forum - Bundesverband Wintergarten eV

bundesverband.wintergarten.de

forum - Bundesverband Wintergarten eV

Forum Wintergärten 2-2013

Forum

Wintergärten

➔ Durchblick plus Wärmeschutz

➔ Glaspyramiden vom Spezialisten

➔ Schulung macht den Meister

2 2013

Juni 2013

www.forum-wintergaerten.de

mit Verbandsnachrichten

BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

WiGa aktuell

Informationen des

Bundesverbandes Wintergarten e.V.


Handwerker mit

Leidenschaft gesucht

Im März hat das Handwerk mit der

Dachdeckerin Sonja Theisen und

dem Fleischer Matthias Weiland zwei

würdige Repräsentanten gewählt. Sie sind

Miss und Mister Handwerk 2013. Aber nach

der Wahl ist vor der Wahl. Der Blick richtet

sich jetzt nach vorne – auf die fünfte

Runde von Germany’s Power People. Das

Deutsche Handwerksblatt startet seine

Casting-Aktion wieder gemeinsam mit

seinem Partner Signal Iduna. Wie immer

gesucht: Handwerkerinnen und Handwerker,

die sich und ihren Beruf einem großen

Publikum präsentieren möchten. Wenn du

dein Handwerk mit Leidenschaft ausübst,

bist du bei Germany’s Power People genau

richtig. Hier hast du die Möglichkeit, dich

und dein Gewerk mal in einem ganz anderen

Licht erstrahlen zu lassen.

Am 13. Juni geht’s los. Wenn du deine

Bilder auf handwerksblatt.de/gpp hochlädst,

machst du den ersten Schritt ins

Rampenlicht. Euren Bewerbungsbildern

ist viel Aufmerksamkeit sicher – sie sind

weltweit sichtbar und eine große Online-

Community wird darüber abstimmen, wer

eine Runde weiter kommen soll. Aus den

Teilnehmern mit den meisten Stimmen

wählt die Jury je 18 weibliche und männliche

Kandidaten aus und lädt sie zum

Fotoshooting nach Düsseldorf ein.

Schaffst du es so weit, wirst du diesen

Tag nie vergessen. Ein ganzes Team wird

sich um dich kümmern. Die Visagistin Nicole

Bielicki verwandelt dich in ein Super-

Model und der professionelle Fotograf Axel

Weiss rückt dich ins rechte Licht und holt

dabei die besten Posen aus dir raus. Du

bekommst eine Fotomappe mit edlen Bildern

und mit etwas Glück wirst du zum

Monatsstar im großen Handwerkskalender

für 2014. Dann wird dein Porträt an vielen

Wänden hängen. Für dich, deinen Betrieb

Germany’s Power PeoPle 2014: Das Deutsche

hanDwerksblatt unD Die siGnal iDuna starten

Die fünfte runDe Der castinG-aktion.

und dein Gewerk gibt es kaum bessere

Werbung. Ach ja, auch das Interesse der

Medien an unserer Aktion ist groß. Oft

berichten Zeitungen oder sogar das Fernsehen

über unsere Teilnehmer.

Das gilt erst recht, wenn sie für die Wahl

zu Miss und Mister Handwerk 2014 nominiert

werden. Das Deutsche Handwerksblatt,

die Signal Iduna Gruppe, Sage Software

und die IKK classic schicken je sechs

weibliche und männliche Monatsstars ins

Rennen um die begehrten Titel. Solltest

du dabei sein, erwartet dich ein aufregendes

Wochenende bei der Internationalen

Handwerksmesse in München. Dort kannst

du dich – natürlich wieder professionell

gestylt – auf der Bühne vor vielen Zuschauern

und prominenten Gästen präsentieren.

Und vielleicht wirst du dann zu Miss oder

Mister Handwerk 2014. Damit vertrittst du

nicht nur deine über fünf Millionen Kollegen

in allen Branchen – du darfst dich dann

auch auf eine Reise in eine europäische

Metropole deiner Wahl freuen.

mister handwerk 2013 matthias weiland lässt seine muskeln spielen

bewerbunG

Bevor du dich bewirbst, solltest du dich auf handwerksblatt.de/gpp

kurz mit den Teilnahmebedingungen vertraut

machen. Dort findest du ausführliche Infos, wie du

mitmachen kannst, wie die Fotos aussehen sollten, die

du hochlädst, und was du beachten musst.

Foto: Werbefotografie Weiss

Erst als Model

im Kalender,

dann Miss|Mister

Handwerk 2014

und eine

Reise gewinnen!

Eine Aktion von


Rundum gelungen

editorial

Ende April war es wieder so weit: Der Bundesverband Wintergarten e. V. hat zu seiner

Jahreshauptversammlung eingeladen, die in diesem Jahr in Hamburg stattfand. Rund 150

zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstrichen, dass das Vortragsprogramm gut

gewählt, die Foyer-Ausstellung vielfältig und das Rahmenprogramm gut organisiert war.

Der Bundesverband entwickelt sich kontinuierlich weiter, was durch die Gewinnung neuer

Mitgliedsfirmen, der effizienten Arbeit der Fachausschüsse sowie das Mitwirken an der

fachlichen Diskussion und bei der Fortschreibung von Normen deutlich wird.

Aus dem Fachprogramm konnten die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer jede Menge

Input für ihre alltägliche Arbeit mit nach Hause

nehmen. So ordnete beispielsweise Dr. Alexander

Renner vom Bundesministerium für Verkehr, Bau

und Stadtentwicklung die Diskussionen um die

EnEV und den energiesparenden Wärmeschutz in

die globale Perspektive der Energiewende ein. Prof.

Benno Eierle (Hochschule Rosenheim) referierte

über die Bedeutung der neuen Eurocodes für den

Wintergartenbau.

C

Dipl.-Ing. Peter Ertelt (Bundesverband Wintergarten e. V., Fachausschuss Holzwintergarten) M

stellte die spezifischen Bedingungen und aktuelle Herausforderungen beim Bau von

Y

Holzwintergärten vor und skizzierte den Arbeitsstand zum Merkblatt 07 „Richtlinie

CM

zur Ausführung von Holzwintergärten“. Dipl.-Ing. Dietrich Tegtmeier (Bundesverband

MY

Wintergarten e. V., Fachausschuss Technik) widmete sich in seinem Vortrag dem Thema

CY

„Qualitätssicherung im Wintergartenbau“ und Dr. Steffen Spenke (1. Vorsitzender und

CMY

Sachverständiger) klärte über die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz und den

K

sommerlichen Wärmeschutz im Wintergartenbau auf. Jürgen Langensiepen (Vertriebsleiter

der ETU-Hottgenroth Software GmbH) stellte die Software der Firma ETU-Hottgenroth

zur Anwendung der Gebäudesimulation im Wintergartenbau und zur Berechnung des

Heizenergieverbrauchs und der solaren Aufheizung im Wintergarten an Hand von

Beispielrechnungen vor. Dem Thema „Begrünung eines Wintergartens“ widmete sich

Jürgen Herrmannsdörfer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Einzelhandelsgärtner.

Prof. Niemöller (SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) nahm zum Thema „Was wir

wollen und was wir sollen – Qualität ist mehr als ein technisch ausgereiftes Produkt“ zu

aktuellen Rechtsfragen Stellung.

Neben den Fachvorträgen fand auch die Foyer-Ausstellung großen Anklang, rund 24

Firmen und Dienstleister der Zulieferindustrie sowie die Fachpresse präsentierten ihre

Produkte. Ein besonderes Highlight war natürlich das Rahmenprogramm, bei dem die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckende Einblicke in den Bau modernster

Verkehrsflugzeuge in den Airbus-Werken erhielten. Die Abendveranstaltung war

traditionell dem Branchentreff vorbehalten, bei dem sich in entspannter Atmosphäre

ausgetauscht werden konnte.

Sowohl die Organisatoren als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig,

dass die Branchen-Zusammenkunft in Hamburg ein voller Erfolg war. Sollten Sie das

verpasst haben, sehen wir uns vielleicht im nächsten Jahr – es lohnt sich!

Beste Grüße,

Maren Meyerling

m.meyerling@verlagsanstalt-handwerk.de

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selbstverständlich auch alle geforderten Werte zukünftiger

Energieverordnungen (EnEV) ( ) erreicht.

Traufprofil mit

U f -Wert von 0,87 W/m 2 K

Zum Vergleich – herkömmliche Wintergärten erfor-

dern bei ganzjährigem Betrieb nahezu den fünf-

fachen Energieaufwand gegenüber dem Rest des

Gebäudes. Mit dem, weltweit erstmalig zertifizierten

Wärmekoeffizienten (U f -Wert) ist „Eleganza Plus“

sowohl für Energiesparhäuser als auch Passivhäuser

geeignet. Zusätzlich wurde die Isolation der Stüt-

zen und der Dachträgerprofile (U f -Wert von 0,92 bis

0,95W/m²K bei außen- oder innenliegender Statik)

deutlich optimiert und auch die neue Ausfachungsserie

200 Plus für die Wintergärten Eleganza Plus

und Serra erreicht mit Isolationswerten zwischen

0,85 und 1,1 W/m²K Passivhausniveau.

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Inhalt

Objekte

gasthaus „im Füchschen“, düsseldorf: ohne Sonnenschutz schmeckt kein alt . . . 6

einfamilienhaus, lippetal: alt und neu sensibel vereint . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Technik

23

erhöhter einbruchschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

einstecken, einlernen, fertig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

neue generation der oberflächenbeschichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Forschungsergebnisse reduziertes Flächengewicht von

Mehrscheiben-isolierglas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

durchblick plus Wärmeschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Universales einsatzspektrum, maximale Haftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Produkte

Wohnraum energieeffizient erweitern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

das Haus smart in Szene setzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Urlaubsfeeling im reihenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Prämiertes KnX-display wird um Schalter und Steckdosen erweitert . . . . . . . . . 20

insektenschutz für große glasflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

glaspyramiden vom Spezialisten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

glas auf großer Fläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Multikomfort-Faltwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

gläserne Himmelspforten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

WiGa aktuell

Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V.

Jahrestagung 2013: Die Branche traf sich in Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Impressionen von der Jahrestagung 2013

des Bundesverbandes Wintergarten e .V . in Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38

Finalist beim 4 . Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40

P40 Pergola Markise erhält red dot award: product design 2013 . . . . . . . . . . . . . . . .40

Schüt-Duis: Weitere Geschäftsführer berufen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

Wigatec: Generationswechsel vollzogen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

Seminare von TS Aluminium: Der Blick des Juristen und

des Sachverständigen auf den Wintergarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42

titelbild:Wipro


Farbige akzente für terrassen und Balkone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

der schnelle Weg zum neuen Markisentuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

text in alu-Profile gravieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Markt

Wachstum in allen Sparten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

investition für mehr Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Zeitgemäßer Service für Profi-Verarbeiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

neuer Wartungsservice für ausstellungs-exponate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

online-Shop als neuer absatzkanal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

ein gutes team . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Veranstaltungen

Schulung macht den Meister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Spannende Workshops in der Wintergarten-Manufaktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

roadshow unterstreicht neue Qualität in Kunden-Kommunikation . . . . . . . . . . . 31

50-jähriges Jubiläum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

intensiv geschult . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

trends rund um die Fassade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Metallbau als sportlicher Wettkampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Rubriken

impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

inserenten- und Unternehmensverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

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gasthaus „im Füchschen“, düsseldorf:

Ohne Sonnenschutz schmeckt kein Alt

Das jedenfalls sagen die Gäste des Gasthauses der Brauerei und Gaststätte „Im Füchschen“ in der

Düsseldorfer Altstadt nunmehr wieder aus vollem Herzen. Schon seit 1848 wird hier Altbier gebraut

und in der angeschlossenen Gaststätte verkauft. Die Gaststätte wurde seitdem zum Treffpunkt von

Prominenten aus Kultur und Wirtschaft, aber auch für viele andere Düsseldorfer.

Im hinteren Teil der Gaststätte befindet

sich der vielleicht schönste Gastraum der

Altbier-Klause: Statt mit einer normalen

Geschossdecke aus Stein und Beton wird

dieser Raum mit einer großen Glaspyramide

abgedeckt, die viel Licht reinlässt

und am Abend den Blick auf den Sternenhimmel

ermöglicht.

Für warme Sommertage hatte der Eigentümer

eine Markise über einen Teil der

6 Forum Wintergärten 2/2013

Gäste und Eigentümer der Brauerei freuen sich gleichermaßen über die angenehme Atmosphäre in der beschatteten Altbier-Klause.

Pyramide spannen lassen. Kombiniert

mit einer großen Belüftungsanlage an der

Unterseite der Pyramide, reichte beides

zusammen dann über viele Jahre mehr

schlecht als recht aus, denn die Markise

schirmte den Raum nicht vollständig ab.

Zudem wurde die Belüftung immer lauter

und musste so schließlich vor einem Jahr

ganz außer Betrieb genommen werden.

Da es nun nicht jedermanns Sache ist,

das Alt bei höheren Temperaturen in

Badesachen zu sich zu nehmen, wurde

vorerst die alte Klimaanlage durch eine

neue ersetzt. Doch auch die neue Anlage

reichte nicht aus, um selbst in einem

Regensommer für angenehme Trinktemperaturen

zu sorgen.

So wandte sich der Eigentümer noch vor

der heißen Sommerphase an den ihm von

früheren Hausprojekten wohl bekannten


Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetrieb

Achternbosch Handel & Ideen Center

GmbH aus Neuss. Ganz schnell sollte

es gehen mit einem wirksamen Sonnenschutz

und die natürliche Beleuchtungssituation

sollte erhalten bleiben – um nur

einige der Wünsche zu nennen.

Bei diesem anspruchsvollen und komplizierten

Objekt holte Thomas Achternbosch

Hermann Lucas mit ins Boot, bzw.

in die Kneipe. Es wurde eine Lösungsvariante

für eine mehrzügige Markisenanlage

ausgeklügelt, die den komplizierten

Gegebenheiten – das Gebäude steht

unter Denkmalsschutz, der Dachbereich

ist nur eingeschränkt zugänglich u.v.m. –

Rechnung trägt.

Die Anlage

Bei der in knapp 6 Wochen von der ersten

Idee bis zur Übergabe konzipierten und

montierten Anlage handelt es sich um

eine Pyramide mit 3-seitiger Beschattung.

Die Seitenlängen betragen 951 Zentimeter,

in der Höhe erreicht die Anlage insgesamt

500 Zentimeter. In der Höhe

gibt es jeweils zwei Anlagen. Die unteren

Anlagen sind in der Größe 951 x 300

Zentimeter ausgelegt. Sie sind zweifach

gekoppelt und umfassen jeweils zwei

Dreieckanlagen und eine mittige Recht-

Die Glaspyramide wird von drei Seiten beschattet.

eckanlage. Die oberen Anlagen haben

eine Größe von 420 x 220 Zentimeter.

Um eine größtmögliche Beschattung zu

gewährleisten, laufen die Ausfallprofile

der unteren Anlagen jeweils unterhalb

der Kassetten der oberen Anlage.

Das gesamte Spannsystem basiert auf

Gasdruckfedern mit entsprechenden

Um lenkrollen, um eine optimale gleichmäßige

Spannung der Tücher zu gewährleisten.

Natürlich ist die Anlage motorisiert

und wird ganz bequem über einen

Handtaster bedient.

Die gesamte Entwicklung und Fertigung

der Anlage erfolgte bei der Firma

Lucas Fenster und Sonnenschutzsysteme

GmbH & Co. KG in Lingen. Montiert

wurde dann gemeinsam von den Mannschaften

von Lucas und Achternbosch.

Der Eigentümer des „Im Füchschen“

strahlt ob der Wirkung und der Optik

des Sonnenschutzes. Die Beschattung

von drei Seiten erlaubt eine partielle

Abdeckung, die immer genug Licht in

den Gastraum lässt. Selbst bei höheren

Außentemperaturen muss die energieintensive

Klimaanlage, die zudem für einen

unangenehmen Luftstrom sorgt, kaum in

Betrieb gehen, denn durch die Lüftungsöffnungen

der Glaspyramide kommt ausreichend

Frischluft.

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Jubiläums-Editionen

Forum Wintergärten 2/2013

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7


oBJeKte

Der Wintergarten bildet den Lebensmittelpunkt des Ehepaares.

einfamilienhaus, lippetal:

Alt und Neu sensibel vereint

Manchmal muss man einfach etwas wagen. Auch wenn die Umstände zunächst dagegen

sprechen. Das dachte sich auch das Bauherrenpaar Katharina und Klaus Herold aus Lippetal. Kurz

entschlossen – und entgegen dem Rat von Fachleuten und Freunden – kauften die beiden ein eher

unattraktiv wirkendes Einfamilienhaus in der Nachbarschaft und machten es innerhalb von zwei

Jahren in liebevoller Kleinarbeit zu einem wahren Juwel. Integraler Bestandteil des sensibel sanierten

Gebäudes ist der lichtdurchflutete Wintergarten. Er ist für das Ehepaar heute Lebensmittelpunkt

und Ruhe-Oase zugleich.

Grün-blau leuchtet der Naturpool schilfumsäumt

im Garten. Optisch fast übergangslos

schließt er sich an den transparenten

Wintergarten mit seinen filigranen

Streben und an das dahinter liegende

weiße Fachwerkhaus an. Der Gesamteindruck

des Ensembles ist der von Ruhe,

Entspannung – und Licht. Doch vor ein

paar Jahren sah das noch ganz anders

aus: kein Pool, kein Wintergarten – vor

allem aber ein gänzlich verbautes zweistöckiges

Wohnhaus, dessen einstige

Schönheit sich nicht einmal mehr mit viel

Fantasie erahnen ließ. Lediglich Klaus

Herold, selbständiger Tischler mit einem

Auge für Gestaltung und zudem auf der

Suche nach mehr Wohnraum, sah die

versteckten Möglichkeiten des Gebäudes.

„Das Haus war von außen komplett

8 Forum Wintergärten 2/2013

in Styropor eingepackt und hatte Kunststoff-Fenster.

Drei Architekten gingen

mit mir hindurch und rieten zum Abriss.

Überall war Schimmel und Feuchtigkeit“,

erinnert er sich. Doch als Mann vom Fach

hatte der Anfang 40-Jährige schnell eine

Vorstellung davon, wie das Gebäude einmal

aussehen könnte, und überzeugte

auch seine Frau von seinem Bauvorhaben.

Behutsame Sanierung

2005 kauften die beiden das Haus, das

direkt neben der eigenen, in der siebten

Generation befindlichen Tischlerei

liegt. 2007 schließlich begannen die aufwendigen

Bauarbeiten, die fast komplett

in Eigenregie durchgeführt wur-

Über die offene Außenwand des Hauses ist der

gläserne Anbau nach Süden hin übergangslos

mit dem Wohnhaus verbunden.


den. Wichtig war es dem Bauherrn dabei,

den ursprünglichen Charakter des Hauses

herauszuarbeiten – und trotzdem

ein modernes Wohnambiente zu schaffen.

„Bei der Renovierung des um 1850

errichteten Gebäudes haben wir fast ausschließlich

Materialien verwendet, die

auch damals genutzt wurden. Rund 50

Tonnen Lehm wurden für Decken und

Wände verbraucht, wir haben die Balken

wieder mit Stroh benagelt, damit der

Putz daran hält, und die Fenster wurden

nicht eingeschäumt, sondern mit Hanf

festgestopft“, erläutert der eigentlich auf

Holztreppen spezialisierte Tischlermeister.

Im Inneren des Gebäudes wurden

Licht und Raum geschaffen, indem die

Trennwände bis auf die Stützbalken freigelegt

wurden. Mit dem Denkmalschutz

gab es dabei – trotz anfänglicher Bedenken

– keinerlei Probleme. „Das Denkmalamt

fordert klipp und klar, dass man auf

den ersten Blick erkennen können muss,

was alt und was neu ist. Die ehemalige

Struktur des Hauses sollte weiterhin

erkennbar, modernes Leben darin aber

möglich sein“, so der Architekt in eigener

Sache.

Durchdachtes System

Alt und Neu wurden auch beim Anbau

des filigranen Wintergartens aus Aluminium

und Glas harmonisch vereint.

Über die offene Außenwand des Hauses

ist der gläserne Anbau heute nach Süden

hin übergangslos mit dem Wohnhaus

verbunden. Eine perfekte, lichtdurchflutete

Einheit und ebenfalls sorgfältig

geplant. „Die Idee, einen Wintergarten

als Lebensmittelpunkt anzubauen, war

für uns von vornherein gesetzt. Wir hatten

vorher bereits mit einem Wintergarten

gelebt und da kann man einfach nicht

mehr ohne. Den zusätzlichen Wohnraum,

den Lichtgewinn und die Lebens-

Aus dem eher unattraktiv wirkenden Einfamilienhaus wurde ein wahres Juwel.

qualität wollten wir in jedem Fall erhalten“,

erklärt Klaus Herold. Recht schnell

fiel die Entscheidung für ein System von

Solarlux: „Die Ausgereiftheit hat mich

völlig überzeugt. Dass wir dann noch in

die Unternehmenszentrale nach Bissendorf

gefahren sind und uns dort die Ausstellung

angeschaut haben, hat unseren

Entschluss nur gefestigt.“ Gemeinsam

mit einem Fachberater wurden anschließend

vor Ort verschiedene Systeme ausführlich

erörtert und dabei auch die

verschiedenen Dachformen digital visualisiert.

Die Wahl fiel schließlich auf das

Wintergarten-Dachsystem SDL Nobiles

in Pultdach-Ausführung kombiniert

mit der flexiblen Glas-Faltwand SL 80 als

senkrechte Verglasung.

WS1000 Style

oBJeKte

Vor allem die Eleganz des Wintergartendaches

mit den schmalen Aluminiumsparren

hatte es den beiden angetan. Sie

sind innen vor Wand und Traufe eingerückt

und bieten so eine besonders filigrane

Optik mit maximalem Durchblick

nach oben. Die innen liegende Statik

sorgt außen für eine ebene Dachfläche.

Die unauffällige Außenmarkise aus Aluminium-Lamellen

temperiert den Wintergarten

auch im Sommer angenehm.

Zwei flache Schiebefenster im Dachbereich

ebenso wie zwei Kippfenster in den

fixierten Seitenelementen des Wintergartens

– alle elektronisch steuerbar – sorgen

für natürliche Belüftung. Auch die Durchdachtheit

des Solarlux-Systems überzeugte

das Ehepaar: Die beiden dreiflü-

Wintergartensteuerung mit berührungssensitiver Glas-Oberfläche

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Im Inneren des Gebäudes wurden Licht und Raum geschaffen, indem die Trennwände bis auf die

Stützbalken freigelegt wurden.

geligen Glas-Faltwände an der Frontseite

des Wintergartens lassen sich mit einem

Handgriff bequem über jeweils 3,40

Meter von der Mitte aus zur Seite hin aufziehen.

Dank ihrer Edelstahl-Lauftechnik

sind sie besonders leichtgängig. Die

schmalen Flügelpakete lassen sich außerdem

unauffällig an der Seite „parken“.

Bei schönem Wetter kann der Wintergarten

so über die gesamte Breite hinweg

geöffnet werden, Innen- und Außenraum

werden eins. Im geschlossenen Zustand

bieten die mit nur zehn Zentimetern sehr

schmalen Profilansichten der SL 80 große

Glasflächen und sorgen für viel Licht.

Hohe Wärmeeffizienz

Auch die exzellenten Dämmwerte der

Systeme überzeugten das Ehepaar. „Wir

haben extrem viel Wert auf gute Wärmedämmung

gelegt. Uns war es wichtig,

dass wir den Wintergarten jederzeit

nutzen können. Bei Minusgraden ebenso

wie bei plus 30 Grad Celsius“, so Klaus

Herold. Um die Einheit von Wohnraum

und Wintergarten möglichst energieeffizient

beheizen zu können, wurde eine

Fußbodenheizung in den Glasanbau integriert.

Zwei an das Haus anschließende

seitliche Stellwände aus Lehm wurden

außerdem – ebenso wie die Wände des

gesamten Wohnhauses – mit einer Wandheizung

versehen. Betrieben wird das

10 Forum Wintergärten 2/2013

System mit Hackschnitzeln aus der Tischlerei.

Der Aufwand hat sich gelohnt: „Wir

haben praktisch keine kalten Punkte im

Die beiden dreiflügeligen Glas-Faltwände an

der Frontseite des Wintergartens lassen sich

mit einem Handgriff bequem über jeweils 3,40

Meter von der Mitte aus zur Seite hin aufziehen.

Solarlux (5)

Haus und die Wärmeeffizienz ist sehr gut.

Das Gebäude ist darüber hinaus quasi

CO 2 -neutral“, resümiert der Bauherr.

Wellness pur

Trotz dieser Extras dauerte der Bau des

Wintergartens – einschließlich Fundamentierung,

Fliesenlegen und Elektro-

Arbeiten – im Frühling 2009 nur knappe

vier Wochen. In lediglich zwei Tagen

wurde der Wintergarten errichtet. Parallel

erfüllte sich das Ehepaar noch einen

zweiten Wunschtraum: Einen eigenen

Swimming-Pool. „Wir wollten immer ein

Haus am See, haben es aber nie so recht

gefunden. Jetzt haben wir uns praktisch

den See ans Haus gebaut“, scherzt Klaus

Herold. Das Besondere an dem großen

Schwimmteich, der sich heute über rund

48 Quadratmeter vor dem Wintergarten

erstreckt: Durch einen Regenerationsbereich

an der Seite reinigt sich das Wasser

von selbst und muss daher nicht mit

Chlor angereichert werden. Schilf und

andere Gräser, die das Wasser umsäumen,

sorgen für eine naturbelassene

Atmosphäre. Das Zusammenspiel von

Pool, Wintergarten und einer Sauna im

ersten Stock machen das Wohnhaus zum

Wellness-Areal. „Wir haben es hier einfach

traumhaft“, schwärmt der Hausherr.

„Wenn ich in der Mittagspause schwimmen

gehe und mich anschließend im

Wintergarten kurz entspanne, ist das als

wäre ich neu geboren.“

Darüber hinaus bietet der Naturpool samt

des dahinter liegenden rund 980 Quadratmeter

großen Gartens einen einzigartigen

Ausblick. Zum Beispiel beim Kochen

in der offenen Küche, die optisch lediglich

durch den tresenhoch aufgemauerten

Außensockel des Hauses vom Wintergarten

getrennt ist. Wie auch im übrigen

Haus wurde für diese Trennmauer, ebenso

wie für die Arbeitsplatte in der Küche,

altes Baumaterial aus dem Haus genutzt.

Absoluter Lebensmittelpunkt

Trotz der anfänglichen Bedenken hat sich

der Kauf des Hauses für das Ehepaar

vollauf gelohnt: „Wir sind heute wirklich

froh, dass wir den Umbau gewagt haben“,

so der Hausherr. „Vor allem der Pool

und der Wintergarten bieten sehr viel

Lebensqualität. Wir arbeiten und leben

im Wintergarten. Er ist unser Esszimmer

und unser Partyraum. Und im Sommer

besucht uns hier die ganze Familie. Der

Wintergarten ist wirklich unser absoluter

Lebensmittelpunkt.“

www.solarlux.de


Erhöhter Einbruchschutz

Alle zwei Minuten geschieht ein Einbruch

– meist in Einfamilienhäusern und oft

in Häusern mit Wintergarten. Es dauert

nur wenige Sekunden und Diebe haben

die Terrassentür oder das Kippfenster

geknackt. Das Bissendorfer Unternehmen

Solarlux, Marktführer im Bereich

faltbarer Glaselemente und transparenter

Fassadenlösungen, behauptet auch

bei der Sicherheit seiner Verglasungslösungen

die führende Position und liefert

seinen Fachhandelspartnern damit

einen wertvollen Wettbewerbsvorteil mit

Alleinstellungsmerkmal. Solarlux ist der

erste Hersteller, der die erhöhten Prüfanforderungen

der neuen Einbruchnorm

erreicht und derzeit weltweit der einzige

Produzent, der die Zertifizierungskriterien

nach RC2 auch für nach außen zu

öffnende Faltwandsysteme erfüllt.

Wirksamer Einbruchschutz basiert auf

zwei wesentlichen, aktiven und passiven

Voraussetzungen: Dem aktiven Verhalten

der Bewohner einerseits – keine offenen

Kippfenster und -türen bei Abwesenheit,

welche „offene“ Einladungen für Einbrecher

sind – sowie der Ausstattung der

Bauelemente Fenster und Terrassentüren

mit mechanischen Schutzvorrichtungen

für einen höheren Einbruchschutz.

Solarlux gewährleistet bereits bei neun

seiner Glas-Faltwandsysteme die neuen

Anforderungen nach erhöhtem Einbruchschutz.

Sie wurden im Hinblick auf

ihre einbruchhemmenden Eigenschaften

Funktechnik wird in der Gebäudeautomation

gerne bei Sanierungs- und Renovierungsprojekten

eingesetzt. Doch auch

bei der Erweiterung von bestehenden

Anlagen zeigen kabellose Automatisierungs-Bausteine

ihre Vorteile. Während

den Planer unter anderem die Schonung

der Bausubstanz in denkmalgeschützten

Gebäuden überzeugt, zählt für private

Bauherren die schnelle und saubere

Installation. Funk-Bausteine für die Automatisierung

und Bedienung von Beschattung,

Lüftung und Licht bietet Elsner

Elektronik schon seit einigen Jahren an.

Hierbei wird das eigene Funk-Protokoll

Elsner RF verwendet. Nun wird das

Funk-System durch ein weiteres Motorsteuergerät

und einen Router ergänzt.

Intensive Belastungsprüfungen mit roher Gewalt

und typischen Einbruchwerkzeugen belegen die

Widerstandsfähigkeit der Glas-Faltwandsysteme

gegen massive Einbruchversuche.

gemäß der neuen Einbruchnorm DIN EN

1627-1630 2011-09 aufwändig optimiert

und vom Prüfinstitut Velbert (PIV) mit

der Einbruchschutzklasse RC2 zertifiziert

(RC = Resistance Class – vormals WK =

Widerstandsklasse).

Die „Resistance Classes“ (RC) definieren

den Grad des Widerstandes, den ein

Fensters oder eine Tür gegen Einbruchversuche

unter definierten Umständen

und Belastungen leisten muss. Anders

als bei den Widerstandsklassen nach alter

Prüfnorm werden RC-Zertifizierungen

nach verschärften Bedingungen durchgeführt,

indem neue Werkzeuge und Ein-

Einstecken, einlernen, fertig

Mit dem Motorsteuergerät RF-MSG-ST

wird die Installation von Funk-Komponenten

noch einfacher: Das Modul wird

mit STAK/STAS-Verbindern zwischen

Netzanschluss und Motor eingesteckt. In

Minutenschnelle lässt sich die motorisch

betriebene Beschattung oder das Fenster

sowohl mit der Fernbedienung Remo

8 als auch mit den Gebäudesteuerungen

WS1 und WS1000 (Modelle Color oder

Style) ansteuern.

Wenn bei großen Gebäuden die Reichweite

des Funksignals erhöht werden

muss, kommt der RF-Router zum Einsatz.

Der Router leitet das Signal an bis

zu 16 an der WS1 oder WS1000 eingelernte

Funkmodule weiter. Messwerte

von Sensoren und Fahrbefehle für Moto-

Solarlux

Forum Wintergärten 2/2013

Technik

bruchmechanismen zum Einsatz kommen.

Solarlux hat bei der Umsetzung des Einbruchschutzkonzeptes

für seine Glas-

Faltwände diverse, bauartbedingte Voraussetzungen

berücksichtigt und einige

Neuerungen implementiert. So kommen

bei der Ausstattung RC2 generell

neu entwickelte Sicherheitsbänder und

Sicherheitsbeschläge zum Einsatz als

auch eine innovative Bediensperre für

den Flachgriff.

Neben den Faltwandsystemen wurden

auch die Zusatzelemente nach den neuesten

Prüfkriterien zertifiziert. Unter

Zusatzelemente sind bei Solarlux alle

weiteren, in die Faltwand integrierbaren,

zum Bedien- und Wohnkomfort beitragenden

Bauelemente subsummiert. Dazu

gehören beispielsweise Dreh-Kipp-Elemente

und Durchgangstüren.

Sicherheit nach Innen und Außen

Im Markt beziehen sich gängige Sicherheitsangebote

für Glas-Faltwände generell

auf nach innen zu öffnende Anlagen.

Solarlux ist der einzige Anbieter, der den

erhöhten Einbruchschutz nach RC2 auch

für nach außen zu öffnende Anlagen bietet.

Das ist deshalb von besonderer Bedeutung,

weil der Großteil der Bauherren das

Flügelpaket erfahrungsgemäß außerhalb

des Raumes stehen haben möchte.

www.solarlux.de

ren kommen so verlässlich beim Empfänger

an.

www. elsner-elektronik.de

Die Installation von

Funk-Komponenten

ist jetzt noch

einfacher.

11

elsner


Technik

Neue Generation der

Oberflächenbeschichtung

Mit BriteGuard hat Bohle ein neuartiges Schutz-System für Glas und glaskeramische

Oberflächen auf den Markt gebracht, das extrem widerstandsfähig und langlebig ist. Die

Applikation ist einfach und kann manuell oder maschinell erfolgen. Zudem bescheinigt

mit dem TÜV Rheinland eine unabhängige Institution, dass mit BriteGuard Surface Sealer

behandelte Flächen reinigungsfreundlich und schmutzabweisend sind – und das für

mindestens 10 Jahre.

Nachträglich auftragbare Oberflächenbeschichtungen

für Glas und Keramik gibt

es viele im Markt. Den versprochenen

lang anhaltenden Schutzeffekt erfüllen

in der Realität jedoch nur wenige. Zudem

ist die Verarbeitung oftmals kompliziert

und die Pflege aufwändig. Die Bohle AG,

Haan, markiert mit ihrer neuen BriteGuard-Schutzbeschichtung

nun den Schritt

in die nächste Generation der Oberflächenbeschichtungen

und definiert hinsichtlich

der Anwendung und Langlebigkeit

völlig neue Qualitätsmaßstäbe.

Das innovative Oberflächen-Schutzsystem

für glatte und raue Oberflächen ist

extrem widerstandsfähig und langlebig.

Ein weiter Vorteil: BriteGuard basiert

auf nur wenigen Produkten und kann

sehr einfach von Hand oder maschinell

angewendet werden. Damit eröffnet

Bohle glasverarbeitenden Betrieben

wieder einmal ein hoch interessantes

Zusatzgeschäft. Ohne zeitaufwändige

Produktschulungen und teure Applikationstechnik

können sie ihrer Kundschaft

zusätzlich zu hochwertigen Glasprodukten

gleich eine eigens für die professionelle

Anwendung entwickelte Qualitäts-

Oberflächenbeschichtung mitliefern.

Für Innen- und

Außenanwendungen

BriteGuard ist deutlich widerstandsfähiger

als andere im Markt angebotene

Oberflächenprodukte. Durch eine

chemische Reaktion mit der Substratoberfläche

bildet die Beschichtung eine

hochfeste Funktionsschicht, die sowohl

vor Schmutzanhaftungen als auch vor

Glaskorrosion schützt. So bleiben die

beschichteten Gläser deutlich länger

sauber, und der Reinigungsaufwand

wird gegenüber unbehandelten Gläsern

12 Forum Wintergärten 2/2013

Nach dem Auftragen erfolgt

eine Reaktion mit der Oberfläche:

Eine hochfeste Funktionsschicht

ensteht, die die Struktur des Glases

oder der Glaskeramik nachbildet.

erheblich reduziert. Die bei Endkunden

verbreitete Einschätzung, dass nachträglich

auf das Glas aufgebrachte Oberflächenbeschichtungen

nicht lange halten,

widerlegt diese Bohle-Innovation nachhaltig.

BriteGuard kann im Innen- und

Außenbereich angewendet werden und

eignet sich somit gleichermaßen gut zur

Beschichtung von Trennwänden oder

Glasduschen sowie für den Einsatz an der

Fassade oder auf Wintergärten.

Verständliches Baukasten-System

Zu den zentralen Entwicklungsschwerpunkten

von BriteGuard zählte auch,

das Beschichtungssystem sowohl für

den verarbeitenden Betrieb als auch für

den Endnutzer sehr einfach handhabbar

zu machen. So entstand ein übersichtlicher

Systembaukasten mit nur wenigen

Komponenten für die Vorbehandlung,

Beschichtung und Pflege. Er macht

die Auswahl der für die jeweilige Anwendung

notwendigen Produkte kinderleicht.

Für glatte Glasoberflächen gibt es das

Beschichtungsprodukt BriteGuard Surface

Sealer sowie einen Vor- und einen

Nachreiniger. Für den Schutz von rauen

Oberflächen wird lediglich die Beschichtung

BriteGuard Surface Sealer X benötigt.

Das Prinzip der Einfachheit setzt

Bohle auch bei der Pflege der beschichteten

Gläser konsequent fort. Anstelle einer

vielteiligen Produktbatterie beinhaltet

das BriteGuard-System lediglich ein Pflegeset

für glatte sowie für raue Glasober-


Die Funktionsschicht sorgt dafür, dass

organische Verschmutzungen und anorganische

Verschmutzungen kaum anhaften und sehr

leicht entfernt werden können.

flächen und ein Produkt für die regelmäßige

Reinigung. Zum Komplettpaket des

Beschichtungssystems gehört zudem das

gesamte Zubehör – vom Reinigungstuch

bis zur Schutzbrille.

Überzeugende Wirkung

Nach der Applikation reagiert der Brite-

Guard Surface Sealer mit der Oberfläche

und bildet eine hochfeste Funktionsschicht,

die die Struktur des Glases oder

der Glaskeramik nachbildet. Durch ihre

extrem niedrige Oberflächenspannung

sorgt diese Funktionsschicht dafür, dass

organische Verschmutzungen (z.B. durch

Seife, Vogelkot oder Verkehrsemissionen)

und anorganische Verschmutzungen (z.B.

durch Kalk oder salzhaltige Luft) kaum

anhaften und sehr leicht entfernt werden

können. Sichtbar wird die niedrige Oberflächenspannung

durch den bekannten

Abperleffekt, der beim Kontakt mit Wasser

entsteht. Bei rauen Oberflächen, z. B.

sandgestrahltem und mattiertem Glas,

werden störende Verschmutzungen wie

Fingerabdrücke durch die Beschichtung

mit BriteGuard Surface Sealer X wirkungsvoll

vermindert und lassen sich

leicht entfernen.

Umfangreiche Tests belegen die Langzeitstabilität

des BriteGuard Systems:

Die Beschichtungen verfügen über eine

außergewöhnlich hohe Abriebfestigkeit.

Selbst nach 170 000 Wischzyklen

mit einem handelsüblichen Gummiabzieher

bleibt der für die Schutzwirkung

maßgebliche Kontaktwinkel mit Wasser

nahezu unverändert. Auch 500 Stunden

in verschiedensten Chemikalien und

handelsüblichen Reinigungsmitteln können

der Beschichtung kaum etwas anhaben.

Temperaturen bis zu 200 Grad Celcius,

UV-Strahlung und das Einwirken

von Feuchtigkeit übersteht die BriteGuard

Funktionsschicht ohne nennenswerte

Einbußen in ihrer Funktionalität.

Einfache Applikation

Dem Gebot der Einfachheit folgend, müssen

vor der ersten Applikation von Brite-

Guard keine zeitaufwändigen Schulungsmaßnahmen

durchlaufen werden. Die

Oberflächenbeschichtung kann manuell

mit einem einfachen Handpad, einer

Sprühflasche oder maschinell mit einem

Applikationsgerät aufgetragen werden.

Der BriteGuard-Schutz entsteht in nur

drei Schritten. Vor der Beschichtung werden

glatte Oberflächen mit dem Brite-

Guard Surface Activator von Hand oder

in der Glaswaschmaschine gesäubert. Er

entfernt zuverlässig organische und anorganische

Verschmutzungen von der Glasoberfläche.

Raue Oberflächen müssen

lediglich gründlich gesäubert und von

Staub und Fett befreit werden.

Im zweiten Arbeitsschritt wird die

Schutzbeschichtung aufgetragen: Brite-

Guard Surface Sealer auf glatte Oberflächen

bzw. BriteGuard Surface Sealer X auf

raue Oberflächen. Auch die Applikation

kann wahlweise manuell oder maschinell

erfolgen. Zu beachten ist dabei lediglich,

dass die Glasoberfläche vollflächig und

gleichmäßig benetzt ist.

Nach der Aushärtung der Beschichtung

wird im dritten Schritt das überflüssige

Forum Wintergärten 2/2013

Technik

Material entfernt. Bei glatten Oberflächen

kommt hier der BriteGuard Surface Finisher

zum Einsatz. Auch dieser Arbeitsgang

kann wahlweise von Hand mit

Schwamm bzw. Fenstervlies oder maschinell

mit einer Glaswaschmaschine erfolgen.

Bei rauen Oberflächen ist keine

Nachreinigung notwendig. Hier wird

lediglich mit einem Mikrofaser-Tuch aufpoliert.

Hohe Beständigkeit

Durch die Vergabe eines TÜV-Zertifikates

hat auch eine neutrale Institution

die herausragenden Eigenschaften

des Produktes bestätigt: Mit BriteGuard

Surface Sealer beschichtete Oberflächen

sind schmutzabweisend und reinigungsfreundlich

– und das für lange

Zeit: In aufwändigen Tests wurde eine

10-jährige Nutzungsdauer simuliert, die

die BriteGuard Beschichtung nahezu

ohne Einbußen der Wirksamkeit überstanden

hat. So haben die Prüfungen

belegt, dass BriteGuard sowohl im Innen-

wie im Außenbereich den Belastungen

durch Abrieb, üblichen Haushaltsreinigern,

unterschiedlichen Temperaturen

und UV-Strahlung nachhaltig widersteht

und daher mit BriteGuard Surface Sealer

beschichtetes Glas auch nach vielen Jahren

schmutzabweisend und leichter zu

reinigen ist.

www.bohle.de

Ob Fassaden , Wintergärten, Vordächer oder andere Architekturbereiche: Das Schutzsystem ist für

alle Außenanwendungen gleichermaßen geeignet.

13

Bohle (3)


Technik

Reduziertes Flächengewicht von

Mehrscheiben-Isolierglas

Durch die Verschärfung der neuen EnEV hat der Einsatz von energieeffizientem Mehrscheiben-

Isolierglas (MIG) stark zugenommen. Das höhere Gewicht dieser Verglasungen führt zu stärkerer

Belastung von Rahmen und Beschlägen sowie zu einem höheren Unfall- und Gesundheitsrisiko

für Monteure. Durch den Einsatz von dünnerem Glas oder transparenten Kunststoffplatten

bzw. -folien ist eine Reduzierung des Flächengewichts möglich. Das von der Forschungsinitiative

Zukunft Bau geförderte und vom Bundesverband Flachglas, Isophon Glas, Southwall Europe und

Winterglas unterstützte Forschungsprojekt kommt zu interessanten Ergebnissen.

Die Gewichtsreduzierung ist angesichts

immer größerer Abmessungen und der

wachsenden Verbreitung von Dreifach-

Isolierglas eine sinnvolle Entwicklung.

Das Forschungsprojekt „Flächengewicht

Mehrscheiben-Isolierglas“ hat mögliche

konstruktive Lösungen, wie den Einsatz

von dünnerem Glas oder transparenten

Kunststoffplatten bzw. -folien untersucht.

Im Forschungsbericht sind Diagramme

als „Kontourplots“ für verschiedene Aufbauten

und Formate mit dünnen Glasscheiben

enthalten. Diese zeigen die

auftretenden Biegezugspannungen und

Durchbiegungen für Klima- und Windlasten

als Funktion der Kantenlängen.

Dabei wird auch die lineare Kirchhoffsche

Plattentheorie mit einem nicht-linearen

Ansatz zur Berücksichtigung von

Membranspannungen verglichen.

Interessant sind ebenso die Analysen

der Materialeigenschaften und -verträglichkeiten,

des Alterungsverhaltens,

14 Forum Wintergärten 2/2013

Das Forschungsprojekt

zeigt interessante

Ergebnisse.

der konstruktiven

Befestigung und

die Ableitung von

Randbedingungen

für die Gebrauchstauglichkeit

von

Kunststoffplatten und -folien im Scheibenzwischenraum.

Zusammenfassend

kam das Forschungsprojekt zu folgenden

allgemeinen Ergebnissen, die im

Abschlussbericht in Form von Diagrammen

und Tabellen detailliert beschrieben

werden:

• Für die Dimensionierung ist bei großformatigen

Isoliergläsern im Regelfall

die Windlast maßgeblich, und die

nicht-lineare Theorie ergibt signifikant

niedrigere Werte für die Spannung und

ift (3)

Durchbiegung als die Kirchhoffsche

Theorie. Bei kleinformatigen Isoliergläsern

ist die Klimalast ausschlaggebend,

und die Anwendung der nicht-linearen

Theorie bringt keine Vorteile. Dies gilt

ebenso für schma le, lange Formate.

• Für Scheiben mit einer kurzen Kante

(ca.


inationen aus Folien, Dichtstoffen und

Abstandhaltern erfordert die Anwendung

von mehreren Untersuchungsmethoden.

Eine Erfüllung der Anforderungen

der EN 1279 hinsichtlich der

Gasverlustrate und der Feuchtigkeitsaufnahme

ist grundsätzlich möglich. Bei

erhöhter Prüftemperatur trat kein Fogging

auf.

• Wenn transparente Kunststoffplatten

als mittlere Scheibe verwendet werden,

ist eine spezielle Lagerung, die eine

thermische Ausdehnung ohne Belastung

des Randverbunds ermöglicht,

erforderlich. Bei den beiden untersuchten

Kunststoffarten Polycarbonat und

PMMA trat auch bei erhöhter Prüftemperatur

kein Fogging auf. Um Feuchtigkeit

durch Freisetzung aus den Kunststoffplatten

im Scheibenzwischenraum

vorzubeugen, müssen entweder die

Platten vor dem Einbau getrocknet

werden oder eine entsprechende

Dimensionierung der Trockenmittelmenge

erfolgen.

• Die im Forschungsvorhaben untersuchten

flächengewichtsreduzierten Aufbauten

sind hinsichtlich des Wärmedurch-

gangskoeffizienten,

des Gesamtenergiedurchlassgrads

und des Lichttransmissionsgrads

mit konventionellemDreifach-Isolierglasvergleichbar.

• Bedingt durch die

geringere Masse

reduzieren dünne

Glasscheiben in

symmetrischen

Aufbauten grundsätzlich

die Luftschalldämmung.

Durch einen asymmetrischen Aufbau

des Mehrscheiben-Isolierglases

kann dieser Nachteil jedoch kompensiert

werden. Unabhängig davon,

ob die mittlere Scheibe aus dünnem

Glas, einer Folie oder einer transparenten

Kunststoffplatte besteht, hat sie

keinen signifikanten Einfluss auf die

Luftschalldämmung.

Der gesamte Forschungsbericht zum

Thema „Flächengewicht Mehrscheiben-

Die Konstruktionsprinzipien zur Gewichtsreduzierung.

Technik

Isolierglas – Energieeffizientes Mehrscheiben-Isolierglas

– Untersuchungen

von technischen Maßnahmen zur Reduzierung

des Flächengewichts“ ist auf der

Website des ift Rosenheim im Literaturbereich

unter „Forschungsberichte“ zum

Download verfügbar. Das ift Rosenheim

bietet alle relevanten Prüfungen, Berechnungen

und Nachweise für neue und

innovative Isolierglaskonstruktionen an.

www.ift-rosenheim.de

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Exzellente Wirkung gegen Schmutzanhaftung und Korrosion

TÜV-geprüfte Langlebigkeit von mindestens 10 Jahren

Übersichtlicher Systembaukasten statt Produktflut

Einfache Applizierung in 3 Schritten ohne Investitionskosten

Professioneller Schutz für Glas

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Technik

Durchblick plus Wärmeschutz

Das Tuch für Wintergartenmarkisen bietet mit seinen feinen Rietlücken für einen schnellen

Regenablauf nicht nur Schutz vor lästigen Wassersäcken. Es ist durch eine neue Beschichtung mit

Aluminiumpigmenten gleichzeitig ein idealer Wärmeschutz

Die leicht transparenten Markisentücher

vuscreen Alu und perfotex für Fenster

und Wintergärten von markilux schaffen

mit ihren Infrarot-reflektierenden Oberflächen

ein angenehmes Raumklima.

Nicht nur Hausfassaden, sondern auch

Fenster und Wintergärten haben Potential

für eine bessere Energiebilanz. Das

dachte sich auch der deutsche Markisenhersteller

markilux und rüstete seine

Markisentücher vuscreen Alu und perfotex

mit speziellen Aluminiumpigmenten

aus. Das Resultat: Ein um bis zu 30 Prozent

verringerter Wärmedurchlass.

Die Natur liefert uns viele Beispiele für

einen ökonomischen Umgang mit Energie.

So wechselt das Chamäleon bei starker

Sonnenstrahlung und hohen Temperaturen

in einen hellen Farbton. Der

Effekt: Einfallendes Licht wird reflektiert.

Bei niedrigen Temperaturen nimmt

es dagegen eine dunkle Farbe an und

speichert auf diese Weise Wärmeenergie.

Zwei intelligente Lösungen, um den

Energiehaushalt in Balance zu halten.

16 Forum Wintergärten 2/2013

Wärmeschutz für Fenster- und

Wintergartenmarkisen

Auch der moderne Sonnenschutz bietet

heute technische Lösungen, mit denen

sich Energie effektiv nutzen lässt. So hat

der Markisenhersteller markilux mit seinen

Markisentüchern vuscreen Alu und perfotex

einen praktischen Wärmeschutz für

Fenster und Wintergärten entwickelt. Spezielle

Oberflächen sorgen dafür, dass weniger

Wärmeenergie die Tücher durchdringt.

Neuartige Pigmentierung

Das neue vuscreen-Gewebe ist ein Sonnen-

und Blendschutz für Fenster. Es ist

fein perforiert und damit leicht transparent.

Das Gewebe basiert auf dem Markisentuch

sunsilk SNC aus pflegeleichtem

Polyester. „Das Besondere an diesem

neuen Tuch sind Pigmente mit verkapselten

Aluminiumpartikeln. Die Partikel

durchdringen das gesamte Material während

eines speziellen Veredelungsverfah-

Markilux

rens. Das Aluminium hat die Eigenschaft,

Wärmestrahlung im Spektrum zwischen

700 bis 2500 Nanometern Wellenlänge

zu reflektieren und vermindert damit den

Durchlass von Wärmeenergie“, sagt Stefan

Ruholl, Betriebsleiter von markilux.

Zudem schütze das Tuch vor Blendung,

Reflexion und Spiegelung an Bildschirmarbeitsplätzen.

Neben der Version mit

Aluminiumpigmenten gibt es das neue

Gewebe auch als vuscreen FR mit einer

flammhemmenden Ausrüstung. Damit

löst das neue Markisentuch transilk FR

ab.

Pflegeleichte Polyesterqualität

perfotex, das Tuch für Wintergartenmarkisen

mit den praktischen Rietlücken,

die Regenwasser gut ablaufen lassen,

ist bereits seit mehreren Jahren auf dem

Markt. Bisher aus Acryl, basiert die neue

Version ab jetzt auf Polyester, wodurch

das Tuch nun sehr formbeständig ist. Auch

das neue perfotex sorgt für einen besseren

Wärmeschutz. Anders als bei vuscreen Alu

ist die Oberfläche des Gewebes mit Aluminiumpartikeln

beschichtet. Der Effekt

ist dabei der gleiche. Auch hier sorgt das

Aluminium für die Reflexion von infraroter

Strahlung und damit für ein angenehmeres

Klima im Wintergarten.

Deutlich geringerer

Energiedurchlass

„Bei beiden Tüchern verringert sich der

Gesamtenergiedurchlass aufgrund der

neuen Veredelungsverfahren um bis zu 30

Prozent. Das konnten wir mit Messungen

der Hohensteiner Textile Testing Institute

GmbH & Co. KG belegen“, erklärt Stefan

Ruholl. vuscreen Alu eigne sich darüber

hinaus auch für den temporären Wärmeschutz

an Fenstern. „Neben der neuen

Ausrüstung mit reflektierenden Aluminiumpartikeln

ist dies durch eine isolierende

Luftschicht zwischen Markisentuch

und Fensterlaibung möglich. Automatisch

gesteuert, lassen sich so im Winter

bis zu 22 Prozent an Energie sparen. Und

im Sommer verringert sich der Bedarf an

Kühlenergie“, weiß Ruholl.

Ob für’s Fenster oder den Wintergarten,

die neuen Markisentücher leisten damit

einen wirksamen Beitrag für ein angenehmeres

Raumklima und für mehr Balance

im Wärmehaushalt von Gebäuden.

www.markilux.com


otto-Chemie

SUPPORT. GARANTIERT.

Der kraftschlüssige Klebstoff

ist für die kompakte

Verbindung von Holz und

Metallen besonders geeignet.

Wintergärten von Solarlux stehen seit jeher für anspruchsvolles Design, filigrane Profile, ausgereifte

Technik mit langer Lebensdauer sowie eine hochwertige Materialauswahl. Wenn Sie dazu noch eine

einfache Montage sowie einen hohen Vorfertigungsgrad erwarten, sind wir der richtige Partner für

Ihren Fachbetrieb. Unser exklusiver Rundum-Service vom Entwurf bis zur Ausführungsplanung wird

auch Ihre Kunden begeistern – garantiert.

SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH | Fon +49 5402 4000 | vertrieb@solarlux.de | www.solarlux.de

Technik

Universales Einsatzspektrum, maximale Haftung

Auch im Bauhandwerk geht der Trend hin

zu elastischen bzw. spannungsausgleichenden

Klebungen, um Bauteile oder

-elemente schnell und zuverlässig miteinander

zu verbinden. Unter der Marke

Ottocoll stellt Otto dem professionellen

Handwerker ein Sortiment hochwertiger

Klebstoffe zur Verfügung, die sich zudem

gut verarbeiten lassen.

Echter Allrounder

Mit dem neuen Hybridklebstoff

Ottocoll M 510

geht das kraftschlüssige

Kleben von Bauteilen

aus den unterschiedlichsten

Werkstoffen

leicht von der Hand. Er ist verträglich

mit Marmor und Naturstein und verursacht

keine Verfettung oder Verfärbung

an diesen Werkstoffen. Der nicht korrosive

Klebstoff kann ebenfalls für Metalle

wie Aluminium, Edelstahl, verzinkter

Stahl und für die Klebung von Kupfer

verwendet werden. Aber auch zum

Kleben von Metall auf Holz eignet sich

Ottocoll M 510. Der Klebstoff entspricht

den Anforderungen der DIN EN 14257

(WATT 91) an wärmefeste Klebungen

für Holz und Holzwerkstoffe. Nach dem

Aushärten ist das Produkt schleif- und

auch überstreichbar.

Ausgezeichnete Eigenschaften

Ottocoll M 510 zeichnet sich durch eine

extrem hohe Klebfestigkeit aus. Der

standfeste 1K-Klebstoff auf Basis Hybrid-

Polymer STPU ist frei von Siliconen und

Isocyanaten und nicht kennzeichnungspflichtig.

Er härtet durch Reaktion mit

Feuchtigkeit aus. Hybridklebstoffe verfügen,

in Abhängigkeit von der jeweiligen

Anwendung, über eine gute Witterungs-

und Alterungsbeständigkeit und sind für

innen und außen geeignet. Mit diesen

Eigenschaften dürfte sich Ottocoll M 510

schnell zum unverzichtbaren Hilfsmittel

am Bau entwickeln.

www. otto-chemie.de


Produkte

Wohnraum energieeffizient erweitern

Einen richtigen Wintergarten bis zum Passivhausstandard, ein Sommergarten oder eine

Überdachung? Wie wird die geplante Wohnraumerweiterung den Anforderungen gerecht

und wie kann man die Energiebilanz verbessern?

Bei der Entscheidung für eine in den

Garten führende Wohnraumerweiterung

sollte man genauestes abwägen, welchen

Ansprüchen die zukünftig neuen

Räume zwischen Himmel und Garten

gerecht werden sollen. Möchte man in

den Übergangszeiten zwischen Sommer

und Herbst, einen vollwertig gedämmten

Wohnraum nutzen oder bewusst die Tage

mit den sinkenden Temperaturen nur

geschützt in einem mit Glas umsäumten

Raum verbringen? Ist man gewillt, diesen

Teil des Hauses dann im Winter gar nicht

oder nur selten zu nutzen?

Qual der Wahl

Auf dem Markt wird heute eine große

Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten

der Materialien sowie Dämm-Möglichkeiten

durch Glas und Profilarten angeboten.

Bei Master‘s reicht beispielsweise die

Produktpalette eines umbauten Raumes

im Garten von der einfachen Terrassenüberdachung,

zum Sommergarten und,

dank innovativer Profiltechnologie, bis hin

zum Wintergarten mit Passivhausstandard.

Wer sich heute für ein solches technisch

anspruchsvolles Produkt entscheidet, ist

mit seiner Energiebilanz auf der sicheren

Seite. Im Bau dagegen kostengünstiger

aber ebenso komfortabel in der Anwendung,

nur mit einem anderen Nutzungsanspruch

versehen, ist der Sommergarten.

Der Kunde hat die Wahl zwischen verschiedenen

Dachsparren und Rinnensystemen.

Ob nun sehr puristisch mit einem

filigranen T-Dachträger und der dazu passenden

kantigen Blende oder dem Volldachsparren

mit integrierter Spotbeleuchtung.

Eine weitere elegante und zugleich

praktische Ergänzung ist ein erweitertes

Rinnenkastensystem gleich mit integriertem

Raffstore. So kann man auch für eine

senkrechte Beschattung und gleichzeitigen

Sichtschutz sorgen. Die umlaufenden

Unterbauelemente werden in der Regel als

rahmenlose Ganzglas-Falt- oder Schiebeanlagen

konzipiert. So hat man keine störenden

Fensterrahmen und kann ungehindert

seinen Gartenblick genießen. Man

hat also bei schlechtem Wetter einen perfekten

Wind- und Regenschutz und bei

18 Forum Wintergärten 2/2013

Von klassisch bis modern lässt sich alles realisieren.

Sonnenschein eine komplett geöffnete

Terrassenüberdachung. Wer es noch puristischer

mag, entscheidet sich häufig für

eine Terrassenüberdachung, die man aber

ebenfalls mit Ganzglas-Falt- oder Schiebeanlagen

versehen kann.

Die Wärme nicht ziehen lassen

Gerade bei älteren Wintergärten ist dies

ein Problem: Bei ganzjährigem Betrieb ist

der Energiebedarf bis zu fünfmal so hoch

wie im Rest des Wohngebäudes. Das führt

zu sehr hohen Heizkosten. Heute gibt es

mit energieeffizienten Wintergarten-Systemen

günstige Alternativen. Dabei spielen

auch zeitgemäße Baustoffe, beispielsweise

für die Fundamenterstellung, eine

wichtige Rolle – hält doch das Fundament

die Kühle des Bodens ab. Eine Fußbodenheizung

oder ein Kamin sorgen zusätzlich

für angenehme Temperaturen – die

beste Heizung nützt jedoch nichts, wenn

die erzeugte Wärme nach außen hin wieder

verloren geht. Deshalb sollte gerade

auch auf den Wärmedurchgangswert der

Fensterrahmen geachtet werden. Je kleiner

dieser ausfällt, desto besser. Master’s

bietet hierzu ein energieeffizientes Wintergarten-Komplettsystem

mit zertifiziertem

Passivhaus-Standard an.

Funktionelle Gläser und passendes

Design

Bei den Unterbauelementen und der

Dachkonstruktion des Alu Top Star wird

Aluminium eingesetzt. Hier schützt

eine Aluminium-Dachkonstruktion mit

außenliegenden, geteilten oder innenliegenden

Dachsparren vor Wärmeverlusten.

Dessen gute Wärmedämmwerte

steigern nicht nur das Wohlgefühl der

Bewohner im Wintergarten, sondern sorgen

vor allem für ein hohes Energieeinsparpotenzial.

Zudem ist es möglich, alle

Arten von Wärme- und Funktionsgläsern

einzusetzen.

Die KfW Förderbank unterstützt solche

Anbauten im Programm „Wohnraum

modernisieren“ mit zinsgünstigen Darlehen.

Der Hausherr kann aus drei verschiedenen

Dachsparrentypen und sechs

verschiedenen Design-Varianten bei der

Traufe, also dem untersten Rand des

Daches, wählen. So passt sich der Wintergarten

optisch bestmöglich dem Haupthaus

an. Wer gerne sichtbares Holz in

seiner verglasten Terrasse sehen möchte,

kann dieses ebenfalls mit einer Alu-Konstruktion

kombinieren. Allerdings sind

solche Wintergärten in der Regel teurer

als reine Metall-Systeme.

www.masters-wintergarten.de

Masters


Das Haus smart in Szene setzen

Somfy

Mit dem Funkwandsender lassen sich per

Tastendruck zwei verschiedene Programme

abspielen.

Das Unternehmen Somfy hat einen neuen

Funkwandsender auf den Markt gebracht.

Mit dem TaHoma Szenario Player lassen

sich per Tastendruck zwei Wunschszenarien

aktivieren, die über die Smart-

Home-Software TaHoma programmiert

werden.

Wohnszenarien sind Einstellungen der

Haustechnik, mit denen der Nutzer auf

bestimmte Tagesabläufe oder Situationen

im Haus eingehen kann. Diese Einstellungen

lassen sich tageszeit- oder wochentagabhängig

programmieren und werden

zu den eingegebenen Zeitpunkten

automatisch aktiviert. Bei einem Morgen-

Urlaubsfeeling im Reihenhaus

Wer in einem Reihenhaus

lebt, muss auf seine Nachbarschaft

mehr Rücksicht

nehmen als in einem freistehenden

Haus. Schließlich

wohnt man „Wand-an-

Wand“ und wer sich nicht

anpasst, bekommt manchmal

Schwierigkeiten. Dabei

gibt es eine Möglichkeit sich

von der Masse abzuheben,

ohne damit gleich einen

Nachbarschafts-Zwist zu

entfachen: Für Reihenhausbesitzer,

die das Besondere

schätzen und ihr Reihenhaus

„aufpeppen“ möchten,

ist ein Wintergarten

genau das Richtige.

Dank seiner neutralen Form lässt sich

dieser zusätzliche Wohnraum im Freien

auch problemlos in die visuelle Einheit

szenario fahren etwa die Rollläden nach

oben, die Beleuchtung im Bad schaltet

sich ein und die Lamellen der Jalousien

öffnen sich, um Tageslicht hereinzulassen.

Eingerichtet wird diese Choreografie zum

Beispiel über Handsender oder PC.

Mit dem neuen TaHoma Szenario Player

sind zwei bevorzugte Einstellungen

manuell abrufbar. Das ist zum Beispiel

dann von Vorteil, wenn der Nutzer sich

nicht nach Uhr- oder Tageszeiten richten

möchte, sondern selbst bestimmen will,

wann ein Szenario aktiviert wird. Neben

der Eingangstür platziert, wird etwa beim

Verlassen des Hauses auf Knopfdruck ein

Ablauf in Gang gesetzt, bei dem die Rollläden

herunterfahren, die Dachfenster

schließen, die Beleuchtung ausgeht und

sich das Garagentor öffnet. Da der Wandsender

auf Funkbasis funktioniert, lässt er

sich überall im Haus problemlos anbringen,

ohne dass Kabel gezogen werden

müssen.

Einfache Programmierung

Die gewünschten Szenarien können ganz

einfach über die Smart-Home-Software

TaHoma von Somfy per Laptop und PC

Auch an Reihenhäusern kann der Wohnraum erweitert werden.

einer Reihenhaussiedlung inte grieren.

Denn durch hohe, massive Bauelemente

muss sich niemand gestört fühlen. Die

Brandschutzwände können bei diesen

Produkte

erstellt werden. Das Programm erkennt

den Szenario Player und bindet ihn automatisch

in das System ein. Nun können

zwei Wunschszenarien per Drag & Drop

auf dem Szenario Player gespeichert werden

und schon ist der Funkwandsender

einsatzbereit. Aktiviert der Nutzer eine

der beiden Tasten, wird das entsprechend

hinterlegte Programm abgespielt.

Clevere Technik, ansprechende

Optik

Ein besonderes Merkmal des neuen

TaHoma Szenario Players ist seine sensitive

Technologie. Ein sanfter Fingerkontakt

reicht aus, und das Programm läuft

ab. Eine LED-Lampe sowie ein diskretes

akustisches Signal geben dem Nutzer

die Sicherheit, dass sein Befehl registriert

wurde. Acht hochwertige Rahmen

in unterschiedlichen Dekoren fügen den

Funkwandsender optisch in jeden Einrichtungsstil

ein. Über einen Adapterrahmen

ist er auch in alle gängigen Schalterprogramme

integrierbar. Bis zu 20 Szenario

Player können in die TaHoma-Hausautomation

eingebunden werden.

www.somfy.de

speziell entwickelten Wintergärten

von Sunshine

niedrig bleiben – dadurch

stellt man seinen Nachbarn

nichts in den Weg,

die Sicht bleibt auch für

die umliegenden Reihenhäuser

ungetrübt. Durch

das homogene Segmentbogendach

wird eine großzügige

Raumhöhe erreicht

und für ein perfektes

Raumklima gesorgt. Ein

Wintergarten wertet nicht

nur jedes Reihenhaus auf.

Da er zusätzlichen Wohnraum

schafft, ermöglicht

er auch ein völlig neues

Lebensgefühl: Der Natur nahe sein zu

können und das geschützt – egal, ob es

sonnig ist, stürmt oder schneit.

wwww.sunshine.de

Sunshine

Forum Wintergärten 2/2013

19


Produkte

Prämiertes KNX-Display wird um Schalter und

Steckdosen erweitert

System Corlo heißt das neue Elsner-

Schalterprogramm rund um das KNX-

Display Corlo Touch. Passende Taster und

Steckdosen schaffen ein durchgängiges

Designkonzept im Raum.

Das Touchdisplay Corlo Touch KNX

wurde 2013 bereits mehrfach ausgezeichnet.

Die hochwertigen Materialien überzeugten

die Jury des iF Product Design

Awards 2013, die in der Kategorie „Buildings“

einen Preis verliehen. Die Echtglas-Touch-Fläche

und ein verchromter

Rahmen machen das Gerät zu einem

Schmuckstück für hochwertige Interieurs.

Das Display kann mit einem farbig hinterleuchteten

Logo individualisiert werden.

Auch eine Lackierung in Wunschfarbe

bietet Elsner Elektronik an.

Nicht nur das Design, auch die Funktionalität

des Corlo Touch KNX fand Anerkennung.

Beim Plus X Award wurde das

Display in der Kategorie „Elektro und

Medientechnik“ für Innovation, High

Quality, Design, Bedienkomfort und

Funktionalität prämiert. Das KNX-Display

ermöglicht die Einzelraumregelung

Insektenschutz für große Glasflächen

Das neue Schieberahmen-System eignet sich

besonders für geschosshohe Verglasungen.

Beim innenliegenden Sonnenschutz bietet

Warema ein Sortiment, das alle Optionen

abdeckt – von Rollos, Flächenvorhängen

und Faltstores über Horizontal- und

Vertikal-Jalousien bis hin zu maßgefer-

20 Forum Wintergärten 2/2013

Warema

von Temperatur, Sonnenschutz,

Lüftung und

Licht. Zusätzlich können

Schalter, Drehregler, Wippen

und Werte auf den 10

individuell einstellbaren

Anzeigeseiten dargestellt

werden. Das brillante

Display zeigt auch Bilder,

die einfach von einer

Micro SD-Karte geladen

werden können. Das

erweiterte Modell WL

kommuniziert zusätzlich

über W-LAN. So können auf dem Corlo-

Display z. B. Bilder einer IP-Kamera und

Websites angezeigt werden. Aber auch

die Anzeige des Corlo Touch lässt sich auf

anderen Geräten darstellen. Die Gebäudetechnik

kann so z. B. einfach über ein

Smartphone gesteuert werden.

Für das neue System Corlo gibt es Ein-,

Zwei- und Dreifach-Rahmen, Einfachtaster,

Doppeltaster und Schuko-Steckdosen.

Selbstverständlich werden auch

bei Tastern und Steckdosen Echtglas-Flä-

tigten Insektenschutzlösungen für den

Innen- und Außenbereich. Die unauffälligen

Insektenschutz-Elemente gibt es

als Festrahmen, Rollos, Dreh- oder Schieberahmen

und machen jeden Raum zur

insektenfreien Zone. Eingesetzt werden

licht- und luftdurchlässige Gaze, auf einfache

Montage und Handhabung wird

großer Wert gelegt. In das Produktprogramm

wurde nun ein neues Schieberahmen-System

aufgenommen, das sich

besonders für geschosshohe Verglasungen

eignet.

Die Insektenschutz-Schieberahmen bestehen

aus quer verschiebbaren Schiebeelementen

mit Laufprofil oben, Laufprofil

unten oder umlaufenden Montagerahmen.

Die neuen Anlagen können bis zu

drei Meter hoch sein und eine Gesamtfläche

von sechs Quadratmetern umfassen.

Die Systeme von Warema sind besonders

stabil, so dass auf zusätzliche mittige

Quersprossen verzichtet werden

kann und die Sicht nach außen nicht

Das Schalterprogramm sorgt für ein durchgängiges Designkonzept

im Raum.

chen verwendet. Im mechanischen Einfach-

oder Doppeltaster Corlo M-T ist ein

Temperatursensor integriert, dessen Wert

z. B. vom Corlo Touch KNX ausgewertet

werden kann. Für das Elsner Funksystem

RF ist der Wandtaster Corlo P RF erhältlich.

Die Energie zum Senden des Funksignals

erhält der Funktaster von integrierten

Solarmodulen. Eine Batterie sichert

zudem die Funktion auch wenn die Sonne

einmal nicht scheint.

www.elsner-elektronik.de

beeinträchtigt wird. Mit einer integrierten

Griffmulde oder einer Griffleiste können

die ein- oder zweiflügeligen Anlagen

bequem von innen oder außen bedient

werden. Der Rahmen schiebt sich dabei

besonders platzsparend an der Wand entlang.

Die Montage erfolgt direkt auf der

Wand oder in einer Nische, vorzugsweise

im Türbereich. Die Flügel werden oben

eingesetzt und auf das Laufprofil unten

mit den Laufrollen aufgestellt. Eine Aushebesicherung

verhindert ein unbeabsichtigtes

Ausheben während der Bedienung.

Das System eignet sich besonders

für große Glasflächen, Wintergärten, Terrassen

und Balkone.

Für die Planung der Anlagen empfiehlt

das Unternehmen den kostenfreien Sonnenschutzplaner,

der im Internet unter

www.sonnenschutzplaner.de zu finden

ist. Hier kann das Produkt individuell konfiguriert

und eine technische Zeichnung

zur Integration in Pläne erzeugt werden.

www.warema.de

elsner


Glaspyramiden vom Spezialisten

Pyramidenförmige Glasdächer erfordern

komplexe Zuschnitte. Das macht den Bau

und die Montage in der Regel aufwendig

und kostenintensiv. Gleichzeitig verlangen

die Konstruktionen von Metallbauern

eine hohe fachliche Kompetenz. Hier

bietet Foppe Metallbaumodule, als Spezialist

für hochwertige Lösungen, Unterstützung.

Das Unternehmen aus dem

Emsland liefert zuverlässig komplette

Systeme.

Foppe Metallbaumodule deckt das

gesamte Leistungsspektrum des modernen

Metallbaus ab: von der Planung über

die Kalkulation bis hin zum fertigen Element.

Fenster, Türen, Hebe-/Schiebe-

und Brandschutzelemente sowie Wintergärten

und Terrassendächer gibt es als

Bausatzlösungen oder als komplette Fertigelemente.

Auch Sonderformen wie

beispielsweise Glaspyramiden sind vollständig

vormontiert erhältlich. Das bringt

dem Handwerker eine Menge Vorteile:

Nach Kundenwunsch millimetergenau

Montage der

Glaspyramide in eine Gebäudeinnenecke.

Glas auf großer Fläche

Großflächige Fensterfronten für Terrassen

und Wintergärten vermitteln Offenheit

und Transparenz. Um sie platzsparend

zu öffnen und gleichzeitig breite

Durchgänge zu schaffen, hat die Sunflex

Aluminiumsysteme GmbH ein neues

Aluminiumsystem entwickelt. Mit dem

Schiebe-System SF42 öffnen Nutzer einzelne

Glaselemente leichtgängig über

eine unten gelagerte Schiene. „Vor allem

als Front- und Seitenverglasung von Terrassen,

Terrassendächern und Wintergärten

ohne Wärmedämmung eignet sich

das neue System, aber auch als Balkonverglasung.

Im geschlossenen Zustand

sorgen die großen Glaselemente für eine

homogene Optik“, so Ernst-Josef Schneider,

Geschäftsführer von Sunflex.

gefertigt, wird die Foppe Glaspyramide

direkt zum Metallbauer oder Fachhändler

geliefert. Nach Rücksprache kann selbstverständlich

auch eine Anlieferung auf

die Baustelle erfolgen. Je nach Größe

und Dimensionen ist alternativ

eine Lieferung als Bausatz möglich.

Die Pyramidenform ist in

der Montage und im

Profilzuschnitt für

den Metallbauer

eine der aufwendigstenKonstruktionen.

Das Ablängen

und Anschrägen

der Profilenden als Schifterschnitte

ist Millimeterarbeit und kann

nur von sehr erfahrenen Mitarbeitern

mit den entsprechenden Bearbeitungsmaschinen

ausgeführt werden. Wenn die

Routine fehlt, kommt es häufig zu fehlerhaften

Zuschnitten und diese kosten

nicht nur viel Zeit, sondern auch viel

Geld. Hier helfen die erfahrenen Mitarbeiter

von Foppe Metallbaumodule bei

der Konfektionierung und Planung.

Die Glaspyramide ist sowohl ungedämmt

als auch wärmegedämmt ausführbar.

Für die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten

kann zwischen dem

wärmegedämmten Profilsystem wiga-

Trend 860, dem hochwärmegedämmten

Profil wigaTrend 860HI sowie den nicht

gedämmten Profilserie wigaTrend 865

und wigaTrend 868 gewählt werden.

Große Fensterfronten werden platzsparend

geöffnet, wobei gleichzeitig breite Durchgänge

entstehen.

Sunflex

Produkte

Die Pyramidenform ist in der Montage und im

Profilzuschnitt für den Metallbauer eine der

aufwendigsten Konstruktionen.

Zusätzlich ist eine vierseitig umlaufende

Rinne in den Dimensionen 140/80 Millimeter

(Breite/Tiefe) montierbar. Die

Regel-Dachneigung beträgt 25 Grad,

kann auf Kundenwunsch aber auch

geändert werden.

Die Verglasung für die Eindeckung

kann direkt beim Glaser bestellt werden.

Selbstverständlich kann der Metallbauer

oder Fachhändler auch hier auf den

umfassenden Service von Foppe Metallbaumodule

zurückgreifen und die benötigten

Scheiben gleich mitliefern lassen.

www.foppe.de

Je nach Wunsch läuft die Bewegungsrichtung

nach rechts und/oder links. Zwei- oder

dreispurig können bis zu sechs bewegliche

Flügel montiert werden. Dabei beträgt die

maximale Fensterhöhe 3 Meter und hält

ein Flügelgewicht von 180 Kilogramm aus.

Drei Dichtebenen im Labyrinthbereich sorgen

für erhöhte Schlagregen- und Winddichtigkeit.

Schmale Optiken zeichnen das

System aus. Lediglich rund 4 Zentimeter

nimmt der Rahmen ein, die Flügel 7 Zentimeter.

Auch in puncto Bautiefe benötigt

das SF42 wenig Platz. Bei zweispurigen

Varianten fallen um die 6 Zentimeter,

bei drei Spuren 11,5 Zentimeter an. Neben

den Standardgrößen sind auf Anfrage auch

Sondergrößen und -farben erhältlich.

www.sunflex.de

Forum Wintergärten 2/2013

Foppe + Foppe

21


Produkte

Multikomfort-Faltwand

Die rahmenlosen Glastüren sind paarweise nach

innen auffaltbar.

Als erster Hersteller von Ganzglas-Türelementen

bietet weinor mit der w49-c

eine Multikomfort-Faltwand, die maximale

Freiheit in Planung und Nutzung

verspricht. Damit erweitert das Kölner

Unternehmen sein Produktportfolio im

Bereich der senkrechten Glaselemente

für Terrassendach und Glasoase.

„Die rahmenlosen Glastüren der w49-c

sind paarweise nach innen auffaltbar

und bieten unzählige, frei wählbare Öffnungsmöglichkeiten“,

sagt Thilo Weiermann,

Geschäftsführer von weinor. „Da

erstmals die Falt- mit der Dreh-Funktion

in der Konstruktion kombiniert wird, lassen

sich die Elemente flach oder angewinkelt

verschieben und öffnen – und

zwar an jeder beliebigen Stelle. Der Endnutzer

profitiert damit von maximaler

Freiheit in Planung und Nutzung sowie

leichter Bedienbarkeit.“

Die Flügelpaare der zum Patent angemeldeten

Multikomfort-Faltwand laufen

oben und unten in jeweils nur einer

einzigen Lauf- bzw. Führungsschiene. Sie

sind durch Scharniere miteinander verbunden,

von innen verriegelbar und lassen

sich praktisch an jeder gewünschten

Stelle durch einfaches Auffalten nach

innen öffnen. Zudem können einzelne

oder mehrere Flügelpaare in eine seitliche

Parkstation geschoben, dort gefaltet

und arretiert werden. So entsteht eine flexibel

zu öffnende Ganzglasfront, die auch

über 90-Grad-Ecken geschoben werden

kann. Dabei ist die Öffnungsrich-

22 Forum Wintergärten 2/2013

Weinor

tung variabel – bei Stulpanlagen lässt sich

die Front sogar in beide Richtungen öffnen.

Als Schutz gegen Schmutz, eindringendes

Regenwasser und Wind dient eine

oben am Führungsprofil und unten an

den Türflügeln angebrachte Schutzbürste.

Senkrecht laufende Spaltdichtungen sind

optional ebenfalls möglich.

Individueller Geschmack

Die w49-c ist in einer Größe von zwei

bis maximal 15 Glasflügeln (bis 12

Meter Breite), bei Stulpanlagen bis zu

30 Flügeln (bis 24 Meter Breite) und

einer Maximalhöhe von 2,40 Metern

erhältlich. Sie lässt sich damit optimal

auf die Bedürfnisse des Endnutzers

und die Bausituation abstimmen.

Alle Führungs- und Befestigungsprofile

sind zudem aus hochwertigem Aluminium

und in Wunschfarbe aufwendig pulverbeschichtet.

Die Laufrollen sind aus

stabilem Kunststoff gefertigt, wodurch

eine leichtgängige Führung möglich ist.

Ein optischer Pluspunkt: Türbeschläge

wie Scharniere und Riegel liefert weinor

in der gleichen Farbbeschichtung wie die

Führungsprofile, Wandanschlüsse und

die Profile der Glasoase. Hierfür stehen

47 Gestellfarben und neun WiGa-Trend-

Farben zur Wahl.

Transparenter Glas-Wetterschutz

Aufgrund ihrer Konstruktion eignet sich

die Multikomfort-Faltwand besonders

gut zur Nachrüstung bei bereits bestehenden

weinor Terrassendächern, die

so zur Glasoase ausgebaut werden können,

oder bei bereits montierten Pergolas.

Dank optional erhältlicher Anschlussprofile

ist es darüber hinaus möglich, den

transparenten Glas-Wetterschutz auch

als individuelle Front- und Balkonverglasung

an nahezu jede vorhandene Bausituation

anzupassen. Ein funktionaler

Nebeneffekt: Innen- und sogar außenliegende

Glasflächen können je nach Bausituation

unkompliziert von innen gereinigt

werden.

Mit dieser weiteren weinor-Variante der

senkrechten Glaselemente lässt sich die

Terrassenwelt individuell gestalten und

noch besser gegen Wettereinflüsse schützen

– für ein mediterranes Lebensgefühl

– übrigens auch ideal für die Gastronomie.

www.weinor.de

FORUM

WINTERGÄRTEN

8. Jahrgang

Verlag

Verlagsanstalt Handwerk GmbH

Auf’m Tetelberg 7, 40221 Düsseldorf

Postfach 10 51 62, 40042 Düsseldorf

Tel.: 0211/ 390 98-0, Fax: 0211/ 390 98-79

Internet: www.verlagsanstalt-handwerk.de

E-Mail: service@verlagsanstalt-handwerk.de

Verlagsleitung

Hans Jürgen Below (Verlagsanschrift)

Rollladen- Redaktion und freie Mitarbeiter und

Postfach 10 13 50, 44713 Bochum

Herner Str. 299, 44809 Bochum

Tel.: 0234/ 953 91-36, Fax: 0234/ 953 91-30 Sonnenschutztag

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17. April 2010

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Verlags oder im Falle höherer Gewalt und Streik besteht

kein Entschädigungsanspruch.

(ISSN 0941-7796)


Gläserne Himmelspforten

Wer unterm Dach wohnt, wohnt im

wahrsten Sinne des Wortes auf „höchstem“

Niveau. Vorausgesetzt, man hat auf

funktionale Glas-Architektur gesetzt: Wer

nur über eine kleine Fensterluke verfügt,

der erlebt unterm Dach eher einen Hitzschlag

als himmelsnahes Freiluft-Feeling.

Technisch raffiniert und optisch schick

sind Dachschiebefenster und sensorgesteuerte

Schiebedach-Systeme von Sunshine.

Diese „gläsernen Himmelspforten“

sorgen in Wohn-, Schlaf-, Arbeits- und

Kinderzimmern für unwiderstehlichen

Ausblick, Helligkeit und verschaffen auch

im Innenbereich einen Frischluft-Kick.

Das Panorama-Dachflächenfenster besteht

aus ein oder zwei horizontal verschiebbaren

Flügeln, die mit Festflügeln

kombinierbar sind und so eine verglaste

Dachfläche von bis zu 40 Quadratmetern

zulassen. Endlose Putzaktionen sind bei

diesen Fenstern passee – selbstreinigende

Funktionsgläser schaffen ungetrübten

Durchblick. Allzu großer Sommerhitze

lässt sich mit ausgeklügelter Außenbeschattung

entgegenwirken. Und wenn

sich Regenwolken zusammenbrauen

oder ein Platzregen droht, lässt sich die

Panoramafront schnell manuell zusammenschieben.

Wer möchte, kann aber

auch eine elektrische Automatik für sich

arbeiten lassen.

Bei dem sensorgesteuerten Glasschiebedach-System

Open Air sind Flächen

von bis zu 4,0 x 12 Metern realisierbar.

Die Glaselemente werden hier motorisch

nach oben gezogen und anschließend

Farbige Akzente für Terrassen und Balkone

Farben spielen bei der Ausstattung der Außenbereiche eine besonders große Rolle.

Bei der Gestaltung heimischer Gärten und

Balkone sind Kreativität und Individualität

keine Grenzen gesetzt. Farben spielen

bei der Ausstattung der Außenbereiche

eine besonders große Rolle. Kunden,

die ihren Garten oder Balkon mit dem

Glasschiebedach Vitello-Flex aufwerten

möchten, bietet die Joka-System GmbH

Dem Freiluft-Feeling steht auch unter dem Dach nichts mehr im Wege.

die Aluminium-Konstruktion ab sofort in

allen RAL-Farben und Kombinationen an.

Ob kühles Blau oder dunkles Grün – jeder

Farbton hat eine unterschiedliche Wirkung

und prägt unmittelbar die Atmosphäre

auf Balkon oder Terrasse. Dank

überlegter Farbgestaltung haben Eigenheimbesitzer

die Möglichkeit, ihren Gar-

Joka

Produkte

platzsparend, schindelförmig untereinander

„geparkt“. Der besondere Clou: Bei

Regen schließen die Dachelemente selbsttätig

und sorgen so für stetige Behaglichkeit

und Trockenheit. Die hauseigene Entwicklungs-

und Planungsabteilung mit

Architektur- und Statikbüro löst auch

anspruchsvolle Aufgaben.

www.sunshine.de

ten optisch zu vergrößern oder dunklen

Ecken mehr Freundlichkeit zu verleihen.

Abhängig von Stil und Farbe des Hauptgebäudes,

Pflasterbelägen oder vorhandener

Bepflanzung steht Kunden das Glasschiebedach

Vitello-Flex in verschiedenen

Farbtönen zur Auswahl. Damit fügt es sich

ideal in die bestehende Umgebung ein

und sorgt für individuelle Akzente. Um

persönliche Vorstellungen des Kunden

umsetzen zu können, beschichtet Joka die

Aluminium-Konstruktion in allen RAL-

Farben. Je nach Wunsch wählen Eigenheimbesitzer

einen unauffälligen Anstrich,

um ein harmonisches Gesamtbild zu

schaffen, oder entscheiden sich für eine

kontrastreiche Farbgebung, wie etwa ein

leuchtendes Rot, um Akzente zu setzen.

Aus mehr als zweihundert Farben wählen

Kunden ihren Favoriten – und profitieren

dabei immer vom geringen Wartungsaufwand

und dem wirkungsvollen Schutz vor

Niederschlägen.

www.joka-system.de

Forum Wintergärten 2/2013

23

Sunshine


markt

Der schnelle Weg zum neuen Markisentuch

Der neue Markisentuchfinder

von markilux bietet einen

schnellen Überblick über die

aktuelle Tuchkollektion. Das

praktische Onlinetool, ein Serviceangebot

auf der Website

des Markisenspezialisten, ist

einfach und intuitiv zu bedienen.

Mit ein paar Klicks ist das

Wunschtuch aus einer großen

Auswahl moderner Dessins

der neuen markilux collection

schnell gefunden. Ob auf

einem Musterfoto oder einem

Foto-Upload der eigenen Terrassen-

und Balkonsituation.

Den richtigen Farbton für

einen neuen Wandanstrich zu

finden, ist nicht immer

einfach. Mit ein paar Pinselstrichen

kann man

aber schnell testen, ob

die Farbe gefällt. Farbe

und Dessin für ein Markisentuchauszusuchen,

ist dagegen schon

eine kleine Herausforderung.

Wie wirkt ein

Tuch auf großer Fläche

an der Hauswand? Ist ein

dezentes Uni die richtige

Wahl? Oder möchte man

lieber Akzente setzen, mit

einem kräftigen Strei-

fen-Design, einer frechen

Farbe? Kann man sich

nur anhand kleiner Stoff-

24 Forum Wintergärten 2/2013

muster orientieren, macht dies

die Sache nicht gerade leicht.

Eigene Terrassenansicht

möglich

In Sekundenschnelle dagegen

zaubert der neue Markisentuchfinder

Farbe und Dessins

auf das Tuch einer Markise.

Dabei kann man zwischen verschiedenen

Terrassenansichten

wählen oder ein eigenes Terrassenfoto

hochladen und direkt

in der neuen Markisentuchkollektion

mit ihren 250 Dessins

stöbern. „Mit unserer neuen

Tuchkollektion wollten wir

Text in Alu-Profile gravieren

Kennzeichnungsnummer, Logo,

Firmenname, Werbespruch –

manchmal möchten Unternehmen

bei der Profilbearbeitung

Schriftzeichen in Aluminiumprofile

gravieren. Das ist jetzt

schnell und einfach mit der

Programmiersoftware eluCad

möglich: Der Anwender

schreibt seinen Text, verändert

eventuell Schriftgröße oder

andere Parameter und platziert

den Schriftzug auf dem Profil.

eluCad errechnet und erzeugt

nun die erforderliche Fräsbahn

für die Gravur.

Übersichtlich, intuitiv und leicht bedienbar,

ist das passende Markisentuch für eine neue

Markise mit diesem Tool schnell gefunden.

Mit Hilfe der Programmiersoftware

lassen sich Profile schnell und

einfach beschriften.

Mit der Programmiersoftware

eluCad können für elumatec-Stabbearbeitungszentren

schnell und einfach Bear-

elusoft

zugleich ein möglichst realistisches

Tool anbieten, mit dem

man sein Wunschtuch schneller

findet“, sagt Markus Overbeck,

Marketingleiter bei markilux.

Besonders hilfreich sei,

neben den Musterfotos auch

ein Foto des eigenen Hauses

nutzen zu können. Das mache

es für den Endkunden leichter,

sich vorzustellen, wie ein Tuch

auf einer Markise wirke.

Schnell und intuitiv

bedienbar

Das Onlinetool ist intuitiv und

schnell zu bedienen. Zur Wahl

Markilux

steht die Exklusivkollektion

visutex mit acht

Farbthemen, die classic-Kollektion

mit sieben

Farbthemen und

eine Übersicht der beiden

Tuchqualitäten sunsilk

SNC und sunvas SNC.

Zwei optisch verschiedene

Gewebe für den

modernen, aber auch den

romantisch-natürlichen

Wohn- und Einrichtungsstil.

In einer Detailansicht

mit Vergrößerungs- und

Lupenfunktion hat man

die Möglichkeit, in die

Dessins hinein zu zoomen

und erhält auf einem

beitungsprogramme erstellt

werden. eluCad-Anwender

benötigen keine Programmierkenntnisse,

die Software

ist so aufgebaut, dass lediglich

Daten einzugeben sind –

meist in übersichtlichen Eingabefeldern.

eluCad zeichnet sich

unter anderem durch größtmögliche

Flexibilität, Bedienfreundlichkeit

und praxisorientierte

Funktionalität aus: Das

Programm bietet neben Wegeoptimierung,Werkzeugoptimierung

oder Visualisierung

zur Kollisionsvermeidung zahl-

Datenblatt alle wichtigen technischen

Informationen. Jedes

Dessin lässt sich unter dem

Punkt „Favoriten“ für den weiteren

Gebrauch speichern.

Die endgültige Tuchauswahl

kann man dann entweder als

pdf-Dokument speichern, als

E-Mail versenden oder aber

über eine Suchfunktion per

Postleitzahl direkt an einen

markilux-Händler weiterleiten.

„Der schnelle Weg zu einem

Händler ist neben einem möglichst

realistischen Abbild eines

Markisentuchs ebenso wichtig,

denn der Kunde möchte

schließlich wissen, wo er Tuch

und Markise kaufen kann“, so

Markus Overbeck.

Auf allen Endgeräten

nutzbar

Der Markisentuchfinder ist

auf der Website von markilux

unter der Kategorie „Service“

zu finden. Er funktioniert

sowohl am Homecomputer

als auch auf einem Tablet-

PC oder Smartphone. Als reines

Onlinetool, das man mit

jedem Standardbrowser nutzen

kann, wird er den Markisen-Konfigurator

und den

Visulizer zukünftig ersetzen.

www.markilux.com

reiche weitere Optimierungen,

die bei der Stangenbearbeitung

Zeit und Geld sparen.

eluCad ist ein Produkt der

elusoft GmbH. Mit eluCad-

Programmiersoftware werden

Bearbeitungsprogramme für

Stabbearbeitungszentren der

elumatec GmbH erzeugt. Die

elusoft GmbH ist eine Tochterfirma

der elumatec GmbH, des

weltweit größten Herstellers

von Maschinen für die maßgenaue

Aluminium-, Stahl- oder

Kunststoffprofilbearbeitung.

wwww.elusoft.de


Wachstum in allen Sparten

Deutlich über dem, was die

Indikatoren für das Bauhauptgewerbe

(genehmigte Wohnungen

im EFH- und MFH-

Bau) hätten erwarten lassen,

fiel für das Bissendorfer Familienunternehmen

Solarlux das

Umsatzwachstum aus. In Korrelation

dazu wuchs auch die

Mitarbeiterzahl um etwa 8 Prozent

auf rund 600 Mitarbeiter-

Innen weltweit.

Im zweigeteilten Wohnungsmarkt

(Einfamilien- und

Mehrfamilienhausbau) konnte

Solarlux in beiden Sektionen

zulegen. Dabei waren exklusive

Glas-Anbauten (Wintergärten

und Glashäuser) die Hauptumsatzträger.

Auch beim

Renovierungsstau im Immobilien-Altbestand

konnte der

Hersteller mit dem Austausch

alter Wohnraum-Verglasungen

gegen moderne, Freiraum

schaffende und energiesparende

Glas-Faltwände Zugewinne

erzielen.

Im gewerblichen Wohnungsbau

waren die Anteile von

energetischen Sanierungs-

und Neubaumaßahmen in

etwa gleich verteilt. Hier

demonstrierte Solarlux erneut

seine starke Position im Markt

der Balkonverglasungen und

modularen Fassadenlösungen.

Im Gewerbebau (Hotels, Gaststätten,

Ladenfronten im Einzelhandel

und für Filialisten)

partizipierte Solarlux an der

Realisierung von Geschäftseingängen.

Mit seinen beweg-

lichen Verglasungslösungen

begegnete der Hersteller dem

Trend nach energieeffizienten,

flexiblen Shop-Fronten und

profitierte von den enormen

Neubau-Wachstumszahlen in

diesem Sektor.

Der Umsatz des Marktführers

für Glas-Faltwände verteilt sich

zu 55 Prozent auf den erweiterten

Inlandsmarkt (D-A-

CH) und zu 45 Prozent auf

den europäischen und nichteuropäischen

Auslandsmarkt.

Die stärksten Zugewinne in

Europa konnten in Deutschland,

Großbritannien und

Österreich erzielt werden. In

den außereuropäischen Exportmärkten

– Solarlux liefert seine

innovativen Verglasungslösun-

gen weltweit in mehr als 50

Länder – war es vor allem die

starke Erholung des US-amerikanischenImmobilienmarktes,

der dafür sorgte, dass aufgrund

der hohen Nachfrage

auch die Fertigungskapazitäten

und der Personalstand im US-

Werk massiv ausgebaut werden

mussten. Solarlux hat sich dort

mit Spezialisierungen einen

Markt gemacht. Zu denen

gehören vor allem die Stadionverglasungen

von Großarenen

(Baseball- und Footballstadien),

die Ausstattung von High-

Schools und Universitäten und

sogenannte Chain-Accounts

(große Restaurantketten und

andere Filialisten), die Solarlux-

Faltwände verbauen.

Markt

Die Glas-Faltwände des Unternehmens werden im amerikanischen Markt sowohl in luxuriösen Privatvillen verbaut

als auch in High-Schools, Universitäten, großen Restaurantketten und Stadien als VIP-Logen-Verglasung.

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für den eigenständigen Erfolg nutzen, vom

Know-how-Austausch in einer sympatischen

Partnerschaft profitieren:

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In Südostasien partizipierte

Solarlux als Lieferant u. a. auch

von Prestige-Objekten zeitgenössischer

Architektur-Ikonen

wie Daniel Libeskind mit seinen

Curved Towers in Singapur.

Für 2013 stehen bei Solarlux

der Ausbau des neuen Logistik-

Konzeptes und die Überprüfung

und Verbesserung interner

Strukturen und Prozessabläufe

für mehr Effizienz auf der

Agenda. Auf Produktseite wird

weiter an Produktoptimierungen

bestehender Systeme und

der Entwicklung neuer Produkte

und Verglasungslösungen

gearbeitet.

www.solarlux.de

Solarlux

bereits 20

Standorte in

Deutschland.

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markt

Investition für mehr Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

Das Unternehmen sucht die ökologisch beste Lösung, die sich ökonomisch

darstellen lässt. Konrad Kaiser vor einem der zehn neuen Mercedes-Benz

Actros LKW.

Zehn Actros-LKWs der neuesten

Generation von Mercedes-Benz

ergänzen künftig

den Fuhrpark des Aluminium-

Systemhauses heroal. Die Entscheidung

für das Modell orientierte

sich an der Frage,

welche Fahrzeug-Technologie

Wirtschaftlichkeit und Ökologie

am besten verbindet.

„Der Actros bietet Kraftstoff

sparende Technik und erfüllt

gleichzeitig hohe Umwelt-

Zeitgemäßer Service für Profi-Verarbeiter

Ab sofort steht die erste App

von Otto, einem der führenden

europäischen Kleb- und

Dichtstoffhersteller, im Apple

App-Store zum kostenlosen

Download bereit. Mit diesem

zeitgemäßen Service haben

Profi-Verarbeiter mit iPhone

oder iPad auch unterwegs

oder auf der Baustelle jederzeit

uneingeschränkten Zugriff auf

die wesentlichen anwendungs-

und verarbeitungstechnischen

Informationen von Produkten

aus dem Hause Otto.

Die viersprachige App (deutsch,

englisch, französisch, niederländisch)

unterstützt den Profi-

Verarbeiter bei der Auswahl

der geeigneten Produkte in der

26 Forum Wintergärten 2/2013

standards“, erläutert Konrad

Kaiser, Geschäftsführer von

heroal. „Somit passt er bestens

zu unserem eigenen Anspruch:

Auch wir betrachten Aufgabenstellungen

ganzheitlich

und suchen die beste Lösung,

in unserem Fall für ökologisch

und ökonomisch sinnvolle

Gebäudehüllen.“ Die neuen

Fahrzeuge erfüllen bereits die

Euro-6-Norm, die erst ab 1.

Januar 2015 verpflichtend wird.

jeweils erforderlichen Menge.

Über die Grundierungstabelle

wird der Nutzer – übersichtlich

nach den vielfältigen

am Bau verwendeten Materialien

gegliedert – zu den passenden

Produkten von Otto

geführt. Der Verbrauchsrechner

für Dichtstoffe und Primer

unterstützt bei der Ermittlung

der benötigten Menge und

mithilfe des QR-Code Scanners

(optional mit zuschaltbarem

Licht) sind wesentliche

Informationen zum gescannten

Produkt abrufbar, wie z. B.

Technisches Datenblatt, Sicherheitsdatenblatt

und Verarbeitungshinweise.

Wer darüber

hinaus noch Fragen hat, fin-

Heroal

80 Einheiten umfasst die Flotte

derzeit, und auch bei künftigen

Investitionen in den Fuhrpark

werden wirtschaftliche

und zugleich umweltfreundliche

Lösungen im Vordergrund

stehen.

Bei heroal sind alle Unternehmensprozesse

und -entscheidungen

einem Leitgedanken

verpflichtet: Ökologische und

ökonomische Anforderungen

systematisch miteinander

in Einklang zu bringen. Die

Logistik ist dafür nur ein Baustein.

Für die Produktion etwa

setzt das Systemhaus neben

einer eigenen Fertigung für

optimierte Prozesse und einem

eigenen Blockheizkraftwerk

unter anderem auf Aluminium

aus Recyclingkreisläufen

sowie nachhaltige Rohstoffe.

„Mit unserer Weltneuheit den

„green“ Isolierstegen konnten

wir dabei neue Maßstäbe für

die Branche setzen: Sie bestehen

aus 62 Prozent nachwachsenden

Rohstoffen“, so Konrad

Kaiser.

Aber auch in der Anwendung

überzeugen die Produkte: Sie

leisten einen deutlichen Beitrag

otto-Chemie

zu einem niedrigeren Energieverbrauch

im Betrieb von

Gebäuden. „Unsere einzelnen

Komponenten sind perfekt

aufeinander abgestimmt

und ergänzen sich für optimale

Energieeffizienz während der

Nutzung.“ So hat heroal als

erster Hersteller eine Lösung

für die system orientierte Integration

von Rollläden in Fassaden

angeboten. Und die Systemkomponenten

sind auch

äußerst wirtschaftlich: Sichere

Verarbeitung durch weniger

Bauteile, Langlebigkeit und

dauerhaft sichergestellte Funktionalität

geben Investoren

Planungs- und Kostensicherheit

und erhalten den Wert der

Immobilie.

Die Investition in Fahrzeuge

mit hohen Umweltstandards

nach Euro-6-Norm führt diese

Idee konsequent fort. Die neue

Vorschrift wird für alle mit Dieselmotor

ausgerüsteten Fahr-

zeuge ab 2015 Jahr verpflichtend.

Die dann zulässigen Stick-

stoffemissionen sind gegenüber

der aktuell gültigen Euro-

5-Norm deutlich verringert.

www.heroal.de

det über die Funktion „Kontakte“

schnell den richtigen

Ansprechpartner am Otto-Firmensitz

in Fridolfing.

QR-Codes sind für alle Produkte

des Otto-Gesamtkatalogs

Bau in Bearbeitung. Der

QR-Code wird auf den Kartuschen

und auf den Kartonetiketten

aufgebracht. Bei Produkten

im Folienbeutel ist der

Code nur auf das Kartonetikett

gedruckt. Dieser QR-Code verlinkt

direkt auf die Produktseite

auf der Homepage.

www.otto-chemie.de

Ab sofort steht die neue App

im Apple App-Store zum

kostenlosen Download bereit.


Neuer Wartungsservice für Ausstellungs-Exponate

Kunden kaufen, was sie sehen.

Deshalb setzt Solarlux seine

Prioritäten für eine erfolgreiche

Produktvermarktung beim

Endverbraucher auf vielfältige

und realitätsnahe Ausstellungen

im Handel um. Der Systementwickler

für hochwertige

Glas-Faltwände und Glasanbau-Systeme

hat seinen Kundenservice

nun exklusiv für

Aktiv-Partner weiter ausgebaut.

Solarlux-Produkte sind qualitativ

auf einen extrem langen

Lebenszyklus und auf

Wartungsfreiheit ausgelegt.

Gleichwohl hält es der Hersteller

für angemessen, die in

den Ausstellungen aufgebauten

Wintergärten, Glashäuser

und Glas-Faltwände von

Zeit zu Zeit einer funktionalen

Prüfung zu unterziehen.

Denn die als Interims-Installation

aufgestellten und hoch

frequentierten Exponate sind

einer ungleich höheren Belastung

ausgesetzt. Ab sofort können

alle 60 Aktiv-Partner in

Deutschland und Österreich

für ihre eigenen Ausstellungen

vor Ort den kostenlosen Wartungsdienst

in Anspruch nehmen.

Dabei werden alle Solarlux-Exponate

auf funktionale,

Online-Shop als neuer Absatzkanal

Das Unternehmen hat mit der Entwicklung einer E-Commerce Lösung ihren

Vertrieb um einen zusätzlichen Absatzkanal erweitert.

Die Salamander Industrie-

Produkte GmbH erweitert mit

der Entwicklung einer E-Commerce

Lösung ihren Vertrieb

um einen zusätzlichen Absatzkanal.

Mit dem Salamander

Online-Shop haben Fachpartner

die Möglichkeit, neben

dem traditionellen Bestellwesen

ihre Bestellungen auch

technische und optische Mängel

hin überprüft und instand

gesetzt.

Die Wartung der Solarlux-

Exponate dauert etwa 2-3

Stunden und ist vor allem für

Aktiv-Partner mit älteren und

sehr stark frequentierten Ausstellungen

eine große Unterstützung

im Verkauf. Denn der

Kunde kauft, was er sehen und

ausprobieren kann. Bei einer

Investition, die in der Regel nur

einmal im Leben vorgenommen

wird, können der optisch

einwandfreie Eindruck und das

perfekte Funktionieren kaufentscheidend

sein.

Bei den Wintergärten wird beispielsweise

geprüft, ob die

Dachfenster und Markisen

noch problemlos laufen. Die

Laufeigenschaften der Glas-

Faltwände werden getestet und

die Anlagen bei Bedarf nachjustiert,

damit sie wieder leichtgängiger

sind. Bei Glashäusern

werden insbesondere die Funktion

der Schiebe- und Schiebe-

Dreh-Systeme überprüft. Über

das Nachstellen der Höhenausgleichsprofile

sind auch

diese wieder leichter zu bedienen.

Zudem werden die sonst

wenig pflegeintensiven Solarlux-Exponate

auf Kratzer, Glas-

® Sip

online auf schnelle und flexible

Weise rund um die Uhr

auszulösen. Um die Kundenservicequalität

weiter zu steigern,

konzentrieren sich die

SIP-Innendienstmitarbeiter

durch die Automatisierung der

Bestellprozesse noch stärker

auf die Beratung und die Kundenbetreuung.

bruch und sonstige Gebrauchsspuren

hin begutachtet.

„Die Idee, dass die Ausstellungsexponate

vom Solarlux

Service-Team gewartet werden,

begeistert mich auch nachhaltig

noch. Binnen zwei Stunden

waren alle Anlagen geprüft und

justiert, so dass sie heute wieder

wie neu laufen. Das hat uns

Zeit und Aufwand erspart“,

berichtet Michael Stoermer,

Geschäftsführer von RBE Rationelle

Bauelemente. Das

Solarlux

Übersichtliche Gestaltung und

zügige Bestellabwicklung in

wenigen Schritten machen das

Ordern im Salamander Online-

Bestellwesen besonders einfach.

Der Online-Shop ist speziell

auf die Bedürfnisse der

Fachpartner zugeschnitten, so

ist das gesamte Warenangebot

einschließlich der passenden

Zubehörkomponenten nach

dem Login-Prozess abrufbar.

Durch die direkte Anbindung

des Shops an das Salamander

Warenwirtschaftssystem erfolgt

ein automatischer Abgleich

zwischen den Lagerbeständen

Forum Wintergärten 2/2013

markt

Unternehmen aus Stuhr gehört

seit 2006 dem Aktiv-Partner

Verbund von Solarlux an.

Der neue Wartungsservice ist

ein permanentes Angebot bei

Solarlux, auf das Aktiv-Partner

im Abstand von drei Jahren

immer wieder zugreifen

können, um ihre Ausstellungen

kundenfreundlich und in einem

zeitgemäßen Erscheinungsbild

mit einwandfreier Technik präsentieren

zu können.

www.solarlux.de

Ab sofort können die Aktiv-Partner für ihre eigene Ausstellung vor Ort den

kostenlosen Support in Anspruch nehmen.

und dem Online-Shop in Echtzeit.

Die Bestellabwicklung ist absolut

sicher nach aktuellsten

Standards. Eine einfache Rückverfolgung

getätigter Bestellungen

sowie eine bequeme

Wiederbestellung bestehender

Warenkörbe machen das Salamander

Online-Bestellwesen

zum optimalen Beschaffungstool.

Derzeit ist der Shop in den

Sprachen Deutsch, Englisch,

Italienisch und Französisch

verfügbar. Die Sprachversionen

werden sukzessive erweitert.

www.sip-windows.com

27


markt

Ein gutes Team

In der relativ überschaubaren

Branche der Aluminium-

Wintergartenbauer hat sich die

KKP-Software mit 600 Nutzern

in über 400 Fachbetrieben zum

zentralen Kern in der Zusammenarbeit

zwischen Profil-Systemgebern,

Planern, Beratern,

Verarbeitern und Montagebetrieben

entwickelt.

Das Soft-Ing. team startete mit

der Zielsetzung, dem Wintergarten-Fachbetrieb

ein Werkzeug

in die Hand zu geben,

mit dem er schnell ein Angebot

erstellen konnte. Dafür wurden

die Wintergärten in Segmente

zerlegt, die man aneinandersetzen

kann und zu denen

ein Preis hinterlegt ist, damit

schnell ein Angebot unterbreitet

werden kann.

Hinzu kam die Möglichkeit,

Sondermodelle frei zu zeichnen.

Nachdem diese Daten

hinterlegt waren, kam von

den Kunden die Forderung,

nach Fertigstellung der Zeichnung

die Materialmengen daraus

zu ermitteln. Der folgerichtige

weitere Schritt lag in der

Ermittlung der Zuschnittmaße

der einzelnen Profile. Als Rolf

Warnke als Statiker zum Team

kam, wurde als nächste Ausbaustufe

eine statische Vorbemessung

aller Profile integriert.

Starker Partner

Ab dem Jahr 2007 begann

final die Programmierung zur

Die Branche im Netz:

Aktuell. Kompakt. Nah dran.

Alles Wichtige aus der Fenster- und Fassadenbranche:

Produktnews, Unternehmensmeldungen, Veranstaltungstermine,

Fachartikel. Seien Sie nah dran!

Fachrecherche

Alle Artikel der vergangenen

10 Jahre nach Stichworten

oder Firmennamen sortiert

28 Forum Wintergärten 2/2013

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Ellen Warnke und Jens Brümmer realisieren gemeinsam ein starkes Werkzeug für Wintergarten-Fachbetriebe.

Maschinenansteuerung in der

CNC-Stabbearbeitung. Partner

ist hierbei das Unternehmen

Orgadata, in dem Jens

Brümmer seit Herbst 2012 als

Projektleiter Vertrieb tätig ist.

Zudem kümmert er sich in seiner

Funktion um Messen und

Fachseminare. In seiner bisherigen

beruflichen Laufbahn

hat er u. a. viel mit der Software

gearbeitet, zum Beispiel

innerhalb seiner 10-jährigen

Tätigkeit als Architektenberater

bei einem namenhaften

Systemhersteller.

„In der aktuellen Version

2012 lassen sich alle Profilquerschnitte

3D-mäßig konstruieren

und darstellen. Auf

Knopfdruck wird zu allen

Profilen angezeigt, inwieweit

die zulässige Spannung

erreicht oder vielleicht bereits

überschritten ist. Ebenso zeigt

eine Grafik die Durchbiegung

an. Eine Liste mit Profilalternativen

ist auf dem Monitor

bzw. im Ausdruck ebenfalls

zu finden. Dadurch kann

das Profil mit den geringsten

Kosten und der schmalsten

Profilansicht gewählt werden.

Profil-Systemgeber und

Konstrukteur sind also effektiv

eingebunden“, erklärt Jens

Brümmer.

Der Nutzer merkt während

der Anwendung nicht, dass

er eigentlich für Dach und

Seiten unterschiedliche Software

benutzt. „Das passiert

ganz automatisch und ist

höchst komfortabel“, berichtet

Ellen Warnke, Geschäftsführerin

des Soft-Ing. teams.

„Diese Schnittstelle ist in der

Tat äußerst spezifisch und wir

freuen uns, dass wir mit Jens

Brümmer und seinem Team so

lösungsorientiert zusammenarbeiten

können.“

Alles im Blick

Für den Berater im Vertrieb

bietet die Software umfangreicheVisualisierungsmöglichkeiten.

Von der reinen Wintergarten-Konstruktion,

über mit

dieser Software gezeichneten

Haus-Darstellungen bis zum

Einfügen von Vor-Ort-Fotos

stehen alle Möglichkeiten zur

Verfügung, Features, wie das

Freistellen von vor dem Wintergarten

befindlichen Foto-

bestandteilen runden diesen

Bereich ab.

Parallel läuft immer auch die

Kalkulation einschl. Verschnitt-

Analyse, Arbeitszeit-Zuordnung

und Lagerlängen-Optimierung

mit. Es werden nicht

nur Bestelllisten für die Aluminium-Profile,

sondern auch

vermaßte Skizzen für Glas und

Elemente generiert.

Für den Verarbeiter lassen sich

alle Profildetails einschließlich

Bohrungen, Ausklinkungen

und Fräsungen in 3D darstellen.

Mittels dieser in der EDV

hinterlegten Daten lassen sich

auch CNC-Stabbearbeitungszentren

verschiedener Hersteller

ansteuern.

Das Soft-Ing. team pflegt alle

Profilquerschnitte vom firmeneigenen

Team in die KKP-Software

ein. Hierdurch wird viel

Verantwortung für die Profildaten

übernommen, entbindet

den Nutzer aber auch von der

sehr zeitaufwendigen Datenpflege.

Geschäftsführerin Ellen Warnke:

„Mit der KKP-Software im

Zentrum aller am Wintergarten-Bau-Beteiligten

bieten wir

ein effektives Werkzeug für

den gesamten Ablauf von Planung

bis zur Fertigung. Da die

Software auf Mietbasis angeboten

wird, sind Investitionen

lediglich im Schulungsaufwand

zu finden.“

www.kkp-team.de

www.orgadata.com

Forum Wintergärten


Schulung macht den Meister

veranstaltungen

Neues erfahren, Technik verstehen und Richtlinien kennen – das sind Grundlagen für eine rundum gelungene

Dienstleistung. Das hat der Bauelemente-Hersteller al bohn erkannt und veranstaltete auch in diesem Frühjahr

produktbezogene und praxisorientierte Seminare für seine Partner-Fachbetriebe.

al bohn (2)

In der letzten Montageschulung für Fenster zeigte auf dem Gebiet der Dämmung Thomas Dietz,

welche wissenswerten Neuerungen und Vorgaben es aktuell auf dem Markt gibt.

Kundennähe, transparente Kommunikation

sowie die Weitergabe von

Fachkenntnissen sind unverzichtbare

Bestandteile in der Zusammenarbeit mit

Kunden. al bohn erfüllt diese Anforderungen

mit einer jährlichen Seminarreihe

aus Produktwissen, Montage und

Verkauf. Vor Ort haben die Fachbetriebe

die Möglichkeit, aktuelle Informationen

über technische Produktänderungen und

-innovationen zu erhalten und zu diskutieren.

Abgestimmt auf diese Informationen

bekommen sie die vom Markt vorgegebenen

Richtlinien und Normen dazu

geliefert. Im Fokus steht aber immer die

Praxis.

Besonders die Montageschulungen sind

bei den Fachhändlern sehr beliebt. Der

ordnungsgemäße Ein- bzw. Aufbau entscheidet

maßgeblich über die Lebensdauer

sowie Funktionalität eines Produktes.

Ein Fenster, das zwar qualitativ

hochwertig ist, jedoch nicht sachgerecht

in das vorhandene Mauerwerk eingebaut

wurde, wird niemals den eigentlichen

Nutzen, wie z. B. eine bessere Wärmedämmung,

erbringen.

Referenten

Zur Unterstützung und um Kommunikationswege

zu verkürzen, holt sich al bohn

die eigenen Komponenten-Zulieferer

als Fachreferenten ins Haus. In der letzten

Montageschulung für Fenster zeigte

auf dem Gebiet der Dämmung Thomas

Dietz, Gebietsleiter des Unternehmens

Tremco illbruck GmbH & Co. KG, welche

wissenswerten Neuerungen und Vorgaben

es aktuell auf dem Markt gibt. Zulassungen

und Prüfsiegel für Abdichtbänder,

Folien und Montageschäume sind

hier von ebenso hoher Bedeutung wie die

fachgerechte Auswahl sowie Anwendung

der Materialien. Der international renommierte

Befestigungsspezialist SFS intec

war ebenso mit zwei Fachreferenten vertreten.

Vertriebsleiter Heinz Hutter und

Key-Account-Manager Oliver Küppers

präsentierten die Entwicklungen auf dem

weiten Feld der Montage und Lastabtragung.

Die Anforderungen an Befestigungen

sind ein sich ständig entwickelndes

Thema, nicht nur auf dem Fenster-Sektor,

sondern auch in der Flug- und Fahrzeug-

industrie. Im Anschluss an die Theorie

folgten praktische Demonstrationen und

Montageanweisungen, um die Teilnehmer

direkt am Produkt zu schulen. Hier

konnte interaktiv „am lebenden Objekt“

ausprobiert, nachgefragt und vorgeführt

werden. Auch die Teilnehmer schätzten

die „Möglichkeit, direktes Feedback an

die Entwickler“ geben zu können.

Miteinander

Am Beispiel dieser Veranstaltung wird

erneut deutlich, welchen großen Wert

man bei al bohn und seinen Partnern auf

eine ständige Weiterbildung und lückenlosen

Informationsfluss für die montierenden

Partner-Fachbetriebe legt. Eine

umfassende Schulung am Produkt und

die Möglichkeit des ungehinderten Austauschs

zwischen Entwickler, Hersteller

und Handwerker gewährleisten einen

optimalen Ablauf aller entsprechenden

Prozesse. Die Veranstalter sehen diesen

Vorteil als unerlässliche Grundvoraussetzung,

dem Kunden sowie Endverbraucher

ein gleichbleibend einwandfreies

Produkt anbieten und liefern zu können.

Diese Qualitätssicherung mit Hilfe der

Fachbetriebe stärkt letztendlich auch das

Vertrauen in das Produkt und die Marke.

www.albohn.de

Vor Ort durfte natürlich auch montiert und

nachgefragt werden.

Forum Wintergärten 2/2013

29


veranstaltungen

Spannende Workshops in der Wintergarten-

Manufaktur

Drei Aktiv-Partner waren als Einbrecher getarnt

und durften sich nacheinander mit typischen

Einbruchwerkzeugen an der Faltwand zu

schaffen machen.

Der Einladung zur Aktiv-Partner Frühjahrstagung

von Solarlux, die unter dem

Motto „Solarlux-University“ stand, folgten

fast 100 Aktiv-Partner aus Deutschland,

England und den Niederlanden.

Auf kleine Gruppen verteilt wurde den

Teilnehmern an acht Workshop-Ständen

in der Solarlux Wintergarten-Manufaktur

kurz und knapp Inhalte zu Themen

wie Produkteigenschaften, Alleinstellungsmerkmale,

Verkaufsförderung oder

Geomarketing geboten. Das Thema Einbruchschutz

wurde in einer spektakulären

Live-Show präsentiert, bei der

die Aktiv-Partner selbst aktiv werden

konnten. Als Highlight und gelungener

Abschluss des Tages nahmen die Aktiv-

Partner am Abend an einer exklusiven

Charity-Gala im Solarlux-Forum teil, auf

der der bekannte Entertainer Götz Alsmann

sein neues Programm „In Paris“

30 Forum Wintergärten 2/2013

vor über 400 geladenen VIP-Gästen darbot.

Die Lerninhalte der Tagungsthemen sind

bei Solarlux gezielt auf die Erfordernisse

in der Praxis zugeschnitten und werden

fortlaufend im Hinblick auf sich verändernde

Normen, Gesetze und verkaufstechnische

Erkenntnisse aktualisiert.

Neben der generellen Darstellung technischer

Besonderheiten der Solarlux-Systeme

und deren Einsatzbereiche erhielten

die Teilnehmer Wissenswertes zu den

Themen Wärmedämmung, Verglasung,

Einbautipps bei Bautoleranzen und hilfreiche

Leitlinien für die erfolgreiche Kundenberatung.

Geballtes Wissen

Beim Workshop „Glas-Faltwand“ wurde

die Vielfalt der Einsatzbereiche mit

besonderem Augenmerk auf die Fenstermodernisierung

veranschaulicht. Anhand

von aktuellen Marktdaten wurde beim

Thema Geomarketing die Kaufkraftverteilung

und die Vermarktungs-Potenziale

in den einzelnen Bundesländern dargestellt.

Den Teilnehmern wurde damit aufgezeigt,

wie sie diese Kennzahlen nutzen

können, um in ihrem Gebiet noch gezielter

werben und akquirieren zu können.

Die Systemvielfalt (Alu und Holz/Alu

Konstruktionen), die hohe Verarbeitungsqualität

und der umfassende Solarlux-Service

waren die Kernbotschaften

bei den Workshops „Wintergarten

und „Glashaus“. Die besonderen Qualitätsmerkmale

der wärmegedämmten

und ungedämmten Dachsysteme dienen

den Aktiv-Partnern als schlagkräftige

Ver kaufsargumente gegenüber dem

Endkunden. Auch wurde das Bewusstsein

beim Solarlux-Glashaus dahingehend

geschärft, nicht nur eine reine Terrassenüberdachung

anzubieten, sondern

ein vollständiges Glashaus mit vertikaler

Verglasung. Der umfassende Service von

Solarlux reicht vom Aufmaß bis zur Baustellenanlieferung

und Montage.

Zur Auffrischung wurde im letzten Workshop

die Fülle sämtlicher „Solarlux – Verkaufsförderungstools“

vorgestellt, die den

Vertrieb erleichtern – von etwa 70 Handmustern

sowie neuen Standmustern für

die Ausstellungsgestaltung bis zur Musterwand

mit Solarlux-Griffen sowie Werbemitteln

und Give aways für die Kundenbindung.

Zum Abschluss wurden aus Aktiv-Partnern

im wahrsten Sinn des Wortes

„aktive“ Partner. Drei von ihnen aus dem

Marketing- und Technikausschuss waren

als Einbrecher getarnt und durften sich

auf der Bühne drei Minuten lang und

nacheinander mit Einbruchwerkzeugen

an der RC2 zertifizierten Glas-Faltwand

SL 80 zu schaffen machen. Diese Aktion

war extrem effektvoll – Rahmen wurden

verbogen, Glas splitterte, aber keiner

konnte die Faltwand durchdringen.

Nach fruchtlosem Verlauf wurden sie von

einem „Polizisten“ abgeführt. Die Aktiv-

Partner waren von dieser Live-Demonstration

begeistert, applaudierten und

filmten die actiongeladene Szenerie.

www.solarlux.de

Bei der Tagung wurde den Teilnehmern umfassende Produktinformationen und

Alleinstellungsmerkmale zu den Systemen vermittelt.

Solarlux (2)


Roadshow unterstreicht neue Qualität in

Kunden-Kommunikation

veranstaltungen

Einen würdigen Auftakt der neuen Ära bildete die Roadshow „Open Window Days“, die im Februar und März

Station in 6 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemacht hat und die neue Qualität in der

Kunden-Kommunikation von profine unterstreicht.

Konzept der Kunden-Events war, den

Teilnehmern – allesamt hochrangige

Entscheidungsträger in Kundenbetrieben

– fachlich fundierte Informationen

in einem attraktiven Umfeld zu präsentieren.

Analog zum Motto der Roadshow, den

gemeinsamen Ausblick in eine erfolgreiche

Zukunft zu unterstützen, wurden für

die „Open Window Days“ Tagungsstätten

in architektonischen Hotspots ausgewählt.

So unter anderem das „Hyatt

Regency“ mit fulminantem Blick auf den

Rhein im Düsseldorfer Medienhafen

oder das spektakuläre Panoramadeck mit

180 Grad Weitblick in der 23. Etage des

Hamburger „Emporio“-Gebäudes.

Auf der Tagesordnung der von den beiden

profine-Verkaufsleitern Deutschland,

Dirk Holzik und Ludwig Schreiner,

moderierten Veranstaltungen standen

Vorträge von Fachspezialisten aus dem

Hause profine, die durch Referate renommierter

Branchenexperten ergänzt wurden.

Bei der Roadshow stellte sich Dr. Peter Mrosik

den Kunden persönlich vor und informierte über

die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

Konzept der Kunden-Events war, den Teilnehmern fachlich fundierte Informationen in einem

attraktiven Umfeld zu präsentieren.

Klartext

Mit Spannung wurde die Eröffnungsrede

von Dr. Peter Mrosik erwartet. Der neue

Eigentümer nahm am Anfang seines Vortrags

die Gelegenheit wahr, sich selbst

mit seinem beruflichen Werdegang den

Kunden vorzustellen. Dabei betonte er:

„Ich habe das Unternehmen als Privat-

Investor übernommen. Dies bedeutet,

dass ich ein langfristiges Engagement bei

profine anstrebe und hierdurch unseren

Kunden, die uns auch in schwierigen Zeiten

treu geblieben sind, eine neue Qualität

an Konstanz und Planungssicherheit

versprechen kann.“

Dr. Peter Mrosik sieht sein Unternehmen

wieder gut aufgestellt: „Als Qualitätsanbieter

und Technologieführer mit einem

innovativen Produktprogramm wollen

wir aber noch weiter nach oben, deshalb

geben wir jetzt richtig Gas.“ Erhöhen will

er die Schlagzahl vor allem im Service. Er

versicherte den Kunden: „Sie liegen mir

am Herzen. Sie sind das wichtigste Gut

unseres Unternehmens. Daher haben Sie

zu Recht Anspruch auf exzellenten Service.“.

In diesem Zusammenhang informierte

er über aktuelle Organisationsänderun-

gen im Vertrieb. „Diese dienen nur einem

Zweck: Klare Verantwortungsstrukturen

und kurze Entscheidungswege etablieren,

um unser Unternehmen ganz auf unsere

Kunden auszurichten“, stellte Dr. Peter

Mrosik klar.

Für Dinge, die in der Vergangenheit nicht

optimal verlaufen seien, entschuldigte er

sich – eine Geste, die bei den Kunden

sehr gut ankam.

Im Anschluss überließ Dr. Mrosik das

Podium den zahlreichen Fachreferenten.

Fazit

Die „Open Window Days“ waren ohne

Frage ein insgesamt großer Erfolg. Eine

„Neuauflage“ dürfte somit vorprogrammiert

sein. Lob von den Kunden gab es

nicht nur für die interessanten Vorträge

und die attraktiven Locations, sondern

auch für die Tatsache, dass zum ersten

Mal in der Geschichte der profine der

Kapitalgeber persönlich Flagge gezeigt

und den Kunden Rede und Antwort

gestanden hat. Wichtige Weichen für eine

langfristig konstruktive Zusammenarbeit

dürften hiermit gestellt worden sein.

www.profine-group.de

Forum Wintergärten 2/2013

31

Profine (2)


veranstaltungen

50-jähriges Jubiläum

Im April 1963 wurde der Grundstein für

die Erfolgsgeschichte von al bohn gelegt.

Mit klugen Investitionen und mutigen

Entscheidungen ist es Gründer und Inhaber

Alfred Bohn gelungen, den Betrieb

kontinuierlich und sehr erfolgreich zur

heutigen Unternehmensgruppe auszubauen.

Dies hat er zum Anlass genommen

und feierte ein ganzes Wochenende

ausgiebig mit Partner-Fachbetrieben

sowie den Menschen aus der Region.

Glas- und Fenstertag

Bereits zum elften Mal veranstaltete

die Unternehmensgruppe Alfred Bohn

eine Hausmesse für ihre ausschließlich

gewerblichen Kunden aus dem gesamten

Vertriebsgebiet Deutschland sowie Teilen

Frankreichs, Schweiz und Österreich.

Etliche Fachbetriebe fanden am 13. April

den Weg in den Kraichgau und informierten

sich mit großem Interesse über aktuelle

Produkte, Neuheiten oder das Traditionsunternehmen

im Allgemeinen.

Insgesamt gingen nahezu 800 Anmeldungen

im Vorfeld ein, was einer Steigerung

von ca. 7 Prozent gegenüber dem

Vorjahr entspricht und somit auch das

stetige Wachstum der Unternehmensgruppe

widerspiegelt.

Geschäftsführer Dr. Gerd Schwöbel

lobte den Glas- und Fenstertag als treibende

Kraft des Unternehmens und sein

Dank ging gleichermaßen sowohl an die

Geschäftspartner und Mitarbeiter als

auch an den Unternehmensgründer Alfred

Bohn (77). Nur seinem unternehmerischen

Weitblick ist es zu verdanken,

dass das Unternehmen in diesem Jahr

sein 50-jähriges Jubiläum feiern kann.

Bei seiner Festansprache ließ es sich der

Visionär Alfred Bohn natürlich nicht nehmen,

seinen treuen Kunden einige Auszüge

aus seiner hierfür extra aufgelegten

Chronik wiederzugeben als auch gleich

die Zukunftsperspektiven für die nächsten

fünf Jahrzehnte zu präsentieren. Mit

einem neuen Vertriebskonzept, basierend

auf den Synergie-Effekten seiner

Unternehmen al bohn Fenster-Systeme

GmbH (inkl. der Marke Tebau) und der

Sinsheimer Glas- und Baubeschlaghandel

GmbH, soll der Weg für den nächsten

größeren Wachstumsschub geebnet

werden. Da sich alle drei Werke an einem

einzigen Standort befinden, werden

durch kurze Wege Vertriebskosten einge-

32 Forum Wintergärten 2/2013

Mit über 4000 Besuchern konnte die Unternehmensgruppe einen erfolgreichen Tag verbuchen.

spart, die auch an den Kunden weitergegeben

werden können. Das 3-Säulen-

System (Kunststoff, Aluminium, Glas) der

Unternehmensgruppe Alfred Bohn stellt

ein einmaliges Modell dar, das über Jahre

hinweg wohl nicht kopiert werden kann.

Mit etwas Glück werden die heutigen

Auszubildenden noch Zeuge, was davon

sich im Jahre 2063 bewahrheitet hat.

Nach weiteren Glückwünschen zum

Jubiläum konnten sich die geladenen

Fachbetriebe bei diversen Führungen

dann selbst ein Bild von der effizienten

Arbeitsweise in den einzelnen Werken

machen und sich mit eigenen Augen von

den Synergievorteilen und den modernsten

Anlagen in der Fenster-, Türen-, Wintergarten-

und Vordachproduktion überzeugen.

Selbstverständlich standen nicht

nur die einzelnen Mitarbeiter in den Produktionsstätten

allen Fragen Rede und

Antwort, sondern auch die Geschäftsleitung.

Aus den Reihen der Fachbetriebe

war deutlich zu hören, dass man diese

persönliche Beziehung sehr schätzt.

Tag der offenen Tür

Alfred Bohn betonte bereits in der Vergangenheit

mehrmals seine Verbundenheit

mit dem Firmenstandort Sinsheim.

Mit dieser Veranstaltung am 14. April

wollte er der Region danken und gemeinsam

mit den Menschen aus dem Umkreis

feiern. In einer entspannten Atmosphäre

hatten interessierte Besucher die

Möglichkeit, sich über die Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft des Unternehmens

zu informieren und bekamen

gleichzeitig ein abwechslungsreiches

Programm geboten. Die Werksführun-

gen durch die insgesamt vier Produktionsstätten

wurden mit großem Interesse

besichtigt, denn nur selten erhält man

die Gelegenheit, Produktionsprozesse in

diesen Dimensionen hautnah mitzuerleben.

In den Ausstellungsräumen standen

qualifizierte Fachbetriebe aus der Region

sowie kompetente Mitarbeiter der Unternehmensgruppe

den Gästen mit ihrem

Know-how für Fragen zu den Produkten

zur Verfügung. Das Interesse an der breiten

Produktpalette bestehend aus Fenstern,

Haustüren, Vordächern, Terrassendächern,

Wintergärten sowie Gläsern war

enorm. Mit über 4000 Besuchern konnte

die Unternehmensgruppe einen erfolgreichen

Tag verbuchen.

Aussichten

Mit heute bereits 370 Mitarbeitern und

der stabilen wirtschaftlichen Verfassung,

bei einem Umsatz von über 50 Mio.

Euro, ist ein Ende des Wachstums noch

lange nicht in Sicht. Alfred Bohn und der

Geschäftsleitung liegt sehr viel daran, die

Unternehmen al bohn Fenster-Systeme

GmbH und Sinsheimer Glas- und Baubeschlaghandel

GmbH in Zukunft weiter

auszubauen und somit noch viele

Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

„So schön der Blick zurück auch

sein mag, für mich zählt mehr denn je

der Blick nach vorn, denn aus dem Erfolg

von gestern erwächst die Verantwortung

für die Zukunft“, betont der erfolgreiche

Unternehmer Alfred Bohn immer wieder.

Genau diese Voraussicht hat die Unternehmensgruppe

und ihre Produkte erst

zu dem gemacht, was sie heute ist.

www.albohn.de

al bohn


Intensiv geschult

Die Partner erhalten eine intensive Schulung zu den Produkten.

Renson entwickelt nicht nur innovative

Lösungen, sondern widmet sich auch

viel der kommerziellen und technischen

Unterstützung seiner Partner. Neben

einer hochwertigen Herstellung sind eine

gute Präsentation, eine perfekte Montage

und ein ausgezeichneter Service äußerst

wichtig. Für den Verkauf und die Beratung

sowie für die Montage der Terrassenüberdachungen

hat Renson in Deutschland,

Österreich und der Schweiz ein Partnernetz

aufgebaut. Diese offiziellen Partner

Trends rund um die Fassade

Bereits zum zehnten Mal veranstaltete

der Flachglas MarkenKreis Ende März

2013 die FassadenbauTage. Mehr als 120

Experten aus der Glas- und Fassadenbranche

kamen nach München, um in

den Räumen des BMW Schauraums am

Lenbachplatz aktuelle Fachinformationen

zu erhalten. Bei einer entspannten

Abendveranstaltung am Vortag nutzten

die Teilnehmer die Möglichkeit zum

Netzwerken.

Zu Beginn des Fachprogramms referierte

Ralf Niemaier (Montanstahl GmbH) zum

Thema „Was geht mit Stahl?“. Dabei

stellte er neue Konstruktionen vor, die

einerseits Gestaltungsmöglichkeiten für

Planer erweitern und darüber hinaus

auch hinsichtlich der Verarbeitung Vorteile

bieten. Der „Ökologischen Bewertung

von Fassaden in zertifizierten Gebäuden“

widmete sich Dipl.-Ing. Hans-Walter Bielefeld

von Schüco. Fenstern und Fassaden

absolvieren für den Verkauf der Terrassenüberdachungen,

die Montage und den

Kundendienst eine intensive Schulung.

Mit der Premiere der Lagune, Camargue

und Algarve in Deutschland, Österreich

und der Schweiz baut Renson sein Partnernetz

weiter aus, die diese Terrassenüberdachungen

dem Endkunden vorstellen.

Diese offiziellen Partner erhalten

eine intensive kommerzielle und technische

Schulung bei Renson in Waregem.

„Da sich der Markt ständig schnell wei-

kommt bei der Ökobilanzierung ein

erheblicher Stellenwert zu – sie sind

somit maßgeblich bei der Zertifizierung,

so der Experte. Im Anschluss

gab Ing. Albin Leitner (SFL technologies

GmbH) den Anwesenden

einen Einblick in die Welt des

„Gebogenen Glases“ und erläuterte

aktuelle Techniken, Machbarkeit

und Ausführung. Danach

stand das Thema „Französische Balkone“

auf dem Programm. Thomas

Weber (SWS Gesellschaft für Glasbaubeschläge

mbH) zeigte die Vorteile

liniengelagerter Systeme auf,

die schalldämmend und absturz-

Forum Wintergärten

sichernd seien und eine einfache Montage

erlaubten. Darauf folgend skizzierte

Dipl.-Ing. Christoph Troska (Pilkington

Deutschland AG) die neuesten Produkte

des Unternehmens für die Fassadengestaltung,

bevor zum Abschluss Dipl.-

renson

veranstaltungen

terentwickelt ist es sehr wichtig, die Partner

fortlaufend gut zu schulen. Sie sollen

die Innovationen mit ihren einzigartigen

Vorteilen perfekt kennen”, so Christian

Thomas, Leitung Vertrieb und Produktmanagement

für Deutschland.

Diese Partner sind nicht nur verantwortlich

für den Verkauf der innovativen

Lösung, sie sorgen auch für die Montage

und den Kundenservice. Neben der hochwertigen

Herstellung kommen Montage

und Kundenservice mit an erster Stelle.

„Deshalb lädt Renson die Montageteams

der Partner zur intensiven Montageschulung

der Terrassenüberdachungen ein“,

so Sandro Pruß, Ansprechpartner für Terrassenüberdachungen

und Bereichsleiter

für den Textilsonnenschutz in Deutschland.

„Während der Schulung lernen die

technischen Mitarbeiter der Partner alle

Komponenten und den Aufbau der Terrassenüberdachungen

kennen und bauen

unter Betreuung des Produkt-Managers

und Kundendienstes von Renson selbst

ein komplettes System auf. Nach dieser

intensiven Schulung sind die Partner fit

für die professionelle Unterstützung ihrer

Kunden.“

www.renson.eu

Die Referenten und Initiatoren des Tagung (v.l.n.r.):

Thomas Stukenkemper, Thomas Weber, Michael

Scheer, Martin Reick, Albin Leitner, Ralf Niemeier,

Hans-Walter Bielefeld und Christoph Troska.

Ing. Martin Reick (Flachglas Marken-

Kreis GmbH) das Zukunftsthema „Solare

Energiegewinne mit Dreifach-Isolierglas“

vorstellte. Hier – so der Referent – lägen

für die Zukunft noch zahlreiche Potenziale

für alle Marktteilnehmer.

www.flachglas-markenkreis.de

Forum Wintergärten 2/2013

33


veranstaltungen

Metallbau als sportlicher Wettkampf

Das Aluminium-Systemhaus heroal geht im persönlichen Austausch mit seinen Kunden und der

öffentlichkeitswirksamen Präsentation seiner Systeme neue Wege. Mit den heroal Alu-Masters schafft das

Unternehmen aus Verl ein innovatives, sportbezogenes Erlebnisumfeld für seine Partner aus dem Handwerk.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielten die

Teilnehmer auch Gelegenheit, sich intensiv

mit der Verarbeitung des neuen Türsystems

auseinanderzusetzen.

Angelehnt an die alltägliche Arbeit mit

den Systemkomponenten Fassaden,

Fenster und Rollladen wurde mit den

heroal Alu-Masters ein Wettkampfformat

entwickelt, bei dem die Metallbau-

Profis zu einem sportlichen Wettstreit

herausgefordert werden. Im Zentrum

steht dabei der Wettkampftisch, auf dem

die Teilnehmer aus vorgegebenen Einzelteilen

die jeweilige Systemkomponente

zusammensetzen müssen. Im

Kampf gegen die Uhr wird gezeigt, wie

aus intelligent entwickelten Systemen in

Kombination mit handwerklichem Können

passgenaue Lösungen entstehen.

Firmen-und Inserentenverzeichnis redaktion/Anzeigen

al bohn ............................................29, 32

Bohle .....................................................12

elsner elektronik ..............................11, 20

elusoft ...................................................24

Flachglas Markenkreis ............................33

Foppe ....................................................21

Heroal ..............................................26, 34

ift rosenheim .........................................14

Joka .......................................................23

34 Forum Wintergärten 2/2013

Neue Plattform für den fachlichen Austausch in der Metallbau-Branche: Mehr als 80 Teilnehmer

traten im Februar gegeneinander an.

Ziel und Aufgabe der heroal Alu-Masters

ist es, dem Berufsstand der Metallbauer

eine aufmerksamkeitsstarke Plattform zu

geben.

Der Auftakt für die heroal Alu-Masters

fand im Februar am Unternehmenssitz

in Verl statt. Im Rahmen von Produktschulungen

maßen sich mehr als 80

Teilnehmer erstmals in dem sportlichen

Dreikampf aus Fassaden-, Fenster- und

Rollladenbau. Zugleich konnten sich

die heroal Partner bei den zweitätigen

Workshops über Produktinnovationen

wie das neue Türsystem heroal D 92 UD

informieren. Bei begleitenden Vorträ-

Seite Seite Seite Seite

KKP .......................................................28

lucas .......................................................6

Markilux ..........................................16, 24

Masters ..................................................18

orgadata ...............................................28

otto-Chemie ....................................17, 26

Profine ...................................................31

renson ..................................................33

Salamander ............................................27

Solarlux ........................... 8, 11, 25, 27, 30

Somfy ....................................................19

Sunflex ...................................................21

Sunshine ..........................................19, 23

Warema .................................................20

Weinor ...................................................22

gen standen Themen wie die „Zukunft

der Energieeinsparverordnung“ oder die

„CE-Kennzeichnungspflicht für Flucht-

und Rettungswege“ auf dem Programm.

„Die ersten Turniere der heroal Alu-

Masters sind bei unseren Partnern auf

großen Zuspruch gestoßen“, so Konrad

Kaiser, Geschäftsführer der heroal

– Johann Henkenjohann GmbH & Co.

KG. „Der sportliche Wettstreit ermöglicht

es uns, ein spannungsreiches und

begeisterndes Umfeld für den fachlichen

Austausch innerhalb unserer Branche zu

schaffen.“

www.heroal.de

al bohn .....................................................7

Bohle ag.................................................15

elsner elektronik .......................................9

Masters Wintergarten ..............................25

Schilling ....................................................5

Solarlux ...................................................17

Schüt-duis ................................................4

tS aluminium ......................................4. US

Wipro .......................................................3

Heroal (2)


WiGa aktuell

Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V.

Jahrestagung 2013

Die Branche traf sich in Hamburg

Der Bundesverband Wintergarten e.V. hat seine Jahrestagung am Ende April 2013 in Hamburg

abgehalten. Auch dieses Mal wieder konnte die Branchenvertretung sich über ein reges Interesse

an Mitgliederversammlung und Vortragsprogramm freuen, die 150 Interessierte zum

Tagungshotel nach Hamburg lockten.

Interessiertes Auditorium: Zur Jahrestagung 2013 hatte der Bundesverband Wintergarten e.V. nach Hamburg eingeladen.

Mitgliederversammlung:

Vorstand bestätigt

Bevor der für die Fachbetriebe öffentliche

Teil begann, trafen sich zunächst die

Verbandsmitglieder zu ihrer turnusgemäßen

Mitgliederversammlung . Versammlungsleiter

Rainer Trauernicht, stellvertretender

Vorsitzender des Bundesverbandes,

begrüßte zunächst die anwesenden

Mitglieder und stellte die Beschlussfähigkeit

der Versammlung fest, die dieses Mal

auch den Vorstand neu zu wählen hatte .

Dr . Steffen Spenke, 1 . Vorsitzender

des Bundesverbandes Wintergarten,

konnte daraufhin die Tätigkeit des Verbandes

seit der letzten Jahrestagung skizieren

. Erfreulich ist, dass seit dieser Zeit

vier Firmen als neue Mitglieder in den

Verband aufgenommen werden konnten .

Spenke fasste die Arbeit des Verbandes

– insbesondere die der Fachausschüsse

– zusammen und legte dar, wie der Bundesverband

die Mitwirkung an der fachlichen

Diskussion und bei der Fortschreibung

von Normen umsetzt . Besonders

BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

hingewiesen wurde auf die Aktivitäten

des Fachausschusses Technik sowie

Holzwintergarten, die auf der Jahresversammlung

mit eigenen Beiträgen präsent

waren .

Anschließend folgten die Regularien

wie Bericht des Kassenprüfers, der Finanzbericht

sowie die Entlastung des Vorstands

.

Ebenfalls turnusgemäß erfolgte die

Neuwahl des Vorstands, der von den

Anwesenden einmütig für eine weitere

Amtszeit bestätigt wurde .

Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013 35


BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

WiGa aktuell

Vortragsprogramm: Voller Fachkompetenz

Das darauf folgende Fachprogramm

wurde von Dr . Alexander Renner vom

Bundesministerium für Verkehr, Bau und

Stadtentwicklung begonnen . Dr . Renner,

der bereits zum zweiten Mal für einen

Beitrag im Rahmen der Fachtagungen

gewonnen werden konnte, ordnete die

Diskussionen um die EnEV und den energiesparenden

Wärmeschutz in die globale

Perspektive der Energiewende ein .

Hierbei wurden vor allem die langfristigen

Ziele bis 2050 vorgestellt . Ein wichtiges

Etappenziel stellt in diesem Zusammenhang

die Zielsetzung bis 2020 dar .

So sollen bis dahin alle neu errichteten

Gebäude klimaneutral sein .

Prof . Benno Eierle (Hochschule Rosenheim)

nahm sich danach eines Themas

an, das ebenfalls für die Zukunft eine

große Bedeutung haben wird . Es geht um

die Bedeutung der neuen Eurocodes für

den Wintergartenbau . Von den 58 Teilen

des Eurocodes kommen nach Eierle etwa

6-7 für den Wintergartenbau in Frage .

Zusammenfassend stelle Eierle fest, dass

sich bei den Lastannahmen nur geringfügige

Änderungen gegenüber der bisherigen

DIN ergeben würden . Gleiches gelte

für die Bemessungen von Stahl und Holz .

Die Bemessung von Aluminium sei allerdings

grundsätzlich neu geregelt, da sie

an andere Baustoffe angeglichen worden

sei .

Am Nachmittag folgte dann das schon

traditionelle Besichtigungsprogramm,

das bereits zum festen Bestandteil der

Jahrestagungen gehört . Dieses Mal ging

Breit gefächert: Aufstellung der teilnehmenden

Firmen an der Foyer-Ausstellung.

es zu den legendären Airbus-Werken,

wo die Teilnehmer unvergessliche Einblicke

in den Bau modernster Verkehrsflugzeuge

erhielten . Der Abend war dann

dem „Branchentreff“ vorbehalten, bei

dem man in geselliger Runde entspannen

und Erfahrungen austauschen konnte .

Am Freitag startete das Programm

zunächst mit drei Referenten aus den Reihen

des Bundesverbandes Wintergarten

Auch in Hamburg wurde die Jahrestagung des Bundesverbandes Wintergarten e.V. von einer Foyer-Ausstellung

begleitet, auf der Zulieferer und Dienstleister der Wintergartenbranche ihre Produkte und Lösungen

präsentierten.

Dr. Steffen Spenke, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes

Wintergarten e.V. begrüßt die Teilnehmer

der Jahrestagung 2013 in Hamburg.

e .V .: Dipl .-Ing . Peter Ertelt (Fachausschuss

Holzwintergarten) stellte die spezifischen

Bedingungen und aktuelle Herausforderungen

beim Bau von Holzwintergärten vor

und referiert den Arbeitsstand zum Merkblatt

07 „Richtlinie zur Ausführung von

Holzwintergärten“ .

Dipl .-Ing . Dietrich Tegtmeier (Fachausschuss

Technik) widmete sich in seinem

Vortrag dem Thema „Qualitätssicherung

im Wintergartenbau“ . Hier wurden insbesondere

Diskussionen und Perspektiven

des Fachausschusses referiert, wie

eine hohe Qualität im Wintergartenbau

auf Dauer gesichert werden kann, und welche

Maßnahmen in diesem Zusammenhang

von Seiten der Systemgeber, der verarbeitenden

Betriebe und der Montage zu

ergreifen sind .

Schließlich referierte Dr . Steffen

Spenke (1 . Vorsitzender und Sachverständiger)

über Anforderungen an den Mindestwärmeschutz

und den sommerlichen

Wärmeschutz im Wintergartenbau . Im Zentrum

der Ausführungen stand dabei die

neue DIN 4108-2 .

Jürgen Langensiepen (Vertriebsleiter

der Hottgenroth Software GmbH) aus

Köln nahm sich anschließend des Themas

„Anwendung der Gebäudesimulation im

Wintergartenbau“ an und ging auf Methoden

der Berechnung des Heizenergieverbrauchs

und der solaren Aufheizung im

Wintergarten ein .

36 Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013

Bundesverband Wintergarten e.V. (8)


Der in Hamburg bestätigte Vorstand des Bundesverbandes Wintergarten e.V. (v.l.n.r.): Dipl.-Ing. Dietrich

Tegtmeier (Löhne, Fachausschuss Technik), Thomas Bednarz (Gladbeck, Fachausschuss Sommerlicher

Wärmeschutz), Dr. Uwe Arndt (Darmstadt, Fachausschuss Marketing), Dipl.-Ing. Rainer Trauernicht (Großefehn,

2. Vorsitzender), Dr. Steffen Spenke (Berlin, 1. Vorsitzender), Dipl.-Ing. Peter Ertelt (Bruchköbel,

Fachausschuss Holz)

Dem Thema „Begrünung eines Wintergartens“

widmete sich Jürgen Herrmannsdörfer,

Vorsitzender des Bundesverbandes

der Einzelhandelsgärtner . Herrmannsdörfer

stellte wesentliche Bedingungen für

ein erfolgreiches Gedeihen von Pflanzen

dar und konnte dies an zahlreichen Beispielen

aus seinem eigenen Wintergarten

illustrieren .

Den Abschluss der Jahresversammlung

bestritt Prof . Niemöller (SMNG

Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Frankfurt

am Main) mit gleich zwei inhaltlichen

Blöcken . Der gern gesehene Refe-

rent nahm zunächst unter dem Titel „Was

wir wollen und was wir sollen – Qualität

ist mehr als ein technisch ausgereiftes

Produkt“ zu aktuellen Rechtsfragen

Stellung . Nach einer Pause gab es dann

in einem zweiten Block die Möglichkeit

Rechtsfragen von Seiten der Teilnehmer

zu formulieren und diese mit Prof . Niemöller

zu diskutieren .

Voller Erfolg:

Die Foyer-Ausstellung

Auch in Hamburg wurde die Veranstaltung

wieder von einer Foyer-Ausstel-

Dr. Alexander Renner vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellte in seinem

Beitrag vor den Teilnehmern der Jahrestagung 2013 des Bundesverbandes Wintergarten in Hamburg die

ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung für den Klimaschutz vor, in die auch die EnEV eingebettet ist.

WiGa aktuell

Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013 37

BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

Hat wieder einmal bewiesen, dass Rechtsfragen

durchaus auch einen unterhaltsamen Aspekt haben

können: Prof. Christian Niemöller (SMNG Frankfurt

am Main)

lung begleitet, bei der zahlreiche Firmen

und Dienstleister der Zuliefererindustrie

ihre Produkte zeigten . Diese bereits zum

vierten Mal durchgeführte Veranstaltung

wurde von allen Beteiligten als willkommene

Bereicherung empfunden: Für die

Teilnehmer, weil sie in einem sich ständig

wandelnden Umfeld mit neuen Produkten

und Ideen konfrontiert werden

und auch für die Aussteller, die im Gegensatz

zu einer herkömmlichen Messe den

eher familiären Rahmen der Ausstellung

zur Führung intensiver Gespräche nutzen

konnten .

Thomas Bednarz eröffnet im Namen des

Bundesverbandes Wintergarten e.V. die

begleitende Foyer-Ausstellung.


BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

WiGa aktuell

38 Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013


WiGa aktuell

Impressionen von der Jahrestagung 2013

des Bundesverbandes Wintergarten e.V. in Hamburg

Mitgliederversammlung – Fachtagung – Besuch bei „AIRBUS“ – Ausstellerabend

Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013 39

BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.


BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

WiGa aktuell

Solarlux

Finalist beim 4. Niedersächsischen

Außenwirtschaftspreis

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies

überreichte die Auszeichnung für herausragende

außenwirtschaftliche Leistungen an Ralf Oppenheimer

von Solarlux: Die Preisverleihung fand im

Rahmen des 10. Niedersächsischen Außenwirtschaftstages

auf der Hannover Messe statt.

Solarlux

Zum zweiten Mal in Folge gehört

Solarlux Aluminium Systeme GmbH

in der Kategorie Großunternehmen zu

den Finalisten des Niedersächsischen

Außenwirtschaftspreises . Im Auftrag

des Niedersächsischen Ministeriums für

Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zeichnet

die landeseigene Außenwirtschaftsgesellschaft

NGlobal seit 2010 im Exportgeschäft

erfolgreiche Unternehmen aus .

Die feierliche Preisverleihung nahm

Wirtschaftsminister Olaf Lies im April

während der Hannover Messe vor .

Der Außenwirtschaftspreis zählt mittlerweile

zu den wichtigsten Auszeichnungen

für mittelständische Unternehmen

in Deutschland . Er würdigt die Leistungen

der Firmen, die sich rund um den

Erdball erfolgreich auf Auslandsmärkten

behaupten und Spitzenleistungen

im internationalen Wettbewerb erzielen .

In der Kategorie „Großunternehmen“

zählte Solarlux zu den drei Finalisten

. Seit 30 Jahren entwickelt, pro-

duziert und vertreibt das Unternehmen

Verglasungslösungen für Objekte jeder

Größenordnung . Alle Systeme werden

inhouse entwickelt und an den deutschen

Standorten Bissendorf und Osnabrück

produziert .

Schon in den Anfängen der Firmengründung

wurden die Auslandsaktivitäten

vorangetrieben – zunächst in den

angrenzenden europäischen Ländern,

dann bereits ab 1988 im außereuropäischen

Ausland . Über ein besonderes

Vier-Stufen-Modell der Marktbearbeitung

baut Solarlux seine internationale

Präsenz kontinuierlich aus – mit Tochtergesellschaften

sowie zahlreichen

Lizenznehmern und Verkaufsbüros, die

intensiv vom Unternehmen betreut werden

. Heute agiert die familiengeführte

Firma mit weltweit etwa 600 MitarbeiterInnen

in mehr als 50 Ländern der Welt .

Die Exportquote trägt zu knapp 50 Prozent

zum Unternehmensergebnis bei .

www .solarlux .de

Warema

P40 Pergola Markise erhält red dot award:

product design 2013

Die Juroren des red dot design 2013

freuten sich im aktuellen Wettbewerb

über 4 .662 Einreichungen in 19 verschiedenen

Kategorien . Die Pergola-Markise

P40 von Warema erhielt für ihr Gestaltungskonzept

den „red dot award“ in der

Kategorie „product design“ .

Die Pergola-Markise ist ein neues Produkt

im Programm des Komplettanbieters

und überzeugt nicht nur mit einem

formschönen modernen Design, sondern

auch mit zahlreichen technischen Extras .

Das schon von der Messe Stuttgart mit

dem Innovationspreis ausgezeichnete

System schafft besonders große Schattenflächen

. Mit einer Anlage sind 32 Quadratmeter

realisierbar .

Prof . Dr . Peter Zec, Initiator und CEO

des red dot award, wies darauf hin, dass

hohe Designkompetenz und wirtschaftlicher

Erfolg gerade heute Hand in Hand

gehen: „Die Sieger des red dot award:

product design 2013

sind die Protagonisten

einer hoch entwickelten

Design kultur und Designwirtschaft

.

Heutzutage wird es

immer schwieriger, gut

gestaltete Produkte voneinander

zu unterscheiden

. Besonderheiten

werden häufig erst in

Details sichtbar . Jene Produktschöpfungen

aber,

die vor den kritischen

Augen der internationalen

red dot-Jury bestehen,

werden nicht in der Masse

untergehen und sich im globalen Wettbewerb

behaupten können .“

Die Verleihung des weltweit anerkannten

Qualitätssiegels findet am 1 .

Juli 2013 im Rahmen der traditionellen

Wurde mit dem „red dot award“ 2013 in der Kategorie „product design“

ausgezeichnet: Die Pergola Markise P40 von Warema.

red dot gala statt . Anschließend wird

die Pergola-Markise in einer vierwöchigen

Sonderausstellung im red dot design

museum präsentiert .

www .warema .de

40 Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013

Warema


Schüt-Duis Fenster & Türentechnik GmbH

Weitere Geschäftsführer berufen

Mit Paco Schüt und Hermann Frerichs

hat Systemgeber, Produzent und Großhandelsunternehmen

Schüt-Duis Fenster-

und Türentechnik GmbH & Co . KG in

Aurich zwei weitere Geschäftsführer berufen

.

Seit drei Jahren unterstützten Paco

Schüt und Hermann Frerichs bereits als

Prokuristen das bisherige Geschäftsführerteam

Fritz Werner Schüt, Heino Cordes

und Thorsten Habicht . „In den letzten

Jahren haben sie bereits deutlich sichtbar

zur positiven Entwicklung des Hauses

Schüt-Duis beigetragen . Nicht nur

die aktuellen Umsatzzahlen, sondern

auch Umstrukturierungsschritte in Lagerhaltung,

Fertigung und Logistik tragen

bereits ihre Handschrift . Bei den bevorstehenden

Baumaßnahmen im Produktionsbereich

der Daimlerstraße wird dies

in den nächsten zwei Jahren auch nach

außen hin deutlich sichtbar werden,“ so

Gf . Fritz Werner Schüt .

Damit ist auch ein weiterer Schritt

in Richtung Generationswechsel in der

Geschäftsführung vonstatten gegangen .

Mit Paco Schüt ist die siebte Generation

der Familie Schüt in die Geschäftsführung

berufen worden . Somit setzt sich die Kontinuität

in der Unternehmensführung als

Familienunternehmen nahtlos fort .

Mit gestiegenem Geschäftsvolumen

wurde auch die Zahl der MitarbeiterInnen

kontinuierlich erhöht . Zurzeit arbeiten 160

Wigatec Glas- und Metallbau GmbH, Sinsheim

Generationswechsel vollzogen

Passend zum zwanzigjährigen Firmenjubiläum

steigt Andreas Richter, Sohn

des Firmengründers Rudolf Richter, in

die Geschäftsführung ein . Damit ist die

Nachfolge bei Wigatec geregelt und der

Fortbestand als Familienunternehmen

gesichert .

Nach der Lehre als Konstruktionsmechaniker

folgte die Weiterbildung zum

Glasermeister in der Akademie für Glas-,

Fenster- und Fassadentechnik in Karlsruhe

. Seit 2010 bildet Andreas Richter

zudem zwei Tage in der Woche als freiberuflicher

Dozent in der Akademie in Karlsruhe

Glasermeister und CAD-Konstrukteure

aus . Die Dozententätigkeit brachte

Wigatec schon einige Vorteile, denn die

„Kapazitäten der Zukunft“ sitzen direkt

vor Andreas Richter auf den Bänken . So

konnte er schon den einen oder anderen

„Schüler“ als Mitarbeiter gewinnen .

Wigatec fertig und montiert seit 1993

Wintergärten, Terrassenüberdachungen,

Carports, Haustüren und Fenster . Sech-

Schüt-Duis

Generationswechsel vollzogen. Andreas Richter

(rechts) ist neben Firmengründer Rudolf Richter zum

gleichberechtigten Geschäftsführer bestellt worden.

WiGa aktuell

Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013 41

Wigatec

BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

Die erweiterte Geschäftsleitung

bei

Schüt-Duis (v.l.n.r.):

Heino Cordes, Hermann

Frerichs, Paco Schüt,

Fritz Werner Schüt,

Thorsten Habicht

Fachkräfte an zwei Standorten in Aurich .

Gf . Thorsten Habicht ergänzt: „Personalentwicklung

heißt bei Schüt-Duis auch

immer Aus- und Weiterbildung im eigenen

Unternehmen, im engen Zusammenwirken

mit Schulen und Berufsakademien

.“

www .schuet-duis .de

zig Prozent der Produktion gehen mittlerweile

in den Handel . Der Rest wird von

Wigatec selbst bei den Endkunden montiert

. Dies soll auch so beibehalten werden,

denn durch den direkten Kontakt zu

Endkunden werden wichtige Erfahrungen

gewonnen, da keine Entwicklungen vom

grünen Tisch aus gemacht werden sollen

und die Produkte dadurch immer montagefreundlicher

und technisch ausgereifter

werden .

In den letzten 20 Jahren hat sich das

Produktportfolio wesentlich erweitert .

In der modern eingerichteten Schlosserei

werden Geländer aus Edelstahl,

Alu, Stahl und Glas sowie Stahlbalkone

und Stahltreppen mit Glasstufen hergestellt

.

In der 2009 zugekauften Blechverarbeitung

fertigt Wigatec individuelle Bleche

bis 4 m Länge für den Fassaden-,

Fenster- und Wintergartenbau in der

Region .

www .wigatec .de


BUNDESVERBAND

WINTERGARTEN E.V.

WiGa aktuell

Seminare von TS Aluminium:

Der Blick des Juristen und des Sachverständigen

auf den Wintergarten

Bis der Traum vom Wintergarten realisiert ist, sind zahlreiche Hürden

zu nehmen. Die Städtetagungen 2013 von TS Aluminium beschäftigten

sich mit verschiedenen Fragen und Problemen des aktuellen Wintergartenbaus.

Die bereits traditionell im Frühjahr

stattfindenden Fachseminare von TS Aluminium

für Fachbetriebe aus den Bereichen

Wintergarten und Terrassendächer

wurden auch 2013 wieder in Landshut,

Köln, Leipzig und Hannover durchgeführt

. Die Organisatoren hatten sich

dabei etwas Neues einfallen lassen: Ausgewählte

Themen im Wintergartenbau,

die oft zu Problemen führen, wurden

gemeinsam von einem Sachverständigen

und einem Rechtsanwalt dargestellt und

diskutiert .

Den Anfang im Vortragsprogramm

machte allerdings Geschäftsführer Rainer

Trauernicht, der die Teilnehmer herz-

Geschäftsführer Rainer Trauernicht eröffnete die

Städtetagungen 2013 von TS Aluminium.

TS Aluminium (2)

lich begrüßte und auf die

aktuell breit diskutierte

„Last mit der Schneelast“

einging . Gemäß der

DIN 1055-5 muss nicht

nur die genaue Schneelastzone

ermittelt werden,

sondern auch bauliche

Faktoren wie abrutschendeSchneelasten

von höheren Ebenen

oder mögliche Windverwehungen

etc . berücksichtig

werden . Für Informationsbedarf

sorgt

auch die außergewöhnliche

Schneelast im Norddeutschen

Tiefland, die

ab dem 52° Breitengrad

(etwa Höhe Hannover) gilt . Ab hier ist ein

Faktor 2,3 anzusetzen, d .h . aus 100 kg

werden auf einmal 230 kg!

Den Hauptteil bestritten dann der

Sachverständige Peter Struhlik (Minden)

sowie der Fachanwalt für Baurecht Dr .

Stephan Kleinjohann (Göttingen) mit der

Behandlung kritischer Punkte im Wintergartenbau

aus den unterschiedlichen

Sichtweisen der Experten .

Der thematische Spannungsbogen

reichte dabei von Punkten wie Materialmängel

und Materialunverträglichkeiten

über Probleme bei der Bauausführung

(Abdichtung, Befestigung etc .) bis hin zu

den Beratungspflichten des Wintergartenbauers

.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der

„Mängelrüge“ und dem professionellen

Umgang damit . Verwiesen wurde hier auf

die Bedeutung einer Schiedsgutachtenvereinbarung,

die neben vielen anderen

Vorteilen stets kostengünstiger ist als

eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung

.

Darüber hinaus wurde die besondere

Planungsverantwortung des Wintergartenbauers

auch bei Hinzuziehung eines

Architekten betont . Hier stellen die Referenten

in aller Deutlichkeit fest: „Unterlässt

der Wintergartenbauer die erforderliche

Bedenkenanmeldung gegenüber

dem Architekten, so haftet er (neben

dem Architekten) für entstehende Mängel,

auch wenn dies – wir haben es noch

nie anders gesehen – nicht im Vertrag

steht .“

Zum Schluss gingen die Referenten

noch auf die sogenannten „Haustürgeschäfte“

ein und referierten aus der

Sicht des Handwerkes, wie man sich vor

der Behauptung, es sei ein „Haustürgeschäft“

abgeschlossen worden, schützen

kann .

Zum Abschluss ging Rainer Trauernicht

auf das Thema „Luftdichtigkeit“

im Wintergartenbau ein . Ausgehend von

der EnEV 2009, die eine luftdichte Ausführung

der Gebäudehülle vorschreibt,

stellte Trauernicht die Relevanz dieser

Bestimmung für den Wintergartenbau

vor und referierte die Methoden, die für

eine Überprüfung in Frage kommen .

Der „Blower-Door“-Test ist dabei das

in der Praxis am häufigsten angewandte

Messverfahren, bei dem mit einem künstlich

erzeugten Überdruck im Gebäudeinneren

die Luftdichtigkeit bzw . bestehende

Leckstellen sicher ermittelt werden

können .

Harald de Witt, Vertriebsleiter bei TS

Aluminium, resümierte die diesjährige

Schulungsreihe: „Wir wollten einmal

bewusst einen neuen Weg gehen und

bestimmte Fragen im Spannungsfeld der

Meinung zweier Experten darstellen . Die

interessante Diskussion und die lebhafte

Auseinandersetzung mit unterschiedlichen

Aspekten haben mir gezeigt, dass

dieses Konzept aufgegangen ist . Die

Vermittlung von Hintergrundwissen ist

dadurch abwechslungsreich und nachvollziehbar

vonstatten gegangen .“

www .ts-alu .de

Impressum

Wiga aktuell ist das Mitteilungsblatt

des Bundesverbandes

Wintergarten e .V ., Berlin .

Redaktion:

Dr . Steffen Spenke, Dr . Uwe Arndt

Redaktionsanschrift:

Bundesverband Wintergarten e .V .,

Kohlisstraße 44, 12623 Berlin,

Tel . 030 – 565 919 33,

Telefax 030 – 566 52 91,

info@bundesverband-wintergarten .de

www .bundesverband-wintergarten .de

42 Informationen des Bundesverbandes Wintergarten e.V. 2/2013


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