Themen: Der Fachverband Wohn-Wintergarten e.V. Neue Produkte und ...

bundesverband.wintergarten.de

Themen: Der Fachverband Wohn-Wintergarten e.V. Neue Produkte und ...

Wintergärten

FORUM

Beilage zum RTS -Magazin 5/2006

Themen:

Der Fachverband Wohn-Wintergarten e.V.

Neue Produkte und Systemlösungen


Der Fachverband

Wohn-Wintergarten e.V.

wird von qualitätsbewussten

Fachbetrieben gebildet,

fördert die fachliche Diskussion

in der Branche,

unterstützt bei fachlichen und

rechtlichen Fragen,

tritt für den Wohn-Wintergarten

in der Öffentlichkeit ein,

ist offen für alle Materialgruppen

und Systeme,

bringt Kunden, Verarbeiter,

Planer und Industrie zusammen,

setzt sich für baurechtliche

Vereinfachungen ein,

ist für alle am Wintergartenbau

beteiligten Systemgeber, Planer,

Anwender und Zulieferer offen.

Der Fachverband

Wohn-Wintergarten:

Auch für Sie!

Fachverband Wohn-Wintergarten e.V.

Kohlisstr. 44, 12623 Berlin

Tel. 030-565 919 33, Fax 030-566 52 91

www.wohn-wintergarten.de

Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Der Wintergarten stellt ohne Zweifel eine der Erfolgsgeschichten

der letzten zwanzig Jahren auf dem

Gebiet des Bauwesens dar. Während Bauteile wie

zum Beispiel Fenster über Umsatz- und Gewinnrückgänge

klagten, konnten Wintergartenbauer zumeist

Zuwächse verzeichnen.

Dies hat eine ganze Reihe von Gründen: die technischen

Fortschritte der Systemgeber und der

Glasindustrie, die heute aus Wintergärten leicht

vollwertigen Wohnraum werden lassen, gehören

sicher dazu wie auch das zunehmende Interesse

an einer gehobenen, privaten Erholungsoase abseits

von Stress und überfüllten Stränden und Flughäfen.

Diesem wichtigen Thema widmen wir uns ab jetzt

mit der Beilage Forum Wintergärten, die zusammen

mit dem RTS-Magazin vertrieben wird. Thema der

ersten Ausgabe ist eine ausführliche Vorstellung des

Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. mit Sitz in

Berlin. Der Fachverband wurde im September 2002

gegründet. Damit wurde eine Lücke im Chor der

Branchenvertretungen geschlossen und es ist zu hoffen,

dass die erfolgreichen Ansätze dieses Verbandes

der ganzen Branche einen weiteren Schub nach vorn

verleihen werden.

Forum Wintergärten wird Ihnen ab jetzt als sporadische

Beilage unseres RTS-Magazins viel Wissenswertes

über den Wintergarten vermitteln. Die nächste

Ausgabe ist als Beilage zur Nr. 11 geplant und berichtet

rechtzeitig zur Vorbereitung auf die Wintergarten-

Saison 2007 über neue Produkte und Dienstleistungen.

Bis dahin grüßt Sie recht herzlich

Friedrich Kleffmann


Der Fachverband Wohn-Wintergarten e.V.

Starkes Sprachrohr der Wintergarten-Branche

Seit vier Jahren besteht der Fachverband

Wohn-Wintergarten e.V.

mit Sitz in Berlin. Damit verfügt

nun auch die Wintergarten-Branche

über einen Verband, der es

sich zur Aufgabe gestellt hat,

Lobbyarbeit für die Branche nach

außen und Informations- und

Know how-Transfer nach innen zu

organisieren.

EnEV gab Gründungsausschlag

Dass der Verband im Jahr 2002

gegründet wurde, ist kein Zufall. Die

seit Februar 2002 geltende Energie-Einsparverordnung

(EnEV) hatte gerade

unter Wintergartenbauern Verunsicherung

verursacht. Hauptgrund dafür war

die Tatsache, dass der Wintergarten

als Begriff überhaupt nicht aufgenommen

worden war, nur im Anhang Erwähnung

fand und damit die energetischen

Anforderungen sowie die Akzeptanz

von vereinfachten Berechnungsverfahren

unterschiedlich interpretiert werden

konnten. Vertreter der Branche

beklagten, dass sie zu dieser Thematik

nicht befragt worden seien – im Unterschied

zu anderen Gewerken, sich für

ihre eigenen Vorstellungen durchaus

Gehör verschaffen konnten.

Ein positives Beispiel bildete in diesem

Zusammenhang der Fachverband

Transparente Wärmedämmung, der

sich Ende der neunziger Jahre gegründet

hatte, weil „TWD-Systeme“ in der

damals noch geltenden „Wärmeschutzverordnung“

von 1995 überhaupt nicht

vorkamen. Bereits in der EnEV von 2002

wurden diese Systeme dann berücksichtigt

und entsprechende Vorarbeiten

des Fachverbandes fanden sogar in der

Normierung ihren Niederschlag.

Diese und andere Beispiele gaben

dann den Ausschlag dafür, dass einige

Wintergarten-Systemgeber die Initiative

ergriffen und innerhalb der Branche für

die Bildung eines Fachverbandes eintraten.

Das Echo darauf war durchweg

ermutigend, so dass die Gründungspläne

kurz darauf in die Praxis umgesetzt

werden konnten.

Ende September 2002 wurde der

Fachverband Wohn-Wintergarten e.V.

dann in Hannover gegründet. Als 1. Vorsitzender

wurde der Berliner Physiker

Dr. Steffen Spenke und als 2. Vorsit-

zender Rudolf Trauernicht (TS Aluminium,

Großefehn) gewählt, die beide

dieses Amt bis heute bekleiden und die

gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern

Bernd Husmann (Schüt-Duis) und

Hellmut Hohlfeld (Elka) sowie den Gründungsmitgliedern

wesentlichen Anteil

am Zustandekommen des Fachverban-

Das Mitglieder-Logo des Fachverbandes

Wohn-Wintergarten e.V.

des hatten. Der Sitz der Geschäftsstelle

befindet sich in Berlin.

Die BAU München im Januar 2003

wurde vom Fachverband dann dazu

genutzt, sich und sein Anliegen der

Fachpresse zu präsentieren. Für den

jungen Verband war es ein Erfolg, dass

nahezu die gesamte Fachpresse der

Einladung zur Pressekonferenz gefolgt

war.

Auf der BAU in München 2003 präsentierte sich

der Fachverband das erste Mal der Fachpresse.

Dritter von rechts: 1. Vorsitzender Dr. Steffen

Spenke

Interessenvertretung der

ganzen Branche

Der Fachverband versteht sich als

Interessenvertretung der gesamten

Fachverband Wohn-Wintergarten e.V. (3)

WNTERGÄRTEN 3

Branche. System- und materialgruppenübergreifend

hat er eine Plattform

für den Erfahrungsaustausch, für Weiterbildung

zu den spezifischen Themen

der Branche, zur Formulierung von

Standpunkten zu technischen und baurechtlichen

Fragen und für gegenseitige

Unterstützung bei Rechtstreitigkeiten

entwickelt. An der Formulierung von

Maßstäben für Qualitätssicherung und

-bewertung und zur Vereinfachung der

Genehmigungsverfahren wird gearbeitet.

Den Mitgliedern des Fachverbandes

stehen verschiedene Serviceangebote

zur Verfügung, so zum Beispiel die Vermittlung

von spezialisierten Sachverständigen

und Anwälten.

Kooperation mit dem VFF

Der Fachverband Wohn-Wintergarten

e.V. unterhält seit 2005 eine

feste Kooperation mit dem Verband

der Fenster- und Fassadenhersteller

e.V. (VFF) mit Sitz in Frankfurt

am Main.

Eine von beiden Verbänden unterzeichneteKooperationsvereinbarung

legte den Grundstein für die

Zusammenarbeit. In der Vereinbarung

heißt es: „Diese Kooperationsvereinbarung

wird geschlossen,

um zukunftsweisende informelle

Strukturen zu entwickeln, die

Fachkompetenzen zu bündeln und

damit neue Synergieeffekte zu

erzielen und die Wirksamkeit der

Interessenvertretung beider eng

verzahnter Branchen im nationalen

und internationalen Rahmen weiter

zu entwickeln.“

Im Einzelnen werden in der Kooperationsvereinbarung

ein gemeinsames

Auftreten bei der Lobbyarbeit,

eine genauere Abstimmung bei für

beide Seiten fachlich relevanten

Fragen (technische Merkblätter,

Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen

etc.) und die gegenseitige

Information und Abstimmung von

Veranstaltungen vereinbart.

Weiterhin werden die Mitgliedschaften

gegenseitig anerkannt, so

dass die Mitglieder bei beiden Verbänden

vergünstigte Konditionen

bei Veranstaltungen, Seminaren

etc. erhalten.

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006


4

WINTERGÄRTEN

Ansätze für eine Lobby für alle

Belange rund um den Wohn-Wintergarten

wurden geschaffen. Besonderes

Augenmerk bei der Lobbyarbeit liegt

in der Imagepflege für den Wintergarten

als moderne und zeitgemäße Bauart,

die keineswegs als ausschließliche

„Energieschleuder“ fungiert. Hier

will der Fachverband Aufklärungsarbeit

leisten und auch die Rolle des Wintergartens

als solaren Energiegewinner

herausarbeiten.

Wohn-Wintergarten“ als

Qualitätsmerkmal

Für einige Aufmerksamkeit hat die

Wortschöpfung „Wohn-Wintergarten

gesorgt. Es sollte damit bewusst hervorgehoben

werden, dass dem ganzjährig

nutzbaren, beheizbaren Wintergarten

mit seinen besonderen Qualitätsanforderungen

– aber auch mit seinem

hohen ästhetischen Reiz und seinem

Einfluss auf die Lebensqualität der

Nutzer – die spezielle Aufmerksamkeit

gilt. Der Wintergarten wird hier nicht

als temporär nutzbarer Glasanbau verstanden,

sondern als Erweiterung des

Wohnraums mit spezifischen Reizen für

die Wohnqualität, der ganzjährig nutzbar

ist und daher auch besondere Qualitätsanforderungen

zu erfüllen hat.

Die meisten Mitliedsbetriebe des

Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.

liefern natürlich das ganze von Kunden

angefragte Spektrum – vom Vordach

über offene Terrassenüberdachungen

und Car-Ports bis zum komfortabel ausgestatteten

Wohn-Wintergarten.

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006

Der Fachverband steht allen Firmen

und Einzelpersonen offen, die mit dem

Wintergarten professionell verbunden

sind. An der Branche Interessierte

haben auch die Möglichkeit einer För-

Präsentieren auf der 2. Mitgliederversammlung

2003 in Hannover das Mitglieder-Logo des Fachverbandes:

Rudolf Trauernicht (2. Vorsitzender),

Dr. Steffen Spenke (1. Vorsitzender) und Bernd

Husmann (Fachausschuss Marketing)

dermitgliedschaft. Zur raschen und qualifizierten

Umsetzung von Neuentwicklungen

nutzen auch wichtige Betriebe

der Glas-, Lüftungs- und Beschattungsindustrie

die Möglichkeiten des Verbandes

als Mitglieder. Wissenschaftliche

Einrichtungen und Fachverlage als

Mitglieder stärken die Publizität und

treiben relevante Forschungsansätze

voran. Insgesamt lässt sich feststellen,

dass sich der Fachverband Wohn-Wintergarten

e.V. bereits zur anerkannten

Diskussions- und Kompetenzplattform

rund um den Wohn-Wintergarten entwickelt

hat.

Der Wintergarten-Bau ist eine komplexe Aufgabe, in die verschiedene Gewerke einfließen. Der Fachverband

Wohn-Wintergarten e.V. steht für einen umfassenden Know-how-Transfer an Wintergartenbauer.

Zwischenbilanz nach vier Jahren

Der Fachverband konnte inzwischen

knapp 100 Mitglieder für sich gewinnen.

Fast alle Systemgeber aus dem Aluminiumbereich

beteiligen sich engagiert an

der Verbandsarbeit. Qualifizierte Verarbeiter,

Schreinereien und Händler von

Aluminium-, Holz- und Kunststoffwintergärten

nutzen das Image des Fachverbandes

in der Öffentlichkeit für ihre

Marketingaktivitäten. Ein eigenes Mitgliedslogo

wird von den meisten Mitgliedsbetrieben

genutzt, um die Arbeit

nach den Qualitätsmaßstäben des

Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.

auch nach außen zu dokumentieren.

Wichtiges Instrument bei der Diskussion

von für die Branche relevanten Themen

waren die Fachseminare, die bisher

in Leipzig, Hannover, Fürth, Gladbeck

und Berlin durchgeführt worden sind.

Vorgestellt und diskutiert wurden auf

den Seminaren wichtige Grundfragen

der Technik und der Konstruktion, aber

auch Themen aus Nebengewerken wie

Befestigung von Beschattungsanlagen

Fachausschuss Marketing

Erste Aktivität: Definition Wohn-

Wintergarten in Abgrenzung zu

Wintergarten und Glasvorbau

Weitere Arbeitsergebnisse:

• Erstellung eines Wintergarten-

Beratungsbogens (Hilfsmittel

für eine qualifizierte Endkun-

denberatung)

• Übersicht zum Handling der

EnEv in Bezug auf Wintergär-

ten (in Zusammenarbeit mit

Vorstand und anderen Aus-

schüssen)

• Endkunden-Artikel zum Down-

load für die jeweilige Regional-

presse des Fachbetriebes be-

reitgestellt.

Aktuelle Aufgaben:

• Checkliste Qualitätssicherung

in der WiGa-Montage erstellen

• Weiteres Pressematerial für

die allgemeine Presse zum

Download bereitstellen

• in Abstimmung mit dem Beauf-

tragten für Presse- und Öffent-

lichkeitsarbeit, Herrn Dr. Arndt,

die Außendarstellung des

Fachverbandes voranbringen

Vorsitzender: Bernd Husmann

(Schüt-Duis GmbH & Co. KG, Aurich)


oder Begrünung. Als interessant stellten

sich auch die Beiträge heraus, die sich

mit juristischen Aspekten rund um den

Wintergarten beschäftigen oder etwa

architektonische Prinzipien bei der Planung

der Konstruktionen präsentierten.

Neben dem reinen Informationstransfer

erweisen sich die Fachseminare wie

auch die Mitgliederversammlungen als

hervorragende Gelegenheiten für einen

lebhaften Informations- und Meinungsaustausch

innerhalb der Branche. Dieser

Aspekt sollte nicht unberücksichtigt

bleiben.

Keine Vertriebsgenossenschaft,

aber im Endkundengeschäft unterstützend

Der Fachverband versteht sich nicht

als unmittelbare Vertriebsgenossenschaft

für seine Mitglieder. Die unmittelbare

Verkaufsunterstützung bleibt nach

wie vor in den Händen der Mitgliedsbetriebe

und der Systemgeber. Dennoch

hat der Fachverband Instrumente entwickelt,

die für die Endkundenansprache

der Mitglieder von Bedeutung sind.

In erster Linie ist hier der „Ratgeber

Ein Wintergarten ist für viele Endkunden die Erfüllung des Traums, das Eigenheim in eine Urlaubs- und

Erholungsoase zu verwandeln.

Inzwischen haben sich vier Fachausschüsse

innerhalb des Fachverbandes

konstituiert, die die Arbeit auf speziellen

Gebieten vorantreiben sollen: der Fachausschuss

„Technik“, der Fachausschuss

„Marketing“ sowie die kürzlich konstituierten

Fachausschüsse „Sommerlicher

Wärmeschutz“ und „Baurecht“.

Ein wichtiger Schritt zur Einbindung

des Fachverbands in das Konzert

der Branchenvertretungen ist die Kooperationsvereinbarung

mit dem VFF

(siehe Kasten). Die Mitgliedschaft im

BAKA (Bundesarbeitskreis Bauen im

Bestand), gemeinsame Seminare mit

dem IBK (Institut für Bauen mit Kunststoffen)

und eine Zusammenarbeit mit

dem Industrieverband Dichtstoffe dienen

sowohl den Marketing-Zielen des

Fachverbandes als auch der kontinuierlichen

Qualifizierung der Arbeit.

Wohn-Wintergarten“ zu nennen, der

durch den Fachverband, die Mitgliedsbetriebe

und die Zeitschrift „Zuhause

Wohnen“ vertrieben wird.

Bereits die erste Ausgabe 2005 hat

mit einer Auflage von 250.000 Exemplaren

den Spitzenplatz im Branchenumfeld

eingenommen. Mitte Oktober 2006

wird wieder ein „Ratgeber Wohn-Wintergarten

erscheinen, der noch eine

weitere Verbreitung finden wird. (Siehe

dazu separaten Artikel in dieser Ausgabe.)

Die Veröffentlichung der Mitgliedsbetriebe

des Fachverbandes auf der

Homepage ermöglicht interessierten

Kunden eine gezielte Auswahl qualifizierter

Betriebe in der Umgebung.

Der Fachverband ist Organisator und

Katalysator für ein breites Spektrum von

Aufgaben zur Entwicklung der Branche.

C. Trier

Fachausschuss Technik

WNTERGÄRTEN 5

Der Fachausschuss Technik hat

sich die Aufgabe gestellt die technischen

Fragen rund um den Wintergarten

aus Sicht des Verbandes

zu beantworten. Begonnen hat

diese Arbeit mit der Analyse der

Energieeinsparverordnung 2002,

deren Anwendung und Auslegung

bezogen auf den Wohnwintergarten.

Gemeinsam mit dem Fachausschuss

Marketing wurde eine

Abgrenzung der Glasanbauten vom

Gewächshaus über den unbeheizten

Wintergarten bis zum Wohnwintergarten

entworfen.

Gegenwärtig wird intensiv am

Thema Bauanschlüsse gearbeitet.

Erste Vorschläge für den Aufbau

eines Kataloges regelkonformer

Wintergarten-Anschlüsse liegen

vor. Damit werden typische Lösungsvarianten

systemneutral dargestellt,

die im konkreten Fall den

objektspezifischen Bedingungen

angepasst werden müssen.

Zunächst wurden die wichtigsten

Ausführungen für den

• waagerechten, oberen Wand-

anschluss,

• senkrechten Wandanschluss

• Bodenanschluss

auf der Mitgliederversammlung

2006 zur Diskussion gestellt.

Der Fachausschuss steht allen Mitgliedern

zur Beratung ihrer technischen

Fragen und Probleme offen.

Vorsitzender: Hellmut Hohlfeld

(Elka Wintergarten AG, Halle a. d.

Saale)

Viele Bereiche sind noch zu entwickeln,

manches ist bereits erreicht. Die Wahrnehmung

des Verbandes nach außen

wird bestimmt durch seine fachliche

Kompetenz, seine offensive Teilnahme

an der öffentlichen Diskussion technischer,

kommerzieller und wirtschaftspolitischer

Fragen, aber auch durch die

Mitwirkung möglichst aller qualitätsbewussten

Betriebe der Branche, die

um den Erfolg von heute kämpfen ohne

den Erfolg von morgen aus dem Auge zu

verlieren.

In diesem Sinne sind alle an der

Arbeit des Fachverbandes Wohn-Wintergarten

e.V. interessierten Firmen und

Einzelpersonen zu einer Mitarbeit recht

herzlich eingeladen.

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006


6

WINTERGÄRTEN

Die Endkundenzeitschrift des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.

Das Bedürfnis nach einem Wintergarten wecken…

Die Anschaffung eines Wintergartens

ist ganz wesentlich auch

eine emotionale Entscheidung.

Im Gegensatz zu Bauteilen

wie Fenstern und Türen

geht es hier nicht nur um funktionale

Argumente, sondern

auch um Begriffe wie Lebensqualität,

Prestige und Life-

Style. Daher versteht es sich von

selbst, dass sich die Endkundenansprache

eng an diesen Bereichen

orientieren muss und deutlich

macht, dass ein Wintergarten

nicht einfach ein weiteres Bauteil,

sondern eine ganze neue Qualität

des Wohnens mit sich bringt.

Auf den ersten Blick mag es ein wenig

irritierend sein: Die Hauptkonkurrenten

eines Wintergartenbauers sind weniger

Fenster- und Türenhersteller, sondern

eher Autohäuser, gehobene Einrichtungshäuser

und Reisebüros. Wenn

man bedenkt, dass ein gut ausgestatteter

Wohn-Wintergarten durchaus den

Preis eines Mittelklassewagens hat,

wird dies deutlich. Die Investitionsentscheidung

wird zum Beispiel zwischen

einem neuen PKW und einem Wintergarten

getroffen.

Was kann die Branche dafür tun, dass

die Entscheidung dann zugunsten eines

Wintergartens ausfällt und der neue PKW

noch ein oder zwei Jahre warten muss?

Im Grunde genommen geht es darum,

neben den funktionalen Argumenten

auch alle Argumente aus dem emotionalen

Bereich mit dem Wintergarten zu

verbinden: Auch mit einem Wintergarten

kann man Modernität, Wohlstand,

Geschmack usw. zum Ausdruck bringen.

Ratgeber Wohn-Wintergarten

Der Fachverband Wohn-Wintergarten

hat aus diesem Grund in Zusammenarbeit

mit zwei Verlagen eine Endkundenzeitschrift

auf den Markt gebracht, die

für den Wohn-Wintergarten im gehobenen

Wohn- und Einrichtungssegment

wirbt. Der „Ratgeber Wohn-Wintergarten

ist eine gut aufgemachte Endkundenzeitschrift

mit einer Auflage von 250

000 Exemplaren. Sie wird vom Bochumer

Kleffmann-Verlag in enger Zusammenarbeit

mit dem Fachverband herausgegeben.

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006

Die im Branchenumfeld einmalige

Auflage von 250 000 Exemplaren wird

durch Zusammenarbeit mit einem weiteren

Verlag erreicht. Der Hamburger

Jahreszeiten-Verlag vertreibt 200 000

Exemplare des Ratgebers zusammen

mit der Zeitschrift „zuhause wohnen“

– eine der führenden Zeitschriften für

gehobenen Wohnkomfort im deutschen

Zeitschriftenmarkt.

Die erste Ausgabe des Ratgebers

erschien im Mai 2005 und war der Juni-

Ausgabe von „zuhause wohnen“ beigelegt.

Damit wurde breit für das Bauteil

Wohn-Wintergarten in potenziellen

Käuferschichten geworben. Neben

der Beilegung wird der Ratgeber über

das ganze Jahr durch den Fachverband

an interessierte Endkunden abgegeben.

Zahlreiche Artikel in Tageszeitungen,

Zeitschriften und Magazinen wiesen

auf den Ratgeber und die Bestellmöglichkeit

über das Berliner Büro hin.

Aus diesem Grund fungiert der Ratgeber

als „Longseller“, der nachhaltig die

Entscheidung für einen Wintergarten

unterstützt.

Gelungene Mischung von Emotion

und Information

Der „Ratgeber Wohn-Wintergarten

mit einem Umfang von 84 Seiten wurde

konzeptionell in zwei Teile unterteilt.

Der Hauptteil besteht aus Reportagen

über verschiedene Wintergärten und

deren Bewohner, über Nutzungsmög-

lichkeiten und Einrichtungsvarianten.

Hier liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung

eines besonderen Lebensstils,

der sich durch einen Wohn-Wintergarten

ergibt.

Ein separater 20-seitiger Ratgeber-

Teil mit Checkliste wird vom Fachverband

Wohn-Wintergarten e.V. verantwortet.

Er bündelt die wichtigsten Informationen

und Entscheidungshilfen für

Wintergarten-Interessierte. Dieser Ratgeber-Teil,

in dem keine Werbeanzeigen

platziert sind, wird auch als separater

Druck für interessierte Fachbetriebe

zur Endkundeninformation

angeboten.

Die hoch gesteckten Erwartungen

in den „Ratgeber Wohn-Wintergarten

konnten durchweg erfüllt

werden. Der Ratgeber ist auf dem

besten Weg, sich als „das“ Produkt zu

etablieren, wenn es bei Endkunden um

den Wintergarten geht. Bestes Beispiel

dafür ist die Fortsetzung der Kooperation

mit dem Hamburger Jahreszeiten-

Verlag. Auch 2006 wird es wieder eine

Beilage in der Zeitschrift „zuhause wohnen“

geben. Im November 2006 werden

200 000 Leserinnen und Leser sich über

die Behaglichkeit eines Wohn-Wintergartens

in der Wintersaison informieren

können und ihnen Lust darauf machen,

im Frühjahr endlich das lange geplante

Projekt des Baus eines eigenen Wintergartens

in Angriff zu nehmen.

Der Ratgeber 2006/2007 sind

drei Zeitschriften in einer!

Gegenüber dem ersten Ratgeber

wird es einige Neuerungen bei der Neuauflage

geben, die den Erfolg des Heftes

noch einmal steigern werden. Zum

Interessierte Anzeigenkunden können

die Mediainformationen 2006

beim Kleffmann-Verlag anfordern:

Tel. 0234-95391-35;

franz.wenger@kleffmann-verlag.de

Einzelexemplare des Ratgebers

Wohn-Wintergarten können gegen

die Übersendung von 7,00 € (inkl.

Versand) in Briefmarken bei der

Geschäftsstelle des Fachverbandes

Wohn-Wintergarten e.V. bezogen

werden: Kohlisstr. 33, 12623 Berlin.


einen wird die inhaltliche Ausrichtung

des redaktionellen Teils noch stärker an

geschmackvolle Einrichtungs- und Designmöglichkeiten

orientiert. Dazu werden

eigene, aufwändige Fotostrecken

produziert werden, die einen (potenziellen)

Endkunden noch mehr für einen

Wintergarten interessieren werden.

Gleichwohl bleibt der 20-seitige Ratgeber-Teil

mit objektiven, firmenunabhängigen

Informationen erhalten.

Weiterhin wird der Ratgeber über

das ganze Jahr als Endkundeninformation

von der Geschäftsstelle des Fachverbandes

vertrieben werden Zahlreiche

Medien haben bereits den ersten

Ratgeber auf ihren Seiten angekündigt

und so für viele Interessenten gesorgt.

Allein die Publikation im Kundenmagazin

einer Fondsgesellschaft führte zu

mehreren hundert Bestellungen des

Ratgebers.

Schließlich wird der Ratgeber Wohn-

Wintergarten im Februar 2007 noch

einmal in einer Sonderauflage von

20 000 Exemplaren als separate Zeitschrift

an den gesamten Zeitschriftenhandel

Deutschland, Österreichs und

der Schweiz gehen und dort über drei

WAREMA_RTS_210x147 19.04.2006 11:53 Uhr Seite 1

Monate angeboten.

Hier können

sich dann ausschließlich

an

W i n t e r g ä r t e n

Interessierte mit

allen wichtigen

Informationen

und Herstelleradressenrechtzeitig

zur neuen

Saison versorgen.

Die Gesamtausgabe

des

Ratgebers wird

auch dieses Mals wieder

in vier Regionalausgaben produziert,

wodurch besonders Verarbeiter die

Möglichkeit haben, zielgenau in ihrer

Region zu überschaubaren Kosten Wintergartenkunden

für sich zu gewinnen.

Die Produktion des Ratgebers in dieser

Auflage war nur durch die freundliche

Annahme dieses Projekts seitens

der Industrie, der Systemgeber und der

Verarbeiter möglich, die den redaktionellen

Teil für eine Insertion ihrer Produkte

und Dienstleistungen genutzt

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WNTERGÄRTEN 7

haben. Ein „1000-er Kontaktpreis“

von 46,00 € bei einer Auflage

von 250 000 Exemplaren mit

garantierter Verbreitung von mindestens

90 Prozent der gedruckten Exemplare

kann von keiner anderen Wintergarten-Zeitschrift

auch nur annähernd

erreicht werden.

Und das Beste zum Schluss: Trotz

eines zweiten, separaten Vertriebs über

den Zeitschriftenhandel wird der Anzeigenpreis

gleich bleiben.

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WINTERGÄRTEN

„Wintergärten sind ein erstrebenswertes Gut …“

Ein Gespräch mit Dr. Steffen Spenke, 1. Vorsitzender des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.

Wintergärten werden in Teilen der

Politik und Gesellschaft gelegentlich

als nicht umweltverträglich angesehen.

Wie sehen Sie dieses Problem oder

anders gefragt: Hat der Wintergarten

eine Zukunft?

Wintergärten sind für immer mehr

Menschen ein erstrebenswertes Gut

des gehobenen Bedarfs, des Luxus,

wenn man so will. Sie gehören nicht zu

den unmittelbar notwendigen Dingen,

die man sich zuerst anschafft. Insofern

hängt die Konjunktur des Wintergarten-

Geschäftes stark ab von den finanziellen

Möglichkeiten, aber auch von dem

Vertrauen der Menschen in eine stabile

positive wirtschaftliche Entwicklung.

Wie die Spareinlagen in Summe zeigen

ist eine Menge Geld unter den Bürgern

unseres Landes, eine Wintergarten-Jahresproduktion

im Umfang von weniger

als 0,2 % dieser Spareinlagen sollten

wir jedenfalls mit einigem Fleiß an

die Familien bringen können. Neuere

Berichte unserer Mitglieder stimmen

nach der dieses Jahr besonders langen

Winterflaute wieder optimistisch.

Wünsche oder Kaufentscheidungen

entstehen auf unserem Gebiet weniger

mit Blick auf den Ressourcen-Verbrauch.

Hier verlässt sich der Kunde

wohl eher auf Rahmenbedingen und

Verantwortungsbewusstsein der Hersteller.

Inzwischen geschaffene Wertstoff-Kreisläufe

für Aluminium und

Glas ermöglichen einen schonenden

Umgang. Auf den Einsatz von Holz als

nachwachsenden Rohstoff ist in diesem

Zusammenhang Ihre Frage sicher

nicht gerichtet. Aluminium ist eines der

auf der Erde am häufigsten vorkommenden

Elemente. Die Rohstoffe für

Glas sind ausgesprochen reichlich vorhanden.

Bei der Herstellung ist hier der

Der Wohn-Wintergarten

steht für den ganzjährig

nutzbaren Wintergarten.“

Kernpunkt der Elektroenergieeinsatz.

Die Innovationskraft muss sich deshalb

auf die Herstellungsprozesse von Aluminium

und Glas konzentrieren, wobei

eine wesentliche Frage dabei ist, wie

hoch dieser Elektroeinsatz pro umbauten

Raum im Vergleich zu andere Bauarten

zu bewerten ist. Eine Frage zu der

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006

mir keine Untersuchung bekannt ist.

Meist zielt diese Frage den Heizenergieverbrauch

des Produktes. Gerade letzterem

galt ein Thema unseres Seminars

Ende April, da hier Vorurteile weiter verbreitet

sind als exakte Berechnungen

und Messungen.

Dr. Steffen Spenke

Sie stehen einem Verband vor, der

sich Fachverband Wohn-Wintergarten

nennt. Was ist ein Wohn-Wintergarten

im Unterschied zu einem herkömmlichen

Wintergarten und wollen Sie mit

dieser Bezeichnung eine neue „Gattung“

einführen?

Diese Bezeichnung wurde von uns

aufgegriffen, nicht eingeführt. Wir

haben mit einer Definition dieses Begriffes

allerdings versucht, wesentliche

Qualitätskriterien für den Wohn-Wintergarten

zu formulieren. Wir wollten mit

diesem Begriff kenntlich machen, dass

der ganzjährig für Wohnzwecke nutzbare,

also im Sinne der EnEV „normal

beheizbare“ (mehr als 4 Monate auf

mehr als 19 °C) Wintergarten im Zentrum

unserer Aufmerksamkeit steht. Ein

solcher auf Raumtemperaturen dauerhaft

beheizbarer Wintergarten erfordert

eine höhere Qualität der verwendeten

Elemente, Verglasung, Bodenplatte

und Bauanschlüsse als ein frostfrei

oder schwach beheizter Wintergarten,

der hauptsächlich in der wärmeren Jahreszeit

für Wohnzwecke genutzt werden

soll. Analoges gilt für die Belüftung und

den sommerlichen Wärmeschutz.

Worin sehen Sie Ihre Hauptaufgaben?

Ist Ihr Verband nicht eher eine

Nischenvereinigung, die neben den großen

Branchenverbänden wie etwa dem

VFF kaum Gehör finden wird?

Wir sind ja noch am Wachsen. Wie

laut unsere Stimme wird, wissen wir

noch nicht. Wir wollen aber auch gar

nicht die großen, etablierten Verbände

übertönen, sondern unsere eigenen

Anliegen gemeinsam vertreten. Unser

Verband ist nötig, um die speziellen

Fragen unserer Branche zu vertreten. So

spielen z.B. die Fragen des öffentlichen

Baurechts – Stichwort Landesbauordnungen

- bei uns, bei der Bauwirtschaft,

bei Architekten und Bauingenieuren

eine Rolle, bei anderen Verbänden, wie

z.B. dem Fassadenverband nicht. Andererseits

haben wir ähnliche oder gleiche

Themen wie die Fenster- und Fassadenbauer

z.B. den sommerlichen Wärmeschutz,

Bauanschlüsse oder Energieeffizienz.

Wir sind den großen Verbänden

dankbar für die Offenheit, mit der

wir empfangen wurden und wollen gern

unseren Part beitragen, auch zum Vorteil

unserer Kunden.

Was kann ein Mitglied vom Fachverband

Wohn-Wintergarten erwarten?

Welchen Nutzen kann er aus einer Mitgliedschaft

ziehen?

Wir tun etwas für die Branche und

daran nach Kräften mitzuwirken sollte,

da es ja allen Betrieben zu Gute kommt,

selbstverständlich sein. Wir nehmen

uns Aufgaben vor, die uns die Mitglieder

stellen, die aber kein Mitglied allein

lösen kann. Das betrifft die produktneutrale

Öffentlichkeitsarbeit zum Bauteil

Wintergarten, z.B. die Herausgabe des

„Ratgebers Wohn-Wintergarten“, die

Organisierung einer branchenoffenen

jährlichen Fachtagung zur Diskussion

„Wir brauchen den Verband,

um unsere eigenen Anliegen

voranzubringen.“

wintergartenspezifischer Fachthemen,

die sich vom Fachseminar zu einem

echten Branchentreffen entwickelt hat,

die Zusammenarbeit mit Ministerien

und Bundesinstitutionen, Formulierung

von Qualitätskriterien und Defini-


tionen. Darüber hinaus ist es aber auch

für jeden Betrieb unmittelbar gewinnbringend,

sich als Mitglied des Fachverbandes,

also als qualitätsbewussten

Betrieb seinen Kunden zu präsentieren,

der nach den im Fachverband erarbeite-

ten Maßstäben arbeitet. Zunehmende

Nachfragen von potenziellen Kunden

nach Fachbetrieben aus dem Verband

belegen das.

Wie würden Sie die Position Ihres

Fachverbandes in der Branche beschreiben?

Werden Sie dort als Interessenvertreter

und Ansprechpartner wahrgenommen?

Wir haben bereits in den knapp 4

Jahren unseres Bestehens einen erfreulichen

Bekanntheitsgrad erreicht. Dabei

hat uns auch die Fachpresse sehr unterstützt,

wofür ich mich an dieser Stelle

bedanken möchte.

In den nächsten Tagen erwarten wir

das Mitglied, dem wir die Mitgliedsnummer

100 geben können. Diese Zahl

spiegelt das Interesse der Betriebe wieder,

eine starke Branchenvertretung

zu entwickeln, aber auch den Wunsch

nach gegenseitigem Kennenlernen und

Erfahrungsaustausch.

Bei vielen Gesprächen mit den Kollegen

in den letzten Monaten wurde

deutlich, wie hoch die Erwartungen an

unseren Verband sind. Wir sehen das

als große Verpflichtung für die effektive

WNTERGÄRTEN 9

Leitung der Verbandsarbeit an, der wir

uns stellen. Wir werden zu Fachfragen

nicht nur von unseren Mitgliedern, sondern

auch von anderen Betrieben der

Branche, anderen Verbänden und Institutionen

angesprochen, übrigens auch

aus benachbarten Ländern. Wintergarten-Interessenten

fragen nach Planungshinweisen

für Wohn-Wintergärten

und nach Vermittlung von soliden

Fachbetrieben.

Das spiegelt die Verankerung unseres

Verbandes in der Branche und darüber

hinaus wieder, über die wir uns

freuen. Das ist auch das Fundament,

auf dem wir unsere weiteren Aktivitäten

aufbauen.

„Wir nehmen uns die Aufgaben

vor, die kein Mitglied

allein lösen kann.“

Es gibt neben Ihrem Verband mit Sitz

in Berlin noch den Wintergarten-Fachverband

mit Sitz in Rosenheim. Warum

kann sich Ihre relativ kleine Branche

den Luxus von zwei Fachverbänden leisten?

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006


10

WINTERGÄRTEN

Ihre Frage ist aus meiner Sicht nicht

ganz präzise bzw. an den Falschen

gestellt.

Der Rosenheimer Verband ist nach

Satzung und Mitgliederstruktur ein

Zusammenschluss von ca. 26 Handwerksbetrieben,

die Holz-Wintergärten

in eigener Werkstatt bauen. Er ist also.

wie er sich ursprünglich auch zutreffend

nannte ein „Fachverband Holzwintergarten“,

vertritt also nach Materialart,

Betriebsstruktur und Mitgliederzahl

nur einen kleinen Ausschnitt der Wintergartenbranche.

Mehr wollen die Kollegen, so wie

ich sie in mehreren Gesprächen verstanden

habe auch gar nicht. Sie

haben sich allein für die Akzeptanz des

Konstruktionsmaterials Holz in ihren

Reihen entschieden und bleiben dabei,

„Wir haben einen erfreulichen

Bekanntheitsgrad

erreicht.“

wie auch aus ihrer Homepage zu entnehmen

ist. Eine solche Untergruppe

der Branche mag als Luxus erscheinen.

Das ist aber aus meiner Sicht Sache der

Kollegen in Rosenheim bzw. der Mitglieder

dieses Verbandes, nicht meine

Angelegenheit. Das nur zur Begründung

meiner Eingangsbemerkung, dass ich

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006

mich für diese Ihre Frage nicht zuständig

fühle.

Unsere Sache ist es, mit dem Aufbau

und der qualifizierten Arbeit unseres

Verbandes den Auftrag wahrzunehmen,

die Wintergartenbranche unabhängig

von Betriebsstruktur und betrieblich

bevorzugtem Konstruktionsmaterial in

voller Breite zu fördern und deren Interessen

wirksam zu vertreten. Das ist der

„Die Kunden erwarten perfektes

Design und Technik.“

Grund, weshalb ich Ihre Frage eingangs

als nicht ganz präzise bezeichnet habe.

Es gibt nicht zwei Verbände mit gleicher

Zielsetzung und Struktur.

Zum Schluss eine etwas eher hypothetische

Frage: Wie sieht der Wintergarten

der Zukunft aus? Welche Trends

sind zu erwarten, was wird morgen und

übermorgen gefragt sein?

Diese Frage ist ohne Zweifel interessant,

aber auch schwer zu beantworten.

Die Kunden erwarten zunächst und

vor allem perfektes Design und Technik

optimal abgestimmt auf gegenwärtige

und künftige Anforderungen an

Haus und Wohnbedürfnisse sowie einfach

zu bedienende Technik einschließ-

lich Elektronik. Sicher gibt es eine Reihe

von Liebhabern hochmoderner Steuer-

und Regeltechnik.

Soweit ich das einschätzen kann,

ist für breite Käuferschichten die Weiterentwicklung

pflegearmer Glas- und

Profiloberflächen einschließlich Holzoberflächen

interessanter, z.B. durch

den Einsatz von Nanotechniken. Weiter

geht es um die Senkung des Heizenergiebedarfes

ohne die erwünschten

solaren Gewinne damit zu vermindern,

also z.B. Gläser mit niedrigen U-Werten

bei gleichzeitig hohen g-Werten zu entwickeln

bzw. Systeme mit steuerbarem,

temporärem Wärmeschutz zu günstigeren

Preisen auf den Markt zu bringen

sowie den sommerlichen Wärmeschutz

zu verbessern.

Hier scheint mir auch das letzte Wort

noch lange nicht gesprochen zum Einsatz

von photochromen und elektrochromen

Gläsern, dem Einsatz von

flüssigkristallinen Schichten sowie der

Integration von fotovoltaisch aktiven

Schichten.

Aber auch die Entwicklung der Montagetechnologien,

die Ausführung von

dauerhaft funktionierenden, ästhetisch

perfekten Bauanschlüssen bieten noch

weiten Spielraum für Innovationen.

Weitergehende Zukunftsvisionen wären

sicher eine spezielle Diskussionsrunde

wert. Ich nehme das als Anregung mit.

Der Bau von Wintergärten ist eine komplexe Aufgabe. Der Fachverband Wohn-Wintergarten bietet Unterstützung für alle damit verbundenen Bereiche.


Marktentwicklung Wintergärten

Stochern im Nebel oder verlässliche Zahlen?

Dass der Bau von Wintergärten

eines der lukrativeren Geschäftsfelder

für den Metallbauer ist,

scheint unbestritten. In diesem

Zusammenhang wird meistens

auch die Frage nach verlässlichen

Daten zur Einschätzung dieses

Wachstumsmarktes gestellt. Hier

wird es schon weitaus schwieriger.

In der Branche werden Zahlen

genannt, die von 30.000 jährlich

gebauten Einheiten bis weit über

100.000 reichen.

Der Absatz von Wintergärten in

Deutschland wird statistisch nicht

erfasst – im Gegensatz zu Bauteilen

wie Fenster.

Warum bestehen hier diese erheblichen

Schwierigkeiten und wie

kann man sich dennoch ein aussagekräftiges

Bild der Marktlage

verschaffen?

Bernd Husmann (Schüt-Duis), Vorsitzender

Fachausschuss Marketing

des Fachverbandes Wohn-Wintergarten,

stellt die Problematik einer statis-

WNTERGÄRTEN 11

tischen Erfassung folgendermaßen dar:

„Bei Fenstern haben wir eine Reihe von

Quellen, die Aufschluss über die produzierte

Stückzahl geben können: die

Wieviel werden davon wohl jährlich in Deutschland gebaut. Die in der Branche kursierenden Schätzungen

gehen von Stückzahlen zwischen 30.000 und über 100.000 aus.














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FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006

Fachverband Wohn-Wintergarten e.V. (3)


12

WINTERGÄRTEN

Anzahl der verkauften Griffoliven, Ecklager

oder Eckumlenkungen oder die

verkauften Quadratmeter Isolierglas,

die man durch die Durchschnittsfläche

eines Fensters teilen kann. Wenn man

diese Informationen aus verschiedenen

Bereichen auswertet und vergleichbare

Ergebnisse erhält, dann kann man hier

von verlässlichen Zahlen sprechen.“

Nach Husmann gibt es diesen Ansatz

für Wintergärten nicht. Auch wenn man

die jährlich eingereichten Bauanträge

erfassen würde, ergäbe dies kein aussagekräftiges

Bild, denn es sei unklar, ob

bei einem Neubau auch immer der Wintergarten

explizit ausgewiesen werde.

„Außerdem ist es das grundlegende

Problem, was genau ein Wintergarten

ist. In der Praxis treffen wir den Begriff

Wintergarten für einfache Glasanbauten

bis hin zu hochwertigen Wohn-

Wintergärten.“ Hier gäbe es „nur“ die

Definition unseres Verbandes (siehe

www.wohn-wintergarten.de), auf die

sich allerdings zunehmend Bauherren

berufen, wenn sie Probleme haben.

Weiter: „Wir können also nur mit

‚weichen Faktoren’ rechnen.“ Zu guter

Letzt sollte nicht vergessen werden,

dass es eine große Zahl von Wintergärten

gibt, die ohne eine formale Baugenehmigung

gebaut werden. Hier gehen

manche Schätzungen von hohen Zahlen

aus.

Rainer Trauernicht von TS Aluminium,

einem der großen Systemgeber

für Wintergartenprofile aus Aluminium,

kennt dieses Problem ebenfalls:

„Wir können nicht konkret einschätzen,

wieviel Wintergärten unsere Kunden

aus den von uns gelieferten Profilen

herstellen. Wir selbst haben uns

eine Hilfsrechnung erarbeitet, um eine

Ahnung von der Dimension des Marktes

zu bekommen: Wenn man davon ausgeht,

dass ein durchschnittlicher Wintergarten

eine Rinnenlänge von ca. 6m

hat, kann man aus den jährlich verkauften

Rinnenmetern eine Vorstellung von

der Stückzahl bekommen. Bei uns ergeben

sich daraus einige Tausend Wintergärten,

belegen können wir das aber

nicht.“

Die Addition der von den großen

deutschen Systemgebern gelieferten

Rinnen würde aber auch nicht zu

einem befriedigenden Ergebnis führen,

da Holzwintergärten so nicht zu erfassen

sind, und auch nicht die Wintergärten,

die aus Fassadenprofilen gebaut

werden oder „Eigenproduktionen“ des

Metallbauers sind.

Trotzdem gibt es auf dem Markt eine

Reihe von Studien, die den Wintergar-

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006

ten-Markt mit unterschiedlichen Ansätzen

zu erfassen versuchen. Die für

unsere Arbeit wichtigste kommt von der

Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung.

Die Studie der GfK Nürnberg (Wintergarten-Tracking)

setzt an einer Untersuchung

des Konsumverhaltens einer

repräsentativen Gruppe von 20.000

Haushalten aus der ganzen Bundesrepublik

an. Wie Research-Manager Oliver

Schmitz erklärt, lassen sich bei einer

solchen Datenbasis sehr zuverlässige

Daten auch für einen „Nischenbereich“

wie den des Wintergartenmarktes generieren.

Im Zentrum der Untersuchung

steht hier das Käuferverhalten.

Ein Wintergarten erfordert in der Regel eine Baugenehmigung.

Trotzdem ist es schwierig, verlässliche

Zahlen zu erhalten.

Die GfK kommt für 2002 auf ein

Marktvolumen von 58.450 Wintergärten,

das sich 2003 um 5,8 % auf 55.040

Einheiten verringert hat. Interessant ist

in diesem Zusammenhang aber, dass

das Investitionsvolumen trotzdem um

9,0% von 954 Mio. € auch 1.044 Mio.

€ gestiegen ist. Dies ist ein deutlicher

Hinweis darauf, dass sich tendenziell

der höherwertige Wohn-Wintergarten

auf dem Markt durchsetzt. Eine weitere

hier gewonnene Einsicht ist interessant:

Mehrheitlich dauert der Prozess von der

Absichtserklärung bis zur Realisierung

ein halbes Jahr, wobei durchschnittlich

2-3 Angebote eingeholt wurden.

Gemeinsam ist beiden Studien, dass

sie stichprobenartige Erhebungen auf

den gesamten Markt hochrechnen.

Das Nichtvorhandensein zuverlässiger,

flächendeckend statistisch erfasster

Daten stellt auch für den Vorsitzenden

des Fachverbandes Wohn-Wintergarten,

Dr. Steffen Spenke, ein Problem

für die realistische Bewertung und Prognostizierung

der Marktentwicklung

dar:

Der Fachverband Wohn-Wintergarten

arbeitetet unter anderem auch an

dieser Frage und sucht in Abstimmung

mit Partnern aus artverwandten Branchen

fundierte Lösungen, um für Investitions-

und Innovationsbereitschaft

sowie die Marketingstrategien unserer

Betriebe, aber auch der Zulieferindustrie

Grundlagen beizusteuern, Impulse in

die richtige Richtung zu geben. Wir sind

uns aber auch bewusst, dass unternehmerische

Visionen und Entscheidungen

von einem weitaus breiteren Faktenfeld

ausgehen müssen. Für die Organisierung

des Erfolges ist der gelegentliche

Blick in den Rückspiegel nicht zu vernachlässigen,

insbesondere auch um zu

erkennen, wer zum Überholen ansetzt.

Der Blick nach vorn aber hat Priorität.“

Folgt man den eingangs erwähnten

„weichen Faktoren“ und dem, was in

der Branche diskutiert wird, so liegt die

Stückzahl der jährlich produzierten Wintergärten

in den letzten Jahren und in

absehbarer Zukunft bei ca. 60.000 mit

steigenden Anforderungen an architektonische

Gestaltung, Komfort und Energieeinsparung.

Als Materialgruppe ist

Aluminium für die Dachkonstruktion an

erster Stelle zu nennen, danach kommt

Holz. Holz-Aluminium-Kombination stellen

einen kleinen, aber beständig wachsenden

Marktanteil dar. Andere Materialien,

wie etwa Stahl, sind für Spezialbauten

unverzichtbar, spielen aber für

die Branchenentwicklung kaum eine

Rolle.

Und noch etwas ist wichtig, was

ebenfalls nicht objektiv nachweisbar

ist: Bei allen Schwierigkeiten der Baubranche,

die auch unsere Betriebe tangieren

ist die vorherrschende Stimmung

bei den Wintergartenbauern optimistisch.

Uwe Arndt

Dr. Uwe Arndt ist

zuständig für die

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

des FachverbandesWohn-Wintergarten

e.V.


Schüt-Duis:

Neue Faltanlage für Wintergärten

Schüt-Duis hat die JED-

Faltwand-Systeme vorgestellt,

die das JED-Wintergarten-Systemkomplettieren.

Die Faltwand aus Kunststoff

zeichnet sich durch

eine robuste Bauweise aus

und ist somit auch für Gaststätten

und Ladengeschäfte

geeignet.

Bei dieser Faltanlage sind

die Laufschienen im Blendrahmen

integriert. Im Bodenbereich

kann die Anlage

nahezu schwellenfrei ausgeführt

werden.

TS Aluminium hat eine

unisolierte Faltwand auf den

Markt gebracht, die das Lieferprogramm

des ostfriesischen

Systemgebers für Wintergarten-Profile

erweitert.

Die Faltanlage ist bautechnisch

mit der isolierten

Faltanlage F2000 identisch.

Die geringe Bautiefe von

46mm erlaubt die Konstruktion

schlanker Elemente. Für

die Fertigung der Anlage sind

nur wenige Profile erforderlich,

so dass die Lagerhaltung

klein gehalten werden

kann.

Nach der erfolgreichen

Einführung der Serie T für

den Bau unisolierter Terrassendächer

komplettiert die

unisolierte Faltwand das Lieferprogramm.

Die Faltwand

kann zur Schließung offener

Terrassen eingesetzt werden

– etwa um in den Übergangszeiten

die Terrasse weiter

Da die obere

Laufschiene den

Blendrahmen bildet,

ist die Ausführung

der Aufhängungbesonders

robust und

es steht mehr

Raum für größere

Laufwagen

zur Verfügung.

Zudem ist der

obere Laufwagen

zweigeteilt und

mit Federdruck

expandiert.

TS-Aluminium:

Unisolierte Faltanlage

erweitert Lieferprogramm

nutzen zu können oder um

Pflanzen auf der Terrasse

frostfrei überwintern lassen

zu können.

Die Faltanlage kann auch

zur Abtrennung von Wintergarten

und Haupthaus eingesetzt

werden. Ein Einsatz

als Raumteiler ist ebenfalls

problemlos möglich. Eine

schwellenfreie Bodenführung

sorgt zudem für stolperfreie

Übergänge. Da die

Faltanlage mit der isolierten

Version baugleich ist, bieten

sich hier interessante neue

Geschäftsfelder wie zum Beispiel

der Ladenbau.

Die Elemente der Faltanlage

können wahlweise nach

außen oder nach innen öffnend

aufgeschoben werden.

Alle gängigen Öffnungsvarianten

sind somit realisierbar,

wobei die Flügelbreiten

bis zu 1m betragen können.

www.ts-alu.de

Eignen sich nicht nur für Wintergärten, sondern

auch für Straßencafés und Gaststätten: die JED-

Faltwand-Systeme

Um spielfreie, einstellbare

Laufeigenschaften zu erreichen.

Durch Aufhängung von

Pfostenprofilen wird eine

größtmögliche Stabilität des

Elements erreicht.

Acht Laufrollen pro Laufwagen

verhindern ein Verkanten.

Die nach außen öffnende

Faltanlage kann als zwei- bis

sechsflüglige Anlage ausgeführt

werden. Insgesamt sind

21 verschiedene Öffnungsarten

möglich.

www.schuet-dues.de

TS Aluminium:

Neue Montageanker

für Wintergärten

TS hat einen

neuartigen Montageanker

vorgestellt, der

die Montage von Wintergartenelementenerheblich

erleichtert und einen

wärmebrückenfreien Einbau

ermöglicht.

Die untere Montagekonsole

wird vor der Elementmontage

auf dem Fundament

befestigt. Die Konsole

kann so positioniert

werden, dass das Element

vor dem Fundament positioniert

wird. Durch Verschraubung

in einem Langloch

kann das Element

später bequem in die richtige

Position gebracht werden.

Nach Befestigung der

Konsole wird ein Höhenverstellwinkel

eingesetzt

und mit einer Justiermut-

Schüt-Duis

ter fixiert. Das auf dem

v e r s t e l l b a r e n

Winkel verschraubteElement

kann später

bis zu 50 mm in der

Höhe korrigiert werden.

Die Konsole ist als

äußerst tragfähiges Kastenprofil

ausgeführt. Abgerundete

Ecken und eine

abgeschrägte hintere

Kante ermöglichen eine

sichere Montage und sorgen

dafür, dass Abdichtfolien

etc. nicht beschädigt

werden. Durch die geringe

Bauhöhe von 10mm können

nachfolgende Verputzarbeiten

ungehindert ausgeführt

werden. Durch die

universale Ausführung sind

Auskragungen von 40mm

bis 100mm mit nur einem

Konsolentyp realisierbar.

www.ts-alu.de


14

WINTERGÄRTEN

Solarlux:

Unternehmen meldet überproportionales Wachstum

Solarlux, nach eigenen

Angaben Marktführer für

Glas-Faltwände und Balkonverglasungen,

meldet

ein über dem Soll liegendes

Wachstum. Im Ergebnis

bedeutet das für das

Jahr 2005 einen kumulierten

Umsatzzuwachs

von über zwölf Prozent

und 70 neu geschaffenen

Stellen, die am

Stammsitz Bissendorf

mit Fachpersonal

besetzt wurden. Während

beim Inlandsumsatz

das Planziel

erreicht wurde, trug

der Auslandsabsatz

überproportional zum

Wachstum bei.

Als ausschlaggebend

für den Erfolg sieht das

Unternehmen die Konzentration

auf Qualität,

Design, Innovation

und Service sowie die

Ausweitung des Aktiv-Partner-Konzeptes

und der hohe

Bekanntheitsgrad bei Architekten.

Zugpferd für das positive

Auslandsgeschäft (Export

und Lizenzvertrieb) war die

anerkannte Kompetenz des

„German Engeneering“.

Die Produkte werden inzwischen

in mehr als 50 Länder

© 01/2004 m-gmbh.net

FORUM-WINTERGÄRTEN/Beilage zum RTS-Magazin 5/2006

der Welt vertrieben. Dabei

bilden die USA, Großbritannien,

Skandinavien, die Niederlande

und die Schweiz

immer noch die Schwerpunktmärkte.

Solarlux soll weiter

wachsen

Qualitatives Wachstum

steht auch für die nächsten

Jahre auf der Agenda. Neben

den Wintergärten verspricht

sich das Unternehmen vor

allem von den neuen Terrassendächern

und Glashäusern

starke Zuwächse auf

dem deutschen Markt. Im

Objektbereich will der Hersteller

und Systementwickler

mit innovativen und flexiblen

Lösungen für Fassaden, Balkonverkleidungen

und Ver-

Erfolgsrezept Faltanlagen: Solarlux ist im letzten Jahr besonders im Ausland

überproportional gewachsen.

glasungen im Wohnungs-

und Hotelbau seine Position

weiter ausbauen.

Dabei fokussiert man sich

im laufenden Jahr besonders

auf die Schwerpunktmärkte

sowie den Aufbau des Bereiches

Middle-East. Koordiniert

werden die Asia-Aktivitäten

von dem im März 2006

gegründeten und in Dubai

www.glastherm.de

ansässigen Tochterunternehmen

Solarlux Middle-

East.

Für Europa, insbesondere

für Deutschland, gilt, das

Produkt Faltwände aus einem

Nischendasein herauszu-

Solarlux

führen und auch bei den

Terrassenüberdachungen,

Poolverglasungen

und Balkonverglasungen

stärker als echte Alternative

zu Standardfenstern

zu etablieren. Für Solarlux-Wintergärten

ist das

weitestgehend erreicht,

denn hier werden bereits

mehr als 50 Prozent ausschließlich

mit den variablen

Faltwandsystemen

ausgestattet.

Gelingen soll das vorwiegend

in gemeinschaftlicher

Arbeit mit den

Solarlux-Aktiv-Partnern,

deren Anzahl bis zum

Ende des Jahrzehnts ver-

doppelt werden soll. Die mittel-

und langfristigen internationalenMarketing-Aktivitäten

zielen darauf ab, Solarlux

stärker als Marke zu definieren

und die Kontinuität im

Wachstum zu untermauern.

Im Jahr 2006 will das Unternehmen

ebenfalls zweistellig

an Umsatz zulegen.

www.solarlux.de

Unsichtbare Fensterheizung

www.glas-herzog.de


Schüco

Royal S 160.HI – Zweispuriges

Hebe-Schiebetürsystem

Bedienkomfort und

hohe Wärmedämmung waren bei

der Entwicklung der zweispurigen

Hebe-Schiebetür Royal S 160.HI

von besonderer Bedeutung.

Neue Maßstäbe in Technik

und Design soll die neu

entwickelte Hebe-Schiebetür

Royal S 160.HI der

Schüco International KG setzen.

Mit den schmalen Rahmen

und der besonders flachen

Bodenschwelle fügt sie

sich in ein gehobenes Wohnambiente

ein. Im Fokus

der Entwickler standen die

geringen Bedienkräfte und

die hohe Wärmedämmung.

Die zweiflügelige Hebe-

Schiebetür Royal S 160.

HI wurde für Wintergärten

sowie Terrassen- und Balkonzugänge

im Wohnungsbau

entwickelt. Die Schiebeflügel

von bis zu 3000 x

3000 mm sorgen für große

transparente Flächen und

sehr komfortable Öffnungsmaße.

Abhängig von der

Verglasung können die Tür-

Verlag:

F.H. Kleffmann Verlag GmbH,

Herner Str. 299, 44809 Bochum,

Postfach 10 13 50, 44713 Bochum

Telefon (0234) 9 53 91 – 0

Telefax (02 34) 9 53 91 – 30

www.kleffmann-verlag.de

service@kleffmann-verlag.de

Schüco (2)

Redaktion:

Friedrich Kleffmann

friedrich.kleffmann@kleffmannverlag.de

elemente U d -Werte bis zu

guten 1,5 W/m 2 K erreichen.

Gleichzeitig unterstützt

das System einen hochwärmegedämmtenGebäudeabschluss.

Zweifach

umlaufende EPDM-Dichtungen

gewährleisten außerdem

einen hohen Schallschutz,

Einbruchhemmung

bis WK 2 ist möglich.

Mit 70 mm Bautiefe der

Flügelrahmen und Ansichtsbreiten

der Profile ab 108

mm wirkt die Schiebetür

gestalterisch sehr elegant.

Verstärkt wird der dezente

Eindruck durch die neu entwickelte

Softline-Kontur,

die die Profile optisch noch

schmaler wirken lässt. In der

Produktion ist kein aufwändiges

Ausklinken der Profile

erforderlich, da alle Rahmen

auf Gehrung gearbeitet werden.

Eine neue Beschlagsgeneration

sorgt für geringe

Bedienkräfte beim Schieben

und vor allem beim Anheben.

Die sehr flache Bodenschwelle

rundet den Nutzungskomfort

ab.

Die Hebe-Schiebetür

kann einzeln oder zusammen

mit den verschiedenen

Wintergarten- und Fassadenbausystemen

von

Schüco sowie deren Zubehör

eingesetzt werden.

www.schueco.de

FORUM

Wintergärten

Impressum

Forum Wintergärten ist eine Beilage zum RTS-Magazin.

Anzeigen (Projektleitung):

Franz Wenger

franz.wenger@kleffmann-verlag.de

Konzeption und Gestaltung:

Mostek Pressedienst, Frankfurt a. M.

Satz und Layout:

herzog printmedia, Bochum

Druck:

L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG,

Geldern


Schüco

Royal S 160.HI – Zweispuriges

Hebe-Schiebetürsystem

Bedienkomfort und

hohe Wärmedämmung waren bei

der Entwicklung der zweispurigen

Hebe-Schiebetür Royal S 160.HI

von besonderer Bedeutung.

Neue Maßstäbe in Technik

und Design soll die neu

entwickelte Hebe-Schiebetür

Royal S 160.HI der

Schüco International KG setzen.

Mit den schmalen Rahmen

und der besonders flachen

Bodenschwelle fügt sie

sich in ein gehobenes Wohnambiente

ein. Im Fokus

der Entwickler standen die

geringen Bedienkräfte und

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Schiebetür Royal S 160.

HI wurde für Wintergärten

sowie Terrassen- und Balkonzugänge

im Wohnungsbau

entwickelt. Die Schiebeflügel

von bis zu 3000 x

3000 mm sorgen für große

transparente Flächen und

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Abhängig von der

Verglasung können die Tür-

Verlag:

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Herner Str. 299, 44809 Bochum,

Postfach 10 13 50, 44713 Bochum

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Gleichzeitig unterstützt

das System einen hochwärmegedämmtenGebäudeabschluss.

Zweifach

umlaufende EPDM-Dichtungen

gewährleisten außerdem

einen hohen Schallschutz,

Einbruchhemmung

bis WK 2 ist möglich.

Mit 70 mm Bautiefe der

Flügelrahmen und Ansichtsbreiten

der Profile ab 108

mm wirkt die Schiebetür

gestalterisch sehr elegant.

Verstärkt wird der dezente

Eindruck durch die neu entwickelte

Softline-Kontur,

die die Profile optisch noch

schmaler wirken lässt. In der

Produktion ist kein aufwändiges

Ausklinken der Profile

erforderlich, da alle Rahmen

auf Gehrung gearbeitet werden.

Eine neue Beschlagsgeneration

sorgt für geringe

Bedienkräfte beim Schieben

und vor allem beim Anheben.

Die sehr flache Bodenschwelle

rundet den Nutzungskomfort

ab.

Die Hebe-Schiebetür

kann einzeln oder zusammen

mit den verschiedenen

Wintergarten- und Fassadenbausystemen

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Schüco sowie deren Zubehör

eingesetzt werden.

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Wintergärten

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