Broschüre der Mieterinnen - Baiz bleibt.

baiz.krassnix.de

Broschüre der Mieterinnen - Baiz bleibt.

Informationen zur geplanten

Luxussanierung

Christinenstrasse 1 und Torstrasse 69

10119 Berlin

zusammengestellt von den Mietern

Stand 23.3.2013

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Inhalt

1. Vorstellung des Hauses/Mieter

2. Chronologie bis 23.3.13

3. Informationen zum Investor

4.Anlage/

Kopien + Schriftverkehr; Dokumente

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Über die Bewohner Christinenstrasse 1 und

Torstrasse 69

Nach der Wende entwickelte sich in Prenzlauer

Berg, wo schon zu Ostzeiten Künstler,

Schriftsteller und andere Freigeister lebten,

eine bunte Mischung aus jungen Kreativen,

Akademikern und der alteingesessenen Bevölkerung.

Auch wenn die damals Jungen

mittlerweile erwachsen geworden sind, ist

es noch immer diese Mischung, die den Charakter

unseres Kiezes begründet. Seit einigen

Jahren aber sind die seit der Wende gewachsenen

Strukturen einem zunehmenden Druck

ausgesetzt, der die soziale Durchmischung

des Bezirks zum Verschwinden zu bringen

droht.

In unserem Haus leben zum größten Teil noch

„die“, die in dieser Nachwendezeit zugezogen

sind, zusammen mit „denen“, die hier

in Prenzlauer Berg schon in der Vorwendezeit

gelebt haben. Auch wenn wir nun etwas ruhiger

zu Gange sind als noch vor 20 Jahren, ist

unsere Hausgemeinschaft ein mustergültiges

Beispiel für eine Mischung, wie sie Prenzlauer

Berg ausmacht(e?). Neben einer kleinen brasilianischen

Kneipe haben wir auch noch die

Kultur & Schankwirtschaft BAIZ im Haus - eine

Perle, ein Leuchtturm, wenn man betrachtet,

was an Restaurants und anderen gastronomischen

Einrichtungen in der Gegend sonst so

entsteht.

In der Christinenstraße wohnen ein Student

Typisch Prenzl´berg ?

der Geschichtswissenschaften, kurz vor dem

Abschluss und seit Anfang der Neunziger

in Prenzlauer Berg zu Hause, eine bildende

Künstlerin, studiert in London und Hamburg,

gebürtig aus der Schweiz und ansässig? - hier!,

weiter ein Paar, bestehend aus einer Sozialpädagogin

und einem selbständigen Handwerker,

beide seit bald 20 Jahren in Berlin und in

Prenzlauer Berg bzw. Mitte wohnhaft; und zuletzt

eine vierköpfige Familie, bestehend aus

einer Schauspielerin, einem selbständigen

Bühnenbildner und Fotografen sowie zwei

echt Prenzlberger Kindern im Alter von 8 und

10 Jahren.

Ein spanischstämmiger Medienfachmann,

angestellt bei transparency international in

Berlin und seit 10 Jahren Bewohner der Christinenstraße

1, verstarb tragischerweise im Januar

dieses Jahres im Alter von 37 Jahren.

Die Torstraße 69 wird bewohnt von einer

Buchhändlerin, die bereits seit 17 Jahren in ihrer

jetzigen Wohnung lebt, und einer jungen

Mediengestalterin für Bild und Ton. Der Wirt

der kleinen brasilianischen Kneipe im Erdgeschoss

der Torstraße ist gleichzeitig auch Mieter

einer Wohnung im ersten Stock.

Nach dem Verkauf unseres Hauses wurde uns

nun eine Sanierung angekündigt, die den

Verbleib in den Wohnungen schwer möglich

macht. Zum einen wegen der Baumaßnahmen

selbst, zum anderen wegen der höheren

Mieten, die nach der Sanierung fällig sein

sollen. Im Schnitt werden die Bewohner mehr

als das Doppelte zahlen müssen.

Wenn also auf Schick und Grau getrimmte Architekten

bzw. Investoren mit dem Haus, in

dem wir leben, erst „fertig“ sind, dann wird

sein leuchtendes Gelb ganz sicher nicht die

einzige Farbe sein, die man aus diesem Kiez

verschwinden sieht.

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Datum (Schreiben) Ereignis / Inhalt

Chronologie

März 2012 Vermessung des Hauses und der Wohnungen

Oktober 2012 Internet-Entdeckung: „Zelos“ kündigt Wohungen

in unserem Haus zum Verkauf an

Oktober 2012 von nun ab Mieterversammlungen, z.T. mit

rechtlicher Beratung durch RA

01.10.2012 Hausverwaltung möchte Begehungstermine

für Kaufinteressenten vereinbaren,

reagiert nicht auf Alternativvorschläge, es

erscheint auch niemand zur Besichtigung

22.10.2012 Eine Firma „Zelos“ möchte mit uns Begehungstermine

vereinbaren

25.10.2012 Hausverwaltung Hachmann benennt in

verwirrenden Formulierungen eine „Vivum

Management GmbH“ als anscheinend

„neue Eigentümergesellschaft“ und bittet,

Termine mit dieser zu machen

16.11. bis 5.02 13 Eine Anwaltskanzlei „Schäfer & Drager“ tritt

auf und behauptet, wahlweise für unsere

Alt-Eigentümergesellschaft Strandgaard

Invest GmbH und/oder die „neue Eigentümergesellschaft“

„Zelos Properties GmbH“

zu sprechen.

12.12.2012 Hausverwaltung Hachmann teilt uns mit: „

...wir möchten Sie mit heutigem Schreiben

über den Eigentümer- und Hausverwaltungswechsel

[...] informieren. Die Verwaltung des

Objekts durch unser Unternehmen endete mit

dem 30.11.2012.

Mit Wirkung zum 01.12.2012 ist neuer Eigentümer

des Objekts die Zelos Properties GmbH

& Co. Torstr.69 KG i. Gr. Die Verwaltung des

Objekts erfolgt ab dem 01.12.2012 über die

Firma Zelos Properties GmbH & Co. Torstr.69

KG i.Gr.c/o. Haus- und Grundstücksverwaltung

GmbH – Vigor Möllendorffstraße 43,

10367 Berlin [...]““

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19.12.2013 Eine „Vigor“ Hausverwaltung teilt ebenfalls

den Eigentümerwechsel mit (der

aber noch nicht erfolgt ist) und stellt sich

als neue Hausverwaltung vor

23.01.2013 Über die RA-Kanzlei „Schäfer & Drager“

erhalten wir eine erste Modernisierungsankündigung

– diese wird wegen fehlender

Vollmacht zurückgewiesen

05.02.2013 Über die RA-Kanzlei „Schäfer & Drager“

erhalten wir die zweite Modernisierungsankündigung

(mit geänderten Daten für

den Beginn der Baumaßnahmen) und einer

willkürlichen, sehr kurzen Beantwortungsfrist

weit unterhalb der gesetzlich

vorgesehenen (– beide mitgeschickten

Vollmachten sind recht sonderbar)

12.02.2013 Gespräch mit Herrn Scherbarth von der

„Mieterberatung Prenzlauer Berg“: wir

erfahren, dass der Bezirk die bislang

beantragten Baumaßnahmen (Anbau von

Balkonen, Aufzug, Einbau weiterer Fenster)

genehmigt hat, die laut unserer Mod.

ankündigung den größten Teil der Mieterhöhungen

ausmachen – Herr Scherbarth

verweist uns auf die zivilrechtliche

Auseinandersetzung

12.03.2013 Grundbuch: die „Strandgaard Invest

GmbH“ ist nach wie vor Eigentümerin,

eine Vormerkung auf „Zelos“ ist eingetragen

18.03.2013 Grundbuch: seit dem 14.03.2013 ist eine

„Zelos Properties GmbH & Co.Torstraße

69 KG, Zossen“ als Eigentümerin eingetragen

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Unsere bisherigen Ansprechpartner

Roman Döbele

Gründete 1999 zusammen mit Investoren

ein in Berlin ansässiges Immo-bilienhandelshaus

(Grüezi) mit dem Schwerpunkt auf

Wohnimmobilien. Nach dem Ausbau der Gesellschaft

und dem Börsengang 2007 vertrat

er die Aktiengesellschaft von 2007 bis Ende

2009 als Vorstandsvorsitzender.

Seit der Gründung der Vivum Consulting

GmbH ist er Geschäftsführer des Unternehmens.

Roman Döbele ist Experte für Wohnimmobilien

in Berlin und Leipzig und für den strukturierten

Verkauf von Eigentumswohnungen

an Mieter, Eigennutzer und Kapitalanleger.

Interview zum Aktienankauf für Grüezi mit R.Döbele

http://www.daf.fm/video/boersengang-grueezi-realestate-interview-mit-r-doebele-ceo-6699349.html

Roman Döbele - Fakten und Zahlen:

Geschäftsführer: Vivum Consulting GmbH,

Breite 1, Zossen, Berliner Adresse: Zimmerstr.

79/80, 10117 Berlin

Geschäftsführer: Vivum Management GmbH

/ehemals SwissEquity GmbH

Kantstr. 31/Ecke Schlüterstr., 10625 Berlin

weiterer Geschätsführer: Zoran Nenadic

Beteiligungen an:

Plutos Verwaltungs GmbH, Breite 1, Zossen

(durch Vivum Consulting als Gesellschafter)

ehemals Vorstandsmitglied der Swiss Equity

GmbH

ehemals Vorstand (bis 2010) bei Grüezi Real

Investor

Informationen aus Handelsregister und Internet

Estate, Aktiengesellschaft, Kurfürstendamm

58, 10707 Berlin

Herr Peyvand Jafari - Fakten und Zahlen:

geb. 22.09.81, Phillip-Franck-Weg 5a, 14109

Berlin

Nach einer kurzen diplomatischen Karriere

als Bacardi-Botschafter im September 2004

(http://www.bacardi.de/10_microsites/ritmodebacardi/subpage_embassy.swf)

bei Vivum-Consulting

für den Vertrieb zuständig: jafari@vivumgmbh.de,

030-398 20 99 80 und außerdem

Geschäftführer bei Plutos Verwaltungs

GmbH, Breite 1, 15806 Zossen und

Plutos Management GmbH, Zossen, Breite

1, 15806 Zossen.

Goran Nenadic - Fakten und Zahlen

17.08.1979, Berlin, Kaufmann, Nazarethkirchstr.

42, 13347 Berlin,

Geschäftsführer bei Zelos Properties

Kommanditist bei den Zelos Unterfirmen

mit je 1000 Euro Einlage

INGKON gmbH, Wackenbergstr. 84/85

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Pressespiegel Grüezi-Gruppe

08.05.2007

GRÜEZI REAL ESTATE HOFFT AUF KRÄFTI-

GES WACHSTUM

Berliner Immobilienfirma geht an die Börse

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/grueezi-real-estate-hofft-auf-kraeftiges-wachstumberliner-immobilienfirma-geht-an-die-boerse,10810590,10475472.html

BERLIN. Der Name des Unternehmens lässt

aufhorchen: Grüezi - das klingt nach Schweizer

Gastfreundschaft und nicht nach einer

Berliner Immobilienfirma. Doch in diesem

Fall soll der Name Programm sein: „Wir wollen

damit ausdrücken, dass wir die sympathische

Immobilienmarke sind“, sagt Vorstandschef

Roman Döbele. Einen Schweiz-Bezug

hat Grüezi Real Estate, wie das Unternehmen

vollständig heißt, dennoch: Vorstandskollege

Urs Odermatt ist Eidgenosse und die Investmentfirma,

die hinter Grüezi steckt, hat

tatsächlich ihren Sitz in der Schweiz. Doch

die 1999 gegründete Grüezi hat ihren Sitz in

Berlin. Und mit ihr will Döbele morgen den

Gang an die Frankfurter Börse wagen. Geld

für die Firma will er mit dem Börsengang

aber gar nicht einnehmen. Deshalb gibt es

auch keine Kapitalerhöhung und die Aktien

können im Vorfeld auch nicht von Interessenten

gezeichnet werden. Zu erhalten werden

die Aktien ausschließlich über die Börse

sein. „Für unser weiteres Wachstum verfügen

wir über ausreichend Liquidität“, sagt

Döbele. „Es geht uns mit diesem Schritt pri-

mär darum, unseren Bekanntheitsgrad zu

erhöhen.“ Zudem will Döbele seine Mitarbeiter

mit Aktien am Unternehmen beteiligen,

um sie langfristig zu binden. Denn vor allem

gute Vertriebsleute seien in der Branche

schwer zu bekommen und noch schwerer

zu halten, sagt er. Schlanke Struktur Grüezi

hat sich auf die Sanierung und den Verkauf

von Privatwohnungen vor allem in Berlin,

Leipzig und Dresden spezialisiert. Das Unternehmen

wächst rasant: 2005 betrug der

Umsatz sieben Millionen Euro, im Vorjahr

waren es schon mehr als 16 Millionen Euro

und für das laufende Jahr erwarten die den

Börsengang begleitenden Analysten des

Wertpapierhauses Iric bereits einen Umsatz

von fast 29 Millionen Euro, für 2008 rechnen

sie sogar mit knapp 44 Millionen Euro.

„Unser Erfolgsgeheimnis ist unsere schlanke

Firmenstruktur“, sagt Döbele. So beschäftige

das Unternehmen derzeit nur rund ein

Dutzend Mitarbeiter fest. Insgesamt arbeiteten

aber über 100 Menschen auf Provisionsbasis

oder eigene Rechnung für Grüezi

- und es sollen noch deutlich mehr werden.

Derzeit halten die drei Vorstände noch rund

52 Prozent der 2,5 Millionen Grüezi-Aktien.

375 000 davon wollen sie nun zunächst

über die Börse veräußern. Den fairen Wert je

Aktie beziffern die Analysten von Iric auf 36

bis 42 Euro.

tagesspiegel

28.02.2009

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/

berlin-mehrfamilienhaeuser-investoren-muessenkasse-machen/1460310.html

.......Mehrfamilienhäuser kosten deshalb laut

Roman Döbele, dem Vorstandsvorsitzenden

der Grüezi Real Estate, in Teilen Neuköllns

jetzt nicht mehr 1000, sondern teilweise

nur noch 500 Euro pro Quadratmeter.

Die Mieter profitieren davon jedoch nicht.

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Denn die Miete orientiert sich nicht am Verkaufspreis

des Hauses, sondern am Mietspiegel

und an der Nachfrage. Und die dürfte

aufgrund der steigenden Einwohnerzahl

und der geringen Bautätigkeit in Berlin weiter

zunehmen.

Dies wiederum eröffnet Unternehmen wie

der Grüezi Real Estate ungeahnte Chancen.

Die kaufen nämlich Mehrfamilienhäuser, um

sie anschließend in Eigentumswohnungen

aufzuteilen und an private Käufer zu veräußern.

Und dass das bei sinkenden Preisen für

das ganze Haus und stabilen Preisen für die

einzelne Wohnung ein lohnendes Geschäft

ist, kann man sich leicht ausrechnen.

Grüezi

Samstag, 30. Juli 2011 Schrottimmobilienverkäufer

GRÜEZI - Schrottimmobilienverkäufer

werden Aktienpusher

http://insolvenzmanagement.blogspot.

de/2011_07_01_archive.html

Einige alte Immobilienhasen des Wohnungs-Handelshauses

GRÜEZI Real Estate

AG vom Berliner Kurfürstendamm 188 suchen

ihr neues Heil in Erneuerbaren Energien.

Und weil sie von diesem Geschäft als

Immobilienmakler natürlich keine Ahnung

haben, versuchen sie, sich mit dubiosen

Aktientauschangeboten in bereits etablierte

Solarfirmen hineinzuschmuggeln, um von

steigenden oder fallenden Aktienkursen zu

profitieren.

Dabei nutzen die Aktienpusher eine Gesetzeslücke

aus. Denn, solange das Volumen der

zum Tausch angebotenen Wertpapiere nicht

die Grenze von 100.000 Euro überschreitet,

fallen die entsprechenden Umtauschange-

bote nicht unter die Prospektpflicht nach

dem Wertpapierprospektgesetz, erläutert

die Bonner Finanzmarktaufsicht Bafin in einer

Stellungnahme.

Bei der 1999 gegründeten GRÜEZI Real Estate

AG sind die goldenen Maklerzeiten offenbar

vorbei. Nach Aussagen eines Vorsitzenden

Richters am Berliner Landgericht laufen

gegen das börsennotierte Unternehmen

mehr als 117 Klagen von ruinierten Käufern,

die mit falschen Versprechungen von Steuersparimmobilien,

die sich angeblich durch

Mietpool-Garantien ohne Eigenkapital von

selbst tragen würden, getäuscht worden

sind.

Gegen den Vorstandsvorsitzenden, Bankkaufmann

Klaus Bär (50), hat eine Gerichtsvollzieherin

am 25. Mai 2011 einen Haftbefehl

beantragt, weil sich die GRÜEZI Real

Estate AG weigert, 103.000 Euro an zwei

Frauen wegen einer Schrottwohnung in Köpenick

zurückzuzahlen, obwohl das Landgericht

Berlin die GRÜEZI dazu verurteilt hat.

Die Führungsriege eines Vertriebes von

GRÜEZI, der KK Royal Basement GmbH aus

der Brandenburgischen Straße 39 in Berlin

Wilmersdorf, sitzt in Untersuchungshaft.

Der Chef, Kai Uwe Klug (30), und die Makler

Christos Drame, Hartmut Siebrandt alias

Dr. Lindemann und ein gewisser Herr Hon

wurden am 16. Juni 2011 von einem Sondereinsatzkommando

der Berliner Polizei

überwältigt und wegen gewerbs- und bandenmäßigen

Betruges in Millionen Höhe

verhaftet.

KK Royal vermittelte Wohnungen für die Vito

Handelsgesellschaft, die zur GRÜEZI Real Estate

AG gehört.

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08.01.2012

SCHROTTIMMOBILIEN

Ein Unternehmen namens „Grüezi“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schrottimmobilien-ein-unternehmen-namens-grueezi/6043582.html

DIE FIRMENGRUPPE

In die Geschäfte mit Schrottimmobilien soll

auch die Firma „Grüezi“ verwickelt sein,

für deren Tochtergesellschaften auch der

aus dem Amt entlassene Justizsenator Michael

Braun (CDU) als Notar Verträge über

Schrottimmobilien beurkundet haben soll.

Zu „Grüezi“ gehören mehrere Tochtergesellschaften

und wechselnde Verkäufer, die

überteuerte Wohnungen vertreiben. Sie bekommen

hohe Provisionen für jeden abgeschlossenen

Vertrag.

DIE VERFAHREN

Die umstrittene Grüezi-Gruppe ist nach Angaben

des Berliner Landgerichtspräsidenten

Bernd Pickel in 155 Verfahren involviert.

Darunter sind 120 Klageverfahren, Berufungsverfahren

oder Prozesskostenhilfeanträge-Verfahren,

in denen ein Grüezi-Unternehmen

beteiligt ist. 15 Verfahren betreffen

unter anderem Kostenbeschwerden, Mediationsverfahren,

aber keine Klageverfahren.

In weiteren 20 Verfahren ist die Grüezi-

Gruppe nicht Beklagte, Berufungsbeklagte

oder Antragsgegnerin, sondern zum Beispiel

selbst Klägerin.

DIE BETROFFENEN

Landgerichtspräsident Bernd Pickel hatte Betroffene,

die Schrottimmobilien gekauft hatten,

dazu aufgerufen, sich zu melden. Vor

Weihnachten waren 15 bis 20 Beschwerden

eingegangen. Ein Gerichtssprecher teilte

auf Anfrage mit, dass weiterhintäglich vier

bis fünf Beschwerden zu recht unterschiedlichen

Themen eingehen.

DIE NOTARE

Auf welche Notare sich diese beziehen, ließ

das Gericht mit Verweis auf Persönlichkeitsrechte

offen. 2010 hatte das Landgericht in

71 Fällen dienstaufsichtsrechtliche Schritte

gegen Notare eingeleitet, 2011 waren es

rund 85 Fälle. Die Notarkammer Berlin hatte

im vergangenen Jahr 34 Beschwerden zu

bearbeiten. Über den Inhalt gab es keine

Auskünfte. Sabine Beikler

10.02.2012

Grüezi-Real-Estate AG: Verurteilung zu

Schadenersatz

http://www.test.de/Grueezi-Real-Estate-AG-Verurteilung-zu-Schadenersatz-4332362-0/

Das Landgericht Berlin hat die Grüezi-Real-

Estate AG verurteilt, den Kauf einer Eigentumswohnung

in Berlin rückabzuwickeln.

Der Vermittler der Firma habe den Käufer

unzureichend über die zu erwartenden

Mieterträge informiert. Außerdem habe

er dem Kunden geraten, ein verbindliches

Kaufvertragsangebot abzugeben, obwohl er

noch keinen Darlehensvertrag abgeschlossen

hatte.

100 000 Euro Schadenersatz

Das Gericht sprach dem Käufer Schadenersatz

in Höhe von rund 98 000 Euro plus

Zinsen zu. Begründung der Richter: Der Vermittler

von der Grüezi-Real-Estate hat den

Mann falsch beraten. Im Gegenzug erhält

die Grüezi-Real-State AG die Immobilie zurück.

Immobilienfinanzierung sollte nichts kosten

Im vorliegenden Fall hatte der Vermittler der

Grüezi-Real-Estate AG dem Anleger im Mai

2008 in einem Beratungsgespräch einen

Prospekt mit einer Tabelle vorgelegt, die für

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2008 eine Steuererstattung von 1 600 Euro

auswies. Danach hätte der Anleger kein zusätzliches

Geld für den Kauf der Eigentumswohnung

ausgeben müssen.

Ohne Besichtigung zum Notar

Ohne die Wohnung in Berlin-Schöneberg

zu besichtigen, unterschrieb der Anleger

kurz danach ein notarielles Angebot zum

Abschluss eines Kaufvertrages über eine

knapp 56 Quadratmeter große Wohnung

zum Preis von 89 000 Euro. Später stellte

sich dann heraus, dass der Kläger weder

Steuervorteile hatte noch die vom Berater

angegebenen Mieterträge tatsächlich erzielen

konnte. Daraufhin focht der Käufer seine

Willenserklärungen wegen Irrtums und

arglistiger Täuschung an und verlangte die

Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Finanztest warnt bereits seit 2010 vor Grüezi

Finanztest warnt bereits sei 2010 vor den

dubiosen Geschäften der Grüezi-Real-Estate.

Die Firma ist dafür bekannt, dass sie

ahnungslosen Anlegern völlig überteuerte

Eigentumswohnungen mit falschen Versprechen

anbietet. Finanziert wurden die

Geschäfte unter anderem von der DKB. Viele

dubiose Immobilienverträge haben so genannte

Mitternachtsnotare beurkundet. So

werden Notare genannt, die auf Wunsch der

Vermittler kurzfristig – oft auch noch am

späten Abend – Verträge beurkunden. Interessenten

wird dabei suggeriert, dass sie

so schnell wie möglich unterschreiben müssen,

damit ihnen keine einmalige Gelegenheit

entgeht.

Landgericht Berlin, Urteil vom 19. Januar

2012

Aktenzeichen: 13 O 317/10 (nicht rechtskräftig)

[Update 27.03.2012] Die Landgericht Berlin

hat die die Grüezi Real Estate AG erneut zu

Schadensersatz durch Rückabwicklung des

Vertrages verurteilt. Mitarbeiter einer von

Grüezi auf Provisionsbasis beauftragten

Vermittlungsfirma hätten in mehrfacher

Hinsicht schuldhaft Beratungspflichten verletzt.

Das Landgericht attestierte dem Unternehmen

zudem einen „bewusst wahrheitswidrigen“

Vortrag im Gerichtsverfahren und

schaltete die zuständige Staatsanwaltschaft

ein. Diese prüft jetzt, ob sie Ermittlungen

wegen Verdachts auf Betrug einleitet.

[Hinweis: In einer älteren Version dieser

Meldung war die Rede davon, dass die Fir-

ma Grüezi Real Estate GmbH (nicht: AG) verurteilt

worden sei. Dies ist nicht der Fall. Die

falsche Information beruhte auf einer fehlerhaften

Pressemitteilung des Gerichts, die

nun korrigiert wurde. Hinweis Ende]

Landgericht Berlin, Urteil vom 23. März

2012

Aktenzeichen: 1 O 10/11

18.09.2012

Schrottimmobilien: Bei Wucher Geld zurück

http://www.test.de/Schrottimmobilien-Bei-Wucher-

Geld-zurueck-4441229-0/

Das Berliner Kammergericht hat die Grüezi

Real Estate AG dazu verurteilt, den Kaufpreis

für eine Wohnung zu erstatten (Az.11

U 18/11). Die Richter sahen es als erwiesen

an, dass die Firma die Wohnung zu einem

sittenwid-rig über-höhten Preis verkauft

hatte.

Die Käuferin hatte 76 200 Euro für die Wohnung

in Berlin-Friedrichs-hain gezahlt. Tatsäch-lich

war sie aber nur 29 000 Euro wert,

stellte ein vom Gericht beauftragter Sachverständiger

fest. Statt der versprochenen

40 Quadrat-meter war die Wohnung nur 32

Quadrat-meter groß. Am Gebäude waren

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umfang-reiche Instandhaltungs-arbeiten erforderlich.

Die Richter fanden klare Worte: Das grobe

Miss-verhältnis zwischen Kauf-preis und

Wert lasse auf eine „verwerf-liche Gesinnung“

des Verkäufers schließen. Die Immobilienfirma

muss den Kauf-preis abzüglich der

von der Käuferin erzielten Miet-einnahmen

erstatten.

Zu Jahres-beginn hatte bereits das Landgericht

Berlin die Grüezi Real Estate AG zur

Rück-abwick-lung zweier Wohnungs-verkäufe

verurteilt (Az. 13 O 317/10 und 1 O 10/11

– nicht rechts-kräftig).

Seit 2010 steht die Firma auf der Finanztest-Warn-liste

(www.test.de/warnliste).

Partnerunternehmen

Hausverwaltung Vigor

http://www.hgv-vigor.de/

http://www.kennstdueinen.de/grundstuecksverwaltung-berlin-haus-und-grundstuecksverwaltunggmbh-vigor-d121661.html

Scheinheilige Zusagen

Diese Bewertung wurde von G. S., Berlin

12049, vom 31.07.2012 , mit 1 von 5 Sternen

bewertet. Ich hatte vor einem Jahr ein

Geschäft bei diesem Verein angemietet. Herr

N. von der Verwaltung bestand auf ein zwei

Jahresvertrag. Ich wies Herrn N. darauf hin

daß ich Gesundheitlich nicht wüsste ob ich

zwei Jahre in der Lage wäre das Geschäft aufrecht

zu erhalten. War gerade vor einem Jahr

am Herz operiert worden. Herr N. sagte mir

zu das er sich, wenn es mir wirklich schlechter

ginge, für mich einsetzen würde und sich

gewiss eine Lösung finden lässt. Jetzt ist es

soweit. Es geht mir schlechter und diese VI-

GOR Hausverwaltung besteht auf den zwei

Jahresvertrag. Pfui Teufel eine Raffgierige

Gesellschaft (geht über Leichen). Finger

weg von dieser Verwaltung.

Hausverwaltung für scheinbar hauptsächlich

ausländische „Immobilienfonds „

Diese Bewertung wurde von H. W., Hoppegarten

15366, vom 26.09.2011 , mit 1 von

5 Sternen bewertet. Schlechte Beratung

, nicht korrekte Angaben von mehrmals

nachgefragten Mietkonditionen, welche innerhalb

von Stunden nach eigenem Ermessen

verändert werden(natürlich immer zum

Nachteil eines Mieters). Nachweis über email

Kontakt vorhanden. Besonders in diesem

Zusammenhang ein Herr N. benannt

und bekannt. Oahhhhh bißl „Selbstherrlich“.

Weitere Kontakte mit dieser Hausverwaltung

.. ... ..

Bewertung zu Haus- und Grundstücksverwaltung

GmbH – Vigor

http://www.golocal.de/berlin/hausverwaltunggrundstuecksverwaltung/haus-grundstuecksverwaltung-gmbh-vigor-4x3Vd/

Handwerker1plus (vor ca. 1 Jahr)

Eine Hausverwaltung die mit Ihren Handwerkern

unter einer Decke stecken. Hauptsache

ist das die Hauseigentümer im plus

stehen. Auf die MIeter wird auf gut Deutsch

XXXXXXXXXX. Wenn ein Sachverhalt nicht

so ausfällt wie erwünscht, dann wird es so

gerichtet das die HV im Recht ist. Vorsicht

bei vereinbarten Sachverhallte. Es lohnt sich

hier alles schriftlich fest zu halten, da ansonsten

immer der Mieter der XXXXXXXXX

ist.

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Grundstücksverwaltung GmbH - Vigor

berliner Mieter (vor ca. 1 Jahr)

Eine Hausverwaltung die mit Ihre

unverschämt wie hier mit den Mietern umgegangen

wird, allein die Hausverwaltung

ist der Grund die Wohnung zu kündigen ,

um von solch einer Art von betrügerischen

Verwaltern abstand zu nehmen .. absolut

frech ,dreist und unkompetent

Stichworte:

- frech,

- nicht zu empfehlen,

- unzuverlässig

Bewertung zu Haus- und Grundstücksverwaltung

GmbH - Vigor

Marie Müller (vor über 1 Jahr)

Die Mitarbeiter arbeiten zuverlässig und

sind freundlich. Ich fühle mich als Mieter

ernst genommen

Stichworte:

- erfahren,

- freundlich,

- guter service

Bewertung zu Haus- und Grundstücksverwaltung

GmbH - Vigor

Hans Waldorf

Empfehlung: Verhandlungen nur mit Rechtsbeistand

und oder Zeugen

Stichworte:

- nicht zu empfehlen,

12


Anlage

Kopien /Dokumente/ Schriftverkehr

13


1 y— OJ- 0? . 2ö*3

Rechtsanwälte und Notar

Schäfer & Drager

Harald Schäfer

RAe Schäfer & Drager, Wulffstraße 7, 12165 Berlin Jan Drager

per Boten

gemäß Grundriss

Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Wulffstraße 7

12165 Berlin

Telefon: 030 3918077

Telefax: 030 3930119

E-Mail: kanzlei@ra-ssd.de

Ankündigung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

Sehr geehrte^l^^l^H^B

Berlin, den 05.02.2013

Unser Zeichen: 05931-1 3/JD/JD

unter nochmaliger Beifügung uns legitimierender Originalvollmachten zeigen wir an, dass wir die

derzeit noch im Grundbuch eingetragene Eigentümerin und Vermieterin Strandgaard Invest

GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Siegmar Engel sowie die Erwerberin des Objekts, die

Zelos Properties GmbH& Co KG Torstrasse 69 KG, vertreten durch die Zelos Properties GmbH,

diese vertreten durch den Geschäftsführer Goran Nenadic, vertreten. Vorsorglich wiederholen

wir unsere Ankündigung nochmals wie folgt:

Namens und in Vollmacht unser vorstehend genannten Mandanten kündigen wir nachfolgende

Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an. Modernisierungsmaßnahmen sind bauli-

che Maßnahmen, die nachhaltig den Gebrauchswert der Mietsache auf die Dauer verbessern und

diejenigen, die nachhaltig Einsparungen von Heizenergie oder Wasser bewirken. Mit Hilfe der

angekündigten Modernisierungsmaßnahmen soll in den Wohnungen der ortsübliche Standard

hergestellt werden. Gemäß § 554 BGB sind Sie grundsätzlich auch zur Duldung dieser Maßnah-

men verpflichtet. Die Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen werden jährlich mit 11 % miet-

wirksam umgelegt.

Postbank Berlin

Kto-Nr.: 400 201 02

BLZ 100 100 10

Berliner Sparkasse

Kto-Nr.: 17 0000 3590

BLZ 100 500 00

/ 2


Es handelt sich dabei um folgende Maßnahmen:

Maßnahmen außerhalb der Wohnungen

In den folgenden Punkten werden Maßnahmen beschrieben, die während der Baumaßnahme au-

ßerhalb der Wohnungen erfolgen.

1. Dämmung Decke über 3. OG

Die Dämmung der bisherigen ungedämmten Altbaudecke des 3. OG stellt eine Modernisierung

dar. Das verwendete Dämmmaterial hat einen Lamda von ca. 0,035 W/m 2 K und besteht aus

mineralischer Steinwolle mit einer Stärke zwischen ca. 200 bis 240 mm. Durch diese Maßnahme

verbessert sich der Wärmedurchgangswert der bestehenden Altbaudecke von zurzeit ca. 2,0

W/m 2 K auf den geforderten Wert von 0,24 W/m 2 K und entspricht den Anforderungen der aktuel-

len ENEV 2009.

Es handelt sich um eine Energiesparmaßnahme und somit um Modernisierungsmaßnahmen.

2. Treppenhaus

Instandhaltung Treppenhaus

Die Wände und Decken der Treppenhäuser erhalten einen neuen Anstrich, die Wände einen ab-

riebfesten farblich gestalteten Anstrich, weichler den Altbaucharakter des Treppenhauses unter-

stützt.

Die Holzstufen der Treppen und die Treppenpodeste werden überprüft, ggf. instand gesetzt. Ein

mittig aufliegender Treppenbelag soll den ursprünglichen Charakter der Holztreppen subtil wir-

kend erhalten. Als Treppenbelag sind Sisalläufer vorgesehen.

Das Treppengeländer und der Handlauf werden überarbeitet.

Eine moderne, dem repräsentativen Design der Treppenhäuser gerechte Briefkastenanlage wird

jeweils im Hauseingang montiert.

Es handelt sich um eine Instandhaltung, welche sich nicht auf die Miethöhe auswirkt.

3. Gegensprechanlage und Hauseingangstür

Die vorhandene Hauseingangstür wird gang- und schließbar gemacht und malermäßig überarbei-

tet.

Eine Gegensprechanlage mit integriertem Haustüröffner und Klingeltableau aus Messing oder

Edelstahl wird im Mauerwerk der Hauseingangstürleibung außen eingesetzt. Die Anlage ist mit

einer Videoüberwachung (ohne Aufzeichnungsfunktion, zeigt das Bild nur an der Gegenstelle, die

angeklingelt wird) und Sprechstelle mit Monitor in jeder Wohnung ausgestattet. Die Sprechstelle

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mit Monitor in Ihrer Wohnung wird in Ihrem Flur auf eine Höhe von ca. 1,50 m neben der Woh-

nungseingangstür innen links montiert. Die zuführenden Kabel werden unter Putz verlegt.

Die Installation einer Gegensprechanlage mit Videoüberwachung stellt eine Modernisierung dar,

weil die Sicherheit des Hauses erhöht wird. Vor Einlass kann zudem auch visuell geprüft werden,

wem Zutritt gewährt wird.

4. Aufzug

Es wird hofseitig am Vorderhaus der Christinenstr. 1 eine Aufzugsanlage (Fassadengleiter) mit

einer Fahrkorbgröße von ca. 1,10 m x 0,85 m eingebaut. Die Lage ist dem beigefügten Plan zu

entnehmen.

Es werden ebenerdig und jeweils auf den Zwischenpodesten zwischen 1 .OG und 2.0G sowie

zwischen 2. und 3. OG Haltestellen eingerichtet. Die Aufzugsanlage soll ein elektrisch betriebe-

ner Personenaufzug von der Firma Eggert Lifttechnik oder gleichwertig werden. Der Aufzug ist

für bis zu 4 Personen vorgesehen. Die Fahrkorbwände sind aus transparentem Glas und in Edel-

stahl geschliffen, der Boden aus Naturstein. Der Aufzug fährt selbstständig zu seiner Ruhepositi-

on im EG zurück. Somit ist der zeitgemäße Komfort größtmöglich realisiert.

Neben dem Aufzug werden neue Treppenhausisolierglasfenster mit den Maßen 0,7 m Breite x 1

m Höhe eingebaut. Der U-Wert der Fensterelemente beträgt 1,30 W/m 2 K (die bisher vorhande-

nen Fenster haben einen U-Wert von 2,3 W/m 2 K).

Es handelt sich um eine Modernisierung für alle Wohnung im Aufgang Christinenstr. 1 ab dem

dortigen 1. Qbergeschoss.

5. Erneuerung der Sanitär-Hauptstränge (Leitungsverläufe gemäß beigefügter Grundrisse)

Die Hauptleitungen für Frisch- und Abwasser sowie die Steigestränge (siehe Maßnahmen in den

Wohnungen) werden erneuert.

Die Abwasserrohre werden durch schallisolierte Abwasserrohre in gleicher Größe ersetzt. Durch

die Schalldämmung werden störende Geräusche vermieden, so dass es sich um eine Modernisie-

rung handelt.

Der Querschnitt der in die Wohnung abzweigenden Wohnungsanbindungsleitungen von der

Hauptleitung bis zur Wohnungsverteilung wird von bisher DN 15 auf DN 20 in einem zeitgemä-

ßen Standard mit Isolierung ausgeführt. Durch die Querschnittsvergrößerung ist auch der gleich-

zeitige Betrieb mehrerer Großverbrauchsgeräte (WM, Spülmaschine, Brauseanlagen) im Haus

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gewährleistet. Die Schwitzwasserisolierung schützt das Gebäude vor Feuchtigkeitsschäden. Die

Schallisolierung der Abwasserrohre vermeidet störende Geräusche.

Es handelt sich um eine Modernisierung.

6. Erneuerung der elektrischen Steigeleitungen und der telekommunikativen Anlage

Die Elektroanschlüsse werden für alle Mieteinheiten auf Drehstromversorgung umgestellt und die

Steigeleitungen von derzeit 4 mm 2 Aluminiumleitungen (25 Amp x 230 Volt) auf 10-16 mm 2

Kupferleitunen (63 Amp x 230 Volt), verstärkt. Dafür werden Kabelschlitze in den Treppenhäu-

sern hergestellt und die Zuleitungen unter Putz verlegt. Die Zählerplätze werden im Kellerge-

schoss in einem Zählerkästen untergebracht (Lage siehe Kellerplan). Nach Fertigstellung der

Elektroinstallation werden die von den Baumaßnahmen betroffenen Bereiche in den Treppenräu-

men wieder hergestellt. In den Wohnungen wird der Verteilerkasten mit den Sicherungen an bis-

heriger Stelle durch einen neuen, VDE gerechten Verteilerkasten ersetzt, um die neue

Steigeleitung anzuschließen. Von der Steigeleitung im Hausflur wird eine neue Zuleitungen im

zeitgemäßen Querschnitt von 10-16 mm 2 (63 Amp x 230 V) entsprechend den gültigen Vor-

schriften auf kürzestem Weg unter Putz zum Verteilerkasten in der Wohnung geführt. Die Deko-

ration anschließend wieder hergestellt.

Durch diese Maßnahme ist eine zeitgemäße Stromversorgung innerhalb der Wohnung möglich

und es können bei Bedarf moderne Haushaltsgeräte ohne Spannungsabweichungen zusätzlich

angeschlossen und zeitgleich betrieben werden. Es handelt sich demnach um eine Wohnwert-

verbesserung.

Die Versorgung der Gebäude mit Telekommunikationsfestnetz und rückkanalfähigen Breitband-

kabelanschluss wird sichergestellt. Die Leitungen werden im Treppenflur parallel zu den

Elektrosteigeleitungen unter Putz verlegt und über den Scheuerleisten auf Putz bis zur Unterver-

teilung (im Flur der Wohnung ca. 0,5 m von der Wohnungseingangstür entfernt) der jeweiligen

Wohnung verlegt. Damit haben die Mieter den Zugriff auf alle modernen Kommunikationsmedien.

Es handelt sich demnach um eine Wohnwertverbesserung.

Der Hauseingang wird im Außenbereich eine zum Gebäude passende Hausnummernbeleuchtung

in energiesparender LED-Technik erhalten, welche mittels Dämmerungsschalter abhängig vom

Tageslicht geschaltet wird. Die Hofbeleuchtung wird mittels Bewegungsmelder in LED-Technik

zeitbegrenzt gesteuert werden. Es handelt sich um eine Modernisierung. Gegenüber der Glüh-

lampe werden ca. 89% Energie gespart; gegenüber herkömmlichen Energiesparlampen 10-15%,

wobei die LED-Technik gegenüber herkömmlichen Energiesparlampen den Vorteil haben, sofort

über die volle Leuchtkraft zu verfügen, was insbesondere bei der nur zeitgesteuerten Hofbe-

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leuchtung zu einer verbesserten Ausleuchtung führt. Es handelt sich demnach um eine Moderni-

sierung zur Energieeinsparung und Wohnwertverbesserung.

7. Zentrale Heizungsanlage und Warmwasserbereitung

Die neue Wärmebereitstellung und Warmwasserversorgung erfolgt durch eine im Keller zu errich-

tende Gasbrennwerttherme mit Warmwasserspeicher (Typ Vaillant Leistung Kessel ca. 65 KW

oder gleichwertig).

Die vorhandenen dezentralen Gasheizungen und Öfen in den einzelnen Wohnungen, einschließ-

lich deren Zuleitungen und Abgassysteme, werden demontiert und entsorgt. Die neue Anlage

wird nach dem neuesten Stand der Technik und unter Berücksichtigung der DIN-Normen in ei-

nem neu zu schaffenden Heizraum im Keller errichtet (Lage siehe Plan).

Eine neue Gasleitung wird vom Hausübergabepunkt im Keller auf kürzestem Weg unmittelbar

unter der Decke bis zu dem neuen Kessel geführt und dort angeschlossen.

Die Heizungsanlage wird mit einer Regelung versehen, die die Vorlauftemperatur außen tempera-

turabhängig regelt und eine automatische Nachtabsenkung der Vorlauftemperatur über eine Zeit-

schaltuhr ermöglicht.

Vom Heizungskeller ausgehend werden im Kellergeschoss über ein horizontales Verteilungsnetz,

wärmegedämmt entsprechend ENEV und DIN Rohre für Heizungen und Warmwasser auf kürzes-

tem Weg zu den im anliegenden Plan eingezeichneten Steigesträngen geführt.

Von dort aus werden die Steigestränge nach oben in und durch die Obergeschosse geführt. In

der jeweiligen Wohnung wird am Übergabepunkt die Wohnungsverteilung angeschlossen.

Die Verbrauchserfassungskosten (gemietete Warrnwasserzähler, Heizkostenverteiler, Ablesung

und Abrechnung) werden als neue Betriebskosten künftig im Rahmen der Heizkostenabrechnung

abgerechnet. Die Kosten werden nach einem Verteilerschlüssel 70% Verbrauch 30% Wohnflä-

che entsprechend der Heizkostenabrechnung abgerechnet.

Gegenüber der bisher genutzten Gasetagenheizung werden mindestens 10% und bis zu 30%

Primär- und Endenergie durch die moderne Heizungsanlage, die mittels der Brennwerttechnik

auch die Abluftwärme nutzt, eingespart. Gegenüber dezentralen Gasheizgeräten in der Wohnung

werden sogar etwa 70% an Primär- und Endenergie eingespart. Gegenüber Festbrennstofföfen

reduziert sich die Abgasbelastung erheblich und der Wohnkomfort durch eine zeitgemäße Hei-

zung wird erhöht. Es handelt sich somit um eine Modernisierungsmaßnahme.

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8. Anbau von Baikonen/ Terrassen

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Die Wohnungen 4 und 5 erhalten jeweils einen ca. 1,2 m tiefen und je 2,68 m breiten Balkon zur

Torstr., die Wohnungen 6, 9 und 12 erhalten jeweils einen ca. 1,2 m tiefen und 2,74 breiten

Balkon zur Christinenstr.. Die Balkone werden mittels eines Stahlgerüsts als Vorhangbalkon in-

stalliert. Die Brüstung wird aus verzinktem Profilstahl hergestellt.

Der Zugang zu den jeweiligen Baikonen erfolgt über eine neu einzubauende Balkontüranlage, de-

ren Lage dem beigefügten Grundriss zu entnehmen ist. Hierzu wird das dort befindliche alte

Fenster ausgebaut und die Brüstung unterhalb des Fenster abgebrochen. Etwa dort befindliche

Heizkörper werden, wie aus dem Grundriss ersichtlich, verlegt. Es wird dann eine 2-flüglige Bal-

kontüranlage (Rahmen Holz, weiß; Isolierverglasung mit U-Wert 1,1 W/m 2 K) eingebaut. Die Ma-

ße der Balkontüranlage sind in der Grundrissskizze (Breite x Höhe) angegeben.

Durch den Anbau der Balkone erhöht sich die Nutz- und Mietfläche und der Gebrauchswert der

entsprechenden Wohneinheiten. Somit handelt es sich um eine Modernisierungsmaßnahme

Die Balkone der Wohnungen 7, 8, 10 und 11 werden saniert. Die Kosten Erneuerung der Balkone

werden als Instandsetzung nicht umgelegt. Derartige Sanierungsmaßnahmen sind Maßnahmen,

die der Instandhaltung oder der Instandsetzung dienen, also solche Maßnahmen, die während

der Nutzungsdauer zur Erhaltung oder zur Wiederherstellung des bestimmungsgemäßen Ge-

brauchs aufgewendet werden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung, Witterungseinflüsse

und Einwirkung Dritter entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu besei-

tigen.

In der Wohnung Nr. 3 wird im Zimmer zum Hof die Fensterbrüstung unter dem vorhandenen Fes-

ter abgebrochen und eine einflüglige Fenstertür (0,86 m breit, 2,10 m hoch; Rahmen Holz, weiß;

Isolierverglasung mit U-Wert 1,1 W/m 2 K) eingebaut. Von dort werden Stufen zum Hof geführt

und dort eine 1,5 m tiefe und 2,6 m breite Terrasse für die Wohnung geschaffen. Der Ge-

brauchswert der Wohnung erhöht sich entsprechend.

9. Herstellung Müllplatz im Keller

Für die Abstellung und Vorhaltung der Müllcontainer wird im Keller ein entsprechender Raum mit

Hebebühne zum Innenhof hergestellt. Die Lage ist dem beigefügtem Plan zu entnehmen. Die

Herstellung der Müllstandsfläche ist eine Modernisierung, da die Mülltonnen oder Container nicht

mehr auf der Außenfläche des Grundstücks aufgestellt sind, sondern hierfür ein gesonderter

Müllstandplatz im Keller angelegt wird, der nur den Bewohnern des Hauses zugänglich und so

angelegt ist, dass die Müllbehälter von außen nicht sichtbar sind.


10. Herstellung Außenanlagen

Die bestehende Hofdecke wird abgerissen und der Innenhof mit Erde verfüllt. Der Gehweg und

der Fahrradabstellplatz werden mit Betonpflastersteinen hergestellt. Es werden 6 Fahrradständer

als feuerverzinkte Stahlbügel dauerhaft im Erdreich verankert, so dass beidseitig jeweils ein Fahr-

rad angeschlossen werden kann. Gleichfalls wird ein kleiner Spielplatz (Sandkasten und Spielge-

räte) entsprechend der baurechtlichen Vorgaben und eine Gartenfläche angelegt.

Durch die Schaffung des gestalteten Innenhofes kann dieser künftig besser genutzt werden, was

den Wohnwert erhöht. Es handelt sich um eine Modernisierungsmaßnahme.

11. Sanierung Fassaden

Die vorhandenen Fassaden sollen auf Holstellen untersucht werden. Eventuelle Hohlstellen in

einer max. Größe von 10% in den Fassaden werden abgeschlagen und mit einem Kalkzement-

mörtel ausgebessert. Anschließend erhalten die Fassaden einen farblichen Anstrich (überwiegend

in dezenten hellen Pastelltönen) auf mineralischer Basis. Die Fensterfaschen werden farblich ab-

gesetzt. Vorhandene Regenrinnen und Regenfallrohre werden durch neue aus Titanzink ersetzt.

Es handelt sich um eine Instandsetzungsmaßnahme.

Maßnahmen innerhalb der Wohnungen

In den folgenden Punkten werden Maßnahmen beschrieben, die während der Baumaßnahme in-

ner-halb der Wohnungen erfolgen. Hierbei handelt sich um Arbeiten im Bereich der Haustech-

nik/Sanitär.

12. Wohnungseingangstüren

Die vorhandenen Altbauwohnungseingangstüren werden tischlermäßig überarbeitet und gang-

und schließbar gemacht. Dies stellt eine Instandsetzung dar.

Es wird ein Profilzylinderschloss mit Sicherheitswechselgarnitur aus Edelstahl oder Messing mit

Griffknopf eingebaut. Die ehemaligen Briefkastenschlitze und sonstigen Öffnungen (falls vor-

handen) werden geschlossen. Die Altbaubriefkastenklappe (falls vorhanden) bleibt als

Blendklappe erhalten. Die Maßnahme dient der Erhöhung der Sicherheit (Einbruchschutz) und

stellt somit eine Modernisierung dar.

13. Erneuerung der Frisch- und Abwasserstränge

Alle Frischwasserleitungen (Steigestränge) und Abwasserleitungen (siehe Maßnahmen Pos. 5)

werden bis zum Übergabepunkt in der Wohnung erneuert. Die vertikalen Warmwasseranbindun-

gen und Zirkulationsleitungen werden ebenfalls in den Steigeschächte installiert. Die Lage der

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Schächte (jeweils ca. 0,2 m tief und 0,4 m breit) ist den beigefügten Grundrißskizzen zu ent-

nehmen. Etwaige an der Stelle vorhandene Schächte werden vorab demontiert, der vorhandene

Platz optimiert und die neuen Leitungen installiert. Die Schächte werden aus gedämmten Gips-

kartonplatten hergestellt und anschließend fachgerecht dekoriert. Der zentrale Steigestrang in

den Bädern (gemäß Grundriss) wird entsprechend den Ausführungen zur Badezimmermodernisie-

rung gefliest bzw. oberhalb der Fliesen mit einem Anstrich versehen.

Es handelt sich um eine Modernisierung, da ein verbesserter Schallschutz erreicht und der Quer-

schnitt der Frischwasserleitungen erhöht wird.(siehe Punkt 5)

Es erfolgt eine Einzelsicherung jeder Wohnung mittels Absperrhähnen am Übergabepunkt

Steigestrang/ Wohnungsverteilung.

Die horizontale Leitungsführung Kalt-/ Warmwassererfolgt vom Steigestrang auf kürzestem Weg

unter Putz zu den jeweiligen Anschlussstellen in der Wohnung. Die Abwasserleitungen werden

dem bisherigen Verlauf entsprechend erneuert.

Weiterhin werden Wasserzähler für Kaltwasser in jeder Wohnung am Übergabepunkt installiert.

Die Zähleinrichtungen werden gemietet und im Rahmen der Betriebskosten auf die Mieter umge-

legt (ebenso wie für Warmwasser, siehe oben). Es handelt sich um eine Modernisierung, weil der

Verbrauch künftig verbrauchsabhängig abgerechnet werden kann, was mit durchschnittlich 20%

Wassereinsparung verbunden ist.

14. Erneuerung der Heizung (Leitungsverläufe und Anzahl der Heizkörper gemäß Grundriss)

Die vertikale Anbindung der Wohnungen an die zentrale Heizungsanlage erfolgt über die in der

anliegenden Skizze dargestellten Steigestränge, die in den Steigeschächten verlegt sind.

Die bisher noch mit Einzelfeuerstätten ausgestatteten Wohnungen erhalten moderne Heizkörper

mit Thermostatventilen. Der Verlauf der Leitungen und die Lage sowie Größe der Heizkörper

(Angaben entsprechen Breite x Höhe in mm) ist dem beigefügtem Grundriss der Wohnung zu

entnehmen.

Alle innerhalb der Wohnungen auf Putz verlegten Leitungen werden oberhalb der Scheuerleiste

an der Wand entlang verlegt und erhalten eine weiße Oberfläche. Im Bereich von Türschwellen

und Durchgängen wird das Rohr im Boden verlegt.

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- 12 -

Alle nicht mehr benötigten Anlagen und Einzelfeuerstätten mit Gasversorgung werden in den

Wohnungen entfernt, notwendige Folgearbeiten werden erbracht und die Dekoration dem Be-

stand angeglichen.

Durch die Umrüstung entfallen für alle Mieteinheiten die jährlichen Reinigungskosten der Schorn-

steinzüge für Einzelfeuerstätten und zusätzlich die Wartungsarbeiten an den Etagenheizungsanla-

gen und vorhandenen Gas-Einzelbrandöfen und -Durchlauferhitzern. Auf die oben dargestellten

Energieeinsparungen und Wohnwertverbesserungen wird zudem Bezug genommen (Punkt 7).

15. 'Modernisierung Bäder (Erneuerung der Isolierung in Wand- und Bodenbereich)

Alle Wohnungen außer WE 3, 6 und 9 (Aufgang Christinenstr.; Nummerierung gem. anliegender

Pläne):

Vorhandene Sanitärobjekte werden demontiert, vorhandene Fliesen werden entfernt. Der Boden

und die Wand werden erstmals fachgerecht gegen Feuchtigkeit isoliert und Bodenfliesen in der

Größe 20 cm x 20 cm in Farbe Grau aufgebracht. Die Wände werden türhoch gefliest, Fliesen-

farbe weiß, Größe 20 cm x 20 cm. Die Wände/ Decken über den Fliesen werden weiß gestri-

chen.

Im Anschluss wird ein wandhängendes WC, Keramik weiß, inkl. Vorwandelement mit Betäti-

gungsplatte und Wassersparfunktion in Kunststoff weiß, ein Waschtisch, Keramik weiß, 60 cm

breit inkl. Einhebelarmatur Chrom, und eine Badewanne (ca. 170 x 70 cm) mit Styroporträger

und / oder Dusche 80 x 80 cm (wie sich dies aus dem beiliegendem Grundriss ergibt), Stahl

weiß, inkl. verchromter Armatur mit Handbrause installiert.

Die Benutzung von Waschbecken und WC wird während der Arbeiten am Bad und den Strängen

sichergestellt.

Durch das wandhängende WC wird die Reinigungsmöglichkeit des Bodens erleichtert. Die Flie-

senarbeiten und die Herstellung einer fachgerechten Isolierung im Wand- und Bodenbereich ver-

bessert die Nutzbarkeit des Bades, da ein größerer Schutz vor Spritzwasser erreicht wird. Durch

den Einbau eines Styroporträgers wird die Abkühlung des Warmwassers in der Wanne vermin-

dert. Der Einbau einer Dusche neben einer Badewanne erhöht den Komfort und damit den Ge-

brauchswert. Der Einbau von Einhebelmischarmaturen erhöht ebenfalls den Komfort. Das erstma-

lige Verfliesen erhöht den Gebrauchswert derder, da diese leichter gereinigt werden können.

Daher handelt sich mithin um eine Modernisierung.

Nur Wohnungen 3, 6 und 9 gem. anliegender Pläne:

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Die vorhandene fToilette wird erneuert. Vorhandene Sanitärobjekte werden demontiert, vorhan-

dene Fliesen werden entfernt. Der Boden und die Wand werden erstmals fachgerecht gegen

Feuchtigkeit isoliert und Bodenfliesen in der Größe 20 cm x 20 cm in Farbe Grau aufgebracht.

Die Wände werden türhoch gefliest, Fliesenfarbe weiß, Größe 20 cm x 20 cm. Die Wände/ De-

cken über den Fliesen werden weiß gestrichen.

Es wird ein wandhängendes WC, Keramik weiß, inkl. Vorwandelement mit Betätigungsplatte

und Wassersparfunktion in Kunststoff weiß, sowie ein Waschbecken, Keramik weiß, ca. 50 cm

breit inkl. Einhebelarmatur Chrom, installiert. Boden und Wände werden gegen Spritzwasser iso-

liert und anschließend verfliest.

Vom Flur zum Hofzimmer (Küche) wird eine neue, glatte Röhrenspan-Tür (ca. 70 cm breit x 2,12

m hoch, weiß) eingebaut. Der Öffnungsanschlag ist dem Grundriss zu entnehmen.

Im vorderen linken Bereich des Hofzimmers wird mittels Leichtbauwänden durch doppelt be-

plankte Gipskartonelemente ein ca. 2,15 m langer und 1 m tiefer Raum geschaffen mit einer 0,7

m breiten Röhrenspan-Tür (glatt, weiß). Der Boden und die Wand werden fachgerecht gegen

Feuchtigkeit isoliert und Bodenfliesen in der Größe 20 cm x 20 cm in Farbe Grau aufgebracht.

Die Wände werden türhoch gefliest, Fliesenfarbe weiß, Größe 20 cm x 20 cm. Die Wände/ De-

cken über den Fliesen werden weiß gestrichen.

Es wird ein Dusche 80 x 80 cm (wie sich dies aus dem beiliegendem Grundriss ergibt), Stahl

weiß, inkl. verchromter Armatur mit Handbrause und ein ca. 0,5 m breites Waschbecken (Kera-

mik weiß) installiert. Im Bereich des Waschbeckens werden 2 Steckdosen (gesichert mit Fl-

Schutzschalter) angebracht. An der Decke wird eine Deckenleuchte installiert. An die Deckenbe-

leuchtung angeschlossen ist ein elektrischer Lüfter, der zeitgesteuert automatisch für eine aus-

reichende Entlüftung entsorgt. Der Lüfter wird an ein im vorhandenen Schornstein neu verlegtes

Abluftrohr angeschlossen. Oberhalb des Waschbeckens Anschlussmöglichkeiten für eine Be-

leuchtung geschaffen.

Die in dem Bereich des neuen Bads vorhandenen Kücheneinrichtungsgegenstände (Herd, Spüle)

werden in den Bereich zwischen neu geschaffenem Bad und der Wand zum Hof verlegt.

Wegen der Lage des neuen Bads, der Sanitärobjekte und der Küchenzeile wird auf die anliegen-

den Pläne (WE 6 und 9: Variante A) verwiesen. Soweit in den Plänen der WE 06 und 09 eine

Alternative (Variante B) angeboten wird, sind diese nicht Gegenstand dieser Ankündigung. Auf

Wunsch des Mieters kann dies jedoch in einer Modernisierungsvereinbarung berücksichtigt wer-

den. Die erstmalige Schaffung eines Badezimmers erhöht den Gebrauchswert der Wohnung und

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-11-

schafft einen allgemein üblichen Standard, im Rahmen dessen auch die leichte Grundrissverände-

rung zu dulden ist.

16. Zeitplan

Die voraussichtlichen Bauzeiten können Sie dem beiliegendem Bauzeitenplan entnehmen.

In Abstimmung mit den Mietern können die Hauptarbeiten überlappend durchgeführt werden, so

dass es zu einer Verkürzung der Maßnahmendurchführung innerhalb der Wohnung kommen

kann. Die Arbeiten finden Mo-Fr zu den üblichen Arbeitszeiten zwischen 7.30 Uhr und 18.00

Uhr statt.

17. Nachstehend stellen wir Ihnen die zu erwartenden umlagefähige Kosten und die daraus

voraussichtlich resultierende Mieterhöhung für die angekündigten Maßnahmen dar:

Erläuterung Verteilerschlüssel: 1 Gesamtfläche (qm) 911,13 ./. Ihre Wohnfläche (qm) 53,87

2 Anzahl 12 ./. Ihr Anteil 1

3 Gesamtfläche Aufzug 482,03

./. Ihre anteilige Wohnfläche

(qm)

53,87

4 Anzahl Christinenstr 3 ./. Ihr Anteil 1

5 Anzahl Torstr 2 ./. IhrAnteil 0

6 Anzahl 4 ./. IhrAnteil 1

7 Anzahl 6 ./. IhrAnteil 0

Maßnahme Gesamtkosten Verteilerschlüssel Ihr Anteil

mtl. Mieterhöhung (11% des Kostenanteils

/ 12 Mo)

Wärmedämmung Decke 3. OG 17.850,00 € 1 1.055,37 € 9,67 €

Videosprechanlage 12 Stück 21.420,00 € 2 1.785,00 € 16,36 €

Kosten für den Aufzugsanbau 110.075,00 € 3 12.301,60 € 112,76 €

Heizungsanlage und Warmwasser 162.780,00 € 1 9.624,27 € 88,22 €

Ab- und Frischwasserhauptstränge 30.000,00 € 1 1.773,73 € 16,26 €

E-steiger/ Telekommunikation 47.600,00 € 1 2.814,32 € 25,80 €

Balkone + Türen Christinenstr. 58.905,00 € 4 19.635,00 € 179,99 €

Balkone + Türen Torstr. 21.420,00 € 5 0,00 € 0,00 €

Müllstandsfläche 23.800,00 € 1 1.407,16 € 12,90 €

Sicherheitsbeschläge WE-Türen 2.528,75 € 2 210,73 € 1,93 €

Baderneuerung WE 3,6,9,12 33.174,63 € 6 8.293,66 € 76,03 €

Baderneuerung WE 4,5,7,8, 10,11 57.072,38 € 7 0,00 € 0,00 €

Außenanlage 33.320,00 € 1 1.970,02 € 18,06 €

Summe 619.945,76 € 60.870,86 € 557,98 €

Nach Abschluss der Arbeiten erhalten Sie eine gesonderte Mieterhöhungserklärung.

Wir bitten um Ihr Verständnis für unser umfangreiches Ankündigungsschreiben. Dieses soll Ihnen

jedoch einerseits Klarheit verschaffen und ist andererseits vom Gesetzgeber so vorgeschrieben,

damit Sie in die Lage versetzt werden, ggf. das Für und Wider des Verbleibs in Ihrer Wohnung

abzuwägen.


- 12 -

Inzwischen liegen unserer Mandantin hinreichende Erfahrungen bei den innerhalb der bewohnten

Wohnungen durchzuführenden Maßnahmen vor. Die Grundfunktionen im Bad (WC und Wasch-

tisch- Benutzung) und in der Küche können täglich gewährleistet werden. Die Montage der

Heizungssteigeleitungen und der Heizkörper erfolgt ebenfalls ohne größere Belastung für die Mie-

ter.

Wegen der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen sowie den damit verbundenen hohen

Kosten muss auch der Vermieter möglichst schnell Klarheit haben, ob er mit Einwendungen der

Mieter rechnen muss. Für den Fall, dass Sie erklären, eine oder alle Modernisierungsmaßnahmen

nicht dulden zu wollen, bleibt dem Vermieter nur die Möglichkeit, Sie auf Duldung zu verklagen.

Da der Vermieter vorplanen muss, ist es dem Mieter nach herrschender Rechtsprechung zuzumu-

ten, möglichst umgehend zu erklären, ob er die geplanten Maßnahmen vollständig, zum Teil oder

überhaupt nicht dulden will.

Teilen Sie uns bitte auch mit, ob Sie der damit verbundenen, zu erwartenden Mieterhöhung, vor-

behaltlich der zu erfolgenden Abrechnung, zustimmen. Wir bitten Sie daher, uns die unterschrie-

bene Erklärung bis zum 25.02.2013 zuzusenden.

Wir möchten es nicht versäumen, Sie darauf hinzuweisen, dass Ihnen aufgrund der angekündig-

ten Arbeiten ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Danach sind Sie berechtigt, bis zum Ablauf des

nächsten Monats, der auf den Zugang dieses Schreibens folgt, für den Ablauf des darauf folgen-

den nächsten Monats das Mietverhältnis zu kündigen. Sollten Sie im Zuge der Durchführung der

Modernisierungsmaßnahmen eine andere Wohnung anstreben, sollten Sie dies unserer Mandan-

tin. Diese wird bemüht sein, Ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten hierbei zu helfen.

Während der gesamten Zeit der Arbeiten in Ihrer Wohnung und im Haus steht Ihnen ein An-

sprechpartner vor Ort zur Verfügung, um etwaig auftretende Probleme umgehend zu prüfen und

entsprechende Schritte zur deren Beseitigung einleiten zu können.

Die ebenfalls geplanten und für Sie kostenlosen Instandsetzungsmaßnahmen sind Maßnahmen,

die der Instandhaltung oder der Instandsetzung dienen, also solche Maßnahmen, die während

der Nutzungsdauer zur Erhaltung oder zur Wiederherstellung des bestimmungsgemäßen Ge-

brauchs aufgewendet werden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung, Witterungseinflüsse

und Einwirkung Dritter entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu besei-

tigen. Gemäß § 554 BGB sind Sie zur Duldung entsprechender Maßnahmen grundsätzlich ver-

pflichtet. Die Kosten dieser Maßnahmen werden nicht mietwirksam auf Sie umgelegt.

Für die Sanierung der Fassaden ist die Aufstellung- und Vorhaltung eines Arbeitsgerüstes not-

wendig. Der Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, dass der Aufbau eines Baugerüsts

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- 13 -

am Haus umgehend der Hausratversicherung zu melden ist. Kommt es über das Gerüst zu einem

Einbruchdiebstahl und der Bewohner / Mieter hat seine Hausratversicherung nicht rechtzeitig

oder gar nicht über die Aufstellung des Gerüsts informiert , kann die Versicherung Leistungen

kürzen oder die Leistungsübernahme sogar komplett verweigern. Eine Beitragserhöhung durch

den Versicherer erfolgt in der Regel nicht.

Anlagen:

- Vollmacht

- Grundrisspläne

- Bauzeitenplan


VOLLMACHT

Die Strandgaard Irivest GmbH, c/o Ernst G. Hachmann Hausverwaltung GmbH, Herrn Siegmar Engel,

Westfälische Str. 37, 10711 Berlin bevollmächtigt die

Rechtsanwälte Schäfer, Schirmacher und Drager, Wulffstraße 7,12165 Berlin

in der Sache: Herr Jörg Pache

Gegenstand des Mandats: 1. OG links - Christinenstraße 1,10119 Berlin

Die Vollmacht umfasst die Befugnis

1. zur Prozessführung (u.a. nach §§ 81 ff. ZPO) einschließlich der Befugnis der Erhebung und

Zurücknahme von Widerklagen;

2. zur Antragstellung in Scheidungs- und Scheidungsfolgesachen, zum Abschluss von

Vereinbarungen über Scheidungsfolgen sowie zur Stellung von Anträgen auf Erteilung von

Renten- und sonstigen Versorgungsauskünften;

3. zur Vertretung und Verteidigung in Strafsachen und Bußgeldsachen (§§ 302, 374 StPO)

einschließlich der Vorverfahren sowie (für den Fall der Abwesenheit) zur Vertretung nach § 411

Abs. 2 StPO, mit ausdrücklicher Ermächtigung auch nach §§ 233 Abs. 1, 234 StPO sowie mit

ausdrücklicher Ermächtigung zur Empfangnahme von Ladungen nach § 145a Abs. 2 StPO, zur

Stellung von Straf- und anderen nach der Strafprozessordnung zu-lässigen Anträgen und von

Anträgen nach dem Gesetz über die Entschädigung für Straf-verfolgungsmaßnahmen,

insbesondere auch für das Betragsverfahren;

4. zur Vertretung in sonstigen Verfahren und bei außergerichtlichen Verhandlungen aller Art

(insbesondere in Unfallsachen zur Geltendmachung von Ansprüchen gegen Schädiger,

Fahrzeughalter und deren Versicherer);

5. zur Begründung und Aufhebung von Vertragsverhältnissen und zur Abgabe und Entgegennahme

von einseitigen Willenserklärungen (z.B. Kündigungen).

Die Vollmacht gilt für alle Instanzen und erstreckt sich auch auf Neben- und Folgeverfahren aller Art

(z.B. Arrest und einstweilige Verfügung, Kostenfestsetzungs-, Zwangsvollstre-ckungs-,

Interventions-, Zwangsversteigerungs-, Zwangsverwaltungs- und Hinterle-gungsverfahren sowie

Insolvenz- und Vergleichsverfahren über das Vermögen des Gegners). Sie umfasst insbesondere die

Befugnis, Zustellungen zu bewirken und entgegen-zunehmen, die Vollmacht ganz oder teilweise auf

andere zu übertragen (Untervollmacht), Rechtsmittel einzulegen, zurückzunehmen oder auf sie zu

verzichten, den Rechtsstreit oder außergerichtliche Verhandlungen durch Vergleich, Verzicht oder

Anerkenntnis zu erledigen, Geld, Wertsachen und Urkunden, insbesondere auch den Streitgegenstand

und die von dem Gegner, von der Justizkasse oder von sonstigen Stellen zu erstattenden Beträge

entgegen-zunehmen sowie Akteneinsicht zu nehmen.

Jeder der bevollmächtigten Rechtsanwälte ist auch zur alleinigen \

Berlin, den 2

Strande

Ernst(

UnterschrRfcflmai

Westfälisc

Telefo

Mobil:

strandgaa


V O L L M A C H T

Der Unterzeichner/die Unterzeichnerin bevollmächtigt die

Rechtsanwälte Schäfer & Drager, Wulffstraße 7,12165 Berlin

in der Sache: Strandgaard Invest GmbH & Zelos Properties GmbH & Co Torstr. 69

KG ./. alle Mieter und Nutzer des Objekts Torstr. 69/ Christinenstr. 1 in Berlin

Gegenstand des Mandats: alle Mietsachen

Die Vollmacht umfasst im Rahmen des Mandats die Befugnis

1. zur Prozessführung (u.a. nach §§ 81 ff. ZPO) einschließlich der Befugnis der Erhebung

und Zurücknahme von Widerklagen;

2. zur Vertretung und Verteidigung in Strafsachen und Bußgeldsachen (§§ 302, 374

StPO) einschließlich der Vorverfahren sowie (für den Fall der Abwesenheit) zur Vertretung

nach § 411 Abs. 2 StPO, mit ausdrücklicher Ermächtigung auch nach §§ 233 Abs. 1, 234

StPO sowie mit ausdrücklicher Ermächtigung zur Empfangnahme von Ladungen nach §

145a Abs. 2 StPO, zur Stellung von Straf- und anderen nach der Strafprozessordnung zulässigen

Anträgen und von Anträgen nach dem Gesetz über die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen,

insbesondere auch für das Betragsverfahren;

3. zur Vertretung in sonstigen Verfahren und bei außergerichtlichen Verhandlungen

aller Art (insbesondere auch ggü. Behörden);

4. zur Begründung und Aufhebung von Vertragsverhältnissen und zur Abgabe und Entgegennahme

von einseitigen Willenserklärungen (z.B. Kündigungen).

Die Vollmacht gilt für alle Instanzen und erstreckt sich auch auf Neben- und Folgeverfahren

aller Art (z.B. Arrest und einstweilige Verfügung, Kostenfestsetzungs-, Zwangsvollstreckungs-,

Interventions-, Zwangsversteigerungs-, Zwangsverwaltungs- und Hinterlegungsverfahren

sowie Insolvenz- und Vergleichsverfahren über das Vermögen des

Gegners). Sie umfasst insbesondere die Befugnis, Zustellungen zu bewirken und entgegenzunehmen,

die Vollmacht ganz oder teilweise auf andere zu übertragen (Untervollmacht),

Rechtsmittel einzulegen, zurückzunehmen oder auf sie zu verzichten, den Rechtsstreit oder

außergerichtliche Verhandlungen durch Vergleich, Verzicht oder Anerkenntnis zu erledigen,

Geld, Wertsachen und Urkunden, insbesondere auch den Streitgegenstand und die von dem

Gegner, von der Justizkasse oder von sonstigen Stellen zu erstattenden Beträge entgegenzunehmen

sowie Akteneinsicht zu nehmen.

Jeder der bevollmächtigten Rechtsanwälte ist auchj^^rfeinig^iVVertretung befugt.

Berlin, den 04.02.2013

Unterschrift(en)


Kellergeschoss

LEGENDE

EINZELBRANDOFEN

Außerbetnebsnahme de» Einzelbrandofen« inM. aller

Anschlussleitungen Verschluss der Wändoffrtungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

HEIZKÖRPER

Außerbetriebsnahme des Heizkörpers irtld. aller

Verbindungsrohre

GAMATHEIZUNG

Außerbetriebsnahme des GAMATheizungs inkl. aler

Anschlussleitungen Verschluss der Windoffnungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

V/

Einführung

Hausanschluss-

leitung Gas

HEIZKÖRPER

Einbau eme» neuen Plattenheizkörpers, mittig vor dem Fenster

mit Zuleitung vom Heizung-Steigestrang.

Die Leitungen, bestehend aus Vor- und Rücklauf werd< n aufputz

ca. 10 cm über dem Fußboden über den Sockelleisten /erlegt

ABRISS WANDE/OBJEKTE

NEUE WANDE/OBJEKTE

horizontale Verteilung Keller

UNTERSCHRIFT ARCHITEKT

UNTERSCHRIFT BAUHERR

UNTERSCHRIFT BAUAMT

AUFTRAGGEBER

Zelos Properties GmbH & Co.

Torstraße 69 KG

Breite 1

15806 Zossen

IE NEUE

Einführung

Hausanschluss-

leitung Strom

SCHMUTZ-.TRINKWASSER u. ZIRKULATIONSLEITUNG

(SW.TW.Zi)

Austausch der alten Wasserleitungen gegen Stahlschuss-

Kupferrohre. Einbau von neuen Kalt- und Warmwasserzählern;

nach Abschluss der Arbeiten Errichtung eines neuen Trockenbau

-schachtes

SANITAROBJEKTE

ADRESSE Torstraße 69/Christinenstraße 1

D-10119 Berlin

PHASE Modernisierung

PLANINHALT

Kellergeschoss

MAßSTAB 1:100 (A3)

DATUM

INDEX

01

19.12.2012

Heim & Balp ARCHITECTS

Ritterstraße 11

10969 Berlin

T +49 30 44.01.09.93

F: +49 30 44.01.09.21

TOR69 y


Zelos Properties GmbH & Co.

Torstraße 69 KG

Breite 1

15806 Zossen

ADRESSE Torstraße 69/Christinenstraße 1

D-10119 Berlin

PHASE Baugenehmigung [GP2]

PLANINHALT

MAßSTAB

DATUM

INDEX

Erdgeschoss

1:100 (A3)

19.12.2012

Heim & Balp ARCHUECTS

TOR69 J

Ritterstraße 11 ;

10969 Berlin

T + 49 30 44.01.09.93

F +49 30 44.01.09.21


1. Obergeschoss

LEGENDE

EINZELBRANDOFEN

Außerbetriebsnahme des Einzelbrandofens inld. aller

Anschlussleitungen Verschluss der Wändoffnungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

HEIZKÖRPER

Außerbetnebsnahme des Heizkörpers inld. aller

Verbindung »röhre

GAMATHEIZUNG

Außerbetriebsnahme de» GAMATheizung» inld. aler

Anschlussleitungen Verschluss der Wandoffnungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

HEIZKÖRPER

/ Einbau eines neuen Plattenheizkörpers, mittig vor dem Fenster

1

HEIZKÖRPER 00 mit Zuleitung vom Heizung-Steigestrang.

Die Leitungen, bestehend aus Vor- und Rücklauf werd< n aufputz

ca. 10 cm über dem Fußboden über den Sockelleisten /erlegt

ABRISS WANDE/OBJEKTE

NEUE WANDE/OBJEKTE

UNTERSCHRIFT ARCHITEKT

UNTERSCHRIFT BAUHERR

UNTERSCHRIFT BAUAMT

AUFTRAGGEBER

Zelos Properties GmbH & Co.

Torstraße 69 KG

Breite 1

15806 Zossen

SCHMUTZ-.TRINKWASSER u. ZIRKULATIONSLEITUNG

(SW.TW.Zi)

Austausch der alten Wasserleitungen gegen Stahlschuss-

Kupferrohre. Einbau von neuen Kalt- und WarmwasserzäNem;

nach Abschluss der Arbeiten Errichtung eines neuen Trockenbau

-schachtes

NEUE SANITAROBJEKTE

ADRESSE Torstraße 69/Christinenstraße 1

D-10119 Berlin

PHASE Modernisierung

PLANINHALT 1. Obergeschoss

MAßSTAB

03

1:100 (A3)

DATUM 19.12.2012

INDEX

Heim & Balp ARCHHECTS

Ritterstraße 11

10969 Berlin

T + 49 30 44.01.09.93

F + 49 30 44.01.09.21

TOR69 J

J i


2. Obergeschoss

LEGENDE

EINZELBRANDOFEN

Außerbetnebsnahme des Einzelbrandofens Inld. aller

Arschlussleitungen Verschluss der Wflndoffnungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

HEIZKÖRPER

Außerbetriebsnahme des Heizkörpers inld. aller

Verbindungsrohre

GAMATHEIZUNG

Außerbetriebsnahme des GAMATheizurtgs inkl. aNer

Anschlussleitungen Verschluss der Wftndoffnungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

HEIZKÖRPER

HEIZKÖRPER

Einbau eines neuen Plattenheizkorpers. mittig vor dem Fermter

mit Zuleitung vom Heizung-Steigestrang.

Die Leitungen, bestehend aus Vor- und Rücklauf werdt n aufputz

ca. 10 cm über dem Fußboden über den Sockelleisten /erlegt

ABRISS WANDE/OBJEKTE

NEUE WANDE/OBJEKTE

UNTERSCHRIFT ARCHITEKT

UNTERSCHRIFT BAUHERR

UNTERSCHRIFT BAUAMT

AUFTRAGGEBER

Zelos Properties GmbH & Co.

Torstraße 69 KG

Breite 1

15806 Zossen

SCHMUTZ-.TRINKWASSER u. ZIRKULATIONSLEITUNG

(SW.TW.Zi)

Austausch der alten Wasserleitungen gegen Stahlschuss-

Kupferrohre. Einbau von neuen Kalt- und Warmwasserz«h(ern.

nach Ab&chluss der Arbeiten Errichtung eines neuen Trockenbau

-schachtes

N j NEUE SANITAROBJEKTE

ADRESSE Torstraße 69/Christinenstraße 1

D-10119 Berlin

PHASE Modernisierung

PLANINHALT 2. Obergeschoss

MAßSTAB

DATUM

INDEX

04

1:100 (A3)

19.12.2012

Heim & Balp ARCHUECTS

Ritterstraße 11

10969 Berlin

T +49 30 44.01.09.93

F + 49 30 44.01.09.21

TOR69 J


3. Obergeschoss

LEGENDE

/Balkon

'A: 3.03 qm

EINZELBRANDOFEN

Außerbetriebsnahme des Einzelbrandofens inkl. aller

Anschlussleitungen Verschluss der Wandoffnungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

HEIZKÖRPER

Außerbetriebsnahme des Heizkörpers inkl. aller

Verbindungsrohre

GAMATHEIZUNG

Außerbetriebsnahme des GAMATheizungs inkl. aler

Anschlussleitungen Verschluss der Wandoffnungen im

Bereich des Abgasweges und der Zuleitungen

WE11

H: +11,28m

WE12

H: +11,28m

Heizungsrohre oben

Strang 80x30

Strang 80x30

rang 90x30

HEIZKÖRPER

Einbau eines neuen Plattenheizkörpers, mittig vor dem Fenster

mit Zuleitung vom Heizung-Steigestrang.

Die Leitungen, bestehend aus Vor- und Rücklauf werdi n aufputz

ca. 10 cm über dem Fußboden über den Sockelleisten /erlegt

ABRISS WANDE/OBJEKTE

NEUE WANDE/OBJEKTE

UNTERSCHRIFT ARCHITEKT

UNTERSCHRIFT BAUHERR

UNTERSCHRIFT BAUAMT

l( )l N

AUFTRAGGEBER

Zelos Properties GmbH & Co.

Torstraße 69 KG

Breite 1

15806 Zossen

Strang

Strang 80x30

WE10

H: +11,28m

SCHMUTZ-.TRINKWASSER u. ZIRKULATIONSLEITUNG

(SW.TW.Zi)

Austausch der alten Wasselleitungen gegen Stahlschuss-

Kupferrohre. Einbau von neuen Kalt- und Warmwasserzahlern;

nach Abschluss der Arbeiten Errichtung eines neuen Trockenbau

-schachtes

NEUE SANITAROBJEKTE

ADRESSE Torstraße 69/Christinenstraße 1

D-10119 Berlin

PHASE Modernisierung

PLANINHALT 3. Obergeschoss

MAßSTAB 1:100 (A3)

DATUM 19.12.2012

INDEX TOR69 J

05

Heim & Balp ARCHITECTS

Ritterstraße 11

10969 Berlin

T +49 30 44.01.09.93

F +49 30 44.01.09.21


Torstraße 691 ChrtstinenstraBe 1

Zettplan Modernisierung/ Instandsetzung

Beginn der Gesamtmaßnahme: 07.05.2013

Stand: 05.02.2013, mit diesem Plan verlieren alle vorhergehenden Pläne ihre Gültigkeit

sofern nicht anders angegeben, beginnen die Arbeiten immer am Montag der jeweiligen Woche

Apr 13 Mai 13 Jun 13 Jul 13 Au| 13 Sep 13 Okt 13 Nov 13 Dez 13 Jan 14 Feb 14 Mrz 14 Apr 14

Beschreibung / Kalenderwoche 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

Gerüst

Fassade

Aufzug

Klempnerarbeiten

Dämmung DG

Hauseingangstüren

Instandsetzung Treppenhäuser / Durchgänge

Lieferung und Montage Briefkastenanlage

Treppenhausfenster

Wohnungseingangstüren

Gegensprechanlage ab 7.5.

Elektrotechnische und telekommunikative Anlage / Steigeleitungen ab 7.5.

Einbau Gaszentralheizung

1 x Horizontale Kellerleitungen ab 7.5.

Steigestränge WE 03, 06, 09, 12 ab 7.5.

Steigestränge WE 02, 05, 08, 11

Steigestränge WE 01, 04, 07,10

Abriss Hofkeller - Verfüllung mit Erde ab 7.5.

Außenanlage

Keller/Müllplatz

Balkone

Badsanierung WE 03, 06, 09,12

Badsanierung WE 02, 05, 08,11

BADSANIERUNG WE 01, 04, 07, 10

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