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Grundsätzlich setzt

die Gruppe bei 25

Prozent aller Transportflüsse

auf Alternativen

zur Straße.

(Fotos: GEFCO)

rück. Von den Häfen Hamburg und Bremerhaven aus werden

hier vor allem Maschinen, Anlagen, Automobilteile sowie medizinische

und pharmazeutische Erzeugnisse verschifft. „Besondere

Services wie Door-to-door-Lieferungen, Zollabwicklung

sowie Vor- und Nachlauf innerhalb Europas runden unser neues

Angebot ab“, sagt Abel Lamé. Der südamerikanische Markt bie-

Erfüllten sich die Erwartungen

in die neuen Strecken,

so Lamé, sei der weitere Ausbau

des Angebots geplant.

Das Unternehmen gehört

zu der in über 150 Ländern

aktiven französischen

GEFCO-Gruppe.

tet derzeit Chancen und Herausforderungen. „Der Preis pro Container

hat sich hier seit Jahresbeginn etwa halbiert; das ist gut für

die Kunden“, erklärt Lamé. Da die weiteren Kosten für Transporteure

und Logistiker aber gleich geblieben sind, steckt hierin auch

eine Herausforderung für die Abwicklung. Potenziale zeigt auch

Nordafrika. Wobei sich hier 2011 die Unruhen auf die Wirtschaft

ausgewirkt haben, die Volumina sich laut Lamé aber inzwischen

wieder steigend zeigen. Ebenso verzeichnet GEFCO für Länder

wie Kasachstan und Russland hohe Wachstumsraten; für diese

und auch für Zentralasien baut die deutsche GEFCO-Landesgesellschaft

besonders die Schienenverkehre kontinuierlich aus.

Kontinentale Fernverbindungen

Der Ausbau der multimodalen Verkehre ist fest in der Unternehmensstrategie

der GEFCO-Gruppe verankert. GEFCO Deutschland

nutzt hierzu derzeit fünf zentrale Leitwege. Lamé sieht die

Schiene hier als den zuverlässigeren Weg an, da im Vergleich

zum Seetransport weniger Umschläge anfallen. „Die Route über

Vilnius ist für konventionelle Waggonverladungen besonders

geeignet, via Tschechien und Polen wickeln wir daneben auch

Containerverkehre ab“, erklärt Lamé.

In den unterschiedlichen Spurbreiten sieht GEFCO dabei keine

Probleme. Bei besonders schweren oder sensiblen Gütern kann

GEFCO mit den Eisenbahnfähren ab Sassnitz/Mukran das Umsetzen

komplett vermeiden. Das Transportgut wird auf GUS-

Breitspurwaggons verladen und nach Klaipeda verschifft. Eine

Transportmischung aus Feeder- und Schienenverkehr bietet

GEFCO auch über den Riga-Korridor.

Wasser-Schienen-Mix

Hier bündelt der Dienstleister Sendungen von deutschen und

europäischen Kunden in Containern und verschifft diese von

Hamburg oder Bremerhaven aus nach Riga. Ebenso können Feederverkehre

von den Ostseehäfen oder ab kompletten Containerladungen

auch Lkw-Verkehre nach Lettland laufen. Für den

Weitertransport der Container nach Zentralasien hat GEFCO

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