Kristallklar und unbestechlich

ident

Kristallklar und unbestechlich

ident

D 14749 F

Nr. 2/2011 | 16. Jahrgang

Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation

Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile IT-Systeme | Kennzeichnung | Drucken & Applizieren

RFID:

Kristallklar

und unbestechlich

Das gläserne Crystal Gate von Feig Electronic

schlägt Brücke zwischen Mensch und Technik

33 EURO ID 2011 26 RFID Anwendung 52 Barcodedrucker

ident Markt

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Die ganze Branche im Blick.

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81823 München

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Eyjafjallajökull ist überall

Die Natur nimmt leider keine Rücksicht auf Menschen, Zeiten, Orte und schon gar nicht auf

die vernetzten Warenströme unserer globalen Wirtschaft. Viele haben den Ausbruch des

Vulkans auf Island schon fast vergessen, jedoch bedrohte diese für den Menschen nahezu

ungefährliche Naturkatastrophe bereits die Versorgungslage von halb Europa. Wäre

damals die Aschewolke noch ein paar Tage länger über Europa verblieben, wäre die Versorgungskette

vieler Unternehmen merklich gestört worden und wir hätten dies sogar in

den Supermärkten zu spüren bekommen. Viel geändert hat sich aber seit diesem Ereignis

nicht. Hier gewinnt wie so oft das Prinzip Hoffnung. Hoffen, auf dass uns so etwas nicht

wieder treffen wird.

In Anbetracht der Naturkatastrophe in Japan, mit einer großen Anzahl an bedauerlichen

Todesfällen, den enormen Schäden an der Infrastruktur und den noch nicht vorhersehbaren

kurzfristigen und langfristigen schweren Folgeschäden, drängt sich nun wieder die

Frage auf, ob hoch entwickelte Industrienationen solchen Ereignissen wirklich gewachsen

sind? Und ob sich in den letzten Jahrzehnten vielleicht Naturkatastrophen vom Einzel- bzw.

Sonderfall zum Normalfall entwickelt haben? Auch das gerne verwendete Etikett „Jahrhundert-Ereignis“

für Erbeben, Fluten, Tsunamis, Vulkanausbrüche wirkt insbesondere noch

am Anfang unseres Jahrhunderts, eher wie eine begriffliche Inflation und wird den eigentlichen

Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben, nicht gerecht.

Die wichtigen Herausforderungen sind auf der einen Seite ein effektiver Katastrophenschutz,

mit dem Zweck, weiteren Schaden gegenüber der Zivilbevölkerung abzuwehren

oder wenigstens zu minimieren. Auf der anderen Seite die effiziente Beherrschung der

vernetzten globalen Waren- und Finanzströme. Die Finanzwirtschaft wird kaum Solidarität

mit Japan verspüren, ihre gefährdeten Gelder werden dort abgezogen und wandern zum

nächsten „Eldorado“ weiter. Aber die Zivilbevölkerung muss weiter versorgt werden und

auch die Industrieunternehmen wie z.B. Toyota müssen schnell wieder Ihre Produktion aufnehmen.

Ansonsten droht einem ganzen Land ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher

Niedergang und es fehlt dann an Kraft, die Infrastruktur wieder aufzubauen. So profan es

klingen mag, dass der Verkaufsstart vom iPad2 in Japan verschoben werden muss, so

zeigt es doch klar, dass, wenn Unternehmen wie Apple, die über eine herausragende weltweite

Logistik verfügen, schon Probleme in der Waren- und Teileversorgung haben, diese

Probleme um so größer bei der Versorgung mit wichtigen Gütern, wie Lebensmitteln,

Trinkwasser, Medikamenten und Kleidung sind. Erst bei der Sicherstellung der Versorgung

von Gütern des täglichen Bedarfs in von Katastrophen heimgesuchten Regionen, zeigt

sich die wahre Belastbarkeit von logistischen Versorgungsnetzen.

Zum Abschluss möchte ich dann noch auf etwas erfreuliches hinweisen. In diesem Jahr

finden besonders viele Fachmessen statt, auf denen auch Auto-ID Themen von Bedeutung

sind. Aber dennoch bleibt in dieser Fülle die EURO ID 2011 besonders erwähnenswert.

Nur auf der EURO ID 2011, vom 5. -7. April 2011 auf dem Messegelände Berlin, liegt

der Schwerpunkt der gezeigten Themen auf den Technologien der Automatischen Datenerfassung

& Identifikation. Auf der 7. Internationalen Fachmesse und Wissensforum für

automatische Identifikation können sich Besucher umfassend über den Stand der Technik

und über die neuesten Anwendungen rund um Auto-ID wie z.B. RFID, Barcode (1D+2D),

Sensorik, Mobile Computing, Ortungssysteme, Sichere Identität und Kartensysteme informieren.

Das Tracking und Tracing Theatre und zahlreiche Userforen runden das Informationsangebot

perfekt ab. Nutzen Sie diese Gelegenheit und kommen Sie nach Berlin zur

EURO ID. Es wird sich lohnen.

Thorsten Aha

ident Chefredakteur

editorial 3

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4

4

inhaltsverzeichnis

44

Casio: Business-Handheld

18

Motorola und Feneberg führen

mobile Self-Scanning-Lösung im deutschen

Lebensmittelhandel ein

66

Richter-Markiersystem im Einsatz bei der

Instandhaltung von Turbinen

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AKTUELLES

06 NEWS Wissenswertes aus der Branche

10 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID

KOMMENTAR

13 Automatisierungstechniken in der Verpackungslogistik Institut für

Distributions- und Handelslogistik (IDH) des Vereins zur Förderung innovativer

Verfahren in der Logistik (VVL) e.V., Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

MAGAZIN

14 TITELSTORY

Einheit von Form und Funktion

Hightech-Design stärkt Marktpotenzial

18 Barcode Anwendung

Portables Shopping-System im Regelbetrieb

Motorola und Feneberg führen mobile Self-Scanning-Lösung im deutschen

Lebensmittelhandel ein

20 Mobile Datenerfassung

Kundenbindung durch Lagermanagement

Mobiles Bestandsmanagement, Hans-Georg Bierbass

23 Voice Technologie

Just-in-time Betrieb für die Belieferung von Apotheken

Kombination aus Voice- und DataMatrix-Code-Erfassung zur Erfüllung der

Rückverfolgbarkeitsanforderungen

24 Datenfunk

Effizienz in der Logistik

Hermes Logistik vertraut weiterhin PDS Entwicklungs- und Service GmbH

26 RFID Anwendung

RFID in der Supply Chain

TS Transport Service verzeichnet signifikante Einsparungen bei der LKW-Verladung

28 Barcodedrucker

Preisauszeichnung in allen Filialen

Toshibas langjähriger Kunde Sainsbury’s erneuert seine mobilen Drucker, Susanne Hamke

30 Logistiksoftware

Clevere Prozesse für die Tages-Saisonalität

Mit permanenter Prozess-Optimierung fit für die weltweite Distribution

EURO ID 2011 SPEZIAL

33 Vorstellung der Messe

39 Kompetenzmatrix

39 Firmenprofile

TECHNOLOGIE

43 Produkte Technologische Neuheiten


53 Mobile Barcodes

Kunden mobilisieren den Barcode

Wie Hersteller und Handel die Appmania für sich nutzen können

54 RFID Technologie

RFID-basierte Warensicherung Auch die neue Technologie

hat mit altbekannten Problemen zu kämpfen, Prof. Dr.-Ing. habil.

Rolf Jansen, Dipl.-Logist. Matthias Grzib

56 Mobile Betriebssysteme

Welches Betriebssystem ist für Ihren robusten

mobilen Computer das Richtige?

Microsoft dominiert die mobilen Geräte, Iris Köber

60 Identifikationssysteme

Alles unter Kontrolle Automatische Identifikation sorgt für

mehr Sicherheit in der Solarfertigung, Ingo Siedel, Axel Schneider

63 Barcodedrucker

Kosten reduzieren Möglichkeiten zur Reduzierung der laufenden

Kosten von Anlagen für Barcode-Druck und Etikettierung

64 Direktmarkierung

Laserkennzeichnung

Ytterbium Faserlaser für die industrielle Kennzeichnung,Mario Hiss

66 Direktmarkierung

Kennzeichnen für die Flugsicherheit Richter-

Markiersystem im Einsatz bei der Instandhaltung von Turbinen

RUBRIKEN

03 EDITORIAL

67 BUchvORsTELLUNg

68 vERANsTALTUNgEN

72 AIM-DEUTschLAND e.v.

75 ident MARKT – DAs ANBIETERvERZEIchNIs

81 TERMINE

82 INsERENTENvERZEIchNIs

83 IMPREssUM

SICHERHEIT IM BETRIEBSSYSTEM-DSCHUNGEL

SICHERHEIT IM BETRIEBSSYSTEM-DSCHUNGEL

EINE Hardware Hardware - ZWEI Betriebssysteme

Betriebssysteme

BM170 & BIP6000

Robust mit ANDROID ANDROID

inhaltsverzeichnis 5

BILD-QUELLEN

Titelbild (groß): FEIG ELECTRONIC GmbH

Titelbild klein (Links): Informa Business Communication

Titelbild klein (Mitte): 7iD Technologies GmbH

Titelbild klein (Rechts): TSC Auto ID Technology EMEA GmbH

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6

news

Ernesto Schmutter übernimmt die operative Leitung

der Ingram Micro DC/POS EMEA Division

Ab dem 1. März 2011 ist

Senior Director Ernesto

Schmutter (45) für das operative

Geschäft der europäischen

Data Capture /

Point-of-Sale (DC/POS)

Organisation in Europa, dem

Mittleren Osten und Afrika

(EMEA) zuständig. Er berichtet

an Gerhard Schulz, Senior

Vice President Central

and Eastern European Region,

Pan Euro & DC/POS.

Schmutter folgt auf Director

Jan Gulbrandsen, der

dieses Business seit 2006

erfolgreich geleitet hatte,

und der sich nun neuen Herausforderungen

außerhalb

des Ingram Micro Konzerns

stellen will. Der Manager

mit einem Magister in Philologie

und Marketing ist

seit 1995 bei Ingram Micro,

wo er bereits verschiedene

Managementpositionen

in den Bereichen Produktmanagement/Einkauf

sowie

Vertrieb und Marketing inne

hatte und sich zusätzlich in

firmenstrategischen Projekten

engagierte. Vor seiner

Zeit bei Ingram Micro war er

bei dem Unternehmen Micro

Warehouse im Bereich

Einkauf und Marketing tätig.

www.ingrammicro-dcpos.de

Strategische Partnerschaft zwischen

3M Deutschland und der motionID technologies

Die 3M Deutschland GmbH

beteiligt sich durch den

Geschäftsbereich 3M New

Ventures an der motionID

technologies AG. Durch die

strategische Partnerschaft

soll die weltweite Expansion

des deutschen Technologieunternehmens

gezielt

vorangebracht und der breitere

Zugang zu internationalen

Kunden und Märkten

ermöglicht werden. motionID

hat unter der Marke VIA-

TAG ein innovatives System

entwickelt, mit dem jedes

Fahrzeug automatische Zahlungsfunktionenübernehmen

kann. Hierzu wird an

der Windschutzscheibe ein

kleiner Funkaufkleber (auf

ident 2/11

Basis von RFID-Technologie)

angebracht, der berührungslos

die Fahrzeugidentifizierung

und die Bezahlung

übernimmt. Das Einsatzspektrum

von VIATAG ist

vielfältig, motionID spricht

von einer neuen Generation

von Fahrzeug-Anwendungen.

Neben der Nutzung in

Parkhäusern, in denen vollautomatisch

die Schranke

geöffnet und bei der Ausfahrt

parallel die Parkgebühr

abgebucht wird, gibt es eine

Vielzahl weiterer Anwendungen

z.B. bei Drive-Thru-

Schaltern, an Tankstellen

und in Waschstraßen.

www.3M.de

Datalogic Mobile startet neues Partnerprogramm

Ab sofort bietet Datalogic Mobile mit dem Programm Independent

Software Vendor – kurz ISV – einen einfachen,

direkten und schnellen Zugriff auf Informationen, Resourcen

und Netzwerke für Lösungspartner. Nach Angaben des

Unternehmens fördert das neue ISV-Partnerprogramm innovative

Kunden-Lösungen und unterstützt Vertriebspartner

in Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Das Vorteilspaket

bietet allen Partnern viele Highlights: Das Plus an Information,

kostenfreie Demogeräte für Programmierungen und Live

Präsentationen sowie direkter technischer und vertrieblicher

Support. Darüber hinaus unterstützt Datalogic Mobile auch

die Kommunikationsmaßnahmen für vertriebsunterstützende

Aktivitäten wie beispielsweise Messeteilnahmen, Veranstaltungen,

Anzeigen und bietet stärkere Online Präsenz

beispielsweise durch Verlinkungen.

www.mobile.datalogic.com/isvprogram

Sechste Auflage der 2D-Fibel

Das Team der Barcodat GmbH hat

die nunmehr 6. Auflage des populären

Nachschlagewerkes über die

2D-/Matrix-Codes herausgegeben.

Die 2D-Code-Fibel ist eine deutsche

Zusammenstellung über gestapelte

und Matrixcodes in einer Auflage von

nunmehr insgesamt 25.000 Exemplaren.

Die Broschüre informiert kurz

und leichtverständlich über Aufbau, Dateninhalte und Fehlerkorrekturmöglichkeiten.

Sie gibt Hinweise zu Standardisierung,

Spezifikation und Verfügbarkeit der Codes. Lebendige Applikationsbeispiele

geben dem Anwender nützliche Hinweise für

den praxisbezogenen wirtschaftlichen Einsatz von 2D-Codes.

Neu aufgenommen wurden die Codes aus dem Bereich Mobile

Tagging. Hier wird eine Internetseite im Code verschlüsselt. Mit

einem Handy oder einer Webcam wird der Code gelesen und

die Verbindung zu dieser Seite hergestellt. Dort gibt es zusätzliche

Informationen, kurze Ausschnitte aus Filmen oder Musikstücken

oder die Möglichkeit der Kartenbestellung.

www.barcodat.de


Zebra Technologies mit neuem globalen

Partner-Programm für Software-Anbieter

Zebra Technologies, führender

Anbieter von Spezialdruckern

und Auto-ID-Lösungen,

gibt sein neues ISV (Independent

Software Vendor)

Partner- Programm bekannt.

Das ISV Partner-Programm

stärkt Zebras Zusammenarbeit

mit unabhängigen Software-Anbietern

(ISVs) und

unterstreicht deren hohe

Bedeutung bei der Entwicklung

innovativer Lösungen.

ISV-Partner erhalten zusätzliche

technische Unterstützung

(persönlich und online) und

den Zugang zu SDKs (Software

Development Kits), zur

Informationsbank und zum

gesamten Produktportfolio.

„Das neue globale ISV Partner-Programm

ist ein wichtiger

Schritt für langfristiges

Wachstum und basiert auf

unserer 40-jährigen Erfahrung

hinsichtlich der Zusammenarbeit

mit Partnern“, so Bernard

Williams, Regional General

Sales Manager – DACH

& Nordics bei Zebra. „Mit

diesem globalen Programm

möchten wir die Beziehungen

zu den ISVs stärken. Durch

die engere Zusammenarbeit

können wir unseren brachenübergreifenden

Kunden maßgeschneiderte

und innovative

Lösungen anbieten.“

www.zebra.com

Höchste Qualitätsstandards bei Auto-ID-Lösungen

Die TSC Auto ID Technology

Co. Ltd. blickt auf

eines der erfolgreichsten

Geschäftsjahre zurück.

Der in Taiwan ansässige

Hersteller von Thermo-Etikettendruckern

verbuchte 2010 eine

Umsatzsteigerung von 50

Prozent gegenüber dem

Vorjahr. Bei einem Pressefrühstück

auf der LogiMAT

erläuterte Geschäftsführer

Michael Sloup die

wichtigsten Wachstumsbereiche

und setzt sich

für 2011 ein ambitioniertes

Ziel. „Bereits 2009,

im Jahr der Krise, konnten

wir unseren Umsatz um 20

Prozent steigern. In 2010

haben wir noch einmal um

50 Prozent zugelegt und

damit unser bislang bestes

Geschäftsjahr erreicht“,

berichtet Michael Sloup,

Geschäftsführer der TSC

Auto ID Technology EMEA

GmbH, auf der LogiMAT

in Stuttgart. Überproportional

wuchs TSC Auto ID

Technology zum einen im

Bereich der Gesundheitswirtschaft.

Hier hat das

Unternehmen zusammen

mit PDC, dem US-amerikanischen

Marktführer für

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Patientenarmbänder, eine

Komplettlösung für die

sichere Patientenidentifikation

entwickelt, die weltweit

an Bedeutung gewinnt.

Mit den Thermodirekt- bzw.

Thermotransferdruckern

der Serie TDP-225W /

TDP-225 können Kliniken

ihre Patientenarmbänder

direkt bedrucken statt wie

bislang üblich per Hand

auszufüllen oder Etiketten

aufkleben zu müssen. Der

Clou der TSC-Lösung: Die

Armbänder können neben

Barcode, Text und anderen

Informationen sogar

ein Foto des Patienten enthalten.

www.tscprinters.com

����������������������������������������

news 7

EURO ID: Halle 4.2, Stand C2

ident 2/11


8

news

Zetes integriert Etikettierungsspezialisten

Anvos

in Unternehmensgruppe

Im Zuge der Erweiterung

seiner Print & Apply Aktivitäten

hat Zetes das deutsche

Unternehmen Anvos

übernommen, das auf Entwicklung,

Konstruktion und

Fertigung von Etikettiermaschinen

spezialisiert ist. Service-

und Supportleistungen

für Kunden mit Anvos-Systemen

werden auch nach

der Firmenakquise in vollem

Umfang gewährleistet.

Anvos, mit Sitz in Moers, ist

eine 100- prozentige Tochterfirma

der Zetes GmbH.

Mit seiner umfassenden

Erfahrung im Bereich Print

& Apply ist Anvos eine ideale

Ergänzung zu den bisherigen

Zetes-Aktivitäten

auf diesem Gebiet. „Anvos

ist ein hochspezialisiertes

Unternehmen und eine hervorragende

Ergänzung, die

Zetes seinem Ziel, im Etikettiermarkt

weiter zu wachsen,

ein gutes Stück näher bringt.

Wir freuen uns, das Anvos-

Team innerhalb der Zetes

Gruppe begrüßen zu dürfen,

und sind uns sicher, dank

der Erfahrung und Kompetenz

unserer neuen Kollegen

auf dem deutschen Markt

nun noch besser aufgestellt

zu sein“, so Frank Münch,

Country Manager von Zetes

Deutschland.

www.zetes.com

ident 2/11

SSI Schäfer übernimmt Handler A/S

Der Logistikanbieter SSI

Schäfer übernimmt die Handler

A/S (Humlebæk/DK) und

ergänzt damit das Produktportfolio

mit dem Segment

der Lagerlifte. Mit mehr als

2.500 Referenzen belegt

Handler A/S eine starke

Marktstellung im Bereich

der Lagerlifte, insbesondere

im skandinavischen Raum.

Mit der Integration des dänischen

Unternehmens vervollständigt

SSI Schäfer die

Angebotskette als Komplettanbieter

der Intralogistik.

Dank der praktisch durchgehenden

Wertschöpfung in

Printronix übergibt EMEA Steuer in erfahrene Hände

Mit der Ernennung von Frans Ditmer zum neuen Vice President

Sales und Marketing baut Printronix, weltweit führender Hersteller

von Drucklösungen für Logistik und Industrie, seine Vertriebs-

und Marketingaktivitäten in Europa, im Mittleren Osten und

in Afrika (EMEA) weiter aus. Ditmer, der ab sofort die strategischen

Geschäftsentwicklungen und Partnerschaften in den EMEA-

Schlüsselmärkten verantwortet und die Leitung des lokalen Führungsteams übernimmt,

berichtet direkt an Printronix CEO Randy Eisenbach. “Als einer der weltweit wichtigsten und

erfahrensten Player im Industriedruck ist Printronix bereits bestens im Markt aufgestellt“,

erklärt Frans Ditmer, Vice President Sales and Marketing, EMEA und ergänzt: „Die neue

Aufgabe, von dieser guten Position aus im gesamten EMEA-Raum weiter zu wachsen, ist

unglaublich spannend. Ich freue mich sehr, mit einer engagierten Mannschaft neue Projekte

voranzutreiben und bestehende Märkte und Partnerschaften zu festigen und auszubauen.“

www.printronix.de

der Unternehmensgruppe,

verspricht man sich erhebliche

Synergiepotentiale in

Fertigung, Vertrieb, Projek-

Neue Institute verstärken Fraunhofer Vision

Die Fraunhofer-Allianz Vision

bündelt das Know-how

der Fraunhofer-Gesellschaft

im Bereich des maschinellen

Sehens, der Bildverarbeitung

und der optischen

Mess- und Prüftechnik.

Mit dem Fraunhofer-Institut

für Angewandte Festkörperphysik

IAF und dem

Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik

und Radar-

technik FHR sind nun zwei

neue Institute in die Allianz

aufgenommen worden. Das

Fraunhofer IAF aus Freiburg

bringt zukünftig seine Kompetenzen

im Bereich »Infrarot-Detektoren«

in die

Fraunhofer-Allianz Vision

ein, während das Fraunhofer

FHR aus Wachtberg mit seinem

Know-how in den Bereichen

Millimeterwellenradar,

tabwicklung sowie Customer

Service & Support.

www.ssi-schaefer.ch

Höchstfrequenzsensoren

und Terahertz-Systeme

den Zusammenschluss verstärkt.

Mit diesen beiden

neuen Instituten arbeiten

nun die Fachabteilungen

aus insgesamt 16 Fraunhofer-Einrichtungen

in der

Fraunhofer-Allianz Vision

zusammen.

www.vision.fraunhofer.de


Dematic erhält Großauftrag von Helukabel

Die Helukabel GmbH, Hemmingen,

international führender

Hersteller und Anbieter

von Leitungen, Spezialkabel

und Kabelzubehör, hat die

Dematic GmbH, Offenbach,

mit der Logistikplanung und

Errichtung des neuen Lagerkomplexes

am Unternehmenssitz

beauftragt. Mit

dem Neubau eines Hochregallagers

(HRL), eines

Automatischen Kleinteilelagers

(AKL) und eines neuen

Schwerlastlagers will

der Systemanbieter die Distributionsleistung

und die

Kapazität seines Logistikzentrums

verdoppeln. Ziel

ist es, die Auftragsbearbeitung

zu beschleunigen und

die Effizienz in der Lieferkette

zu erhöhen. Dematic

übernimmt das Projekt im

zweistelligen Millionenbereich

als Generalunternehmer.

Der Auftrag umfasst

vor allem die Installation der

Regalbediengeräte, Behälter-

und Palettenfördertechnik

sowie der Steuerungstech-

Ingram Micro erneut unter

„Deutschlands Beste Arbeitgeber“

Die Ingram Micro Distribution

GmbH hat sich dieses

Jahr erneut einen

der begehrten Plätze im

„Deutschlands Beste

Arbeitgeber“-Ranking des

renommierten Great Place

to Work Institutes in Zusammenarbeit

mit dem „Handelsblatt“

sichern können.

Unter den Unternehmen mit

501 bis 2.000 Mitarbeitern

positionierte sich der Dornacher

ITK-Distributor auf

Platz 28. Die besten 100

Unternehmen wurden ausgezeichnet,

die feierliche

nik und Informationstechnologie.

Zur Steuerung der

Materialflüsse implementiert

Dematic das hauseigene

Warehouse Management

System DC Director sowie

Visualisierungssysteme für

Fördertechnik und Regalbediengeräte.

Überdies wird die

vorhandene Bestandsanlage

informations- und fördertechnisch

an den Neubau an- und

in das umfassende Logistikkonzept

eingebunden.

www.dematic.de

Preisverleihung fand am

23. Februar 2011 in Berlin

statt. Die besten Ergebnisse

in der Bewertungskategorie

der Unternehmen

mit der höchsten Mitarbeiterzahl

erzielte die Firma

SMA Solar Technology

AG. Über den ersten Platz

in den anderen drei Kategorien

konnten sich die Firmen

3M Deutschland GmbH, die

DIS AG und die noventum

consulting GmbH freuen.

www.greatplacetowork.de

www.ingrammicro.de

June 28 - June 30, 2011

Forum | Messe Frankfurt, Germany

LOPE-C is the Premier International

Conference and Exhibition for the Organic

and Printed Electronics Industry.

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management, development and science.

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news 9

ident 2/11


10

rfid-news

Sensor- und Messtechnik

erwartet Rekordjahr

Die Anbieter der Sensor-

und Messtechnik erstarken

weiter. Dieser Wirtschaftszweig

erreichte seinen Tiefpunkt

Mitte 2009, konnte

jedoch 2010 ein kontinuierliches

Umsatzwachstum von

32 Prozent erreichen. Damit

übertraf die Sensor- und

Messtechnik noch vor der

Jahreswende 2010/2011

das Vorkrisen-Niveau. Die

positive Entwicklung beflügelt

die Erwartungen der

Mitgliedsunternehmen für

das Jahr 2011. Rund 90 Prozent

rechnen mit weiteren

Umsatzsteigerungen im laufenden

Jahr. Hochgerechnet

auf die Branche ergäben

sich weitere 13 Prozent

Umsatzsteigerung. Damit

nähme die Branche ziemlich

genau die fortgeschrittene

Entwicklung der Vorkrisenjahre

wieder auf. Nach

Berechnungen des AMA

Verbands liegt der Umsatz

der rund 2300 Unternehmen

der mittelständisch

geprägten Branche im

deutschsprachigen Raum

bei etwa 35 Milliarden Euro

pro Jahr. Hatte die Branche

in den Jahren 2009/2010

sehr zurückhaltend investiert,

zeigt sie sich durch die

positive Umsatzentwicklung

ermutigt und plant für 2011

wieder signifikante Investitionen.

www.ama-sensorik.de

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Nordic ID Handhelds komplettieren das

RFID-Projekt bei Seidensticker

Das traditionsreiche Modeunternehmen Seidensticker GmbH

hat sich für die Nutzung der RFID-fähigen Handhelds von

Nordic ID entschieden. Seidensticker führt die mobilen Merlin

UHF RFID Geräte von Nordic ID im Rahmen eines RFID-

Pilotprojekts für seinen Einzelhandelsbereich ein. Umgesetzt

wird das Projekt zusammen mit RF-iT, einem RFID-Software-

und -Dienstleistungsanbieter aus Graz. Die mobilen Nordic

ID Geräte sorgen für ein effizienteres In-Store Warenmanagement:

beispielsweise im Wareneingang, bei Inventuren,

der Artikelsuche oder der Umlagerungen von Waren zwischen

Filialen. „Wir werden RFID-Handhelds von Nordic ID

ab April 2011 zuerst in den Filialen Düsseldorf und Hamburg

testen“, so Sebastian Linneweber, Leiter Organisation und

Datenverarbeitung bei Seidensticker. „Anschließend werden

wir sie sukzessive in allen Filialen der Eigenmarken Seidensticker

und Jaques Britt sowie in unseren ‚Home of Shirts‘ zum

Einsatz bringen“. Seidensticker nutzt Nordic ID Handhelds

bereits erfolgreich in seinem Logistikzentrum in Bielefeld.

www.nordicid.com

Zusammenlegung der RFID-Aktivitäten

Zwei Marktakteure im Bereich RFID-Dienste, Vilant Systems

Oy und Swisscom Auto-ID Services AG haben die

Zusammenlegung ihrer RFID-Aktivitäten beschlossen.

Bereits in der Vergangenheit haben die Unternehmen als

Partner zusammengearbeitet. Der RFID-Markt verzeichnet

ein enormes Wachstum, daher trägt dieser Zusammenschluss

zur weiteren Synchronisierung der Aktivitäten und

der Stärkung der Marktpräsenz beider Gesellschaften bei.

Im Rahmen der Transaktion verkauft Swisscom ihre Beteiligung

an der Swisscom Auto-ID Services AG an Vilant

Systems Oy. In der Folge wird Swisscom eine Minderheitsbeteiligung

am Aktienkapital von Vilant Systems Oy halten.

Das schweizerische Unternehmen wird unter der Marke

Vilant tätig sein. Daher ändert sich der Name der Swisscom

Auto-ID Services AG in Vilant Systems AG.

www.vilant.com

Sensus nutzt multifunktionaleDatenerfassungsgeräte

von Psion

Das Unternehmen Sensus

unterstützt ihre Kunden

nun auch mit der neuesten

Generation bei der mobilen

Auslesung ihrer Messgeräte

mit dem speziell

konfigurierten Handheld

Computer vom Typ Workabout

Pro 3 von Psion.

Pro Jahr wird der Messtechnik-Experte

rund 100

Handheld Computer der

neuen Generation abnehmen.

Sensus hat schon

über zehn Jahre die flexiblenDatenerfassungsgeräte

von Psion im Einsatz.

Das Unternehmen gehört

zu den international führenden

Anbietern von

Produkten und Dienstleistungen

im Bereich hochwertiger

Messtechnik und

liefert intelligente sowie

moderne Produkte und

Lösungen für die Wasser-,

Wärmeversorgung

rund um den Globus. Mithilfe

des modernen Funk-

und Fernauslesesystems

auf Basis des Workabout

Pro 3 von Psion können

bei Sensus-Kunden Zählerstände

bequem – auch

ohne vorherige Terminabsprache

zwecks Zugang

zur Messstelle – abgelesen

werden.

www.psion.com


Kyaia Group für RFID-Lieferkettenlösung mit retail technology award europe 2011 ausgezeichnet

Die Kyaia Group, ein führender

Schuhhersteller

aus Portugal, hat bei den

diesjährigen retail technology

awards (reta) europe

des EHI Retail Institute

den Preis in der Kategorie

„Best Enterprise Solution“

gewonnen. Mit dem Preis

werden die Leistungen der

Kyaia Group beim Einsatz

von RFID-Technologie in

der gesamten Lieferkette

ihrer internationalen Marke

FLY London anerkannt. Mit

der Entwicklung der innovativen

RFID-Lösung ShoeID

für FLY London möchte die

Kyaia Group die Effizienz

der gesamten Lieferkette

verbessern. Die Lösung

trägt nicht nur zur Optimierung

der Prozesse und zu

einer verbesserten Schadensprävention

bei, sondern

bietet dank der RFID

Smart Floor-Technologie

auch ein besseres Einkaufserlebnis

im Shop: So können

die Kunden sich mit dem

Paar Schuhe, das sie gerade

anprobieren, beispielsweise

vor der Kulisse einer

belebten Straßenszene in

London, New York oder

Tokio sehen. Das Projekt

wurde von einem Konsortium

entwickelt, dem neben

der Kyaia Group noch fünf

weitere Unternehmen bzw.

Organisationen angehörten.

Für die Entwicklung

und Installation der gesamten

Lösung zeichnete Creativesystems

verantwortlich,

die RFID-UHF-Inlays und

-Tickets werden von Avery

Dennison geliefert und die

Entwicklung der interaktiven

RFID-UHF-Technologie

rfid-news 11

Smart Floor übernahm Surfaceslab.

www.reta-europe.com

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12

rfid-news

TagMaster und 7iD Technologies unterzeichnen LoI

Die Unternehmen kooperieren im

Bereich der hochentwickelten Middleware,

die im neuen UHF Reader von

TagMaster zum Einsatz kommen wird.

Zusammenarbeit und Informationsaustausch

fokussieren auf RFID Technologien

im UHF Frequenzbereich

entsprechend dem EPC Gen2 Standard.

Zunächst soll eine integrierte Lösung mit Hard- und Middleware

für Track & Trace Applikationen im Zugverkehr entstehen.

„Mit TagMaster haben wir einen Partner gewonnen, der

gerade im anspruchsvollen Umfeld der Eisenbahnindustrie

hochqualitative Produkte anbietet und einen hervorragenden

Ruf genießt“, freut sich Wolfgang Essl, Geschäftsführer der

7iD Technologies. Der Einsatz von Trackingsystemen für Zugwaggons

und Waren auf Bahnhauptstrecken ist ein wachsender

Markt, zahlreiche Feldtests wurden bereits durchgeführt.

Diese bestätigen, dass der Einsatz von ISO18000-6C (EPC

Gen2) Produkten geeignete Lösungen bietet und zugleich die

notwendige Unterstützung für die hier geforderte Kompatibilität

darstellt. Mit dem LoI haben nun beide Unternehmen die

Möglichkeit, solche RFID Gesamtsysteme zu vermarkten, die

sowohl TagMaster Produkte als auch die von 7iD Technologies

entwickelte Middleware enthalten.

www.7iD.com

NFC-Technologie in Mobiltelefonen

für den Massenmarkt

NXP Semiconductors N.V.

und der Sicherheitsspezialist

Giesecke & Devrient (G&D)

gaben die vollständige Freigabe

einer gemeinsamen

Softwarelösung für sichere

Schnittstellen zwischen

Mobiltelefon, NFC-Funktionialität

und Sicherheitselementen

wie der SIM-Karte

bekannt. Dank dieser Lösung

kann NFC sicher in Android-Mobiltelefone

und mobile

Geräten mit anderen

Betriebssystemen integriert

werden. Des Weiteren deckt

die freigegebene Software

den Bedarf von Mobilfunknetzbetreibern

ab, die sichere

Elemente für die Integration

in Mobiltelefone fordern.

Das erste Android-Mobilte-

ident 2/11

lefon, das diese erweiterte

Funktionalität unterstützt, soll

im zweiten Quartal 2011 auf

den Markt kommen. Die Verfügbarkeit

einer integrierten

sicheren NFC-Softwarelösung

innerhalb des NFC-

Ökosystems stellt einen

Durchbruch für die künftige

Verwendung von Services

auf NFC-Basis dar.FührendeOriginalgerätehersteller

von Mobiltelefonen

haben die Lösung bereits in

das Plattform-Design ihrer

Android-Mobiltelefone aufgenommen,

die 2011 und

2012 auf den Markt kommen

sollen.

www.nxp.com/nfc

www.gi-de.com

RFID-based Automotive Network

Das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik

GmbH, Daimler AG und IBM Deutschland GmbH arbeiten

im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium

geförderten Forschungsprojekts „RAN – RFID-based

Automotive Network“ mit dem amerikanischen Ortungssystem-Hersteller

MOJIX Inc., mit Hauptsitz in Los Angeles,

an der Transparenzsteigerung der Nacharbeitsprozesse in

der Automobilproduktion. Eine der Anforderung der Daimler

AG an das Ortungssystem besteht darin, keine aktiven

Tags zu verwenden, da diese aufgrund ihrer Kosten in einem

geschlossenen Kreislauf geführt werden müssten. Der Hardwarelieferant

MOJIX erfüllt diese Anforderung, indem er ein

Ortungssystem zur Identifizierung passiver UHF-Transponder,

die in den Fahrzeugen befestigt werden, bereitstellt. Ziel

dieser Kooperation ist die effiziente Steuerung von Ressourcen,

die die frühzeitige Bereitstellung verlässlicher Daten zwischen

Automobilhersteller und den vor- und nachgelagerten

Partnern in der Lieferkette erlauben soll. Durch die Möglichkeit,

Fahrzeuge im Nacharbeitsbereich zu orten, können

kostenintensive Suchzeiten reduziert werden. Außerdem

erzeugen die durch das Ortungssystem bereitgestellten

Informationen eine höhere Transparenz in diesem Bereich

und können zur Optimierung der Steuerung genutzt werden.

www.autoran.de

EffizienzCluster LogistikRuhr stellt

erste Forschungsergebnisse vor

Mit 100 Millionen Euro Forschungsvolumen,

davon 40 Millionen aus der

BMBF-Spitzencluster-Förderung, ist

der EffizienzCluster LogistikRuhr das

derzeit größte Logistik-Forschungsprojekt

in Europa. 120 Unternehmen und 11 Forschungs- und Bildungseinrichtungen

arbeiten gemeinsam in sieben Leitthemen

und 30 Projekten mit dem Ziel, die Individualität von morgen

– im Sinne der individuellen Warenversorgung, Mobilität und

Produktion – mit 75 Prozent der Ressourcen von heute zu

ermöglichen. Insgesamt sollen mehr als 100 Produkte und

Patente mit einem Marktpotenzial von über zwei Milliarden

Euro sowie 4000 qualifizierte Arbeitsplätze aus dem EffizienzCluster

LogistikRuhr entstehen. Allein 12 Cluster-Projekte

forschen nach Innovationen und neuen Produkten in der

Intralogistik. „Die Intralogistik birgt mit das größte Effizienzpotenzial

für die Wirtschaft“, begründet Thorsten Hülsmann,

Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH,

diesen Fokus, „und die ganze Bandbreite der intralogistischen

Zukunftsforschung, zum Teil bereits mit ersten Ergebnissen,

zeigen wir auf der CeMAT.“

www.effizienzcluster.de


K O M M E N T A R

Automatisierungstechniken in der Verpackungslogistik

Auto-ID-Technologien erlangen auch und insbesondere

im Bereich der Verpackungslogistik

zunehmend an Bedeutung. Abläufe können so

wesentlich effizienter gestaltet und technisch

sowie wirtschaftlich optimiert werden.

Die erfreulich große Anzahl an Ausstellern

auf der diesjährigen Sonderschau

„AutoID in der Verpackungslogistik“,

die das IDH des VVL e. V. im Rahmen

der CeMAT vom 2. bis zum 6. Mai

2011 in Hannover organisiert, zeigt die

Bedeutung einer aufeinander abgestimmten

Verzahnung von Prozessen

aus der klassischen Logistik und der

Verpackungstechnik. 30 Aussteller werden

auf einer knapp 1.000 m² großen

Gesamtfläche zeigen, wie geeignete

Konzepte und Lösungen aussehen können.

Dies umfasst dabei die Kernbereiche

wie die Verpackung von Produkten

bzw. die Herstellung von Transportverpackungen

und (palettierten) Ladeeinheiten

bis hin zur Ladungsbildung und

-sicherung auf Fahrzeugen oder das

Ein-/Auslagern dieser Verpackungseinheiten

im Unternehmen, die Kommissionierung

sowie auch periphere Gebiete

wie etwa die Produktsicherung

oder die Einhaltung

von IT-Standards.

Letztlich

ist eine effiziente

Verzahnung aller

betroffenen Unter-

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

Institut für Distributions- und

Handelslogistik (IDH) des Vereins zur

Förderung innovativer Verfahren in

der Logistik (VVL) e.V.

Giselherstr. 34

44319 Dortmund

www.vvl-ev.de

nehmensbereiche essentiell für optimal

funktionierende Prozesse und die

Sicherung von Wettbewerbsvorteilen

im Rahmen einer weltweiten und globalisierten

Wirtschaft.

Planung, Steuerung und Kontrolle der

Material- und Informationsflüsse erfordern

– besonders in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten – speziell auf die

jeweiligen Anforderungen des einzelnen

Unternehmens angepasste Lösungen

und Technologien, um im Rahmen

der klassischen Aufgabenstellung die

richtige Ware zur richtigen Zeit am richtigen

Ort bereit zu stellen. Die Umsetzung

dieser Aufgabe unterstützen u. a.

technische Innovationen in der Verpackungstechnik,

von der Beschaffung

über die Produktion bis hin zur Auslieferung

an den Kunden. Aber auch der

Aspekt der Automatisierung besitzt

einen hohen Stellenwert bei der Optimierung

logistischer Prozesse, so dass

sowohl aktuelle Fachartikel als auch

Messen diesem Thema durch Aufzeigen

von Trends und neuen Entwicklungen

im Hinblick auf optische und

elektronische Identifikationsverfahren

– den sog. Auto-ID-Technologien – zur

Automatisierung der Supply Chains

gerecht werden.

Eine moderne Logistik ist heute im

Zusammenspiel mit der Verpackungstechnik

ohne den Einsatz hierauf abgestimmter

Identifikationstechnologien

nicht mehr möglich. Die vielfältigen und

zum größten Teil individuellen Anforderungen

der Unternehmen stellen eine

kommentar 13

große Herausforderung dar, der unter

anderem durch hochentwickelte, angepasste

Fördertechniken sowie durch

eine Optimierung der Distributionsabläufe

begegnet wird.

In diesem Zusammenhang ist es entscheidend,

dass die Auswahl der zum

Einsatz kommenden Kennzeichnungs-

und Identifikationstechnologie(n)

prozessspezifisch und unter Berücksichtigung

relevanter Parameter

erfolgt, um einen nachhaltigen Einsatz

sicherstellen zu können. Dabei

wird häufig der Fehler gemacht, nur

die Material- und Anschaffungskosten

zu betrachten, nicht jedoch auch

>> Verpackung ohne Logistik ist

wie „Pommes ohne Fritz“


14

titelstory

Einheit von Form und Funktion

Hightech-Design stärkt Marktpotenzial

Auto-Ident-Technologien durchdringen unaufhaltsam

nahezu alle Bereiche unserer Lebens-

und Arbeitswelt. In Produktionshallen, Büros,

Kongresszentren, Bahnhöfen, Banken und Bibliotheken

– wohin das Auge auch blickt: überall

RFID. Welchen Einfluss jedoch hat die äußere

Gestaltung von Readern, Gates und Antennen auf

die damit gesteuerten Prozesse? Hier steht die

alte Frage nach dem Verhältnis von Form und

Funktion im Raum. Im frühen 20. Jahrhundert

löste sie die erste industrielle Designrevolution

aus. Aber auch heute, im Hightech-Zeitalter,

kommt dieser Frage wettbewerbsrelevante

Bedeutung zu, nicht nur im Konsumentenmarkt,

sondern zunehmend auch im Businesssegment.

Feig Electronic, weltweit renommierter Spezialist

für berührungslose Identifikation, hat diese

Tatsache frühzeitig erkannt. Ins Zentrum seiner

Design-Philosophie stellt der Hersteller praktische

Einsatzsatzszenarien und die Bedürfnisse

von Menschen, die mit dem jeweiligen Produkt

arbeiten sollen. Das findet Anklang – bei Kunden

ebenso wie in der Fachwelt: Etliche Produkte

von Feig Electronic errangen internationale

Design-Awards.

Wer mit hartgesottenen Technikern

über RFID-Produkte spricht, hört vermutlich

viel über Robustheit, Langlebigkeit,

Frequenzspektren, Präzision

und Fehlerfreiheit. Das Äußere der

Technik kommt selten vor, da es im

praktischen Einsatz angeblich kaum

eine Rolle spielt. Andreas Löw, Marketingleiter

von Feig Electronic, ist

allerdings vom Gegenteil überzeugt:

„Funktionale Qualitätsfaktoren setzen

Weitere Informationen:

FEIG ELECTRONIC GmbH

Lange Straße 4

35781 Weilburg

Tel.:+49 6471 3109-0

E-Mail: obid@feig.de

www.feig.de

ident 2/11

unsere Kunden als selbstverständlich

voraus. Außerdem aber erwarten sie

ein stimmiges Design – gewissermaßen

als Gegenstück zur ISO-zertifizierten

Hightech, die im Inneren vom

Produktgehäuse steckt. Gestaltungsaspekte

wie Farbe, Form, Material-

und Oberflächenbeschaffenheit sind

essenziell für den Markterfolg unserer

Produkte. Harte Qualitätseigenschaften

sind die Grundvoraussetzungen,

damit RFID-Produkte im Wettbewerb

bestehen, aber noch lange nicht die

einzigen Faktoren für den Erfolg von

Produkten im Markt.“

Design transportiert intuitiv erfassbare

Botschaften

Unbestreitbar ist diese Aussage für

Elektronikprodukte im Consumer-

Weckt Willkommensgefühle: das gläserne

Crystal Gate von Feig Electronic

Markt. Hier gehört Design zum Markenkern;

man denke zum Beispiel an

iPhone und Konsorten. Farbe, Form

und Ausstrahlung sowie haptische

Materialeigenschaften sind auch bei

Note- und Netbooks mittlerweile

fast wichtiger als Prozessor-Taktfrequenzen

oder das Fassungsvermögen

von Festplatten. Aber auch immer

mehr Unternehmen werten Design

bei technischen Produkten als unverzichtbares

Qualitätsmerkmal. Nicht

nur Büros und Konferenzsäle, sondern

auch viele öffentliche Räume wie Bibliotheken,

Behörden oder Banken sind

heute ein wahrer Hightech-Hort. Das

Äußere der Technik prägt hier maßgeblich

das Raumambiente. Vom Design

der Produkte hängt folglich ab, wie

wohl sich Kunden, Mitarbeiter oder

Kongressbesucher in diesen Räumen

fühlen. Ein weiterer Grund, warum die


Gestaltung technischer Geräte nicht

als nebensächlich abgetan werden

kann: Design hat in vielen Unternehmen

einen erheblichen Anteil an der

Corporate Identity. Optimales Produktdesign

unterstützt zuweilen auch

direkt die jeweilige Geschäftstätigkeit:

Technisches Equipment, das sich dank

zeitloser Eleganz harmonisch in die

Umgebung einfügt, kann eine Atmosphäre

schaffen, die Seriosität und

Vertrauenswürdigkeit vermittelt – ideal

zum Beispiel für Beratungsgespräche

in einer Bank.

Auch E-Ticketsysteme im öffentlichen

Nahverkehr oder in Konzerthallen können

zu einem einladenden Ambiente

beitragen. Stilvolle Modernität und

perfekte Technikintegration in das

übrige Rauminterieur schaffen zudem

eine zeitgemäße kundenfreundliche

Atmosphäre. Beim Produktdesign

geht es nicht allein um Schönheit, sondern

auch um allgemeine Grundbotschaften,

die Kunden und Mitarbeiter

intuitiv verstehen.

Kristallklar und unbestechlich

Im RFID-Markt hat sich Feig Electronic

in den vergangenen Jahren als

Trendsetter für zeitgemäßes Produktdesign

profiliert. Davon zeugen eine

Reihe internationaler Designpreise.

Den Anfang machte der begehrte

Good Design Award, den das Chicagoer

Athenaeum-Museum of Modern

Architecture 2008 an die Reader-

Familien OBID classic und OBID classic-pro

von Feig Electronic verlieh.

Die Serien umfassen verschiedene

Wand- und Tischleser. Sie kommen

vorzugsweise am Point of Sale und

in öffentlichen Einrichtungen zum Einsatz,

also im unmittelbaren Endkundenumfeld.

Viele Bibliotheken schätzen

die RFID-Komponenten von Feig

Electronic, da Funkwellen bibliothekarische

Abläufe in fast allen Bereichen

optimieren: Mit Transpondern markierte

Bücher, DVDs und CDs lassen

sich an Ausleih- und Rückgabeterminals

automatisch verbuchen. Per

RFID können ansonsten sehr aufwändige

Sortier- und Inventurprozesse

automatisiert werden.

Zudem beugen Transponder Diebstählen

wirkungsvoll vor. Mal sind die Lesegeräte

unsichtbar in einem Buchungsterminal

integriert; ein andermal sind

sie an exponierter Stelle gut wahrnehmbar

lokalisiert. Beispielsweise

können die Hochfrequenz-Gate-

Antennen Crystal, Clear und Solid, die

2010 den renommierte red-dot Award

erhielten, zur Diebstahlprävention in

Bibliotheken auf verschiedenen Ebenen

sowie in Ein-, Aus- Übergangsbereichen

aufgestellt werden. Die Gates

arbeiten im Hochfrequenzbereich mit

13,56 Megahertz und bieten lichte

Weiten bis 130 Zentimeter. Besonders

das aus Acrylglas gefertigte Cry-

stal Gate veranschaulicht beispielhaft

den Zusammenhang zwischen

Zweckbestimmung und Produktdesign:

Gates, die als Zugangskontrolle

und Diebstahlsicherung dienen, dürfen

von Kunden nicht als abweisende

Barriere oder Schranke empfunden

werden. Wünschenswert wären statt

dessen Willkommensgefühle, die zum

Hindurchgehen ermuntern. Solche und

ähnliche Erwägungen stehen hinter der

Materialauswahl für das transparente

Gate aus Glas. Neben ihrem durchdachten

Design punkten die Gates

aus Weilburg an der Lahn zudem durch

ihre Wartungsfreundlichkeit. Denn das

Antennen-Tuning erfolgt automatisch;

spezielle Werkzeuge werden dafür

nicht benötigt. Ebenfalls automatisch

läuft die permanente Funktionsüberwachung,

was Ausfälle vermeidet und

den Betriebsaufwand minimiert.

Als prominenter und seinerseits preisgekrönter

Anwender entschied sich

zum Beispiel die New Yorker Queens

Library für die Gate-Antennen von Feig

Electronic. Die Bibliothek wurde 2009

zur Library of the Year der Vereinigten

Staaten gekürt.

Wie Gestaltung die Ergonomie

verbessert

titelstory 15

Ein Produkt, das exemplarisch veranschaulicht,

inwiefern funktionale

Aspekte das Design maßgeblich

beeinflusst haben, ist der Long Range

Reader ID ISC.LRU3000 beziehungsweise

LRU3500. Die mit dem red dot

design award 2010 prämierten Reader

arbeiten im Ultrahochfrequenzbereich

(UHF) von 860 bis 960 Megahertz.

>> Gates, die als Zugangskontrolle und

Diebstahlsicherung dienen, dürfen von

Kunden nicht als abweisende Barriere

oder Schranke empfunden werden


16

1

3

titelstory

schutz, denn es können kein Staub

und keine Feuchtigkeit von außen in

das Gehäuse-Innere eindringen.

Darüber hinaus ist das Reader-Modell

LRU3500 mit verschiedenen, auch

aus größerer Entfernung gut sichtbaren

LED-Leuchtdioden ausgestattet.

Somit ist der jeweilige Betriebszustand

des Readers aus der Distanz

erkennbar, also ohne dass man

unmittelbar herantreten müsste.

Dies betrifft zum Beispiel Statusmeldungen

laufender Firmware-Updates

oder bei einem Konfigurations-Reset,

aber auch Statusanzeigen der Antenneneingänge,

welche die UHF-Power,

Lesevorgänge oder Antennenfehler

signalisieren.

Die Gestaltung der LRU3000/3500

Long Range Reader verdeutlicht den

engen Zusammenhang von Ergonomie

und Design. Dabei geht es zum einen

um höhere Produktivität, weil unnötige

Arbeitsschritte wie Kabelziehen entfallen

und dadurch Zeit gespart wird.

Zum anderen macht es einfach mehr

Spaß, mit einer technisch durchdachten

Lösung zu arbeiten. Dies mag man als

so genannten „weichen“ Faktor werten

– aber es ist ein Faktor, der sich positiv

ident 2/11

2

4

auf die Motivation der Mitarbeiter auswirkt

und ihre Bindung an das Unternehmen

festigt.

Tausendundeine Logistikoption

Besonders ergonomisch: Der LRU3500 – ein

logistisches Multitalent

Außer durch seine ergonomischen

Eigenschaften überzeugen die UHF

Long Range Reader LRU3000 und

LRU3500 den Logistiker durch ihre

exzellente Lese-Performance. Dank

seiner großen Reichweite empfiehlt sich

der Leser für unterschiedlichste logistische

Szenarien, wobei das robuste

Aluminiumgehäuse auch rauen Umgebungsbedingungen

trotzt.

Von der Idee zum Serienprodukt

Bevor der Tischleser ID CPR40.30

den GOOD DESIGN Award gewinnen

und für den deutschen Designpreis

2010 nominiert werden konnte,

durchlief er verschiedene Entwicklungsstadien.

Von der ersten

Idee der Verwendung asymmetrisch

angeordneter Komponenten (Bild 1)

über den ersten Entwurf einer fast

vollflächigen Acrylglaseinlassung

(Bild 2) bis zum fast finalen Produkt

mit kleinerer Einlassung (Bild

3). Letztendlich entschied man sich

für eine schwarze Acrylglasscheibe

ohne Logo aber mit dem Slogan

„OBID ® – RFID by FEIG ELECTRO-

NIC“ in weißer Schrift.

Der UHF Long Range Reader lässt

sich wie gesagt mit bis zu vier Antennen

bestücken. Per Multiplexer können

großflächige Antennensysteme

mit maximal 2.048 Einzelantennen

aufgebaut werden. Vorteilhaft sind

Mehrantennensysteme zum Beispiel

zur Automatisierung in der Liefer- und

Fertigungslogistik, um den Material-

und Teilefluss zu optimierten. Verbreitet

ist der Einsatz von UHF Long

Range Readern zudem in Zufahrtskontrollsystemen

oder als Impulsgeber

zum Öffnen und Schließen von

Industrietoren. Egal in welchem Szenario

– LRU3000 und LRU3500 lassen

sich dank Power-over-Ethernet

besonders einfach installieren. Denn

die Stromversorgung erfolgt hierbei

direkt aus dem IP-Netzwerk. Die Einführung

effizienzsteigernder Innovationen

wird damit beschleunigt; gleichzeitig

sinken Aufwand und Kosten für

die Implementierung.

Design schlägt Brücke zwischen

Mensch und Technik

Die genannten Produkte sind allesamt

keine Einzelanfertigungen für eine elitäre

Käuferschicht, sondern serien-


Feldlinien formschön eingefangen

Die neue Shielded Pad Antenna von Feig Electronic

stellte Designer und Konstrukteure vor eine besondere

Herausforderung: Die elegante Tischlösung eignet

sich zur Integration in Selbstverbuchungsterminals für

Bibliotheken oder zur automatischen Aktenidentifikation.

Als induktives Hochfrequenzsystem verteilen sich

die Feldlinien derart, dass auch Transponder außerhalb

des gewünschten Zielbereichs gelesen werden. Es würden

somit auch Bücher oder Akten erfasst, die neben

dem Gerät liegen. Gelöst wurde dieses Problem durch

eine starke Abschirmung zu den Seiten und nach unten.

Vor allem die Ein-Kopplung des Antennenfeldes in metallische

Rahmen oder Gestelle von Schreibtischen und

anderem Mobiliar wurde stark minimiert. Positiver Nebeneffekt

des reduzierten Abstrahlbereichs: Die Antenne

bietet damit auch eine geringere Angriffsfläche für Störeinflüsse,

etwa durch Funkwellen benachbarter Syste-

mäßig hergestellte Massenartikel zu

absolut konkurrenzfähigen Preisen.

Aus gestalterischer Sicht ergibt sich

daraus eine weitere Anforderung –

nämlich Produkte zu entwerfen, die

zwar als eigenständiges Objekt wahrgenommen

werden, sich andererseits

aber optisch gut in sehr unterschiedliche

Kundenumgebungen einfügen

müssen. Hier spielt eine reichhaltige

Farbpalette ebenso eine Rolle wie

Formgestaltung. Die OBID-Tischleser

sind beispielsweise besonders flach

gehalten und passen daher in fast

jede Inneneinrichtung. Beim Gehäuse

wurde alles Überflüssige vermieden;

es weist weder kantige Absätze noch

Nuteinschnitte auf. Die Modelle wirken

nicht wie aus Teilen zusammengesetzt,

sie erscheinen vielmehr als

organische Einheit. Das sieht nicht nur

schöner aus, sondern erleichtert auch

die regelmäßige Reinigung.

Zeitlose Eleganz: OBID Tisch- und Wand passen

in jedes Ambiente

„Unsere Designkonzepte sind das

Ergebnis einer tiefgründigen Auseinandersetzung

mit der Funktionalität

eines Produkts in bestimmten Anwendungsszenarien“,

sagt Andreas Löw.

„Über den funktionalen Aspekt hinaus

geht es dabei um die ästhetische Wirkung

auf diejenigen Menschen, die

mit dem betreffenden Produkt im Alltag

konfrontiert sind. Ausgangspunkt

sind nicht irgendwelche theoretischen

Überlegungen im luftleeren Raum,

sondern stets die praktischen Einsatzmöglichkeiten

in einem konkreten

Geschäftsumfeld.“

Das Erscheinungsbild der Hightech-

Produkte von Feig Electronic stammt

also nicht aus dem Elfenbeinturm,

sondern steht am Ende eines strukturierten

Entwicklungsprozesses, bei

dem innovative Tools wie CAD-Systeme

zum täglichen Handwerkszeug

gehören. Wirtschaftliche und funktio-

titelstory 17

me oder Maschinen. Dank ihrer hohen Systemstabilität

empfiehlt sich die neue Shielded Pad Antenna auch für

industrielle Anwendungen, zum Beispiel zur Steuerung

von Produktions- oder Kommissionierungsprozessen an

Förderbändern.

nelle Parameter sowie fertigungstechnische

Aspekte sind als obligate Randbedingung

dabei stets präsent. Hinzu

kommen ästhetische Konzepte, ergonomische

Studien und die erwähnte

Auseinandersetzung mit unterschiedlichen

Anwendungsszenarien. Unverzichtbar

sind in diesem Kontext auch

>> Etliche Produkte von Feig Electronic

errangen internationale Design-Awards


18

barcode anwendung

Portables Shopping-System im Regelbetrieb

Motorola und Feneberg führen mobile Self-Scanning-Lösung

im deutschen Lebensmittelhandel ein

Kunden der süddeutschen Lebensmittelkette

Feneberg können das tragbare Selbstbedienungsterminal

MC17 von Motorola für ihren

Einkauf nutzen. Im Gegensatz zu bisherigen

Angeboten unterstützt die mobile Self-Scanning-Lösung

von Motorola die Kunden der Supermarktkette

während des gesamten Einkaufs.

Vor dem Betreten der Verkaufsfläche

identifiziert sich der Kunde über seine

Kundenkarte an der zentralen MC17-

Ausgabestelle und entnimmt den

mobilen Einkaufshelfer. Während seines

Einkaufs scannt er dann die von

ihm ausgewählten Artikel und legt sie

in seinen Warenkorb. Eine spätere,

erneute Erfassung aller eingekauften

Artikel ist nicht mehr notwendig.

Weitere Informationen:

Motorola GmbH

Enterprise Mobility Solutions

www.motorola.com/de

ident 2/11

Der Kunde spart so wertvolle Zeit,

da der mobile Handscanner am Ende

des Einkaufs nur noch ausgelesen

werden muss und das bisherige,

zeitintensive Warten an der Kasse

sowie das Auflegen aller Artikel

auf das Kassenband entfallen. Der

Bezahlvorgang erfolgt entweder an

einer normalen Kasse oder an einem

Kassenautomaten. Insgesamt setzt

das Allgäuer Unternehmen Feneberg

120 mobile Selbstbedienungsterminals

des Typs MC17 ein – davon 80

Geräte am Hauptsitz in Kempten und

40 mobile Shopping-Lösungen am

Standort Dietmannsried.

„Ausschlaggebend für die Auswahl

der mobilen Self-Scanning-Lösung

von Motorola waren vor allem die hohe

Effizienz und Zeitersparnis für Kunden

sowie die leichte Bedienbarkeit und

die ergonomische Form der Geräte“,

erklärt Detlev Klerke, Geschäftsführer

der EDV Service GbR, dem EDV-

Dienstleister der Feneberg Lebens-

mittel GmbH. „Wir wollen den Kunden

der Firma Feneberg größtmöglichen

Komfort und Service beim Einkauf

bieten sowie die Mitarbeiter im Kundenservice

unterstützen. Mit der neuen

mobilen Einkaufslösung erreichen

wir beides: Die Kunden müssen die

gesamten Waren nicht noch einmal

an der Kasse auspacken und sind

schneller mit ihrem Einkauf fertig. Und

die Mitarbeiter haben mehr Zeit zur

Verfügung, um sich Serviceleistungen

zu widmen.“


Auch für Motorola ist die Zusammenarbeit

mit Feneberg ein wichtiger

Schritt bei der Einführung mobiler

Technologien im deutschen Lebensmitteleinzelhandel:

„Kunden wollen

heute möglichst entspannt einkaufen

und Warteschlangen an Kassen vermeiden.

Mit dem zukunftsweisenden

mobilen Self-Scanning-System geben

wir ihnen eine Lösung an die Hand, die

ihnen diese Vorteile bietet“, so Olaf

May, Geschäftsführer der Motorola

GmbH. „Aktuelle Untersuchungen

wie die Studie ‚Kassensysteme 2010’

des EHI Retail Institutes zeigen, dass

die Beschleunigung des Kassendurchlaufs

eine wichtige Anforderung

im Handel ist und Verbraucher neuen

Angeboten aufgeschlossen gegenüberstehen.“

Neben Motorola sind auch die Software-

und IT-Prozessexperten Re-

Vision und ABC Retail an der Einführung

der neuen Self-Scanning-Lösung

bei Feneberg beteiligt. Die Motorola

Partner betreuen die Implementierung

der MC17-Terminals in die IT-Umgebung

der Lebensmittelkette. „Wir

freuen uns, dass Feneberg als erster

deutscher Lebensmittelhändler dieses

Self-Shopping-System einführt“,

ergänzt Michel Haagmans, Director

bei Re-Vision. Wolfgang Binninger,

Geschäftsführer von ABC Retail, fügt

hinzu: „Mobile Angebote, die Kunden

>> Kunden wollen heute möglichst entspannt

einkaufen und Warteschlangen an Kassen

vermeiden


20

mobile datenerfassung

Kundenbindung durch

Lagermanagement

Mobiles Bestandsmanagement

Die aescoLOGIC AG, einer der führenden Fachhändler für Arztbedarf und

innovativer Logistikdienstleister, setzt ein neuartiges Bestellsystem für

das Verbrauchsmaterialmanagement in Praxen und Kliniken ein, um seinen

Kunden höchste Versorgungssicherheit bei minimalen Lagerbeständen zu

bieten. Das Softwaresystem AMO Clinic und handliche Scannerterminals

des Systemhauses Abakus Projektmanagement GmbH aus Herne sorgen

dabei für einfache und fehlerfreie Datenerfassung in den Lägern der Kunden

und für eine verbrauchskonforme Optimierung der Nachbestellungen.

Die aescoLOGIC AG beliefert Ärzte,

Praxen und Kliniken mit Praxis- und

Sprechstundenbedarfsartikeln. Darüber

hinaus werden die Kunden mit

einem breiten Spektrum an zusätzlichen

Dienstleistungen versorgt – getreu dem

Motiv „Qualität aus einer Hand“. Das

herstellerunabhängige Fachhandelsunternehmen,

mit Sitz in Wuppertal und

Leverkusen, versorgt heute mit rund

40 Mitarbeitern mehr als 1.500 Kunden

mit etwa 10.000 verschiedenen Artikeln

namhafter Hersteller, einer Eigenmarke

sowie innovativen Produkten im

Exklusivvertrieb. Gute Ideen und hohe

Zuverlässigkeit haben die aescoLO-

GIC AG erfolgreich gemacht. Ihr Erfolg

basiert u.a. darauf, neue und effiziente

Lösungen für die Kunden zu finden und

diese partnerschaftlich im Praxis- und

Klinikalltag umsetzen. So beispielsweise

ein innovatives Bestellsystem,

welches neben der Vereinfachung des

Hans-Georg Bierbass, Prokurist

aescoLOGIC AG

Tel.: +49 214 960053-0

www.aescologic.de

Abakus Projektmanagement GmbH

Tel.: +49 2323 384016

www.abakus-projektmanagement.de

ident 2/11

Bestellvorgangs auch ein effizientes

Bestandsmanagement der Kundenlager

ermöglicht.

Bedarf erkannt

Der steigende Kostendruck in der

Gesundheitsversorgung hat massiven

Einfluss auf den Tagesablauf in Arztpraxen

und Kliniken genommen. Das Budgetmanagement

und administrative Aufgaben

nehmen viel Zeit in Anspruch –

Zeit, die an anderer Stelle fehlt. Dirk

Nöcker, Innendienstleiter der aesco-

LOGIC AG: „Wir haben die Problematik

erkannt und bieten Ärzten und deren

Mitarbeiter daher an, sie von lästigen,

medizinfernen Aufgaben, wie der Verwaltung

und Nachbestellung von Artikeln

für den Praxis- und Sprechstundenbedarf,

zu entlasten.“ Erfahrungsgemäß

bestellen Praxen und Kliniken unregelmäßig

und ungleichmäßig. Oft wird mit

sehr kurzem Vorlauf bestellt. In der Folge

fehlen beim Kunden dann Produkte,

die beim nächsten Mal zur „Sicherheit“

in großen Mengen bestellt werden. Dies

führt zunächst zu überfüllten Regalen

und hohen Materialrechnungen, dann

wieder zu knappen Bestellungen und

Engpässen. Dieser Jo-Jo-Effekt bei den

Lagerbeständen (zu viel, zu wenig, zu

viel …) lässt sich eliminieren, wenn die

Einkaufsprozesse professionell struk-

Größere Praxen oder Kliniken können die automatisierte

Bestellerfassung mit AMO Clinic auch selbst übernehmen

turiert werden, Verbrauchsstatistiken

permanent fortgeschrieben werden

und eine intelligente Bedarfsanalyse mit

Bestandsoptimierung aller Verbrauchsartikel

zur Anwendung kommt.

Schrittweise zur Lösung

Doch eine optimale Lösung fällt nicht

vom Himmel. Die Entwicklung des heute

eingesetzten mobilen Bestell- und

Bestandsmanagementsystems erfolgte

über Jahre in überschaubaren Schritten.

Jochen Schweden, Vorstand der

aescoLOGIC AG erinnert sich gut an

die ersten Ansätze: „Zunächst haben

unsere Berater in ausgesuchten Praxen

zusammen mit den Mitarbeiterinnen

ein planbares Sortiment aller benötigten

Artikel gebildet und aus zurückliegenden

Zeiträumen einen Grundbedarf

ermittelt. Darauf basierend wurde

die Unterstützung bei der Lagerbewirtschaftung

durch Mitarbeiter der aesco-

LOGIC angeboten.“

Die Arzthelferin sollte schnell und

regelmäßig die Sollmengen des Materials

kontrollieren und auf einfache

Weise eine Nachbestellung für einen

Verbrauchszeitraum von ein bis zwei

Wochen auslösen. In den Anfängen

erfolgte dies mittels vorbereiteter Formulare,

mit denen der Bedarf aufgenom-

(Bilder: PRO ORGA)


men und per Fax oder Telefon an Servicemitarbeiterinnen

von aescoLOGIC

übermittelt wurde. Schnell zeigte sich,

dass diese Handhabung zwar akzeptiert

wurde, die Kunden aber nicht begeisterte.

In Gesprächen mit dem Systemhaus

Abakus Projektmanagement, welches

auch die Webshop-Software für aesco-

LOGIC erstellt hat, wurde die Problematik

der automatisierten Bestellerfassung

diskutiert und als erste elektronische

Lösung handelsübliche PDAs mit praxisspezifischen

Erfassungsformularen

angeboten. Die praktischen Handcomputer,

die leihweise überlassen werden,

führten direkt zu einer höheren Akzeptanz

des Bestellsystems. Die erfassten

Daten mussten jedoch vom PDA auf

einen PC übertragen und dann von diesem

aus, nach Durchsicht und Korrektur

am Bildschirm, an das Bestellsystem

von aescoLOGIC übertragen werden.

Jeder Lagerplatz wird mit einem von aescoLO-

GIC bereitgestellten Etikett gekennzeichnet

Transparenz via Webshop

In einem weiteren Schritt wurden

die PDAs durch moderne Netbooks

ersetzt, die eine komfortablere Bestellerfassung,

eine Kontrolle der Daten und

eine direkte Übertragung der Bestellung

erlaubten. Doch auch diese Lösung

zeigte in der praktischen Anwendung

zunächst noch Schwächen. So passierte

es immer noch zu häufig, dass Artikel

bei der Bestellung vergessen, oder in zu

großen Mengen geordert wurden. Die

subjektive Einschätzung des Bedarfs

durch die zuständige Arzthelferin war

einfach keine konstante Größe. Erst

die Kombination aus Bedarfserfassung

per Netbook und Bestellungsabgleich

via Internet kam der heute praktizierten

Lösung nahe. Über einen persönlichen

Account können Arzt oder Helferin die

vorbereitete Bestellung im Webshop

betrachten und korrigieren. Dabei werden

von aescoLOGIC bei bestimmten,

in der Vergangenheit mehrfach bestellten

Verbrauchsartikeln optimale Mengen

vorgeschlagen und sogenannte

Favoriten- oder Rennerlisten angezeigt.

EDV-Leiter Dirk Petersen sieht in der

Verbindung zwischen seinem ERP-

System und der Webshop-Software

von Abakus den Durchbruch zum neuen

Bestellsystem: „Heute bieten wir

unseren Kunden über den Webshop

übersichtliche Statistiken über den

Verbrauch sämtlicher Produkte. Wir

berechnen permanent die Verbrauchsmengen

der letzten 26 Wochen und

bilden daraus Soll-Mengen mit Mindest-

und Höchstwerten pro Artikel.“

Jochen Schweden ergänzt: „Der letzte

Schritt ist, dem Kunden auch noch den

Vorgang der Bestellung abzunehmen.

Damit ist unsere Dienstleistung gegenüber

der Arztpraxis abgerundet und wir

profitieren davon, dass wir es selbst in

der Hand haben, den für uns günstigsten

Bestellmoment zu bestimmen.“

Automatische Bestellmengenermittlung

Zu den Voraussetzungen, für den Kunden

das komplette Verbrauchsmaterialmanagement

zu übernehmen, gehört,

dass die Praxis oder Klinik ein planbares

Sortiment nutzt, ein für aescoLOGIC

zugängliches Lager hat, welches groß

genug für einen zweiwöchigen Bedarf

ist, und dass der Kunde auch bereit ist,

sich bei Bestellentscheidungen unterstützen

zu lassen.

Ein Großteil der Kunden nutzt heute das

neue System. Dabei übernehmen in der

Regel speziell geschulte Auslieferungsfahrer

von aescoLOGIC wöchentlich

die Kontrolle der Lagerbestände mittels

handlicher Barcodescanner. Dies

geschieht in wenigen Augenblicken,

nachdem die in der Vorwoche bestell-

mobile datenerfassung 21

te Ware ins Lager eingeräumt wird.

Durch die regelmäßige Erfassung aller

Lagerpositionen wird eine hohe Transparenz

des tatsächlichen Verbrauchs

erreicht, was wiederum die Prognose

des Bedarfs erleichtert und die Verfügbarkeit

des Materials bei minimalen

Beständen stets verbessert. Bei

dieser Lösung ist das Personal des

Kunden von jeglicher Mitarbeit beim

Jedes Lagerfach wird gescannt

Lagermanagement entlastet; es kann

jedoch über den Webshop Einsicht in

den Beschaffungsprozess nehmen und

gegebenenfalls korrigierend eingreifen.

In einigen Ärztehäusern und Kliniken mit

größeren Lagern wird die automatisierte

Bestellmengenermittlung nicht vom

Fahrer sondern von einer für das Lager

verantwortlichen Mitarbeiterin durchgeführt,

die zu diesem Zweck ein Barcodescanner-Terminal

erhält.

Die automatisierte Lösung im Detail

Im Gegensatz zu früheren Lösungen ist

der Investitionsbedarf der automatisierten

Lösung in neue Hardware gering.

Nur die Auslieferungsfahrer und einige

Großkunden erhalten die neuen Barcodescanner-Terminals.

Dafür ist jedoch

der organisatorische Aufwand zur Vorbereitung

der neuen Verbrauchsmaterialmanagement-Lösung

höher.

Zunächst beim Kunden: Für das komplette

Verbrauchsmaterialsortiment

müssen Sollbestandsmengen vereinbart

und entsprechende Lagerflächen

eingerichtet werden. Jeder Lagerplatz

ident 2/11


22

mobile datenerfassung

Prokurist Hans-Georg Bierbass und Abakus-Chef

Andreas Geisler treffen sich in der Regel monatlich,

um die Entwicklung der speziell für aescoLO-

GIC geschaffenen Softwarelösungen fortzusetzen

wird mit einem von aescoLOGIC bereitgestellten

Etikett gekennzeichnet. Das

Label enthält neben dem Barcode des

Artikels seine Bezeichnung und die vorgesehene

Sollmenge. Damit ist der spätere

Abgleich zwischen Soll- und Istbestand

einfach per Sichtprüfung möglich.

Im Kundencenter von aescoLOGIC werden

für die teilnehmenden Praxen die

Sollbestandsmengen aller benötigten

Artikel im ERP-System angelegt und

über die Webshop-Software für die

Kunden transparent gemacht. Gleichzeitig

wird hinterlegt, mit welchem Handscanner

welcher Benutzer für welche

Praxis bestellen darf.

Im täglichen Betrieb schließlich muss

der Auslieferungsfahrer zum Dienstbeginn

den Datenbestand seines Handterminals

via Online-Verbindung mit dem

Server im Kundencenter abgleichen.

Dabei werden die Kundenstammdaten

seines Bezirks und die aktuellsten

Sollbestandsmengen aller Kundenlager

aktualisiert. Bei der Anlieferung

scannt der Fahrer mit seinem Handterminal

Fach für Fach die Barcodes auf

den Etiketten. Bei jedem Scanvorgang

zeigt das Display die Artikelbezeichnung

und die vom Kunden festgelegte

Sollmenge an, sodass der Fahrer schnell

jede Abweichung erkennt und die Differenz

zum Sollbestand als Bestellvorschlag

eingeben kann. Eventuell offene

Bestellungen werden ebenfalls berücksichtigt,

sodass auch in solchen Fällen

keine Überbestände entstehen können.

Die gesamte Bestellung wird im Hand-

ident 2/11

Die benutzerfreundliche Software AMO Clinic

führt den Mitarbeiter durch die einzelnen

Arbeitsschritte bei der Nachbestellung

terminal auf Plausibilität geprüft und

abgespeichert. Nach Beendigung seiner

Tour überträgt der Auslieferungsfahrer

die Daten aller Bestellungen an den

Server des Kundencenters, von dem sie

an das ERP-System weitergeleitet werden.

Nach Aufbereitung und Bearbeitung

der mobil erfassten Daten werden

alle Bestellvorgänge aktualisiert. Auftragsbestätigungen

werden automatisch

erzeugt und unverzüglich an den Kunden

geschickt. Gleichzeitig stehen die neuen

Bestelldaten im Webshop zur Verfügung

und die Statistiken sind aktualisiert.

Die Technik dahinter

Die Verantwortung für die MDE-Hardware,

den handlichen Scannerterminals

Casio DT-X7, hat das Systemhaus

Abakus Projektmanagement GmbH aus

Herne übernommen. Der Spezialist für

Individualsoftware für MDE-Projekte

und mobile Kassensysteme verfügt

über vielfältige und mehrjährige Erfahrungen

mit Datenerfassungsgeräten

im rauen mobilen Einsatz und hat sich

als offizieller Casio-Partner intensiv mit

Technik und Produktqualität auseinandergesetzt.

IT-Leiter Dirk Petersen ist

sehr zufrieden: „Abakus hat uns aus

einer Reihe möglicher Terminals das

DT-X7 empfohlen, weil es sehr handlich

bzw. ergonomisch ist und einen leistungsfähigen

Barcodescanner besitzt.

Damit lassen sich auch blasse und

beschädigte Etiketten schnell und sicher

lesen. Auch die Betriebsdauer mit einer

Zunächst räumt der Fahrer die mitgebrachte

Ware ins Lager der Praxis oder Klinik. Danach

ermittelt er die Differenz zwischen Soll- und Ist-

Bestand mittels Scannerterminal

Akku-Ladung und die Handhabung bei

der Datenübertragung entspricht ganz

unseren Vorstellungen.“ Die MDE-Software

AMO Clinic entwickelte Abakus

aus verschiedenen bewährten Tools

und Erweiterungen speziell für aesco-

LOGIC. Dabei wurde größten Wert

auf hohe Benutzerfreundlichkeit und

sichere Handhabung gelegt.

Gewinner auf beiden Seiten

Andreas Geisler, Geschäftsführer von

Abakus, hat die Technik der neuen

Lösung zusammen mit dem Team von

aescoLOGIC entwickelt: „Die Innovationskraft

von aescoLOGIC ist enorm.

Kaum ist ein vereinbartes Ziel erreicht

und eine frische Lösung in praktischer

Bewährung, sind schon wieder neue

Ideen im Gespräch, deren Umsetzung

den Kunden zusätzliche Vorteile versprechen

und die Bindung zu aescoLO-

GIC weiter erhöhen.“ Jochen Schweden

unterstreicht: „Praxen und Kliniken

profitieren ebenso wie wir von dem

neuen automatisierten Bestellsystem.

Unsere Kunden bestellen nahezu ihren

gesamten Bedarf an Verbrauchsmaterial

bei uns, was letztlich zur Stärkung der

Kundenbindung und zur Optimierung

des Bestandes führt. Aufgrund unseres

Service der Bestandsführung nehmen

die Kunden uns aber nicht nur als Lieferant,

sondern als kompetenten Dienstleister

und Partner war.“

ident


Just-in-time

Betrieb für die

Belieferung von

Apotheken

Kombination aus Voice- und

DataMatrix-Code-Erfassung

zur Erfüllung der Rückverfolgbarkeitsanforderungen

Das Warenlager vom Pharmadistributor CERP

Bretagne Nord wird mit einer Voice-Lösung in

Verbindung mit dem Auslesen von DataMatrix-

Codes ausgestattet. Dieses neue Verfahren wird

die Warenzusammenstellung für den Versand an

Apotheken deutlich beschleunigen. Darüber hinaus

ist der Pharmagroßhändler mit der neuen

Technologie bestens für die zunehmend strengeren

Rückverfolgbarkeitsauflagen in seiner

Branche gerüstet.

Das aus drei verschiedenen Unternehmen

bestehende CERP-Netz zählt mit

rund sechzig über das ganze Land verteilten

Lagern zu den führenden Pharmadistributoren

in Frankreich. In diesem

extrem hart umkämpften Markt

bestimmen äußerst reaktionsschnelle

Dienstleister mit großer geografischer

Nähe zu ihren Kunden das Geschehen.

Gibt eine Apotheke morgens eine

Bestellung auf, so wird sie am Nachmittag

desselben Tages beliefert. Nachmittags

aufgegebene Bestellungen

erhält sie anderntags frühmorgens,

noch bevor sie ihre Türen öffnet. Folge-

Weitere Informationen:

Zetes GmbH

Airport Center

Flughafenstraße 52b

22335 Hamburg

Tel.: +49 40 532888-0

www.zetes.com

richtig arbeitet CERP nach dem „Justin-time“-Prinzip.

Um diesen Anforderungen noch besser

gerecht zu werden, hat sich CERP

Bretagne Nord dazu entschlossen, sein

papiergebundenes Kommissioniersystem

durch eine drahtlose Voice-Lösung

zu ersetzen. Die Wahl fiel auf die Zetes-

Lösung 3iV Crystal, die sich bei diesem

Projekt der MCL-Spracherkennungsengine

bedient und mit Motorola MC3190

Terminals umgesetzt werden soll. Die

Lösung wird in allen Lagern des Unternehmens

in der Region zum Einsatz kommen

und damit von mehreren hundert

Kommissionierern genutzt werden. Das

Besondere an der Lösung: noch während

der Kommissionierung wird jedes

einzelne Produkt mit einem am Handgelenk

tragbaren Ringscanner erfasst,

der die DataMatrix-Codes ausliest. Dieser

Schritt dient der Überprüfung und

gewährleistet, dass das Unternehmen die

in Frankreich geltenden Auflagen bezüglich

der Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln

erfüllt. Dieses in der Pharmadistribution

hochinnovative Projekt erlaubt es

CERP Bretagne Nord, die Waren für eingegangene

Bestellungen heute anhand

der sprachbasierten Kommissionierung

– mit dem so genannten Voice Picking –

zusammenzustellen. Das System erteilt

die erforderlichen Kommissionieranweisungen

per Sprachausgabe an den Mitarbeiter,

der die Auftragszeilen bearbeitet

und auch auf demselben Weg Informa-

voice technologie 23

tionen zurücksendet. Mit dem 2D-Ringscanner

können die Waren bei der Kommissionierung

auch gleich gescannt werden,

um den Auftragsfortschritt zu prüfen

und die Losnummern und Haltbarkeitsdaten

zu erfassen.

Alain Wirtz, CEO der Zetes-Gruppe,

erläutert: „Wir sind hocherfreut, CERP

an eine Umsetzung in größerem Maßstab

heranführen zu dürfen. Kaum eine

Branche muss strengere Auflagen in

punkto Rückverfolgbarkeit erfüllen als

die Arzneimittelindustrie. Die erheblichen

Vorteile der automatisierten

Warenidentifizierung für Unternehmen,

die in diesem Sektor tätig sind, liegen

somit auf der Hand. Wir entwickeln

unsere Lösungen laufend fort, um neuen

Anforderungen gerecht zu werden.

Mit unserer sehr breiten Lösungspalette

können wir den Bedarf der gesamten

pharmazeutischen Distributionskette

abdecken, von der DataMatrix-

Etikettierung/-Codierung bis hin zu den

logistischen Kernprozessen. Im Bereich

Voice-Technologie kommt unsere Innovationskraft

in der Software MCL-Voice

zum Ausdruck. Mit diesem in unserem

Kompetenzzentrum MCL Technologies

entwickelten Tool sparen unsere Kunden

insbesondere bei der Einarbeitung

neuer Kommissionierer viel Zeit, da das

Ablegen eines individuellen Sprachprofils

pro Anwender entfällt.“

ident

ident 2/11


24

datenfunk

Effizienz in der Logistik

Hermes Logistik vertraut weiterhin PDS Entwicklungs- und Service GmbH

Effizienz in der Logistik bedeutet für die Hermes

Logistik Gruppe Deutschland vor allem auch

eine gute Umweltbilanz: Das führende Logistikunternehmen

Europas nimmt seine ökologische

Verantwortung ernst und optimiert einmal mehr

seine Lieferprozesse – mit Unterstützung durch

die PDS Entwicklungs- und Service GmbH, Köln.

Bis Ende 2011 werden alle 15.000 Hermes-Fahrer

mit einem GPRS-basierten Motorola Barcode-

Scanner und einer neuen Software ausgestattet.

Damit hat sich die Hermes Logistik bereits

zum dritten Mal in Folge für eine Ausstattung

der Tourfahrzeuge durch die PDS Entwicklungs-

und Service GmbH entschieden.

Weitere Informationen:

PDS Entwicklungs- und Service GmbH

Peripherie.Daten.Systeme

Tel.: +49 2203 1888-0

www.pdsgmbh.de

Hermes Europe GmbH

Tel.: +49 40 53755-0

www.hermes-europe.de

ident 2/11

Die bereits 1998 initiierte Partnerschaft

zwischen Hermes Logistik und

der PDS Entwicklungs- und Service

GmbH begann im Depot und führte

zwei Jahre später zur ersten Komplettausstattung

der Hermes-Fahrer mit

Handhelds für einen optimierten Tourablauf.

2006 fand dann unter Federführung

des Kölner Unternehmens ein

Technologie-Wechsel statt, der unter

anderem die elektronische Anbindung

der Paketshops ermöglichte. Im

vergangenen Jahr startete Hermes

Logistik eine Ausschreibung für die

Modernisierung der Ausstattung ihrer

Tourfahrzeuge: Einmal mehr hat sich

die PDS Entwicklungs- und Service

GmbH mit einer überzeugenden Hardware

und einer durchdachten Software

gegen die Konkurrenz durchgesetzt

und baut so seine strategische Partnerschaft

mit dem Hamburger Logistik-Riesen

weiter aus.

Die erste Phase des Rollouts der neuen

Handhelds ist bereits erfolgreich angelaufen:

Seit wenigen Wochen sind eini-

ge hundert Hermes-Fahrer mit Barcode-

Scanner des Typs Motorola MC9500

auf Tour und können zu jeder Zeit den

Status von Route und Ware melden.

Die GPRS-basierten Geräte sind nun

mit einer echten Mobilfunktion ausgestattet

und funken nahezu in Echtzeit

alle relevanten Daten an die Hermes-

Zentrale. Der Kunde kann sich so innerhalb

von Minuten per „Track and Trace“

im Internet über den Verbleib seines

Pakets informieren. Empfänger, die

sich ihre Waren an einen Hermes-Shop

liefern lassen, werden automatisch per

SMS informiert, dass ihre Sendung

abholbereit ist. Der Fahrer wiederum

kann mit dem neuen System zeitnah

die Auslieferung von Paketen, deren

Rückführung ins Depot oder auch eine

Zwischenlagerung über Nacht im Lieferfahrzeug

dokumentieren.

Kernstück des neuen Systems der PDS

Entwicklungs- und Service GmbH ist

der „PDS Comserver“, eine skalierbare

Software, die pro Instanz bis zu 1.000

Clients gleichzeitig verwalten kann. Sie


tauscht Daten mit den Handhelds der

Fahrer aus und gleicht diese mit dem

Backend-System der Hermes Logistik

ab. Die Software und Bedieneroberfläche

auf den Barcode-Scannern

ist exakt auf die täglichen Abläufe der

Depots, Shops, Fahrer und Kunden

abgestimmt. So lassen sich der Transport

und die Auslieferung der Waren

nachweislich beschleunigen und opti-

mieren – was im Resultat weniger

gefahrene Kilometer und damit weniger

CO2-Ausstoß bedeutet. „Die

Hermes Logistik Gruppe liefert im

Jahr knapp 300 Millionen Pakete aus –

Tendenz steigend“, sagte Klaus Zipplies,

Leiter des Einkaufs der Hermes

Logistik Gruppe Deutschland GmbH.

„Mit den neuen Motorola-Handhelds

und der innovativen Softwarelösung

der PDS Entwicklungs- und Service

GmbH können wir unsere Lieferprozesse

weiter optimieren, alle Zustell-

und Abholdaten durchgängig elektro-

nisch erfassen, übertragen und archivieren

als auch gleichzeitig die Umwelt

entlasten.“

„Wir freuen uns, dass wir einmal mehr

Hermes Logistik mit unserer ‚Green

IT‘ überzeugen konnten“, sagte Michael

Zitzmann, Geschäftsführer der PDS

Entwicklungs- und Service GmbH.

„Zumal unser neues System varia-

>> Wir freuen uns, dass wir einmal mehr

Hermes Logistik mit unserer ‚Green IT‘

überzeugen konnten Michael Zitzmann


26

rfid anwendung

RFID in der

Supply Chain

TS Transport Service verzeichnet

signifikante Einsparungen bei

der LKW-Verladung

TS Transport Service nutzt die vorhandene RFID

Kennzeichnung der Fahrzeuge, die im End-of-

Line System der Ford Werke bereits eingesetzt

wird, zur Überprüfung bei der LKW-Verladung.

Das „RFID Truck Gate“ führt zu einer messbaren

Optimierung dieser bisher manuellen Prozesse

und vermeidet gänzlich Fehlerfolgekosten. Der

RFID Komplettanbieter 7iD Technologies aus Graz

hat das innovative System aufgebaut und installiert,

das nun auch – quasi im Vorbeifahren –

die geladenen PKW erfasst und mit der Ladeliste

abgleicht. Das „RFID Truck Gate“ läuft in Köln für

die Auslieferung des Ford Fiesta im Echtbetrieb

und bestätigt eine Lesequote von 100 Prozent.

Seit einigen Jahren ist es RFID aufgrund

von Vorteilen wie der Identifikation

auch ohne Sichtkontakt, der

Erfassung mehrerer Objekte gleichzeitig

und der hohen Leistungsfähigkeit

der Systeme gelungen, sich

immer stärker in der Logistik durchzusetzen.

Wurden diese Vorzüge bisher

schon in der sogenannten Intralogistik

genutzt, beginnen die Anwender jetzt

auch in der Supply Chain verstärkt auf

die Potenziale der RFID Technologie

zurückzugreifen. Der Einsatz von RFID

ermöglicht eine starke Automatisie-

Weitere Informationen:

7iD Technologies GmbH

Keplerstraße 105

8020 Graz, Austria

Tel.: +43 316 716720

www.7iD.com

ident 2/11

rung der Lieferkette und stellt die gelesenen

Daten in Echtzeit zur Verfügung.

Die 7iD Technologies GmbH hat das

Fahrzeugmanagement der Ford-Werke

in Köln via RFID erheblich automatisiert

und optimiert. Jedes Fahrzeug wird

heute am Ende der Montagelinie mit

einem RFID-Transponder ausgestattet,

welcher alle relevanten Fahrzeugdaten

bereitstellt. TS Transport Service,

Dienstleister der Ford Werke und für

den LKW-Versand zuständig, hat jetzt

ein einzigartiges System in Betrieb

genommen: Das „RFID Truck Gate“,

das die bereits vorhanden RFID Tags

von Ford nutzt, beschleunigt die bisher

langwierigen manuellen Prozesse beim

Anmelden der LKWs und zur Überprüfung

der Ladung. Darüber hinaus werden

Fehlerfolgekosten gänzlich vermieden.

Auch die Ford Werke haben

diesen innovativen Schritt ihres Partners

unterstützt und unter anderem mit

einem langfristigen Vertrag belohnt.

Erwin Gabriels, Managing Director bei

TS ist begeistert: „Neben Personaleinsparungen

konnten wir die Durchlaufzeiten

bei der Beladung um rund 20

Prozent reduzieren, wodurch die Fahrzeuge

durch die kürzeren Standzeiten

etwa 15 Prozent schneller den Kunden

erreichen. Der Einsatz der RFID

Technologie bei der LKW-Verladung

hat uns aber nicht nur eine enorme

Prozessoptimierung sowie Qualitätsverbesserung

gebracht, sondern auch

unser Image als innovatives Unternehmen

gestärkt. Für uns ein maßgeblicher

Wettbewerbsvorteil.“

Drei Stationen im Echtbetrieb

In der 1. Station „ENTRY“ wird der LKW

selbst via RFID Transponder identifiziert.

Dieser ist entweder bereits am LKW

angebracht oder wird neu ausgestellt.

Die Identifizierung des LKWs stößt dann

automatisch im System den Ausdruck

der adäquaten Ladeliste an. Entnimmt der

Fahrer die Ladeliste aus dem Drucker,

der auf Fensterhöhe bequem angebracht

ist, öffnet die Schranke automatisch. Der

LKW darf ins Gelände einfahren. Nach

dem Beladen des LKWs entsprechend

der Ladeliste fährt der LKW zur Kontrolle

durch Station 2, das „RFID Truck Gate“.

Dort werden alle geladenen Fahrzeuge

über RFID erfasst und mit den im System

gespeicherten Daten abgeglichen.

Die Information des Abgleichs wird dem

Fahrer auf einer Anzeigentafel visualisiert.

Ist seine Ladung korrekt und vollständig,

darf er zum EXIT weiterfahren.

Ist sie unvollständig oder nicht korrekt,

so muss er zu einer optischen Kontrolle

durch TS. Nach der Freigabe an der

Anzeigentafel fährt der LKW zur 3. Station

„EXIT“. Dort unterzeichnet der Fahrer

auf einem Terminal und bestätigt damit

die Übernahme der korrekten Ladung.

Unterschrift und Bestätigung werden an

das System übermittelt und die Schranke

öffnet sich.

Die gesammelten Daten werden

zugleich in das Ford-System übertragen,

wodurch nächste Arbeitsschritte beim

Empfänger für die verladenen Fahrzeuge

freigegeben werden. Alle Prozesse


erfolgen unmittelbar in Echtzeit. Dies

ist notwendig, um Warte- oder Standzeiten

gänzlich auszuschließen. Allein

durch den Einsatz der RFID Technologie

erfolgt ein hoher Grad an Automatisierung,

nahezu alle manuellen Prozesse,

die bis dato für das Anmelden und Überprüfen

der LKWs notwendig waren, entfallen.

Zudem wird absolut sichergestellt,

dass die Lieferung vollständig

ist. Im System enthalten sind auch die

Unterlagen zur Lieferung (Items), wie

Schlüssel, Papiere oder ein Navigationsgerät.

Diese werden angezeigt und

in der Prüfung ebenfalls berücksichtigt.

Die automatische Datenweiterleitung an

das Ford-System stößt hier direkt weitere

Arbeitsschritte an.

Einfaches Handling für alle

Um bei den Nutzern von Anfang Akzeptanz

für das neue System zu finden, war

es den Projektverantwortlichen wichtig,

einfachste Kommunikationsmittel einzusetzen.

Dazu bot sich ein Ampelsystem

an, das sowohl außen für die LKWs als

auch im System für die anderen Mitarbeiter

von TS genutzt wird. Steht also

die Anzeige beim ENTRY auf ROT, hat

beispielsweise der LKW keine Ladeliste

erhalten oder der LKW ist unbekannt. Ein

Mitarbeiter von TS wird sofort aktiv. Im

„Truck Gate“ hätte er in diesem Fall eine

fehlerhafte oder unvollständige Ladung.

Steht der LKW im System auf GELB,

müssen die Items vorbereitet werden, die

der Fahrer mitzunehmen hat. BLAU: dieser

LKW ist gecheckt. GRÜN: alles okay

und der LKW verlässt den Ladehof. Auch

wurden die Fahrer von Anfang an auf das

neue RFID System geschult, Mitarbeiter

stehen mit Rat und Tat zur Seite. Gabriels:

„Die Quote der Identifikation liegt bei

100 Prozent, was wir dem hohen Knowhow

und Einsatz der Mitarbeiter von 7iD

Technologies zu verdanken haben. Damit

verlassen unsere LKWs heute mit garantiert

korrekter Beladung den Hof und wir

haben tatsächlich null Fehlerfolgekosten

mehr zu tragen.“

RFID in metallischer Umgebung

Eine besondere Herausforderung bei

der Einführung von RFID in der Automobilbranche

liefert das überwiegend metallische

Umfeld, an dem die meisten RFID

Anbieter noch heute scheitern. Dank ausgezeichneter

Kenntnisse der physika-

Pa

rfid anwendung 27

lischen Möglichkeiten – also einem Finetuning

der Funktionalität der eingesetzten

Hardware wie Transponder, Reader und

Controller – und mit einer ausgeklügelten

Controller-Software, die eigens entwickelt

wurde, erreicht 7iD Technologies

selbst unter diesen schwierigen Bedingungen

und ohne bauliche Maßnahmen

eine Lesequote von 100 Prozent.

Neben der metallischen Umgebung kann

das System auch problemlos mit unterschiedlichsten

Temperaturen, Feuchten

und Geschwindigkeiten umgehen. Gerhard

Gangl, Geschäftsführer von 7iD

Technologies und verantwortlich für diese

herausragende Technologie, erläutert:

„Wir bieten unseren Kunden RFID Systeme

aus einer Hand. Nur so ist das optimale

Setup aus Physik – also Feldstärke,

Justierung, Auswahl der Hardware

etc. – und der geeigneten Software zu

erreichen. Was die Physik nicht leisten

kann, um eine Leserate von 100 Prozent

sicher zu stellen, erledigt die Konfiguration

unserer Software, die wir über Jahre

weiterentwickelt haben. Dazu gehören

Filtermechanismen und spezifische Algorithmen.

Zusätzliche Baumaßnahmen

sind bei unseren Systemen nicht nötig.“

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ident 2/11


28

barcodedrucker

Preisauszeichnung in allen Filialen

Toshibas langjähriger Kunde Sainsbury’s erneuert seine mobilen Drucker

Das zentrale Bestandskontrollsystem informiert

jede Filiale über die Artikel, die bald verkauft

und verbraucht werden müssen, sowie über die

Menge der Artikel, die reduziert werden müssen.

Mitarbeiter scannen diese Artikel mit einem

Handheld-Gerät, und ein mobiler Drucker Toshiba

B-EP2 erstellt ein Etikett mit dem herabgesetzten

Preis.

In den landesweit fast 900 Filialen, die

Sainsbury’s in Großbritannien betreibt,

zählt die tägliche Herabsetzung der

Artikelpreise zu den entscheidenden

Geschäftsvorgängen. Für den Abverkauf

der Bestände zum Tagesende ist es

wichtig, dass die Preisauszeichnungen

schnell und korrekt erfolgen, um so

Abschreibungen zu reduzieren. Als ein

vorausschauend agierendes Unterneh-

Susanne Hamke

TOSHIBA TEC Europe Retail

Information Systems S.A.

Tel.: +49 2151838-189

www.toshibatec-eu.de

ident 2/11

men überprüft Sainsbury’s regelmäßig

seine IT-Infrastruktur und die am Markt

zur Verfügung stehenden Produkte, um

so sicherzustellen, dass es für seine

Geschäftsprozesse die jeweils besten

Lösungen einsetzt. Seit mehr als 12

Jahren vertraut Sainsbury’s auf mobile

Toshiba Drucker für die Kennzeichnung

der im Preis reduzierten Artikel.

„Wir haben uns für die mobilen Toshiba

Drucker entschieden, da sie für unsere

Anforderungen am besten geeignet

sind“, kommentiert Dean Holt, Principal

Solutions Architect for Channels,

die Geschäftsbeziehung zwischen

TOSHIBA TEC und Sainsbury’s. „Die

Drucker sind sehr leistungsfähig sowie

klein, leicht und robust.“

Sainsbury’s plante 2008, seine Drucker

der Toshiba SP2 Serie durch neue Technologie

zu ersetzen, und informierte sich

über alle mobilen Drucklösungen, die am

Markt zur Verfügung standen. Über das

Auswahlverfahren sagt Holt: „Mit der

Lösung, die wir damals im Einsatz hatten,

waren wir nach wie vor sehr zufrieden.

Da wir die Drucker aber bereits

>> Was mich an Toshiba als Unternehmen am

meisten beeindruckt, ist seine Bereitschaft, die

Produkte auf unsere Vorschläge hin anzupassen


dukt zu entwickeln, das unsere Erwartungen

genau erfüllt.“ Toshiba arbeitete

eng mit Sainsbury’s zusammen, um

an einem Prototyp des Gerätes die

erforderlichen Anpassungen vorzunehmen.

Beispielsweise ist der Drucker mit

einem Tragegurt oder einem Clip für den

Gürtel konzipiert, während er in Wirk-

MODULARE

RFID-SYSTEME

Applikationsoptimiert

Modularer Aufbau (bis zu 16 Kanäle) und zahlreiche

Schreibleseköpfe in anwendungsspezifi schen Bauformen

Flexibel

Mischbetrieb von reichweitenstarker UHF- und

störsicherer HF-Technologie an einem Interfacemodul

Universell

Langlebige FRAM-Datenträger – auch für Spezialanwendungen

direkt auf Metall, in Autoklaven oder bei Temperaturen bis 210 ˚C

Integrativ

Schnittstellen für PROFIBUS-DP, DeviceNet,

Ethernet Modbus-TCP, PROFINET IO, EtherNet/IP,

Programmierbares Gateway

lichkeit oft an einem Einkaufswagen

angebracht wird und häufig zu Boden

fällt. Toshiba entwickelte daher für alle

Ecken eine Kantengummierung. Weitere

Verbesserungen sind:

• Die Batterieabdeckung wurde in die

Batterie integriert.

Sense it! Connect it! Bus it! Solve it!

barcodedrucker 29

• Der Ladezustand wird angezeigt, so

dass Probleme einfach zu beheben sind.

• Etikettenrollen ohne Kern sorgen für

mehr Sicherheit.

• Erhöhte Etikettenkapazität macht

weniger Materialwechsel erforderlich.

• Die Drucker können mit vielen Programmiersprachen

arbeiten.

Nach einem erfolgreichen Piloten

begann der Roll-out der Drucker

Toshiba B-EP2 im August 2009. Mittlerweile

sind die neuen Drucker in mehr

als 130 Filialen erfolgreich im Einsatz.

Da die Drucker der SP2 Serie weiterhin

effektiv genutzt werden können und

die neuen Drucker einfach zu integrieren

sind, plant Sainsbury’s die Migration

in den nächsten zwei Jahren abzuschließen.

„Was mich an Toshiba als

Unternehmen am meisten beeindruckt,

ist seine Bereitschaft, die Produkte auf

unsere Vorschläge hin anzupassen. Wir

hatten den Eindruck, ein Teil des Entwicklungsteams

zu sein“, kommentiert

Holt. „Das habe ich so noch bei keinem

anderen Anbieter erlebt und ich glaube,

dass Toshiba diese Möglichkeit hat, da

es als eines der wenigen Unternehmen

nach wie vor seine Produkte selbst entwickelt

und herstellt. Das ist entscheidend

für eine langfristige Zuverlässigkeit

und Beständigkeit der Produkte.“

ident

HANNOVER MESSE

Halle 9, Stand H55

Hans Turck GmbH & Co. KG

Witzlebenstraße 7

45472 Mülheim an der Ruhr

Tel. +49 (0) 208 4952-0, Fax -264

E-Mail more@turck.com

www.turck.com

ident 2/11


30

logistiksoftware

Clevere Prozesse für die

Tages-Saisonalität

Mit permanenter Prozess-Optimierung fit

für die weltweite Distribution

Die Kundendirektbelieferung in 20 Länder Europas

und an Distributeure in weitere über 60

Nationen weltweit stellen höchste Anforderungen

an die logistische Performance des International

Distribution Center, kurz IDC, von Varta

Consumerbatteries in Ellwangen. Dabei ist das

1992 erbaute, seit dieser Zeit nur um einige physische

Komponenten erweiterte, aber permanent

durch professionelle Logistik-IT optimierte

IDC hinsichtlich Qualität, Verfügbarkeit und Performanz

bei sämtlichen intralogistischen Aufgaben

in höchstem Maße gefordert.

Professionelle, maßgeschneiderte IT-

Betreuung und permanente Prozess-

Optimierungen verleihen dem Logistikzentrum

Stabilität für immer höhere

Leistungs-Kapazitäten. „Wir steigern

kontinuierlich unsere Effektivität, und

dafür ist die höchste Verfügbarkeit

unserer Anlage stets gefordert, da wir

uns keinerlei Stillstand leisten können“,

betont Joachim Erhardt, Manager Supply

Chain Services bei Varta Consumer

Batteries, Ellwangen. „Denn, und

dies ist ein Charakteristikum unseres

Geschäftes, wir sehen uns mit einer

Art Tages-Saisonalität konfrontiert, da

wir tagtäglich bei permanentem Auftragseingang

sehr stark schwankendes

Ordervolumina und damit äußerst

unterschiedliche Distributionsmengen

zu bewältigen haben: Sind an einem Tag

300 Tonnen auszuliefern, können es am

nächsten Tag nur 150 Tonnen sein“.

Weitere Informationen:

Logisys Logistiksysteme

Marktstr. 8

56766 Ulmen

www.logisys.de

ident 2/11

Eine weitere Herausforderung für die

IDC-Logistiker bilden die trotz dieser

nicht zu beeinflussenden Schwankungen

strikt einzuhaltenden Ordercut-

Zeiten sowie die je nach Destination

unterschiedlichen Abfahrtszeiten der

externen Distributions-Dienstleister.

Zudem sind die Aufgaben, die das 1992

erbaute IDC zu erfüllen hat, gerade in

den vergangen Jahren qualitativ und

quantitativ stetig und mitunter sprunghaft

angewachsen

Transparenz, Flexibilität und

permanente Prozess-Optimierung

So werden mittlerweile die Handelskunden

ab dem IDC Ellwangen mit

Artikeln der Varta Consumerbatteries

global beliefert, und seit 2003

erfolgt die weltweite Distribution der

Produkte der Marke Remington ebenfalls

ab Ellwangen. Des weiteren hat

das IDC ab dem Jahr 2007 die Logistik

für weitere 13 europäische Länder

übernommen, unter anderem Italien,

Norwegen, Schweden, Finnland,

Dänemark, die Schweiz, Polen,

Ungarn, Tschechien und die Slowakei.

Die Nachbarländer Frankreich, Österreich

und BENELUX wurden bereits

ab 1997 in die Direktdistribution ab

Ellwangen integriert. Hinzu kommt

alle 2 Jahre ein Produkt-Relaunch der

Varta-Produkte.

Um dieses gewaltige Aufgabenspektrum

bewältigen zu können, hat Varta

Consumer Batteries die Logisys Logistiksysteme,

Ulmen, erneut mit der Optimierung

der intralogistischen Abläufe

beauftragt. Die Experten von Logisys

hatten bereits 1992 das Lagerverwaltungssystem

des Logistikzentrums

realisiert. „Das Ziel unserer Arbeit für

das IDC ist, trotz der permanent steigenden

Leistungsanforderungen, das

Lagersystem stets stabil zu halten“, so

>> Die Staplerfahrer werden per Daten-

funk exakt über die Arbeitsinhalte und

den jeweils nächsten Step informiert


„Früher wurden häufig Anlagen verlangt,

mit denen sozusagen „auf Teufel

komm raus“ Akkordleistungen

erbracht werden mussten, auch deshalb,

weil das Leistungsmaß der Anlage

die maximale Pickleistung war“,

weiß Wenz. „In Logistikzentren dieser

Art wurde zudem häufig sehr viel

in Stahl und Eisen investiert, um diese

Leistungen zu erzielen. Die Unternehmer

investieren heute jedoch bedeutend

weniger in Gebäude und Material.“

„Bei Varta hingegen war unser Ziel,

gerade auch wegen der ständig und

sehr stark differierenden Auftragsmengen,

die Anlage nicht auf die absoluten

Spitzenleistungen zu trimmen, sondern

auf einen hohen Mittelwert auszurichten

und damit die Glättung und Gleichmäßigkeit

der Prozesse zu erreichen.“

Kompetenz in

Mobility

Die WAROK GmbH ist Auto-ID Distributor für:

Richard Wenz wertet in diesem Zusammenhang

als sehr positiv, dass heute

bei Varta IT-Fachleute für das Logistikmanagement

verantwortlich sind.

„Diese Experten erzielen Betriebsleistungen

erfahrungsgemäß nicht durch

Anhäufung von Hardware im weiteren

Sinne, sondern haben das Interesse,

mit Softwarelösungen die Organisation

und Prozesse der betrieblichen Abläufe

zu optimieren“.

Enorme Performance-Steigerungen

Im Rahmen der seit 1992 bestehenden

Kooperation zwischen Varta und Logisys

wurde nach der Weiterentwicklung des

Lagersystems in den Bereichen Datenfunk

und Steuerung in 2008 die automa-

WAROK GmbH · Gassenäcker 2 · D-78052 Villingen-Schwenningen · Tel. +49 (0) 7721 202630

logistiksoftware 31

tisierte Pick-Bahnhofs-Belegung mit Auftragsstart

durchgeführt. „Das betrifft vor

allem den Auftragsstart im komplexen

permanentem Auftragseingang mit unterschiedlichsten

Kundenanforderungen“,

wie Michael Langer, betont. Dabei geht es

hauptsächlich auch um ein „Kapazitäten-

Modul für die Auftragsabwicklung, um

Über- und Unterlast in den Abwicklungsprozessen

zu verhindern“, erklärt der

Warehouse Manager des IDC. Zudem

soll die Pickleistung „durch eine transparente

und zielzeitorientierte Auftragsabwicklung

und die Verhinderung jeglicher

Tot- und Anfahrzeiten in den Prozessen

wesentlich erhöht werden“. Dieser Kooperationsvertrag

erhöht die Verfügbarkeit

des Logistiksystems und entlastet

den operativen Betrieb von der Betreuung

der im IDC installierten Hard- und

Der Auto-ID Distributor

ident 2/11


32

logistiksoftware

>> Bei sehr vielen unserer Produkte ist ein

Software sowie der SAP/ WMS-Schnittstelle.

Auch die Back-Up-Umsetzung mit

Cluster-Server sowie einem Online-Mirror

werden von Logisys übernommen.

Ein Vergleich der Leistungszahlen zeigt,

welche enormen Performancesteigerungen

seit der Inbetriebnahme des IDC

im Jahr 1992 bis heute realisiert werden

konnten: Waren es 1992 gerade mal 20

Palettenbewegungenen pro Stunde, so

werden heute stündlich 200 Paletten

bewegt, was an Spitzentagen einem Versandvolumen

von 400 pro Tag entspricht.

Mit diesen Leistungen beliefert das IDC

20 Eurologistikländer direkt, dies bei

hohen komplexen Kundenanforderungen

in kleinen Lieferpositionen“, wie Michael

Langer erklärt. Weitere 60 Länder werden

ab IDC auch für den Export abgewickelt.

All dies bei einer denkbar minimalen

Schadens- und Fehlerquote, die

gerade mal 0,008 Prozent des Umsatzes

beträgt, wie der Warehouse Manager

zufrieden feststellen kann. Bei alledem

erhalten die Kunden sehr unterschiedliche

Packeinheiten sowie sperrige Displays

in ihren Lieferungen.

Exakte und prioritätenoptimierte

Arbeitsanweisungen per Datenfunk

„Die höchste Verfügbarkeit unserer

Anlage ist stets gefordert. Wir können

ident 2/11

EAN 128 hinterlegt, in dem Herstelldatum,

Charge und Batchcode enthalten sind


EURO ID

SPEZIAL 2011

Firmenprofile Fachforen

Ausstellerliste

euro id 2011 spezial 33

Das Informationspaket für die Leser

ident Spezial

Kompetenz

Matrix

>> ident 2/11


34

euro id 2011 spezial

7. Internationale Fachmesse und Wissensforum

für automatische Identifikation

Die EURO ID 2011 informiert über die

neuesten Trends rund um AutoID,

Sen sorik, 2D-Code, Biometrie, Barcodes,

sichere Identität und Kartensysteme

zu informieren. Sichere

automatische Identifikation wird zur

Schlüsseltechnologie. IT-Systeme in

Fertigung und Logistik, aber auch die

IT im Hintergrund des neuen Personalausweises

und weiterer neuer Identifi

kations karten im Kfz-, Behörden-

und Bankenwesen werden künftig

koordinierende Verbindungstechnik

integrieren müssen.

Verlässlichkeit ist bei automatischen

Identifikationstechniken in doppelter

Hinsicht wichtig. Die mit Transpondern

automatisierten Prozesse müssen

tatsächlich in der gewünschten Form

funktionieren. Gleichzeitig müssen die

Richtlinien des Datenschutzes eingehalten

werden, um die Akzeptanz bei

Mitarbeitern und Kunden zu gewährleisten.

Doch der Weg zur Umsetzung

adäquater Regelungen ist aufgrund

der Vielzahl involvierter Interessen und

Technologien schwierig.

Öffnungszeiten:

5. – 7. April 2011

10:00 – 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Messe Berlin GmbH

Messedamm 22

14055 Berlin

www.messe-berlin.de

Info-Hotline:

Stefanie Kluckhuhn

Tel.: +49 211 9686-3754

www.euro-id-messe.de

>> ident 2/11


tiven Realisationen sicherer Lösungen

gearbeitet. So hat Lufthansa Cargo in

Frankfurt die zurzeit weltweit größte

Testanlage für passive RFID-Technik

im Aviation Markt auf rund 1000 qm

installiert. Darin testet das Unternehmen

ein Ortungssystem, das passive

Transponder im UHF Frequenzband

einsetzt und als Middleware „Tagpilot“

der Silverstroke GmbH nutzt.

Für Luftfahrtgesellschaften ist es auch

aus Gründen der Betriebssicherheit

wichtig zu wissen, an welcher exakten

Position sich ein Packstück zu einem

bestimmten Zeitpunkt befindet. Die

für solche Anforderungen konzipierte

Echtzeit-Ortung (RTLS, Real Time

Location System) arbeitet mit Auto

ID Technologie, genauer gesagt dem

Auslesen von Transpondern an den zu

ortenden Objekten.

Die RTLS-Technologie ist für diesen

Anwendungsfall ideal, weil sie die

Objekte nicht nur an bestimmten Kontrollpunkten,

sondern kontinuierlich

lokalisiert. Das erlaubt eine wesentlich

genauere Standortbestimmung. Einer

der ökonomischen Vorteile der Lösung

besteht darin, preiswerte passive UHF-

Tags verwenden zu können. Eventuelle

spätere Hardware-Änderungen oder

-Anpassungen sind problemlos möglich,

da Tagpilot Daten unabhängig von der

Erfassungstechnik verarbeiten kann.

Lufthansa Cargo sieht in dem System

zur Ortung der Fracht in Echtzeit signi-

fikante Vorteile, weil es die Qualität

der Prozesse steigert, deren Transparenz

erhöht, die Prozesskosten senkt

und die IT-Anpassungskosten dank des

Einsatzes der Middleware Tagpilot als

Datendrehscheibe zwischen der RTLS/

RFID Technologie und den ERP System

der Lufthansa Cargo gering hält.

Near Field Communication &

Behältermanagement

Im Mobilfunksektor, insbesondere bei

multifunktionalen Smartphones, kommt

die AutoID-Variante NFC für das Aufsetzen

und Absicherung von Geschäftsprozessen

zum Einsatz. Jüngst haben die

NXP Semiconductors N.V. und der chinesische

TK-Ausrüster ZTE Corporation

eine Partnerschaft bekannt gegeben,

nach der die NFC-Technologie PN544

von NXP in Mobiltelefonen von ZTE zum

Einsatz kommen soll. ZTE beabsichtigt,

NFC-Chips in seiner rasch wachsenden

Palette weltweit einsetzbarer Smart-

euro id 2011 spezial 35

phones und Feature Phones aufzunehmen,

darunter sowohl die Android-basierten

Geräte der QSC6270 Plattform als

auch einfachere Feature Phones.

Anfang Februar diesen Jahres haben

die CargoGuard GmbH, München und

die Dresdener ubigrate GmbH bekannt

gegeben, gemeinsam Lösungen für

Sicherheit in der Lieferkette und im

Behältermanagement zu vermarkten.

Beim Transport von hochwertigen

Waren in komplexen Supply

Chains stehe die Sicherheit der Fracht

an erster Stelle. Gewissheit darüber

zu haben, dass Container sicher verriegelt,

elektronisch versiegelt und

durchgängig überwacht werden, sei

ein wichtiges Transportkriterium, so

die beiden Anbieter. Mit der webbasierten

Behältermanagementlösung

Geqoo Boxes von ubigrate werden

Bewegungen von Lademitteln innerhalb

und außerhalb eines Unternehmens

erfasst, dokumentiert und ausgewertet.

AutoID Spotlights auf der Euro ID 2011

Wie im Vorjahr werden wir verteilt über die Messehalle und unabhängig

von Ausstellerständen „Spotlights“ aufzustellen. Das sind einzigartige

Objekte, die den Messebesuchern wie Skulpturen auffallen und einen

schnellen Eindruck vermitteln sollen, wie AutoID-Technologien nutzbringend

eingesetzt werden. Jedem Spotlight wird eine Tafel zur Erläuterung

beigestellt, versehen mit einem Hinweis, auf welchem Stand nähere

Informationen dazu verfügbar sind. Diese Spotlights werden gezeigt: V12

Motor für Maybach und Mercedes: Der RFID Tag am Ladungsträger des

Motors sorgt für die unverwechselbare Verbauung im Fahrzeug. Kunstwerk

mit RFID Tag: Kunstwerke werden mit RFID Tags versehen, um sie

vor unerlaubter Manipulation und Verlust zu schützen. Schauvitrine mit

medizinischen Objekten: Hier werden chirurgische Instrumente gezeigt,

die mit unverwechselbaren Identifikationsmarken für Qualitätssteuerung,

Prozesssteuerung und Rückverfolgbarkeit versehen sind.

>> ident 2/11


36

euro id 2011 spezial

Ausstellerliste EURO ID 2011 ident Spezial (Stand 10.03.2011)

ACI Laser A5

ACiG Technologie D17

advanced PANMOBIL System C26

AGILLOX D1

AIM Deutschland e. V. B18

AMIC Technology (EUROPE) B6

ARYGON Technologies D17

avus Services B6

Balluff (Firmenprofil S. 39) B18

BALTECH A3

Barcodat (Firmenprofil S. 40) B18

Berlin Partner B1

B-Id C20

Bluhm Systeme A22

CAEN RFID D4

Camcode A18

CCDM (eComm)

CISC Semiconductor

B1

Design + Consulting C12

Catering

Kaffeezone

User Forum

>> ident 2/11


Logokett/Rako B11

LogTivity c/o Dr. Schniz Demo D

LUX-Ident C30

m.i.k. IT C3a

Maxim Integrated Products D9

metraTEC C11

microsensys B12

Morpho, e-Documents Division B1

Neosid Pemetzrieder D7

Nexus Technology B1

Novacard Informationssysteme B10

NXP Semiconductors B8

Optimum datamanagement solutions Demo E

Original1 B15

PAV Card A15

Pepperl + Fuchs B3

phg Peter Hengstler C9

PROZEUS (GS1 Germany) A27

Pryor Marking Technology B18

PSION TEKLOGIX B18

RFID im Blick B9

RFID Ready Verlag A13

RFID-Konsortium C9

(SAG) Securitag Assembly Group C16

SAP Deutschland B15

Schreiner Group B18

SECURICODE A23

SEP Logistik B18

Sick Vertriebs B18

Silica B8

Silverstroke A8

SMARTRAC TECHNOLOGY GROUP B2

smart-TEC B5

SMILOG C24

Solcon Systemtechnik D1

Syrma Technology Pvt A20

TAGMASTER AB

TagStar Systems D15

euro id 2011 spezial 37

Tagsys RFID B18

Talk-ID RFID & Sensor Technology A21

TECTUS Transponder Technology D3

TH Wildau B1

Thax Software B6

The Tag Factory B17

Ubigrate C10

Verein zur Förderung innovativer Verfahren

in der Logistik (VVL) e. V. Demo A

Waldemar Winckel (Firmenprofil S. 42) B18

Warok (Firmenprofil S. 42) B18

Winter B10

Witte plusprint B4

WotanEX B1

YUPO EUROPE

Zentrum für Intelligente Objekte ZIO,

A19

Fraunhofer IIS/SCS A29

>> ident 2/11


38

euro id 2011 spezial

User Forum 2011 - 5. – 7. April 2011, EURO ID 2011

Dienstag, 5. April 2011

11.00–11.20 Uhr

HF Transponder in metallischer

Umgebung

Eugen Swoboda, Entwicklungsleiter,

Neosid Pemetzrieder GmbH & Co. KG

12.00–12.20 Uhr

Drahtlose Sensornetzwerke zur

Unterstützung der Patientenlogistik

Fritz Meier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Zentrum für Intelligente Objekte ZIO,

Fraunhofer IIS / SCS

Tuan Huy Ma, Wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Fraunhofer IIS-SCS

12.30–12.50 Uhr

Neue Identifikationsmöglichkeiten bei

Flachwäsche und Berufsbekleidung

Martin Hartwigsen, Sales & Marketing

Manager, deister electronic GmbH

13.00–13.20 Uhr

RFID zur Aktensuche und Optimierung

der Büroabläufe

Thorsten Bartsch, Geschäftsführer,

Thax Software GmbH

13.30–13.50 Uhr

Europäische Fördermöglichkeiten für IKT

Doris Scheffler, Leiterin der Nationalen

Kontaktstelle ICT PSP, ZENIT GmbH

14.30–14.50 Uhr

RFID Tag Performance Evaluation

Josef Preishuber-Pflügl, CTO, CISC

Semiconductor Design + Consulting GmbH

15.30–15.50 Uhr

RFID-Monitor 2011

Dierk Früchtenicht, Leiter Entwicklung,

PAV Card GmbH

16.00–16.20 Uhr

RFID Innovation Technology

Daniel Diefenbach, Sales Manager,

HID Global GmbH

Mittwoch, 6. April 2011

10.30–10.50 Uhr

Awardpreisträger 1

11.00–11.20 Uhr

RFID in schwierigen Umgebungen –

Drahtlose Übertragung in metallischen

oder dämpfenden Materialien

Dr. Dieter Greifendorf, Fraunhofer Institut für

Mi kro elektro nische Schaltungen und Systeme (IMS)

12.00–12.20 Uhr

Patentierte metallische

UHF-Transponder für metallische

Untergründe und Personen

Hardy Zissel, Inhaber, Ingenieurbüro

Hardy Zissel

>> ident 2/11


KOMPETENZ

MATRIX

Balluff

Stand B18

BARCODAT

Stand B18

deister electronic

Stand B18

Feig

Stand B6

Fis

Stand A1

GERA-IDENT

Stand C5

HARTING

Stand D21

IDS

Stand C14

WAROK

Stand B18

Winckel

Stand B18

technologien / leistungen

Barcode Drucker / Thermo transfer

& Transferdrucker

Barcode-Lesegeräte / Mobile IT

Barcode-Prüfgeräte

Balluff – Technik mit Mehrwert

Balluff bietet als führender, global tätiger

Sensorspezialist und Connectivity-

Anbieter mit jahrzehntelanger Erfahrung

für alle Bereiche der Fabrikautomation

ein Full-Range-Sortiment an RFID-Systemen,

Sensoren, Wegmesssystemen,

Zubehör und anwendungsspezifischen

Kundenlösungen. Gefertigt wird nicht

nur im Stammhaus in Neuhausen a. d.

Fildern in der Nähe von Stuttgart, sondern

auch in sechs wei teren Produktionsstätten

in Ungarn, der Schweiz, den

USA, Japan, Brasilien und China. Dies

garantiert eine hohe Liefersicherheit

sowie kurze Wege zu den Kunden.

Distribution / Reseller

Etiketten / Druck & Herstellung

Kennzeichnungssysteme

Kommissionierung / Voice-Systeme

Logistiksoftware / LVS / WMS

Netzwerktechnik / Datenfunk

Optische Identifi kationssysteme

Produktionsanlagen für RFID

Radiofrequenz Identifi kationssysteme

(RFID)

RFID-Datenträger / Label /

Transponder

RFID-Schreib- / Lesegeräte

• • • •

RFID-Software / Middelware

Software zum Erstellen von

Etiketten & Barcodes

Stationäre Scanner

Systemintegration / Consulting

Verbände / Veranstalter /

Institutionen

• • • • • • • • • • • • • •

• • • • •

• •

• • • •

• • • •

• • • • •

• • •

• • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • •

Balluff RFID-Systeme

Balluff RFID-Systeme der Baureihe BIS

sind industriebewährte Lösungen für

extrem raue Umgebungen. Mit einer großen

Variantenvielfalt an robusten Datenträgern

und Schreib-/Leseköpfen mit hoher

Schutzart lösen die Identifikationssysteme

fast jedes Anwendungsproblem.

RFID Kernkompetenzen:

• LF-, HF- und UHF-Komponenten

• Kundenspezifische Lösung

• Weltweiter Support und globale

Verfügbarkeit

euro id 2011 spezial 39

Auf der Messe: Stand B18

Balluff GmbH

Schurwaldstraße 9

73765 Neuhausen a.d.F.

Tel.: +49 7158 173-0

Fax: +49 7158 5010

E-Mail: balluff@balluff.de

www.balluff.com

2D-Code Lesesysteme

>> ident 2/11


40

euro id 2011 spezial

Qualitätssicherung durch Automatisierung mit Barcodes

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich

die BARCODAT GmbH mit Lösungen

zur Qualitätssicherung mit Barcodes.

Überall wo lineare oder 2D-Codes, Barcodes

auf Etiketten oder direkt auf das

Werkstück aufgebrachte Codes (DPM

= Direkt Part Marking) eine Rolle spielen,

werden herstellerunabhängig Systeme

von Barcodat eingesetzt. Wir optimieren

Betriebsabläufe und bieten Organisationslösungen

für den Anwender. Bei der

Auswahl einer auf den Anwender zugeschnittenen

Lösung, die es ermöglicht,

Null Fehler in der Produktion und im Versand

zu realisieren, stehen wir beratend

deister electronic

Die 1977 gegründete deister electronic

GmbH gehört zu den führenden Entwicklern,

Herstellern und Anbietern von

zukunftsweisender RFID-Technologie.

Die berührungslose Datenübertragung

via RFID (Radio Frequency Identification)

eignet sich als zuverlässige Identtechnologie

für Logistik, Handel und Industrie.

Diese wird u. a. zur Vereinfachung und

Optimierung von Produktionsprozessen

eingesetzt. Systemintegratoren und Endkunden

erzielen mit maßgeschneiderten

Lösungen von deister electronic eine

verbesserte Transparenz sämtlicher Prozesszusammenhänge.

Welcome to RFID

FEIG ELECTRONIC entwickelt und produziert

RFID-Reader und Antennen (125

kHz, 13.56 MHz und UHF). FEIG bietet

dabei vom Proximity Readermodul über

Handhelds und Midrange-Reader bis

hin zu Longrange-Readern mit mehreren

Metern Lesereichweite ein umfassendes

Produktsortiment an. Typische

Applikationen für FEIG-Reader sind

Handel (EPC), Logistik, Prozessautomation,

Pharma- und Medizintechnik,

Biblio theksysteme etc.

Unter dem Messemotto „Welcome to

RFID“ thematisiert FEIG ELCTRONIC

>> ident 2/11


Die ganze Welt der Karten, Tags und Labels

Die Fis Organisation GmbH ist seit

1979 eines der führenden Unternehmen

in der Identifikationsmittel- und

Sicherheitsindustrie. Die Kernkompetenz

der Fis Organisation GmbH ist

die Herstellung und Distibution von

RFID-Transpondern, Tags, Labels und

Karten in jeglicher Ausführung und

Frequenz.

Das Produktspektrum reicht von einfachen

Legic, Mifare und 4102-Karten

bis hin zu „on metal“ Multihybridtechnologien,

wie z.B. UHF, HF und LF in

einem einzigen Medium.

Gera Ident

GERA-IDENT konzipiert, entwickelt und

produziert RFID-Komponenten für die

passive HF- und UHF–Technologie zur

gezielten Informationsgewinnung in den

technologischen und logistischen Prozessen

der Kunden. Diese Komponenten

sind u.a. UHF–Reader und schwerpunktmäßig

Labels, Tickets und Tag´s.

Bedingt durch moderne Fertigungsanlagen

ist GERA-IDENT in der Lage, den

Kunden individuelle und maßgeschneiderte

Produkte anzubieten, speziell bei

den Datenträgern. Das ist für Produktions-

und Logistikprozesse von großer

HARTING Ha-VIS Transponder

Die HARTING Technologiegruppe ist ein

weltweit agierendes Unternehmen mit

ca. 3.200 Mitarbeitenden, das Lösungen

für die Energie- und Datenübertragung

entwickelt. Die Ha-VIS RFID Systemlösung

ist die konsequente Erweiterung

des Netzwerk-Systemportfolios des

Espelkamper Familienunternehmens.

Metalloberflächen oder andere elektrisch

leitende Materialien stören die

Funkwellen und aus diesem Grund sind

die konventionell SmartLabels darauf

nicht funktionsfähig. Das hat HARTING

angespornt, eine neue Tag-Generation

für leitende Materialien zu entwickeln.

Die Technologien werden in einer breiten

Palette von Bauformen, Farben und

Materialien angeboten.

Für die Initialisierung und Bedruckung

durch den Kunden selbst, bietet die

Fis Kartendrucker und Software,

sowie Codier- und Initialisierungseinheiten

an.

Für Identifikationsmittel in Form von Ausweiskarten

stellt die Fis eine große Auswahl

an Zubehörartikeln, wie Schutzhüllen,

Lanyards und Jojos bereit.

Wichtigkeit, insbesondere bei Kunden

in Bereichen der Automobilindustrie,

der Medizintechnik und der Textilindustrie.

Stammkunden der GERA-IDENT

arbeiten vor allem in diesen Branchen.

Für Anwendungen in der Textilbranche

wurde mit dem System tex.ident ® eine

innovative Gesamtlösung zur Identifikation

im Logistikbereich geschaffen.

Die Lösung enthält Planungsleistungen,

Hard- und Software, Behältermanagement,

Sortiertechnik und Support. Tex.

ident ® ist darüber hinaus auch die Systemintegrationsbasis

für Lösungen in anderen

Bereichen der technischen Industrie.

Das Ergebnis sind die Ha-VIS RFID UHF Tags

Diese Hochleistungs-Tags besitzen

eine spezifische 3D MID (Molded Interconnect

Devices) Struktur und erreichen

damit hohe Reichweiten sogar auf

Metalloberflächen.

Neben ihrer Fähigkeit, auf Metalloberflächen

eingesetzt zu werden, sind die

Ha-VIS Tags äußerst robust in hoher

Schutzart bis IP 69K realisiert. Das

macht sie ideal z .B. für Closed Loop

Anwendungen in der Automobilindustrie

aber auch für die Bauindustrie.

euro id 2011 spezial 41

Auf der Messe: Stand A1

Peter Seeck

Fis Organisation GmbH

Am Stadtrand 52

22047 Hamburg

Tel.: +49 40 66 96 16-24

Fax: +49 40 66 96 16-26

E-Mail: info@fiscard.de

www.fiscard.de

Auf der Messe: Stand C5

Ramin Hassan, Dr. Klaus Nitsche

GERA-IDENT GmbH

Clara-Zetkin-Str. 14

07545 Gera

Tel.: +49 365 8307000

Fax: +49 365 83070029

E-Mail: info@gera-ident.com

www.gera-ident.com

Auf der Messe: Stand D21

Jörg Hehlgans

HARTING Technologiegruppe

Marienwerderstraße 3

32339 Espelkamp

Tel.: +49 5772 47-97100

Fax: +49 5772 47-495

E-Mail: RFID@HARTING.com

www.HARTING-RFID.com

>> ident 2/11


42

euro id 2011 spezial

... ermöglicht kostengünstige RFID + Sensor-Lösungen

IDS Microchip ist ein innovatives

Halbleiter-Unternehmen, das sich auf

die Entwicklung und Vermarktung von

IC-Lösungen für RFID- und Sensor-

Anwendungen spezialisiert hat. Derzeit

bietet IDS Microchip eines der

umfangreichsten RFID Halbleiter-Portfolios

an, die Schreib-/Lesegeräte und

Tags mit Sensoren für HF und UHF

sowie NFC- und microSD-Systeme

umfassen.

Zum Beispiel der multifunktionale

Baustein SL900A, der auf dem populären

EPC Gen2 – Standard für Logi-

Value-Added Distributor namhafter

Mobile Computing- und Druckerhersteller

Die WAROK GmbH setzt Ihren Fokus

auf die Automatische Identifizierung

(Auto-ID) und gilt als einer der Pioniere

in diesem Bereich. Durch innovative

OEM- und Third-Party-Lösungen

sowie Eigenentwicklungen modifiziert

WAROK die Standardsysteme der

Hersteller und schafft damit „Mehrwerte“,

die den Kunden und Partnern

des Unternehmens helfen, neue effiziente

Lösungswege zu beschreiten und

die Produktivität ihrer Mitarbeiter deutlich

zu erhöhen.

Dienstleistungen Service- und

Support-Kompetenz differenziert

Ein Differenzierungsmerkmal des

Unternehmens ist sein umfassendes

Angebot an Service- und Support-

Leistungen. Dazu zählen Hotline,

Projektbegleitung, individuelle Gerätekonfiguration,

Reparaturen innerhalb

von fünf Arbeitstagen sowie ein

hohes Lagervolumen und eine dadurch

bedingte schnelle Lieferfähigkeit.

identytag ® von Winckel – unique marking made simple

Winckel ist einer der führenden RFID-

Hersteller auf dem europäischen Markt

und bietet unter der Marke „identytag ® “

UHF und HF RFID-Etiketten aus eigener

Produktion an. Auf der Basis unserer

traditionellen Kompetenz in der Etikettenproduktion

und mit langjährigem

RFID-Know-How entwickeln wir qualitativ

hochwertige und zuverlässig funktionierende

RFID-Etiketten. Aufgrund

hochmoderner Technik sind wir in der

Lage, jegliche Etikettenausführungen

aus vielfältigen Materialien und in den

unterschiedlichsten Formen herzustellen.

Das Spektrum reicht vom einfachen

>> ident 2/11


COGNEX Germany:

Bildgestützter Hochleistungs-Barcode-Leser

ochleistungs-Barcode-L

Mit der neuen Produktfamilie DataMan

500 setzt Cognex erneut technologische

Meilensteine durch einzigartige

Leistungsmerkmale effektiver Code-

Lesesysteme. In allen dabei beteiligten

Basistechnologien von Mikroprozessortechnik

– VSoC Vision System on

a Chip, Optik – Flüssiglinsentechnolgie,

Elektronik – PoE, Beleuchtung und

ID-Lesesoftware – IDMax ® , erfolgten

herausragende Innovationen. Das

optimierte Zusammenwirken dieser

modernsten Technologien erzielt eine

im höchsten Maße modulare Systemlösung

mit einzigartigen Leistungsmerkmalen.

Die einzigartigen Fähigkeiten der

IDMax ® an

gigeeenson

ol- Sekunde und liest sämtliche Codes –

sowohl 2D-Codes, wie etwa Data-Matrix-

und QR-Codes, als auch mehrere

Codes im gleichen Bild – unabhängig

von deren Ausrichtung.

“Bei diesem Barcode-Leser handelt

es sich um ein einzigartiges, noch nie

dagewesenes Produkt”, erklärt Carl

Code-Lese-Software von Cog- Gerst, Business Unit Manager für

nex gewährleisten mit DataMan 500 ext- Cognex ID-Produkte. “Dank unserem

hohe Leseraten. Barcodes, die von rer patentierten Bilderfassungs- und

herkömmlichen Laserscannern nicht –analysetechnologie, mit äußerst effi-

gelesen werden, wie etwa beschädigte, zient und sicher arbeitender Software,

verzerrte, unscharfe, zerkratzte, schma- konnten wir ein System entwickeln,

le oder kontrastarme Codes, werden mit das Laserscanner um vieles übertrifft,

dem DataMan 500 garantiert gelesen. In ausgesprochen benutzerfreundlich ist

der innovativen Entwicklung des VSoC und den Markt für Barcode-Lesegeräte

(Vision System on a Chip) ist die Bilder- grundlegend verändern wird.” Der neue

fassung und komplette Auswertung in Codeleser bietet viele zusätzliche Vor-

Echtzeit auf einem Chip zusammengeteile, wie etwa Auto-Trigger, Autofokus

fasst. Der DataMan erfasst und analy- sowie eine Rückmeldefunktion für fehsiert

dadurch bis zu 1.000 Frames pro lerhafte Lesevorgänge. Die Grundaus-

PRODUKTMERKMALE:

ergonomische Formgebung

abnehmbarer Pistolengriff

Barcode-Scanner und RFID in einem Gerät

Scannen aller gängigen

1D- und 2D-Barcodes

Lesen und Schreiben von

LF- und HF-RFID-Tags

20.000 Barcodes/RFID-Tags

mit einer Akkuladung

Wechsel-Akku

Positionsbestimmung via GPS

Drahtlose Kommunikation

via GPRS, DECT oder WLAN

Standard-Applikation für einfache

Erfassung von Barcodes und RFID-Tags

führung füh unterstützt

sowohl so standardmäßige

ßig C-Mount-Objektive als auch Optionen

on mit automatisiertem Fokus. Der

sehr se schnelle Autofokus erfolgt mithil-

fe der Flüssiglinsentechnologie, was

einen ein überaus breiten Anwendungsbereich

be garantiert und selbst höchste

Geschwindigkeiten ermöglicht. Diese

fortschrittliche, bereits im DataMan

200 und 8000 erprobte Technologie ist

extrem schnell, zuverlässig und bietet

gute optische Qualität bei minimalem

Stromverbrauch. Zwecks sehr einfacher

Installation erfolgen Stromversorgung

und Datenübertragung über

ein einziges Kabel, dank Power-over-

Ethernet (PoE). Ferner verfügt der neue

DataMan über RS-232-Anschluss und

mehrere E/A-Stellen für die Integration

in Altsysteme. Er verbindet die Vorteile

von bildbasierten Lesegeräten mit der

Benutzerfreundlichkeit und dem Preis

von derzeit üblichen Laserscannern.

Weitere Informationen:

COGNEX Germany

Emmy-Noether-Str. 11

76137 Karlsruhe

www.cognex.com/DataMan500

produkte 43

Produkt

ident 2/11

des Monats

HANDHELD FÜR NAHEZU JEDEN HANDHELD FÜR NAHEZU JEDEN EINSATZBEREICH

HANDHELD FÜR NAHEZU JEDEN EINSATZBEREICH

ZUBEHÖR:

Dockingstation mit RS-232, USB,

LAN und WLAN

aitronic GmbH

Max-Planck-Str. 19 · 33104 Paderborn

Tel. +49 (0) 05254 / 9969-0 · Fax -40

www.aitronic.de · info@aitronic.de

ident 2/11


44

produkte

Casio: Business-Handheld

Den Bedienungskomfort

modischer Smartphones bei

gleichzeitiger Investitionssicherheit

und Verfügbarkeit

bewährter Industrie-PDAs

bietet CASIO mit seinem

neuen Business-Handheld

IT-300. Die technischen

Merkmale des Gerätes zielen

auf Anwendungen für das

Management und auf weite

Verbreitung am POS bzw. in

den Bereichen Retail, Healthcare

und Service. Leicht und

flach passt CASIOs neues

Handheld in jede Kleidungstasche.

Dass es dennoch

ein robuster Industrie-PDA

ist, zeigen die Schutzklasse

IP54, die Resistenz bei Stürzen

aus 1,5 Meter Höhe und

der weite Betriebstemperaturbereich

zwischen -20

und +50 °C. Mit dem IT-300

ist den CASIO Ingenieuren

der Spagat zwischen Lager-

Handheld und Business-

PDA gelungen. Das flache

Gerät liegt bequem in der

Hand und lässt sich wie ein

Smartphone über das kapazitive

Touch-Panel bedienen.

Das große VGA-Display (480

x 640 Pixel) kann Videos

(MPEG-4/WMV) in realistischen

Farben wiedergeben

und bildet umfangreiche

Carema: Fernwartung für mobile Endgeräte

Mobile Handhelds sind

die Alleskönner im modernen

Außendienst – durch

den Einsatz des sogenannten

Mobile Device Management

können Unternehmen

ihre Handhelds im Außendienst

jetzt noch effizienter

verwalten. Denn mit dieser

Fernwartung ist es möglich,

diese zentral zu administrieren,

zu sichern und zu

ident 2/11

PDF-Dokumente, EXCEL ® -

Tabellen, Powerpoint ® -

Präsentationen, Grafiken

und Fotos scharf ab. CASIO

bietet mit IT-300 erstmals ein

Handheld für den professionellen

Bereich an, dessen

Farbdisplay im Zusammenspiel

mit Windows Mobile

6.5.3 Multitouch-Gesten

verarbeiten kann. Ein- und

auszoomen, drehen und weiterblättern

in Dokumenten

erfolgt schnell und sicher per

Fingertipp. Weiterhin verfügt

das Display über die bewährte

CASIO BlanView ® Technologie,

die durch extrem

hohe Lichtdurchlässigkeit

höchste Visibilität im Innen-

und Außenbereich erreicht

und dadurch kostbare Batteriekapazität

spart.

www.casio-b2b.com

tracken. Eine entsprechende

Lösung präsentierte die

Carema GmbH auf der diesjährigen

LogiMAT. Das System

MobiControl von SOTI

ermöglicht einen einfachen

und effizienten Einstieg ins

Mobile Device Management.

„Mobile Device Management

ermöglicht die sofortige

Synchronisation aller

Dateien und Daten, eine

ifm electronic : Neues RFID-/UHF-System für

unterschiedlichste Einsatzgebiete

Das neue UHF-Antennenkonzept der ifm electronic ermöglicht

das problemlose Identifizieren von Objekten in unterschiedlichsten

Entfernungsbereichen. Neben den bislang

genutzten Frequenzen mit 125 kHz eröffnen die UHF-

Schreib- / Leseeinheiten der Baureihe DTE neue Anwendungsfelder.

Die Geräte nutzen das UHF-Band zwischen

865-870 MHz in Europa (DTE800) und 902-928 MHz

(DTE900) in den USA. Somit ist ein weltweiter Einsatz

praktikabel. Applikationsspezifische Antennen werden für

verschiedene Reichweiten eingesetzt. Im Nahfeld lässt

sich so bei kleiner Bauform durch die geringe Lesereichweite

eine hohe Selektivität erzielen. Mid-Range-Antennen

mit Lesereichweiten von bis zu 2 m finden im Nah-/Fernfeld

ihren Einsatzbereich. Wechselnde Entfernungen bedeuten

auch im Wide-Range-Bereich kein Problem. Vielfältige Einsatzbereiche

hat die neue UHF-Systemplattform der ifm

electronic in der Produktion, Intralogistik, Fördertechnik,

Warenerkennung sowie bei Zugangskontrollsystemen. Mit

der hohen Schutzart IP 65 für die Leseeinheit sowie IP 67

für die Antennen ist das System auch den Anforderungen

rauer Industrieumgebungen gewachsen.

www.ifm.com

Überwachung aller Hard-

und Softwarebestände und

unterstützt hierbei den vollständigen

Lebenszyklus

mobiler Projekte. Und das

bei Größenordnungen ab

zehn bis hin zu einigen zehntausend

Geräten“, erläutert

Frank Klein, Geschäftsführer

der Carema GmbH.

www.caremahardware.de


cab: Etikettendrucker XC

für GHS-Anforderungen

cab Produkttechnik aus

Karlsruhe präsentiert die

perfekte Drucklösung, bei

dem Etiketten, Textilien oder

Kunststoffmaterial in einem

kompakten Gehäuse und in

einem Arbeitsgang zweifarbig

bedruckt werden. Dabei

hat der Anwender die Möglichkeiten

verschiedener

Farbkombinationen. Aktuelle

Einsatzmöglichkeiten

dieser Geräte bieten sich

u.a. bei der Umsetzung der

gesetzlichen GHS-Richtlinien

durch Bedrucken von

zweifarbigen Chemie-Etiketten.

Aber auch zweifarbige

Preisetiketten, zusätzliches

Aufdrucken von farbigen

Firmenlogos oder speziellen

Warn- oder Werbehinweisen

ist nun jederzeit schnell

und zu günstigen Kosten

möglich. Die Geräte XC4

und XC6, mit dem stabilen

Metallgehäuse aus Aluminiumguss,

sind einzigartig

mit einem 300mm Abwickler

für große Materialrollen

ausgestattet. Mit zwei hintereinander

angeordneten

Druckwerken werden Etiketten

mit zwei unterschiedlichen

Farben bedruckt. Das

erste Druckwerk hat dazu

eine Foliensparautomatik.

Im unbedruckten Bereich

wird dabei der Druckkopf

abgehoben.

www.cab.de

Turck:

Vision-Sensor mit Multi

- Muster-Erkennung

Mit dem iVu Plus ergänzt

Turck seine Vision-Sensor-Serie

um ein Highend-

Modell mit erweiterten

Erkennungs- und Kommu-

nikationsfähigkeiten. Der

iVu Plus TG – von Turcks

Optik-Partner Banner

Engineering entwickelt –

kontrolliert Etiketten, Teile

und Verpackungen auf

Typ, Größe, Ausrichtung,

Form und Lage. Der Vision

Sensor kann bis zu 30 Inspektionen

speichern und

über einen Farb-Touchscreen

darstellen. Der

Touchscreen ermöglicht

eine schnelle und einfache

Installation, ohne Verbindung

zu einem PC. Über

die Ethernet-Schnittstelle

lässt sich der Sensor in

die meisten Infrastrukturen

einbinden. Zusätzlich

zu den Vision-Funktionen

der bisherigen iVu-Sensoren

kann das Modell Plus

bis zu zehn verschiedene

Muster innerhalb der gleichen

Prüfung erfassen. So

kann der Sensor in einer

einzigen Inspektion erkennen,

ob sich alle erforderlichen

Muster in einem

Objekt befinden.

www.turck.com

GERA-IDENT: Dual-Technologie

Die Dual – Technologie der

GERA-IDENT GmbH kombiniert

die Funktionen von

HF- und UHF-Systemen

auf kundenfreundliche Art

und Weise. Mittels dem

eigens entwickelte Dualreader

GP-R 502 können jetzt

je nach Anwendung sowohl

über HF als auch über UHF

Chips angesprochen werden.

Bei Verwendung der

GERA-IDENT Dualetiketten

ist sogar das simultane

Beschreiben beider Chips

möglich. Das besondere

hierbei ist die Durchführung

mit nur einem Mausklick. Auf

diesem Weg liegen dem Kunden

die im Chip hinterlegten

Daten sowohl für HF-Systeme

als auch für UHF-Systeme

im selben Format vor und

können softwarefreundlich

weiterverarbeitet werden.

Für RFID Kundensysteme,

die sich in der Übergangszeit

von HF zu UHF befinden,

stellt diese Technologie

die ideale Lösung dar. Auch

in Bereichen, in denen nach

Produktfertigstellung die

kundenseitige RFID–Technik

von der firmeneigenen

abweicht oder gar unbekannt

ist, erhöht dieses Dualetikett

sofort die Flexibilität.

www.gera-ident.com

RFID that works.

produkte 45

ident 2/11


46

produkte

Datamax-O’Neil :

Desktop-Drucker der

E-Class Mark III-Serie

Datamax-O’Neil präsentiert

mit dem E-Class Mark

III eine vollkommen neue

Serie aus dem Segment der

Thermobzw. Thermotransferdrucker.

Damit erweitert

Datamax-O’Neil die bewährte

und weltweit erfolgreiche

E-Class-Produktfamilie. Der

4-Zoll- Etikettendrucker vereint

hohe Qualität mit den

Eigenschaften und Optionen

eines vergleichbaren

hochpreisigeren Druckers.

Datamax- O’Neil bringt den

E-Class Mark III in vier verschiedenenProduktvarianten

auf den Markt. Diese sind

für eine große Bandbreite an

Kundenanforderungen und

Anwendungen in der Transport-

und Logistikbranche, im

Post- und Behördensektor, in

der Produktion und im Handel

sowie im Gesundheitswesen

konzipiert. Der E-Class

Mark III bietet Kunden einen

deutlichen Mehrwert: Der

kosteneffiziente Drucker hat

durch seine bewährte Bauweise

sowie seine robuste

doppelwandige Konstruktion

eine längere Lebensdauer

als vergleichbare Geräte.

Dank weniger beweglicher

Komponenten innerhalb des

Druckers und langlebiger

Bauteile ist der E-Class Mark

III zudem wartungsarm und

höchst zuverlässig.

www.datamax-oneil.com

ident 2/11

SSI Schäfer: Robo Pick

als „Bestes Produkt 2011“

ausgezeichnet

Bei dem Schäfer Robo Pick

(SRP) handelt es sich um das

weltweit schnellste Kommissioniersystem,

das eine enorme Vielfalt an Artikeln unterschiedlichster

Größe, Form sowie Gewicht – bis zu 2400 Stück

pro Stunde – produktschonend und fehlerfrei kommissioniert.

Dabei lässt sich die erste vollautomatische Pickzelle nahtlos

in bereits bestehende Lagersysteme integrieren. Das neu entwickelte

zweistufige Bildverarbeitungssystem, eine Kombination

von Verfahren der 3D- und 2D-Bildverarbeitung, benötigt

hierfür keine zeitaufwendige Eingabe von Produktmerkmalen

oder Lagepositionen. Die dadurch erreichte Flexibilität ist einzigartig

und erschließt dem SSI Schäfer Robo Pick ein weites

Anwendungsspektrum. In unter einer Sekunde identifiziert die

Bildverarbeitungszelle beim Blick in ein vorbeifahrendes Tablar

die Position der zu kommissionierenden Waren und steuert

den universellen Pickroboter. Je nach Auftragsstruktur können

10 bis 20 Aufträge gleichzeitig bearbeitet werden. Dabei

reduziert das System die Fehlerrate der Pickquote gegenüber

der manuellen Kommissionierung um das 10- bis 100-fache.

www.ssi-schaefer.de

Citizen: günstiger und hochwertiger Etikettendruck

Citizen Systems

Europe,

internationaler

Hersteller von

POS-, Etiketten-,

Barcode-

und mobilen Druckern, stellt

eine neue Serie mit Industrie-Desktop-Druckern

vor.

Die neuen Druckermodelle

CL-S521, CL-S621 und

CL-S631 werden standardmäßig

mit integrierter

Zebra- und Datamax-Emulation

ausgeliefert, um eine

höchstmögliche Flexibilität

und einfache Integration

zu gewährleisten. Die

Funktion Cross-Emulation

erkennt den gesendeten

Code und wechselt automatisch

von der Datamax-

zur Zebra-Emulation oder

umgekehrt. Damit lassen

sich die Drucker einfach

in vorhandene Anwendungen

oder Netzwerke einbinden.

Darüber hinaus ist

standardmäßig, d.h. ohne

zusätzliche Lizenzkosten,

ein BASIC-Interpreter integriert,

so dass Programme

im Drucker geschrieben

und gespeichert werden

können. Die Integration in

individuelle Umgebungen

ist somit auch problemlos

umsetzbar. Ebenso sind

Stand-alone-Anwendungen

möglich, bei denen keine

Verbindung zu einem PC

erforderlich ist.

www.citizen-europe.com

7iD: RFID Richtungserkennung

Die 7iD Technologies

GmbH hat die erste

absolut hardwareunabhängige

Lösung für die

Richtungserkennung entwickelt.

„Die Idee ist

entstanden, weil uns

die im Markt verfügbaren

Hardware-Lösungen

in der Anschaffung und

in der Installation zu teuer

waren“, sagt Gerhard

Gangl, Geschäftsführer

der 7iD. „Deshalb haben

wir einen Softwarealgorithmus

entwickelt, der

die Lesedaten von RFID

Readern so auswertet,

dass die Richtung

erkennbar wird.“ Diese

innovative Lösung der

7iD funktioniert als reine

Softwarevariante vollkommen

unabhängig von

der eingesetzten RFID-

Hardware und benötigt

entsprechend keine speziell

für die Richtungserkennung

ausgestatteten

Reader oder Antennen.

Der RFID Spezialist kann

nun durch den Einsatz

seiner Software mit allen

marktüblichen Geräten

auch die Richtung eines

Gegenstandes bestimmen.

Das reduziert die

Investitionskosten, denn

bereits vorhandene Hardware

kann in vollem

Umfang genutzt werden.

Durch den Wegfall der

Hardwarebeschränkungen

sinken zudem Komplexität

und Fehleranfälligkeit

des RFID Systems, Service

und Wartung für diese

reine Softwarelösung

sind kaum nötig.

www.7iD.com


Inkjet Drucker JET3 und Kamerasystem JETvisio in Aktion

Den Urknall haben die Menschen schon verpasst. Auf keinen

Fall verpassen sollten Verpackungsfans den Messeauftritt

der LEIBINGER GmbH & Co. KG auf der interpack 2011

vom 12. bis 18. Mai. Der Inkjet Drucker JET3 und seinen Aufpasser,

das Kamerasystem JETvisio bieten Rund-um-Sorglos-Schutz

in Sachen Markieren und Codieren. Während der

fleißige JET3 seine Druckjobs verrichtet, schaut ihm JETvisio

über die Schulter und kontrolliert, was er soeben gedruckt

hat. Und das live auf der interpack. LEIBINGER wird wieder

mit seiner sensationellen Präsentationstheke vor Ort sein, die

sich als echter Hingucker entpuppt hat. Kompetente LEIBIN-

GER Sales Manager führen vor, zu was allem ihre Produkte

für die Verpackungsindustrie fähig sind. Direkt vor den Augen

interessierter Zuschauer gibt es Action pur: Der JET3 wird mit

seinem stylischen Druckkopf Produkte bedrucken, während

das Kamera-Verifikationssystem JETvisio liest und auf dem

Monitor des JET3 zeigt, was soeben gedruckt wurde.

www.leibinger-group.com

WAROK: Sonderaktion für leistungsstarken

Industrie-PDA skeye.dart

Die WAROK GmbH kündigt eine Sonderaktion für den

robusten und leistungsstarken Industrie-PDA skeye.dart

an. Diese zeitlich begrenzte Aktion der Villinger Auto-ID-

Experten betrifft die Modelle skeye.dart FFE und skeye.

dart XKE und startete am 1. März 2011. Sie endet am 30.

April 2011 und richtet sich ausschließlich an Reseller. Die

skeye.dart-Produktreihe für den professionellen Einsatz

zeichnet sich durch modernste Technik und Robustheit

(IP54) aus. Zur Standardausstattung gehören ein 512 MB

Flashspeicher, ein 3,5“ VGA-Farbdisplay, eine ScanCam

für Foto und Barcode-Erfassung sowie integrierte WLAN-

und Bluetooth-Module. Ein weiterer Vorteil des Systems ist

die intuitive Bedienbarkeit durch selektiv beleuchtete Funktionstasten,

d.h. es werden nur die Tasten beleuchtet, die

für die jeweilige Eingabe wirklich benötigt werden.

www.warok.de

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produkte 47

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48

produkte

Advantech-DLoG: Robuste POI/POS-Terminallösungen

Das Unternehmen präsentierte sein

umfangreiches Portfolio an Terminals

auf der EuroSHOP. Schwerpunkt

des Messeauftritts sind

Industrie PCs und Thin Clients in

der Anwendung am Point of Sale

oder Point of Information. Ergänzend

informiert der Partner Nordic ID

über Einsatzmöglichkeiten von RFID-Technologien im Handel.

Visualisierungsterminals, Informationsstände und Selbstbedienungs-Verkaufsstände

mit Touch-Bedienung werden als

Kundenservice und zur Entlastung des Personals im Handel

immer wichtiger. Als europäischer Marktführer im Bereich

mobiler Industrie PCs mit 25 Jahren Erfahrung haben wir das

Know-how und die Technologien, um diese Lösungen für unsere

Kunden benutzerfreundlich, robust und gegebenenfalls auch

wetter- und sonnenlichttauglich zu realisieren“, erklärt Lars

Böddeker, Vertriebsleiter Europa bei Advantech-DLoG.

www.advantech-dlog.com

OPAL: Instandhaltungslösung

OPAL bietet für die

effektivere Arbeit beit

von Mitarbeitern ern

im Außendienst nst

die „Mobile Field eld

Service“ Lösung ng

an. Diese ermögöglicht Technikern ern

und Kundenndienstmitarbeieitern

jederzeit und

überall den Zugang gang

zu Arbeits- und nd Serv Service- rv rvic ic iceeaufträgen, aktuellen uellen Mel

eldungen,

Kundendaten

genauso wie zu der Verwaltung

von Warenlagern.

Die mobile Instandhaltungslösung

basiert auf der

neuesten Sybase Unwired

Platform, die eine pushbasierte

Synchronisation

in Echtzeit gewährleistet.

Als Außendienstmitarbeiter

ist es nicht nur wichtig,

über die aktuellen Entwicklungen

und Ereignisse des

Unternehmens im Bilde zu

sein. Um die Kundenzufrie-

ident 2/11

denhdenheit zu erhö-

hen hen, muss auch

die die Möglich-

kei keit bestehen,

Ein Einsicht in alte

Auf Aufträge, Lager-

bes bestände sowie

Mel Meldungen zu

habe haben. Als Basis

der der Lösung die-

nen

mobile Com-

puter

wie der CS40

von vo von n In Intermec Intermec. So verfügt

der de der r Mobilco Mobilcomputer über

die neueste Sprach- und

Datenkommunikation im

3.75G-Standard. Mithilfe

der HSUPA-Technologie

und einer Hochleistungsantenne

können Dokumente

oder Bilder schnell hochgeladen

werden oder eine

Synchronisation mit den

Unternehmensdaten erfolgen.

Das Scannen von 1Dund

2D-Barcodes ist aus

jedem Winkel möglich.

www.opal-holding.com

RF-iT Solutions: detego ® SUITE 3.0

RF-iT Solutions präsentiert

mit detego ® SUITE 3.0 die

neue Produktversion des

effizient und flexibel einsetzbaren

RFID Modulkatalogs.

Bei der Umsetzung

des verbesserten Produktkonzepts

hat das Team um

Mitgründer Matthias Weitlaner

besonderen Wert

auf einfache Integrierbarkeit

und Skalierbarkeit der

Lösungen gelegt. Die Einzelmodule

bestehen aus

empfohlener RFID Hardware

und dazu optimierten

Softwarepaketen. Diese

können gemäß Kundenanforderungen

vorkonfiguriert

und dann einfach an belie-

big vielen Standorten von

lokalen Systemintegratoren

in Betrieb genommen werden.

„Unser Ziel ist damit

sowohl unsere führende

Stellung im Fashion-Markt

zu behaupten, als auch weitere

Anwendungsfelder für

RFID zu erschließen. Mit

dem Modulansatz sind wir

am besten Weg dazu“, sagt

Alexander Gauby. Im Mittelpunkt

der Aktivitäten

2011 steht auch der weitere

systematische Aufbau

von qualitativ hochwertigen

Kooperationen und internationalen

Partnerschaften.

www.rf-it-solutions.com

Motorola Solutions: Neuer mobiler Computer MC9190-G

Motorola Solutions präsentiert auf der Logi- Logi-

MAT 2011 gemeinsam mit zehn Partnern das

umfassendes Portfolio an Enterprise Auto- uto-

ID-Lösungen für die Lager- und Transportortlogistik. Highlight der Messe ist der neue ue

mobile Computer MC9190-G von Motoorola

Solutions, der erstmalig dem breiten en

Fachpublikum vorgestellt wird. Moto-

rola Solutions stellt die branchenspe-

zifischen Produkte und Anwendungen

für die Logistik gemeinsam mit ihren n

Partnern Acteos, ICS International, Integer eger

Solutions, KUMAIDENT, LaserIDENT, MICOM, P4IT Professionals

for IT, TCG Taneri Consulting Group GmbH, topsystem

Systemhaus und Zebra Technologies Europe vor.

Der neue MC9190-G basiert auf der bisher erfolgreichsten

Serie robuster mobiler Computer von Motorola Solutions

– der MC9000er-Reihe. Er bietet bisher einzigartige

Scan-Möglichkeiten für das zuverlässige Erfassen von 1Dund

2D-Barcodes. Zusätzlich zu den bisher fünf verfügbaren

Scan-Engines bei mobilen Computern verfügt der MC9190-

G erstmalig über einen einzigartigen Long Range-Imager, der

auf große Entfernung auch 2D-Barcodes lesen kann. Zu den

neuesten Lösungen von Motorola Solutions für die Kommissionierung

in der Lagerlogistik gehört ein innovatives Pickby-Voice-System,

bestehend aus dem am Körper tragbaren

Computer WT4090VoW und dem robusten Headset RCH50.

www.motorolasolutions.com


Dematic: Papierlose Kommissionierung

Für Logistikzentren mit kleinerem

Warenaufkommen

oder diskontinuierlichem

Materialfluss zeigt Dematic

auf der LogiMAT 2011

Lösungen für die papierlose

Kommissionierung, wie

beispielsweise Pick-by-

Light und Pick-by-Voice.

Licht- bzw. Tonsignale leiten

den Kommissionierer

und erzielen Effizienzsteigerungen

von mehr als

25 Prozent beim Kommis-

proLogistik: Ferngesteuerte Logistikprozesse

Die wachsende Mobilität

setzt auch neue Maßstäbe

bei der Beurteilung, was

in der IT mobil möglich und

machbar ist. Wer heute in

Gesprächen mit Geschäftspartnern

Zahlen und Fakten

nicht parat hat, wird leicht von

„Schnelleren“ überholt. „Wir

haben den Bedarf mit einigen

Großkunden abgestimmt und

mit unseren Ingenieuren eine

App entwickelt, die innerhalb

unseres Lagerverwaltungssystems

pL-Store auf alle

verfügbaren Kennzahlen der

intralogistischen Prozesse in

Produktion, Lager und Versand

zugreifen kann“, erklärt

sioniervorgang. Speziell

kleinere und mittlere Unternehmen

profitieren von diesen

Produktlösungen und

ermöglichen den Einstieg

in die automatisierte Intralogistik.

Der Return on

Invest ist kurz und die Kunden

erwerben mit einem

vergleichsweise geringen

Budget ein wirtschaftliches

System. Für ein hohes

Warenaufkommen und

Logistikzentren mit hohem

Heidi Kühnert, Geschäftsführerin

der Dortmunder proLogistik

GmbH + Co. KG. Die

pL-Apps sind kleine JAVA-

Programme für Smartphones,

PDAs und Tablett-PCs

mit Android-Plattform. Sie

lassen sich mit dem pL-Apper

des auf Java basierenden

Lagerverwaltungssystem

pL-Store (ab der Version

8.5) vom IT-Administrator

des Anwenders erzeugen

und individuell auf die unterschiedlichenAnforderungen

der Geschäftsbereiche

anpassen. So ist es möglich,

separate Apps mit unterschiedlichen

Berechtigungen

Automatisierungsgrad präsentiert

Dematic integrierte

Lösungen, wie beispielsweise

das Dematic Multishuttle

in Verbindung mit

für die Geschäftsleitung, den

Vertrieb, den IT-Koordinator,

die Logistikleitung und verschiedeneLagerbereichsleiter

zu generieren, die dann

von den berechtigten Personen

auf ihr Mobilgerät gela-

Unsere Handhelds: Einfach, robust, unschlagbar!

IIE Ingenieurbüro für

Industrie-Elektronik GmbH

HG-360 Extrem robuster

All-In-One Handheld Computer

:: Marvell ® XScale ® 624MHz Prozessor

:: 256 MB RAM und bis zu 32 GB Flash

:: Microsoft ® Windows ® CE 6.0

:: Touchdisplay sonnenlichtlesbar

:: 5 MP Kamera für Bilder und 1D/2D Barcodes

:: Thermaldrucker und Magnetkartenleser

:: Bluetooth, GSM/GPRS, WLAN, USB

:: 5000mAh Akku (bis zu 40 Stunden Einsatz)

:: Schutzklasse IP67

Marie-Curie-Straße 9

50259 Pulheim (Brauweiler)

schnellen, ergonomischen

Kommissionierstationen

aus der Familie RapidPick.

www.dematic.com

SAFARI

Robuster Handheld Computer

:: Marvell ® XScale ® 520MHz Prozessor

:: 128 MB RAM und 256 MB Flash

:: Microsoft ® Windows ® CE 5.0

:: Touchdisplay sonnenlichtlesbar

:: 1D/2D Barcodescanner

:: Bluetooth, GSM/GPRS, WLAN,

USB, IrDA

:: 13,56MHz RFID-Modul optional

:: Schutzklasse IP65

Tel.: +49 (0)2234/98201-0

Fax: +49 (0)2234/98201-90

produkte 49

den werden. Mit iPhone & Co

ist der Zugriff auf Logistikdaten

derzeit nur über den integrierten

Browser möglich.

www.prologistik.com

vertrieb@iie.de

www.iie.de

ident 2/11


50

produkte

Honeywell: Fernwartungssystem für Barcodescanner

Honeywell bringt mit Remote

MasterMind (ReM) ein

Scanner-Fernverwaltungssystem

auf den Markt, mit

dem IT-Administratoren

schnell und bequem alle

Barcodescanner in ihrem

Netzwerk zentral per Fernzugriff

verwalten können.

Das ReM-System ist eine

browsergestützte Lösung,

die sich ohne Änderungen

an der IT-Infrastruktur

problemlos in bestehende

Unternehmensnetzwerke

integrieren lässt.

Die Software ist mit über 20

Honeywell-Produkten kompatibel

und erleichtert so

die zentrale Aktualisierung,

Überwachung und Verwaltung

von Barcodescannern

im Unternehmensnetzwerk.

Das ReM-System

unterstützt dabei den plattformunabhängigenUnified

POS Standard. „Mit

Thax: Finden statt Suchen

Die zentrale Idee von

Findentity ist: Mittels

intelligenter Identifikationstechnologien

und ausgereifter

Software die

Unternehmensabläufe,

den Workflow und das

Waren- bzw. Dokumentenmanagement

zu optimieren.

Für eine Vielzahl

der in Unternehmen vorhandenen

Arbeitsabläufe

müssen für die Weiterbearbeitung

bestimmte Dokumente,

Waren, Personen

oder ähnliches identifiziert

werden. Ohne diese Identifikationsleistung

und in der

Regel manuelle/personelle

Zuordnung kann eine

weitere Bearbeitung nicht

ident 2/11

der Einführung von Honeywells

Remote MasterMind

erleichtern wir die Verwaltung

und Steuerung von

Handscannern, freihändig

bedienbaren Scannern

und bioptischen Scannern“,

sagt Horst Mollik, Regional

Sales Manager Central

Europe bei Honeywell Scanning

& Mobility. „Mit dieser

Lösung erzielen unsere

Kunden Einsparungen durch

Produktivitätssteigerungen

und niedrigere Gesamtbetriebskosten.“

www.honeywell.com

erfolgen. An dieser Stelle

enden oft EDV-gestützte

Organisationsabläufe

in den Unternehmen. Mit

Findentity wird diese Hürde

genommen. In allen

Schritten der Bearbeitung

ob Akten, Bücher, Personen

o.ä. erfolgt eine automatische

Identifikation und

Zuordnung zum aktuellen

Arbeitsprozess. Eine große

Auswahl an verschiedenen

Möglichkeiten steht

dabei zur Verfügung. Für

jede Unternehmensgröße

und Identifikationsaufgabe

gibt es eine optimale

Lösung.

www.thax.de

microsensys: RFID Sensorik für mobile Prozesse

Zwei Herausforderungen

in einem Produkt – das ist

TELID ® : Eine Technologie,

die als low power System

modernste Sensorik mit

drahtloser RFID-Technologie

verbindet. microsensys

bietet im Bereich Sensorik

drei Produktfelder: telemetrische

Komponenten, passive

RFID- Sensor-Transponder

und semi-aktive RFID-Datenlogger.

Zur Verfügung stehen

bewährte Standardprodukte

für die Temperaturmessung

und -überwachung. Andere

physikalische Größen wie

Druck, Feuchte oder Deh-

nung werden kundenspezifisch

adaptiert. Integrierte

Module wie RealTimeClock,

Speicher und Batterie, auch

in kleinsten Varianten, stellen

die notwendigen Bausteine

für eine lückenlose

Temperaturüberwachung.

Mögliche Applikationen findet

man im Qualitätsmanagement

und Prototyping

oder während Transporten

von temperaturempfindlichen

Artikeln wie Lebensmitteln,

Pharmaka und

Medizinerzeugnissen.

www.microsensys.de

PANMOBIL: APPLEs Mobile nun voll AutoID tauglich

Ganz im PANMOBIL Stil:

Auspacken, Verbinden, Fertig!

Professionelle Anwendungen

im Bereich AutoID

sind nun auf den erfolgreichen

APPLE Plattformen

realisierbar, ohne dass Treiber

Apps oder andere zusätzliche

Anpassungen geladen

werden müssen. Zwei Wege

stehen bereit, beide Intelligenzen

miteinander zu verbinden:

Herkömmlich über eine

Kabelverbindung beim iPad

oder noch mobiler, über die

Bluetooth Schnittstelle aller

Geräte. Die Kabellose Verbindung

erhöht die Mobilität des

Anwenders und ermöglicht in

der Anwendung mit iPod und

iPhone die schnelle Erfassung

mit den PANMOBIL Scannern

und gleichzeitiger, z.B. am

Arm getragenem APPLE Display

eine gelungene Einheit

von schnellem Erfassen und

komfortablen Darstellen und

Bedienen. Kombiniert man

die PANMOBIL Scan Technologien

mit einem iPad, wäre

der Einsatz auf Gabelstaplern,

Picker Plätzen oder jede Art

von Logistik Terminal denkbar.

www.panmobil.com


Winckel: Zufahrtskontrolle und Abrechnung

Winckel, RFID-Hersteller

und Systemintegrator,

bringt mit dem Sicherheits-

RFID-Windshield-Label eine

Lösung für die effiziente

und sichere Zufahrtskontrolle

auf den Markt. Windshield-Labels

ermöglichen es,

die Berechtigung eines Fahrzeugs an Zufahrtssperren wie

Schranken oder Absperrungen per RFID zu prüfen. Durch

die schnelle, drahtlose Kommunikation wird die Zugangskontrolle

deutlich vereinfacht und beschleunigt. Die neuen, ablösesicheren

Windshield-Etiketten von Winckel verfügen über

weitreichende Sicherheitsfunktionen und eignen sich durch

eine spezielle Materialkombination und Herstellungstechnik

für den Einsatz in Parkhäusern und Waschanlagen ebenso

wie für sicherheitsrelevante Industrieanlagen oder militärische

Sperrgebiete. Die flexible Bedruckbarkeit mit bis zu sieben

Farben auf Vorder- und Rückseite erlaubt die Einarbeitung

von Erkennungsmerkmalen – für manuelle Kontrollen vor Ort

ebenfalls ein relevantes Sicherheitskriterium.

www.winckel.de

WILLKOMMEN

zur conhIT 2011 in Berlin!

www.conhit.de

PR-Rau

GOLD

Partner

SILBER

Partner

BRONZE

Partner

Parallel zur

t rnationale

Schirmherr: Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Gesundheit

Datalogic Mobile: Neuheiten für den Retail

Mit Falcon X3 präsentiert Datalogic

Mobile ein ergonomisches

und robustes Gerät für den täglichen

Einsatz im Warenlager.

In Echtzeit erfasst und überträgt

es Daten und Informationen.

Falcon X3 ist als Hand Held

und als Pistolengriff-Terminal verfüg- f

bar. Für Schnelligkeit bei Kommissionierung, Versand

und Warenannahme sorgt die duale Prozessortechnologie.

Der Pocket-PDA Elf zeichnet sich durch seine ergonomische

Form und seine Kommunikationsoptionen aus:

WLAN, Bluetooth 2.0 EDR, UMTS HSDPA und Push-to-

Talk. Modelle mit Imager für die Erfassung von 2D-Codes

sind ebenso verfügbar wie Geräte mit Laserscanner oder

HF-RFID Leser. Als Zubehör gibt es für Elf einen Pistolengriff,

der den PDA in ein Griffgerät verwandelt und so scanintensive

Anwendungen wie beispielsweise die Inventur

erleichtert. Mit einer Schutzklasse von IP 64 sind sowohl

der Falcon als auch der PDA Elf extrem robust und können

ganzjährig im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden.

www.mobile.datalogic.com

Industrie-Messe

Kongress

Akademie

produkte 51

Networking

Veranstalter Organisation

In Kooperation mit

Unter Mitwirkung von

ident 2/11


52

produkte

pco: RFID-basierte Kühlkettenüberwachung

Die pco GmbH & Co. KG,

ein Full-Service Anbieter für

ganzheitliche IT-Lösungen,

präsentiert auf der LogiMAT

2011 seine aktuellen RFID-

, Barcode- und Mobility-

Lösungen. Eine lückenlose

Kühlkettenüberwachung ist

für viele Unternehmen von

großer Bedeutung und eine

große Herausforderung.

Die RFID-Lösung pco-cool

kombiniert die RFID-Technologie

mit Temperatur-

TSC Auto ID: Thermotransferdrucker mit vielen Extras

Mit dem TTP-366M bringt

TSC Auto ID Technology

EMEA GmbH einen hochauflösenden

und mit einer

Druckgeschwindigkeit von

8 ips auch äußerst leistungsfähigen6‘‘-Thermotransferdrucker

zu einem

erschwinglichen Preis auf

den Markt. Der TTP-366M

eignet sich vor allem für

anspruchsvolle Anwendungen,

in denen 2D-Barcodes,

kleingedruckter Text

oder Grafikbeschriftungen

sensorik und ermöglicht für

logistische Dienstleister,

Pharmaunternehmen,

Laborgemeinschaften

und Krankenhäuser eine

automatisierte, lückenloseTemperaturüberwachung.

Somit können

sowohl Räume, Rechenzentren,

Kühlhäuser, Blut-

und Gewebeproben,

Organe und Medikamente

als auch ganze Kühltransporte

überwacht und

gefragt sind. Sein „kleiner

Serienbruder“, der TTP-

268M, druckt bei einer Auflösung

von 203 dpi in einer

Geschwindigkeit von 6 ips.

Die Standardmerkmale

der TTP-268M/-366M-Serie

umfassen eine große

LCD-Anzeige, eingebautes

Ethernet, USB 2.0,

eine parallele und serielle

Schnittstelle sowie eine

PS/2-Tastaturschnittstelle

und einen SD FLASH Speicherkarteneinschub,

mit

smart-TEC: RFID-Datenträger für den Bereich Explosionsschutz

Die smart-TEC GmbH & Co. KG (Oberhaching) präsentiert

als Hersteller von kundenindividuellen RFID-Datenträgern auf

der EURO ID 2011 in Berlin zugelassene RFID-Datenträger

für den Bereich Explosionsschutz. Die neuen Ex-Zone 1 RFID-

Datenträger aus dem Produktsegment smart-DOME Classic

und smart-DOME Freestyle können in Prozessen eingesetzt

werden, in denen brennbare Gase, Dämpfe oder Nebel entstehen.

Als Besonderheit können diese RFID-Datenträger mit

kundenindividueller Beschriftung versehen werden. Neben

dem umfangreichen Produktspektrum an robusten, langlebigen,

industrietauglichen, witterungs- und temperaturbeständigen

RFID-Datenträgern, zeigt das Unternehmen zudem aus der

Produktsparte smart-LABEL innovative und kundenindividuelle

Kennzeichnungslösungen. Moderne Produktionstechniken und

erweiterte Kapazitäten eröffnen eine Vielzahl neuer Lösungsmöglichkeiten.

Angefangen bei speziellen Klebstoffsystemen,

ident 2/11

Gefahrenübergänge dokumentiert

werden. Die zur

RFID-Lösung gehörende

Software ermöglicht es

zudem, für jedes Objekt

verschiedene Attribute zu

vergeben, wie Temperaturbereich,

Seriennummer des

Objektes, Anschaffungsdatum

oder letztes Eichdatum.

„Die Überwachungsergebnisse

der RFID-Lösung

werden in Echtzeit auf

einem Monitor visualisiert.

Ein aktives Überwachungssystem

überprüft ständig

die zuvor definierten Eigenschaften

und alarmiert im

Fehlerfall darüber per Email

oder SMS, so dass Präventivmaßnahmen

rechtzeitig

eingeleitet werden können“,

berichtet Karl-Ewald

Junge, Business Development

Manager bei der pco

GmbH & Co. KG.

www.pco-online.de

dem Anwender kostengünstig

auf vier GB zusätzlichen

Speicher aufrüsten können.

Optional ist ein GPIO-

Port, ein industrieüblicher

universeller Ein- und Ausgang,

verfügbar. Die Drucker

unterstützen bereits ab

Werk einen voll kompatiblen

Satz von Standardindustrie-Emulationen,einschließlich

der Sprachen Eltron und

Zebra. Für alle TSC-Industriedrucker

gilt eine Garantie

von zwei Jahren. www.tscprinters.com

vielen unterschiedlichen Sicherheitsmerkmalen bis hin zu Kleinauflagen-Management

mit hohem Individualisierungsgrad und

optimaler und zielgerechter Projektberatung, werden keine

Wünsche offen gelassen.

www.smart-tec.com


Kunden mobilisieren

den Barcode

Wie Hersteller und Handel die Appmania für sich nutzen können

Web 2.0, Social Media und Smartphones haben die Kommunikation in Richtung Verbraucher

revolutioniert. Erst kürzlich wurde die Zehnmilliardengrenze an Downloads aus Apples AppStore

überschritten und ein Ende ist nicht in Sicht.

Wie Unternehmen Mobile Commerce

für sich nutzen können und welche

Perspektiven sich entlang der Wertschöpfungskette

eröffnen, erläutern

Experten aus Industrie und Handel

moderiert von Ossi Urchs auf der

GS1 Germany Fachkonferenz „Consumer

2.0“ am 26. Mai 2011. Gerade

in den letzten zwei Jahren hat sich

das Informations- und Einkaufsver-halten

der Konsumenten stark verändert.

Im Vordergrund stehen mehr Transparenz

in Sachen Preis und Rabattaktionen

sowie das schnelle Informieren

via Smartphone und Barcode-Scanning

direkt vor Ort im Handel.

Mobile Kommunikation entlang der

Wertschöpfungskette

Was diese mobilen Lieblinge der neuen

Gesellschaft alles können, fasziniert

nicht nur die Nutzer, sondern auch

Unternehmen, die mit dem Anwender

als Kunden und Endverbraucher kommunizieren

wollen. Hier werden verschiedenste

Wege eingeschlagen,

vom Mobile Advertising über Mobile

Couponing bis zum Mobile Payment.

Wichtig ist, dass sich Hersteller und

Händler dieser Thematik anhand eines

Sandra Osweiler

GS1 Germany GmbH

Maarweg 133

50825 Köln

Tel.: + 49 221 94714-543

www.gs1-germany.de

überlegten Konzepts widmen. Denn

mobil gelten die gleichen strategischen

Grundsätze wie in klassischen Kampagnen

oder dem Internet.

Am Anfang der Supply Chain ist der

Hersteller gefragt, seine Produkte

bekannt zu machen – Mobile Advertising

ist somit die erste Schnittstelle

zum Konsumenten. Ein weiterer

Schritt ist die mobile Umsetzung von

absatzfördernden Maßnahmen. Das

Mobile Couponing bzw. das mobile2store-Szenario

findet in diesem Sinne

mehr und mehr Freunde. Es lässt sich

location-based, also ortsbezogen einsetzen,

was die Einlösequote signifikant

steigert. Denn je näher sich der

Konsument am „Einlösepunkt Kasse“

befindet, desto eher nutzt er dieses

Instrument. In diesem Zusammenhang

wird das Highlight der Veranstaltung

eine 25-minütige „Fahrstuhlfahrt“

sein. In diesem sogenannten Elevator

Pitch treten App-Anbieter, wie

zum Beispiel Coupies, Gettings oder

MyMobai in je fünfminütigen Slots

gegeneinander an und zeigen live, wie

Mobile Couponing funktioniert.

Indem der Konsument den Barcode

von der Verpackung scannt, um detaillierte

Informationen zu erhalten, geht

er aktiv auf die Marke zu. Höchste Zeit,

die Glaubwürdigkeit der Marke unter

mobile barcodes 53

Beweis zu stellen und diese Informationen

aus vertrauenswürdigen Quellen

anzubieten. Denn zurzeit stammen

solche und andere Daten jedoch zurzeit

aus den Weiten des Internets, sind

zum Teil von Verbrauchern selbst fotografiert

und hochgeladen oder gründen

auf Empfehlungen, Berichten oder

Meinungen – und sind zum Großteil

nicht vom Hersteller selbst. Deshalb

arbeitet GS1 Germany gemeinsam mit

starken Partnern an einem standardisierten

Datenprofil, dass Hersteller

und Händler im Rahmen einer Trusted

Data Infrastruktur mit validen Daten

bestücken können.

26. Mai 2011:

GS1 Germany Fachkonferenz

Web 2.0, Social Media und Smartphones

haben die Kommunikation in Richtung

Verbraucher revolutioniert. Erst kürzlich

wurde die Zehnmilliardengrenze an

Downloads aus Apples AppStore überschritten

und ein Ende ist nicht in Sicht.

Wie Unternehmen Mobile Commerce für

sich nutzen können und welche Perspektiven

sich entlang der Wertschöpfungskette

eröffnen, erläutern Experten und

Praktiker auf der „Consumer 2.0 – Vision

oder Wirklichkeit?“.

ident

ident 2/11


54

rfid technologie

RFID-basierte Warensicherung

Auch die neue Technologie hat mit altbekannten Problemen zu kämpfen

Die Textilindustrie nimmt im Bereich der RFID-

Kennzeichnung auf Artikelebene eine Vorreiterrolle

ein. So wurden in ersten Rollouts und

Pilotanwendungen durch Unternehmen wie Gerry

Weber und Charles Vögele umfangreiche und

durchaus zuversichtlich stimmende Erkenntnisse

zu den Nutzenpotenzialen der RFID-Technik

im Einzelhandel gewonnen. Gleichzeitig wurde

neben den bereits aus anderen logistischen

Anwendungen bekannten Vorzügen wie bspw.

einer Verkürzung der Durchlaufzeiten im Wareneingang

oder der Optimierung der Bestandsverwaltung,

die Warendiebstahlsicherung als

weiteres mögliches Einsatzgebiet der RFID-Technik

im Handel entdeckt.

Obwohl die RFID-Technik ursprünglich

nicht für den Einsatz als elektronische

Artikelsicherung (EAS) konzipiert

wurde, zeigte sich bei der Umsetzung

einer artikelbezogenen Kennzeichnung

mit RFID-Transpondern, dass sie

dennoch dafür geeignet ist. So bieten

RFID-Systeme gegenüber den klassischen

EAS-Systemen interessante

Vorteile für den Handel: Wird anstelle

des in manchen Lösungen eingesetzten

„Toggle-Bits“ – hierbei wird in dem

Speicher des RFID-Transponders ein

einzelnes zusätzliches Bit verwendet,

um die Zustände „bezahlt“ und „unbezahlt“

darzustellen – das von der GS1

Germany empfohlene System auf Basis

des EPC96-Codes genutzt, lassen sich

Fehlalarme durch von außen eingebrachte

oder nicht korrekt deaktivierte

Sicherungsetiketten nahezu völlig aus-

Prof. Dr.-Ing. habil. Rolf Jansen

Dipl.-Logist. Matthias Grzib

Institut für Distributions- und

Handelslogistik (IDH) des VVL e. V.

Giselherstr. 34

44319 Dortmund

Tel.: +49 231 560 79-82

www.vvl-ev.de

ident 2/11

schließen. Jeder Artikel verfügt durch

die Kennzeichnung mit einem Transponder

über eine eindeutig zugeordnete

EPC-Identifikationsnummer. Diese wird

bei Ankunft der Ware im Wareneingang

ausgelesen und in einer Datenbank hinterlegt.

Wird der Artikel später an der

Kasse bezahlt, wird die EPC-Nummer

wieder aus der Datenbank gelöscht.

Bei Verlassen des Geschäfts wird der

Transponder ausgelesen – sofern er

nicht bereits an der Kasse mithilfe des

Kill-Kommandos deaktiviert wurde –

und überprüft, ob sich die Nummer in

der Datenbank befindet. Ist dies der Fall,

wird ein Alarm ausgelöst. Kann kein Eintrag

in der Datenbank gefunden werden,

geht das System davon aus, dass

es sich entweder um einen bezahlten

Artikel oder um einen Transponder von

außerhalb handelt und ignoriert diesen.

Kommt es tatsächlich zu einem Diebstahl,

ist zudem sofort ersichtlich, welcher

Artikel gestohlen wurde, und der

Warenbestand kann aktualisiert werden.

Dass gerade der Textilhandel eine Vorreiterstellung

bei der Integration der RFID-

Technik auf Artikelebene einnimmt, ist

wenig verwunderlich, da sich Textilien

besonders gut für die Kennzeichnung mit

UHF-Transpondern eignen, weil sie in der

Regel keine oder nur kaum elektrisch leitfähige

Materialien aufweisen, die sonst

störende Einflüsse auf die Leistungsfähigkeit

von UHF-RFID-Systemen haben.

Die derzeit in der Textilbranche eingesetzte

Form der RFID-Kennzeichnung,

mittels Einnäh- oder Hängeetiketten,

stellt jedoch aus sicherheitstechnischer

Sicht einen gravierenden Schwachpunkt

dar. So bieten elektronische Artikelsicherungssysteme

nur dann einen ausreichenden

Schutz, wenn sichergestellt

ist, dass das Sicherungselement – in diesem

Fall der RFID-Transponder – bis zur

Bezahlung an der zu schützenden Ware

verbleibt. Die bisher verwendeten Einnäh-

bzw. Hängeetiketten können jedoch

von einem Ladendieb mittels einer Schere

oder einem Messer leicht abgetrennt

werden. Ein Auffinden der Transponderetiketten

in den Kleidungsstücken wird

darüber hinaus durch die deutliche Kennzeichnung

– mit dem eigentlichen Ziel

der Erhöhung der Kundenakzeptanz für

die neue Technologie – erleichtert. Dem

potenziellen Ladendieb wird somit die

Anleitung zur Umgehung der Diebstahlsicherung

direkt mitgeliefert.

Eine Abhilfe könnte hierbei der Einsatz

der bereits von klassischen Warensicherungssystemen

bekannten Hartetiketten

bieten. Diese verursachen jedoch

sowohl höhere Kosten als auch einen

deutlich größeren Arbeitsaufwand u. a.

bei Applikation und Entfernung durch das

Personal. Soll darüber hinaus eine Quellensicherung

– d. h. das Sicherungselement

wird direkt vom Hersteller am

Produkt angebracht – realisiert werden,

müssen diese nach dem Bezahlen des

Produkts von diesem entfernt und wieder

zu den Herstellern retourniert werden.

Die bisher eingesetzte offene Lösung,

bei welcher der Transponder am Produkt

verbleibt und später vom Kunden entsorgt

werden muss, wird daher vom Handel

favorisiert. Ideal wäre eine Lösung,

bei welcher der Transponder direkt in

das Kleidungsstück integriert ist, bspw.

eingenäht in das Innenfutter. Ebenfalls

denkbar wäre die Verwendung von elektrisch

leitfähigen Fasern, welche direkt als

Transponderantenne fungieren.


Das Problem einer manipulationssicheren

Anbringung der Sicherungselemente

beschränkt sich jedoch nicht nur rein

auf die Textilbranche, sondern betrifft

darüber hinaus die gesamte Einzelhandelsbranche,

mit ihren unterschiedlichsten

Betriebsformen wie bspw.

SB-Warenmärkten, Drogerie- oder auch

Baumärkten. Ebenfalls betroffen sind

sowohl neue RFID-basierte als auch

klassische radiofrequente (RF), elektromagnetische

(EM) und akustomagnetische

(AM) EAS-Systeme. Bereits

Mitte der 90er Jahre hat das Institut für

Distributions- und Handelslogistik (IDH)

des VVL e. V. in Dortmund mit dem Ziel

der Umsetzung einer Quellensicherung

damit begonnen, sich mit dem Problem

der Integration von EAS-Sicherungselementen

in Produkte bzw. Produktverpackungen

auseinander zu setzen.

Im Rahmen von umfangreichen Studien

wurden unterschiedliche Produktkategorien

– darunter Elektrogeräte, Textilien,

Schuhe oder Baumarktartikel – auf

ihre Integrationseignung überprüft. Aus

diesen Studien ging u. a. die VDI Richtlinienreihe

4475 „Branchenspezifische

Umsetzung der Quellensicherung“.

Die in dieser Richtlinie dargestellten

Integrationsmethoden sind bislang zwar

nur für die klassischen EAS-Systeme

ausgelegt, können jedoch größtenteils

auch für RFID-basierte EAS-Systeme

übernommen werden, da die physikalischen

Eigenschaften von RF-EAS-Etiketten

und UHF-RFID-Transpondern

grundsätzlich miteinander vergleichbar

sind. So stellen insbesondere metallische

Komponenten in Produkten ein

Problem dar, denn diese können sowohl

einige klassische EAS-Systeme als

auch UHF-RFID-Systeme in ihrer Leistung

negativ beeinflussen.

Bei der Integration ist daher darauf zu

achten, dass die Sicherungselemente

möglichst weit von derartigen Störquellen

entfernt appliziert werden. Für

Produkte, bei denen sich aufgrund ihrer

Beschaffenheit oder einer zu geringen

Größe, wie bspw. Batterien oder SD-

Speicherkarten, die Sicherungselemente

nicht direkt integrieren lassen, empfiehlt

sich eine Integration in die Verpackung.

So können Sicherungsetiketten bzw.

Transponder-Inlays bspw. zwischen

die einzelnen Schichten kaschierter

Kartonagen eingebracht werden.

Außerdem existieren bereits Lösungen,

RFID-Transponder direkt in

Wellpappe einzuarbeiten. Bei

geschlossenen Verpackungen

bietet sich ein Einbringen des

Sicherungselements auf der

Innenseite der Verpackung an.

Dies kann während des Verpackungsprozessesentweder

durch die Verwendung von

Klebeetiketten oder so genannter Drop-

In Etiketten erfolgen. Das nachträgliche

Aufbringen an der Außenseite der Verpackung

sollte nach Möglichkeit vermieden

werden, da diese eine Manipulation

durch einen Ladendieb zulässt.

Die skizzierten Lösungsansätze bieten

zwar eine unsichtbare Sicherung

der Artikel, verhindern jedoch nicht die

Trennung von Produkt und Sicherungselement,

da das Auspacken der Ware

hierzu genügt. Besser ist daher eine

Integration direkt in das Produkt, wie

dies bereits bspw. bei Schuhen der Fall

ist. Hier wird zwischen den verschiedenen

Schichten der Schuhsohle ein

deaktivierbares Sicherungsetikett eingeklebt,

das nur durch Zerstören des

Produktes entfernt werden kann.

Bei Produkten mit Kunststoffkomponenten

ist es denkbar, dass Transponder

direkt in diese eingegossen

werden. Entsprechende Erfahrungen

liegen hierbei bereits aus der Herstellung

von Mehrwegtransportbehältern

oder Ladungsträgern aus Kunststoff

vor. Insbesondere für hochwertige

Elektronikartikel wie bspw. TV-Geräte

oder Spielekonsolen würde sich dieses

rfid technologie 55

Vorgehen anbieten. Gleichzeitig ließe

sich hierdurch die Echtheit des Produktes

nachweisen. Allerdings müsste

besonders bei diesen Produkten darauf

geachtet werden, dass der Transponder

in einem Mindestabstand zu metallischen

Komponenten angebracht wird.

Alternativ dazu könnten auch spezielle

On-Metal-Transponder verwendet werden.

Bei höherwertigen Produkten wäre

die Verwendung teurerer Spezialtransponder

ggf. vertretbar.

Insbesondere, da das Nutzenpotenzial

von RFID umso

höher ist, je früher die Technik

entlang der Lieferkette

eingesetzt wird, ist im Idealfall

die technische Grundlage

Einnähetikett wie es derzeit von Gerry

Weber verwendet wird

für eine Quellensicherung bereits

vorhanden. Eine sichere Integration

der Transponder in Produkte bzw.

deren Verpackungen kann gleichzeitig

Ausfälle durch Beschädigungen aufgrund

der Belastungen bei Transport-,

Umschlags- und Lagerungsprozessen

vermeiden. Unabhängig davon, welches

der genannten elektronischen Systeme

zur Diebstahlprävention verwendet

wird, ist die Effektivität und Sicherheit

grundsätzlich mit der Form der Integration

in die zu schützende Ware verknüpft.

Nur wenn sichergestellt werden kann,

dass das Sicherungselement funktionsfähig

ist und bis zur Bezahlung am POS

an der Ware verbleibt, kann ein zuverlässiger

Diebstahlschutz gewährleistet

werden. Dieses Anwendungsfeld ist

jedoch aufgrund der sehr heterogenen

Eigenschaften und Anforderungen von

Produkten überaus umfangreich. Gerade

unter Berücksichtigung steigender

Schwundzahlen durch Diebstähle im

Einzelhandel ist es allerdings dringend

erforderlich, dass in diesem Bereich

weiter geforscht wird, um technisch –

und vor allem auch in einem wirtschaftlich

sinnvollen Rahmen – umsetzbare

Integrationsverfahren zu ermitteln.

ident

ident 2/11


56

mobile betriebssysteme

Welches Betriebssystem ist für Ihren robusten

mobilen Computer das Richtige?

Microsoft dominiert die mobilen Geräte

Da mobile Computer oft in Echtzeit mit den Backend-Unternehmenssystemen kommunizieren müssen,

spielen die Betriebssysteme für mobile Geräte eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht,

mobile Anwendungen erfolgreich in die Gesamt-IT-Infrastruktur des Unternehmens zu integrieren.

Zunächst stand mit Microsoft Windows CE das bevorzugte Betriebssystem für den Einsatz in robusten

und semi-robusten mobilen Geräten für vertikale Anwendungen fest. Allerdings ist das Angebot

an Betriebssystemen von Microsoft und anderen Anbietern in den letzten Jahren stark gewachsen

und ist längst nicht mehr so übersichtlich wie zuvor. Um eine erfolgreiche Implementierung mobiler

Computerlösungen und geringere Gesamtbetriebskosten (TCO, Total Cost of Ownership) zu gewährleisten,

sollte man durchdacht an die Auswahl des geeigneten Betriebssystems herangehen.

Seit der Einführung des ersten Personal

Digital Assistant (PDA) von Palm

und Windows CE von Microsoft vor

über zehn Jahren, haben sich die Hersteller

von robusten und halbrobusten

Barcodescannern und mobilen Com-

Iris Köber

Datalogic Mobile Germany

Tel. +49 7021 50599 0

www.mobile.datalogic.com

ident 2/11

putern weg von den proprietären und

hin zu standardisierten Betriebssystemplattformen

orientiert. Aufgrund

der Universalität der Windows-Plattform

und der einfachen Integration

basiert der Großteil der heute verwendeten

robusten mobilen Geräte

für spezielle Anwendungen auf den

Microsoft-Betriebssystemen für mobile

Anwendungen, Windows CE und

Windows Mobile. Die Marktforscher

von VDC Research sagen voraus, dass

Windows CE im Jahr 2012 einen Anteil

von 58 % am Markt für robuste Geräte

mit kleiner Bauform haben wird; Windows

Mobile soll bis dahin 35 % der

Marktanteile besitzen. Der Marktanteil

von Linux und Palm zusammen soll hingegen

lediglich 5 % betragen. Aber es

gibt auch andere Optionen. So gab es

schon auf Palm-, Symbian- und Linux-

Betriebssystemen basierende robuste

mobile Geräte. Auch neue Plattformen

wie Android von Google könnten hierfür

verwendet werden.

Die Auswahl des mobilen Betriebssystems

kann sich unter den folgenden

Gesichtspunkten direkt auf die

Gesamtbetriebskosten und die Leistungsfähigkeit

der mobilen Lösung

auswirken:

Kosten – Der Support für ein stabiles

und standardisiertes Betriebssystem

ist einfacher und mit weniger finanziellem

Aufwand verbunden, weil einerseits

die IT-Mitarbeiter mit dem System

vertraut sind und andererseits die Entwickler

viel einfacher maßgeschneiderte

Anwendungen für die Geräte

programmieren können.


Sicherheit – Mobile Geräte bringen

auch Sicherheitsrisiken mit sich, insbesondere

wenn sie in Bereichen wie

Außendienst, Versandbuchführung,

Warenlieferung oder Vertrieb verwendet

werden. Für Geräte, die mit drahtlosen

Netzwerken (WWAN oder WLAN)

arbeiten, ist ein zusätzlicher Schutz

der drahtlos übertragenen Daten

erforderlich. Da mobile Geräte verloren

gehen, gestohlen oder beschädigt

werden können, ist es außerdem wichtig,

dass durch spezielle Sperrfunktionen

der unbefugte Zugriff auf kritische

Daten (wie etwa Kreditkartennummern

von Kunden) oder die Überbrückung

der Unternehmens-Firewall verhindert

werden kann.

Produktivität — Da mobile Geräte oft

von extern arbeitenden Mitarbeitern

benutzt werden, führt ein Geräteausfall

zu einem deutlichen Produktivitätsverlust.

Es ist nicht einfach, ein Gerät

zu ersetzen oder zu reparieren, das

Hunderte oder Tausende von Kilometern

entfernt eingesetzt wird. Ein stabiles

und zuverlässiges Betriebssystem

mit einer vertrauten, benutzerfreundlichen

Oberfläche ist der Schlüssel zu

einem zuverlässigen und effizienten

Einsatz mobiler Geräte außerhalb des

Unternehmens.

Überblick über die möglichen

Betriebssysteme

Windows CE und Windows Mobile

Mit einer voraussichtlichen Marktdurchdringung

von 95 % in den kommenden

Jahren stellen Betriebssysteme

für mobile Geräte von Microsoft (Windows

CE und Windows Mobile) auf

dem Gebiet robuster mobiler Computerlösungen

für Unternehmen einen

De-Facto-Standard dar. Aufgrund

ihrer weiten Verbreitung bieten diese

Plattformen die größte Vielfalt an

Softwarelösungen und Entwicklungstools.

Windows CE und Windows

Mobile haben eine Reihe gemeinsamer

Funktionen — im Wesentlichen

baut Windows Mobile auf dem

Windows-CE-Kernel auf. Der

Unterschied zwischen den

beiden liegt in der Steuerung

der Betriebssystemelemente

durch Microsoft und Gerätehersteller.

>> Windows CE bietet einige Vorteile

bei traditionellen Anwendungen aus

bestimmten Geschäftsbereichen wie

der Lagerverwaltung, der Bestandsverwaltung

oder dem Vertrieb


58

mobile betriebssysteme

hinsichtlich der Betriebssystem- und

Desktopgestaltung einhalten. Windows

6.5 bietet jedoch mehr Flexibilität

bei der Konfiguration und weniger

Einschränkungen bei der Verwendung

von Geräten als es in der Vergangenheit

der Fall war.

Vor kurzem kündigte Microsoft mit

Windows Phone 7 ein neues Betriebssystem

für Smartphones und andere

Geräte aus der Unterhaltungselektronik

an. Die Zuständigkeit für Software

und Support der auf Windows Mobile

6.x basierenden Handterminals und

robusten Geräte wurde vor kurzem

an den Bereich Windows Embedded

übertragen, der auch Windows CE

verwaltet. Microsoft hat sich in die-

Betriebssysteme für mobile Geräte im Vergleich

sem Zusammenhang dazu verpflichtet,

Windows CE und Windows Mobile 6.x

auf Unternehmensebene weiter auszubauen

und zu unterstützen.

Weitere Plattformen en

Neben Betriebssysteystemen für mobile Geräte eräte

von Microsoft gibt t es

ist einige weitere PlattPlattformen: Palm — Palm OS S ist

das Betriebssysystem, mit dem die ersten

PDAs der Serie erie

PalmPilot ausgestat- stat-

Betriebssystem Marktanteil* Pro Kontra

Windows CE 57 % Viele Entwickler

beim Hersteller

sowie Dritt-Entwickler;

hohe Anpassbarkeit;

geringer

Speicherplatzbedarf

Windows Mobile 36 % Große Entwickler-Community;Standard-Benutzeroberfläche;verbesserte

Sicherheit;

E-Mail- und SMS-

Versand möglich

Palm 1 % Vertraute Benutzeroberfläche;

etablierte Entwickler-Community

Linux 4 % Open Source;

wachsende Entwickler-Community

Android – Open Source;

wachsende Entwickler-Community

Unterstützt keine

Standard-Desktop-Anwendungen

Größere Einschränkungen;

für

Unterhaltungselektronikausgelegte

Funktionen,

die in Industrieanwendungen

u. U.

überflüssig sind

Wenige robuste

Geräte verfügbar;

zurückgehende

Marktpräsenz; für

Unterhaltungselektroniksparte

ausgelegt

Mehrere Betriebssystemversionen;

Supportaufwand;

wenige vertikale

Anwendungen

wenige vertikale

Anwendungen;

wenige robuste

Geräte verfügbar;

Supportaufwand

*Daten zum Marktanteil in 2012 von robusten Handhelds/PDAs, bereitgestellt von VDC

ident 2/11

tet wurden. Es wurden bereits robuste

mobile Geräte mit Palm OS als

Betriebssystem hergestellt, jedoch

ging der Marktanteil dieser Plattform

innerhalb des letzten Jahrzehnts kontinuierlich

zurück. Da Palm nun von

Hewlett Hewlett-Packard Packard übernommen wurde,

ist es unklar unklar, ob die Plattform auf

dem Markt Mark für robuste Unter-

nehmens nehmenslösungenfortbeste- hen wird. wird

Linux —

Mobile Linux, das

laut VDC-Marktforschern

V

in in 201 2012 einen Anteil von 4

% am

Markt der Betriebs-

system systeme für mobile Geräte

haben

soll, hat seine Stel-

lung lung auf dem Markt für

robu robuste mobile Lösungen

hau hauptsächlich seinem

Op Open-Source-Ursprung

zu

verdanken sowie

der

Tatsache, dass vie-

le

Unternehmen ihre

Backend- Backend-Systeme erfolgreich

auf Linux-Plattformen umgestellt

haben. Allerdings wird die Anwendungsintegration

als relativ teuer eingeschätzt,

da es viele Versionen des

Betriebssystems gibt. Aus demselben

Grund könnte es unter Umständen

schwierig sein, einen zuverlässigen

Support für Anwendungen zu erhalten,

die auf einer der unzähligen Linux-

Versionen laufen.

Android — Android ist ein Open-Source-

und Linux-basiertes Betriebssystem

für mobile Geräte von Google,

das bisher hauptsächlich in einer Reihe

von Highend-Smartphones Verwendung

findet. Ähnlich wie Palm,

Symbian und andere Plattformen hat

Android den Nachteil einer verhältnismäßig

kleinen Entwicklerbasis und

nur weniger spartenüblicher Anwendungen,

die für das Betriebssystem

ausgelegt sind. Allerdings könnte sich

dieser Zustand im Laufe der kommenden

Jahre ändern, denn die meisten

Android-basierten Geräte und

Anwendungen sind derzeit im Bereich

der Unterhaltungselektronik fest verankert;

außerdem verkündete Google


für das erste Quartal des Jahres 2010

einen Anstieg der für Android verfügbaren

Anwendungen um 70 %.

Es gibt auch andere Plattformen wie

Symbian, BlackBerry, J2ME sowie

iPhone von Apple. Im Großen und Ganzen

werden diese Betriebssysteme

jedoch nicht in robusten mobilen Geräten

verwendet.

Windows CE oder Windows Mobile?

Wie trifft man die richtige Entscheidung?

Auch wenn sich die beiden Betriebssysteme

in vielen Punkten ähneln,

weist jedes von ihnen doch bestimmte

Stärken auf, durch die es für einen

bestimmten Verwendungszweck

geeigneter ist. Benutzer, die herausfinden

wollen, welches der beiden

Betriebssysteme für sie am geeignetsten

ist, müssen zunächst die

anwendungsspezifischen Anforderungen

bestimmen. Windows CE

bietet einige Vorteile bei traditionellen

Anwendungen aus bestimmten

Geschäftsbereichen wie der Lagerverwaltung,

der Bestandsverwaltung

oder dem Vertrieb. Endbenutzer aus

diesen Geschäftsbereichen benötigen

in der Regel lediglich Zugriff auf einige

bestimmte Funktionen bzw. spezielle

Anwendungen, und Windows

CE ermöglicht es den Geräteherstellern,

mobile Computer optimal auf diese

bestimmten vertikalen Lösungen,

ohne Zusatzfunktionen wie E-Mail-Versand

und Internetzugang, die Windows

Mobile mit sich bringt, zuzuschneiden.

Endbenutzer, die teils an einem

Desktop-Computer und teils mit

einem mobilen Gerät arbeiten (z. B.

Geschäfts- oder Bezirksleiter), können

mit Windows Mobile auf Standard-

Desktopanwendungen wie Word, Excel

und PowerPoint zugreifen und haben

eine einheitlichere Benutzeroberflä-

mobile betriebssysteme 59

che als bei Windows CE. Außerdem

eignet sich Windows Mobile optimal

für Geräte, die neben der Datenfunktionen

zusätzlich über Sprachfunktionalität

verfügen. In Bereichen wie

Außendienst und Warenlieferung eignen

sich Geräte mit Windows CE gut

für Situationen, in denen Mitarbeiter

lediglich auf bestimmte Geschäftsanwendungen

zugreifen müssen.

Für mobile Vertriebsmitarbeiter, die

ab und zu Desktop-Anwendungen

wie Outlook oder Excel und eventuell

sogar GPS-Anwendungen benötigen,

ist Windows Mobile, die bessere

Wahl. Der wesentliche Grund für die

Wahl von Windows Mobile für extern

arbeitende Mitarbeiter, ist jedoch die

Unterstützung von Telefonie und Netzwerk-Konnektivität.

Im Gegensatz zu

Windows CE bietet Windows Mobile

eine Standardtelefonschnittstelle,

die auch der Grund dafür ist, warum

die meisten im Außendienst und im

Vertrieb eingesetzten Anwendungen

bereits bei ihrer Entwicklung für dieses

Betriebssystem ausgelegt werden.

Zusammenfassung

Mobile Computer nehmen in vielen

Unternehmensanwendungen einen

immer größeren Stellenwert ein und

ermöglichen automatisierte Prozesse

im Außendienst, im Vertrieb, in der

Lagerverwaltung, in Point-of-Sale-

Systemen und in weiteren Anwendungsgebieten.

Es gibt zwar eine

Vielzahl an Betriebssystemen für

mobile Geräte, für die meisten Unternehmensanwendungen,

die den Einsatz

robuster und halbrobuster Geräte

erfordern, werden jedoch bevorzugt

Microsoft CE und Microsoft Mobile

eingesetzt. Aufgrund der Stabilität,

gängiger Entwicklungstools, der großen

Anzahl an Anwendungen für die

Microsoft-Umgebung und vertrauter

Benutzeroberflächen, sind die mobilen

Plattformen von Microsoft für

geschäftskritische mobile Lösungen

zweifelsohne am besten geeignet.

ident

ident 2/11


60

identifikationssysteme

Alles unter

Kontrolle

Automatische Identifikation sorgt für

mehr Sicherheit in der Solarfertigung

Photovoltaik-Hersteller stellen hohe Anforderungen

an die Rückverfolgbarkeit ihrer Solarmodule.

Intelligente Identifikationssysteme

garantieren eine zuverlässige Erkennung der

Produkt-ID oder Chargennummern. Sie reduzieren

Risiken von Fertigungsfehlern und erfüllen

gleichzeitig die Forderung nach höchst möglicher

Produktionssicherheit.

In den kommenden Jahren wird

photovoltaischer Solarstrom einen

bedeutenden Anteil am europäischen

Elektrizitätsmarkt haben. Davon geht

der Europäische Photovoltaik-Industrieverband

(EPIA) aus, der in einer

Studie die Marktentwicklung in Europa

betrachtet hat. Das Ergebnis: bei

entsprechenden Rahmenbedingungen

könnte Photovoltaik (PV) bis zum Jahr

2020 zwölf Prozent des Strombedarfs

in der EU liefern und damit zu der am

schnellsten wachsenden erneuerbaren

Energietechnologie werden. Laut

EPIA wurden im Jahr 2008 in Europa

PV-Anlagen mit einer Leistung

von rund 4,5 Gigawatt (GW) installiert.

Die Marktbeobachter rechnen

damit, dass die PV-Hersteller infolge

der rasanten Technologieentwicklung

ihre Fertigungskapazitäten deutlich

ausbauen werden.

Ingo Siedel, Axel Schneider

Siemens AG

Industry Sector

Industry Automation and

Drive Technologies

www.siemens.de/ident

ident 2/11

Solarzellen und -module sind technologieorientierte

Produkte, deren Preise

aufgrund der raschen technologischen

Entwicklung schnell fallen. Photovoltaik-Hersteller

verstärken deshalb ihre

Anstrengungen, die Produktionskosten

zu senken, gleichzeitig aber auch

durch optimierte Fertigungsprozesse

die Produktqualität zu steigern

und die Wirtschaftlichkeit der Anlagen

zu verbessern. Die Serienfertigung

von Solarzellen – insbesondere

der Dünnschichtmodule – ist ein komplexes

Verfahren, das erst durch die

systematische Kontrolle der einzelnen

Prozessschritte eine reproduzierbare

Produktqualität sicherstellt. Aufgrund

einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit

durch entsprechende Identifikationstechnologien,

lassen sich Schwachstellen

in der Prozessqualität frühzeitig

aufspüren und schnellstmöglich beheben;

außerdem steigt die Fertigungsausbeute.

Reproduzierbare Produktqualität von

Anfang an

Während der verschiedenen Bearbeitungsprozesse

kann eine Reihe von

Faktoren die Qualität der Solarmodule

beeinflussen. Deshalb ist es wichtig,

eine Qualitätsprüfung nicht erst

am Ende des Herstellungsprozesses

vorzunehmen, sondern die Daten

zeitnah in jeder Produktionsphase zu

erfassen. Nur so lassen sich Fehlerquellen

präzise ermitteln. Das in der

Solarindustrie am weitesten verbreitete

Kennzeichnungsverfahren ist der

Mit den Codelesesystemen Simatic MV420

und MV440 lassen sich alle Anforderungen an

industrielle Identifikationssysteme schnell und

wirtschaftlich erfüllen

Data Matrix Code (DMC). Zum einen

bieten Data Matrix Codes sowohl

optisch als auch von der Datenkapazität

her ausreichend Reserven für

die Applikationen der Solarindustrie.

Zum anderen lassen sich die Produkte

trotz der oft nur begrenzt verfügbaren

Fläche sehr gut kennzeichnen.

DMC sorgt außerdem für hohe Datensicherheit,

sodass Fehllesungen praktisch

ausgeschlossen sind.

Für die Dekodierung des DMC kommen

sogenannte Codelesesysteme

zum Einsatz. Sie überzeugen durch

hohe Datensicherheit und sind selbst

unter rauen industriellen Einsatzbedingungen

für eine sichere Erkennung

bestens geeignet. Durch die Automatisierung

entfällt die manuelle Erfassung

der Produkt- und Fertigungsdaten. Zur

DMC-Lesung wird das Objekt bzw.

dessen DMC im Sichtfeld des Lesegerätes

positioniert. Reflexionen,

unzureichende Lichtverhältnisse oder

Verfärbungen des Datenfelds lassen

sich durch die geeignete Auswahl von

Sensor, Objektiv und Beleuchtung

beseitigen. Selbst Verschmutzungen

oder Beschädigungen des Datenfelds

von bis zu 25 Prozent sind kompensierbar.

DMC zeichnet sich durch sehr

hohe Speicherkapazitäten aus und

kann mehr als 3.116 Ziffern oder 2.335

Zeichen zur Abbildung der Produktdaten

enthalten.


Für die meisten Anwendungen erfolgt die Einstellung der Codeleser-

Parameter automatisch

Codelesesysteme für stationären und

mobilen Einsatz

Für die industrielle Identifikation stehen

den verschiedenen Anwendern intelligente

Codelesesysteme zur Auswahl.

So stellen beispielsweise die stationären

Codelesesysteme der Baureihe

Simatic MV420 und MV440 sowie

Simatic HawkEye von Siemens für

den mobilen Gebrauch, nicht nur den

schnellen und unkomplizierten Einsatz

sicher, sondern sie weisen ebenso große

Flexibilität bezüglich ihrer Schnittstellen

auf. Für die Kommunikation mit

der Prozesssteuerung verfügen sie

über Schnittstellen wie Profibus, Profinet,

Ethernet, RS232 sowie digitale

Ein- und Ausgänge. Dadurch ist eine

schnelle und zuverlässige Übertragung

des Leseergebnisses garantiert.

Schneller Einsatz der OCR-Lösung

Ein weiteres Merkmal des MV440 ist

die Systemerweiterung für Multicode-

Reading bzw. gleichzeitiges Lesen und

Vergleichen von OCR-Klartext (Optical

Character Recognition) und maschinenlesbarem

1D- und 2D-Code in einem

Bildfeld. Speziell in der Solarindustrie

finden vermehrt neben DMC-Markierungen

auch OCR-Kennzeichnungen

Verwendung. Die Solarzellen sind zum

Beispiel mit einem Data Matrix Code

gekennzeichnet, der die im Produktionsrechner

hinterlegte Identifikationsnummer

enthält. Je nach Anwendungsfall

werden z. B. die Seriennummern auch

im Klartext auf den Silizium- oder Dünnschichtzellen

eingeprägt, sodass neben

der automatisierten Erkennung auch

eine Sichtkontrolle ohne Codelesesysteme

möglich ist.

Die OCR-Software ist ohne Lernaufwand

einfach zu bedienen. Durch Auswahl

der passenden Voreinstellungen

ist das Lesegerät in wenigen Minuten

parametriert. Beim Einsatz mit Highspeed-Applikationen

kann das Codelesesystem

eine Geschwindigkeit von

bis zu 1.000 Lesungen pro Minute erreichen.

Fünf Bildregionen mit voneinander

unabhängigen Einstellungen werden

parallel gelesen. Für die Inbetriebnahme

und Netzeinbindung ist keine zusätzliche

Software notwendig. Die Bedienoberfläche

via Web-Server befindet sich

bei den Simatic-MV400-Produkten auf

den Codelesegeräten. Außer einem

HTML-Browser – wie zum Beispiel dem

identifikationssysteme 61

Die OCR-Software für die Klarschrifterkennung ist ohne Lernaufwand

einfach zu bedienen.

Internet Explorer mit Java Runtime Environment

(JRE) – ist kein weiteres Softwareprogramm

erforderlich.

Neben der optischen Kennzeichnung

mit DMC oder Klartext können auch

funkbasierte Lösungen mit RFID zum

Einsatz kommen. Der größte Vorteil

des RFID-Verfahrens ist die Identi-

>> Das in der Solarindustrie am weitesten

verbreitete Kennzeichnungsverfahren

ist der Data Matrix Code


62

identifikationssysteme

Effektives Qualitätsmanagement

verhindert Produktionsausfälle

Die Anforderungen der Photovoltaik-

Hersteller variieren entsprechend den

unterschiedlichen Fertigungsprozessen

und Produkten. Produzenten mit weltweit

verteilten Standorten nutzen beispielsweise

für die Wafer-Beschaffung

den asiatischen Markt. Die Herstellung

der Solarzellen und den Zusammenbau

der Module haben sie wiederum in

EU-Ländern angesiedelt. In diesem Fall

werden bei der Anlieferung die mit DMC

oder Klarschrift gekennzeichneten Rohlinge

mit Lesegeräten überprüft und die

Codequalität entsprechend den gängigen

Standards verifiziert. Kommt es beispielsweise

häufig zu Glasbruch bei der

Weiterverarbeitung, ist präzise nachvollziehbar,

wo sich die Fehlerursache befindet

(in Fertigung, Endmontage etc.).

Der Einsatz von Codelesesystemen

verhindert so auch, dass Produkte den

gesamten Fertigungsprozess durchlaufen

und erst im letzten Arbeitsschritt

fehlerbehaftet ausgesondert

werden. Die Qualitätssicherung endet

allerdings nicht mit der Auslieferung

der Produkte. Photovoltaik-Hersteller

bieten üblicherweise eine Leistungsgarantie

ihrer Module, die bei einer Laufzeit

von 25 Jahren eine Nennleistung

von 80 Prozent umfasst. Wenn Module

die vorgegebene Leistung bzw. den

genannten Ertrag nicht erreichen, sind

Produzenten verpflichtet, Ersatzmodule

zu liefern oder die fehlende Leistung

auszugleichen. Aufgrund der Gewährleistung

erstellen PV-Produzenten

während der Fertigung Messprotokolle,

die genaue Rückschlüsse auf die

Produktions- und Leistungsdaten der

Solarmodule zulassen.

Durchgängige Automatisierungslösung

spart Kosten

Für die Fertiger von Solarzellen besteht

die Herausforderung oft darin, die zu

den Herstellungsprozessen passenden

Identifikationssysteme auszuwählen.

Um eine maßgeschneiderte Lösung zu

ident 2/11

entwickeln, ermitteln beim geplanten

Einsatz der oben genannten Produkten

Siemens-Berater im Dialog mit den

Anwendern die individuellen Zielerwartungen

und Anforderungen. Das Zusammenspiel

von technischem Know-how

und Projekterfahrung in der Solarindustrie

trägt entscheidend zur erfolgreichen

Implementierung der geforderten

Lösung bei. Dazu bietet Siemens ein

Portfolio, das von der Lieferung leistungsstarker

Geräte für das Lesen und

Verifizieren von maschinenlesbarem

1D-/2D-Code und Klarschrift bis zur

Entwicklung schlüsselfertiger Automatisierungslösungen

reicht.

Die Systemintegration entsprechend

dem Siemens-Angebot von „Totally

Integrated Automation (TIA)“ sichert

eine durchgängige Lösung und sorgt

für störungsfreie Verfügbarkeit und

überdurchschnittliche Produktivität. TIA

schafft außerdem die Voraussetzung für

optimierte Fertigungsprozesse. Die Produkte

und Systeme des Portfolios sind

aufeinander abgestimmt und zeichnen

sich durch eine einzigartige Durchgängigkeit

aus. Mit reduziertem Schnittstellenaufwand

sorgen sie für volle

Transparenz über alle Ebenen hinweg

– von der Feldebene über die Produktionsleitebene

bis in die ERP/MES-Ebene.

Firmen profitieren von TIA während

des gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen.

Nicht zuletzt reduziert das nahtlose

Zusammenspiel aller Komponenten den

Engineering-Aufwand der Automatisierungslösungen

und steigert die Diagnosemöglichkeiten

der gesamten Anlage.

ident


Kosten reduzieren

Möglichkeiten zur Reduzierung der laufenden Kosten

von Anlagen für Barcode-Druck und Etikettierung

Eine Gesamtkostenanalyse der Einsatzzeit einer Anlage (TCO) kann Ihrem Unternehmen helfen,

Druck- und Etikettiersysteme über deren gesamten Lebenszyklus optimal zu nutzen.

Druckqualität – genauer gesagt die

Lesbarkeit des Barcodes – sollten bei

jedem Unternehmen im Vordergrund

stehen. Optimierter Barcode-Druck und

Etikettierung kann helfen, die Kosten zu

senken, die Produktivität zu steigern

und die Anzahl der Ausnahmeprozesse

zu minimieren. Die Vorlaufzeiten werden

verkürzt und die Zuverlässigkeit

sowie die Wettbewerbsfähigkeit werden

erhöht.

Auf Basis der Gesamtkosten- oder

TCO-Analyse lassen sich alle für

Investitionsgüter anfallenden Kosten

leichter vorhersagen. Die Analyse

kann einen allgemeinen Überblick

geben und berücksichtigt nicht nur die

Anschaffungskosten, sondern auch alle

betriebsbedingten Fixkosten. Studien

haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang

zwischen der Produktivität

eines Unternehmens und den laufenden

Kosten seiner Investitionsgüter

gibt: je niedriger der TCO-Wert desto

höher die Produktivität. Das Einhalten

wichtiger Maßnahmen zur Verringerung

der TCO, wie beispielsweise eine hohe

Servicequalität und Zuverlässigkeit,

wirken sich fast immer positiv auf die

Produktivität aus. So sorgen hochwertige

Verbrauchsmaterialien für weniger

Ausfallzeiten und für einen zuverlässigeren

Druckprozess. Dadurch bleibt

Weitere Informationen:

Avery Dennison

Deutschland GmbH

Ohmstraße 3

85386 Eching

www.monarch.averydennison.com

der Durchsatz hoch und mögliche

Geschäftseinbußen werden vermieden.

Gesamtkosten (TCO) = Anschaffungskosten

+ Verbrauchsmaterialien + Service

+ Zuverlässigkeit. In der folgenden

Übersicht werden die einzelnen Elemente

genauer erläutert:

Die Anschaffung kann neben dem Kaufpreis

des Druckers auch die Arbeitszeit

beinhalten, die eventuell für die Auswahl

des am besten geeigneten Lieferanten

investiert wurde. Beim Einkauf

von Barcode-Drucktechnik sollten die

folgenden drei Komponenten eine hohe

Qualität aufweisen und uneingeschränkt

zueinander kompatibel sein: Drucker,

Folie, Farbband und Etikett. Zusätzlich

zum Kaufpreis sollten Materialkapazität,

Druckgeschwindigkeit, Druckqualität,

Benutzerfreundlichkeit der Software

und die Zuverlässigkeit aller drei Komponenten

in die Berechnung mit einbezogen

werden. Die Berücksichtigung

all dieser Faktoren kann langfristig zu

einem höheren ROI und sinkenden

TCO-Kosten führen. Die Verwendung

von Original-Etiketten und Original-TT-

Folien mit ihren strengen Herstellungsstandards

wird empfohlen.

Servicekosten sollten nicht unterschätzt

werden. Der Einsatz der richtigen

Verbrauchsmaterialien, der

rechtzeitige Austausch von Verschleißteilen

sowie der Betrieb und die

Wartung der Anlage innerhalb der festgelegten

Wartungszyklen können die

Service-Kosten möglichst gering halten.

Fehlerhafte Druckprozesse führen

zu zeitraubenden und lästigen Ausfallzeiten,

in denen Probleme einzeln

behoben werden müssen. Das kann zu

einem Verlust von Aufträgen und damit

zu Umsatzausfällen führen. Sowohl die

mechanische Zuverlässigkeit als auch

eine stabile Software sind beste Voraussetzungen

für den reibungslosen

Ablauf der Produktionsprozesse.

Fazit

barcodedrucker 63

Das Produkt mit den niedrigsten

Anschaffungskosten bietet nicht notwendigerweise

den größten Gesamtwert,

da die laufenden den größeren

Kostenanteil ausmachen. Der Einsatz

von zuverlässiger Technik, kombiniert

mit besseren Service-Verträgen und

einem reduzierten Ersatzteilaufwand,

kann den Kapitalaufwand senken und

zur Vermeidung von Kosten wegen

mangelhafter Qualität der Etiketten

beitragen. Das wiederum beschleunigt

die Amortisation von Druck- und

Etikettiersystemen. Ein Unternehmen,

das seine Kosten und die Qualitätssicherung

im Griff hat und mit zuverlässigen

Anlagen arbeitet, kann die

Kundenbindung nicht nur steigern,

sondern auch neue Aufträge gewinnen.

Die Auswahl von nur einem Anbieter,

der eine optimale Kombination

aus Hardware, Verbrauchsmaterialien

und Serviceleistungen bieten kann,

wirkt sich enorm auf die Betriebskosten

über den gesamten Lebenszyklus

aus. Die „Komplettlösung aus

einer Hand“ beugt Problemen besser

vor und löst sie schneller als unterschiedliche

Lösungen von verschiedenen

Anbietern. Dabei rechtfertigen die

konstant niedrigeren Gesamtbetriebskosten

(TCO) bei der Komplettlösung

die Investitionskosten zu Beginn.

ident

ident 2/11


64

direktmarkierung

Laserkennzeichnung

Ytterbium Faserlaser für die industrielle Kennzeichnung

Die meisten Kennzeichnungen werden traditionell

zur Kontrolle des Produkts und dessen

Rückverfolgung verwendet. Mit der

Einführung der Fertigungs-Standardisierung

nach DIN ISO 9000 sind eine Reihe von Grün-

den dazugekommen, warum man bezüglich

des Qualitätsmanagements Produkte kennzeichnet.

Aber nicht nur diese traditionellen

Gründe sind es, warum die dauerhafte Kenn-

zeichnung e c u g vorangetrieben o a ge ebe wird. d Die e eeindeuti eindeuti- deu

ge, unverlierbare Produktkennzeichnung zur

Eigentumssicherung, zum Schutz vor Plagiaten

oder als Grundlage Grundlage für eine eventuelle

Produkthaftung nimmt ständig zu.

Die Entscheidung welches Verfahren

letztendlich eingesetzt werden kann,

wird sehr stark davon beeinflusst, ob

die Markierung dauerhaft sein muss.

Während Verfahren wie der Etikettendruck,

die Tintenstrahlcodierung oder

der Tampondruck nur eine temporäre

Kennzeichnung darstellen, etabliert

sich unter den dauerhaften, industriellen

Kennzeichnungsverfahren immer

mehr die Laserkennzeichnung. Mit dieser

können unterschiedlichste Werkstoffe

ohne mechanische Einwirkung

schnell, präzise und gut lesbar beschriftet

werden. Beschriftet wird mit hoch

fokussiertem, unsichtbarem, infrarotem

Laserlicht, welches am Werkstück

einen so großen Energieeintrag hervorruft,

dass es an der Oberfläche zu

physikalischen und chemischen Wechselwirkungen

kommt. Die Reaktion

kann so stark sein, dass es zu einer

Mario Hiss, Sales Director

Print and Apply /

Lasermarking S ystems

cab Produkttechnik

GmbH & Co. KG

Tel.:+49 7854 987998

www.cab.de

ident 2/11

Verbrennung des Materials und damit

zu einer Gravur oder einem Schnitt

kommt. Markiert werden können

Schriften, Grafiken und standardisierte

Codes in der gewünschten Intensität.

Auf Werkstoffen, welche bei der Oxidation

zu einem Farbumschlag neigen,

kann eine Kennzeichnung, ohne die

Oberfläche zu verletzen, angebracht

werden. Diese Eigenschaft macht man

sich bei der Markierung von Produkten

mit hohen Anforderungen an die Oberfläche

zunutze, speziell beim Kennzeichnen

von nichtrostenden Stählen im

Bereich der Biomechanik und der Instrumentenfertigung.

Ein weiterer Vorteil der Laserbeschriftung

besteht darin, dass das Verfahren

ohne Verbrauchsmaterialien arbeitet.

Dadurch werden kostenintensive Stillstände

und damit zusammenhängender

Produktionsausfall vermieden.

Laser werden in Produktionsprozesse

mit großem Ausstoß immer dann eingesetzt,

wenn hohe Anforderungen an

die Verfügbarkeit bestehen. cab ver-

wendet zum Kennzeichnen die diodengepumpten

Ytterbium Faserlaser FL10

und FL20. Höchste Strahlqualität und

Pulsspitzenleistung erlauben die Bearbeitung

von unterschiedlichsten Materialien

wie Stahl, Aluminium, Edelmetalle

und Kunststoff.

Die Beschriftungslaser bestehen aus

einer Laserstrahlquelle im Tischgehäuse

oder 19“ Rack und aus einem fasergekoppelten

Galvanometerkopf zur Strahlablenkung.

In den Beschriftungskopf

können unterschiedliche Planfeldlinsen

eingesetzt werden. Die Laserstrahlquellen

sind rein luftgekühlt und modular

>> Mit der Laserkennzeichnung können

unterschiedlichste Werkstoffe ohne

mechanische Einwirkung schnell, präzise

und gut lesbar beschriftet werden


schnell. Ob kleine Schriften, Grafiken

oder Logos – alles wird positionsgenau

und originalgetreu markiert. Die Laserleistung

wird über die Parallelschaltung

vieler Einzeldioden erreicht, deren

MTBF-Zeit größer als 50.000 Stunden

ist. Damit wird auch bei hohen Arbeitstemperaturen

(bis 42°C) eine „stressfreie“

Einzeldiodenansteuerung und

hohe Diodenstandzeit erreicht. Faserlaser

haben keine anfälligen, optischen

Komponenten und sind wartungsfrei.

Mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme

von 400 Watt betragen die

Energieverbrauchskosten weniger als

3 Cent/Stunde. Das integrierte Diagnosesystem

zeigt den Gerätestatus

an. Baugruppen als auch das komplette

Gerät können einfach und schnell ausgetauscht

werden. Die Software cablase

stellt dem Anwender sowohl eine

mehrsprachige Bedienoberfläche, als

auch eine frei programmierbare Schnittstelle

zur Verfügung. Die Software kann

auf einem handelsüblichen PC, ohne

Erweiterungskarten, unter den Betriessystemen

Windows XP oder Windows

7 installiert werden. Eine umfangreiche

Bibliothek von Steuerbefehlen für

Laser und Scanner lösen auch komplexe

Beschriftungsaufgaben, wie zum

Beispiel das Markieren von bewegten

Objekten. cablase bietet zusätzlich die

Möglichkeit, externe NC-Achsen und

digitale Ein-/Ausgänge zu steuern und

zu überwachen. Die Verarbeitung von

variablen Daten und eine Verbindung zu

externen Datenbanken sind möglich. Die

integrierte „Live“-Vorschau unterstützt

den Anwender bei seinen Aufgaben.

Als Systemlieferant bietet cab seinen

Kunden eine große Auswahl an

Standardlösungen. Besonders hervorzuheben

ist das Industrie-Laserschutzgehäuse

LSG100. Das Gehäuse

verfügt über eine pneumatische Bedientür,

eine numerische Z-Achse zur automatischen

Fokuseinstellung und viele

weitere Optionen, mit denen Beschrif-

direktmarkierung 65

tungsaufgaben professionell gelöst werden

können. Für besondere Aufgaben,

wie die Typenschildbeschriftung stehen

Module zur Verfügung, welche in

das Gehäuse integriert werden können.

Ein immer interessanter werdender

Bereich ist die Kennzeichnung von

nicht übertragbaren Sicherheitsfolien,

welche im Automobilbau bereits weit

verbreitet verwendet werden. Eigens

für diese Applikation entwickelte cab

auf der Grundlage des Fachwissens im

Etikettendruck, das Folienhandlingsystem

LM. Mit diesem können unter Verwendung

eines Beschriftungslasers aus

Endlos- oder vorgestanztem Material,

Etiketten hergestellt werden.

ident

ident 2/11


66

direktmarkierung

Kennzeichnen für die Flugsicherheit

Richter-Markiersystem im Einsatz bei der Instandhaltung von vo on Turbinen

Einwandfreie Identifizierung und lückenlose

Rückverfolgbarkeit spielen bei Reparatur oder

Austausch von Turbinenteilen im Rahmen der

Instandhaltung von Flugzeug-Triebwerken eine

wichtige Rolle. Einer der größten Dienstleister

auf diesem Gebiet ist die MTU Maintenance. Das

weltweit agierende Unternehmen, mit Hauptsitz

in Langenhagen, bedient sich dabei einer

Beschriftungsanlage vom Kennzeichnungsspezialisten

Richter mit dem bewährten Nadelpräger

PMmicro A als Herzstück.

Nicht nur Hightech-Neuentwicklungen,

sondern auch die Instandhaltung von

Triebwerks-Turbinen sind Aufgaben von

großer Bedeutung für die Sicherheit im

Flugverkehr. Dabei ist es unablässig,

dass fehlerhafte oder verschlissene

Teile eindeutig identifizierbar sind. Der

Spezialist für Kennzeichnungssysteme

und Sondermaschinenbauer Richter

trägt mit seinen Anlagen dazu bei, dass

auch bei Überholungs- oder Reparaturarbeiten

ausgetauschte oder modifizierte

Teile immer Auskunft über Herkunft

und Lebenslauf geben können. Auch

die MTU Maintenance, als weltweit

größter (gemessen am Umsatz) unabhängiger

Instandhaltungsdienstleister

für zivile Triebwerke, bedient sich der

Richter-Technik.

Unverwechselbar durch Punktmatrix

Das Zentrum der Kennzeichnungsanlage

bei der MTU Maintenance bildet

der PMmicro A, ein CNC-gesteuer-

Weitere Informationen:

Joachim Richter e. K.

Systeme und Maschinen

Erlenhöhe 3-5

66871 Konken

Tel.: +49 6384 9228-0

www.jr-richter.de

ident 2/11

ter Standard-Nadelpräger, der r ssich

sich

bereits in vielen Branchen als Markie- arrkie-

rer bewährt hat. Die in beliebiger er Einbaulage

arbeitende Maschine besitzt sitzzt

als Prägewerkzeug eine Spitze mmit

it

genormtem Nadelschliff, die der r

Luftfahrtnorm entspricht. Sie e

bringt in Punktmatrixschrift die e

aktuelle Kennzeichnung auf Turrbinenteile

mit unterschiedlich grooßen

Durchmessern und bis zu

900 Millimetern Höhe auf. Aufgespannt

wird das Bauteil dazu

auf einem servomotorisch angetriebenen

Drehtisch mit einem Durchmesser

von 1.000 Millimetern. Ein

Adapterkreuz lässt die Vergrößerung

auf 1.800 Millimeter zu. Dem definierten

mittigen Absetzen des Turbinenteils

per zugehörigem Kranarm dient

die Tischkreisplatte mit eingearbeiteten

Nuten, dem einfachen Einstellen

eine integrierte Skala. Die zur Achse

der Beschriftungsmaschine drehbar

gelagerte Tischplatte vereinfacht das

Einrichten und Umrüsten deutlich.

Die PMmicro A sitzt auf einem höhenverstellbaren,

pneumatisch klemmbaren

Arm, der Bestandteil eines

verdrehsteifen Balancer-Systems

ist. Zur Erleichterung der Arbeit des

Bedieners unterstützt ein Gewichtsausgleichsystem

(Bleigewichte) die

Höhenverstellung. Der Prägekopf ist

drehbar (0 bis 90°) und schwenkbar

(-90 bis +90°) und dadurch in der Lage,

waagerechte, senkrechte und radiale

Flächen, aber auch Zylinder und Kegel

zu beschriften, einschließlich der Innenseite

von Turbinenteilen. Er lässt sich

leicht bewegen und manuell positionieren.

Auf diese einfache Bedienbarkeit

der Anlage legt der Auftraggeber großen

Wert, denn nur selten entfällt das

Umrüsten, weil gleiche Teile aufeinander

folgen.

Schritt für Schritt von A bis Z

Das Kennzeichnen eines überarbeiteten

Turbinenteils beansprucht folgende

Arbeitsschritte: der Werker setzt

das Bauteil mit Hilfe des Krans auf dem

Tisch ab und dreht diesen im Tippbetrieb

auf die Startposition, das heißt auf

die vorhandene ursprüngliche Beschriftung.

Er richtet die Anlage zunächst

manuell grob so ein, dass die Prägenadel

einen Abstand von circa zwei bis

vier Millimetern hat. Danach wird mit

der Durchstreich-Funktion der vorhandene

Text „entwertet“. Verwechslungen

sind so ausgeschlossen, die „alte“

Kennzeichnung bleibt – in lesbarer

Form – erhalten und dient so weiter der

Rückverfolgbarkeit des Turbinenteils.

Anschließend wird der neue Beschriftungstext

als Barcode eingescannt. Für

das neue, mit der Software erstellte


Schriftbild erzeugt eine fest installierte

Kamera ein Vorschaubild.

Der Bediener gibt Bauteil-Durchmesser,

Abstand sowie Höhe

und Breite der Buchstaben ein.

Die Anlage positioniert dann den

Tisch Buchstabe für Buchstabe

im entsprechenden Winkel, so

dass ein sauberes, verzerrungsfreies

Bild eingeprägt wird.

Mit der MTU Maintenance reiht

sich ein weiteres namhaftes Unternehmen

in die Kundenliste von Richter ein.

Der Betrieb in Langenhagen als Herzstück

der Maintenance Gruppe zeichnet

für die Instandhaltung mittlerer und

großer ziviler Flugtriebwerke verant-

BUCHVORSTELLUING

wortlich. Unter ihnen befinden sich die

CF6-50 und CF6-80C2 von General

Electric, das PW2000 von Pratt & Whitney,

das V2500 von International Aero

Engines und das CFM56-7 von CFMI.

Unter dem Motto „Reparieren statt

Vocollect präsentiert E-Book

„Das sprechende Lager“

Unter dem Titel „Das sprechende

Lager: Wie sich mit Voice die Performance

in der Distribution steigern

lässt“, bringt Vocollect, Weltmarktführer

bei Voice-Lösungen für mobiles

Personal, ein E-Book heraus. In

dem Buch wird Entscheidern in globalen

Lieferketten anschaulich vor Augen

geführt, welchen nachweislichen Nutzen

Sprachtechnologie bei der Verbesserung

verschiedener Prozesse in

verschiedenen Branchen bietet. Das

erste Kapitel mit dem Titel „Das sprechende

Lager“ lässt sich unter „www.

vocollect.com“ ab sofort kostenlos

in verschiedenen Sprachen, darunter

auch Deutsch, herunterladen.

Die Autoren des Buches, Vocollects

Mitbegründer und Chief Technology

Officer Roger Byford sowie der

Fachredakteur David Maloney, liefern

umfassende Einblicke in die Welt der

Sprachtechnologie, angereichert mit

zahlreichen Beispielen aus der Praxis.

Unter anderem erfahren Logistik- und

IT-Verantwortliche, wie ihnen Voice bei

der Bewältigung zentraler Herausforderungen

helfen kann – etwa im Hinblick

auf Wachstum, Kostensenkung,

Rückverfolgbarkeit, Gesetzesverschärfungen,

Produktmixänderungen

und Saisonspitzen.

Im ersten Kapitel stehen die Geschichte

der Sprachtechnologie und die

frühen Jahre ihrer Nutzung in der Distribution

im Mittelpunkt, wo Vocollect

Pionierarbeit leistete. Ebenso wird über

das enorme Potenzial berichtet, das

Voice hinsichtlich der Verbesserung

logistischer und distributiver Prozesse

bietet. Zukünftige Kapitel, die über die

nächsten zwei Jahre regelmäßig veröffentlicht

werden, werden unter anderem

folgende Themen abdecken:

• Generelle Hintergründe zur Nutzung

von Voice im Lager

• Die Lösung lagerlogistischer Herausforderungen

durch Einsatz von Voice

• Das voice-basierte Lager:

Anwendungen jenseits der Kommissionierung

buchvorstellung

Ersetzen“ legt das Unternehmen

besonders hohen Wert auf

ein breites Spektrum bei großer

Reparaturtiefe und setzt deshalb

selbst entwickelte innovative

Reparaturverfahren (sogenannte

MTUPlus-Reparaturen) ein,

um die Instandhaltungskosten

für den Kunden gering zu halten,

ohne bei der Qualität Abstriche

in Kauf nehmen zu müssen. Aber

ob neu oder überarbeitet, eine

Kennzeichnung erhalten alle Teile, die

im Rahmen der Überholung in die Triebwerke

eingebaut werden, beschriftet

mit einer Richter-Maschine.

ident

• Aufdeckung des mit Voice erzielbaren

Verbesserungspotenzials

• Optimale Ausnutzung bestehender

WMS/ERP-Investitionen mit Hilfe

von Voice

• Vergleich von Voice mit anderen

Technologieoptionen

• Auswahl einer Voice-Lösung: Worauf

zu achten, was zu fragen ist

• Einführung und Betrieb einer erfolgreichen

Voice-Installation

• Die Zukunft der Sprachtechnologie

Weitere Informationen:

Vocollect EMEA

Frank W. Rissler

Tel.: +49 2841 4402-67

www.vocollect.com

ident 2/11

67


68

veranstaltungen

n a c h b e r i c h t e

CeBIT: Guter Messeverlauf

aus Sicht der Aussteller

Insgesamt kamen 339 000

Besucher aus 90 Nationen

zur CeBIT 2011. „Die Internationalität

der CeBIT ist

auf einem Spitzenniveau.

Ingesamt kamen mehr als

80 Prozent der Gäste aus

beruflichem Interesse nach

Hannover“, sagte Raue. Als

erstes Unternehmen hatte

die Deutsche Messe AG

eine konkrete Anwendung

für den neuen Personalausweis

angeboten. Inhaber

des Ausweises mit freigeschalteter

Online-Funktion

erhielten freien Eintritt zur

CeBIT. „Knapp 1 000 Besucher

haben sich bequem

und hochmodern ihr CeBIT-

Ticket mit dem neuen Personalausweis

gezogen“,

sagte Raue. Das Projekt

war zusammen mit mehreren

Partnern umgesetzt worden.

Mehr als 4 200 Unternehmen

aus über 70 Ländern

hatten sich an der CeBIT

2011 beteiligt – darunter

auch zahlreiche Firmen, die

nach mehrjähriger Pause zur

CeBIT zurückgekehrt waren

wie Motorola, Oracle, HP,

Xerox, Canon, Epson und

Siemens Enterprise Communications.

Auch für AIM war die CeBIT

2011 erneut ein großer

Erfolg. Das Leistungsspektrum

der gezeigten Auto-

ID-Technologien fügte sich

nahtlos in das strategische

Thema der Messe, nämlich

Cloud Computing, ein:

AutoID-Technologien sind

unverzichtbar, um die IT-

Systeme in der Cloud mit

Daten über die Lieferketten

und andere Geschäftsprozesse

zu versorgen. Barcodes,

Datamatrix-Codes,

RFID und Sensortechnologie

dienen gleichermaßen

dazu, Objekte in der realen

Welt und deren Zustände

maschinell für die führenden

Anwendungssysteme in

den Unternehmen erkennbar

zu machen. Praxisnahe

Beispiele hierfür lieferten die

Branchen-Leuchttürme für

Gastronomie, Einzelhandel

EuroShop 2011: Handel zeigte sich in

bester Investitionslaune

Die weltgrößte Fachmesse

für den Investitionsbedarf

des Handels, die Euro-

Shop 2011, ist nach fünf

Tagen in Düsseldorf erfolgreich

zu Ende gegangen:

Die 2.038 Aussteller aus 53

Nationen berichten übereinstimmend

von guten bis

ausgezeichneten Kontakten

und Geschäftsabschlüssen.

Zudem ist mit einem

sehr lebhaften Nachmessegeschäft

zu rechnen. Über

106.000 Besucher (Vorver-

ident 2/11

anstaltung 104.766) kamen

an den Rhein, um sich auf

mehr als 107.000 Quadratmetern

verkaufter Ausstellungsfläche

über das

gezeigte Spektrum an Produkten,

Trends und Konzepten

für den Handel und seine

Partner zu informieren. „Die

diesjährige EuroShop ist

phänomenal gelaufen“, zeigt

sich Hans Werner Reinhard,

stellvertretender Geschäftsführer

der Messe Düsseldorf,

hoch zufrieden. „Nach

der einschneidenden Krise

in 2009 war die Terminierung

der EuroShop in 2011

ein echter Glücksfall für die

ausstellende Industrie und

für uns als Veranstalter. In

allen Branchen-Segmenten

geht es dynamisch Berg auf.

Die Stimmung in den Hallen

war äußerst positiv“, so

Reinhard weiter. Im Bereich

EuroCIS standen u.a. Weiterentwicklungen

rund um Mobile

Devices im Fokus, sowohl

bei Geräten für das Filialper-

und Automotive. Auf dem

AIM-Gemeinschaftsstand

und in dessen Umgebung

im Sonderbereich AutoID/

RFID Solutions Park in Halle

7 präsentierten sich die

AIM-Mitgliedsunternehmen

Advanced Panmobil Systems,

Albis Technologies,

Deister Electronic, Feig Electronic,

Identec Solutions, Idtronic,

Microsensys, Murata

Europe, Psion, RFID im

Blick, Turck und Warok.

www.cebit.de

www.AIM-D.de

sonal als auch im Hinblick auf

Self-Scanning-Lösungen und

Applikationen für Smart Phones

der Kunden. Der Termin

für die nächste EuroShop ist

der 15. bis 19. Februar 2014;

bereits im Jahr 2012 findet

die nächste EuroCIS vom 28.

Februar bis 01. März statt.

www.euroshop.de


v o r b e r i c h t e

HANNOVER MESSE 2011

mit 13 internationalen Leitmessen

Hannover. Auf der HANNOVER MES-

SE 2011 (4. bis 8. April) präsentieren sich

unter dem übergreifenden Thema „Smart

Efficiency“ 13 internationale Leitmessen.

Unternehmen zeigen entlang der industriellen

Wertschöpfungskette Lösungen

für das intelligente Zusammenspiel zwischen

Kosten-, Prozess- und Ressourceneffizienz.

Die Industrial Automation ist

seit vielen Jahren die internationale Leitmesse

für die Prozessautomation, Fertigungsautomation

und Systemlösungen.

Sie präsentiert alle relevanten Bereiche

conhIT – Der Branchentreff für Healthcare IT

Die conhIT richtet sich an

Entscheider in den IT-Abteilungen,

im Management,

der Medizin und Pflege

sowie Ärzte, Ärztenetze und

MVZs, die sich über die aktuellen

Entwicklungen von IT im

Gesundheitswesen informieren,

Kontakte in der Branche

knüpfen und sich auf hohem

Niveau weiterbilden wollen.

Als integrierte Gesamtveranstaltung

mit Industrie-Messe,

Kongress, Akademie und

Networking-Events bündelt

sie an drei Tagen die Angebote,

die für die Branche

attraktiv sind. Die Veranstaltung,

2008 vom Verband der

Hersteller von IT im Gesundheitswesen

(VHitG e.V.) initiiert

und von der Messe Berlin

organisiert, hat sich mit über

200 Ausstellern und etwa

3.500 Besuchern in den vergangenen

Jahren zu Europas

wichtigster Veranstaltung

der industriellen Automation von der Fertigungs-

über die Prozessautomation bis

hin zu übergreifenden Automatisierungstechniken.

Die Laetus GmbH stellt während der

Hannover Messe 2011 ausgeprägte

Expertise hinsichtlich Produktserialisierung

und Track & Trace unter Beweis.

So informiert Laetus-Experte Jörg

Liedtke im Rahmen des VDMA-Infotages

rund um das Thema Produktschutz

über die Praxis von Serialisierung zum

rund um IT im Gesundheitswesen

entwickelt.

In Zeiten des breiten Einsatzes

von Informations- und

Kommunikationstechnik kann

die klinische Datenerfassung

der Zukunft auch anders

aussehen. „Hersteller von

modernen Klinikinformationssystemen

und Anbieter

von IT-Lösungen für die Arztpraxis

haben heute Lösungen

im Angebot, mit denen

sowohl ärztliches Personal

als auch die Pflege praktisch

alle relevanten Dokumentationsschritte

mobil erledigen

können“, sagt Andreas Lange,

Vorstandsvorsitzender

des Verbands der Hersteller

von IT-Lösungen für das

Gesundheitswesen (VHitG

e.V.). Dass derzeit bei den

Anwendern trotz der Vorteile

der mobilen Dokumentation

noch eine gewisse Zurück-

haltung herrscht, hat zwei

Gründe. „Zum einen benötigt

ein Krankenhaus eine relativ

große Zahl an Mobilgeräten,

um mobile IT-Szenarien

flächendeckend umsetzen zu

können. Das ist im Moment

noch eine Investition“, betont

Professor Peter Haas von

der Fachhochschule Dortmund

und Präsident des conhIT-Kongresses,

auf dem das

Thema der mobilen Dokumentation

in einer eigenen Kongress-Session

aufgegriffen

wird. Zum anderen ist IT-seitig

eine gewisse Vorarbeit nötig,

um über mobile IT-Lösungen

überhaupt nachdenken zu

können. Andreas Lange dazu:

„Mobile Lösungen sind in erster

Linie etwas für Einrichtungen,

die ihre IT schon sehr

weit entwickelt haben. Wer

ein Order-Management und

elektronische Patientenakten

führt, für den wird der Schritt

veranstaltungen 69

Schutz vor Fälschungen. Zudem zeigt

das Unternehmen mit PrintSpectTTS@

MV50 eine leistungsfähige Standalone-Lösung

zur automatischen

Kennzeichnung und Verifikation von

Faltschachteln. Das Thema „Fälschungssicherheit“

gewinnt nicht

zuletzt vor dem Hintergrund der aktuell

vom Europaparlament beschlossenen

EU-Richtlinie an Bedeutung.

www.hannovermesse.de

www.laetus.com

in die mobile Welt interessant.

Vor allem wer in die papierlose

Pflegedokumentation einsteigen

möchte, braucht mobile

Lösungen.“

Veranstaltungsort:

Messegelände Berlin, Messedamm

22, 14055 Berlin,

Eingang Messe Süd.

Öffnungszeiten:

Industrie- Messe: täglich von

11 bis 18 Uhr, Kongress und

Akademie: täglich von 9 bis

13 /13.30 Uhr, Networking-

Events: täglich ab 11 Uhr

www.conhit.de

ident 2/11


70

veranstaltungen

CeMAT 2011,

2. bis 6. Mai, in Hannover

Hannover. Mit dem Schwerpunktthema„Sustainability

in Intralogistics“ startet

am 2. Mai 2011 die CeMAT

- die weltweite Intralogistikmesse

- in einem konjunkturell

erstarkenden Umfeld.

Die Branche erwartet nach

einem Rückgang in den Jahren

2009 und 2010 im laufenden

Jahr ein Umsatzplus von

neun Prozent. Mehr als 1 000

Aussteller präsentieren ihre

Innovationen auf einer Netto-Ausstellungsfläche

von

etwa 80 000 Quadratmetern.

Rund die Hälfte der CeMAT-

Aussteller kommt aus dem

Ausland. Sie präsentieren die

gesamte Bandbreite der Intralogistik:

Flurförderzeuge und

Zubehör, komplette Anlagen,

Systeme und Zubehör, Stetigförderer,Roboter-Logistik,

Krane, Hebebühnen,

Hubarbeitsbühnen, Hebezeuge,

Logistik-Steuerung,

Auto-ID-Systeme, Software,

Lagersysteme und

-tech nik, Hafenumschlagtechnik,

Kommissionier- und

Verpackungstechnik, Verladetechnik,

Telematik und

Logistikimmobilien.

Im Rahmen der kommenden

CeMAT, die vom 2. bis

zum 6. Mai 2011 auf dem

Messegelände in Hannover

stattfindet, veranstaltet die

Deutsche Messe die Sonderschau

„AutoID in der Verpackungslogistik“,

die vom

Institut für Distributions- und

Handelslogistik (IDH) des

VVL e. V. in Dortmund ausgerichtet

wird. Insgesamt 30

Aussteller decken dabei auf

einer Gesamtfläche von ca.

1.000 Quadratmetern alle

18. Aachener ERP-Tage im

Business-Center des Tivoli

„ERP ist Logistik“, so lautet

das Motto der 18. Aachener

ERP-Tage des FIR an

der RWTH Aachen, die vom

9. bis zum 11. Mai 2011 im

Tivoli-Business-Center in

Aachen stattfinden. Die

Veranstaltung setzt sich aus

einem Praxistag, einer Fachtagung

und einer Fachmesse,

auf der bereits 2010 über

40 Anbieter ihre ERP-Lösungen

ausgestellt haben,

zusammen. „Die 18. Aachener

ERP-Tage liefern den

Besuchern wertvolle Ideen,

Konzepte und IT-Lösungen

ident 2/11

rund um das Thema Enterprise-Resource-Planning,

kurz ERP. Sie helfen Anwendern

bei der ERP-Auswahl

und -Optimierung und zeigen

den Teilnehmern, wie sie den

Weg zur logistischen Exzellenz

erfolgreich meistern

können“, verspricht Niklas

Hering, Wissenschaftler am

FIR und Mitorganisator der

ERP-Tage 2011.

Der Praxistag bereitet die

Teilnehmer in interaktiven

Workshops auf den Besuch

der Fachmesse und der

Themenbereiche von der

Produkt- und Transportverpackung

über die Ladeeinheitenbildung

und -sicherung

bis hin zur Ladungsbildung

und -sicherung ab, so dass

das Themenfeld der Verpackungslogistik

den interessierten

Besuchern

umfassend präsentiert wird.

Dies erfolgt besonders

anschaulich durch das von

mehreren Ausstellern getrageneGemeinschaftsexponat,

das im Rahmen von

regelmäßigen Standführungen

die Anwendungen unter

anderem in Kombination mit

Fachtagung vor. Die Fachtagung

besteht aus zwei

parallel stattfindenden

Tagungssträngen, „ERP-

Praxis“ und „Excellence in

Logistics“. Sie bieten den

Teilnehmern die Möglichkeit,

sich zum einen über aktuelle

logistische Fragestellungen

und Best Practices aus

Wissenschaft und Industrie

zu informieren, zum anderen

die hieraus resultierenden

innovativen IT-Lösungen

und Konzepte mit Experten

zu diskutieren. Neben der

Fachtagung können sich die

AutoID-Technologien live

und in voller Funktion zeigt.

Abgerundet wird die Sonderschau

durch ein täglich stattfindendes

Fachforum, in dem

die ausstellenden Unternehmen

über ihre Produkte

und neuesten Erkenntnisse

berichten.

Seien Sie bei der Weltmesse

für Intralogistik dabei. Ihre

persönliche kostenlose Eintrittskarte

können Sie unter

www.ident.de anfordern.

www.cemat.de

www.vvl-ev.de

Besucher auf der Fachmesse

bei den ERP-Anbietern

über das aktuelle Marktangebot

informieren. Zahlreiche

Aussteller stellen dazu

ihre IT- und ERP-Lösungen

direkt vor Ort vor. Die Messe

der ERP-Tage gehört

zu den größten Fachmessen

der ERP-Branche im

deutschsprachigen Raum.

Seit 18 Jahren bildet sie

eine etablierte Plattform für

Anbieter und Anwender von

ERP- und IT-Systemen.

www.erp-tage.de


transport logistic 2011

Ramsauer eröffnet transport logistic 2011 mit

Podiumsdiskussion über „Grüne Logistik“

„Zwischen Ökogewissen

und Ökonomiezwang

- wie viel Grün kann (sich)

die Logistik leisten?“ lautet

das Thema der Auftaktveranstaltung

der transport

logistic am 10. Mai 2011.

Bundesverkehrsminister

Ramsauer diskutiert mit

Bahn-Chef Grube, Luft-

„Dortmunder Gespräche“ werden „Zukunftskongress Logistik“

Die Bundesvereinigung

Logistik (BVL) und das

Fraunhofer-Institut Materialfluss

und Logistik (IML) in

Dortmund sind sich einig:

Mit dem Gewinn des EffizienzCluster

LogistikRuhr als

größtem Forschungs- und

Entwicklungsprojekt aller

Zeiten wird die Logistik ihr

Gesicht verändern. 120

Unternehmen und elf Forschungseinrichtungenarbeiten

in diesem Spitzencluster

hansa Cargo Vorstandsvorsitzenden

Garnadt und

weiteren Branchenexperten.

Grüne Logistik schafft

Wettbewerbsvorteile.

Die transport logistic zeigt

die ganze Welt des Transports

auf einen Blick: Logistikdienstleistungen

und

gemeinsam an logistischen

Lösungen für die gesellschaftlichenHerausforderungen

der Zukunft und setzen

mit über 100 innovativen

Projekten und Produktentwicklungen

einen Meilenstein

in der logistischen

Forschung und Entwicklung.

Auch den seit Jahren

gemeinsam veranstalteten

„Dortmunder Gesprächen“

kommt in diesem Kontext

eine neue Rolle zu. Die neue

Telematik, innerbetrieblicher

Transport und Materialfluss

sowie Systeme des

Güterverkehrs. Mit diesem

speziellen, ganzheitlichen

Konzept verdeutlicht die

transport logistic die intensive

Vernetzung und das

Zusammenspiel dieser vier

Bereiche. Sie ermöglicht

Marke „Zukunftskongress

Logistik – 29. Dortmunder

Gespräche“ wird Forschung

und Praxis kombinieren und

rückt am 6. und 7. September

2011 die gesellschaftliche

Relevanz der Logistik

für eine lebenswerte Zukunft

ebenso wie technische Innovationen

- von der Intralogistik

bis zum globalen

Netzwerk - umfassender als

bisher in den Mittelpunkt des

Kongressgeschehens.

ihren Ausstellern gleichzeitig

aber auch die zielgruppengerechte

Ansprache eines

hochqualifizierten Fachpublikums.

Die Messe stellt

die praxisnahen Erfahrungen

des vielschichtig strukturierten

Güterverkehrs auf

Straße, Schiene, Wasser

und in der Luft dar. Veranstaltungsort:

Neue Messe

München, Öffnungszeiten:

Di. – Do. 9:00 – 18:00 Uhr

und Fr. 9:00 – 17:00 Uhr.

www.transportlogistic.de

interpack 2011, vom 12. bis 18. Mai, Düsseldorf

Es werden etwa 2.700 Aussteller aus ca. 60 Ländern

erwartet, die mit gut 174.000 Quadratmetern

Nettofläche erneut alle 19 Hallen des Düsseldorfer

Messegeländes belegen. Die interpack 2011

zeigt Verpackungs- und Prozesslösungen für

Unternehmen aus den Bereichen Nahrungsmittel

und Getränke, Süß- und Backwaren, Pharma

und Kosmetik, Non-Food Konsumgüter, Industriegüter und

verwandte Services sowie Packstoffe, Packmittel und deren

Herstellung.

Den Löwenanteil der Hallenfläche belegen mit zehn Hallen

die Unternehmen, die Prozesse und Maschinen für das

Verpacken anbieten, gefolgt von den Packstoffen, Packmitteln

und der Packmittelherstellung in mehr als vier Hallen.

Ein Wachstum gegenüber 2008 konnten die Prozesse

und Maschinen für Süß- und Backwaren

verbuchen: Die entsprechenden Unternehmen

füllen nun die Hallen 1-4 komplett. Einzelne Aussteller

aus allen Angebotsbereichen werden sich

im Freigelände der Messe präsentieren. Besucher

der interpack 2011 dürfen außerdem auf die

Ausstellung zum Thema SAVE FOOD im Pavillon zwischen

Halle 10 und 16 gespannt sein. Sie präsentiert die Ergebnisse

der durch die Welternährungsorganisation der Vereinten

Nationen (FAO) im Vorfeld durchgeführten Studien zum

Thema weltweite Lebensmittelverluste sowie Best Practice

Beispiele im zentralen Bereich des Pavillons.

www.interpack.de

veranstaltungen 71

Die Bundesvereinigung

Logistik wird die Dortmunder

Gespräche auch künftig

als zentraler Kooperationspartner

unterstützen und

begleitet damit den Wandel

der Dortmunder Gespräche

vom Logistik- und IT-Kongress

hin zu dem Technologie-

und Zukunftskongress

der Branche.

www.bvl.de

www.iml.fhg.de

ident 2/11


72

aim

Industrieverband für Automatische

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität

AIM-D e.V.

Deutschland – Österreich – Schweiz

Verband für Automatische

Identifikation (Auto-ID),

Datenerfassung und Mobile

Datenkommunikation

AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit

Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren

und repräsentiert über 140 Mitglieder in

Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu

gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute

und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion

von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM

EMEA, Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,

der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist

und mehr als 700 Mitglieder in 43 Ländern hat.

www.AIMglobal.org

AIM-D e.V.

Richard-Weber-Str 29

68623 Lampertheim

www.AIM-D.de

so erreichen sie uns

Tel.: +49 6206 13177

Fax: +49 6206 13173

E-Mail: info@aim-d.de

www.aim-d.de

www.kompetenzzentrum-autoid.de

Ansprechpartner:

Gabriele Walk,

Wolf-Rüdiger Hansen

ident 2/11

Rückblick: AIM-Frühjahrsforum in Erlangen

AIM-Frühjahrsforum

Gastgeber des AIM-Frühjahrsforums

vom 16. – 18. Februar 2011 war das

Fraunhofer-Institut IIS. Zur Begrüßung

stellte Dr. Alexander Pflaum, Leiter der

Fraunhofer-Gruppe ZIO (Zentrum für

Intelligente Objekte) sein Arbeitsgebiet

dar. Ausschnitte aus der Arbeit des ZIO

hatten wir bereits im Tracking & Tracing

Theatre auf der LogiMAT in Stuttgart

gezeigt, nämlich den Einsatz von Sensorknoten

in der Materialzuführung. Wie

bereits in der letzten Ident-Ausgabe

berichtet, wurde hier der AIM-Vorstand

für zwei Jahre neu gewählt. Es folgten

die Vorträge über die Arbeit des AIM-

Verbandes von Frithjof Walk, Heinrich

Oehlmann, Eldor Walk und Wolf-Rüdiger

Hansen.

Nach der Mittagspause referierten

Daniel Dünnebacke über Smart

Objects und effiziente Informationslogistik

für übergeordnete Planungs- und

Steuerungssysteme sowie Wolfgang

Weber über das Forschungsprojekt

O-PUR zur Produktsicherheit und

Rückverfolgbarkeit. Abschließend

gab Dr. Karl-Heinz Hanne von Bayern

Innovativ einen Überblick über die

Möglichkeiten für kleine und mittlere

Unternehmen, Fördergelder zu akquirieren.

Der offizielle Teil endete mit

einer Podiumsdiskussion. Am Folgetag

konnten sich die AIM-Mitglieder über

die interessanten Forschungsarbeiten

des Fraunhofer-Instituts informieren.

Dies war wieder eine sehr gelungene

Veranstaltung und wir freuen uns auf

das nächste Mitgliedertreffen von 14.

– 16. September in Berlin.

Erster AIM-Jahresbericht

veröffentlicht

AIM-Jahresbericht 2011

Erstmals hat der AIM-Verband einen

Jahresbericht veröffentlicht und auf

dem AIM-Frühjahrsforum verteilt. Er

wurde vom Magazin RFID im Blick verfasst.

Die hier abgedruckten Stimmen

der Unternehmen und Forschungseinrichtungen

zeigen in besonderem Maße

die hohe Identifikation der Mitglieder

mit dem AIM-Verband. Damit steht ein

kompaktes Informationsmedium zur

Verfügung, das wir an Unternehmen

verteilen, die wir als Mitglieder gewinnen

möchten, sowie an Interessenten in

der Politik und in den Märkten, die mehr

über AIM und die AutoID-Technologie

wissen möchten – gemäß dem Motto:

Tue Gutes und rede darüber.


Ausblick auf die Euro ID 2011

Die 7. Euro ID findet vom 5. bis 7. April

2011 auf dem Berliner Messegelände

statt: www.Euro-ID-Messe.de. Sie wird

seit vielen Jahren von AIM als einzigartige

europäische branchenübergreifende

Leitmesse für alle AutoID-Themen

gefördert und findet erstmals in Berlin

statt. Das soll dazu beitragen, dass die

Euro ID verstärkt von den Ministerien,

den Verantwortlichen für die Vergabe

von Forschungsgeldern, anderen Verbänden

und Wirtschaftsförderungsorganisationen

als Informations- und

Begegnungsplattform genutzt wird. Die

Zusammenarbeit mit der parallel verlaufenden

Messe conHIT für IT im Gesundheitswesen

soll zusätzliche Besucher

anziehen. Schwerpunkte der Euro ID

sind u.a.:

• AIM-Gemeinschaftsstand der

Mitglieder

• Tracking & Tracing Theatre

(s. Beschreibung)

Tracking & Tracing Theatre (T&TT)

Das T&TT zeigt sich auf der Euro ID

2011 nach der LogiMAT zum zweiten

Mal in diesem Jahr. In diesem AutoID-

Live-Szenario werden aktuelle Einsatzmöglichkeiten

von Barcode, 2D-Code,

RFID und Sensorik demonstriert. Mit

der Robert Bosch GmbH stellt erstmals

ein Anwenderunternehmen ein

Praxisbeispiel im T&TT vor, nämlich

einen Pull-Prozess für die Fertigung

von Diesel-Einspritzpumpen. Der

Prozess wird durch den Versand fertiger

Teile an den OEM über RFID-

Antennen bedarfsgerecht getriggert.

Diese Demonstration ist Teil des Forschungsprojekts

RAN.

Weiteres Highlight im T&TT ist die

Demonstration der Fraunhofer-Gruppe

für Intelligente Objekte (ZIO) zur

Ladungsüberwachung mittels drahtloser

Sensorknoten. Damit entstehen

sogenannte „intelligente Objekte“. Am

Beispiel eines Flugzeug-Höhenmessers

werden die neuen luftfahrttauglichen

RFID Tags für Metalloberflächen

Spotlight: Mit RFID gesichertes Kunstwerk (Silverstroke)

• Spotlights sind klar erkennbare

Objekte, die den Einsatz und den

Nutzen von AutoID-Technologien

selbsterklärend vermitteln. Sie sind

wie Skulpturen über die Messehalle

verteilt. Besucher, die Details wissen

möchten, werden auf die zuständigen

Aussteller verwiesen. Gezeigt werden:

ein Daimler-V12-Motor mit RFID

Tag (im T&TT); ein Kunstgemälde mit

Pull-Prozess im T&TT

gezeigt, die die Lufthansa in Zukunft im

breiten Einsatz verwendet. Den Themen

Voice-Technologie für die Kommissionierung

sowie Barcode und

2D-Code an Verpackungen und als

Direktmarkierung auf metallischen Teilen

sind eigene Demo-Punkte gewidmet.

Industriepartner des T&TT sind: Balluff,

Barcodat, Deister Electronic,

Feig Electronic, Feinwerk und Drucktechnik,

Fraunhofer ZIO, GS1 Germany,

Harting Technologiegruppe,

Pepperl+Fuchs, Psion, SEP Logistik,

und Zebra Technologies.

aim 73

einem Sicherheitssensor (Silverstroke);

eine Vitrine mit Operationsgeräten

(Eurodata Council), die mit

2D Code gekennzeichnet sind; ein

Lagerregal mit einem Erschütterungssensor

zur Früherkennung von

Schäden (Fraunhofer IMS) u.a.

• User Forum mit Fachvorträgen über

die gesamte Messezeit hinweg.

• RFID-Workshop mit Messerundgang

am 5. April 14:00 – 17:00 Uhr mit

einem Referat von Rainer Hofmann,

Opel AG: „RFID-Einsatz von der Fertigung

bis zum Endkunden“, auch ein

Ausschnitt aus dem RAN-Projekt,

organisiert von eCOMM Brandenburg

im Rahmen des Förderprojektes

„RFID für KMU-Unternehmen“.

• Internationaler IUID-Workshop

(IUID: Item Unique Identification) am

6. und 7. April 2011 jeweils von 14:00-

17:00 Uhr. Der Workshop informiert

über das IUID-Projekt des US-Verteidigungsministeriums

(DoD) und der

NATO zur eindeutigen Identifikation

von Objekten mit 2D Code und RFID

sowie über Applikationen im Produktions-

und Gesundheitssektor. Es geht

um die serialisierte Direktmarkierung,

unikate Identifikation und teilegenaues

Tracking & Tracing. Träger des

Workshops ist Eurodata Council mit

Unterstützung von AIM. Er knüpft an

die entsprechenden IUID-Veranstaltungen

in Denver, Orlando und Amsterdam

an.

ident 2/11


74

aim

Rückblick: Positive Resonanz zur CeBIT 2011

In dem Sonderbereich AutoID/RFID

Solutions Park auf der CeBIT (1. – 5.

März in Hannover) wurden wieder innovative

AutoID-Anwendungsszenarien

– „Leuchttürme“ – gezeigt. Das Innovative

Retail Laboratory (IRL: www.

innovative-retail.de), das das Deutsche

Forschungszentrum für Künstliche

Intelligenz (DFKI) in Kooperation

mit der Globus SB-Warenhaus Holding

betreibt, zeigte, wie es mit RFID

im Supermarkt weiter geht. Das Forschungsprojekt

RAN (RFID-based

Automotive Network: www.autoran.

de), geleitet von Daimler und gefördert

vom Bundesministerium für Wirtschaft

und Technologie, demonstrierte

Effizienzfortschritte in der Lieferkette.

In einer „Hyatt-Hotelbar“ ließen sich

die Besucher zeigen, wie der Getränkevorrat

mit Hilfe von RFID und Sensoren

bewirtschaftet wird. Mitten im

Sonderbereich zeigten sich der AIM-

Gemeinschaftsstand und das AutoID-

Forum mit über 40 Expertenvorträgen.

Das übereinstimmende Fazit der Aus-

Vorschau: Termine 2011

31.3.2011

European RFID Expert Group

(EREG), IHK Frankfurt

Reguläre Sitzung unter Leitung von

Eldor Walk, Feig Electronic, Gründung

des European AIM IoT Committee als

Partner des AIM US IoT Committee

(nur für Mitglieder)

4.4.2011 – Internationales AIM

Chapter Meeting in Berlin

Unter Leitung von Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender

AIM-D (nur auf Einladung)

5. – 7.4.2011

7. Euro ID, Berlin Messegelände

www.euro-id-messe.de – Europäische

AutoID-Fachmesse (s. Beschreibung)

5. – 7.4.2011

4. conHIT, Berlin Messegelände

www.conhit.de – Fachmesse und

Branchentreff für Healthcare IT - in der

Nachbarhalle der Euro ID.

ident 2/11

RFID und Sensoren in der Hotelbar

(Identec Solutions)

steller war äußerst positiv und von der

Tendenz gezeichnet, in 2012 wiederzukommen.

Hier einige Stimmen dazu:

„Nach einem schwachen ersten Tag

haben wir an den Folgetagen der CeBIT

eine höhere Besucherfrequenz mit besserer

Qualität erlebt als im Vorjahr. Die

Besucher auf unserem Stand waren zu

einem Drittel Wiederverkäufer und zu

zwei Dritteln Endkunden“, freut sich Jürgen

Heim, Geschäftsführer von Psion

Deutschland. „Wenn sich die damit verbundenen

Vertriebserwartungen erfül-

14. – 15. April 2011 – 20. Deutscher

Materialfluss-Kongress,

TU München, Garching

www.materialflusskongress.de

Schwerpunkte: Produktionslogistik,

Betriebsführung, Green Logistics,

Retrofit, IT-Anwendung in der Logistik,

Distributionszentren, Handelslogisitk,

Forschung und Entwicklung.

10. – 13.5.2011 – Messe

transport logistic, München

www.transportlogistic.de

Am 11.5. das Forum „AutoID- und

Sensortechnologien für die Logistik“,

moderiert von Dr. Volker Lange, Fraunhofer-Institut

IML, und Wolf-Rüdiger

Hansen, AIM-D.

17. – 18.5.2011

RFID Systech Dresden

www.rfid-systech.eu

7th European Workshop on Smart

Objects: Systems, Technologies and

Applications, organized by the VDE

len, dann ist unser erneuter Auftritt auf

der CeBIT 2012 vorgezeichnet.“

„Wir waren zum ersten Mal auf der

CeBIT und sind erfreut über das große

Interesse an unserer RFID-Technik

sowie den hohen Anteil internationaler

Besucher“, berichtet Alexander Schmoldt

von Murata Europe.

Professor Dr. Antonio Krüger vom

Deutschen Forschungsinstitut für

Künstliche Intelligenz (DFKI) und wissenschaftlicher

Leiter des IRL betonte:

„Die Demonstration der Forschungsergebnisse

des Innovative Retail Laboratory

auf der CeBIT 2011 war für uns

ein großer Erfolg. Die Akzeptanz der

Besucher für die gezeigten Lösungen

wie den elektronischen Einkaufszettel,

die automatische Preisauszeichnung

am Gemüsestand und die berührungslose

Bezahlung an der Kasse hat uns

sehr gefreut. Die Gespräche haben uns

wichtige Impulse für die weitere Forschung

gegeben.“

ITG, the Information Technology Society

within VDE, co-organized by Universität

Dresden, Fraunhofer IPMS, AIM and

the Organic Electronics Association

6. – 7.9.2011 – 29. Dortmunder

Gespräche, Dortmund

www.iml.fraunhofer.de – IT für Logistik

– Logistics on Demand – veranstaltet

vom Fraunhofer-Institut IML und der

BVL, Bremen.

14. – 16.9.2011

AIM-Herbstforum, Berlin

www.AIM-D.de – Informelles Networking

Dinner am 14.9. abends;

Fachprogramm am 15.9. ganztags,

Besichtigung einer AutoID-Installation

am 16.9. vormittags.

26. – 28.9.2011

2nd AIM Expo, Las Vegas, USA

www.aim-expo.com – The international

Automatic ID & Mobile IT Annual Industry

Showcase – powered by AIM.


PRINT & ONLINE

MARKT

FIRMENINDEX

• aitronic GmbH

• Avery Dennsion Deutschland GmbH

• Baltech AG

• BARCODAT GmbH

• beic Ident GmbH

• BSR idware GmbH

• BlueStar Europe GmbH

• Bluhm systeme GmbH

• cab Produkttechnik GmbH & Co. KG

• Carema GmbH

• Carl Valentin GmbH

• Contrinex GmbH

• deister electronic GmbH

• DYNAMIC SYSTEMS GMBH

• Elatec GmbH

• ESG Elektroniksystemund

Logistik GmbH

• Euro I.D. Identifikationssysteme

GmbH & Co. KG

• FEIG Electronic GmbH

• Feinwerk- und Drucktechnik GmbH

PRODUKTINDEX

• Auto-ID

• Barcode Drucker /

Thermotransfer & Transferdrucker

• Barcodelesegeräte / Mobile IT

• Barcode-Prüfgeräte

• Distribution / Reseller

www.ident.de

• Felix Schoeller Supply Chain

Technologies GmbH & Co KG

• Fis Organisation GmbH

• Gera ident GmbH

• Gruber GmbH

• herpa print GmbH

• Honeywell Scanning & Mobility

• Huf Tools GmbH Velbert

• ICS Identcode Systeme AG

• IdentPro GmbH

• iDTRONIC GmbH

• Ingram Micro Distribution GmbH

• Integer Solutions GmbH

• Jogro Etiketten GmbH

• Kathrein-Werke KG

• Meshed Systems GmbH

• microsensys GmbH

• mobisys Mobile Informationssysteme GmbH

• Motorola GmbH

• MOVIS Mobile Vision GmbH

• NiceLabel Germany GmbH

Das Anbieterverzeichnis

• Etiketten / Druck & Herstellung

• Kennzeichnungssysteme

• Logistiksoftware / SAP

• Optische Identifikationssysteme

• Radiofrequenz Identifikationssys. (RFID)

• RFID-Datenträger / Label / Transponder

Ihre Firma hat noch keinen

Eintrag im Anbieterverzeichnis?

Ihr direkter Kontakt zum Verlag:

Tel.: +49 6182 9607890 ∙ E-Mail: pohl@ident.de

• Nordic ID GmbH

• perdictum GmbH + Co KG

• Psion Teklogix GmbH

• REA Elektronik GmbH

• RF-iT Solutions GmbH

• SAG Securitag Assembly Group Co., LTD

• Schneider Kennzeichnung GmbH

• Schreiner GmbH

• SICK Vertriebs-GmbH

• smart-TEC GmbH & Co. KG

• SMARTRAC TECHNOLOGY GROUP

• SOFTCON AG

• Taneri Consulting Group

• TECTUS Transponder Technology GmbH

• TRICON Consulting GmbH & Co. KG

• TSC Auto ID Technology EMEA GmbH

• Hans Turck GmbH & Co. KG

• ubigrate GmbH

• Warok GmbH

• Will Software GmbH

• Witte plusprint GmbH

• RFID-Schreib-/Lesegeräte

• RFID-Software / Middleware

• Software zum Erstellen von

Etiketten & Barcodes

• Systemintegration / Consulting

• 2D-Code Lesesysteme


76

anbieterverzeichnis

Auto-ID

beic Ident GmbH

Hildesheimer Str. 19b

D-38271 Baddeckenstedt

Tel.: +49 5062 96599 0

www.beic-ident.de

BSR idware GmbH

A-5020 Salzburg

Jakob-Haringer-Str. 3

Tel.: +43 (0)662 456323 0

Fax: +43 (0)662 455937 99

E-Mail: office@bsr.at

Huf Tools

RFID Systeme, Geräte und Software

Huf Tools GmbH Velbert

Güterstraße 17

42551 Velbert

Kontakt: Veit Schröter

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733

info@huf-tools.de www.huf-tools.de

ICS Identcode Systeme AG

Sophie-Guyer-Str. 9, CH-8330 Pfaffikon

Tel. +41/1/952 44 44

Fax +41/1/952 44 00

E-Mail: info@identcode.ch

www.identcode.ch

CH-1052 Le Mont-sur-Lausanne

Tel. +41/21/651 98 98

Fax +41/21/651 98 99

Nordic ID GmbH

Heidestraße 50

D-32051 Herford

Oliver Warn

Tel.: +49 5221 34222-0

Fax.: +49 5221 34222-10

info@nordicid.de · www.nordicid.de

ident 2/11

Schneider-Kennzeichnung GmbH

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart

Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959

verkauf@schk.de · www.schk.de

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

Barcode Drucker/Thermotransfer

& Transferdrucker

• RFID Drucker

• Thermo/Thermotransfer Drucker

• Etikettiergeräte

• Thermotransfer Folien

• Etiketten

Avery Dennison Deutschland GmbH

Avery-Haus · D-85386 Eching

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360

printers@averydennison.com

www.monarch.averydennison.com

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

cab Produkttechnik

GmbH & Co KG

Wilhelm-Schickard-Str. 14

D-76131 Karlsruhe

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249

Internet: www.cab.de

e-mail: info@cab.de

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

Feinwerk- und Drucktechnik GmbH

Kirchenstraße 38

69239 Neckarsteinach

Telefon 06229 700-0

Telefax 06229 700-67

E-Mail: info@fuddruck.de

www.fuddruck.de

Ingram Micro Distribution GmbH

Weberstraße 2

49134 Wallenhorst

Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0

Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50

E-Mail: dcpos@ingrammicro.de

www.ingrammicro-dcpos.de

www.ingrammicro.de

Integer Solutions GmbH

Küchlerstraße 1

61231 Bad Nauheim

Tel.: +49 6032 34956 0

Fax: +49 6032 34956 77

E-Mail: office@integer-solutions.com

www.integer-solutions.com

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

TSC Auto ID Technology

EMEA GmbH

Georg-Wimmer-Ring 25

D- 85604 Zorneding

Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00

Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05

E-Mail: info@tsceu.com

www.tscprinters.com

Barcodelesegeräte /

Mobile Erfassung

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Honeywell Scanning & Mobility

Dornierstraße 2

82178 Puchheim

Deutschland

Tel: +49-89-89019-0

Fax: +49-89-89019-200

E-Mail: info.germany@handheld.com

www.honeywell.com/aidc/ident


Integer Solutions GmbH

Küchlerstraße 1

61231 Bad Nauheim

Tel.: +49 6032 34956 0

Fax: +49 6032 34956 77

E-Mail: office@integer-solutions.com

www.integer-solutions.com

Motorola GmbH

Telco Kreisel 1

65510 Idstein

Deutschland

Telefon: +49 (0)69 5007 3865

Telefax: +49 (0)6126 9576 999

E-Mail: embinfo.emea@motorola.com

www.motorola.com/de/unternehmen

Nordic ID GmbH

Heidestraße 50

D-32051 Herford

Oliver Warn

Tel.: +49 5221 34222-0

Fax.: +49 5221 34222-10

info@nordicid.de · www.nordicid.de

Psion Teklogix GmbH

Jakob-Kaiser-Straße 3

47877 Willich

Tel.: +49 (0) 2154-9282.0

Fax: +49 (0) 2154-9282.200

www.psionteklogix.com

kontakt@psionteklogix.com

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

TSC Auto ID Technology

EMEA GmbH

Georg-Wimmer-Ring 25

D- 85604 Zorneding

Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00

Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05

E-Mail: info@tsceu.com

www.tscprinters.com

Barcode-Prüfgeräte

Strichcodeprüfgeräte

DataMatrix Prüfgeräte

Für den mobilen Einsatz geeignet

Messungen mit Laser oder Kamera

REA Elektronik GmbH

Teichwiesenstraße 1 · 64367 Mühltal

T: +49 (0)6154 638-0 · E: reainfo@rea.de

www.rea-verif ier.de

Distribution / Reseller

Carema GmbH

Ernst-Gnoß Str. 25, 40219 Düsseldorf

Tel.: +49-211 157 697 - 0, Fax: - 29

E-Mail: info@caremahardware.de

www.caremahardware.de

Ingram Micro Distribution GmbH

Weberstraße 2

49134 Wallenhorst

Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0

Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50

E-Mail: dcpos@ingrammicro.de

www.ingrammicro-dcpos.de

www.ingrammicro.de

Warok GmbH

Gassenäcker 2

78052 Villingen-Schwenningen

Tel.: + 49 (0)7721 20 26 37

tessa.kauth@warok.de

www.warok.de

Etiketten /

Druck & Herstellung

• RFID Drucker

• Thermo/Thermotransfer Drucker

• Etikettiergeräte

• Thermotransfer Folien

• Etiketten

Avery Dennison Deutschland GmbH

Avery-Haus · D-85386 Eching

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360

printers@averydennison.com

www.monarch.averydennison.com

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

cab Produkttechnik

GmbH & Co KG

Wilhelm-Schickard-Str. 14

D-76131 Karlsruhe

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249

Internet: www.cab.de

e-mail: info@cab.de

anbieterverzeichnis 77

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Etiketten & Smart Label

Barcode- & RFID-Lösungen

Drucker & Beschriftungssysteme

Wert- und Sicherheitsdruck

Scanner & Software

Tel. 0 81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

ident

Seit 15 Jahren das Forum

der Auto-ID Branche

und der Wegweiser für

Anwender.

www.ident.de

Etiketten, auch mehrfarbig

Thermo- u. Transferdrucker

Thermotransfer-Bänder

JOGRO ETIKETTEN GMBH

Landemert 2

58840 Plettenberg

Tel: 0 23 91/92 21-60

Fax: 0 23 91/92 21-70

E-Mail: Info@JOGRO.de

Schneider-Kennzeichnung GmbH

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart

Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959

verkauf@schk.de · www.schk.de

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

ident 2/11


78

anbieterverzeichnis

Kennzeichnungssysteme

cab Produkttechnik

GmbH & Co KG

Wilhelm-Schickard-Str. 14

D-76131 Karlsruhe

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249

Internet: www.cab.de

e-mail: info@cab.de

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

ident

Seit 15 Jahren das Forum

der Auto-ID Branche

und der Wegweiser für

Anwender.

www.ident.de

ident 2/11

Logistiksoftware /

SAP-zertifizierter

Systemintegrator

SAP-Zertifizierte

Softwarelösungen für die

Intralogistik:

• Drahtlose Funknetzwerke

• Pick-by Voice

• RFID-Lösungen

Mobile Lösungen für Direktanbindung an

SAP-Systeme mit fertigen Prozessen

durch vollintegriertes Software-Tool.

Best Practice Logistik und SAP

www.mobisys.de

Altrottstr. 26 / 69190 Walldorf

Tel. 06227/ 8635-0 Fax -55

E-Mail: info@mobisys.de

Mowis® Mobiles Warenwirtschafts- und

Informationssystem für die Lieferlogistik

MOVIS Mobile Vision GmbH

Ludwigstr. 76, D-63067 Offenbach

Tel.:+49 69 823693-70

Fax: +49 69 823693-72

www.movis-gmbh.de

Email: vertrieb@movis-gmbh.de

Radiofrequenz

Identifikations systeme

(RFID)

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Contrinex GmbH

Herr Norbert Matthes

Lötscher Weg 104

D-41334 Nettetal

Tel: 02153-7374-0

Fax: 02153-7374-55

info@contrinex.de

www.contrinex.de

deister electronic GmbH

Hermann-Bahlsen Str. 11

30890 Barsinghausen

Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11

Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17

E-Mail: info.de@deister.com

www.deister.com

siehe

Etiketten

Elektroniksystemund

Logistik-GmbH

Tel: +49 (89) 92 16 22 53

Fax: +49 (89) 92 16 22 36

E-Mail: marketing@esg.de

www.esg.de

EURO I.D.

Identifikationssysteme

GmbH & Co. KG

Metternicher Straße 4

D-53919 Weilerswist

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970

e-mail: info@euroid.com

http://www.euroid.com

GERA-IDENT

APPLICATION FOCUSED RFID

GERA-IDENT GmbH

www.dynamic-systems.de

FEIG ELECTRONIC GmbH

Lange Straße 4

D-35781 Weilburg

Tel.: 06471/3109-0

Fax.: 06471/3109-99

e-mail: obid@feig.de

http://www.feig.de

YOUR RFID CONNECTION

Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera

Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29

E-Mail: info@gera-ident.com

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche

Herr Ramin Hassan

www.gera-ident.com

Huf Tools

RFID Systeme, Geräte und Software

Huf Tools GmbH Velbert

Güterstraße 17

42551 Velbert

Kontakt: Veit Schröter

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733

info@huf-tools.de www.huf-tools.de

iDTRONIC GmbH

Donnersbergweg 1

67059 Ludwigshafen

Germany

Tel.: +49.621.66900-940

Fax: +49.621.66900-949

info@idtronic.de · www.idtronic-group.com

Kathrein-Werke KG

Anton-Kathrein-Str. 1-3

83004 Rosenheim

Hr. Thomas Brunner

Tel.: +49-8031-184794

Fax: +49-8031-18452794

E-Mail: rfid@kathrein.de

www.kathrein.de

Meshed Systems GmbH

Alte Landstraße 21

85521 Ottobrunn

Tel.: +49-(0)89-6666 5124

www.meshedsystems.com

info2@meshedsystems.com

microsensys GmbH

RFID in motion

In der Hochstedter Ecke 2

D – 99098 Erfurt

Tel.: +49 361 59874 0

Fax: +49 361 59874 17

E-Mail: marketing@microsensys.de

www.microsensys.de


Nordic ID GmbH

Heidestraße 50

D-32051 Herford

Oliver Warn

Tel.: +49 5221 34222-0

Fax.: +49 5221 34222-10

info@nordicid.de · www.nordicid.de

RFID-Entwicklungspartner

und -Systemanbieter

■ Kundenindividuelle RFID-Labels

■ RFID-Systemberatung

■ Hardware/-Systemkomponenten

Schreiner Group GmbH & Co. KG,

Competence Center Schreiner LogiData

www.schreiner-logidata.de

SICK Vertriebs-GmbH

Willstätterstraße 30

40549 Düsseldorf

Kontakt: Herr Manfred Pierl

Tel.: +49 211 5301-301

Fax: +49 211 5301-302

E-Mail: kundenservice@sick.de

www.sick.de

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

TECTUS Transponder Technology GmbH

Eurotec-Ring 39, D-47445 Moers Germany

Tel.: +49 (0) 2841 979 660

Fax: +49 (0) 2841 979 6610

info@tec-tus.de · www.tec-tus.de

Das

Anbieter verzeichnis

Online

www.ident.de

Hans Turck GmbH & Co. KG

Witzlebenstr. 7

45472 Mülheim an der Ruhr

Tel.: +49 208 4952-0

Fax: +49 208 4952-264

E-Mail: more@turck.com

www.turck.de

RFID-Datenträger / Label /

Transponder

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

Elatec GmbH - IDS

Frau Nicole Becker

Max-Planck-Str. 16

82223 Eichenau

Tel.: 08141 53498 0

Fax: 08141 53498 29

info@elatec-rfid.com

www.elatec-rfid.com

EURO I.D.

Identifikationssysteme

GmbH & Co. KG

Metternicher Straße 4

D-53919 Weilerswist

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970

e-mail: info@euroid.com

http://www.euroid.com

Transponder, Karten, Labels

Alle Frequenzen und Bauformen

Sonderanfertigungen

Fis Organisation GmbH

Am Stadtrand 52 - 22047 Hamburg

www.fiscard.de / info@fiscard.de

Telefon: +49 40 669616 - 0

Labels, Tickets, Tags and more…

GERA-IDENT

APPLICATION FOCUSED RFID

GERA-IDENT GmbH

YOUR RFID CONNECTION

Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera

Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29

E-Mail: info@gera-ident.com

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche

Herr Ramin Hassan

www.gera-ident.com

RFID Konzepte

• RFID-Komplettsysteme

• Transponderetiketten

• Projektmanagement

herpa print GmbH

Niedermiebach 71 · 53804 Much

Tel. (0 22 45) 9 16 30 · Fax (0 22 45) 916 36

www.herpa-print.de · e-mail: info@herpa-print.de

anbieterverzeichnis 79

SMARTRAC TECHNOLOGY GROUP

Albstrasse 14, D-70597 Stuttgart

Kontakt: Uwe Adamczyk

Tel.: +49 (0)711 / 656 926-10

Fax: +49 (0)711 / 656 926-11

eMail: sales-europe@smartrac-group.com

www.smartrac-group.com

RFID-Schreib-/Lesegeräte

Elatec GmbH - IDS

Frau Nicole Becker

Max-Planck-Str. 16

82223 Eichenau

Tel.: 08141 53498 0

Fax: 08141 53498 29

info@elatec-rfid.com

www.elatec-rfid.com

Nordic ID GmbH

Heidestraße 50

D-32051 Herford

Oliver Warn

Tel.: +49 5221 34222-0

Fax.: +49 5221 34222-10

info@nordicid.de · www.nordicid.de

ident 2/11


80

anbieterverzeichnis

RFID-Software /

Middleware

IdentPro GmbH

Südstraße 31

D-53757 Sankt Augustin

Tel.: +49(0) 2241 / 866 39 20

Email: info@identpro.de

www.identpro.de

RF-iT Solutions GmbH

Herr Robert Paulus

Hans Resel Gasse 17a

A - 8020 Graz

Tel.: (+43) 316-711111

Fax: (+43) 316-711111 900

www.rf-it-solutions.com

ubigrate GmbH

Herkulesstr. 1, 01277 Dresden

Dr. Mario Neugebauer,

Leiter Projektentwicklung

Tel.: (0351) 21187-26, Fax: -28

E-Mail: mario.neugebauer@ubigrate.com

www.ubigrate.com

Software zum Erstellen

von Etiketten & Barcodes

Wenn Etikettendruck einfach

Einfach sein soll

NiceLabel Germany GmbH

Liebknechtstr. 29

63 179 Obertshausen

Germany

Tel.: +49-(0)6104-405 400

Fax: +49-(0)6104-405 40-20

E-Mail: info@nicelabel.de

Internet: http://www.nicelabel.de

Will Software GmbH

Finkenweg 36a

D-35647 Waldsolms

Tel: 06085 / 98119-0

Fax: 06085 / 98119-3

www.will-software.com

info@will-software.com

Systemintegration /

Consulting

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Elektroniksystemund

Logistik-GmbH

Tel: +49 (89) 92 16 22 53

Fax: +49 (89) 92 16 22 36

E-Mail: marketing@esg.de

www.esg.de

Felix Schoeller

Supply Chain Technologies GmbH & Co KG

Burg Gretesch

D-49086 Osnabrück

Tel.: +49 (0) 541-3800-0

Fax: +49 (0) 541-3800-180

www.Felix-Schoeller-SCT.com

SCT@Felix-Schoeller.com

Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen

crossmedial, unseren Heftlesern und unseren Besuchern

auf der Homepage ident.de

• Höhe 40mm pro Ausgabe und Rubrik € 140,-

Jede weitere Rubrik € 70,-

• Höhe 50mm pro Ausgabe und Rubrik € 180,-

Jede weitere Rubrik € 90,-

• Höhe 6 0mm pro Ausgabe € 200,-

Jede weitere Rubrik € 100,-

ident 2/11

Huf Tools

RFID Systeme, Geräte und Software

Huf Tools GmbH Velbert

Güterstraße 17

42551 Velbert

Kontakt: Veit Schröter

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733

info@huf-tools.de www.huf-tools.de

Pick-by-Voice, Fahrzeugterminals,

ID-Technik, Produkt- / Lagerauszeichnung

perdictum GmbH + Co KG

Fallgatter 1

D- 44369 Dortmund

Tel.: +49 231 5194440

Fax: +49 231 5194499

info@perdictum.com

www.perdictum.com

SOFTCON AG

Aidenbachstr. 42, 81379 München

Kontakt: Michel Dorochevsky

Tel.: +49 89 785000-0

Fax: +49 89 785000-99

E-Mail: Michel.Dorochevsky@ softcon.de

www.softcon.de

Taneri Consulting Group GmbH

Gutenbergring 1-5

22848 Norderstedt

Tel.: +49-40-60 929 34 - 0

Fax: +49-40-60 929 34 – 99

Email: info@tcg-global.com

www.tcg-global.com

2D-Code Lesesysteme

Barcodat GmbH

Robert-Bosch-Straße 13

D-72280 Dornstetten

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,

Fax: 0 74 43 / 39 99

www.barcodat.de

info@barcodat.de

Systemanbieter für Industrielle Kennzeichnung.

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0

E-Mail: info@dynamic-systems.de

www.dynamic-systems.de

Das

Anbieter verzeichnis

Online

www.ident.de

SICK Vertriebs-GmbH

Willstätterstraße 30

40549 Düsseldorf

Kontakt: Herr Manfred Pierl

Tel.: +49 211 5301-301

Fax: +49 211 5301-302

E-Mail: kundenservice@sick.de

www.sick.de

ident Anbieterverzeichnis Paket (Print & Online)

Die Laufzeit Ihres Eintrages / Ihrer Einträge beträgt

zunächst 7 aufeinander folgende Ausgaben und

verlängert sich bis auf Widerruf, falls nach der

7. Ausgabe keine Kündigung der Einträge erfolgen

sollte. Die Fakturierung erfolgt für 7 Ausgaben

(1 Jahr) im voraus.

Tel.: +49 6182 9607890

E-Mail: pohl@ident.de


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MAI 2011 APRIL 2011

2011 2011 2011

04.04. – 08.04.2011

HANNOVER MESSE, Hannover

Deutsche Messe AG

Tel.: +49 511 89-0

www.hannovermesse.de

05.04. – 07.04.2011

EURO ID 2011, Berlin

7. Int. Fachmesse & Wissensforum

für automatische Identifikation

Mit Tracking & Tracing Theatre

Mit AIM-Gemeinschaftsstand

Tel.: +49 211 9686-3754

www.euro-id-messe.de

14.04.–15.04.2011

20. Deutscher Materialfluss-

Kongress, Garching

Treffpunkt der Intralogistik in

Deutschland

Tel.: +49 211 6214-201

www.materialflusskongress.de

02.05. – 06.05.2011

CeMAT 2011, Hannover

Weltmesse für Intralogistik

Tel.: +49 511 89-0

www.cemat.de

03.05. – 05.05.2011

SMT/HYBRID/PACKAGING, Nürnberg

Int. Fachmesse & Kongress Systemintegration

in der Mikroelektronik

Tel.: +49 711 619460

www.smt-exhibition.com

10.05. – 13.05.2011

TRANSPORT LOGISTIC, München

Int. Fachmesse für Logistik, Telematik

und Verkehr

Tel.: +49 89 949-20720

www.transportlogistic.de

12.05. – 18.05.2011

interpack, Düsseldorf

Process und Packing

Tel.: +49 211 4560-01

Düsseldorf Messegelände

www.interpack.de

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MAI 2011

JUNI 2011

JULI 2011

SEPTEMBER 2011

18.05. – 20.05.2011

21. „intertech“, Dornbirn

Messegelände Dornbirn

+43 (5572) 305-415

www.intertech.info

25.05. – 26.05.2011

E_PROCURE & SUPPLY, Nürnberg

Fachmesse mit Kongress für

Beschaffungs- und Lieferanten-

Management

Tel.: +49 911 8606-8660

www.e-procure.de

07.06. – 09.06.2011

SENSOR+TEST, Nürnberg

Int. Messe für Sensorik, Mess-

und Prüftechnik mit begleitenden

Kongressen

Tel.: +49 5033 9639-0

www.sensor-test.de

28.06 – 30.06.2011

LOPE-C 2011, Frankfurt

Large-area, Organic and Printed

Electronics Convention

Tel.: +49 711 61946-26

www.lope-c.com

06.07. – 07.07.2011

SicherheitsExpo, München

Sicherheits-Messe für

Sicherheitstechnik, Gebäudesicherheit

und Brandschutz

Tel.: +49 89 88949370

www.sicherheitsexpo.de

06.09. – 07.09.2011

29. Dortmunder Gespräche,

Dortmund

Tel.: +49 421 173840

www.bvl.de

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SEPTEMBER 2011

OKTOBER 2011

NOVEMBER 2011

20.09. – 22.09.2011

DMS EXPO, Stuttgart

Messe und Konferenz für

Enterprise Content-, Output- und

Dokumentenmanagement

Messe Stuttgart

www.dms-expo.de

28.09. – 01.10.2011

Labelexpo Europe, Brüssel

Fachmesse für Etikettierung,

Produktauszeichnung und Druck

Tarsus Group plc

Tel.: +44 20 88462700

www.labelexpo-europe.com

10.10. – 13.10.2011

MOTEK, Stuttgart

Int. Fachmesse für Montage- und

Handhabungstechnik

Tel.: +49 7025 9206-0

www.motek-messe.de

19.10. – 21.10.2011

28. Deutscher Logistik-

Kongress, Berlin

Veranstaltet von der BVL

(Bundesvereinigung Logistik e.V.)

Tel.: +49 421 173840

www.bvl.de

08.11. – 10.11.2011

VISION, Stuttgart

Int. Fachmesse für industrielle

Bildverarbeitung und

Identifikationstechnologien

Tel.: +49 711 18560-2374

www.vision-messe.de

16.11. – 19.11.2011

MEDICA, Düsseldorf

Weltforum der Medizin – Int.

Fachmesse mit Kongress

Tel.: +49 211 4560-529

www.medica.de

Weitere Termine und Informationen:

www.ident.de

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inserentenverzeichnis

Themenplan ident 2011

Ausgabe 3

18.04.

Ausgabe 4

13.06.

Ausgabe 5

05.09.

Ausgabe 6

17.10.

Ausgabe 7

21.11.

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Jahrbuch

2012

ident Anwendungsgebiet Technologieschwerpunkt Messen und Veranstaltungen

Logistik & Mobile

IT-Systeme Spezial

Logistiksysteme

Verpackung

PRODUKTE Spezial

Logistiksoftware

Materialfluss

15 Jahre ident Spezial

Tracking & Tracing

Systemintegration

RFID & Sensorik

Spezial

Gesundheitswesen

Automatisierung

Barcode (1D+2D)

Spezial

Informationssysteme

Mobilität

Die Unternehmen der

Auto-ID Branche

präsentieren ihr

Leistungs spektrum.

Inserentenverzeichnis

Kommissionierung

Mobile Computing

Barcodedrucker

Barcodeleser /-scanner

Polymer-Elektronik

Produktschutzt

Mobile Barcodes

RF Identifikation

Kennzeichnung

Transpondertechnologie

Optische Systeme

Sensorik

Near Field Communication (NFC)

Drucken & Applizieren

Datenfunk

Unternehmensprofile

Standards & Glossar

AIM Mitgliederliste

Fachbeiträge

7ID 45

aitronic 43

Balluff 47

Carema 5

CeMAT / Messe München 25

conhIT 51

Datamax O‘Neill 4. Umschlagseite

Deister 7

EURO ID Beilage

Feig Electronic Titelseite

HARTING 11

IDS 27

IEE 49

LOPE-C / Mesago 9

SSI Schäfer Beilage

Turck 29

transport logistic / Messe München 2. Umschlagseite

WAROK 31

ident 2/11

CeMAT (02.05.–06.05.)

Tansport Logistic (10.05.–13.05.)

interpack (12.05.–18.05.)

Themen unter Vorbehalt

LOPE-C (28.06.–30.06.)

SicherheitsExpo (06.07.–07.07.)

Dortmunder Gespräche (06.09.–07.09.)

Labelexpo Europe (28.09.–01.10.)

Dt. Logistik-Kongress (19.10.–21.10.)

VISION (08.11.–10.11.)

MEDICA (16.11.–19.11.)

SPS/IPC/DRIVES (22.11.–24.11.)

Übersicht über die Termine und Veranstaltungen

des Jahres 2012

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Redaktion Magazin und Internet

Chefredakteur

Dipl.-Ing. Thorsten Aha (verantwortlich)

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Redaktionsteam:

Tim Rösner

Thomas Wöhrle

Maria Meriemque-Aha

Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer

Anzeigenleiter:

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Redaktionsbeirat:

Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, Universität Dortmund

Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH

Heinrich Oehlmann, Eurodata Council

Peter M. Pastors, PIKS

Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML

Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D e.V.

Gestaltung und Umsetzung:

RAUM X – Agentur für kreative Medien

Ranja Ristea-Makdisi, Stefan Ristea GbR

Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund

Tel.: +49 231 847960-35, E-Mail: mail@raum-x.de, Web: www.raum-x.de

Herstellung:

Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg

Bezugsbedingungen:

Jahresabonnement Euro 70,- und Einzelheft außerhalb des Abonnements

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Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, falls nicht 8

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ISSN 1432-3559 ident MAGAZIN, ISSN 1614-046X ident JAHRBUCH

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2011 © Copyright by Ident Verlag & Service GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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