Linke Seite

sudverlag

Linke Seite

Gesundheit & Fitness

Von der Maushand zum Mausarm

Computerarbeit ist Schwerstarbeit. Darüber

werden körperlich schwer arbeitende Menschen

nur lachen. Doch in Wahrheit erledigt

unsere Hand an der Maus bis zu 200 Klicks in

der Minute, dazu kommt das Tippen auf der

Tastatur. Irgendwann macht da die Muskulatur

nicht mehr mit und die Finger fangen an zu

kribbeln, das Handgelenk schmerzt und zum

Unterarm macht sich ein Ziehen bemerkbar.

Bevor Sie einen Mausarm bekommen, lassen

Sie mal die Maus rechts liegen und lockern Sie

zwischendurch Ihre Finger. Überprüfen Sie zusätzlich

ob Ihre Maus eine ergonomisch optimale

Form hat. Checken Sie außerdem Ihre

Armhaltung. Ober- und Unterarm sollten im

rechten Winkel an der Maus liegen.

| 12 | frau & gesundheit | Juni 2012 |

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Wenn Büroarbeit

krank macht

Immer nur sitzen schadet der Figur und der Gesundheit!

Wer täglich im Büro arbeitet, weiß das.

Damit Sie lange fit bleiben, haben wir einige Tipps parat!

Bewegung gegen

Muskelverspannungen

Langes unbewegliches Sitzen am Computer

beantwortet Ihr Körper rasch mit Verspannungen

im Nacken- und Rückenbereich. Das

ist nicht nur unangenehm, sondern kann

chronisch werden. Lassen Sie es nicht so

weit kommen. Falls sich erste Probleme zeigen,

helfen spezielle Wärmeauflagen aus der

Apotheke, die auch im Büroalltag getragen

werden können. Vermeiden Sie im Büro die

schlimmsten Rückensünden! Sitzen Sie möglichst

aufrecht und überprüfen Sie die optimale

Einstellung Ihres Bürostuhls. Schlagen

Sie nicht die Beine übereinander und rekeln

Sie sich wenn möglich zwischendurch. Haben

Sie ruhig den Mut zu lockernden gymnas-

Foto: © DAK-Gesundheit

tischen Übungen. Vielleicht können Sie sich

öfters beim Telefonieren hinstellen? Tun Sie

etwas gegen die Bewegungslosigkeit! In der

Freizeit sollten Sie Ihre Bauch- und Rückenmuskulatur

stärken. Eine Rückengymnastik

oder ein lockerer Ausdauersport wären ideal!

Entspannte Augenblicke

Irgendwann im Laufe des Tages können die

Augen müde und trocken werden und fangen

an zu tränen und brennen. Die Amerikaner

nennen das Phänomen Computer Vision Syndrom

(CVS). Das kann jeden treffen, der über

einen langen Zeitraum nur den Bildschirm fokussiert.

Kleine Auszeiten können helfen und

entspannen die überanstrengten Augen.

Schauen Sie hin und wieder aus dem Fenster


Fotos: © DAK-Gesundheit

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

oder peilen Sie Gegenstände in der Nähe und

dann in der Entfernung an. Falls Sie mit den

Augen Probleme haben, überprüfen Sie

auch den Abstand zum Bildschirm. Gibt es

Reflektionen mit der Beleuchtung und ist die

Überprüfung Ihrer Sehfähigkeit beim Augenarzt

längst überfällig? Gegen trockene, brennende

Augen sind Augentropfen aus der

Apotheke hilfreich.

Der Kopf platzt!

Ursachen für Kopfschmerzen können vielfältig

sein! Meist ist es schlechte Büroluft, das

Raumklima, oder ein Lärmpegel, der einem

zu schaffen macht. Dazu kommt der permanente

Blick auf den Bildschirm, bei dem Augen

und Nackenmuskulatur leiden. Bei Kopfschmerzen

ist an konzentriertes Arbeiten

nicht mehr zu denken. Kühlendes Pfefferminzöl

aus der Apotheke, auf die Schläfe gegeben

oder ein Tee aus getrockneter Weidenrinde

können die Schmerzen lindern. Vorbeugend

sind regelmäßige Entspannungspausen

dringend notwendig. Achten Sie auf eine ausreichende

Flüssigkeitszufuhr, eine leichte, vollwertige

Ernährung mit frischen Produkten.

Gönnen Sie sich in der Freizeit Bewegung an

der frischen Luft und ausreichende Entspannung.

So bleiben Sie fit und leistungsfähig!

Wenn die Verdauung versagt!

Wer zu hastig, fettreich und ballaststoffarm

isst, zu wenig trinkt und sich kaum bewegt

oder Stress hat, bekommt oft die Quittung.

Übergewicht, ein träger müder Darm, Völlegefühl,

Unwohlsein, Blähungen und Verstopfung

entstehen oft durch ungünstige Ernährungs-

und Lebensgewohnheiten. Wenn Sie

den ganzen Tag im Büro sitzen, sollten Sie

sich möglichst in der Freizeit täglich bewegen.

Gehen Sie schwimmen, joggen, wandern

oder tanzen. Flott Spazierengehen ist für

viele auch in der Mittagspause möglich, denn

Bewegung macht den Darm

wieder fit. Wenn es mit der

Verdauung nicht klappt, trinken

Sie morgens nüchtern ein

Glas Wasser und trinken Sie

reichlich über den Tag verteilt.

Ernähren Sie sich ballaststoffreich

mit viel Frischkost, Gemüse,

Obst und Vollkornprodukten und

verzichten Sie auf Weißmehlprodukte, Zucker,

Süßigkeiten und starken schwarzen Tee.

Training für das Immunsystem

Husten und Schniefen im Büro ist meist ansteckend.

Erkältungsviren haben beim trockenen

Raumklima leichtes Spiel. Stärken Sie

Foto: © Techniker Krankenkasse

Gesundheit & Fitness

Ihre Abwehrkräfte, indem Sie auf Ihre Ernährung

achten, Stress vermeiden, Sport treiben

und Ihr Immunsystem zusätzlich durch

Kneipp-Anwendungen und Saunieren trainieren.

Falls mal wieder eine Erkältungswelle

rollt, minimieren Sie das Ansteckungsrisiko.

Sorgen Sie für reichlich Frischluft im Büro, halten

Sie etwas Abstand zum erkrankten Kollegen

und waschen Sie sich öfter die Hände.

Stress lass nach!

Dauerhafter Stress macht krank! Wenn der

Körper keine Zeit mehr hat sich zu erholen,

nimmt die Leistungsfähigkeit

ab. Betroffene fühlen sich antriebslos,

unruhig und emotional

erschöpft. Der Elan ist

weg, bis es zum totalen Zusammenbruch

kommt, dem

sogenannten Burnout. Nichts

geht mehr! Um dies zu verhindern,

sollten Sie frühzeitig auf Ihre innere

Stimme hören und gegensteuern. Entschleunigung

ist angesagt! Vielen gelingt es durch

regelmäßiges Sporttreiben und verschiedenen

Entspannungstechniken, sie machen

den ganzen Organismus locker! Wer den

Ausgleich nicht schafft, sollte sich professionelle

Hilfe suchen.

| Juni 2012 | frau & gesundheit | 13 |

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine