Ganzheitliche Betreuung

midrange

Ganzheitliche Betreuung

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 213 · € 13,– · CHF 25,–

V5R4-Neuerungen

Index Condensor

und Evaluator

Maßgeschneiderte Infrastrukturlösungen

Ganzheitliche

Betreuung

Maximum an Einfachheit

Weniger ist mehr

Kundenbindung über alle

Vertriebswege hinweg

Trends im Einzelhandel

Bitte anschnallen!

Security auf System i

Sonderteil

SYSTEMS 2008

„ohne Streuverluste“

10

2008

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

�������

�����������������

Siegmar Vojer, Geschäftsführer SoftM Systeminte gration GmbH,

im Interview auf Seite 12

��

����

�����������������������������������

�����������������������������������������������������������

����������������������������������������������������������


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Daumenkino

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

EDITORIAL

Wenn unserem Hirn die recht schreibende (oder heißt es „Recht

schreibende?“) Erinnerung fehlt, greifen wir zum Wörterbuch.

Jedes Mal, wenn ich das tue, erfreue ich mich an einer Theorie, die

mir schon in der Schulzeit den umgang mit dem gelben Alleswisser

schmackhaft gemacht hat. Man nehme einen beliebigen Duden in die

Hand und blättere ihn wie ein Daumenkino durch: Die interessantesten

Wörter stehen fast immer oben, oft steht links das gegenteil von

rechts – und manchmal ergänzen

sich die Überschriften auf Û Liebes Auto, liebes Auto: Wenn der unter-

wunderbare Weise. Es handelt nehmensmotor stottert, helfen auch verbale

sich bei dieser erblätterten Streicheleinheiten nicht. Was ihn flott macht und

Erkenntnis übrigens nicht um hält, erklärt Jens Dreger (Seite 10 ff.) Û Vorfreu-

eine Seibold’sche Pubertätsde: Die diesjährige SYSTEMS lädt zum Tauchgang

these: Ich kann sie anhand des ein – in einen Ideenpool für bessere geschäfte.

„großen“ Duden in der 6. Aufla- Wer und was Sie dort erwartet? unser Messege

auch in 2008 noch belegen. überblick (Seite 16 ff.) Û Frauenpower: Marti-

Links steht Castingshow und na Koederitz läutet unser Midrange Spezial zum

rechts Chansonnier, Diskrimi- Thema IBM Power-Systeme ein. Das thematisiert

nierung und Distanzwaffe ste- unter anderem Belastbarkeit, sinnvoll angelegtes

hen sich direkt gegenüber, das geld, grüne IT und Fitnessfragen (Seite 22 ff.)

Jugendalter konkurriert mit der

Jungfer und die Radaranlage hat ganz offensichtlich etwas mit „raffen“

zu tun. Ein deutlich älterer Duden ergibt ähnlich interessante Wortpaare:

Links steht der Bußprediger, rechts der Canossagang, unbeständigkeit

steht vis-à-vis umtauschen. An Olympia 2008 erinnern mich die

Seiten 618/619: die eine ist mit Rennpferd überschrieben, die andere

mit … Resorption. Oh-oh! Wikis und Online-Wörterbücher haben viele

Vorteile – vor allem suchen und finden sie schneller als das durchschnittliche

menschliche Hirn. Ich hänge trotzdem am gelben Klassiker:

Der schult ganz nebenbei die Kombinationsgabe. Versuchen Sie

es mal: Denken Sie fest an den Inhalt ihrer rechten gesäßtasche – und

dann an die gegenüber „Auster“ und „auweia!“. Na also, geht doch …

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

INNOVATION TRIFFT

ERFAHRUNG

Die bewährte ERP-Komplettlösung

von oxaion:

Hoch skalierbar

Zukunftsoffene Architektur

Alle klassischen ERP-Module

Hohe Funktionalität

info@oxaion.de I www.oxaion.de

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INhALT

Siegmar Vojer, geschäftsführer SoftM Systemintegration

gmbH: „Heute besteht das Systemintegrationsgeschäft

nicht mehr nur aus dem Verkauf von Hardware

und damit eng verbundener Dienstleistungen. gefordert

sind Lösungen und Lösungspakete.“ Û Seite 12

�������

�����������������

��

����

�����������������������������������

�����������������������������������������������������������

����������������������������������������������������������

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

Û Seite 16

IBM Power Systems

Û Seite 24

IT-Konsolidierung

IT-Konsolidierung hat in den letzten Jahren die IT-Abteilungen

wie kaum ein anderes Thema beschäftigt. Die

gründe dafür liegen typischerweise in den zu hohen Kosten

oder der zu komplexen und kaum noch beherrschbaren

IT-Landschaft. Û Seite 36

Groß-, Einzel- und

Versandhandel

Der Handel steht unter einem enormen Konkurrenzdruck.

Auf der Suche nach Wettbewerbsvorteilen wächst in der

Branche das Bewusstsein für die strategische Bedeutung

der unternehmenseigenen IT. Û Seite 42

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

power-society 7

COMMON Jahres-Konferenz in Bonn

Köpfe 8

Sicherstellen, dass der Unternehmensmotor nicht stottert 10

Kommentar zur Frage des Monats

Ganzheitliche Betreuung 12

Maßgeschneiderte Infrastrukturlösungen

Modernes Rechnungswesen dank GUS-OS-Technologie 14

PROFI AG – seit 25 Jahren erfolgreich 15

MESSE AKTUELL

SYSTEMS „ohne Streuverluste“ 16

gesamte Breite der ITK-Themen in fünf Hallen

MIDRANGE SPEzIAL

Klare strategische Vorteile 24

IBM Power Systems-Familie 26

Flexibler hardware-Einsatz mit PowerVM 30

Green IT mit POWER Systems 32

IOP-less dank POWER6 34

PowerhA für IBM i 35

IT-KONSOLIDIERUNG

Erfolgreiche IT-Konsolidierung benötigt eine

starke Basis 36

Weniger ist mehr 37

Maximum an Einfachheit mit Thin Clients

IT-Rückgrat unter Spannung 38

Mehr Performance – mehr Sicherheit – mehr Integration

Plangerechte hochverfügbarkeit mit System i5

und VMware 40

In eigener Sache: Leseranalyse 40

GROSS-, EINzEL- UND VERSANDhANDEL

Trends im Einzelhandel 42

Kundenbindung über alle Vertriebswege hinweg

Architektur für die zukunft 44

ISF, ISC, ISL und INKA sorgen für einen reibungslosen Ablauf

Konditionen voll im Griff 46

Jahresgespräche erfolgreich planen und vorbereiten

Kontrolle aller Frachten 47

Rutronik gmbH integriert VLS von Rhenania


TEChNIK & INTEGRATION

Index Condenser und Evaluator 48

IBM Director for Multiplatforms 50

MARKTÜBERSIChT

Schutz vor logischen Fehlern 52

Anbieterübersicht 53

Gerüstet für den Terrorkampf 54

Security auf System i 56

Fehlertolerant walzen 58

Virenbekämpfung 59

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 61

Glosse, Vorschau, Impressum 62

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

AZ_Business1_210x132_RZ 24.04.2008 9:27 Uhr Seite 1

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

OKTOBER 2008

Security- und hochverfügbarkeits-

Lösungen

Wenn ein System ausfällt und dabei geschäftskritische

Daten verloren gehen, steht häufig die Zukunftsfähigkeit

eines unternehmens auf dem Spiel. Wichtige Daten

lassen sich mit verschiedenen IT-Disaster-Recovery-

Konzepten schützen. Û Seite 52

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

Wenn Sie lieber

Kundennähe wünschen

Software, speziell für den Mittelstand. ERP made in Germany.

Für Ihr Wachstum, auch international. Starken Service inklusive.

Sie wollen mehr sehen? www.trend-EVM.de

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

Frank van den Bergh, iStockphoto.com

5


6

MIDRANGE AKTuELL

Doppelerfolg für PORTOLAN

Û Mit gleich zwei Abschlüssen punktet

die Konsolidierungslösung der Portolan

Commerce Solutions gmbH: So hat der

Anbieter von Businesslösungen für internationale

Finanzbuchhaltung & Controlling

mit der KACO gmbH + Co. Kg und

der österreichischen Frischeis-gruppe

zwei Anwenderunternehmen für Porto-

DCW-Anwender entscheidet sich für CSS

Û Die weltweit operierende MB-Holding

gmbH & Co. Kg vertraut auf die

kaufmännische Lösung egECKO der

CSS gmbH. Die Software überzeugte

vor allem durch ihre Flexibilität und die

vielen Möglichkeiten zu individuellen

Anpassungen und ersetzt die bisherige

DCW-Lösung. Eingesetzt wird egECKO

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

lan FCM gewonnen. KACO und Frischeis

sind international aufgestellt und setzten

bereits vor ihrer Entscheidung die

modulare Produktsuite Portolan iEVM

grenzüberschreitend ein.

www.portolancs.com

RPG Anwendungen für Java verfügbar

Û Mit der Rational Migration Extension

für i (RMEi) bietet IBM die Möglichkeit,

vorhandene RPg Anwendungen für

Java verfügbar zu machen. RMEi wurde

entwickelt in Kooperation mit der PKS

Software gmbH und ermöglicht die

Migra tion von vorhandenen RPg Anwendungen

in IBMs neue Business Sprache

EgL. Aus EgL heraus können dann direkt

BUChVORSTELLUNG

Carmen Rasche

SQL-Abfragen tunen

Das Buch zeigt Ihnen auf Basis theoretischer grundlagen

und anhand vieler praktischer Beispiele, wie

Sie eine geeignete Indexstrategie entwickeln und

umsetzen. Sie bekommen jede Menge Hinweise aus

der Praxis und erkennen so, was Sie zusätzlich tun

können, damit Ihre SQL-Abfragen und DB-Zugriffe

wirklich flott sind.

Umfang ca. 350 Seiten, Preis € 198,–

Java Programme oder i-Native Programme

erzeugt werden. Im gegensatz zur

direkten Migration von RPg nach Java,

ist EgL für RPg Entwickler sehr leicht erlernbar

und hochproduktiv. Kom plexes

Java- und OO-Know-How sind nicht mehr

erfor derlich.

www.pks.de

am Hauptstandort in Vestenbergsgreuth

und den beiden Betriebsstätten in Alveslohe

und Kleinostheim. Dort nutzen von

ca. 900 Mitarbeitern 19 aktive user die

Lösung. 110 greifen auf die Auswertungen

und Berichte zu.

www.css.de

> www.midrange-shop.de

TICKER

Û 10 Jahre MPDV in hamm. Mit

über 50 geladenen gästen feierte

die MPDV-Niederlassung Hamm im

August ihr zehnjähriges Bestehen.

1977 wurde das Systemhaus MPDV

Mikrolab gmbH in Mosbach gegründet.

um die lokalen Kunden besser

betreuen zu können, gründete

MPDV 1998 das Tochterunternehmen

MPDV Schweiz Ag in Winterthur

sowie die Niederlassung in Hamm.

www.mpdv.de Û Telschig führt

oxaion open ein. Ein weiterer

Neukunde hat sich für oxaion open

entschieden: Die Firma Telschig

Verfahrenstechnik gmbH wird ihre

geschäftsprozesse künftig mit der

neuen ERP-Lösung der oxaion ag

steuern. Damit konnte das Ettlinger

Softwarehaus kurze Zeit nach der

Präsentation seiner Plattform-unabhängigen

Lösung bereits den zweiten

Kunden gewinnen. www.oxaion.de

Û hetkamp erweitert Varial-

Produktportfolio. Die Hetkamp

gmbH EDV-Beratung bietet ab sofort

das neue Controllingtool Varial

Planner an. Kern der Finanzmanagementsoftware

ist der schon viele

Jahre erfolgreiche Corporate Planner,

der für die Anbindung an das

Varial guide Finanzwesen zuständig

ist. Mit dem neuen Varial Planner

kommt nun eine Online Integration

zum Varial World Edition Finanzwesen

hinzu. www.hetkamp-edv.de

Û ACO Gruppe entscheidet sich

für INFOR. Die ACO gruppe hat

die Infor Performance Management

Business Process Applications eingeführt,

um die Software-unterstützung

von Controlling und Finanzdatenkonsolidierung

auf den neuesten

Stand der Technik zu bringen. Die

Applikationen der Infor PM-Suite

ermöglichen es, Finanzdaten unternehmensweit

schneller zu konsolidieren

und gezielt für das Management

aufzubereiten. www.infor.de/

loesungen/pm

www.midrange.de


COMMON Jahres-Konferenz in Bonn

power-society

Es ist Tradition, dass die Jahreskonferenz von COMMON Deutschland e.V. im herbst stattfindet.

So bieten auch in diesem Jahr vom 13. bis 15. November im Maritim hotel in Bonn namhafte

Vortragende und diverse Aussteller wertvolle Informationen rund um das Power System i.

Es ist einige Zeit vergangen,

seit IBM das

neue Announcement der

Power Systems-Familie

veröffentlicht hat. Klar

ist: Die Zusammenführung

der beiden Schwestermodelle

i und p eröffnet neue Chancen.

Die COMMON Jahreskonferenz soll

nun dabei helfen, die neue Generation

von Power Systemen als kompetenter

und unabhängiger Partner für alle Anwender

und COMMON-Mitglieder so zu

Jetzt ist die

Zeit für

Hochverfügbarkeit!

„Wir haben mehrere Hochverfügbarkeitslösungen

untersucht. Vision Solutions ist eindeutig die Beste.

Wir sind mit unserer Entscheidung rundum zufrieden.“

Volksbank International AG

Wenn Sie mehr erfahren möchten, rufen Sie an unter

+49 711 222 54 109, oder besuchen Sie

www.visionsolutions.de

Ihr Leitfaden für

Disaster Recovery:

Sicherung der IT-

und Business Continuity

Ihr Leitfaden für Disaster Recovery:

Sicherung der IT- und Business Continuity

visionsolutions.com/drde1

platzieren, dass die

gewohnte Investitionssicherheit

auch

in Zukunft von IBM

erwartet werden

kann und der Mehrwert

der neuen Modelle

klar ersichtlich wird.

COMMON wird sich in der Zukunft

den geänderten Gegebenheiten anpassen

und neben der bisherigen Konzentration

auf System i auch weitere

Themen rund um die POWER-Familie

© Copyright 2008, Vision Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten. IBM und System i sind Warenzeichen der International Business Machines Corporation.

abdecken. Dies zeigt sich zum Teil auch

an dem Vortragsangebot, welche DIE

POWER-SOCIETY 2008 in Bonn prägen.

Dass dabei die Herkunft von der

ehemaligen AS/400 und deren Nachfolgemodellen

nicht verleugnet wird,

zeigen weitere Fachvorträge zu diesem

System. Jörg zeig ó

COMMON Deutschland e.V.,

Leinfelden-Echterdingen

www.common-d.de

Einfach. Erschwinglich. Innovativ… Marktführer haben Vision.

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

MIDRANGE AKTuELL

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

KöPFE

Eine klar positionierte Arbeitgebermarke ist das wichtigste Instrument im Wettbewerb um

qualifizierte Arbeitskräfte: Laut der „hR-Trendstudie 2008“ der Managementberatung Kienbaum

gaben 83 Prozent der hR-Verantwortlichen an, dass das Thema Employer Branding in

ihren Unternehmen einen mittleren beziehungsweise hohen Stellenwert einnimmt. www.kienbaum.de

Dr. Wolfgang

Runge

Human Resources

Director, Avaya

Deutschland

gmbH

Ab sofort verantwortet Dr. Wolfgang

Runge als HR Director die Personalarbeit

bei Avaya. Er ist zudem Mitglied der

deutschen geschäftsleitung. In seiner

Position als HR Director wird der 44-Jährige

das Personalgeschäft verantworten.

In diesem Betreuungsbereich sind derzeit

rund 3.700 Mitarbeiter. Zuvor war

Dr. Runge bei Motorola sowie als selbstständiger

Organisations- und Personalberater,

Business Coach und Personaltrainer

in unternehmen tätig. Außerdem

hatte er Lehraufträge an der universität

Flensburg im Bereich Schulpädagogik

und Kybernetik.

www.avaya.de

S&T erweitert seinen Aufsichtsrat um

Dr. Wolfgang Auer von Welsbach. Der

großaktionär, der aktuell über seine

AvW-gruppe mit rund 27 Prozent am

unternehmen beteiligt ist, wird sein

Know-how in dieser Funktion einbringen

und damit die weitere positive Entwicklung

des unternehmens unterstützen.

Dr. Auer von Welsbach hatte 1991 die

AvW-gruppe gegründet, die er seitdem

als Vorstandsvorsitzender leitet.

www.snt-world.com

Dr. Wolfgang

Auer von WelsbachAufsichtsratsmitglied,

S&T

System Integration

& Technology

Distribution Ag

Infor hat gerhard Knoch zum Vice President

für ausgewählte Business units

in der Region EMEA ernannt. Knoch

verantwortet die Bereiche Entwicklung,

Service und Sales für eine Reihe verschiedener

Lösungen und eigenständiger

Marken aus dem Infor-Portfolio.

Knoch ist Nachfolger von Wolfgang Kobek,

der den Posten des Vice President

Central Europe übernommen hat. Knoch

ist bereits seit den Anfängen des unternehmens

für Infor tätig. Sein Verantwortungsbereich

umfasst europaweit rund

300 Mitarbeiter.

www.infor.de

arcplan hat Detlef Kamps mit sofortiger

Wirkung zum CEO berufen. Er übernimmt

die geschäfte von günter H.

Krauss. Seine Hauptaufgaben sind der

Ausbau der internationalen Aktivitäten

sowie die Erweiterung des Produktportfolios.

Kamps greift bei seiner Tätigkeit

auf eine 20-jährige Erfahrung im umfeld

von unternehmenssoftware zurück. Vor

seinem Eintritt bei arcplan war er Mitgründer

(1998) und Präsident von Red-

Dot Solutions Corp.

www.arcplan.com

Gerhard Knoch

Infor global

Solutions gmbH,

München

Detlef Kamps

CEO, arcplan

Information

Servies gmbH

Thomas Strobel übernimmt das Produktmanagement

der HR-Anwendungen der

Infoniqa IT Solutions gmbH. Strobel ist

verantwortlich für die strategische Ausrichtung

und Entwicklung des gesamten

HR-Portfolios in Deutschland. Er war zuvor

beim Münchner ERP-Anbieter SoftM

in verschiedenen Positionen tätig. Der

44-Jährige begann seine Karriere Ende

der 80er Jahre als DV-Betreuer des Autohauses

Reisacher in Memmingen. 1992

wechselte der Dipl.-Betriebswirt (FH) als

Anwendungsberater und Projektleiter zu

SoftM.

www.infoniqa.com

Alexander Klaus ist ab sofort bei Microsoft

Deutschland als Produkt Manager

für Business Intelligence tätig.

In dieser neu geschaffenen Position ist

der 46-Jährige verantwortlich für die

strategische und bereichsübergreifende

Positionierung des Business Intelligence

Angebots. Klaus war vor Microsoft in

unterschiedlichen Marketing Management-Positionen

bei Business Objects

tätig, zuletzt als Director Field Marketing

Communications EMEA.

www.microsoft.de

Thomas Strobel

HR-Produktmanager,

Infoniqa

IT Solutions gmbH

Alexander Klaus

Produkt Manager

für Business

Intelligence,

Microsoft gmbH


WORKSHOPS KALENDER

Ihr Update auf IBM i V6R1

IBM i V6R1 heißt das aktuelle Nachfolge-

Betriebssystem von IBM für i5/OS V5R4.

Es hat sich jede Menge verändert: Verbesserter

Funktionsumfang, neue Syntaxen, an

die sich Programmierer gewöhnen müssen,

und totale Veränderung, was die Administrationswerkzeuge

angeht. Nicht zuletzt verlangt

das neue Betriebssystem, dass Anwendungssoftware

angepasst werden muss.

Falls Sie sich operativ mit dem Thema befassen

müssen oder strategisch über die

Zukunft befinden sollen, empfiehlt es sich

vorher, dass Sie sich Informationen von unabhängiger

Seite einholen.

Der ITP VERLAg bietet in der Woche vom 13.

bis 17. 10. in Hamburg, Stuttgart, Köln und

München an jeweils einem Tag, im Rahmen

eines Workshops, alle Informationen an, die

Sie haben sollten.

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefing 2008

Auch 2008 erhalten Sie beim IBM Breakfast

Briefing neueste Informationen von IBM,

serviert im Rahmen eines herzhaften Frühstücks.

In gewohnt unterhaltsamer Manier

werden Ihnen von Dieter graef und Frank

Bueschler die aktuellen News und Facts

rund um die neuen IBM POWER Systeme

(System i) geboten.

Bremen 2. 10. 2008, Leipzig 9. 10. 2008,

München (Systems) 21. 10. 2008

Agenda System i

Innovation und die IBM Systems Agenda

Simplify your IT

ó i5/OS – V5R4 und V6R1

ó IBM Power Systems (System i) – virtuell,

kooperativ, offen, lösungsorientiert

Weitere Neuigkeiten, Trends und Entwicklungen

Tipps und Tricks (live)

ó Integration mit iSCSI

ó Datensicherheit mit System Storage

ó Systems Management mit IBM Director

ó Im Web mit Domino oder PHP

ó unternehmensportallösung mit

Websphere Portal

ó Beispiele aus der Praxis

Abweichende Agenda für Luzern

ó Nach der Veranstaltung findet eine Fahrt

mit dem Schiff und Apéro sowie ein Besuch

im IMAX-Kino mit dem Film „Mission

Mars“ statt.

www.ibm.com/de/events/breakfast

Event Termin, Ort Veranstalter

PHP on Power i 1. 10. – 2. 10.

Bremen

SECuRITY Essen 2008 7. 10. – 10. 10.

Essen

RDi (WDSc) vor dem Camp 7. 10.

Sonthofen

SAP Mittelstandsfrühstück 8. 10.

Langenau

Dokumentenlogistik und Compliance 8. 10.

Nürnberg

Licht im Abrechnungs-Dunkel 8. 10. Hamburg

23. 10. Frankfurt

IBM EgL: Die Zukunft für RPg & Co. 9. 10. Leipzig

23. 10. München

P&I LOgA – verschiedene Module 14./16./17. 10.

Langenau

IT in Personalabteilungen im

Mittelstand

14. 10. – 15. 10.

Leipzig

Manufacturing Scorecard 16. 10.

Wien

SQL-Abfragen für Fortgeschrittene 20. 10. – 22. 10.

Bochum

CRM-Einführung und -Weiterentwicklung

System i und Windows basiertes

Single Signon

22. 10.

Frankfurt

27. 10.

Bremen

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

Kaba gmbH

www.kaba.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

active logistics gmbH

www.active-logistics.com

HRworks gmbH

www.hrworks.de

PKS Software gmbH

www.pks.de

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

Sage Software gmbH & Co. Kg

www.sage.de

MPDV Mikrolab gmbH

www.mpdv.de

CSP gmbH

www.csp-gmbh.de

DREgER INFORMATION TECHNOLOgY

www.dreger.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

Oktober

- Operating & Systemsteuerung Power i

- CL-Programmierung

- Grundlagen der Power i DB 2 UDB

- Embedded SQL

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Die perfekte IT-Infrastruktur

ist hundertprozentig sicher

und läuft problemlos rund um

die Uhr – so die Theorie.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

FRAgE DES MONATS

Sicherstellen, dass der unternehmensmotor

nicht stottert

Informationen und Daten, sei es vom

eigenen Unternehmen oder von

Kunden und Partnern, sind heute der

Motor eines jeden Unternehmens. Der

Ausfall dieses Unternehmensmotors

ist im Prinzip nur schwer vorstellbar

und zudem nicht akzeptabel. Damit die

Verfügbarkeit beherrsch- und kontrollierbar

bleibt, bedarf es eines maßgeschneiderten

Notfallplans.

Dieses Wissen um die Anfälligkeit

und Auswirkungen eines IT-Ausfalls

hat dazu geführt, dass Fragen, die die

Sicherheit der IT betreffen, mehr und

mehr zur Chefsache in den Unternehmen

erklärt worden sind. Lässt sich ein

Ausfall theoretisch nicht ausschließen,

so ist es die Aufgabe einer verantwortungsvollen

Geschäftsführung dafür zu

?

DIE FRAGE

sorgen, dass für solch eine Worst-Case-

Situation eine maßgeschneiderte Notfallplanung

vorliegt.

„Maßgeschneiderte Notfallplanung“

bedeutet, dass im Notfall die richtigen

Prozesse in Kraft treten. Es muss

sichergestellt sein, dass die im Unternehmen

und CRM kritischen Bereiche

weiterarbeiten können und somit der

Schaden minimiert wird.

In unseren Beratungsgesprächen

müssen wir immer wieder feststellen,

dass in vielen Unternehmen nicht genügend

beachtet wird, dass zu einer

ordnungsgemäßen Notfallplanung auch

gehört, die Verfügbarkeit in den SLAs

(Service Level Agreements) vertraglich

zu regeln und möglichst keine „Single

Points of Failure“ abzubilden, sondern

Wurden Ihre EDV-basierten

Abläufe schon einmal durch

ein Sicherheits- oder Verfügbarkeitsproblem

massiv

beein trächtigt?

DAS ERGEBNIS

48 % ja

52 % nein

3.737 Teilnehmer

haben abgestimmt

immer eine Absicherung mit einzubinden.

Ein weiteres Beispiel, was gerne

übersehen wird, ist die Skalierbarkeit

nicht nur für Performance, sondern

auch für Redundanzen zu berücksichtigen

oder eine Fail-Safe-Umgebung

aufzubauen.

Ein erfahrenes Beratungsunternehmen

muss für den Notfall sicherstellen,

dass alle lebensnotwendigen Bereiche

und Prozesse in den Plan mit eingearbeitet

worden sind. Dass dann dieser

maßgeschneiderte Plan auch gelebt

werden muss ist selbstredend. Denn

was nützt der beste Plan, wenn die Mitarbeiter

nicht geübt haben, was im Notfall

zu tun ist und welche Handgriffe

notwendig sind. Hier gilt der bekannte

Satz: „Übung macht den Meister.“ ó


Christine Balderas, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR zUM UNTERNEhMEN IhRE MEINUNG, BITTE!

Jens Dreger

geschäftsführender

gesellschafter der

DREgER Information

Technology

gmbH & Co. Kg,

Frankfurt am Main

jens.dreger@dreger.de

DREGER Information Technology

Im Mittelpunkt der Dienstleistungen von DREgER Information

Technology steht die Optimierung von geschäftsprozessen

und IT-Infrastrukturen. Hierbei kommt

der D-BuSINESS Portal Information Integrator mit seiner

intelligenten Integration von IBM Lotus Notes Domino in

die J2EE Architektur zum Einsatz. Damit wird ein Dynamic

Workplace geschaffen, der die Informationen und

Datenbestände über eine gemeinsame Schnittstelle konsolidiert.

Ein wesentlicher Faktor im Erfolgskonzept von DREgER

Information Technology ist das starke und strategische

Partner-Netzwerk. Es ist garant für Erfolg und Innovation.

Die von DREgER IT aufgebaute Partner-Plattform arbeitet

mit Astaro, IBM, Novell, RIM und Symantec sowie mit

namhaften Telekommunikationsunternehmen zusammen.

DREgER IT ist IBM Premier Business Partner und wurde

Im März 2007 in der Kategorie SOA mit dem Innovationspreis

der ITK Initiative Mittelstand ausgezeichnet.

Das 1992 gegründete und in Frankfurt am Main ansässige

Systemhaus – J&J DREgER Consulting gmbH & Co. Kg –

ist bekannt durch seine eigenen D-BuSINESS Produktlinien

und die Produktfamilien leistungsstarker Partner.

www.dreger.de | www.d-business.de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Servicebereitschaft und das Wissen um kundenspezifische

Bedürfnisse sind eine garantie für

kontinuierliche geschäfte mit Stammkunden.

Werden Sie deshalb in den kommenden

zwölf Monaten eine entsprechende

CRM-Anwendung neu einführen?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

MIDRANGE WEBFAIR

WEBFAIR

MIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen

MIDRANGE

Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. und falls Sie möchten, können Sie jederzeit

wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

Am 21. 10. 2008 sind die Aussteller „persönlich“ für Sie da.

Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im gegensatz zu den traditionellen Messen

ist bei der MIDRANgE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpfl ichtung.

LiveDay

21. 10. 2008

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

Maßgeschneiderte Infrastrukturlösungen

ganzheitliche Betreuung

Die Kunden fordern von einem Softwarehaus eine ganzheitliche Betreuung inklusive unternehmensweiten

Lösungskonzepten. Siegmar Vojer, Geschäftsführer der SoftM Systemintegration

Gmbh, spricht über die Neuausrichtung seines Softwarehauses und darüber, wie man

die Anforderungen mittelständischer Kunden erfüllt.

Thomas Seibold: SoftM hat sich im vergangenen

Jahr mit den Geschäftssäulen

ERP, Finance und Systemintegration

neu aufgestellt. Was hat sich im Bereich

Systemintegration verändert?

Siegmar Vojer: Die geschäftsfelder

ERP und Finance decken mit Software-

Produkten und Beratungsleistungen das

gebiet der betriebswirtschaftlichen Anwendungen

ab. In der Systemintegration

bieten wir dem Kunden die IT-Infrastruktur,

auf der diese und andere Anwendungen

laufen: Server, Storage, Netzwerke,

Peripherie, systemnahe Software und

vor allem die dazugehörigen Services.

In diesem Bereich haben wir im vergangenen

Jahr eine Phase des umbruchs

durchlaufen und neue Akzente gesetzt.

Wir haben Strukturmaßnahmen in der

strategischen Ausrichtung durchgeführt.

Der Bereich ist heute – genauso wie die

geschäftsfelder ERP und Finance mit ih-

„ Die Zusammenführung der Server-Familien i und p

liegt ganz auf der Linie unserer Strategie. Denn

vom Markt werden verstärkt einheitliche Lösungskonzepte

nachgefragt.“ Siegmar Vojer

ren Java-Lösungen – plattformübergreifend

tätig und rückt stärker als bisher

komplette Lösungsangebote in den Vordergrund.

Wir sind in der Systemintegration

heute wesentlich breiter und vor

allem plattformübergreifend aufgestellt

und intensivieren auf dieser starken Basis

derzeit unsere vertrieblichen Aktivitäten.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

Thomas Seibold: Die besondere

Stärke von SoftM lag traditionell

im Bereich System i.

Wenn Sie heute plattformübergreifend

aufgestellt sind – was

bedeutet das für das System i?

Siegmar Vojer: An unserer

Stärke bei System i hat sich

nichts geändert: Wir sind einer

der größten IBM Partner im Bereich

System i und werden dies auch in

Zukunft sein. Allerdings vollzieht sich in

diesem Markt ein genereller Wandel: Die

meisten System i-Anwender arbeiten

seit vielen Jahren mit diesem System

und sind aufgrund der bekannten Stärken

sehr plattformtreu. Jedoch gibt es

inzwischen praktisch kein unternehmen

mehr, das seine gesamten IT-Systeme

auf dieser Plattform betreibt. Neben

PC-Clients sind in der Regel auch Intel-

Server unter Windows oder Linux für

die unterschiedlichs-

tenEinsatzgebiete vorhanden – von

Office-Anwendungen

über Messaging- und

groupware-Lösungen

bis zu Business-Applikationen.

Von einem leistungsfähigen

System-Integrator wird erwartet, dass

er all diese Plattformen beherrscht und

sinnvoll miteinander integrieren kann.

Thomas Seibold: Wie beurteilen Sie die

Zusammenführung der beiden Midrange-Server-Familien

System i und p zu

Power Systems?

Siegmar Vojer: Die Zusammenführung

Siegmar Vojer

geschäftsführer

SoftM Systemintegration

gmbH

siegmar.vojer@

softm.com

von i und p liegt ganz auf der Linie unserer

Strategie. Vom Markt werden

verstärkt einheitliche Lösungskonzepte

nachgefragt. Daher sehen wir die Vereinheitlichung

der Systeme sehr positiv.

Der Kunde hat den Vorteil, bewährte

Technologien – wie z.B. PowerVM – für

mehrere Anwendungssysteme nutzen zu

können. Somit wird ihm eine hohe Flexibilität

und Skalierbarkeit geboten.

Thomas Seibold: Vor kurzem erfolgte

die Verschmelzung der Konzerntochter

SoftM Communications mit der SoftM

Systemintegration. Welche Ziele verfolgen

Sie damit und was ist der Nutzen?

Siegmar Vojer: Damit können wir noch

besser als bisher unsere Kunden ganzheitlich

bedienen und die von den mittelständischen

Kunden gewünschte gesamtkompetenz

für Infrastrukturthemen

noch effizienter anbieten. Mit der Bündelung

der Kompetenzen entsprechen

wir der immer stärkeren Kundennachfrage

nach einem Multiplattform- und

Full-Service-Partner. Zu den Skills für die

fokussierten Themen in den Bereichen

Server, Storage, Netzwerke und systemnahe

Software sind durch die Ver-


schmelzung von SoftM Communications

weitere Kompetenzen hinzugekommen:

groupware und Dokumentenmanagement

inklusive elektronischer Archivierung,

Workflow, Messaging, Collaboration,

Qualitätsmanagement und vor allem

IBM Middleware. Mit diesem Portfolio

positioniert sich die SoftM Systemintegration

als starker Lösungsanbieter für

die gesamte IT-Infrastruktur. All diese

Themen sind eng miteinander verwoben

und werden idealerweise von einem Full-

Service-Anbieter ganzheitlich betreut.

Ein weiterer Vorteil der Verschmelzung

ist interner Natur, wirkt sich aber

auch positiv auf die Kundenbeziehungen

aus: Wir können jetzt Synergien besser

nutzen und Prozesse in Beratung, Support,

Vertrieb und Marketing durchgängiger

und effizienter gestalten. gegenüber

unseren Lieferanten ergibt sich der

Vorteil, dass wir als eine Einheit für das

gesamte Portfolio auftreten.

Thomas Seibold: Was verstehen sie unter

ganzheitlicher Betreuung?

Siegmar Vojer: Heute besteht das Systemintegrationsgeschäft

nicht mehr nur

aus dem Verkauf von Hardware und damit

eng verbundener Dienstleistungen.

gefordert sind Lösungen und Lösungspakete.

So sind Backup-Systeme heute

in der Regel nicht mehr an einen einzelnen

Server gebunden, sondern kommen

über mehrere Plattformen hinweg zum

Einsatz; für eine HA-Lösung wird zur

Software ein Hardware-Design benötigt.

Auch bei einer E-Mail-Archiverung spielen

Storage und Software in Form von

Middleware ineinander. Den ganzen Prozess

– von Beratung über Konzeption,

Planung, Installation bis hin zur Schulung

und kontinuierlichem Support – verstehen

wir als ganzheitliche Betreuung.

Thomas Seibold: Sie stellen Lösungsangebote

in den Vordergrund. Können

Sie das noch etwas näher erläutern?

Siegmar Vojer: Ein Thema, um das wir

uns seit einiger Zeit verstärkt kümmern,

ist zum Beispiel die erwähnte Hochverfügbarkeit.

Eine stets wachsende Zahl

mittelständischer unternehmen denkt

über die Implementierung solcher Lösungen

nach. Nicht zuletzt deswegen,

weil viele Firmen aufgrund ihrer Vernetzung

in der Lieferkette gezwungen sind,

die Systeme, Anwendungen, Daten und

Schnittstellen rund um die uhr verfügbar

zu machen. Wir bieten hier sowohl

im Bereich Power Systems als auch bei

PC-Servern Lösungspakete an, die alle

Komponenten beinhalten.

Ein anderes Beispiel ist das Netzwerk

Monitoring oder die Systemüberwachung.

Zunehmend häufen sich Anfragen

der Kunden, Netzwerke und Systeme

beispielsweise aus Performance-

oder Sicherheitsgründen zu analysieren

oder zu überwachen. Hier bieten wir je

nach Anforderung maßgeschneiderte

Lösungen und Vorgehensweisen an.

Thomas Seibold: Wie gestaltet sich

die Zusammenarbeit der Systemintegration

mit den beiden anderen SoftM-

Geschäftsfeldern? Gibt es Ergänzungen

der Leistungsangebote?

Siegmar Vojer: Die Bereiche arbeiten

eng zusammen; unsere Software-Kunden

können mit speziell auf sie abgestimmten

Angeboten und Services rechnen.

So haben wir zum Beispiel für die

ERPII-Software Semiramis Lösungspakete

geschnürt, mit denen der Kunde zusammen

mit der Software eine passende

Hardware-Konfiguration erwirbt. Solche

Angebote bestehen sowohl für Windows

und Linux mit PC-Servern der Modellreihe

x als auch für die Plattform IBM

System i mit Power Systems-Rechnern.

Aber auch wenn der Kunde eine speziell

auf seine Anforderungen zugeschnittene

Hardware-Konfiguration wünscht, kann

die Systemintegration ihm wertvolle

Dienste anbieten: Mit unserem Innovation

Center verfügen wir über eine Inf-

rastruktur-Plattform, die ein optimales

Sizing der Hardware für die individuelle

Semiramis-Installation erlaubt.

Thomas Seibold: Was genau ist das

SoftM Innovation Center und welchen

Service können hier anbieten?

Siegmar Vojer: Im SoftM Innovation

Center (SIC) sind Server verschiedener

Modellreihen zusammen mit Storage-,

Backup- und Recovery-Systemen, Vir-

„ Wir rücken komplette Lösungsangebote in den Vordergrund.

Dazu zählt die Implementierung von systemnaher Software –

wie z. B. die Virtualisierung ebenso wie die Realisierung von

Kommunikations- und Hochverfügbarkeitslösungen.“

Siegmar Vojer

tualisierungssoftware, Middleware und

dem ganzen Spektrum verfügbarer Management-Tools

installiert. Damit können

Tests, Analysen, Simulationen und

Evaluationen wie das erwähnte Sizing

sowie die Auswahl der Hardware-Ausstattung

für ERP-, DMS- und groupware-Lösungen

durchgeführt werden. Wir

können kundenspezifische Systemkonfigurationen

simulieren, Fehler nachstellen

und beheben sowie Prozessanalysen

durchführen. Bei einer Reihe von Kundenanfragen

hat das SIC bereits sein

umfassendes Equipment erfolgreich eingesetzt.

Thomas Seibold: Welche Ziele haben

Sie sich für die kommenden drei Jahre

gesetzt?

Siegmar Vojer: Wir wollen die Positionierung

der SoftM Systemintegration als

Full-Service-Anbieter festigen und ausbauen.

unser Ziel ist es, im Markt als der

Anbieter wahrgenommen zu werden, der

seine Kunden ganzheitlich betreut – von

der Konzeption bis zum Support. Insbesondere

im Bereich der Services werden

wir uns weiter profilieren ohne dabei

unseren starken Hardware-Bereich zu

vernachlässigen. ó

SoftM Systemintegration gmbH, München

www.softm.com

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

13


14

MIDRANGE AKTuELL

Modernes Rechnungswesen

dank guS-OS-Technologie

Mehr Flexibilität und Effizienz durch Prozessoptimierung sind Designanforderungen, die

bei der Entwicklung des webbasierten Java-Rechnungswesens durch die K+h Software

Kantioler KG in Germering umgesetzt wurden. Funktional baut die plattformunabhängige

Lösung auf der bewährten ReWe-Lösung für die IBM iSeries auf.

Technologisch griffen die Entwickler

aus Germering dabei auf die Open

Solution Architektur der GUS Group

zurück. Gemeinsam mit dem ERP-Spezialisten

hat K+H inzwischen eine Vielzahl

von integrierten Unternehmenslösungen

realisiert.

Das Schaufenster des Java-Rechnungswesens

ist der Browser. Mit Hilfe

der GUS-OS-Architektur, die über

eine Middleware (GUS-OS Framework)

die Kommunikation zwischen Datenbank

(DB2, SQL Server), Anwendungs-

Servern (iSeries, Wintel, Linux) und

Java Server Pages (JSPs) sicherstellt,

können Funktionen, Daten und Dokumente

miteinander verlinkt werden.

Zusammen mit der anwendungsintegrierten

Workflow-Engine können damit

prozessoptimiert sämtliche Anwen-

��������������

�������������������

����������������

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

dungsfälle flexibel und effizient auf

die Aufbau- und Ablauforganisation im

Unternehmen abgestimmt werden. Ein

weiteres Herzstück der Architektur ist

zudem das Benutzer/Rollen-Konzept,

das es Organisationen erlaubt, Rollen

für Zuständigkeiten, Vertretungen und

Berechtigungen zu vergeben, so dass

Anwender am Bildschirm nur diejenigen

Daten und Funktionen sehen und

bearbeiten können, die auch tatsächlich

zu ihrem Aufgabengebiet gehören.

Dank der modernen Browser-Oberfläche

mit Web-2.0-Technologien kann

das Java-Rechnungswesen von jedem

browserfähigen Client aus standortunabhängig

über definierte Zugriffsrechte

aufgerufen werden. Der GUS-OS Security

Level stellt dabei sicher, dass nur

autorisierte Anwender Zugriff auf Leis-

tungen und Daten aus dem Finance-

Bereich erhalten.

Die Web-Orientierung der GUS-

OS-Architektur und damit des Java-

Rechnungswesens gestattet zusätzliche

Wahlfreiheit beim Betrieb des Systems.

Neben der Plattformunabhängigkeit

durch Java erlauben die Web-2.0-Technologien

auch die Integration anderer

Anwendungen – beispielsweise einer

SOA. Mit der GUS-OS-Lösungsfamilie

der GUS Group (neben ERP für CRM,

BI, DMS und Qualitätsmanagement)

kommuniziert das Java-ReWe dank der

architektonischen Nachbarschaft direkt

über die integrierte Datenbank; Schnittstellenanpassungen

entfallen somit. ó

guS group Ag & Co. Kg, Köln

www.gus-group.com

������������������������������

�������������������

���������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������

Midrange magazin 10-08.indd 1 19.08.2008 9:41:53 Uhr

��������������������


PROFI Ag – seit

25 Jahren erfolgreich

Vor 25 Jahren gründete Dr. Udo hamm PROFI Engineering

Systems. Frühzeitig erkannte der studierte Elektrotechniker

hamm die Bedeutung des Geschäftspartners IBM und

startete die zusammenarbeit mit dem Konzern.

heute zählt PROFI zu den europaweit

führenden Premier Partnern

von IBM. Zunächst nutzte der Darmstädter

IT-Dienstleister IBM als Hardwarelieferanten,

erweitete den Fokus

jedoch bald und bot IBM IT-Infrastrukturlösungen

von der Beratung und Planung

bis zur Systemintegration sowie

Implementierung an. Mit zahlreichen

Der Vorstand der PROFI Ag (v. l. n. r.):

Dr. udo Hamm, Susanne Hamm, Manfred Lackner

eigenen Lösungen und Produkten überzeugt

der IT-Experte seine Kunden.

Auszeichnungen wie der „IBM Partner-

World Distinguished Blue Diamond

Beacon Award“ im Jahre 2004 für den

bedeutendsten IBM Business Partner

der Region EMEA ließen nicht lange auf

sich warten. „Neben Preisen von extern

sind wir natürlich besonders stolz auf

die positiven Rückmeldungen unserer

langjährigen Kunden“, so Dr. Udo

Hamm, Vorstandsvorsitzender der PRO-

FI Engineering Systems AG. Nach den

Umfirmungen von der GbR zur GmbH

und später zur Aktiengesellschaft

übernahm der Unternehmensgründer

Hamm den Vorsitz im Vorstandstrio.

Neben ihm gehören seine Frau Susanne

Hamm, zuständig für die Bereiche Finanzen,

Personal und Marketing, sowie

Manfred Lackner für die Führung des

Vertriebs und die Dienstleistungsbereiche

dem Vorstand an. Mittlerweile sind

bundesweit 290 Mitarbeiter an

13 strategisch günstigen Standorten

tätig. Sechs strategische

Geschäftsfelder von e-business,

IT-Security, Speicherlösungen,

SAP, Applikationsservices bis

zum öffentlichen Dienst bieten

ein genau auf die Kunden abgestimmtesDienstleistungsspektrum.

Bereits zum siebten Mal in

Folge zählt PROFI auch in diesem

Jahr wieder zu den 100

innovativsten Unternehmen

im Mittelstand, was Dr. Udo

Hamm zeigt, dass er den richtigen Weg

einschlug: „Qualität setzt sich durch.

Wichtig ist für uns, dass wir unser Unternehmen

auch heute noch familiär

führen und innovative, hoch motivierte

Mitarbeiter beschäftigen. Zufriedene

Kunden, erfolgreiche Mitarbeiter und

ein optimistischer Blick in die Zukunft

bestärken uns darin, diesen Weg fortzusetzen.“

ó

PROFI Engineering Systems Ag, Darmstadt

www.profi-ag.de

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

15


16

MESSE AKTuELL

zu den Themenschwerpunkten der

diesjährigen Systems zählen Green

IT, IT-Security und Unified Communications.

Die Systems 2008 wird nicht nur

in den fünf Messehallen die gesamte

Breite der ITK-Themen abbilden: von

SOA, SaaS, Open Source Software bis

hin zu Compliance, CRM und ERP. Das

Rahmenprogramm aus internationalen

Kongressen, Fachkonferenzen sowie

Sonderveranstaltungen bietet dem Publikum

darüber hinaus ein breites Angebot

an spezifischen Fach- und Branchenthemen.

„Dieses Spektrum und

die inhaltliche Tiefe“, so Klaus Dittrich,

Geschäftsführer der Messe München,

„macht die Systems für Anbieter und

Besucher zu einer hochwertigen und

professionellen Plattform. Gemäß unserem

Motto ‚Ideas for better Business’

kommen sie im Herbst auf die Systems,

um Leads zu generieren und Geschäftskontakte

zu knüpfen, und das ohne

Streuverluste.“

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

SYSTEMS 2008

Gesamte Breite der ITK-Themen in fünf hallen

SYSTEMS „ohne Streuverluste“

Die Systems öffnet vom 21. bis 24. Oktober 2008 auf der Messe München ihre Pforten.

Unter dem Motto „Ideas for better Business“ erwartet die Besucher das gesamte Spektrum

der ITK-Branche sowie ein hochwertiges Rahmenprogramm aus Kongressen, Konferenzen

und Vorträgen. Praxisnah und lösungsorientiert werden technische und kaufmännische

Entscheider über Neuheiten, aktuelle Angebote und Services rund um die ITK informiert.

BESUChER-INFORMATION

SYSTEMS 2008

21. – 24. Oktober 2008, 9 – 18 uhr

Neue Messe München, Messegelände

81823 München

Eintrittspreise

1-Tagesticket € 35,00

4-Tagesticket € 99,00

gruppenkarten € 29,00

(ab 10 Personen)

Ermäßigte Karten € 25,00

(Lehrer, Studenten, Rentner)

www.systems.de

Mit Trendthemen am Puls der zeit

Die Systems ist mit ihren Trendthemen

am Puls der Zeit. Halle B3 zählt mit

dem Thema „IT-Security“ erneut zu den

Ausstellungsschwerpunkten der Messe.

Die IT-Security Area ist zugleich Europas

größte Leistungsschau rund um Lösungen

und Services zur IT-Sicherheit.

Unter dem Stichwort „Green IT“ werden

umweltbewusste Ansätze wie das Energie-effiziente

Rechenzentrum, Potenziale

der Virtualisierung, die Vermeidung

von Elektroschrott oder Ressourcen

schonendes Druck-Management diskutiert.

Der Themenschwerpunkt „Unified

Communications“ findet sich nicht nur

in den Ausstellungshallen wieder. Auch

die Communications World widmet dem

Thema in diesem Jahr einen ganzen Tag

voller hochkarätiger Vorträge.

Mehr Kongresse und Konferenzen

Die Zahl der Kongresse und Konferenzen,

die sich terminlich und räumlich

rund um die Systems ansiedeln, hat sich

in den letzten Jahren stetig erhöht. „Mobile

and Broadband Internet – Building

the Networks, Devices and Applications

of the Future“, titelt die traditionell im

ICM stattfindende Communication

World, das Gipfeltreffen der internationalen

Telekommunikationsbranche. An

den ersten beiden Messetagen diskutieren

hier die Spitzen der Mobilfunk- und

IP-Welt Geschäftsmodelle und Wachstumspotenziale

von Mobile Business

und Unified Communications.

Führungskräften und Entscheidern

bietet die Internet World am 21. und

22. Oktober ein branchen-übergreifendes

Informationsangebot rund um die


Wertschöpfungskette des Internets.

Trends und Anregungen kommen hier

rund um die Themen Infrastruktur,

Web-Auftritte, Kundengewinnung und

-bindung, Backoffice sowie Web 2.0,

VoiP und Streaming.

Auch den Bedürfnissen des Mittelstands

wird in diesem Jahr mit einer

eigenen Konferenz Rechnung getragen.

Die von innoea consulting organisierte

„Mittelstandskonferenz“ bietet ein breites

Angebot an Workshops und Vorträgen

rund um aktuelle IT-Themen für

den Mittelstand. Am 21. Oktober findet

zum zweiten Mal die führende deutschsprachige

„Digital Signage Konferenz“

statt. In mehr als 15 Vorträgen in drei

Thementracks präsentiert sie alle relevanten

Themen rund um digitale Medien

am Point of Sale.

Systems Sonderveranstaltungen

In speziellen Ausstellungsbereichen

gibt die Systems den Messebesuchern

darüber hinaus ein kompaktes Angebot

an Informationen zu speziellen

Branchenthemen an die Hand. Die zugehörigen

Vortragsbühnen bieten dem

Publikum außerdem die Gelegenheit,

ihr Know-how in kostenlosen Fachvorträgen

zu vertiefen.

Größer als 2007 präsentiert sich die

JobTown, die hochqualifizierte IT-Fachkräfte

sowie Berufsein- und -umsteiger

adressiert, und erstmals in direkter

Nachbarschaft zur Education Area angesiedelt

ist. Persönliche und individuelle

Beratung gehören hier ebenso zum

Messeprogramm wie Stellenangebote

und Weiterbildungsofferten.

Klare Themen- und hallenstruktur

Einen effizienten Messebesuch ermöglicht

die Systems durch ihre transparente

Struktur: In den Hallen A1 und

A2 präsentieren sich Anbieter von

„Software Solutions“. Dazu zählen beispielsweise

Lösungen für DMS, ERP, BI,

SOA oder SaaS. In Halle B1 ist der Bereich

„Communications & Networking“

platziert. Hier finden sich nicht nur Te-

lekommunikationslösungen wie VoIP,

sondern auch RFID, Satelliten-basierte

Lösungen und Embedded Systems. Die

Halle B2 ist mit „Systems Integrations

& Services“ überschrieben und bietet

Informationen rund um IT-Dienstleistungen,

IT-Management, Outsourcing-

Services, Open Source Software und

die Education Area. ó

Alle Aussteller, die sich in der Online-

Datenbank MIDRANgE SOLuTION FINDER

zur SYSTEMS 2008 eingetragen haben,

finden Sie tagesaktuell unter

Û www.midrange-solution-finder.de

Avenum Technologie Gmbh A2, 205

Avenum ist spezialisiert auf die elektronische

Verbindung von geschäftspartnern (B to B), eSignatur,

Softwareentwicklung & IT Consulting.

Schon vor 16 Jahren entwickelte der eBusiness

Spezialist die erste EDI Kommunikationssoftware,

welche damals von IBM als Lizenzprogramm

vertrieben wurde. Der EDI Experte

betreut inzwischen mehr als 2000 zufriedene

EDI Kunden in österreich, Deutschland und der

Schweiz.

Berghof Systeme e.K. A1, 226

In PSIpenta PLuS sind die von Berghof entwickelten

SRM-Komponenten im Standard integriert.

Die Kombination aus ERP-System und Reglerkomponenten

bewirkt eine kontinuierliche,

automatische Regelung der Fertigungsprozesse

unter Anwendung von Prinzipien der Regelungstechnik.

Es wird eine deutliche Optimierung von

Durchlaufzeit, Lagerbestand und Liefertermin

erreicht. Insbesondere variantenreiche Einzelfertiger

profitieren von der innovativen

Lösung.

17

Automobilzulieferer · Fahrzeughersteller · Hightech-

und Elektronikindustrie · Luft- und Raumfahrtindustrie

· it.cast · Maschinen- und An -

lagenbau · Holz- und Möbelindustrie · Metallund

Kunst stoffverarbeitung · Metall bear bei tung

NE-Metallindustrie · it.chemicals · Stahl- und

Metall erzeugung · Gießerei- Industrie · Trans port -

dienst leister · Logistikdienst leister · Dienstleis -

tungen · Konsumgüter · Großhandel · Prozessindustrie

· it.trade · Chemie- und Pharmaindustrie

Nahrungsmittelindustrie · Diskrete Industrie

Automobilzulieferer · Fahrzeughersteller · Hightech-

und Elektronikindustrie · it.aerospace

Luft- und Raumfahrtindustrie · Maschinen- und

Anlagenbau · Holz- und Möbelindustrie · Metallund

Kunst stoffverarbeitung · Metall bear bei tung

it.manufacturing · NE-Metallindustrie · Stahlund

Metall erzeugung · Gießerei-Industrie · Trans -

portdienst leister · Logistikdienstleister · Dienstleistungen

· Konsumgüter · it.metal · Großhandel

Prozessindustrie · Chemie- und Pharmaindustrie

Nahrungsmittelindustrie · Diskrete Industrie

it.automotive · Automobilzulieferer · Fahrzeughersteller

· Hightech- und Elektronikindustrie · Luftund

Raumfahrtindustrie · Maschinen- und Anlagenbau

· it.service · Holz- und Möbelindustrie

Metall- und Kunst stoffverarbeitung · Metallbear -

bei tung · NE-Metallindustrie · Stahl- und Metall

erzeugung · Gießerei-Industrie · it.consumer

Transportdienst leister · Logistikdienstleister

Dienstleistungen · Konsumgüter · Großhandel

it.hightronics · Prozessindustrie · Chemie- und

Pharmaindustrie · Nahrungsmittelindustrie

Diskrete Industrie · Automobilzulieferer · Fahrzeug

hersteller · it.wood · Hightech- und Elektronik

industrie · Luft- und Raumfahrtindustrie

Maschinen- und Anlagenbau · Holz- und Möbel -

industrie · Metall- und Kunst stoffverarbeitung

Metall bear bei tung · NE-Metallindustrie · Stahlund

Metall Where erzeugung · Gießerei-Industrie is · Trans -

portdienst leister · Logistikdienstleister · Dienstleistungen

· Konsumgüter · Großhandel · Pro-

your industry?

zessindustrie · Chemie- und Pharmaindustrie

Nahrungsmittelindustrie · Diskrete Industrie

Automobilzulieferer · Fahrzeughersteller · Hightech-

und Elektronikindustrie · Luft- und Raumfahrtindustrie

· Maschinen- und An lagenbau

Ihre Branche ist unser Business.

Mit über 1.300 Mitarbeitern erarbeiten

wir als einer der weltweit größten SAP

Partner Branchenlösungen, die sich

durch kurze Einführungszeiten und höchste

Praxistauglichkeit zugleich auszeichnen.

In vielen Branchen haben wir so

bereits Standards etabliert. Profi tieren

auch Sie davon – unser modu lares System

sorgt dafür, dass auch Sie bei der Entwicklung

Ihrer Branchenlösung wert -

volle Zeit und damit Geld sparen.

www.itelligence.de

Besuchen Sie uns auf der

SYSTEMS 2008

Halle A1, Stand 207/25

und Halle A1, Stand 219


18

MESSE AKTuELL

CP CORPORATE PLANNING AG

A2, 332

CORPORATE PLANNER ist ein integriertes Planungs-,

Analyse- und Reportingsystem zur proaktiven

unternehmenssteuerung, das bei unternehmen

unterschiedlichster größenordnung

und Branchen erfolgreich im Einsatz ist. Vorgefertigte

Strukturen und betriebswirtschaftlich

fundierte Applikationen ermöglichen den

sofortigen Einsatzder Software mit minimalem

Anpassungsaufwand.CORPORATE PLANNER ist

in allen Bereichendes Controllings einzusetzen.

CSS Gmbh A1, 127

Die 1984 gegründete CSS gmbH entwickelt und

vertreibt Softwarelösungen für das Finanz- und

Personalwesen. egECKO bietet als einzige Mittelstandslösung

eine 100%ige Integration von

Controlling, Rechnungswesen & Personalwirtschaft

mit neuester Java-Technologie. Die branchenunabhängige

Software ist in zahlreichen

Landesversionen verfügbar. Mit über 1.700 Anwendern

gehört CSS zu den führenden internationalen

Herstellern kaufmännischer Software.

Cubeware Gmbh A2, 524

Cubeware präsentiert die aktuellen Releases

der leistungsstarken wie bedienerfreundlichen

Business Intelligence- und Performance

Management-Software. Zahlreiche Neuerungen

rund um das BI-/PM-Frontend Cubeware

Cockpit V6pro sowie das ETL-Tool Cubeware

Importer stehen im Vordergrund der Lösungen

für Analyse, Planung, Reporting und Dashboarding.

Für die Systeme Dynamics NAV, Dynamics

AX und SAP hält Cubeware zudem spezialisierte

Angebote bereit.

IGEL Technology Gmbh B2, 341

Der deutsche Marktführer IgEL Technology mit

Niederlassungen in Augsburg, Fort Lauderdale

(uSA) und Reading (uK) entwickelt, produziert

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

und vertreibt Linux- und Windows-basierende

Terminals für den Zugriff auf zentrale IT-Infrastrukturen.

Digital Services wie Protokolle,

Softwaretools und -clients erlauben den Zugriff

auf virtuelle Desktops, Legacy Host-, SAP-, Java-

oder Web-Applikationen. Besuchen Sie uns

in Halle B2 auf Stand 341.

Kaba Gmbh A1, 213

Der neue Industrie-PC(IPC) ist ein kostengünstiges

und industrietaugliches Einsteigergerät.

Eingesetzt werden kann das Terminal in der

Zeit- und Betriebsdatenerfassung, in Point of

Service Anwendungen, in der Erfassung von

Prozessabläufen und in der Lagerorganisation.

Der IPC kommt ohne Lüfter und Lüftungsschlitze

aus, gewährleistet eine IP Schutzart bis IP 54,

eine lange Lebensdauer und ist resistent gegen

Hitze, Kälte, Nässe und Staub.

MESONIC Software Gmbh A1, 329

WINLine deckt die Anforderungen im ERP-/

PPS-/CRM-Bereich in einer einheitlichen, hochintegrierten

Lösung ab. Individuelle Anpassbarkeit

und die umsetzung branchenspezifischer

Anforderungen sorgen für größtmögliche Flexibilität.

Intuitive Bedienung und prozessorientierte

Funktionen ermöglichen effiziente Erledigung

der täglichen Aufgaben. WINLine wird weltweit

bei mehreren Tausend unternehmen in Handel,

Dienstleistung und Industrie eingesetzt.

OPTIMAL SYSTEMS Gmbh A2, 216

Die ECM-Suite von OPTIMAL SYSTEMS umfasst

Technologien und Werkzeuge zur Erfassung,

Verwaltung, Speicherung und Bereitstellung von

elektronischen Inhalten und gewährleistet den

uneingeschränkten Zugriff auf alle Informationen

im unternehmen. Neben wichtigen grundfunktionen

wie Archiv, DMS, Workflow, Capturing,

Classification, Records Management und

Web Content Management wird eine beliebig

tiefe Integration in bestehende IT-Landschaften

geboten.

AuSSTELLERÜBERSICHT

oxaion ag B2, 350

oxaion zählt zu den führenden ERP-Mittelstandslösungen

auf der IBM i5. Die moderne Java-basierte

Lösung deckt sämtliche geschäftsprozesse

eines unternehmens integriert und durchgängig

ab: von klassischen ERP-Modulen über

PRM bis hin zu CRM und Portalen. oxaion open

ist die Plattform-unabhängige ERP Komplettlösung.

Diese neue Java-basierte Software deckt

sämtliche geschäftsprozesse ab und bietet den

Anwendern eine moderne grafische Oberfläche.

oxaion open richtet sich an mittelständische unternehmen

in Industrie und großhandel.

SoftM Software und Beratung AG

A1, 332

Semiramis ist eine komplett in Java entwickelte,

internetbasierte ERPII-Software, die speziell für

die Anforderungen mittelständischer unternehmen

konzipiert wurde. Moderne Technologien

ermöglichen einen flexiblen, plattformunabhängigen

Einsatz der Software. Auf der SYSTEMS

2008 zeigen SoftM und Semiramis-Partner das

aktuelle Release 4.4 mit neuen Funktionalitäten

u. a. für BI, BPM und Qualitätsmanagement sowie

verschiedene Branchenlösungen.

Soft-Consult häge Gmbh

Unternehmensberatung A1, 219

Am Stand der SAP präsentiert SOFT-CONSuLT

die Mittelstandslösung SAP Business One. Erfahren

Sie mehr über die kleine ERP-Lösung für

große Anwendungen – für mehr Sicherheit und

Überblick über Ihre betriebswirtschaftlichen

Themen!

Solitas Informatik AG A1, 332

Immer mehr Dokumente sind im geschäftsalltag

zu archivieren und zu signieren: E-Mails,

Office-Dateien, Belege aus dem ERP-System

und gescannte Eingangspost. Solitas zeigt auf

der SYSTEMS 2008 ganzheitliche Lösungen für

diese Herausforderungen. Mit den Produkten

InfoStore für die Plattform IBM i und d.3 für

Windows und Linux bietet Solitas Lösungen für

modernes Enterprise Content Management im

Mittelstand.


Aussteller halle, Stand Produktkategorien

ABAS Software Ag

Telefon +49 721 96723-0

ATOSS Software Ag

Telefon +49 89 42771-0

Avenum Technologie gmbH

Telefon +43 1 92101-0

Berghof Systeme e.K.

Telefon +49 36738 450-0

CP CORPORATE PLANNINg Ag

Telefon +49 40 431333-0

CSB-System Ag

Telefon +49 2451 625-0

CSS gmbH

Telefon +49 661 9392-0

DELTA BARTH Systemhaus gmbH

Telefon +49 3722 7170-0

Eaton Power Quality gmbH

Telefon +49 7841 604-0

gEDYS IntraWare gmbH

Telefon +49 531 123868-400

IgEL Technology gmbH

Telefon +49 421 1769-240

inubit Ag

Telefon +49 30 726112-0

Kaba gmbH

Telefon +49 7720 603-0

LANCOM Systems gmbH

Telefon +49 2405 49936-0

MATERNA gmbH

Telefon +49 231 5599-00

MESONIC Software gmbH

Telefon +49 4263 9390-0

MPDV Mikrolab gmbH

Telefon +49 6202 9335-0

OPTIMAL SYSTEMS gmbH

Telefon +49 30 895708-0

oxaion ag

Telefon +49 7243 590-6777

PSIPENTA Software Systems gmbH

Telefon +49 30 2801-2000

QlikTech gmbH

Telefon +49 211 58668-0

Soft-Consult Häge gmbH

Telefon +49 7345 9611-0

SoftM Software und Beratung Ag

Telefon +49 89 14329-0

tisoware gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

Telefon +49 7121 9665-0

update Solutions Ag

Telefon +49 9221 895-0

A1 228

A1 216

A2 205

A1 226

A2 332

A1 133

A1 127

A1 223

B3 411

1A 330

B2 341

A1 431

A1 213

B1 548

B2 340, 350

A1 329

A1 212A

A2 216

B2 350

A1.226

A2 332

A1 219

A1 332

A1 119

A1 332

Office-Anwendungen

WWS

Ç Ç

Ç

PPS

ERP

eSolutions

Finanzsoftware

Ç Ç Ç Ç Ç

Ç Ç

Ç

Ç

Networking & Connectivity

Personal- & Zeitwirtschaft

Ç

Ç Ç Ç Ç Ç Ç

Ç Ç Ç

Ç Ç Ç

Ç

Tools & Entwicklungswerkzeuge

Systemmanagement & Hochverfügbarkeit

Ç

Peripherie/Server

Ç Ç

Ç Ç Ç

Ç

Ç Ç Ç Ç Ç

Ç Ç Ç Ç

Ç Ç Ç Ç Ç Ç Ç

Ç Ç Ç Ç Ç Ç

Ç

Ç

Ç Ç Ç Ç

Ç

Ç Ç Ç

Ç Ç Ç Ç Ç Ç

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

19


�����

ACADEMY

���������

����� ��������������

������

��������

������������������

�����������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������

�������������������������������������������������

��

��

��

��

��

�����������������������������������������������������������

������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������

����������������������������������������������������

�������������������������������������������������������

�����������������

��������������

�������

�����������

��������������

�������� ���

������ � � � � � ������������

����

�����������

��������������

�������

�����������

��������������

����������������������������������������������

����������������������������������

���������

�����������

��������������

�������

���������������

������������������� ���������������

��������������

������������������� ���������������

��������������

������������������� ���������������

��������������

��������������

�����������

��

����������������������������������

������������������������������������������

����������������������

��

������������������������������

��

��������������������������

��

���������������������������������

�����������������������

��

����������������������������

��

���������������������������������������������

��

���������������������������������

��

���������������������

������������������������������������������������

� �������������������������������������������

�������������������������������������������������������

� ��������������

��������������������

������������������������������������������������������

� ������

��

�������������������������

��������������������������������������������

����������

�������������

������

������������������������

����������� �� ����������������� �� ���������������� �� ������������������������� �� �������������������

� � � � ��������������������������� ���� ���������������

�������������������������������������

�������������� ����������� ����������� ����������

������������ � ����������������

� �� �������� �������� ��������

� �� �������� �������� ��������

� �� �������� �������� ��������

���������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������

����������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������

����� ����� ��������������������� ��� ����� ����� ���������� ����

���������


SPEzIAL

IBM POWER Systems

10

2008

Ein Sonderteil von MIDRANGE MAGAZIN

+++ Große Modellübersicht +++ Strategischer Nutzen +++

+++ PowerVM +++ Green IT +++ SAN-Anbindung +++ PowerHA +++


22

MIDRANGE SPEZIAL IBM POWER SYSTEMS

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

Liebe Leserin, lieber Leser,

im April 2008 haben wir die IBM Power Systems-Produktlinie vorgestellt, die die Stärken

von System i und System p verbindet und die mit einer langfristigen Roadmap

den Schutz Ihrer Investitionen sicherstellt. Durch die Zusammenlegung beider Server-Familien

können wir drei wichtige Punkte adressieren: Innovationsförderung, vereinfachte

unterstützung von geschäftswachstum und komplexen IT-Infrastrukturen

sowie Erhöhung der Energieeffizienz.

IBM Power Systems-Modelle verfügen über verbesserte Virtualisierungsfähigkeit

und über gesteigerte Flexibilität durch die parallele Einsatzmöglichkeit der Betriebssysteme

IBM Aix, IBM i und Linux. Außerdem sind sie äußerst belastbar. Mit ihrer

Zuverlässigkeit und hohen Verfügbarkeit erreichen sie sogar

annähernd die Leistung eines Mainframe. Durch den Wechsel

auf Power Systems-Server können Kunden ihre geschäftskritischen

Anwendungen auf neue Lösungen migrieren, die um

ein Vielfaches leistungsfähiger und energieeffizienter als x86-

Systeme sind und sich besonders auch für kleine und mittelständische

unternehmen eignen.

Hinter jeder neuen Entwicklung steht der Blick auf die Kundenanforderungen.

Wir haben dabei besonderen Wert auf den

Investitionsschutz gelegt: Kunden, die bisher mit System i oder System p gearbeitet

haben, können ihre alten Systeme in neue Power Systems-Lösungen integrieren und

so eine deutliche Leistungssteigerung erzielen. gleichzeitig fügt sich die Power Systems-Linie

nahtlos in das IBM Konzept des neuen Rechenzentrums ein: Der POWER6-

Prozessor, einer der schnellsten Prozessoren am Markt, ermöglicht dem Kunden, bei

gleicher Anzahl an Prozessor-Kernen deutlich mehr Rechenoperationen auszuführen.

Durch den Einsatz von Virtualisierungs-Tools kann die Zahl der physischen Server

noch weiter reduziert werden, was das Rechenzentrum energieeffizienter gestaltet

und die gesamtbetriebskosten senkt. Mit unserer Technologie-Roadmap bieten wir

unseren Kunden zudem einen zuverlässigen und stabilen Fahrplan für die kommenden

Jahre an.

Fit werden Sie damit auch für die nächste generation der IT-Infrastruktur, die wir

New Enterprise Data Center nennen. Hier geht es um künftige Modelle der IT-Service

Delivery – mit einem neuen Maß an Standardisierung, Virtualisierung und Automatisierung.

IT-Service-Management sorgt dabei für höhere Effizienz und Optimierung,

damit die Themen Wachstum und Innovationsmanagement in den griff zu bekommen

sind. Wie immer ist IBM i an Ihrer Seite!

In diesem Sonderteil finden Sie eine Reihe von Artikeln zum Thema IBM Power

Systems. Neben strategischen Aspekten möchten wir Ihnen auch einen Einblick in

die technischen Hintergründe geben – und Sie einladen, sich mit unserer neuen Produktlinie

vertraut zu machen. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen: Machen

Sie sich selbst ein Bild von IBM Power Systems.

Ihre Martina Koederitz

Martina Koederitz

Vice President

Systems &

Technology group,

IMT germany

Martina.Koederitz@

de.ibm.com


20 Jahre Unix-Mittelstands-Lösungen

mit IBM AIX

NEU

IBM Power System

DAS System für AIX, Linux, i5/OS

Beratung • Implementierung • Service

PROFI Engineering Systems AG • www.profi-ag.de


24

MIDRANGE SPEZIAL IBM POWER SYSTEMS

Klare strategische Vorteile

Mittelständische Unternehmen benötigen heute zur Erreichung ihrer Geschäftsziele

eine klare Strategie. zum Inhalt dieser Strategie gehört natürlich auch, wie eine

funktionierende IT dazu beitragen kann, diese ziele zu erreichen. Dabei gilt es zunächst,

bestimmte Anforderungskriterien zu definieren, um dann die IT-Strategie festzulegen.

Die Anforderungen sind in verschiedene

Bereiche gegliedert. So gilt

es, eine IT zur Verfügung zu haben, die

schnell und flexibel auf Änderungen im

Business reagieren kann. Technologien

– wie z. B. Virtualisierung, SOA, Web 2.0

und Integration von Anwendungen und

Daten – gehören heute dazu und sind

selbstverständlich. Auch für mittelständische

Unternehmen stehen diese Themen,

die bis vor ein paar Jahren nur in

Großunternehmen diskutiert wurden,

auf der Agenda. Zur Fragestellung gehört

also nicht, ob diese Technologien

in eine IT integriert werden müssen,

sondern wie und an welchen Stellen.

IT-Konsolidierung fordert heraus

Eine besondere Herausforderung kann

es dabei sein, bestehende IT-Anwendungen

und -Daten zu konsolidieren,

die über Jahre ‚historisch’ gewachsen

sind. Hier benötigt man eine Technologie

als Basis, die in der Lage ist, auch

zukünftige, heute noch gar nicht absehbare

Workloads mit in eine Konsolidierung

aufzunehmen.

Genauso wichtig sind die Kosten.

Hier schaut man schon lange nicht

mehr nur auf die Anschaffungskosten;

auch die Kalkulation muss mit in die

laufenden Kosten einbezogen werden.

Einen wesentlichen Anteil hat daran

mittlerweile die Energie. Es ist also

notwendig, die Auslastung der Server

so zu steuern, dass sie möglichst wenig

Energieverluste haben.

Zum Thema Kosten gehört auch die

Frage nach Investitionssicherheit. Natürlich

ist es notwendig, eine IT ständig

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

.

zu modernisieren und den Anforderungen

anzupassen. Aber dabei sollte

man eine Basis haben, auf der man

verlässlich planen und aufbauen kann.

Unter Druck?

Rechnungen,

Lieferscheine,

Auftragsbestätigungen,

Formulare,

und alles noch heute?

Mehr Zeit, weniger Stress. Dafür sorgt

der neue SpoolMaster 5.1, wenn er

tausende Spools - gewohnt zuverlässig

- abarbeitet.

Dass er jetzt auch im TIF- und PDFA-

Format archivieren kann, ist dabei

Nebensache.

Mehr erfahren Sie unter

www.SpoolMaster.de

Hardware-Skalierbarkeit ist dabei eine

Voraussetzung. Es darf nicht passieren,

dass man alle paar Jahre seine komplette

IT ändern muss, nur weil der Hersteller

eine neue Prozessortechnologie auf

.

den Markt bringt, die womöglich nicht

kompatibel zu bestehenden Architekturen

ist.

Wenn man all diese Punkte berücksichtigt,

hat man eine Basis, wie eine

funktionierende IT die Geschäftsstrategie

unterstützen kann. Die IBM Power-

Systeme sind entwickelt worden, damit

IBM-Kunden mit Hilfe dieser Systeme

ihr Geschäft und ihre IT in Einklang

bringen können. Dabei bietet die im

April 2008 erfolgte Zusammenführung

der bisherigen Systeme i und p zur Familie

der Power-Systeme klare Vorteile.

Die Möglichkeit, verschiedene Systeme

wie AIX, Linux und/oder IBM i

auf einer Hardware-Plattform laufen

zu lassen und über gemeinsame Oberflächen

zu administrieren, ergibt eine

klare Ersparnis in der Administration.

Virtualisierungs-Tools wie PowerVM

unterstützen dabei. Die Anzahl der zur

Verfügung stehenden Anwendungen

versetzt IBM-Kunden in die Lage, für

jede Geschäftsstrategie die richtigen

Tools zu bekommen. Integration von

Betriebssystemen sowie von Middleware,

Anwendungen und Datenbanken

in einem System bieten Möglichkeiten,

die Infrastruktur flexibel, skalierbar,

kostengünstig und benutzerfreundlich

zu machen.

Power-Systeme – solide Grundlage

So können die IBM Power-Systeme

als Basis einer IT die Geschäftsstrategie

unserer Kunden unterstützen; sie

schaffen damit eine solide Grundlage

für ein erfolgreiches Geschäft.

Andreas heincke ó


���������

Zukunftsmodell i-Hosting:

Flexible Leistungen zu kalkulierbaren Kosten

Macht keinen Sinn, meinen wir!

Daher setzen die UBL OnDemand Services auf i-Hosting als clevere Alternative

zum eigenen Rechenzentrum. Denn wer in seinem Unternehmen

ein eigenes RZ betreibt, bindet damit langfristig Ressourcen und Kapital:

Ein Aufwand, der sich für die meisten Firmen nicht rechnet.

Wirtschaftlich sinnvoller ist es, vorhandene Kapazitäten in einem professionellen

RZ zu nutzen und sich die Flexibilität zu erhalten, die bezogenen

Leistungen jederzeit an seinen tatsächlichen Bedarf anpassen zu

können – eben »OnDemand«!

Mit den UBL OnDemand Services bietet UBL das sichere und BSI konforme

Hosting von IBM POWER und Intel Servern sowie den darauf laufenden

Software-Lösungen. Das UBL Rechenzentrum in Frankfurt am Main

zählt zu den Modernsten in Europa und ermöglicht fl exible, auf den tatsächlichen

Unternehmensbedarf zugeschnittene Leistungen zu beziehen,

unabhängig vom Standort des Unternehmens.

UBL Informationssysteme GmbH

Mit mehr als 20jähriger Firmengeschichte ist der IBM Premier Partner UBL auf die Integration von Geschäftsprozessen,

Anwendungen und Systemen spezialisiert. Als Softwareentwicklungs- und Systemhaus steht UBL

sowohl für Kompetenz im Bereich von Konsolidierungs- und Verfügbarkeitslösungen als auch für die Entwicklung

von Individualsoftwarelösungen auf höchstem Niveau. Mit den UBL OnDemand Services bietet UBL

auf System i spezialisierte Hosting-Dienstleistungen und schließt damit die Lücke zwischen einem mobilen

Vorsorgerechenzentrum und komplettem Outsourcing.

Ihre betriebswirtschaftlichen Vorteile

Sie können

dynamisch wachsen, ohne zusätzlichen Personal- und

Administrationsaufwand zu haben

Fixkosten in der IT reduzieren

Investitionen in IT-Infrastruktur und in IT-Know-how

sparen

Betriebs- und Energiekosten reduzieren

für Wirtschaftsprüfer die BSI konforme Unterbringung

Ihrer Systeme und Daten nachweisen

sich z. B. bei Ihrer SAP-Installation ausschließlich um

Ihre Prozesse kümmern.

Wir stellen Ihnen Ihre individuelle Rechenleistung auf Ihren

Bedarf zugeschnitten und dann zur Verfügung, wenn Sie

sie benötigen – sei es im Notfall, zu Testzwecken oder auch

permanent.

Sicher, fl exibel und unkompliziert: www.ihosting-ubl.de

UBL Informationssysteme GmbH

Carl-Ulrich-Straße 4

63263 Neu-Isenburg

Telefon (06102) 3033

Telefax (06102) 303 888

E-Mail info@ubl-is.de

www.ihosting-ubl.de


26

MIDRANGE SPEZIAL IBM POWER SYSTEMS

IBM Power Systems-Familie

IBM hat Anfang April eine komplett neue Produktlinie angekündigt: IBM Power Systems.

Die Server 520, 550, 570 und 595 basieren auf der POWER6-Prozessor-Technologie und

vereinheitlichen die bisherigen Produktlinien IBM System i und IBM System p. Ergänzt

werden diese um die BladeCenter JS12 und JS22, die ebenfalls auf POWER6 basieren.

Im Zusammenhang mit diesen zahlreichen

Ankündigungen, wurde auch

das Betriebssystem i5/OS umbenannt

in IBM i oder ganz schlicht in „i“.

Speziell für das technisch-wissenschaftliche

Umfeld und den Bereich

High Performance Computing (wird im

Folgenden aber nicht weiter behandelt)

stehen weitere Power Server zur Verfügung

(vlg. Abb. 1) – und zwar der Cellbased

Blade Server QS21, Blue Gene/L

für massiv parallele Anwendungen und

die neue Power 575 mit 448 POWER6-

Cores in einem wassergekühlten Rack,

einem Hauptspeicher von 3,5 TB und

einer Leistung von 8 Tera-Flops.

Power 520 und Power 550

Die beiden Systeme Power 520 und 550

wurden als Applikations- und Datenbank-Server

hinsichtlich Leistungsfähigkeit

und Vielseitigkeit insbesondere

für kleine und mittelständische Unternehmen

entwickelt. Grundsätzlich ste-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

hen für Power 520 1-, 2- oder 4-Cores

als Prozessor-Varianten mit einer Taktrate

von 4,2 GHz zur Verfügung, während

es bei Power 550 die Auswahl

zwischen 2-, 4-, 6- oder 8-Cores mit 3,5

GHz oder 4,2 GHz gibt. Die Server können

„a la carte“ konfiguriert werden.

Aber abhängig vom primären Betriebssystem

AIX, Linux for Power oder IBM

i sind nur ausgewählte Kombinationen

zulässig. Neben der individuellen Konfiguration

hat man auch die Möglichkeit,

zwischen einer AIX-, Linux- oder i-

Edition zu wählen. Diese Editionen sind

einfach zu bestellende, vorkonfigurierte

Komplettpakete, die aus Hardware- und

zum Teil auch aus Software-Komponenten

bestehen. Preislich sind sie speziell

auf das Budget und die begrenzten

IT-Management-Kapazitäten der mittelständischen

Kunden zugeschnitten.

Selbstverständlich können diese Pakete

seitens der Kunden auch um zusätzliche

Komponenten – wie beispielsweise

Abb. 1: IBM Power Systems-Familie Abb. 2: Power 595 Performance für IBM i

Hauptspeicher, Platten, Adapter etc. –

erweitert werden, ohne den ursprünglichen

Preisvorteil zu verlieren.

Für die Power 520 Express i-Edition

stehen zwei unterschiedliche Modelle

zur Verfügung: 1-Core 9407-M15 und

1/2-Core 9408-M25.

Das Modell 9407-M15 (Prozessor-

Gruppe P05) als Einstieg in die Power

Systems-Familie besitzt einen mit 4,2

GHz getakteten POWER6-Processor als

1-Core Variante mit 4 MB L2-Cache.

Dieser Typ hat 16 GB Hauptspeicher, eine

Leistung von bis zu 4.300 CPW.

Beim Modell 9408-M25, eingestuft

in der Prozessor-Gruppe P10,

handelt es sich um einen 1-/2-Core

POWER6-Chip mit 4,2 GHz, 8 MB L2-

Cache (4 MB/Core). Mit einer Leistung

von bis zu 4.300/8.300 CPW werden bis

zu 32 GB Hauptspeicher unterstützt.

Die Power 550 Express i-Edition

(9409-M50), die in die Prozessor-Gruppe

P20 eingestuft wurde, unterstützt


zwei mit 4,2 GHz getaktete Dual-Core

POWER6-Processoren; außerdem können

bis zu 4-Cores aktiviert werden.

Jeder dieser Dual-Core-Prozessoren

besitzt hier 32 MB L3-Cache und 8 MB

L2-Cache (4 MB pro Core). Es werden

maximal 128 GB Hauptspeicher und

eine Leistung von bis zu bis zu 18.000

CPW bereitgestellt.

Alle hier beschriebenen i-Editionen

sind hochskalierbare und virusresistente

Server, bei denen eine relationale Datenbank,

Sicherheit, Netzwerkfähigkeit,

Web-Services und Storage-Management

integriert und getestet sind, so dass Applikationen

schneller bereitgestellt und

mit geringem Personalaufwand betrieben

werden können. In Verbindung mit

PowerVM können die Betriebssysteme

IBM i V5R4M5 und IBM i 6.1, AIX und

Linux for Power implementiert werden.

Neben den i-Editionen gibt es aber auch

für die Modelle M25 und M50 noch

spezielle Capacity BackUp- (CBU-) und

i Solution-Editionen für SAP und ORAC-

LE/JD Edwards.

Power 570 und Power 595

POWER6 stand den Kunden mit System

i 570 und System p 570 bereits seit Mitte

2007 zur Verfügung. Aktuelle Benchmarks

zeigen, dass diese Systeme in

ihrer Leistungsklasse nach wie vor führend

auf dem Markt sind. Mit den Ankündigungen

vom April sind nun auch

die beiden bisherigen Produktlinien

vollständig in der neuen Power 570 zusammengeführt

worden.

Die Power 570 (9117-MMA) ist modular

aufgebaut, um den unterschiedlichsten

Kundenanforderungen gerecht

werden zu können. Das bedeutet, dass

sie aus eins bis vier so genannten Buildings-Blocks/Enclosures

mit jeweils

zwei Dual-Core POWER6-Prozessoren

aufgebaut wird. Jeder dieser Dual-Core

Power6-Prozessoren besitzt auch hier

32 MB L3-Cache und 8 MB L2-Cache

(4 MB/Core). Es stehen somit maximal

16 Cores mit Taktraten von 3,5 GHz,

4,2 GHz oder 4,7 GHz, 768 GB Haupt-

speicher und eine Leistung von bis zu

76.800 CPW zu Verfügung. Hinsichtlich

der Prozessor-Gruppe ist die Power

570 in P30 eingestuft. In Verbindung

mit PowerVM können bis zu 160 Partitionen

mit beliebigen Instanzen der

Betriebssysteme IBM i V5R4M5 oder

IBM i 6.1, AIX oder Linux for Power installiert

werden. Zur kostengünstigen

Realisierung von Hochverfügbarkeitslösungen

wird auch eine spezielle CBU-

Edition angeboten. Für Kunden mit den

bisherigen Systemen System i 570 und

System p 570, die auf POWER5/5+ oder

POWER6 basieren, werden attraktive

Upgrade-Pfade zur Verfügung gestellt.

Mit der Power 595 wird das IBM

Power Systems-Portfolio im High-End-

Bereich abgerundet. Dieses System

zählt zu den derzeit leistungsfähigsten

Enterprise-Servern im Markt und weist

Spitzenwerte in allen relevanten Benchmarks

auf. So werden beispielsweise

im TPC-Benchmark über 6 Millionen

tpmC, im SPECjbb2005 Benchmark ein

Wert von 3.435.385 BOPS und im SAP

SD 2-Tier Standard Application Benchmark

die Zahl von 35.400 Benchmark-

Benutzern erreicht. Wichtiger noch als

der jeweils absolut höchste Benchmark-

Wert ist die Leistung pro Core, da in der

Regel die Software-Kosten nach Anzahl

der Cores bemessen werden. Genau

hierbei ist der POWER6-Core führend

im Markt. Die CPW-Leistungswerte

(siehe Abb. 2) belaufen sich auf knapp

300.000 CPW. Zur Erinnerung: eine

AS/400 B10 vor 20 Jahren hatte eine

Leistung von circa 3 CPW.

Eine Power 595 (9119-FHA) ist granular

aufgebaut und kann bis zu acht

sogenannte Prozessor-Books enthalten.

Jedes Prozessor-Book besitzt wiederum

4 Dual-Core POWER6 Multi-Chip-

Modules (MCM) mit jeweils 32 MB

L3-Cache, 8 MB L2-Cache (4 MB pro

Core), 2 Hauptspeicher-Controllern pro

MCM-Chip und unterstützt Taktraten

von 4,2 GHz bzw. von sogar 5,0 GHz.

Maximal stehen 64 Cores und

4 TB Hauptspeicher zur Verfü-

27

��������������������

��������������������

����������������������������

����������������������

���������������������










�������

�������������� �������

�������������� ����������� ���

������������������

������ � ������������������

������������������������������

�����������������������

����������� �� ����� ���� ��� ���

��� ��� ������������� ��� ��������

�������� �����������������

���������� ��������

�� �����

�����������������

������ ��� ������

������� ������ ����

� ����������������������

�������������������������������

������������������������������

����������������������

�����������������

����������������

�������������������������

�������������������


28

MIDRANGE SPEZIAL IBM POWER SYSTEMS

Abb. 3: IBM Power 595-Technologie

gung. Da alle Prozessoren untereinander

vernetzt sind und auch jedes Prozessor-Book

mit jedem anderen Book

vollständig (siehe Abb. 3) verwoben

ist, wächst aufgrund dieses Designs

die I/O-Bandbreite sogar schneller als

die Prozessor-Leistung. Es wird eine

maximal aggregierte Hauptspeicherbandbreite

von 1,3 TB pro Sekunde erreicht.

Aufgrund dieser beeindruckenden

Leistungsdaten ist die Power 595

hervorragend geeignet, sowohl große

Workloads als auch die Konsolidierung

unterschiedlichster Systeme im großen

Maßstab zu betreiben. Die Power 595

ist in die Prozessor-Gruppe P50 eingestuft.

Analog zur Power 570 werden

auch hier CBU-Editionen angeboten.

In Verbindung mit PowerVM können

hier bis zu 254 Partitionen mit beliebigen

Instanzen der Betriebssysteme

IBM i V5R4M5 oder IBM i 6.1, AIX oder

Linux for Power implementiert werden.

Für System-i- und System-p-Kunden

stehen auch hier zahlreiche, attraktive

Upgrade-Pfade zur Verfügung: So kann

im i-Umfeld von den System-i-Modellen

9406-570 bzw. 9406-595 sowie im p-

Umfeld von den Systemen 9119-590

und 9119-595 aufgerüstet werden.

BladeCenter JS22 und JS12

Das Portfolio der neuen IBM Power

Systems-Familie beinhaltet auch noch

die beiden BladeCenter JS22 und JS12.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

IBM BladeCenter bieten eine einfache

und kostengünstige Integration von

Servern, Storage und Netzwerk.

Das JS22 BladeCenter, das bereits

Ende 2007 verfügbar war, besitzt 4

POWER6-Cores mit einer Taktrate von

4,0 GHz und 4 MB L2-Cache pro Core;

es enthält einen Steckplatz für eine

SAS-Platte (73 GB oder 146 GB), bietet

32 GB Hauptspeicher, hat eine Leistung

von bis zu 13.800 CPW und ist in die

Prozessor-Gruppe P10 eingestuft. Als

Betriebsysteme werden AIX, Linux for

Power und IBM i 6.1 unterstützt. Für i-

Kunden ist hervorzuheben, dass zwingend

IBM i 6.1 erforderlich ist, wobei

sich der sogenannte Virtual I/O-Server

(VIOS) als Komponente von PowerVM

für das Ressourcen-Management verantwortlich

zeichnet; außerdem muss

IBM i 6.1. als Client installiert werden.

Auf Basis der Ankündigungen vom April

wird der JS22 Blade-Server in Verbindung

mit IBM i 6.1 lediglich im BladeCenter

H Chassis unterstützt. Für die

SAN-Umgebung können nur IBM System

Storage DS4700, DS4800, DS8100

und DS8300 angebunden werden. Mit

den aktuellen Ankündigungen vom August

2008 besteht jetzt aber auch die

Möglichkeit, dass man das im Folgenden

beschriebene JS12 BladeCenter im

BladeCenter H Chassis in Verbindung

mit IBM i 6.1 betreiben kann. Beim

jüngsten Mitglied der IBM Power Sys-

Abb. 4: IBM Power Systems und weiterführende Informationen

tems-Familie, dem JS12 BladeCenter,

handelt es sich um eine Single Socket

Machine mit zwei POWER6-Cores, die

mit 3,8 GHz getaktet sind und die 4 MB

L2-Cache pro Core besitzen. Weiterhin

stehen zwei Steckplätze für SAS-Platten

(73 GB oder 146 GB), 64 GB Hauptspeicher

und eine Leistung von bis zu 7.100

CPW zur Verfügung. Die Prozessor-

Gruppeneinstufung erfolgt hier in die

günstigste Gruppe P05. Der J12 Blade-

Server kann mit den Betriebssystemen

AIX, Linux for Power und IBM i 6.1

betrieben werden. Hinsichtlich der i-

Unterstützung gilt auch hier, dass IBM

i 6.1 nur als Client in Verbindung mit

VIOS und PowerVM installiert werden

kann. Im BladeCenter S Chassis werden

in Verbindung mit IBM i 6.1 sowohl

das JS12 BladeCenter als auch das JS22

BladeCenter unterstützt; es ist aber zu

beachten, dass beide Blade-Server mit

IBM i 6.1 lediglich die 12 internen SAS-

Platten (maximal 3.6 TB) im BladeCenter

S verwenden können.

Hinsichtlich Hochverfügbarkeitslösungen

und Disaster-Recovery-Umgebungen

stehen mit den aktuellen Ankündigungen

vom August jetzt auch für

die BladeCenter JS22 und JS12 entsprechende

CBU-Features zur Verfügung.

Diese CBU-Features erlauben den temporären

Transfer von IBM i Prozessor-

Lizenzberechtigungen und von IBM i

Benutzer-Lizenzberechtigungen von ei-


Abb. 5: IBM Power Systems and IBM i Roadmap

nem primären JS22-/JS12-BladeCenter

auf einen sekundären Blade-Server.

Die IBM i Express for BladeCenter S

stellt ein besonders attraktives Angebot

für die Kunden dar, die i-Applikationen,

aber auch Anwendungen, die auf einem

x86-Server basieren, in einem Blade-

Center S Chassis betreiben und/oder

konsolidieren, aber dabei gleichzeitig

IT-Kosten und -Komplexität reduzieren

möchten. Das Startpaket der IBM

i Express for BladeCenter S beinhaltet

unter anderem ein JS12 BladeCenter

mit zwei 3,8 GHz POWER6-Cores, 2 GB

Hauptspeicher, 2 SAS-Platten mit 146

GB, PowerVM Standard Edition, eine

IBM i 6.1 Prozessor-Lizenz, 10 IBM i 6.1

Benutzer-Lizenzen und zusätzlich ein

BladeCenter S Chassis mit 2 SAS-Platten

von 146 GB und einem DVD-Laufwerk.

Die Kosten für dieses Startpaket

sind etwa genau so hoch wie für das

Einstiegssystem der Power 520 Express

i-Edition. Damit können sich die Kunden

auch unter Kostengesichtspunkten

genau für die Lösung entscheiden, die

ihren unternehmensstrategischen Anforderungen

am Besten entspricht.

„State of the Art“

Wichtig ist eine IT-Infrastruktur, die

Geschäftsziele und Wettbewerbsfähigkeit

der Unternehmen dynamisch unterstützt.

Dieser Anspruch lässt sich

jetzt einfacher und effizienter als je zuvor

umsetzen: mit IBM Power Systems.

Alle Modelle der Power Systems-

Familie (vgl. Abb. 4) verfügen über den

POWER6-Prozessor – einen der weltweit

schnellsten und leistungsfähigsten

Mikro-Prozessoren. Das Design von

POWER6 führt in Verbindung mit der

IBM EnergyScale-Technologie zu einer

größeren Energieeffizienz. Denn Verbrauchskontrolle,

Energiesparmodus

und Monitoring-Funktionen vermindern

die Wärmeerzeugung und sorgen

für einen geringeren Stromverbrauch

im laufenden Betrieb. Bei gleichem

Energiebedarf bringt der Mikro-Prozessor

eine höhere Performance pro Watt.

Die neue Generation der IBM Power

Systems bietet aufgrund seiner zahlreichen

Funktionalitäten sowohl kleinen

und mittelständischen Kunden als auch

großen Unternehmen optimale Voraussetzungen,

den Anforderungen einer

globalisierten Welt in jeder Hinsicht

gerecht werden zu können.

Roadmap für IBM Power Systems

Abschließend erfolgt noch ein kurzer

Ausblick (siehe Abb. 5) in die Zukunft

der IBM Power Systems-Familie und

des Betriebssystems IBM i:

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen

der IBM arbeiten zurzeit

intensiv an der Nachfolgetechnologie

der gegenwärtigen POWER6-Prozessoren.

Marktfähige Produkte mit dieser

POWER7-Technologie sind aus heutiger

Sicht frühestens ab 2010/2011 zu erwarten.

Parallel hierzu ist mit IBM i 7

auch die nächste Version des Betriebssystems

IBM i in der Entwicklung. Wie

bereits in der Vergangenheit ist mit

dieser klaren Roadmap auch zukünftig

Planungssicherheit für die Kunden der

IBM gegeben. Peter Nimz ó

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

MIDRANGE SPEZIAL IBM POWER SYSTEMS

IBM PowerVM: die neue Virtualisierungs-Software

Flexibler Hardware-Einsatz

IBM hat annähernd 40 Jahre Erfahrung mit der Virtualisierung von hardware-Ressourcen

auf unterschiedlichen Plattformen. Virtualisierung erlaubt die Konsolidierung unterschiedlicher

Workloads unter verschiedenen Betriebssystemen auf einem System. PowerVM ist

die Virtualisierungs-Software für IBM Power-Systeme.

Damit können die vorhandenen Ressourcen

optimal und flexibel eingesetzt

werden. Die PowerVM Software

enthält unter anderem folgende Virtualisierungsfunktionen:

Micro-Partitioning erlaubt

den Betrieb mehrerer

Partitionen auch mit unterschiedlichenBetriebssystemen

auf einem Prozessor.

Die Ressourcen-Aufteilung

zu den einzelnen Partitionen

lässt sich dabei im

laufenden Betrieb ändern;

sie kann aber auch dynamisch

vom System an unterschiedliche

Lastanforderungen angepasst werden.

Der Virtual I/O-Server (VIOS)

läuft auf einer eigenen Partition und

erlaubt die Virtualisierung von Plattenspeicher

und Netzwerk-Ressourcen, die

dann von anderen Partitionen benutzt

werden können. VIOS stellt diese Ressourcen

sowohl für AIX, Linux als auch

für IBM i (ab V6R1) Client-Partitionen

zur Verfügung.

Der Integrated Virtualization

Manager (IVM) liefert eine Web-Browser-Oberfläche,

die es ermöglicht, auf

einem einzelnen System Partitionen

anzulegen und virtuelle Speicher sowie

Netzwerk-Ressourcen zu verwalten.

IVM ist die Virtualisierungskonsole für

Power Blades und kann auch für einige

Power-Systeme anstelle der Management-Konsole

verwendet werden.

Live Partition Mobility erlaubt

die Migration einer laufenden Partition

von einem System auf ein kompatibles

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

System ohne Ausfallzeit für die Anwendung.

Damit können Kunden Ausfallzeiten

aufgrund geplanter Wartungsarbeiten

vermeiden oder Lastverteilungen

zwischen Systemen

durchführen. Live Partition

Mobility benötigt

Power-Systeme mit PO-

WER6-Prozessor und

als Betriebssystem AIX

oder Linux.

PowerVM wird

in drei Editionen (Express,

Standard und

Enterprise) für die unterschiedlichen

Zielgruppen angeboten.

Die Funktion Live Partition Mobility ist

beispielsweise nur in der Enterprise

Edition enthalten.

Mehr Informationen hierzu unter:

Û www-03.ibm.com/systems/

power/software/virtualization

Mit der Einführung von IBM i V6R1

nutzt die IBM die Vorteile der Machine

Interface- (MI-) Architektur, um technologische

Erweiterungen mit minimalem

Aufwand einzuführen. Die Programm-

Konvertierung unter V6R1 verbessert

die Integrität des Systems, optimiert

die Performance von Programmen und

ermöglicht funktionale Erweiterungen

für die Programmierung. Konvertiert

werden Original Program Model (OPM)-

Programme, ILE-Programme, Service-

Programme und Module.

Alle Programme, die ab i5/OS V5R1

erstellt wurden, enthalten genügend

Observability-Informationen für die

Konvertierung. Ältere Programme, die

vor V5R1 erstellt wurden, können ebenfalls

konvertiert werden, wenn ausreichende

Observability-Informationen

vorhanden sind. Programme, die inoffizielle

Schnittstellen benutzen oder

versuchen, in einem Modus zu laufen,

der System-Programmen vorbehalten

ist, können unter V6R1 nicht mehr ausgeführt

werden.

IBM bietet ein Tool an, um zu überprüfen,

ob der Upgrade auf IBM i V6R1

problemlos möglich ist. Es ermittelt außerdem,

wie hoch der zeitliche Aufwand

für die Programmkonvertierung ist.

Das Tool ist für V5R3 und V5R4 als PTF

verfügbar und sollte frühzeitig bestellt

werden, um ohne Zeitdruck den Umstieg

planen zu können. Es untersucht

in einem ersten Schritt alle Objekte, die

von der Umstellung betroffen sind, und

erzeugt ausführliche Reports, in denen

für jedes Objekt aufgeführt wird, ob es

konvertiert werden kann und wie lange

die Konvertierung dauert.

Detaillierte Informationen zur V6R1

Program Conversion finden Sie in dem

Redpaper „i5/OS Program Conversion:

Getting ready for i5/OS V6R1“:

Û www.redbooks.ibm.com/red

pieces/abstracts/redp4293.html?Open

Weitere Upgrade-Informationen für

IBM i V6R1 finden Sie unter:

Û www-304.ibm.com/

jct01004c/systems/support/i/

planning/upgrade/v6r1/index.html

Willy Günther ó

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de


LEISTUNG VON POWER I,

INNOVATION

VON TOOLMAKER.

Deutschland | Tel. 08191 968111 | www.toolmaker.de

Schweiz | Tel. 043 3057223 | www.toolmaker.ch

Seit mehr als 20 Jahren entwickelt Toolmaker

innovative Lösungen für die hoch leistungsfähige

IBM Server-Plattform iSeries/Power i. Heute

stellen wir die Weichen in eine ideenreiche Zukunft.

Toolmaker-Produkte werden künftig weitgehend

webbasiert administrierbar und benutzbar

sein. Das eigens dafür geschaffene Framework

directweb sorgt für eine hoch produktive

Programmierung und eine komfortable, anwenderfreundliche

und moderne Oberfl äche.

Erstes Produkt auf dieser Basis ist directarchiv wx ,

die unglaublich preisgünstige DMS-Plattform für

Unternehmen jeder Größe.

Riskieren Sie einen Blick in die Zukunft unter

www.toolmaker.de


32

MIDRANGE SPEZIAL IBM POWER SYSTEMS

Nachhaltige Einsparungen mit optimaler Energieeffizienz

green IT mit POWER Systems

Green ist das Schlagwort in der IT. Wenn Sie heute in eine Suchmaschine „Green IT“ eingeben

erhalten Sie über 700 Millionen Einträge. Doch wie kann der Rechenzentrums (Rz)-Betrieb

tatsächlich ökologischer werden und die Kosten für Energie nachhaltig gesenkt werden?

IBM stellt mit IBM Power Systems eine nachhaltige Lösung vor.

Green IT beschäftigt sich mit den

Auswirkungen des RZ-Betriebs

auf die Umwelt. Dieses Thema kann

in die Faktoren Energieverbrauch und

umweltschonende Materialien für die

IT-Infrastruktur unterteilt werden.

Der Energieverbrauch setzt sich

dabei zusammen aus dem Energieverbrauch

der Server und aller weiteren

Komponenten, wie zum Beispiel die

Energieleistung für die benötigte Kühlung.

In diesem Beitrag konzentrieren

wir uns auf den Faktor Energieverbrauch

– und zwar einerseits, weil die

Christine Balderas, iStockphoto.com

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

Energieeffizienz den maßgeblichen

Beitrag der IT zu Green IT leistet und

andererseits, weil sich die Kosten für

den IT-Betrieb deutlich senken lassen.

Dadurch kommt eine ökologische und

ökonomische Symbiose zustande.

Zur Messung der Energieeffizienz

ist es sinnvoll, eine Korrelation von

Performance zu Energieverbrauch zu

bilden. Mit dieser Korrelation wird die

tatsächlich benötigte Energie für einen

bestimmten Workload vergleichbar.

Die Definition wird unter anderem

auch von anerkannten Top 500 Rankings

der Super-Computer genutzt –

beispielsweise von der Green500-Liste

(www.green500.org).

Energieeffiziente hardware

Power6-Prozessoren und -Systeme

sind nicht nur extrem schnell,

sondern sie gehören auch gleichzeitig

zu den energieeffizientesten

am Markt. Setzt man

die Energieaufnahme in das

Verhältnis zur Performance

ist ein Power Systems Server

(in unserem Beispiel

eine Power Systems i/

p595 mit 5,0 GHZ) bis zu

viermal effizienter als aktuelle

Server des Mitbewerbs.

Konkret wird die gleiche oder sogar

eine höhere Rechenleistung zur Verfügung

gestellt bei etwa einem Viertel

der Energieaufnahme. Die Berechnung

basiert auf Werten, die vom unabhängigen

Analysten Ideas International ermittelt

werden.

Power6-Managementlösungen

Mit dem IBM System Direcor Active

Energy Manager werden die Möglichkeiten

der Power6 Energy Scale-Technologie

voll ausgenutzt. Damit lässt

sich der Energieverbrauch weiter optimieren.

Leistung und Stromverbrauchs

werden an die Parameter – wie beispielsweise

die momentan benötigte

Leistung – angepasst.

Es werden ständig Energieverbrauch

und thermische Daten ermittelt

und ausgewertet. Mit Energy Saving

können Regeln erstellt werden, um die

Leistung und die Energieaufnahme der

Systeme situationsbezogen anzupassen.

Energy Scale erlaubt sogar die Abschaltung

von Prozessoren wenn diese

nicht gebraucht werden. Auch die maximale

Aufnahme von Energie kann eingeschränkt

werden – beispielsweise zu

bestimmten Tageszeiten, wenn Strom

teurer ist als zu anderen Uhrzeiten.

Power Systems-Virtualisierung

Eine hohe durchschnittliche Auslastung

der zur Verfügung stehenden Rechenleistung

zu erzielen, ist ein weiterer

wichtiger Faktor zur Reduzierung

des Energieverbrauchs.

So sind zum Beispiel Server-Farmen

vieler kleiner Server unter dem

Gesichtspunkt des Energieverbrauchs

in vielen Anwendungsbereichen nicht

die optimale Lösung. Der hohe Energieverbrauch

resultiert aus einem Sizing

pro Server, das sich am Peak orientiert

und häufig mit einer meist niedrigen


durchschnittlichen Auslastung des Systems

einhergeht.

Die Konsolidierung vieler Workloads

auf einen oder wenige Server

ist der erste Schritt die Energiebilanz

mit Virtualisierung zu verbessern. Mit

PowerVM können i, AIX und Power-

Linux Workloads auf einem Server betrieben

werden. PowerVM unterstützt

die Konsolidierung mit getrennten lo-

gischen Partitionen für viele Workloads

und fester Zuteilung von Prozessorleistung.

Mit dem Shared Pool-Konzept von

PowerVM kann darüber hinaus die Prozessorleistung

dynamisch auf logische

Partitionen in einem Pool verteilt werden.

Außerdem ermöglicht das eine sehr

hohe durchschnittliche Auslastung des

Systems. Mit Konsolidierung auf Power

Systems und hoher durchschnittlicher

Auslastung der Plattform mit PowerVM

können Energiekosten nachhaltig um

bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Power Systems bieten somit eine

optimale Energieeffizienz durch die

Symbiose von Power6-Prozessortechnologie,

Virtualisierung und Managementlösungen

zur nachhaltigen Senkung

des Energiebedarfs.

Stefan Schilling ó

Web-basiertes Java Rechnungswesen

mit fimox – eine runde Sache

Innovativ

Transparent

Leistungsstark

Besuchen Sie uns

in Halle A1

Stand 129

Erleben Sie das Plus an Mobilität und Flexibilität im Rechnungswesen!

Informieren Sie sich jetzt unter www.java-rechnungswesen.de

K+H Software KG

Industriestraße 2a · 82110 Germering

Tel. +49(0)89/89 44 10-0 · Fax +49(0)89/89 44 10-89

info@kh-software.de · www.kh-software.de

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

33


34

MIDRANGE SPEZIAL IBM POWER SYSTEMS

Paradigmenwechsel im System i SAN-Umfeld

IOP-less dank POWER6

Mit Ankündigung neuer System i hardware sowie auf Grundlage von der OS/400-Version 5

wurde im Jahre 2001 erstmalig der Anschluss von externen Speichersystemen über ein SAN

möglich. Aufgrund der Vorteile sind heute allein in Deutschland bereits hunderte externe

IBM-Speichersysteme (DS8000, DS6000, ESS) an das System i installiert.

Viele Unternehmen sehen durch diesen

Schritt ihre Anforderungen an

Katastrophenvorsorge und Hochverfügbarkeit

für das System i als gelöst an.

Neben der Homogenität beim Betrieb

von IBM-Speichersystemen am

System i wurde auch die SAN-Funktionalität

in den vergangenen sieben

Jahren stetig verbessert. Allen voran

sind hier die Ankündigung der Multipath-

und der SAN Boot-Funktion zu

erwähnen. Nicht zu vergessen ist aber

auch das DS Command Line Interface

(DSCLI). Auf Basis dieser homogenen

DS8000/DS6000-Schnittstelle können

heute Verfügbarkeitslösungen für System

i einfach und bedienerfreundlich

realisiert werden.

Paradigmenwechsel

Im Rahmen der stetigen Verbesserungen

stellt aber die diesjährige Neuankündigung

der IOP-less Fibre Channel-

Technologie alles da gewesene in den

Schatten. Sie sorgt quasi für einen Paradigmenwechsel

im System i SAN-Umfeld

hinsichtlich Leistung, Wirtschaftlichkeit

und Funktionalität.

Die neue Technologie basiert auf

neu entwickelten 4 GBps Fibre Channel

Adaptern (FC IOA), die in einer PCI-X-

und PCIe-Ausführung erhältlich sind.

Zur Nutzung mit dem System i sind ein

Power6-System und die IBM i in der

Version 6.1 erforderlich.

Im Gegensatz zu den bisherigen

Fibre Channel Adaptern wird bei den

neuen kein separater I/O-Prozessor

(IOP) benötigt. Die notwendigen Be-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

rechnungen und Prüfungen des SCSI-

Datenstroms werden nun von der leistungsfähigeren

Power6 CPU mit übernommen.

Weiterhin werden die Daten

und Kontrollinformationen durch die

neue Header Merge/Stripe-Funktion

nicht mehr für jede Operation einzeln,

sondern in großen Blöcken zusammengefasst

und optimiert zwischen Adapter

und Hauptspeicher übertragen. Dieses

Verfahren beschleunigt die Zugriffszeit

und reduziert die Belastung der internen

Busse im System i.

Performanceschub

Den wesentlichen Performance-Schub

erhält die neue Technologie aber durch

das neu eingeführte Tag Command

Queue-Verfahren. Wenn bislang jede

Lese- oder Schreib-Operation sequentiell

ausgeführt wurde, so werden jetzt

für jede logische Festplatte (LUN) bis

zu 6 Operationen gleichzeitig an die

DS8000 übertragen. Dieses bislang

nur bei internen System-i-Festplatten

etablierte Verfahren reduziert die I/O-

Wartezeiten auf ein Minimum. Durch

alle Verbesserungen ergibt sich in der

Praxis eine etwa viermal höhere Leistung

der neuen IOP-less Fibre Channel-

Adapter. Das ist wahrlich ein technischer

Quantensprung!

Durch die höhere Leistungsfähigkeit

wurde konsequenterweise die bislang

bestehende Konfigurationsgrenze

von max. 32 LUN pro Fibre Channel

Port auf 64 LUN erweitert. Damit können

nun insgesamt 128 LUN pro Dual

Port Adapter bzw. pro PCI-Steckplatz

genutzt werden. Das verringert die

Anzahl der erforderlichen Adapter,

Steckplätze und Erweiterungsgehäuse

drastisch. Zuvor waren für die gleiche

Anzahl – einschließlich der notwendigen

IOPs – insgesamt achtmal so viele

PCI-Steckplätze erforderlich. Die Vorteile:

eine einfachere Planung, Integration

und Verwaltung externer Speicherlösungen

– verbunden mit bedeutend

geringeren Kosten für Anschaffung

und Betrieb.

Neben der erheblich verbesserten

Leistung und Wirtschaftlichkeit komplettieren

folgende funktionale Erweiterungen

die Vorzüge der neuen System i

Fibre Channel-Technologie: Sie sind sowohl

für Disk als auch für Tape nutzbar.

Sie erlauben ein direktes Alternate IPL

von Tape (D-Mode IPL). Sie garantieren

uneingeschränkte SAN Boot-Unterstützung.

Die Erweiterung Multipath für

Load Source LUN ist auch für bisherige

FC Adapter ab IBM i V6R1 nutzbar)

Die beschriebenen Verbesserungen

führen allesamt zu einem Umdenken

in der IBM System i Power6 SAN-

Umgebung. Die Performance externer

Speicherlösungen mit IBM DS8000

hat mit denen von internen Festplatten

endgültig gleichgezogen. Bei verringerten

Kosten ermöglicht die insgesamt

verbesserte SAN-Funktionalität die

problemlose Nutzung einer wirtschaftlichen

Speicherkonsolidierung und

den Einstieg in einfach zu verwaltende

Hochverfügbarkeitslösungen mit IBM-

Speichersystemen.

Dietmar zeller ó


hochverfügbarkeit unter IBM i 6.1

PowerHA für IBM i

Unter dem neuen Release IBM i 6.1 bieten sich erweiterte Möglichkeiten, hochverfügbarkeit

zu realisieren. Unter dem Ober begriff Cross Site Mirroring vereint das Lizenzprogramm

PowerhA für IBM i (5761-hAS) alle Verfügbarkeitslösungen, die auf der Verwendung von Independant

Storage Pools (iASPs) basieren; es stellt für diese ein einheitliches Interface bereit.

Diese Lösungen umfassen geografische

Spiegelung, Metro Mirror,

Global Mirror und Flash Copy. Gleichzeitig

wird mit PowerHA für IBM i ein

neues browserbasiertes Interface zur

Verwaltung dieser Verfügbarkeitsansätze

bereitgestellt: die Integration in

den IBM System Director Navigator.

Spiegelungsarten

Die geografische Spiegelung ist eine

Funktion, die schon seit V5R3 zur Verfügung

steht. Dabei werden die Daten

eines iASPs auf dem Produktivsystem

synchron über eine IP-basierte Verbindung

in den iASP des Backup-Systems

gespiegelt. Die Kontrolle dieses Spiegelvorgangs

unterliegt dem Betriebssystem

IBM i.

Metro Mirror ist eine synchrone

Datenspiegelung, die zwischen zwei

IBM Storage-Systemen erfolgt (z. B.

DS8000). Die Spieglung der Daten

liegt hier also unter der Kontrolle des

Storage-Systems. Durch PowerHA für

IBM i wird gleichzeitig sichergestellt,

dass auch das Betriebssystem IBM i

auf dem Produktiv- und dem Backup-

System stets über den Zustand der DSbasierten

Spiegelung informiert ist. In

regelmäßigen Abständen wird vom IBM

i ein sogenannter Health-Check der

Metro-Mirror-Umgebung durchgeführt.

Auch eine geplante oder ungeplante

Umschaltung vom Produktiv- auf das

Backup-System kann sowohl über das

grafische Interface von PowerHA für

IBM i als auch über entsprechende CL-

Befehle durchgeführt werden. Dabei

sendet PowerHA für IBM i die entsprechenden

Befehle an das Storage-System,

um dort notwendige Änderungen in der

Konfiguration – wie zum Beispiel eine

Änderung der Spiegelungsrichtung –

durchzuführen.

Global Mirror bietet

eine asynchrone Datenspiegelung

zwischen

zwei IBM Storage-Systemen.

Global Mirror

kann dann eingesetzt

werden, wenn aufgrund

der Entfernungen zwischen

Produktiv- und

Backup-Standort eine

synchrone Datenspieglung

nicht mehr möglich

ist. Während eine

synchrone Spiegelung Einfluss auf die

Performance der Produktivumgebung

haben kann (der lokale Schreibbefehl

gilt erst als abgeschlossen, wenn er

vom entfernten System ebenfalls als

abgeschlossen bestätigt wurde), hat

die asynchrone Spieglung im Normalfall

keinen Einfluss auf die Produktivumgebung.

Allerdings ist zu beachten,

dass hier nicht garantiert werden kann,

dass auf der Backup-Seite auch die letzte

Transaktion der Produktivseite vorhanden

ist. Hier ist im Falle eines Ausfalls

auf Produktivseite stets mit dem

Verlust einiger Daten zu rechnen. Aus

diesem Grund bietet sich Global Mirror

eher für eine Disaster-Lösung an.

Die Integration von Global Mirror in

PowerHA für IBM i wird voraussichtlich

im September zur Verfügung stehen –

auch hier ist eine enge Verzahnung der

IBM i-Umgebung mit der DS-Umgebung

geplant.

Flash Copy erstellt eine einmalige

Kopie eines iASPs. Dabei kann ausgewählt

werden, ob tatsächlich

eine komplette Kopie

der Daten erstellt werden

soll oder ob – ähnlich wie

bei einem Save While

Active – nur die Daten in

den Ziel-iASP kopiert werden,

die nach dem Zeitpunkt

des Flash-Copy-Vorgangs

auch im Quell-iASP

geändert wurden. Dieses

Verfahren kann zum Beispiel

verwendet werden,

um die erzeugte Kopie des

iASP in einer anderen LPAR zu aktivieren

und um dort eine Datensicherung

auf Band vorzunehmen, während auf

dem Produktivsystem normal weitergearbeitet

wird. Auch hier kann die komplette

Steuerung des Vorgangs aus der

i-Umgebung heraus erfolgen; sie sendet

dann entsprechende Kommandos an

das Storage-System.

All diese Lösungsansätze basieren

auf den Clustering-Möglichkeiten des

IBM i. Damit ist sichergestellt, dass das

Produktions- und Backup-System den

Status des anderen Systems erkennen

und auf einen Ausfall entsprechend reagieren

kann. Weitere Informationen

zum Thema finden Sie unter:

Û www.ibm.com/systems/power/

software/availability/i5os.html

Sabine Jordan ó

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

35


36

SChWERPUNKT IT-KONSOLIDIERuNg

SUMMARY

In jeder IT-Infrastruktur findet sich Konsolidierungspotenzial.

Auf der Pro-Seite stehen

verringerte Kosten. Auf der Contra-Seite

die erhöhte Möglichkeit eines Single Point

of Failure (SPOF).

Erfolgreiche IT-Konsolidierung

benötigt eine starke Basis

Die Konsolidierung von IT-Umgebungen ist seit einiger zeit ein Top-Thema. Immer leistungsfähigere

Systeme kommen auf den Markt und sind in der Lage, IT-Aufgaben zu bündeln und

dabei Kosten zu sparen. Oft wird nicht berücksichtigt, dass Konsolidierungen nicht nur Server-

und Business-Anwendungen betreffen, sondern auch die Verwaltung der Infrastruktur.

Ein Großteil der Kosten für die Firmen-IT

liegt im Betrieb. Hier lohnt

sich eine genauere Betrachtung im Vorfeld.

Unternehmen, die eine IT-Konsolidierung

in Betracht ziehen, müssen

sicherstellen, dass auch die Konsolidierung

der Werkzeuge zum Systemmanagement

sowie der entsprechenden

Richtlinien (Policies) für Infrastruktur

und Vorgehensweisen in den Plänen

enthalten sind. Andernfalls setzen sie

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

den Projekt-Erfolg aufs Spiel und heben

die möglichen Vorteile wieder auf.

Wenn Endanwender im Unternehmen

von einer Anwendung zu einer

anderen wechseln, sind die Auswirkungen

auf die geschäftlichen Aktivitäten

überschaubar. Bei einem Wechsel der

zugrunde liegenden IT-Infrastruktur

müssen betriebliche Prozesse und Vorgehensweisen,

die im Laufe der Jahre

immer wieder optimiert wurden und

die in einer stabilen Produktionsumgebung

reifen konnten, übertragen und

erneut optimiert werden, um in neuen

Umgebungen gleichwertige Aufgaben

zu erfüllen.

Viele Rechenzentren hängen beispielsweise

von Legacy-Anwendungen

ab, die zunehmend schwerer zu unterstützen

und warten sind. Um den Wert

dieser strategischen Systeme zu erhalten,

müssen sie mit anderen Syste-

Francesco Ridolfi, iStockphoto.com


men verbunden werden können. Dazu

stehen IT-Abteilungen mehrere Optionen

zur Verfügung – Modernisierung,

Migration und/oder Management. Jede

dieser Optionen ist in der Lage, den bestehenden

Altsystemen neues Leben

einzuhauchen. Das Zusammenspiel

mit anderen Applikationen kann am effektivsten

durch eine Automatisierung

und Überwachung der IT-Workloads erreicht

werden, die nicht in bestehenden

Anwendungen eingreift und plattformübergreifend

funktioniert. Mit jeder

Unternehmensübernahme müssen normalerweise

FiBu-Systeme konsolidiert

werden.

Um die Zusammenführung von

Geschäftsdaten und den Umstieg von

Endanwendern auf neue Unternehmensapplikationen

zu unterstützen, benötigen

Firmen eine dynamische IT-Infrastruktur.

Viele der einzelnen Aufgaben

innerhalb dieser Übung sind banal

und müssen unzählige Male wiederholt

werden – insbesondere, wenn es sich

um komplexe Organisationsstrukturen

handelt. Durch Automatisierung dieser

Aktivitäten mit einer Work-load Automation

Suite, wie sie beispielsweise

von UC4 angeboten wird, können Unternehmen

die Integration übernommener

Firmen schneller und gesünder

abschließen.

Von einer möglichst weitgehenden

Automatisierung der Workloads profitieren

Unternehmen vom ersten Tag an.

Sie hängen nicht mehr von einem veralteten

Runbook oder der schwindenden

Erinnerung eines alternden Entwicklers

ab, sondern können Wissen und

Erfahrung in automatische Abläufe integrieren.

Das maximiert nicht nur die

Chancen, dass eine IT-Konsolidierung

erfolgreich abgeschlossen wird, sondern

sorgt auch für eine Reduzierung

der Workloads und intelligente Entscheidungen

im Umgang mit Fehlern.

Stefan zeitzen ó

uC4 Software gmbH, A-Wolfsgraben

www.uc4.com

Maximum an Einfachheit mit Thin Clients

Weniger ist mehr

IT-Konsolidierung hat in den letzten Jahren die IT-Abteilungen

wie kaum ein anderes Thema beschäftigt. Die Gründe dafür

liegen typischerweise in den zu hohen Kosten oder der zu

komplexen und kaum noch beherrschbaren IT-Landschaft.

Mit der Umsetzung intelligenter

Konsolidierungsstrategien und

dem Einsatz flexibler Technologien, die

gleichzeitig benutzerfreundlich gestaltet

sind, werden IT-Landschaften wieder

überschaubar und beherrschbar. Das

Zusammenführen sämtlicher IT-Systeme

und Prozesse – zwecks Vermeidung

von Heterogenität und Wildwuchs –

ist daher der Grundgedanke. Dabei ist

das Ziel hochgesteckt. Nur Konsolidierungsmaßnahmen,

die gleichzeitig Redundanzen

in den Bereichen Software

und Hardware auszuschließen suchen,

können dabei nachhaltig zielführend

sein.

Zu diesem Zweck stehen vielfältige

Optionen zur Verfügung. Server-Konsolidierung

mittels Blade-Technologie,

Server-Virtualisierungen beispielsweise

mit VMware-Technologie oder

Speicherkonsolidierung/Speichervirtualisierung

mittels SAN-Technologien

vereinfachen die meist komplexen IT-

Infrastrukturen und tragen mit zur Minimierung

der operativen Risiken und

des administrativen Aufwands bei.

Neben diesen Maßnahmen zur Konsolidierung

und Zentralisierung der

IT-Landschaft trägt die Verwendung

von schlanker, einfach zu verwaltender

Client-Hardware maßgeblich zum

Erfolg dieser Optimierungen bei. Thin

Clients ohne lokales Betriebssystem,

die nicht auf PC-Hardware aufbauen,

bieten dabei ein Maximum an Einfachheit

und Robustheit. Diese Ultra-Thin-

Clients bauen auf einer dedizierten,

an die Anforderungen der geforderten

Protokolle (RDP, Citrix ICA, 5250 usw.)

angepassten Hardware auf. Ein lokales

Betriebssystem wie Linux oder Windows

kann entfallen. Eine Vielzahl von

Hemmnissen, die eine Konsolidierung

erschweren, werden von vornherein

ausgeschlossen. Dazu ein Beispiel: Updates

des lokalen Betriebssystems und

die dadurch geforderte Anpassung der

Performance beispielsweise durch Speichererweiterung.

Tools zum Zwecke

der Administration und Überwachung

der Clients lassen sich nahtlos in moderne,

zentralisierte IT-Strukturen integrieren.

Die Notwendigkeit einer lokalen

Administration der Client Devices

entfällt gänzlich und vereinfacht so die

Konsolidierung der Desktop-Hardware.

AXEL als europäischer Hersteller

von Thin Clients stellt sich mit seiner

Produktpalette den Unternehmen zur

Seite. Das Unternehmen hilft, Konsolidierung

und Zentralisierung konsequent

bis an den Desktop fortzuführen.

Stefan Maas ó

AXEL gmbH, Wuppertal

www.axel.com

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

37


����������������

������������������

���������������������

��������������

��������������

���������������

���������������

����������������������

����������������������

��������������

�������

��������������������������

��������������������������

��������������������������

�����������������������

���������������

���������������

���������������������������������������

������������������������������������

��������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������

��������������

���������������������������������������������������������������

���� ������ ����� ���� ����� ���� �������������� ������ ��� ���� ����

������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������������������

��������������������������

������� ��������� ������� ����� ��� ������� ������ ��� ���� �����������

����������������������������������������������������������������

���� ������� ����������� ��������� ������ ����� �������� ���� ����

����������������������������������������������������

����������

�������������������������������������������������

�����������������

�����������������������������������

� �����������������������������������������

�������������������

� ���������������������

�������

���������������

����������������������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������

�����������������������������

����������� �� ����������������� �� ���������������� �� ������������������������� �� �������������������

� � � � ��������������������������� ���� ���������������

�����

����� ��������������

������

��������

�������������

������������������

������������������������������

��������������������������

�������� ���

������ � � � � � ������������

��������������

��������������

���������������

���������������

����������������������

����������������������

��������������

�������

������������������������������������

�����������������������������

���������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������������

�����������������������������������������������������������

�����������������������������������������������������������������

�����������������������������������������������������������������

�������������������������������������

��

�����������������������������������������������

��

����������������������������������������������������������

����������

��

�����������������������������������������������������������

��������

����������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������

����������������������������

������

���������������������


Mehr Performance – mehr Sicherheit – mehr Integration

IT-Rückgrat unter Spannung

Mittelständische Unternehmen stehen zur Abbildung ihrer Prozesse vor der herausforderung,

die vorhandenen Ressourcen effektiv und kosteneffizient auszunutzen. Es gilt, gerade

bei geschäftskritischen Anwendungen ein entsprechendes Maß an Performance und Verfügbarkeit

gewährleisten zu können und auch für zukünftige Entwicklungen gerüstet zu sein.

Stichwort: Internationalität. Die IBM System-i-Plattform weist hier einen erfolgreichen Weg.

In Zeiten immer dynamischerer

Märkte ist das IT-Rückgrat von Mittelständlern

permanent gefordert, um

Kundenanforderungen in angemessener

Zeit und Qualität zu erfüllen,

gleichzeitig unternehmensintern zur

Festigung der Wettbewerbsposition die

Produktivität kontinuierlich zu steigern

sowie jederzeit sichere und verfügbare

Daten zu garantieren. Und das alles zu

geringen Kosten für Mensch und Material,

auch wenn beispielsweise neue

Geschäftsfelder hinzukommen oder ein

internationaler Ausbau ansteht. Vor

diesem Hintergrund hat sich die IBM

System i-Produktfamilie als eine Hard-

zUM UNTERNEhMEN

SOU Systemhaus Gmbh & Co. KG

Seit fast zwei Jahrzehnten agiert die SOu

Systemhaus gmbH & Co. Kg als ERP-Anbieter

für den Mittelstand und als produktneutraler

IT-Dienstleister auf dem nationalen und

internationalen Software-Markt. Sowohl bei

der Neueinführung betriebswirtschaftlicher

Software als auch für die Reorganisation von

bestehenden geschäftsprozessen bietet der

IT-Spezialist maßgeschneiderte Lösungen

und Produkte an. Die plattformunabhängige

und eigenentwickelte ERP-Lösung sou.MatriXX

ist branchenübergreifend, internet- wie

intranetfähig und speziell auf die Anforderungen

des Mittelstands zugeschnitten. Durch

ihren modularen Aufbau lässt sie sich flexibel

und individuell für jeden Bedarf anpassen

und deckt alle unternehmensbereiche von

Beschaffung (SCM) über Fertigung (VCM),

Absatz (CRM), Managementinformationssystem

(MIS) und Personal (HRM) bis hin zum

Rechnungswesen (ReWe) ab.

www.sou.de

ware-Lösung etabliert, die ein hohes

Maß an Integration und Sicherheit bietet,

für eine einfacher und komfortabler

zu administrierende IT-Umgebung

sorgt und aufgrund ihrer modularen,

skalierbaren Systemarchitektur mehr

Flexibilität mit sich bringt.

Die Vorarbeit – ein Muss

Für eine Migration auf dem System i

gilt: Gute Vorbereitung ist alles! Ein in

der Materie erfahrener IT-Partner ist

pures Geld wert. Seine Aufgabe besteht

darin, in enger Zusammenarbeit mit

dem Unternehmen vorab einen exakt

auf die bestehende Ist-Situation und die

gewünschten Funktionalitäten hin zugeschnittenen

Migrations-Leitfaden zu

erstellen, der als Grundlage aller späteren

Aktivitäten dient. Dabei beinhaltet

der Plan eine umfassende Übersicht

über alle erforderlichen Schritte für Installation,

Konfiguration und Administration.

Nicht zu vergessen sind auch

die Vorkehrungen, die für möglichst

reibungslose und vollständige Datenübernahmen

aus den bestehenden

Systemen notwendig sind. Auch die

spätere Schulung der Mitarbeiter und

des vor Ort zuständigen IT-Verantwortlichen

sollte bereits im Vorfeld geklärt

werden. Ein weiteres Thema ist die detaillierte

Definierung der Serviceleistungen

des IT-Partners.

So vielfältig wie die Branchen, in

denen sich Unternehmen bewegen, so

zahlreich sind auch die individuellen

Anforderungen, die sich via IBM Sys-

tem i erfüllen lassen. Neben den grundsätzlichen

Vorteilen – beispielsweise

der Flexibilität sowie der hohen Verfügbarkeit

und Datensicherheit – gehören

dazu auch umfassende Disaster-Recovery-Lösungen

für den Katastrophenfall,

die Konsolidierung verteilter IT-Infrastrukturen

an einer zentralen Stelle

oder auch der nachhaltige Abbau ineffizienter

Abläufe – beispielsweise im

Customer Relationship Management. ó

Marco Mancuso

Kaufmännischer

geschäftsführer

SOu Systemhaus

gmbH & Co. Kg

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

39


40

SChWERPUNKT IT-KONSOLIDIERuNg

Plangerechte Hochverfügbarkeit

mit System i5 und VMware

Individuelle Planbarkeit ist das Grundprinzip von Nolte Küchen. Gepaart mit hoher Qualität

und Innovationsfreude hat dieser Anspruch das Unternehmen zum drittgrößten Küchenhersteller

Deutschlands gemacht. Auf 77.000 m² Produktionsfläche entwickeln und

produ zieren 1.100 Mitarbeiter die anspruchsvollen Küchensysteme „Made in Germany“.

Individuelle Planbarkeit war auch die

Prämisse bei der Umgestaltung der

Nolte-internen IT-Landschaft. Im Zuge

des Unternehmenswachstums konnten

die bisherigen Systeme den steigenden

Anforderungen, zu denen eine künftige

Hochverfügbarkeit der Hauptanwendungen

SAP und des eigenen ERP-Systems

gehörte, nicht mehr erfüllen.

Prozessoptimierungen und eine

Ausrichtung auf geplante neue Projekte

im Küchenbereich waren daher

formuliertes Ziel. Ein Ziel, das FRITZ &

MACZIOL mit einem absolut kundengerechten

Konzept auf Basis von System

i5 und VMware realisierte. Im Einsatz

sind seit Ende 2007 zwei neue Systeme

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

i5 mit Power6-Prozessoren. Unter VMware

wurden die Intel-Rechner auf zwei

leistungsstarke xSeries x3755 konsolidiert.

Damit reduzierte sich die Zahl der

Rechner von bislang 25 auf nunmehr 2.

Ein gleichzeitiges Spiegeln der Daten

auf dem SAN DS8000 ermöglicht die

DualCopy-Funktion. Die gewünschte

Hochverfügbarkeit des SAP- und ERP-

Systems auf i5 wird mit Vision Solution

iTera erreicht.

Die Bilanz: deutlich verbesserte

Antwortzeiten und mehr Sicherheit

durch die HA-Lösung; mit der neuen

IT-Struktur zeigt sich der Küchenhersteller

äußerst zufrieden. Durch einen

Funktionstest der HA-Lösung, der

In eigener Sache: Leseranalyse

In regelmäßigen Abständen lassen wir

von einem unabhängigen Institut die

Struktur unserer Leserschaft und deren

Meinung zum MIDRANgE MAgAZIN analysieren.

Die Auswertung dieser Befragung

liefert uns sowohl unverzichtbare

Hinweise für Verbesserungen oder auch

Bestätigung für unsere Arbeit.

Als herausragendes Ergebnis hat

das Marktforschungsinstitut Harvey

Research konstatiert, dass 95 % aller

Befragten Einfluss auf den Kauf von Produkten

in ihrem unternehmen haben.

Dieses Statement wird dadurch weiter

untermauert, da festgestellt wurde, dass

25 % unserer Leser Inhaber/geschäftsführer

oder kfm. Leiter sind, 36 % EDV-

Leiter und 20 % sich mit Systemadministration

oder Programmierung beschäftigen.

Die hohe glaubwürdigkeit vom MID-

RANgE MAgAZIN wird auch dadurch belegt,

dass 14 % aller Befragten angeben,

ein im MIDRANgE MAgAZIN beworbenes/beschriebenes

Produkt gekauft

oder empfohlen zu haben. und 83 % ge-

quartalweise durchgeführt wird, kann

die Nolte-IT eine Wiederanlaufzeit nach

System-Crash innerhalb von 30 Minuten

garantieren.

Großer Kundennutzen

Die Lösung auf Basis der Systeme i5

und VMware sorgt bei Nolte Küchen

für schnellere und bessere Abläufe, einen

reduzierten Aufwand und spürbare

Kosteneinsparungen.

Werner Jaeger ó

FRITZ & MACZIOL Software- und Computervertrieb

gmbH, ulm

www.fum.de

ben an, einen Artikel/eine Anzeige weitergegeben

oder die Homepage besucht

zu haben.

Einer der Befragten äußerte sich

wie folgt: „Die Informationen sind genau

richtig, um immer auf dem aktuellen

Stand in der Midrangewelt zu sein.

Vielen Dank für die sehr gute gestaltung

und Information!“

Auch wir sagen ein herzliches Dankeschön

an unsere Leser!

Klaus-Dieter Jägle ó

Geschäftsführer ITP VERLAG


VON IHREM PREMIUM PARTNER

DIE GANZE WELT DER IT

Als eines der führenden Systemhäuser bietet SoftM Ihnen ein perfekt

abgestimmtes Angebotsportfolio aus Software, Hardware und Services.

Von der Konzeption über Planung und Installation bis zum Support – in

SoftM fi nden Sie einen kompetenten und zukunftssicheren Partner.

Weitere Informationen unter:

www.softm.com

si@softm.com

Fon: +49 (89) 143 29 - 0

Fax: +49 (89) 143 29 - 11 90

SoftM Systemintegration GmbH

Messerschmittstraße 4

80992 München

Deutschland


42

Silke Dietze, iStockphoto.com

SChWERPUNKT gROSS-, EINZEL- uND VERSANDHANDEL

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

SUMMARY

Kundenbindung über alle Vertriebswege hinweg

Trends im Einzelhandel

häufig genug bremsen heute noch

veraltete, starre IT-Strukturen

die Umsetzung kreativer Kundenbindungsprogramme

aus. Diese zielen

verstärkt darauf, Kunden über alle Vertriebskanäle

hinweg zu bedienen. Eine

durchgängige IT mit klaren Schnittstellen

zwischen Verkaufs- und anderen

Anwendungen verspricht Abhilfe.

Erfolgreiche Konzepte fokussieren die

Vertriebsprozesse und führen diese in

einheitliche IT-Strukturen zusammen.

Versandhandelslösungen müssen skalierbar

sein und die Zusammenarbeit mit Kunden,

Lieferanten und Geschäftspartnern garantieren.

Dabei müssen die Anforderungen

von Händlern mit mehreren Vertriebswegen

berücksichtigt werden.

Der handel steht unter einem enormen Konkurrenzdruck. Auf der Suche nach Wettbewerbsvorteilen

wächst in der Branche das Bewusstsein für die strategische Bedeutung der unternehmenseigenen

IT. Sie ist Basis, um mit intelligenten Ideen bestehende Kunden zu binden

und neue zu gewinnen.

Das sich hierfür insbesondere auch das

Bewusstsein im Einzelhandel sensibilisiert

hat, bestätigt eine Studie des EHI

„IT-Investitionen im Handel 2007“. Danach

wird verstärkt in eine integrierte

IT für die Filialwirtschaft investiert.

Innovative Multikanal-Vertriebskonzepte

lassen sich in vielen Handelsunternehmen

nicht problemlos

umsetzen. Denn in der Vergangenheit

investierten diese in IT-Produkte und

-Projekte, die separate und nur indi-

viduell geforderte Aspekte des Handelsgeschäftes

berücksichtigen. Da

gestaltet sich die Einführung innovativer

Kundenbindungsinstrumente als

schwierig. Gerade sie erfordern eine

durchgängige, zentrale IT. Diese fehlt,

wenn Verkäufer mit verschiedenen

Anwendungen arbeiten müssen, um

beispielsweise Kundenbestellungen

aufzunehmen, Warenverfügbarkeiten

zu eruieren oder Bestellungen abzusetzen.

Solche Strukturen sind im Einzel-


handel noch weit verbreitet. Das

erkennen EDS Itellium-Experten

in einem „Filial-Check-up“. Mit

dem Blick von außen ermitteln sie

– auf Basis einer punktgenauen

Analyse des Ist-Zustandes der bestehenden

IT – ein Zukunftsszenario

und geben dann Empfehlungen

für den erfolgversprechenden

Einsatz innovativer Technologien.

Grundlage ist ein praxisbewährtes

Vorgehensmodell, das

BEISPIEL

Kundenbindung im Multikanal

die IT-Optimierungspotenziale der

bestehenden Geschäftsprozesse

mit ganzheitlichem Blick auf ihre

Wirtschaftlichkeit untersuchen.

Dabei stoßen die Experten immer

wieder auf ähnliche Anforderungen:

Durch die vielen IT-Insellösungen

fehlt eine ganzheitliche

IT-Basis, die alle Prozessschritte

integriert. Erst durch vernetzte

IT-Strukturen auf Basis einer einheitlichen

Datenhaltung lassen

sich innovative Kundenbindungsinstrumente

durchsetzen.

Verkauf gibt Prozesse vor

Moderne Filialstrukturen beginnen

dann am Point of Sale zu wirken:

Er wird zum Mittelpunkt für

die Kundenbindung. Dazu wird

die Kasse durch ein modernes

Filialsystem abgelöst. Die Unterstützung

setzt dann bei der Arbeit

des Verkäufers an. In modernen

Anwendungslandschaften muss

er nur Eingaben machen, die mit

der unmittelbaren Bearbeitung

des Kundenanliegens zusammenhängen.

Aufgaben dagegen,

die die Informationsaufbereitung

für Abteilungen oder die Recherche

nach Bestandsinformationen

betreffen, sind im Filialsystem

durchgängig automatisiert.

Zum Aufbau einer solch einheitlichen

IT-Infrastruktur gibt der

Verkauf die Prozessorganisation

Eine Multi-Channel-Filiallösung ist online an ein zentrales Warenwirtschaftssystem

angebunden und mit einem Webshop verknüpft. Über die Filiallösung wird

bei einem Verkauf in der Filiale ein Kassenbon generiert, der einen individuellen

Code beinhaltet, über den einmalig ein Einkaufsrabatt im Webshop genutzt werden

kann. Der in der Filiallösung erzeugte Code wird umgehend in der Shop-Anwendung

freigeschaltet damit der Rabatt einmalig auf einen dort getätigten Kauf

angerechnet werden kann. Das Besondere dabei ist, dass durch die Integration

der Systeme nachvollzogen werden kann, welcher Bon für welchen Online-Einkauf

genutzt wurde. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass Rabatte nur Kunden

gewährt werden, die wirklich in der Filiale eingekauft haben.

für die Filiale vor: Klare Schnittstellen

zwischen Vertriebs- und

anderen Anwendungen am wichtigsten.

Miteinbezogen müssen

auch Bereiche wie Rechnungswesen,

Logistik und Vertrieb werden.

Am Anfang steht ein klares

Storyboard für die Abwicklung.

Grundlage ist eine integrierte,

auf Standard-Softwareprodukten

basierende Backoffice-Umgebung.

In dieser werden alle Vertriebskanäle

gleichermaßen berücksichtigt.

So können Incentives zentral

geplant und durchgeführt werden

– mit dem Ergebnis, die im Handelsunternehmen

vorhandenen

Synergien im Vertrieb zu nutzen

und eine ganzheitliche Kundenbindung

über alle Kanäle zu erreichen.

Karl Lohmann ó

EDS Itellium gmbH, Essen

www.eds-itellium.de

43

�������������������������

���������������������

�������������������������

������������������

���������������

���� ���� �������������������� �������������� ��������

�����������������

������������������������������

���� ���������� �������� �������� �������������

������� ������ ������ ���� ������ ���������������

��������

��� ��������� ������ ���� ���� ��� ��������������

���� ���� ��������� �������������������� ����������

����������� ���� �������������������� �������

�������� ��� ��������������� ���� ���� ����������

�����������������������������������������

���������������

���� ������������ ������������ ���������

���������� ����� ����� ���� ������������������

����������� ������ ���� ������������ ������ ����

���������

���� ������ ���� ��������� ���� ����� ������������

��� ��������� ���� ���� ������� ������ ����� ��������

��������������

�������������������������������

����

�������������

����������������������

���������������������������������������������������

�������������������������������������������������������

����������������������������������������������������


44

SChWERPUNKT gROSS-, EINZEL- uND VERSANDHANDEL

ISF, ISC, ISL und INKA sorgen für einen reibungslosen Ablauf

Architektur für die Zukunft

Die zeichen stehen auf Expansion, insbesondere in der Logistik-Branche. So auch bei der

hamburger hermes Logistik Gruppe, die mit 13.000 PaketShops und über 250 Millionen

bewegten Sendungen pro Jahr der größte postunabhängige Logistik-Dienstleister im

End verbrauchermarkt ist.

Unternehmen wie Hermes bewerkstelligen

ihre Transaktionen nicht

mit Standard-Datenverarbeitungen.

Man suchte also nach einer Software,

die sowohl die auflaufenden Datenmassen

zuverlässig und weitestgehend

automatisch verarbeitet, als auch

mandanten- sowie konzernfähig ist.

Außerdem musste die Lösung für die

Zukunftsplanung zeitnahe Daten aus

allen Tätigkeitsfeldern zur Verfügung

stellen. Wegen der Internationalität der

Gruppe bedurfte es dabei einer Anwendung,

die alle Anforderungen an eine

europaweit einsetzbare FiBu erfüllt.

Die Wahl der Hermes Logistik

Gruppe fiel auf die Softwarelösungen

der S+S SoftwarePartner GmbH. Hier

fanden die Hamburger eine umfassende

Software-Architektur, die nicht nur

punktgenau auf die unternehmensinternen

Anforderungen passte, sondern

darüber hinaus zeitaufwendige und

fehlerbehaftete, bislang vielfach manuell

erledigte Aufgaben systemgesteuert

übernimmt. Außerdem konnten die

Entscheider sicher sein, dass die Gesamtanwendung

auch in den nächsten

Jahren noch den stetig steigenden Anforderungen

gewachsen sein wird.

Alles fließt in die FiBu

Die Basis der kompletten Architektur

bildet das Finanzbuchhaltungsprogramm

ISF, in dem alle Daten und

Buchungen zusammenfließen. Hierbei

werden nicht nur die parallele Rechnungslegung

nach HGB und IFRS und

die Konsolidierung aller Firmen der

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

Hermes Gruppe unterstützt. Es ist

ebenfalls möglich, eine Gewinn- und

Verlustrechnung nach dem, von der

Otto Group geforderten, Umsatzkostenverfahren

zu erstellen. Außerdem

wird ISF von anderen – auch bereits installierten

– integrierten Programmen

gespeist und überträgt die wichtigsten

Kennzahlen an angeschlossene Planungs-

und Statistikanwendungen.

Durch eine parametrierbare Zuordnungsfunktion

unterstützt ISF die

Erfassung aller eingehenden Kontoauszüge

von den verschiedenen Banken.

Ein Großteil der, auch internationalen,

Zahlungstransaktionen werden den

jeweiligen Konten zuordnet und verbucht.

Flexibel gestaltet ist ebenfalls

das Mahnwesen. Ausgemahnte Kunden

werden systemgesteuert an das Inkasso

weitergegeben.

Sogar die Abrechnung und Buchung

der Nachnahmesendungen funktioniert

automatisch. Möglich ist das

durch INKA Nachnahmeabrechnung,

die die Belege zwischen den Depots

und der Buchhaltung abstimmt und die

Abrechnung der Nachnahmebeträge

übernimmt. Alle in INKA auflaufenden

Daten werden selbsttätig in die Finanzbuchhaltung

eingespeist.

Umfangreiche Leistungsabrechnung

Da ein Unternehmen aber nicht von

fiskalischen Datenbuchungen, sondern

von übernommenen und abgerechneten

Leistungen lebt, werden bei expandierenden

Konzernen wie Hermes auch

hier hohe Anforderungen an die Software

gestellt. Diesen ist ISL Leistungsabrechnung

gewachsen, die als nachgelagerte

Anwendung in die operativen

Systeme integriert ist. Hier werden neben

der Zuordnung der Sendungen zu

den verschiedenen Leistungsarten und

Konditionen parallel alle Sendungsinformationen

genutzt. Außerdem lassen

sich kommende Leistungen durch eine

entsprechende Paramentierung meist

ohne zusätzlichen Programmieraufwand

einbinden. So sind auch neue

Angebote ohne große Zeitverzögerung

abrechenbar. Zudem übernimmt ISL

die interne Faktura zwischen den Unternehmen

der Hermes-Gruppe.

Systemgesteuerte Planung

Und noch mehr: Durch Multi-Dimensions-Reports

erstellt ISL schnell und

flexibel Auswertungen der Datenbestände

aus allen Anwendungen. Diese

Funktion unterstützt ISC Controlling,

das die Daten für die Kostenplanung

und Prognoserechnung liefert. Die

Verantwortungsbereiche und Ergebnishierarchien

werden durch spezielle

Auswertungen in Echtzeit abgebildet.

Damit kann Hermes auch künftig auf

Basis neuester Zahlen Entscheidungen

treffen und weiter wachsen.

Claudia Bayer ó

S+S SoftwarePartner gmbH, Stemwede

www.softwarepartner.net


��������� ��������������

�������������

������������������������������������

��� ���� �������� ���� ������������ ����

����� ����� ��� ������� ���������� ���� ����

�������������������������������������

���������������������������������������

�������������������������������������

��������������������

�������������������������������������

�����������������������������������

�������� ������ ������������� ���� ������

���������������� ������ ���� ����������

������������������

������������������������������������������

������� ����������������� ������������

����� ��� ������������ ��������� ���� ������

���������������������������������������

���������������������������������������

����

����������������������������������������

�������������������������������������

��������������������������������

����������������������������������������

����� ���� ������� ���������������� ��������

����������������������������������������

�������������������������������������

�����������������������������

��������������������������������������

���������������������������������������

����������� ����������� ������ ������ ����

����������� ������������� ���� ���� �����

���������� ������������ ���� ������ �����

������������� ��������� ����� �������� ���

�������������������������������������

���������������������������������������

�����������������������������������������

�����������������������������

������ ���� ������� ������������������

����������������������������������������

�����������������������������

������������������������������

� ������������������������������

� �����������������������

� �����������������������������������

� �������������������

� ������������������������

� ��������������������

� ��������������������

������������������������������������������

�������������������������������������

�������������������������������������������

�������������������������������������

������������������������������������������

����������������������������������

� � ��������

���������������������

�����������������������

�����������������

�������� ����������������

�������� �����������������

�����������������

����������������

�������������������

���������������

�������������������

�������� ���������������

�������� ���������������

�������������������

� � �����������������

�����������������

������������������

�����������

����������������

��������������

��������

������������������������������

���������������������������������

������������

��������������������������������

��������������������������������

������������������������������������

���������������������������������

��������

�������������������������

���������������������������������

�������������������������������������

������������������

� �����������������������������

�������������������������������

��������������������������������������

���������

� ������������������������������

���������������������������������

�������������������

� ������������������������������

����������������������������������

�����������������������

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

45


46

SChWERPUNKT gROSS-, EINZEL- uND VERSANDHANDEL

Jahresgespräche erfolgreich planen und vorbereiten

Konditionen voll im griff

Der Kostendruck im Lebensmittelmarkt wird immer größer – gerade für Markenartikelanbieter,

die in organisierte handelslandschaften ausliefern. Transparenz, Flexibilität

und Weitsicht sind Voraussetzungen, um am Markt bestehen zu können. Der finanzielle

Überblick darf dabei nicht verloren gehen.

Die Belieferung der Handelsketten

(Rewe, Edeka etc.) durch die Markenartikelindustrie

ist durch eine enge

Kunden-Lieferanten-Beziehung geprägt.

Absatzförderungsmaßnahmen werden

mit den Handelsketten abgesprochen

und durch die Lieferanten mitfinanziert.

Die reibungslose Belieferung auf

der Warenwirtschaftsseite wird durch

Austausch von Aufträgen, Lieferscheinen

und Rechnungen auf elektronischem

Wege per EDI betrieben.

Die Marketingstrategien sowie die

Preis- und Verkaufsförderpolitik der

Markenartikellieferanten müssen auf

die einzelnen Vertriebslinien bzw. die

einzelnen Kundengruppen abgestimmt,

geplant und überwacht werden. Hierzu

sind Informations- und Planungssysteme

erforderlich, die auf diese Anforderungen

ausgerichtet sind und schnell

qualifizierte Aussagen liefern.

Vertriebsunterstützung mit BI

Aufgrund der Organisation der Handelsketten

vollzieht sich eine Kundenbeziehung

auf mehreren Ebenen. In der

Regel werden mit der nationalen oder

der europäischen Zentrale generelle

Vereinbarungen getroffen. Darauf aufbauend

werden auf den verschiedenen

regionalen Ebenen Maßnahmen geplant

und mit dem Einzelhandelsgeschäft

konkrete Aktionen durchgeführt.

Eine Kundenbeziehung umfasst daher

eine Vielzahl von Absprachen, die

von Vertretern des Markenartikellieferanten

(Vertriebshierarchie), mit deren

Ansprechpartnern der Handelsketten

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

.

(Kundenhierarchie) und zu unterschiedlichen

Sortimentsausschnitten

(Artikelhierarchie) getroffen werden.

7:00 früh

IT-CHEF

Morgenkaffee

viel zu tun

Druckaufträge

abgehakt �

Mehr Zeit, weniger Stress. Dafür sorgt

der neue SpoolMaster 5.1, wenn er

tausende Spools zuverlässig über

Nacht abarbeitet.

Dass er jetzt auch im TIF- und PDFA-

Format archivieren kann, ist dabei

Nebensache.

Mehr erfahren Sie unter

www.SpoolMaster.de

Berücksichtigt man dabei noch

unterschiedliche Gültigkeitszeiträume

und die Vielzahl an Vereinbarungsvarianten,

so entsteht ein komplexer Zah-

.

lenraum, der nur mit einem gut organisierten

und abgestimmten Software-

System zu überwachen ist.

Strukturierte Deckungsbeitragsanalysen

zur Steuerung der Kundenbeziehung

und der vereinbarten Verkaufsfördermaßnahmen

sind unerlässlich.

In diesen Analysen werden alle Rechnungsdaten

(Brutto-, Netto-Umsätze,

Rabatte), Inkassokonditionen und rechnungsunabhängige

Vereinbarungen

– wie zum Beispiel Jahresumsatzprämien,

Boni etc. – nach einer selbstdefinierbaren

dreistufigen Deckungsbeitragsstruktur

aufgezeigt.

Direktes Aufzeigen der Kosten

Durch praxisgerechte Verteilungsverfahren

werden die nachträglichen

Kosten – insbesondere Festbeträge wie

WKZ – dem aktuellen Umsatz zugeordnet.

Die Kosten für jeden dargestellten

Umsatz können somit direkt aufgezeigt

werden.

Um diese sensiblen Daten optimal

zu handeln, hat die PRORATIO GmbH

ProINFO entwickelt. ProINFO bildet ein

Data Warehouse, das seine Daten aus

beliebigen Warenwirtschaftssystemen

(ProWWS, SAP etc.) beziehen kann. ó

Proratio Systeme und Beratung gmbH, Mainz

www.proratio.de


Rutronik Gmbh integriert VLS von Rhenania

Kontrolle aller Frachten

Die Rutronik Elektronische Bauelemente Gmbh ist ein Distributionsunternehmen für

elektronische Bauelemente. Rutronik vertreibt high Tech- und Standard-Produkte nam-

hafter hersteller, bietet Technologie- und Produktberatung zu spezifischen Anwen dungen

und unterstützt mit individuellem SCM in den Logistikstätten.

Vor zwei Jahren entschied sich Rutronik,

die Software Lösung VLS

VersandLogistikSystem vom Systemhaus

Rhenania Computer GmbH einzuführen.

Sämtliche Sendungen werden

darüber abgewickelt. Ziel des Projektes

war zum einen die Prozessoptimierung

im Versand sowie die Schaffung von

Transparenzen bei den Versanddaten.

Sehr gute Akzeptanz

Die gebotene Lösung passte am besten

in die Systemlandschaft, die gewünschten

Funktionalitäten waren vorhanden

oder wurden auf Wunsch entwickelt.

Heute wird die Software für alle Sendungen

von Rutronik genutzt. Die Akzeptanz

des Programms war nach zwei

Monaten bereits sehr gut und wurde mit

weiteren Optimierungen gesteigert.

Seit dem Jahreswechsel ist das mit

Rutronik gemeinsam entwickelte neue

Produkt VKA (Versandkostenkontrolle

und -abrechnung) im Einsatz. Dieses

Produkt besteht aus den Modul GAV

(Gutschrifts-Anzeige-Verfahren) und

RK (Rechnungskontrolle).

Alle ziele erreicht

Ziel war die effektive Kostenkontrolle

aller ausgehenden Sendungen, bzw.

der hiermit verbunden Kosten. Die vorgegebene

Zielsetzung „Kontrolle aller

Ausgangsfrachten“ wurde erreicht.

GAV erstellt aus den vorhandenen

Sendungsdaten Gutschriften für die

Dienstleister. Hierdurch entfällt die bisherige

manuelle Kontrolle der entsprechenden

Eingangsrechnungen. Das Modul

RK wird für solche Dienstleister eingesetzt,

die wie bisher eine Rechnung

zusenden. RK erleichtert die Kontrollen

der Eingangsrechnungen, indem diese

Daten mit den Sendungsdaten aus F95

abgeglichen werden. Die Differenzen

werden erkannt und in die Kontrolle

mit eingebracht sowie entsprechende

Gutschriften oder Belastungsanzeigen

für den Dienstleister ausgestellt. Bagatelldifferenzen

werden akzeptiert.

Alle Vorgänge sowohl aus GAV als

auch RK werden in der Datenbank archiviert

und über die FiBu-Schnittstelle

automatisch verbucht.

Auf Wunsch ist sowohl der Datenimport

als auch der -export über EDI-

Schnittstellen möglich. In der Basisversion

werden die Gutschriften und

dazugehörige Sammelrechnung in

Papierform an die Dienstleister übermittelt.

Die in Papierform eingehen-

den Eingangsrechnungen werden erfasst.

ó

RC Rhenania Computer gmbH, Bad Honnef

www.versandlogistik.info

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

47


48

TEChNIK & INTEGRATION

V5R4-Neuerungen in iSeries Navigator Datenbank

Index Condenser und Evaluator

Im letzten Artikel wurde der permanente, systemweite Index Advice vorgestellt. Mit diesem

Feature können jederzeit alle empfohlenen Indices angezeigt, gegebenenfalls erstellt oder

auch nur die Empfehlung gelöscht werden. Bei einer stark SQL-lastigen Anwendung kann die

Anzahl der empfohlenen Indices fast ins Unermessliche steigen.

Da jeder neue Zugriffsweg beim

Insert, Update oder Delete in der

Basis-Tabelle/Datei aktualisiert werden

muss, sollte die Anzahl der Zugriffswege

auf das notwendige Minimum begrenzt

werden. Zum Erreichen dieses

Ziels wurden zwei weitere Hilfsmittel,

der Index Condenser und der Index

Evaluator, zur Verfügung gestellt.

zugriffswege und Performance

Jeder zusätzliche Zugriffsweg reduziert

die Verarbeitungsgeschwindigkeit!

Beim Einfügen, Ändern oder Löschen

von Datensätzen müssen alle Zugriffswege

(in geschlüsselten logischen Dateien

oder SQL Indices), die auf dieser

Datei/Tabelle liegen, aktualisiert werden.

Im Klartext heißt das, dass die Bitmaps,

die in allen Zugriffswegen hinter

jedem vorhandenen Schlüsselwert liegen

und in denen für jeden gelöschten

und ungelöschten Datensatz je ein Bit

hinterlegt ist, gewartet werden müssen.

Aus diesem Grund sollte, gerade bei

Dateien/Tabellen mit sehr vielen Datensätzen,

die Anzahl der Zugriffswege

auf ein Minimum reduziert werden,

d. h. nicht benötigte Zugriffswege sollten

konsequent gelöscht werden und

Zugriffswege sollten soweit möglich

gemeinsam verwendet werden können

(shared access paths).

Shared Access Paths

Verschiedene DDS beschriebene logische

Dateien und/oder SQL Indices

können den gleichen Zugriffweg (Ac-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

cess Path) verwenden. Allerdings gibt

es für DDS beschriebene logische Dateien

und SQL Indices unterschiedliche

Regeln:

DDS beschriebene logische

Dateien

Eine DDS beschriebene logische Datei

kann den Zugriffspfad in einer anderen

geschlüsselten logischen Datei oder in

einem SQL Index mitbenutzen, wenn:

ó die gleichen oder weniger Schlüssel-

felder in der gleichen Reihenfolge angegeben

wurden

ó die Page Size des anderen Zugriffs-

pfades größer oder gleich der im CL-

Befehl CRTLF (Logische Datei erstellen)

angegebenen Page Size ist. Der

Unterlassungswert für die Page Size

in DDS beschriebenen logischen Dateien

liegt bei 8K.

Wird eine logische Datei über

den Auftrags-Kopf mit den Schlüssel-

Feldern Firma, Kunde erstellt und anschließend

eine weitere logische Datei

mit den Schlüssel-Feldern Firma, Kunde,

Bestell-Nr. erstellt, werden zwei

unabhängige Zugriffwege gebildet, die

beide gewartet werden müssen.

Wird zunächst die logische Datei

mit den Schlüssel-Feldern Firma, Kunde,

Bestell-Nr. erstellt und dann die logische

Datei mit den Schlüssel-Feldern

Firma, Kunde, kann die zweite logische

Datei den Zugriffsweg der ersten logischen

Datei mitbenutzen. Es wird also

nur ein einziger Zugriffsweg erstellt,

der gewartet werden muss.

Wird anstatt einer logischen Datei

ein SQL Index mit den Schlüssel-Feldern

Firma, Kunde, Bestell-Nr. erstellt

und anschließend eine logische Datei

mit den Schlüssel-Feldern Firma,

Kunde, kann diese logische Datei den

Zugriffspfad des SQL Indices mitbenutzen.

Da ein SQL Index per Default eine

Page Size von 64K hat, wird außerdem

diese Page Size von der DDS beschriebenen

logischen Datei übernommen.

SQL Indices

Ein SQL Index kann nur den Zugriffspfad

eines anderen SQL Indices mitbenutzen

und nur unter der folgenden

Bedingung:

ó Die gleichen Schlüsselfelder müssen

in der gleichen Reihenfolge angegeben

werden.

Wurden weniger Schlüsselfelder in

der gleichen Reihenfolge angegeben,

wird im Gegensatz zu DDS beschriebenen

logischen Dateien ein zusätzlicher

Zugriffspfad gebildet.

Existiert eine DDS beschriebene

logische Datei mit den gleichen

Schlüssel-Feldern in der gleichen

Reihenfolge, wird aufgrund der geringeren

Page Size ebenfalls ein neuer

Zugriffspfad gebildet.

Index Condenser

Um die Analyse der vorgeschlagenen

Zugriffswege zu erleichtern und damit

das Risiko der doppelten Zugriffswege

zu verringern, wurde der Index Condenser

eingeführt.


Der Index Condenser wurde durch

die folgenden PTFs in den iSeries Navigator

Database aufgenommen:

ó i5/OS 5722-SS1: SI25391, SI25469,

SI25470

ó iSeries Access for Windows: SI25949

Mit Hilfe des Index Condensers

können für eine Tabelle oder physische

Datei empfohlene Zugriffswege analysiert

und verdichtet werden.

Im Index Advice können mehrere

Indices mit den gleichen Schlüssel-

Feldern oder weniger Schlüssel-Felder

in der gleichen Reihenfolge empfohlen

worden sein. Ebenso ist es möglich,

dass Zugriffswege mit gleichen Schlüssel-Feldern

in unterschiedlichen Reihenfolgen,

ohne eine Präferenz für eine

bestimmte Reihenfolge, vorgeschlagen

werden. Diese Advices werden analysiert

und die Zugriffswege wie folgt

verdichtet:

Beispiel 1:

Für den Auftrags-Kopf liegen die

folgenden Advices vor:

ó Firma, Kunden-Nr., Bestell-Nr.

ó Firma, Kunden-Nr.

Der Index Condenser fasst diese

beiden Vorschläge zusammen, d. h. nur

der erste Zugriffsweg wird vorgeschlagen,

die Häufigkeit der Vorschläge für

beide Zugriffswege wird kumuliert.

Beispiel 2:

Für den Auftrags-Kopf liegen die

folgenden Advices vor:

ó Status, Firma, Bestell-Nr.

ó Firma, Status, Bestell-Nr., Kunden-Nr.

Der Index Condenser verdichtet die

beiden Vorschläge, sofern nicht für einen

Teil der Schlüssel-Felder eine bestimmte

Reihenfolge erforderlich ist.

Da für den zweiten Index mehr Schlüssel-Werte

empfohlen werden, wird der

zweite Zugriffsweg vorgeschlagen.

Bei der gleichen Anzahl von Schlüssel-Feldern

in beliebiger Reihenfolge,

wird auf den Index mit der häufigsten

Empfehlung verdichtet.

Beispiel 3:

Für den Auftrags-Kopf liegen die

folgenden Advices vor:

ó

ó

ó

Status, Firma, Bestell-Nr.

Erforderliche Reihenfolge: Status

Firma, Bestell-Nr., Kunden-Nr, Status

Erforderliche Reihenfolge: Firma,

Bestell-Nr.

Firma, Bestell-Nr., Status, Kunden-Nr.

Erforderliche Reihenfolge: Firma,

Bestell-Nr.

Der Index Condenser fasst den

zweiten und dritten Zugriffsweg zusammen,

da für beide Firma und Bestell-Nr.

in dieser Reihenfolge erforderlich sind,

während die weiteren Schlüssel-Felder

in beliebiger Reihenfolge angegeben

werden können.

Beim ersten Zugriffsweg ist der

Status als erstes Schlüssel-Feld erforderlich.

Deshalb wird er nicht mit dem

zweiten Zugriffsweg zusammengefasst,

1

AUFRUF INDEx CONDENSOR

obwohl alle Schlüssel-Felder auch beim

zweiten Zugriffsweg empfohlen werden.

Die verdichteten Index Empfehlungen

sind in der neuen Catalog View

CondensedIndexAdvice in der Bibliothek

QSYS2 hinterlegt. Diese View wird erst

beim Installieren der o.g. PTFs erstellt.

Damit können die verdichteten Index

Empfehlungen über ein einfaches

SQL-Statement wie im folgenden Beispiel

gezeigt abgefragt werden:

Select * From CondensedIndexAdvice

Where Table_Name='AuFTRKOPF' AND

Table_Schema='AuFTRLIB'

Beispiel 1: Catalog View

CondensedIndexAdvice

Daneben kann der Index Condensor

auch aus dem iSeries Navigator Database

über das Index Advice Menü, wie im

Bild 1 gezeigt, aufgerufen werden.

Birgitta hauser ó

CLICK TO

www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

TEChNIK & INTEGRATION

IBM Director for Multiplatforms

Die Vielfältigkeit der IT ist in meisten Unternehmen mittlerweile an Grenzen gelangt, welche

eine Optimierung und Vereinfachung der Administration dringend erforderlich machen.

zwar stehen uns gerade mit dem System

i Möglichkeiten der Integration

zur Verfügung, welche gerade auch

das Ziel verfolgen, den administrativen

Aufwand zu minimieren – doch leider

werden diese Möglichkeiten nur selten

genutzt. Fakt ist: In den meisten Unternehmen

ist ein mehr oder weniger heterogenes

Umfeld von unterschiedlichsten

IT-Systemen zu finden. Das beginnt

mit verschiedenen Servern auf Intelbasierten

Prozessoren oder anderen

Systemen, die eine individuelle Aufgabe

zu bewältigen haben, über Rechner,

welche beispielsweise für Konstruktionssysteme

im CAD-Umfeld eingesetzt

werden, bis hin zu den Hostsystemen,

wie sie auch in Form der IBM Server

System i, System p, System x und System

z zur Verfügung stehen.

Die Administration dieser IT Landschaften

stellt heute einen großen Kostenfaktor

dar. Dieser Kostenfaktor wird

aber von Unternehmen aufgrund der

Bedeutung der IT häufig „gerne“ in Kauf

genommen – bildet doch die Verfügbarkeit

der einzelnen Maschinen und der

darauf laufenden Anwendungen das

Rückgrat eines Unternehmens. Doch

selbst die sinnvollsten Kosten bleiben,

was sie sind: Kosten – und diese gilt es

zu reduzieren.

Doch welche Möglichkeiten bestehen,

die Kosten, welche in der immer

aufwendigeren Überwachung von Systemen

entstehen, in einem gewissen

Rahmen zu halten?

So heterogen wie die Server und die

Anwendungen, so unterschiedlich sind

auch die Werkzeuge und Techniken,

mit denen der Betrieb und die Verfügbarkeit

der einzelnen „Inseln“ sichergestellt

werden müssen.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

Wäre es nicht ideal, eine zentrale

Überwachungsstation – eine Art „Notrufzentrale“

– für die gesamte IT Landschaft

zu haben, mit der alle kritischen

Prozesse und Systeme überwacht werden

können? Wie wäre es, wenn beispielsweise

beim Überschreiten von

Plattenauslastungen eine Mail erzeugt

wird, welche die Verantwortlichen da-

rüber informiert, dass vielleicht eine

Schleife in einem Programm eine riesige

Datenmenge erzeugt, die droht, dass

System zum Überlaufen zu bringen?

Eine Meldung über eine CPF Meldung,

die einen Job in der weiteren Verarbeitung

hindert wäre sicher auch als Mail

oder SMS wünschenswert – ähnlich

wie ein Abbruch auf einem Windows

Server …

Sicher werden Sie sagen, man kann

dafür Lösungen kaufen, welche speziell

in diesem Segment Hilfestellung leisten

und in der Lage sind, die unterschiedlichen

Systeme übergreifend und mit

den feinsten Funktionen ausgestattet

zu überwachen und zu managen. Doch

es muss nicht immer das große teure

Tool sein, das eine Lösung für die Anforderungen

sein kann. Es kann auch

eine vielleicht weniger bekannte Möglichkeit

geben, die in der Lage ist, die

Ziele zu erreichen.

IBM ist als Meister der „heimlichen

Lösungen“ bekannt – und eine dieser

Heimlichkeiten bietet genau diese Möglichkeiten.

Mit „Heimlichkeiten“ sind

solche Lösungen gemeint, die gerade

auch die System i-Gemeinde in Form

von Software und Funktionen offeriert

bekommen, welche nur leider allzu oft

unbeachtet in den CD-Hüllen ihr Dasein

fristen. Einige dieser CD-Hüllen

beinhalten eine Software, welche gerade

die einfache Administration heterogener

Umgebungen unterstützt und ist

im Lieferumfang des System i enthalten.

Die Rede ist von „IBM Director for

Multiplatforms“. Diese Software arbeitet

eng zusammen mit den unterschiedlichen

Virtualization-Produkten, die im

System i-Umfeld zur Verfügung stehen

und ist eine Ergänzung in Sachen „Notrufzentrale“

für Server, Clients und andere

kritische IT Komponenten.

Wie der Name bereits erahnen lässt,

handelt es sich dabei um eine Software,

welche für unterschiedliche Plattformen

eingesetzt werden kann. Damit ist

weniger die Installation der Software,

sondern deren Einsatz in Bezug auf die

Verwaltung und speziell auch die Überwachung

von heterogenen Systemen

gemeint. Diese Software besteht sowohl

aus Server- und auch Clientkomponenten.

Mit IBM Director for Multiplatform

bietet IBM ein Produkt an, dass unter

anderem zwar auch auf bzw. mit dem

System i eingesetzt werden kann, welches

aber auch für Intel-basierte Systeme,

AIX, UNIX und noch einige andere

Plattformen zur Verfügung steht. Mit

IBM Director steht eine Werkzeugpalette

zum Einsatz bereit, mit dem wir

die unterschiedlichen Systeme zentral


1

2

überwachen und in einem gewissen

Rahmen auch zentral administrieren

können. Der Vorteil zur jeweiligen Einzelüberwachung

liegt auf der Hand: Es

wird nur noch eine zentrale Stelle für

die Überwachung der Systeme benötigt.

Informationen über beispielsweise

die Auslastungen der einzelnen Server,

sich ankündigende Defekte oder auch

Fehler- bzw. Ausnahmesituationen werden

auf diese Weise zentral gesammelt

und können mit nur einer Oberfläche

verwaltet werden. In einem weiteren

Schritt lassen sich auch Aktionen definieren,

die beispielsweise bei dem Eintreten

eines Ereignisses wie zum Beispiel

einer Fehlermeldung ausgeführt

werden.

Dabei lassen sich nicht nur die Server

in einem Unternehmen, sondern

auch Clients oder Drucker in das IBM

KOMPONENTEN IM IBM DIRECTOR UMFELD

IBM DIRECTOR CONSOLE

Director-Netzwerk einbinden und zentral

überwachen. Mit diesen Funktionen

können wir beispielsweise auch den

Ausfall eines Druckers feststellen, der

für einen kritischen Prozess benötigt

wird.

Abbildung 1 zeigt schematisch die

einzelnen Komponenten im IBM Director-Umfeld.

Wie hier zu sehen ist, kommunizieren

die einzelnen Bestandteile

einer IBM Director-Installation über

TCPIP miteinander.

IBM Director kann als eine Art

vollwertige Einstiegsversion der zentralen

Systemüberwachung bezeichnet

werden, lässt sich bei Bedarf aber auch

in die „großen“ Lösungen, wie zum

Beispiel TSM, einbinden. Mit diesem

Artikel und den folgenden Ausgaben

möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick

in die Welt des IBM Director for

Multiplatform geben.

Wie bereits erwähnt, verfügt

jedes System i Kunde

über die Software, welche für

die zentrale Überwachung

der gängigen IT Systeme

eingesetzt werden kann. Der

IBM Director for Multiplatforms

besteht aus mehreren

Installations-CDs, welche die

verschiedenen Teilbereiche

des IBM Directors abbilden.

Diese Teilbereiche stellen sich

wie folgt dar:

IBM Director Server

Bei dieser Komponente handelt

es sich um das Herzstück

des IBM Directors. Dieser

Server wird zentral in einer

Umgebung ausgeführt und

sammelt die Informationen

der übrigen Systeme innerhalb

der Umgebung. Dieser

Server ist auf allen eServer

Plattformen – damit auch auf

dem System i – verfügbar.

Der IBM Director Server

verfügt über die Server Engine,

die Datenbank und die

Anwendungslogik, welche für den IBM

Director benötigt wird.

IBM Director Konsole

Bei dieser Komponente handelt es sich

um das Verwaltungstool des IBM Directors,

welches als GUI-Schnittstelle

für die Administration fungiert. Diese

Konsole kann beispielsweise auf einem

Windows-PC installiert werden, um die

Einstellungen und Überwachungen der

verschiedenen Server und Systeme innerhalb

der IBM Director-Umgebung

durchführen zu können. Die Director

Konsole wird neben Windows auch

unter AIX und Linux unterstützt. Abbildung

2 zeigt Beispiel für eine Anzeige

der IBM Director Konsole.

Jörg zeig ó

CLICK TO

www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

51


52

MARKTÜBERSIChT SECuRITY- uND HA-LöSuNgEN

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

SUMMARY

Ohne eine sichere und verfügbare

IT ist kein erfolgreicher Geschäftsbetrieb

möglich. Wir stellen Ihnen

Anbieter und Lösungen vor.

Konsistenter Datenbestand durch zeitversetzte Spiegelung

Schutz vor logischen Fehlern

Wenn ein System ausfällt und dabei geschäftskritische Daten verloren gehen, steht häufig

die zukunftsfähigkeit eines Unternehmens auf dem Spiel. Wichtige Daten lassen sich mit

verschiedenen IT-Disaster-Recovery-Konzepten schützen. Gängige Verfahren sind Storage-

Technologien wie RAID und Cluster oder Standby-Systeme, die die Daten zeitversetzt spiegeln.

Aktuelle Studien belegen, dass rund

70 Prozent aller Ursachen, die zu

Datenverlusten führen, auf logische

Fehler zurückgehen. Zu den Fehlerquellen

gehören beschädigte Datenimporte,

Sabotage durch Dritte, fehlgeschlagene

Wartungsarbeiten, unbeabsichtigtes

Löschen oder Fehler bei der Bedienung

komplexer IT-Umgebungen. Weitere

mögliche Fehlerquellen beziehen sich

auf die Hardware. Da bei Storage-Technologien

wie RAID die Datenhaltung

synchron erfolgt, werden die zerstör-

ten Daten der Originaldatenbank auch

fehlerhaft auf das Ausfallsystem übertragen.

In diesen Fällen hilft nur noch eine

zeitaufwändige Rücksicherung der Datenbank.

Hierbei ist zu beachten, dass

neben der Rücksicherung auch ein

umfangreicher Datenverlust von durchschnittlich

einem Arbeitstag droht, der

nachträglich wieder erfasst werden

muss. Kaum ein Unternehmen kann

sich einen so langen Systemstillstand

leisten.

Storage-Technologien wie RAID oder

SAN legen den Fokus auf die Datenabsicherung.

Dies geschieht auf einer

Block-Level-Ebene. Dabei werden Daten

redundant auf mehrere Speichermedien

geschrieben, um den Betrieb des

Gesamtsystems bei einem IT-Notfall

aufrecht zu erhalten. Fällt ein Speichermedium

aus, sind die Datenbestände

auf einer weiteren Komponente verfügbar.

Vor logischen Fehlern mit korrupten

oder gelöschten Daten schützt dies

jedoch nicht.

Frank van den Bergh, iStockphoto.com


Im Gegensatz zu den Hardware-

Technologien bieten Standby-Systeme

speziell für Datenbanken die Möglichkeit,

einen Datenbestand vor logischen

Fehlern zu schützen. Zunächst wird

die Originaldatenbank auf ein anderes

System im LAN oder WAN kopiert. Danach

werden alle Veränderungen der

Echtdatenbank kontinuierlich auf das

Spiegelsystem übertragen. Geschieht

das zudem zeitversetzt, bietet diese

Lösung einen optimalen Schutz vor logischen

Fehlern. Löscht zum Beispiel

ein Mitarbeiter um 11 Uhr unbeabsichtigt

die Vertriebsdaten, kann auf das

Spiegelsystem mit dem Datenbestand

von 10.59 Uhr umgeschaltet werden.

Damit ist innerhalb weniger Minuten

ein Spiegelsystem mit konsistenten

und korrekten Daten verfügbar. Im Vergleich

zu den hardwarebasierten Disaster-Recovery-Lösungen

oder manuellen

Rücksicherungen ist dieses Verfahren

deutlich effektiver und effizienter.

zeitversetzte Datenspiegelung

Die patentierte Lösung von Libelle wurde

für die zeitversetzte Datenspiegelung

konzipiert. So erstellt und verwaltet

die Spiegel-Software automatisch

insbesondere Standby-Datenbanken.

Dabei wird die Lösung sowohl auf dem

Echt- als auch auf dem Spiegelsystem

implementiert. Im laufenden Betrieb

und bei voller Verfügbarkeit der Produktivsysteme

werden zunächst alle

���� ��� ������������

������� ��������

��� ������� ��� ���� ��� ��������������

?

wichtigen Dateien und Datenbanken initial

auf das Spiegelsystem übertragen.

Änderungen der Echtseite werden in

einen Zeittrichter gelegt. Dieser wirkt

zwischen Echt- und Spiegelsystem, indem

er die Transaktionen vorübergehend

zwischenspeichert.

Physisch befindet sich der Trichter

auf dem Spiegelsystem, damit er bei

Ausfall des Originalsystems zugänglich

ist. Dabei lässt sich dynamisch

einstellen, wann die Daten aus dem

Zeittrichter auch logisch an den Spiegel-Server

weitergegeben werden. Fällt

die Originaldatenbank aus, lässt sich

der Datenbestand vollständig oder bis

kurz vor Zeitpunkt des Fehlers wiederherstellen.

Manuell per Mausklick oder

automatisch schaltet die Software auf

das Spiegelsystem um. Darauf zugreifende

Systeme und Benutzer arbeiten

so innerhalb kürzester Zeit mit einem

konsistenten Datenbestand weiter.

Da zeitaufwändige Rücksicherungen

der Daten bei einem Systemausfall

entfallen, lassen sich lange Betriebsstillstände

und die finanziellen Folgen

verhindern. Lars Albrecht ó

Libelle Sales + Services gmbH & Co. Kg,

Stuttgart

���

���

����


���

www.libelle.com

���� � ����

������� �������

����� �� � ����� ���

����������������

��� �������

������������� ������ ��

��������������

Anbieterübersicht

ALPhA TEChNOLOGIES GMBh

Telefon +49 9122 79889-0

APC – MGE

Telefon +49 89 51417-0

APOS Informatik AG

Telefon +41 62 28865-65

ASTRUM IT Gmbh

Telefon +49 9131 9408-0

B IT Solution Gmbh

Telefon +49 202 60905-0

BCC Gmbh

Telefon +49 6196 64040-0

Bechtle Gmbh & Co. KG

Telefon +49 2151 455-0

becom Informationssysteme Gmbh

Telefon +49 2304 931-3

Busch & Partner

Telefon +49 4163 811771

DataMirror Gmbh & Co. KG

Telefon +49 6151 8275-200

DREGER J&J DREGER Consulting Gmbh

& Co. KG

Telefon +49 69 90479-0

Eaton Power Quality Gmbh

Telefon +49 7841 604-0

EDP Vertriebs Gmbh

Telefon +49 6227 8287-0

edv... beratung litters

Telefon +49 6241 9562-25

Fiducia IT AG

Telefon +49 721 4004-0

FRITz & MACzIOL Gmbh

Telefon +49 731 1551-0

gateProtect AG

Telefon +49 40 27885-0

GEDOS SOFTWARE GMBh

Telefon +49 2159 9687-0

GVV mbh

Telefon +49 30 8921054

IBV Informatik Gmbh

Telefon +49 7621 4092-0

ICNet Gmbh

Telefon +49 251 2622-0

IST-Integrierte System Technik

Telefon +49 4221 20966

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

53


54

MARKTÜBERSIChT SECuRITY- uND HA-LöSuNgEN

Anbieterübersicht

K&P Computer Service- und Vertriebs

Gmbh

Telefon +49 611 4479-0

KEOS Software-Service Gmbh

Telefon +49 6184 9503-0

Libelle Sales + Services Gmbh & Co. KG

Telefon +49 711 78335-0

Loew IT-Services Dellers Informatik AG

Telefon +41 55 4204855

Meinikat Informationssysteme Gmbh

Telefon +49 511 54292-0

MP Orga EDV

Telefon +41 44 7221441

NCT Gmbh

Telefon +49 6147 913-0

NIIT Technologies Gmbh

Telefon +49 711 71917-0

pheron technologies group Gmbh

Telefon +49 69 789897-0

Phoenix Software Beratung Gmbh

Telefon +49 6053 1393

Phoenix-ICP Gmbh

Telefon +49 5331 9030-0

Pragmatica AG

Telefon +41 7935 35684

PROFI Engineering Systems AG

Telefon +49 6151 8290-0

S+S EDV-Systeme Gmbh

Telefon +49 2623 9271-0

S4You.Service Gmbh

Telefon +49 40 4136089-0

SAMAC Software Gmbh

Telefon +49 2173 10929-0

ShE Informationstechnologie AG

Telefon +49 621 5200-0

Soft-Consult häge Gmbh

Telefon +49 7345 9611-0

STARTEC Gmbh

Telefon +49 89 45081530

Stemmer Gmbh

Telefon +49 2203 20244-20

Stratus Technologies Gmbh

Telefon +49 6196 4725-0

Toolmaker Software Gmbh

Telefon +49 8191 968-0

Telefon +41 43 30573-23

urscom computer & kommunikations

Gmbh

Telefon +49 2159 5200-0

Vision Solutions Inc.

Telefon +49 7156 711277

CLICK TO

www.midrange.de

Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

gerüstet für den

Terrorkampf

Die Antiterrorverordnung setzt die heimischen Unternehmen

unter zugzwang. Untersagen die „schwarzen Listen“ doch

Geschäftsbeziehungen zu Personen und Organisationen, die

mit Osama bin Laden, dem Al-Kaida-Netzwerk oder sonstigen

terroristischen Organisationen in Verbindung stehen.

Derzeit informiert Conquisa über

die EU-Verordnungen und deren

Konsequenzen. Alle Unternehmen sind

zur Terrorismusbekämpfung gesetzlich

verpflichtet, ihre Geschäftspartneradressen

mit den Sanktionslisten der EU

abzugleichen. Betroffen sind sämtliche

Geschäftskontakte, auch inländischer

Partner. „Wir sind überrascht, wie wenige

Unternehmen sich bereits mit diesem

Thema beschäftigen. Den meisten

ist gar nicht bewusst, dass diese Gesetze

ab 1. Juli 2009 verbindlich greifen,

geschweige denn, dass sie die Folgen

kennen“, meint dazu Rüdiger Völker,

Geschäftsführer von Conquisa.

Terrorlisten mit der eigenen

Datenbank abgleichen

Terrorverdächtige Personen und Institutionen

sind im Internet auf verschiedenen

Listen aufzufinden, die

von der UNO, EU-Kommission, Bank

of England und anderen gepflegt werden.

Wer diese Listen nicht regelmäßig

mit seinen Kunden-, Lieferanten- und

auch Mitarbeiterdaten abgleicht, dem

kann schnell grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen

werden. Die Recherche selbst

gestaltet sich äußerst schwierig. Viele

Einträge beziehen sich auf die gleichen

Personen mit diversen Alias-Namen.

Hinzu kommt, dass die Schreibweisen

durch die häufig nötige Übertragung

aus dem arabischen Sprachraum sehr

unterschiedlich ausfallen.

Die Lösung des Problems liegt im

Einsatz einer Software, die automatisch

die Datenbanken mit den Listen

abgleicht. In Kooperation mit dem Hersteller

bietet Conquisa diese einfache

Lösung an. Sie übernimmt nicht nur

den phonetischen Abgleich, sondern

erleichtert die Suche und speichert die

durchgeführten Recherchen. „Damit

kann auch zu einem späteren Zeitpunkt

nachvollziehbar belegt werden, dass ein

Unternehmen alles getan hat, um die

Verpflichtungen aus den EU-Antiterror-

Verordnungen zu erfüllen“, erklärt Michaela

Schelte-Thiel, Geschäftsführerin

bei Conquisa.

Insbesondere exportorientierte

Unternehmen und Logistikdienstleister

müssen besonders sorgfältig mit

der Recherchepflicht umgehen. Die

vorsätzliche oder grob fahrlässige Geschäftsbeziehung

zu terrorverdächtigen

Institutionen ist strafbar und trifft

in letzter Konsequenz vor allem den

Unternehmer persönlich. Das Unternehmen

selbst gerät in eine deutlich

schärfere Kontrolldichte der Behörden

und landet möglicherweise selbst auf

den Sanktionslisten.

Rüdiger Völker ó

Conquisa Schelte-Thiel & Völker gbR,

Dortmund

www.conquisa.de


ASSOCIATION OF IBM COMPUTER USERS

2008 -

Lösungen für den Mittelstand

COMMON Konferenz

13. – 15. November im Hotel Maritim in BONN

Aktuelles aus der IBM Power-Familie

spannende Keynotes

internationale Sprecher

Fachvorträge von Experten

Erfahrungsaustausch mit Kollegen

praktische Erfahrung im Labor

Produktneuheiten in der EXPO

Strategie

IT-Trends im Mittelstand

Green IT

Recht und Sicherheit

Archivierung

IBM i Basis

Administration

Anwendungen/

Anwendungsentwicklung

Systemmanagement

Power Systems

Domino

AIX

www.common-d.de – www.power-society.de

COMMON EXPO 2008: Auch auf der diesjährigen Konferenz wird im Foyer wieder eine Ausstellung von

Hard- und Softwareprodukten stattfinden. Informationen hierzu erhalten Sie gerne bei Christa Beck: cbeck@common-d.de

COMMON Deutschland e.V. · Wilhelm-Haas-Str. 6 · 70771 Leinfelden-Echterdingen · Germany · Tel.: +49 711782391-0 · office@common-d.de


56

MARKTÜBERSIChT SECuRITY- uND HA-LöSuNgEN

Bitte anschnallen!

Security auf System i

Im Bewusstsein der meisten Sicherheitsverantwortlichen ist das IBM System i nach wie

vor eines der sichersten IT-Systeme für den Mittelstand. Dieses Image hat System i nicht

zu Unrecht: Standardmäßig verfügt es über viele integrierte Sicherheitsfunktionen – wie

zum Beispiel die Verwendung digitaler zertifikate oder die zugangskontrolle via Exit Points.

Somit bietet diese Plattform einen hohen Systemintegritäts- und Sicherheits-Level.

Allerdings verhält es sich hier wie

mit dem Sicherheitsgurt im Auto:

Jedes Auto hat standardmäßig Sicherheitsgurte

eingebaut, aber über deren

Verwendung und das damit verbundene

tatsächliche Level an Sicherheit

entscheidet der Fahrer. Ähnlich verhält

es sich mit der Verwendung der Sicherheitsmechanismen

auf dem System i.

Nur durch Konfiguration und Pflege

der vorhandenen Sicherheitsfunktionen

kann ein hohes Sicherheits-Level

erreicht werden.

Weiterdenken erforderlich

Früher, bei den klassischen Terminals,

war die Berechtigungssteuerung

auf Profil- und Menüebene völlig ausreichend.

Dies ist heute aufgrund der

Komplexität und Heterogenität der IT-

Infrastruktur sowie der vielfältigen Anwendungsanforderungen

für das System

i nicht mehr der Fall. FTP, SQL-Zu-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

griffe und andere moderne Standards

erfordern ein Weiterdenken. Hier bewegen

sich Administratoren häufig im

Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeit

und Verfügbarkeit: Um Benutzern

die tägliche Arbeit über externe Zugriffe

auf die Ressourcen zu ermöglichen,

müssen ihnen zum Teil weitreichende

Berechtigungen auf dem System i zugeteilt

werden.

Module und Funktionsblöcke der Sicherheitslösungen

für das System i von Net IQ

Die Praxis belegt, dass von internen

Benutzern ein erheblich größeres

Gefahrenpotential für die Integrität der

Unternehmenssysteme ausgeht als von

möglichen externen Angreifern. Die

Frage nach dem Motiv, also ob der Nutzer

aus Unwissenheit, Unverständnis

oder Vorsatz handelt, ist dabei nebensächlich.

Seit Januar 2008 setzt die Pfizer Manufacturing

Deutschland GmbH auf die

Security Solutions for iSeries von Net-

IQ. Anja Hein, Team Leader ERP/MRP-

Systeme bei Pfizer, erklärt, warum die

Absicherung des System i besonderes

Augenmerk erfordert: „Der Anwender

hat aufgrund der komplexen Strukturen

und Zusammenhänge moderner IT-

Umgebungen den Eindruck, er agiere

lediglich in lokalen Anwendungen, wie

zum Beispiel in MS Access. So glaubt er,

Datensätze folgenlos ändern oder auch

löschen zu können. Dass er in Wahrheit

auf das zentrale System zugreift,

kann er in diesem Moment

nicht nachvollziehen.“

Net IQs Security Solutions für

System i unterstützen Systemverantwortliche

maßgeblich

dabei, ihre Systeme wirkungsvoll

abzusichern.

Sicherheitslücken

schnell identifizieren

Diese Sicherheitslösungen für

das System i bieten mit der

Komponente „PSAudit“ eine

Vielzahl von Audit-Abfragen und Reports

zum Sicherheitszustand des Systems,

so dass Sicherheitslücken schneller

und automatisiert identifiziert werden

können. Es können Veränderungen

am Betriebssystem, an Benutzerprofilen,

aber auch an Daten überwacht

werden. Das Feature ermöglicht auch

das Monitoring der Aktivitäten einzelner

Benutzer sowie die Integration

in die plattformübergreifende Komponente

– den Net IQ Secure Configuration

Manager.


Durch die Komponente „PSSecure“

lässt sich der Netzwerkzugriff über Exit

Points kontrollieren. Anhand eines definierten

Regelwerks wird überprüft,

ob ein Benutzer berechtigt ist, mit der

gewählten Methode auf das System

zuzugreifen – andernfalls wird der

Zugriffsversuch abgelehnt. Wertvolle

Hilfe bietet der Simulationsmodus; dieser

ermöglicht die Erstellung und Auswertung

neuer Konfigurationen ohne

Auswirkung auf die Produktionsumgebung.

Die Komponente „PSDetect“ überwacht

das System und reagiert automatisch

im Fall sicherheitsrelevanter

Ereignisse, indem ein vorab festgelegter

Befehl ausgeführt oder der Verantwortliche

informiert wird. So kann der

Administrator nahezu in Echtzeit auf

Sicherheitsvorfälle reagieren.

Die Komponente „PSPasswordManager“

unterstützt den Sicherheitsverantwortlichen

dabei, die Umsetzung der

Unternehmensrichtlinien bezüglich der

Passwort-Richtlinien zu überprüfen.

Die Lösung lässt sich in das SIEM-

Tool „Net IQ Security Manager“ integrieren,

mit dem Echzeit-Incident-

Management und Loganalyse zentral

realisierbar sind. Dies ermöglicht die

Korrelation plattformübergreifender

Ereignisse und erleichtert die Arbeit

für Sicherheitsbeauftragte mit weniger

Routine im Bereich System i.

hein: „Wir fühlen uns sicherer“

„Unsere Sicherheitslösung erlaubt uns,

die Aktivitäten auf dem System in Echtzeit

zu überwachen. Viel wichtiger ist

jedoch, dass wir die Berechtigungen für

unsere Nutzer granular einstellen kön-

nen – auf Server-, Funktions- und sogar

Dateiebene. Wir fühlen uns sicherer“,

bekräftigt Anja Hein. „Die Gefahr einer

unwissentlichen Korrumpierung

des Systems durch interne Nutzer ist

erheblich gemindert – und auch von

außen kann kommen, wer will.“

Michael Thesenvitz ó

NIIT Technologies gmbH, Stuttgart

www.niit-tech.de

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

57


58

MARKTÜBERSIChT SECuRITY- uND HA-LöSuNgEN

Verfügbarkeit mit Stratus-Servern sichern

Fehlertolerant walzen

Das Kaltwalzwerk C.D. Wälzholz setzt für unternehmenskritische Anwendungen hochverfügbare,

fehlertolerante Server von Stratus ein. Die Systeme lassen sich einfacher

implementieren und administrieren als Cluster-Lösungen.

h

ochverfügbarkeit


ist ein Thema,

das man immer im Ganzen sehen

muss“, meint Uwe Brodowski, IT-Leiter

beim Stahlverarbeiter C.D. Wälzholz in

Hagen. „Es geht nicht darum, einzelne

Systeme hochverfügbar zu machen,

sondern die gesamte IT.“ Das Unternehmen

produziert mit weltweit 1.850 Mitarbeitern

jährlich rund 560.000 Tonnen

Stahlbänder und -profile, aus denen

beispielsweise Sägeblätter oder Kupplungen

hergestellt werden, insgesamt

rund 20.000 verschiedene Artikel.

Das Qualitätsniveau absichern

Der Produktionsprozess läuft bei Wälzholz

in drei Schichten rund um die Uhr

und kann aus technischen Gründen

nicht unterbrochen werden. Im Prozess

übergeben alle Anlagen ihre Daten und

Messwerte kontinuierlich – zum Teil im

10-Sekunden-Takt – an die Betriebsdatenerfassung,

die sie auftragsbezogen

verarbeitet. „Nur so können wir das

hohe Qualitätsniveau absichern“, erläutert

Brodowski. Die kontinuierliche

Verfügbarkeit der IT-Systeme, die für

Erfassung, Speicherung und Verarbeitung

der Betriebsdaten zuständig sind,

ist daher von essentieller Bedeutung.

Fehlertolerante Server im Vorteil

Wälzholz hat für diese Aufgabe zunächst

Cluster-Systeme getestet. „Cluster sind

aufwändig zu administrieren; man

muss alles sehr genau programmieren

und konfigurieren“, so Brodowski. „Das

führt zu einem enormen Overhead und

damit zu erheblichen Zusatzkosten.“

Wälzholz hat sich daher für den Einsatz

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

der fehlertoleranten Server von Stratus

entschieden. Diese Server verfügen anders

als Cluster-Lösungen in einer physischen

Maschine über komplett redundante

Hardware-Komponenten. Sollte

eine Einheit ausfallen, kann die jeweilige

Partnerkomponente die laufenden

Operationen ohne Unterbrechung fortführen.

Die fehlertoleranten Server ver-

den eintreffen, wenn dieser den Fehler

noch gar nicht bemerkt hat. Für die

Stratus-Server erhält Wälzholz außerdem

kompetente Unterstützung durch

die Spezialisten des Systemhauses

Nonstop Technologies aus Solingen.

Im Alltagsbetrieb haben Stratus-

Server mittlerweile ihre Tauglichkeit

für diese anspruchsvollen Anforderun-

Verfügbarkeit pro Tag pro Monat pro Jahr

99,999 % 00:00:00,4 00:00:26 00:05:15

99,99 % 00:00:08 00:04:22 00:52:35

99,9 % 00:01:26 00:43:49 08:45:56

99 % 00:14:23 07:18:17 87:39:29

Downtime in hh:mm:ss

wenden dabei Standard-Technologien

wie x86-Prozessoren, Windows oder

Linux, so dass normale Anwendungs-

Software ohne Anpassungen eingesetzt

werden kann.

Brodowski verweist auf ein weiteres

Problem einer Cluster-Lösung:

„Hier werden Rechner zu einer Hochverfügbarkeitslösungzusammengefügt,

die von Haus aus dafür eigentlich

gar nicht konzipiert sind und denen

ein Verfügbarkeitsumfeld fehlt.“ Dagegen

sind Stratus-Server in eine Hochverfügbarkeitsinfrastruktur

integriert:

Auch Service und Support sind auf den

7 × 24-Stunden-Betrieb zugeschnitten.

Über eine „Call-Home-Funktion“ melden

die Rechner etwaige Störungen von

Komponenten automatisch an ein Servicezentrum,

so dass die entsprechenden

Austauschteile oft schon beim Kun-

gen unter Beweis gestellt. Die vom Hersteller

versprochene Verfügbarkeit von

99,999 Prozent wurde noch übertroffen,

bisher gab es keinen Server-Ausfall.

Bleibt die Frage, weshalb diese

Technologie nicht längst Standard für

Hochverfügbarkeit ist. Für Brodowski

ist die Antwort einfach: „Die meisten

Unternehmen wissen über fehlertolerante

Systeme nicht genug Bescheid

und orientieren sich der Einfachheit

halber am Mainstream. Seit wir uns

mit der Technologie auseinandergesetzt

haben, war klar, dass wir alle unternehmenskritischen

Applikationen

nur noch auf fehlertoleranten Servern

betreiben werden.“

Uwe Brodowski ó

Stratus Technologies gmbH, Schwalbach/Ts.

www.stratus.de


StandGuard Anti-Virus unterstützt Lotus

Virenbekämpfung

In der heute integrierten IT-Welt spielt ein umfassender, Plattform-

und Software-übergreifender Schutz vor Viren und Malware eine

immer wichtigere Rolle.

Anfang August wurde das Lotus Domino-

Modul für StandGuard Anti-Virus angekündigt.

Dieses Modul ist Teil des aktuellen

Release der Virenentdeckungs- und Bekämpfungslösung,

die die aktuellen Virendefinitionen

täglich von McAfee bezieht. Lotus Domino

setzt sich immer mehr als Mail-Standard auf

IBM i (IBM Power Systems, System i, iSeries,

AS/400-Servern) durch, daher ist es wichtiger

denn je, die Mail nativ zu scannen.

Natives Scannen von Mails auf IBM i

Die Lösung StandGuard Anti-Virus bietet als

Besonderheit natives Scannen der Mail auf

IBM i. Das neue Release wurde um die Möglichkeit

erweitert, Lotus Domino zu scannen.

Diese neue zusätzliche Leistung bietet Anwendern

die Möglichkeit, Domino Mail und Datenbanken

auf den IBM Servern zu managen, zu

scannen und zu säubern. StandGuard Anti-

Virus mit Domino Support für IBM i (i5/OS)

wurde speziell für das neue IBM i Betriebssystem

6.1 entwickelt; es läuft auch auf i5/OS

V5R4 und V5R3.

Das zusätzliche, optionale Add-on umfasst

folgende Leistungen:

Mail Scanning

Die Anwendung scannt E-Mail-Nachrichten

dynamisch auf Viren und andere bösartige

Codes. So stellen Sie sicher, dass Lotus Domino-Mail-Anwender

keine infizierten und schädigenden

E-Mails erhalten können.

Alarm in Echtzeit

Alarme können konfiguriert werden, wenn

bestimmte Ereignisse passieren – wie beispielsweise

die Entdeckung von infizierten

Nachrichten oder Dokumenten – und wenn

automatische Aktivitäten durchgeführt wer-

den. Damit ist der Administrator immer aktuell

über den Status seines Systems informiert.

Datenbank-Scanning

Die Anwendung scannt Domino-Datenbanken

in Echtzeit und entdeckt Viren und bösartiges

Codes, die in Dokumentanhängen sowie OLE-

Objekten enthalten sein können.

Quarantäne

Die Anwendung verschiebt infizierte Anhänge

in die Quarantäne-Datenbank, wo ein Administrator

feststellen kann, wo sie herkommen.

Bei Bedarf kann ihre Integrität durch

das Übermitteln eines Musters an das McAfee

Avert Threat Center sichergestellt werden.

Automatisches Update

Die Antivirus-Datenbanken werden automatisch

von den Internet-Servern von McAfee

oder von bestimmten Rechnern auf dem lokalen

Netzwerk aktualisiert.

StandGuard Anti-Virus 6.0 gehört zur

StandGuard Security Suite, die StandGuard

Anti-Virus für IBM i, i5/OS, OS/400, AIX, Linux

und Lotus Domino sowie für StandGuard-

Netzwerk-Sicherheit und StandGuard Recycle

Bin umfasst. StandGuard Anti-Virus für iSeries

Domino steht ab sofort zur Verfügung.

Andrea Gavriel ó

IST – Integrierte System Technik, Delmenhorst

www.ist-del.de

59


�����

ACADEMY

���������

����� ��������������

������

��������

������������������

���������������������������������������������������������������������

��������������� ���� ���� ������ ������������������� ���������������

����������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������

������������������������������������������������

��

��

��

��

��

�������������������������������������������������

�����������������������������������������������������

������������������������������������

�������������������������������������������������������

������������������������������������������������������

��������������

�������

������������

��������������

�������� ���

������ � � � � � ������������

����

������������

��������������

�������

������������

��������������

�����������������������������������������������

���������������������������������������

���������

������������

��������������

����

�����������

��������������

�������

���������������

������������������� ���������������

��������������

������������������� ���������������

��������������

������������������� ���������������

��������������

��������������

�����������������������������

��

����������������������������

��

������������������������

��

���������������������

�������������������������������������������

��

�������������������������������

��

������������������������

��

��������������������������������������

����������������������������

��

������������������������������������������������

��

�����������������

��

�������������������������������������������

��������������������������������������

��

���������������������������������������

��

������������������������������������������������������

��

��������������������������������������

���������������

��

����������������������������������

��

������������������������������

��

�����������������������

��������������

��

��������������������������������

��

�������������������������������

��

������������������������������

��������

�������������������

������

������������������������

����������� �� ����������������� �� ���������������� �� ������������������������� �� �������������������

� � � � ��������������������������� ���� ���������������

�������������������������������������

�������������� ����������� ����������� ����������

������������ � ����������������

� �� �������� �������� ��������

� �� �������� �������� ��������

� �� �������� �������� ��������

���������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������

����������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������

����� ����� ��������������������� ��� ����� ����� ���������� ����

���������


SERVICE

AUTOREN DIESER AUSGABE

Lars Albrecht . . . . . . . . . . . . . . . . sales@libelle.com . . . . . . . . . . . . . . . 52

Claudia Bayer . . . . . . . . . . . . . . . . ts@wordfinderpr.com . . . . . . . . . . . . 44

Uwe Brodowski . . . . . . . . . . . . . . ubrodowski@cdw.de . . . . . . . . . . . . . 58

Jens Dreger . . . . . . . . . . . . . . . . . jens.dreger@dreger.de . . . . . . . . . . . 10

Andrea Gavriel . . . . . . . . . . . . . . . ag@ist-del.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

Willy Günther . . . . . . . . . . . . . . . . wiguenth@de.ibm.com . . . . . . . . . . . 30

Birgitta hauser . . . . . . . . . . . . . . hauser@sss-software.de . . . . . . . . . . 48

Andreas heincke . . . . . . . . . . . . . andreas_heincke@de.ibm.com . . . . . 24

Werner Jaeger . . . . . . . . . . . . . . . wjaeger@fum.de . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Sabine Jordan . . . . . . . . . . . . . . . sabine_jordan@de.ibm.com . . . . . . . . 35

Martina Koederitz . . . . . . . . . . . . martina.koederitz@de.ibm.com . . . . . 22

INSERENTEN DIESER AUSGABE

AJE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aje.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

Avenum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.avenum.com . . . . . . . . . . . . 17, 53

Berghof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.berghof-systeme.de . . . . . . . . . 17

COMMON . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.common-d.de . . 55, gesamtbeilage

CP Corporate Planning . . . . . . . . . www.corporate-planning.com . . . . . . 18

CPL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cplgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 15

CRM-expo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.crm-expo.com . . . . . . . . . . . . . 14

CSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.css.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

cubeware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cubeware.de . . . . . . . . . . . . . . . 18

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . 9

ExcelData . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.exceldata.de . . . . . . . . . . . . . . . 29

Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . 27

help/Systems . . . . . . . . . . . . . . . www.helpsystemsintl.com . . . . . . . . . 2

IGEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.igel.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57

itelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.itelligence.de . . . . . . . . . . . . . . 17

ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . 20, 38, 60

K+h . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.kh-software.de . . . . . . . . . . . . . 33

KABA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.kaba.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

FIRMEN DIESER AUSGABE

AxEL Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . www.axel.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Conquisa GbR . . . . . . . . . . . . . . . www.conquisa.de . . . . . . . . . . . . . . . 54

DREGER Gmbh & Co. KG . . . . . . . www.dreger.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

EDS Itellium Gmbh . . . . . . . . . . . www.eds-itellium.de . . . . . . . . . . . . . 42

FRITz & MACzIOL Gmbh . . . . . . . www.fum.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

GUS Group AG & Co. KG . . . . . . . . www.gus-group.com . . . . . . . . . . . . . 14

hermes Logistik Gmbh & Co. KG www.hlg.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

IBM Deutschland Gmbh . . . . . . . . www.ibm.de . . 22, 24, 26, 30, 32, 34, 35

IST – Integrierte System Technik www.ist-del.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

K+h Software Kantioler KG . . . . . www.kh-software.de . . . . . . . . . . . . . 14

Libelle Gmbh & Co. KG . . . . . . . . . www.libelle.com . . . . . . . . . . . . . . . . 52

Neue Messe München . . . . . . . . . www.systems.de . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Karl Lohmann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Stefan Maas . . . . . . . . . . . . . . . . . info-de@axel.com . . . . . . . . . . . . . . . 37

Marco Mancuso . . . . . . . . . . . . . . marco.mancuso@sou.de . . . . . . . . . . 38

Peter Nimz . . . . . . . . . . . . . . . . . . peter.nimz@de.ibm.com . . . . . . . . . . 26

Stefan Schilling . . . . . . . . . . . . . . stefan.schilling@de.ibm.com . . . . . . . 32

Michael Thesenvitz . . . . . . . . . . . michael.thesenvitz@niit-tech.de . . . . . 56

Rüdiger Völker . . . . . . . . . . . . . . . voelker@conquisa.de . . . . . . . . . . . . . 54

Jörg zeig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . hjzeig@zebis.de . . . . . . . . . . . . . . . . 50

Stefan zeitzen . . . . . . . . . . . . . . . stefan.zeitzen@uc4.com . . . . . . . . . . 36

Dietmar zeller . . . . . . . . . . . . . . . dietmarzeller@de.ibm.com . . . . . . . . 34

MAC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.mac-its.de . . . . . . . . . . . . . . . . 45

MAGIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.magicsoftware.com/germany . . 59

MESONIC Business Software . . . . www.mesonic.com . . . . . . . . . . . . . . 18

OGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ogs.de . . . . . . . . . . . . . 49, 50, 51

Optimal Systems . . . . . . . . . . . . . www.optimal-systems.de . . . . . . . . . . 18

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . 3, 18

PROFI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . . 23

ROhA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . 24, 46

Semiramis . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.semiramis.com . . . . . . . . . . 18, 64

SOFT-CONSULT . . . . . . . . . . . . . . www.softm-communications.com . . . 18

SoftM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Solitas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solitas.com . . . . . . . . . . . . . . . . 18

SUMMIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.summit-it-consult.de . . . . . . . . . 43

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . 31, 63

trend | EVM . . . . . . . . . . . . . . . . . www.portolancs.de . . . . . . . . . . . . . . 5

UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ubl-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Vision Solutions . . . . . . . . . . . . . . www.visionsolutions.com . . . . . . . . . 7

WILSCh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

NIIT Technologies Gmbh . . . . . . . www.niit-tech.de . . . . . . . . . . . . . . . . 56

Pfizer Manufacturing Gmbh . . . . www.pfizer.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56

PROFI Engineering Systems AG . . www.profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Proratio Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . www.proratio.de . . . . . . . . . . . . . . . . 46

RC Rhenania Computer Gmbh . . . www.versandlogistik.info . . . . . . . . . . 47

Rutronik Gmbh . . . . . . . . . . . . . . www.rutronik.com . . . . . . . . . . . . . . . 47

S+S SoftwarePartner Gmbh . . . . www.softwarepartner.net . . . . . . . . . 44

SoftM Systemintegration Gmbh www.softm.com/si . . . . . . . . . . . . . . 12

SOU Gmbh & Co. KG . . . . . . . . . . www.sou.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Stratus Technologies Gmbh . . . . www.stratus.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 58

UC4 Software Gmbh . . . . . . . . . . www.uc4.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

61


62

SERVICE

Immer treppauf

Am Anfang der IBM Midrange-Karriere stand als Werkzeug zur

Anwendungsentwicklung nicht viel mehr als ein Generator,

mit dem man Listen programmieren konnte, zur Verfügung. Da die

Ansprüche der Kundschaft wuchsen, mussten auch die Werkzeuge

mithalten – IBM-seitig entwickelte sich dann die allseits benutzte

Programmiersprache RPG. Inzwischen ist das Feld der zur Software-

Entwicklung und -Modernisierung

auf IBM i einsetzbaren

Tools so groß, dass man eine

eigene Postleitzahl dafür beantragen

könnte. Dabei inflationierte

nicht nur die schiere

Menge der Angebote, sondern

ebenso deren Leistungsvermögen.

Als Resultat sind die

Software-Strategen der IBM i

Shops draußen ziemlich ratlos

bei der Auswahl des „besten

Werkzeugs“. Auch wir in der

Redaktion oder bei unseren

Workshops vor Ort werden oft

mit der Frage nach dem besten

Tool konfrontiert. Und stets lautet die stereotype Antwort: „Es

kommt darauf an, was Sie haben und was Sie beabsichtigen“. Natürlich

möchten Sie beim Hand anlegen immer die nächste Stufe hin

zur perfekten Anwendung erklimmen und selbstverständlich sind

Sie darauf aus, möglichst flexible und integrationsfähige Software

zu wirtschaftlichen Bedingungen und mit großer Zukunftsfähigkeit

zu erstellen. Die Erfahrung zeigt aber: Vergessen Sie’s. Sie werden

niemals ganz oben ankommen. Obwohl die Reise stets treppauf geht,

werden Sie irgendwann wieder am Anfang stehen. kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

eMail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

eMail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2008

gLOSSE

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 18/2008

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten

ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

eMail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 11/2008

erscheint am 21.10. 2008

SCHWERPuNKT

CRM

Im Kundenbeziehungsmanagement entscheidet

alleine die Qualität der Daten

über die aktuellen und zukünftigen geschäftserfolge.

Intelligente CRM-Software

ist dafür unabdingbar.

Softwareentwicklung und

-modernisierung

Software kann auf verschiedene Arten

und mit unterschiedlichen Werkzeugen

und Sprachen modernisiert und entwickelt

werden. In unserem Schwerpunktthema

stellen Anbieter ihre Strategien

und Lösungen dafür vor.

MARKTÜBERSICHT

Lotus Notes-/Dominolösungen

IBM hat Lotus Notes und Domino in

der Version 8 runderneuert und mit

vielen Funktionalitäten ausgestattet.

unsere Marktübersicht stellt Anbieter

und Lösungen im Lotus-umfeld vor.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe:

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Vicki Reid, iStockphoto.com


PROMOTION PRODuKTVORSTELLuNg

Neue iSeries-DMS-Lösung

von Toolmaker

DirectArchiv ist die preiswerte, schnelle,

anwenderfreundliche iSeries-DMS-

Lösung des innovativen Software-

Herstellers TOOLMAKER. Sie ist webbasiert

und ermöglicht dadurch globalen

Einsatz und weltweit lokalisierbare

Archive. Ein DMS getrimmt auf frühen

ROI und höchste Produktivität für alle

Unternehmen, die IBM iSeries/Power i

einsetzen!

Schnell ablegen, blitzschnell finden

Ein DMS wie DirectArchiv bringt die

4-fache Zeiteinsparung beim Ablegen

und Finden aller ein- und ausgehenden

Dokumente (Angebote, Rechnungen,

Briefe, E-Mails, etc.), einen unschlagbaren

Preisvorteil im Vergleich zur traditionellen

Papierablage!

Die moderne, browser basierte Oberfl äche von DirectArchiv

Webbasiert nutzen und administrieren

– weltweit!

Das DMS ist Browser-basiert zu bedienen

und zu administrieren. Zugriffe über

HTTPS ermöglichen sicheren Zugang und

Datenverteilung zu jeder Zeit und von jedem

Ort auf dem globus – dem Home

Offi ce, der Filiale, der Auslandsniederlassung.

Teure Client-Installationen gibt

es nicht, der Browser genügt. Ein SMTP-

Connector gestattet den E-Mailversand

aller Dokumente. Durch die unicode-

Speicherung ist das DMS von Abchasien

bis Zaire nutzbar.

Sichere Daten

Die ausklügelte, exakt skalierbare Berechtigungssteuerung

bis auf Indexebene

schließt Datenmissbrauch faktisch

aus. Eine Protokollierung von Zugriffen

erfolgt kontinuierlich. Sie dokumentiert

auch nach Jahren noch, wer welches Dokument

wann angesehen hat. Zugriffssicherheit

und optimale Verfügbarkeit

gehen Hand in Hand.

Einfache Installation und Verwaltung

Administratoren entscheiden selbst, wo

(und wie) Archivdaten am besten abgelegt

werden. Möglich sind iSeries-IFS,

DVD, Windows-, unixserver, Jukeboxen

und andere externe Einheiten. Die zahlreichen

Schnittstellen in die iSeries- und

Microsoft-Welt sorgen für beste Anbindung.

unterstützt alle gängigen Dokument-Formate.

Besonders zukunfts sicher

Die zukunftsfähige Lösung für das Informationskapital

jedes unternehmens: Bei

der „Archiv-in-a-Box“-Option läuft das

DMS auf einem separaten unabhängigen

Server, der auch bei einem Systemwechsel

unangetastet bleibt.

Digital signieren, versenden, ablegen

– in einem Arbeitsgang!

um den gesetzlichen Vorschriften zum

eindeutigen Absendernachweis (z. B.

bei Rechnungen) zu entsprechen, kann

DirectArchiv bereits digital signierte

Dokumente ablegen. Es kann außerdem

zu archivierende Dokumente eigenständig

digital signieren – ohne zusätzliche

Server- oder PC-Komponenten. Für die

Archivierung können Dokumente außerdem

mit Barcodes versehen werden, gescannte

Belege und iSeries-Spooldateien

werden im revisionssicheren PDF/A-

Format gespeichert.

ANBIETER

Toolmaker Software

Westendstraße 34

D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 968-0

Telefax +49 8191 968-100

info@toolmaker.de

www.toolmaker.de

PRODUKT

Ihr Ansprechpartner:

Peter Lupprich

DirectArchiv

Preiswerte, schnelle DMS-Lösung

für iSeries/Power i, moderne

Web-Oberfläche. Bedienung/Administration

Browser-basiert; globaler

Zugriff per https.

zielgruppe: Alle unternehmen,

besonders aber KMu

Verfügbare Sprachen: D, E, F, PL

Verfügbar für folgende Plattformen:

iSeries/Power i; auch als Stand-Alone-

Lösung auf eigenem Archivserver

Branche: Branchenübergreifend

10/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

63


» Besuchen Sie uns

auf der SYSTEMS

Halle A1, Stand 332

»sie hat’s

DIE ERP II -SOFTWARE FÜR STARKE UNTERNEHMEN www.semiramis.com

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine