RELOGA – ein neues Kind der AVEA

glkompakt

RELOGA – ein neues Kind der AVEA

06

November / Dezember 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

Durchbruch bei der Bau-

planung in Bensberg

Ortszentrum im Aufwind

BURSCHEID

Stadtwerke setzen auf

Biogas und bedienen damit

das städt. Schwimmbad

KÜRTEN

Neuer Kunstrasenplatz

im Ortszentrum mit Böllerschüssen

eingeweiht

LEICHLINGEN

Pferdeklinik hat ihren Be-

trieb einschließlich der Notfallmedizin

aufgenommen

RÖSRATH

Aus für Lehmbach? Überschwemmungsgebiete

sind

neu berechnet worden

ODENTHAL

Wer soll diesmal mit dem

bronzenen Odenthaler

ausgezeichnet werden?

OVERATH

In Immekeppel drohen Ein-

schränkungen durch zweijährige

Straßenbauarbeiten

WERMELSKIRCHEN

Die Stadt braucht Geld -

Eine Sparliste erhitzt die Gemüter

- Wer gibt was ab?

LEVERKUSEN

Die neue bahnstadt Opladen

findet immer mehr Freunde -

Immobilien sind gefragt

+++ Infos +++ Seite 31 +++

Der kommunale Abfall-Entsorger aus Leverkusen stellt sich für die Zukunft auf

RELOGA ein neues Kind der AVEA


S Leasing: Aktuelle

Angebote unter

www.ksk-koeln.de

Wenn es das gäbe,

könnten Sie es bei uns leasen.

www.ksk-koeln.de

Autos, Maschinen und Computer zu leasen, ist heute ganz normal. Wenn Ihr Leasingwunsch etwas ungewöhnlicher ausfällt:

Wir lassen Ihre Investitionsideen lebendig werden. Lernen Sie unser Angebot in einem persönlichen Gespräch mit unseren

Leasing-Fachberatern kennen. Weitere Informationen und Leasingangebote erhalten Sie in Ihrer Geschäftsstelle oder im

Internet unter www.ksk-koeln.de. Wir beraten Sie gerne. Wenn’s um Geld geht s Kreissparkasse Köln.


GL&Lev kontakt • Nr. 06 / 2011

INHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land

Die Reloga GmbH, ein neuer Containerdienst

bei der Avea in Leverkusen

REGIO

4

Landratswahl - Die Kandidaten 6

Wieder Reise-Messe in Köln 8

Die UN - „ein Juwel für Bonn“ 9

Müllberg wird Bildungsstätte 10

Belkaw hilft beim Klimaschutz 11

Bürgerservice soll besser werden

LOKAL

12

BERGISCH GLADBACH -

Bensberg vor dem Aufbruch

14

NEUES AUS DEM TECHNOLOGIEZENTRUM 16

RöSRATH - Die Feuerwehr ist ein Thema 18

OVERATH - Immekeppel wird zur Baustelle 19

ODENTHAL - Verdiente Bürger gesucht 20

KÜRTEN - Wieder „Tour de Menu“-Sieger 20

BURSCHEID - Stadtwerke

steigen auf Biogas um

22

LEICHLINGEN - Pferdeklinik jetzt in Betrieb 23

WERMELSKIRCHEN - Sparpläne

erhitzen die Gemüter

24

LEVERKUSEN - Bahnstadt Opladen

nimmt Fahrt auf

26

SparkassenCard für alle Girokonten 27

Fabrik der Zukunft eröffnet 30

WFL - Einladung zum nächsten

Mittelstandsdialog bei der„Lagerbox“

31

NACHBARSCHAFT - Wettbewerbssieger

SERVICE

35

ENERGIE - Marketing-Preis vergeben 36

MARKT - Der Buch-Markt wächst 38

AUTO - Neues von Mercedes 40

AUTO - Der Kraftprotz von BMW 41

AUTO - Das Porsche-Zentrum Köln 42

GASTRONOMIE - Hotel des Jahres 44

GOLF - Die besten Putter der Welt 46

AKTION - Wirtschafts-Gespräche 48

TOURISMUS - Kultur-Urlaub in Holland 50

GESUNDHEIT - Burn-out und nun? 52

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. Arbeitsrecht

Geldsparen

Controlling

Bilanzen

ab 53

EDITORIAL

Augenmaß ...

Der geneigte Leser mag

sich fragen, warum

ein Wirtschaftsmagazin

gleich auf der dritten

Seite mit einem absolut

unwirtschaftlichen Bildmotiv

einsteigt. Gestattet. Doch wird die

Natur so oft missachtet, immer häufiger

dagegen von neuen Gewerbegebieten

gesprochen, zum Teil in Gegenden, wo es

gar nicht passt. Weil Topografie und Natur

im Wege stehen. Und man scheinbar nur

die Gewerbesteuer im Auge hat. Kann das

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Die Baumallee zu Schloss Strauweiler - einfach nur schön ...

So schön präsentierte sich der Herbst in den letzten Wochen. Oft sonnig wie hier die Baumallee, die

den Weg zum Schloss Strauweiler in Odenthal begleitet. Ein optisches Kleinod in einer Gemeinde, die

ihre Stärke inzwischen deutlich in den Bereichen Tourismus, Kultur und Natur gefunden hat und das

auch unter dem Aspekt der Wirtschaftsförderung.

auf Dauer gut gehen? Augenmaß ist angebracht.

Gewiss, ohne Steuer keine Heuer.

Ohne Flächen kein Fortschritt. Aber so blauäugig

sind ja nun Unternehmer in Zeiten

des Umdenkens zum Glück auch wieder

nicht, als dass sie die Befindlichkeiten ihrer

Umwelt nicht wahrnähmen. Und die Planer

müssen sich fragen, ob ein Wettlaufen um

die Gewerbeflächen wirklich Sinn macht.

Man hört oft von interkommunaler Zusammenarbeit.

Hier wäre Gelegenheit. Aber

dann müsste ja auch mal einer zurückstecken.

Und wer will das schon...?

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck:

Druckerei Engelhardt, Neunkirchen

GL&Lev kontakt 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Januar / Februar 2012

Anzeigenschluß: 20. Dezember 2011

GL&Lev kontakt 06/11

3

IMPRESSUM


4

PROFIL

Aus der AVEA: reloga ein neuer

GL&Lev kontakt 06/11

„Innovativ entsorgen Zukunft sichern“

das ist der Slogan auf dem Titel des aktuellen

Geschäftsbericht der AVEA mit Sitz in Leverkusen.

Mit der Gründung einer neuen Firma („reloga“)

sieht sich der kommunale Entsorger auch

für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Sie führen die Geschäfte

der reloga: Andreas Möller

und Axel Kiehl (ganz rechts).

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Containerdienst für den Kreis

Schon aufgefallen?

Rainer Callmund, der

gemütliche Dicke aus

Leverkusen, ist nicht länger

nur im Gesundheitsbereich

ein Werbeträger,

neuerdings engagiert er

sich auch fürs Gegenteil:

Zumindest auf Plakaten.

Da zieht er die Aufmerksamkeit

auf „reloga“,

was kein Arzneimittel

ist, sondern ein Entsorgungsunternehmen!

Eine Tochter der AVEA.

„reloga“ ist ein neuer

Containerservice für

Stadt und Landkreis.

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Seit dem 1. September erfolgt die Bereitstellung

von Containern zur Entsorgung

aller Art in Leverkusen, dem

Rheinisch-Bergischen Kreis und Oberberg

nicht mehr durch die AVEA, sondern durch

die „reloga“. So steht es auch auf allen Geräten.

Die Abwicklung erfolgt dabei genauso

wie bisher im Hause der AVEA. Auch

die Ansprechpartner sind dieselben. Das

bedeutet: Die Gesellschafter der „reloga“

sind dieselben wie bei der AVEA, Partner für

Bürger und Gewerbe ist also die Kommune.

Alles nur Optik? Keineswegs.

Die „reloga GmbH“ hat sich zur Aufgabe

gemacht, vorhandene Strukturen im Bereich

der gewerblichen Entsorgungsdienstleistungen

zu optimieren und somit die Aktivi-


PROFIL

täten zu stärken und weiter auszubauen. Denn für den Neuling

gibt es einen ganz realen Hintergrund. Seit Monaten wird auf

politischer Ebene um eine Neuordnung in der Abfallwirtschaft gerungen

und über ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz diskutiert.

Man wollte vor allem privaten Unternehmen mehr Rechte einräumen,

speziell die Wertstoffe sollten privat entsorgt werden. Mit

dem Ergebnis, dass den Kommunen Einnahmequellen verloren

gingen, Arbeitsplätze gefährdet wären und die Müllgebühren für

den Endverbraucher vermutlich steigen müssten.

In diese sich anbahnende Entwicklung stieß bei der AVEA die

Überlegung: dann machen wir doch unsere eigene gewerbliche

Entsorgung selbständig und nehmen an dem Wettbewerb teil;

mit dem Vorteil einer schon vorhandenen, gut funktionierenden

Infrastruktur. So entstand die „reloga GmbH“. Mit Personal und

Fahrzeugpark von der AVEA. Auch die beiden Geschäftsführer

Kiehl und Möller gehörten schon zum Unternehmen. Sie hoffen

schon im ersten Jahr auf einen Umsatz von rd. 14 Millionen Euro.

Klare Trennung: Die AVEA bleibt u.a. zuständig für die Entsorgung

jeglichen Hausmülls (Müllabfuhr), für das Heizkraftwerk

und die Kompostieranlagen. Die „reloga“ sorgt sich um gewerbliche

Aufträge in großen Betrieben wie z.B. Krankenhäusern in

u.a. Leverkusen, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach.

Mit rund 100 Mitarbeitern ist die „reloga“ gestartet, dazu mit

rund 40 Fahrzeugen. Es gibt Niederlassungen mit jeweils eigenem

Vertrieb in Leverkusen und Lennep. Beiden gemeinsam ist

das Angebot: Containerdienst. Über 700 Behälter sind z.T. kurzfristig

verfügbar und auch für Sperrmüllabfuhren. Von allem können

auch Privatkunden Gebrauch machen.

Noch steht die „reloga“ am Beginn einer Entwicklung. Geschäftsführer

Axel Kiehl: „Wir müssen uns ersteinmal bekannt

machen.“ Immerhin fand er eine erste Beruhigung. Das Bundeskabinett

hat gerade beschlossen: Die Verantwortung für die Entsorgung

aus privaten Haushalten bleibt bei den Kommunen. Eine

gewerbliche Sammlung kann untersagt werden, „wenn sie die

Funktionsfähigkeit, Planungssicherheit oder Organisationsverantwortung

sowie die Gebührenstabilität des öffentlich-rechtlichen

Entsorgungsträgers gefährdet“. Heißt für „reloga“: Jetzt erst recht.

Wenn die Familie wächst,

braucht man schon mal

ein neues Zuhause.

Zur Eröffnung Ihres neuen Porsche Zentrum Köln laden wir Sie

recht herzlich zum Tag der offenen Tür am 03.12.11

von 10.00 bis 15.00 Uhr ein

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Porsche Zentrum Köln

Fleischhauer PZ GmbH

Fröbelstraße 15

50823 Köln

Tel.: +49 (0) 2 21 / 57 74 - 1 20

Fax: +49 (0) 2 21 / 57 74 - 1 33

www.porsche-koeln.de

GL&Lev kontakt 06/11

5


6

REGIO

GL&Lev kontakt 06/11

Zur Landratswahl am 20. November 2011

Am 10. Oktober 2004 haben die Bürger des Rheinisch-Bergischen Kreises Rolf Menzel (Bild links,

CDU) zum Landrat gewählt. Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 wurde er in seinem

Amt bestätigt. Zum 31. Dezember 2011 scheidet er vorzeitig aus dem Amt aus. Das macht eine

Neuwahl notwendig. Sie findet am 20. November statt, eine eventuelle Stichwahl am 4. Dezember.

Der Landrat wird alle sechs Jahre von der Bürgerschaft des Kreises direkt gewählt. Er hat den

Vorsitz im Kreistag und auch im Kreisausschuss inne, ohne jedoch deren Mitglied zu sein. Er setzt

die Tagesordnung fest und leitet die Sitzungen. Außerdem nimmt er die repräsentative Vertretung

des Kreises nach außen wahr. Daneben ist der Landrat Chef der Kreisverwaltung. Als solcher erledigt

er die Geschäfte der laufenden Verwaltung und führt die Beschlüsse des Kreistages und des

Kreisausschusses aus. Er ist auch Leiter der Kreispolizeibehörde.

Sie wollen Landrat für den Rheinisch-Bergischen Kreis werden

Hermann-Josef

TEBROKE (47)

CDU

Der gebürtige Westfale

(westliches Münsterland)

hat sich in Lindlar

seit 2004 den Ruf eines

bürgernahen, offenen

und zupackenden Bürgermeisters

erworben.

Als Hochschullehrer für

Finanzwissenschaften

weiß er, wie man mit

dem Geld umgeht. Er

sagt: „Wir brauchen

eine Strukturreform und

wir müssen sparen,

auch wenn es weh tut“.

Und er sagt: „Es wird

zu viel reguliert.“ Und er

fragt sich, warum das

Bergische Land nicht

mindestens so bekannt

sei wie das Sauerland

oder die Eifel. Tebroke

ist am 19.1.1964 geboren,

verheiratet, Vater

von vier Kindern. Er

will in Lindlar wohnen

bleiben.

Gerhard

ZORN (46)

SPD

Der gebürtige Overather

ist seit 20 Jahren in der

Politik. Er war sachkundiger

Bürger und

Ratsmitglied in Overath,

kam 1992 in den

Kreistag und ist dort seit

1999 Vorsitzender der

SPD-Kreistagsfraktion.

Schwerpunkte sind die

Verkehrs-, Wirtschafts-

und Beschäftigungspolitik.

Er will sich vor

allem für eine bessere

Verkehrssituation in

Bergische Gladbach

einsetzen. Der studierte

Jurist (Anwalt) ist gegenwärtig

in Köln beim

Landschaftsverband

Rheinland Leiter des

Integrationsamtes. Der

46jährige ist verheiratet

und tritt zum jetzt

dritten Mal bei einer

Landratswahl an.

Zuletzt entschied erst

eine Stichwahl.

Frank

vom SCHEIDT (48)

GRÜNE

Der Diplom-Volkswirt

wohnt in Remscheid

und arbeitet in Köln.

Beim Landschaftsverband

Rheinland

bekleidet er gegenwärtig

(seit 2008) als Beigeordneter

für Personal,

Organisation, Einkauf

und IT eine hochrangige

Position. Zuvor war er

elf Jahre Mitglied im

Verwaltungsvorstand

der Stadt Remscheid,

war Oberbürgermeister-

Kandidat und hielt

sieben Jahre lang den

Fraktionsvorsitz der

Grünen im Stadtrat. Seit

2007 ist er Sprecher des

Bezirksverbandes NRW.

Seine Parteifreunde assistieren

ihm „hohe fachliche

Kompetenz und

langjährige Erfahrung in

Führungspositionen.“

Jessica

SEIFERT (39)

Die LINKE

Die 1971 geborene

Rechtsanwältin ist Ratsfrau

in Rösrath. Rainer

Schneider, Sprecher des

Kreisverbands begrüßt

Jessica Seiferts Kandidatur:

„Wir sind die einzige

linke Oppositionspartei,

weil wir konsequent

für soziale Gerechtigkeit,

eine ausreichende

Arbeitslosenversicherung

und eine Politik

für Demokratie und

des Gewaltverzichts

eintreten.“ Weiter heißt

es auf der Internetseite

der Partei: „DIE LINKE

kandidiert mit einem

eigenständigen Profil

und klaren politischen

Zielen in der Kommunalpolitik.“

Jessica Seifert

ist dreifache Mutter.

Von 2001 bis 2007 saß

sie für die SPD im Rat.

Dr. Christoph

HEGER (67)

pro NRW

Laut Wikipedia (letzte

Änderung 6. Oktober

2011) ist die Bürgerbewegung

pro NRW „eine

extrem rechte deutsche

Kleinpartei, die aus der

Bürgerbewegung pro

Köln hervorgegangen

ist.“ Wir zitieren: „Sie

wird seit 2009 unter

dem Verdacht einer

rechtsextremistischen

Bestrebung im NRW-

Verfassungsschutzbericht

aufgeführt und

beobachtet. Seit 2011

wird die Organisation

als verfassungsfeindlich

eingestuft.“ Der

Kreisvorsitzende Dr.

Heger hat 471 gültige

Unterschriften für seine

Kandidatur im Kreis eingereicht

und ist deshalb

zur Wahl zugelassen

worden. Er sieht für

sich „eine realistische

Chance“.


ES GIBT GUTE PLÄTZE UND

SEHR GUTE PLÄTZE.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Business-Seats für die

Bundesliga oder UEFA Champions League unter:

www.vip.bayer04.de · Tel. 0214 / 86 60 388


8

REGIO

PHYSIO FORUM der Hit der MEDICA

Vom 16. bis 19. November 2011 ist das MEDICA PHYSIO FORUM in Halle 4, das etablierte

Forum für Physiotherapeuten, wieder Bestandteil der mit mehr als gut 4.500

Ausstellern aus 65 Ländern weltgrößten Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf.

Es bildet eine wichtige Plattform für den Berufsstand und dürfte auch dieses Jahr im besonderen

Fokus des Fachpublikums stehen. Von den 137.200 Fachbesuchern der MEDICA

2010 interessierte sich fast jeder fünfte Besucher für den Themenbereich Physiotherapie

und Orthopädietechnik.

An allen Veranstaltungstagen referieren Experten der Verbände in je 20- bis 25-minütigen

Kurzvorträgen über klassische und neue Therapiemethoden, theoretische Hintergründe

und wissenschaftliche Erkenntnisse sowie neue Arbeits- und Tätigkeitsfelder für Physiotherapeuten.

In der Themenauswahl spiegeln sich die hohe Professionalität und Qualität

der physiotherapeutischen Leistungen, das sich wandelnde Berufsbild und die wachsende

Bedeutung der Physiotherapie im Gesundheitswesen wider.

Germanwings ab

März 2012 von

Köln/Bonn auch

direkt nach

Andalusien

GL&Lev kontakt 06/11

Germanwings nimmt im kommenden Sommerflugplan

2012 mit einem wöchentlichen

Flug in das spanische Jerez de la Frontera

eine neue Verbindung ab Köln/Bonn auf.

Damit baut die Günstig-Airline ihr umfangreiches

Streckenangebot am größten

Standort um ein weiteres attraktives Ziel

aus. Die Flüge starten ab dem 25. März

2012 jeweils sonntags um 7.40 Uhr. Der

Germanwings Airbus A319 erreicht den

Flughafen in der südspanischen Region

planmäßig genau drei Stunden später. Der

Rückflug startet um 11.15 Uhr und erreicht

Reisemesse in Köln

Nach drei Jahren Pause gibt es wieder eine

Internationale Kölner Reisemesse (IKR). Sie

findet vom 25. bis 27. November 2011 in

der Koelnmesse statt und knüpft damit

an eine 20-jährige erfolgreiche Tradition

an. Mit neuem Konzept präsentieren sich

in Halle 9 mehr als 120 Aussteller auf einer

Fläche von fast 14.000 Quadratmetern.

Es werden 25.000 Besucher erwartet. Mit

dabei sind die Fremdenverkehrsämter der

Türkei und Marokko. Partnerland der Reisemesse

ist Japan.

1. Rheinische Klinikmesse

Kontakt- und

Personalbörse für

Mediziner in Bonn

Mehr als 30 Krankenhäuser und Kliniken der

Region, der Öffentliche Gesundheitsdienst

sowie weitere Institutionen der Gesundheitswirtschaft

präsentieren sich am 23. November

auf der 1. Rheinischen Klinikmesse in

Bonn. Auf der neuen Job- und Personalbörse

für Medizinerinnen und Mediziner in der

Lobby des ehemaligen Plenarsaals im Bonner

Bundeshaus präsentieren die Aussteller

von 9 bis 18 Uhr an individuellen Ständen

ihre vielfältigen Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Eingeladen sind Ärzte

und Medizinstudierende, die sich aus erster

Hand über die Beschäftigungsperspektiven

in den stationären Einrichtungen der Region

oder auch die berufliche Laufbahn als

Arzt im Öffentlichen Gesundheitsdienst informieren

möchten. Ein zentrales Job-Board

informiert über offene Stellen und aktuelle

Ausschreibungen. Der Eintritt ist frei.

Köln/Bonn wieder um 14.05 Uhr. Die Strecke

ist ab sofort auf www.germanwings.

com buchbar. Die gut 200.000 Einwohner

zählende Metropole Jerez de la Frontera

liegt in der spanischen Region Andalusien

an der berühmten Costa de la Luz. Die

Stadt wurde u. a. durch den Sherry bekannt,

der auf Spanisch (Vino) Jerez heißt. In Jerez

befindet sich auch die weltbekannte Königlich-Andalusische

Reitschule. Der Flughafen

von Jerez de la Frontera befindet sich nur

etwa 25 Autominuten vom Stadtzentrum

entfernt.


Bonn erhöht die Parkgebühren

und hofft

auf Millionen-Gewinn

Die Parkgebühren in Bonn werden sich

ändern. Darüber soll der Rat am 24.

November entscheiden. Danach sollen

in allen Stadtbezirken auch samstags

Parkgebühren erhoben werden. In den

Stadtbezirken Bad Godesberg, Beuel

und Hardtberg wird die Gebührenpflicht

von Montag bis Freitag von 18 auf 19

Uhr angehoben. Die Parkzone eins im

Stadtbezirk Bonn soll auch sonntags gebührenpflichtig

werden. Außerdem soll

die Brötchentaste wegfallen.

Für diese Änderungen müssen 17 neue

Parkscheinautomaten im Wert von

55.000 Euro angeschafft und die bestehenden

Automaten umprogrammiert

werden. Die Kosten dafür betragen

etwa 10.000 Euro.

Im Haushaltsplan 2011/12 wurden die

Mehr-Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung

bereits ab 2012 mit einer

Million Euro festgehalten. Die Einnahmeerwartungen

sind nur Schätzungen

und gehen von einer gleich bleibenden

Nutzung der Parkflächen aus. Es ist nur

schwer vorhersehbar, ob die jeweiligen

Veränderungen von den Autofahrern

angenommen werden.

Außenminister spricht von

einem „Juwel für Bonn“

Erst traf er die

Chefs der Bonner

UNO-Einrichtungen,

dann kam Außenminister

Dr. Guido

Westerwelle

ins Alte Rathaus

zum Gespräch mit

Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch

und den Vertretern

der Ratsfraktionen.

Um Dank zu sagen.

Er wolle sich bei

den Repräsentanten

der Stadt

stellvertretend für alle

Bürgerinnen und Bürger bedanken, dass

es möglich sei, die Afghanistan-Konferenz

Anfang Dezember in Bonn durchzuführen,

sagte Westerwelle.

„Die Afghanistan-Konferenz bringt Bonn

erneut weltweit in alle Munde, sie ist eine

gute Werbung für die Stadt.“ Sie bringe allerdings

auch manche Einschränkungen mit

sich, warb er schon im Voraus um Verständnis.

Es werde sich um eine der größten

Der uN-tower in Bonn

REGIO

Konferenzen handeln,

die Bonn je gesehen

habe, mit dem größten

Aufgebot an Sicherheit

seit Jahren.

Um Bonn als internationale

Stadt im Gespräch

zu halten, seien

solche Tagungen außerordentlich

nützlich. Zu

der Konferenz in den

ersten Dezembertagen

werden mehr als hundert

Delegationen aus

aller Welt mit zum Teil

mehreren Hundert Mitgliedern

erwartet.

Westerwelle sagte der Stadt weitere

Unterstützung beim Ausbau des UNO-

Standortes zu. Er habe von den Chefs der

UNO-Einrichtungen viel Lob über Bonn, die

Gastfreundschaft und die guten Lebensbedingungen

gehört: „Die Vereinten Nationen

sind für Bonn ein Juwel und für Deutschland

eine Empfehlung“. Es sei wichtig, jetzt auch

die erforderliche Infrastruktur wie das Konferenzzentrum

zügig aus- und aufzubauen.

Großauflagen günstig drucken

Kataloge • Zeitschriften • Prospekte • Zeitungsbeilagen

Brühl bei Köln - Tel. 02232-945030 - info@henkedruck.de

AZ 190x30.indd 1 13.05.11 17:51

GL&Lev kontakt 06/11

9


10

REGIO

Auf der Zentraldeponie von Lindlar

„metabolon“ Ein Müllberg

wird zur Bildungsstätte

Die oberbergische Gemeinde

Lindlar hat einen neuen Berg.

Fast 350 Meter hoch, weithin

sichtbar als ungewöhnlicher Kegel

und mitten auf der Zentraldeponie

Leppe. Ein neuerdings wissen-

schaftliches Zentrum, das Ende

September eröffnet wurde.

Sein Name: „metabolon“.

Das künstliche Gebilde aus Rostasche

bedeckt die früheren Müllberge, die

seit 1982 als Zentraldeponie für den

Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen

GL&Lev kontakt 06/11

Kreis dienten. Die Regionale 2010 verpaßte

dem ehemaligen Entsorgungszentrum ein

völlig neues Gesicht. Unter dem Motto

„Stoffumwandlung“ (= Metabolismus) soll

Bestehendes auf dem Gelände neu in Wert

gesetzt und inszeniert werden.

Das Projekt verfolgt vier inhaltliche

Schwerpunkte. Neben einem Lern- und Erfahrungsort

für Schüler, einem nachhaltigen

Gewerbegebiet und einem Standort für

Freizeit und Erholungsaktivitäten, wird die

Zentraldeponie im Rahmen eines interdisziplinären

Forschungsvorhabens zu einem

Die Ex-Deponie bei Lindlar

heute ein Ausflugsziel mit einem

umfangreichen Freizeitangebot

von diversen Trendsportarten

über eine Mountainbikestrecke

bis zu einer 100 m langen

Rutsche.

Kompetenzzentrum für Umwelttechnik und

regenerative Energien entwickelt. Betreiber

dieser Lernstation ist der Bergische Abfallwirtschaftverband.

Sein Programm richtet

sich speziell an Grundschüler.

Wo früher lediglich Abfall vergraben

wurde, sollen heute Abfall und Reststoffe in

wiederverwertbare Wertstoffe und Energie

umgewandelt werden eng verbunden

mit neuen Arbeitsplätzen und Zukunftsperspektiven

für die Region. 10.000 Besucher

kamen zur Eröffnung und staunten

über den eindrucksvollen Fernblick.

Grünes Licht für „neues Opladen“

Der Rat der Stadt Leverkusen hat mit großer Mehrheit den Weg für die Gütergleisverlegung

auf dem Westteil der neuen bahnstadt opladen geebnet.

55 Ratsmitglieder stimmten zu, dass die Stadt mit der Bezirksregierung Köln

eine Öffentlich-Rechtliche Vereinbarung abschließt, mit der die Finanzierung

des städtischen Eigenanteils in Höhe von 6,2 Millionen Euro geregelt wird.

Das bedeutet: Auf die Dauer von sieben Jahren kürzt die Stadt ihre Zuwendung

an die Kulturstadt Leverkusen jeweils um eine Million Euro. Das so eingesparte

Geld wird als Rücklage zur Finanzierung der Gütergleisverlegung

verwendet. Der Startschuss zur Gleisverlegung soll 2014 fallen.

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und die Vertreter der großen

Parteien im Rat sprachen von einer „historischen Entscheidung“ für das

„Jahrhundertprojekt neue bahnstadt opladen“. Erst durch die Verlegung der

Gütergleise wird eine rund 11,5 Hektar großes Brachfläche zugänglich. Es

soll für Wohnungen, Büro- und Dienstleistungsgebäude genutzt werden.

Zudem ist die Gleisverlegung Voraussetzung für eine Umgehungsstraße.


BELKAW unterstützt Kommunen beim Klimaschutz

Die Belkaw will auch Partner

der regionalen Wirtschaft sein.

Geschäftsführer Willibald Vossen

(rechts) unterstrich das jüngst auf

einer Klimaschutzveranstaltung

in Bergisch Gladbach.

In einem „Scheckheft“

will die BELKAW Angebote

zur Nutzung

von Sparpotentialen im

Haushalt bündeln, um

damit eine Steigerung

der Energieffezienz zu

erzielen. Beispiele sind

Solarthermie und Mini

KWK-Anlagen. Es geht

aber auch um die Förderung

von Erdgasfahrzeugen,

Elektrofahrrädern

und Ladestationen.

Bonn gibt wieder

Fördermittel

für Solaranlagen

Der Rat der Stadt Bonn hat beschlossen,

das erfolgreiche Förderprogramm Solarthermie

fortzusetzen und das Fördervolumen

aufzustocken.

Für die verbleibenden Monate des Jahres

2011 und das Jahr 2012 stehen ab sofort

wieder städtische Fördermittel für die Installation

solarthermischer Anlagen auf

bestehenden Wohngebäuden in Bonn

zur Verfügung. Der Zuschuss beträgt 100

Euro pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche.

Voraussetzung für die Förderung

ist, dass die solarthermische Anlage noch

nicht installiert und noch kein Auftrag

zum Bau erteilt wurde. Die Maßnahme

muss in einem Zeitraum von neun Monaten

nach Bewilligung abgeschlossen

sein. Infos im Internet unter www.bonn.

de. Die in Bonn installierte Kollektorenfläche

hat sich in den vergangenen drei

Jahren mehr als verdoppelt.

Die Anforderungen an den Klimaschutz

nehmen deutlich zu sei es

beim Energiesparen, bei der intelligenten

Nutzung von Energie oder der Umstellung

auf Erneuerbare. „Auf diesen Gebieten

sind wir als Partner der Kommunen

eng an ihrer Seite“, so BELKAW-Geschäftsführer

Willibald Vossen Ende September auf

einer Klimaschutzveranstaltung im Gladbacher

Bergischen Löwen vor Vertreter von

Stadträten und der Verwaltung.

Nach Willen der Landesregierung soll der

Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr

2020 um mindestens 25 Prozent und bis

REGIO

Schneeräumen mit Blaulicht

Mit Blaulicht und mehr Salz will

der Landesbetrieb Straßenbau

Nordrhein-Westfalen dem kommenden

Winter zu Leibe rücken.

In diesem Jahr werden 135.000 Tonnen

Streusalz eingelagert. Weitere 40.000

Tonnen werden als Reserve für die Landesstraßen

und den kommunalen Bedarf

eingelagert. 35 Fahrzeuge der 29 Autobahnmeistereien

sollen zudem erstmals mit

Blaulicht ausgestattet werden. Damit wird

zum Jahr 2050 um 80 Prozent im Vergleich

zu 1990 sinken. RheinEnergie-Chef Dr. Dieter

Steinkamp stellte als Gesellschafter der

BELKAW fest: „Die Energiewende wird nur

gelingen, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten.

Den Kommunen kommt

dabei beim Einsatz energieeffizienter Lösungen

in den eigenen Liegenschaften eine

wichtige Vorbildfunktion zu.“

Mit einem Gesamtvolumen von einer Million

Euro möchte die BELKAW ökologisch effiziente,

wirtschaftlich vernünftige und für die

Region nützliche Klimaschutzprojekte unterstützen.

„Dabei nehmen wir drei Bausteine

in den Fokus: das Energiesparen, die Steigerung

der Energieeffizienz und den Ausbau

der Erneuerbaren“, so Willibald Vossen.

Kommunale Projekte zur Steigerung der

Energieeffizienz oder zur Einsparung von

Energie sollen durch Zuschüsse von jeweils

bis zu 100.000,- Euro gefördert werden.

Auch die örtliche und regionale Wirtschaft

soll in ein ganzheitliches Klimaschutzkonzept

einbezogen werden. Die BELKAW

bietet sich den Unternehmen aus Industrie

und Gewerbe als Partner an.

ein weiterer Beschluss des Winterforums

von NRW-Verkehrsminister

Harry K. Voigts-berger

zum Beginn des Jahres umgesetzt.

Mit Blaulicht können die

Fahrzeuge bei Verkehrsstillstand

notfalls auch gegen die

Fahrtrichtung räumen und sind

weisungsbefugt gegenüber

anderen Verkehrsteilnehmern.

„Mit unseren Maßnahmen wie

dem Blaulicht für unsere Räumfahrzeuge

sind wir in NRW besser gerüstet

denn je für den offiziellen Beginn der Winterdienstsaison

im Oktober“, sagte der Minister.

Mit rund 2.000 Straßenwärtern und 700

Fahrzeugen geht der Landesbetrieb Straßenbau

NRW in den Kampf gegen Eis und

Schnee auf den 20.000 Kilometern Autobahnen,

Bundes- und Landesstraßen, für

die er zuständig ist. 50 Mio. Euro hat der

Winterdienst zuletzt gekostet.

GL&Lev kontakt 06/11

11


12

REGIO

Axel Wortmann (44, Bild) Familienvater

aus Wuppertal, ist

neuer Abteilungsleiter

Marketing und Vertrieb

bei der BARMER

GEK in Bergisch Gladbach.

Er ist zuständig

für den Rheinisch-

Bergischen, Oberbergischen und Rhein-Sieg-

Kreis sowie Leverkusen. Sein Ziel ist es, die

positive Mitgliederentwicklung weiter voran

zu treiben. Er sagt: „Wir haben auch in 2012

keinen Handlungsbedarf für einen Zusatzbeitrag.“

Stefan Strick (51, Bild) ist neuer Präsident

der Bundesanstalt

für Straßenwesen

(BASt) in Bergisch

Gladbach. Er ist damit

Nachfolger von

Dr. Peter Reichelt, der

Mitte Oktober in den

Ruhestand verabschiedet wurde. Strick ist

Jurist. Er begann seine Laufbahn in der Bundesverkehrsverwaltung

in Hannover und war

später u. a. zuständig für Straßenbaupolitik

und Straßenplanung.

Dr. Guido Colsmann (Bild), Geschäftsführer

der Firma

Ludwig Schokolade innerhalb

der weltweit

operierenden Krüger-

Gruppe in Bergisch

Gladbach, unterstützt

zusammen mit Kollegen

aus dem Saarland (Fuchs & Hoffmann)

eine Kooperative an der Elfenbeinküste, um

Missstände im Kakao-Anbau abzuschaffen.

Das Pilotprojekt wurde soeben international

ausgezeichnet. Eine erste Lieferung von

zertifiziertem Rohkakao traf kürzlich im Bergischen

ein.

Dr. Ernst Grigat (50, Bild), Leiter des

Chemparks Leverkusen,

konnte jüngst

beim Tag der Offenen

Tür rund 25.000

Besucher auf seinem

Gelände begrüßen. Zu

dem eindrucksvollen

Erfolg sagte Grigat: „Einblicke in unseren

Chemiepark sind überaus wichtig, um das

Verständnis und die Akzeptanz für Chemie zu

stärken. Über die große Resonanz bei Nachbarn

und Mitarbeitern kann man nur hoch

erfreut sein.“

GL&Lev kontakt 06/11

NAMEN

Die Behörden wollen ihren

Bürgerservice massiv verstärken

Die acht Kommunen der Region und der Rheinisch-Bergische Kreis forcieren weiter

die Themen Service und Bürgerfreundlichkeit. Dafür haben sich die neun Verwaltungen

zum ServiceVerbund RheinBerg zusammen geschlossen und soeben in

Odenthal ein gemeinsames Versprechen unterzeichnet.

Ziel der Partner ist es, eine einheitlich hohe Qualität der Dienstleistungen im Rheinisch-

Bergischen Kreis zu gewährleisten. Das Fundament ist ein Katalog mit zehn Kriterien. Danach

wollen die Behörden z. B. Rechnungen schneller bezahlen, Anfragen und Anträge

schneller bearbeiten und beantworten und Sondergenehmigungen problemloser erteilen.

Intern soll das überwacht, getestet und notfalls korrigiert werden. Unser Bild zeigt die

Verwaltungschefs mit Landrat Menzel. Leichlingen wurde durch Kämmerer Horst Wende

vertreten.

Unternehmer zeigen

sich nicht unzufrieden

Angesichts der aktuellen Währungsdiskussionen

macht sich auch bei den Unternehmen

in Leverkusen und Rhein-Berg zunehmend

Skepsis breit. „Inzwischen rechnen

die Betriebe damit, dass sich die Unsicherheit

auf den Finanzmärkten früher oder

später auch auf ihre Geschäftsentwicklung

auswirkt“, erläuterte Eva Babatz, Leiterin der

IHK-Zweigstelle Leverkusen/Rhein-Berg, die

Ergebnisse der Konjunktur-Herbstumfrage

bei den Unternehmen in der Region. Deutlich

zufriedener bewerten die Unternehmen

dagegen ihre aktuelle Lage. Mit knapp 39 %

beurteilt ein Großteil der Betriebe seine Geschäftslage

als gut, 52 Prozent werten sie

als befriedigend. Und nur gerade einmal

jedes zehnte Unternehmen berichtet von

schlechten Geschäften.

Airport-Terminal für

Privatflieger eröffnet

Mit rund 300 geladenen Gästen hat das

Business Aviation Centre Cologne (BACC)

die Eröffnung des neuen Privat- und Businessflieger-Terminals

(GAT) gefeiert. Damit

können jetzt nach einer Bauphase von über

einem halben Jahr ab sofort alle Privat- und

Geschäftsflieger in dem modernen, komfortablen

Terminal für die Allgemeine Luftfahrt

abgefertigt werden. „Ich freue mich sehr

über die Fertigstellung des neuen GAT-Gebäudes,

das sowohl in Sachen Funktionalität

als auch Optik Maßstäbe setzt. In diesen

Räumlichkeiten können wir unseren Gästen

optimalen Service bieten“, so Stationsleiter

Dirk Laufenberg. Insgesamt werden jährlich

rund 12.500 Gäste das GAT passieren, darunter

auch internationale Prominenz und

politische Vertreter.


„ Meine Zukunft liegt nahe.

Und das ist gut so.“

NACHBARSCHAFFT PERSPEKTIVE.

Im CHEMPARK sind jährlich über 2.000 Fachkräfte in der Ausbildung.

Die Unternehmen im CHEMPARK gehören gemeinsam zu den größten Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen. Und

wer viele Menschen beschäftigt, braucht starke Nachwuchskräfte. Deshalb sind diese Unternehmen in der Region

wichtige Ausbilder. Damit ist der CHEMPARK sicher ein Nachbar mit Perspektive nicht zuletzt auch dank seiner

hohen Sicherheitsstandards und seiner ausgeprägten Wirtschaftskraft.

Currenta GmbH & Co. OHG

CHEMPARK

51368 Leverkusen

www.chempark.de

Powered by CURRENTA


14

LOKALES

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

Kreissparkasse Köln

„Sieger im Bankentest“

Die Kreissparkasse Köln in Bergisch

Gladbach belegte beim „CityContest

2011“, einem in über 200 deutschen

Städten durchgeführten Bankentest,

wie im Vorjahr den ersten Platz und

wurde dafür mit dem Siegel „Sieger

Bankentest Bergisch Gladbach“

ausgezeichnet. Anonyme Tester des

Instituts für Vermögensaufbau (IVA)

prüften die Qualität der Privatkunden-Beratung

(Retail) vor Ort u.a.

auf Vor- und Nachbetreuung, Atmosphäre/Interaktion,Kundengerechtigkeit,

Sachgerechtigkeit und Kosten.

Stolz sagt Bezirksdirektor Sven

Rohwer: „Die Auszeichnung bestätigt

unser Engagement für die Kunden.“

GL&Lev kontakt 06/11

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

LutZ uRBAcH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

Rösrath

Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,

Tel. 02202-141271 b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann,

Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de

Die Überraschung aus dem Rathaus

Bensberg vor ganz

neuer Entwicklung

Ist das jetzt der Durchbruch für das Bensberger Ortszentrum?

Noch im Dezember wird sich der Planungsausschuss der Stadt mit

einem Bebauungsplan befassen, der das bisherige Löwencenter

in Bensberg zum Gegenstand hat. Ziel ist es, einen Abriss und kompletten

Neuaufbau der Bensberger Schlüsselimmobilie zu ermöglichen.

Damit überraschte Bürgermeister urbach soeben.

Geplant ist, das ganze Löwencenter

abzureißen und einen

Neubau zu errichten, in dem auf zwei

Ebenen der Einzelhandel beheimatet

ist, darüber 130 Stellplätze in zwei

Ebenen und darüber Wohnungen,

Büros und Praxen.

Der Baukörper wird in der Schlossstraße

näher an die Straße heranrücken

und auch auf der Ebene des

alten Marktes den historischen Platz

neu fassen. Nordwestlich des Gebäudes

soll eine Freitreppe entstehen,

die eine großzügige Verbindung zwi-

schen Schlossstraße und Markt herstellt.

Geplant ist ferner ein Aufzug,

der die Ebenen Schlossstraße und

Markt barrierefrei verbindet.

Der Bürgermeister spricht von

einem „Bensberger Aufbruch“ mit

attraktivem Kino, mit neuer Kreissparkasse,

erweitertem Sportgeschäft

Heger und weiteren Baumaßnahmen.

Es werde ein hoher zweistelliger

Millionen-Betrag investiert. Urbach:

„Wir sind auf einem hervorragenden

Weg“. Löwen-Baubeginn könnte

schon im kommenden Jahr sein.

Das Super-Kino in Bensberg

hat am 15.12. Premiere

Am 15. Dezember ist es soweit: Das neue

Kino über der Steinstraße in Bensberg bittet

mit dem Film „Mission Impossible IV“ zur

Premiere. In vier neuen Sälen haben 650

Besucher Platz. Bauherr und Inhaber Helmut

Brunotte freut sich: „Wir sind im Termin“.

Gewerbegebiet an der

A 4 macht neuen Mut

Die Fußgängerzone in der Stadtmitte

und die Entwicklung in

Bensberg sind nicht die einzigen

großen Vorhaben der Stadt.

Seit Anfang Oktober wird das

geplante Gewerbegebiet in

Obereschbach erschlossen. Auftraggeber

ist der Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Gladbach

AöR. Schon im Januar 2012

werden die Erdbauarbeiten abgeschlossen

sein, Mitte 2012 der

Straßen- und Kanalbau. Dann ist

der Weg frei für Ansiedlungen

auf rund 50.000 qm Fläche in attraktiver,

verkehrsgünstiger Lage

direkt an der A 4 Anschlußstelle

Moitzfeld, entlang der Overather

Straße. Bernd Martmann, Vorstand

des Stadtentwicklungsbetriebs,

hat große Erwartungen:

„Jetzt hat die Wirtschaftsförderung

endlich wieder einige

Trümpfe in der Hand.“


LOKALES

Beeindruckender Gastredner bei der Mitglieder-Versammlung der Bensberger Bank:

Rhetorik-Trainer Rolf H. Ruhleder hier zwischen den Vorständen Manfred Habrunner und

Helmut Krause (v.l.).

Bensberger Bank mit einer

Million Euro Überschuss

und 5,6 % Dividende

Die Chance der traditionellen

Mitgliederversammlung der

Bensberger Bank ließen sich die

Vorstände nicht entgehen: Manfred

Habrunner und Helmut Krause

redeten bei der Erläuterung der

Geschäftszahlen von 2010 vor den

Mitgliedern Tacheles. Als würde sich

der Vorstand ein Stück gehöriger

und aus ihrer Sicht berechtigter Verärgerung

von der Seele reden. „Es

gehört fast schon zum guten Ton,

über Banker zu schimpfen, doch wir

von der Bensberger Bank möchten

uns da bitte ausnehmen“.

Die dann vorgestellten Zahlen

zeigten den Bank-Mitgliedern die

Berechtigung dieser Aussage: Bilanzsumme

379 Mio. Euro (plus 2,9

Der Kreisbrandmeister

macht 6 Jahre weiter

Wolfgang Weiden

bleibt weitere

sechs Jahre

Kreisbrandmeister

in Rhein-

Berg. Er ist seit

über 35 Jahren

Feuerwehrmann und mit dem Deutschen

Feuerwehrehrenkreuz in Gold

ausgezeichnet. Er geht in seine dritte

Amtsperiode. Sein langjähriger

Stellvertreter Norbert Tillenkamp ist

ausgeschieden. Der Landrat verabschiedete

ihn.

Prozent), um 3,9 bzw. 3,3 Prozent

gestiegenes Kredit- bzw. Passivgeschäft,

1 Mio. Euro Überschuss

(nach Steuern), 300 neue Mitglieder

und eine Dividende von 5,6 Prozent.

So gut die Bensberger Bank

auch wirtschaftet („Wir sind die

Guten“), muss das Institut dennoch

die Konsequenzen der Misswirtschaft

anderer mittragen.

Manfred Habrunner und Helmut

Krause kritisierten es als Wettbewerbsverzerrung,

wenn gerade

noch gerettete Großbanken nun

mit Hilfe von Steuergeldern nicht

marktgerechte Konditionen anböten

und damit den soliden Genossenschaftsbanken

die Kunden abspenstig

machen.

LIONS Clubs mit 8000

Adventskalendern

Der diesjährige LIONS Adventskalender

der Fördervereine Schloß

Bensberg und Berg.Gladbach/-

Bensberg e.V. zeigt eine Kinderzeichnung

vom Weihnachtsmarkt

in Bergisch Gladbach. Firmen und

Einzelhändler spendeten für den

Kalender etwa 440 Preise in einem

Gesamtwert von ca. 21.000 Euro.

8.000 Kalender zu je 5 Euro stehen

ab sofort zur Verfügung. Der Erlös

soll Jugendlichen helfen. Im vergangenen

Jahr kamen über 28.000

Euro zusammen.

Ergonomie ist

unsere Stärke

Beratung durch Sportwissenschaftler

und Rückenschullehrer

Wir sitzen zu viel und zu lang.

Ein guter Arbeitsplatz hält Sie in

Bewegung. - Damit Ihr Kopf

und Ihr Rücken fit bleiben.

Büro + Ergonomie Lothar Jux

Odenthaler Straße 138

51465 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 02 / 25 19 81

www.ergofit-shop.de

Anzeige_Meinhardt_45x134_FarbMFP

Die digitalen Farblasersysteme von

UTAX, die kopieren, drucken, scannen

und optional faxen, machen

dauerhaft brillante Bildqualität,

Schnelligkeit und höchste Produktivität

zum Prinzip.

*Abbildung mit optionalem Zubehör.

MEINHARDT

Bürotechnik-Vertriebs GmbH

Laurentiusstraße 84

51465 Bergisch Gladbach

Tel. +49 (0) 22 02 / 3 00 53

Fax +49 (0) 22 02 / 4 13 25

E-Mail: info@Meinhardt-GmbH.de

www.Meinhardt-GmbH.de

www.utax.de

Als kompetenter Fachhandelspartner bieten

wir Ihnen professionelle und individuelle

Beratung sowie zuverlässigen Service.

JETZT EXKLUSIV BEI:

Neu im Programm:

Gewerbesauger

GL&Lev kontakt 06/11

15


16

LOKALES tEChNOLOGIEzENtRuM

Neu im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum: StaVis GmbH Gesellschaft für Vertragsinformationssysteme

Klare Verhältnisse im Aktenschrank

Im August 2011 gegründet,

seit September 2011 beheimatet

im Rheinisch-Bergischen

technologieZentrum: Mit

preisgekrönter Software und

fundierter Expertise besetzt

die StaVis GmbH nicht nur

eine Marktnische, sondern

auch ein „in naher Zukunft

sehr zentrales thema“.

Sagt Dirk Stauff, Geschäftsführer

des Unternehmens, das sich mit

Vertrieb, Einführung, Pflege und Wartung

von Lösungen rund ums Thema

Vertragsmanagement befasst. Bundesweit,

unabhängig, selbstbewusst.

Einsparpotenziale aufspüren

Wenn man weiß, dass ein durchschnittliches,

mittelständisches Un-

GL&Lev kontakt 06/11

ternehmen zwischen 500 und 1.500

Verträge in seinen Aktenschränken

verstaut hat, lässt sich durchaus

nachvollziehen, dass ein geordneter

und systematischer Umgang mit dem

Thema Einsparpotenziale bereithält.

Dirk Stauff: „Oftmals hat sich die

Investition in Vertragsmanagement

schon in kürzester Zeit amortisiert, da

nach der ersten Analyse einige unnötige

oder veraltete Kontrakte umgehend

eliminiert werden können.“

Preisgekrönte Software

Transparenz und Sicherheit sind die

entscheidenden Argumente, die das

Vertragsmanagement mit StaVis und

SealBase erfolgreich gestalten. Seal-

Base ist eine preisgekrönte Software

von StaVis-Partner PublicSeal GmbH

Ausgezeichnete Qualität

Rheinisch-Bergisches technologieZentrum erneut auditiert

Bereits zum zweiten Mal nach 2004 hat das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum

(RBTZ) den Titel „Anerkanntes Innovationszentrum“ im Rahmen

einer umfassenden Auditierung erworben. Der ADT Bundesverband

Deutscher Innovations- Technologie- und Gründerzentren e.V. verlieh am

17. Oktober 2011 dem Geschäftsführer des RBTZ, Martin Westermann,

die entsprechende Urkunde anlässlich der ADT-Jahrestagung. Um die

Auszeichnung ein weiteres Mal zu erhalten, mussten die jeweiligen Zentren

unter anderem die Qualität der Beratung verfeinern, das Umfeld für

Neugründer verbessern sowie neue Projekte erfolgreich umsetzen. „Dieses

erfolgreich absolvierte Audit bestärkt uns in unserer Auffassung, dass wir

mit unserem Konzept und unserer Arbeit für die Existenzgründer richtig

liegen“, so Martin Westermann.

(Bad Dürkheim). Sie ermöglicht die

grundlegende Strukturierung des

Vertragswesens dazu zählen alle

schriftlichen Kontrakte, Agreements,

Vereinbarungen, Protokolle usw.

und die Darstellung der Beziehungen

zwischen Verträgen, Dokumenten

und Vertragspartnern.

Überwachung, Analyse,

Reporting.

Zu den zentralen Funktionen beim

Vertragsmanagement zählen die

Überwachung, Analyse und das

Reporting aller Verträge. Die Vertragsüberwachung

erfolgt durch

verschiedenste Instrumentarien, wie

automatische Wiedervorlagen, Fristenkontrolle,

Hinweise, Warnungen,

Alarmfunktionen, Datenhistorie und

Geschäftsprozesskontrollen. Die Vertragsanalyse

dient der Erstellung von

Finanz- und Risikoanalysen, Kunden

und Lieferantenübersichten, Budgetierung,

Forecasting und Inventarisierung.

Das Vertragsreporting schließlich

ermöglicht sowohl Standard- als

auch Ad-hoc-Reports für die Geschäftsleitung

und das Management.

TechnologieZentrum: Startup-Beratung von A - Z

• Kostenlose Beratung vor, während und nach der Betriebsgründung

• Wettbewerbsvorteile durch preiswerte Nutzung zentraler Infrastruktur

und Gemeinschaftseinrichtungen

• Veranstaltungen zur Fortbildung von jungen Unternehmern

• Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft

• Günstige Mietflächen ab 25 m 2 mit der Option auf Erweiterung

„Unsere Lösungen“, so Dirk Stauff,

„sind schnell und einfach einzuführen,

aber allesamt maßgeschneidert, deshalb

auch sehr umfassend und in ihrer

Art einzigartig.“

Erster treff

Einen ersten, nachhaltigen Eindruck

will die StaVis GmbH im Januar 2012

hinterlassen, wenn sie die Geschäftsführer

von rund 100 mittelständischen

Unternehmen der Region

persönlich zu einem Infonachmittag

in den TechnologiePark einlädt. Thema

natürlich: Welche Möglichkeiten

und Vorteile bietet Vertragsmanagement?

Dirk Stauff: „Das wird eine

nette und lockere Veranstaltung.

Aber auch sehr informativ für unsere

Gäste. Wir freuen uns schon jetzt auf

gute Gespräche.“

StaVis GmbH

Gesellschaft für

Vertragsinformationssysteme

Friedrich-Ebert-Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 02204 8 67 90 67

www.stavis-gmbh.de

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum GmbH

Friedrich-Ebert-Straße · D-51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 04 - 84-24 70 · Fax: 0 22 04 - 84- 24 71

info@tz-bg.de · www.tz-bg.de


Public Relation

LOKALES

Autohaus Hillenberg und Nutzfahrzeugspezialist Stefan Schneider unter einem Dach

Neues Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuge

Wer einen Blick auf unsere Straßen

wirft, stellt schnell fest: Kaum ein

Lastwagen gleicht einem anderen.

Vom 40-Tonnen-Sattelaufliegergespann

über kommunale Nutzfahrzeuge

wie Müllwagen oder Kehrmaschinen

bis zum Spezialfahrzeug für

das Baugewerbe, wie Baukräne oder

Betonpumpen, reicht die Vielfalt.

Klar, dass man mit solchen Fahrzeugen

nicht in eine übliche Autowerkstatt

fahren kann.

Stefan Schneider, Kraftfahrzeugmechaniker-Meister,

und sein fünfköpfiges Team

von „Schneider Fahrzeug-Service“ haben

sich im schweren Nutzfahrzeuggewerbe

einen überregional bekannten Namen gemacht.

„Es gibt nichts, was wir nicht machen“

fasst Schneider sein Leistungsspektrum

zusammen. Rahmenverlängerungen,

Spezialumbauten, Bau und Reparatur von

Aufbauten oder Aufliegern und Lösungen

für ganz besonders knifflige Probleme, das

zählt Stefan Schneider zu seinem Tagesgeschäft:

„Unser Schwerpunkt sind Spezialarbeiten,

an die sich nicht unbedingt jede

Werkstatt heranwagt. Wir lieben eben die

Herausforderung.“

Der gute Ruf in der Nutzfahrzeugbranche

machte auch die Geschäftsführung im

Mercedes Benz Autohaus Hillenberg neugierig.

Weil Stefan Schneiders ursprünglicher

Standort im Kürtener Ortsteil Spitze zu klein

wurde, kam man ins Gespräch über eine

mögliche Kooperation am Standort des Autohauses

Hillenberg im Gudrunweg. Dort

gibt es nicht nur

ein erfahrenes

Nutzfahrzeugteam,

sondern

unter anderem

auch vier Lkw-

Gruben mit einer

Länge von über 25 Metern und große

Hallen, in denen noch Raumkapazitäten zur

Verfügung standen. Von der Idee, gemeinsam

ein völlig neues Kompetenzzentrum für

Nutzfahrzeuge aufzubauen, waren beide

Seiten schnell begeistert.

Gesagt, getan: Nun ziehen beide Betriebe

an einem Strang und machen als weiterhin

eigenständige Betriebe den Standort mit

seiner hervorragenden Verkehrsanbindung

und großer Ausstattung zu einem überregional

wohl einmaligen Kompetenzzentrum

für alle Nutz- und Lieferfahrzeuge. „Es ist das

erklärte Ziel beider Seiten, das Thema Lkw

und Nutzfahrzeuge in Bergisch Gladbach

voranzubringen. Mit uns als langjährigen

Mercedes-Spezialisten und Stefan Schneider

als erfahrenes Allroundtalent in Sachen

Nutzfahrzeugtechnik, Aufbauen und Auflieger

bieten wir eine wohl einmalige Kombination,

von denen alle Kunden profitieren.

Somit können wir dem Kunden einen erstklassigen,

breitgefächerten Service an einem

gemeinsamen Standort anbieten“ freut sich

Harald Heitz. „Wir schaffen Kompetenz statt

Konkurrenz, und das funktioniert hervorragend“

ist auch Stefan Schneider begeistert.

Wer einen Blick in die Werkstatthalle wirft,

wo Nutfahrzeugexperten von Mercedes

Hillenberg und seinem Unternehmen aufeinander

treffen, erkennt schnell die Früchte

der erfolgreichen Kooperation: Gemeinsam

wird nach Ursachen für komplizierte Probleme

gesucht, gemeinsam werden Lösungsstrategien

erarbeitet und gemeinsam

umgesetzt. Ein Mehrwehrt für den Kunden,

der seines Gleichen sucht.

Autohaus Hillenberg GmbH

Gudrunweg 2

51469 Bergisch Gladbach

Tel. 0 22 02 / 93 48-0

Fax 0 22 02 / 93 48-222

www.hillenberg.de

Schneider Fahrzeug-Service

Gudrunweg 2

51469 Bergisch Gladbach

Tel. 0 22 02 / 9 89 10 85

Fax 0 22 02 / 9 89 10 87

Schneider-LKW@t-online.de

GL&Lev kontakt 06/11

17


18

LOKALES

RÖSRATH

GL&Lev kontakt 06/11

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

MARcuS MOMBAuER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die Feuerwehr ist ein

Thema auch in Rösrath

Wohin mit der Feuerwehr? Das

ist zur Zeit vielerorts die Frage.

Man denkt über neue Standorte

nach, findet aber nicht

immer den geeigneten Platz.

Auch in Rösrath will und muss man

handeln. Das hängt ganz allgemein

auch mit dem Brandschutzbedarfsplan

von 2008 zusammen, nach

dem sich die Kommunen organisieren

müssen. Die aktuelle Feuerwehr-Bleibe

am Halfenhof im Ortsteil Forsbach

(unser Bild) soll verlagert werden. Sie

ist zu klein. Hier soll stattdessen ein

weiteres Wohn- und Geschäftshaus

entstehen. Erste Entwürfe liegen

bereits vor. Mit der angedachten

Baumaßnahme soll der Halfenhof ein

endgültiges Gesicht bekommen.

Der aktuelle, links im Bild sichtbare

Neubau könnte im kommenden Frühjahr

bezugsreif sein. Mit Wohnungen

und drei Ladenlokalen.

Und was tun mit der Feuerwehr?

Hier ist eine Verlagerung um wenige

hundert Meter an das Parkgelände

gegenüber der Christuskirche ge-

Golfturnier brachte

Lions Club 10.000 Euro

Der Lions Club Rösrath hat jetzt bereits

zum neunten mal sein Benefiz-

Golfturnier ausgetragen und mit fast

100 Spielern nicht nur einen Teilnehmer-,

sondern auch Spendenrekord

aufgestellt. Für wohltätige Zwecke

kamen 10.000 Euro zusammen. Die

regionale Wirtschaft hatte darüber

hinaus attraktive Tombola-Preise zur

Verfügung gestellt. Und schon hofft

man auf eine weitere Steigerung im

Jubiläumsjahr 2012.

Rösrath

dacht. Beim Beigeordneten Berthold

Kalsbach wird allerdings noch „geknobelt“.

Der Hauptausschuss hat

aber schon zugestimmt. So scheint

ein Baubeginn Ende 2012 möglich,

ein Umzug der Wehr dann 2013.

Grundsätzlich sieht man die

Standortfrage auch als interkommunales

Problem. Kalsbach sagt:

„Man sollte vor allem auch nützliche

Synergieeffekte berücksichtigen...“

Und Kalsbach denkt an Overath. Da

scheint Zusammenarbeit möglich.

Lehmbach-Nord - Im Ernstfall überschwemmungsgefährdet.

Bezirksregierung

formuliert

gefährdete Gebiete

Die Bezirksregierung Köln hat die potentiellen

Überschwemmungsgebiete

im Bereich Lehmbach-Nord überprüft

und neu berechnet. Es fanden sich

dabei größere Flächen, die überflutet

werden könnten. Bei einem Jahrhunderthochwasser

wären z.B. auch weite

Teile des geplanten Gewerbegebietes

Lehmbach-Nord betroffen. Das ergaben

detaillierte Geländedaten und

genauere Berechnungsverfahren. Zum

Schutz der überschwemmungsgefährdeten

Bereiche hat die Bezirksregierung

daher die Überflutungsgebiete

vorläufig gesichert. So ist es u.a. untersagt,

bauliche Anlagen zu errichten

oder zu erweitern. Die Festsetzung des

neuen Überschwemmungsgebietes ist

im Oktober in Kraft getreten, eine Erweiterung

des Gewerbegebietes im

Bereich Lehmbach-Nord in Rösrath ist

damit kaum noch möglich.

Rösrath schon

bald ein neuer

Bildungsstandort?

In der Stadtverwaltung häufen

sich Gedankenspiele. Aktuell

geht’s dabei auch um Schule.

Die Frage: Sind Gebäude und Infrastruktur

von heute auch 2030

noch sinnvoll?

Im Rathaus denkt man konkret

an das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.

Soll man noch investieren

oder besser schon an morgen

denken und gleich zeitgemäße

Medienhäuser bauen? Das Wort

vom „Campus für Bildung“ macht

die Runde. Was auch damit zusammenhängt,

den Standort der

Stadt Rösrath neu zu definieren.

Wirtschaft und Bildung das

könnte es sein. Eine Analyse ist

gefragt. Der Stadtrat soll möglichst

schon im Dezember für

eine Beschlusslage sorgen.

VR-Bank fand

Gleich drei Mitgliederversammlungen

hielt die VR Bank eG Bergisch Gladbach

im Oktober im Kreisgebiet ab: In

Rösrath, Overath und Bergisch Gladbach.

Dabei fand der Vorstand überall

nur zufriedene Gesichter. Denn die

Geschäfte laufen gut.

Wie schon in den Vorjahren wuchsen

Bilanzsumme und Kundengesamtvolumen

in den ersten drei Quartalen

des Jahres 2011 weiter an und

erreichten einen neuen Höchststand.

Auch bei der Mitgliederentwicklung

zeigte sich ein positiver Trend: Von


OVERATH

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Die Lindlarerstraße wird aufgerissen -

von Immekeppelerteich bis haus thal.

Die neue Aggerbrücke

Jetzt sieht sie doch schon beinahe

perfekt aus, die neue Aggerbrücke.

Es muss nur noch die alte Brücke

(im Bild verdeckt) abgerissen werden,

dann kann das neue Bauwerk vielleicht

schon ab 20. November befahren werden.

Der Kreisverkehr Richtung Schulzentrum

soll im Januar fertig werden.

Januar bis September 2011 konnten

1.437 neue Mitglieder hinzugewonnen

werden.

Die stabile Ertragsentwicklung

zeige, dass sich solides Wirtschaften,

Partnerschaftlichkeit und die Nähe

zu den Menschen in der Region auszahlen.

Dass Kunden und Mitglieder

diese Werte schätzen, zeige auch

der deutliche Zuwachs an privaten

Girokonten und eine aktuelle Zufriedenheitsumfrage

bei den Kunden der

VR Bank. „96 Prozent der Antworten

bescheinigen uns ein „sehr gut“ oder

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Zwei Jahre Straßenbau

arbeiten in Immekeppel

Autofahrer, die von der A 4

kommend durch Immekeppel

in Richtung Lindlar wollen,

müssen sich ab März auf umfangreiche

Straßenbauarbeiten

einstellen. Die Lindlarerstraße

wird aufgerissen. Immekeppel

wird als Nadelöhr zur Großbaustelle.

Ursache sind nicht Frostaufbrüche,

sondern technisch bedingte

Maßnahmen. Es geht um die Bachverrohrung,

um Wasserleitungen,

Haushaltanschlüssen, um Telekom

und Gasleitungen. Die Arbeiten wa-

„gut“, stellte Stefan Keller, Abteilungsleiter

Marktbereich Filialen für

Rösrather in Schloss Eulenbroich fest.

Die Vorstandsmitglieder Franz

Hardy und Lothar Uedelhoven ehrten

zwei Jubilare für 50jährige Mitgliedschaften.

Es moderierte Sonja Klein,

Geschäftsstellenleiterin Hoffnungsthal.

Rund 500 Mitglieder und Gäste

registrierten in Bergisch Gladbach

(Bild links) die erfreuliche Geschäftsentwicklung.

In ihrer „Leistungs- und

Förderbilanz 2010“ dokumentierte

die VR Bank dabei eindrucksvoll ihre

ren schon länger notwendig und hätten

auch nach und nach stattfinden

können. „Aber das hätte man uns

auch übel genommen“, heißt es im

Rathaus. Bau-Chef Wolfgang Bürger:

„Da schaffen wir jetzt zusätzlich einen

Radweg und legen auch gleich die

Rohre für eine Breitbandversorgung,

wenn sie denn endlich kommt...“

Gut eine Mio. Euro kosten die Arbeiten.

430.000 Euro zahlt das Land,

230.000 Euro sollen die Bürger aufbringen;

pro qm Grundfläche 3,39

Euro, den Rest die Stadt. Arbeitszeit:

Glatte zwei Jahre!

wieder viel Lob bei ihrer Mitglieder-Versammlung

Verbundenheit mit der Region: als

Steuerzahler mit Steuerleistungen von

über 3,1 Millionen Euro, als Arbeitgeber

mit 275 Arbeitsplätzen, als Ausbilder

für 26 Auszubildende, als Investor

mit einem Investitionsvolumen von

rund 1,3 Millionen Euro an heimische

Handwerker und als verlässlicher Partner

für soziale und gemeinnützige Institutionen

und Vereine mit Zahlungen

von mehr als 330.000 Euro.

In seinem Grußwort ging Vorstandsvorsitzender

Franz Hardy unter

anderem auch auf die im kommen-

LOKALES

Die Mehrzweckhalle

360.000 Euro in den

Sand gesetzt

Und wer zahlt jetzt?

Die Bauarbeiten an der Mehrzweckhalle

in Immekeppel gehen voran.

Aber so richtig Spaß macht das wohl

zur Zeit nur wenigen. Es geht unverändert

ums Geld.

Die Bezirksregierung hat beim Kreis

eine „ausführliche Stellungnahme“

von Overath zum Thema angefordert.

Das war Mitte Oktober.

Die Kommunalaufsicht will offenbar

Klarheit über das Finanzgebahren

haben. Schließlich stehen 360.000

Euro Verlust im Raum. Die sind entstanden,

als der Rat gegen den Willen

des Bürgermeisters beschloss, aus

der geplanten Doppelturnhalle nur

eine abgespeckte Version zuzulassen.

Da waren die vielen Euros schon mehr

oder weniger ausgegeben, Planungsmittel

in den Sand gesetzt. Jetzt will

die Behörde wissen, wer für das verlorene

Geld aufkommen soll.

den Jahr anstehenden Veränderungen

in der Führungsebene der

VR Bank ein. Dass Thomas Büscher,

Bereichsleiter Kreditgeschäft und

Prokurist der VR Bank, 2012 in den

Vorstand der Bank aufrücken wird,

würdigte Franz Hardy als hervorragende

Entscheidung. In Overath

waren es noch einmal sechs Jubilare,

in Bergisch Gladbach gar 40,

die für ihre 50jährige Mitgliedschaft

ausgezeichnet wurden. Es moderierte

Marion Höller, Geschäftsstellenleiterin

Immekeppel.

GL&Lev kontakt 06/11

19


20

LOKALES

ODENTHAL

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 06/11

WOLFGANG ROESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

David Bosbach

Tel. 02202-710-104

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de

uLRIcH MIcHAEL IWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Der „Altbergische Hof“

gewann Tour de Menu

Die Gastronomie

in der Gemeinde

Kürten ist

so übel offensichtlich nicht. Der

„Altbergische Hof“ zum Beispiel

holte sich bei der jetzt 10. „tour

de Menu“ den 1. Preis in der

Kategorie bis 37 Euro.

Vorwiegend Kölner Restaurants

hatten an dem genüsslichen

Wettbewerb teilgenommen, bergische

Häuser aber konnten sich vorteilhaft

platzieren. So gewann das Restaurant

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Spiegelzelt brachte Odenthal in die Schlagzeilen

Das Spiegelzelt war wochenlang der Hit in der Gemeinde Odenthal. Eine glänzende

Einrichtung, die der Gemeinde viel überregionale Beachtung einbrachte.

Zum Finale kam dann noch einmal viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik,

um im Rahmen einer IHK-Veranstaltung aus fachmännischem Mund zu hören,

was Basel III demnächst für die deutsche Wirtschaft bedeuten kann. Kreissparkassenchef

Alexander Wüerst redete Tacheles.

Rösrath

Schloss Morsbroich (Leverkusen) in der

Kategorie bis 65 Euro. Das Hotel zur

Post (Odenthal) belegte Platz 2. Und

das Seminar- und Freizeithotel Große

Ledder (Wermelskirchen) kam in seiner

Kategorie auf Platz 3. Immerhin lockte

das „Altbergische Haus“ über 550 Gäste

zusätzlich in seine Räume. Soviel

waren es bislang noch nie. Dabei hat

das Haus schon zum drittenmal gewonnen.

Und was Gastronom Stefan

Schumacher (50) am meisten freute:

Auch der erstmals ausgeschriebene

„Service Award“ ging noch vor dem

Hotel zur Post an das Altbergische.

Immer ein traum

Weihnachtsmarkt

in Altenberg

Der Altenberger Weihnachtsmarkt

findet auch in diesem Jahr wieder

vom 2. bis 4. Dezember rund um den

Altenberger Dom statt. Mit seinen einheitlichen

Fachwerkhütten zählt er zu

den romantischsten Weihnachtsmärkten

in der Region. Von der Burscheider

Käserei, über den Christstollen aus

Dresden bis zum Winzer aus österreich

reicht die Bandbreite der Aussteller.

Filz und Textilien werden ebenso angeboten

wie Weihnachtsschmuck aus

Holz und selbstgeschöpftes Papier. Ein

Schwedenfeuer aus Altenberg, dessen

Verkaufserlös an das Kinderkrankenhaus

Amsterdamerstraße geht, gehört

mittlerweile zum festen Bestandteil

des Marktes. Am 2. Dezember ist um

18:00 Uhr die feierliche Eröffnung mit

Bürgermeister Wolfgang Roeske und

den Jagdhornbläsern des Hegerringes

Bergisch Gladbach.

Neuer Kunstrasenplatz mit

Böllerschüssen eingeweiht

Jetzt hat „Kürten-City“ endlich

auch seinen Kunstrasenplatz.

Mit drei Böllerschüssen wurde die

neue Sportanlage der DJK Montania

Kürten einschließlich des in Eigenregie

renovierten Sportlerheims soeben

eingeweiht. Zu den Kosten von

640.000 Euro hatte der Verein selber

100.000 Euro beigesteuert.

Der Odenthaler 2012

Rewe-Geschäftsführer Dietmar

Tönnies und Tanja Paas von der

Raiffeisenbank Kürten-Odenthal freuen

sich schon. Bis zum 31. Dezember

können die Odenthaler Bürger

wieder ihre Favoriten für den Ehrenamtspreis

2012 vorschlagen. Die

Anmeldeformulare liegen im Rathaus

und in zahlreichen Geschäften des

Ortes aus. Die Auszeichnung ist mit

1.000 Euro dotiert. Der „Odenthaler“

ist eine Bronzemünze, die jedes Jahr

neu gegossen wird. In 2011 erhielten

ihn auf Schloss Strauweiler die

„Brötchenfrauen“.

„Dhünnbalkon“ wird in Bechen

eine touristen-Attraktion

Die Regionale und kein Ende

zum Glück. Denn jetzt ergibt sich

im Ortsteil Bechen noch ein Höhepunkt.

Hier entsteht im Rahmen

des Projekts „Dhünnhochfläche

Wasserwerk der Region“

der sogenannte „Dhünnbalkon“.

Das wird eine Aussichtsplattform

an der Bechener Kirche und damit

ein Ausgangspunkt für Wanderer.

Der erste Spatenstich fand

soeben statt. Mit Bürgermeister

und Pastor. Es soll der weite Blick

auf die Dhünntalsperre geschärft

werden. Zugleich soll der Dorfplatz

endlich erweitert werden.

Die Regionale gibt 180.000 Euro,

den Kommunen-Anteil (18.000

Euro) übernehmen die IG Bechen

und Gönner vor Ort.


Plötzlich ist die neue Heizung

um 102.000 Euro teurer

LOKALES

Damit hatte man in Odenthal eigentlich nicht gerechnet. Ganz im Gegenteil:

Man freute sich über die neue Mensa, die im Schulzentrum Mitte Oktober

eröffnet wurde, und über das gesamte neue Erscheinungsbild der Anlage.

Dann kam in der Gemeinderatssitzung der Hammer: Allein der Heizungsneubau

im Schulzentrum sollte 102.000 Euro mehr kosten als veranschlagt.

Das ging den Ratsmitgliedern mächtig an die Nieren. Die Planer begründeten

die Mehrkosten mit „schwierigen Bedingungen bei den Wänden und

Mehrkosten bei zusätzlichen Heizkörpern“. Daraufhin zog der Bürgermeister

die Vorlage zurück. Eine Sondersitzung im November sollte den Sachverhalt

klären. Ein Ergebnis stand bei Redaktionsschluss leider nicht fest.

Jetzt denkt Kürten doch wieder

an ein Gewerbegebiet in Spitze

Eigentlich war die Nummer längst

begraben. Nun kam sie wieder auf

den Tisch: Die Kürtener CDU kann

sich ein neues Gewerbegebiet in

Kürten-Spitze neuerdings sehr wohl

vorstellen. Seit Mitte Oktober liegen

die Pläne auf dem Tisch.

Grund zur Freude für die Wirtschaft?

Nichts Genaues weiß man

nicht. Die Politiker gehen von einer

Änderung des Flächennutzungsplanes

aus und denken an deutlich

mehr als drei Hektar Fläche. An einer

schnellen Umsetzung der Pläne

sei man interessiert. Weil angeblich

die Unternehmer drängen. Es gäbe

für sie in Kürten keine Erweiterungsflächen.

Der eine oder andere trage

sich ja deshalb auch schon mit Abwanderungsabsichten.

Inzwischen gibt es in Bergisch Gladbach

Kritik an der Idee. Man scheint

überrascht und nicht erfreut. Man

hält nichts von der Verbauung der

Landschaft und fürchtet ein höchst

problematisches Verkehrsaufkommen

in Herkenrath. Ein „Runder

Tisch“ drängt sich da auf.

Kürten GmbH

Notstromtechnik

Schaltanlagen · Notstromsteuerungen

USV-Anlagen · Leihaggregate

Wartungen · Kundendienst

Hochstraße 28a • 51789 Lindlar (Schmitzhöhe)

Telefon: 0 22 07 - 20 88 • Telefax: 0 22 07 - 40 56

www.kuerten-lindlar.de

Jeden Tag leckerer Gänsebraten

Gänse in drei Varianten

• Gänse im Restaurant

• “Happy Hour” 1719 Uhr (Mo.Do.) - 14,60 € anstatt 18,90 €

Aktion bis 22.12.2011

• Gänsemenü 4 Gänge für 34,50 € p.P.

Familien Angebot

• Ganze Gans am Tisch, tranchiert, mit Beilagen

nur auf Vorbestellung, für 4 Personen - 89,50 €

Aktion bis 22.12.2011

Zu Hause genießen

• Ganze Gans mit Beilagen für zu Hause (Selbstabholer) 79,00 €

nur auf Vorbestellung, Aktion bis einschließlich 27.12.2011,

an Heiligabend bis 18 Uhr, 1.+ 2. Weihnachtsfeiertag durchgängig

1. und 2. Weihnachtstag

Mittags und Abends geöffnet!

Haus Thal

Kulinarisches Wirtsgut seit 1810

Um Reservierung wird gebeten

Hotel • Restaurant • Veranstaltungsräume • Partyservice

Täglich ab 17.00 Uhr geöffnet,

an Sonn- & Feiertagen ab 11.30 Uhr Mittagstisch

Gerne öffnen wir ab 10 Personen auch

außerhalb unserer Öffnungszeiten

Haus Thal 4 • 51491 Overath (Immekeppel) • Telefon: 0 22 04 - 9 75 50

www.haus-thal.de

Foto: fotolia.de

GL&Lev kontakt 06/11

21


22

LOKALES

BURSCHEID

unternehmen

sollten sich

sichtbarer machen

Das Thema Fachkräftemangel ist

auch Thema in Burscheid. Aus

dem Grund lud der Bürgermeister

zusammen mit der RBB Unternehmer

zu einem ersten Wirtschaftsforum

ein und war beeindruckt

von dem Erfolg. Immerhin stellten

sich rund 40 Vertreter großer und

kleiner Firmen ein. Und tauschten

ihre Erfahrungen aus. Mit dem Ergebnis

- so Stefan Caplan - dass es

zu ersten kleinen Kooperationen

kam. Das Forum profitierte von

den Ausführungen des Vizepräsidenten

der Fachhochschule Köln

(für Forschung und Wissenstransfer)

und den praktischen Beispielen

aus dem Personalmarketing

des Geschäftsführers von Federal

Mogul, Johannes Pink. Beide griffen

tief in ihr „Nähkästchen“ und

stimmten die Besucher nachdenklich.

Pinks Aufruf: Die Unternehmen

müssen in der öffentlichkeit

sichtbarer werden! Möglichkeiten

dazu bieten u.a. Ausbildungsmessen

und Schul-Kooperationen bis

hin zur klaren Selbstdarstellung.

GL&Lev kontakt 06/11

StEFAN cAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

Dr. Siegfried Kempf

Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Das Burscheider Bad - es wird komplett auf Biogas-Betrieb umgestellt

Stadtwerke steigen

zum Teil auf Biogas um

Die Burscheider Stadtwerke

zeigen sich innovativ und umweltfreundlich.

In diesen tagen

steigen sie beim Schwimmbad

auf Biogas um.

Dazu sind sie dem bundesweiten

„Biogas Pool 2 für Stadtwerke

GmbH & Co.KG“ beigetreten und

über 75.000 Euro Selbstbeteiligung

mit rund vier Prozent Kommanditist

geworden. Das ermöglicht den Burscheidern

eine jährliche Abnahme

von 5,5 Millionen Kilowattstunden

(kWh) Biogas aus der Produktion der

Gesellschaft. Wovon der größte Teil

für die Umwidmung des Blockheizkraftwerkes

(BHKW) im Burscheider

Bad von Erdgas auf Biogas benötigt

wird. Das BHKW wird etwa 3 Mio.

kWh im Jahr verbrauchen und damit

zur Entlastung der Umwelt beitragen.

Und - so die Stadtwerke: „Wir werden

unabhängiger vom Strom- und

Gasmarkt und seinen Preisschwankungen.“

Die weitere Vermarktung

geschieht u.a. durch Beimischungen

für Haushaltskunden und die Erdgastankstelle

an der Höhestraße.

Parfümerie-

Wechsel in der

hauptstraße

Ein neues Gesicht in der Hauptstraße:

Die Parfümerie Becker. Sie hat das

Unternehmen Mallach abgelöst. Die

Kölner Parfümeriekette Mallach hatte

ihre Filiale zum 1. September aufgegeben

nachdem das Geschäft schon

Monate vorher lange geschlossen

war. Beim neuen Inhaber handelt es

sich ebenfalls um eine Kette. Becker

hat über 50 Filialen u.a. auch in Wermelskirchen

und Langenfeld. Das Unternehmen

besteht über 100 Jahre.

Fietz-Gruppe

baut aus

Maryo Fietz (Bild) von der Fietzgruppe

im Industriegebiet will seine

automotive Produktpalette um

Spritzguss-Erzeugnisse aus Kunststoff

erweitern. Dazu erwarb er für über

1,5 Millionen Euro rund 75 Prozent

der ERÜ Kunststofftechnik GmbH in

Radevormwald. Das Unternehmen

machte zuletzt bei rd. 150 Mitarbeitern

einen Umsatz von über 13 Millionen

Euro. Die Mitarbeiter sollen ihren

Arbeitsplatz behalten können.

Der Alleenradweg

nimmt Formen an

Aufwendig und in gewisser Weise

eindrucksvoll zeigt sich der „Radwegedurchlass“

(sprich: Tunnelröhre) an

der ösinghausener Straße in Hilgen

(Bild links). Die Röhre ist so geschickt

gebaut, dass hier später auch wenn

notwendig Rettungsfahrzeuge den

Radweg befahren können. Über den

Weg selber konnten sich jüngst 100

Teilnehmer in einer zweistündigen Fuß-

Wanderung persönlich informieren.


LEICHLINGEN

Kunstausstellung

im Bürgerhaus

Zum jetzt 22. Mal findet in Leichlingen

die traditionelle Jahresausstellung

Leichlinger Künstler statt.

24 Künstler zeigen vom 4. bis 18.

Dezember 39 bemerkenswerte

Exponate im Bürgerhaus am

Hammer. 39 Bewerber hatten

insgesamt 110 Arbeiten eingereicht,

aus denen eine hochkarätige

Jury jetzt die Ausstellungsstücke

auswählte.

Leverkusen

ERNSt MÜLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRtScHAFtSFöRDERuNG uND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Leichlingen

Burscheid

LOKALES

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Sie arbeitet bei Federal Mogul

in Burscheid, kommt aus Witzhelden

und wurde just von der

IHK Köln zur „Ausbilderin des

Jahres“ gekürt: Barbara Weber

(Bild). Sie hatte sich gegen vier

andere Nominierte durchgesetzt.

Seit 30 Jahren ist die jetzt 50jährige

beim Autozulieferer beschäftigt.

Seit fünf Jahren ist sie Ausbilderin

für Industriekaufleute bei Federal

Mogul, ein Ausbildungsberuf, den sie

selber auch einmal erlernt hat. Barbara

Weber hat in fünf Jahren 23 junge

Leute erfolgreich ausgebildet. Derzeit

betreut sie 14 Auszubildende.

Die Jury lobte auch das Engagement

in der Berufsausbildung von behinderten

Menschen. Darüber hinaus

begleite sie u.a. eigene Auszubildende

auch zu besonderen Projekten,

wie zum Beispiel Fremdsprachenwettbewerbe.

Barbara Weber zufrieden:

„Nachwuchsmangel gibt es bei

uns nicht.“

Die Pferdeklinik Leichlingen hat im Oktober in den neu errichteten Räumlichkeiten,

Am Further Weiher 1, ihren Betrieb aufgenommen. Das Ärzte-Team

ist jetzt in der Lage, die komplette orthopädische Betreuung von Pferden

abzudecken. Hierfür stehen eine hochmoderne stationäre computergestützte

Röntgenanlage, Ultraschall- und Endoskopieräume sowie ein MRI (Kernspin

am stehenden Pferd) der neusten Baureihe zur Verfügung. Außerdem ist eine

komplette Notfallmedizin inkl. Kolikchirurgie im neu errichteten Notfall- und

Chirurgietrakt einsatzbereit.

Rösrath

IHK wählte

eine Frau zum

„Ausbilder

des Jahres“

Die Pferdeklinik hat ihren

Betrieb aufgenommen

Jahreszeit

auch in der kalten

Bälle schlagen

Golfen geht auch günstig!

Die So langsam Golf und neigt Günstig- sich die

Garantie:

Golfsaison dem Ende.

Viele Artikel sind jetzt zu

> Günstiger Preis

stark reduzierten Preisen

> im Kompetente Megastore oder Beratung im

> Internet Umfangreiche erhältlich. Auswahl

> Außerdem Modernstes nutzen Sie den

Winter Testequipment

doch, um ihr Schlägerset

von uns überprüfen

> Offi zieller Händler

zu aller lassen. Marken

Insbesondere ihre Griffe

> Schneller Versand -

sollten

service

fast

für

jedes

nur

Jahr

4,95 €

erneuert werden.

365 Tage im Jahr Messepreise im Megastore!

Golf und Günstig OHG

Linde 2

51399 Burscheid

Golfclub am lüderich

WINTergolF Am lÜderIch

20 überdachte und beheizte Abschlagplätze

Flutlicht - Übungsgelände voll ausgeleuchtet

Indoorhalle Trainieren unter Palmen in

der Indoorhalle mit 600 qm Naturrasen

www.gc-luederich.de oder Tel. 02204 97600

Hotline: 01803333 888*

Fax: 01803333 889*

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.Fr.: 09.0018.00 Uhr

Sa.: 10.0016.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

www.golfundguenstig.de

GL&Lev kontakt 06/11

23


24

LOKALES

Leichlingen

Wermelskirchen

Burscheid

WERMELSKIRCHEN Schwimmbäder leider

Leverkusen

Regionale 2010

Odenthal

Kürten

GL&Lev kontakt 06/11

ERIc WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Bergisch Gladbach

Overath

Wo soll man sparen?

Die „Giftliste“ geht um

Leicht übertrieben könnte man

sagen: In Wermelskirchen geht

die Angst um. Denn es muss

gespart werden. Die „Opfer“

stehen auf einer Liste, jener

ominösen „Giftliste“. Doch ist

noch nichts entschieden.

Die Stadt hat ihre Sparvorschläge

sehr detailliert ins Internet

gestellt. Seitdem redet man sich die

Köpfe heiß. Jeder hat da seine eigene

Idee, frei nach dem Florians-Prinzip:

„Heiliger Sankt Florian - Verschon‘

mein Haus - Zünd‘ andre an“. Es geht

mittelfristig um viele Millionen.

Knackpunkte sind u.a. der Straßenbau

am neuzugestaltenden

Markt, Zuschüsse für u.a. die Musikschule,

die Auflösung des halbstädtischen

Marketingvereins WiW,

der die großen Feste in der Stadt

organisiert, und die Schließung von

Schwimmbädern. Mehr als 60 Sparansätze

sind in der Liste registriert.

Bereits eingeführt ist eine grundsätzliche,

einjährige Besetzungssperre

bei allen frei werdenden Stellen.

Rösrath

Und da geht’s eben auch um das

Stadtmarketing. Wenn der von der

Stadt bezahlte City-Manager Maximilian

Fresen nächstes Jahr in den

Ruhestand geht - und ein Nachfolger

nicht genehmigt wird - sieht sich der

Verein außerstande „normale Arbeit“

zu verrichten. Zahlreiche Events

müßten vermutlich ausfallen. Schon

jetzt planen die Marketing-Leute nur

bis März 2012: „Mehr ist nicht drin“.

Um Personaleinsparungen geht es

aber auch im sozialen Bereich. Klagte

der Bürgermeister jüngst im Haupt-

und Finanzausschuss, früher hätten

eben bis zu sechs Millionen Euro mehr

zur Verfügung gestanden: „Aber

dieses Geld haben wir nicht mehr“.

Am 24. November nun gibt es eine

Bürgeranhörung. Bis zu 120 Teilnehmer

sind im Bürgerzentrum möglich.

„Wir erwarten gute Ergebnisse,

die dann dem Rat als Empfehlung

vorgestellt werden,“ sagte Bürgermeister

Eric Weik. Bis zum 18. November

kann man sich im Bürgerbüro

anmelden. eg

immer in Gefahr

Schwimmbäder sind eine Achillessehne

der öffentlichen Hand. Sie sind fast

überall defizitär. Hier das Freibad in Dabringhausen.

Es steht ebenso auf der Liste

wie das Quellenbad Wermelskirchen.

Bei beiden könnte viel gespart werden.

wird der

Stadt zu teuer

Die Stadt Wermelskirchen will aus

dem Regionale-Projekt 2010 „Dhünnhochfläche“

aussteigen. Eine Entscheidung

sollte der Ausschuss für

Stadtentwicklung am 7. November

treffen. Dabei handelt es sich um

ein Gemeinschaftsprojekt von Kreis,

Wupperverband und den Kommunen

Burscheid, Odenthal, Kürten und

Wermelskirchen. Das Projekt soll die

Natur erlebbar machen, durch Wege

und Rastplätze, Info-Tafeln und Leitsystem.

Zwei Entwicklungsstufen sind

abgeschlossen, aus der dritten (und

letzten) wollte Wermelskirchen vor

dem Hintergrund des Spardrucks raus.

Es geht um die Anlage von Parkplätzen

und Aussichtspunkten. Es stehen

immerhin 100.000 Euro auf dem Spiel.

Ehrenamtskarte

zum 1. Januar 2012

Wermelskirchen führt eine „Ehrenamtskarte“

ein. Ohne Gegenstimme

hat dies der Stadtrat jüngst beschlossen.

Die Einführung ist für den 1. Januar

2012 vorgesehen. Die Verwaltung

soll die Freiwilligenbörse übernehmen,

der Marketingverein WiW die Akquise

bei Händlern und Unternehmen. Die

Seite „Ehrenamt“ auf www. wermelskirchen.de

gibt einen Überblick über

die verschiedenen Möglichkeiten, sich

ehrenamtlich zu engagieren.

hier können Sie

Ökostrom tanken

So sieht eine Elektro-Tankstelle aus.

Diese hier steht vor der Commerzbank

an der Telegrafenstraße in der Wermelskirchener

Innenstadt. Sie ist eine

von zwei Ladestation für die beiden

Elektroautos, die die BEW der Stadt für

drei Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt

hat. Mit entsprechendem Stromvertrag

kann hier aber auch jedes Privatauto

„tanken“. Aufgenommen wird

ökostrom aus erneuerbarer Energie.


Früher AVEA heute RELOGA:

Containerservice mit Erfahrung

www.reloga.de

Die RELOGA GmbH bietet maßgeschneiderte

Lösungen rund um das Thema Containerdienst.

Ob Bauschutt, Erdaushub und Grünschnitt oder

Wertstoffe wie Verpackungen, Glas, Papier

oder Holz: Die RELOGA hat auf jeden Fall den

passenden Container.

Übrigens: Die RELOGA geht direkt aus der AVEA

hervor. Sie können sich auch zukünftig in Entsorgungsangelegenheiten

zu 100 Prozent auf Ihren

kommunalen Entsorgungspartner verlassen.

RELOGA GmbH

Braunswerth 1-3

51766 Engelskirchen

0800 600 2003 (kostenlos aus dt. Festnetz)

info@reloga.de sicher•sauber•schnell


26

LOKALES

LEVERKUSEN

GL&Lev kontakt 06/11

Leverkusen

REINHARD BucHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: reinhard.buchhorn@stadt.leverkusen.de

WIRtScHAFtSFöRDERuNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die neue bahnstadt -

Ein Jahrhundertwerk

nimmt mächtig Fahrt auf

Wenn am 27. November auf

dem christkindchenmarkt in

Wiesdorf die Gewinner der

großen tombola ermittelt werden,

erlebt Leverkusen einen

ersten Höhepunkt in seiner

neuen Stadtentwicklung. Der

Erlös der tombola nämlich ist

Bestandteil der Finanzierung

der neuen bahnstadt opladen.

Dazu muss man wissen: Die Tombola,

bei der es ein Auto zu gewinnen

gibt, ist eine Veranstaltung des

gemeinnützigen Vereins „Wir in Leverkusen“,

der im Februar auf Initiative

von OB Buchhorn gegründet wurde.

„Wir & Leverkusen“ nennt als

Ziel seiner ehrenamtlichen Arbeit die

Förderung von: Wissenschaft und

Forschung, Kunst und Kultur, Denkmalschutz

und Denkmalpflege, Erziehung,

Volks- und Berufsbildung,

Naturschutz und Landschaftspflege

sowie bürgerschaftliches Engagement

zugunsten gemeinnütziger

Rösrath

Zwecke in ganz Leverkusen und die

neue bahnstadt opladen. Der Vorsitzende

Rainer Schiefer sagte, es sei

die erklärte Absicht der sechs „Gründungsväter“,

sich mit hohem persönlichen

Engagement für das Gelingen

des Jahrhundertprojekts neue bahnstadt

opladen einzusetzen.

Die neue bahnstadt - das ist das

große Thema der Stadt nachdem der

Rat fast unter dem Jubel aller Beteiligten

einer Verlegung der Bahngleise

zugestimmt hatte, was immerhin 37

Millionen Euro kostet, wovon Leverkusen

sich mit bis zu sieben Millionen

beteiligen muss.

Und schon gab es ein weiteres

Signal: Hausbauer, die sich für das

neue Gelände interessieren, müssen

sich beeilen. Nach der ersten Baubörse

am 30. Oktober gibt es nur

noch sechs freie Grundstücke. Die

neue bahnstadt scheint also gefragt.

Zugleich startete die Wirtschaftsförderung

die Vermarktung von Gewerbeflächen

in unterschiedlichsten Größen.

Ein neuer Boom in Leverkusen?

Das IHK-Wirtschaftsgremium

Leverkusen

appelliert an den Rat der

Stadt, den im Mai 2012

auslaufenden Vertrag von

Kämmerer Rainer Häusler

bis zum Erreichen der Altersgrenze

zu verlängern.

„Rainer Häusler wird in der

Dr. Stefan Reuter (41), hat im

September seine Tätigkeit als

neuer Chefarzt der Allgemeinen

Inneren Medizin im Klinikum

Leverkusen aufgenommen. Der

Privatdozent war bisher (seit

2007) Oberarzt am Universitätsklinikum

Düsseldorf, zuvor wirkte

er zehn Jahre an der Uni-Klinik in

Ulm. In Leverkusen spricht man

von einem äußerst kompetenten

Nachfolger für Professor Ringe,

der in den Ruhestand getreten ist.

Wirtschaftsgremium wirbt für den Kämmerer

örtlichen Wirtschaft als

verlässlicher und kompetenter

Ansprechpartner außerordentlich

geschätzt. Er

verfügt über eine hohe unternehmerische

Kompetenz,

Verhandlungsgeschick und

Weitsicht sowie eine enorme

langjährig gewachsene

Sichtschutz-Produzent

neu im Innovationspark

Das Unternehmen Peddy Shield Sonnenschutzsysteme

GmbH, das im Mai

den ersten Spatenstich für die neue

Unternehmensdependance im Innovationspark

vornahm, feierte jetzt

mit dem Oberbürgermeister und WfL-

Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard

Buchhorn Richtfest.

Das neue Unternehmen, das aus dem

Bergischen nach Leverkusen kommt,

schafft zunächst 10 neue Arbeitsplätze.

Auf über 3.000 m 2 im hinteren

Bauabschnitt des Innovationsparks

entsteht eine Lager- und Produktionshalle

neben der Verwaltung.

WfL Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier

zeigte sich beeindruckt: „Über

100.000 verkaufte Seilspannmarkisen

in kurzer Zeit sprechen eine klare

Sprache.“

Detailkenntnis,“ begründet

Dr. Roman Milczarek (TMD

Friction), der Gremiumsvorsitzende

den Appell. IHK-

Zweigstellen-Chefin Eva Babatz

sagte: „Die Wirtschaft

und die IHK möchten Rainer

Häuslers geballte Fachkompetenz

nicht missen“.


Neu: 110.000 SparkassenCards im Leverkusen-Look

Mehr Service: Eine SparkassenCard

für alle Girokonten

Die Sparkassencard der Sparkasse

Leverkusen erscheint

künftig im „Leverkusen-Look“:

Auf der Vorderseite der Karte

wird die Skyline von Leverkusen

zu sehen sein.

Jeder Sparkassen-Kunde erhält automatisch

die Karte im neuen Look

sobald seine Karte bei Fälligkeit turnusmäßig

ausgetauscht wird. Kunden

können die neue Motivkarte auch jederzeit

vor Fälligkeit ihrer alten Karte

bestellen. In einem ersten Schritt

startet am 9. November die Ausgabe

der ersten 13.000 Motivkarten.

Insgesamt tauscht die Sparkasse in

den nächsten vier Jahren mehr als

110.000 SparkassenCards aus. Im

nächsten Jahr wird die Leverkusener

J_O_Anzeige 1/2_quer:Layout 1 24.02.11 10:00 Seite 1

INFO-ABEND

Skyline

auch die Kreditkarten

der Sparkasse Leverkusen zieren

sofern der Kunde nicht ein individuelles

Motiv wünscht.

Zum neuen Karten-Outfit bietet

die Sparkasse ihren Kunden auch

erweiterten Service rund um die

SparkassenCard. Künftig ist es Kunden

möglich, mit ihrer „Leverkusener

SparkassenCard“ und nur einer Ge-

„Stellschrauben 2012“

2011“

Das Business Training für Unternehmer

Mit Christian Jedinat und Michael Ortner, Rösrath

➔ Was hindert Sie daran, das Geld zu verdienen, das Sie wollen?

➔ Was ist bei Ihnen ein immer wiederkehrendes Problem im Umgang mit Geld, Kunden

und Geschäftspartnern?

➔ Wie kommen Sie an mehr Aufträge?

Mit uns finden Sie die Antworten. 12 Monate werden Sie professionell begleitet und

drehen an Ihren persönlichen Stellschrauben für mehr Erfolg in Ihrem Unternehmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Christian Jedinat | Michael Ortner

heimzahl (PIN) gleichzeitig

mehrere Konten zu

führen. Dieser Service ist

für Kunden interessant,

die mehrere Girokonten

haben oder über

Girokonten Dritter

verfügungsberechtigt

sind. Denn sie benötigen für mehrere

Konten dann nur noch eine einzige

Geheimzahl nach dem Motto: „Eine

für alle“!

„Mit der Leverkusen-Skyline auf

unseren SparkassenCards signalisieren

wir, dass wir zu Leverkusen stehen,“

so Vorstandsmitglied Markus

Grawe, „und wir sind überzeugt, dass

auch unsere Kunden Spaß und Freude

an dieser Art von Bekenntnis zur ihrer

LOKALES

Stadt haben werden. Unseren neuen

Service „Eine Karte für alle Konten“

werden Kunden mit mehreren Girokonten

zu schätzen wissen, denn die

Verwaltung ihrer Konten wird für sie

bequemer und einfacher.“

Weitere Informationen gibt es

unter www.sparkasse-lev.de und in

allen 16 Sparkassen-Geschäftsstellen

in Leverkusen.

EVL verlegt Kabel

Zur Sicherung einer zuverlässigen

Versorgung hat die EVL

begonnen, die über 50 Jahre alte

Umspannanlage in Leverkusen-

Küppersteg zu modernisieren

und investiert dafür etwa 5,3

Mio. Euro. Umspannanlagen sind

Knotenpunkte in der Energieverteilung.

54 notwendige Kabel mit

einer Gesamtlänge von 24,3 km

werden neu verlegt. Die Arbeiten

sollen dann im April 2012 abgeschlossen

sein.

Termine Info-Abende

12. Termine Dezember Info-Abende

16. 21. März, Januar 12. April, 21. Juni 2011

19.0021.00 19.00-21.00 Uhr

• Getränke und kleine Snacks

• Voranmeldung erbeten

Kupfersiefer Mühle, Rösrath

BusinessSchmiede

Christian Jedinat | Michael Ortner

Kontakt

JO BusinessSchmiede

Christian Jedinat | Michael Ortner

Kupfersiefer Mühle

Großhecker Weg 31

51503 Rösrath

Tel. 02205 - 9 04 73 17

info@business-schmiede.de

www.business-schmiede.de

GL&Lev kontakt 06/11

27


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheits versorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit

und Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen

in Leverkusen und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller

Zuneigung und Kompetenz von der Prävention über die gesamte

Krankheitsphase bis zur Rehabilitation anvertrauen. • • •

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle Schmerztherapie)

| Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Infektiologie / PnPPPeuPPPPneumologie / Osteologie)

| Prof. Dr. Stefan Reuter

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert und anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

(Kreißsaal / Kinderintensivstation / Mutter-Kind-Station)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Gelenkzentrum

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Westdeutsches Zentrum für Kindertraumatologie

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


| Neue Klinik für Kinder und Jugendliche

auf höchstem Qualitätslevel

Letzter Schritt zum Mutter-Kind-Zentrum noch in diesem Jahr

Mit der Inbetriebnahme der Kinderklinik findet die größte Baumaßnahme

in der Geschichte des Klinikums Leverkusen noch in diesem

Jahr ihren krönenden Abschluss. Bereits vor wenigen Wochen sind

vier Komfortstationen, die sich ebenfalls in dem neuen Bettenanbau

mit insgesamt fünf Etagen befinden, in Betrieb gegangen. Mit dem

Umzug der Kinderklinik im Dezember wird die Baumaßnahme abgeschlossen.

Von den 23 Millionen Euro hat das Klinikum allein 8 Milli onen

Euro in die neue Kinderklinik investiert.

So ist das Klinikum mit der Neuausrichtung konsequent neue

Wege gegangen und hat medizinisches Know-how, Funktionalität

und zeitgemäße räumliche Ausstattung den Wünschen der Mütter

und Familien auf höchstem Qualitätslevel angepasst. Im Neubau wird

nun alles bunter, schöner, großzügiger und kindgerechter gestaltet.

Vor allem die Eltern müssen nicht mehr auf der Klappliege vorlieb

nehmen, wenn sie bei ihrem Kind übernachten müssen, sondern

Elternbetten sind künftig fester Bestandteil in den Zweibett-Zimmern.

Kinder brauchen ihre Eltern zum Trösten und deshalb ist diese Nähe

und Unterbringung, so Klinikdirektor Professor Peter Groneck, von

elementarer Bedeutung.

Mit diesem baulichen Schritt verwirklicht das Klinikum sein geplantes

Mutter-Kind-Zentrum. Nach dem Umzug im Dezember in

den Bettenanbau, in unmittelbarer Nähe der Frauenklinik, können

Ärzte und Schwestern beider Kliniken noch enger Hand in Hand zusammenarbeiten.

Zudem entfallen weite Wege für das Personal und

für die Mütter.

Y Wünsche der Mütter und Familien besonders berücksichtigt.

Mit dem sanierten Kreißsaal und der Kinderintensivstation hat das

Klinikum bereits vor Jahren die Strukturen für ein Perinatalzentrum

und damit für die Versorgung Früh- und Neugeborener geschaffen.

Mit der Verlagerung der Kinderklinik und dem Umzug der Kinder ambulanz

und der Kinderstation wird nun der letzte Schritt auf dem Weg

zum Mutter-Kind-Zentrum vollzogen. 70 stationäre Betten stehen für

die Versorgung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. • • •

Kontakt

Klinikum Leverkusen gGmbH

Klinik für Kinder und Jugendliche

Am Gesundheitspark 11

51375 Leverkusen

Telefon 0214 13-2404 (Kinderambulanz)

Telefax 0214 13-2403

E-Mail paediatrie@klinikum-lev.de


30

LOKALES

GL&Lev kontakt 06/11

Im Chempark Leverkusen

wurde die „Fabrik

der Zukunft“ eröffnet

Bayer technology Services GmbH (BtS) und die technische

universität Dortmund haben das neue Forschungszentrum

INVItE im cHEMPARK Leverkusen eröffnet. INVItE steht für

INnovationen, VIsionen und tEchnologien. Hier sollen ressour-

censchonende, flexible und effiziente Produktionskonzepte für

die „Fabrik der Zukunft“ entwickelt und getestet werden.

INVITE-

Geschäftsführer

Dr. Thomas

Bieringer zeigt

das Herzstück

eines modularen

Produktionscontainers.

AuS DER NAChBARSChAFt

Im Rahmen der Eröffnung erklärte

der Geschäftsführer Dr. Thomas

Bieringer erstmals ein neuartiges

Konzept für die pharmazeutische

Produktion, bei dem Module in einem

Baukastenprinzip im Containerformat

aneinander gereiht werden sollen.

„Eine weitere, wesentliche Verbesserung

von Produktionsverfahren

in Punkto Nachhaltigkeit und Res-

sourcenschonung kann nur mit dem

Einsatz gänzlich neuer Technologien

gelingen“, sagte Prof. Dr. Wolfgang

Plischke, im Bayer-Vorstand zuständig

für Innovation, Technologie und

Umwelt, zu Beginn der Feierstunde

vor über 100 geladenen Gästen aus

Industrie, Politik und Wissenschaft.

Die Ergebnisse der Forschungsprojekte

sollen aber nicht nur in der

Praxis zum Einsatz kommen: im Rahmen

von Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen

sollen Studierende und

Graduierte davon profitieren. Diese

können in Zukunft bei Besuchen im

INVITE-Forschungszentrum Wissenschaft

und Forschung auf höchstem

Niveau hautnah erleben.

„Mit INVITE gelingt der Schulterschluss:

Hochschulen und Industriepartner

können nun neuartige Technologien

noch effizienter entwickeln

und zwar unter realen Industriebedingungen.

Auch unsere Studierenden

profitieren von INVITE durch

praxisbezogene Lehrveranstaltungen

und Projektarbeit vor Ort“, unterstrich

die Rektorin der TU Dortmund, Prof.

Dr. Ursula Gather, die Bedeutung des

50:50 Joint Ventures zwischen Bayer

Technology Services und der TU Dortmund.

Die Grundsteinlegung für das vom

Bund und dem Land NRW mit fünf

Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket

II geförderte Forschungsgebäude

erfolgte im Oktober 2010. Insgesamt

wurden 6,5 Millionen in das

Projekt von Bayer, der TU Dortmund

und dem Land investiert, mehr als 20

Mitarbeiter sollen dort auf über 800

Quadratmetern Technikums-, Labor-

und Bürofläche in Zukunft arbeiten.

Die TU Dortmund zählt im Bereich

Bio- und Chemie-Ingenieurwesen

zu den führenden Fakultäten in Europa

und arbeitet seit Jahren eng

mit Bayer in vielen Forschungs- und

Entwicklungs-Kooperationen zusammen.

Eines der ersten Projekte,

das auf die Infrastruktur von INVITE

setzt, ist das EU-Projekt „F3 Factory“

Fast, Flexible, Future. Hier werden

die 25 Projektpartner darunter

sieben der führenden europäischen

Chemieunternehmen erstmals

wettbewerbsübergreifend die Vorteile

großer, optimierter und kleinerer,

flexibler Anlagen vereinen. Die Idee:

Chemiefabriken werden nach dem

Baukastenprinzip konstruiert. Modulare

Standard-Apparate werden

in Containern zusammengefasst, die

wiederum zu einer kompletten Anlage

hintereinander geschaltet werden

können.

Beide Gesellschafter der INVITE

GmbH sind Mitglieder des mit 30 Millionen

Euro geförderten und von Bayer

Technology Services koordinierten

Forschungsprojektes F3 Factory.

Weitere Forschungsprojekte beschäftigen

sich mit neuen modularen

Herstellmethoden für die Biotechnologie.

Daneben stehen innovative

Wege der Umwandlung und Nutzung

von Kohlendioxid im Fokus der Wissenschaftler.


Mit freundlicher unterstützung der

Standortbotschafter

eroberten die Bahnstadt

Seit Ende September darf sich der

Wirtschaftsstandort Leverkusen

nun über die „ganz offizielle“ Unterstützung

von insgesamt 64 Botschaftern

freuen. Bereits im Juli wurden

47 Persönlichkeiten aus der Stadt

zu Standortbotschaftern ernannt. Im

Rahmen eines Projekttages der neuen

bahnstadt opladen kamen viele

weitere hinzu. Nach einer exklusiven

Führung über das Gelände, bei dem

sich die Botschafter über das Lever-

An dieser Stelle

möchten wir Ihnen

regelmäßig unsere

„Flächen des Monats“

vorstellen. Wir helfen

Ihnen auf der Suche

nach dem richtigen

Objekt in Leverkusen

gerne weiter!

Weitere Flächen und

Immobilien finden Sie

online im Einzelhandelsflächen-

oder Gewerbeflächenkataster

auf

unserer Homepage:

www.wfl-leverkusen.de

WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

kusener Zukunftsprojekt informieren

konnten, wurde es dann feier- und

botschafterlich in der großen Halle

der Bahnstadt. 17 weitere Botschafter

aus der Leverkusener Unternehmerschaft

und dem ehrenamtlichen

Büroflächen in zentraler Lage in Opladen.

100-538m 2 , provisionsfrei.

Ihr WfL-Kontakt: Verena Knoll,

Tel. 0214/8331-25 oder

knoll@wfl-leverkusen.de.

Büro- und Einzelhandelsstandort in

attraktivem Kerngebiet: Wiesdorf Süd.

Ihr WfL-Kontakt: Achim Willke,

Tel. 0214/8331-40 oder

willke@wfl-leverkusen.de.

Ladenlokal in der Schlebuscher Fußgängerzone.

Verkaufsfläche bis zu 350 qm.

Ihr WfL-Kontakt: Rainer Bertelsmeier,

Tel. 0214/8331-30 oder

bertelsmeier@wfl-leverkusen.de.

www.wfl-leverkusen.de

LOKALES

INhaLtSÜbERSICht

• Standortbotschafter

• Flächen des Monats

• Fpe-Hydraulik

• Gründertag

am 18. November

• Unternehmerinnentreff

• Haltestelle Handwerk

• BayAkademie

• Unternehmensbesuch

Carcoustics

• WfL Mittelstandsdialog

am 15. November

Bereich erhielten ihre Auszeichnung

vor über 100 geladenen Gästen.

Unter ihnen auch rund 20 der „alten

Botschafter“, die „die Neuen“ in ihrem

Kreise begrüßen und unterstützen

wollten.

Die nächsten Standortbotschafter

stehen auch schon parat. Im Rahmen

der Eröffnungsveranstaltung von

„Leverkusen on Ice“ werden weitere

Leverkusener Persönlichkeiten in den

Botschafter-Kreis aufgenommen. Damit

konnten innerhalb weniger Monate

nach dem Start der Imagekampagne

„Leverkusen überraschend

anders!“ bereits 72 erste Standortbotschafter

für das Projekt gewonnen

werden.

GL&Lev kontakt 06/11

31


32

LOKALES WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

fpe Hydraulik GmbH hat eine Niederlassung in Leverkusen-Opladen eingerichtet

Neues Unternehmen an der Schusterinsel

Dass sich westdeutsche Betriebe

in den neuen Ländern niederlassen,

ist mittlerweile selbstverständlich,

doch es geht auch anders

herum. Das aus Bernsdorf im Erzgebirge

stammende Unternehmen fpe

Hydraulik GmbH hat den Schritt gewagt

und eine Niederlassung an der

Schusterinsel in Leverkusen-Opladen

eingerichtet. Anfang Oktober wurde

der Betrieb feierlich eröffnet und kurze

Zeit später in Betrieb genommen.

Vorerst drei Mitarbeiter kümmern sich

um Kundenbetreuung, Kundenakquise

und natürlich das Hauptgeschäft

die Wartung und Reparatur von

hochentwickelten Hydraulik-Bauteilen

für Pumpen, Motoren, Zylinder

und Ventile.

Seit 1992 existiert fpe Hydraulik.

Mit mittlerweile 27 Mitarbeitern ist

der Betrieb bundesweit im Einsatz,

wenn es darum geht, beispielsweise

Motoren auf Hydraulik-Basis oder

Hydraulik- und Pneumatik-Zylinder zu

warten und Instand zu setzen. „Wir

hatten bereits seit einiger Zeit Kunden

in Nordrhein-Westfalen“, erklärt

Geschäftsführer Karl-Heinz Bock.

Durch die gute Verkehrs-Infrastruktur,

die zentrale Lage und die verstärkte

Zusammenarbeit mit der Deutsche

Plasser Baumaschinen GmbH, die vor

einiger Zeit ihr Werk auf dem alten

Bahngelände der Bahnstadt Opladen

errichtet hat, fiel letztendlich die Entscheidung

für den Wirtschaftsstandort

Leverkusen. Durch die intensive

Unterstützung der Wirtschaftsförderung

Leverkusen konnte das passende

Objekt an der Schusterinsel

vermittelt werden.

Eine von der WfL organisierte

Besichtigungstour von Gewerbeimmobilien

und Grundstücken im gesamten

Stadtgebiet ermöglichte eine

rasche Entscheidungsfindung. „Hier

wird wirklich Wirtschaftsförderung

betrieben, das kennen wir auch anders“,

lobte Bock den WfL-Service.

Auch die WfL GmbH freut sich: „Mit

fpe Hydraulik kann ein weiteres spezi-

GL&Lev kontakt 06/11

alisiertes Unternehmen in Leverkusen

begrüßt werden. Schön, dass wir bei

der Ansiedlung schnell und unbürokratisch

helfen konnten“, so WfL-

Projektleiter Achim Willke.

Von Opladen aus soll in Westdeutschland

der Kundenstamm ver-

größert werden. Das Einzugsgebiet

reicht von den Benelux-Ländern über

Frankfurt bis nach Kassel. Um in der

Anfangsphase den neuen Betrieb

auszulasten, werden Aufträge arbeitsteilig

in Bernsdorf und in Opladen

erledigt.

Kontakt:

fpe Hydraulik GmbH

An der Schusterinsel 3b

51379 Leverkusen

Tel.: 02171 / 340 79 59

www.fpe-hydraulik.de


Auf zum Gründertag!

Am 18. November präsentiert sich

das Leverkusener Gründernetzwerk

auf dem Gründertag mit

neun Partnern und vier kostenlosen

Fachvorträgen. Gute Vorbereitung

ist der Schlüssel zum Erfolg,

wenn man sich selbstständig

machen und eine eigene Existenz

gründen will. Zahlreiche Aspekte

sind dabei zu berücksichtigen,

viele Fragen sind zu beantworten.

Fachleute von verschiedenen

Stellen und Institutionen aus dem

Gründungsnetzwerk Leverkusen

stehen für die Beantwortung dieser

und weiterer Fragen gerne in

Einzelgesprächen bereit. In Fachvorträgen

werden darüber hinaus

wichtige Themen von Referenten

vertieft dargestellt. Nutzen Sie

die Chance und sprechen Sie an

nur einem Tag gleich mit vielen,

wertvollen Partnern für Ihre Existenzgründung.

Erfahren Sie in

vier wertvollen und kostenlosen

Fachvorträgen zu den Themen

Unternehmenskonzept, Förderprogramme,

Ab- und Versicherung

rund um die Existenzgründung.

Besuchen Sie den Leverkusener

Gründertag am 18. November

2011. Wir freuen uns, Sie in der

IHK Zweigstelle Leverkusen (An

der Schusterinsel 2, 51379 Leverkusen)

von 13:30 bis 18:00 Uhr

begrüßen zu dürfen.

unternehmerinnen-treff

Große Kerzen, Heizstrahler, Eingangszelte

und ein kuscheliger

Laden, der eher wie eine kleine Wohnung

anmutete, empfing vor kurzem

über 50 Unternehmerinnen aus und

um Leverkusen. Beim letzten Unternehmerinnen-Treff

in diesem Jahr,

organisiert durch das städtische Frauenbüro,

die WfL und Leverkusener

WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Durch Opladens gute Stuben

Unternehmerinnen, wurde es gemütlich.

„Das Stubenküken“ war aber nur

eine Station des Unternehmerinnen-

Treffs, der diesmal unter dem Motto

„Wo Schönheit sich vereint die

Opladener Seitenstraßenunternehmerinnen“

lief.

Nach einem Sektempfang im

außergewöhnlichen Dekogeschäft

in der Karlstraße und ersten Gesprächen

unter den Damen, stellten sich

neben der Stubenküken-Chefin Nico-

Bahnstadt mit neuer

„Haltestelle Handwerk“

Anfang Oktober lud die „Haltestelle

Handwerk“ zur offiziellen

Eröffnung und zum Tag der offenen

Tür auf das Gelände der Neuen Bahnstadt

Opladen ein. Oberbürgermeister

Reinhard Buchhorn eröffnete den Tag

der offenen Tür gemeinsam mit einem

Vertreter des NRW Umweltministeriums

sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden

der Neuen Bahnstadt Opladen

GmbH, Paul Hebbel, und Vera

le Sammet auch noch acht weitere

Unternehmerinnen der Opladener

Seitenstraßen vor. Die kreativen Geschäftsfrauen

aus dem historischen

Stadtteil arbeiten nicht nur zusammen

und unterstützen sich gegenseitig,

dieses Netzwerk tritt jetzt auch

geschlossen nach außen auf. Durch

einen gemeinsam erstellten Flyer sollen

die besonderen Geschäfte abseits

der Fußgängerzone in Szene gesetzt

werden. Auch eine Karte als Wegwei-

Rottes, Geschäftsführerin der Neuen

Bahnstadt Opladen GmbH. Das neue

Nutzungskonzept der Hallen an der

Torstraße sieht eine Sanierung der alten

Industriehallen unter nachhaltigen

und ökologischen Gesichtspunkten

vor. Nach den EU-Richtlinien für „Eco-

Industrial-Parks“ wird die historische

Fassade bewahrt und gleichzeitig

neueste Technik verbaut.

Einen besonderen Dank sprach Ober-

LOKALES

ser ist dort integriert. Mit einer roten

Goodie-Tüte, die von den Seitenstraßenunternehmerinnen

liebevoll mit

Dingen, die ihr Tun umreißen, bestückt

wurde, ging es dann zum Opladener

Marktplatz. Hier wartete die

Geschäftsführerin der O(p)live auf die

Gäste des Treffs, die hier mit Köstlichkeiten

des besonderen Restaurants

verwöhnt wurden und mit Visitenkarten

bewaffnet in Gesprächen an

großen Tafeln versanken.

bürgermeister Buchhorn an Zimmermeister

Ralf Adler aus, der das Projekt

umgesetzt hat: „Die Halle Torstraße

hieß ja jahrelang auch in den Unterlagen

der Planer schlicht ,Adler-

Halle‘, aus einem einfachen Grund: Als

unbestrittener Pionier und Mann der

ersten Stunde ist Herr Adler schon seit

2003 hier auf dem Gelände, er hat es

geprägt, und es gibt wohl niemanden,

der die Idee von einem ökologischen

Handwerkerhof beharrlicher verfolgt

hätte als er. Für die Neue Bahnstadt

Opladen GmbH, aber auch für die gesamte

Stadt Leverkusen ist es jetzt in

jedem Fall ein großer Fortschritt und

auch ein echtes Glück, dass Herr Adler

sich gemeinsam mit der Unternehmergruppe

um Herrn van Elst im Mai 2011

entschlossen haben, die Halle zu kaufen

und gemeinsam in die Zukunft zu

investieren.“

Im Anschluss überreichte Oberbürgermeister

und WfL-Aufsichtsratsvorsitzender

Buchhorn mit WfL-

Projektleiter Achim Willke einen

Willkommensgruß.

GL&Lev kontakt 06/11

33


34

LOKALES WIRtSChAFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Fortbildungslehrgänge

an der BayAkademie

Noch in diesem Jahr (9. Dezember

2011) startet an der Bay-

Akademie die Fortbildung zum

Geprüften Betriebswirt. Alle weiteren

berufsbegleitenden Lehrgänge

werden ab Februar/März

wieder angeboten. Für Interessenten

bietet die BayAkademie

am Mittwoch, 2. November von

18 bis 20 Uhr eine Informationsveranstaltung

an. Geschäftsführerin

und Dozentin Angelika

Herl stellt das Konzept vor und

beantwortet individuelle Fragen.

Um eine telefonische Anmeldung

unter 0214 43439 wird gebeten.

Als Mitglied der Qualitätsgemeinschaft

Berufliche Weiterbildung

Region Köln e.V. bietet die Bay-

Akademie Weiterbildung Bayer

Leverkusen e.V. in Leverkusen 14

Fortbildungslehrgänge mit IHK-

Abschluss an:

Geprüfte/-r Betriebswirt/-in

Geprüfte/-r Technische/-r

Betriebswirt/-in

Geprüfte/-r

Wirtschaftsfachwirt/-in

Geprüfte/-r Handelsfachwirt/-in

Geprüfte/-r Industriefachwirt/-in

Geprüfte/-r Fachkauffrau/mann

für Büromanagement

Geprüfte/-r Fachkauffrau/mann

für Einkauf und Logistik

Geprüfte/-r Fachkauffrau/mann

für Marketing

Geprüfte/-r

Personalfachkauffrau/-mann

Geprüfte/-r Bilanzbuchhalter/-in

Internationale Rechnungslegung

Zusatzmodul für

Bilanzbuchhalter

Geprüfte/-r Controller/-in

Geprüfte/-r Aus- und

Weiterbildungspädagoge/-in

Geprüfte/-r Berufspädagoge/-in

Kontakt:

BayAkademie Weiterbildung

Bayer Leverkusen e. V.

Rathenaustraße 70

51373 Leverkusen

Telefon 0214 43439

info@bayakademie.de

www.bayakademie.de

GL&Lev kontakt 06/11

Flüstern was das Zeug hält!

ore Than Silence“ lautet der

„MSlogan des Unternehmens,

das 1952 als Firma Illbruck gegründet

und 2001, nach dem Verkauf der

Automobilsparte, in Carcoustics umbenannt

wurde. Carcoustics ist Spezialist

für alle Aufgabenstellungen,

bei denen es im Geräusche, Wärmeentwicklung,

Dichtigkeit und Stabilität

geht. „Die zwei festen Standbeine von

Carcoustics sind Lösungen für die Industrie

und den Automotivebereich.

Lösungen, die unseren Alltag in den

vielfältigsten Bereichen stiller oder

wohlklingender werden lassen“, erklärte

CFO Georg Brasch. „Die Firma

Carcoustics Shared Services GmbH

sorgt unter anderem dafür, dass wir

im Auto Stille genießen können. Aber

auch in den Bereichen Klima & Energie,

Maschinenbau, Land- und Baumaschinen

sowie Haushaltsgeräten kommt

das Know-How des Unternehmens

zum Einsatz“, so Brasch. Geschäfts-

Nachdem bei den vergangenen

Mittelstandsdialogen „harte“

Themen auf der Tagesordnung standen,

hat die WfL beim dritten Mittelstandsdialog

ein „weiches“, aber

nicht weniger wichtiges Thema für

die Unternehmensentwicklung auf die

abendliche Agenda gesetzt. Wir laden

Sie ein, die Ressource Mitarbeiter

durch gelungene Führung, Motivation

und passendes Gesundheitsmanagement

zu fordern und fördern. Drei

Fachreferenten helfen dabei, Ihr Wissen

auszubauen oder Sie für diese Themenkomplexe

zu sensibilisieren. Dabei

ist es egal, ob Sie 3 oder 300 Mitarbeiter

in Ihrem Hause beschäftigen, denn:

Führen muss man wollen aber auch

können! Machen Sie sich bei uns am

15. November, von 18.30 bis ca. 21

Uhr schlau, wie Sie Ihre Mitarbeiterführung

durch Mitarbeitermotivation

noch verbessern können und Ihren

bereichsleiter Hermann-Josef Brüning

stellte die vielfältigen Einsatzgebiete

der Materialexperten vor. Das Produktportfolio

reicht von akustischen

Motorhaubendämpfungen, über

LKW-Fahrerhausisolierungen, Türdichtungsfolien,

Ablagefächern, Hitzeschilde,

Filter für Staubsauger über

Isolationen von Kaffeeautomaten.

Neben einer spannenden Unternehmensvorstellung

und dem Rundgang

durch das TechConsult wartete auf

Oberbürgermeister Reinhard Buch-

Mitarbeitern und Ihrem Unternehmen

durch betriebliches Gesundheitsmanagement

noch etwas Gutes tun können.

Unsere Partner Eventagentur

artimge, alp-media Veranstaltungs-

IMPRESSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

horn und WfL-Geschäftsführer Dr.

Frank Obermaier ein Akustiktest am

Rollenprüfstand bei ihrem kürzlichen

Unternehmensbesuch. Auch das Thema

Aus- und Fortbildung wurde intensiv

besprochen und erste gemeinsame

Schritte zur Optimierung angedacht.

Kontakt:

carcoustics International GmbH

Neuenkamp 8

D-51381 Leverkusen

Telefon 02171/900-0

www.carcoustics.de

Nächster Mittelstandsdialog

zum Thema Mitarbeiterführung

technik, cds communication design

studios, das regionale Wirtschaftsmagazin

GL&Lev Kontakt und der diesmalige

Gastgeber LAGERBOX freuen

sich auf Ihr Kommen. Nach den drei

Impulsreferaten erwarten Sie wieder

Köstlichkeiten aus dem Hause Kirberg

Catering und eine Segwaytour durch

das Gebäude der LAGERBOX GmbH.

Weitere Informationen, das Programm

und einen Anmeldevordruck finden Sie

im Internet unter www.wfl-leverkusen.

de. Die Teilnahme ist, dank der Unterstützung

unserer Mittelstandsdialogs-

Partner, wieder kostenlos!

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de


Die Würfel sind gefallen,

der Sieger des Wettbewerbs

„unser Dorf hat

Zukunft“ steht fest. Sieger ist

die Ortschaft Oberodenthal,

bestehend aus sechs Weilern,

darunter Neschen und

Scheuren. Der Gewinner

vertritt im nächsten Jahr den

Rheinisch-Bergischen Kreis

beim Landeswettbewerb.

Insgesamt traten bei der diesjährigen

Auflage 14 Ortschaften an. Landrat

Rolf Menzel sagte bei der Preisverleihung

in Bergisch Gladbach: „Sie

alle dürfen sich als Sieger fühlen.“

Sie hätten durch ihr Engagement die

Entwicklung in ihren Dörfern kräftig

vorangetrieben. Deshalb wurde auch

jede Ortschaft ausgezeichnet: Einmal

Gold, einmal Silber (an die Dorfgemeinschaft

Leysiefen im Bereich

Leichlingen) sowie zwölfmal Bronze.

Die Preise übergaben der Landrat

und Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin

der Kreissparkasse Köln, die

„Die Zeit verrinnt…Morgen ist heute

schon vorgestern!“ Unter diesem

Motto lädt die Agentur für Arbeit

Bergisch Gladbach die Unternehmen

aus den bergischen Landkreisen

und der Stadt Leverkusen am

8. Dezember in die Lang Academy

nach Lindlar (Industriepark) zum Unternehmer-Forum

ein. Stefan Krause,

Vorsitzender der Geschäftsführung

der Agentur, begründet die Einla-

den Wettbewerb mit rd. 8.500 Euro

finanziell unterstützte. Außerdem gab

es kleine Sonderpreise, darunter eine

Anerkennung von der Naturarena für

das Touristik-Konzept von Altenberg.

Eine eindrucksvolle Beteiligung

registrierte der Oberbergische Kreis.

Hier gab es 59 Teilnehmer! Da gab es

gleich sechsmal Gold. Wegen hoher

Punktzahl qualifizierten sich gleich

dung mit den Worten: „Unternehmen

müssen sich heutzutage darauf einstellen,

dass sich ihre wirtschaftliche Lage

jederzeit deutlich ändern kann. Das

Tempo dieser Veränderungen nimmt

zu und die Zeitabstände zwischen den

Phasen werden kürzer. Von einer solchen

„Volatilität“ bleibt dann auch der

Arbeitsmarkt nicht unberührt. Deshalb

ist auch das Motto unserer Veranstaltung

durchaus berechtigt.“ Diskussi-

AuS DER NAChBARSChAFt

Die Kirche St. Michael,

sichtbares Zentrum

von Oberodenthal

(in Neschen)

und die jubelnden

Sieger der Ortschaft.

Oberodenthal soll als

RheinBerg-Sieger nun

auch in NRW punkten

drei Ortschaften für den Landeswettbewerb:

Aus Nümbrecht, Wipperfürth

und Waldbröl. 14 Dörfer erhielten eine

Silbermedaille. Auch im Rhein-Sieg-

Kreis gab es über 20 Teilnehmer. Gold

ging u. a. an die Gemeinden Lohmar,

Much, Hennef, Wachtberg und Rheinberg.

Der Ort Deesem (Lohmar) ist der

Gesamtsieger und wird für den Landeswettbewerb

gemeldet.

Agentur für Arbeit lädt zum Unternehmer-Forum

onsstoff bieten die Arbeitnehmerstudie

„Bewerbungspraxis 2011 Was Bewerber

erwarten“, die Bernd Kraft, Vice

President General Manager, Monster

Worldwide Central Europe, vorstellt.

Christiane Flüter-Hoffmann, Projektleiterin

„Betriebliche Personalpolitik“

beim Institut der deutschen Wirtschaft

präsentiert unter dem Thema „Neue

Balance zwischen betrieblicher Flexibilität

und Stabilität“ die Ergebnisse

LOKALES

Laut Statistik ist

Köln weiterhin

die größte Stadt

in NRW

Die Einwohnerzahl Nordrhein-

Westfalens ist auch im ersten

Halbjahr zurückgegangen. Wie

das Statistische Landesamt mitteilt,

hatte das bevölkerungsreichste

Bundesland Ende Juni

17.836.512 Einwohner, 8.642 weniger

als zuvor. In den Regionen

war die Entwicklung unterschiedlich:

So stieg die Einwohnerzahl in

den Regierungsbezirken Münster

(+2.629) und Köln (+3.276) um

0,1 %. Im Regierungsbezirk Düsseldorf

ging sie zurück.

Größte Stadt ist mit 1.010.269

Einwohnern (+3.150) weiterhin

Köln, gefolgt von Düsseldorf mit

589.682, Dortmund mit 580.335

und Essen 573.372 Einwohner.

Leverkusen 160.901 Einwohner

RheinBerg 276.555 Einwohner

Berg.Gladbach 105.719 Einwohner

Wermelskirchen 35.256 Einwohner

Leichlingen 27.455 Einwohner

Rösrath 27.303 Einwohner

Overath 26.938 Einwohner

Kürten 19.503 Einwohner

Burscheid 18.632 Einwohner

Odenthal 15.749 Einwohner

Oberberg 280.326 Einwohner

Gummersbach 51.165 Einwohner

Wiehl 25.641 Einwohner

RheinSieg 599.418 Einwohner

Troisdorf 75.504 Einwohner

Sankt Augustin 55.663 Einwohner

einer repräsentativen IW-Befragung.

Zuvor wird dieser Themenbereich

von Christian Lindner, Generalsekretär

der FDP, aus politischer Sicht beleuchtet.

Darüber hinaus bildet das

Unternehmerforum auch eine gute

Gelegenheit für Kontakten untereinander.

Interessierte Unternehmen

können sich noch per E-Mail unter

BergischGladbach.Unternehmerforum@arbeitsagentur.de

anmelden.

GL&Lev kontakt 06/11

35


36

SERVICE ENERGIE

GL&Lev kontakt 06/11

Deutscher Marketing-Preis an

SCHÜCO für „grüne Technologie“

Der Deutsche Marketing-Verband

hat das

Bielefelder Technologie-

Unternehmen Schüco

für den Deutschen

Marketing-Preis 2011

ausgewählt. Der Preis

wird am 1. Dezember

bei einer festlichen Gala

im Museum für Kommunikation

in Berlin

verliehen.

Mit dieser höchstenAuszeichnung

für

herausragende Marketingleistungen

prämiert

der Verband den weltweit

erfolgreichen Premium-Anbieter

von grüner

Technologie rund um die

Gebäudehülle für seine

konsequent umgesetzte

Marketingstrategie unter

dem Leitbild Energy 3

Energie sparen, gewinnen und vernetzen.

Schüco schreibt die Liste der Marketing-

Champions fort, die seit 1973 ausgezeichnet

wurden. Darunter finden sich so renommierte

Unternehmen wie Porsche, Tchibo,

Lufthansa, Schwarzkopf und zuletzt die

Deutsche Telekom.

Der Juryvorsitzender Karl Georg Musiol,

Präsident des Deutschen Marketing-

Verbandes, sagte: „Wir sind zutiefst beeindruckt,

wie Schüco als technikgetriebenes

Die SchücoArena in

Bielefeld. Der aktuelle

Marketing-Preisträger

baute die Haupttribüne

bereits zur Bundesligaspielzeit

2008/2009 und

versorgt seitdem das

Stadion mit erneuerbarer

Energie. 798 in das

gläserne Dach montierte

Solarmodule von Schüco

mit einer Gesamtfläche

von 1.420 Quadratmetern

fangen pro Jahr rund

80.000 Kilowattstunden

Strom von der Sonne ein.

Unternehmen sämtliche

Prozesse konsequent auf

seinen Markt, die Partner

und Kunden ausgerichtet

hat.“ Schüco, 1951 als

Metallbauunternehmen

nahe Bielefeld gegründet,

ist heute ein führendes

Unternehmen für

innovative Fenster- und

Fassadensysteme und

führender Entwickler von

effizienten Produkten für

Solarstrom und Solarwärme. Das mittelständische

Unternehmen in Familienhand

konnte im Jahr 2010 mit 5.250 Mitarbeitern

weltweit und 12.000 Partnerbetrieben in 78

Ländern einen Umsatz von 2,38 Mrd. Euro

erwirtschaften.

Tanja Brinks, Direktorin Marketing und

Mitglied der Schüco Geschäftsführung,

freut sich über den deutschen Marketing-

Preis „als absolute Krönung für die Schüco

Markenführung und -strategie.“

Dirk U. Hindrichs, der geschäftsführende und persönlich haftende Gesellschafter der

Schüco International KG, der sich ansonsten auch intensiv im Golfsport engagiert, zum

Thema: „Energieeffiziente Gebäude können den weltweiten CO 2 -Ausstoß um 40 % verringern.

In diesem Sinne haben wir uns vom Spezialisten für Fenster zum grünen Technologieunternehmen

entwickelt. Heute bieten wir komplette Systemlösungen von der solaren

Energieerzeugung bis hin zur effizienten Klimafassade.“


Wärmepumpen in NRW weiter auf dem Vormarsch!

In Nordrhein-Westfalen sind mehr

als 80.000 Wärmepumpen in Betrieb.

Mittlerweile werden hier Zwanzig

Prozent der Neubauten mit einer

Wärmepumpe beheizt.

Rund 10.000 neue Wärmepumpen-

Heizungsanlagen sind 2010 in Nordrhein-Westfalen

installiert worden.

Laut einer Studie des Bundesverbandes

Wärmepumpe e.V. wird die Anzahl der

installierten Wärmepumpen in NRW auf

400.000 bis zum Jahr 2030 ansteigen.

Gerade die Wärmepumpe bietet in Neubauten,

aber auch in energetisch sanierten

Altbauten, ein großes Sparpotential, weil

sie zu einem großen Teil regenerative

Umweltwärme wie Luft, Wasser oder Erdwärme

nutzt. Auf über 70 % der Fläche

Nordrhein-Westfalens steht Erdwärme in

ausreichendem Maß zur Verfügung, wie

eine Studie des Geologischen Dienstes

NRW festgestellt hat.

Die ausgereifte Technik, die im Prinzip

schon seit knapp 150 Jahren bekannt

ist und in jedem Kühlschrank zum Einsatz

kommt, kann die Betriebs- und Energiekosten

im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen

um mehr als die Hälfte senken. Die Kosten

für eine Wärmepumpen-Heizung für ein

Einfamilienhaus liegen bei ca. 12.000 bis

18.000 Euro. Niedrigere Kosten für den laufenden

Betrieb sorgen jedoch dafür, dass

sich eine Wärmepumpen-Heizung innerhalb

von acht bis zehn Jahren amortisiert.

Zusätzlich locken bei bestehenden Gebäuden

Fördermittel und zinsgünstige Kredite.

Die technische Entwicklung geht bei der

Wärmepumpentechnik rasant weiter. Mit

neuen Entwicklungen bei den Kompres-

Cluster Nordrhein-Westfalen

soren, bei den Kältemitteln und in der Regelung

lassen die Effizienz der Wärmepumpe

weiter steigen. Auch in der Sondentechnik

zur Erschließung der Erdwärme lassen neue

Technologien wie Heat Pipes, die mit CO 2

betrieben werden, die Gesamteffizienz

von Wärmepumpensystemen auf gemessene

Jahresarbeitszahlen von 5 und besser

steigern. Das bedeutet mit nur einem Teil

Antriebsenergie können 5 Teile Wärme erzeugt

werden. Weitere Technologien wie

die Gas-Wärmepumpe und die Einbindung

solarthermischer Anlagen in sogenannte

Hybridwärmepumpen erweitern den Anwendungsbereich

der Wärmepumpe.

Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen

von dieser innovativen Energienutzung

zu überzeugen, wurde im Jahre 2000 in

partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der

Wirtschaft der Wärmepumpen-Marktplatz

NRW der EnergieAgentur.NRW gegründet.

Derzeit engagieren sich 100 Marktplatz-

Teilnehmer aus den Bereichen Hersteller,

Fachunternehmen, Bohrunternehmen,

Architekten und Ingenieure, Institutionen

und Verbände. Den aktuellen „Marktführer

Wärmepumpen“, Broschüren, Planungsleitfäden

und Informationen über die aktuellen

Förderungen gibt es beim Wärmepumpen-

Marktplatz NRW unter:

www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de

oder unter 01803/19 00 00

(9 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunknetze)

GL&Lev kontakt 06/11

37


38

SERVICE MARKt

GL&Lev kontakt 06/11

Buchmarkt: Print wächst

verhalten, der Umsatz mit

E-Books legt deutlich zu

Der deutsche Buchmarkt

bleibt im Jahr

2011 stabil. Mit Erlösen

von gut 9,78 Milliarden

Euro wird der

Vorjahresumsatz um

voraussichtlich knapp

50 Millionen Euro oder

rund 0,5 Prozent übertroffen

werden.

Die europäische

Bekleidungsindustrie

ist im Aufwind. Dies

zeigt das aktuelle

Umsatzranking der

TextilWirtschaft

(Deutscher Fachverlag,

Frankfurt am

Main), in dem die

129 größten europäischenBekleidungsanbieter

gelistet sind.

Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

PwC in

ihrer Prognose zur Entwicklung des

Buchmarktes in Deutschland. Dabei legt der

Bereich Belletristik überdurchschnittlich um

1,8 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Euro zu.

Ausschlaggebend für das Plus ist der Umsatz

mit E-Books, der sich von 21 Mio. Euro

im Jahr 2010 auf voraussichtlich 67 Mio.

Euro 2011 mehr als verdreifachen wird.

Das E-Book-Segment sei

in Deutschland zwar noch

klein. Neue preisgünstige

Lesegeräte und eine größere

Titelauswahl ließen das

Interesse an elektronischen

Büchern aber stetig steigen,

heißt es. Mittelfristig werden

etwa 6 bis 7 % der Belletristik-Umsätze

auf E-Books

entfallen.

Konkret dürfte der E-

Book-Umsatz bis 2015 um

jährlich fast 52 % auf 355

Millionen Euro steigen, während

die Erlöse mit gedruckten

Büchern voraussichtlich

nur um 0,6 % auf 4,92 Milliarden

Euro zulegen werden.

Bekleidungsindustrie

mächtig im Aufwind

Zusammen haben sie im Jahr 2010

rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit

Bekleidung, Wäsche und textilen Accessoires

erzielt. Das sind etwa 4 Milliarden

Euro mehr als 2009. Wie auch im Vorjahr

wird die Rangliste von der Adidas-Gruppe

angeführt, die mit Bekleidung rund 5,4 Milliarden

Euro umsetzte. Platz zwei belegt Esprit

mit rund 3 Milliarden Euro. Rang drei geht

2010 an die Bestseller-Gruppe mit mehr

als 1,9 Milliarden Euro. Mussten 2009 noch

79 Firmen Umsatzrückgänge verzeichnen,

REWE startet

eigene Girocardzahlung

Als erster Lebensmittelhändler in

Deutschland baut die REWE Group einen

eigenen Netzbetrieb zur Abwicklung

von Girocardzahlungen auf. Erste Tests

sind im ersten Halbjahr 2012 vorgesehen.

Binnen eines Jahres sollen dann

die über 6.000 Filialen (REWE, PENNY,

toom, toom Baumarkt, ProMarkt) umgestellt

werden. Obwohl immer noch rund

70 Prozent aller Zahlungen mit Bargeld

erfolgen, gewinnen Zahlungen mit der

Girocard an Bedeutung.

„Mit einem Aufkommen von heute

250 Millionen Kartentransaktionen pro

Jahr haben wir ein Volumen erreicht,

bei dem ein eigener Netzbetrieb kaufmännisch

sinnvoll ist“, so Frank Wiemer,

Vorstand der REWE Group. Die Investitionen

im siebenstelligen Bereich rechneten

sich nach spätestens vier Jahren.

„Wir werden mit diesem Schritt unabhängiger

und flexibler. Vor Allem richten

wir uns schon heute auf den Bedarf von

Morgen aus“, so Wiemer. Dies bedeute

jedoch keine komplette Trennung vom

bisherigen, langjährigen Netzbetriebspartner

easycash, mit dem auch in Zukunft

in Teilbereichen weiter zusammen

gearbeitet werde.

Alle datenschutzrechtlichen Anforderungen

werden mit dem Landesbeauftragten

für Datenschutz des Landes

NRW abgestimmt.

Die REWE Group ist mit einem Umsatz

von über 53 Milliarden Euro (2010) und

derzeit mehr als 310.000 Beschäftigten

führend in Europa.

waren es 2010 nur noch 23. Im Aufwind

befanden sich vor allem Luxus-Marken wie

z.B. Burberry (plus 32 Prozent), Prada (plus

33 Prozent), Hermès (plus 26 Prozent) und

Cucinelli (plus 27 Prozent). Am stärksten hat

das spanische Mode-Label Desigual zugelegt:

um 47 Prozent auf 440 Millionen Euro.

Deutsche Marken steigerten sich um 16

bis 22 Prozent. Tom Tailor ist 2010 an die

Börse gegangen und S.Oliver hat erstmals

den Sprung über die Milliarden-Euro-Grenze

geschafft.


Skoda Zentrum in Bergisch Gladbach

Ganz einfach clever

typisch Skoda: Da trifft Fertigungs-

qualität vom Feinsten auf zeitlos-

elegantes Design und eine superbe

Sicherheitsausstattung. Das Ganze

kombiniert mit einem ausgezeich-

neten Preis-/Wertverhältnis und Komplettservice

aus einer erfahrenen Hand

macht das Skoda Zentrum in Bergisch

Gladbach zum Magneten für den

anspruchsvollen Autofahrer.

Seit der Eröffnung im Jahr 2007 hat

das Skoda Zentrum in Innenstadtnähe

sein Verkaufsvolumen mehr als verdoppelt

Tendenz steigend.

„Simply clever“ lautet das Motto von

Skoda einfach hat es der Skoda-Fahrer

aus dem Bergischen und rechtsrheinischem

Köln auch im Wartungsfall. Denn die hoch

modern ausgestattete Werkstatt im Skoda

Zentrum Bergisch Gladbach ein Unternehmen

der SteinGruppe garantiert

fachgerechten und zeitnahen Service. Ins-

gesamt kümmern sich zwölf Mitarbeiter

in Verkauf und Service im Skoda Zentrum

um die Belange der Kunden. Hierzu zählt

neben individueller Beratung, Werkstatt-

Service sowie dem Neu- und Gebrauchtwagenverkauf

die auf den Leib geschneiderte

Finanzierung mit attraktiven Konditionen

und Prämien.

Dem Auge wird auf den Freiflächen und

im lichtdurchfluteten Showroom des Skoda

Zentrums Bergisch Gladbach einiges geboten.

50 Lagerwagen sind ständig vor

Ort verfügbar. Da reihen sich neben dem

glänzenden Flaggschiff der Skoda-Flotte

der Superb als Kombi mit ganz erstaunlichem

Platzangebot der Fabia und

Octavia als Limousine oder Kombi ein,

der geräumige Roomster, der Praktik als

Nutzfahrzeug oder der unverkennbare

Skoda-SUV namens Yeti.

Spannend wird auch das Skoda-Jahr

2012 mit dem neuen Cityflitzer „Citigo“ und

SteinGruppe. Auf Qualität abfahren.

Ob City-Flitzer, Limousine, Combi oder Geländewagen mit den Skoda-Modellen der

SteinGruppe sind Sie überall bestens unterwegs. Erfahren Sie mehr über unsere große

Auswahl an leistungsstarken Fahrzeugen zu günstigen Konditionen und lernen Sie

unsere attraktiven Serviceleistungen kennen.

Schauen Sie einfach in den Skoda-Autohäusern der

SteinGruppe vorbei wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ralf Altmann, Verkaufsleiter Skoda Zentrum

Bergisch Gladbach, neben dem eleganten und geräumigen

Skoda Superb Kombi.

einer Kompakt-Limousine, die zuletzt unter

„MissionL“ präsentiert wurde. Kurzum: Das

Skoda Zentrum Bergisch Gladbach ist auch

in Zukunft immer einen Besuch wert.

Ihr Partner entlang der A4!

Ihr Škoda Partner

der SteinGruppe:

Richard Stein GmbH & Co.KG

Škoda Bergisch Gladbach

Johann-Wilhelm-Lindlar-Str. 33

51465 Bergisch Gladbach

Tel.: 02202/989439-0

Fax: 02202/989439-29

Škoda Service Partner:

Richard Stein GmbH & Co.KG

Gummersbacher Str. 55

51645 Gummersbach

Tel.: 02261/8107-0

Fax: 02261/8107-24

Richard Stein GmbH & Co.KG

Overather Str. 43

51766 Engelskirchen

Tel.: 02263/809-0

Fax: 02263/809-40

www.steingruppe.de

GL&Lev kontakt 06/11

39


40

SERVICE AutO

Gewohnt komfortabel und geräumig,

aber wesentlich effizienter als

bisher das ist die neue B-Klasse

von Mercedes-Benz, die sich gerade

beim Händler einfindet.

Seinen dynamischen Anspruch signalisiert

der kompakte Sports Tourer

bereits optisch durch die niedrigere

Fahrzeughöhe und die aufrechtere Sitzposition.

Völlig neu ist das komplette Antriebsprogramm:

Vierzylinder-Otto- und

Dieselmotoren mit Direkteinspritzung und

Turboaufladung, Doppelkupplungsgetriebe

und Schaltgetriebe. Neue Assistenzsysteme

unterstützen den Fahrer.

GL&Lev kontakt 06/11

Ganz aktuell beim Händler

Die neue M-Klasse von Mercedes

Mit der neuen

M-Klasse von

Mercedes-Benz geht

die mittlerweile

dritte Generation

des Begründers des

SUV-Segments an

den Start. Sie wird

gegenwärtig an

Kunden ausgeliefert.

Die Preise beginnen

bei 46.200,-

Euro (54.978,- Euro

inkl. 19% MwSt.).

Und der neue Kleine hat viel Neues zum alten Preis

So verfügt der Neue als Weltpremiere

im Kompaktsegment z.B. serienmäßig über

eine radargestützte Kollisionswarnung mit

Und das hat die neue M-Klasse zu

bieten: Ein Sicherheitspaket mit bis

zu neun Airbags, die Müdigkeitserkennung

ATTENTION ASSIST, das vorausschauende

Sicherheitssystem PRE-SAFE ® ,

die Reifendruckverlust-Warnung sowie

das Adaptive Bremslicht und den Brems-

Assistenten BAS. Noch besseren Schutz für

andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger

oder Zweiradfahrer ermöglicht die aktive

Motorhaube. Und Dank der AdBlue-Abgasreinigung

unterbieten die beiden Dieselversionen

der neuen M-Klasse die ab 2014

geplante EU6-Abgasnorm. Der Verbrauch

sinkt um ein Viertel.

adaptivem Bremsassistenten, was die Gefahr

eines Auffahrunfalls verringert. Ebenfalls

neu und serienmäßig sind u.a. der Müdigkeitswarner,

ein Knieairbag

für den Fahrer, vier

elektrische Fensterheber,

LED-Tagfahrlicht und ein

Sechsganggetriebe. Der

B 180 BlueEFFICIENCY

mit 90 kW (122 PS) leis-

tet fünf kW mehr, verbraucht

aber deutlich

weniger Kraftstoff. Die

Preise beginnen bei

26.001,50 Euro.


Der M 5 - das

neue Kraftpaket

von BMW

Im exklusiven Segment hochdynamischer

Business-Limousinen

mit rennsportorientierter Antriebs-

und Fahrwerkstechnik steht ein

Führungswechsel bevor. Der neue

BMW M5 rollt an den Start.

Mit dem stärksten jemals in einem

Serienmodell der BMW M GmbH

eingesetzten Motor (560 PS).

Dieser Kraftzprotz hat es denn auch

wirklich in sich. Der lange Radstand,

die zurückversetzte Fahrgastzelle

und die in Schwarz hochglänzend gehaltenen

Seitenfenstereinfassungen bringen

die gestreckte Silhouette des neuen BMW

M5 deutlich zum Ausdruck. Der bündige Abschluss

derder und die Fahrzeugtieferle-

gung unterstützen die sportliche Anmutung

AutO

ebenso wie die 19 Zoll großen M Leichtmetallfelgen

im Doppelspeichendesign.

Antrieb, Fahrwerk und Design wurde im

Rahmen von ausgiebigen Testfahrten auf

der Nordschleife des Nürburgrings detailliert

verfeinert und garantieren Bestwerte

bei der Längs- und Querbeschleunigung,

im Handling und bei den Verzögerungsleistungen.

Der Durchschnittsverbrauch des

V8-Motors (Siebengang) mit Twin Power

Turbo und 560 PS im EU-Testzyklus be-

Machen Sie SchluSS

Mit ihrer telefonanlage.

Und verlieben Sie sich unsterblich in die Neue: Hosted PBX! Denn sie ist keine klassische

Telefonanlage, sondern ein i ntelligentes, server basiertes telefonsystem im

Hoch sicherheits-Rechenzentrum von NetCologne. Und damit einfach viel attraktiver

und besonders wirtschaftlich.

infos: 0800 2222-550 oder www.netcologne.de

SERVICE

trägt 9,9 Liter je 100 Kilometer (CO 2 -Emission:

232 g/km). Im Dezember findet die

Markteinführung statt.

GL&Lev kontakt 06/11

41


42

SERVICE AutO

GL&Lev kontakt 06/11

Eine Attraktion im Rheinland

Das neue Porsche-

Zentrum in Köln

Dieses Autohaus kann

sich sehen lassen. Am

3. Dezember wird es

offiziell eröffnet. Und

alle Porsche-Fans im

Rheinland werden

ihre helle Freude

daran haben. Am

Porsche-Zentrum Köln

im Ortsteil Ehrenfeld.

Kenner der Auto-Szene, die in den

letzten Tagen schon immer mal einen

Blick in das moderne Gebäude

geworfen haben, sind sich sicher: Hier in

der Fröbelstraße startet die Unternehmensgruppe

Fleischhauer eine neue Ära.

Denn das Kölner Traditionshaus präsentiert

nicht nur nach 12monatiger Bauzeit

einen eindrucksvollen brandneuen Showroom

für erstklassige Automobile.

Das Unternehmen Fleischhauer stellt

sich auf einer Grundfläche von 35.000 qm

auch völlig neu auf. Das sieht man an den

Baumaßnahmen rings um den gläsernen

Heribert Schröder ist Geschäftsführer des Porsche Zentrums

Köln und zu Recht stolz auf das, was bei der Unternehmensgruppe

Fleischhauer gerade alles passiert. Blickfang

ist das Porsche-Zentrum mit strahlend hellem Showroom

und glänzenden Automobilen. Im Focus am 3. Dezember:

Der 911er als Weltneuheit.

Blickfang herum. Da tut sich auch was im

Service- und Werkstattbereich, im Ersatzteillager

und bei der Kundenbetreuung.

Rund drei Millionen Euro hat Fleischhauer

in den neuen Komplex investiert. Allein der

Porsche-Pavillon umfasst eine Ausstellungsfläche

von 1.600 qm, 6.000 qm das ganze

Pavillon-Grundstück. Gut möglich, dass

dadurch der Abverkauf von durchschnittlich

250 Neuwagen im Jahr sich noch deutlich

steigert. Rund 270 gebrauchte Sportwagen

kommen noch hinzu. Bei 30 Mitarbeitern

und 15 Werkstattplätzen. Der Umsatz betrug

im letzten Jahr runde 35 Millionen

Euro.

Ausstellungs-Knaller ist natürlich der nagelneue

Porsche 911, ein Sportfahrzeug der

Extraklasse. Mit 350 und 400 PS und einem

Verbrauch von nur 8,2 l (Werksangabe), ab

88.000 Euro. Ein erstes Modell der Weltneuheit

steht im Porsche-Zentrum Köln in

Ehrenfeld. Ab 3. Dezember.


AutO

Lack- und Hagelschadenzentrum Ladok verleiht Autos zu neuem Glanz

Wenn der Lack gelitten hat

„Wo kommen eigentlich die ganzen

Beulen her?“ Jeder, der einige Zeit

nach dem Autokauf um sein Auto

herumläuft, wird sich diese Frage

irgendwann stellen.

Kleine Kratzer an den Türen und Zierleisten,

Steinschläge auf der Motorhaube

und sogar kleine eingedrückte

Dellen von unsanften „Kontakten“

mit Einkaufswagen oder fremder Autotüren

sammeln sich im Laufe eines Autolebens

meist schneller an, als es einem lieb ist.

Besonders ärgerlich sind Beulen, die durch

Hagel oder auch Kastanien entstehen.

Wenn Hagelkörner von der Größe eines

Tauben- oder Hühnereis aus etlichen hundert

Metern Höhe auf das Autoblech knallen,

sind hässliche Spuren unausweichlich.

Und selbst wenn der Lack keinen Schaden

genommen hat, ist der Wiederverkaufswert

meist binnen eines Unwetters um etliche

Anzeige A5quer_Stiftung Jugendmarke 2011:Layout 1 28.07.11 09:49 Seite 1

hundert bis tausend Euro geschmälert. Das

muss nicht sein, weiß Zemir Kadiric. Er ist

Experte bei Ladok, dem Lack- und Hagelschadenzentrum

in Bergisch Gladbach.

Und er weiß, wie man den lästigen Dellen

zu Leibe rückt: „Dank unserer speziellen

Technik können wir Hagelschäden ganz

schonend und dauerhaft entfernen. Und

das, ganz ohne Lackierarbeiten. Der originale

Fahrzeuglack bleibt erhalten.“ Mehr

noch: „In der Regel sind Hagelschäden

durch die Teilkaskoversicherungen abgedeckt.

Nach ausführlicher Beratung übernehmen

wir als qualifizierter Betrieb für

den Kunden die komplette Abwicklung mit

den Versicherungen.“ Dann gehen die Mitarbeiter

ans Werk, bringen die Außenhaut

der Autos mit Spezialwerkzeugen wieder

in Form. „Das ist weit mehr als ein bloßes

Ausbeulen“, verrät der Experte. Und den

Rund-um-Service vom Fachmann machen

Jugendmarken 2011

Seit 1965 fördert die Stiftung Deutsche Jugendmarke

e. V. mit den Zuschlägen aus dem Verkauf der

Sonderpostwertzeichen »Für die Jugend« Projekte aus

dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Mit den

Mitteln können insbesondere die freien Träger

der Kinder- und Jugendhilfe viele notwendige

Vorhaben durchführen. Damit wird unseren Kindern

und Jugendlichen geholfen und ihnen bessere

Entwicklungs- und Lebenschancen gegeben.

Die Sonderpostwertzeichen mit den Zuschlägen »Für

die Jugend« ermöglichen bedarfsorientierte und praxis-

Die Jugendmarken 2011 sind vom 11. August bis

zum 30. November 2011 an allen Postschaltern

und bis auf Weiteres bei der Deutschen Post AG,

Niederlassung Philatelie in 92628 Weiden erhältlich.

Nähere Informationen und philatelistische

Angebote unter www.jugendmarke.de.

nahe Hilfen bei aktuellen Problemen der Jugendhilfe.

Ihre Wirkung wird durch sichtbare Erfolge deutlich

fordern Sie den aktuellen Jahresbericht 2010 bei der

Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.

Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn

www.jugendmarke.de

an und informieren Sie sich über die Projekte, die mit

den Zuschlägen aus dem Verkauf der Jugendmarken im

vergangenen Jahr ermöglicht werden konnten.

Verlangen Sie am Postschalter ausdrücklich

Jugendmarken

zemir Kadiric und sein team

SERVICE

sich immer mehr Autobesitzer, darunter

zahlreiche Firmen mit eigenem Fuhrpark,

zunutze. Denn das Lack- und Hagelschadenzentrum

bietet neben dem sogenannten

„Smart Repair“ von kleinen Lackschäden

sowie der Beseitigung von Unfallschäden

auch eine komplette Fahrzeugaufbereitung

an. „Jedem, der sein Leasingfahrzeug

wieder abgeben möchte, empfehlen wir

unseren Leasing-Check. Denn die oft zahlreichen

kleinen Mängel lassen sich vor der

Rückgabe meist mit kleinem Aufwand beheben.

Wer das nicht tut, riskiert, hohen

Wertminderungen in Rechnung gestellt zu

bekommen.“ www.ladok.de

B E S T E L L U N G

Die Bestellung erfolgt ausschließlich per Vorkasse auf folgendes Konto:

Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. • Konto-Nr. 190 111 7083 •

Sparkasse KölnBonn BLZ 370 501 98

PRODUKT

ERSTTAGSBRIEFE 2011

ANZAHL PREIS

Ersttagstempel: Bonn € 7,00

Ersttagsstempel: Berlin

ERINNERUNGSKARTEN 2011

€ 7,00

Ersttagsstempel: Bonn € 7,00

Ersttagsstempel: Berlin € 7,00

MARKENSATZ 2011

ZEHNERBÖGEN 2011

€ 4,25

„Pferdekopfnebel“ € 6,50

„Sonnensystem“ (Zusammendruck)

€ 8,00

„Plejaden“ € 20,00

Lieferanschrift

Name

Anschrift

Telefon

E-Mail

VERSANDKOSTEN:

Deutschland: Brief bei einem Warenwert bis € 24,99: € 1,45;

Einschreiben-Einwurf, obligatorisch ab € 25,00 Warenwert: € 3,05

Europa: Brief: € 3,40; Einschreiben, obligatorisch ab € 25,00 Warenwert:

€ 5,45;

Versandkosten außerhalb Europas bitte anfragen.

GL&Lev kontakt 06/11

43


44

SERVICE GAStRONOMIE

Direkt am Rhein liegt das Kameha Grand Bonn, ein noch ziemlich neues Hotel der Luxusklasse.

Nach dem Kameha in Bonn

Der neue Primus steht auf Sylt

Einzigartige Architektur, spektakuläres

Design, ökologische Nachhaltigkeit,

herzlicher Service und

zukunftsweisende Technologie

das waren die Argumente, mit

denen das KAMEHA GRAND BONN

von den Fachleuten zum Hotel des

Jahres 2011 erkoren wurde.

Und schon gibt es das „Hotel des

Jahres 2012“. Die Redaktion des

Schlummer Atlas (Busche Verlag,

Dortmund) ließ sich vom mondänen Baustil

klassischer Nord- und Ostseebäder inspirieren

und setzte das Grand SPA Resort

A-ROSA Sylt auf den 1. Platz.

GL&Lev kontakt 06/11

Die westfälischen Tester und Feinschmecker

wählten aber in einem großen Rundumschlag

auch gleich viele weitere Spitzenleistungen

aus, mit denen sie ihren Lesern

eine Hilfestellung geben wollen.

„Beste Köche des Jahres“ sind u.a. Christian

Bau von Victor‘s Gourmet-Restaurant

Schloss Berg in Perl und Jean Claude Bourgueil,

Rest. Im Schiffchen, Düsseldorf sowie

Nils Henkel, Schlosshotel Lerbach, Bergisch

Gladbach. „Köchin des Jahres“ ist Caroline

Baum, Amesa, Mannheim. „Bar des Jahres“

ist die „BANK“ in Hamburg und zum Genießer

des Jahres wählten die Dortmunder

den Schauspieler Armin Mueller-Stahl.

Meisterköche zeigen ihr gutes Herz

In Altenberg war es

noch so etwas wie

eine Generalprobe, in

Berlin werden sie im

Januar vor großem Publikum

bestehen müssen:

Die Meisterköche

des Köche-Netzwerkes

„Chef Heads“, Guido Fritz (Bild) ist ihr Gründer

und Präsident.

Fritz hat vor Jahren schon in Odenthal

gearbeitet, nach diversen Zwischenstationen

viele Jahre auch im Evangelischen

Krankenhaus in Bergisch Gladbach, bis er

vor einem Jahr den Zusammenschluss von

Spitzenköchen ins Leben rief. In Altenberg

demonstrierte er jüngst die hohe Kunst

der Küche mit neun

Kochteams der Extraklasse.

Darunter auch

Christoph Wilbrandt

(Bild), Sterne-Koch aus

dem Hotel zur Post in

Odenthal und Frank

Deterling, Küchenchef

im Hotel-Restaurant Wißkirchen. Schirmherr

war der Kollege Dieter Müller. „Sternschnuppen“

nannten sie ihr Angebot.

Nun zeigen zehn „Head Chefs“ ihr Können

am 23. Januar im Hotel Esplanade in

Berlin bei einem Charity-Gourmet-Dinner

zu Gunsten der Stiftung Kinderherz. Darunter

auch wieder der Odenthaler Spezi Christoph

Wilbrandt.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERtEN

Klaus Rüsing

Thema

heute

Mosel

Weine

Frage: Herr Rüsing, dass Weinanbaugebiet

der Mosel spaltet die Weintrinker. Viele lehnen

Moselweine ab. Warum?

Klaus Rüsing: Ja, das höre ich auch immer

wieder. Meistens von Personen, die säureempfindlich

reagieren. Dieses Problem kann

aber gelöst werden.

Frage: Was sollen diese Personen denn unternehmen?

Klaus Rüsing: Die Gesamtsäure im Wein

bleibt immer konstant. Aber mit dem Alter

wird die Säure „weicher“. Also trinken Sie

ältere Jahrgänge. Getreu dem Motto: „Der

Wein soll alt und jung das Mädel sein“.

Frage: Ok. Gibt es Jahrgänge die Sie besonders

empfehlen können?

Klaus Rüsing: Sie meinen beim Wein?

(lacht). Ok. Die Jahrgänge 2009 und 2007

sind jetzt perfekt zu trinken. Tipp: Achten

Sie auf den 2006er. Dieser Jahrgang hat sich

überraschend gut entwickelt.

Frage: Die Moselweine haben eine große

Tradition. Auch in Zukunft?

Klaus Rüsing: Die Weine von der Mosel

brauchen sich nicht zu verstecken. Nirgendwo

auf der Welt werden so fruchtige, leichte und

alkoholarme (!) Weine hergestellt. Um einen

Riesling Kabinett mit 9 vol.%. Alkohol beneidet

uns die ganze Welt.

Frage: Ist das das Geheimnis der Moselweine?

Klaus Rüsing: Es ist das Gebietstypische.

Riesling und auch Weisser Burgunder finden

an der Mosel beste Vorrausetzungen. Rotweine

sollte man meiden.

WEIN-tIPP-KOMPAKt

Bei Säureempfindlichkeit sollte man

ältere Jahrgänge bevorzugen.

trinken Sie Riesling. Meiden Sie die

Rotweine.

www.ruesing-weine.de


Public Relation

hANDEL

Metro Leverkusen hat den Belieferungsservice erfolgreich eingeführt

Direkt zum Kunden

Der Wareneinkauf kann eine zeitintensive

Angelegenheit werden,

die sich in der Effizienz eines Betriebes

unmittelbar niederschlägt.

Deshalb bietet METRO Cash & Carry

seinen Großkunden einen Lieferservice

an. Das bedeutet: Direktbelieferung

zu Ihrem Geschäft, zu den gewohnt

hohen Qualitätsstandards.

Wählen Sie aus dem vollen Sortiment

von rund 50.000 Artikel

Fisch, Fleisch, Obst&Gemüse oder Wein,

Tiefkühlsortimente oder Küchenzubehör -

wir liefern alles frisch und zu fairen Zustellpreisen.

Einfach bestellen und liefern lassen

Rund 250 Mitarbeiter sind bundesweit da-

(nur für gewerbliche Kunden)

SERVICE

mit beschäftigt, die

Bestellungen zu bearbeiten

und zügig auf

den Weg zu bringen.

Beispiel Großmarkt

Leverkusen:

„Wir beliefern zurzeit

ca. 90 Kunden“, sagt

die Geschäftsleitung

bei der METRO Leverkusen.

Für diese Gewerbetreibendenhaben

wir jeweils einen

Ordersatz mit rund

100 Top-Artikeln samt

Artikelnummern definiert.

Das ist eine Liste

mit Produkten, die der

jeweilige Kunde am

häufigsten benötigt.“

Die Bestellung ist denkbar einfach: Der Kunde

gibt lediglich die benötigten Mengen an

und schickt die Liste per Mail oder Fax an

den Großmarkt in der Regel 24 Stunden

bevor er die Lieferung benötigt. Sollte der

Kunde darüber hinaus Artikelwünsche haben,

fügt er diese in den freien Spalten unterhalb

des Ordersatzes hinzu.

Schnell und flexibel

Sobald der Ordersatz im Markt eingetroffen

ist, beginnen die Kommissionierer die Artikel

zusammenzustellen. Dafür ist im Großmarkt

Leverkusen das Belieferungsteam

zuständig.

Ultrafrische Artikel, wie Fleisch, Fisch,

Obst&Gemüse sowie Tiefkühlprodukte

werden erst kurz vor der Abfahrt hinzugeführt.

Dann geht`s ab zum Kunden.

Und wenn der mal eine kurzfristige Sonderlieferung

benötigt beispielsweise 20

Kilogramm Lachs für eine Abendgesellschaft?

„Kein Problem! Das machen wir

selbstverständlich möglich wir sind da

ganz flexibel“, sagt die Geschäftsleitung.

METRO

Cash & Carry Deutschland GmbH

Syltstraße 13 · 51377 Leverkusen

Tel. 0214 / 87 59-160

Fax 0214 / 87 59-218

lieferservice.013@metro-cc.de

www.metro24.de

GL&Lev kontakt 06/11

45


46

SERVICE GOLF

GL&Lev kontakt 06/11

Wiestaw

Kramski hat,

was Golfer

brauchen:

Die besten

Putter

der Welt

Auf der Rheingolfmesse in Köln fand

der Aussteller Kramski mit seinem

Golf-Equipment viel Beachtung,

Anerkennung und Kaufintertesse.

Speziell seine Putter waren ein

Anziehungspunkt. Kramski-Putter

nämlich sind nach Expertenmeinung

die besten der Welt. Der Unternehmer

aus Pforzheim wird auch im

März wieder Messe-Gast bei der

Rheingolf sein.

Wiestaw Kramski selbst bereicherte

die Messe durch Vorträge und

verstand es dabei mit den Themen

„Schwerpunkt Griff“, „Impactposition“

und „Die häufigsten Fehler beim Putten“ zu

überzeugen. Zum Teil lieferte er die richtige

Anwendungsmethodik für „erfolgreiches

Putten“ gleich höchstpersönlich dazu. Denn

auch Wiestaw Kramski weiß: Ein erstklassiges

Sportgerät alleine ist noch lange kein

Garant für den Erfolg.

Dabei ist der 63jährige kein Profisportler

oder gar Golf-Lehrer. Kramski ist von Hause

aus Werkzeugmacher und heute Chef

eines weltweit agierenden Unternehmens

für Stanz- und Spritzgießtechnologie. 500

Mitarbeiter wirken an Stützpunkten in Eu-

ropa, Asien (Sri Lanka)

und Amerika. Der

Unternehmensumsatz

betrug zuletzt

50 Millionen Euro. In

einer Unternehmensmeldung

heißt es: „Wir produzieren im Jahr

ca. zwei Milliarden Stanzteile, Metall-Kunststoffverbundteile

sowie Baugruppen und

sind Lieferant für die Automobil-, Elektronik-,

Medizin-, Telekommunikations- und

IT-Industrie.“

Aber nun kommt’s: Als der leidenschaftliche

Golfspieler Kramski vor acht Jahren

wieder einmal mit seinem Putter nicht zufrieden

war, er einen neuen kaufte und

wieder kein Glück hatte, schwor er sich:

„Jetzt baue ich mir einen Putter selber. Und

zwar den besten Putter der Welt“. Technisches

Knowhow fand er ja in seinem Unternehmen.

Allerdings dauert es knapp drei

Jahre, bis der Konstrukteur den ersten High

Precision Putter (HPP) entwickelt hatte und

die Erfolgsgeschichte in Bewegung kam.

In nur fünf Jahren gelang es Kramski, den

HPP als absoluten Premium-Putter in der

Golfszene zu etablieren. Auszeichnungen,

Erfolge auf dem Grün und eine wachsende

Anhängerschaft bezeugen eindrucksvoll,

dass der ursprüngliche Anspruch erfüllt

werden konnte! Das Besondere und Erfolgversprechende:

Das patentierte Kramski-

Liniensystem ermöglicht das Anvisieren des


Zielpunktes über Kimme und Korn. Aber das Streben

nach Perfektion ließ ihn nicht locker. Die permanente

Fehleranalyse der Spieler führte ihn im Jahr 2010 zu

weiteren bahnbrechenden Neuerungen. So hat Kramski

mit dem fehlerverzeihenden High Precision Grip (HGP)

einen revolutionären Griff auf den Markt gebracht und

zwar in komplett eigener Entwicklung und Produktion -

ein absolutes Novum in der Branche. Außerdem wurde

der Putter um ein ganzheitliches Fittingkonzept

und eine wegweisende Putt-Methodik

erweitert, damit nicht nur der Putter, sondern

das gesamte Spiel perfektioniert wird. So gibt

es inzwischen auch eine Kramski-Putting-

Academy mit eintägigen Gruppenseminaren,

mit Workshops und Lehrgängen für Clubfitter

sowie private Analyseschulungen. Dabei ist der Meister

sogar persönlich buchbar. Weil es ihm Spaß macht.

Immerhin haben das einige Promis aus der Münchner

Szene bereits ausgenutzt; von Beckenbauer bis Wepper.

Und Martin Kaymer hat den Kramski-Putter auch schon

bei einer Rekordrunde eingesetzt.

Doch man muss wissen: Kramski-Putter sind keine

Kaufhausware. Die Preise reichen von etwa 500 Euro

bis zum gold- und rubinverzierten Edelmetallputter für

schlappe 7.000 Euro. Nur: So ein Kramski-Putter scheint

eben die halbe Turnier-Sieg-Miete zu sein eg

IMMER IN IHRER NÄHE.

DER NEUE BMW 1er 5-TÜRER.

FREUDE IM HERBST!

Der neue BMW 1er ist mehr als nur eine Neuaufl age. Das spüren Sie, wenn

Sie das erste mal davor stehen. Das fühlen Sie, wenn Sie das erste Mal

hinter dem Steuer Platz nehmen. Zum Herbst-Anfang bieten wir Ihnen

unsere exklusive Herbst-Edition inkl. kostenlosem Winterradsatz

zum absoluten Top-Preis an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Leasingangebot BMW 116i 5Türer

Ausstattung: Farbe schwarz uni, kW 100 (PS 136), Stoff „Move“ anthrazit, Fahrerlebnisschalter

ECO PRO, Comfort Paket, Klimaautomatik, Ablagenpaket, Lichtpaket,

Regensensor, automatische Fahrtlichtsteuerung, Armaufl age vorne u.v.m.

Listenpreis

Leasingsonderzahlung

25.670,- EUR

4.900,- EUR

Laufzeit

Laufl eistung p.a.

36 Monate

10.000 km Monatliche Leasingrate 199,-EUR *

Barpreis 23.900,-EUR

Kraftstoffverbrauch innerorts: 7,1 l/100 km, außerorts: 4,6 l/100 km,

kombiniert: 5,5 l/100 km, CO2-Emission kombiniert: 129 g/km

INKL. KOSTENLOSEM WINTER-KOMPLETTRADSATZ.

* Ein Angebot der BMW Bank

GmbH, Stand September 2011

zzgl. 890,- EUR für Zulassung

und Überführung. Alle Preise inkl.

MwSt.! Druckfehler vorbehalten.

GOLF

Weil die Zeit fehlt:

Vorgabenwirksame

9-Löcher-Wettspiele

SERVICE

Mehrere Studien zum Golfsport belegen,

dass „fehlende Zeit“ zu den mit

Abstand größten Barrieren gehört, die

verhindern, dass ein Interessent den

Golfsport erstmals aufnimmt oder ihn

dauerhaft aktiv weiter betreibt.

Vorgabenwirksame Neun-Löcher-Wettspiele

sind auf deutschen Golfanlagen

daher kaum mehr wegzudenken. Eine

aktuelle Auswertung aus dem DGV-Intranet

ergibt, dass mehr als 90 Prozent

der Golfanlagen diese Form des Wettspielgolfs

anbieten! Trend: steigend.

Da der Faktor Zeit auch in den unteren

Vorgabenklassen eine Rolle bei der Entscheidung

spielt, überhaupt weiterhin

regelmäßig aktiv und vorgabenwirksam

Golf zu spielen, hat der DGV mit

der EGA vereinbart, als „Pilotverband“

Neun-Löcher-Wettspiele für die kommenden

vier Jahre auch für die DGV-

Vorgabenklasse 2 anbieten zu dürfen.

GL&Lev kontakt 06/11

47

www.kaltenbach-gruppe.de

Kaltenbach

Gruppe Freude am Fahren

Abb. ähnlich.


48

SERVICE WIRtSChAFtSWANDERER

Wenn die Wirtschaft

in Wanderschuhen zu

Gesprächen kommt

Es war anregend wie immer,

ein bißchen auch anstrengend,

aber für alle ein Vergnügen das

jetzt vierte Wirtschaftsgespräch

in Wanderschuhen, zu dem die

Bergische Krankenkasse und

GL&Lev kontakt nach Bergisch

Gladbach eingeladen hatten.

Treffpunkt und Motto der zweistündigen

Wanderung: „Auf ein Milch-

Shake an der ersten 24-Stunden-

Milchtankstelle im Bergischen Land“ (nahe

dem Schloß Lerbach).

Mehr als 30 Unternehmer aus den verschiedensten

Bereichen nahmen daran

teil; ob Steuerberater, Wirtschaftsförderer,

Banker oder Manager unter www.wirtschaftsgespraeche.de

sind alle Teilnehmer

aufgeführt. Und wie die Bilder zeigen war

jedermann auf die Feld-, Wald- und Wiesenwege

zwischen Rochus Kapelle und Alte

Dombach eingestellt. Zumal kleine Pausen

zwischendurch für Erfrischungen sorgten.

Das Finale fand in der Bergischen Krankenkasse

statt. Alles bestens organisiert

von Michael Ortner, der die Wirtschaftsgespräche

in fast privater Wanderatmosphäre

2010 entwickelt hat, unterstützt vom Autohaus

Stein, und der fünf neue Wanderungen

auch schon für 2012 eingeplant hat.

GL&Lev kontakt 06/11


Public Relation

Hosted PBX von NetCologne

Virtuelles Telefonsystem löst

die klassische Telefonanlage ab

Die Wartung und Einrichtung einer

herkömmlichen Telefonanlage am

Kundenstandort ist aufwendig und

kompliziert. Durchwahlen ändern,

Heimarbeitsplätze einbinden

dafür sind klassische Telefonan-

lagen meist zu unflexibel. Das erklärt

den Erfolg von virtuellen,

IP-basierten Systemen.

Hat die letzte Stunde der klassischen

Telefonanlage bereits geschlagen?

Vielen Unternehmern ist das starre

System zu unflexibel, sperrig und wartungsintensiv.

Deshalb stehen IP-basierte

managed hosted Services hoch im Kurs,

wie Hosted PBX des regionalen Telekommunikationsanbieters

NetCologne. Hosted

PBX wird zentral aus dem Hochsicherheits-Rechenzentrum

der NetCologne

Florian Fritsch

European Tour Player

angeboten. Dort befindet sich der Server

mit der modernsten IP-Telefonanlage. Per

Breitband-Festverbindungen werden die

Kundenstandorte an die zentrale Anlage

im Rechenzentrum angebunden. Vorteil:

Die im Rechenzentrum zentral gehostete

Telefonielösung wird komplett von Net-

Cologne gemanaged, samt Einrichtung und

Wartung. Das spart nicht nur viel Aufwand

für den Kunden sondern eröffnet auch

völlig neue Möglichkeiten: Die intelligente

Einbindung von Mobil- und Heimarbeitsplätzen

oder das Freischalten zusätzlicher

Anschlüsse ist einfach und schnell möglich.

Ein weiterer Vorteil sind die Mehrwertdienste,

mit denen die Welten Telefon und

PC optimal verbunden werden können.

Über die Computer-Telefonie-Integration

(CTI) sind beide Welten effizient per Maus

KRAMSKI

PUTTING ACADEMY

PERFEKTES PUTTEN FÜR AMATEURE

JETZT ANMELDEN ZUM TAGESSEMINAR!

„Ich habe bei Ihnen an einem Tag mehr gelernt,

als in den letzten 40 Jahren zusammen.“

N. E.-H. - ehemalige deutsche Meisterin

» wöchentlich in Pforzheim (Birkenfeld)

» max. 6 Teilnehmer

» 350,- EUR p.P. (inkl. MwSt.)

weitere Infos und Anmeldung unter:

www.kramski-putter.com

Tel. 07231-4245-430

SERVICE

am PC oder Laptop steuerbar. Sprachnachrichten

aus der Mailbox können einfach als

E-Mail empfangen werden. Und auch das

klassische Faxgerät hat ausgedient: Faxe

können einfach digital über den Rechner

empfangen und versendet werden.

Mit einem attraktiven Komplettpaket

macht NetCologne aktuell den Einstieg in

die moderne Technologie leicht: Hier ist

neben Beratung, Einrichtung und Wartung

auch die gesamte Hardware enthalten, also

auch professionelle Telefon-Endgeräte von

Siemens. Und das zu einem wirtschaftlichen

Komplettpreis einschließlich professionellem

Service.

Weitere Informationen: www.netcologne.de

www.kramski-putter.com

GL&Lev kontakt 06/11

49


50

SERVICE tOuRISMuS

Romantik Hotels & Restaurants setzt

seine europäische Expansion fort

und ist nun auch in Spanien angekommen.

Die auf der Baleareninsel Mallorca

gelegenen Hotels „passen in Bezug auf

Historie, persönliche Leitung, Standard und

die Ansprüche an Küche und Keller hervorragend

zu den mehr als 200 Mitgliedern

der Kooperation“, heißt es.

Gemeint ist u. a. das Romantik Hotel

Cases de Son Barbassa (Bild) im Nordosten

Mallorcas auf einer großen Finca mit

Mandel-, Oliven- und Johannisbrotbäumen.

GL&Lev kontakt 06/11

Romantik-Hotels gibt es

jetzt auch auf Mallorca

Eine ehemalige Verteidigungsanlage aus

dem 16. Jahrhundert. Durch die Hanglage

haben die Gäste einen großartigen Panoramablick

auf die Bucht von Cala Mesquida.

Im Herzen der Sierra de Tramontana

liegt das andere Romantik Hotel S‘Olivaret

auf einem 75 Hektar großen Landgut.

„Wir sind zuversichtlich, dass weitere Häuser

folgen werden“, sagt Inge Struckmeier,

Vorstand der Kooperation. „Unser Ziel ist

es, 15 Häuser in den nächsten zwei bis drei

Jahren zu haben. Ein erster Schritt in den

neuen Markt ist gemacht“.

Im Herbst Kraft

tanken an der

Küste Hollands

Auf der niederländischen Watteninsel

Ameland sorgt der Herbst oft für besondere

Lichtverhältnisse, die eine Inspirationsquelle

für Künstler und eine

entspannende Anregung für Feriengäste

sind.

Holland-Urlaubern präsentieren sich

jetzt Kunst, Kultur und Küste auf eine

höchst intensive Weise. Speziell auf

Ameland ist der November der Kunstmonat

schlechthin. Noch bis Monatsende

zeigen 60 Künstler aus vier nordischen

Ländern ihre Werke in Kirchen,

Hotels, Galerien und sogar auf Campingplätzen.

Und in Den Haag gibt es in der Königlichen

Gemäldegalerie Mauritshuis (Bild

oben) bis 11. Dezember die letzte Ausstellung

vor einer zweijährigen Umbaupause:

„Dali trifft Vermeer“; mit Werken

von u.a. Van Gogh, Monet und Dali sowie

Gemälden aus dem 17. Jahrhundert.


Neues Ambulantes Institut auf Gut Landscheidt

Fließende Übergänge

für den Weg zwischen

Alltag und Behandlung

Stress, Leistungsdruck und Erschöpfung

sind die neuen gesundheitlichen

Herausforderungen im harten

Berufs- und Geschäftsalltag. Auf die

Vorbeugung und die Behandlung

der Folgen hat sich die Klinik Wersbach

in Leichlingen spezialisiert.

Nun erweitert sie ihr fachärztliches

Angebot auf das Gut Landscheidt in

Burscheid.

Wenn Kraft und Antrieb fehlen,

einem Leistungsdruck und Stress

über den Kopf wachsen, leiden

Geist und Körper gemeinsam. „Beides kann

man nicht voneinander trennen, beides bedarf

im Falle eines Leidens eines ganzheitlichen,

integrativen Behandlungskonzeptes“

erklärt Dr. Christoph Florange, Ärztlicher Direktor

und Geschäftsführer der Klinik Wersbach

GmbH. Sein Haus hat sich auf die Behandlung

von seelischen Erkrankungen wie

affektiven Störungen, Burnout-Syndromen,

Belastungsstörungen und Erschöpfungszuständen

spezialisiert. Spezialisten aus der

Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie,

Chirurgie und Dermatologie arbeiten für

einen umfassenden Blick auf das Leiden

eines Patienten Hand in Hand.

Doch längst nicht jede Therapie einer

seelischen Erkrankung setzt eine stationäre

Therapie in einer Klinik voraus, betont Dr.

Florange: „Gerade im frühen Stadium und

burn out

Kräfte sammeln

Unser hochqualifiziertes Ärzte- und Therapieteam

entwickelt mit Ihnen ihr persönliches Therapiekonzept.

Sprechen Sie mit uns wir helfen Ihnen.

Helpline: 02174 398-0

Dr. med Christoph Florange,

M. Sc., erklärt das besondere

Konzept von Gut Landscheidt

(Bild oben): Experten und

Fachärzte der Klinik Wersbach

nutzen mit dem ambulanten

Institut die Räume des

Guts für alltagsbegleitende

Behandlungen.

GESuNDhEIt

bei bestimmten Patienten bieten sich hervorragend

auch Therapien im ambulanten

oder teilstationären Umfeld an.“

Ein solches Angebot hat die Klinik Wersbach

nun in Burscheid geschaffen. „Im

neuen Ambulanten Institut der Klinik Wersbach

profitieren jetzt die Patienten in den

Räumlichkeiten des Gut Landscheidt gleich

mehrfach vom besonderen Umfeld,“ erklärt

der Experte. „Der Vorteil eines ambulanten

Instituts ist, dass Patienten für ihre Therapien

nicht aus dem Alltag herausgerissen

werden. Das, was Patienten tagsüber in der

Therapie von unseren Fachärzten gelernt

RZ_ANZ_wersbach_4C 23.04.2007 22:54 Uhr Seite 3

haben, können sie zuhause umsetzen.

SERVICE

Im offenen und zugleich diskreten Umfeld

von Gut Landscheidt bieten sich Möglichkeiten

für sanfte Übergänge zwischen

dem Alltag eines Patienten und einer ambulanten,

teilstationären oder stationären

Behandlung“, erklärt Dr. Christoph Florange.

„Üblicherweise erfolgt mit dem Gang vom

Alltag in eine oder aus einer Klinik ein harter

Schnitt. Das ist heutzutage aber nicht

mehr notwendig. Wir wissen, wie groß diese

Hemmschwelle für Jeden von uns sein

kann und ermöglichen daher unseren Patienten

einen milden Absprung auf ihrem

Weg zwischen Alltag und Therapie, und

zwar in beide Richtungen.“ TH

Klinik Wersbach

Fachklinik für Psychosomatische Medizin

und Psychotherapie

Spezialabteilungen:

Psychosomatische Dermatologie und Allergologie

Traditionelle Chinesiche Medizin (TCM)

Wersbach 20 . 42799 Leichlingen

Telefon: 02174 398-0 . Telefax: 02174 398-398

www.klinik-wersbach.de

GL&Lev kontakt 06/11

51


52

SERVICE GESuNDhEIt

Burn-out Nicht immer

brennt es nur im Job

Burn-out ist in diesen

Tagen auch medial ein

Dauerbrenner. In den

Talkshows geben sich

prominente Patienten die

Klinke in die Hand und

berichten, wie sie durch

überzogene Ansprüche

von innen und außen

krank geworden sind.

Krankenkassen melden,

dass immer mehr Beschäftigte

aufgrund psychischer

Störungen, allen

voran die Depression

arbeitsunfähig sind.

GL&Lev kontakt 06/11

Verbreitet sich der Burn-out tatsächlich

wie ein Flächenbrand oder ist

es nur ein mediales Strohfeuer?

Und ist die Arbeitswelt hierzulande wirklich

anstrengender geworden, so dass immer

mehr Arbeitnehmer nicht mehr mithalten

können?

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im

Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK)

sind fast 40 Prozent der Erwachsenen in

Deutschland der Meinung, dass ihr Leben

nicht stressiger ist als früher, sondern dass

nur mehr darüber gesprochen wird.

Aber knapp 60 Prozent der Befragten

finden, dass das Leben anstrengender ist

als früher. Von denen sehen die meisten die

Ursache in ihrem Job (59 Prozent) bzw. auf

dem Weg dorthin (26 Prozent). Einen großen

Teil, 43 Prozent der Umfrageteilnehmer,

belasten aber vor allem finanzielle Sorgen,

drei von zehn Befragten leiden darunter,

ständig erreichbar sein zu müssen. Weitere

Stressfaktoren sind neue Medien und soziale

Netzwerke (19 Prozent) und die Familie

(23 Prozent).

Heiko Schulz, Psychologe

bei der TK: „Die

Arbeitswelt, aber auch

unser gesellschaftliches

Zusammenleben haben

sich in den letzten Jahren

deutlich verändert.

Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft,

zeigt

sich auch darin, dass die

Beschäftigten weniger

Schmerzen durch schwere

körperliche Arbeit haben,

Stress und psychische Belastungen

nehmen dafür

zu. Wir leben heute in einer

Pop-up-Gesellschaft,

in der auf Handy-Displays

und Bildschirmen ständig

Fenster aufpoppen, die

zum Multitasking zwingen

und Arbeitsabläufe

und Privatleben oft mehr

beeinflussen als uns bewusst

und lieb sein kann.“

Wer über einen längeren Zeitraum feststellt,

dass Freizeit und Urlaub nicht mehr

zur Erholung ausreichen und unter Schlafstörungen

und körperlichen Beschwerden

leidet, sollte medizinische Hilfe suchen. „Besonders

gefährdet sind oft überengagierte

Menschen, die einen hohen Anspruch an

sich selbst stellen. Die Betroffenen nehmen

keine Erfolge mehr wahr, Dinge, die früher

Spaß machten, bereiten keine Freude mehr.

Sie entwickeln einen Tunnelblick, entfernen

sich von ihrer Umwelt, fühlen eine innere

Leere und werden zynisch,“ erklärt der Psychologe

die typischen Anzeichen.

Die Ursache muss dabei nicht immer

im Job liegen. Wichtig ist, dass man nicht

dauerhaft auf Hochtouren läuft und in der

Freizeit für ausreichend Ausgleich sorgt.

„Ein Burn-out entsteht erst, wenn es nicht

gelingt, den Körper in eine vernünftige Balance

aus Anspannung und Entspannung

zu bringen, wenn Familie und Freundeskreis

nicht als positive Ressource empfunden

werden, sondern die familiäre Situation

zusätzlich belastet. Das betrifft häufig die

Generation der 30- bis 50-Jährigen, die im

Job stehen und sich um die Kinder und ihre

Eltern kümmern. Wenn zudem keine Zeit

für Sport und Entspannung bleibt, gerät

man schnell an seine Grenzen“, erläutert

der Experte.


Im Blickpunkt

RECht: zivilprozesskosten als

außergewöhnliche Belastung � S. 54

StEuERN: Besteuerung von Firmenwagen

in Frage gestellt � S. 56


GL&Lev kontakt

CONtROLLING: Durch Outsourcing mehr

zeit fürs Kerngeschäft � S. 62

FINANZEN

Die Deutschen

Sparen auf

hohem Niveau

� Seite 58

GL&Lev special kontakt 03/09 06/11

FINANzEN: Bayer und Porsche melden Gewinnsteigerung Flughafen Köln/Bonn mit deutlichem Plus beim Frachtaufkommen � Seite 62

53

© shutterstock


54

Entscheidung über

Zivilprozesskosten als außergewöhnliche

Belastung

Im Blickpunkt Recht

GL&Lev kontakt 06/11

Von OLIVER TITZE

Der Bundesfinanzhof hatte

die strittige Frage zu klären,

ob Zivilprozesskosten als außergewöhnliche

Belastung nach § 33

Einkommensteuergesetz (EStG)

steuerlich absetzbar sind.

Zum Sachverhalt:

Im ersten Verfahrensschritt hatte

eine Versicherungsnehmerin Klage

gegen eine private Krankenversicherung

erhoben, u.a. auf Krankentagegeld und die

Feststellung des Fortbestandes der Krankentagegeldversicherung.

Da der Klägerin

eine Berufsunfähigkeit bescheinigt und die

Rente aufgrund Erwerbsunfähigkeit zugestanden

wurde, sah man die Prüfung auf

Fortbestand als gegenstandslos.

Die Klägerin forderte nun noch die ausstehende

Zahlung von 14.111 Euro Krankentagegeld

plus Zinsen für den Zeitraum ihrer

Arbeitsunfähigkeit bis zur vollen Berufsunfähigkeit.

Das Gericht wies die Klage zurück.

In ihrer Einkommensteuererklärung 2007

machte die Klägerin die angefallenen Prozesskosten

von 9.906 Euro als Werbungskosten

aus nichtselbständiger Arbeit geltend.

Das zuständige Finanzamt folgte diesem

Antrag nicht, da die Zahlungen des Krankentagegeldes

steuerfrei seien und der Prozess

nicht dazu diente, steuerbare Einnahmen zu

erhalten. Dagegen reichte die Klägerin Einspruch

ein. Damit machte sie geltend, dass

die Prozesskosten als außergewöhnliche

Belastung zu berücksichtigen seien.

Das Finanzamt wies dies mit der Einspruchsentscheidung

vom 05.01.2009 als

unbegründet zurück. Die Klage gegen die

Entscheidung des Finanzamtes wies das Finanzgericht

Köln ab.

Die Problemstellung:

Sind Prozesskosten zwangsläufig?

§ 33 Abs. 1 EStG besagt, dass zwangläufig

entstehende Aufwendungen als außer-

Oliver titze

Fachanwalt für Steuerrecht

bei der Kanzlei

Winter, Jansen, Lamsfuß

gewöhnliche Belastung geltend gemacht

werden können, wenn weitere Voraussetzungen

im persönlichen Bereich des Steuerpflichtigen

erfüllt sind. Diese sind vom

Gesamtbetrag der Einkünfte abzuziehen,

solange sie den zumutbaren Betrag nach §

33 Abs. 3 EStG übersteigen.

Die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes

hielt Zivilprozesskosten grundsätzlich

nicht für außergewöhnliche Belastungen

nach § 33 Abs. 1 EStG. Schließlich

sei die Notwendigkeit einer Klage fragwürdig.

Die Kosten seien nur dann unvermeidlich,

wenn dem Steuerpflichtigen die Zahlungsverpflichtung

oder der Zahlungsanspruch

zwangsläufig entstünden. Für Zivilprozesskosten

gelte dies im Allgemeinen eher

nicht, da es für jede Partei frei zu entscheiden

sei, ob sie ein Prozesskostenrisiko eingehen

wolle.

Die Entscheidung des Bundesfinanzhofes

Die Klägerin reichte ihre Nichtzulassungsbeschwerde

beim Bundesfinanzhof ein. Dieser

ließ die Revision zu und wies den Fall - da

er diesen aufgrund weiterer erforderlicher

Sachaufklärung nicht selbst abschließen

durfte - zurück an das Finanzgericht.

Im Tenor der Entscheidung wurde ausdrücklich

darauf hingewiesen, dass der

Bundesfinanzhof die bisherige Rechtsprechung

mit dem Urteil vom 12.05.2011 (Az.:

VI R 42/10) maßgeblich verändert. Der Bundesfinanzhof

hält nunmehr Zivilprozesskosten

grundsätzlich für abzugsfähig.

Die der Klägerin entstandenen Kosten seien

aus rechtlichen Gründen zwangsläufig entstanden.

Um streitige Ansprüche durchsetzen

oder abwehren zu können, bleibe

wegen des staatlichen Gewaltmonopols

regelmäßig nur der Weg vor Gericht.

Das Finanzgericht wird nunmehr bei seiner

Neuverhandlung folgende Vorgaben überprüfen

müssen:

In welcher Höhe der Klägerin Gerichtskosten

(Gebühren und Auslagen) und außergerichtliche

Kosten durch den Zivilprozess

entstanden sind.

Außerdem müssen die Gesamtumstände

des Einzelfalles aus der Sicht der Klägerin

vor der Anstrengung des Zivilprozesses

(ex ante) dahingehend überprüft werden,

ob der angestrebte Prozess hinreichend

Aussicht auf Erfolg bot und nicht mutwillig

geführt worden ist. Der Erfolg muss mindestens

ebenso wahrscheinlich sein wie der

Misserfolg.

Der Bundesfinanzhof weist darauf hin, dass

außergewöhnliche Belastungen nur absetzbar

sind, wenn sie notwendig sind und

einen angemessenen Betrag nicht überschreiten.

Was angemessen ist, ist eine Frage

des Einzelfalls.

Bemerkenswert ist, dass der Bundesfinanzhof

beiläufig auch die Abzugsmöglichkeit

des Beklagten eines Zivilprozesses abhandelt,

obwohl diese Frage nicht zu entscheiden

war.

Absetzbarkeit von Prozess-

und Verfahrenskosten prüfen

Für Steuerpflichtige ist die Änderung positiv,

da die Auswirkungen sich wohl nicht nur

auf Kosten von Zivilprozessen beschränken

lassen. Auch Kosten anderer Verfahren wären

bei hinreichenden Erfolgsaussichten zukünftig

absetzbar.

Der Steuerpflichtige sollte unter Beachtung

des § 33 EStG und der geänderten Vorgaben

bei der Einkommensteuererklärung,

die Kosten von Verfahren als außergewöhnliche

Belastung geltend machen. Bei

einer Ablehnung durch die Finanzbehörde

sollten ggf. Einspruch oder Klage eingelegt

werden.

Es ist zu empfehlen, die Aspekte mit einem

erfahrenen Fachanwalt zu besprechen.


Überschuldung ist ein

gesellschaftliches Problem,

das Millionen von Menschen

in Deutschland betrifft.

Nach Zahlen der Bundes-

arbeitsgemeinschaft Schuldner-

beratung e. V. gelten derzeit

3,1 Mio. Haushalte bundesweit

als überschuldet und weitere

300.000 als von Überschuldung

bedroht.

Die Höhe der Schulden beläuft sich

nach Hochrechnung vom IFF (Institut

für Finanzdienstleistungen e.V.)

insgesamt auf 180 Mrd. Euro, rechnet man

die Zahlen des Statistischen Bundesamtes

hoch sogar auf 239 Mrd. Euro (Quelle:

Schuldneratlas 2010).

Die institutionalisierte Schuldnerberatung

ist heute ein fester und wichtiger Bestandteil

des Sozialwesens, indem sie Menschen

in finanzieller Notlage Beratung und

Lebenshilfe bietet.

Als einzige kreditwirtschaftliche Gruppe

fördert die Sparkassen-Finanzgruppe die

Schuldnerberatungsstellen Jahr für Jahr mit

namhaften Beträgen. Alleine die Sparkassen

in Nordrhein-Westfalen bringen jährlich

3 Millionen Euro zur Mitfinanzierung der

Schuldnerberatung auf. Dabei spielen die

Sparkassen trotz ihres hohen Marktanteils

bei der Verursachung von Überschuldungssituationen

nahezu keine Rolle.

Im Rahmen eines Jahrestreffens wurden

kürzlich Spendenschecks in Höhe von insgesamt

228.800 Euro an 13 Schuldnerberatungsstellen

im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse

Köln übergeben.

Finanzielle Mittel aus dem Fonds erhielten

u. a. auch das Diakonisches Werk

Lassen Sie Ihr Jahr

entspannt ausklingen

Wir kümmern uns!

Beraterhaus

D + H

Dr. Dedy + Heister

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Kreissparkasse Köln

unterstützt

Schuldner-

beratungsstellen

mit 230.000 Euro

Finanzen

des evangelischen Kirchenverbandes Köln

und Region, die Schuldnerberatung Rheinberg

in Bergisch Gladbach, die Schuldnerberatungsstelle

der Stadt Leichlingen und

die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Oberberg

e.V. in Engelskirchen- Ründeroth sowie

der Katholische Verein für Soziale Dienste

im Rhein-Sieg-Kreis in Siegburg.

Dem Problem der Überschuldung begegnet

die Kreissparkasse Köln nicht nur

durch die aktive Unterstützung von Schuldnerberatungsstellen,

sondern auch durch

vielfältige Präventionsmaßnahmen, mit

dem Ziel, ihre Kunden vor der „Schuldenfalle“

zu bewahren.

Jeder Kreditvergabe geht eine ausführliche

und verantwortungsvolle Beratung

voraus, welche insbesondere die finanzielle

Belastbarkeit des potentiellen Kreditnehmers

berücksichtigt.

Aufklärungsarbeit zum Thema „Richtiger

Umgang mit Geld“ leistet die Kreissparkasse

Köln darüber hinaus durch regelmäßige

Veranstaltungen, beispielsweise schon für

die ganz jungen Kunden im Rahmen ihres

Sparkassen-Schulservices.

Steuerberatung

Vermögensberatung

Wirtschaftsprüfung

Rechtsberatung (in Koop.)

Laurentiusstraße 44 - 46 51465 Bergisch Gladbach Tel: 02202 . 9 36 55-0 www.dh-beraterhaus.de

HEI_2011_3.indd 1 31.10.2011 GL&Lev 16:18:15 kontakt 06/11 Uhr

55

Im Blickpunkt


56

Im Blickpunkt

Steuern

Interessante Entscheidungen

für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

GL&Lev kontakt 06/11

Von LOtHAR HEIStER

Die Finanzgerichte haben in

jüngster Zeit einige interessante

Entscheidungen getroffen.

So wurde z.B. für einen Außendienstmitarbeiter

entschieden,

wo er seinen Tätigkeitsmittel-

punkt hat oder die Möglichkeit

der Fitnessunterstützung durch

den Arbeitgeber wurde eröffnet

und schließlich die Rechtmäßigkeit

der Firmenwagenbesteuerung

in Frage gestellt.

Bemessungsgrundlage für die 1%

Regelung bei Firmenwagen auf

dem Prüfstand

Ein Arbeitnehmer hatte sich für einen gebrauchten

Dienstwagen entschieden.

Gut für seinen Arbeitgeber, denn der gebrauchte

PKW war günstiger als ein entsprechender

Neuwagen. Pech für den

Arbeitnehmer, denn der geldwerte Vorteil

wird auch bei einem gebrauchten Fahrzeug

nach dem Bruttolistenneupreis berechnet.

Der Bund der Steuerzahler lässt diesen Fall

vom Bundesfinanzhof überprüfen.

Wer seinen Dienstwagen auch privat benutzen

darf, muss diesen Vorteil versteuern.

Der geldwerte Vorteil kann dabei entweder

mit der sogenannten Fahrtenbuchmethode

oder pauschal nach der 1%-Methode

ermittelt werden. Basis für die Berechnung

nach der 1%-Regelung ist der Bruttolistenneupreis

des Fahrzeugs.

Häufig liegt der von den Kfz-Herstellern

angegebene Bruttolistenpreis jedoch deutlich

über den handelsüblichen Verkehrspreisen.

Durch den Ansatz des höheren Bruttolistenpreis

muss der Steuerzahler auch

einen höheren geldwerten Vorteil versteuern.

Mit diesem Musterverfahren lässt der

Bund der Steuerzahler nun prüfen, ob die

Heranziehung des Bruttolistenneupreises

rechtmäßg ist.

Praxistipp: Betroffene sollten Steuerbescheide

mit dem Einspruch offen halten.

Das Aktenzeichen des Bundesfinanzhof

lautet: VI R 51/11.

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

Fitness mit Unterstützung

des Arbeitgebers

Steuerlich dürfen Arbeitgeber ihrem Arbeitnehmer

durch den Abschluss eines Firmenfitnessvertrages

die Möglichkeit bieten, zu

einem vergünstigten Mitgliedsbeitrag die

Einrichtung eines bestimmten Fitnessstudios

zu nutzen. Machen Arbeitnehmer von

dieser Option Gebrauch, liegt nach dem

rechtskräftigen Urteil des Finanzgerichts

Bremen ein monatlicher Sachbezug vor,

wobei die Freigrenze von 44 Euro Anwendung

findet.

Die Fitnessangebote wie Sportgeräte,

Kurse oder Sauna lassen sich nicht in einen

betrieblichen Anteil und Arbeitslohn trennen.

Die Arbeitnehmer sind durch die vergünstigte

Inanspruchnahme bereichert. Zwar

stellt die Gesundheit der Mitarbeiter für den

Arbeitgeber einen wesentlichen betrieblichen

Wert dar. Dies ist aber unerheblich,

wenn die Angebote der Studios mit ihren

Trainings- und Gesundheitseinrichtungen

nicht darauf ausgerichtet sind, berufsbedingte

Krankheiten zu vermeiden oder in

der beruflichen Tätigkeit begründeten Risiken

vorzubeugen.

Die Höhe des geldwerten Vorteils bemisst

sich nach den Beträgen, die ein Privatkunde

mit dem konkreten Fitnessstudio

für die im Firmenfitnessvertrag vereinbarten

Leistungen bei einer Vertragslaufzeit von

24 Monaten zahlen muss, zuzüglich der

Aufnahmegebühr und abzüglich eines Pau-

schalabschlags von 4%. Günstigere Preise

anderer örtlicher Fitnessstudios sind unerheblich.

Praxishinweis: Der Zuschuss des Arbeitgebers

kann als gesundheitsfördernde

Maßnahme bis zu 500 Euro jährlich steuerlich

und sozialabgabenfrei bleiben, wenn

dieser zusätzlich zum normalen Gehalt gezahlt

wird und die Angebote des Fitnessstudios

von einer Krankenkasse als förderungswürdig

eingestuft werden.

Wo hat ein Außendienstmitarbeiter

seinen Tätigkeitsmittelpunkt?

Nach dem Berufsbild eines Außendienstmitarbeiters

sind die Besuche bei Kunden,

Händlern, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern

vor Ort wesentlicher Bestandteil der

Arbeit.

Diese Besuche bilden den inhaltlichen

qualitativen Schwerpunkt der betrieblichen

und beruflichen Betätigung.

Damit befindet sich der Tätigkeitsmittelpunkt

der beruflichen Betätigung nicht im

häuslichen Arbeitszimmer, auch wenn der

Steurpflichtige an keinem anderen Ort dauernd

tätig ist.

Nach dem Urteil des Finanzgerichts

Baden-Württemberg sind somit lediglich

1.250 Euro jährlich als Werbungskosten

oder Betriebsausgaben absetzbar.

Der Tätigkeitsmittelpunkt bestimmt

sich nach dem inhaltlichen qualitativen

Schwerpunkt. Der kann bei einem Berufstätigen,

dem kein anderer Arbeitsplatz zur

Verfügung steht, auch denn im häuslichen

Arbeitszimmer liegen, wenn die außerhäuslichen

Tätigkeiten zeitlich überwiegen,

aber nur von untergeordneter Bedeutung

gegenüber der Arbeit im heimischen Büro

sind.

Die Tätigkeiten in der Wohnung müssen

so maßgeblich sein, dass sie den ausgeübten

Beruf prägen. Allein der Umstand,

dass sie vor- oder nachbereitend zur Erfüllung

der außerhäuslichen Tätigkeit erforderlich

sind, genügt nicht.

Nach dem Gesamtbild sprechen Tätigkeitsmerkmale,

Arbeitsvertrag, Reisekostenabrechnungen,

Gespräche und Schulungen

für die Arbeit im Außendienst, weil

die Besprechungen vor Ort wesentlich und

prägend sind und die Gespräche nicht im

Arbeitszimmer stattfinden.


Flughafen Köln/Bonn

Fracht macht

ein Plus von

19 Prozent

Der Flughafen Köln/Bonn hat seine

Gewinnerwartung für das laufende

Geschäftsjahr deutlich nach oben

korrigiert. Nach Steuern und

Abschreibungen wird das Unternehmen

am Jahresende einen

Überschuss von 10 Millionen Euro

ausweisen. Ursprünglich war mit

einem Plus von knapp 6 Millionen

Euro gerechnet worden.

Grund für das gute Abschneiden ist

vor allem das anhaltende Wachstum

bei der Luftfracht. Hier wird in

diesem Jahr die Marke von 750.000 Tonnen

übertroffen. Dies entspricht einem Anstieg

des Volumens um 14 Prozent im Vergleich

zu 2010 und bedeutet einen neuen Frachtrekord

für Köln/Bonn. Die Passagierzahlen

sind leicht rückläufig, wenn auch weniger

stark als ursprünglich erwartet. Der Airport

wird dieses Jahr bei 9,6 Millionen Fluggästen

landen ein Minus von 3 Prozent.

„Der Jahresgewinn von 10 Millionen Euro

Abonnieren Sie unseren kostenlosen

Mandantenrundbrief! E-Mail genügt:

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de

51467 Bergisch Gladbach

Odenthaler Str. 213 - 215

Telefon 0 22 02 / 9330-0

Telefax 0 22 02 / 9330-20

10405 Berlin

Prenzlauer Allee 36

Telefon 030 / 44 01 53-15

Telefax 030 / 44 01 53-20

ist das beste Ergebnis in den letzten zehn

Jahren“, freut sich Michael Garvens, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Flughafen

Köln/Bonn GmbH, „und das trotz des verhaltenen

Passagieraufkommens“.

Umso eindrucksvoller bestätige der bisherige

Jahresverlauf, wie wichtig die Luftfracht

ist. „Sie ist unser zweites starkes

Standbein. Das Wachstum im Cargo-Segment

hat die Rückgänge in der Passage

aufgefangen.“

Wie bereits im abgelaufenen Jahr wird

die Frachtmenge in Köln/Bonn erneut um

mehr als 100.000 Tonnen zulegen. „Wachstumstreiber

sind die Express-Carrier UPS

und FedEx aber auch die Tagesfracht“,

sagt Garvens. Seit der Eröffnung des neu-

Recht schaffend beraten.

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte

Unsere Qualitätssicherung:

Mit fachspezifi scher Kompetenz

vertreten wir makellos Ihre Interessen.

Unsere kompetenten Fachanwält/innen verstehen sich als

Ihre Partner, die Ihnen zuhören und auf Ihre Anliegen eingehen.

Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

50931 Köln

Stadtwaldgürtel 10

Telefon 022 34 /40 31-0

Telefax 022 34 /40 31-20

51491 Overath

Hauptstraße 58

Telefon 0 22 06 / 29 28

Telefax 0 22 06 / 8 29 75

51503 Rösrath

Hauptstraße 23 - 25

Telefon 0 22 05 / 90 87 10

Telefax 0 22 05 / 90 87 11

Finanzen

en Cologne Bonn Cargo Centers im März

2009 habe sich das Tagesfracht-Volumen

nahezu verdreifacht.

Mit einem Plus von durchschnittlich 19

Prozent steht Köln/Bonn bei der Luftfracht

an der Spitze der europäischen Airports.

Am Jahresende wird ein Aufkommen von

über 750.000 Tonnen erreicht werden so

viel wie noch nie in der Firmengeschichte.

„Die Investitionen, zum Beispiel in das neue

FedEx-Hub, tragen Früchte“, so Garvens.

Auch UPS hat kürzlich angekündigt, seine

Sortierkapazität von 110.000 auf 190.000

Sendungen pro Stunde zu erhöhen und

200 Millionen US-Dollar in seinen Hub zu

investieren.

Alle wesentlichen Unternehmenskennzahlen

liegen zum Ende des dritten Quartals

über den Erwartungen. Das Ergebnis

nach 9 Monaten ist mit 9,5 Millionen Euro

fast dreimal so hoch wie letztes Jahr zur selben

Zeit. Auch das Ergebnis der operativen

Geschäftstätigkeit, EBITDA, liegt mit 53,6

Millionen Euro zum Ende des dritten Quartals

9,2% über Plan, ebenso die Umsatzerlöse

(+2,1%) und die Erträge aus dem Non-

Aviation-Geschäft, die am Jahresende trotz

des Passagierrückgangs mit 81,5 Millionen

Euro leicht über Vorjahresniveau liegen werden

(+1,2%).

Gleichzeitig wird investiert: Im Frühjahr

2012 ist u. a. Baustart für das neue Parkhaus

1 mit 3.400 Parkplätzen, das im Sommer

2013 fertig gestellt sein soll.

Auch Fachanwälte für:

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht

❱ Arbeitsrecht

❱ Bau- und Architektenrecht

❱ Familienrecht

❱ Steuerrecht

❱ Verkehrsrecht

❱ Versicherungsrecht

E-Mail:

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de

Internet:

www . winter-jansen-lamsfuss.de

RZ_Anz_Auster_GLkontakt_neu.indd 1 06.05.11 07:20

GL&Lev kontakt 06/11

57

Im Blickpunkt


58

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Die deutschen Haushalte

sparen auf hohem Niveau

Die deutschen Privathaushalte

nutzen ihre vielfach verbesserte

Einkommenssituation, um mehr

zu sparen. So ist die Sparquote im

letzten Jahr also das Verhältnis

von Sparsumme und verfügbarem

Einkommen um 0,2 Prozentpunkte

auf 11,3 Prozent gestiegen,

im Jahr 2009 war sie noch um 0,6

Prozentpunkte gesunken.

Im Blickpunkt Finanzen

Auch für 2011 und über das Jahresende

hinaus ist mit einer vergleichsweise

konstanten Sparanstrengung

zu rechnen, berichtet der Bundesverband

der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

(BVR) in seiner aktuellen Studie anlässlich

des Weltspartages am 28. Oktober

2011.

„Trotz der wieder zugenommenen wirtschaftlichen

Unsicherheiten infolge der

Euro-Schuldenkrise gehe ich davon aus,

dass es in Deutschland nicht zu einem

Angstsparen kommt“, resümiert Dr. An-

dreas Martin, Mitglied des BVR-Vorstands.

„Die ökonomischen Rahmenbedingungen

bleiben in Deutschland stabil, insbesondere

der robuste Arbeitsmarkt spricht nicht für

gravierende Veränderungen im Sparverhalten.

Daher rechne ich für 2011 mit einer

Sparquote in Höhe von 11,2 Prozent“, so

Martin weiter.

Die privaten Haushalte verfügten im Jahr

2010 über eigene Anlagemittel in Höhe von

194,5 Milliarden Euro. Diese ergeben sich

aus dem Sparen unter Hinzurechnung der

empfangenen Vermögensübertragungen,

beispielsweise im Rahmen von Leistungen

des Staates, die als Sparzulage, Investitionszuschuss

oder Ähnlichem gewährt werden.

Zuzüglich aufgenommener Kredite in

Höhe von 4,9 Milliarden Euro standen den

Bundesbürgern insgesamt 199,4 Milliarden

Euro für die Sach- und Geldvermögensbildung

zur Verfügung.

Die zunehmende Belebung des deutschen

Immobilienmarktes und höhere Anlageinvestitionen

sorgen dafür, dass die

GL&Lev kontakt 06/11

Bundesbürger einen deutlich größeren Teil

ihres Mittelaufkommens für Sachinvestitionen

verwendeten. So stieg die Sachvermögensbildung

im Vergleich zum Vorjahr

um etwas mehr als 10 Milliarden Euro auf

45,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig nahmen

die Bundesbürger erstmals seit 2004 netto

wieder mehr Kredite auf als sie tilgten. Der

Zuwachs fiel mit 4,9 Milliarden Euro allerdings

ausgesprochen maßvoll aus. Übrig

blieben Mittel für Finanzanlagen im Wert

von 153,7 Milliarden Euro. Das waren 6,8

Milliarden Euro mehr als 2009.

Eindeutige Favoriten der deutschen Sparer

waren in 2010 die Banken. Ihnen flossen

bei der Geldanlage der Bundesbürger mehr

als die Hälfte aller Mittel zu. Wie auch schon

im Jahr zuvor verzeichneten Sichtguthaben

mit 75,7 Milliarden Euro die höchsten Zuwächse

unter den Bankprodukten. Hauptgrund

hierfür dürfte das niedrige Zinsniveau

gewesen sein.

Der Abfluss an Termineinlagen hielt

zwar im zweiten Jahr an. Mit 15,1 Milliarden

Euro war dieser aber deutlich niedriger als

in 2009. Der Mittelabfluss bei Sparbriefen

verringerte sich im gleichen Zeitraum ebenfalls

auf 3,2 Milliarden Euro. Spareinlagen

verbuchten hingegen einen Mittelzufluss in

Höhe von 22,9 Milliarden Euro.

Das finanzielle Vermögen der Bundesbürger

stieg im vergangenen Jahr

um 212 Milliarden Euro beziehungsweise

um 4,8 Prozent

auf 4.639 Milliarden

Euro. Der Anstieg

fiel damit etwas höher

aus als in 2009.

Im Durchschnitt verfügte

in 2010 jeder

private Haushalt in

Deutschland über

ein Geldvermögen

von rund 115.400

Euro. Diesem Vermögen

stand eine

durchschnittliche

Verschuldung pro

Haushalt von 38.200

Euro gegenüber. Die

Verschuldung stieg damit

leicht um 100 Euro an.

Die Zunahme der Verbindlichkeiten

fiel aber kleiner aus als der

Anstieg der Einkommen der Bundesbürger.

Im Verhältnis zum verfügbaren Einkommen

der privaten Haushalte verringerte

sich der Schuldenstand pro Haushalt auf

96 Prozent und erreichte damit den niedrigsten

Stand seit 15 Jahren.

Nach Schätzungen des BVR verfügten

die privaten Haushalte im Jahr 2010 zusätzlich

zum Geldvermögen über ein Sachvermögen

in Höhe von rund 6.770 Milliarden

Euro. Das Netto-Vermögen der Bundesbürger

für das Jahr 2010, also die um die

Verbindlichkeiten bereinigte Summe der

Geld- und Sachvermögen, lag damit bei

rund 9.873 Milliarden Euro.


Wir für Sie:

• Sicherheitstechnische Betreuung

• Unterweisungen / EDV - Schulungen

• Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen

• Gabelstaplerfahrer - Schulung

• LKW - Ladekranschulung

• Brandschutzseminare

• SiGeKo ( BaustellV. )

• BGV A 3 Prüfung ( VGB 4 )

• Arbeitsmedizinische Betreuung

• Einstellungsuntersuchung

• BG - Vorsorgeuntersuchung

• Erst - Helfer Kurse

Erfolg verbindet.

Dr. Dedy Michels Simon Rottländer GmbH

Steuerberatungsgesellschaft

Paffrather Str. 186 · 51469 Bergisch Gladbach

tel.: 0 22 02/9 36 17-0 · Fax: 0 22 02/9 36 17-99

steuerkanzlei@drdedy.de · www.drdedy.de

meditec GmbH

Ihr Partner für Arbeitssicherheit,

Arbeitsmedizin, Sicherheits- und

Gesundheitsschutzkoordination

TechnologiePark

Friedrich - Ebert - Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 02204 / 30 88 60

Fax: 02204 / 30 88 6-11

e-mail:

buero@meditec-online.com

internet:

www.meditec-online.com

Ihr Controller2profit

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand und schaut mit

neutralem Blick auf Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

AZ_Schmitz+Partner_SU-Kontakt 190x65:Layout 1 04.07.11 15:32 Seite 1

Wir sind eine expandierende Kanzlei und bieten mittelständischen Unternehmen

aller Rechtsformen sowie Privatpersonen eine ganzheitliche Beratung.

n Steuerberatung

- Umfassende Beratung für Gewerbetreibende, Freiberufler und Privatpersonen

- Unternehmensnachfolge, Umwandlungen

- Beratung von Ärzten und Heilberufen

n Unternehmensberatung

n Wirtschaftprüfung und Rechtsberatung in Kooperation

n HERKENRATH n BENSBERG n WINDECK

Johanniterstraße 14 Kölner Straße 5 Zur Pulvermühle 4b

51429 Bergisch Gladbach 51429 Bergisch Gladbach 51570 Windeck

T 0 22 04 98 90 - 0 T 0 22 04 98 90 - 50 T 0 22 92 91 17 49

Durbuscher Straße 2

D - 51491 Overath

Telefon +49 (0) 2206 . 91 22 24

Telefax +49 (0) 2206 . 91 03 18

info@move2profit.de

www.move2profit.de

Klaus Schmitz

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Alexander Panten

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Bernhard Clemens

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

kanzlei@schmitzpartner.de

www.schmitzpartner.de

GL&Lev kontakt 06/11

59


60

Lohnbuchhaltung: Mehr Zeit für das Kerngeschäft durch Outsourcing

Das Rundum-Sorglos-Paket

Im Blickpunkt Controlling

GL&Lev kontakt 06/11

Von DANIEL HAASE

Immer mehr Betriebe lassen

die Löhne und Gehälter ihrer

Mitarbeiter von externen Spezialisten

berechnen. Die Ausgliederung

der Lohnbuchhaltung ist sinnvoll,

denn so lassen sich Kosten einsparen.

Gleichzeitig profitiert

das Unternehmen vom Fachwissen

der Dienstleister.

Besonders in kleinen und mittleren

Unternehmen (KMUs) ist die

Lohnabrechnung mit erheblichem

Zeitaufwand verbunden. Darüber klagen

Geschäftsführer von Unternehmen, die ihre

Abrechnungen in Eigenregie erstellen, immer

wieder.

Die Anmeldung der Lohnsteuer, arbeits-

und sozialrechtliche Meldungen, Abführung

der Krankenkassenbeiträge etc. all

das kostet viel Zeit, ohne die Produktivität

oder den Absatz eines Unternehmens zu

fördern. Hinzu kommen ständig neue Gesetzesanforderungen

rund um das Thema

Lohnbuchhaltung, die eine Belastung fürs

Unternehmen darstellen und ebenfalls Zeit

in Anspruch nehmen.

Know-how externer

Spezialisten nutzen

Die Anforderungen an Lohnbuchhalter

wachsen stetig, so dass sich immer mehr

KMUs dafür entscheiden, das Personalrechnungswesen

auszugliedern. Das kann z. B.

auch die komplette Vertragsgestaltung für

alle Angestellten inklusive Aufhebungsverträge

beinhalten. Durch das Outsourcing

(Auslagerung) dieser Tätigkeiten an einen

externen Dienstleister werden Einsparpotenziale

genutzt und Zeit für andere wichtige

Tätigkeiten im Betrieb gewonnen. Die

Ausgliederung der Lohn- und Gehaltsabrechnung

bringt aber noch weitere Vorteile

mit sich:

Die Kosten sind überschaubar und im

Voraus kalkulierbar

Kein Ausfall durch Krankheit oder

Abgang

Wegfall von Software- und Ausbildungskosten

Daniel haase

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Externe Dienstleistungsbüros für Lohnbuchhaltung

verfügen darüber hinaus über ein

aktuelles Know-how, denn sie bilden sich

kontinuierlich weiter und halten sich in

Fragen der Rechtssprechung auf dem Laufenden.

Auskünfte zu den Themen Sozialversicherungsrecht,

Arbeitsrecht, zu Lohnsteuer

oder auch vermögenswirksamen

Leistungen sowie zur Altersvorsorge

seriöse und kompetente Dienstleister sind

auf diesem Gebiet auf dem aktuellen Wissensstand

und stehen den Kunden mit ihrem

Expertenwissen zur Seite.

Darauf kommt es bei der

Auswahl des Dienstleisters an

Um einen tatsächlichen Einspareffekt zu

erzielen, sollte man bei der Auswahl des

externen Dienstleistungsbüros folgende

Punkte beachten:

Wie seriös ist der entsprechende

Dienstleister?

Verfügt er über eine entsprechende

Qualifizierung und das nötige Fachwissen?

Wie ist seine Persönlichkeit? Ist er

umgänglich?

Können Sie dem Dienstleister Ihr

Vertrauen schenken?

Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Denn

ohne Vertrauen geht es nicht. Schließlich

gibt ein Unternehmen mit der Personalabrechnung

vertrauliche Daten nach außen,

die diskret und professionell bearbeitet

werden müssen.

Mehr Zeit für das eigentliche Geschäft

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, dass

der ausgewählte Dienstleistungspartner

noch weitere Leistungsmodule übernehmen

kann. Unternehmen, die sich voll und

ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren

möchten, können beispielsweise

auch Dienstleister wählen, die ein Rundum-

Sorglos-Paket anbieten. Das heißt, sie übertragen

ihre komplette Lohn- und Finanzbuchhaltung

einem externen Büro. Das

Resultat: Keine Investition in teure Software

und wiederum keine Personalbindung. Alle

benötigten Abrechnungen, Statistiken, Auswertungen

und Institutsmeldungen werden

termingerecht und vorschriftsmäßig

zum kalkulierbaren Festpreis ausgeführt.

Problemlösung vor Ort

Gute externe Dienstleister erkennt man

daran, dass sie sich nach den Wünschen

der Kunden richten. So ist beispielsweise

die komplette Erledigung der Lohn- und

Finanzbuchhaltung im Unternehmen möglich.

In meiner beruflichen Praxis habe ich

festgestellt, dass die Anwesenheit des externen

Buchhalters im Unternehmen an

festen Tagen sinnvoll sein kann. Denn so

lassen sich Fragen und eventuell auftretende

Probleme schnell und direkt vor Ort

lösen. Für einen guten und flexiblen Dienstleister

kein Problem.


Public Relation

Trend im Handel: Laufende Lohnabrechnung auslagern

Kurze Wege schnelle Reaktionszeiten

Outsourcing der laufenden Lohnabrechnung

bis dato für viele Unternehmen

und Unternehmer ein Buch

mit sieben Siegeln. Stellt sich die

Frage: Warum eigentlich?

Denn die Liste der Pro-Argumente

liest sich schlüssig: kalkulierbare

Kosten bzw. leistungsorientierte

Entlohnung, Zeitersparnis für das eigene

Personal, keine Ausfälle durch z. B. Krankheit

und verstärkte Kompetenz im Hause durch

fundiertes Fachwissen der externen „Mitarbeiter“,

die intern für Ordnung sorgen.

Beispiel Breidohr

Die Löhne ihrer Mitarbeiter lässt die Johann

Breidohr GmbH, Betreiberin von vier

Lebensmittelmärkten in Bergisch Gladbach,

Hilden, Kürten und Rösrath, von

MOVE 2 profit berechnen. MOVE 2 profit, das

Unternehmen mit Stammsitz Overath, begleitet

die laufende Entgeltabrechnung als

zuverlässiger Partner Daniel Haase, der

bei MOVE 2 profit als versierter „Jongleur der

Zahlen“ geführt wird, ist gut beschäftigt: „Es

geht hier nicht allein um das fristgerechte

Verbuchen der laufenden Lohnabrechnung.

Wir erledigen für die Fa. Johann Breidohr

GmbH die unterschiedlichsten Tätigkeiten,

die mit Personal zu tun haben. Von A wie

Anwesenheit bis Z wie Zeugnis.“

250 Mitarbeiter im Blick

Der umfassende Blick auf Controlling, Personal

und Zahlungsverkehr fängt bei den

Anstellungsverträgen an, die für alle Auszubildenden

und Angestellte je nach Vorgaben

individuell gestaltet sein müssen: Aushilfe,

Teilzeit, Vollzeit, Tarif, Außer Tarif. Die

Firma Johann Breidohr GmbH („Breidohr´s

Frische-Center Leben mit Genuss“) beschäftigt

immerhin über 250 Mitarbeiter.

Regelmäßige Meldungen an Sozialversicherungen,

Behörden und Krankenkassen

gehören ebenso zum Arbeitsfeld von

MOVE 2 profit wie das Vorbereiten der

Zahlungsdateien für Bank, Krankenkassen

und Finanzamt. Immer im Fokus von Daniel

Haase: die aktuellsten gesetzlichen und

versicherungstechnischen Bestimmungen,

die es strikt einzuhalten gilt.

Rainer Schwarz (Breidohr´s), Eva König (MOVE 2 profit), Daniel Haase (MOVE 2 profit), Renate Tietze (Breidohr´s).

„Die optimale Lösung“

Mindestens einen Tag in der Woche befasst

sich Daniel Haase ausschließlich und direkt

mit der Breidohr GmbH auch um zu informieren

und die Geschäftsleitung für neue

Themen zu sensibilisieren. Die Tätigkeit vor

Ort schätzt Breidohr-Geschäftsführer Rainer

Schwarz sehr: „Wir arbeiten jetzt seit Januar

2006 mit MOVE 2 profit zusammen und sind

mit Ablauf und Ergebnissen rundum zufrieden.

Das ist für uns die optimale Lösung:

Herr Haase und seine Kollegen machen

einen hervorragenden Job.“ Zumal hohe

Durchsätze bei Breidohr auf der Tagesordnung

stehen, „da sind schnelle Reaktionszeiten

unseres Partners für Controlling, Personal

und Zahlungsverkehr unabdingbar.“

Rainer Schwarz weiter: „Von Anfang an

passte alles perfekt. Wir arbeiten auf ganz

kurzem Wege miteinander und haben ein

besonderes Vertrauensverhältnis aufgebaut

ohne das geht es aber wohl auch nicht.“

Bei Prüfung Knopfdruck

Zum „hervorragenden Job“ zählen auch die

Verfolgung der Zahlungseingänge inklusive

dem kaufmännischen Mahnwesen und

Vorbereitung der regelmäßig anfallenden

Prüfungen durch Krankenkassen, Berufsgenossenschaften

und Finanzamt. Kein großer

Aufwand für das Team von MOVE 2 profit,

das bei nahezu allen relevanten Bereichen

Finanzen

monatliche und jährliche Auswertungen

und Statistiken mitliefert. Demnach können

die erforderlichen Daten im Fall anstehender

Prüfungen einfach per Knopfdruck abgerufen

werden.

Die Johann Breidohr GmbH

Im Jahr 1913 beginnt die Geschichte des

Familienunternehmens Breidohr mit der

Gründung eines Lebensmittel- und Milchgeschäftes

in Bergisch Gladbach durch das

Ehepaar Johann und Maria Breidohr. Mittlerweile

hat die dritte Generation (Werner,

Peter und Herbert Breidohr) die Unternehmensführung

übernommen. Durch den

Wechsel zur Edeka-Gruppe im Jahre 2006

war der Weg frei, um Breidohr´s Frischekonzept

zu realisieren. An vier Standorten

Bergisch Gladbach, Hilden, Kürten, Rösrath

kümmern sich insgesamt 250 Mitarbeiter

um Lebensmittel und Kunden. Wobei die

Qualität immer im Mittelpunkt steht: Das

gilt sowohl für die Produkte als auch für

den Service.

GL&Lev kontakt 06/11

61

Im Blickpunkt


62

Im Blickpunkt

Finanzen

GL&Lev kontakt 06/11

Der Bayer-Konzern ist

im 3. Quartal 2011 weiter

gewachsen und hat den

Gewinn deutlich gesteigert.

„Das war ein gutes

Quartal für Bayer“, sagte

Vorstandsvorsitzender

Dr. Marijn Dekkers anlässlich

der Vorlage des

Zwischenberichts.

Porsche hat in den ersten

neun Monaten des Jahres

ein operatives Ergebnis von

1,51 Mrd. Euro erzielt und

den Vorjahreswert um

25 Prozent übertroffen.

Erfolgsmodell Cayenne

Der Bayer Konzern meldet

deutliche Gewinnsteigerung

Als einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren

nannte der Bayer-Chef

die anhaltende Dynamik in den

Wachstumsländern. „Ein weiteres Highlight

ist die deutliche Ertragssteigerung bei Bayer

HealthCare und CropScience“, führte Dekkers

aus.

Bei MaterialScience belasteten hingegen

gestiegene Energie- und Rohstoffkosten

das Ergebnis. Erfreuliche Fortschritte mache

Bayer im Bereich Forschung und Entwicklung,

so der Vorstandsvorsitzende mit Verweis

auf positive Nachrichten aus der fortgeschrittenen

Pharma-Pipeline. „Auf Basis

des guten Quartals bekräftigen wir unseren

im Frühjahr erhöhten Konzernausblick für

das Gesamtjahr“, sagte Dekkers.

Der Konzernumsatz verbesserte sich im

3. Quartal um 1,0 Prozent auf 8,670 (Vorjahr:

8,581) Milliarden Euro. Währungs- und

portfoliobereinigt (wpb.) entspricht das einer

Steigerung von 4,8 Prozent. Dazu trug

die Geschäftsentwicklung in den Wachstumsländern

mit einem Plus von währungsbereinigt

(wb.) 9,5 Prozent überproportional

bei. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg

um 94,9 Prozent auf 1,099 Milliarden (564

Millionen) Euro. Die Sonderaufwendungen

beliefen sich in Summe auf 75 (436) Millio-

nen Euro, davon entfielen 69 Millionen Euro

auf Restrukturierungsmaßnahmen. Das

Vorjahresergebnis war durch eine Vorsorge

für Rechtsfälle im Zusammenhang mit

Verfahren wegen gentechnisch veränderter

Reispflanzen (LL RICE) in den USA belastet.

Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um

17,4 Prozent auf 1,174 (1,000) Milliarden

Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und

Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen

erhöhte sich um 8,5 Prozent auf

1,805 (1,664) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis

wurde mit einem Plus von 125,3

Prozent auf 642 (285) Millionen Euro mehr

als verdoppelt. Das bereinigte Ergebnis je

Aktie nahm um erfreuliche 17,9 Prozent auf

1,12 (0,95) Euro zu.

Der Brutto-Cashflow stieg aufgrund

der verbesserten operativen Erträge sowie

niedrigerer Sonderaufwendungen um 49,6

Prozent auf 1,327 Milliarden (887 Millionen)

Euro, während der Netto-Cashflow mit

1,577 (1,555) Milliarden Euro auf Vorjahresniveau

lag. Die Nettofinanzverschuldung

verringerte sich trotz negativer Währungseffekte

von rund 0,3 Milliarden Euro

im Vergleich zum 30. Juni 2011 um 0,4

Milliarden auf 7,0 Milliarden Euro zum 30.

September.

Porsche steigerte sich um 25%

Der Umsatz der Porsche AG stieg

im Berichtszeitraum um 20 Prozent

auf 7,93 Milliarden Euro. Der Absatz

legte um 26 Prozent

auf 85.872

Fahrzeuge zu.

Bei den Auslieferungen

betrug

das Plus 31 Prozent:

Von Januar

bis einschließlich

September

2011 wurden

90.972 Neuwagen

an Kunden

ausgeliefert. Der

Vorstandsvorsit-

zende der Porsche AG, Matthias Müller,

bekräftigte die Prognose für das gesamte

Jahr 2011: „Porsche wird zum ersten Mal

in einem Geschäftsjahr über 100.000 Fahrzeuge

absetzen.“ Die Markteinführung des

neuen 911 Carrera im Dezember werde

den Absatz nochmals steigern.

In den ersten neun Monaten stellte der

sportliche Cayenne mit einem Zuwachs von

74% auf 43.924 abgesetzte Fahrzeuge

die erfolgreichste Baureihe von Porsche

dar. Der Gran Turismo Panamera kam mit

plus sechs % auf 18.750 Einheiten. Das

Wachstum erstreckte sich auf alle Regionen,

den größten Zuwachs erreichte aber erneut

China mit plus 82 Prozent und 17.683 abgesetzten

Fahrzeugen.


Die schmerzfreie Liebeserklärung:

Ihre neue SparkassenCard.

� Sparkasse

Leverkusen

Endlich ist es so weit. Die neue SparkassenCard ist da! Mit dem „Leverkusen-Motiv“ haben Sie immer ein Stück Heimat dabei. Aber natürlich ist

nicht nur die Optik einzigartig auch die inneren Werte überzeugen. Ab sofort können Sie mit nur einer Geheimzahl (PIN) und Karte mehrere

Konten gleichzeitig führen. Das ist praktisch und bequem, z. B. beim Geldabheben an unseren Geldautomaten oder bei Nutzung des Online-

Banking. Die neue SparkassenCard erfüllt selbstverständlich höchste Sicherheitsansprüche und ist auf dem neuesten Stand der Technik. Weitere

Informationen erhalten Sie in Ihrer Geschäftsstelle oder unter www.sparkasse-lev.de. Sparkasse. Gut für Leverkusen. Gut und bequem für Sie.


Vitamin E für Ihr Unternehmen

Strom, Erdgas, Services

Vitamin E es stärkt und schützt den menschlichen

Körper. Vitamin E von der Energieversorgung

Leverkusen (EVL) bringt Energieschübe

in Ihr Unternehmen. Den speziellen

Bedarf von Unternehmen bedienen die

EVL-BusinessPARTNER mit Strom- und Erdgasprodukten

sowie energienahen Services.

Durch maßgefertigte Strom- und Erdgas-

Lösungen senken die Unternehmen Kosten,

Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL)

Geschäftskundenvertrieb BusinessPARTNER

Overfeldweg 23 · 51371 Leverkusen

Tel.: 0214/86 61-259 · Fax: 0214/86 61-516

businesspartner@evl-gmbh.de

www.evl-businesspartner.de

erhöhen ihre Wirtschaftlichkeit oder reagieren

flexibel auf die Energiemärkte. Die energienahen

Services analysieren weiteres Optimierungspotenzial.

Die EVL zählt zu den Top-50-Energieversorgern

Deutschlands. Das EVL-BusinessPARTNER-

Beraterteam entwickelt gern zusammen mit

Ihnen eine individuelle Lösung zum Vorteil Energieschub für Ihren Erfolg?

Ihres Unternehmens.

Anruf genügt.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine