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Container

S&A-HITZEBEHANDLUNG FÜR IN- UND EXPORT

Einheizen für Sicherheit

Um beim Einsatz von Verpackungsholz das Verschleppen

bzw. die Einfuhr von Schädlingen zu unterbinden,

ist das Holz vor dem Transport nachweislich zu behandeln

– und zwar mit Zertifikat. Rechtlicher Hintergrund

ist die Richtlinie ISPM Nr. 15 der International Plant

Protection Convention (IPPC). Eine der dort aufgeführten

Möglichkeiten, die Methylbromidbegasung, ist nach

deutschem Gesetz unzulässig. Die als Alternative in einigen

Ländern erlaubte Behandlung mit Sulfuryldifluorid

(SF) ist laut S&A umstritten.

Bleibt die Hitzebehandlung als sicherste Möglichkeit –

nicht nur als präventive Behandlung von Exportcontainern.

So stoppt das Pflanzengesundheitsamt seit einigen

Monaten häufig Importcontainer, wegen Lebendbefall.

Erst wenn der Importeur eine zertifizierte,

abtötende Behandlung nachweist, kann der Container

entladen werden. Eine Hitzebehandlung kann innerhalb

weniger Stunden durchgeführt werden und so schnell

zur Freigabe des Containers führen. Die S&A ist amtlich

zugelassen, Behandlungen von Transportholz nach ISPM

Nr. 15 mittels Hitze durchzuführen. Mit einem mobilen

590-kW-Heizgerät kann die Behandlung ortsunabhängig

und auch bei empfindlichen Gütern erfolgen.

KONZEPTE VON URACA

Makelloses Innenleben

Transportcontainer, Fässer, Eisenbahnkessel-

und Tankwagen aus den verschiedensten

Industriebereichen müssen gereinigt

und aufgearbeitet werden. Um eine möglichst

hohe Produktqualität zu gewährleisten,

werden Behälter für Putze, Lacke, Farben

und andere Baustoffe vor Neubefüllung

einer Innenreinigung unterzogen. Für diese

Dienstleistung bietet der süddeutsche Reinigungsspezialist

Uraca maßgeschneider-

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te Anlagen, welche im Wesentlichen aus

einem Hochdruckreinigungswerkzeug wie

z. B. einem Tankwaschkopf TKW und einem

Hochdruckpumpenaggregat bestehen. Verschmutzte

Behälter (Schüttcontainer, Normstahlfässer

DIN 2001) werden per Stapler

oder Kran auf das Zubringerband einer Reinigungskabine

gehoben. Nach Freigabe wird

das Gebinde in die Spritzkabine eingefahren

und mit einem dem Behältertyp entsprechenden

Reinigungsprogramm gereinigt.

Beim Reinigungsmedium kann auf Lösungsmittel

und chemische Zusätze völlig verzich-

Klimaspezialisten

Braun Container kurz vorgestellt

(Foto: Braun Container)

Dauerhafter Erfolg braucht gutes Klima und Transportgüter

brauchen das richtige Transportklima. Eine, die

sich mit dem Thema auskennt, ist die Braun Container

Handels GmbH, die seit 28 Jahren mit ihrem Equipment

mehrfach für passendes Klima sorgt. Das Leasing gebrauchter

Kühlcontainer an Reedereien stand bei Braun

Container bei der Firmengründung 1983 im Fokus. Doch

schon bald weitete Uwe Braun das Kerngeschäft seiner

Firma auf stationäre Vermietung und den Containerumbau

aus. Trotz den verschiedenen Herausforderungen,

denen sich das Unternehmen in Hinblick auf die Finanzierbarkeit

des kapitalintensiven Containerequipments

ausgesetzt sah, hat Braun Container es über die Jahre hinweg

geschafft, sich in der hart umkämpften Schifffahrtsbranche

einen Namen zu machen.

„Heiße“ Wettbewerbsphasen. Von Anfang an hatte sich

Inhaber Braun dabei einen hohen Qualitätsanspruch sowie

die Zusicherung von Flexibilität und Zuverlässigkeit

auf die Fahnen geschrieben. Damit sicherte sich der

Unternehmer Kundenvertrauen, welches ihm bis heute

tet werden. Der Einsatz von reinem Wasser,

welches über eine Aufbereitungsanlage im

Kreislauf gefahren wird, garantiert nach

Unternehmensangaben einen umweltentlastenden

Betrieb der Anlage. Bei wasserlöslichen

Produkten kann das Abwasser auch

der neuen Produktcharge zugeführt werden,

was weitere ökonomische und auch ökologische

Verbesserungen bewirkt. Je nach

Behältertyp und -material sowie Verschmutzung

können unterschiedliche Reinigungsabläufe,

Betriebsdrücke und Wassertemperaturen

ausgewählt werden.

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