Produktivität mit Pick-by-Voice verdoppelt

ident

Produktivität mit Pick-by-Voice verdoppelt

ident

D 14749 F

Nr. 5/2011 | 16. Jahrgang

Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation

Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile IT-Systeme | Kennzeichnung | Drucken & Applizieren

Produktivität mit Pick-by-Voice verdoppelt

Kommissionierlösung von Dematic sorgt für hohe Effizienz und Flexibilität

40 VARTECH Spezial 2011 36 Sprachtechnologie 50 Kompaktes RFID-System

ident Markt

www.ident.de


„Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie“

Dieses bekannte Zitat stammt von Ludwig Erhard, 1949 bis 1963 Bundesminister

für Wirtschaft und von 1963 bis 1966 zweiter Bundeskanzler der Bundesrepublik

Deutschland. Erhard hat mit seiner Vision von der Sozialen Marktwirtschaft die wirtschaftliche

Entwicklung der Bunderepublik Deutschland bedeutend bis heute geprägt

und sein Zitat ist aktueller denn je. Wenn man sich derzeit das Herumlavieren der

Politiker in der westlichen Welt anschaut und sich berieseln lässt von den sogenannten

oder selbsternannten Wirtschafts- und Finanzexperten, kann es einem nur Angst

und Bange werden. Zum Glück „machen“ die meisten dieser Experten aber keine

Wirtschaft, sondern reden nur drüber.

Man könnte aber auch die Frage stellen, was die anderen „50 Prozent der Wirtschaft“

sind? Noch schwieriger wird die Frage: woraus besteht eigentlich die Finanzwirtschaft?

Leider kenne ich die Antworten auf diese Fragen auch nicht. Trotzdem

„durften“ wir in den letzen Jahren viele neue Fachbegriffe aus der Bankersprache

kennen lernen. Zweifelsohne hat jede Branche ein eigenes Fachvokabular und auch

das der Auto-ID Branche ist in den letzten Jahren kräftig angewachsen. Aber im

Grunde müssen sich damit nur Insider und ggf. noch einige Anwender auseinander

setzen. Im Gegensatz dazu, kommt der Normalbürger und nicht nur der Fachmann,

in der täglichen Auseinandersetzung mit den Massenmedien, um das Hören oder

Lesen des Finanzweltjargons nicht mehr herum.

Zum Abschluss möchte ich noch einige „blumige“ Buzzwords aus der Finanzwelt

präsentieren. Das Lesen dieser Worte ist recht einfach aber der Versuch, die komplexen

Zusammenhänge, die sich hinter einigen dieser Begriffe verbergen, zu verstehen,

wird eine weit größere Herausforderung sein.

Thorsten Aha

ident Chefredakteur

Buzzword-Bingo

editorial 3

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4

4

inhaltsverzeichnis

48

SpeedStar 3000 – Farbe für Ihre

Produktkennzeichnung

26

Ein Etikettiersystem das mitwächst

62

Neue Tablet-PCs optimieren das

Management von Abfallcontainern

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AKTUELLES

06 NEWS Wissenswertes aus der Branche

14 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID

KoMMENTAR

67 Kennzeichnen, Identifizieren und Rückverfolgen von Arzneimitteln

Zetes GmbH, Frank Münch

MAGAZIN

18 TITELSToRY

Produktivität mit Pick-by-Voice verdoppelt

Fehlerquote nahe Null Prozent steigert Prozesssicherheit und Leistungsqualität

21 Logistiksoftware

Intralogistic Cloud

OPAL und der Softwarepartner LogistikBroker optimieren das Bestandsmanagement

bei der Spedition Stickel GmbH

22 Mobile Datenerfassung bei der Heidelberg Cement AG

Die Ablösung der SAP-WebConsole durch MembrainPAS, Alexandra Bleeker

24 Etikettendrucker

Besucher Badges auf Knopfdruck – Warteschlangen ade

Metro setzt auf Zebra-Drucker an den Pforten und Empfängen

26 Etikettierung

„High Speed hat einen Namen“

Ein Etikettiersystem das mitwächst

28 Mobile Datenerfassung

Aus Freude am Waschen

Mr. Wash optimiert Prozesse mit Datalogic Scanner

30 Kennzeichnung

Parkettdielen sauber und zuverlässig bedrucken

Konstant verfügbare Kennzeichnungs lösung bei Parador

32 RFID Anwendung

Lösung für die Richtungserkennung im Bahnverkehr

Thales nutzt Hochgeschwindigkeits-RFID von 7iD Technologies

34 RFID-Transportsteuerung:

Intelligente Lötrahmensteuerung bei der Bestückung von Platinen, Marcel Rüdiger

36 Sprachtechnologie

Gesagt, getan, bestätigt

Voice-Anwendung in der Distributionslogistik

VARTECH EURoPE SPEZIAL 2011

40 Auto-ID-Fachmesse mit Netzwerkcharakter

4. – 5. Oktober 2011 in Berlin

TECHNoLoGIE

46 Produkte Technologische Neuheiten


54 Fälschungssicherheit

RFID & Pharma (Teil 2)

Awareness-Anwendungen für die Fälschungs- und

Qualitätssicherheit von Arzneimitteln, für die Materialwirtschaft

und das Liefermanagement,

Eldar Sultanow, Carsten Brockmann, Martin Wegner

59 Lokalisierung

Automatisches Identifikationssystem ermittelt

Warenpositionen

Genauigkeit von bis zu 40 cm im Outdoor-Bereich,

Michael Wack

60 Identifikation

Maschinen lernen lesen

Einfache und flexible Texterkennung für den industriellen Einsatz,

Thorsten Wanner

62 RFID-Systeme

Mehr Transparenz, weniger Papier

Neue Tablet-PCs optimieren das Management von

Abfallcontainern, Helmut Müller, Tino Steickert

64 RFID Studie

„Best Practices“ bei RFID-Projekten

Ergebnisse einer empirischen Studie über Erfolgsstrategien bei

RFID-Projekten, Andreas Fruth

iOS iOS

Windows Windows

Mobile Mobile

Android Android

v8.5

Windows Windows

CE CE

RUBRIKEN

inhaltsverzeichnis 5

03 EDIToRIAL

72 AIM-DEUTSCHLAND e.V.

68 VERANSTALTUNGEN

75 ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS

81 TERMINE

83 IMPRESSUM

82 INSERENTENVERZEICHNIS

BILD-QUELLEN

SOTI MobiControl Multi-Plattform Enterprise MDM

SOTI MobiControl Multi-Plattform Enterprise MDM

Titelbild (groß): Dematic Europe GmbH

Titelbild klein (Links): VARTECH

Titelbild klein (Mitte): ProOrga

Titelbild klein (Rechts): Siemens AG

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news

Prüfung der Druckqualität von 2D-Barcodes nach ISO-Norm

Die Barcodat GmbH aus Dornstetten

erweitert ihr Dienstleistungsangebot

in der Sparte Barcodedruck.

Zusätzlich zum umfassenden Angebot

an Druckern, Verbrauchsmaterialien

und Barcodedrucksoftware bietet

der AutoID-Spezialist die Überprüfung

von gedruckten und direktmarkierten

linearen und 2D-Barcodes an. Gerade

bei schnellen Durchläufen ist eine gute

Druckqualität der Codes zwingend notwendig.

Die zunehmende Verwendung

von QR-Codes in der Druckbranche

zeigt, dass neue Einsatzgebiete für den

Barcode erschlossen werden. Die Data

Bluhm Systeme: Weiter auf Wachstumskurs

Der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme verzeichnete

in den vergangenen 7 Monaten einen Umsatz-Zuwachs

von 25 %. Damit setzt das Unternehmen seinen bisherigen

Erfolgskurs fort. Bluhm Systeme führt diese überdurchschnittlich

positive Entwicklung auf verschiedene

Faktoren zurück. So würden zum Beispiel zunehmend

produzierende Unternehmen ihre logistischen Prozesse

optimieren und in diesem Zusammenhang verstärkt in

Kennzeichnungstechnik investieren – die Meinung aus der

Praxis unterstreicht der Geschäftsführer Eckhard Bluhm.

Ebenso habe die konsequente Weiterentwicklung der

Technologien zu dem sehr guten Ergebnis beigetragen.

Das Thema Kostenersparnis habe laut Bluhm auch für die

erhöhte Nachfrage im Laserbereich gesorgt. Denn Laser

wird bei bestimmten Anwendungen zunehmend als günstige

Alternative zu Tintenstrahldruckern entdeckt. „Insbesondere

dort, wo große Chargen durchlaufen, sind Laser

zuverlässig und wirtschaftlich. Im Vergleich zu herkömmlichen

Drucktechniken erweist sich die Laserquelle als

nahezu verschleißfrei. Dadurch verfügt die Lasertechnik

über erheblich längere Standzeit und garantiert eine deutlich

höhere Verfügbarkeit, ganz nebenbei wird auch der

Umgang mit Tinte, Lösungsmitteln oder Farbband überflüssig“,

erklärt Hoppen.

www.bluhmsysteme.com

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Matrix- und QR-Codes werden nach der

ISO-Norm 15415, die linearen Codes

nach der ISO-Norm 15416 sowie die

direktmarkierten Codes nach der AIM

DPM-Empfehlung geprüft. Der Kunde

erhält neben dem ausführlichen Protokoll

Hinweise, wie er z. B. die Einstellungen

seines Druckers ändern muss,

um die Qualität der gedruckten Barcodes

zu verbessern. Zur Qualitätsverbesserung

der Druckqualität trägt auch

die regelmäßige Wartung der Drucker

bei, die ebenfalls angeboten wird. Bei

notwendigen Reparaturen, die im Hause

ausgeführt werden, erhält der Kunde

ein Protokoll mit Tipps über zu verwendende

Materialien und über das ausgedruckte

Muster.

www.barcodat.de

CipherLab: Neues Team für die DACH Region

CipherLab Co. Ltd., ein weltweiter Anbieter bei der Entwicklung,

Produktion und im Vertrieb von Produkten und Systemen

zur automatischen Identifizierung, Datenerfassung und

Datensammlung, stellte das neue Team für die DACH Region

in seiner Niederlassung in Mönchengladbach vor.

Die CipherLab GmbH, gegründet 2008, bietet Service und

Support aus erster Hand für Deutschland, Österreich und

die Schweiz. Um den Erfordernissen der Geschäftsentwicklung

gerecht zu werden, wurde das Team neu strukturiert.

Es besteht jetzt aus fünf Mitarbeitern, die reichlich

Erfahrung aus der AutoID-Branche mitbringen. CipherLab

präsentierte 2010 ein exzellentes Geschäftsergebnis, welches

sich durch zweistelliges Umsatzwachstum und den

Gewinn wichtiger Projekte in Europa, USA und China auszeichnet.

Die Produkte von CipherLab sind weltweit in den

unterschiedlichsten vertikalen Märkten vertreten, so auch

in Handel, Logistik, Produktion, Gesundheitspflege und

Außendienst.

www.cipherlab.com


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news

Höft & Wessel mit neuer Führungsmannschaft im Geschäftsbereich Skeye

Thomas Wolf hat im Vorstand

der Höft & Wessel AG die Verantwortung

für Vertrieb und

Marketing des Geschäftsbereichs

Skeye übernommen.

Der 41-jährige Diplom-Ingenieur

und Betriebswirt arbeitet

seit 15 Jahren bei Höft &

Wessel und wurde vor sieben

Jahren in den Vorstand

der börsennotierten Gesellschaft

berufen. Mit mobilen

Terminals der Marke Skeye

nimmt Höft & Wessel in Europa

eine führende Stellung ein

und hat sich zum Marktführer

im deutschen Einzelhandel

entwickelt.

Jan Skrzypczak hat die Leitung

des Vertriebsteams

Enterprise für Großkunden

aus Handel, Logistik

und Außendienst für den

Geschäftsbereich Skeye

übernommen. Der 32-jährige

Betriebswirt war in den

vergangenen sechs Jahren

Kapitel 2 von Vocollects E-Books „Das sprechende Lagerhaus“

jetzt kostenlos herunterladbar

Vocollect, ein Geschäftsbereich von Intermec

Inc., hat das zweite Kapitel seines

E-Books „Das sprechende Lagerhaus:

Wie sich mit Voice die Performance in der

Distribution steigern lässt“ veröffentlicht.

Unter dem Titel „Die Entmystifizierung

von Voice im Lagerhaus“ untersuchen

die Autoren des Buches, Vocollects Mitbegründer

und Chief Technology Officer

Roger Byford sowie der Fachredakteur

David Maloney, welche speziellen technischen

Eigenschaften Voice-Lösungen

für Lageranwendungen aufweisen, um

Possehl übernimmt Logopak

Geschäftsführung der Logopak

GmbH & Co. KG, einer der führenden

Hersteller von logistisch

integrierten Etikettiersystemen

Europas, schließt geplante Firmennachfolge

erfolgreich ab. Das 1978 gegründete Unternehmen

und seine Tochtergesellschaften

beschäftigen zurzeit mehr als 200 Mitarbeiter,

davon 170 am Stammsitz in Hartenholm.

Die Possehl Mittelstandsbeteiligungen

GmbH & Co. KG, eine 100 %ige Tochtergesellschaft

der L. Possehl & Co. mbH, übernimmt

sämtliche Geschäftsanteile an der im

ident 5/11

als Key Account Manager im

Vertrieb für mobile Lösungen

bei Höft & Wessel tätig.

Martin Benecký verstärkt

seit Kurzem das von Peter

Siggaard-Andersen geleitete

Team Skeye Global

Channel. Benecký wird von

Verbesserungen bei Produktivität und

Genauigkeit zu erzielen.

Roger Byford: „Es gibt verschiedene

Arten von Spracherkennungssystemen,

die sehr unterschiedliche Fähigkeiten

haben, Informationen zu verarbeiten und

die gewünschte Genauigkeit zu erreichen.

In diesem Kapitel betrachten wir, wie ein

Computer vom Menschen gesprochene

Worte versteht.“

www.vocollect.de/die-talking-galerie

schleswig-holsteinischen

Hartenholm gelegenen

Logopak Systeme GmbH

& Co. KG. Hierauf haben

sich die Vertragsparteien

in der vergangenen Woche

geeinigt. Die Übernahme steht lediglich

noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung

durch das Bundeskartellamt. „Den Verkauf

haben wir seit etwa einem Jahr vorbereitet.

Dabei war Possehl von Beginn an einer unserer

Favoriten“, so Logopak Geschäftsführer

Bernd W. Evertz.

www.logopak.de

Prag aus den Ausbau des

Partnergeschäfts in Osteuropa

fortführen. Der 33-jährige

Wirtschaftsinformatiker

arbeitete zuvor als Projektmanager

für einen internationalen

Handheld-Hersteller.

www.hoeft-wessel.com

Neue pan-europäischer

Webseite online

ScanSource Communications

Europe präsentiert seine

neue pan-europäische

Webseite. Damit werden die

vorangegangenen lokalen

Webseiten nun in einem einheitlichen

Online-Portal vereint.

Mit der Webseite www.

scansourcecommunications.

eu konzentriert der Distributor

sein Produkt-, Service- und

Leistungsabgebot für seine

Geschäftspartner auf einer

Plattform – und das europaweit.

Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit

der Webseite

erfüllen alle Erwartungen und

eröffnen Resellern optimale

Zugriffsmöglichkeiten auf

die verschiedenen Tools, wie

z.B. der IP Office Konfigurations-Designer

und SUMO.

Entsprechend der europaweiten

Präsenz des Unternehmens

wird die Webseite in

den Sprachen Englisch, Französisch

und Deutsch zur Verfügung

stehen.

www.scanosource.eu


Mobisys startet neues Partnerprogramm Mobisys PartnerWorld

Die Mobisys Mobile Informationssysteme

GmbH

aus Walldorf hat ein neues

Partnerprogramm ins Leben

gerufen. Mit der neuen

Mobisys PartnerWorld hat

Mobisys ein Organisations-

Framework geschaffen, das

Partnern wertvolle Benefits

rund um den Vertrieb der

Produktlinie Mobisys Solu-

Neue Vertriebsabteilung

bei SSI Schäfer

Bisher standen bei SSI Schäfer

die drei Tochtergesellschaften

SSI Schäfer Noell,

SSI Schäfer Peem und Salomon

Automation für komplexe

automatisierte Lösungen.

Das bleibt auch so – zugleich

hat sich der Intralogistikspezialist

jedoch dazu entschlossen,

sein Angebotsspektrum

weiter auszubauen. Mit der

neuen Vertriebsabteilung

„Automatisierte Gesamtsysteme“

widmet sich nun

auch der Hauptsitz im Siegerland

der Automation. Mit

der neuen Abteilung möchte

das Unternehmen vor allem

mittelständische Unternehmen

ansprechen, die sich

zwischen den Welten befinden.

Also mit der Frage auseinandersetzen:

Manuelle

Anlage oder doch automatisierte

Lösung? Während

die Tochtergesellschaften

vornehmlich komplexe, größere

Automationsprojekte

realisieren, bietet SSI Schäfer,

Neunkirchen, neben

automatischen Gesamtsystemen

für den Mittelstand auch

halb automatische Lösungen.

Verfolgt wird dabei vor allem

die Endkundenstrategie.

www.ssi-schaefer.de

tion Builder (MSB) bereitstellt,

zu mehr Erfolg verhilft

und den Kunden Mehrwerte

bietet. MSB ist ein von SAP

zertifiziertes ABAP Add-on

für mobile Anwendungen

und vollständig in SAP integriert.

Mit der Erfahrung

aus mehr als 500 Installationen

weltweit bietet Mobisys

Unternehmen heute

schlüsselfertige Produkte

und Komplettlösungen

aus einer Hand – für mobile

Applikationen in den Bereichen

Bestandsführung,

Lagerverwaltung, Versand,

Produktion und Instandhaltung.

Die neue Mobisys

PartnerWorld unterscheidet

zwischen einer Business-

Partnerschaft, die sich an

Seminarpaket im Oktober

EAN-13 Kompakt und GS1-128

Technologie- und Hardware-

Partner richtet, und einer

Alliance-Partnerschaft, die

für Software- und Solution-

Partner gedacht ist. In beiden

Bereichen gibt es bei

Mobisys jeweils die zwei

Partner-Kategorien Gold

und Silber.

www.mobisys.de

Weitere Informationen: www.gs1-germany.de

Zwei auf einen Streich – Profitieren Sie vom Rabattpreis für unser

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Lagerhaltung, Distribution und Rückverfolgbarkeit

Ansprechpartner: Agnes Garve, T +49 (0)221 94714-555, F +49 (0)221 94714-595,

trainings@gs1-germany.de. Mehr Informationen: www.gs1-germany.de/weiterbildung.

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news

TSC EMEA Partner besuchen Taiwan

Ende Mai waren Value Added Reseller,

Distributoren und Fachhändler der

TSC Auto ID Technology EMEA GmbH

zum großen Meeting im Stammland

des Konzerns, in Taiwan, eingeladen.

Vor Ort konnten sich die Gäste aus

Europa, dem Mittleren Osten und auch

Russland von den reibungslosen Abläufen

und dem hohen Qualitätsstandard

bei der Herstellung von TSC Thermo-

Etikettendruckern überzeugen. Auf der

COMPUTEX, der größten Computermesse

im asiatischen Raum, präsentierte

das Unternehmen seinen Partnern

zudem die neuesten Produkte und

Upgrades im Nangang Exhibition Center

– unter anderem den Midrange-Dru-

Übernahme von EMS Technologies durch Honeywell

Honeywell gab bekannt, dass die Übernahme von EMS

Technologies, Inc. durch Honeywell für rund 491 Millionen

US-Dollar abgeschlossen ist. EMS ist ein führender Anbieter

von Konnektivitätslösungen für mobile Netzwerke,

extrem robusten Mobilcomputern und Satellitenkommunikationstechnik.

Durch diese Übernahme erweitert Honeywell

seine technologischen Ressourcen für extrem robuste

Mobilcomputer in der Automatisierungs- und Steuerungssparte

sowie für Satellitenkommunikation in der Luft- und

Raumfahrtsparte.

Der Unternehmensbereich Global Resource Management

(GRM) von EMS bietet Produkte und Dienstleistungen für

den Einsatz hochrobuster mobiler Computer im Transport-,

Logistik und Personalwesen an. Darüber hinaus werden

dort sichere satellitengestützte Technologien und Mes-

Zetes erweitert Vertriebsmannschaft

Die Zetes GmbH verstärkt

mit Thomas Heijnen (47),

der seit 01.08.2011 als Business

Unit Leiter Manufacturing

verantwortlich zeichnet,

den Vertrieb. Strategisch

setzt der Spezialist für Auto-

ID-Lösungen mit diesem

Personal-Neuzugang seine

Vertikalisierungsstrategie fort.

Heijnen war zuvor bei der B&M

AutoID Systeme GmbH als

ident 5/11

cker ME240, der im dritten Quartal 2011

offiziell auf den Markt kommen wird.

Einen besseren Zeitpunkt für das Meeting

hätten Michael Sloup, Geschäftsführer

der europäischen Niederlassung

im bayrischen Zorneding, und Sam

Wang, Vice President der TSC Auto ID

Technology Co., Ltd. in Taiwan, kaum

finden können: Die neue Sales Managerin

Eastern Europe, Victoria Grobushkina,

hatte Gelegenheit, sich persönlich

mit den angereisten Vertriebspartnern

bekannt zu machen. Und neben der

für die IT-Branche wichtigen Messe in

Taipei und dem Blick auf die strategische

Ausrichtung des Unternehmens in

Country Manager Deutschland

sowie mehrere Jahre

bei Intermec Technologies

im Vertrieb tätig. In der neuen

Position bei Zetes betreut

er vor allem Firmen aus der

Fertigungs- und Pharmaindustrie.

„Gerade in der Fertigungsindustrie

steckt noch

viel Potential für Auto-ID. Der

permanente Wettbewerbsdruck,

dem die deutschen

Firmen durch die Billiglohn-

Konkurrenz ausgesetzt sind,

zwingt sie, ihre Prozesse zu

überdenken. Punkten können

diese Firmen im internationalen

Wettbewerb durch den

cleveren Einsatz von Auto-ID.

Das sind die Stellschrauben

an denen wir drehen“, erklärt

Thomas Heijnen.

www.zetes.com

naher Zukunft gehörten zwanzig Jahre

TSC gebührend gewürdigt. Das Unternehmen,

das 1991 mit der Entwicklung

seiner ersten Thermo-Etikettendrucker

startete, gehört heute zu den Top-

10-Herstellern und ist einer der am

schnellsten wachsenden Anbieter im

globalen Auto-ID-Markt.

www.tscprinters.com

saging-Lösungen zur Überwachung von Ressourcen für

Such- und Rettungsdienste sowie Lagerwesen und Außendienststeuerung

entwickelt und vertrieben.

„Die Übernahme von EMS Technologies unterstreicht

unsere Position als weltweit führender Anbieter von Scannern

und anderen Produkten für den mobilen Computereinsatz

und unser Engagement, diese Position noch

auszubauen“, so Darius Adamczyk, President von Honeywell

Scanning & Mobility. „EMS Technologies erweitert

unser Produktportfolio im Bereich robuster Mobilgeräte

und im Fahrzeugbereich und verstärkt unsere Präsenz im

Lagerwesen-, Fertigungs- und Hafensegment.

Die neuen Produkte und Sparten werden erheblich zum

Wachstum unseres Unternehmens beitragen.“

www.honeywell.com


Auto-ID-Experte WAROK mit neuem Vertriebsleiter

Zur Betreuung der Partner des

WAROK-Lösungsnetzwerks „the

mobile connection“ konnte das Villinger

Unternehmen mit Ralf Alexander

Raabe (41) einen neuen Vertriebsleiter

gewinnen, der ab 1. September

2011 die Partnerbetreuung in Deutschland,

Österreich und der Schweiz übernimmt.

„Wir freuen uns, mit Ralf Alexander Raabe einen

Experten zu bekommen, der über langjährige Erfahrungen in

unseren Kerngebieten Mobile Computing und vor allem Auto-

ID verfügt,“ erklärt Dominik Rotzinger, Geschäftsführer der

WAROK GmbH. „Die Betreuung unserer Partner hat für uns

eine hohe Priorität, weil diese mit ihren Lösungsangeboten

eine wichtige Grundlage unseres Erfolges darstellen.“ Ralf

Alexander Raabe hat bei namhaften Unternehmen wie der

Scan Source Europe S.A., der Nordic ID Deutschland GmbH,

der Höft & Wessel AG und der Psion GmbH umfassende

Erfahrungen in den Produktbereichen Mobile Computing,

Auto-ID und Mobile Datenerfassung sowie in der Betreuung

entsprechender Partner im In- und Ausland gesammelt.

www.warok.de

GS1 Germany übernimmt SA2 Worldsync GmbH

Der internationale Dienstleister für Identifikations-, Kommunikations-

und Prozessstandards GS1 Germany baut seine

Beteiligung an der SA2 Worldsync GmbH auf 100 Prozent

aus. Dies erfolgt durch eine Übernahme der bisher von den

Unternehmen Agentrics, LLC und Pironet NDH AG gehaltenen

Anteile an der SA2 Worldsync GmbH von 35 Prozent

bzw. 51 Prozent.

Die SA2 Worldsync GmbH bietet Services für integriertes

Datenmanagement von Artikelstammdaten und Produktinformationen

für Industrie und Handel. Dazu gehört unter

anderem der Worldsync-Datenpool für globalen Stammdatenaustausch,

der auf dem Global Data Synchronisation

Network basiert und heute weltweit tätig ist. Effiziente

und qualitativ hochwertige Stammdaten sind nicht nur eine

wichtige Basis für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse,

sondern auch Ausgangspunkt für verlässliche Produktinformationen

in Richtung Konsument. GS1 Germany

stellt damit seine strategischen Eckpfeiler Mobile Commerce,

Sustainability und Umsetzung von E-Business-Standards

auf eine solide Basis.

www.gs1-germany.de

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news 11

ident 5/11


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news

Nachfrage nach selbstklebenden Etikettenmaterialien erreicht Vorkrisenniveau

Im Jahr 2010 hat sich die

Nachfrage nach selbstklebenden

Etikettenmaterialien

stark erholt und somit das

Vorkrisenniveau sogar übertroffen.

„Das Gesamtvolumen

betrug 5,7 Milliarden

Quadratmeter. Das bedeutet

einen Zuwachs von 11,4 Prozent

im Vergleich zu 2009

und sogar einen Zuwachs

von 3,5 Prozent gegenüber

dem Rekordjahr 2007, wie

der europäische Verband

Intermec verstärkt den Bereich Services in Deutschland

Maik Althoff ist neuer Business

Developer für Global

Solutions am Standort

Deutschland. Mit dem Neuzugang

baut der Auto-ID-

Spezialist sein Team im

deutschen Markt weiter aus

und legt darüber hinaus damit

einen besonderen Schwerpunkt

auf das Thema Managed

Services. Das Anfang

des Jahres neu eingeführte

Intermec Global Solutions

(IGS)-Angebot besteht aus

der Haftetiketten-Industrie

FINAT verkündet“, sagt

Marc Büttgenbach, Sales

Director Labels and Consumables

bei Bizerba. Mitte

des Jahres 2009 verzeichneten

die Hersteller selbstklebender

Etikettenmaterialien

den niedrigsten Absatzstand

aller Zeiten.

Besonders die Nachfrage

in Ost- und Südeuropa stieg

rapide an: Beide Regionen

Advanced Services, Software

Solutions, Education

Solutions und Managed Services.

Der Auto-ID-Spezialist

unterstützt dabei seine Partner

und Kunden beim vereinfachten

Implementieren und

Anwenden seiner Geräte.

Das Angebot ist dabei individuell

auf den Anwender

zugeschnitten. Auf Basis von

Best Practice Beispielen für

Planung, Budgetierung und

Ausführung sowie von Ser-

Sato veröffentlicht Whitepaper über Druckmaschinen

Das Whitepaper Automatisiertes Drucken

und Applizieren: Die Auswahl der richtigen

Drucklösung, das auf der SATO-Website zur

Verfügung steht, führt den Anwender Schritt

für Schritt durch die Auswahl der richtigen

Print Engine als Schlüsselkomponente eines

automatisierten Druck- und Applikationssystems

und gibt Ratschläge dazu, was bei

der Auswahl eines Druckers zu beachten ist.

Der Text enthält spezielle Information zu folgenden

Aspekten: Gebrauchsfähigkeit - die

allgemeine Bedienbarkeit einer Print Engine;

Anbindung - bietet der Drucker die Datenübertragungsschnittstellen,

die die Anwendung

benötigt; Zweckdienlichkeit - Print Engines

in automatisierten Druck- und Applikations-

ident 5/11

verzeichneten ein zweistelliges

Wachstum von 20,6 und

13 Prozent. Obwohl sich die

Umsätze stark erholen, bliebe

doch das Dilemma, dass die

Rohstoffpreise stark steigen

und sich im aktuellen Marktumfeld

nicht auf die Kunden

übertragen ließen, sagt Büttgenbach:

„Die Kunden sind

an die niedrigen Preise aus

der Krisenzeit gewöhnt, viele

Marktteilnehmer bleiben bei

diesen Preisen. Dieser Trend

vice- und Verwaltungsplänen

bildet das IGS-Angebot

den gesamten Lebenszyklus

der eingesetzten Produkte

ab und vereinfacht so deren

Management.

www.intermec.de

anwendungen unterscheiden sich stark von

traditionellen Desktop-Etikettendruckern;

Benutzerfreundlichkeit - die Benutzerfreundlichkeit

ist möglicherweise der am häufigsten

vernachlässigte Aspekt bei der Auswahl einer

Print Engine; und schließlich Anpassen oder

nicht - Bei der Auswahl einer Print Engine für

Druck- und Etikettiersystem ist das Anpassen

an die vorhandene Hardware nicht immer ratsam.

Die Tatsache, dass ein bestimmtes Fabrikat

von Desktop-Thermodruckern bereits in

einem Unternehmen eingesetzt wird, sollte

nicht der ausschlaggebende Faktor bei der

Auswahl einer Print Engine für eine automatisierte

Druck- und Etikettieranwendung sein.

www.satoeurope.com/de/downloads.aspx

lässt sich nicht nur bei den Etiketten

beobachten, sondern

auch bei flexiblen Verpackungen

und Kartonagen“. Marc

Büttgenbach ist Mitglied im

Vorstand der Wirtschaftsverbände

Papierverarbeitung

(WPV) und Vorstandsmitglied

im Verband der Hersteller

selbstklebender Etiketten

und Schmalbandkonverter

e.V. (VskE).

www.bizerba.com

Sichere Systeme aus

München

Die Münchner Projektgruppe

Sicherheit und Zuverlässigkeit

des Fraunhofer SIT ist

seit 1. Juli eine selbstständige

Fraunhofer-Einrichtung für

Angewandte und Integrierte

Sicherheit. In München arbeiten

die Forscher daran, die

Sicherheit von Cloud-Computing

und Eingebetteten

Systemen zu erhöhen.

Weitere Ziele sind, Produktpiraterie

zu verhindern

oder vernetzte kritische Infrastrukturen

zu schützen.

Prof. Claudia Eckert, langjährige

Leiterin des SIT in

Darmstadt, wird die neue

Einrichtung leiten. Zusammen

mit ihrem Sicherheitsteam

hat sie innerhalb der vergangenen

zwei Jahre sehr

erfolgreich neue Forschungs-

und Entwicklungsbereiche in

München aufgebaut. Das

Bayerische Staatsministerium

für Wirtschaft, Infrastruktur,

Verkehr und Technologie

fördert den Aufbau der Einrichtung

mit einer Anschubfinanzierung.

www.fraunhofer.de


Psion holt in Deutschland einen neuen

Partner an Board

Psion und der ITK-Distributor Ingram Micro verbindet ab

sofort in Deutschland eine enge Vertriebspartnerschaft.

Das global operierende Unternehmen ist Großhändler für

sämtliche Lösungen der Informationstechnologie und verfügt

in Deutschland über ein Produktspektrum von mehr

als 350 namhaften Lieferanten der IT-Industrie. Ingram Micro

Inc. ist der weltweit größte Distributor für Technologieprodukte.

Das Unternehmen ist in 150 Ländern vertreten

und der einzige Distributor mit eigenen Betrieben in Asien.

Durch das Psion-Partner-Programm gewinnt Ingram Micro

– und damit deren Kunden – in mehrfacher Hinsicht: Im Rahmen

der europaweiten Vertriebspartnerschaft bietet Psion

dem ITK-Distributor ein umfassendes Schulungs- und Supportprogramm

sowie den Zugang zu umfassendem Marketing-

und Informationsmaterial. Bei technischen Fragen

steht Ingram Micro stets ein persönlicher Ansprechpartner

des Willicher Mobile-Computing-Spezialisten zur Seite.

„Unsere Partner-Strategie zielt darauf, den Kunden einen

greifbaren Mehrwert zu bieten. Diesen liefert Ingram Micro

dank seiner internationalen Ausrichtung und aufgrund des

ausgezeichneten Produkt-Know-hows sowie der langjährigen

Vertriebserfahrung“, ergänzt Jürgen Heim.

www.ingrammicro.com | www.psion.com

Zetes richtet neue Webseite an Kundenbedürfnissen aus

ZETES Industries setzt auch bei seiner neuen Webseite auf

Kundenorientierung. Die individuellen Informationsbedürfnisse

von Kunden, Partnern, Investoren und Interessenten werden

über die Webseite jetzt zielgerichteter bedient. Die 12

Länderwebseiten wurden in puncto Anwenderfreundlichkeit

sowie Marktnähe optimiert und bieten Informationen in acht

Sprachen. Die englischsprachige Corporate Website adressiert

hauptsächlich die Investoren.

Die Grundidee des neuen Webauftritts ist die Unterscheidung

in die beiden Kernkompetenzen von Zetes: Lösungen

für die Optimierung der Supply-Chain und der Identifizierung

von Menschen, mit den People-ID Lösungen. Durch

die zusätzliche Branchenausrichtung des Online-Auftritts

kann sich ein Webseitenbesucher schnell orientieren,

welche Lösungen es in seiner Branche bereits gibt und

erhält viele Praxisbeispiele in Form von Anwenderberichten

sowie Videos.

Darüber hinaus liefert die Zetes-Webseite nun einen transparenteren

Überblick über die verschiedenen Technologien,

Produkte, Service und Support für die Zetes Lösungen.

www.zetes.com

Logistik-Indikator im dritten Quartal 2011

Die Hochkonjunktur in der deutschen Logistikwirtschaft setzt

sich auch im dritten Quartal fort, allerdings deutet sich für die

weiteren Geschäftsaussichten eine etwas ruhigere Gangart

an. Dies geht aus der jüngsten Erhebung (August-Umfrage)

für den Logistik-Indikator hervor, den das Institut für Weltwirtschaft

im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL)

berechnet. Während die Lage-beurteilung auf hohem Niveau

nur um 4 auf 152,5 Indexpunkte nachgab, fiel der Erwartungsrück-gang

mit fast 15 Zählern deutlich aus. Insgesamt liegt der

Gesamtindex für die deutsche Logistikkonjunktur mit einem

Wert von 146,4 Punkten aber immer noch deutlich im expansiven

Bereich oberhalb der neutralen 100er-Marke.

Die Erwartungseintrübung war auf beiden Marktseiten zu

beobachten, wobei sich die jüngsten Turbulenzen auf den

internationalen Kapitalmärkten in der Befragung noch nicht

widerspiegeln konnten. Sowohl auf der Anbieterseite (Logistikdienstleister)

als auch auf der Anwenderseite (Industrie und

Handel) wird die gegenwärtige Situation deutlich positiver

beurteilt als die Aussichten für die kommenden 12 Monate.

www.bvl.de

news 13

ident 5/11


14

rfid-news

AISCI Ident wird Preferred Partner von Nordic ID

Auto-ID-Spezialist AISCI Ident

ist jetzt offizieller Partner von

Nordic ID. Der finnische Hersteller

von Mobil-Computern nimmt

im Bereich „Mobile RFID“ eine

führende Position ein. Damit

baut AISCI neben den klassischen

Bereichen Barcode, Etikettendruck

und mobile Datenerfassung den Bereich RFID

konsequent weiter aus. Die Zusammenarbeit entstand aus

einem RFID-Projekt im Healthcare-Bereich, welches gemeinsam

erfolgreich umgesetzt werden konnte. Darauf aufbauend

wurde eine permanente Kooperation beschlossen. „Damit

reagieren wir auf die steigende Nachfrage von leistungsfähigen

Mobil-Computern mit RFID-Readern auf UHF-Frequenz.“,

erläutert Lutz Bauerkämper, Geschäftsführer bei der AISCI

Ident GmbH. AISCI führt das gesamte Portfolio von Nordic

ID im Sortiment, Reseller können die Produkte zu Händlerkonditionen

beziehen.

www.aisci.de

Organische und gedruckte Elektronik

Weltweit wird derzeit massiv

in die Produktionskapazitäten

für neue Produkte der

organischen und gedruckten

Elektronik investiert. Treibende

Kräfte sind dabei die organische

Leuchtdioden (OLED)

für Beleuchtung, Displays

und organische Photovoltaik.

„Zahlreiche Firmen weltweit

investieren derzeit in die

organische und gedruckte

mw4solution

stärkt seinen Vertrieb

Der RFID- und Kennzeichnungsintegratormw4solution

aus Löhne in Westfalen

hat seinen Vertrieb mit zwei

ausgewiesenen Verkaufsprofis

gestärkt. Thomas Mäffert

und Christoph Schumacher

sind im Juli 2011 in das junge

Unternehmen eingetreten.

Thomas Mäffert zeichnet

verantwortlich für den Ver-

ident 5/11

Elektronik. Neben der Portfolioerweiterung

der Global-Player

im Chemie- und

Elektronikbereich ist hier insbesondere

der Aufbau von

Pilot- und Massenproduktionskapazitäten

in den Bereichen

OLED Beleuchtung und

flexibler Displays zu nennen.“

sagte Wolfgang Mildner, Vorstand

der OE-A (Organic and

Printed Electronics Asso-

kauf in Süddeutschland.

Unter anderem als Vertriebsleiter

bei der Georg Kohl

GmbH hat er sich in seiner

langjährigen Tätigkeit in der

Logistik als RFID-Experte

profiliert. Christoph Schuma-

Empirische Untersuchungen über den

RFID-Einsatz in der Logistik

Der Einsatz von RFID-Technik in der Logistik, die eine sichtkontaktlose

Identifikation mittels Radiowellen ermöglicht,

ist weiterhin ein wichtiger Hebel für Unternehmen zur Steigerung

der Prozesseffizienz und -transparenz. Dennoch

steigt die Anzahl an Meldungen über erfolgreiche Einführungen

nur langsam an. Eine Ursache dafür ist es, dass

Unternehmen Know-how über die Technik selbst, aber

auch über das Vorgehen für eine erfolgreiche Einführung

fehlt. Diesem Umstand trägt das RFID-Anwenderzentrum

München (RFID-AZM) über das Aufbereiten und zur Verfügung

stellen von empirischen Informationen Rechnung.

Dafür sind im ersten Halbjahr 2011 die Studien „Best-

Practices beim Vorgehen in RFID-Projekten“, sowie „Entwicklung

des RFID-Einsatzes in der Logistik“ entstanden.

Bei der letztgenannten handelt es sich um eine empirische

Analyse abgeschlossener RFID-Projekte aus den vergangenen

Jahren.

www.rfid-azm.de

ciation) und Geschäftsführer

PolyIC GmbH & Co. KG,

anlässlich der OE-A Pressekonferenz

zur Eröffnung der

3. LOPE-C – Large-area,

Organic and Printed Electronics

Convention, in Frankfurt/Main.

“Wir rechnen mit

Investitionen von etwa einer

Milliarde US-Dollar in den

nächsten Jahren in die Massenfertigung

für neue elektronische

Lesegeräte, OLED

Lighting und organische Pho-

cher verantwortet den Vertrieb

in Norddeutschland und

rund um Berlin. Er ist Spezialist

für Versandhandel und

Logistik. Seit ihrer Gründung

im Jahr 2007 bietet das von

Marc Wegener inhaberge-

tovoltaik (OPV),“ so Mildner.

Die neue OE-A Roadmap

zeigt Status und Trends der

Anwendungen und Technologien.

Sie bietet einen

Überblick über zukünftige

Produktgenerationen in den

Bereichen OPV, flexible Displays,

Beleuchtung, elektronische

Komponenten und

integrierte Systeme.

www.vdma.org/oe-a

www.lope-c.com

führte Unternehmen mw4solution

Komplettlösungen in

der Produktkennzeichnung

für Einzelhandel, Industrie

und Logistik.

www.mw4solution.de


smart-TEC baut Entwicklungsteam weiter aus

Der rasant steigende Bedarf

an kundenindividuellen RFID-

Datenträgern, die Kernkompetenz

der smart-TEC GmbH

& Co. KG in München,

machen den Ausbau der

bestehenden Entwicklungsmannschaft

zwingend notwendig.

Immer mehr Kunden

wünschen RFID-Datenträger,

die hinsichtlich Beständigkeit,

Aufdruck, Form, Befestigungsart,

Sichermerkmalen,

Farbe etc. exakt auf ihre

Applikation zugeschnitten

sind. Dieser Herausforde-

rung stellt sich smart-TEC

mit zwei neuen Mitarbeitern

in der Entwicklungsabteilung.

Zum 01.08.2011 beginnen

Ramona Wieser und Dr.

Harald Treffert.

Ramona Wieser hat an der

Hochschule München Verfahrenstechnik

Papier und

Verpackung studiert und

konnte erste Berufserfahrung

im Fraunhofer Institut

für Verpackungstechnik

und Verpackungen sammeln.

Praxissemester bei

Mediaform und TSC: Gemeinsam erfolgreich

Seit Juli 2011 ist die Mediaform Informationssysteme GmbH

neuer Direktpartner der TSC Auto ID Technology EMEA

GmbH. Ab sofort erweitert der im Gesundheitsmarkt führende

Anbieter barcodegestützter Identifikations- und Datenerfassungslösungen

sein Angebot um die leistungsstarken

Desktop- und Industriedrucker der TSC Auto ID, einem der

derzeit am schnellsten wachsenden Hersteller von Thermodirekt-

und Thermotransferdruckern weltweit.

„Mit Mediaform haben wir einen starken Partner im Gesundheitswesen

gewinnen können – einem Bereich, der bei uns

auch künftig einen besonderen Stellenwert besitzen wird.

Durch diese Kooperation profitieren vor allem die Kunden

und der gesamte Markt“, so Thomas Rosenhammer, Sales

Manager D-A-CH bei der europäischen Niederlassung von

TSC Auto ID im bayrischen Zorneding. Seit über 20 Jahren

versorgt die Mediaform Druckprodukte GmbH als Kern

der 3 M ESPE AG und der

Papiertechnischen Stiftung

(PTS) runden ihr Profil ab. Ihr

Tätigkeitsschwerpunkt bei

smart-TEC wird im Bereich

RFID-Etiketten liegen. Dabei

geht es um die Entwicklung

und Integration neuer Materialien,Sicherheitsmerkmalen

und Fertigungsverfahren.

Treffert ist promovierter

Chemiker von der Friedrich-

Alexander Universität in

Erlagen und verfügt über

6jährige Laborerfahrung auf

den Gebieten der organischen

und anorganischen

Chemie. Er wird sich schwer-

punktmäßig bei smart-TEC

mit der Entwicklung neuer

Materialien im Bereich der

robusten und witterungsbeständigenRFID-Datenträgern

beschäftigen.

www.smart-tec.com

der Unternehmensgruppe die Mehrzahl der deutschen Krankenhäuser

und Laboratorien sowie direkt oder indirekt rund

30.000 niedergelassene Ärzte mit technisch anspruchsvollen

Formular- und Etikettenlösungen.

www.tscprinters.com | www.mediaform.de

RFID-Technologie für Handel,

Logistik und Industrie

Robuste Industrie-Leser zur Optimierung der Lagerlogistik:

• Einfache, auch nachträgliche Montage, direkt am Flurförderzeug.

• Sichere Identifikation von Ladungen, Ladungsträgern und Stellplätzen.

• Zukunftsichere Technologie mit weltweitem Standard – ISO18000-6C.

deister electronic gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern und Anbietern von zukunftsweisender RFID-

Technologie und bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auch in vorhandene Systeme integriert werden können.

www.logident.com

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rfid-news

Forschungsverbund erweitert Reichweite von In-Mould RFID-Transpondern

Mit viel Fingerspitzengefühl

gelang es den Kooperationspartnern

des vom Bundesministerium

für Wirtschaft

geförderten ZIM-Projektes

„MIT - Modularer In-Mould

Transponder“, die Reichweiten

ihrer RFID-Transponder

auf bis zu 6 Meter zu optimieren.

Möglich wird dies durch

die für den UHF-Bereich ausgelegten

Dipol-Antennen, die

von PAV-Card für die induktive

Kopplung mit finger-

nagelgroßen Chipmodulen

entworfen wurden. Der einzelne

Chip ist dabei nur rund

einen halben Quadratmillimeter

klein. „Im Grunde hat

der Chip fast keinen Kontakt

zur Antenne“, erklärt Dierk

Früchtenicht, Entwicklungsleiter

von PAV-Card. „Durch

eine induktive Koppelschleife

und einen besonderen Klebstoff,

mit dem der Chip daran

befestigt wird, kann dennoch

das hochfrequente Radiosi-

Visualisierung und Überwachung multimodaler

Transportwege

Im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi)

geförderten Forschungsprojektes „RAN – RFID-based

Automotive Network“, das die durch Reduktion der Fertigungstiefe

immer komplexer werdenden Lieferantennetzwerke

wirtschaftlicher steuern soll, arbeiten die EURO-LOG

AG, Daimler AG, IBM Deutschland GmbH und Fraunhofer-

Institut für Materialfluss und Logistik (IML) an einem System

zur Überwachung multimodaler Transportketten.

Ziel ist es, die in unterschiedliche Umladungen, Zwischenlager,

verschiedene Verkehrsmittel und beteiligte Firmen

fragmentierte Transportkette mit neuen Methoden und

Techniken übergreifend wirtschaftlich zu steuern. Hierbei

werden die Technologien in einer transatlantischen Lieferkette

erprobt. Ein Beitrag der EURO-LOG als Integrationsspezialist

ist die Beschaffung von Statusinformationen aus

den unterschiedlichsten Datenquellen, wie z.B. Auskunftssystemen

von Reedereien oder Luftfahrtgesellschaften.

Der Einsatz des Systems erfolgt im von der Daimler AG

gesteuerten Use Case (Anwendungsszenario) „Lange

Prozesskette“ im Projekt RAN.

www.autoran.de

SMARTRAC steigert Umsatz

Nach dem starken Marktwachstum im

vergangenen Jahr, ist die Nachfrage in

den ersten sechs Monaten 2011 wie

erwartet auf ein gemäßigteres Niveau

zurückgekehrt. Die zufriedenstellende

Gesamtentwicklung des Marktes wurde

allerdings von einer sinkenden Nachfra-

ident 5/11

gnal zwischen dem entfernten

Lesegerät und dem Chip

übermittelt werden“. Antennen

aus dünnem Kupferdraht

werden von Melzer Maschinenbau

GmbH per Ultraschall

auf dem Etikett fixiert,

doch auch der Siebdruck von

leitfähigen Pasten (Design

und Siebdruck Freudenberg

GmbH) führt zu vergleichbar

guten Ergebnissen.

www.pav.de

Turck: Neuer Geschäftsbereichsleiter

Automation Systems

Oliver Merget ist neuer

Leiter des Geschäftsbereichs

Automation Systems

beim Sensor-, Feldbus- und

Anschlusstechnikspezialisten

Turck. Der 41-jährige Diplom-

Ingenieur ist damit weltweit

verantwortlich für alle Produktmanagement-Aktivitäten

in den Bereichen Feldbustechnik,

HMI und RFID. Merget folgt auf Norbert Gemmeke,

der in einem anderen Unternehmen der Branche eine leitende

Position übernommen hat. Oliver Merget bringt langjährige

Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Produktmanagement

und Engineering mit. Vor seinem Wechsel zu Turck war er

zunächst 12 Jahre in verschiedenen Positionen in den Sektoren

Fabrik- und Prozessautomatisierung bei Siemens tätig,

bevor er bei ABB die Leitung des Deutschlandvertriebs Prozessautomatisierung

übernahm. Mit diesem umfassenden

Know-how ist der Automatisierungsprofi gut gerüstet für seine

neue Aufgabe.

www.turck.com

ge im Kartengeschäft begleitet. Erste

Anzeichen für diese Abschwächung

verdichteten sich im Laufe des zweiten

Quartals 2011. Vor allem das Geschäft

mit e-Payment Karteninlays für den U.S.

Markt ließ nach. Die Nachfrage nach

Karteninlays für das öffentliche Verkehrswesen

sank ebenfalls aufgrund

von Projektverzögerungen. Bedingt

durch diese Marktentwicklung waren

die Produktionskapazitäten für Karteninlays

in den ersten sechs Monaten

2011 von einer deutlichen Unterauslastung

betroffen, was sich negativ auf die

Profitabilität der Unternehmensgruppe

insgesamt auswirkte.

www.smartrac-group.com


RFID Mittelstandsaward ausgeschrieben

Im Rahmen des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr

(NEG) wird dieses Jahr zum dritten Mal der RFID Mittelstandsaward

ausgeschrieben. Der BITMi unterstützt den

Wettbewerb. Gesucht werden anwender- und kundenorientierte

RFID-Lösungen, die durch Innovation und Wirtschaftlichkeit

überzeugen. Der Wettbewerb findet im Rahmen des

vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

geförderten Begleitvorhabens »RFID für kleine und mittlere

Unternehmen« statt.

Das NEG und der BITMi rufen kleine und mittlere Unternehmen

sowie das Handwerk auf, ihre erfolgreich implementierten

RFID-Anwendungen vorzustellen. Bewerben können

sich kleine und mittlere Unternehmen bis zum 30. September

2011 online.

www.e-business.iao.fraunhofer.de/rfid_award

GERA-IDENT zieht um

Aus Effizienzgründen werden die beiden Standorte der Firma

in Gera zusammengeführt. Dafür werden die Geschäftsleitung,

Verwaltung und der Vertrieb des Unternehmens mit in

den bisherigen Produktions- und Entwicklungsstandort ziehen.

Natürlich gibt man damit auch ein Stück Gewohnheit auf.

Alle, die die Firma bereits besucht haben und um technische

und kommerzielle Fragen zu diskutieren und lösen, fanden

ein sehr angenehmes, urbanes Ambiente in den Büros in der

Clara-Zetkin-Straße 14 vor.

Die GERA-IDENT möchte somit Kunden ihre Möglichkeiten

noch greifbarer, transparenter und kompakter darstellen

können. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung und

Produktion von RFID Datenträgern und Lesegeräten für verschiedenste

Anwendungen, sowie Kennzeichnungstechnologien

für die Textilindustrie und andere RFID-Anwendungen.

So ist dieser Umzug nicht nur ein Verlagern von Arbeitsplätzen.

In diesem Schritt hat dieGERA-IDENT gleichzeitig auch

ihr Demonstrationszentrum ausgebaut, hat Besprechungsräume

für technische und kommerzielle Beratungen errichtet

und das RFID–Testlabor in ihren Räumlichkeiten am Standort

ehem. Kammgarnspinnerei in Gera-Liebschwitz erweitert.

www.gera-ident.com

Halle 5, Stand 5-267

11. – 13.10.2011

Fit für die Zukunft ?

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Codes serialisieren? Entscheiden Sie sich

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ident 5/11


18

titelstory

Produktivität mit Pick-by-Voice verdoppelt

Fehlerquote nahe Null Prozent steigert Prozesssicherheit und Leistungsqualität

Kommissionierlösung von Dematic sorgt bei

Bürobedarfsversender Erhardt & Fischer mit

sprachgeführtem Multiorderpicking und leistungsstarkem

WMS für hohe Effizienz und Flexibilität.

Dynamische Prozesse, schneller

Durchsatz, hohe Flexibilität, maximale

Qualitätssicherung – die Zielsetzungen

moderner Kommissionierstrategien

sind fest definiert. Allein: Über den

Weg, die Ziele zu erreichen, sind sich

Intralogistikexperten nicht immer einig.

Gerade Logistikzentren mit kleinerem

und mittlerem Aufkommen oder diskontinuierlichem

Materialfluss stehen

bei der Entscheidung für die optimale

Lösung oft vor besonderen Herausforderungen.

Auf der Grundlage eines

durchgängigen Konzeptes für sprachgeführtes

Multiorderpicking sowie eines

Weitere Informationen:

Dematic Europe GmbH

Lyoner Straße 9

60528 Frankfurt

www.dematic.com

ident 5/11

leistungsstarken Warehouse Management

Systems (WMS) hat die Dematic

GmbH, Offenbach, für den Bürobedarfsversender

Erhardt & Fischer

GmbH & Co. KG, Karlsruhe, jetzt eine

intelligente Lösung für papierlose Kommissionierung

umgesetzt. Das Beispiel

zeigt, wie mittelständische Unternehmen

mit einem wirtschaftlichen System

und vergleichsweise geringem Budget

und kurzem Return on Invest (ROI) den

Einstieg in die automatisierte Intralogistik

realisieren können.

Seit Frühjahr 2010 steht der aus einer

Fusion zweier Unternehmen hervorgegangene

Spezialist für die Versorgung

von Unternehmen mit Bürobedarf, weiteren

C-Artikel und Dienstleistungen als

eigenständiges Unternehmen im Markt.

Für die Lagerung und Distribution der

Büroartikel errichtete das Unternehmen

im wenige Kilometer vom Unternehmenssitz

entfernten Malsch ein neues,

4.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum.

„Als wir in die Ausschreibungsphase

gingen, präsentierte uns

Dematic einen Lösungsvorschlag, der

exakt auf unser Volumen und unseren

Durchsatz zugeschnitten war“, erklärt

Erhardt & Fischer-Geschäftsführer Toni

Volz. Basis der Lösung: Pick-by-Voice-

Kommissionierung, gekoppelt mit dem

Warehouse Management System DC

Director von Dematic. „Nach Prüfung

der Eckdaten und Berechnungen mit Ist-

Daten waren wir von dem Lösungsvorschlag

schnell überzeugt“, so Volz

Aufgrund des „ambitionierten Zeitplans“,

so Volz, den Erhardt & Fischer

für den Markteintritt vorgesehen hatte,

musste die Umsetzung in einem engen

Zeitfenster erfolgen. Die Offenbacher

Intralogistikspezialisten realisierten die

erforderliche Lager- und Kommissionierlösung

innerhalb von sechs Monaten

zwischen Auftragsvergabe und

Inbetriebnahme. Dematic entwickelte

gemeinsam mit Erhardt & Fischer – „auf

Augenhöhe“, so Volz – ein Anlagen-Layout,

in das einerseits vorhandene Paletten-

und Fachbodenregalanlagen, andererseits

vollkommen neue Kommissionierstrategien

und IT-Komponenten

integriert wurden. In Zusammenarbeit

mit dem Lieferanten des überlagernden

Warenwirtschaftssystems wurden

überdies Prozesse definiert und die

Schnittstellen zwischen ERP-System


und WMS abgestimmt. Bereits zehn

Wochen nach Erstellung des Pflichtenheftes

konnte das WMS installiert und

auf die Prozesse zugeschnitten werden.

Acht Wochen später lief der Testbetrieb

an. Seit April 2010 läuft das

Logistikzentrum im Wirkbetrieb „und

erzielt alle erwarteten Bezugsgrößen“,

sagt Volz. Denn im ihrem Zusammenspiel

ermöglichen die Dematic-Systeme

eine bereichs- und prozessübergreifende

Optimierung der Warenströme und

das Ressourcenmanagement über verschiedene

Lagerbereiche hinweg.

Die Abläufe

Mehr als 10.000 Lager- und Kundenartikel

werden im Logistikzentrum von

Erhardt & Fischer vorgehalten. Dazu

ist das Distributionszentrum aufgrund

der unterschiedlichen Artikelgrößen,

-gewichte und -umschlagszeiten in vier

Lagerbereiche unterteilt: Für das Gros

der Artikel stehen 126 Fachbodenregale

zur Verfügung. Rund sechs Prozent

>> Bei einer Lieferbereitschaft von 96 %

verzeichnen wir zudem eine Fehlerquote

von weniger als 0,1 Prozent


20

titelstory

gerüsten. Diese werden dann an die

Kommissionierer übermittelt.

Bis zu 60 so genannte Pick-Carts in

fünf verschiedenen Varianten sind in

den Gängen des Logistikzentrums

unterwegs. Die Mitarbeiter sind über

einen digitalen Voice Manager an das

WMS angebunden. Der Voice Manager

übersetzt die Aufträge aus dem WMS

in Sprachinformationen und weist die

Kommissionierer zum Picken der jeweiligen

Auftragszeilen an. Besonderheit:

Zunächst bündelt und verteilt DC Director

die Aufträge wegeoptimiert. Desweiteren

sind die Pick-Carts so ausgelegt,

dass auf jedem Kommissionierwagen

pro Mitarbeiter bis zu 16 Aufträge

parallel kommissioniert werden können.

Überdies bleiben die Kommissionierer

in ihren Kommissionierzonen.

Wenn sie die Aufträge abgearbeitet

haben, werden die Kommmissionierwagen

am Ende der jeweiligen Kommissionierzone

von einem anderen Mitarbeiter

übernommen, der den Wagen zum

Packbereich überführt. Eine Überladung

der Pick-Carts ist dabei aufgrund der

vom WMS ermittelten Volumen- und

Gewichtsoptimierung ausgeschlossen.

Bei Bedarf werden von den Transporteuren

auf dieser Strecke nach WMS-

Vorgabe noch Schnelldreher kommissioniert.

Die Auftragszusammenfüh-

ident 5/11

rung erfolgt im Packbereich. Nach der

Zusammenführung der Kommissionierbehälter

und der Zuordnung auf Kunden

und Kostenstellen werden die Auftragsposten

auf Versandkartons oder

Paletten zusammengeführt und etikettiert.

Anschließend erfolgt die Versandbereitstellung.

Bei 800 Aufträgen beziehungsweise

3.200 Picks pro Tag fertigen die Mitarbeiter

im Logistikzentrum von Erhardt

& Fischer täglich rund 1.400 Pakete.

„Damit liegt die Auslastung des neuen

Logistikzentrums bei 76 Prozent und

bietet uns weiteres Wachstumspotenzial“,

erklärt Volz. „Bei einer Lieferbereitschaft

von 96 Prozent verzeichnen

wir zudem eine Fehlerquote von weniger

als 0,1 Prozent – das ist verschwindend

gering.“ Die Gründe dafür sieht

Volz gleichermaßen in der Leistung der

Lagersoftware als auch in der Pick-by-

Voice-Kommissionierung. „Die Konzeption

ist wegeoptimiert, die Mitarbeiter

können sich bei der sprachgesteuerten

Kommissionierung vollkommen auf die

Auftragspositionen konzentrieren und

mit beiden Händen arbeiten. Durch die

integrierte Dialogführung und die jeweilige

Bestätigung der Picks sind die Fehlkommissionierungen

deutlich gesunken,

während die Bestandsbuchungen für

das Lager in Echtzeit erfolgen.“

Pick-by-Voice sorgt für einen ergonomischen

und effizienten Kommissionierablauf,

da die Kommissionierer stets

Hände und Blick frei haben. Statt mit

Datenfunkterminals und Papierlisten zu

hantieren, können sie sich ganz auf das

Wesentliche konzentrieren – den Zugriff

auf die Artikel. Umständliche Dateneingaben

per Hand sowie zeitaufwändiges

Scannen des Lagerortes entfallen. Denn

das Voice Terminal interagiert drahtlos

und in Real-time mit dem WMS, das die

Kommissionierer mit Sprachkommandos

durch ihre Aufgabe leitet und gleichzeitig

auf verbale Bestätigungen beziehungsweise

Abfragen wartet.

Auf diese Weise kann Erhardt & Fischer

mit dem modernen Kommissionierkonzept

einen deutlichen Produktivitätszuwachs

verzeichnen. „Wir „konnten

unseren Durchsatz mit den neuen

Prozessabläufen nahezu verdoppeln“,

resümiert Volz. „Zudem werden sich

die Investitionen in das Gesamtsystem

schnell amortisieren. Angesichts der

Vorteile und der Flexibilität, die uns die

zukunftsfähige Dematic-Lösung bietet,

sind wir mit der Entscheidung für

sprachgeführtes Multiorderpicking auf

Basis eines leistungsstarken WMS

sehr zufrieden.“

ident


Intralogistic Cloud

OPAL und der Softwarepartner LogistikBroker optimieren das

Bestandsmanagement bei der Spedition Stickel GmbH

oPAL, AutoID System Integrator, setzt auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen

Hard- und Softwareanbietern. Gemeinsam mit dem Schweizer Spezialisten

LogistikBroker AG für Cloud Computing, vereinfacht oPAL die Warenflussprozesse

bei der Spedition Stickel. Im Zentrum der neuen Lösung steht die Intralogistik

Suite ix4. Diese zeigt dem Spediteur den aktuellen Stand der Ware beim

Logistikdienstleister Schuon GmbH an. Als Arbeitsgerät dient auf beiden Seiten

ein internetfähiger Mobilcomputer mit Touchscreen, wie der CK71 von Intermec.

Die Zusammenarbeit zwischen dem

Logistikdienstleister Schuon und dem

Spediteur Stickel bestand bisher, ohne

die Möglichkeiten des Cloud Computing,

nur in der Übergabe der Waren

und die Papiere zur Weiterverteilung.

Erst nach Aushändigung konnte

der Disponent mit der Tourenoptimierung

beginnen. Waren, die nicht

für die Disposition dienen sollten, blockierten

den Cross-Docking Bereich

und führten zu kostenintensivem Logistikhandling.

Zur Optimierung des

Bestandsmanagements setzt die Spedition

Stickel seit Anfang des Jahres

auf die intralogistic cloud services ix4

Lösung von LogistikBroker. Koordinations-

und Servicepartner ist das

Systemhaus OPAL, welche die Bereitstellung

der geeigneten Hardware von

Intermec garantiert.

Auf in die Cloud-Welt

Die Intralogistik Suite ix4 basiert auf

Windows AZURE und liefert die Plattform

zum unternehmensübergreifenden

Datenaustausch. Neben Lagerverwaltung,

Transportleitsystem und dem

Fertigungssteuerungs-verfahren KAN-

Weitere Informationen:

OPAL Associates GmbH

Motorenstrasse 116

CH-8620 Wetzikon

www.opal-holding.com

BAN bietet sie auch

Fullfillment sowie Bilder-

und Dokumentenmanagement.

Alle Projektbeteiligten

erhalten

individuelle Zugangsberechtigungen.Mobilcomputer

wie der CK71

von Intermec steuern

die Prozesse beim Logistikdienstleister

als auch beim Spediteur.

Basierend auf der neuen Lösung

ix4 verläuft der Warenflussprozess

just-in-time. Nach dem Wareneingang

beim Logistikdienstleister werden

die vom Spediteur gewünschten Einheiten

angefordert und mit Hilfe von

KANBAN-Karten sowie mobilen Computern

kommissioniert. Anschließend

wird die Ware zum Spediteur versandt

und der Wareneingang per KANBAN-

Karte bestätigt. Nach dem Scan-to-

Cloud Prozess beginnt die Verladung

und Auslieferung. Vom Wareneingang

bis zum Versand ist eine lückenlose

LogistikBroker AG

Die LogistikBroker AG ist Spezialistin

für cloud-computing in der Logistik-Branche.

Sie bietet die weltweit

erste cloud-Lösung im Bereich Intralogistik

auf Basis von Windows Azure

an. Mit Ihrer Intralogistik-Suite [ix4]

optimiert Sie Ihre Warenflüsse in den

Bereichen: Lagerverwaltung, Transportleitsystem,

Fulfillment, Bilder- und

Dokumentenservice, KANBAN.

logistiksoftware 21

Dokumentation durch ein Buchungsjournal

garantiert.

Rentabilität auf einen Blick

Die Lösung nutzt mobile Computer wie

den CK71 von Intermec. Mit dem branchenweit

ersten Dualband-WLAN-Funksystem

(802.11n) liefert der CK71 beständig

guten Empfang und schnelle Antwortzeiten.

Das Scannen von 1D- und

2D-Barcodes ist von nah bis zu einer

Distanz von 15,2 m innerhalb von 12,7 m/s

möglich. Die Multiprozessarchitektur des

Gerätes bietet mehr Leistung bei geringerem

Stromverbrauch. Eine Schicht von

10-12 Stunden ist somit ohne Aufladung

des Akkus möglich. Die Anwendung der

Intralogistik Suite ix4 führt bereits innerhalb

weniger Monate nach Installation zur

Erreichung des ROI durch frühere Dispositionsmöglichkeiten,

ein einfacheres

Logistikhandling sowie eine optimierte

Lagerauslastung. Dank der standardisierten

Schnittstelle und der Zuverlässigkeit

der Intermec Produkte liegen die TCO

(Total Costs of Ownership) ebenfalls im

niedrigsten Bereich.

ident

ident 5/11


22

logistiksoftware

Mobile Datenerfassung

bei der Heidelberg

Cement AG

Weitere Informationen:

Alexandra Bleeker

Membrain GmbH

Lochhamer Strasse 13

82152 Martinsried

Tel.: +49 89 520 368-0

www.membrain-it.com

Die Ablösung der SAP-WebConsole

durch MembrainPAS

Die HeidelbergCement AG ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und in den Bereichen

Zement, Beton und weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit.

Die Leistungsfähigkeit und die hohe Qualität ihrer Produkte basieren bei HeidelbergCement auf

dem Einsatz modernster Technik und Produktionsverfahren. Rund 55.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind in mehr als 40 Ländern an über 2.500 Standorten tätig.

Am Standort Ennigerloh, einem von

neun deutschen Zementwerken, befindet

sich die Verwaltung des Ressorts

Materialwirtschaft im Einkauf Deutschland.

Von dort aus werden zentral Logistikprozesse

optimiert, die Barcodeanwendung

betreut und Stichprobeninventuren

durchgeführt. Ziel dieses

Projektes war es, die optimale Software

für die mobile Datenerfassung im

Ressort Materialwirtschaft im Einkauf

Deutschland zu finden.

Ausgangssituation mit der

SAP-WebConsole

HeidelbergCement setzt in seinem

Ressort Materialwirtschaft für die

Materialverwaltung und -steuerung die

mobile Datenerfassung über Barcodes

ein. Im Magazin werden Ersatzteile für

das Zementwerk, Hilfs- und Betriebsstoffe,

persönliche Schutzausrüstung,

Sprengstoffe und Verwaltungsmateri-

ident 5/11

alien gelagert. Das 1996 eingeführte

Materialmanagement-System über

SAP R/3 und einen Barcode-Server lief

stabil und hatte eine hohe Anwenderakzeptanz.

2005 erfolgte ein Update

der Infrastruktur und somit ein Redesign

aller Geschäftsprozesse, inklusive

der Einführung einer neuen Softwareplattform.

Das Redesign diente

im Einkauf dem Ausbau strategischer

Einkaufstätigkeiten. Im Rahmen des

Redesign wurde auch die SAP-Web-

Console eingeführt. Die browserbasierte

Anwendung war labil, reagierte

zu langsam und funktionierte nur im

Online-Modus. Dadurch entstanden

erhebliche Performanceprobleme und

Programmabbrüche. Um diese Probleme

zu beheben, wurde nach einer

stabilen Anwendung gesucht, die die

SAP-WebConsole ablöst. Die neue

Lösung sollte zum einen unterbrechungsfreies,

drahtloses und direktes

Arbeiten durch „just-in-time“-Informatio-nen

ermöglichen. Zum anderen

sollten Buchungssätze zügig verarbeitet,

Inventuren anwenderfreundlich

durchgeführt und Arbeitszeit eingespart

werden können.

Mobile Datenerfassung

mit MembrainPAS

Nachdem verschiedene Lösungsalternativen

bewertet wurden, entschied sich

HeidelbergCement für den Einsatz der

Standardsoftware MembrainPAS, die im

Jahr 2010 implementiert wurde. Membrain

entwickelt nicht nur Standardsoftware

für SAP Systeme, sondern ist auch

führend im Bereich von Lösungen für die

mobile Datenerfassung und Betriebsdatenerfassung.

Die Standardanwendung wurde sowohl

für die Verwendung auf mobilen Datenerfassungs-Geräten

(MDE) als auch auf

stationären Terminals erstellt. Standardmodule

konnten per „Plug and Play“ in

die bereits bestehende SAP-Umgebung

integriert werden. Die Mitarbeiter von

HeidelbergCement definierten in einer

Arbeitsgruppe die entsprechenden

Module. Dazu gehören Warenein- und

-ausgang, Bestandsabfragen, Materialtext,

Lagerplatzwechsel und Inventuren.

Die Arbeiten können nun im Offline-

Modus, d. h. es muss keine Online-Verbindung

bestehen, durchgeführt werden.

Dazu werden im Hintergrund bei

vorhandener SAP-Verbindung alle für

einen Vorgang notwendigen Daten aus

dem SAP/R3-Materialstamm heruntergeladen

und lokal auf dem Client gespeichert.

Die Daten werden dabei solange

>> Optimale Software für die mobile Datenerfassung

im Ressort Materialwirtschaft im Einkauf

Deutschland bei der Heidelberg Cement AG


ewahrt, bis wieder eine Online-Verbindung

zum SAP besteht. In Bereichen

ohne Funkabdeckung werden z. B.

Wareneingänge durch MembrainPAS

mit dem MDE-Gerät problemlos im

Offline-Modus zwischengepuffert. Die

Buchung wird dabei in den Hintergrund

geschoben, bis alle Positionen bearbeitet

wurden. Erst, wenn sich das MDE-

Gerät wieder im Online-Bereich befindet,

wird durch Bestätigung des Mitarbeiters

die Buchung generiert. Für

die Mitarbeiter war dabei insbesondere

wichtig, dass Nachrichten, wie beispielsweise

der Status über die Verarbeitung

einer Warenausgangsbuchung,

gesehen werden können.

Dazu wurde die entsprechende Funktion

eingerichtet, die ermöglicht, abgesetzte

Buchungen zur Bearbeitung erneut

zu öffnen. Auch Inventuren, die für die

Mitarbeiter bei HeidelbergCement von

besonderer Bedeutung sind, können

mit MembrainPAS ganz einfach realisiert

werden. Dabei lädt der Mitarbeiter

den Inventurbeleg im Online-Modus

von SAP lokal herunter und führt dann

anschließend im Offline-Modus die

Inventur durch. Im Inventurbeleg befinden

sich alle Artikel, die gezählt werden

müssen. Tippt der Mitarbeiter eine

Zahl außerhalb des Toleranzbereiches

ein, so wird er benachrichtigt, erfährt

aber nicht den tatsächlichen Wert. Auch

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TRANSPORT- UND LOGISTIK-MANAGEMENT

12. – 14. Juni 2012

Messe Hamburg, Deutschland

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Bestandsabfragen, Lagerplatzwechsel

und Materialtext-Informationen lassen

sich bequem und leicht umsetzen.

Ablösung der SAP-WebConsole

durch MembrainPAS

Ein großer Vorteil von MembrainPAS ist,

dass es stabil und zuverlässig läuft und

Daten möglichst zwischengespeichert

werden können. MembrainPAS ermöglicht

schnelles, zügiges und unterbrechungsfreies

Arbeiten durch den On-/

Offline-Modus. Mit der SAP WebConsole

konnte nur im Online-Modus gearbeitet

werden. Durch Verbindungsabbrüche

entstanden in der Vergangenheit teilweise

große Datenverluste. Wurden beispielsweise

bei einem Warenausgang 20

verschiedene Artikel gescannt, und eine

Mengeneingabe davon war fehlerhaft, so

gingen alle Daten verloren und mussten

nochmals eingegeben werden.

Die neue Anwendung ermöglicht ein

Arbeiten im On-/Offline-Modus, d. h.

nach der Buchung im Hintergrund wird

der fehlerhafte Artikel rot angezeigt, kann

geöffnet und korrigiert werden. Durch die

leicht verständliche und anwenderfreundliche

Oberfläche ist keine extra Schulung

der Mitarbeiter notwendig. Eine kurze

Einweisung reicht aus, um das System

bedienen zu können. Zudem kann die

Anwendung auch auf dem stationären

Terminal verwendet werden.

Mit der Ablösung der SAP-WebConsole

durch MembrainPAS ist es gelungen,

die Arbeit im Magazin für die Mitarbeiter

deutlich zu erleichtern. Performanceprobleme

und Programmabbrüche

wurden durch die stabile Anwendung

mit hoher Anwenderakzeptanz abgeschafft.

Herr Brandherm, Ressortleiter

Materialwirtschaft im Einkauf Deutschland

bei HeidelbergCement berichtet:

„Das drahtlose Arbeiten sowie die

übersichtlichen, anwenderfreundlichen

Oberflächen und die einfache Durchführung

von Inventuren erleichtern

unsere Abläufe jetzt erheblich.“

Ergebnisse:

logistiksoftware 23

• Deutliche Erleichterung der Arbeit

für die Mitarbeiter im Magazin

• Stabile Anwendung mit hoher

Anwenderakzeptanz

• Drahtloses Arbeiten

• Übersichtliche, anwenderfreundliche

Oberflächen

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Inventuren

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ident 5/11


24

etikettendrucker

Besucher Badges auf Knopfdruck

– Warteschlangen ade

Metro setzt auf Zebra-Drucker an den Pforten und Empfängen

Die METRO GROUP stellt die Kunden ins Zentrum ihres Handelns – und zwar nicht nur was die Vertriebslinien

betrifft. An ihrem Hauptverwaltungsstandort in Düsseldorf druckt das Unternehmen

an den zwölf Pforten und Empfängen täglich Hunderte von Besucherscheinen für Lieferanten,

Geschäftspartner und Kunden aus. Deshalb suchte die Metro nach einer einheitlichen, robusten und

für den Dauereinsatz konzipierten Drucker-Lösung. 2010 entschied sich der Handelskonzern dann für

die Einführung der Zebra Thermo-Desktop Drucker.

Neben den geforderten Druckereigenschaften suchte die Metro vor allem nach

einer Lösung mit separaten Hard- und Software-Dienstleistern. Aufmerksam

wurde das Unternehmen auf die Zebra-Lösung über die hausinterne IT Metro

Systems. Das Unternehmen verfügt über eine langjährige Erfahrung mit den

Zebra-Druckern, die an anderen Stellen der Metro bereits erfolgreich im Einsatz

sind. Vor der Implementierung der GX420t Drucker waren bei der Metro die

Vorgängergeneration des Zebra GX420t sowie einzelne Wettbewerbsprodukte

Weitere Informationen:

Zebra Technologies

Europe Ltd.

Mollsfeld 1

40670 Meerbusch

www.zebra.com

ident 5/11

im Einsatz. Ziel des Wechsels waren

Kosteneinsparungen bei der Beschaffung

der Drucker und die Optimierung

des Supports hinsichtlich Hard- und

Software. Der bisherige Service aus

einer Hand sollte in Zukunft von zwei

verschiedenen Dienstleistern durchgeführt

werden. Entscheidend für die

Auswahl der Zebra-Drucker war die

hohe Qualität der Produkte. Diese sind

für den Dauereinsatz geeignet, ermöglichen

zügiges Arbeiten und zeichnen

sich durch extreme Robustheit, selbst

unter schwierigen Bedingungen, aus.

Benutzerfreundliches Handling –

einfache Integration

Täglich druckt die Metro an ihren einzelnen

Empfängen 200 bis 400 Besucherscheine

aus – hier ist eine einfache

Handhabung gefragt. Ein weiteres

Pro bei der Entscheidung für die

Zebra-Drucker war die offene Konfiguration

des Druckertreibers, durch

die sämtliche Einstellungen entsprechend

den Anforderungen einfach und

schnell vorgenommen werden können.

Die Besucherscheine der Metro verfügen

über Barcodes und fortlaufende

Besucherscheinnummern. Für den

Druck der Scheine setzt die Metro vorbedruckte

Endlosetiketten von Zebra

ein. Ausgestattet mit einem besonders

einfachen System, können die

Mitarbeiter Verbrauchsmaterialien und

Farbbändern beim GX420t einfach und

schnell austauschen, ganz ohne Schulungsbedarf.

Innerhalb ihres web-basierten Besucher-

und Empfangsinformationssystems

wurden im Herbst 2010 zwölf

GX420t Drucker der Zebra Technologies

in das bereits bestehende System

eingebunden. Diese Thermo-Desktop-

Etikettendrucker zeichnen sich durch


Täglich druckt die Metro an ihren

einzelnen Empfängen 200 bis 400

Besucherscheine aus


26

etikettierung

"High Speed

hat einen

Namen"

Ein Etikettiersystem

das mitwächst

Bei einem Durchlauf von 8 Mio. Zigaretten pro

Schicht überlassen die verantwortlichen der

British American Tobacco GmbH nichts dem

Zufall. So müssen alle an der Linie integrierten

Systeme nicht nur extrem zuverlässig sondern

auch extrem schnell sein.

Die British American Tobacco (Germany)

GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein

Tochterunternehmen von British American

Tobacco p.l.c., dem global zweitgrößten

internationalen Zigarettenhersteller.

Das Unternehmen produziert

an 50 Standorten in 41 Staaten

und beschäftigt rund 60.000 Mitarbeiter.

In Deutschland hat British American

Tobacco einen Marktanteil von

19 Prozent bei Zigaretten und 14 Prozent

bei Feinschnittprodukten. Marken

des Unternehmens sind u. a. Lucky

Strike, Pall Mall, Dunhill, Vogue, HB,

Lord, Prince, Samson, Javaanse Jongens

und Schwarzer Krauser. Nicht nur

mit seinen Marken macht BAT Furore.

Weitere Informationen:

Logopak Systeme GmbH & Co.KG

Dorfstraße 40-42

24628 Hartenholm

Tel: +49 4195-99750

www.logopak.de

ident 5/11

Zum siebten Mal in Folge wurde das

Unternehmen mit dem Gütesiegel „Top

Arbeitgeber Deutschland“ ausgezeichnet.

Unter 101 geprüften, zertifizierten

Unternehmen belegte die deutsche

Tochter des weltweiten Tabakunternehmens

für hervorragendes Personalmanagement

den 4. Platz unter den Top 5.

Eine vollautomatische Etikettierung für

Zigarettenstangen ist nichts Außergewöhnliches.

Außergewöhnlich ist

jedoch ein Etikettiersystem das problemlos

mitwächst, wenn die Taktleistung

steigt.„Wir wollten eine „schnelle“

Linie schaffen, die mit einer erhöhten

Taktleistung natürlich auch Einfluss

auf die Durchlaufgeschwindigkeit hat“,

erläutert Udo Bauch von BAT das von

ihm geleitete Projekt. „Dazu benötigten

wir ein Etikettiersystem, das einer

Taktleistung von bis zu 140 Etiketten

pro Minute stand hält. Das weitere

Anforderungsprofil: Die Anbringung

des Etikettes mittig und positionsgenau

(+/- 1mm) auf der Stirnseite und im

Durchlauf. Das Etikettiersystem soll die

Druckdaten vom übergeordneten System

empfangen und individuell je nach

Produktionsauftrag auf das zu spendende

Etikett drucken. Leerläufe unerwünscht.

Erwünscht: eine spezielle

Stand-by-Funktion zur Energieeinsparung

bei Produktionsunterbrechungen.“

High Speed Rotationsapplikator

Logomatic 510 R

“Unser großer Vorteil war, dass wir

seit 1987 auf Etikettiersysteme setzen,

hinter denen ausgeklügelte Ingenieurleistungen

stecken. Ausgeklügelt insofern,

dass im Inneren dieser Systeme

an nichts gespart wurde, was sich darin

äußerte, das wir noch nicht mal die Systemfamilie

wechseln mussten, mit der

wir durchaus positive Erfahrungen sammeln

durften. Die uns vertraute Logomatic

500 Serie aus dem Hause Logopak

konnte aufgrund ihrer modularen

Bauweise um einen speziellen Rotationsapplikator

ergänzt und so unseren

Anforderungen gerecht werden, inklusive

unseres Wunsches nach Energieeinsparung“,

ergänzt Bauch.

Heute, sechs Monate nach Installation,

etikettiert der servomotorisch angetriebene

Rotationsapplikator der Logomatic

510R mit 6 Vakuumplatten problemlos

bis zu 140 Etiketten pro Minute. Die

Etikettierung selbst erfolgt im Durchlauf

mittels Abblasfunktion, d.h. das Etikett


Der Rotationsapplikator Logomatic 510 R

wird mit Hilfe von Druckluft angeblasen.

Etikettenrollen mit einer Lauflänge von

600 Metern ermöglichen auch bei dieser

Taktleistung lange Intervalle bis zum

nächsten Etikettenwechsel.

Die Etiketten enthalten u. a. einen EAN

13-Barcode. Mit Hilfe eines nachgeschalteten

Kontrollscanners wird der

Barcode auf Lesbarkeit und somit

auch die Anwesenheit des Etiketts

überprüft. Bei Nichtlesbarkeit wird

die Linie gestoppt und die Zigarettenstange

manuell entfernt. Aufgrund

der guten Erfahrung mit dem System

ist eine automatische Ausschleusfunktion

nicht nötig. Der Etikettiervorgang

selbst erfolgt auf einem Transportband,

welches den Stangenpacker mit dem

Kartonpacker verbindet. Die Etikettierstation

besteht aus zwei Etikettiersystemen,

welche hintereinander stehen

und miteinander gekoppelt sind, der

sogenannten Master-Slave-Funktion,

die auch bei einem Etikettenwechsel

einen kontinuierlichen Etikettierprozess

gewährleistet. Die Umschaltung selbst

erfolgt manuell. Zwischen Stangenpacker

und Etikettierstation befindet sich

>> Die Etikettierung selbst erfolgt im

Durchlauf mittels Abblasfunktion, d.h.

das Etikett wird mit Hilfe von Druckluft

angeblasen


28

mobile datenerfassung

Aus Freude am Waschen

Mr. Wash optimiert Prozesse mit Datalogic Scanner

Samstag ist Waschtag. Wie an jedem sonnigen Samstag rollt eine große Autowelle auf die größte Waschmaschine Europas zu. Die futuristische Autowaschanlage

von Mr. Wash ähnelt einem riesigen Ufo, das soeben in der Heilbronner Straße in Stuttgart gelandet ist. Auf zwei Stockwerken sorgen

Mitarbeiter dafür, dass die Autos aussehen wie neu. Damit es nicht zu Staus kommt und alles reibungslos abläuft, sind der Memor und der PowerScan

von Datalogic im Einsatz.

Über 3.000 Autowäschen schafft die 28

Millionen teure Waschanlage pro Tag

und bietet auf dreizehntausend Quadratmetern

Vollwaschgänge fürs Auto.

Zirka achtzig fleißige Mitarbeiter putzen,

waschen und polieren die Autos

auf Hochglanz. Wem das nicht reicht,

der gönnt sich auch noch eine Innenreinigung

für sein Auto. Die gründliche und

lackschonende Fahrzeugwäsche ist das

Kerngeschäft von der Mr. Wash Auto-

Service AG. Darüber hinaus bietet Mr.

Wash Ölwechsel und Tankplätze an. Insgesamt

betreibt das Unternehmen 32

Filialen in ganz Deutschland. Zur Vereinfachung

der Abläufe und für sichere

Prozesse setzt Mr. Wash in seinen Filialen

auf automatische Identifikation.

Dabei sorgt für die Kassenabwicklung

Weitere Informationen:

Datalogic Mobile Germany

www.mobile.datalogic.com

Mr.Wash Auto-Service

Aktiengesellschaft

www.mrwash.de

AISCI Ident GmbH

www.aisci.de

ident 5/11

das mobile Terminal Memor in Verbindung

mit einem mobilen Drucker. Hier

wird ein Kassenbeleg erstellt, auf dem

ein Barcode für die jeweils gekaufte Leistung

gedruckt ist. Für die Programmierung

der Anlagen und die Identifikation

an den Stationen kommen Handscanner

des Typs PowerScan zum Einsatz.

Die Qual der Wahl

In der Praxis wird mit Hilfe des Memors

der Waschprozess beschleunigt: Kaum

kommt die Autowelle vor der Anlage

zum Stehen, begrüßt ein Mitarbeiter

von Mr. Wash den Fahrer. Ausgerüstet

mit dem Memor in der Hand und einem

mobilen Drucker am Gürtel nimmt er

den Kundenwunsch entgegen. Aus einer

Liste von bis zu sechs Waschprogrammen

kann der Kunde wählen, ob er das

einfache Waschprogramm oder doch

lieber die Intensivreinigung mit anschließender

Sonderbehandlung wünscht. Einfache

Außenwäsche, Innenreinigung und

Sonderbehandlung oder eine Mischung

aus mehreren Programmen – alle Programme

sind im Memor gespeichert und

können automatisch abgerufen werden.

Der Mitarbeiter wählt das gewünschte

Waschprogramm am Memor aus. Die-

Hinter der Windschutzscheibe ist der Bon

für die weiteren Stationen gut sichtbar

ser sendet über Bluetooth die Informationen

an den Drucker und gibt einen

Bon mit einem Barcode aus. In dem

Barcode sind die berücksichtigten Servicestationen

und die gekaufte Leistung

verschlüsselt. Dieser Vorgang ermöglicht

die einwandfreie Zuordnung der

Serviceleistung zum jeweiligen Auto.

Während des Ausdrucks kassiert der

Mitarbeiter ab und übergibt den ausgedruckten

Bon, den der Fahrer gut lesbar

hinter die Windschutzscheibe legt. Die

Informationen zu jedem Vorgang werden

im Memor gespeichert und nach

jeder Schicht über Lade-Stationen an

das übergeordnete Host-System kommuniziert.

Identifikation, die sich gewaschen hat

Je nach Waschprogramm variiert der

Preis für eine Autowäsche zwischen fünf

und 25 Euro. Da Mr. Wash seine Kunden

optimal bedienen möchte, nutzt das

Unternehmen neben Barzahlung auch

elektronische Zahlungsmöglichkeiten.

Beispielsweise können Kunden mittels

Kundenkarte auf Rechnung waschen.

Im Fall einer Kundenkarte zieht der Drucker

die Karte ein und liest die Informationen.

Danach wählt der Kunde sein

Waschprogramm und bestätigt dies


per PIN-Eingabe. Letzteres löst später

die Rechnungserstellung mit entsprechenden

Daten aus. Auch hier wird parallel

ein Kassenbon gedruckt und das

Auto mit den entsprechenden Waschvorgängen

verheiratet. Lästige und zeitraubende

Zahlungsprozesse werden

vermieden und Rechnungen können

gesammelt – ohne irgendwo verloren

zu gehen – per Post zugestellt werden.

Technisch findet in jedem Fall eine Plausibilitätsprüfung

innerhalb von wenigen

Sekunden im Gerät statt. Die Informationen

werden dem Host ebenfalls offline

bei Schichtwechsel kommuniziert.

Das reinste Vergnügen mit Kabel

und Funk

Erst außen dann innen. Die Außenwäsche

dauert zirka vier Minuten. Vor jeder

Waschstation wartet ein Mitarbeiter

von Mr. Wash mit dem PowerScan von

Datalogic und scannt den Kassenbon.

Auch hier wird in Sekundenschnelle auf

Plausibilität geprüft. Die Kommunikation

zwischen dem PowerScan und dem

Computer erfolgt per Funk oder Kabel.

Dabei ist der Standort des Mitarbeiters

entscheidend: Bis zu zwei Meter werden

mit Kabel überbrückt und darüber

hinaus werden die gescannten Daten

per Schmalband Funk mit 433 Megahertz

an die Basisstation übertragen.

Dieser Prozess wiederholt sich an jeder

Station, die angefahren wird. Danach

darf der Fahrer aussteigen und das Auto

wird mit 0,5 Kilometer pro Stunde auf

einem vierzig Meter langen Förderband

durch die Innenreinigung befördert. Hier

arbeiten die Mitarbeiter von Mr. Wash

nach einem genau festgelegten System,

um Scheiben, Türkanten und Matten in

kürzester Zeit zu reinigen und das Auto

inklusive Kofferraum auszusaugen.

Mit allen Wassern gewaschen

Das System von Aisci Ident sorgt für

sichere automatische Identifikation mit

robusten Scannern. Der komplette

Workflow wird lückenlos abgebildet und

bringt für die Mitarbeiter einige Vorteile.

Der Memor beispielsweise ermöglicht

mit Windows CE die komfortable Abbildung

der Kassenvorgänge. Zudem ist

er 230 Gramm leicht, liegt im Handy-

Format – 152 x 55 x 40 Millimeter- gut

in der Hand und ist mit der Schutzklasse

IP-54 ideal geschützt für den rauen

Waschalltag.

Die PowerScan verfügen über den

patentierten „Green-Spot“ für die

Lesebestätigung und garantieren

sichere Lesung. Das ergonomische

Gerät mit Pistolengriff liegt gut in der

Hand und sorgt für ermüdungsfreies

Arbeiten. Mit der Schutzklasse IP-65

sind die Handscanner außerdem ausgesprochen

robust. Sie sind mit Bluetooth

Technologie extrem schnell und können

sowohl über Bluetooth als auch Kabel

mit der Basisstation kommunizieren.

mobile datenerfassung 29

Bei der Innenreinigung bringen acht

Saubermänner und Putzfeen das Auto im

Turbogang auf Hochglanz

Insgesamt hat Mr. Wash in seinen 32

Filialen zirka achtzig Memor und hundertzwanzig

PowerScan im Einsatz.

„Mit unserer Lösung haben wir mehrere

Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

Optimale Prozesse für den Kunden,

wodurch Staus der Vergangenheit

angehören. Optimale Bedingungen für

den Mitarbeiter, der sich voll auf seine

Arbeit konzentrieren kann und optimale

Planungs- und Steuerungsdaten beispielsweise

für den Einkauf und die Personalplanung.

Damit leben wir für was

wir stehen: hohe Qualität, Schnelligkeit

in der Abfertigung und attraktive Preise“,

betont Arndt Kaiser, Leiter IT, Mr.

Wash Auto-Service AG.

Hintergrundinformationen

ident

Mr. Wash eröffnete eine der ersten

automatischen Autowaschanlagen

Deutschlands im Jahre 1964 in Düsseldorf.

Mittlerweile ist das Familienunternehmen

auf 32 Standorte

im Bundesgebiet gewachsen. Alle

Betriebe liegen an erstklassigen Verkehrsadern

in deutschen Großstädten.

Innerhalb des jeweiligen lokalen

Marktumfeldes kann Mr. Wash

eine führende Stellung für sich beanspruchen.

Der Name Mr. Wash steht

dabei für hohe Qualität, Schnelligkeit

in der Abfertigung und besondere

Preiswürdigkeit.

ident 5/11


30

kennzeichnung

Parkettdielen sauber und

zuverlässig bedrucken

Konstant verfügbare Kennzeichnungslösung

bei Parador

Parador fertigt und vertreibt Parkett- und Laminatböden. Jede Diele wird

auf der Rückseite mit produktionsrelevanten Daten gekennzeichnet. Dazu

benötigt das Unternehmen zwei Drucker die sauber, präzise und wischfest

kodieren und keine Ausfallzeiten verursachen.

„Wir leben für Produkte, die aus

jedem Zuhause das schönste der

Welt machen – echt, innovativ und

anspruchsvoll.“ Mit diesem Motto ist

Parador als Designmarke international

führend in der Boden- und Wandgestaltung.

Das Portfolio reicht von Massivholzdielen,

Parkett, Laminat und Paneelen

für den Wohnraum bis hin zu Terrassendielen

und Sichtschutzelementen

für den Außenbereich. Im Mittelpunkt

stehen dabei hochwertige Materialien,

präzise Verarbeitung und das besondere

Design der Produkte. Damit setzt

Parador kreative und qualitative Maßstäbe

und bereitet exklusivem Einrichten

„den Boden“.

Absolute Zuverlässigkeit der

Kennzeichnungslösung ein Muss

Um eine konstant hochwertige Qualität

der Produkte zu liefern, muss der Dielenhersteller

technisch immer auf dem

neuesten Stand sein. Dies gilt für die

gesamte Produktionskette, einschließlich

des Maschinen- und Fuhrparks.

Weitere Informationen:

aps GmbH

Behringstr. 7

71083 Herrenberg

www.aps-direct.de

ident 5/11

„Wir drehen an jedem Schräubchen,

um das Beste aus unserer Produktion

herauszuholen und perfekte Ergebnisse

zu erzielen“, so Egon Marin, technischer

Betriebsleiter bei Parador.

Dieser Qualitätsanspruch gilt auch für

die Kennzeichnungssysteme als festem

Bestandteil der Produktionskette. Sie

sind in die Profilieranlagen integriert,

die das Profil rundum auf die Diele fräsen.

Bevor die fertige, gesäuberte

Diele abschließend begutachtet wird,

druckt das Kennzeichnungssystem produktionsrelevante

Daten direkt auf die

Unterseite von Fertigparkett oder Massivholzdiele

auf. Über die verschlüsselte

Kennzeichnung kann Parador die Herstellung

des Produkts bei Bedarf jederzeit

präzise zurückverfolgen.

Seit 2008 nutzt das Unternehmen dazu

zwei Thermo-Inkjet-Drucker von aps.

Da jede einzelne Diele gekennzeichnet

werden muss, sind absolut zuverlässige

Kennzeichnungssysteme erforderlich.

Die bis dahin eingesetzten Continuous-Inkjet-Drucker

(CIJ) erfüllten

die Anforderungen des Unternehmens

nicht mehr, sondern erschwerten die

tägliche Arbeit, da eine konstante Systemverfügbarkeit

nicht mehr sichergestellt

war. Darüber hinaus verschmutz-

>> Die aps-Kennzeichnungssysteme

arbeiten nach einem Stillstand direkt

mit konstanter Qualität weiter


Abriebfester Druck dank schnell trocknender Tinte

So fiel die Entscheidung auf den aps-Basisdrucker apsolute

Essential für klassische Kodieranforderungen und eine

der schnell trocknenden lösungsmittelfreien Tinten aus dem

aps-Tintenportfolio. Diese verwischt auch bei hohen Maschinenleistungen

nicht und das Schriftbild ist gut lesbar. Zudem

profitiert Parador vom hochauflösenden Druck der Thermo-

Inkjet-Drucker. Rund zehn Mitarbeiter bedienen die Geräte

im Dreischicht-Betrieb und kommen gut mit der Bedienung

zurecht. Egon Marin: „Die Menüführung ist so logisch, da

kann man gar nichts falsch machen.“

Auch das Start-Stopp-Verhalten der Geräte und Tinten wurde

beleuchtet. Bei den zuvor eingesetzten kontinuierlichen

Tintenstrahldruckern war der Start nach einer Unterbrechung

mit einer aufwendigen Reinigungsprozedur verbunden,

bei der die Geräte gespült und neu eingerichtet werden

mussten. Die aps-Kennzeichnungssysteme arbeiten nach

einem Stillstand direkt mit konstanter Qualität weiter.

Ausfallzeiten vermeiden, Kosten sparen

Parador bedruckt täglich rund 25.000 Dielen an der ersten

und 8.000 Dielen an der zweiten Anlage. „Gleicht man die

Ausfallzeiten der vorigen Lösung mit den geringen Anschaffungskosten

der Neugeräte ab, so haben wir unsere Ausgaben

sicher in weniger als zwei Monaten wieder ausgeglichen“,

so Egon Marin. Die erst kürzlich in Betrieb genommene

dritte Anlage bei Parador soll mittelfristig ebenfalls

mit einem Kennzeichnungssystem ausgestattet werden. Da

in dieser Anlage Produkte für den Außenbereich gefertigt

werden, wird hier eine wetterbeständige Tinte benötigt. Die

Möglichkeiten in diesem Umfeld prüft der Hersteller von

Bodenbelägen derzeit.

ident

kennzeichnung 31

ident 5/11


32

rfid anwendung

Lösung für die Richtungserkennung im Bahnverkehr

Thales nutzt Hochgeschwindigkeits-RFID von 7iD Technologies

Thales bringt in Saudi Arabien im Rahmen

des North South Rail Projects erstmals

die RFID Funktionalität des Thales-Hochgeschwindigkeitsportals

zur Waggon-

und Triebfahrzeugerfassung auf den

Markt. 2 400 km Gleis werden bei diesem

Projekt quer durch die Wüste verlegt; 50

RFID Anlagen auf Basis der Technologie

von 7iD werden als Teil des Thales Check-

Points – ein integriertes Sensorsystem

zur automatischen Fahrzeugüberwachung

– in Betrieb genommen.

Die RFID Lösung von 7iD Technologies

funktioniert als reine Softwarevariante

vollkommen unabhängig von der eingesetzten

RFID-Hardware und benötigt

entsprechend keine speziell für die

Richtungserkennung ausgestatteten

Reader oder Antennen. Der RFID Spezialist,

der bereits neue Maßstäbe mit

der ersten nach EPCglobal (Elektronic

Product Code) standardisierten Lösung

für das RFID Container Management

gesetzt hat, kann nun durch den Einsatz

seiner Software mit allen marktüblichen

Geräten auch die Richtung

eines Gegenstandes bestimmen. Das

reduziert die Investitionskosten, denn

bereits vorhandene Hardware kann in

vollem Umfang genutzt werden.

Durch den Wegfall der Hardwarebeschränkungen

sinken zudem Komple-

Weitere Informationen:

7iD Technologies GmbH

Keplerstraße 105

8020 Graz, Austria

www.7iD.com

Thales Rail Signalling

Solutions GmbH

www.thalesgroup.com

ident 5/11

xität und Fehleranfälligkeit des RFID

Systems; damit auch der Service- und

Wartungsaufwand. Die Richtungserkennung

der 7iD Technologies liefert

aufgrund des feinen Tunings extrem

stabile Ergebnisse, da falsch-positive

Lesungen zusätzlich erkannt werden.

Liegt etwa ein Behälter unerwünscht

unmittelbar im Lesebereich der Antennen,

wird dieser ausgefiltert. Erst wenn

er das Gate tatsächlich passiert, wird

die Richtung erkannt und als korrekte

Lesung akzeptiert.

Der Aufbau eines solchen RFID Systems

ist zugleich simpel: Schon zwei

Antennen und ein Reader sind ausreichend.

Selbstverständlich kann eine

korrekte Richtungserkennung aber

auch bei Gruppierung mehrerer Reader

und diverser Antennen garantiert werden.

Die Installation der Antennen kann

sehr flexibel Überkopf oder an einem

Gate erfolgen. Ein kürzlich durchgeführter

Geschwindigkeitstest der 7iD

Technologies zeigte, dass eine fehlerfreie

Richtungserkennung mit einem

Tag noch bei 245 km/h möglich ist.

Es kamen dabei passive UHF Class 1

Gen 2 Transponder zum Einsatz. Gerhard

Gangl, Geschäftsführer der 7iD,

freut sich über den Geschwindigkeitsrekord:

„Die Testergebnisse zeigten

zugleich, dass mit unseren Produkten

noch weit höhere Geschwindigkeiten

möglich sind. In der praktischen Anwendung

im Container Management sind

die bisher erzielten Ergebnisse aber völlig

ausreichend.“

Relevant sind hohe Geschwindigkeiten

jedoch im Bahnverkehr. „Als Themenführer

im Bereich Eisenbahnsystemtechnik

setzt Thales alles daran, den

Eisenbahnbetrieb noch effizienter und

sicherer zu gestalten. Die automatische

und auch bei hohen Geschwindigkeiten

zuverlässige Erfassung und Überwachung

des rollenden Materials gewinnt

dabei an Bedeutung, da Züge auf immer

weiteren Strecken ohne Kontrolle durch

das Bahnpersonal unterwegs sind.

In enger Zusammenarbeit mit Technologiepartnern

wie 7iD sind wir in der Lage,

unser Produkt- bzw. Lösungsportfolio

im Bereich Waggon- und Triebfahrzeugerfassung

mittels passiver UHF-Technologie

zu erweitern. Dabei setzen wir

auf den international anerkannten Standard

EPC Global Gen2, der kundenspezifisches

Kodieren von Tags erlaubt“, so

Eduard Ulrich, Sales Manager Thales

Rail Signalling Solutions.

ident


fid anwendung 33

Die ScanSource Europe Partner Tour macht Station in Deutschland.

Treffen Sie Aussteller und Ihre Ansprechpartner am 12. Oktober in Frankfurt im Palais im Zoo.

Mit über 1500 Besuchern in 8 Ländern im letzten Jahr, ist die ScanSource Europe Partner Tour eine der größten

Kundenveranstaltungen in Europa. In diesem Jahr laden wir Sie am 12. Oktober nach Frankfurt in das Palais

am Zoo ein. Auf der Fachausstellung haben Sie Gelegenheit, 30 unserer Top-Herstellerpartner und natürlich

auch Ihre ScanSource Ansprechpartner persönlich zu treffen.

Wir bieten Ihnen an diesem Tag ein fantastisches Programm: attraktive Produktpräsentationen, interessante

Vorträge, Unterhaltung und Zeit, wertvolle und interessante Kontakte zu knüpfen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.partnertour.eu.

Registrieren Sie sich und bringen Sie auch Ihre Kollegen mit.

Zögern Sie nicht zu lange, es gibt nur eine begrenzte Anzahl

verfügbarer Plätze.

ident 5/11


34

rfid anwendung

RFID-Transportsteuerung:

Intelligente Lötrahmensteuerung bei der Bestückung von Platinen

Automation, Computertechnik und Datentechnik, das sind die drei Schwerpunkte bei der ACD Gruppe, die bereits im Firmennamen „ACD” heraus gestellt

werden. Das Projekt zur RFID-Transportsteuerung im Lötprozess ist entstanden aus den Layout-optimierungen, die innerhalb der Elektronikfertigung

ACD Elektronik GmbH geplant und umgesetzt wurden. Dabei wurde ein besonders temperaturbeständiger RFID-Datenträger, der sogenannte smart-DoME

Freestyle HT, der Firma smart-TEC aus oberhaching bei München eingesetzt. Durch die RFID-Transportsteuerung findet innerhalb der THT-Bestückung

(Through Hole Technology; zu Deutsch: Durchsteck-Montage) eine Wege- und Platzoptimierung statt.

Im Jahr 2006 wurde in der EU eine

neue Richtlinie für die Produktion von

Elektronikgeräten eingeführt. In der

sogenannten RoHS-Verordnung (EG-

Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung

der Verwendung bestimmter

gefährlicher Stoffe in Elektro- und

Elektronikgeräten) wurde festgelegt,

dass elektronische Bauelemente in

Geräten bestimmter Kategorien nur

noch bleifrei verlötet werden dürfen.

Weitere Informationen:

Marcel Rüdiger

Key Account Manager

smart-TEC GmbH & Co KG

Kolpingring 3,

82041 Oberhaching

Tel.: +49 613 007-81

www.smart-tec.com

ident 5/11

Nachdem die Richtlinie nicht für alle

elektronischen Geräte Anwendung

findet, blieb vielen Bestückungs-

Dienstleistern, wie auch der ACD

Gruppe, nur die Möglichkeit, eine

zweite Lötanlage anzuschaffen, mit

der die betroffenen Produkte bleifrei

gelötet werden konnten.

Demzufolge wurde die komplette Löt-

Infrastruktur, die bis dahin nur für den

verbleiten Lötprozess existierte, dupliziert.

Im Falle der ACD Gruppe wurde

neben einer zweiten Lötanlage zudem

ein weiteres Transportband installiert,

die halbautomatischen Bestückungstische

wurden sowohl am Transportband

für verbleite Produkte als auch

am Transportband für die bleifreien

Produkte positioniert. Dadurch entstanden

in der Konsequenz erhöhte

Wartungsarbeiten und ein höherer

organisatorischer Aufwand. Ebenfalls

spielt der zusätzliche Platzbedarf eine

nicht unerhebliche Rolle.

Fertigungsoptimierung durch RFID

Möglichkeiten zur Fertigungsoptimierung

wurden gesucht – doch wie lässt

sich eine Wege- und Platzoptimierung

bei den Lötanlagen erreichen? Nach reiflichen

Überlegungen entstand die Idee,

die bestückten Platinen mit nur einem

Transportband zu beiden Lötanlagen

zu transportieren und dann über eine

Drehstation (Weiche) auf die jeweilige

Lötanlage zu verteilen. Damit wird einmal

die Länge des vorgelagerten Transportbandes

vom Bestückungstisch bis

zur Lötanlage eingespart. Notwendig

ist dabei, dass die Lötanlagen am Ende

des Transportbandes links und rechts

quer angeordnet werden, was eine weitere

Platzoptimierung zur Folge hat. Die


Mithilfe von RFID-Transpondern findet eine

Wege- und Platzoptimierung statt

Herausforderung besteht darin, dass an

der Drehstation erkannt und fehlerfrei

entschieden werden muss, zu welcher

Lötanlage das jeweilige Produkt weitertransportiert

werden soll. Demzufolge

muss eine sichere Identifikation des

Lötrahmens erfolgen. Hier kommen nun

die RFID-Datenträger der Firma smart-

TEC ins Spiel.

Mit dem ACD System wird die Identifikation

des Produktes nicht mehr mittels

Barcode durchgeführt. Stattdessen

werden die smart-DOME Freestyle HT

eingesetzt, die in diesem Umfeld deutliche

Vorteile ausweisen: Auf dem

integrierten Chip können mehr Daten

gespeichert werden als beim Barcode.

Zudem kann der Chip immer wieder neu

beschrieben werden. Der RFID-Datenträger

ist sehr robust und weist eine

hohe Beständigkeit gegenüber hohen

Temperaturen und Verschmutzung auf.

Er wird auf der Lötmaske verschraubt.

Auf dem RFID-Datenträger werden

Seriennummern, die Auswahl der Löt-

Intelligente Transportsteuerung bei der

Bestückung von Platinen

anlage, Informationen zum Produkt, die

Nummer des erforderlichen Lötprogramms

sowie weitere Parameter, wie

der komplette Fahrplan, gespeichert,

die das bestückte Produkt begleiten.

Somit ist nach dem Auflegen des Lötrahmens

auf das Transportband eine

vollständig automatische Abwicklung

des Lötprozesses bis zum Ausschleusen

der Platine nach dem Löten möglich

- alles gesteuert über die Informationen

auf dem RFID-Datenträger.

Damit die Anwender die Lötparameter

lesen können und um die RFID-

Datenträger zu beschreiben, wird bei

jedem System ein Programm zur mobilen

Datenerfassung mitgeliefert. Die

Software arbeitet auf einem gängigen

PC-System, erweitert durch eine RFID

Lese-/Schreibeinheit. Alternativ sind

bei ACD leichte mobile Terminals verfügbar.

Dadurch entfällt der Transport

der schweren Lötrahmen zu einer Programmierstation.

Programmiert werden

die RFID-Datenträger auf den Lötrahmen

einfach vor Ort.

Vor jeder Verteilstation (Weiche) befindet

sich eine RFID-Readerstation, die

die Daten auswertet und diese an das

Transportsystem weitergibt. Die vorhandenen

Daten können anschließend

sehr komfortabel ausgewertet

und archiviert werden. Durch einfache

Umstellung und Umparametrierung der

RFID-Datenträger auf den Lötrahmen,

kann der komplette Fertigungsablauf

innerhalb weniger Minuten für die ganze

Fertigungscharge umgestellt werden.

Die RFID-Technologie ist generell

bei Transportsteuerungen auf dem Vormarsch.

Die Vorteile der smart-DOME

Freestyle HT (wiederbeschreibbare

Datenmenge, Robustheit, Temperaturbeständigkeit)

können auch in anderen

Einsatzgebieten als der Löttechnik von

Nutzen sein.

ident

rfid anwendung 35

ident 5/11


36

sprachtechnologie

Gesagt, getan, bestätigt

Voice-Anwendung in der Distributionslogistik

Die Umstellung auf Pick-by-Voice hat die Logistikprozesse im Habermaaß Kommissionierlager der

HABA-Firmenfamilie erheblich beschleunigt und verbessert. Deutschlands größter Hersteller von

Holzspielwaren entschied sich im Rahmen der Reorganisation seiner Informationslogistik für sprachgeführte

Kommissionierung. Eingesetzt wird GoDBM.voice, ein innovatives System aus robusten

MDE-Terminals, Bluetooth-Headsets und einer sprecherunabhängigen Voice-Software in Verbindung

mit dem Habermaaß-Logistik-System von Dr. Thomas + Partner.

Seit der Gründung der Firma Habermaaß

im Jahr 1938 sind feine Holzspielwaren

das Markenzeichen von HABA.

Besonders bekannt geworden ist das

Familienunternehmen aus dem oberfränkischen

Bad Rodach durch seine

Bausteine, die bis zum heutigen Tag

fester Bestandteil der Produktpalette

sind. Über die Jahrzehnte hinweg

erweiterte sich diese um weitere Holzspielsachen

und Gesellschaftsspiele

bis hin zur Entwicklung und Fertigung

Weitere Informationen:

HABA – Habermaaß GmbH

August-Grosch-Straße 26 - 38

96476 Bad Rodach

www.haba.de

Christian Müller,

ist Leiter Prozessmanagement

/

IT für den Bereich

Logistik der HABA-

Firmenfamilie

Dr. Thomas + Partner GmbH & Co. KG

Am Sandfeld 9

76149 Karlsruhe

www.tup.com

GOD Barcode Marketing mbH

Neurott 18

74931 Lobbach

Telefon +49 6226 9505-0

www.godbm.de

ident 5/11

von Kindermöbeln - und das alles kindgerecht

gefertigt aus feinsten Hölzern.

Zur HABA-Firmenfamilie zählen heute

neben der Habermaaß GmbH, die

den B2B-Bereich bedient, die Jako-O

GmbH, die mit den Vertriebsbereichen

FIT-Z und Qiéro! im Versandhandel aktiv

ist und die Wehrfritz GmbH, die zusammen

mit der project GmbH Möbel und

komplette Einrichtungssysteme für Kindergärten,

Schulen und Heime liefert.

Die gesamte Distributionslogistik wird

für alle Mitglieder der HABA-Firmenfamilie

zentral in Bad Rodach abgewickelt.

Dabei wird vom kleinen Radiergummi

bis hin zur kompletten Kindergarteneinrichtung

alles auch weltweit versandt.

Für die verschiedenen Firmen der

HABA Familie werden insgesamt rund

57.000 aktive Lagerartikel im mandantenfähigenHabermaaß-Logistik-System

(HLS) verwaltet. Das HLS ist eine

langjährige gemeinschaftliche Entwicklung

von Erfahrungsträgern der HABA-

Firmenfamilie und Logistikexperten des

Softwarepartners Dr. Thomas und Part-

Freihändige Kommunikation

ner GmbH & Co. KG (TUP) aus Karlsruhe.

TUP begleitet seit jeher alle Logistikprojekte,

von der Planung über die

Umsetzung bis hin zur Inbetriebnahme

und Schulung. Für die Infrastruktur und

Hardware der beleglosen Prozesssteuerung,

wie beispielsweise das Funknetzwerk,

Fahrzeugterminals der Hochregalstapler,

Handterminals zur mobilen

Datenerfassung im Lager und schließlich

für die Voice-Clients mit Bluetooth-

>> Unmittelbar nach der Inbetriebnahme

bestätigte sich bereits die erwartete

Qualitätsverbesserung und es zeichnet

sich eine Leistungssteigerung von

etwa 30 Prozent ab


Die Voice-Clients bestehen aus robusten PDAs des Typs Pidion BIP-5000B2, kabellosen Headsets BlueVQL

und einer leistungsfähigen Spracherkennungs- und -Synthese-Software

strukturen. Die über viele Jahrzehnte

gewachsene Kundenstruktur kleiner

Spielzeugeinzelhändler wird durch Kaufhaus-Konzerne

und großer Handelsketten

mit völlig anderem Einkaufsverhalten

ergänzt. „Die heterogenen Auftragsstrukturen

von Kleinaufträgen bis hin zu Großaufträgen

sind eine große Herausforderung“,

erklärt Torsten Kreußel, Abteilungsleiter

Distribution bei HABA. „Wir

haben beispielsweise 6% Großaufträge,

die 50% des Volumens ausmachen, 16%

mittelgroße Aufträge die einem Volumen

von 22% entsprechen und 78% Kleinaufträge,

deren Volumen gerade noch 28%

beträgt. Dies stellt Anforderungen an

einen sauberen Auftragscluster und eine

optimale Kommissionierung und Packerei.

Desweiteren konnten wir nicht mit

Picklabeln arbeiten, da die Ware wieder-

MODULARE

RFID-SYSTEME

Applikationsoptimiert

Modularer Aufbau (bis zu 16 Kanäle) und zahlreiche

Schreibleseköpfe in anwendungsspezi� schen Bauformen

Flexibel

Mischbetrieb von reichweitenstarker UHF- und

störsicherer HF-Technologie an einem Interfacemodul

Universell

Langlebige FRAM-Datenträger – auch für Spezialanwendungen

direkt auf Metall, in Autoklaven oder bei Temperaturen bis 210 ºC

Integrativ

Schnittstellen für PROFIBUS-DP, DeviceNet,

Ethernet Modbus-TCP, PROFINET IO, EtherNet/IP,

Programmierbares Gateway

Bild: ProOrga

verkauft wird und daher keine fremden

Label angebracht sein dürfen.“

Zusammen mit Spezialisten des Intralogistik-Partners

TUP wurden schließlich

neue Logistikprozesse geplant

und eine Entscheidung für das System

der beleglosen Kommissionierung

gesucht. Auf Erfahrungen mit handlichen

MDE-Geräten und Staplerterminals

auf Hochregalstaplern konnte man

bei HABA schon zurückgreifen, für die

DOK sollten jedoch auch alternative

Technologien beleuchtet werden.

Kommissioniertechnik unter der Lupe

Die beleglose Kommissionierung mit

handlichen Scannerterminals war eine

Sense it! Connect it! Bus it! Solve it!

sprachtechnologie 37

der bevorzugten Technologien, weil sie

bewährt ist und hohe Flexibilität bietet.

Aufgrund der Arbeitsweise mit Kommissionierwannen

und Rollwagen erschien

die Lösung mit Handterminals für HABA

jedoch nicht ideal. Die Mitarbeiter benötigen

beide Hände, um die Ware schnell

und effizient in die Kommissionierbehälter

zu legen. Handterminals wären dabei

im Wege und würden nur eine mäßige

Produktivitätssteigerung ermöglichen,

weil einerseits das Terminal bedient

werden muss und andererseits die Aufnahme

der Information über das Display

eine gewisse Konzentration bindet.

In der Handhabung wesentlich flexibler

schien die Technik der sprachgeführten

Kommissionierung. Argumente, wie

„Beide Hände frei und uneingeschränkte

Sicht“, führten schnell zu einer Vorentscheidung

für Pick-by-Voice. Auch

die zu erwartende Fehlerminimierung,

wobei mögliche Kommissionierfehler

durch ein Prüfziffernsystem erkannt und

vermieden werden können, sprach für

diese Technologie.

Bei näherer Betrachtung der sprachgeführten

Systeme und Recherchen

des Projektteams der HABA-Logistik

zeigte sich, dass der Markt sehr

unterschiedliche Voice-Systeme bietet.

Um die verschiedenen Merkmale,

Vorteile und Nachteile der Systeme

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direkt in die TURCK-

Produktdatenbank

Hans Turck GmbH & Co. KG

Witzlebenstraße 7

45472 Mülheim an der Ruhr

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38

sprachtechnologie

objektiv beurteilen zu können, wurden

vier Anbieter zur Präsentation ihrer

Technik nach Bad Rodach eingeladen

und es wurde eigens dafür ein Testparcours

aufgebaut. Grob ließen sich

die Angebote in sprecherabhängige

und sprecherunabhängige Systeme,

sowie in Spezial- und Standard-Hardware

unterscheiden. Auch Referenzen

der Anbieter wurden befragt, wobei

sich zeigte, dass die feste Zuordnung

von sprecherabhängigen Voice-Terminals

auf bestimmte Mitarbeiter die Flexibilität

bei der Einsatzplanung behindern

kann. Jeder Personalwechsel –

auch nur zur Aushilfe – setzt bei diesen

Geräten einen Teach-In-Prozess voraus,

wobei das Terminal den Sprecher dann

aber auch optimal versteht.

Entscheidung für GoDBM.voice

Letztlich fiel die Wahl auf ein sprecherunabhängiges

Voice-System mit

Standard-Systemkomponenten der

Firma GOD Barcode Marketing mbH,

weil HABA einerseits die Zuverlässigkeit

des Lobbacher Systemhauses aus

Erfahrung kennt und andererseits die

technischen Merkmale des Systems

GODBM.voice genau zum Projekt DOK

passen. Darüber hinaus zeigte sich im

Vergleich der Systeme, dass die Hardware-

und Softwarelizenzkosten pro

Voice-Kommissionierer bei dieser kombinierten

Lösung rund 30 Prozent geringer

als bei speziellen Voice-Terminals

waren.

Flüssiger kommissionieren

ident 5/11

Bild: ProOrga

Die ausgewählten Voice-Clients bestehen

aus jeweils einem robusten Handcomputer

des Typs Pidion BIP-5000B2,

einem kabellosen Headset BlueVQLTM

und der Spracherkennungs- und Synthese-Software.

Für den Einsatz in der

DOK wird der akkubetriebene PDA

zusammen mit einem speziellen Bluetooth-Adapter

in eine Aufnahmevorrichtung

am Kommissionierwagen gesteckt

und eingeschaltet. Alles Weitere, wie

Mitarbeiteranmeldung, Rundgangsstart

und die Kommissionierdialoge, erfolgt

durch prozesssteuernde Sprachbefehle

via Bluetooth. Der Mitarbeiter trägt

während seiner Arbeit ein bequemes,

kabelloses Headset, mit dem er sich bis

zu zehn Meter rund um seinen Kommissionierwagen

frei bewegen kann, ohne

die Funkverbindung zu verlieren.

Ein weiterer Vorteil dieser Kombination

ist, dass die universellen Pidion PDAs

sowohl für Pick-by-Voice in der DOK als

auch bei HLS-Prozessen mit MDE-Dialogen

in anderen Lagerbereichen eingesetzt

werden können. Auch die Spracherkennungs-

und Synthese-Software

im System GODBM.voice überzeugt.

Der Algorithmus erkennt von verschiedenen

Personen gesprochene Zahlen

und Begriffe einwandfrei. Dadurch,

dass kein Teach-In-Prozess erforderlich

ist, können auch Aushilfen sofort

nach einer kleinen Einweisung in der

DOK sprachgeführt arbeiten. Der flexible

Personaleinsatz wird auch durch

eine für den optimierten Prozess sehr

begrenzte Anzahl von Sprachbefehlen

begünstigt.

DoK - Dynamische online

Kommissionierung

Im Gegensatz zur auftragsreinen

Abwicklung mit Picklisten, in einer

Kommissionierung mit Festplatzsystem,

werden die Aufträge dynamisch

auf unterschiedliche Auftragsanteile

aufgeteilt, die unabhängig voneinander

nach rein logistischen Kriterien abgewickelt

werden. Welche Pickposition

eines Auftrags letztendlich in einem

bestimmten Auftragsanteil landen, ent-

Bild: ProOrga

Die Handhelds im Lager wie auch die Voice-

Clients sind mit der Systemsoftware von GOD

BM ausgestattet und online an das Logistik-

System von Dr, Thomas + Partner angebunden

scheidet die Lage der Pickposition in

den Zonen. Man unterscheidet Komplettwannenanteile

(KWA), Mittelauftragsanteile

(MEDium) und Kleinauftragsanteile

(SMAll). Komplettwannenanteile

werden zuerst bearbeitet, die

dynamisch entstehenden Auftragsreste

werden entweder über die MED- oder

die SMA-Abwicklung bearbeitet. In der

MED-Abwicklung werden derzeit maximal

zwei Mittelauftragsanteile zu einer

Kommission zusammengefasst. Die

SMA fasst 39 Kleinauftragsanteile zu

einer Kommission zusammen. Die Kriterien

der Kommissionsbildung können

jederzeit vom Leitstand über Systemparameter

angepasst werden. Die Zusammenfassung

von Aufträgen durchläuft

eine vollständige Permutation aller Auftragsanteile,

wobei z.B. das Zonenmuster

eines Auftragsanteils mit anderen

verglichen wird, um die Auftragsanteile

bestmöglich miteinander zu paaren.

Die so gebildeten Kommissionen werden

in den vier HABA Kommissionierzonen

mit Hilfe von Pick-by-Voice kommissioniert,

wobei alle erforderlichen Funktionen

mittels Spracherkennung und

Sprachausgabe gesteuert werden. Dazu

gehören Personalisierung, Zonenauswahl,

Wannenbekanntgabe und die Pickdurchführung.

Der operative PbV-Client

wird auf dem HLS durch das DOK-System

geführt, wobei jeder erforderliche

Prozessschritt auf der Serverseite abgebildet

ist. Eduard Wagner, Senior Project

Manager bei TUP: “Hohe Pickleistungen

lassen sich nur durch optimale


Bild: ProOrga

Sprachgeführten Lösung sind sehr flexibel und

können jederzeit den Einsatzbereich erweitern

Prozesssteuerung erreichen. Das HLS

verwendet hier zum Beispiel intelligente

Algorithmen bei der Auftragsaufbereitung,

um den optimalen Kommissionierrundgang

zu bestimmen, dabei wird

vom System Online die aktuelle Situation

im Kommissionierlager berücksichtigt.“

Fertig kommissionierte Wannen

werden sternförmig aus jeder Kommissionier-Etage

mittels Fördertechnik

abgezogen und in einem automatischen

Wannenpuffer der DOK-Packerei zugeführt.

Die Packerei besitzt drei verschiedene

Arbeitsplatztypen (SMA, MED und

KWA), die vom Leitstand gemäß den

aktuellen Bedürfnissen mittels Systemparameter

angepasst werden können.

Die Zuführung der Wannen an die

Arbeitsplätze erfolgt ressourcenüberwacht

durch den ebenfalls von TUP

realisierten Materialflussrechner des

Habermaaß-Logistik-Systems.

Der zweistufige Packprozess am SMA-

Arbeitsplatz besteht aus sortieren und

packen. In der ersten Stufe werden die

Picks einer Wanne mittels Scan des

EANs auf 39 Auftragswaben absortiert.

Hierzu erhält der Mitarbeiter die entsprechenden

Zielwaben auf Touch-Bildschirmen

angezeigt. Der Packvorgang ist an

allen Packplatzarten identisch, wobei

entweder aus einer Wabe (SMA) oder

direkt aus der Wanne (MED und KWA)

in eine Versandeinheit (VE) gepackt

wird. Die Bildung von VEs erfolgt online

und alle erforderlichen Funktionen werden

via Touch oder mittels Scan eines

Funktionsbarcodes bestätigt. Der Mitarbeiter

kann aus standardisierten Packmitteln,

die ihm vorgeschlagen werden,

das von ihm verwendete Packmittel auswählen.

Die entsprechenden Volumendaten

und Gewichte werden aus den

Stammdaten übernommen. Hier verrichtet

bereits das AGL-System seinen

Dienst und liefert die entsprechenden

Sendungsdaten für die Bildung einer

Versandeinheit. Alle erforderlichen Versandvorschriften

oder Frachtführer-Etiketten

werden mittels Web-Services

bei den entsprechenden HOST-Subsystemen

angefordert und online erzeugt.

Die fertig gebildeten Versandeinheiten

werden wiederum mittels Fördertechnik

in den Warenausgang befördert,

wo im Falle von KEP-Sendungen eine

direkte Verladung auf Containerbrücken

oder der Transport in die Konsolidierung

einer Sendung durch das Ausgangs-

Logistik-System für den Speditionsversand

erfolgt.

Deutlich höhere Leistung und

weniger Fehler

Das sprachgeführte System arbeitet

auch aus technischer Sicht absolut einwandfrei.

Die Voice-Clients, bestehend

aus Pidion PDAs und kabellosen Headsets,

haben sich als außerordentlich

zuverlässig erwiesen und die Kommissionierer

kommen mit dem System gut

zurecht. Als sehr angenehm wird die Verständlichkeit

der Headset-Lautsprecher

bewertet. Weiterhin nimmt das Headset

über ein zweites Mikrophon Außengeräusche

auf um Störungen herauszufiltern

und damit die Spracherkennung

zu verbessern. „Die Wirtschaftlichkeit

der Investition in Voice-Terminals und

die Umstellung der Kommissionierung

auf DOK hat sich schnell gezeigt. Allein

die Laufwege pro Pick konnten um 40

bis 60 Prozent reduziert werden. Neben

der deutlich erkennbaren Qualitätsverbesserung

zeichnet sich eine Leistungssteigerung

von etwa 30 Prozent ab, was

zu einer Amortisation der Gesamtinvestition

in rund 18 Monaten führen wird.“,

erklärt Bernd H. Kleim, verantwortlich

für die Logistik innerhalb der HABA

Geschäftsleitung in Bad Rodach.

ident

1920.2

sprachtechnologie 39

Magnetische

Etiketten

direkt beschriftet

mit Ihrem

Thermotransfer drucker

COROSTOC TT

magnetische Etiketten zum

Selbstbedrucken sind …

■ angestanzte Etiketten

auf der Rolle

■ bedruckbar mit den meisten

Thermotransferdruckern

■ weiß beschichtet und bestehen aus

flexiblem Kunststoff

■ permanent magnetisch und haften

zuverlässig und dauerhaft an allen

eisenhaltigen Oberflächen

■ präzise verarbeitet und als Rollenware

erhältlich

■ geeignet für 1 Zoll & 3 Zoll Aufhängungen

MMS Münchner Magnet Service

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ident 5/11


40

VARTECH SPEZIAL

Auf der Vartech Europe treffen sich Hersteller, Softwarehäuser und Reseller aus den Bereichen Auto-

ID, Point-of-Sale, RFID und Mobility, um die neuesten Produkte und Technologien kennenzulernen

sowie hilfreiche Netzwerke auf- beziehungsweise auszubauen. Veranstalter ist der internationale

Auto-ID-Distributor BlueStar Europe.

Die Vartech ist eine Kombination aus

Messe, Fachkonferenzen, Seminaren

und Workshops und eine einfache

Gelegenheit, News und Trends der

Branche live zu erleben. Die Ausstellung

im Berliner Hotel Estrel findet im

großen Messe-Bereich „Codezone“

statt - in den Workshops erhalten die

Besucher einen Einblick in die neuesten

Produkte und Lösungen für die Branche

und können direkt vor Ort mit Herstellern

und Softwareanbietern über individuelle

Lösungsansätze diskutieren.

Besucher der Vartech sind ausschließlich

Reseller - also System- und Soft-

Christoph Rack

BlueStar Europe GmbH

Raiffeisenstraße 10

61250 Usingen

Tel. +49 6081 9183-4531

www.bluestarinc.com

Weitere Informationen:

http://eu.bluestarinc.com/vartech11_de

ident 5/11

warehäuser, welche die Produkte der

Aussteller an Endkunden beziehungsweise

Anwender aus Industrie und Handel

wiederverkaufen.

DIE VARTECH-WoRKSHoPS

IM ÜBERBLICK

Auto-ID / Automatische Identifikation

Mehr denn je sind End-Anwender

bestrebt, ihre Produktivität zu steigern

und die Prozesse zu optimieren.

Für Systemhäuser und Reseller wird es

immer wichtiger, ihre Fähigkeiten klar

dem Markt zu präsentieren und darzustellen.

Dieser Workshop vermittelt,

welche Werkzeuge nötig sind, um eine

Multi-Touch Marketing Kampagne aufbauen

zu können um die Kommunikation

zum Markt zu steigern und Neukunden

zu generieren.

Gestaltung eines eigenen Firmenprofil-

Videos

Videos sind derzeit die angesagtesten

digitalen Medien. Fast jede Websei-

SPEZIAL

Vartech Europe

4. – 5. oktober 2011 in Berlin

Auto-ID-Fachmesse mit Netzwerkcharakter

te verfügt über einen kleinen Video-

Trailer. Großer Vorteil von Videos:

Sie vermitteln sehr schnell Inhalte und

veranschaulichen Vorgänge - ohne

lange Texte lesen zu müssen. Videos

sind somit eine perfekte Möglichkeit,

ein Unternehmen zu präsentieren. In

diesem Workshop werden Wege aufgezeigt,

wie man ein professionelles

Firmenprofil-Video erstellen kann.

PoS & Digital Signage

Dieser Workshop ist für alle Systemhäuser

bestimmt, die sich auf die

Geschäftsfelder POS, Gastronomiebereich

und speziell dem relativ neuem

Geschäftsfeld Digital Signage

widmen möchten. Mit Digital Signage

bietet sich dem Reseller eine Vielzahl

von Möglichkeiten. Immer mehr

ersetzt digitale Werbung die statische

Werbung - hierfür werden neue Soft-

und Hardwarelösungen benötigt.

Staatliche Einrichtungen, Bildung &

Gesundheitswesen

Durch steigende Kosten im Gesundheitswesen

entsteht Bedarf nach prozessoptimierenden

Produkten und

Technologien. BlueStar hat Dienstleistungen

und Lösungen entwickelt,

welche dafür genutzt werden können,


um Kunden aus den Geschäftsfeldern

Staatliche Einrichtungen, Bildung

und Gesundheitswesen komplette

Lösungspakete anbieten zu können.

ID Card & Security

Hier geht es um die neuesten Produkte

und Lösungen im ID Card &

Security-Bereich: Kartendrucker/

Kodierer, Biometrie, Zutrittskontrolle,

Zeiterfassung, RFID, Besuchermanagement

und Kundenbindung

im Einzelhandel. Die Hersteller von

ID Security geben Tipps und Erfah-

ident: Welche Trends sehen Sie derzeit

im Markt für Auto-ID-Systeme?

Stefan Gerats: Auto-ID Technologien haben

sich nicht nur in der Industrie als ein

wichtiges Instrument ergänzend zu den

klassischen IT-Lösungen etabliert. In

allen wichtigen Märkten wie bspw. dem

Gesundheitswesen, Gastronomiegewerbe

und im Retail-Bereich sind Auto-

ID Lösungen nicht mehr wegzudenken.

Mehr denn je sind Anwender bestrebt,

Ihre Produktivität zu steigern und Prozesse

zu optimieren. Neue Technologien

ermöglichen weitere, vorher nicht denkbare

Lösungen.

So hat sich beispielsweise die RFID-

Technologie zu einem eigenen

Geschäftsfeld der automatischen Identifikation

entwickelt. Klassische statische

Werbung wird immer mehr durch digitale

Werbung (Digital Signage) ersetzt

- hierfür stehen eine Vielzahl von neuen

Soft- und Hardwarelösungen zur Verfügung,

die in Kombination mit der weiter

voranschreitende Internet- und Informa-

rungen weiter, wie der Einstieg in dieses

Geschäftsfeld möglich ist.

Mobility

Mobiles Arbeiten wird immer wichtiger

und gehört mittlerweile zum Alltag.

Neue Technologien ermöglichen

immer weitere, vorher nicht denkbare,

mobile Lösungen. Durchdachte

Coop-Systeme zwischen Mobilfunkanbietern,

Softwareanbietern und

Resellern schaffen eine solide Basis

für neue Entwicklungen. In diesem

Workshop kann man die vielfältigen

tionstechnologie neue Geschäftsfelder

in vertikalen Märkten eröffnen.

ident: Was erwarten Sie von der diesjährigen

Vartech Europe?

Gerats: Die Vartech ist eine Kombination

aus Messe, Workshops, Seminaren

sowie Treffpunkt der Hersteller

und Reseller aus den Bereichen AIDC,

Point-of-Sales, Mobility, Digital Signage

und RFID. Zur Messe sind ausschließlich

Systemhäuser und Reseller

aus ganz Europa eingeladen - das entspricht

einem 100prozentigem Fachpublikum.

Für alle teilnehmenden Aussteller

ist die Veranstaltung eine einmalige

Gelegenheit, ein europaweites

Fachpublikum anzusprechen. Für unsere

Reseller wiederum ist die die zweitägige

Vartech inklusive Abendveranstaltung

eine optimale Plattform um

Netzwerke auf- und auszubauen und

Kontakte zu unseren BlueStar-Mitarbeitern

sowie den Vertretern der einzelnen

Soft- und Hardwarelieferanten

zu knüpfen.

VARTECH SPEZIAL 41

Möglichkeiten des Mobility Business

kennenlernen.

RFID

RFID hat sich zu einem ganz speziellen

Markt entwickelt. Die Technologie

zeichnet ein weiteres Geschäftsfeld

der automatischen Identifikation.

In diesem Workshop werden die neuesten

RFID-Produkte und –Lösungen

von den jeweiligen Herstellern präsentiert

und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

aufgezeigt.

„Wir versuchen, das komplette

Spektrum der Branche abzubilden“

Stefan Gerats, Managing Director BlueStar Europe,

spricht über die Trends, die Ziele und die Ausrichtung

der diesjährigen Vartech Europe in Berlin.

ident: Wo liegen die inhaltlichen Schwerpunkte

in diesem Jahr?

Gerats: Wir versuchen, auf der Vartech

das komplette Spektrum der Branche

abzubilden. Ins Augenmerk rücken

aber sicherlich vermehrt neue Technologien

aus den Bereichen Digital Signage

und Mobility. Gerade auch die kleineren,

unabhängigen Softwarehäuser sind

in Kombination mit der Hardware der

renommierten Hersteller der Branche

die ideale Ergänzung. Sie bieten durch

Ihre individuellen Softwarelösungen den

Mehrwert, den sich unsere Reseller versprechen.

Die parallel laufenden Workshops sollen

die neuen Technologien unterstützend

erklären und den Resellern neue

Geschäftsfelder und Lösungswege aufzeigen.

Vielen Dank für das Gespräch.

ident

ident 5/11


42

VARTECH SPEZIAL

CASIo EURoPE GmbH

Casios Geschäftsbereich „Mobile Industrial Solutions“ hat sich innerhalb Europas

zu einem starken Partner für Systemintegratoren entwickelt. Kernkompetenz ist

der Vertrieb robuster Handcomputer für die mobile Datenerfassung, einschließlich

Barcode- und RFID-Technik.

Die multifunktionalen Handterminals werden in anspruchsvollen Applikationen

namhafter Unternehmen eingesetzt. Außendienst- und Service-Organisationen

gehören ebenso wie internationale Handels- und Industrieunternehmen zu den

zufriedenen Kunden.

Casio IT-300 - Robustes Business-Handheld

Mit dem IT-300 ist CASIO der Spagat zwischen Lager-Handheld und Business-

PDA gelungen. Das flache Gerät lässt sich wie ein Smartphone über das kapazitive

Touch-Panel bedienen. Das VGA-Display gibt Videos in realistischen Farben

wieder und bildet PDF-, EXCEL ® - und Powerpoint ® -Dateien sowie Grafiken und

Fotos scharf ab.

CASIO bietet mit IT-300 erstmals ein Handheld für den professionellen Bereich,

dessen Farbdisplay im Zusammenspiel mit Windows Mobile ® 6.5.3 Multitouch-

Gesten verarbeiten kann.

www.casio-b2b.com/de

Datalogic – Bringing the future into daily life

Die Datalogic Gruppe ist ein weltklasse Hersteller von Barcode-Lesern, mobilen

Computern zur Datenerfassung, RFID und Bildverarbeitungssystemen, der

innovative Lösungen für eine Vielzahl an Anwendungen in der Fertigungsindustrie,

Transport und Logistik sowie im Einzelhandel bietet.

Die Zentrale der Datalogic S.p.A. befindet sich in Bologna. Weltweit sind über

2000 Mitarbeiter bei Datalogic beschäftigt, mit Direktvertretungen in 30 Ländern

in Europa, Asien, den USA und Ozeanien.

Die neuen 2D Imager von Datalogic Scanning

Die Imager der Gryphon 4400-Serie sind leistungsstarke und vielseitige 2D

Leser, die sowohl kabelgebunden als auch kabellos sowie als Healthcarevariante

erhältlich sind. Sie unterstützen einige Merkmale, wie die Datalogic Scanning

Motionix Bewegungserkennungstechnologie für einen nahtlosen Wechseln

zwischen Hand- und Standmodus.

Auch der patentierte Green Spot für eine positive Lesebestätigung bietet dem

Benutzer den höchsten Bedienkomfort und eine intuitive Anwendung. Mit den

2D Imagern von Datalogic Scanning ist der Benutzer auf alles vorbereitet, sie

lesen 1D, 2D und Postcodes sowie Stapel- und Mischcodes.

www.scanning.datalogic.com

ident 5/11

Auf der

Vartech 2011

Casio Europe GmbH

System Division - Mobile Industrial

Solutions

Casio-Platz 1

D-22848 Norderstedt

Tel.: +49 40 52 865.407

E-Mail: solutions@casio.dem

Web: www.casio-b2b.com/de

Auf der

Vartech 2011

Datalogic Scanning GmbH

Röntgenstrasse 43

64291 Darmstadt

Tel.: +49 6151-9358 0

E-Mail: germany.scanning@datalogic.com

Web: www.scanning.datalogic.com


Datamax-o’Neil: Drucker für jede Anwendung

Datamax-O’Neil ist ein führender Anbieter von stationären, portablen und mobilen

Etiketten- und Belegdruckern. Das Produktportfolio umfasst Einstiegsmodelle bis

hin zu individuell anpassbaren Lösungen, die durch Leistungsmerkmale wie eine

hohe Durchsatzgeschwindigkeit und Robustheit überzeugen.

Sie werden im Transport- und Logistikbereich, der Industrie, im Handel sowie

im Gesundheitswesen für den Druck von Barcodes und anderen AutoID-Daten

genutzt und über ein weltweites Partnernetzwerk vertrieben.

Datamax-o’Neil zeigt neueste Druckerlösungen

Der Etikettendrucker E-Class Mark III ist ein kompakter Thermo- bzw. Thermotransferdrucker,

der mit seiner robusten Bauweise eine lange Lebensdauer aufweist.

Das Gerät ist wartungsarm und kosteneffizient. Mit der MP Compact4 Mark II-

Serie präsentiert Datamax-O’Neil darüber hinaus Drucker, die mit ihrem robusten

Stahlgehäuse und Vibrationsschutz für den Einsatz auf Lagerfahrzeugen konzipiert

sind. Auch der portable Drucker RL4 arbeitet zuverlässig unter rauen Bedingungen.

Er hält einem Aufprall aus einer Fallhöhe von 1,8 Metern stand und ist zudem einfach

zu bedienen. Die Thermotransferfarbbänder IQWax, IQMid und IQRes eignen

sich für unterschiedlichste Anwendungen und liefern erstklassige Druckergebnisse

sowie signifikante Kosteneinsparungen.

www.datamax-oneil.de

Trimble Mobile Computing Solutions

Der Unternehmensbereich für Mobile Computing Solutions von Trimble bietet

innovative Produkte, die mobile Arbeiter unter extremen Außenbedingungen und

in industriellen Umgebungen effizienter machen. Die Nomad ® , Recon ® , Ranger ®

und Yuma ® outdoor handheld Coumputer unterstützen dabei exakte Felddaten

zu sammeln und produktiver bei jeder Anwendung im Freien oder im Bereich

des Service zu sein. Trimble MCS‘ handheld Computer erfüllen MIL-STD-810F

und MIL-STD-810G Militär Anforderungen für Stürze, Vibrationen, Untertauchen

und extreme Temperaturen und verfügen über IP67 oder IP68 Wertungen gegen

Wasser und Staub.

Trimble’s beliebter Nomad 900 Handheld Computer

Der Trimble Nomad 900 Rugged Handheld Computer hat ein IP 68 Rating erhalten

– die höchst mögliche Wertung für Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit.

Der Nomad 900 Handheld ist das ultimative Mobile Gerät gegen widrige Bedingungen

für industrielle Benutzer in extremen Umgebungen. Zu dem IP 68 Rating

erreicht der Nomad 900 MIL-STD-810F Standards gegen extreme Stürze, Vibration

und Temperaturen. Der Nomad 900 handheld unterstützt jetzt 10 Betriebssystemsprachen:

Deutsch, Englisch, Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch,

Koreanisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch. Beim ersten Start

kann der Benutzer die bevorzugte Sprache auswählen.

www.trimble.com

Auf der

Vartech 2011

Datamax-O’Neil

9, rue Gaspard Monge

F-26500 Bourg-Lès-Valence

Tel.: + 33 475 756 311

Fax: + 33 475 829 839

Web: www.datamax-oneil.de

Auf der

Vartech 2011

VARTECH SPEZIAL 43

Mobile Computing Solutions

345 SW Avery Avenue

Corvallis, OR 97333

Tel.: 541-750-9257

Web: www.trimble.com

ident 5/11


44

VARTECH SPEZIAL

TSC Auto ID Technology

Die TSC Auto ID Technology Co., Ltd. (TSC) ist internationaler Anbieter von

Auto-ID Qualitätslösungen für die Branchen Transport und Logistik, Gesundheitswirtschaft,

Industrie und Handel.

Kern des Lösungsangebots sind innovative Thermo-Etikettendrucker, von denen

TSC bereits mehr als 1,5 Millionen Geräte im Auto-ID Markt platziert hat. Damit

zählt das in Taiwan ansässige Unternehmen weltweit zu den Top 10-Herstellern

von Thermo-Etikettendruckern.

Die neuen Etikettendrucker von TSC Auto ID Technology

Die Etikettendrucker von TSC Auto ID Technology sind in zahlreichen Branchen

zu Hause und drängen mit einer hohen Qualität und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

auf den Markt. Jüngstes Beispiel ist die 6 Zoll-Druckerserie TTP-268M.

Der TTP-366M eignet sich vor allem für anspruchsvolle Anwendungen, in denen

2D-Barcodes, kleingedruckter Text oder Grafikbeschriftungen gefragt sind. Sein

„kleiner Serienbruder“, der TTP-268M, druckt bei einer Auflösung von 203 dpi

in einer Geschwindigkeit von 8 ips.

www.tscprinters.com

Unitech Europe

Als ein globaler Hersteller in der Automatischen Datenerfassung, entwickelt und

produziert Unitech seit 1979 eine breite Palette von verschiedenen robusten,

mobilen Geräten (MDE), (PDA), RFID Leseeinheiten und Barcode Laser für den

professionellen Einsatz. Unser Ziel ist es, Hardwarelösungen unseren Kunden

anzubieten, welche ein produktiveres und effizienteres Arbeiten in den verschiedensten

Industriezweigen ermöglichen. Dazu zählen vertikale Märkte wie Transport

und Logistik, Einzelhandel, Produktion und der Gesundheitsbereich.

Sehen Sie einfach mehr!

Der neue PA690 von Unitech besticht mit seinem großen Wide-VGA 3.8 Zoll

Display, welches speziell für den Außeneinsatz konzipiert wurde. So sehen Sie

auf einem Blick mehr an Informationen und sind dadurch einfach schneller. Ihr

entscheidender Wettbewerbsvorteil!

Hauptmerkmale

• 3.8 Zoll Touch LCD Display

• Numerische oder QWERTY Tastatur

• BT, 802.11 a/b/g, 3.5G UMTS/HSDPA, GPS

• Laser Barcode Scanner oder 2D Imager

Alles was im Außendienst benötigt wird!

www.eu.ute.com

ident 5/11

Auf der

Vartech 2011

TSC Auto ID Technology EMEA GmbH

Georg-Wimmer-Ring 25

85604 Zorneding

Tel.: +49 8106 37979-00

Fax: +49 8106 37979-05

E-Mail: info@tsceu.comValue

Web: www.tscprinters.com

Auf der

Vartech 2011

Unitech Europe (Niederlande)

Tel.: +31 13 460 92 92

E-Mail: info@eu.ute.com

Web: www.eu.ute.com


Schirmherren:

Automotive business.

Internationale Zuliefererbörse

10. Oktober bis 12. Oktober 2012

Wolfsburg | Allerpark

Partnerländer: Argentinien, Brasilien

Der Marktplatz für automotive Kompetenzen.

www.izb-online.com

Veranstalter:


46

produkte

RAKO Security Label Produktsicherungs GmbH:

RFID Etiketten 2.0 - Der Xtreme Tag ermöglicht

Lesen in der dritten Dimension

Zylindrisch, praktisch, gut: Xtreme

Tags und XtremePro Tags sind Spezial

UHF Transponder in einer schutzrechtlich

angemeldeten zylindrischen oder

rohrförmigen Form und beinhalten entweder

eine UHF Feder oder einen rohrförmigen

PROtag Labeltransponder.

Der wesentliche Unterschied zu herkömmlichen

Label Transpondern und

Hard Tags, welche auf dem Markt käuflich

erwerbbar sind, ist die einfache Einbringung

„in“ und somit nicht wie Stand

der Technik üblich, „auf“ einem Material

aufgeklebt. Einfachste nachträgliche

Einbringung ist durch ein in das zu

tagende Gut gebohrtes Loch, in welches

der Xtreme gesteckt, geklebt oder

verschweißt wird. Auch eine bereits in

ein Spritzgusswerkzeug integrierte

Vorrichtung / Aufnahme welche den

Brady: Drucker von Brady können

kostenlos getestet werden

Die Brady Corporation hat ein

neues Angebot eingeführt,

das den Kunden die Gelegenheit

bietet, die neuesten Brady

Drucker 30 Tage lang zu testen - ohne

Kosten. Wenn der Kunde den Drucker

nach Ablauf des Testzeitraums an Brady zurückgeben möchte,

hat der Drucker ihn absolut nichts gekostet.

In dem neuen Programm mit dem Namen Brady Try! stehen

drei Drucker zur Verfügung, die speziell für die Bereiche Elektrik

und Tele-/Datenkommunikation geeignet sind. Der erste

ist der tragbare BMP21 von Brady, der aufgrund seines attraktiven

Preises, der Qualität und Vielseitigkeit direkt bei Markteinführung

ein Erfolg war. Ein Drucker für alle Anwendungen

im Bereich Elektrik und Datenkommunikation. Ebenfalls im

Programm erhältlich ist der BMP71, der neueste und vielseitigste

tragbare Drucker von Brady. Die dritte Option im Try!

Programm ist der Tischdrucker BBP11. Der BBP11 ist robust,

schnell und mit seiner Druckqualität von 300 dpi ideal für kleine

bis mittlere Auslastungsvolumen. Das kompakte Design

benötigt dabei nur minimalen Platz auf dem Schreibtisch.

www.bradyeurope.com

ident 5/11

rohrförmigen Transponder aufnehmen

kann ist gängig.

RAKO Security Label vertreibt die vor

Vandalismus und Schwund schützenden

neuartigen Transponder aus der

Entwicklung von Tagitron. Behälter,

Paletten, Möbelteile und viele andere

Objekte lassen sich mit dieser neuen

Methode einfach nachrüsten und neu

produzieren, sagt Karl Heinz Wendisch,

Gründer und Mehrheitsgesellschafter,

Flexo-Print. Das Unternehmen hat einen

3D-UHF-Transponder entwickelt, der

sich in ein gebohrtes oder vorgespritztes

Loch einbringen lässt. Teilweise lassen

sich Lesereichweiten

bis 12 Meter erzielen, in der dritten

Dimension wird bis zu einem Meter

erreicht. Auch die Pulklesung von 36

Kisten auf einer Palette sei, selbst gefüllt

mit Bier oder Wasser, kollisionsfrei möglich.

Neben der Getränkeindustrie liegen

auch im Frischesegment wie Obst- und

Gemüse- sowie Fleischkisten, ebenso

dem gesamten Behältermanagement,

große Anwendungspotenziale.

Weitere Informationen:

RAKO Security Label

Produktsicherungs GmbH

RAKO RFID

Möllner Landstrasse 15

22969 Witzhave

Tel.: +49 4104 693-1767

www.rako-security-label.com

CipherLab: Kleines Fomat, große Leistung

Mit der Vorstellung der neuen Geräteklasse

8200 hat CipherLab neue Produkte, um

Workflow und Produktivität im Einzelhandel

optimieren zu können. Dieser leistungsstarke

mobile Computer verfügt über einen Akku

für mehr als 100 Stunden Betriebsfähigkeit,

energieeffizientes Design und einer Sample-Sprachmitteilungsfunktion,

mit der die

Präzision der täglichen Datenerfassungsaufgaben

gewährleistet werden kann.

Die mobilen Computer der 8200-Serie wurden im Hinblick auf

die Erfordernisse der unternehmerischen Aktivitäten entwickelt.

Sie vereinen leistungsstarke Rechenleistung mit einer

Vielfalt an Dateieingabeoptionen: Laser-Scanner für Außeneinsatz,

lineare Imager für Standardscans oder 2D-Scanner,

die oft in Lebensmittelverarbeitung oder Pharmaindustrie

Anwendung finden. Mit seinen 24 Tasten mit LED Hintergrundbeleuchtung,

ähnlich wie bei einem Mobiltelefon, ist für akkurate

Datenerfassung unter allen Bedingungen gesorgt. Für

schnelle Datenübertragung und nahtlosen Zugriff in Echtzeit

auf Back-End-Systeme können Sie BT Class 2.1 +EDR, IEEE

802.11 b/g oder beides wählen.

http://de.cipherlab.com

Produkt

ident 5/11

des Monats


Casio: Leichtes Handheld für RFID und NFC

Äußerlich unterscheidet

sich das neue CASIO DT-X8

Handheld mit RFID-Technologie

kaum von der Anfang

2011 erfolgreich eingeführten

Basisversion, welche mit

Laserscanner oder CMOS-

Imager alle gängigen 1D-

und 2D-Codes lesen kann.

Nur fünf Gramm mehr bringt

das zusätzliche RFID-Modul

mit vollständig integrierter

Schreib-/Lese-Antenne auf

die Waage. Mit insgesamt

285 Gramm ist das DT-X8/

RFID eines der leichtesten,

und mit Schutzart IP67

sowie der ungewöhnlich

hohen Sturzresistenz von

drei Metern, sicherlich das

robusteste Handheld seiner

Art auf dem Weltmarkt.

Das Casio DT-X8 mit RFID

liest und schreibt Tags

gemäß ISO15693 I-CODE

SLI ® , Tag-it ® und my-d ® . Im

Bereich Contactless Smart

Cards und Near Field Communication

(NFC) unterstützt

es Protokolle nach ISO14443

A/B, FeliCa ® und Mifare ® .

Das handliche Gerät wurde

speziell für den Arbeitsalltag

im Lager konzipiert und entspricht

mit seinem S-förmig

Cognex: Robuste und präzise 3D-Lokalisierung

geschwungenen, gut ausbalancierten

Gehäuse dem

Prinzip des Human-centered

Designs. Das CASIO

DT-X8 arbeitet mit einem

PXA320-Prozessor mit 624

MHz, 128 MB RAM, 256

MB FROM Speicher unter

Windows ® Embedded CE

6.0. Das extrem lichtdurch-

Das neue VisionPro 3D von Cognex liefert in Echtzeit die 3D-Positionsdaten in hoher

Präzision. Das gewährleistet die effiziente Automatisierung anspruchsvoller Bestückungsprüfungen

sowie Logistik- und Roboteranwendungen. Diese zukunftsweisende

Entwicklungsumgebung für 3D-Aufgaben erschließt maximale Anwendungsflexibilität

in Verbindung mit vielen stationären und robotergeführten Kameras. Das Softwarepaket

verfügt über die weltweit bewährten und in herausragender Weise sicher arbeitenden

PatMax ® -Tools sowie weitere modernste Ausrichtungstechnologien.

VisionPro 3D ist für die breite Anwendungsvielfalt stationärer und robotergeführter

Anwendungen ausgelegt. Beispielsweise das Einlagern/Auslagern, Entpalettieren,

Bausatzzusammenstellung und Bestückungsprüfung, sowohl in der Automobilindustrie

als auch in der übrigen Präzisionsfertigung. Das 3D Starter-Set ermöglicht eine

besonders einfache und rasche Inbetriebnahme. Dazu enthält die 3D-Software eine

schlüsselfertige Schulungsanwendung.

www.cognex.com/visionpro3D

Die Experten für Intralogistik.

Mit uns sind Sie automatisch ein Stück voraus.

Als Generalunternehmer bieten wir wirtschaftliche Intralogistik-

Lösungen für Lagertechnik, Materialfluss und Automation.

Aberle Automation GmbH & Co. KG

Daimlerstraße 40, 74211 Leingarten

Tel. +49 7131 9059-0

Fax +49 7131 9059-59

info@aberle-automation.com

www.aberle-automation.com

lässige BlanView ® LCD

spart bei erhöhter Visibilität

im Innen- und Außenbereich

Energie. Ausgeliefert wird

das CASIO DT-X8 „Ready to

use“ mit 2.860 mAh-Akku,

USB-Kabel, Handschlaufe

und Netzadapter.

www.casio-b2b.com

produkte 47

02_Automation_Image_Barcode_185x60.indd 1 06.05.11 11:08

ident 5/11


48

produkte

ACD Elektronik: Fahrzeugterminals,

robust und benutzerfreundlich

Optimale visuelle Benutzerführung bei

gleichzeitig größtmöglicher mechanischer

Belastungsfähigkeit hat bei der

ACD Elektronik GmbH seit Gerätegenerationen

höchste Priorität. Nun ist

dem schwäbischen Hersteller industrieller

Datenterminals eine Symbiose aus

Smartphone-Bedienkomfort und Militärtauglicher

Gehäusebauweise gelungen:

Fahrzeugterminals in Schutzklasse IP65

mit leistungsfähiger Rechnerarchitektur,

Betriebssystem Windows 7 und Multitouch-Gestensteuerung.

Möglich wurde die Weiterentwicklung

der bewährten Terminal-Baureihe durch

neue, kapazitiv bedienbare Touch-Displays

in den Größen 10,4 und 12,1 Zoll.

Die hohe Empfindlichkeit der Sensorflächen

erlaubt sogar die Bedienung und

Gestensteuerung mit Handschuhen.

Meshed Systems: Sirit INfinity 61

„Unserer Kunden fragen immer häufiger

nach Handhabungsmöglichkeiten,

wie man sie von modernen Smartphones

kennt. Besonders in der Warenannahme

möchte man schnell und einfach

Bestelllisten durchblättern und durch

Heran-Zoomen bestimmte Details einer

Position näher betrachten. Durch die

Multitouch-Gestensteuerung lassen sich

auch komplexe Anwendungen in weniger

Sequenzen steuern“, erklärt Florian

Stützle, Vertriebsleiter der ACD Gruppe.

www.acd-elektronik.de

Der INfinity 610 ist sowohl in einer Version

mit vier als auch mit acht Antennenanschlüssen

erhältlich und unterstützt

monostatische und bistatische Betriebsart. Mit zusätzlichen Funktionen setzt

der INfinity 610 einen neuen Standard für Leistung und Flexibilität. Mit der neuen

"AutoPHY"-Funktion ist der INfinity 610 in der Lage, sich dynamisch auf veränderte

Bedingungen anzupassen. Kunden können sich somit auf ihre Anwendung statt

auf die Einstellung der HF Parameter konzentrieren. Erhöhte Empfindlichkeit bei

gleichzeitig besserer Unterdrückung von Störungen, besonders wichtig in Umgebungen

mit höherer Anzahl an aktiven Readern (Dense Reader Environment). Der

bistatische Betrieb erhöht zusätzlich die Empfindlichkeit für künftige Klasse 3 und

"Battery Assisted Passive "(BAP) Transponder Protokolle sowie für alle weiteren

Anwendungen, bei enen zusätzliche Empfindlichkeit von Vorteil ist.

www.meshedsystems.com

ProLogis: SpeedStar 3000 – Farbe für Ihre Produktkennzeichnung

Der innovative 4-Farb-Etikettendrucker

SpeedStar 3000 druckt farbige Etiketten

bis 220 mm Breite schnell, flexibel

und kostengünstig in Fotoqualität. Bei

einer Auflösung von 1.600 x 800 dpi

und einer Druckgeschwindigkeit von

300mm/s können auch größere Auflagen

schnell produziert werden. Die

ident 5/11

Movis: Effiziente Lager- und

Lieferlogistik

In Distributions- und Abhol-Lagerbereichen,

wo Stapler für die letzten Meter

der Ware bis zum LKW eingesetzt werden,

lassen sich mit Hilfe von Mowis ®

und den an Staplern montierten Multifunktionsterminals

alle Buchungen

direkt bei der Übergabe der Waren an

die Kunden erledigen. Erforderlichen

Berechnungen sowie Plausibilitäts-

bzw. Fehlerprüfungen werden sofort im

MDE-Gerät durchgeführt. Eine Bestätigung

durch Unterschrift des Kunden

kann papierlos direkt auf das Touchpanel

des Displays erfolgen.

Mit dem integrierten Belegdrucker können

direkt bei der Warenübergabe 80

mm breite Lieferscheine, Rechnungen

oder Quittungen ausgedruckt werden.

Die Lösung ist für den Online- und

auch für den Offline-Betrieb geeignet

und erlaubt optional sogar die drahtlose

Anbindung von Laserscannern via

Bluetooth. Die Kommunikation mit dem

ERP-System erfolgt über WLAN und/

oder über das Mobilfunknetz (GPRS).

www.movis-gmbh.de

patentierte Memjet Drucktechnologie

ermöglicht einen minimalen Verbrauch

an Tinte und damit geringste Druckkosten

pro Etikett. Die Ansteuerung erfolgt

per Windows Treiber über Ethernet oder

USB Schnittstelle. Der große Touchscreen

macht die Bedienung des Druckers

einfach und übersichtlich. www.prologis.de


Leuze: Jetzt auch Lesung von Pharmacodes

Pharmacodes werden in der Verpackungsindustrie zur

Überprüfung der Sortenreinheit bei pharmazeutischen Produkten

verwendet. Die Lesung und der Vergleich mit einem

hinterlegten Referenzcode erfolgt in Echtzeit mit unmittelbarer

Ausgabe des Vergleichsergebnisses über einen digitalen

Schaltausgang.

Das Lesen solcher schnell bewegten Labels ist für Smart

Kameras eine große Herausforderung. Die Smart Kameras

LSIS 422i und LSIS 462i von Leuze electronic meistern

diese Aufgabe zuverlässig und bieten alle Vorteile

der Baureihe LSIS 400, wie z. B. die praktische webbasierte

Konfiguration mit einem Standard-Browser. Je Bild

werden bis zu 99 2D Data Matrix Codes oder Barcodes

gleichzeitig gelesen. Damit können diese Geräte überall

dort eingesetzt werden, wo verschiedene Labels mit hoher

Geschwindigkeit erfasst und ausgewertet werden müssen.

Sowohl die sehr kurze minimale Belichtungszeit von nur

54 µs als auch die Gerätesoftware tragen entscheidend

zum Leistungsvermögen bei. So kann der Anwender z. B.

auch das Lesen invers dargestellter 2D-Codes realisieren.

www.leuze.com

Datamax-O’Neil auf der GLOBOScan 2011

Auf der GLOBOScan 2011 stellte Datamax-O’Neil seinen

Desktop- Thermodrucker E-Class Mark III und den mobilen

Etikettendrucker RL4 vor sowie sein innovatives Portfolio an

Zubehör wie die Thermotransfer- Farbbänder IQWax, IQMid

und IQRes. Der E-Class Mark III ist ein sehr langlebiger und

wartungsarmer Drucker, der eine hohe Druckgeschwindigkeit

bietet. Der robuste RL4-Drucker kann dank einer kompakten

Bauweise am Gürtel getragen oder in einem Lieferfahrzeug

befestigt werden und ermöglicht somit eine flexible Anwendung

in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen.

Ein weiteres Produkt-Highlight von Datamax-O’Neil auf der

GLOBOScan 2011 waren die Thermotransfer-Farbbänder

IQWax, IQMid und IQRes, die ein hochwertiges Druckergebnis

auch unter extremen Bedingungen garantieren.

www.datamax-oneil.com

hot hot hot

produkte 49

Kommunizieren,

Daten erfassen, Daten

austauschen - das

heiße neue Dolphin

6000-Scanphone von

Honeywell bündelt all

diese Funktionen in einem

preisgünstigen Gerät, das in jede

Hosentasche passt.

WEITERE INFORMATIONEN?

Fragen Sie Ihren sales rep. bei Honeywell

+49 6922223379, nach dem neuen Dolphin 6000,

oder informieren Sie sich unter

www.honeywell-promo.com/fieldservice.

© 2011 Honeywell International Inc. Alle Rechte vorbehalten.

ident 5/11


50

produkte

Pepperl+Fuchs:

RFID Lösung für die Fördertechnik

Der neue 54 cm lange RFID

Lesekopf besitzt

einen über die gesamte

Länge homogenen Lesebereich

mit konstant 65 mm Leseabstand.

Er wird an die IDENT Control Auswerteeinheit

angeschlossen und kann über

alle gängigen Feldbusse zur Steuerung

verbunden werden. Er arbeitet als LF

System, um so auch bei Montage direkt

auf Metall oder zwischen Metallteilen zu

funktionieren. Dabei ist die geringe Bauhöhe

von nur 15 mm ebenso von Vorteil

wie die im Lesekopf eingelassenen

Befestigungslöcher. Wird der Lesekopf

quer zur Bewegungsrichtung montiert,

bietet er sehr große Toleranzen bei

der Transponderposition. So können

SMARTRAC: NFC Transpondersortiment

SMARTRAC N.V. hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen ein vollständiges

Sortiment an Transpondern für die Nahfeldkommunikation (Near Field

Communication, NFC) im Produktportfolio bereithält. Das SMARTRAC NFC

Produktspektrum beinhaltet Inlays für Labels, Tickets und Karten sowie komplette

Tags. “Wir haben uns schon seit einiger Zeit mit dem Potenzial von NFC

beschäftigt. Jetzt führt die Einführung von NFC erstmals zu einer substantiellen

Nachfrage auf Kundenseite, die wir mit einem kompletten NFC Transpondersortiment

bedienen können“, sagt Dr. Christian Fischer, CEO von SMARTRAC.

SMARTRAC verfügt über langjährige Erfahrung in der Herstellung und Lieferung

von RFID Transpondern in allen gängigen Frequenzen (LF, HF, UHF) in verschiedenen

Formen und Größen für ein umfangreiches Anwendungsspektrum.

www.smartrac-group.com

Siemens: Kompaktes RFID-System

Das neue RFID-System Simatic RF200

der Siemens-Division Industry Automation

umfasst die drei Reader Simatic

RF210R, RF220R und RF260R in

Schutzart IP67. Die Reader erweitern

das Simatic-Ident-Portfolio für industrielle

Identifikation und lassen sich mit

sämtlichen bereits verfügbaren ISO-

15693-Transpondern von Siemens

einsetzen. Die Reader des Systems

Simatic RF200 sind als Lösungen für

den unteren bis mittleren Leistungs-

ident 5/11

z.B. auf der Fördertechnik

nicht

genau positionierte

Behälter mit Transpondern

unabhängig von

ihrer Position immer gelesen

werden. Oft mussten für die genaue

Positionierung zusätzliche Führungselemente

eingeplant werden, die jetzt

entfallen können. Wird der Lesekopf

parallel zur Bewegungsrichtung montiert

und ist die Transponderposition auf

einige cm genau definiert, können auch

bei bis zu 10m/s Vorbeifahrgeschwindigkeit

Daten aus dem Transponder

ausgelesen werden. Der Transponder

befindet sich dazu über eine große

Strecke und somit über längere Zeit im

Lesebereich.

www.pepperl-fuchs.de

bereich konzipiert und erweitern das

bestehende RFID-Angebot von Siemens.

Die beiden kompakten Reader

RF210R und RF220R sind für kleine

Reichweiten von bis zu 20 sowie 30

mm (Millimeter) ausgelegt. Sie haben

Schreiner ProSecure:

NFC-kompatible Aufkleber

Mit der Vorstellung von Google Wallet

hat die Einführung von NFC Bezahlsystemen

per Smartphone neuen Antrieb

erhalten. Doch die geringe Verbreitung

von NFC-tauglichen Handys macht es

für den Einzelhandel noch wenig attraktiv,

Kunden diese Bezahlmöglichkeit zu

bieten. Zudem bleiben die Besitzer älterer

Handys außen vor.

Ein möglicher Lösungsansatz sind NFCkompatible

Aufkleber, die ähnliche Funktionalitäten

wie ein NFC-fähiges Gerät

bieten. Schreiner ProSecure bietet mit

dem preisgekrönten Contactless Payment

Sticker NFC-Bezahlfunktionen für

jedes Handy. Thomas Völcker, Leiter

Marketing und Business Development

bei Schreiner ProSecure: „Der NFCtaugliche

Contactless Payment Sticker

setzt in Flexibilität und Anwenderfreundlichkeit

neue Standards, denn eine spezielle

flexible Beschichtung ermöglicht es,

die Sticker ohne Funktionseinbußen auch

auf metallischen Gehäusen oder auf der

Batterie des Handys zu verkleben.“

www.schreiner-prosecure.de

eine zylindrische Bauform mit Gewindedurchmessern

von 18 mm (RF210R)

und 30 mm (RF220R) sowie eine Länge

von rund 70 mm. Für Reichweiten bis

130 mm kann der Reader RF260R in

Quaderbauform mit den Abmessungen

75 x 75 x 40 mm eingesetzt werden. Die

Reader des Simatic-RF200-Systems

eignen sich unter anderem für den Einsatz

in der Montage- und Handhabungstechnik

oder in Klein-Montagelinien zur

Identifikation von Werkstückträgern.

www.siemens.com


Tectus: Bessere Mobile

Instandhaltung & Inspektion

Viele bestehende und neue Kunden,

die in explosionsgefährdeten Bereichen

arbeiten, fragten die RFID Experten von

TECTUS Transponder Technology nach

ATEX zertifizierten ON METAL RFID

Transpondern (TAGs), die relativ klein

und einfach zu montieren sind. Das neueste

Mitglied der TECTUS RFID Produktfamilie

der Mount ON Metal ATEX

Transponder Produktserie ist nun verfügbar:

Der 1,2 mm flache ATEX zertifizierte

HF Read Write ON METAL TAG

20 x 20 mm hat die Produktbezeichnung

HF-IS20RW und kann durch die Klebefläche

auf der Rückseite auf alle Art

von stationären oder mobilen Objekten

befestigt werden. Weitere verfügbare

Standardgrößen der ATEX RFID TAGs

für die Montage auf metallischen Objek-

viastore: Standard-WMS für jeden Lagertyp

ten haben die Abmessungen 65 mm x

25 mm x 1,2 mm oder 3,5 mm. Kundenspezifische

ATEX und industrielle Versionen

und andere Baugrößen bieten die

Möglichkeit von kundenspezifischem

Logo- oder Textaufdruck.

Die Standardversionen basieren auf

dem NXP ISO15693 I-Code SLI Halbleiterchip

und arbeiten bei Hochfrequenz

(13,56 MHz). Optional sind auch

ISO14443 Mifare und auf NFC Technologie

basierende Versionen möglich und

können je nach Kunden- und Anwendungsanforderungen

kurzfristig angeboten

werden.

www.tec-tus.de

Das Standard-Lagerverwaltungssystem viad@t, das von Datenbanken, Betriebssystemen

und Hardware unabhängig ist, bildet sämtliche Lagerfunktionen ab, die

zwischen Wareneingang und Verladung erforderlich sind. viad@t besteht aus einem

Basispaket, dessen Funktionen je nach Anforderung, Anlagentyp und Leistung

dazu geschaltet oder ausgeblendet werden können. Damit ist das WMS für komplexe

Logistikzentren mit verschiedenen Lagern und hoher Performance ebenso

geeignet wie für Automatiklager mit geringem bis mittlerem Umschlag oder für

konventionelle Lager.

Es ist hochflexibel und passt sich im Lauf der Jahre an Wachstum, veränderte

Bedürfnisse und an neue Prozesse der Unternehmen an. viad@t enthält zudem alle

erforderlichen Bausteine zur Steuerung von Regalbediengeräten, Fördertechnik,

Sortern und anderen mechanischen Komponenten. Es regelt darüber hinaus die

Steuerung und Visualisierung komplexer Materialfluss-Systeme. Das Softwarepaket

ist in Funktion und Leistung voll skalierbar. Neben den Kernfunktionen eines

WMS wie zum Beispiel die

Bestandsführung, Auftragssteuerung,

Inventur, Stammdaten,

Druckfunktionen,

Benutzerverwaltung oder

die Leitstandsfunktion können

auch kundenspezifische

Zusatzfunktionen, beispielsweise

Chargen- und Seriennummern-Verwaltung

oder

das Energiemanagement,

implementiert werden.

www.viastore.com

produkte 51

Vielseitig!

8200

serie

ideal für Einzelhandel

und Gesundheitswesen

· leichtes und ergonomisches Design

· über 100 Stunden Betriebszeit

· 1D-, 2D- oder Laserscanner

· helles LCD Display

· WLAN und WPAN

· MicroSDHC Slot

weitere Informationen direkt auf ihr

Smartphone mit ihrer QR-Code App

CipherLab GmbH · Mönchengladbach · 02161-562300

smarte Lösungen finden sie unter

de.cipherlab.com

©2011 CipherLab Co., Ltd. Alle Spezifikationen können ident ohne Ankündigung geändert 5/11 werden. Alle Rechte

vorbehalten. Alle Marken und Markennamen sind Eigentum der entsprechenden Eigentümer.


52

produkte

microsensys: Neue RFID Produktfamilie

Basierend auf der bewährten Produktfamilie

von iID ® contacless, erweitert microsensys

das Produktportfolio um RFID Schreib-

Lese-Geräte mit neuster LEGIC 4200-Technologie.

Als erste verfügbare Variante

präsentiert microsensys den iID ® stick, ein RFID-Schreib-Lese-Geräte in USB-Stick-

Bauform und umfangreicher Hardwarefunktionalität.

Der iID ® stick unterstützt mit seinem implementierten Controller zahlreiche RF-Standards

wie ISO15693, ISO 14443, ISO 18092 (NFC), Sony Felica, Inside Contactless,

Mifare sowie natürlich LEGIC prime und LEGIC advant. Abhängig von Transponder-Antenne

und Chip-Typ werden mit der integrierten Planar-Antenne komfortable

Lese-Reichweiten von bis zu 50 Millimetern realisiert. Mit dem iID ® stick startet microsensys

einen neue Generation von iID ® contactless RFID-Schreib-Lese-Geräten,

die die LEGIC 4200-Technologie unterstützen.

www.microsensys.de

Unitech: Professioneller PDA

Anders als übliche Standard Touch Bildschirme

besticht das PA690 von unitech

mit seinem großen Wide-VGA 3.8 Zoll

Display, welches speziell für den Außeneinsatz

konzipiert wurde. Das

bringt riesige Vorteile für

den Arbeiter, sieht er doch

wesentlich mehr Informationen

auf einem Blick. Lästiges

scrollen durch verschiedene

Ansichten am Bildschirm

kann somit eliminiert werden.

Mit dem 802.11 a/b/g WIFI

WLAN (CCX4 zertifiziert)

und dem 3.5G WAN Modem

können Arbeiter einerseits im

Innenbereich (z. Bsp. Lager)

Moba: Bordcomputer für Entsorgungsfahrzeuge

Speziell für den Einsatz auf Entsorgungsfahrzeugen

entwickelt, können mit dem

Bordcomputer MOBA Operand D alle

Applikationen während der Abfallsammlung

wie beispielsweise Tour- und Datenanzeige,

Identifikation und Wägung mit

nur einem Panel direkt auf dem Fahrzeug

bedient werden. Durch die elektronische

Auftragsbearbeitung über den

MOBA Operand sparen Entsorgungsunternehmen

Zeit und Geld. Fehler die

ident 5/11

als auch im Außenbereich problemlos

online arbeiten. „Der heutige Markt ist

mit Bildschirmgrößen von 2.8 bis 3.5 Zoll

überflutet. Die Wahl zwischen Anbieter

A oder B wird eher emotional als rational

gemacht. Viele Anfragen von Endkunden

wurden an uns herangetragen,

dass ein größerer

Bildschirm in einem ergonomischen

Gehäuse ein großer

Vorteil wäre“, sagt Jeffrey

Huang, Geschäftsführer von

Unitech Europe. „Der PA690

soll dieser Nachfrage perfekt

nachkommen, um einfach

mehr zu sehen ohne tippen

und scrollen.

www.unitech.eu

bei der manuellen

Eingabe entstehen

können, werden

vermieden. Während

der Sammelfahrt zeigt der Bordcomputer

die Auftragsund Tourdaten automatisch

zum richtigen Zeitpunkt auf dem

Display an. Zusätzliche Daten können

durch Auswahllisten schnell und fehlerfrei

vom Fahrer eingegeben werden. Die

elektronische Übermittlung der wäh-

TSC: Neuer

Thermodirektdrucker TDP-244

TSC Auto ID hat das neueste Mitglied

der TDP-247 Druckerfamilie

nun auch für EMEA vorgestellt: Der

4‘‘-Thermodirekt-Desktopdrucker

TDP-244 ist mit einer Auflösung

von 203 dpi und Druckgeschwindigkeiten

bis zu vier ips gewohnt leistungsfähig,

liegt aber im Preis etwa

zwanzig Prozent unter vergleichbaren

Druckern seiner Klasse. Das

robuste Gerät in hochwertigem

Design verfügt mit 8 MB DRAM

und 4 MB FLASH über reichlich

Speicherkapazität. Der USB

2.0-Anschluss ist standardmäßig

integriert.

„Der TDP-244 bietet eine perfekte

Mischung aus bewährter Qualität,

hoher Leistungsfähigkeit und

niedrigem Preis“, erklärt Bryan

Lee, Vertriebsleiter von TSC Auto

ID Technology Co. Ltd. Damit rechnet

sich das strapazierfähige Gerät

sowohl für Klein- und Heimbüros

als auch für Päckchen- und Postgebührdruck

oder Versand und Einzelhandel.

Mit seinem kompakten

Gehäuse eignet sich der TDP-244

ideal für Etikettierungen auf kleinstem

Raum. „Dieser Drucker basiert

auf der bewährten TDP-245-Architektur,

die bei TSC seit mittlerweile

acht Jahren mit großem Erfolg eingesetzt

wird“, fügt Bryan Lee hinzu.

www.tscprinters.com

rend der Tour gesammelten

Daten an das

Büro macht eine nachträgliche

Bearbeitung

der Aufträge überflüssig, die

Auftragsverwaltung wird vereinfacht.

Die integrierte Navigationsfunktion

führt den Fahrer von Einsatzort

zu Einsatzort und mit der automatischen

Routenaufzeichnung kann ein Ersatzfahrer

die Tour problemlos übernehmen.

www.moba.de


Talk-ID: Smart Integrated Sensor System mit

RFID-Interface

SensLog ® verbindet

die Vorteile

einer drahtlosen,

standardisierten

RFID-Schnittstelle

mit integrierter

Low-Power-Sensortechnologie.

Der RFID-Sensor ist von einem kompakten

Kunststoffgehäuse in den Abmessungen (L x B x H)

94 x 54 x 6 mm3 umgeben und speichert Temperaturwerte,

Erschütterungen und Stöße sowie Änderungen der Lage/

Neigungswinkel in 3 Achsen eines Produktes bzw. Verpackungseinheit.

Eine integrierte Batterie und ein nichtflüchtiger

Speicher ermöglichen in einer frei wählbaren Intervallzeit

die Aufzeichnung von bis zu 2000 Messwerten einschließlich

Zeitangabe. Somit können Abweichungen von vorgegebenen

Transport-und Lagerbedingungen nachweisbar und zeitgenau

gespeichert und im Bedarfsfall in Form eines Protokolls ausgedruckt

werden. Der RFID-Sensor Datenlogger SensLog ®

ist EPC Global Calss1, Gen2 und ISO 18000-6C kompatibel

und kann Lesereichweiten bis 1,5m @2W ERP in Abhängigkeit

von den Umgebungsbedingungen erreichen. Die geringe

Leistungsaufnahme des RFID-Sensors ermöglicht den Einsatz

von handelsüblichen mobilen Lesegeräten für die Statusüberwachung

der Sensordaten.

www.talk-id.de

Feig Electronic: nPA-Reader jetzt mit Zertifikat

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

(BSI) hat den nPa-Basisleser OBID myAXXESS ® basic von

Feig Electronic zertifiziert. Das RFID-Lesegerät erfüllt damit

die hohen Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit

der Technischen Richtlinie BSI TR-03119 an Chipkartenleser

mit nPA-Unterstützung (neuer Personalausweis). Die Richtlinie

dient als Basis für Produktentwicklung, Tests, Einbindung

und Nutzung von Chipkartenlesern für die Kartenprojekte des

Bundes, insbesondere den elektronischen Personalausweis.

Zertifizierte Lesegeräte sind untereinander kompatibel, und

Kunden können sie auch für weitere Anwendungen wie die

Signatur- oder Geldkarte nutzen. Anwendungsentwickler profitieren

außerdem von einer einheitlichen Schnittstelle, über

die sie Chipkartenleser verschiedener Hersteller verwenden

können. Darüber hinaus trägt der OBID myAXXESS ® basic

das Qualitätssiegel „Made in Germany“ – das Produkt wird

komplett in Deutschland entwickelt und gefertigt.

www.feig.de

produkte 53

Für Ihren Erfolg

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Kennzeichnungs-Gesamtlösungen

für gewinnbringenden Warenfluss

Zuverlässige Kennzeichnung ist die Basis für einen

reibungslosen Warenfluss. Wir realisieren umfassende,

kundenspezifische Systemlösungen für die industrielle

Kennzeichnung und Identifikation. Von der

Beratung und Projektierung, dem Engineering, über

die Standard- und Individual-Software, der

Hardware bis hin hin zum After-Sales

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sind die Pago Lösungen

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und Integration von beliebigen

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54

fälschungssicherheit

RFID & Pharma (Teil 2)

Awareness-Anwendungen für die Fälschungs- und Qualitätssicherheit von

Arzneimitteln, für die Materialwirtschaft und das Liefermanagement

Der erste Teil dieser Artikelserie hat die Sicherheit von Produkten, Diensten und Personen im Pharma-Umfeld als ein kritisches Problem dargestellt. Medi-

kamente unterliegen einer hohen Fälschungsgefährdung. Neben Fälschungssicherheit bedürfen Pharmaprodukte auch einer hohen Qualitätssicherheit.

Kühlpflichtige Arzneien müssen zwischen 2-8°C gelagert werden. Kühlkettenpflicht bedeutet, dass der vorgegebene Temperaturbereich innerhalb der

gesamten Transportkette, vom Hersteller bis zur Arzneimittel-Detailabgabestelle sichergestellt sein muss. Sowohl die Sicherheit als auch die Materialwirtschaft

und das Liefermanagement haben schließlich einen entscheidenden Einfluss auf die Leistungen für Patienten. Dieser Beitrag stellt eine entsprechende

Systemlandschaft vor, die in der Unternehmenspraxis, vom Hersteller über den Großhandel bis hin zu Apotheken und Kliniken produktiv eingesetzt wird.

Abbildung 1a: Konfiguration und Start des Temperaturloggers mittels der

XQS-Plattform

Die Systemlandschaft besteht aus

verschiedenen Systemen. Drei Systeme

bilden die Eingangslogistik ab:

die XQS-Plattform, das Indoor Tracking

System QS-Locate und das

QS-Terminal. Die zwei erstgenannten

übernehmen zudem operative Aufgaben.

Die Ausgangslogistik wird durch

Eldar Sultanow, CIO XQS Service GmbH

Carsten Brockmann, Lehrstuhl für

Wirtschaftsinformatik, Universität

Potsdam

Martin Wegner, Lehrstuhl für

Betriebssysteme und Verteilte Systeme,

Universität Potsdam

Weitere Informationen:

XQS Service GmbH

www.xqs-service.com

ident 5/11

die Plattform und durch das Outdoor

GPS Tracking-System QS-Track

abgedeckt und Kundendienste durch

QS-Compliance.

Überwachung von Temperaturen und

Schock

Einen bedeutenden Teil stellt die

Plattform dar. Sie setzt sich aus Pulklesestationen

und Sensoren für die

Überwachung von Temperatur (Abbildung

1) und Schock zusammen. Die

Temperatur- und Beschleunigungssensorik

dient zur Überwachung und

Nachvollziehung der Umgebungsbedingungen

gelagerter und transportierter

Arzneimittel. Arzneimittel

müssen bei einer gewissen Temperatur

gelagert oder transportiert werden.

Weicht die Temperatur nach

oben oder unten ab, kann das die

Abbildung 1b: Darstellung der aufgezeichneten Temperaturwerte

Wirksamkeit verringern oder sogar

zerstören. Die Plattform dient als

Garant, den Patienten und Kunden

eine einwandfreie und qualitativ hochwertige

Ware auszuliefern. Sie zeigt

unter anderem die Temperatur des

pharmazeutischen Produkts und bei

Bedarf zusätzlich auch die des Fahrzeugs.

Per Login auf dem XQS-Portal

auf www.xqs-service.com können

jederzeit weltweit die Temperaturhistorien

für jede Lieferung nachvollzogen

und der Zustand transportierter

Waren überprüft werden.

Die RFID-Sensor-Karten können

mehrmals benutzt werden und halten

bei durchgängiger Benutzung 2 Jahre.

In der Praxis werden sie daher

systematisch an den Großhandel

zurückgeführt, zum Beispiel mit einem

vorfrankierten Rückumschlag. Die

Plattform ermöglicht das Prüfen des


Abbildung 2: Funktionsweise der Temperaturplattform

Batterieladestands. Ist der Ladestand

in Ordnung, so kann die RFID-Karte

sofort wiederverwendet werden.

Wenn ein neues Paket mit Arzneimitteln

fertig gepackt wurde, dann wird

eine Karte aktiviert und in das Paket

gelegt beziehungsweise außerhalb am

Paket befestigt. Die Sensoren zeichnen

ab diesem Moment Daten auf.

Die Lesestation beim Empfänger deaktiviert

die RFID-Karte, liest die aufgezeichneten

Daten aus, speichert diese

in das XQS-Portal und wertet die Daten

in Echtzeit aus. Bei einer positiven

Auswertung, wenn der Transport also

alle geforderten Grenzwerte im Temperatur-,Neigungs-

und Schockbereich

eingehalten hat, wird dem Empfänger

sofort angezeigt, dass er das Paket

annehmen und gefahrlos öffnen kann.

Anderenfalls kann der Empfänger das

Paket ablehnen. Die Funktionsweise

ist in Abbildung 2 dargestellt.

Schock

Der Beschleunigungssensor kann

Neigungsänderungen sowie Schockeinwirkungen

erfassen. Anders als

beim Temperatursensor ist es nicht

möglich, kontinuierlich Sensordaten

zu speichern, da der Speicher eines

RFID-Tags begrenzt ist und die zeitlichen

Intervalle einer kontinuierlichen

Erfassung weit unter dem Sekunden-

bereich liegen müssten, um einen

Schockeinfluss nicht zu verpassen.

Damit würden in kürzester Zeit extrem

viele Sensordaten anfallen. Stattdessen

werden Sensordaten nur

gespeichert, wenn ein vorher festgelegter

Schwellwert überschritten wird.

Der Beschleunigungssensor hat eine

Abtastrate, die hoch genug ist um zu

garantieren, dass Schockeinwirkungen

nicht übersehen werden. Die Überwachung

von Neigungsänderungen bietet

sich für Pakete an, bei denen die obere

Paketseite während des gesamten

Transports immer nach oben zeigen

muss. Dies kann eine RFID-Karte mit

Beschleunigungssensorik überwachen

und es dürfte dem Lieferanten schwer

fallen, den unsachgemäßen Transport

zu leugnen, wenn die RFID-Karte eine

zu große Neigungsänderung festgestellt

und aufgezeichnet hat.

Allerdings ist die Erhebung von

Neigungsdaten mithilfe eines

Beschleunigungssensors nicht ohne

Einschränkungen realisierbar. Ein ein-

fälschungssicherheit 55

zelner 3-Achsen Beschleunigungssensor

kann nicht zwischen einer

Translation (Bewegung im Raum, ohne

um eine der 3 Achsen zu rotieren) und

einer Rotation um eine oder mehrere

der 3 Achsen unterscheiden. Findet

also eine Rotation und eine Translation

gleichzeitig statt, so ist es einem einzelnen

3-Achsen-Beschleunigungssensor

nicht möglich, die Gesamtkraft korrekt

in die translatorische und rotatorische

Beschleunigungskraft zu zerlegen. Aus

diesem Grund können Neigungsdaten

nur in Ruhelage bestimmt werden. Die

Ruhelage zeichnet sich dadurch aus,

dass nur die Erdgravitation (1g) auf

den Beschleunigungssensor wirkt.

>> Schockeinwirkungen auf das Paket

können mit dem Beschleunigungssensor

erfasst werden


56

fälschungssicherheit

Unter Zuhilfenahme und Kombination

von etwa mehreren Beschleunigungssensoren,

Drehratensensoren und

Gyroskopen lassen sich Neigungsdaten

auch außerhalb der Ruhelage

ermitteln. Dies ist aber nicht trivial und

würde die Kapazität einer RFID-Karte

übersteigen. In diesem Fall spielt

die Position der Sensoren am oder im

Paket eine wichtige Rolle, so dass sich

bestimmte Sensoren genau im Zentrum

des Pakets befinden müssten.

Auch mit einem 6-Achsen Beschleunigungssensor,

der 6 Freiheitsgrade

bietet, ist es möglich Neigungsdaten

außerhalb der Ruhelage zu ermitteln.

Am Terminal kann die Lage des Pakets

während des gesamten Transports in

3D nachverfolgt werden. Dazu wird

das Paket als dreidimensionaler Quader

angezeigt und der Benutzer kann

mit einem Scrollbalken auf der Zeitachse

zu jedem beliebigen Zeitpunkt

springen und sich den Paketverlauf in

einer Art Zeitraffer anzeigen lassen.

Schockeinwirkungen auf das Paket,

beispielsweise wenn das Paket herunterfällt

oder einem starken Stoß

ausgesetzt ist, können mit dem

Beschleunigungssensor erfasst werden.

Überschreitet diese Schockeinwirkung

einen bestimmten

Schwellwert, so ist anzunehmen,

dass der Paketinhalt möglicherweise

beschädigt wurde und somit das Risi-

ident 5/11

ko zu groß ist, das Paket zu öffnen.

Das Schütteln eines Pakets, wodurch

gelieferte Proteinstrukturen zerstört

werden können, ist hingegen schwieriger

zu erfassen. Beim Schütteln ist die

Schockeinwirkung an sich wesentlich

geringer, als bei einem Fall aus großer

Höhe oder einem starken Stoß. Dafür

ist die Schockeinwirkung nicht einmalig,

sondern kontinuierlich und intervallartig.

Diese Eigenschaft erlaubt

eine richtige Interpretation der Sensordaten

und somit das Erkennen eines

ungewollten Schüttelns.

Pulklesen

Abbildung 4: Am Terminal gelesene Positionen eines elektronischen Pharma-Lieferscheins

Die Pulklesefähigkeit ist gerade im

Pharmabereich der ausschlaggebende

Vorteil von RFID, da in Prozessen

der realen Pharma-Logistikwelt

vorwiegend Behälter mit chaotisch

angeordneten Arzneimittelpackungen

verwendet werden (Abbildung 3). Ein

so genanntes Pulklesegerät, zum Beispiel

ein Tunnel, ermöglicht das gleichzeitige

Lesen von völlig chaotisch

angeordneten Transpondern. Diese

können dann alle zusammen in einem

Abbildung 3: Im Tunnel befindet sich ein

Behälter mit chaotisch angeordneten

Arzneimittelverpackungen. Die XQS-Plattform

zeigt alle Arzneimittel an. Zwei Packungen wurden

aus dem Tunnel entnommen

Schritt mit Informationen wie Charge

und Verfallsdatum in einer Datenbank

verknüpft werden.

QS-Terminal und elektronischer

Pharma-Lieferschein

Das QS-Terminal ist eine Lesestation,

die bei der Eingangslogistik von Apotheken

oder Kliniken installiert ist. Der

elektronische Pharma-Lieferschein

wird auf das Terminal aufgelegt, welches

dann die Positionen einschließlich

der Details wie PZN, Charge,

Verfallsdatum und Menge anzeigt. Die

am Terminal gelesenen Lieferscheindaten

lassen sich direkt in ein Materialwirtschaftssystem,

zum Beispiel

nach Cypro (Abbildung 4) exportieren.

Diese medienbruchfreie Übertragung

ist einerseits sehr effizient und

weniger fehleranfällig gegenüber der

manuellen Übertragung andererseits.

Des Weiteren können am Terminal die

Temperatur- und Schockwerte ausgelesen

werden. Der genaue Ablauf wurde

bereits in Abbildung 2 dargestellt.

QS-Locate

Bei QS-Locate handelt es sich um ein

RFID-basiertes Indoor- und Outdoor-

Ortungssystem für Objekte und Personen.

Eine lückenlose Ortung und


Verfolgung von Warenströmen und

das Wissen um die aktuelle Position

von Gegenständen und Personen, ist

nicht nur in einer Klinik sehr wichtig. Die

Technik kann auch in Kaufhäusern oder

Logistikzentren eingesetzt werden. Ein

weiteres hochsensibles Einsatzgebiet

ist die Säuglingsstation eines Krankenhauses.

Dort können Neugeborene mit

QS-Locate-Babybändchen ausgestattet

werden. Fatale Verwechslungen oder

sogar die Entführungen von Säuglingen

werden damit verhindert. QS-Locate ist

eine umfassende Gesamtlösung, kann

jedoch über seine Integrationsschnittstellen

als komplementäre Erweiterung

bestehender Überwachungsmaßnahmen,

wie Kameras oder Sicherheitspersonal

eingesetzt werden.

Der erste Schritt besteht in der Ausstattung

von Produkten, Objekten oder Personen

mit einer Funkbake (Beacon), ein

programmiertes RFID-Tag, das sich in

festgelegten Zeitabständen selbst aktiviert

und seine Informationen (hier eine

eindeutige ID) per Funk an den jeweils

nächsten Empfänger sendet. Funkbaken

werden an beweglichen Objekten

montiert. Funkempfänger bestimmen

die Position des Objekts. Die Funkbake

offenbart also den Standort des

gekennzeichneten Objekts. Dank dem

besonders stromsparenden Design ist

eine Batterielebenszeit von mehr als

fünf Jahren möglich, so dass der Wartungsaufwand

minimiert wird.

Die Funkempfänger an der Wand

beziehen ihren Strom entweder über

ein Netzteil oder per Power over Ethernet.

Sie sind per Ethernet mit einem

zentralen Server verbunden und registrieren,

wenn ein markiertes Objekt in

Reichweite kommt und schicken diese

Informationen an den Server. Auf den

Server beziehungsweise auf die dort

verwalteten Objekt- und Ortungsdaten

können andere Systeme, bspw. ERP-,

MES-, Lagerverwaltungs- oder Staplerleitsysteme

bidirektional zugreifen.

Die Ausstattung von Gebäuden oder

Geländen mit Hardware richtet sich

nach den Anforderungen vor Ort. Im trivialen

Fall wird ermittelt, ob ein Objekt

Abbildung 5: Architektur des QS-Locate Systems

oder eine Person das Gebäude oder

einen Raum innerhalb des Gebäudes

verlassen hat. Hier genügt die Installation

eines Empfängers pro Ein-/Ausgang.

In der vollen Ausbaustufe wird

das gesamte Gelände von Empfängern

abgedeckt und eine lückenlose Ortung

in Echtzeit ermöglicht. Diese Technologie

ist nicht zu verwechseln mit der

WLAN-basierten Ortung, die aufgrund

der umgebungsbedingten Feldstärkebeeinflussung

ungenauer ist.

Die QS-Locate-Software visualisiert

zeit- und ortsunabhängig (über Internet)

den genauen, momentanen Aufenthaltsort

von Objekten und Personen.

Wird das Objekt bewegt, oder ein Versuch

unternommen, einen vorgesehenen

Radius zu verlassen, informiert das

System sofort und löst je nach Konfiguration

und Bedarf Alarm aus. Das Gleiche

gilt für Personen. Möchte sich eine

Person unbefugt Zugang zu gesichertem

Raum verschaffen, verhindert das

System den Zutritt. Zudem informiert

fälschungssicherheit 57

es darüber, ob ein Objekt oder eine

Person den Raum verlässt oder betritt.

Das konfigurierbare, bedarfsweise

Aufzeichnen von Aktivitäten ermöglicht

eine nachträgliche Visualisierung

zurückgelegter Wege und Verletzungen

von Sicherheits- oder Stellplatzvorgaben.

Der zentrale Server bildet

eine Fundgrube für operationale Daten

im Sinne des Workflow-, Qualitätsmanagements

und der kontinuierlichen

Prozessoptimierung. Auf diese Weise

>> Das System kann parallel zu bestehenden

Warenwirtschaftssystemen

betrieben werden und deren Daten

automatisch übernehmen


58

fälschungssicherheit

Abbildung 6: Funktionsweise von QS-Track

Logistiksoftware mit offenen Schnittstellen

zu Warenwirtschaftssystemen.

Die Anwendung dient zur Verwaltung

von Lieferaufträgen und zur Überwachung

deren Auslieferungsstatus in

Echtzeit. Die Software besteht aus

einem Server, einem stationären Client

für die Überwachung und Statusanzeige

aller Lieferungen und aus

einem mit GPS ausgestatteten mobilen

Client für Lieferanten (PDA). Die

Anbindung mit der Apotheke erfolgt

über eine gesicherte Internetverbindung.

Das System kann parallel zu

bestehenden Warenwirtschaftssystemen

betrieben werden und deren

Daten automatisch übernehmen

(Medienbruchfreiheit). Die im Einsatz

befindlichen Fahrzeuge werden

in Echtzeit auf einer Karte visualisiert

(Tracking). Weiterhin ist die Nachverfolgung

der Route eines Fahrzeugs

über mehrere Stunden oder Tage im

Nachhinein möglich (Tracing).

Wird in der Apotheke im Warenwirtschaftssystem

ein Lieferauftrag angelegt,

kann dieser von QS-TRACK

übernommen werden. Sobald alle zu

liefernden Artikel verfügbar sind, wird

der Auftrag als „abholbereit“ markiert

und kann einem Fahrer zugewiesen

werden. Der Fahrer erhält den ihm

zugewiesenen Auftrag automatisch auf

ident 5/11

Sun Pharmaceuticals als Vorreiter

seinen PDA. Sobald er die Auslieferbox

abholt, wird der Status des Auftrags

auf „abgeholt“ gesetzt. Wählt

der Fahrer einen der ihm zugewiesenen

Aufträge aus, führt ihn das QS-Navigationssystem

zur Lieferadresse. Dort

angekommen, unterschreibt der Empfänger

auf dem PDA und der Status der

Lieferung wird aktualisiert. Der gesamte

Vorgang kann vom Apotheken-

Arbeitsplatz überwacht und gesteuert

werden. So können Aufträge etwa

zurückbeordert oder storniert, anderen

Fahrern zugewiesen oder auf erneute

Auslieferung gesetzt werden. Während

der Fahrer unterwegs ist, kann der

Apotheker dessen aktuellen Standort

Sun Pharmaceuticals arbeitet mit dem Spezialgroßhändler

Max Pharma und dem IT-Spezialisten XQS-

Service zusammen. Das Aufbringen der RFID-Transponder

ist dabei Teil eines routinierten Logistikprozesses,

der automatisiert ist. Die Datenerfassung

und -verarbeitung dagegen werden aktuell in einem

Pilotprojekt getestet, an dem mehrere Apotheken

teilnehmen. Derzeit wurden für Gemcitabine-Verpackungen

im Wert von insgesamt 250 Millionen Euro

in den Umlauf gebracht, die mittels RFID markiert

beziehungsweise gesichert sind.

auf einer Karte in Echtzeit verfolgen.

Gleichzeitig sieht er den voraussichtlichen

Liefertermin aller Lieferungen

auf dem Monitor und ist so jederzeit

über eventuelle Verzögerungen informiert

und kann gegebenenfalls eingreifen.

Eine Alarmfunktion informiert

den Apotheker und den Fahrer sofort

über kritische Lieferzustände. Diese

zu Warenwirtschaftssystemen ergänzende

Verwaltung von Lieferaufträgen

und Echtzeit-Überwachung deren Auslieferungsstatus

ist eine RWA-Funktion

gemäß der im ersten Teil der Artikelserie

genannten Definition.

ident


Das Ortungs-System identPlus outdoor

lokalisiert selbst in chaotischen

Außenlagern die Position der Stapler

auf bis zu 40 cm genau und übermittelt

sie automatisch an beispielsweise

ein Warenwirtschaftssystem. Es

ist eine Weiterentwicklung der bereits

seit einem Jahr verfügbaren Indoor-

Lösung, die auf 10 cm genau ortet. Die

exakte Lokalisierung ermöglicht eine

hohe Transparenz der Lagerbestände

und reduziert die Fehlerquote bei

Verladungen auf ein Minimum. „Das

Problem an Outdoor-Lagern ist die fehlende

Möglichkeit, Positionsmarken an

der Decke installieren zu können, wie

wir es in Hallen machen“, so Michael

Wack, Geschäftsführer der identPro

GmbH. Auch Markierungen am Boden

stellen eine nur unzureichende Alternative

dar, da diese oft von Personen,

Waren oder Fahrzeugen abgedeckt sind

oder beschädigt werden können. GPS-

Systeme empfangen im Außenbereich

in der Regel zwar stets ein Signal, lokalisieren

aber selbst mit einem Meter

Toleranz zu ungenau, so dass oftmals

Fehlinformationen über den Standort

der Ware die Folge sind. Die Entwickler

von IdentPro verfeinerten daher diese

Funktechnik auf Grundlage von Differential-GPS,

bei dem eine fest installier-

Michael Wack, Geschäftsführer

IdentPro GmbH

Südstr. 31

53757 St. Augustin

Tel.: +49 2241 866392 0

www.identpro.de

Automatisches Identifikationssystem

ermittelt Warenpositionen

Genauigkeit von bis zu 40 cm im Outdoor-Bereich

te Station als Referenzpunkt genommen

wird. Zusätzlich ist ein eigens für das

System entwickelter Sensor am Stapler

montiert, der weitere Bewegungsinformationen

auswertet. Auf diese Weise

werden die Positionsdaten der transportierten

Waren und Behälter auf bis

zu 40 cm genau ermittelt. Ein Höhensensor

erfasst bei der Aufnahme und

beim Absetzen der Ware die aktuelle

Hubmasthöhe, so dass auch gestapelte

Waren sicher lokalisiert werden.

Wechselt der Stapler vom Außen- in

den Innenbereich, schaltet das System

automatisch von der Outdoor- zur

Indoor-Lokalisierung um. Das System

ist herstellerunabhängig an nahezu allen

Fahrzeugen nachrüstbar.

Leerfahrten werden vermieden und

Wege optimal geplant

Die genaue Ermittlung des Fahrzeugstandorts

ermöglicht es, etwa über

ein Leitsystem die Transportaufträge

immer an den Stapler zu vergeben, der

sich in unmittelbarer Nähe befindet.

Leerfahrten können so vermieden und

Wege optimal geplant werden. Dem

Fahrer werden über das Terminal automatisch

die Transportaufträge, eine

Karte des Lagers mit seiner aktuellen

und der Zielposition sowie die Produktinformationen

angezeigt. Zugleich

lässt sich auf diese Weise die Fahrtgeschwindigkeit

überwachen. Auch

können gesperrte Bereiche angezeigt

und die Fahrzeugführer entsprechend

gewarnt werden. Im Terminal werden

die Positionsdaten durch die ident-

Plus-Software verarbeitet, mit einem

lokalisierung 59

Ein Meter – das ist mit GPS-Systemen bei der Lokalisierung von Staplern im Außenbereich bisher

das Maximum an Präzision. Während sich in Indoor-Lagern die Position der Fahrzeuge und Warenwege

mittels zum Beispiel Transpondern im Boden sowie entsprechenden Antennen an den Staplern

ermitteln lässt, ist diese Technik außerhalb der Halle unzuverlässig. Auch optische Systeme, die über

Markierungen an Boden und Kameras am Fahrzeug funktionieren, sind für Außenlager ungeeignet.

Zeitstempel versehen und per WLAN

über konfigurierbare Schnittstellen an

übergeordnete Systeme wie SAP, SQL

oder eine SPS übermittelt. Zusätzlich

ist eine frei zugängliche und standardisierte

Programmschnittstelle (API) vorhanden.Wenn

WLAN temporär oder

in bestimmten Bereichen nicht verfügbar

ist, werden die Daten automatisch

zwischengespeichert und bei wieder

bestehender Verbindung sofort nachgereicht.

Eine vollständige Abdeckung

des zu überwachenden Bereichs mit

WLAN ist also nicht erforderlich. Dennoch

sind dort die Standorte der einzelnen

Produkte jederzeit bekannt und

Transportaufträge genau überprüfbar.

Genaue Standortlokalisierung ohne RFID

und Barcode

Um Produkte zu identifizieren, können

am Fahrzeug RFID-Reader oder

ein Barcode-Scanner montiert werden.

Dank des so genannten IDEAL-Moduls

lässt sich aber auch auf RFID oder Barcodes

an der Ware verzichten. Stattdessen

wird die Ware oder der Behälter

beim ersten Aufnehmen einmalig für das

identPlus-System erfasst. Anschließend

protokolliert IDEAL automatisch jede

Bewegung des Guts. Selbst bei einer

von der Vorgabe abweichenden Lagerposition

ist so einfach nachzuvollziehen,

wohin die Ware gebracht wurde. Fehllieferungen

sowie „verlorene“ Waren sind

damit praktisch ausgeschlossen. Die

intralogistische Gesamtsituation wird

exakt und stets aktuell digital abgebildet.

ident

ident 5/11


60

identifikation

Maschinen

lernen lesen

Einfache und flexible Texterkennung für

den industriellen Einsatz

In der Pharmaindustrie spielt bei der Serialisierung neben dem 2D-Code

auch OCR eine immer wichtigere Rolle

Die industrielle Produktkennzeichnung in Form von 2D-Codes ist z. B. in der Automobilindustrie schon seit langem im Einsatz. Inzwischen haben aber auch

andere Branchen wie die Pharmaindustrie die Vorzüge einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte bis hin zum Endkunden erkannt. Getrieben

wird diese Entwicklung noch zusätzlich durch gesetzliche Bestimmungen und dem Wunsch nach Markenschutz. Eine zentrale Rolle spielen dabei einfache

und flexible Codeleser mit der option, neben maschinenlesbaren 1D/2D-Codes auch Schriftzeichen erkennen zu können.

Eine Produktverfolgung kann mit unterschiedlichen

Technologien realisiert

werden. Die zwei wichtigsten sind RFID

und optisches Code-Lesen. Während im

Bereich der optischen Codes 1D-Barcodes

(z. B. der EAN-Code) schon lange

im Handel eingesetzt werden, um

verschiedene Produktvarianten zu unterscheiden,

kommen nun auch sogenannte

2D-Codes immer mehr zum Einsatz;

ein gebräuchliches Beispiel ist der Data

Matrix Code ECC200. Der Vorteil liegt

auf der Hand: ein 2D-Code kann viel

mehr Information auf kleinerem Raum

enthalten. Dadurch kann nun jede Produktions-Charge

oder auch jedes einzelne

Produkt eine individuelle Nummer

bekommen und, falls gewünscht, können

auch noch andere Daten wie etwa das

Produktionsdatum direkt am Produkt

„gespeichert“ werden. Hinzu kommt die

höhere Lesesicherheit durch redundante

Bereiche im Code, wodurch ein vollständiges

Lesen sogar von stark beschädigten

Codes noch möglich ist. Oft möchte

man zusätzlich sicherstellen, dass die

wichtigsten Daten auch von Menschen

gelesen werden können – ohne tech-

Dipl.-Ing., MBA Thorsten Wanner

Siemens AG

Industry Automation

Sensors and Communication

www.siemens.de/ident

ident 5/11

nische Hilfsmittel, zu jeder Zeit und an

jedem Ort. Dies ist vor allem bei Produkten

der Fall, die direkt an den Endkunden

gehen (wie zum Beispiel das Verfallsdatum

bei Konsumartikeln). Mit einer

Produktkennzeichnung können sowohl

Produktions- und Qualitätsdaten erfasst

werden, als auch jederzeit der Ort jedes

einzelnen Produktes in der Warenlogistik

innerhalb der Produktion und bis hin

zum Endkunden verfolgt werden. Nicht

zuletzt kann durch eine intelligente Produktserialisierung

Produktpiraterie verhindert,

die Marke geschützt und somit

ein Beweis für die Echtheit geführt werden.

Die Produktkennzeichnung hat

neben der Rückverfolgbarkeit in der

Produktion und Warenlogistik aber auch

noch einen anderen Grund: Der Produktionsprozess

selbst kann durch die

Kennzeichnung der einzelnen Produkte

individuell gesteuert werden.

Siemens hat im Bereich von 2D-Codelesern

jahrelange Erfahrung und dadurch

die Lesetechnik immer weiter verbessert,

welche sich schon in unzähligen

Applikationen in verschiedensten Branchen

bewährt hat. Unter anderem in

den anspruchsvollen Anwendungen der

Automobilindustrie, wo neben schwer

lesbaren Codes auch eine harte Industrieumgebung

herrscht, hat sich Siemens

schon mit dem Code-Leser Simatic

VS130-2 und HawkEye 1500 einen

Namen gemacht und schließlich mit

den neuen Codelesegeräten der Sima-

tic MV400-Familie einen neuen Standard

im Bereich der High-End-Lesegeräte

gesetzt. Alle Geräte können sowohl 1D-

als auch 2D-Codes lesen. Die Simatic

MV440 kann zudem mithilfe der „Text-

Genius“-Lizenz nun auch menschenlesbare

Schriftzeichen erkennen, auswerten

und bei Bedarf auch mit dem Inhalt eines

im selben Bildfeld befindlichen 1D/2D

Codes vergleichen.

Was heißt eigentlich Texterkennung

Der Begriff Texterkennung bzw. OCR

(Optical Character Recognition) ist ein

weites Feld. Im allgemeinen beschreibt er

die Fähigkeit eines technischen Geräts,

menschenlesbare Schriftzeichen zu

identifizieren. Dies können Buchstaben,

Zahlen oder auch Sonderzeichen wie

Währungen oder Satzzeichen sein. Oft

bezieht man sich hierbei auf den ASCII-

Zeichensatz, der alle gebräuchlichen Zeichen

beinhaltet. Neben dem reinen Lesen

der Schriftzeichen ist es aber auch des

Öfteren wichtig, den Text zu überprüfen,

bzw. zu „verifizieren“. Hier spricht man

dann von OCV (Optical Character Verification).

Das Lesesystem bekommt den

zu lesenden Text als Vorwissen vorgegeben

und prüft dann nur noch, ob diese

Zeichen auch auf dem aktuellen Objekt

vorhanden sind. Damit kann zum einen

ein Vertauschen von Produkten während

des Handlingprozesses in der Produktion

ausgeschlossen werden. Zum ande-


en kann die Druckqualität über einen

Qualitätsschwellwert geprüft und eine

Aussage über die Lesbarkeit des Textes

gemacht werden.

Texterkennung, eine anspruchsvolle

Applikation

Eine grundlegende Herausforderung

beim Erkennen von Text im Vergleich zu

Maschinencodes ist die Ähnlichkeit der

einzelnen Zeichen. Während Maschinencodes

darauf optimiert wurden, dass

diese einfach mit technischen Mitteln (z.

B. einem Laser-Scanner oder einer digitalen

Kamera) gelesen werden können,

sind Schriftzeichen auf das Schreiben

und Lesen durch den Menschen ausgerichtet.

Somit ist eine OCR-Applikation

eine vielfach komplexere Aufgabe

für das Lesegerät als das Lesen von

1D/2D-Codes. Ein nachvollziehbares

Beispiel sind ähnlich aussehende Buchstaben

wie „U“ und „V“ oder der Buchstabe

„O“ und die Zahl „0“. Selbst der

Mensch kann diese Zeichen teilweise

nur durch den Kontext unterscheiden.

Um hier eine höhere Lesesicherheit

zu gewährleisten, wurden spezielle

Schriftarten entwickelt, bei denen auf

eine möglichst große Differenzierung

der Merkmale verschiedener Zeichen

geachtet wurde. Bekannte Beispiele

sind unter anderem die Schriftarten

„OCR-A“, die bereits 1968 in den

USA definiert wurde, und „OCR-B“,

welche eine europäische Weiterentwicklung

von OCR-A darstellt mit dem

Ziel, mehr den normalen Druckschriften

zu ähneln. Der „Text-Genius“-Algorithmus

bietet zudem die Möglichkeit,

Verwechslungen zu vermeiden und bei

entsprechendem Vorwissen diese zu

erkennen und zu berichtigen. Damit

können auch mit geläufigen proportionalen

Schriftarten wie Arial stabile

Leseergebnisse erzielt werden.

Eine andere wichtige Herausforderung

bei der Texterkennung ist die Druckqualität.

Während bei 2D-Codes mit guten

Algorithmen ein schlechter Druck durch

verschiedenste Ausgleichsmechanis-

men meistens trotzdem stabil und zu

100 % richtig gelesen werden kann,

ist dies bei der Texterkennung nicht so

ohne weiteres möglich.

Da OCR wie beschrieben eine komplexe

Aufgabe ist, müssen in der Regel viele

komplizierte Parameter eingestellt und/

oder umständlich jedes einzelne Zeichen

zeitaufwändig trainiert werden. „Text-

Genius“ dagegen bietet eine einfache

Möglichkeit, eine OCR-Applikation zu

lösen, trotz der komplexen Algorithmik

im Hintergrund. In drei Schritten sind die

wichtigsten Parameter eingestellt und

man kann mit der Lesung beginnen –

einzelne Zeichen müssen nicht eintrainiert

werden. Im ersten Schritt werden

allgemeine Randbedingungen angegeben,

wie zum Beispiel dunkle Schrift auf

hellem Hintergrund. Der zweite Schritt

erlaubt dann eine Filterung der Hypothesen

durch Vorwissen. Hier können unter

anderem die Größe der Zeichen oder

auch ein Qualitätsschwellwert eingegeben

werden. Zuletzt, im dritten Schritt,

kann noch die Art und Weise der Ausgabe

definiert werden.

Einfache Einbindung

Das Leseergebnis wird in der Regel an

eine Steuerung oder einen zentralen

Server gemeldet. Bei komplexeren Aufgaben

ist zudem die Bedienung und Darstellung

der Ergebnisse über eine Visualisierungskomponente

(Human Machine

Interface, HMI) gewünscht. Die Ein-

identifikation 61

Vielfältige Kommunikations- und Anschlussmöglichkeiten für die einfache Integration in die

Automatisierungslösung

bindung in die übergeordneten Automatisierungssysteme

ist häufig sehr

aufwändig und erfordert oft spezielle

Hardware-Umsetzer und Programme

in der Steuerung oder den Visualisierungskomponenten.

Da ist es von großem

Vorteil, wenn der Code-Leser hinsichtlich

Hardware und Software schon

vieles fertig mitbringt. Die Text-Genius-Lizenz

wird mit dem „Automation

Licence Manager“ von Simatic auf den

Simatic MV440 aufgespielt. Damit stehen

dem Anwender sämtliche Schnittstellen

der MV440 zur Verfügung, was

eine flexible Integration in die Automatisierungsumgebung

gewährleistet: parametrierbare

digitale Schaltausgänge, ein

schneller Triggereingang und -ausgang,

RS232 und Ethernet.

Zusätzlich kann sich die MV440 über

die Simatic Ident Kommunikationsmodule

flexible in industrielle Bussysteme einbinden

lassen, z. B. Profibus. Damit kann

auch sehr einfach ein Mischbetrieb von

RFID und optischem Codelesen realisiert

werden. Hinsichtlich Software, die in der

Regel am meisten Aufwand bei der Integration

macht, gibt es Funktionsbausteine

für Simatic-Steuerungen, mit denen die

Daten sehr einfach in Step 7 und weiter

an das HMI-Gerät eingebunden werden

können. Durch die Webserver-Technologie

kann man aber auch direkt die Webseiten

über eine Web Browser Control in

WinCC flexible oder Geräten von anderen

Anbietern anzeigen und bedienen.

ident

ident 5/11


62

rfid-systeme

Mehr Transparenz,

weniger Papier

Neue Tablet-PCs optimieren das

Management von Abfallcontainern

Der Einsatz von RFID-Technologie gestaltet die Prozesse in der gewerblichen Abfallentsorgung

deutlich einfacher und effizienter. Sie ermöglichen den Entsorgungsunternehmen das Containermanagement

in Echtzeit sowie die elektronische Auftragsdokumentation. Dabei entscheidet

die Ausgestaltung der verwendeten RFID-Lesegeräte maßgeblich über den Grad der Effektivitätssteigerung.

Eine mobile und von der IT-Seite offene Lösung sind Tablet-PCs.

Seit dem 1. Februar 2011 ist die elektronische

Nachweisführung für die

Entsorgung gefährlicher Abfälle, das

sind rund 16% der in Produktion und

Gewerbe anfallenden Abfälle, gesetzlich

vorgeschrieben. Der bisher gültige

Papiernachweis entfällt.

Folglich muss

das gesamte Dokumentationsverfahren

nun auf elektronischer

Basis erfolgen. Die

gute Nachricht dabei

ist: Was zunächst nach einer politisch

motivierten Vorgabe klingt, die für Entsorger

vor allem teure Umrüstkosten

bedeutet, ist in Wirklichkeit eine Chance,

enorme Einsparpotenziale zu heben

– nicht nur für bei der Entsorgung gefährlicher

Abfälle, sondern für sämtliche Containerdienstleistungen.

Diese Dienstleistungen stellen einen

wesentlichen Anteil am Entsorgungsgeschäft

dar; In Deutschland fallen jährlich

1,5 Millionen Containertransporte, 5,6

Millionen Lieferscheine und stolze 11,2

Millionen Abrechnungspositionen an.

Helmut Müller, Tino Steickert

PENTA GmbH

Zeppelinstrasse 2

82178 Puchheim

Deutschland

Tel.: +49 89 800722-0

www.penta.de

ident 5/11

Auch heute ist es dabei noch gängiger

Standard, die Dokumentation der Container-Standorte,

Aufträge und Arbeitsabläufe

auf Papierbasis durchzuführen.

Die Folge: Ein sehr fehleranfälliges Verfahren,

in dem alle wichtigen Daten per

>> Ident-Systeme erhöhen Prozess-

Qualität und Kundenzufriedenheit


Einsatz von RFID in Entsorgungskreisläufen

ist jedoch die berührungsfreie

Ablesbarkeit ohne Sichtkontakt auch

aus mehreren Metern Distanz, was auch

Pulkerfassung ermöglicht. D.h., dass

der Fahrer eine Vielzahl von Containern

simultan erfassen kann, ohne vorher an

jedem einzeln den Ident-Code manuell

einlesen zu müssen.

RFID-Infrastruktur entscheidet über

Effektivität

Nur auf RFID-Tags alleine zu setzen,

reicht allerdings noch nicht aus, um bei

der Containerverwaltung nennenswerte

Effektivitätssteigerungen zu erreichen.

Vielmehr entscheidet die Wahl der passenden

RFID-Leser über das tatsächliche

Verbesserungspotenzial. Doch

welches System ist nun das richtige?

Bei der Entsorgung von Abfall aus Privathaushalten

sind am Müllfahrzeug festinstallierte

Lösungen eine inzwischen weit

verbreitete Lösung, die sich für dieses

Einsatzgebiet im Alltag bewährt hat.

Dabei sind RFID-Empfänger fest am Tonnen-Aufnahmearm

angebracht und lesen

den RFID-Sender der jeweiligen Tonne

beim Entleerungsvorgang aus. Für das

Handling kleiner Abfalltonnen von Privathaushalten

hat ein solches System

durchaus seine Berechtigung, schließlich

werden die kompakten Behälter mühelos

vom Personal an immer den gleichen

Schacht gebracht. Zudem werden i.d.R.

sämtliche Tonnen eines Gebietes, z.B.

eines Straßenzugs, geleert. Anders verhält

es sich beim Management großer

Container, für die festinstallierte Lösungen

am Fahrzeug ungeeignet sind. Und

da die großen Container nicht so mobil

wie kleine Mülltonnen sind, müsste der

Fahrer bei festinstallierten Systemen, die

zumeist an der Rückwand des Fahrerhauses

installiert sind, jeden Container

mit dem LKW rückseitig anmanövrieren

und über die Ladekante anheben, um

den RFID-Sender des Abfallbehälters zu

erfassen, da die Ladefläche des LKWs

sonst eine Erfassung verhindern würden.

Denn die Sendeleistung von RFID wird

durch Metall stark reduziert.

Mobile Systeme sind die bessere Wahl

Die für das Containermanagement bessere

Wahl sind handliche, mobile Systeme,

mit denen sich der Mitarbeiter

einfach in Sendereichweite der RFID-

Tags begibt und den richtigen Container

identifiziert, bevor er ihn auf- bzw. ablädt.

Unnötiges Manövrieren des Fahrzeugs

oder Auf- und Umladen der Container

entfällt. So beschleunigt der Einsatz

mobiler Systeme zur RFID-Erkennung

die Entleerungs- bzw. Umschlagsprozesse

in der Entsorgungslogistik enorm.

Bislang war bei der Entwicklung solcher

mobilen Systeme das Problem, Handlichkeit,

Robustheit und praxistaugliche

Akkuleistung unter einen Hut zu bekommen.

Den bekannten Kompromiss stellten

Handhelds dar, die zwar handlich

sind und eine ausreichende Akkulaufzeit

bieten, allerdings eben mit den entsprechenden

Einschränkungen bei Handhabung

und Funktionsvielfalt.

Ebenso wie fest installierte Bordsysteme

sind solche Handheld-Devices

- die ausschließlich eingebettete Lese-

und Quittierungsfunktionen implementiert

haben, wie man sie beispielsweise

vom Paketboten kennt - meist nur spezielle

„Insellösungen“, mit proprietärem

Betriebssystem und speziell angepasster

Software. Das verhindert eine einheitliche

IT im Unternehmen und kann

auch zu Problemen bei der Einbindung

der Geräte in die IT-Landschaft und der

Datenübermittlung an die Datenbank

verursachen. Ganz zu schweigen von

den oft eingeschränkten Upgrade- und

Weiterentwicklungsoptionen.

Tablet PCs im Kommen

Die optimale Lösung bieten heutzutage

Tablet-PCs. Diese neuen Geräte,

wie etwa der Ultra-8 der Penta GmbH,

sind endlich kompakt und leicht genug,

um bequem im Stehen oder Gehen

bedient zu werden und bieten dabei

gleichzeitig Akkuleistung für einen

ganzen Arbeitstag. Vor allem aber verwenden

Tablet-PCs dieselben offenen,

breit unterstützen Betriebssysteme

rfid-systeme 63

(Windows, Linux etc.) wie Desktop-

Rechner, für die ein breites Software-

Ökosystem besteht und mit denen die

Nutzer bereits vertraut sind. So ist auch

die einfach Übergabe und Konsistenz

der Daten gewährleistet, ohne dass

spezielle Interfaces zu den ERP-Systemen

programmiert werden müssen.

Möglich ist z.B. die softwareseitige

Verknüpfung des RFID-Signal mit

den über das GPS-Modul des Tablet-

PCs ermittelten Positionsdaten-Daten.

Über mobile Kommunikationsschnittstellen,

wie UMTS, können die Daten

direkt in die zentrale Datenbank eingeschleust

werden.

Entgegen der oft nur ein- oder mehrzeiligen

schwarz-weiß-Displays von

Handhelds, ermöglicht das 8 Zoll große

Touch-Display des Ultra-8 das bequeme

Ablesen der Daten .Auf dem Bildschirm

kann der Kunde außerdem nicht bloß die

Aufträge quittieren. Vielmehr kann der

Fahrer dem Kunden direkt vor Ort detaillierte

Auftrags- und Rechnungsdaten darstellen

so wie auf dem früheren manuell

erfassten Lieferschein auch. Wichtig bei

der Wahl des richtigen Tablet-PCs ist

aber, auf die robuste Auslegung zu achten.

Vergleichsweise empfindliche Consumer-Geräte,

sind schon alleine wegen

fehlenden Schnittstellen nicht geeignet.

Der Arbeitsalltag im Entsorgungsgeschäft

ist zudem rau. Schmutz, Dreck

und Witterung machen der eingesetzten

Technik ebenso zu schaffen, wie

Vibrationen und Stöße. Dank komplett

geschlossener Aluminiumgehäuse sind

Systeme wie der Penta Ultra-8 jedoch

extrem robust: Der Tablet-PC ist ausgelegt,

Stürze aus 1 Meter Höhe unbeschadet

zu überstehen. Der IP65 Schutz

verhindert das Eindringen von Schmutz

und Wasser. Für den Anschluss an

andere PC, die Dockingstation oder

von Peripheriegeräten, wie RFID-Empfängern

oder PIN-Pads zur elektronischen

Signatur stellt der Ultra-8 zwei

durch elastische Kunststoffverschlüsse

auch spritzwassergeschützte USB 2.0

Schnittstellen bereit.

ident

ident 5/11


64

rfid studie

„Best Practices“ bei RFID-Projekten

Ergebnisse einer empirischen Studie über Erfolgsstrategien bei RFID-Projekten

Die Radiofrequenz Identifikation ist eine Technologie,

die im Bereich der logistischen Prozesstransparenz

und -effizienz hohe Potenziale

aufweist. In der aktuell erfreulichen Lage vieler

Unternehmen mit vollen Auftragsbüchern und

ausgelasteten Kapazitäten, werden diese Potenziale

besonders sichtbar und bedeutend.

Trotz der verbreitet anerkannten Möglichkeiten

der RFID-Technik bleiben

die tatsächlichen Umsetzungen von

RFID-Systemen beständig hinter den

Erwartungen der Branche und Analysten

zurück. Neben technischen und

wirtschaftlichen Gründen ist gerade

auch das fehlende Know-how über

Wege einer erfolgreichen Einführung

der oftmals neuen Technologie bei

Anwendern eine Ursache hierfür. Eine

Studie des RFID-Anwenderzentrum

Münchens hat sich der Frage angenommen,

welche Unterschiede in der

Vorgehensweise der Einführung der

RFID-Technik bei Unternehmen bestehen

und wie diese Einfluss auf den Projekterfolg

nehmen. Dazu wurden 86

Personen aus Unternehmen befragt,

die in jüngerer Vergangenheit an einer

RFID-Einführung beteiligt waren. So

konnte ein detailliertes Abbild von

Strategien und Wegen der Einführung

der Technik gewonnen werden.

Andreas Fruth, Wissenschaftlicher

Mitarbeiter

Lehrstuhl für Fördertechnik

Materialfluss Logistik

Mitglied im RFID-Anwenderzentrum

München

Technische Universität

München

Tel.: +49 89 289-15921

www.rfid-azm.de

ident 5/11

10%

26%

10%

51%

RFID-Projekte – eine Aufgabe für

nebenbei?!

Mehr als drei Viertel der befragten

Unternehmen der Studie berichten,

dass bei einer RFID-Einführung keine

Vollzeit-Mitglieder für ein Projektteam

zur Verfügung gestellt werden. Über

ein Viertel aller Projekte wird nur

“nebenbei“ durchgeführt. Die Projekte,

die nur nebenbei durchgeführt

wurden, weisen dabei im Mittel den

geringsten Projekterfolg auf. Abgesehen

von dieser Gruppe konnte jedoch

bei den befragten Unternehmen kein

23%

3%

52%

25%

Zusammenhang zwischen dem Anteil

Vollzeit-Tätiger und dem Projekterfolg

festgestellt werden. Diese Erkenntnis

überrascht ein wenig, könnte man

doch erwarten, dass sich ein gesteigerter

Zeiteinsatz und die Möglichkeit

Kein Mitglied Vollzeit, aber Projekt war

wichtige Aufgabe

RFID-Projekt wurde nebenbei durchgeführt

Projektleiter und die Kern-Teammitglieder

Vollzeit

Nur der Projektleiter Vollzeit

Alle Teammitglieder Vollzeit

zur Fokussierung auf eine Aufgabe

bei Projektmitarbeitern positiv auf

das Projektergebnis auswirken. Eine

Erklärung kann in der Teamstruktur

und Aufgabenverteilung bei RFID-Einführungen

gefunden werden.

Bei vielen Projekten besteht ein hoher

Anteil an Fremdleistungen, insbesondere

bei Tätigkeiten zur Konzeptionierung

und Systemgestaltung.

Weiterhin sind viele Vorhaben mit

einem Investitionsvolumen von weniger

als 500.000 Euro als vergleichsweise

klein anzusehen. Die dazu im

Nur der als am Wichtigsten eingestufte Lesepunkt

wurde untersucht

Verschiedene ausgewählte Lesepunkte wurden

untersucht

Alle angedachten Lesepunkte wurden untersucht

Gegensatz stehenden eher größeren

Projektteams von im Schnitt 6,4 Mitarbeitern

können daher nicht Vollzeit

mit der RFID-Einführung ausgelastet

werden und stehen somit dem Projekt

auch nur Teilzeit zur Verfügung.


Indexierter Projekterfolg (Ø=1)

1,50

1,00

0,50

0,00

Erstmalige Untersuchung

„unter Laborbedingungen“

bei einem Systempartner /

Erstmalige Untersuchung am

vorgesehenen Einsatzort an

einem Testsystem

Erstmalige Untersuchung der

technischen Machbarkeit am

Pilotsystem

Keine Untersuchung der

technischen Machbarkeit

vor der Inbetriebnahme

0,81

Nur der als am Wichtigsten

eingestufte Lesepunkt

wurde untersucht

Vollständigkeit der Untersuchungen der technischen Machbarkeit

Eine umfassende technische

Machbarkeitsanalyse ist zu empfehlen

Unternehmen verfolgen unterschiedliche

Ansätze, wie umfassend sie

Lesepunkte im Rahmen einer Machbarkeitsanalyse

untersuchen. Ein Viertel

aller Befragten gibt an, nur einen Lesepunkt

zu betrachten. Ein weiteres knappes

Viertel untersucht alle Lesepunkte.

In den übrigen Projekten wird ein Mit-

Häufigkeit

40%

30%

20%

10%

0%

1,01

Verschiedene ausgewählte

Lesepunkte wurden

untersucht

1,18

n=16 n=34 n=15

Alle angedachten Lesepunkte

wurden untersucht

0% 10% 20% 30% 40% 50%

Von Beginn an Arbeit

mit einer favorisierten

Lösung

telweg verfolgt, bei dem ausgewählte

Lesepunkte Gegenstand der Analyse

sind. Eine Prüfung der Vollständigkeit

der im Rahmen der technischen Machbarkeitsuntersuchung

einbezogenen

Lesepunkte auf eine Korrelation mit

dem Projekterfolg zeigt die Abbildung

„Korrelation der Vollständigkeit der

untersuchten Lesepunkte und des Projekterfolgs“.

Der gefundene Zusammenhang,

dass der Projekterfolg mit dem

Mehrere Konzepte

wurden erarbeitet; eine

frühe Priorisierung

führte zur Verfolgung

nur einer Lösung

Mehrere Konzepte

wurden in einer

Machbarkeitsstudie

technisch verifiziert

Steigende Entscheidungsqualität bei der Lösungswahl

Umfang der Machbarkeitsuntersuchungen

anwächst, kann unter Zuhilfenahme

der Spearmannschen Rangkorrelation

mit einer Wahrscheinlichkeit von 96,4%

auch auf RFID-Projekte außerhalb der

Umfrage übertragen werden. Somit

kann diese „Vollständigkeit der Untersuchungen

der technischen Machbarkeit“

als wichtiger Erfolgsfaktor für

RFID-Projekte identifiziert werden.

In der Mehrzahl der beobachteten RFID-

Einführungen findet eine erste Untersuchung

der technischen Machbarkeit

nicht im Anwenderunternehmen selbst,

sondern bei einem externen Partnerunternehmen

statt. Unternehmen verhindern

damit auf der einen Seite die

Störung eigener Prozesse durch möglicherweise

langwierige Versuchsreihen,

auf der anderen Seite nutzen sie

das Know-how und die Ausrüstung von

Systemintegratoren und Forschungseinrichtungen.

Auch geringere Kosten

für die Anschaffung oder den Transport

von Testausrüstung könnte ein Argument

hierfür sein. Ein Zusammenhang

des Ortes der erstmaligen Untersuchung

der technischen Machbarkeit mit

dem Projekterfolg ist in der Auswertung

der Umfrageergebnisse nicht erkennbar.

Die Fokussierung auf nur eine Lösung

zu Projektbeginn wird von Erfahrenen

bevorzugt, zeigt aber im Mittel einen

schlechteren Projekterfolg

Bei der Betrachtung des Vorgehens von

Unternehmen bei der Erarbeitung von

Mehrere Konzepte

wurden technisch und

wirtschaftlich bewertet

rfid studie 65

ident 5/11


66

rfid studie

Indexierter Projekterfolg (Ø=1)

Lösungskonzepten und Lösungskonzeptvarianten,

sowie deren Verfolgung

im Rahmen eines Projektes, stehen sich

zwei grundsätzliche Herangehensweisen

gegenüber. Eine mögliche Vorgehensstrategie

ist es, in einem Projekt nur

ein Lösungskonzept zu erarbeiten und

dieses im Laufe des Projekts zu erweitern.

Eine parallele Verfolgung mehrerer

Lösungen von der Konzepterstellung bis

hin zur technischen und wirtschaftlichen

Bewertung ist die zweite Vorgehensweise.

Auch können zunächst parallele

Konzepte verfolgt werden und eine

Fokussierung auf nur ein Konzept früher

im Projektverlauf erfolgen.

In der Auswertung der im Diagramm

dargestellten Korrelation mit dem Projekterfolg

fällt auf, dass gerade die

am weitesten verbreitete frühe Entscheidung

für eine Lösung im Durchschnitt

den geringsten Projekterfolg

aufweist. Den im Mittel höchsten Projekterfolg

erzielen Projekte, bei denen

die Lösungsauswahl nach Abschluss

einer technischen Machbarkeitsstudie

erfolgt. Eine nähere Betrachtung und

Unterscheidung nach RFID-erfahrenen

und RFID-unerfahrenen Unternehmen

ergibt, dass die Mehrzahl der „Erfahrenen“

von Beginn an mit nur einer favorisierten

Lösung arbeitet. Bei den weniger

erfahrenen Unternehmen entscheidet

sich etwa die Hälfte nicht vor Ende einer

technischen Machbarkeitsstudie für ein

Lösungskonzept.

ident 5/11

1,50

1,00

0,50

0,00

0,86

Von Beginn an Arbeit

mit einer favorisierten

Lösung

1,07

Mehrere Konzepte

wurden erarbeitet; eine

frühe Priorisierung

führte zur Verfolgung

nur einer Lösung

1,10

Mehrere Konzepte

wurden in einer

Machbarkeitsstudie

technisch verifiziert

Steigende Entscheidungsqualität bei der Lösungswahl

Die Vermutung liegt nahe, dass die

erfahrenen Unternehmen dazu neigen,

Lösungskonzepte aus bereits

abgeschlossenen RFID-Projekten

erneut zu verwenden. Somit kann die

hohe Zahl der „Erfahrenen“ erklärt

werden, die sich schon direkt bei

Projektbeginn für eine Lösung entscheiden.

Eine erneute Verwendung

bereits eingesetzter Elemente würde

ebenso die sehr geringe Anzahl

von Projekten erklären, in denen eine

rein technische Bewertung der Konzepte

abgewartet wird, um eine Entscheidung

zu treffen. Zusammen mit

dem Umstand, dass der Projekterfolg

von erfahrenen Unternehmen jedoch

im Mittel höher ausfällt, als der von

Unerfahrenen, erzielt diese Gruppe

mit der Taktik der frühen Fokussierung

deutlich bessere Ergebnisse,

als die RFID-Unerfahrenen. Je weniger

Erfahrung Unternehmen vor Pro-

1,02

n=25 n=22 n=14 n=22

50%

40%

30%

20%

10%

0%

Von Beginn an Arbeit

mit einer favorisierten

Lösung

Mehrere Konzepte

wurden erarbeitet; eine

frühe Priorisierung

führte zur Verfolgung

nur einer Lösung

Mehrere Konzepte

wurden technisch und

wirtschaftlich bewertet

jektbeginn also besitzen, desto mehr

und länger sollten sie mit alternativen

Lösungskonzepten arbeiten.

Neben allgemeinen Informationen zu

durchgeführten RFID-Projekten konnten

durch das Studiendesign interessante

Zusammenhänge zwischen

Rahmenbedingungen und Vorgehensweisen,

sowie dem Projekterfolg aufgezeigt

werden. Auch Unterschiede im

Ansatz zwischen erfahrenen und weniger

erfahrenen Unternehmen werden

aufgezeigt. Nicht zuletzt durch die Darstellung

der wichtigsten Herausforderungen

der einzelnen Projekte, kann

die Studie für ein Unternehmen, welches

sich selbst mit der Einführung

der Technik beschäftigt, wertvolle Hinweise

über erfolgreiche und weniger

erfolgreiche Strategien geben.

Mehrere Konzepte

wurden in einer

Machbarkeitsstudie

technisch verifiziert

Steigende Entscheidungsqualität bei der Lösungswahl

Unternehmen mit RFID-Projekterfahrung vor Projektbeginn (n=17)

Unternehmen ohne RFID-Projekterfahrung vor Projektbeginn (n=60)

Mehrere Konzepte

wurden technisch und

wirtschaftlich bewertet

ident


K O M M E N T A R

Pharma: Kennzeichnen, Identifizieren und

Rückverfolgen von Arzneimitteln

Wenn gefälschte Uhren, Handtaschen oder Handys

den deutschen Markt überschwemmen, ist

der finanzielle Schaden dieser Markenpiraterie

beklagenswert. Bei Arzneimittelfälschungen

hingegen erreicht diese kriminelle Energie einen

unverzeihlichen Höhepunkt. Denn gefälschte

Medikamente gefährden die Gesundheit der Verbraucher.

Und das durch unterschiedlichste Fälschungsarten:

der originalwirkstoff wird gegen

einen günstigeren ausgetauscht oder ist lediglich

Placebo, das Haltbarkeitsdatum wird verlängert

oder es finden sogar Umverpackungen/-etikettierungen

statt.

„Keine Chance den Fälschern“ schreibt

sich die EU-Kommission seit dem 16.

Februar 2011 auf die Fahne und erarbeitet

zurzeit eine rechtliche Grundlage

(EU Directive 2001/83/E), mit der

Arzneimittel über die gesamte Versorgungskette

einwandfrei rückverfolgbar

sein müssen. Diese EU-Vorgabe, die

2015 schon nationales Gesetz werden

könnte, werden Pharmaunternehmen,

Großhändler und Apotheken nur mithilfe

einer durchgängig intelligenten, technischen

Lösung umsetzen können. Was

in der fleischverarbeitenden Industrie

Frank Münch, Country Manager

Zetes GmbH

Airport Center

Flughafenstraße 52b

22335 Hamburg

Tel.: +49 40 532888 0

www.zetes.com

schon Alltag ist, soll auch in der Pharmabranche

gelten: der lückenlose Nachweis,

wo ein Produkt herkommt und

- im Bereich Medikamente noch wichtiger

- dass es nur einmal existiert. Das

Original-Präparat soll also jederzeit auf

seiner „Reise“ durch den Vertriebskanal

von der Fälschung zu unterscheiden

sein. Eine 14-stellige Serialisierungsnummer

soll eine eindeutige Identifizierung

bringen. Verschlüsselt in einem

2-D DataMatrix-Code gibt dieser außerdem

Aufschluss über Herkunft, Chargennummer,

Packungsgröße sowie

Haltbarkeit des Präparates. Direkt auf

die Sekundärverpackung eines jeden

verschreibungspflichtigen Medikamentes

aufgebracht, gibt er Auskunft darüber,

ob ein Präparat echt ist. Und das

absolut fälschungssicher.

Vergleichbar mit einem Ampelsystem

darf nur das Medikament von einer Produktionsstufe

zur nachgelagerten Handelsstufe

passieren, dessen Daten beim

Wareneingangs-Scan mit den vom Hersteller

gelieferten Produktdaten übereinstimmen.

Eine Authentifizierung

muss also stattfinden, bevor die Ampel

für das Präparat auf „grün“ schaltet.

Diese Kontrolle soll auf jeder Stufe

geschehen. Dazu müssen in einer europaweit

verfügbaren Datenbank alle produktrelevanten

Daten zu Arzneimitteln

gespeichert werden. Am Ende dieser

Kette von Produktion über Distribution

und Zwischenhändler wird das Präparat

dann beim Verkauf in der Apotheke aus

kommentar 67

der Datenbank gelöscht. Seine einmalige

Existenz ist mit dem Verbrauch beendet.

Taucht das vermeintlich gleiche

Produkt noch einmal auf, wird spätestens

der Apotheker über die vorliegende

Fälschung alarmiert.

Technisch umfasst eine solche Lösung

alles, was es im Bereich der Kennzeichnungs-

und Identifizierungslösungen

gibt: Applikatoren, die direkt in die

Produktionslinie integriert sind und den

DataMatrix-Code über das Inkjet-Verfahren

auf die Medikamentenschachtel

aufbringen. Eine Kamera, die noch

auf dem Förderband die Echtheit und

Lesbarkeit des produzierten Codes

prüft. Ist er fehlerhaft, wird die Schachtel

über ein Auswurfmodul aussortiert.

Die per Zufallsprinzip generierten

Nummern werden zusammen mit den

Artikeldaten in einer Datenbank gespeichert,

die später die Rückverfolgbarkeit

des Präparates garantieren soll. Fehler

bei der Sendungsannahme werden

durch sichere Wareneingangssysteme

gewährleistet. Mobile Lesegeräte oder

eine bildbasierte Erfassung kommen

>> Diese EU-Vorgabe werden Pharma unternehmen,

Großhändler und Apotheken nur

mithilfe einer durchgängig intelligenten,

technischen Lösung umsetzen können


68

veranstaltungen

N A C H b E R I C H T E

Jahrestreffen 2011

EffizienzCluster Logistik Ruhr

Mehr als 150 Clusterakteure aus Wissenschaft und Wirtschaft

waren der Einladung der EffizienzCluster Management

GmbH zum ersten Jahrestreffen des EffizienzCluster LogistikRuhr

in Mülheim an der Ruhr gefolgt. Durch die gemeinsame

Arbeit in Strategieworkshops leisteten sie einen weiteren

Beitrag zur Entwicklung des hochkarätigen Forschungs- und

Kooperationsnetzwerks. Vor einem Jahr hatte das Bundesforschungsministerium

den EffizienzCluster zu einem von

zehn Spitzenclustern in Deutschland ernannt. „Wir sind

stolz darauf, was wir in unserem ersten Jahr alles auf den

Weg gebracht haben. Insgesamt sind 27 Verbundprojekte

in der ersten Förderphase bewilligt worden“, freuten sich Dr.

Christian Jacobi und Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer

der EffizienzCluster Management GmbH, in ihrer Begrüßung.

„Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten bereits mit Hochdruck

an der Logistik von morgen.“

In den Strategieworkshops griffen die Teilnehmer des Jahrestreffens

2011 die sieben so genannten Leitthemen des

EffizienzClusters in kleineren Runden auf und entwickelten

sie weiter. Zu den Leitthemen gehören beispielsweise

Feig Electronic war Gastgeber

für den ersten europäischen

PIA-Workshop

Am 22. Juni 2011 trafen sich verschiedene

Anwender der RFID-Technologie

bei Feig Electronic in Weilburg an

der Lahn zu ihrem ersten PIA-Workshop.

PIA steht für Private Impact

Assessments und fokussiert auf ein

umfassendes Framework für valide

Datenschutz-Folgeabschätzungen

beim Einsatz von RFID-Technologien.

Grundlage ist eine entsprechende

Empfehlung der Europäischen

Kommission vom 12. Mai 2009. Die

Empfehlung konkretisiert die Richtlinie

2002/58/EG aus dem Jahr 2002

zum Schutz der Privatsphäre in der

elektronischen Kommunikation für die

ident 5/11

technische Lösungen zur umwelt- und ressourceneffizienten

Versorgung urbaner Systeme oder die Optimierung multimodaler

Netze zur verbesserten Steuerung der verschiedenen

Verkehrsträger. „Die Logistik von morgen will und muss eine

Antwort auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen

geben – etwa darauf, wie man die individuellen Bedürfnisse

der Menschen nach Mobilität und Konsum mit dem

Umwelt- und Klimaschutz in Einklang bringen kann“, so Dr.

Jacobi. Konkret werden die Leitthemen in den sieben Verbund-

sowie in drei assoziierten Projekten. Die Teilnehmer

des Jahrestreffens nutzten die Gelegenheit, sich über den

Stand der Forschung und Entwicklung in diesen Projekten zu

informieren und Ansätze für Verbundprojektübergreifende

Konzepte zu entwickeln.

www.effizienzcluster.de

spezifischen Belange berührungsloser

Identifikationstechnologien. Noch

im selben Jahr folgte eine Selbstverpflichtung

der Auto-ID-Industrie, ein

Framework zu entwickeln, das RFID-

Anwender bei der Umsetzung der

Kommissionsempfehlung effektiv

unterstützt.

Ausgerichtet wurde der Workshop von

AIM-D, der deutschsprachigen Sektion

des globalen Industrieverbands für

Automatische Identifikation, Datenerfassung

und Mobile Datenkommunikation.

Neben AIM-D-Geschäftsführer

Wolf-Rüdiger Hansen beteiligte sich

auch ein Vertreter vom Bundesamt für

Sicherheit in der Informationstechnik

BSI als Referent am Weilburger PIA-

Workshop. „Wir engagieren uns aktiv

bei der Erarbeitung des PIA-Rahmenwerks,

weil wir dem Datenschutz eine

hohe Bedeutung beimessen und zudem

der Überzeugung sind, dass eine konstruktive

Hilfestellung bei der Erfüllung

der Selbstverpflichtung gemäß der

EU-Empfehlung die Marktakzeptanz

innovativer RFID-Technologien weiter

vorantreiben wird“, sagt Vertriebsleiter

Frithjof Walk der Feig Electronic GmbH.

www.feig.de


Zukunftskongress Logistik

29. Dortmunder Gespräche

Im Zeichen der Innovationen

Der Zukunftskongress Logistik in Dortmund

stand in diesem Jahr ganz im

Zeichen sich wandelnder logistischer

Rahmenbedingungen durch Megatrends

wie den Klimawandel, eine alternde

Gesellschaft oder der zunehmenden

Urbanisierung. Zukunftsweisende Forschungsergebnisse,

konkrete Lösungsansätze

und Vorreiterprojekte aus der

Praxis wurden von den 470 Teilnehmern

diskutiert. Um die Wichtigkeit wegweisender

Lösungsansätze und Visionen

noch stärker ins Bewusstsein zu

rücken, haben das Fraunhofer IML und

der Effizienzcluster Logistik Ruhr die traditionsreichen

Dortmunder Gespräche

in diesem Jahr zum ersten Mal zu einem

Technologie- und Zukunftskongress

für die Branche ausgebaut. „Mit dem

Zukunftskongress wollen wir zeigen, wie

die Logistik in fünf bis zehn Jahren aussehen

könnte“, sagte Prof. Dr. Michael

ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter

des Fraunhofer IML, anlässlich

der Eröffnung der Veranstaltung.

„Dafür haben wir die entscheidenden

Zukunftsthemen der Logistikforschung

in den Mittelpunkt gestellt.“

RFID-Projekte im Praxistest

Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender

der Schenker Deutschland AG,

stellte beispielhaft zwei Auto-ID-Projekte

vor, die die Effizienz des Logistikdienstleisters

entlang der Supply

Chain weiter steigern und zukünftige

Wertschöpfung generieren sollen. „Mit

‚DB Schenker Security‘ wollen wir eine

lückenlose Sendungsverfolgung mit flächendeckender

GPS-Überwachung

von Trailern und Wechselbrücken in

Europa aufbauen und das RFID-basier-

te ‚Schenker Surveillance Solutons‘

soll die Steuerung temperaturgeführter

oder sicherheitsrelevanter Transporte

nachhaltig verbessern“, so Rodi. „Denn

erfolgreich werden in Zukunft vor allem

diejenigen Unternehmen sein, die Innovationen

als wesentlichen Bestandteil

ihrer Strategie betrachten.“

Außerdem wurde in Dortmund das

Palettenprojekt Smarti präsentiert.

Ziel ist die Entwicklung einer intelligenten

Palette, die sich selbst steuert und

ihren Weg zum Ziel eigenständig findet.

Das Projekt unter wissenschaftlicher

Federführung des Fraunhofer IML

gehört zu den großen Forschungs- und

Entwicklungsprojekten im Effizienzcluster

Logistik Ruhr. Smarti steht für

„Smart reusable transport items“ und

soll den Materialfluss durch Verwendung

intelligenter Ladungsträger noch

sehr viel transparenter machen. Den

ersten Praxistest haben die Projektpartner

Chep, Mars und Rewe unternommen.

Verschiedene Auto-ID-Techniken

und RFID kommen bei Smarti zum Einsatz.

Dazu hat Chep berührungslose

Lokalisierungstechniken an den Paletten

installiert, die sowohl über Barcode

als auch RFID gescannt werden können.

Sobald die Palette beladen ist, wird sie

in der Produktion bei Mars mit ihrem

eigenen elektronischen Fingerabdruck

gekennzeichnet. Ein mobiles Terminal

mit RFID-Antenne erfasst dann die

Ware. Beim Abruf der Palette werden

die Informationen an RFID-Gates ausgelesen,

auf einer webbasierten Informationsplattform

abgespeichert und so

allen Partnern entlang der Supply Chain

zur Verfügung gestellt.

www.zukunftskongress-logistik.de

10 Jahren

Seit veranstaltungen erstklassig 69

im Zentrum Europas

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und Informationsfl uss

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ident 5/11


70

veranstaltungen

V O R b E R I C H T E

Neue AIM-Workshops:

RFID-Datenschutz

AIM-D setzt im Oktober 2011 seine bereits im Juni gestarteten

PIA-Workshops mit neuen Kooperationspartnern in Berlin,

München und Frankfurt fort. Die Workshops richten sich an

Experten aus Industrie und Anwenderschaft. Sie erfahren hier,

wie sie den Anforderungen der europäischen RFID-Datenschutzempfehlung

nachkommen und den Rahmen für RFID-Datenschutz-Folgeabschätzungen

(PIA: Privacy Impact Assessment

Framework) anwenden können, wenn neue RFID-Anwendungen

in Betrieb genommen werden. Der Rahmen ist ein Dokument

der Selbstverpflichtung der Industrie zur Unterstützung

der informationellen Selbstbestimmung der Bürger und damit

zur gesellschaftskonformen Corporate Governance.

Dies ist eine wichtige Sensibilisierungsmaßnahme zur Umsetzung

der Datenschutz-Empfehlung für RFID-Anwendungen

der europäischen Kommission vom 12. Mai 2009. Sie steht

unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für

Wirtschaft und Technologie und wird vom Verband AIM-D in

Kooperation mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

(BSI) und dem Bundesbeauftragten für den

Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) durchgeführt.

Weitere Kooperationspartner für die Durchführung der Work-

Leitgedanke:

flexibel, sicher, nachhaltig

Mitte Juni ist das Programm für den

diesjährigen erschienen. Acht Hauptvorträge,

zwei Podiumsdiskussionen,

16 Fachsequenzen und vier Exkursionen

warten auf die Teilnehmer.

Abwechslungsreiche Tage also vom

19. bis 21. Oktober mit vielseitigen

aktuellen und internationalen Themen.

Auf 36 Seiten präsentiert das Programmheft

die Referenten, die Inhalte,

die Details zum Rahmenprogramm

und viele weitere Servicehinweise.

„Flexibel – sicher – nachhaltig“ lautet

der Leitgedanke des Kongresses. Der

Dreiklang – ergänzt um den Aspekt

ident 5/11

shops sind das Institut für Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr.

Oliver Günther) der Humboldt-Universität zu Berlin, das RFID-

Anwenderzentrum München (Prof. Dr. Willibald A. Günthner

u.a.) an der TUM und die BITKOM-Akademie in Frankfurt.

Die Workshops sind kostenpflichtig. Für die Mitglieder der

Kooperationspartner sowie des Veranstalters AIM gelten

besondere Gebühren.

• 06. Oktober 2011 an der

Humboldt-Universität Berlin

der Innovationskraft – wird an den drei

Kongresstagen durchgespielt. Harte

Themen wie „Strategien in Richtung

Agilität“ stehen neben der Präsentation

eher weicher Erfolgsfaktoren wie

„Marke und Marketing in der Logistik“.

Die Referenten kommen aus Industrie,

Handel, den Logistikdienstleistungen

und der Wissenschaft. Die deutsche

Perspektive wird dabei ebenso eingebracht

wie Expertise aus aller Welt. Die

Gala, als gesellschaftlicher Höhepunkt

des Kongresses, findet wie gewohnt

am Mittwochabend statt - diesmal in

• 19. Oktober im Campus Garching der

Technischen Universität München

• 25. Oktober bei der BITKOM-Akademie

in Frankfurt am Main

Jeweils von 13:00 bis ca. 17:00 Uhr.

www.AIM-D.de

www.wiwi.hu-berlin.de

www.rfid-azm.de | www.BITKOM-Akademie.de

der Arena Treptow. Dort geht es um

Spitzenleistungen - im Sport, in der

Logistik und im Entertainment. Stargast

des Abends, an dem der Deutsche

Logistik-Preis 2011 verliehen

wird, ist die zweifache Olympiasiegerin

Katarina Witt, Vorsitzende des

Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft

München 2018. Als Gastredner

am Abschlusstag konnte Bertrand

Piccard gewonnen werden, Wissenschafts-Abenteurer

und faszinierender

Erzähler.

www.bvl.de/dlk


Healthcare live!

Best Practices – Visionen werden Wirklichkeit

Healthcare live! – die Veranstaltung von GS1 Germany und

den eProcurement Plattformen GHX Europe, HBS Health

Business Solutions und Medical Columbus ist dieses Jahr

am 12. Und 13. Oktober zu Gast in Berlin. Mit der gemeinsamen

Konferenz untermauern die Veranstaltungspartner

ihr Commitment zu den GS1-Standards, welches sie der

auf der BVMed-Sitzung am 15. Juni 2011 gegeben haben.

Ihr Anliegen ist es, mehr Effizienz in der gesundheitswirtschaftlichen

Prozesskette auf Basis der GS1-Standards

zu erreichen – vom Hersteller über das Krankenhaus bis

zum Patienten.

SPS/IPC/DRIVES 2011

Neu im Kongressprogramm der SPS/

IPC/DRIVES 2011 sind vier speziell eingerichtete

Anwendersessions, in denen

Anwender vorstellen, wie spezifische

Applikationen innovativ und kreativ

erfolgreich realisiert wurden. Sie laden

zum intensiven Dialog zwischen Kongressbesuchern

und Anwendern ein

und versprechen interessante Erfahrungsberichte

direkt vom anwendenden

Unternehmen. Diese finden jeweils

am Dienstag- und Mittwochvormittag

parallel zu den übrigen Kongresszügen

statt. 69 Vorträge zu Themen der elek-

Unter dem Motto „Best Practices - Visionen werden Wirklichkeit“

zeigt die Veranstaltung Wege auf, die Patientensicherheit

zu erhöhen, Effizienzsteigerungen in der Versorgungskette zu

erreichen und der Fälschung von Medizinprodukten und Medikamenten

entgegenzutreten. Das Besondere bei Healthcare

live!: Neben vielfältigen Fachvorträgen, Praxisberichten sowie

Diskussionsrunden mit hochrangigen Referenten haben die

Teilnehmer die Möglichkeit, Best Practices bei einem Gastgeberunternehmen

der Gesundheitsbranche live! zu erleben.

www.gs1-germany.de

trischen Automatisierung, eine Trendsession

sowie drei Tutorials umfasst

das Gesamtprogramm des SPS/IPC/

DRIVES Kongresses 2011. Die Möglichkeit

für Teilnehmer, das Kongress

Get-together zu besuchen, ermöglicht

allen Beteiligten zusätzliche Chancen

für Networking. In der diesjährigen

Trendsession diskutieren namhafte

Vertreter der Firmen Siemens, Beckhoff,

Bosch Rexroth, KUKA, Homag

und 3S über das Thema „Sicherheit

der PC-basierten Steuerung“. Dazu

zählt die Frage nach der Zukunftssi-

Chief RFID Manager 2011

Das FIR an der RWTH Aachen und das „European EPC Competence

Center“ (EECC) veranstalten auch 2011 den Zertifikatkurs

„Chief RFID Manager“ an der RWTH International

Academy. Das fünfeinhalbtägige Seminar befähigt die Teilnehmer,

den RFID-Einsatz im eigenen Unternehmen technisch

und wirtschaftlich zu bewerten sowie eigenständig

RFID-Projekte durchzuführen. Sie erfahren, wie sie mithilfe

von RFID ihre Prozesse optimieren und letztlich die Wirtschaftlichkeit

der Maßnahmen bewerten können. In interaktiven

Workshops planen und bewerten die Teilnehmer

eigenständig einen RFID-Einsatz unter realistischen Anforderungen.

Mit dem Zertifikatkurs richten sich FIR und EECC an

Geschäftsführer, RFID-Projektleiter, IT- und Produktionsleiter

cherheit von PC-Komponenten, die in

kurzer Zeit entwickelt werden, bei einer

Lebenszeit von Maschinen mit bis zu 20

Jahren und mehr. Ebenfalls beleuchtet

wird die Eignung von kostengünstigsten

Standardkomponenten für den Einsatz

bei Anwendungen mit funktionaler

Sicherheit (safety), sowie die Sicherheit

gegen ungewollte Zugriffe (security).

www.mesago.de/de/SPS/home.htm

sowie Logistikverantwortliche aller Branchen. Der Kurs findet

in zwei Teilen statt, am 24. und 25. November beim EECC in

Neuss und vom 07. bis 10. Dezember 2011 im Institutsgebäude

des FIR in Aachen.

Ident-Leser zahlen bis zum Anmeldeschluss den Frühbucherpreis

von 2.990 Euro, wenn sie bei der Anmeldung angeben,

dass sie über „Ident“ auf den Kurs aufmerksam geworden sind.

www.zertifikatkurs-chief-rfid-manager.de

veranstaltungen 71

ident 5/11


72

aim

Industrieverband für Automatische

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität

AIM-D e.V.

Deutschland – Österreich – Schweiz

Verband für Automatische

Identifikation (Auto-ID),

Datenerfassung und Mobile

Datenkommunikation

AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit

Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren

und repräsentiert über 140 Mitglieder in

Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu

gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute

und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion

von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM

EMEA, Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,

der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist

und mehr als 700 Mitglieder in 43 Ländern hat.

www.AIMglobal.org

AIM-D e.V.

Richard-Weber-Str 29

68623 Lampertheim

www.AIM-D.de

so erreichen sie uns

Tel.: +49 6206 13177

Fax: +49 6206 13173

E-Mail: info@aim-d.de

www.aim-d.de

www.kompetenzzentrum-autoid.de

Ansprechpartner:

Gabriele Walk,

Wolf-Rüdiger Hansen

ident 5/11

Neue Workshops über RFID-Datenschutz

PIA Workshops jetzt unter

der Schirmherrschaft des

Bundesministeriums für Wirtschaft

und Technologie

Am 22. Juni 2011 haben wir den ersten

PIA Workshop bei Feig Electronic

in Weilburg durchgeführt. Weitere Termine

folgten bei Smart-TEC in Oberhaching

und bei Deister Electronic in

Barsinghausen. Über 40 Teilnehmer

haben an diesen Workshops teilgenommen.

Besonders erfreut waren wir

über externe Teilnehmer von Datev,

Skidata, Tourismusverband Oberstaufen

sowie von den Industrieverbänden

BITKOM und VDA, mit denen wir schon

im gesamten PIA-Prozess zusammengearbeitet

haben. PIA steht für Privacy

Impact Assessment Framework, in

Deutsch: Rahmen für Datenschutz-

Folgeabschätzungen. Dies ist eine

Anleitung zur Implementierung des

Datenschutzes für RFID-Anwendungen

gemäß der Europäischen RFID-Datenschutzempfehlung

vom 12. Mai 2009.

Eine umfassende Darstellung des europäischen

PIA-Prozesses haben wir im

letzten Ident-Magazin an dieser Stelle

veröffentlicht.

Das Echo der Workshopteilnehmer war

einhellig positiv: Sie fühlten sich über

den europäischen PIA-Prozess umfassend

informiert. Die AIM-Mitglieder

wollen ihre Kunden verstärkt über die

RFID-Datenschutzanforderungen informieren.

Alle waren der Meinung, dass

auch Unternehmen, die nicht selbst

RFID-Anwendungen betreiben, aber

die Technologien und Lösungen dafür

bereitstellen, sich für die informationelle

Selbstbestimmung der Bürger einsetzen

sollten – im Sinne einer gesellschaftskonformen

Coporate Governance.

Neue PIA Workshops in Berlin,

München, Frankfurt

Deswegen setzen wir jetzt die Workshop-Reihe

fort und öffnen sie stärker

für Teilnehmer von außerhalb des

AIM-Verbandes. Dabei freuen wir uns

besonders darüber, dass wir das Bundesministerium

für Wirtschaft und

Technologie als Schirmherrn gewinnen

konnten. Hier die nächsten Termine, die

jeweils bei unserem lokalen Kooperationspartner

stattfinden:

6. Oktober 2011: Institut für Wirtschaftsinformatik

(Prof. Dr. Oliver Günther)

der Humboldt-Universität, Berlin

19. Oktober 2011: RFID Anwenderzentrum

München (Prof. Dr. Willibald A.

Günthner) an der TU München, Campus

Garching

25. Oktober 2011: BITKOM-Akademie,

Frankfurt am Main (Niederrad)

Referenten sind Wolf-Rüdiger Hansen

von AIM-D, Harald Kelter vom Bundesamt

für Sicherheit in der Informationstechnik

(BSI) in Bonn und Johannes

Landvogt vom Bundesbeauftragter für

Datenschutz und Informationsfreiheit

(BfDI) in Bonn.

Die Workshops werden von hochkarätigen

Grußbotschaften eingeleitet:

In München von Dr. h. c. Helmut F.

Schreiner, Geschäftsführender Gesellschafter

der Schreiner Group; in Berlin

von Dr. Benjamin Fabian vom Institut

für Wirtschaftsinformatik (Professor

Dr. Oliver Günther) der Humboldt-Universität;

in Frankfurt von Christian von

Grone, CIO, Gerry Weber International

AG. Die Workshops beginnen jeweils

um 13:00 Uhr und sind offen für alle

Interessenten. Die Termine, Gebühren

und Anmeldeverfahren sind auf den

Webseiten von AIM und seinen Kooperationspartnern

veröffentlicht. Es wird

ein Flyer zum Download bereitgestellt,

dessen letzte Seite das Formular für die

Anmeldung per Fax enthält.


AIM Herbstforum in Berlin 12. – 14. Oktober 2011

Dies ist der Jahreshöhepunkt für

Anbieter und Anwender der AutoID-

Technolologie: Barcode, Datamatrix-

Code (2D), RFID, Sensoren, Aktoren

und Intelligente Objekte (Smart

Objects). Gastgeber am 13.10. ist die

Technische Universität (FH) Wildau,

Tagungsort die Vertretung des Landes

Brandenburg beim Bund in Berlin-Mitte

nahe dem Brandenburger Tor. Hier

die Struktur der Agenda:

12. Oktober 2011 um 19:00 Uhr:

Informelles Networking Dinner im NH

Hotel Berlin Mitte (Zimmerkontingent

für AIM-Mitglieder).

13. Oktober 2011 ganztags:

Mitgliederversammlung und Fachvorträge

in der Vertretung des Landes

Brandenburg beim Bund (ca. 800 Meter

vom Hotel entfernt)

8:30 Uhr:

Mitgliederversammlung mit Vorstellung

der Sponsoren Feig Electronic,

Nordic ID, RFID im Blick.

11:00 Uhr:

Fachprogramm für Mitglieder und Gäste

19:00 Uhr:

Herbstgespräch für Mitglieder und

Gäste

14. Oktober 2011 vormittags:

Besichtigung einer interessanten Auto-

ID-Installation

Die Agenda ist in Arbeit und wird

nebst Anmeldeformular im Internet

veröffentlicht:

www.AIM-D.de

aim 73

Der Industrieverband AIM-D führt jedes

Jahr zwei Mitgliederversammlungen

durch. Sie werden als Frühjahrs- bzw.

Herbstforum bezeichnet, weil sie mit

Fachprogrammen angereichert sind,

die den Teilnehmern Wissen vermitteln,

das ihnen in der täglichen Arbeit in ihren

Unternehmen von Nutzen sein soll. An

den Versammlungen nehmen zwischen

80 und 100 Experten teil.

Berlin als Versammlungsort wurde zum

dritten Mal gewählt, weil wir hier den

Austausch mit Regierungsexperten

und anderen Verbänden intensivieren

möchten. Die Tiefe unserer Zusammenarbeit

mit Regierungsstellen, die zum

Beispiel für Forschung, Standardisierung

und Datenschutz zuständig sind,

zeigt sich darin, dass wir Mitglied der

Dialogplattform RFID/IoT (Internet der

Dinge) beim BMWi in Berlin und der

ident 5/11


74

aim

IoT Expert Group bei der Europäischen

Kommission in Brüssel sind.

Am Abend des 13.10. findet das Herbstgespräch

statt. Hier bitten wir hochkarätige

Experten aus Politik, Wissenschaft

und Wirtschaft auf das Podium, um

über strategische Themen zu diskutieren.

Ziel ist, Personen, die sich nicht die

Zeit für ein ganztägiges Programm neh-

Termine 2011

6. – 7. September 2011

Zukunftskongress Logistik –

29. Dortmunder Gespräche

www.iml.fraunhofer.de – Kombiniert

mit dem EffizienzCluster-Symposium;

veranstaltet vom Fraunhofer-Institut

IML; mit einem Referat über die

derzeit größte RFID-Anwendung bei

Transporthilfsmitteln im europaweiten

Handel: über 4 Millionen Blumencontainer

aus dem Pool von Container

Centralen mit RFID-Schlössern für

das logistische Management der

Container und Plagiatschutz, Referent

ist Soren Moller Sorensen, COO

bei Container Centralen in Dänemark.

7. September 2011 – 4. innoLogIST

2011, Universität Leipzig

www.lsb-plattform.de/innologist/

innologist – Konferenz zu innovativen

Logistik-IT-Systemen, Technologien

und Anwendungen.

13. September 2011 – Kongress:

Der Weg in die Zukunft

mit AutoID/RFID, Hamburg

www.jahreskongress-rfid-im-blick.de

Jahreskongress des Fachmagazins

„RFID im Blick“ zu aktuellen Trendthemen

und erfolgreichen Projekten internationaler

Unternehmen.

26. – 28. September 2011

2nd AIM Expo, Las Vegas, USA

www.aim-expo.com – The internatio-

ident 5/11

men möchten, Einblicke in aktuelle Entwicklungen

und Zukunftsaspekte der

AutoID-Welt und angrenzender Bereiche

zu geben. Themenschwerpunkte in

diesem Jahr sind:

Neue Herausforderungen im Spannungsfeld

zwischen dem Internet der

Dinge (Objekte, Dienste), den soziale

Netzwerken im Internet und der Virtu-

nal Automatic ID & Mobile IT Annual

Industry Showcase – powered by AIM.

Im begleitenden Kongressprogramm

wird auch die europäische Position

zum Internet der Dinge und zum PIA-

Prozess vortragen.

Achtung, Terminverschiebung:

4. Oktober 2011

European RFID Expert Group

(EREG), Frankfurt

AIM-Arbeitskreis nur für Mitglieder:

Einer der Programmpunkte ist die Ausarbeitung

einer strategischen Position

für kleine und mittlere Software-Häuser,

deren Produkte in der Software-

Architektur von AutoID-Anwendern

eine immer größere Rolle spielen.

Denn diese Software dient immer

mehr dazu, eigenständige operative

Steuerungsvorgänge zu veranlassen

und umzusetzen, um Unternehmensprozesse

zu beschleunigen. Damit

übernehmen sie Funktionen aus den

zentralen ERP-Systemen, die in den

Großrechnern der Unternehmen

laufen. Dieser Trend ist besonders

auffällig beim Einsatz von RFID, Sensoren

und intelligenten Objekten.

5. Oktober 2011

ZIO-Anwenderkonferenz über

RFID und das Internet der

Dinge (IoT), Erlangen

www.iis.fraunhofer.de/veranst/zioak –

Konferenz des ZIO (Zentrum für Intelligente

Objekte) am Fraunhofer-Institut

IIS in Kooperation mit AIM-D. Beiträge

alität sozialer und dinglicher Prozesse;

Datenschutz bei RFID und im Internet

der Dinge im Kontext mit der EU-Empfehlung

für RFID-Datenschutz; Europäische

Perspektiven zur Wechselwirkung

von Internet und Gesellschaft; Innovationen,

die auf dem Internet beruhen;

Aspekte der Technikfolgenforschung,

auch im Kontext mit sich ausbreitenden

Google-Services.

zu Technologie, Software-Integration

im IoT und Nutzenaspekte von und über

Unternehmen wie Lufthansa Technik

Logistik, Boehringer Ingelheim, Container

Centralen, Automotive-Zulieferer

Kamax, Deutsche Post DHL. Weitere

Informationen und Flyer mit Agenda

unter der aufgeführten Web-Adresse

12. – 14. Oktober 2011

AIM-Herbstforum für Mitglieder

und Gäste, Berlin

www.AIM-D.de – Bitte lesen Sie die

Ankündigung weiter oben.

8. November 2011

Anwenderforum Drahtlose

Sensorik in Industrie und

Logistik, Duisburg

www.ims.fraunhofer.de – Mit Referaten

über energieautarke Sensoren,

autarke Betriebsdatenerfassung,

Sicherheitsüberwachung in Regalsystemen,

funkbasierte Indoor-

Lokalisierung u.a. Veranstaltet vom

Fraunhofer-Institut IMS.

9. November 2011

5. RFID-Forum, IHK Hanau

www.bieg-hessen.de/veranstaltung.html?id=412

– RFID go! Branchentrends,

Datenschutz und

Praxisbeispiele. Seminar aus der

Reihe des Netzwerkes für Elektronischen

Geschäftsverkehr in der IHK

Hanau in Kooperation mit der IHK

Offenbach, Bieg Hessen und AIM-D.


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• BSR idware GmbH

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• DYNAMIC SYSTEMS GMBH

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und Logistik GmbH

• Euro I.D. Identifikationssysteme

GmbH & Co. KG

• FEIG Electronic GmbH

• Feinwerk- und Drucktechnik GmbH

• Felix Schoeller Supply Chain

Technologies GmbH & Co KG

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• Barcode Drucker /

Thermotransfer & Transferdrucker

• Barcodelesegeräte / Mobile IT

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Etiketten & Barcodes

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76

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Kontakt: Veit Schröter

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0

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Fax: +49 6032 34956 77

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Baracoda SA

30, avenue de l’Amiral Lemonnier

78160 Marly-le-Roi / Frankreich

Tel.: +33 1 30 08 89 00

Fax: +33 1 30 08 89 98

E-Mail: contact@baracoda.com

www.baracoda.com

Kontakt (Deutsch): Isabelle Pignault

Tel.: +33 6 61 93 62 51

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Honeywell Scanning & Mobility

Dornierstraße 2

82178 Puchheim

Deutschland

Tel: +49-89-89019-0

Fax: +49-89-89019-200

E-Mail: info.germany@handheld.com

www.honeywell.com/aidc/ident

Integer Solutions GmbH

Küchlerstraße 1

61231 Bad Nauheim

Tel.: +49 6032 34956 0

Fax: +49 6032 34956 77

E-Mail: office@integer-solutions.com

www.integer-solutions.com

Motorola Solutions Germany GmbH

Telco Kreisel 1

65510 Idstein

Deutschland

Telefon: +49 (0)695 007 3865

Telefax: +49 (0)6126 9576 999

E-Mail: info.emea@motorolasolutions.com

www.motorolasolutions.de

Nordic ID GmbH

Heidestraße 50

D-32051 Herford

Oliver Warn

Tel.: +49 5221 34222-0

Fax.: +49 5221 34222-10

info@nordicid.de · www.nordicid.de

Psion Teklogix GmbH

Jakob-Kaiser-Straße 3

47877 Willich

Tel.: +49 (0) 2154-9282.0

Fax: +49 (0) 2154-9282.200

www.psionteklogix.com

kontakt@psionteklogix.com

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

TSC Auto ID Technology

EMEA GmbH

Georg-Wimmer-Ring 25

D- 85604 Zorneding

Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00

Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05

E-Mail: info@tsceu.com

www.tscprinters.com

Barcode-Prüfgeräte

Strichcodeprüfgeräte

DataMatrix Prüfgeräte

Für den mobilen Einsatz geeignet

Messungen mit Laser oder Kamera

REA Elektronik GmbH

Teichwiesenstraße 1 · 64367 Mühltal

T: +49 (0)6154 638-0 · E: reainfo@rea.de

www.rea-verif ier.de

Distribution / Reseller

ident

Seit 15 Jahren das Forum

der Auto-ID Branche

und der Wegweiser für

Anwender.

www.ident.de

Carema GmbH

Ernst-Gnoß Str. 25, 40219 Düsseldorf

Tel.: +49-211 157 697 - 0, Fax: - 29

E-Mail: info@caremahardware.de

www.caremahardware.de

Ingram Micro Distribution GmbH

Weberstraße 2

49134 Wallenhorst

Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0

Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50

E-Mail: dcpos@ingrammicro.de

www.ingrammicro-dcpos.de

www.ingrammicro.de

Warok GmbH

Gassenäcker 2

78052 Villingen-Schwenningen

Tel.: + 49 (0)7721 20 26 37

tessa.kauth@warok.de

www.warok.de

anbieterverzeichnis 77

Etiketten /

Druck & Herstellung

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

cab Produkttechnik

GmbH & Co KG

Wilhelm-Schickard-Str. 14

D-76131 Karlsruhe

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249

Internet: www.cab.de

e-mail: info@cab.de

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Etiketten & Smart Label

Barcode- & RFID-Lösungen

Drucker & Beschriftungssysteme

Wert- und Sicherheitsdruck

Scanner & Software

Tel. 0 81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

Etiketten, auch mehrfarbig

Thermo- u. Transferdrucker

Thermotransfer-Bänder

JoGRo ETIKETTEN GMBH

Landemert 2

58840 Plettenberg

Tel: 0 23 91/92 21-60

Fax: 0 23 91/92 21-70

E-Mail: Info@JOGRO.de

ident 5/11


78

anbieterverzeichnis

Mediaform

Informationssysteme GmbH

Das

Anbieter verzeichnis

Online

www.ident.de

Schneider-Kennzeichnung GmbH

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart

Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959

verkauf@schk.de · www.schk.de

Zerti�ziert nach DIN EN ISO 9001:2008

Kennzeichnungssysteme

Etikettendrucker und -spender

Palettenetikettierer

RFID Druckspender und Prüfsysteme

Track & Trace-Lösungen

Tintenstrahldrucker

Thermotransfer-Direktdrucker

Laserbeschrifter

Etiketten

Tinten und Thermotransferfolien

www.ident.de

cab Produkttechnik

GmbH & Co KG

Wilhelm-Schickard-Str. 14

D-76131 Karlsruhe

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249

Internet: www.cab.de

e-mail: info@cab.de

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

Logistiksoftware /

SAP-zertifizierter

Systemintegrator

SAP-Zertifizierte

Softwarelösungen für die

Intralogistik:

• Drahtlose Funknetzwerke

Pick-by Voice

• RFID-Lösungen

Mobile Lösungen für Direktanbindung an

SAP-Systeme mit fertigen Prozessen

durch vollintegriertes Software-Tool.

Mowis® Mobiles Warenwirtschafts- und

Informationssystem für die Lieferlogistik

MOVIS Mobile Vision GmbH

Ludwigstr. 76, D-63067 Offenbach

Tel.:+49 69 823693-70

Fax: +49 69 823693-72

www.movis-gmbh.de

Email: vertrieb@movis-gmbh.de

Radiofrequenz

Identifikations systeme

(RFID)

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Contrinex GmbH

Herr Norbert Matthes

Lötscher Weg 104

D-41334 Nettetal

Tel: 02153-7374-0

Fax: 02153-7374-55

info@contrinex.de

www.contrinex.de

deister electronic GmbH

Hermann-Bahlsen Str. 11

30890 Barsinghausen

Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11

Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17

E-Mail: info.de@deister.com

www.deister.com

siehe

Etiketten

EURO I.D.

Identifikationssysteme

GmbH & Co. KG

Metternicher Straße 4

D-53919 Weilerswist

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970

e-mail: info@euroid.com

http://www.euroid.com

GERA-IDENT

APPLICATION FOCUSED RFID

GERA-IDENT GmbH

www.dynamic-systems.de

Borsigstraße 21

21465 Reinbek

Tel.: +49 40 – 72 73 60 99

Fax: +49 40 – 72 73 60 27

E-Mail: info@mediaform.de

Telefon: +49(0)2224/7708-0

info@bluhmsysteme.com

www.bluhmsysteme.com

ident

Best Practice Logistik und SAP

www.mobisys.de

Altrottstr. 26 / 69190 Walldorf

Tel. 06227/ 8635-0 Fax -55

E-Mail: info@mobisys.de

Elektroniksystemund

Logistik-GmbH

Tel: +49 (89) 92 16 22 53

Fax: +49 (89) 92 16 22 36

www.mediaform.de

Seit 15 Jahren das Forum

E-Mail: marketing@esg.de

Abmessung: Breite der Auto-ID = 42 Branche mm / Höhe = 50 mmwww.esg.de

und der Wegweiser für

Anwender.

ident 5/11

FEIG ELECTRONIC GmbH

Lange Straße 4

D-35781 Weilburg

Tel.: 06471/3109-0

Fax.: 06471/3109-99

e-mail: obid@feig.de

http://www.feig.de

Zoitzstraße 3 • 07551 Gera-Liebschwitz

Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29

E-Mail: info@gera-ident.com

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche

Herr Ramin Hassan

www.gera-ident.com


Huf Tools

RFID Systeme, Geräte und Software

Huf Tools GmbH Velbert

Güterstraße 17

42551 Velbert

Kontakt: Veit Schröter

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733

info@huf-tools.de www.huf-tools.de

iDTRONIC GmbH

Donnersbergweg 1

67059 Ludwigshafen

Germany

Tel.: +49.621.66900-940

Fax: +49.621.66900-949

info@idtronic.de · www.idtronic-group.com

Kathrein RFID

Am Kroit 25 – 27

83123 Amerang

Hr. Thomas Brunner

Tel.: +49 8075 914 933 0

E-Mail: rfid@kathrein.de

www.kathrein.de

Meshed Systems GmbH

Alte Landstraße 21

85521 Ottobrunn

Tel.: +49-(0)89-6666 5124

www.meshedsystems.com

info2@meshedsystems.com

microsensys GmbH

RFID in motion

In der Hochstedter Ecke 2

D – 99098 Erfurt

Tel.: +49 361 59874 0

Fax: +49 361 59874 17

E-Mail: marketing@microsensys.de

www.microsensys.de

Nordic ID GmbH

Heidestraße 50

D-32051 Herford

Oliver Warn

Tel.: +49 5221 34222-0

Fax.: +49 5221 34222-10

info@nordicid.de · www.nordicid.de

RFID-Entwicklungspartner

und -Systemanbieter

■ Kundenindividuelle RFID-Labels

■ RFID-Systemberatung

■ Hardware/-Systemkomponenten

Schreiner Group GmbH & Co. KG,

Competence Center Schreiner LogiData

www.schreiner-logidata.de

Ident_42x40_RZ.indd 1 08.04.2010 9:19:52 Uhr

SICK Vertriebs-GmbH

Willstätterstraße 30

40549 Düsseldorf

Kontakt: Herr Manfred Pierl

Tel.: +49 211 5301-301

Fax: +49 211 5301-302

E-Mail: kundenservice@sick.de

www.sick.de

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

TECTUS Transponder Technology GmbH

Eurotec-Ring 39, D-47445 Moers Germany

Tel.: +49 (0) 2841 979 660

Fax: +49 (0) 2841 979 6610

info@tec-tus.de · www.tec-tus.de

Hans Turck GmbH & Co. KG

Witzlebenstr. 7

45472 Mülheim an der Ruhr

Tel.: +49 208 4952-0

Fax: +49 208 4952-264

E-Mail: more@turck.com

www.turck.de

RFID-Datenträger / Label /

Transponder

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

Elatec GmbH

Herr Klaus Nagel

Lilienthalstr. 3

82178 Puchheim

Tel.: 089 552 9961 0

Fax: 089 552 9961 29

info@elatec-rfid.com

www.elatec-rfid.com

EURO I.D.

Identifikationssysteme

GmbH & Co. KG

Metternicher Straße 4

D-53919 Weilerswist

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970

e-mail: info@euroid.com

http://www.euroid.com

Transponder, Karten, Labels

Alle Frequenzen und Bauformen

Sonderanfertigungen

Fis Organisation GmbH

Am Stadtrand 52 - 22047 Hamburg

www.fiscard.de / info@fiscard.de

Telefon: +49 40 669616 - 0

anbieterverzeichnis 79

Labels, Tickets, Tags and more…

GERA-IDENT

APPLICATION FOCUSED RFID

GERA-IDENT GmbH

Zoitzstraße 3 • 07551 Gera-Liebschwitz

Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29

E-Mail: info@gera-ident.com

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche

Herr Ramin Hassan

www.gera-ident.com

Anzeige RFID 14.12.2007 13:07 Uhr Seite 2

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RFID Konzepte

RFID Konzepte

• RFID-Komplettsysteme


Transponderetiketten

RFID-Komplettsysteme


Projektmanagement

Transponderetiketten

• Projektmanagement

herpa print GmbH

Niedermiebach herpa print GmbH 71 · 53804 Much

Tel. (0 22 45) 9 16 30 · Fax (0 22 45) 916 36

Niedermiebach 71 · 53804 Much

www.herpa-print.de · e-mail: info@herpa-print.de

Tel. (0 22 45) 9 16 30 · Fax (0 22 45) 916 36

www.herpa-print.de · e-mail: info@herpa-print.de

HID Global GmbH

Am Klingenweg 6a

65396 Walluff

Tel: +49 6123 791 0

Fax: +49 6123 791 199

Kontakt: Daniel Diefenbach

E-Mail: tagsales@hidglobal.com

www.hidglobal.com

Ihr Entwicklungspartner für kundenindividuelle

1. robuste RFID-Datenträger, industrietauglich,

witterungs- und temperaturbeständig

2. smart-LABEL, bedruckt, blanko, mit unterschiedlichsten

Sicherheitsmerkmalen

smart-TEC GmbH & Co. KG

Kolpingring 3 · 82041 Oberhaching

Tel.: +49 89 613007-80 · Fax: +49 89 613007-89

www.smart-TEC.com · E-Mail: info@smart-TEC.com

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80

anbieterverzeichnis

SMARTRAC TECHNoLoGY GRoUP

Albstrasse 14, D-70597 Stuttgart

Kontakt: Uwe Adamczyk

Tel.: +49 (0)711 / 656 926-10

Fax: +49 (0)711 / 656 926-11

eMail: sales-europe@smartrac-group.com

www.smartrac-group.com

RFID-Schreib-/Lesegeräte

Elatec GmbH

Herr Klaus Nagel

Lilienthalstr. 3

82178 Puchheim

Tel.: 089 552 9961 0

Fax: 089 552 9961 29

info@elatec-rfid.com

www.elatec-rfid.com

Nordic ID GmbH

Heidestraße 50

D-32051 Herford

Oliver Warn

Tel.: +49 5221 34222-0

Fax.: +49 5221 34222-10

info@nordicid.de · www.nordicid.de

RFID-Software /

Middleware

IdentPro GmbH

Südstraße 31

D-53757 Sankt Augustin

Tel.: +49(0) 2241 / 866 39 20

Email: info@identpro.de

www.identpro.de

ident 5/11

RF-iT Solutions GmbH

Herr Robert Paulus

Hans Resel Gasse 17a

A - 8020 Graz

Tel.: (+43) 316-711111

Fax: (+43) 316-711111 900

www.rf-it-solutions.com

ubigrate GmbH

Herkulesstr. 1, 01277 Dresden

Dr. Mario Neugebauer,

Leiter Projektentwicklung

Tel.: (0351) 21187-26, Fax: -28

E-Mail: mario.neugebauer@ubigrate.com

www.ubigrate.com

Software zum Erstellen

von Etiketten & Barcodes

Wenn Etikettendruck einfach

Einfach sein soll

NiceLabel Germany GmbH

Liebknechtstr. 29

63 179 Obertshausen

Germany

Tel.: +49-(0)6104-405 400

Fax: +49-(0)6104-405 40-20

E-Mail: info@nicelabel.de

Internet: http://www.nicelabel.de

Systemintegration /

Consulting

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Elektroniksystemund

Logistik-GmbH

Tel: +49 (89) 92 16 22 53

Fax: +49 (89) 92 16 22 36

E-Mail: marketing@esg.de

www.esg.de

Felix Schoeller

Supply Chain Technologies GmbH & Co KG

Burg Gretesch

D-49086 Osnabrück

Tel.: +49 (0) 541-3800-0

Fax: +49 (0) 541-3800-180

www.Felix-Schoeller-SCT.com

SCT@Felix-Schoeller.com

Huf Tools

RFID Systeme, Geräte und Software

Huf Tools GmbH Velbert

Güterstraße 17

42551 Velbert

Kontakt: Veit Schröter

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733

info@huf-tools.de www.huf-tools.de

Pick-by-Voice, Fahrzeugterminals,

ID-Technik, Produkt- / Lagerauszeichnung

perdictum GmbH + Co KG

Fallgatter 1

D- 44369 Dortmund

Tel.: +49 231 5194440

Fax: +49 231 5194499

info@perdictum.com

www.perdictum.com

SoFTCoN AG

Aidenbachstr. 42, 81379 München

Kontakt: Michel Dorochevsky

Tel.: +49 89 785000-0

Fax: +49 89 785000-99

E-Mail: Michel.Dorochevsky@ softcon.de

www.softcon.de

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

2D-Code Lesesysteme

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

SICK Vertriebs-GmbH

Willstätterstraße 30

40549 Düsseldorf

Kontakt: Herr Manfred Pierl

Tel.: +49 211 5301-301

Fax: +49 211 5301-302

E-Mail: kundenservice@sick.de

www.sick.de


TERMINE 2011

oKToBER 2011

04.10. - 5.10.2011

VARTECH 2011 | Berlin

Messe, Fachkonferenzen, Seminaren und

Workshops

Themen: Auto-ID, POS, Mobility, RFID,

Digital Signage und ID-Card & Security

Tel.: +49 6081 9183-30

http://eu.bluestarinc.com/vartech11_de

10.10. - 13.10.2011

MoTEK | Stuttgart

Int. Fachmesse für Montage- und

Handhabungstechnik

Tel.: +49 7025 9206-0

www.motek-messe.de

19.10. - 21.10.2011

28. Deutscher Logistik-Kongress | Berlin

Veranstaltet von der BVL (Bundesvereinigung

Logistik e.V.)

Tel.: +49 421 173840

www.bvl.de

NoVEMBER 2011

08.11. – 10.11.2011

VISIoN, Stuttgart

Int. Fachmesse für industrielle Bildverarbeitung

und Identifikationstechnologien

Tel.: +49 711 18560-2374

www.vision-messe.de

15.11. – 18.11.2011

Productronica | München

Int. Fachmesse der Elektronik -Fertigung (UFI)

Tel.: +49 89 949-20330

www.productronica.de

16.11. – 19.11.2011

MEDICA, Düsseldorf

Weltforum der Medizin – Int. Fachmesse mit

Kongress

Tel.: +49 211 4560-529

www.medica.de

22.11. – 24.11.2011

SPS/IPC/DRIVES, Nürnberg

Int. Fachmesse und Kongress für Elektrische

Automatisierung – Systeme und Komponenten

Tel.: +49 711 61946-0

www.mesago.de/sps

24.11. - 25.11.2011

Chief RFID Manager | Neuss

RWTH-Zertifikatkurs Modul 1 und 2

Tel.: +49 241 47705-407

www.zertifikatkurs-chief-RFID-manager.de

DEZEMBER 2010

07.12. - 10.12.2011

Chief RFID Manager | Aachen

RWTH-Zertifikatkurs Modul 3 und 4

Tel.: +49 241 47705-407

www.zertifikatkurs-chief-RFID-manager.de

VoRSCHAU 2012

Januar 2012

EuroCIS | Düsseldorf

Europe‘s leading Trade Fair for IT and Security in

Retail

Tel.: +49 211 4560-900

www.eurocis.com

06.03. - 10.03.2012

CeBIT | Hannover

Der Marktplatz Nr. 1 des digitalen Business

Tel.: +49 511 89-0

www.cebit.de

13.03.-15.03.20 12

LogiMAT | Stuttgart

Int. Fachmesse für Distribution, Material- und

Informationsfluss

Tel.: +49 89 32391-253

www.euroexpo.de

03.05. - 16.05.2012

drupa - print media messe | Düsseldorf

World Market Print Media, Publishing &

Converting

Tel.: +49 211 4560-900

www.drupa.de

12.06. - 14.06.2012

transfairlog | Hamburg

Fachmesse für internationales Transport- und

Logistik-Management

Tel: +49 89 32391-241

www.transfairlog.com

12.06. - 15.06.2012

AUToMATICA | München

Int. Fachmesse für Automation und Mechatronik

Tel.: +49 89 949-11538

www.automatica-muenchen.de

18.06. - 22.06.2012

ACHEMA | Frankfurt am Main

Int. Ausstellungskongress für Chemische Technik,

Umweltschutz und Biotechnologie

Tel.: +49 69 7564-230

www.achema.de

09.10.2012 - 12.10.2012

SECURITY | Essen

Weltmarkt für Sicherheit + Brandschutz

Tel: +49 201 7244-0

www.messe-essen.de

November 2012

Electronica | München

components, systems and applications

Tel.: +49 89 949-11458

www.messe-muenchen.de

20.11. - 23.11.2012

PACK&MoVE | Basel

Messe für integrierte Logistiklösungen und

Verpackungstechnik

Tel.: +41 58 200 20 20

www.packmove.ch

27.11. - 29.11.2012

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ident 5/11


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Themenplan ident 2011

Ausgabe 6

17.10.

Ausgabe 7

21.11.

ident

Jahrbuch

2012

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Automatisierung

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Aberle 47

Carema 5

Casio 7

Cipherlab 51

Datamax 4. Umschlagseite

Deister 15

Dematic Titelseite

GS1 9

HIV / Datalogic 17

Honeywell 49

ITSA 31

IZB / Wolfsburg 45

Logimat 69

M3 2. Umschlagseite

Münchner Magnet 39

Opticon 35

Pago 53

Rea 17

ScanSource 33

SPS 11

Transfairlog 23

Trimble 13

TSC 27

Turck 37

Unitech 25

ident 5/11

VISION (08.11.–10.11.)

MEDICA (16.11.–19.11.)

SPS/IPC/DRIVES (22.11.–24.11.)

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Themen unter Vorbehalt

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Gestaltung und Umsetzung:

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