WIR SIND MEISTER!

dascitymagazin

WIR SIND MEISTER!

Postentgelt bar bezahlt VERLAGSORT 2700 WIENER NEUSTADT RM 09A038058K FOTO Kordula Brunner, Agentur die kueche

AUSGABE 06 | 09 � www.dascitymagazin.at

DAS CITY MAGAZIN

BÖSENDORFER

The sound of Musik

DER GROSSE 2700 GARTENWETTBEWERB

Jetzt mitmachen!

WIR SIND MEISTER!

Wer den Burschen die „Wadln vorrichtet“, diesmal in 2700

HIER LEBEN

Multitalent Georg Martinka

zeigt uns sein 2700.

GESPRÄCHSKULTUR

Die „Mammut Horns“ hinterlassen in

Wiener Neustadt gigantische Spuren.

REISE

Kristalltherme, Korfu

und Kultstadt Berlin


Gestaltung Agentur die kueche, Foto: iStockphoto Andresr


2700 DAS CITY MAGAZIN

Herausgeber

„Das City Magazin“ Verlags-GmbH

Anzeigenleitung

Alexander Csitkovits

anzeigen@dascitymagazin.at

Chefredaktion

Mag. (FH) Anita Oberhofer

Stv. Chefredaktion

Mag. Sonja Knotek

RedakteurInnen dieser Ausgabe

Mag. Sophie Kaiser

Mag. Patricia de Maré

Jürgen Hofer

Birgit Nowak

Dr. Philip de Maré

Cornelia Fasching

Patricia Gassner

Petra Lenz

Mag. Julia Emma Weninger

Jan Hestmann

Birgit Suppan

Sabine Eckerstorfer

Christoph Wawra

Christina Jackel

Alexandra Cech

Art Direction

René Haller

Corporate Identity

Mick Gapp

FotografInnen dieser Ausgabe

Georg Wallner

DI (FH) Konrad Dummer

Kordula Brunner

Lektorat

Mag. Sonja Knotek

Grafi k & Layout

DI (FH) Konrad Dummer

Kordula Brunner

Mick Gapp

Repro & Druck

Leykam GmbH

Redaktionsadresse

„Das City Magazin“ Verlags-GmbH

Lange Gasse 10, 2700 Wiener Neustadt

E-Mail: redaktion@dascitymagazin.at

www.dascitymagazin.at

FB.Nr.

274079 h

UID Nr.

ATU 62309013

Bankverbindung

Bank Austria

BLZ 12000

Kontonummer

51858015527

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Wie die Zeit vergeht! Ganz schön warm ist es geworden in der Allzeit Getreuen und der

Sommer naht mit schnellen Schritten. 2700 Das City Magazin geht mit der Juniausgabe

in die 3. Runde und es hat sich in der Zwischenzeit viel getan.

Wir bekommen mehr Zuschriften als je zuvor und freuen uns natürlich sehr, dass Sie uns

immer etwas zu sagen haben. Nicht nur der Andrang an den Gewinnspielen und Aktionen

ist sehr groß – die Leser möchten uns ihre ganz persönliche Geschichte erzählen

und genau diese wird es hier in Zukunft auch vermehrt geben. Es freut uns sehr, dass

Sie uns beim Wort nehmen und das Magazin mitgestalten!

Nun, wie gesagt, der Sommer ist fast da und viele von Ihnen wird es an die Strände

dieser Welt ziehen. Einige werden aber ihren Sommerurlaub auch in unseren Breiten

verbringen. Langweilig? Keineswegs. Schon in dieser Ausgabe fi nden Sie diverse Tipps,

wie sich in unserer Region die Freizeit optimal verbringen lässt – sei es bei einem Drink

in der Innenstadt, versüßt durch ein Konzert im Rahmen von citystage oder in einem der

vielen tollen Bäder, die unsere Region zu bieten hat – es gibt unzählige Möglichkeiten.

Rechtzeitig vor dem Sommer haben wir auch die besten Spielplätze der Stadt unter die

Lupe genommen – lesen Sie mehr darüber in der Rubrik Wohnen & Familie.

Nachdem aller Anfang schwer ist und wir die letzten Monate all unser Herzblut in 2700

Das City Magazin gesteckt haben, machen auch wir im Sommer ein bisschen Urlaub und

schalten einen Gang zurück, um im September wieder mit vollem Elan in den Herbst

zu starten! Im Sommer wartet auf die „Daheimgebliebenen“ eine Sonderausgabe des

Magazins, die nur via Dispenser an unseren Check Points zu haben ist und nützliche

Sommertipps enthält! Es sind auch ein paar neue Check Points dazugekommen. Infos

darüber wie immer auf � www.dascitymagazin.at.

In diesem Sinne einen schönen Urlaub und viel Freude mit der neuen Ausgabe!

Ihre

2 7 0 0IMPRESSUM

Foto: Kordula Brunner

Mag. (FH) Anita Oberhofer

Chefredakteurin

E-Mail anita.oberhofer@dascitymagazin.at

2700

3


Stadtnotizen 6/7

Bösendorfer 8-11

WNSKS Abfallwirtschaft 12/13

Konjunkturpaket 14

Tierschutzhaus 15

Tauben 16

Wussten Sie, ... 17

Hier leben 18/19

STADTGESPRÄCH

MODE & BEAUTY

Modeln für 2700 30/31

Moving Art 32/33

Designer Out Net Centers 34/35

20/21 Traditionsbetrieb Votruba

22-24 Frauenpower aus Wiener Neustadt

26-27 Business Tipps

28 2700 Insiderin - Sonja Knotek

BUSINESS

CITY MAGAZIN

WOHNEN & FAMILIE

44/45

47/48

27DAS Spielgefährten

MOTOR & TECHNIK

Off the Road again 37

Nachgefragt beim Weltmeister Manfred Stohl 38

Orange Youngtimertrophy 2009 40

Fliegen wie in einem Raumschiff 42/43

4 2700

Foto: René Haller

Foto: z.V.g.

Der große 2700 Gartenwettbewerb

Foto: Konrad Dummer

Foto: z.V.g.


00

INHALTSVERZEICHNIS

JUNI/JULI 2009

Foto: Kordula Brunner

Oberste Liga! 52/53

Den Wind in den Segeln 54/55

Auf ins kühle Nass 56/57

Die Reiseapotheke - was muss mit? 59

Fern reisen - aber sicher 60

SPORT & GESUNDHEIT

GOURMET & GENUSS

Aufgegabelt - Picknickkörbe 70/71

Sommerzeit ist Picknickzeit 72/73

Lockation Check - Gastwirtschaft Brod 74/75

Lockstoff - Cocktail 76/77

Foto: Konrad Dummer

63

Kaiserliches Badevergnügen

64-66 Kultstadt Berlin

67-69 Korfu

REISELUST

RUBRIKEN

3

87

88/89

90

KULTUR & FREIZEIT

78-80

81

82/83 City Stage

84/85 Kino & Film

86

Bücher

Mammut Spuren

Editorial / Impressum

Preisrätsel

Eventkalender

Das letzte Wort

Foto: istockphoto.com

Kieselstein, Wespentaille und Düsenfl ugzeuge

2700

Foto: Mammut Horns 5


Fotos: Kordula Brunner, istockphoto.com

STADTNOTIZEN

6 2700


100 Jahre Flugfeld –

die Höhepunkte

Unser Flugfeld wird 100 (2700 hat berichtet)

und wird natürlich gebührend gefeiert.

Hier die Veranstaltungs-Highlights

im Überblick:

• 29. Mai – 31. Oktober: „Der Austro

Daimler-Flugmotor“, Ausstellung im

Industrieviertelmuseum

• 5. Juni – 12. Juli: „1909. Die Anfänge

der Luftfahrt“, Ausstellung im Stadtmuseum

• 9. Juni: „Fliegende Frauen“, Ausstellung

im Flugmuseum „Aviaticum“

• 12. und 13. Juni: 2-Tages Fest am

Flugplatz West mit umfangreichem

Programm inklusive Leistungsschau,

Rundfl üge, Musik und jede Menge

Unterhaltung.

• Weitere Infos dazu unter � www.

loxn.org oder 0 26 22/373-970.

• Der Hit für Philatelisten: Am 12. Juni

von 10 – 17 Uhr fi ndet die Erst-Ausgabe

der Sonderbriefmarke zum Flugjubiläum

statt.

And the winners are...

Schon zum zweiten Mal vergibt die Stadt

Wiener Neustadt im heurigen Jahr den

Wirtschaftspreis „Benefi t“ in verschiedenen

Kategorien. Auch heuer wurden von der

unabhängigen Jury würdige Preisträger

gewählt, die am 17. Juni im Rahmen der

Feierlichkeiten im Skyline die Anerkennung

entgegen nehmen werden. Die Kategorien

mit ihren Gewinnern sind:

• Innovation: SOREX Wireless Solutions

GmbH, führend in der kabellosen

Datenübertragung

• Initiative gegen Armut: Volkshilfe NÖ,

für das Projekt „soma“ Sozialmarkt

• Nachhaltigkeit: Fa. KR Ing. Ernst Kurri,

im Bereich Maschinen und Anlagenbau

sowie vorgelagerte Verfahrensabwicklung

• Lebenswerk: Roman Schärf für gelebten

Kaffeegenuss seit über 30 Jahren

2700 gratuliert herzlich!

Auch 2009 keine Mietanpassungen

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation

hat sich die Stadt Wiener Neustadt dazu

entschieden nach 2008 auch in diesem

Jahr keine Mietanpassungen bei Gemeindewohnungen

durchzuführen. Die Stadt

ist über Ihre 100%ige Tochter IFP GmbH

Eigentümerin von ca. 2.500 Gemeindewohnungen.

Diese wurden in den letzten

Jahren größtenteils generalsaniert und den

zeitgemäßen Standards angepasst. Anstehende

Projekte sind die „Sparkassenhäuser“

und in weiterer Folge der „Pernerstorferhof“.

Zusätzlich gewährt die Stadt den „Plus

Card“ InhaberInnen 50 EURO Wohnkostenzuschuss

pro Familie und Halbjahr und

sichert somit weiterhin die Leistbarkeit von

Gemeindewohnungen.

2700 aus einer neuen Perspektive

Wie in jedem Jahr fi nden auch diesen Sommer

wieder kostenlose „Stadtrundfahrten“

statt, bei denen Stadt- und Gemeinderäte

als „Reiseführer“ fungieren. An den Samstagen

wird ab 10 Uhr am Hauptplatz (Treffpunkt

Bushaltestelle) gestartet und für eine

Stunde die Stadt mit ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten,

modernen Wohnbauten

und wichtigsten Firmen per Bus erkundet.

Die Termine sind:

Juli 4. / 11. / 18. / 25.

August 1. / 8. / 22. / 29.

Die genaue Einteilung der „Reiseführer“

steht noch nicht fest - zwei Termine wird

der Bürgermeister selbst wahrnehmen!

Meister SC MAGNA Wiener Neustadt

Für alle, die die letzten Wochen irgendwo

unterirdisch, weit weg im Ausland oder mit

zugehaltenen Augen und Ohren verbracht

haben, sei es an dieser Stelle nochmals erwähnt:

Wir sind Meister! Und wir alle haben

gefeiert! Das freut auch Bürgermeister

Müller: „Erstmals seit 1973 (Anm.: damals

Admira Wiener Neustadt) ist die ‚Allzeit

Getreue’ wieder ganz oben vertreten, ich

freue mich schon auf die Duelle mit Austria,

Rapid oder Salzburg.“. Über die erfolgreichen

Jungs konnten Sie ja schon unzählige

Berichte lesen, doch wer den Burschen die

„Wadln vorrichtet“, das erfahren Sie nur bei

uns in der Rubrik „Sport & Gesundheit“.

Ordnungsdienst für die Innenstadt

Die Wiener Neustädter Innenstadt verfügt

über ein pulsierendes Nachtleben und ist

für Jugendliche aus der gesamten Region

enorm attraktiv. Dies gibt der Stadt auf

der einen Seite ein modernes Image, führt

jedoch auf der anderen Seite speziell an

den Wochenenden zu Lärmbelästigungen,

Vandalenakten und einem Anstieg

der Kleinkriminalität. Deshalb wurde nun

beschlossen, einen „Ordnungsdienst der

Stadt Wiener Neustadt“ einzuführen. Da für

diese Einführung einige organisatorische

Dinge abgeklärt und auch das Personal

dafür ausgebildet werden muss, wird bis

zur Etablierung des Ordnungsdienstes mit

einem Sicherheitsunternehmen kooperiert,

das zur Überbrückung mit Überwachungsaufgaben

beauftragt wird. Dadurch soll zumindest

in den Nächten Freitag/Samstag

und Samstag/Sonntag bzw. vor Feiertagen

im Bereich innerhalb des Ringes sowie im

Esperanto- und Stadtpark für Ruhe und

Ordnung gesorgt werden. Der „Ordnungsdienst“

soll spätestens am 1. Juli 2009 seinen

Dienst aufnehmen.

STADTGESPRÄCH


Fotos: René Haller

Die Klaviermanufaktur

Die Bezeichnung „Klaviermanufaktur“ ist bei der Firma Bösendorfer

kein leeres Wort: 85 Prozent der Fertigung erfolgen in

Handarbeit.

10.000 Einzelteile werden pro Klavier in rund 400 Arbeitsstunden

großteils händisch zusammengesetzt. In der Bösendorfer-Fabrik in

Wiener Neustadt wurden laut Endfertigungsleiter Franz Holzer, der

bereits seit 31 Jahren an diesem Standort arbeitet, im vergangenen

Jahr 300 Flügel und 35 Pianinos produziert. Derzeit werden

Flügelmodelle in den Längen 170, 185, 200, 214, 225 und 290

Zenti metern sowie ein Pianinomodell mit einer Höhe von 130 Zentimetern

gefertigt.

Aus bestem Holz

Doch nicht nur die Zusammensetzung, sondern auch die Verarbeitung

der Einzelteile muss 100-prozentig passen, damit ein

Klavier dem Namen Bösendorfer gerecht wird. Für den Bau eines

Bösendorfer-Flügels wird ausschließlich das Holz der Fichte (beste

Klangeigenschaften), Rotbuche (hohe Festigkeit) und Ahorn (für

die Stege) verwendet – und das auch nur, wenn die Fichten über

900 Metern Seehöhe gewachsen sind. Je schlechter nämlich die

klimatischen Bedingungen innerhalb einer Vegetationsperiode des

Baums sind, desto geringer ist der Holzzuwachs und desto kleiner

ist daher der Abstand zwischen den Jahresringen. „Und je enger

der Abstand zwischen den Jahresringen, desto hochwertiger das

Holz“, weiß Franz Holzer. Das Holz gelangt jedoch nicht sofort in

die Verarbeitung, sondern wird zuerst für die Dauer von 3 bis 5

Jahren im Freien getrocknet. Danach folgen 12 bis 15 Wochen im

Trockenraum, wo das Holz auf 7 Prozent Feuchtigkeit getrocknet

8 2700

wird. „Erst dann befi ndet sich das Holz im Ruhezustand und es

kann sich kaum mehr verdrehen oder verziehen“, so Holzer.

Der Gussrahmen

Von Sonja Knotek

Das Rückgrat jedes Klaviers ist der Gussrahmen. Dieser muss ein

halbes Jahr im Freien lagern, um seine Spannung zu verlieren. Die

Gussplatten wiegen allein zwischen 100 und 200 Kilogramm, ein

fertiger Flügel zwischen 300 und 600 Kilogramm. Die Gussrahmen

werden nicht aus Teilen zusammengeschweißt, da entlang

der Nähte Risse entstehen würden. Die Oberfl äche des Gussrahmens

wird gespachtelt, geschliffen, bronziert und klarlackiert.

Jeder Flügel erhält eine eigene Arbeitsnummer. Alle Bauteile, die

dieser Arbeitsnummer angehören, werden individuell aufeinander

abgestimmt.

Das Bösendorfer-Resonanzkastenprinzip

Das Gehäuse und die Raste des Klaviers (Balkenkonstruktion, auf

der Resonanzboden und Stimmstock aufgeleimt sind, Anm. d.

Red.) werden danach peinlichst genau an den fertigen Rahmen

angepasst. Die Raste hat zusammen mit dem Gussrahmen die Aufgabe,

die enormen Zugkräfte der Saiten aufzunehmen. Kastenwand,

Raste und Resonanzboden müssen eine akustische Einheit

bilden. Der Resonanzboden ist nach allen Seiten gewölbt (Rippen

an der Unterseite), um dem Zug der Saiten entgegenzuwirken. Die

Verleimverbindungen der Holzteile im Rastenbau werden mit der

Schablone geprüft, um höchste Passgenauigkeit zu erzielen. So

entsteht ein solides und robustes Grundgerüst. Das Bösendorfer-

Resonanzkastenprinzip behandelt das ganze Instrument als Klang-


in Wiener Neustadt

körper und erreicht so den einzigartigen Klangfarbenreichtum und

das typische singende Timbre.

Die „Schatzkammer“

Für den Rastenbau wird bestes Fichten-Resonanzholz aus heimischen

Bergregionen verwendet. Die Resonanzböden werden

nach ihrer Leimung in einer speziellen Trockenkammer, welche

die Neustädter Belegschaft liebevoll „Schatzkammer“ nennt, auf 5

Pro zent Feuchtigkeit getrocknet. „Unsere Einkaufskriterien für das

Resonanzbodenholz sind möglichst viele Jahresringe pro Zentimeter“,

so Franz Holzer: „Pro Kubikmeter Resonanzholz, das diesen

Anforderungen entspricht, zahlt Bösendorfer 5.000 Euro. Deshalb

ist dieser Raum eben unsere kleine Schatzkammer.“

Einzelsaitenaufhängung und

„Kapo“ als Markenzeichen

Die Stahlsaiten werden alle einzeln aufgehängt, wodurch eine

maxi male Stimmhaltung des Flügels gewährleistet ist. Die Basssaiten

werden zusätzlich mit Kupferdraht umsponnen, dessen Stärke

und Länge sich nach der Tonlage richten. Die Gussplatte wird

im Stimmstock bereich und an der Außenwand im Ahorn-Hartholz

verschraubt. Nach der Saiten spannung muss das Instrument zwei

bis drei Wochen vor der Weiter verarbeitung rasten. Eine Besonderheit

von Bösendorfer ist der geschraubte Kapodaster: Noch nach

80 Jahren kann der Kapodaster, kurz „Kapo“ genannt, bearbeitet

werden, wenn sich eine der Stahlsaiten eingegraben hat. Diese

Vorrichtung garantiert also den Originalklang eines Bösen dorfers

über Generationen und verfeinert darüber hinaus auch noch den

Klang des Klaviers. Danach erfolgt der Einbau der Klaviatur, Hammerköpfe

und zahlreicher weiterer Einzelteile wie der Stimmwirbel.

Jene Zeit, in der die Tasten aus Elfenbein gefertigt wurden,

ist längst vorbei: Bösendorfer verwendet stattdessen das Material

Ivorine, das auch nach 15 Jahren noch ebenso blendend weiß und

genauso widerstandsfähig ist. Bevor ein Klavier die Fabrik verlässt,

wird es von der Einpaukmaschine 20 Minuten lang durchgespielt.

Erst danach erfolgt die Endregulierung.

Sondermodelle: Alles ist möglich

Ein Bösendorfer-Flügel ist aber nicht nur ein Qualitätsinstrument,

sondern auch ein Prestigeobjekt: Zahlreiche Sondermodelle werden

von Bösendorfer angefertigt, die unter anderem auf prominente

Bösendorfer-Fans zurückgehen. So gibt es zum Beispiel die

Modelle Franz Liszt und Johann Strauß. Auch spezielle Kundenwünsche

werden in der Produktion berücksichtigt. Machbar ist

bei Bösendorfer grundsätzlich jedes Design, es ist eben in solchen

Fällen nur eine Preisfrage.

Das Reproduktionssystem „CEUS“

Für Bösendorfer zählt aber nicht nur Tradition, sondern auch

Inno vation. Seit 2005 gibt es das Reproduktionssystem „CEUS“.

Erstmals wurde die revolutionierende Neuerung im Rahmen der

damaligen Salzburger Festspiele präsentiert. Der Computerfl ügel

ermöglicht Aufnahme und authentische Wiedergabe des Klavierspiels.

Dies ist vor allem für Klavierschüler oder Konzertübertragungen

ein Thema. Man sieht also: Selbst nach 180 Jahren ist

Bösendorfer noch immer am Puls der Zeit.

2700

9


Fotos: Bösendorfer, Portrait Liszt: Wikipedia Commons

The sound of Musik

Von Sonja Knotek

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts steht der Name Bösendorfer für

Klaviere und Flügel hochwertigster Ton- und Materialqualität.

Ignaz Bösendorfer

Gegründet wurde das Unternehmen am

25. Juli 1828 von dem begnadeten Instrumentenbauer

Ignaz Bösendorfer. Seine

Erfahrung in diesem Handwerk hatte

der junge Bösendorfer im Rahmen seiner

Lehre bei dem bekannten Klaviermacher

Joseph Brodmann sammeln können.

Bösendorfer wird Kammerlieferant

des Kaisers

Die Flügel von Bösendorfer haben die Entwicklung der Kammermusik

im 19. und 20. Jahrhundert maßgeblich beeinfl usst. Ignaz

Bösendorfer erhielt im Jahr 1839 den Titel „k.k. Hof-Claviermacher“.

1858 wurde er sogar zum Kammerlieferanten des Kaiserhauses

ernannt. Doch leider verstarb Ignaz Bösendorfer ein Jahr

darauf. Sein damals 24-jähriger Sohn Ludwig übernahm fortan

das Geschäft des Vaters. Da die Titel der Hof- und Kammerlieferanten

auf die Person bezogen waren, musste er erneut ein Gesuch

beim Kaiser einreichen. Den Titel des k.u.k. Hofl ieferanten erhielt

er erst 1866, den des Kammerlieferanten Seiner Majestät 1869.

Ludwig Bösendorfer

10 2700

Das Flügelwunder „Imperial“

Ludwig Bösendorfer führte die Firma mit

viel Geschick weiter, sodass die Instrumente

bald in alle Welt exportiert wurden.

1870 bezog der Betrieb Bösendorfer

das Fabrikgebäude in der Graf-Starhemberg-Gasse

14 im IV. Wiener Bezirk.

Zwei Jahre später fand das erste Konzert

in der ehemaligen Reitschule des Palais

Liechtenstein in der Herrengasse statt,

dem so genannten Bösendorfer-Saal mit

seiner legendären Akustik. Aufsehen erregte

im Jahr 1900 der Imperial-Flügel

mit einem Tonumfang von acht Oktaven.

Mit seinen 290 Zentimetern ist der Imperial

bis heute das einzige Klavier mit

97 Tasten. In dieser Zeit erlebte der

Klavierbau Bösendorfers eine wahre Hochblüte: Die Instrumente

waren technisch ausgereift, nur bestes Material fand

Verwendung und in der Produktion herrschte genaueste Perfektion.

Schwere Rückschläge durch Weltkriege

Ludwig Bösendorfer, der kinderlos geblieben war, verkaufte

1909 die Firma an seinen Freund Carl Hutterstrasser. 1913 fi el der

Bösen dorfer-Saal trotz zahlreicher Proteste der Bauspekulation

zum Opfer. Am Ende des Abschiedskonzerts verließ das Publikum

schweigend den akustisch besten Saal Wiens. Das Gebäude wurde

abgerissen und wie zum Hohn blieb der Platz im Zentrum von

Wien für viele Jahre unbebaut. Ludwig Bösendorfer starb im Jahr

1919. Der Erste Weltkrieg brachte für die Firma einen schweren

Rückschlag. Die Produktion lief nur schleppend wieder an. 1931

traten die Söhne Carl Hutterstrassers, Alexander und Wolfgang, in

die Firma ein, die eine Offene Handelsgesellschaft (OHG) wurde. Im

Zweiten Weltkrieg erlitt die Firma Bösendorfer den nächsten Rückschlag:

Infolge eines Bombenangriffs verbrannte im Jahr 1944 das

gesamte Holzlager. Als nach dem Krieg die ersten Facharbeiter aus

der Kriegsgefangenschaft zurückkamen, begann der mühevolle

Neuanfang. Langsam konnte die Produktion wieder aufgenommen

und gesteigert werden.

Stiftung Bösendorfer-Ring

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Firma stiftete Bösendorfer

im Jahr 1953 einen goldenen Fingerring als Auszeichnung

für den bedeutendsten Pianisten. Erster Träger des Bösendorfer-

Rings wurde Wilhelm Backhaus (1884 – 1969, deutscher Pianist).

Der Ring sollte nach dem Tod des Trägers an einen vorher von ihm

bestimmten, würdigen Nachfolger weitergegeben werden. Backhaus

verstarb, ohne einen Nachfolger zu benennen. Zum 150-jährigen

Bestehen von Bösendorfer erhielt im Jahr 1978 Paul Badura-

Skoda (geboren 1927, österreichischer Pianist) den Ring.

Neue Fabrik in Wiener Neustadt

1966 wurde die Firma Bösendorfer zur Aktiengesellschaft und

zu 100 Prozent von der US-amerikanischen Firma Kimball-International

übernommen. Im Jahre 1973 wurde die Fertigung zum

Großteil in die neue Fabrik in Wiener Neustadt verlegt und 1983

ein neuer Bösendorfer-Saal im Fabriksgebäude in der Graf-Starhemberg-Gasse

eingeweiht. 2001 erhielt das Unternehmen die

Staatliche Auszeichnung (Auszeichnung des Wirtschaftsministers

für außer gewöhnliche Leistungen, Anm. d. Red.) und damit das

Recht zum Führen des Bundeswappens im Geschäftsverkehr. 2002

kam Bösen dorfer wieder in österreichische Hand: Die Firma wurde

von der BAWAG-Unternehmensgruppe übernommen. Nach den

Turbulenzen der BAWAG und deren Übernahme durch den US-

Fonds Cerberus wurde die traditionsreiche Klaviermanufaktur im

Dezember 2007 an den japanischen Musikinstrumentenerzeuger

Yamaha verkauft. Yamaha, selbst einer der größten und bedeutendsten

Klavierhersteller unserer Zeit, hat für Bösendorfer eine

Garantie für den Standort Österreich abgegeben. Im Laufe des ersten

Quartals 2010 sollen Auslandsvertrieb, Verwaltung und Marketing,

derzeit in Wien-Wieden ansässig, in den Produktionsstandort

Wiener Neustadt integriert werden.


Model Chopin

Model Schubert

Model Liszt

Model Johann Strauss

Johannes Brahms

Johann Strauss jun.

Gustav Mahler

Franz Liszt

Anton Bruckner

Bösendorfer

Persönlichkeiten

Seit Bestehen des Unternehmens haben

zahlreiche Komponisten, Pianisten und andere

Musikern ihre Vorliebe für die Klaviere

von Bösendorfer gezeigt. Die erste große

Persönlichkeit, die auf einem Bösendorfer

Klavier spielte, war Franz Liszt (1811 –

1886, österreich-ungarischer Komponist):

Dieser zertrümmerte mit seiner impulsiven

Spieltechnik fast jedes Klavier, das ihm

zur Verfügung stand. Auf Anraten einiger

Freunde versuchte er es mit einem Bösendorfer-Flügel

– und der hielt seinem Spiel

stand. Mit einem Schlag wurde der „Bösendorfer“

als Konzertfl ügel berühmt und Franz

Liszt und Ludwig Bösendorfer gute Freunde.

Franz Liszt schrieb begeistert: „Die Vollkommenheit

eines Bösendorfer übertönt

meine idealsten Erwartungen …“

Michael Jackson, Frank Zappa & Co

Liszt folgten weitere Komponisten: Béla

Bartók (1881 – 1945), Anton Bruckner

(1824 bis 1896), Johannes Brahms (1833 –

1897), Gustav Mahler (1860 – 1911), Johann

Strauss jun. (1825 – 1899), Richard Wagner

(1813 – 1883), Arnold Schönberg (1874

– 1951) – um nur einige zu nennen. Doch

auch im Bereich der modernen Komposition

und Musik war und ist Bösendorfer aus

der Konzertwelt nicht wegzudenken: Frank

Sinatra (1915 – 1998, US-amerikanischer

Entertainer), Frank Zappa (1940 – 1993,

US-amerikanische Rocklegende), Peter

Gabriel (englischer Musiker, bekannt vor

allem als erster Frontman und Gründungsmitglied

der Rockband Genesis), ABBA

(schwedische Popgruppe der Siebziger und

Achtziger Jahre), Dave Brubeck (US-amerikanischer

Jazzpianist und Komponist), Vangelis

(griechischer Komponist, Filmmusik zu

Blade Runner und Conquest of Paradise),

Stevie Wonder (US-amerikanischer Pop-

und Soulsänger) oder Michael Jackson (USamerikanische

Popmusik-Legende) haben

beispielsweise bei ihren Liveauftritten ein

Klavier von Bösendorfer verwendet. Jazz-

Pianist Oscar Peterson verfasste in seinem

Buch „A Jazz Odyssee" eine seitenlange

Hommage an Bösendorfer. Zuguterletzt ist

auch der bekannte Schauspieler Anthony

Hopkins („Schweigen der Lämmer“) ein leidenschaftlicher

Klavierspieler und Bösendorfer-Liebhaber.

2700

11


Fotos: WNSKS / Fotolia.de BEZAHLTE ANZEIGE

Durch Abfallmanagement reduzieren Unternehmen,

Gemeinden und andere Institutionen Müll, sparen

Ressourcen und senken ihre Betriebskosten.

Abfall zu trennen und – wo möglich – zu vermeiden, spart Geld und schont die Umwelt.

12 2700

Die WNSKS ist ein Kommunalbetrieb in Form einer GmbH zur

Besorgung der verschiedensten Aufgaben in Stadt und Gemeinde.

Das Betätigungsfeld ist nicht auf Wiener Neustadt beschränkt,

sondern unbegrenzt. Das Unternehmen bietet höchstqualitative

professionelle Leistungen zu besten Preisen für Stadt- und Gemeindebürger.

Die Abfallwirtschaft der WNSKS

Abfallbehandlungsanlage Wiener Neustadt

In der Heideansiedlung, Raketen gasse 50, 2751 Steinabrückl

Müllentsorgung für rund 110.000 Einwohner –

zirka 18.000 Tonnen pro Jahr.

Umfassendes Know-how, langjährige Erfahrung sowie lösungsorientierte

Beratung zeichnen die Mitarbeiter der ABA aus und tragen

dazu bei, dass dem Unternehmen bereits viele Gewerbebetriebe

als Partner in Bezug auf Entsorgung ihr Vertrauen schenken und

als leistungsstarken sowie verlässlichen Anbieter weiterempfehlen

können. Geboten wird Abfallentsorgung mit System. Aufgrund

des starken Umweltbewusstseins wird großer Wert auf eine fachgerechte

Entsorgung gelegt. Egal, ob es um die fachgerechte Entsorgung

von Problemstoffen oder auch lästigen Sperrmüllgütern

geht, eine passende Lösung wird gefunden und man ist stets bemüht,

Kosten zu reduzieren und hochwertigen Service zu bieten.

Der Kunde profi tiert von der Professionalität eines kompetenten

und verlässlichen Partners.

Eigene MBA, Sortieranlage und

Biomüllkompostierung

Wiener Neustadt betreibt eine eigene mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage

(MBA). Dort werden Rest- und Sperrmüll

durch eine Kombination von mechanischen und biologischen Verfahren

behandelt, um den Anforderungen der Deponieverordnung

zu entsprechen (Heizwert unter 6.000 kJ/kg Trockensubstanz).

Dabei werden die im Abfall vorhandenen Schadstoffe abgebaut.

Auch müssen strenge Qualitätskriterien sowohl bei der Bearbeitung

als auch Deponierung (Rauchgasreinigung beziehungsweise

Heizwert) des verbleibenden Restmaterials eingehalten werden.

Bei den in Niederösterreich praktizierten Abfallbehandlungsverfahren

wird die im Abfall vorhandene Energie genützt, diesen

Vorgang nennt man „Abfallverwertung“ – zum Beispiel durch das

Verwenden der Abwärme aus der Verbrennung von Rest- und


Sperrmüll oder durch den Einsatz heizwertreicher Abfallfraktionen

als Brennstoffe bei der Zement- oder Stahlerzeugung. So wird aus

einem aus Umweltgründen notwendigen Behandlungsvorgang

eine wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Verwertung.

Die Sortieranlage wurde 1998 in Betrieb genommen und 2004 mit

dem Bau der MBA erweitert.

In der Sortieranlage wird Kunststoffverpackung (sämtliche Kunststoffabfälle

aus den privaten Haushalten, die im „Gelben Sack“

oder der „Gelben Tonne“ gesammelt werden, sowie aus Industrie

und Gewerbe) sortiert.

Rund 80 Prozent der Kunststoffverpackungen werden stoffl ich

wiederverwertet, also erneut zur Erzeugung von Kunststoffprodukten

eingesetzt. Etwa 10 Prozent gehen als Ersatzbrennstoff an

die Zementindustrie und ersetzen dort fossile Brennstoffe, wie Öle

oder Gas. Der Rest – ebenfalls etwa 10 Prozent – ist nicht mehr

verwendbar und wird mit dem Restmüll in der Müllverbrennungsanlage

verbrannt.

Restmüll und Sperrmüll werden ebenfalls vorsortiert, um Wertstoffe

wie Papier, Holz und Metalle einer eigenen Wiederverwertung

zuzuführen.

Kompostieranlage

Durch sorgfältige Trennung und Behandlung

des Biomülls wird in der

Abfallbehandlungsanlage wertvoller

Kompost (Kompostklasse

A+) gewonnen, der WINBIKO

- Wiener Neustädter Biokompost.

Das Dienstleistungsangebot

der WNSKS umfasst

RESTMÜLL-, BIOMÜLL- und WERT-

STOFFsammlung, RESTMÜLL entsorgung

beziehungsweise BIOMÜLL-

und WERTSTOFF verwertung für

Großanfallstellen (Firmen und Private)

sowie die Abfallentsorgung mit

Mietcontainern von 6 bis 40 Kubikmetern

mit regelmäßigem An- und

Abtransport nach Bedarf. Die WNSKS

bietet also die Möglichkeit, je nach Abfallart und Abfallaufkommen

Container in verschiedenen Größen kurzfristig zuzustellen und bei

Bedarf wieder abzuholen.

Als weitere Dienstleistung wird eine individuelle Beratung durch

die Abfallberater und Kundenbetreuer angeboten.

Schwerpunkte sind die MOBILE PROBLEMSTOFFSAMMLUNG in

allen Stadtvierteln von Wiener Neustadt 40 Mal pro Jahr und der

GESCHIRR- und WC-MOBILVERLEIH für Vereine, Gemeinden, Institutionen

etc. – sowohl öffentlich als auch privat.

Durch die besonders fl exiblen Öffnungszeiten (montags bis sonntags

und auch feiertags) des Altstoffsammelzentrums können

Private und Betriebe fast zu jeder Zeit Abfälle selbst anliefern.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die WNSKS ihren

Bürgern bei den österreichweit niedrigsten Müllgebühren den

höchsten Entsorgungsstandard mit modernsten Ausrüstungen und

Anlagen bietet, unter höchstmöglicher Schonung der Umwelt und

besonderer Flexibilität, und dabei rund 115 Arbeitsplätze in der

Region sichert.

2700

13


Foto: istockphoto.com

G E M E I N S A M

V O N C O R N E L I A F A S C H I N G

STARK

Die Stadt Wiener Neustadt sagt der Wirtschaftskrise den Kampf an

und hat ein Konjunkturpaket zur Stabilisierung der Wirtschaftskraft

geschnürt.

Teil dieses Pakets ist die „Wirtschaftsförderung NEU“: Diese wurde

mit einem Dringlichkeitsantrag von Finanz- und Wirtschaftsstadträtin

KR Ingrid Weiss am 25. März im Gemeinderat in Wiener

Neustadt eingeführt. Das Ziel dahinter: In schwierigen Zeiten

sollen private Haushalte und Unternehmen der Stadt wieder Luft

zum Atmen bekommen und hinsichtlich ihrer Liquidität gestärkt

werden. Dadurch können auf der einen Seite viele Arbeitsplätze

gesichert werden. Andererseits erhöht man mit dieser Maßnahme

die Kaufkraft der Bevölkerung, wovon wiederum die Wirtschaft

profi tiert. Ein absoluter Win-win-Kreislauf.

„Wirtschaftsförderung NEU“

Privatpersonen, die zur Entrichtung von Aufschließungsabgaben,

Wasser- und Kanalanschlussabgaben ab dem Zeitpunkt der Beschlussfassung

verpfl ichtet sind, können bis 31. Dezember 2010

zinsenlos Ratenzahlung in Anspruch nehmen beziehungsweise den

Abgabenbetrag zinsenlos stunden. Zur Inanspruchnahme werden

die Einkommensgrenzen für die Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung

herangezogen. Unternehmen wird bis 31. Dezember

2010 die Inanspruchnahme einer zinsenlosen Ratenzahlung beziehungsweise

einer zinsenlosen Stundung der ab dem Zeitpunkt

der Beschlussfassung vorgeschriebenen Anschlussgebühren (Kanal,

Wasser) gewährt, ebenso der Aufschließungsabgabe und der

PKW-Stellplatzausgleichsabgabe.

Das soziale Wiener Neustadt

An Menschen mit geringem Einkommen wird die sogenannte

„PlusCard“ ausgegeben, mit der man verschiedene Vergünsti-

14 2700

gungen städtischer (und privater) Leistungen erhält. Das Gesamtvolumen

der kaufkraftfördernden Aktion beträgt 600.000 Euro pro

Jahr. Flankierend dazu hat die Stadt einen „Beirat für Finanzangelegenheiten“

(Vorsitz: Vbgm. a.D. Sepp Rieder) beschlossen, der

kreative Lösungen für die Zukunft des Budgets erarbeiten soll. Um

insbesondere die Unternehmer zu motivieren, wurde ein eigener

Wirtschaftspreis – der so genannte „Benefi t“ – eingeführt, der einmal

pro Jahr an innovative und erfolgreiche lokale Betriebe vergeben

wird. Als zusätzliche wirtschaftliche Stütze wurde die erste

stadteigene Wirtschaftsagentur, die „Eco Nova Wiener Neustadt

GmbH“ ins Leben gerufen, die für Betriebsansiedelungen zuständig

ist (2700 berichtete).

Bauphasen auf Hochtouren

Am 21. April 2009 wurde der Grundstein für die neue, 12-klassige

Dr. Herta Firnberg-Hauptschule gelegt. Das Gesamtinvestitionsvolumen

beläuft sich auf rund 10,6 Millionen Euro. Weiters wurden

die Sanierung von Domplatz und Neunkirchner Straße vorgezogen,

um Investitionen in die lokale Wirtschaft zu tätigen (Kostenpunkt:

rund zwei Millionen Euro). Die Gleichenfeier für den Zubau zur

Freiwilligen Feuerwehr, der rund 4 Millionen Euro kosten wird,

fand ebenfalls vor kurzem statt. Rechtzeitig vor dem Start in die

Badesaison am 1. Mai wurde nun auch die Generalsanierung beziehungsweise

Modernisierung des Akademiebads um rund 1,2

Millionen Euro abgeschlossen. Dazu kommen in den nächsten Wochen

und Monaten weitere Bau-Projekte: das neue Tierschutzhaus

(Spatenstich 25. Mai 2009/Investitionssumme rund 1,7 Millionen

Euro) – siehe Bericht Seite 15, ein Skaterpark sowie das zweite

Parkdeck beim Bahnhof (Zuschuss der Stadt: rund 1,6 Millionen

Euro).

„Hilfe für Bevölkerung und Unternehmen“

„Mit all diesen Maßnahmen leisten wir einen wesentlichen Beitrag

zur Ankurbelung der Wirtschaft“, so Neustadts Bürgermeister

Bernhard Müller gegenüber 2700: „Es freut mich, dass es uns auch

vor dem Hintergrund der nicht leichten budgetären Situation gelungen

ist, hier engagierte Schritte zu setzen. Dies hilft der Bevölkerung

genauso wie den lokalen Unternehmen. Ich bin überzeugt,

dass Wiener Neustadt auch in den nächsten Jahren wirtschaftlich

fi t aufgestellt ist."


Fotos: z.V.g.

Farm der Tiere

Von Sophie Kaiser

Dieses Jahr ist für den Tierschutzverein

Wiener Neustadt

ein wahres Glücksjahr: 2009

ist das Jubiläumsjahr zum

125-jährigen Bestehen des

Vereins und außerdem gibt es

noch ein neues Tierschutzhaus.

Am 25. Mai fand auf einer 9.188 Quadratmeter großen Liegenschaft

an der Günserstraße der Spatenstich zum neuen Tierschutzhaus

statt. Auf einer verbauten Fläche von rund 1.600 Quadratmetern

sind ein Hundehaus, ein Kleintierhaus und ein Verwaltungsgebäude

in u-förmiger Anordnung geplant. Das Hundehaus bietet Platz

für 70 Tiere. Das Kleintierhaus beinhaltet mehrere Katzenzimmer,

Vogel-Volièren, Raum für exotische Tiere und Quarantäne-

Stationen beziehungsweise Krankenzimmer. Im Verwaltungstrakt

sind ein Sekretariat, ein Personalumkleide- und ein Aufenthaltsraum

sowie eine Dienstwohnung untergebracht. Weiters werden

Hunde freilauffl ächen im Ausmaß von 1.000 Quadratmetern geschaffen.

Außerdem werden Außenanlagen für Gnadentiere eingerichtet.

Auf den bestehenden Baumbestand wird hierbei weitgehend

Rücksicht genommen.

Das Investitionsvolumen für die neue Anlage beträgt 1.786.903

Euro. Mit den Planungsarbeiten wurde das Planungsbüro Ing. Trecek

GmbH aus Wiener Neustadt beauftragt. Generalunternehmer

ist die Firma Ing. W. P. Handler aus Bad Schönau. Bauherr ist die

Kommunalleasing GmbH Wien. Das neue Tierschutzhaus wurde

durch ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Niederösterreich und

der Stadt Wiener Neustadt ermöglicht. Die Finanzierung des Neubaus

erfolgt durch das Land, das Grundstück wurde von der Stadt

zur Verfügung gestellt.

Kapazität am Limit

Die dringende Notwendigkeit dieses Vorhabens unterstreichen alleine

die Zahlen & Fakten des Tierschutzhauses Wiener Neustadt:

Rund 500 Tiere werden pro Jahr dort versorgt, gepfl egt, vermittelt

oder ausgewildert. Den Hauptanteil der Tiere machen natürlich

Hunde und Katzen aus, aber auch Vögel, Igel, Meerschweinchen,

Kaninchen, Hamster, Ratten, Mäuse, Greifvögel, Enten, Schwäne,

Rehe, Fledermäuse, Kröten, Schlangen, Schildkröten, Fische

und so weiter fi nden im Tierschutzhaus Aufnahme. „Wir sind mit

der Kapazität der Hundeannahme derzeit völlig überlastet“, so

Tierschutzhaus-Leiterin Renate Wolfger gegenüber 2700: „Mit 12

Hundezwingern haben wir eine Maximalanzahl von rund 30 Hunden

konzipiert. Momentan stehen wir bei 34.“

Die Leistungen des Tierschutzhauses umfassen neben der Übernahme

herrenloser und von Behörden beschlagnahmter Tiere zusätzlich

den Betrieb einer Tierrettung, Aufklärung der Bevölkerung

über Belange des Tierschutzes, Tierkadaverbeseitigung sowie die

Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen im In- und Ausland.

Enzo, ein zirka 8-jähriger

Cocker Spaniel, kam als Findling

ins Tierschutzhaus. Er ist

mit Hündinnen verträglich,

sehr menschenfreundlich,

geht gerne spazieren und

wünscht sich ein Zuhause,

wo man viel Zeit für ihn hat.

Nora, eine 3-jährige Schäferhündin,

hat ihren Platz verloren,

weil ihre Besitzerin ins

Pfl egeheim musste. Sie ist

ein sehr aktiver Hund, sehr

menschenbezogen, braucht

aber einen Einzelplatz, da sie

mit anderen Hunden überhaupt

nicht zurecht kommt.

Diese Hunde suchen ein Zuhause

Spike, ein wunderschöner,

zirka einjähriger Staffordshire

Terrier, kam ebenfalls als

Findling ins Tierschutzhaus.

Er hat ein ausgesprochen

freundliches Wesen, ist sehr

temperamentvoll und liebt

lange Spaziergänge. Hündinnen

mag er sehr gerne. Mittlerweile

wurde er kastriert

und sucht nun einen Platz bei

hundeerfahrenen Menschen,

die ihm noch einiges an Erziehung

beibringen möchten.

Cindy, eine zirka eineinhalbjährige

Jagdterrier-Hündin,

kam ebenfalls als Findling

ins Tierschutzhaus. Sie ist

sehr menschenbezogen, mit

Hunden aber nur bedingt verträglich,

Katzen und Kleintiere

mag sie gar nicht. Für

sie suchen wir Menschen,

die in der Haltung von Jagdterriern

Erfahrung haben

und mit dem Wesen dieser

Rasse zurecht kommen.

2700

15


Foto: LuckiZero / photocase.com

Abgesehen von Wild- und Stadttauben

kennt der Durchschnittsösterreicher

meist noch die so genannten

„Brauttauben“ - schneeweiße

Pfautauben, die bei Hochzeiten

fl iegen gelassen

werden. Und je nachdem,

welche Rolle die Vögel in

unserem Leben spielen,

werden sie auch beurteilt:

Wild- und Stadttauben

sind für Tierliebhaber putzige,

nette Zeitgenossen, für Gebäudebesitzer

und -verwalter aber lästige Schädlinge. Rassetauben

gelten gemeinhin als edel und schön. Was das Wesen der

Tiere betrifft, so stufen wir sie grundsätzlich als sanftmütig ein. Ein

absolut positives Image haben sie in Religion, Kunst und Kultur,

wo sie meist als Friedenssymbol erscheinen. Doch was hat das

alles wirklich mit den Tauben zu tun?

Rassetauben: schön, aber unbeholfen

Rassetauben besitzen trotz ihres einnehmenden Aussehens im

Grunde weniger kleidsame Attribute. Diese wunderschönen und

hochgezüchteten Geschöpfe wären ohne menschliches Zutun nicht

lebensfähig. Würden diese Vögel ausgesetzt werden, sie würden

verhungern oder vom nächsten Raubtier erwischt werden, da sie

nicht gut fl iegen können. Und mit der Nachwuchspfl ege nehmen

es die tierischen „Models“ ebenfalls nicht so genau: Rassetauben

lassen ihre Gelege oft liegen. Aus diesem Grund halten sich die

meisten Züchter zusätzlich Brieftauben, denen sie dann die Eier

zum Ausbrüten geben.

Stadttauben: unbeliebt, aber ...

Abkömmlinge solcher Brieftauben sind unsere Stadttauben, die

eigentlich verwilderte Vertreter dieser Gattung sind. Ihr Image ist

aber bei Weitem nicht so positiv als das der Rassetauben. Vor allem

in den letzten Jahren erregten sie als Gebäudeschädlinge und

Krankheitsüberträger die Gemüter. Es gibt bereits zahlreiche Kammerjäger,

die Taubenbekämpfung unter ihren Leistungen anbieten

und die Vögel in einer Zeile mit Kakerlaken erwähnen. Mittlerweile

sehen sich die Tiere sogar damit konfrontiert, dass ihnen in der

Stadt mancherorts sogar nach dem Leben getrachtet wird. Die Probleme

entstehen in erster Linie daraus, dass ihr Bestand in Städten

überhand nimmt, da sie dort ausreichend Nistmöglichkeiten und

Nahrung fi nden und mitunter auch noch gefüttert werden. Eine

Taube produziert pro Jahr vier bis fünf Gelege mit je zwei Eiern.

Da die Vögel standorttreu sind, wandern sie nicht ab – und das

ganz zum Ärger von Gebäudeverwaltern und Denkmalpfl egern,

denn der im Taubenkot enthaltene Harnstoff schädigt die Fassaden.

Hinzu kommt noch, dass Tauben, die sich normalerweise nur

von Samenkörnern ernähren, bei dem übermäßigen Nahrungsangebot

in einer Stadt zu Allesfressern werden und auch Abfall nicht

verschmähen. Dadurch werden sie extrem anfällig für Krankheiten

und Parasiten. Eine Gesundheitsgefahr für den Menschen ist je-

16 2700

TAUBEN: Vögel mit vielen Gesichtern

doch nicht zu befürchten.

Von Sonja Knotek

Von kaum einem Tier gibt es so unterschiedliche Meinungen als von der Taube. Ob

edle Zuchttaube, unliebsame Wildtaube oder symbolträchtiger Friedensvogel – nicht

immer liegen wir mit unseren Ansichten richtig.

... treu

Doch die Stadttauben haben einige Eigenschaften vorzuweisen,

die in krassem Gegensatz zu ihrem negativen Ruf stehen. Ebenso

wie ihre Artgenossen in unseren ländlichen Regionen, zu denen

die Ringel-, Türken-, Turtel- und Hohltauben zählen und die vorwiegend

in Wäldern und Feldern nisten, bleiben sie ein Leben

lang mit ihrem Partner zusammen. Ein „Fremdgehen“ gibt es nicht.

Erst wenn einer der Vögel stirbt, wird ein neuer Gefährte gesucht.

Die Stadttauben verfügen außerdem – wie ihre Vorfahren die

Brieftauben, die übrigens aus Züchtungen von Felsentauben hervorgingen

– über einen ausgezeichneten Orientierungssinn sowie

Treue und Anhänglichkeit. Wenn eine Brieftaube daher irgendwo

ausgesetzt wird, möchte sie nur nach Hause. Mit ihren Ahnen verbindet

die Stadttaube des Weiteren ein ausgeprägtes Sozialverhalten.

Die Vögel leben das ganze Jahr über in Schwarmverbänden.

Für das Gruppendasein haben die Tiere strenge Grundsätze. Jeder

Tauber hat seinen angestammten Nistplatz. Männliche Jungvögel

müssen sich ihr Zuhause erst suchen. Ist ein Standort bereits besetzt,

wird der Eindringling vom Besitzer vertrieben. Das geschieht

meist ohne viel Gewalt. Es kommt in einem solchen Fall zu einem

Kräftemessen. Die Vögel packen einander an den Schnäbeln und

es entsteht eine Rangelei, die aber für beide Tiere ohne Verletzungen

endet, da der Unterlegene freiwillig den Platz verlässt. Eine

Rangordnung gibt es in einem Taubenschwarm nicht. Bei etwaigen

Auseinandersetzungen gewinnt der Stärkere, ansonsten geht

es eher ruhig zu.

Ist die Taube ein geeignetes Friedenssymbol?

Im Hinblick auf den Symbolcharakter der Taube spielt diese

scheinbare Friedfertigkeit eine große Rolle, doch die Vögel können

auch anders. Tauben reagieren zum Beispiel auf fremde Nestjunge

überaus aggressiv: Wenn sich ein Küken in den falschen Nistplatz

verirrt, kann es vorkommen, dass es vom angestammten Tauber

zu Tode gepeckt wird. Auch regelrechte „Massevergewaltigungen“

kommen vor: Einer jungen Täuberin, die noch nicht fl iegen kann

und aus ihrem Nest fällt, kann es passieren, dass sie von einer

Horde Jungtaubern, die noch keine Partnerinnen haben, solange

immer wieder geduckt wird, bis sie komplett geschwächt ist. Die

Genusssucht der Vögel steht vor allem zu ihrer religiösen Symbolbedeutung

der Reinheit in Widerspruch. Sie sind nahezu süchtig

nach Erdnüssen, Hanf und Salz. Deshalb kommt es vor allem in der

Nähe von Pommes Frittes-Ständen zu Taubenansammlungen.

Wie auch immer wir persönlich zu unseren Tauben stehen, eine

Beurteilung dieser Vögel nach menschlichen Kriterien ist nicht angemessen

und kann daher irreführend sein. Die Tauben werden,

wie alle Tiere, von ihren natürlichen Instinkten geleitet. Bei einer

moralischen Bewertung ihrer Verhaltensweisen gibt es daher immer

eine Kehrseite, die unsere Einschätzungen wieder in Frage

stellt. Und genau dieser Umstand macht die Tauben zu vielschichtigen

und interessanten Geschöpfen, die es wert sind, dass wir

uns näher mit ihnen befassen.


Wussten Sie, dass es die „Spinnerin am Kreuz“...

... nur in Wiener Neustadt und Wien gibt, sonst nirgends? Die Neustädter Säule ist sogar höher und wird als die schönste gotische Wegsäule

des deutschen Kunstraums bezeichnet.

Als „Spinnerin am Kreuz“ werden zwei gotische Steinsäulen in

Wiener Neustadt (Walther von der Vogelweide-Park, Nähe Stadtfriedhof)

und Wien (Wienerberg) bezeichnet, die gegen Ende des

14. Jahrhunderts nach den Entwürfen des Baumeisters Michael

Knab errichtet wurden. Sowohl in Wien als auch in Wiener Neustadt

markierten die Säulen die äußerste Grenze der Stadtgerichtsbarkeit

des Mittelalters. Aufgrund ihrer exponierten Standorte

dienten sie auch als eine Art Wegweiser.

Die Wiener Neustädter Säule ist 21 Meter hoch und wurde einst

„stainen Creuz", später (1649) „der Spinnerin Creuz" und

schließlich „Spinnerin am Kreuz" genannt. Was ihre historische

Entstehungsgeschichte betrifft, gilt folgende Version

als relativ gesichert: Entstanden ist das Kunstwerk in den

Achtziger Jahren des 14. Jahrhunderts. Darauf deuten zwei

Die „Spinnerin am Kreuz“

in der Sagenwelt:

Laut der Wiener Sage geht die Bezeichnung „Spinnerin

am Kreuz“ auf folgende Begebenheit zurück: Als der Ritter

Walther von Merkenstein in den Kreuzzug gegen die

Türken zog, wartete seine Gattin jahrelang am Wienerberg

auf seine Heimkehr, während sie dort Flachs für

die Armen spann. Zum Andenken daran ließ Merkenstein

an jener Stelle eine Gedenksäule errichten.

Doch in Wiener Neustadt erzählt man sich eine ganz andere

Geschichte, die sich im 14. Jahrhundert folgendermaßen

zugetragen haben soll:

Vor mehreren hundert Jahren fuhr der Bürgermeister

von Neustadt „ins Gäu“ und nahm einen armen,

lahmen Mann, den er entlang des Weges antraf, auf

seinem Wagen mit. Dies war an jener Stelle,

wo jetzt in Wiener Neustadt die Gedenksäule

steht. Der Anblick eines Richtplatzes

und der Leichname der dort aufgeknüpften

Verbrecher brachte den Bürgermeister

auf die Frage, wie wohl einem zum Tode

Verurteilten auf seinem letzten Wege zumute

sein möge? Da erwiderte der lahme

Gast mit hämischem Lächeln: „Das kann

der Herr mit Zeit und Rat wohl auch selbst

erfahren.“ Angesichts der Sympathie, die

der Bürgermeister für den Alten hegte,

igno rierte er diese Äußerung. Er behielt

den Mann sogar zwei Tage bei sich und

bewirtete ihn in allen Herbergen. Am dritten

Tag war der geheimnisvolle Geselle jedoch

plötzlich verschwunden. Er hinterließ

allerdings einen kostbaren Ring, der mit

Edelsteinen besetzt war. Dies brachte den

Bürgermeister auf die Idee, der Alte sei ein

vornehmer Herr gewesen, der sich mit ihm

einen Scherz erlaubt hat – und er steckte

Wappen und vier Portraitbüsten hin, die auf halber Höhe der Säule

angebracht sind: Das eine Wappen, das im Schild eine Kanne

zeigt, ist jenes des Wolfhard von Schwarzensee, der von 1382 bis

1384 Stadtrichter und in den Jahren 1391 bis 1392 Bürgermeister

von Wiener Neustadt war. Er ist mit großer Wahrscheinlichkeit als

der Stifter jener Säule anzusehen. Das andere Wappen, geziert mit

einem Halbmond und darüber einem Stern, gehört dem herzoglichen

Baumeister Michael Knab, als dessen Werk die Steinsäule

gilt. Außerdem errichtete Knab im Auftrag Herzog Leopolds III. die

Burg in Wiener Neustadt. Zwischen 1379 und 1395 entstanden

nach seinen Plänen die Untergeschoße des Südturms von St. Stephan

in Wien.

Um die Gründe der Entstehung und die Örtlichkeiten ranken

sich jedoch viele Geschichten.

den Ring an seinen Finger.

Bald darauf traf der Bürgermeister auf einen Ritter, der den

Ring als jenen Siegelring erkannte, den er seiner Tochter als

Anhänger an einer Schmuckkette geschenkt hatte. Das Mädchen

war jedoch vor wenigen Tagen von Räubern entführt

worden. Plötzlich meldete sich ein anderer Mann zu Wort,

der behauptete, die junge Frau gemeinsam mit dem Bürgermeister

ermordet zu haben. Beide Übeltäter wurden

in den Turm geworfen.

Da der Bürgermeister seine Unschuld nicht zu beweisen

vermochte und die Qualen der grausamen Folter scheute,

gab er seine Mitschuld zu und wurde bald danach mit seinem

vermeintlichen Kumpanen zur Hinrichtung geführt.

Nahe dem Galgen neigte sich der Fremde zu seinem Gefährten

und fragte spöttisch:

„Wisst ihr jetzt, wie dem armen Sünder auf seinem

letzten Wege zumute ist?“ Darauf wandte er sich den

Richtern zu und gestand laut seine Untat und die böse

Verleumdung ein.

Der befreite Bürgermeister ließ an der Stelle

des Galgens zum Dank für seine Rettung die

schöne Kreuzsäule errichten.

Der Baumeister: Michael Knab

Michael Knab, geboren um 1340/50 und

gestorben nach 1399, war ein österreichischer

Baumeister und Ende des 14.

Jahrhunderts für Herzog Albrecht III. tätig.

Bis zirka 1395 leitete er den Bau des

Stephansdoms in Wien. 1375 errichtete er

die Spinnerin am Kreuz in Wien und zwischen

1382 und 1384 die von Wolfhard von

Schwarzensee, vormals Stadtrichter und

danach 1391/92 Bürgermeister von Wiener

Neustadt, gestiftete Spinnerin am Kreuz in

Wiener Neustadt.

2700

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Fotos: Privat, Foto Hauptplatz: Georg Wallner

Hier leben – Georg Martinka

Willkommen bei HIER LEBEN – einer Rubrik, in der Sie, ja genau

Sie, die Hauptrolle spielen. Wir möchten, dass Sie unser

Magazin nicht nur lesen, sondern es auch aktiv mitgestalten.

Wir wollen Sie kennenlernen! Wie das geht? Ganz einfach:

Schauen Sie auf www.dascitymagazin.at in die Rubrik „Leser

18 2700

Wenn ich mit meiner Freundin

Almuth von Energiebündel

„Bruno“ am Morgen von den

Straßen zu den Wiesen getrieben

werde, beginnt jeder Tag

für mich absolut perfekt.

schreiben“ und bewerben Sie sich dort für Ihren Beitrag im

HIER LEBEN. Sie schreiben uns einfach nur, warum genau Sie

uns Ihr Wiener Neustadt zeigen möchten! In dieser Ausgabe

können Sie 2700 Leser Georg Martinka näher kennenlernen.

Viel Spaß dabei!

Eine streng vegane Lebensweise gibt mir Lebenskraft

und innere Stärke, schont dabei Tiere, Umwelt

und auch Menschen.


Als Marketing- und Multimedia-Coach ist langes

Sitzen im Büro nichts Ungewöhnliches.

Raus aus dem Büro! Mit Survival-Kursen

halte ich mich als Co-Trainer fi t.

Dabei lerne ich gemeinsam mit Survival-Ausbildner

Martin den Reichtum,

aber auch die Härte der Natur jedes

Mal aufs Neue kennen.

Abends lege ich regelmäßig als

Teil des DJ-Duos „LEITMOTIV“ gemeinsam

mit Roland im Backstage und Jazzpub

auf und es wird ordentlich geshakt!

2700

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Fotos: Kordula Brunner

20 2700

DIE MUSIK

Der Familienbetrieb Votruba steht auch in Wiener Neustadt

bereits seit 25 Jahren für Musikinstrumente höchster Qualität.

Im Jahr 1984 eröffnete Johann Votruba die Filiale in der Herzog

Leopold-Straße in Wiener Neustadt. In Wien gibt es das Musikhaus

Votruba bereits seit 60 Jahren als Familienbetrieb. „Seit Generationen

wird der Instrumentenbau bei uns groß geschrieben“,

so Johannes Votruba, der gemeinsam mit Bruder Thomas den

Betrieb seit dem Jahr 2006 leitet.

GROSSES SORTIMENT IN NEUSTADT

Im Laufe der Jahre wurde das Sortiment in Wiener Neustadt

sukzessive ausgebaut. „Früher führten wir auch in Wien neben

Blasinstrumenten Orchester- und Elektronikinstrumente, Klaviere

und Gitarren“, so Johannes Votruba weiter: „In Wien haben

wir uns auf Blasinstrumente spezialisiert. In Wiener Neustadt

ist nach wie vor das gesamte Sortiment erhältlich.“ In Wiener

Neustadt richte man das Angebot stark nach den Bedürfnissen

regionaler Kunden aus. Neben neuwertigen Instrumenten wird

auch Gebrauchtware angeboten, allerdings nur nach vorherigem

Check. „Ich kann nicht alles, was ich einmal verkauft habe,

wieder zurückkaufen“, erklärt Johannes Votruba: „Vor allem im

Elektronikbereich veralten Instrumente sehr rasch. Ein 10 Jahre

altes Keyboard ist unverkäufl ich, da es völlig anders klingt als

die heutigen Geräte.“ Im Elektronikbereich sei es ähnlich wie mit

Computern. Es kommen ständig neue Techniken auf den Markt,

wodurch die Instrumente auch schnell an Verkaufswert verlieren.

„Akustische Instrumente sind da dankbarer“, weiß Johannes

Votruba.


Von Sonja Knotek

IM BLUT

HEUER 25 JAHRE VOTRUBA

Der Betrieb Votruba ist aber nicht nur im Angebot federführend,

sondern auch in der Instrumentenerzeugung. Hierfür stehen in

Wien zwei Werkstätten zur Verfügung, in denen Holz- und Blechblasinstrumente

produziert werden. Bei Bedarf werden Instrumente

aber auch repariert. Man braucht sie einfach nur in Wiener

Neustadt abgeben. Um die Eigeninstrumente vorzu stellen,

organisiert das Musikhaus Votruba fallweise Workshops für Musikschulen

mit bekannten Musikern oder Gastprofessoren. Im

Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums

stehen Ende dieses Jahres einige Konzerte auf dem

Programm. Die Termine werden noch bekanntgegeben.

MUSIKALISCHE MITARBEITER

Fester Bestandteil der Firmenphilosophie von Votruba ist, dass

jeder Mitarbeiter mindestens ein Instrument spielen muss. „Um

auf die Wünsche unserer Kunden bestmöglich einzugehen, ist es

einfach Voraussetzung, dass man ein Instrument beherrscht“, so

Johannes Votruba: „Nur dann ist man in der Lage, Bedürfnisse von

Musikern zu verstehen.“ Das Interesse an Lehrstellen bei Votru ba

sei überaus groß. „Wir haben das Glück, uns unser Personal aussuchen

zu können, da wir wesentlich mehr Anfragen erhalten als

wir Lehrstellen zu vergeben haben“, so Johannes Votruba weiter,

der übrigens selbst begeisterter Musiker ist. Mit Bruder Thomas

und Vater Johann ist auch Johannes Votruba bereits seit Jahren

in der Ortsmusikkapelle Muthmannsdorf aktiv.

BUSINESS

2700

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Fotos: Agentur die kueche

Frauenpower

2700 stellt vier Frauen aus Wiener Neustadt und Umgebung

vor, die abseits von Lorbeeren, Glanz und Ruhm Großartiges

leisten. Wahre Frauenpower ist ... wenn die Pfl icht allein

noch lange nicht genug ist.

Die „Sonnenkinder“ aller Eltern

Ute Ebner-Kraus, Geschäftsführerin und Gründerin der Tagesmütter-Initiative

„Sonnenkinder“, und Alexandra Koglbauer, Obfrau

„Sonnenkinder“ & organisatorische Leiterin der Babysitterbörse:

Ute Ebner-Kraus war eineinhalb Jahre beim Hilfswerk Wiener

Neustadt tätig, bevor sie im Jahr 2003 den Tagesmütter-Verein

„Sonnenkinder“ ins Leben rief. Mit 5 Tagesmüttern und 15 Kindern

hatte sie damals begonnen. „Am Anfang war ich mir nicht so

sicher, ob das wirklich funktionieren würde“, erzählt Ebner-Kraus:

„Wir hatten keine Folder, eine Homepage, die von Schülern gestaltet

worden war, und kein Logo. Das alles nahm erst allmählich

22 2700

Formen an und es dauerte einige Zeit, bis wir von den Leuten

akzeptiert und angenommen wurden.“ Oftmals sei Ebner-Kraus so

verzweifelt gewesen, dass sie am liebsten alles hingeschmissen

hätte, doch „wenn eine Tür zuging, ist immer eine andere aufgegangen.“

Derzeit arbeitet die Initiative „Sonnenkinder“ mit rund 30 Tagesmüttern

und 100 Kindern. Die Sonnenkinder übernehmen die Ausbildung

der Tagesmütter, Babysitter und seit 2005 auch Leihomas,

die von Eltern je nach Bedarf gebucht werden können. Tagesmütter

müssen gesetzlich alle 3 Wochen Fortbildungen absolvieren,

da sie Bewilligungen vom Jugendamt haben. Bei Babysittern und

Leihomas sei das mehr oder weniger freiwillig, sie werden bei den

Sonnenkindern aber ebenfalls geschult.

Für die Ausbildung und Organisation der Tagesmütter, Babysitter

und Leihomas in den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen

ist Alexandra Koglbauer zuständig, die ebenfalls bereits seit der

Gründung bei Sonnenkinder aktiv ist. „Am Anfang war ich nur als

Tagesmutter tätig, da meine Kinder noch klein und es in meiner

damaligen Lebenssituation günstig für mich war“, so Koglbauer:

„In der Gründungsphase sind im organisatorischen Bereich jedoch

immer wieder Aufgaben angefallen, da wir damals nur zu zweit

waren. So bin ich langsam in den Betrieb hineingewachsen und

habe schließlich die Babysitterbörse und den Tagesmutter-Bereich

übernommen.“

Koglbauer ist selbst Mutter dreier Kinder im Alter von 16, 9 und 7

Jahren, verheiratet und begeisterte Hundebesitzerin. „Meine Tage

sind schon voll“, so Koglbauer: „Ich arbeite zwischen 4 und 6 Stunden

täglich im Büro. Da ich für unsere Tagesmütter ebenfalls nachmittags

erreichbar bin und auch zu ihnen nach Hause fahre, wenn

sie persönliche Betreuung brauchen, arbeite ich im Prinzip 10

Stunden pro Tag für die Sonnenkinder.“ Ihre spärliche Freizeit gehört

aber ihrer Familie, und was übrig bleibt, ihren beiden Hunden.


aus Wiener Neustadt

Im Dienste der Menschlichkeit

Eva Korzil, Begründerin und Obfrau des Vereins „Lebensraum“

und Initiatorin der Behinderten-Tagesstätte „Lebensraum“ in

Bad Fischau-Brunn

Die Geburt ihrer körperlich schwerstbehinderten Tochter Petra

gab für Eva Korzil vor 27 Jahren den Ausschlag für ihr großartiges

Engagement im Bereich Behindertenarbeit und -integration.

„Während Petras Schulzeit habe ich mir eine Liste von Faktoren

angelegt, die notwendig sind, um eine optimale Förderung von

Petra und anderen behinderten Kindern nach Ende ihrer Schulzeit

zu ermöglichen, damit sie sinnvollen Beschäftigungen nachgehen

können“, erzählt Korzil. Mit Unterstützung von Gleichgesinnten

und Interessierten gründete Korzil von 10 Jahren den Verein „Lebensraum“,

der sich der Intergration und Beschäftigung behinderter

Menschen verschrieben hat. Das Motto lautet: „Soviel Selbstständigkeit

wie möglich - soviel Unterstützung wie notwendig“

Bereits drei Jahre nach Vereinsgründung nahm die Tagesstätte

„Lebensraum“ in Bad Fischau-Brunn ihren Betrieb auf. Doch bis

es so weit war, galt es diverse Hürden zu überwinden. „Seitens

der Gemeinde Bad Fischau-Brunn und der Landesregierung stießen

wir auf große Unterstützung“, so Korzil weiter: „Dennoch

standen wir einem Investi tionsausmaß von rund 3 Millionen Schilling

gegen über.“ Dank der Initiative Korzils und der tatkräftigen

Mitarbeit ihres Teams konnte der Großteil der Projektkosten über

Sponsoren fi nanziert und die Tagesstätte in Rekordzeit errichtet

werden. Mittlerweile sind 6 Angestellte in der Tagesstätte tätig,

die sich um das Wohl der Klienten kümmern. „Ich bin sehr stolz,

dass es uns gelungen ist, gut und effi zient zu arbeiten“, so Korzil

weiter: „Besonders wichtig ist mir auch die Transparenz der

Spendengelder, dass also unsere Sponsoren stets nachvollziehen

können, wofür wir ihr Geld verwenden.“

Im Rahmen des Vereins „Lebensraum“ steht bereits das nächste

Projekt kurz vor seiner Realisierung. Auf den ehemaligen Schlossgründen

in Bad Fischau wird von einer Wohnbaugenossenschaft

ein Betreutes Wohnen für Senioren und behinderte Menschen

errichtet. Bereits Ende des Jahres 2010 soll alles fertig sein. „Im

Rahmen dieses Wohnbauprojekts werden 10 Wohneinheiten für

unsere behinderten Klienten zur Verfügung gestellt“, erklärt Korzil:

„Bereits jetzt sind alle behindertengerechten Wohnungen vergeben.

Der Bedarf ist einfach enorm.“ Die Behinderten-Wohnungen

sind rund um die Uhr betreut. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen

des NÖ Sozialhilfegesetzes, wonach dem Verein eine Pauschale

zukommt, aus welcher der Betrieb fi nanziert werden muss.

Eigenerwirtschaftung seitens des Vereins und der Tagesstätte

sind weiterhin Bestandteil der Arbeit, um den laufenden Betrieb

zu unterstützen. Über Sponsoren und Spenden freut sich der Verein

natürlich immer wieder. Pfl egegelder, Waisenpensionen oder

sonstige Zuwendungen der behinderten Menschen fl ießen in die

Finanzierung mit ein und es wird den Bewohnern eine Art Taschengeld

zur Verfügung gestellt. „Meine Motivation war, für Behinderte

eine geeignete Wohnmöglichkeit zu schaffen. So können

Eltern miterleben, wie sich Sohn oder Tochter in der neuen Umgebung

einleben, während dies zu einem Zeitpunkt geschieht, in

dem sie selbst noch fi t genug sind, um mit Tochter oder Sohn,

Urlaube und Wochenenden zu genießen. Ein weiterer Schritt in

die Selbständigkeit“, so Korzil. Die nächste Möglichkeit, den Verein

„Lebensraum“ in Aktion zu erleben, ist übrigens der Benefi zheurige

im Heurigenlokal Leeb am 4. und 5. September in Bad Fischau.

Zusätzlich zu ihrer Aktivität für den Verein „Lebensraum“ übt Korzil

einen 30-Stunden-Job im Meldeamt Bad Fischau-Brunn aus.

„Ich empfi nde den Verein nicht als Belastung, da mir diese Tätigkeit

irrsinnige Freude macht“, so Korzil. Aus der Gegenwart ihrer

behinderten Tochter Petra bezieht Korzil ebenfalls sehr viel Kraft:

„Natürlich bringt das Leben mit einem behinderten Kind sehr viele

Entbehrungen mit sich, es gibt jedoch auch viele schöne Momente.

Ich habe mit meiner Tochter zum Beispiel schöne Urlaubsreisen

gemacht. Ich bin zu meinem behinderten Kind von Anfang an gestanden,

sie ist, wie sie ist. Petra ist eine Persönlichkeit, die ich

respektiere.“

2700

23


Frauenpower aus Wiener N eus tad t

Sport & Büro

Andrea List-Margreiter, Wirtschaftskammer-Angestellte, ausgebildete Rückengesundheitstrainerin,

Antara-Instruktorin und Group Fitness-Leiterin im Fitnessstudio Top & Fit:

Andrea List-Margreiter ist seit 20 Jahren als Angestellte der Wirtschaftskammer

tätig, davon seit 10 Jahren in Wiener Neustadt. In

diesem Rahmen ist sie hauptverantwortliche Betreuerin der Initiativen

„Junge Wirtschaft“ und „Frau in der Wirtschaft“ und damit

Ansprechpartnerin für alle Jungunternehmer bis 40 Jahre. Diese

Initiativen sind niederösterreichweit über die Wirtschaftskammer

organisiert. List-Margreiter ist für den gesamten Bezirk Wiener

Neustadt zuständig. „In meiner Funktion ist es sehr wichtig, möglichst

breitgefächert zu arbeiten, da Menschen mit den verschiedensten

Anfragen auf mich zukommen“, so List-Margreiter.

Ein großer Teil ihrer Aktivität besteht auch in der Organisation von

Unternehmer-Events. „Ich organisiere für junge Wirtschaftstreibende

unter einem Jahresthema – heuer lautet es `Big business &

small talk´ – diverse Veranstaltungen, wo es darum geht, mit guten

Vortragenden cheerige Events zu machen“, so List-Margreiter

weiter. Eine besondere Herausforderung für sie sei die Mitarbeit

bei den Vorbereitungen des Unternehmerinnenforums, einer der

größten Veranstaltungen der Wirtschaftskammer NÖ, der September-Event

zum Thema Gesundheit mit 1.000 Frauen in der Arena

Nova.

Neben ihrem 40-Stunden-Job bei der Wirtschaftskammer absolvierte

List-Margreiter, die in ihrer spärlichen Freizeit sportlich sehr

engagiert ist, Ausbildungen zur Rückengesundheitstrainerin und

Antara-Instruktorin. Antara verbindet neueste wissenschaftliche

Erkenntnisse mit bewährten Elementen der Bewegung, Atmung

und Entspannung. Charakteristisch für Antara ist die Abfolge von

24 2700

ruhigen und funktionellen Bewegungen, die kontinuierlich gesteigert

werden können. Auf diese Weise gelangen die Ausübenden

zu mehr Präsenz, Ruhe und Gelassenheit. Jeden Donnerstag unterrichtet

List-Margreiter in der Kristalltherme in Bad Fischau-Brunn

(siehe Bericht auf Seite 63) von 18 bis 19 Uhr Antara. Darüber hinaus

bietet sie weitere Rückengesundheitstrainings an (mehr dazu auf

� www.beckenboden.cc).

List-Margreiters nächstes Ziel ist die Weiterbildung zur Antara-

Ausbildnerin. In dieser Funktion darf sie dann selbst Instruktoren

ausbilden. Hierfür sind regelmäßige Fortbildungsseminare in der

Schweiz erforderlich. Neben ihrer Funktion als Leiterin der Group

Fitness im Fitnessstudio Top & Fit in der Stadionstraße in Wiener

Neustadt ist das natürlich kein leichtes Unterfangen, da die Woche

einfach nur 7 Tage hat. „Ich würde aber dennoch auf nichts verzichten“,

so List-Margreiter: „Beide Jobs machen Spaß und sind

immer wieder eine Herausforderung.“ Im Fitnesstudio betreut List-

Margreiter rund 16 Trainerinnen.

„Natürlich ist das alles auch sehr arbeitsintensiv, aber es ist einfach

meine Leidenschaft“, so List-Margreiter, „Das Unterrichten ist

mein Hobby, mein Ausgleich.“ Dennoch versucht sie, die Wochenenden

für private Aktivitäten freizuhalten. Trainiert wird dann nur

noch an Samstagvormittagen und danach „ist nur mehr Ruhe angesagt“.

„Wenn man so viel macht, kann das natürlich auch sehr

auslaugend sein, daher muss man sehr auf sich achten“, so List-

Margreiter abschließend.


NOCH NIE

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25


Achtung! Frist bis 30.6.2009: Holen Sie sich die ausländischen

Vorsteuern zurück!

Österreichische Unternehmer können sich ausländische Vorsteuern, die im Rahmen

Ihrer betrieblichen Tätigkeit im Jahr 2008 angefallen sind, im jeweiligen Land erstatten

lassen.

Die Frist läuft in allen EU-Staaten mit Ausnahme von Belgien bis 30.6.2009. Diese Frist

ist nicht verlängerbar! Zusätzlich ist zum Beispiel in Deutschland der Zeitpunkt des Einlangens

des Antrags maßgeblich. Die Postaufgabe am letzten Tag der Frist reicht nicht!

B&B Steuertipp: Versäumen Sie den

30.6. nicht und holen Sie sich Ihr Geld

zurück!

Das Finanzamt verrechnet verschiedene

Arten von Zinsen und Zinssätzen. Durch

die ständige Änderung des Basiszinssatzes

haben sich auch die Zinssätze beim Finanzamt

laufend geändert.

Zeitraum seit 13.5.2009

Stundungszinsen 4,88%

Aussetzungszinsen

Anspruchszinsen

2,88%

Sicher ist sicher – Finanzpolitik im Fokus

Stundungszinsen: Werden verrechnet,

wenn Abgaben in Raten bezahlt werden.

Aussetzungszinsen: Werden verrechnet,

wenn eine Abgabe in einem Berufungsverfahren

gestundet wird.

Anspruchszinsen: Werden verrechnet,

wenn die Einkommen- oder Körperschaftssteuererklärung

nach dem 1.10. des Folgejahres

veranlagt wird und eine Nachzahlung

zu leisten ist.

B&B-Steuertipp: Vermeiden Sie Ratenzahlungen

beim Finanzamt für Ertragsteuern

Regierungen und Zentralbanken setzen ihre intensive Interventionspolitik weiter

fort, denn die Konjunkturdaten bringen nach wie vor negative Überraschungen zu

Tage und auch die Kreditvergaben sind weiterhin verhalten.

Mit folgenden Maßnahmen wird versucht,

die schwer angeschlagene Weltwirtschaft

wieder in Schwung zu bringen:

Zinspolitik

Die wichtigen Zentralbanken haben rund

um den Globus die Zinsen gegen null gesenkt.

Damit wird versucht die Finanzierungsbedingungen

für Unternehmen und

Konsumenten positiv zu beeinfl ussen. Dies

hilft den Banken bei der Refi nanzierung

und somit, die Vergabe von Krediten zu

leistbaren Konditionen zu ermöglichen und

gleichzeitig ihren Gewinn aus den Kreditgeschäften

zu erhöhen. Bei aller Kritik, die

dabei aufkommen mag, ist für das Ziel der

globalen Erholung ein gesundendes Bankensystem

unabdingbar.

Geldpolitik

In den nächsten Monaten können wir

beo bachten, wie die Zentralbanken die

26 2700

Geldmenge, die sich im Umlauf befi ndet,

erhöhen, indem sie Staats- und Unternehmensanleihen

aufkaufen.

• Ziel dabei ist es, die Wirtschaft anzukurbeln.

• Eine schnelle reale Wirkung in Form

von Produktionssteigerung gilt als sicher.

• Gefahr ist allerdings, dass eine zu

expansive Geldpolitik zu Zinssteigerungen

und Preisanstiegen (Infl ation)

führt.

Fiskal- / Steuerpolitik

Der Staat versucht, den Rückgang der privaten

Nachfrage durch öffentliche Ausgaben

und Steuersenkungen auszugleichen

und somit die Konjunktur zu beleben.

Das Risiko dabei:

Die Reaktion der Konsumenten ist nicht

(Einkommen- und Körperschaftsteuer),

denn Zinsen für Stundungen von Privatsteuern,

sind steuerlich nicht absetzbar.

Mehr Informationen und wertvolle Infos

und Tipps zu Steuer und Recht sowie auch

die Einladung zu unserem Praxisseminar

„Betriebsprüfung - Was nun?“ fi nden Sie

bei

Margit Bollenberger-Klemm

� www.bollenberger.com

BUSINESS

vorhersehbar. Steuerpolitische Maßnahmen

können auch zu erhöhten Sparquoten

führen.

Dieses Geld fehlt dann wieder der Wirtschaft.

Frei nach dem Motto „Zu Tode gefürchtet

ist auch gestorben“ lassen Sie uns

positiv in die Zukunft sehen, im Vertrauen,

dass diese Maßnahmen erfolgreich greifen

und die Wirtschaftskrise bald der Vergangenheit

angehören wird!

Richard Kolano

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Alles, was Recht ist – Verkehrsbestimmungen

Urlaubszeit ist oftmals Autoreisezeit – hierbei sind Italien und Kroatien die wohl

beliebtesten Urlaubsziele. Welche Verkehrsbestimmungen gilt es in diesen beiden

Ländern zu beachten? Welche Folgen kann eine Übertretung nach sich ziehen?

Höchstgeschwindigkeiten: In beiden

Ländern gilt grundsätzlich für das Ortsgebiet

eine Höchstgeschwindigkeit von 50

km/h. Auf Landstraßen beträgt die erlaubte

Höchstgeschwindigkeit für PKW und

Wohnmobile bis 3,5 Tonnen jeweils 90

km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h und auf

Autobahnen 130 km/h.

Achtung in Italien! Alle Führerscheinneulinge

(Kat. B) dürfen innerhalb der ersten

3 Jahre auf Autobahnen nur 100 km/h und

auf Schnellstraßen nur 90 km/h fahren.

Kindersicherung: In Kroatien müssen Kinder

bis 5 Jahre in Kindersitzen auf dem

Rücksitz befördert werden, danach ist ein

3-Punkte-Gurt mit Kindersitzkissen auf

dem Rücksitz ausreichend. In Italien dürfen

Kinder unter 12 Jahre und unter 150

TIPPS

cm Körpergröße nur mit einem geeigneten

Rückhaltesystem befördert werden.

Licht am Tag ist in Italien auf Autobahnen,

autobahnähnlichen Straßen sowie Landstraßen

verpfl ichtend. Für Kroatien gilt die

Lichtpfl icht auf allen Straßen nur zwischen

Ende Oktober und Ende März.

Promillegrenze: In beiden Ländern gilt

grundsätzliche eine Grenze von 0,5 Promille.

Jedoch Achtung in Kroatien – für Verkehrsteilnehmer

bis 24 Jahren gilt die 0,0

Promille-Grenze!

In Italien kann bei mehr als 1,5 Promille

das Fahrzeug konfi sziert werden!

Telefonieren am Steuer ist in beiden

Ländern nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Internet & more – Webbasierte Arbeitszeiterfassung leicht gemacht!

Digitale Zeiterfassung statt „Zettelwirtschaft“

Arbeitszeiten werden auch heute noch

gerne auf Zetteln oder in Excel-Listen

verwaltet. Man kann sich aber mühsames

Abschreiben oder Übertragen der Daten

mittler weile ersparen. Inzwischen ist es

sehr einfach, digitale Systeme auch in kleinen

und mittleren Unternehmen einzusetzen.

An einer exakten Dokumentation von

Mitarbeitern und Projektzeiten führt somit

kein Weg mehr vorbei.

Mehr Übersicht

Sie haben die volle Kontrolle über alle

Projekt- und Mitarbeiterzeiten – und das

jederzeit und von jedem Ort. Jede Mitarbeiterin

und jeder Mitarbeiter gibt seine

Daten in Echtzeit ins System ein, diese Daten

stehen sofort zur Weiterverarbeitung

zur Verfügung. Auch Ihr Personal ist bestens

informiert. Das System bietet jederzeit

Überblick über Soll/Ist Stunden und zeigt

auch den laufenden Projektfortschritt übersichtlich

an.

Einfaches Handling

Zeiten einzutragen, muss einfach und alltagstauglich

sein. Zu komplexe Systeme

scheitern oft an der Akzeptanz der Benutzer.

Mit einem webbasierten System, das

von jedem Computer aus erreichbar und

einfach zu bedienen ist, wird die tägliche

Zeiterfassung vereinfacht. Auch Projektzeiten

können so einfach von jedem Ort

genau protokolliert werden.

Die webbasierte Zeiterfassung bietet

noch mehr.

Sie protokolliert alle Zeiten – sowohl Urlaubs-

als auch Fehlzeiten - und erfüllt

somit auch Ihre Pfl ichten gemäß Arbeitszeitgesetz.

Schon während eines Projekts

können Sie mögliche Zeitüberschreitungen

feststellen. Nachkalkulation und effi zientes

Controlling sind möglich. Auch Ihre Kunden

wissen Ihre genaue Dokumentation

zu schätzen. Mit den tatsächlichen Zeiten

Welche Konsequenzen hat die Verhängung

einer Geldstrafe? Bei Nichtbezahlung

einer Geldstrafe in Italien über 70

Euro oder mehr kann diese auch in Österreich

zwangsweise eingefordert werden.

Für Kroatien gilt, dass eine Geldstrafe bei

einer späteren Rückkehr in das Land, etwa

bei einer Verkehrskontrolle, eingefordert

werden kann, solange die Strafe nicht verjährt

ist.

Mag. Erich Allinger

� www.schober.at/allinger.htm

können zukünftige Projekte besser kalkuliert

werden.

Nutzen Sie Ihre Zeit für die wichtigen Dinge

– die Zeiterfassung hilft Ihnen, Zeit und

Nerven zu sparen.

Dietmar Eisinger

� www.dieZeiterfassung.at

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2700 INSIDERIN

Name: Sonja Knotek

Alter: 39 Jahre

Mein Bereich bei 2700 ist:

Stellvertretende Chefredaktion und Lektorat (Korrekturlesen)

Das Beste an 2700 ist:

Die interessanten und abwechslungsreichen Geschichten

So beschreiben mich andere:

Ehrlich, verlässlich und freundlich, aber auch launisch, uneinsichtig und stur

Mit dieser Persönlichkeit würde ich gerne einen Tag verbringen:

Franz Kafka (Prager Literat, 1883 – 1924, Anm. d. Red.)

Auf eine einsame Insel würde ich mitnehmen:

Literatur von Franz Kafka, einen Block, Schreibutensilien

und meinen Freund Roman

Diese Marke wäre ich gerne:

Wenn ich eine Marke wählen müsste, die ich sein wollte, dann Ed Hardy.

Das kann ich gar nicht leiden:

Tierquälerei

In 5 Jahren wäre ich gerne:

Redakteurin bei 2700 und Buchautorin in meinem eigenen Haus

mit großem Garten und Bernhardinerhund

„Den guten Seemann erkennt man

erst bei schlechtem Wetter.“

Mit Marketingexperten durch Krisenzeiten.

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Die

Castings

starten im

Juli!

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LADIES, MEN,

PLUS SIZE,

GENERATION PLUS


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MODEL

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nah

wohnt? Genau deswegen suchen wir Sie, ja genau Sie! Sie sind

zwischen 3 und 99 Jahren alt und haben Lust, einmal vor der

Kamera zu stehen? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir

suchen nämlich Leute, die ab sofort jeden Monat für uns die

Modetrends der Stadt präsentieren – regional und authentisch.

Die Modestrecken werden monatlich in der Rubrik Mode &

Beauty präsentiert.

Wenn Sie jetzt nicht gerade zu denen gehören, deren Maße sich

um die 90-60-90 bewegen, dann blättern Sie nicht gleich weiter,

denn das ist hier nicht Bedingung. Wir wollen Menschen wie

Du und Ich zeigen, damit sich auch unsere Leser in den Bildern

wiederfi nden. Auch die Shoppartner profi tieren davon, denn ihre

Kunden sind im Normalfall auch nicht nur Laufstegschönheiten.

DIE KATEGORIEN

Wir haben 6 Kategorien ausgewählt, in denen Sie sich bewerben

können. Bitte vergessen Sie nicht, die Kategorie in Ihrer Bewerbung

anzuführen.

KIDS: Kinder zwischen 3 und 13 Jahren

(immer in Begleitung Ihrer Eltern)

TEENS: Teenager zwischen 14 und 19 Jahren

LADIES: Damen zwischen 20 und 45 Jahren

MEN: Herren zwischen 20 und 45 Jahren

PLUS SIZE: Damen ab Kleidergröße 42/44,

Herren ab Kleidergröße 54/56

GENERATION PLUS: Damen und Herren über 45 Jahre

Der Countdown läuft!

Noch bis 30. Juni bewerben!

DER ABLAUF

Die Bewerbung: Jetzt liegt es an Ihnen, sich bei uns zu bewerben.

Entweder bewerben Sie sich online auf www.dascitymagazin.at

oder Sie schicken Ihre Bewerbung per Post an uns, in die Lange Gasse

10, 2700 Wiener Neustadt. Wichtig ist dabei, dass Sie uns folgende‚

Daten bekanntgeben: Name, Adresse, Telefonnummer, Geschlecht,

Alter, Körpergröße, Konfektionsgröße, Schuhgröße, Haarfarbe und

-länge, Augenfarbe, Wunschkategorie. Foto nicht vergessen!

Die Jury: Alle Einsendungen werden registriert und von einer Jury,

bestehend aus Redaktionsmitgliedern und Mode-Experten bewertet.

Danach wird in jeder Kategorie eine Vorauswahl getroffen.

Das Casting: Jene unter Ihnen, die es durch die Vorauswahl geschafft

haben, werden zu einem Casting eingeladen, bei dem es

in erster Linie um das persönliche Kennenlernen und um erste

Gehversuche vor der Kamera geht.

Die Fotoshootings: Die Ausgewählten jeder Kategorie werden

dann zu den Fotoshootings eingeladen. Diese fi nden immer in

unterschiedlichen Locations, entsprechend dem Themenschwerpunkt

statt. Ob in festlichem Ambiente oder draußen im Park – hier

ist Ihre Flexibilität gefragt.

Das Styling: Natürlich werden Sie nicht einfach nur vor die Kamera

gestellt – nein, Sie bekommen ein professionelles Styling von Friseuren

und Visagisten und ein entsprechendes Outfi t von unseren

Modepartnern. Sie werden staunen, wie toll Sie aussehen!

Konnten wir nun Ihr Interesse auf eine Modelkarriere wecken?

Dann melden Sie sich gleich bei uns auf www.dascitymagazin.at

an (alternativ auch per Post möglich). Wir informieren Sie dann

laufend über die nächsten Schritte.

MODE & BEAUTY

2700

31


Fotos: www.nasha.at

MOVING

ART –

KUNST ZUM

TRAGEN

Unikate als Ausdruck

der Individualität.

Das T-Shirt wird zur Leinwand.

Der Träger zum Botschafter der Kunst.

Jedes T-Shirt-Design ist Handarbeit. Die

Motive werden nicht aufgedruckt, sondern

direkt aufgemalt. Jeder Stein einzeln

aufgeklebt. Reproduktion ist nicht

möglich, da zu viele „Unbekannte” bei

abstrakter Kunst mitwirken.

Die Idee „Kunst zum Tragen” entstand

im Frühjahr 2008. „Wenn jemand ein

Kunstwerk kauft und dieses dann an einem

bestimmten Platz positioniert, verschmilzt

dieses Werk oft im Laufe der

Zeit mit seiner Umgebung. Obwohl die

Freude lange währt, verschwindet mit

der Zeit die bewusste Aufmerksamkeit.

Kunst zum Tragen erfreut den Träger immer

dann, wenn er das T-Shirt anzieht,

und wird so zum Botschafter der Kunst.”,

so die Künstlerin.

32 2700

2700: Wie sind Sie auf

den Stil gekommen?

Nasha: Es gibt keinen bestimmten

Stil. Der aktuelle

Stil ist ein Spiegelbild der

künstlerischen Phase,

die ich gerade durchleben.

Wer meine Homepage

besucht, wird

diesen auch erkennen.

Das betrifft sowohl

meine Bilder als auch meine T-Shirts.

So sind die neuen Werke beispielsweise

gänzlich anders als meine bisherigen, da

ich auf den Luftpinsel gekommen bin. Hier

fasziniert mich die Technik an sich und

auch das „unscharfe“ der Bilder, denn im

Gegensatz zu anderen Airbrush-Künstlern

arbeite ich nicht mit Maskierfolie, sondern

setze die unscharfen Kanten bewusst ein.

2700: Was wollen Sie damit ausdrücken?

Nasha: Ich möchte mit meinen Bildern

und T-Shirts Lebensfreude vermitteln und

auch ein bisschen Farbe in das Leben der

Betrachter bringen. Wenn dem Betrachter

ein Lächeln auf die Lippen huscht und er

Freude mit den Werken hat, habe ich mein

Ziel erreicht.

2700: Welche Techniken wenden Sie an?

Nasha: So wie bei meinen Abstrakten Bildern

kommen Pinsel, Spachtel, Hände und,

seit Februar 2009, auch Airbrush zum

Einsatz. Gemalt wird mit Acryl, Stoffmal-

oder eben Airbrushfarben.

2700: Tragen Sie Ihre Kreationen selbst?

Nasha: Selbstverständlich trage ich meine

Kreationen selbst, sogar mit Leidenschaft.

2700: Was kosten Ihre Shirts?

Nasha: Die T-Shirts kosten regulär 69

Euro. Bei meinen Vernissagen und T-Shirt-

Präsentationen kosten sie 49 Euro. (Aktuelle

Termine von Präsentationen und Vernissagen

gibt es auf � www.nasha.at)

2700: Wer trägt Ihre Mode?

Nasha: Meine Mode tragen Frauen, die

sich als Botschafterinnen der Kunst verstehen

und gerne ein Unikat tragen. Viele bekannte

Wirtschaftstreibende haben bei mir

T-Shirts gekauft. Auch Sängerinnen tragen

sie als Bühnenkleidung bei Auftritten.


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JETZT HABEN WIR SIE,

DIE SONNENBRILLE VON ED HARDY!

DIE neue Sonnenbrillenkollektion von Ed Hardy ist ab sofort

in Österreich und in Wr. Neustadt exclusiv bei TOMANN OPTIK

erhältlich.

Godfather of Modern Tattoo

Don Ed Hardy blickt auf eine

40jährige Tattoo Karriere zurück,

begonnen in San Francisco.

Designer Christian Audigier

setzt einzigartig die Tattoo Bilder

bei seiner Sonnenbrillenkollektion

in Szene.

Der Look

Die Motive des „Godfathers of

Modern Tattoo“ sind knallbunt,

plakativ und protzig. So auch

die ausgefallene Kollektion der

aktuellen shades des Trendlabels.

Von fast allen Brillen funkeln

Schmucksteine und Ornamente.

Bunte Tattoo - Motive

zieren ihre breiten Bügel.

Individuelles Beiwerk

Besonderer Clou: Nicht nur die

Brillen sind mit den bunten

Motiven geschmückt. Auch das

passende Etui und das Brillenputztuch

tragen das individuelle

Ed Hardy Design. Also,

nicht lange überlegen sondern

einfach vorbeischauen und den

neuen Look selbst mal ausprobieren!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

in einer der Tomann Optik

Filialen in Wr. Neustadt!

Zur Person:

NATASHA MACHEINER

Geboren am 25. Februar 1972 in Wien,

aufgewachsen in Wiener Neustadt.

1991 Abschluss der Handelsakademie

WN mit Matura

Auslandsaufenthalt in Amerika

1992 – 1994 Modeschule Hetzendorf

Ab 09/1994 als TV-Journalistin und

TV-Moderatorin tätig

Seit 05/2000 bei WNTV – Ihr Privatfernsehen

als Chefredakteurin & Moderatorin

Ab 2000 künstlerisch tätig

2008 Entwicklung des Labels „Nasha”

mit „Kunst zum Tragen” (T-Shirts)

EXCLUSIV

bei

TOMANN OPTIK

Allerheiligengasse 8

A-2700 Wiener Neustadt

Tel: 02622 / 22 931

Herzog Leopold Straße 5

A-2700 Wiener Neustadt

Tel: 02622 / 65 396

2700

33


Foto: istockphoto.com

Designer

OutNet Centers

von Anita Oberhofer

Was offl ine funktioniert, ist auch online machbar: Designer Outlet Centers gibt es nicht nur real, sondern

mittlerweile auch im Internet. 2700 hat einige Websites für Sie unter die Lupe genommen.

Die Online-Modetempel versprechen hohe

Preisvorteile durch den Onlinekauf. Diverse

Top-Marken können so mit Nachlässen

erworben werden. Das Anprobieren und

Schmökern ist zwar noch nicht so wie offline

möglich, dafür kann man Designermode

bis zu 70 Prozent ermäßigt kaufen.


www.dress-for-less.de

Bedienung

Sehr benutzerfreundlich mit Beach Shop,

Kids World. Die Navigation bei Dress-For-

Less kann kinderleicht und nach eigenen

Wünschen erfolgen. Gefi ltert werden kann

das breite Sortiment entweder nach Produktkategorie,

Käufergruppe oder Designer.

Marken

Es stehen fast über 150 Labels für die

Besucher der Seite zur Verfügung. Darunter

auch beliebte Modehäuser wie

Calvin Klein, Hugo Boss und Tommy

Hilfi ger, von denen bei Dress-For-Less

besonders Shirts, Hemden, Blusen und

Pullover bis zu 70 Prozent reduziert gefunden

werden können.

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Bezahlung

Von Kreditkarte über Vorkasse bis hin zu

PayPal und klassischer Überweisung steht

alles offen.

www.designermode.com

Bedienung

Gefi ltert werden kann das breite Sortiment

entweder nach Produktkategorie, Käufergruppe,

Designer und Aktionen.

Marken

Sie fi nden Marken wie Armani, Gucci, Diesel,

Dolce&Gabbana, Ed Hardy, Cavalli,

Ralph Lauren, Versace, Ferre, Prada, Mandarina

Duck, 7 for All Mankind, True Religion,

Stone Island, La Martina und weitere

Labels.

Bezahlung

Nachnahme, Vorkasse, PayPal, Sofortüberweisung,

Kreditkarte.


www.fi t-for-fashion.de

Bedienung

Gefi ltert werden kann nur nach Käufergruppe.

Dafür sind aber andere Infos wie

Bezahlmodalitäten, Service, Lieferabläufe

etc. direkt auf der Startseite ersichtlich.

Marken

Blutsgeschwister, Esprit, Gant, Indian Rose,

Joop, Levi´s, Miss Sixty, Ralph Lauren, Tommy

Hilfi ger

Bezahlung

Giropay, Paypal oder Kreditkarte.


� www.biglabels.de

Bedienung

Gefi ltert werden kann auf allen Ebenen

rasch und übersichtlich: Nach Produktgruppe,

Designer und innerhalb der jeweiligen

Produktgruppe gibt es auch noch Untergruppen,

zum Beispiel in der Rubrik Hosen

fi nden sich Links für Shorts, Jeans, 501

etc.

Marken

Levi´s, Cat, Lee, Mustang, Wrangler, Dockers,

Merrell, Alpha, Birkenstock, Eastpack,

Lonsdale London, Dickies, Harley Davidson,

Skechers, Rider, b-fash.

Bezahlung

Von Kreditkarte, über Vorkasse bis hin zu

Paypal und klassischer Überweisung ist alles

möglich.


www.modabrand.com

Bedienung

Gefi ltert werden kann nach Produktkategrie,

Käufer und Designer. Weiters fi ndet

sich noch ein Link mit „Special Offer“ auf

der Startseite, unter dem jeden Tag ein

besonders günstiges Angebot präsentiert

wird.

Marken

Spezialisiert auf Top-Marken aus den USA

(Ed Hardy, Playboy, DVB by Victoria Beckham

etc.) und Italien (Giorgio Armani,

Dolce&Gabbana, Lacoste etc.).

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Das Autohaus Partsch lädt zum großen Eröffnungsfest

Am 27. Juni eröffnet die Fa. Partsch in der Wohlfahrtgasse in

Wiener Neustadt das wohl modernste Autohaus der Region. In

der Rekordbauzeit von knapp vier Monaten wurde auf 4.200

Quadratmetern Betriebsfl äche ein neues Autohaus für die Marken

Mercedes Benz, Smart, Chrysler, Jeep und Dodge errichtet.

Zusätzlich ist auch noch ein eigener Bereich für Mercedes

Transporter untergebracht.

Mit diesem Neubau rundet die Fa. Partsch ihr Expansionsprogramm

der letzten Jahre ab. Zunächst wurde vor drei Jahren der

Neuwagen verkauf für Chrysler, Jeep und Doge integriert, mit Ende

Juni übernimmt die bereits mehrmals als beste Mercedes Benz-

Werkstätte des Landes ausgezeichnete Fa. Partsch auch den Neuwagen-Bereich

für Mercedes Benz und Smart in der Region Wiener

Neustadt und Neunkirchen. Die bisherige (historisch gewachsene)

Aufteilung zwischen Werkstätte/Fa. Partsch und Verkauf/Fa. Wiesenthal

fällt damit weg, Wiesenthal zieht sich aus Wiener Neustadt

und Neunkirchen zurück, bleibt aber als Kooperationspartner erhalten.

Das Autohaus Partsch wird damit zu einem der größten

Mercedes-Benz-Standorte Österreichs. Geschäftsführer Johann

36 2700

Ikone der Fortbewegung.

Die neue Generation der S-Klasse. Ab 27. Juni beim Autohaus Partsch.

Kraftstoffverbrauch 14,3–7,6 l/100 km, CO 2 -Emission 340–190 g/km.

www.mercedes-benz.at/s-klasse

Jägersberger: „Der Plan reifte schon länger. Ein gemeinsamer

Standort für Werkstätte und Verkauf ist einfach die vernünftigste

Lösung, um Synergie-Effekte zu nutzen und die Stärke der Marke

ausspielen zu können. Für uns bedeutet dies langfristig eine Festigung

unseres Standorts und eine Sicherung der Arbeitsplätze.“

Zugleich übernimmt das Autohaus Partsch auch die Vertretung der

Mercedes-Benz Transporter-Sparte, bislang durch die Fa. Pappas

repräsentiert.

Großes Eröffnungsfest

Am 27. Juni (9 bis 17 Uhr) lädt das Autohaus Partsch nun zur großen

Eröffnungsparty mit einem Tag der offenen Tür. Für ein tolles

Unterhaltungsprogramm ist mit der Österreich-Premiere der neuen

Mercedes S-Klasse, Livemusik, Kinder- und Showprogramm, Speis

& Trank sowie einem Riesengewinnspiel gesorgt. Zu gewinnen

gibt es unter anderem einen Mercedes SLK 200 Roadster sowie

ein Chrysler Sebring Cabrio kostenlos für sechs Monate zur freien

Verfügung. Teilnahmescheine liegen beim Fest auf!

Autohaus Partsch Autorisierter Mercedes-Benz Servicepartner und Verkaufsagent, 2700 Wr. Neustadt, Wohlfahrtgasse 22, Tel. 0 26 22/28 4 54, www.partsch.at


OFF THE ROAD AGAIN

Abseits befestigter Straßen durch das Gelände – OFFROAD!

Klingt nach Abenteuer, Freiheit und Natur ...

Was macht den Reiz aus, sich nicht nur auf ausgefahrenen Wegen

fortzubewegen? Die sportliche Herausforderung auf vier oder zwei

Rädern ist sicher für viele Grund genug. Neben dem Motorsport

werden Geländewagen vor allem in der Land- und Forstwirtschaft

und Gegenden mit mangelnder Verkehrsinfrastruktur genutzt. Der

private Gebrauch von „Offroaders“ ist in den Neunzigern Mode

geworden, allerdings nicht unbedingt, um diese auch offroad zu

benützen. Diesen Trend hat die Automobilindustrie aufgegriffen,

was zu der Entwicklung der Sport Utility Vehikel (SUV) – PKW mit

einer erhöhten Geländegängigkeit – beziehungsweise straßentauglicher,

komfortabler Geländewagen geführt hat. Auch die

Wirtschaftskrise konnte diesem Trend nicht viel anhaben. Der

Rückgang am Geländewagenmarkt ist beträchtlich geringer als

der Rückgang am gesamten Automarkt.

Auf den ersten drei Plätzen der beliebtesten Geländewagen

der Österreicher stehen dieses Jahr SUV. „Gründe, die für den Kauf

eines solchen gemäßigten Geländewagens genannt werden, sind

die Sitzhöhe, vor allem bei älteren Kunden, da sie das Einsteigen

erleichtert, der daraus resultierende Überblick und auch die Größe

und Höhe der Ladefl ächen“, weiß ÖAMTC-Techniker Thomas Stix.

So steht der VW Tiguan an erster Stelle der Neuanmeldungen von

Geländewagen. Gefolgt von Nissan Qashqai und Audi Q5. Verbrauchsarm

bewegt sich der VW Tiguan zwischen SUV und PKW.

Der Volkswagen wartet mit einer umfangreichen Offroad-Ausrüstung

auf und bietet gleichzeitig Komfort, Agilität und Variabilität.

Der Tiguan Track&Field wurde speziell für das Gelände konzipiert

und verfügt über einen neu entwickelten Offroad-Modus, der

mittels Assistenzsystemen Fahrten im Gelände besonders sicher

macht.

„Waschechte“ Geländewagen, die hauptsächlich für den Offroad-

Bereich ausgelegt sind, fi nden sich erst weiter hinten im Ranking.

Zwei Klassiker unter den „richtigen“ Geländewagen sind der Land

Rover Defender und der Jeep Wrangler. Schon seit 60 Jahren vernachlässigt

der Land Rover Defender seine wirkliche Berufung

nicht: bestmögliche Geländetauglichkeit. Das Besondere ist, dass

Land Rover den Defender während dieser langen Zeit mehr oder

weniger unverändert baut. Die neue Generation der Offroad-Ikone

wurde durch ein noch höheres Leistungsvermögen im Gelände,

verbesserten Fahrkomfort auf der Straße und mehr Kraft optimiert.

Auch der Jeep Wrangler ist mit über 65 Jahren Erfahrung im

Hinter grund für die härtesten Offroad-Strecken gerüstet. Mit neuem

Motor, neuem Rahmen und neuer Sicherheits- und Komfortausstattung

bietet der Jeep Wrangler mehr Geländegängig keit,

Leistung, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit. „Allgemein geht der

Trend aber auch im Offroad-Bereich zu den kleineren, günstigeren

Modellen“, so Thomas Stix.

Eine andere Möglichkeit, sich

auf vier Rädern off the road

zu bewegen, ist per Quad. Ursprünglich

als Arbeitsgeräte

entwickelt wurden die Fahrzeuge

später auch als Freizeit- und

Sportgeräte eingesetzt. Quads

sind in der Regel als Geländefahrzeuge

konzipiert und müssen

für die Straßenzulassung

umgerüstet werden. Allerdings

ist die Nachfrage steigend, sodass

sich ein Trend entwickelt,

Quads für den reinen Straßenbetrieb zu bauen. Quads haben ein

eigenes Fahrverhalten, deshalb empfi ehlt es sich sowohl im Offroad-Bereich

als auch auf der Straße langsam zu beginnen oder

an einem Training teilzunehmen. Eine entsprechende Schutzkleidung,

vor allem ein Helm, ist unerlässlich. Der QuadRacer R450

von SUZUKI zum Beispiel ist als Rennquad ein Spezialist im Gelände.

Aufbauend auf der Erfahrung aus dem Motocross-Sport

wurde dieses Quad für den Renneinsatz entwickelt. SUZUKI bietet

auch Quads für Kinder an.

Motocross bedeutet für viele Freiheit auf zwei Rädern. Um diesen

aufregenden Sport zu leben, braucht es aber viel Übung. „Es

schaut einfacher aus, als es ist“, meint Werner Erös, Gründer der

„Action Racers“, dem 1. Offroad Motorrad Club Wr. Neustadts. Der

begeisterte Offroader war selbst zweimal Nachwuchs-Motocross

Staatsmeister in den Jahren 1984 und 1987. Die Begeisterung für

diesen Sport hat nicht nachgelassen. Heute besitzt er den Motorsport-Park

Bad Fischau und beobachtet einen Trend zu Motocross.

Das Interesse steige vor allem bei Kindern an. Besonders zu

beachten sei eine professionelle Ausrüstung und Schutzkleidung

von Anfang an. Zum Beispiel bieten KTM, Kawasaki und Suzuki

nicht nur gute Qualität für Profi s, sondern auch Motorräder für den

Nachwuchs an. Für die erwachsenen Anfänger empfi ehlt Erös

schwächere Motorräder, da diese leichter zu händeln sind. Die

KTM 250SX ist beispielsweise extrem robust, hat einen leichten

Rahmen und bietet eine überlegene und überschaubare Technik.

Sie kommt vor allem Hobbyfahrern entgegen, ist aber auch bei

Profi s beliebt.

MOTOR & TECHNIK

2700

37


Kurz nachgefragt beim Weltmeister:

Rallye-World Champion Manfred Stohl verriet 2700 die besten Offroad-Tipps.

2700: Was braucht man, um erfolgreich Offroad fahren zu können?

Stohl: Mentale Stärke, ein Gefühl für das Auto und das Gelände

sowie eine solide, grundlegende Fitness für die Konzentration.

2700: Worauf sollen Offroad-Amateure beim Kauf eines Fahrzeugs

achten?

Stohl: Das sie Fahrzeuge kaufen, die speziell für den Offroad-Bereich

ausgelegt sind, und nicht „Möchtegern-SUV“. Das sind Fahrzeuge,

die vorgeben, Geländewägen zu sein, aber im harten Offroad-Einsatz

nicht das halten, was sie versprechen. Weiters sollte

man sich fi nanzielle Reserven zulegen, um eventuelle Upgrades,

die man im Zuge des Offroad-Einsatzes erkennt, noch nachrüsten

zu können.

2700: Was versteht man genau unter Offroad und welche Disziplinen

gibt es?

Stohl: Offroad bedeutet, Fahren auf nicht befestigten Straßen beziehungsweise

im freien Gelände. Im Automobil-Bereich zählen

Rallye Raid und Geländewagen Trails dazu.

2700: Was muss man beim Fahren im Gelände besonders beachten?

Der Opel Insignia –

Auto des Jahres 2009.

www.opel.at

38 2700

Stohl: Auf die Umgebung und die Umwelt sollte man besonders

achten, also auch, ob Tiere auf der Fahrbahn sind. Beim Fahrzeug

ist es wichtig, sein Augenmerk auf den Austritt von Flüssigkeiten

zu richten, um große Reparaturen zu vermeiden. Weiters sollte

man allgemeine Sicherheitsvorschriften und Regeln unbedingt.

beherzigen.

2700: Zwei oder drei fahrtechnische Profi tricks für unsere Leser?

Stohl: Es ist schwierig, Tipps zu geben, die auf jeden Fahrer zutreffen,

da jeder andere Schwächen hat. Geduld und klares Denken

sind aber bereits der halbe Erfolg.

2700: Vielen Dank für Ihre Ratschläge!

Sportlicher Steckbrief

Name: Manfred Stohl

Geboren: 7.7.1972/Wien

Größte Erfolge:

1991: Start im Rallyesport

2000: Rallye-Weltmeister Gruppe N

2005: Erstmals am Potest in einem WRC

2006: 4. Platz gesamt in der FIA WRC

2007: 9. Platz gesamt in der FIA WRC

Der Opel Insignia wurde europaweit zum „Auto des Jahres 2009“ gewählt. Kurvenlicht AFL Plus, Frontkamera, adaptiver 4x4-Allradantrieb

und viele weitere zukunftsweisende Innovationen haben ihn zum absoluten Liebling der Jury werden lassen.

MVEG-Verbrauch gesamt in l/100 km: 5,8–11,6; CO2-Emission in g/km: 154–272.

Näheres bei:

Wr. Neustadt, Fischauer Gasse 140, Tel. 02622/ 23 200, Mail: office@zezula.at

Autohaus Neunkirchen, Am Spitz 6 a, Tel. 02635 / 62 22, Mail: officenk@zezula.at


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Ein starkes Zwillingspaar bei Opel Zezula!

Das Fertigungsduo Chevrolet Captiva und der Opel Antara zählen

derzeit zu den Spitzenmodellen am europäischen SUV-

Markt. Jetzt Probe fahren bei Opel Zezula in Wiener Neustadt!

Mit kompakten Abmessungen, sportlichem Design und umfangreicher

Ausstattung möchte der Chevrolet Captiva den europäischen

SUV-Markt erobern. Der Käufer hat die Wahl zwischen Front- und

Allradantrieb, fünf und sieben Sitzen sowie drei Motoren von 136

bis 230 PS. „Stark, anspruchsvoll und sportlich“, so interpretiert

der Hersteller das Design des Captiva.

Das Crossover-Modell soll die Robustheit eines SUV mit der Hochwertigkeit

eines Mittelklasse-Kombis verbinden. Geprägt wird die

Optik des neuen Captiva von einer weichen, modernen Linienführung

und anspruchsvollen Detaillösungen. Typische SUV-Elemente

wie die Kunststoff-Beplankung an Radhäusern und Seitenschwellern

und der Unterfahrschutz vorne und hinten runden das

Erscheinungsbild ab. Im Innenraum setzt man auf ein Wechselspiel

zwischen praktisch-sportlich und hochwertig-elegant. Das

freundliche Interieur wartet mit modernem Ambiente, guter Ergonomie

und etlichen Komfort-Details auf.

Das Sondermodell Captiva Family Edition 2WD 2.4l „Family

Edition" gibt’s bei Opel Zezula schon um 24.990 Euro!

Jetzt Flex-Fix ® Trägersystem oder

Cosmo Paket gratis.

Neue Lösungen im Opel Antara

Die Ähnlichkeit mit dem Opel Antara kommt nicht von ungefähr:

Er und der Chevrolet Captiva werden in koreanischen Daewoo-

Werken gebaut – technisch sind die beiden nahezu identisch. Mit

dem neuen Antara, der dynamisch-elegantes Design mit serienmäßigem

intelligenten Allradantrieb verbindet, meldet Opel wieder

einen Führungsanspruch in der SUV- und Crossover-Klasse im

Kreis der Volumenhersteller an.

Kennzeichen des technisch anspruchsvollen Allraders mit fünf Sitzplätzen

sind sein PKW-ähnliches Fahrverhalten, großzügige Platzverhältnisse

bei kompakten Außenabmessungen, kluge Transportlösungen

wie Flex-Fix, ausgeprägte Funktionalität und eine hohe

Sitzposition. Übrigens: Dank des neuen Fahrradträgers Flex-Fix,

den Opel jetzt im Antara anbietet, wird der Fahrradtransport zu

einem wahren Vergnügen. Wo sonst die mühsame Montage eines

Fahrradträgers für die Anhängerkupplung oder das beschwerliche

Heben aufs Dach nötig sind, genügen beim Opel Antara wenige

Handgriffe und Flex-Fix ist einsatzbereit.

Den Antara Style 4 x 2 2.4 ECOTEC® 103 kW/140 PS mit 5-Gang-

Getriebe gibt´s bei Opel Zezula schon um 27.290 Euro!

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MVEG-Verbrauch gesamt in l/100 km: 7,5–11,6; CO2-Emission in g/km: 198–278;

Abb. zeigt Sonderausstattungen, gültig für Modelljahr 08 lt. Preisliste.

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2700

39


Die ORANGE Youngtimertrophy 2009

oder „wie man am kreativsten von

Wiener Neustadt auf den Semmering fährt“

Der Verschrottungsprämie zum Trotz starteten am 2. Mai pünktlich um 10 Uhr die Boliden vom Schlag eines Porsche 911,

Mercedes/8 und auch ganz seltene Überlebende der 70er Jahre, wie zum Beispiel ein Alfasud, zur 4. Ausgabe der Youngtimertrophy.

Vor dem Start hatten die Teilnehmer jedoch schon die ersten Fragen rund um den Czeczelits Automegastore

zu meistern und die weniger schwierige Aufgabe, ein Frühstück zu genießen. Auf der im Schauraum aufgebauten Carrera-

Riesenrennbahn rauchten die Reifen schon in der Aufwärmrunde.

Vom Czeczelits Automegastore

weg ging es über Bad Fischau-

Brunn weiter bis an den Fuß

der Hohen Wand, wo der erste

Zwischenstopp bei Mohr Sederl

nicht lange auf sich warten ließ.

Das Unternehmen hat sich voll

und ganz dem Genuss verschrieben

und verköstigte die Teilnehmer

mit Fruchtsäften aller Art.

Gut gestärkt fuhr der Tross weiter

nach Puchberg am Schneeberg,

wo die Aufgabe lautete, ein Foto

von sich mit seinem Auto und der

Startnummer sowie dem Schneeberg

zu machen. Erschwerend kam

dazu, dass all das auf nur einem

Foto vereint werden musste. Die

Youngtimerfahrer wurden erfi nderisch!

Danach rollten die raren Vehikel in

Richtung Neunkirchen weiter. Der

„Steig ein“-Übungsplatz in Ternitz

hielt für die Teilnehmer eine besondere

Überraschung bereit. Es galt,

einen Mofaparcour ohne abzusteigen

zu meistern. Das Gemeine war,

dass nicht die schnellste, sondern

die langsamste Zeit zählte. Die Station

war trotzdem sehr kurzweilig,

denn die Verköstigung der Teilnehmer

durch den Inhaber, Herrn Koglbauer,

konnte sich sehen lassen!

All jenen, die nach dem Mofaparcour

nach Speed dürsteten, wurde am

Easy Drivers Übungsplatz in Neunkirchen

geholfen. Kein Wunder bei

der Aufgabenstellung von Thomas Geldner,

einen vorgebenen geraden Abschnitt möglichst schnell zu bewältigen!

Hier roch es sehr nach Kupplung und Bremsbelag, doch

auch das gehört zu einer erfüllten Youngtimertrophy. Mit einem

breiten Grinsen im Gesicht war der Fototermin am Hauptplatz in

Neunkirchen dann genau der richtige Programmpunkt!

Mit freundlicher

Unterstütung von:

40 2700

Der Lindenhof in Kirchau empfi ng die

Teilnehmer mit Schmankerl aus eigener

Erzeugung zum Mittagessen. Die Familie

Eisenkölbl tischte so auf, dass sich

mancher Fahrer zweimal überlegen

musste, ob er nicht doch dem Mittagschlaf

fröhnen sollte, anstatt sich wieder

auf den Weg zu machen.

Letztendlich wollte sich trotzdem niemand die

weiteren Highlights der Strecke entgehen lassen

und man versammelte sich in St. Corona

bei der Talstation. Mit dem fast schon antiken

Einer-Sessellift begab sich die Meute auf den

Gipfel, von wo aus die Fahrt ins Tal mit

der Sommerrodel angetreten wurde.

Der Gloggnitzer Hauptplatz war die

letzte Station und lud die Youngtimerfans

zu einem Schaufensterbummel der

etwas anderen Art ein, denn in den Geschäften

musste herausgefunden werden,

welcher Gegenstand nicht

ins Produktsortiment passte! Das

Gloggnitzer Stadtmarketing legte

sich dabei richtig ins Zeug und

hielt neben dem Bewerb auch

noch Kaffee und Kuchen bereit.

Durch die Adlitzgräben erreichten

die Fahrzeuge das Semmeringplateau,

wo im Hotel Artis

als Zielankunft die Sieger ausgiebig

gefeiert wurden. Doch für die meisten war

hier der Abend noch nicht zu Ende und die Gemeinde Semmering

wurde bis in die Morgenstunden unsicher gemacht! Hoch die Gläser

auf ein Neues im Jahr 2010!

www.youngtimertrophy.at

In Kooperation mit

von Anita Oberhofer

Sieger 2009 - Sophie und

Rupert Pliem aus Salzburg


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Land Rover:

im Czeczelits

Automegastore

Chefsache

Vor einigen Jahren nahm der Czeczelits Automegastore in Wiener

Neustadt und Neunkirchen die Marke Land Rover in sein

umfangreiches Sortiment auf. Seitdem ist die Nachfrage nach

der britischen Allrad-Marke ungebrochen stark und Franz Czeczelits

hat alle Hände voll zu tun.

„Very british“ geht es seit einigen Jahren im Czeczelits Automegastore

zu, denn die Markenpalette hat Zuwachs bekommen. Keine

geringere als die Königsklasse der Geländewagen – Land Rover–

ergänzt das Sortiment in Wiener Neustadt und Neunkirchen. Wer

bei Czeczelits einen Land Rover kauft, bekommt nicht nur das

obligatorische ÖAMTC Geländetraining, sondern fachmännische

Beratung von Franz Czeczelits dazu – seines Zeichens ebenfalls

begeisteter Land Rover-Lenker.

Aber was ist an dem Land Rover so toll, dass Franz Czeczelits –

wie viele andere – diesem Wagen hoffnungslos verfi el? Ein Faktor

ist sicherlich die Tatsache, dass man im Land Rover in einem Auto

mit Geschichte sitzt. 1948 wurde der erste Land Rover erzeugt:

der Defender, das Urgestein des Geländewagens. Damit nahm die

Rover-Manie ihren Anfang: Ende der Sechziger Jahre eroberte der

Range Rover als beeindruckende Oberklasse-Variante den Markt.

Dieses Auto war nicht mehr für den kleinen Mann auf der Straße.

Man fand ihn schnell im Fuhrpark des englischen Königshauses.

1989 stellte Land Rover den ersten Discovery vor. Er sollte

die Lücke, die im mittleren Preissegment zwischen dem rustikalen

Defender und dem luxuriösen Range Rover entstanden war,

schließen. Als sogenannter „Softroader“ war der Freelander 1998

das erste SUV des britischen Unternehmens und begründete diese

neue Fahrzeuggattung mit.

Sie sehen selbst: Ein Land Rover ist nicht einfach nur ein Geländewagen

– ein Land Rover ist individueller Fahrspaß auf hohen und

höchsten Ebenen. Am besten sprechen Sie mit Franz Czeczelits

und seinem Team – dort erfahren Sie alles über Land Rover Modelle

und Preise.

BEREIT FÜRS GANZE LEBEN.

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STOP/START Technologie, die den Motor stoppt, wenn

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Händler oder auf www.landrover.at

Ihr Verkaufsberater:

Christian Schwarz

Telefon: 02622/22918-55

Zehnergürtel 40-52

2700 Wiener Neustadt

www.czeczelits.at

Land Rover Umweltinformation: FREELANDER 2 TD4_e Kraftstoffverbrauch 6,7 l/100 km, CO 2 -Emission 179 g/km.


Fotos: z.V.g.

FLIEGEN ...

... WIE IN EINEM RAUMSCHIFF

Der gelernte Betriebswirt Markus Benes unterrichtet an der FH

Wiener Neustadt. In seiner Freizeit gibt er jedoch Vollgas – im

2008er Subaru Imprezza für Stohl Racing. Mit 2700 sprach er

über seine Leidenschaft zum Rallyesport und die Parallelen

des Motorsports zu seinem Beruf.

2700: Wie sind Sie zum Rallyesport gekommen?

Benes: Mein Interesse wurde bereits in der Volksschule geweckt.

Unsere damaligen Nachbarn waren gute Bekannte

von Franz Wittmann senior (österr. Rallyefahrer, Rallye-Weltmeister

und mehrfacher Europameister, Anm. d. Red.). Damals

habe ich mir im Fernsehen immer seine Fahrten mit dem Audi

Urquattro angesehen. Meine Begeisterung für diesen Sport ist

aber dann irgendwie eingeschlafen. Während meiner Schulzeit

bin ich dann 9 Jahre lang Radrennen gefahren. Danach

begann ich mein Studium der Betriebswirtschaft. Da ich nebenbei

gearbeitet habe, hörte ich mit dem Radsport auf. Doch

ich merkte bald, dass ich ohne Sport nicht sein konnte. Ich

wollte wieder kämpfen. 2002 habe ich schließlich mit dem

Rallyefahren begonnen, anfangs zwar nur als Co-Pilot, denn

ein eigenes Auto konnte ich mir noch nicht leisten. Das Feeling

im Auto war dennoch gigantisch: Es war einfach unglaublich,

dieses Raumschiff zu zweit durch den Wald fl iegen zu

lassen und zu steuern. Was ich dabei empfi nde, kann ich mit

Worten gar nicht beschreiben. Nach zwei Jahren war es dann

aber soweit und ich kaufte mir meinen ersten Rallye-Wagen,

einen Opel Kadett GSI um 33.000 Schilling. So habe ich mich

langsam nach oben gearbeitet. 2005 wurde ich Vizemeister

in der Rallye Challenge und Manfred Stohl wurde auf mich

aufmerksam und nahm mich in sein Team auf.

2700: Wie ist es um den Rallyesport in Österreich bestellt?

Benes: Der Rallyesport ist in Österreich eine Art Geheimtipp.

42 2700

INTERVIEW GEFÜHRT VON SONJA KNOTEK

Er ist zwar in den Printmedien gut vertreten, im Fernsehen

jedoch kaum – obwohl wir im Jahr 7 Staatsmeisterschaften

und 6 Challengeläufe haben. In Osteuropa ist das zum Beispiel

ganz anders, dort hat der Rallyesport einen Stellenwert wie

bei uns Fußball oder Schifahren. Deswegen bin ich auch sehr

oft in Rumänien, Ungarn oder Polen unterwegs. Sehr viele Firmen

haben für das Rallye-Sponsoring bereits nur noch Marketingbudgets

für Osteuropa.

2700: Worauf kommt es im Rallyesport besonders an?

Benes: Für mich ist einfach dieser Spagat zwischen extrem

kontrolliertem Risiko und Risikovermeidung das eigentlich

Faszinierende am Rallyesport. Rallyefahrer sind im Grunde

sehr risikoaverse Menschen. Deshalb ist auch die Zusammenarbeit

im Team etwas ganz Wichtiges. Im Rallyesport geht es

genau genommen darum, möglichst schnell ins Ziel zu kommen.

Das erreicht man aber nicht dadurch, dass man auf jedem

Untergrund schnell mit dem Auto fahren kann. Ich muss

das Auto an seinem physikalischen Limit bewegen, ohne dass

ich die Strecke sehe. Alleine könnte ich deshalb nie so schnell

fahren als mit meinem Co-Piloten, der mir eine Art virtuelles

Bild von der Strecke übermittelt, wonach ich fahre. Weiters

sind 12 bis 16 Leute notwendig, um ein Rallyeauto bei einem

Rennen überhaupt einsetzen zu können. Das Thema Technik

und die Aufgabe, mit einem Team Höchstleistungen zu erzielen,

stellen hierbei für mich, der ich ja aus der IT-Branche

komme, große und faszinierende Herausforderungen dar. Daher

bin ich besonders stolz, dass ich mittlerweile bereits 1.500

Streckenkilometer unfallfrei unterwegs bin.

2700: Wie teuer ist der Rallyesport?

Benes: Mir stehen für den Rallyesport vier Autos zur Verfügung.

Eines fungiert als Besichtigungsauto, mit welchem ich

die Rennstrecke zum ersten Mal mit meinem Co-Piloten ab-


fahre. Am Tag vor dem Rennen folgt ein wiederholtes Befahren,

diesmal schon etwas schneller. Dafür habe ich die Besichtigungswagen.

Für die Rennen verwende ich zurzeit den 2008er Subaru

Imprezza. Ein Rallyeauto muss technisch sehr intensiv betreut

werden. Es geht dabei um eine so genannte proaktive Revisionslogik,

das heißt, es werden Ersatzteile nicht erst getauscht, wenn

sie kaputt gehen, sondern bereits nach einer bestimmten Laufl eistung.

Ein Turbolader hat zum Beispiel eine Laufl eistung von rund

800 Kilometern. Der Motor wird nach 800 bis 1.200 Kilometern

komplett getauscht. Differenziale, Halbachsen und dergleichen

ebenfalls nach 800 bis 1.200 Kilometern. Das Rallyeauto selbst ist

dimensioniert, zweimal 400 Kilometer zu halten. Nach den ersten

400 wird es bis auf die Rohkarosserie zerlegt und neu aufgebaut.

Nach dem zweiten WM-Lauf ist es dann sozusagen fertig und hat

seine Laufl eistung erfüllt. Bei Stohl Racing kommen wir damit auf

laufende Kosten von rund 120 Euro pro Kilometer und Auto. Die

Reparaturkosten werden ausschließlich über Sponsoren fi nanziert,

für einen Privaten wäre das undenkbar.

2700: Sie unterrichten an der FH Wiener Neustadt „Projektmanage

ment für IT-Projekte“. Wie vertragen sich Ihre wissenschaftliche

Tätigkeit und Ihre sportliche Leidenschaft?

Benes: Im betriebswirtschaftlichen Bereich geht es um die Bewältigung

von extrem hoher Prozesskomplexität, aber auch technischer

Komplexität in der Umsetzung. Und es geht um Kommunikation,

Teamführung und Motivation. Es geht um die Frage: Wie schaffe

ich es, für ein Team ein gemeinsames Big Picture zu erschaffen?

Denn nur dann hat man genug Reserven, um Krisen – und die

kommen früher oder später in jedem Projekt – zu bewältigen. Im

Rallyesport ist es genauso: Es gilt, Probleme mit dem Team und der

Technik zu bewältigen. Zwischen diesen auf den ersten Blick total

verschiedenen Welten gibt es sehr viele Synergien.

2700: Vielen Dank für dieses interessante Gespräch!

ZUR PERSON

Markus Benes wurde am 8. Februar 1974 in Wien geboren. Er

ist verheiratet und zweifacher Familienvater. Nach Abschluss

seines Studiums der Betriebswirtschaft stieg Benes zum leitenden

Angestellten einer österreichischen Firma auf. Im Jahr 2005

machte er sich selbstständig und begann seine Lektorentätigkeit

im Bereich „Projektmanagement für IT Projekte“. Im Besitz

einer Rennlizenz ist Benes seit 2001.

ERFOLGE

2008

Uddeholm Swedish Rallye – erster WM-Lauf

2007

Triestingtal-Rallye, 3. Gesamt, 2. Gruppe N

Bester Österreicher. 1. Platz Gruppe N - Race to the Clouds

„Erzberg“

2005

Gruppe-H Sieg Internat. Rallye-Sprint (Mazda 323 Turbo

4WD GTR)

Vize-Meister Austrian Rallye-Challenge

2004

Gruppe-H Sieg IQ-Jänner-Rallye (Mazda 323 Turbo 4WD)

2002

ARC-Sieg Nat. Herbst Rallye (Mazda 323 Turbo 4WD)

Gesamtsieg Nat. Steiermark Rallye (Mazda 323 Turbo 4WD)

2700

43


Illustration: Kordula Brunner, Fotos: istockphoto.com

44 2700

DER

GROSSE 2700

Gartenwettbewerb


Nicht länger müssen sie sich hinter Zäunen, Mauern oder in Innenhöfen verstecken – die schönsten Gärten Wiener Neustadts.

Wir holen sie vor den Vorhang und küren in 3 Kategorien die prachtvollsten Grünoasen der 2700 Leser. Egal, ob Sie in der Innenstadt

oder im Umland wohnen, ob Sie sich am Grün Ihres großfl ächigen Gartens erfreuen oder Ihren kleinen Balkon liebevoll

gestaltet haben – Sie alle sind bei unserem Gartenwettbewerb willkommen!

DIE KATEGORIEN

Wir haben 3 Kategorien ausgewählt, in denen Sie sich mit Ihrer

ganz persönlichen grünen Oase bewerben können. Bitte vergessen

Sie nicht, die Kategorie in Ihrer Bewerbung anzuführen.

1

Balkon/Terrasse: Ob Loggia, Balkon oder Terrasse –

hier dreht sich alles um die Gestaltung der Kleinfl ächen.

2

Innenhof: Neustadt bist du voller Gärten ... doch leider sind

die Innenhöfe meist hinter verschlossenen Toren versteckt.

Gewähren Sie uns einen Einblick!

3

Garten: Der Klassiker unter den Grünfl ächen, vom englischen

Rasen bis zur Natur im Garten ist alles erlaubt!

DER ABLAUF

Die Bewerbung:

Jetzt sind Sie an der Reihe! Schnappen Sie sich eine Kamera und

machen Sie Fotos Ihrer Grünoase. Danach klicken Sie auf www.

dascitymagazin.at die Rubrik Wohnen & Familie an, wo Sie das

Anmeldeformular fi nden. Hier können Sie online teilnehmen und

zwei geeignete Fotos in möglichst guter Aufl ösung uploaden. Alternativ

ist es auch möglich, sich per Post zu bewerben und uns zwei

Fotos in guter Qualität mitzuschicken. Vergessen Sie nicht, uns Ihre

vollständigen Kontaktdaten bekanntzugeben! Die Bewerbungsfrist

endet am 15. August.

Die Vorauswahl:

Die 10 schönsten Exemplare in jeder Kategorie werden im Vorfeld

von der Redaktion ausgewählt und in der September-Ausgabe

von 2700 Das City Magazin sowie auf www.dascitymagazin.at

präsentiert.

Die Jury:

Ab sofort sind Sie an der Reihe, denn wer gewinnt, entscheiden

die 2700 Leser via Abstimmung. Die Stimme kann wieder online

oder alternativ auch per Post abgegeben werden. Das Foto mit den

meisten Stimmen gewinnt!

Die Präsentation der Gewinner:

Die drei Gewinner werden danach von unserer Redaktion besucht

und wir zeigen, wer hinter den grünen Kunstwerken steckt! Die

Präsentation der Sieger erfolgt auf der Webseite und in der Oktober-Ausgabe

des City Magazins.

Die Preise:

Die Sieger jeder Kategorie erhalten neben Ruhm und Ehre auch

tolle Preise rund ums Gärtnern! So ist auch für das kommende Jahr

eine tolle Blütenpracht gesichert!

Konnten wir nun Ihr Interesse wecken, uns Ihr ganz persönliches

Grün näherzubringen? Dann zögern Sie nicht und melden Sie Ihren

Garten gleich bei uns auf www.dascitymagazin.at an (alternativ

auch per Post möglich). Wir informieren Sie dann laufend

über die nächsten Schritte.

WOHNEN & FAMILIE

2700

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PLANEN. BAUEN. WOHLFÜHLEN.

• 12 geförderte Reihen- bzw.

Doppelhäuser mit ca. 115 m 2

• Große Terrassen mit ca. 15 bis 17 m 2

• Gartenflächen von ca. 90 bis 319 m 2

• 2 PKW Abstellplätze

pro Reihenhaus (im Freien)

• Bezugsfertig ausgestattet

• Eigentumsoption

Infos: GEWOG Arthur Krupp Ges.m.b.H.

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Frau Brigitta Narbeshuber

E-Mail: b.narbeshuber@wiensued.at

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A R T H U R

K R U P P

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft

Arthur Krupp Ges.m.b.H.

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www.wiensued.at


S PI E L G E FÄ H RT E N

WIENER NEUSTADTS TOP SPIELPLÄTZE

VON PETRA LENZ

Stadtpark – 5.650 m²

Das Highlight zum Bestaunen

ist der kleine Zoo im Stadtpark.

Rund um das Gehege laden

mehrere Spielbereiche zu

Aktivitäten wie Klettern, Rutschen

oder „Seilbahnfahren“

ein. Etwas Besonderes ist der

übersichtliche Kleinkinderspielplatz

mit vielen Sitzgelegenheiten.

Anton Wodica-Park – 2.100 m²

Natur pur! Im üppig begrünten

Anton Wodica-Park liegt der

Spielplatz direkt neben einem

malerischen Teich. Ob das

vielseitige Klettergerüst, die

naheliegende Fußballwiese

oder einfach die Erholung in

der Natur – der Park bietet für

alle Altersgruppen etwas.

Nestroystraße – 5.000 m²

Eine große Grünfl äche lädt

zum Spielen ein. Auch hier

sorgt ein kleiner Hügel für

Rodelspaß im Winter. Fußballspieler

können sich in einem

abgetrennten Bereich austoben

und es fehlt auch hier

nicht an Spielgeräten. Ein

großer Spielplatz mit vielfältigem

Angebot.

Freiheitspark - 1.000 m²

Der Freiheitspark bietet eine

dichte Bewaldung, die nicht

nur viel Schatten spendet,

sondern auch den Straßenlärm

abschirmt. Mitten in dieser

Oase lädt unter anderem

ein Klettergerüst zu Abenteuern

ein. Verschlungene Wege

mit Sitzgelegenheiten führen

durch den Park.

2700

47


S PI E L G E FÄ H RT E N

WIENER NEUSTADTS TOP SPIELPLÄTZE

48 2700

Piratenclub Fischapark

- INDOOR

An „Bord“ des Piratenspielplatzes

fühlt man sich gleich

in ein Abenteuer versetzt.

Verlässt man aber das Deck

und begibt sich in den bunten

Klettergarten, der gut gepolstert

und mit Netzen gesichert

ist, beginnt das Indoor-Abenteuer

erst richtig.

Schmuckerau – 3.800 m²

Auf dem Spielplatz Schmuckerau

in der Zehnergasse

wechseln sich sonnige und

schattige Plätze ab. Neben

Kletterturm, Schaukel und Co.

bietet der Spielplatz einen

übersichtlichen Freiraum, als

Wasserspender einen Brunnen

und einen kleinen Hügel.

Neuklosterspielplatz

– 1.750 m²

Die versteckte Lage des Spielplatzes

bietet vor allem Ruhe

und Erholung, vorausgesetzt

es fi ndet auf der Neuklosterwiese

gerade kein Fußballmatch

statt. Ein weiterer Bonus

ist der Tischtennistisch.

Außerdem lädt eine Übungswiese

zu weiteren Ballspielen

ein.

Bauer-Theussl-Park –

1.000 m²

Viel Grün und eine Anhöhe

machen den besonderen

Charme dieses Platzes aus.

Hier fühlt man sich sofort

wohl. Bäume rund um Wiese

und Spielplatz spenden Schatten.

Schaukeln, die Seele baumeln

lassen oder rodeln – hier

gibt es genug Möglichkeiten

für jede Jahreszeit.


Das Nähkästchen ist auf Urlaub ...

Wiener Neustadt / Ernst Höger Hof

Eines der innovativsten Bauprojekte

in Wiener Neustadt ist

fertiggestellt! Am Gelände des

ehemaligen Hallenbads auf der

Grazerstraße entstand eine der

modernsten Wohnhausanlagen

mit insgesamt 110 Wohneinheiten.

Eine Schallschutzwand aus

Glas schützt vor dem Straßenlärm.

Großfl ächige Grün fl ächen

und ein Spielplatz sowie ergonomische

Planung der Wohn-

• Gesunder, sicherer Wohnraum ist uns ein wichtiges Anliegen,

deshalb sind die Stiegeneingangsbereiche, Zugänge und Durchgänge

zum Innenhof und die Tiefgarage - videoüberwacht.

• Alle Wohneinheiten sind mit Gegensprechanlage ausgestattet.

• In der Stadtentwicklung von Wiener Neustadt nimmt dieses

Projekt einen wegweisenden Platz ein.

Einige Wohnungen sind noch frei! Nähere Informationen bietet

unsere Website: � www.ebsg.at.

Für Fragen steht Ihnen Fr. Doris Geppert, Telefon 02631/2205-23,

gerne zur Verfügung.

... Wir sind schon gespannt,

was Oma Birgit mit ihrer

Family erlebt hat.

einheiten berücksichtigen die

Bedürfnisse der Bewohner. Auf

den Dachfl ächen des ästhetischen

Baus sind Dachterrassen

entstanden. Die Wohnhausanlage

ist in 3 beziehungsweise

4 Etagen gegliedert und verfügt

über eine Tiefgarage, Fahrradraum

und Lift. Alle Wohnungen

sind mit Balkon oder Terrasse

und teilweise Eigengärten ausgestattet.

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2700

49


50 2700

BÜRGERMEISTER

BERNHARD

MÜLLER

AUCH IN SCHWIERIGEN ZEITEN

UNSERE STADT

UNSER ZUHAUSE

LEBEN IN WIENER NEUSTADT


Individuell und kreativ

wohnen mit WOHNART

Ein Name, sechs Experten und unzählige Möglichkeiten – das

bietet die Firma Wohnart in Kirchschlag. Martin Pernsteiner und

seine Mitarbeiter, allesamt Experten in Sachen kreativer Planung

und Umsetzung, setzen auf Individualität und Kundenbetreuung

ohne Wenn und Aber. So ausgefallen kann die Idee des Auftraggebers

gar nicht sein – Wohnart sieht jedes Projekt als neue Herausforderung

und betreut seine Kunden in allen Bereichen rund

ums Wohnen, von der Planung über Beratung, Verkauf, Montage

und letztendlich Service. Wohnart versteht sich als Kompletteinrichter

und ist deshalb immer up to date was die neuesten Möbeltrends

in den unterschiedlichsten Stilrichtungen und Preisklassen

betrifft. Durch die Zusammenarbeit mit Österreichs führenden

Erzeugern ist auch Top-Qualität stets garantiert.

2700

51


Fotos: Kordula Brunner Oberste

Liga!

Der SC Magna Wiener Neustadt ist in der Fußball-Bundesliga!

2700 stellt die beiden Männer vor, die der Mannschaft die

„Wadln vorrichten“: die Sportmasseure Christoph Hallbrucker

und Michael Götz.

Der SC Magna Wiener Neustadt spielt in der kommenden Saison in

der Fußball-Bundesliga. Das Team von Trainer Helmut Kraft feierte

am Dienstagabend in der 32. und vorletzten Runde der ADEG Ersten

Liga einen souveränen 4:1-(3:0)-Heimsieg über SKN St. Pölten

und fi xierte damit endgültig den Aufstieg in die höchste heimische

Klasse.

Damit ist erstmals seit 1973 (Admira Wr. Neustadt) wieder eine

Mannschaft aus Wiener Neustadt im Fußball-Oberhaus vertreten.

Starkes Team, starker Betreuerstab

Hinter einer erfolgreichen Mannschaft steht immer ein erfolgreicher

Betreuerstab. Beim SC Magna sind dies Trainer Helmut Kraft,

die Co-Trainer Klaus Schmidt und Manfred Schmid, Tormann-Trainer

Günter Kreissl, Konditionstrainer Hannes Gasselseder, Mental-

Betreuer Gernot Knapp-Felver, Teamarzt Christoph Resinger und

– last, but not least – ein Masseur-Duo bestehend aus Christoph

Hallbrucker und Michael Götz.

Saison ohne Spielerausfall

„Die Massage ist das Um und Auf, um innerhalb der Mannschaft

Verletzungen vorzubeugen“, so Hallbrucker. Und der Erfolg gibt

ihm recht: In dieser Saison ist das gesamte Team im Einsatz, Verletzungen

gab es kaum. „Dieser Umstand ist sicherlich auf die

Massage selbst und auf die Tatsache zurückzuführen, dass die

Spieler sie sehr fl eißig und regelmäßig in Anspruch nehmen“, so

Götz. Massiert wird jeweils vor und nach dem Training, denn eine

Muskulatur, die nicht in Schuss ist, ist verkrampft, fühlt sich hart

an und ist anfällig für Zerrungen oder Risse. Die Dauer der jeweiligen

Massagen ist ganz unterschiedlich. „Manchmal führen wir nur

einen kurzen Massagecheck durch, eine richtige Massage dauert

aber dann ungefähr eine Dreiviertelstunde“, so Götz und Hallbrucker.

Massiert wird dabei der ganze Körper.

Sport- und Heilmassage

Was Hallbrucker und Götz für die Mannschaft des SC Magna Wiener

Neustadt tun, ist allerdings mit klassischer Massage kaum

mehr zu vergleichen. Hierbei handelt es sich um den Bereich der

Sport- und Heilmassage, wofür eine spezielle Ausbildung und regelmäßige

Fortbildungen notwendig sind. Bei der Sportmassage

wird davon ausgegangen, dass aktive Sportler robuster sind als

Hobbysportler. Die Massage wird daher dementsprechend kräftiger

durchgeführt und so der Körper auf eine bevorstehende kör-

52 2700

perliche Beanspruchung vorbereitet und durchblutet. Während

des Sports entstandene Krämpfe können mit den Dehnungsgriffen,

die zur Sportmassage gehören, behandelt werden. Nach dem Sport

wird regenerativ und lockernd massiert.

Verletzungen lindern

Von Sonja Knotek

Doch auch im Falle von Verletzungen kann mit der richtigen Massage

viel erreicht werden. So kann Massage Wundheilungsprozesse

beschleunigen, Narbenbildungen vorbeugen, Stresshormone

im Körper reduzieren und auf diese Weise das Beschwerdebild

insgesamt verbessern. Die Heilmassage stimuliert hierbei den

Stoffwechsel der Muskelzellen, wirkt krampfl indernd, entspannend

oder kräftigend, durchblutungsfördernd und sogar schmerzlindernd.

Götz und Hallbrucker sind jedenfalls mit Herz und Seele

bei der Sache, das merkt man. „Unser Beruf ist sehr abwechslungsreich,

wir arbeiten viel mit jungen Sportlern, der sportliche

Erfolgsreiz ist gegeben und natürlich Kopfdynamik“, sind sich die


eiden Masseur-Profi s einig.

Profi tipps für Hobbysportler

Doch auch Hobbysportler sollten die Bedeutung einer gesunden

und leistungsfähigen Muskulatur nicht unterschätzen. „Es ist sehr

wichtig, langsam mit dem Training zu beginnen, damit die Muskulatur

Zeit hat, sich aufzuwärmen“, so Hallbrucker. „Krämpfe und

allgemeines Unwohlsein während oder nach dem Sport sind eindeutige

Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft“, so Götz: „Der richtigen

Ernährung kommt hierbei ebenfalls ein wichtiger Aspekt zu.“

Eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung ist daher auf

jeden Fall von Vorteil. Vorsicht sei jedoch bei der Auswahl eines

geeigneten Masseurs geboten, warnt Götz. Eine falsche Massage

könne mehr zerstören als helfen. „Man sollte daher nur zu Fachleuten

gehen, die von ihrem Beruf wirklich eine Ahnung haben“,

so Götz abschließend.

Michael Götz Christoph Hallbrucker

Zu den Personen

Michael Götz wurde am 21. Oktober 1955 in Wien geboren.

Seit seinem 19. Lebensjahr ist er bereits in diesem Massagebereich

tätig und verfügt über Ausbildungen als Heilmasseur,

Heilbademeister, Sporttherapeut und Sportmasseur. Bevor

er zu FC Magna Wiener Neustadt kam betreute Götz Rapid

Sportclub, Austria Wien und Admira.

Christoph Hallbrucker wurde am 26. Jänner in Innsbruck

geboren. Er arbeitete 10 Jahre lang in der Reha-Abteilung

eines Krankenhauses, bevor er seine Leidenschaft für den

Profi sport entdeckte. Er selbst spielte Volleyball und war in

der Leichtathletik aktiv, bevor er zum Fußballsport und zum

FC Wacker Tirol sowie danach zum FC Magna Wiener Neustadt

gekommen ist.

SPORT & GESUNDHEIT

2700

53


Fotos: DMG Michael Gruber, PWA John Carter

DEN WIND IN DEN SEGELN

Der Neusiedler See war vom 30. April

bis 10. Mai wieder Schauplatz des

größten Surf Worldcups der Welt. Dieses

Jahr gab es neben den Freestyle-

Bewerben erstmals auch Slalom-Contests

– und natürlich Partystimmung

pur in Podersdorf.

Der Surf Worldcup in Podersdorf hat

sich in den letzten 11 Jahren zu einem

Klassiker der Eventszene entwickelt.

Ein Besucherschnitt von 85.000 Leuten

unterstützen das Erfolgskonzept des

Events, das auf 3 Säulen aufgebaut ist:

Sport, Musik und Party vereinen sich in

einer Veranstaltung. Was einst als Surf

Opening in Mörbisch am Neusiedler See

54 2700

Von Cornelia Fasching

1993 begann, hat sich in den letzten

Jahren nicht nur zu einer der größten

Trendsportveranstaltungen Österreichs,

sondern gleich zum größten Freestyle

Surfevent der Welt entwickelt – und das

so quasi direkt vor den Toren Wiener

Neustadts. Jedes Jahr strömen im Schnitt

85.000 Begeisterte nach Podersdorf, um

neben den besten Surfern der Welt auch

die aktuellsten Trendsportarten kennenzulernen

und die ersten Sommerpartys

mit den Stars zu feiern.

Surfl egende Dunkerbeck

heuer mit dabei

BJOERN DUNKERBECK

Ab 30. April 2009 war es auch heuer

wieder soweit und es wurde erneut

für elf Tage heiß am Neusiedler See: Die

Windsurfer statteten Podersdorf einmal

mehr einen Besuch ab. Dieses Jahr mit

dabei: Die Legende Björn Dunkerbeck.

Der vielfache World Champion kam an

den Neusiedler See und bewies, dass er

es noch immer drauf hat – das Wind-

surfen. Weitere Top-Stars der Tour wie

Antoine Albeau oder Josh Angulo surften

mit nationalen Größen wie Chris

Sammer, Chris Pressler oder Frank Lewisch

um die Wette und wurden dabei

von den Zusehern angefeuert. Dieses

Jahr fanden erstmals zwei Wettbewerbe

in Podersdorf statt: Freestyle und Slalom.

Vom 30. April bis 3. Mai waren die

Freestyler am Zug, bevor vom 5. bis 10.

Mai die Geschwindigkeit beim Slalom im

Vordergrund stand.

Partytime in

Podersdorf

Neben den sportlichen

Highlights

am Wasser wur-

THOMAS D de den Zuschauern

natürlich auch

an Land wieder einiges geboten: Man

konnte entweder relaxen und die Sonne

genießen oder sich bei Paintball, Slacklinen,

Baseball oder Stand-Up Paddeling

austoben. Eine Runde Pokern konnte in

der Zwischenzeit an Land ebenfalls als

Zeitvertreib dienen, während andere

sich lieber am Playground mit Skateboard

befassten. Insgesamt sorgten 16

Live-Acts, darunter Thomas D, für Unterhaltung,

die unnachahmliche Sonnenuntergangskulisse

für Urlaubsfeeling.


DWARF8 Surf Worldcup 2009 - die Ergebnisse:

Endstand PWA Slalom

1. Ross Williams (GBR)

2. Antoine Albeau (FRA)

3. Gonzalo Costa Hoevel (ARG)

4. Julien Chentel (FRA)

5. Björn Dunkerbeck (SUI)

6. Finian Maynard (KV)

7. Kevin Pritchard (US)

8. Peter Volwater (H)

2

9. Jimmy Diaz (ISV)

10. Steve Allen (AUS)

Worauf Anfänger achten sollten:

1. Um sicher und schnell surfen zu lernen,

ist der Besuch eines Surfkurses unbedingt

zu empfehlen.

2. Immer ausreichend für Sonnenschutz

sorgen (Creme, Neopren, Lycrashirt etc.)

– durch den kühlen Wind merkt man die

Sonneneinstrahlung nicht.

3. In einem Stehrevier wie dem Neusiedler

See lernt man Windsurfen schneller und

leichter.

4. Vorsicht bei ablandigem Wind, denn

man kommt nur sehr schwer zum Ufer

zurück!

5. Zum Lernen und Üben sind die modernen

breiten Einsteigerboards bestens

geeignet, das Segel sollte nicht zu groß

sein (je nach Gewicht und Wind von 3.0

bis 5.0m).

Endstand EFPT Freestyle Classix

1. Nicolas Akgazciyan (FRA)

2. Tonky Frans (NB)

3. Raimondo Gasperini (ITA)

4. Chris Sammer (AUT)

1

5. Michael Roßmeier (AUT)

Gesamtsieger und Royal

Captain of the Lake

Nicolas Akgazcyan (FRA)

Die besten Surftipps

von Dieter Raditsch, Surfl ehrer in Podersdorf

3

Wie Profi s noch besser

werden können:

1. Moderne Segel der letzten 10 Jahre

brauchen eine hohe Vorlieksspannung

am Mastfuß, damit sie richtig funktionieren

(Kennzeichen: viele Falten im Achterliek).

2. Immer den empfohlenen Mast für ein

Segel verwenden, ansonsten leidet die

Performance des Segels! Ein guter Mast

bringt mehr, als immer das neueste Segel

zu kaufen); Skinnymasten bis Segelgrößen

von 6.0m sind unbedingt zu empfehlen

3. Für Freestyle-Anfänger empfehle ich

folgendes Material-Setup: hoher Gabelbaum

mit langen Tampen, die hintere

Fußschlaufe mittig zu montieren, lieber

mal ein zu großes Board nehmen als ein

zu großes Segel, Hüftrapez statt Sitztrapez.

4. Surfen in Wellen: Zum Einstieg ins

Windsurfen in der Welle empfehle ich ein

Sideshore-Revier mit Wellen bis zirka 1m

5. Erste Sprünge: vor der Windwelle kurz

anluven, in die Knie gehen, Segel dichtnehmen,

sich aktiv von der Welle abstoßen

(Beine durchdrücken), in der Luft die

Beine anwinkeln.

Mehr Infos zum Surfsport

fi nden Sie unter:

Windsurfen am Neusiedler See

� www.surf-schule.at

Kitesurfen am Neusiedler See

� www.kitesurfi ng.at

Segeln am Neusiedler See

� www.segelschule-neusiedlersee.at

Wellenreiten in Portugal

� www.missiontosurf.at

2700

55


Fotos: hallobert / photocase.com. istockphoto.com, wikimedia commons,

Scubadiving

Fischauergasse 209 / Top 1 - 2700

Tel. & Fax: +43 (0)2622 72040

E-Mail: offi ce@scubadiving.at

Web: � www.scubadiving.at

NAUI Tauchschule

Raiffeisenstr.7/25/3 - 2753 Markt Piesting

Tel.: +43 (0)676/95 64 699

Web: � www.taucher.at

56 2700

Jet-Boat

Wasserski

Auf ins kühle

Bäder, Seen, Flüsse und Meere bieten Möglichkeiten für die verschiedensten Wassersportarten.

2700 hat die besten Tipps für Sie ausgesucht:

Für Gemütliche

Wasserball:

Wasserball kann mehr sein als das bloße Hin- und Herschupfen eines Balls: Bilden Sie

zwei Teams und bestellen Sie zwei Tormänner! Laut den Regeln des Wasserballs muss der

Ball drei Mal weitergespielt worden sein, bevor das Tor angespielt werden darf. Außerdem

darf sich derjenige, der gerade den Ball hat, nicht von der Stelle rühren. Viel Spaß!

Schnorcheln:

Schnorcheln bezeichnet das Schwimmen beziehungsweise Tauchen mithilfe eines

Schnorchels. Sie werden staunen: Nicht nur im Meer zahlt sich diese Sportart aus, auch

unsere heimischen Bade- und Schotterseen haben so ihre Geheimnisse!

Synchronschwimmen:

Synrchon- oder auch Kunstschwimmen ist ein Schwimmstil, der zu Musik, alleine oder

meist in einer Gruppe von zwei bis meist acht Personen geschwommen wird. Synchron

bezieht sich hier sowohl auf die Synchronität mit der Musik als auch der einzelnen

Schwimmer untereinander.

Für Sportliche

Aquajogging und -walking:

Beim Aquajogging nutzt man eine Schwimmweste oder einen Schwimmgürtel, der einen

über Wasser hält, während man sich mit Gehbewegungen vorwärts bewegt, ohne den

Grund zu berühren. Beim Aquawalking benötigen Sie keine Schwimmweste. Die Füße

bleiben am Boden und Sie bewegen sich gehend durch das brusthohe Wasser.

Flossenschwimmen:

Oberstes Ziel bei der Schwimmtechnik ist, stets stromlinienförmig zu sein. Um dies zu

erreichen, versucht der Sportler, seinen ganzen Körper zu dehnen. Die Arme werden

nach vorn gestreckt, auf dem Kopf abstützt und die Hände aufeinander gelegt. Durch das

Vollführen wellenartiger Bewegungen mit dem ganzen Körper kommt man vorwärts.

Splashdiving:

Hierbei geht es darum, vom Beckenrand, Sprungbrett- oder Turm beziehungsweise Steg

eines Sees in glattes, ruhiges Wasser zu springen und dabei so viel Wasser wie möglich in

die Höhe zu spritzen. Dabei ist nicht nur die Höhe der Fontäne wichtig, sondern auch die

Breite. Der Sprung ist nur gültig, wenn der Springer mit dem Gesäß die Wasseroberfl äche

zuerst erreicht. Splashdiving hat sich mittlerweile sogar zu einer sportlichen Disziplin

entwickelt.

Segel- & Yachtsportschule Martin Kempf

Bahngasse 20, 2700 Wr. Neustadt

Tel: +43/(0)664/338 90 09

Fax: +43/(0)2622/223 249

E-Mail: offi ce@segeln.co.at

Web: � www.segeln.co.at

Paddelclub Pernitz

Urhausstrasse 3 - 2763 Pernitz

Tel.: +43 (0)676/82 70 12 49

E-Mail: offi ce@paddelclub-pernitz.at

Web: � www.paddelclub-pernitz.at

Yachtclub Theresianische

Militärakademie

TherMilAk/Burg, Burgplatz 1 - 2700

Tel.: +43(0)2622/381/1716

Web: � www.yctm.at

Schwimmgemeinschaft Wr .Neustadt

Bründlweg 8 - 2493 Lichtenwörth

Tel. & Fax: +43/(0)2622/75 470

E-Mail: spaene@utanet.at

Web: � www.schwimmgemeinschaft.at


Nass! Von

Tipps für Abenteurer:

Flusswandern:

Ein Spaß für die ganze Familie ist eine Flusswanderung. Alles, was Sie dazu brauchen,

ist: ein seichter Fluss und Gummistiefel (oder im Sommer Gummisandalen). Wenn Sie ein

Gewässer wählen, dass stellenweise tiefer ist, sollten Sie sich auch noch ein Kanu mitnehmen,

sodass Sie diese Bereiche überpaddeln können.

Drachenboot-Fahren:

Ein Drachenboot ist ein besonders langes, offenes Paddelboot, das ursprünglich aus China

stammt. Zumeist stellt es durch Bemalung sowie einen dekorativen Drachenkopf und

-schwanz einen stilisierten chinesischen Drachen dar. Die Boote werden heute weltweit

als Sportboote oder bei Veranstaltungen verwendet und auch dann als Drachenboot bezeichnet,

wenn auf die dekorativen Elemente verzichtet wird.

Höhlentauchen:

Als Höhlentauchen wird das Tauchen in natürlichen Höhlen oder Grotten bezeichnet.

Diese Tauchart fi ndet immer mit Unterstützung von Sauerstofffl aschen statt. Da das Höhlentauchen

sehr gefährlich ist, sollte nur in Gruppen und mit einer Sicherungsperson an

Land getaucht werden.

Tipps für Draufgänger:

Sophie Kaiser

Jetboat-Fahren:

Mit bis zu 140 Stundenkilometer rasen Jetboats über das Wasser. Sie sind die Motorräder

der Seen und Küsten. Die so genannte „Totmann-Schaltung“ minimiert dabei das Risiko,

sich ernsthaft zu verletzen, nicht jedoch den Spaß. Fahrer eines Jetboats brauchen im Allgemeinen

die Sportbootführerscheine für Binnengewässer und/oder Meere – je nachdem,

welches Gewässer sie befahren möchten.

Canyoning:

Unter Canyoning versteht man das Begehen eines Wasserfalls von oben nach unten in

den unterschiedlichsten Varianten und mit verschiedensten Hilfsmitteln. Durch Abseilen,

Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangt man

in geeigneter Ausrüstung durch die Gräben.

Klippenspringen:

Die Springer stehen in einer Höhe von bis zu 28 Metern auf Felsen oder Klippen und

erreichen beim Sprung eine Geschwindigkeit von bis zu 90 Stundenkilometer, bevor sie

ins Wasser eintauchen. Anfängern sei zu dieser Sportart nicht geraten. Der Aufprall ins

Wasser kann neun bis zehnmal härter sein als bei einem Sprung vom 10-Meter-Turm.

Seefunkschule Dipl-Ing Koblmiller

Vorstadtl 3 - 2483 Ebreichsdorf

Tel. & Fax: +43 (0)2254/76 215

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Synchronschwimmen

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Schnorcheln

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Die Reiseapotheke – was muss mit? Philip de Maré

„Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche

durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers

gewinnt“ schrieb Johann Wolfgang von Goethe am 9.

März 1787.

Hier wollen wir Ihnen ein paar wertvolle Tipps für den Inhalt Ihrer

Reiseapotheke mitgeben, um notfalls Möglichkeiten zur Selbsthilfe

zu haben. Erkundigen Sie sich auch vor Reiseantritt über die

Gesundheitsversorgung vor Ort, wo der nächste Arzt zu fi nden ist,

wie weit es zum nächsten Krankenhaus ist. Auch wenn Sie am

Ambulanz-Schalter einen Auslands-Reisekrankenschein aus Ihrer

Tasche zaubern, können Sie sich viel Bürokratie und damit Ärger

und Zeit ersparen.

Durchfall:

Die klassische Reisediarrhoe ist, bis auf wenige Ausnahmen, immer

selbstlimitierend, kann aber mehrere Tage andauern. Die

typischen Symptome sind Durchfall, Fieber, Bauchkrämpfe, Übelkeit

und Erbrechen. Speziell bei Kindern, älteren Personen oder

Schwangeren muss man besonders auf den Flüssigkeitshaushalt

achten. Versuchen Sie zumindest 3 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich

zu nehmen, für den Elektrolytersatz mischen Sie sich Normolyt

oder Normhydral dazu. Falls Sie das nicht zur Hand haben, können

Sie sich alternativ Ihren Elektrolytersatz selber mischen:

auf einen halben Liter abgekochtes Wasser einen halben Teelöffel

Salz, fünf Teelöffel Zucker und das ganze mit Orangensaft abschmecken,

davon 3 Liter täglich trinken.

Gegen Übelkeit sollten Sie Paspertin-Tropfen zur Hand haben,

um das Getrunkene nicht gleich wieder zu erbrechen. Bei Bauchkrämpfen

nehmen Sie Buscopan ein, beim Buscopan comp. ist

zusätzlich zum krampfl ösende Mittel noch ein Schmerzmittel enthalten.

Durch Einnahme von Antibiotika können Sie die Dauer des Durchfalls

verkürzen. Hier hat sich der Wirkstoff Ciprofl oxacin (Ciproxin)

bewährt, beginnen Sie mit dem Anibiotikum schon bei den ersten

Anzeichen der Reisediarrhoe.

Mit Vorsicht zu genießen sind Medikamente, die die Darmmotilität

hemmen. Das gängigste Mittel ist hier Loperamid (Imodium, Enterobene),

dieses sollte nur bei Gefahr der Austrocknung oder bei

Wasserknappheit eingenommen werden, bzw. wenn es die Umstände

nicht anders zulassen, z.B. bei einer längeren Busfahrt oder

im Flugzeug. Durch die Hemmung der Darmmotilität verbleiben die

Das sollten Sie im Urlaub

unbedingt dabei haben:

Die besten Tipps für Ihre Reiseapotheke

von Elda Camus (Heiland-Apotheke):

Krankheitserreger länger im Darm und können länger Schaden

anrichten. Daher sollte die Einnahme nicht länger als 2 Tage erfolgen

mit maximal 3 Tabletten am Tag.

Wundbehandlung:

Nehmen Sie auf jeden Fall ein Desinfektionsmittel mit. Hier empfehlen

wir Octenisept-Lösung für die Reinigung von Wunden

(brennt nicht!) oder die Betaisodona-Salbe bei oberfl ächlichen

Wunden oder bei Gefahr der Abszeß-Bildung. Auch Verbandsmaterial

wie Pfl aster, Mullbinden, sterile Wundkompressen, Klebeband

(Leukoplast) und Splitterpinzette sollte Ihre Reiseapotheke

enthalten.

Schmerzmittel und Fieber:

Die meisten Produkte sind Fieber- und Schmerzsenkend zugleich:

Parkemed, Mexalen, Aspirin. Für Kinder entsprechende Zäpfchen

oder Säfte. Vergessen Sie nicht das Fieberthermometer (vor allem

in Malaria-Gebieten)!

Hautschutz:

Beugen Sie dem Sonnenbrand durch einen entsprechend hohen

Schutzfaktor vor! Falls Sie schon unter einem Sonnebrand leiden,

können kühlende Salben oder Aprés-Produkte Linderung erwirken.

Bei stärkeren Beschwerden greifen Sie auf ein Schmerzmittel

zurück. Das Produkt Safe Sea kombiniert einen Schutz gegen Nesselquallen

und Sonnenbrand.

Zur Vermeidung von Insektenstichen helfen Repellentien, z.B. Nobite-Spray

für die Kleidung oder als Salbe für die Haut. Falls Sie

schon Opfer von einem Schwarm Moskitos geworden sind, haben

Sie ein Antihistaminikum bei der Hand, z.B. Fenistil-Gel. Speziell

in Malaria-Gebieten sollte dem Insektenschutz besondere Aufmerksamkeit

geschenkt werden.

Übelkeit:

• Wunddesinfektionsmittel

• Pfl aster in unterschiedlichen Größen

• Verbandsmaterial

• Pinzette, Schere, Sicherheitsnadel

• Fieberthermometer

• Erkältungsmittel

• Insektenschutz

• Sonnenschutz

• Salbe gegen Sonnenbrand

• Mittel gegen Durchfall und Verstopfung

• Mittel gegen Reisekrankheit

Gegen Reise- oder Seekrankheit Travelgum-Kaugummi oder Scopolamin-Pfl

aster (Scopoderm). Bei sonstiger Übelkeit Paspertin-

Tropfen.

Schlafstörungen:

Gegen den Jet Lag oder bei leichten Schlafstörungen helfen Rohypnol

Tabletten oder Mogadon Tropfen.

• Medikament gegen Schlafstörungen

• Schmerzmittel

• Sportsalbe

• Wund- und Heilsalbe

• Kreislaufmittel

• Augen-, Ohren- und Nasentropfen

• Malaria-Prophylaxe (wenn erforderlich)

• Persönliche Medikamente, die Sie

regelmäßig einnehmen

2700

59


Foto: istockphoto.com

Sommer im Jahr 2001, zu dritt sind wir für geplante 4 Wochen

in Thailand mit dem Rucksack unterwegs. Eine Woche Urlaub

und Abenteuer haben wir schon hinter uns, als meine Frau

plötzlich auf 40° Celsius anfi ebert, Gliederschmerzen entwickelt

und mit Schüttelfrost im Bett liegt. Am nächsten Tag fahren

wir in das örtliche Krankenhaus von Krabi. Die Dia gnose:

hämorrhagisches Dengue fi eber. In den nächsten 10 Tagen ist

keine Rede mehr von Strand und Sonne, meine Frau entwickelt

Ödeme am ganzen Körper. Essen kann sie kaum etwas,

die Blutgerinnung bricht zusammen, sodass zu jeder Zeit die

Gefahr innerer Blutungen besteht. Falls sie doch etwas zu sich

nehmen kann, darf sie dies nur in Form lauwarmer Flüssigkost

oder in Form von Joghurt, um die Blutungsgefahr so gering wie

möglich zu halten. Nach besagten 10 Tagen erholt sie sich wieder,

wir brechen den Urlaub ab und „fl üchten“ wieder zurück

nach Österreich.

Denguefi eber wird durch ein Tropenvirus ausgelöst, übertragen

von dort heimischen Stechmücken. Dieses kommt nur in Südost-

Asien vor, bis zu 100 Millionen Menschen erkranken jährlich daran.

Die schwerste Form der Erkrankung, das hämorrhagische

Denguefi eber, endet oft tödlich. Und – es gibt gegen dieses Virus

keinen Impfstoff. Im Gegensatz dazu gibt es aber gegen viele andere

gefährliche Krankheitserreger, die in fernen, zumeist tropischen

Ländern vorkommen, Schutzimpfungen.

Wogegen muss ich jedoch wann impfen, um an meiner Destination

ausreichend geschützt zu sein? Was kann ich sonst noch tun, um

mich soweit wie möglich zu schützen? Grundsätzlich kann man

sagen, dass bei Reisen in Länder mit fraglichen hygienischen

Standards oder beim Besuch unterentwickelter Länder gewisse

Basisimpfungen vorzunehmen sind. Diese wären laut dem Institut

für Reise- und Tropen medizin: Typhus (verursacht durch ein

Bakterium der Salmonellen-Familie), Hepatitis A und B, Diphtherie

(früher Krupp genannt), Tetanus (Wundstarrkrampf) und Poliomyelitis

(Kinderlähmung, kurz: Polio). Diese Impfungen werden

zum Beispiel für Reisen in die Lieblings-Urlaubsdestinationen von

Herrn und Frau Österreicher empfohlen, der Türkei und Griechenland,

Kroatien, Spanien und Italien. Falls man sich in der Türkei

abseits der typischen Touristenwege bewegen will oder wenn Sie

Ihren Urlaub in Ägypten genießen wollen, sollten Sie sich zusätzlich

noch gegen Tollwut impfen lassen.

Und wenn es einen nach Afrika, zum Beispiel in den kenianischen

Busch im Rahmen einer Safari zieht? Dann wird zusätzlich eine

Impfung gegen Gelbfi eber empfohlen, wie auch bei einigen Ländern

Süd-Amerikas. Gegen die Japan-B-Enzephalitis sollte man

sich schützen, wenn einen das Fernweh in den Südost-Asiatischen

Raum treibt, also nach Thailand, Vietnam oder Kambodscha. Auch

hier sollte Tollwut auf dem Impfplan stehen.

60 2700

Fern reisen – aber sicher!

von Philip de Maré

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass die Notwendigkeit

und der Umfang einer Impfprophylaxe individuell zu entscheiden

ist. Ein Geschäftsreisender braucht einen anderen Schutz als

ein Badeurlauber, ein Rucksacktourist andere Impfungen als ein

Pauschaltourist. Weitere Faktoren wie die Jahreszeit vor Ort, Trocken-

oder Regenzeit, die Reiseroute und Aufenthalts dauer, Alter,

Gesundheitszustand etc. spielen ebenso eine Rolle. Deshalb ist

eine individuelle Beratung in einem entsprechenden Institut auf

jeden Fall zu empfehlen. Und vergessen Sie nicht, die Impfkosten

in Ihr Urlaubsbudget mit einzukalkulieren!

Falls von der Grundimmunisierung im Rahmen der Pfl ichtimpfungen

im Kinder- und Jugendalter kein Schutz mehr besteht und

diese aufgefrischt werden müssen oder. gegen andere Erkrankungen

ein gänzlich neuer Impfschutz aufgebaut werden muss, muss

man diese Impfungen aus der eigenen Tasche bezahlen (außer

teilweise gestützte Impfungen wie zum Beispiel FSME). Die Grundimmunisierung

gegen Hepatitis A und B, bestehend aus 3 Teilimpfungen,

kostet 228 Euro, gegen Tollwut – ebenso 3 Teilimpfungen

– 195 Euro. Ein Schnäppchen dagegen wäre Typhus mit

einmalig 37 Euro. Impfen kann Sie jeder Hausarzt, die Planung und

Beratung sollten Sie aber einem spezialisierten Arzt oder Institut

für Reise- und Tropenmedizin überlassen. Diese bieten dann die

Beratung und Durchführung der Impfungen in einem an. Melden

Sie sich aber früh an! Um einen sicheren Impfschutz zu bieten,

müssen bei einigen Impfungen 3 Teilimpfungen in Abstand von

mehreren Wochen oder sogar Monaten durchgeführt werden. Mit

der Planung sollten Sie spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt

beginnen - je früher Sie planen, desto leichter lässt sich ein sicherer

Schutz aufbauen.

Was aber, wenn Sie in ein Land reisen wollen, in welchem Krankheiten

existieren, gegen die es keine Impfung gibt? Beispiele sind

hier Malaria, Denguefi eber oder das Chikungunyafi eber. Hier können

Sie sich mit einigen Verhaltensregeln gut schützen. Wobei

man bei der Malaria als Afrika-Reisender natürlich wochenlang

eine Malariaprophylaxe schlucken kann, aber hier hat das Medikament

durchaus ernst zu nehmende Nebenwirkungen und ein

sofortiger Therapiebeginn bei den ersten Symptomen kann zumeist

die Erreger der Malaria eliminieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Institut für Reise-

und Tropenmedizin (� www.tropeninstitut.at), an das Institut

für spezifi sche Prophylaxe und Tropenmedizin der Universität

Wien (� www.meduniwien.ac.at/tropenmedizin) oder an das

Zentrum für Reisemedizin (� www.reisemed.at).

In diesem Sinne: Genießen Sie Ihren wohlverdienten Urlaub und

kommen Sie gesund wieder!


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PLASMA SPENDEN UND LEBEN RETTEN

IM MODERNSTEN PLASMAZENTRUM ÖSTERREICHS

Seit 1. April ist die „Allzeit Getreue“ um

eine top-moderne Gesundheitseinrichtung

reicher, denn an diesem Tag eröffnete

das neue Baxter Plasmazentrum

im City Place in der Pottendorferstraße.

2700 zeigt Ihnen hier, warum Plasma

spenden so wichtig ist und wer sich eignet,

um selbst Spender zu werden.

Wofür wird Plasma gebraucht?

Baxter stellt lebenswichtige Arzneimittel

aus Blutplasma her, welche die Lebensqualität

und die Lebenserwartung von

Menschen mit Immundefekten oder Hämophilie

(„Blutern“) entscheidend verbessern

Lesen Sie hier die Beweggründe der Lebensretter aus 2700:

oder bei schweren Unfällen und großen

Operationen den lebensrettenden Unterschied

ausmachen können.

Wer kann Plasma spenden?

Jeder gesunde Mensch ab einem Alter von

18 Jahren kann zum Plasmaspenden kommen

– die erste Spende muss allerdings vor

dem 60. Geburtstag stattfi nden. Für gesunde

Menschen ist eine Plasmaspende keine

Belastung. Vor der ersten Spende erfolgt

ein Gesundheitscheck, um für jeden Spender

die optimalen Rahmenbedingungen

schaffen zu können.

Iris P. (Angestellte)

„Ich spende ungefähr ein Mal in der Woche seit 4 bis 5 Jahren

Plasma. Zum einen ist Plasmaspenden gut, weil man den Leuten

helfen kann. Zum anderen wird man beim Plasmaspenden im

Gegen satz zum Blutspenden auch fi nanziell unterstützt. Ein weiterer

Vorteil beim Plasmaspenden ist die Blutkontrolle, durch die ich

immer weiß, ob ich gesund bin oder nicht.“

Stefan Z. (Student, Staatsmeister Skifahren)

„Ich spende seit ungefähr zwei Jahren durchschnittlich ein Mal

in der Woche Plasma. Ein wichtiger Grund für Plasmaspenden ist

für mich zum Einen die fi nanzielle Entschädigung, da ich Student

bin. Ein weiterer, viel wichtigerer Grund ist der Beitrag zur Gesellschaft.“

Sollenau

Wien

Ebenfurth

Annemarie S. (Angestellte) B17

„Mittlerweile A2 spende ich schon seit 11 Jahren B60Plasma

– mit kleineren

Unterbrechungen, weil ich mein zweites Kind bekommen

habe, aber ich gehe regelmäßig. Das heißt, abwechselnd zwei

Mal und dann wieder nur ein Mal in der Woche. Ich versuche,

stets das Maximum zu spenden. Im Jahr komme ich auf ungefähr

50 Spenden. A2 Da mein Wiener Vater eine schwere Krankheit hatte, wo ihm

Wr. viel Neustadt Blut gespendet wurde, Neustadt habe ich mich anfangs dazu entschieden,

West Blutspenden zu gehen, B26 um etwas B53 Gutes zu tun. Später wurde

ich auf das Plasmaspenden aufmerksam. Ein großer Vorteil beim

Plasmaspenden ist die regelmäßige B17 Gesundheitskontrolle. Es wird

nicht nur das Körpergewicht kontrolliert, sondern auch die Blutwerte.“

B54

S4

Knoten

Wr. Neustadt

Eisenstadt

S4

Neunkirchen

Graz Wechsel

Pottendorfer Str.

Spendersicherheit im Vordergrund

Im Zentrum ist immer ein Arzt vor Ort, der die

Spender medizinisch betreut. Für das vertrauliche

Gespräch mit dem Spender gelten

selbstverständlich die ärztliche Schweigepfl

icht und das Datenschutzgesetz.

Wiener Neustädter spenden Plasma

Gerade in Wiener Neustadt hat das Plasmaspenden

schon 30-jährige Tradition. Immer

mehr Menschen in der Stadt und im

Einzugsgebiet haben bereits erkannt, wie

wichtig das Spenden von Blutplasma ist,

und gehen regelmäßig zur Spende, was

auch den Bau des neuen, größeren Zentrums

notwendig machte.

Spenden auch Sie Plasma

und retten Sie Leben!

Zögern Sie nicht länger und werden Sie

zum Lebensretter durch Ihre Plasmaspende.

Als Erstspender bringen Sie bitte einen

Lichtbild ausweis und Ihren Meldezettel

ins Zentrum mit! Pro Spende erhalten Sie

EURO 15,- Aufwandsentschädigung und

es erwartet Sie ein attraktives Prämiensystem.

Alles weitere erfahren Sie von den

Baxter Mitarbeitern vor Ort.

B17

Fischauer G.

B17

Kontakt:

BAXTER Plasmazentrum

City Place

Pottendorfer Str. 15

2700 Wiener Neustadt

02622/25577

www.plasmazentrum.at

B60

Pottendorfer Str.

GRATIS-

Parkplätze

vorhanden!

Per Bus:

Linie H bis Haltestelle: Europaschule

2700

61


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10.000 Nächtigungen im Mai 2009 trotz der Krise

Kurzentrum Bad Vöslau

auf Erfolgskurs im Boom-

Markt Gesundheit/Kur

Seit seiner Eröffnung im Februar 2006

verzeichnet das Kurzentrum Bad Vöslau

im Mai 2009 erstmals mehr als 10.000

Bettennächte in einem Monat. Damit

ist das Kurzentrum ein unverzichtbarer

Eckpfeiler von Tourismus und Wirtschaft

der Region geworden. Auch durch die

gelungene Zusammenarbeit mit der Gemeinde

konnte das Haus erfolgreich in

der Österreichischen Kurlandschaft positioniert

werden.

Ein hoher Anspruch an Qualität und Service,

eine Erweiterung des Therapieangebots

sowie eine Buchungsquote von mittlerweile

80 Prozent durch Mundpropaganda

und sehr treue Stammgäste sind hauptverantwortlich

für den schnellen Erfolg des

modernen Kurzentrums Bad Vöslau. Seit

der Eröffnung im Februar 2006 wurde jetzt

im Mai 2009 die Marke der 10.000 Bettennächte

in einem Monat überschritten.

„Das ist ein unglaublicher Erfolg auf den

meine 140 Mitarbeiter und ich sehr stolz

Die neue Dimension von Kur und Erholung

****Kurzentrum Bad Vöslau

Für alle Angebote gilt: Kein EZ-Zuschlag!

sind“, sagt Edgar Bauer, Leiter des Kurzentrums

Bad Vöslau. Die Wirtschaftskrise tut

dem Zustrom keinen Abbruch – im Gegenteil:

„Gerade in wirtschaftlich schwierigen

Zeiten besinnen sich Menschen mehr auf

ihr Wohlbefi nden, auf die Sinnsuche und

sich selbst. Wir beobachten sogar eine

Nachfrage vermehrt jüngerer Gäste in der

Altersgruppe 30 plus, die zunehmend von

Überforderung und Burnout betroffen sind.“

Das einzigartige Preis-Leistungsverhältnis

kommt den Gästen jetzt entgegen.

25.000 Therapien monatlich

Der Schwerpunkt des Behandlungsrepertoires

liegt auf Therapien von Beschwerden

des Stütz- und Bewegungsapparates, von

Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen

sowie Burnout. Einzigartig ist

die bisher noch wenig verbreitete Kältekammer,

in der Schmerzen und Durchblutungsstörungen

bei minus 110 Grad Celsius

therapiert werden. „Kurgäste aus ganz Europa

kommen deshalb zu uns“, sagt Bauer.

Die PatientInnen würden neben der ausgezeichneten

medizinischen Betreuung und

dem klassischen Hotelangebot die Nähe zu

Wien sowie die reichhaltige landschaftliche

Idylle im Heurigengebiet schätzen.

62A 2540 2700 Bad Vöslau . NÖ . Tel 02252 90600

Fax DW -400 . voeslau@kurzentrum.com . www.kurzentrum.com

Gesundheitsangebote

€ 520,–

1 Woche mit Vollpension

und 14 auf Sie persönlich

abgestimmte Therapien

2 Wochen mit Vollpension

und 28 auf Sie persönlich

abgestimmte Therapien

€ 190,–

Ab 28.06.09: € 220,–

€ 990,–

Angebote nur noch gültig bis 28.06.2009 (Abreisetag)! Neue Preise

ab 28.06.2009: € 615,– (1 Woche) und € 1190,– (2 Wochen) abzgl.

jeweils € 50,– Gesundheitsgutschein pauschal für Stammgäste!

3-Tages

Spezialangebot

25.000 Therapien werden jeden Monat von

dem kompetenten Team an ÄrztInnen und

TherapeutInnen durchgeführt. Eine nunmehr

konstante Auslastung von 92 Prozent

bei 278 Zimmern macht das Kurzentrum

zu einem wichtigen Faktor von Wirtschaft

und Tourismus der Region. Im Jahr 2009

werden im Kurzentrum Bad Vöslau 120.000

Bettennächte erreicht werden.

Das Kurzentrum Bad Vöslau ist eines der

modernsten in Österreich: Mit 3.000 Quadratmetern

Therapiefl äche, einer großzügigen

(1.500 Quadratmetern) Sauna- und

Badelandschaft im Innen- und Außenbereich

sowie einem weitherzigen Restaurantbereich

fi nden Kurgäste die passenden

Rahmenbedingungen für einen Urlaub im

Zeichen der Gesundheit. Das Haus ist mit

erstklassigem Vöslauer Thermalwasser aus

620 Metern Tiefe versorgt.

Kontaktinformationen:

Kurzentrum Bad Vöslau

Badner Str. 7-9

2540 Bad Vöslau

Tel: 02252-90600

Fax: DW-400

Email: voeslau@kurzentrum.com

Ab 28.06.2009: € 615,–

Ab 28.06.2009: € 1190,–

€ 190,– 4-Tages € 250,–

Spezialangebot

€ 250,–

Ab 28.06.09: € 290,–

3 (bzw. 4) Übernachtungen inkl. Vollpension und

3 (bzw. 4) auf Sie persönlich abgestimmte Therapien

3000 m 2 Therapiebereich mit Ganzkörperkältetherapie, Bewegungstherapie, Kneipp-Gegenstromtherapie,

Heilwasser-Trinkkur, Fangotherapie mit reinem Naturfango, F.X. Mayr Kur, Carbovasal-Therapie, u.v.m.

1500 m 2 große Bade- und Saunalandschaft mit ganzjährig beheiztem Außenbecken, u.v.m.

Gesund jung bleiben


Fotos: Anton Saurer / Lois Lammerhuber / Weinwurm

Tipp: Besitzer der Niederösterreich Card 2009/10

haben in der Kristalltherme je ein Mal im Sommer

und ein Mal im Winter freien Eintritt!

Die Kristalltherme Bad Fischau-Brunn

besticht optisch durch ihr Flair der K&K-

Monarchie. Sie gilt als Juwel unter den

Thermalbädern Österreichs und ist ideal

für alle, die entspannenden Badegenuss

abseits von Mega-Rutschen und Sprungtürmen

schätzen.

Das historische Ambiente der Kristalltherme

Bad Fischau-Brunn ist nahezu einzigartig

in Österreich: Die Badeanlage wurde

zwischen 1871 und 1873 errichtet. 1898

wurde das Thermalbad von Erzherzog Rainer

gekauft und umgebaut. Seither wurde

die Anlage selbst in ihrer Gestalt nicht

mehr verändert und ist mittlerweise denkmalgeschützt.

Vor einigen Jahren wurde

die Kristalltherme von der Gemeinde Bad

Fischau-Brunn, dem jetzigen Eigentümer,

einer Generalsanierung unterzogen

– mit einem atemberaubenden Ergebnis!

Ruheoase für Jung und Alt

Besucher können in der Kristalltherme das

authentische Flair des 19. Jahrhunderts

hautnah erleben. Holzkabinen im Stil der

Kaiserzeit, Holzpritschen und zwei Natur-

Schwimmbecken in der ursprünglichen

Steineinfassung fügen sich mit ihrer natürlichen

Schönheit perfekt in die große

gepfl egte Parkanlage mit traumhaft ruhigen

Liegewiesen und alten, mächtigen

Kastanienbäumen ein. Die beiden Becken

Von Sonja Knotek

Kaiserliches Badevergnügen

Events Kristalltherme: 01. 08. Sommerfest - Ab 20.00 Uhr Blue Mondays im Juli (jeweils ab 20.00 Uhr):

13. 07. Liveband „Narish“ • 20. 07. Musikalische Lesung mit Chis Lohner • 27. 07. Peter Hofbauer „Words“ und Radio Wien

werden übrigens heute noch – in Anlehnung

an die Kaiserzeit – von den Einheimischen

als „Herren-„ und „Damenbecken“

bezeichnet. Diese Anlage ist die perfekte

Ruheoase für Jung und alt, da das Areal

so weitläufi g ist, dass jeder ein ungestörtes

Fleckerl für sich fi ndet – auch in der

Hochsaison. Für Kinder und Jugendliche

stehen ein Thermal-Kinderbecken mit

Spielplatz sowie ein moderner Beachvolleyballplatz

zur Verfügung. Für den

Gourmetgenuss zwischendurch ist das gemütliche

Thermencafé zuständig.

Die Thermalquelle

Alle Becken werden von einer Thermalquelle

gespeist, die mit einer konstanten

Temperatur von 19 Grad Celsius aus den

Tiefen des Erdbodens rinnt. Chemische

Zusätze wie Chlor oder dergleichen sind

nicht notwendig, da sich das Wasser alle

drei bis vier Stunden durch einen natürlichen

Zu- und Abfl uss vollständig erneuert.

Die heilende Qualität dieser natürlich reinen

Quelle haben bereits die alten Römer

geschätzt. Die Thermalquelle selbst wurde

1363 erstmals urkundlich erwähnt. Besonders

für Menschen, die zu Hautirritationen

und –allergien neigen, aber auch bei Venenbeschwerden

wirkt das Thermalwasser

von Bad Fischau-Brunn wahre Wunder.

Zahlreiche begeisterte Stammgäste schwö-

ren darauf, dass die kühle Temperatur des

Wassers ein regelrechter Jungbrunnen sei,

da es das Herz-/Kreislaufsystem stärke sowie

Haut und Bindegewebe straffe.

Ganzjahresbetrieb

Die Kristalltherme Bad Fischau-Brunn ist

übrigens das einzige Freibad, das auch im

Winter geöffnet hat: Im Haupthaus werden

ganzjährig Sauna, Sanarium (kreislaufschonende

Saunavariante, bei der

die Raumtemperatur zwischen 46 und 60

Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit zwischen

40 und 55 Prozent liegt, Anm. d.

Red.), Dampfbad, Solarium und Massagen

angeboten. Neu im Programm sind Antara-Rückenfi

tkurse. Die aktuellen Termine

können Sie auf � www.kristalltherme.at

einsehen.

Nach dem entspannenden Thermenbesuch

stehen Ihnen die zahlreichen Heurigen

und Gastbetriebe der Gemeinde

Bad Fischau-Brunn zur Verfügung. Die

aktuellen Heurigentermine fi nden Sie auf

� www.bad-fi schau-brunn.at

REISELUST

2700

63


Fotos: istockphoto.com

... oder wie man sich beim 1. Urlaub ohne Kind fühlt.“

Nach einem Flug von exakt 60 Minuten landen wir frisch und

abenteuerlustig in Berlin Tegel. Es ist 18 Uhr, wir haben nun

genau 48 Stunden Zeit für die Metropole Berlin, die uns mit

Sonnen schein und milden 21°C begrüßt. Bevor wir in den

Shuttle bus zu unserem Hotel in Charlottenburg steigen, ist

unser erster Weg der zum BVG-Schalter, wo wir uns die „Berlin

Welcome Card“ für 48 Stunden besorgen. Mit dieser Karte

haben wir nicht nur freie Fahrt auf allen öffentlichen Linien

innerhalb Berlins, worunter auch der Flughafen Express Bus

fällt, sondern auch ermäßigten beziehungsweise freien Zutritt

zu mehr als 140 touristischen und kulturellen Highlights wie

zum Beispiel Stadtrundfahrten, Schifffahrten, Museen, Bühnen,

Restaurants, Clubs und Souvenirs für die Daheimgebliebenen.

Das ist sowieso ein ganz wichtiger Punkt auf unserer Liste: für

unsere Kleine ein nettes Mitbringsel aus Berlin. Immerhin sind

wir zum ersten Mal für 48 Stunden von ihr getrennt.

Im Hotel angekommen, machen wir uns schnell fertig zum Ausgehen.

Gut gelaunt und sehr entspannt spazieren wir zum

Savigny platz, wo uns eine ungeahnte Fülle an gemütlichen Cafés,

modernen Restaurants und schicken Bars erwartet – für jeden Geschmack

ist hier etwas dabei. Wunderschöne alte Häuser, überall

junge Menschen, ein Gastgarten neben dem anderen – herrlich, so

ein Frühsommer in Berlin! Einige Leute radeln an uns vorbei, wir

staunen, wie sauber hier alles ist, haben wir uns doch eine laute,

hektische Großstadt mit viel Verkehr erwartet. Nicht aber so am

Savignyplatz in Charlottenburg! Wir entscheiden uns schließlich

für ein kleines italienisches Restaurant und nehmen unter einem

Sonnenschirm Platz. Es ist nun kurz nach 20 Uhr, normalerweise

64 2700

von Patricia de Maré

Schlafenszeit für L. Aber heute nicht mit uns! Während wir an unser

Mädchen denken, die bei Oma und Opa wohl die zwei lustig sten

und abwechslungsreichsten Tage seit langem erlebt (wie wir in

mehreren MMS erkennen können), bestellen wir Pasta und guten

italienischen Wein und genießen unseren ersten Urlaub zu zweit.

Wir lassen den Abend in einer Bar nebenan bei coolen Summersounds

und leckeren Cocktails ausklingen und freuen uns – neben

den bisher gewonnenen höchst positiven Eindrücken – beim Zahlen

der Rechnung auch, dass die Preise hier um einiges günstiger

sind als in Österreich.

Am nächsten Morgen haben wir es eilig, hinaus zu kommen, um

diese Stadt zu erkunden, die sich bereits gestern von ihrer schönsten

Seite gezeigt hat. Die Sonne scheint wieder und unsere Mägen

knurren. Unsere erste Station ist daher die zum Frühstück ins

„Jules Verne“, einem hippen und laut Reiseführer auch in der Berliner

Schauspiel- und Promiszene angesagten Lokal, in dem das

Frühstück ein Gedicht sein soll. Die Frühstückskarte allein verspricht

schon einiges. Ich entscheide mich schließlich für „20.000

Meilen unter dem Meer“ mit Orangen-Krabbensalat, Lachs mit

Meerrettich und Thunfi sch-Sellerie-Mousse, während mein Mann

„Nord gegen Süd“ sowie „2 Jahre Ferien“ bestellt, fl aumige Pancakes

mit frischen Früchten und Ahornsirup, sowie Müsli mit Obst.

Dazu natürlich zwei große Café Latte. Wir sind uns einig, dass dieses

Lokal nun ein Fixpunkt für uns ist, sobald wir wieder nach Berlin

kommen. Und während wir so dahinschlemmen, erspähe ich

auch schon den ersten „Promi“ im Lokal, den ich aus zahlreichen

deutschen Soaps kenne.


Weiter geht’s nun zu Fuß zum Kurfürstendamm mit seinen hunderten

Geschäften, Boutiquen und Lokalen, vorbei am berühmt-

berüchtigten Bahnhof Zoo, wo wir eine Hop On/Hop Off-Tour mitmachen

wollen. Es gibt einige Anbieter dieser Busrundfahrten,

die alle in etwa das Gleiche bieten: Ein- und Ausstiege bei den

Top-Sehenswürdigkeiten, dazu Live-Erläuterungen während der

Fahrt auf deutsch und englisch. Mit unserer Berlin Welcome Card

bekommen wir hier 25 Prozent Rabatt. Wir erklimmen die Treppe

im Inneren des Stockbusses und – Juhu! In der ersten Reihe sind

noch zwei Plätze frei! So haben wir einen guten Blick nach vorne

als auch seitlich auf all das, was uns der Kommentator erzählt.

Der Kurfürstendamm erinnert mich sehr an die Champs-Élysées in

Paris. Wie wir erfahren, war dies auch so beabsichtigt. Es ist die

Flaniermeile der Berliner, die als Reitweg der Brandenburgischen

Kurfürsten vom Berliner Stadtschloss zum Jagdschloss Grunewald

angelegt wurde und seit den 20er Jahren eine der wichtigsten

Einkaufsstraßen der Hauptstadt ist. Hier gibt es viele exklusive

Boutiquen, hübsche Cafés und Restaurants, Straßenkünstler,

Tänzer und Unmengen an Touristen. Unser nächster Stop ist am

KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens. Mit 60.000 Quadratmetern

Verkaufsfl äche und täglich bis zu 180.000 Kunden ein Riesenkaufhaus!

Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, und das bereits seit

1907 – von den neuesten Looks der Pariser Laufstege bis zu den

exotischsten Früchte der Südsee. Von luxuriösen Beauty-Rooms

und Beauty-Lounges über Hochzeits- und Geschenkservice, Hotel-

und Homeservice, vom Maßschneider bis zum Friseur und vom

Buggyverleih bis zum Devisentausch ist das KaDeWe allerbestens

ausgerüstet. Im 6. Stock befi ndet sich die berühmte Feinkostabteilung.

Dort gehen wir zuallererst hin und kaufen schließlich unser

erstes Souvenir. Wir schlendern noch ein bisschen herum, doch

dann zieht es uns wieder hinaus aus diesem doch etwas unüber-

sichtlichen Kaufhaus – wir haben ja noch einiges vor! Wir fahren

mit dem Bus weiter am „Roten Sand“ vorbei, einem der besten

Fischrestaurants der Stadt, zur Varian-Fry-Straße (Potsdamer

Platz), wo wir einen Rundgang durchs Sony-Center unternehmen.

Die sieben Gebäude aus Glas und Stahl und ein lichtdurchfl uteter

Platz mit spektakulärem Dach beeindrucken uns sehr. Berlin ist

eine hochmoderne Metropole mit unglaublicher neuer und alter

Architektur. Egal, wo wir hinkommen, wir staunen. Im Vergleich

zu Wien gibt es einfach von allem mehr: mehr beeindruckende

Plätze, mehr Flaniermeilen, mehr Restaurants und Lokale, mehr

Sehenswürdigkeiten, mehr Leben. Was mir besonders gefällt, sind

die vielen kleinen oder größeren Coffeeshops, die man an jeder

Ecke bereits fi ndet. Als Kaffeeliebhaber und USA-Fan genieße ich

dies sehr und nütze das in den zwei Tagen dementsprechend oft

aus. Wir bummeln vorbei an den Geschäften, nehmen einen Coffee

to Go bei „We love Coffee“ und überqueren die Straße, um den

besten Blick über die Stadt zu erhaschen! Ein Geheimtipp unseres

Bus-Stadtführers: Im Kollhoff-Tower gibt es auf der obersten Ebene

eine Aussichtsplattform, von der man einen wunderschönen Ausblick

über die Stadt hat. Zu ihr gelangt man über den schnellsten

Personenaufzug Euro pas, der die Passagiere mit 8,65 Metern pro

Sekunde befördert. Für drei Euro der angeblich günstigste Blick

von oben auf die Stadt!

Weiter geht’s mit dem Bus vorbei an jenem Ort, an dem sich während

des Dritten Reichs die Zentralen der geheimen Staatspolizei,

der SS und des Reichssicherheitshauptamts befanden. Die Ausstellung

„Topographie des Terrors“ macht hier die europäische

Dimension der NS-Schreckensherrschaft sichtbar. Wir fahren ein

kleines Stück weiter bis zum Checkpoint Charlie, wo wir eine Tour

durchs Museum geplant haben. Der Checkpoint Charlie war der


2700

65


wohl bekannteste Grenzübergang zwischen West und Ost. Im

Oktober 1961 standen sich hier amerikanische und sowjetische

Panzer gegenüber, als die USA fundamentale Rechte des Berlin-

Status verteidigten. Immer wieder wurde der Checkpoint Charlie

zum Schauplatz von Demonstrationen, hier gelangen Fluchten

oder scheiterten kurz vor dem weißen Grenzstrich. Im „Museum

Haus am Checkpoint Charlie“ erfahren wir mehr über das ganze

Unrecht in der DDR. Es ist für uns unfassbar, wie groß die Verzweifl

ung der Leute damals gewesen sein musste, wenn man sich

ihre waghalsigen Fluchtpläne und -objekte näher ansieht. Tausende

Bilder und Zeitungsartikel hängen an den Wänden, viele

Schicksale schockieren uns. Vor allem auch jene von Eltern, die

von ihren Kindern zwangsgetrennt wurden, nachdem ihre Flucht

aus der DDR gescheitert war. Schnell schreibe ich eine SMS an

meine Kleine und freue mich schon, sie morgen Abend wieder in

den Arm zu nehmen.

Nach dieser aufregenden Stunde nehmen wir gerne wieder im Bus

Platz und sind dankbar, die Gedanken an das gerade Gesehene

etwas abschweifen lassen zu können. Wir fahren nun zum Gendarmenmarkt,

einem der angeblich schönsten Orte Europas. Ein

großer, offener Platz mit dem Deutschen Dom, dem Französischen

Dom und dem Konzerthaus von Karl Friedrich Schinkel. Hier spürt

man das alte Berlin. Es gibt viele Cafés und Restaurants, die zum

Verweilen im Freien einladen. Wir wandern ein bisschen umher,

ein kleiner Eisstand kommt uns gerade Recht. Nach einem kurzen

Spaziergang befi nden wir uns nun im Nikolaiviertel, in dem es

viele zum Teil rekonstruierte historische Bauten neben modernen

Wohnhäusern gibt. Eine interessante und überaus schöne Synthese.

Auch hier gibt es wieder zahlreiche Cafés und Geschäfte, dieses

Viertel ist eine gelungene Mischung aus Kultur-, Geschichts-

66 2700

und Einkaufserlebnis. Hier liegt auch das Berliner Rathaus, Sitz des

regierenden Bürgermeisters von Berlin. Insgesamt 36 Terrakotta-

Tafeln, die sich entlang der Gebäudefassade befi nden, stellen die

Geschichte der Stadt Berlin von ihren Anfängen bis zur Reichsgründung

im Jahr 1871 dar. Die Bustour geht nun weiter zum Fernsehturm,

der aus 207 Metern Höhe einen Blick über die Sehenswürdigkeiten

der Stadt bietet. Ein Ticket kostet 10 Euro, mit der

Berlin Welcome Card gibt’s auch hier Rabatt. In der Panoramaetage

gibt es eine Bar und ein Restaurant, um Durst und Hunger in luftiger

Höhe zu stillen. Und wem das oben zu teuer ist, der fi ndet auch

unten vor dem Fernsehturm eine Reihe von Lokalen. Die Tour führt

weiter vorbei am Lustgarten, einer Grünanlage auf der Museumsinsel

mit Museen, in denen Sammlungen von Weltrang präsentiert

werden. Die Museumsinsel mit ihren fünf Häusern zählt zum Welterbe

der UNESCO. Jetzt kommen wir zum Prachtboulevard „Unter

den Linden“. Es ist Zeit für einen kleinen Snack. Soviel Sightseeing

macht einfach hungrig. Im Café Einstein können wir bei Café und

Apfelstrudel direkt „Unter den Linden“ sitzen, vorbeigehende Leute

beobachten, einfach mal für einen kurzen Moment innehalten

und das Berliner Leben an uns vorbeiziehen lassen. So schön dieser

Kurztrip auch ist, man kommt vor lauter Sightseeing kaum zum

Verschnaufen. Berlin überschüttet uns mit neuen Eindrücken und

Ideen. Hier wird einem nicht langweilig.

In der Gegend „Unter den Linden“ befi nden sich auch zahl reiche

bedeutende Bauwerke. Der Berliner Dom, die Hofkirche der Hohenzollern

und die evangelische Hauptkirche von Berlin. Nach einer

kleinen Pause spazieren wir gemütlich weiter zur näch sten Haltestelle,

dem Brandenburger Tor, das den Abschluss dieser Prachtstraße

bildet. Es entstand 1788 bis 1791 und ist das Wahrzeichen

der Stadt und nationales Symbol der deutschen Einheit. Weiter

geht’s mit dem Bus vorbei am Hauptbahnhof, dem Haus der Kulturen

der Welt, und dem Großen Stern, bis wir wieder an unserem

ehemaligen Ausgangspunkt halten. Endstation. Jetzt sind wir restlos

begeistert von dieser Stadt, die soviel zu bieten hat. Wir haben

aber bis jetzt nur einen Bruchteil davon gesehen. Es gibt unzählige

schöne Plätze, die zum Flanieren einladen, so viele gemütliche Lokale,

man bräuchte Wochen, um all diese auszuprobieren. Zahlreiche

interessante Museen und Ausstellungen, Musicals, Kabaretts

und vieles mehr. Doch leider haben wir nicht die Zeit dazu. Heute

Abend geht’s ins Estrel, das Festival Center, das fast täglich Live-

Entertainment bietet. Wir freuen uns auf einen Abend mit „Stars

in Concert“, DER Las Vegas Show. Und danach zieht es uns an

die Strandbar am „Bundespresse Strand“, wo wir uns fast wie auf

einer Urlaubsinsel fühlen – mit leckeren Cocktails in der Hand und

den Füßen im Sand. Jetzt haben wir endlich unser Urlaubsfeeling

pur! Und das in Berlin. L. schläft bereits, wie uns Oma gerade per

SMS mitteilt.

Unser letzter Tag gehört dem Shoppen. Natürlich setzt dies wieder

ein deftiges Frühstück voraus, diesmal im Oxymoron in den

Hackeschen Höfen. Die Rühreier mit Serano Schinken und Schluppen

sind sehr empfehlenswert und geben Kraft für den Tag. Wir

bummeln durch die Hakeschen Höfe, die viele nette Designershops

beherbergen, spazieren durch die kleinen Gassen, nehmen an einer

„Frucht-Bar“ einen Vitaminshake zu uns und entscheiden uns

dann, noch einmal zum Kurfürstendamm zu fahren, wo unserer

Shoppinglust keine Grenzen gesetzt sind. Für unsere kleine L. erstehen

wir ein süßes Sommeroutfi t, wir vermissen sie jetzt wirklich

schon sehr. Nach einem späten Mittagessen beim Mexikaner

geht es dann bald mit dem Express Bus wieder zum Flughafen.

Auf Wiedersehen Berlin! Es war wirklich schön bei dir! Aber jetzt

erwartet uns etwas noch viel Schöneres.


Fotos: istockphoto.com

KORFU – NICHTS FÜR LANGEWEILER!

von Patricia de Maré

Korfu gilt als die grünste Insel Griechenlands. Millionen von

Olivenbäumen, Zypressen, Orangen- und Zitronenbäumen

überziehen die 593 Quadratkilometer große Insel, welche

die zweitgrößte Insel der sieben ionischen ist. Besonders das

angenehm milde Klima und das internationale Flair sind die

Hauptanziehungspunkte für in- und ausländische Gäste. Korfu

bietet neben wunderschönen Ausblicken auch allerhand anderes

für einen Urlaub für Unternehmungslustige.

Da wären einmal die vielfältigen Küsten und Strände: An der

Nord- und Westseite der Insel fi ndet man kilometerlange Sandstrände,

die Ostküste bietet viele idyllische, kleine Badebuchten

mit türkisfarbenem Wasser. Auch die meisten großen Hotels befi

nden sich hier. An der Westküste gibt es kleinere Strände, die

entweder von hohen Steilufern begrenzt werden oder direkt unter

100 Meter hohen Klippen verlaufen. Hier, in der Bucht von Glyfada,

liegt der schönste Sandstrand der Insel. Von hier aus können

Sie einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen.

Für Wanderer und Wassersportler bietet Korfu eine ungeahnte

Fülle an Möglichkeiten. Weiters gibt es einen 18-Loch-Golfplatz,

Mutige können sich im Bungee-Jumping versuchen, für Mountainbiker

ist die Vielzahl an kleinen Straßen ideal, für Taucher gibt es

hier mehr Freiheiten als im übrigen Griechenland.

Korfu ist allerdings nicht unbedingt für einen reinen Erholungsurlaub

am Pool der Hotelanlage zu empfehlen, denn nur wer unternehmungslustig

ist und sich auch mal ein Moped oder Auto

ausborgt, wird die wirklich schönen Ecken der Insel entdecken.

Besuchen Sie einige der 250 Dörfer auf eigene Faust! Viele Häuser

haben schöne Portale aus venezianischer Zeit, reich verzierte

Balkon gitter, dekorativ gearbeitete Türen und Fenstersimse. Die

Inselmetropole, die gleichnamige Hauptstadt Korfu, bietet ebenfalls

viele Sehenswürdigkeiten – ist sie doch angeblich die schönste

Stadt Griechenlands.

Eingefl eischte Griechenlandfans werden verwundert sein, denn

Korfu passt nicht in das Klischee von weißen Kubushäusern und

Kirchen mit roten oder blauen Kuppeln. Doch um Ihr Bild von

Griechen land zu vervollständigen, ist ein Besuch auf Korfu ein

Muss. Für all jene, für die Korfu die erste Reise nach Griechenland

2700

67


ist, ist es das ideale Ziel zum Eingewöhnen, da die Insel grüner,

lieblicher, freundlicher und leichter zugänglich ist als das übrige

Griechenland.

Hier unsere Top Tipps für einen

unvergesslichen Urlaub:

Korfu Stadt (Kerkyra): Es ist empfehlenswert, einen Tag für den

Besuch der Stadt einzuplanen. Flanieren Sie in den engen Gassen

mit italienischem Stil, bummeln Sie entlang der Einkaufsmeile

mit Boutiquen italienischer Schuhdesigner und teuren Juwelieren.

Lassen Sie sich einfach von Gerüchen und Schaufenstern treiben!

Die Esplanada ist der Treffpunkt für Jung und Alt, Einheimische

und Gäste – ein schöner alter Platz mit Häusern aus dem frühen

19. Jahrhundert, in deren Arkaden-Galerie sich viele Cafés befi

nden. An Sonntagen kann man hier beim Kricketspielen auf der

großen Wiese zusehen. Der Markt in der Nähe der Neuen Festung

ist immer einen Besuch wert (täglich außer Sonntag). Hier werden

keine Souvenirs verkauft, sondern das, was die Einheimischen

täglich brauchen: Obst, Gemüse, frischer Fisch und allerlei mehr

wird hier lautstark angepriesen. Das Schloss Mon Repos bietet in

seinem Museum archäologische Funde, historische Dokumente,

alte Korfu-Karten und Fotos sowie Informationen zur Botanik von

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Short Facts

Fläche: 593 km²

Höchster Punkt: Pantokrator, 906m

Beste Reisezeiten: Frühjahr und Herbst

Einwohner: 114.000

Wirtschaft: Olivenöl, Tourismus

Korfu. Ein Spaziergang im teilweise verwilderten Schlosspark führt

zu den Resten eines antiken Tempels der Göttin Hera und zum gut

erhaltenen Kardaki-Tempel.

Agios Georgios/Pagi ist eine Traumbucht im Nordwesten der Insel

mit einem 3 Kilometer langen und breiten Sandstrand. Das kristallklare

blaue und türkisgrüne Wasser wurde von der europäischen

Umweltbehörde hinsichtlich der Sauberkeit ausgezeichnet. Der

weitläufi ge Strand, der nie überfüllt ist, bietet vielfältige Möglichkeiten

mit kinderfreundlichen fl achen Stellen über schneller abfallende

Bereiche bis hin zu Felsformationen, die zum Schnorcheln

einladen. Es werden zahlreiche Wassersportmöglich keiten angeboten

(Segeln, Surfen, Tauchen, Paragliding, Wasserski, Bootsverleih

u. a.). Die Bucht wird von Bergen und Hügeln mit üppiger

grüner Vegetation eingerahmt. Typisch sind die Jahrhunderte

alten Olivenhaine und Zypressen. Die hier angesiedelten Ferienwohnungen

der Agrilia Studios in ruhiger Lage und angenehmer

Atmosphäre versprechen schöne, erholsame Ferien und sind ein

idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausfl üge. Der Strand

und der Ort sind in 10 Minuten zu Fuß über Treppen erreichbar.

Der Sandstrand von Mirtiótissa ist ebenfalls einen Ausfl ug wert.

Der eher einsame Strand ist von Klippen umgeben. Hinunter zum

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Wassertemperatur

Min. Temperaturen


Strand führt ein Weg. Oberhalb liegt das Kloster von Miriotissa, das dem Strand seinen

Namen gab. Auf einer Länge von etwa 300 Metern badet hier jeder, wie es ihm gefällt.

Bisher werden nur wenige Liegen und Schirme vermietet, die Felsen bieten jedoch ausreichend

Schatten.

Corfu Aqua Land: ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie! Auch wenn man auf

Korfu schönste Strände direkt vor der Haustüre hat, Ihre Kinder werden es Ihnen danken,

wenn Sie mit ihnen einen Abstecher hierher machen. In diesem Spaßbadepark gibt es

über 20 Wasserrutschen, ein Wellenbad, mehrere Schwimmbecken und viele weitere

Möglichkeiten, sich im Wasser die Zeit zu vertreiben. Sehr beliebt ist auch der „Lazy

River", eine künstliche Strömung, in der man sich auf Gummireifen treiben lassen kann.

Cafeteria, Imbiss und Bar sorgen für das leibliche Wohl. � www.aqualand-corfu.com

Der beliebte Urlaubsort Kassiopi liegt in der schönen Küstenlandschaft des Nordostens.

Es gibt kaum große Hotelanlagen, die Urlauber wohnen in kleineren Hotels, Apartements

und Privatzimmern. Die Hafenbucht mit vielen Ausfl ugs- und Fischerbooten ist der Mittelpunkt

des Orts und lädt mit seinen Läden, Cafés und Restaurants zum Schauen, Bummeln

und Ausgehen ein. Von hier aus kann man einen interessanten Ausfl ug zum höchsten

Berg von Korfu unternehmen, dem 906 Meter hohen Pantokrator, und zu schönen Bergdörfern

wie zum Beispiel dem venezianischen Dorf Paleo Perithia, das originalgetreu wieder

aufgebaut wurde. Einige Ruinen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert stehen immer noch

und nachdem das Dorf mehrere Jahre völlig verlassen war, gibt es heute einige Tavernen

und Souvenirshops.

Kap Drástis bei Sidari bietet Ihnen erst einen traumhaften Blick auf die Kalksteinformationen

der Klippen und dann ein erfrischendes Bad. Die ins Meer hineinragende Felsenspitze

ist der nordwestlichste Punkt Korfus und ein idealer Ort zum Wandern, um den

Sonnenuntergang zu genießen oder an einer Bootstour um das Kap teilzunehmen.

Im wohl ungewöhnlichsten Lokal des Inselnordens, dem Lemon Garden (� www.lemongarden.gr),

sitzen Sie unter alten Zitonenbäumen und genießen köstliches Essen. Jeden

Abend gibt es Live-Musik und dabei auch die Möglichkeit, griechische Tanzschritte zu

erlernen. Der Leitspruch hier lautet: „Always expect the unexpected“

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Fotos: www.british-picknick.de, www.campingwelt.at, www.cilio-shop.de

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Aufgegabelt

Ob romantisch, erholsam oder einfach genussvoll, ein Picknick gibt jedem Ausfl ug das gewisse

Etwas. Wir haben einige Picknickkörbe für sie aufgegabelt. Da der klassisch ausgestattete Picknickkorb

im England des 19. Jahrhunderts aufkam geht’s etwas britisch zu.

Very british

Für Liebhaber der Insel ist dieser Gourmet-Picknickkorb

„TEA FOR TWO“ bereits

mit britischen Spezialitäten gefüllt. Wer`s

lieber mediterraner mag, diesen Korb

gibt es auch mit italienischen Köstlichkeiten.

Um Euro 99,00.- zu bestellen bei

� www.british-picknick.de

Maritim

Der Picknickkorb „BRIGHTON BAY“ lässt auch im

Grünen Strandfeeling aufkommen. Im maritimen

Stil schmeckt die Jause gleich nach „Meer“,

egal ob an der Küste oder in heimischen Wäldern.

Picknickkorb aus weiß getünchter Vollweide

für 4 Personen designed by OPTIMA

England, erhältlich um Euro 99,90.- bei

� www.british-picknick.de


Praktisch

Wenn dem Schmaus im Grünen noch eine Wanderung

oder einfach ein Fußmarsch vorangeht, ist

der kompakte Picknick Rucksack „Prärie“ von Enders

genau das Richtige. Auch eine praktische

Lösung für einen Campingausfl ug, da das Geschirr

bereits verpackt ist. Neben dem Picknick-

Zubehör für 4 Personen ist noch Platz für Speisen

und Getränke. Gesehen um Euro 47,50.- bei

� www.campingwelt.at

Klassisch

Sie wollen mit der Familie oder mit Freunden picknicken.

Der klassische Korb „Como“ von Cilio aus

brauner Vollweide ist ideal für 4 Personen. Neben

Stoffservietten, Besteck, Teller und Gläser, gibt es auch

ein großes Kühlfach. Um Euro 69,95.- zu bestellen bei

� www.cilio-shop.de

GOURMET & GENUSS

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Illustrationen: istockphoto.com

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Sommerzeit

ist Picknickzeit

von Sophie Kaiser

Familien und Pärchen freuen sich auf die schönsten Picknicks im Grünen. Die passenden

Picknick-Rezepte dürfen da nicht fehlen. 2700 hat die besten Picknick-Rezepte für Sie

zusammengestellt, die Sie zu Hause einfach vorbereiten, unterwegs leicht transportieren

können und die auch allen schmecken.


SCHLEMMER-PICKNICK:

Kalte faschierte Laibchen, harte Eier, Rohwurst (Cabanossi, Mettwurst, Salami etc.), verschiedenste

Hartkäsesorten (Emmentaler, Bergkäse, Grana Padano etc.), Kartoffelsalat

und Brot. Getränketipp: Weißbier.

ITALIENISCHES PICKNICK:

Antipasti-Variation aus Prosciutto, Salami, verschiedensten Käsesorten, Oliven, Kapern

etc. Dazu Weißbrot und eine Flasche Rotwein (Weißwein wird im Rucksack zu warm).

SCHLANKHEITS-PICKNICK:

Tomaten und Mozzarella im Glas: Dafür benötigen Sie einige Mini-Mozzarella-Kugeln,

Kirschtomaten, Olivenöl, Salz und Pfeffer. In kleine Gläser füllen und ab damit in den

Picknickkorb!

WELLNESS-PICKNICK:

Ein Vollkornbaguette längs halbieren und aushöhlen ("Inneres" für später aufheben). 250

Gramm gekochtes oder geräuchertes Putenbrustfi let und einen Apfel in kleine Würfel

schneiden. Etwas Butter und 200 Gramm kalorienarmen Frischkäse vermischen. Feingehackte

Kräuter (Petersilie, Schnittlauch), Putenbrust und Apfel untermengen. Mit Salz und

Pfeffer abschmecken. Das Innere des Baguettes in kleine Teile zupfen und dazugeben. Die

Zutaten verrühren und das Baguette damit füllen. Den Fest mit Folie umwickeln, für ein

paar Stunden in den Kühlschrank legen und danach in Scheiben schneiden.

GRIECHISCHES PICKNICK:

Tzatziki mit Feta und Oliven: Eine Gurke waschen und raspeln. Zwei Knoblauchzehen

pressen. 100 Gramm Feta zerdrücken, mit 400 Gramm fettarmem Joghurt und zwei Esslöffel

Olivenöl verrühren. Gurke unterheben. Jeweils zwei Esslöffel fein gehackte Dille

und Minze dazu geben und mit Knoblauch, Pfeffer und Salz würzen. Zum Schluss kommen

noch 50 Gramm Oliven dazu.

PICKNICK Á LA CARTE

Wer sich nicht selbst ein Picknick zusammenstellen möchte, sondern dieses lieber fi xfertig

an einem der schönsten Plätze in nicht mehr als einer Autostunde Entfernung von

2700 genießen möchte, der sollte sich unsere TOP 5 PICKNICK à la carte-Tipps zu Herzen

nehmen:

MOLE WEST, NEUSIEDL/SEE BGLD

Picknickkorb Mediterran mit Serranoschinken, Käse, Oliven, Ciabatta etc.

SCHLOSSPARK LAXENBURG, LAXENBURG NÖ

Picknick im Park kombiniert mit einer Bootsfahrt

RESTAURANT HANNER, MAYERLING NÖ

Romantisches Picknick mit feinen Gourmandisen und Champagner

MÖRWALD PICKNICK PAVILLON, GRAFENEGG NÖ

Picknick à la carte von A wie Alpenlachs bis Z wie Zweigelt

STACHL WIRT AM LAND, ERHOLUNGSDORF KLINGFURTH NÖ

Picknickkorb mit Inhalten von „rustikal“ bis „italienisch“ Die

Geschichte Des Picknicks

Das gemeinsame geplante Essen

im Freien war bereits in

der Antike bekannt. Die Griechen

hatten dafür den Begriff

Eranos, die Römer nannten es

Prandium. Im Mittelalter speisten

Reisende oft notgedrungen

außerhalb von Gasthäusern.

Landwirtschaftliche Arbeiter

legten während stundenlanger

Arbeit auf dem Feld eine Essenspause

ein und verzehrten

Mitgebrachtes. Auch während

einer herrschaftlichen Jagd

wurde zwischendurch im Freien

eine Mahlzeit eingenommen. In

der Zeit des Barock wurde das

Essen im Freien als Sommervergnügen

in Adelskreisen populär,

vor allem in Frankreich.

Es gab für diese Mahlzeiten

im Freien allerdings lange Zeit

keinen eigenen Begriff. In der

Literatur wurde mitunter vom

Speisen „alfresco“, also im Freien,

gesprochen.

Besonders populär wurde das

Picknick in der Folgezeit in

England im so genannten Viktorianischen

Zeitalter, da Queen

Victoria häufi g im Freien speiste.

Der klassische Picknickkorb,

der sowohl das Essen als auch

eine Decke, Geschirr und Besteck

enthält, kam im 19. Jahrhundert

in Großbritannien auf.

Hier gehörte zum Picknick in

jedem Fall auch die Teezubereitung,

sodass vor der Erfi ndung

der Thermoskanne oft ein tragbares

Kochgerät mitgenommen

wurde.

Das Picknick ist in Großbritannien

bis heute auch bei den

oberen Schichten beliebt und

kann den Rang eines gesellschaftlichen

Ereignisses haben.

Das ist zum Beispiel beim Pferderennen

in Ascot oder beim

Tennisturnier in Wimbledon der

Fall. Bei der beliebten Sportart

Cricket ist in den Regeln eine

20-minütige Teepause festgelegt,

in der ein Imbiss im Freien

eingenommen wird.

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Fotos: Konrad Dummer

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Location Check

BROD & SPIELE:

Mehr als eine Gastwirtschaft

Von Sonja Knotek

Die Gastwirtschaft Brod in der Bahngasse 1 war diesmal das

Ziel des 2700 Location Check. Lesen Sie hier unsere Eindrücke!

Öffnungszeiten:

Dienstag – Samstag

11 – 14 Uhr und 18 – 23 Uhr

Sonntag, Montag & feiertags

geschlossen


2700 Mitarbeiterin Barbara Stumpf bei der Verkostung des Gerichts

„3erlei vom Maibock“ (Mousse im Glas mit Eisweingelée,

gebackene Crepes mit Charlottenkonfi türe, gerolltes Carpaccio mit

Spargel salat) und des Desserts „Variation von Erdbeer und Hollunder“

(geeistes Hollerparfait, Topfen-Nougatknödel auf Erdbeerragout,

Topfen-Hollundercreme).

Seit Oktober 2005 betreiben Christian und Maria Brodträger bereits

ihre gemütlich Gastwirtschaft in der Bahn gasse 1 in Wiener Neu -

stadt, in einem der ältesten Häuser der Stadt, das den Zweiten

Weltkrieg unversehrt überstanden hat. Innerhalb von nur vier

Jahren hat sich das Brod zu einem Geheimtipp für Genießer entwickelt

– sowohl, was die Mittagsmenüs als auch den Abendbetrieb

betrifft. Eine Haube haben die beiden engagierten Wirtsleute

ebenfalls bereits für ihren Betrieb bekommen. „Das heißt, dass

wir uns zu den besten Lokalen Österreichs zählen dürfen“, erklärt

Christian Brodträger.

Alter Gasthaus-Charakter mit Charme

Kennen und lieben gelernt haben sich die beiden in der Hotelfachschule

am Semmering. Maria Brodträger absolvierte ihre Lehre

im elter lichem Betrieb „Gasthof zum Stickelberg“. Mit Ehemann

Chris tian wollte sie jedoch etwas Eigenes auf die Beine stellen und

so stießen sie schließlich auf die frei gewordenen Räumlichkeiten

in der Bahn gasse 1, nachdem ein dort ansässiges Chinarestaurant

geschlossen worden war. „Wir haben das Lokal im Stil eines

schlichten Wirtshauscharakters komplett neu eingerichtet“, erzählt

Christian Brodträger: „Es soll bei uns gemütlich, warm und zeitlos

sein.“ Typisch für das Alte-Gasthaus-Ambiente sind zum Beispiel

die Rückentäfelungen in Kopfhöhe – einfach klassisch!

Die Speisen: traditionell und saisonal

Die Speisen entsprechen ebenfalls voll und ganz dieser Richtung.

Das sieht man allein schon an der Speisekarte, die sich in zwei

Bereiche unterteilt: Unter „Genussregion Wirtshaus“ fi nden Gäste

ein reichhaltiges Angebot an traditionellen Gasthausgerichten wie

zum Beispiel eine kräftige Rindssuppe, Wiener Schnitzel, Altwiener

Zwiebelrostbraten, Hendlbrust, geröstete Schweinsleber mit Petersilienkartoffeln

und vieles mehr. Die linke Seite der Speisekarte ist

mit „Genuss.brod“ übertitelt und den saisonalen Speisen gewidmet.

Zum Zeitpunkt unseres Location Checks waren dies Gerichte

aus Bärlauch, Spargel und Maibock, sogenannte „Jahrlinge“, die

nur im Mai geschossen werden dürfen. „Ich bin sehr vielseitig und

koche alles gern“, so Küchenchefi n Maria Brod träger: „Besonders

gern mache ich allerdings ältere Wirtshausgerichte, die man nicht

mehr überall bekommt, wie zum Beispiel Bries, Kutteln oder Kalbskopf.“

Was Maria Brodträger in ihrer Küche auf keinen Fall duldet,

sind Fertigprodukte: „Wir machen sogar den Strudelteig selbst!“

„Genusswirt“ mit regionaler Ausrichtung

Wie die Bezeichnungen auf der Speisekarte bereits andeuten, ist

die Gastwirtschaft Brod Mitglied bei der „Genussregion Österreich“,

einer Initiative des Lebensministeriums. „In diesem Rahmen haben

wir uns freiwillig dazu verpfl ichtet, ausschließlich österreichische

Produkte, hauptsächlich aus unserer Region – also Wiener

Neustadt, Bucklige Welt und Schneebergland – anzubieten“,

so Christian Brodträger. Die Weine kommen ebenfalls vorwiegend

aus Niederösterreich und dem Burgenland. „Wir arbeiten auch sehr

gerne mit Winzern aus der näheren Umgebung zusammen“, fügt

Christian Brodträger hinzu. Das Brod bietet jedoch auch internationale

Weinspezialitäten, ältere Jahrgänge und echte Raritäten an.

Insgesamt führt die Gastwirtschaft rund 250 verschiedene Weine.

Kochkurse und Weinverkostungen

Das Brod ist aber nicht nur „genüsslich“ aktiv, sondern auch im Bereich

Veranstaltungen. Nach der Sommerpause (nur im Veranstaltungsbereich!)

werden ab September wieder monatlich Kochkurse

und Weinverkostungen angeboten, auch auf individuelle Vereinbarung.

„Bei Gruppen bis zu 8 Personen bleiben wir bei uns im

Lokal, wenn es mehr sind, verlegen wir die Veranstaltung ins Regina

Plaza“, so Christian Brodträger, „Das sind dann schon richtige

Kochshows!“ Ein Highlight ist „Kochen mit Freunden“ am 7. Oktober

mit Max Stiegl vom Gut Purbach. Auf � www.gastwirtschaftbrod.at

fi nden Sie einen kompletten Überblick über alle Events.

Gastgarten-Hit!

Ein absoluter Location-Tipp für laue Sommernächte ist der gemütliche

Gastgarten des Brod. „Unsere Gäste sagen, man fühle sich

dort wie in einer anderen Welt“, so Christian Brodträger. Und in

der Tat: An diesem geschmackvoll dekorierten, geschützten kleinen

Innenhof kommt wahrhaftig Urlaubsstimmung auf. Dies hat

im Vorjahr auch das Falstaff-Magazin erkannt, eine internationale

Zeitschrift für Essen, Trinken und Reisen. Darin wurde der Brod-

Gastgarten als einer der schönsten Österreichs genannt.

Unser Fazit: Die Gastwirtschaft Brod ist die Top-Location für alle,

die einen freundlichen, ehrlichen und persönlichen Wirtshausbetrieb

in absolut gepfl egtem Ambiente schätzen. Ob zu Mittag, am

Abend oder für ein romantisches Wochenend-Dinner bietet das

Brod in jedem Fall alles, was ein Genießerherz begehrt. Man kann

wohl nirgends so gemütlich Gault-Millau genießen wie im Brod!

Das Brod als Geheimtipp: Genießen Sie die sensationell günstigen und ausgezeichneten Mittagsmenüs im Brod, dem einzigen

Wiener Neustädter Haubenlokal! Von Dienstag bis Freitag stehen täglich 3 Menüs zur Auswahl – Sie können zwischen Fisch, Fleisch

und vegetarischem Gericht wählen. Unbedingt probieren! Ab 5. Juni heißt es im Brod übrigens wieder „Fisch am Tisch“!

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Fotos: Kordula Brunner, Sabine Veselka, istockphoto.com

Lockstoff

2700 holte sich aus der Bar des Hotels Linsberg-Asia in Bad

Erlach die besten Sommercocktail-Rezepte zum Selbermachen.

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Cocktail

von Sonja Knotek

Woher kommt der

Hahnenschwanz?

Das englische Wort „Cocktail“, das um den Anfang des 20.

Jahrhunderts in Amerika geprägt wurde, heißt wörtlich übersetzt

„Hahnenschwanz“. Über die Entstehung des englischen

Namens ranken sich unterschiedliche Geschichten:

Gemäß einer dieser vielen Erzählungen hat das Mischgetränk

seinen Namen den traditionellen Hahnenkämpfen zu verdanken

(sind mittlerweile aus Gründen des Tierschutzes in den meisten

Staaten verboten, Anm. d. Red.). Nach beendetem Kampf gab es

einen Umtrunk „on the cock´s tail“, wo die Getränke mit den bunten

Schwanzfedern des unterlegenen Hahns dekoriert wurden.

Eine weitere mögliche Erklärung des Namens sind jene Cocktails,

die nicht gemixt werden, sondern aus übereinander geschichteten,

verschiedenfarbigen Likören bestehen. Diese verschieden gefärbten

Schichten ähneln, von der Seite betrachtet, einem bunten

Hahnenschwanz.

Möglicherweise schuf auch der Franzose Antoine Peychaud den

ersten Cocktail. Peychaud testete verschiedene Mixgetränke in

New Orleans und servierte diese angeblich in Eierbechern, die auf

Französisch coquetier heißen, woraus in der amerikanischen Verballhornung

dann „Cocktail“ geworden sein soll.

Der Cocktail könnte aber auch nach jenen Keramikhähnen amerikanischer

Bars der Jahrhundertwende benannt sein, in die der

Barkeeper am Ende des Tages alle übrig gebliebenen Getränke

goss. Das hochprozentige Gemisch, das daraus entstand, wurde

aus dem Schwanz des Hahns gezapft und zum Sonderpreis angeboten.

Dies sprach sich schnell herum und immer mehr Leute

bestellten das Mixgetränk aus dem „Cocktail“.


Sommer-Cocktails zum Selbermachen

Caipirinha

1 Limette achteln und mörsen

1 Esslöffel brauner Zucker

6 cl Pitu

mit Crushed Ice auffüllen

zitronig-frisch!

Alkoholisch:

Pina Colada

4 cl Bacardi Rum

2 cl Kokossirup (Monin)

2 cl Schlagobers

12 cl Ananassaft + Crushed Ice

fruchtig-süß!

Alkoholfrei:

Coconut Kiss

2 cl Kokossirup

3 cl Schlagobers

mit Ananassaft auffüllen

cremig-karibisch!

Cassis Field

2 cl Erdbeersirup

2 cl Zitronensaft

4 cl Orangensaft

mit Johannesbeersaft auffüllen

fruchtig-spritzig!

Fruit Punch

2 cl Maracuja-Sirup

2 cl Zitronensaft

4 cl Orangensaft

mit Ananassaft auffüllen

süß-sauer!

Admaretto Sour

4 cl Amaretto

4 cl Zitronensaft

4 cl Orangensaft

1 cl Leuterzucker + Eiswürfel

aromatisch-herb!

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Fotos: Mammut Horns

MAMMUT-SPUREN

von Sonja Knotek

in Wiener Neustadt

Die „Mammut Horns“ bringen die amerikanische Tradition der

Marching Bands nach Wiener Neustadt. Die Neustädter kennen

sie vor allem von der Eröffnung von City Stage 2009.

Unter einer Marching Band versteht man grundsätzlich ein Blasorchester,

das zu Musik marschiert. Marching Bands entstanden

in den USA nach dem Ende des Bürgerkriegs auf militärischer

Ebene. Die Stilrichtung der Musik belief sich damals auf militärische

Marschlieder. Die Richtung der modernen Marching Bands

entstand in den Sechziger Jahren. Deren Repertoire besteht heute

vorwiegend aus Kompositionen in den Richtungen Pop, Blues und

Oldtime Jazz. Bis heute wurde traditionsgemäß die Uniformierung

beibehalten.

Barwitzius-Tradition fortgesetzt

Wiener Neustadts Marching Band, die Mammut Horns, hat ebenfalls

eine lange Geschichte, obwohl sie erst im Frühjahr 2008 von

Raoul Herget, Direktor des Matthias Hauer Konservatoriums, ins

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Leben gerufen wurde. „Wir setzen eigentlich eine

Tradition fort, die auf den Neustädter Alt-Bürgermeister

Hans Barwitzius zurückgeht“, erinnert

sich Herget: „Dieser ermöglichte damals jungen

Menschen – so auch mir – kostenlos ein

Blasinstrument zu erlernen, da er ein Blasorchester

gründen wollte, das durch die Straßen

von Neustadt marschiert. 45 Mal im Jahr

haben wir damals gespielt!“ Die Uniform der

Mammut Horns geht ebenfalls auf diese Zeit

zurück. „Vor den Mammut Horns habe ich sie

zum letzten Mal bei einem Auftritt in Japan

im Jahr 1986 angehabt“, so Herget weiter.

Marschmusik auf Hip-Hop

Die Mammut Horns sind aber auch akustisch

ein besonderes Erlebnis. „Die Idee

war, eine Marching Band zu gründen,

die auch konzertant, also auf der Bühne,

spielen kann“, erklärt Herget. Inspiriert

wurde er vor allem von der Stilvielfalt

der New Yorker Band „Hazmat Modine“, die

verschiedene Musik richtungen und Instrumente miteinander vermischt.

Auch die Mammut Horns spielen keine klassische Marschmusik,

sondern hauptsächlich moderne Coverversionen aus den

Bereichen Hip-Hop und Reggae. „Das war auch in New Orleans

so: Als es noch keine Plattenspieler gab, spielten die Marching

Bands die Dance Floor-Hits in den Straßen, sodass diese auch die

armen Leute hören konnten“, weiß Herget.

Mammut-Instrumente

Diese Eigenart macht es notwendig, dass bei den Mammut Horns

zusätzlich zu den Blasinstrumenten auch eine E-Gitarre und ein


Sänger zum Einsatz kommen. Zu diesem Zweck muss extra ein

Tonverstärker mitgeführt werden. Das spektakulärste Instrument

ist aber zweifellos das Sousaphon, das nach dem Begründer der

Marching Bands – John Philip Sousa (1854 – 1932) – benannt ist

und von ihm auch entworfen wurde. Dabei handelt es sich im

Prinzip um eine größere Basstuba. „Es ist ein tolles Instrument“,

schwärmt Herget: „Man kann damit gut marschieren und hat einen

Sound wie von einem E-Bass.“ Obwohl das Tragen des Sousaphons

mitunter recht anstrengend ist, denn das Instrument wiegt

16 Kilogramm. „Nach zwei Stunden brauche ich daher meist ein

Pause“, so Herget. Von diesem Instrument gibt es aber auch eine

Mega-Ausführung, das so genannte Mammut-Sousaphon. „Ursprünglich

wollte ich mir eigentlich dieses Instrument anschaffen,

doch es hat über 18 Kilo“, erzählt Herget: „In Amerika sagt man, es

sei nur etwas für große Biertrinker oder kanadische Holzfäller.“

Covers auf österreichisch

Doch nicht nur, was ihre Instrumentierung betrifft, sind die Mammut

Horns in Österreich im Bereich der Marching Bands einzigartig,

sondern auch hinsichtlich ihrer Texte. Bekannte Hits von

Jimmy Hendrix, Frank Zappa etc. werden gecovert, indem die

Originallyrics gegen andere Texte, meist aus der Feder von Andi

Pieber und im österreichischen Dialekt, ausgetauscht werden. „Die

österreichische Mundart ist wie Blues“, so Herget. Zurzeit arbeiten

die Mammut Horns an einem besonders spektakulären Projekt:

„Wir haben hochdeutsche Texte von Franz Werfel (1890 – 1945,

deutsch-böhmischer Schriftsteller des Expressionismus´, Anm. d.

Red.) in unseren Dialekt übertragen“, so Herget: „Etwas ähnliches

wollte ich ursprünglich mit Falco machen. Damals dachten wir

daran, Werfel mit Musik von Gustav Mahler zu unterlegen, doch

dann ist Falco im Jahr 1998 tragischerweise tödlich verunglückt.“

Die neue CD wird übrigens im Winter aufgenommen und kommt

spätestens im Frühjahr 2010 auf den Markt.

Für Fans, die nicht solange warten wollen, gibt es bereits vorher

in und um Wiener Neustadt zahlreiche Gelegenheiten, die Mammut

Horns in Aktion zu sehen (siehe Box). Am 27. Juni sind sie das

nächste Mal im Rahmen der City Stage zu sehen. Ein heißer Tipp

ist die Nova Jazz and Blues Night, die am 25. Juli in Wiesen stattfi

ndet. In diesem Rahmen treten die Mammut Horns als einzige

österreichische Band unter zahlreichen internationalen Jazz- und

Bluesgrößen auf.

Mammut Horns Livedates 2009

12. Juni

20:00 Uhr

19. Juni

20:00 Uhr

27. Juni

10:30 Uhr

2. Juli

20:00 Uhr

Klangbogen

Schlosspark Bad Fischau

American Street Parade

Herrengasse Wiener Neustadt

Marching Horns

Innenstadt Wiener Neustadt

Warming Up Day

Waidhofen an der Thaya

3. Juli Internationales Musikfest

Waidhofen an der Thaya

9. Juli

20:30 Uhr

23. Juli

20:00 Uhr

Mardi Gras

Hauptplatz Wiener Neustadt

Backstage

Wiener Neustadt

25. Juli Nova Jazz and Blues Night

Wiesen

26. Juli Europäischer Konzertsommer

Aspach

1. August Jazz ohne Grenzen

Piazza Museo, Passau

8. August

10:30 Uhr

5. September

10:30 Uhr

27. November

19:30 Uhr

12. Dezember

20:00 Uhr

Marching Horns

Hauptplatz Wiener Neustadt

Marching Horns

Innenstadt Wiener Neustadt

BM Gala

Stadttheater Wiener Neustadt

Jazzforum Mödling

in der Bühne Mayer

KULTUR & FREIZEIT

2700

79


Wir sind die MAMMUT HORNS

Manfred Holzhacker

Trumpet Cornet Flügelhorn

80 2700

Raoul Herget, Sousaphon

Christoph Schellhorn

Lead Guitars Vocals

Andi Pieber, Rap Vocals Guitar

Andreas Pirringer

Tenor & Sopranosax Flute

Rudolf Ruschel, Trombone

Martin Wagner, Marching Percussion Raffael Herget, Marching Percussion


Fotos: z.V.g.

Kieselstein, Wespentaille & Düsenflugzeuge

Mit seinem weißen Bart stach Kurt Ingerl zu Lebzeiten stets aus der

Menge heraus – ebenso wie sein hyperrealistisches plastisches

Werk mit den „Wespentaillen“ (Abgüsse geschnürter Frauen leiber)

aus dem üblichen Bereich der bildnerischen Kunst. Diese sind eingefangene

Lebenslust, geballte Kraft der Erotik ohne jede Anzüglichkeit.

Erotik und Perfektion

Ingerls Grundformel lautete: „Ich liebe den Kieselstein, die Wespentaille

und die Formen der Düsenfl ugzeuge.“ Der Kieselstein

stand für Opposition zur Wotruba'schen Formensprache (Der Wiener

Bildhauer Fritz Wotruba – 1907 bis 1975 – strebte sein Leben

lang nach dem zeitlosen, archetypischen Ausdruck und suchte

Monu mentalität und Harmonie in der einfachen Form, Anm. d.

Red.). Die Wespentaille war ein Symbol für den Kampf von Raum

und Volumen. Die Formen der Düsenfl ugzeuge verstand er als ästhetisch

hochwertige Drehkörper. Die Konsequenz dieser Vorlieben

waren seine Torsi, die er als einen Balanceakt zwischen Kugeln,

Achsen und Gerichtetheit ansah. Ingerl liebte die handwerkliche

Perfektion, die Objektivität und Anonymität. Deshalb produzierte

er auch fetischistische Naturabgüsse, da er meinte, dass es keine

perfektere objektive und anonyme Wiedergabe eines bestimmten

menschlichen Körpers gebe.

Ingerls Mega-Denkmäler

Gleichzeitig gilt der Künstler als einer der bedeutendsten Vertreter

der konkreten Kunst in Europa und in den USA. „Er war international

bekannt und geschätzt und damit ein wichtiger kultureller

Von Sophie Kaiser

Die Stadt Wiener Neustadt zeigt von 11. Juni bis 26. Juli Werke des vor zehn Jahren verstorbenen heimischen Künstlers Kurt

Ingerl in der Ausstellungskirche St. Peter an der Sperr.

Botschafter der Stadt Wiener Neustadt“, so die Neustädter Kulturstadträtin

Isabella Siedl. Kurt Ingerl gestaltete auch überdimensionale

Denkmäler: das Heimito von Doderer-Denkmal in Prein an der

Rax (1983), das Friedrich Wilhelm Raiffeisen-Denkmal in Mühldorf

(1988) und das Jakob Prandtauer-Denkmal in St. Pölten (1989).

Der Nachlass

Kurt Ingerl wurde von der Stadt Wiener Neustadt im Jahr 1986

mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Anschließend wurde im Ausstellungsraum

Karmeliterkirche eine „Ingerl-Galerie“ eingerichtet.

Dem Erwerb einer Bibliothek und Dokumentationsmaterials aus

dem Nachlass folgte die wissenschaftliche Aufarbeitung in Zusammenarbeit

mit der Akademie der bildenden Künste. Dies und die

Inventarisierung und Archivierung der „Schenkung Christa Cebis“

machen das Werk Ingerls der kunstinteressierten Öffentlichkeit

zukünftig auch in einem digitalen Archiv zugänglich.

Die Ausstellung

„Kurt Ingerl – Aus der Sammlung der Stadt“ lautet der Titel einer

Ausstellung ausgewählter Werke dieses bedeutenden Wiener

Neustädter Künstlers. Die Vernissage fi ndet am Mittwoch, dem 10.

Juni um 19.30 Uhr in der Ausstellerkirche St. Peter an der Sperr

statt. Zur Ausstellung wird Carl Aigner, Direktor des Niederösterreichischen

Landesmuseums, sprechen. Eröffnet wird die Schau

von Bürgermeister Bernhard Müller. Kurt Ingerls Werke sind anschließend

bis 26. Juli täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der

Eintritt zur Ingerl-Ausstellung ist frei.

2700

81


Die

Stadt

ist

eine

Bühne

Von Cornelia Fasching

82 2700

Im Rahmen von „citystage – music & more“ steigt in Wiener

Neustadt in den Sommermonaten ein Veranstaltungsreigen der

Sonderklasse.

Das Besucherinteresse war bereits beim Auftakt von „citystage"

mit den Jazztagen, dem ersten Auftritt der Marching Band „Mammut

Horns" (siehe Bericht Seite 78) sowie dem ersten „Schanigartenkonzert"

der Crazy Hauer Bigband beim Schrauthammer-Brunnen

enorm. Doch jetzt kommt „citystage" erst so richtig ins Laufen.

Bis 11. September jagt in Wiener Neustadt eine Veranstaltung die

andere!

Juni-Highlights

Ab Anfang Juni fi ndet über den gesamten Sommer hinweg mindestens

einmal pro Woche ein Live-Konzert statt, die Innenstadt

wird im wahrsten Sinne des Wortes zur Bühne. Die Highlights im

Juni: Neben zwei Live-Gigs in der Backstagebar am 3. und 4. Juni

(Karlheinz Hackl und Papermoon) geht es am 12. Juni bei Gastro-

Urgestein „Gustl" Auer im Schanigarten beim „Weißen Rössl" mit

Country Musik zur Sache. In der Herrengasse steigt am 19. Juni die

„American Street Parade" mit fetzigem New Orleans-Sound. Am

20. Juni wird der Reigen der „Stadtkonzerte" eröffnet, die jeweils

an Samstagvormittagen stattfi nden, und am 27. Juni geben sich

die durch die Straßen ziehenden „Mammut Horns" wieder ein

Stelldichein.

Gemeinsam für die Kunst

„citystage“ ist eine Aktion der Kultur Marketing Event – Wiener

Neustadt GmbH (KME) in Zusammenarbeit mit den lokalen Gastronomen,

wobei die KME alle Gebühren sowie die Bewerbung

übernimmt und von den Gastronomen die Band-Honorare sowie

die jeweiligen Technik-Kosten bezahlt werden. „Es gibt in unserer

Stadt so viele musikalische und gastronomische Initiativen, denen

wir mit der ‚citystage’ einen würdigen Rahmen geben wollen. Es

freut mich sehr, dass wir somit alle Kräfte bündeln können und

für die BesucherInnen unseres wunderschönen Stadtzentrums ein

reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm auf die Beine

stellen“, so Bürgermeister Bernhard Müller über die Beweggründe

der Stadt für den neuen kulturellen Schwerpunkt.


abends

LIVEMUSIK IN DER INNENSTADT

VON MAI BIS SEPTEMBER

Mi, 03.06. 20.30 h karlheinz Hackl & Band - Backstagebar - Eintritt € 20,-

do, 04.06. 20.30 h Papermoon & Band - Backstagebar - Eintritt € 16,-

Fr, 12.06. 19.00 h Top Gun - Gasthaus „Zum weißen Rössl“ - Eintritt frei!

Fr, 19.06. 20.30 h american street Parade - Herrengasse - Eintritt frei!

Fr, 03.07. 20.30 h Morton - Backstagebar - Eintritt € 16,-

do, 09.07. 20.30 h Mammut Horns - Schrauthammer-Brunnen, Hauptplatz - Eintritt frei!

do, 16.07. 19.00 h la dolce vita - Witetschka & Vabene - Eintritt frei!

Fr, 17.07. 20.30 h Hans Theessinik solo - Backstagebar - Eintritt € 16,-

do, 23.07. 20.30 h Manuel ortega & zoltan - Schrauthammer-Brunnen, Hauptplatz - Eintritt frei!

Fr, 24.07. 19.00 h altsteirerquartett d‘Wildbradler - Gasthaus „Zum weißen Rössl“- Eintritt frei!

do, 30.07. 20.00 h erik Trauner & Peter samek - Einhorn - Eintritt frei!

do, 06.08. 20.30 h Herr Bert & die Gogonen - Schrauthammer-Brunnen, Hauptplatz - Eintritt frei!

do, 10.09. 19.00 h

Fr, 11.09. 19.00 h

samstag vormittags

World Music - 5achterl / Netnakisum / Tschuschenkapelle

Stadttheaterhof - Tageskarte € 15,- / 2-Tageskarte € 20,-

World Music - Heigeign / kolo slavuj / Tango Negro Trio

Stadttheaterhof - Tageskarte € 15,-

20.06. 10-12 h Musikverein Breitenau - St. Peter a.d. Sperr - Eintritt frei!

27.06. 10.30 h Marching Horns - Fußgängerzonen - Eintritt frei!

27.06. 10-12 h Musikverein zillingdorf-eggendorf - BAWAG Herzog Leopold Str. - Eintritt frei!

04.07. 10-12 h Jugendblasmusik katzelsdorf - Hauptplatz - Eintritt frei!

11.07. 10-12 h eisenbahner-Musikkapelle - Hauptplatz - Eintritt frei!

18.07. 10-12 h Bergkapelle Hohe Wand - Hauptplatz - Eintritt frei!

25.07. 10-12 h Musikverein Hettmannsdorf-Würflach - Hauptplatz - Eintritt frei!

01.08. 10-12 h Musikverein Natschbach-loipersdorf - Hauptplatz - Eintritt frei!

08.08. 10.30 h Marching Horns - Fußgängerzonen - Eintritt frei!

05.09. 10.30 h Marching Horns - Fußgängerzonen - Eintritt frei!

Nähere infos im Programmfolder unter www.wiener-neustadt.gv.at

World Music

Jazz Blues

PoP & rock

VolksMusik

u.V.M

2700

83


Fotos: MFA+ FilmDistribution, Twentieth Century Fox

Kino & Film

Film von A bis Z

Ein Streifzug durch Fernsehen und Film!

Beginnend von A wie Anfang bis Z wie Zeit präsentieren wir

jeden Monat einen ganz persönlichen Einblick in die Welt

des Films.

John Malkovich – Danke, dass wir in dein Gedächtnis

eintauchen durften! So wie John Cusack in deinen

Kopf eindringt, so dringen Filme und einzelne

Szenen daraus in unser Gedächtnis. Filme wie Memento,

die das Gedächtnis selbst zum Thema haben, bleiben

für immer in unserer Erinnerung eintätowiert, während viele

andere es nicht schaffen, die Schwelle unseres Kurzzeitgedächtnisses

zu überschreiten. Es gibt „klassische” Filmszenen,

die sich ins kollektive Gedächtnis ganzer Gesellschaften eingeprägt

haben (was nicht unbedingt heißen muss, dass diese

auch aus den allerbesten Filmen stammen), die immer wieder

zitiert werden und in anderen medialen Bereichen wiederholt

zum Einsatz kommen. Wir denken an King Kong, Tarzan, Vertigo,

Casablanca, Titanic, Marilyn über dem Lüftungsschacht,

ET`s erhobenen Zeigefi nger, an Arnie´s: „I´ll be back“ etc.

Nachdem jeder Film jeder Gattung Helden/innen,

Antihelden/innen vorzuweisen hat, beschränken

wir uns hier auf die Superheros. Was wäre

Kino ohne Superman, Batman und Co. Genau

genommen haben alle Superheldenfi lme ganz schön viel gemeinsam:

Zum einen sind sie Comicverfi lmungen, zum andern

sind auch die Geschichten, die sie erzählen, sehr ähnlich strukturiert.

Es gibt nur Schwarz und Weiß, Gut und Böse und das

Ende ist eigentlich immer vorhersehbar. Es kann zwar schon

passieren, dass sich ein Held für die gute Sache opfert, doch in

der heutigen Zeit der Sequels kommt das nur selten vor – und

selbst dann erhebt sich Elektra alias Jennifer Garner erneut

aus dem Grabe, um dem Bösen zu trotzen. Immer kämpft ein

fast tadelloser Held gegen einen grundbösen Weltherrschaftssüchtigen

– das Ganze natürlich in farbenfrohen Kostümen.

Interessant ist es, dass sich sehr viele namhafte Persönlichkeiten

vor allem aus dem amerikanischen Raum bereit erklären,

in engen Strumpfhosen vor der Kamera herumzufl iegen. Tief

in unseren Herzen sind wir doch alle noch etwas Kind, oder?

se/cj

84 2700

Willi und die Welt der Wunder

Willi hat das Fernweh gepackt. Er

will weg, weit weg. Angestiftet

von einer Freundin macht er sich

auf die Suche nach großen und

kleinen Wundern und erlebt dabei

sein größtes Abenteuer, in den extremsten

und außergewöhnlichsten

Lebensräumen unserer Welt.

Start: 12.6.2009

Einfach auf www.dascitymagazin.at am Gewinnspiel teilnehmen

oder Lösung mit dem Kennwort „KINO“ per Postkarte an:

„Das City Magazin“-Verlags GmbH

Lange Gasse 10, 2700 Wr. Neustadt senden.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Aufgrund des aufregenden Kinosommers haben wir uns

entschlossen, unsere Rubriken Klassiker und DVD-Tipp

diesmal auszulassen, um Ihnen Die BLOCKBUSTER-HIGH-

LIGHTS DES SOMMERS vorstellen zu können.

ABSPANN !

CUTTER

Er kommt dann zum Einsatz, wenn alles sozusagen im Kasten

ist. Der Cutter (od. Editor) muss Unmengen an Filmmaterial

durchsehen, zerstückeln und es dann wieder in einer dramaturgisch

korrekten Reihenfolge zusammensetzen. Dabei trägt

er einen wesentlichen Teil zur Gestaltung des fertigen Films

bei – nicht umsonst wird er auch Bildmeister genannt. jh

Sacha Baron Cohen ist zurück! Diesmal

schlüpft er in die Rolle des homosexuellen

Modedesigners und Reporters

Bruno, der für den österreichischen

Rundfunk OJRF arbeitet. Wie bereits in

seinen vorangegangen Filmen (Ali G,

Borat) lässt er keine Möglichkeit aus,

um zu provozieren. Sei es mit knutschenden

Männern in Arkansas, alten

Kleidern in Mailand oder mit der Adoption

eines afrikanischen Jungen.

Er entlarvt die Doppelmoral unserer

Gesellschaft, hält der Modewelt den

Spiegel vor und tritt ignoranten Dummköpfen

wirkungsvoll vors Schienbein.

Eine unartige Satire und eine vergnügliche

Stichelei in der Welt des schönen

Scheins. Start: 10.7.2009 se

Ice Age 3

Manfred, Sid, Diego und Scrat wandern noch

immer durch die Eiszeit. Scrat jagt weiterhin

seine Nüsse und Dinosaurier jagen Manfred,

Sid und Diego. Die Welt war noch einfach vor

20.000 Jahren!

Start: 1.7.2009

Kinder & Jugend

Gewinnen Sie

5x2 Kinokarten

für einen Film Ihrer Wahl im

Cineplexx Wr. Neustadt und beantworten Sie folgende Frage:

In welchem Jahr hatte

„The Terminator“ Premiere?

Brüno

Foto: Universal


Leider ist Arnie der Governator im neuen

Terminator-Teil nicht mehr mit von der Partie.

An seine Stelle rückt ein nicht minder

durchtrainierter gebürtiger Wiener: Roland

Kickinger, dessen Rolle jedoch eher bescheiden

ist. Dafür bekommt Christian Bale

als John Connor so einiges zu tun - klingt

doch nach einem fairen Tausch!

Die Handlung spielt im postapokalyp tischen

Jahr 2018. Wer das Ende des dritten Teils

gesehen hat weiß, dass es um die Erde

nicht gut bestellt ist. Der Film folgt John

Connor, dem Anführer der Resistance, und

seinem Kampf gegen Skynet und deren erbarmungsloser

Armee von Terminators.

Letztendlich ist der Film ein 200 Millionen

Dollar teures futuristisches Kriegsspektakel,

inszeniert von McG („Drei Engel für Charlie“),

in dem kein Stein auf dem anderen

bleibt. Start: 5.6.2009 se,cw

Als fl eißige Kreditsachbearbeiterin steht

Christine kurz vor ihrer Beförderung. Um

ihrem Chef zu imponieren, will sie mit

Risikokandidaten in Zukunft skrupelloser

umgehen. Folglich lässt sie eine verzweifelte

Zigeunerin eiskalt im Stich – eine Entscheidung,

die sie schon bald bereut, denn

die geheimnisvolle Alte hat sie nun mit einem

Fluch belegt. Der Terror beginnt.

Regisseur Sam Raimi, der zuletzt mit der

Dunkle Zeiten brechen an für Harry und

seine Freunde. Voldemort und seine Anhänger,

die Todesser, gewinnen immer

mehr die Überhand – sowohl in der magischen

als auch der Muggelwelt. Je älter

die gewohnten Gesichter werden, desto

gefährlicher werden auch die Abenteuer,

Mittlerweile wissen wir ja, dass Michael

Bay es gerne krachen lässt. Und wenn wir

uns ehrlich sind, ist es auch das einzige,

was er wirklich gut kann. Freuen wir uns

also auf den Film mit den meisten Explosionen

und den gewaltigsten Actionsequenzen

dieses Sommers. Wie schon im ersten

Teil ist die Geschichte hier nur Neben sache,

aber zumindest kann sich neben den

Special Effects auch die attraktive Megan

Spider Man-Trilogie für Aufsehen gesorgt

hat, ist mit Drag me to Hell zu seinem eigentlichen

Genre zurückgekehrt – dem

Horror. Dass er dieses Handwerk glänzend

beherrscht, hat er bereits mit seiner legendären

Tanz der Teufel-Reihe gezeigt. Wen

dieser etwas seichte Plot rund um den Okkultismus

noch nicht überzeugt hat, sollte

sich also dennoch auf etwas gefasst machen.

Start: 11.6.2009 jh

Harry Potter und der Halblutprinz

TERMINATOR Die Erlösung

die sie bestehen müssen. Aber nicht nur

die Dunklen Mächte machen den Teenagern

gehörig zu schaffen, auch die Liebe

sorgt für die eine oder andere Gefühlsverwirrung.

Wie gewohnt tritt auch im sechsten

Teil ein neuer Lehrer, dargestellt von

Oscar-Preisträger Jim Broadbent an Harrys

Seite. Es ist bemerkenswert zu sehen, wie

sich die Darsteller sowohl optisch als auch

schauspielerisch weiterentwickelt haben,

Fox sehen

las sen. Sie

k ä m p f t ,

wie auch schon zuvor an der Seite von

Shia LeBeouf (Indianer Jones) und den

Auto bots, gegen den auferstandenen und

nach Rache lechzenden Megatron. Wem

der erste Teil gefallen hat, der wird viel

Freude an dieser Fortsetzung haben.

Start: 24.6.2009 cw

Drag me to hell

vor allem Tom Felton, der Draco Malfoy

verkörpert, bekommt jetzt die Chance, sein

Können unter Beweis zu stellen. Man darf

also gespannt sein, wie die Macher es

diesmal schaffen, die doch sehr komplexen

Inhalte des Buchs in nur drei Stunden

Film zu verpacken. Mein Tipp: den Film als

eigenständiges Werk sehen und nicht allzusehr

mit dem Buch vergleichen.

Start: 15.7.2009 se

Transformers Revenge of the Fallen

2700

85

Foto: DreamWorks/Paramount Pictures Fotos: Warner Bros

Fotos: Sony Pictures


Fotos: www.kno.de

„Zauberklang der Meere“, Text: A. J.

Wood und Valerie Davies, Illustration:

Maurice Pledger, Ravensburger Buchverlag,

15,40 Euro

Mit diesem Sachbuch taucht Ihr Kind in die

facettenreiche Welt der Meere ein. Es beinhaltet

ein völlig neuartiges Wissensvermittlungskonzept:

„Pop-up meets Sound“! Durch das Zusammenspiel

von realen Meeresgeräuschen und beeindruckend aufklappenden

Meerestieren wird jeder animiert, die Welt der Meeresbewohner

interaktiv näher kennenzulernen. Zu jedem doppelseitigen Bildinhalt

gibt es die passenden Meeresgeräusche, welche eine gute

Klangqualität aufweisen. Durch die sehr realistischen Walgesänge

und das Meeresrauschen entsteht beim Zuhörer/Betrachter der

Eindruck, tatsächlich mitten im Geschehen zu sein. Auf den Seiten

zwischen den Dioramen stehen nützliche Sachinformationen

zu den abgebildeten Pop-up-Tieren und Meereslandschaften. Die

Komposition zwischen Visualisierung der Tiere, echten Tierstimmen

und Sachinformationen machen das Buch zu einem kindgerechten

ozeanologischen Naturführer.

Vladan Matijevic, „Die Abenteuer der Mieze A.“

Ein Roman in 76 Kapiteln,Verlag Schirmer Graf

17,30 Euro

Matijevic zieht sämtliche Register seiner poetischen

Erzählkunst. Geht es doch, ganz einfach

gesagt, „nur um das Leben“, Liebe, Tod, Treue,

Verrat, um alle Höhen und Tiefen unseres Daseins

– einerseits eben um den Kompensa tionswillen,

also die Lust, Erotik, den Rausch, sich besinnungslos

aus dem Alltag hinauszukatapultieren

– und das gleichzeitige Hadern um dessen Bewältigung. Mieze

schafft es immer wieder – sozusagen in Anlehnung an Schnitzlers

Reigen und Nabokovs Lolita schwelgt sie nicht nur in den Armen

der Männer, sie verführt und führt sie vor, stellt sie bloß, macht

sie gefügig, lässt sie darben bis zum Wahnsinn. Lastwagenfahrer,

Dichter, Dia kone, Ärzte, Studenten und Kellner sind unter ihren

Opfern – aber andererseits geht es nur um das Eine. Hier haben wir

es mit einem Lustkompendium zu tun, das ins Irreale übersteigert

wird, in dem man lesend alles um sich herum vergisst, dabei nach

und nach unweigerlich voyeuristische Bilder im Kopf entwickelt.

Mieze, die gefährliche Verführerin, eine ständig brennende Fackel.

86 2700

BÜCHER

gewidmet von

Gelesen von Sabine Veselka

Gelesen von Hubert Hutfl ess

„Nackt: ein Enthüllungsroman“, Diablo

Cody, Kiepenheuer Verlag, 16,95 Euro

Nichts macht einen Menschen interessanter

als seine nackten Tatsachen. Am besten

verpackt in einem Roman und mit einem

Titel, der enthüllt, was er verspricht:

nackt. Es ist eine Geschichte, die anderswo

beginnt und nicht im Biederen endet.

Sie beginnt vielmehr dort.

Die Erzählerin Diablo Cody schildert nach

eigener Erfahrung, was es bedeutet, sie selbst zu sein. Wie

sie sich – nach einer katholischen Mädchenschule, nach 8

Semestern College mit Abschluss, nach der Tatsache, noch

niemals zuvor ein Motorrad gefahren zu haben – als eine

unzufriedene und gelangweilte, 24-jährige Büroangstellte

ausgerechnet im kalten Minneapolis, wo die Bewohner eher

Thermalunterwäsche als Stringtangas, Federboas oder zwölf

Zentimeter hohe Stilettos tragen, nackt in der Bar ‚Skyway

Lounge’ an einer Stange wiederfi ndet.

Die dreißigjährige Diablo Cody, die ihre ersten literarischen

Gehversuche als Bloggerin im Internet auf der ‚Pussy Ranch’

begann, mit ihrem ersten Drehbuch zu dem Film ‚Juno’ mit

dem Oscar prämiert wurde, erzählt furios und kaltschnäuzig

von der Suche nach Abenteuer, bevor das Feuer zwischen

ihren Beinen verglüht. Aber vor allem berichtet sie von sich

selbst, wie sie auszog, um sich auszuziehen.

Gelesen von Michael Kunc

„Tausend strahlende Sonnen“, Khaled

Hosseini, Berliner Taschenbuch Verlag,

11,30 Euro

Khaled Hosseini erzählt von der Freundschaft

zweier Frauen im krisengeschüttelten

Afghanistan der letzten Jahrzehnte. Dabei

entfaltet sich die Handlung des Romans vor

dem Hintergrund der politischen Entwicklungen:

die kommunistische Republik der

80er-Jahre, deren Sturz, die Bürgerkriege

und die Machtübernahme durch die Taliban, der 11. September

und seine Folgen. Die Ereignisse sind aufs Engste mit

dem persönlichen Schicksal von Mariam und Laila verknüpft.

Deren Martyrium im Haus ihres gewalttätigen Ehemanns ist

dabei sicherlich kein fi ktiver Einzelfall - noch heute sind der

überwiegende Teil der afghanischen Frauen Analphabetinnen

und das Tragen der Burka ist nach wie vor üblich.

Hosseinis große Erzählkunst besteht darin, diese Zeiten und

Geschehnisse anhand seiner beiden starken Frauenfi guren

lebendig werden zu lassen und dabei gleichzeitig eine

berührende Liebesgeschichte zu erzählen. Dies ist es auch,

was den Roman trotz all der furchtbaren Grausamkeiten so

hoffnungsvoll wirken lässt, so warmherzig und schön. Es ist

letztlich die Liebe, die bei Hosseini siegt – und sei es auch

nur als versöhnliche Gewissheit, geliebt zu werden und geliebt

zu haben, bevor man stirbt.

Gelesen von Nicole Wohlmuth


Preisrätsel

Yankee Fitness-

lebhaft Erbträger

sportler

5

Abschied

Not,

Elend

KFZ-

Zeichen

Schweden

Abk. für

ein Bremssystem

Christussymbol

Sportart

Vorname

d. Arztes

SemmelweischinesischlaotischeVolksgruppetausendstel

Liter

(Abk.)

Artikel

Monat

Sudoku

6

Abk. Batroxobin

lat.: Zorn

Abk.:

Messerspitze

In jeder Reihe, in jeder Spalte und in jedem Block dürfen

die Zahlen von 1 bis 9 nur ein Mal vorkommen!

11

... und

Logis

Kosename

Maria

2

englisch:

oder

Sitzmöbel

seltsam

9

ungarisch:

Haus

irak. Hafenstadt

3

jap. Fluss

TennisplatzSchiffsraummaß

8-armiger

Tintefi sch

Fußballspieler

Knie

(engl.)

italienisch

Vater

7

ableiten in

den Boden

deutsche

Presseagentur

10

bibl.

Name

physik.

Zeichen

für die

Zeit

8

Lösungswort: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

2

9 8

4

2

3

2

Bindewort

römischer

Zahlzeichen

600

2

Körperpartie

6 5

9 7

6

Lösungen auf Seite 90

1

4

letzter

Buchstabe

d. Alphabets

1 3 8

6

Benennung

Haarbüschel

bei

Tieren

5 9

6

7

8

3

4

6

3

4

7

6

8

Gewinnen Sie einen Koffer

voll mit allem, was man

für den perfekten Sommerurlaub

braucht!

Einfach Lösungswort per E-Mail an

gewinnspiel@dascitymagazin.at

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Das City Magazin, Kennwort Koffer,

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Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss

des Rechtswegs. Erfüllungsort: Wiener Neustadt. Der

Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Die Gewinner

werden schriftlich verständigt. Die Teilnehmer sind mit der

Verarbeitung ihrer Daten einverstanden.

Fehlersuche

Entdecken Sie die 5 Unterschiede!

2700

87


UPCOMING EVENTS

Treue Leser wissen, dass hier normalerweise die Upcoming Events für Patrioten und Fremdgeher zu fi nden sind, doch das ist uns in

dieser Ausgabe beim besten Willen nicht gelungen. Warum? Weil so viel los ist in unserer Region! Natürlich möchten wir Ihnen die

Fülle an Events nicht vorenthalten und haben auf � www.dascitymagazin.at alle interessanten Veranstaltungen für Patrioten und

Fremdgeher zusammengefasst! Sie fi nden online nicht nur die Juni-Termine, sondern auch schon jene für Juli und August!

EVENTS MELDEN

Wenn Sie selbst von einem tollen Event wissen, dann verwenden Sie die Option „Event melden“ auf � www.dascitymagazin.at

und lassen Sie auch unsere Leser daran teilhaben. Der Event wird von unserer Online-Redaktion geprüft und dann schnellstmöglich

auf der Webseite veröffentlicht.

KARTEN GEWINNEN

Immer wieder verlosen wir verschiedene Karten für Festivals, Konzerte, Ausstellungen etc. auf � www.dascitymagazin.at in der

Rubrik „Gewinnspiele“. Wir wünschen viel Glück!

� � www.dascitymagazin.at

88 2700

VIPE PartyNight

Das Event Highlight im Mai: die VIPE PartyNight ließ die

Arena Nova wieder aus allen Nähten platzen. Tausende

Jugendliche fanden sich in der Veranstaltungshalle

ein, um zu heißen Sounds und coolen Drinks so richtig

Party zu machen. Veranstalter Harald Weber mit seinem

VIPE Team ist eben Garant für gute Stimmung! Auch die

älteren Semester fühlten sich in der 25+ Lounge bei leckeren

Cocktails sichtlich wohl und vor allem der Auftritt

der Chiller erfreute alle Altersgruppen! Impressionen

dazu fi nden Sie auf ww.vipe.at und eines ist sicher: die

nächste Partynight kommt bestimmt!

Der 2700 Event Check


Donnerstag & Freitag Livemusik Saturday DJ-Night

Moviesunday Rent the Backstage für Konzerte, Privatpartys usw.

KONZERTE JUNI

Do 4. PAPERMOON

Pop, € 16.-

Fr 5. MARY BROADCAST BAND

Soul/Funk/Blues/Rock/Gospel, € 9.-

Mi 10. ANGELINA

Soul/Funk/Jazz/Rock, € 9.-

Do 11. NIGHT OF THE LIVING D´n`B

Live Drum´n´Bass, € 9.-

Fr 12. ESTEBAN`S

Indie/Folk-Pop/Alternative, € 9.-

Do 18.DRECHSLER

HipHop/D´n´B/R&B/Bossa Nova, € 9.-

Fr 19. BACKDOOR BLUES BAND

Blues, € 11.-

Do 25.YTA MORENO Quartett (Bra)

Brasil/Samba/Bossa/Choro, € 9.-

Fr 26. KIERAN HALPIN (IRL)

Singer Songwriter/Folk/Irish, €11.-

KONZERTE JULI

Do 2. FAIRYTUNE

Pop/Blues/Folk/Jazz, € 9.-

Fr 3. MORTON

Rock/Pop, € 13.-

Sa 4. KATIE LUNETTE

Jazz/Folk/Blues, € 11.-

Di 7. HAZMAT MODINE (USA)

American Roots Music, € 20.-

Do 9. NORBERT SCHNEIDER

Blues, R&B, Swing, € 9.-

Fr 10. PARK & RIDE

Groove and Move, € 9.-

Do 16.GERRY HÖLLER

Jazz/Blues/Funk, € 9.-

Fr 17. HANS THEESSINK

Folk, New Orleans-Jazz, € 16.-

Do 23.MAMMUT HORNS

Marching/Dixie Land/Rap, € 9.-

Fr 24. MICHELINE (Bra)

Samba/Brasil live + DJ, € 9.-

Do 30.BLUESSPENDER

soulful and jazzy R & B, € 9.-

Fr 31. SCHICKER & BANDS

Das Comeback, € 9.-

Weitere Infos unter www.backstagebar.at

Kartenvorverkauf von Do bis Sa ab 20 Uhr und So ab 19 Uhr

telefonisch unter 0664-855 45 35 oder Mail an tickets@backstagebar.at

Einlass 20 Uhr, Konzertbeginn 20:30 Uhr

Brodtischgasse 16, 2700 Wiener Neustadt

city magazin_06_07.indd 1 28.05.2009 02:49:25

Ferienspaß mit Burgmaus Forfel

Auch im Jahre 2009 heißt es in den Sommerferien wiederum:

„Auf zu BURG FORCHTENSTEIN FANTASTISCH!“

Der beliebte Ausfl ugstipp in der süßen Region Rosalia für Kinder

und Familien, weniger als eine Stunde von Wien entfernt! Die

Burgmaus Forfel, Liebling tausender Kinder, hat sich wiederum ein

fantastisches neues Programm ausgedacht, das für Groß und Klein

alles bietet, um einen unvergesslichen Tag zu erleben! Und das

bei jedem Wetter: Egal ob Sonne und Hitze, bei Regen und Wind –

Burg Forchtenstein Fantastisch ist das Ideale Programm für einen

außergewöhnlichen Tag mit der ganzen Familie! Tournierspiele

mit Ritterschlag, Kasperltheater, Vampir Verdi, das Musical „Ritter

Roland rastet aus“ , Gruselhexe Griselda, die Greifvögel der Burg

und viele Attraktionen mehr garantieren ein spannenden Ausfl ug

der Sonderklasse für Jung und Alt.

BURG FORCHTENSTEIN

FANTASTISCH

11. Juli – 2. August 2009

Immer Samstag und Sonntag,

10:00 - 18:00 Uhr

� www.forchtenstein.at

Forfelfon: +43 2626 63125

Programmänderungen vorbehalten.

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Die Gewinner im Mai:

Die Nova Rock-Karten (Lösungswort

ZEITUNGSENTE) erhalten:

Stefanie Bichler, Herzogenburg

Je ein Spareribs-Gutschein vom

Restaurant „Zum Siegl“ geht an:

Andreas Schuster, Neunkirchen

Ute Ringbauer, Baden

Ariane Bauer, 2700

Je ein Exemplar des Buchs

„Wir kommunizieren uns zu

Tode“ haben gewonnen:

Laura Machinski, 2700

Inge Frank, Waidhofen

Barbara Patek-Brezna 2700

Golden Tickets VIPE PartyNight:

René Fraunschiel, 2700

Alex Rössner, 2700

Excuse me Moses im Backstage

Karl Weidinger, 2700

Mojo Blues Band im Backstage

Doris Haberler, 2700

Des Rätsels Lösung:

Fehlersuchbild Sudoku

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INFO

Wenn Sie das letzte Wort haben möchten, schauen Sie auf � www.dascitymagazin.at in die Rubrik „Leser schreiben“ und bewerben

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