguSTiN

Fördergelder des Landes

erlauben endlich den Bau

einer Zufahrtsstraße

ruppicHTeroTH

Neue Mobilfunktechnik erlaubt

der Flächengemeinde

ein schnelles Internet

eiTorf

Pünktlich zum Fahrplanwechsel

steht der neue

Taxibus zur Verfügung

WiNdeck

Der geplante Fahrradweg

mit Brücke erhitzt weiter

die Gemüter

Wie DaS UnteRnehmen eggeRt aUfzÜge gmbh eRfolgReich DURch Die KRiSe Kam

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SU •kontakt • Nr. 01 / 2011

iNHalT

SU •PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen in unserer Region: 4

Troisdorfer Aufzugsspezialist Detlef Eggert

im Gespräch mit SU-Kontakt

SU •REGIO

Der „Gründerpreis“ der Sparkassen 6

FHDW-Studenten testen Wupsi 8

Rückentraining im Kreishaus 9

VR-Bank gratuliert Jubilaren 10

ÖKOPROFIT - Schlüssel zum Erfolg 11

SU •LOKaL

SIEGBURG - Mittelaltermarkt noch im Trend? 12

NIEDERKASSEL - Mehr Platz für Gewerbe 13

TROISDORF - Unternehmerpreis 2010 14

an Getriebespezialist C. u. W. Keller verliehen

HENNEF - Möbelhaus zieht in die Messehallen 15

KÖNIGSWINTER - Trend zur Naherholung 16

BAD HONNEF - Engagierte Freiwillige 16

LOHMAR - Schüler versuchen sich als

ideenreiche Unternehmensgründer

17

SANKT AUGUSTIN - Kraemer & Martin

packt bei neuer Gewerbezufahrt mit an

18

RUPPICHTEROTH - Endlich schnelles Internet 20

EITORF - Explosiver Ausblick auf 2011 21

WINDECK - 3.805 Bürger für Radweg 21

NACHBARSCHAFT - Bonn 22

Köln/Bonn Airport mit leichtem Plus 24

SU •SERVICE

GASTRONOMIE - Gourmet-Festival auf Sylt 26

FHDW - Dr. Stefan Kayser neuer Leiter 27

AUTO - Der neue Mercedes CLS 28

AUTO - Umsatzzahlen steigen wieder 29

GOLF - Messe in Köln 30

GOLF - Die erste „Rolltreppe“ für Golfer 31

TOURISMUS - Kreuzfahrten mit AIDA 32

GESUNDHEIT - Wenn die Luft weg bleibt 34

SU • StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. – Datenschutz in Unternehmen ab 35

– Geringwertige Wirtschaftsgüter

– Controlling für KMUs

– Steigerung der Kreditvergabe

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

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INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Nach 20 Jahren im KSK-Vorstand - Hans Seigner im Ruhestand

Nach annähernd 43 Jahren im Dienst der Kreissparkasse Köln, davon 20 Jahre im Vorstand, ist Hans Seigner (60) zum Jahres-

ende in den Ruhestand gegangen. Vorstandschef Alexander Wüerst und Verwaltungsratsvorsitzender Werner Stump

verabschiedeten den in Hürth geborenen Fachmann für kommunale Kunden mit Blumen und einer Bronzeplastik des Bergisch

Gladbacher Künstlers Werner Franzen. Seigner war in vielen Sparkassen-Gremien engagiert. Nachfolger Seigners ist Christian

Bonnen (46). Er verantwortet speziell das Dezernat Institutionelle Kunden/-Treasury, Private Banking und Privatkunden.

ediTorial

Mehr Ehrlichkeit ...

Wenn wir etwas wirklich

Nachhaltiges aus

dem alten Jahr mit ins

neue nehmen wollen,

so scheinen mir das vor

allem die neu entfachten

Bürgerbegehren oder auch Proteste

zu sein. Wann in den Jahren zuvor haben

sich die Bürger schon mal so ausführlich

zu Wort gemeldet? Haben sie nicht das

Meiste einfach so hingenommen, weil: Die

da oben machen ja doch, was sie wollen!

Sollte sich der Bürger da plötzlich seiner

Möglichkeiten und vor allem Pflichten be-

sonnen haben? Das wäre doch mal was!

Nur darf bei allen Protesten, die da noch in

der Luft hängen - ob im Siegkreis oder in

RheinBerg - nicht vergessen werden: Allgemeinwohl

geht vor Eigennutz. Und nur zu

protestieren, weil mir die neue Maßnahme

vor der eigenen Tür ganz persönlich nicht

gefällt - das, so ist’s meine ganz persönliche

Ansicht - wäre ein ganz falsches Demokratieverständnis.

Ich erhoffe mir da für

2011 mehr Fairness, mehr Ehrlichkeit und

Fingerspitzengefühl von allen Seiten, auch

von der Politik. In diesem Sinne alles Gute

für ein ganz bestimmt gutes neues Jahr, Ihr

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Druck: Köllen Druck, Bonn

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: März / April 2011

Anzeigenschluß: 25. Februar 2011

SU•kontakt 01/11

3

IMPRESSUM


4

SU •PROFIL SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

SU•kontakt 01/11

In Eggert-Aufzügen fürs Leben

der Krise davongefahren

Gewissermaßen hat

Werner von Siemens 1880

mit einer kleinen technischen

Errungenschaft die

Baulandschaft grundlegend

verändert: Ein elektrischer

Aufzug machte es erstmals

möglich, verschiedene

Etagen eines Gebäudes

ganz treppenlos und vor

allen Dingen: mühelos zu

erreichen. Der Siegeszug

der Aufzüge begann –

und mit ihm der Bau

der Hochhäuser und

Wolkenkratzer.

Von thomaS heinemann

Längst transportieren Aufzüge weitaus

mehr als nur Personen, weiß Detlef

Eggert. Als Geschäftsführer vom

gleichnamigen Unternehmen Eggert Aufzüge

GmbH in Troisdorf kennt er sich aus

mit der Welt der bis zu zweieinhalb Meter

pro Sekunde schnell fahrenden Kabinen.

Seit der Gründung durch seinen Vater Ernst

Eggert hat sich das Unternehmen zu einem

der größten und gefragtesten Anbieter für

Aufzugsysteme nach Maß und Aufzugmodernisierungen

entwickelt. „Wir bieten alles,

was senkrecht geht“ fasst Detlef Eggert

zusammen. „Vom Kleinlastenaufzug, etwa

für Küchen, bis hin zum 30-Tonnen-Aufzug,

der ganze Lastwagen transportiert, reicht

unsere Palette.“ Trotz vieler Möglichkeiten

finden Kunden im Unternehmen eines

nicht: „Katalogware“. Massenware herzustellen,

das käme dem Familienbetrieb nicht

in den Sinn. „Wir bevorzugen lieber Menü-

Ware, Lösungen nach Maß und ganz nach

Wunsch des Kunden“ erklärt Detlef Eggert.

„Und diese Lösungen sind nicht unbedingt

teurer, als Konkurrenzprodukte vom Fließband.“

Das Konzept geht auf: Zufriedene

Kunden, für hohe Zuverlässigkeit bekannte

Aufzüge und der gute Ruf für ein Unternehmen,

dem auch die Wirtschaftskrise nichts

anhaben konnte.

Zur Zeit beschäftigt der Geschäftsführer

rund 40 Mitarbeiter am Stammsitz in

Troisdorf, deutschlandweit sind es über 170,

unter anderem in Niederlassungen in Berlin,

Ottobrunn bei München und in Hamburg.

Und anders als der deutschlandweite

Trend, sind es in der Krise sogar noch mehr

geworden. „Mitten in der Krise haben wir


investiert und expandiert, den Maschinenpark

überholt, erweitert und noch eine Niederlassung

in Essen eröffnen können“. Detlef

Eggert ist sich sicher: „Dass wir so gut

durch die Krise kamen, liegt an unserem

gesunden Fundament. Seit Jahren wachsen

wir lieber in kleinen Schritten, dafür aber

stetig und solide.“ Wer nur auf Gewinn aus

sei, steige genau so schnell auf, wie der anschließende

Fall. Wer als Unternehmer nur

auf den schnellen Aufstieg und Gewinn aus

sei, der werde in der Regel schnell vom freien

Fall wieder eingeholt.

Ein „Auf und Ab“ sieht der Unternehmer

lieber bei seinen Produkten. Bei denen hat

sich in den letzten Jahren viel getan. „Unser

Motto lautet: Aufzüge für’s Leben. Für jeden

Menschen, der einen Aufzug benötigt,

bauen wir einen, abhängig von den Bedürfnissen.“

In Bürogebäuden, in der Industrie

und in Gebäuden des Gesundheitswesens

finden sich ebenso Eggert-Aufzüge wieder

wie im Privatbereich. „Der Trend geht heute

weg von dunklen Kunststoffkabinen und

hin zu gehobenen Glasausstattungen und

hochwertige Materialien wie Edelstahl.“ In

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Sachen Ausstattung sei fast nichts unmöglich.

Selbst interaktive Displays und Flachbildschirme

sind in Aufzügen längst Realität.

Ebenso im Trend sind Außenaufzüge in

Schachtgerüsten aus Glas. Die sind nicht nur

praktisch bei der Integration in bestehende

Bausubstanz, sondern können selbst denkmalgeschützte

Altbauten zu behindertengerechten

Wohnhäusern veredeln. „Mit vergleichsweise

geringem Aufwand lässt sich

so der Wert einer Immobilie erheblich steigern

oder auch die Vermietbarkeit erhöhen.“

So befördert seit kurzem ein neuer Aufzug

gehbehinderte Menschen durch denkmal-

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SU •PROFIL

geschütztes Gemäuer in den kaiserlichen

Krönungssaal im Aachener Rathaus. „Der

Denkmalschutz stellte dort hohe Herausforderungen,

die wir aber sehr gut erfüllen

konnten“ sagt Detlef Eggert über die anspruchsvolle

Sanierung. Ein weiteres Spezialgebiet

neben den Schachtgerüst-Aufzügen

ist die Sanierung und Modernisierung von

bestehenden Aufzugsystemen. „In Sachen

Energieeffizienz und durch die die Beseitigung

von Stromfressern machen wir auch

alte Aufzüge wirtschaftlicher.“ Derzeit modernisiert

das Troisdorfer Unternehmen die Aufzüge

des Domhotels in Köln im laufenden

Betrieb. Auch die Personenbeförderung im

„Rheinwerk“ am Bonner Bogen oder im

neuen Wohnquartier „Klosterpark“ in Sankt

Augustin kommt aus der Troisdorfer Manufaktur.

Grundsätzlich greift Eggert Aufzüge

auf Konstrukteure im eigenen Haus und Kooperationen

mit Architekten zurück. „Wir liefern

alles aus einer Hand, auch die Betreuung

nach der Inbetriebnahme.“ Allein im Köln-

Bonner-Raum vertrauen Besitzer von mehr

als 2000 Aufzügen auf den Wartungs- und

Notdienst des Troisdorfer Unternehmens.

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6

SU •REGIO

ihK-Präsident

Sträter lobt Solingen

für seine positive

entwicklung durch

Sparbemühungen

„Sind wir alle Rheinland?“ Mit dieser

Frage begrüßte IHK-Präsident Friedhelm

Sträter (Bild) jüngst die rund 150

Gäste zum traditionellen Empfang der

Solinger Wirtschaft. Darunter auch die

stellvertretende Ministerpräsidentin des

Landes NRW, Sylvia Löhrmann. Erstmals

fand der Empfang auf Schloss Burg im

historischen Ambiente des Engelbertsaals

statt.

Mit vollmundigen Erklärungen

zum Thema

Rheinland werde man

noch lange kein Rheinland,

sagte Sträter. Zwar

komme dem Rheinland unter allen

Nachbarregionen hervorragende Bedeutung

für das Bergische Städtedreieck

zu. Aus diesem Grunde engagiere

sich auch die bergische IHK seit langem

dort und habe sogar die Federführung

für die Gemeinschaft „Automotive

Rheinland“ übernommen. Und auch

die IHK wolle eine engere Bindung an

das Rheinland. Aber man müsse gemeinsam

und mit einem klaren Profil ins

Rheinland gehen.

„Nur als Bergisches Städtedreieck mit

650.000 Einwohnern und klarem Konzept

sind wir bei Städten wie Düsseldorf

und Bonn einigermaßen konkurrenzfähig“,

verdeutlichte der IHK-Präsident.

Zudem sei auch in der Rheinland-Initiative

noch viel „heiße Luft“ enthalten.

Auch Solingens Oberbürgermeister

Norbert Feith äußerte sich zum Thema

Rheinland. Er sagte: „Wir müssen mitmachen“.

Das Städtedreieck befinde

sich inmitten der Zellteilung zwischen

der Rhein- und Ruhrdiskussion, in der

sich Solingen zum Rheinland hingezogen

fühle. Seine Stadt selber habe im

letzten Jahr einen kühlen Kopf bewahrt

und sich unter den von der Pleite bedrohten

nordrhein-westfälischen Städten

inzwischen zum Musterschüler

entwickelt, was auch der IHK-Präsident

lobend hervorhob.

SU•kontakt 01/11

Farbe ist in. Nachdem unlängst ein total blaues Haus Aufsehen (und heftige Kritik) in Bergisch Gladbach erregte, gibt es

dort seit kurzem ein „knaatsch“ rotes Gebäude an der Bensberger Straße. Ganz nach internationalem Vorbild wie das kleine

Bild aus Luxemburg zeigt. Wie schön ...

Jugendliche sollen ein fiktives Unternehmen gründen

Sparkassen laden Schüler

zum „Gründerpreis“ ein

Im Dezember ist die

zwölfte Spielrunde des

Deutschen Gründerpreises

für Schüler eingeläutet

worden. Dabei handelt es

sich um das bundesweit

größte Existenzgründer-

Planspiel für Schüler

ab 16 Jahren von

allgemein- oder berufsbildenden

Schulen.

Ausgelobt wird der

Preis von den Partnern Sparkassen,

ZDF, stern und Porsche. Interessierte

Schülerteams können sich noch bis

zum 15. Februar unter der Internetadresse

www.dgp-schueler.de für die neue Spielrunde

bewerben.

Bei dem Wettbewerb gründen Schülerteams

ein fiktives Unternehmen, erstellen

ein Geschäftskonzept und lernen vier Monate

lang das Berufsleben hautnah kennen.

Während der Spielphase bekommen die

Teams nach und nach Aufgaben per E-Mail

zugesandt, die es innerhalb einer vorgegebenen

Frist zu lösen gilt. „Dabei wurden die

Aufgaben aufgrund der bundesweiten Umstellung

der Gymnasien auf acht Schuljahre

bereits im letzten Jahr überarbeitet und

den geänderten Rahmenbedingungen aller

Pokale für die Sieger

Schulformen angepasst“,

sagt Sabrina Cremer, Projektbetreuerin

bei der Kreissparkasse

Köln.

Der Deutsche Gründerpreis

ist die bedeutendste

Auszeichnung für herausragende

Unternehmer

in Deutschland. Ziel der

Initiative ist es, ein positives

Gründungsklima in

Deutschland zu fördern

und Mut zur Selbstständigkeit zu machen.

Die zehn besten Schülerteams erhalten

Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro. Darüber

hinaus prämiert die Kreissparkasse Köln die

erfolgreichsten Teams aus ihrem Geschäftsgebiet

mit Preisgeldern von insgesamt 1.050

Euro. Teilnehmen können Teams von 3 bis 6

Schülern, die alle dieselbe Schule, aber nicht

zwingend dieselbe Klasse besuchen müssen.

Notwendig außerdem: Internetzugang

und E-Mail-Adresse.

Unterstützend stehen den Teams Unternehmenspaten,

Lehrer und die Spielebetreuer

der Sparkassen zur Seite. Bei der

Kreissparkasse Köln steht Sabrina Cremer

als Ansprechpartnerin zur Verfügung, erreichbar

unter Telefon 0221 227-2351 oder

per E-Mail: sabrina.cremer@ksk-koeln.de.


Reiner

Schulte-Barth

Geschäftsführender

Gesellschafter

RSB Facility Services GmbH mit

Sitz in Troisdorf wurde im Januar

2008 gegründet. Verantwortlich als

geschäftsführender Gesellschafter

ist der Fachwirt für Gebäudemanagement

und Gebäudereiniger-

Meister Reiner Schulte-Barth.

Das RSB-Team besteht aus Facharbeitern

die ihren Beruf über Jahre gelernt

haben und branchenspezifsche

Qualifkationen besitzen. Wir verfügen

daher über eine jahrzehntelange Erfahrung

in dieser Branche und sind in der glücklichen

Lage, Ihnen das Fachwissen und die

Kontakte eines Großunternehmens anbieten

zu können - verbunden mit der Flexibilität

und Innovationskraft eines mittelständischen

Unternehmens. Die RSB Facility

Services GmbH ist ein infrastruktureller Gebäudedienstleister

mit einer breiten Dienstleistungspalette

rund um den Schwerpunkt

Gebäudereinigung. Neben der klassischen

Gebäude- und Glasreinigung gehören auch

Spezialbereiche wie die Baureinigung, die

Reinigung von Glas-, Stein- und Metallfassaden

sowie spezialisierte Leistungen für

zahlreiche Industriebereiche, Kliniken oder

Eventcenter zum Leistungsangebot. Eine

klare und eindeutige Fokussierung auf die

Interessen unserer Kunden ist für uns Strategie

und Selbstverpflichtung zugleich. Durch

die konsequente Umsetzung entsteht eine

von unseren Kunden geschätzte hohe Professionalität

unserer Dienstleistungen.

Unsere Leistungen

Glas- und Fassadenreinigung

z.B.: Glasdachreinigung, Glasfassadenreinigung,

Reinigung von Beleuchtungskörpern

und -anlagen, Reinigung

von Jalousien, Rolläden und Markisen

Unterhaltsreinigung

Kaufhäuser, Schulen und Hochschulen,

Theater, Hotels und Bahnhöfe werden

professionell durch uns gereinigt.

z.B.: Büroreinigung, Bodenreinigung

und -pflege, Sanitärreinigung,

Hygieneservice, Aufgangsreinigung

Textilreinigung

z.B.: Teppichbodenreinigung (Saugen,

Fleckenentfernung, Zwischenreinigung,

Grundreinigung, Nachbehandlung),

Polstermöbelreinigung,

Reinigung von Stores, Übergardinen,

Lamellenstores, Reinigung textiler

Wandbespannungen

Industriereinigung

z.B.: Entstaubung von Hallen,

Konstruktionen und Kranbahnen,

Maschinenreinigung, Spanentsorgung,

Entkrustung und Reinigung

von Industrieböden, Reinigung von

Farbspritzanlagen, Wartung von Filteranlagen,

Leistung von Hilfsdiensten,

Prüffeldreinigung, Waschkauen- und

Sozialraumreinigung

Baureinigung

z.B.: Grobreinigung und Entschuttung,

Feinreinigung zur Bauübergabe, Zementschleier-Entfernung,

Oberflächen-

Erstpflege

Graffitibeseitigung

Je nach Materialbeschaffenheit und/

oder Grad der Verschmutzung bestehen

nach dem heutigen Wissensstand

grundsätzlich zwei Möglichkeiten

einer umweltverträglichen Lösung:

Die mechanische und chemische

Reinigung. Über das bei Ihnen konkret

anzuwendende Verfahren entscheiden

unsere Fachleute nach einer Prüfung

vor Ort

Kristallisation von Steinböden

Durch ein spezielles Verfahren wird die

bearbeitete Steinoberfläche schmutzabweisend,

fleckunempfindlich,

pflegeleicht und rutschhemmend.

Eine Anwendung ist möglich in: Privathäusern,

Geschäftsräumen, Öffentlichen

Gebäuden, Hallen, Treppenhäusern

etc.

Spezielle Leistungen

Reinigung von Außenanlagen,

Winterdienste, Hausmeisterservice,

Straßen- und Parkplatzreinigung,

Pförtnerdienste, Reinigung von Dachflächen

und Regenrinnen, spezielle

Leistungen auf Anfrage

RSB

Facility Services GmbH

Gartenstraße 4

53842 Troisdorf

Telefon: 0 22 41 - 23 52 47

Telefax: 0 22 41 - 4 41 55

rsb@rsb-fs.com

www.rsb-fs.com


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SU •REGIO

bayer schärft sein

marken-Profil

Der Bayer-Konzern will die Dachmarke

„Bayer“ deutlich stärken und die Zahl

der Markenauftritte kontinuierlich reduzieren.

Wir haben unser Portfolio analysiert

und festgestellt, dass die Vielfalt

der Marken im Bayer-Konzern zu einer

Verwässerung der Dachmarke geführt

hat“, erläuterte Vorstandsvorsitzender

Dr. Marijn Dekkers. „Unser Ziel ist es,

den Wert unseres Markenportfolios

deutlich zu steigern, indem wir uns auf

die Dachmarke und auf unsere Produktmarken

konzentrieren. Das Bayer-Kreuz

ist weltbekannt und darauf wollen wir

künftig noch stärker aufbauen.“ Mit der

neuen Markenstrategie sollen auch die

Produkte von Bayer schneller, klarer und

eindeutiger wahrgenommen werden.

„Die Verknüpfung hochqualitativer Produktmarken

mit der Marken-Ikone Bayer

schafft Vertrauen, Loyalität und somit

eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

des Unternehmens“, sieht Dekkers

gute Gründe für die Maßnahme.

Kölner airline weicht

nach maastricht aus

Germanwings reagiert auf die Luftverkehrssteuer.

Ab Ende März fliegt die

deutsche Günstig-Airline ab der niederländischen

Stadt Maastricht nach

Berlin. Die Strecke wird wochentags

zweimal und am Wochenende einmal

mit einem Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen

bedient. Die günstigen Flüge

ab 19.99 Euro (von Montag bis Freitag

im doppelten Tagesrand) sind bereits

buchbar. Die Niederlande erheben keine

Luftverkehrssteuer.

SU•kontakt 01/11

Regionales Bus-Unternehmen im Image-Test

FHDW-Studenten nahmen

die Wupsi unter die Lupe

Fünf Studenten der Fachhochschule

der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch

Gladbach haben das Image der Kraftverkehr

Wupper-Sieg AG (Wupsi) in der

breiten Öffentlichkeit untersucht.

Die Erhebungen aus rund 1006 Interviews

– durchweg geführt im Jahr

2010 – flossen in die Bestandsaufnahme

mit ein. Bestnoten verdiente sich die

Wupsi demnach in den Bereichen Sicherheit

und besondere Ausstattung der Busse.

Bereits im Frühjahr 2010 hatte die Kraftverkehr

Wupper-Sieg AG (Wupsi) die FHDW

beauftragt, eine Imageuntersuchung durchzuführen.

Diese erste Untersuchung war

Wupsi-Vorstand Marc Kretkowski (links) und FHDW-

Direktor Dr. Stefan Kayser besiegelten eine langfristige

Kooperation.

unternehmens- und regionsspezifisch gestaltet.

Das Projekt wurde von FHDW-Marketing-Dozentin

Dr. Maria Elo und Prof. Dr.

Albena Neschen, Dozentin für Wirtschaftsethik

und Soziale Kompetenz, betreut und

unterstützt. Insgesamt wurden 1006 Personen

in der Region Leverkusen / Bergisch

Gladbach interviewt.

Als lokaler ÖPNV-Anbieter in Leverkusen

und dem Rheinisch-Bergischen Kreis ist

die Wupsi mit 31,28 Millionen Fahrgästen

(2009) ein wichtiger Akteur im Bereich Mobilität.

Die ungestützte Frage in Bezug auf

den Bekanntheitsgrad der Wupsi zeigte,

dass die Wupsi bei ca. 70 % der Befragten

bekannt ist.

Die niedrigste Note (2,8) bekam die

Wupsi in Bereich Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zusätzlich konnte die Studie identifizieren,

was Wupsi-Kunden über bestimmte Aktionen

denken und wie die Kunden Wupsi-

Leistungen nutzen.

Die gute Zusammenarbeit zwischen

der Wupsi und der FHDW soll jetzt auf

mehreren Ebenen fortgesetzt werden.

Angedacht sind Aus- und Weiterbildung,

Praktika, Projektarbeiten, Untersuchungen

und Kooperationen im Bereich Marketing.

Marc Kretkowski, Vorstand der Kraftverkehr

Wupper-Sieg AG, und Dr. Stefan Kayser,

Leiter FHDW in Bergisch Gladbach, unterzeichneten

dazu einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

Rhein-Sieg führt die Werkstofftonne ein

Der Rhein-Sieg-Kreis führt im neuen Jahr in seinen 19 Städten und Gemeinden die Werkstofftonne

ein. Das hat der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz im Siegburger Kreishaus

beschlossen. Dafür müssen rund 190.000 Behälter gekauft und aufgestellt werden. Die

Rhein-Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG) wird mit der Aufstellung im März oder

April beginnen. Die Nutzung bleibt den Bürgern im ersten Jahr freiwillig überlassen. Erst ab

2012 soll die Wertstofftonne für alle Kreisbewohner verpflichtend sein.

Bislang sammeln die Bürger Verkaufsverpackungen im „Gelben Sack“, der im Auftrag der

Dualen System Deutschland GmbH regelmäßig abgefahren wird. Im ersten Jahr soll erst

einmal nur das Material aus diesem Sack in die Tonne, ab 2012 dann auch die stoffgleichen

Nichtverpackungen wie z. B. Kinderspielzeug und Blumentöpfe aus Kunststoff. Ebenso werden

darin Metalle und versuchsweise Elektrokleingeräte gesammelt. Langfristig zu erwartende

Erlöse aus der Tonne sollen den Gebührenzahlern zu Gute kommen.


Rückentraining

im Kreishaus

SU •LOKaL

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung zur „Betrieblichen

Gesundheitsförderung“ im Kreishaus Siegburg.

Unter dem Motto „Tag des Rückens“ nutzten rund 250 Beschäftigte

der Kreisverwaltung sowie Beamte der Kreispolizeibehörde

die Gelegenheit für Informationen über

die richtige Haltung

vor dem Computer,

Bürogymnastik und

Fitness trotz überwiegend

„sitzender

Tätigkeit“. Angeboten

wurden u. a.

Schnupperkurse zu

Rückenschule, Pilates,

Bürogymnastik

und Yoga. Besonders

das „Back-

Check-Gerät“ der

AOK (Bild rechts),

das zweifelsfrei

Auskunft gab über

die Stärke von Rücken-

und Bauchmuskulatur,

war den

ganzen Tag über

belegt. Kreisdirektorin

Annerose Heinze

freute sich über das große Interesse der Mitarbeiter und befand

eine gewisse Notwendigkeit, das betriebliche Gesundheitsmanagement

in der Kreisverwaltung weiter voran zu treiben: „Dazu

haben wir heute einen weiteren Schritt getan, und das ist gut so.“

iSotec auf Platz 2 beim

Deutschen Unternehmerpreis

Das aus Bergisch Gladbach stammende Unternehmen

ISOTEC (jetzt mit Sitz in Kürten) hat

einen Triumpf beim Deutschen Unternehmerpreis

nur knapp verfehlt. Bei der Festveranstaltung

in Frankfurt wurde ISOTEC in der Kategorie

„Franchise“ als zweitbestes Unternehmen

Deutschlands gekürt. „Natürlich wäre ich gerne mit dem ersten

Platz zurück gekommen“, sagte Geschäftsführer Horst

Becker (Bild), dessen Unternehmen auf die Beseitigung von

Feuchtigkeitsschäden spezialisiert ist. „Aber auch dieser zweite

Platz ist eine unglaublich motivierende Auszeichnung.“ Für

den Wettbewerb des Harvard Clubs of Germany zugelassen

werden nur Firmen, die „eine echte Problemlösung anbieten

und auffällig innovativ am Markt agieren“, sagt die Regel.

Wenn die Familie wächst,

braucht man schon mal

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9


10

SU •REGIO

Anke Riefers (70, Bild), Sankt Augustiner

Bürgermeisterin

a. D., wird nicht müde,

sich für ihre Stadt zu

engagieren. Die Vorsitzende

des Lions-Fördervereins,

Förderin der

Städtepartnerschaft zu

Mewasseret Zion und „Grande Dame“ der Augustiner

Sozialdemokraten feierte im Dezember

ihren 70. Geburtstag mit einem großen

Festakt– herzlichen Glückwunsch!

Lothar Rasche, Marktleiter des HIT-

Marktes in Sankt Augustin,

sieht sich und

seine Mitarbeiter nicht

nur zur Weihnachtszeit

in der sozialen Verantwortung:

„Unser Markt

wird immer für soziale

Zwecke eintreten. Solange ich Marktleiter bin,

werde ich persönlich dafür einsetzen und niemanden

im Stich lassen.“

Hildegard Dietz-Wallot will „die gute

alte Nachbarschaft“

in der heutigen Zeit

wiederbeleben. Das

von ihr im Auftrag

der Kölner Caritas Betriebsführungs-

und

Trägergesellschaft cbt

geleitete Projekt „Lebendige Nachbarschaft“

wurde in Sankt Augustin-Ort erfolgreich gestartet

und könnte nun auch in anderen Kommunen

Schule machen. In dem Projekt werden

Bürger eines Ortsteils zur Vernetzung in einem

„Stadtteiletreff“ angeleitet. Das Ziel ist es, die

nachbarschaftliche Hilfe generationsübergreifend

zu Fördern.

Christiane Paroch (54, Bild), ist neue

Geschäftsführerin der

HZA – „Hilfe zur Arbeit“

mit Sitz in Siegburg. Zuletzt

war sie 20 Jahre

als selbstständige Einwicklungsberaterin

in

der Wirtschaft sowie

im Coaching von Führungskräften tätig. Mit

dem neuen Jahr entwickelt sie die Institution

„Hilfe zur Arbeit“ mit ihren zahlreichen Angeboten

und Arbeitsgelegenheiten vom Vereinsstatus

zur neuen „Zukunfts-GmbH“. „Wir

wollen neue Wege beschreiten, uns weiteren

Gruppen öffnen und neue Arbeitsprojekte installieren“

gibt die neue Geschäftsführerin als

Ausblick.

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NAMEN

VR-bank gratuliert ihren langjährigen mitgliedern

Der „jungen Idee“ treu geblieben

Mehr als 50 Jahre haben 27 Mitglieder

der VR-Bank Rhein-Sieg die

Treue bewiesen. „Bei der Mitgliedschaft

handelt es sich nicht um ein Produkt,

sondern um eine ewig junge Idee, die für die

Grundwerte der Bank steht. Denn Selbsthilfe,

Selbstverantwortung und Selbstverwaltung

zeichnen noch heute die Maximen unseres

Handelns aus“, betonte Dr. Martin Schilling,

Vorstandsmitglied der VR-Bank. Gemeinsam

mit Peter Biller empfing Schilling nun zwölf

der Jubilare in Siegburg. Mit Urkunden und

Präsentkörben wurden Annemarie Quadt,

Richard Neuhalfen und Walter Meißner für

55-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für 50 Jahre

Mitgliedschaft wurden Hans-Ulrich Erdmann,

Alwine Ennenbach, Karl Ames, Heinrich

Heitkamp, Siegfried Knebel, Johannes

Schröder, Ulrich Römer, Josef Hinterkeuser

und Jakob Pütz ausgezeichnet. Dr. Martin

Schilling betonte, dass die Genossenschaftsbanken

die einzige Bankengruppe seien, die

bis heute keinen einzigen Euro staatlicher

Unterstützung erhalten hätten.

erste termine: Kostenloses fachwissen für gründer

Einen exklusiven Ausblick auf ihr neues Programm der

Gründungsakademie Rhein-Sieg gibt die Wirtschaftsförderung

des Rhein-Sieg-Kreises. Anita Halft, Zuständig für die

Akademie, zog eine überzeugende Bilanz aus dem Vorjahr:

„Die Veranstaltungen sind sehr gefragt, wir haben fast immer

lange Wartelisten.“ Selbstständige hätten den Wert des

Angebots längst erkannt. „Für viele ist es wichtig, sich bei

uns fundierte Informationen zu holen.“ Daher wird es auch

dieses Jahr ein Programm von Experten für Gründer geben:

Den Auftakt machen Vertreter von Arge, Arbeitsagentur und Ursel Banken-Buderbach zum

Thema „Gründung aus der Arbeitslosigkeit“ am Donnerstag, 10.02., in Sankt Augustin. Themen

wie Gründungszuschüsse, Einstiegsgeld, Businesspläne und Sozialversicherungen stehen

auf dem Programm. Am Mittwoch, 16.02., referiert die auf Malta lebende Unternehmensberaterin

Kristiane von dem Bussche zum Thema „Von der Idee bis zum Konzept“. Am

darauffolgenden Donnerstag, 17.02., findet die große Auftaktveranstaltung zur Zirkelberatung

NRW statt. Dabei werden Inhalte und der Ablauf der Kombination aus Gruppen- und Einzelberatungen

für Gründer vorgestellt. Über das „Kleine 1x1 des Vertragsrechts für den Unternehmensstart“

spricht der Jurist Karl-Stephan Födisch am Mittwoch, 02.03., in Sankt Augustin.

Alle Termine und Anmeldeinformationen sind ab Mitte Januar als Flyer und im Internet

unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de zu finden.


SU •REGIO

Junkersring: l‘osteria Pizza e Pasta und der arena Vertikal eröffnen

Edel Schlemmen und kreativ Schwitzen

Mit der Entwicklung des Gewerbes

am Standort „Junkersring“ zeigt

sich Troisdorfs Wirtschaftsförderer

Jürgen Sturm zufrieden. Zu den 21 Unternehmen

gesellten sich nun das italienische

Feinkost-Restaurant L‘Osteria - Pizza E Pasta

sowie in wenigen Tagen auch die neue

Kletterhalle Arena Vertikal. Ein Mix, der den

Standort Junkersring attraktiv macht, wie

Sturm erklärt: „Ursprünglich hat das Gewerbegebiet

keine Schwerpunkte. Wir gehen da

breit ran. Es kristalisiert sich aber ein Trend zu

Freizeitangeboten heraus.“

So wird das Angebot neben der Bowling

Arena Spich, West Golf und dem Soccer-

Dome RheinSieg in wenigen Tagen mit der

Arena Vertikal GmbH & Co. KG erweitert.

Täglich von 9 bis 24 Uhr werden sich Kletterfreunde

auf 1650 Quadratmeter Kletterfläche

und auf rund 240 Routen austoben, wie

Nico Ludwig, Prokurist der Arena Vertikal, in

Aussicht stellt. Für den sicheren Halt sorgen

80 Toprope-Sicherungen. Hinzu kommt ein

350 Quadratmeter große Boulderbereich

zum Klettern an künstlichen Felswänden sowie

ein Gastronomie auf Bistroniveau mit 40

Sitzplätzen.

Profi-Kletterer Tobias Reichert unterstützte

als lizensierter Routenbauer die Kon-

struktion der neuen Kletterwelt.

Bereits seit Ende November hat das Restaurant

L‘Osterie gleich nebenan eröffnet.

Kein Fastfood, sondern frisch hergestellte

„italienische Lebensart“ ist das Geheimrezept

von L‘Osteria. Mit dem Troisdorfer Restaurant

hat Geschäftsführer Udo Hänold

bereits die neunte Filiale der Franchisekette

eröffnet. Der Clou: Gäste können in der offenen

Küche bei der Zubereitung ihrer Speisen

den Köchen über die Schulter gucken.

Mit dem neuen Restaurant wurden zudem

40 neue Arbeitsplätze. Das Spezialitäten-

Restaurant bietet unter dem Motto „PIzza E

Pasta“ im zeitlos-eleganten Ambiente Platz

für 200 Gäste,

Umweltprogramm ÖKoPRofit für troisdorfer Unternehmen geht in die zweite Runde

Energiesparen bedeutet auch Kosten zu sparen

Die Zahlen sprechen für sich: Binnen

einen Jahres haben elf Troisdorfer

Betriebe stolze 131.500 Euro an Betriebskosten

eingespart und ihren CO 2 -Ausstoß

um 600 Tonnen reduziert. ÖKOPROFIT

hieß ihr Schlüssel zum Erfolg. Das aus Graz

stammende Projekt der integrierten Umwelttechnik

haben Stadt, TROWISTA, die

Stadtwerke, die Abwasserbetriebe das

Gebäudemanegement der Stadt und der

Unternehmerclub pro Troisdorf e.V. in die

Stadt geholt und mit Landesmitteln fördern

lassen. Positiver Nebeneffekt des Umweltschutzes:

Durch Einsparungen im Energie-,

Wasser- und Rohstoffverbrauch werden

Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit

gestärkt. TROWISTA-Geschäftsführer

Jürgen Sturm: „Nicht nur wir waren mit dem

Ergebnis sehr zu frieden, sondern auch die

Unternehmer, sodass ÖKOPROFIT nun in

die zweite Runde geht. Für die Teilnehmer

der ersten Runde gab es von NRW-Umweltminister

Johannes Remmel Lob und

Anerkennung für das Modellprojekt.

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SU •LOKaL

Warum Energie

verschenken?

Drei Sonntage

reichen aus

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Siegburg

Die rhenag bietet ihren Kunden einen

neuen Service an: Ab sofort können

rhenag-Kunden Thermografieaufnahmen

mit einem detaillierten Analysebericht

durch einen zertifizierten Thermografen

zum Vorzugspreis von 129

statt 169 Euro anfertigen lassen. „Zu

den häufigsten Schwachpunkten gehören

nicht abgedichtete Rollladenkästen,

Heizkörpernischen, Heizungsleitungen

in der Außenwand oder

ein schlecht isoliertes Dach“, so der

rhenag-Energieeffizienzexperte Norbert

Böhmländer. „An diesen Wärmebrücken

geht viel wertvolle Energie

verloren“. Neben einer ausführlichen

Auswertung der Aufnahmen durch

eine Spezialkamera, die Wärmestrahlung

sichtbar macht, erhalten die

Kunden Empfehlungen, welche Sanierungsmaßnahmen

wirtschaftlich sinnvoll

sind. Informationen bei Norbert

Böhmländer unter 02241 - 107-436.

Die Mehrheit des Siegburger Stadtrates

hat sich gegen einen weiteren,

vierten Verkaufsoffenen Sonntag

im Kalenderjahr der Kreisstadt entschieden.

Damit tut es Siegburg den

Stadtzentren von Bonn und Köln

gleich, die ebenfalls auf den gesetzlich

zulässigen vierten verkaufsoffenen

Sonntag im Jahr verzichten.

Die Organisatoren von Stadtmarketing,

Verkehrsverein und die Werbegemeinschaften

von Kaiserstraße,

Markt und Holzgasse hatten einen

solchen, vierten Tag für den Tag des

Weinfestes am 5. Juni 2011 gefordert.

mittelalterlicher markt lockte in diesem Jahr anscheinend weniger besucher an

Mittelalter noch im Trend?

Frost und Schnee haben dem traditionellen

Mittelaltermarkt zur Weihnachtszeit

spürbar zugesetzt. In diesem

Jahr zog der Touristenmagnet spürbar

weniger Gäste aus dem Umland auf

den Marktplatz. Dem Winterwetter sei

„hilfe zur arbeit“ entwickelt sich zum Jahresbeginn zur „zukunfts gmbh“ weiter

Für die Zukunft neu aufgestellt

Mit ihren Second-Hand-Warenhäusern,

der Metall- und

Fahrradwerkstatt und vielen

Arbeits- und Qualifizierungsangeboten

für Arbeitssuchende

hat sich „Hilfe zur Arbeit“,

kurz HZA, als gemeinnütziger

Verein seit 1996 einen Namen

gemacht.

Mit dem neuen Jahr richtet sich

die HZA in ihrer Form neu aus,

wie Geschäftsführerin Christiane

Paroch erklärt. Aus dem Verein erwächst

nun eine „Zukunfts-GmbH“.

Wir wollen neue Wege beschreiten,

uns weiteren Gruppen öffnen und

neue Arbeitsprojekte installieren“

gibt Paroch zum Ausblick. Welche

Projekte damit gemeint sind, will die

Geschäftsführerin in den kommenden

Wochen bekannt geben. Derzeit gehören

zur HZA unter anderem auch

es geschuldet gewesen, dass auch einige

Busunternehmen ihre Tagefahrten

zum Markt kurzfristig stornierten, wie

aus dem Tourismusbüro der Kreisstadt

zu erfahren war. Dort hielt man sich bis

Redaktionsschluss mit einer genauen

das Sozialkaufhaus, die Garten- und

Landschaftspflege, eine Schreinerei

und eine Nähwerkstatt. Dazu kommen

externe Arbeitsgelegenheiten

in Unternehmen und Institutionen im

Rhein-Sieg-Kreis. Den 72 Festangestellten

„Hilfe zur Arbeit“ stehen rund

300 Teilnehmer in den unterschied-

Bilanz noch zurück. Doch blieben in

diesem Jahr ebenso die großen Staus

in der Innenstadt aus wie der sonst so

große Andrang an den Wochenend-

Abenden, an denen auf dem Markt

kaum ein Durchkommen war.

Geschäftsführerin Christiane Paroch und der Leiter der Betriebswirtschaft,

Markus Weiler, strukturieren die hza im neuen Jahr um.

lichen Projekten gegenüber. Ihrem

Schwerpunkt, Menschen an Arbeit

heranzuführen, persönliche Stärken

und Neigungen in den Arbeitsfeldern

herauszufinden sowie Menschen in

der Persönlichkeitsentwicklung zu

unterstützten, bleibe die HZA treu,

betont Christiane Paroch.


Niederkassel

SU •LOKaL

Viel Platz für neues Gewerbe

Am bislang sehr gefragten Gewerbestandort an der Mondorfer Gottlieb-

Daimler-Straße sollen in den kommenden Monaten insgesamt sechs

Hektar Bauland erschlossen werden. Zwischen der Gottlieb-Daimler-Straße,

„Am Knippchen“ und Gärtnerei an der Straße „Am Langohr“ soll das bestehende

Areal eine großzügige Erweiterungsfläche erhalten. Die Erschließungsarbeiten

könnten bald beginnen. Neben Straßenbaumaßnahmen muss auch

das Kanalnetz verlängert und ausgebaut werden. Für die Anwohner der

Straße „Am Thelenkreuz“, an deren Kanal die Erweiterungsfläche angeschlossen

werden soll, werden Straßensperrungen wegen Bauarbeiten zukommen.

Bauträger für das Areal ist die Stadtentwicklungsgesellschaft Niederkassel.

Der Startschuss für den ersten Bauabschnitt im Süden der geplanten Erweiterungsfläche

könne kurzfristig erfolgen. Nun wird zunächst geklärt, wie man

mit den Spuren einer ehemaligen Hausmülldeponie umgehen muss.

KSK sorgt für sichere Landung

Die Cheerleadergruppe Blue Birds vom FC Hertha Rheidt freut sich über eine

neue Errungenschaft. Eine Aitrackbahn, die bei den Proben sichere Sprünge

und sanfte Landungen, auch bei Stürzen, garantiert. Bislang trainierte der

Verein auf dünnen Turnmatten, die bereits die beste Zeit hinter sich hatten.

Für die 12 Meter lange und mit Luft prall gefüllte Spezialmatte fanden die

Cheerleader einen großzügigen Spender: Mit 3.000 Euro unterstützte die

Kreissparkasse Köln den Kauf der 5.000 Euro teuren Bahn. Bezirksdirektor

Wolfgang Hopp, Stiftungsmanagerin Simone Zens und Bürgermeister Stephan

Vehreschild ließen es sich nicht nehmen, die Bahn bei der offiziellen

Spendenübergabe gleich mit Sprüngen einmal auszuprobieren.

Rathausanbau in der Planung

Dem Wunsch, das eigene Rathaus bis September 2012 durch einen Anbau zu

erweitern, ist die Stadt Niederkassel einen Schritt näher gekommen. Die Zeit

der räumlichen Trennung vom zentralen Rathaus in der Rathausstraße, der

zugehörigen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in der Grundschule

Niederkassel sowie dem technischen Rathaus am Ortseingang an der Spicher

Straße könnte dann ein Ende haben. Eine entsprechende Ausschreibung eines

Teilnahmewettbewerbs für Architekten wurde nun auf den Weg gebracht.

Hinter dem Rathaus zum Rhein hin oder auf einem angrenzenden bisherigen

Schotterparkplatz soll für rund drei Millionen Euro ein Anbau zum bisherigen

Rathaus zusätzlich rund 1.200 Quadratmeter Nutzfläche bringen.

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SU •LOKaL

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Troisdorf

Wichtige Tipps

zur Dichtigkeit

der Kanäle

Mit einem eigenen Internetauftritt

informiert der Abwasserbetrieb

Troisdorf über die Fristen und

Besonderheiten zur anstehenden

Dichtigkeitsprüfung für Hausanschlüsse

ans Kanalnetz. Unter

www.Troisdorf-haelt-dicht.de

sind umfangreiche Informationen

zur Anstehenden Überprüfung, zu

Pflichten sowie eine neue Karte

mit den Fristen für die Durchführung

in den einzelnen Bezirken

und Ortsteilen hinterlegt.

Kostenlose

Parkplätze

am Bahnhof

verschwinden

Die kostenlosen Parkplätze rund

um den Bahnhof waren bei Berufspendlern

sehr beliebt. Doch

mit dem Gratisparken ist nun

Schluss: Die letzten kostenfreien

Plätze sollen entweder für Kurzparker

ausgewiesen oder nur gegen

Parkgebühr nutzbar werden,

entschied der Stadtrat. Höhere

Parkgebühren sollen im Bahnhofsviertel

dafür sorgen, dass die

in den letzten Jahren errichteten

und günstigeren Parkhäuser in

Bahnhofsnähe stärker genutzt

werden. Als kostenloser Parkand-Ride-Parkplatz

bleibt für

die kommenden sechs Jahre das

Areal an der Ladestraße erhalten.

Unternehmerclub pro troisdorf zeichnet c. u. W. Keller mit Unternehmerpreis aus

Spezialgetriebe für den Weltmarkt

Getriebe für Autos gibt

es vom laufenden Band.

Doch wenn ein Ozeanriese,

ein gigantischer Tagebaubagger

oder die Zement- und

Stahlindustrie ein Getriebe

sucht, wird es kompliziert

Einer der wenigen Hersteller von

Spezialgetrieben ist das Troisdorfer

Unternehmen C. u. W. Keller. Ob

Zahnräder mit vier Metern Durchmesser

oder Sondergetriebe mit bis

zu 160 Tonnen Gewicht – die Troisdorfer

Technik ist weltweit sehr begehrt.

Darauf ist auch die Jury vom

Unternehmerclub pro Troisdorf e.V.

aufmerksam geworden. Die Experten

nahmen Faktoren wie Globalisierung,

Export, Expansion, aber auch die För-

derung und Weiterqualifikation von

Mitarbeitern sowie das Arbeitsklima

unter die Lupe – und war überzeugt:

C. u. W. Keller erreichte die höchste

Punktzahl im Ranking. Geschäftsführer

Dr. Dirk Keller und die Leiterin Finanzen,

Heike Schmidt, nahmen dafür den

Unternehmerpreis 2010 entgegen.

11.000 Euro zum Jubiläum gesammelt

Es war ein Abend der Extraklasse:

Für 400 geladene Gäste verwandelte

der Lions Club Troisdorf das

Bürgerhaus zu einem hochkarätigen

Festsaal. Zum 10. Mal richteten die

„Löwen“ ihre Benefiz-Gala aus. Als

wohltätigen Zweck hat der Club unter

Präsidentschaft von Peter Blatzheim

sich die Nachwuchsförderung in der

Troisdorfer Gemeinschaftshauptschule

ausgesucht. Seit fünf Jahren finanziert

der Lions Club den Förderunterricht

der Klassen 9 und 10 und hilft dabei

Schülern, ihre Leistungen zu verbessern

und Selbstvertrauen in das eigene

Können zu entwickeln. Zur Benefizgala

ließ der Verein daher den US-amerikanischen

Jazzpianisten Michael Sorg

gemeinsam mit Tanzkünstlerin Peggy

Getriebe im XXL-Format baut C. u. W. Keller aus troisdorf

Über den unternehmerclub pro troisdorf e.V.

Am Anfang stand ein Problem: Ein Troisdorfer Unternehmer suchte intensiv

einen Lieferanten und wurde erst nach langer Suche ausgerechnet in Troisdorf

fündig. 1991 erwuchs daraus die Idee, ein Netzwerk und eine Plattform für

Troisdorfer Unternehmer zu finden. Bereits über 100 Unternehmen zählt die

Kooperationsgemeinschaft, die Kontakte knüpft, Synergien nutzt und sich auch

als Sprachrohr zu Wirtschaft und Politik versteht.

O. anreisen. Das Quartett „Alphorn

Virtuos“, die renommierte Tanzschule

Breuer sowie die aus Funk- und

Fernsehn bekannte „Querbeat Brass

& Marching Band“ begeisterten das

Publikum, das über den Abend stolze

11.000 Euro in den Spendentopf der

Lions gab. In den vergangenen zehn

Jahren sammelten die Lions auf diesem

Wege über 170.000 Euro.


Hennef

Weg nach Brasilien

ist geebnet

Wenn 2014 die Fußball-Weltmeisterschaft

und 2016 die Olympischen

Spiele in Brasilien gastieren, fahren

Sportler und Besucher über Straßen,

die mit Sicherheit auch durch Technik

aus Deutschland geebnet wurden:

Das Hennefer Unternehmen Ammann

hat das aufstrebende Land als neuen

Markt erkannt und lieferte bereits die

ersten Walzenzüge, Gummiradwalzen

und knickgelenkte Tandemwalzen

in Brasilien aus.

Beste „azubine“

im Land

Als „Beste Auszubildende in NRW“

ist Maria Henscheid aus Hennef von

NRW-Wirtschaftsminister Harry K.

Voigtsberger ausgezeichnet worden.

Die 22-Jährige, die ihre Ausbildung

zur Steuerfachangestellten im Lohmarer

Steuerbüro Lüghausen absolvierte,

nahm für ihre hervorragenden

Prüfungen in Düsseldorf den Preis mit

Urkunde und Medaille entgegen.

Wird Lücke 2012

geschlossen?

Frühestens 2012 könnte der 800 Meter

lange Rad- und Gehweg zwischen

Remschoß und Heisterschoß gebaut

werden. Noch in diesem Halbjahr sollen

erste Pläne zum Bau vorliegen.

Keine angst vor

dem „Web 2.0“

SU •LOKaL

„Standleitung“ für Literaturfreunde

Nun gibt es

sie auch in Hennef:

Die Bücherzelle.

Eine alte englische Telefonzelle,

ein Geschenk von Hennefs Partnerstadt

Banbury, ist zum ersten offenen

Bücherschrank für Jedermann

umgebaut worden. Nachdem sowohl

ein Bürgerantrag als auch der Antrag

einer Partei im Kulturausschuss anklang

fanden, richtete der Bauhof die

alte Telefonzelle zur neuen „Bücherzelle“

her. Im Foyer des Rathauses

fand der rote Blickfang einen neuen

Platz. Die Regeln für die „Bücherzelle“

sind ganz einfach: Jeder kann gut

erhaltene Bücher hinzustellen oder

ausleihen – und das unverbindlich

und kostenlos. Die Vorsitzende des

Hennefer Partnerschaftsvereins, Erika

Rollenske, und Buchhändler Uwe Madel

brachten zur Einweihung durch

Bürgermeister Klaus Pipke gleich die

erste Ladung Bücher mit.

Bedenken in der Region

Die Begeisterung über den geplanten

Einzug des Möbelhauses

Müllerland in die Messe

Hennef hält sich in Grenzen. Wie

berichtet, will das Möbelhaus auf

bis zu 31.000 Quadratmetern der

leerstehenden Messe neues Leben

einhauchen und frischen Wind auf

den Möbelmarkt der Region bringen.

Dieser zeigte sich wenig begeistert:

Unter anderem aus Hennef, Eitorf,

Ruppichteroth sowie aus Bonn wa-

ren Bedenken gemeldet worden, das

geplante Möbelhaus könne Kaufkraft

in erheblichen Maße abziehen.

Der Planungsausschuss der Stadt

Hennef hat nun festgestellt, dass

„Müllerland“ keinen Mitbewerber in

der Region in dessen Existenz bedrohe.

Weil nicht auf nicht mehr als

2500 Quadratmeter für das Zentrum

relevante Waren angeboten werden

dürfen, soll auch die Geschäftswelt in

der Stadtmitte geschützt sein.

Das renommierte Hennefer IT-Unternehmen

Conet lädt im März zu einem

kostenlosen Vision Day zum Thema

„Keine Angst vor Web 2.0“ ein.

Am Thema „Web 2.0“ mit all seinen

Facetten komme heute kaum noch

jemand vorbei, erklärt das Unternehmen.

Wege zur eigenen Web 2.0

Strategie und ihrer Möglichkeiten und

auch die Chancen von Social Media

werden theoretisch und praktisch

unter die Lupe genommen. Den genauen

Termin und Anmeldeinformationen

gibt das Unternehmen im Internet

unter www.conet.de bekannt.

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SU •LOKaL

königswinter

Bad Honnef

ÖPP im Feuerwehrhaus

ist wirtschaftlicher

Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde

in Königswinter der Projektvertrag

für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses

an der Cäsariusstraße in

Oberdollendorf unterzeichnet. Wie

beim Gerätehaus in Bockeroth sieht

der Stadtrat auch in Oberdollendorf

die Beschaffungsvariante in Öffentlich-Privater

Partnerschaft (ÖPP) als

wirtschaftlichste Lösung. Der Investor

erstelle das Objekt, finanziere es teilweise

vor und unterhalte es während

der Vertragslaufzeit von 30 Jahren

im wesentlichen an Dach und Fach,

teilt die Stadt Königswinter mit. Für

die Gesamtbaukosten von rund 1,3

Millionen Euro bedient sich die Stadt

rund 510.000 Euro aus den Töpfen

des Konjunkturpakets II.

300 Freiwillige in

sechs Jahren

Als Erika Spohr vor sechs Jahren nach

dem Berufsleben eine ehrenamtliche

Aufgabe sucht, suchte sie lange. Eine

Freiwilligen-Agentur gab es in Bad

Honnef nämlich bis dato nicht. Daher

entschloss sich Erika Spohr mit

Ehemann Henning gemeinsam mit

der Diakonie eine solche Freiwilligen-

Agentur für Bad Honnef aus der Taufe

zu heben. In den vergangenen sechs

Jahren konnte die Agentur knapp

300 Interessierte in Ehrenämter vermitteln.

Von der Hausaufgabenhilfe

über Seniorenbesuche bis hin zur

Hilfe in Büros von Vereinen und gemeinnützigen

Einrichtungen reicht

das verwaltete Aufgabenspektrum.

Die Stadt unterstützt die Agentur mit

einem Raum, Telefon und einem Pc.

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31.000 Euro zum Erhalt von Wohlfahrt und Brauchtum

Sparen und Gewinnen, das bietet

die Kreissparkasse Köln bei

ihrem „PS-Gewinnsparen“. Dessen

Überschüsse, der PS-Zweckertrag,

werden jährlich an wohltätige Institutionen

und Vereine ausgeschüttet.

In Königswinter durften sich nun 22

Vereine über insgesamt 31.000 Euro

freuen. Gudrun Börter, Bezirksdirek-

Naherholung als Zukunftskonzept

Als Premium-Region für

Tagesausflüge und Naherholung

wollen Stadtplaner und

Tourismusexperten das Siebengebirge

rund um Königswinter

für die Zukunft fit machen.

In einem als „Kochrezept für das

Siebengebirge des Jahres 2020“

von Bürgermeister Peter Wirtz vorgestellten

Dossier wird ein Fahrplan

formuliert, der die derzeitigen Sanierungen

und Modernisierungen

im Rahmen der Regionale 2010

aufgreift und neue Ideen für die

touristische Entwicklung der Region

ins Spiel bringt. Dabei nutzen die

Planer ein zweigleisiges Konzept:

Die „BewegungsLandschaft“ etwa

für Wanderer und Fahrradfahrer und

die „KulturLernLandschaft“ entlang

der Denkmäler und durch die Rheinromantik.

www.siebengebirge.com

torin der Kreissparkasse Köln, freute

sich, Vereinen aus der Jugend-,

Wohlfahrts- und Kulturpflege mit der

Zuwendung unterstützen zu können.

So erhielt der Turnverein Königswinter

zu seiner 125-Jahr-Feier ebenso

eine Spende wie die Junggesellenbruderschaft

Niederdollendorf, die

mit dem Geld die Herausgabe ihrer

Festschrift „200 Jahre Vogelschießen“

finanzieren kann. Darüber hinaus

werden die Beträge von den

Vereinen für vielfältige Zwecke wie

die Anschaffung neuer Musikin-

strumente, Schulbücher oder Spielmaterial

für die Jugendarbeit verwendet“,

sagte Bezirksdirektorin

Gudrun Börter.


lohmar

Wie spannend es ist, aus einer

kleinen Idee ein großes

Unternehmen zu gründen, durften

Realschüler und Gymnasiasten aus

Lohmar bei der „Gründungswerkstatt

2010“ erfahren. Binnen zweier Tage

entwickelten 16 Teams unter fachkundiger

Anleitung aus kleinen Ideen

ausgefeilte Businesspläne. Unter der

Leitung des Projektteams „Starter

& Co.“ von der „Stiftung Partner für

Schule NRW“ halfen Gründungsberater

zahlreicher Unternehmen, Banken

und Institutionen bei der Ausarbeitung

der Konzepte, die am dritten

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Schnelles Internet auch vernab der DSL-Leitungen

Eine erfolgreiche Bilanz im Kampf

gegen die „weißen Flecken“ auf

der Landkarte des schnellen Internets

zieht das Lohmarer Unternehmen

Rhein-Sieg-Breitband aus den vergangenen

fünf Jahren. Mehrere hundert

Haushalte und Unternehmen fernab

der konventionellen DSL-Versorgung

in den Höhenlagen von Bröl- und

Siegtal sowie in Overath, Altenkirchen

und Nümbrecht konnten über

ein selbstständig errichtetes Netz

aus Richtfunk, Glasfaserkabel und 80

Verteilerknoten mit schnellem Internet

versorgt werden. Dabei sind die

Kosten für das schnelle Internet per

Richtfunk mit üblichen Telefon- und

Internettarifen vergleichbar.

Unternehmensgründung als Schülerversuch

LVS Immobilien GmbH

Wir sind seit 1985 mit unserem Immobilien-

service als Verwalter, Makler und Bauträger

tätig.

In dieser Zeit konnten wir mehr als 350 Ein-

familienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser

sowie Eigentumswohnungen erwerben, weiter

veräußern und verwalten.

Die von uns erworbenen, erstellten und weiter

vertriebenen Gebäude, verwalten wir alle selbst.

In jüngster Zeit übernehmen wir auch normale

Verwaltungen von Wohn- und Geschäftshäusern.

Wir bieten:

Hausverwaltung

Technische Verwaltung und Betreuung

Hausmeisterdienst

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LVS Immobilien GmbH

Telefon: 0 22 41 - 34 34 45

Fax: 0 22 41 - 33 83 87

Tag vor einer Jury in der Jabachhalle

überzeugend präsentiert werden

sollten. Brigitte Feist-Kalafate von der

Jugendberufshilfe war begeistert vom

Engagement und Einfallsreichtum der

Heranwachsenden. Für die ersten drei

Plätze gab es neben der Erfahrung für

das spätere Berufsleben auch Kinogutscheine

zu gewinnen. Das Team

„DynaFit“ kassierte den ersten Platz:

Jan Deger, Jan Wiemeler, Max Krebs

und Johannes Schleicher vom Gymnasium

Lohmar überzeugten mit der

Idee, Bewegungsenergie in Fitnessstudios

zur Stromerzeugung zu nutzen.

Wir würden uns freuen, wenn wir auch für Ihre

Wohnanlage als Verwalter tätig werden dürfen.

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Sankt augustin

Heiz-Computer

Mit intelligenter Nutzung von

Großrechnern und moderner

Heizungstechnik will das Fraunhofer

Institutszentrum Schloss Birlinghoven

bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs

für Arbeitsplatzcomputer

und rund 65 Prozent Energiekosten

zur Kühlung der Großcomputer sparen.

Der Clou: Die Abwärme der Server

soll durch Rohre in einem neuen

Tunnel in das eigene Heizkraftwerk

geleitet und dort sinnvoll genutzt

werden. Bis September 2011 soll das

mit 4,5 Millionen Euro durch das Konjunkturpaket

II geförderte „Green-IT“

Projekt abgeschlossen sein. Jährlich

verbrauchen allein die Großrechner

mit knapp 3,5 Gigawattstunden

Strom so viel wie 4861 einfache

Heimcomputer.

Die Prinzensuche war in

vielen Kommunen schwierig.

„Zu teuer“ und „zu zeitaufwändig“

sei das Brauchtum,

so der Tenor. Einer, der es

trotzdem macht, ist Prinz

Herbert II. Montexier.

Und er macht es gerne,

wie er im Interview mit

SU.kontakt verrät:

Prinz Herbert, wie wird man Karnevalsprinz

in Sankt Augustin?

„Man hatte mich schon vor drei

Jahren einmal gefragt, doch damals

steckte ich mitten im Hausbau und

hatte für meinen Traum, einmal Prinz

zu sein, einfach keine Zeit. Im letzten

Jahr hat man die Idee noch einmal

an mich herangetragen. Ich habe

meine Frau beim Frühstück mit der

Frage überrascht, ob sie sich das

Unternehmen Kraemer & martin packt mit an

Aufatmen nach drei Jahrzehnten

Aufgrund des schneereichen Winters sind die Arbeiten

für die neue Gewerbezufahrt im Rückstand

Es war ein Missstand für beide Seiten:

Die Buisdorfer waren genervt

von den großen Lastwagen, die sich

durch den alten Ortskern zum Gewerbe

wälzten - die Spediteure brachten

die engen Gassen öfters beim Rangieren

ins Schwitzen. Seit den 1970er

Jahren war das Problem bekannt,

doch erst jetzt ist die Lösung, eine

neue Zufahrt, im Bau. Das Problem:

Das Land hatte bereits Fördergelder

zum Bau bereitgestellt, doch die Stadt

musste dafür noch entsprechende

Grundstücke mit knapp 10.000 Quadratmetern

kaufen. Aufgrund schwieriger

Eigentumsverhältnisse konnte

dies erst im Dezember 2009 abgeschlossen

werden. Insbesondere der

ansässige Hersteller für chemische

Produkte, das Traditions-Unterneh-

men Kraemer & Martin, profitiert von

der Zufahrt. Die neue Zuwegung wird

zu einem Großteil über die seit Jahren

stillgelegte ehemalige Auf- und

Abfahrt zur Autobahn 3 Richtung

Frankfurt geführt. Rund 1,2 Millionen

Euro kosten die Baumaßnahmen, die

überwiegend vom Land bezahlt wird.

Auch das Unternehmen Kraemer &

Martin beteiligt sich an den Kosten.

„Ach wär ich nur, ein einzig mal...“ - Wenn der Traum endlich wahr wird

vorstellen könnte, und sie hat „ja“

gesagt.“

Im bürgerlichen Leben kennt

man Sie auch in anderen Funktionen,

etwa in der Politik. Ver-

trägt sich das mit dem Karneval?

„Zunächst hatten wir befürchtet, dass

man uns dies irgendwie vorwerfen

könnte. Aber weil ich mein kommunalpolitisches

Engagement und den Karneval

komplett auseinander halte, ist

das ganze im Karneval kein Thema.“

„Zu teuer“ und „zu aufwendig“

sei das Prinzendasein im Karneval,

für Berufstätige, sagt man.

Stimmt das?

„Es ist natürlich irgendwo ein monetärer

Aufwand. Was aber viel stärker

wiegt, ist der organisatorische

und zeitliche Aufwand. Das ist ein

riesiges organisatorisches Rad, dass

sich hinter den Kulissen bewegt. Weil

meine Frau mit CMLT-Übersetzungsdienstleistungen

ist und ich als Unternehmensberater

selbstständig bin,

arbeiten wir Abends oder am Wochenende

das nach, was durch den

Karneval liegen geblieben ist.“

Kann man als Unternehmer aus

dem Karneval Nutzen für die Zeit

nach Aschermittwoch mitnehmen?

„Das kann und darf nie die Absicht

eines Prinzen sein. Für mich und meine

Frau steht ganz klar das jahrhunderte

alte Brauchtum, die Tradition im Karneval

und der Spaß am Karneval ganz

klar an erster Stelle. Die Zielgruppen

im Karneval und im Beruf wären auch

ganz unterschiedlich, unabhängig

davon würde so etwas nicht funktionieren.

Einzig die Erfahrungen beim

Auftreten vor großem Publikum sind

etwas, die man sicherlich im Leben

immer gebrauchen kann.“


lammert immobilien thüringer allee

Unternehmer aus Sankt Augustin

investiert im Bergischen Kreis

Von THOMAS HEINEMANN

Interview mit Kurt Lammert,

Unternehmer mit Leib und Seele.

Seit 25 Jahren lebt er in Sankt

Augustin im Rhein-Sieg-Kreis.

Er ist unter anderem Geschäftsführender

Gesellschafter der renommierten

Klinik Wersbach bei

Leichlingen und Geschäftsführer

des eröffneten Gut Landscheids

bei Burscheid, einem gehobenen

Hotel mit Edel-Küche und

Fitness-Schmiede für Körper und

Seele.

Zu seiner Unternehmensgruppe zählen

20 Firmen, die mehr als 200

Mitarbeiter beschäftigen und rund

zehn Millionen Euro Umsatz im Jahr

machen. Auch wenn Kurt Lammert

seine Heimatregion liebt, richten sich

seine Blicke lieber auf den Rheinisch-

Bergischen Kreis. Warum das so ist,

das verrät Lammert im Exklusiv-Interview

mit SU-Kontakt:

SU Kontakt: Herr Lammert, mit den

Kliniken Wersbach und dem Gut Landscheid

haben Sie sich im Rheinisch-

Bergischen Kreis einen Namen gemacht.

Was lockt Sie in diese Region?

Kurt Lammert: Der Bergische Kreis

ist einfach offen für Konzepte, die

Hand und Fuß machen, und sperrt

sich nicht gegen innovative Ideen.

Ganz im Gegenteil, er fördert sie sogar

und zeigt großes Interesse.

SU Kontakt: Dabei haben Sie mit

der Klinik Wersbach, die damals kurz

vor dem Aus stand, kein leichtes Terrain

betreten …

Kurt Lammert: Das stimmt. Die Klinik

war bereits zwei Jahre nach der Eröffnung

pleite, die Zukunft war ungewiss.

Dann haben wir sie als Immobilie

und Betreiber übernommen und zu

einer der besten psychosomatischen

Kliniken in Deutschland gemacht.

Insbesondere Top-Manager, die eine

Auszeit brauchen, haben unsere Angebote

schätzen gelernt. Und mit

dem Gut Landscheid bieten wir nun

„Medizinisches“ im Luxus-Ambiente

des gehobenen Hotelbetriebes an,

der Aufgrund der allgemeinen Entwicklung

in erster Linie Manager und

Spitzensportler psychologisch vor Ort

betreuen wird und sie vor größeren

psychischen Schäden bewahren soll.

Die Zusammenarbeit mit dem Physio-

Guru Dieter Trzolek und dem Ex-Nationalspieler

Jens Nowotny und weiteren

Persönlichkeiten hat bereits jetzt dazu

geführt, dass das ILO (Institut für Leistungsoptimierung)

im Gut Landscheid

zu großer Nachfrage geführt hat. Einige

Spieler des Bundesligisten 1. FC

Köln werden bereits regelmäßig von

unserer TCM-Abteilung betreut.

SU Kontakt: In der Lutherstadt

Wittenberg betreiben Sie seit Jahren

auch ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt.

Solche Angebote sind im

Moment sehr begehrt.

Kurt Lammert: Das Konzept in

Wittenberg kann man nur als vollen

Erfolg bezeichnen. Es läuft sensatio-

SU •LOKaL

nell, auch nach 15 Jahren. Wir haben

schon vor Jahren ganz klar den Markt

für das Mehrgenerationen-Wohnen

mit angegliederter Nahversorgung

erkannt, ehe das Thema in die Köpfe

der breiten Masse kam.

SU Kontakt: So ein Projekt wäre

doch auch sicherlich für Sankt Augustin

sehr interessant gewesen, oder?

Kurt Lammert: Die Idee ist ja nicht

neu. In gewisser Weise findet sich

mein Konzept schon in einem neuen

Wohngebiet in Sankt Augustin wieder.

Schon Ende der 1990er Jahre

hatte ich hier die Chancen für den

Markt erkannt. Auf dem Areal an

der Südstraße Ecke Bonner Straße,

gegenüber der Tacke-Ruine Richtung

Siegburg, wäre die ideale Lage gewesen.

Nah zum Zentrum, Geschäfte in

wenigen Gehminuten erreichbar und

mittendrin im Leben.

SU Kontakt: Warum kam das Projekt

nicht zu Stande?

Kurt Lammert: Wir hatten bereits

viel Geld in die Planung gesteckt, das

Konzept vollständig ausgearbeitet

und warteten auf den Startschuss.

Dann wurde das Areal jedoch von

der damaligen Stadtverwaltung blockiert.

Man nannte nur wenige Gründe,

etwa die Sorge, man würde damit

nur überwiegend sozialschwache

Menschen in zentrumsnahe Wohnungen

nach Sankt Augustin locken.

Unser Konzept wurde gar nicht richtig

verstanden.

SU Kontakt: Heißt das Sie werden

In Sankt Augustin nichts mehr investieren?

Kurt Lammert: Man sollte niemals

nie sagen.

SU Kontakt: Wir danken Ihnen für

diese Unterredung.

SU•kontakt 01/11

19


20

SU •LOKaL

Neunkirchen

Seelscheid

Mobiles und

schnelles

Internet für

Ruppichteroth

Ohne schnelles Internet sind

Unternehmer und Haushalte im

Nachteil. Das wusste auch die

Gemeinde Ruppichteroth, die seit

Jahren nach geeigneten Lösungen

suchte. Mit der neuen Mobilfunktechnik

„Long Term Evolution“

(LTE), dem Nachfolger von UMTS,

soll in der Flächengemeinde das

schnelle Internet Einzug halten.

Der Mobilfunkanbieter Vodafone

hat dazu im Dezember in Ruppichteroth

den ersten kommerziellen

LTE-Standort in Nordrhein-

Westfalen errichtet. Bis ende März

will das Unternehmen bundesweit

1500 Standorte in 1000 Gemeinden

mit dem neuen mobilen,

schnellen Internet nachrüsten.

Für den Empfang ist ein spezieller

LTE-Surfstick nötig, der einfach per

USB-Anschluss an Notebook oder

PC verbunden wird.

SU•kontakt 01/11

much

ruppichteroth

lions club in neunkirchen-Seelscheid spendete seine trikotvorräte

Endlich Sport im einheitlichen Look

Was wäre eine sportliche Mannschaft

ohne echte Trikots?

Das dachte sich auch der Lions Club

Neunkirchen-Seelscheid. Seit sechs

Jahren gehen die ehrenamtlichen

„Löwen“ bei der „Fahrrad-Tour der

Hilfe“ in eigenen Trikots an den

Much hat nun sein eigenes Spiel

Mensch-ärgere-dich-nicht war gestern:

Passend zum Weihnachtsgeschäft

hat der Verein MuchMarketing

sein erstes Brettspiel auf den

Markt gebracht. „Much – wer weiß

was?“ heißt das neue Karten-Brett-

Spiel, dessen Fragen und Illustrationen

rund um die Gemeinde Much

von Schüler der Grundschule Klo-

Start. Doch oft blieben bei der

Benefizaktion Trikots übrig, die für

die Einlagerung in Kellern viel zu

schade waren. Bei der Haupt- und

der Realschule in Neukirchen-

Seelscheid fanden die sportiven

Bekleidungsstücke nun dankbare

sterstraße mitgestaltet wurden. Das

Spiel ist ab sofort im Tourismusbüro

Weiterer Bürgerbus ist auf dem Weg

Abnehmer. Denn bislang war es

den Schülern nicht möglich, sich

als Team im einheitlichen Outfit bei

sportlichen Wettkämpfen zu präsentieren.

Teure Trikotsätze zu kaufen,

kam aufgrund der knappen Kassen

nicht in Frage.

am Kirchplatz sowie in Mucher Geschäften

erhältlich.

Das Projekt „Bürgerbus Ruppichteroth“ ist angerollt. Nach zwei sehr gut besuchten Informationsveranstaltungen Ende

November und Anfang Dezember hatte Bürgermeister Mario Loskill zur Gründungsversammlung eingeladen. Mit Erfolg:

Der Verein wurde aus der Taufe gehoben und Dieter Theuer einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Nicht zuletzt durch

die Änderungen von Buslinien war der Unmut über den öffentlichen Nahverkehr in kleineren Ortschaften der Flächengemeinde

gestiegen. Diese Orte anzufahren und insbesondere älteren und jugendlichen Bürgern die Möglichkeit zu geben,

wieder am öffentlichen Leben teilzunehmen, Einkäufe zu tätigen oder Ärzte zu besuchen, ist das Ziel des ehrenamtlichen

Projektes. Neben den kleinen Fahrpreisen setzen die Organisatoren vor allen Dingen auf Fördermitgliedschaften und

Spenden. Nun laufen umfangreiche Vorbereitungen für die ersten Fahrten, bei denen jährlich bis zu 70.000 Kilometer im

Gemeindegebiet auf den Zähler kommen könnten.


Windeck

eitorf

Mitfahrt per

Telefon anmelden

Pünktlich zum Fahrplanwechsel ist

in Eitorf der neue Taxibus eingeführt

worden. Alle im neuen Fahrplan angegebene

Fahrten, die mit einem

Telefonhörer-Symbol gekennzeichnet

sind, finden nur statt, wenn sie

mindestens 30 Minuten vor der angegebenen

Abfahrtszeit telefonisch

unter 02241 - 499 999 vorbestellt

werden. In den meisten Fällen wird in

Eitorf werktags ein 1-Stunden-Takt,

an Wochenenden und Feiertagen

ein 2-Stunden-Takt angeboten. Insbesondere

zu verkehrsschwachen

Zeiten fahren dann keine leeren Linienbusse

mehr, sondern Taxis, Mietwagen

und Kleinbusse der örtlichen

Taxiunternehmen – die, bei Taxibusfahrten

weiterhin den normalen Fahrkartenpreis

für den Bus nehmen bzw.

alle sonst gültigen ÖPNV-Fahrkarten

akzeptieren.

3.805 Bürger

für Radweg

Der geplante Fahrradweg mit Brücke

als Lückenschluss des Sieguferweges

erhitzt weiter die Gemüter. Während

die Naturschutzverbände sich

gegen den Weg zwischen Windeck-

Schladern und -Dreisel aussprachen,

haben nun 3.805 Windecker Bürger

ihre Unterschrift der Aktionsgruppe

für den neuen Radweg gegeben. Das

Sammelwerk, dass sich für die Errichtung

des Lückenschlusses ausspricht,

wurde Bürgermeister Jürgen Funke

überreicht, der die Unterschriften an

Dr. Mehmet Sarikaya vom zuständigen

Planungsamt des Rhein-Sieg-

Kreises übergab.

feuerwerk „made in eitorf“ war auch bei diesem Jahreswechsel der Renner

Mit Innovationen ins neue Jahr

Mit guten Aussichten ist der

Eitorfer Feuerwerksspezialist

WECO auch in diesem Jahr in

sein Hauptgeschäft zum Jahreswechsel

gegangen.

Auf rund 110 Millionen Euro wurde

der Umsatz in der pyrotechnischen

Branche in diesem Jahr geschätzt.

Branchen- und Marktführer

WECO aus Eitorf ist auch in diesem

Jahr wieder ganz vorne mit dabei.

Mit ein Grund dafür dürfte eine neue

EU-Pyrotechnik-Richtlinie sein, die in

Feuerwerkskombinationen die zulässige

Effektmenge auf bis zu 500

Gramm mehr als verdoppelt hat. An

den Standorten in Eitorf, Kiel und dem sächsischen Freiberg wurden daher

in diesem Jahr nicht nur mehr als 20

Millionen Silvesterraketen gefertigt,

sondern verstärkt auch neue Produkte

größeren Kalibers wie Feuertöpfe,

Vulkane und Billantfontänen. Allein im

Eitorfer Stammwerk wurden, in mehr

als 60-jähriger Tradition, 40 Millionen

Polar-Wunderkerzen in Handarbeit

hergestellt. In der Abverkaufsquote

vom vorangegangenen Jahreswechsel

von fast 99 Prozent sieht Unternehmenssprecher

die Philosophie von

SU •LOKaL

Funk für Lebensretter gespendet

Für die ehrenamtlichen Helfer von

DLRG-Ortsgruppenleiter Bruno

Schöneberg war es das perfekte

Weihnachtsgeschenk: Über 17 hochwertige

Betriebsfunkgeräte freut

sich die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft

in Eitorf. Der Leiter des

Energiegeschäfts, Dr. Bernd Ganser,

überbrachte die wertvolle Fracht

persönlich nach Eitorf. Der Energieversorger

rhenag war 2006 aus dem

analogen Betriebsfunk ausgestiegen.

Seitdem lagen die je rund 2.500

Euro teuren Geräte ungenutzt im

Lager. Dank des Engagements eines

rhenag-Mitarbeiters, dessen Sohn

DLRG-Mitglied ist, erwachen die voll

funktionstüchtigen Funkgeräte nun

erneut in wichtiger Funktion zum

Leben: Die DLRG wird noch bis zum

Jahr 2025 an ihrem eigenen Betriebsfunknetz

festhalten. Weil in Eitorf

noch solche Funkgeräte fehlten und

WECO bestätigt: „Es ist erstaunlich,

wie unglaublich positiv der Endverbraucher

mittlerweile auf Feuerwerks-

Produkte Made in Germany Wert legt.

Dies bestätigt glasklar unsere Philosophie,

die deutsche Fertigung auch

weiterhin auszubauen und neue Produkte

zu entwickeln.“ Schon jetzt gibt

Markus Schwarzer einen Ausblick auf

den Jahreswechsel 2011/2012: Mit

der „deutschen Feuerwerksbatterie“

wolle man erneut eine „Revolution“ in

der Branche starten.

deren Anschaffung allein aus Spenden

und Mitgliedsbeiträgen kaum

zu bezahlen gewesen wäre, gab die

rhenag grünes Licht für die Weiterverwendung

der Funkgeräte.

SU•kontakt 01/11

21


22

SU •LOKaL BONN

Bonner Münster sucht neue „Engel“

Ein EC-Karten-Terminal für Spenden

gibt es im Bonner Münster schon. Jetzt

erschließt Münsterpfarrer und Stadtdechant

Msgr. Wilfried Schumacher

gemeinsam mit dem Bauverein den

Mobiltelefonmarkt. „Sie schickt der

gründungszentrum bonn ist zum Jahresbeginn an den Start gegangen

Aufstrebende Kopfarbeiter gesucht

Die Idee ist da, das Fachwissen

und ein solider Businessplan

ebenfalls. Was fehlt, um den Traum

von der Selbstständigkeit zu verwirklichen,

ist eine geeignete Startbahn

zum Jungfernflug.

Einen solchen Raum bietet die

Stadt Bonn seit wenigen Tagen im

Bundesviertel an der Godesberger

Allee. Auf drei Etagen ist hier in den

vergangenen Monaten das neue

Gründungszentrum Bonn entstanden.

Jungunternehmer, die neu starten

wollen oder nicht länger als fünf

Jahre im Geschäft sind und sich mit

„wissensintensiven Dienstleistungen“

beschäftigen, erhalten hier modernen

Platz zum Arbeiten in insgesamt 32

Büroeinheiten auf 1200 Quadratme-

SU•kontakt 01/11

Himmel“ heißt die neue Spendenak-

tion, mit welcher Handynutzer per SMS

ganz unkompliziert dem Bauverein finanziell

unter die Arme greifen können:

Wer eine SMS mit dem Wort „Engel“

an die 8 11 90 sendet, erhält nicht et-

tern. „Die Räume sind zwischen elf

und 64 Quadratmeter groß und lassen

sich zum Teil auch durch Türen

miteinander verbinden“ erklärt Monika

Frömbgen von der Stadt Bonn.

Im Gebäude finden Unternehmer

alle räumlichen und technischen Voraussetzungen

zum erfolgreichen

Start. Je nach Bedarf, können auch

modern ausgestattete Besprechungsräume

genutzt werden.

Zu der Zielgruppe des neuen

Gründungszentrums gehören „Kopfarbeiter“

ebenso wie nationale und

internationale Bestandsunternehmen,

die vorhaben, in Bonn ihren Sitz zu

nehmen oder eine Niederlassung zu

gründen. Voraussetzung für den Zugang

sei eine Bewerbung mit Busi-

wa einen neuen Klingelton, sondern

spendet fünf Euro für den Unterhalt

des Kirchenbaus, für anstehende Um-

bauten und Sanierungen und auch den

Austausch von 135 Glühlampen gegen

speziell angefertigte Energiesparlampen.

nessplan bei der Bonner Wirtschaftsförderung,

erklärt Monika Frömbgen.

Wer es in das Gründungszentrum

geschafft hat, wird dort nicht mit seinem

Projekt alleine gelassen: Zu den

Dienstleistungen für die Mieter zählt

unter anderem auch ein Begleitcoaching

durch das Gründerteam der

Wirtschaftsförderung Bonn, die Organisation

von Veranstaltungen wie

auch die Beratung für Existenzgründer

durch die Kreissparkasse Köln Bonn.

Informationen erteilt das Bonner

Amt für Wirtschaftsförderung unter:

0228 - 77 40 00.

Alte

Rolltreppen

werden

ersetzt

Rund 270.000 Euro lassen sich die

Stadtwerke Bonn je der neuen 29

Rolltreppen kosten. Diese sollen

nicht nur moderner, sondern auch

sicherer sein. Ein griffigerer Belag,

der auch bei Nässe rutschhemmend

sein soll, ein verbesserter

Einklemmschutz, besser erreichbare

Not-Aus-Schalter gehören

zu den technischen Neuerungen.

Auch sei der Zugang für gehbehinderte

Menschen zukünftig sicherer

und angenehmer, teilt das

Unternehmen mit. Gemeinsam mit

den vier Rhein-Ruhr-Verkehrspartnern

Köln, Essen, Dortmund und

Bochum hatten die Stadtwerke

einen Großauftrag für die Personenförderbänder

ausgeschrieben.

Mit der Kooperation konnten Kosten

gespart, Know-How in der

Technik ausgetauscht und ein gemeinsamer

Rolltreppenstandard

erreicht werden.

Zuckerhut in

Gold verliehen

Gleich zwei wichtige Preise hat der

Bonner Süßwarenhersteller Haribo

gewonnen: Die Lebensmittel-Zeitung

adelte das Unternehmen mit

dem „Goldenen Zuckerhut 2010“.

Mit dem Landesehrenpreis für Lebensmittel

in NRW ehrte das Verbraucherschutzministerium

NRW

die Verdienste von Haribo.


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SU •LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

SU•kontakt 01/11

Der Köln Bonn

Airport hat das

Jahr 2010 mit Zuwächsen

im Passagier-

und Frachtverkehr

abgeschlossen;

trotz der Aschewolke

im Frühjahr und

des Wintereinbruchs

im Dezember registrierte

der Airport

mit rd. 9,85 Mio.

Passagieren ein

leichtes Plus von 1

Prozent. Besonders

erfreulich ist das

zweistellige Wachstum

bei der Fracht.

In 2010 wurden hier

647.000 Tonnen

Fracht umgeschlagen,

ein satter Zugewinn

von 16

Prozent im Ver-

gleich zu 559.000

Tonnen im Jahr

2009. F

Köln-Bonn Airport

endete 2010 mit

einem leichten Plus

ür das Jahr 2011 sinkt die Prognose

im Passagierverkehr auf 9,45

Millionen Passagiere. „Grund dafür ist

die unsinnige Luftverkehrssteuer, die

gerade uns als grenznahem Flughafen

mit einem hohen Anteil an Low-

Cost-Verkehr schaden wird“, sagt

Flughafen-Chef Michael Garvens.

Auch das von der Landesregierung

geplante Nachtflugverbot für Passagierflugzeuge

hätte deutlich negative

Auswirkungen.

Als Lichtblick im neuen Jahr sieht

der Airport die gute Konjunktur und

die positive

Entwicklung

der Expressfracht-Unternehmen

UPS

und FedEx.

Beide haben

neue Arbeitsplätze

geschaffen

und erwarten

einen

Anstieg von

11 Prozent

auf 716.000 Tonnen Fracht.

UPS ist von den 127 Betrieben am

Köln Bonn Airport der größte Arbeitgeber

mit 2.159 Mitarbeitern, gefolgt

von der Flughafengesellschaft mit

1.910 Beschäftigten und dem Lufthansakonzern

mit 1341 Angestellten.

Insgesamt sind rund 38 Prozent

des Personals bei den Fluggesellschaften

im Passagier- und Frachtverkehr

beschäftigt, das entspricht rund

4.600 Arbeitsplätzen. 4.400 Mitarbeiter

sind in der Nacht zwischen 22

und 6 Uhr beschäftigt.

Gut für die Region - Bürgerverein heiligenhaus ausgezeichnet

Der „Bürger- und Trägerverein Pfarrsaal Heiligenhaus“ ist in eben diesem Haus

im Wettbewerb „Gut für die Region“ der Kreissparkasse Köln in der Kategorie

„Soziales“ mit dem 1. Preis und 3.000 Euro Geldspende ausgezeichnet worden.

Der Verein hatte Geld gesammelt, um das Gebäude von der Kirche übernehmen

zu können und es so als sozialen und kulturellen Mittelpunkt des Ortes zu

erhalten. Der Verein war allein dafür gegründet worden.

Leverkusener

Bürger spielen

Foto-Modell

Ob Metzgermeister, Sekretärin

oder Politiker – alle können

und sollen mitmachen bei der

Foto-Kampagne „Wir stehen für

Leverkusen“, die am 28. Januar

offiziell startet und dann auf

mannshohen Bannern in ganz

Leverkusen präsentiert wird. Bis

Ende des Jahres gab es dafür

öffentliche Foto-Shootings. Über

1.000 freiwillige „Models“ und

deren Statements engagierten

sich damit für die neue bahnstadt

opladen und dokumentieren nun

auf großen Wänden, dass sie dieses

Bauvorhaben als sinnvoll und

wichtig für die Zukunft der Stadt

ansehen. OB Buchhorn hatte die

Idee dazu, umgesetzt von der

Agentur „Taste One Communication“.

Rainer Calmund

ist top-Redner der

Event-high-School

Nach seiner Premiere in der Leverkusener

BayArena im vergangenen Jahr

tagt die „Event High School“ am 17.

Februar erstmals im Kölner Rhein-

EnergieStadion. Im Konferenzzentrum

des Stadions präsentieren Branchenexperten

ein umfangreiches „Making

Of Eventmanagement“ für angehende

Veranstaltungskaufleute sowie

Auszubildende der Hotel-, Gastronomie-,

Sport- und Tourismusbranche.

Prominenter Abschluss-Redner ist

Rainer Calmund.


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und

Kompetenz von der Prävention – über die gesamte Krankheitsphase – bis

zur Rehabilitation anvertrauen.

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Interdisziplinäre Bauchstation

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001,

anerkannt durch das Land NRW))

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


26

SU •SERVICE GaStRONOMIE

Sie kommen von island, guernsey, mallorca und Sizilien

Europas Spitzenköche bitten

zum Gourmet-Festival auf Sylt

Fünf Freunde,

ein Festival

und sechs Inseln

vereint auf

Deutschlands

Genussinsel

Nummer eins:

„Islands meet

Island“ lautet

das Motto

des Gourmet-

Festival Sylt, das

vom 20. bis 23.

Januar Spitzenköche

und

Top-Winzer

aus ganz

Europa zu-

sammenführt.

SU•kontakt 01/11

Zum zwölften Mal laden

Detlef Tappe, Johannes

King, Pius Regli, Holger Bodendorf

und Franz Ganser zum

Gourmet-Festival nach Sylt ein.

Der Clou zum runden Dutzend:

Die internationalen Gastköche

beweisen ihr lukullisches Können

allesamt selbst auf diversen

Inseln. Die Sylter Botschafter des

guten Geschmacks um Festival-

Präsident Detlef Tappe dürfen sich

auf Küchenchefs aus Sizilien, Ir-

Prominent auf Sylt:

Die „Sturmhaube“ und

ihr Chef Djamegari

land, Island, Guernsey, Fünen und

Mallorca freuen. „Mit dem Gourmet-Festival

wollen wir einen

Fächer der Sylter Gastronomie

präsentieren“, sagt Pius Regli. „Die

Vielfalt reicht von der Sterneküche

bis zum Szenelokal. Die einzige

Prämisse: hohe Qualität.“ Das gilt

auch für die edlen Tropfen der

Gastwinzer, die aus sechs europäischen

Ländern anreisen. Und

für die Brieftasche ... Zu den „Fünf

Freunden“ gesellt sich in diesem

Jahr ein sechster: Madjid Djamegari

(Bild). Bei ihm in der „Sturmhaube“

findet am 23. Januar die

legendäre Abschlussparty statt,

bei der alle Gastgeber, Gastköche

und Gastwinzer gleichzeitig in

Aktion treten. Djamegari kommt

aus Frankfurt und ist seit Juli 2009

Nachfolger von Markus Semmler.

eiswein-ernte unter dem Durchschnitt

Geringe Mengen hochwertiger Eisweine krönen den Weinjahrgang 2010. Wie das Deutsche

Weininstitut (DWI) mitteilt, nutzten die Winzer die kühlen Nächte im Dezember, um

bei minus sieben Grad und darunter, tief gefrorene Trauben für die begehrte, edelsüße

Spezialität einzubringen. Aber auch ein Eiswein, der erst im Januar gelesen wird, zählt noch

zu dem Jahrgang in dem er gewachsen ist. Allerdings ist das Ergebnis zumeist dürftig. Nur

etwa fünf bis zehn Prozent der ursprünglichen Erntemenge finden sich später als Eiswein

in der Flasche wieder. Beim Deutschen Weininstitut weiß man ganz allgemein: „Die diesjährigen

Eisweinmengen werden ebenso wie der Gesamtertrag des Jahrgangs 2010 weit

unter dem Durchschnitt liegen.“ Von der Kelter tropft dann nur der zuckersüße Saft, der

größte Teil des Traubenmosts bleibt gefroren als Eiskristall zurück. Die Ausbeute ist gering.

FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema:

Wie das

Holzfass

auf den

Wein wirkt

Frage: Herr Rüsing, die Weinlese ist vorbei. Der

Wein liegt jetzt im Holzfass beim Winzer im Keller.

Wie lange werden die Weine dort gelagert?

Klaus Rüsing: Das ist sehr unterschiedlich.

Rotweine werden meistens häufiger und länger

im Holzfass gelagert als Weissweine. Es

kommt auf die Rebsorte an.

Frage: Wahrscheinlich reifen manche Rotweine

schneller als andere, stimmts?

Klaus Rüsing: Richtig. Je kleiner das Holzfass,

desto schneller und intensiver reift der Wein.

Das Holzfass ermöglicht eine Feinoxidation des

Weines. Je kleiner das Fass, z. B. das 225l Barrique,

desto mehr Holzkontakt mit dem Wein.

Frage: Das Fass ermöglicht eine Oxidation.

Gibt das den typischen Holzgeschmack?

Klaus Rüsing: Nein. Es werden aus dem Holz

Tannine herausgelöst und gehen in den Wein

über. Sie sind für die typischen Geruchsnoten

von Vanille, Gewürznelken und Karamel verantwortlich.

Leider unterstützen diese Komponenten

nicht immer die eigenen des Weines.

Frage: Was ist mit Holzspänen die in den Wein

gegeben werden um eine Lagerung im Holztank

zu simulieren?

Klaus Rüsing: Da staunt der Fachmann. Es

gibt Produzenten die geben Eichenpellets in Säcken

in den Wein, andere geben chemische Essenzen

dazu um Eichenholznoten in den Wein

zu bekommen. Geschmacklich sind die preisgünstigen

Alternativen nicht zu unterscheiden.

Frage: Das ist ja dann eine Revolution im Weinkeller.

Werden demnächst alle Weine im Stahltank

mit einem Sack Holzspäne ausgebaut?

Klaus Rüsing: Nein, zum Glück nicht. Nach

neusten Studien sind die Weine mit Holzspanausbau

nicht so lange haltbar. Die traditionell

ausgebauten Weine brauchen etwas länger

um ihren Höhepunkt zu erreichen, verweilen

auf diesem Niveau aber länger.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Jedes Land hat verschiedene hinweise auf

die Fasslagerung. Meistens in aufsteigender

Reihenfolge: z. B. Joven / Crianza /

Reserva / Gran Reserva.

www.ruesing-weine.de


fachhochschule der Wirtschaft in bergisch gladbach

Dr. Stefan Kayser neuer Leiter

Neuer Leiter der Fachhochschule der

Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach

ist seit dem 15.11.2010 Dr. Stefan Kayser.

Der 48-jährige Westfale, promovierter

Volkswirtschaftler und gelernter

Bankkaufmann, war zuletzt

Vice President der ThyssenKrupp Academy

GmbH. Er folgt auf FHDW-Präsident Prof.

Dr. Franz Wagner, der das Amt des Leiters

an der FHDW in Bergisch Gladbach seit

Frühjahr 2010 kommissarisch ausübte. Der

FHDW-Standort Bergisch Gladbach zählt

aktuell 600 Studierende und 250 Partnerunternehmen.

Dank internationaler Ausrichtung, akkreditierter

Lehr- und Lernqualität, kleinen Studiengruppen

und individueller Betreuung hat

sich die 1993 gegründete Fachhochschule

ein beachtliches Renommee geschaffen.

Die internationale Ausrichtung der FHDW

FaChhOChSChuLE DER WIRtSChaFt

und ihr duales Studienkonzept mit gleichgewichteten

Theorie- und Praxisanteilen

kommen dem Berufsprofil von Dr. Kayser

entgegen. Der neue Leiter der FHDW in

Bergisch Gladbach war nach seiner Promotion

1998 an der WHU – Otto Beisheim

School of Management (Vallendar) sowohl

in Deutschland (Schenker, Stinnes, Thyssen-

Krupp, Deutsche Bank) als auch im Ausland

(Südamerika) tätig.

Erfahrungswissen in der akademischen

Lehre und Forschung sammelte Dr. Kayser

zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter

der WHU im Forschungsprojekt „Transformationsprozesse

in ehemals volkseigenen

Betrieben“. Vor dem dreieinhalbjährigen Engagement

bei der Thyssen-Krupp Academy

war Dr. Kayser zudem Academic Director

des gemeinsamen Executive MBA-Programms

der WHU und der Kellogg School

of Management (USA).

abschluss-feier im hyatt Regency – Kabarett mit nikolaus Kleine

FHDW-Ball über den Dächern von Köln

200 Absolventen entsendete die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach

Ende Oktober 2010 in die Berufswelt. Feierlicher Abschluss des dreijährigen Studiums,

in dem die frisch gebackenen Bachelor reichlich Praxiserfahrung in Partnerunternehmen

sammelten, war der FHDW-Ball im Hyatt Regency Köln. FHDW-Präsident Prof. Dr. Franz

Wagner begrüßte die Gäste im Rhein-Saal zu italienischem Büfett, malerischem Domblick,

Tanz und Programm: Nikolaus Kleine präsentierte literarisches Kabarett, eine Show-Einlage

legte das TSL-Latin-Team der Tanzschule Leyer hin, Party machte die 1 st Choice Band bis

weit nach Mitternacht.

Mit uns den ersten

Karriereschritt!

Die Fachhochschule der Wirtschaft ist eine der

ältesten privaten Hochschulen in Deutschland.

Mit ihren dualen und berufsbegleitenden Studiengängen

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

eröffnet sie ihren Studierenden beste

Berufs- und Karrierechancen.

Bachelor- und Master-Abschlüsse

Praxisphasen in Unternehmen

International ausgerichtet

Kleine Gruppen, intensive Betreuung

Schneller Berufseinstieg

Info-Termine:

17. Februar und 17. März 2011, 18 Uhr

Hauptstraße 2, 51465 Bergisch Gladbach

02202 9527-02, info-bg@fhdw.de, www.fhdw.de

KURzmelDUng

Vorträge für

Praxischefs

„Medizinisches und betriebswirtschaftliches

Controlling von Gemeinschaftspraxen

und Medizinischen Versorgungszentren“

thematisiert eine

Vortragsreihe an der Fachhochschule

der Wirtschaft in Bergisch Gladbach am

26. Januar 2011, 16.00 Uhr. Die Vorträge

richten sich an Mediziner, die eine Gemeinschaftspraxis

oder ein MVZ effizient

betreiben und optimieren möchten. Der

Eintritt ist frei. Anmeldung und Information

unter: Telefon 0 22 02 / 95 27-02

E-Mail: info-bg@fhdw.de

Nächster

Studienstart:

Oktober

SU •SERVICE

SU•kontakt 01/11

27


28

SU •SERVICE autO

Der neue Mercedes CLS

Elegant und

sportlich – das

Coupé setzt

Maßstäbe

SU•kontakt 01/11

Ein atemberaubendes Design,

ein konsequenter Leichtbau,

sportlich abgestimmtes Fahr-

werk, leistungsgesteigerte

und effizientere Motoren

sowie höchste Fahrsicher heit:

Der neue CLS von Mercedes

Benz ist auch in der zweiten

Generation als viertüriges

Coupé ein Knaller.

Ab 18.000 Euro zu haben

Der neue Astra Sports Tourer (Bild

rechts) bringt Stil und umweltfreundliche

Technologie in das Kompaktkombi-

Segment. Ob privat oder beruflich –

der Weltpremieren-Hauptdarsteller von

Paris ist für jede Gelegenheit das richtige

Auto. Die effiziente Kofferraumgestaltung

ermöglicht 1.550 Liter Transportvolumen.

Neun Motoren stehen im

Leistungsspektrum zwischen 95 und

180 PS und ab 18.000 Euro zur Verfügung.

Für den deutschen Markt etwa

wird erwartet, dass mehr als 50 Prozent

der Käufer Flottenkunden sein werden.

Als Design-Trendsetter setzt der neue

CLS auch im Innenraum mit der

Vielzahl möglicher Individualisierungen

neue Maßstäbe. Fünf Interieurfarben,

fünf Zierteil-Ausführungen sowie drei

Lederausführungen stehen zur Wahl.

Beim Verkaufsstart sind zunächst zwei

in Leistung und Effizienz deutlich gesteigerte

Sechszylindermodelle verfügbar: CLS

350 CDI BlueEFFICIENCY mit 265 PS und

CLS 350 BlueEFFICIENCY mit 306 PS sowie

serien mäßiger ECO Start-Stopp-Funktion.

Die Preise betragen 63.427 bzw. 64.617 Euro

(inkl. MwSt.). Bei den europäischen Händlern

sind beide Modelle soeben vorgerollt.

Nur zwei Monate später ergänzt der CLS

Einfach schick

und elegant,

dazu voller Power -

der neue CLS 350

von Mercedes-Benz.

Über Jahre hinweg

war der CLS das

einzige viertürige

Coupé in seiner

Klasse. Rund um den

Globus fand es von

2004 bis heute rund

170.000 Käufer.

250 CDI BlueEFFICIENCY mit

204 PS die Motorenpalette.

Im ECE-Verbrauchszyklus

begnügt er sich mit 5,1 Liter

Diesel/100 km. Im April folgt

der CLS 500 BlueEFFICIEN-

CY mit V8-Motor und 408

PS.

Über ein Dutzend Fahr-

Assistenzsysteme tragen

im neuen CLS dazu bei, Verkehrsunfälle zu

vermeiden und die Unfallschwere zu vermindern.

Neu sind der Aktive Totwinkel-

Assistent und der Aktive Spurhalte-Assistent.

Der neue CLS knüpft an die Pionierrolle

seines Vorgängers an und präsentiert sich

gleichzeitig als absoluter Neuauftritt. Sofort

ins Auge springt die innovative Front,

die Anklänge an den Mercedes-Benz SLS

AMG zeigt. Die weit nach vorne gezogene,

aufrechte Kühlermaske macht das Front-

Design ausdrucksstärker und setzt die

sportlich-lange Motorhaube noch besser in

Szene. Die typische CLS-Silhouette mit ihrer

elegant gestreckten Proportion ist das dominierende

Merkmal.


„Die deutsche Automobilindustrie

ist schneller aus der Krise herausgefahren

als erwartet. Für 2011 rechnen

wir bereits wieder mit neuen

Rekordmarken beim Pkw-Export

und der Inlandsproduktion“.

Das sagte Matthias Wissmann,

Präsident des Verbandes der Automobilindustrie

(VDA), auf der VDA-

Jahrespressekonferenz in Berlin.

Und er fügte hinzu: „Der Inlandsmarkt

ist auf Normalisierungskurs, die

Neuzulassungen werden im neuen

Jahr auf 3,1 Mio. Einheiten steigen. Die Kapazitäten

sind wieder gut ausgelastet, der

Auftragsbestand liegt deutlich über dem

langjährigen Schnitt“.

Der Weltautomobilmarkt

legte im Jahr 2010 um 8 Prozent

auf knapp 60 Mio. Pkw zu und

überschritt damit bereits wieder

das Vorkrisenniveau. Für 2011

wird mit einem weiteren Wachstum

um 8 Prozent auf 64,5 Mio.

Pkw gerechnet.

„Die weltweite Pkw-Nachfrage

nimmt weiter zu. Der Wunsch

der Menschen nach dem eigenen

Automobil ist offensichtlich

kulturübergreifend und interkontinental.

Von dieser Entwicklung

profitieren insbesondere die

deutschen Hersteller“, unterstrich

Wissmann (Bild).

Im Dezember 2010 wurden

mit 230.400 Pkw (+7 Prozent)

erstmals seit einem Jahr

in Deutschland wieder mehr

Fahrzeuge als im Vorjahresmonat

neu zugelassen. Bereits seit

September 2010 sind die inländischen

Bestelleingänge wieder

im Plus, allein im Dezember stiegen

sie um knapp 19 Prozent.

Matthias Wissmann unterstrich:

„Die konjunkturellen Rahmenbedingungen

für ein gutes

Autojahr 2011 sind gegeben –

die Bestelleingänge unterstreichen

dies eindrucksvoll. Allerdings

sind die Risiken an den

Rohstoff- und Finanzmärkten

noch keineswegs ausgeräumt.“

Im Gesamtjahr 2010 wurden

knapp 2,92 Mio. Pkw neu zugelassen.

Zwar lag der Inlandsmarkt

Der trend zeigt wieder deutlich nach oben

Pkw-Markt auf Erholungskurs

Zulassungen steigen auf 3,1 Mio.

2010 erwartungsgemäß unter dem sehr

hohen Vorjahresniveau (- 23 Prozent), doch

zeige der Trend wieder nach oben. Der

Marktanteil deutscher Konzernmarken stieg

2010 auf rund 70 Prozent (2009: 66 Prozent).

Der Anteil von Pkw mit Dieselantrieb

an den Neuzulassungen hat sich im Jahr

2010 um mehr als 11 Prozentpunkte auf

42 Prozent kräftig erhöht. Im Dezember lag

der Dieselanteil sogar bei 46 Prozent. „Von

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dieser Entwicklung profitieren vor allem die

deutschen Konzernmarken – vier von fünf

Diesel-Pkw, die 2010 in Deutschland neu

zugelassen wurden, wurden von deutschen

Herstellern produziert“, so Wissmann. Trotz

des insgesamt rückläufigen Inlandsmarktes

konnten die deutschen Hersteller im Jahr

2010 ihren Absatz von Diesel-Pkw um über

5 Prozent auf rund 970.000 Einheiten auch

absolut steigern.

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SU •SERVICE

SU•kontakt 01/11

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SU •SERVICE GOLF

ÖFTER MAL WAS NEUES

Rheingolf-Messe präsentiert

im Februar nun auch Tennis

Europas größte öffentliche Golfmesse

Rheingolf hat den Messetermin

für 2011 auf den 11. bis 13. Februar

2011 vorverlegt. Und statt in der

Halle 8 wird die Rheingolf 2011 in

der 13.500 qm großen Halle 9 im

Kölner Messegelände stattfinden.

Rheingolf-Chef Michael Jacoby zu den

Änderungen: „Viele Aussteller haben

einen früheren Termin gewünscht,

den wir in enger Kooperation mit der Koeln-

messe nun realisieren konnten. Der Termin

im Februar liegt abseits von allen Ferien

und Feiertags-Terminen und ist ideal vor

dem Beginn der neuen Golf-Saison. Mit

dem Wechsel in die Halle 9 passen wir den

Platzbedarf der Rheingolf den veränderten

Marktbedingungen an. Die Rheingolf 2011

wird eine kompakte, auf das Thema Golf-

Ausrüstung und Golf-Reisen fokussierte

Golfmesse, die sich um Verkaufs und Schlägertests

und Eventflächen herum klar geometrisch

aufbaut.“ Ganz neu: Die Rheingolf

2011 erweitert das sportliche Angebot um

Tennis. In einer Sonderschau, bevor die Besucher

die eigentliche Golfmesse betreten,

kommt es zu einem Schulterschluss zwischen

beiden Sportarten. „Tennis ist einer

der drei großen Breitensportarten mit knapp

SU•kontakt 01/11

Die Platzanlage von El Gouna

1,6 Millionen Mitgliedern bundesweit. Viele

Golfer spielen Tennis oder haben es früher

gespielt. Viele Tennis Fans interessieren sich

auch für Golf. Fast alle guten Tennis-Spieler

sind auch gute Golfer. Die Sonderschau ist

somit die ideale Ergänzung zu Golf“, so

Marketing & Sales Director Lars Wulkow.

Mit KARSTADTsports hat der Veranstalter

einen der wichtigsten Sportartikelhändler

für Tennis im Rheinland als Aussteller

gewinnen können.

zum golfspielen nach Ägypten

abschlag zwischen

den lagunen

von el gouna

Golffreaks suchen natürlich auch in den

Wintermonaten ihre Spielmöglichkeiten.

Aber am liebsten dort, wo auch die

Sonne scheint. Bevorzugte Ziele sind da

Spanien und Portugal, zum Teil auch Tunesien.

Nicht so alltäglich sind Abschläge

in Ägypten, was sich aber gerade in

den Monaten Januar bis März lohnt. Da

herrschen höchst angenehme Temperaturen,

so um die 23 bis 25 Grad Celsius

auf schönen Plätzen in Kairo, noch besser

am Roten Meer.

Die beliebtesten Plätze finden sich in

Luxor, Alexandria, Hurghada, Sharm el

Sheikh und vor allem in El Gouna. Dort

befindet sich auch mit dem Steigenberger

Golf Ressort das vielleicht exklusivste

Hotel in der Region. Direkt an der Lagune

und einem 18-Loch-Platz gelegen. El

Gouna - man nennt es auch das Venedig

des Orients, weil Wasser hier mit seinen

vielen Kanälen eine große Rolle spielt.

Die Platzanlage ist designed vom berühmten

Architekten Gene Bates in Kooperation

mit dem Spitzengolfer Fred

Couples. Er ist strategisch eingebettet in

die Wüste und umgeben von den Lagunen

des Roten Meeres, die gleichzeitig

als Hindernis dienen. Saftige, aber auch

enge Fairways und schnelle ondulierte

Grüns geben dort Golfern jedweder

Spielstärke ein Erfolgserlebnis. Der Platz

hat Links- Charakter. Man spricht deutsch

und englisch und stellt E-Wagen, Trolley

und Leihschläger zur Verfügung. Naja,

und außerhalb des Platzes bietet Ägypten

ja nun wahrlich jede Menge.

golfanbieter nur

bedingt zufrieden

Das Herbstbarometer des Deutschen Golf

Verbandes (DGV) zeigt negative Tendenzen.

Zwar sind über 71 Prozent der

Befragten mit dem Golfjahr 2010 zufrieden

bis sehr zufrieden. Etwa ein Viertel

der Golfanbieter sehen ihre Erwartungen

jedoch nicht erfüllt. Mit einem Indexwert

von 35,5 (- 5,4 Punkte) gibt es das bisher

schlechteste Ergebnis seit der Einführung

des Golfbarometers im Jahr 2005.


GOLF

Die erste „Rolltreppe“ für Golfer

Was auf dem Bild wie ein April-Scherz aussieht, ist allerdings wahrhaftig. Golfspieler

bewegen sich auf einem Laufband bergauf. Beim Golfclub Schloss Auel spricht man

von einem „Zauberteppich“, genauer von einem Personenbeförderungsband. Es bringt die

Spieler von Tee 1 zum nächsten Abschlag über eine Länge von 150 Meter und überwindet

dabei einen Höhenunterschied von ca. 30 Metern. Es ist vielleicht die erste Golf-Rolltreppe

der Welt und damit eine geniale Entwicklung. Sie ist bei Schloß Auel seit dem Sommer

vergangenen Jahres in Betrieb.

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SU •SERVICE

Nach der Anerkennung von Golf als olympische

Disziplin durch das IOC startet

der DGV-Ausweis für die Saison 2011 eine

Kooperation mit dem Deutschen Sportausweis,

dem offiziellen Gemein-schaftsprojekt

teilnehmender Sportvereine, Sportverbände

und des Deutschen Olympischen Sportbundes

(DOSB). Der DGV-Ausweis weist

jetzt alle rund 600.000 Golfer in Deutschland,

die Mitglied auf einer der im Deutschen

Golf Verband organisierten Golfanlagen

sind, als ein solches Mitglied aus. Durch

die Kooperation bieten sich den Golfspielern

Vorteile durch die teilnehmende Sportvereine,

Sportverbände oder Wirtschaftspartner.

Sie reichen von vergünstigten Reisen und

Sportlerbedarf über Kauf- und Servicevorteile

bei Elektronikprodukten oder Mietwagen bis

hin zu vergünstigtem oder gar kostenfreiem

Eintritt zu privaten oder öffentlichen Sportstätten,

-veranstaltungen oder kulturellen

Einrichtungen.

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SU•kontakt 01/11

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SU •SERVICE tOuRISMuS

Kreuzfahrten sind und

bleiben der Urlaubs-Renner

Das Geschäft mit der Kreuzfahrt boomt.

Seereisen sind in. Keiner weiß das besser

als die Reederei AIDA Cruises, die zur Zeit

sieben Schiffe unterhält, 5.000 Mitarbeiter

beschäftigt und zuletzt einen Umsatz von

über 720 Mio. Euro erzielte.

Der aktuelle Katalog AIDAtime

2011/12 lockt mit mehr als 160

Traumzielen und 15 exklusiven Themenreisen

– vom Bike Camp im Mittelmeer

bis zur Golf-Turnierreise in Nordamerika. Und

ganz neu im Programm: Die erste Wellness

Themenreise „Indien für die Sinne“ auf der

NRWs größte private Reisebürokette. Buchen Sie mit Sicherheit und persönlichem Service in unseren Reisebüros:

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SU•kontakt 01/11

DER EXPERTEN-TIPP

In Leverkusen wurden sie jüngst mit dem

Unternehmerpreis der Wirtschaftsförderung

ausgezeichnet (v. l.): Michael, Walter und Ernst

Hebbel von der Hebbel GmbH Leverkusen, deren

Betätigungsfelder Busreisen, Reisebüros und

Spedition sind. Ihre Reiseempfehlung für unsere

Leser: Eine Kreuzfahrt mit der AIDA.

Transarabien Reise mit AIDAblu im März

2012. Auf die beliebten Klassiker aber will

AIDA neben Karibik und Mittelamerika auch

nicht verzichten. Das sind zum Beispiel im

Frühjahr Reisen rund um die Kanarischen

Inseln und nach Dubai. Die sind auch noch

kurzfristig zu buchen. Urlaub auf AIDA ist

keine schlichte Seereise. AIDA Clubschiffe

bieten Wohlfühlen an Bord rund um die Uhr;

mit viel Unterhaltung, exklusivem Wellness-

Bereich, mit exquisiten Restaurants à la carte,

erstklassig bestückter Vinothek und auf der

AIDAblu sogar mit einer eigenen Brauerei !

Bonn - City

Münsterplatz 26

Tel. 02 28 / 9 69 44 00

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Koblenzer Straße 62

Tel. 02 28 / 3 36 90 90

Köln - City

Severinstraße 92

Tel. 02 21 / 9 31 89 90

Köln - Porz

Bahnhofstraße 40

Tel. 0 22 03 / 95 56 90

weitere Filialen in 6 x Leverkusen, Burscheid, Leichlingen, Langenfeld, Monheim, Hilden und Solingen

Online – aber persönlich: www.HEBBEL.de

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AIDA

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Dubai • Muscat • Abu Dhabi

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Januar bis April 2011

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und Kostenbeitrag zur Luftverkehrsteuer

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Teneriffa • Madeira • La Palma

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Rail&Fly Ticket ab 360 Euro** p. P.

* AIDA VARIO Preis bei 2er-Belegung (Innenkabine),

limitiertes Kontingent, inkl. 5 Euro

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** An ausgewählten Terminen im Januar,

limitiertes Kontingent, inkl. Kerosinzuschlag und

Kostenbeitrag zur Luftverkehrsteuer

Bergisch Gladbach

Buchmühlenstraße 2-12

Tel. 0 22 02 / 93 63 20

Bergisch Gladbach - Bensberg

Schloßstraße 31b

Tel. 0 22 04 / 9 53 70


Public Relation

Versorgung auf hohem Niveau

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und

Ihre Genesung tut.

Komfort im Überblick

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung

mit außen liegendem Sonnenschutz

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem

Handtuchwechsel

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss

• Minibar mit individueller Bestückung

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge

Ärzte in der Hotel Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herr Dr. med. Andreas Hecker

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300

Gefäßchirurgische Abteilung

Herr Dr. med. Klaus Bieber

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Frauenklinik, Brustzentrum

Herr Prof. Dr. med.

Bernhard Liedtke

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400

Medizinische Klinik und

Gastroenterologie

Herr Dr. med. Heinz Christian

Rieband

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150

Medizinische Klinik und

Kardiologie

Herr Prof. Dr. med.

Hans-Peter Hermann

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100

Psychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Ulrich

Schultz-Venrath

Herr Dr. med. Heinrich Knott

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100

Unfall- und Gelenkchirurgie

Herr Prof. Dr. med. Michael

Schnabel

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Die Klinik für Anästhesiologie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Herr Dr. med. Manfred Molls

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500

Das Institut für Diagnostische

Radiologie und Nuklearmedizin

Frau Dr. med. habil.

Gudrun Lasek

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


34

SU •SERVICE GESuNDhEIt

mit atemmaske herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen

Wenn nachts immer

öfter die Luft wegbleibt

Nachts im Schlaf setzt bei

manchen Menschen bis zu

mehreren hundert Mal für bis zu

zwei Minuten der Atem aus.

Dann sinkt ihr Sauerstoffgehalt

im Blut auf unter 45 Prozent.

„Würde dies tagsüber passieren,

wäre das ein Notfall und die

Patienten müssten sofort auf die

Intensivstation gebracht werden“,

klärt Dr. Ulrich Giebisch über

die ernsten Folgen der

Atempausen auf.

Dr. Giebisch ist der neue Leiter des

Schlaflabors im Evangelischen

Krankenhaus Bergisch Gladbach

(EVK). Hier werden mit modernsten Untersuchungs-

und Behandlungsverfahren die

nächtlichen Atemaussetzer („Schlafapnoe“)

therapiert.

Damit stoppen die EVK-Spezialisten

nicht nur das laute, unregelmäßige Schnarchen

und sorgen so für einen erholsamen

Schlaf auch für den Ehepartner. Sie retten

auch Leben, denn die Schlafapnoe gilt als

eine häufige Ursache für Bluthochdruck.

Die Atempausen, verursacht durch einen

Kollaps der oberen Atemwege, setzen

den Körper unter Stress, der deshalb während

der Nacht vermehrt Stresshormone

produziert. „Dies bewirkt einen erhöhten

Blutdruck, zunächst nur während der Nacht

und schließlich auch tagsüber“, sagt Dr.

Giebisch. „Daher sollten alle Patienten, die

unter Bluthochdruck leiden, auf das Vorliegen

einer Schlafapnoe untersucht werden.

Die Zusammenhänge von Schlafapnoe und

Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall

werden derzeit zunehmend wissenschaftlich

erkannt“, weiß Dr. Giebisch aus der

Forschung zu berichten. „Patienten mit unbehandelter,

schwergradiger Schlafapnoe

haben ein fast dreifach erhöhtes Risiko, einen

tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall

zu erleiden.“

Die häufigen nächtlichen Atemstillstände

führen auch tagsüber zu ernsten Problemen.

Man fühlt sich morgens gerädert, hat

SU•kontakt 01/11

Kurvendiskussion: Dr.Giebisch und Mitarbeiterin Susanne Vossebrecker

Voll verkabelt: Patienten im Schlaflabor

werden gründlich untersucht.

Kopfschmerzen, einen trockenen Mund und

leidet unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit.

Besonders gefährlich ist der Sekundenschlaf,

der beim Autofahren oder beim Bedienen

von Maschinen zu Unfällen führen kann.

Nachts sind von der Schlafapnoe vor allem

die Ehepartner betroffen, die beunruhigt von

den Atempausen des Partners berichten:

„Manchmal melden sich bei uns auch die

Ehefrauen, deren Männer mit ihrem Schnarchen

für schlaflose Nächte sorgen“, berichtet

Susanne Vossebrecker. Sie war mehrere

Jahre als Krankenschwester auf der Intensivstation

tätig, bevor sie mit der pflegerischen

Leitung im Schlaflabor betraut wurde, das

der Kardiologischen Klinik des Evangelischen

Krankenhauses angegliedert ist.

Besteht der Verdacht auf eine Schlafapnoe,

d. h. lautes unregelmäßiges Schnarchen,

nächtliche Atemstillstände und Tagesmüdigkeit,

führt der erste Weg zum Hausarzt, der

dann eine ambulante, nächtliche Messung

veranlassen wird. Diese wird gewöhnlich

durch einen Lungenfacharzt, Kardiologen

oder HNO-Arzt

durchgeführt. Die

Patienten erhalten

ein mobiles

Aufzeichnungsgerät,

das nachts

wichtige Werte

dokumentiert. Erhärtet

sich die Vermutung,

dass der

Betroffene unter

einer Schlafapnoe

leidet, sollte die

weitere Abklärung

in einem Schlaflabor

erfolgen.

Die frisch renovierten Einzelzimmer im

Schlaflabor des EVK sind mit modernen

Aufzeichnungs- und Behandlungsgeräten

ausgestattet. „Die Technik und der medizinische

Standard entsprechen den Ansprüchen

der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung

und Schlafmedizin (DGSM)“,

betont Dr. Giebisch.

„Unsere Patienten verbringen in der Regel

zwei Nächte im Schlaflabor“, berichtet

der Schlafmediziner. In der ersten Nacht

wird mit der sog. „Polysomnographie“ der

Schlaf, die Atmung, der Sauerstoffgehalt im

Blut, der Herzschlag und sogar die Beinbewegungen

gemessen und per Computer

aufgezeichnet. Wird dann eine Schlafapnoe

diagnostiziert, folgt in der zweiten Nacht

die Therapie. Diese besteht im Tragen einer

Atemmaske während des Schlafens.

Mit Hilfe dieser Maske erzeugt ein kleines

Beatmungsgerät einen ständigen konstanten

Luftstrom, der die oberen Atemwege

offenhält. Diese „CPAP-Therapie“ garantiert

ein ständiges ruhiges Ein- und Ausatmen.

Seit 1. September ist Dr. Giebisch leitend

im Schlaflabor des Evangelischen Krankenhauses

tätig. Er ist Internist, Lungenfacharzt

und Somnologe (Schlafmediziner). Am

Evangelischen Krankenhaus behandelt er

außerdem konsiliarisch lungenkranke Patienten

mit Lungenentzündung, Lungentumoren

oder chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen.

R.S.


Im Blickpunkt

RECht: Wenn unternehmen den Daten-

schutzbeauftragten unterschätzen � Seite 36

StEuERN: Wenn sich kleine Investitionen

zum Kostenblock addieren � Seite 37


SU •kontakt

FINaNzEN: Volks- und Raiffeisenbanken

steigerten ihre Kreditvergabe � Seite 39

contRolling

Aufdecken,

planen,

agieren

� Seite 38

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


36

Datenschutz in Unternehmen

Im Blickpunkt SU•kontakt Finanzen

SU•kontakt 01/11

Von ULRICH BRAUNBACH

Datenschutz ist heute wichtiger

denn je, denn in fast jeder

Lebenslage werden personen-

bezogene Daten erhoben.

etwa bei Anfragen von Interessenten,

Kaufverträgen, Dienstleistungen wie

z. B. Telekommunikation, Banken,

Versicherungen, (Zahn-)Ärzten, Kundenkarten,

Gewinnspielen, Mitarbeitern usw.

Computer und deren Vernetzung eröffnen

ein riesiges Missbrauchspotenzial, so dass

das BDSG dem Schutz der personenbezogenen

Daten große Bedeutung zumisst –

mit Folgen für alle, die solche Daten (z. B.

auch Personaldaten) vor unbefugtem Zugriff

sichern müssen.

Gleichzeitig ist ein gut organisierter

Datenschutz für Unternehmen ein unschätzbarer

Vorteil, denn Missbrauch von

personenbezogenen Daten zieht nicht nur

operativen Schaden nach sich, mindestens

ebenso katastrophal sind Imageverluste in

der Folge von publik gewordenem Datenmissbrauch,

ganz abgesehen von zivil- und

strafrechtlichen Folgen.

Bestellung eines

Datenschutzbeauftragten

Was die meisten Unternehmen falsch einschätzen,

ist die Notwendigkeit der Bestellung

eines Datenschutzbeauftragten. Sehr

viele Firmen, die aufgrund ihrer Unternehmensstruktur

oder ihres Geschäftszwecks

einen Datenschutzbeauftragten benötigen

würden, wissen dies gar nicht. Allerdings

schützt Unwissenheit auch beim Datenschutz

nicht vor Strafe.

Viele Unternehmen wissen zwar um die

Notwendigkeit, scheuen sich aber vor der

Bestellung eines internen Datenschutzbeauftragten,

da dieser weitreichende Kenntnis

über Betriebs-Interna erlangt. Außerdem

ist der interne Datenschutzbeauftragte

praktisch unkündbar. Auch davor scheuen

viele Unternehmer zurück. Aber auch der

zeitliche Aufwand für (gesetzlich vorgeschriebene)

permanente Weiterbildungsmaßnahmen

und ähnliches drücken die

„produktive Arbeitsleistung“ des internen

Datenschutzbeauftragten.

ulrich Braunbach

Geschäftsführer

ZB | Datenschutz

und -sicherheit

GmbH & Co. KG

Wenig bekannt ist die Tatsache, dass der

Datenschutzbeauftragte auch ein Externer

sein kann. Neben einigen Rechtsanwälten,

die solche Dienstleistungen erbringen, gibt

es auch in zunehmenden Maße Einzelunternehmen

oder größere Dienstleistungsbetriebe,

die externe Datenschutzbeauftragte

stellen. Die Vorteile liegen auf der

Hand, denn Sie behalten Mitarbeiter für

die eigentlichen Aufgaben und sichern sich

eine Überschaubarkeit der Kosten.

Auf diese Dienstleistung spezialisierte

Firmen bieten jederzeit aktuell informierte

und geschulte Fachkräfte mit Expertenwissen,

die mit Blick von außen und ohne

Betriebsblindheit partnerschaftlich für jedes

Unternehmen individuelle Analysen erstellen,

ein individuelles, abgestuftes Konzept

erarbeiten und die Umsetzung unterstützen,

Mitarbeiter schulen, dokumentieren

und an die Geschäftsleitung berichten. In

der Regel beraten diese Unternehmen auch

in Sachen IT-Sicherheit.

Und was passiert, wenn zwar ein

Datenschutzbeauftragter vorge-

schrieben, aber keiner bestellt ist?

Es sind Geldbußen bis zu 50.000 Euro vorgesehen,

wenn der Beauftragte für den

Datenschutz nicht, nicht in der vorgeschriebenen

Weise oder nicht rechtzeitig bestellt

wird. Gleiches gilt bei Verstößen gegen die

Meldepflicht und/oder die Pflicht zur Vorabkontrolle.

Außerdem winken Geldbußen bis zu

300.000 Euro bei Verstößen gegen die

Vorschriften zur Einrichtung automatisierter

Abrufverfahren oder bei Verstößen gegen

die Vorschriften zur Auftrags-Datenverarbeitung.

Schon für fahrlässige unbefugte

Erhebung personenbezogener Daten ist

diese Strafe vorgesehen.

Wer oben genannte Ordnungswidrigkeiten

vorsätzlich begeht, gegen Entgelt

oder in der Absicht, sich oder einen anderen

zu bereichern oder einen anderen zu

schädigen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu

zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft

(§44 BDSG).

Was kann man dagegen tun?

So Sie sich in diesem wichtigen Punkt für

die Zusammenarbeit mit einem externen

Unternehmen entscheiden, wird man Ihnen

in der Regel die Wahl lassen, ob Sie

mit einer Analyse einsteigen möchten oder

Beratung benötigen bei der Neuanschaffung

datenschutzrelevanter Komponenten,

oder den Schritt weiter bis zu einem Datenschutz-Maßnahmenkatalog

gehen wollen.

Es besteht auch immer die Möglichkeit,

Ihr Unternehmen einmalig auf „Datenschutz-Vordermann“

zu bringen, oder das

gesetzlich vorgeschriebene Datenschutzmanagement

out zu sourcen, bzw. im Abo

umfassende Betreuung in Sachen Datenschutz-

und -sicherheit für Ihr Unternehmen

in Anspruch zu nehmen.

Auf der Webseite www.zb-datenschutz.de

können Sie z. B. in wenigen Schritten herausfinden,

ob Ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten

benötigt, oder nicht.


Geringwertige

Wirtschaftsgüter

Von KLAUS ZIMMERMANN

Mit Wahlrechten die Steuerlast

gestalten

büromöbel, Werkzeuge oder Computer:

Schnell addieren sich kleinere Investitionen

zu einem großen Kostenblock.

Noch sind nicht alle Unternehmen

mit den aktuellen steuerlichen Wahlrechten

für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

vertraut. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die

Gestaltungsoptionen für das abgeschlossene

Wirtschaftsjahr zu nutzen und die

Weichen für ein systematisches Vorgehen

im laufenden Jahr zu stellen.

Noch nie waren die steuerlichen Wahlrechte

für Anschaffungen bis 1.000 Euro

netto so weitreichend. Unternehmen können

je nach Höhe der Anschaffungskosten

zwischen Sofortabzug, Abschreibung des

Sammelpostens über fünf Jahre und Ab-

Klaus zimmermann

Steuerberater

Partner DHPG Bornheim

schreibung über die betriebsgewöhnliche

Nutzungsdauer wählen. Allerdings können

nicht alle Varianten unabhängig voneinander

ausgeübt werden. „Vor Erstellung des

Jahresabschlusses sollten Unternehmen

ihre Wahlrechte für GWG prüfen und gegebenenfalls

korrigieren“, betont Steuerberater

Klaus Zimmermann von der Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsgesellschaft

DHPG. „Eine gezielte Ausübung der Wahlrechte

kann die Steuerlast maßgeblich beeinflussen.“

Werden GWG bis zu einem Anschaffungspreis

von 410 Euro netto direkt als

Aufwand erfasst, verringert sich das Jahresergebnis.

Werden GWG mit Nettokosten

SU •kontakt Steuern

von über 150 Euro bis maximal 1.000 Euro

in einem Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben,

erhöht sich der Gewinn eines

Unternehmens. Auch ein Blick in die Zukunft

lohnt sich: Für geplante Anschaffungen von

GWG kann ein Investitionsabzugsbetrag

von bis zu 40 Prozent des Nettokaufpreises

gebildet werden. Dieser Betrag wird im Jahr

des Erwerbs von den Anschaffungskosten

abgezogen und verringert so die Bemessungsgrundlage

der Abschreibung. So können

die Wertgrenzen für die Ausübung der

Wahlrechte unterschritten werden, was erhebliche

steuerliche Vorteile mit sich bringt.

Welche Wahlrechte für ein Unternehmen

sinnvoll sind, entscheidet sich häufig

erst mit Erstellung des Jahresabschlusses.

„Die Ausübung der Wahlrechte sollte in

jedem Wirtschaftsjahr neu festgelegt werden“,

empfiehlt DHPG-Berater Klaus Zimmermann.

„Die Entscheidung sollte sich

am Jahresergebnis und den individuellen

Unternehmenszielen orientieren.“ Er rät Unternehmen,

bis zum Jahresende ein GWG-

Konto für jede Wertgrenze zu führen. So

halten sich Unternehmen alle Handlungsoptionen

offen.

Personalvermittlung,

Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit

... seit 1984

ARTEC ist seit 1984 in Köln als Unternehmensberatung für Personaldienstleistungen

tätig, inhabergeführt und mit besten Referenzen im Kundenportfolio. ARTEC steht für

den hohen Qualitätsstandard der Branche der zertifi zierten Personaldienstleister.

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37

Im Blickpunkt


38

Im Blickpunkt

SU •kontakt Controlling

SU•kontakt 01/11

Von BERND BoSBACH

Die volkswirtschaftliche Bedeutung

von Kleinst-, Klein- und

Mittelbetrieben (KMUs) ist hinreichend

bekannt: Mit einem Anteil

von 99 Prozent im gesamten

europäischen Raum sichern sie die

Arbeitsplätze von rund 65 Prozent

aller Beschäftigten.

nicht zuletzt deshalb ist die betriebswirtschaftliche

Fitness dieser

Betriebe von volkswirtschaftlicher

Bedeutung. Unternehmenszahlen zu analysieren,

Liquiditätsbedarf zu ermitteln, Umsatz

und Ertrag zu planen, Investitionen auf

ihren Nutzen zu prüfen sowie Finanzierung

und Belastung des Unternehmens in der

Zukunft zu prüfen, sind keinesfalls Spiel-

oder Werkzeuge großer Konzerne, sondern

sollten auch zum Alltag der KMUs gehören.

Handfeste Vorteile

Die Vorteile des Controllings für kleinste,

kleine und mittelständische Unternehmen

liegen auf der Hand:

Schwachstellen werden schnell aufgedeckt

aufgrund größerer Transparenz.

Vertrauen wird aufgebaut für Finanzgeber,

Partner und Mitarbeiter.

Gibt Sicherheit, insbesondere bei Unternehmen

mit saisonalem Geschäftsverlauf

Unternehmensführung wird klarer:

Man agiert statt zu reagieren.

Rentabilität wird verbessert, Liquiditätsengpässe

werden schneller erkannt

und damit gesichert.

Ziele werden klarer formuliert. Nachvollziehbar

und jederzeit überprüfbar.

Die Kommunikation wird besser, da die

Mitarbeitern in die Planung mit einbezogen,

Zusammenhänge deutlicher

werden.

Sinnvolle Planung

Die Praxis belegt es, eine Vielzahl an Studien

beweist es und schlussendlich deckt es

sich mit unseren Erfahrungen: Controlling

und strategische Planung sind gerade für

kleinste, kleinere und mittlere Unternehmen

zentrale Erfolgsfaktoren. Unternehmen, die

keinerlei Planungen anwenden, schneiden

So schnell, so effektiv: controlling für KmUs

Einfach planen – handfest agieren 1. Ziele festlegen

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

in der Regel in so gut wie allen Bereichen

schlechter ab als planende Unternehmen –

oftmals bekommen sie Liquiditätsengpässe

oder stehen auch schon einmal kurz vor der

Insolvenz. Leider sind in vielen Betrieben im

Bereich des Controllings, wenn überhaupt,

meist nur eine Bilanz und eine einfache Ist-

Kostenrechnung vorhanden. Mit dem Einsatz

einiger spezifischer Planungsmethoden lässt

sich erstaunlich viel erreichen. Eine Jahresplanung

zum Beispiel, die Umsätze, Kosten für

Material und Personal beinhaltet, kann in vielen

Unternehmen wahre Wunder vollbringen.

Individueller Einsatz

Ein für KMUs passendes Controllingsystem

sollte individuell sein und die begrenzten

Ressourcen der jeweiligen Betriebe berücksichtigen.

Gleichzeitig aber notwendige

und wichtige Informationen liefern, um

gerade in Zeiten verschärften Wettbewerbs

auf dem Markt erfolgreich bestehen zu

können. Das bedeutet: Ziele müssen definiert

werden und die Zielvorgaben müssen

mit dem tatsächlich Erreichten verglichen

werden. Abweichungen vom Plan zum Ist

gehören somit zum Alltag, ebenso wie daraus

resultierende Vorschläge, Alternativen

oder Maßnahmen, mit denen das Unternehmen

gegensteuern kann. Eine ewig

aktuelle Frage ist zum Beispiel: Wie lassen

sich die Kosten senken, um die definierten

Umsatz- und Gewinnziele zu erreichen?

Einfach anfangen

Trotzdem: Aller Anfang ist schwer und es

bedarf immer einer gewissen Überwindung,

Neues umzusetzen. An dieser Stelle

geben wir Ihnen ein paar einfache Tipps an

die Hand, mit denen Sie in die Planung und

auch ins Controlling Ihres Unternehmens

behutsam aber effektiv einsteigen können.

10 Tipps für kleinste, kleine und mittelständische

Unternehmen (KMUs)

Wichtig dabei ist, die Ziele des Unternehmens in

die Jahresplanung überzuleiten und zu formulieren.

Zum Beispiel: Das Jahresergebnis wird sich

um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöhen.

2. Planen Sie mit Vorjahreswerten

Setzen Sie bei der Planung gezielt auf Werte

des laufenden/abgelaufenen Jahres. Wie hoch

waren die Umsätze, was wird sich im kommenden

Jahr ändern? Viele Positionen lassen sich so

effizient planen. Begleitet mit der Frage: Warum

wird sich was ändern?

3. Umsatz und Wareneinsatz planen

Begonnen wird der Umsatzplanung: Wo werden

sich Positionen ggü dem Vorjahr verändern, z. B.

Umsatz pro Kunde oder Umsatz je Verkaufsartikel.

Dazu passend den Wareneinsatz planen. Ergeben

sich auch hier Veränderungen, z. B. durch

Preiserhöhungen der Lieferanten.

4. Personalplanung

Aufstellung der Mitarbeiter mit den Lohn-/Gehaltszahlungen.

Berücksichtigung von Veränderungen,

z. B. Tariferhöhungen, Neueinstellungen

oder Leiharbeiter

5. Das Wesentliche im Auge

Nicht alle Kostenpositionen müssen bis ins

Kleinste geplant werden. Von Bedeutung ist die

richtige Tendenz und Größenordnung.

6. Mitarbeiter in die Planung einbinden

Nutzen Sie das Wissen Ihrer Mitarbeiter. Binden

Sie möglichst viele „Know-how-Träger“ ihres

Unternehmens in den Planungsprozess mit ein.

Nehmen Sie sich Zeit, die Planung zu hinterfragen

und holen Sie sich das Feedback Ihres Führungsteams.

7. Realistisch planen

Die Budgetplanung ist als Zielvereinbarung zu

verstehen, für Sie selbst, Ihre Mitarbeiter oder

Ihre Bank. Deshalb ist es wichtig, dass nicht

nur Ziele, sondern auch Ihre Planungen für alle

nachvollziehbar sind.

8. Maßnahmen folgen lassen

Planungen sind Absichtserklärungen. Daher ist

es wichtig, sich zu den Zahlen auch entsprechende

Maßnahmen zu überlegen. Wie sollen

die Kostensenkungen, die Umsatz- oder Effektivitätssteigerungen

erreicht werden und wie

kann eine Erfolgskontrolle erfolgen?

9. Planung herunterbrechen

Verteilen Sie die Planzahlen auf das Jahr, z. B.

auf Monate oder Quartal.

10. Planung regelmäßig kontrollieren

Schon sind wir mitten im Controlling: Plan-Ist-

Abweichungen pro Monat oder pro Quartal lassen

frühzeitig mögliche Schwachstellen erkennen,

denen man entgegensteuern kann.


SU •kontakt Finanzen

„Der aufschwung in Deutschland setzt sich fort ...“

Volks- und Raiffeisenbanken

steigerten die Kreditvergabe

Die Kreditnachfrage bei den Volksbanken und

Raiffeisenbanken liegt deutlich über dem Markttrend.

Schon seit Jahres-beginn 2010 befindet sich das

Kreditwachstum oberhalb der Marke von 5 Prozent.

Über alle Kundengruppen hinweg lagen die Ausleihungen

im Herbst des vergangenen Jahres um 5,4 Prozent höher

als ein Jahr zuvor.

„Unternehmen investieren zunehmend, Privatleute setzen

wieder auf den Wohnungsbau“, erklärt der Präsident des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

(BVR) Uwe Fröhlich. „Die Genossenschaftsbanken unterstützen

dies mit einer kräftigen Kreditvergabe.“

Anders als bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken lag das

Wachstum der Kundenkredite im Durchschnitt aller Bankengruppen

in Deutschland mit -0,6 Prozent noch im negativen Bereich.

Fröhlich: „Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns die Kundinnen

und Kunden bei der Finanzierung ihrer Projekte entgegenbringen.“

Zu dem Kreditwachstum der Volksbanken und Raiffeisenbanken

trugen Buchkredite an Firmenkunden und Privatkunden 1,9 beziehungsweise

1,6 Prozentpunkte bei. Ein positives Wachstum wiesen

aber auch Kredite an Auslandskunden mit einem Beitrag von 0,3

Prozentpunkten, an die öffentliche Hand mit 0,7 Prozentpunkten

sowie die sonstigen Kredite mit 1,0 Prozentpunkt auf, die unter

anderem Ausleihungen an Organisationen beinhalten.

Der breit getragene Aufschwung in Deutschland setzt sich

fort. Der BVR rechnet im dritten Quartal 2011 preis-, saison- und

kalenderbereinigt mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts

um 0,7 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal. Im Jahresdurchschnitt

werde die preisbereinigte Wirtschaftsleistung damit um 3,7

Prozent höher liegen als in 2009. Das Wirtschaftswachstum im Inland,

aber auch weltweit verbessere die Absatzmöglichkeiten der

Unternehmen, heißt es. Dies rege die Unternehmen zu verstärkten

Anlageinvestitionen an; nicht nur zum Ersatz ausgedienter Anlagen,

sondern zunehmend auch zur Erweiterung der Kapazitäten.

Auch belebt sich die Wohnungsbautätigkeit der privaten Haushalte

infolge der robusten Arbeitsmarktlage.

Das gilt für alle Unternehmen:

Kein Balanceakt

bei Datenschutz

ZB

und Sicherheit

Verantwortlich

für die Einhaltung

der gesetzlichen

Pflichten ist die

Unternehmensleitung.

Prüfen

Sie kostenlos,

ob Ihr Unternehmen

einen Datenschutzbeauftragten

bestellen muss:

zb-datenschutz.de

„Denn Unwissenheit

schützt vor Strafe nicht.“

Datenschutz und

-sicherheit

GmbH & Co. KG

www.zb-datenschutz.de

✆ 02203-898 4444

ZB | Datenschutz und -sicherheit GmbH & Co.KG., Edmund-Rumpler-Str. 6 a-c, 51149 Köln

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