Jetzt auch Firmen Vertrags-Rechtsschutz! - Elektro-Innung Berlin

elektroinnungberlin.de

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7-8/2004

August 2004

51. Jahrgang

ISSN 0420-9885


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Grußwort Günter Hermann ............................................... 4

Aus der Region ..................................................................... 6

Technik .................................................................................... 10

Meinung .................................................................................. 16

Konjunkturumfrage Elektrohandwerk ........................... 18

Ausbildung ............................................................................. 20

Aktuelles ................................................................................. 22

Fachorgan der Elektro-Innung Berlin und des

Landesinnungsverbandes der Elektronischen Handwerke Berlin/Brandenburg (LIV)

Redaktion: Constantin Rehlinger (verantwortlich)

Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Telefon (030) 859558–0, Telefax (030) 859558–88

E-Mail: mail@eh-bb.de

Anzeigenleitung: Christine Keller (verantwortlich),

Telefon (089) 12607–210, E-Mail: keller@online-de.de

Anzeigenleitung stellvertretend: Jutta Landes,

Telefon (089) 12607–263, Telefax (089) 12607–310, E-Mail: landes@online-de.de

Anzeigenverkauf: Sylvia Luplow,

Telefon (089) 12607–299, Fax (089) 12607–310, E-Mail: luplow@online-de.de

Postanschrift: Postfach 19 0737, 80607 München

Paketanschrift: Lazarettstraße 4, 80636 München

Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 32 vom 1. 1. 2004

Vertrieb: Im Weiher 10, 69121 Heidelberg

Fax (06221) 489–443

Karen Dittrich, Telefon (06221) 489-603, E-Mail: dittrich@online-de.de

Susanne Kemptner, Telefon (06221) 489-384, E-Mail: kemptner@online-de.de

Erscheinungsweise: 10 Ausgaben im Jahr 2004 (2 Doppelnr. im Januar/Februar und Juli/August)

Abonnementsverwaltung: Hüthig & Pflaum Verlag GmbH, Abonnementsservice

Justus-von-Liebig-Straße 1, 86899 Landsberg, Telefon (08191) 125–879,

E-Mail: aboservice@huethig.de

Einzelheft € 5,50, ab Verlag zzgl. Porto

Jahresabonnement € 48,–; Vorzugspreis für Meisterschüler/Studenten/Azubis

(nur gegen Nachweis) € 24,–; Preise jeweils inkl. MwSt. zzgl. € 14,60 Versandspesen

Ausland auf Anfrage.

Gesamtherstellung:

Westkreuz-Druckerei Ahrens KG Berlin/Bonn, Töpchiner Weg 198/200; 12309 Berlin

Telefon (030) 7452047, Telefax (030) 7453066; E-Mail: druck@westkreuz.de;

Internet: www.westkreuz.de

Verlag: Hüthig & Pflaum Verlag GmbH & Co., Fachliteratur KG.

München/Heidelberg, Lazarettstraße 4, 80636 München, Im Weiher 10,

69121 Heidelberg · Geschäftsführer: Michael Dietl, München;

Udo Witych, Heidelberg

Internet: http://www.huethig.de · http://www.pflaum.de

Herausgeber: Elektro-Innung Berlin

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Die Zeitschrift und alle

in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung

außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages

unzulässig und strafbar. Das gilt besonders für Vervielfältigungen, Mikroverfilmungen und die

Einspeisung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Bei allen Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen

Veröffentlichung vorausgesetzt. Mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnete Artikel liegen

außerhalb der Verantwortung der Redaktion.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

INHALT

Aus den Innungen ........................................................... 26

Liebenwalde 2004 ............................................................... 28

Der LIV informiert ................................................................ 32

Recht/Steuern/Wirtschaft/Politik ................................ 38

Seminare ................................................................................. 40

Seminare aus der Region ................................................... 43

Buchbesprechung ................................................................ 46

Sie haben das Ziel, die Herausforderungen

der Zukunft zu packen?

Das neue Berufsfeld des Gebäudetechnikers“

stellt an den Elektro-Installateur


hohe Anforderungen. In Zukunft sind diejenigen

Firmen stärker gefragt, die mehr als

die konventionelle Elektroinstallation bieten

können. Die Produkte dazu erhalten Sie von

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vielem mehr.

AHC (ABN-Haus-Comfort), die Gebäudesystemtechnik

mit dem hervorragenden Preis-/

Leistungsverhältnis, die sehr einfach zu programmieren“

(verknüpfen) ist und die viele


weitere

vorteilhafte Merkmale besitzt. Zudem hat

ABN für Ihr erfolgreiches Beratungs- und Verkaufsgespräch

Endanwenderprospekte entworfen,

in denen leicht verständliche Nutzen-

Argumente genannt sind; ohne technische

Fachbegriffe, die den Endanwender eher

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3


GRUSSWORT

Liebe Kollegen in Berlin und Brandenburg,

verehrte Freunde der Elektrohandwerke,

es ist geschafft. Mit vereinten Kräften ist es den Verbänden gelungen, die Ausbildungsplatzabgabe

– zumindest erst einmal für 3 Jahre – auszusetzen. Wir haben

hier einen ganz klaren Sieg gegenüber den Forderungen der Gewerkschaften

errungen. Das Erreichte zählt umso mehr, da es in der Legislaturperiode einer

Rot/Grünen Regierung geschah. Allen, die sich hier stark gemacht haben, die

aufgezeigt haben, dass in der Verabschiedung einer Ausbildungsplatzabgabe die

Ausbildungsmisere auch nicht ansatzweise verbessert werden kann, möchte ich

ganz herzlich danken. Es ist uns gelungen, zusätzliche Kosten von den Betrieben

abzuwenden und so dem bürokratischen Moloch Einhalt zu gebieten.

Die Abwendung der Ausbildungsplatzabgabe konnte aber nur deswegen funktionieren, weil die Wirtschaft einen

Ausbildungspakt eingegangen ist. Es wurde vereinbart, 30 000 neue Ausbildungsplätze bereitzustellen sowie zusätzliche

Praktikantenplätze einzurichten.

Liebe Kollegen, ich bitte Sie, lassen Sie sich nicht von der allgemeinen Stimmung verunsichern, lassen Sie sich nicht

von der wirtschaftlichen Lage und auch nicht von den neuen Ausbildungsverordnungen verleiten, sich von dem

Thema „Ausbildung“ abzuwenden. Für einen Handwerksbetrieb war und ist Ausbildung gleichzusetzen mit Existenzsicherung.

Wenn wir uns anschauen, wie lange es dauert, einen Mitarbeiter zum betrieblichen Leistungsträger zu

machen, dann bedeutet dies, rechtzeitig damit anzufangen. Die neuen Techniken, angefangen von Netzwerk- und

EIB-Technik bis hin zur modernen Funk- und Kommunikationstechnik fordern geradezu die Rekrutierung von jungen

Kräften heraus. Wenn wir gegenüber unseren Kunden mit so viel Pessimismus, den wir im Moment der Ausbildung

entgegen bringen, auftreten würden, dann wären wir wohl alle schon pleite.

Also, lassen Sie uns professionell an die Rekrutierung von Auszubildenden herangehen. Um geeignete Schulabgänger

zu erhalten, muss man nicht auf Bewerbungen warten, sondern man sollte rechtzeitig in die Schulen gehen, Praktika

anbieten und direkte Werbung betreiben. Die Agenturen für Arbeit werden uns sicherlich keine geeigneten Kräfte

zukommen lassen. Dazu besteht gar kein Antrieb bzw. kein Anreiz.

Bevölkerungspolitisch begeben wir uns in eine Zeit der geburtenschwachen Jahrgänge. Das heißt, in den nächsten

Jahren werden die Möglichkeiten, geeignete Fachkräfte zu finden, auch durch die Angebotsmenge stark beeinträchtigt

werden. Schon deswegen sollten wir – gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten – Kontinuität zeigen.

Ich bitte Sie, nehmen Sie sich meinen/unseren Appell zu Herzen. Bilden Sie aus. Denken Sie immer daran, auch wir

wurden einmal ausgebildet.

Angesichts der bundesweiten E-CHECK-Sicherheits- und Energiespartage im Oktober haben sehr viele Betriebe das

zugehörige „Betriebs-Set“ angefordert. Es muss uns hier in der Region gelingen, den E-CHECK zum vollkommenen

Durchbruch zu verhelfen. Konzertierte Aktionen wie die E-CHECK-Sicherheits- und Energiespartage sind genau der

richtige Ansatz, um selbst aktiv zu werden, die eigene Kundenkartei durchzusehen und um Zielgruppen, die man

gern hätte, anzusprechen. Gehen Sie professionell an die Sache heran. Beherzigen Sie die Notwendigkeit, dass nur

das aktive, persönliche Verkaufsgespräch zu einem Auftrag führt. Ziel muss es also sein, persönlich vorsprechen zu

können. Bleiben Sie hartnäckig, lassen Sie sich nicht gleich abwimmeln. Der Kunde will Sicherheit, er will Energie

einsparen, das haben Untersuchungen eindeutig festgestellt.

In diesem Sinne sollten wir die Ferienzeit nutzen, um Energie zu tanken und um dann gemeinsam den E-CHECK in

Bewegung bzw. an den Kunden zu bringen. Wer nicht weiter weiß, sollte auf die Möglichkeiten der professionellen

Hilfe der E-CHECK-Partner und natürlich auch der Geschäftsstelle zurückgreifen.

In diesem Sinne, erfolgreiche Geschäfte, motivierte Auszubildende und natürlich zahlende Kunden.

Ihr

Vorsitzender des Landesinnungsverbandes der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

Obermeister der Elektro-Innung Berlin

4 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


AUS DER REGION

Positiver Impuls

für die Region Berlin/Brandenburg

Bereits 1997 baute die Firma

OBETA Elektro das Logistikzentrum

Ludwigsfelde auf, um den

damalig steigenden Bedarf an

Elektromaterial und die damit

verbundene Anzahl von Waren-

auslieferungen besser abdecken

zu können. Vorausschauend

entschied sich die Geschäftsleitung

für einen in verschiedene

Richtungen erweiterbaren Baukörper.

Der weitere Ausbau des Filialnetzes

der letzten 7 Jahren auf nunmehr

33 Filialen, hauptsächlich

in Berlin und den neuen Bundesländern,

ließ die Kundenanzahl

aktuell auf knapp 20 000 Kunden

ansteigen. Die Möglichkeiten des

Warenverkehrs stießen langsam

an die Grenzen und für eine maximale

Auslastung wurde z. T. im

24 Stundentakt gearbeitet.

Um den weiterhin reibungslosen

Ablauf des Logistikzentrums zu

gewährleisten, entschied man

sich sowohl für eine räumliche

Erweiterung, als auch für die

Einrichtung einer effektiveren

Technik.

Nach nur vier Monaten Bauzeit

kann im August das Logistikzentrum

von OBETA Elektro den

Betrieb mit neuen Kapazitäten

aufnehmen. Mit der Bereitstellung

einer leistungsfähigeren

Technik im Hochregallager, kann

auf das erhöhte Aufkommen im

Logistikbereich der Firma reagiert

werden.

Die neue Betriebsfläche nimmt

jetzt 13 300 m² ein, was eine

Vergrößerung des Bereiches von

30 % bedeutet. Parallel wurde

die Kapazität des Automatischen

Kleinteile Lagers (AKL) auf 80 %

erhöht.

Auf einer Gesamtfläche von

50 000 m² kann mit dem eigenen

Fuhrpark von 40 Lkws der

Ablauf der Warenauslieferung

straffer und wirtschaftlicher organisiert

werden.

Durch den höheren Automatisierungsgrad

verspricht sich die

Geschäftsleitung neben der Entlastung

der Mitarbeiter, mehr

Effektivität, die man kurz als

Rationalisierungsvorteil gekennzeichnet

hat.

Für Kunden und Mitarbeiter wird

es aus diesem Anlass ein großes

Eröffnungsfest am 14. August

2004 in der Gottlieb-Daimler-

Straße 13 in Ludwigsfelde geben.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm

mit sportlichen Aktivitäten,

ein Teamwettbewerb von

Kunden und Mitarbeitern um

den OBETA Pokal und Führungen

durch das Logistikzentrum wird

für den Rahmen der Veranstaltung

sorgen.

6 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Anlass zum Feiern ist die Neuorganisation unseres Logistikzentrums im Industriepark Ludwigsfelde,

Gottlieb-Daimler-Straße 13.

Wir haben EXPANDIERT und RATIONALISIERT. PROFITIEREN werden wir alle davon !


AUS DER REGION

Busch-Jaeger wurde 125 Jahre –

Anlass zum Feiern

Im Nachfolgenden druckt „der

elektrofachmann“ einen Auszug

aus der Begrüßungsrede von

Wolfgang Ebeling ab, die er anlässlich

der 125 Jahr-Feier von

Busch-Jaeger im Berliner Ringhotel

hielt.

Busch-Jaeger Elektro blickt auf

eine 125-jährige Firmenhistorie.

Gehen wir zurück in das Jahr

1879 – das war das Jahr, in dem

das Unternehmen Siemens &

Halske auf der Berliner Gewerbeausstellung

die erste elektrisch

betriebene Lokomotive der Welt

vorstellte. 1879, das war das

Jahr, in dem das Fundament für

spätere Innovationen gelegt

wurde – nicht nur wegen der

Gründung der Firma Busch-Jaeger.

In diesem Jahr wurden auch

zwei spätere Nobelpreisträger

geboren:

Der Chemiker Otto Hahn und der

Physiker Albert Einstein.

Und: Thomas Alva Edison konstruierte

die erste brauchbare

Kohlenstoff-Faden-Glühlampe. Er

hat mit seiner Innovation das

Leben der Menschen grundlegend

verändert.

1881 stellte Edison die Glühlampe

zum ersten Mal der breiten

Öffentlichkeit bei der Weltausstellung

in Paris vor und sorgte

für eine Sensation. Denn bis zu

diesem Zeitpunkt brauchte man

noch ein Zündholz, um Licht zu

machen.

Hans-Curt Jaeger, ein Unternehmer

aus Lüdenscheid, war 1881

auch in Paris. Er hatte 1879 mit

seinem Bruder Georg eine Metallwarenfabrik

gegründet: die

Fassondreherei Heinrich Jaeger.

Hans-Curt Jaeger ließ das, was

er bei der Weltausstellung gesehen

hatte, nicht mehr los. Und

er war Visionär genug, um schon

sehr früh zu begreifen, welches

Potenzial in der Erfindung von

Edison steckt.

Die Gebrüder Jaeger machten

sich an die Entwicklung und

Produktion von so genannten

SWAN-Fassungen für Edison-

Lampen. Sechs Jahre später

– 1887 – wurde die Fertigung

auf Steckdosen, Kippschalter,

Steckvorrichtungen und andere

Lampenfassungen ausgedehnt.

Gar nicht weit entfernt von den

Jaeger-Brüdern hat fast zeitgleich

ein anderer Lüdenscheider Unternehmer

eine Fabrik gegründet:

Friedrich-Wilhelm Busch. Auch er

ein Fabrikant mit Weitblick, ein

unermüdlicher Bastler und Erfinder,

der zum Beispiel eine Geschirrspülmaschine

baute, die

gleichzeitig Wäsche waschen

konnte. In Serie allerdings ging

diese Erfindung aus unbekannten

Gründen nicht. Vielleicht

empfand man es selbst als befremdlich,

zuerst Socken zu waschen,

um anschließend im selben

Gerät Teller spülen zu lassen.

Doch ohne ihre technologische

Fantasie und ihren unternehmerischen

Weitblick, hätten die

Gründer des Unternehmens

Busch-Jaeger nicht ihre Zeit damit

verbracht, ihre Visionen

weiter zu verfolgen.

Auch Busch war Visionär. Er war

von Anfang an fasziniert von den

Möglichkeiten der elektrischen

Energie und beschäftigte sich

auch mit der Produktion von

elektrotechnischem Hausinstallationsmaterial.

Der von ihm

entwickelte Busch-Exzenterschalter

verschaffte seinem Unternehmen

bereits 1899 Weltgeltung.

Er sollte später über 50 Mio. Mal

verkauft werden.

Pioniergeist und visionäres

Denken der Gründerväter von

Busch-Jaeger, die sich 1926

zusammenschlossen und die

„Vereinigten Elektrotechnischen

Fabriken F.W. Busch und Gebr.

Jaeger AG” gründeten, haben

sich im Unternehmen über Generationen

weiterentwickelt. Sie

sind die Tugenden, die den Erfolg

von Busch-Jaeger in den zurückliegenden

125 Jahren wesentlich

mitbestimmt haben. Man ist und

fühlt sich bei Busch-Jaeger auch

heute verpflichtet, diese Tugenden

weiter zu pflegen.

Die „Busch-Jaeger´s” sind stolz

auf die Entwicklung, die ihr

Unternehmen und sie betonen

„Dank den Partnern aus Handel

und Handwerk“, in den zurückliegenden

125 Jahren genommen

hat.

Ab 1969, unter dem Dach der

BBC, heute ABB, konzentrierte

sich Busch-Jaeger auf die Bereiche

Elektroinstallationstechnik,

Elektronik und Gebäudesystemtechnik.

Das Sortiment umfasst

heute rund 5500 Elektroinstallationsprodukte.

In den Werken Lüdenscheid

und Aue beschäftigt

Busch-Jaeger rund 1100 Mitarbeiter

und exportiert in mehr als

60 Länder dieser Welt. Es ist bekannt,

dass Busch-Jaeger gerade

in diesem Bereich, wo Komfort,

Wirtschaftlichkeit und Sicherheit

eine maßgebliche Rolle spielen,

besonders stark ist. Das wurde

im Laufe der zurückliegenden

Jahrzehnte mit zahlreichen

wegweisenden Produkten und

Lösungen bewiesen:

Anfang der 50er-Jahre läutete

das deutsche Wirtschaftswunder

auch bei Busch-Jaeger eine neue

Ära der Elektroinstallationstechnik

ein. Die „Perilex-” und „Terko”-

Steckvorrichtungen etablierten

sich erfolgreich im Markt. 1962

gab es die patentierte „SCHUKO-

Steckdose” mit Kinderschutz.

1965 konnte Busch-Jaeger auf

der Hannover-Messe einen der

ersten Glühlampendimmer präsentieren.

Schon zwei Jahre später

folgte der Busch-Dimmer für

Leuchtstofflampen. 1975 wurde

die Schalterserie „Busch-Duro

2000 LX” vorgestellt, ein Flächenschalter,

der 28 Jahre lang

in großer Stückzahl produziert

wurde.

Eine Erfolgsstory für sich ist

Busch-Duro 2000 SI 1983 vorgestellt

und bis heute nahezu unverändert

im Programm geführt,

8 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


avancierte diese Serie bis zum

meistverkauften Schalterprogramm.

In den 80er-Jahren gewann nicht

nur das Thema Komfort für alle

Haushalte an Bedeutung, auch

Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

wurden immer wichtiger. Hier

entwickelte Busch-Jaeger mit

dem erstmals 1987 präsentierten

Bewegungsmelder „Busch-Wächter”

eine intelligente Lösung für

die gezielte Schaltung von Lichtquellen.

Auf dem Gebiet der Gebäudesystemtechnik

wurde Busch-Jaeger

bereits 1981 europaweit Vorreiter:

Mit einem System, das es

erstmals ermöglichte, Leuchten

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

und Elektrogeräte im Haus per

Fernsteuerung über das vorhandene

Stromnetz zu schalten und

zu steuern. Diese Technik wurde

erfolgreich weiterentwickelt;

„Busch-Powernet EIB” war das

erste System seiner Art – zukunftsorientierte

Haustechnik, die es

ermöglicht Licht Temperatur,

Warmwasserbereitung und Jalousien

individuell zu steuern und

das im Europäischen Standard

(EIB).

Auch in diesem Jahr, dem 125.

Jubiläumsjahr, wird Busch-Jaeger

wieder neue Produkte und

Ideen im Markt präsentieren.

Die neue Schalterserie c a r a t,

das Multiroom-Beschallungssys-

tem Busch-AudioWorld, und das

Raum- bzw. Controlpanel, um nur

einige Highlights zu nennen.

Bei Busch-Jaeger weiß man,

dass man sich bei der Marktumsetzung

auf die Unterstützung

der Partner aus Handel und

Handwerk verlassen kann.

Es sind die Produkte von Busch-

Jaeger, versehen mit der Dienstleistung

vom Handwerk, die

unseren Endkunden den größtmöglichen

Nutzen bieten.

Doch bei aller Freude und bei

allem Optimismus für die Zukunft

waren und sind die Mitarbeiter

bei Busch-Jaeger von Haus

aus realistisch genug, die eigenen

Grenzen immer im Blick zu

behalten. Man ist stolz darauf,

dass die Firma Busch-Jaeger einen

guten Ruf hat. Und ist stolz

darauf, mit Partnern aus Handel

und Handwerk, nicht selten seit

Generationen, vertrauensvoll

zusammenarbeiten zu dürfen.

Letztendlich wissen alle, dass

in der Vergangenheit und in

Zukunft Geschäfte nur zwischen

Menschen entstehen und gedeihen

können. Diese menschlichen

Kontakte, die Busch-Jaeger Partner

über Jahrzehnte Busch-Jaeger

geboten haben, sind und werden

auch künftig die Basis des Erfolgs

von Busch-Jaeger sein.

Die Mitarbeiter von Busch-Jaeger

brauchen Identität und Gemeinschaft

– als Menschen wie als

Unternehmen. Technischer Fortschritt

und Innovation sind auch

eine Frage der Partnerschaft.

AUS DER REGION

Es ist, da ist man sich ganz sicher,

ein Bündnis, das uns Kraft

und Stabilität verleiht, Gemeinsamkeit,

Kalkulierbarkeit und

Verlässlichkeit gibt. Aber man

weiß sehr wohl, dass ein solches

Geflecht, jeden Tag eine neue Herausforderung

darstellt, die wir

gemeinsam meistern wollen.

Sie sehen, dass wir zwar 125

Jahre alt geworden sind, aber

keineswegs zum alten Eisen

gehören.

Im Gegenteil: Auch in Zukunft

wird Busch-Jaeger seiner Tradition

treu bleiben:

Mit Pioniergeist, unternehmerischem

Weitblick und den Partnern

wird Busch-Jaeger auch in

den nächsten 125 Jahren innovative

Produkte, komfortable

Systeme und zukunftsorientierte

Installationslösungen entwickeln

und anbieten. Innovationen,

die helfen, das Leben leichter,

sicherer und nicht zuletzt auch

schöner für unsere Endkunden

zu gestalten.

Das ist eine gute Basis um

Wachstumspotenziale in unserer

Branche zu erschließen. Und

das ist die Basis für unternehmerischen

Erfolg – unseren gemeinsamen

Erfolg.

Das Motte für 125 Jahre Busch-

Jaeger ist in erster Linie, Dank

an all unsere Kunden. „Dank” an

all die Busch-Jaeger Kunden und

Partner, die dem Unternehmen

über so lange Zeit ihr Vertrauen

und ihren Rückhalt gegeben

haben.

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9


TECHNIK

Die wichtigsten Bestimmungen bei

der Montage von Photovoltaikanlagen

Gefahren durch nicht fachgerechte Montage

nicht unterschätzen

Bevor eine Photovoltaikanlage

errichtet werden soll, ist ein geeigneter

Standort z. B. auf einer

Dachfläche zu ermitteln. Photovoltaikanlagen

sollen 25 Jahre

und mehr funktionsfähig auf

dem Dach verbleiben. Sie sind

erheblichen Wind-, Schnee- und

Eislasten ausgesetzt. Eine Windlastberechnung

sowie eine statische

Berechnung der Traglasten

für Schnee und Eis sind als erstes

anzustellen. Bei der Montage

sind die Unfallverhütungsvorschriften

für Arbeiten auf dem

Dach zu beachten. Hierzu ist

grundsätzlich ein Fanggerüst

oder eine Absturzsicherung vorzuhalten

und aufzubauen. Die

Montagestelle zur Aufnahme der

Photovoltaikplatten müssen mit

witterungsbeständigen – in der

Regel V4A Befestigungssätzen

– montiert werden.

Von großer Bedeutung ist der

Blitz- und Überspannungsschutz.

Ist ein Blitzableiter auf dem Gebäude

vorhanden, ist entsprechend

der DIN VDE V V 0185 von

einem anerkannten Blitzschutzfachmann

die Photovoltaikanlage

in den äußeren Blitzschutz mit

einzubeziehen.

Ist kein Blitzableiter vorhanden,

so muss die Photovoltaikanlage

über einen Potenzialausgleichsleiter

mit dem Fundamenterder

verbunden werden. Ist bei älteren

Gebäuden ein Fundamenterder

nicht vorhanden, ist eine Erdungsstange

von 2,5 m Länge in

einem Abstand von 1 m vom

Haus als Ersatzerder vorzusehen.

Die Erdungsleitung muss einen

erheblichen Querschnitt haben

und aus einem Volldraht bestehen.

Bezüglich des elektrischen

Anschlusses ist eine intensive

Abstimmung zwischen der EWE

und dem Elektroinstallateur erforderlich.

Zunächst ist der Stand-

ort des Wechselrichters aufgrund

der äußerlichen Gegebenheiten

auszusuchen. Dies darf keine feuergefährdete

Betriebsstätte sein,

was landwirtschaftliche Betriebsstätten

im Allgemeinen sind, sondern

muss feuersicher abgetrennt

installiert werden. Sehr wichtig

ist, dass der Querschnitt der Leitungen

ausreichend berechnet

wird. Nicht ausreichend berechnete

Leitungen mit zu kleinem

Leiterquerschnitt können zu

Bränden und zu Leistungsverlusten

führen. Dadurch kann

der Wirkungsgrad der Anlage

erheblich gemindert werden. Die

Verlegeart der Leitungen vom

Dach zum Wechselrichter sind

so auszuwählen, dass Tierfraß

durch Art der Materialauswahl,

Art der Leitungsauswahl und

durch Art der Verlegetechnik

vermieden werden. Entgegen unserem

üblichen Stromnetz fließt

in den Leitungen der Photovoltaikanlage

zum Wechselrichter

ein Gleichstrom, ähnlich wie im

Auto. Hier ist bei den Leitungsverbindungen

und Anschlüssen

besondere Vorsicht und Fachkenntnisse

gefragt, da es sonst

leicht zu Korrosionsproblemen,

wie man es von der Autobatterie

her kennt, kommen kann.

Die größten Gefahren gehen

jedoch von der Möglichkeit der

Rückeinspeisung in das Energieversorgungsnetz

aus, wenn diese

nicht nach den anerkannten

Regeln der Technik installiert

werden. Man stelle sich vor, die

Stromversorgung des Ortsnetzes

oder auch nur des Hauses muss

aus irgendwelchen Gründen abgestellt

werden. Von Photovolta-

ikanlagen rückwärts fließender

Strom würde das Ortsnetz oder

das Haus dann trotzdem unter

Spannung setzen und die daran

arbeitenden Mitarbeiter in erhebliche

Lebensgefahr bringen.

Deshalb ist eine besondere

Vorschrift,

„Eigenerzeugungsanlagen am

Niederspannungsnetz, Richtlinien

für Anschluss und Parallelbetrieb

von Erzeugungsanlagen am

Niederspannungsnetz“

herausgegeben worden. Diese

Vorschriften sind unbedingt

einzuhalten, damit Unfälle auch

fern abseits der Photovoltaikanlagen

vermieden werden.

Letztendlich muss der Elektroinstallateur

gegenüber der EWE

schriftlich bescheinigen, dass

er die elektrische Anlage nach

den anerkannten Regeln der

Technik errichtet, geprüft und

fertiggestellt hat. Erst wenn

diese Bescheinigung der EWE

vorliegt und der Installateur

alle Sicherheits-Messungen und

Prüfungen vorgenommen hat,

kann eine Photovoltaikanlage

zusammen mit der EWE an das

Versorgungsnetz angeschlossen

werden. Diese z. T. umfangreichen

Maßnahmen dienen ausschließlich

dazu, die Gefahren,

die bei der Rückeinspeisung von

Photovoltaikanlagen ausgehen,

auszuschalten. Welche Fachfirmen

die notwendigen Kenntnisse

im Umgang mit dem elektrischen

Anschluss von Photovoltaikanlagen

besitzt, erfährt man bei der

Landwirtschaftskammer.

Friedhelm Triphaus

Sachverständiger

für Elektrotechnik

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10 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


TECHNIK

Photovoltaik:

2004 könnte zum

Rekordjahr werden!

Die neuen Einspeisetarife lassen die Nachfrage nach

Photovoltaikanlagen sprunghaft ansteigen. Eine neue

Einkommensquelle für das Elektrohandwerk tut sich auf.

Ist das jetzt der Durchbruch für

die Photovoltaik? Viele Kenner

der Solarbranche meinen: Ja!

Denn seit dem 1. Januar 2004

gelten für Strom aus der Sonne

neue, um bis zu 19 Cent höhere

Einspeisetarife. Möglich wurde

das mit dem „Photovoltaik-Vorschaltgesetz“,

das im Dezember

2003 in Kraft getreten ist.

„Vorschaltgesetz“ deshalb, weil

die Vergütungssätze von Photovoltaik

eigentlich genauso wie

die der anderen erneuerbaren

Energiequellen mit der Novellierung

des Erneuerbare-Energien-

Gesetz (EEG) erhöht werden

sollten. Doch die Nachfrage nach

Solarstromanlagen war ab Mitte

2003 massiv zurückgegangen,

weil die bis dahin gezahlte Investitionsförderung,

das „100 000-

Dächer-Solarstromprogramm“,

ausgelaufen war. Ohne diese

Förderung und mit den alten

Vergütungssätzen wäre die Erzeugung

von Solarstrom nicht

mehr wirtschaftlich gewesen.

Wäre die EEG-Novelle länger hinausgezögert

worden, befürchtete

die Photovoltaikbranche massive

Einbrüche für die z. T. noch

jungen Unternehmen, sie machte

Druck – und setzte sich durch.

Während die Tarife für die anderen

erneuerbaren Energiequellen

derzeit noch nicht erhöht wurden,

gelten die für Photovoltaik

bereits ab Januar.

Die Tarife wurden z. T. recht

deutlich angehoben, um damit

den Wegfall der Investitionsförderung

auszugleichen. Neu

in dem Vorschaltgesetz ist die

Einführung einer Größenstaffel.

Die Grundvergütung für alle

Anlagen beträgt dabei 45,7

Cent je kWh. Das ist der Tarif,

der im Jahr 2003 ausgezahlt

wurde. Anlagen bis 30 kW, die

auf einem Dach angebracht sind,

erhalten dazu einen Zuschlag

von 11,7 Cent (insgesamt also

57,4 Cent, siehe Tabelle), Anlagen

über 30 kW 8,9 Cent mehr

(insgesamt 54,6 Cent) und über

100 kW 8,3 Cent. Zu beachten

dabei: Größere Anlagen erhalten

jeweils den vollen Zuschlag bis

Erreichen der nächsten Staffel.

Für eine 120 kW-Anlage muss

also der Energieversorger für

die ersten 30 kW 57,4 Cent, für

70 kW 54,6 und für 20 kW 54

Cent zahlen. Wie genau dieser

Mischtarif berechnet werden

soll, ist allerdings noch offen.

Fest steht, dass der Tarif für

20 volle Jahre plus die Monate

im Anschlussjahr gilt. Wer also

Anfang des Jahres anschließt,

kann mit 21 Jahren garantierter

Abnahme rechnen.

Für die Landwirtschaft eher theoretischer

Natur ist der Zuschlag

für Fassadenanlagen von 5 Cent.

Denn diese Anlagen dürften

überwiegend bei Neubauten

in Frage kommen, da sie einen

„wesentlichen Bestandteil des

Gebäudes“ bilden müssen.

Zwar wurden auch ebenerdig

gebaute Photovoltaikanlagen,

so genannte „Freiflächenanlagen“,

finanziell besser gestellt.

Allerdings gelten für diesen Anlagentyp

ab dem 1. Juli 2004

verschärfte Auflagen. So dürfen

sie nur auf Flächen errichtet werden,

für die ein Bebauungsplan

besteht und die bereits versiegelt

sind bzw. die von Acker- in

Grünland umgewandelt wurden.

Mit dieser Regelung will das Umweltministerium

verhindern, dass

„ökologisch sensible Flächen“

bebaut werden. Außerdem soll

so die Gemeinde ähnlich wie

bei der Windenergienutzung

Einfluss auf die zu bebauende

Fläche nehmen können.

Der jährliche Mindestvergütungssatz

bei Neuanschluss von

Photovoltaikanlagen wird um

5 % vom Vorjahreswert abgesenkt.

Begründung: Die Kosten

für Solarstrommodule sind nach

Ansicht des Gesetzgebers auf

Grund der seit dem Jahr 2000

langsam einsetzenden Massenproduktion

ebenfalls um 5 %

jährlich gesunken.

Wie sieht unter den jetzigen Bedingungen

die Wirtschaftlichkeit

So funktioniert Photovoltaik

für Photovoltaik aus? In Tabelle

2 ist eine Beispielkalkulation dargestellt.

Die darin befindlichen

Zahlen beruhen auf derzeit in

der Praxis gängigen Preisen. Die

Einheit kWp (p = peak) bedeutet

dabei die Anschlussleistung, die

maximal erreicht werden kann.

Der Vergleich der Stromproduktionskosten

mit den neuen Einspeisetarifen

zeigt: Sehr kleine

Anlagen von unter 2 kWp sind

auch unter den gegenwärtigen

Vergütungen nicht wirtschaftlich.

In Frage kommen derartige

Anlagen daher überwiegend im

Inselbetrieb zur Stromversorgung

von Geräten, die sehr weit vom

nächsten Stromanschluss entfernt

betrieben werden sollen.

Doch schon ab Investitionskosten

von 4200 € pro kWp und weniger

kann die Solarstromerzeugung

wirtschaftlich interessant

werden. Zu bedenken ist hierbei

jedoch Folgendes: Es handelt sich

Die Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht

in elektrische Energie. Der Strom wird in den Solarzellen erzeugt.

Diese bestehen aus Siliziumscheiben, die nur wenige

mm dick sind. Mehrere Einheiten von Solarzellen zusammen

bezeichnet man als Module. Zwischen den Zellschichten lässt

sich durch spezielle Behandlung ein elektrisches Feld erzeugen.

Bei Lichteinfall werden die Ladungsträger voneinander

getrennt – es entsteht Strom. Über Kontakte, die auf beiden

Seiten der Schichten angebracht sind, wird der Gleichstrom

abgeführt.

Bei den Solarzellen unterscheidet man monokristalline, polykristalline

und amorphe Siliziumzellen. Monokristalline haben

einen Wirkungsgrad von 15 bis 17 %, der Modulwirkungsgrad

liegt bei bis zu 14 %. Rund 40 % der heute eingesetzten Module

sind monokristallin. Polykristalline Zellen erreichen einen

Wirkungsgrad von 14 %, das Modul bis zu 13 %. Module mit

diesen Zellen schimmern blau. Ihr Marktanteil liegt bei 45 %.

Amorphe Zellen werden auf ein Trägermedium aufgedampft,

sind also dementsprechend dünn. Sie haben einen Wirkungsgrad

von 7 %, die Module erreichen 4 bis 6 %.

Um diesen Gleichstrom ins Netz einspeisen zu können, muss er

zu Wechselstrom umgeformt werden. Dafür sind die Wechselrichter

zuständig. Diese Geräte sind sehr komplex und gelten

als die anfälligsten Bauteile der Anlage.

12 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


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DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

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Das Heft erläutert den Einstieg in die „Buswelt”

und bietet außerdem viele weiterführende und

ergänzende Informationen zu diesem Thema.

HÜTHIG & PFLAUM

13

V E R L A G

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TECHNIK

in der Tabelle nur um eine Überschlagsrechnung.

Je nach Region

können einzelne Variablen durchaus

abweichen. Der Stromertrag,

der hier pauschal mit 800 kWh/

kWp angesetzt wurde, ist von der

Sonneneinstrahlung und dem

jeweiligen Modulwirkungsgrad

abhängig. Die Globalstrahlung

steigt von Norden nach Süden an

und schwankt von 750 bis über

1000 kWh pro m 2 und Jahr. Wie

hoch sie in der jeweiligen Region

ist, lässt sich beim Deutschen

Wetterdienst erfragen.

Auch die Modulpreise sind nicht

überall einheitlich. So melden

Installateure in Süddeutschland,

dass dort zur Zeit ein regelrechter

Preiskrieg ausgebrochen ist.

„Vor allem Branchenneulinge wie

Dachdecker, Heizungsbauer oder

Elektroinstallateure drängen

z. T. mit Dumpingpreisen auf den

Markt“, macht Jörg Sutter vom

Ingenieurbüro Energo GmbH aus

Baden-Württemberg deutlich.

Weitere Kosten können durch

eine entsprechende Versiche-

rung der Module entstehen.

Denn nicht alle Risiken werden

durch eine herkömmliche Gebäudeversicherung

abgedeckt.

Solarberater empfehlen daher

den Abschluss spezieller Solarversicherungen,

die auch Vandalismus,

Diebstahl, Sturmschäden

usw. einbeziehen.

Insgesamt bewertet die Branche

die neuen Tarife sehr positiv. So

ist gerade in Süddeutschland

die Nachfrage nach Solarstromanlagen

im Januar 2004 stark

angestiegen, wie viele Installationsbetriebe

melden. Die Größe

der Anlagen reicht dabei nach

Auskunft der Händler von 5 bis

300 kWp als Einzelanlage und

bis zu 1 MW als Gemeinschaftsanlage.

„Innerhalb von drei

Jahren hat sich die durchschnittliche

Anschlussleistung bei uns

verdreifacht“, berichtet Harald

Weindl von der SOLEG GmbH im

bayerischen Zwiesel.

Für wen kann Photovoltaik jetzt

interessant werden? In der Landwirtschaft

sprechen vor allem die

großen Dächer von Ställen und

Scheunen für einen Einstieg. „Daher

steigt gerade die Nachfrage

bei Landwirten rasant an“, weiß

Christian Hagmann vom Bundesverband

der Maschinenringe zu

berichten. Der BMR ist mit seiner

Tochterfirma „Landenergie“

ebenfalls in den Vertrieb von

PV-Anlagen eingestiegen.

Als Faustzahl für die Installation

gilt: Je kWp sollte man mit 9 m 2

Dachfläche rechnen. Die PV-Module

werden mit einer einfachen

Unterkonstruktion auf dem Dach

montiert. Geeignet sind alle Dächer,

die nach Süden, Südwest

und Südost ausgerichtet sind.

Als optimale Dachneigung werden

in der Praxis 30° angesehen.

„Doch auch Dächer mit 15 bis

45° lassen sich verwenden“,

erläutert Ingenieur Sutter.

Neben der Ausrichtung gelten

folgende Grundvoraussetzungen:

• Es sollten auch bei tief stehender

Sonne im Winter keine

Schatten auf die Module fallen.

Auch der Schatten einer Antenne

oder eines Astes können zu erheblichen

Minderertrag führen,

da nicht nur die unmittelbar

betroffenen Zellen ausfallen,

sondern ganze Einheiten.

• Das Dach muss von der Statik

her geeignet sein, sowohl die

Last der Module aufzunehmen

als auch Ziehkräfte bei Sturm

auszuhalten.

• Die Dachhaut sollte noch so

gut sein, dass sie in den nächsten

20 Jahren nicht gewechselt

werden muss.

• Der Stromanschluss ans Netz

muss geeignet sein, um die erzeugte

Strommenge aufzunehmen.

Immer wieder gibt es deswegen

erhebliche Diskussionen

mit den Stromversorgern. Planer

raten daher, möglichst frühzeitig

Kontakt zu den entscheidenden

Stellen aufzunehmen.

Die Förderung von Photovoltaikanlagen

kann über einzelne

Länderprogramme oder über

zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt

für Wiederaufbau (KfW)

14 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


erfolgen. Auf Wohnhäusern bietet

sich dabei das KfW-CO2-Minderungsprogramm

an, für andere

Gebäude steht das KfW-Umweltprogramm

zur Verfügung. Bauwillige,

die nicht genau wissen,

welchen Kredit sie wo am besten

erhalten, können im Internet unter

www.solarfoerderung.de ganz

gezielt ihre Anlagendaten, ihre

Region, das geplante Gebäude

und andere Daten eingeben.

Anschließend gibt das Programm

kostenlos einen Überblick über

die zur Verfügung stehenden

Förderprogramme. Weitere Auskünfte

sind bei der KfW unter

www.kfw.de erhältlich.

Die erhöhten Einspeisetarife

verbunden mit einigen Förderprogrammen

zeigen: Photovoltaik

steht im Jahr 2004 vor einem

großen Durchbruch. Neben Planungsbüros

für Solaranlagen

bietet der Boom auch dem Hand-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

werk große Chancen zu alternativen

Einkommensquellen – so

auch dem Elektrohandwerk. Mit

gezielten Marketingmaßnahmen

und guter Verbraucheraufklärung

können sich Elektrotechniker

mit ihrem Fachwissen neue

Märkte erschließen. Photovoltaik

hat in der Bevölkerung einen

guten Ruf und kann daher auch

werbewirksam in die Angebotspalette

aufgenommen werden.

Noch betreten Elektrotechniker

in Norddeutschland fast überall

Neuland und können sehr gut

mit Anlagenplanern kooperieren.

Dennoch sollten sie nicht zu

lange warten. Bereits in zwei bis

drei Jahren wird der Boom deutlich

nachlassen, da die Vergütung

dann für Neuanlagen aufgrund

der Degression deutlich

gegenüber heute abgesenkt

wird.

Hinrich Neumann

So rechnet sich Photovoltaik für Dachanlagen

Herstellung und Vertrieb

elektrotechnischer Anlagen

Hauptverteiler nach

BEWAG-Richtlinien

Standverteiler in ISO und

Stahlblech bis 1500 A

Senatsverteiler

Das neue Vorschaltgesetz im Überblick:

Vergütungssätze in Cent/kWh

Installierte Leistung Vorschaltgesetz

Dachfläche, bis 30 kW 57,4

Dachfläche, bis 100 kW 54,6

Dachfläche, über 100 kW 54

Freifläche 45,7

Fassade 62,4

jährlicher Stromvertrag (Wechselstrom) (kWh/kWp) 800

TECHNIK

Anlagegröße (kWp) 2 5 10 50

Investitionskosten davon (/kWp) 5000 4500 4200 3800

Module (/kWp) 72 %

Wechseleinrichter (/kWp) 11 %

sonstige Bauteile (/kWp) 8 %

Installation (/kWp) 9 %

Abschreibungsdauer Jahre 20

Zins p.a. % 6

Schaltanlagen

Kundenwerkstatt

spez. Kapitalkosten (/kWp*a) 435 392 367 331

Kosten für Wartung u. Instandhaltung ca. 1 % Invest. (/kWp) 50 45 42 38

Kosten für Stromproduktion (Cent/kWh) 60,6 54,6 51,1 46,1

Einspeisetarife nach EEG (Cent/kWh) 57,4 57,4 57,4 54,6

jährlicher Überschuss () 51,6 111 502 3390


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15


MEINUNG

Gedanken, Ideen und Vorschläge

zur Situation am Arbeitsmarkt

und den Sozialversicherungen

in Deutschland

Überall wird das derzeitige

Hauptübel in der Bundesrepublik

Deutschland, die hohe Arbeitslosigkeit

und finanzielle Schieflage

der öffentlichen Sozialversicherungssysteme,

lauthals beklagt.

Viele Vorschläge, wie die Senkung

der Lohn- und Lohnnebenkosten

oder die Abschaffung der

Überstunden, werden als Diskussionsgrundlage

angeboten.

Jedoch kann eine erfolgreiche

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

nur erfolgen, wenn drastische

Maßnahmen im Sozial-, Abgaben-

und Steuerbereich eingeleitet

werden. Mehr Arbeitsplätze

werden nur durch mehr in

Deutschland zu leistende und

auch vorhandene Arbeit geschaffen

werden können.

Dabei muss vorrangig dafür gesorgt

werden, dass ausreichend

Arbeit für alle Schichten der Bevölkerung

vorhanden ist. Alle

bisher erzielten Senkungen der

Lohnnebenkosten waren nur eine

Umschichtung von Nebenkosten

zu direkten Kosten, so dass die

Gesamtproduktionskosten gleich

geblieben oder weiter gestiegen

sind.

Die Mehrwertsteuer, welche die

Arbeitskosten auch verteuert,

wurde in der bisherigen Diskussion

kaum dargestellt. Der

mögliche Vorsteuerabzug fördert

Rationalisierungsmaßnahmen

und spart so Arbeitskräfte.

Die wirtschaftliche Situation und

der Arbeitsmarkt in Deutschland

haben sich inzwischen jedoch

grundlegend verändert, so dass

davon auszugehen ist, dass sich

die Berechnung der Umsatzsteuer

(Mehrwertsteuer) in der

jetzigen Form kontraproduktiv

auf die Schaffung von Arbeitsplätzen

auswirkt.

Enthaltene Mehrwertsteueranteile

bei Investitionen von Gütern,

beim Import von Arbeitsleistung

und Waren als Einfuhrumsatzsteuer,

sämtliche Mehrwertsteueranteile

bei Reparatur, Wartung,

Betrieb und Energieverbrauch

können als Vorsteuer von der zu

bezahlenden Mehrwertsteuerschuld

abgezogen werden.

BESUCHEN SIE UNS IM INTERNET: WWW.ELEKTRO-INNUNG-BERLIN.DE

Im Gegensatz dazu bietet sich

dem Mitarbeiter in einem deutschen

Betrieb, der als einzige

Leistung seine Arbeitskraft und

Mitarbeit einbringen kann, die

Möglichkeit eines Vorsteuerabzuges

nicht, obwohl zur Erbringung

seiner Arbeitsleistung der Einsatz

von Verbrauchsgütern, in denen

Mehrwertsteuer enthalten ist,

notwendig ist.

Es hat sich gezeigt, dass das heutige

Mehrwertsteuersystem die

menschliche Arbeit in Deutschland

ungleich mehr belastet

und damit mitverantwortlich für

den Abbau, insbesondere der industriellen

Arbeitsplätze ist. Die

Entlastung der hier im Lande

geleisteten Arbeit von dem Kostenpunkt

Mehrwertsteuer könnte

ein Wendepunkt zugunsten von

mehr Arbeitsplätzen sein.

Nachteile werden bei der Berechnung

der Arbeitskostenanteile,

besonders bei industrieller

Fertigung, gesehen. Nur sehr

aufwändige Verfahren und Prüfungen

können einen Missbrauch

verhindern.

Eine andere Möglichkeit wäre,

wie bei der Vorsteuer ein Abzug

von der Mehrwertsteuerschuld.

Berechnungsgrundlage für diesen

Abzug könnten die abgeführten

Sozialversicherungsbeiträge

des Unternehmens sein.

Es ist sicherlich nicht möglich,

ein solches System im deutschen

Alleingang einzuführen. Aber da

alle EU-Partnerländer mit den

gleichen Problemen kämpfen,

wäre eine EU-weite Diskussion

und Verwirklichung von Vorteil

(Österreich denkt in gleicher

Richtung nach).

Unterschiedliche Abrechnungsstufen

könnten die verschiedenen

Sozialversicherungssysteme

in den einzelnen EU-Ländern

ausgleichen.

Die bezahlten Sozialversicherungsbeiträge

des Unternehmens

werden dann anhand der Quittungen

der Sozialversicherungsträger

leicht kontrollierbar und

entsprechend der gesetzlichen

Vorgabe ganz, doppelt oder teilweise

abzugsfähig sein.

Dieses Verfahren entlastet die

Betriebe, die sozialversicherungspflichtige

Arbeitnehmer beschäftigen

und auch entsprechende

Arbeitgeberanteile bezahlen.

Die höheren Einkünfte aus dem

Mehrwertsteueraufkommen der

nicht abzugsberechtigten Unternehmen

könnten zum Ausgleich

der Löcher in den Haushalten der

Sozialversicherungsträger dienen.

Dieses Berechnungssystem

bevorzugt Unternehmen, die

echte Arbeitsverhältnisse anbieten,

sichert so zusätzliche Beschäftigungs-

und Ausbildungsplätze.

Missstände, wie illegale Beschäftigung,

eine Unzahl von nicht

kontrollierbaren Geringverdiener-Beschäftigungsverhältnissen,

Scheinselbständigkeit und

Schwarzarbeit, würden durch

diese Maßnahme einen Großteil

ihrer Attraktivität verlieren.

Auch könnte eine regionale Stufung

Subventionsprogramme

ablösen und eine langfristige

Zusicherung der Abzugshöhe

wirksam in strukturschwachen

Gebieten fördern.

Bruno Kirsch

LIV Bayern

16 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


„Der Billigste“

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

MEINUNG

Kannst du gut die Preise drücken,

stehst du überall in Gunst,

Staat und Bürger voll Entzücken

Rühmen deine große Kunst.

Gute Arbeit laß beiseite,

Quäl‘ dich nicht mit Handwerksbrauch;

Billige Preis nur bereite,

dann hast du die Arbeit auch.

Fachkunst ist nur öde Lehre,

Kalkulieren, das ist Blech,

Daß der Auftrag dich beehre, Unterbiete immer frech;

denn von unten bis nach oben

Gutes Werk man nicht mehr kennt,

Überall hört man nur loben

Stets den billigsten Submittent!

Brauchst auch keine Warenkunde;

Mensch laß das Studieren sein!

Mit dem allergrößten Schunde

seif den Auftraggeber ein.

Denn die Menschen hier auf Erden,

Die verzeihn‘ dir jede List,

Sie woll‘n gern betrogen werden,

Wenn du nur recht billig bist.

Es gibt kaum etwas auf dieser

Welt, das nicht irgend jemand

ein wenig schlechter machen

kann und etwas billiger verkaufen

könnte, und die Menschen,

die sich nur am Preis orientieren,

werden die gerechte Beute

solcher Machenschaften. Es ist

unklug zu viel zu bezahlen, aber

es ist nicht schlechter, zu wenig

zu bezahlen.

Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren

Sie etwas Geld, das ist alles.

Wenn Sie dagegen zu wenig

bezahlen, verlieren Sie manch-

Ein unbekannter Handwerker aus dem Jahr 1928

mal alles, da der gekaufte Gegenstand

die ihm zugedachte

Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet

es, für wenig Geld viel Wert zu

erhalten. Nehmen sie das niedrigste

Angebot an, müssen Sie

für das Risiko, das Sie eingehen

etwas hinzurechnen. Und wenn

Sie das tun, dann haben Sie

auch genug Geld, um für etwas

Besseres zu bezahlen.

John Ruskin (1810–1900)

Englischer Sozialforscher

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beim Rücksender. Entsiegelte Software ist vom Rückgaberecht ausgeschlossen. Meine Daten werden gemäß

Bundesdatenschutzgesetz elektronisch gespeichert und können für Werbezwecke verwendet werden.

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17


KONJUNKTURUMFRAGE ELEKTROHANDWERKE

Sonderauswertung: Berlin und Brandenburg

Gegenwärtige wirtschaftliche Situation

Geschäftslage (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gut 10,0 12,7 9,4 8,9 8,1 6,0

befriedigend 43,3 27,3 33,6 35,6 27,0 29,8

schlecht 46,7 60,0 57,0 55,5 64.9 64,2

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Index 1) 31,7 26,4 26,2 26,7 21,6 20,9

Auftragsbestand (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

bis 2 Wochen 48,3 59,3 56,7 50,0 63,2 56,9

2 Wochen bis 1 Monat 37,9 20,4 22,3 24,4 15,8 27,7

über 1 bis 2 Monate 6,9 12,9 15,4 16,3 13,2 13,9

über 2 bis 4 Monate 6,9 3,7 2,0 5,2 2,6 0,0

über 4 Monate 0,0 3,7 3,6 4,1 5,2 1,5

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Offene Stellen (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

ja 3,5 3,6 4,3 5,3 2,7 4,6

nein 96,5 96,4 95,7 94,7 97,3 95,4

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Vorschau auf die nächsten 6 Monate

Geschäftslage wird... (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

besser 10,0 0,0 2,3 3,9 7,9 3,0

gleichbleiben 46,7 53,7 46,0 45,5 52,6 39,4

schlechter 43,3 46,3 51,7 50,6 39,5 57,6

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Index 1) 33,4 26,9 25,3 26,7 34,2 22,7

Anzahl der Beschäftigten wird... (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

steigen 0,0 0,0 1,3 3,1 0,0 1,6

gleichbleiben 60,0 76,4 66,5 65,3 76,3 65,1

sinken 40,0 23,6 32,2 31,6 23,7 33,3

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

1 Der Index kann zwischen 0 und 100 schwanken. Er nimmt den Wert 100 an, wenn alle Betriebe ihre gegenwärtige Geschäftslage ‘gut’ einschätzen bzw. alle Betriebe

eine Verbesserung ihrer zukünftigen Geschäftslage erwarten; er nimmt den Wert 0 an, wenn alle Betriebe gegenwärtig eine ‘schlechte’ Beurteilung geben bzw. alle eine

Verschlechterung ihrer zukünftigen Geschäftslage prognostizieren.

18 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Rückblick auf die vergangenen 6 Monate

Anzahl der Beschäftigten (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

KONJUNKTURUMFRAGE ELEKTROHANDWERKE

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 6,7 5,5 6,2 7,0 10,5 6,1

unverändert 53,3 58,2 62,8 57,8 55,3 53,0

gesunken 40,0 36,3 31,0 35,2 34,2 40,9

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Auftragsbestand (%)

. . . von privaten Auftraggebern ist Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 3.5 3.9 7.1 6.9 0.0 9.4

unverändert 27.6 41.2 37.8 38.2 42.9 34.4

gesunken 68.9 54.9 55.1 54.9 57.1 56.2

Gesamt 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0

. . . aus der gewerblichen Wirtschaft ist Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 7.1 3.9 6.1 6.8 5.7 4.7

unverändert 32.2 45.1 38.8 34.7 34.3 36.0

gesunken 60.7 51.0 55.1 58.5 60.0 59.3

Gesamt 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0

. . . von öffentlichen Auftraggebern ist Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 0,0 0,0 3,5 3,3 5,0 3,2

unverändert 22,7 30,6 20,0 22,1 20,0 29,0

gesunken 77,3 69,4 76,5 74,6 75,0 67,8

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Preise

Angebots-/ Verkaufspreise (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 7,1 7,8 13,2 9,0 8,1 14,1

unverändert 53,6 56,9 52,3 45,7 56,8 56,2

gesunken 39,3 35,3 34,5 45,3 35,1 29,7

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Einkaufspreise (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 71,4 75,0 76,8 67,1 73,0 80,0

unverändert 28,6 23,1 17,6 25,4 21,6 16,9

gesunken 0,0 1,9 5,6 7,5 5,4 3,1

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

Umsatz

. . . im Handwerksbereich ist (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 7,1 2,0 7,3 7,7 5,6 4,5

unverändert 32,2 40,0 33,9 35,2 36,1 34,9

gesunken 60,7 58,0 58,8 57,1 58,3 60,6

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0

. . . im Handelsbereich ist (%) Berlin Brandenburg neue Länder Deutschland

Berlin

Frühjahr 2003

Brandenburg

Frühjahr 2003

gestiegen 0,0 0,0 2,6 3,0 11,1 2,6

unverändert 29,4 35,5 27,2 26,7 27,8 23,7

gesunken 70,6 64,5 70,2 70,3 61,1 73,7

Gesamt 100,0 100,0 100,0 100,.0 100,0 100,0

19


AUSBILDUNG

Anrechnung der Berufsschulzeit

auf die betriebliche Ausbildungszeit

bei volljährigen Auszubildenden

Wie hat die Berücksichtigung

der Berufsschulzeiten

bei erwachsenen Lehrlingen

zu erfolgen?

Durch den Wegfall des § 9 Abs.

4 JArbSchG zum 1. März 1997 ist

es in der Vergangenheit gelegentlich

zu missverständlichen Aussagen

darüber gekommen, wie die

Berufsschulzeiten von erwachsenen

Auszubildenden zu berücksichtigen

ist. Daher sollen im Folgenden

noch einmal die Grundregeln

klargestellt werden:

• Gem. § 7 Satz 1 BBiG ist der

Ausbilder verpflichtet, jeden Auszubildenden,

d. h. sowohl den

minderjährigen als auch den erwachsenen

Auszubildenden, für

den Berufsschulunterricht freizustellen.

• Von dieser Verpflichtung zur

Freistellung ist jedoch die Frage

zu unterscheiden, wie viele

Stunden der Auszubildende

neben der Berufsschule zusätzlich

im Betrieb ausgebildet werden

darf.

• Um diese Frage zu beantworten,

ist zum einen zu prüfen,

a) welche Zeiten, die der Auszubildende

in der Berufsschule

verbringt, überhaupt angerechnet

werden müssen und

b) von welchem „Höchstausbildungszeitraum“

man die Anrechnung

vorzunehmen hat.

Falsch ist es – auch unter Zugrundelegung

der neuesten Rechtsprechung

des BAG – zu sagen,

dass auch bei den erwachsenen

Auszubildenden die Berufsschulzeiten

von der tariflichen Ausbildungszeit

abzuziehen sind. Vielmehr

gilt Folgendes:

Welche Zeiten in der Berufsschule

sind bei der Anrechnung

zu berücksichtigen?

Folgende Unterrichtszeiten sind

zu berücksichtigen:

Bei minderjährigen Auszubildenden

werden Unterrichtszeiten

von mehr als 5 x 45 Min. mit 8

Zeitstunden angerechnet.

Bei erwachsenen Auszubildenden

wird eine Berufsschulstunde

jeweils mit 45 Min. berücksichtigt

– dies gilt auch dann, wenn

mehr als 5 Unterrichtsstunden à

45 Min. gegeben werden.

Durch die neue Rechtsprechung

des BAG vom 26. März 2001 – S

AZR 413/99 – wurde die Streitfrage

beantwortet, ob auch Pausen

und Wegezeiten zu berücksichtigen

sind: Das BAG hat

klargestellt, dass auch die Pausen

und auch die notwendige

Wegezeit zwischen Berufsschule

und Ausbildungsbetrieb angerechnet

werden müssen.

Die entscheidende Frage, die sich

nun im Zusammenhang mit den

erwachsenen Auszubildenden

stellt, bezieht sich darauf, von

welchem „Höchstausbildungsvolumen“

(d. h. betriebliche Ausbildungszeit

plus Berufsschulzeit)

auszugehen ist:

Welche Höchstausbildungszeit

ist als Bezugsgröße bei

der Berücksichtigung der

Berufsschulzeit zugrunde

zu legen?

Hier besteht der entsprechende

Unterschied zwischen minderjährigen

und erwachsenen Auszubildenden

– dieser entscheidende

Unterschied ist auch nach der

neuen Rechtsprechung des BAG

aus dem Jahr 2001 bestehen geblieben.

a) Bei minderjährigen Auszubildenden

erfolgt die Berücksichtigung

der Berufsschulzeit auf

Basis der 40-Stunden-Woche

(§ 9 JArbSchG).

b) Bei erwachsenen Auszubildenden

gilt diese Beschränkung

auf die 40-Stunden-Woche

nicht mehr, da durch den Wegfall

des § 9 JArbSchG diese

Einschränkung für erwachsene

Auszubildende entfallen

ist. Dieser Wegfall war vom

Gesetzgeber auch ausdrücklich

gewünscht, da man die

betrieblichen Anwesenheitszeiten

der erwachsenen Auszubildenden

im Betrieb erhöhen

wollte.

Durch den Wegfall dieser Einschränkung

ergibt sich für erwachsene

Auszubildende die

gleiche Situation wie für jeden

erwachsenen Arbeitnehmer auch

– es gilt grundsätzlich die Höchstarbeitsgrenze

von 48 Stunden

(vgl. § 3 Arbeitszeitgesetz).

Achtung:

Dies bedeutet natürlich nicht,

dass ein erwachsener Auszubildender

insgesamt (also Berufsschulzeit

plus betriebliche Ausbildungszeit)

zwingend auf 48

Stunden kommen muss. Die 48-

Stunden-Grenze ist lediglich als

Orientierungsmaßstab zu wählen,

wenn man die Anrechnung

der Berufsschulzeiten vornimmt.

Achtung:

Wenn man diese Anrechnung auf

Basis der Höchstarbeitsgrenze

vorgenommen hat, gilt es stets zu

berücksichtigen, welche betriebliche

Ausbildungszeit der jeweilige

Tarifvertrag vorsieht.

Wie muss also im Einzelnen

vorgegangen werden?

Beispiel 1:

Der volljährige Lehrling geht in

der Zeit von 8.00 bis 12.30 Uhr

zur Berufsschule. Innerhalb dieser

Zeit hat er fünf Stunden à

45 Minuten Unterricht. Zudem

hat er insgesamt Pausen von 45

Minuten. Seine Wegezeit beträgt

eine Stunde. Wie sind diese Zeiten

zu berücksichtigen?

Von den nach dem Arbeitszeitgesetz

zulässigen 48 Stunden sind

zunächst die geleisteten reinen

Berufsschulstunden (d. h. 45 Minuten

x 5 = 3 Stunden und 45

Minuten) abzuziehen. Ebenfalls

abzuziehen sind die Pausen und

die Wegezeit. Es bliebe folglich

die Möglichkeit, den Lehrling (48

Stunden – 3 Stunden und 45 Minuten

(Schulstunden) – 45 Minuten

Pausen – 1 Stunde Wegezeit

=) 42 Stunden und 30 Minuten

im Betrieb zu beschäftigen.

Aber Achtung:

Dies ist noch nicht der

vollständige Rechenweg:

Wurden in Manteltarifverträgen

bzw. in Ausbildungsverträgen die

Auszubildenden in die allgemein

geltenden tarifvertraglichen Arbeitszeiten

eingebunden, so gelten

diese als Höchstdauer der betrieblichen

Ausbildungszeit.

Beispiel 2:

Wie Beispiel 1. Zudem sieht der

einschlägige Tarifvertrag eine

wöchentliche Arbeitszeit von 40

Stunden für Lehrlinge vor.

In diesem Fall könnte der Lehrling

neben der Berufsschule noch

die tarifvertraglich vorgesehene

Ausbildungszeit von 34,5 Stunden

(und nicht 42 Stunden und

30 Minuten!) in der Woche im

Betrieb ausgebildet werden.

Liegt somit bereits eine Anrechnungsvereinbarung

vor,

wenn der Tarifvertrag für Auszubildende

z. B. die 37,5-Stunden-Woche

vorsieht?

Nein. Die Einbeziehung der Auszubildenden

in den Geltungsbereich

eines Tarifvertrages bzw. die

Ausweisung einer ausdrücklichen

Ausbildungszeit in einem Ausbil-

20 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


dungstarifvertrag bedeutet nur,

dass damit die höchstzulässige

Ausbildungszeit im Betrieb festgelegt

wird. Eine Anrechnung

des Berufsschulunterrichts wird

dadurch nicht vorgenommen.

Dies zeigt noch einmal deutlich,

dass es falsch ist, wenn behauptet

wird, dass die Festschreibung

im Tarifvertrag auf z. B. 37,5 Stunden

bedeutet, dass der Auszubildende

insgesamt d. h. mit Berufsschule

und betrieblicher Ausbildungszeit

– nicht mehr als 37,5

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

Stunden ausgebildet werden

darf. Vielmehr bezieht sich die

im Tarifvertrag vorgesehene Ausbildungszeit

lediglich auf die betriebliche

Ausbildungszeit.

Wie erfolgt die Umsetzung

des Rechenweges?

Hat der Ausbilder z. B. ermittelt,

dass ein Auszubildender im Betrieb

neben der Berufsschule

noch 37,5 Stunden ausgebildet

werden kann (vgl. Rechenweg

gem. Beispiel 1 und 2:

48 Stunden – 4 Stunden und 45

Min. – Berufsschulzeit plus Wegezeit

= 42,5 Stunden und Berücksichtigung

der tariflichen Grenze

von 37,5 Stunden), so muss er

nun überlegen, wie er diese Stunden

auf die Woche verteilt.

• Er könnte z. B. von dem Auszubildenden

verlangen, dass er

nach dem Ende der Berufsschule

nochmals in den Betrieb zurückkehrt,

um noch im Betrieb

ausgebildet zu werden. Rein theoretisch

könnte er von dem Aus-

AUSBILDUNG

zubildenden verlangen, dass er

nach dem Ende der Berufsschulzeit

noch die kompletten 7,5

Stunden, die er bei einer Fünf-

Tage-Woche anteilig pro Tag zu

leisten hätte, in den Betrieb

kommt.

• Dies ist jedoch angesichts der

betrieblichen Gegebenheiten unrealistisch,

da ja der Auszubildende

auch mit ausbildungsgerechten

Arbeiten beschäftigt werden

muss – dementsprechend

ist auch eine fachliche Betreuung

durch einen Meister/Gesellen erforderlich.

Realistisch ist es daher,

von dem Auszubildenden zu

verlangen, bis zum Arbeitsende

der anderen Arbeitnehmer in den

Betrieb zurückzukehren.

• Unter Umständen kann es

sinnvoll sein, den Auszubildenden

z. B. eine Stunde länger im

Betrieb auszubilden, wenn in dieser

zusätzlichen Stunde z. B. vom

Unternehmer Besonderheiten

des betrieblichen Ablaufs dargestellt

werden oder wenn die

Berichtsheftführung etc. zum

Thema gemacht wird.

Weitere Beispielfälle:

Beispiel 3:

In dem Ausbildungsbetrieb wurde

nicht nur die wöchentliche

Ausbildungszeit von 37,5 Stunden

festgelegt, sondern es findet

sich zudem die Klausel: „Die

tägliche Ausbildungszeit beträgt

7,5 Stunden“.

In diesem Fall wurde kein genauer

Ausbildungsbeginn und

auch kein genaues Ausbildungsende

definiert. Dies hat zur Folge,

dass die zeitliche Lage der

Ausbildungszeit an diesem Tag

nicht festgelegt wurde. Es bleibt

bei den Grenzen des Arbeitszeitgesetzes:

Der Lehrling könnte

im Anschluss an die Berufsschule

nach 7,5 Stunden im Betrieb

beschäftigt werden. Auch hier

gilt jedoch, dass nach realistischen

Modellen im Betrieb zu

suchen ist.

21


AKTUELLES

Kostenlose Software

für den Planer kleiner

Solarstromanlagen

Das Betriebsverhalten kleiner

Solarstromanlagen bis fünf

Kilowatt lässt sich vorher per

Software exakt berechnen. Sitop

solar select von Siemens Automation

and Drives (A&D) lädt der

private Bauherr, Architekt oder

Installateur kostenlos unter

www.siemens.de/sitop-solar-software

aus dem Internet. Speziell

auf die vier Wechselrichter der

Sitop-Reihe ausgelegt, berücksichtigt

die neue Software 420

Typen handelsüblicher Solarmodule

sowie individuell eingebbare

Moduldaten. Sitop solar

select eignet sich besonders

für Anlagen in Deutschland,

Italien, Österreich, der Schweiz

und Spanien: Über hinterlegte

regionale Wetterinformationen,

mit Sonneneinstrahlung und

Minuten-Mittelwerten, berechnet

die Software exakt das am

jeweiligen Standort zu erwartende

Betriebsverhalten einer

Solarstromanlage.

Eine Tabelle zeigt übersichtlich

die Verschaltungsmöglichkeiten

der ausgewählten Solarmodule

und Wechselrichter. Zusätzlich

wird die Anlagengüte jeder Modul-Wechselrichter-Kombination

ausgewiesen. Damit findet der

Nutzer schnell die für ihn wirt-

schaftlichste Schaltung. Daten

lassen sich in Word- oder HTML-

Format ausgeben und bequem

weiterverarbeiten. Neu ermittelte

Einstrahlungswerte und zusätzlich

aufgenommene Solarmodule

stehen jeweils aktuell im Internet

zum Download bereit.

Weitere Informationen im Internet

unter: www.siemens.com/

sitop/solar

Hager Gruppe übernimmt

Weber AG Schweiz

Zum 30. April 2004 hat die

Hager Gruppe alle Anteile der

Weber Aktiengesellschaft mit

Sitz in der Schweiz übernommen

und die Übernahme der

verbleibenden Weber Gruppe

vereinbart.

Zur Weber Gruppe gehören neben

der Weber AG in der Schweiz,

die Weber Nederland BV, die

Weber Deutschland GmbH und

weitere Niederlassungen in Polen

und Ungarn.

Die Weber Gruppe beschäftigt

350 Mitarbeiter und ist Hersteller

von Sicherungsschmelzeinsätzen,

NH-Sicherungsschaltgeräten und

typgeprüften Niederspannungs-

Energieverteilersystemen, unter

den Namen PROMES und UNI-

MES, bis 6300 A.

In diesem Kerngeschäft hat sich

die Weber Gruppe in verschiede-

nen europäischen Märkten als

kompetenter Marktpartner etablieren

können, in der Schweiz

sogar als Marktführer.

Für Hager ergeben sich aus der

Übernahme interessante Synergie-Effekte:

Mit dem Zukauf

erweitert der Hersteller von

Elektro-Installations-Technik seine

bestehende Produktpalette

um Verteiler-Systeme, mit denen

das Unternehmen nun auch den

Bereich über 1600 A abdecken

kann.

Die Weber Gruppe wird als eigenständiges

Unternehmen ihre

bisherigen Aktivitäten fortsetzen

und weiter ausbauen.

Lutron stellt

neue HomeWorks B&O

Bedienstellen vor

Mit den neuen Lutron Homeworks

B&O Bedienstellen lässt

sich mit nur einem Tipp die passende

Atmosphäre zaubern – z. B.

beim Heimkinoabend, Abendessen

oder Spieleabend. Darüber

hinaus ermöglicht die Beo4 Infrarot-Fernbedienung

von B&O,

alle Leuchten sowie die Unterhaltungsmedien

auch aus der Ferne

zu steuern. Mit der integrierten

Bedienstelle wird das Wirrwarr

von Fernbedienungen, Schaltern

und Kabeln im Wohnzimmer erheblich

verringert.

Jeder der Tasten auf der Fernbedienung

und der Bedienstelle

wird eine Lichtszene für wiederkehrende

Anlässe zugewiesen.

So dimmt die Beleuchtung im

Heimkino auf Tastendruck ab,

während der Ton des Audio-

Video-Systems hochfährt. Die

Hausbewohner können jederzeit

bestehende Szenen verändern

oder neue Szenen einstellen. Die

Namen der Szenen oder Funktionen

werden per Laserverfahren

auf die Taste graviert.

Die neuen Bedienstellen werden

in drei verschiedenen Designs

angeboten: Weiß, Schwarz und

Nickel satiniert. Die Tasten für

die vorprogrammierten Szenen

sind im klassischen B&O Design

in Rot, Grün, Gelb und Blau

gehalten.

Elegante Lichtszenen

mit Komfort

Die Stärke von HomeWorks

liegt in der umfassenden programmierbaren

Lichtsteuerung.

Damit können die Bewohner die

Lichtstärke aller Leuchten im

Haus für jede Tageszeit und für

jede Raumnutzung frei dimmen,

schalten und als Lichtszenen

speichern. Die Szenen können

über die Bedienstellen oder

per Fernbedienung aufgerufen

werden.

Die Auswahl von Szenen vereinfacht

den Hausbewohnern die

Abläufe: Verlässt ein Bewohner

das Haus, schaltet er auf Tastendruck

das gesamte Licht aus

– ohne von einem Zimmer zum

anderen gehen zu müssen. Bei

der Rückkehr zu später Stunde

weisen ihm Lichtpfade den Weg

– auf Tastendruck oder mit Hilfe

einer Lichtschranke.

Bis zu 4096 Lichtkreise können

mit dem HomeWorks System gesteuert

werden. Jedes Dimmermodul

steuert bis zu vier Lichtkreise

oder Motoren. Integrierte RS-232

Schnittstellen und potentialfreie

Kontakte verbinden HomeWorks

mit den Gebäudesystemen und

den Sensoren.

Die Bedienstellen zum Home-

Works System werden in verschiedenen

Ausführungen angeboten.

Material, Farbe und Anzahl der

Tasten können frei ausgewählt

werden.

Kostenfaktor Energie

Dimm- und Schalttechniken

sind energiesparend, schonen

Ressourcen und senken die Kosten.

Rund 40 % Energie werden

eingespart, wenn eine Glühlampe

um 50 % gedimmt ist.

22 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Zudem verlängert das Dimmen

die Lebensdauer einer Glühlampe

erheblich. Schon das Abdimmen

um 10 % verdoppelt die

Lebensdauer einer Glühlampe.

Wird die Beleuchtungsstärke auf

25 % gesenkt, hält die Glühlampe

mehr als 20-mal so lange.

Sie erreichen Lutron im Internet

unter der Adresse www.lutron.de.

Weitere Informationen zu Produkten

von Lutron und die Adressen

der nächstgelegenen Vertragshändler

erhalten Sie unter

der kostenfreien Rufnummer

(0 08 00) 58 87 66 35 der Lutron

Electronics GmbH in Deutschland.

Machen Sie den

Fitness-Check

STIEBEL ELTRON unterstützt seine

Partner auch im Jubiläumsjahr

wieder aktiv bei der erfolgreichen

Marktbearbeitung. Als besonderen

Service für das Fachhandwerk

startet das Unternehmen die umsatzstarke

Vermarktungsaktion

„Machen Sie den Fitness-Check“.

Damit hat der Fachhandwerker

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

die Möglichkeit, neue Kunden zu

gewinnen, seine Umsatzchancen

zu steigern und seinen Bekanntheitsgrad

zu erhöhen.

STIEBEL ELTRON veranstaltet

zusammen mit Adidas und

SPORT BILD von Mai bis Dezember

2004 eine aktionsstarke

Vermarktungsaktion, um

Endverbraucher für maximalen

Warmwasserkomfort mit dem

DHE electronic comfort zu sensibilisieren.

Gemeinsam wirbt

man mit den teilnehmenden

Fachbetrieben vor Ort und in der

SPORT BILD. Unter dem Motto

„Machen Sie den Fitness-Check“

werden Aktionsbroschüren mit

Informationen zum DHE und

SHZ, Produktproben von Adidas

und Gewinnspielkarten verteilt.

Der Fachhandwerker kann sich

mit unterschiedlichen Vermarktungspaketen

beteiligen.

Innerhalb der Aktion bietet STIE-

BEL ELTRON einen zusätzlichen

Anreiz für den Kauf eines DHE

oder SHZ 80 LCD. Entscheidet

sich der Endverbraucher während

des Aktionszeitraums für

den Einbau eines dieser Geräte,

erhält er einen Scheck über 25 .

Dieser Betrag wird von STIEBEL

ELTRON übernommen.

Darüber hinaus hat der Fachhändler

mit unterschiedlichen

Aktionspaketen die Chance, um

sportlich auf Höchstleistung zu

setzen. Beim Aufbaupaket 1

„Postwurfsendung spezial“ werden

in seinem Namen 1000 mit

Firmenlogo und -adresse individualisierte

Aktionsbroschüren

an ausgewählte Adressen im

regionalen Umfeld verschickt.

Mit den Aufbaupaketen 2 und

3 hat er darüber hinaus die

Möglichkeit über Großflächen-

Plakate oder Promotionsaktionen

bei Sportveranstaltungen/

Gewerbeschauen oder eigene

Veranstaltungen beispielsweise

Tag der offenen Tür – sich und

sein Unternehmen außergewöhnlich

zu präsentieren. Interessierte

Fachbetriebe können sich direkt

an die Fitness-Check-Aktionshotline

wenden: (05 11) 16 76 71 67

oder an ihren STIEBEL-ELTRON-

Vertriebsbeauftragten. Abwicklung,

Steuerung und Versand

der Aktionen übernimmt STIEBEL

ELTRON für das Fachhandwerk.

Einfache Kennzeichnung

nach der Montage

HellermannTyton bietet ein

System zur dauerhaften oder

temporären Kennzeichnung

von Kabelbäumen, Kabeln,

Röhren, Transportsystemen und

zur Inventarkennzeichnung von

Maschinen oder Teilen.

Mit der Produktlinie HELAFIX ®

hat HellermannTyton ein System

entwickelt, mit dem auf einfachste

Weise eine Kennzeichnung

nach der Montage erfolgen

kann. Mit Hilfe des dafür vorgesehenen

Verarbeitungswerkzeuges

kann man die Zeichenträger auf

die gewünschte Länge kürzen

und gleichzeitig individuelle

Schraub- oder Nietlöcher setzen.

AKTUELLES

Die Zeichenträger schützen

die Etiketten vor Feuchtigkeit,

Verunreinigung, Beschädigung

und UV-Strahlung und können

mit Kabelbindern der Serie T18

befestigt werden.

Zur Etikettierung haben sich die

speziell für die HELAFIX Zeichenträger

entwickelten HELAFIX Etiketten

HFX ® bewährt. Die HFX

Etiketten sind zum Beschriften

per Hand oder per Laserdrucker

geeignet wobei HellermannTyton

zum Bedrucken die Software Tagprint

6.0 ® oder Tagprint PRO 1.0 ®

empfiehlt.

HellermannTyton ist führender

Anbieter von Produkten zum

Bündeln, Befestigen, Schützen,

Kennzeichnen und Verarbeiten

von Kabeln und Leitungen sowie

deren Anschlusskomponenten.

Weiterhin entwickelt Hellermann-

Tyton für seine Kunden zukunftsweisende

Systeme im Bereich der

Daten- und Netzwerktechnik.

HellermannTyton GmbH

Großer Moorweg 45

25436 Tornesch

Tel. (0 41 22) 7 01–1

Fax (0 41 22) 7 01–4 00

E-Mail:

info@HellermannTyton.de

web: www.HellermannTyton.de

Der Weg ist geebnet,

marschieren Sie los!

Gastronomie und Hotelbetriebe

sind eine lukrative Zielgruppe

für den E-CHECK. Im Herbst

letzten Jahres hat MENNEKES

im Rahmen einer Informationskampagne

mit redaktionellen

Beiträgen in Fachzeitschriften

diesen Kundenkreis über die Vorteile

des E-CHECK informiert. Für

den E-CHECK-Fachbetrieb hatte

MENNEKES ein Informationspaket

mit Marketinghilfen und ein

Produktangebot zusammengestellt.

Viele aktive E-CHECKER

haben die Gelegenheit genutzt

und interessante Umsatzzuwächse

mit bestehenden und neuen

23


AKTUELLES

Kunden aus der Gastronomie

realisiert.

Das Potenzial ist noch lange nicht

erschöpft. Deshalb hat MENNE-

KES jetzt eine zweite Kampagne

gestartet. Über 20 000 Gastronomiebetriebe

wurden in diesen

Tagen angeschrieben und direkt

über die Vorteile des E-CHECK

informiert. Ein Musterpaket dieser

Aussendung erhalten Sie mit

diesem Schreiben. Mit unserem

Angebotsblatt stellen wir Ihnen

ausgewählte Produkte zur Verfügung,

die für die Gastronomie

besonders interessant sind.

Ab jetzt liegt es nur noch an Ihnen.

Die Vorteile hat MENNEKES

für Sie erledigt. Werden Sie aktiv

und nutzen Sie die Gelegenheit,

neue Kunden aus Gastronomie

und Hotellerie zu gewinnen

oder bestehende Kontakte neu

zu beleben.

• Laden Sie sich den Musterbrief

für ihre eigene Mailingaktion

von der MENNEKES-Homepage.

Sie finden ihn unter Aktuelles/Sicherheit-

und Energiespartage.

• Fordern Sie mit der umseitigen

Faxantwort weitere Prospekte

an.

• Nutzen Sie die Marketinghilfen

der ArGe Medien.

Sprechen Sie Gastronomiebetriebe

in Ihrer Region auf den

E-CHECK an. Schreiben Sie, telefonieren

Sie, vereinbaren Sie Beratungstermine.

Nie war der

Zeitpunkt günstiger als jetzt.

Viel Erfolg und gutes Gelingen

wünscht Ihnen

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Sorgt für geordnete

Verhältnisse:

Der neue Verdrahtungskanal

BA7 von Tehalit

Schalttechnische Anlagen müssen

übersichtlich und strukturiert

aufgebaut sein, damit die

Zuordnung von Schaltgeräten

wie Schützen, Automaten oder

regeltechnischen Geräten si-

chergestellt ist. Hierzu dienen

Verdrahtungskanäle, die damit

auch die Betriebssicherheit innerhalb

der Anlagen erhöhen. Der

neue Verdrahtungskanal BA7

von Tehalit sorgt mit einer weiterentwickelten

Ausstattung für

mehr Komfort und Sicherheit.

Die Konstruktion ist optimal an

den Bedürfnissen des Schaltanlagenbauers

ausgerichtet. So weisen

die seitlichen Stege durch ein

spezielles Herstellungsverfahren

keine scharfen Kanten auf. Das

verhindert Drahtbeschädigungen

und verringert die Verletzungsgefahr

beim Einlegen der Leitungen.

Einzigartig: Beim BA7

kann der Elektrotechniker die

Stege ohne Werkzeug gratfrei

bis zum Kanalboden ausbrechen.

Das spart Zeit und macht

den gesamten Kanalquerschnitt

für die Aufnahme von Leitungen

nutzbar. Allerdings lassen sich

dank des praxisorientierten Abstands

von 4 mm zwischen den

Stegen Leitungsquerschnitte bis

zu 6 mm 2 durchführen, ohne dass

Stege herauszubrechen sind.

Weitere Produktmerkmale des

BA7: Der Deckel sitzt besonders

fest und springt selbst bei „randvoll“

befülltem Kanal oder senkrechter

Montage nicht ab. Trotzdem

ist er einfach zu öffnen und

zu schließen – eine Eigenschaft,

die sich besonders im Servicefall

als nützlich erweist. Besonders

bei T- oder Kreuzverbindungen

fällt positiv auf, dass der Kanal

an der Seite bündig mit dem

Deckel abschließt.

Ebenfalls nicht selbstverständlich:

Die exakten und geraden

Außenmaße des Verdrahtungskanals

vereinfachen die Planung erheblich.

Zudem kommt das neue

Produkt für alle Abmessungen

mit einem einzigen Kabel-Clip

aus, der auch als Außenbeschriftungselement

verwendbar ist. Ab

einer Kanalbreite von 80 mm

verfügt BA7 über eine dritte Bodenlochung,

die für zusätzliche

Stabilität auf der Montageplatte

sorgt.

Der neue Tehalit Verdrahtungskanal

besteht aus selbstverlöschendem

Hart-PVC und ist

formbeständig von –5 bis +60°C.

Das Produktsystem ist in 22 Abmessungen

von 25 bis 120 mm

Breite und 25 bis 100 mm Höhe

verfügbar sowie zusätzlich in einigen

Abmessungen als blauer

Kanal für eigensichere Anlagen.

Die Länge beträgt einheitlich

2000 mm; Sonderausführungen

liefert Tehalit auf Anfrage.

Ganz neu: www.licht.de

Mehr Inhalte, erweiterte

Nutzerführung,

neues Design

Die Webseiten für Informationen

rund um das Thema Beleuchtung

– www.licht.de von der Fördergemeinschaft

Gutes Licht (FGL)

– präsentieren sich seit Februar

2004 im neuen Design und

werden damit jetzt auch optisch

dem Portal-Anspruch gerecht.

Gleichzeitig hat die FGL die

Inhalte nochmals erweitert:

Aktuell hinzugekommen sind

die Rubriken „Über Licht“ und

„Beleuchtungstechnik“ mit Erläuterungen

zu lichttechnischen

Begriffen, „Bildarchiv“ sowie

„Normen“ und „Checklisten“.

Besonders benutzerfreundlich

ist der Infospeicher, in dem die

gewünschten Informationen bequem

für den Druck gesammelt

werden können.

Neu ist der Zugang über Portal-

Einstiegsseiten: „PrivatPortal“,

„ProfiPortal“ und „PressePortal“.

Hier findet der Nutzer beispielhafte

Lösungsvorschläge für

zahlreiche Lichtanwendungen.

Die Themen im „PrivatPortal“

reichen von der richtigen Beleuchtung

einer Küche bis zum

Licht am Swimmingpool. Im

„ProfiPortal“ erhalten Planer,

Architekten und Bauherren

Informationen zu (fast) allen

Beleuchtungsfragen: vom Lichtmanagement

im Bürogebäude

bis zur Straßenbeleuchtung

– inklusive einer Auflistung der

wichtigsten Normen. Auswahlboxen

erleichtern die Suche.

Und wenn’s ganz schnell gehen

soll, hilft der neue „Licht-Berater“

schon auf der Startseite: Er findet

die gewünschte Anwendung

– schnell und unkompliziert.

Das „ProfiPortal“ wird sukzessive

um neue Lichtanwendungen

erweitert.

Direkter Zugang

zu den Herstellern

Die FGL-Druckschriften – Schriftenreihe

und Lichtforum – werden

wie bisher mit Leseproben

vorgestellt, können als pdf-Datei

heruntergeladen oder in der gedruckten

Version direkt bestellt

werden. Über die Webseiten

kann der Nutzer weiterhin die

Liefermatrix „Hersteller und Produkte“

erreichen, direkt das Lieferprogramm

der über 140 FGL-

Mitgliedsunternehmen einsehen

und Detailinformationen anfordern.

Eine neue Produktdatenbank

mit Informationen zu

Leuchten, Lampen und Betriebsgeräten,

verknüpft mit der Hersteller-Datenbank,

wird die

Lichtanwendungen im Privat-

und ProfiPortal in Kürze ergänzen.

Die FGL wird von den Mitgliedsunternehmen

aus der Leuchten-

und Lampenindustrie getragen,

die im Zentralverband Elektrotechnik-

und Elektronikindustrie

24 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


(ZVEI) e.V. organisiert sind. Seit

über 30 Jahren informiert die

Fördergemeinschaft über Vorteile

und aktuelle Aspekte guter

Beleuchtung – herstellerneutral

und kompetent. Frühzeitig war

die FGL auch im Internet vertreten:

Die Homepage www.licht.de

wurde im Oktober 1998 freigeschaltet.

Regenmelder von Elsner

Elektronik bietet

Marktneuheit:

Feinfühlig und robust

„RM 1“ heißt der neue Regenmelder

aus dem Hause Elsner

Elektronik. Mit einer variablen

Haltezeit von zehn Sekunden

bis fünf Minuten besitzt der

feinfühlige Sensor in robustem

Gehäuse Alleinstellung auf dem

deutschen und europäischen

Markt.

Die Haltezeit für Regenmessung

lässt sich entsprechend der Meldebedürfnisse

direkt an dem

Sensor einstellen und verändern.

Damit hat der Steuerungsspezialist

aus Gechingen ein weiteres

neues Wetterdaten-Highlight

gesetzt. Gemessen wird mit zwei

unabhängigen Sensorflächen.

Diese glänzen mit jeweils sechs

eng geführten, vergoldeten

Leiterbahnen, sodass selbst

feinster Regen sofort registriert

wird. Eine Zwei-Watt-Heizung, die

sich bei Temperaturen unter 10

Grad Celsius oder Feuchteniederschlag

automatisch einschaltet,

garantiert die fehlerfreie Messung

selbst bei Tau und Nebel.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

Der Stromverbrauch ist natürlich

vergleichsweise minimal.

Dank dem schonenden Messverfahren

ist die Sensorik ausgesprochen

langlebig. Äußeren Schutz

bietet ein kompaktes, extrem

schlagfestes UV-beständiges

Kunststoffgehäuse mit rostfreien

Edelstahlschrauben. Es ist sehr

einfach zu montieren und lässt

sich mittels Kugelkopfhalterung

perfekt justieren.

Die technischen Daten:

• Gehäuse: 67 × 80 × 125mm

• Betriebsspannung 24 V

• 3-adrige Verbindungsleitung

für serielle

• Datenübertragung (24 VDC)

• Maximaler Aufnahmestrom

130 mA

• Relausausgang 24 V

Optional erhältlich ist das passende

Netzgerät fürs Hutschienengehäuse

mit Anzeige für

Netzspannung und Regen sowie

eingebautem wechselkontakt-

Relais 230 V/2 A.

LonMaker jetzt auch

in deutscher Version

Die jüngste Generation des

LonMaker Integrationstools

von Echelon liegt jetzt in einer

deutschen Version vor. Sie wird

erstmalig anlässlich der LON-

WORLD 2003 Messe und Konferenz

am 15. und 16. Oktober

2003 in München vorgestellt.

Das gab die Echelon Corporation

(NASDAQ:ELON) jetzt

bekannt. Das LonMaker-Tool

dient zur Integration, zur Konfiguration

und zum Management

von LONWORKS ® -Gerätenetzwerken.

Die ersten Auslieferungen

an Kunden sind für November

2003 geplant. Die deutsche

Version des LonMaker Tools soll

den Integratoren in Deutschland,

Österreich, der Schweiz und anderen

deutschsprachigen Ländern

die Installation von LONWORKS

Netzwerklösungen erleichtern.

„Die deutsche Version des

LonMaker Tools kommt genau

zur rechten Zeit, um vom anhaltenden

Wachstum der offenen

Gebäudesysteme auf dem deutschen

Markt zu profitieren“, so

Norbert Heger, Geschäftsführer

der HGI mbH aus Hörstel. „Die

Tools eignen sich bestens für die

Erstellung offener Systeme, die

unseren Kunden höchste Flexibilität

bieten, die Kosten senken

und so bei der Maximierung

ihrer Rendite helfen. Die Umstellung

des Integrationstools

auf Deutsch wird die Arbeit

leichter, einfacher, schneller

und somit profitabler machen.“

HGI ist eine der führenden Integrationsfirmen

in Deutschland

und Mitglied des Open Systems

Alliance Programms von Echelon.

HGI hat LONWORKS Automatisierungssysteme

in Gebäuden,

Wohnhäusern, Schulen (von der

Grundschule bis zur Universität),

Krankenhäusern, kommunalen

Gebäuden und staatlichen Einrichtungen

installiert.

Der Preis für die Standardversion

des deutschen LonMaker 3

beträgt 875 US$ und 1315 US$

für die Professional Edition und

beinhaltet eine Lizenz zur Installation

von bis zu fünf Geräten

mit der Standardversion und

64 Geräten mit der Professional

Edition. Lizenzen für zusätzliche

Geräte können zu einem Preis

von 5 US$ pro Gerät erworben

werden. Die Preise sind Listenpreise

in US Dollar und gelten für

die Europäische Union. Preisabweichungen

in anderen Ländern

sind möglich. Weitere Informationen

über das LonMaker unter

www.echelon.com/lonmaker.

AKTUELLES

Die neuen compacten Wärmepumpen

von Siemens

Die bewährten Compact-Maschinen

der Marke Siemens wurden

im Zuge eines kompletten Redesign

technisch optimiert und neu

gestaltet.

Wie bereits bei den Vorgängern,

sind in diesen Geräten Pufferspeicher

sowie je eine Umwälzpumpe

für einen Heizungskreis und die

Warmwasserbereitung bereits

integriert. Installiert werden

können die Platz sparenden Wärmepumpen

praktisch in jedem

Wirtschafts- oder Abstellraum.

Erhältlich sind die Compacten

als Luft-Wasser Geräte (LIC 6–8

kW) und Sole-Wasser Geräte (SIC

5–14 kW).

Flüsterleise

Unschlagbar gegenüber dem

Wettbewerb sind die Compacten

von Siemens-Novelan in Bezug

auf die Geräuschentwicklung.

Durch eine Reihe von Maßnahmen

wurden auch die Betriebsgeräusche

der ohnehin schon sehr

leisen Compacten noch einmal

erheblich reduziert.

Neuer WPR-C Regler steuert

komplette Heiztechnik

Der Regler WPR-C kann bis zu

drei Heizkreise unabhängig

voneinander steuern. So ist

auch der parallele Betrieb von

mehreren Wärmepumpen oder

die Einbindung einer Solaranlage

kein Problem mehr.

25


AUS DEN INNUNGEN

ELEKTRO-INNUNG BERLIN

50. Geburtstag

am 19. September 2004

Jörg Wierig

Kornblumenring 49 a

12357 Berlin-Neukölln

50. Geburtstag

am 29. September 2004

Peter Vogel

Kreutzwaldstraße 18

14089 Berlin-Spandau

60. Geburtstag

am 24. September 2004

Werner Steinröder

Ausbau & Elektrobau

Steinröder GbR

Fischerstraße 11

14612 Falkensee

25-jähriges Meisterjubiläum

am 29. September 2004

Manfred Klämbt

Elektr. Licht- u. Kraftanlagen

Stubenrauchstraße 54

12487 Berlin-Treptow

25-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. September 2004

Christian Haase

Waltersdorfer Straße 121

12526 Berlin-Treptow

ELEKTRO-INNUNG FINSTERWALDE

25-jähriges Meisterjubiläum

am 14. September 2004

Erwin Meißner

Elektro-Meißner

Dorfstraße 17

04895 Löhsten

ELEKTRO-INNUNG FRANKFURT (ODER)

50. Geburtstag

am 13. September 2004

Günter Sporniak

Mittelstraße 16

15370 Vogelsdorf

60. Geburtstag

am 7. September 2004

Winfried Jahn

Ringstraße 1087

15236 Frankfurt (Oder)

ELEKTRO-INNUNG SÜD-MÄRKISCHE

25-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. September 2004

Ing. Horst Richter

Kemnitzer Hauptstraße 15

14947 Nuthe-Urstromtal/

OT Kemnitz

ELEKTRO-INNUNG NIEDERLAUSITZ

50. Geburtstag

am 6. September 2004

Walter Eggert

Dorfstraße 22

03172 Atterwasch

ELEKTRO-INNUNG POTSDAM

50. Geburtstag

am 24. September 2004

Gundula Gumprecht

Amundsenstraße 20a

14469 Potsdam

65. Geburtstag

am 1. September 2004

Wilfried Hasenleder

Semmelweißstraße 4

14482 Potsdam

50-jähriges Geschäftsjubiläum

am 8. September 2004

Elektro-Rose

Inh. Jürgen Rose

Meisenbusch 60

14532 Kleinmachnow

ELEKTRO-INNUNG RATHENOW

60. Geburtstag

am 21. September 2004

Fritz Knake

Knake-Elektro

Seegersallee 5

14712 Rathenow-West

25-jähriges Meisterjubiläum

am 10. September 2004

Günther Arndt

Buckower Straße 47

14715 Nennhausen

ELEKTROINNUNG UCKERMARK

25-jähriges Meisterjubiläum

am 26. September 2004

Benno Fischer

Clara-Zetkin-Straße 6

17279 Lychen

ALS NEUES MITGLIED BEGRÜSST DIE

Elektro-Innung Berlin:

Elektro-Dienst Rogge GmbH

Feldstraße 17

16727 Berlin

Ronald Prüfert

Akeleiweg 85 b

12487 Berlin-Treptow

Elektroanlagen Bernd Brun e.K.

Inh. Torsten Knoop

Venusstraße 26

12524 Berlin-Treptow

Elektro-Innung Oberhavel:

Andreas Hiller

Bodestraße 23

16515 Oranienburg

VERSTORBEN:

Harry Scheffler

Wattstraße 4

13629 Berlin-Spandau

am 27. April 2004 im Alter von 69

Jahren

Hans-Werner Dransch

Jordanstraße 6

13595 Berlin-Spandau

am 4. Mai 2004 im Alter von 57

Jahren

Verkauf: Elektro-Handwerksbetrieb

Seit 27 Jahren in Berlin Mitte etablierter Fachbetrieb (Innungsbetrieb)

Ausführung von Elektroanlagen für private und gewerbliche

Kunden. Fester Kundenstamm vorhanden.

Gute Umsatz- und Ertragslage in den letzten Jahren. Günstige

Mietkonditionen. Verkauf erfolgt aus Altersgründen.

Verkaufspreis nach Vereinbarung.

Zuschriften unter: Chiffre 015, elektrofachmann,

Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin

26 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Wir trauern um

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

Heinz Haufe

langjähriger Bundesbeauftragter für Technik im ZVEH

Ehrenmeister der Deutschen Elektrohandwerke

Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland,

der am 30. Juni 2004 im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

AUS DEN INNUNGEN

Wie kaum ein anderer hat sich Heinz Haufe um die elektrohandwerklichen

Unternehmen in Deutschland verdient gemacht. Über vier Jahrzehnte stellte

er sich mit seinem Wissen und Können ganz in den Dienst der elektrohandwerklichen

Organisationen.

In seiner Funktion als Bundesbeauftragter für Technik im ZVEH hat Heinz Haufe

dafür gesorgt, dass Berlin in den Jahren des Mauerbaues keine „Insel des

elektrotechnischen Stillstandes“ wurde. Durch sein engagiertes Auftreten für

unsere Interessen hat er mit seinem umfangreichen Wissen aus der Normungsarbeit

auch die Gespräche mit unserem EVU – der Bewag – bereichert. 1997

wurde Heinz Haufe aus diesem Grund eine Ehrenurkunde des Elektrohandwerks

Berlin/Brandenburg verliehen.

Mit tiefer Trauer, aber auch mit Dankbarkeit und Respekt gedenken wir Heinz

Haufe.

Er wird dem Elektrohandwerk in Berlin und Brandenburg unvergessen bleiben.

Günter Hermann Constantin Rehlinger

Obermeister Geschäftsführer

27


LIEBENWALDE 2004

LIV – Jahrestagung versammelte

die Elektrobranche in Liebenwalde

Die diesjährige Jahrestagung des

Landesinnungsverbandes fand

nördlich von Berlin im tiefen

Grünen in Bischofswerder bei

Liebenwalde im Hotel Preußischer

Hof statt. Der Preußische

Hof, ehemalige Bauern-kaderakademie,

verfügt über Platz

ohne Ende und ist mit fast keinem

Handyempfang der ideale

Tagungsort.

Neben der Mitgliederversammlung

stand auf dem Veranstaltungskalender

des LIV als

Highlight die Fachtagung am

18. und die hochkarätige Podiumsdiskussion

am 19. Juni.

Fachtagung

Ab Freitag 9 Uhr moderierte

Bernd Vorwerk, Fachbereichsleiter

des LIV für Elektrotechnik,

die Fachtagung. Viel Applaus

fanden die Themen und Referenten.

Der diesjährige Schwerpunkt

lag auf betriebswirtschaftlich/

rechtlichen Themen. Eingangs

informierte Frank Eichhorn vom

ZVEH über Tipps und Verfahren,

wie man an „sein Geld kommt“,

welche vertraglichen und rechtlichen

Möglichkeiten unter Berücksichtigung

sowohl der VOB

als auch des BGB existieren. Am

Schluss seiner Ausführungen

verwies Eichhorn auf die vom

ZVEH erarbeiteten Spezial-AGB

und Vertragsformulare, welche

über die Geschäftsstelle für Innungsmitglieder

abrufbar sind.

Im zweiten Referat zeigte Bruno

Kirsch, Obermeister der Elektroinnung

Sonthofen und Vater der

ZVEH Kalkulationshilfe (Kfe),

dass die Kfe kein Märchenbuch

darstellt, sondern die Zeiten und

Preise gerichtsfest sind (Bsp. Urteil

des Landgerichtes Neuruppin

2003). Der Titel der Kfe lautet

besser „Zeiten und Preis-Bibel des

Elektrohandwerks“. Obermeister

Kirsch äußerte sich kritisch zu

der Preis- und Rabattpolitik der

Großhändler, nicht immer könne

man die unterschiedlichen Preise

herleiten, so Kirsch. Im Ergebnis

zeigt sich, dass jeder Elektrofachmann

die Kfe unter sein Kopfkissen

legen sollte, dann würden die

derzeitigen enormen Angebotspreisdifferenzen

(Dumping oder

Mondpreise) der Vergangenheit

angehören.

Neben dem V-Check (Versicherungsprüfung)

exklusiv für Mitglieder

des LIVs kostenlos durch

die Firma Assmann, fanden beim

Publikum die Ausführungen von

Herrn Reus, über die Auswirkungen

der EU-Osterweiterung, großen

Anklang. Unternehmensberater

Neufang zeigte in seinem

Referat auf, dass durch leistungsorientierte

Bezahlung die Produktivität

erheblich gesteigert werden

kann. Hierzu wird in LIV in

Zusammenarbeit mit Reinhardt

Neufang eine ERFA-Gruppe initiieren.

Breiten Raum gehörte dem Thema

E-CHECK. Ralf Keller stellte

die neue „E-CHECK-Richtlinie“

vor, welche genau die rechtlichen

und organisatorischen Pflichten

von Betreibern und Errichtern

von Elektrischen Anlagen und

Geräten dokumentiert.

Am Schluss der Fachtagung

konnte Moderator Vorwerk an

Hand des starken Beifalls der

rund 100 Teilnehmer feststellen:

Dank an die Referenten. Information

ist die wichtigste Ressource

im Wettbewerb. Wir Teilnehmer

sind ein Stück voraus.

Mitgliederversammlung

Neben den Genehmigungen der

Jahresrechnung 2003 und des

Haushaltsplans 2005 mit zugehöriger

Entlastung des Vorstandes

und der Geschäftsführung

stand der Bericht von Günter

Hermann im Vordergrund der

geschlossenen Mitgliederversammlung.

Im Nachfolgenden

veröffentlicht „der elektrofachmann“

Auszüge hieraus.

. . . Ab dem 1. Mai 2004 ist die

EU-Ost-Erweiterung vollzogen

worden. Daraus ergeben sich

vielfältige Schwierigkeiten, gerade

auch für unsere Region. Natürlich

bin ich für ein gemeinsames

großes Europa, denn nur so

ist Frieden und Sicherheit auf

diesem Kontinent gewährleistet.

Trotzdem müssen wir auch sehen,

dass wir ein immenses Lohngefälle

haben und dies führt zu

Wanderungsbewegungen einerseits

und zu Dumping und

Schwarzarbeit andererseits. Wir

können dem nur begegnen, indem

wir durch Qualität, Kompetenz

und Einzigartigkeit unserer

Leistungen dem Wettbewerb

immer eine Nase voraus sind.

Dazu ist es notwendig, dass wir

uns den modernen Verfahren,

den modernen Techniken verschreiben.

Und als zweiten Punkt

noch viel wichtiger, dass wir auch

gegenüber unseren Kunden in

der Lage sind, diese Techniken

und Anwendungen zu verkaufen

. . .

Das Thema Ausbildungsabgabe

hat uns in den letzten Monaten

auf allen Ebenen des Verbandes

und der Handwerksorganisationen

gefordert. Ich bin glücklich,

28 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


dass die großen Anstrengungen

seitens der Verbände die SPD

und Die Grünen zum Nachdenken

gebracht haben. Die Ausbildungsabgabe

liegt auf Eis.

Wir wissen alle warum es nicht

genügend Ausbildungsplätze in

der Vergangenheit gegeben hat.

Das hängt a) damit zusammen,

dass wir keine Arbeit haben und

b) mit dem Angebot. Trotzdem,

meine Damen und Herren, die

Wirtschaft, wir stehen in der

Verpfl ichtung für unseren eigenen

Betrieb, aber auch für die

Gesellschaft, den Jugendlichen

in Deutschland eine Perspektive

zu geben.

. . . Ende 1999 hatten wir noch

4222 eingetragene Lehrverhältnisse

in Berlin und Brandenburg,

Ende 2003 waren es nur noch

2449. Das ist fast eine Halbierung.

Die Betriebszahlen in Berlin

und Brandenburg sind dagegen

nur wenig runter gegangen, von

5188 auf 5035 Betriebe. Wir sind

bald nicht mehr in der Lage, unsere

eigene betriebliche Substanz

zu erhalten. Ich fordere Sie auf,

gehen Sie den steinigen Weg der

Rekrutierung eigener Leute durch

Ausbildung. Ich weiß, nicht jeder

Ausbildungswillige erfüllt unsere

Kriterien, aber das kann doch nur

bedeuten, dass wir uns noch intensiver

um die „reifen“ Auszubildenden

kümmern müssen. Wir

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

sollten in die Schulen gehen,

Praktikaplätze anbieten, um

rechtzeitig eine Auswahl zu treffen

und die Richtigen persönlich

anzusprechen. Nur wenn es uns

gelingt, unseren Betriebsnachfolger

von Morgen heute auszubilden,

sind unsere Unternehmen

langfristig sicher.

Diejenigen, die Angst haben sich

drei Jahre zu verpfl ichten, was ich

gut nachvollziehen kann, die

sollten Praktikumsplätze anbieten.

Es gibt mittlerweile vernünftige

und anerkannte Qualifi kationsmodule,

welche nicht mit einer

Ausbildungsvergütung verbunden

sind. Nutzen Sie diese

Möglichkeit und bieten in Ihren

Betrieben wenigsten den Schulabgängern

diese Praktika an. Sie

haben so den Vorteil eines langen

Praxistests. Wichtig ist, dass

wir nicht den Kopf in den Sand

stecken, sondern gerade in unserer

Region den dort noch vorhandenen

Jugendlichen eine Perspektive

bieten. Denken Sie immer

daran, auch uns hat ein Meister

ausgebildet, und die Zeiten waren

teilweise auch nicht besser.

. . . Im Mittelpunkt der Aktivitäten

des Landesinnungsverbandes im

letzten Jahr stand die Anpassung

der Tarifverträge aller neuen

Bundesländer auf ein gleiches

materielles Niveau. Dank des Verhandlungsgeschicks

von Herrn

LIEBENWALDE 2004

Gutschmidt und der Fähigkeit

unseres Tarifausschusses, aber

auch des gemeinsamen Tarifausschusses

Ost, ist es gelungen,

die sehr komplexe Angelegenheit

zu einem erfolgreichen Ende zu

führen. Ab dem 1. Mai gilt das

neue Tarifwerk und ich bin sicher,

dass dies eine sehr gute Basis für

die Existenz unserer Mitgliedsbetriebe

ist. Viele Regelungen

wurden vereinbart, welche den

Innungsbetrieb besser stellen,

als den Nichtinnungsbetrieb,

der sich an die Vorgaben des

BGB halten muss.

Als Beispiel möchte ich hier nur

die sehr kurzen Kündigungsfristen

oder auch die Ausschlussfristen

für die Geltendmachung

von Ansprüchen aus dem

Arbeitsverhältnis nennen. Es ist

weiterhin gelungen im Bereich

Urlaub und Sonderzahlungen

auf ein vernünftiges Niveau zu

kommen, zusätzlich bieten die

Öffnungsklauseln hier für Betriebe,

die mit wirtschaftlichen

Problemen kämpfen, Lösungen.

. . . Die Geschäftsstelle des Landesinnungsverbandes

bietet ein

reichhaltiges Angebot von Leistungen,

die einen geldwerten

Vorteil für die betriebliche Praxis

beinhalten. An dieser Stelle möchte

ich auf die Rahmenabkommen

hinweisen. Besonders aufmerksam

machen möchte ich auf die

29


LIEBENWALDE 2004

Auto-Verträge, die bis zu 28 %

Rabatt auf Neufahrzeuge bieten.

Auch auf unsere super Versicherungskonditionen

möchte ich

hinweisen. Ganz neu im Angebot

ist der Vertragsrechtsschutz.

. . . Ich finde es beschämend,

traurig, unverständlich, dass es

immer noch Innungen gibt, die

nicht Mitglied in der ArGe Medien,

die nicht „E-CHECKER“, die

nicht Energieeinsparer und Sicherheitstechniker

sind.

Ich kenne die Problematik „immer

wenn es ums Geld geht“:

Aber hier muss doch der Obermeister

ein klares Bekenntnis

abgeben und entsprechend die

41 , die derzeit eine Mitgliedschaft

in der ArGe Medien kostet,

per Sonderumlage von allen Betrieben

einfordern.

Es kann doch nicht sein, dass wir

Fernsehwerbung im Herbst machen,

dass wir Anzeigen schalten,

dass wir unser Engagement bez.

Berufsgenossenschaften bez. des

Gesamtverbandes der Deutschen

Versicherungswirtschaft ausdehnen

und nicht von allen Innungen

unterstützt werden. Die Argumentation,

die Plaketten sind

zu teuer usw., schießt völlig am

Ziel vorbei. Hier geht es um Marketing.

Hier geht es um eine Initiative,

die bundesweit ihresgleichen

sucht. Kein anderes Gewerk

ist so stark und schafft so ein

gleichgerichtetes bundesweites

Auftreten. Wir hier vor Ort sind,

neben einigen Innungen in Thüringen,

die letzten, die da nicht

mitmachen. Ich fordere Sie daher

auf und bitte Sie gleichzeitig,

setzen Sie die ArGe Medien Mitgliedschaft

in Ihren Innungen

durch. Wir alle profitieren davon.

Nicht umsonst unterstützten die

Industrie und der Großhandel die

E-CHECK-Aktivitäten. Sie haben

begriffen, dass hierüber zusätzlicher

Markt zu generieren ist.

Die letzte unabhängige Umfrage

zeigt deutlich, dass es über den

E-CHECK und die Folgeaufträge

zu über 100 Mio. Auftragsvolumen

gekommen ist. Das ist,

sehr verehrte Damen und Herren,

eine Erfolgsstory. Wer hier

immer noch zweifelt und sagt,

der Gesetzgeber müsste den

E-CHECK zum Gesetz erheben,

der hat Recht mit dieser Forderung,

aber er sollte nicht darauf

warten, sonst haben andere den

Markt erobert. Im Herbst finden

wieder die Sicherheits- und Energiespartage

statt. Bundesweit

wird hier auf den E-CHECK

aufmerksam gemacht und die

Bevölkerung, die Gewerbetreibenden,

die öffentliche Hand

werden durch eine Vielzahl von

Aktivitäten informiert und mit

ins Boot genommen. Ich bitte

Sie mitzumachen. Die Vorlagen

sind alle vorhanden.

Am Ende meiner Ausführungen

möchte ich meinen Mitstreitern

im Vorstand meinen besonderen

Dank für die gute Zusammenarbeit,

für ihr Engagement zum

Ausdruck bringen. Auch allen

Mitgliedern von Ausschüssen

und Gremien möchte ich für ihren

ehrenamtlichen Einsatz ganz

herzlich danken. Nur, wenn sich

immer wieder Kollegen finden,

die bereit sind auf eigene Freizeitaktivitäten

zu verzichten und

ihre Interessen in die Dienste des

Verbandes stellen, funktioniert

unsere Gemeinschaft . . .

Podiumsdiskussion

Unter dem Motto: Was kann das

„Dreigestirn“ Elektroindustrie,

Elektrogroßhandel und Elektrohandwerk

gemeinsam für die

Region tun, diskutierten, moderiert

von Gerald Meier (RBB),

unter großer Teilnahme für die

Industrie: Jürgen Behm (Hager/

Tehalit), Ullrich Fichtner (Jung),

Walter Mennekes, Ulrich Misgeld

(Semperlux) und Kai-Uwe

Pirweck (Zumtobel Staff),

für den Fachgroßhandel: Man-

fred Behrens (Sonepar), Alfred

Keil (Solar), Michael Mantey,

Torsten Schulz (Unielektro), Thomas

Wätzel (Obeta), für das

Handwerk: Werner Gutschmidt,

Reinhard Neumann, Hans-Joachim

Slischka, Thomas Troppens.

Grundsätzlich war man sich einig.

Wenn Industrie, Handel und

Handwerk eng zusammenarbeiten,

ist dies für alle das Beste.

Problematisiert wurde die Verkaufsschwäche

des Handwerks.

Die Industrie bringt ständig

technisch innovative und anspruchsvolle

Produkte auf den

Markt, das Handwerk verhält sich

aber eher abwartend, als dass es

mit den Produktlösungen an den

Kunden direkt herangeht. Nach

den Worten von Walter Mennekes

fehlt es schon vielfach an

einer vernünftigen Kundenkartei.

Viele Handwerksbetriebe sind

nicht in der Lage ihre Kunden zu

selektieren. Jede Kundenansprache,

jeder Kundenauftrag muss

aber edv-mäßig erfasst werden.

Nur wenn die EDV rechtzeitig die

Wiederholungsprüfung des Kunden

anzeigt, kann man von

Kundenpflege sprechen. Auch

bei der Ansprache von Neukunden

(kalte Akquise) muss die firmenspezifische

Zielgruppe genau

selektiert werden. Hier helfen die

Industrie und der Großhandel mit

konkreten Angeboten, aber auch

die ArGe Medien hat mit den

Marketingmodulen zum E-CHECK

super Materialien aufgelegt.

Hierzu werden auch immer wieder

Schulungsmaßnahmen angeboten,

die vom Handwerk zu

wenig angenommen werden.

Warum? Sicherlich, nicht jeder

Techniker ist gleichzeitig ein guter

Verkäufer. Aber richtig verkaufen

ist erlernbar.

Sicherlich ist auch eine verstärkte

direkte Werbung der Industrie

beim Endkunden notwendig. Der

Handwerker allein kann nicht

ausreichend Bedarf beim End-

kunden wecken. Hier müssen

viele verzahnte Maßnahmen

abgestimmt werden. Besonders

wichtig ist, dass sich das Handwerk

im Klaren sein muss, dass

es nur mit Qualität und hohem

technischem Standard überleben

kann. Wenn das Handwerk gegen

Baumarkt und Media Markt,

gegen „Geiz ist geil“ sich behaupten

will, dann muss es insbesondere

die Hochpreismärkte und

Kunden angehen. Feine Individuallösungen

sind Handwerksprodukte.

Dafür muss der Betrieb

aber auch nach außen richtig

wirken. Er muss eine eigene Marke

darstellen, diese muss vermarktet

werden. Nicht nur vom

Chef, sondern von allen Mitarbeiten.

Nach dem Motto beim Fleischer

„darf es noch ein bisschen

mehr sein“, sollte dass Elektrohandwerk

die Mehrwertinstallation

forciert kundenwirksam bewerben.

Bemängelt wurden in der

Diskussion die zum Teil hohen

Preisdifferenzen zwischen den

unterschiedlichen Großhändlern.

Sicherlich kommt es auf die

Rabattklasse des Handwerks an,

aber wenn die Differenzen 80 %

erreichen, dann stellt sich schon

die Willkürfrage. Bezüglich des

Angebotes von Seminaren wurde

vereinbart sich rechtzeitig

abzusprechen. Hierzu kann die

Veröffentlichung im „der elektrofachmann“

dienen.

Am Schluss der Diskussion konnte

Moderator Meier feststellen,

dass das Dreigestirn ordentlich

zusammenarbeitet, wenn es aber

um konkrete gemeinsame Aktivitäten

geht, gibt es noch erhebliches

Potenzial. Beispielsweise

könnte in Sachen E-CHECK in der

Region noch sehr viel mehr erreicht

werden. Hier sind auch

noch stärker der Landesinnungsverband

und die Innungen vor

Ort gefragt. Also packen wir es

an, so Meier. (reh)

30 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Sehr geehrte Kollegen/innen, 07.06.2004

sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit der Elektrogemeinschaft Berlin e.V. (egb) laden wir alle Inhaber Berliner

Elektrohandwerksbetriebe und Vertreter aus Industrie, Fachgroßhandel und der Bewag

herzlich zu einem Branchentreff und "Tag der offenen Tür" ein, den wir am

im Garten der

veranstalten.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

Freitag, dem 20. August 2004

in der Zeit ab 11:00 bis 17:00 Uhr,

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstraße 75

12459 Berlin Treptow-Köpenick

Gute Laune, Musik und spannende Gespräche erwarten Sie.

(Bei Wind und Regen ist der Mantel anzulegen.)

Bitte melden Sie sich mit dem u. a. Coupon per Fax: (0 30) 85 95 58 88 oder auch per

E-Mail: cs@eh-bb.de an. So erleichtern Sie uns die Planung der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Elektro-Innung Berlin / Elektrogemeinschaft Berlin e. V. (egb)

Anmeldecoupon – bitte bis spätestens 6. August 2004 an uns faxen – (0 30) 85 95 58 88

An dem o. g. Branchentreff nimmt / nehmen …………………………… Person/en teil!

………………………

……………………………………………..

Datum Firmenstempel

31


DER LIV INFORMIERT

Sitzung der Fachgruppenleiter für

Elektrotechnik am 18. Juni 2004

Im Rahmen der Jahrestagung in

Liebenwalde fand auch eine Sitzung

der Fachgruppenleiter für

Elektrotechnik statt, zu der Bernd

Vorwerk, Landesfachgruppenleiter

im LIV, eingeladen hatte.

Nach einer kurzen Begrüßung

durch den Landesfachgruppenleiter,

es waren Vertreter von neun

Innungen anwesend, wurden verschiedene

Themen erörtert.

Nachstehend drucken wir zur Information

das Protokoll der Sitzung

ab:

1. Diskussion über die Art

der zukünftigen

Fachgruppenarbeit

Es besteht der Wunsch, dass sich

die Fachgruppe wenigstens zwei

Mal im Jahr trifft. Die Teilnehmer

wurden durch Herrn Vorwerk aufgefordert,

Fachprobleme und Anregungen

aus den eigenen Innungen

einzubringen. Zur direkten

Verständigung wurden (soweit

vorhanden) E-Mail-Adressen

ausgetauscht.

2. Vorschläge für Fachvorträge

in den Innungsveranstaltungen

• Themenvorschläge von Striebel

& John zu Schulungen im

Elektrohandwerk (Kundenschulung

durch Herrn Opitz

von ABB Stotz, Kontakt/

Striebel & John)

• Schulungsvorschläge zu VDE--

Bestimmungen (Organisation

der Schulung über Landesfachgruppenleiter

möglich)

3. EU-Osterweiterung

Vom 28.–29. Oktober 2004 führt

die Elektrotechniker-Innung Niederlausitz

eine Schnupperfahrt

nach Polen durch. Ziel sind Betriebsbesichtigungen

bzw. Gespräche

mit polnischen Elektrofirmen.

Bei noch freier Kapazität

werden die interessierten Fachgruppenleiter

benachrichtigt.

4. Messen bzw. Darstellung

der Innung nach außen

Es wurde darüber informiert, dass

der Vorstand des LIV Plakate bzw.

Aussteller vorbereitet, welche für

die Präsentation der Innungen

genutzt werden können.

5. Stundenverrechnungssatz

Es wurde über das Programm

„Stundenverrechnungssatz“ der

Fa. Jank informiert. Alle teilnehmenden

Fachgruppenleiter bekommen

eine Demoversion auf

CD-ROM zugeschickt.

6. Contracting

Es wurde nochmals allgemein

über Contracting gesprochen.

Herr Vorwerk stellte ein Objekt

vor, welches für Contracting

in Frage kommt. Die Bereitschaft

zur Mitarbeit ist bei den

Fachgruppenleitern vorhanden.

Herr Vorwerk wird das Objekt

Kindergarten/Behindertenschule

vorbereiten. Beim nächsten Treffen

werden dann die weiteren

Schritte festgelegt.

7. Gerontotechnik

(barrierefreies Wohnen)

Herr Vorwerk sprach über das

„barrierefreie Wohnen“ als zukünftige

Marktnische. Er wies darauf

hin, dass es einen Vortrag über

„Gerontotechnik“ gibt, der bei Interesse

für Innungsveranstaltungen

organisiert werden kann.

8. Zusätzliche Informationen

• Information über die diesjährigen

Energiespartage vom

27. September bis 29. Oktober

2004

• Neue Regeln für Unternehmensbesteuerung

bei Bauleistungen

• E-Check-Richtlinie

ZVEH Jahrestagung

wählt neuen VORSTAND

Statement vom neuen ZVEH-Präsident

Walter Tschischka

Die wirtschaftliche Lage der

elektro- und informationstechnischen

Handwerke bleibt weiter

äußerst angespannt. Dies

verdeutlicht die aktuelle Konjunkturumfrage

des ZVEH vom

Frühjahr 2004, die keine gravierenden

Änderungen gegenüber

der Befragung des Vorjahres

aufweist. Allerdings war dieser

Konjunkturindikator seit Beginn

der Erhebungen noch nie so

schlecht wie im Jahr 2003. Derzeit

wird sowohl die aktuelle Geschäftslage

wie auch die künftige

Geschäftsentwicklung von der

großen Mehrzahl der Betriebe in

Ost und West immer noch kritisch

beurteilt. Was uns auf ein Ende

der konjunkturellen Talfahrt hoffen

lässt, ist die Tatsache, dass

sowohl im Gesamthandwerk als

auch in den elektro- und informationstechnischenHandwerken

die Geschäftslage erstmals

nicht schlechter als im Vorjahr

eingeschätzt wird.

Ähnlich wie im Jahr 2003 beurteilen

nur 9,2 % der Betriebe die

derzeitige Lage als gut, dagegen

sprechen 54,7 % immer noch von

einer schlechten Geschäftslage.

Vorausblickend auf das kommende

Jahr erwarten nur 5,3 % der

befragten Betriebe eine Wende

zum Besseren. 40 % vermuten,

dass es weiter bergab geht

und 54,6 % gehen von einer

gleich bleibend schwachen Geschäftsentwicklung

aus.

Die jetzt vorliegenden bereinigten

Umsatzzahlen für das Jahr

2003 weisen wie schon im Vorjahr

einen deutlichen Rückgang

auf, der bei 6,8 % liegt. Bereits in

2002 waren die Umsätze in den

elektro- und informationstechnischen

Handwerken um 8,5 % eingebrochen.

Im Elektrotechniker-Handwerk

hatten wir in 2003 einen Umsatzrückgang

von 4,5 % zu verkraften.

Ein entscheidender Indikator

für die Lage im Elektrotechniker-Handwerk

ist die Baukonjunktur.

Derzeit machen sich im

Baugewerbe im Westen leichte

Entspannungseffekte im Vergleich

zur katastrophalen Entwicklung

im Vorjahreszeitraum

bemerkbar. Fehlende öffentliche

Aufträge und ein schwacher Wirtschaftsbau

prägen aber weiter

das Bild, zudem bleiben die Wirkungen

der Vorzieheffekte aufgrund

der Kürzung der Eigenheimzulage

gering. In Ostdeutschland

stagniert die Lage

dagegen. Das Ausbaugewerbe ist

weiterhin mit dem Problem

konfrontiert, dass Kunden ihre

Modernisierungsvorhaben verschieben

oder von Schwarzarbeitern

ausführen lassen. Die

Bauinvestitionen verzeichnen im

Frühjahr 2004 erstmals nach

2000 wieder ein schwaches Plus

von 0,9 %. Die volumenstärkste

Bausparte, der Wohnungsbau,

trägt mit + 2,3 % im Wesentlichen

zu diesem positiven Ergebnis

bei.

Im Informationstechniker-Handwerk

sind die Umsätze in 2003

um 15 % eingebrochen, nachdem

die Betriebe bereits für

2002 ein Umsatzminus von

14,8 % zu verkraften hatten. Ursachen

für diesen massiven Umsatzeinbruch

sind weitreichende

strukturelle Veränderungen, die

von der allgemein schwachen

32 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Konjunktur noch überlagert werden,

wie die stetige Abwanderung

der Kunden zu großvolumigen

Billiganbietern und der nahezu

komplette Verlust des klassischen

Tätigkeitsbereiches Reparatur

sowohl im Bereich CE als

auch – und noch stärker – im Bereich

PC. Mit Blick auf die extrem

hohe Preissensibilität der meisten

Verbraucher sind Umsatzpotenziale

künftig eher im Bereich

der qualifizierten Dienstleistung

rund um moderne Informations-

und Kommunikationstechniken

als im Produktverkauf zu erwarten.

Dies erfordert allerdings

eine hohe Anpassungsbereitschaft

der Betriebe.

Als Resümee lässt sich sagen:

Von einer Stabilisierung der konjunkturellen

Lage in den elektro-

und informationstechnischen

Handwerken kann bislang noch

keine Rede sein. Dennoch gebe

ich der Zuversicht Ausdruck, dass

die Talsohle jetzt endlich erreicht

ist – sofern die politisch Verantwortlichen

es nicht noch schaffen

das zarte Pflänzchen „Konjunktur“

mit unerträglichen Diskussionen

wie etwa zum Thema

Ausbildungsabgabe wieder zu

zertrampeln.

Mit Blick auf die existenzbedrohende

Billigkonkurrenz, die uns

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

durch Betriebe aus den neuen

EU-Anschlussländern ins Haus

steht, ist mein Optimismus noch

nicht besonders stark ausgeprägt.

Die Betriebe aus den EU-

Beitrittsländern sind uns nicht

nur aufgrund der weitaus günstigeren

Arbeitskosten überlegen,

sondern sie haben auch den Vorteil,

dass ihre Politik bereits erreicht

hat, was Politiker in

Deutschland noch nicht einmal

als Ziel vorzugeben wagen: Radikale

Steuersenkungen sowie der

grundlegende Umbau der Altersversorgung

und der sozialen Sicherungssysteme.

Die elektro- und informationstechnischen

Handwerke befinden

sich mitten in einer radikalen

Umbruchphase, sowohl in

technologischer Hinsicht als

auch mit Blick auf veränderte

Kundenwünsche und globalisierte

Märkte. Wer sich diesen

Veränderungen nicht stellt, wird

als Verlierer vom Feld gehen.

Dieser Anpassungsdruck betrifft

zum einen die Betriebe der elektro-

und informationstechnischen

Handwerke, aber auch die Verbandsorganisation

selbst. Im

Folgenden möchte ich die aus

meiner Sicht notwendigen Anpassungsleistungen,

die seitens

der Betriebe erfolgen müssen,

kurz skizzieren, bevor Herr Jakobi

die möglichen Veränderungen

mit Blick auf die Struktur der elektrohandwerklichen

Organisation

vorstellt.

Wo stehen die

Elektrohandwerke heute?

In den letzten beiden Jahren

wurden sowohl die Meister- wie

auch die Ausbildungsberufe neu

geordnet. Die Handwerksordnung

wurde innerhalb weniger

Jahre dreimal novelliert. Nach

der jüngsten Novelle blieb nur

noch ein Flickenteppich übrig.

Hier drängt sich einem der Eindruck

auf, dass die Politik das absolut

falsche Signal gesetzt hat,

denn auf dem Weg in die Wissensgesellschaft

ist nicht weniger

Qualifikation gefragt, sondern

mehr.

Die Strukturen unserer Branche

haben sich zudem durch die Privatisierung

und Liberalisierung

der Energiemärkte drastisch verändert.

Hinzu kamen der rasante

Einzug der Elektrotechnik/

Elektronik in die technischen

Gewerke rund ums Gebäude

und die Energieeinsparverordnung.

Die Grenzen der einzelnen

Gewerke verwischen. Was

ehedem benachbart war, wächst

mehr und mehr zusammen.

Die Industrie liefert heute kombinierbare

Produkte, der Kunde

wünscht kombinierbare Leistungen:

Sage und schreibe 70 % haben

laut einer GfK-Studie großes

Interesse an intelligenter Gebäudetechnik.

Und 49 % der Bauherren

würden schon heute auf Anhieb

1000 mehr als bisher für

eine gehobenere gebäudetechnische

Ausrüstung ihres Eigenheimes

ausgeben.

Aussichtsreiche Chancen für die

Elektrohandwerke sind in erster

Linie im Zukunftsmarkt „Gebäudetechnik“

zu sehen. Das Marktvolumen

liegt heute bei rund 60

Mrd. . Mit dem „Fachbetrieb für

Gebäudetechnik“ wurde seitens

DER LIV INFORMIERT

des ZVEH eine Strategie erarbeitet,

die es den Betrieben erlaubt,

sich erfolgreich in diesem

Markt zu positionieren. Herzstück

des „Fachbetrieb für Gebäudetechnik“

sind 17 Weiterbildungsmodule

rund um die Energie- und

Gebäudetechnik.

Bei der Betrachtung eines Gebäudes

über seine gesamte Lebensdauer

rücken die Betriebskosten

mehr und mehr in den

Blickpunkt der Investoren. Von

den gesamten Gebäudekosten

entfallen heute nur noch 25 %

auf Planung und Bau. 75 % machen

dagegen die Folgekosten

für Betrieb und Erhalt des Gebäudes

aus. Deshalb ist die Darstellung

der gebäudesystemtechnischen

Möglichkeiten insbesondere

auch im Hinblick auf die

Senkung der Betriebskosten eines

Gebäudes gegenüber unseren

Kunden von größter Bedeutung.

Gerade die komplexen Fragen der

Systemintegration in der Gebäudetechnik

bieten für alle leistungsfähigen

Fachbetriebe eines

der interessantesten Tätigkeitsfelder.

Im Gegensatz zu Großunternehmen

sind die durchschnittlichen

elektro- und informationstechnischenHandwerksunternehmen

hierbei in der Lage,

Speziallösungen für jede Gebäudegröße

umzusetzen. Wir können

uns auf individuelle, maßgeschneiderte

gebäudetechnische

Komplettlösungen konzentrieren.

Standardaufgaben werden von

anderen zu Niedrigpreisen übernommen

werden.

Die Konzentration auf Kundengruppen,

die sehr spezielle Anforderungen

stellen, weist ebenfalls

den richtigen Weg. Wenn es

beispielsweise immer mehr ältere

– noch dazu kaufkräftige – Mitbürger

gibt, muss man diese Kundengruppe

in den Focus nehmen.

Aus diesem Grund hat der ZVEH

im Rahmen der Light+Building

2004 mit der Deutschen Gesell-

33


DER LIV INFORMIERT

schaft für Gerontotechnik (GGT)

einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Gemeinsames Ziel

von ZVEH und GGT ist es, Innungsbetrieben

der elektro- und

informationstechnischen Handwerke

einen künftig stark wachsenden

Markt, der mit den Worten

„Wohnkomfort und Sicherheit

für Generation 50+“ umschrieben

werden kann, zu erschließen.

Die demographische Entwicklung

macht deutlich, dass die

Lebenserwartung der Menschen

steigt und die Ansprüche

an mehr Lebensqualität im

Alter zunehmen. Es werden dabei

Wohnformen bevorzugt, die

sich durch selbstständiges Wohnen

auszeichnen und bei Bedarf

– im Rahmen einer vorausschauenden

Planung – ein Betreuen ermöglichen.

Parallel dazu steigen

die Komforterwartungen der Nutzer.

Hinzu kommt, dass dieser Personenkreis

ein besonderes Interesse

an qualifizierter Beratung

und an Komplettleistungen aus

einer Hand hat.

In diesem Wachstumsmarkt gilt

es für elektrohandwerkliche Fachbetriebe

sich zu positionieren. Gemeinsam

mit der GGT entwickelt

der ZVEH für diesen Markt eine

gezielte Weiterbildungsmaßnahme.

Darüber hinaus sieht der Kooperationsvertrag

vor, durch intensive

Öffentlichkeitsarbeit

das Thema in die Betriebe zu

tragen.

Das Thema „Energie sparen“

spielt bei der Entstehung neuer

Märkte für unsere Branche heute

eine große Rolle. Die Photovoltaik

ist ein Beispiel dafür, dass eine

gesellschaftspolitische Grundausrichtung

zu einem Auftragsboom

führen kann. Wenn technische

Lösungen wie die Wohnungslüftung

mit Wärmerückgewinnung,

die Kraftwärmekoppelung sowie

die Solar- und Klimatechnik für

viele Auftraggeber attraktiv sind,

dann muss das Handwerk diese

Nachfrage befriedigen können.

Letztlich müssen sich die Elektrohandwerke

in diesem Marktsegment

als Energiesparhandwerke

positionieren. Die Elektrohandwerke

müssen dem Kunden

vermitteln, wo und mit welchen

Techniken Energie eingespart

werden kann ohne Komfort

einzubüßen.

Gute Chancen für unsere Betriebe

sehen wir auch in der Umsetzung

der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz

von Gebäuden.

Bis zum 1. Januar 2006 muss

diese verbindlich in nationales

Recht umgesetzt werden. In einigen

Landesverbänden unserer

Organisation liegen bereits tragfähige

Konzepte zum Gebäudeenergieberater

vor. Der ZVEH

wird eine umfassende Strategie

erarbeiten, die es unseren Betrieben

bundesweit ermöglicht, sich

für diese Premiumleistung fit zu

machen und in diesen Markt einzusteigen.

Künftig sollen für neue und bestehende

Gebäude, Häuser und

Wohnungen Energiezertifikate

erstellt werden, wenn diese gebaut,

verkauft oder vermietet

werden. Die Verfügbarmachung

dieser Informationen hat Einfluss

auf die zu erzielende Miete. Was

zur Folge haben wird, dass auch

Eigentümer daran interessiert

sind, Energieprofile ihrer Immobilien

erstellen zu lassen.

In Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr

wie Behörden,

Schulen oder Krankenhäusern

müssen Energiezertifikate, die

höchstens fünf Jahre alt sind,

gut sichtbar für die Öffentlichkeit

angebracht werden. Diese

könnten künftig hinsichtlich effizienter

Technologien eine Vorbildfunktion

einnehmen und die

Öffentlichkeit für dieses Thema

weiter sensibilisieren.

Eine aktuelle Studie zu diesem

Thema ergab, dass hier ein gewaltiges

Energiesparpotenzial in

Höhe von 3,2 Mrd. pro Jahr

zur Zeit noch weitgehend brach

liegt. Zur Erschließung dieses Einsparpotenzials

wäre eine Gesamtinvestitionssumme

von rund 18

Mrd. erforderlich.

Betätigungsfelder für das qualifizierte

Fachhandwerk sind insbesondere

in der qualifizierten

Beratung von Architekten und

Bauherren sowie in der Übernahme

von Komplettleistungen

zu sehen. Das Elektrohandwerk

darf sich diesen Zukunftsmarkt

nicht aus der Hand nehmen lassen,

aber ohne gezielte Weiterbildung

insbesondere mit Blick

auf eine professionelle Beratung

geht hier nichts. Das Thema

Energieeffizienz wird für die

Elektrohandwerke in den kommenden

Jahren aller Voraussicht

nach eine zentrale Stelle

einnehmen.

Auch das Schutzbedürfnis der

Deutschen scheint kontinuierlich

zuzunehmen. Damit werden sich

im Bereich der Sicherheitstechnik

weitere attraktive Marktchancen

ergeben. Gerade im privaten Bereich

liegen noch erhebliche

Wachstumspotenziale. So verfügen

in Deutschland gerade mal

1 % aller privaten Haushalte

über eine Alarmanlage mit einer

Anbindung an eine Notrufzentrale

eines Wachdienstes. In Großbritannien

sind es über 10 %, in

den USA sogar über 20 %. Unter

dem Schlagwort „Home Security“

bieten heute viele Hersteller

technisch durchdachte und professionelle

Geräte und Systeme

an, die knapp unter den VdS-Anforderungen

liegen.

Dies sind nur einige Beispiele,

die mich mit Zuversicht an

die Zukunft unserer Handwerke

denken lassen. Mit zunehmender

Automatisierung in den Gebäuden

steigen nach meiner festen

Überzeugung die Zukunftschancen

der elektro- und informationstechnischen

Handwerke. Fakt

ist aber auch: Für eine erfolgreiche

Gestaltung der Zukunft sind

vielfältige Anpassungsstrategien

notwendig.

1. Steigerung der Qualität: Neben

einem hochwertigen Produkt

ist hohe Qualität bei der

Dienstleistung und Pünktlichkeit

bei der Abwicklung unerlässlich,

wenn der Imagevorteil

und damit der Wettbewerbsvorteil

der deutschen Betriebe

erhalten werden soll.

2. Spezialisierung statt Standard:

Standardleistungen werden

andere günstiger erbringen

können. Die Kompetenz der

Unternehmen und das Knowhow

ihrer Mitarbeiter muss für

hochwertige Leistungen eingesetzt

werden. Die Spezialisierung

des Betriebes kann nur

erfolgreich durchgehalten werden,

wenn Teile der Standardleistungen

dauerhaft ausgelagert

werden.

3. Stärkere Kundenorientierung:

Mit verbessertem Service und

offensivem Marketing müssen

bestehende Kundenbeziehungen

gesichert und neue geschaffen

werden.

4. Gezielte und rechtzeitige Qualifizierung:

Wer in neue Märkte

einsteigen will, muss sich

das nötige Know-how aneignen

und zwar bevor andere

den Kuchen unter sich aufgeteilt

haben.

Eine weitreichende Anpassungsleistung

konnte bereits mit den

neuen Ausbildungsberufen realisiert

werden. Hier sind moderne,

attraktive und zukunftsweisende

Technikberufe entstanden, in denen

auch die Aspekte Dienstleistung

und Kundenorientierung

nicht zu kurz kommen. Über die

Fachrichtungsbezeichnungen

wie zum Beispiel „Energie- und

Gebäudetechnik“, „Automatisierungstechnik“

oder „Informations-

und Telekommunikationstechnik“

im neuen Ausbildungsberuf

Elektroniker“ sowie

den damit verknüpften Lerninhalten

werden zugleich neue

34 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Märkte und potenzielle Tätigkeitsfelder

für die Betriebe definiert.

Die elektro- und informationstechnischen

Handwerke

sind bisher die einzigen Gewerke,

die den Begriff der Energie- und

Gebäudetechnik in einem Berufsbild

gesetzlich verankert haben.

Solche Begriffe signalisieren Zuständigkeiten,

die für eine Neupositionierung

genutzt werden

können. Bei sich stetig verändernden

Rahmenbedingungen,

wofür die technologische Entwicklung,

der Billigwettbewerb

aus dem Ausland, die Kunden-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

mentalität (Geiz ist geil), das Aufweichen

der Wertschöpfungsstufen,

das Ineinanderzerfließen der

Branchengrenzen sowie die modernen

Informations- und Kommunikationsstrukturen

nur einige

Beispiele sind, wird von den

Betrieben eine Flexibilität und

Veränderungsbereitschaft gefordert

wie noch selten zuvor. Aber

es führt kein Weg daran vorbei.

Wer künftig wettbewerbsfähig

bleiben will, muss seine Betriebsstrukturen

den veränderten Rahmenbedingungen

anpassen.

Neues Führungsteam im ZVEH

Walter Tschischka zum Präsidenten gewählt/

Ingolf Jakobi ist neuer Hauptgeschäftsführer

Anlässlich der Jahrestagung des

Zentralverbandes der Deutschen

Elektro- und Informationstechnischen

Handwerke (ZVEH) in

Saarbrücken wurde Dipl.-Ing.

Walter Tschischka, 55, am 3. Juni

2004 von der Mitgliederver-

sammlung einstimmig zum neuen

ZVEH-Präsidenten gewählt. Er

löst damit Karl Hagedorn ab, der

seit 1992 der elektrohandwerklichen

Organisation vorstand und

nicht mehr für das Amt des Präsidenten

kandidierte.

DER LIV INFORMIERT

BESUCHEN SIE UNS IM INTERNET: WWW.ELEKTRO-INNUNG-BERLIN.DE

Werden Sie Mitglied in der Unterstützungskasse

der Elektro-Innung Berlin

Bereits zum 1. Juni 2004 trat der

im vergangenen Jahr gewählte

neue Hauptgeschäftsführer,

Rechtsanwalt Ingolf Jakobi, 47,

seinen Dienst in der ZVEH-

Geschäftsstelle in Frankfurt am

Main an. Der politisch erfahrene

Wirtschaftsjurist und ausgewiesene

Markenrechtsexperte

verfügt über eine 11-jährige Verbandserfahrung

– so war er von

1993 bis 1999 als Geschäftsführer

des ZVEH tätig.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung

wurde auch der ZVEH-

Vorstand neu gewählt. Karl-Heinz

Bertram und Klaus-Dieter Pick

wurden als Vizepräsidenten in ihren

Ämtern bestätigt. Lothar Hellmann

und Gerd Peters wurden als

Beisitzer neu in den Vorstand gewählt.

Die Vorsitzenden der Bundesfachbereiche

Elektrotechnik,

Informationstechnik und Elektromaschinenbau

sind geborene Mitglieder

im neuen ZVEH-Vorstand.

Von links nach rechts:

Boris Estermann, Walter

Tschischka (Präsident), Lothar

Hellmann, Ingolf Jakobi (HGF),

Gerd Peters, Klaus-Dieter Pick

(Vize.), Werner Schmidt,

Karl-Heinz Bertram (Vize.)

35


DER LIV INFORMIERT

Position der Solarstrom-Einspeiser

durch EEG-Novelle gestärkt

UVS veröffentlicht neues Merkblatt

mit relevantesten Änderungen

Die Position von Solarstromanlagenbetreibern

wird durch die

heute im Bundesrat verabschiedete

EEG-Novelle erheblich gestärkt.

Mit dem Gesetz konnten

zahlreiche Nachbesserungen für

den Bereich Photovoltaik erzielt

werden. Die Unternehmensvereinigung

Solarwirtschaft e.V. (UVS)

gibt dazu jetzt ein neues Merkblatt

mit allen relevanten Änderungen

heraus. Insbesondere

bei Solarstromeinspeisern dürfte

die zwölfseitige Publikation auf

reges Interesse stoßen.

Das UVS-Merkblatt wurde gemeinsam

mit der Energierechtsexpertin

Dr. Christina Bönning

erarbeitet. Es fasst die wichtigsten

Änderungen prägnant zusammen,

die sich gegenüber dem

Photovoltaik-Vorschaltgesetz ergeben

haben und klärt zuvor

umstrittene Rechtsfragen. Die

Publikation informiert beispielsweise

darüber, dass Anlagenbetreiber

laut der neuen Gesetzgebung

keinen Einspeisevertrag

mehr benötigen und notfalls

auch per einstweiliger Verfügung

ihr Recht auf Netzanschluss und

Vergütung durchsetzen können.

Die Publikation kann zum Preis

von 29,50 Euro/Exemplar zzgl.

USt. (UVS-Mitglieder 12,50 Euro

zzgl. USt.) über die Internetseite

www.solarwirtschaft.de/

publikation bezogen werden.

Die Unternehmensvereinigung

Solarwirtschaft e.V. (UVS) ist

ein Zusammenschluss von 500

deutschen Solarunternehmen

mit Sitz in Berlin. Sie ist Informant

und Vermittler für die

Solarbranche im Aktionsfeld

zwischen Wirtschaft, Politik und

Verbrauchern.

Alles über gute Beleuchtung

Lichtforum 47 stellt das neue Portal

„www.licht.de“ vor

Umfassende Informationen

rund um die Themen Licht und

richtige Beleuchtung bietet die

Fördergemeinschaft Gutes

Licht (FGL) mit ihrem Webauftritt

„www.licht.de“. Das vollkommen

neu strukturierte und

gestaltete, stark erweiterte

Portal stellt die FGL kurz nach

der Freischaltung in gedruckter

Form vor: im neuen Lichtforum

47. Das Heft erläutert Aufbau

und Inhalt der neuen Webseiten

und beschreibt die

Funktionalitäten. Es macht die

Leser neugierig auf die „Welt

des Lichts“, die online jetzt auf

über 2000 Seiten und mit drei

Zugängen erschlossen wird.

Ein Großteil dieser Inhalte ist

auch in englischer Übersetzung

verfügbar.

Arbeitgeber müssen Mini-Jobs

der Berufsgenossenschaft melden

Sie beschäftigen Arbeitnehmer

in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis?

Auch diese

Beschäftigungsverhältnisse sind

gesetzlich unfallversichert. Die

Entgelte aus den Mini-Jobs sind

daher auch beitragspflichtig in

der Unfallversicherung und müssen

vom Arbeitgeber an die zuständige

Berufsgenossenschaft

gemeldet werden. Die Meldung

bei der Bundesknappschaft

reicht dafür nicht aus.

Für geringfügige Beschäftigungen

muss der Arbeitgeber pauschal

25 % des Entgelts (bzw.

12 % bei haushaltsnahen Dienstleistungen)

an die Bundesknappschaft

abführen. Was viele nicht

wissen: Damit sind zwar die Beiträge

zur Kranken-, Pflege-, Renten-

und Arbeitslosenversicherung

abgegolten, aber nicht der

Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung.

Wie grundsätzlich

alle Beschäftigungsverhältnisse,

sind auch geringfügig und kurz-

Lichtforum 47 (DIN A4, 12

Seiten) ist kostenlos.

Bestellung: im Internet unter

„www.licht.de“ (dort auch

Download der PDF-Datei) oder

fristig Beschäftigte (Aushilfen)

gesetzlich unfallversichert. Sie

sind daher auch melde- und beitragspflichtig

in der gesetzlichen

Unfallversicherung. Der Arbeitgeber

meldet die Entgelte der geringfügig

Beschäftigten zu diesem

Zweck im jährlichen Lohnnachweis

der zuständigen Berufsgenossenschaft,

bei der er Mitglied

ist – z. B. der Berufsgenossenschaft

der Feinmechanik und

Elektrotechnik. Eine namentliche

Anmeldung des geringfügig Beschäftigten

zu Beginn seiner Tätigkeit

ist nicht notwendig.

Die Berufsgenossenschaft der

Feinmechanik und Elektrotechnik

steht ihren Mitgliedsbetrieben

auch in Fragen rund um den Beitrag

gerne zur Verfügung. Wenden

Sie sich bei Fragen an die

Betriebsabteilung der BGFE unter:

0 18 05/00 27 60 (12 Cent/

Min.). Sie erreichen uns auch per

E-Mail: ba@bgfe.de oder per Fax:

02 21/37 78–252.

bei der Fördergemeinschaft

Gutes Licht (FGL), Postfach

70 12 61, 60591 Frankfurt am

Main, Bestell-Fax (0 69)

9 89 55–1 98.

Die FGL wird von über 140

Mitgliedsunternehmen aus der

Leuchten- und Lampenindustrie

getragen, die im Zentralverband

Elektrotechnik- und

Elektronikindustrie (ZVEI) e.V.

organisiert sind. Seit über 30

Jahren informiert die Fördergemeinschaft

herstellerneutral

über Vorteile und aktuelle Aspekte

guter Beleuchtung.

36 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Fachveranstaltung „Elektrische Anlagen in der Landwirtschaft“

Termine und Orte: 28. September 2004 – Fürstenwalde 13. Oktober 2004 – Neubrandenburg

29. September 2004 – Potsdam 14. Oktober 2004 – Stralsund

Programmablauf:

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

DER LIV INFORMIERT

13.30 Uhr Einlass 16.00 – 16.30 Uhr Pause

14.00 – 14.15 Uhr Begrüßung

16.30 – 17.15 Uhr Blitz- und Überspannungsschutz

14.15 – 14.30 Uhr durch die Elektrogemeinschaft eleg

in der Landwirtschaft

Einführungsvortrag zu VDE V 0100

Herr Detlef Schütz

Teil 0705

Herr Burkhard Schulze

ZVEH Calvörde

Dehn + Söhne, Neumarkt

14.30 – 15.15 Uhr Schutz von Personen und Nutztieren 17.15 – 18.00 Uhr Praktische Probleme

Herr Hartmut Zander

bei der Gestaltung von Elt-Anlagen

ABB, Heidelberg

Herr Buchholz

Landwirtschaftliche BG Mittelund

Ostdeutschland

15.15 – 16.00 Uhr Kabel und Leitungsverlegung

Herr Walter Scholz

Hager, Bliestkastel

18.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Fachveranstaltung wird durch eine begleitende Ausstellung ergänzt.

Nähere Informationen (Veranstaltungsorte, Kosten usw.) erhalten Sie bei:

eleg c/o e.dis AG, Tel. (0 33 61) 70–21 71, Fax (0 33 61) 70–31 73, E-Mail: Lars.Juergens@e-dis.de

Seminarreihe „Sicherheitstechnik“

Die Sicherheit rund um das Haus ist heute wichtiger denn je. Jeder möchte

sein Eigentum so gut wie möglich schützen, weiß aber oft nicht wie und

benötigt deshalb fachmännische Beratung und Unterstützung. Der Bereich

rund um das Haus oder in der Wohnung eröffnet ein großes Akquisitionspotenzial

für Anlagen zur Sicherheitstechnik.

Mit unserer Seminarreihe „Sicherheitstechnik: Brandschutz – Blitzschutz

– Einbruchschutz“ bieten wir Berliner Elektroinstallateuren, Planern und

Architekten Grundlageninformationen zu diesem weiten Themengebiet.

Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, dieses Geschäftsfeld gewinnbringend

zu nutzen.

Die Auftaktveranstaltung fi ndet am 31. August 2004 unter der Schirmherrschaft

des Landes branddirektors Herrn Dipl.-Ing. Albrecht Broemme statt.

Zusätzlich unterstützt vom Landes kriminalamt und Vertretern der Industrie

bekommen Sie einen kurzen Einblick über das Ge samtthema „Sicherheitstechnik“

und zur Marktsituation in Berlin.

Zur Vertiefung Ihres Wissens bieten wir im Nachgang drei zusammenhängende

Seminar tage an, die jeweils ein Einzelthema genauer beleuchten.

Von der Entstehung der Schäden, über einzuhaltende Normen, bis zum

praktischen Einsatz der Sicherheitstechnik erhalten Sie Detailinformationen

von kompetenten Referenten.

Neben den Vortragsveranstaltungen können Sie sich in der begleitenden

Ausstellung direkt bei den Herstellern von Sicherheitsanlagen informieren

und die Produkte kennen lernen.

Die Elektrogemeinschaft freut sich auf Ihre Teilnahme.

Referenten: Feuerwehr und Polizei

Industrie und Elektrohandwerk

Veranstaltungsort: Heizkraftwerk Moabit

Friedrich-Krause-Ufer, 13353 Berlin

Termine:

Auftaktveranstaltung: 31.08.2004, 15.00 – 19.00 Uhr

Seminar Brandschutz: 07.09.2004, 9.00 – 16.00 Uhr

Seminar Einbruchschutz: 08.09.2004, 9.00 – 16.00 Uhr

Seminar Blitzschutz: 09.09.2004, 9.00 – 16.00 Uhr

Teilnahmekosten: 30 pro Person für alle 3 Seminarveranstaltungen

bei Überweisung bis zum 20.08.04

40 pro Person für alle 3 Seminarveranstaltungen

bei Barzahlung vor Ort

Die Auftaktveranstaltung ist kostenlos. Seminarunterlagen und Verpfl egung

im Rahmen der Veranstaltungen sind inklusive.

Bitte überweisen Sie bis zum 20.08.2004 die Teilnahmegebühr auf das

Konto der Deut schen Bank, BLZ 100 700 00, Kontonummer 43 95 64 6.

Vermerken Sie Ihren Namen und Ihre Firma auf dem Überweisungsträger.

Anmeldung:

Anfang August 2004 haben die Berliner Elektroinstallateure das

6. Rundschreiben der Elekt rogemeinschaft Berlin zusammen mit einem

Anmeldeformular für diese Veranstaltungsreihe erhalten. Sie können das

Anmeldeformular auch von der Internetseite der Elektrogemein schaft Berlin

unter www.egberlin.de herunterladen.

Bitte entscheiden Sie sich bis spätestens 17.08.2004 für unser Angebot.

Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

37


RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

Kalkulation

Impulsgeber für Veränderungen

Super Ideen kommen nicht aus

dem Nichts. Auch wenn es

manchmal so scheint, weil plötzlich

ein „Licht aufgeht“. Diese

Wirkung ist die Spitze eines Eisberges.

Dahinter verbergen sich

in aller Regel viel Zeit, Aufwand

und auch Engagement. Meist ist

die „Vorarbeit“ analytisch. Da

werden die Dinge in unterschiedlichen

Blickwinkeln gesehen, da

werden große in viele kleine Teile

zerlegt, da wird nachgedacht,

ernsthaft analysiert. Und dann

irgendwann, da sind die Hirnspezialisten

einig, fügen sich dann

Verbindungen zusammen und

die Idee entsteht.

Solche Denkprozesse laufen in

Workshops, beim Brainstorming

und bei der Kalkulation. Denn

die sehr detaillierte Analyse jedes

einzelnen Schrittes schafft

nicht nur einen wirkungsvollen

Wissensvorsprung, sie ist auch

eine gute Basis, um mitunter

neue Wege zu generieren. Teil-

Preisnachlässe und Kalkulation

Umsatz gestiegen –

Unternehmen gefährdet?

Der starke Wettbewerb zwingt

viele Unternehmen, immer höhere

Preisnachlässe anzubieten.

So erkauft sich der Unternehmer

Umsatz. Der hier erkaufte Umsatz

muss mit einer deutlichen

Umsatzsteigerung ausgeglichen

werden, um die schwindende Gewinnmarche

auszugleichen.

Jeder Unternehmer muss in gewissen

Umfang auch mal Preisnachlässe

geben, doch wie weit

kann er gehen, ohne den Auftrag

zu gefährden? „Lieber ein-

weise allein durch die bloße Beschäftigung

mit dem Thema.

Plötzlich werden auch in auswegslosen

Situationen neue Wege erkennbar.

Umfassende Information

und Kenntnis der Materie hat

auch Einstein zu seiner Relativitätstheorie

gebracht. Für uns Unternehmer

darf es auch etwas weniger

sein. Aber nur relativ gesehen.

Also lassen Sie das Kalkulationsprinzip

mit Vor-, begleitende und

Nachkalkulation, diesen Impulsgeber

für erfolgversprechende

Veränderungen in Ihrer täglichen

Arbeit nicht außen vor, integrieren

Sie es, wir sind sicher: Wenn

Sie erst vertraut mit diesem Instrument

und Werkzeug sind,

werden Sie nicht mehr darauf verzichten

wollen. Weil es Sie anregt,

den nächsten Auftrag ein

klein bisschen anders, erfolgversprechender

anzugehen.

Claudia Schlembach

BUS

mal einen Auftrag nicht abschließen,

wenn es die Kalkulation

nicht erlaubt. Dafür ist es lebensnotwendig,

regelmäßig vor-,

begleitend und nachzukalkulieren“,

empfiehlt Hans-Günther

Schlembach, der Präsident des

Betreuungsverbundes für Unternehmen

und Selbstständige e.V.

(BUS) München. „Nichts ist für

den Unternehmer schlimmer,

als sich durch fehlende Transparenz

mit zu niedrigen Preisen

unglaubwürdig zu machen. Der

Kunde merkt schnell, das hier einer

nicht zu seinen Leistungen

steht und um jeden Preis Umsatz

machen will.“

Ein guter Unternehmer wird hinter

seiner Leistung stehen und individuelles

Marketing betreiben.

Damit kann der Kunde verstehen,

dass der ihm gebotene Nutzen

den Preis rechtfertigt. Das allerdings

nur, wenn das Produkt genau

den Werten und Bedürfnissen

des Kunden entspricht und

wenn diese Dienstleistung glaubwürdig

vermittelt werden kann.

Wird der Unternehmer dennoch

zu Preisnachlässen gezwungen,

so muss er für den gleichen Ge-

winn den nötigen Umsatz neu

berechnen.

Sicherlich gilt immer: Prüfen sie

Ihre Lieferantenpreise, deren Rabatte

und Ihre Skonti. Vergessen

Sie nicht Ihre Kostenstruktur. Nur

wenn Sie hier Verbesserungen erreichen,

können Sie Preisabschläge

verkraften ohne Ihre Auftragskalkulation

und den Stundenverrechnungssatz

dauerhaft zu beschädigen.

Mit einer genauen

Kalkulationsgrundlage ist zu prüfen:

„Kann ich das machen oder

nicht?“ Und das ist sogar in „Echtzeit“

beim Kunden möglich.

Ulrich Pinkert

BUS

Verordnung über den Erlass und

die Änderung handwerksrechtlicher

Verordnungen

Der Bundeswirtschaftsminister

hat mit Zustimmung des Bundesrats

die vom Bundestag vorgeschlagene

Verordnung über den

Erlass und die Änderung handwerksrechtlicher

Verordnungen

(Bundesratsdrucksache 346/04)

unterschrieben. Die Änderungsverordnung

wird am 28. Juni

2004 im Bundesgesetzblatt

(BGBI I. S. 1314) erscheinen und

wie vorgesehen am 1. Juli 2004

in Kraft treten.

Aus der Sicht der elektro- und informationstechnischenHandwerke

ist insbesondere die VO über

verwandte Handwerke von Interesse.

Hier ist in das Verzeichnis der ver-

Elektrohandwerk –

heute so wichtig wie morgen!

wandten Handwerke unter der

laufenden Nummer 4 die Verwandtschaft

zwischen dem Elektrotechniker

in Spalte 1 und dem

Informationstechniker in Spalte

II (wieder) aufgenommen worden.

Bei der Handwerksnovelle zum

1. Januar 2004 war dieser Hinweis

aus nicht nachvollziehbaren

Gründen unterblieben.

Damit sind die Bemühungen und

Hinweise des ZVEH beim Gesetz-

und Verordnungsgeber erfolgreich

gewesen; die Verwandtschaft

des Elektrotechnikermeisters

mit dem Informationstechnikermeister

ist jetzt wieder hergestellt.

(ZVEH)

38 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


Kein Schadensersatz trotz Verpflichtung

zur unverzüglichen Meldung

beim Arbeitsamt vor Beendigung

des Arbeitsverhältnisses

Urteil des Arbeitsgerichts Verden vom 27. 11. 2003 –

3 Ca 1567/03 –, noch nicht veröffentlicht

Durch das Erste Gesetz für

moderne Dienstleistungen am

Arbeitsmarkt vom 23. Dezember

2002 (BGBl. I, S. 4607) wurde

die Vorschrift des § 2 Abs. 2 Satz

2 Nr. 3 SGB III eingefügt, wonach

der Arbeitgeber u. a. „Arbeitnehmer

vor der Beendigung des

Arbeitsverhältnisses frühzeitig

über die Notwendigkeit eigener

Aktivitäten bei der Suche nach

einer anderen Beschäftigung

sowie über die Verpflichtung

unverzüglicher Meldung beim

Arbeitsamt informieren“ soll.

Dies warf die Frage auf, ob einem

gekündigten Arbeitnehmer,

dessen Arbeitslosengeld wegen

verspäteter Meldung gekürzt

wird, ein Schadensersatzanspruch

gegen den Arbeitgeber

zusteht, wenn dieser ihn nicht

frühzeitig über die Verpflichtung

zur Meldung beim Arbeitsamt unterrichtet

hat. Das Arbeitsgericht

Verden hat diese Frage in der

vorliegenden (rechtskräftigen)

Entscheidung klar verneint.

Der Arbeitgeber kündigte das

Arbeitsverhältnis der Parteien

zum 31. August 2003. Das

der Arbeitnehmerin am 9. Juli

2003 zugegangene Kündigungsschreiben

enthielt außer

der Kündigungserklärung keine

weiteren Hinweise. Erst am 2.

August 2003 meldete sich die

Arbeitnehmerin beim Arbeitsamt

arbeitslos. Gegen die Kündigung

erhob die Arbeitnehmerin Kündigungsschutzklage,

das Verfahren

wurde im Wege eines gerichtli-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

chen Vergleichs beendet. Später

teilte das Arbeitsamt der Arbeitnehmerin

mit, sie hätte sich

spätestens am 17. Juli 2003

beim Arbeitsamt arbeitssuchend

melden müssen. Nach § 140 SGB

III mindere sich ihr Anspruch auf

Leistungen um 50 für jeden

Tag der verspäteten Meldung

wegen Verstoßes gegen § 37 b

SGB III. Mit ihrer Zahlungsklage

begehrt die Arbeitnehmerin

nunmehr vom Arbeitgeber Schadensersatz

mit der Begründung,

dieser habe sie im Rahmen des

Ausspruchs der Kündigung nicht

darauf aufmerksam gemacht,

dass sie sich unverzüglich beim

Arbeitsamt hätte arbeitslos

melden müssen. Der Arbeitnehmerin

sei durch dieses Versäumnis

aufgrund der Kürzung des

Arbeitslosengeldes ein Schaden

entstanden.

Das Arbeitsgericht Verden wies

die Zahlungsklage ab. Es ergebe

sich kein Anspruch der Arbeitnehmerin

aus §§ 280 Abs. 1

Satz 1 BGB, 241 Abs. 2 BGB

in Verbindung mit §§ 2 Abs.

2 Satz 2 Nr. 3, 37 b, 140 SGB

III. Es stelle keine vertragliche

Pflichtverletzung des Arbeitgebers

dar, wenn er entgegen der

Vorschrift des § 2 Abs. 2 Satz 2

Nr. 3 SGB III den Arbeitnehmer

über die Verpflichtung zur unverzüglichen

Meldung beim Arbeitsamt

nicht informiert. Für den

Arbeitgeber sehe die Vorschrift

keine Sanktion für die Fälle vor,

in denen der Arbeitgeber der

RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

Informationsobliegenheit nicht

nachkommt. Die Norm verfolge

vielmehr rein arbeitsmarktpolitische

Zielsetzungen. Nach ihrem

Zweck solle der Arbeitgeber

aufgrund gesellschaftlicher Mitverantwortung

am Übergang

in eine neue Beschäftigung

mitwirken. Die Zielsetzung sei

damit rein öffentlich-rechtlicher

Natur. Bereits nach vorgehender

Fassung habe § 2 SGB III nach

Wortlaut und Aufbau allein sozialversicherungsrechtliche,

aber

keine zivilrechtlichen Folgen gehabt.

An dieser systematischen

Einordnung habe sich durch

die Einführung der Nr. 3 nichts

Grundlegendes geändert. Ein

Anspruch folge auch nicht aus

§ 823 Abs. 2 BGB. Die Vorschrift

des § 2 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 SGB

III sei kein Schutzgesetz im Sinne

des § 823 Abs. 2 BGB, da ihre

Zielrichtung allein öffentlichrechtlicher

Natur sei.

Das Gericht ließ dahingestellt,

ob und in welchem Maß ein Mitverschulden

der Arbeitnehmerin

gemäß § 254 BGB zu einer Minderung

eines Schadensersatzanspruches

geführt hätte. Insoweit

spreche allerdings einiges dafür,

dass der Arbeitnehmerin für

Zeiträume nach ausdrücklicher

Information durch ihren Prozessbevollmächtigten

ein ganz

überwiegendes Mitverschulden

anzulasten wäre, das geeignet

sein könnte, für diese weiteren

Zeiträume einen Schadensersatzanspruch

des Arbeitgebers

bereits vollständig auszuschließen.

Dem Gericht ist darin beizupflichten,

dass ein Verstoß gegen die

öffentlich-rechtliche Informationspflicht

aus § 2 Abs. 2 Satz 2

Nr. 3 SGB III keine Nebenpflichtverletzung

des Arbeitgebers aus

dem Arbeitsvertrag und damit

keine Schadensersatzpflicht begründen

kann – auch nicht aus

Delikt.

Auch wenn die vorliegende Entscheidung

uneingeschränkte Zustimmung

verdient, werden die

hier aufgeworfenen Fragen die

Rechtsprechung sicherlich noch

für geraume Zeit beschäftigen.

Deshalb sollten Arbeitgeber nach

Möglichkeit den Arbeitnehmer

entsprechend der gesetzlichen

Regelung informieren.

Überarbeitetes gemeinsames

Rundschreiben der Spitzenorganisationen

der Sozialversicherungsträger

Vom 9. März 2004 zu den versicherungs-, beitrags-, melde- und

leistungsrechtlichen Fragen

Mit dem „Dritten Gesetz für moderne

Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“

werden zum 1. Juli

2004 Änderungen in der Altersteilzeit

wirksam. Die Spitzenorganisationen

der Sozialversicherungsträger

haben anlässlich

dieser Neuregelungen ihr gemeinsames

Rundschreiben zu

den versicherungs-, beitrags-,

melde- und leistungsrechtlichen

Auswirkungen des Altersteilzeitgesetzes

vom 6. September 2001

überarbeitet. Darüber hinaus

wurden weitere Klarstellungen

und Änderungen in das Rundschreiben

aufgenommen, das im

Internet z. B. unter www.bkk.de

unter der Rubrik Betriebsservice

zum Herunterladen bereit steht.

39


SEMINARE

Seminare, Schulungen, Vorträge des LIV

der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

und der Elektro-Innung Berlin ab August 2004

Datum / Zeit Thema Ort Kosten

12.08.2004

16:30 – 19:30 Uhr

31.08.2004

16:30 – 19:30 Uhr

09.09.2004

17:00 – 19:00 Uhr

14.09.2004

16:30 – 19:30 Uhr

16. + 17.09.2004

08:30 – 18:00 Uhr

28.09.2004

16:30 – 19:30 Uhr

01.10.04, 13:00 – 17:30 Uhr

02.10.04, 09:00 – 13:30 Uhr

26.10.2004

16:30 – 19:30 Uhr

05.11.04, 13:00 – 17:30 Uhr

06.11.04, 09:00 – 13:30 Uhr

30.11.2004

16:30 – 19:30 Uhr

Highlights und Neuheiten

Firma Busch-Jaeger

Lüftungstechnik

Vortrag Firma Maico Ventilatoren

Datennetzwerktechnik im Wandel

der Zeit

Firma Rutenbeck

Vorbeugender baulicher Brandschutz

bei der Elektroinstallation in Flucht-

und Rettungswegen

Vortrag Hager Tehalit

Grundseminar Unternehmermodell

nach BGV A6

Vortrag Firma OSRAM

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Vortrag Firma ELSO GmbH

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Vortrag Firma A. Jung GmbH

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin - Treptow-Köp.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin - Treptow-Köp.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Anmeldungen: FEB Fördergesellschaft Elektrohandwerke Berlin mbH, Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Tel. (0 30) 85 95 58–34, Fax

(0 30) 85 95 58–55. Beachten Sie bitte auch die aktuellen Seminarausschreibungen in unseren Rundschreiben. Änderungen vorbehalten!

40 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

ohne

ohne

ohne

ohne

230 € für Mitgl.

355 € für Nichtm.

ohne

Nur für Innungsmitglieder

95 €

ohne

Nur für Innungsmitglieder

95 €

ohne


Highlights und Neuheiten

der Firma Busch-Jaeger

Die Elektro-Innung Berlin lädt in Zusammenarbeit mit der Firma

Busch-Jaeger Elektro GmbH zu einer Fachinformation ein. Themen

der diesjährigen Veranstaltung sind:

• das Multiroom–Beschallungssystem – Busch-AudioWorld

• Carat – die neue Schalterwelt mit dem neuen Programm

• Raum-/Controlpanel – jetzt wird es im EIB einfacher

• Busch-Powernet EIB – das neue REG-Modularsystem

Elektronische Raumtemperaturregler

Diese Highlights und weitere Neuheiten/Innovationen

der light + building erwarten Sie am:

Termin: 12. August 2004, 16.30 bis 19.30 Uhr

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und Informationstechnik

im Bildungs- und Technologiezentrum

der HWK Berlin,

Mehringdamm 14/Ecke Obentrautstraße,

10961 Berlin-Kreuzberg

Referent: Ulf Buntrock, Firma Busch-Jaeger

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 30) 85 95 58–34

Fax (0 30) 85 95 58–55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Meistervorbereitungslehrgang Teil I und II

Im September 2004 beginnt ein neuer Tageslehrgang zur

Meistervorbereitung.

Termin: 1. September 2004 bis 30. April 2005,

Lehrgangsdauer: täglich von 8 bis 15 Uhr,

1100 Stunden

Kosten: 4610 €

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und Informationstechnik

im Bildungs- und Technologiezentrum

der HWK Berlin,

Mehringdamm 14, 10961 Berlin-Kreuzberg

Die Informationsveranstaltung für diesen Kurs findet am

25. August 2004, 17 Uhr im Raum 302 statt.

Anmeldung: Bei der AKEI

Tel. (0 30) 2 59 03–4 22

Fax (0 30) 2 59 03–4 78

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

SEMINARE

Veranstaltung mit der Firma MAICO-

Ventilatoren

Die Elektro-Innung Berlin lädt alle interessierten Betriebe in

Zusammenarbeit mit der Firma Maico Ventilatoren zu einem

Vortrag zum Thema Lüftungstechnik ein. Inhaltliche Schwerpunkte

werden sein:

• Grundlagen der Lüftungstechnik

• Kontrollierte Wohnungslüftung

• Planung einer Lüftungsanlage

Termin: 31. August 2004, 16.30 bis 19.30 Uhr,

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und

Informationstechnik im Bildungs- und

Technologiezentrum der HWK Berlin,

Mehringdamm 14, 10961 Berlin-Kreuzberg

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 30) 85 95 58–34

Fax (0 30) 85 95 58–55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Datennetzwerktechnik im Wandel der Zeit

und Chancen für das Elektrohandwerk

Die Elektro-Innung Berlin lädt in Zusammenarbeit mit Rutenbeck

Fernmeldetechnik alle Mitgliedsbetriebe und deren Mitarbeiter

zu einer Fachinformation ein. Die Installation von Netzwerk-

Produkten gehört schon seit geraumer Zeit zum Tagesgeschäft

des Elektrohandwerks mit stetig zunehmender Tendenz. Darüber

hinaus erschließen sich für das Handwerk neue Betätigungsfelder,

die es in den nächsten Jahren zu besetzen gilt. Der Vortrag

gliedert sich wie folgt:

• Bisherige Entwicklung

• Stand der Normung

• Installationsbesonderheiten

• Produktauswahl

• Handwerksgerechte Lösungen für Anwendungen im Privathaus

und Kleinbüros

Dazu sind Sie recht herzlich eingeladen am:

Termin: Donnerstag, dem 9. September 2004,

17 bis 19 Uhr

Ort: Geschäftsstelle der Elektro-Innung Berlin,

Villa Rathenau, Wilhelminenhofstraße 75,

12459 Berlin Treptow-Köpenick

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 30) 85 95 58–34

Fax (0 30) 85 95 58–55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

41


SEMINARE

Vorbeugender baulicher Brandschutz

bei der Elektroinstallation

in Flucht- und Rettungswegen

Die Elektro-Innung Berlin lädt in Zusammenarbeit mit Hager

Tehalit alle Mitgliedsbetriebe und deren Mitarbeiter zu einer

Vortragsveranstaltung mit folgenden Schwerpunkten ein.

Baulicher Brandschutz

Mit Komplettsystemen für die Energieverteilung in Flucht– und

Rettungswegen bietet Ihnen Hager Tehalit alle Voraussetzungen,

den vorschriftengerechten, vorbeugenden, baulichen Brandschutz

zu verwirklichen. Im Vortrag werden behandelt:

• allgemeine Vorschriften; wie die Musterbauordnung und die

DIN VDE–Richtlinien

• die Muster-Leitungsanlagenrichtlinie

• Verteilerschränke und Installationskanäle mit Funktionserhalt

in E30 und E90

Produktneuheiten 2004

Ihr Hager Tehalit-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Termin: Dienstag, der 14. September 2004,

16.30 bis 19.30 Uhr

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und Informationstechnik

im Bildungs- und Technologiezentrum

der HWK Berlin,

Mehringdamm 14/Ecke Obentrautstraße,

10961 Berlin-Kreuzberg

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 30) 85 95 58–34

Fax (0 30) 85 95 58–55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

BESUCHEN SIE UNS IM INTERNET: WWW.ELEKTRO-INNUNG-BERLIN.DE

Grundseminar Unternehmermodell

nach BGV A6 (bisher VBG 122)

Die FEB Fördergesellschaft Elektrohandwerke Berlin mbH bietet

Kurse zum Unternehmermodell nach BGV A6 (bisher VBG 122)

nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaft an.

Das Seminar dauert zwei Tage (jeweils 8.30–18.00 Uhr). Die

Kosten betragen 230 €, zzgl. MwSt. für Innungsmitglieder, für

Nichtmitglieder 355 €, zzgl. MwSt. – einschließlich Bewirtung

und Seminarunterlagen. Am Ende der Veranstaltung findet eine

schriftliche Prüfung statt. Jedem Teilnehmer wird nach erfolgreicher

Prüfung eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Unser nächster Termin:

16. 09. + 17. 09. 2004 Veranstaltungsort:

Geschäftsstelle

der Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstraße 75

12459 Berlin-Treptow-Köpenick

Bei Interesse melden Sie sich bitte verbindlich mit dem Anmeldecoupon

an. Sie erhalten dann rechtzeitig vor dem Seminar

eine Anmeldebestätigung, eine Rechnung und alle weiteren

wichtigen Informationen.

Anmeldecoupon:

Tel. (0 30) 85 95 58–34, E-Mail: mail@eh-bb.de

Fax (0 30) 85 95 58–55

Hiermit melde ich mich verbindlich für das Grundseminar

Unternehmermodell nach BGV A6 in der Geschäftsstelle der

Elektro-Innung Berlin an:

16. 09. + 17. 09. 2004

FEB Fördergesellschaft

Elektrohandwerke Berlin mbH

Villa Rathenau, Wilhelminenhofstraße 75

12459 Berlin

Name, Vorname des Teilnehmers/Geburtsdatum

Mitglieds-Nr. bei der BG/Gefahrtarifstelle/n

Name und Anschrift der Firma

42 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8

SEMINARE AUS DER REGION

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

12. – 13.08.2004

17.08.2004

18.08.2004

20.08.2004

09:00 – 17:30 Uhr

25. – 26.08.2004

25.08.2004

13:00 – 17:00 Uhr

26.08.2004

15:00 – 19:00 Uhr

Prüfen von NS-Anlagen, Maschinen und Geräten mit Messpraktikum

VDE 0100-610.2004-04,VDE 0105-100, VDE 0113

Rechtssicheres Prüfen ortsveränderlicher Geräte

(einschließlich medizinischer Geräte) mit Messgerätepraxis

Fremdspannungsarmer Potenzialausgleich (EMV)

Massung/Erdung/Potenzialausgleich unter Berücksichtigung der Elektromagnetischen

Verträglichkeit – mit Erdungsmesspraktikum

LCN-Grundkurs

Grundlagen/Planungshilfen/Programmieren mit LCN Pro/

Praktische Übungen

Abschluss: Zertifikat der Fa. ISSENDORFF Mikroelektronik

Die elektrotechnisch unterwiesene Person – als befähigte Person für ein

fest umrissenes Aufgabengebiet an elektrischen Anlagen

Conlan Zutrittskontrolle

Produktportfolio, Daten und Fakten; Vorstellung der Produkte,

Anschlusskonfigurationen an Telefonanlagen, Türöffner, Zeiterfassungssoftware,

Alarmanlagen – Anwendungsbeispiele

Neu ! Workshop – Die intelligente Hausinstallation

Jalousien, Rollläden, Beleuchtung, Heizung steuern;

Technik für Wohnkomfort und optimale Sicherheit bei gleichzeitig hoher

Wirtschaftlichkeit, einfache Programmierung ohne PC, flexibel veränderbar

und zukunftssicher

27.08.2004 Jahresunterweisung für Elektrofachkräfte

30. – 31.08.2004

01.09.2004 und

02.09.2004

09:00 - 16:00 Uhr

01. – 02.09.2004

06. – 10.09.2004

Schaltberechtigung für Starkstromanlagen bis 36 kV

Teil 1: Einführung in die Systematik Schaltberechtigung

Grundkurs Softwareprogramm Elcom

-Stromlaufpläne erstellen durch Ausfüllen einer Excel-Tabelle

(komfortable Erstellung von Kalkulationen, Aufbauplänen und Stromlaufplänen

automatisch und manuell, ein- oder allpolig)

Wiederholende Unterweisung für Schaltberechtigte in Starkstromanlagen

bis 36 kV – Geforderte Wiederholungsunterweisung nach ArbschG

§ 12 und UVV BGV A1 § 7 f. Schaltberechtigte

EMV-Sachkundige – Seminar A zur Erlangung der Anerkennung als „VdSanerkannter

Sachkundiger für Blitz- und Überspannungsschutz und EMV-gerechte

elektrische Anlagen“ (mit Prüfung)

08.09.2004 Funktionale Ausschreibung nach VOB

13. – 14.09.2004 Grundlagen der Elektrotechnik

15.09.2004

Sicheres Betreiben elektrischer Anlagen

(Pflichten, Aufgaben für Elektrofachkräfte mit Führungsverantwortung,

neue Vorschriften und Normen

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Aus- und Weiterbildung

in Treptow GmbH

Karl-Kunger-Straße 68

12435 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Solar GmbH

Lorenzweg 5

12099 Berlin-Tempelhof

Hager Tehalit

VZ-Berlin

Seestraße 10

14974 Genshagen

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Hager Tehalit

VZ-Berlin

Seestraße 10

14974 Genshagen

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

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SEMINARE AUS DER REGION

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

16. – 17.09.2004

09:00 – 17:30 Uhr

23.09.2004

09:00 – 16:00 Uhr

23.09.2004

27.09.2004

28.09.2004

28. – 29.09.2004

30.09.2004

16:00 – 19:00 Uhr

01.10.2004

LCN-Aufbaukurs

LCN Segmentbus und Zwei-Draht-Bus / Zusätzliche Module und

Funktionen / Kommandoverarbeitung / Praktische Übungen

Datennetzwerktechnik für Einsteiger –

Grundlagen der Netzwerktechnik, Normenmodelle, Netzwerktopologien

/ Die aktiven und passiven Komponenten der Hager Tehalit

Systemtechnik

Brandschutzanforderungen an elektrische Leitungsanlagen

Umsetzung von Musterbauordnung, MLAR/LAR und Brandschutzkonzepten

EMV-orientierter Blitz- und Überspannungsschutz nach

VDE V 0185 Teile 1–4

Blitz- und Überspannungsschutz nach VdS-Bedingungen

(Fortbildungsseminar zum Erhalt der Fachkunde und der Zertifizierung)

Kurzschluss-Stromberechnung in Drehstromnetzen nach

DIN VDE 0102

Hager Neuheiten

VDE Verband der Elektrotechnik

Büro Berlin – Frau Hoppe

Bismarckstraße 33, 10625 Berlin

Tel. und Fax: (0 30) 34 80 01 80

E-Mail: vde-seminare-berlin@vde.com

Messpraktikum – Prüfung ortsveränderl. elektrischer Betriebsmittel einschließlich

medizinischer Geräte nach BGV A2,

GUV 2.10, DIN VDE 0701, 0702, DIN VDE 0751

Nähere Informationen und Anmeldung direkt beim Veranstalter !!

Meistervorbereitungskurse 2004

• Technischer Fachwirt

(Teil III der Meisterausbildung)

• Ausbildereignungsprüfung

(Teil IV der Meisterausbildung)

• Teil II der Meisterausbildung

Elektrotechniker-Handwerk 22. Oktober

• Teil I der Meisterausbildung

Elektrotechniker-Handwerk 4. Oktober

Bei verbindlicher Anmeldung bis zum 15. August erhalten Sie auf einige

Kurse einen Frühbucherrabatt von 5 % bzw. 10 %.

Lehrgangsort: Zentrum für Gewerbeförderung Götz

(bei Brandenburg) an der B1

Anmeldungen: Manuela Schneider, Tel. 03 32 07/34-313

Weitere Angebote unter: www.hwk-potsdam.de

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000

Aus- und Weiterbildung in Treptow GmbH

Karl-Kunger-Straße 68, 12435 Berlin

Tel. (0 30) 53 33 06–22

Fax: (0 30) 53 33 06–13

E-Mail: zeb@awt-berlin.de

Aus- und Weiterbildung

in Treptow GmbH

Karl-Kunger-Straße 68

12435 Berlin

Hager Tehalit

VZ-Berlin

Seestraße 10

14974 Genshagen

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Solar GmbH

Rheinstraße 8

14513 Teltow

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Hager Tehalit Vertriebs GmbH

Vertriebszentrum Berlin

Seestraße 10

14974 Genshagen

Tel. (0 33 78) 86 58-0

Fax (0 33 78) 86 58-62

E-Mail: berlin@hager.de

Solar GmbH

Regionsbüro Berlin

Lorenzweg 5

12099 Berlin-Tempelhof

Tel. (0 30) 23 08 93-0

Fax (0 30) 23 08 93-99

E-Mail: INFO29@solar-elektro.de

Seminarauskünfte

immer aktuell

in der Geschäftsstelle unter

(0 30) 85 95 58–34,

Frau Genzmehr

44 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


BUCHBESPRECHUNG

Gunter Pistora

VDE-Schriftenreihe Band 118

Berechnung von Kurzschluss-

Strömen und Spannungsfällen

Überstrom-Schutzeinrichtungen,

Selektivität, Schutz bei

Kurzschluss, Berechnungen für

die Praxis mit CALCKUS 2004,

464 Seiten, DIN A5, kartoniert,

ISBN 3-8007-2640-8, 22,00 €/

38,60 sFr

Bei der Planung und Projektierung

einer elektrischen Anlage

sind die Ergebnisse der Kurzschluss-StromberechnungGrundlage

für die Auswahl der elektrischen

Betriebsmittel.

Die VDE-Schriftenreihe Band

118 behandelt übersichtlich

und leicht verständlich die wichtigsten

mathematischen Fragen

der Berechnungsmethoden und

untermauert diese durch praxisnahe

Beispiele. Die dabei vermittelten

Kenntnisse kann der

Fachmann für eigene Projekte

nutzen und damit selbstständig

die erforderlichen rechnerischen

Nachweise erbringen.

Zum Themenspektrum gehören

weiterhin grundlegende Betrachtungen

zur Selektivität, zum Kurzschluss-Schutz,

zur Berechnung

von Spannungsfällen sowie zur

Frage nach den maximal zulässigen

Stromkreislängen.

Das auf der CD-ROM beiliegende

Programm CALCKUS unterstützt

Planer und Errichter elektrischer

Anlagen bei der umfangreichen

Berechnung in der Praxis häufig

anzutreffender Kabel- und Leitungsnetze.

Das Programm beschränkt sich

auf die Berechnung der größten

und kleinsten Kurzschluss-

Ströme in unvermaschten Drehstrom-Niederspannungsstrahlennetzen

nach DIN VDE 0102.

Es ermöglicht so die Ermittlung

der maximal zulässigen Stromkreislängen

bei Schutz durch

automatische Abschaltung der

Stromversorgung (Fehlerschutz)

und unter Berücksichtigung des

Spannungsfalls nach Beiblatt

5 zu DIN VDE 0100. Berechnungsergebnisse

können ausgedruckt

und gespeichert werden.

Zudem ist es möglich einen

Netzschaltplan zu erstellen.

Systemvoraussetzungen

sind Windows 9x, 2000, XP, NT.

VDE Verlag GMBH, Berlin, Offenbach,

Postfach 12 01 43, 10591

Berlin,

Telefon (0 30) 34 80 01–42,

Fax (0 30) 3 41 70 93,

E-Mail: knittel@vde-verlag.de,

www.vde-verlag.de

Die Zukunft heißt

Dienstleistung

Wie Sie Kunden gewinnen

und begeistern

Mit Dienstleistungen aus dem

wirtschaftlichen Dilemma

Die schwierige Wirtschaftslage

setzt kleine und mittelständische

Unternehmen immer mehr

unter Druck. Gleichzeitig werden

Kunden immer anspruchsvoller

und preisbewusster. Damit der

Preis nicht das einzige Verkaufsargument

bleibt, müssen andere

Wege beschritten werden. Mit

innovativen Dienstleistungskonzepten

können Sie diese Herausforderung

meistern.

Dieses Arbeitsheft zeigt Ihnen

die Schritte auf diesem Weg und

die Methoden, mit denen Sie zu

gewinnbringenden Ergebnissen

kommen. Zahlreiche Checklisten

helfen Ihnen ein klares Bild über

die Möglichkeiten Ihres Betriebes

zu erhalten.

Mit Hilfe dieser Broschüre werden

folgende Fragen beantwortet:

• Was sind Dienstleistungen?

• Wie ist es momentan um mich

und mein Unternehmen bestellt?

• Wie finde ich mein Dienstleistungskonzept

der Zukunft?

• Wie gehe ich bei der Umsetzung

der Ideen vor?

• Wie vermarkte ich meine

Dienstleistungen?

• Wie kontrolliere ich meinen Erfolg?

Anhand von Praxisbeispielen aus

verschiedenen Branchen wird gezeigt,

wie die Dienstleistungsfähigkeit

ausgebaut und der Geschäftserfolg

gesichert und gesteigert

werden kann.

Unter www.buchshop.verlagsanstalt-handwerk.de

haben Sie die

Möglichkeit, sich Auszüge aus

dem Buch anzuschauen.

Detlef Schulz

Netzrückwirkungen –

Theorie, Simulation, Messung

und Bewertung

VDE-Schriftenreihe – Normen verständlich

Band 115 nach DIN

VDE 0838, DIN VDE 0839 und

den VDEW-Richtlinien mit Simulationsbeispielen

in Simplorer

und Messbeispielen von netzgekoppelten

Photovoltaik- und

Windkraftanlagen 2004, 216 Sei-

ten, DIN A5, kartoniert ISBN

3-8007-2757-9 20 / 20,50

(A)/35,10sFr.

Das neue Fachbuch behandelt

die wesentlichen Grundlagen der

Entstehung, Ausbreitung, Analyse,

Simulation, Messung und Bewertung

von Netzrückwirkungen

wie Oberschwingungen, Spannungsschwankungen

und Flickern.

Neben der theoretischen

Darstellung werden vielfältige

praktische Aspekte berücksichtigt.

Am Anfang werden die mathematischen

Grundlagen der

Oberschwingungsanalyse dargestellt,

ergänzt mit einer Übersicht

der wichtigsten Normen und

Grenzwerte.

Dr.-Ing. Detlef Schulz erlernte den

Beruf des Elektromonteurs. Von

1992 bis 1997 studierte er an der

TU Cottbus Energie- und Arbeitstechnik.

Von 1997 bis 1999 war

er bei der ABB Cottbus GmbH

in verantwortlicher Position tätig

und bis 2003 als wissenschaftlicher

Mitarbeiter, Fachgebiet Elektrische

Maschinen und Erneuerbare

Energien, an der TU Berlin.

Seit 2002 lehrt Detlef Schulz an

der Technischen Fachhochschule

und der TU Berlin.

VDE Verlag GMBH, Berlin - Offenbach,

Postfach 12 01 43, 10591

Berlin, Tel. (0 30) 34 80 01–42,

Fax (0 30) 3 41 70 93.

E-Mail: knittel@vde-verlag.de.

www.vde-verlag.de

46 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 7/8


-Fachwissen

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Gebäudetechnik

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Aktuelles EIB Fachwissen

Ausführliche Informationen und das komplette de-Fachwissen Buch-Programm finden Sie im de-shop unter:

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Abt. Remittenden; Hüthig Fachverlage, Justus-von-Liebigstr. 1, 86899 Landsberg am Lech) oder an meine

Buchhandlung. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Ware (Datum des Poststempels).

Bei einem Warenwert unter 40 Euro liegen die Kosten der Rücksendung beim Rücksender. Entsiegelte

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Datum/Unterschrift

Robert Beiter

NEU NEU

Willi Meyer

EIB Tool Software

Das Praxisbuch für ETS 3 Starter,

ETS 3 Professional und ETS 2

2004. Ca. 350 Seiten.

Kartoniert. Mit Option auf

kostenlose ETS 3-Demo-CD.

Ca. € 39,80 ISBN 3-8101-0212-1

Dieses Buch behandelt erstmals

den Gesamtprozess der Programmierung

und Inbetriebnahme

von EIB-Projekten. Es basiert

im Wesentlichen auf den

brandneuen Versionen der EIB

Tool Software, das sind ETS 3

Starter und ETS 3 Professional.

Zur ETS 2 wird ein kurzer Abriss

gegeben.

ETS 3 Starter ist ein vollkommen

neuartiges und sehr einfach zu

bedienendes Einsteiger-Tool für

kleinere Projekte. Die Handhabung und die wichtigsten Fakten sind im

Buch nachzulesen.

Zentrales Thema ist jedoch die Arbeit mit ETS 3 Professional.

Hierzu erfährt der Nutzer alles, was er wissen muss, um effektiv, zeitsparend

sowie alle Potenziale dieser neuen Software ausschöpfend,

arbeiten zu können. Basis dafür sind die Erfordernisse, die sich aus

Projektierung und Inbetriebnahme ergeben.

Aufgezeigt werden u. a.:

Projektorganisation, Bedarfsermittlung Arbeit mit den Hauptansichten

(Gebäude, Topologie, Gruppenadressen) Anwendung der Zusatzansichten

Anlegen von Produktdatenbanken Nutzung von Produkt-Sucher-

und Favoritenfunktionen Möglichkeiten, die sich durch

verschiedene Arbeitsbereiche und Optionen ergeben Inbetriebnahme

(Programmierung) /Funktionsprüfung Diagnose (häufige Fehler)

Dokumentation.

Alle Aktionen werden per Screen-Shot dargestellt, so dass ein schnelles

Nachvollziehen der Vorgänge gewährleistet ist.

Zu jeder Softwareversion gibt es einen „roten Faden“, der in Tabellenform

alle für die Projekterstellung und -programmierung wichtigen

Arbeitsschritte enthält. In Ergänzung dazu finden sich Checklisten zur

Projektanalyse und Fehlervermeidung (Erstprüfung). Nicht zu vergessen

sind die zahlreichen Projektierungstipps des Autors.

Installationsbus

EIB/KNX Twisted Pair

Das Lehrbuch

2004. 160 Seiten. Kartoniert.

Mit Fragen, Aufgaben und

Lösungen.

€ 22,80 ISBN-8101-0185-0

Der EIB TP hat sich über viele

Jahre als das Bussystem für

das Handwerk etabliert. Seine

Vermittlung gehört heute sowohl

zur Meister- als auch zur

Gesellenausbildung.

Mit diesem Werk liegt nun

erstmals ein echtes Lehrbuch

vor. Es ist geprägt von einer pädagogisch-didaktischausgereiften,

aber dennoch sehr

straffen Wissensvermittlung.

Im Zentrum stehen das logische Erlernen der grundsätzlichen Wirkungsweisen

und Begriffe und damit die Vermittlung eines tiefen Verständnisses

der Zusammenhänge. Ein konkretes Installationsbeispiel

begleitet den Leser durch das gesamte Buch und veranschaulicht dem

Lernenden in praktischer Weise das Wesentliche der Bus-Philosophie.

Bei der Darstellung der Buskomponenten richtet sich die Aufmerksamkeit

auf die wichtigsten Busgeräte. Anwendungsprogramme, Gerätefunktionen

und Buskommunikation werden eingehend vermittelt.

Das Buch endet mit der Erar-beitung von EIB-Lösungen für die häufigsten

Standardfunktionen der Elektroinstallation sowie mit einer prinzipiellen

Anleitung zur Planung und Projektierung von EIB-Anlagen.

Jede Lerneinheit enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Fachbegriffe

und istergänzt durch Fragen und Aufgaben zur Wissenskontrolle

(inklusive Lösungen).

Fazit: Wer mit diesem Buch den EIB Twisted Pair von der Pike auf lernt,

ist sowohl für die Prüfung in der Meister- bzw. Berufsschule als auch für

die Erlangung des EIB-Zertifikates bestens gerüstet.

Fax 0 62 21/4 89-6 23

Ja, senden Sie mir:



Expl. Meyer, EIB Tool Software

Ca. € 39,80 ISBN 3-8101-0212-1

Expl. Beiter, Installationsbus EIB/KNX

Twisted Pair

€ 22,80 ISBN 3-8101-0185-0

Tel. 0 62 21/ 4 89-5 55

E-Mail: de-buchservice@online-de.de

Internet: www.online-de.de

Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

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Telefax (030) 54 97 42 42 Telefax (03 95) 3 68 40 43

Berlin-Spandau Berlin-Tempelhof

13581 Paewesiner Weg 19 12099 Gottlieb-Dunkel-Str. 20-21

Telefon (030) 3 51 93 70 Telefon (030) 89 68 20

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