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Broschüre der Mieterinnen - Baiz bleibt.

Broschüre der Mieterinnen - Baiz bleibt.

Inhalt 1. Vorstellung

Inhalt 1. Vorstellung des Hauses/Mieter 2. Chronologie bis 23.3.13 3. Informationen zum Investor 4.Anlage/ Kopien + Schriftverkehr; Dokumente 2

Über die Bewohner Christinenstrasse 1 und Torstrasse 69 Nach der Wende entwickelte sich in Prenzlauer Berg, wo schon zu Ostzeiten Künstler, Schriftsteller und andere Freigeister lebten, eine bunte Mischung aus jungen Kreativen, Akademikern und der alteingesessenen Bevölkerung. Auch wenn die damals Jungen mittlerweile erwachsen geworden sind, ist es noch immer diese Mischung, die den Charakter unseres Kiezes begründet. Seit einigen Jahren aber sind die seit der Wende gewachsenen Strukturen einem zunehmenden Druck ausgesetzt, der die soziale Durchmischung des Bezirks zum Verschwinden zu bringen droht. In unserem Haus leben zum größten Teil noch „die“, die in dieser Nachwendezeit zugezogen sind, zusammen mit „denen“, die hier in Prenzlauer Berg schon in der Vorwendezeit gelebt haben. Auch wenn wir nun etwas ruhiger zu Gange sind als noch vor 20 Jahren, ist unsere Hausgemeinschaft ein mustergültiges Beispiel für eine Mischung, wie sie Prenzlauer Berg ausmacht(e?). Neben einer kleinen brasilianischen Kneipe haben wir auch noch die Kultur & Schankwirtschaft BAIZ im Haus - eine Perle, ein Leuchtturm, wenn man betrachtet, was an Restaurants und anderen gastronomischen Einrichtungen in der Gegend sonst so entsteht. In der Christinenstraße wohnen ein Student Typisch Prenzl´berg ? der Geschichtswissenschaften, kurz vor dem Abschluss und seit Anfang der Neunziger in Prenzlauer Berg zu Hause, eine bildende Künstlerin, studiert in London und Hamburg, gebürtig aus der Schweiz und ansässig? - hier!, weiter ein Paar, bestehend aus einer Sozialpädagogin und einem selbständigen Handwerker, beide seit bald 20 Jahren in Berlin und in Prenzlauer Berg bzw. Mitte wohnhaft; und zuletzt eine vierköpfige Familie, bestehend aus einer Schauspielerin, einem selbständigen Bühnenbildner und Fotografen sowie zwei echt Prenzlberger Kindern im Alter von 8 und 10 Jahren. Ein spanischstämmiger Medienfachmann, angestellt bei transparency international in Berlin und seit 10 Jahren Bewohner der Christinenstraße 1, verstarb tragischerweise im Januar dieses Jahres im Alter von 37 Jahren. Die Torstraße 69 wird bewohnt von einer Buchhändlerin, die bereits seit 17 Jahren in ihrer jetzigen Wohnung lebt, und einer jungen Mediengestalterin für Bild und Ton. Der Wirt der kleinen brasilianischen Kneipe im Erdgeschoss der Torstraße ist gleichzeitig auch Mieter einer Wohnung im ersten Stock. Nach dem Verkauf unseres Hauses wurde uns nun eine Sanierung angekündigt, die den Verbleib in den Wohnungen schwer möglich macht. Zum einen wegen der Baumaßnahmen selbst, zum anderen wegen der höheren Mieten, die nach der Sanierung fällig sein sollen. Im Schnitt werden die Bewohner mehr als das Doppelte zahlen müssen. Wenn also auf Schick und Grau getrimmte Architekten bzw. Investoren mit dem Haus, in dem wir leben, erst „fertig“ sind, dann wird sein leuchtendes Gelb ganz sicher nicht die einzige Farbe sein, die man aus diesem Kiez verschwinden sieht. 3

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