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Engadin (PDF, 2.1 MB) - marina.ch - das nautische Magazin der ...

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Allegra in Engiadina

Das Engadin mit seinen Seen hat seit jeher fasziniert und Philosophen, Schriftsteller und Maler wie

Nietzsche, Hesse oder Segantini angezogen. Segeln und Surfen waren damals noch kein Thema.

Die Beschaulichkeit, die Weite des Hochtals sowie das berühmte, klare Licht des Engadins haben

gelockt. Daran hat sich bis heute nichts geändert – trotz Sport, Action und High Society.


Silvaplana: Typische Malereien

an den traditionellen

Engadinerhäusern.

text: SUSI BAILLODS

fOtOS: SWISS-IMAGe.CH

Die Oberengadiner Seen waren stets von einem Mythos

umgeben. Nicht nur, dass sie Nahrung boten, ihnen

wurde auch spirituelle Bedeutungen nachgesagt. Davon

zeugen funde aus der Zeit der Kelten, die 1500 v.

Chr. durch das engadin zogen, in St. Moritz eine Quelle

fassten und ihr heilende fähigkeiten zusprachen. Wie

stark die Menschen im tal mit den Wassergöttern

verbunden waren, zeigen auch die Sgraffiti, welche noch

heute engadinerhäuser schmücken. Die Wassersymbole

sind überall erkennbar. Zu den beliebtesten zählt die

Wellenlinie, welche fenster umrahmt und Hausecken

ziert; sie wird auch «der rollende Hund» genannt.

Andere, oft zu sehende Sgraffiti sind die Nixe und der

fisch. Die Nymphe, Naturgeist und Hüterin des Wassers,

besass eine Doppelfunktion. Sie war nicht nur

Beschützerin, sondern galt gleichzeitig auch als Kinderschreck.

Mit der Warnung «Geh nicht zu nahe ans Wasser,

sonst holt dich die Nymphe» versuchten besorgte

Mütter, ihre Kinder vor der Gefahr des ertrinkens zu

schützen. Obwohl der Wasserkult heute immer mehr

in Vergessenheit gerät, leben die engadiner unbewusst

noch immer mit ihm. Neue Häuser werden nach wie vor

mit diesen alten Ornamenten geschmückt.

Wer ins engadin fährt, wird bald seltsam anmutenden

Ortsnamen begegnen, auch die Grüsse «Allegra» und

«Bun di» werden dem Gast nicht entgehen. Rätoromanisch

wird noch in verschiedenen Bündner tälern gesprochen,

das engadin ist eines davon – allerdings wird

Romanisch immer mehr von Schweizerdeutsch verdrängt.

früher reichte das romanische Sprachgebiet vom

Bodensee bis zum Gotthard, heute sprechen nur noch

rund 70 000 Menschen in der Schweiz Rumantsch.

Nachdem die Römer 15 v. Chr. Rätien erobert hatten,

vermischte sich die Sprache der Soldaten mit dem

rätischen Dialekt, der mit dem etruskischen und dem

Keltischen verwandt ist. Nach dem Zerfall des römischen

Reiches verdrängten die Alemannen und die Germanen

das Rätoromanische nach Süden.

Nach der Ruhe der Sturm

Morgens, bevor der Malojawind bläst, herrscht Ruhe

auf dem Wasser. einige fischer sitzen in ihren Ruderbooten,

Mountainbiker und Jogger ziehen ihre Runden

um den See. In den Segel- und Surfcentern rüstet man

sich für den Ansturm, auf den Campingplätzen sitzt

man in gemütlicher Runde, trinkt Kaffee, diskutiert und

wartet. Die berühmte Ruhe vor dem Sturm – beziehungsweise

vor dem Malojawind. Jener Wind, der das

engadin bei Seglern und Surfern berühmt gemacht hat.

Bei schönem und warmem Wetter zieht er fast regelmässig

am frühen Nachmittag auf. er weht zuerst über

den Silsersee, dann rasch über das Oberengadin und

bläst damit auch die Ruhe weg. Die Surfer packen ihre

Boards, die Kiter ihre Kites und die Segler ziehen die

Segel hoch und stechen ins Wasser. Mit gemütlichem

Dahin-Dümpeln ists vorbei. Der böige Wind fordert heraus:

Action ist angesagt. Oft wehen 15 bis 20 Knoten.

Der Malojawind ist legendär, doch eigentlich weht er

in die «falsche» Richtung. Anstatt bergwärts, wie jeder

andere Gutwetterwind, bläst er talwärts. Das

Phänomen ist relativ einfach zu erklären: Der Maloja-

wind ist nichts anderes als ein Ausläufer des Bergeller

talwindes, der ins Oberengadin drängt. Wenn sich

dieser an ruhigen, schönen Sommertagen entwickelt,

strömt die Luftmasse von Südwesten her nach Maloja

und dringt hier über den Pass ins Oberengadin.

Dieser «verkehrte» talwind erreicht im Lauf des Nachmittags

seine höchste Geschwindigkeit und flaut am

frühen Abend wieder ab.

Dem Malojawind mit seiner «falschen» Richtungstreue

und seiner relativen Stetigkeit ist es zu verdanken, dass

sich die Oberengadiner Seen als Segler- und Surferparadies

einen Namen gemacht haben. Und seit einigen

Jahren ziert den Silvaplanersee eine grosse Zahl bunter

Drachen der Kitesurfer.

Doch nicht nur die grossartige Landschaft des Bündner

Hochtals, der (meistens) zuverlässige Malojawind

und das relativ flache Wasser begeistern Surfer

und Segler gleichermassen, auch verschiedene events

haben viel dazu beigetragen, die Region als Segel- und

Surfrevier weltweit bekannt zu machen.

Bei einer Höhenlage von 1800 Metern darf jedoch

eines nicht ausser Acht gelassen werden: die kühle

Wassertemperatur. Sie steigt im Sommer kaum über

14 Grad. Gehts auf das Wasser, sind Neoprenanzug

und Schwimmweste unerlässlich.

Stille auf dem Silsersee

Der Silsersee ist der grösste der Oberengadiner Seen.

er füllt den talboden von Maloja bis nach Sils. Wassersport

wird hier wenig betrieben. einige wenige

Segelboote liegen in Maloja, in Plaun da Lej und in

Sils an der malerischen Halbinsel Chasté. Die unberechenbaren

Winde aus den Seitentälern des Sees

sorgen für schwierige Bedingungen. Dennoch hat

sich in Plaun da Lej eine Segelschule etabliert. Sie

hat Anfängerkurse, Yacht-Ausbildungen und Kurse

für die D-Schein-Prüfung im Angebot. Der Silsersee

ist der See der Dichter und Wanderer. Malerische

Wege führen entlang dem rechten Ufer und in die

Seitentäler. Nur zu fuss oder per Schiff erreicht man

die Halbinsel von Isola, ein pittoreskes Örtchen. Dort

gibt es ein Restaurant mit vorzüglicher Polenta und

Ziegen, aus deren Milch ein exzellenter Käse hergestellt

wird. Maloja, Sils und Isola pflegen das

Beschauliche. Hier sind keine touristenströme wie

in St. Moritz zu sehen.

Noch mit einer weiteren Besonderheit wartet der

See auf: Hier findet man europas höchstgelegene

Schifffahrtsgesellschaft. Zwischen Sils Maria und

Maloja verkehrt im Sommer ein Kursschiff. es ist das

einzige Motorboot, das die Oberengadiner Seen

regelmässig befahren darf. Ansonsten herrscht auf

allen Seen striktes Motorbootverbot.

Action auf dem Silvaplanersee

Der Silvaplanersee ist durch ein kurzes Stück des Inns

mit dem Silsersee verbunden und reicht vom unteren

ende von Sils Maria bis nach Silvaplana, verengt sich

dort kurz und weitet sich dann wieder zum kleinen

Champfèrersee. fast alles, was mit Wassersport zusammenhängt,

ist auf dem Silvaplanersee möglich. Sowohl

in Sils als auch in Silvaplana befindet sich ein Surfzentrum

mit einer angegliederten, kleinen Segelschule.

Seit einigen Jahren kann in Silvaplana auch die trendigste

aller Sportarten rund um Wind und Wasser

erlernt werden – das Kitesurfen. Der Silvaplanersee hat

sich als Regattasee einen guten Namen gemacht –

sowohl bei Seglern als auch bei Surfern. Silvaplana ist

dank guten Windverhältnissen mit den Anfängen des

Windsurfings zum Mekka der Surfer geworden – und

seit einigen Jahren eben auch der Kitesurfer. Ab Mitte

bis ende August werden hier zuerst der Surfmarathon,

die Kite- und Surfweltcups und anschliessend

verschiedene Segelregatten ausgetragen. Das Regattazentrum

der Segler befindet sich am oberen ende des

Silvaplanersees, auf dem Gemeindeboden von Sils. Hier

Ruhe und Action: Frühnebel

auf dem Silsersee, World Cup

der Windsurfer auf dem

86 lakeside marina.ch juli/august 07 juli/august 07 marina.ch

lakeside 87

Silvaplanersee.


EtabliErtE trEndsportart

Kitesurfen, das Spiel mit Surfbrett, Drachen

und Wind, fasziniert. Für geübte Kitesurfer

ist auf dem Brett fast alles möglich – Speed,

hohe und weite Sprünge und Freestyle-Ein-

lagen wie Salti. Die sportliche Anwendung

der Drachen wurde in den 80er Jahren im En-

gadin entwickelt. Als erster hat sich der Gleit-

schirmpionier Andrea Kuhn mit einem um-

gebauten Gleitschirm auf Skiern über Eis und

Schnee und später mit einem Board übers

Wasser ziehen lassen. Seither sind die Dra-

chen weiterentwickelt worden. Kitesurfen

hat aber auch seine Tücken und kann einen

Anfänger in ungemütliche Situationen brin-

gen. Eine gründliche Ausbildung wird daher

dringend empfohlen. Die Kitesurf-Schule

Silvaplana bietet entsprechende Kurse an.

So viel Spass das Kitesurfen macht, es sorgt

auch für heisse Köpfe. Der Bund hat es per

1. Mai 2001 grundsätzlich verboten, die Kan-

tone können es jedoch auf Antrag bewilligen.

Entsprechende Verfahren sind in der ganzen

Schweiz hängig – Graubünden hat die Bewil-

ligung für den Silvaplanersee erteilt.

r ö l

M u r t a

V a l M a r o z

Hochkarätiger Sport: Der Silva-

planersee ist der einzige

Alpsee, auf dem internationale

Wettbewerbe im Kite- und

Windsurfing stattfinden.

werden auch jene Segelregatten ausgetragen, die zu

gross sind für den kleineren St. Moritzersee. es gelingt

dem Segel-Club St. Moritz Jahr für Jahr, titelkämpfe

ins engadin zu holen – Schweizer-, europa- oder gar

Weltmeisterschaften. Wie beliebt der See bei den

Piz Surgonda

3196 m

nach Savognin, Tiefencastel, Chur, Zürich zwischen St. Moritz und Pontresina, nahe der be-

Piz Picuogl

Piz Traunter-Ovas

3333m

3152 m

Piz Suvretta

besonders abgehärtete 3144 m Schwimmer. Der Wärmste der

Piz Bever

Piz Turba

3018 m

Seglern ist, zeigte sich an den IODA Optimist Worlds

Septimer Pass /

2005 mit über 240 Pass da teilnehmenden. Sett

Die geschützte

2310 m

Alp da Sett

Bucht am oberen ende des Sees beim Regatta- Roccabella

2730 m

Pass Lunghin

Piz Grevasalvas

2645 m

2932 m

zentrum eignet sich mit ihrem flach abfallenden Piz Ufer Materdell

Piz d’Emmat- Dadaint

2967 m

2927 m

Lej Grevasalvas

2390 m

3230 m

Piz Bardella

rühmt berüchtigten 2839 m Stazerabfahrt, die im Piz Güglia Winter am kleinen Badeseen heisst Lej Marsch. Da er keinen Aus-

Piz Grisch Piz Corviglia

Piz Julier

3071 m

3098m

3060m

3380 m

Corn Suvretta

engadin Skimarathon manchem Langläufer zum Verfluss hat, erwärmt sich das Wasser gerne bis auf

Pass Suvretta

Lej Suvretta 2615 m

Fuorcla Grischa

hängnis wird. Die Gipfel von Piz Albana und Piz Julier 21 Grad. Der mangelnden Wasserzirkulation verdankt

Lej da Pêsch

Fuorcla Schlattain

erheben sich über den Lärchen und geben dem See der Lej Marsch aber auch seinen Namen: Lej Marsch

2873m

Piz Marsch

3123 m

Alp Suvretta

Piz Glüna

2128 m

Piz Saluver

3106 m

3161m

Lej Verd

Piz dal Sasc

Lej da Lunghin

ausgezeichnet, 2720 m um Piz Lunghin kleinere 2484 Boote m einzuwassern.

2780 m

Inn-Quelle

Lej Nair

2484 m

Forcla da

Grevasalvas

2688 m

3165 m

Piz Lagrev

einen unvergleichlichen La Veduta Charakter. An warmen Som-

Piz Polaschin

2870 m

3013 m

Pass dal Güglia

Julierpass

Piz Albana

2284 m

3100 m

heisst soviel wie «fauler See».

2685 m

Munt da San Murezzan

Alpinahütte

Lej Alv

2525

Chamanna Saluver

2632 m

Fuorcla Valetta

2858 m

V a l T u r b a

V a l B r e g a g l i a

B e r g e l l

nach Soglio, Chiavenna

Lej da Bitabergh

1854 m

2599 m

Piz Salacina

Lej da Cavloc

1907 m

Alp da

Cavloc

zur Forno-Hütte

V a l F o r n o

Piz Led

3088 m

Piz da la Margna

3159 m

1815 m

Passo del Maloja

V a l F e d

o z

L e j d a S e g l

A ua da Fedoz

Coaz-Hütte SAC

2800 m

Piz Corvatsch

3451 m

2610 m

Piz Misaun

88 lakeside marina.ch juli/august 07 juli/august Piz Tschierva 07 marina.ch 3250 m

lakeside 89

Piz Tremoggia

3441 m

2159 m

Motta Salatschina

2329 m

Piz Glüschaint

3594 m

E n / Inn

Cresta

V a l F e x

2070 m

Il Chapütschin

3386 m

Cadlägh

Blaunca

Splüga

Alp da Segl

2058 m

Lej Alv

V a l l e t t a

Buaira

Ca d’ Starnam

2042 m

2374 m

Piz dal Lej Alv

3197 m

“Heididorf”

Grevasalvas

Muott’ Ota

Isola

d a B e i v a

1941

T g a v r e t g a

Plaun da Lej

Muot

Chalchais Curtins

1963 m

Piz Chüern

2689 m

Vaüglia

Crasta

1951 m

Chastè

Furtschellas

Lej Sgrischus Crasta dal Lej

Sgrischus

3304 m

Piz Platta

3392 m

Platta

Lej da Vadret

Piz Aguagliouls

Tschierva-Hütte SAC

3118 m 2583 m

En

V a d r e t d a l C o rv a t s c h

Lej da la Tscheppa

2616 m

S ela

Segeln on Top of the World

Der St. Moritzersee ist – zugegeben – zu klein für Yachten,

bei den Jollenseglern ist er aber sehr beliebt. Der

Malojawind weht etwas schcher als auf dem Silser-

und Silvaplanersee, im Mittel mit 3 bis 5 Beaufort. Surfer

verirren sich hierhin nur selten. Der See ist sehr leicht

zu fuss zu erreichen und auf einem gemütlichen Spazierweg

in einer guten Stunde zu umwandern.

Seit einigen Jahren hat sich der St. Moritzersee bei

den weltbesten Matchracern einen Namen gemacht.

Das St. Moritz Match Race bringt America’s Cup-

Segler und Grössen aus der Matchracing-Szene ins

engadin. Sie duellieren sich auf dem St. Moritzersee

um das hohe Preisgeld und um den titel «King of

the Mountain». Segler und Publikum finden hier das,

was sie sonst oft vermissen: beinahe hautnahe

Begegnung. Den Zuschauern ist es möglich, die

Regatten vom Ufer her oder auf der eigens für den

Anlass errichteten tribüne gut zu verfolgen und

«ihre» teams anzufeuern. Das ist einer der Gründe,

warum es topsegler nach St. Moritz zieht. Doch

nicht nur Regattasegler finden hier einen Hafen,

auch der Nachwuchs kommt gern nach St. Moritz.

Der See eignet sich wegen seiner übersichtlichen

Grösse ideal, um im Optimist das Segeln zu erlernen.

Wer nur gelegentlich segeln will, dem stehen am

Nordufer, beim Segel-Club St. Moritz, verschiedene

Piz Forbesch

Piz Arblatsch

3262 m Mietboote zur 3203 mVerfügung.

Piz Neir

Piz Campagnung

2910 m

2826 m

Segel und

Surfzentrum

Sils

3546 m

Muttaun

2454 m

Alp Güglia

L e j d a S i l v a p l a u n a

Alp Surlej

2079 m

Fuorcla Surlej

2755 m

Surfcenter und

Wassersport

Piz Boval

3353 m

2196 m

2010 m

V a l d ’ A g n e l

V a l l e t t a d a l G ü g l i a

2161 m

Bunarivo

Munt Arlas

3127 m

Lej S uot

2198 m

L ej d a Cham pfè r

Piz Mandra

3091 m

Piz Surlej

3188 m

Lej Nair

Piz d’Agnel

3205 m

Kleinere Badeseen

Weg vom grossen trubel und den vielen touristen

liegen drei kleinere Seen. Der Stazersee befindet

2311 m

Alp Suvretta

2211 m

S u v r e t t a d a S . M u r e z z a n

Lej Marsch

Lej dals Chöds

Hahnensee

2153 m

V a l R o s e g

el paradiso

Chasellas

Piz Rosatsch

3123 m

Piz Chalchagn

3154 m

Tschima da Flix

3316 m

Signal

Lej da Rosatsch

Alp Prüma

1913 m

Piz Mezdi

2992 m

Chalchagn Pitschen

2789 m

Piz Calderas

3397 m

Alpina

1963 m

Piz da Staz

2847 m

A l p G i o p

Muottas da Schlarigna

2305 m

Piz Err

3378 m

S u v r e t t a d a S a m e d a n

Clean Energy Tour

Salastrains

Heidihütte

S t . M o r i t z e r S e e

Alp da Staz 1942 m

2499 m

Muottas da

Puntraschigna

Piz Jenatsch

3250 m

Alp Nova

2216 m

Surovas

Lej da Staz

Plaun da Staz

Tais

Piz Laviner

3137 m

mertagen ist ein einsatz der Badehose nicht nur für

Mutige möglich. Dagegen eignet sich der Lej Nair,

welcher sich auf über 1860 Metern befindet und nur

auf Wanderwegen zu erreichen ist, ausschliesslich für

2077 m

Alp Laret Cristolais

2103 m

Ova da Flaz

V a l S a l u v e r

Crasta

d

Alp Saluver

2056 m

Celerina-Staz

Punt Muragl- Staz

Piz Bial

3061 m

2218 m

Bleis Marscha

2964 m

Gegensätze:

Match Race auf dem

St. Moritzersee,

Idylle auf dem Stazersee.

En / Inn

Piz Languard

3262 m

Piz Ot

3246m

Piz Padella

2884 m

A l p C l a v a d a t s c h

Piz Muragl

3157 m

La Piramida

2964 m

2731 m

Segantini Hütte

Las Sours

2664 m

Pè d’Munt

Corn da

31

Piz Mitgel

3158 m

Igl Dan

2814

Piz Muot

2914 m

Piz Spinas

2883 m

V a l l e t t

Alp

2

O va da Fl

Tegia Murag

2095 m

Va l M u r a

Lej Muragl

2713

Fuorcla Muragl

2891 m

Piz Prü


infobox

SEGELN

St. Moritz

• Segel-Club und Segelschule

7500 St. Moritz

Tel. 081 833 40 56, www.scstm.ch

Silvaplana

• Segelschule 7513 Silvaplana

Tel. 081 828 85 95,

www.silvaplana.ch

Sils und Silvaplana

Engadin Segeln, 7503 Samedan

Tel. 0800 734 356

www.engadin-segeln.ch

WINDSURFING

• Windsurfing Silvaplana

7512 Silvaplana, Tel. 081 828 93 64

www.windsurfing-silvaplana.ch

KITESURFING

• Swiss Kitesurf GmbH

7513 Silvaplana

Tel. 081 828 97 67, www.kitesailing.ch

CAMPING

• Camping des TCS, 7500 St.Moritz

Tel. 081 833 40 90

• Campingplatz Silvaplana

7513 Silvaplana

Tel. 081 828 84 92

• Campingplatz des TCS, 7516 Maloja

Tel. 081 824 31 81

KURVEREINE

Engadin

• St. Moritz, 7500 St. Moritz

Tel. 081 830 08 00,

www.engadin.stmoritz.ch

St. Moritz

• Kur- und Verkehrsverein

7500 St.Moritz

Tel. 081 837 33 33, www.stmoritz.ch

Silvaplana

• Kur- und Verkehrsverein

7513 Silvaplana

Tel. 081 838 60 00, www.silvaplana.ch

Sils

• Verkehrsverein, 7514 Sils

Tel. 081 838 50 50, www.sils.ch

Maloja

• Kur- und Verkehrsverein, 7516 Maloja

Tel. 081 824 31 88, www.maloja.ch

Im Winter

Im Winter kehrt auf den Seen nur vorübergehend

Ruhe ein. Hat sich eine genügend dicke eisschicht

gebildet, so werden die Seen auch im Winter für

sportliche Aktivitäten genutzt. So finden auf dem

St. Moritzersee im Januar und februar jeweils Polospiele

und der White turf, die spektakulären Pferderennen,

statt. Zu tausenden pilgern Gäste, einheimische

und Prominente auf den See. Sehen-undgesehen-werden

ist angesagt. Auf dem Silvaplanersee

wird nicht nur eine Loipe gespurt, es sind – wie

im Sommer – auch die Kiter am Werk. Nur dass sie

jetzt Skier oder Snowboards an den füssen tragen.

Auf dem Silsersee wird spaziert und eine Loipe führt

über den See. Über 10 000 Langläuferinnen und

Langläufer treffen sich jeweils am zweiten Sonntag

im März bei Maloja, um die gut 42 Kilometer des

engadin Skimarathon von Maloja nach S-chanf

unter die Langlaufskier zu nehmen.

Sind die Seen schwarz gefroren, d.h. noch nicht

schneebedeckt, bietet das engadin ein weiteres

Highlight: Schlittschuh laufen auf Natureis. ein

besonderes und seltenes erlebnis, bei dem man in

dieser herrlichen Seen- und Berglandschaft ebenfalls

seine Spuren hinterlassen kann.

Polo, White Turf, Langlauf, Schlitt-

schuh laufen: St. Moritz und die

Engadiner Seen haben auch im

Winter einiges zu bieten.

90 lakeside marina.ch juli/august 07

marina.ch

Ralligweg 10

3012 Bern

Tel: 031 301 00 31

marina@marina-online.ch

www.marina-online.ch

Tel Abodienst: 031 300 63 43

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