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Die Bedeutung

der Handhygiene

The Importance of Hand Hygiene

The Importance of Hand Hygiene

Die Bedeutung der

Handhygiene

Die Haut, das größte Organ des Menschen, ist die

erste Schutzbarriere gegenüber Infektionen durch

pathogene Organismen. Alle Verletzungen dieses

„Schutzschildes“ sind mögliche Eintrittspforten für

Bakterien und Viren. Eine gründliche Pflege und

Hygiene der Haut – und insbesondere der Hände

– ist daher die entscheidende Basis für Beschäftigte

im Gesundheitswesen, um sich zu schützen und

Infektionen zu verhindern, die durch Patienten

übertragen werden können. Zudem sind Hände

ein häufiger „Überträger“ von Mikroorganismen

zwischen Patienten, daher ist das Waschen die

wirksamste Methode, um das „Weitergeben“ von

Krankheitserregern zu vermeiden. 4

The skin on your hands is your first defence against

infection from pathogenic organisms. Any cuts or

lesions of the skin are possible sources of entry for

bacteria and viruses so its care and hygiene are crucial

for reducing your risk from acquiring an infection

from a patient. Your hands are also the most likely

way in which infections or microorganisms might

be spread between patients, so simply washing your

hands is the most effective method of preventing

the transmission of infections. 4

The skin on your hands is your first defence against

infection from pathogenic organisms. Any cuts or

lesions of the skin are possible sources of entry for

bacteria and viruses so its care and hygiene are crucial

for reducing your risk from acquiring an infection

from a patient. Your hands are also the most likely

way in which infections or microorganisms might

be spread between patients, so simply washing your

hands is the most effective method of preventing

the transmission of infections.

Handwashing technique

Handwashing is so routine and basic that it is often

taken for granted. The following is recommended

as an effective washing technique using a mild liquid

4

Handwashing technique

Handwashing is so routine and basic that it is often

taken for granted. The following is recommended

as an effective washing technique using a mild liquid

1. Palm to palm.

2. Palm over dorsum.

1. Handfläche an Handfläche reiben

1. Palm to palm.

2. Handfläche über Handrücken

2. Palm over dorsum.

4. Zurück zu den Fingern der

4. Back

gegenüberliegenden

to fingers to

Handflächen

4.

opposing

Back to fingers

palms.

to

opposing palms.

Techniken der Handwäsche

Das Waschen der Hände ist eine alltägliche Tätigkeit

– muss man sich darüber noch Gedanken machen?

Ja, siehe oben ... Folgende Anleitung wird als wirksame

Handwaschtechnik empfohlen, einzige „Zutaten“

sind eine milde Flüssigseife4 , fließendes Wasser und

ein sauberes Handtuch (Papierhandtuch). Die Schritte

2, 3 und 4 müssen mit der anderen Hand wiederholt

werden. Zum Abschluss die Hände mit einem sauberen

Handtuch oder Papierhandtuch gründlich trocken.

Dieser Waschprozess, der für alle Routinekontakte mit

Patienten erforderlich ist, dauert zehn bis fünfzehn

Sekunden, während eine aseptische Handreinigung

ein bis zwei Minuten in Anspruch nimmt. Besondere

Beachtung gilt jenen Bereichen, die häufig übersehen

werden: Fingerspitzen, Daumen, Handgelenk und

Fingerzwischenräume. 5

soap4 and running water (hands should be wet prior

applying handwash solution). Steps 2, 4, 5 and 6

should be repeated with the other hand. Finally pat

them dry thoroughly on a clean towel or paper. This

is a 10 to 15 second for social handwash which is

required for all routine patient contact and about

a one to two minute routine for an aseptic handwash.

Special attention should be paid to the more

commonly missed areas such as finger tips, thumbs,

wrist and between the fingers. 5

soap4 and running water (hands should be wet prior

applying handwash solution). Steps 2, 4, 5 and 6

should be repeated with the other hand. Finally pat

them dry thoroughly on a clean towel or paper. This

is a 10 to 15 second for social handwash which is

required for all routine patient contact and about

a one to two minute routine for an aseptic handwash.

Special attention should be paid to the more

commonly missed areas such as finger tips, thumbs,

wrist and between the fingers. 5

3. Palm to palm, fingers

3.

3.

interlaced.

Handfläche an Handfläche,

Palm

Finger

to

ineinander

palm, fingers

verflochten

interlaced.

5. Daumen in der Handfläche drehen

5. Rotate thumbs in palm.

6. Finger in der Handfläche drehen

6. Rotate fingers in palm.

5. Rotate thumbs in palm.

6. Rotate fingers in palm.


Welches Reinigungsmittel

ist das richtige?

Seifen

Wählen Sie eine reine Seife mit einem neutralen

pH-Wert ohne Zusatzstoffe, wie starke Parfums oder

alkoholhaltige Komponenten. Diese Substanzen können

die Haut, vor allem bei häufigem Händewaschen,

austrocknen. Reinseifen sind in verschiedenen

Ausführungen erhältlich: als Flüssigseife, als

seifenimprägniertes Tuch oder als Feststück (nicht

empfohlen, da anfällig für Bakterienwachstum). Wenn

Sie sich für eine Flüssigseife entscheiden, verwenden

Sie zur Vermeidung einer eventuellen Verunreinigung

der Seife nur Spender mit Einwegkartuschen und

-düsen. 4

Wasserfreie Handreiniger auf

Alkoholbasis

Handreiniger/Reinigungsgels auf Alkoholbasis erfordern

weniger Zeitaufwand, wirken schneller und verursachen

weniger Hautreizungen als (antiseptische) Seifen. 1-6

Falls die Hände aber sichtbar verschmutzt sind, müssen

sie mit Seife und fließendem Wasser gereinigt werden.

Wasserfreie Handreiniger auf Alkoholbasis sind in diversen

Ausführungen erhältlich, zum Beispiel als niedrigviskose

Spülung, Gel oder Schaum. Alkohol selbst hat keine

dauerhafte Wirkung gegenüber Mikroorganismen, es

gibt jedoch Produkte mit weiteren Zusätzen (wie Chlorhexidin

oder Triclosan), die diese Eigenschaft bieten.

Reinigungstechniken mit

wasserfreien Handreinigern

auf Alkoholbasis

Die empfohlene Handreinigung erfolgt nach der

gleichen Prozedur wie beim Waschen der Hände,

wobei sichergestellt sein muss, dass das Produkt über

die gesamte Hautfläche verteilt wird und anschließend

vollständig trocknet.

Antimikrobielle Mittel

Vor jedem nicht chirurgischen Eingriff unter

aseptischen Bedingungen muss ein antimikrobielles

Mittel verwendet werden. Das können wasserfreie

Handreiniger auf Alkoholbasis, aber auch traditionelle

Mittel sein, die in Verbindung mit Wasser verwendet

werden, wie Chlorhexidin, Triclosan oder Povidon-Jod.

Für invasive Operationen müssen der Chirurg

und seine Assistenten eine gemäß den Richtlinien

ihrer Einrichtung vorgeschriebene Handreinigung

durchführen. 7

Weitere Hilfsmittel

Die Schutzfunktion gegenüber pathogenen Organismen

funktioniert nur bei einer intakten Haut. Schnitt- und

Schürfwunden sowie Dermatitiden sollten daher mit

einem wasserdichten Pflastermaterial abgedeckt werden.

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Stadtquartier Riem Arcaden, Lehrer-Wirth-Str. 2,

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Tel.: 089 45 118 0 - Fax: 089 45 118 140

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http://www.ansell.de - E-mail info@eu.ansell.com

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Falls Sie mit Körpersubstanzen oder „verdächtigem“

Material in Kontakt kommen, und die Verletzung nicht

abgedeckt werden kann, müssen Sie immer Handschuhe

tragen, nach der Patientenversorgung sofort ausziehen

und Ihre Hände waschen, damit eine mögliche

Übertragung von Mikroorganismen von einem Patienten

auf den anderen vermieden wird. 1 Wichtig: Handschuhe

sind kein Ersatz für das Waschen der Hände. 4

Nach häufigem Waschen brauchen angegriffene Hände

eine gute Pflege: Hochwertige Feuchtigkeits- bzw.

Schutzcremes und Lotionen können ein Austrocknen

oder Reizungen der Haut verhindern oder minimieren,

indem sie die Eigenschaften und Unversehrtheit der

Haut bewahren oder wiederherstellen. Die verwendeten

Handcremes sollten auf einer Wasserbasis hergestellt

sein, da Öl das Handschuhmaterial zersetzen kann. 2

Mitarbeiter, die in der Abteilung Sterilisation arbeiten,

dürfen keine Handcremes verwenden, da Instrumente

oder auch deren Verpackungen während der

Handhabung oder Überprüfung verunreinigt werden

können. 3

Fingernägel sollten kurz und sauber gehalten werden,

denn das Nagelbett und der Nagelbereich (ein

Millimeter) enthalten eine hohe Bakterienkonzentration.

Bei invasiven chirurgischen Eingriffen oder im

Kontakt mit Risikopatienten dürfen keine künstlichen

Fingernägel getragen werden, 1 sie zu einer vermehrten

Bakterienbildung beitragen. Das gilt ebenfalls für

das Tragen von Arm- oder Fingerschmuck sowie

Armbanduhren, denn die darunter liegende Haut weist

im Vergleich zu Bereichen ohne diese Accessoirs eine

höhere Bakterienbildung auf. 1

Literaturnachweis

1. Guideline for hand hygiene in Health-Care setting

(document and slide set). CDC. Oct 2002. Vol. 51.

2. Infection Control Policy. NSW Health.

Circular 2002/45.

3. Cleaning, disinfecting and sterilizing reusable

medical and surgical instruments and equipment and

maintenance of associated environments in health care

facilities. Standards Australia AS/NZS 4187:2003.

4. Infection Control Guidelines for the prevention of

transmission of infectious diseases in the health care

setting. Endorsed 2002 by the Communicable Diseases

Network of Australia. Draft 2002 – Version 3.

5. Hands up for hygiene. Royal Adelaide Hospital, Health

Promotion unit. 2000.

6. EN 1500 Chemical disinfectants and antiseptics -

Hygienic handrub - Test method and requirements

7. EN 12791 Chemical disinfectants and antiseptics.

Surgical hand disinfectants - Test method and

requirements

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