Science Media Academy

lemmens

Science Media Academy

Science Media Academy

PROFESSIONALISIERUNG DER WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION

Die Science Media Academy unterstützt die Professionalisierung

der Wissenschaftskommunikation. Vor diesem Hintergrund bietet sie

eine qualifizierte und praxisorientierte Fortbildung für Wissenschaft ler*

und Journalisten*.

Das Programm für Wissenschaft ler vermittelt den stilsicheren Umgang

mit den Medien. Es schult rund um das Thema Präsentation und Kommunikation

von Forschung & Technik.

Das Programm für Journalisten versteht sich als berufsbegleitende

Qualifizierung für den Wissenschafts-, Forschungs- und Technikjournalismus.

Parallel zum Fortbildungsprogramm betreibt die Science Media Academy

mit dem Dialog k ein Expertenforum, in dem Repräsentanten aus

Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Kultur und Politik zentrale Aspekte

der Wissenschaftskommunikation diskutieren.

* Die männliche Form inkludiert die weibliche.


KONTAKT

Lemmens

Medien GmbH

Science Media Academy

Dr. Markus Lemmens

Lemmens Medien GmbH

Hauptbüro

Matthias-Grünewald-Straße 1-3

D-53175 Bonn

Telefon: +49 2 28 4 21 37-14

Telefax: +49 2 28 4 21 37-29

E-Mail: lemmens@lemmens.de

www.lemmens.de

www.sciema.org

VERANSTALTER

Die Lemmens Medien GmbH verfügt über eine mehrjährige Erfahrung

bei der Entwicklung und Durchführung von Fortbildungsangeboten

für Unternehmen, die Forschung und Entwicklung be trei ben, sowie

für Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Thematischer Schwerpunkt

sind die Wissenschaftskommunikation und das Forschungs- beziehungsweise

Wissenschaftsmanagement.

VERANSTALTUNGSORTE

Raum Berlin:

Mit der ems – Electronic Media School – steht ein erfahrener Partner

in Potsdam-Babelsberg zur Verfügung. Die ems ist ein Tochterunternehmen

des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb), der Medienanstalt

Berlin-Brandenburg (mabb) und des Technik-Hauses Media Consult

International (MCI). Die Hauptaufgabe der ems ist die Ausbildung des

journalistischen Nachwuchses. Daneben bietet sie Aus- und Fortbildungsangebote

für Journalisten und Medienpartner (zum Beispiel

Pressesprecherinnen) an. In der Schule stehen Seminarräume sowie

hochmoderne Hörfunk- und TV-Studios für Übungen unter realen

Bedingungen zur Verfügung.

u Die Dialog k -Veranstaltungen finden beispielsweise in der Berlin-

Branden burgischen Akademie der Wissenschaften statt.

Raum Bonn:

Partner in der Region Köln/Bonn ist die Fachhochschule Bonn-Rhein-

Sieg, die im Rahmen des Studiengangs Technikjournalismus eine

journalistische Ausbildung mit einer naturwissenschaftlichen Grundlagenausbildung

verbindet. Sie verfügt über exzellente technische

Einrichtungen wie beispielsweise Lehrredaktionen für Print und Multimedia

sowie professionelle Fernseh- und Radiostudios.

u Die Dialog k -Veranstaltungen finden beispielsweise im Bonner

Universitätsclub statt.

KOSTEN

Die Angebote werden individuell auf die Zielgruppen ausgerichtet.

Sowohl die Teilnahmegebühren als auch die Modulinhalte werden

in einem detaillierten Angebot kalkuliert und beschrieben.

REFERENTEN

Geleitet werden die Module von didaktisch versierten Fachleuten

in der Wissenschaftskommunikation und im Forschungsmanagement.

Dazu zählen sowohl erfahrene und renommierte Wissenschaftsjournalisten

und Öffentlichkeits mitarbeiter aus Hochschulen,

For schungseinrichtungen und Forschung und Entwicklung betreibenden

Unternehmen als auch Trainer mit den entsprechenden Fachkenntnissen

(beispielsweise in den Schwerpunkten Rhetorik, Sprachtraining,

Prä sentation etc.) sowie Wissenschaftler. Wert legen wir auf möglichst

kleine Gruppen. Alle Module werden deshalb mit mindestens zwei

Referenten pro Tag konzipiert.

u Die Referenten werden in einer Auswahl auf der Internet-Seite

geführt. Siehe hierzu www.sciema.org.

QUALITÄTSSICHERUNG

Die Science Media Academy versteht sich als offene Plattform.

Neben den eigenen Angeboten werden Kooperationsveranstaltungen

mit Partnern angestrebt. Deshalb wird die Science Media Acade my

als dezentrales Projekt betrieben.

Die Module werden regelmäßig durch Teilnehmer, Experten

sowie die Veranstalter evaluiert. Bewertet werden die Inhalte, die

Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten sowie der all gemeine

Lerneffekt. Ziel ist es, eine hohe Qualität des Programms zu

gewährleisten.

Die Teilnehmer der Science Media Aca demy erhalten auf Wunsch im

Rahmen einer Nachbetreuung bei Alltags fragen eine Hilfestellung.


Die Science Media Academy verwendet die Wissenschaftskommunikation

im Sinne eines Oberbegriffs. Alle Fortbildungs-

Module und die Veranstaltungen im Rahmen von Dialog k gelten

als Angebote für Interessenten aus den Bereichen Wissenschaft,

Bildung, Forschung & Entwicklung sowie Technik.

Dialog k

Wissenschaftler

Angebote zur Professionalisierung

der Kommu nikation,

des Medien einsatzes

sowie der Medienansprache

für Wissenschaftler.

Im Gesprächsforum Dialog k kommen Wissenschaftler,

Medienvertreter, Unternehmer und Politiker zusammen,

um Probleme in der Wissenschaftskom munikation zu

identifizieren und Lösungsansätze zu entwerfen.

Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:

Wie kommunizieren die verschiedenen Akteure im

Themenfeld Wissenschaft, Forschung und Technik

und warum tun sie es gerade so und nicht anders?

Was würden sich die Beteiligten von ihrem jeweiligen

Gegenüber wünschen, das heißt, wie würden sich

beispielsweise Journalisten den Kontakt mit Wis-

s en schaftlern im Idealfall vorstellen und umgekehrt?

Anhand aktueller Themen wie Stammzellforschung,

Tierversuche, Energie- oder Nanotechnologie wird

besprochen, welche Formen der Kommunikation

von den Medien, der Politik, den Kirchen, Industrievertretern

und Forschern be vorzugt werden.

Durch Vorträge, Diskussionsabende und Pressegespräche

leistet das Forum einen Beitrag zum

Austausch über gesellschaftlich relevante Fragestellungen,

wie er für eine lebendige Innovations-

kultur unverzichtbar ist.

Alle Module beinhalten:

Grundlagen der menschlichen

Kommunikation, Instrumente, Recht

und Ethik der Wissenschaftskommunikation

Qualität

www.sciema.org

Experten aus Wissenschaft,

Wirtschaft und Medien begleiten

und begutachten

die Programme.

Zielgruppen

Dialog k

Austausch zwischen Wissen -

schaft, Wirtschaft, Medien,

Kultur und Politik: Verständnis

schaffen für die Kom mu -

nika tions formen des jeweiligen

Gegenübers.

Science Media Academy

Journalisten

Module zur Qualifizierung

der Berichterstattung im

Wissenschafts-, Forschungs-

und Technikjournalismus

sowie in Wirtschaft und

Politik.

Mit der Intensivierung des Dialogs zwischen Wissenschaft und

Gesell schaft sind Wissenschaftler und Pressevertreter zunehmend

aufeinander angewiesen. Um Konflikten und Missverständnissen vorzubeugen,

ist eine Auseinandersetzung mit der jeweils anderen Seite

– ihren Interessen, Handlungsspielräumen und Fähigkeiten – unabdingbar.

Wissenschaft und Forschung haben in den Medien einen hohen Stellenwert.

Dabei steht überwiegend die Informationsvermittlung im Vordergrund.

Zusammenhänge werden allgemein verständlich wieder gegeben.

Was noch zu vertiefen ist, sind Bewertung und Ana lyse. Während

politische und ökonomische Ereignisse in den Medien kritisch reflektiert

werden, erfahren wissenschaftliche Inhalte eine eher zurückhaltende

Kommentierung.

Der Fortbildungsbedarf der Wissenschaftler bezieht sich einerseits auf

den Umgang mit den Medien. Angesichts des steigenden Wett bewerbs

um Drittmittel ist andererseits die Fähigkeit gefordert, eigene Anliegen

und Inhalte in adäquater Weise transportieren zu können. Von einer

Fortbildung in den Kommunikationsformen Print, Online, Ton und Bild

profitieren Wissenschaftler somit auf zwei Ebenen: Zum einen lernen

sie, sich durch die Medien in der Öffentlichkeit zu positionieren.

Zum anderen ist eine Kommunikationsfähigkeit auch im engeren

Umfeld von Nutzen, beispielsweise in Verhandlungen mit Mittelgebern

oder Wirtschaftsunternehmen. Was nämlich Journa listen einleuchtet,

kann auch Geldgeber überzeugen!


PROGRAMM FÜR WISSENSCHAFTLER

Das individuelle Programm entsteht in Abstimmung mit unseren Kunden

aus folgenden Beispiel-Modulen:

Was wird erwartet?

Ziel der Fortbildung ist es, Wissenschaftlern die

„Kultur der Medien“ zu vermitteln. Die Beispiel-

Module bieten einen Überblick über die Anforderungen,

die an eine Bericht erstattung in Print, Online,

Rundfunk und Fernsehen gestellt werden. Zu den

Schwer punktthemen gehören dabei die unterschiedlichen

Ansätze, mit denen die Kooperation zwischen

Wissenschaft lern und Journalisten zeitlich und inhaltlich

verbessert werden kann. Wie lässt sich der

Beitrag von Forschern zur Wissenschaftskommunikation

optimal gestalten?

Von einer solchen Intensivierung der Zusammenarbeit

profitieren letzten Endes beide Seiten. Denn an einem

guten Endprodukt – einem sachlich richtigen Artikel,

einem gelungenen Rundfunk-Interview oder einem

überzeugenden Fernsehbeitrag – sind Wissenschaftler

und Journalisten gleichermaßen interessiert.

Neben der praktischen Arbeit besteht in allen Modulen

Ge legenheit zum moderierten Gespräch mit

Medienver tretern.

Die Konzeption

Die Science Media Academy unterstützt Wissenschaftseinrichtungen

bei der Qualifizierung ihrer

Mitarbeiter. Die Themen umfassen die Felder Präsentation,

Medien ansprache und Medienumgang sowie

Kommunikation und Führung in und von Teams.

Hierbei steht ebenso der Umgang mit Medien und

Medientechniken im Vordergrund wie die Kommunikation

mit Zielgruppen in Wirtschaft, Wissenschaft,

Politik und Gesellschaft.

Die Schwerpunkte der Module setzt unser Auftraggeber

in einem vorbereitenden internen Diagnose-

Workshop mit der Science Media Academy, der

Bestandteil der Schulung ist.

Methodisch geht das Angebot der Academy nach den

Stufen Diagnose – Konzeption – Durchführung –

Reflexion und Implementierung vor. Dadurch werden

die Fortbildungsmodule, die in der Regel etwa ein bis

zwei Tage umfassen, auf den individuellen Bedarf zugeschnitten.

Ziel ist, dass die Module organisch in den Arbeits-

und Strategieprozess eines Institutes integriert

werden. Die jeweiligen Trainings-Teams der Science

Media Academy sind inhaltlich in das Themengebiet

unseres Kunden eingearbeitet. Dadurch kann auf

aktuelle Entwicklungen mit einem entsprechenden

Fortbildungsangebot reagiert werden.

MODUL I

2 Tage

Print-Medien und Online: Einführung

Theorieanteil 25 Prozent, praktische Übungen 75 Prozent.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Medienformen

Print und Internet sowie eine Einführung in die Öffentlichkeitsarbeit.

Diskutiert werden Charakteristika und Unterschiede von

Print-Publikationen und Veröffentlichungen im Netz. Welche Anforderungen

gelten für die verschiedenen Zeitungs- und Zeitschriftenformate,

beispielsweise für regionale und überregionale Zeitungen

oder für Boulevardblätter im Gegensatz zu (seriöseren) Zeitschriften?

Wissenschaftliche Fragestel lungen bewegen die unterschiedlichsten

Ziel gruppen: Politiker, Schüler, Unternehmer, Senioren – Wo liegen ihre

Interessen und was ist in der Kommunikation zu berück sichtigen?

Anhand praktischer Übungen werden die stilistischen Grundregeln

einzelner Textarten behandelt. Die Teilnehmer verfassen je nach Interesse

Pressemeldungen, Interviews, Artikel oder Texte für Imagebroschüren

und Flyer. Ziel ist es, wissenschaftliche Inhalte anschaulich und

ziel gruppengerecht darzustellen.

Online-Medien zeichnen sich in erster Linie durch ihre Multimedia-

lität, durch Interaktivität und durch die Möglichkeit aus, die Informations

tiefe stufenweise zu regulieren. Von der Homepage über den

elektronischen Newsletter bis zum Diskussionsforum im Netz existiert

hier eine große Bandbreite von Kommunikations formen. Anhand

welcher Kriterien lässt sich eine sinnvolle Auswahl treffen? Wer wird

mit diesem Medium angesprochen? Zu den Übungsinhalten gehört hier

die Formulierung einer kurzen Kommunikationsstrategie für das eigene

Forschungsprojekt.

Eine Sequenz des Moduls ist dem Verhältnis zwischen Wissenschaftlern

und Journalisten gewidmet. Wie sehen ihre unterschiedlichen

Interessen und Arbeitssituationen aus und welche Konsequenzen

ergeben sich daraus für die Zusammenarbeit?


MODUL II

2 Tage

Hörfunk und Fernsehen/Video: Einführung

Theorieanteil 25 Prozent, praktische Übungen 75 Prozent.

Ob Wissenschaftsradio, Talkrunde oder Quizshow: Radio und Fern-

sehen verfügen über eine Vielzahl von Formaten, in denen Forschungsergebnisse

präsentiert werden. Eine der primären Herausforderungen,

vor die Wissenschaftler sich hier gestellt sehen, ist die Reduktion von

Komplexität. Differenzierte Sachverhalte müssen allgemein verständlich

zusammengefasst und in eine populärwissenschaftliche Begrifflichkeit

gebracht werden. Gleichzeitig sollten so viele Bezüge wie möglich zur

Lebenswirklichkeit der Zuhörer und Zuschauer hergestellt werden. Die

Teilnehmer lernen in Rollenspielen den Auftritt als Interviewpartner oder

als Experten kennen. Sie verstehen, wie bei Dokumentationen, Features

oder Pressekonferenzen ein kurzes Statement ausfallen könnte.

Diskutiert wird das Verhalten in unterschiedlichen Gesprächssituationen,

zum Beispiel bei als unsachlich empfundenen Journalistenfragen,

in Podiumsdiskussionen zu Reizthemen oder in Gesprächsrunden

mit besorgten Bürgern.

Integraler Bestandteil der Veranstaltung sind Übungen zu Rhetorik

und Präsentation. Bei Fernsehauftritten ist es wichtig, die Dimensionen

Text, Bild und Sprache genau aufeinander abzustimmen. Eine

Sequenz der Veranstaltung ist deshalb der individuellen Wirkung

gewidmet. Behandelt werden außerdem Techniken der Gesprächsführung,

Argumentationsstrategien und Möglichkeiten der Konfliktvermeidung.

Eine Sequenz des Moduls beleuchtet das Verhältnis zwischen Wissenschaftlern

und Journalisten. Wie sehen ihre unterschiedlichen Interessen

und Arbeitssituationen aus und welche Konsequenzen ergeben sich

daraus für die Zusammenarbeit?

MODUL III

2 Tage

Print-Medien oder Online:

Vertiefung in parallelen Sequenzen

Theorieanteil 10 Prozent, praktische Übungen 90 Prozent.

Vertiefung der Lerninhalte aus Modul I. Die Möglichkeiten des

gedruck ten und elektronischen Kommunizierens werden weiter

ausgelotet. Worin liegt hier der Mehrwert im Vergleich zu anderen

Medien? In praktischen Übungen setzen sich die Teilnehmer damit

auseinander, welche Anforderungen an multi mediale Beiträge zu

verschiedenen Forschungsthemen gestellt werden.

Der Themenschwerpunkt Print-Medien beinhaltet eine Textana lyse

selbstverfasster Beiträge.

MODUL IV

2 Tage

Hörfunk oder Fernsehen/Video:

Vertiefung in parallelen Sequenzen

Theorieanteil 10 Prozent, praktische Übungen 90 Prozent.

Vertiefung der Lerninhalte aus Modul II. In einer Reihe von Rollenspielen

werden mündliche Präsentationsformen sowie das sichere

und angemessene Auftreten vor der Kamera geprobt.

Professionelle Hörfunk- und Fernsehbeiträge werden diskutiert, Schlussfolgerungen

für die Alltagsarbeit gezogen.


PROGRAMM FÜR JOURNALISTEN

Das individuelle Programm entsteht in Abstimmung mit unseren Teilnehmergruppen

aus folgenden Beispiel-Modulen:

Wo liegt der Nutzen?

Das Programm beinhaltet drei Angebote für Journalisten:

Erstens die Einführung in den Wissen schaftsjournalismus.

Dieser Baustein ist für dieje nigen

gedacht, die einen Überblick über die wichtigsten

Forschungsinstitu tionen suchen sowie spe zielle Recherche-

und Verhaltenstipps im Umgang mit der

wissenschaftlichen Community vermittelt bekommen

möchten.

Zweitens richten sich zwei Module an die Vertreter

der Ressorts Politik und Wirtschaft. Mit ihnen wird

erarbeitet, wie die fachliche Bericht erstattung mit

Inhalten aus Wissenschaft und Technik ergänzt

werden kann – zur Positionierung im Wettbewerb

um Leser, Zuhörer und Zuschauer.

Drittens bieten mehrere Module eine inhaltliche Fortbildung

in einzelnen Fachgebieten. Hiervon profitieren

Journalisten mit Expertenwissen, die ihre Kenntnisse

eines bestimmten Gebietes vertiefen möchten.

In allen Modulen besteht ausreichend Gelegenheit

zum moderierten Gespräch mit Vertretern aus Wissenschaft

und Forschung.

Die Konzeption

Das gesellschaftliche Interesse ist wichtig, um öffentliche

und private Mittel für die Forschung zu mobilisieren.

Nicht zuletzt begleitet die Öffentlichkeit die

Entwicklung der Wissensgesellschaft engagierter,

wenn sie gut informiert ist. Die Medien können dazu

beitragen, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

zu moderieren und zu vertiefen. Gleichzeitig

können sich Journalisten durch den Austausch mit

Wissenschaftlern weiterbilden und die Qualität ihrer

Berichterstattung erhöhen.

Die Science Media Academy qualifiziert aus diesem

Grund Journalisten im Umgang mit den Themen Wissenschaft,

Forschung & Technik. Tipps und Empfehlungen,

wie die Scientific Community angesprochen

und mit ihr zusammengearbeitet werden kann, ge-

hören ebenso zum Angebot wie kollegiale Gespräche

auf Augenhöhe. Hierzu sind erfahrene Forscher sowie

Medienexperten in die Module eingebunden.

Methodisch werden die Inhalte durch fünf Schritte

vermittelt: Diagnose – Konzeption – Durchführung

– Reflexion und Implementierung. Die jeweiligen

Fortbildungsmodule, die in der Regel etwa ein bis

zwei Tage umfassen, entstehen in enger Abstimmung

mit unseren Teilnehmern und Auftraggebern.

MODUL I

2 Tage

Einführung in den

Wissenschafts journalismus

Das Modul bietet einen Überblick über die Organisation von Wissenschaft,

Forschung und Innovation in Deutschland.

Wer hat im deutschen Forschungssystem welche Aufgabe? Welche Rolle

spielen die Hochschulen, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen

und die forschenden Unternehmen? Welche Finanzquellen gibt es

und wie werden sie verteilt? Welche Funktion kommt in diesem Geflecht

der Wissenschaftsberichterstattung zu?

Anhand eines detaillierten Überblicks der Institutionen werden Recherche

strategien für unterschiedliche Fragen erarbeitet. Dabei geht es

beispielsweise darum, die wichtigsten Ansprechpartner auf einem Gebiet

zu ermitteln. Ein weiterer Schwerpunkt ist der gezielte Einsatz von

Gesprächstechniken, mit denen Interviewpartner – seien es Nanotechnologen,

Mathematiker oder Mediziner – durch gezieltes Nachfragen

aus der Fach- in die Alltagssprache geholt werden können.

Eine wichtige Rolle im Wissenschaftsjournalismus spielt der kritische

Kommentar. Wo und wie lässt sich ansetzen, um die von Seiten der

Wissenschaft präsentierten Ergebnisse zu hinterfragen? Ein Beispiel wäre

die Untersuchung der finanziellen Gemengelage, die aus der engeren

Ver zahnung von Wissenschaft und Wirtschaft folgt. An welchen Firmen

sind Hochschullehrer, beispielsweise im Bereich der Life Sciences,

beteiligt? Und wie müssen Ergebnisse bewertet werden, die aus einer

solchen Kooperation oder Personalunion hervorgehen?

Schließlich werden das Selbstverständnis von Wissenschaftsjournalisten

und ihr Tätigkeitsspektrum zwischen Vermittlung von Forschung,

eigener Themensetzung und kritischer Begleitung diskutiert. Beim

Verfassen eigener Beiträge setzen sich die Teilnehmer mit den Handlungsspielräumen

von Wissenschaftsjournalisten praxisnah auseinander.


MODUL II

2 Tage

Wissenschaft im Ressort Politik

Die politische Berichterstattung widmet sich immer dann

wissenschaftlichen Themen, wenn akuter Handlungsbedarf

besteht oder wenn grundlegende ethische Fragen berührt

sind. Dazu gehört die Notwen dig keit, für den Fall einer

neuen Grippe-Pandemie ausreichend gerüstet zu sein, ebenso

wie die Gesetzgebung zur Stammzellforschung.

Gleichzeitig besteht in diesem Bereich noch Potenzial für die aktive

Themensetzung und für journalistische Initiativen. Wie sind die unterschiedlichen

Ansätze beispielsweise der Klimaforscher zu bewerten und

in welche konkreten politischen Forderungen lassen sie sich umsetzen?

Welche Bedeutung haben die Ergebnisse der Gesundheitsforschung,

der Erforschung alternativer Energien oder der Agrarwissenschaften

für die politisch Handelnden und damit für das politische Ressort?

Eine intensive Verknüpfung von Politik und Wissenschaft ist einer der

Wege, auf denen Journalisten Prozesse aktiv anstoßen können. Im Gespräch

mit renommierten Wissenschaftlern und Forschungsmana gern

sowie mit Vertretern aus der Politik werden die Positionen beider Seiten

ausgelotet.

Diskutiert werden sowohl die Erwartungen der Forscher an die Politik

– was halten sie für wichtig, wo sehen sie Defizite? – als auch die

Situation der politischen Handlungsträger und ihr Bedarf nach wissenschaftlich

gesicherten Ergebnissen.

MODUL III

2 Tage

Wissenschaft im Ressort Wirtschaft

Forschung ist die Grundlage der Innovation. Und mit der Innovation

beginnt die erste Stufe wirtschaftlicher Nutzung von Wissen. Die treibenden

Kräfte, die wissenschaftliche Erkenntnisse für ökonomische

Entwicklungen von Volkswirtschaften verkörpern, sind jedoch der

Politik und Öffentlichkeit nicht in jedem Fall ausreichend bewusst. Die

Wirtschaftsberichterstattung der Medien kann hier Akzente setzen.

Wie wird Wissenschaft im Wirtschaftsteil genutzt? Und wie können

Studien, Trends und Forscher-Meinungen die Berichterstattung

sinnvoll ergänzen? Das Modul richtet sich an Journalisten, die beispielsweise

Unternehmensanalysen und -bewertungen, Devisenentwicklungen,

Finanzsysteme und Dienstleistungsmärkte durch eine Berücksichtigung

der dahinter stehenden einschlägigen Forschungsfelder

transparenter gestalten möchten. Renommierte Wissenschaftler und

Forschungsmanager analysieren die Potenziale und diskutieren mit den

Teilnehmern, wie die Wege vom Labor zur wirtschaftlichen Nutzung

aussehen. Was ist bei der ökonomischen Bewertung von Forschung zu

beachten? Wo liegen Chancen und Gefahren für Unternehmen, die auf

High-Tech-Wissen setzen?

Auch die internationale Dimension wird berücksichtigt. Auf EU-Ebene

ist der Aufbau eines Europäischen Forschungsraumes eng mit der Frage

verbunden, wie in Europa die Forschungsmärkte im Jahr 2015 aussehen.

Werden die Kooperationsformen zwischen Forschungs instituten und

Unternehmen nach ökonomisch bewährten Prinzipien geformt? Kann

Europa in der Grundlagenforschung gegenüber Asien und dem angelsächsischen

Forschungsraum bestehen? Welche wirtschaftlichen

Perspektiven wären zu erwarten, stiege das nationale Wissenschafts-

und Forschungsbudget deutlich an?

Das Modul stellt den moderierten Dialog mit Forschern und Wissenschaftsmanagern

in den Mittelpunkt.

MODUL IV

2 Tage

Fortbildung in einzelnen

Wissenschafts gebieten

Die Teilnehmer erhalten einen aktuellen Überblick zu einzelnen Wissenschaftsgebieten.

Das Hintergrundwissen, mit dem Politik-, Wirtschafts-

und Wissenschafts journalisten eine seriöse Berichterstattung sicherstellen,

erfordert kontinuierliche Fortbildung. Die einzelnen Module

bieten einen kompakten Überblick der neuesten Entwicklungen und

kommenden Trends.

In Auswahl werden beispielhaft vertieft:

u Wirtschafts- und Finanzwissenschaften – Ökonomiewissen

State of the Art

u Regenerative Medizin – Heilungschancen durch Stammzellforschung

und das Züchten von Gewebe

u Bionik – Techniker kopieren die Natur

u Neue Materialien – Wofür werden sie benötigt?

u Energie 2020 – Wissenschaftler gegen den Treibhauseffekt

u Antriebstechnik – Was wird uns in Zukunft bewegen?

u Nanotechnik – Klein, aber feindlich?

u Logistik – Hetze um den Globus

u Gentechnologie – Welche Folgen haben welche Eingriffe?

u Risikomanagement – Technik beherrschen, Risiken bewerten


Science Media Academy

PROFESSIONALISIERUNG DER WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION

u Fortbildung von Wissenschaftlern

und Journalisten*

u Dialogk zwischen Wissenschaft, Wirtschaft,

der Politik und den Medien

* Die männliche Form inkludiert die weibliche.

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